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WELTGESCHICHTE

1994: Der Völkermord in Ruanda fordert fast eine Million Menschenleben. 1994: Unblutiges Ende der Apartheid, Nelson Mandela wird erster schwarzer Präsident Südafrikas. 1999: Wachsende Millenniumshysterie 2001: Die Terroranschläge auf das World Trade Center am 11. September fordern rund 3000 Opfer. 2002: Der Euro wird als Bargeld eingeführt.

SCHWEIZ

1992 bis 1999: Zustrom von Flüchtlingen aus Sri Lanka, der Türkei (Kurden) und dem ehemaligen Jugoslawien 2002: Beitritt der Schweiz zur UNO 2002: Landesausstellung EXPO.02 in Biel, Murten, Neuenburg und Yverdon

MEDIEN

Mobiltelefone und damit auch SMS verbreiten sich ab 1997. Ab Mitte der 1990er-Jahre löst die E-Mail immer mehr den Fax, die CD die Diskette und die DVD die Videokassette ab. Das Internet mit dem World Wide Web eröffnet in Sachen Kommunikation eine neue Welt.

GESELLSCHAFT

Die Medien enttabuisieren das Privatleben (Talkshows, Big Brother). Die Generation X ist von postmoderner Beliebigkeit geprägt; Zerfall allgemeingültiger Werte.

Das Foto einer Musicalprobe im Teeniecamp in Russland zeigt symbolisch: Mit dem Heiligen Geist geht alles leichter.


1994 - 2003

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RAUM FÜR DEN HEILIGEN GEIST Postmoderne – dieser Begriff beschreibt seit Beginn der 1990er-Jahre den Zeitgeist mit seinem Streben nach Hightech und Hedonismus (Lustoptimierung) und seiner Fülle von möglichen Denk-, Lebensund Glaubensentwürfen. Die Schattenseite der postmodernen Multioptionsgesellschaft: zunehmende Vereinzelung, Orientierungslosigkeit und Sinnleere. Campus für Christus ist herausgefordert, neue Strategien zu finden. Wirksame Evangelisation braucht im Hightechzeitalter «High Touch». Es reicht nicht mehr, dass Menschen nur die richtigen Worte hören, sie müssen Gott auch erfahren können – durch authentisches Leben, sinngebende Gemeinschaft und die Kraft des Heiligen Geistes. Weil dies ganz neu bei uns selbst anfangen muss, suchen wir Gott vermehrt im Gebet. Seine Antwort bleibt nicht aus: In der Folge erfahren wir das Wirken des Heiligen Geistes in einer nie gekannten, tiefen Weise. Die neu entdeckte Dimension des Heiligen Geistes wirkt sich auch im Dienst an der Front aus, besonders in den geistlich starken EXPLOs 97 und 2000 sowie in der Bewegung der Alphalive-Kurse, die Gott uns ab 1998 anvertraut. Wir begreifen es neu: Der entscheidende Evangelist ist der Heilige Geist!


1994 - 1995

Die Mitarbeiter des Instituts Koinonia: Katalysatoren für Campus-interne und -externe geistliche Erneuerungsprozesse.

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DER HEILIGE GEIST ERFASST UNSERE HERZEN NEU Nach Jahren dynamischen Wachstums und grosser Projekte befinden sich manche Arbeitszweige in einer Phase äusserer und innerer Stagnation. Angesichts geringer Frucht, postmoderner Gleichgültigkeit im Land und einer empfundenen Unzulänglichkeit, diesem Abwärtstrend etwas Wirksames entgegenzusetzen, haben viele Mitarbeitende das Gefühl, an ihre Grenzen gekommen zu sein. Vor und während der Mitarbeiterretraite 1994 widmen wir uns intensiv dem Gebet und dem Hören auf Gott. Überraschend und stark erleben wir das Wirken des Heiligen Geistes. Wir kehren als ganze Crew erfrischt und verändert zurück. Das vielleicht wichtigste Resultat: In der Leitung und Mitarbeiterschaft hören wir auf, einander verändern zu wollen, und beginnen dafür, einander in unseren Stärken zu fördern. Eine neue Kultur des Miteinanders hält Einzug.

