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Claraspital Kardiologische Behandlungen im Wandel

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www.claraspital.ch

Ausgabe 66, März 2019 Komplexe hochspezialisierte Viszeralchirurgie: Claraspital erhält alle Leistungsaufträge Das Schweizer Beschlussorgan für hochspezialisierte Medizin hat in seiner Januar-Sitzung die Leistungsaufträge bei der komplexen hochspezialisierten Viszeralchirurgie in den Teilbereichen Ösophagus-, Pankreas- und Leberresektion an die Spitäler erteilt. Die Mindestfallzahl für alle drei hochspezialisierten Eingriffe ist auf jährlich zwölf Eingriffe festgelegt, ermittelt über den Durchschnitt von drei Jahren. Wie schon in den vergangenen Jahren, hat das Claraspital die erforderlichen Fallzahlen komfortabel erreicht und als einziges Spital in Basel und der Nordwestschweiz für die Dauer von weiteren sechs Jahren alle drei vom Beschlussorgan vergebenen HSM-Leistungsaufträge erhalten. Clarunis – Universitäres Bauchzentrum Basel erbringt die hochspezialiserten Ösophagus- und Pankreasresektionen am Claraspital, die Leberresektionen am Universitätsspital Basel. Im Weiteren gilt die freie Spitalwahl und dem Wunsch, einen Patienten am Claraspital behandeln zu lassen, wird selbstverständlich entsprochen.

Kabelloser Schrittmacher, koronare Interventionen, Prävention

Kardiologische Behandlungen im Wandel In den letzten Jahren haben die technischen und medikamentösen Möglichkeiten in der Kardiologie zugenommen. Zu erwähnen ist der kabellose Schrittmacher, der als kleine Kapsel im rechten Ventrikel mehr Bewegungsfreiheit im Schulter-/Brustbereich bringt und Elektrodenproblemen sowie Tascheninfektionen vorbeugen soll. Bei koronaren Interventionen erlebt angesichts der immer älteren Population mit stark verkalkten Koronararterien die Rotablation mittels Diamantbohrer eine Renaissance. Schliesslich haben neu auch in der Kardiologie Antikörper Einzug gehalten, wie die PCSK9-Inhibitoren zur Lipidsenkung, welche die Wichtigkeit der LDL-Senkung gezeigt und eine Anpassung der Präventionsrichtlinien nach sich gezogen haben.

Swiss CIO-Award für Dominique Schmid Dominique Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Innovations- & Technologiemanagement des Claraspitals erhielt den anerkannten Award Top CIO als einer der besten IT-Leiter der Schweiz, den er als Wertschätzung für sein Team und das ganze Claraspital entgegennahm. Nominiert und ausgezeichnet wurde Dominique Schmid auf Basis einer konsequenten Strategie und einer ambitionierten Vision, der Claraspital ITM-Roadmap. Für die interdisziplinär zusammengesetzte Jury hat das Claraspital mit der Digitalisierungsstrategie wichtige Entscheide getroffen und die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt: Die Rolle der Claraspital-IT entwickelt sich vom reinen IT-Betreiber hin zum IT-Enabler, um die Zielsetzungen der Digitalisierung des Spitals zu erreichen. Die Planung berücksichtigt Massnahmen auf prozessualer, technischer und organisatorischer Ebene und ist als langfristiger Plan zu verstehen.

Kabelloser Schrittmacher Micra® (Quelle: Medtronic). Katheterbasierte Implantation am Claraspital (re. im Bild).

Der kabellose Herzschrittmacher Neben der bekannten HerzschrittmacherTechnik, bei welcher ein pectoral liegendes Aggregat über ein oder zwei Elektroden, die transvenös zum Herzen führen, den Herzschlag detektieren und stimulieren kann, gibt es seit Kurzem auch kabellose Herzschrittmacher, die komplett in der rechten Herzkammer positioniert sind und daher keine transvenösen Elektroden mehr benötigen. Der kabellose Herzschrittmacher sensiert und stimuliert nur im rechten Ventrikel und kann damit den kon-

ventionellen Ein-Kammer-Schrittmacher vollumfänglich ersetzen (VVIR). Das Gerät verfügt über eine Frequenzadaptation und verspricht je nach Stimulationsbedarf eine Lebensdauer von acht bis über zwölf Jahren. Es wird wie ein Rechtsherzkatheter in Lokalanästhesie über die V. femoralis eingeführt. Die Implantation dauert ca. eine Stunde und die Programmierung erfolgt wie bei den konventionellen Herzschrittmachern über eine Telemetrie. Die bisherigen Erfahrungen mit dem kabellosen Herzschrittmacher sind durchweg positiv,


