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ÖXle & CO.

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SCHUTZGEBÜHR 1,– €

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SEKT & WEIN | FEINE BRÄNDE | HOPFEN & MALZ

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WEINKULTUR | SCHNAPSKULTUR | BIERKULTUR



Öxle & Co. | #2020

The „Badisch“ way of life

Regional genießen, beim Erzeuger kaufen: traditionelle Genusswerte stehen derzeit hoch im Kurs. Wie gut, dass in der REGIO so viele Produzenten mit Können und Leidenschaft am Werk sind und tolle Weine, Sekte, Biere und edle Brände kreieren.

was wären die Festtage ohne einen Vorrat geeigneter Flüssig-Stöffchen? Ob spritzige Sekte als Apero, hochwertige Weine oder feingehopfte Biere zum Festtags-Menü und einen Schnaps – oder wie der Badener charmant sagt „Verisserli“ – zum Abschluss?

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Ganz nach guter badischer Lebensart will das erste „Öxle & Co.“-Booklet Tippgeber sein für Süffiges, Spritziges sowie Hochprozentiges – und einladen zur Gaumenfreude mit allen Sinnen. Die Angebote in der Genuss-Region Südbaden sind vielfältig, unsere Beiträge mit Genießertipps abwechslungsreich: Es geht um neue Vermarktungs­ideen für Bioweine, um Klima und Terroir der Weinanbaugebiete in Baden, um prämierte Spitzenweine aus der REGIO, um traditionelle Brennereien und ihre geistreichen „Wässerchen“, außerdem um alteingesessene regionale Brauereien und ihren würzigen Gerstensaft. Wein- und Sekt-Verkostungsnotizen samt ausgefallenen Cocktailrezepten für die Festtage runden den Ausflug in Badische Genusswelten ab. Wir wünschen anregende Lektüre, besinnliche ­Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Michaela Moser

Editorial

Foto: © iStock.com/SolStock

Liebe Leserin, lieber Leser,


Öxle & Co. | #2020

Inhalt

4 Festtagstropfen im Check: Sektverkostung 14 - 15

06

Ausgezeichnet! Prämierte Weine aus der REGIO 16 - 18 Festtagstropfen im Check: Weinverkostung, Teil I 19 - 20

Sekt & Wein

06 - 13

Win-Win für Bio-Weine: Solidarischer Weinberg 06 - 07 Im „Burgunderparadies“: Badens Weinbaugebiete 08 - 10 Weinvorhersage sonnig: Experten-Jungweinprobe in Schliengen-Müllheim 12 - 13

Inhaltsverzeichnis

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Lebendige Weinkultur – das neue Siegel „Weinsüden Weinorte“ 21 Festtagstropfen im Check: Weinverkostung, Teil II 22 - 23

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Öxle & Co. | #2020

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24 , e z t ä h c s r Winze Lieblingsbrände & Brauwelten Naturtrüb & ohne Filter: das Winter-Bier von Waldhaus 24  Freiburg stets verbunden: die Brauerei Ganter 25 Hochgenuss mit Weihnachtsnote: Lassers Bockbier 26

30

Schwarzwald im Glas aus der Brauerei Rothaus 27

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Besonderes Caliber: KräuterLikör aus der Boar-Destille 30 Marders feiner Apfelbrand 31 Hat Tradition: Black Forest Gin von Kammer-Kirsch 31 Die Destillerie Armbruster & ihr Schwarzwald-Brandy 32 Vermouth vom Kaiserstuhl: Mirabilia Mundis Otto996 33 Webers Destillate aus heimischen Früchten

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Baumgartners in Oberbergen – Brennen mit Passion 34

Fürstenberg-Winterbier mit festlichem Charakter 28

Inhaltsverzeichnis

Foto: © BOAR Gin

Hopfen & Malz

Brände & Cocktails


Öxle & Co. | #2020

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Biowein anbauen und dafür die Kunden mit ins Boot holen – auf dieser

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Win-Win für Öko-Weinbau Idee basiert das Projekt „Solidarischer Weinberg“ von Andreas Dilger. Gestartet hat es im Juli am Predigerplatz oberhalb von Merzhausen. Wegen der großen Nachfrage will der Freiburger Winzer jetzt am Schönberg, unterhalb des Jesuitenschlosses, eine zweite Rebfläche nach diesem Prinzip bewirtschaften.

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WEINkultur

Text: Stella Schewe

„Was sich in der Landwirtschaft bewährt hat, funktioniert doch bestimmt auch im Weinbau“, dachte sich Ökowinzer Andreas Dilger – und die Kunden gaben ihm recht: Schon wenige Wochen nach dem Start am 1. Juli waren sämtliche Anteile für die Reben am Predigerplatz vergriffen. 50 Euro kostet ein Anteil pro Monat, 25 ein halber, dafür gibt es

monatlich sechs oder drei Flaschen Biowein nach Wahl aus dem Dilger-Sortiment. Die festen Monatsbeiträge bedeuten für den Winzer Sicherheit und Planbarkeit: „Für mich ist das eine riesige Unterstützung“, freut er sich. Die Kunden wiederum wüssten, was sie bekommen: Und das sind nicht nur gute Tropfen,

sondern auch Einblicke in den Weinbau – etwa bei „Mitmachtagen“ und ähnlichen Aktionen. So können sie sich mit „ihrem Weinberg“ identifizieren, die Produktion sei „quasi gläsern“. „Eine klassische Win-Win-Situation“, fasst er zusammen. Für den ein Hektar großen Weinberg am Predigerplatz hat er insgesamt 150 Anteile verkauft,


Öxle & Co. | #2020 Fotos: © kwasibanane, Andreas Dilger

Auf beiden Flächen haben Dilger und sein dreiköpfiges Team ausschließlich sogenannte „PIWI“-Weine angepflanzt. Das sind pilzwiderstandsfähige Sorten, die deutlich robuster und weniger anfällig sind als herkömmliche Sorten wie Burgunder oder Gutedel. „Für die PIWI-Sorten brauche ich 70 bis 90 Prozent weniger ökologische Spritzmittel“, erklärt der 56Jährige. Dadurch reduzierten sich auch die Zahl der Traktorfahrten, der Energieaufwand und die Bodenbelastung. Allerdings hätten es die neuen Sorten – mit fremd klingenden Namen wie Helios, Solaris oder Prior – schwerer, bei den

Weingut Andreas Dilger Urachstraße 3, 79102 Freiburg Tel.: 07 61/1 37 71 11 www.weingut-andreas-dilger.de

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Kunden anzukommen. Umso schöner, wenn die Vermarktung wie beim „Solidarischen Weinberg“ bereits sichergestellt ist. „Zwölf Flaschen, sechs rosé, sechs weiß!“ David Plappert kommt in Dilgers Laden in der Urachstraße vorbei, um die Weinration für zwei Monate abzuholen; seinen Anteil am Predigerplatz teilt er sich mit einer Freundin. Von der Idee, das Solidarprinzip von der Landwirtschaft auf den Wein zu übertragen, ist der 34-Jährige begeistert. Weit verbreitet scheint sie bislang noch nicht in Deutschland. Bis auf einen Winzer an der Mosel weiß Dilger von niemandem, der wie er solidarischen Weinbau betreibt. Doch die große Nachfrage zeigt: Viele Kunden sind interessiert und, wie Plappert, überzeugt von dem Projekt: „Ich mag die Dilger-Weine und finde es schön zu wissen, dass sie biologisch angebaut werden. Außerdem bekomme ich so Einblick in den Weinbau und lerne ihn hautnah kennen, das finde ich interessant.“

Souvignier Gris Pinotin

Helios Solaris

Johanniter

Johanniter Prior

Souvignier Gris

Die Vermarktung läuft: Öko-Winzer Andreas Dilger (g.o.) hat am Schönberg „PIWI“-Weine angepflanzt und sucht dafür Unterstützer und Genießer.

WEINkultur

halbe ebenso wie ganze. Jetzt folgen 200 weitere am Schönberg, die Vermarktung läuft bereits. Schon seit Längerem bewirtschaftet er hier zehn Parzellen mit einer Gesamtgröße von insgesamt zwei Hektar. „Ein Hektar ergibt 7200 Flaschen pro Jahr. Bei sechs Flaschen pro Monat und damit 72 pro Jahr ergibt das 100 Anteile“, erklärt der Winzer.

Info


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Mit ihren 15.500 Hektar nimmt die badische Rebfläche

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Von der Sonne verwöhnt hinter Rheinhessen und der Pfalz bei den deutschen Anbauregionen Rang drei ein. Was die Qualität angeht, sehen die badischen Sürpfler ihre Lieblingsweine sowieso in der Spitzenposition. Text: Hans-Jürgen Truöl

Rund 23.000 Betriebe – davon die meisten im Neben- oder Zuerwerb – bauen zwischen Bodensee und Kraichgau Reben an. Ganz weit vorne ist die Burgundertraube: Mit seinen Rotweinen gehört Baden weltweit zu den wichtigsten Spätburgunder-Anbaugebieten. Bedeutend sind ebenfalls Weißer und Grauer Burgunder, Müller-Thurgau, Riesling und Gutedel.

Weinkultur

Markgräflerland Weinwirtschaftlich gesehen dehnt sich das Markgräflerland zwischen dem Grenzacher Horn bei Basel bis nach Freiburg-St.