Die SGM (Schule für Gemeindemitarbeit)in Zürich, Basel, Bern, Weinfelden und Landquart besuchen zurzeit gesamthaft 135 Schülerinnen und Schüler. 1995 löst sich die Arbeitsstelle für Pfarrei-Bibelarbeit rechtlich und organisatorisch von Campus für Christus, um gegenüber der katholischen Kirche freier agieren zu können. Gut 1000 Katholiken haben in den letzten Jahren über die Glaubenskurse den Weg in Bibelgruppen und zum lebendigen Glauben an Jesus gefunden. Insgesamt fliessen 30 Prozent unserer Spenden ins Ausland. Ende 1995 erreicht uns der Hilferuf eines nordkoreanischen Diplomaten. Wir organisieren eine Reislieferung in das von Hungersnot heimgesuchte Land. 6000 Familien erhalten das Nötigste zum Leben. Damit wird der Grundstein für ein nachhaltiges Engagement in Nordkorea gelegt.

Man konnte Gottes Gegenwart spüren. Die vieljährige Erfahrung der Leiter, das problemlose und intuitive Verständnis untereinander, der Wunsch, alles wie für Christus zu machen, die Einheit, die Hingabe, der geistliche Aufschwung sind nur einige der Eigenschaften, die das Camp Malachit kennzeichnen. Sergej Tichomirov, Musikalischer Leiter

Ich sehe die grosse Gruppe von Menschen mit dem Wunsch, da zu helfen, wo so viel Not vorhanden ist. Agape gibt uns wertvolle Ressourcen, damit wir die Dorfentwicklungsprojekte vorantreiben und so die Lebenssituation der Leute in Bolivien verbessern können. Pablo Chuve, Projektleiter


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01 Seit 1993 vermitteln die Jugendcamps des Zentrums Agape vielen jungen Russen den Glauben an Gott und Hoffnung für die Zukunft. Im Bild: Ausschnitt aus dem Musical Josef.

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02 Rita Piguet, seit 1994 neue Schweizer Leiterin der Frauenfrühstückstreffen. 03 Eine Reislieferung Ende 1995 wird zum Samenkorn für die Entwicklungszusammenarbeit mit Nordkorea. Schweizer Agronomen im Gespräch mit nordkoreanischen Fachleuten. 04 Therese Bucher, 1993 Sommerprojekt-Teilnehmerin in Bolivien. Sie und ihr Mann Willy Vaca, dessen Bruder Carlitos und seine Frau Esther arbeiten mit Agape international in Dorfentwicklungs- und Schülerprojekten. 05 Hanspeter Nüesch und ein internationales Team erleben mit «Mission Schadrinsk» ein aussergewöhnliches Wirken des Heiligen Geistes in Westsibirien.

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06 Die Ausgabe «Postmoderne» 1995/1 des Christlichen Zeugnisses stösst auf ausserordentliches Echo. 07 Danièle Tapernoux, Manuel Rapold, Olivier Reber und Thomas Weber von der Westschweizer Studentenarbeit bilden die Keimzelle für viele Arbeitszweige von Campus pour Christ.

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1996 - 1997

1996 startet Crescendo in Basel die «Kirche Kreativ», von Künstlern gestaltete Gottesdienste, die es heute weltweit in rund 40 Städten gibt.

GEISTLICHE LEITERENTWICKLUNG FÜR KIRCHE UND GESELLSCHAFT Geistlich neu gestärkt freuen wir uns, Ende 1997 wieder eine EXPLO durchzuführen. «Vision, Passion, Mission» verzeichnet in Basel mit 8600 Dauergästen einen Besucherrekord und integriert zentrale geistliche Wahrheiten, die Gott uns in den letzten Jahren gelehrt hat. Christliche Ex-Gefangene und Betreuer aus Argentinien, Makram Morgos aus dem Sudan sowie messianische Juden und palästinensische Christen stecken die EXPLO-Besucher mit ihrem Pioniergeist und ihrer Glaubenssicht für das Reich Gottes an. Die Förderung geistlicher Leiterschaft wird immer wichtiger. Sei es die Schule für Gemeindemitarbeit, die neue Schule für Leiterschaft und Lebensgestaltung (Institut Koinonia) sowie das Dozentenforum oder seien es die neuen Zweige «History’s Handful» und «Christen im Dienst an Kranken» (CDK): Menschen in

