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Schulblatt_März_2026_web

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Das Schulblatt

MEIN STANDPUNKT

9 Millionen Expert:innen

DELEGIERTENVERSAMMLUNG 2025

Ein Plädoyer für sonderpädagogische Expertise

TALIS

Einblicke – Ausblicke – Vergleiche

CLV-Mitglieder erhalten zusätzlichen Rabatt auf Apple Bildungskonditionen. All-Inclusive Service und Beratung mit persönlichem Ansprechpartner.

Eigenes Zubehör Sortiment

Autorisiertes Servicecenter AppleCare und alternative Versicherungen

Rundum Support für Apple, Windows und Cloud

Auch für alle Microsoft-Themen sind wir Ihr Ansprechpartner

itteam.at/clv

Andreas Neururer Education Manager a.neururer@itteam.at +43 512 262500-208

HR Werner Schlögelhofer Redaktionsleitung

Der CLV macht Schule!

„Der CLV macht Schule!“ lautete das Motto der Generalversammlung 1988. Das 12-Punkte-Programm des CLV, das sich zum großen Teil im Regierungsprogramm wiederfindet, zeigt, dass der beinahe 50 Jahre alte Slogan nach wie vor Gültigkeit hat. Jetzt liegt es an der Regierung, das, was sie sich selbst – auch unter Berücksichtigung des 12-Punkte-Programms des CLV – als Arbeitsprogramm festgeschrieben hat, Schritt für Schritt umzusetzen. Über den aktuellen Stand sowie die Ausweitung zu einem 16-Punkte-Forderungskatalog im Rahmen der Delegiertenversammlung 2025 informieren wir Sie im Blattinneren. Nicht zuletzt bestätigt ein Plädoyer für sonderpädagogische Expertise wieder eindrucksvoll: Der CLV macht Schule!

Die vorliegende Ausgabe enthält eine neue – eigentlich eine wiederbelebte – Rubrik: C im CLV. Mit dieser Seite wollen wir regelmäßig an prominenter Stelle in unserer Zeitschrift Gedanken zu unserem christ-

Inhalt

4 Mein Standpunkt

9 Millionen „Expert:innen“!

7 C im CLV

Die Botschaft des Franz von Assisi

8 DV 2025

500 Delegierte tagten im Design Center Linz

11Forumsgespräch

Ein Plädoyer für sonderpädagogische Expertise

14TALIS

Einblicke – Ausblicke –Vergleiche

17 Obfrau am Wort

Gemeinsam stärker

19 Auf ein Wort

Bildungspolitik muss Politik für unsere Kinder sein

20Zentralausschuss

Entrümpeln

lich-sozialen Weltbild Raum geben. Mein Dank gilt unserem geistlichen Konsulenten RR Hans Bauer, nicht nur für seinen Artikel zur Botschaft des Franz von Assisi, sondern auch für seine Bereitschaft, die Rubrik C im CLV zu koordinieren.

Einblicke, Ausblicke und Vergleiche zu TALIS zeigen einen Ausschnitt positiver, aber auch kritischer Aspekte dieser internationalen Vergleichsstudie zum Lehren und Lernen.

Seit Dezember 2024 ist unser Generalsekretär Michael Weber Abgeordneter zum OÖ Landtag. In einem ausführlichen Interview erzählt er uns unter anderem, warum es besonders wichtig ist, dass eine starke CLV-Persönlichkeit im Landtag vertreten ist. Selbstverständlich geht es dabei darum, den Lehrer:innen und Leiter:innen eine Stimme zu geben. Es geht aber auch darum, die Expertise und die Kraft des CLV in die Landespolitik einzubringen, womit wiederum gilt: Der CLV macht Schule!

25Gewerkschaft

Landestag der Lehrer:innengewerkschaft APS OÖ

34 Im Gespräch

Brückenbauer zwischen gelebter Praxis und OÖ Landtag

37 Spots On Schule Miteinander –ASO Traun

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich (CLV), Stifterstraße 23, 4020 Linz; E-Mail: office@clv.at; Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur: HR Werner Schlögelhofer; Redaktion: Michael Andexlinger, David Hiegelsberger, Dr. Bernd Langensteiner, Birgit Loidl, Mag. Wolfgang Schwarz, Sabine Strack MA, Prof. Dr. Albin Waid, Michael Weber; Redaktionssekretariat und Anzeigenleitung: Bernhard Trauner (0732/776867 od. office@clv.at); Erscheinungsort: Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b.; Offenlegung lt.§ 25 Mediengesetz: Die grundlegende Richtung des „Schulblattes“ ergibt sich aus den Satzungen des Christlichen Lehrervereins.

Titelfoto:
Jana Sophie Media

Mein Standpunkt

9 Millionen „Expert:innen“!

Machen Sie doch gemeinsam mit mir ein Gedankenexperiment: Wie würden unsere Medien wohl reagieren, wenn Ralf Rangnick, Teamchef des österreichischen Fußballnationalteams, eine Umfrage starten würde, in der er alle Österreicher:innen dazu auffordert, Fragen wie diese zu beantworten?

• Sind Sie dafür, dass wir bei der bevorstehenden Fußball-WM in

den USA offensiv oder defensiv auftreten?

• Sollen wir für neue Spieler ältere aus dem Kader nehmen?

• Sollen wir einen Abwehrspieler als Mittelstürmer einsetzen, um die Defensive zu stärken – oder umgekehrt?

• Welche Standardsituationen und Spielzüge sollen mit unseren Spielern jetzt eingeübt werden?

Ich gehe davon aus, das Echo wäre vernichtend. Man würde von unserem Teamchef fordern, auf seinen Betreu-

erstab und wirkliche Fachleute des Fußballs zu setzen bzw. seine Hausaufgaben endlich selber zu machen –und das zu Recht! Auch seine Ablöse als Teamchef würde wahrscheinlich schnell im Raum stehen.

Außenstehende beurteilen Wie sieht es aber mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr aus, wenn er nach seinem letztlich desaströsen Befund1 über unser Schulsystem und seine vagen „Plan Z“-Ankündigungen nun unter dem Titel „Bildung fürs Leben“ eine Umfrage startet und die gesamte österreichische Bevölkerung zur Teilnahme einlädt? Im Gegensatz zum Fußball können hier offenbar wirklich alle „Expert:innen“ wenigstens eigene Erfahrungen einbringen. Immerhin haben ja alle einmal die Schulbank gedrückt ... Wie soll aber jemand, dessen Erfahrungen mit der Schule lange zurückliegen oder auf Erzählungen anderer beruhen, beurteilen können, ob man Fächer zusammenlegen oder neue einführen soll? Wie sollen Außenstehende die Qualität der Ausbildung oder die Ausstattung der Schulen beurteilen können? Wer kann wirklich abschätzen, welche genauen Kompetenzen – natürlich gereiht nach Wichtigkeit – für einen weitge-

„Wie jemand auf die Idee kommen kann, dass kritisches Denken und sinnvolles Kommunizieren ohne Kenntnisse möglich seien, bleibt schleierhaft. Aber Christoph Wiederkehr glaubt an einen Wandel von der „Wissensgesellschaft“ zur „Kompetenzgesellschaft“. Wie schön! Unwillkürlich denkt man an die Definition des kompetenten Menschen, wie sie der Philosoph Odo Marquard vorgelegt hat: „Für nichts zuständig, zu manchem fähig und zu allem bereit.“ Dem ist wahrlich nichts mehr hinzuzufügen!“.

(„Die ewige Wiederkehr des Gleichen“, Univ.-Prof Dr. Konrad Paul Liessmann, Kleine Zeitung vom 29. November 2025)

hend unbekannten Arbeitsmarkt von morgen notwendig sind?

Die Frage, ob Schüler:innen für weiterführende Schulen, eine Lehre oder die Berufswelt ausreichend ausgebildet sind, kann aus meiner Sicht, sofern dem Bildungsminister nicht sogar dieses Wissen fehlt, angesichts des gesetzlichen Auftrages unserer Pflichtschulen, „die Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in mittlere oder in höhere Schulen zu befähigen und auf das Berufsleben vorzubereiten “ 2, nur als Provokation gesehen werden.

Auf Expert:innen hören

Vielen Kolleg:innen scheint es ähnlich wie mir zu gehen, wenn ich an die zahlreichen Rückmeldungen der letzten Wochen denke. Nicht wenige sehen die Umfrage als Instrument des Ministers, sich für die eigenen Pläne Rückendeckung zu holen, auch wenn sie der Expertise und Erfahrung der Betroffenen diametral gegenüberstehen. In diese Richtung geht für mich auch folgende Aussage Christoph Wiederkehrs: „ Und da muss sich die Lehrergewerkschaft auch hinterfragen, auf welcher Seite sie stehen will.

Auf der Seite derjenigen, die eine Veränderung für die Herausforderung der

1 („Wiederkehr drängt auf Schule, die auf das echte Leben vorbereitet“, APA vom 13. November 2025)

2 Siehe § 2, § 9, § 21a, § 22, § 28 SchOG.

3 „Christoph Wiederkehr: Mehr Wettbewerb würde Schulen guttun“ in der Presse vom 10. Jänner 2026.

Gesellschaft haben wollen, oder auf der Seite derjenigen, die immer Nein sagen und Veränderung prinzipiell skeptisch sehen.“ Und er meint weiter, es sei doch „ seine Verantwortung, auch wenn es Widerstand von großen Gruppen gibt, Sachen umzusetzen, wenn sie für ihn richtig sind.“3

Sollte ein Minister, der nun schon fast ein Jahr im Amt ist, nicht endlich seine ersten Hausaufgaben gemacht haben? Sollte er sich nicht endlich über die aktuellen Entwicklungen bei den Lehrplänen informiert haben? Sollte er sich nicht selbst hinterfragen, wenn er einer Standesvertretung misstraut, deren Rückendeckung durch die Kolleg:innenschaft um ein Vielfaches höher ist als das Wahlergebnis seiner eigenen Partei?

Sollte er nicht endlich auf die Exper-

tise der wirklichen Expert:innen für die Schulen hören, nämlich der Lehrer:innen und den Schulleiter:innen sowie ihrer gesetzlichen Vertretung, statt sündteure Initiativen oder unseriöse Umfragen zu starten, um sich selbst zu inszenieren?

Mehraufwand statt Entlastung Bildungsminister Wiederkehrs bisherige Aktivitäten haben uns statt der versprochenen Entlastungsmaßnahmen erheblichen Mehraufwand und zusätzliche Arbeit beschert. Wann werden endlich mehr Medien aufwachen und diese Schaumschlägerei durchschauen? Immer mehr unserer Kolleg:innen erkennen nämlich inzwischen, dass sich unser Bildungsminister offensichtlich mehr auf Eigenvermarktung und Marketinggags, weniger aber auf die Arbeit zum Wohl unserer Schulen versteht.

Ihr

Paul Kimberger

Reaktionen bitte an: paul.kimberger@bildung-ooe.gv.at

Besuchen Sie auch die Webseite des Christlichen Lehrervereins für Oberösterreich unter www.clv.at •

Faktencheck (*)

Von den über-16-Jährigen mit Behinderung sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht:

Österreichs schulischer Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen erweist sich für die Betroffenen offensichtlich als der bessere. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank allen Sonderpädagog:innen für ihre bewundernswerte Arbeit für die Schwächsten in unserer Gesellschaft unter oftmals sehr schwierigen Bedingungen.

(*) Diesen Faktencheck hat mein AHS-Kollege Mag. Gerhard Riegler redaktionell aufbereitet und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Quelle: Eurostat-Datenbank, Abfrage vom 22. Dezember 2025, Stand 2024

Kurz vor Redaktionsschluss des CLV-Schulblattes hat Landesobmann Paul Kimberger noch Post von einer Volksschullehrerin aus Tirol(**) bekommen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Unsere Kinder müssen vor digitalen Geräten geschützt werden!

Digitale Geräte haben in unseren Schulen bis zur Oberstufe nichts verloren. Und auch in der Oberstufe sollten sie nur gezielt eingesetzt werden. Denn auch wenn wir in einer immer digitalisierteren Welt leben, gelten für die Entwicklung unserer Kinder immer noch die Entwicklungsstufen nach Jean Piaget, bei denen die konkreten, eigenhändigen, handfesten und mehrdimensionalen Tätigkeiten und Erfahrungen eine zentrale Rolle spielen.

Insbesondere die Kinder im Elementarbereich und der Primarstufe müssen endlich vor digitalen Geräten besser geschützt werden, weil sie ihrer natürlichen Entwicklung enorm schaden. Dieses digitale Schadenspotential ist auch durchaus vergleichbar mit dem von Genussmitteln – nicht von der Auswirkung her, aber von der Stärke. Doch niemandem käme es ernsthaft in den Sinn zu sagen: „Damit unsere Kleinsten den Umgang mit dem Kaffeetrinken

lernen, müssen wir sie bereits in der Volksschule daran gewöhnen.“

Skandinavische Länder als einstige Vorreiter haben das kapiert und diese Abkehr vom digitalen Unterricht breit diskutiert und nachhaltig vollzogen. Warum man bei uns so wenige Beiträge findet, die diese belegbaren Fakten thematisieren und bildungspolitisch kritisch beurteilen, kann ich nicht verstehen. •

Reine Verlängerung der Volksschulzeit hätte für Expertin „wenig Sinn“

Bildungsforscherin Schulte für Mitdenken von vorschulischer Bildung und mehr Ressourcen – Verlängerung könnte Druck nehmen, aber kein Garant für mehr Chancengerechtigkeit

Für Bildungswissenschafterin Barbara Schulte ist eine Verlängerung der Volksschule auf sechs Jahre, wie sie in Wien per Pilotprojekt erprobt werden soll, grundsätzlich eine gute Idee. Es nehme Druck, wenn die Entscheidung für die weiterführende Schule erst mit zwölf statt zehn Jahren getroffen wird. Sei das Ziel mehr Chancengerechtigkeit, wie von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) angekündigt, habe eine reine Umstellung des Systems aber „relativ wenig Sinn“.

Für den individuellen Entwicklungsweg wäre es auf jeden Fall gut, wenn die Kinder erst später als bisher auf Mittelschulen und AHS aufgeteilt würden, so die Leiterin des Arbeitsbereichs für international vergleichende Schul- und Bildungsforschung an der Uni Wien zur APA. Derzeit müssten die Volksschüler:innen, gerade wenn sie sich eingelebt haben, schon wieder wechseln und das sei mit viel Stress verbunden.

Auch dass in diesem jungen Alter so viel bei der Entwicklung der Kinder passiert, spreche für einen späteren Übertritt.

Was die vor allem in den Städten teils schlechte ethnische und soziale Durchmischung der Schulen angeht, erwartet sich Schulte von einer Systemänderung keine Verbesserung. Schon jetzt würden bildungsaffine Eltern bestimmte Volksschulen vermeiden, um den Bildungsweg ihrer Kinder zu „optimieren“. Daran würde eine Verlängerung wenig ändern.

Mehr Unterstützung für

Lehrer:innen nötig

Dasselbe gelte für den in Österreich besonders starken Einfluss der Familie auf die Bildungschancen. Es reiche nicht, die Volksschule von vier auf sechs Jahre zu verlängern oder vielleicht sogar so etwas wie ein Gesamtschulkonzept einzuführen, wenn sonst alles gleich bleibe, betonte Schulte. Sie plädiert dafür, bei

einer etwaigen Reform auch die letzten beiden Kindergartenjahre mitzudenken und über diese acht Jahre hinweg Kinder mit Förderbedarf systematisch intensiv zu unterstützen. Dafür bräuchte es aus Schultes Sicht nicht nur mehr Lernhilfe, sondern auch Unterstützungspersonal etwa aus der Schulpsychologie.