Georgen aus. Idyllische Weindörfer, mit Reben bewachsene Hügel, gekrönt von den markanten Bergkuppen der Hochschwarzwälder Aussichtsberge Blauen und Belchen. Angesichts dieses Landschaftsbildes gerät jeder Betrachter ins Schwärmen. Ausflüge per pedes, mit dem Rad oder motorisiert werden zum Erlebnis. Der größte Teil des 3100 Hektar umfassenden Reblandes basiert auf einer dicken Lössschicht, ergänzt von Lehm- und Mergelböden. Hier gedeiht, sanft gewärmt dank 1700 Sonnenstunden im Jahr, der Gut­ edel, das Markenzeichen des Markgräflerlandes.

Tuniberg Der kleine Bruder des Kaiserstuhls erhebt sich als 120 Meter hohe Insel aus dem (Jura-)Meer der Oberrheinischen Tiefebene. Kalkgestein bildet seinen geologischen Unterbau. Darauf haben sich jahrhundertelang aus Nordafrika herübergewehte Lösssände wie ein Mantel gelegt und verdichtet. Dieses Terroir bietet ideale Wachstumsvoraussetzungen für gehaltvolle Spätburgunderreben. Fast zwei Drittel der Rebfläche sind damit bestanden, Spitzenwert in Baden. Der Rest verteilt sich auf Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder.


Foto: © Hans-Jürgen Truöl

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Klima und Böden machen das Weinland Baden Zum „Burgunderparadies“

Kaiserstuhl Die Landschaft ist von Terrassen geprägt, die früher kleinräumig in Handarbeit errichtet wurden. Heute werden sie großflächig mit Maschineneinsatz geschaffen und dienen dazu, die Vulkanverwitterungsböden (Wärmespeicher) und die fruchtbare Lössschicht (Wasserspeicher) optimal zur Geltung zu bringen. Als Ergebnis dieses Zusammenspiels entstehen südländisch anmutende Spät- und Grauburgunder, die auch im internationalen Vergleich bestehen. Müller-Thurgau und Silvaner, Muskateller und Gewürztraminer haben demgegenüber eher ein Nischendasein. Im Kaiserstuhl gedeiht auf einer Anbaufläche von 4200 Hektar ein Drittel aller badischen Weine.

Weinkultur

Foto: © iStock/thelinke

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Breisgau Freiburg trägt zwar den Zusatz „im Breisgau“, doch nur wenige wissen, dass sich die Weinbauregion Breisgau bis zu den Reben am Schlossberg erstreckt. Von diesem Punkt aus dehnt sich dieses Weinanbaugebiet bis zum Winzerort Oberschopfheim zwischen Lahr und Offenburg aus. Die Burgunder-Familie dominiert quantitativ wie qualitativ, doch auch Müller-Thurgau und Chardonnay werden angebaut.

Steinreiche Geschichte: Der riesige Holzstuhl in den Reben bei Leiselheim (o.) erinnert an den Gerichtstag von Otto III. im Jahr 994, der der Region später ihren Namen gab: Kaiserstuhl. Vom Limberg bei Sasbach schweift der Blick zum Rhein (u.), im Vordergrund ein alter Steinbruch, wo die vulkanischen Gesteine des Kaiserstuhls zu sehen sind.

Das Terroir ist geprägt von Muschelkalk, Buntsandstein und Mergel aus dem Tertiär, entsprechend vielseitig und vielschichtig schmecken die Qualitätsweine. Mit seinen Reben, die bis auf 500 Meter über dem Meeresspiegel wachsen, wetteifert das Glottertal um den Ruhm, die höchstgelegenen Weinberge Deutschlands zu besitzen.

Ortenau Ähnlich wie der Breisgau zieht auch die Ortenau durch ihren landschaftlichen Dreiklang an: im Westen die Rheinebene, in der Mitte sanfte Weinhänge, im Osten überragt von den Bergen des mittleren Schwarzwalds. Der typische Ortenauer

ist ein Riesling, hier oft als Klingelberger bezeichnet. Die Granitverwitterungs- und Gneisböden, angereichert mit Porphyr und Quarzit, bieten beste Grundlagen für die mineralisch schmeckende Note der hiesigen Rieslinge. Darüber hinaus haben auch Spätburgunder Rotweine aus den tieferen Lagen ihre Freunde. Bei Prämierungen auf Bundes- oder internationaler Ebene übertrumpft die Ortenau in qualitativer Hinsicht alle anderen deutschen Weinanbaugebiete. Chapeau!

Fotos: © Hans-Jürgen Truöl

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WeinVorhersage: Sonnig! gweinpr Jun ob

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Rund zwei Monate nach der Traubenlese treffen sich Kellermeister Michael Nussbaumer und Geschäftsführer Heiko Schapitz alljährlich zur Jungweinprobe im Keller der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft (WG) Schliengen-Müllheim. Die Experten sürpfeln, schmecken und wagen eine Prognose: Wo geht es hin mit dem Jahrgang 2020?

WEINKultur

Text & Fotos: Arwen Stock

Es ist kühl im Keller, die Luft duftet nach Hefe und Wein. Die Tanks im Keller der WG in Schliengen-Müllheim sind voll. Die kleinen fassen 20.000 Liter, Kleingebinde 7500 bis 8500 Liter und die großen Tanks 24.000 bis 48.000 Liter. Und dann gibt es noch den Barriquekeller, wo Eichenholzfässer mit je 225 Litern lagern und die alten Betontanks als stille Reserve schlummern. Insgesamt 3,7 Millionen Liter Wein fasst der Keller, in dem auch die Weine der Kaiserstühler Winzer vom Silberberg gekeltert werden. „118 verschiedene Weine lagern hier“, berichtet Michael Nussbaumer, der erste Kellermeister der WG. Die gleiche Anzahl lagert im Keller in Weingarten bei Karlsruhe, wo sein zweiter Kellermeister die Vergärung betreut. Dass das

regelmäßige Probieren und richtige Reagieren eine große Kunst ist, wird dem Laien spätestens bei der Jungweinprobe klar. Im Keller in SchliengenMüllheim zeigt der 36-jährige Kellermeister seinem Geschäftsführer Heiko Schapitz, in welchem Stadium der Vergärung oder danach sich die jeweilige Sorte gerade befindet. Im 56-jährigen Geschäftsführer, studierter Diplom-Ingenieur für Weinbau und Önologie, hat Nussbaumer einen Experten an seiner Seite – „und einen guten Sensoriker“, findet der Kellermeister. Los geht es mit den Weißweinen, gefolgt von einem Sektgrundwein und mehreren Rotweinsorten. Zum Abschluss gibt es eine Produktneuheit aus

dem Jahrgang 2020 zu verkosten: der Dessertwein „Benefízio“, ein badischer Bruder des Portweins aus Spätburgundertrauben. Als Erstes probieren die beiden einen bereits abgestochenen, aber noch ungefilterten Gutedel. „Manche Weine stoppen von allein die Vergärung“, berichtet Nussbaumer, der sehr zufrieden mit dem Traumjahrgang ist: Ein anderer Gutedel ist fast schon trinkreif, der Müller-Thurgau weist bereits eine


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Schwärmen vom Jahrgang 2020: Geschäftsführer Heiko Schapitz (li.) und Kellermeister Michael Nussbaumer.

Beim Sektgrundwein braucht der Laie allerdings viel Fantasie, denn der schmeckt etwas säuerlich, ähnlich wie Buttermilch. Das muss in dem Stadium laut Nussbaumer so sein. Der Geschmack weicht jedoch bei der Gärung auf der Flasche zurück. Nach der „Diva des Kellers“, einem sortentypischen Sauvignon blanc, präsentiert sich der in der Gärung gestoppte Muskateller bereits voller Bukett.

Bei den Rotweinen ist der Spätburgunder vom Mauchener Sonnenstück noch auf der Hefe, aber für Nussbaumer schon vielversprechend. Ein „Rohdiamant“ sei die Alte Rebe. 50 bis 80 Prozent dieses Bahlinger Selektionsweins aus Spätburgunder-Trauben werden im Barriquefass ausgebaut und 2023 abgefüllt. Im Barriquekeller ist der 2020er Merlot gleich ins 225-Liter-Fass gekommen, nachdem er auf der Traube vergoren wurde. Schon toll in Farbe, Geschmack und Aroma wird der Wein laut Nussbaumer in zwei Jahren ein

„Glanzstück“ sein. Auch der Dessertwein sei wie gewünscht gelungen, die Farbe schön rot geblieben. „Alles hat super geschmeckt“, findet auch Schapitz. 2020 sei einfach ein toller Jahrgang.

Info

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Vinotheken in Schliengen-Müllheim, Bahlingen, Weingarten, Müllheim und Staufen. www.sonnenstueck.de

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WEINKultur

tolle Frucht- und schöne Muskatnote auf, und der Grauburgunder vom Kaiserstuhl sei eine wahre Freude.


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Sekt

K Arndt Köbelin Weingut

K Bickensohler Weinvogtei eG

Winzersekt Pinot Brut

Bickensohler Mysterious Extra Brut Sekt b.A. traditionelle Flaschengärung

Privat Cuvée | brut Jahrgang 2017 | Preis: 13,50 €

Bickensohl | Pinot Noir Blanc de Noir | extra brut

Kellermeister: Arndt Köbelin

Jahrgang 2017 | Preis: 10,30 € Kellermeister: Michael Jäger

Burgunderfrucht in der Nase. Im Geschmack eine perfekte feinperlige Mischung zwischen edlem Champagner und einem rassigen deutschen Winzersekt. Idealer Begleiter zu Häppchen. 12 % Vol.

