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3 18 Zeitschrift für Planung, Umwelt und Städtebau Périodique d’urbanisme, d’aménagement et d’environnement Periodico di urbanistica, pianificazione del territorio e tematiche ambientali Publikation / Publication / Pubblicazione FSU

THÈME

L’aménagement vous parle? Angesprochen von der Planung? La pianificazione urbana vi interpella?

FORUM

Betriebs- und Gestaltungskonzept Tram 30 Kleinbasel


Sommaire /  Inhalt / Sommario

Editorial

CARTE BLANCHE

L’aménagement vous parle? Pourquoi certains espaces publics, issus de processus laborieux et d’investissements conséquents, n’atteignent-ils pas la fréquentation escomptée? On constate fréquemment des écarts entre la conception urbanistique et son appropriation par les usagers, non seulement dans des espaces publics d’envergure, mais aussi dans des quartiers récents, la transformation de friches, ou encore l’apaisement de rues. En amont des projets déjà, le décalage entre savoirs experts et savoirs ordinaires s’exprime couramment dans les urnes lors de votations. Les planificateurs et les aménagistes œuvrent pourtant dans l’espoir de créer des espaces qui accueillent les diverses activités humaines (logement, travail, étude, loisirs, délassement, consommation…) et pour contribuer au bien-être commun. D’autres points de vue peuvent-ils enrichir notre vision d’urbanistes? COLLAGE a demandé à des collègues de disciplines spatiales, sociales et littéraires de commenter leurs méthodes de travail et de nous livrer leurs clés de lecture. Qu’est-ce qui leur parle quand ils lisent un espace?

4 Der Name ist PIT (Leonie Laug, Reto Lucek) THÈME

5 Les urbanistes, ces romanciers de la ville /  Die Stadtplaner, Romanciers der Stadt /  Gli urbanisti, narratori della città (Laurent Matthey) 8 Fabrique urbaine et participation, pléonasme contemporain /  Stadtproduktion und Partizipation: ein Pleonasmus der heutigen Zeit / «Fabbrica urbana» e partecipazione: un pleonasmo contemporaneo (Matthias Lecoq) 13 Osez l’espace public! Mauvaise Herbe? /  Wagt euch in den öffentlichen Raum! Mauvaise Herbe? /  Osa lo spazio pubblico! Mauvaise Herbe? (Mauvaise Herbe?) 17 Transgressions légitimes sur l’espace public /  Legitime Verstösse im öffentlichen Raum /  Trasgressioni legittime nello spazio pubblico (Jimmy Bordarie) 20 Verdichten – aber mit Qualität! Sprachbilder eröffnen neue Denkweisen im Siedlungsbau / Les images linguistiques ouvrent de nouvelles perspectives en matière d’urbanisme /  Densificare è bene… con qualità è meglio. Espressioni linguistiche per ripensare lo sviluppo degli insediamenti (Hugo Caviola) 23 Regard croisé de deux professionnels sur un espace public (Entretien avec Laurence Crémel et Christophe Zimmermann) FORUM

27 Betriebs- und Gestaltungskonzept Tram 30 Kleinbasel (Silvan Zwicky) INFO

30 Nachrichten FSU/Informations de la FSU/Informazioni della FSU

VORSCHAU COLLAGE 4/18 «Schweizer Lebensmittel und Raumplanung» – Lebensmittel aus der Schweiz haben Hochkonjunktur- die Konsumenten freut’s. Die Produktionsformen sind vielfältig und beeinflussen unseren Raum massgebend. Zudem muss jedes Lebensmittel vom Produzenten zum Konsumenten und legt dabei nicht unerhebliche Wege zurück. Die Raumplanung ist bei der Lenkung und Entwicklung aktiv gefordert. In der nächsten COLLAGE-Ausgabe werfen wir gemeinsamen einen Blick auf die Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft, deren Ansprüche an den Raum und die hier produzierten Lebensmittel. 2

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Ana Batalha, Jenny Leuba

La pianificazione urbana vi interpella? Angesprochen von der Planung? Perché alcuni spazi pubblici, frutto di processi laboriosi Weshalb werden gewisse öffentliche Räume, die in arbeitsintensiven Prozessen entstanden und entsprechende Investi- e d’ingenti investimenti, non raggiungono la frequentazione tionen erforderten, nicht so intensiv genutzt wie erwartet? Oft prevista? Si osservano spesso differenze tra la concezione stellt man zwischen der städtebaulichen Konzeption und der urbanistica e la sua appropriazione da parte degli utenti, non Aneignung durch die Benutzer eine Diskrepanz fest. Dies nicht solo negli spazi pubblici di grande portata, ma anche nei quarnur bei grossen öffentlichen Plätzen, sondern auch in neueren tieri recenti, nella trasformazione delle terre incolte o nella Quartieren, bei Umnutzungen von Brachen oder verkehrsbe- moderazione del traffico. Già a monte dei progetti, la discreruhigten Strassen. Die unterschiedlichen Haltungen zwischen panza tra le conoscenze degli esperti e le conoscenze profane Fachpersonen und Allgemeinheit kommen häufig schon im frü- è comunemente espressa nelle urne durante le votazioni. Tuttavia, progettisti e pianificatori lavorano nella speranza hen Projektstadium bei Abstimmungen zum Ausdruck. Und doch handeln Projektierende und Raumplaner in der di creare degli spazi che possano ospitare le diverse attività Hoffnung, zum allgemeinen Wohlbefinden beizutragen und umane (alloggio, lavoro, studio, tempo libero, svago, consumo, Räume zu schaffen, die auf die verschiedenen menschlichen ecc.) e contribuire così al benessere comune. Altri punti di Aktivitäten ausgerichtet sind (Wohnen, Arbeiten, Lernen, Frei- vista possono arricchire la nostra visione di urbanisti? COLzeit, Entspannung, Konsumation, … ). Können andere Blick- LAGE ha chiesto a colleghi delle discipline spaziali, sociali e winkel unsere Siedlungsplaner-Sicht bereichern? COLLAGE letterarie di commentare i loro metodi di lavoro e di condividere bat Kollegen aus anderen Diziplinen – räumliche, soziale und con noi le loro chiavi di lettura. Che cosa li interpella quando literarische –, ihre Arbeitsmethoden zu erläutern und uns Ein- «leggono» uno spazio? blick in ihre Lesart zu geben. Was spricht sie an, wenn sie einen Raum «lesen»?

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CARTE BLANCHE

LEONIE LAUG

Der Name ist PIT

Studentin der Stadt- und Regionalplanung TU Berlin, Mitglied der Fachschaftsinitiative «Projektrat», Koordinationsteam des Bundesfachschaftsrates für Stadt- und Raumplanung. RETO LUCEK Student und Studierendenvertreter des Studiengangs Raumplanung HSR Rapperswil, Fachschaftsrat R, Koordinationsteam des Bundesfachschaftsrates für Stadt- und Raumplanung.

Wer ist PIT und worum geht es? In Anlehnung an den Klassiker unter den Jugendbüchern «Mein Name ist Eugen» von Klaus Schädelin handelt auch dieser Text von «Abenteuern und Erlebnissen». Die Frage nach dem «Wer» ist jedoch eher eine Frage nach dem «Was». Das PIT im Titel steht im Gegensatz zum Roman nicht für eine Figur, sondern für eine semesterweise stattfindende internationale Zusammenkunft von Studierenden der Stadt- und Raumplanung im deutschsprachigen Raum. Die Kurzform PIT steht für PlanerInnenTreffen. Das Ziel eines PITs ist, neben der fachlichen Weiterbildung der Teilnehmenden zu einem ausgewählten raumplanerischen Thema, auch der hochschulübergreifende Austausch der Studierenden. Studentische Anliegen und hochschulpolitische Themen werden im Rahmen von Workshops oder bei einer Tasse Kaffee zwischen den Veranstaltungen erörtert und diskutiert. Weitergehend sollen auch der Austragungsort und die Region mit ihren Besonderheiten und den dort lebenden Menschen (besser) kennengelernt werden. Das PIT wird abwechselnd von den im Bundesfachschaftsrat organisierten Fachschaften ausgetragen. Der Bundesfachschaftsrat für Stadt- und Raumplanung (bfsr) vertritt die Studierendenschaft der deutschsprachigen Vollstudiengänge der räumlichen Planung. Er ist mit rund 20 jungen Engagierten quasi der Eugen mit seinen Freunden – vielleicht mit ein bisschen weniger Flausen im Kopf. Aktuell im Bundesfachschaftsrat vertreten sind Studierende der TU Berlin, BTU Cottbus-Senftenberg, TU Dortmund, FH Erfurt, HCU Hamburg, TU Kaiserslautern, Uni Kassel, HfWU Nürtingen-Geislingen, HSR Rapperswil, BU Weimar sowie der TU Wien. Soviel zum wer, wie und was. Doch wo sind nun die «Abenteuer und Erlebnisse»? Diese ergeben sich aus dem einfachen Umstand, dass sich bei jedem PIT rund 120 Studierende für fünf Tage an einem der oben genannten Orte einfinden und sich im Rahmen von Workshops, Exkursionen, gemeinsamen Mahlzeiten oder kurz vor dem Schlafengehen auf gemütlichen Sportmatratzen in der Turnhalle austauschen und kennenlernen. Jedes PIT steht dabei unter einem fachbezogenen Motto und ist von unterschiedlichen Teilnehmenden geprägt, was allein schon jedes PIT einzigartig macht. An den fünf Tagen ergeben sich unzählige Möglichkeiten für fachlich und persönlich bereichernde Inputs und Begegnungen. All die Teilnehmenden mit ihren verschiedensten Herkunftsorten, Geschichten und Blickwinkeln ergeben ein buntes, spannendes Potpourri für jede und jeden Einzelnen. Wer also von den Raumplanungsstudierenden wie Eugen bereit für ein kleines Abenteuer und spannende Erlebnisse ist, sollte sich das PIT nicht entgehen lassen. Es bietet die Möglichkeit, verschiedenste Menschen kennenzulernen und sich von diversen fachlichen und persönlichen Ansichten, Philosophien und Wunschvorstellungen inspirieren zu lassen. Wenn diese weit auseinander gehen, kommt es auch mal zu hitzigen Streitgesprächen, deren persönlichen und beruflichen Mehrwert man jedoch spätestens im Nachgang des PITs erkennt.

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THÈME

Les urbanistes Ces romanciers de la ville

«[À] la fin, lorsque les récits s’achèvent, […] lorsqu’il n’y a plus de récit, toujours il reste les détails — eux seuls survivent ; [les] détails […] sont des étincelles de vérité». [1]

Le voyageur transitant par la gare de Genève-aéroport peut parcourir, un temps, un étrange roman graphique qui se déploie sur d’anciennes vitrines. On y raconte en quelques lignes, quelques bulles, une nouvelle Genève, résolument métropolitaine, porte-étendard d’une qualité architecturale refondée. Si ce voyageur s’intéresse à l’actualité urbanistique de la région, ce roman graphique le ramènera au document de présentation du Plan directeur cantonal Genève 2030, «Genève, envie» qui, en 56 pages, ajoute un petit supplément d’âme à la proposition un peu abstraite d’une Genève «compacte, multipolaire et verte», rappelant les «envies» («d’air», «d’espace», «de ville», «de créer»…) des habitants du canton, présents dès la page de couverture sous la forme d’un jeune couple s’embrassant devant les manèges d’une fête foraine. Manifestement, l’urbanisme est une extraordinaire machine à produire du roman. Il aura toutefois fallu quelques décennies — la recherche critique fécondant la formation des futurs praticiens — pour transformer les urbanistes en auteurs à succès. La lente extension du domaine du récit Dans les années 1980, les sciences sociales accomplissent ce que l’on a appelé un tournant discursif. Les savoirs de la linguistique, de la sémiologie et des sciences de la littérature sont mobilisés pour analyser différents aspects de la société, considérés comme un texte qu’il convient d’interpréter. Le rôle des sciences sociales est alors de dégager le sens des pratiques, l’épaisseur symbolique des actions, la manière dont elles nous engagent dans le monde. Dans ce climat intellectuel qui voit du discours partout, Bernardo Secchi propose, en 1984, d’approcher l’urbanisme en tant qu’il est un récit. Au moyen de l’expression «il racconto urbanistico», Secchi souhaite alors rendre compte de la puissance d’évocation de l’action urbanistique, qui ne peut être réduite à une simple technique. L’urbanisme est fait de mythes, de rêves, d’images prospectives qui mobilisent, tout à la fois, faiseurs de villes et habitants.

LAURENT MATTHEY Professeur à l’Université de Genève, Département de géographie et environnement.

