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DEZEMBER/DICEMBRE - JULI/LUGLIO

Comunità Evangelica Luterana di Firenze Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Florenz

AUSGABE/EDIZIONE: 2016-2017

GEMEINDEBRIEF LETTERA DELLA COMUNITÀ

CHIESA EVANGELICA LUTERANA IN ITALIA, CELI - ELKI, EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN ITALIEN


3 MEDITAZIONE

ANDACHT

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Jesus lernte. Diese Tatsache, liebe Leserinnen und Leser, ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Lernen ist menschlich. Ein Leben lang. Erst heute Morgen sagte mir eine Zweiundachtzigjährige, die nach einem Schwächeanfall ins Krankenhaus gekommen war: "Ich werde wohl lernen müssen, mir die Dinge nicht mehr so sehr zu Herzen zu nehmen." Und so lernte auch Jesus von klein auf. Ab seiner Geburt in der Krippe, so wie unsere Kinder, lernte er, geliebt zu werden und zu lieben, sich selbst und den Anderen zu spüren, zu erkennen, was die Anderen wollen und spüren, was er selbst für richtig hält, krabbeln, gehen, reden und singen. Er lernte, die Menschen und die Welt zu verstehen, er lernte die Heiligen Schriften kennen und entwickelte Vertrauen in das, was sie von Gott erzählten. So weit nicht erwähnenswert. Doch spätestens seit Jesus im Namen Gottes lehrte und handelte, wird es doch erstaunlich: Er, der Sohn Gottes, wahrer Mensch und wahrer Gott, konnte er denn dazulernen? Wusste er nicht schon alles? Da ist diese Geschichte, in der eine kanaanäische – sprich heidnische, fremdländische – Frau mit Jesus darum ringt, ob er auch ihr helfe. Über Geschlechter-, Völker- und Religionsgrenzen setzt sie sich hinweg, damit

Gesù ha imparato. Questo fatto, cari lettori, non è proprio degno di nota. L'apprendimento è umano. Per tutta una vita. Solo questa mattina mi ha detto una signora di ottantadue anni, che era stata ricoverata in ospedale per un mancamento: dovrò imparare a non prendere più le cose tanto a cuore. E così anche Gesù ha dovuto imparare sin dalla più tenera età. Dalla sua nascita nella culla, come i nostri figli, ha imparato a essere amato e ad amare, a sentire se stesso e gli altri, a capire ciò che gli altri volevano e a sentire ciò che egli stesso considerava giusto, a gattonare, a camminare, a parlare e a cantare. Ha imparato a capire le persone e il mondo, ha conosciuto le “Sacre Scritture” e ha sviluppato la fiducia in ciò che esse dicevano di Dio. Fino a questo punto niente che sia degno di nota. Ma da quando Gesù ha insegnato e agito nel nome di Dio, la cosa si fa sorprendente: Egli, il Figlio di Dio, vero uomo e vero Dio, che cosa poteva ancora imparare? Non sapeva già tutto? C‘è questa storia, nella quale una donna cananea – vale a dire una pagana, una straniera -sfida Gesù ad aiutare anche lei. Questa donna ignora i confini che separano i generi, i popoli e le religioni, affinché Gesù guarisca la figlia malata. Gesù rifiuta, la manda via, e poi si fa


Jesus ihre kranke Tochter heilt. Jesus weigert sich, weist sie von sich, und lässt sich dann von ihrer Hartnäckigkeit erweichen: „Frau, dein Glaube ist groß! Dir geschehe, wie du willst.“ (Mt, 15, 21-28) Diese Frau, die um ihrer Tochter willen kämpft, die darauf vertraut, dass Jesus helfen kann und wird, lehrt Jesus, den Kreis nicht zu eng zu ziehen: Sich nicht nur der‚ verlorenen Schafe Israels‘ anzunehmen, sondern anzuerkennen, dass auch andere Menschen Kinder Gottes sein wollen und können. Er lernt dies von einer fremdländischen, heidnischen Frau. Und er lehrt uns damit: Schaut genau hin, bevor ihr den Kreis zu eng zieht, von wem ihr lernen könnt. Das ist nicht nur der gelehrte und altersweise christliche Mann aus unserem Kulturkreis, jeder Mensch ist es wert, ihm mit Neugier zu begegnen. Deshalb lohnt es sich, gerade auch mit Menschen, die anders denken und leben als wir selbst, in wechselseitiger Offenheit und gegenseitigem Respekt das Gespräch zu suchen. Denn Lernen geschieht lebenslang und überall. Und es trägt in sich die Verheißung, dass wir Fehler, die wir heute noch gemacht haben, morgen umgehen können, und Erkenntnisse, die uns gestern noch verborgen waren, uns heute schon die Augen für Neues öffnen können, um immer mehr dem nahe zu kommen, was Gott an Möglichkeiten in uns gelegt hat. Von Pfarrerin Franziska Müller

intenerire dalla sua tenacia: «Donna, grande è la tua fede, ti sia fatto come vuoi."(Matteo, 15, 21-28) Questa donna che sta combattendo per amore della figlia, che ha la fiducia che Gesù possa aiutare, e che lo farà, insegna a Gesù a non disegnare un cerchio troppo stretto: a non prendersi cura solo delle“pecore perse di Israele”, ma a riconoscere che anche altre persone vogliono e possono essere figlie di Dio. Egli impara questo da una donna pagana, da una donna straniera. E così egli ci insegna: prima di fare un cerchio troppo stretto, guardate bene da vicino da chi si può imparare: questi non è solo l’uomo (maschio) anziano, vecchio e saggio della nostra cultura; piuttosto merita andare incontro con curiosità a ogni essere umano. Vale dunque la pena cercare il dialogo, con reciproca apertura e mutuo rispetto, soprattutto con le persone che pensano e vivono in modo diverso da noi. Perché avviene che si impara per tutta la vita e dappertutto. E questo continuo apprendimento porta con sé la promessa che domani possiamo evitare gli errori, che abbiamo fatto ancora oggi, e che le conoscenze, che ieri ci erano nascoste, siano già oggi in grado di aprirci gli occhi per nuove cose, per avvicinarci sempre di più alle possibilità che Dio ha messo in noi. Di Pastora Franziska Müller

5 MEDITAZIONE

ANDACHT

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Chiesa? Chiesa!

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Pfarrer Friedemann Glaser

Pastore Friedemann Glaser

Am 31. Oktober 2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Aber was für ein Jubiläum begehen wir da überhaupt? Den 500. Geburtstag der evangelischen Kirche vielleicht? Aber Martin Luther wollte mit seinen 95 Thesen sicher die Kirche nicht spalten und schon gar keine eigene Konfession begründen. Viel mehr ging es ihm um eine Reform der Kirche seiner Zeit, genauer gesagt um eine Rückbesinnung auf das Evangelium. Aus den 500 Jahren Reformation eine protestantische Jubelfeier zu machen, ginge deshalb an der Sache vorbei. Darum finde ich den Ansatz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) richtig, das Jubiläum als großes „Christusfest“ zu begehen – mit evangelischem Profil, aber eben auch in ökumenischer Weite. Für unser Glaubensverständnis als evangelische Christen ist ganz entscheidend, dass jede und jeder von uns unmittelbar vor Gott steht. Es braucht keine Vermittlung durch eine Institution oder eine Hierarchie, sondern jeder von uns ist in seinem Gewissen direkt verantwortlich vor Gott; jeder von uns kann durch das Lesen der Heiligen Schrift Gottes Wille erforschen und im Gebet haben wir freien Zugang zu ihm. Kennzeichen des Protestantismus ist deshalb eine große individuelle Freiheit in Glaubensund Gewissensfragen. Aber braucht es dann überhaupt noch eine Kirche – oder kann nach evangelischem Verständnis jeder für sich an Gott glauben? Tatsächlich haben wir Protestanten ganz anders etwa als unsere katholischen oder orthodoxen Mitchristen ein eher zwiespältiges Verhältnis zur Institution Kirche. Für Martin Luther freilich war es nie eine Frage: Niemand von uns glaubt für sich alleine (und – Gott sei Dank! – müssen wir es auch nicht). Viel mehr sind wir als Christinnen und Christen immer schon in die Gemeinschaft der Kinder Gottes hineingenommen durch die Taufe. Martin Luther kann deshalb in den Schmalkaldischen Artikeln von 1537 schreiben: "Es weiß gottlob ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche sei, nämlich die heiligen Gläubigen und ‚die Schäflein, die ihres Hirten Stimme hören’ (Johannes 10, 3).“ Kirche wird hier nicht als Institution verstanden, sondern von ihrem

Il 31 ottobre 2017 celebriamo i 500 anni della Riforma. Ma quale giubileo stiamo celebrando? Il 500 ° anniversario della chiesa protestante, forse? Ma Martin Lutero certamente non voleva, con le sue 95 Tesi, dividere la Chiesa e fondare diverse confessioni. Piuttosto, per lui si trattava di riformare la Chiesa del suo tempo, più precisamente, di fare una nuova riflessione sul Vangelo. Fare dei 500 anni della Riforma una festa esultante, sarebbe pertanto perdere di vista il punto cruciale. Perciò trovo giusto l'approccio della Chiesa evangelica in Germania (EKD), vale a dire celebrare l'anniversario come una grande "Festa di Cristo" – con un profilo evangelico, ma anche un grande respiro ecumenico. Per la nostra comprensione della fede come cristiani evangelici è fondamentale il fatto che ognuno di noi sta direttamente davanti a Dio. Non ha bisogno di mediazione da parte di una istituzione o di una gerarchia; piuttosto ognuno di noi è, nella sua coscienza, direttamente responsabile davanti a Dio. Leggendo la Sacra Scrittura, ognuno di noi può scoprire la volontà di Dio, e nella preghiera abbiamo libero accesso a lui. Il protestantesimo si caratterizza quindi per una grande libertà individuale nelle questioni religiose e di coscienza. Ma c’è davvero ancora bisogno di una chiesa – oppure, secondo la comprensione protestante, ognuno può credere in Dio per conto suo? In realtà, noi protestanti, diversamente dai nostri fratelli cattolici e ortodossi abbiamo una relazione piuttosto ambivalente con l'istituzione chiesa. Per Martin Lutero, naturalmente, non è mai stato un problema: Nessuno di noi crede per conto suo (e - grazie a Dio - non lo dobbiamo nemmeno!).

TEOLOGIA

THEOLOGIE

6 Kirche? Kirche!


Wesen her als Gemeinschaft derer, die Jesus Christus vertrauen und sich in ihrem Glauben gegenseitig stärken. Um zu beschreiben, was die Kirche ausmacht, entwerfen die Bekenntnisschriften der Reformation deshalb auch keinen Organisationsplan mit Bischöfen, Konsistorien oder Kirchengemeinderäten. Das Augsburger Bekenntnis von 1530 sagt in seinem 7. Artikel viel mehr ganz einfach: „Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden.“ Dieser weite Kirchenbegriff eröffnet die Möglichkeit zur ökumenischen Gemeinschaft, wie sie z. B. unter lutherischen, reformierten, unierten oder waldensischen Kirchen durch die „Leuenberger Konkordie“ von 1973 verwirklicht ist. Wenn die Basis für das Miteinander einfach nur die Anerkennung ist, dass auch die andere Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen darstellt, die das Evangelium weitersagen und die Sakramente gemäß der Stiftung durch Jesus feiern, dann spielen andere Fragen wie das Amtsverständnis oder ihr struktureller Aufbau nur eine zweitrangige Rolle. Vor allem aber sind sie nicht mehr kirchentrennend. Ökumene in „versöhnter Verschiedenheit“ kann so gelebt werden. Und dieser weite Kirchenbegriff macht auch in unserer so institutionskritischen Zeit noch Lust auf Engagement in einer Gemeinde. Die EKD hat „10 AnGebote“ für Jugendliche formuliert, was sie von der Kirche erwarten dürfen. Das erste „AnGebot“ bringt für mich unter der Überschrift Lebe deinen Glauben in Gemeinschaft schön auf den Punkt, was für uns Protestanten die Kirche ausmacht: „Kirche ist eine große Gemeinschaft. In ihr tauschen sich die Menschen über ihren Glauben aus und bekommen dadurch neue Anregungen für die großen Fragen nach Ursprung, Sinn und Ziel des Lebens. In den vielen kirchlichen Gruppen für alle Generationen und den Gottesdiensten (nicht nur am Sonntagmorgen) geht es fröhlich und einladend zu, die Menschen sind offen und gastfreundlich.“

Piuttosto, noi cristiani siamo stati accolti nella comunità dei figli di Dio attraverso il battesimo. Martin Luther può quindi scrivere negli articoli di Smalcalda del 1537: “Grazie a Dio, un bambino di sette anni sa che cosa è la chiesa, cioè i credenti santi e ‘le pecore che ascoltano la voce del loro pastore’ (Giovanni 10,3)" Qui la chiesa non è intesa come istituzione, ma per sua stessa natura come la comunità di coloro che hanno fiducia in Gesù Cristo e si rafforzano l'un l'altro nella fede. Pertanto per descrivere ciò che costituisce la chiesa, le confessioni di fede della Riforma non elaborano un organigramma con vescovi, concistori o consigli parrocchiali. La Confessione Augustana del 1530, dice nel suo articolo 7 molto più semplicemente: "Allo stesso modo insegnano che la chiesa una e santa sussisterà in perpetuo. In vero la chiesa è l’assemblea dei santi nella quale si insegna l’Evangelo nella sua purezza e si amministrano correttamente i sacramenti.” Questo ampio concetto della Chiesa apre alla possibilità di una comunità ecumenica come, per esempio, è stata realizzata nel 1973, con la "Concordia di Leuenberg",tra le chiese luterane, riformate, unite e valdesi. Se la base della cooperazione è solo il riconoscimento che l'altra chiesa è una comunità di credenti che continuano a condividere il Vangelo e celebrare i sacramenti come li ha istituiti Gesù, allora altre questioni, come la comprensione del ministero o il modo in cui è strutturato, giocano solo un ruolo secondario. Ma soprattutto, non dividono più le chiese. In questo modo può essere vissuto l’ecumenismo nella "diversità riconciliata". Questo ampio concetto della Chiesa fa venire la voglia di impegnarsi in una comunità anche in questi nostri giorni così critici nei confronti delle istituzioni. La EKD ha formulato "10 offerte" per i giovani su che cosa possono aspettarsi dalla Chiesa. La prima "offerta", dal titolo Vivi la tua fede nella Comunità, secondo me riporta bene al punto di ciò che costituisce la Chiesa per noi protestanti: "la Chiesa è una grande comunità. In essa la gente si può scambiare le idee che ha della fede e ottenere così nuovi suggerimenti per le grandi domande circa l'origine, il significato e lo scopo della vita. Nei numerosi gruppi parrocchiali per tutte le generazioni e nei culti (non solo la domenica mattina) l’atmosfera è allegra e accogliente, la gente è aperta e ospitale."