Kirche und Gesellschaft werden angeleitet, wie sie mit dem Heiligen Geist leben, ihr Leitungspotenzial entwickeln und ihre Verantwortung im Reich Gottes wahrnehmen können. Als nationaler Partner der «Natürlichen Gemeindeentwicklung» (NGE) lanciert das Institut Koinonia ein Instrument für nachhaltiges, gesundes Gemeindewachstum. Ein Beispiel wachsender Zusammenarbeit über Gemeinde- und Werkgrenzen hinaus ist das 1996 gegründete Männerforum, koordiniert von Campus für Christus und geleitet von Vertretern verschiedener Organisationen. Im Ausland wachsen die Medienarbeit von New Life Network und die Partnerschaftsprojekte in Russland und China weiter. Aufgrund der Hungersnot in Nordkorea bittet deren Botschafter explizit uns

als Christen um Hilfe. Unter Beizug christlicher Fachleute wie Olivia Fässler und Jörg Altorfer und finanziert durch History’s Handful lanciert Horst Reiser ein landwirtschaftliches Projekt zur Förderung der Feldgrasnutzung (Heu) und der Milch- und Fleischproduktion durch Ziegenzucht. Unter der Projektleitung von Mike Zurbrügg und Michael Müller erhalten mit «Young Mission» und «Follow Me» neu auch Jugendliche und junge Erwachsene Einsatzmöglichkeiten mit Agape im Ausland.

Von 1997 bis heute ein Bestseller: das evangelistische Booklet «Wo bist du, Gott?»


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Neue Arbeitszweige bei Campus: Medialog, hervorgegangen aus der Arbeitsgemeinschaft für ein christliches Radio (ACR) Christen im Dienst an Kranken (CDK) mit geistlichen Angeboten für Menschen im Gesundheitswesen

Männerforum, wo Männer im Hinblick auf ihre Berufung und geistliche Verantwortung gestärkt werden.

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Ueli Salvisberg, organisatorischer Leiter von EXPLO 97; Direktor Daniel Tejeda... ...und ein Ex-Gefangener aus dem christlichen Gefängnistrakt von Los Olmos, Argentinien. Lothar Kosse mit Albert Frey, Leiter der Anbetungszeiten. Raniero Cantalamessa, Evangelist und Schlüsselperson innerhalb der katholischcharismatischen Erneuerung. Verspielt: Hanspeter Nüesch und Geri Keller.

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NGE ist für mich ein hilfreiches Werkzeug, um die Situation in einer Gemeinde zu erfassen und zu bewerten. Dabei bleibt NGE aber nicht stehen. Es führt zu einem zielgerichteten Entwicklungsprozess, der die Gemeinde vorwärts bringt. Siegfried Nüesch, Gemeindeberater der FEG Schweiz, langjähriger Leiter FEG Schweiz

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Vielen herzlichen Dank für das sportliche Neue Testament! Mir gefällt die Idee ausgezeichnet. Dass Sportler an ihre Grenzen kommen, gehört zu ihrer ureigensten Lebenserfahrung. Wenn sie bei dem Halt finden, der nie an seine Grenzen kommt, gehört das zum Tiefsten, was man auf dieser Welt erleben kann. Es beeindruckt mich, dass Sie für Menschen, die auch mir viel bedeuten, da sind. Auch dafür vielen Dank! damaliger Bundesrat Adolf Ogi in einem Brief, mit dem er sich 1997 beim damaligen Athletes in Action-Leiter Thomas Zindel für die Sportlerbibel bedankte

Adolf Ogi bei seinem Grusswort am Christustag 1988 in Bern


1998 - 1999

Rachel und Martin Stoessel, seit 1998 Koordinatoren für die Schweizer Alphalive-Kurse, bringen frischen Wind in die Evangelisation im Land.