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5 – 12 °C

13 % Vol.

8 °C

K Kaiserstühler WG Ihringen eG

K Weinhaus Heger

Ihringer Fohrenberg Pinot Sekt

PINOT Sekt extra brut

Ihringer Fohrenberg | Weißer Burgunder | brut

Spätburgunder | Chardonnay | Weißburgunder |

Jahrgang 2017 | Preis: 10,85 €

extra brut | Preis: 16,90 €

Kellermeister: Werner Haßler

Kellermeister: Joachim Heger und Team

Intensives Gelb im Glas. Im Bukett reife Apfel- und feine Hefearomen. Am Gaumen langanhaltende Cremigkeit. Traditionelle Flaschengärung. MundusVini-Goldmedaille.

Nach jungen Mirabellen, weißen Mandeln, Quittenschale und weißen Blüten duftend. Lebendiges Säurespiel, Zitrusfrische am Gaumen, dezente, nussige Hefenoten bereichern das Aroma.

12,5 % Vol.

5 – 7 °C

12,5 % Vol.

6 – 8 °C

K Winzergenossenschaft Achkarren i.K. eG

K WG Bischoffingen-Endingen a.K. eG

Achkarrer Muskateller Sekt

Bischoffinger Pinot Rosé Sekt b.A.

Achkarren | Muskateller | trocken

Bischoffinger Vulkanfelsen | Spätburgunder Rosé

Jahrgang 2018 | Preis: 9,90 €

trocken | Jahrgang 2018 | Preis: 8,95 €

Kellermeister: Christoph Rombach

Kellermeister: Norbert Kuhn

Eine Seltenheit im Sektbereich mit einem wunderschönen Bukett von Zitrus, Litschi und Frühlingsblumen. Am Gaumen prickelnd, fruchtig mit verführerischem Charme.

Der Pinot Rosé-Sekt überzeugt durch eine schlanke und schöne Frucht, ein feines Aromenspiel und angenehme Frische am Gaumen. Prickelndes Geschmackserlebnis! Passt ideal zu leichten Vorspeisen und frischen Desserts.

11,5 % Vol.

SEKT

Der Fels in der Brandung. Mit diesem Sekt macht man nie was falsch. Der Champagnertyp aus unserem Haus. Gerade heraus, klar strukturiert. Einfach ein „geiles Ding“!

5 – 7 °C

12 % Vol.

6 – 8 °C

K WG Bischoffingen-Endingen a.K. eG

K Opfinger Winzer eG

Bischoffinger Pinot Brut Nature Sekt b.A.

St. Nikolaus Sekt

Bischoffinger Vulkanfelsen | Spätburgunder |

Baden l Weißburgunder l extra trocken

Blanc de Noir trocken | Jg. 2019 | Preis: 8,95 €

Jahrgang 2019 l Preis: 6,90 €

Kellermeister: Norbert Kuhn

Kellermeister: Jörg Wiedemann

Der Pinot Brut Nature überrascht durch seine geringe Restsüße und die ausgewogene Frucht und Aromatik. Er versprüht Eleganz und viel Geschmack, passt sehr gut zu feinen, filigranen Vorspeisen.

Sekt mit fruchtiger, ausgeprägter Art des Weißburgunders. Duft nach zarten Blütenaromen, Quitten und weißen Oleanderblüten. Feinfruchtige grüne Apfelsorten schwingen im Geschmack mit.

12 % Vol.

6 – 8 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

12,5 % Vol.

Alkohol

Säure

Restzucker

8 – 12 °C

Trinktemperatur


M Markgräfler Winzer eG

Kiechlinsbergen eG

Pinot Blanc | Klassische Flaschengärung

Baden Crémant Brut Sekt b.A. Baden l Weißburgunder l brut brut | Klassische Flaschengärung

Jahrgang 2016 l Preis: 11,00 €

Jahrgang 2018 | Preis: 14,95 €

Kellermeister: Martin Leyh

Kellermeister: Johannes Köster, Reiner Roßwog

12,5 % Vol.

6 – 8 °C

Dieser Pinot Blanc ist ein hochwertiger Jahrgangssekt aus ausgewähltem Lesegut, der eine wunderbare Perlage erhält. Die frühe Lese zeigt nach der zweiten Gärung eine finessenreiche Säurestruktur. 12,5 % Vol.

8 °C

M Weingut Blankenhorn

M Weingut Hermann Dörflinger

Rosé „De Blanc et Noir“

Pinot

Weißburgunder und Spätburgunder | brut

reiner Spätburgunder | brut

Jahrgang 2018 | Preis: 14,00 €

Jahrgang 2016 | Preis: 11,50 €

Kellermeisterin: Yvonne Kessler

Kellermeister: Hermann Dörflinger

Lachsrosa; reintöniger, beeriger Burgunderduft, Apfelschalentee. Sehr feines, kultiviertes Mousseux, kräftiger Extrakt, in seiner erfrischenden Art lange anhaltend.

Der Pinot Sekt reifte eineinhalb Jahre auf der Hefe. Elegant und fruchtbetont überzeugt er durch seine feine Perlage und seinen schönen Rosé-Ton.

12,5 % Vol.

8 °C

12 % Vol.

9 °C

M Weingut Kiefer-Seufert

M Weingut Lämmlin-Schindler

Muskateller

Lämmlin-Schindler Extra Brut Rosé

klassische Flaschengärung | extra trocken

Pinot Noir | Chardonnay | Weißburgunder |

Jahrgang 2018 | Preis: 10,90 €

extra brut | Preis: 13,00 €

Kellermeister: Philipp Kiefer

Kellermeister: Gerd Schindler, Friedhelm Maier

Wunderschönes Bukett mit feinen Muskataromen. Elegant und feinperlig am Gaumen. Ausgebaut nach der traditionellen, klassischen Flaschgärung. Als Aperitif oder als feiner Begleiter zum Dinner. Passt immer!

2020: 88 Punkte Meiningers Deutscher Sektpreis. 20 Monate Flaschenreife auf der Hefe, lachsrote Farbe, feine Perlage, langanhaltende, fruchtige, rassige herbe Art. Lämmlin-Schindlers Extraklasse.

12 % Vol.

6 -9 °C

12,5 % Vol.

8 – 10 °C

M Weingut Zotz

M Winzergenossenschaft Britzingen

Pinot & Chardonnay brut

Crémant Rosé

Markgräflerland | Pinot Blanc & Chardonnay |

Britzingen | Spätburgunder/Chardonnay/

brut | Preis: 13,90 €

Schwarzriesling | brut | Preis: 13,80 €

Kellermeister: Dennis Meindel

Kellermeister: Bruno Kiefer

Herrliche Frische und feine Perlage treffen auf feine Zitrus- und Briochenoten. Stilvoller Aperitif bei jeder Feierlichkeit. Ideal zu kalten Tapas und Fisch, aber auch als Aperitif sehr zu empfehlen.

Feinfruchtiger Charakter, elegant im Geschmack, sehr feine Perlage, anhaltender Abgang. Kräftig lachsfarben, weiche Säure, Aromen nach Wald- und Himbeeren. Animierender Trinkfluss durch feine Perlage.

12,5 % Vol.

8 – 10 °C

K Kaiserstuhl-Tuniberg M Markgräflerland

12,2 % Vol.

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7 °C

SEKT

Eleganter, fein perlender Crémant. Klare Frucht, gut strukturiert. Vielschichtig und trocken am Gaumen. Die perfekte Wahl zu Austern, Garnelen, Geflügel oder zu einem Empfang.

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K WG Königschaffhausen-


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Grund zum Feiern haben derzeit gleich mehrere Winzergenossenschaften aus der REGIO: Ihre Weine und Sekte wurden ausgezeichnet – mit Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen, mit Bundesehrenpreisen, Weltmeister-Titeln

oder ähnlich verheißungsvoll klingenden Prämierungen. Anlass, in den Weinkellern die Korken knallen zu lassen und auf den Erfolg anzustoßen.

Foto: © DLG/Jörg Sänger

Text: Stella Schewe

Prämierte WEINE

Können & Passion

höchste, die deutsche Wein- und Sekterzeuger für ihre Qualitätsleistungen erhalten können – vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. „Guter Wein und Sekt, das ist kein Zufall – sondern das Ergebnis von viel Erfahrung und harter Arbeit im Weinberg und im Keller“, schrieb Bundesministerin Julia Klöckner angesichts der Verleihung. „Das Können und die Leidenschaft unserer heimischen Winzer schmeckt man.“ Der Badische Winzerkeller mit Sitz in Breisach am Rhein repräsentiert mit einer Rebfläche von etwa 1700 Hektar insgesamt neun badische Weinanbaugebiete, von Tauberfranken bis zum Bodensee. Die rund 4000 Mitgliedsbetriebe erzeugen Trauben für jährlich 500 verschiedene Weine.