Dans le prolongement de ce tournant discursif, les sciences de l’aménagement opèrent, à partir de la fin des années 1980, ce que la littérature scientifique anglo-saxonne identifie comme un tournant communicationnel. La double crise de la raison technique et de l’expertise scientifique conduit en effet à la proposition d’autres référentiels d’action, insistant lourdement sur la diversité des rationalités — l’objectivité du spécialiste n’en constituant qu’une forme parmi d’autres — qu’il convient de mettre en débat. Dans ce contexte, l’idée voulant que la discussion permette de mieux faire émerger les besoins et les attentes en termes de planification se répand. Travaillant notamment à partir des travaux de Jürgen Habermas sur l’«agir communicationnel», les partisans de cette approche aspirent à formuler les conditions d’un débat réellement démocratique dans la conduite des projets urbains. Patsy Healey en explicite, au début des années 1990, les moyens. Si l’on a longtemps valorisé le langage objectif du technicien, le récit de vie — qui est la langue des usagers — n’en demeure pas moins légitime dans la fabrique des territoires. Dans la logique de Healey, valoriser le récit dans le projet urbain revient à se soucier des acteurs qui ne maîtrisent pas la langue de l’expert, le dialecte du domaine; ceux qui s’expriment par anecdotes, qui racontent des histoires pour rendre compte des problématiques quotidiennes auxquelles ils sont confrontés. Dans ce travail de valorisation des rhétoriques habitantes, le récit devient l’homologue de l’argumentaire technique. Il s’établit dès lors un rapport de symétrie entre récit des usagers et argumentaires des professionnels qui va transformer le travail de l’urbanisme. Le faiseur de villes doit désormais (et c’est alors nouveau) investir des champs qui relèvent de la médiation. Il doit savoir faire parler, écouter, reformuler, identifier des points communs. Il est un expert de l’interprétation qui s’attache à comprendre le motif profond des histoires qu’on lui raconte, un spécialiste de la parole au service du projet, un psy en somme. Une conversion récente au récit de communication Ce tournant communicationnel a été entendu de manière contrastée par les acteurs de la production urbaine. Certes, des chercheurs et des professionnels poursuivent cette ligne en cherchant à identifier les dispositifs permettant de satisfaire au nouvel impératif intersubjectif de l’aménagement, ce notamment en élargissant la palette des outils de participation. Mais c’est surtout la métaphore du récit qui a été approfondie — et réinterprétée. Deux familles de recherches peuvent être dégagées. [1]  Yannick Haenel, 2017, Tiens ferme ta couronne. Paris, Gallimard, p. 173. COLLAGE 3/18

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[ILL. 1]  Gare de Genève-aéroport. [ILL. 2]  Genève envie. (Photos: Laurent Matthey)

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La première poursuit l’entreprise de «désacralisation» du travail urbanistique initiée par le tournant discursif, en faisant des savoirs et pratiques de l’urbanisme une fiction parmi d’autres, qui ne peut ainsi prétendre aux certitudes universelles et à la pure objectivité. C’est une capacité à séduire des acteurs influents qui rend les histoires de l’urbaniste plus influentes que les autres. C’est du moins ce que s’attachent à montrer à cette époque certaines recherches (par exemple les travaux de Throgmorton), qui donneront par la suite lieu à des enseignements et insinueront, chez les futurs praticiens, tout à la fois une certaine modestie et un goût pour une narration soignée de leur projet. La deuxième famille de travaux s’attache plus spécifiquement à comprendre la manière dont les histoires racontées sont comprises dans le but de s’assurer qu’elles sont décodées comme elles doivent l’être par leurs destinataires. Il ne s’agit plus de faire du récit la langue basse (celle des non-experts) de la pratique aménagiste ou de montrer en quoi l’aménagement est aussi une pratique littéraire. Le propos est de comprendre comment se construit un bon récit de communication. La recherche s’intéresse ainsi à l’usage intentionnel de la narration dans la conduite des projets urbains. Si une bonne histoire atténue le risque de «conflits émotionnels» lors des processus d’aménagement, alors l’art de raconter la ville en train de se faire devient un outil d’intérêt stratégique dans le cadre de la planification urbaine. Un syndrome de Schéhérazade ? Cet art de raconter des histoires apparait, par ailleurs, d’autant plus important que le temps de production urbaine est long et que l’opinion s’impatiente. Il s’agit alors de communiquer les démarches en cours, de faire connaître les initiatives prises dans les services, de démontrer que l’on travaille à améliorer la qualité de vie des usagers, etc. De même que Schéhérazade, princesse des Mille et une nuit, repoussait un funeste destin en contant mille merveilles, il convient d’embarquer l’attention du public pour aménager son attente. On organise alors des événements, l’exposition des rendus de concours devient le moment d’une ample narration, des visites de périmètres de projet sont organisées pour donner à voir l’ampleur des mutations à venir, des films de promotion aident à se projeter dans un futur à la fois si proche et si loin. Mais la communication n’est jamais «juste de la com’». Si elle aspire à faire connaître des actions en cours, elle est aussi parfois une modalité de contrôle de l’information relative à ces actions. Elle est une «chose sérieuse». Lentement, la production fictionnelle de la ville se professionnalise. Des personnes «du métier» sont engagées dans les agences et services, qui doivent relever le défi de faire, sinon aimer, du moins accepter les projets urbains en cours. Le récit en urbanisme, d’abord appréhendé comme grande vision progressiste, puis conçu comme le moyen d’expression des usagers ordinaires, se fait storytelling — récit orienté sur la communication, propre à séduire le plus grand nombre. Pour que la ville se fasse, les romans urbanistiques doivent être des succès de libraire, aux dépens, peut-être, des détails qui font la littérature.

ZUSAMMENFASSUNG

Die Stadtplaner, Romanciers der Stadt Man kann sich nunmehr kein Stadtentwicklungsprojekt mehr vorstellen, ohne sein Narrativ, die Art und Weise, wie es sich in eine gemeinsame Geschichte einreiht, Kontinuität markiert oder eine neue Ära ankündigt. Dieses Bemühen um eine Erzählung ist eine Errungenschaft der Zeit, entstanden im Laufe von ungefähr vierzig Jahren. Die Erzählung diente zuerst als Metapher, um die verschiedenen, symbolischen Dimensionen des stadtplanerischen Handelns erkennbar zu machen. Dann diente sie dazu, sich für die Art und Weise zu interessieren, mit der sich die Bewohner im Rahmen des Planungsprozesses ausdrücken. Nachdem die Forschung aufgezeigt hatte, welches Gewicht beim Erfolg eines Stadtentwicklungsprojektes der Rhetorik zukommt, fokussierte man auf die Erzählung als Kommunikationsmittel. Das Storytelling wurde zu einem Mittel, die Zustimmung von Auftraggebern und Benutzern zu erhalten. Aber kann Stadtplanung auf eine beliebige Geschichte reduziert werden?

RIASSUNTO

Gli urbanisti, narratori della città Non è più possibile pensare a un progetto di pianificazione senza concepire la sua narrazione e il modo in cui fa parte di una storia collettiva, sottolineando una continuità o mostrando l’arrivo di una nuova era. Questa preoccupazione per la narrazione è una conquista di lunga durata. Si estende su una quarantina d’anni. La narrazione è apparsa per la prima volta come metafora capace di rendere conto delle diverse dimensioni simboliche dell’azione urbanistica. È stata poi un modo di vedere come le persone si esprimono nei processi di pianificazione. Poi, con una ricerca che mostrava il peso della retorica nel successo dei progetti di pianificazione, ci si è focalizzati sulla narrazione della comunicazione. Narrare diventa un modo di ottenere il consenso sia dei committenti che degli utenti. Ma l’urbanistica può essere ridotta a una narrazione qualsiasi?

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Fabrique urbaine et participation Pléonasme contemporain

MATTHIAS LECOQ Chercheur à l’Université de Genève et membre du collectif La Fabrique de l’Espace.

S’interroger sur ce que c’est l’urbanisme et sa fonction est une manière de penser le rôle des habitants au-delà d’une simple instrumentalisation. C’est surtout, une manière de reprendre de la hauteur vis-à-vis d’une question qui nous anime tous: quelle ville voulons-nous demain? Dans ce contexte il est utile d’avoir un regard vers le passé, et particulièrement vers la notion de polis qui a fondé la ville antique. La question de son émergence telle que posée dans la Grèce antique est alors autant pertinente que dépassée. Si la ville n’existe pas sans ses habitants, et qu’Athènes n’est une ville que parce qu’elle est la ville des Athéniens, c’est que ce sont les individus qui déterminent la ville. C’est ce groupe d’animaux politiques qui définit les dynamiques collectives de construction de la ville et de ce fait, le projet de société. Une des manières de transcender l’imaginaire collectif vers des projets de société qui dessinent notre horizon, c’est de lier l’espace au temps des relations sociales et politiques. La Cité a ainsi donné son nom aux Citoyens et tous deux n’existent que dans une relation de réciprocité – qui donne tout son sens à la participation dans la formation de la ville. D’ailleurs, ce lien crée une chaine sémantique entre la ville (polis), la politique (politikos) et le citoyen (polítēs), qui est ainsi celui qui fait la ville par la confrontation d’idées sur la chose publique. Aujourd’hui, les évolutions en termes de gouvernance, mais aussi les enjeux de l’ère anthropocène – liés à la surconsommation inégalitaire des ressources – nous forcent à repenser le projet de ville. D’un côté, la fabrique urbaine ouvre ses portes à de nombreux acteurs privés qui se définissent très souvent comme les réels promoteurs de la ville – ce terme prenant ici tout son sens. Ceci a pour conséquence de judiciariser la fabrique urbaine, c’est-à-dire d’encadrer les dynamiques de production dans des temporalités et des spatialités maîtrisées par ce même cadre judiciaire; mais aussi d’organiser la gouvernance grâce à des leviers économiques qui sélectionnent les acteurs de la fabrique urbaine. Mais de l’autre côté, les habitants deviennent également des acteurs importants de la fabrique urbaine. Ils sont non seulement les acteurs principaux de la transition écologique (qui demande de fortes évolutions comportementales), mais aussi parties prenantes à la production urbaine qui dépasse largement le cadre du bâti. La littérature a depuis longtemps démontré que la ville est issue d’un processus de production social (Jacobs, Lefebvre, Harvey), et non pas seulement technocratique. Épistémologiquement, cela signifie que comprendre la ville passe par comprendre sa pratique, et que celle-ci, au même titre que des actions de détournement ou la participation, contribue à faire la ville.

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Quand l’habitant produit Dans ce cadre, la participation ne peut être envisagée dans une perspective linéaire du projet urbain. Elle est le projet urbain. C’est-à-dire que la participation n’est pas un élément de l’ingénierie au même titre qu’une étude topographique ou patrimoniale. Mais un élément central, présent tout au long du processus, et qui représente un des objectifs même du projet. Car ce projet n’est pas celui de construire des bâtiments, mais de produire de la ville, et donc des dynamiques sociales, politiques, économiques, ou encore environnementales, qui commencent au moment même où est envisagée une évolution de la ville. C’est ce qui a animé de nombreuses pensées de l’urbanisme, de la vision culturaliste aux projets de Villes Nouvelles, ou lors de l’émergence de la notion même de Projet urbain. Au début du XXe siècle, Bernardo Secchi a contemporanéisé cette interrogation en appelant à une Nouvelle question urbaine se souciant des inégalités sociales et de la transition écologique. Ce sont aussi les préoccupations centrales de l’Architecture des milieux, vision renouvelée de la fabrique urbaine qui prend corps dans une recherche d’équilibre entre l’homme et son environnement. Cette approche a le mérite d’interroger le fondement du territoire, en proposant une notion de communs territoriaux que l’on retrouve particulièrement dans le mouvement des territorialistes qui revendiquent d’ailleurs «le territoire comme le lieu (de vie, de ressources, de culture) et entend repenser (repanser) la relation que nouent les sociétés entre elles et avec l’environnement». [1] La participation est ainsi au centre. C’est un changement de paradigme. Et l’habitant n’est plus seulement celui qui use, mais aussi celui qui produit. L’usager devient citoyen. S’approprie. Reste à savoir comment interpréter ce changement de paradigme. L’urbanisme s’interroge sur la façon d’intégrer cette participation qui questionne la pratique moderniste du geste technocrate. Non pas que l’importance du geste ne puisse demeurer – au contraire; mais celui-ci doit maintenant se faire dans une démarche ouverte, en laissant de l’espace pour ceux qui voudraient y prendre part et pour ceux qui en seront les usagers. Car avant tout, il s’agit certainement d’une démarche. Écouter, plus que contraindre. Suggérer, plus qu’imposer. Synthétiser, plus que décider. Et orchestrer, plus que réaliser. L’interprétation faisant le reste. Les frontières de la participation citoyenne La prise en compte de la participation en urbanisme prend corps dans l’essor des mouvements sociaux urbains dans les années 70 et le développement d’une approche réflexive (advocacy planning). Elle est aussi en lien direct avec la désaffection [1]  www.reseau-territorialistes.fr


[ILL. 1]

[ILL. 1]  Projet «Université Foraine» à Rennes, à l’instigation de Patrick Bouchain. (Photo: Sophie Ricard)

[ILL. 2]

[ILL. 2]  La Fabrique de l’Espace, projet «l’Archive du Futur» à Genève. (Photo: Rebecca Bowring)

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politique et la crise de la représentation. Et si les citoyens sont plus distants de la question politique, votent moins, défient directement leurs représentants, le renouveau de la participation peut être un vrai levier démocratique et urbain, proposant de nouvelles dynamiques d’appropriation et de production de la ville. Et si aujourd’hui il existe un cadre légal pour la participation en urbanisme, l’offre est cependant très disparate en fonction des contextes. D’une manière générale persiste la difficulté à intégrer les habitants dans les projets urbains au-delà de la consultation, c’est-à-dire avec un fort degré d’intégration des participants. On peut mieux comprendre cette limite si on se réfère à des ou10

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tils tels que la classification de Wates (2014 [2] ), qui évalue les processus participatifs selon des critères tels que la diversité des acteurs, les modes de gestion du processus et l’influence de la participation sur le projet. Ainsi, bien que la participation en urbanisme se soit très largement diffusée ces dernières années, son utilisation mêle populisme et romantisme. En effet, on se rend compte que nombreux sont les processus qui délimitent encore beaucoup trop la participation dans un projet formé et organisé par le champ professionnel: ce n’est pas le projet qui s’adapte à la participation, mais les habi- [2]  WATES N. (2014). Community planning tants qui doivent s’adapter handbook. London-New York, Routledge.