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Ausgabe Nr. 66, 21. März 2019

Editorial

Liebe Kolleginnen Liebe Kollegen Im Januar ist das Universitäre Bauchzentrum Clarunis erfolgreich gestartet. Ein Grund für die Gründung ist der Erhalt der hochspezialisierten Bauchchirurgie in der Nordwestschweiz. Im Januar erfolgte der Entscheid des HSM-Beschlussorgans für die nächsten sechs Jahre in den Bereichen Oesophagus-, Pankreas- und Leberresektion und die Aussichten für Clarunis stehen sehr gut. Da die HSM-Fallzahlen des Claraspitals und des Universitätsspitals Basel von nun an kumuliert werden, dürfte dies für die nächste Zeit problemlos gelingen. Weiterentwicklung und Verbesserung sind Themen, die uns ständig begleiten. Ein wichtiger Punkt, damit dies gelingt, sind Ihre Rückmeldungen an uns. Im Januar haben wir deshalb knapp 350 Zuweiser angeschrieben, die im Zeitraum zwischen Mitte 2017 bis Mitte 2018 zehn oder mehr Zuweisungen an unsere Zentren getätigt haben. Abgefragt wurde das komplette Spektrum der Zusammenarbeit: von der Einschätzung bzgl. Eintrittsorganisation, Zuständigkeiten/Abläufe bis hin zu Austrittsplanung und Rücküberweisungen sowie Fragen zur persönlichen Zusammenarbeit, zu unserer elektronischen Zuweiserplattform ClaraPortal und dahingehend, bei welchen Themen Sie, unsere Zuweiser, Handlungsbedarf bei uns sehen. Wir erhoffen uns wichtige Hinweise, wo und wie wir uns weiter verbessern und ggf. entsprechende Massnahmen entwickeln können. Gerne möchten wir Ihnen auch diesmal ein paar neue Kollegen vorstellen, die seit dem 1. Februar 2019 im Claraspital arbeiten: Wir begrüssen Andrea Solèr als neue Oberärztin Radiologie und Dr. Silvan Vesenbeckh, Oberarzt Pneumologie. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre Freundliche Grüsse

Prof. Dr. med. Dieter Köberle Prof. Dr. med. Markus von Flüe

Stark kalzifizierter und stenosierter Marignalast vor und nach Rotablation und Stent-Versorgung (Pfeile links resp. rechts im Bild). Prinzip der Rotablation: Diamantbesetzter Bohrkopf mit Antriebswelle auf Führungsdraht (kleines Bild).

da das Device aber nach einiger Zeit fest einwächst und nicht mehr entfernt werden kann, bleibt diese Option zunächst älteren Patienten vorbehalten oder wird in speziellen Situationen wie z.B. bei Status nach Device-Endokarditis eingesetzt. Renaissance für die Rotablation Das Gesicht der koronaren Herzkrankheit hat sich seit der Erfindung der perkutanen koronaren Intervention zu Prof. Gruentzigs Zeiten in den Siebzigerjahren deutlich verändert. Waren die Patienten früher oft jung (37-jährig im Fall des weltweit ersten Patienten in Zürich) und hatten eine Einasterkrankung, sehen wir heute bei Diagnosestellung zunehmend ältere und teils hochbetagte Patienten. Zunehmend finden wir komplexe Dreiasterkrankungen mit hochgradig verkalkten Stenosen, welche unsere konventionellen Ballone an ihre Grenzen bringen. Hier hilft uns ein, zwar technisch aufwendiges, aber elegantes Verfahren: die Rotablation. Mit Hilfe eines Diamanten-beschichteten Bohrkopfes können so die schwer verkalkten Plaqueanteile «angeschliffen» werden, sodass sie nachher problemlos dilatiert und mit einem Stent versorgt werden können. Hierbei wird der Bohrkopf über einen speziellen Führungsdraht ins Gefäss vorgeschoben und die verkalkte Stenose mit 180 000 Umdehungen pro Minute rotabliert. Durch die sichere Führung des Bohrkopfes auf dem Führungsdraht treten kaum Gefässrupturen auf. Die mikrosopisch kleinen Fragmente werden in die Peripherie geschwemmt, wobei sie kleiner als ein Erythrozyt sind und nicht zu einer relevanten Obstruktion der Mikrozirkulation führen. Gelegentlich treten behandelbare Bradykardien auf (v. a. bei Rotablation der rechten Kranzarterie). Richtig angewendet scheint das Verfahren nicht komplikationsträchtiger als eine konventionelle Therapie bei hochgradiger Verkalkung. Die Er-