„Typisch Sonnenwinzer“, freuen sich die beiden Vorsitzenden des Badischen Winzerkellers, Eckart Escher und Peter Schuster (v.l.), über den Bundesehrenpreis Sekt in Silber 2020 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Verliehen wurde ihnen die Auszeichnung – übrigens die www.badischer-winzerkeller.de

Anerkennung für Kulturgut Eiswein aus Bötzingen zählt zu den besten Deutschlands – so das Fazit des Weinmagazins Vinum, das seit 1987 den Deutschen Rotweinpreis vergibt. In der Kategorie der edelsüßen Weine ging der 2. Platz in diesem Jahr an die kleine Gemeinde am Kaiserstuhl, und zwar für ihren 2016er Pinot Noir Blanc de Noir Baden. Beschrieben wird er als „Novität aus der Spätburgunder Traube“, der in „leuchtendem Gelb“ erstrahle und dessen „süßlich reifer Fruchtduft“ an Quitten und getrocknete Aprikosen erinnere. Die Freude über die Auszeichnung ist groß in Bötzingen, denn der

Foto: © Badischer Winzerkeller

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Gratulation!


Foto: © WG Bötzingen

Geschäftsführer Volker Kern und Kellermeister Heinrich Höfflin (v.l.)

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Deutsche Rotweinpreis gilt als Referenzveranstaltung der Weinbranche und soll zur Förderung der Qualität deutschen Rotweins beitragen. www.der-boetzinger.de

17 Gold für Sekt Als „Sekterzeuger des Jahres“ ist die Winzergenossenschaft Britzingen/Markgräflerland eG aus Müllheim ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) erhielten sie den Bundesehrenpreis für Sekt in Gold. „Wer die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft erhält“, so DLG-Präsident Hubertus Paetow, „dokumentiert, dass er zu den Spitzenbetrieben zählt und richtungsweisende Maßstäbe hinsichtlich Qualität, Genuss und Geschmack setzt.“ Sektherstellung hat in Britzingen eine 40-jährige Tradition, die Winzersekte entstehen alle ausnahmslos in traditioneller Flaschengärung. www.britzinger-wein.de

Über „die höchste Auszeichnung, die man bekommen kann“, freute sich Erwin Vogel, Geschäftsführer der WG Oberbergen. Anlass war der Staatsehrenpreis des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie der Betriebe ab 150 Hektar. Er sei „das Sahnehäubchen unter den Prämierungen“, so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Verleihung: „Eine Hommage an den Wein, aber vor allem an die, die ihn zum Genusserlebnis machen.“ Weiteren Grund zur Freude bot der Sonderpreis Gold Extra der DLG-Bundesweinprämierung 2020 für den 2018 Schelinger Kirchberg Pinot Noir, Spätlese Rotwein trocken. www.bassgeige-wein.de

Prämierte WEINE

Sahnehäubchen


Foto: © Henning Johanßen/BWK

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Starkes Zeichen

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Dem Vorsitzenden der WG Opfingen, Günter Linser, stand die Freude ins Gesicht geschrieben: Im Rahmen der Landesweinprämierung 2020 wurden die Opfinger Winzer mit einem Ehrenpreis für den Bereich Tuniberg ausgezeichnet. „Ich bin glücklich, diesen Preis für unsere Winzer entgegennehmen zu können“, so Linser anlässlich der Verleihung. Die Auszeichnung sei auch für den Tuniberg insgesamt „ein starkes Zeichen“, denn: „Sie trägt unsere Region mit prominenten Rebflächen aus dem Freiburger Weingarten, mit besten Lagen und mit Spitzenerzeugnissen hinaus zum Verbraucher.“ Darauf sei man am Tuniberg sehr stolz, so Linser. „Wir freuen uns natürlich riesig.“ www.weinhaus-opfingen.de

Der Weltmeister-Titel für den besten Pinot Noir 2020 ging an die Kaiserstühler Winzergenossenschaft Ihringen: Bei der International Wine Challenge AWC Vienna wurde der 2016er Uringa 962 Winklerberg Spätburgunder Réserve mit dem Trophy-Sieg ausgezeichnet. Hinzu kamen zwei Gold- und sechs Silbermedaillen für Weiß- und Rotweine – bei einem Wettbewerb mit 11.232 Weinen von 1510 Produzenten aus 41 Ländern. Die AWC Vienna ist die größte offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt, ihre Medaillen und Titel gelten quasi als „Oscar“ für Weine. Die Regeln sind streng: Die Blindverkostung erfolgt anonym in Einzelkabinen, den Juroren sind jeweils nur Rebsorte und Jahrgang bekannt. Bereits im vergangenen Jahr ging ein Trophy-Sieg an die Ihringer, damals für den besten Chardonnay. www.winzergenossenschaft-ihringen.de

Foto: ©  jr

Prämierte WEINE

„Oscar“ für Spätburgunder


B Privatweinkellerei Hirschen Spätburgunder Weißherbst

Eichberg | Spätlese | trocken

Roter Bur | Kabinett | trocken

Jahrgang 2016 | Preis: 13,00 €

Jahrgang 2019 | Preis: 8,00 €

Kellermeister: Hermann-Josef Strecker

Kellermeister: Hermann-Josef Strecker

Dunkles Rot, schöne Reife, rauchiges Aroma, Spuren von Vanille, erinnert an dunkle Beeren, weich im Abgang. Passt perfekt zu Wildgerichten.

Lachsfarben, typisches WeißherbstBukett, erinnert an Quitten, ausgewogen in Frucht und Säure. Passt perfekt zu Krustentieren und hellem Fleisch oder einfach so.

14,5 % Vol.

4,7 g/l

12,5 % Vol.

5,9 g/l

1,6 g/l

16 – 18 °C

4,3 g/l

8 °C

B Roter Bur Glottertäler Winzer eG

B Stiftungsweingut

Rotwein Cuvée

Niederrimsinger Grauburgunder

Glottertäler Eichberg | Qualitätswein |

Tuniberg | trocken

trocken | Jahrgang 2016 | Preis: 8,68 €

Jahrgang 2018 | Preis: 9,00 €

Kellermeister: Norbert Faller

Kellermeister: Thomas Schneider

Im dunklen Kirschrot fließt dieser elegante Rotwein ins Glas. Feine Nuancen von Johannisbeeren und Paprika kitzeln die Nase. Geschmacklich gehaltvoll mit feinwürzigem Abgang.

Stattlicher Wein im Holzfass ausgebaut. Anklänge von Kakao und Rauch. Weicher Fruchtgeschmack mit würziger Kontur. Idealer Essensbegleiter für helles Fleisch.

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13 % Vol.

4,9 g/l

14 % Vol.

5,4 g/l

4,0 g/l

15 – 18 °C

3,6 g/l

8 –10 °C

B WG Buchholz/Sexau eG

K Kaiserstühler WG Ihringen eG

Buchholzer Sonnhalde

2016 Uringa 962 Winklerberg

Spätburgunder Rotwein

Spätburgunder Réserve

Buchholzer Sonnhalde | Spätlese | feinherb Jahrgang 2018 | Preis: 12,57 € Kellermeister: Jörg Wiedemann

Ihringer Winklerberg | Qualitätswein b.A. | trocken | Jahrgang 2016 | Preis: 25,30 € Kellermeister: Werner Haßler

Kräftiges Rubinrot, deutliche Aromen von der Barriquelagerung, feine Vanillenote, duftet nach getrockneten Pflaumen und etwas Cassis. Im Gaumen samtig, mit feiner Herbe im Abgang.

Im Duft intensive Aromen von reifer Kirsche und geröstetem Holz. Im Gaumen dominieren Tannine und Röstaromen vom Barrique das sensorische Bild. 1. Platz beim AWC Vienna 2020.

13 % Vol.

5,5 g/l

13,5 % Vol.

5,7 g/l

13,7 g/l

12 –16 °C

2,7 g/l

16 – 18 °C

K Sasbacher Winzerkeller eG

K Weingut Dr. Heger

Leo in Bestform

Ihringer Grauburgunder

Sasbach | QbA | trocken

VDP.ORTSWEIN | QbA | trocken

Jahrgang 2019 | Preis: 6,90 €

Jahrgang 2018 | Preis: 15,00 €

Kellermeister: Werner Giener

Kellermeister: Joachim Heger

Rotweincuvée aus Spätburgunder, Cabernet Sauvignon und Cabernet Mitos. Kräftige Farbe, sattes, würziges Aroma nach dunklen Beeren, etwas Paprika, Pfeffer und etwas Mokka.

Reifer, saftig-obstiger Duft nach vollreifen Birnen, Golden-Delicious-Äpfeln, Weinbeeren und süßen Backgewürzen. Runder, geschmeidiger Körper am Gaumen, seidig-dichte Textur.

13,5 % Vol.

5,1 g/l

14 % Vol.

5,3 g/l

6,3 g/l

16 – 18 °C

0,5 g/l

8 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

Alkohol

Säure

B Breisgau K Kaiserstuhl-Tuniberg M Markgräflerland O Ortenau

Restzucker

Öxle & Co. | #2020

B Privatweinkellerei Hirschen Spätburgunder Rotwein

Trinktemperatur

WEIN

Wein


Öxle & Co. | #2020 WEIN

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Wein

K Weingut Kilian Hunn

K WG Bischoffingen-Endingen a.K. eG

Fumé Blanc

Grauburgunder BB Alte Rebe

Gottenheimer Kirchberg | Qualitätswein | trocken

Bischoffinger Vulkanfelsen | Qualitätswein |

Jahrgang 2018 | Preis: 18,50 €

trocken | Jahrgang 2019 | Preis: 7,95 €

Kellermeister: Kilian Hunn

Kellermeister: Norbert Kuhn

Vielschichtiger Duft nach Stachelbeere und Cassis, leicht rauchige Noten. Perfekte Balance von Frucht und Würze. Ein Wein der Extraklasse. Ein toller Speisewein, lässt sich aber auch sehr gut solo trinken.