[ILL. 3]

[ILL. 3]  Yes we camp, camping éphémère à L’Estaque, Marseille, dans le cadre de la capitale européene de la culture de 2013. (Photo: Ana Batalha)

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au projet. Cette dynamique est beaucoup trop unilatérale et ne prend pas en compte les rythmes et les espaces de la citoyenneté, qui demanderaient de déplacer la rationalité du projet de l’économie vers la polis. Imposée par les lois dans une approche utilitariste, la participation ne relève pas d’un projet de citoyenneté ou d’une politique publique dont elle serait un élément, et son institutionnalisation est souvent assimilée à un problème d’instrumentalisation. Légion sont donc les processus participatifs en urbanisme qui n’ont pas les moyens de leur réalisation tant dans les budgets qui leur sont accordés, le temps dont ils disposent pour travailler avec la population, ou encore les compétences qui sont mobilisées. De nouvelles réponses axées sur la complémentarité Ainsi, certains aspects des processus participatifs peuvent être rapidement améliorés tels que les conditions matérielles de discussion (les supports d’information par exemple), l’animation des débats par un «pouvoir neutre» et transdisciplinaire (notamment par l’émergence d’un tiers), la complémentarité des dispositifs, ou encore l’inclusion de tous dans un projet politique qui dépasse le processus. Ce savant mélange de mise en scène de la participation et son intégration au-delà d’une ingénierie professionnelle de la fabrique urbaine permettrait donc à la citoyenneté d’exister pour et par le projet urbain. À ce titre, certains projets peuvent servir d’inspirations. On peut citer, parmi d’autres, l’aménagement des friches madrilènes par des collectifs d’architectes; l’importance des projets d’aménagement dans les budgets participatifs de villes comme Paris ou Grenoble; le processus des contrats de quartier Bruxellois; ou encore les universités foraines. Projet initié par l’association «Notre atelier commun», elles existent à Rennes, mais aussi à Avignon et ClermontFerrand. Elles s’inscrivent dans la continuité de la pensée de Patrick Bouchain, qui met en avant le programme, dont l’architecture devient un outil, ainsi que l’illustrent ses projets de permanence architecturale à la Biennale de Venise en 2006 (illustrations 1 à 3), de rénovation urbaine à Boulogne-sur-Mer ou le travail sur la friche Belle de mai à Marseille. Sa principale particularité est de concevoir l’intervention architecturale comme un projet en interaction avec les habitants, dans une volonté de démocratiser le projet urbain: «L’Université foraine nait de la volonté de créer les conditions d’une rénovation urbaine d’initiative populaire, de conception démocratique et de production joyeuse. Elle nait de la volonté de rénover la démocratie par le faire, en nous mettant obstinément au travail d’agir à échelle humaine sur l’espace commun [3]». Ces exemples de projets urbains démocratiques sont de plus en plus nombreux. Ils répondent à une demande croissante de mouvements sociaux qui revendiquent l’espace. Ils accompagnent, chacun à leur échelle, les dynamiques qui font la ville dans sa complexité. Ils interrogent notre devenir commun et le pourquoi de l’urbain, sans toujours apporter de solutions. Et définitivement, ils définissent une grille de lecture qui place autant d’importance dans le processus que dans le résultat, laissant à l’architecte la complémentarité du geste dans un processus qui n’a de sens que dans son interaction avec la ville. CONTACT

hello@lafabriquedelespace.com

[3]  http://www.hotelpasteur.fr/assets/documents/ files/2012.11.07-Manifeste-BD.pdf 12

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ZUSAMMENFASSUNG

Stadtproduktion und Partizipation: ein Pleonasmus der heutigen Zeit Den Städtebau und seine Funktion zu hinterfragen, bedeutet die Bewohner in einer Rolle zu sehen, die über eine simple Instrumentalisierung hinausgeht. Vor allem kann so Distanz gewonnen werden zu einer Frage, die uns alle umtreibt: Welche Stadt wünschen wir uns für morgen? In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, auf den Begriff der polis, auf dem die Stadt der Antike gründet. Die Frage nach deren Herkunft, wie sie im antiken Griechenland gestellt wurde, ist dabei ebenso pertinent wie überholt. Wenn die Stadt ohne ihre Bewohner nicht existiert und Athen nur eine Stadt ist weil sie die Stadt der Athener ist, so sind es die Individuen, welche die Stadt bestimmen. Es ist diese Gruppe politischer Wesen, welche die kollektive Dynamik des Bauens einer Stadt, und folglich das Gesellschaftsprojekt, bestimmt. Eine mögliche Art, die kollektive Vorstellungskraft in Gesellschaftsprojekte zu überführen, die sich an unserem Horizont abzeichnen, besteht darin, den Raum mit der Zeit der sozialen und politischen Beziehungen zu verbinden. So hat die «Cité» (polis) den «Citoyens» (polítēs) ­ihren Namen gegeben und beide existieren nur in gegen­seitiger Abhängigkeit, was der Partizipation beim Entstehen der Stadt ihren ganzen Sinn verleiht. Im Übrigen schafft diese Verbindung eine semantische Verkettung zwischen der Stadt (polis), der Politik (politikos) und dem Bürger (polítēs), die durch Konfrontation verschiedener Vorstellungen über öffentliche Angelegenheiten die Stadt hervorbringt.

RIASSUNTO

«Fabbrica urbana» e partecipazione: un pleonasmo contemporaneo Chiedersi cos’è l’urbanistica e qual è la sua funzione è un modo di pensare il ruolo degli abitanti al di là della mera strumentalizzazione. Soprattutto, è un modo per prendere della distanza da una domanda che ci anima tutti: quale città vogliamo per il domani? In questo contesto, è utile guardare al passato e, in particolare, alla nozione di polis, fondamento della città antica. La questione della sua comparsa nell’antica Grecia è quindi tanto attuale quanto superata. Se la città non esiste senza i suoi abitanti, e Atene è dunque una città solo perché è la città degli Ateniesi, ciò significa che sono gli individui che determinano la città. È questo gruppo di «animali politici» che definisce le dinamiche collettive di costruzione della città, e quindi il progetto di società stessa. Collegare lo spazio al tempo delle relazioni sociali e politiche è uno dei modi di trascendere l’immaginario collettivo verso dei progetti di società che plasmano il nostro avvenire. La Città ha così dato il suo nome ai Cittadini ed entrambi esistono solo in un rapporto di reciprocità, dando così tutto il suo significato alla partecipazione nella fabbricazione della città. Inoltre, questo legame crea una catena semantica tra la città (polis), la politica (politikos) e il cittadino (polítēs), che è quindi colui che fa la città attraverso il confronto di idee sulla cosa pubblica.


Osez l’espace public! Mauvaise Herbe?

MAUVAISE HERBE Auteurs du projet Mauvaise herbe? (2017) et étudiants du Master en développement territorial de l’Université de Genève (MDT, UNIGE)

[ILL. 1]

Le projet Mauvaise Herbe? a été initié en 2017 dans le cadre d’un appel à projets de la CGTF [1] par un groupe d’étudiants en marge de leurs études au sein du Master en développement territorial de l’Université de Genève. Après un premier «laboratoire» mené en juin, ils ont été invités à participer aux Journées des alternatives urbaines à Malley en septembre et ont intégré un mois plus tard une démarche participative menée par Urbz [2] dans le cadre d’un pré-projet de plan localisé de quartier (PLQ) à Versoix. Ils racontent leur démarche à COLLAGE. Quelles sont les limites à l’appropriation des espaces publics? Un trottoir n’est-il conçu que pour pouvoir se déplacer d’un endroit à un autre? Où peut-on y sortir sa chaise après le repas pour discuter avec son voisin? Que se passerait-il si on s’installait au beau milieu d’un pôle d’échange de transports publics pour jouer aux cartes et boire un verre? Si l’on décidait de tracer à la craie un jeu de société grandeur nature sur [1]  Commission Générale des Taxes Fixes de l’UNIGE, qui a pour une place, ou de jouer au tenvocation de soutenir financièrement nis en dehors des équipements les projets des associations prévus à cet effet? étudiant-e-s et d’assistant-e-s. [2]  Bureau spécialisé dans les Face à des espaces puprocessus participatifs, pratiquant blics qui nous semblaient prindes actions expérimentales et la cipalement conçus selon des recherche collective.

[ILL.1]  Match de tennis improvisé sur la terre battue de la plaine de Plainpalais: échanger quelques balles de tennis en plein centre-ville a tout de même semblé en amuser plus d’un. (Source: Mauvaise Herbe?)

normes fonctionnelles, commerciales et régis majoritairement au travers d’interdictions (de jouer au ballon, de s’asseoir sur les marches, de déposer des objets, etc.), le but du projet Mauvaise Herbe? était de questionner la diversité des usages possibles dans ces espaces et la marge d’improvisation et d’appropriation laissée à ses usagers par une série d’actions spontanées dans l’espace public. Règles du jeu et «activisme bienveillant» Définir des usages nous paraissant inhabituels et les tester selon plusieurs déclinaisons dans des lieux publics, sans attente particulière quant au résultat. Ne pas communiquer en amont, ni publier de programme; notre posture devait s’apparenter à celle de simples habitants prenant l’initiative d’investir un lieu public. Ne pas déposer de demande d’autorisation pour nos actions – un principe qui nous a longtemps inquiétés lors de l’élaboration du projet, nous conduisant même à établir un «budget amendes» et à envisager une collaboration avec des juristes, tant nous avions l’impression que les autorités allaient désapprouver nos actions. En parallèle, dans le but de cadrer ce «laboratoire d’actions spontanées» et d’orienter notre démarche, nous avons rédigé un plaidoyer revendiquant une approche volontairement naïve et déclarant notre posture «d’activistes bienveillants»: COLLAGE 3/18

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[ILL. 2]  Vie d’un salon urbain au Jardin Anglais: nous avons pu observer de loin des jeunes qui, après s’être installés un moment, ont soigneusement regonflé les coussins et redressé la pile de magazines avant de partir. (Source: Mauvaise Herbe?)

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[ILL. 3]  Partie de Pictionnary durant une pause de midi à la place Simon Goulart: des personnes ont abandonné leur cabas de course pour se mettre à dessiner avec nous, oubliant quelques minutes leur emploi du temps. (Source: Mauvaise Herbe?)

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MAUVAISE HERBE?

Parce que nous voulons explorer des manières plus décomplexées de s’approprier et d’utiliser l’espace public; Parce que nous voulons penser la ville au-delà de ses aspects fonctionnels et commerciaux; Parce que nous voulons inciter ou éveiller des usages plutôt que de les interdire; Parce que nous estimons que marcher sur un trottoir peut être ludique, attendre un bus peut être passionnant, traverser un parc peut être une aventure et jouer avec les encombrants, une source infinie de création: Nous proposons un laboratoire d’actions spontanées, ouvert à toutes et à tous, pour tester, expérimenter, oser l’espace public sous toutes ses formes et sans but particulier. L’unique prétention de cette réflexion est de penser la ville par l’action, de rassembler les usagers et les idées, d’ouvrir de nouveaux champs de possibilités, et peut-être de faire germer quelques-unes de ces graines. Telle la MAUVAISE HERBE, tirons parti des interstices que nous offre la ville.

Actions La première expérience de Mauvaise Herbe? s’est déroulée à Genève, durant 10 jours au début de l’été – une saison se prêtant mieux aux activités en plein air. Nos actions ont visé divers types d’espaces publics, du trottoir à la place, en passant par les parcs ou encore les arrêts de bus. Elles ont pris les formes suivantes: actions ludiques (ex. Pictionnary géant, quiz musical), installations de mobilier et décorations d’intérieur dans l’idée de «domestiquer» l’espace public (ex. décor de salon autour d’un banc public, aménagement d’encombrants), actions d’entretien (ex. rénovation d’une pétanque de quartier, plantations de pieds d’arbres), kiosque modulable (ex. projections, apéro, discussions). Au total, nous avons entrepris une dizaine d’actions, chacune répétée à plusieurs reprises, observant ainsi leurs effets sur les lieux et les autres usagers. Réactions Premier constat: une marge d’action existe, mais elle est méconnue – Sur une vingtaine d’actions entreprises, jamais personne n’est venu nous déloger et aucune amende en vue. À notre grande surprise, nos actions ont récolté à peine plus qu’un regard de la part des agents de police municipale que nous avons pu croiser. À croire que nous aurions trop bien intériorisé les normes apparentes d’un espace public très policé? Deuxième constat: des usages avant tout fonctionnels, mais une ouverture à l’impromptu – Si une large partie des passants ont continué leur chemin sans réaction face à nos activités, la vision de personnes dessinant à toute allure des bonhommes allumettes au milieu d’une place ou échangeant quelques balles de tennis en plein centre-ville a tout de même semblé en amuser plus d’un. Les plus curieux nous ont ramené des balles perdues ou tenté de deviner un mot au passage. Certains, dans un élan d’enthousiasme, ont même joué un match de tennis entier ou abandonné leur cabas de course pour se mettre à dessiner avec nous, oubliant quelques minutes leur emploi du temps. Qu’est-ce qui définit l’éventail des usages effectifs dans l’espace public? L’absence d’appropriation résulte-t-elle au final plus d’un manque d’intérêt que d’une réelle inhibition?

Troisième constat: la responsabilisation dépend du soin porté à l’aménagement – Le choix des lieux et leur ambiance se sont avérés déterminants pour certaines de nos actions. L’installation de chaises dans une rue passante d’un quartier de la rive gauche (Eaux Vives) s’est soldée par une grande déception: sur les trente chaises posées le long de l’artère au petit matin, seules deux ont été retrouvées le soir. À l’inverse, la vingtaine de chaises installées quelques jours plus tard autour d’une fontaine sur le large trottoir d’une rue calme – et accompagnées cette fois d’un mot d’explication, ont toutes été retrouvées à la fin de la journée, l’une d’entre elles même assortie d’un mot de remerciement d’un riverain. Quant au «salon» aménagé autour d’un banc public, nous avons pu observer de loin des jeunes qui, après s’être installés un moment, ont soigneusement regonflé les coussins et redressé la pile de magazines avant de partir – comme si un espace public domestiqué incitait plus aux soins de la part de ses usagers. À quel point les usagers de l’espace public se sentent-ils responsables de celui-ci? Dans quelle mesure et dans quelles limites l’implication (temporaire, quotidienne …) est-elle possible? Du laboratoire vers le projet: questions ouvertes et pistes Notre posture se caractérisant par le double regard d’usager-citoyen et de jeunes urbanistes, l’ensemble de ces expériences nous a conduit à nous poser des questions sur notre future pratique professionnelle et ouvert plusieurs questionnements: peut-on favoriser l’appropriation par l’aménagement? Comment développer une plus grande diversité d’usages dans l’espace public (jeu ou sport, installations, implication)? À quel moment laisser place à l’usager? Nous pensons par exemple à William Whyte, sociologue et urbaniste américain, qui constatait dans son film, The Social Life of Small Urban Spaces (1980) qu’un trottoir élargi aux carrefours devenait un lieu privilégié pour des discussions entre piétons, voire pour l’attente et l’observation, et pas qu’un lieu de circulation. Concernant l’appropriation une fois le travail des professionnels terminé, l’architecte français Nicolas Soulier plaide par exemple pour une adaptabilité des projets et propose le terme de deuxième chantier [3] qui serait à la charge des habitants. De l’importance de «faire» connaissance Nos actions ont également nécessité un temps important passé sur le terrain. Cet investissement nous paraît important pour la suite de notre pratique, puisqu’elle permet de développer une connaissance fine du terrain, en passant par l’observation, mais également par le vécu des espaces concernés. Nos activités et installations se sont de plus avérées être un support de médiation et de discussion, facilitant la rencontre de personnes intéressées, curieuses ou impliquées dans le quartier. Au final, cette présence sur le terrain nous a permis de cultiver notre double regard de citoyen et de professionnels, d’être en contact avec les habitants et d’initier un processus de confiance réciproque, au travers d’activités moins intimidantes que les démarches de concertation publique. CONTACT

info@mauvaiseherbe.ch [3]  Soulier Nicolas, 2012, Reconquérir les rues: exemples à travers le monde et pistes d’action pour des villes où l’on aimerait habiter, Paris, Ulmer, 285p. COLLAGE 3/18

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[ILL. 4]  Kiosque itinérant et modulable, ici installé à Bel-Air, pôle d’échange de transports publics, en fin de journée. Un, deux, trois trams ratés! (Source: Mauvaise Herbe?)

