Schwerpunktspital für Magen-Darmleiden, Onkologie und Stoffwechsel
ClaraAktuell Werden Sie Fan des Claraspitals Das Claraspital hat sich entschieden, mit verschiedenen Social Media-Kanälen aktiv zu werden, um für unsere Ansprechpartner zugänglicher zu werden. Social Media ermöglichen den direkten Austausch mit Patienten, Ärzten und Bewerbern. Deshalb werden wir ab Juni 2012 auf Facebook eine eigene Fanpage betreiben sowie auf Twitter präsent sein. Wir erhoffen uns ein direktes Feedback von unseren Dialogpartnern, damit wir ihre Bedürfnisse besser kennenlernen und unser Angebot und unsere Prozesse noch besser darauf abstimmen können. In einer ersten Phase werden wir neben generellen Informationen und Bildern Inhalte zeigen, die sich speziell an Stellen- und Ausbildungsinteressierte richten. Daneben verfügt Facebook über die «Chronik», eine Seite, auf der Mitteilungen, Bilder, Videos, Kommentare etc. veröffentlicht werden können. Die Chronik steht natürlich allen Facebook-Anwendern zur Verfügung und wird unsererseits auch mit Hinweisen und Verlinkungen zu Veranstaltungen, natürlich zu Stellenangeboten, aber auch zu Publikationen, Studienergebnissen oder zu Medienmitteilungen «gefüttert» werden. Gleichzeitig mit Facebook werden wir auch auf Twitter aktiv werden sowie in einer späteren Phase auf Google+ und auf Slideshare. Slideshare ist ein Dienst, welcher ermöglicht, Präsentationen von Vorträgen und Veranstaltungen online bereitzustellen. Der Kurznachrichten-Dienst Twitter erlaubt es, Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen zu versenden. Diese Kurznachrichten werden allen Benutzern angezeigt, die dem Kontoinhaber folgen. Twitter-Kurznachrichten können kommentiert oder weiter verschickt werden (ReTweets). Wir sind gespannt auf unsere ersten Erfahrungen mit Social Media und freuen uns, wenn Sie uns mit uns aktiv in einen Dialog eintreten. www.facebook.com/claraspital
Editorial 2 Interview 3 Dr. med. Daniel Weber Diverses/Personelles 4 Weiterbildung 4 Kontaktadressen 4
N r. 3 9 06-12
Kniegelenkersatz
Geschichte, heutiger Stand, Blick in die Zukunft Die Gelenksersatzchirurgie des Knies gehört heute zu den Routineeingriffen in der Orthopädie. Man könnte von einem Boom sprechen, der ungefähr Anfang der Neunzigerjahre des 20. Jahrunderts begonnen hat. Die Entwicklung der KnieEndoprothetik fand etwa zehn Jahre später statt als diejenige der Hüft-Endoprothetik und begann gegen Ende der Sechzigerjahre. Über die Jahrzehnte haben zahlreiche medizinische und technische Erfindungen, Entdeckungen und Errungenschaften die allgemeine Chirurgie und die Chirurgie der Gelenke beeinflusst. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Narkosetechniken entwickelt. Etwas später erkannte man die Bedeutung der Händedesinfektion. Die Rolle von Bakterien und Pilzen wurde verstanden. Konrad Röntgen hat 1895 die in der Folge nach ihm benannte Strahlung entdeckt. Innert weniger Jahre machte man sie sich in der ganzen zivilisierten Welt zur Darstellung von Körperteilen zunutze. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Edelstahl entwickelt. Speziell für die Knochenbruch-Chirurgie und später für den Gelenksersatz war diese Errungenschaft bahnbrechend. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Knochenbrüche zunehmend operativ behandelt. Diese Chirurgie war auch dank der nun zur Verfügung stehenden Antibiotika und der als immens wichtig erkannten Hygiene immer erfolgreicher. Die Erforschung des chirurgischen Gelenkersatzes begann in den Sechzigerjahren. Dabei schien die Hüfte als Kugelgelenk leichter ersetzt werden zu können als andere, komplexere Gelenke wie zum Beispiel das Kniegelenk. Der Wunsch, schmerzhafte Gelenke operativ zu behandeln, bestand natürlich schon früher. Schon im 19. Jahrhundert boten sich die chirurgisch recht einfach zu erreichenden Kniegelenke als «Studienobjekte» geradezu an. Sogenannte «Arthroplastiken» wurden durchgeführt, indem durch einen Hautschnitt ein Material als Puffer oder zusätzliche Gleitschicht ins Gelenk eingeführt wurde. Die Liste dieser Stoffe ist sehr lang: Haut, Muskel, Faszie, Fett, Darm, Silber, Gold etc. Diese Eingriffe waren natürlich in aller Regel nicht erfolgreich und
Abb. 1: 74-jährige Frau mit einem ValgusKnie rechts.