Samtig ausgewogener Grauburgunder, sehr fruchtig und frisch, apart im Bukett. Er passt zu Geflügel, Fisch und vegetarischen Gerichten, Pastagerichten und ganz besonders zu einem gemütlichen Feierabend zu Hause.

13,5 % Vol.

5,7 g/l

13,5 % Vol.

5,9 g/l

0,2 g/l

8 – 10 °C

7,5 g/l

8 – 10 °C

K Winzergenossenschaft Bötzingen eG

K WG Jechtingen-Amoltern eG

Spätburgunder Rotwein

PINO MAGMA Burgunder-Cuvée

Spätlese | trocken

Jechtingen | Qualitätswein | trocken

Jahrgang 2018 | Preis: 8,90 €

Jahrgang 2019 | Preis: 8,40 €

Kellermeister: Heinrich Höfflin

Kellermeister: Jochen Glyckherr

Kräftiger Burgunder mit ausgeprägten Aromen und satter rubinroten Farbe. Vollmundig und kompakt mit einem eleganten, gerbstoffbetonten Abgang, mit leichter Holzaromatik.

In der Nase fein eingebundene Holzaromen gepaart mit Aromen von grünem Apfel und getrockneten Kräutern. Im Gaumen kräftig strukturierter Burgunder mit cremig-frischem Abgang.

14,5 % Vol.

4,9 g/l

13 % Vol.

5,8 g/l

5,7 g/l

16 – 18 °C

0,1 g/l

8 – 10 °C

K Winzergenossenschaft Oberbergen eG

K Winzerverein Munzingen

Pinot Noir

Grauer Burgunder

Schelinger Kirchberg | Spätlese | trocken

Munzinger Kapellenberg | Kabinett | trocken

Jahrgang 2018 | Preis: 12,80 €

Jahrgang 2019 | Preis: 6,40 €

Kellermeister: Wolfgang Schupp

Kellermeister: Jörg Wiedemann

Feine Röstaromen von Kaffee sowie Tabak. Geschmacklich komplexe Gerbstoffstruktur mit fruchtigen Brombeeren- und Waldbeerennoten. Dezente Süße bei langem Abgang.

Birnen- und Apfelaromen, zartfruchtiger Duft nach Melonen und frischen Walnüssen. Ausgewogen, harmonisch, mittelkräftig, geschmeidigfruchtige Säure, elegant, anhaltend im Abgang.

14 % Vol.

6,2 g/l

13,5 % Vol.

6,8 g/l

7,8 g/l

9 – 12 °C

5,3 g/l

8 – 12 °C

K Winzerverein Munzingen

M Weingut Blankenhorn

Spätburgunder Rotwein „Premium“

Schliengen Pinot Noir

Munzinger Kapellenberg | QbA | trocken

VDP.ORTSWEIN | trocken | brut

Jahrgang 2018 | Preis: 8,50 €

Jahrgang 2018 | Preis: 12,00 €

Kellermeister: Jörg Wiedemann

Kellermeisterin: Yvonne Kessler

Einfruchtige Kirsch- und Brombeeraromatik, begleitet von einer dezenten Holzfassnote. Gehaltvoll, samtig, ausgewogene Säure, wirkt stoffig und nachhaltig im Abgang.

Süßkirsche, Schattenmorelle, Brombeere, Preiselbeere, Granatapfel, Hagebutte. Dezente, erfrischende, gut integrierte Säure, weiche Holznote. Lädt zu einem weiteren Glas ein.

13 % Vol.

5,4 g/l

13 % Vol.

5,5 g/l

6,5 g/l

14 – 16 °C

0,8 g/l

16 °C

Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

Alkohol

Säure

Restzucker

Trinktemperatur


ÖXLE & CO | #2020

Lebendige Weinkultur

Foto: © ZweiTälerLand Tourismus Clemens Emmler

ANZEIGEN

Mit ihrem neuen Siegel „Weinsüden Weinorte“ prämiert die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg Orte, in denen Weintourismus hoch im Kurs steht. 54 wurden ausgezeichnet, davon 24 in Baden: von A wie Auggen bis V

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wie Vogtsburg im Kaiserstuhl.

Ganz neu mit dabei ist jetzt auch Freiburg – zusammen mit Stuttgart die zweite Großstadt in der Runde der „Weinsüden Weinorte“. Diese mussten für ihre Prämierung bestimmte Kriterien erfüllen: Voraussetzung ist eine „lebendige Weinkultur“ mit mindestens zwei im Ort ansässigen Weinbaubetrieben, mit Weinwanderwegen oder Weinstraßen, und auch Straußenwirtschaften sowie Weinfeste gehören dazu. „Wir möchten Gästen echte Empfehlungen an die Hand geben, wo sie Wein erleben können“, erklärt Svenja Hertweck, Projektmanagerin bei der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg.

Info www.weinsueden-ort.de B Breisgau K Kaiserstuhl-Tuniberg M Markgräflerland O Ortenau

WEINKultur

Hotels und Vinotheken mit einem „Weinsüden“-Siegel gibt es bereits länger, und auch architektonisch außergewöhnliche Weingüter wurden schon ausgezeichnet. Mit den frisch prämierten Gemeinden habe die Tourismus Marketing GmbH jetzt „alle Wein-Schaufenster beisammen“, so Hertweck. Interessierte Gemeinden können sich jederzeit für die Auszeichnung bewerben, auch Nachjustieren ist möglich, wenn es nicht auf Anhieb geklappt hat. „Für viele ist es Ansporn und Motivation, den Weintourismus noch mehr zu fördern.“

Foto: © Weinmanufaktur Gengenbach

Ausgezeichnet wurden somit Orte, die auf eine lange Geschichte im Weinbau zurückblicken, für an Wein interessierte Touristen ein breites Angebot haben und darauf mit einem eigenen Onlineauftritt aufmerksam machen. In der REGIO gehören dazu das Rebland Baden-Baden, Bühl und Bühlertal, in der Ortenau Sasbachwalden, Kappelrodeck, Oberkirch, Durbach, Gengenbach und Ettenheim, im Breisgau Waldkirch-Buchholz, Glottertal und Freiburg, am Kaiserstuhl Endingen, Vogtsburg, Ihringen und Breisach sowie im Markgräflerland Staufen, Müllheim und Auggen.


Öxle & Co. | #2020

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Wein

M Weingut Lämmlin-Schindler

M Weingut Martin Waßmer

Mauchener Sonnenstück | Spätburgunder

CALMO Rotweincuvée

VDP.ERSTE LAGE | trocken

Markgräflerland | Qualitätswein | trocken

Jahrgang 2016 | Preis: 13,50 €

Jahrgang 2017 | Preis: 18,00 €

Kellermeister: Gerd Schindler, Friedhelm Maier

Kellermeister: Martin Waßmer

2019 ausgezeichnet mit dem Internat. Bioweinpreis GOLD 2020. 90 PT. Gault& Millau 2020. Ein wunderbar fülliger, runder Spätburgunder; langanhaltende Aromen, Advent, Weihnachten? PASST!

Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot und St. Laurent. Würziger Duft von Dörrpflaumen, schwarze Kirsche und Brombeere. Vielfältiges Nasen- und Gaumenspiel.

13 % Vol.

6,0 g/l

13,5 % Vol.

6,1 g/l

2,6 g/l

18 °C

1,9 g/l

15 – 16 °C

M Weingut Zotz

M Weingut Zotz

CARUZZO Rotweincuvée

CHASSLIE

Maltesergarten & Altenberg | QbA | trocken

Heitersheimer Maltesergarten | QbA | trocken

Jahrgang 2018 | Preis: 17,50 €

Jahrgang 2019 | Preis: 7,50 €

Kellermeister: Dennis Meindel

Kellermeister: Dennis Meindel

Vollmundige, samtige Cuvée aus Merlot & Cabernet Sauvignon. Mit Aromen von Waldfrüchten, mediterranen Gewürzen & Tabak passt er perfekt zum Festtagsbraten.

Diese Gutedel-Ikone, erneut unter den besten Gutedel weltweit, vereint zarte Frucht mit Cremigkeit und Mineralität. Ein Klassiker zu Fondue und Raclette.

13,5 % Vol.

5,9 g/l

12,5 % Vol.

4,8 g/l

1,0 g/l

16 – 18 °C

3,0 g/l

8 – 10 °C

M Wein & Hof Hügelheim eG

M Wein & Hof Hügelheim eG

Badenweiler Römerberg Spätburgunder

Hügelheimer Schlossgarten Merlot

Badenweiler Römerberg | QbA | Beste Lagen |

Hügelheimer Schlossgarten | QbA | Beste Lagen |

trocken | Jahrgang 2016 | Preis: 22,50 €

trocken | Jahrgang 2018 | Preis: 12,00 €

Kellermeister: Martin Schneider

Kellermeister: Martin Schneider

Ein leicht würziges Aroma von Waldbeeren sowie schön eingebundene feine Vanille-Holzaromen. Kräftiger Körper mit gut eingebundenen Tanninen betont den Charakter dieses Weines.