Vor einem Umbau bräuchte es jedenfalls ein „ganzheitliches Konzept“, betonte die Expertin. Immerhin wäre dieser mit viel Aufwand verbunden, von der Erstellung sinnvoller pädagogischer Konzepte bis zur praktischen Frage, in welchen Klassenräumen man die zusätzlichen Volksschuljahrgänge unterrichten würde. Den Zugang, eine sechsjährige Volksschule vorab in einem Pilotprojekt anzusehen, unterstützt die Bildungswissenschafterin. „Ich hoffe halt wirklich, dass man noch weiter denkt, weil die Lehrer:innen tagtäglich mit sehr komplexen Problemen konfrontiert sind und wirklich mehr Unterstützung brauchen.“ •

Quellenangabe: APA, 12. Februar 2026

(**) Name und Schule sind der Redaktion bekannt.

Die Botschaft des Franz von Assisi

Tagtäglich wird uns ein mehr oder weniger bedeutsamer Gedenktag präsentiert, der im Trubel des Alltags jedoch meist untergeht. Mit den Jubiläumsjahren verhält es sich ähnlich. Sicherlich gab es gerade im vergangenen Jahr so bedeutende Anlässe für Österreich wie 80 Jahre Kriegsende, 70 Jahre Staatsvertrag oder den runden Geburtstag des Walzerkönigs Strauss, die in der Gesellschaft unterschiedlich Widerhall fanden. Sehr oft aber ziehen auch solche Jubiläen an uns spurlos vorüber, ohne dass sich daraus ein Impuls für unser Leben ergibt.

Achthundertster Todestag

In diesem Jahr feiern wir den achthundertsten Todestag von Franz von Assisi. Ein Mann, der wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen in der Kirche zählt. Einer, der weit über die Grenzen unserer Kirche hinaus Menschen berührt, dessen Sonnengesang zum Allgemeingut gehört und der zahllose Besucher zu seinen Wirkungsstätten nach Umbrien strö-

men lässt. Ein zutiefst spiritueller und bodenständiger Mensch, Beobachter und Visionär, Kritiker und Impulsgeber, Erneuerer und Anpacker. Sein Leben verlief nicht linear, es waren gerade die ungeplanten Ereignisse, die ihn im wahrsten Sinne des Wortes auf neue Wege und zu neuen Zielen führten.

Ich möchte in einigen Aspekten der Aktualität der Botschaft des Franz von Assisi nachspüren:

Ein bekannter Satz lautet „Die Welt ist so, wie du sie siehst“. Auch im schulischen Kontext sind wir teilweise in unserer Sichtweise gefangen, setzen unsere eigene Einschätzung absolut. Franziskus´ Blick ist ein viel umfassenderer. Es braucht immer wieder neue Perspektiven um die (auch eigenen) blinden Flecken zu erkennen.

„Es passt!“ In unserer kleinen Welt haben wir es uns komfortabel eingerichtet und im Großen und Ganzen fühlen wir uns immer noch recht sicher. Näher rückende Kriege und eine Vielzahl an Krisen lassen uns jedoch auch die Fragilität unserer

Welt und die Herausforderungen des Zusammenlebens bewusstwerden.

Die Erkenntnis, dass mit Gewalt noch kein Problem gelöst wurde, Frieden im Denken beginnt und es das aufeinander Zugehen in unserem eigenen Umfeld braucht, gilt heute, wie im 13. Jahrhundert.

In Bewegung kommen „Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt“, doch immer wieder ist genau dieser am allerschwierigsten. Deshalb bleiben wir oft lieber starr im Vertrauten. Franziskus hat sich mutig auf den Weg gemacht, ohne Rückversicherung, mit der klaren Absicht auf Veränderung. Jede noch so kleine Bewegung hat die Chance etwas viel Größeres auf den Weg zu bringen, es verlangt aber von uns, in Bewegung zu kommen.

„Bruder Sonne, Schwester Mond“. Niemand lebt für sich allein. Wir Menschen brauchen und tragen Verantwortung füreinander. Dies beginnt schon im Kleinen beim freundlichen Gruß, im aufmerksamen Zuhören, mit einem schnellen Post in sozialen Medien, beim kurzen Gespräch, das nicht nur an der Oberfläche bleibt.

„Laudato Si“. Die Bühne gehört heute viel zu oft den negativen Schlagzeilen und Weltuntergangspropheten. Franziskus war allen Widrigkeiten seiner Zeit zum Trotz davon beseelt, den düsteren Botschaften seine positive Überzeugung entgegenzuhalten. Ein Lob auf die unscheinbaren kleinen Freuden und Schönheiten unseres Lebens. •

← Fliesenmosaik des heiligen Franziskus von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, der Umwelt und der Ökologie

500 Delegierte tagten im Design Center Linz

Die Stärke des CLV war bei der Delegiertenversammlung am 3. November 2025 im Design Center Linz deutlich zu spüren. Pädagogische und dienstrechtliche Erfahrungen wurden ausgetauscht, Anträge wurden diskutiert und entschieden.

Hochinteressante Referate ergänzten die Veranstaltung.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

In seinen Grußworten betonte LH Mag. Stelzer die Bedeutung von Bildung für unsere Demokratie. Er bedankte sich bei den Pädagog:innen für das Mitgestalten an unserem schönen Oberösterreich, getragen vom Weltbild des Christlichen Lehrervereins. Gleichzeitig ersuchte er auch weiterhin um diese gute Zusammenarbeit.

Talkrunde zur Sonderpädagogik

Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. a Christine Haberlander, Generalsekretär LAbg. Michael Weber und Landesobfrau Birgit Maringer nahmen in einer Talkrunde zum Thema Sonderpädagogik Stellung. Wir haben dieser Talkrunde einen eigenen Bericht gewidmet (siehe Seite 11).

Em.Univ.Prof. Dr. Roman Sandgruber

Mit seinen „Anmerkungen zu einem Gedenkjahr“ spannte Prof. Dr. Sandgruber 80 Jahre nach dem Kriegsende und 70 Jahre nach dem Staatsvertrag einen Bogen von 1945 bis 2025 und gab interessante Einblicke in unsere Geschichte nach 1945.

CLV-Landesobmann Paul Kimberger

Nach dem Bericht über die äußerst positive Entwicklung unseres Christlichen Lehrervereins gab Landesobmann Kimberger einen Überblick über den Umsetzungsstand unseres bei der letzten Delegiertenversammlung beschlossenen 12-Punkte-Programms. Nicht alles konnte schon erreicht werden, ein überwiegender Teil unserer Forderungen findet sich im Regierungsprogramm und ist in Vorbereitung, manches steht unter Finanzierungsvorbehalt. Jene Forderungen, die noch keine Berücksichtigung gefunden haben, werden konsequent weiterverfolgt.

Das 12-Punkte-Programm wurde um vier weitere Forderungen zu einem 16-Punkte-Programm erweitert (siehe Seite 10).

Im Folgenden sei eine Auswahl von markanten Aussagen aus dem Referat von Landesobmann Kimberger zitiert:

„Unsere Schulen warten auf spürbare Verbesserungen, sie warten auf bürokratische Entlastung und gefragt wären jetzt umsetzbare Lösungen statt populistischer Schlagzeilen und neuer Bürokratiemonster.“

„Unsere Sonderpädagog:innen: Man kann sie gar nicht genug wertschätzen, denn sie leisten unter meist schwierigsten Bedingungen Tag für Tag großartige Arbeit für jene Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft, die unsere Hilfe am dringendsten brauchen.“

„Seit Christoph Wiederkehr sein Amt als Bildungsminister angetreten hat, jagt eine bildungspolitische Ankündigung die andere. […] Alles Maßnahmen, die für unsere Schulen meist erhebliche Zusatzbelastungen bedeuten und in der Realität oft nur schwer umsetzbar sind.“

„Nun ließ uns Christoph Wiederkehr […] auch noch wissen, dass Schule zukünftig auf das echte Leben vorzubereiten habe. […] In diesem Zusammenhang erlaube ich mir schon die Frage: Was haben unsere Pädagog:innen eigentlich bisher schulisch so gemacht? Oder kennt etwa unser Bildungsminister die Realität in unseren Klassenzimmern noch nicht? Er kann doch wohl nicht ernsthaft glauben, unser Land hätte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der wohlhabendsten, sichersten

und sozialsten Demokratien dieser Erde entwickeln können, wenn nicht das österreichische Bildungssystem unsere Kinder und Jugendlichen so gut auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet hätte und das nach wie vor unter teilweise sehr schwierigen politischen, sozialen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bestmöglich tun.“

In ihren Ausführungen zum Amoklauf an einer Grazer Schule erläuterte Prim.a Dr.in Kastner die Parallelen zu einem School-Shooting an der Colombine High School 1999, der „Mutter“ der School-Shootings. Charakteristika, Typologie und Phänomenologie von School-Shootern gaben interessante, gleichzeitig aber auch erschütternde Einblicke in die Persönlichkeitsstrukturen.

Für stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgten die Cellar Rockers (Laszlo Molnar, Horst Deutsch, Dusty Staubmann, Walter Zeininger).

Prim. a Dr. in Adelheid Kastner

Der 12-Punkte-Plan des CLV

(und seine Folgewirkungen)

Ausweitung der Sprachförderung – wird umgesetzt und ist bereits im Regierungsprogramm verankert

Frühkind- und Elementarpädagogi k – ist im Regierungsprogramm verankert und in Vorbereitung, Dank an Land OÖ für Bereitschaft auch hier zu investieren

Volksschulen mit Doppelbesetzung – konnte nicht ins Regierungsprogramm gebracht werden

Lehramt Sond erpädagogik – ist bereits im Regierungsprogramm verankert – noch nicht umgesetzt, Bundesminister Wiederkehr säumig

Absicherungen und Verbesserungen in der Dualen Ausbildung – bereits im Regierungsprogramm und in Vorbereitung

Fina nzierung im OECD D urchschnitt – im Regierungsprogramm enthalten, steht aber unter Finanzierungsbedarf

Autonome Schulentwicklung – zwar im Regierungsprogramm enthalten – Entlastung in Schulen ist (noch) nicht angekommen

Verzicht auf Reformen ohne Mehrwert – steht im Regierungsprogramm – Wiederkehrs „Plan Z“...

Humanistische Menschenbildung – steht nicht im Regierungsprogramm

Digitalisierung – steht im Regierungsprogramm und ist aktuell in Vorbereitung

Nachhaltigkeit – nicht im Regierungsprogramm enthalten

Prinzipien der Tüchtigkeit und des Respekts –nicht im Regierungsprogramm enthalten

Unser Forderungsprogramm 2024 hat weithin Wirkung gezeigt

Die Delegierten haben 2025 folgend ergänzt:

Die Ausgaben für Bildung sind in den letzten Jahren gestiegen, decken aber bei Weitem nicht den realen Bedarf.

Forderung: mehr Investitionen in Schule und Bildung!

Der Personalmangel bleibt ein anhaltend großes Problem.

Forderung: mehr vollausgebildete Pädagog:innen!

Gesundheit von Pädagog:innen schützen!

Forderung: mehr Gesundheit durch Arbeitsmedizin und Arbeitsinspektoraten

1 7 8 9 10 11 12 2 3 4 5 6 13 14 15 16

Die Weiterentwicklung des Bildungssystems nicht reaktiv sondern proaktiv gestalten!

Forderung: mehr echte Autonomie und Nachhaltigkeit für unsere Schulen

Weitere Anträge zur Pädagogik sowie zum Dienst- und Besoldungsrecht Zahlreiche weitere pädagogische, dienst- und besoldungsrechtliche Anträge wurden von den CLV-Delegierten beschlossen.

Darunter auch zwei Forderungen zu IKMplus (vgl. Das Schulblatt, Ausgabe November 2025):

• Auf der 4. bzw. 8. Schulstufe ist IKMplus ersatzlos zu streichen!

• Eine sprachliche und logistische Vereinfachung des Testinstrumentariums und nicht noch mehr Fokus-, Bonusund Zyklusmodule

Sämtliche von den Delegierten beschlossene Anträge finden Sie auf →

Ein Plädoyer für sonderpädagogische Expertise

Ein Forumsgespräch im Rahmen der CLV-Delegiertenversammlung machte deutlich: Die zunehmend fehlende Expertise im Bereich der Sonderpädagogik macht sich allerorten bemerkbar und gefährdet ein Bildungsangebot für jene Schüler:innen, die mit besonderen Bedürfnissen unserer Betreuung bedürfen.

Schwer nachvollziehbare ideologische Hemmnisse sowie mangelnde oder fehlgeleitete Finanzströme führen an vielen unserer Schulen zu einer Situation, die das Lehrpersonal vor schwere und beinahe unlösbare Herausforderungen stellt. Die im Vergleich zu früher ungleich stärkere Ausdifferenzierung unserer Schülerschaft lässt Problemfelder sichtbar werden, für die zusätzlicher Personaleinsatz – nicht zuletzt mit

sonderpädagogischer Spezialkompetenz – höchst wünschenswert und notwendig wären.

LH-Stv. und Landesrätin Mag.a Haberlander, CLV-Landesobfrau Maringer sowie LAbg. und CLV-Generalse-

kretär Weber verdeutlichten in ihren Statements jene Haltung, die der Christliche Lehrerverein seit langem vertritt und wurden seitens der 500 Delegierten mit entsprechendem Beifall honoriert. Im Folgenden einige Kernsätze:

Haberlander Weber

„Wir bekennen uns zu den Sonderschulen, wir brauchen die Sonderschulen – und wir bauen sie auch aus! Es braucht das Bekenntnis auf allen Ebenen und wir fordern das auch vom Bund ein. – Wir brauchen die Sonderschulen. – Im nationalen Aktionsplan Behinderung der Bundesregierung für die Zeit 2022 bis 2030 wird den Erziehungsberechtigten ausdrücklich die freie Wahl garantiert, in welchen Settings sie ihr Kind mit Beeinträchtigungen beschulen lassen möchten. – Und da geht es nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-Als auch!“

„Wiederholt haben wir die Forderung nach mehr Ressourcen im sonderpädagogischen Bereich aufgestellt und im Regierungsprogramm hat das ja auch seinen Niederschlag gefunden. Aber es hapert in der Umsetzung. – Um dem sonderpädagogischen Bedarf nachzukommen, sind wir gezwungen, auf allgemeine Ressourcen zurückzugreifen, die eben dann fehlen für z.B. Förderunterricht, Gruppenteilungen und andere Angebote, die wir früher flächendeckend zur Verfügung stellen konnten. Da ist der Bund ganz klar gefordert, endlich in die Umsetzung einzusteigen.“

Maringer

„Ich denke, dass die Abschaffung der eigenen Sonderschullehrer:innen-Ausbildung ein folgenschwerer Fehler war. – Für die Inklusion braucht es Fachkräfte, die über vertiefte sonderpädagogische Kompetenzen verfügen. – Wenn Lehrerinnen und Lehrer heute alles können sollen, vom individualisierten Unterricht über psychosoziale Betreuung bis hin zu sonderpädagogischen Aufgaben, wird Inklusion zur Überforderung. – Differenzierte Bildungsangebote brauchen differenziert ausgebildete Lehrkräfte, daher ist die Rückkehr zu einer eigenständigen Ausbildung wieder dringend notwendig!“

Talkrunde zur Sonderpädagogik →
Fotos: Jana Sophie Media

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Wie wir lernen

Die „Wunderkinder“ unserer Schulzeit

Jeder von uns hatte in der Schulzeit diesen einen Klassenkameraden oder diese eine Klassenkameradin, der/die scheinbar alles mühelos konnte. Ich erinnere mich noch genau an Markus, der links vorne saß, der Inbegriff des blitzgescheiten Schülers. Während der Rest der Klasse noch rätselte, wie sich Geschwindigkeit und Zeit in der Formel zueinander verhielten, hatte er längst die ganze Aufgabe gelöst. In Latein schüttelte er nicht nur die Übersetzung aus dem Ärmel, sondern flüsterte sie uns auch zu, wenn wir sie „brauchten“. Es war, als würde er Wissen aufsaugen wie ein Schwamm, als wäre Lernen für ihn ein Spiel.