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THEOLOGIE

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FCEI Letizia Tomassone Der “Bund evangelischer Kirchen in Italien“ (FCEI) ist heute Vielen durch das Projekt „humanitärer Korridor“ bekannt, mit dem Flüchtlingen aus dem Bürgerkrieg in Syrien geholfen wird, sicher in Italien anzukommen, z. B. durch Transport mit einem Flugzeug oder die Bearbeitung eines Asylantrages aus humanitären Gründen schon vor Ort. Und sicher hat die FCEI den protestantischen Kirchen in Italien geholfen, in der Begleitung der Migranten und im Verstehen ihrer Situation zu wachsen, mit einer großen Anstrengung der Integration (genannt „Gemeinsam Kirche sein“), welche es mindestens schon seit 20 Jahren gibt. Auf diese Weise sind viele Kirchen interkulturell geworden, mit mehrsprachigen Gottesdiensten, vom afrikanischen Twi bis Französisch, Englisch oder Spanisch, neben Italienisch; mit Liturgien, die durch Tänze und einer innigeren Spiritualität als der italienischen geprägt sind. Die FCEI wurde in den späten sechziger Jahren durch den Anstoß der evangelischen Jugendbewegungen geboren, die bereits überkonfessionell waren. Ihre Berufung war es, Netzwerke zu schaffen, um die Kirchen in ihren Beziehungen mit dem Staat zu unterstützen, um den schwierigen Prozess der in der Verfassung vorgesehenen Staat-Kirchen-Verträge voranzutreiben oder die Arbeit für die religiöse Neutralität der Schulen. Daneben hat die FCEI Dienstleistungen für die Kirchen entwickelt. Mit einem "evangelischen Gottesdienst" auf Radio 1 um 7:30 Uhr am

FCEI

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Letizia Tomassone

ECUMENISMO

ÖKUMENE

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La Federazione delle chiese evangeliche in Italia sono oggi conosciute dai più per i “corridoi umanitari” con i quali si aiutano i profughi in fuga dalla Siria in guerra ad arrivare in Italia in modo sicuro, attraverso un volo aereo e con le pratiche di richiesta d’asilo umanitario già avviate. E certamente proprio la Fcei ha aiutato le chiese evangeliche in Italia a crescere sull’accoglienza e la conoscenza di migranti, con un grande impegno di integrazione chiamato Essere chiesa insieme, che va avanti da almeno vent’anni. In questo modo molte chiese sono diventate interculturali, con culti in lingue diverse, dal twi africano al francese, all’inglese o allo spagnolo, accanto all’italiano; con liturgie animate da danze e da una spiritualità più calda di quella italiana. La Fcei nasce alla fine degli anni Sessanta su spinta dei movimenti evangelici giovanili che erano già interdenominazionali. La sua vocazione è stata quella di creare reti per sostenere le chiese nei rapporti con lo Stato, nel processo difficile di ottenere le Intese previste dalla Costituzione italiana, o nel lavoro sulla laicità della scuola. Accanto a questo si sono sviluppati dei servizi per le chiese. Uno in particolare rivolto all’esterno, con il “culto evangelico” che si tiene su Radio 1 alle 7.30 la domenica mattina, e con la rivista “protestantesimo” su Rai2 la notte (purtroppo è molto difficile ottenere una maggiore visibilità dalla RAI). Un altro servizio è rivolto più verso l’interno, ed è quello che elabora i programmi per le scuole domenicali, con una rivista che va in tutte le chiese federate.


Sonntagmorgen und mit dem Magazin "Protestantismus" nachts auf RAI-2 wendet sie sich bewusst an die Öffentlichkeit (leider ist es sehr schwierig, mehr Sichtbarkeit bei der RAI zu gewinnen). Ein weiterer Service richtet sich mehr nach innen: Es werden Programme für die Sonntagsschulen entwickelt, mit einem Magazin, das an alle vereinigten Kirchen geht. In der FCEI finden Kirchen Platz, die im europäischen Protestantismus geboren sind, wie z. B. die schottische Kirche von Rom oder die lutherische Kirche (ELKI). Sie alle, wie auch Baptisten, Methodisten, Waldenser (genannt "BMV") und die Heilsarmee haben einen Delegierten im Nationalrat. Ein offener Dialog wird mit der Adventistischen Kirche und den Pfingstkirchen geführt. Viele Initiativen wurden zusammen durchgeführt, wie zum Beispiel Hilfsmaßnahmen in den Erdbebengebieten, angefangen in Irpinia in den achtziger Jahren, dann Aquila und jetzt leider auch wieder im Bereich von Amatrice. In all diesen Situationen vermittelt die FCEI auch die Spenden, die von den europäischen Kirchen in Solidarität mit den Menschen kommen, und versucht, Treffpunkte und Aufbauprojekte in den betroffenen Zonen zu schaffen. Einige Initiativen, die im ökumenischen Rat der Kirchen geboren wurden, sind durch die FCEI in die italienischen Kirchen gebracht worden: Ich denke an die Programme für ökologische Gerechtigkeit oder Frieden in Gerechtigkeit (JPIC: Justice Peace Integrity of Creation) oder an die zwanzigjährige Arbeit in den Kirchen für die Solidarität mit Frauen. Besuchen Sie die Webseite der FCEI: www.fcei.it und die der dazugehörigen Zeitschrift „Confronti“: www.confronti.net Letizia Tomassone, Waldenser Pfarrerin, Vizepräsident der FCEI von 2006 bis 2012.

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ÖKUMENE

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All’interno della Fcei trovano posto diverse chiese nate dal protestantesimo europeo, come la chiesa scozzese di Roma o le chiese luterane della Celi. Tutte loro, come le chiese cosiddette “BMV” e l’Esercito della Salvezza hanno un consigliere nel consiglio nazionale. È aperto un dialogo interessante con le chiese Avventiste e con la Federazione pentecostale. Diversi programmi sono portati avanti insieme, come ad esempio gli interventi che si susseguono nelle zone dei diversi terremoti, dall’Irpinia negli anni Ottanta, all’Aquila e ora purtroppo alla zona di Amatrice. In tutte queste situazioni la FCEI convoglia anche i doni che vengono dalle chiese europee in solidarietà con le popolazioni, cercando di creare dei luoghi di incontro e di sviluppo per le zone interessate. Alcune delle istanze nate nel Consiglio ecumenico delle chiese sono portate nelle chiese italiane attraverso la FCEI; penso ai programmi sulla giustizia ambientale o sulla pace nella giustizia (JPIC: Justice Peace Integrity of Creation) o anche ai due Decenni di lavoro sul chiese capaci di essere solidali con le donne. Da consultare il sito della fcei: www.fcei.it e quello della rivista collegata Confronti: www.confronti.net. Letizia Tomassone, pastora valdese, vicepresidente della FCEI dal 2006 al 2012.


Mi presento

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Magdalena Rabas

Magdalena Rabas

Grüß Gott! Ich bin Magdalena, 19 Jahre, und für ein Jahr Praktikantin in der evangelisch-lutherischen Gemeinde Florenz. Ich komme aus Tutzing, einem Ort mit ca. 9500 Einwohnern am Starnberger See, und habe zwei jüngere Brüder. Im Frühjahr 2016 habe ich am dortigen Gymnasium mein Abitur gemacht. In meiner Freizeit gehe ich gerne reiten, spiele Fußball oder mache Musik. In Tutzing hatte ich auch ein Pflegepony und habe im Orchester meiner Schule Geige gespielt. Nach meiner Konfirmation bin ich als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Tutzinger Kirchengemeinde geblieben und habe dort bei der Gottesdienstgestaltung geholfen oder als Mentorin Konfirmandenfreizeiten begleitet. Meinen ersten Kontakt mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Italien hatte ich im Sommer 2015, als ich mit meiner Patin bei der ELKIFamilienfreizeit auf Elba war. Zu diesem Zeitpunkt stand ich gerade vor dem Eintritt in die 12. Klasse und war am Überlegen, was ich denn nach dem Abitur machen möchte. Ich wusste, dass ich nicht gleich studieren wollte, sondern erst einmal einen Freiwilligendienst machen, am liebsten im Ausland. Während der Zeit auf Elba kam es zu mehreren guten und interessanten Gesprächen, durch die ich erfuhr, dass es auch Möglichkeiten gibt, in evangelischen Auslandsgemeinden einen Freiwilligendienst zu leisten. Dass ich auch nach Italien gehen könnte, war mir bis dahin nicht bewusst gewesen, ich hatte bisher immer an südamerikanische Länder gedacht, Brasilien oder Kolumbien zum Beispiel. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto besser gefiel mir die Idee, ein Jahr in Italien zu verbringen, einen Einblick in dieses Land zu bekommen, einmal nicht als Tourist nur für kurze Zeit auf Besuch zu sein, sondern wirklich die Menschen dort kennenzulernen. Als mir die Stelle in Florenz vorgeschlagen wurde,

Grüß Gott! Sono Magdalena, ho 19 anni, e sarò qui nella Comunità evangelica luterana di Firenze per un anno di volontariato. Sono di Tutzing, un piccolo paese con ca. 9500 abitanti vicino al lago di Starnberg e ho due fratelli più giovani. Nella primavera del 2016 ho fatto nella scuola superiore del paese la mia maturità. Nel mio tempo libero mi piace andare a cavallo, gioco a calcio e faccio musica. A Tutzing avevo anche un Pony di cui mi occupavo e suonavo il violino nell’orchestra della scuola. Dopo la mia conferma sono rimasta come collaboratrice volontaria nella comunità di Tutzing, li aiutavo nella preparazione del culto oppure accompagnavo il gruppo dei confermandi nei loro tempi libero come mentore. Il mio primo contatto con la Chiesa evangelica luterana in Italia ho avuto nell’estate del 2015, quando ho partecipato con la mia madrina al weekend per famiglie della CELI a Elba. In quel momento, stavo per entrare nella quinta delle superiori, e stavo pensando cosa fare dopo la maturità. Sapevo che non volevo andare subito all’università ma volevo fare un po' di volontariato, meglio se era all’estero. Durante il soggiorno a Elba ci sono stati diversi colloqui belli e interessanti, attraverso i quali ho saputo che ci sono anche opportunità di impegnarsi in attività di volontariato in comunità protestanti all'estero. Che avrei potuto andare in Italia, mi era ignaro fino a quel momento, avevo sempre pensato a paesi del Sud America, Brasile e Colombia, per esempio. Ma più ci pensavo, più mi piaceva l'idea di trascorrere un anno in Italia, per comprendere meglio questo paese, essere lì non solo come turista per un breve periodo di tempo per visitare la città, ma per conoscere davvero le persone che vivono lì.. Quando mi è stato proposto la posizione a Firenze, sono

COMUNITÀ

GEMEINDE

14 Ich stelle mich vor


habe ich mich sehr gefreut. Kurz vor meiner Ausreise habe ich zwar an meiner Entscheidung ein bisschen gezweifelt, denn ein Jahr ist ja doch sehr lange und ich bin weit weg von meiner Familie. Aber wahrscheinlich ist das normal, wenn man das erste Mal von daheim weggeht. Jetzt bin ich seit knapp 2 Monaten in Italien und es gefällt mir bisher sehr gut. Gleich nach meiner Ankunft in Florenz durfte ich mit zur EmiliaRomagna-Freizeit und einige Mitglieder der Gemeinde kennenlernen. Das war für mich ein sehr schöner Einstieg in meinen Freiwilligendienst. Ich wurde sehr offen und herzlich empfangen und bin dafür sehr dankbar. Jetzt freue ich mich auf das nächste Jahr in dieser Gemeinde und viele schöne Begegnungen. Ich bin darauf gespannt!

rimasta molto contenta. Anche se poco prima di partire, non ero più certa di aver preso la decisione giusta, perché un anno è davvero lungo e sono abbastanza lontana dalla mia famiglia. Ma credo che sia normale quando si va via da casa per la prima volta. E ora sono già quasi due mesi qui in Italia e mi piace molto. Subito dopo il mio arrivo sono potuta venire con voi al vostro weekend per famiglia in Emilia Romagna per conoscere una parte dei vostri membri. Questo è stato un bel inizio per il mio servizio di volontariato. Sono stata accolta a braccia aperte e con grande calore e sono molto grata per questo. E ora sono contenta per il mio anno qui in questa comunità e tutti i bei incontri. Sono molto ansiosa!

Herzlich willkommen, Magdalena!

Benvenuta, Magdalena!