Kräftiges, dunkles Kirschrot. Leicht würziges Aroma von schwarzen Johannisbeeren, schön eingebundene feine Vanille-Holzaromen. Jugendlich-saftiger Körper mit ausgeprägten Tanninen.

14,3 % Vol.

5,4 g/l

14,7 % Vol.

5,2 g/l

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18 °C

1,0 g/l

18 °C

pp Tialkoholfreier Sekt & Secco

K WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen

Der Umgang mit Alkohol wird immer bewusster, daher bieten

WEIN

etliche Weingüter zusätzlich alkoholfreie Sekte & Seccos an.

Die Herstellung ist aufwendig, da die Aromen sich während der Gärung an den Alkohol binden. Bei der Entalkoholisierung verschwinden diese Aromen. Um dies zu vermeiden, ist ein schonendes Verfahren erforderlich. So wie bei der Entalkoholisierung von Weinen wird zuerst auf 27 ° C im Vakuum erhitzt. Die Aromen, die bei der Verdampfung entweichen, werden aufgefangen und anschließend wieder zugeführt. Bei alkoholfreiem Sekt oder Secco entfällt die zweite Gärung, da wieder Alkohol entstehen würde. Stattdessen wird im letzten Schritt Kohlensäure zugesetzt. Beschreibung (Color, Odor und Sapor)

Alkohol

Säure

KaiSecco – perlende Traube – alkoholfrei Pinot Meunier, Chardonnay Jahrgang 2020 | Preis: 6,30 € Kellermeister: Johannes Köster, Reiner Roßwog Feine, elegante klare Frucht. Frisch und saftig am Gaumen mit einer spürbaren Fruchtsüße. Durch die Kohlensäure wirkt unser KaiSecco sehr belebend. Die alkoholfreie Alternative zum Genießen. 0 % Vol.

Restzucker

6 – 8 °C

Trinktemperatur


M Winzerkeller Auggener Schäf

Hügelheimer Höllberg Spätburgunder

Weißer Burgunder

Hügelheimer Höllberg | QbA tr. | Beste Lagen

Markgräflerland | Spätlese | trocken

Jahrgang 2017 | Preis: 14,50€

Jahrgang 2019 | Preis: 7,60 €

Kellermeister: Martin Schneider

Kellermeister: Andreas Philipp

Kräftige, dunkelrote Farbe im Glas. Im Bukett sehr vielschichtiges Spektrum mit Anklängen an Brombeere, Holunder und Süßkirsche. Mit würzigen Aromen wie Zimt und Gewürznelke.

Zartgrüne Farbe mit goldenen Reflexen. Aromen von Quitte, Birne, reifem Apfel, etwas Ananas. Feinfruchtig, leicht „nussiger“ Abgang. Note von Vanille aus dem Barriquefass.

13,9 % Vol.

5,5 g/l

13 % Vol.

6,9 g/l

1,7 g/l

18 °C

6,3 g/l

8 – 10°C

M Winzerkeller Auggener Schäf

O Weingut Siegbert Bimmerle

Laufener Altenberg Pinot Noir

Auxerrois – Goldmedaille

Spätburgunder Rotwein | Qualitätswein | tr.

Kabinett | trocken

Jahrgang 2016 | Preis: 8,90 €

Jahrgang 2019 | Preis: 9,90 €

Kellermeister: Andreas Philipp

Kellermeister: Philipp Milke

Leuchtendes Kirschrot, duftet nach dunklen Beeren und Süßkirschen. Würzige Rafinesse durch Nelke, Sternanis, schwarzer Pfeffer und einem Hauch von Zartbitter-Schokolade. Fabelhaft!

Feine Fruchtaromen von Äpfeln, Birnen und Quitten zeigt dieser Weißwein im Duft; ein ausgesprochen feingliedriger Wein. Ausgewogener Körper, sehr harmonisch.

Öxle & Co. | #2020

M Wein & Hof Hügelheim eG

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13,5 % Vol.

5,5 g/l

12,5 % Vol.

5,9 g/l

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16 °C

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7 – 10 °C

O Weingut Siegbert Bimmerle

O WG Rammersweier eG

Spätburgunder Rotwein (Pinot Noir)

Spätburgunder Rotwein SR

Kabinett | trocken | Goldmedaille Jahrgang 2018 | Preis: 9,90 €

QbA | trocken | Weihnachtsedition Jahrgang 2018 | Preis: 7,50 €

Kellermeister: Philipp Milke

Kellermeister: Siegfried Kiefer

Im Duft opulente, leicht rauchige Beerenaromatik mit Erinnerungen an Brombeeren und Heidelbeeren, ausgewogene und samtige Gerbstoffe prägen den fülligen und komplexen Charakter dieses ausgezeichneten Weines.

Die Trauben für diesen kräftigen Spätburgunder wurden vom Kellermeister Siegfried Kiefer selektioniert. Der Rotwein besitzt fruchtige Aromen von Waldfrüchten und Kirschen, unterlegt mit leichter würziger Note.

5,0 g/l

14,5 % Vol.

5,8 g/l

6,2 g/l

15 – 17 °C

2,1 g/l

18 – 20 °C

WEIN

14 % Vol.

B Breisgau K Kaiserstuhl-Tuniberg M Markgräflerland O Ortenau


Foto: © iStock.com/Master

Öxle & Co. | #2020

Winterzeit ist BierZeit Die Winterzeit ist eine besondere Zeit, vor allem für Brauereien. Zur Festzeit

be

zaubern die Braumeister jährlich ausgefallene Sorten. Die Bier-Experten

sondere Bi

überraschen mit besonderen Kreationen, die den Gaumen verführen. Wir

e

haben einen Blick auf die Bier-Highlights geworfen. Unser Fazit: Es ist für alle Anlässe und jeden Geschmack etwas dabei.

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Hopfen & Malz

Bierspezialität der Privatbrauerei Waldhaus

Bier brauen ist eine Kunst für sich. Das weiß auch Waldhaus-Braumeister Bernhard Vötter. Und gute Qualität braucht Zeit und gute Zutaten, so das Credo. Und die nimmt man sich, sei es bei der intensiven Würzekochung, bei der Gärung oder der bis zu sechsmonatigen Reifung. Es sind die vielen kleinen, aber feinen Unterschiede, die das ganze Aroma eines Bieres vollständig zur Entfaltung bringt: Gerstenmalz aus integriertem und kontrolliertem Anbau, bis zu acht verschiedene Aroma-Naturhopfen pro Biersorte der insgesamt 18 Sorten, Waldhaus-Hefe aus biologischer Reinkultur und kristallklares Brauwasser aus den fünf eigenen Quellen im Urgestein des Südschwarzwaldes. Wie jedes Jahr hat die Braumanufaktur auch heuer wieder eine Bierempfehlung zur Winterzeit: Das „Ohne Filter Naturtrüb“. Das 24-fach DLG-ausgezeichnete Premium-Bier besticht vor

allem durch seine Unverfälschtheit.Für Brauerei-Chef Dieter Schmid ist die ausgewogene Vollmundigkeit dieses Bieres eine Streicheleinheit für jede Bierkehle. Es beeindruckt durch seine Geschmacksharmonie, die durch die im Bier belassene reine Waldhaus-Hefe entsteht. Der Verzicht auf Filtration macht das „Ohne Filter NATURTRÜB“ so vielschichtig und authentisch. Es ist erfrischend fruchtig und besitzt eine feine Ausgewogenheit durch seine Hefe, das Malz und den dezent bitteren Hopfen. In der Summe ergibt das ein pures und intensives Biererlebnis. Besonders gut passt das Bier für die besonderen Momente als Begleiter zur exotischen Küche und als spritziger Durstlöscher vor, während und nach dem Essen. Michaela Moser

Fotos: © Privatbrauerei Waldhaus

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Öxle & Co. | #2020

Fotos: © GANTER Brauerei

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Freiburg

Die Traditionsbrauerei im Herzen von Freiburg.

Zu Hause bleiben, regional kaufen, lokal genießen: Die Spezialitätenbrauerei Ganter braut mitten im Herzen Freiburgs seit über 150 Jahren insgesamt 17 Sorten feinstes Bier von nebenan. Und das als eine der modernsten Brauereien

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Deutschlands besonders nachhaltig.

Von der Gründung bis heute: Freiburg stets verbunden

Der 28. August 1865 ist die Geburtsstunde der Brauerei Ganter. Ludwig Ganter, 1841 in die Erfinderzeit der Biersorten geboren, gründete seine kleine Hausbrauerei mitten in der Freiburger Innenstadt. Das Lagerbier und Pilsener erblickten gerade das Licht der Brauereiwelt. Auch heute braut Ganter immer noch im Herzen von Freiburg. Schon seit einigen Jahren besonders nachhaltig. Vom Thema Energieeffizienz über Produktionsverfahren und -anlagen bis hin zur regionalen Lieferkette: Investitionen in modernste Technik haben dazu beigetragen, Tausende Tonnen CO2 zu vermeiden, mit dem erfreulichen Nebeneffekt, die Qualität der Biere weiter zu steigern. Eine Selbstverständlichkeit für die Freiburger Brauerei ist es auch, die Rohstoffe für die Bierproduktion ausschließlich aus der Region zu beziehen: mit Braugerste von lokalen Bauern aus Heitersheim und der Mälzerei aus Lahr-Dinglingen, frischem Schwarzwaldwasser aus eigenen Tiefbrunnen, einer brauereieigenen Hefereinzucht, frischem Hopfen aus Tettnang oder sogar aus dem eigenen Hopfengarten im Dreisamtal. Genuss pur mit bestem Gewissen, weil das Bier ohne Umwege direkt im Gaumen landet und somit im Breisgau zu einem der beliebtesten Biere gehört.