folgsrate ist hoch und die Möglichkeit den Stent schliesslich trotz initaler Verkalkung maximal zu expandieren, kann helfen, Restenosen und sogar Stentthrombosen zu verhindern. Der Evergreen Prävention bleibt das A & O Eine neue medikamentöse Option zur kardiovaskulären Prävention stellen Antikörper gegen PCSK9 dar. Sie fördern das Recycling der LDLRezeptoren in der Leber und führen so zu einer erheblichen Senkung des LDL-Cholesterins im Blut. In mehreren randomisiert-kontrollierten Studien bei Patienten mit deutlich erhöhtem kardiovaskulärem Risiko führten sie trotz guter Vorbehandlung und relativ niedrigen Ausgangswerten zu einer eindrücklichen LDL-Reduktion bis zu 60 %. Dabei korrelierten tiefe LDL-Spiegel mit niedrigeren Ereignisraten ohne negative Sicherheitssignale auch bei tiefsten Konzentrationen. PCSK9-Inhibitoren unterstreichen damit die Bedeutung einer Senkung des LDLs als das am stärksten atherogene Blutfett und sprechen klar für die neue Devise: «the lower the better». Dies bedeutet, dass es keinen eigentlichen Normalwert für das LDL-Cholesterin gibt, sondern lediglich Zielwerte in Abhängigkeit vom Risiko, analog zu Tempolimiten, die auf schmalen, kurvenreichen Passstrassen niedriger sind als auf der Autobahn. Neu gilt ein LDL-Zielwert von unter 1,8 mmol/l bei etablierter Arteriosklerose, kompliziertem Diabetes mellitus und schwerer Niereninsuffizienz. Bei einzelnen erheblich erhöhten Risikofaktoren oder hohem Risiko (geschätztes Risiko tödlicher kardiovaskulärer Ereignisse von 5–10%) wird ein LDL unter 2,6 mmol/l und für Patienten mit moderatem Risiko (die meisten Individuen im mittleren Alter) von unter 3,0 mmol/l angestrebt. Die Behandlung erfolgt in erster Linie mit Statinen ergänzt mit Ezetimibe. PCSK9-Inhibitoren erfordern eine Kostengutsprache, die bei Statinunverträglichkeit oder nicht erreichten Zielen erteilt wird.


Ausgabe Nr. 66, 21. März 2019

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Interview

mit PD Dr. Lukas Altwegg, Chefarzt Kardiologie naden oder schwere Blutungen. Die Schrittmacher haben zudem gute Pacing- und Sensingwerte, da keine Kabel vorhanden sind.

Bei welchen Patienten kann die Implantation eines kabellosen Schrittmachers erwogen werden? Ein kabelloser Schrittmacher kann bei klassischer Indikation für einen EinkammerSchrittmacher, in erster Linie bei permanentem, bradykardem Vorhofflimmern, zum Einsatz kommen. In seltenen Fällen kann man ein solches Device auch bei Patienten mit intermittierendem AV-Block einsetzen. Oft handelt es sich dabei um ältere Patienten. Aber auch jüngere mit seltener AV-Blockierung und ggf. auftretenden Synkopen können profitieren. So hat das System kosmetische Vorteile und die Patienten werden nicht an die Krankheit erinnert. Nicht indiziert ist der Schrittmacher dagegen bei einem kompletten, persistierenden AV-Block, da hier die Kammern und die Vorhöfe gegeneinander arbeiten.

