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70 Jahre SVU TONDACH 1947-2017


Leidenschaft verbindet

Auf die nächsten 70 Jahre SV Tondach Gleinstätten! www.tondach.at

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Umschlaggrafik von Alfred Haberl


70 Jahre SVU TONDACH 1947-2017

HERAUSGEBER SVU Tondach Gleinstätten EDITOREN Hans Strohmeier Werner Strohmeier AUTOREN Günther Zwetti Sepp Fleith Herbert Stiegler Alfred Haberl Jürgen Wagenhofer MARKETING Klaus Strohmeier KONZEPT restmuell / Christof Lang DRUCK BGD Beschriftung, Grafik, Druck Obendrauf & Steiner GmbH WERBUNG Gerhard Zirngast Klaus Strohmeier Hans Strohmeier Alois Scherrer Günther Zirngast ©2017 SVU Tondach Gleinstätten


INHALT

70 JAHRE

SVU TONDACH GLEINSTÄTTEN


INHALTSVERZEICHNIS 06 VORWÖRTER

Gerhard Zirngast, Obmann Franz Koller, BGM Hermann Schützenhöfer, LH Wolfgang Bartosch, StFV Stefan Herker, SU Steiermark

12 DIE GOLDENEN JAHRE

Der SVU Tondach Gleinstätten

Dipl.-Ing. (FH) Günther Zwetti

22 EXECUTIVE CREW 207

Wer sich engagiert

24 JUGENDARBEIT

Frühe Sportförderung - Notwendigkeit oder Berechnung

28 FSC BRAND FLECK

Suppencasino - Nach der Kampfmannschaft Herbert Stiegler

30 BRIEF AUS STOCKHOLM

Wie die Gleinstättner das Fußballspielen erfunden haben Jürgen Wagenhofer

35 SVU GESCHICHTE

Hans Strohmeier, Alfred Haberl, Werner Strohmeier, Klaus Strohmeier

BESONDERE BEITRÄGE 12 DIE GOLDENEN JAHRE

Der SVU Gleinstätten Dipl.-Ing. (FH) Günther Zwetti

26 JUGENDTALENT

Karli „Totti“ Sackl

36 ERINNERUNGEN

Kleine Anekdoten Herbert Stiegler

38 ALFRED HABERL

Original-Spieleprotokolle des Schriftführers 1959-1960


Liebe Fans, Gönner und Sponsoren des SVU Tondach Gleinstätten! 70 Jahre SVU Tondach Gleinstätten sind ein Anlass, den es entsprechend zu feiern gilt. Das ist eine 70 – jährige Erfolgsgeschichte, die geprägt ist von vielen tollen Momenten, von unzähligen Highlights in Form heroischer Siege, von tollen sportlichen Erfolgen, von Meistertiteln und von Aufstiegen in höhere Klassen.

Fußball[er]leben Vorwort von Obmann Gerhard Zirngast

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or allem aber ist es die Geschichte eines kleinen, feinen Sportvereins, die maßgeblich von den vielen ehrenamtlichen Helfern, Gönnern und Sponsoren mit geschrieben wurde. Ohne sie wären Erfolge in dieser Form einfach nicht möglich. Ein herzliches Danke an euch alle, ein Danke an alle, die unseren Verein durch ihren Stadionbesuch, ihre großzügigen Beiträge sowie ihr Sponsoring und durch ihre tatkräftige Mithilfe unterstützen! Als Obmann konnte ich knapp vor Ende des Jahres 2010 einen gesunden und

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äußerst erfolgreichen SVU Tondach Gleinstätten am Zenit seiner sportlichen und auch wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit direkt nach dem Aufstieg von der steirischen Landesliga in die Regionalliga Mitte übernehmen und diesen Verein die letzten sieben Jahre ein kleines Stück seines Weges begleiten. In diesem Jahr feierten wir gemeinsam in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Tondachstadion den sensationellen Aufstieg von der höchsten steirischen Spielklasse in die Regionalliga Mitte und durften uns in den kommenden beiden Jahren über tollen Regionalliga–

Fußball in Gleinstätten freuen. Dass Erfolge dieser Dimension schwierig zu prolongieren oder gar noch zu toppen sind, das war bei aller Euphorie bereits damals klar und somit war der Abstieg aus einer aus finanzieller Sicht äußerst schwierigen Regionalliga auch kein wirklicher Beinbruch. Nicht erwartet oder gar geplant war hingegen der erneute Abstieg aus der Landesliga in die Oberliga, bei dem leider ein äußerst unglückliches und wohl nur schwer vorhersehbares Zusammenwirken unterschiedlichster Faktoren den Ausschlag gegeben haben.


Was danach geschah, das lässt sich wohl am besten als Selbstreinigungs- und Reflexionsprozess beschreiben. Wir begannen den Verein, seine Strukturen und seine Ziele zu hinterfragen, mussten trotz des Wissens um dieses Faktum einmal mehr zur Kenntnis nehmen, dass Erfolge dieser Größenordnung alles andere als selbstverständlich und mit Sicherheit keine Selbstläufer sind und befanden nach vielen angeregten Diskussionen, dass es an der Zeit sei, sich neu auszurichten. Der Verein und die Verantwortlichen erkannten, dass es Fehler in der Vergangenheit (gemäß dem Motto „Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“) gegeben hat und dass es an der Zeit wäre, einiges zu verändern. Und so setzte man wieder vermehrt auf Spieler und Betreuer aus der Region, formte eine tolle, charakterstarke und äußerst erfolgreiche Mannschaft, die uns viel Freude bei den Spielen und auch abseits des Rasens bereitet und mit starken Leistungen bereits wieder um den Aufstieg in die Landesliga mitspielt. Man holte altbekannte Gesichter, Experten ihres Fachs, neues, junges Blut sowie qualifizierte und höchst engagierte Jugendtrainer mit an Bord, schloss eine Kooperation mit dem FV Malerbetrieb Haring St. Andrä / Höch, installierte wieder Jugendmannschaften

beginnend bei den Jüngsten in der U7/U8 und konnte mit diesen Initiativen viele Sympathien und viele neue Unterstützer gewinnen. Langfristiges Ziel des SVU Tondach Gleinstätten ist es daher, die Jugendarbeit in Gleinstätten weiter zu forcieren, wieder Jugendmannschaften aller Altersklassen nennen und sich im Bereich der Kampfmannschaft in der höchsten steirischen Klasse, der Landesliga, etablieren zu können. Mittel- und langfristig ist es hingegen ein großes Bestreben des Vereins, auch vermehrt neue Personen in den Verein einzubinden, den Vorstand zu erweitern und zu verjüngen und damit den Prozess der Erneuerung konsequent fortzusetzen. Dass wir das schaffen, davon bin ich überzeugt. Mit dem gleichen Ehrgeiz und der gleichen Euphorie, wie das die Gründungsväter dieses Vereins bereits getan haben und wie wir schon so oft in der Vergangenheit eigentlich für einen kleinen Ort wie Gleinstätten fast Unmögliches doch möglich gemacht und damit der Geschichte des SVG ein weiteres Erfolgskapitel hinzugefügt haben. Auf eine erfolgreiche Zukunft des SVU Tondach Gleinstätten! Mit sportlichen Grüßen Euer Gerhard Zirngast Obmann 7


Fußball war schon immer Faszination – und er wird es auch immer bleiben. Das ist Leidenschaft, das ist Emotion. Reiner Calmund

Leidenschaft Vorwort von Bürgermeister Franz Koller

Diese Leidenschaft für Fußball herrscht beim SVU Tondach Gleinstätten nun schon 70 Jahre lang. Seit der Gründung des Sportvereins Gleinstätten im Jahr 1947 haben sich viele Funktionäre, Sportler, Helferinnen und Helfer in den Dienst des Vereins gestellt und diesen mit viel Idealismus und Einsatz geführt und unterstützt. Herzlichen Dank allen Vereinsmitgliedern, die durch ihren persönlichen, ehrenamtlichen Einsatz für den Fortbestand und die Weiterentwicklung des SVU Tondach Gleinstätten wesentlich Einfluss genommen haben und 8

Verantwortung tragen. Besonders unsere kleinen Kicker und unsere Jugend profitieren schon seit Jahren von der hervorragenden Nachwuchsförderung. Die sportliche Betätigung im Verein gibt ihnen Halt, vermittelt Teamgeist, hält körperlich fit und ist so eine ganz wesentliche Grundlage auf dem Weg in das Erwachsenenleben. Doch der SVU Tondach Gleinstätten fasziniert mit spannenden Spielen Fans aller Altersgruppen und sorgt für Begeisterungsstürme im Stadion. Er ist eine große Bereicherung für die Gemeinde

und verbindet durch den Sport sehr viele Menschen. Für die Zukunft wünsche ich dem SVU Tondach Gleinstätten, mit Präsidenten Franz Oswald und Obmann Gerhard Zirngast an der Spitze, sowie allen Funktionären und Spielern eine weiterhin so positive sportliche Entwicklung, Teamgeist, Freude am Fußball und gratuliere im Namen der Marktgemeinde Gleinstätten herzlich zum 70-jährigen Bestandsjubiläum! Franz Koller Bürgermeister der Marktgemeinde Gleinstätten


Der brasilianische Fußballspieler Pelé sagte einmal: „Ein Leben ohne Fußballspielen kann ich mir gar nicht vorstellen.“ Seit mittlerweile 70 Jahren vereint der SVU Tondach Gleinstätten Fußballbegeisterte in jedem Alter, die sich ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen können.

Zusammenhalt Vorwort von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

Blickt man auf die Anfänge des Vereins zurück, so ist es beeindruckend, wie hervorragend sich dieser Verein weiterentwickelt hat. Das erste Sporthaus war noch ein Holzhaus mit einem Brunnentrog als Waschgelegenheit. Mittlerweile ist ein modernes Sporthaus mit überdachter Tribüne eine komfortable Heimstätte für Mannschaft und Fans. Zahlreiche Meistertitel konnte der SVU Tondach Gleinstätten in verschiedenen Ligen erringen. Erfolge die auf Beständigkeit,

Zusammenhalt und Ausdauer gründen. An dieser Stelle möchte ich mich bei den vielen engagierten Obmännern, Trainern, Spielern, Fans und Verantwortungsträgern der Marktgemeinde Gleinstätten bedanken, die durch ihre Treue und Unterstützung über Jahre diese Erfolge möglich gemacht haben.

Ich wünsche dem SVU Tondach Gleinstätten auch für die kommenden Jahre viel Erfolg, Ausdauer und vor allem viele Tore zu ihren Gunsten. Ein steirisches „Glück auf!“ Hermann Schützenhöfer Landeshauptmann der Steiermark

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Bereits im Jahr 1947 wurde der SV Gleinstätten gegründet und feiert heuer sein bereits 70-jähriges Bestehen. In Gleinstätten blickt man auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Nach vielen Jahren in der niedrigsten steirischen Liga schaffte man in der Saison 1972/73 unter Spielertrainer Franz „Tschamperl“ Brauchart den Aufstieg in die 1. Klasse West B. Das war der Startschuss für sehr erfolgreiche Jahre in Gleinstätten: In der Spielzeit 1977/78 gelang der Aufstieg in die Gebietsliga, sechs Jahre später kletterte man noch eine Stufe höher in die Unterliga. Nach zwölf Saisonen gelang 1995/96 der Aufstieg in die Oberliga, in der man sich in der Saison 2002/03 zum Meister kürte.

Professionalität Vorwort von Dr. Wolfgang Bartosch

Doch der Höhepunkt der Erfolgsgeschichte sollte noch folgen. Mit einem 5:0 Heimsieg gegen den SC Kalsdorf beendete die Kampfmannschaft des SVU Gleinstätten das Spieljahr 2009/10 mit zwei Punkten Vorsprung auf die KSV Amateure auf Platz eins und kürte sich zum Meister der steirischen Landesliga. Aber auch in der Gegenwart ist der SV Gleinstätten erfolgreich. Mit 24 Punkten aus 13 Spielen und dem besten Torverhältnis der gesamten Liga hat man sich im oberen Drittel der Oberliga Mitte West festgesetzt. An der Professionalität der Spieler 10

und Trainer erkennt man die Freude am schönsten Sport der Welt. Ein zentrales Thema in Gleinstätten ist die Nachwuchsförderung. Fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche streifen sich in insgesamt acht Nachwuchsteams Woche für Woche das Trikot über und geben alles für ihren Verein. Da auch für den Steirischen Fußballverband die Nachwuchsarbeit ein wichtiger Punkt ist, möchte ich dem Funktionärsteam rund um Obmann Gerhard Zirngast meinen größten Dank aussprechen. Dass junge, motivierte Fußballbegeisterte ihrem Hobby nachgehen

können und wichtige Werte für ihre weitere Zukunft mitbekommen ist nicht selbstverständlich und benötigt viel Arbeit im Hintergrund. Zum 70. Geburtstag darf ich dem SVU Gleinstätten, rund um Obmann Gerhard Zirngast und seinem Team recht herzlich gratulieren. Für die Zukunft wünsche ich allen Spielern, Funktionären und Fans des SVU Gleinstätten viel sportlichen Erfolg, Gesundheit und weiterhin viel Freude am Fußball. Dr. Wolfgang Bartosch Präsident des Steirischen Fußballverbandes


Als Präsident der SPORTUNION Steiermark freut es mich ganz besonders, dass der SV Union Tondach Gleinstätten im heurigen Jahr sein 70-jähriges Bestandsjubiläum feiert. Dazu möchte ich die herzlichsten Glückwünsche aussprechen.

Idealismus Vorwort von Stefan Herker

Siebzig Jahre SV Union Tondach Gleinstätten heißt siebzig Jahre der Bevölkerung, dabei vor allem den jungen Menschen, eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen, heißt erfreulicherweise siebzig Jahre kontinuierliche Vereinsarbeit und sportliche Erfolge und heißt natürlich auch unzählige Stunden

unentgeltlicher Arbeit von engagierten Funktionären und Helfern. Diesen Menschen, die ihren Verein über all diese Jahre so erfolgreich gestaltet, geführt und betreut haben, möchte ich an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen. Ohne deren zielstrebige Tatkraft und Idealismus wäre es nie

möglich gewesen, den Verein dorthin zu bringen wo er jetzt steht. Ich bin überzeugt, dass unter dieser Führung das Wirken der Funktionäre, Trainer und Sportler auch weiterhin Früchte tragen wird und wünsche dem SV Union Tondach Gleinstätten auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Stefan Herker Präsident der SPORTUNION Steiermark

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Dipl.-Ing. (FH) Günther Zwetti

Der SVU Gleinstätten Die goldenen Jahre Spricht man in Gleinstätten von Fußball und von den goldenen Jahren, dann sind meist der Meistertitel in der steirischen Landesliga 2009/10, das erste Regionalligajahr 2010/11 und die Meistersaison in der Oberliga Mitte/West 2002/03 gemeint.