Talente in allen Formen

Doch Markus war nur ein Beispiel unter vielen. Da war Silvia, die schon in der Unterstufe mit der Englischlehrerin fließend diskutierte, während der Rest der Klasse noch über dem richtigen Satzbau brütete. Der Sportskollege, der im Turnunterricht mit eingesprungenen Salti begeisterte. Die Mitschülerin, die schon in der Volksschule Socken stricken konnte, während andere noch mit Luftmaschen kämpften. Der Klassenkamerad, der die Gitarre in die Hand nahm und die ganze Klasse unterhalten konnte. Jene, die „Der Herr der Ringe“ schon mit vierzehn in der Originalsprache las. Nicht zu vergessen jener Kollege, der bei jeder Theatervorführung in der Schule zur Höchstform auflief und das Publikum begeisterte. Manche Menschen scheinen mit einer geheimen Gabe geboren zu sein; mit einer Leichtigkeit, die fasziniert, weil sie uns zeigt, was Lernen sein kann: freies selbstverständliches Tun.

Die Magie der Begeisterung Was mich als Lehrer immer am meisten beeindruckt hat, ist, wie unplanbar Lernen oft passiert und wie sehr es, ganz unwissenschaftlich gesprochen, von Begeisterung getragen wird. Wer diese Begeisterung entzündet, wer sie weiterträgt, bleibt ein Rätsel. Drei Überlegungen können uns dennoch helfen, dieses Phänomen besser zu verstehen.

Motivation verstehen: Die Selbstbestimmungstheorie Es ist viel geschrieben worden über Motivation. Zahlreiche Theorien versuchen zu erklären, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Lernen gelingt. Eine der überzeugendsten ist die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan. Sie besagt, dass Menschen dann am motiviertesten lernen, wenn drei Grundbedürfnisse erfüllt sind: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit. Lernen funktioniert nur bedingt, wenn es von außen erzwungen wird, sondern dann, wenn wir einen inneren Sinn darin finden. Erst wenn wir selbst entscheiden dürfen, wenn wir spüren, dass wir etwas können und wenn wir uns sozial eingebunden fühlen, entsteht jene innere Motivation, die Lernen leicht und lebendig macht.

Der Renaissance-Mensch: Lernen als Lebenskunst Vielleicht war Markus ein moderner Renaissance-Mensch; jemand, der nicht nur ein Fachgebiet beherrschte, sondern Freude am Lernen selbst hatte. Der Begriff steht für die Idee, dass Bildung nicht nur funktional ist, sondern Ausdruck einer umfassenden Neugier auf die Welt. Leonardo da Vinci war das Paradebeispiel: Maler,

Dr. Alfred Klampfer Bildungsdirektor für OÖ und Erziehungswissenschaftler

Mag. Birgit Kopf Pressereferentin der BD OÖ und Lehrerin

Erfinder, Anatom, Musiker, Ingenieur – ein Mensch, für den Wissen keine Grenze, sondern ein Horizont war.

Man kann nicht nicht lernen Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick formulierte unter anderem die Grundregel der Kommunikation: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Genauso lässt sich sagen: „Man kann nicht nicht lernen.“

Wir lernen immer; selbst dann, wenn wir glauben, wir täten es nicht. Wir lernen durch Beobachtung und Nachahmung, durch Erfolg und Misserfolg. Wir lernen, wie man mit Autorität umgeht, wie man sich in Gruppen bewegt, wie man reagiert, wenn etwas schiefgeht. Lernen ist kein Ausnahmezustand, sondern unser Normalzustand. Wir lernen beim Kochen, beim Zuhören, beim Streiten, beim Tanzen, beim Verlieren. Selbst Verlernen, das bewusste Loslassen alter Muster, ist eine Form des Lernens. Wenn man das ernst nimmt, bekommt Lernen eine neue Dimension: Es ist nicht mehr an Schule, Prüfungen oder Bücher gebunden, sondern Teil unseres Menschseins.

Lernen hört nie auf Vielleicht ist das Schönste am Lernen, dass es nie aufhört. Wir alle, ob blitzgescheit oder normal begabt, sind Lernende auf Lebenszeit. Und vielleicht, wenn wir das nächste Mal etwas Neues wagen, erinnern wir uns daran: Man kann nicht nicht lernen. •

TALIS

Einblicke – Ausblicke – Vergleiche

Was ist Talis?

Talis ist eine von der OECD initiierte Vergleichsstudie, wodurch in über 50 Ländern Arbeitsbedingungen sowie Lehr- und Lernumgebungen an Schulen der Sekundarstufe I mittels Fragebogenerhebungen objektiviert werden. In Österreich nahmen 4.335 Lehrpersonen und 266 Schulleitungen an der Studie teil.

Einige Details

Mag. Wolfgang Schwarz stv. Redaktionsleiter, ehem. Institutsleiter PH/OÖ

Worüber man sich freuen kann

Vorwiegend positives Schulklima und zunehmende Wertschätzung des Lehrberufs

• 82 % der Lehrkräfte bestätigen ein positives, unterstützendes Schulklima.

• 21 % der Lehrpersonen erleben gesellschaftliche Wertschätzung ihres Berufs, 5 Prozentpunkte mehr seit 2018 (über EUund OECD-Schnitt: 15% bzw. 22 %).

↓ Noch viel Arbeit ...

Fortbildungsbeteiligung sehr hoch – bei Berufseinsteiger:innen ausbaufähig

• Beteiligung von Lehrpersonen an Fortund Weiterbildung sehr hoch (98 %).

• Zeitmangel aufgrund anderer Verpflichtungen/Verantwortungen als einer der Hauptgründe, weshalb nicht an Fortbildungen teilgenommen wird.

Wird an Ihrer Schule derzeit der Bedarf an folgendem Unterstützungspersonal gedeckt?

Unterstützung für Lehrpersonen

Schulentwicklung

Psychosoziale Betreuung

Freizeitpädagogik und Ganztagsbetreuung

Elternarbeit

Administrative Unterstützung

Als Sie an dieser Schule zu arbeiten begonnen haben, waren die folgenden Maßnahmen Teil Ihrer Einführungsphase? / Welche der folgenden Maßnahmen sind Teil der Einführungsphase für Lehrkräfte an dieser Schule?

Ja-Antworten in %

Allgemeine/administrative Einführung

Geringere Lehrverpflichtung

Portfolios/Tagebücher/Journale

Unterricht im Team mit erfahrenen Lehrer:innen

Netzwerke/Zusammenarbeit mit anderen Lehrer:innen

Supervision durch die/den Schulleiter:in und/oder erfahrene Lehrer:innen

Geplante Treffen mit der/dem Schulleiter:in und/oder mit erfahrenen Lehrer:innen

Online-Aktivitäten (z. B. virtuelle Gemeinschaften)

Online-Kurse/Seminare/Workshops

An Kursen/Seminaren/Workshops persönlich teilnehmen

↑ Es kommt auf die Perspektive an ...

Hohe Berufszufriedenheit bei Lehrpersonen –Zufriedenheit mit Beschäftigungsbedingungen und Gehalt deutlich über OECD-Schnitt

• 93 % der Lehrkräfte sind mit ihrem Beruf zufrieden (über OECD-Schnitt: 89 %), 82 % mit ihren Arbeitsbedingungen (über OECD-Schnitt: 68 %), 72 % mit dem Gehalt (deutlich über OECDSchnitt: 39 %).

Vorwiegend positives Schulklima und zunehmende Wertschätzung des Lehrberufs

• 82 % der Lehrpersonen bestätigen ein positives Schulklima im Sinne einer gemeinschaftlichen Schulkultur mit gegenseitiger Unterstützung und aktiver Zusammenarbeit.

• 21 % der Lehrpersonen nehmen eine gesellschaftliche Wertschätzung ihres Berufs wahr, ein Anstieg um 5Prozentpunkte (2018: 16 %; über dem EUSchnitt: 15 %; ähnlich dem OECD-Schnitt: 22 %).

• 80 % der Lehrpersonen stimmen zu, dass sie an ihrer Schule von den Schüler:innen wertgeschätzt werden (über dem OECD-Schnitt: 71 %)

Lehrer:innen Schulleiter:innen

Worüber man sich gar nicht freuen kann

• 40 % der Lehrpersonen stimmen „eher“ oder „ganz“ zu, dass „Mobbing unter Schüler:innen an ihrer Schule ein Problem darstellt“ (über dem EU-Schnitt: 32 %).

• Der Anteil der Lehrpersonen, die sich sicher fühlen, ihren Unterricht auf die kulturelle Vielfalt der Schüler:innen anzupassen, liegt bei 52% (unter dem OECD-Schnitt von 63 %).

• Starker Rückgang der Ausbildungszufriedenheit (Vorbereitung auf die Unterrichtspraxis) bei Berufseinsteiger:innen: -36 Prozentpunkte (2018–2024), zweithöchster Rückgang nach Slowenien.

Sehr geehrte Leser:innen!

Natürlich konnten wir hier nur einen winzigen Ausschnitt aus den Ergebnissen einer 160 Seiten umfassenden Darstellung wiedergeben.

Interessenten mögen sich im Detail informieren unter https://talis-oesterreich.at.

Wir sind die Stützräder, die ihr braucht. Wir stehen für Bildung, Unterstützung und Vielfalt.

Gemeinsam stärker:

Bezirksvereine Bad Ischl und Gmunden schließen sich zusammen

Ein historischer Moment des Zusammenhalts prägte die Jahreshauptversammlung des Christlichen Lehrervereins am 19. Jänner 2026 in Ebensee. Die Mitglieder der Bezirksvereine Bad Ischl und Gmunden kamen zusammen, um einen neuen gemeinsamen Weg zu beschreiten – und zugleich einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung des Vereins zu setzen: die Zusammenlegung beider Bezirke.

Mit Wirksamkeit vom 19. Jänner 2026 wurde der CLV-Bezirksverein Bad Ischl offiziell in den neuen Bezirksverein Gmunden integriert. Damit endet die Ära des eigenständigen Vereins Bad Ischl, dessen bisheriger Obmann Martin Sturm die Übergabe begleitete und sich mit herzlichen Worten an die Anwesenden wandte.

„Es war mir eine Freude und Ehre, diesen Bezirksverein die letzten Jahre leiten zu dürfen“, betonte Martin Sturm. „Was uns im CLV verbindet, ist weit stärker als das, was

uns trennt. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir auch scheinbar Unmögliches möglich machen.“

Ein starkes Team für die Zukunft Die Leitung des neuen gemeinsamen Bezirksvereins CLV Gmunden übernimmt Steffi Spiesberger, unterstützt von Michi Pilz als regionale Ansprechpartnerin. Beide stellten sich bei der Versammlung der Wahl und brachten ihre Motivation und ihre Ideen für eine engagierte, zukunftsorientierte Vereinsarbeit zum Ausdruck. Das neue Team präsentierte sich ebenfalls und wird mit viel Elan in die Zukunft starten.

Ehrungen

Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurden auch unsere langjährigen Mitglieder für ihre Treue zum CLV und ihr Engagement geehrt. Außerdem erhielten Conny Almhofer, Karin Gruber und Martin Sturm die Silberne Ehrennadel des CLV OÖ für ihre Verdienste rund um den Verein überreicht.

Dank, Zuversicht und Verbundenheit

Mit diesen Worten klang ein Nachmittag aus, der Mut machte und Zuversicht vermittelte. Die Mitglieder gingen mit dem Bewusstsein auseinander, Teil eines starken Netzwerks zu sein, das auf Gemeinschaft, Vertrauen und gemeinsamen Werten aufbaut. Für Martin Sturm war es ein Abschied als Obmann – aber kein Abschied vom Miteinander:

„Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen – denn das, was uns im CLV verbindet, bleibt bestehen.“ •

→ Das Team des neuen CLVBezirksvereins Gmunden

Obfrau:

Stefanie Spiesberger

Obfrau-Stv: Michaela Pilz

Schriftführerin:

Petra Sperr

Schriftführerin-Stv:

Adelheid Promberger

Kassierin:

Brigitte Spießberger

Kassierin-Stv: Robert Thalhammer

Pensionist:innenvertreterin: Brigitta Waldmann

Pensionist:innenvertreterin-Stv.: Johann Promberger

Junglehrer:innenvertreterin: Katharina Schiefermair

Junglehrer:innenvertreterin-Stv: Nicole Kreilhuber

↑ Gemeinsame Kraft im Bezirk Gmunden ab 2026

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Bildungspolitik muss Politik für unsere Kinder sein

Bildungspolitik ist Zukunftspolitik.

Bildungspolitik ist Gesellschaftspolitik. Und vor allem: Bildungspolitik ist Politik für unsere Kinder. Kinder, die Vertrauen in uns setzen – ohne Bedingungen, ohne Vorbehalte.

Sie sind der wahre Maßstab unserer Bildungspolitik. Jedes Kind verdient die beste Förderung, die beste Ausbildung. Jedes Kind hat ein Recht auf eine Zukunft mit allen Möglichkeiten. Und genau dafür tragen wir Verantwortung.

Jedoch bleiben alle diese Ziele bloße Absichtserklärungen, wenn wir eine Wahrheit nicht anerkennen: Ein Bildungssystem kann nur so gut sein, wie die Menschen, die darin arbeiten.

Unsere Lehrer:innen sind daher mehr als Wissensvermittler. Sie sind

Mentor:innen, Wegbereiter:innen, Mutmacher:innen. Sie hören zu, sie motivieren, sie begleiten – oft unter schwierigen Bedingungen. Neben pädagogischem Geschick und Empathie braucht es fundierte

„Mehr Zeit für Unterricht, mehr Zeit für Erziehung, mehr Zeit für Herzensbildung.“

Fachkenntnisse. Eine Lehrkraft, die ihr Fach beherrscht, kann Inhalte nicht nur verständlich erklären, sondern auch vertiefende Fragen beantworten, Begeisterung wecken und komplexe Zusammenhänge aufzeigen .

In Bildung investieren!

In einer Zeit, in der viele Schulen mit Personalmangel, wachsendem Druck und steigenden gesellschaftlichen Erwartungen kämpfen, müssen wir als Politik daher klar Stellung beziehen: Der Lehrberuf ist einer der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft

Das Ziel ist: Wir müssen die Bildung unserer Kinder wieder ins Zentrum stellen. Nicht Verwaltung, nicht Testungen und Statistiken, sondern die Kinder. Dafür brauchen die Lehrer:innen Zeit: Mehr Zeit für Unterricht, mehr Zeit für Erziehung, mehr Zeit für Herzensbildung

Starke Bildungspolitik gelingt nur gemeinsam: mit Eltern und Erziehungsberechtigten, Schulen, Gemeinden, aber auch mit der Wirtschaft, der Wissenschaft und der gesamten Gesellschaft.