führten meistens zu schweren Infektionen und sogar zum Tod. Erst mit Hilfe der oben genannten Entdeckungen wurden Operationen sicherer und schmerzärmer. Mittlerweile werden in der Schweiz jährlich etwa 30 000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Davon sind zwei Fünftel, also ungefähr 12 000 Knieprothesen. In den USA ist das Verhältnis zwischen implantierten Hüft- und Knieprothesen seit über zehn Jahren 1:1, und auch bei uns entwickelt sich das Verhältnis zunehmend in diese Richtung. Die Tendenz der Fallzahlen ist insgesamt steigend. Das erklärt sich mit der demographischen Entwicklung: Je älter die Bevölkerung wird, je mehr Sport betrieben wird, je aktiver die Menschen bleiben wollen und müssen, umso mehr Prothesen werden an verschiedensten Gelenken implantiert. Fortsetzung Seite 2
Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen Die Fortschritte in der Endoprothetik sind für viele ältere Menschen ein Segen. Dank Hüftgelenks- oder Knieprothesen können sie ihre Mobilität und damit auch ihre Autonomie viel länger aufrechterhalten als zu früheren Zeiten. Bei der Weiterentwicklung von Hüftund Knieprothesen braucht es von Seiten der Orthopäden einerseits die Neugier für Neues und gleichzeitig die nötige Vorsicht, um Altbewährtes nicht vorzeitig zu verwerfen. Dr. Daniel Weber und sein Team (Dr. Rolf Kernen und Frau Dr. Katja Jaeggi) bei uns im Claraspital verfolgen Neuentwicklungen in der Orthopädie intensiv und übernehmen diese, sobald genügend Daten vorliegen. Wie überall in der Medizin, ist auch in der Orthopädie, eine sorgfältige Analyse des Langzeitresultates sehr wichtig. Entscheidend ist auch, die Patienten optimal aufzuklären und sie auf die möglichen Restbeschwerden gerade nach Knieprothese, wie von Dr. Weber erwähnt, präoperativ hinzuweisen. Die Zuweisungen auf unsere Notfallstation haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Um den Ansturm besser bewältigen zu können, wurden – wie im Beitrag von Dr. Christoph Grädel, Leiter Notfallstation, erwähnt – die Prozesse analysiert und verbessert. Wir denken, dass die Spitalfachärzte auf der Notfallstation einerseits ein wichtiger Ansprechpartner für die Zuweiser geworden sind und andererseits auch zu einer verbesserten fachlichen Betreuung der Rotationsassistenten geführt haben. Wir sind froh, wenn Sie uns bezüglich Notfallstation Ihr Feedback geben, insbesondere auch Vorschläge für weitere Verbesserungen des Angebots. Es freut uns, dass nachdem Frau Dr. Waltraud Remmele ihren Schwangerschaftsurlaub angetreten hat, die Oberarztstelle Urologie mit Herrn Marc Verdana besetzt werden konnte. Wir wünschen ihm einen guten Start.
