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>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> DEZEMBER 2011 >>>> BASEBALL & SOFTBALL CLUB ZÜRICH


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>>>> DEZEMBER 2011 >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

INHALT 02 Editorial by Renato Staub

26 Schule Leutschenbach by Celine Welti

04 Rückblick NLA 2011 by Chris Palatinus

28 Swiss Senior National Team 2011 by Andy Fleischacker

08 NLB Season in review Starting strong, ending strong by Alex Gordon

32 Under construction: The Swiss Softball National Team 2011 by Simona Cellar

16 Erfolgreiche Spielgemeinschaft bei den Junioren by Serge Künzler

36 Zusammenarbeit zwischen öffentlich- und privatrechtlichem Sport im Kanton Zürich by Fachstelle Sport des Kantons Zürich / Zürcher Kantonalverband für Sport

18 Die Europacup-Absage als Hypothek (Softball NLA Rückblick) by Serge Künzler 22 My experience in Switzerland by Brittany Howell 24 Rimini by Thomas Blank

38 Family and friends tournament by Gregory Zingg, Roger Burger 41 Europäisches Freiwilligenjahr 2011 by Serge Künzler 43 Vorstand

IMPRESSUM >> Herausgeber: Challengers Baseball & Softball Club Zürich, 8051 Zürich, E-Mail: info@challengers.ch Internet: http://www.challengers.ch Präsident: Renato Staub, Panoramaweg 7, 8405 Winterthur, Tel. 052 534 94 03 oder 076 203 50 84 Redaktion: Serge Kuenzler Grafik Design: Simona Cellar Fotos: Simona Cellar, Johnny Müller, Micha Seger, Elisabete Vieira Cover: Micha Seger Druck: druckmanufaktur.com, In der Luberzen 25, 8902 Urdorf, Tel. 044 735 38 40


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EDITORIAL

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Liebe Challengers, Leider geht die letzte Saison als wenig erfolgreiche in unsere Annalen ein. Obwohl ein Grund dazu in der Verjüngung der Challengers liegt, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bisweilen an der nötigen Disziplin gefehlt hat, und jeder von uns tut gut daran, sich diesbezüglich zu hinterfragen. Ohne Selbstkritik geht gar nichts.

Genauso gilt es der Tatsache ins Auge zu schauen, dass der besagte GenerationenWechsel noch nicht vollzogen ist. Auch im nächsten Jahr führt also kein Weg an der Verjüngungs-Strategie vorbei. Das heisst, dass wir uns den Erfolg nicht erkaufen wollen; einmal mehr nicht. Wir halten an der Vision „Zukunft“ fest. Andererseits haben wir ein weiteres Mal einen ganz stillen Erfolg verbucht, indem wir in der vergangenen Saison sehr gesunde Zahlen geschrieben haben. Dies gibt unserem Verein ein gesundes Fundament, und genau daher werden wir versuchen, auch die nächste Saison nüchtern zu planen. Wir werden das Team mit konservativen Mitteln weiter aufbauen, und der Vorstand hofft, dass Ihr ihn bei dieser Vernunfts-Strategie weiterhin unterstützt. Bitte beteiligt Euch aktiv an diesem Prozess und schreit nicht nach verfrühten Titeln. In der langen Frist werden wir dafür belohnt. Das Problem liegt allerdings darin, dass manch eine / einer die Länge der langen Frist unterschätzt. Auf die neue Saison hin werde ich mich aus dem Vorstand zurückziehen und einer frischen Kraft Platz machen. Vier Kinder plus eine volle Berufstätigkeit, und dies kombiniert mit mehreren Wochen geschäftlichem Ausland-Einsatz lassen mir nicht mehr die nötige Zeit dazu. Der neue Präsident braucht genügend Spielraum, um die nötige Präsenz zu erweisen, und dies ist mir nicht mehr gelungen. Wer immer der neue Präsident sein wird, ich fordere Euch


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alle auf, ihn nach Kräften zu unterstützen anstatt ihn mit Belanglosigkeiten zuzuschütten. Betreffend Vorstand schliesslich gibt es extrem Erfreuliches zu melden. Wir konnten uns der vielen Bewerbungen fast nicht erwehren! Wann hat es dies zum letzten Mal gegeben?! Ich hoffe, dies ist ein neuer Trend, und er wird den Challengers mit Sicherheit gut tun. Und wenn man dies als gutes Omen betrachten darf, so steht eine Saison geprägt durch starkes Teamwork bevor. Ich wage, daran zu glauben und wünsche Euch allen eine unterhaltsame, unverregnete und unfallfreie Saison in unserem tollen Stadion Herenschürli.

P.S. Wie jedes Jahr gehören auch Sponsoren, Gönner und Passivmitglieder zur Challengers-Familie. Dies ist nicht selbstverständlich, und wir wären ohne deren Mitwirken weit stärker gefordert. An dieser Stelle vielen Dank für die tolle Unterstützung!

>>> by Renato Staub

Go Challengers! Renato Staub

<<WIR WERDEN DAS TEAM MIT KONSERVATIVEN MITTELN WEITER AUFBAUEN, UND DER VORSTAND HOFFT, DASS IHR IHN BEI DIESER VERNUNFTS-STRATEGIE WEITERHIN UNTERSTÜTZT.>>


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RÜCKBLICK NLA 2011

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Die NLA-Mannschaft ging in die 2011-Saison mit dem Ziel, das Fundament zu verbreitern und möglichst viele Nachwuchsspieler in das Kader der 1.Mannschaft aufzunehmen und einzusetzen. Somit wurde auch die sportliche Zielsetzung vom Vorstand her mit dem Ligaerhalt bewusst tief angesetzt, ein Erreichen der Playoffs wäre eine positive Überraschung.

Zu Beginn der Saison richtete das vierköpfige Coachingstaff mit Bryan Shemley als Headcoach und Chris Palatinus, Tobias Siegrist und Thomas Blank als Assistenten, das Augenmerk auf Yanik Probst und Gabe Staub, denen man so viel Spielzeit wie möglich einräumen wollte. Weitere junge Spieler, die auf dem Sprung in die NLA waren, bzw. immer noch sind, sind Daiki Sato, Jarrod Baker und Korey Kovac. Probst kam dabei als Einziger der genannten Spieler regelmässig zum Einsatz und hat sich einen Stammplatz als Starter ergattert, während bei den anderen verschiedene Gründe zu einer Verzögerung in der Promotion dazwischen kamen. Schule, Verletzungen oder gar Vereinswechsel wie im Falle von Kovac durchkreuzten die Pläne einer geplanten Förderung massiv. Staub wurde als Catcher in drei Spielen nominiert und wurde dreimal eingewechselt bevor seine alte Verletzung wieder aufbrach und ihn zu einer Pause gezwungen hat. Sato hat seinen Fokus komplett auf die Ausbildung gelegt und deshalb eine Pause vom Aktivsport genommen, und Baker war praktisch die ganze Saison im Ausland, wodurch er in der NLA bisher noch gar nicht eingesetzt werden konnte. Kovac’s Wechsel zu den Embrach Mustangs war der härteste Rückschlag, war er doch als Pitcher einer der Hoffnungsträger der nahen Zukunft, und die in ihn investierte Zeit des Pitching Coachs im Wintertraining erscheint im Nachhinein als Verschwendung.