UND: Jede Investition in Bildung und Schule ist eine sich später vielfach rechnende Investition in ein funktionierendes Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.

Doch vor allem gelingt Bildungspolitik nur dann, wenn wir uns immer wieder fragen: Was brauchen unsere Kinder wirklich? •

Entrümpeln [ɛntˈʀʏmpl n]

Beim „Entrümpeln“ geht es in erster Linie darum, sich von Dingen zu trennen, die keinen Nutzen mehr haben oder die nicht mehr gebraucht werden.

Genau das hat sich Bildungsminister Christoph Wiederkehr mit seinem geplanten „Entrümpeln“ der Lehrpläne vorgenommen. Die aktuellen Curricula seien aus seiner Sicht überladen, historisch angewachsen und damit für Schüler:innen wie Lehrer:innen kaum noch zu bewältigen. Statt immer neue Themen aufzupacken, ohne Altes zu streichen, will er Ballast abwerfen und Raum für Inhalte schaffen, die Kinder „wirklich auf das 21. Jahrhundert vorbereiten“. Eine zentrale Rolle spielt dabei sein Reformprojekt „Plan Z“, das die Schule grundlegend umbauen soll – vom Kindergarten bis zur Oberstufe.

Bildungsminister Wiederkehr kritisiert, dass die Schule „… nicht auf das Leben vorbereitet …“ und zu stark auf

Dietmar Stütz Vorsitzender des Zentralausschusses für APS

reines Wissen und Auswendiglernen setzt. Wie kann es dann sein, dass Österreich zu den reichsten Ländern der Welt gehört, wenn schon seit Generationen nicht auf das Leben vorbereitet wird? Wie kann es dann sein, dass in Österreich eine Vielzahl von innovativen Menschen zur besseren Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen?

Ganzheitliche Bildung!

In der von Wiederkehr propagierten „Kompetenzgesellschaft“ reicht es nicht mehr, Stofflisten abzuarbeiten; gefragt seien Problemlösungsfähigkeit, soziale Kompetenzen und ein sicherer Umgang mit digitalen Technologien. Die künstliche Intelligenz soll

dabei wesentliche Unterstützung bei Problemlösungen bieten. Für diesen Zweck soll aber beispielsweise die Sprachbildung reduziert werden.

Bemerkenswert ist sein bewusster Akzent auf Ausbildung statt auf eine traditionell verstandene ganzheitliche Bildung. Bildung im klassischhumanistischen Sinn, die auf die ganzheitliche Entfaltung der Persönlichkeit durch kritisches Denken und ethisches Handeln zielt, ist in seinen Augen nicht mehr gefragt. Ein kritisches Hinterfragen der künstlich generierten Antworten ohne die zuvor genannten Fähigkeiten scheint mir jedoch unrealistisch!

Der Bildungsminister selbst deutet an, dass dieses „Entrümpeln“ kein einmaliger Akt sein soll, sondern ein laufender Prozess, bei dem Lehrpläne regelmäßig angepasst und verschlankt, statt alle zehn bis zwanzig Jahre grundlegend überarbeitet werden. Besteht hier nicht die Gefahr einer Anlassgesetzgebung, ohne dabei grundlegende gesellschaftliche Werte zu bewahren?

Abschließend ein Zitat von Univ.Prof. Dr. Konrad Paul Liessman: „Man kann gespannt sein, wie lange es dauern wird, bis man zur Einsicht gelangt, dass es für den Menschen besser ist, analog selbst zu denken, als digital denken zu lassen – vorausgesetzt, jemand wird in naher Zukunft überhaupt noch einen Gedanken fassen können.“

(„Verlorene Illusionen“, Kleine Zeitung vom 1. Februar 2026)

Thema

Informationen aus Personalvertretung und Gewerkschaft

Arbeitnehmerveranlagung

nicht vergessen!

Unsere Kraft: kommt aus dem Miteinander.

Dietmar Stütz, Vorsitzender im ZA Lehrerpersonalvertretung

Tel.: 0732/718888-101 dietmar.stuetz@bildung-ooe.gv.at

Eine Möglichkeit, Steuern zu sparen, ist die Durchführung der jährlichen Arbeitnehmerveranlagung (Jahresausgleich). Hierbei werden dem Finanzamt unter anderem steuermindernde Ausgaben (Sonderausgaben, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen, …) gemeldet. Dadurch vermindert sich die Lohnsteuerbemessungsgrundlage. Auch die Geltendmachung von Absetzbeträgen (z. B. Familienbonus Plus, Alleinverdienerabsetzbetrag, …) vermindert die Steuerbelastung.

Unter Werbungskosten fallen unter anderem Ausgaben für:

• Arbeitsmittel

• Fachliteratur

• Computer und Drucker

• Spezifische Software für den Schulbereich

• Reisekosten für Dienstreisen, die nicht vom Dienstgeber ersetzt wurden

• Fortbildungskosten (z.B. PH-Kurse, ...)

• Spezielle Arbeitskleidung (keine

Kinderzuschuss

Rechtsgrundlage: § 4 GehG, § 16 VBG; Formular: L-5p

Ein Kinderzuschuss von EUR 15,60 monatlich gebührt für jedes Kind für das Familienbeihilfe nach dem Familienlastenausgleichsgesetz bezogen wird. Der Kinderzuschuss wird auch bei Teilzeitbeschäftigung in der Höhe von EUR 15,60 monatlich ausbezahlt.

Als Kinder gelten

• eigene Kinder,

• legitimierte Kinder,

• Wahlkinder,

• sonstige Kinder, wenn sie dem Haushalt der Beamtin oder des Beamten angehören und diese

oder dieser überwiegend für die Kosten des Unterhaltes aufkommt.

Für ein und dasselbe Kind gebührt der Kinderzuschuss nur einmal.

Die Bediensteten sind verpflichtet, alle Tatsachen, die für den Anfall, die Änderung oder die Einstellung des Kinderzuschusses von Bedeutung sind, binnen einem Monat nach dem Eintritt der Tatsache, der Dienstbehörde zu melden.

Alltagskleidung, keine Sportbekleidung)

Die Arbeitnehmerveranlagung kann bis zu fünf Jahre zurückliegend durchgeführt werden (heuer bis zum Einkommensjahr 2021). Der Jahreslohnzettel 2025 wurde durch den Arbeitgeber bereits mit Ende Februar 2024 dem Finanzamt übermittelt. Verschenken Sie kein Geld! Machen Sie die Arbeitnehmerveranlagung am besten über FinanzOnline!

Birgit Maringer, Vors.-Stv. im ZA Lehrerpersonalvertretung Landesobfrau des CLV OÖ Tel.: 0732/718888-109 birgit.maringer@bildung-ooe.gv.at MÄRZ

Bei rechtzeitiger Meldung gebührt der Kinderzuschuss ab dem Monat, in dem die Voraussetzungen für den Anspruch entstehen. Bei verspäteter Meldung gebührt der Anspruch erst mit dem der Meldung nächstfolgenden Monatsersten oder, wenn die Meldung an einem Monatsersten erstattet wurde, mit diesem Tag.

Auf die Dauer des gänzlichen Entfalls des Monatsbezuges entfällt auch der Kinderzuschuss.

Fotos: Werner Harrer

Dienstpflichten

gegenüber

Vorgesetzten (LDG § 30)

1. Der Landeslehrer hat die Weisungen seiner Vorgesetzten, soweit verfassungsgesetzlich nicht anderes bestimmt ist, zu befolgen.

2. Der Landeslehrer kann die Befolgung einer Weisung ablehnen, wenn die Weisung entweder von einem unzuständigen Organ er-

Karl Wagner Personalvertreter im ZA

Tel.: 0732/718888-106 karl.wagner@bildung-ooe.gv.at

teilt worden ist oder die Befolgung gegen strafgesetzliche Vorschriften verstoßen würde.

3. Hält der Landeslehrer eine Weisung eines Vorgesetzten aus einem anderen Grund für rechtswidrig, so hat er, wenn es sich nicht wegen Gefahr im Verzug um eine

Mitarbeit der Schüler:innen

im Unterricht

Die Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern ist grundsätzlich in allen Pflichtgegenständen zu erheben:

§ 4. Leistungsbeurteilungsverordnung

(1) Die Feststellung der Mitarbeit des Schülers im Unterricht umfasst den Gesamtbereich der Unterrichtsarbeit in den einzelnen

unaufschiebbare Maßnahme handelt, vor Befolgung der Weisung seine Bedenken dem Vorgesetzten mitzuteilen. Der Vorgesetzte hat eine solche Weisung schriftlich zu erteilen, widrigenfalls sie als zurückgezogen gilt.

Michael Andexlinger Personalvertreter im ZA Tel.: 0732/718888-107 michael.andexlinger@bildung-ooe.gv.at

Unterrichtsgegenständen und erfasst:

a) in die Unterrichtsarbeit eingebundene mündliche, schriftliche, praktische und graphische Leistungen,

b) Leistungen im Zusammenhang mit der Sicherung des Unterrichtsertrages einschließlich der Bearbeitung von Hausübungen,

c) Leistungen bei der Erarbeitung neuer Lehrstoffe,

d) Leistungen im Zusammenhang mit dem Erfassen und Verstehen von unterrichtlichen Sachverhalten,

e) Leistungen im Zusammenhang mit der Fähigkeit, Erarbeitetes richtig einzuordnen und anzuwenden.

Bei der Mitarbeit sind Leistungen zu berücksichtigen, die der Schüler in Alleinarbeit erbringt und Leistungen des Schülers in der Gruppen- und Partnerarbeit.

(2) Einzelne Leistungen im Rahmen der Mitarbeit sind nicht gesondert zu benoten.

(3) Aufzeichnungen über diese Leistungen sind so oft und so eingehend vorzunehmen, wie dies für die Leistungsbeurteilung erforderlich ist.

DER GÖD-Bildungs-

förderungsbeitrag

Lebenslanges Lernen ist für Lehrer:innen nicht nur ein Lippenbekenntnis. Jedes Jahr schließen tausende von uns in ihrer Freizeit berufliche Aus- oder Weiterbildungskurse ab. Dies ist ein starker Beweis dafür, dass wir fachlich auf dem neuesten Stand und kompetent die Aufgaben unseres Berufes erfüllen wollen. Dieser persönliche Einsatz wird von der Gewerkschaft öffentlicher Dienst daher auch finanziell in Form eines Bildungsförderungsbeitrages anerkannt.

Voraussetzungen:

Förderbar sind Ausbildungen, die während aufrechter Mitgliedschaft absolviert wurden. Weitere Voraussetzungen sind Beitragswahrheit sowie keine Zahlungsrückstände. Der Bildungsförderungsbeitrag wird ab dem ersten Tag der aktiven Mitgliedschaft zu 50 %, nach 6 Monaten zu 100 % gewährt. Der Zeitpunkt des Ansuchens muss innerhalb der Mitgliedschaft liegen. Die Förderung wird nach Abschluss der Ausbildung gewährt. Eine Antragstellung ist bis längstens ein Jahr nach Abschluss laut Bestätigung möglich. Alle FAQ’s werden laufend auf www.goed.at ergänzt und sind dort im Detail einzusehen.

Der Bildungsförderungsbeitrag wird gewährt für:

• Grundausbildungen/Dienstprüfungskurse

• Kurse, Aus- und Weiterbildungen, sowie (Fach-) Hochschullehrgänge zum Zweck der beruflichen Weiterentwicklung, die nicht von der GÖD bzw. dem ÖGB kostenfrei angeboten wurden.

Michael Weber, Vors.-Stellvertreter im ZA Lehrerpersonalvertretung Generalsekretär des CLV OÖ Tel.: 0732/718888-108 michael.weber@bildung-ooe.gv.at

Berechnung des Förderungsbeitrages:

• Alle unten genannten Beträge gelten für Abschlüsse im Jahr 2025

• Eintägige Bildungsveranstaltungen (mindestens 2), von in Summe mindestens 12 Stunden Dauer, können pro Jahr mit einmalig € 65,- gefördert werden.

• Den Ausbildungen in modularer oder geblockter Form wird die Gesamtsumme der Unterrichtseinheiten zu Grunde gelegt.

• Bei ECTS bemessenen Ausbildungen werden immer die Credits herangezogen, unabhängig von der dafür aufgewendeten Zeit.

Nach Dauer bemessene Ausbildungen:

Ausbildungsdauer

2 Tage bis 14 Tage (Mindestdauer 12 Stunden)

Mehr als 2 Wochen bis 6 Monate

Mehr als 6 Monate bis 1 Jahr

Mehr als 1 Jahr bis 2 Jahre

Mehr als 2 Jahre bis 3 Jahre

Mehr als 3 Jahre

Nach ECTS bemessene Ausbildungen1):

Betrag

€ 65,-

€ 85,-

€ 105,-

€ 210,-

€ 315,-

€ 420,-

Für Ausbildungen, die nach dem Bologna-Modell in ECTS-Punkten bewertet sind, gebührt bei erfolgreichem Abschluss ein Förderbeitrag von € 105,- pro Regelstudienjahr (entspricht 60 ECTS)

ECTS-Punkte Betrag

bis 4 ECTS Punkte

5 bis 40 ECTS Punkte

41 bis 60 ECTS Punkte

€ 65,-

€ 85,-

€ 105,über 60 ECTS Punkte

Maximale Förderbeiträge

ECTS x € 1,80

1) Zum Nachweis der ECTS ist dem Ansuchen zum Zeugnis auch der Diplomzusatz (Diploma Supplement – DS) vorzulegen.

• Nach Tagen bemessene Ausbildungen: maximal € 150,- pro Kalenderjahr

• Nach ECTS bemessene Ausbildungen: maximal € 420,-

• Lehrabschluss, Abschlüsse an Krankenpflegeschulen: € 105,- für jedes Ausbildungsjahr.

• Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung, Externist:innen-Reifeprüfung: einmalig € 195,-

• Kurse und Fortbildungen für im Ruhestand befindliche Kolleg:innen: € 65,-/Jahr

Antragsformulare sind auf www.goed.at abrufbar. Für nähere Auskünfte steht die Personal- und Gewerkschaftsvertretung jederzeit gerne zur Verfügung!

Familienhospizfreistellung

§ 59d LDG / § 29k VBG

Formular: L-3l Familienhospiz

Lehrer:innen haben die Möglichkeit, eine Familienhospizfreistellung zu beantragen, um nahe Angehörige in der letzten Lebensphase oder schwerst erkrankte Kinder zu begleiten. Je nach Bedarf kann der Dienst für einen begrenzten Zeitraum angepasst werden. Das kann eine Erleichterung im Dienstplan (Stundentausch), eine Reduktion der Arbeitszeit mit entsprechend gekürztem Gehalt oder auch eine vollständige Freistellung vom Dienst ohne Bezüge sein. Diese Maßnahmen können zunächst für bis zu drei Monate gewährt und auf Antrag auf insgesamt höchstens sechs Monate verlängert werden.

