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ClaraAktuell Nr. 38/2012

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Schwerpunktspital für Magen-Darmleiden, Onkologie und Stoffwechsel

ClaraAktuell Patientenfreizügigkeit für alle Patienten der umliegenden Kantone unabhängig von der Versicherungsklasse Mit dem neuen Jahr haben die Fallpreispauschalen (DRG) definitiv Einzug in den Spitalalltag gefunden. Was heisst das für die Patienten und zuweisenden Ärzte? Auch wenn noch nicht alle Fragen bis ins Detail geklärt sind, so kann doch Folgendes festgehalten werden: Die Kantone beteiligen sich neu an den Kosten der ausserhalb des Kantons stattfindenden Spitalbehandlungen ihrer Bewohner. Sie legen dazu einen Maximalbetrag fest (Referenztarif). Auch ausschliesslich grundversicherte Patienten können sich deshalb im Spital ihrer Wahl behandeln lassen.

N r. 3 8 02-12

Myelodysplastische Syndrome

Fortschritte in Diagnostik und Behandlung Die myelodysplastischen Syndrome (MDS) sind Erkrankungen mit einem Altersmedian von 69 Jahren. Die Inzidenz ist in jungen Jahren tief und steigt auf 89 pro 100 000 Einwohner pro Jahr bei den über 80-Jährigen an. Zunehmend werden auch sekundäre MDS bei Patienten diagnostiziert, die wegen anderer Erkrankungen mit Zytostatika behandelt wurden oder eine Strahlentherapie erhielten. Das Risiko, nach einer autologen Stammzelltransplantation mit vorgängiger Hochdosistherapie an einem MDS zu erkranken, kann je nach Vorbehandlung bis zu 10 % nach zehn Jahren betragen, was die zunehmende Bedeutung der MDS unterstreicht.

Es kann sein, dass der Patient Kosten von wenigen hundert Franken selber übernehmen muss, wenn der Preis des Spitals über dem Referenztarif des Wohnkantons liegt. Im Claraspital wird dies nicht der Fall sein. Damit vereinfacht sich die Situation gegenüber früher für die Patienten und zuweisenden Ärzte deutlich: Neu können alle Patienten der umliegenden Kantone unabhängig von ihrer Versicherungsklasse dem Claraspital zugewiesen werden, ohne dass diesen weitere Kosten anfallen. Den Patienten werden persönlich durch das Spital keine Behandlungskosten in Rechnung gestellt. Allfällige Selbstbehalte für ausserkantonale Patienten übernimmt das Claraspital.

Editorial 2 Interview 3 Dr. med. Monika Ebnöther Diverses/Personelles 4 Weiterbildung 4 Kontaktadressen 4

Abbildung 1: Dysplasiezeichen im peripheren Blut Anisopoikilozytose der Erythrozyten und Pseudopelgerformen (bilobäre Kerne) der Granulozyten.

Diagnostik Die myelodysplastischen Syndrome sind eine Gruppe von klonalen Knochenmarkserkrankungen und entsprechen einer Präleukämie. Aufgrund einer ineffektiven Hämatopoiese weisen sie typischerweise Zytopenien (Anämie, Leukopenie und/oder Thrombopenie) im peripheren Blut bei einem meist zellreichen Knochenmark auf («leere Periphere bei vollem Mark»). Das klinische Bild besteht korrelierend mit den Blutwerten in einer Anämiesymptomatik, seltener Infektionen oder Blutungen. Bei 90 % der Patienten besteht zum Zeitpunkt der Diagnose eine meist makrozytäre Anämie, die zu 50 % bereits transfusionsbedürftig ist. Die Retikulozytenzahl ist

meist nur wenig erhöht, was die Anämie als hyporegenerativ charakterisiert. Im mikroskopischen Blutbild finden sich Dysplasiezeichen, eine Anisopoikilozytose bei den Erythrozyten, und Kernanomalien und Granulationsdefekte, falls die Granulozyten betroffen sind (siehe Abb. 1). Bei einem MDS-Verdacht umfasst die Diagnostik auch die Knochenmarkzytologie zur Evaluation und Quantifizierung der Dysplasien und blastären Elemente (siehe Abb. 2, Seite 2). Die Knochenmarkhistologie beurteilt die Zellularität, Fibrose und Topographie, die Zytogenetik chromosomale Anomalien (siehe Abb. 3, Seite 2). Andere Fortsetzung Seite 2


Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen Es freut uns, Ihnen die neuste Ausgabe des ClaraAktuell vorlegen zu dürfen. Hauptthema dieser Nummer ist das Myelodysplastische Syndrom. Frau Dr. Monika Ebnöther berichtet Ihnen über die Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung dieses schweren Krankheitsbildes. Im Interview beantwortet sie Fragen zur Knochenmarkspunktion, Therapieoptionen für das Niedrigrisiko-MyelodysplastischeSyndrom sowie zu den Kosten der Behandlung und zu künftigen therapeutischen Meilensteinen. Des Weiteren dürfen wir Ihnen die Resultate der Zuweiserbefragung 2011 präsentieren, welche uns trotz der guten Noten wiederum einige wertvolle Ansatzpunkte zur Verbesserung der Dienstleistung aufgezeigt haben. Ganz besonders freut uns, dass Frau PD Dr. Thumshirn zur Chefärztin Gastroenterologie gewählt worden ist. In dieser Position wird sie die Co-Leitung des in der Entstehung begriffenen Bauchzentrums übernehmen. Für diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe wünschen wir ihr das Beste. Die kardiologische Abteilung wird mit Dr. Hansmartin Jetter verstärkt, der ab 1. April 2012 als Oberarzt tätig wird. Eine weitere gute Nachricht ist, dass dank der Patientenfreizügigkeit alle Patienten unabhängig von der Versicherungsklasse seit dem 1. Januar 2012 am Claraspital behandelt werden können.

Fortschritte in Diagnostik und Behandlung (Fortsetzung) Ursachen für dysplastische Veränderungen wie ein Vitamin B12-Mangel oder medikamentös-toxische Schädigungen des Knochenmarks müssen ausgeschlossen werden. In Abhängigkeit von Blut- und Knochenmarkmorphologie und deren Blastengehalt erfolgt die Klassifikation gemäss WHO 2008 in sieben Kategorien. Während bei den MDS ohne Blastenvermehrung im Knochenmark («low risk») die Zytopenien im Vordergrund stehen, besteht bei den MDS mit Blastenvermehrung («high risk») eher das Risiko der Transformation in eine akute myeloische Leukämie. Das 5q-Syndrom ist ein eigener Subtyp mit einer Verkürzung des langen Armes des Chromosoms 5 und kann therapeutisch besonders gut angegangen werden. Prognose-Score WPSS Basierend auf dieser Klassifikation hat die WHO ein prognostisches Scoring System (WPSS) entwickelt, das zusätzlich die zytogenetischen Aberrationen sowie das Vorliegen einer Anämie von < 90 g/l bei Männern und < 80 g/l bei Frauen umfasst. Die Patienten werden in fünf Risikogruppen bezüglich Überleben und Risiko einer akuten Leukämie eingeteilt. Dieser Score kann zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung angewandt werden und erlaubt deshalb eine Risiko-adaptierte Therapieplanung unter Berücksichtigung von Alter, Allgemeinzustand und Komorbiditäten des Patienten. Therapie der Niedrigrisiko-MDS Für Patienten mit einem asymptomatischen MDS wird eine «watch and wait»Strategie empfohlen. Wenn die Anämie

Abbildung 3: Hyperzelluläres Knochenmark mit Fibrose.