D

a fallen Namen wie jene der späteren Bundesligaprofis Manuel Prietl, Lukas Waltl, Daniel Rossmann, Peter Kozissnik oder David Poljanec, da erinnert man sich aber auch gerne daran zurück, dass viele Spieler dem SVU Gleinstätten über Jahre hinweg die Treue hielten und daran, dass große Teile der Mannschaft aus Gleinstätten, Pistorf oder aus der näheren Umgebung kamen. Untrennbar verbunden mit den Erfolgen des SVU Tondach sind natürlich die Fa. Tondach Gleinstätten, die Marktgemeinde Gleinstätten, die Raiffeisenbank, GRAWE und Internorm, aber auch viele andere Sponsoren wie etwa Kundlatsch, Spari, Trafik Jauk oder das Autohaus Reiterer, um nur einige von denen zu nennen, die mit ihren großzügigen Beiträgen den Höhenflug des SVG erst ermöglicht haben. Ebenfalls ganz eng mit den Erfolgen des SVU Tondach

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Gleinstätten verbunden sind die Namen Karl Strohmeier, Franz Olbrich, Max Treiber, Johann Poschauko und Anton Genseberger. Doch zurück zu den goldenen Jahren. Der SVG installierte im Jahr 2002 einen Aufsichtsrat und nahm Verhandlungen mit der Gemeinde und mit umliegenden Wirtschaftsbetrieben auf, um die Finanzierung des klar nach außen kommunizierten Projekts “Aufstieg in die Landesliga” abzusichern, dem man laut damaliger Vereinsführung alles unterordnen wollte, um sich erfolgreich gegen die Abwanderung junger Talente zur Wehr zu setzen und um langfristig erfolgreich zu sein. Mit der notwendigen finanziellen Absicherung verstärkte der damalige SL, Anton Genseberger, den ohnehin sehr starken 22 - Mann Kader, in dem sich zu diesem Zeitpunkt bereits 11 äußerst talentierte Eigenbauspieler befanden, noch einmal und stellte Spielertrainer

Vlado Grujic somit eine äußerst schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung, die diesen Vorschuss - Lorbeeren schließlich auch gerecht wurde und sich in eindrucksvoller Manier und mit 15 Punkten Vorsprung (bei einem Torverhältnis von 79:25 aus 25 Spielen) den Titel in der Oberliga Mitte/West holte - der Aufstieg in die Landesliga war geschafft! In diese Zeit fielen eindrucksvolle Kantersiege wie die “Odorjan - Festspiele” gegen Frauental (5 Tore beim 8:0 Sieg), ein 6:0 gegen Andritz, ein 5:0 gegen Eibiswald oder ein 5:1 Sieg gegen den DSC, was die damaligen Verantwortlichen aus Deutschlandsberg dazu veranlasste, auf die große finanzielle Ungleichheit zwischen den beiden Vereinen hinzuweisen und gleichzeitig potentielle Sponsoren und Mitarbeiter aufzufordern mitzuarbeiten und zu unterstützen. Im Jahr 2015 fand man ähnliches - wenn leider auch mit umgekehrten Vorzeichen -


Toni Genseberger

beim SVU Tondach Gleinstätten, während sich der DSC mittlerweile in der Regionalliga etabliert hat und sich angesichts des größten Erfolges in der Vereinsgeschichte im Erfolg sonnt. Im Kader des SVU Tondach Gleinstätten standen in dieser Saison die folgenden Akteure: Barl, Wechtisch, Fuchs, Wallner, Egger, Cvitanovic, Baumann, Fürnschuss, Fürnschuss, Poschauko, Altenstrasser, Rohrer, Ranegger, Schlatzer, Grujic, Odorjan, Zirngast, Hutter (unser langjähriger Kapitän und Leistungsträger wurde in der Saison 2002/03 als “Teambaby” von SV Flavia Solva heimgeholt), Gutschi, Weiss, Ledam, Baranja. In Gleinstätten aber wollte man

Foto: Hans Strohmeier

zu diesem Zeitpunkt noch mehr und stellte daher die Weichen für weitere Erfolge. Mit dem Erfolg, der Euphorie und vielen Helfern im Rücken legte man noch einmal nach, stockte die Mittel noch einmal auf und verstärkte mit dem Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse auch den Kader ein weiteres Mal. Begünstigt wurde dieses Vorhaben gemäß dem Spruch “Des einen Leid, des anderen Freud” durch den Ausstieg von Präsident und Geldgeber Karl Schleich beim damaligen Regionalligisten TuS FC Arnfels, der die Auflösung des Vereins und den Abgang aller Spieler zur Folge hatte. Der SVU Gleinstätten hingegen nützte die Gunst der Stunde und konnte

zahlreiche Leistungsträger aus Arnfels wie etwa den späteren langjährigen Kapitän Gerd Fuchs, Zorislav Zec, Thomas Hack, Christof Koinegg oder Stefan Poschauko nach Gleinstätten lotsen. Langzeit- und Erfolgstrainer Stefan Dörner sowie die sportlichen Leiter Sepp Fleith und in späterer Folge Reinhold Wutte setzten in den kommenden Jahren auf Kontinuität, erweiterten und verstärkten zielgerichtet und wirtschaftlich vernünftig und schafften damit gemeinsam mit der durch Vorstand und Aufsichtsrat bereit gestellten finanziellen Basis die besten Voraussetzungen für die Erfolge der kommenden Jahre. Man konnte sich in den folgenden Jahren daher auch so gut wie immer im ersten Drittel der Tabelle in der steirischen Landesliga festsetzen, feierte tolle Erfolge und schließlich mit einer im Laufe der Jahre gewachsenen Mannschaft in der Saison 2009/10 mit 58 Punkten von denen man fast unglaubliche 38 Punkte aus 15 Spielen im Frühjahr holte - den unerwarteten und absolut nicht erzwungenen Aufstieg in die Regionalliga Mitte unter Trainer Stefan Dörner und dem SL Reinhold Wutte. Im Laufe dieser unglaublich schönen Landesliga - Jahre trugen unter anderem folgende Akteure (und wahrscheinlich noch einige weitere Spieler, die bei dieser Recherche unabsichtlich unter den Tisch gefallen sind und bei denen ich mich an dieser Stelle entschuldigen möchte) das Dress des SVU Tondach Gleinstätten: Zötsch, Fuchs, Ranegger, Hack, Zec, Hutter, Odorjan, Kager, Baumann, Ledam, Pack, Bratic, Sinic, Koinegg, Schatz, Palz, Fridl, Ploschnik, Statthaler, Grill, Gasser, Smajlovic, Bedö, Trummer, Poschauko, Zirngast, Znuderl, Fleith, Prasser, Lanzl, Prietl, 13


Sepp Fleith

Hanschekowitsch, Kleineberg, Stelzl, Poljanec, Reiterer, Hutter, Fürnschuss, Kozissnik, Rossmann, Pronegg K., StrableggLeitner, Kluge, Götz, Schantl, Kothleitner. Als besonders erfreulich kann die Tatsache angesehen werden, dass es mit Manuel Prietl (SV Mattersburg, BL Ö., Arminia Bielefeld, 2. Liga Deutschland), David Poljanec (BW Linz, 1. Liga Ö. Torschützenkönig, Paderborn, 2. Liga Deutschland, Kapfenberger SV, 1. Liga Ö.), Daniel Rossmann, Peter Kozissnik und Lukas Waltl (jeweils Hartberg, 1. Liga Ö.) gleich fünf ehemalige SVG Akteure geschafft haben, im 14

Foto: Hans Strohmeier

Profifußball Fuß zu fassen und dass auch andere Spieler wie etwa Langzeit-Kapitän Kevin Hutter oder der heutige DSC Spielmacher Christian Dengg Angebote einiger namhafter Klubs vorliegen hatten und noch haben. In der Regionalliga erreichte man im Spieljahr 2010/11 schließlich denn hervorragenden 8. Platz, was zur Folge hatte, dass viele Leistungsträger wie Christian Dengg, Christian Kluge (beide SK Sturm), David Poljanec (BW Linz), Daniel Rossmann, Peter Kozissnik (beide Hartberg) und Manuel Prietl (SV Mattersburg) das Interesse anderer Vereine weckten und in weiterer Folge nicht gehalten werden konnten.

Mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte zerfiel eine lange gewachsene und die wahrscheinlich kollektiv aber auch individuell stärkste Mannschaft des SVU Tondach Gleinstätten in ihre Bestandteile, was den Abstieg aus der Regionalliga Mitte nach der Saison 2011/12 als logische Konsequenz dieser vielen Abgänge zur Folge hatte. Der Rest ist jüngere Geschichte und den meisten wohl noch in guter Erinnerung. In der Zeit von 2002 bis 2012 war man gemeinsam mit Regionalliga-“Dinosaurier” SV Allerheiligen das Fußball Aushängeschild der Region, gern gesehener Gast in vielen Stadien und erster Ansprechpartner für Talente aus der Region. Man war zwar bereits mit dem Aufstieg in die Landesliga längst kein Ausbildungsverein mehr, als Sprungbrett jedoch für viele Spieler trotz der doch großen Distanz zur Landeshauptstadt ein Verein erster Wahl. Wie diese Erfolge möglich waren? Da gab es zum einen eine große Anzahl an Jugendlichen, die einfach gerne Fußball spielten. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 gab es im Bezirk Deutschlandsberg 757 Burschen im Alter von 14 Jahren. Nur 10 Jahre später, also 2015, zählte man gerade noch 489. (Quelle: LSR für Steiermark). Zudem gab zu dieser Zeit eine große Anzahl an Talenten aus dem Ort und aus der Region, denen man die Zeit gab, individuell und als Mannschaft zu wachsen. Sie wurden durch starke Nachwuchstrainer des Vereins oder anderer Ausbildungszentren (z.B. in der KSV- oder in der Frank Stronach Akademie) perfekt auf ihre Aufgaben vorbereitet und durch die Arbeit Fußball-affiner Hauptschullehrer wie Franz Koch, Fritz Kern oder Klaus Moser zusätzlich unterstützt.


Zum anderen gab es in dieser Zeit in Gleinstätten eine große Aufbruchsstimmung. Man hatte - quasi mit Ansage - den erstmaligen Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse geschafft, konnte - sicher auch bedingt durch diese Euphorie, durch den damit entstandenen Idealismus und durch den großen Anteil an Spielern aus der Region - auf viele helfende und unterstützende Hände zählen und verfügte dank des somit vorhandenen großen Netzwerks und des großen persönlichen Einsatzes von Anton Genseberger, Karl Strohmeier, Klaus Strohmeier, Johann Strohmeier und einiger anderer über ein ansehnliches Budget, das Landesliga - Fußball auf diesem Niveau in Gleinstätten so erst möglich machte. Dass mit Sepp Fleith und Stefan Dörner in Gleinstätten zwei Personen im sportlichen Bereich das Sagen hatten, die den Fußball und seine Akteure in der Region perfekt kannten, über großes Fach- und langjähriges Trainerwissen verfügten und zudem durch ihre Arbeit im LAZ viele Kontakte und großes Wissen im Nachwuchsbereich aufgebaut hatten, das war mit Sicherheit der letzte noch fehlende, aber wesentliche Stein im damaligen Erfolgsgebilde des SVU Tondach Gleinstätten. Mit diesen Erfolgen kamen schließlich weitere, bestens ausgebildete Spieler zum SV Union Tondach Gleinstätten. Sie hatten Spaß an der Sache, waren meist auch abseits des Platzes gute Freunde und bildeten am Platz eine homogene Einheit. Dass der Grat des Erfolges jedoch ein schmaler ist, das haben die letzten Jahre bewiesen. Kamen mit den ersten Erfolgen trotz der doch großen Entfernung zum “Fußball-Mekka” Graz (hier gibt es die Akademien, hier gibt es mit den UNIs einen großen Pool an bestens ausgebildeten Spielern aus der Steiermark und aus Kärnten, hier gibt es mit Sturm Graz einen Verein aus der höchsten österreichischen Spielklasse) noch viele gute bis sehr gute Spieler nach Gleinstätten, so waren es eben diese Erfolge, die im Endeffekt dazu führten, dass wir heute da stehen, wo wir stehen. Andere Vereine wurden auf Spieler des SVU Tondach Gleinstätten aufmerksam und begannen, ihre Fühler nach den jeweils

besten auszustrecken. Man lockte mit einer höheren Liga, mit besseren Perspektiven, man lockte mit Geld. Beim SVG jedoch erlosch mit den ersten Misserfolgen auch vieles an Euphorie. Vielen fehlte nach dem Abstieg in die Landesliga der noch vor kurzem so ausgeprägt vorhandene Idealismus. Budgetkürzungen, weitere Spielerabgänge (Gräfischer, Koinegg, Filipovic) und ein Höchstmaß an Verletzungspech taten schließlich ihr übriges und katapultierten den SVG innerhalb von vier Saisonen wieder von der dritthöchsten österreichischen Spielklasse in die Oberliga Mitte/West. Kurz, schmerzlos, bitter und doch vermeidbar. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Mitte nach der Saison 2011/12 beendet der SVG die Landesliga-Saison 2013/14 mit Platz vier in der Tabelle, weiß zu diesem Zeitpunkt aber bereits, dass Trainer Udo Kleindienst Gleinstätten in Richtung Allerheiligen verlassen wird. Dass das erst der Anfang einer in Summe unglücklich verlaufenden Transferzeit ist, das ahnen zu diesem Zeitpunkt hingegen noch die wenigsten. David Gräfischer, Christoph Koinegg und auch Christoph Hüttl können nicht gehalten werden und folgen ihrem Trainer zum eben erwähnten Regionalligisten, während man Erik

Stefan Dörner

Foto: Hans Strohmeier

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Franz Olbrich, Karl Strohmeier, Max Treiber

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Foto: Klaus Strohmeier

Kahr ziehen lässt und den Transferpoker um AbwehrBollwerk Ivan Filipovic gegen Unterligist Gabersdorf verliert. Die Neuzugänge des SVU Tondach Gleinstätten können die folgenschweren Abgänge dieser Routiniers leider nicht annähernd kompensieren, was sich im Endeffekt gemeinsam mit vielen anderen Faktoren in rekordverdächtigen 78 (!) Gegentreffern zu Buche schlägt. Erschwerend kommt schließlich hinzu, dass einige Schlüsselspieler ihrem Team nicht in der erwarteten Form helfen können, da sie verletzt sind, sich aufgrund langwieriger Verletzungen nicht im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte befinden, (zu) oft gesperrt sind oder aber die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. Dass in der entscheidenden Phase der Meisterschaft mit Markus Heil, Jakob Kicker, Jan Orend und Markus Reinegger gleich vier(!) wichtige Spieler aufgrund schwerer Verletzungen die Meisterschaft frühzeitig beenden müssen, damit Torhüter Stefan Schwarzl nach mehr als 18 Monaten Pause zu einem KurzComeback “verhelfen” und dass zu allem Überdruss auch noch große Stützen wie Kapitän Hannes Plieschnegger oder Igor Hajduk lange Zeit verletzt ausfallen, das kann man in dieser Saison wohl nur mehr als Tüpfelchen auf dem i und als einen weiteren - schon etwas größeren - Mosaikstein betrachten. Und so erzielt der SVU Tondach Gleinstätten zwar mit 63 Toren (davon jeweils 15 von den beiden besten Torschützen, Markus Ostermann und Markus Reinegger) in dieser Saison fast gleich viele Treffer wie beim Aufstieg in die Regionalliga in der Saison 2009/10 (Torverhältnis von 67:33) und damit so viele wie fast nie in den vergangenen, weit erfolgreicheren 12 Jahren,

diese unglaubliche Anzahl an Gegentreffern ist jedoch ebenfalls einsamer Rekord in den Geschichtsbüchern des SVG und im Mittel das Doppelte (!) an Toren, das der SVG seit 2002 an Treffern pro Saison erhalten hat. “Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive die Meisterschaft.” Ein Satz, den man in Gleinstätten spätestens nach dieser unglaublichen Saison wohl bedingungslos unterschrieben hätte. Hier hätte man - doch auch das ist im Nachhinein natürlich leicht gesagt - wohl bereits im Winter reagieren und für Verstärkung in der Defensive sorgen müssen. Da man sich jedoch mit 21 Punkten in (falscher) Sicherheit wähnte, sorgten auch die 34 Gegentore in der Hinrunde für nur wenig Sorgenfalten. Allerdings konnte zu diesem Zeitpunkt auch noch niemand ahnen, welche Verletzungen die Rückrunde mit sich bringen würde und dass man im Frühjahr aus 15 Spielen nur ganze zehn Punkte (bei weiteren 44 Gegentreffern) ins Trockene bringen würde. Klar ist: In der Saison 2014/15 hat definitiv viel, um nicht zu sagen alles, zusammengespielt. Unser damaliger SL, Franz Repolust hat trotz limitierter budgetärer Mittel das Beste aus der schwierigen Situation gemacht, hat - fast im Alleingang und ehrenamtlich einen guten, schlagkräftigen Kader zusammengestellt, der zwar nicht die Qualität und leider aufgrund finanzieller Restriktionen auch nicht die Breite hatte, ernsthaft um den Titel mitzuspielen, als Abstiegskandidat hätte uns vor dieser Saison allerdings wohl auch niemand gehandelt. Was zu diesem Zeitpunkt in Gleinstätten zusätzlich fehlte und als erschwerend dazu kam, das war ein klares Bekenntnis zum Fußball auf hohem (Landesliga-) Niveau. Denn eins ist klar: 17