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<<DIE 18 NIEDERLAGEN SIND EIN NEUER NEGATIVREKORD, EBENSO WIE DIE UNRÜHMLICHE ON-BASE PERCENTAGE VON .354.>>


<<DEUTLICHE NIEDERLAGEN BESIEGELTEN DAS SCHICKSAL DER CHALLENGERS UND DAS TEAM WURDE BIS AUF DEN ZWEITLETZTEN PLATZ IN DER TABELLE DURCHGEREICHT.>>


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Somit wurde der Altersdurchschnitt der NLA-Mannschaft nach oben getrieben und die alte Garde mit Shemley, Siegrist, Blank, Saentis Zeller, Palatinus, Jesus Martinez und Carlos Peña bekam mehr Spielzeit, als dass ihnen zum Teil lieb gewesen wäre. Zeitweise war das Team auf einem Playoffplatz hinter den Flyers, Cardinals und Mustangs mit einer ausgeglichenen Bilanz von 9 Siegen und 9 Niederlagen, doch von den zehn verbliebenen Spielen konnte lediglich noch das eine gegen die Lions gewonnen werden. Deutliche Niederlagen gegen die Cardinals und Flyers, und auch gegen die Barracudas besiegelten das

Schicksal der Challengers, und das Team wurde bis auf den zweitletzten Platz in der Tabelle durchgereicht. Dies entsprach am Schluss der schlechtesten Platzierung seit 1995, als das Team ebenfalls Siebter geworden ist. Auch von den Statistiken her verzeichnete das Team Zahlen, die schon lange oder überhaupt noch nie erreicht worden sind. Die 18 Niederlagen sind ein neuer Negativrekord, ebenso wie die unrühmliche OnBase Percentage von .354. Und das kollektive Batting Average von .268 ist die drittschlechteste überhaupt in der Teamgeschichte. >>> by Chris Palatinus



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NLB SEASON IN REVIEW STARTING STRONG, ENDING STRONG

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Before winter practice began, NLB coach Bryan Shemley wrote in an e-mail that the fortunes of the team would rest largely on the performance of its younger players: Yanik Probst, Korey Kovac, Gabe Staub, Daiki Sato and Jarrod Baker. As it turned out, Shemley was correct – although not quite in the way that he probably envisioned.

The Challengers’ young players, as well as the team itself, had an up and down season. With all these players in the line-up, the Challengers looked to be a force to be reckoned with. Unfortunately, this was rarely ever the case – out of 20 games the team never had all 5 players available at the same time – and the Challengers often had just two – and sometimes only one – of the talented quintet available. Aside from the direct impact the absence of these players had on the strength of the line-up, the indirect impact of these absences was also problematic: missing projected starters at the catcher, pitcher and middle infield positions forced other NLB-ers to fill-in at unfamiliar positions to mostly deleterious effect. By the last game of the season, with Staub out due to the lingering effects of a broken leg, Kovac having joined the Embrach NLA team, Sato busy with school exams, and Baker focusing on rugby, only Probst could be counted on as a regular fixture in the line-up. Largely as a result of the team not having its full complement of players for most of the season, the Challengers finished only two games above .500 at 11-9. Nonetheless, there are reasons to be optimistic about the prospects of the NLB team for 2012. The frequent absences of the players discussed above left the door open for other team members to take on larger roles. One of the season’s most pleasant surprises was the pitching of Dean


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Scherbaum who provided the Challengers with steady starting pitching despite frequently receiving shoddy defensive support. Notably, Deanâ&#x20AC;&#x2122;s 6-week absence during the middle of the season coincided with several NLB losses as the team scrambled to find effective starting pitching. The infield benefitted from the arrival of rookie Halvar Dil, who played a solid second base, and Oliver Bernet who brought some

needed pop to the batting order. Two other rookies, Elio Pescatore and Laurens Bohlens provided needed OF depth as well as speed on the bases, and demonstrated consistent improvement throughout the season. Finally, the frequent absences of the U.S.-born Baker as well as the decision of ex-Challenger Matt Stringer not to return allowed New Yorker Alex Gordon to claim a starting role and provide some highlight-


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reel moments that are sure to be seen on SportsCenter for years to come - such as tripping over first base in the final game against Jona. The Challengers came out of the gate strong, sweeping the Hunters in Thun and then stomping the Barracudas 16-6 in the home opener. Yanik Probst struck out 7 batters in 4.1 dominant innings of relief. A week later, the team suffered its first loss of the season, 10-8 to the Barracudas, in a 9 inning game under the lights at Stadium Heerenschürli. NLB was done in by 7 errors, which negated a Challengers’

comeback and allowed the visitors to score two runs in the top of the 9th for the victory. The team next took to the road to face the Devils in Wil. In the first game, Dean Scherbaum dominated opposing batters for 5+ innings, inducing a seemingly endless string of groundballs to shortstop Probst (who was aided several times by Gabe Staub’s solid play at first). An outstanding leaping grab of a hard liner by third baseman Kurt Kovac with the bases loaded helped keep the Devils’ offense at bay, and Probst drilled his first HR of the year (although he does lose some style


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<<NONETHELESS, THERE ARE REASONS TO BE OPTIMISTIC ABOUT THE PROSPECTS OF THE NLB TEAM FOR 2012.>> points because Wil plays on such a tiny field!). Staub, backing up his previously unsubstantiated claims of pitching ability, came on to slam the door in the 7th and preserve the 13-7 victory, in a game which was not as close as the score might indicate. In the second game, the Challengers’ hitters were inexplicably baffled by the pitching of Manuel Keller, consistently helping him out by swinging at balls that were not even remotely near the strike zone. Despite taking an early lead, the NLB team struggled to score runs and trailed 7-6 heading into the top of the 7th. After reaching on a one-out single and advancing to third on an errant pick-off attempt, Alex Gordon scored the tying run after Rolando Balbuena’s grounder was botched by the Wil third baseman. In the bottom of the 7th, Wil loaded the bases and needed only a Sacrifice Fly to win. With one out, a Wil batter lofted a high fly to left field, which at Wil’s field is the shortest distance from the plate. After catching the ball, leftfielder Gordon fired a strike to cut-off man Kovac, whose relay was in time to nail the runner trying to score from third. When the Challengers put up 3 runs in

the top of the 8th, it looked to be another road sweep for the NLB team, but sadly, it was not to be: With the score 10-8 and two runners on, Probst, pitching in relief, served up a three-run walk-off homer to Keller, which gave the Devils an 11-10 victory. The knowledge that Keller’s fly would have been an easy out if the game had been played in Zurich was little consolation (like I said, Wil plays on a tiny field). Still, with a month until its next game, the NLB team was 4-2 and arguably only a few plays away from being 5-1 or even 6-0. The Challengers began the next portion of their schedule by splitting a pair with the Barracudas. In the first game, Probst was tagged for 7 runs in the third as NLB lost both the game, 9-5, and Coach Shemley to ejection after an on-field scuffle. The Challengers rebounded in the second game, however, winning 11-4 behind a 7 run outburst in the first inning. Kurt Kovac pitched 4 scoreless innings and Daiki Sato went 3-5 with 3 runs batted in. Seven errors by the Barracudas also helped secure the victory for the Challengers. The team also split their next two games with Bern. The Challengers were ham-


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mered in the first game, 18-7, as an 8-run 7th inning by the Cardinals, along with 7 Challenger errors, helped eliminate any chance of a comeback. In the second game, however, after a brief rain-delay, the Challengers scored 9 runs in the 4th and 12 in the 5th, en route to a 22-6 mercy-rule victory. Every Challenger in the starting line-up scored at least 2 runs, as the NLB team benefitted from 17 walks issued by Cardinal pitchers. At this point in the season, NLB was 6-4 and facing what seemed to be a very manageable schedule: 6 games against bottom-dwellers Jona and Thun, and 2 games each against Wil and Bern, both teams that the Challengers had already beaten handily (albeit also losing one game to each team). Confidence was high that the Challengers would easily dispatch the Jona Bandits (who to that point had only 1 win on the year) and then take revenge at home against Wil, who figured to struggle playing on a normal-sized field. Sadly, these projections proved to be wildly off the mark. On a rainy day in Jona, the Challengers were stymied by the pitching of Bandits starter Alain Meyer, who struck out 9 in 7 innings, including three in a row with the bases loaded in the 6th. Dean Scherbaum took the loss despite not allowing any earned runs in 4+ innings. Once again, Dean was let down by shaky fielding, including an ill-advised sliding attempt at a sinking line-drive by CF Gordon, which allowed Jona to score its first run.