symptomatisch wird (Müdigkeit, Sturzhäufung), bildet die Basis eine gute supportive Therapie. Erythrozytentransfusionen sind die häufigste Massnahme. Polytransfundierte Patienten weisen nach ca. 40 Erythrozytenkonzentraten eine Eisenakkumulation auf (200 bis 250 mg Eisenzufuhr pro Erythrozytenkonzentrat), die zu einer Schädigung von vorwiegend Herz und Leber führt. Deshalb wird bei einer Prognose von mehr als zwei Jahren und einem Ferritin von > 1000 ug/l eine Eisenchelation empfohlen. Neben dem als subkutane Infusion zu verabreichenden Deferoxamin (Desferal®) sind heute neue hoch wirksame orale Chelatoren wie Deferipron (Ferriprox®) und Deferasirox (Exjade®) verfügbar. Die Gabe von Erythropoiese-stimulierenden Substanzen wie Erythropoietin (Eprex®, Recormon®) oder Darbepoietin (Aranesp®)

Nun wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung bei der spannenden Lektüre und bedanken uns für die kollegiale Zusammenarbeit. Prof. Dr. Markus von Flüe Prof. Dr. Christian Ludwig

Abbildung 2: Eisenfärbung des Knochenmarkes mit Ringsideroblasten: perlschnurartige Anordnung von Eisengranula entlang der Kernmembran von Erythroblasten.


kann bei 20 bis 25 % zu einer Transfusionsunabhängigkeit führen. Das oben erwähnte 5q-Syndrom weist meist eine dominante Anämie mit einer Thrombozytose auf und spricht gut (60 bis 70 %) auf den Immunmodulator Lenalidomid (Revlimid®), einen Thalidomid-Abkömmling, an. Bei anderen MDS-Formen liegt das Ansprechen darauf bei 25 bis 40 %. Die Infektbehandlung soll grosszügig erfolgen; bei einer Neutropenie kann es sinnvoll sein, Wachstumsfaktoren wie Granulozyten-Kolonien stimulierenden Faktor (G-CSF; Neupogen®) einzusetzen; dieser empfiehlt sich aber im Allgemeinen erst bei der Manifestation von Infekten. Nach wiederholten Infekten kann eine Dauermedikation mit G-CSF oder eine Prophylaxe mit Antibiotika eingesetzt werden. Therapie der Hochrisiko-MDS Unbehandelt haben Patienten mit einem Hochrisiko-MDS ein medianes Überleben von zwölf Monaten. Seit wenigen Jahren können die hypomethylierenden Substanzen 5-Azacytidin und Decitabine zur Behandlung eingesetzt werden. In der Schweiz ist nur das subkutan zu applizierende 5-Azacytidin (Vidaza®) zugelassen. Es handelt sich um ein Pyrimidin-Analogon, das anstelle von Cytosin in die DNS eingebaut wird, und eine direkte zytotoxische Wirkung auf proliferierende Zellen hat. Zusätzlich verhindert es die DNS-Methylierung und wirkt der Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen entgegen. Eine Phase III-Studie (AZA-001) konnte eine Verbesserung der Blutwerte bei 77 % der Patienten zeigen und als erste Substanz überhaupt eine signifikante Verbesserung bezüglich Transfusionsfreiheit (45 % vs. 11 %), Transformation in eine akuten Leukämie (27 vs. 13 Monate) und medianem Überleben (24.5 vs. 15 Monate) gegenüber einer alleinigen supportiven Therapie. Eine intensive Chemotherapie analog einer akuten Leukämie ist ausserhalb von Studien keine etablierte Therapie; hingegen stellt die allogene Stammzelltransplantation bisher das einzige potenziell kurative Verfahren in der Behandlung des MDS dar. Mit der Verbesserung supportiver Massnahmen bzw. Reduktion der Intensität der Konditionierung wurde die Indikation auf Patienten bis 70 Jahre erweitert. Die Entscheidung zu einer solchen Therapie muss jedoch individuell in Abhängigkeit des Alters, des Allgemeinzustands und der Komorbiditäten des Patienten erfolgen. Nach wie vor besteht die grösste Limitierung in der Behandlung der MDS im Fehlen von molekularen «Targets» und in den unbekannten Resistenzmechanismen auf die vorhandenen Therapien.