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ZUSAMMENFASSUNG

RIASSUNTO

Wagt euch in den öffentlichen Raum! Osa lo spazio pubblico! Mauvaise Herbe? Mauvaise Herbe? Welches sind die Grenzen bei der Aneignung des öffentlichen Raums? Dient das Trottoir nur der Fortbewegung von einem Ort an den andern? Oder darf man nach dem Essen seinen Stuhl dahin stellen und sich mit dem Nachbarn unterhalten? Was würde geschehen, wenn man sich mitten in einem Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs niederliesse, um Karten zu spielen und etwas zu trinken? Was, wenn man mit Kreide ein Gesellschaftsspiel in Originalgrösse auf einen Platz zeichnen oder ausserhalb der dafür vorgesehenen Einrichtungen Tennis spielen würde? In wohlwollender und engagierter Absicht, wurde das Projekt Mauvaise Herbe? (Unkraut?) von einer Studentengruppe ausserhalb ihres Studiums (Master in Raumentwicklung an der Universität Genf) ins Leben gerufen. Sie wollten herausfinden, was für unterschiedliche Nutzungen des öffentlichen Raums möglich sind und wie gross der Improvisations- und Aneignungsspielraum der Benutzer ist. In Form eines Freiluftlabors wurde im öffentlichen Raum eine Serie spontaner Aktionen organisiert, ohne vorherige Kommunikation und ohne Gesuch um Genehmigung: Riesen­ pictionary, Musikquizz, Wohnraummöblierung rund um eine Parkbank, Pflanzung von Baumsetzlingen, Projektionen, Apéros, Diskussionen, … Diese Aktivitäten und Installationen erwiesen sich als Mediations- und Diskussionssupport und erleichterten die Begegnung im öffentlichen Raum. Sie zeigten auf, wie wichtig die Präsenz vor Ort und der doppelte Blickwinkel des Benutzers und des Stadtplaners sind, um sich differenzierte und integrative Kenntnisse über den Ort anzueignen.

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Quali sono i limiti d’appropriazione degli spazi pubblici? Un marciapiede è progettato solo per spostarsi da un luogo all’altro? O ci si può mettere una sedia dopo cena per parlare con il vicino? Che cosa accadrebbe se ci installassimo nel bel mezzo di un nodo d’interscambio dei trasporti pubblici per giocare a carte e bere qualcosa? E se decidessimo di usare il gesso per disegnare un gioco da tavolo a grandezza naturale su una piazza o di giocare a tennis al di fuori delle attrezzature fornite a tale scopo? In uno spirito accogliente e impegnato, il progetto ­Mauvaise Herbe? (Erbaccia?) è stato creato da un gruppo di studenti a margine dei loro studi (Master in Sviluppo Territoriale dell’Università di Ginevra) per riflettere sulla diversità degli usi possibili nello spazio pubblico e sul margine d’improvvisazione e appropriazione lasciato ai suoi utenti. Sotto forma di laboratorio all’aperto e senza previa comunicazione o richiesta di autorizzazione, sono state organizzate una serie di azioni spontanee nello spazio pubblico: pictionary gigante, quiz musicale, decorazione da salotto intorno a una panchina pubblica, piantagioni nelle aiuole sotto gli alberi, proiezioni, aperitivi, discussioni, ecc. Queste attività e installazioni si sono rilevate essere un supporto di mediazione e discussione per facilitare l’incontro nello spazio pubblico. Hanno permesso di evidenziare l’importanza della loro presenza sul territorio e della duplice prospettiva di utente-cittadino e di urbanista per sviluppare una conoscenza dettagliata e integrativa del territorio.


Transgressions légitimes sur l’espace public

JIMMY BORDARIE Enseignant chercheur en psychologie sociale, Université Sorbonne Nouvelle.

L’espace public est un lieu d’interactions qui peuvent devenir le moyen d’une affirmation de soi s’exprimant par un rejet des règles imposées. Ce rejet peut prendre la forme d’une transgression se manifestant dans le discours ou les comportements. Cette transgression est alors légitime et peut devenir une norme sur l’espace public. L’espace public est un lieu d’interactions Spontanément, nous associons l’espace public à un espace géographique, spatialement délimité. Par contraste à cette caractéristique «publique», une telle délimitation sousentend la notion du «privé». Et par privé, peut s’entendre l’idée d’un espace dans lequel personne ne s’aventure que celui à qui le propriétaire de cet espace privé en donne la possibilité. Et de fait, ce propriétaire décide qu’une interaction puisse s’y produire et dans une certaine mesure décide des conditions de cette interaction. En opposition, l’espace public est un lieu de rencontres et d’interactions subies, en ce sens que nous ne décidons que rarement qui, quand, et comment nous rencontrons. Et s’il y a rencontre, il y a nécessairement l’existence de plusieurs parties. Le cadre de ces rencontres est posé par la loi et l’institution (Mairie, Collectivité, État), qui peut être à la fois cadre et partie de l’interaction. Autrement dit, l’individu – l’usager – rencontre l’institution sur l’espace public. En conséquence, et nous l’oublions parfois, l’espace public est un espace symbolique, dans lequel se jouent des rencontres au cours desquelles se produisent des comportements qui peuvent être le symptôme de certains rapports de force. Dernièrement, nous l’entendons en ce qui concerne les rapports de genre où hommes et femmes n’occupent pas l’espace public de la même façon. Ces rapports de force peuvent concerner des parties plus ou moins identifiables. Il peut s’agir d’autres individus ou d’entités plus symboliques comme l’institution qui est toujours partie prenante puisqu’elle pose certaines limites dans le cadre des interactions, notamment sur l’espace public. Par exemple, le respect ou la transgression d’un dispositif (loi, règle, aménagement urbain, etc.) est susceptible d’exprimer un rapport que l’usager entretient avec l’institution qui met en place ce dispositif. L’interaction est source de transgression La notion de transgression (du latin transgressio) signifie l’action de «traverser, dépasser». C’est «franchir pour parvenir au-delà» [1]. Sur l’espace public, l’usager peut ainsi parfois dépasser les conditions qui lui sont imposées pour se mouvoir, afin de redevenir maître de ses mouvements dans un espace dans lequel il ne peut décider ni avec qui, ni quand ni com- [1]  Guillaume Michel (1520) – ment une interaction va se produire. traduction de Suétone.

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[ILL. 1]  Les piétons suivent leur

La ­ transgression d’une règle ligne de désir. Un itinéraire impliquant un détour incompris ne sera pas ou d’un aménagement appa- respecté, à l’exemple de ce passage raît ainsi comme un moyen de piéton situé vers l’arrêt de bus franchir une limite «pour par- au Parc de Valency à Lausanne. (Photo: Ana Batalha) venir au-delà». Mais au-delà de quoi? Par la transgression, l’individu cherche à parvenir quelque part, dans un espace où il aurait le contrôle. Sur l’espace public, l’usager transgresse le cadre posé par l’institution pour retrouver la maîtrise. D’une certaine manière, il cherche à aller au-delà de l’espace public. Qu’existe-t-il au-delà? Au-delà se trouve l’espace privé, espace dans lequel l’individu a l’impression de mieux contrôler et maîtriser les évènements. Par conséquent, le comportement de transgression a une fonction: regagner le contrôle. Mais dans une interaction et une relation dialectique avec un autre ou une institution, regagner le contrôle c’est supposer que l’autre partie le perde, au moins partiellement. Cela nous renvoie à la notion de conflit. Pourtant, ce conflit ne semble pas nécessairement voulu, intentionnel, ni même parfois conscientisé. Il apparaît presque comme un dommage collatéral, une conséquence contingente à une démarche nécessaire et légitime: maîtriser son environnement. La transgression peut être légitime socialement La notion de légitimité, du latin legitimus, se réfère à ce qui est «établi par la loi, conforme aux règles». Comment dès lors la transgression d’une loi ou d’un dispositif posé par l’institution, c’est-à-dire le garant de la loi, peut-elle être légitime puisqu’elle dépasse et excède la loi? En règle générale, sur l’espace public, lorsque l’institution et le cadre qu’elle pose lui semblent légitimes, l’individu ne ressent pas le besoin de dépasser et d’aller au-delà de ce cadre. C’est le cas lorsqu’il y a adéquation, pour l­’usager, entre le dispositif, l’institution, la situation et l’espace. L­ ’institution COLLAGE 3/18

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[ILL. 2+3]  Döttingen (AG), avant et après réaménagement de la route cantonale. L’aménagement en zone 30 change le message donné aux automobilistes. On passe d’un espace routier à un centre de village. Les véhicules roulent au milieu, laissant de la place pour les activités et les rencontres. Le projet est le résultat d’un concours attribué à trois équipes, menées par une profession différente (architecte, ingénieur trafic et paysagiste) dont la complé­mentarité a fait ses preuves. (Photos: Pascal Regli)

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[ILL. 4]  L’aménagement en zone 30 à Turgi (AG) évoque bien que la Bahnhofstrasse accueille d’autres fonctions que la circulation: des pendulaires qui passent par là et les clients des commerces. (Photo: Cédric Boussuge)


est alors détentrice du contrôle des comportements qui se produisent sur l’espace public. Ainsi, le cadre légal détermine ce qui est interdit et sanctionnable et ce qui ne l’est pas. Et pourtant, parfois les individus franchissent, excèdent, transgressent ce cadre légal. Nous avons vu qu’ils transgressent pour aller vers un espace privé, parce qu’ils pensent y avoir le contrôle. En transgressant, l’usager reprend le contrôle et «privatise» l’espace public en imposant ses conditions, ses règles. Cela signifie que, comme dans toute relation dialectique, l’institution – le cadre légal – a alors perdu ce contrôle, au moins en partie. Lorsqu’il y a transgression, cette dernière est perçue comme acceptable et nécessaire par l’individu; le cas contraire, il ne transgresserait pas. Et souvent, cette transgression est légitime pour tout un groupe social, pouvant représenter un grand nombre d’individus dans la société. La transgression devient alors une norme: si le dispositif – ou l’institution – n’est pas adapté, pas légitime, alors il devient acceptable et légitime de transgresser. C’est ainsi que l’on voit des usagers ne pas respecter des limitations de vitesse, des aménagements urbains, des dispositifs de régulation comportementale. En transgressant ces dispositifs, l’individu récupère un certain contrôle sur une situation qu’il ne comprend pas ou sur une institution qu’il rejette, et qui de fait, lui paraissent, à lui et à d’autres, illégitimes.

au contact de l’usager. Il est d’autant plus essentiel que la pertinence et l’efficacité des campagnes de prévention dépendent de stratégies qui répondent aux spécificités de ces représentations. L’institution doit comprendre pourquoi son interaction avec l’usager est dysfonctionnelle. Il faut partir de la connaissance et de la pratique que les individus ont du dispositif proposé par l’institution. L’individu agit en conséquence d’une légitimité perçue, qui dépasse la question de la contrainte physique de l’aménagement, mais qui s’inscrit dans une représentation mentale et sociale du dispositif. Dans une interaction et une relation dialectique, il s’agit finalement pour chacune des parties de comprendre qu’il n’existe qu’une porte, jamais totalement fermée, entre espace privé et espace public: celle d’une communication consentie, éclairée et ouverte sur l’autre.

La société construit l’espace public Or, si une partie, parfois une majorité, de la société légitime la transgression, en ce sens qu’elle lui paraît être une réponse adaptée face à un dispositif ou une institution, il existe un risque d’ingérence sur l’espace public. La règle légale est mise en opposition à une règle sociale qui correspond aux pratiques transgressives des individus. Cette norme sociale de transgression légitime – issue de la volonté de privatiser l’espace public – va alors encadrer les comportements et façonner l’espace public. Face à une telle situation, si l’institution veut reprendre le contrôle, trois options s’offrent à l’institution. À chaque fois, nous prendrons l’exemple de la transgression du 30km/h lorsqu’il fait l’objet d’une application «généralisée» sur l’espace public. 1. Tout d’abord, elle peut reconnaître la transgression comme un symptôme de son propre dysfonctionnement ou de l’un de ces dispositifs et donc en questionner la légitimité, pouvant la conduire à supprimer ou modifier le dispositif. Dans le cas du 30 km/h, l’institution peut identifier les endroits où le dispositif n’est pas respecté et tenter, à l’aide d’études psychosociales de représentations par exemple, de comprendre les motifs de ce dysfonctionnement. 2. Elle peut aussi décider de rétablir l’ordre en créant un système de régulation par des formes de sanction qui lui permettraient de récupérer le contrôle perdu. Dans notre exemple, elle peut par exemple décider de faire des contrôles de vitesse par les forces de l’ordre ou des radars automatiques. Elle prend toutefois le risque d’entériner le conflit avec des usagers qui ne comprennent pas le dispositif; et de voir les transgressions – socialement légitimes – revenir en l’absence du système de sanction. 3. Enfin, elle peut décider d’accompagner le changement des comportements en informant et communiquant sur la pertinence du dispositif transgressé. Ce travail implique une démarche pluridisciplinaire où il est nécessaire de comprendre les représentations que les individus se font du dispositif et de ses applications pour optimiser les «investissements» de l’institution. Ce travail sur les représentations implique d’aller

Der vorliegende Artikel behandelt die Frage von Verstössen im öffentlichen Raum und ihrer Rechtmässigkeit. Das Verhältnis zwischen Individuum und öffentlicher Institution kann zu Konflikten führen, die beide Parteien dazu bringen, auf ihr Recht zu pochen: Das Individuum durch Ablehnen der Institution und ihrer Regeln, indem es dagegen verstösst. Die Institution durch den Versuch, diese Verstösse mit Mitteln zu kontrollieren, die sich als wirkungslos, ja kontraproduktiv erweisen können. Dieser Artikel versucht, den Ursprung dieser Verstösse zu verstehen, die eine Interaktions- und Umgangsweise mit dem Gegenüber darstellen. Mit der Erklärung dieses Prozesses wird versucht, Optionen aufzuzeigen, mit denen Institutionen verhindern können, dass die – teilweise legitimen – Verstösse gegen ihre Regeln zur Gewohnheit werden und dadurch die Bewirtschaftung des öffentlichen Raums verunmöglichen.

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jimmy.bordarie@hotmail.com

ZUSAMMENFASSUNG

Legitime Verstösse im öffentlichen Raum

RIASSUNTO

Trasgressioni legittime nello spazio pubblico L’articolo qui presentato tratta il tema delle trasgressioni e della loro legittimità. I rapporti che uniscono l’individuo a un’istituzione pubblica possono mostrare una forma di conflitto dove tutte le parti sono portate ad affermarsi: l’individuo respingendo l’istituzione e le regole che essa impone, infrangendole; l’istituzione cercando di controllare questa trasgressione con mezzi che possono rivelarsi inefficaci o, addirittura, controproducenti. Quest’articolo tenta di comprendere la fonte delle trasgressioni, ossia un modo d’interazione e di relazione con l’altro. Nell’intento di spiegare questo processo, l’autore si propone di far luce sulle opzioni a disposizione delle istituzioni per evitare che la trasgressione delle loro regole – legittima per alcuni – si diffonda e sia fonte di conflitto nello spazio pubblico.