Although the Challengers were missing starters Probst, Staub, and Dil, this was a game that NLB should have won. Instead, the Challengers could only stand and watch while the Jona players celebrated their 4-2 victory as if they’d just won the World Series, with the entire team sliding head first into home plate, and then posing for pictures afterwards (the second game was postponed due to rain). It was a scene that the NLB team would certainly remember, particularly with the two teams scheduled to meet up in two weeks in Zurich. Things went from bad to worse for the Challengers in their next set of games against Wil. Oli Christen, attempting to pitch despite an injured throwing hand, gave up 9 walks and was tagged for 7 runs in just 1+ innings. Wil base runners stole 7 bases without being caught once in the Devils’ 13-4 win. Wil starting pitcher Claudio Studerus, who had been lit up for 10 runs (5 earned) in his previous outing against the Challengers, struck out 12. In the second game, the Challengers’ offense went completely silent, getting shut out 7-0 by Manuel Keller, who struck out 9 in 7 innings. NLB starter Kurt Kovac gave up only 2 runs and had 6 K’s in 7 innings, but with the offense being unable to score and the infield defense in tatters as a result of so many players being forced to play out of position, the Challengers were never in the game. The sweep marked a low point for the Challengers, who’d seen their 4-2 start quickly turn into a losing record at 6-7.


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Next up for the Challengers was a rematch with the Bandits and pitcher Alain Meyer. Unlike the first meeting however, Meyer was nowhere near as effective, issuing 7 walks and giving up 10 runs (5 earned) in 6 innings. Alex Gordon broke out of a month-long slump with an RBI-double down the left field line (yes I know it said “single” in the book, but the book frequently bears very little resemblance to what actually happens in the games), and Halvar Dil drove in two runners with a single of his own in the decisive third inning. “Hendrix” Kaempfer pitched 5 sterling innings, giving up only 3 earned runs, and Yanik Probst came on in the 7th to nail down the save in the Challenger’s 10-7 victory. In the second game, the Challengers overcame an early 3-run deficit, as well as the loss of Probst, by scoring 3 times each in the 2nd, 4th, and 6th innings en route to an 11-6 victory. Kurt Kovac pitched 5+ innings of relief, giving up 1 earned run and striking out 6. Micha Seger helped fuel the Challengers’ rally by loudly asking for “time” and causing the Jona pitcher to balk in a run (according to the rules of baseball, only the umpire can grant time, which had not happened in this instance). The call seemed to unhinge the Bandits’ pitcher, who reacted by flinging the baseball completely out of the field, over two sets of fences, and onto a nearby soccer field. While impressive in terms of sheer distance, the outburst did nothing to help the Bandits avoid the sweep.

Unfortunately the Challengers were unable to build any momentum from those victories, as they dropped their next two games to the Cardinals in Bern. In the first game, NLB was demolished by the score of 17-2, and the game was called in the 6th due to the mercy-rule. The lone highlight for the Challengers was rookie Danny Strolz’s first hit, a long double to left. The second game was much closer, as starter Kurt Kovac gave up only 2 earned runs over 6 innings. Trailing 5-2, the Challengers looked set to at least tie the game in the top of the 7th after Kovac’s one out single drove in Probst and sent Daiki Sato to third. After Oliver Bernet was hit by a pitch, the Challengers had the bases loaded with only one out. The next batter, “Hendrix” Kaempfer, lifted a high fly to center, deep enough to score the runner from third. Inexplicably (and uncharacteristically), however, Sato failed to tag up, and was forced to break for the plate when Kovac, who had properly tagged up at second, ran to third. The cut-off throw nailed Sato at the plate and the game ended on a stunning double play. In their final home games of the year, the Challengers took on the Thun Hunters. In the first game, the NLB team dominated, posting a 16-1 mercy-rule victory over the hapless Hunters as Dean Scherbaum returned from a 6 week absence to throw 4 innings, allowing just 1 earned run. The Challengers also welcomed back Korey Kovac and Gabe Staub, who went a combined 3-5 with 3 walks, seven runs scored


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<<THE CHALLENGERS’ OFFENSE PUNISHED BANDIT PITCHING EN ROUTE TO A 17-0 MERCY-RULE VICTORY.>> and 4 rbis. Yanik Probst drove in 4 runs and Kurt Kovac drove in 3, as the first four Challenger batters combined for 11 RBIs. In the second game, Probst helped rally the Challengers from an early 4-3 deficit by driving in 3 runs including a mammoth home run over the left field wall (a truly manly shot), which brought the entire team out of the dug out to meet him at the plate (yes, it was only the 5th inning, but as I said, it was a manly hit). After starter Kurt Kovac was touched for 4 earned runs in the first four innings, Korey Kovac showed his dad how it’s done by shutting down the Hunters over the final three innings, allowing no earned runs and striking out 5. With the 11-9 win, the Challengers moved back over .500 with one game left in the season. In the last game of the season, the Challengers returned to Jona and put forth a dominating performance. Kurt Kovac pitched 7 dazzling innings, giving up 1 hit (yes I know the box score says 2 but again it’s wrong) and striking out 8. The Challengers’ offense punished Bandit pitching en route to a 17-0 mercy-rule victory. Yanik Probst went 4-4 with 4 runs scored, and both Halvar Dil and Kurt Kovac each had three hits and 2 runs batted in. However,

the engine powering the Challengers’ offense was none other than Werner Zingg, who went 3-5 including a towering home run to left field, which left everyone in attendance in stunned silence. Alex Gordon helped contribute to the victory in his own distinctive way, which included tripping over first base while legging out an infield hit, and accidentally fouling a ball off of an unsuspecting sheep (Jona’s field is located right next to the Kinderzoo). While alarmed, the sheep emerged unscathed.

>>> by Alex Gordon


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ERFOLGREICHE SPIELGEMEINSCHAFT BEI DEN JUNIOREN >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Dank diverser Neuzugänge waren die Challengers bei den Junioren in der vergangenen Saison breiter besetzt als im Vorjahr. Zudem ermöglichte die Kooperation mit den Truck Star Dulliken, dass mittels einer Spielgemeinschaft sowohl bei den U15 Cadets als auch bei den U12 Juveniles ein Team Challengers/Truck Star ins Rennen um Hits und Runs geschickt werden konnte. Somit konnten sich die 12-jährigen und jüngeren Spieler mit ihren Altersgenossen messen und mussten nicht gegen Teams antreten, deren Spieler durch-

Die Juveniles dankten dies mit einer vorzüglichen Saison, die mit dem dritten Schlussrang gekrönt wurde. Die Challengers / Truck Star gewannen die Vorrunde in der Gruppe West mit sieben Siegen aus acht Spielen. In den Halbfinals scheiterte die Spielgemeinschaft dann allerdings an den taktisch hervorragend eingestellten Rümlang Kobras. Im Spiel um Rang drei konnten die blauen und gelben gegen die Thun Hunters die Oberhand behalten und den verdienten Lohn einfahren.

wegs einen Kopf grösser waren.

Bei den Cadets war die Anzahl Siege zwar geringer, der guten Stimmung auf und neben dem Feld tat dies aber keinen Abbruch. Zu bemerken gilt es, dass beim U15-Team das Durchschnittsalter zum Teil deutlich unter jenem der Konkurrenz lag. Konnte in der Vorrunde nur eine Partie gewonnen werden, setzten die U15 Spieler am Ende der Saison das Gelernte erfolgreich um. Beim Tagesturnier um den 9. Schlussrang resultierten zwei Siege. Ein versöhnlicher Abschluss für die Spielgemeinschaft. In organisatorischer Hinsicht ergaben sich für die Junioren einige Verbesserungen. So fanden die Trainings von April bis September erstmals im Heerenschürli auf dem Baseballfeld statt, was die Spieler zusätzlich anspornte. Auch die Tatsache, dass Brittany Howell, im Hauptamt Pitcherin bei den Softballerinnen, in den Sommermonaten die Trainings begleitete, war eine grosse Unterstützung für den Coaching Staff.