Pfarrerin Franziska Müller und Pfarrer Friedemann Glaser

Pastora Fraziska Müller e Pastore Friedemann Glaser

Gerade erst angekommen – und schon nicht mehr wegzudenken! So gut, hast du, liebe Magdalena, dich schon in unserer Gemeinde eingelebt. Dabei bist du gleich ins „kalte Wasser“ geschmissen worden: Einen Tag nach Ankunft in Florenz ging es auf Gemeindefreizeit in Lido di Classe. Du und Jana, deine Mit-Volontärin im Seniorenheim Gignoro, habt euch um das Kinder- und Jugendprogramm gekümmert und habt das toll gemacht. Seither bist du aktiv in der Mittwochsrunde, beim Konfiwochenende und bei besonderen Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Und wir freuen uns, dass du und Jana im Chor mitsingen. Deine Ruhe und Zuverlässigkeit wissen wir sehr zu schätzen. Wir heißen dich noch einmal ganz herzlich willkommen in der Kirchengemeinde Florenz. Möge es für dich ein gutes und gesegnetes Jahr werden! Wir und viele andere freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir. Deine Pfarrer Franziska Müller und Friedemann Glaser

Appena arrivata – e già sei indispensabile! Così bene ti sei già ambientata, cara Magdalena, nella nostra comunità. Eppure ti abbiamo buttato subito nel "acqua fredda": Un giorno dopo il tuo arrivo a Firenze, siamo partiti subito per il weekend per le famiglie a Lido di Classe. Tu e Jana, la tua co-volontario nel Gignoro, avete preso in mano il programma dei bambini e giovani e lo avete fatto alla grande. E ora sei attiva nel gruppo del mercoledì, durante il weekend dei confermandi e giovani e durante gli eventi speciali della comunità. E siamo lieti che tu e Jana cantate con noi nel nostro coro. Apprezziamo molto la tua tranquillità e affidabilità. E a questo punto di diamo un’altra volta un caloroso benvenuto nella comunità di Firenze. Che sia un buon e benedetto anno per te! Noi e molti altri non vediamo l'ora di lavorare con te, i tuoi pastori Franziska Müller e Friedemann Glaser

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GEMEINDE

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KIRCHENVORSTAND

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Einsicht in die Protokolle der Kirchenvorstandssitzungen

Consultazione dei protocolli delle riunioni del consiglio presbiterale

In unserer Gemeindesatzung besteht ein gewisses Spannungsverhältnis: In Artikel 12.4(und5) wird die Nichtöffentlichkeit der Sitzungen festgelegt. In Artikel 15.4 wird aber die Möglichkeit genannt, dass auf Antrag jedes Gemeindeglied die Protokolle einsehen kann. Damit dies nicht zu Verstößen etwa gegen Privacy-Bestimmungen führt, hat der Kirchenvorstand folgende Vorgehensweise für die Einsicht in die Protokolle beschlossen:

Nello statuto della nostra Comunità esiste un certo conflitto: nell'articolo 12.4 (e 5) si stabilisce che le riunioni del consiglio non sono pubbliche. Nell'articolo 15.4, invece, si prevede che qualsiasi membro della Comunità possa, a richiesta, consultare detti protocolli. Affinché ciò non porti a violare le regole sulla privacy, il consiglio presbiterale ha deciso di adottare la seguente procedura per l'accesso ai registri:

• Den Tagesordnungspunkten in den Protokollen werden feststehende Ordnungsnummern zugeteilt, sodass Nachforschungen bezüglich einer Angelegenheit erleichtert werden und immer klargestellt werden kann, nicht nur was in einem Bereich diskutiert wurde, sondern auch, ob eine Angelegenheit überhaupt bearbeitet wurde.

• A ciascun punto dell'ordine del giorno all’interno dei protocolli verrà assegnato un numero d’ordine fisso, in modo che la ricerca di un argomento possa essere facilitata e sia sempre chiaro non solo ciò che è stato discusso in un determinato settore, ma anche se un dato argomento sia mai stato trattato.

• Zum Schutz von Einzelpersonen, sei es von Angestellten in der Kirche oder von Gemeindemitgliedern, wird ein Teil des Protokolls gesondert redigiert und steht nur in dieser Form der Öffentlichkeit zu Verfügung. Dabei wird jederzeit Transparenz gewährt bezüglich der Höhe eventueller Ausgaben.

• Per proteggere le singole persone, sia che si tratti di lavoratori dipendenti della chiesa o di membri della comunità, il protocollo viene redatto anche in forma sintetica, cioè senza i nomi delle persone, ed è disponibile alla consultazione solo in questa forma. Rimane sempre soddisfatta la trasparenza per quanto riguarda l’ammontare delle spese.

• Die Einsicht in die Protokolle erfolgt nach schriftlichem Antrag an den KV mit Angabe der Protokollpunkte, die eingesehen werden wollen und

• La consultazione dei protocolli viene effettuata solo su richiesta scritta rivolta al consiglio presbiterale, indicando i punti del protocollo


einer Begründung. Im KV wird dann, wie üblich, über den Antrag abgestimmt. Der Beschluss wird begründet.

21 CONSIGLIO PRESEBITERALE

KIRCHENVORSTAND

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• Eine Kopie, sei es mechanisch, schriftlich oder mit dem Fotoapparat bzw. Handy, ist nicht erlaubt. • Der Antragsteller / die Antragstellerin steht, wie die Kirchenvorstandsmitglieder auch, unter Schweigepflicht, darf also die Informationen nicht an Dritte weitergeben. Der Antragssteller / die Antragstellerin erhält keine Einsicht, wenn er / sie im Interessenskonflikt zu anderen Einrichtungen / Organen steht und die Weitergabe von Informationen an diese nicht ausgeschlossen werden kann. • Der Antragssteller / die Antragstellerin unterschreibt vor Einsicht eine Schweigepflichterklärung und die Versicherung, in keinem Interessenskonflikt zu anderen Organen zu stehen. • Die Einsicht erfolgt im Beisein eines KV Mitglieds. • Zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit werden folgende Punkte schriftlich festgehalten: Antrag und Begründung, Zustimmung oder Ablehnung des KV, Einsichtszeitpunkt und Dauer, Anwesende während der Einsicht.

che vogliono essere presi in visione e il motivo della richiesta. Nella riunione successiva del consiglio presbiterale, come al solito, la richiesta verrà messa ai voti. La decisione del consiglio verrà motivata. • Non è consentito fare alcuna copia del protocolla né trascrivendola a mano né mediante fotocopiatrice né fotografia con cellulare o altri dispositivi analoghi. • Il / la richiedente, così come anche i membri del consiglio presbiterale, è vincolato alla segretezza e non può dare informazioni a terzi. Il / la richiedente non ottiene il permesso della consultazione se è in un conflitto di interessi con altre istituzioni / organismi, e non si può escludere la trasmissione a terzi di queste informazioni. • Il / la richiedente, prima di accedere agli atti, firmerà una dichiarazione in cui si impegna a mantenere il segreto e fornisce l'assicurazione di non essere in conflitto di interessi con altre istituzioni. • La consultazione dei protocolli avviene alla presenza di un componente del consiglio presbiterale. • Per garantire la tracciabilità verranno trascritti i seguenti punti: richiesta e motivazione, consenso o rifiuto del consiglio, data, ora e durata tempo di accesso, nome della persona presente durante la consultazione.


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– ein kleiner Ausblick Pfarrer Friedemann Glaser

Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit in Florenz ohne den Bazar? Am 2. Adventssonntag (4. Dezember) ist es wieder so weit: Wir feiern gemeinsam einen Gottesdienst um 10.00 Uhr, anschließend gibt es im Gemeindehaus wieder Mittagessen mit Würsten und Kraut, Kaffee und Kuchen, Stände mit Glühwein, Weihnachtsgebäck, Marmelade, Bücher und Kleidern sowie ein buntes Programm. Vielleicht singt sogar ein kleiner Kinderchor, den wir gerade ins Leben rufen wollen. Herzliche Einladung also, den 2. Advent in der Via de‘ Bardi, 20, zu verbringen und alte oder neue Freunde zu treffen. Übrigens: Wenn Sie gerne mithelfen möchten beim Bazar, freuen wir uns sehr! Auch zu den Gottesdiensten über Weihnachten laden wir ganz herzlich ein: Die Gemeindegruppe Emilia-Romagna feiert Ihren Weihnachtsgottesdienst am Samstag, den 17.12.16, um 15.30 Uhr in der Methodistenkirche Bologna. Am Sonntag, den 18.12.16, laden wir Sie ein zur musikalischen Vesper in der Florentiner Kirche um 17.00 Uhr. Am Heiligen Abend dann feiern wir einen Familiengottesdienst um 16.00 Uhr in Florenz. Der Abendmahlsgottesdienst am Christfest (25.12.16) beginnt um 10.00 Uhr. Und am Silvester feiern wir um 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst im Gemeindesaal. Lassen Sie uns gemeinsam in all diesen Gottesdiensten Gott singen und loben, dass er im Kind Jesus Mensch geworden und so uns ganz nahegekommen ist!

„C’è sempre qualcosa in offerta …“ – una piccola panoramica Pastore Friedemann Glaser Che cosa sarebbe il periodo d’Avvento e di Natale a Firenze senza il Bazar? La seconda domenica di Avvento (4 dicembre) ci risiamo: Alle ore 10.00 celebreremo insieme un culto e, a seguire, nella casa della comunità ci sarà il pranzo con würstel e crauti, caffè e torte, banchi con vin brulè, pasticceria natalizia, marmellate, libri e vestiti e un vivace programma. Forse canterà anche il coro dei bambini, a cui, in questo momento, stiamo cercando di dare vita. Un caloroso invito, dunque, a passare la seconda domenica di Avvento in Via de’ Bardi 20 per incontrare amici vecchi e nuovi. A proposito: Se ci volete aiutare durante il Bazar, siamo ben contenti! Anche ai culti di Natale siete tutti invitati cordialmente. Il gruppo Emilia Romagna celebrerà il culto natalizio il 17 dicembre alle ore 15:30 nella Chiesa Metodista di Bologna. Domenica 18 dicembre 2016 alle ore 17.00 vi invitiamo ad un Vespro musicale nella nostra chiesa a Firenze. Alla vigilia di Natale celebriamo un culto per le famiglie alle ore 16.00 a Firenze. Sempre a Firenze il culto con la Santa Cena a Natale (25.12.2016)

EVENTI

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22 „Immer was geboten“


Wenn wir schon einmal einen Blick voraus auf das Jahr 2017 werfen, dann sind da vor allem viele Veranstaltungen zum 500jährigen Reformationsjubiläum. Diese werden in einem weiteren Artikel dargestellt. Zudem feiern wir – wie jedes Jahr – am Freitag, den 3. März den Weltgebetstag in unserer Kirche, wie immer zusammen mit Menschen aus vielen Kirchen. Die Liturgie steht dieses Mal unter dem Thema ‚Was ist denn fair‘ und wird von Frauen aus den Philippinen vorbereitet. Außerdem wollen wir eine Gemeindefahrt nach Torre Annunziata unternehmen. Vom 23.-26. März besuchen wir die dortige ELKI-Gemeinde, die ganz italienischsprachig ist. Manche erinnern sich an die schönen Begegnungen auf dem Kirchentag in Rom 2014 mit den Gemeindegliedern aus Torre Annunziata. An diese Kontakte wollen wir anknüpfen und neue Freundschaften schließen! Informationen zu dieser Gemeindereise gehen Ihnen rechtzeitig zu. Die Gemeindeversammlung im kommenden Jahr soll am Sonntag, den 19. März, stattfinden. Neben Berichten, Wahlen, dem Haushaltsplan und anderen Formalien ist sie immer auch Gelegenheit, sich ein Bild von unserer Gemeinde zu machen und andere Menschen zu treffen. Stimmberechtigt in der Gemeindeversammlung sind freilich nur die Gemeindeglieder, die im Jahr 2016 ihren Gemeindebeitrag bezahlt haben. Bitte prüfen Sie das nach und überweisen Sie ihn bald. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für das Leben unserer Gemeinde. Gott segne alle Geber und ihre Gaben! Zwei Jahre lang haben sich fünf Jugendliche aus unserer Gemeinde auf die Konfirmation vorbereitet. An Palmsonntag (09.04.17) werden Julia, Sara, Rebecca, Tonio und Johann im Gottesdienst um 10.00 Uhr eingesegnet und bekommen einen Denkspruch aus der Bibel für ihren weiteren Lebensweg. Wir freuen uns an unserer Konfirmandengruppe, die sich sehr engagiert mit den Themen des Glaubens auseinandergesetzt und sich immer wieder auch ins Leben der Gemeinde eingebracht hat. Wir wünschen unseren Jugendlichen eine schönes Fest und Gottes Segen für ihre Zukunft!

comincia alle ore 10.00. E a San Silvestro celebreremo il culto di fine anno alle ore 17.00 nella sala della comunità. Durante tutti questi culti vogliamo cantare e lodare tutti insieme Dio, questo Dio che si è fatto essere umano nel Bambino Gesù, venendo così vicinissimo a noi! Se vogliamo dare uno sguardo in avanti al 2017, ci sono soprattutto tanti eventi legati al 500 ° anniversario della Riforma, ma questi saranno presentati in un altro articolo. Come tutti gli anni, il primo venerdì di marzo (il 3 marzo) celebreremo nella nostra chiesa “La giornata mondiale della preghiera”, come sempre insieme con tante persone delle altre chiese. La liturgia di quest’anno ha come tema “Sono ingiusto con voi?” e viene preparata da donne filippine. Ma vogliamo anche recarci nella comunità di Torre Annunziata. Dal 23 al 26 marzo visiteremo questa comunità della ELKI, che è interamente di lingua italiana. Alcuni si ricordano di certo i begli incontri con membri di questa chiesa avvenuti durante il Kirchentag a Roma nel 2014. Vogliamo riprendere questi contatti e fare nuove amicizie! Le informazioni per questo viaggio saranno date a tempo debito. L’anno prossimo l’assemblea annuale della comunità è prevista per domenica 19 marzo 2017. Oltre a impegnarci con relazioni, elezioni, bilanci e altre formalità, essa è sempre un’occasione per farci un quadro generale della nostra comunità e incontrare persone nuove. Hanno diritto al voto solo i membri della comunità che sono in regola con il contributo dell’anno 2016. Siete pregati di controllare ed eventualmente versarlo appena possibile. Con questo date un grande contributo alla vita della comunità. Dio benedica tutti i donatori e i loro doni! Cinque giovani della nostra comunità si sono preparati per due anni alla Confermazione. La Domenica delle Palme (9 aprile 2017) Julia, Sara, Rebecca, Tonio e Johann verranno confermati durante il culto alle ore 10.00 e riceveranno un versetto dalla Bibbia per la loro vita futura. Siamo molto contenti del nostro gruppo di confermandi che sono stati molto coinvolti nell’affrontare i temi della fede e si sono impegnati ripetutamente nella vita della comunità. Auguriamo ai nostri giovani una splendida festa e la benedizione di Dio per il loro futuro!

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RMA 500 ANNI DI REFO

a m r o f i R a l l e d e Chies Der wahre Schatz der Kirche!

Il vero tesoro della chiesa!