ALPHALIVE, EXPLO 2000, UFBRUCH21 UND DAS NEUE MILLENNIUM Dank Alphalive herrscht im Bereich Evangelisation Aufbruchstimmung. Dr. Martin Stoessel und seine Frau Rachel, die 1993 drei Monate in der anglikanischen Mutterkirche Holy Trinity Brompton (HTB) in London gearbeitet haben, bringen als Pionierehepaar die Alpha-Bewegung in die Schweiz. Peter Höhn trifft sie 1996 «zufällig» an einem Gebetsseminar und fordert sie auf, in Partnerschaft mit Campus für Christus und der HTB die Alphalive-Kurse in der Schweiz vollzeitlich zu koordinieren. Die Richtigkeit dieses Schritts bestätigt sich: 1998 führen 60, ein Jahr später bereits 160 Gemeinden (davon 35 in der Romandie) Alphalive-Kurse durch. Die dramatische Überflutung praktisch aller gesellschaftlicher Bereiche mit Esoterik und Aberglaube deutet auf einen grossen geistlichen Hunger in unserem Volk hin. Wie begeg-

nen wir dieser Herausforderung? Im Zuge der von Bill Bright schon 1996 angeregten Bewegung des Fastens und Betens, aber auch selbst mehrfach angestossen durch Gottes Reden rufen wir Schweizer Christen in der Passionszeit 1999 erstmals zu 40 Tagen Gebet und Fasten auf. Mit ihrem internationalen Programm wird die EXPLO 2000 zu einer Plattform, die Christen rund um den Globus verbindet, um den runden Geburtstag von Jesus Christus zu feiern. Als Folge der EXPLO 2000 entstehen unter anderem in Nepal, Kuba, Ruanda und im Heiligen Land unter den einheimischen Christen entscheidende Schritte im nationalen Leib-Jesu-Bewusstsein mit Versöhnungsimpulsen für die ganze Gesellschaft. An der Schweizer Teen-EXPLO erleben die Jungen ermutigende geist-

liche Durchbrüche. Gott gibt in den folgenden Jahren seinen besonderen Segen in die Vernetzung und Zusammenarbeit von bestehenden und neu entstehenden nationalen Jugendbewegungen, die ab 2002 zu den gemeinsam durchgeführten PraiseCamps führen.

Die neue Spezialausgabe «Esoterik» (bis 2013 125 000 Mal verkauft): Manche Esoterikerinnen und Esoteriker finden zu Jesus und trennen sich von ihren abergläubischen Praktiken.


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01 Happy Birthday, Jesus! Die EXPLO 2000 in Lausanne unter dem Motto «Live God’s Love – Give God’s Love».

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02 Peter Höhn mit der Initiative UfbruCH21, ... 03 ... Maria Prean ... 04 ... und George Verwer motivieren die Anwesenden zu einem missionarischen Aufbruch ins 21. Jahrhundert.

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80 russische und ukrainische TVAnstalten strahlen alle 14 Tage evangelistische Sendungen aus: Hanspeter Nüesch und Vladimir Paoul beantworten Fragen von Zuschauern. Neue Perspektiven für das AiA-Team – nicht für Sion 2006, aber für die eidgenössische Sportschule in Magglingen: Unter der Leitung von Adrian Hofmann (unten) gibt es dort einen wöchentlichen Besuchsdienst mit inspirierenden Geschichten und Gesprächsangebot.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Dienste (von links): Brigitte Anderes, Helen Aeschimann, Nicole Metzler, Irene Binder, Anita Burckhardt, Stefan Burckhardt, Karenina Baumgartner, Daniel Schoch, Richard Hochstrasser, Philippe Kropf, Reto Grimm und Kurt Burgherr.

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Ich fand Gott in einem Alphalive-Kurs. All meine offenen Fragen wurden beantwortet. Bei Alphalive findet man ausserdem eine gute Gemeinschaft und wahre Freunde, die sich wirklich für dich interessieren. Jeder ist willkommen! Es spielt keine Rolle, welchen Hintergrund man hat. Teilnehmer Alphalive-Kurs


2000 - 2001

Sommer 2000: Zum ersten Mal findet in Genf das Projekt «Salam Alaikum» statt, bei dem wir das Gespräch mit Touristen aus arabischen Ländern suchen und ihnen den Jesus-Film in ihrer Sprache anbieten.