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Die Clubleitung möchte auch für das kommende Jahr an diesen Verbesserungen festhalten. Eine weitere Neuerung, mit welcher die Organisation der Challengers ihr Trainingsangebot seit den Herbstferien ergänzt, ist das T-Ball Training. T-Ball wurde in den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts als Einstiegssportart zu Baseball und Softball für 4- bis 8-jährige Kinder erfunden. Beim T-Ball lernen die Kinder spielerisch die ersten baseballerischen und softballerischen Fertigkeiten. Damit ist in Zukunft dafür gesorgt, dass die ganz jungen Interessenten für Baseball und Softball ebenfalls ihr spezifisches Angebot bei den Challengers vorfinden.

Unser Dank geht an Todd Tuckner, Eric Haynor und Ueli Zuberbühler, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz diese erfolgreiche Saison möglich machten, an die Eltern für die grossartige Unterstützung sowie an René Thommen und seine Truck Star für die tolle und angenehme Zusammenarbeit.

>>> by Serge Künzler


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DIE EUROPACUP-ABSAGE ALS HYPOTHEK SOFTBALL NLA RÜCKBLICK

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Knüpften die Softballerinnen spielerisch phasenweise an ihre besten Zeiten an, war Fortuna den Challengers 2011 nicht gut gewogen. Trotz guter Leistungen auf dem Feld blieb am Ende viel Frust.

Just als die Challengers sich nach einem schwachen Saisonstart dank einer beeindruckenden Aufholjagd in die Playoffränge vorgearbeitet hatten, ereilte sie Anfang Juli die Hiobsbotschaft von der Absage des Europacupturniers, für das sie sich mit der Finalteilnahme im Vorjahr in der heimischen Meisterschaft qualifiziert hatten. Aus diversen Gründen hatten mehr als die Hälfte der teilnahmeberechtigten Teams ihre Meldung zurückgezogen, sodass letztlich mit dem französischen und dem schwedischen Vertreter sowie den Challengers lediglich drei Teams übrig blieben. Ein Novum in der Geschichte des europäischen Verbandes, denn nie zuvor fiel ein Turnier komplett aus. Eine Absage, die den Club schwer traf und sich für das Team letztlich als zu grosse Hypothek erwies. Der Europacup wäre für alle Spielerinnen ein Höhepunkt in ihrer Softballkarriere gewesen und eine wertvolle Möglichkeit gegen Topteams aus anderen europäischen Ligen viel dazuzulernen. Nicht nur wurden die neben dem Feld getätigten administrativen Anstrengungen im Zusammenhang mit dem Europacup Makulatur, die Entscheidung der Clubleitung, die finanziellen Ressourcen im Hinblick auf den Softball-Europacup 2011 in eine ausländische Hilfskraft für das Softball-Team und nicht wie bisher für die BaseballTeams zu investieren, erwies sich als Rohrkrepierer. Während die Baseballer einen leistungsstarken Söldner schmerzlich vermissten, beschäftigte sich die ameri-


<<DER EUROPACUP WÄRE FÜR ALLE SPIELERINNEN EIN HÖHEPUNKT IN IHRER SOFTBALLKARRIERE GEWESEN UND EINE WERTVOLLE MÖGLICHKEIT GEGEN TOPTEAMS AUS ANDEREN EUROPÄISCHEN LIGEN VIEL DAZUZULERNEN.>>


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kanische Pitcherin im August statt mit Europas Battern mit europäischen Tourismusdestinationen. Bis dahin hatte sich das Jahr für die Challengers gut entwickelt. Dass die Softballerinnen auf dem Feld wieder das Niveau des Vorjahres erreichten, durfte vor der Saison nicht unbedingt erwartet werden. Immerhin musste nach den Rücktritten von Eli Vieira und Vanessa Zulliger, dem Wechsel von Flavia Von Meiss zum Ligakonkurrenten Bern und dem Fehlen von Karen Heimgartner, Sandrine Montandon, Alexia Zingg und Simone Zurschmitten das halbe Team

umgebaut und rund 35% der offensiven Feuerkraft von 2010 ersetzt werden. Nicht gerade gute Voraussetzungen für eine sorgenfreie Spielzeit. Entsprechend durchzogen verlief der Saisonstart. Noch passte wenig zusammen, das Team musste sich in der neuen Zusammensetzung erst finden. Dafür konnten die Rookies Joy Amendola, Jennifer Probst und Sophie Töpel gleich von Beginn an Erfahrungen sammeln. Nach nur zwei Siegen aus den ersten acht Spielen bliesen die Challengers dann aber zur Aufholjagd. Der Zuzug des 16-jährigen Rohdiamanten Taylor


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Mc Cants sowie das Eintreffen von Pitcherin Brittany Howell verliehen dem Team die zuvor fehlende Stabilität. Die 22-jährige Amerikanerin stand vor der Herkulesaufgabe, die von Karen Heimgartner hinterlassene Lücke zu füllen. Nebenbei kümmerte sie sich auch noch um den Pitching Nachwuchs. Howell kam beidem nach. Sie entpuppte sich als die dominierende Pitcherin der Liga und zudem zusammen mit Mc Cants und Leandra Simitovic als Offensivleaderin der blau roten. Von den folgenden zehn Partien wurden neun gewonnen, nicht einmal der bis dato ungeschlagene Leader Therwil Flyers konnte das Team von Headcoach Max Welti stoppen. Noch konnte niemand ahnen, dass der Sweep in Therwil das Saisonhighlight bleiben würde. Denn anstatt einer Woche Softball auf internationalem Niveau und optimaler Vorbereitung auf die Playoffs, wurden die Challengers ausgerechnet in den Sommermonaten Juli und August zu acht Wochen Wettkampfpause verurteilt. Das wäre zum Vergleich, wie wenn für Didier Cuche und Co. im Januar und Februar keine Skirennen stattfinden würden. Wegen der Europameisterschaft für das Nationalteam und dem Cup klaffte für die Challengers eine derartige Lücke im Spielplan. Trainings und Freundschaftsspiele zum Trotz. Der Schwung aus der zweiten Hälfte der Vorrunde, in welcher die Challengers das Team mit dem besten Rekord der

ganzen Liga waren, ging verloren. Wenig verwunderlich, blieben die Challengers in den Playoffs unter ihrem Rendement. Kam hinzu, dass ausgerechnet im Halbfinal dem Coach nicht alle Schlüsselspielerinnen zur Verfügung standen. So war den starken Therwil Flyers nicht beizukommen. Dass der einzige Run bei der alles entscheidenden 0-1 Niederlage im zweiten Spiel der best-of-three Serie durch eine Fehlentscheidung der Unparteiischen zustande kam, passte zum Gesamtbild der Saison. Und weil die Geneva Jets die Saison nicht beenden konnten und ihre Spiele allesamt nachträglich aus der Rangliste entfernt wurden, fielen die Challengers auch noch vom dritten in den vierten Schlussrang zurück. Sie hatten beide ihre Spiele in Genf im Gegensatz zur Konkurrenz gewonnen gehabt. So blieben die Challengers letztlich weit unter ihrem Wert. Der Europacup wird 2012 wohl wieder stattfinden. Allerdings sicher ohne die Challengers.

>>>

by Serge Künzler


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MY EXPERIENCE IN SWITZERLAND

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> When I went to my first travel ball try-out at the age of ten I would have never imagined that someday softball would take me to Europe! I thought I may travel one day in the future but never hoped to live here for months. I can’t even begin to describe what a great opportunity and experience this has been.