Welche Komplikationen können bei der Rotablation auftreten? Die Rotablation ist eine recht sichere Prozedur, wenn man sich an gewisse Regeln hält – auch wenn sie im ersten Moment etwas aggressiv aussieht. Hauptkomplikation ist das Hängenbleiben vom Bohrkopf bei starker Verkalkung. Ab und zu kann es Bradykardien geben. Theoretisch können Gefässverletzungen auftreten, praktisch passiert dies aber kaum. Im Anschluss an die Rotablation kann man oft die Stents einfacher setzen. Eingesetzt wird die Rotablation vor allem bei älteren Patienten mit stark verkalkten Koronarien. Gerade bei zirkulären Verkalkungen ist die PTCA (perkutane transluminsale Koronarangioplastie) mit einem höheren Risiko für Dissektionen oder Rupturen assoziiert. Das Verfahren der Rotablation wurde bereits vor etwa 20 Jahren entwickelt. Es kommt aber jetzt mit zunehmender Alterung der Gesellschaft vermehrt zum Einsatz.

Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Unsere Erfahrungen sind sehr gut. Wir haben bis jetzt periinterventionell noch nie schwere Komplikationen gehabt, weder Embolisationen noch Infektionen, Tampo-

Welchen Stellenwert haben die PCSK9Hemmer inzwischen in der kardiologischen Praxis? Es handelt sich um sehr gute und potente Medikamente – sowohl akut in der LDL-Senkung als auch in Bezug auf die Reduktion harter Endpunkte. Soweit man das bis jetzt überblicken kann, treten auch keine schweren Nebenwirkungen auf. Bedenken wegen neurokognitiver Beeinträchtigungen konnten nicht bestätigt werden. Da es immer noch Limitationen für den Einsatz gibt, konnten sich die Medikamente bis jetzt

Unterschiedliche Zielwerte je nach Risiko gibt es auch für den Blutdruck. Eine Hypertonie liegt vor bei Blutdruckwer ten über 140/90 mmHg. Bei etablierter Arteriosklerose bzw. sehr hohem kardiovaskulärem Risiko liegen die Grenzwerte allerdings tiefer mit neu gemäss europäischen Richtlinien einer Indikation zur Behandlung bereits bei hochnormalen Blutdruckwerten grösser 130/85 mmHg. Die Diagnosestellung kann alternativ zu wiederholten Blutdruckmessungen in der Praxis auch durch Selbstmessungen im häuslichen Setting oder eine ambulante 24-h-Blutdruckmessung erfolgen. Primäres

Ziel bei allen Patienten ist eine Blutdrucksenkung unter 140/90 mmHg und bei guter Verträglichkeit in einem zweiten Schritt die Einstellung auf Werte um 130/80 mmHg. Bei unter 65-Jährigen sind idealerweise sogar systolische Werte zwischen 120–129 mmHg anzustreben. Mit Ausnahme von älteren, gebrechlichen Personen oder Niedrigrisiko-Patienten mit systolisch nur gering erhöhtem Blutdruck unter 150 mmHg, favorisieren die neuen Empfehlungen von Beginn weg ein Kombinationspräparat. Derzeit im klinischen Alltag kein Thema mehr sind interventionelle und apparative Behandlungen wie die renale