Fußball auf diesem Niveau ist - auch wenn das aufgrund der goldenen Jahre gerne vergessen wird und so mancher hier in Gleinstätten Regional-, Landes- oder wie jetzt Oberligafußball mittlerweile als (falsche) Selbstverständlichkeit sieht - kein Selbstläufer. Was es zu diesem Zeitpunkt aber auch bereits die Jahre davor daher gebraucht hätte, das war ein Team rund um die Mannschaft. Keine kleine Schar an unermüdlichen Einzelkämpfern, an Heinzelmännchen, die allen Unkenrufen zum Trotz täglich Stunden am Fußballplatz verbrachten und fernab jeglicher Scheinwerfer ehrenamtlich für den Verein agierten. Was es gebraucht hätte, das wäre ein großes Team, das wären viele echte Teamplayer gewesen, die auch bereit gewesen wären, zumindest kleine Teile ihrer Freizeit für den SVU Tondach Gleinstätten zu opfern. Hier herrschte zu diesem Zeitpunkt in Gleinstätten leider Stillstand, sieht man von einer Handvoll Idealisten ab, die bereit waren und es noch sind, mehr oder minder große Teile ihrer Freizeit dem Verein zur Verfügung zu stellen, die bereit waren und die es noch sind, den Verein auch finanziell entsprechend zu unterstützen. Vieles um nicht zu sagen alles im Amateurfußball war und ist auf Ehrenamtlichkeit aufgebaut, darauf, dass es Personen gibt, die offizielle Funktionen in einem

Dr. Günther Strohmeier

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Verein und die damit verbundenen Aufgaben und Verantwortung übernehmen. Und so kam es am Ende der Saison 2014/15 wie es kommen musste. Nach einer Saison, die einfach alles zu bieten hatte: Angefangen bei erhaltenen Phantomtoren, unzähligen (erzielten) Aluminiumtreffern, über unterirdisch schlechte Mannschafts- und Schiedsrichterleistungen, über heroische Siege, souverän geleitete tolle Spiele auf höchstem Landesliganiveau und spielerische Glanzlichter, über sinnfreie und folgenschwere Karten, über mannschaftlich geschlossen starke Leistungen, kollektive Totalaussetzer, bis hin zu schwersten Verletzungen, einem nervlich grenzwertigen Saisonfinale und dem abschließenden Abstieg in die Oberliga. Nichts für schwache Nerven und nichts, was das Gros der langjährigen Fans in dieser Form schon einmal erlebt hätte. Bitter, traurig. Aber Realität. Die Gründe für den Abstieg sind vielschichtig, aber leicht erklärt. Viele kleine Mosaiksteinchen fügten sich in diesem Seuchenjahr leider so zusammen, dass man unter dem Strich zur Erkenntnis gelangen muss, dass der Abstieg das leider einzig Logische in diesem Szenario sein konnte. Eine Erkenntnis, die leider zu spät kam, die zu Beginn der Saison so mit Sicherheit nicht vorhersehbar war, die man - retrospektiv betrachtet - aber wohl genauso unterschreiben kann. Doch der Verein leckte seine Wunden und setzte nach einer kurzen Phase kollektiver Frustration im Laufe der Oberliga-Saison 2015/16 schließlich alle Hebel in Bewegung, um diesen klar erkennbaren Abwärtstrend zu stoppen und wieder zu neuen Höhenflügen anzusetzen. Mit der einstimmigen Entscheidung des Vorstandes und mit den Stimmen aus dem erweiterten Umfeld des SVU Tondach Gleinstätten wurde beschlossen, in Zukunft wieder einen gemeinsamen Gleinstättner Weg zu gehen und damit vermehrt auf Spieler und Funktionäre aus der Region sowie auf eine Ausbildung der eigenen Jugend zu setzen. Mit Günter Zirngast (sportlicher Leiter) und Gerhard Zirngast jun. (sportlicher Leiter Stv.) holte man zwei gute Bekannte und Kenner des steirischen Amateurfußballs ins Boot, die sich in Zukunft gemeinsam mit einem weiteren, echten Experten auf diesem Gebiet, mit Sepp Fleith (Scouting / Sportliche Leitung Nachwuchs), um die sportlichen Belange des SVU Tondach Gleinstätten kümmern werden. Alois Genseberger (Leiter Infrastruktur / Stadionverwaltung / Jugend), der bereits äußerst konstruktive Gespräche mit den sportlich begeisterten Direktoren der Gleinstättner Schulen,


Hans Poschauko

Foto: Hans Strohmeier

mit Direktor Josef Maurer und mit Direktor Christian Lind, geführt hatte und der sehr zuversichtlich ist, dass es hier zu einer intensiven Zusammenarbeit mit den Schulen kommen kann, kam gleich wie Walter Schmid jun. ebenfalls neu ins Team und rückte gemeinsam mit Rene Nauschnegg (wirtschaftliche Leitung) sowie Günther Zwetti (Medien / Presse) in den Beirat des Vereins auf, was den Personenkreis ehrenamtlicher Mitarbeiter noch stärker erweiterte. Doch schauen wir noch einmal kurz zurück. Sieht man sich nämlich die jüngere Vergangenheit des SVU Tondach Gleinstätten genauer an, so kommt man bei objektiver Betrachtung zum Schluss, dass sportliche Abstiege die unter diesen Voraussetzungen leider einzige logische Konsequenz sein konnten. Man hat sich - mit teilweise vernünftig klingenden Argumenten, in Summe jedoch leider grundfalsch vor vielen Jahren in Gleinstätten entschieden, nicht noch weiter in eine definitiv kosten- und zeitintensive Jugendarbeit zu investieren, sondern vielmehr auf die Erfolge der Vergangenheit und auf den damals hervorragenden Ruf des Vereins zu setzen. Im falschen Glauben, mit dieser völlig geänderten

Strategie auch in Zukunft viele (in diversen Akademien bestens ausgebildete) Spieler animieren zu können, für den SVU Tondach Gleinstätten aufzulaufen, und gleichzeitig viele Fans ins neu renovierte Stadion locken zu können, wurden Kooperationen mit umliegenden Vereinen geschlossen, gleichzeitig aber die Jugendarbeit und damit die Identifikation mit dem Verein fast vollständig ausgelagert bzw. zum Erliegen gebracht. Die Folge dieser retrospektiv gesehenen leider völlig falschen Entscheidung war, dass sich viele ehrenamtliche Unterstützer, die natürlich zu großen Teilen im Umfeld von Spielern aus Kampf- und Nachwuchsmannschaften zu finden waren, nach und nach zurückzogen, bis man mit Franz Repolust schließlich einen einzigen (ebenfalls ehrenamtlichen) Hauptverantwortlichen fand, der gemeinsam mit den verbliebenen Vorstandsmitgliedern versuchte, den Betrieb am Laufen zu halten und damit etwas aufrecht zu erhalten, das so wohl nicht mehr aufrecht zu erhalten war. Ein deutlich geringeres Budget aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation in ganz Österreich, ausbleibende Fans, fehlendes Interesse und eine fast vollständig fehlende Identifikation mit der Mannschaft, geringere Attraktivität aufgrund ausbleibender Erfolge (ja, das ist leider ein Teufelskreis) und natürlich auch die damit verbundenen gesunkenen Einnahmen aus Sponsoring und Heimspielen setzten schließlich eine schwer aufzuhaltende Abwärtsspirale in Gang und sorgten dafür, dass der SVU Tondach Gleinstätten innerhalb weniger Jahre den bitteren Gang von der Regional- in die Oberliga antreten musste. In der Frage, ob es vermeidbar gewesen wäre, scheiden sich heute die Geister. Freilich, einiges hätte man sicher anders machen können. Ob Regionalligafußball in einem beschaulichen Örtchen wie Gleinstätten allerdings auf Dauer finanzierbar und sinnvoll gewesen wäre, das ist eine Frage, die sich angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage eines Großteils aller Vereine wohl von selbst beantwortet. Da Fußball in Gleinstätten aber eine lange Tradition hat und es hinter den Kulissen doch einige Personen gibt, die ein ehrliches Interesse daran haben, diesem Sport auch in unserem kleinen Ort eine entsprechend attraktive Außenwirkung zu verleihen, setzten sich diese bereits im Frühjahr 2015 zum ersten Mal zusammen und berieten, wie, ob, mit wem und unter welchen Voraussetzungen es möglich wäre, das Ruder doch noch herumzureißen und wieder einen Aufwärtstrend einzuleiten. Als Resultat dieser intensiven Beratungen 19


wurden eine Vielzahl an Maßnahmen und Ideen beschlossen und diese gemeinsam mit neuen Gesichtern und Verantwortlichen der Öffentlichkeit schließlich im November 2015 im Rahmen einer Aussendung präsentiert. Das Ergebnis ist bekannt und mittlerweile selbst Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte, die zwar noch ganz am Anfang steht, die aber bereits jetzt dem SVU Tondach Gleinstätten wieder eine breite Zustimmung in der Öffentlichkeit gebracht und die es sich zum Ziel gesetzt hat, noch viele erfolgreiche Kapitel über attraktiven Oberliga- und vielleicht bereits in absehbarer Zeit sogar wieder Landesligafußball hinzugefügt zu bekommen. Doch kommen wir zurück zum Hier und Jetzt, zurück ins Jahr 2017 und zur Meisterschaft der Oberliga Mitte / West in der Saison 2016/17. Oder nein, starten wir aus Gründen der Vollständigkeit und als Erklärungsversuch vielleicht im Jahr eins nach dem Abstieg aus der Landeliga: Nach vielen Jahren attraktiven Landesliga- und teilweise sogar Regionalligafußballs musste der SVU Tondach Gleinstätten in der Saison 2015/16 kleinere Brötchen backen und bei der Zusammenstellung einer fast neuen Mannschaft für die Oberliga zur Kenntnis nehmen, dass dieses Unterfangen alles andere

Hans Strohmeier

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Foto: Archiv

als einfach ist bzw. war. Zahlreiche Abgänge von Stammspielern aufgrund des Abstiegs, die damit verbundene Sogwirkung auf Mitspieler, ein enges zeitliches Korsett als Folge der erst sehr späten Entscheidung bezüglich des Abstiegs und natürlich erneute finanzielle Abstriche sowie die aus Spielersicht geringere Attraktivität dieser Liga gegenüber der Landesliga führten dazu, dass Franz Repolust viele Absagen hinnehmen musste und im Endeffekt wesentlich mehr als erwartet zu tun hatte, um zu Beginn der Meisterschaft eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine gestellt zu haben. Umso erstaunlicher und natürlich sehr erfreulich war es, dass dieser “zusammengewürfelte Haufen” (O-Ton eines langjährigen Fans) es schaffte, für einige Highlights speziell im eigenen Stadion (ein 2:0 Derby Sieg gegen damals sehr siegessichere Großkleiner vor fast genau einem Jahr oder der heroische 3:2 Heimsieg gegen den damals haushohen Favoriten Köflach) zu sorgen und sich allen Unkenrufen zum Trotz relativ bald aller Abstiegssorgen entledigen konnte. Da man in dieser Saison aufgrund der eben genannten Gründe allerdings primär auf Spieler und Trainer aus dem (benachbarten) Ausland setzen musste und die regionale Komponente bei der Spielerauswahl so gut wie unberücksichtigt blieb, ließ die Identifikation der Fans mit der Mannschaft leider noch weiter nach und führte im Endeffekt dazu, dass viele Spiele trotz spielerisch ansprechender Leistung vor recht trister Kulisse ausgetragen werden mussten. Die neue sportliche Leitung rund um Günter Zirngast, Sepp Fleith, Gerhard Zirngast jun.,Obmann Gerhard Zirngast, Kassier Alois Scherrer sowie unsere beiden langjährigen und mittlerweile unentbehrlichen Vereinsstützen Klaus Strohmeier und Johann Strohmeier, erkannten dieses Dilemma bereits vor einiger Zeit und begannen daher bereits früh, dieser Negativentwicklung entgegen zu wirken und an einer soliden Basis, an neuen Strukturen sowie an einem neuen Kader für die Saison 2016/17 zu arbeiten und erste Gespräche mit potentiellen Neuzugängen zu führen. Mit der Verpflichtung von Neo-Kapitän, Leitfigur und Abwehrbollwerk Bernd Hold gelang dem Verein neben der Heimholung unseres Defensivallrounders David Fleith wohl der Coup des Winters 2015/16 und die harte Arbeit der Beteiligten trug erstmals Früchte, die sich in einer deutlich verbesserten Abwehrleistung zu Buche schlug. Es folgten intensive Monate der Restrukturierung, der Ideenfindung und -umsetzung. Und so ließ man den Worten Taten folgen, startete Initiativen wie


jene der neuen Jugendarbeit, füllte sie mit Leben und erstickte somit die Zurufe vieler Zweifler, die trotz der vielen neuen Köpfe nach wie vor von Lippenbekenntnissen und hohlen Phrasen sprachen, von Anfang an im Keim. David Fleith, der mit seiner Vielzahl an guten Spielerkontakten und einem großen Netzwerk einen maßgeblichen Anteil an den tollen Transfers dieses Sommers hatte, erklärte sich neben seinen Aufgaben als Spieler der Kampfmannschaft bereit, in Zukunft als Jugendleiter für den SVU Tondach Gleinstätten tätig zu sein und gemeinsam mit Bernd Fürnschuß, Christian Traussnigg und Alfred Hermann die fußballerische Entwicklung unseres Nachwuchses in einer Kooperation mit St. Andrä bestmöglich voranzutreiben. Wichtige Spieler sowie unser langjähriger Masseur Miha Mihalic verlängerten angesichts der vielen positiven Veränderungen und des entsprechenden Ausblicks ihre Verträge und durften sich über starke Neuzugänge im Team freuen. Mit Jochen Zadravec holte man einen jungen Trainer aus der näheren Umgebung nach Gleinstätten, dem man die Leidenschaft bei jedem Training und in jedem Spiel anmerkt. “Gekommen um zu siegen”, das ist wohl die Devise, unter der er seine Spieler fast täglich bei bestens durchdachten Trainings- und Spieleinheiten schwitzen lässt. Unter seiner Leitung scheint die Unsitte der Gruppenbildung innerhalb der Mannschaft der Vergangenheit anzugehören und man merkt, dass da Teamkollegen, dass da Freunde am Platz stehen, dass alle Spieler mitziehen und dass da ein unbändiger Wille vorhanden ist, besser zu werden und Spiele zu gewinnen. Er stärkt mit seiner Forderung nach einem mannschaftlich geschlossenen Auftreten den Zusammenhalt im Team, stellt das Wir - Gefühl und das “Gemeinsam zum Sieg” über alles und sorgt mit seinen Forderungen an das Team für gemeinsamen Torjubel, für Spielfreude und -eifer, für großen Einsatz und für einen belebenden Konkurrenzkampf in einer homogenen Truppe mit individuell starken Einzelspielern. Und erreicht hat man damit bereits jetzt, Ende März 2017, sehr vieles: Man hat viele Sympathien gewonnen, hat für wesentlich mehr Identifikation mit dem Verein gesorgt und ist mit gerade einmal zwei Punkten Rückstand und Platz 2 aktuell erster Verfolger des großen Favoriten GAK. Man sieht also, es hat sich einiges in Gleinstätten getan. Eigentlich sogar sehr viel, vor allem aber hat man den Weg zurück wieder gefunden. Den Weg zu einer Lösung, in der man sich ganz bewusst breit aufzustellen versucht, wo man versucht, heimische Experten, Idealisten, Heinzelmännchen, Fans, Eltern und Kinder mit an Bord zu holen und wo man versucht, auf diesem Weg und gemeinsam die Trendwende zu schaffen. Dass

Klaus Strohmeier

Foto: (r)restmuell

alle diese Änderungen natürlich Zeit brauchen, um ganzheitliche positive Veränderungen im Verein zu bewirken, das ist klar. Und so möchten wir an dieser Stelle auch alle Fans, Spieler und Gönner bitten, nach wie vor Zeit und Geduld aufzubringen. Viel Zeit, um - ausgestattet mit Visionen, tollen Nachwuchstrainern und ersten jungen Spielern wieder eine nachhaltige Jugendarbeit aufzubauen, Zeit, den regionalen, den Gleinstätter Weg zu gehen, Zeit, um Partnerschaften zu stärken und neue Kooperationen einzugehen und Zeit, Fehler und Versäumnisse aus der Vergangenheit wieder gut zu machen und auch die Zeit, um als Mannschaft und als Verein zu reifen. Wo es hingeht, das ist klar: Der SVU Tondach Gleinstätten möchte sich selbst die Zeit geben, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und wieder ein Aushängeschild der Region zu werden. Als sympathischer, offener, fairer und erfolgreicher Verein, der für seinen attraktiven Fußball und für ein ebensolches Umfeld bekannt ist. Geben Sie uns die Zeit, diese Vorhaben umzusetzen und unterstützen Sie uns mit Ihrem Stadionbesuch, mit Ihrer Mitarbeit oder damit, Ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, im Nachwuchs des SVU Tondach Gleinstätten zu spielen. David Fleith 06647661144 - freut sich auf Ihren Anruf oder darauf, dass Sie mit Ihren Kindern ganz einfach bei einem Training vorbeischauen! 21


Executive Crew 2017 Wer sich engagiert … Strohmeier Klaus Strohmeier Johann Rebentisch Niels Strohmeier Werner

Organisation Organisation Organisation Organisation

Strohmeier Johann

Vereinsstatistik

Fleith Sepp

Scouting

Fleith David Fürnschuss Bernd Hermann Alfred jun. Traussnigg Christian Schmid Walter jun.