Pfarrerin Franziska Müller

Pastora Franziska Müller

Im 500. Jahr des Thesenanschlags Martin Luthers ist das Interesse an den uns als lutherische Kirche prägenden Traditionen hoch. Dankbar erleben wir, dass auch weit über unsere Kirche hinaus Viele Interesse daran haben, den ‚wahren Schatz der Kirche‘ neu zu entdecken und ihn ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Vieles ist in der Diskussion, manches wird sicher auch noch spontan entstehen. Fest stehen bereits folgende Veranstaltungen, die von uns mitverantwortet werden und bei denen wir besonders herzlich zur Mitarbeit und zur Teilnahme einladen:

Nel 500 ° anniversario dell’affissione delle tesi di Martin Lutero è alto l'interesse per le tradizioni che ci caratterizzano come chiesa luterana. Con gratitudine vediamo che ci sono molte persone al di fuori della nostra chiesa che hanno interesse a riscoprire “il vero tesoro della Chiesa” e a farlo conoscere al grande pubblico. Tante sono le cose di cui già parliamo, ma ce ne saranno anche altre che si svilupperanno spontaneamente. Gli eventi sicuri sono i seguenti, che vengono coordinati anche da noi e ai quali vi invitiamo a collaborare e a partecipare numerosi:

MITTWOCH, 18. JANUAR, 18.00 UHR: ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST DER SETTIMANA DI PREGHIERA in der Lutherischen Kirche am Lungarno Torrigiani unter Mitwirkung von Monsignore Timothy Verdon und Pfarrerin Letizia Tomassone. SAMSTAG, 18. MÄRZ, 20.00 UHR: THEATER – DIE 95 THESEN. Aufführung des Teatro in Fabula in der baptistischen Kirche Borgo Ognissanti. SONNTAG, 30. APRIL, AB 14.00 UHR: THEMENTAG ‚SOLUS CHRISTUS‘ in und rund um unsere Kirche in Florenz. Informationen, Gespräche, Begegnungen und Workshops zu den Fragen: Was bedeutet diese Richtschnur Luthers für uns, was bedeutet sie für unser Gespräch mit

MERCOLEDÌ, 18 GENNAIO ALLE ORE 18.00: CULTO DI INAUGURAZIONE DELLA SETTIMANA DI PREGHIERA nella nostra Chiesa Luterana in Lungarno Torrigiani, con la partecipazione di Monsignor Timothy Verdon della Pastora Letizia Tomassone. SABATO, 18 MARZO ALLE ORE 20.00: TEATRO – LE 95 TESI. Spettacolo del “Teatro in Fabula” nella Chiesa Battista in Borgo Ognissanti. DOMENICA, 30 APRILE DALLE ORE 14.00: GIORNATA A TEMA „SOLUS CHRISTUS“ all’interno e intorno alla nostra chiesa di Firenze. Informazioni, conversazioni, incontri e workshop sulle seguenti domande: Cosa significa per noi il principio-guida di Lutero, e cosa significa per il nostro dialogo con altre religioni? Nella serata poi ci sarà una cooperazione delle chiese evangeliche durante la Notte Bianca.

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2017

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anderen Religionen? Am Abend schließt sich dann eine Kooperation der evangelischen Kirchen während der notte bianca an. MITTWOCH, 24. – SONNTAG, 28. MAI: DEUTSCHER EVANGELISCHER KIRCHENTAG BERLIN – WITTENBERG. Nicht nur während des Kirchentages ist die ELKI im Festjahr in Wittenberg präsent. Weitere Informationen, auch zu Anmeldemodalitäten, bekommen Sie gerne über das Pfarramt. DONNERSTAG, 1. – SONNTAG, 4. JUNI: KIRCHENTAG MAILAND. Zusätzlich zum Erwachsenen- wird es auch ein Jugendprogramm geben. Sobald wir nähere Informationen zu Programmgestaltung und Unterbringung haben, werden wir informieren und einladen. Schön wäre es, wir könnten mit einer ganzen Gruppe in Mailand sein. SONNTAG, 24. SEPTEMBER: HERBSTWANDERUNG UND THEMENTAG ‚SOLA GRATIA‘ IN UND UM PISA. In einem Stationengang werden wir uns mit der Fragen beschäftigen, was es bedeutet, ‚allein aus Gnade‘ zu leben – im Blick auf gesellschaftliche wie individuelle Fragestellungen. SONNTAG, 29. – DIENSTAG, 31. OKTOBER: FLORENTINER REFORMATIONSTAGE • SONNTAG, 29. OKTOBER: ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST ZUM REFORMATIONSTAG rund um unsere Kirche in Florenz mit anschließendem gemeinsamem Reformationsfest. • MONTAG, 30. OKTOBER: ERÖFFNUNG EINER SONDERAUSSTELLUNG Martin Luther, Katharina von Bora und die Reformation in den Uffizien. • DIENSTAG, 31. OKTOBER: EMPFANG ZUM 500. REFORMATIONSJUBILÄUM in unserer Kirche in Kooperation mit dem deutschen Honorarkonsulat. Hier schon einmal herzlichen Dank allen, die durch ihr Engagement dafür sorgen, dass auch 500 Jahre nach dem Beginn der Reformation spürbar wird, womit Luther zu seiner Zeit die Menschen begeisterte. Miteinander wollen wir immer wieder Gelegenheiten schaffen, das lebendig werden zu lassen, was Martin Luther der Angst vor Tod und Verdammnis in der 62. seiner 95 Thesen entgegenhielt: Der rechte wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.

DA MERCOLEDÌ 24 A DOMENICA 28 MAGGIO: KIRCHENTAG EVANGELICO TEDESCO, BERLIN – WITTENBERG. In questo anno di celebrazione dei 500 anni della Riforma la CELI/ELKI non sarà presente a Wittenberg solo durante il Kirchentag. Ulteriori informazioni, anche per l’iscrizione, le potete ricevere nel nostro ufficio parrocchiale. DA GIOVEDÌ 1 A DOMENICA 4 GIUGNO: KIRCHENTAG A MILANO. Oltre al programma per gli adulti ci sarà anche un programma per i giovani. Non appena avremo informazioni precise sul programma e il pernottamento, invieremo l’informativa e l’invito. Sarebbe bellissimo andare a Milano con un bel gruppo. DOMENICA, 24 SETTEMBRE: PASSEGGIATA AUTUNNALE E GIORNATA A TEMA „SOLA GRATIA“ A PISA E DINTORNI. Durante una passeggiata a tappe ci occuperemo della domanda: c he cosa significa vivere “esclusivamente della grazia” – riguardo alle questioni sociali e anche a quelle individuali. DA DOMENICA 29 A MARTEDÌ 31 OTTOBRE: GIORNATE FIORENTINE DELLA RIFORMA • DOMENICA 29 OTTOBRE: CULTO ECUMENICO DELLA RIFORMA intorno alla nostra chiesa di Firenze con a seguire Festa della Riforma tutti insieme. • LUNEDÌ 30 OTTOBRE: INAUGURAZIONE DELLA MOSTRA SPECIALE agli Uffizi su Martin Lutero, Katharina von Bora e la Riforma. • MARTEDÌ 31 OTTOBRE: RINFRESCO PER IL 500° ANNIVERSARIO DELLA RIFORMA nella nostra chiesa con la collaborazione del Consolato Onorario di Germania di Firenze. Sin da ora un sentito ringraziamento a tutti coloro, che con il loro impegno faranno in modo che anche dopo 500 anni dall’inizio della Riforma si percepisca come faceva Martin Lutero a entusiasmare le persone del suo tempo. Insieme vogliamo creare ogni volta l'opportunità di rendere vivo ciò che Martin Lutero oppone alla paura della morte e della dannazione nella 62.a delle sue 95 Tesi: “Il vero tesoro della Chiesa di Cristo è il sacrosanto Vangelo della gloria e grazia di Dio”.

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18.01. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: THEMA GEBETSWOCHE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: TEMA SETTIMANA DI PREGHIERA 18.01. MI./MER. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE EINSTIMMUNG AUF DIE SETTIMANA DI PREGHIERA: VERSÖHNUNG / SINTONIZZAZIONE ALLA SETTIMANA DI PREGHIERA: RICONCILLIAZIONE 19.01. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 25.01. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: VERÄNDERUNGEN IM EUROPÄISCHEN ERBRECHT MIT RENATE WENDT / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: CAMBIAMENTI DEL DIRITTO EUROPEO EREDITARIA CON RENATE WENDT 25.01. MI./MER. 18.30 UHR/ORE - S. PAOLO MAGGIORE BOLOGNA VESPER - GEBETSWOCHE / VESPRO - SETTIMANA DI PREGHIERA 26.01. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 29.01. SO./DOM. 11.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE FAMILIENGOTTESDIENST UND OFFENES HAUS – FAMILIENSONNTAG IN DER KIRCHE / CULTO E GIORNATA PER FAMIGLIE 01.02. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: DEUTSCHE JÜDISCHE DICHTERINNEN UND DICHTER / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: POETI EBREI TEDESCHI 02.02. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 04.02. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO 05.02. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO 08.02. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: WISSENSWERTES UND NACHDENKLICHES RUND UM DIE OTTO PER MILLE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: COSE IMPORTANTI E PENSIERI INTORNO ALL OTTO PER MILLE 10.02. FR./VEN. 19.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE KULTURKOMITEE: NAVID KERMANI – „UNGLÄUBIGES STAUNEN“. LITERARISCHPHILOSOPHISCHER ABEND / COMITATO CULTURA: NAVID KERMANI – „UNGLÄUBIGES STAUNEN“. SERATA FILOSOFICA-LETTARARIA 09.02. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 15.02. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: KREATIVES GESTALTEN / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: LAVORI CREATIVE 16.02. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 19.02. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO

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JANUAR / GENNAIO

01.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 04.12. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO 04.12. SO./DOM. 11.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE WEIHNACHTSBAZAR / BAZAR NATALIZIO 07.12. MI./MER. 11.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: NACHKLANG BAZAR/ CRONACA DEL BAZAR 08.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 10.12. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA ADVENTSGOTTESDIENST / CULTO D'AVVENTO 15.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 17.12. SA./SAB. 15.00 UHR/ORE - METHODISTENKIRCHE / CHIESA METODISTA BOLOGNA WEIHNACHTSGOTTESDIENST / CULTO DI NATALE 18.12. SO./DOM. 17.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE MUSIKALISCHE VESPER / VESPRO MUSICALE 22.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 24.12. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE HEILIGABENDGOTTESDIENST / CULTO DELLA VIGILIA DI NATALE 25.12. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE WEIHNACHTSGOTTESDIENST / CULTO DI NATALE 31.12. SA./SAB. 17.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE SILVESTERGOTTESDIENST / CULTO DI SAN SILVESTRO 06.01. FR./VEN. 19.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE KULTURKOMITEE: BAYRISCHER ABEND (ANMELDUNG ERFORDERLICH) / COMITATO CULTURALE: SERATA BAVARESE (PRENOTAZIONE NECESSARIO) 07.-08.01. SA./SAB.-SO./DOM. - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE KONFI-UND JUGENDWOCHENENDE / WEEK-END DEI CONFERMANDI E GIOVANI 08.01. SO./DOM 10.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE GOTTESDIENST ZUSAMMEN MIT DER SCHWEIZER REFORMIERTEN GEMEINDE / CULTO INSIEME CON LA COMUNITÀ REFORMATA SVIZZERA 11.01. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSR.: ICH SCHENKE EUCH EIN NEUES HERZ – EINSTIMMUNG AUF 2017/ GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: VI REGALO UN CUORE – SINTONIZZAZIONE AL 2017 12.01. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 14.01. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO

FEBRUAR / FEBBRAIO

DEZEMBER / DICEMBRE JANUAR / GENNAIO

KALENDER CALENDARIO

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23.-26.03. DO./GIO. SO./DOM - TORRE ANNUNZIATA GEMEINDEFAHRT TORRE ANNUNZIATA / GITA DELLA COMUNITÀ TORRE ANNUNZIATA 29.03. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: IMPRESSIONEN GEMEINDEFAHRT / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: IMPRESSIONI DELLA GITA DELLA COMUNITÀ 30.03. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 01.04. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO 05.04. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - EMPOLI MITTWOCHSRUNDE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: EMPOLI 06.04. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 09.04. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST MIT KONFIRMATION/ CULTO CON CONFERMAZIONE 14.04. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE ABENDMAHLSGOTTESDIENST AM KARFREITAG / CULTO DI VENERDÌ SANTO 15.04. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - METHODISTENKIRCHE/CHIESA METODISTA BOLOGNA GOTTESDIENST / CULTO 16.04. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE OSTERGOTTESDIENST MIT DER REFORMIERTEN GEMEINDE / CULTO DI PASQUA CON LA COMUNITÀ RIFORMATA 19.04. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: SC: AUFERSTEHUNG – WAS IST DAS? / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: RISURREZIONE – CHE COSÈ? 20.04. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 26.04. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: KINDER – KÜCHE – KARRIERE IN DEUTSCHLAND UND ITALIEN / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: BAMBINI – CASA – CARRIERA IN GERMANIA E IN ITALIA 27.04. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 30.04. SO./DOM 12.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE THEMENTAG / GIORNATA TEMATICA: SOLUS CRISTUS 30.04. SO./DOM. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE MUSEUMSNACHT / NOTTE BIANCA 03.05. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: GÖNNEN – GUNST – MISSGUNST / GRUPPO DEL MERCOLEDÍ: CONCEDERE – BENEVOLENZA - RISENTIMENTO 04.05. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO

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MÄRZ / MARZO APRIL / APRILE

22.02. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: GRUNDVERTRAUEN: SCHATZ DER KINDHEIT / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: FIDUCIA DI BASE: TESORO DELL INFANZIA 23.02. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 25.02. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - METHODISTENKIRCHE/CHIESA METODISTA BOLOGNA GOTTESDIENST / CULTO 26.02. SO./DOM. 15.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE OFFENES HAUS – FAMILIENSONNTAG IN DER KIRCHE / GIORNATA PER FAMIGLIE 01.03. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: VB WELTGEBETSTAG / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: GIORNATA MONDIALE DELLA PREGHIERA 02.03. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 03.03. FR./VE. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE WELTGEBETSTAG / GIORNATA MONDIALE DELLA PREGHIERA 04.03. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO 05.03. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO 08.03. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: FRÜHLINGSERWACHEN - KREISTÄNZE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: RISVEGLIO DI PRIMAVERA - BALLI 09.03. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 11.03. SA./SAB 15.30 UHR/ORE - EMILIA ROMAGNA HAUSKREIS / GRUPPO DI FAMIGLIA 15.03. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: SC: HISTORISCHER JESUS UND JESUSBILDER / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: GESÙ STORICO E IMMAGINI DI GESÙ 16.03. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 18.03. FR./ VE. 20.00 UHR/ORE - CHIESA BATTISTA BORGO OGNISSANTI 4 THEATER: DIE 95 THESEN / TEATRO: LE 95 TESI 19.03. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO 19.03. SO./DOM. 11.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE GEMEINDEVERSAMMLUNG / ASSEMBLEA ANNUALE 22.03. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: ANSELM GRÜN 23.03. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO

MAI / MAG.