noch nicht so stark etablieren. So dürfen nur Fachspezialisten die PCSK9-Hemmer verschreiben und zudem müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein, beispielsweise dass mit den klassischen Lipidsenkern die Zielwerte nicht erreicht werden. Ausserdem muss ein Rauchstopp vorliegen und andere Risikofaktoren wie der HbA1c-Wert und der Blutdruck müssen gut eingestellt sein. Hier braucht es eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Hausarzt und Spezialisten, z.B. auch hinsichtlich des Austauschs von Laborwerten. Besonders wichtig ist der Einsatz bereits vorhandener Medikamente: Mit Statinen, evtenuell in Kombination mit Ezetemibe, könnten bereits viele Patienten mit erhöhten Lipiden den LDL-Zielwert erreichen. Auf welche Werte sollte der Blutdruck heute gesenkt werden, insbesondere bei älteren Patienten wegen der Sturzgefahr? Für 80-Jährige kann man ruhig einen Blutdruck von etwa 140/90 mmHg anstreben. Wichtig ist – analog zur Dyslipidämie – den Gesamtkontext zu sehen und nicht alle Patienten gleich zu behandeln. Hier ist das kardiovaskuläre Gesamtrisiko abzuschätzen, am besten mit einem Risikorechner. Personen mit sehr hohem Risiko sind solche mit einer dokumentierten Arteriosklerose, die also z.B. bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, oder mit einem Diabetes mit Endorganschaden oder schwerer Niereninsuffizienz. Ist das Risiko nicht besonders hoch, kann man höhere Blutdruckwerte tolerieren. Bei jüngeren Patienten mit Diabetes mellitus und einer Familienanamnese für Myokardinfarkt, sind jedoch niedrigere Zielwerte anzustreben. Besten Dank für das Gespräch.

Denervation respektive die Barorezeptor Stimulation, die ausserhalb von Studien nicht mehr empfohlen werden. Die Zielvorgaben sind damit klar und die Behandlungsmöglichkeiten da – jetzt liegt es nur noch an uns allen, die Präventionsmassnahmen auch umzusetzen. Als erster Schritt zur schnelleren und kompletteren Risikoerfassung in der Sprechstunde erlauben wir uns eine «Point of Care»-Testung des LDL-Cholesterins und erhoffen uns so eine raschere und präzisere Therapieempfehlung. Team Kardiologie

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Diagnostik / Therapie Radiologie / Röntgen Prof. Dr. M. Hoffmann 061 685 82 86 Frau Dr. S. Klug 061 685 82 86 Dr. F. Büttner 061 685 82 86 Frau Dr. C. Oursin 061 685 82 86 Dr. St. Sonnet 061 685 82 86 Ch. Bieg 061 685 82 86 Dr. J. Egea Lopez 061 685 82 86 D. Fasler 061 685 82 86 Frau Dr. A. Meurer 061 685 82 86 Dr. A. Solèr 061 685 82 86

061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79 061 685 85 79

Nuklearmedizin/ PET/CT 061 685 82 52 061 685 82 62 Frau Dr. M. Schulenburg 061 685 82 63 061 685 83 37 Physiotherapie

061 685 83 90  061 685 89 93

Chirurgie Gynäkologie / Gynäkologische Onkologie Frau PD Dr. R. Zanetti 061 685 89 09  061 685 89 10 Dr. M. Siebert 061 685 89 09  061 685 89 10 Frau Dr. M. Machacek 061 685 89 09  061 685 89 10 Urologie PD Dr. T. Zellweger Dr. R. Ruszat Dr. P. Ardelt Dr. M. Bosl Dr. K. Reinhart Frau Dr. W. Remmele Frau Dr. J. von Bidder Dr. R. Yaghchi

061 685 85 23  061 685 85 22  061 685 84 33  061 685 85 18  061 685 85 20  061 685 85 18  061 685 85 87 061 685 85 24

061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61 061 685 82 61

Anästhesie 061 685 84 63 061 685 83 46 Schmerzsprechstunde 061 685 84 63  061 685 83 46 Intensivmedizin 061 685 85 65  061 685 82 49

Clarunis – Universitärs Bauchzentrum Basel 061 777 75 75 Viszeralchirurgie Prof. Dr. M. von Flüe 061 777 75 05  PD Dr. M. Bolli 061 777 75 08  Prof. Dr. R. Peterli 061 777 75 01  Frau Dr. B. Kern 061 777 75 06  PD Dr. D. Steinemann 061 777 75 09  F. Angehrn 061 777 75 04  Frau Dr. I. Füglistaler 061 777 75 09  Dr. M.O. Guenin 061 777 75 04  Frau Dr. L. Stoll 061 777 75 08  Dr. A. Wilhelm 061 777 75 04 Dr. R. Droeser 061 777 75 07 Dr. M. Kaljevic 061 777 75 01 Frau Dr. S. Bruhin 061 777 75 00 Dr. B. Descoeudres 061 777 75 00 Frau Dr. B. Dursunoglu 061 777 75 00 Frau Dr. B. Haas 061 777 75 00 Dr. R. von Aarburg 061 777 75 00 Stomaberatung