Die Familienhospizfreistellung gilt für die Begleitung eines engen Perso-

Stundentausch

Ein kollegialer Stundentausch fällt als Maßnahme der Diensteinteilung in die Kompetenz der Schulleitung. Geregelt ist der Stundentausch per Erlass aus 2009: „Richtlinien für die Supplierungen: Wenn eine Lehrerin oder ein Lehrer an der Erfüllung der stundenplanmäßigen Unterrichtserteilung gehindert ist, hat die Schulleiterin bzw. der Schulleiter vorübergehende Änderungen des Stundenplanes anzuordnen (Stundentausch, Fachsupplierung, Supplierung, Entfall von Unterrichtsstunden). Ein Stundentausch ist möglich, wenn dies die Lehrerin oder der Lehrer wünscht und organisatorisch machbar ist.“

Alois Prinzensteiner

Personalvertreter im ZA

Tel.: 0732/718888-105 alois.prinzensteiner@bildung-ooe.gv.at

nenkreises, dazu zählen unter anderem Ehe- oder Lebenspartner:innen, Eltern, Großeltern, Geschwister, Kinder (auch Stief-, Wahl- und Pflegekinder), Enkelkinder, Schwiegereltern und Schwiegerkinder, Wahlund Pflegeeltern sowie Kinder von Lebensgefährten . Während dieser Zeit bleiben die Betroffenen weiterhin kranken- und unfallversichert , und die Zeiten werden vollständig für die Pension sowie für Gehaltsvorrückungen angerechnet . Verpflichtungen zur Teilnahme an Fortbildungen bleiben grundsätzlich aufrecht.

Auch bei der Betreuung von schwerst erkrankten Kindern (Wahl-, Pflegeoder Stiefkindern,…), die im gemeinsamen Haushalt leben, können diese

Regelungen angewendet werden. In diesem Fall ist eine Freistellung bis zu fünf Monate möglich, mit einer Verlängerung auf insgesamt maximal neun Monate

Der Grund für die Freistellung sowie das Angehörigenverhältnis müssen glaubhaft gemacht und auf Verlangen nachgewiesen werden. Die Dienstbehörde entscheidet rasch über den Antrag. Fällt der Anlass für die Begleitung weg, ist unverzüglich Kontakt mit der Dienstbehörde aufzunehmen.

Zusätzlich besteht auch während einer Familienhospizfreistellung die Möglichkeit, Pflegekarenzgeld zu beantragen.

David Hiegelsberger Personalvertreter im ZA, CLV-Junglehrervertreter Tel.: 0732/718888-104 david.hiegelsberger@bildung-ooe.gv.at

Ein Stundentausch ist in e*SA nicht einzutragen, da jede Lehrkraft ihre lehramtlichen Pflichten erfüllt.

Wichtig ist, dass der Stundentausch im Vorhinein der Schulleitung bekanntgegeben wird, die Zustimmung dieser ist erforderlich!

Landestag der Lehrer:innengewerkschaft APS OÖ

Der 20. Landestag der Pflichtschullehrer:innengewerkschaft OÖ am 12. Februar 2026 stand im Zeichen großer Herausforderungen, aber auch einer selbstbewussten Bilanz der geleisteten Arbeit. Rund 70 Delegierte und Ehrengäste, unter ihnen der GÖD-Vorsitzende Mag. Dr. Eckehard Quin und LH-Stv. Mag.a Christine Haberlander, Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer und GÖD-Vorsitzender OÖ Dr. Peter Csar nutzten das Forum im Bildungshaus St. Magdalena, um aktuelle Themen im Bildungsbereich offen anzusprechen, gemeinsame Positionen zu schärfen und klare Forderungen an Politik und Dienstgeber zu formulieren.

Neuwahlen

Neben der Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zum bevorstehenden Landes- bzw. Bundeskongress wurde die GÖD-Landesleitung APS neu bestellt. Paul Kimberger wurde dabei erneut in seiner Funktion mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Als seine Stellvertreterin wurde Birgit Maringer gewählt.

Weitere Mitglieder sind:

FCG: Michael Andexlinger, David Hiegelsberger, Stefan Illibauer, Philip Pauer, Magret Priller, Alois Prinzensteiner, Birgit Streicher-Ernegger, Dietmar Stütz, Karl Wagner, Michael Weber,

Petra Praschesaits Vorsitzende-Stellvertreterin der GÖD OÖ

Elmar Wimmer; UGÖD: Renate Brunnbauer, Christoph Keil; FSG: Franz Bicek

Ein zentraler Programmpunkt des Landestages war die Rückschau auf die geleistete Arbeit und die erreichten Erfolge. Diese wurden in einem ausführlichen Bericht durch den Bundesvorsitzenden Paul Kimberger in seinem Referat dargestellt. Hier ist besonders die Mitgliederentwicklung hervorzuheben, denn wir haben in Oberösterreich bereits über 10.000 Mitglieder.

Rahmenbedingungen schaffen Lehrer:innen sollen neben ihrer pädagogischen Tätigkeit unzählige weitere Aufgaben bewältigen. Dadurch kommt der „eigentliche Bildungsauftrag an Schulen zunehmend“ zu kurz. Um ein ertragreiches und zukunftsorientiertes Arbeiten zu gewährleisten, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu wurde eine Reihe von Anträgen verabschiedet.

Der Landestag der Pflichtschullehrer:innen in OÖ hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Gewerkschaft geschlossen, engagiert und zukunftsorientiert auftritt. Bildung braucht engagierte Pädagog:innen und diese benötigen faire Bedingungen, Unterstützung und Respekt. Der Landestag hat dafür ein klares Signal gesetzt. Der Vorsitzende Paul Kimberger meint dazu:

„Die Arbeit in der neuen Funktionsperiode wird sicher nicht einfacher als in der letzten. Aber wir werden wieder mit hoher Expertise, gekonntem Know-how, guter Strategie und voller Durchsetzungskraft sozialpartnerschaftlich versuchen, mit unseren Dienstgebern wertschätzend, aber hart in der Sache, das Spannungsfeld von Pädagogik, Dienst- und Besoldungsrecht und den Schulgesetzen positiv weiterzuentwickeln. Denn wir sind die Architekten der Zukunft! Und was viele nicht verstehen: Schule braucht Freiheit und Ressourcen, um junge Menschen zu ihrer vollen Entfaltung zu bringen. Pädagog:innen verdienen und brauchen das Vertrauen, dass sie Freiheit und Ressourcen optimal für die ihnen anvertrauten jungen Menschen nutzen.“

Wir wünschen dem neu gewählten Gremium viel Erfolg bei der Umsetzung der kommenden Herausforderungen und bedanken uns bei den ausscheidenden Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz im Interesse der Kolleg:innenschaft.

← Zahlreiche Ehrengäste nutzten den Landestag für einen professionellen Austausch.

Foto: Werner Harrer
Fotos:
Jana Sophie Media

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Azoren, São Miguel © stock.adobe.com

Kompass in einer komplexen Welt

Vor einiger Zeit stieß ich durch einen ORF-Artikel auf einen neuen Stern am Hollywood-Himmel: Ihr Name ist Tilly Norwood und sie sorgt im kalifornischen Film-Mekka für Furore. Der Grund: „Sie“ ist komplett KI-generiert. Das schließt Bilder auf Instagram, genauso wie auch Filmsequenzen ein. Als künstliche „nächste Scarlett Johansson“ könnte sie die Filmbranche aus den Angeln heben. Viele Schauspieler:innen reagieren auf diese Entwicklung verschnupft bis fassungslos, wobei Hollywood selbst gerade mit Inszenierung, Trick und digitaler Zauberei groß geworden ist – die Star Wars Saga wurde bekanntlicherweise nicht im Weltall gedreht. Ungeachtet dessen, dürfte der Einsatz von KI einen gröberen Umbruch, nicht nur in dieser Branche, eingeläutet haben.

Rasantes Wachstum

Stellt man einem KI-Sprachmodell die Frage, wie viele es von seiner/ ihrer Sorte gibt, bekommt man nur sehr vage Zahlen: Die Auswahl aus zwischen hunderten bis zu tausend verschiedenen öffentlichen Modellen illustriert jedoch, wie rasant diese Technologie seit der Veröffentlichung von ChatGPT gewachsen ist. Die großen Player sichern sich auch hier schon die Marktanteile, übernehmen, kaufen oder integrieren Plattformen in ihre eigenen Modelle. So ist Copilot, bekannt aus den Microsoft Produkten, aufgebaut auf den Daten von ChatGPT – Konzern OpenAI. Kenner:innen und versierte Anwender:innen sehen einen der umfassendsten Umbrüche durch diese Revolution in der Schule. Nicht unbedingt in einem 360°-Wandel der

Schulstruktur oder des Schulsystems, sondern in der pädagogischen, sozialen, vermittelnden Arbeit, vielleicht in der gesamten Art und Weise, wie unterrichtet wird.

„KI im Unterricht ist kein Tool, sondern eine neue Umgebung, die wir pädagogisch bewohnbar machen müssen.“
Achim Gilfert

Heute kann man sich aus den unterschiedlichsten Meinungen vieler verschiedener kluger Köpfe eine aussuchen, die am ehesten ins eigene Konzept von Unterricht und Pädagogik passt. Darüber hinaus wird viel befragt, evaluiert und „zukunftsfit“ gemacht, wie es unser Bildungsminister immer wieder betont. Randbemerkung: Nach wie vor warten wir auf entlastende, entbürokratisierende oder gewinnbringende Maßnahmen.

Transformativer Wandel

Eine Meinung, der ich sehr viel abgewinnen kann, stammt vom Bildungswissenschaftler Achim Gilfert, der im Jänner schrieb: „KI im Unterricht ist

kein Tool, sondern eine neue Umgebung, die wir pädagogisch bewohnbar machen müssen.“

Auch bei uns verstehen sich Personen auf diesen transformativen Wandel im Positiven, mit größter Bedachtnahme auf Sinnhaftigkeit, tatsächliche Arbeitserleichterung und einer genauen Risikoanalyse. Wir als CLV-Junglehrer:innenvertretung und Christlicher Lehrerverein insgesamt, sind am Weg, auch für unsere Mitglieder umfassende Angebote, bei höchster Sicherheit, zur Verfügung zu stellen und anzubieten.

Verlässlicher Kompass

Der Direktor des Direktorats für Bildung in der OECD, Andreas Schleicher, formulierte im OECD-Lernkompass für 2030: „In der Bildung geht es nicht mehr darum, etwas beizubringen; wichtiger ist, einen verlässlichen Kompass für eine komplexe Welt zu entwickeln.“

Dem ersten Teil seiner Aussage ist zu widersprechen: Ohne „beibringen“, im Sinne von Neugierde wecken, erfahrbar machen, Rückschlüsse ziehen und daraus Fähigkeiten anzulegen, gibt es weder Entwicklung noch Vorankommen. Für die Erstellung von Kompassen jedoch, sind wir als CLV bekannt. So werden wir auch Teil des christlich-humanistischen Kompasses im Bereich KI sein und damit auch den Faktor Mensch, unsere Kolleg:innen und die Kinder mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellen. •

Altgriechisch, Latein oder AI?

Altgriechisch und Latein mit IA!

Aus Sicht der Pädagogischen Psychologie kommt es bei der Ausgangsfrage weniger auf ein Entweder-oder als vielmehr auf die konkrete Unterrichtsqualität sowie die Passung zwischen Unterrichtsinhalten und den Lernvoraussetzungen von Schüler:innen an.

Es dürfte also entscheidend sein, wie Unterricht gestaltet wird und wie das, was in der Schule behandelt wird, zu dem passt, wofür Schüler:innen sich interessieren und begeistern können.

Dies gilt umso mehr in der entwicklungspsychologisch sensiblen Zeit der Adoleszenz.

Latein dürfte nicht für alle Schüler:innen in gleichem Maße geeignet sein, kognitive Aktivierung und motivationale Passung zu fördern, was aber gemeinsam als ein zentrales Merkmal dafür gelten kann, dass Lernen im menschlichen Gehirn überhaupt stattfindet und dort auch nachhaltig wirksam werden kann.

Daraus kann abgeleitet werden, dass Altgriechisch und Latein gezielt für lernstarke und sprachbegabte Schüler:innen in humanistischen Gymnasien angeboten werden sollten, da diese nachweislich am stärksten von der Beschäftigung mit alten Sprachen profitieren.

Dr. Albin Waid, BEd, BA

Vorsitzender der Sektion

Pädagogische Hochschule im CLV

Non vitae, sed scholae discimus

Empirische Befunde, wonach Latein als Schulfach zu keinen signifikanten Unterschieden in den erreichten Intelligenztestwerten führt, stehen dem nicht entgegen.

„Wir kennen aber einen natürlichen Intelligenzbooster und das ist die Schule. So korreliert der Intelligenztestwert positiv mit der Anzahl an absolvierten Schuljahren.“

Ein direkter Transfereffekt eines Schulfaches auf ein multifaktorielles Konstrukt wie die menschliche Intelligenz scheint nicht besonders naheliegend und zugleich wenig geeignet, bestehende interindividuelle Unterschiede in der Intelligenz zu erklären. Wir kennen aber einen natürlichen Intelligenzbooster und das ist die Schule. So korreliert der Intelligenztestwert positiv mit der Anzahl an absolvierten Schuljahren.

Intelligente Assistenz

In Anlehnung an aktuelle Ö1-Beiträge zum Thema AI stellt sich die Frage, ob AI nicht treffender als IA bezeichnet werden sollte, ist sie doch in den meisten Fällen genau das, eine intelligente Assistenz.

Die dialogische Nutzung dieser IA ist weniger ideologische Frage als vielmehr Realität in vielen Lebensbereichen. Es ist daher auch für die Foto:

Schule eminent wichtig, den dialogischen, kritischen und reflexiven Umgang mit IA zu erlernen.

Dann hilft IA der Schule auch dabei, dass Lernen in ihr stattfindet, indem sie als Unterstützung von kognitiven, emotionalen und sozialen Lernprozessen intentional eingesetzt, kritisch evaluiert und angemessen eingeordnet wird.

Biografische Bezugspunkte

Für mich persönlich boten Altgriechisch und Latein im Petrinum Linz in den 1990er Jahren auch ganz ohne IA hervorragende Lerngelegenheiten.

Die hohe Unterrichtsqualität meiner damaligen Mentoren Mag. Franz Schwendtner und Mag. Heribert Derndorfer traf auf mein Interesse und die Begeisterung für Sprache, Kultur und analytisches Denken und förderte diese nachhaltig.

Franz und Heribert wirkten aber vor allem durch ihre gewinnende Persönlichkeit, ihr enormes Wissen und ihre Sicherheit und Vertrauen generierende Zugewandtheit im Sinne der pädagogischen Allianz.

Auch wenn ich in jungen Jahren eher beiläufig zwei OÖ-LateinOlympiaden gewann, hat meine Kompetenz in der Übersetzung und Interpretation klassischer Texte in den letzten 26 Jahren naturgemäß abgenommen.

Was bleibt, das sind wichtige Schlüsselmomente in der eigenen Lern-, Schul- und Bildungsbiografie, ein Interesse für etymologische Zusammenhänge, das faszinierende griechische Alphabet und die Freude darüber, Homer, Plato und das Neue Testament im Original gelesen zu haben. Das wirkt bis heute. •

Religionslehrer:innen-Bild

im Wandel der Zeit

Authentizität und Spiritualität als professionelle Ressourcen

Das Berufsbild der Religionslehrer:innen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. War der Religionsunterricht lange Zeit stark katechetisch ausgerichtet und von kirchlicher Autorität geprägt, so steht heute ein dialogisches, bildungsorientiertes und lebensweltlich sensibles Verständnis im Vordergrund. Mit diesem Wandel rücken die Pädagog:innen stärker in den Fokus, insbesondere ihre Authentizität und persönliche Spiritualität.