Nachwuchsabteilung Nachwuchsabteilung Nachwuchsabteilung Nachwuchsabteilung Nachwuchsabteilung

Zwetti Günther Strohmeier Klaus Schneeberger Ernst Lang Christof

Medien / Presse Medien / Presse Medien / Presse Medien / Presse

Wippel Fritz Gollob Manfred

Platzwart Platzwart

Gerngross Maria Gerngross Anton Fürnschuss Ingrid

Haus- / Zeugwartin Haus- / Zeugwart Haus- / Zeugwartin

Peklar Alois Hutter Franz Poschauko Johann Strohmeier Karl Kumpusch Franz Stelzl Karl

Instandhaltung Instandhaltung Instandhaltung Instandhaltung Instandhaltung Instandhaltung

Strohmeier Johann Stiegler Herbert

Platzsprecher Platzsprecher

Reiterer Günther

Platzkassier

Stani Manfred Gerngross Anton Watz Günther Harrich Erich Zirngast Günter Reitterer Manfred Fürnschuss Karl Gollob Manfred Wippel Friedrich Hermann Alfred Strohmeier Thomas Kiefer Günther Rohrer Martin

Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner Ordner

Nauschnegg Rene Nauschnegg Richard

Sanitäter Sanitäter

Dr. Strohmeier Günther Vereinsarzt Dr. Strohmeier Matthias Vereinsarzt Miha Mihalic

Physiotherapeut

Muskatelz Nicolas

Spielerwechsel

Gerngross Eva-Maria Kantine Weber Inge Kantine Kahr Margit Kantine Stani Ilse Kantine Zirngast Rosi Kantine Zirngast Barbara Kantine Zitz Franz Gerngross Maria Muskatelz Edith Strohmeier Eva Zirngast Sonja Scherrer Michaela

… macht unsere Gesellschaft besser 22

Grillstand Grillstand Grillstand Grillstand Grillstand Grillstand


2017 Oberliga

3. Reihe: Sportl. Leiterstellv. Zirngast Gerhard jun., Obmann Zirngast Gerhard, Schriftführer Strohmeier Klaus, Schlögl, Krizanac, Debelak, Zajc, Kassierstellv. Reiterer Günther, Obmannstellvertreter Strohmeier Johann 2. Reihe: Tormanntrainer Lukan, Kassier Scherrer, Sportl. Leiter Zirngast Günter, Draschl, Avgustin, Hold, Vracko, Schantl, Krainer, Schriftführerstv. Zirngast Sonja, Trainer Zadravec Jochen 1. Reihe: Divjak, Fleith, Merschak, Jos, Hüttl, Anhell, Traussnigg, Kogoj

Vorstand extra honorem

Strohmeier Klaus, Zirngast Sonja, Zirngast Gerhard, Strohmeier Johann, Scherrer Alois, Reiterer Günther, Zirngast Gerhard jun., Zirngast Günther

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Jugendarbeit Frühe Sportförderung - Notwendigkeit oder Berechnung?

E

in kurzer Rückblick in die Kindheit vieler international erfolgreicher Spieler zeigt bei fast allen Akteuren eine auffallende Gemeinsamkeit: Sie alle „entstammen“ den Kaderschmieden diverser Fußballvereine, die auf diese Weise bereits sehr früh vorhandenes Talent fördern und den talentierten Nachwuchs so langsam aber sicher an die Kampfmannschaften heranführen. Bayern München, Borussia Dortmund, der FC Barcelona, Real Madrid oder Ajax Amsterdam sind nur einige wenige jener internationalen Spitzenclubs, die eine Notwendigkeit der frühen Förderung bereits vor langer Zeit erkannt und entsprechende Leistungszentren errichtet haben. Selbstredend, dass auch Österreich bereits seit vielen 24

Dipl.-Ing. (FH) Günther Zwetti

Jahren auf dieses Konzept setzt und nicht zuletzt aufgrund dieser Ausbildungsoffensive große und weltweit beachtete Erfolge bei internationalen Jugendturnieren erreichen konnte. Und so wurden speziell in und um größere Städte über die letzten Jahrzehnte hinweg namhafte Ausbildungszentren errichtet, wo Jugendliche unter der Anleitung professioneller Trainer erfolgreich an den Leistungssport herangeführt wurden und werden. Ein deutlicher Rückgang bei den Geburtenzahlen sowie ein ebenso deutlicher Zuwachs an alternativen Freizeitaangeboten für Kinder und Jugendlichen führte speziell bei vielen kleineren Vereinen des primär ländlichen Raumes allerdings dazu, dass bei diesen über die letzten Jahre hinweg die Anzahl sogenannter „Eigenbauspieler“ immer weiter

sank. Das wiederum hatte zur Folge, dass viele Vereine, unter denen leider auch der SVU Tondach Gleinstätten zu finden ist, die aufwandsintensive Nachwuchsarbeit stark vernachlässigten und stattdessen im Bereich der Kampfmannschaft auf bestens ausgebildete Spieler aus den Akademien (AKA Sturm, KSV, GAK) oder dem benachbarten Ausland setzten. Wie groß die negative Auswirkung dieser im Nachhinein als grundfalsch erkannten Entscheidung jedoch war, das stellte sich leider erst Jahre später heraus, hatte man doch in einem beschaulichen Ort wie Gleinstätten als Fußballverein nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Nachwuchsarbeit leider in vielerlei Hinsicht den Draht zu den Menschen dieser Gemeinde


verloren. Doch man zeigte Einsicht, erkannte, wie schwer dieser Fehler wog, erkannte, dass es immer mehr Gleinstätter Fans schwer fiel, sich mit diesem Verein zu identifizieren oder gar mitzuarbeiten und begann korrigierend einzugreifen. Der SVG stellte sich mit Ende des Jahres 2015 in vielen Bereichen neu auf, erweiterte den Vorstand, verteilte die Zuständigkeiten und die Lasten auf mehrere Schultern und schaffte so die große Wende. Im Bereich der Kampfmannschaft setzte man wieder auf Spieler aus der näheren Umgebung, schaffte es, innerhalb kurzer Zeit, eine junge, äußerst sympathische und außerdem noch sehr erfolgreiche Mannschaft „aus dem Hut zu zaubern“ und konnte in weiterer Folge auch David Fleith als neuen Jugendleiter gewinnen. Durch die Gründung einer Spielgemeinschaft mit dem FV Malerbetrieb Haring St. Andrä in der Altersklasse U7/ U8 in der Saison 2016/17 konnte man viele weitere junge Trainer davon überzeugen, aktiv an der Neugestaltung und an der Ausbildung junger Fußballbegeisterter mitzuwirken.

Aktuell umfassen diese beiden Jahrgänge bereits mehr als 35 junge Spieler, die von den beiden Jugendleitern David Fleith und Markus Gsellmann sowie den

Trainern Bernd Fürnschuß, Wilfried Adam, Alfred Hermann, Hans-Jürgen Kraner und Christian Traussnigg trainiert und zu den Turnieren begleitet werden. Die beiden Vereine und die handelnden Akteure arbeiten im Rahmen dieser Kooperation sehr eng zusammen und zeigen sich äußerst bemüht, eine nachhaltige Jugendabteilung für beide Fußballklubs aufzubauen und so in weiterer Folge auch das Vereinsleben beider Klubs weiter zu beleben. Und während unsere Jugend von Training zu

Training zahlenmäßig zulegt und man daher zuletzt bei den ersten Freilufttrainings-einheiten dieses Jahres in den abschließenden Trainingsspielen bereits auf zwei Plätzen mit insgesamt vier Mannschaften spielen musste, konnte man in den letzten Turnieren der abgelaufenen Hallensaison auch bereits die ersten Früchte ernten: So konnten von Spielern, Trainern, Eltern und Fans schöne Tore, tolle Ergebnisse und sogar der erste Turniersieg seit der Neugründung der Jugend beim U7 Turnier in Großklein gefeiert werden. Und wenn du oder deine Eltern jetzt vielleicht Lust bekommen haben solltet, auch einmal reinzuschnuppern, bei uns mitzuspielen oder sich in anderer Form in der Verein einzubringen, dann seid ihr selbstverständlich herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und sich das Ganze unverbindlich anzusehen. Termine und Telefonnummern findet ihr auf der Homepage oder auf den Facebook-Seiten. Doch Vorsicht: Wenn das Fußballvirus einen erst einmal gepackt hat, dann lässt es auch nur ganz, ganz schwer wieder los!

Steirischer Meister U16 2014

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Karli „Totti“ Sackl - Sieger im Endbewerb des SportgummiWunderteams 2008 Die Fachjury um Thomas Janeschitz und Robert Mählich entschied sich einstimmig für den zwölfjährigen Gleinstättner Karli Sackl, der durch konstante Leistungen quer durch alle Übungen überzeugte. Die Jungfußballer mussten sowohl durch ihr fußballerisches Können überzeugen, als auch in einem Interview ihren Mann stellen.

Jugend Geschichte Im Jubiläumsjahr 1997 konnte der SV Union Ziegelwerke Gleinstätten auf acht Nachwuchsmannschaften aus verschiedenen Altersklassen verweisen. Als Jugendleiter fungierten Ledam Gerhard und Poschauko Horst. U 8/1 U 8/2 U 10 U 12/1 U 12/2 U14 U 16 U20

Fürnschuß Josef Ehmann Erwin Stelzl Herbert Fleith Sepp Spath-Dreyer lngo Fürnschuß Horst Sakelschegg Heinz Legat Andreas

Gebiet - West Gebiet - West Gebiet - West Steirische U 12 Landesliga Gebiet - West Gebiet - West Steirische U 16 Landesliga Oberliga U 20

Dank an alle Eltern, Trainer, Funtionäre, Betreuer und Sponsoren, die sich engagieren. Bilanz 1967/68 1970/71 1975/76 1983/84 1985/86 1991/92 1991/92 1991/92

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Junioren-Meister Junioren-Meister U 15-Meister U 20-Meister U 14-Meister U 8 - Meister U 10-Meister U 12-Meister

1993/94 1994/95 1994/95 1994/95 1995/96 1995/96 1995/96 ...

U 10-Meister U 8 - Meister U 10-Meister U 14-Meister U 10-Meister U 12-Meister U 16-Meister


Unsere Nachwuchsmannschaften 1997

Trainer U 8-1 FĂźrnschuĂ&#x; Josef 1997

U 12 / 1 Trainer Fleith Sepp 1997

U8-2 Trainer Erwin Ehmann 1997

Volksschulcup Stiegler Herbert 1995

U 10 Trainer Stelzl Herbert 1997

U 16 Trainer Sackelschegg Heinz 1997

U 12/2 Trainer Spath-Dreyer Ingo 1997

U 16 / 2000 27


Herbert Stiegler

Ein Ende unserer fußballerischen Tätigkeit ist beileibe noch nicht abzusehen, denn beim FSC Brand gibt es laut Definition des Gründungsmitgliedes Luis Peklar „kein Aufhören, nur ein Wegsterben!“

FSC BrandFleck SUPPENCASINO

S

chon längere Zeit bestand ein aus ehemaligen Gleinstättner Vereinsspielern zusammengesetztes “Altherrenteam”, das gelegentlich mehr oder minder erfolgreich in Erscheinung trat. Da sich dieses sogenannte “Altherrenteam” aus jungen, feschen Burschen zusammensetzte, wurde die Bezeichnung als diskriminierend angesehen. Als auch noch Walter Brand, seines Zeichens einstiger grimmiger Gleinstaätter Abwehrrecke, seine Sponsorentätigkeit zusagte und eine Garnitur Dressen spendierte, wurde Anfang August 1980 der Stamtischklub “FSC-Stammtisch Brand” geboren. Als Geburtshelfer betätigten sich: Brauchart Franz Felber Gottfried

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Fürnschuß Josef Heinrich Josef Hutter Franz Korp Josef Kumpusch August Lang Christof Ledam Gerhard Mörth Karl Olejnik Rudolf Peklar Aois Reiterer Werner Resch Johann Sackl August Stiegler Herbert Stiegler Josef Strohmeier Günther Weyrer Kurt Widmann Martin Im Laufe der Jahrzehnte wurden Dressen von der Raiffeisenbank Gleinstätten, vom Autohaus Reiterer aus St. Martin, sowie von unserem „Reisetransporteur“, der Firma Koller angekauft. Solchermaßen gut bedresst, führten uns tolle Reisen in

alle Bundesländer, sogar elf (!) Auslandsreisen waren dabei. Immer wurde auch ein Fußballspiel ausgetragen, wobei dem geselligen Aspekt des Hobbyfußballspieles genügend Rechnung getragen wurde. Reisen nach Deutschland, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Italien, sogar nach Dänemark waren darunter, Gegeneinladungen folgten. So durften wir Mannschaften aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, Italien und sogar aus Dänemark im Tondachstadion begrüßen und anschließend im Gasthaus Brand oder bei einem unserer tollen Buschenschänken „begießen“. Von 1982 bis 1982 spielten wir im Grenzlandcup mit, zu dessen Gründungsmitgliedern wir zählten. In dieser Zeit gelangen uns dreimal zweite Plätze. In manchen Saisonen brachten wir es


auf über 20 Spiele. Im Laufe der Jahre wurden die Spieleinsätze in Ermangelung altersadäquater Gegner immer weniger. Aber noch immer ist die Freude an der Kameradschaft mit den „alten Recken“ Triebfeder für eine ganzjährige sportliche Betätigung. Von November bis März wird alljährlich in der Sporthalle der Landesberufsschule gekickt und anschließend bei der darauffolgenden Analyse die Gleinstättner Wirtschaft belebt. Daneben sind wir seit dem Bestehen des Zeggerns stets bestrebt, die vielen Gäste aus nah und fern mit unserem Markenzeichen, der Flecksuppe und mit geistiger Stärkung zu verwöhnen.