061 777 75 11 061 777 75 11 061 777 75 12 061 777 75 13 061 777 75 13 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 12 061 777 75 13 061 777 75 11 061 777 75 11 061 777 75 11 061 777 75 11 061 777 75 11

061 777 75 76 061 777 75 78

Selbstständige Sprechstunde PD Dr. Ch. Ackermann 061 777 75 02 061 777 75 12 Gastroenterologie Frau PD Dr. M. Thumshirn 061 777 76 01 Dr. M. Manz 061 777 76 02  Frau Dr. M. Gruber 061 777 76 04 Dr. M. Sauter 061 777 76 04

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Notfall Dr. S. Steuer Frau Dr. L. Meier Oberarzt Notfall Tagesarzt Chirurgie Tagesarzt Medizin

061 685 83 70 061 685 83 70 061 685 83 33 061 685 80 20  061 685 80 30

061 685 82 47 061 685 82 47 061 685 82 47 061 685 82 47 061 685 82 47

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Medizin Tumorzentrum

061 685 84 00 061 685 84 40

Onkologie/Hämatologie Prof. Dr. D. Köberle 061 685 84 70  Prof. Dr. M. Buess 061 685 84 75  Frau Dr. C. Cescato 061 685 84 39  Frau Dr. M. Ebnöther 061 685 88 65  Dr. B. Niemann 061 685 84 39  PD Dr. A. Templeton 061 685 84 39  Frau Dr. M. Löffler 061 685 84 39  Frau Dr. C. Schill 061 685 84 75  Dr. Th. Schmid 061 685 88 65   Dr. C. Thurneysen 061 685 88 65   Frau Dr. F. Zeeh 061 685 88 65   Onkologisches Ambulatorium

061 685 83 47 061 685 85 94 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40 061 685 84 40

061 685 81 74  061 685 81 72

Radioonkologie Prof. Dr. W. Harms 061 685 82 00  061 685 82 25 Frau Dr. B. Asadpour 061 685 82 00  061 685 82 25 Frau Dr. K. Mosna 061 685 82 00  061 685 82 25 Psychoonkologie

061 685 84 00  061 685 84 40

Kardiologie PD Dr. L. Altwegg Dr. Ch. Grädel Dr. Ch. Kohler Dr. M. Schläpfer Dr. D. Périat

061 685 83 80  061 685 83 80  061 685 83 80  061 685 83 80  061 685 83 80

061 685 89 97 061 685 89 97 061 685 89 97 061 685 89 97 061 685 89 97

Pneumologie/Thoraxchirurgie PD Dr. S. Ott 061 685 84 73  Dr. P. Buser 061 685 84 73  PD Dr. L. Joos 061 685 84 73  Dr. J. Habicht 061 685 84 73  Frau Dr. A. Balestra 061 685 84 73  Dr. O. Tanneberger 061 685 84 73 Dr. S. Vesenbeckh 061 685 84 73 Lungenfunktion 061 685 84 74  Bronchoskopie 061 685 84 73

061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 69 061 685 84 67 061 685 84 69

Infektiologie Frau Dr. C. Kaech Dr. M. Kurz

Claraspital-Schokoladenstudie: Süsse Aspekte der Medizin Im renommierten Fachmagazin British Journal of Nutrition wurden die jüngsten Resultate einer Claraspital-Forschungsstudie zum Effekt von Schokolade auf die Magendarmfunktion und auf das Wohlbefinden veröffentlicht. Schokolade gilt seit jeher als Hausmittel bei Durchfall. Auch wirke sich Schokolade günstig auf den Stoffwechsel aus und habe eine positive Wirkung auf das Gehirn: Kakao soll die kognitive Leistungen verbessern. Welche Wirkung Kakao aber tatsächlich auf die Verdauung und auf die Gehirnfunktion hat, wurde bislang nicht wissenschaftlich untersucht. Forschende des Claraspitals haben diese Wissenslücke gefüllt und die Auswirkungen von Schokoladenkonsum im Rahmen einer klinischen Studie untersucht.