Kniegelenkersatz – Geschichte, heutiger Stand ... (Fortsetzung) Obwohl die Haltbarkeit der Prothesen zunimmt, werden Zweit- und Wechseloperationen immer häufiger, da die behandelten Patienten erfreulicherweise länger leben. Indikationen für die Implantation von Kniegelenkprothesen sind Gelenkveränderungen von einem oder mehreren Gelenkabschnitten. Diese Veränderungen können posttraumatischer, degenerativer (Abnutzung) oder entzündlicher Natur sein. Wahrscheinlich spielt auch eine erbliche Komponente eine gewisse Rolle. Starke Varus- oder Valgus-Fehlstellungen der Kniegelenke prädisponieren aufgrund der Überlastung einer Gelenkhälfte (Kompartiment) sicher für eine frühzeitige Abnutzung. Ist nur ein Gelenk-Kompartiment von Veränderungen betroffen, kann eventuell nur dieser befallene Teil ersetzt werden. Auf dem Markt sind Hemiprothesen für die femorotibialen Gelenke (medial und lateral) und Prothesen für das femoro-patelläre Gelenk erhältlich. Welcher Prothesentyp für einen Patienten infrage kommt, muss immer individuell entschieden werden. Insbesondere sind bei Varus- und Valgus-Fehlstellungen eventuell Osteotomien möglich, die die Beinachse korrigieren und so die einseitige Belastung aufheben. Voraussetzung für gute postoperative Resultate sind ein erhaltenes vorderes Kreuzband, fehlende Veränderungen femoro-patellär und Normalgewicht. Hemiprothesen haben verglichen mit den Totalprothesen sicher mehrere Vorteile: Es sind kleinere Eingriffe, sie haben eine schnellere Rehabilitation mit guter Beweglichkeit und einer deutlich besser erhaltenen Proprioception. Bei strenger Indikationsstellung sind gute Langzeitresultate möglich – langfristig gesehen müssen aber immer Wechseloperationen mit eingeplant werden. Knietotalprothesen haben die besten Langzeitergebnisse und sind in der Mehrzahl
der Fälle die sicherste Versorgungsvariante. Mehrere Studien belegen eine Haltbarkeit von Totalprothesen von mehr als 15 Jahren bei über 90 % der Patienten. Auf dem Markt sind heute verschiedene Prothesensysteme von mehreren Anbietern erhältlich. Alle bei uns verfügbaren Knieprothesen sind qualitativ hoch- und gleichwertig. Die Knietotal- und auch Hemiprothesen bestehen aus einer metallischen Femur- und Tibiakomponente sowie einer Zwischenschicht aus einem speziellen Kunststoff (Polyethylen), das man als Inlay bezeichnet. Dieses Inlay kann fixiert oder beweglich auf der Tibiakomponente aufsitzen. In Langzeitstudien konnte bisher kein Vorteil beweglicher Inlays belegt werden. Ähnlich verhält es sich mit den Fixierungsmöglichkeiten der metallischen Komponenten. Beide können mit oder ohne sogenanntem Knochenzement implantiert werden. Das zementierte Tibiaplateau hat minimal bessere Langzeitergebnisse. Neuere Beschichtungen der unzementierten Plateaus ermöglichen aber eine genauso gute primäre Fixierung und ein ideales Knochenanwachsen. Die Knieendoprothetik bietet eine sichere Versorgung von Gonarthrosen. Langzeitergebnisse bezüglich Lockerungen sind vergleichbar mit denjenigen der Hüftendoprothetik. Wahrscheinlich aufgrund der höheren Komplexität des Kniegelenks treten Restbeschwerden (Fremdkörpergefühl, Wetterfühligkeit, anteriorer Knieschmerz, Müdigkeit und andere) beim Ersatz des Kniegelenks etwas häufiger auf als beim Hüftgelenkersatz. In den allermeisten Fällen werden aber die Schmerzen, die Gelenkstabilität und die Gehfähigkeit positiv beeinflusst. Vor allem bei älteren Patienten ist das ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Unabhängigkeit. Dr. med. Daniel Weber
Abbildung rechts: 74-jährige Frau mit Valgus-Knie. Rö.-Bild nach Einsetzen einer Totalprothese
Abbildung links: 74-jährige Frau
Prof. Dr. Christian Ludwig
mit Valgus-Knie.