Beste Zutaten aus der Region und aus dem eigenen Hopfengarten. Die beliebte StarkbierSpezialität überzeugt mit malzigem Charakter.

Bestes Beispiel: Wodan. Die aromatische, dunkle Starkbier-Spezialität überzeugt durch ihren einzigartig malzigen Charakter. Liebevoll gebraut in handwerklicher Perfektion nach dem Originalrezept von 1898. Mit einer Stammwürze von 18,5 Prozent und 23 Bittereinheiten ist diese Spezialität ein Bier für Kenner, das von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) sogar mit der Goldmedaille in der Kategorie „Craft-Biere“ ausgezeichnet wurde. Lokale Braukultur erleben und unterstützen

Die Brauerei Ganter gehört zu Freiburg wie die Dreisam und das Münster. Sie engagiert sich bei zahlreichen Sportvereinen und vielen Institutionen vor Ort. Lisa Kielwein

Hopfen & Malz

Freiburger Braukultur – Genuss pur

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Die 1850 gegründete Privatbrauerei Lasser liegt im südwestlichsten Teil Deutschlands, in Lörrach. Jährlich werden hier zirka 70.000 Hektoliter Bier produziert. Gebraut werden sieben Biersorten, darunter Premium Pils, Export, 1850 Naturtrüb, Doppelhopfen, Adams Bock, Natur Radler sowie verschiedene alkohol­freie Getränke. Seit dem Jahr 2000 ist die Verantwortung des Familienbetriebes in der sechsten Generation.

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Adams Bock – Hochgenuss im Glas

Der edle Duft nach getoastetem Holz und Weihnachtsgewürzen sowie die geschmacklich delikate Hopfenbittere zeichnen dieses glanzvolle

Hopfen & Malz

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mahagonifarbene Starkbier aus. Das in Holzfässern gelagerte Bockbier hat eine besondere Vanille-Bourbon-Note. Die Aromen spiegeln Karamell, kandierte Früchte, Waldbeeren und Honig wider. Den ausdrucksstarken, charaktervollen, Eichenholz-getoasteten Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6 Volumenprozent genießt man besten etwas wärmer (10 – 15°C). Serviert wird er in einem Pokalglas oder einem Schwenker. Die Brauspezialität zählt allerdings nicht zu den Bieren, die man literweise trinkt. Man genießt sie als Aperitif oder Digestif. Den kulinarischen Genuss ergänzt man mit einem reifen französischen Hartkäse und ein paar Walnüssen. mos

Fotos: © Privatbrauerei Lasser

Öxle & Co. | #2020

170 Jahre Familientradition


Öxle & Co. | #2020

Schwarzwald im Glas t in

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Freiburg

Seit über 229 Jahren ist die Brauerei Rothaus fest mit dem Schwarzwald verbunden. Heimat, Tradition und Moderne vereinen Brauerei und Region.

Über 64 Jahre Tannenzäpfle erzählen ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte.

Die höchstgelegene Brauerei Deutschlands bietet den Besuchern mit ihrer Erlebniswelt zahlreiche Möglichkeiten, einen unvergesslichen Tag zu gestalten. Fans der Gerstenkaltschale haben die Gelegenheit – neben dem Blick ins Glas – auch mal hinter die Kulissen zu schauen: So kann man sich auf Biergits Spuren begeben und die Brauerei zwischen Tradition und Innovation entdecken. Die Brauereibesichtigung führt unter anderem ins Sudhaus, in den Lagerkeller und zur Abfüllanlage. Am Ende der Besichtigung steht der Genuss eines frischen Tannenzäpfle an der Zäpfle Bar – ein Stück Schwarzwald im Glas. Doch nicht nur das Tannenzäpfle wartet gut gekühlt auf Genießer. Auch die anderen Mitglieder der Zäpflefamilie können verkostet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit dem naturtrüben Schwarzwald

Zäpfle, einem spritzigen Radler oder einem fruchtigen Hefeweizen? Wer es etwas süffiger mag, der greift direkt zum Eiszäpfle. Auch für den Genuss ohne Alkohol gibt es das alkohol­ freie Tannenzäpfle und das Weizenzäpfle. Gut gestärkt geht es für die Besucher auf eigene Faust den Zäpfle Weg entlang, bis tief in den Wald hinein, zum Quellgeist. Im Museum Zäpfle Heimat kann man der Rothaus-Geschichte nachspüren, im Shop werden Sammler besonderer Andenken fündig. Weil vom Brauereibesuch niemand hungrig und durstig nach Hause fahren muss, lässt es sich im Brauereigasthof anschließend ganz wunderbar einkehren. Das gemütliche Lokal hat sich konsequent der badischen, regionalen und saisonalen Küche verschrieben. Und wer sich eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen möchte, kann in einem der hochwertigen Zimmer im Rothauser Landstil eine Herberge finden. mos

Hopfen & Malz

Fotos: © Staatsbrauerei Rothaus

Mitten im Hochschwarzwald, auf 1000 Metern Höhe, liegt die Badische Staatsbrauerei Rot­ haus. Bereits seit 1791 wird in Rothaus die Passion für das Bierbrauen gepflegt. Traditionelle Handwerkskunst, das Rothaus-Brauverfahren, beste regionale Rohstoffe sowie kristallklares, weiches Wasser aus sieben eigenen Quellen sind die Basis für die frischen Qualitätsbiere.


Öxle & Co. | #2020

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Der festliche Charakter Das Fürstenberg Winterbier

Im Süden lässt es sich bekanntlich eher mild als wild überwintern: Bei der Brauerei Fürstenberg noch dazu fein und aromatisch – mit dem speziell zur Weihnachtszeit gebrauten Winterbier, das die Braumeister traditionell zur kalten Jahreszeit herstellen. Schon seit Jahrzehnten wird es in den kalten Monaten nach einem speziellen Winterrezept im Sudkessel angesetzt. Saisonale Bier-Spezialitäten liegen mehr und mehr im Trend – den hat das Winterbier von Fürstenberg offenbar schon erkannt. Mild gehopft und mit fein geröstetem Malz gebraut, hat es einen edlen, aromatischen Geschmack und eine kräftige, dunkle Bernsteinfarbe.

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Der Duft des Bieres nach süßen Röstaromen, Getreide und Punsch erinnert an lange Winterabende im Schwarzwald. Die Winterspezialität hat einen Alkoholgehalt von 5,3 Volumenprozent und passt somit ideal zur kalten Jahreszeit. Denn das Bier schmeckt als Begleiter gut zu Bratengerichten, gefülltem Geflügel, Wild und würzigem Käse.

Fotos: © Brauerei Fürstenberg

HOPFEN & MALZ

Das Winterbier ist damit als edler Begleiter prädestiniert und für lange Winterabende im Kreis der Familie oder mit Freunden bestens geeignet. Das macht das ehemalige Festbier darüber hinaus zum perfekten Geschenk zu Weihnachten und allen Festen in mos der kalten Jahreszeit.



Foto: © iStock.com/invizbk

Öxle & Co. | #2020

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Lizenz zum Brennen

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Ob edle Brände aus Ortenauer Früchten, Gin aus feinsten Schwarzwaldkräutern oder Brandy aus Breisgauer Wein – Schnapsbrennen hat in der REGIO eine lange Tradition und liegt derzeit wieder voll im Trend. Neben den erfahrenen „alten Hasen“ experimentieren immer mehr junge Menschen mit der Kunst des Brennens. Die Ergebnisse können sich schmecken lassen. Texte: Liliane Herzberg, Michaela Moser, Stella Schewe, Arwen Stock

Zutaten 75 ml Caliber 1844 100 ml trockener Rotwein 175 ml Orangensaft 150 ml schwarzer Tee 1 Zimtstange 2 Gewürznelken 60 g Zucker

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BOAR Distillery www.boargin.de

JÄGERTEE

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Der neue Beeren- und Kräuterlikör aus der Schwarzwälder BOAR Destille von Markus Kessler, Hannes Schmidt und Torsten Boschert schlägt eine Brücke zu den geschichtlichen Wurzeln der Brennerei im Jahr 1844. „Seinen besonderen Charakter verleihen dem Caliber1844 Schwarzwald Kräuterlikör 18 aromatische Beeren und 44 feine Kräuter aus unserer Heimat. Er wird kalt mazeriert, für drei Monate in Eichenfässer eingelagert und reift zu einem ganz besonderen Format“, bringt es Brennmeister Kessler auf den Punkt.

Cocktail-Tipp

s: Foto

EDLE BRÄNDE

Aromatisch & fein

Die leicht säuerlichen Aromen aus schwarzer Johannisund Preiselbeere und die fruchtigen Noten von Holunder und Waldhimbeere und treffen auf die Kräutervielfalt des Schwarzwalds. Mineralisiert durch Peterstaler Quellwasser und veredelt mit BOAR Gin, „schmeckt der Likör pur als Aperitif wunderbar beerig, und die Kräuter kommen auf Eis richtig zur Geltung“, schwärmt Schmidt. Den Namen Caliber trug bereits ein Likör aus der Familienbrennerei im späten 19. Jahrhundert. An diesen Erfolg wollen die drei Schwarzwälder zum 175jährigen Brennereibestehen anknüpfen.