Dr. med. Monika Ebnöther

Interview

mit Dr. med. Monika Ebnöther, Oberärztin Hämatologie Was empfehlen Sie den Patienten mit Hochrisiko-MDS? Bei diesen Patienten soll primär als einzige kurative Chance die Möglichkeit einer allogenen Stammzelltransplantation geprüft werden. Mit den Patienten, die dafür nicht qualifizieren, soll eine – im Allgemeinen gut verträgliche – Behandlung mit subkutanem 5-Azacytidin (Vidaza®) in Abhängigkeit der individuellen Prognose diskutiert werden. Auch diese Therapie kann unter fachärztlicher Aufsicht ambulant erfolgen. Wie hoch sind die Kosten einer MDSBehandlung?

Dr. med. Monika Ebnöther

Zur Diagnostik des myelodysplastischen Syndromes (MDS) gehört die Knochenmarkuntersuchung. Ist diese nötig? Obwohl die Knochenmarkpunktion für ältere Patienten als relativ invasive Untersuchungsmethode empfunden wird, ist die diagnostische und prognostische Information sehr nützlich. Ein MDS kann unterschieden werden von einer aplastischen Anämie, einer hypozellulären Leukämie und anderen Krankheiten, die eine andere Behandlung brauchen. Da bis vor kurzem die therapeutische Konsequenz aus der Knochenmarkuntersuchung limitiert war, kann ich die Zurückhaltung auch vieler Ärzte verstehen. Die Knochenmarkuntersuchung soll immer dann durchgeführt werden, wenn für den Patienten eine Therapie in Frage kommt. Zur Beratung und spezifischen Diagnostik können die Patienten in unsere hämatologische Sprechstunde zugewiesen werden. Es gibt verschiedene Therapieoptionen für das Niedrigrisiko-MDS. Nach welchen Kriterien wird die Therapie festgelegt? Wichtig ist in dieser Krankheitsphase eine gute Verträglichkeit der Behandlung Die supportive Therapie bildet die Basis; Erythropoiese-stimulierende Substanzen (Eprex®, Recormon®, Aranesp®) sollen nur bei einem endogenen Serum-EPO-Spiegel < 300 U/l eingesetzt werden, um ein gutes Ansprechen zu erzielen. Eine Deletion 5qspricht für die Wirksamkeit von Lenalidomid (Revlimid®). Alle diese Therapien können ambulant durchgeführt werden.

Die Behandlungskosten sind sehr hoch. Benötigt ein Patient zwei Erythrozytenkonzentrate alle zwei Wochen, entstehen Gesamtkosten von knapp 20 000 Franken pro Jahr. Die im Verlauf ergänzende Eisenchelation mit Deferasirox (Exjade®) kostet im Jahr ca. 40 000 Franken. Die Jahreskosten für Substanzen wie Darbepoietin (Aranesp®), 5-Azacytidin (Vidaza®) und Lenalidomid (Revlimid®) bewegen sich zwischen 25 000 und 90 000 Franken. Aufgrund dieser Kosten ist es wichtig, dass die Therapieindikation, sowohl für Transfusionen als auch weitere Therapien, unter Berücksichtigung der Prognose und Komorbiditäten individuell und sorgfältig gestellt wird. Trotz Fortschritten besteht für die Mehrheit der Patienten kein kuratives Behandlungs-Potenzial. Werden therapeutische Meilensteine folgen? Obwohl die MDS eine heterogene Krankheitsgruppe sind, wird nach einem gemeinsamen Pathomechanismus gesucht. Im Jahre 2009 wurde als häufigste Veränderung eine TET2-Mutation in 12 bis 23% der MDS gefunden. Dieselbe Mutation kommt auch bei myeloproliferativen Syndromen und akuten Leukämien vor, sodass die Daten eine Schlüsselrolle für TET2 in der frühen Pathogenese von myeloischen Neoplasien suggerieren. Die Mutation hat eine Funktion in der Modulierung der DNS-Methylierung und stellt damit einen unabhängigen Prädiktor für das Therapieansprechen eines MDS auf eine hypomethylierende Therapie (Vidaza®) dar. Der Stellenwert für die klinische Routine ist noch offen; die Bedeutung weiterer molekularer Marker (DNMT3a, ASXL) ist Gegenstand aktueller Untersuchungen.