GEISTLICHE MULTIPLIKATION Seit der EXPLO 97 und 2000 sehen wir vermehrt Freiwillige, die sich als geistliche Multiplikatoren engagieren: Zum einen boomen neue Gefässe wie die mittlerweile 50 regionalen Männerstämme, die Schule für Leiterschaft und Lebensgestaltung, die Seminare für innere Heilung und Befreiung mit Charles Kraft sowie die Alphalive-Kurse. Besonders Alphalive, zurzeit jährlich mit Kursen an 350 Orten, wächst fast explosionsartig. Der «Tages-Anzeiger» vom 26. März 2001 fragt unter der Überschrift «Die AlphaGläubigen im Vormarsch» nach dem Geheimnis der missionarischen Dynamik dieses Glaubenskurses. Für uns ist klar: Der Erfolg von Alphalive gründet sowohl auf der einfach verständlichen Glaubensvermittlung als auch auf der erlebten Gemeinschaft sowie auf der klaren Betonung des Heiligen Geistes.

CDK-Mitarbeiter Rolf Nussbaumer, Referent und Autor von Büchern zum Thema Alternativmedizin, entwickelt mit Fachleuten und Ärzten die Ausbildung Christlich ganzheitliche Heilverfahren (CgH): eine lang erwartete christliche Antwort auf die stark esoterisch geprägte Komplementärmedizin. In den «älteren» Arbeitszweigen werden seit vielen Jahren treu und nicht weniger wirksam Menschen zur Nachfolge Jesu gerufen und angeleitet. Dazu gehören die Besucherinnen der 25 Frauenfrühstückstreffen in der deutschen Schweiz und der 16 Treffen in der französischen Schweiz, die Besucher der Gottesdienste und Treffen für Studenten, Sportler und Kulturinteressierte, aber auch die jährlich rund 120 Männer und Frauen in den fünf Schulen für Gemeindemitarbeit beziehungsweise für Leiterschaft.

2001 startet Atheltes in Action die zweijährige Sportbibelschule (SBS) mit Materialien zum Selbststudium und dreiwöchentlichen Lehr- und Austauschtreffen.

Medialog, neu geleitet von Andreas Lange (Bild) und bis 2003 bei CDK integriert, strahlt in Deutschschweizer Spitälern «Vitamin C – die Sendung zum Auftanken» aus.


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Im April 2001 starten 24 Teilnehmerinnen die neue Ausbildung CgH mit den Modulen Gebet/Seelsorge, Phytotherapie, Ernährung, Bewegung/Entspannung, Wickel und Ableitverfahren.

Die KoinoniaSeminare (im Bild Seminarteam) mit Dr. Charles Kraft über Weltanschauung, innere Heilung und Befreiung erweitern das Repertoire vieler Leiter und Seelsorger.

Der russische Arzt Roman Korobow mit seiner Frau Sweta (ausgesendet von Agape) leistet im mongolischen Erdenet eindrückliche Aufbauarbeit. Die Jurte dient als Kirche, Essraum, Gemeindezentrum, Kindergarten und Alphalive-Zentrum. Ganz rechts: Rahel Hesse verstärkt von 2006 bis 2008 das Campus-Team an der Uni von Ulan-Bator. 1900 Männer besuchen den jährlichen Männertag in Bern: Earl Pitts spricht über «die Macht des Geldes». Unten: Männerstamm im Emmental.

Ruth und Dieter Förster leiten von 2000 bis 2013 den Bereich «Jesus-Film». Im Bild: Verteilaktion an Neueingebürgerte vor dem Zürcher Rathaus.

«nu company», ein neu formierter deutsch-schweizerischer Gospelchor, schliesst sich der CrescendoMusikerarbeit an.

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Der grosse Unterschied ist, dass wir nicht mehr alles selber tragen müssen. Da ist jemand, der mitträgt. Teilnehmer Alphalive-Kurs

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In unserer Ehe waren die Finanzen ein jahrelanger Kampf. Ich fand, er gebe zu viel Geld aus; er fand, ich sei geizig. Der CROWN-Kleingruppenkurs brachte die Wende: Obwohl wir heute mehr weitergeben, haben wir Ende Monat mehr Geld zur Verfügung als früher – nicht logisch, aber göttlich. Teilnehmer CROWN-Kleingruppenkurs


2002 - 2003

Nordkorea: Daniel Gerster erklärt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey die landwirtschaftliche Entwicklungsarbeit am Standort Kubin Ri.