Prof. Dr. Markus von Flüe
Rö.-Bild präoperativ
Interview
mit Dr. med. Daniel Weber, Chefarzt Orthopädie/Traumatologie besser zu rekonstruieren, zum Beispiel ein seitliches Überstehen des Femurschildes zu vermeiden. Es ist wichtig, eine anatomisch flache Trochlea nicht mit einer Prothese mit hoher Trochleakomponente zu rekonstruieren. Dies vermeidet eine Überbelastung der Kniescheibe und damit möglicherweise postoperative Knieschmerzen. In Zukunft werden die Knieprothesen vor allem für die Femurkomponenten noch viel mehr verschiedene Möglichkeiten bieten. Knieprothesen haben verglichen mit Hüftprothesen einen schlechteren «Ruf». Was sind die Gründe für dafür?
Dr. med. Daniel Weber
Es gibt verschiedene Knieprothesensysteme. Welche Implantate verwenden Sie im Claraspital? Wir sind in unserer Abteilung sehr pragmatisch und verwenden nur Implantate mit dokumentierter Langzeitqualität mit fixierten Inlays. Die Langzeitergebnisse der mobilen Inlays sind nicht besser. Die mobilen Inlays können auch gewisse Nachteile haben, so kann unter anderem aufgrund der Inlay-Bewegungen eine Weichteilirritation auftreten. In den letzten Jahren wurde in der Knieprothetik regelmässig vom sogenannten «Frauenknie» berichtet. Was bedeutet dies? Dieser Begriff ist grundsätzlich nicht ganz richtig. Die Kniegelenke von Frauen können in den anatomischen Dimensionen etwas von Männerknien abweichen. Dies ist häufig, aber nicht immer der Fall. Einige Männer haben anatomisch schmalere Kniegelenke, die eher die Aussmasse eines typischen Frauenknies besitzen. Der Begriff «Frauenknie» wird deshalb für Prothesen nicht mehr verwendet und man spricht heute z.B. von «Gender-Varianten». Diese unterscheiden sich nur durch die Breite des Femurschildes und die Form der TrochleaKomponente; der ap-Durchmesser der Kondylen ist für eine bestimmte Grösse identisch. Männer erhalten bei uns zu ca. 85 % ein «Standard»-Femurschild, Frauen zu ca. 70 % eine Gender-Variante. Haben diese zwei Varianten (standard und gender) klinische Konsequenzen? Bislang konnte nicht belegt werden, dass entscheidende Vorteile entstehen. Diese zwei Implantate geben uns aber seit ca. vier Jahren die Möglichkeit, die Anatomie
Es ist in der Tat so, dass Knieprothesenträger häufiger sogenannte Restbeschwerden haben als Träger von Hüftprothesen. Grundsätzlich sollte man festhalten, dass es sich um zwei komplett verschiedene Gelenke handelt. Das Knie ist oberflächlich, stammfern und mechanisch betrachtet ein komplexes Scharnier, die Hüfte ein einfaches Kugelgelenk. Deshalb sollte man primär bezüglich der zeitlichen Abläufe und der Rehabilitation nicht das Gleiche erwarten. Das ist aber auf keinen Fall ein Grund, den Kniegelenksersatz als weniger ausgereift oder schlechter anzusehen. Die Haltbarkeit von Knietotalprothesen ist genauso lange wie diejenige von guten Hüftprothesen. Verschiedene Studien zeigen eine Haltbarkeit von über 90 % nach 15 bis 20 Jahren. Die Gründe für die etwas häufigeren Restbeschwerden nach Knieprothese sind nicht genau bekannt. Sicher spielen die Kniescheibe als zusätzliche Komponente im Gelenk, der präoperative Schmerzzustand (insbesondere chronische Schmerzen), präoperative Fehlstellungen, Instabilitäten und anderes eine Rolle. Die Ziele der Operation (Schmerzreduktion, Achsenwiederherstellung, Verbesserung der Mobilität, Erhalt der Selbstständigkeit etc.) sollten immer präoperativ diskutiert und den Risiken gegenübergestellt werden. Auch die