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Verdichten – aber mit Qualität! Sprachbilder eröffnen neue Denkweisen im Siedlungsbau

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Verdichtung ist das Leitbild im Siedlungsbau. Obwohl Qualität gefordert wird, dominieren mit dem Dichtebegriff physikalische Denkweisen den Diskurs. Qualitative Aspekte, wie ästhetische, soziale und ökologische, werden dadurch ausgeblendet oder in physikalische umgedeutet. Alternative Sprachbilder, welche die Lebenswelt von Menschen, Tieren und Pflanzen implizieren, bergen ein enormes Potenzial und eröffnen neue Sichtweisen auf allen Ebenen der Planung. 20

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HUGO CAVIOLA CDE Universität Bern.

[ABB. 1]  Verdichtetes Bauen aus der Vogelperspektive, die Übersicht und Kontrolle schafft. Betroffene fühlen sich bei der Vorstellung, verdichtet zu werden, jedoch schnell eingeengt. (Quelle: Urban Hybrid Emmen LU, MVDVR 2013)

Siedlungsqualität ist weitherum im Gespräch. Besonders laut erklingt der Ruf nach Qualität in der Diskussion um verdichtetes Bauen. Tagungen und Publikationen mit Titeln wie «Verdichten mit Qualität», «Qualität und Verdichtung», «Verdichten braucht Qualität» deuten an, dass verdichtetes Bauen und Siedlungsqualität nicht selbstverständlich zusammengehen.


Mit dem revidierten Raumplanungsgesetz ist Verdichtung zum neuen Leitbegriff im Siedlungsbau geworden. Aus politischer Sicht wird Verdichtung meist begrüsst, weil sie Lösungen für drängende Probleme verspricht. Verdichtung lenkt den Siedlungsbau nach innen, schützt wertvolles Kulturland und dämmt den Verkehr ein. Zurückhaltend reagieren jedoch viele, wenn Verdichtung ihre eigene Nachbarschaft betrifft. Gefühle der Beengung werden wach, Betroffene befürchten einen Verlust an Lebensqualität. Verdichtung scheint ein Begriff mit zwei Gesichtern zu sein. Wie ist dies zu erklären? Das Forschungsprojekt Sprachkompass Landschaft und Umwelt sucht Antworten auf Fragen dieser Art. Es untersucht, welche Perspektiven Wörter eröffnen, was sie erfassen, was sie ausblenden und welche Interessen und Machtansprüche sie mit sich führen. Der sprachwissenschaftliche Ansatz bietet auch Erklärungen dafür an, wie der zwiespältige Charakter des Wortes Verdichtung zustande kommt. [1]

geometrisch gedacht. Mit der Wahl dieser Ausdrücke setzen sich bewusst oder unbewusst 1) ein bautechnisches Interesse und 2) eine quantifizierende Sichtweise durch. Dieses Quantifizieren ist einerseits erwünscht. Denn anders als beim Bauen auf der «grünen Wiese» sollen ja mehr Wohneinheiten in einem beschränkten Volumen entstehen. Doch Vorsicht: Diese Sicht ist sprachlich nicht von den Menschen, sondern von den Gebäuden her gedacht, sie ist gebäudezentriert [ABB.2]. Ein einfaches Gedankenexperiment kann dies illustrieren: Niemand würde von sich sagen: «Ich habe den Nachmittag auf einer Restfläche oder einer Grünfläche verbracht.» Eher würden wir sagen: «Ich habe den Nachmittag auf einer Wiese oder im Park verbracht.» Ausdrücke wie Rest- und Grünfläche drücken vorrangig Quantitatives aus. Dies macht sie zu Erfüllungsgehilfen eines Denkens, das Siedlungsqualitäten schwer erfassen kann. Im Verdichtungsframe werden Quantitäten und Qualitäten als voneinander trennbar gedacht.

«Verdichtung» als physikalischer Deutungsrahmen mit Folgen Aus linguistischer Sicht eröffnet jeder Ausdruck einen sog. Frame, einen Deutungsrahmen. Dieser umfasst die Vorstellungen, die der Gebrauch eines Wortes in unseren Köpfen aufruft. Der Begriff Verdichtung stammt aus der Physik und kommt meist in technischen Zusammenhängen vor. Ein Beispiel kann dies illustrieren: Ein Strohballen entsteht, wenn wir eine lose Menge von Strohhalmen komprimieren. Die Abstände zwischen ihnen werden vermindert, ihre Anzahl pro Volumeneinheit wird vermehrt. Ein begrenzter, kompakter Ballen entsteht. Auffällig ist, dass wir diesen Vorgang gedanklich aus der Sicht der «Verdichtungstäter» aufbauen, nicht etwa von den Strohhalmen aus. Die Strohhalme sind hingegen passiv, als physische Materie gedacht. Mit der Wortwahl verdichtetes Bauen übertragen wir diesen physikalischen Deutungsrahmen metaphorisch auf den Siedlungsbau. Dies zeigt sich zunächst in der Wahl der Aus­ sensicht. Wir denken uns verdichtetes Bauen typischerweise aus der Sicht der Planung, die Übersicht und Kontrolle schafft [ABB.1]. In der Rolle der Strohhalme finden sich nun die Baukörper, deren Anteil am Gesamtvolumen wir erhöhen. Entscheidend ist nun, dass wir im Verdichtungsdenken die Lebewesen in der Siedlung gedanklich mitkomprimieren – oder gar gänzlich übersehen. Und damit gehen leicht auch Qualitätsansprüche wie etwa das Soziale, emotionale Verbundenheit, Naturbezug und Ästhetik, also die Sicht- und Erlebnisweise der Bewohnerinnen und Bewohner, verloren. Diese Qualitätsblindheit des Dichtebegriffs mag erklären, warum Verdichtung und Qualität so schwer vereinbar sind. Sie macht auch verständlich, warum Verdichtungsvorhaben bei Menschen Befürchtungen auslösen. Wer mag schon in einen Vorgang verwickelt werden, bei dem ihm die Rolle eines leblosen Strohhalms zufällt? Der physikalische Frame hat aber noch weiterreichende Folgen. Das Verdichtungsdenken ruft nämlich wie selbstverständlich einen ganzen Schwarm weiterer Wörter auf den Plan. Manche von ihnen, wie Fläche, Raum und Volumen stammen aus der Geometrie. Da gibt es etwa das Bauvolumen und die Handlungsräume. Wer verdichten will, füllt Leerräume und Baulücken und hat die Bauabstände im Blick. Man nutzt [1]  Die folgenden Überlegungen Restflächen und Innenreser- schliessen an eine Studie an, ven, mobilisiert Baulandre- die im Rahmen des Projektes Sprachkompass Landschaft und Umwelt serven. Selbst die Natur, die entstand (Caviola et al. 2016), vgl. ausgesparte Grünfläche, wird www.spachkompass.ch

Kreative Sprachbilder eröffnen neue Denkmuster Gibt es Alternativen? Ja, die Entwicklung nach innen. Der Ausdruck Entwicklung ruft einen Frame aus der Welt des Lebendigen auf. Kinder entwickeln sich, genauso wie Tiere und Pflanzen. Entwicklung meint einen organischen Vorgang, der naturgesetzlichen Massstäben folgt. Dies schafft Vertrauen. Heute gibt es kaum eine grössere Stadt, die ihre Geschicke nicht einem Amt für Stadtentwicklung anvertraut. Eine Siedlung, die sich entwickelt oder entwickelt wird, rückt in die Nähe eines Lebewesens. Wer eine Siedlung ent­ wickelt, denkt die Lebensansprüche von Menschen, Tieren und Pflanzen als lebendige Wesen leicht mit. Dies erklärt auch, warum Innenentwicklung zum Einbezug der betroffenen Menschen einlädt. Siedlungsbau und natürliches Entwickeln gehen Hand in Hand. Ein Siedlungsorganismus kann wachsen, wenn seine Organe, d.h. seine Gebäude und Bewohner, seine Pflanzen und Tiere, sich in einem Miteinander finden. Im Entwicklungsframe wird Siedlungsqualität als selbstverständlich mitgedacht. Anita Grams hat jüngst festgestellt, dass erfolgreiche Innenentwicklung neue Denkmuster verlangt (Grams 2017). Der Entwicklungsframe hält solche bereit. Wir müssen sie nur in Gebrauch nehmen, indem wir metaphorisch verfahren: Wir denken uns die Siedlung als Organismus und wenden Merkmale eines Organismus metaphorisch auf die Siedlung an. In einem

Grünfläche

Leerraum

Grünfläche Bauabstände

Restfläche

Innenreserve

Baulandreserve

[ABB. 2]  Siedlungsbau in der Sprache baulicher Interessen. (Quelle: bearb. Bildausschnitt des Furttal Stadtmodells von 1961, HSR Studiengang Raumplanung 2006) COLLAGE 3/18

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Radl-Hain

Werkhof Dorfplatz Oasenhof

Kinderspiel

RÉSUMÉ

Les images linguistiques ouvrent de nouvelles perspectives en matière d’urbanisme

La densification est le maître mot de l’urbanisme contemporain. En dépit des exigences de qualité qui l’accompagnent, la notion même de densité montre bien que le discours est dominé par des approches physiques de la réalité urbaine. Du point de vue linguistique, ces approches définissent le cadre cognitif à Marktplatz partir duquel on pense, agit et planifie. Le projet de recherche Kirschengruss Wagnis «Sprachkompass Landschaft und Umwelt» (Boussole linguisWäldchen tique Paysage et Environnement) de l’Université de Berne s’intéresse aux perspectives que de tels cadres cognitifs ouvrent ou, au contraire, ferment. Ainsi peut-on montrer que la trans[ABB. 3]  Siedlungsbau in der Sprache sozio­ kultureller Interessen. (Quelle: Wohnbaugenossen­ position de notions physiques comme celle de densification schaft Wagnis München, bauchplan, 2016) à l’urbanisme occulte les aspects qualitatifs – esthétiques, sociaux et écologiques – ou les ramène, justement, à des aspects physiques. De fait, les images linguistiques alternatives Siedlungsorganismus können zum Beispiel neue Siedlungs­ qui renvoient à l’espace de vie des hommes, des animaux et zellen wachsen, abgestorbene sich erneuern. Ein Siedlungs- des plantes recèlent un formidable potentiel et permettent organismus atmet, wenn in ihm Bäume und Büsche gedeihen. Er d’envisager de nouvelles approches à tous les niveaux de la bleibt gesund, solange er von Lärm und Abgasen verschont ist. planification. Ainsi des notions comme celles de «développeVerkehrswege bilden seine Nerven- oder Blutbahnen. Seine ment vers l’intérieur» ou de «tissu urbain», ou des expressions familières comme celles de «terrain de jeu» ou de «place du Nahrung halten die nahen Einkaufsmöglichkeiten bereit. Auch Gewebe- und Netzmetaphern eröffnen neue Denkmus- village», n’évoquent-elles pas seulement un environnement ter. Man kann ein Siedlungsgewebe massschneidern, indem man urbain vécu et ses différents acteurs, mais invitent-elles aussi es an lokale Begebenheiten anpasst. Ziehen wir neue Maschen à intégrer la participation dans les projets d’urbanisme. (Wege) und Knoten (Treffpunkte) in die Siedlung ein, so können wir Innenverdichtung als dichtes Gewebe neu denken. Kreative Sprachbilder bergen ein enormes Potenzial. Sie eröffnen neue RIASSUNTO Sichtweisen und können alte relativieren (Hnilica 2012). Densificare è bene … con qualità è Auch altbekannte Alltagswörter bergen ein kreatives Potenzial. Dies führt uns zurück zur Wiese und zum Park. Warum meglio. Espressioni linguistiche in der Planung einer Siedlung statt Grünflächen nicht eine per ripensare lo sviluppo insediativo Spielwiese, ein Wäldchen oder einen Dorfplatz vorsehen? [ABB.3]. Ausdrücke wie diese regen nicht nur eine partizipative Planung an, sie sprechen davon, wie Menschen, Tiere und La densificazione è il principio guida nella realizzazione di inPflanzen in einer Siedlung leben – und zwar als Lebewesen, sediamenti. Malgrado la qualità nelle costruzioni sia un’esiund nicht als Strohhalme, die verdichtet werden. genza, il concetto stesso di «densità» fa subito pensare agli approcci fisici. Da un punto di vista linguistico, essi aprono un quadro interpretativo da cui è possibile pensare, agire e quindi pianificare. Il progetto di ricerca Sprachkompass Landschaft LITERATUR und Umwelt (letteralmente: Bussola linguistica paesaggio e Caviola, Hugo; Andreas Kläy; Hans Weiss (2016). Im physikalischen Verdichtungslabor. Wie Sprache das Denken und ambiente) indaga quali prospettive tali quadri interpretativi Handeln im Siedlungsbau beeinflusst. GAIA 25/1: 49–56. aprono o escludono. In questo modo si può dimostrare che Grams, Anita (2017). Spielräume für Dichte. Innentwicklungscon il trasferimento metaforico di concetti fisici come «denkompass als problemorientierte Methode für Verdichtung sificazione» allo sviluppo insediativo e all’urbanistica, aspetti in kleineren und mittleren Gemeinden. Publikationsreihe qualitativi come quelli estetici, sociali ed ecologici possono des Instituts für Raum- und Landschaftsentwicklung IRL, venire occultati, oppure convertiti in aspetti fisici. Espressioni ETH Zürich Band 8. linguistiche alternative, invece, che implicano l’ambiente vitale Hnilica, Sonja (2012). Metaphern für die Stadt. Zur Bedeutung von Denkmodellen in der Architekturtheorie. Bieledi persone, animali e piante, hanno un enorme potenziale e feld: transcript. aprono nuove prospettive a tutti i livelli della pianificazione. Così, concetti come «sviluppo centripeto» o «tessuto urbano», o termini di uso quotidiano come «parco giochi» o «piazza del KONTAKT paese», non solo evocano un insediamento vissuto su cui intehugo.caviola@cde.unibe.ch ragiscono vari attori, ma incoraggiano anche una pianificazione partecipata.

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Regard croisé de deux professionnels sur un espace public LAURENCE CRÉMEL Architecte-paysagiste, enseignante à l’HEPIA.

CHRISTOPHE ZIMMERMANN Psychosociologue, Agorapublica. Entretien réalisé par Jenny Leuba et Ana Batalha. Les propos ont été reformulés pour les besoins de l’article.