dards durchgeführt wurde. Das Interesse an einer Studienteilnahme war enorm: Mehr als 200 Personen meldeten sich auf den Aufruf zur Teilnahme an der Schokoladenstudie. Nach einer telefonischen Vorselektion und anschliessenden persönlichen Interviews wurden 16 Probanden gefunden, die zwischen Februar und Mai 2017 an der Studie teilnehmen konnten. Auf dem Speiseplan der Probanden stand während 2 × 4 Tagen je eine Tafel Schokolade, gefolgt von einem Studientag an dem Mousse au chocolat verabreicht wurde.

auf die Geschwindigkeit der Magenentleerung und die Darmtransitzeit untersucht. Zusätzlich wurden die Probanden mittels Fragebogen nach ihrem Wohlbefinden befragt und mit einem FDG-PET/CT untersucht, welche Teile des Gehirns durch den Schokoladenkonsum aktiviert werden.

Was zunächst nach einem amüsanten Experiment klingt, war eine ernsthafte, wissenschaftliche Studie, die nach den höchsten wissenschaftlichen Stan-

Bei dieser Studie wurde die Wirkung von dunkler (72 % Kakaoanteil) und weisser (0 % Kakaoanteil) Schokolade

Die Ergebnisse zeigen, dass die dunkle Schokolade die Darmtransitzeit tatsächlich signifikant verlangsamt und einen Effekt auf die Stuhlkonsistenz hat. Das bereits zu Grossmutters Zeiten angepriesene Hausmittel «dunkle Schokolade als Medikamentenalternative bei Durchfall mit bremsender Wirkung», konnte somit wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Personelles PD Dr. Raoul A. Droeser

Andrea Solér

Dr. Silvan Vesenbeckh

Grosses Interesse an Teilnahme

PD Dr. Raoul Droeser ist in Basel geboren und in Allschwil aufgewachsen. Nach seinem Medizinstudium in Basel verbrachte er seine Assistenzarztzeit zunächst auf der Viszeralchirurgie am Universitätsspital Basel. Es folgten Rotationsjahre an den Kantonsspitälern Luzern und Baden sowie am Universitätsspital des Saarlandes. Auslandsaufenthalte führten ihn an die Universität Lund und die McGill University in Montreal. Anschliessend war er im Universitätsspital Basel als Oberarzt tätig und dort Mitglied des Leitungsgremiums des endokrinen und neuroendokrinen Tumorzentrums. PD Dr. Droeser ist seit 1. Januar 2019 Oberarzt Viszeralchirurgie am Universitären Bauchzentrum Basel Clarunis.

Studienablauf und -resultate

Andrea Solèr ist in Riehen aufgewachsen und hat das Medizinstudium in Basel absolviert. Ihre ersten Erfahrungen als Ärztin sammelte sie auf der Inneren Medizin in Schaffhausen. Anschliessend wechselte sie auf die Radiologie am Kantonspital Baselland in Liestal. Ihre Facharztausbildung beendete sie auf der Radiologie am Kantonsspital Aarau und arbeitete dort seit Herbst 2017 als Oberärztin. Andrea Solèr ist seit dem 1. Februar 2019 als Oberärztin Radiologie im Claraspital tätig.

Dr. Silvan Vesenbeckh ist in Hildesheim (D) geboren und hat in Rostock, Berlin und Argentinien Medizin studiert. Zunächst arbeitete er als Assistenzarzt am Institut für Virologie der Charité Berlin, später als Honorararzt am Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin und auf der Inneren Medizin der Lungenklinik Heckeshorn in Berlin. Nach einer post-doc-Ausbildung an der Harvard School of Public Health in Boston war er als Amtsarzt im Gesundheitsamt Berlin tätig sowie als Assistenzarzt Pneumologie an der Lungenklinik Heckeshorn und schliesslich als Oberarzt Pneumologie in Bad Salzuflen tätig. Dr. Vesenbeckh hat am1. Februar 2019 seine Stelle als Oberarzt Pneumologie angetreten.