Hospitalisation, die peri- und postoperative Schmerztherapie und die Rehabilitation sollten präoperativ besprochen werden. Eine genaue Aufklärung hilft in der Verarbeitung der direkten und indirekten OP-Folgen und reduziert Stressreaktionen, welche zu chronischen Beschwerden führen können. Welches Patientenalter ist ideal für eine Knieprothesenversorgung? Es gibt kein ideales Alter für einen prothetischen Ersatz. Vielmehr muss die Situation jedes einzelnen Patienten analysiert werden, um verschiedene therapeutische Optionen erkennen zu können. Wenn alle
konservativen Therapien (Gymnastik, Sport, Gewichtsreduktion, Spritzen, Knorpelaufbaupräparate, etc.) und auch die knieerhaltenden Operationen (Osteotomien, Gelenktoilette) schon durchgeführt wurden oder nicht sinnvoll erscheinen, ist an die Knieprothesenoperation zu denken. Wenn unter diesen Umständen für den Patienten ein Zustand eingetreten ist, in dem er leidet und seine Lebensqualität eingeschränkt ist, dann ist auch bei einem sehr jungen oder sehr alten Patienten die Operation sinnvoll. Welche Operationstechnik bietet die besten Garantien? Alle neuen Techniken müssen dem bisherigen Standard gegenübergestellt werden. Die Langzeitstudien zeigen für konventionelle OP-Techniken ausgezeichnete Resultate. Ob die Computernavigation oder die derzeit viel diskutierten «custom-made»Resektionslehren wirklich eine Verbesserung bringen, bleibt abzuwarten. In Kurzzeitstudien wurde bisher keine Technik essentiell besser beurteilt. Wir verwenden in unserer Abteilung ein modernes Prothesendesign, mit dem man seit zehn Jahren sehr gute Erfahrungen macht und implantieren die Prothesen durch eine minimal-invasive Technik mit Hilfe von aktuellsten Resektionslehren. Welche neuen Entwicklungen könnten die Knieprothetik noch weiterbringen? Es wird sicher in Richtung der sogenannten «Gender»-Prothesen noch weitere Entwicklungen geben. Die Vielfalt und Komplexität der Knieprothesen wird zunehmen. Die neuen patientenbezogenen Resektionslehren werden zunehmend Verwendung finden, wenn sie gezeigt haben, dass sie sicher sind (und nicht mehr Kosten verursachen, obwohl bei ihnen pro Patient immer ein CT oder MRI nötig ist). Zunehmend werden potenziell langlebigere Inlays aus ultrahoch-vernetztem Polyethylen populär. Additive wie Vitamin E sollen die Langlebigkeit dieser Inlays noch erhöhen können. Zudem sind Femurkomponenten aus Keramik in Entwicklung, die das Problem des Abriebs einerseits und gewisse Metallhypersensitivitäts-Phänomene andererseits positiv beeinflussen könnten. Man darf aber nie vergessen, dass Innovationen in der Orthopädie auch immer Risiken mit sich bringen können, wie die aktuell heftig diskutierten Probleme bei Hüftprothesen nur zu deutlich gezeigt haben. Deshalb ist es wichtig, dass man sich für bewährtes Prothesenmaterial entscheidet und dieses von einem erfahrenen Team implantiert wird. Besten Dank für das Gespräch.
Kontaktadressen
Telefon
/ FAX
Zentrale
061 685 85 85 / 061 691 95 18
Notfall Spitalfacharzt Anmeldung Notfälle Tagesarzt Chirurgie Tagesarzt Medizin
061 685 83 33 / 061 685 82 47 Mo – Fr 8.00 – 17.00 Uhr übrige Zeit 061 685 80 20 / 061 685 82 47 061 685 80 30 / 061 685 82 47
Telefonzeiten
Mo – Fr 8.00 – 17.00 Uhr übrige Zeit über Zentrale
Bettendisposition Viszeralchirurgie 061 Orthopädie/Traumatologie 061 Urologie 061 Medizin 061
685 685 685 685
84 84 84 86
79 79 79 70
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061 061 061 061