Besten Dank für das Gespräch.


Kontaktadressen

Telefon

/ FAX

Zentrale

061 685 85 85 / 061 691 95 18

Notfall Spitalfacharzt Anmeldung Notfälle Tagesarzt Chirurgie Tagesarzt Medizin

061 685 83 33 / 061 685 82 47 Mo – Fr 8.00 – 17.00 Uhr übrige Zeit 061 685 80 20 / 061 685 82 47 061 685 80 30 / 061 685 82 47

Telefonzeiten

Mo – Fr 8.00 – 17.00 Uhr übrige Zeit über Zentrale

Bettendisposition Viszeralchirurgie 061 Orthopädie/Traumatologie 061 Urologie 061 Medizin 061

685 685 685 685

84 84 84 86

79 79 79 70

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061 061 061 061

685 685 685 685

84 84 84 84

66 66 66 66

Informationen Austrittsberichte Chirurgie 061 685 84 83 / 061 685 86 37 Austrittsberichte Medizin 061 685 84 83 / 061 685 83 40 Kostengutsprachen, etc. 061 685 83 87 / 061 685 85 90 Diagnostik/Therapie Radiologie/Röntgen Nuklearmedizin/PET/CT Physiotherapie Chirurgie Viszeralchirurgie Prof. Dr. M. von Flüe PD Dr. Ch. Ackermann Frau Dr. B. Kern PD Dr. R. Peterli Frau Dr. I. Füglistaler Dr. M.O. Guenin Frau Dr. L. Stoll Dr. R. von Aarburg Dr. J. Moldenhauer Frau Dr. S. Urban Stomaberatung

061 685 82 85 / 061 685 85 79 061 685 82 52 / 061 685 82 62 061 685 83 90 / 061 685 89 93

061 061 061 061 061 061 061 061 061 061 061

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80 85 32 84 85 31 85 31 80 80 65

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83 87 84 84 87 87 87 87 83 83 86

37 63 60 81 63 64 63 64 37 37 59

Gastroenterologie Frau PD Dr. M. Thumshirn 061 685 84 76 / 061 685 84 57 PD Dr. B. Meyer 061 685 84 76 / 061 685 85 21 Dr. M. Manz 061 685 84 76 / 061 685 84 58 Orthopädie/Traumatologie Dr. D. Weber 061 685 84 90 / 061 685 86 57 Dr. R. Kernen 061 685 84 93 / 061 685 86 57 Frau Dr. K. Jaeggi 061 685 84 90 / 061 685 86 57 Urologie PD Dr. T. Zellweger 061 685 85 23 / 061 685 82 61 Dr. R. Ruszat 061 685 85 22 / 061 685 82 61 Dr. 0. Passera 061 685 85 20 / 061 685 82 61 Frau Dr. W. Remmele 061 685 85 20 / 061 685 82 61 Dr. M. Vedana (ab 16.4.12) 061 685 85 20 / 061 685 82 61 Anästhesie

061 685 84 63 / 061 685 86 37

IPS

061 685 85 65 / 061 685 82 49

Medizin Onkologie Prof. Dr. Ch. Ludwig Dr. C. Knüsli PD Dr. M. Buess Frau Dr. C. Cescato Frau Dr. M. Ebnöther Dr. B. Niemann Onkologisches Ambulatorium

061 061 061 061 061 061

Radioonkologie Prof. Dr. W. Harms Frau Dr. B. Asadpour

685 685 685 685 685 685

84 84 84 84 84 84

70 75 75 39 39 39

/ / / / / /

061 061 061 061 061 061

685 685 685 685 685 685

83 83 85 85 85 85

47 86 94 91 91 91

061 685 81 74 / 061 685 81 72 061 685 82 00 / 061 685 82 25 061 685 82 00 / 061 685 82 25

Kardiologie Prof. Dr. B. Hornig Dr. Ch. Grädel Dr. H. Jetter (ab 1.4.12) Dr. Ch. Kohler