FEBRUAR/FEBBRAIO MÄRZ / MARZO

KALENDER CALENDARIO

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18.06. SO./DOM. 11.00 UHR/ORE - ORT WIRD NOCH AUSGEWÄHLT / LUOGO DA DECIDERE GEMEINDEFEST / FESTA ESTIVA DELLA COMUNITÀ 06.-10.07. DO.-MO./GIO.-LUN. - FLORENZ / FIRENZE EKD SÜDEUROPAKONFERENZ / EKD CONVEGNO DELL'EUROPA DEL SUD 09.07. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - FLORENZ / FIRENZE FESTGOTTESDIENST MIT VERABSCHIEDUNG DER KÜSTERIN ANTJE ANDREINI IN DEN RUHESTAND / CULTO DI SALUTO ALLA CUSTODE ANTJE ANDREINI 10.-12.07. MO.-MI./LUN.-MER. - FLORENZ / FIRENZE ELKI PFARRKONFERENZ / ELKI CONVEGNO DEI PASTORI

SOMMERPAUSE / PAUSA ESTIVA

Die Themen und Programme der Konzerte und der Krabbelgruppe und die Anfangszeiten der Konfi- und Jugend-Wochenenden werden gesondert bekannt gegeben und können im Pfarrbüro erfragt werden. Beachten Sie bitte im Blick auf mögliche Änderungen des Programms unsere monatlichen ‚Briefe aus dem Pfarramt‘, die per mail verschickt und bei den verschiedenen Veranstaltungen ausgegeben werden. Gerne können Sie sich in den mailverteiler aufnehmen lassen. Teilen Sie uns dazu bitte Ihre mailadresse unter firenze@chiesaluterana.it mit. I temi e i programmi dei concerti e del gruppo dei gattonatori nonché gli orari di ritrovo dei week-end per confermandi e ragazzi verranno comunicati in un secondo momento e si potranno sapere mettendosi in contatto con l'Ufficio pastorale. Vi preghiamo sempre di controllare possibili variazioni del programma prestando attenzione alle “Newsletter dell'Ufficio pastorale”, le quali vengono inviate per email, anche in occasione dei vari appuntamenti ed eventi. Potete senz'altro farvi inserire nella nostra mailing list, comunicandoci il vostro indirizzo mail a firenze@chiesaluterana.it

INDIRIZZI/ADRESSEN: KIRCHE/CHIESA METODISTA BOLOGNA: VIA G. VENEZIAN 1 ICIT PISA: VIA S. MARTINO 51 KIRCHE/CHIESA FLORENZ: LUNGARNO TORRIGIANI 11 GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE: VIA DEI BARDI 20

35 KALENDER CALENDARIO

06.05. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO 07.05. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST / CULTO 10.05. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: JESUS IM FILM / GRUPPO DEL MERCOLEDÍ: GESÙ NEI FILM 11.05. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 17.05. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: LUST – UND EWIG LOCKT DAS WEIB / GRUPPO DEL MERCOLEDÍ: LUSSURIA – E SEMPRE CHIAMA LA FEMMINA 18.05. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 20.05. SA./SAB. 15.00 UHR/ORE - EMILIA ROMGNA HAUSKREIS / GRUPPO FAMIGLIA 21.05. SO./DOM. 11.00 UHR/ORE - KIRCHE / CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST UND FAMILIENSONNTAG ALLER EV. KIRCHEN VON FLORENZ / CULTO E DOMENICA FAMILIARE DELLE CHIESE EVANGELICHE FIORENTINE 24.05. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: JAHRESVERSAMMLUNG FRAUENVEREIN / GRUPPO DEL MERCOLEDÍ: ASSEMBLEA ANNUALE FRAUENVEREIN 25.05. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 31.05. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: LIEDER UND GEDICHTE IM GARTEN DES MARIEHEIM / GRUPPO DEL MERCOLEDÍ: CANZONI E POESIE NEL GIARDINO DEL MARIENHEIM 01.06. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ CHOR / CORO 01.-04.06. DO.-SO./GIO.-DOM. - MAILAND / MILANO KIRCHENTAG REFORMATIONSJUBILÄUM / GIUBILEO DELLA RIFORMA 07.06. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: EINDRÜCKE VOM KIRCHENTAG / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: IMPRESSIONI DEL KIRCHENTAG 08.06. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO 10.06. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA SAN MARTINO 51, PISA GOTTESDIENST / CULTO 14.06. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: BUNTER ABSCHLUSS MIT VERABSCHIEDUNG VON ANTJE ANDREINI / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: COLORATO FINALE CON SALUTO A ANTJE ANDREINI 15.06. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL / SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR / CORO

JULI / LUGLIO

MAI / MAGGIO JUNI / GIUGNO

KALENDER CALENDARIO

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Pfarrer Friedemann Glaser Es gibt viele Gründe, warum jemand als Deutsche(r) in Florenz hängen bleibt: Die Liebe, der Beruf, das Studium … Und es ist immer wieder interessant, die verschiedenen Geschichten derer, die hier ihre zweite Heimat gefunden haben, zu hören. Patricia Müller ist vor über 30 Jahren als Tango- und Tai-Chi-Lehrerin nach Florenz gekommen. Im Gespräch mit dem Kulturkomitee entstand die Idee, einen Tangoabend mit ihr anzubieten. Der fand dann auch am Freitag, den 30. September, mit vielen Tanzlustigen und in einer tollen Atmosphäre statt. Mit südamerikanischen Spezialitäten begann der Abend – Danke an alle, die sie vorbereitet haben! Und dann führte Patricia Müller kurz in die Geschichte und in die Stile des Tangos ein. Treffend fasste es einmal Carmen Calderón zusammen, eine der bedeutendsten Tangotänzerinnen Argentiniens: „Der Tango kommt aus den Slums, nicht vom Parkett. Wenn man das nicht mehr sieht oder spürt, dann ist er tot.“ Den größten Teil des Abends aber tanzten wir. Und lernten auf amüsante Weise, wie man über Blickkontakt in Buenos Aires jemanden zum Tango auffordert. Herzlichen Dank an Patricia Müller und ihre drei Tanzpartner, die sie mitgebracht hatte, für einen wunderschönen Abend, der dringend fortgesetzt werden muss. Oder wie es der argentinische Bandoneonspieler Anibal Troilo sagte: „Der Tango wartet auf Dich!“

Il Tango ti aspetta!

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Pastore Friedemann Glaser

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36 Der Tango wartet auf Dich!

Ci sono molte ragioni per cui i tedeschi rimangono a vivere a Firenze: l'amore, il lavoro, lo studio ... ed è sempre interessante sentire le diverse storie di coloro che hanno trovato qui la loro seconda casa. Più di trent’anni fa Patricia Müller è venuta a Firenze come insegnante di tango e thai chi. In una conversazione con il comitato cultura nacque l'idea di offrire una serata di tango con lei. E così poi è stato; venerdì 30 settembre si è tenuta la serata di tango con molte persone amanti del ballo e una atmosfera bellissima. Abbiamo iniziato la serata gustando delle specialità sudamericane Grazie a tutti coloro che le hanno preparate! E poi Patricia Müller ci ha introdotto brevemente nella storia e negli stili del tango. Una volta, una delle più grande ballerine di tango in Argentina, Carmen Calderón, ha giustamente sintetizzato: "Il tango viene dagli slums, non dal parquet. Se non è più possibile vedere o sentire questo, allora è morto." Abbiamo passato la maggior parte della serata ballando. E abbiamo imparato in modo divertente come si chiede a Buenos Aires a qualcuno di ballare il tango attraverso il contatto con gli occhi. Un sentito ringraziamento per questa splendida serata a Patricia Müller e ai tre ballerini, che aveva portato. Una serata che deve essere assolutamente ripetuta un’altra volta. O, come disse una volta il suonatore di bandeón argentino Anibal Troilo, "Il tango ti aspetta!".


Da Firenze alla Firenze sull’Elba

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Pfarrer Friedemann Glaser

Pastore Friedemann Glaser

Im Frühjahr 2016 wurden wir Pfarrer vom Palazzo Vecchio aus angefragt, ob wir Florenz bei einer Veranstaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Dresden offiziell vertreten könnten. Die dortige Kreuzkirche mit ihrem berühmten Chor („Kruzianer“) wurde vor 800 Jahren gegründet. Zu diesem Jubiläum wurde eine Predigtreihe zu den Zehn Geboten organisiert, der Bilder von Hans dem Maler, einem Cranach-Schüler, aus dem Jahr 1529 zugrunde lagen. Ursprünglich für die Kreuzkirche gemalt werden die Gebotstafeln heute im Stadtmuseum ausgestellt. Zu jedem Gebot sprach ein Vertreter aus den europäischen Partnerstädten Dresdens: Die Schulbürgermeisterin von Straßburg etwa zum Elterngebot oder ein Vertreter der Umweltbehörde aus Hamburg zum 10. Gebot. Wir als Pfarrersehepaar waren gebeten worden, unter der Fragestellung „Lebensfreude oder Maßlosigkeit?“ eine Predigt zum 6. und 9. Gebot zu halten. Wer unsere Dialogpredigt gerne nachlesen möchte, findet sie im Internet unter: www.dresden.de/media/pdf/europa/Predigt-GlaserMueller.pdf Unser Predigtauftrag war eingebunden in ein interessantes Begegnungsprogramm. Bei einer Führung durch die Altstadt wurden wir auf markante Einschnitte der Geschichte Dresdens aufmerksam gemacht: Die Bautätigkeit August des Starken, die Zerstörungen in der Bombennacht vom 13.02.1945, die architektonischen Spuren des Sozialismus und den historisierenden Wiederaufbau nach der Wende 1989. Im Gespräch mit der Verantwortlichen Dresdens für internationale Beziehungen klangen ihre Sorgen wegen der PEGIDA-Demonstrationen an, die ein falsches Bild der eigentlich weltoffenen Stadt vermitteln. Ein großes Interesse besteht an einer Vertiefung der Partnerschaft Dresden-Florenz vor allem im Bereich von Jugendbegegnungen. Wiederbegegnet sind wir dann auch Holger Milkau – bis Sommer 2014 zwölf Jahre lang Pfarrer in Neapel und ehemaliger Dekan der ELKI. Er ist inzwischen Pfarrer an der Kreuzkirche und mit ihm feierten wir gemeinsam Gottesdienst am 24.07.16. Natürlich luden wir ihn zu einem Gegenbesuch in Florenz ein.

Nella primavera del 2016, noi pastori siamo stati contattati da Palazzo Vecchio, e ci è stato chiesto se avessimo potuto rappresentare ufficialmente Firenze a un evento a Dresda nel quadro del gemellaggio tra le due città. La Kreuzkirche (Chiesa della Croce) di Dresda con il suo famoso coro ("Kruzianer") fu fondata 800 anni fa. In occasione di questo anniversario è stata organizzata una serie di sermoni sui dieci comandamenti, che sono alla base dei dipinti che Hans “ il pittore”, un allievo di Cranach, eseguì nel 1529. Originariamente dipinti per la Kreuzkirche, ora queste “tavole dei comandamenti” si trovano in mostra nel locale museo civico. Su ogni comandamento doveva parlare un rappresentante delle città europee gemellate con Dresda: all’assessore alla scuola di Strasburgo era stato assegnato il comandamento sui genitori mentre un rappresentante dell’Ufficio per l’Ambiente di Amburgo doveva parlare del decimo comandamento. A noi, come coppia pastorale, era stato chiesto di tenere un sermone sul sesto e sul nono comandamento dal titolo "Gioia di vivere o smoderatezza?". Chi fosse interessato a leggere la nostra predica dialogata, la può trovare in Internet all'indirizzo: www.dresden.de/media/pdf/europa/PredigtGlaser-Mueller.pdf Il nostro incarico di predicatori era all’interno di un programma di incontri molto interessante. Durante una visita del centro storico della città ci sono state indicate le svolte importanti della storia di Dresda. Parlando con la responsabile per le relazioni internazionali di Dresda, si potevano intuire le loro preoccupazioni a causa delle manifestazioni del movimento PEGIDA (Patrioti europei contro l'islamizzazione dell'Occidente), che danno una falsa impressione di una città che è veramente cosmopolita. Abbiamo notato che esiste un grande interesse ad approfondire la collaborazione tra Dresda e Firenze in particolare nel campo degli scambi di giovani. Abbiamo rivisto poi anche Holger Milkau - fino all'estate del 2014 e per dodici anni parroco a Napoli ed ex decano della CELI. Ora è pastore della Kreuzkirche, e con lui abbiamo celebrato insieme il culto del 24 luglio scorso. Naturalmente, lo abbiamo invitato a fare una visita a Firenze.

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38 Von Florenz nach Elb-Florenz


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Ugo Albano

Familienfreizeit am Adriatischen Meer Ugo Albano Wie jedes Jahr hat sich die lutherische Gemeinschaft an der adriatischen Küste getroffen. Diese vor vielen Jahren gestartete Erfahrung der Gruppe Emilia-Romagna ist offen für alle, auch für die Florentiner. Eine gute Gelegenheit, mit den Kindern zu entspannen, aber auch ein willkommener Anlass mit anderen über die Bedeutung des Glaubens nachzudenken und Freundschaften zu knüpfen. Dieses Mal war das Thema das Bild von Jesus, ein Thema, das uns vom 8. bis 11. September in Lido di Classe (Ravenna) beschäftigt hat. Wir haben Einblicke in die Ikonographie (wir haben die berühmten byzantinischen Mosaiken in Ravenna besucht) gewonnen und Filme (wir haben das berühmte Musical "Jesus Christ Superstar" gesehen) angeschaut. Wir haben über unsere persönlichen Vorstellungen von der Bibel diskutiert; die ganze Gemeinde hat sich ständig mit dieser, für jeden Christen grundlegenden Frage konfrontiert: Wer ist Jesus? Eine nicht leichte Aufgabe für die Apostel der damaligen Zeit, die ihn verraten und auch verleugnet haben. Die Frage nach der Identität Jesu ist auch für uns vor dem Hintergrund der heutigen Traditionen nicht einfach. Zudem sind wir wenig an theologische Reflexionen gewöhnt.

