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FestivalTickets Karten für alle Konzerte erhalten Sie über das Akademiebüro*. Adresse: Cello Akademie Rutesheim e. V., Hölderlinstraße 9, 71277 Rutesheim Konzertprogramme und weitere Informationen unter: www.cello-akademie-rutesheim.de Während der Festivalwoche: Mensa im Schulzentrum, Robert-Bosch-Str. 29, 71277 Rutesheim

kartenTelefon:

07152 - 319 54 77

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Festival­ticket 1

Einzelkarten für alle 6 Konzerte in Kategorie 1**

135 € Wert: 162 €

80 € Erm.

***

Wert: 100 €

(Wert = Einzelkarten)

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Festival­ticket 2 Einzelkarten für alle 6 Konzerte in Kategorie 1** + Besuch der Meisterkuse an allen 7 Tagen

170 € Wert: 267 €

120 € Erm.

***

Wert: 170 €

(Wert = Einzelkarten + Tages­ticket Meisterkurse)

Nutzen Sie den Vorverkauf und den Onlineticket-Service von

* Alle Kartenpreise beinhalten 10 % VVK-Gebühr und die Systemgebühr.

** Sie können sich anhand des Saalplanes Einzeltickets ausstellen lassen.

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*** Ermäßigungen gelten für Schülerinnen, Schüler und Studierende mit entsprechendem Ausweis.


Inhalt Festivaltickets

Grußworte Akademieleiter Matthias Trück Bürgermeister Dieter Hofmann

Konzerte & Programme Konzertübersicht Meisterkurse & Rahmenprogramm Festival-Flair 29. Okt. › Kammermusikabend I der Dozenten 31. Okt. › Kammermusikabend II der Dozenten 1. Nov. › Akademiekonzert der Studenten 2. Nov. › Orchesterkonzert der Dozenten 3. Nov. › Cello-Orchester Baden-Württemberg & Jazz-Ensembles 4. Nov. › Abschlusskonzert der Studenten mit Orchester

Künstler Violoncello Klavier Festival-Orchester & Leitung Cello-Orchester Baden-Württemberg & Leitung

Weiteres Der Verein: Cello Akademie Rutesheim e. V. Musikmesse Rutesheim Karten- & Zahlungsinfos Adressen Glossar Impressum Partner & Förderer

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Gruß­worte

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Grußwort der Festivalleitung Matthias Trück, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Cello Akademie Rutesheim

Liebe Freunde der Cello Akademie Rutesheim, sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns sehr, Sie als Gäste der diesjährigen Cello-Akademie begrüßen zu dürfen. Auch in unserem neunten Jahr haben wir keine Mühen gescheut, um neben den öffentlichen Meisterkursen eine Vielzahl an Konzerten auf die Beine zu stellen, in denen Sie Weltklasse am Cello erleben können. Alle unsere renommierten Dozenten werden als Solisten zu hören sein und Ihnen vom Jazz über Kammermusik bis zu Solostücken mit symphonischer Begleitung die gesamte Bandbreite des Cellospiels darbieten. Dabei werden Sie mit Sebastian Klinger einen neuen Dozenten kennenlernen. Auch unsere Studenten, die zu den begabtesten ihrer Generation zählen, werden sich vorstellen. Und mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen können wir Ihnen dieses Jahr wieder symphonische Klangpracht bieten, dieses Mal unter der Leitung unseres Dozenten Wolfgang Emanuel Schmidt. Das 2016 eingeführte Probespieltraining fand großen Anklang. Wir haben dieses Format weiterentwickelt, um jene Minuten noch realistischer abzubilden, die nach jahrelangem Üben darüber entscheiden, ob der Traum junger Cellisten nach einer Orchesterstelle wahr wird oder nicht. Das Training wird nunmehr als Intensivkurs von dreitägiger Dauer angeboten. Mit großer Freude begrüßen wir Gunther Tiedemann wieder als Leiter des Cello-Orchesters – und erstmals auch als Solisten, der im Duo mit unserem Jazz-Dozenten Stephan Braun die Kunst der Jazz-Improvisation zelebrieren wird.