061 061 061 061

685 685 685 685

83 83 83 83

80 80 80 80

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061 061 061 061

685 685 685 685

89 89 89 89

97 97 97 97

Pneumologie Prof. Dr. M. Solèr Dr. P. Buser PD Dr. L. Joos Lungenfunktion Bronchoskopie

061 061 061 061 061

685 685 685 685 685

84 84 84 84 84

73 73 73 74 73

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061 061 061 061 061

685 685 685 685 685

84 84 84 84 84

69 69 69 67 69

Infektiologie Frau Dr. C. Kaech

061 685 82 92 / 061 685 83 47

Ernährungszentrum Prof. Dr. Th. Peters Frau Dr. C. Christoffel Frau Dr. M. Gebhart

061 685 89 40 / 061 685 89 41 061 685 89 40 / 061 685 89 41 061 685 89 40 / 061 685 89 41

Palliativstation Frau Dr. E. Balmer Frau Dr. N. Rogge

061 685 84 75 / 061 685 83 86 061 685 84 75 / 061 685 83 86

Personelles Gastroenterologie

Dr. med. Hansmartin Jetter

Die neue Chefärztin der Gastroente-

tätigen Kollegen erlauben, Patienten

Dr. Hansmartin

rologie, Frau PD Dr. M. Thumshirn,

mit Spezialuntersuchungen weiter

Jetter kommt

wird zusammen mit dem Chefarzt

abklären zu lassen und Indikationen

aus Tübingen

für Viszeralchirurgie das neu gegrün-

zu bestätigen bzw. zu hinterfragen.

(D) und hat

dete Bauchzentrum führen. Die Idee

Das Bauchzentrum soll praktisch

in Freiburg

dieses Zentrums ist, dass sämtliche

tätige Kollegen nicht konkurrenzie-

i.Br. Medizin

Spezialisten für gastrointestinale

ren sondern als Partner für spezielle

studiert. Seine

Erkrankungen auch organisatorisch

Fragestellungen und Probleme da

in einer Einheit zusammengefasst

sein. Zusammen mit PD Dr. Thums-

bildung Innere Medizin bzw.

sind und gemeinsam interdisziplinär

hirn wird nun intensiv am Projekt

Kardiologie absolvierte er auf

die Probleme von Patienten mit

Bauchzentrum «gearbeitet», sodass

verschiedenen Abteilungen des

gastrointestinalen Erkrankungen

wir auf 1. Juni 2012 damit starten

Städtischen Krankenhauses in

beurteilen und behandeln. So sollen

können. Wir sind überzeugt, dass

Friedrichshafen. Seit 2005 ist er

die einzelnen Prozesse während des

dieses zukunftsträchtige Projekt zum

als Oberarzt der Medizinischen

Patientenaufenthalts verbessert und

Vorteil für Patienten, praktizierende

Klinik I im Klinikum Memmingen

die Behandlungsqualität gesteigert

Kollegen und Ärzte in Aus- und Wei-

tätig und seit 2009 als Leitender

werden. Nebst gemeinsamen Visiten

terbildung werden wird sowie die

Notarzt der Stadt Memmingen

und Rapporten wollen wir gemein-

Voraussetzung zur Steigerung der

und Region Unterallgäu. Dr. Jetter

same interdisziplinäre Sprechstunden

Patientenzufriedenheit und Kosten-

wird ab 1. April 2012 als Oberarzt

in Spezialgebieten schaffen (IBD,

kontrolle schafft.

Kardiologie im Claraspital tätig

Reflux, etc.), die es den praktisch

sein.

Prof. Dr. Markus von Flüe

Facharztaus-

PD Dr. med. Miriam Thumshirn PD Dr. med. Miriam Thumshirn ist

Clinic in Roche-

in München aufgewachsen und hat

ster, Minnesota

an der Rheinisch-Westfälischen Tech-

(USA). Die Aus-

nischen Hochschule in Aachen Me-

bildung zur Fach-

dizin studiert und 1988 promoviert.