DIE JUNGE GENERATION IM FOKUS Angesichts der Schwierigkeiten auf dem Missionsfeld der Hochschulen und im Wissen, dass sich über 80 Prozent aller Christen als Kinder und Jugendliche für Jesus entscheiden, haben wir Gott schon 1999 in der Mitarbeiterretraite im Gebet bestürmt, er möge uns zeigen, wie wir Menschen in jüngeren Jahren mit dem Evangelium erreichen können. Auf Initiative von Mike und Priska Zurbrügg entsteht nun der neue Arbeitszweig Campus Generation. In Zusammenarbeit mit anderen in der Schülerarbeit tätigen Jugendwerken werden das «everyschool»-Startpaket und die dazugehörige Website entwickelt. Zurbrüggs legen damit den Grundstein für die spätere Schülertreff-Arbeit und die bald erfreulich wachsende Jugendarbeit von Campus für Christus. «Jump out of the Box» – unter diesem Motto treffen sich zur Jahreswende 2002/2003 1000 Teens in

der Olma-Halle St. Gallen zum ersten PraiseCamp02, organisiert von Campus Generation, dem Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen BESJ, dem Bund Pfingstlicher Freikirchen und den King’s Kids. 2002 erhält die Auslandarbeit unter Roland Kurth mit Agape international ein neues Gesicht und eine einheitliche Struktur. Aus bestehenden Auslandprojekten (Nepal, Libanon u. a.) werden die Agape-Standorte. Im gleichen Jahr entstehen neue Standorte in Kuba (mit unserer ehem. Buchhalterin Nicole Metzler) und in Afghanistan (mit Michael und Sara Müller). Am 1. Mai 2003 stossen René und Brigitta Bregenzer zu Campus für Christus. René übernimmt die Leitung der Schweizer Arbeitszweige und bringt mit seiner innovativen Energie viel frischen Wind.

Mike Zurbrügg und das neue «everyschool»Package.

René und Brigitta Bregenzer verstärken von 2003 bis 2010 die CampusMannschaft.

Am 19. Juli 2003 stirbt Bill Bright, der Gründer von Campus für Christus, 82-jährig in Orlando, Florida.


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Nepal: Aus der EXPLO 2000 in Kathmandu entsteht das Partnerschaftsprojekt Nepal/Himalaja mit Gemeindegründern aus dem Volk der Sherpa. Im Bild: Taufe in einem Bergbach.

Kuba: Nicole Metzler trainiert mit ihrem Mann Gilberto Dominguez junge Menschen in Charakterbildung und Leiterschaft und unterstützt einheimische Pastorenfamilien.

Athletes in Action ist an der Ski-WM in St. Moritz 2003 mit Sports-Chaplains präsent. Thomas Zindel im Gespräch mit einer Skirennfahrerin.

Thomas Zindel und Regula C. Carrillo mit OK-Chef Gian Gilli.

An der Expo.02: Gespräche und Jesus-Filmschau beim Movie-Mobile; bei der Verteilaktion (aqua.02 und Segenskarten) werden total 4000 Gratis-Jesus-Filme bestellt.

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Afghanistan: Michael und seine Frau leisten von 2002 bis 2009 wertvolle Dorfentwicklungsarbeit. Im Bild: Konfitürenherstellung als Nebenverdienst für Kriegswitwen.

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Campus für Christus ist für mich die Organisation, die während der langjährigen Arbeit in der DVR Korea die Probleme in der koreanischen Landwirtschaft sehr gut kennt, viel Erfahrung und technisches Know-how vermittelt und zahlreiche Aktionen zur Lösung getätigt hat und dadurch ein grosses Ansehen beim koreanischen Volk geniesst. Nordkoreanische Botschaft in der Schweiz

Libanon: Thomas und Lydia Liechti betreiben in Aaley für das Volk der Drusen ein christliches Zentrum für Erwachsenenbildung. Unten im Bild: Gottesdienst am Palmsonntag.

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Wir treffen uns jede Woche mit einigen Müttern – und ich bin begeistert. Das gemeinsame Forschen nach Gott stärkt unsere Jungs und fordert sie heraus, an ihren Schulen einen Unterschied zu machen. Der Schülertreff ist ein Gefäss, in dem Freundschaften wachsen und der persönliche Glaube gestärkt wird. Volunteer-Mutter im Schülertreff Dietikon

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