FSC Frühes Team

FSC Team Stehend (v. l.n.r).: Weyrer Kurt, Jauk Peter, Brauchart „Tschamperl“ Franz, .Stiegler Herbert „Der Mehrane“, Kumpitsch Sepp, Pirker Andreas, Reiterer Manfred, Zirngast Günther, Lampl Franz. Hockend (v. l.n.r.): Koch Franz, Sackl Peter, Fürnschuß Sepp, Scherrer Luis, Spath-Dreyer Ingo, Peklar Luis, Kumpusch Gustl, Zirngast Gerhard, Grubisic Jerko.

Weitere Mitglieder: Ledam Gerhard, Legat Andreas, Dr.Strohmeier Günther, Wundara Heinz, Fürnschuß Horst, Ing. Kremser Johann, Mörth Karl, Poschauko Horst, Schelch Hans, Stiegler Josef, Weber Manfred, Fauland-Paier Sepp, Stiegler Markus, Reiterer Alfred, Schmidt Heinz, Hollensteiner Thomas, Fürnschuß Paul, Manninger Marc, Stelzl Dominik, Weiß-Reinthaler Maximilian, Peter Rothschädl, Borut Kopse, Wabnegg Christian, Gollob Manfred, Stelzl Hansi, Stiegler Thomas, Zirngast Gerhard jr., Zirngast Sebastian, Stelzl Patrick, Brauchart Stefan, Fürnschuß Lukas

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Jürgen Wagenhofer

Ein Brief aus Stockholm Wie die Gleinstättner das Fußballspielen erfunden haben 1)

D

as Jahr 2002 ist zu Ende. Kalte Herbstwinde treiben finstere Regenwolken über die leeren, abgeernteten Felder. Die dunkle Zeit ist angebrochen. Doch am Gleinstättner Fußballhimmel herrscht nur mehr eitel Sonnenschein! In der abgelaufenen Herbstsaison eilte der SV Union Ziege/werke Gleinstätten von einem Erfolg zum anderen und befindet sich in einem Höhenflug sondergleichen. Fest verankert liegt der Verein an der Tabellenspitz e der Oberliga Mitte/ West. Dieses Resultat wurde vor allem durch eine ausgezeichnete fußballerische Leistung erzielt. Aber auch eine dynamische sportliche Leitung mit Anton Genseberger an der Spitze, sowie tatkräftige Sponsoren. wie die Ziegelwerke Gleinstätten unter dem Verein­ spräsidenten KR Franz Olbrich, Raiffeisendirektor Johann Ranegger und anderen, haben zu diesem großartigen Erfolg beigetragen. Das Zusammenwirken von Spielern. Trainern, Funktionären bis hin zur Vereinsführung und Sponsoren hat 100%ig geklappt. Dazu bringen die Erfolge auch eine große Portion an Selbstvertrauen , welches - um unseren derzeitigen Teamchef Hans Krankl zu zitieren - ein wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang ist. Dabei darf man auch nicht das

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engagierte und enthu­siastische Publikum und die freiwillige, aufopfernde Unterstützung vieler Vereinsmitglieder vergessen! Unerwartet kommen die Erfolge aber nicht. Der Verein hat vorausgeplant und sich hohe Ziele gesetzt.

Die erste Generation - hinten: Albin Ranegger, Josef Wagenhofer, unbekannt. Heinrich Milhalm jr., unbekannt. Franz Ranegger, Rudolf Temmel, Albert Milhalm, unbekannt vorne: Rudolf Ranegger, Alois Milhalm, Michael Wagenhofer

Die Mannschaft wurde mit Neuzugängen kräftig verstärkt. Die langjährige Jugendarbeit trägt jetzt Früchte und aus den eigenen Reihen werden talentierte Nachwuchsspieler in den Kader aufgenommen. Einen Bescheid von der derzeitigen Stärke

des Gleinstättner Fußballs bekam man schon im Finale des SaggautalCups. Wir unterlagen den Arnfelsern nur ganz knapp im Elfmeter­schießen. Die Arnfelser, verstärkt mit den ehemaligen Sturmspielern Popovic und Kocijan. haben auch eine

fantastische Herbstsaison erlebt. Man ist Landesliga-Tabellenführer und feierte sensatio­nelle Erfolge im österreichischen Fußballcup. Man eliminierte verdient den Erstligisten Wörgl! Jetzt wartet sogar der GAK als nächster Cup-Gegner im März 2003. Zu den sportlichen Erfolgen kommen auch noch steigende Zuschauerzahlen und gefüllte Vereinskassen dazu. Wer weiß, vielleicht gibt es auch in unserer Region bald ein Paschinger Wunder


und es gelingt einem Verein bis an die obersten Regionen der österreichischen Fussballigen vorzudringen.

Der 1.SVG 1947 - hinten: Köpke, Franz Milhalm, Michael Wagenhofer, unbekannt [soll bei er Mühle gearbeitet haben), Rudolf Temmel. Masse, Ru I. Hubitzky, Franz Scheret Obmann Eduard Babel I vorne: Franz Semlitsch, Franz Ranegger, Albert Milhalm

Die Gleinstättner streben jedenfalls ziel­bewusst dem Meistertitel entgegen. Natürlich kann und wird es auch die eine oder andere Niederlage geben. Stammspieler können sich verletzen und ausfallen. Aber solche Dinge wird die Mann­ schaft in ihrer derzeitigen Verfassung sicher wegstecken können. Dem Aufstieg in die steirische Landesliga steht wohl nichts mehr im Wege. Wir jedenfalls drücken fest die Daumen und wünschen Vlado Gruijc & Co viel Glück zum Erfolg im Frühjahr 2003! Die Gleinstättner haben eine Fußballtradi­tion. die zeitlich gesehen sehr lange zurückreicht. In den 30er Jahren gab es in Österreich eine Nati­onalmannschaft. die man das Wunderteam nannte. Spielerlegenden wie Rudi Hiden , Sindelar & Co besiegten damals alle Fußballnationen Europas. Sogar England, das Mutterland des Fußballs. musste sich auf eigenem Boden geschlagen ge­ben; dies war eine Sensation allergrößten Ausmaßes. da die Engländer bis dahin zuhause noch un­geschlagen waren. Zu dieser Zeit, wohl inspiriert von den Erfolgen des Wunderteams, stellten eini­ge Enthusiasten aus Gleinstätten eine Fußball­mannschaft

auf. Gespielt wurde. da es noch kei­ nen regelrechten Fußballplatz gab, in dem Fisch ­teich. der neben dem Tondach-Stadion liegt. Man stelle

sich nun mal Folgendes vor : Das eine Tor befand sich beim Teichabfluss, das andere oben am Waldrand. Man spielte also sozusagen auf einer schiefen Ebene. Noch dazu sorgten die Zuflüs­se für mehrere Rinnsale. die den Teich durchzo­ gen. Man spielte aber keinesfalls Wasserball, sondern hier wurde fleißig gekickt und es ging ziemlich hart dabei zu. Ein Augenzeuge hat mir erzählt, dass einmal sogar einem Spieler der Fuß abgetreten wurde. Schaut man sich das Foto mit dieser ersten Gleinstättern Fußballmanschhaft genauer an, so sieht man wie verschiedentlich die Spieler bekleidet waren, man beachte besonders die Schuhe! Nach dem 2. Weltkrieg wurde noch einige Zeit im Teich weitergespielt. Aber allmählich wurde der Ruf nach einem Fußballplatz immer lauter. Zu dieser Zeit befand sich ja dort, wo jetzt der Trainingsplatz, der besonders von der Jugend genutzt wird, liegt, ein Übungsplatz des RAD (Reichsarbeitsdienst), der ungefähr die Größe eines halben Fußballfeldes hatte. Unter der Führung von Altbürgermeister Karl Strohmeier und Ing. Max Treiber, ging man jetzt daran, diesen schon befindlichen Platz zu erweitern und man hat mit Krampen und Schaufeln geschuftet (wohlgemerkt all dies auf freiwilliger Basis). Unmengen von Erdreich und Lehm wurden weggegraben. bis

man ein ebenes Fußballfeld schuf. Mit dem Holzgaser hat man Lösche vom Kohlenbergwerk in Bergla herangeholt und damit den Boden befestigt. Fiel man beim Spielen hin, dann gab es Schürfwunden und der Tormann bekam blutige Ellbögen. Aber das war Nebensache. Hauptsache war, man hatte einen Fußballplatz geschaffen. Auf eine Kuriosität will ich besonders hinweisen: diese war ein Fuhrweg, der den Platz diagonal durchzog. Dies erregte bei Gästen immer wieder Erstaunen und manch munterer Kommentar wurde abgegeben. Eine kleine Anekdote möchte ich da im Zusammenhang mit diesem Weg erzählen: Es kam vor, wohl sehr selten, dass jemand mit einem Fahrzeug ohne sich darum zu kümmern, dass gerade ein Spiel statt fand, da durchfuhr. Einmal soll auch Hochwürden Pfarrer Loibner gerade während eines Spieles da mit seinem Fahrrad durchgefahren sein. Als die Spieler vor lauter Ehrfurcht mit dem Spiel aufhörten, da hätte er auf seine liebenswürdige Art gesagt: “Ach Kinder Gottes, spielt nur weiter, kümmert euch nicht um mich”. 1947 gründete man den 1. SV GLEINSTÄTTEN. Die „Dress” waren weiße Leiberln und rote Hosen. Auf den Leiberln stand in roten Lettern SVG. Verstärkt wurde die Mannschaft mit einigen „Umsiedlern”, die damals im Schloss wohnten. Bei Meisterschaftsspielen auswärts fuhr die Mannschaft gemeinsam mit den Schlachtenbummlern zum Gegner. Anfangs diente noch der Holzgaser als Transportmittel. zusammen­ gedrängt auf Holzbänken sitzend, auf holprigen Schotterstraßen, fuhr man damals bis Ehrenhausen, Radkersburg oder Heiligenkreuz am Waasen. Diese Fahrten waren auch gleichzeitig lustige Ausflüge, und es wurde dabei fröhlich gesungen und man hatte viel Spaß. Spielte damals die österreichische Nationalmannschaft ein Länderspiel (Österreich gegen Ungarn war ja damals ein Schlagerspiel), so lauschte man mit Spannung der Radioübertragung und wohl vielen von uns liegen die Stimmen Heribert Meisels und lng. Edi Fingers noch 31


PREMIUM Sponsoren

Raiffeisen und der SVU Tondach Gleinstätten gehen seit Jahrzehnten einen partnerschaftlichen Weg. Wir leben in der Region, wir leben für die Region - unter diesen Gesichtspunkten ist es der nunmehrigen Raiffeisenbank Gleinstätten - Leutschach stets ein Anliegen die wertvolle Arbeit all unserer regionalen Vereine auf Basis unserer Möglichkeiten zu unterstützen. In der langen Geschichte des SV Tondach Gleinstätten waren wir nicht nur zu den Blütezeiten des Vereines Sponsorpartner, nein auch dann wenn die sportlichen Erfolge mal ausblieben, haben wir unser Wort und unsere Unterstützung gehalten. Gerne erinnere ich mich im Rahmen meiner Tätigkeit in der Raiffeisenbank an viele schöne Erlebnisse, Erfolge und Feiern im Tondachstadion Gleinstätten. Ich bedanke mich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei allen, die ein großes Herz für den Fußball in Gleinstätten hatten und stets haben. Danke an alle Spieler, danke an alle Trainer, danke an alle Funktionäre, danke an alle Fans und besonders danke an die heimische Wirtschaft für die großzügige Sponsortätigkeit! Ich gratuliere zur sehr erfolgreichen Saison 2016/2017 sowie zum wertvollen 70-Jahr Jubiläum und wünsche allen Verantwortlichen viel Elan, Teamgeist und sportlichen Erfolg für die Zukunft! Mag. (FH) Sepp Muchitsch Vorstandsdirektor Raiffeisenbank Gleinstätten - Leutschach


immer in den Ohren. Spieler wie z.B. Ocwirk, Happel, Hanappi haben damals den österreichischen Fußball in der Welt bekannt gemacht. Den größten Erfolg erzielte man mit dem 3.Platz bei der Fußball WM 1954 in der Schweiz. Zu den Heimspielen kamen von nah und fern, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, die Zuschauer herbei. Hatte die Fußballmeisterschaft Pause, wurde an einem schönen Sommersonntag dem Publikum eine Unterhaltung besonderer Art geboten, an die sich viele Leser erinnern werden. Zu den Klängen der Blasmusikkapelle, angeführt vom legendären Dirigenten Pölzl, trat die freiwillige Feuerwehr gegen die Altherren zu einem Fußballspiel an. Im Tor der Altherren stand Herr Heinrich Milhalm sen., ausgestattet mit einem „Beer’n”, der das Ballfangen erleichtern sollte. Im Tor der Feuerwehr stand Franz Scherer sen., bewaffnet mit einer Futterkraxn, um den Ball besser halten zu können. Beide Opas machten ihre Sache recht gut. Das Publikum kam auf seine Rechnung und nach dem Spiel wurde noch lange bis in die Nacht hinein gefeiert. Besonders für uns Buben waren die Fußballspiele ein großes Ereignis, konnten wir doch ganz nah miterleben, wie die Spieler, die für uns Vorbilder und Helden waren, da um den Sieg kämpften. Umkleidekabinen gab es noch keine. So hat man sich zu Hause bei Max Treiber, der neben dem Sportplatz wohnte, umgezogen. Später diente auch der Keller beim Schwindsackl dazu. Gespielt wurde nach einem 3-2-5-System. Von Taktik war damals noch nicht viel die Rede. Die Zentralfigur der Mannschaft war der Mittelstürmer, einen solchen, im wahrsten Sinne des Wortes, hatten die Gleinstättern im Leitenbauer Peppi. Er hatte die Kraft, im Kampf eine Verteidigung zu organisieren und erzielte im Laufe seiner Karriere eine Unmenge von Toren. Sicher wird sich auch mancher an den Tormann erinnern, den man Tschoagl nannte, der aus Pölfing-Brunn. Kapitän war der Mayer Toni. Vor dem hatten alle Respekt. Ich erinnere mich da besonders an ein Geschehnis während eines Spieles: Es fehlten zwei Spieler und aus der Reserve rückten der Kraus Fredi und der junge Pfaff nach. Beide schossen ein Tor. Der Maßer Toni bedankte sich mit einem festen Händedruck. Da gab es keine Umarmungen oder andere Freudensäußerungen in dieser Zeit. Leider ging dann der Leitenbauer Peppi nach Eibiswald und spielte nicht mehr für Gleinstätten. Wir waren natürlich sehr enttäuscht darüber und ich sehe noch heute vor mir, wie sein Bruder, der Franz, verzweiftelt versuchte, ihn zum Bleiben zu überreden. Doch der Leitenbauer Franz wuchs heran und zog sich die Fußballschuhe an. Er war der geborene Linksaußen und hatte ein enormes Schussvermögen. Oft wurde er nach einem Sieg auf den Schultern seiner Kameraden vom Platz getragen. Waren wir Buben nicht auf dem Sportplatz, dann fand man uns in der Schusterwerkstatt beim Kraus Fredl und Gotthard Fritz. Alle jene, die vom Fußballspielen etwas verstanden, trafen sich hier und tauschten ihre Meinungen aus. Zu der Zeit wurde die Mannschaft vom Neuhäusler betreut. Man spielte in weißen Dressen. Auch wir in Gleinstätten hatten mal ein „weißes Ballett”. Der Jauk Luis hat sogar seine