ärztin für Gas-

Ihre berufliche Laufbahn begann sie

troenterologie

zunächst als Assistenz-

schloss sie am

ärztin und wissenschaftliche Mitar-

Universitätsspital

beiterin der Gastroenterologie am

Zürich ab. 2004 wechselte sie ans

Kantonsspital Liestal. Später war

Claraspital und war in den letzten

sie am Kantonsspital St. Gallen und

drei Jahren Leiterin des Bereichs Gas-

im Universitätsspital Basel tätig. Ein

troenterologie. Seit 1.1.2012 ist PD

Forschungsaufenthalt führte sie

Dr. Thumshirn Chefärztin der Gastro-

zwischen 1995 und 1997 an die GI

enterologie. Sie ist zudem Mitglied

Motility Research Unit der Mayo

der Ethikkommission beider Basel.

Diverses Zuweiserbefragung 2011

Weiterbildung für Ärzte Claraspital/Mehrzweckraum, 5. Stock: Interdisziplinäre Fortbildung am Claraspital Mittwochmorgen 7.45 h (Kaffee ab 7.30 h) Nächste Termine: 14.03.2012: Moderne Antikoagulantien und ihr Einsatz, Frau Dr. M. Ebnöther 25.04.2012: Schulterschmerz – woher und wohin?, Frau Dr. K. Jaeggi 30.05.2012: Dysphagie: Vom Symptom zur Diagnose, Frau PD Dr. M. Thumshirn, Dr. S. Sonnet 27.06.2012: COPD: Therapie-Update, Dr. P. Buser Interdisziplinäres Gastroforum Donnerstag, 17.15–19.00 h, anschliessend Apéro 14.3.12: Multidisziplinäres Management komplexer IBD-Patienten, Frau PD Dr. M. Thumshirn Rapportraum im 1. Stock- Mittelbau: Chirurgisch-onkologisches Tumor-Board Jeden Dienstag und Donnerstag 7.40 – 8.15 h

Das Claraspital hat im September

Die Befragungsergebnisse und vor

2011 eine Zuweiserbefragung mit

allem die offenen Zusatzfragen

der Firma hcri AG (vormals Verein

gaben uns aber auch Hinweise auf

Outcome) durchgeführt und nun die

Verbesserungspotenziale. So konn-

Auswertung erhalten. Wir haben für

ten wir einen Optimierungsbedarf

diese Messung 502 Zuweiser, die

beim Eintrittsprozess sowie beim Be-

Impressum

uns 2010 mindestens zwei Pa-

richtwesen feststellen und werden

tienten stationär zugewiesen haben,

diese Abläufe überprüfen und analy-

angeschrieben und konnten eine

sieren. Das Anliegen vieler Zuweiser

sehr erfreuliche Rücklaufquote von

zu einer elektronischen Anbindung

50% verzeichnen.

wird ebenfalls aufgenommen.

Dem Claraspital wurde eine allge-

An dieser Stelle möchten wir allen

Herausgeber St. Claraspital Kleinriehenstrasse 30 Postfach CH–4016 Basel Telefon ++41 61 685 85 85 Fax ++41 61 691 95 18 scs@claraspital.ch

meine Zufriedenheit von 77.5%

Zuweisern ganz herzlich danken,

sowie eine Zufriedenheit von 85.9%

die sich Zeit zur Beantwortung des

mit der beurteilten Fachabteilung

umfangreichen Fragebogens ge-

ausgestellt. Des Weiteren bescheini-

nommen haben und uns durch ihre

gen uns 75.9% eine gute Behand-

Mitarbeit helfen, unsere Qualität zu

lungsqualität und 79.4% würden

verbessern.

das Spital ihren Angehörigen oder

Dr. Gabriele Hlavacek

Freunden weiterempfehlen.

Leiterin Qualitätsmanagement

Konzeption, Prepress, Fotos Swiss Professional Media AG – Medical Tribune Redaktion thomas.peters@claraspital.ch beatrix.sonderegger@claraspital.ch pgenetzky@medical-tribune.ch Druck Tanner & Bosshardt AG, Basel © Nachdruck nur mit Nennung der Quelle


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