Come ogni anno, anche quest'anno la Comunità Luterana si è incontrata al mare Adriatico: come ogni anno l'esperienza, avviata da anni dal gruppo Emilia-Romagna, è aperta a tutti, fiorentini compresi. Un'occasione di relax con i figli, ma anche sicura occasione di convivenza con gli altri per costruire il senso della nostra fede attraverso l'amicizia reciproca. Questa volta il tema riguardava l'immagine di Gesù, argomento che ci ha impegnati dall'8 all'11 settembre a Lido di Classe (Ravenna). Dall'iconografia (abbiamo visitato i famosi mosaici bizantini a Ravenna) ai film (abbiamo rivisto assieme il famoso "Jesus Christ Superstar"), dalle nostre rappresentazioni personali alla Sacra Bibbia, la comunità tutta si è confrontata di continuo con questa domanda basilare per ogni cristiano: chi è Gesù? Uno sforzo già non facile per gli Apostoli di allora, i quali pure lo tradirono e rinnegarono; a maggior ragione difficile per noi, un po' imbrigliati dalle tradizioni in cui viviamo e poco abituati alla riflessione teologica.

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Finesettimana per famiglie al mare adriatico

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Das Bild von Jesus wird von den vier Evangelisten beschrieben, die in verschiedenen Zeiten gelebt haben, ihre Botschaft an verschiedene Völker gerichtet haben und nach unterschiedlichen Besonderheiten der Autoren erstellt wurden. Ein Bild von der Person Jesu Christi kann man am besten gewinnen, wenn man alle vier Evangelien liest, aber auch die historischen und kulturellen Umrisse kennt, in denen jeder Evangelist gelebt hat. Aber wer ist Jesus Christus für uns? Er ist nicht nur der "Protagonist“ von vier verschiedenen Romanen, ist nicht nur das Objekt des Studiums der christlichen Theologie: Er ist Gott selbst (obwohl einer der drei Formen der Dreifaltigkeit) und vor allem ist er das, was er uns selbst im Alltag bedeutet. Der Glaube ist nicht nur intellektuelles oder historisches Wissen von Jesus Christus, er ist die Wahl des Glaubens und des Lebens, in denen man zusammen in der Gemeinschaft wachsen will. An unseren Freizeitangeboten nehmen immer mehr auch italienische Partner unserer Gemeindeglieder teil. Bei Diskussionen über unseren Glauben gibt es da manchmal Schwierigkeiten, wenn nur Deutsch gesprochen wird. In einer Abschlussrunde am Sonntag haben wir deshalb überlegt, im kommenden Jahr die geistlichen Impulse und Arbeitsgruppen ganz auf Italienisch zu gestalten. Das ist für uns nicht nur eine Frage der „Strategie“, damit mehr Menschen an unserer Freizeit teilnehmen. Viel mehr sehen wir uns da auch in der Tradition Martin Luthers, dem immer wichtig war, „dem Volk aufs Maul zu schauen“ – das heißt: das Evangelium in der Sprache unter die Leute zu bringen, in der es verstanden wird.

Certo, si parte dallo studio della Bibbia, in cui però lo stesso Cristo è diversamente descritto e raccontato dai diversi Evangelisti, proprio perchè i quattro Vangeli, scritti in epoche diverse, erano a loro volta diretti a diversi popoli e redatti secondo le diverse peculiarità degli autori. Gesù Cristo viene oggi rappresentato al meglio non solo se si leggono tutti e quattro i Vangeli, ma anche se si conosce il contorno storico e culturale in cui ognuno di questi si insediava. Ma chi è Gesù Cristo per noi? Egli non è solo il “personaggio” di quattro romanzi diversi, non è solo l'oggetto di studio della Teologia cristiana: egli è Dio stesso (seppur uno delle tre forme della Trinità) e, specialmente, ciò che egli significa per noi nel quotidiano. La fede non è infatti solo conoscenza intellettuale o storica di Gesù Cristo, essa è scelta di fede e di vita in cui crescere assieme nella Comunità. Alle nostre iniziative partecipano sempre più i nostri partner italiani. Durante le discussioni sulla nostra fede possono venire a galla difficoltà di comprensione, se si parla solo in tedesco. Nell'ultimo incontro di domenica abbiamo infatti discusso di gestire, per il prossimo anno, le discussioni in italiano. Per noi non si tratta solo di „strategia“ per avere più persone ai nostri eventi. Si tratta semmai di impersonare la stessa tradizione di Martin Lutero che sempre recitava „occorre guardare sulla bocca del popolo“, il che per noi significa portare l'evangelo tramite la lingua del popolo, in modo che davvero venga compresa.

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– oder: Luther für Familien

Passeggiata autunnale 2016 – ovvero: Lutero per famiglie

Pfarrerin Franziska Müller

Pastora Franziska Müller

Im Vorbereitungskreis der gemeinsamen ökumenischen Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläums war guter Rat teuer: Schnell war Einigkeit erzielt, dass wir auch eine Veranstaltung für Jugendliche anbieten wollten. Auch sie sollten mit hineingenommen werden in unser Projekt, um deutlich zu machen, wieso wir heute noch Grund haben, die Reformation zu feiern. Eine Vortragsveranstaltung – Skepsis machte sich breit. Aber was sonst? Ich erzählte von der Tradition unserer Herbstwanderung – ein gemeinsamer Gottesdienst, das Miteinander von Alt und Jung, Spaß am Miteinander, ein kulturelles ‚Highlight‘, Angebote für verschiedene Interessen. Dieses Jahr ein Gottesdienst im Grünen im Parco Demidoff, Picknick, Führung durch den Park, ein Zirkus – mit der Einladung, sich nach der Vorstellung selbst auszuprobieren, gemeinsame Spiele. Ermutigung, Lebenslust und Gemeinschaft, nicht nur gehört, sondern erlebt. Die Begeisterung war groß: Waldenser, Adventisten, Baptisten fragten an, ob sie nicht mitmachen könnten. Nach einigen Rückfragen

Nel comitato di preparazione degli eventi ecumenici per il Giubileo della Riforma avevamo preso atto che la strada era obbligata e rapidamente avevamo raggiunto un unanime accordo sul fatto di offrire anche un evento per i giovani. Anche loro dovevano essere coinvolti nel nostro progetto di rendere chiaro come mai oggi abbiamo ancora motivo di celebrare la Riforma. Organizzare una conferenza – si fa largo lo scetticismo. Ma che altro fare? Ho raccontato della nostra tradizione della passeggiata autunnale - un culto comune, lo stare insieme tra vecchi e giovani e avere piacere di questo fatto, un “Highlight”culturale, offerte rivolte a interessi diversi. Quest'anno un culto in mezzo al verde del Parco Demidoff, pic-nic, visita guidata del parco, un circo - con l’invito a provare se stessi dopo lo spettacolo, giochi comuni. Incoraggiamento, gioia per la vita e la comunità, non solo per sentito dire, ma vissuto. L'entusiasmo è stato grande: I valdesi, gli avventisti, i battisti hanno chiesto se potevano partecipare. Dopo alcune indagini e consultazioni era chiaro: celebriamo insieme - I valdesi preparano un grande gioco campestre e organizzano le sedie, gli avventisti chiedono alla loro band se ha voglia di suonare e portano i tavoli, chiariamo con il Parco Demidoff le condizioni, e tutti portano qualcosa per il picnic. Quando tutto è pronto, ecco che arriva la pioggia. E quindi all’ultimo momento non ci siamo trovati in alto sopra Firenze, ma nella nostra chiesa. Tutti hanno aiutato. Il culto lo abbiamo celebrato in chiesa, del pic-nic abbiamo fatto un buffet, il circo si è esibito nella navata e davanti all'altare, ci sono stati molti incontri belli, e la sera ci siamo resi conto quanto è stato bello aver progettato, riprogrammato e festeggiato insieme. Abbiamo fatto l’esperienza di noi come una grande comunità che, specialmente attraverso la collaborazione in tutto ciò che

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und Rücksprachen war klar: Wir feiern gemeinsam – Die Waldenser bereiten ein großes Geländespiel vor und organisieren Stühle, die Adventisten fragen ihre Band an und sorgen für Tische, wir klären mit Parco Demidoff die Rahmenbedingungen, alle tragen etwas zum Picknick bei. Als alles stand, kam der Regen: Und so trafen wir uns kurzfristig nicht hoch über Florenz, sondern in unserer Kirche. Alle halfen zusammen. Den Gottesdienst feierten wir in der Kirche, aus dem Picknick wurde ein Buffet, der Zirkus fand im Mittelgang und vor dem Altar statt, es kam zu vielen schönen Begegnungen, und am Abend stellten wir fest, wie gut es war, miteinander geplant, umgeplant und gefeiert zu haben: Wir erlebten uns als große Gemeinschaft, die, gerade auch durch die Kooperationen rund um das Reformationsjubiläum, sich immer besser kennt und sich an der Andersartigkeit der Anderen freut, weil die eine neue Vielfalt in das je eigene hineinbringt. Und wenn ich es recht sehe, so sind wir Lutheraner an der bunten Tafel der Florentiner Ökumene die ‚Genießer mit Tiefgang‘. Ich denke, das ist ein guter Ruf, dem wir auch weiter gerecht werden sollten. Oder wie sagte schon Martin Luther: „Christen sind ein seliges Volk. Die können sich freuen im Herzen, können tanzen und springen und jubeln.“

riguarda l'anniversario della Riforma, si conosce sempre meglio e gioisce della diversità degli altri, perché questa porta una nuova varietà al proprio interno. E se vedo bene, siamo noi luterani, nel colorato insieme dell’ecumene fiorentina, i “buongustai DOC”. Penso che questa sia una buona reputazione, di cui dovremmo continuare a essere all’altezza. O, come ha già detto Martin Lutero: "I cristiani sono un popolo benedetto. Sanno gioire di cuore, sanno ballare e saltare e gioire."

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Ringraziamento per il raccolto

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Elisabeth Knebel

Elisabeth Knebel

Am Freitag, den 30. September 2016, trafen sich Brüder und Schwestern von 9 verschiedenen Kirchen aus Florenz in unserer Kirche. Wir feierten zusammen das Erntedankfest. Es war die dritte Veranstaltung und zugleich der Schlusspunkt im Rahmen der „Tage der Schöpfung“. Weil wir den Gottesdienst in ökumenischer Gemeinschaft feierten, haben wir ihn zwar in der Tradition unserer lutherischen Kirche gestaltet, allerdings ganz auf Italienisch. Zur feierlichen Gestaltung trug nicht zuletzt unser Kirchenchor bei: Er sang zwei Lieder und die anderen Lieder, die gesungen wurden, klangen schön und stark, weil sie von den Chorsängern unterstützt wurden. Alle Kirchen durften bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken, sei es mit einem Gebet oder einer Lesung. Die Predigt wurde von unserem Pfarrer Friedemann Glaser über die Kundschafter im verheißenen Land (Numeri 13) gehalten, die den Israeliten Früchte aus Kanaan brachten, um ihre Hoffnung auf eine neue Heimat zu stärken. Höhepunkt des Gottesdienstes war, dass wir miteinander Trauben teilten – ein starkes Symbol dafür, miteinander als verschiedene Konfessionen unterwegs zum Reich Gottes zu sein. Nach dem Gottesdienst gab es im Gemeindesaal ein reichliches Buffet, wozu alle beigetragen hatten. Das Essen bot Gelegenheit zu vielen Gesprächen und vielen Begegnungen zwischen den verschiedenen Kirchen. Um 21 Uhr beglückten uns Francesco Giannoni und Lorenzo Maria Scultetus mit einem Konzert. Sie spielten vierhändig auf dem neuen Flügel C. Bechstein, den die Gemeinde vor kurzem von Frau Drews geschenkt

Venerdì, 30 settembre si sono incontrati nella nostra chiesa fratelli e sorelle di nove diverse chiese fiorentine per festeggiare insieme un culto in occasione del “Ringraziamento per il raccolto”. E’ stato il terzo e anche ultimo appuntamento in occasione dei “Giorni del creato”. Visto che abbiamo celebrato questo culto in comunità ecumenica, anche se lo abbiamo celebrato nella tradizione della nostra chiesa luterana, ma il tutto è stato celebrato in lingua italiana. Per la solenne celebrazione non ha contribuito non solo il nostro coro che ha cantato due inni e anche gli altri inni che sono stati cantati suonavano belli e forti, in quanto siamo stati così ben supportato dal coro. Ma anche tutte le diverse chiese hanno potuto partecipare alla buona riuscita di questo culto ecumenico, chi con una preghiera e chi con una lettura. Il sermone è stato letto dal nostro pastore Friedemann Glaser sui esploratori nella terra promessa (Numeri 13), che hanno portato ai israeliti la frutta di Canaan, per rafforzare la loro speranza per una nuova casa. Il momento culminate è stato, quando abbiamo condiviso l’uva – un forte simbolo, dalle diverse confessioni essere insieme verso il regno di Dio. Dopo il culto, ci siamo riuniti nella nostra sala della comunità con un ricco buffet al quale hanno contribuito tutti. Un momento conviviale per tante conversazioni e incontri tra diverse chiese. Alle ore 21.00 ci hanno allietato Francesco Giannoni e Lorenzo Maria Scultetus con un concerto a mani sul nuovo pianoforte a coda C. Bechstein, che è stato donato poco fa dalla Sig.ra Drews alla nostra

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bekommen hat. Am Ende kam auch die neue E-Piano Yamaha P45 dazu. Ein Konzert, das den rund 50 Zuhörern große Freude gemacht hat. Ein Erntedankfest in ökumenischer Gemeinschaft, das Anlass gab, in das Lob Gottes einzustimmen: „Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich. Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.“ (Psalm 145,1+2)

Was wird aus den Krabbelkindern? Pfarrerin Franziska Müller Zum Krabbeln sind sie viel zu groß – die nächste Generation ist ja auch schon auf dem Weg. Und doch sind Beziehungen gewachsen, haben die Kinder miteinander erlebt, dass man sich auch auf deutsch verständigen kann, in einer Kirche Spaß haben und über inzwischen schon zwei Jahre sich immer wieder begegnen. Auch die Mütter haben manche Probleme gemeinsam gewälzt und heitere Stunden miteinander verbracht. Und mancher – italienischsprachige – Vater überlegte, ob es nicht jetzt der rechte Moment wäre, tiefer in diese Krabbelgruppenkultur einzutauchen. Kurz: Es soll weitergehen. Die Idee: Ein ‚offenes Haus‘ mit Angeboten nicht mehr nur für die Krabbelkinder, sondern auch für ältere Kinder und Erwachsene, so dass alle etwas davon haben. Auch ‚neue Gesichter‘ sind selbstverständlich herzlich willkommen.