Fußballschuhe weiß angemalt. Der Kürbisch Friedl wurde vom Betreuer Neuhäusler für sein vorbildlich faires und sportliches Verhalten gelobt. Wir hatten auch gute Torleute, wie den Zirngast Willy und den Preßnitz Karl. Besonders möchte ich den Internationalen Peter Rath nennen. Er war ja ein geborener Fußballer. Manches Mal spielte er mit und dann wurde die Mannschaft enorm verstärkt. Jetzt konnte sich schon mancher Spieler und Supporter ein Privatauto leisten. Mit denen fuhr man dann mit. Falls nicht alle Platz fanden, konnte man auch einen Autobus mieten. Mit einem solchen kam dann ein gewisser Pasegger aus Oberhaag (wenn ich mich recht erinnere) angefahren. Doch litt der Motor des Busses an „Asthma” und mitten auf dem Pölserberg heiß es: “Alles aussteigen und anschieben!” Mit Müh und Not kam man dann auch wieder nach Hause zurück. Schaut man heute beim Training zu, so fällt einem vor allem die Zahl von Fußbällen auf, die zur Verfügung steht. Damals besaß der Verein nur einen einzigen Ball für das Training und die Spiele. Einmal in der Woche traf man sich am Sportplatz, um zu trainieren. Man teilte sich in zwei Gruppen auf und spielte gegeneinander bis es finster wurde. Da dachte keiner daran, sich aufzuwärmen oder ein Training mit verschiedenen Übungen zu gestalten. Welch ein Kontrast zu den heutigen vielfältigen Trainingsmethoden! Welche Fortschritte hat man auch, was den Fußballsport betrifft, gemacht! Nach vielen Jahren bin ich wieder in meine alte Heimat zurückgekehrt. Es bereitet mir große Freude zu sehen, welch schönes Stadion wir in unserem Markt haben und wie die Fußballkultur hochgehalten wird. Viel hat sich verändert, seit ich hier war. Mit Erstaunen lese ich, dass Großklein in der Landesliga spielt. Sogar in Pistorf hat man einen schönen Sportplatz und spielt gepflegten Fußball. Mancher Leser dieser Zeilen lächelt vielleicht darüber, wenn von den Anfängen unseres Fußballs erzählt wird, aber hätte es damals nicht diese Enthusiasten und Pioniere gegeben, wo würde dann heute der Gleinstättner Fußball stehen? Manchen Namen habe ich genannt, manchen auch nicht, viele sind leider nicht mehr mit uns. Großen Dank all denen, die mit Tat und Kraft dazu beigetragen haben, dass bei uns in Gleinstätten die Fußballkultur so hochgehalten wird. Jürgen Wagenhofer Stockholm im August 2002 1) gleinstättner winter nr.44 neue gemeindezeitung 12.Jahrgang. gleinstätten. haslach, prarath, graz. wien, new york. august-dezember 2002

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GROSS Sponsoren

s par I

Gleinstätten


SVU Geschichte 1947-2017 Spiele, Spieler, Protokolle

Die Festschrift zum Jubiläum ist ein willkommener Anlass, Dokumente, Aufzeichnungen und Fotografien abzudrucken. Das hauptsächlich von Hans Strohmeier zusammengetragene und verwaltete Archiv können wir hier aber nur ansatzweise berücksichtigen.

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1947-1952 2. Klasse

Die Spiele in den Anfängen wurden im Areal des leeren Temmel-Teiches (Watz-Teich) durchgeführt. Ab 1948 spielte man bereits in der Meisterschaft im Rahmen des Steirischen Fußballverbandes. Spieler wie Pöltl, Zagorac, Karl Stroh­meier, Franz Gense­berger, Anton Masser, Max Treiber, Hubitzky, Stefan und Koch waren laut spärlicher Aufzeichnungen die Fußballer der ersten Stunde im Sportverein Gleinstätten. 1952 mußte der Spielbetrieb allerdings sowohl aus Mangel an Interesse als auch an Spielern eingestellt werden. Folgende Obmänner führten bis dahin den Verein: 1947 - Babel Eduard, Gründungsobmann, 1949 - Hetzl Ernst, 1951 - Kupsy Karl, 1952 -Deng Josef

Spül im Teich (1947)1)

2.Reihe: Hubitzki, Reiterer I, Reiterer II, Zagorac, Masser 1, Strohmeier Karl, Novosek, Treiber Max. 1. Reihe: Masser Toni, Lampl II, Genseberger Franz

Da erste Sportplotz-i sogs enk gleichwor im ehemoligen Temmel Teich. Hiaz wird durt unvadrossen des Vereinsturnier am Eis ausgschossen. Domols hot ma gschickt manchmol a in da Lettn kickt. Da ehemolige Landeshauptmann Krainer wor oana va die erschtn einer, der durt die Wuchtel tretn hot umd mit eahm noch andre grod. Heitzutag wirds oan leicht enterisch: Im Teich zu kicken, is für die Fisch!“

1955 2. Klasse

Am 28. 11. 1955 wurde der Vereinsbetrieb wieder aufgenommen. Zum Obmann wurde Franz Scherer gewählt, als Stellvertreter Karl Waltl, Sektinosleiter Josef (Joschi) Strohmeier, Kassier Rudolf Jauk und Schriftführer Alfred Haberl. Nach dieser Neugründung wurde in Eigenregie der „Alte Sportplatz” neu angelegt. Viele hunderte Fuhren Material und Schlacke wurden zuerst auf dem Bahnweg nach Gleinstätten transportiert, um in der Folge das bestehende Areal aufzufüllen.

Da Pforra kummt mitn Radl Monsignore Loibner, Pforra in Gleinstätten, siechst mit seim Fohrradl daher do treten. Durchn oltn Sportplotz - schoa her a Walgeaht da Weg durch - diagonal. Da Monsignore is mit seim oltn Gorrn vasechn (Krankenölung) gfohrn. So weit so guat-so Gott wüll-

wor manchmol grod a Fuaßbollspül. Wia da Schiedsrichta den Pforra siecht, er des Spül glei unterbricht. Da Monsignore sogt nur “lobenswert“, wia er den Sportplotz do durchquert. Kaum is er durch, wird do wia wüld weita wieder Fuaßboll gspült. Herbert Stiegler

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1956 2. Klasse

Im Herbst 1956 konnte man bereits regulär an den Meisterschaften des Steirischen Fußballverbandes teilnehmen. Gleichzeitig trat man der Steirischen UNION bei, als Vereinsname wurde “TUS Gleinstätten” geführt. Sporthaus gab es zu dieser Zeit noch keines - die Umkleide­möglichkeiten wurden meist von Nachbarn geboten bzw. zog man sich am Sportplatz um. “Geduscht” wurde im nahegelegenen Teich. Die Mannschaft setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Joschi Strohmeier, Alfred Kraus, Fritz Gotthard, Erich Brand, Walter Brand, Franz Schwarzl, Rudolf Lambauer, Franz Haring, Konrad Haring, Friedrich Kürbisch, Anton Stani, Rudolf Jauk, Willi Zirngast, August Kürbisch, Adolf Lückler, Alois Jauk, Johann Sabladnig, Karl Strohmeier. Zu dieser Zeit gab es bereits auch eine Jugendmannschaft, die sich aus folgenden Spielern zusammensetzte: Karl Preßnitz, Franz Peitler, Hermann Peitler, Franz Zieserl, Alfred Fürnschuß, Heinz Fürnschuß, Alois Perl, Anton Mataln, Anton Jöbstl, Hermann Lückler, Albert Haas, Johann Jauk und Helmut Zirngast.

1957 2. Klasse

Gleinstätten spielte in der 2. Klasse West. Das erste Spiel fand am 26. 08. 1956 gegen St. Peter i.S. statt. Die weiteren Gegner in dieser Klasse waren Bärnbach, Stainz, Eibiswald, Schwanberg, Wies und Mooskirchen. Als Trainer war Rupert Gerngroß eingesetzt. Platzwart war Franz Schwindsackl. Die Platz-Kassiere waren der Ziegeleiarbeiter Johann Zirngast und der Maurer Johann Zirngast. Die Abschlusstabelle bescherte Gleinstätten einen 6. Platz. Motto: Nur nicht LETZTER werden! Der Steirische Fußballverband übergab zu Weihnachten 1957 dem Verein für die Jugendmannschaft 11 Paar Schuhe, eine Garnitur Dressen und zwei Fußbälle. Für die Einfriedung des Sporthauses gab es 8000 Schilling Toto-Mittel. Mitgliedsbeiträge wurden damals ebenfalls eingeführt. Spieler der Kampfmannschaft und Funktionäre mußten 2 Schilling pro Monat zahlen, ein Spieler der Jugendmannschaft 1 Schilling. Einzig die unterstützenden Mitglieder (damals 5 an der Zahl: Wagenhofer Gutruf Michael, Brand Rudolf, Semlitsch Franz, Babel Eduard und Köhler Karl) zahlten 12 Schilling pro Jahr - allerdings einmalig im Voraus.

1958 2. Klasse

1958 wurde das erste „Sporthaus” im Ausmaß 3m x 7m aus Holz gebaut. Kosten damals: ÖS 15.507,-. Dieses erste Sporthaus bot bereits als Waschgelegenheit einen Brunnentrog hinter dem Holzgebäude. Somit war Gleinstätten damals im südsteirischen Raum einer der modernst ausgestatteten Sportvereine. Auch Sicherheit war großgeschrieben. So gab es ab 16. Juli 1957 eine Unfallversicherung für elf Kader-Spieler der Kampfmannschaft. Auch die damalige Versicherungspolizze blieb erhalten. Jeder Spieler war für Heilungskosten in der Höhe von 2000 Schilling versichert, für bleibende Invalidität waren 35.000 Schilling vorgesehen, und auch für den Todesfall waren 5000 Schilling als Auszahlungsbetrag bestimmt. Die Prämie betrug 1468 Schilling und 90 Groschen pro Jahr.

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Zm gesellschaftlichen Ereignis wurde der vom Sportverein initiierte Maskenball, der in den 50er Jahren jährlich viele Besucher aus dem gesamten südsteirischen Raum anlockte. Die Bälle wurden abwechselnd im Gasthof Brand und im Sulmtalerhof in Gleinstätten abgehalten. Der Eintritt betrug 5 Schilling! Dieser Ball sollte in Folge noch bis in die späten 80er Jahre durchgeführt werden. Rund 40 mal lud der Sportverein Gleinstätten zum Maskenfest. Seit 1991 veranstaltet der Sportverein das SulmtalGschnas in der Sulmtal­halle in Pistorf, und diese Veranstaltung erfreut sich ebenfalls größter Beliebtheit.


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Leidenschaft verbindet

Auf die nächsten 70 Jahre SV Tondach Gleinstätten! www.tondach.at 48


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Ab der Meisterschaft 1960 verlieren sich die Aufzeichnungen. Einzig einige unerfreuliche Spielergebnisse sind erhalten geblieben.

1962 2. Klasse

Meisterschaftsspiel Pölfing-Gleinstätten 14 : 0, Meisterschaftsspiel Eibiswald-Gleinstätten 16 : 2 Der einzige Sieg wurde bei einem Heimspiel errungen: Gleinstätten schlug Arnfels 6 : 3 . Talente haben in Folge immer wieder in den weiteren Jahren den Verein verlassen. Wieder lag es in den Geschicken der Funktionäre, den Spielerbestand zu erhalten bzw. wesentlich dazu beizutragen, sich in der Tabelle behaupten zu können. So war Gleinstätten lange Jahre hindurch ein durchschnittlicher Verein ohne wesentliche Höhen und Tiefen. Obmänner in dieser Zeit waren Franz Scherer 1955 bis 1960, Alfred Haberl 1960 bis 1963, Walter Brand 1963 bis 1973 und 1973 bis 1978 Alfred Kraus.

Valorn!

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Da langjährige Obmann umd Gostwirt Walter Brand: Oamol hob ma 2 : 1 valorn. Olle 3 Tore i gschossen!“

1966 2. Klasse

Unter Obmann Walter Brand und Stellvertreter Karl Waltl wurde die Idee geboren, ein moderneres Sporthaus zu errichten. Dieses Vorhaben wurde tatsächlich unter Mithilfe aller Funktionäre, Spieler und erstmalig auch unter der Patronanz des Ziegelwerkes Gleinstätten in die Tat umgesetzt.

Stodler Woazocka Aufm oltn Löschplotz manches Spül wor sehr hitzig, söltn kühl. Hot ma a Mätsch dann mol vaspült, wordn die Fäns dann meistens wüld umd die Gegner müassn für den Sieg do büaßn.

Im Herbst, wann da Woaz schea prächtig steaht, manch Gegner in dem Ocker rehrt, wal manchmol gibt es Kleschen, ols taten sie im Ocker dreschen. Da Woaz, der woggelt her umd hin, Dresch kriagt mancher ohne Dreschmaschin.

1968 2. Klasse

Eröffnung des neuen Sporthauses mit Sportwartwohnung zu Pfingsten. Das Sporthauses hatte Kabinen für 3 Mannschaften, Duschräume und weitere Waschgelegen­heiten, Klubraum, 1 Raum für den Schiedsrichter, Waschküche und Lager­räume, 1 Platzwart-Wohnung mit 2 Zimmern, Küche, Bad, WC. Das Ziegelwerk Gleinstätten wird Sponsor.

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Erstes Trainingslager In den 70er Johrn, in den Anfangszeiten, legendär die Trainingsloger in Schielleiten. Des 1. wor im 1971er Johr unterm Trainer „Tschamperl“ gor. Gsprung wia die Trotteln, vulles Rohr, am 3. Tog dann „öha“ wor. Nur mehr gstiegn do über`d Stiagn, aughobt, sonst tatst obifliagn. Da “Spotz“ is unverdrossen in die Wadln einigschossen. Oba Gott sei Dank gibt’s an Buschenschank. Umd so wird schnöll wieder regeneriert. Herbert Stiegler

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1971 2. Klasse

In der Saison 1970/71 kehrte Franz Brauchart, der einige Jahre in der Landesliga im Verein Deutschlandberg spielte, in den Stammverein Gleinstätten zurück, womit sich die Tendenz zu Siegen erhöhte. Auch der erfolgreiche Tormann des DSC (Deutschlandsberger Sportclub), Gottfried Giulliani, wechselte nach Gleinstätten. Nach Abschluss dieser Meister­schaft konnte sogar ein 3. Platz erreicht werden. Im Betreuerteam fungierten Karl Strohmeier und Joschi Strohmeier.

2. Reihe: Karl Strohmeier, Fritz Felber, Kilian Paier, Manfred Stani, Heinz Fürnschuß, Leonhard, Hans Schelch, Josef Strohmeier 1. Reihe: Herbert Stiegler, Franz Brauchart, Josef Heinrich, Gottfried Giulliani, Rudi Olejnik, Karl Mörth

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1973 Meister 2. Klasse

2. Reihe: Obmann Alfred Kraus, Funktionär Hans Poschauko, Karl Landfahrer, Karl Mörth, Adolf Krammer jun., Kilian Paier, Herbert Stiegler, Adolf Krammer sen., Spielertrainer Franz Brauchart, Karl Strohmeier und Obmann Stellvertreter Karl Waltl 1. Reihe: Bernhard Scherer, August Kumpusch, Fritz Felber, Hans Schelch, Gottfried Giulliani, Josef Heinrich, Peter Zirngast, Kassier Anton Stani

Da Handstand Da Gottfried Giuliani, des wor holt a Muli, ane. Ols Tormau hot eahm da “Tschamperl“ ghult, damit er koane Tore kriagn sullt. Gsung hot er wia a Opernsänger, manche Feier hot drum dauert länger.

In Klein, im Aufstiegsjohr, hobn die Fans ober gschaut do gor, wal da Bursche wor so durchtrainiert, doss er in Klein zum „Winner“ wird. Im Handstand vom Ankick weg geaht er in die Kistn keck. Holt sei Tor dann a noch rein, muasst erscht gwinnen drüben in Klein! Herbert Stiegler

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1974 1. Klasse

Im ersten Spieljahr in der 1. Klasse West 1973/74 wurde nur durch eine Reform der Klassenerhalt geschafft. Unter Anleitung des Trainers Franz Brauchart, tatkräftigst unterstützt durch den Betreuer der Jugendmannschaft und Jugendleiter Johann Zirngast, wurden die vielen Talente an die Kampfmannschaft herangeführt.