Que disent deux confrères de disciplines proches de l’urbanisme en visitant un espace public? Qu’est-ce qui accroche leur regard, comment en parlent-ils? Convaincue que l’urbanisme a tout à gagner de ce transfert de connaissance, la rédaction de COLLAGE a demandé à ­Laurence Crémel, architecte-paysagiste et professeure à l’HEPIA, ainsi qu’à Christophe Zimmermann, psycho­ sociologue, spécialisé dans la médiation de groupe au sujet du territoire chez Agorapublica, de commenter un espace public emblématique de réalisation récente et accompagnant des architectures prestigieuses. S’étant récemment doté de projets d’envergure significative, le campus de l’EPFL à Ecublens s’est révélé être le cadre idéal pour cet entretien mené directement sur le terrain. Celui-ci s’est déroulé principalement devant le Swisstech Convention Center, inauguré en 2014. Les raisons (historiques, budgétaires, programmatiques) qui expliqueraient sa configuration actuelle ont été laissées de côté, pour privilégier le regard porté par nos invités, basé sur leurs perceptions et outils d’analyse respectifs. COLLAGE (C):

Comment décrivez-vous votre activité profes-

sionnelle? LAURENCE CRÉMEL (LC): Être architecte-paysagiste, c’est s’intéresser et concevoir les espaces extérieurs, tant dans leurs dimensions spatiales, historiques, structurelles, sensibles et naturelles. CHRISTOPHE ZIMMERMANN (CZ): Mon métier c’est la facilitation. Faire converser des personnes et des groupes dans le cadre de concertations urbaines ou d’assistance à la maîtrise d’ouvrage.

C: Nous sommes devant le Swisstech Convention Center: qu’est-ce que vous évoque cet endroit? CZ: Ce qui me frappe, c’est la monumentalité du bâtiment. C’est une pièce qui vit pour elle-même. C’est un faire-valoir du bâtiment, une ode à la puissance de l’EPFL. Parce qu’il est si dénudé, cet espace est inidentifiable, minimaliste, désert, voire oppressant. Si je veux manger par exemple, je dois le faire sur mes genoux, d’autres types de mobilier urbain auraient créé un meilleur accueil. Le métro est aussi pour quelque chose dans l’isolement du bâtiment et quand il passe, on n’entend que ça. Or, l’espace public, c’est l’espace de vie, il mérite de l’attention. Pour être agréable, il faut qu’il reste dans des dimensions humaines, pour reprendre Jan Gehl.

On a l’impression d’être des intrus.

LC: En arrivant du métro, il y a quelque chose qui nous appelle ici. Mais en même temps, c’est un grand espace totalement vide, ouvert et minéral, dans lequel on ne sait pas trop comment s’orienter, ni ce qu’on doit regarder. On a l’impression d’être des intrus. Et il s’oppose à ce que je vois juste derrière: une campagne verdoyante et du relief. Le Swisstech est en effet un bâtiment représentatif, un élément phare dans le paysage, mais l’espace public qui le précède est plus un parvis qu’une place. Une place est un lieu actif qui génère des rencontres, une esplanade offre une vue, or ce n’est pas le cas ici.

On se sent perdu, comme sur une île ou au bout de quelque chose, comme dans un courant d’air.

[ILL. 1]

[ILL. 1]  «Où est le sol?» demande Laurence Crémel à Christophe Zimmermann. (Photos: J. Leuba)

C: Vous parlez beaucoup du contexte et de la conception d’ensemble. LC: Oui, le bâtiment est très orienté, on a d’un côté l’entrée, la verrière et de l’autre la porte de service. On est censé le regarder depuis un seul côté. Pourtant le paysage se poursuit, il y a une continuité, il y a des gens, une ville autour. Le clocher de l’église voisine n’est pas pris en compte. Cet endroit n’est pas accroché au reste du paysage, on dirait qu’il est juste plaqué là. On se sent perdu, comme sur une île ou au bout de quelque chose, comme dans un courant d’air. On aurait pu être ailleurs, voilà. On n’a pas de perspective claire en arrivant COLLAGE 3/18

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[ILL. 2]

[ILL. 2]  La perspective sur le Centre de congrès et son parvis depuis le campus donne une impression de continuité. Le Swisstech n’est cependant pas en face du mail piétonnier.

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[ILL. 3]

[ILL. 3]  «Quand on s’approche, il y a le trou».

depuis le campus, car son morcèlement nous empêche de voir l’unité du site [ILL.2+3]. Ça démontre la nécessité d’une planification d’ensemble. C’est un défaut actuel courant de ne plus relier, de faire par à coup, par financement. Quand on sent une certaine unité, une mise en relation, ça apaise et ça renforce le reste. Le revêtement joue un rôle important par rapport à ça. Le gravier stabilisé réalisé au Rolex Learning Center a été remplacé par un quadrillage de petites dalles, ça change tout: l’échelle et l’accroche du bâtiment à son sol. Si on pense à la Sechseläuteplatz à Zurich, à la plaine de Plainpalais à Genève ou à la Place fédérale à Berne, toutes ces places sont assez vides et l’assument, avec un revêtement noble et une bonne connexion avec les alentours, comme la vue sur le Salève à Genève. Ici l’enrobé est certes unitaire, mais il n’apporte rien au bâtiment et nous met à distance avec le paysage environnant.

C’est un défaut actuel courant de ne plus relier, de faire par à coup, par financement.

C: Pourquoi le traitement des dénivelés retient-il autant votre attention? LC: Il y a tout un jeu de sols, on ne sait pas où est le vrai sol. Le projet ne fait pas de couture entre les espaces publics. Chaque fois qu’on veut y accéder, on doit passer par un dénivelé, ça n’est pas lisse et c’est difficilement atteignable. On est en estrade, isolé, un peu exclu. Il y a un phénomène étrange qui nous fait perdre l’horizon. Ça n’invite pas à traverser d’un côté à l’autre, il faut s’abaisser en fait. On est audessus du trou ou on y descend. Or, on ne peut pas construire un espace public sur un creux alors que toutes les liaisons sont en hauteur! En coupe, c’est délirant, c’est un parcours du combattant pour venir jusque devant ce bâtiment, sauf si on vient par le métro. Et si on cherchait à relier les deux, ne serait-ce que par un grand escalier depuis le souterrain, sans zigzag, au plus direct vers le bâtiment phare? CZ: Tout à fait, d’ailleurs j’ai observé que les escaliers existants sont très utilisés. Un deuxième en face de l’entrée serait sans doute aussi pratiqué. Ça le mettrait en majesté tout en nous donnant le sentiment d’y être invités. Une sorte d’agora, avec vue sur les passants: il y en aurait ici des activités à observer.

CZ: Oui, et la trame régulière à l’origine du campus y est pour quelque chose, des bâtiments récents ont été rajoutés, aujourd’hui on perd un peu le fil. COLLAGE 3/18

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L’agencement change les relations entre les gens. C:

Que pensez-vous des usages de la place? moi, ce qui compte c’est la chaleur humaine, le confort, l’échelle, la présence d’alcôves, d’endroits où se poser. L’agencement change les relations entre les gens. La convivialité et le plaisir contribuent à l’échange. D’autre part, les gens adorent observer. Ils sont tout le temps dans le contact visuel, ils se frottent. Le parvis aurait par exemple pu être orienté sur le métro. L’absence de grands arbres me frappe. Leur pouvoir d’attraction est toujours très intense. Ils procurent de l’ombre en été, mais aussi une protection, une accroche vers laquelle on s’installe, à laquelle on s’adosse. Là, on se tape dans le béton. En général l’effet dénudé, voire désert, exposé au vent ou à la chaleur n’est pas très agréable. Mais je pense qu’un jour d’été, par débordement notamment du côté des commerces, il y aurait plus de monde. C’est toujours utile de se demander comment les usagers futurs envisagent d’utiliser l’espace. Quels seront leurs besoins? Est-ce que des filles viendraient le soir dans cet espace par exemple? CZ: Pour

On pourrait faire entrer les grands arbres qui sont juste à côté, ceux de la rivière, par des ouvertures visuelles ou en créant un accès.

LC: L’architecture sur dalle laisse très peu de place pour la nature. Par contre, on pourrait faire entrer les grands arbres qui sont juste à côté, ceux de la rivière, par des ouvertures visuelles ou en créant un accès. Et c’est vrai qu’il faut encourager les activités sociales des étudiants et profiter de leur originalité pour occuper cet espace gigantesque, ce qui n’est pas évident. Mais il pourrait y avoir des apéros, de la musique, de la danse ou des événements. Le public du centre de congrès pourrait aussi davantage être invité sur le parvis.

Ça peut être très réussi si on se sent tout petit, mais émerveillé par la beauté du bâtiment et comme mis sur un plateau. L’échelle monumentale est-elle en cause? pour moi il y a une question d’échelle. On n’est pas bien ici parce qu’on se sent tout petit. Un point positif, c’est qu’on le repère tout de suite ce bâtiment! LC: Je pense qu’on peut produire cet effet de représentation d’un bâtiment dans un endroit de prestige comme celui-ci. Ça peut être très réussi si on se sent tout petit, mais émerveillé par la beauté du bâtiment et comme mis sur un plateau. Le Palais de Tokyo, à Paris, en est un bon exemple, car il réunit différents facteurs: la perspective, la qualité du sol, la réverbération, l’orientation par rapport à la lumière. L’arrivée solennelle, se sentir beau quand on bouge.

C: Le caractère «cheap», un peu au rabais des aménagements ressort de vos commentaires. LC: Le bâtiment porte comme une grande casquette, il est assez élégant, en soi. Le parvis en revanche est pauvre, il ne le met pas en valeur. Pourquoi tant de mètres carrés d’enrobé? C’est possible de faire quelque chose de chouette même avec de faibles moyens financiers. Pourquoi on n’aurait pas du beau mobilier? C’est fréquent. Le Rolex Learning Center, par exemple, n’a pas non plus l’aménagement paysager qu’il mérite. D’autre part, vers le bâtiment signé Kengo Kuma qui est mieux inséré, le bâtiment et le sol se rencontrent, il y a une grande ouverture, mais là non plus, le sol n’est pas encore travaillé à la dimension du site, ni à la qualité du bâtiment.

L’espace public se travaille à plusieurs, dès l’amont du projet.

C: La nécessité d’avoir une vision d’ensemble, de poser des objectifs dans le programme d’aménagement et de penser aux usagers apparaît comme inéluctable pour parvenir à créer une haute qualité d’usage. Qu’est-ce qui, en conclusion, fait le succès d’un espace public pour vous? LC: En amont, c’est d’abord la bonne cohésion des acteurs sur le projet. Ensuite, une intégration juste et équilibrée dans son site d’accueil. Et quand l’espace est bien approprié, sans conflit d’usages. L’espace public se travaille à plusieurs, dès l’amont du projet: sociologues, paysagistes, urbanistes et architectes. C’est une richesse, ça donne des choses qui vont tenir la route, capables de s’adapter aux besoins de demain.

Lire une carte ou analyser les besoins dans un tableur Excel ne suffit pas. CZ: Pour moi, c’est la dynamique des rencontres humaines. La tranquillité, la beauté, la sécurité et l’agrément qu’offre un espace. Qu’on s’y sente protégé. Il faut penser en amont comment on va assurer la jointure entre les différentes fonctions. Le nombre de passages à travers une place et de gens qui s’y arrêtent sont de bons indicateurs. L’intégration de tous les publics est aussi essentielle. Lire une carte ou analyser les besoins dans un tableur Excel ne suffit pas. Il faut mener une réflexion sur et avec les usagers potentiels. Avec toute l’intelligence qu’il y a ici, cet endroit aurait pu être la plus belle place de Suisse.

C:

CZ: Oui,

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KONTAKT

laurence.cremel@hesge.ch christophe.zimmermann@agorapublica.com


FORUM

Betriebs- und Gestaltungskonzept Tram 30 Kleinbasel SILVAN ZWICKY BSc FHO in Raum­ planung, F. Preisig AG, Bau­ingenieure und Planer SIA USIC, Zürich Oerlikon.

Die Bachelorarbeit «Betriebs- und Gestaltungskonzept Tram 30 Kleinbasel» befasst sich mit einer geplanten Tramlinie in Basel. Auf Basis einer Analyse vor Ort zeigt sie mögliche Trasseeführungen und Haltestellenlagen auf und macht konkrete Vorschläge für die Gestaltung von zwei Haltestellen. Die Bachelorarbeit wurde 2017 mit dem FSU-Preis ausgezeichnet. Aufgabenstellung Die Buslinie 30 stösst heute an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Im Einzugsgebiet der Buslinie befinden sich zwei wichtige Arbeits-, Lehr- und Forschungszentren der Universität und des Universitätsspitals Basel, welche in den nächsten Jahren erweitert und ausgebaut werden sollen. Diese gewinnen so vermehrt an Bedeutung, generieren jedoch auch ein höheres Verkehrsaufkommen. Die Bewältigung des zusätzlichen Fahrgastaufkommens ist einer der Hauptgründe, weshalb die Buslinie 30 durch die Tramlinie 30 ersetzt werden soll. Dies geschieht durch die direkte Verbindung der beiden Areale mit dem Bahnhof Basel SBB und dem Badischen Bahnhof. Ein weiterer wichtiger Grund für die Planung der Tramlinie 30 ist, dass durch die Schaffung einer Tangentialbeziehung das bestehende Tramnetz entlastet werden kann. Die Aufgabe der Bachelorarbeit bestand darin, über die Feldberg- und die Schönaustrasse ein Betriebs- und Gestaltungskonzept auszuarbeiten, welches aufzeigt, wie das Tram auf dem Abschnitt geführt werden könnte. Eine wichtige Anforderung an das Betriebs- und Gestaltungskonzept ist, dass darin die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer angemessen berücksichtigt werden. Vorgehen In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine Begehung vor Ort und eine Analyse der planerischen Grundlagen durchgeführt. Anschliessend wurden in der Feldberg- und der Schönaustrasse mögliche Haltestellenlagen sowie unterschiedliche Trasseeführungen geprüft und Handlungsspielräume ausgelotet. Dem Betriebs- und Gestaltungskonzept wurde anschliessend die in der Variantenevaluation eruierte Bestvariante zugrunde gelegt. Am Ende der Arbeit wurden die Stärken, Schwächen sowie mögliche Realisierungshemmnisse des Betriebs- und Gestaltungskonzeptes aufgezeigt. Ausserdem wurde die Streckenführung über die Schönaustrasse mit der möglichen Anbindung an das bestehende Schienennetz auf dem Riehenring verglichen. Analyse Die Analyse und die Begehung vor Ort ergaben, dass zahlreiche Herausforderungen für die Erstellung der Tramlinie 30 und die damit einhergehende Strassenraumumgestaltung vorhanden sind. Dies betrifft zu einem grossen Teil Herausforderungen, welche mit den Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) zusammenhängen. So treten entlang der Feldberg- und Schönaustrasse aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens starke Lärm- und Schadstoffbelastungen auf. Das Verkehrsaufkommen und die hohe Anzahl