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2 geschälte Orangenscheiben Zubereitung

Den Caliber 1844 mit Rotwein, Orangensaft, und schwarzem Tee erhitzen. Gewürznelken und Zimtstangen hinzugeben, den Zucker unterrühren und das Ganze kurz aufkochen. Die Gewürze aus dem Topf nehmen, den Jägertee dekoriert mit Orangenscheiben im Glas servieren. Cheers!


Foto: © Destillerie Kammer-Kirsch GmbH

Kirsch & Gin Die Karlsruher Destillerie KammerKirsch ist aus der einstigen Lehr- und Versuchsbrennerei des Landes Baden hervorgegangen. Bis heute gilt das Ziel, nur naturreine und erlesene „Wässer und Geiste“ herzustellen. Ab den 1950er-Jahren produzierte das Unternehmen zu den Obstbränden „Kammer Dry Gin“, allerdings geriet die Rezeptur ab den 1970er-Jahren in Vergessenheit. Zum 100-jährigen Bestehen wurde das Rezept wiederentdeckt, überarbeitet und der Gin Anfang 2014 neu aufgelegt. Der „Black Forest Gin“ zeichnet sich durch unveränderte Stärke sowie Zitrus- und Wacholdernoten, harzige Waldaromen, Fruchtnuancen und dezent florale Akzente aus. 47% Vol. Alkohol stark, eignet er sich hervorragend zum Mixen von klassischen Longdrinks wie den „Gin Tonic“.

Öxle & Co. | #2020

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Destillerie Kammer-Kirsch GmbH www.kammer-kirsch.de

Gravensteiner Apfelbrand von Marder

Die Wurzeln des Apfelbaumes reichen tief ins Erdreich und nehmen dort Mineralien und Nährstoffe auf. Der aromatische Geschmack findet sich im Destillat klar und filigran ausgeprägt wieder: würzig, grün, mit einem Hauch von Zitrus und eleganter Fruchtsüße. Für Liebhaber von Holznoten in einem Brand, ist der im Holzfass gelagerte Gravensteiner ab 14 Euro empfehlenswert. Die Fruchtnoten klingen deutlich durch und werden untermalt von dezenten Röstaromen und leichten Vanillenoten. Marder Edelbrände www.marder-edelbraende.de

EDLE BRÄNDE

Foto: © Marder Edelbrände

Die Marder-Brennerei aus dem Südschwarzwald hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Aromen der Natur unverfälscht einzufangen und zu konservieren. Das 1953 gegründete Familienunternehmen in dritter Generation hat etwa 40 verschiedene Brände und einige Liköre kreiert – aus Beeren, Wildfrüchten, Kernobst, aber auch aus Steinpilzen, Kaffee, Schokolade oder dem Gravensteiner Apfel.


Foto: © Destillerie Armbruster

EDLE BRÄNDE

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Die Geschichte des Weinbrands „BRANDY No. 1“ beginnt an einem Weinberg am Rande des Schwarzwalds mit alten, knorrigen Rebstöcken, die Familie Armbruster mit viel Handarbeit pflegt. Hier gedeiht der Breisgauer Wein, aus dem in der Destillerie in Emmendingen ein exzellenter Weinbrand gewonnen wird. Anschließend ruht er einige Monate bis zur optimalen Reife in einem alten Sherryfass.

8 cl Otto996 Vermouth Red

Im Brandy stecken 100 Prozent Handwerk und 100 Prozent Heimat. In der Nase der Duft von zarten Holznoten, Dörrpflaumen und Vanille. Auf der Zunge eine leichte Süße, im Abgang ein Hauch von Mokka und Schokolade. Der Nachklang verleiht dem Genießer ein wohliges Gefühl, das nur ein erstklassiger Weinbrand bieten kann. Deshalb schnell zugreifen, denn das Angebot ist limitiert auf 333 Flaschen. Destillerie Armbruster Tel.: 0 76 41 / 5 24 37

Zutaten

2 cl Triple Sec 100 ml Schweppes Wild Berry Basilikum zum Garnieren Zubereitung

Zutaten in einem Shaker mit Eis rühren, mit Schweppes Wild Berry auffüllen und in ein Cocktailglas füllen. Mit Basilikumblatt garnieren. Salute!

Foto: © iStock.com/YelenaYemchuk

O’Berryo

CocktailTipps Black Forest Sunrise Zutaten

Foto: © iMirabilia Mundi

Öxle & Co. | #2020

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100 Prozent Heimat und Handwerk

4 cl Marder Blutorangen-Geist 2 cl Curacao Triple Sec 8 cl frisch gepresster Blutorangensaft 2 cl Limettensaft

O’LAPALOMA

1 cl Grenadine

Zutaten

Zubereitung

8 cl Otto996 Vermouth Rosé

Blutorangen-Geist, Curaçao Triple Sec, Limettensaft und Blutorangensaft in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas geben. Umrühren und über den umgedrehten Barlöffel den Grenadinesirup ins Glas gießen. Mit Orangenschnitz garnieren. Skol!

½ Limette Zubereitung

Vermouth Rosé in ein Glas geben, Eiswürfel und ausgepresste Limette dazu, fertig. A beneficio!


Liebe zur Heimat, Liebe zum Wein und Leidenschaft für das Besondere verbindet den Sommelier Sebastian Kiss und den Wein-Marketender Ulli Wörne, die 2018 mit „Otto996“ den ersten „Vermouth“ vom Kaiserstuhl auf den Markt brachten. Wermut ist ein aromatisierter und „aufgespriteter“ Wein. Die Aromen liefern Kräuter, Gewürze, Früchte und Pflanzen, ganz wichtig: das bittere Wermutkraut. Seinen Namen erhielt der Kaiserstuhl-Vermouth von König Otto III., der im Jahr 994 als 14-Jähriger den Kaiserstuhl besuchte, um einen Gerichtsstuhl abzuhalten. Nach seiner Abreise nannten die Ansässigen ihre Region „Königsstuhl“, als er 996 zum Kaiser gekrönt wurde, wurde daraus der Kaiserstuhl. Mit „Otto996“ wollen die Geschäftsführer des kleinen Ihringer Unternehmens Mirabilia Mundi diese Legende bekannter machen. Aktuell gibt es den Vermouth in Rosé und Rot, ein Weißer soll bald auf den Markt kommen.

Foto: © Mirabilia Mundi

Leidenschaft für das Besondere

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EDLE BRÄNDE

Mirabilia Mundi, www.otto996.com


Öxle & Co. | #2020

CocktailTipps Stierblut Sprizz Zutaten 2 cl Stierblut*

Brennerei mit Tradition Frank und Nadine Weber aus Achern sind Obstbaumeister in dritter Generation mit einer Leidenschaft für edle, naturbelassene Brände und Liköre. Die Früchte dafür stammen von ihren Obstwiesen in Achern und Mösbach. „Brennen soll gelernt sein“, sagt Weber – bis heute arbeiten er und seine Frau nach dem traditionellen Verfahren seines Großvaters. Wichtig seien: „Viel Zeit, langsames Abdestillieren und eine lange Lagerung zur Reifung der Brände.“

2 cl Sauerkirschlikör

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2 cl Zitronensaft 8 cl Kirschsaft 100 ml Schweppes Wild Berry

Fotos: © iStock.com/Kajakiki, BOAR Gin, Hausbrennerei Baumgartner, Weber Destillate

Zubereitung

Zutaten in einem Shaker mit Eiswürfel rühren, dann mit Schweppes Wild Berry auffüllen und in ein Cocktailglas füllen. Mit Sauerkirsch- oder Beerenspieß garnieren. Fertig!

Zum Sortiment gehören Liköre, Edelbrände, „Black Cherry Gin“ mit Kirschen und, ganz neu, der Wermut „Franky No. 1386“. Namensgeber waren Hersteller Frank und das Dreikirschendorf Mösbach, das 1386 zum ersten Mal erwähnt wurde. Weber Destillate www.weber-destillate.de

* mit Kirschwasser veredelter Blutwurz-Schnaps

Klein & fein Gin Tonic Sour Zutaten 4 cl Black Forest Dry Gin 8 cl frischer Grapefruitsaft Dry Tonic Water Zubereitung

Wichtig für den perfekten Gin Tonic ist eine niedrige Trinktemperatur und eine geringe Schmelzwasserabgabe. Dazu sollte das Glas, Tonic Water und die Grape­ fruit vorgekühlt ein. Eiswürfel, frisch gepressten Grape­ fruitsaft und Zutaten ins Glas geben, umrühren und mit ­einer halben Grape­ fruitscheibe garnieren. Santé!

Die Hausbrennerei Baumgartner produziert seit 1983 Destillate. Auf Obstbrände spezialisiert, sind Anneliese und Fridolin Baumgartner erlesene Zutaten wichtig. Die Brände werden aus handverlesenen Früchten von eigenen Streuobstwiesen hergestellt. Die Devise der kleinen Brennerei lautet: klein, aber fein. Die Wettbewerbe auf der internationalen Spirituosenmesse „Destillata“ geben ihnen recht: 2020 wurden die Baumgartners Nationensieger und erreichten den dritten Platz der Gesamtwertung. Hausbrennerei Baumgartner www.hausbrennerei-baumgartner.de

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