GLEINSTÄTTEN 8443 Gleinstätten 85 03457 / 2122

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1975 1. Klasse

Obmann Alfred Kraus, Trainer Franz Brauchart, Sektionsleiter Karl Strohmeier / Team: Giulliani, G. Zirngast, K. Mörth, J. Imensek, Sackl, Schelch, F. Imensek, G. Strohmeier, Strametz, Löscher, H. Fürnschuß, Narath, K. Zirngast, Maier, Schönbacher, Heinrich, Brauchart

2. Reihe: Landfahrer, Trainer Franz Brauchart, A. Sackl, Mörth, J. Imensek, K. Zirngast, Wiedner, Strametz, Fauland, H. Fürnschuß, Pöltl 1. Reihe: Anton Stani, Johann Strohmeier, Narrath, Giulliani, Schelch, J. Stiegler, G. Strohmeier, F. Imensek, Schönbacher

1976 1. Klasse

Obmann Alfred Kraus, Trainer Franz Brauchart, Sektionsleiter Karl Strohmeier / Team: Giulliani, G. Zirngast, K. Mörth, J. Imensek, Sackl, Schelch, F. Imensek, G. Strohmeier, Strametz, Löscher, H. Fürnschuß, Narath, K. Zirngast, Maier, Schönbacher

2. Reihe: Reinhold Kundlatsch, Brauchart, H. Fürnschuß, Strametz, A. Sackl, Mörth, K. Zirngast, Stiegler, Maier, Hans Strohmeier 1. Reihe: Narrath, G. Strohmeier, G. Zirngast, Giulliani, F. Imensek, Löscher, J. Imensek

Estriche Erwin SAUSAL GLEINSTÄTTEN

0664-2142428 71


1977 1. Klasse

Obmann Alfred Kraus, Tra iner Franz Brauchart, Sektionsleiter Karl Strohmeier / Team: G. Zirngast, K. Mörth, Stiegler, Wiedner, G. Strohmeier, Strametz, Narath, H. Fürnschuß, Löscher, Giulliani, F. Imensek, P. Zirngast

2. Reihe: Trainer Brauchart, Strametz, Mörth, Schelch, Lampl, J. Imensek, K. Zirngast, Fauland, SL Karl Strohmeier 1. Reihe: Narrath, G. Strohmeier, Zirngast, Giulliani, Löscher, H. Fürnschuß, Johann Strohmeier

1978

Meister 1. Klasse > Gebietsliga

Union Ziegelwerk Gleinstätten - Meister in der 1. Klasse West

2. Reihe: Hans Poschauko , Franz Brauchart, Karl Mörth, Hermann Strametz , Erich Maier, Horst Fürnschuß, Rudi Wiedner, Karl Zirngast, August Sackl, Hans Strohmeier, Karl Strohmeier, Manfred Stani 1. Reihe: Josef Imensek, Hans Sche lch, Günther Strohmeier, Gerhard Zirngast, Gottfried Giulliani, Hans Löscher, Josef Stiegler, Franz Imensek

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1979 Gebietsliga

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Franz Brauchart, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: G. Zirngast, J, Imensek, H. Poschauko, R. Wiedner, H. Fürnschuß, Schwarzl, Lampl, G. Strohmeier, K. Strohmeier, Rath, A. Genseberger, Filipovic, Gerngroß

2. Reihe: SL Johann Strohmeier, Maier, Strametz, Wiedner, Mörth, Kern, H. Fürnschuß, Brauchart, Obmann Karl Strohmeier 1. Reihe: K. Strohmeier, Schelch, Zirngast, G. Strohmeier, H. Poschauko, J. Imensek

1980 Gebietsliga

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Walter Pöltl, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: G. Zirngast, R. Wiedner, A. Genseberger, H. Poschauko, Schelch, Strametz, Strohmeier, Krenn, Kern, H. Fürnschuß, Schönbacher, Greisdorfer, W. Poschauko, Zinser, Löscher, Filipovic

2. Reihe: Obm. Karl Strohmeier, Trainer Pöltl, Rauchenberger, Hutter, Legat, H. Poschauko, Fürnschuss, Trametz, Schwarzl, Lampl, Schelch, J. Zirgast, Stani, Poschauko 1. Reihe: H. Strohmeier, J. Imensek, Luis Genseberger, G. Strohmeier, Zirngast, Wiedner, Fleith, Klaus Strohmeier, Filipovic

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1981 Gebietsliga

2. Reihe: Walter Pöltl, Hermann Strametz , Sepp Masser, Rudi Wiedner, Reinhold Schwarz], Horst Fürnschuß, Franz Lampl, Dragan Filippovic, H. Strohmeier 1. Reihe: Klaus Strohmeier , Günther Strohmeier, Gerhard Zirngast, Günther Watz, Johann Schelch, Alois Genseberger, Josef Imensek

1982 Gebietsliga

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Fleith Sepp, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: Zirngast, Watz, K. Strohmeier, A. Genseberger, Strauss, H. Poschauko, Pischetz, Schwarzl, Lampl, Zinser, R. Wiedner, Maier, Strametz, G. Strohmeier, Fleith, Fürnschuß, Ziegler, Jauk, Kern, Schelch

2. Reihe: Lindner, Mörth, Hans Poschauko, A. Stani, Strauss, Narrath, Pischetz, Schwarzl, Jauk, W. Poschauko, Hans Zirngast, Karl Strohmeier, Franz Hutter 1. Reihe: Johann Strohmeier, Klaus Strohmeier, Sackelschegg, Lampl, Rossmanitz, A. Genseberger, H. Poschauko, H. Fürnschuß

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1983 Gebietsliga

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Fleith Sepp, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: G. Zirngast, A. Genseberger, Pischetz, K. Strohmeier, Lampl, H. Poschauko, W. Poschauko, Sakelschegg, Reinisch, Nummer, H. Fürnschuß, T. Genseberger, Maier, Zinser, Pirker, Ziegler

2. Reihe: T. Genseberger, Schwarzl, Pischetz, H. Fürnschuß, Maier, Trainer Fleith 1. Reihe: Sackelschegg, A. Genseberger, Strauss, G. Zirngast, Lampl, Klaus Strohmeier, Reinisch, Ziegler

1984

Meister Gebietsliga > Unterliga Süd

2. Reihe: Sepp Fleith, Franz Lampl, Hans Poschauko, Franz Hutter, Anton Genseberger, Reinhold Schwarzl, Pischetz, Horst Fürnschuß, Manfred Reinisch, Andreas Pirker, Hans Strohmeier, Anton Stani, Johann Zirngast , Karl Strohmeier 1. Reihe: Klaus Strohmeier, Erich Maier, Heinz Sackelschegg, Bernd Zinser, Gerhard Zirngast, Alois Genseberger, Rudi Ziegler, Horst Poschauko

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1985 Unterliga Süd

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Fleith Sepp, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: G. Zirngast, Zinser, K. Strohmeier, W. Posachauko, Fatur, Lampl, Kröll, Fliesser, Nunner, Reinisch, Schwarzl, Koch, H. Poschauko, G. Strohmeier, Pirker, Ziegler, H. Fürnschuß, Schwindsackl, Prosen, Pechmann

2. Reihe: Fleith, Lampl, W. Poschauko, Schwarzl, Pischetz, T. Genseberger, Klaus Strohmeier, Fließer, F. Hutter 1. Reihe: A. Genseberger, Sackelschegg, G. Zirngast, Zinser, Strauss, Ziegler Pirker

1986

Abstieg aus der Unterliga Süd > Gebietsliga Graz-Südwest

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Fleith Sepp, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: G. Zirngast, Kröll, Fatur, Fliesser, W. Poschauko, Pischetz, Lampl, Reinisch, A. Genseberger, Nummer, Prosen, Schwarzl, Koch, Pirker, Ziegler, T. Genseberger, Fürnschuß, W. Schwindsackl

2. Reihe: Lindner, Jairo, Sackelschegg, Anton Stani, Johann Zirngast, Lampl, Nummer, W. Poschauko, Pirker, Schwindsackl, Prosen, Fließer, Franz Hutter, Fleith, Hans Poschauko, Karl Strohmeier 1.R. SL Johann Strohmeier, H. Fürnschuß, Koch, Ziegler, Kröll, G. Zirngast, Zinser, Reinisch, Fatur, K. Strohmeier

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1987

Gebietsliga Graz-Südwest

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Heinz Trabi, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: Schella, G. Zirngast, A. Genseberger, Pischetz, Kröll, Fliesser, H. Poschauko, Wolf, Pirker, Koch, Prosen, K. Strohmeier, Sgerm, T. Genseberger, H. Fürnschuß, Schwarzl, Ziegler, Schwindsackl, Reinisch

1988

Meister Gebietsliga Graz-Südwest > Unterliga

2. Reihe: Franz Hütter, Tomi Prosen, Peter Sackl, Franz Lampl, Josef Kumpit sch, Sie gbert Kröll, Gerold Reiterer, Andreas Hiden, Manfred Jamnik,Mathias Loibner , Boris Binkowski, Klaus Strohmeier 1. Reihe: Christian Fahrnleitner, Wolfgang Gigerl, Vlado Potocnik , Gerhard Zirngast, Bernd Zinser, Wolfgang Garber, Hans Stelz , Seppi

8443 Gleinstätten 0664 1293323 kreativ@malerei-kremser.at www.malerei-kremser.at

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1989 Unterliga

Obmann Karl Strohmeier, Trainer Sepp Fleith mit Tomi Prosen, Sektionsleiter Johann Strohmeier / Team: Zirngast, Müller, Poschauko, Sackl, Gürtl, Strauss, Prosen, Hödl, Sgerm, T. Genseberger, Kerbis, Grasmuk, Kröll, Ziegler, Fürnschuß, Fauland, Pirker, Reiterer

2. Reihe: Trainer Fleith, Fauland, Hödl, H. Fürnschuß, Pischetz, KH Zirngast, Müller, Pirker, W. Poschauko 1. Reihe: T. Genseberger, Sgerm, Prosen, Grasmuck, Wechtitsch, Garber, Sgerm, Kerbis

1990 Unterliga

1990 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Sepp Fleith mit Tomi Prosen, Sektionsleiter Gerhard Zirngast Team: Grasmuck, Zinser, Wechtitsch, Sackl, Pirker, Hödl, M. Reiterer, Kröll, KH Zirngast, W. Poschauko, Sgerm, Potocnik, G. Reiterer, Garber, Strauss, Loibner, Kumpitsch, Kerbis, Fauland, Rebentisch

2. Reihe: Pusnik I, Posch, Theussl, Rebentisch, Zirngast KH, Zirngast G., Garber, Pusnik II, Theussl F. 1. Reihe: Gollob H., Orz, Stelzl, Gollob, Jöbstl, Fauland, Ladenbacher, Brauchart

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1991 Unterliga

1991 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Sepp Fleith mit Tomi Prosen, Sektionsleiter Gerhard Zirngast

2. Reihe: Hutter, Prosen, Sackl, Lampl, Kumpitsch, Kröll, Reiterer, Hiden, Jamnik, Loibner, Klaus Strohmeier 1. Reihe: Farnleitner, Gigerl, Potocnik, Zirngast, Zinser, Garber, Stelzl, Fauland

1992 Unterliga

Erneut folgt Sepp Fleith, der allerdings wegen anderer sportlicher Verpflichtungen nur für drei Monate als Trainer zusagen konnte. Er führte die Mannschaft in dieser Saison 1991/92 immerhin noch auf einen 8. Platz. Obmann Karl Strohmeier, Trainer Tomi Prosen, Sektionsleiter Gerhard Zirngast Team: Zinser, Wechtitsch, Jöbstl, Kröll, Garber, Theußl, J. Stelzl, Müller, Sackl, Lampl, Reiterer, Potocnik, Strauss, Jamnik, Fauland, Posch, Kumpitsch, Schauer, H. Fürnschuß, Gebühr, Ch. Wiedner

1993 Unterliga

Der Trainer der Saison hieß Franz Koch. Er belegte in diesem Jahr mit der Mannschaft einen neunten Platz. Aus beruflichen Gründen konnte Koch kein zweites Jahr als Trainer fungieren. Obmann Karl Strohmeier, Trainer Franz Koch, Sektionsleiter Gerhard Zirngast Team: Zinser, Wechntitsch, Jamnik, Sackl, Pirker, Kröll, Schrey, Potocnik, Reiterer, Gigerl, Kumpitsch, Theußl, Garber, Stelz, Gebühr, Lampl, Fauland, Sgerm, Ekart, Stelzl, Vrsar, Schwahofer, Wundara

79


1994 Unterliga

1994 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Franz Brauchart/ Manfred Ruth, Sektionsleiter Gerhard Zirngast Team: Zinser, Wechtitsch, Kröll, Sackl, Garber, Fauland, Wundara, Sgerm, Potocnik, Kumpitsch, Visnar, Ekart, Gebühr, J. Stelzl, Schwarhofer, K. Fauland, F. Schrey, M. Reiterer, H. Fürnschuß, F. Lampl, Pucher, Ferk

2. Reihe: Obmann Karl Strohmeier, Trainer Brauchart, Gutschi, Reiterer, Fürnschuss, Kumpitsch, Sackl, Schrey, SL Strohmeier 1.Reihe: Gschlieser, Sgerm, Potocnik, Zirngast, Golob, Garber, Fauland, Visnar

1995 Unterliga

1995 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Manfred Ruth (bis 12/94) Bernd Kovacic (ab 01/95), Sektionsleiter Gerhard Zirngast Team: Zinser, Gollob, Sackl, Fauland, Koch, Potocnik, Sgerm, Gutschi, Baumann, Trabi, Kantoci, Gschliesser, Gigerl, Kumpitsch, Schmidt, Hutter, Dzankovic

2. Reihe: G. Warolly, Fladischler, Spahic, Schmidt, T. Genseberger, Pechmann, N.Koch, Trainer Kovacic 1. Reihe: Oswald, Fauland, Garber, Zinser, Lesnik, Sgerm, Heri, Adam

80


1996 Unterliga

1996 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Bernd Kovacic, Sektionsleiter Gerhard Zirngast / Team: Fladischler, Garmusch, Spahic, Schmidt, T. Genseberger, Pechmann, Koch, Oswald, Fauland, Zinser, Lesnik, Sgerm, Heri, Adam

2. Reihe: Stiegler, Hainz, FladĂ­schler, N. Koch, Adam, T. Genseberger, Trainer Kovacic 1.R: Wagner, Oswald, Faulan, Barl, Garber, TH Weiss, Kargl

1997 Unterliga

1997 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Bernd Kovacic, Sektionsleiter Gerhard Zirngast / Team: Fladischler, Garmusch, Schmidt, Genseberger, Pechmann, Koch, Oswald, Fauland, Garber, Zinser, Sgerm, Adam, Lesnik, A. Hiden, M. Stiegler, Heri

2.Reihe: FĂźrnschuss, Oswald, Fauland, Janzecovic, Garmusch, Schuller, Pechmann, Adam, Hainz, Tainer Fleith 1.Reihe: Kargl, Fladischer, Garber, Zirngast, Barl, Stiegler, Nell, K.H. Weiss

81


4.Reihe: FĂźrnschuss H., Spath-Dreyer, FĂźrnschuss A., Ledam, Aldrian, Zwetti, 3. Reihe : Reiterer, Pusnik, Zitz, Seiss T., Ranegger, Kratzer, Fauland, 2. Reihe: Strohmeier K., Hermann, Strohmeier C., Ledam M., Kundlatsch, Kumpusch D., Fauland, Genseberger, Altenstrasser, 1. Reihe: Hutter Luise, Leski, Stiegler, Kumpusch H., Zirngast S., Schatz, Pusnik, Poschauko, Hutter K., Zirngast G., Sakelschegg,

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Schmidt, Liebmann, Sakelschegg, Weiss KH, Koch, Reiterer, Strohmeier, Stani Sgerm, Garber, Baumann, Stiegler, Hainz, Gschliesser, Kumpitsch, Stani Gasser, Altenstrasser, FĂźrnschuss B., Schober, Haring, FĂźrnschuss K., Krammer, Wechtitsch, Zirngast Paula, Zirngast J. Kraus, Leschnik, Fleith, Ledam A., Wechtitsch A., Strohmeier T., Spath-Dreyer, Rath, Hutter M., Obm. Strohmeier Karl