an Fahrspuren führen ausserdem dazu, dass die Trennwirkung des Strassenraumes an zwei Stellen besonders hoch ist. Gleichzeitig sind entlang der gesamten Feldberg- und Schönaustrasse fast keine Veloinfrastrukturen vorhanden. Weitere Herausforderungen sind die Verstärkung der Johanniterbrücke für die Befahrbarkeit mit dem Tram 30 sowie die Tramführung unter der niedrigen Passerelle bei der Messe Basel. In der [ABB.1] sind die wichtigsten Erkenntnisse in einem Fazitplan dargestellt. Vom Analysefazit wurden anschliessend die Ziele und Handlungsansätze für das Betriebs- und Gestaltungskonzept abgeleitet. Mögliche Haltestellenlagen Mithilfe der Ziele und Handlungsansätze wurden die Anforderungen an die Haltestellen formuliert. Diese dienten der Bestimmung von möglichen Haltestellenformen. Mithilfe der Haltestellenformen wurde untersucht, an welchen Orten die Einrichtung einer Haltestelle mit den eruierten Anforderungen möglich wäre. Es zeigte sich, dass nur wenige Abschnitte für die Einrichtung einer Haltestelle in Frage kommen. Dies aufgrund der meist geringen Strassenraumbreite, der Länge der Haltestellen, der hohen Anzahl an Zuund Ausfahrten sowie aufgrund des hohen Platzbedarfs für eine sichere Veloführung im Haltestellenbereich. Auf weiteren Abschnitten ist die Einrichtung einer Haltestelle zwar denkbar, jedoch wäre deren Realisierung mit grösseren Einschränkungen verbunden. Nach der Bestimmung von geeigneten Haltestellenlagen wurden die Haltestellen entworfen. Wo mehrere Haltestellen möglich waren, wurden Varianten gebildet. Zu jeder Variante wurden die Vor- und Nachteile sowie in einer Abwägung die Realisierungshemmnisse aufgezeigt. In der [ABB.2] sind die Varianten der Haltestellen sowie deren Einzugsradien schematisch dargestellt. Gleichzeitig wird ersichtlich, wie sich die Erreichbarkeit der Haltestellen der Tramlinie 30 im Vergleich zu der Erreichbarkeit der Haltestellen der Buslinie 30 verändert. Während die Erreichbarkeit im Nordosten aufgrund der Aufhebung der Buslinie 30 markant abnimmt, verändert sich diese im restlichen Perimeter nur wenig. Der Grund dafür ist, dass die neuen Tramhaltestellen den Perimeter flächenmässig besser abdecken. Ein grosser Vorteil der eruierten Haltestellen ist die verbesserte Anbindung wichtiger Zielgebiete an das Tramnetz. Dies betrifft den Badischen Bahnhof, das Rosental-Areal der Syngenta und den Campus Rosental der Uni Basel, den Süden des Erlenmatt-Quartiers sowie die Messe und das Musical Theater Basel. Mögliche Trasseeführungen Für die Trasseeführungen wurden ebenfalls Anforderungen definiert. Mithilfe der aus den Anforderungen resultierenden Trasseeformen wurde untersucht, welche Abschnitte sich für ein Eigentrassee eignen würden und auf welchen Abschnitten das Tram im Mischverkehr geführt werden muss. Dabei wurden die vorgängig eruierten Bestvarianten der Haltestellen in die Überlegungen miteinbezogen. Der Grund dafür ist, dass das COLLAGE 3/18

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[ABB. 1]  Fazitplan mit den wichtigsten Erkenntnissen der Analyse der Feldberg- und Schönaustrasse. (Quelle: Bachelorarbeit)

Starke Lärm- und Schadstoffbelastung

Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen

Strassenabschnitt mit starker

Platzsituationen

[ABB. 1]

Verstärkung der Johanniterbrücke

Trennwirkung

Grünachse (Rheinuferweg)

Überwiegend Wohnnutzung Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen Platzsituationen Starke Lärmund Schadstoffbelastung Fehlende Veloverkehrsinfrastruktur Enger Strassenraum (≤ 15 Meter) Fehlende Veloverkehrsinfrastruktur Starke Lärmund Schadstoffbelastung Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen Platzsituationen

Starke Lärm- und Schadstoffbelastung

entlang Strassenraum

Strassenabschnitt mit starker

Verstärkung der Musical Johanniterbrücke Niedrige Passerelle Theater Basel Strassenabschnitt Strassenabschnitt mit starkermit starker Trennwirkung

Trennwirkung

Grünachse (Rheinuferweg) Anhäufung von Unfällen mit Velobeteiligung Campus Rosental der Uni Basel Anhäufung von Unfällen mit Velobeteiligung

Verstärkung der Johanniterbrücke

Trennwirkung

Enger Strassenraum (≤ 15 Meter)

Fehlende Veloverkehrsinfrastruktur

Niedrige Passerelle Musical Theater Basel

Anhäufung von Unfällen Ausnahmetransportroute 1amit Velobeteiligung Niedrige Passerelle Musical Theater Basel

Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen entlang Strassenraum Überwiegend Wohnnutzung

entlang Strassenraum Campus Rosental der Uni Basel Öffentliche Grünräume/Parkanlagen Öffentliche Grünräume/Parkanlagen

Niedrige Passerelle Musical Theater Basel Viele Längsparkfelder und Gebäudezufahrten Starke Lärm- und Schadstoffbelastung

Anhäufung von Unfällen mit Velobeteiligung Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen Platzsituationen

Strassenabschnitt mit starker 1a Ausnahmetransportroute Starke Lärm-Viele und Schadstoffbelastung Längsparkfelder und Gebäudezufahrten

Öffentliche Grünräume/Parkanlagen Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen Platzsituationen Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen Verstärkung der Johanniterbrücke Grünachse (Rheinuferweg)

Viele Längsparkfelder und Gebäudezufahrten Ausnahmetransportroute 1a

Trennwirkung Strassenabschnitt mit starker Bestehende Tramlinien / Tramhaltestellen Enger Strassenraum (≤ 15 Meter) Trennwirkung

Grünachse (Rheinuferweg)

Überwiegend Wohnnutzung

Veloverkehrsinfrastruktur VieleFehlende Längsparkfelder und Gebäudezufahrten Enger Strassenraum ( ≤ 15 Meter)

Enger Strassenraum (≤ 15 Meter)

Campus Rosental der Uni Basel

Platzsituationen

Grünachse (Rheinuferweg)

aum (≤ 15 Meter)

Überwiegend Wohnnutzung Verstärkung der Johanniterbrücke Grünachse (Rheinuferweg) Überwiegend Wohnnutzung entlang Bestehende Tramlinien/Tramhaltestellen FehlendePlatzsituationen Veloverkehrsinfrastruktur Ausnahmetransportroute 1a Öffentliche Grünräume/Parkanlagenentlang Strassenraum Überwiegend Wohnnutzung Strassenraum Enger Strassenraum (≤ 15 Meter) Fehlende Veloverkehrsinfrastruktur Verstärkung Johanniterbrücke Grünachse (Rheinuferweg) Niedrige Passerelleder Musical Theaterder Basel Johanniterbrücke Anhäufung von Unfällen mit Velobeteiligung Campus Rosental der Uni Basel Verstärkung entlang Strassenraum Überwiegend Campus Rosental der Uni Basel Niedrige Passerelle Musical Theater Basel Anhäufung von UnfällenWohnnutzung mit Velobeteiligung Campus Rosental der Uni Basel Fehlende Veloverkehrsinfrastruktur Viele Längsparkfelder und Gebäudezufahrten Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen

elle Musical Theater Basel

Viele Längsparkfelder und Gebäudezufahrten Anhäufung von Unfällen Ausnahmetransportroute 1a mit Velobeteiligung

Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen Campus Rosental der Uni Basel Öffentliche Grünräume/Parkanlagen

felder und Gebäudezufahrten

Ausnahmetransportroute 1a Eingeschränkter Durchgang auf Gehwegen

Öffentliche Grünräume/Parkanlagen

d Schadstoffbelastung

tt mit starker

entlang Strassenraum

portroute 1a

Öffentliche Grünräume/Parkanlagen

Haltestelle

Haltestelle Haltestelle Erlenmatt-Quartier Musical Theater (Var. 1) Matthäuskirche

Matthäuskirche (Var. 1) Haltestelle

Haltestelle

Haltestelle

Rheinufer

Erlenmatt-Quartier Musical Theater Haltestelle

Haltestelle Haltestelle

Rheinufer

Rheinufer

Haltestelle

Haltestelle

estelle

Haltestelle Matthäuskirche (Var. 2)

gstrasse

Matthäuskirche (Var. 2)

Campus Rosental Haltestelle

Haltestelle Mattenstrasse (Var. 2) Matthäuskirche (Var. 2)

Matthäuskirche (Var. 2)

Haltestelle Haltestelle Mattenstrasse (Var. 2) Matthäuskirche (Var. 2) Riehenring Campus Rosental

Neue Tramhaltestelle in Seitenlage Messe Basel Endhaltestelle mit Wendemöglichkeit

Endhaltestelle Bestehende Tramlinie

Zugang zum Badischen Bahnhof

Aufwertung bestehender Freiräume

Zugang zum Perron (geplant)

Wichtiges Zielgebiet Zugang zum Badischen Bahnhof

Einzugsradius 1 / Var. 2 Zugang Haltestelle zum PerronVar. (geplant)

Bestehende Tramhaltestelle

derBahnhof Erreichbarkeit ZugangVerbesserung zum Badischen

Bestehende Tramhaltestelle

Wichtiges Zielgebiet

Badischer Bahnhof

Endhaltestelle mit Wendemöglichkeit

Aufwertung bestehender Freiräume

Wichtiges Zielgebiet Bestehende Tramlinie

Wichtiges Zielgebiet

[ABB. 2]

Verbesserung der Erreichbarkeit Zugang zum Badischen Bahnhof

Verschlechterung der Erreichbarkeit Einzugsradius Haltestelle Var. 1 / Var. 2

Zugang zum Perron (geplant)

Zugang zum Badischen Bahnhof

Verbesserung der Erreichbarkeit

Zugang zum Perron (geplant)

der Erreichbarkeit ZugangVerschlechterung zum Perron (geplant)

Bestehende Teilhaltestelle Tram Bestehende Tramhaltestelle Bestehende Tramlinie

Einzugsradius Haltestelle Var. 1 / Var. 2 WichtigesZugang Zielgebiet Verbesserung der Erreichbarkeit zum Badischen Bahnhof

Bestehende Teilhaltestelle Tram Freiräume Aufwertung bestehender

Einzugsradius Haltestelle Var.(geplant) 1 / Var. 2 Zugang zum Perron

Bestehende Tramlinie

Endhaltestelle Badischer Bahnhof

Badischer Bahnhof

Bestehende Teilhaltestelle Tram Messe Basel mit Wendemöglichkeit Endhaltestelle mit Wendemöglichkeit Aufwertung bestehender Freiräume Endhaltestelle Bestehende Tramhaltestelle Neue Tramhaltestelle in Seitenlage

Badischer Bahnhof

Badischer Bahnhof

Haltestelle

Einzugsradius Haltestelle Var. 1 / Var. 2 bestehender Freiräume Bestehende Teilhaltestelle TramAufwertung

stelle in Seitenlage

Messe Basel

Messe Basel

Riehenring

Endhaltestelle

Endhaltestelle

Messe Basel Mattenstrasse (Var. 2)

Bestehende Teilhaltestelle Tram Endhaltestelle mit Wendemöglichkeit

mit Wendemöglichkeit

Haltestelle Riehenring

Haltestelle Bestehende Tramhaltestelle Endhaltestelle Neue Tramhaltestelle in Seitenlage Neue Neue Tramhaltestelle in Seitenlage Bestehende Tramlinie Bestehende Tramlinie Tramhaltestelle in Seitenlage Riehenring

Haltestelle

Mattenstrasse (Var. 2) Campus Rosental

Haltestelle

Riehenring Haltestelle

Campus Rosental Mattenstrasse (Var. 2)

Haltestelle

Mattenstrasse (Var. 1)

Mattenstrasse (Var. 1)

Mattenstrasse (Var. 1)

Campus Rosental Haltestelle

Haltestelle Badischer Bahnhof Nord

Haltestelle Badischer Bahnhof Nord

Haltestelle Haltestelle

Badischer Bahnhof Nord

Haltestelle

Haltestelle Erlenmatt-Quartier Haltestelle Musical Theater Feldbergstrasse Haltestelle

Badischer Bahnhof Nord

Haltestelle

Erlenmatt-Quartier

Musical Theater

Feldbergstrasse

Haltestelle

Haltestelle

Mattenstrasse (Var. 1)

Haltestelle

Matthäuskirche (Var. 1) Haltestelle

Erlenmatt-Quartier

Badischer Bahnhof Nord

Feldbergstrasse Haltestelle

Feldbergstrasse

Haltestelle

Haltestelle Musical Theater

Mattenstrasse (Var. 1)

Rheinufer Haltestelle

Matthäuskirche (Var. 1)

Haltestelle

Matthäuskirche (Var. 1)

Haltestelle

[ABB. 2]  Varianten der Haltestellen mit deren Einzugsradien.

Verschlechterung der Erreichbarkeit Verbesserung der Erreichbarkeit

Aufwertung bestehender Freiräume

mhaltestelle

Wichtiges Zielgebiet

Verbesserung der Erreichbarkeit

haltestelle Tram

Einzugsradius Haltestelle Var. 1 / Var. 2

Verschlechterung der Erreichbarkeit

Verschlechterung der Erreichbarkeit

Verschlechterung der Erreichbarkeit

[ABB. 3]

[ABB. 3]  Plan des Vertiefungs­ bereichs Haltestelle Matthäuskirche.

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[ABB. 4]

[ABB. 4]  Visualisierung der Haltestelle Matthäuskirche.