Historisch galten Religionslehrer:innen vielfach als Repräsentant:innen kirchlicher Lehre. Ihre Aufgabe bestand darin, Glaubensinhalte zu vermitteln und religiöse Praxis einzuüben. Dieses Rollenverständnis entsprach einer Gesellschaft, in der religiöse Sozialisation weitgehend selbstverständlich war. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen seit den 1960er-Jahren, der Pluralisierung, der Individualisierung und der zunehmenden Säkularisierung, geriet dieses Modell zunehmend an seine Grenzen.

Heute treffen Religionslehrer:innen auf Schüler:innen mit sehr unterschiedlichen religiösen Biografien, vielfach auch auf konfessionslose junge Menschen. Religionsunterricht wird damit zu einem Ort des Fragens, Suchens und Deutens. Die Rolle der Lehrperson wandelt sich von der Glaubensautorität zur professionellen Begleiter:in religiöser Lernprozesse.

In diesem Kontext gewinnt Authentizität eine neue Bedeutung. Sie meint nicht private Frömmigkeit im Klassenzimmer oder missionarisches Auftreten, sondern die Übereinstimmung von Haltung, Wort und

Gerlinde Meindl

Vorsitzende der Sektion Religionslehrer:innen im CLV

Handeln. Bischof Manfred Scheuer bringt diese mit seinen Worten prägnant zum Ausdruck: „Nicht die perfekte Antwort überzeugt, sondern die Glaubwürdigkeit des Suchens.“ Religionslehrkräfte von heute sollten, neben einer guten theologischen und religionspädagogischen

„Authentizität und persönliche Spiritualität sind dabei keine Zusatzqualifikationen, sondern zentrale Voraussetzungen eines zeitgemäßen Religionsunterrichts.“

Grundbildung auch zeigen, dass religiöse Fragen für sie selbst Bedeutung haben. Eng verbunden damit ist die persönliche Spiritualität und die Beheimatung der Lehrperson in der eigenen Glaubensgemeinschaft. Sie bildet eine innere Ressource, aus der heraus religiöse Themen sensibel und lebensnah erschlossen werden können. Der Theologe Fulbert Steffensky betont: „Glauben kann man nicht lehren wie ein Fach; man kann ihn nur zeigen, indem man zeigt, wovon man selbst getragen ist.“ Spiritualität wirkt dabei weniger durch Worte als durch Haltung, durch Achtsamkeit, Offenheit und die Bereitschaft, sich den Fragen

→ Spirituelle Feier für RL-Pensionist:innen mit Susanne Zehetner

der Schüler:innen zu stellen. Professionalität im Religionsunterricht bedeutet daher, die eigene religiöse Position transparent, aber nicht vereinnahmend einzubringen. Authentisch ist, wer zu eigenen Zweifeln und Grenzen stehen kann und dennoch Orientierung anbietet. Religionslehrer:innen bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen persönlicher Überzeugung, schulischem Bildungsauftrag und kirchlicher Beauftragung. Diese Felder sind nicht aufzulösen, sondern reflektiert zu gestalten. Das „Religionslehrer:innen-Bild“ befindet sich weiterhin im Wandel. Authentizität und persönliche Spiritualität sind dabei keine Zusatzqualifikationen, sondern zentrale Voraussetzungen eines zeitgemäßen Religionsunterrichts. In einer Zeit, in der Sinn- und Wertefragen neu gestellt werden, bleibt Religionsunterricht ein unverzichtbarer Ort der Orientierung für junge Menschen, getragen von Lehrpersonen, die fachlich kompetent, dialogfähig und glaubwürdig sind. •

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Sektionstag der Berufsschulen 2025

Begegnung, Austausch und starke Impulse

Der CLV-Sektionstag fand heuer erstmals im topmodernen Julius-Raab-Saal der WKOÖ, der einen würdigen Rahmen für einen inspirierenden Nachmittag bot, statt.

Rund 300 Kolleg:innen sowie zahlreiche Ehrengäste aus Bildung, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung. Franz Steinberger sorgte mit seiner professionellen und zugleich charmanten Moderation für einen kurzweiligen Ablauf.

Pia Fabian und Reinhard Eder begrüßten die anwesenden Ehrengäste und Kolleg:innen. Sie betonten die Bedeutung des Sektionstages als wichtige Plattform für Austausch, Information und Begegnung. Gleichzeitig hoben sie die besondere Bedeutung des „C“ im CLV hervor, das für christliche Grundwerte steht und damit eine tragende Basis für Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln in der Gemeinschaft bildet.

Hervorragende Leistungen

WKOÖ-Vizepräsident Leo Jindrak unterstrich in seinen Grußworten die zentrale Rolle der dualen Ausbildung für den Wirtschaftsstandort und hob insbesondere die hervorragenden Leistungen der Lehrlinge bei internationalen Wettbewerben hervor. Diese Erfolge seien nicht zuletzt der engagierten Arbeit der Lehrkräfte zu verdanken. Gleichzeitig würdigte er die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Berufsschulen, die wesentlich zur Qualität der Ausbildung beitrage.

Auch die Leiterin der Abteilung Bildung, Eva-Maria Schupfer, bedankte sich in ihren Grußworten für die gute Kooperation zwischen den Bildungspartnern und betonte die hohe Pro-

fessionalität der Pädagog:innen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der beruflichen Bildung könne nur gelingen, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen.

Wertvoller Dialog

LH-Stv. Mag. a Christine Haberlander hob hervor, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Politik und Pädagog:innen sei. Der Sektionstag biete da eine wichtige Gelegenheit, Anliegen und Erfahrungen aus der Praxis kennenzulernen und besser zu verstehen, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig sprach sie den Berufsschulen ihre große Anerkennung für die ausgezeichnete Bildungsarbeit aus.

Weitere Grußworte kamen von Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

CLV-Landesobmann Paul Kimberger betonte in seinem Statement die große Bedeutung der Sozialpartnerschaft für faire Arbeitsbedingungen und stabile Rahmenbedingungen im Bildungsbereich.

ZA-Vorsitzende Erika Merta gab anschließend einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr, sprach über aktuelle Herausforderungen und informierte über kommende Vorhaben und Arbeitsschwerpunkte.

Race Across America

Ein besonderer Höhepunkt des Sektionstages war das Hauptreferat von Profiradsportler Lukas Kaufmann, der beim „Race Across America“ in den Jahren 2024 und 2025 jeweils den zweiten Platz belegte. Unter dem Motto „Grenzen entstehen im Kopf“ schilderte er eindrucksvoll seinen Weg vom Hobbysportler zum internationalen Spitzenathleten sowie die mentalen und körperlichen Herausforderungen eines der härtesten Radrennen der Welt. Seine Botschaft, Ziele mutig zu verfolgen, Neues auszuprobieren und auch Fehler als wichtigen Teil des Erfolgsweges zu akzeptieren, setzte starke Impulse für den beruflichen und pädagogischen Alltag. Ein beeindruckender 25-minütiger Filmausschnitt über seine Teilnahme am Rennen rundete den inspirierenden Vortrag ab.

Bei der traditionellen Verlosung am Ende der Veranstaltung gab es Hotelgutscheine zu gewinnen. Ein herzlicher Dank gilt LKUF-Direktor Andreas Mascher und seiner Stellvertreterin Petra Praschesaits sowie ÖBV-Landesdirektor Manfred Steinberger für die großzügige Unterstützung.

Mit dem gemeinsamen Singen der Landeshymne und dem anschließenden Imbiss endete ein ausgesprochen gelungener Sektionstag. •

↑ Zahlreiche Ehrengäste besuchten unseren Sektionstag

Landestag Pensionist:innen der Gewerkschaft

Öffentlicher Dienst OÖ

Dieser Landestag, ein wichtiges Entscheidungsgremium in der Pensionist:innenvertretung innerhalb der GÖD, fand am 5. Februar in Linz statt. Von unserer Sektion im CLV haben sechs Delegierte daran teilgenommen, unter ihnen die Landesobfrau Marianne Leithgöb und Landesobmann Walter Wernhart.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Landesvertretung Pensionist:innen, Barbara Weber und den Ausführungen des Bundesvorsitzenden Johann Büchinger stand die Behandlung des Leitantrages auf der Tagesordnung. Die wesentlichsten Inhalte und Forderungen daraus seien hier angeführt:

Leitantrag zum 19. Landestag Pensionisten der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst OÖ „Lebensleistung anerkennen – Sicherung der Pensionen, verlässliche Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit für ein würdevolles Altern“ Präambel: Die Pensionist:innen des öffentlichen Dienstes haben nicht nur durch ihre jahrzehntelange berufliche Arbeit die Stabilität, Sicherheit und den Wohlstand unserer Republik und des Landes Oberösterreich aufgebaut und garantiert. Sie sind auch heute im „vermeintlichen“ Ruhestand eine unverzichtbare Stütze und ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft. Besonders hervorzuheben ist das enorme ehrenamtliche Engagement der älteren Generation: Ohne den täglichen Einsatz der Pensionist:innen bei der Betreuung der Enkelkinder, die den Eltern ermöglicht, durch ihre Berufstätigkeit zur Finanzierung des Sozialstaates beizutragen, in Vereinen, Blaulichtorganisationen, im Sozialbereich, in der Familien- und Nachbarschaftshilfe würde das ge-

Walter Wernhart Vorsitzender der Sektion Pensionist:innen im CLV

sellschaftliche Leben in Österreich spürbar eingeschränkt sein. Dieser unbezahlbare Beitrag zum Gemeinwohl wird oft als selbstverständlich hingenommen. Er ist aber eine wesentliche Grundlage für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.

Pensionist:innen sind keine Bittsteller:innen! Sie sind jene, die dieses Land geformt haben und die, die es heute durch ihr Engagement am Laufen halten. Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen, der fortschreitenden Digitalisierung und des demografischen Wandels fordern wir eine Politik, die diese umfassende Lebensleistung respektiert und jede Form einer Altersdiskriminierung ablehnt. Die Sicherung der Kaufkraft, eine wertvolle Gesundheitsversorgung und die rechtliche Absicherung des Ehrenamts sind keine Almosen, sondern eine Frage der Gerechtigkeit und Anerkennung. Ergänzend zu dieser Präambel wurden berechtigte Forderungen in diesen Leitantrag aufgenommen, die wesentlichsten davon sind:

Gesundheits- und Pflegeversorgung

• Pensionist:innen dürfen in der Gesundheits- und Pflegeversorgung nicht durch strukturelle Mängel, steigende Kosten oder politische Sparmaßnahmen benachteiligt werden.

• Maßnahmen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum durch attraktivere Bedingungen für Kassenärzte und den Erhalt aller Krankenhausstandorte in Oberösterreich ohne Leistungseinschränkungen

• Keine weiteren Erhöhungen der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionist:innen;

• Eine substanzielle Erhöhung des

Pflegegeldes in allen Stufen, angepasst an die realen Kosten;

• Sicherung und Weiterentwicklung einer für Senior:innen leistbaren 24-Stunden-Pflege;

• Massive Unterstützung pflegender Angehöriger (finanziell und sozialversicherungsrechtlich);

• Eine klare Absage an das Heranziehen der 13. und 14. Pensionszahlung zur Pflegefinanzierung;

Sicherung der Kaufkraft & gerechte Pensionsanpassung

• Eine volle Anpassung der Pensionen im Ausmaß der rollierenden Inflation ohne Deckelung, um das Lebensleistungsprinzip nicht zu untergraben und um auch die Wirtschaft nicht zu schwächen;

• Ersatzlose Streichung des Solidaritätsbeitrags (Pensionssicherungsbeitrag) für Beamte im Ruhestand – diese Ungleichbehandlung gegenüber ASVG-Pensionist:innen ist nach Jahrzehnten der Belastung nicht mehr zu rechtfertigen;

Digitalisierung mit Augenmaß – niemand darf ausgeschlossen werden

• Digitalisierung darf kein Zwang, sondern muss ein Angebot sein;

• Verständliche und altersgerechte Gestaltung digitaler Angebote;

Bei diesem Landestag wurde auch der Landesvorstand neu gewählt:

Vorsitzende Barbara Weber FCG, Vors. Stellv. Ernst Enzenebner FCG, Vors. Stellv. Franz Lukas FSG, Schriftführerin Ingrid Hopf FCG, Kassier Ernst Hötzenegger FCG; Weitere Mitglieder aus der CLV-Sektion Pensionist:innen: Christine Bernardi und Josef Schwarz •

Saudi-Arabien – ein Land voller Überraschungen

• Warum machst du eine CLVGruppenreise ausgerechnet nach Saudi-Arabien?

• Dort gibt es doch nichts außer Wüste.

• Dort werden die Menschen schlecht behandelt.

• Dort musst du verschleiert sein und es gibt keinen Alkohol, … Diese und viele weitere Fragen wurden mir häufig gestellt!

Zugegeben: Manche Fragen kann man als Tourist:in bei einer Reise nicht beantworten, eines jedoch können wir ganz sicher sagen: Es war traumhaft schön! Die Menschen freuen sich, wenn „exotische“ Tourist:innen kommen und sie gehen offen auf uns zu! Alle sind äußerst gastfreundlich, obwohl oder gerade deshalb, weil erst seit 2019 westliche Tourist:innen das Land bereisen dürfen!

Und: Man kann sich als Tourist:in ganz normal kleiden und das mit dem Alkohol stimmt, aber das ist ja kein Problem!

Faszination pur – mit 1001 Eindrücken, so könnte man die Reise in dieses Land, die mit Moser-Reisen durchgeführt wurde, beschreiben. Moderne und Tradition – beides wird geboten. Hochmoderne Millionenstädte, faszinierende Wüstenlandschaften, bizarre Felsformationen, Relikte aus uralten Kulturen – SaudiArabien hat viel zu bieten und doch ist es touristisch relativ unentdeckt.

Ein Land der Gegensätze

Zum einen die Millionenstädte wie Riyadh, Medina, Jeddah, mit Wolkenkratzern und modernster Infrastruktur wie Metro, Hochgeschwindigkeitszüge, …

Zum anderen traditionelle Lehmsiedlungen in den Oasen der endlosen Wüste, die zum Teil auf tausende Jahre Kultur zurückblicken. Handelswege alter Völker (wie z: B. der Nabatäer) haben wunderbare Spuren (Weihrauchstraße) hinterlassen, die auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Saudi-Arabien ist auch ein Land der Superlative:

In Jeddah am Roten Meer steht der höchste Fahnenmast der Welt: 171 m hoch, mit einer Fahne die 570 kg wiegt. Und die König-Fahd-Fontäne, hier schießt das Wasser allabendlich ca. 300m in die Höhe. Außerdem wird überall rund um die Uhr gebaut. Außerhalb der Großstädte warten in der endlosen Wüste eine Vielzahl an Überraschungen:

Mitten in der Wüste findet man sensationelle Felszeichnungen (Petroglyphen), die bis 9000 Jahre alt sind. Ein Höhepunkt der Reise waren zweifelsohne die Nabatäergräber (aus der Zeit von 200 vor Chr. bis 100 nach Chr.). Die antike Stadt Hegra ist das Pendant zu den bekannten Felsgräbern von Petra in Jordanien. In Saudi-Arabien wurden über 130

Grabfassaden in einer spektakulären Sandsteinlandschaft entdeckt.