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1998 Unterliga

1998 Obmann Stellvertreter Hans Strohmeier / Team: K. Fürnschuß, Oswald, Fauland, Janzekovic, Garmusch, Schuller, Pechmann, Adam, Hainz, Kargl, Fladischler, Gaber, Zirngast, Barl, Stiegler, Nell, T. Weiss, Koch, KH Weiss, Wagner, Trainer Sepp Fleith

2. Reihe: SL Gerhard Zirngast, Stellvertreter Manfred Reiterer, Kassier Horst Fürnschuß, Jugendleiter Gerhard Ledam 1. Reihe: Schriftführer Klaus Strohmeier, Kassier Stellvertreterin Sonja Zirngast, Obmann Karl Strohmeier, Schriftführer Stellvertreterin Elfriede Strohmeier, Johann Strohmeier

1999

Unterliga, U20 Landesliga-Meister

1999 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Sepp Fleith, Sektionsleiter Gerhard Zirngast / Team: Barl, Ledam, Hötzl, A. Hutter, Safran, T. Weiss, Wechtitsch, Ranegger, Schuller, Krottmaier, KH. Weiss, Fauland, Brachowi´tz, Polsak, Krainer

U20 LL-Meister: 2. Reihe: Jugendleiter Ledam, Zwetti, Fürnschuß, Ranegger, Weiss I, Schmid, Weiss II, Stiegler M., Trainer Legat 1.Reihe: Orz, Stiegler Th., Aldridan, Schimpl, Ledam, Lindner, Wechtitsch, Genseberger, Sincek

G E R O L D MALERMEISTER

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2000

Meister Unterliga > Oberliga

2000 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Klaus Scheucher, Sektionsleiter Gerhard Zirngast / Team: A. Hutter, Safran, Ranegger, T. Weiss, Vrecko, Pelzmann, KH. Weiss, Rohrer, Temmel, Poschauko, Ledam, Barl, Schneeberger, Skrlec, Rosenberger, Nell, Fürnschuß

2. Reihe: Karl Strohmeier, Genesberger, G. Ledam, Trainer Scheucher, Co-Trainer Legat, K. Fürnschuß, KH Weiss, Safran, Ranegger, Vrezko, Stiegler, Franz Hutter, S. und G. Zirngast, H. Fürnschuß 1. Reihe: Rohrer, Schneeberger, Pechmann, Temmel, Barl, A. Ledam, Skrlec, Fauland, TH Weiss, Klaus Strohmeier

2001 Oberliga

2001 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Jerko Grubisic, Sektionsleiter Toni Genseberger / Team: Barl, Ledam, K. Hutter, Ranegger, Cvitanovic, T. Weiss, Rohrer, Chum, KH Weiss, Schneeberger, Fuchs, Freidl, B. Fürnschuß, Jularic, St. Poschauko, M. Hutter, K. Hutter, Grubisic

2. Reihe: G. Zirngast, Überbacher, Schneeberger, Jularic, K. Fürnschuß, KH Weiss, Ranegger, Cvitanovic, Fuchs, A. Hutter, Wechtitsch sen., Genesberger 1. Reihe: Franz Hutter, Poschauko, Th. Weiss, Trainer Grubisic, A. Ledam, Barl, Freidl, Chum, Rohrer

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2002 Oberliga

2002 Obmann Karl Strohmeier, Trainer Jerko Grubisic (bis 12/01), Vlado Gruic (ab 01/02), Sektionsleiter Toni Genseberger / Team: Barl, Ledam, Wechtitsch, Cvitanovic, KH Weiss, T. Weiss, Ranegger, Onuk, S. Zirngast, B. Fürnschuß, Rohrer, Fuchs, Schlatzer, Ledam, St. Poschauko, Gruic, Egger, Spath-Dreyer, K. Fürnschuß, Sundera

2. Reihe: Skringer, Sundera, Fuchs, Cvitanovic, K. Fürnschuß, Egger, S. Zirngsat, KH Weiss, T. Weiss, Trainer, Gruic, Karl Strohmeier, Sonja und Gerhard Zirngast 1. Reihe: Klaus Strohmeier, Spath-Dreyer, Poschauko, Rohrer, Ledam, Barl, Schlatzer, Kumpusch, Ledam

2003

Meister Oberliga > Landesliga

2003 Mit Prosinecki feierte SV Tondach Gleinstätten im Juni seinen Aufstieg in die Landesliga. Obmann Johann Strohmeier, Trainer Vlado Gruic, Sektionsleiter Toni Genseberger / Team: Barl, Cvitanovic, Egger, B. Fürnschuß, K. Fürnschuß, Schlatzer, Gutschi, Odorjan, Gruic, Baumann, Wechtitsch, KH. Weiss, S. Zirngast

3.Reihe: Karl Strohmeier, Poschauko, Baumann, Orthaber, Schlatzer, K. Hutter, Johann Strohmeier 2. Reihe: H. Fürnschuß, Skringer, Gutschi, S. Zirngast, Ranegger, Egger, Steibauer, Rogner, Rajzl, Sonja Zirngast, Gerhard Zirngast 1. Reihe: Schatz, B. Fürnschuß, HJ Resch, Barl, Lukan, Trainer Gruic, Odorjan, Prietl

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2004 Landesliga

2004 Obmann Johann Strohmeier, Trainer Vlado Gruic, Sektionsleiter Toni Genseberger / Team: Barl, Lukan, Wallner, Egger, Steinbauer, Baumann, St. Poschauko, Ranegger, Odorjan, Schatz, M. Ledam, K. Fürnschuß, Rajzl, Rogner, Hauptmann

3.Reihe: K. Strohmeier, Hack, S. Zirngast, Kager, Fuchs, Ranegger, Sinic, G. Zirngsat 2. Reihe: Karl Strohmeier, Koller, Skringer, Baumann, Bradic, Trainer Gruic, K. Hutter, Orthaber, F. Reiterer, W. Stelzl, Johann Strohmeier 1. Reihe: Ledam, Poschauko, Hauptmann, Zötsch, Pack, Koinegg, Zec, Schatz

2005 Landesliga

2005 Obmann Johann Strohmeier, Trainer Vlado Gruic, Sektionsleiter Toni Genseberger / Team: Zötsch, Fuchs, Koinegg, S. Zirngast, Orthaber, Ranegger, K. Hutter, Zec, Ledam, Hack, St. Poschauko, Smailovic, Odorjan, Pack, Sinic, Kager, Schatz, Hauptmann, Schlatzer

3.R.: K. Hutter, Sinic, Kager, Smailovic, Ranegger, Fuchs, Ledam, Fridl 2. Reihe: Tormanntrainer Koch, Baumann, S. Zirngast, Trummer, Plosnik, Trainer Gruic 1. Reihe: Masser, Poschauko, Grill, Palz, Glauninger, Odorjan

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2006 Landesliga

2006 Obmann Toni Genseberger, Trainer Vlado Gruic, Sektionsleiter Sepp Fleith

3.R.: Ranegger, Fleith, Kriegl, Gasser, Poschauko, Bedö 2. Reihe: Koch, Mujanocic, Trummer, Plosnik, Hutter, Ledam, Trainer Dörner 1. Reihe: Lanzl, Kleineberg, Stathtaler, A. Wechtitsch, Grill, Fuchs, Kager (nicht am Foto Bostjan Znuderl)

2007 Landesliga

2007 Obmann Toni Genseberger, Sektionsleiter Sepp Fleith

3. Reihe: Masseur Dani, David Poljanec, Gerd Kager, Gerhard Gasser, Ewald Hutter, Bernd Fürnschuß 2. Reihe: Tormanntrainer Wolfgang Koch, Bostjan Znuderl, Patrick Stelzl, Albin Ranegger, Sebastian Zirngast, Raimund Kleineberg, Karl Lanzl, Stefan Dörner 1. Reihe: Manuel Prietl, Michael Kriegl, Patrick Fleith, Christoher Prasser, Joachim Hanschekowitsch, Stefan Poschauko, Gert Fuchs, Kevin Hutter, Martin Reiterer

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2008 Landesliga

2008 Sektionsleiter HansJürgen Resch

3. Reihe: Schriftführer K. Strohmeier, Kassier-Stv. G. Reiterer, K. Sinic, D. Poljanec, R. Kleineberg, E. Hutter, Kassier G. Jauk, Jugendleiter G. Zirngast 2. Reihe: Tormanntrainer W. Koch, K. Hutter, G. Gasser, M. Prietl, M. Pölzl, E. Schmid, Trainer Stefan Dörner, Obmann Anton Genseberger 1. Reihe: D. Rossmann, K. Pronegg, P. Fleith, Ch. Prasser, U. Kropfhofer, G. Fuchs, St. Poschauko, P. Stelzl

2009 Landesliga

2009 Obmann Toni Genseberger, Trainer Stefan Dörner, Sektionsleiter Reinhold Wutte / Team: Prasser, Kleineberg, Sinic, St. Poschauko, Znuderl, Poljanec, E. Hutter, Gasser, P. Fleith, Prietl, Rossmann, Kropfhofer, Schmidt, Pronegg, Stelzl

4.R.: Tormanntrainer Koch, Poljanec, Znuderl, Trainer Dörner, SL Wutte 3.R.: Prietl, Fleith, Gasser, Kleineberg, Fuchs, Schmidt, K. Hutter, Trummer 2. Reihe: Rossmann, P. Fleith, Pronegg, Prasser, Miuc, Kozissnig, Poschauko, Kluge 1. Reihe: Jauk, Klaus Strohmeier, Karl Strohmeier, Koller, Ing. Treiber, Reiterer, Zirngast

Dr. Günther Strohmeier Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. MATTHIAS Strohmeier Arzt für Allgemeinmedizin

8452 Großklein 120a 03456 2375 ord.strohmeier@medway.at

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2010

Meister Landesliga > Regionalliga

2010 Obmann Kurt Koller, Trainer Stefan Dörner, Sektionsleiter Reinhold Wutte / Team: Prasser, Fuchs, Kleineberg, Schantl, Strablegg, St. Poschauko, Rossmann, Gasser, Prietl, K. Hutter, Miuc, Znuderl, Kluge, Pronegg, Fleith, Poljanec, E. Hutter

Der SV Tondach Gleinstätten ist in der Regionalliga! Sepp Fleith löst Stefan Dörner als Trainer ab.

2011 Regionalliga

2011 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Stefan Dörner, Sektionsleiter Reinhold Wutte / Team: Prasser, Miuc, Waltl (ab 09/10), Poljanec, Kothleitner, Kozissnik, Halilovic, Trummer, E. Hutter, K. Hutter, Rossmann, Prietl, Kluge, Znuderl, Strablegg, Rastl, Dengg, Fleith, Maier

3.R.: Masseur Miha, Bilobrk, Bevab, Marko, Kasch, Medic 2. Reihe: Götz, Trainer Gerlitz, K. Sackl, Seiner, Kothleiner, Trummer, Arnhell, Tormanntrainer Koch, Hajduc 1. Reihe: Strablegg, Thomann, Maier, Miuc, Waltl, Rabko, K. Hutter, Hassler

90


2012 Regionalliga

2012 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Christian Gerlitz (bis 12/11) Toni Ehmann (ab 01/12), Sektionsleiter Reinhold Wutte / Team: Waltl, Kothleitner, Kasch, Trummer, Ervin Bevab, Hutter, Hajduc, Götz, Seiner, Rabko, Medic, Miuc, Thomann, Bilobrk, Hasler, Strablegg, Zötsch

3.R.: Tormanntrainer Koch, Hajduc, Plieschnegger, Balen, Gräfischer, Trainer Kleindienst, Obmann Zirngast 2. Reihe: Scherer, Karl Strohmeier, Repolust, Peitler, Hierzer, Bucher, M. Zöhrer, St. Zöhrer, Zanner, Masseur Miha, Johann Strohmeier 1. Reihe: Lipp, Koinegg, Kogoj, Kreissl, Miuc, Sackl, Scherrer, Ostermann

2013 Landesliga

2013 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Udo Kleindienst, Sektionsleiter Franz Repolust / Team: Kreissl, Balen, Tschermanegg, Ostermann, Zanner, M. Zöhrer, St. Zöhrer, Plieschnegger, Miuc, Peitler, Koinegg, Turkileri, K. Sackl, Gräfischer

3.Reihe: Koch, Gräfischer, Reinegger, Plieschnegger, Mally, Pjunovic, Filipovic 2. Reihe: Ostermann, Zotter, Zöhrer, Repolust, Hajduc, Koinegg, _, Kleindienst 1.Reihe: Hermann, Kogoj, Kahr, Frlec, Miuc, Zanner, K. Sack. B. Sackl

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2014 Landesliga

2014 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Udo Kleindienst, Sektionsleiter Franz Repolust

2.Reihe: TR Kleindienst, Sportl.Leiter Repolust, Zöhrer, Kahr, Filipovic, Mally, Plieschnegger, Reinegger, Koinegg, Gräfischer, Hajduk, Orend, TTR Koch 1.Reihe: Reiterer, Zotter, Kogoj, Hermann, Heil, Hüttl, Zanner, Ostermann, Amtmann, Leber-Vracko

2015

Abstieg Landesliga > Oberliga

2015 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Hannes Reinmayer, Sektionsleiter Franz Repolust / Team: Heil, Prasser, Christina, Barcic, Ostermann, Zanner, Kahraman, Stibler, Reinegger, Mally, Plieschnegger, Gorican, Sackl, Hajduk, Görgl, Orend, Susic, Masser, Sahiti

3. Reihe: Stibler, Mally, Plieschnegger, Kahraman, Repolust 2. Reihe: Trainer Reinmayer, Hajduk, Orend, Barcic Reinegger, Christina, Hermann, Tormanntrainer Koch 3. Reihe: Zöhrer Ostermann, Görgl, Heil, Prasser, Benjamin Sackl, Reiterer, Zanner

92


2016 Oberliga

2016 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Alois Fricelj, Sektionsleiter Franz Repolust (bis 09/15), Günter Zirngast (ab 09/15) / Team: Gerlitsch, Gorican, Diviak, Avgustin, Fürnschuß, Hasegawa Shohei, Hino Kento, Hüttl, Klogovkovnik, Kogoj, Lucic, Mally, Sumak, Zajc, Prisching, Hodzic, Hold, Schmelzer, Schlögl

3. Reihe: Hasegawa, Hino, Zajc, Sumak, Lucic, Prisching 2. Reihe: Sportl. Leiter Repolust, Divjak, Avgustin, Plieschnegger, Alenc, Klokocovnik, Fürnschuß, Trainer Frizelj 1. Reihe: Mally, Leber-Vracko, Gerlitsch, Hüttl, Hodzic, Kogoj Nicht auf dem Foto (Frühjahr 2016): Cadikovski, Hold, Schmelzer, Schlögl

2017 Oberliga

2017 Obmann Gerhard Zirngast, Trainer Jürgen Zadravec, Sektionsleiter Günter Zirngast / Team: Hüttl, Johs, Hold, Draschl, Mally, Sackl, Debelak, Zajc, Trausnigg, Kogoj, Krainer, Schantl, Schlögl, Fleith, Fürnschuß, Vracko, Avgustin, Diviak, Merschak, Krisanac

3. Reihe: Sportl. Leiterstellv. Zirngast Gerhard jun., Obmann Zirngast Gerhard, Schriftführer Strohmeier Klaus, Schlögl, Krizanac, Debelak, Zajc, Kassierstellv. Reiterer Günther, Obmannstellvertreter Strohmeier Johann 2. Reihe: Tormanntrainer Lukan, Kassier Scherrer, Sportl. Leiter Zirngast Günter, Draschl, Avgustin, Hold, Vracko, Schantl, Krainer, Schriftführerstv. Zirngast Sonja, Trainer .Zadravec Jochen 1. Reihe: Divjak, Fleith, Merschak, Jos, Hüttl, Anhell, Traussnigg, Kogoj

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©2017 SVU Tondach Gleinstätten

SV Tondach  

70 Jahre SV Tondach Gleinstätten 1947-2017

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