I flew my 11 hour flight from San Francisco to Zurich just six days after my college season had ended. Just enough time to have a welcome home/ going away party with my family. My roommate would go to Sweden in just a few days for her own European softball experience. I had been contacted by a few other teams including the Flyers, but just knew that the Challengers club was the one for me! Walking out of customs to meet two of my teammates and our manager was the beginning of a wonderful summer full of adventures. Our team struggled a bit in the beginning of the season but my first game (just one day after landing) against the Eagles 2 started a series of wins and a run for the playoffs. I would say the highlight of the season was taking two games from the Flyers!! When the Jets had to drop out, the standings were rearranged and things were up in the air for a couple weeks. We ended up splitting with the Devils taking fourth place in the regular season rankings and faced the Flyers in the semi-finals. Our offense wasn’t able to produce and we lost both games, the second one only 1-0. I am so thankful that I got the chance to play Swiss softball. Over the past four years of college softball has become somewhat of a job. This summer I was able to remember what it was like to play for fun again. I was able to take the field with no worries and play the game I love with others who play for the same reason. I couldn’t think of a better way to end my career.


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Not only did I play but I was able to help coach our team as well as the boy’s junior team. It is so fulfilling to see a player learn something new about their sport. I am glad that I was able to be a part of that. Finally I come to my adventures. One was the adventure of living in four different places in the city. Thank you to all of my hosts, I always felt welcomed! It was a great way to see the whole city. Outside of the country I was able to join the Flyer’s Americans, Brittany and Dani in Rome! From there I flew up to London to stay

with a fellow Challenger, Mona. What great experiences that I will be able to reflect on for years to come. Inside the country everyone, especially Serge helped me to see some great sights! Among them were Bern, Luzern, Rigi Mountain and Diavolezza. Switzerland is such a gorgeous country and I am so glad I was able to experience it so fully. This has been such a special summer that I will forever hold dear to my heart! Thank you to all who made it happen!!

>>> by Brittany Howell


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RIMINI

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Wie bereits im letzten Jahr fuhren die Challengers dieses Jahr an Ostern zur Saisonvorbereitung nach Rimini. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte die Saison zu diesem Zeitpunkt zwar bereits begonnen, doch ein paar zusätzliche Trainingstage konnten uns allen nicht schaden. Zumal stand neben den sportlichen Leistungen auch der Teamzusammenhalt auf dem Programm. Ausserdem freuten wir uns schon das ganze Jahr darauf, erneut die liebevolle Gastfreundschaft von Nunzia und Luigi im Hotel Byron in Anspruch zu nehmen.

So fuhren wir am späten Gründonnerstag Abend mit dem Car in Zürich ab. Mit dabei waren 20 Spielerinnen, Spieler und Fans der Challengers Familie, die den Car umgehend in einen Partybus verwandelten. Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir am frühen Freitagmorgen das sonnige und dieses Jahr zum Glück auch warme Rimini. Nach einer herzlichen Begrüssung und einem kurzen Frühstück im Hotel machten wir uns auch gleich auf den Weg zum Spielfeld für einen ersten Trainingsnachmittag. Auch nach dem Abendessen stand Baseball auf dem Programm - dieses Mal allerdings als Zuschauer im Stadion von Rimini beim Spitzenspiel zwischen Rimini und Parma. Beim Zuschauen wurde einem deutlich bewusst, dass nur ein paar hundert Kilometer von zuhause entfernt Baseball einen viel grösseren Stellenwert geniesst und das Niveau um Längen höher ist. Am nächsten Tag stand auch für uns ein Spiel auf dem Programm - und zwar ein Freundschaftsspiel gegen die Cardinals aus Feldkirch. Nachdem wir uns zuerst hoffnungslos in den engen Gassen von Rimini verfahren hatten, erreichten wir schlussendlich 20 Minuten vor Spielbeginn das Feld. Nach einem sehr kurzen Aufwärmen stand unser aus blutigen Anfängern und Veteranen, Softballerinnen und Baseballern zusammengewürfeltes Team dem Zweitligisten aus Österreich auf dem Platz gegenüber. Aber dank souveränem Pitching und einer guten Offensive war unser Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Nach einer


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kurzen Trainingseinheit fuhren wir ins Hotel zurück und entspannten uns traditionsgemäss im warmen Jacuzzi, bevor wir nach dem Nachtessen erneut das Nachtleben von Rimini erkundeten. Am Sonntag machte uns das Wetter einen Strich durch unseren Trainingsplan und so verweilten wir im Hotel. Mit Relaxen im

Jacuzzi, Jassen, Dog und neu erfundenen Pool-Spielen ging die Zeit wie im Nu vorbei und schon bald hiess es zusammenpacken und abreisen. Das Osterwochenende bleibt auf jeden Fall in guter Erinnerung und jeder freut sich bereits auf nächstes Jahr.

>>> by Thomas Blank

<<BEIM ZUSCHAUEN WURDE EINEM DEUTLICH BEWUSST, DASS NUR EIN PAAR HUNDERT KILOMETER VON ZUHAUSE ENTFERNT BASEBALL EINEN VIEL GRÖSSEREN STELLENWERT GENIESST.>>


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SCHULE LEUTSCHENBACH

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Mit dem Ziel, Baseball und Softball bei den Jugendlichen im Oberstufenalter ins Gespräch zu bringen, haben wir Anfang Jahr alle Schulen in Schwamendingen kontaktiert. Wir machten das Angebot, im Rahmen einer Turnstunde den Schülerinnen und Schülern sowie auch dem Lehrpersonal einen Kurzeinblick in unsere Sportart zu gewähren.

Das Schulhaus Leutschenbach zeigte sich interessiert und bot uns die Gelegenheit, einige Sportlektionen der 1.-3. Oberstufe zu leiten. So besuchten mehrere Freiwillige der Challengers an insgesamt 7 Halbtagen das erst seit 2009 bestehende Schulhaus Leutschenbach mit seinem interessanten Baustil und der atemberaubenden Turnhalle auf dem Dach des Schulhauses. Die drei gemischten Oberstufenklassen mit je 20 bis 40 Schülerinnen und Schülern kamen während zwei Doppel- und einer Einzellektion in den Genuss unserer Baseballkenntnisse. Guten Mutes gaben die Challengers ihr Bestes, den meist gut motivierten Jugendlichen die stark vereinfachten Baseballregeln zu vermitteln. Nach anfänglich chaotischen Zuständen auf dem Platz war doch nach einer Weile eine gewisse Struktur auszumachen. Wir beschränkten uns auf die Kernelemente Fangen, Werfen und Schlagen und versuchten, mit einem hohen Spielanteil die Lektionen so spannend wie möglich zu gestalten. Während sich viele schwer taten mit Handschuh, Bat und Ball, zeigte sich bei einigen doch beachtliches Talent. Das gesamte Unterfangen war trotz enormem Aufwand ein Erfolg. Es war eine tolle Erfahrung für uns wie auch für die Kids und wir hoffen, dass einigen von ihnen Baseball oder Softball als Sportart im Kopf bleibt und sie vielleicht sogar eines Tages im Heerenschürli oder auf der Klopstockwiese anzutreffen sind.

>>> by Celine Welti


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SWISS SENIOR NATIONAL TEAM 2011

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> The 2011 season for the Swiss senior national team was an unprecedented success. Starting in February the senior team started a 6-month journey that took them from the Swiss Alps to Attnang Austria, to the beaches of Barcelona, with many Mondays in Zurich in between. We started with a player pool of 35 players that had to be cut down to 24 in 6 short months. This player pool included 5 current Challengers players, Tobias Siegrist, Saentis Zeller, Thomas Burger, Gabe Staub and Yanik Probst. Tobi, Saentis, and Yanik all ended up making the final roster with Saentis and Tobi being elected 2 out of the 4 captains.