Der angeblich größte Kamelmarkt der Welt findet mehrmals wöchentlich in Buraydah (mitten auf der arabischen Halbinsel) statt. Hunderte Kamele und auch Schafe und Ziegen werden hier gehandelt – die Verkäufer kommen aus dem ganzen arabischen Raum – ein besonderes Spektakel für Tourist:innen!

Die Witterung hat im Lauf der Jahrtausende auch Spuren hinterlassen: Der Elefantenfelsen erhebt sich aus der Sandwüste. Der Sonnenuntergang an diesem 52 m hohen Felsen ist ein erhebender Anblick in wechselnden Farben.

Für uns war auch das Hineinschnuppern in die Welt des Islams ein besonderes Erlebnis: Medina ist die zweitheiligste Stadt des Islam – hier gilt übrigens die „Kleiderordnung“ (Kopftuch, lange Hose für die Frauen). Die Prophetenmoschee (Prophet Mohammed) dürfen wir „Ungläubige“ trotzdem nicht betreten, aber auch außerhalb der Zugangstore ist beeindruckend, was sich hier abspielt. Tausende Pilger:innen aus der ganzen Welt kommen hierher, und zwar Tag und Nacht – ein ergreifender Anblick.

„Das war meine schönste Reise“, teilte mir am Schluss der Reise eine Teilnehmerin mit. Dem ist nichts hinzuzufügen!

• Johanna Müller

Brückenbauer zwischen gelebter Praxis und OÖ Landtag

Unser CLV-Generalsekretär Michael Weber ist seit Dezember 2025 Abgeordneter zum OÖ Landtag. Wir haben ihn zu einem ausführlichen Interview gebeten.

Lieber Michael, du bist nun seit ca. einem Jahr im OÖ Landtag. Wie weit ist es dir in dieser Zeit bereits gelungen, dich als Abgeordneter zu etablieren?

Als neuer Landtagsabgeordneter im Bildungsbereich verstehe ich meine Aufgabe darin, gute Bildung für alle zu ermöglichen. Denn Bildung ist die zentrale Zukunftsfrage unseres Landes.

Da ich selbst aus der Praxis komme, weiß ich, dass die Anliegen und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Familien in der politischen Diskussion oft nicht im Vordergrund stehen. Bildungspolitik darf jedoch nicht über Köpfe hinweg gemacht werden, sondern muss gemeinsam mit jenen gestaltet werden, die sie täglich leben.

Mein Anspruch ist es, Bildung verlässlich, gerecht und zukunfts-

fähig weiterzuentwickeln. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen für unsere Pädagoginnen und Pädagogen, moderne Schulen, eine starke frühkindliche Bildung sowie eine konsequente Weiterentwicklung der dualen Ausbildung. Autonomie, eine wertgerichtete Erziehung sowie eine humane Leistungsschule, wo weiterhin der Mensch und das Kind

„Bildung braucht langfristige Verantwortung statt kurzfristiger Symbolpolitik.“

Michael Weber

im Mittelpunkt stehen, bilden dabei meine Schwerpunkte.

Wie interpretierst du deine Rolle als Abgeordneter? Wofür setzt du dich ein?

Ich sehe meine Rolle als Brückenbauer zwischen gelebter Praxis und dem Landesparlament – zuhörend, gestaltend und klar in der Sache. Dabei bringe ich die Perspektiven aus Kindergärten, Schulen und Ausbildungseinrichtungen mit – nicht als Anekdote, sondern als Maßstab für politische Entscheidungen. Bildung braucht langfristige Verantwortung statt kurzfristiger Symbolpolitik. Dafür setze ich mich mit voller Kraft ein.

Wenn du im Landtag an das Rednerpult trittst, was treibt dich da an?

Ich spreche für die, die Bildung täglich möglich machen. Da geht es nicht um Schlagzeilen, sondern um Lösungen gegen Lehrkräftemangel und Überforderungen im System. Bildung ist keine Nebenfrage und kein Kostenfaktor, sondern die

↑ Das Interview mit LAbg. Michael Weber führte HR Werner Schlögelhofer

wichtigste Investition in die Zukunft unseres Landes. Und genau so muss sie politisch behandelt werden.

Welche Schwerpunkte setzt du in deiner Arbeit als Landtagsabgeordneter?

Ganz klar: der steigende Druck auf Lehrerinnen und Lehrer. Viele kämpfen mit hohen administrativen Belastungen, einem Mangel an Unterstützungspersonal und wachsender Verantwortung – oft ohne die nötige Anerkennung. Dazu kommt der erwähnte Lehrkräftemangel, der uns in den nächsten Jahren weiter beschäftigen wird. Hier braucht es attraktive Arbeitsbedingungen, gut ausgestattete Arbeitsplätze und eine faire Besoldung.

Ich werde mich unter anderem für kleinere Klassen, mehr Unterstützung durch multiprofessionelle Teams, ein individuelles Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen über die gesamte pädagogische Bandbreite und zeitgemäße Weiterbildungsangebote einsetzen. Außerdem ist mir die Wiedereinführung eines eigenen sonderpädagogischen Lehramts sehr wichtig. Und - Bildungsgerechtigkeit

muss zum Maßstab gemacht werden – denn gezielte Förderung passiert nicht von selbst.

Ebenso braucht unser Schulsystem wieder mehr Verlässlichkeit statt Symbolpolitik. Bildung braucht langfristige Finanzierung, klare Priori-

„Hier braucht es attraktive Arbeitsbedingungen, gut ausgestattete Arbeitsplätze und eine faire Besoldung.“

täten und die Miteinbeziehung der wahren Experten – nämlich unserer Pädagoginnen und Pädagogen – anstatt ständig neuer Programme ohne Wirkung.

Warum ist es besonders wichtig, dass eine starke CLV-Persönlichkeit im OÖ Landtag vertreten ist?

Ich weiß, wie sich Bildungspolitik anfühlt, wenn beschlossene Reformen und Regelungen nicht alltagstauglich sind, aber umgesetzt werden sollen – und genau deshalb ist es wichtig, dass jemand aus der Praxis und aus dem CLV im Landtag sitzt. Ich bringe die Stimmen derer mit, die jeden Tag Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen und oft das Gefühl haben, nicht gehört zu werden.

Der CLV steht für Erfahrung, Professionalität und Verantwortung. Diese Perspektive im Landesparlament zu haben, heißt: Entscheidungen werden menschlicher, realistischer und näher an der Lebenswirklichkeit der Schulen getroffen.

Der CLV leistet seit Jahren einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung des Bildungswesens in Oberösterreich.

Dabei geht es nicht um Interessenvertretung um ihrer selbst willen, sondern um Respekt vor denen, die Bildung tragen. Es geht darum, dass Praxiswissen systematisch in die Gesetzgebung einfließt - als Verantwortung gegenüber Kindern, Jugendlichen und den Beschäftigten im Bildungssystem.

Wer gute Bildung will, muss denen zuhören, die sie möglich machen –und genau dafür stehe ich im Landtag.

Aufgrund der Brisanz möchte ich auch auf die Thematik der Sonderpädagogik zu sprechen kommen. Was brauchen die Schulen in diesem Bereich aus deiner Sicht?

Beim Thema Sonderpädagogik geht es mitunter um die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Es ist mir daher ein Herzensanliegen, speziell in diesem Bereich für unsere Kinder und Jugendlichen eine besondere Unterstützung und Förderung sicherzustellen. Wir benötigen dazu die rasche Wiedereinführung eines eigenen Lehramts für Sonderpädagogik und eine Anhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs an die realen Bedingungen in unseren Schulen.

Förderpläne, Diagnostik, Elterngespräche und Teamabstimmung brauchen Zeit. Sonderpädagogik darf nicht „nebenbei“ stattfinden, sondern muss fest im Schulalltag verankert sein. Ebenso ist es dringend notwendig, den zeitlichen Ablauf für die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs zu beschleunigen und zu entbürokratisieren.

Denn Inklusion gelingt nicht mit Unterversorgung. Schulen brauchen deutlich mehr Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, therapeutische Fachkräfte sowie pädagogische Assistenzen und multiprofessionelle Teams – verlässlich eingeplant und dauerhaft vor Ort.

Daher haben wir im Landtag einen Initiativantrag zum Thema der Sonderpädagogik beschlossen, damit

Michael Weber
Fotos:
Bernhard
Trauner (CLV)

der Bund endlich die notwendigen finanziellen Mittel im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stellt.

Was braucht es in der Bildungspolitik, damit sie zu einer Zukunftspolitik für unsere Kinder und Jugendlichen wird?

Der oberösterreichische Weg der Kinder- und Jugendbildung ist ein Weg der Integration, der Möglichkeit der individuellen Entfaltung und des lebenslangen Lernens. Wenn wir also von einer gelingenden Bildungspolitik sprechen, dann müssen wir uns immer wieder fragen: Was brauchen unsere Kinder wirklich?

Denn Bildungspolitik muss vor allem Politik für unsere Kinder sein. Kinder, die Vertrauen in uns setzen – ohne Bedingungen, ohne Vorbehalte. Jedoch: Ein Bildungssystem kann nur so gut sein wie die Menschen, die darin arbeiten. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind daher mehr als Wissensvermittler. Sie sind Mentor:innen, Wegbereiter:innen, Mutmacher:innen. Sie hören zu, sie motivieren, sie begleiten – oft unter schwierigen Bedingungen.

Mehr autonome Entscheidungsmöglichkeiten direkt in den Schulen

und der Abbau von Verwaltung, Testungen und Bürokratie sind sicherzustellen, damit unsere Pädagoginnen und Pädagogen wieder mehr Zeit für unsere Kinder und deren Bedürfnisse haben.

Mehr Zeit für Unterricht, mehr Zeit für Erziehung, mehr Zeit für Herzensbildung. Und: Starke Bildungspolitik gelingt nur gemeinsam. Es braucht daher nicht nur die Unterstützung

„Denn Bildungspolitik muss vor allem Politik für unsere Kinder sein. Kinder, die Vertrauen in uns setzen.“
Michael Weber

der Politik, sondern notwendigerweise die Unterstützung der Eltern und Erziehungsberechtigten sowie ein klares Bekenntnis zur Leistung, damit Schule und Bildung in der Gesellschaft gelingen kann.

Das klingt alles sehr intensiv. Wie schaffst du es, zu all diesen beruflichen Tätigkeiten einen persönlichen Ausgleich zu finden? Bleibt da überhaupt noch Zeit für Freizeitaktivitäten?

Ein gutes Zeitmanagement ist aufgrund meiner vielfältigen Aufgabenbereiche natürlich notwendig. Dabei bleibt oft nicht viel Zeit für Hobbies. Umso wichtiger ist es, sich bewusst kurze Auszeiten zu nehmen, um Kraft zu tanken. Mountain-Biken oder Schifahren in der Natur, Reisen, Gitarre spielen sowie Zeit für die Familie erfüllen mich mit Dankbarkeit und Energie.

Ein Statement zum Schluss: Was möchtest du den Lehrer:innen an den OÖ Schulen noch sagen?

Sie alle leisten Tag für Tag Großartiges. Ich werde mich im Landtag mit aller Kraft dafür einsetzen, dass unsere Lehrer:innen die Wertschätzung und die nötige Unterstützung bekommen, die sie verdienen. Gemeinsam mit starken Partnern wie dem CLV, der FCG und dem ÖAAB schaffen wir das!

Ebenso werde ich mich weiterhin für ein modernes Bildungssystem mit guten Zukunftschancen für die zukünftigen Generationen in OÖ engagieren.

Zum Schluss ist es mir an dieser Stelle ein großes Anliegen, allen Pädagoginnen und Pädagogen in unserem Land für ihren täglichen außerordentlichen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen DANKE zu sagen. •

Schule Miteinander –

ASO Traun

Eine Sonderschule neu gedacht: innovativ, individuell und inklusiv

Die Schule Miteinander – ASO Traun zeigt eindrucksvoll, wie zeitgemäße Sonderpädagogik durch fix verankerte Lernateliers, gelebte Inklusion und professionelle Zusammenarbeit zu einem starken Lern- und Lebensraum für alle Schüler:innen wird.

Die Schule Miteinander – ASO Traun steht für ein modernes, inklusives Bildungsverständ-

nis, bei dem jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt steht. Lernen wird hier nicht als starres Unterrichtsformat verstanden, sondern als ganzheitlicher Prozess, der sich an den Lebensrealitäten der Schüler:innen orientiert und ihnen Sicherheit, Orientierung und Selbstwirksamkeit vermittelt.

Ein zentrales Merkmal der Schule ist der wertschätzende Umgang mit Vielfalt. Viele Schüler:innen verfügen über komplexe Unterstützungsbedarfe, sind nonverbal oder in ihrer

← Lernatelier Zahlenzauber: Im Lernatelier Mathematik Advanced arbeiten Schüler:innen selbstständig an differenzierten Aufgabenstellungen und entwickeln tragfähige mathematische Lösungsstrategien

↑ Lernatelier Da Vinci (Kunstatelier): Im da Vinci Lernatelier gestalten Schüler:innen mit vielfältigen Materialien eigene Kunstwerke und entwickeln dabei kreative, motorische und planerische Kompetenzen.

Frauke Wögerbauer, BEd, MA

Direktorin mit klarer Vision für individualisiertes, praxisnahes und inklusives Lernen

→ Aufführung zu Kalimbo.

Gemeinsam auf der Bühne:

Lernatelier Sing & Swing als musikalisches Highlight in Kooperation mit der Landesmusikschule Traun

motorischen und kognitiven Entwicklung eingeschränkt. Durch klare Strukturen, visualisierte Abläufe, unterstützte Kommunikation und individuell angepasste Lernangebote erleben sie Schule als verlässlichen Ort, an dem sie ernst genommen und in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Pädagogische Entscheidungen werden regelmäßig im Team reflektiert und an den jeweiligen Entwicklungsstand angepasst.

Lernateliers

Zentraler Bestandteil dieses pädagogischen Konzepts sind die Lernateliers. Sie sind fixer und verbindlicher Bestandteil des Stundenplans aller Schüler:innen und begleiten diese kontinuierlich über alle Schulstufen hinweg. Die Lernateliers sind kein Zusatzangebot, sondern ein strukturell verankerter Lernraum, in dem individuelles, handlungsorientiertes Lernen gezielt ermöglicht wird und in dem Selbstständigkeit, Motivation und Freude am Lernen wachsen können.

In den Lernateliers arbeiten die Schüler:innen in vorbereiteten Lernumgebungen, die Selbstständigkeit, Mitbestimmung und Lernen im eigenen Tempo fördern. Kognitive, motorische, soziale und kommunikative Kompetenzen werden gleichermaßen angesprochen. Lernen erfolgt praxisnah, sinnlich erfahrbar und stärkenorientiert. Materialien, Zeitstrukturen und Aufgabenformate sind flexibel gestaltet und orientieren sich an den individuellen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen.

Im Lernatelier Zahlenzauber – Mathematik Basic sowie im Lernatelier ABC-Labor – Deutsch Basic werden grundlegende mathematische und sprachliche Kompetenzen systematisch aufgebaut. Spielerische Zugänge, lebensnahe Materialien und wiederkehrende Rituale schaffen Sicherheit und fördern nachhaltiges Lernen. Darauf aufbauend werden diese Fähigkeiten im Lernatelier Zukunftsorientiertes Arbeiten – Mathematik und Deutsch Advanced weiterentwickelt und gefestigt.