685 685 685 685
84 84 84 84
66 66 66 66
Informationen Austrittsberichte Chirurgie 061 685 84 83 / 061 685 86 37 Austrittsberichte Medizin 061 685 84 83 / 061 685 83 40 Kostengutsprachen, etc. 061 685 83 87 / 061 685 85 90 Diagnostik/Therapie Radiologie/Röntgen Nuklearmedizin/PET/CT Physiotherapie Chirurgie Viszeralchirurgie Prof. Dr. M. von Flüe PD Dr. Ch. Ackermann Frau Dr. B. Kern PD Dr. R. Peterli Frau Dr. I. Füglistaler Dr. M.O. Guenin Frau Dr. L. Stoll Dr. R. von Aarburg Dr. J. Moldenhauer Frau Dr. S. Urban Stomaberatung
061 685 82 85 / 061 685 85 79 061 685 82 52 / 061 685 82 62 061 685 83 90 / 061 685 89 93
061 061 061 061 061 061 061 061 061 061 061
685 685 685 685 685 685 685 685 685 685 685
84 84 84 84 84 84 84 84 84 84 86
80 85 32 84 85 31 85 31 80 80 65
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061 061 061 061 061 061 061 061 061 061 061
685 685 685 685 685 685 685 685 685 685 685
83 87 84 84 87 87 87 87 83 83 86
37 63 60 81 63 64 63 64 37 37 59
Gastroenterologie Frau PD Dr. M. Thumshirn 061 685 84 76 / 061 685 84 57 PD Dr. B. Meyer 061 685 84 76 / 061 685 85 21 Dr. M. Manz 061 685 84 76 / 061 685 84 58
Diverses
Personelles
Notfallzuweisungen
Marc Vedana, Oberarzt Urologie
2009 wurde im Rahmen der Um-
arzt der Inneren Medizin erreich-
strukturierungen im Claraspital
bar. Eine Zuweisung kann auch
Marc Vedana
auch die Notfallstation neu orga-
direkt über die Dienstärzte Medizin
ist geboren und
nisiert, genauer gesagt, erstmals
(061 685 80 30) oder Chirurgie
aufgewachsen
klar definiert, und aus dem frühe-
(061 685 80 20) erfolgen.
im Kanton
ren «Ambulatoriumsbetrieb» her-
Selbstverständlich können Not-
Jura und hat
ausgelöst. Dabei wurde auch der
fallzuweisungen auch mit einem
in Lausan-
Zuweisungsprozess neu gestaltet,
Kaderarzt einer Spezialdisziplin
ne Medizin
nachdem früher alle Zuweisungen
besprochen werden (Telefonnum-
mehrheitlich über die Bettendispo-
mern siehe Liste links). Dieser
2003 war er in der Allgemeinen
sition abgewickelt wurden.
sorgt dann dafür, dass die Infor-
Chirurgie im Hôpital du Jura tätig
Dem Wunsch vieler Hausärzte
mation weiter an das Notfallteam
und begann ab 2007 die Ausbildung
nach einem primären ärztlichen
geht.
zum Facharzt für Urologie zuerst im
Ansprechpartner für Notfallzuwei-
Anmeldungen für elektive oder
Universitätsspital Basel und danach
sungen wurde gerne entsprochen,
dringlich elektive Fälle sollten pri-
im Kantonsspital Liestal. Herr Vedana
auch da mit der starken Zunahme
mär über das Case Management
hat im April als Oberarzt in der Uro-
der Notfalleintritte der letzten
der zuständigen Spezialdisziplin
logischen Klinik im Claraspital seine
Jahre (+15 %/Jahr) ein rascher und
erfolgen.
Arbeit aufgenommen.
genauer Informationsfluss essen-
Prinzipiell versuchen wir stets für
ziell wurde.
alle Patienten, die bei uns behan-
Ein Notfall kann jederzeit direkt auf
delt werden können, aufnahme-
die Neurologie USB weiter. In Pha-
die Nummer 061 685 83 33 ange-
bereit zu sein – unabhängig von
sen mit extremer Bettenknappheit
meldet werden. Der Spitalfacharzt,
der Versicherungsklasse. Nicht
müssen wir uns auf die Aufnahme
der tagsüber den Notfallbetrieb
eingerichtet sind wir für Polytrau-
von Patienten mit Krankheitsbil-
ärztlich leitet, nimmt den Anruf
mata, Pädiatrie, Gynäkologie und
dern unserer Schwerpunkte und
unter dieser Nummer entgegen
HNO. Akute neurologische Krank-
Spezialdisziplinen beschränken.
und bespricht die Zuweisung.