Tram an den Haltestellen aufgrund der engen Platzverhältnisse im Mischverkehr geführt werden muss, was mögliche Trasseeführungen weiter einschränkt. Weitere Kriterien für die Evaluation möglicher Trasseeführungen waren die Strassenraumbreite, die allfällige Inanspruchnahme privater Vorflächen und die notwendige Aufhebung von Parkfeldern. Dabei zeigte sich, dass nur wenige Abschnitte für eine Führung des Trams auf einem eigenen Trassee in Frage kommen. Auf weiteren Abschnitten ist ein Eigentrassee zwar denkbar, jedoch ist der betreffende Abschnitt viel zu kurz. Ein Eigentrassee muss über einen längeren Streckenabschnitt realisierbar sein, da das Tram an den lichtsignalgeregelten Knotenpunkten jeweils verlangsamt wird. Betriebs- und Gestaltungskonzept Die in der Variantenevaluation ermittelten Bestvarianten der Haltestellen und Trasseeführungen wurden in das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) übernommen. Das BGK wurde über die Feldbergstrasse, die Schönaustrasse sowie die Schwarzwaldallee bis zur Haltestelle Badischer Bahnhof Nord erstellt. Aufgrund des engen Strassenraumes in der Feldberg- und der Schönaustrasse kann das Tram 30 nur im Mischverkehr geführt werden. Das Tram wird an allen Knotenpunkten priorisiert. Durch die Führung im Mischverkehr und den Abbau von Fahrspuren können für den Fuss- und Veloverkehr zusätzliche Flächen gewonnen werden. So kann dem Veloverkehr neu auf der gesamten Feldbergstrasse ein durchgehender und beidseitiger Velostreifen zur Verfügung gestellt werden. Negative Auswirkungen der Tramführung stellen insbesondere die Aufhebung vieler Parkplätze und die Änderung der Verkehrsführung in einem zurückliegenden Quartier dar. Gleichzeitig mit der detaillierten Ausarbeitung des Betriebs- und Gestaltungskonzeptes wurden die notwendigen Anpassungen der Verkehrsführung ermittelt. Der Grund dafür ist, dass bei der Führung des Trams im Mischverkehr ein Linksabbiegen ohne einen separaten Linksabbiegestreifen oder eine Abbiegehilfe verhindert werden muss. Bei hohem Verkehrsaufkommen könnten die wartenden Fahrzeuge ansonsten das Tram behindern. Vertiefungsbereiche Die Haltestellen Rheinufer und Matthäuskirche wurden als Vertiefungsbereiche zum BGK detailliert ausgearbeitet. Ein Ausschnitt aus der Vertiefung der Haltestelle Matthäuskirche und die dazugehörige Visualisierung werden in den [ABB. 3+4] dargestellt. Umsetzung In der Umsetzung werden nebst Ausführungen zum weiteren Vorgehen der Planung die Auswirkungen der Tramführung über die Feldberg- und die Schönaustrasse beschrieben. Zu den negativen Auswirkungen der Tramlinie 30 werden Handlungsansätze formuliert, welche eine Empfehlung zu den weiteren Abklärungen an das Amt für Mobilität Basel darstellen. Ein Beispiel für eine solche negative Auswirkung ist die Aufhebung von Anlieferbereichen. Die davon abgeleitete

Empfehlung ist die Prüfung zur Verlegung der Anlieferung auf zurückliegende Strassen oder auf den Privatgrund. Fazit Mit der Tramführung über die Feldbergund die Schönaustrasse können wichtige Zielgebiete besser an das Tramnetz angebunden und das bestehende Tramnetz entlastet werden. Gegenüber der bestehenden Buslinie 30 hat die Tramlinie 30 eine höhere Beförderungskapazität und kann einfacher priorisiert werden. Zudem ergibt sich mit der Einrichtung der Tramlinie 30 die Möglichkeit, den Strassenraum der Feldberg- und der Schönaustrasse wohnlicher und für den Fuss- und Veloverkehr sicherer zu gestalten. Aus all diesen Gründen lohnt sich der Ersatz der Buslinie 30 durch die Tramlinie 30. Aktuell befindet sich das Projekt in der Phase Vorstudie. In dieser Phase wird abgeklärt, welche genaue Streckenführung für das Tram 30 gewählt werden soll. Im darauf folgenden Vorprojekt wird das Tramprojekt detailliert ausgearbeitet. Zu diesem Zweck werden die groben Abklärungen aus der Vorstudie vertieft untersucht. Am Ende des Vorprojekts liegt ein konkretes Projekt inklusive der genaueren Kosten vor, welches dem Grossen Rat zum Entscheid überwiesen wird.

LAUDATIO

Mit dem «Tram 30» soll in Kleinbasel, in einem der dichtesten Stadtquartiere Europas, eine neue Tramstrecke gebaut werden. Silvan Zwicky hat sich gründlich und umfassend in die Thematik und die örtliche Situation eingearbeitet. Analyse, Ziele und das Konzept sind anschaulich und logisch hergeleitet. Vertiefungen und Umsetzungsschritte sind gelungen, klar, prägnant und nachvollziehbar. Als einziger Student hat sich Silvan Zwicky von der Randbedingung gelöst, dass zwischen den verschiedenen radialen und tangentialen Tram- und Buslinien im Quartier möglichst kurze Umsteigewege anzubieten seien. Mit dem bewussten Bruch dieser Randbedingung ist ihm eine Lösung gelungen, die insgesamt besser überzeugt. Mit dem Preis zeichnet der FSU eine Arbeit aus, welche eine verkehrliche Thematik mit der nötigen raumplanerischen Tiefe behandelt. Die zahlreichen Nutzungsüberlagerungen im räumlich engen Quartier sind nur mit Kompromissen lösbar. Eine interdisziplinäre, integrale Sichtweise ist bei derart komplexen Fragestellungen unabdingbar. Vorstand FSU

Inserat

Certificate of Advanced Studies (CAS)

Natur im Siedlungsraum

Start: 21. September 2018 Anmeldeschluss: 21. August 2018 www.zhaw.ch/iunr/naturimsiedlungsraum COLLAGE 3/18

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INFO

Nachrichten FSU/ Informations de la FSU/ Informazioni della FSU

VORANKÜNDIGUNG

MANIFESTATION

MANIFESTATION

Zentralkonferenz

Séminaire: Métropolisation et intercommunalité – regards croisés franco-suisses sur les dynamiques institutionnelles et territoriales

Journée d’échanges et de débats: Gouvernance climatique des villes et territoires suisses

Freitag, 16. November 2018 KKL Luzern

ANNONCE ANTICIPÉE

Conférence centrale Vendredi 16 novembre 2018 KKL Lucerne

ANTICIPAZIONE

Conferenza nazionale 2018 Venerdì 16 novembre 2018 Lucerna, KKL

Séminaire sur la métropolisation et l’intercommunalité: saisir les imbrications entre ces deux phénomènes au prisme des exemples français et suisses. Il vise à proposer une grille de lecture croisée des logiques à l’œuvre dans ces deux contextes territoriaux et institutionnels différenciés. Le séminaire regroupera 8 communications franco-suisses. Date: 14 septembre 2018 Lieu: Aix-en-Provence (France) Organisation: Haute école d’ingénierie et de gestion du Canton de Vaud (HEIG-VD) et l’Université Aix Marseille Inscriptions: planid.heig-vd.ch

MANIFESTATION

Journée: Gouvernance territoriale de l’activité éolienne La croissance de la production éolienne est au cœur des stratégies fédérales et cantonales de transition énergétique. Pourtant, les projets de parcs éoliens, notamment dans l’Arc jurassien, suscitent pour la plupart des tensions, voire des conflits, entre les autorités publiques, les usagers des territoires, les organisations non-gouvernementales environnementales et les promoteurs-développeurs de cette nouvelle industrie. Le projet de recherche Gouvéole étudie les processus d’acceptabilité et d’opposition qui s’expriment à l’occasion du développement de ces parcs éoliens. La journée regroupera environ 5–10 conférenciers. Date: 23 novembre 2018 Lieu: Yverdon-les-Bains (CH) Organisation: HEIG-VD Inscriptions: http://planid.heig-vd.ch/portfolio/resultatsgouveole/

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COLLAGE 3/18

Dans le cadre du projet de recherche «Gouvernance climatique des villes suisses: vers une amélioration des pratiques institutionnelles et organisationnelles» financées par le programme thématique Nature et Villes de la HES-SO et avec le soutien du Canton de Genève, la HEIG-VD et Hépia ont le plaisir de vous convier à une journée d’échanges et de débat. La matinée sera consacrée à la présentation des premiers résultats du projet et leur mise en dialogue avec les expériences à l’œuvre en Suisse et dans d’autres pays. L’après-midi est consacrée à deux ateliers de travail avec les participants. La journée regroupera 5–7 conférenciers. Date: 5 octobre 2018 Lieu: Lausanne (CH) Organisation: HEIG-VD et l’hepia, avec le soutien de la HES-SO et de l’État de Genève Inscription (prochainement sur notre site): planid.heig-vd.ch


MITGLIEDER / MEMBRES/SOCI

Mutationen / Changements / Modifiche  01.03.2018–30.04.2018 Eintritte / Adhésions / Adesioni Ordentliche Mitglieder / Membres ordinaires /  Soci ordinari: Marchand Alexandre, Sion Pont Bourdin Carole, Sion Schaller Andrea, Luzern Schwegler Josua, Fällanden Boni Aude, Neuchâtel Verbundene Mitglieder / Membres alliés /  Soci affiliati: Andenmatten Claudio, Brig Imobersteg Tobias, Chexbres Studierende / Etudiant(e)s / Studenti: Fraefel Xenia, Niederstetten Nadeau Valentine, Bern Salas Andrea, Genève Vuille Florence, Prangins Wartenweiler Monika, Frauenfeld Büromitglieder/ Bureaux membres /  Studi membri: Plan A+ AG Büro für Raum- und Sportplanung, Brig Austritte / Départs / Dimissioni Ordentliche Mitglieder / Membres ordinaires /  Soci ordinari: Guntern Andreas, Dättwil

BEITRÄGE FSU INFO/ DÉLAI RÉDACTIONNEL FSU INFO / CONTRIBUTI INFO FSU

Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge per Mail bzw. per Post. Für eine frühzeitige Voranmeldung Ihres Beitrages sind wir dankbar (Termine siehe Impressum). / Merci de nous envoyer vos communications par e-mail ou par courrier et de nous les annoncer à l’avance (échéances: voir impressum).  / Vi ringraziamo di inviarci le vostre comunicazioni per e-mail o per posta e di avvisarci in anticipo (termini: cfr. Impressum).

KONTAKT / CONTACT / CONTATTO

Fédération suisse des urbanistes Fachverband Schweizer RaumplanerInnen Federazione svizzera degli urbanisti Federaziun svizra d’urbanists Geschäftsstelle, Alexanderstrasse 38, Postfach 216, 7001 Chur Tel 044 283 40 40, Fax 044 283 40 41 info@f-s-u.ch, www.f-s-u.ch

IMPRESSUM COLLAGE Zeitschrift für Raumplanung, Umwelt, Städtebau und Verkehr (erscheint 6 mal pro Jahr) /  Périodique d’urbanisme, d’aménagement, d’environnement et de transport (paraît 6 fois par année) /  Periodico di urbanistica, pianificazione del territorio, tematiche ambientali e mobilità (esce 6 volte l’anno) Herausgeber / Edité par / Edito da FSU (Fachverband der Schweizer Raumplanerinnen und Raumplaner / Fédération suisse des urbanistes /  Federazione svizzera degli urbanisti /  Federaziun Svizra d’Urbanists) Inserateschluss, Versand / Délai d’insertion, envoi / Termine per gli annunci, spedizione COLLAGE 4/18: 04.07.18, 23.08.18 COLLAGE 5/18: 05.09.18, 25.10.18 COLLAGE 6/18: 31.10.18, 20.12.18 Mitglieder Redaktion / Membres rédaction /  Membri di redazione Zentralkomitee: Silvan Aemisegger, Denise Belloli, Sabrina Kessler, Stefanie Ledergerber, Henri Leuzinger, André Müller, Isabelle Rihm, Susanne Schellenberger, Dario Sciuchetti, Stephanie Tuggener; Comité romand: Marta Alonso Provencio, Daniel Baehler, Ana Batalha, Oscar Gential, Gregory Huguelet-Meystre, Jenny Leuba, Catherine Seiler, Leah Tillemans; Comitato della Svizzera italiana: Giada Danesi, Francesco Gilardi Produktion, Redaktion, Inserate /  Production, rédaction, annonces /  Produzione, redazione, inserzioni Verlangen Sie unsere Inserattarife und Termine /  Demandez nos tarifs d’annonces et nos échéances /  Richieda le nostre tariffe per le inserzioni e le scadenze: Stefanie Ledergerber, Kontextplan AG, Käfiggässchen 10, 3011 Bern, Tel. 031 544 22 53, redaktion-collage@f-s-u.ch Gestaltung / Graphisme/ Grafica: Hahn+Zimmermann; Druck / Impression / Stampa: Stämpfli AG, Bern; Übersetzungen / Traductions / Traduzioni: Léo Biétry (D → F), Virginia Rabitsch (F → D), Comitato della Svizzera italiana (D ←→ I, F ←→ I) Abonnemente / Abonnements / Abbonamenti Mitglieder FSU / Membres FSU / Soci FSU: gratis / gratuit / gratuito; Abonnement ohne FSU-Mitgliedschaft (inkl.Porto) /  Abonnement individuel pour non-membres (frais de port compris) / Abbonamento singolo per i non-soci (spese di porto comprese): CHF 85.00; Studenten / Etudiant(e)s / Studenti: CHF 40.00 Einzelheftbestellungen (exkl. Porto) /  Numéro séparé (frais de port non compris) /  Numero singolo (spese di porto non comprese): 1 Ex. CHF 16.00, 2–5 Ex. CHF 14.50; 6–10 Ex. CHF 12.50, 11–20 Ex. CHF 9.50 Kontakt für Abonnemente und Adressänderungen /  Contact pour abonnements et changements d’adresse / Contatto per abbonamento e cambiamento di indirizzo: Geschäftsstelle FSU, Esther Casanova, Alexanderstrasse 38, Postfach 216, 7001 Chur, Tel: 044 283 40 40, info@f-s-u.ch Hinweise / Avertissements / Avvertenze Für unverlangt eingereichtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Artikel, Infor­mationen sowie Beilagen können von der Meinung des FSU abweichen. Nachdruck nur mit Zustimmung der Autoren und Quellenangabe ge­stattet. Alle Text- und Bildrechte bleiben vorbehalten. /  La rédaction dispose librement des textes et images envoyés spontanément. Les articles et informations publiés dans la revue ainsi que les encarts ne reflètent pas forcément la position de la FSU. Toute reproduction requiert l’autorisation de l’auteur et la mention de la source. Tous les droits sont réservés. / La redazione dispone liberamente di testi e immagini pervenuti spontaneamente. Gli articoli e le informazioni pubblicati nella rivista e gli allegati non rispecchiano necessariamente la posizione della FSU. Ogni riproduzione, anche parziale, necessita l’autorizzazione dell’au­tore e l’indicazione della fonte. Tutti i diritti sono riservati. Titelblatt /Couverture / Foto di copertina Chantier ouvert au public a St. Etienne: ateliers manuels, évènements et débats. (Photo: Collectif etc)

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