The team began with a fun sledding and team-building weekend up in the Alps and then concluded with our 2nd team practice. It was a great weekend and the team really came together with one common goal, and that was to win an A-pool spot. Once we were able to move outside we had monthly trainings in Zurich, and the dedication of the team was tremendous especially from the Basel, Bern and Luzern guys who had to get out of work and brave the massive highway traffic so we could have a full team 3-hour workout. This team first attitude set the tone for the whole year. The first big test for the team came over the Finkston weekend. We traveled to Attnang in Austria to play in a 12 team international tournament. The tournament started with a group stage and our group was the toughest, with a Dutch 3rd league team and a Czech 2nd league team. After 2 hard fought games we won our group and advanced to the semi finals. In the semi finals we drew the host Attnang Athletics, and our mind with this was the finals. We faced tough American lefty Josh Costanza and he was on his game, but Lukas Croton matched him pitch by pitch and in a thrilling extra inning game in front of close to 800 fans we were able to win the ball game 2-1. The next day after the dramatic semi-final win it was important to not be satisfied with making the finals but to win the finals. And the team did not disappoint, the team came out fired up to beat the 1st German Bundesliga team Bad Homburg


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Hornets. We played our most complete game and won 9-5 with Stefan Koller being named tournament MVP. After another month of training, 3 innings vs. the Swiss foreign all stars, and one long crowded bus ride we arrived in Barcelona – ready and eager to go. The first day in Barcelona we had a very relaxed and strong practice, the team was loose and prepared to play. Game 1 saw a matchup vs. Ireland and their team full of Americans with Irish passports. After some first innings nerves starter Lukas Croton pitched a strong game and we went on to win 13-2. A very good opening day win vs. a

very solid team. Game 2 saw us take on the team from Finland. Tobias Imboden took the ball and pitched very well and Roger Savoldelli, the oldest member of the team, followed him in relief. The Finnish team was solid and had the most heart and neverquit-attitude of any team we played but in the end we won with a 10 run rule victory. Game 3 was the matchup of the 2 undefeated teams, we played the Spanish national team, which was loaded with South American passport holders, and we had to face a left-handed pitcher who had been a professional player in America. The 17th ranked team in the world was loaded with pros and was well coached and their


experience proved to be the difference as they took a 6-0 victory. We never quit and battled to the end but a couple of mistakes proved to be the difference. Game 4 was a must win game for the national team as we yet had to secure a spot in the finals vs. Spain. We played Hungary and jumped on them right away. Andrea Girasole was given a 3-0 lead right in the first inning and the team never looked back - cruising to a 9-2 victory and the score would have been more but the dogs where called off after the 5th inning and young players like Yanik Probst and Marco Limacher got some much needed experience. Â After that win vs. Hungary it was on to the finals for a rematch with Spain. We would have to beat the host nation 2 times and early on in the first game it looked good.

Against another former pro lefty we jumped out to a 2-0 lead with Lukas Croton shutting down the Spanish hitters. But in the 7th inning disaster struck and a walk and a couple of errors lead to the Spanish tying the game at 2. In the eight inning the Spanish picked up 1 run and took a 3-2 lead into the last inning. With a large crowd of Swiss supporters yelling and screaming at the top of their lungs, the Swiss came to bat in the 9th and we put together a couple of really good at bats but went down 1-2-3 to end the game and the tournament. I have been coaching baseball for over 25 years and this was my favorite team to coach of all time. The players did everything asked of them and more and gave me their heart and soul for 6 months. Each


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and every one of them is a champion and if we keep working hard, we will win the 2013 qualifier and make the A-pool. I also had a great GM in another Challenger Thomas Landis who worked so hard with all the off-the-field details and keeping little things off my plate, he made it a professional experience for all of us. Gary Kahn, my assistant coach, was also a great help and really helped the pitching staff develop and grow. We had the most fans in Barcelona of any team except for Spain and this group lead by federation board member Mark Cole made the players and coaching staff feel great and really motivated us. As for the federation, all my

thanks to them for giving us anything we needed to have a chance to win. The board really stepped up and came through for us. I am honored to be the head coach of the Swiss national team, and the team’s hard work has just begun. 2012 will be a big preparation year for the team and we will be ready for the 2013 qualifier. The new slogan is MISSION 2014!

>>> by Andy Fleischacker

<<EACH AND EVERY ONE OF THEM IS A CHAMPION AND IF WE KEEP WORKING HARD, WE WILL WIN THE 2013 QUALIFIER AND MAKE THE A-POOL.>>


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UNDER CONSTRUCTION THE SWISS SOFTBALL NATIONAL TEAM 2011

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> After returning from the European Championship in Ronchi, Italy, one question remained in all of us: What went wrong? A question that has many different answers, yet clearly showed us the many deficits that followed us from the beginning to the end. Clearly, the project “Swiss Softball National Team” is still in development and in need of some severe improvements.

The Swiss Softball National Team traveled yet again to the European Championship. This year it was off to Ronchi, Italy, where for the first time the A and B Pool were combined into one single group. This meant we’d get the opportunity to not only see, but play against teams, we could only dream of becoming some day. Switzerland was set in Group C along with Russia, Austria, Slovakia and Bulgaria. We were confident, that we’d be able to beat Slovakia and Bulgaria, since many of us had played them in previous European Cups. Our first opponent was Austria. We knew that they were strong, but had no idea they would sweep us off the field with 12:0. It seemed like we were not ready or awake at all. After losing our second game to Bulgaria (5:2), a team we were used to winning against, we were starting to wonder why we were not able to win. A clear loss against strong Russia, a 12:0, did not help our confidence either. Slovakia, yet another loss with a 14:5. But surely we’d be able to do something against Denmark, right? No, a disasterous 11:1 was the result. How about Croatia? Although not as bad as the other results, it still did not get us a win, the end score was 16:9. It was our last game of the week against Poland. We knew we were a better team than them. Yet, even against Poland, we did not manage to get that win, although losing “only” by 13:12.


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An entire week gone without ONE SINGLE WIN! How could this have happened? We all agreed that we’d have won at least a couple of games with our own club teams. But why? Was it the lack of practice and getting used to one another? This entire week we made so many errors, like

never before. Routine plays were turned into multiple errors. Our game performance was inconsistent and each position on the field as well. This brought on a great insecurity within each position and made it very difficult for players to get the routine and confidence they needed.

<<WE ALL AGREED THAT WE’D HAVE WON AT LEAST A COUPLE OF GAMES WITH OUR OWN CLUB TEAMS.>>


But our shortcomings started long before that. The coaches felt that the preparation for the European Championship just wasnâ&#x20AC;&#x2122;t sufficient. It was difficult for them to get the entire roster together for most practices. Along came, that we were not able to play any preparation games either. Besides the embarrassment of having lost ALL games, we were left to wonder whether our poor performance was going to be punished by eliminating the entire Softball National team. Luckily, the board has decided, that they want to continue with the Softball National team, with some improvements, of course. These include well-defined expectations to the players,

better structures and communication between all Nationalteams and the Academy, as well as implementing a better Junior development. Of course the European Championship wasnâ&#x20AC;&#x2122;t all negative. The one thing we were definitely not lacking, was team spirit on and off the field. We also improved our hitting and got used to playing with one other. Hopefully we can continue to grow and put the goals for this team into action, in order to move closer to an accomplished Swiss National Team.