→ Auszeichnung Natur im Garten Schule: lebenspraktisches Arbeiten: Im Lernatelier Lebenspraktisches Arbeiten verbinden Schüler:innen nachhaltiges Handeln mit alltagsnaher Kompetenzentwicklung - hier im Rahmen des Projekts „Schule im Garten“

→ Lernatelier ABC Labor: Deutsch advanced Im Lernatelier ABC-Labor – Deutsch Advanced vertiefen Schüler:innen ihre Lese- und Schreibkompetenzen durch strukturierte, differenzierte Aufgabenstellungen

Hier stehen lebenspraktische Anwendungen, projektorientiertes Arbeiten und die Förderung von Selbstständigkeit im Vordergrund. Die Schüler:innen erleben, dass ihre erworbenen Kompetenzen im Alltag Bedeutung haben und nutzbar sind – ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit.

Inklusive Begegnungen

Ein besonderes Beispiel für gelebte Inklusion ist das Lernatelier Sing & Swing. In Kooperation mit der Landesmusikschule Traun bereiten sich die Schüler:innen auf eine jährliche Aufführung im Schloss Traun vor. Musik, Bewegung und gemeinsames Erleben stehen dabei im Zentrum und ermöglichen Ausdruck, Kommunikation und gemeinschaftliches Erleben auf vielfältigen Ebenen. Diese inklusiven Begegnungen fördern Offenheit, gegenseitiges Verständnis und soziale Kompetenzen. Schüler:innen unterschiedlicher Schulen begegnen einander auf Augenhöhe und

→ Lernatelier Unterstützende Kommunikation: Im UK-Labor entwickeln Schüler:innen individuelle Ausdrucksformen mit Symbolkarten und digitalen Hilfsmitteln

erleben Vielfalt als Bereicherung. Gleichzeitig zeigt sich, wie wertvoll es ist, danach wieder in kleineren, vertrauten Settings zu arbeiten, in denen Ruhe, Sicherheit und individuelle Begleitung möglich sind.

Multiprofessionelles Team

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Schule Miteinander ist das hochqualifizierte, multiprofessionelle Team, das unter der Leitung von Direktorin Frauke Wögerbauer gemeinsam Verantwortung für die individuelle Entwicklung der Schüler:innen übernimmt. Lehrkräfte, Schulbegleiter:innen, Freizeitpädagog:innen und Therapeut:innen arbeiten eng zusammen, planen gemeinsam, tauschen Beobachtungen aus und reflektieren ihre Arbeit regelmäßig im Team. Fort- und Weiterbildungen werden bewusst gemeinsam besucht, um eine einheitliche pädagogische Haltung sicherzustellen und aktuelle wissenschaftliche sowie didaktische Entwicklungen in die tägliche Praxis zu integrieren. Die Schulleitung versteht sich dabei als gestaltende und unterstützende Instanz, die pädagogische Innovationen ermöglicht, klare Rahmenbedingungen schafft und die Stärken des Teams gezielt fördert.

↑ Das Lernatelier Lebenspraktisches Arbeiten wurde im Rahmen der Auszeichnung „Spitzenschule“ für sein innovatives, nachhaltiges und praxisorientiertes Bildungskonzept gewürdigt

Zukunftsorientierter Bildungsraum

Die Schule Miteinander ist nicht nur ein Lernort, sondern eine Gemeinschaft, in der Beziehung, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung eine zentrale Rolle spielen. In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Teilhabe, Chancengerechtigkeit und sozialem Miteinander.

Mit ihrem klaren pädagogischen Profil, den fix verankerten Lernateliers und dem gelebten inklusiven Ansatz zeigt die Schule Miteinander – ASO Traun, wie eine Sonderschule heute als offener, zukunftsorientierter Bildungsraum wirken kann, der Kindern und Jugendlichen Perspektiven eröffnet und ihnen Mut für ihren weiteren Lebensweg mitgibt. •

→ Lernen im Team – regelmäßige Fortbildungen fördern Austausch, Haltung und Professionalität

Sonne, Schnee & gute Laune

Traumstart 2026 bei den CLV-Familienschitagen in Obertauern

Besser hätte das Jahr 2026 kaum beginnen können: Strahlender Sonnenschein, perfekte Pisten und knackige Winterkälte sorgten bei den CLV-Familienschitagen vom 2. bis 6. Jänner für unvergessliche Tage im Schnee. Insgesamt 65 Teilnehmer:innen genossen die traumhaften Bedingungen am Tauern.

Top Bedingungen für Groß und Klein

„Top Schnee“ und „Top Pisten“ – das war der einhellige Tenor der begeisterten Wintersportler:innen. Die gute Stimmung war in der ganzen Gruppe spürbar. Besonders schön:

Die familiäre Atmosphäre, die dieses Angebot auszeichnet. Das Angebot richtet sich exklusiv an CLV-Familien mit Kindern – und das Konzept geht voll auf. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden waren heuer Kinder und Jugendliche, die sich mit sichtlicher Freude auf den Pisten austobten.

Bewährtes Basislager

Ein herzlicher Dank gilt erneut dem Team des Jugendgästehauses Bergheim. Die direkte Lage an der Piste, die unkomplizierte Betreuung und die gesellige Atmosphäre machen

das Haus zum idealen Ausgangspunkt für sportliche Tage am Tauern und gemütliche Spielabende im Quartier. Schön, dass so viele dabei waren! Nach diesen traumhaften Tagen ist die Vorfreude auf das kommende Jahr groß. Jetzt schon vormerken und voranmelden.

Terminaviso 2027

CLV-Familienschitage 2027

Wann: 02.–06. Jänner 2027

Wo: Jugendgästehaus Bergheim, Obertauern

InteresseanaußergewöhnlichenAusflugszielenfürIhreKids?

Schauen Sie rein auf

CLV-Mitgliederchallenge / CLV-Golfturnier

CLV-Mitgliederchallenge 2025

m Rahmen des CLV-Weihnachtspräsidiums wurden die besten Werber:innen unter den CLV-Mitgliedern prämiert. Von den vielen Mitgliedern, die neue Kolleg:innen überzeugen konnten unserer großen CLV-Familie beizutreten, setzte sich abermals als Sieger Patrick Lang aus Braunau durch. Auf Rang 2 schaffte es Phi-

lip Pauer aus Wels-Land. Mit Eva Schweitzer aus Grieskirchen, Raphaela Reitner aus Wels-Land und Christian Deubler aus Braunau teilten sich drei Kolleg:innen den dritten Platz!

Wertvolle Preise

Der CLV-Vorstand bedankte sich bei den Gewinner:innen mit Apple Pro-

dukten, zur Verfügung gestellt von unserem Partner „IT-Team“ aus Tirol. Weiters wurden als Lospreise zwei Hotelwochenenden im Spa Hotel Bründl und in der Villa Seilern und jeweils zwei Gutscheine für ein Fotoshooting bei Werner Harrer verlost. Der Dank gilt unseren großzügigen Sponsoren! •

← Strahlende Gewinner:innen bei der Prämierung im Rahmen des CLV-Präsidiums

Golfclub Maria Theresia 4680 Haag am Hausruck, Letten 5

Zählwettspiel über 18 Loch / nach Stableford, HCP-wirksam

Teilnahmeberechtigt sind aktive und im Ruhestand befindliche Lehrer:innen aus Oberösterreich und Gäste, Amateure, die Mitglied des ÖGV sind und über eine vom Heimatclub bestätigte Stammvorgabe von – 45 verfügen.

Anfragen und Informationen: Wolfgang Baumgartner

E-Mail: bawowolfsegg@gmail.com

Nennungen: Telefon 077 32 / 39 44

E-Mail: office@gcmariatheresia.at www.gcmariatheresia.at

Der CLV gratuliert seinen Mitgliedern!

Regierungsrat

RR BD Dipl.-Päd. Reinald Katzinger, BEd, BS Ried

Oberschulrat – Oberschulrätin

OSR VD Christine Kerschbaummayr, BEd, VS Kirchdorf

OSR VD Andrea Secklehner, VS Windischgarsten

OSR BOL Thomas Sperl, BS Ried

OSR VD Eva Maria Suwa, VS Sierning

OSR VD Ulrike Eberhart, BEd, MA VS Altenfelden

OSR BD Mst. Edith Eisner, BEd, BS Linz 1

OSR Dir an MS Barbara Müller, BEd, SMS Ulrichsberg

OSR VD Elisabeth Stütz, VS Naarn

Schulrat – Schulrätin

SR OLMS Renato Augenstraßer, MS Ried 1

SR OLMS Ursula Bachofner, MS Kremsmünster

SR VL Ruth Denk, VS Maria Schmolln

SR VL Christina Hager, VS Braunau-Neustadt

SR VOL Eva Haider, VS Lengau

SR OLMS Petra Hawlicek, MS St. Florian

SR OLMS Andra Kogler, MS St. Florian

SR OLMS Christine Pichler, MS Ried 2

SR OLMS Ingrid Reiter, BEd, PMS der Franziskanerinnen Ried

SR OLMS Brigitte Reitinger, MS St. Aegidi

SR OLMS Theresia Schachinger, MS Kremsmünster

SR VOL Eva Schachinger, VS St. Martin im Innkreis

SR VOL Elisabeth Stöllinger-Petz, VS Brunnenthal

SR SOL Petra Thaller, ASO Braunau

Wir gedenken unserer Toten

ROL i.R. Ferdinand Regelsberger, 4643 Pettenbach

VOL i.R. Regina Sandberger, 4730 Waizenkirchen

SR VOL i.R. Johanna Hoffelner, 4225 Luftenberg

SR VOL i.R. Helene Köpf, 4710 Grieskirchen

OSR HD i.R. Heinz Meyer, 4251 Sandl

OSR HD i.R. Reinhold Grafinger, 4040 Linz

SR HOL i.R. Hubert Minichmayr, 5020 Salzburg

SR HOL i.R. Helga Sallaberger, 4612 Scharten

OSR HD i.R. Franz Wirt, 4020 Linz

SR VOL i.R. Gudrun Graf, 4906 Eberschwang

OSR Dir. an MS i.R. Helga Demetz, 4902 Wolfsegg

VD i.R. Alois Wagenhofer, 4060 Leonding

SR VOL i.R. Wilhelmine Herzog, 4271 St. Oswald bei Freistadt

SR HOL i.R. Gabriele Hinterleitner, 4407 Steyr-Gleink

SOL i.R. Helmut Böhm, 4050 Traun

OSR VD i.R. Gerda Egger, 5230 Mattighofen

SR VOL i.R. Ilse Schenk, 4320 Perg

SR HOL i.R. Margarete Baumgartner, 4040 Linz

SR VOL Monika Zogsberger, VS St. Martin im Innkreis

SR OLMS Brigitte Zorn, MS Kremsmünster

SR VOL Daniela Brunner, VS Bad Schallerbach

SR VOL Edith Grüner, VS Kirchdorf

SR VOL Dipl.-Päd. Teresa Höller, VS Bad Schallerbach

SR BL Mst. Josef Holzinger, BEd, BS Linz 9

SR VOL Sigrid Lienhardt, Adalbert-Stifter-VS Kirchschlag

SR BL Dipl.-Päd. Rudolf Reiser, BEd, BS Altmünster

SR BL Dipl.-Päd. Oskar Spitzer, BS Altmünster

SR OL an MS Anna Stegh, PMS Rudigier des Schulvereins der Kreuzschwestern Steyr

SR BL Mag. Dr. Friedrich Winkler, BEd, BS Linz 6

SR VOL i.R. Gertrude Formann, 4020 Linz

VD i.R. Herta Nagl, 4849 Puchkirchen

OSR VD i.R. Josef Huber, 4294 St. Leonhard

SR VOL i.R. Gertrude Herbst, 4813 Altmünster

OSR VD i.R. Wilhelm Puchner, 4291 Lasberg

OSR HD i.R. Maria Killingseder, 4755 Zell a. d. Pram

OSR BD i.R. Wolfgang Kalchmair, 4841 Ungenach

LMS i.R. Karl Heinz Aschauer, 3300 Amstetten

SR VOL i.R. Elfriede Sturm, 4020 Linz Josef Sinnegger 0664 3835211 j.sinnegger@eduhi.at

REISEN 2026 & 2027

14. - 17. Mai 2026

Kurzreise Albanien

Reisebegleitung: Petra Praschesaits

08. - 26. September 2026

Details: Claudia Luckeneder, luckeneder@moser.at

Herbstferien

Griechenland

Reisebegleitung: Wolfgang Baumgartner

Details: Claudia Luckeneder, luckeneder@moser.at

Ostern

20. - 26. März 2027

Andalusien (Semana Santa)

Reisebegleitung: Wolfgang Baumgartner

Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

Anfang Juni 2027

Bulgarien (Kultur und Wandern)

Reisebegleitung: Johanna Müller

Details: j.mueller@eduhi.at

Oktober 2027

Städteflug Barcelona

Reisebegleitung: Alois Prinzensteiner

Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

Große Kanadareise

Reisebegleitung: Walter Wernhart

Details: w.wernhart@eduhi.at

Semesterferien

Madeira (Blumeninsel)

Reisebegleitung: Petra Praschesaits

Details: Elke Suarez, suarez@moser.at Februar 2027

24. - 29. April 2027

Aquitanien (Bordeaux - Bilbao)

Reisebegleitung: Eugen Brandstetter

Details: Elke Suarez, suarez@moser.at

Ende Juli/Anfang

24. Okt. - 01. Nov. 2026

Indien

Reisebegleitung: Alois Prinzensteiner

Details: Julia Moser, julia@moser.at

Ostern

20. - 27. März 2027

Wüstenerlebnis Tunesien

Reisebegleitung: Alois Prinzensteiner

Details: Carina Aigenbauer, c.aigenbauer@moser.at

Ende April/ Anfang Mai 2027

Radreise Provence

Reisebegleitung: Johanna Müller

Details: j.mueller@eduhi.at

Reisebegleitung: Alois Prinzensteiner

Details: Simone Katzensteiner, katzensteiner@moser.at

Große Chinareise Ägypten (Kairo, Pyramiden, Nil, Neues Museum)

Reisebegleitung: Walter Wernhart

Details: w.wernhart@eduhi.at

Detailprogramme finden Sie unter: https://www.moser.at/lehrerreisen

24. - 30. Oktober 2026

Österreichische Post AG – SM 02Z033370 S

Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich, Stifterstraße 23, 4020 Linz

Alles was Sie wissen müssen, finden Sie in Ihrem CLV-Kompass!

Sonderpädagogik

Bezugsvorschuss

Dienstrecht NEU – pädagogischer Dienst

Ganztägige Schulformen –Tagesbetreuung in OÖ

Gehaltszettel – Erklärungen

Der NEUE Gehaltszettel ab 2023

Informationen für Neulehrer:innen

Pension

Richtlinien zur Umsetzung des LDG nach Jahresnorm

Schwangerschaft, Geburt, Karenz

Schulveranstaltungen

Steuer

Teilzeit

Todesfall

Urlaube und Freistellungsmöglichkeiten

Vertragslehrer:innen

Wichtige Fragen am Ende des Schuljahres

Leistungen der Gewerkschaft

↑ Hier können Sie Ihren neuen CLV-Kompass sofort bestellen!

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