0 Ein erstes Mal treffen wir uns am 29. Januar um 11.3 Uhr. Nach einem Familiengottesdienst und einem nes gemeinsamen Mittagessen wird es dann verschiede wird vorab zum Ausprobieren und Genießen geben. Näheres noch bekanntgegeben.

comunità. E alla fine hanno unito il classico con il moderno, aggiungendo il pianoforte elettrico Yamaha P45. Un concerto che è piaciuto molto ai ca 50 ascoltatori. Una festa di ringraziamento per il raccolto in comunità ecumenica, un’occasione, intonarsi nelle lode di Dio. "Io t’esalterò, o mio Dio, mio Re, e benedirò il tuo nome in sempiterno. Ogni giorno ti benedirò e loderò il tuo nome in sempiterno." (Salmo 145, 1-2)

Cosa sarà dei nostri gattonatori? Pastora Franziska Müller Per gattonare siamo ormai troppo grandi – e la prossima generazione è già sulla propria strada. Eppure sono nati delle amicizie, abbiamo vissuto i nostri bambini insieme, abbiamo visto che possiamo comunicare in tedesco, che ci possiamo divertire in chiesa e che ci possiamo sempre incontrare di nuovo già da più di due anni. Anche le mamma hanno risolto alcuni problemi insieme e hanno trascorso ore allegre insieme. Ed alcuni padri - di lingua italiana - si chiedevano se non sarebbe ora il momento giusto per approfondire questa cultura della “Krabbelgruppe”. In poche parole: Vogliamo continuare. L’idea è: “una casa aperta”, con delle iniziative, non solo per i più piccoli, ma anche per i bambini più grandi e per gli adulti, in modo che tutti possono partecipare. Ovviamente anche “volti nuovi” sono sempre benvenuti.

Per la prima volta ci vogliamo incontrare domenica 29 gennaio 2017 alle ore 11.30. Dopo il culto per le famiglie e un pranzo insieme ci saranno diverse cose da provare e godersi. Ulteriori dett agli verranno comunicati in tempo utile.

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Kommt ein Flügel geflogen … Pfarrer Friedemann Glaser Frau Drews ist eine treue Freundin unserer Kirchengemeinde schon aus der Zeit von Pfarrer Kleemann. Lange hatte sie eine Wohnung gegenüber der Via de‘ Bardi, 20, die sie aber jetzt aufgegeben hat. Und da hatte sie eine wunderbare Idee: Sie wollte ihren Bechstein-Konzertflügel der Kirchengemeinde schenken. Wir waren von der Idee überrascht und begeistert – eröffnet uns dieser Flügel doch ganz neue Möglichkeiten etwa für Klavierkonzerte im Gemeindesaal. Spannend war nur, wie der Flügel aus dem 4. Stock eines verwinkelten Hauses in unsere Gemeinderäume kommen sollte!? Eine auf Klaviertransporte spezialisierte Firma hat das Problem noch vor den Sommerferien in spannender Millimeterarbeit gelöst: Mit einem Kran kam der Bechstein sanft auf die Via de‘ Bardi „herabgeflogen“. Vorsichtig – unter den Argusaugen unseres Kantors Francesco Giannoni – wurde er dann in den Gemeindesaal gebracht und dort aufgestellt. Wer wie Antje Andreini oder wir den Umzug live miterlebt hat, dem fielen am guten Ende doch einige Steine vom Herzen … Was sollte aber mit unserem alten Klavier geschehen? Auf Vermittlung von Lorenzo Maria Scultetus, dem Organist der Schweizer-reformierten Gemeinde, konnten wir das Klavier gegen ein hochwertiges E-Piano der Marke Yamaha austauschen. Das bringt für uns den Vorteil, dass wir es

Il volo del pianoforte …

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Pastore Friedemann Glaser

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La signora Drews è una cara fedele amica della nostra comunità già dai tempi del pastore Kleemann. Ha avuto per molto tempo un appartamento di fronte alla via de 'Bardi, 20, che ora però ha lasciato. E allora ha avuto una splendida idea: regalare il suo pianoforte a coda per concerti “Bechstein” alla nostra comunità. Siamo rimasti sorpresi ed eccitati da questa idea. Questo fatto apriva delle possibilità del tutto nuove per l’organizzazione di concerti di pianoforte nella sala parrocchiale. Ma come si poteva portare questo pianoforte a coda dal quarto piano di una casa dalle scale strette nella nostra sala!? A risolvere il problema prima delle vacanze estive ci ha pensato una società specializzata per il trasporto di pianoforti, e lo ha fatto in modo molto emozionante, dando vita a un lavoro di estrema precisione: Una gru ha fatto “volare” delicatamente il Bechstein giù sulla Via de 'Bardi. Cautamente - sotto l'occhio vigile del nostro Kantor Francesco Giannoni - è stato poi spostato nella sala parrocchiale e quindi rimontato. A chi ha vissuto il trasloco dal vivo – come Antje Andreini e noi pastori – questa buona riuscita dell’impresa è caduto proprio un gran peso da cuore ... Ma cosa fare con il nostro vecchio pianoforte? Con l’aiuto di Lorenzo Maria Scultetus, l’organista della comunità svizzera riformata, lo abbiamo potuto scambiare con un piano digitale di alto livello (marca Yamaha). Questo ci dà il vantaggio di portarcelo dietro, quando facciamo delle manifestazioni fuori dalla chiesa, come, per esempio, è stata la festa della comunità del 19 giugno scorso. I coniugi Doelle, anche loro da anni membri e amici della nostra comunità, hanno reso possibile con una generosa donazione l’acquisto del pianoforte digitale, che ha già dato ottima prova di sé.


auch transportieren und so z. B. in der Kirche bzw. auch außerhalb (wie beim Gemeindefest) einsetzen können. Mit einer großzügigen Spende ermöglichte das Ehepaar Doelle, ebenfalls langjährige Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde, die Anschaffung des E-Pianos, das sich längst schon bewährt hat. Und nun haben wir schon zwei wunderschöne Konzerte mit dem inzwischen auch neu gestimmten Flügel erlebt: Am 30. September spielten Francesco Giannoni und Lorenzo Maria Scultetus vierhändig und an zwei Klavieren (Bechstein-Flügel und Yamaha-E-Piano) u.a. zwei „Ungarische Tänze“ von Brahms. Ein herrlicher Abschluss des Erntedankfestabends! Und am 19. Oktober gab Gregorio Nardi ein Konzert in Erinnerung an Horst Dedecke mit klassischen und romantischen Werken – verbunden mit erhellenden Erklärungen zur Entstehungsgeschichte der Stücke. Unser Gemeindesaal verwandelte sich dabei in eine Art „Wiener Salon“ des 19. Jahrhunderts, in dem ein Beethoven oder Schubert ihre Klavierabende spielten. Herzlichen Dank sei hiermit noch einmal Frau Drews für ihre großartige Idee und das wunderbare Geschenk ihres Bechstein-Flügels gesagt sowie Herrn und Frau Doelle für ihre großherzige Spende! Und bedanken möchten wir uns auch bei Francesco Giannoni und Lorenzo Maria Scultetus für alle Organisation rund um den Flügeltransport und die Anschaffung des E-Pianos. Die Mühen haben sich gelohnt und wir werden noch viel Freude an beiden Instrumenten haben!

E ora abbiamo già potuto vivere due bellissimi concerti al pianoforte a coda appena accordato: Il 30 settembre Francesco Giannoni e Lorenzo Mario Scultetus hanno suonato, sia a quattro mani sia sui due piani (Bechstein e Yamaha), tra l’altro due “Danze ungheresi” di Brahms. Una splendida conclusione della serata della festa per il ringraziamento per il raccolto! E il 19 ottobre Gregorio Nardi ha dato un concerto in memoria di Horst Dedecke con opere classiche e romantiche - accoppiato con spiegazioni illuminanti sulla storia dei pezzi. La nostra sala della comunità si è trasformata in una sorta di "Wiener Salon" del XIX secolo, dove un Beethoven o uno Schubert eseguivano i loro concerti per pianoforte. Vorremmo ringraziare di nuovo la signora Drews per la sua grandiosa idea e il meraviglioso dono del pianoforte a coda Bechsteine i signori Doelle per la loro generosa donazione! E ringraziamo anche Francesco Giannoni e Lorenzo Maria Scultetus, che si sono accollati l’organizzazione di tutto quanto, dal trasporto del pianoforte a coda all'acquisto del pianoforte digitale. Gli sforzi sono stati ripagati e avremo ancora tanta gioia grazie a questi due strumenti!

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Toplice (Slowenien)

Convegno dei pastori a Moravske Toplice (Slovenia)

Pfarrer Friedemann Glaser

Pastore Friedemann Glaser

17 Pfarrer, etwa 7000 Mitglieder, knapp 1% der Bevölkerung Protestanten – die lutherischen Kirchen in Slowenien und in Italien haben zumindest äußerlich einige Gemeinsamkeiten. Zudem sind sie seit vielen Jahren durch eine Partnerschaft verbunden. Und mit Corinna und Horst Harbig tut ein deutsches Pfarrerehepaar Dienst unter Deutschen in Slowenien, das immer am Pfarrkonvent der ELKI teilnimmt, aber auch enge Kontakte zu den Kollegen vor Ort pflegt. So lag es gerade im Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 nahe, einen gemeinsamen Pfarrkonvent zu veranstalten, bei dem wir uns einerseits auf die gemeinsamen lutherischen Wurzeln besinnen wollten, andererseits miteinander bedenken wollten, was unser protestantisches Profil heute in Slowenien und in Italien ausmacht. Bei verschiedenen Gemeindebesuchen erlebten wir die Bedeutung der Reformation für die Geschichte Sloweniens. In Ljubljana lebt die Erinnerung an Primus Trubar (1508-1586) fort, der die Bibel ins Slowenische übersetzt hatte und so die Entwicklung der Landessprache prägte. In Puconci gab es die erste evangelische Kirchengemeinde Sloweniens – dort erzählte uns die Pfarrerin von den Verfolgungen, Abbrüchen, Neugründungen und Tochterfilialen dieser „Urgemeinde“. Beeindruckt hat uns im Gespräch mit den slowenischen Kollegen der hohe Stellenwert der Toleranz. Die Offenheit der lutherischen Kirche gegenüber dem Dialog mit dem Islam, dem Einsatz für die Rechte von Sinti und Roma, aber auch die konstruktive Auseinandersetzung mit der Säkularisierung (ein Drittel der Slowenen ist konfessionslos) gehört zu den Kennzeichen des slowenischen Protestantismus, der so trotz seiner geringen Mitgliederzahl eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielt. Und uns bleibt die lebhafte Diskussion in Erinnerung, ob das Reformationsjubiläum 2017 vor allem der Präsentation des Protestantismus nach außen dient oder aber auch der Vergewisserung nach innen, was uns heute als Lutheraner ausmacht.

Diciassette 17 Pastori, circa settemila membri di chiesa, quasi l’un percento della popolazione protestante - almeno esternamente le chiese luterane in Slovenia e in Italia hanno alcune cose in comune. E oltretutto sono anche collegate da anni con un gemellaggio. Tra i tedeschi di Slovenia presta servizio una coppia di pastori, Corinna e Horst Harbig; essi partecipano sempre ai convegni pastorali della CELI, ma conservano anche stretti contatti con i colleghi del posto. È stato quindi naturale proprio in vista del giubileo della Riforma nel 2017, di organizzare un convegno pastorale insieme, nel quale, da un lato, abbiamo voluto riflettere sulle comuni radici luterane, e, dall'altro, prendere in considerazione ciò che oggi costituisce il nostro profilo protestante in Slovenia e in Italia. Durante le diverse visite alle comunità, abbiamo visto l'importanza della Riforma nella storia della Slovenia. A Lubiana continua a essere vivo il ricordo di PrimusTrubar (1508-1586) che tradusse la Bibbia in sloveno, dando quindi un’impronta allo sviluppo della lingua nazionale. A Puconci ci fu la prima chiesa protestante di Slovenia - lì la pastora ci ha raccontato delle persecuzioni, le spaccature, le rifondazioni e la nascita delle filiali di questa "Chiesa d’origine". Nel parlare con i colleghi sloveni siamo rimasti colpiti della grande importanza data alla tolleranza. L'apertura della Chiesa Luterana al dialogo con l'Islam, all'impegno per i diritti dei Sinti e dei Rom, ma anche il confronto costruttivo con la secolarizzazione (un terzo degli sloveni non ha una confessione) sono delle caratteristiche del protestantesimo sloveno che, nonostante il suo basso numero di membri di chiesa, svolge un importante ruolo sociale. Ci resta ancora nella mente la vivace discussione se l'anniversario della Riforma nel 2017 serva in particolare alla presentazione del protestantesimo verso l’esterno o anche però a rendere certi noi stessi su chi siamo noi luterani oggi.

57 CRONACA

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56 Pfarrkonvent in Moravske


Concerti di Ottobre

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Bettina Schindler und Francesco Giannoni

Bettina Schindler e Francesco Giannoni

Die "Racconti sulle sei corde" schenkten uns einen sehr intimen Moment mit Giordano Passini und seiner Gitarre, mit der er uns ein persönliches und anspruchsvolles Programm vorstellte, das Leidenschaft und Können heraushören ließen. Das Konzert " Assonanze d'Affetti e di Memorie" von Gregorio Nardi wurde uns von ihm geschenkt. Es war ein Privileg, solch einen großartigen Pianisten in kleinem Kreis zu erleben. Die liebevolle Art, mit der Gregorio Nardi die Widmung an Herrn Dedecke ausdrückte, erwirkte eine freundschaftliche Atmosphäre unter den Anwesenden, darunter Frau Dedeke. Der Maestro gab uns eine musikhistorische Einführung, die stärkeres Bewusstsein und besseres Zuhören förderte. Er hat alle mit seinen sensiblen und charaktervollen Interpretationen verzaubert und uns die Klangfülle des neuen Flügels Bechstein durch ein besonderes Musikprogramm kennenlernen lassen. Die "Kammermusik" wurde uns durch das vollständige Ausklingenlassen der Saitenschwingungen des Flügels vor Augen, bzw. Ohren geführt, dies vor dem Eintreten des Applauses. Er hat diesem Publikum einen speziellen und erinnerungswürdigen Moment geschenkt, wofür ihm besonderer Dank ausgedrückt wurde! Francesco Giannoni schreibt über das Konzert vom 26.10.: Francesco Fornasaro, ein Florentiner Cembalist, hat das erste der drei Orgelkonzerte eröffnet, in denen die Vielfältigkeit der Klänge und Nuancen unserer Orgel als Hauptdarsteller mit einem lutheranisch geprägten Musikprogramm zum Ausdruck kommen konnten. Die Serie von Choralvariationen dienten dieser Idee aufs beste und zwar mit Werken von Johann Pachelbel, Joh.Seb. Bach und Georg Böhm. Fornasaro war es gelungen, jedem dieser Komponisten die richtige Prägung zu geben und uns die Musiktraditionen von Norden, Mitte und Süden des Deutschlands des 18. Jhdts. vorzustellen.