>>> by Simona Cellar


< 36 > Zusammenarbeit zwischen öffentlich- und privatrechtlichem Sport im Kanton Zürich

EIN EINMALIGES MODELL MIT VORBILDCHARAKTER

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Die Organisation des Sports im Kanton Zürich gilt als vorbildlich, weil sie zwischen dem öffentlich-rechtlichen und dem privatrechtlichen Bereich partnerschaftlich angelegt ist. Dabei sind die Fachstelle Sport der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich und der ZKS Zürcher Kantonalverband für Sport die beiden zentralen Akteure der kantonalen Sportförderung. Der Artikel 121 zum Sport in der kantonalen Verfassung und das sportpolitische Konzept des Kantons Zürich geben den Rahmen für die kantonale Sportförderung vor. Definiert ist diese als öffentliche Aufgabe, die der öffentlich-rechtliche Bereich jedoch nicht alleine erfüllen kann. Er braucht den Dialog mit den Städten und Gemeinden, aber auch mit den Sportverbänden und -vereinen sowie den Sportnetzwerken auf Gemeindeebene. Eine enge Zusammenarbeit trägt wesentlich dazu bei, dass im ganzen Kanton immer mehr Menschen Sport treiben und sich bewegen. Städte und Gemeinden stellen Infrastruktur bereit Im Kanton Zürich hat es 171 Gemeinden und Städte. Diese sind zusammen mit den Sportvereinen die wichtigsten Sportförderer. Ihre zentrale Aufgabe ist es, Sportstätten zu planen, zu bauen, zu sanieren und zu unterhalten. Ausserdem sorgen sie für nutzerfreundliche Rahmenbedingungen und unterstützen die Sportvereine vor Ort, das sportliche Angebot zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Schliesslich

fördern die Städte und Gemeinden auch den ungebundenen Freizeitsport, indem sie Anlagen wie Bäder, Eisbahnen, Jogging- und Bike-Strecken usw. zur Verfügung stellen. Fachstelle Sport zuständig für öffentlichrechtliche Aufgaben Für die öffentlich-rechtlichen Sportaufgaben und die Sportförderung im Kanton Zürich ist die Fachstelle Sport der Sicherheitsdirektion zuständig. Dies betrifft alle Sportbelange ausserhalb des obligatorischen Schulsportunterrichts und des organisierten Sports. Die Fachstelle Sport vertritt den Kanton in Sportfragen nach aussen und bearbeitet, begleitet und koordiniert Sportgeschäfte innerhalb der Verwaltung. Sie fördert den Sport im Kanton Zürich, indem sie Jugend+Sport, das wichtigste Sportförderungsprogramm, auf kantonaler Ebene umsetzt und die Gelder des kantonalen Sportfonds gezielt für die Sportförderung einsetzt. Ausserdem führt sie jedes Jahr rund 30 Jugendsportcamps mit mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen durch. Den 10- bis 20-Jährigen soll in diesen Sportlagern ein Gemeinschaftserlebnis vermittelt werden. Gleichzeitig verbessern sie ihre sportlichen Fähigkeiten.


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Immense Bedeutung der Sportvereine Die wichtigsten privatrechtlich organisierten Sportanbieter sind im Kanton Zürich die 57 Sportverbände und 2400 Sportvereine mit insgesamt 288‘000 Mitgliedern. Vereinigt sind sie im ZKS Zürcher Kantonalverband für Sport. Diese Zahlen unterstreichen die grosse Bedeutung der Sportvereine. Sie erfüllen Gemeinwohlaufgaben, sorgen für den «Kitt» in der Gesellschaft, erbringen soziale Leistungen wie z.B. Jugendarbeit und Integration, übernehmen wichtige Funktionen zur Gesundheitsförderung und unterstützen die regionale Verankerung. Manchenorts prägen Sportvereine die Identität eines Ortes noch mehr als die Politik oder Wirtschaft. Sie gelten zudem als Schulen der Demokratie, denn Sportverbände und -vereine werden von gemeinschaftsfördernder Eigeninitiative und -verantwortung getragen. Das Fundament des Sports – quer durch alle Sportarten und Altersklassen hindurch – ist das freiwillige Engagement der Mitglieder. Im Kanton Zürich leisten 70‘000 Vereinsmitglieder jährlich 11 Millionen Stunden freiwillige Arbeit.

des Ehrenamtes mit gezielten Projekten. Dank seiner selbständigen Stellung als Dachverband vertritt er die Interessen des Verbands- und Vereinssports gegenüber Politik und Wirtschaft, u.a. mit der Einsitznahme in Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie mit direkter, sportpolitischer Einflussnahme. Ausserdem fördert der ZKS den privatrechtlichen Jugend- und Breitensport und pflegt intensiv den Kontakt zum nationalen und kantonalen Sportnetz. Zu seinem Leistungsauftrag gehört auch die Führung und den Betrieb des kantonalen Sportzentrums Kerenzerberg. Als Beauftragter der Sicherheitsdirektion ist er zudem die Drehscheibe für die demokratische Abwicklung der Swisslos / SportfondsGesuche von Verbänden, Vereinen, Gemeinden und Dritten. Zudem werden die Interessen des Sports auf staatlicher und privater Ebene durch verschiedene Organisationen vertreten und gefördert. Dies geschieht durch die Sportämter, Sport-Fachstellen und -Sekretariate der Städte und Gemeinden, die Sportnetze der Vereine auf Gemeindeebene sowie verschiedene lokale und regionale Interessengruppen.

Der ZKS vereinigt die privatrechtlichen Sportanbieter Der ZKS berät und betreut die Sportver>>> by Fachstelle Sport des Kantons Zürich / Zürcher Kantonalverband für Sport bände und -vereine, übernimmt die Koordination von Aktivitäten und wahrt deren Autonomie. Er bietet entsprechende Dienstleistungen an und fördert das Ansehen des Verbands- und Vereinssports sowie


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FAMILY AND FRIENDS TOURNAMENT

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Am 3. Juli trafen sich Freunde und Familie sowie natürlich auch viele Spieler zum jährlichen Family and Friends Turnier auf der Klopstockwiese. Gesegnet vom guten Wetter versprach dieser Tag viel Freude und Spielspass.

Obschon das nicht so ferne um die Langstrasse stattfindende Caliente viel Konkurrenz für eine Sonntagsnachmittagsbeschäftigung bot, vermochten unsere Hauptakteure, der wunderbare Vorstand des CBuSCZ*, nicht zuletzt dank Thomas Blanks – aka. Maricon-Blanco - Caipirinhas, das karibische Feeling rund um das Hürlimann Areal zu bringen. Gerade eben wegen des generösen Ausschanks von MariconBlanco, dem legendärsten, nicht lateinamerikanischen, Limettenschneider nördlich der Alpen ist es uns zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht möglich einen detaillierten play-by-play Rapport in die Geschichtsbücher des CBuSCZ, in diesem Fall dieses Heft, zu schreiben. Trotz allem versuchen wir die verschiedenen Gemütszustände, memorablen Momente (Highlights), Skandale und weitere Unsinnigkeiten mehr oder weniger chronologisch, ohne jegliche Subjektivität, darzustellen. Da war ein Pool. Ich meine, wer hat schon einen Pool!? Gut, weiter. Aufgefallen ist uns sehr positiv, vor allem der umfangreiche Foodstand welcher jedes Gourmet-Herz zum Lachen bringen würde, mit der Konklusion, dass spätestens jetzt, alle Backwarenregale leer stehen würden und jegliche Ingredienzien zur Herstellung von süssen Köstlichkeiten im Raum Zürich ausverkauft sind. Auch mit vollem Magen erhärtet sich der Verdacht, dass Serge Kuenzler sich ganz klar im Sport verwählt hat und endlich zu unserem neuen NLA, 3rd Base-Stamm* Challengers Baseball und Softball Club Zürich


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spieler werden soll. „El Guante-Mago“, wie er auch schon unter den Connaisseuren genannt wird, zeigte auch dieses Jahr einmal mehr, wie man mit der Leichtigkeit eines A-Rod und dem Wagemut eines Mike Lowell diese Position meistert. Harte Konkurrenz bietet jedoch Blanks Schwester (Name der Redaktion bekannt), diese klare Charakteristika der Familie Blank aufzeigt welche vorwiegend Bälle mit den Extremitäten (meistens das Gesicht) blockt um diese danach in ein Out auf 1st Base zu verwandeln. Somit können wir sagen, dass das Kader für nächstes Jahr schon steht. Im Sinne der Akquisition von neuen Spielern, dürfen wir auch unseren Friends danken, welche zum wiederholten Mal an unserem Event teilgenommen haben und sich mit gutem Gewissen als Teil der Familie nennen dürfen. Wir sehen also, dass der Titel