heitsbilder, besonders Schlaganfäl-
Nachts und am Wochenende ist
le, für die eine Lysetherapie in
Dr. med. Christoph Grädel, Leiter
unter dieser Nummer der Dienst-
Frage kommt, weisen wir u.U. an
Interdisziplinäre Notfallstation
studiert. Ab
Orthopädie/Traumatologie Dr. D. Weber 061 685 84 90 / 061 685 86 57 Dr. R. Kernen 061 685 84 93 / 061 685 86 57 Frau Dr. K. Jaeggi 061 685 84 90 / 061 685 86 57 Urologie PD Dr. T. Zellweger Dr. R. Ruszat Dr. 0. Passera M. Vedana
061 061 061 061
Anästhesie
061 685 84 63 / 061 685 86 37
IPS
061 685 85 65 / 061 685 82 49
Medizin Onkologie Prof. Dr. Ch. Ludwig Dr. C. Knüsli PD Dr. M. Buess Frau Dr. C. Cescato Frau Dr. M. Ebnöther Dr. B. Niemann Onkologisches Ambulatorium
061 061 061 061 061 061
685 685 685 685
685 685 685 685 685 685
85 85 85 85
84 84 84 84 84 84
23 22 20 20
70 75 75 39 39 39
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061 061 061 061
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685 685 685 685 685 685
82 82 82 82
83 83 85 85 85 85
61 61 61 61
47 86 94 91 91 91
061 685 81 74 / 061 685 81 72
Radioonkologie Prof. Dr. W. Harms Frau Dr. B. Asadpour
061 685 82 00 / 061 685 82 25 061 685 82 00 / 061 685 82 25
Kardiologie Prof. Dr. B. Hornig Dr. Ch. Grädel Dr. H. Jetter Dr. Ch. Kohler
061 061 061 061
685 685 685 685
83 83 83 83
80 80 80 80
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061 061 061 061
685 685 685 685
89 89 89 89
97 97 97 97
Pneumologie Prof. Dr. M. Solèr Dr. P. Buser PD Dr. L. Joos Lungenfunktion Bronchoskopie
061 061 061 061 061
685 685 685 685 685
84 84 84 84 84
73 73 73 74 73
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061 061 061 061 061
685 685 685 685 685
84 84 84 84 84
69 69 69 67 69
Infektiologie Frau Dr. C. Kaech
061 685 82 92 / 061 685 83 47
Ernährungszentrum Prof. Dr. Th. Peters 061 Frau Dr. C. Christoffel 061 Frau Dr. M. Gebhart 061 Dr. M. Sawik (ab 1.7.2012) 061 Palliativstation Frau Dr. E. Balmer Frau Dr. N. Rogge
685 685 685 685
89 89 89 89
40 40 40 40
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061 061 061 061
685 685 685 685
89 89 89 89
41 41 41 41
061 685 84 75 / 061 685 83 86 061 685 84 75 / 061 685 83 86
Weiterbildung für Ärzte
Impressum
Claraspital/Mehrzweckraum, 5. Stock:
Rapportraum im 1. Stock- Mittelbau:
Interdisziplinäre Fortbildung am Claraspital Mittwochmorgen 7.45 h (Kaffee ab 7.30 h) Nächste Termine:
Chirurgisch-onkologisches Tumor-Board Jeden Dienstag 7.40– 8.15 h
30.05.2012: Dysphagie: Vom Symptom zur Diagnose, Frau PD Dr. M. Thumshirn, Dr. S. Sonnet 27.06.2012: COPD: Therapie-Update, Dr. P. Buser
Hotel Merian, Basel Kardiologische Fortbildungsveranstaltung Herz-Kasper: Vorhofflimmern – alte Krankheit – neue Konzepte Donnerstag, 31. Mai 2012, 13.30 –18.15 h
Herausgeber St. Claraspital, Kleinriehenstrasse 30 Postfach, CH–4016 Basel Telefon ++41 61 685 85 85 Fax ++41 61 691 95 18, scs@claraspital.ch Konzeption, Prepress, Fotos Swiss Professional Media AG – Medical Triune Redaktion thomas.peters@claraspital.ch beatrix.sonderegger@claraspital.ch pgenetzky@medical-tribune.ch Druck Tanner & Bosshardt AG, Basel © Nachdruck nur mit Nennung der Quelle