Autorschaft Prof. Dr. med. Mark Fox; PD Dr. phil. nat. Anne Christin Meyer-Gerspach; Dr. med. Maria Janina Wendebourg; Dr. med. Maja Gruber; PD Dr. med. Henriette Heinrich; Dr. med. Matthias Sauter; PD Dr. med. Bettina Wölnerhanssen, Prof. Dr. med. Dieter Köberle, PD Dr. med. Freimut Jüngling

Mechthild Himmelrich

Mechthild Himmelrich war während der letzten 20 Jahre in verschiedenen Positionen am Inselspital, Universitätsspital Bern tätig und arbeitete dort zuletzt als Klinikmanagerin der Universitätsklinik für Neurologie. Sie verfügt über eine umfangreiche Berufserfahrung in den Bereichen Projektleitung, Change Management, Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie in betriebswirtschaftlicher Führung. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau absolvierte Mechthild Himmelrich ein Betriebswirtschaftsstudium und ergänzte dieses mit einem Master of Advanced Studies in Managed Health Care. Frau Himmelrich hat ihre Stelle als Geschäftsführerin Clarunis am 1. März 2019 angetreten.

Herausgeber St.Claraspital, Basel www.claraspital.ch

Weiterbildung für Ärzte Claraspital, Rapportraum, 5. Stock

Tumor-Board

jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 7.30–8.15 Uhr

Claraspital, Auditorium, 5. Stock

ClaraInfo – Interdisziplinäre Fortbildung für Ärzte

061 685 84 00  061 685 84 40 061 685 84 00  061 685 84 40 061 685 84 00  061 685 84 40

Die Ergebnisse aus den bildgebenden Verfahren zeigten eine eindeutige Wirkung der dunklen Schokolade auf den visuellen Kortex und andere Regionen des Gehirns. Die Studienergebnisse sind in Übereinstimmung mit der neuropsychologischen Forschung, die zeigt, dass Kakao gewisse kognitive Leistungen, einschliesslich Aufgaben, die ein schnelles Erkennen und Verfolgen von Objekten erfordern, verbessert. Das könnte erklären, warum Schokolade seit Jahren beliebtester Snack vieler Fluglotsen ist.

Impressum

061 685 82 92  061 685 83 47 061 685 82 51  061 685 83 47

Allgemeine Innere Medizin/ Endokrinologie mit Ernährungszentrum Prof. Dr. Th. Peters 061 685 89 40  061 685 89 41 Frau Dr. M. Gebhart 061 685 89 40  061 685 89 41 Dr. M. Slawik 061 685 89 40  061 685 89 41 Frau Dr. T. Ngô 061 685 89 40  061 685 89 41 Frau Dr. T. Klima 061 685 84 73  061 685 83 05 Palliativstation Frau Dr. E. Balmer Frau Dr. N. Rogge D. Hutter

Ausgabe Nr. 66, 21. März 2019

7.30–8.15 Uhr, Kaffee/Gipfeli ab 7.15 Uhr 29. März 2019: Der Prometheus-Effekt – moderne Therapieverfahren in der Leber­chirurgie bei kolorektalen Metastasen. Prof. Dr. med. Otto Kollmar, Leitender Arzt Viszeralchirurgie, Clarunis, Universitäres Bauchzentrum Basel 3. Mai 2019: Update zum lokalisierten Prostatakarzinom: Was ist neu? PD Dr. med. Tobias Zellweger, Chefarzt Urologie

Konzeption, Prepress swissprofessionalmedia AG Medical Tribune Gestaltungskonzept Multiplikator AG, Basel Redaktion dieter.koeberle@claraspital.ch thomas.peters@claraspital.ch beatrix.sonderegger@claraspital.ch petra.genetzky@medical-tribune.ch

Claraspital, Sitzungszimmer 1–3, 5. Stock

Druck Tanner & Bosshardt AG, Basel

17.15–19.00 Uhr, anschliessend Apéro 15. Mai 2019: Senologische Fallbeispiele. PD Dr. med. Rosanna Zanetti Dällenbach

© Nachdruck nur mit Nennung der Quelle

Mammakränzli


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