I "Racconti sulle sei corde" con Giordano Passini hanno creato un'atmosfera molto intima fra ascoltatori e lo strumentista grazie ad una scelta di programma personale e sofisticato. Il virtuosismo e la passione per la chitarra di Passini sono stati chiaramente sentiti ed apprezzati. Il concerto " Assonanze d'Affetti e di Memorie" di Gregorio Nardi è stato donato da lui. È stato un privilegio di avere un grande pianista fra pochi intimi. L'amorevolezza con cui Gregorio Nardi si è espresso nei confronti del Sig. Dedecke, alla cui memoria era dedicata la serata, ha creato un'atmosfera di amicizia fra i presenti, fra i quali la Signora Dedeke. Il Maestro, dedicandosi come sua consuetudine alle delucidazioni storico musicali, ha offerto maggiore consapevolezza e capacità d'ascolto. È riuscito ad incantare tutti con le sue interpretazioni sensibili e di forte carattere e a farci conoscere il potenziale del nuovo pianoforte a mezza coda Bechstein tramite un programma di composizioni peculiari. Abbiamo conosciuto il significato della "Musica da Camera" grazie allo spazio d'ascolto concesso dal Maestro fino alla fine dell'oscillazione delle corde prima degli applausi. Ha donato a tutti un momento speciale e memorabile di cui tutti i presenti erano grati. Qui scrive Francesco Giannoni sul concerto del 26.10.: Francesco Fornasaro, cembalista fiorentino, ha aperto il trittico di serate di cui il nostro organo è stato protagonista con un programma incentrato sulla musica luterana, programma che potesse mettere in risalto le caledoscopiche possibilità timbriche del nostro strumento. Le serie di variazioni su corale si prestano perfettamente a questo scopo, con opere di Johann Pachelbel, J.S. Bach e Georg Böhm. Fornasaro ha saputo dare la giusta impronta ad ognuno

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58 Oktoberkonzerte


Die "Orgelwanderung" wurde vom Kulturkomitee gemeinsam mit Francesco Giannoni erdacht und organisiert, um unserem Publikum drei verschiedene Instrumente aus drei verschiedenen Epochen und jenen Kompositionen vorzustellen, die ihren Charakteristiken entsprechen. In der Kirche von San Remigio begann Francesco Giannoni mit Erläuterungen über die Orgel aus dem 16. Jhdt. und dessen Geschichte und spielte Musik aus dem 16. und 17. Jhdt. vor einem zahlreichen und interessierten Publikum. Nach kurzem Spaziergang sind wir im Oratorio della Compagnia di San Niccolò di Bari "del Ceppo"angelangt, wo alle von der Schönheit überwältigt waren: in Nussholz geschnitztes Gestühl und Fresken aus dem 16. und 17. Jhdt., die Orgel von 1820. Unser Organist hat uns in der Geschichte und mit der hervorragend gut gespielten Musik begleitet. Von Via Verdi bis zu unserer Lutheranischen Kirche ein weiterer kleiner Spaziergang in lauer Abendluft, und wir waren unter unserer Orgel aus dem 20. Jhdt., einem historischem Instrument nachgebaut. Das reichhaltige Musikprogramm und die musikgeschichtlichen Hinweise haben unsere Bewunderung für unseren Organisten Francesco Giannoni weiter steigen lassen. Als dann sogar zu einem gedeckten Tisch und einer köstlichen Kürbissuppe, liebevoll gekocht von Elisabeth Knebel, im Gemeindesaal eingeladen wurde, konnte man den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Dies festigte das gute Gefühl, einen angenehmen und aussergewöhnlichen Abend verbracht zu haben! Das dritte Orgelkonzert wurde zum 31. Oktober, dem Reformationstag, organisiert. Der junge Organist, Giovanni Ciardi, hat das zahlreiche Publikum mit einer Auswahl vom formenreichen, Frische und Freudigkeit ausstrahlenden Kompositionen erfreut, die unsere Orgel mit allen Registern unterstützte. Die Gewohnheit, zwischen den einzelnen Stücken nicht zu applaudieren, unterstreicht die Aufmerksamkeit des Publikums, was von Ciardi geschätzt wurde. Er brillierte mit Virtuosismus und Ausgeglichenheit in seiner Interpretation, was durch die Zugabe des kurzen Stückes eines österreichischen zeitgenössischen Komponisten bestätigt und beim anschließenden kleinen Empfang gefeiert wurde.

di questi autori, rappresentativi delle tradizioni musicali sei-settecentesche rispettivamente della Germania del Sud, Centro e Nord. La "Orgelwanderung", ovvero "visita itinerante a tre organi del centro", è stata pensata ed organizzata dal Comitato Culturale insieme con Francesco Giannoni per far conoscere tre strumenti di tre epoche differenti tramite composizioni scelte appositamente per le loro caratteristiche. Nella chiesa di San Remigio Francesco Giannoni ha iniziato con delucidazioni sull' organo del XVI secolo e ha suonato musica dal XVI al XVII secolo davanti ad un folto ed interessato pubblico. Dopo la passeggiata siamo giunti all'Oratorio della Compagnia di San Niccolò di Bari "del Ceppo" dove ognuno si è stupito della bellezza del luogo, fra stalli intagliati in noce ed affreschi, tutto del XVI e XVII secolo, l'organo invece è del 1820. Il nostro organista ci ha di nuovo accompagnato nella storia e nella musica, egregiamente eseguita. Da Via Verdi fino alla nostra Chiesa Luterana un'altra breve camminata in un clima serale soave per approdare al nostro organo del XX secolo, costruito su un modello antico. Il programma ricco di colori musicali e indicazioni storico musicali ha fatto sì che la nostra ammirazione per il nostro Organista Francesco Giannoni è cresciuta ancora. Trovarsi a fine serata con la zuppa di zucca, preparata dalla preziosa Elisabeth Knebel, pronta con una bella tavolata tutta apparecchiata per stare ancora tutti insieme ha consolidato la sensazione di aver passato una serata piacevole e insolita! Il terzo concerto d'organo è stato organizzato per il 31 Ottobre, giorno della Festa della Riforma Luterana. Il giovane organista, Giovanni Ciardi, ha allietato il numeroso pubblico con una scelta di composizioni ricche di forme, freschezza e gioia, supportate dal nostro organo con tutti i registri. La consuetudine di non applaudire fra i vari pezzi presentati sottolinea l'attenzione del pubblico, cosa apprezzata da Ciardi. Egli ha brillato con virtuosismo e equilibrio nella sua interpretazione, confermando ciò con un breve pezzo di un autore austriaco contemporaneo fuori programma. Durante il breve ricevimento a seguito abbiamo festeggiato l'interprete.

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in Bologna am 23. Oktober 2016

Giornata a tema «Sola Scriptura» il 23 ottobre 2016 a Bologna

Gabriele Wöller

Gabriele Wöller

In langjähriger Tradition begeht die Gemeindegruppe Emilia Romagna das Reformationsfest gemeinsam mit der methodistischen Gemeinde in deren Kirche in Bologna. Dieses Jahr wurde es, in Vorbereitung zur 5ooJahr-Feier, zum Thementag über das reformatorische Grundprinzip «Sola Scriptura» - «Allein die Schrift» erweitert. Mit dem Pfarrerehepaar waren auch der Chor und einige weitere «Florentiner» angereist. Der ökumenische Gottesdienst mit Abendmahl in der gut gefüllten Methodistenkirche wurde von den Pastoren Michel Charbonnier und Franziska Müller geleitet. Der Chor unter der Leitung von Margherita De Ronco wirkte mit, die Gruppe der aus Afrika stammenden Methodisten sang zwei schöne Lieder und auch der kräftige Gemeindegesang mit Orgelbegleitung trug zu einer feierlichen Stimmung bei. Nach dem gemeinsamen Mittagessen (mit Bologneser Tortellinis) in einem nahegelegenen Restaurant ging es weiter mit einem Vortrag von Prof. Guido Armellini, der, wie er betonte, als theologischer Laie, aber doch als in gut reformatorischem Sinne mündiger Christ einige interessante Gedanken zum Thema «Sola Scriptura» ausführte. Nach der Kaffeepause mit deutschem Kuchenbuffet zeigte die Kunsthistorikerin Valeria Butera M.A. an vielen Beispielen, wie die darstellende Kunst dazu beitrug, das Gedankengut der Reformation zu veranschaulichen und zu verbreiten. Auch am Nachmittag wurden zwischendurch gemeinsam evangelische Choräle gesungen, und nach dem Reisesegen machten sich alle auf den mehr oder weniger langen Heimweg, die Gruppe Emilia Romagna erfreut darüber, dass die eine oder andere kirchliche Veranstaltung gemeinsam mit Florentiner-Teilnehmern auch nördlich des Apennins stattfindet.

Da molti anni è tradizione che il gruppo dell'Emilia Romagna festeggi la festa della Riforma insieme alla comunità metodista nella chiesa di quest'ultima. In preparazione al 500° anniversario è stata organizzata una giornata a tema su un principio della riforma: «Sola Scriptura» «Solo la scrittura». Insieme ai pastori erano arrivati da Firenze anche il coro e diversi altri «fiorentini». Il culto ecumenico con Santa Cena è stato celebrato nella gremita chiesa metodista dai pastori Charbonnier e Mueller. Il contributo del coro sotto la direzione di Margherita De Ronco, le belle melodie cantate dal gruppo dei metodisti africani ed il canto pieno di tutta l'assemblea accompagnata dall'organo crearono un'atmosfera solenne. Dopo il pranzo (con tortellini bolognesi) in un ristorante vicino si proseguiva con una conferenza del prof.Guido Armellini che, non essendo teologo - sottolineava -, da cristiano responsabile presentava delle considerazioni interessanti a proposito del principio «Sola Scriptura». Dopo la pausa caffè con buffet di torte tedesche, la storica dell'arte Valeria Butera M.A. illustrava con molti esempi come l'arte figurativa contribuiva a rappresentare e a diffondere le idee della Riforma. Anche durante il pomeriggio si cantavano degli inni protestanti e dopo la benedizione ognuno partiva per il più o meno lungo viaggio a casa - gli «emilianoromagnoli» contenti del fatto che qualche manifestazione si tiene, con partecipazione fiorentina, anche a nord dell'Appennino.

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62 Thementag «Sola Scriptura»


EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHENGEMEINDE FLORENZ/ COMUNITÀ EVANGELICA LUTERANA DI FIRENZE PFARRAMT/PARROCCHIA-UFFICIO PASTORALE Pfarrerin/Pastora Franziska Müller mueller@chiesaluterana.it Pfarrer/Pastore Friedemann Glaser glaser@chiesaluterana.it Via dei Bardi, 20 – 50125 Firenze Tel. 055 200 19 39 / 331 940 3279 GEMEINDEPRÄSIDENTIN/PRESIDENTE DELLA COMUNITÀ Dott.ssa Michaela Grundmann grundmann@chiesaluterana.it Tel. 324 099 4854 GEMEINDEGRUPPE/GRUPPO EMILIA ROMAGNA Gerda Furlan brifurla@alice.it

Tel. 051 841 718

SCHATZMEISTER/TESORIERE Dott. César Knebel

Tel. 335 872 6187

cknebel.celf@gmail.com

WEITERE MITGLIEDER DES KIRCHENVORSTANDS/ALTRI MEMBRI DEL CONSIGLIO DELLA COMUNITÀ Wiebke Alessandri wrathjens@gmail.com Tel. 055 659 34 00 Verena Heck verena_martha@web.de Susanne Ritterhaus susanne.ritterhaus@gmailcom Inga Saulle info@laripa.de BÜRO/UFFICIO Vanessa Sacha sacha@chiesaluterana.it Tel. 055 234 2775 Bürozeiten/orari di ufficio: firenze@chiesaluterana.it Dienstag-Freitag/Martedì-Venerdì 10-12 Uhr, Mittwoch/Mercoledì ore 14.30-15.30 BIBLIOTHEK/BIBLIOTECA Christiane Büchel bibliotecachiesaluteranafi@gmail.com Öffnungszeiten/orari di apertura: Dienstag/martedì ore 18-20 Uhr, Mittwoch/mercoledì ore 13-16 Uhr KIRCHE/CHIESA Lungarno Torrigiani 11, 50125 Firenze KÜSTERIN/CUSTODE Antje Andreini KANTOR/ORGANISTA TITOLARE Francesco Giannoni

Tel. 055 234 2582 francesco.giannoni.fg@gmail.com Tel. 055 234 63 43

CONTO CORRENTE DELLA COMUNITÀ/BANKVERBINDUNG DER GEMEINDE: Poste Italiane, Numero del conto/Kontonummer: 001024076331 IBAN: IT09 D076 0102 8000 0102 4076 331- BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX Herausgeber des Gemeindebriefes/Editore della Lettera della comunità: Der Kirchenvorstand. Erscheint dreimal im Jahr./Pubblicazione tre volte l'anno. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe/Chiusura del prossimo numero: 01.05.2017

IL PROGETTO „LETTERA DELLA COMUNITA’“ É FINANZIATO CON L’OTTO PER MILLE DESTINATO ALLA CHIESA EV. LUT. IN ITALIA – CELI

Das Redaktionskomitee ist dankbar für Beiträge zum Gemeindebrief. Es behält sich vor, Beiträge zu kürzen oder auch nicht aufzunehmen. Il comitato redazionale ringrazia per i contriubuti. Si riserva di ridurre i contributi proposti per la pubblicazione o anche la decisione di non pubblicarli. Es haben diesmal beigetragen/Hanno contribuito: Francesco Giannoni, Letizia Tomassone, Gabriele Wöller, Elisabeth Knebel, Bettina Schindler, Magdalena Rabas, Ugo Albano, Annapaola Laldi, Hans Büchi, Pfarrer Friedemann Glaser und Pfarrerin Franziska Müller Kalender und Übersetzungen/Calendario e Traduzioni: Vanessa Sacha Layout: Ina von Wentzky

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