„Family and Friends“ auch eine weitergehende Bedeutung im Sinne der Festigung von Freundschaften zur Adoption in den Kreis der Challengers-Familie mit sich bringt. Was uns sehr erfreute, ist der Enthusiasmus, mit welchem die Sprösslinge der stolzen Eltern dieses Turnier in Angriff nahmen und uns sehr zuversichtlich stimmten für die Zukunft des CBuSCZ. Zwar tut es uns leid, dass die Mutter des kleinen Baschi jetzt die nächsten zwei Wochenenden damit beschäftigt ist, Baseballhosen zu flicken, da der zukünftige Leadoff, partout jedes Base slidend anging. But that’s the Spirit!! Nach getaner Arbeit, fand man Blanco und Celine in schon erwähntem Pool vor. Sie liessen den erfolgreichen Tag bei einem


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Caipirinha Revue passieren. Dies natürlich zur Freude aller Anwesenden. Abschliessend ist zu erwähnen, dass wir keine Ahnung haben, wer das Turnier gewonnen hat. Wir glauben, dass es die waren, welche es sich zur Taktik machten, mit allen Kindern die Base zu füllen und

danach die Erwachsenen Powerhitter die RBI’s einheimsen zu lassen. Wir gratulieren trotz allem jedem Teilnehmer. Nach dem Motto, du bist schon ein Gewinner, wenn du da warst.

>>> by Gregory Zingg, Roger Burger

DER CHALLENGERS BASEBALL & SOFTBALL CLUB ZÜRICH DANKT SEINEN SPONSOREN UND PARTNERN:


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EUROPÄISCHES FREIWILLIGENJAHR 2011

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Das freiwillige Engagement ist ein tragender Pfeiler unserer Gesellschaft. Die Bedeutung freiwilliger Tätigkeit ist für die Gesellschaft im Allgemeinen und für den Sport im Speziellen immens. Das europäische Parlament erkor deshalb das Jahr 2011 zum „Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements“.

In der Schweiz sind 1.5 Mio. Personen freiwillig tätig und leisten dabei 700 Mio. Stunden freiwillige Arbeit. Die Summe der von Freiwilligen geleisteten Arbeit beläuft sich auf 3 Milliarden Schweizer Franken. Soziales, Kirche, Kultur, Umwelt oder Politik – freiwilliges Engagement ist in jedem Lebensbereich von grosser Bedeutung. Nirgendwo sind jedoch so viele Menschen freiwillig tätig wie im Sport. „Das freiwillige Engagement ist das Fundament des Sportsystems. Quer durch alle Sportarten und Altersklassen hindurch“, sagt Arnold Müller, langjähriger Geschäftsführer des Zürcher Kantonalverbandes für Sport (ZKS). Arnold Müller muss es wissen. Der Dachverband des privatrechtlichen Sports im Kanton Zürich umfasst 57 Sportverbände (u.a. auch den Baseball & Softball Verband des Kantons Zürich) mit rund 2400 Sportvereinen und 288’000 Mitgliedern. Das heisst, dass jeder vierte Einwohner des Kantons Zürich Mitglied in einem Sportverein ist. Davon sind rund 70’000 Personen ehrenamtlich tätig. Sie leisten zusammen jährlich rund elf Millionen Stunden freiwillige Arbeit. Dieser Einsatz verdient Anerkennung, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politik und Wirtschaft. Der ZKS ist eines von sechs Gründungsmitgliedern des Vereins „Europäisches Freiwilligenjahr 2011 im Kanton Zürich“ und engagiert sich mit grossem personellen Aufwand in diesem Projekt. Der ZKS sorgt an vorderster Front dafür, dass das freiwillige Engagement sichtbar gemacht und gewürdigt wird.


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Neben den Aktionen im Rahmen des europäischen Freiwilligenjahres führt der ZKS bereits das Ressort „Ehrenamt“, das die diversen Angebote des Dachverbandes zu diesem Thema vereint. Speziell erwähnenswert ist der „Nachweis für ehrenamtliche Tätigkeit im Sport“. Das vom ZKS entwickelte und 2006 lancierte Dokument ist ein auf qualitativen Kriterien basierendes Zertifikat, das bei einer Stellenbewerbung die im Ehrenamt erworbenen Kompetenzen festhält. Das Zertifikat wird von der Zürcher Politik unterstützt und ist in der Wirtschaft breit anerkannt. Die Motivation, sich für ein freiwilliges Amt zur Verfügung zu stellen, nimmt tendenziell ab. Dies gilt nicht nur für die Schweiz, sondern lässt sich auch in anderen europäischen Ländern beobachten. Das freiwil-

lige Engagement ist eines der wesentlichsten Fundamente für den sozialen Zusammenhalt, insbesondere in der Schweiz. Die schweizerische Tradition des Milizsystems basiert auf einer gut funktionierenden Freiwilligenarbeit und ehrenamtlichen Tätigkeit. Heute stellen beinahe 25% der Schweizer Bevölkerung mit ihrer freiwilligen und ehrenamtlichen Tätigkeit dieses System sicher. Hoffen wir, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

>>> by Serge Künzler


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VORSTAND

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PRESIDENT:

TREASURER, MARKETING:

Renato Staub 076 / 203 50 48 renato@challengers.ch

Thomas Blank 076 / 346 76 66 blank@challengers.ch

VICE PRESIDENT, PR:

INFRASTRUCTURE, EVENTS:

Sascha Kuenzler 079 / 589 56 02 serge@challengers.ch

Tobias Siegrist 076 / 561 78 79 tobi@challengers.ch

REPRESENTATIVE JUNIORS:

J+S, SCHOOLS:

Leandra Simitovic 079 / 548 84 04 leandra@challengers.ch

Micha Seger 079 / 409 72 57 micha@challengers.ch

LICENSES:

GRAFIK DESIGN:

Simone Zurschmitten 079 / 451 27 14 simone@challengers.ch

Simona Cellar 076 / 249 83 82 simona@challengers.ch

UMPIRING:

Micha Seger 079 / 409 72 57 micha@challengers.ch

Brigit Zuber 077 / 407 44 88 brigit@challengers.ch


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AWARDS

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BASEBALL NLA

BASEBALL NLB

MVP: Chris Palatinus

MVP: Kurt Kovac

BEST FIELDER: Carl Conway

BEST BATTER: Yanik Probst

BEST BATTER: Jesus Martinez

BEST PITCHER: Kurt Kovac

BEST PITCHER: Tobi Siegrist

MIP: Micha Seger / Dean Scherbaum

MIP: Thomas Blank

ROOKIE OF THE YEAR: Halvar W. Dil

ROOKIE OF THE YEAR: Carl Conway

SOFTBALL NLA

JUNIORS

MVP: Brittany Howell

CO-MVPS (JUVENILES): Jake Tuckner Toby Haynor

BEST PITCHER: Leandra Simitovic BEST BATTER: Leandra Simitovic

BEST HITTER: Toby Haynor

MIP: Brigit Zuber BEST FIELDER: Simona Cellar

BEST PITCHER: Jake Tuckner (Juveniles) Jacob Namovich (Cadets)

ROOKIE OF THE YEAR: Taylor Mc Cants BEST ATTITUDE: Tobie Bonger (Juveniles) Seb Bonger (Cadets) MOST IMPROVED Alexander Homburg (Juveniles) Marcel Zuberbuehler


>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> CHALLENGERS BASEBALL & SOFTBALL CLUB ZÜRICH 8051 Zürich http://www.challengers.ch info@challengers.ch

Magazin Dez 2011  

Challengers Magazin Dez 2011