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Grußwort der stadt rutesheim Dieter Hofmann, Bürgermeister der Stadt Rutesheim

Sehr geehrte Freunde der klassischen Musik und des Violoncellos, Rutesheim ist eine junge Stadt und ein Ort der Begegnung in Sport und Kultur. Mit großer Freude sehen wir, dass die mutige kulturelle Initiative der Cello-Akademie stetig wächst und ihr Angebot jedes Jahr weiterentwickelt. Dadurch bleibt sie im globalen Wettbewerb um die begabtesten Cellostudenten attraktiv und bringt viele Talente aus der ganzen Welt dazu, nach Rutesheim zu reisen.   Dass mit dem Cello-Orchester Baden-Württemberg auch viele Laienmusiker aus Rutesheim und Umgebung aktiv in das Geschehen der Akademie eingebunden werden, freut uns ganz besonders. Ebenso herzlich heißen wir die Württembergische Philharmonie Reutlingen als offiziellen musikalischen Botschafter unseres Bundeslandes in unserer Stadt willkommen.   Als Gastfamilien und freiwillige Helfer sind viele Bürgerinnen und Bürger Rutesheims ganz wesentlich am Gelingen der Cello-Akademie beteiligt. Wir als Stadt unterstützen sie finanziell und ideell: Wo immer wir können, öffnen wir Türen, und stellen darüber hinaus die Räumlichkeiten im Schulzentrum zur Verfügung.  

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Konzerte & Programme

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Konzerte 29.10. 20 Uhr

31.10. 20 Uhr

1.11. 20 Uhr

2.11. ›› 19 Uhr ‹‹

3.11. 20 Uhr

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Kammermusikabend I der dozenten Halle Bühl II Violoncello: Jens Peter Maintz, Jakob Spahn, Sebastian Klinger, Stephan Braun, Gunther Tiedemann Klavier: Keiko Tamura, Chifuyu Yada, Violetta Khachikyan Programm: Schostakowitsch, Strauss, Martinů, Bach & Jazz-Titel

VVK: 24 – 29 € u. Ermäßigungen

Kammermusikabend II der dozenten Halle Bühl II Violoncello: Wen-Sinn Yang, Claudio Bohórquez, Danjulo Ishizaka, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt Klavier: Chifuyu Yada, Péter Nagy, Naoko Sonoda Programm: Mendelssohn, Brahms, Grieg & Cello-Duello

VVK: 24 – 29 € u. Ermäßigungen

Akademiekonzert der Studenten Halle Bühl II Akademiekonzert mit ausgewählten Studentinnen, Studenten und unseren Pianistinnen. Programm: Wird während der Festivalwoche erstellt.

VVK: 15 – 20 € u. Ermäßigungen

Orchesterkonzert der Dozenten Halle Bühl II Solisten: Jens Peter Maintz, Wen-Sinn Yang, Danjulo Ishizaka, Wolfgang Emanuel Schmidt, Claudio Bohórquez, Sebastian Klinger Orchester: Württembergische Philharmonie Reutlingen Leitung: Wolfgang Emanuel Schmidt Programm: Tschaikowsky, Respighi, Tansman, Prokofjew

VVK: 27 – 32 € u. Ermäßigungen

Cello-Orchester BadenWürttemberg und jazz Halle Bühl II 1. Konzerthälfte: Ensembles des Jazz-Meisterkurses 2. Konzerthälfte: Cello-Orchester Baden-Württemberg Programm Cello-Orchester: Sting, Queen, Sibelius, Apocalyptica, Ed Sheeran, Fools Garden

VVK: 20€ Erm.: 12 €


4.11. 20 Uhr

30.10. 10 - 19 Uhr

Abschlusskonzert der Studenten mit Orchester Halle Bühl II Orchester: Württembergische Philharmonie Reutlingen Solisten: Ausgewählte Studentinnen und Studenten der Meisterkurse Programm: Beliebte Werke für Cello und Orchester

VVK: 27 – 32 € u. Ermäßigungen

Musikmesse Rutesheim Gymnasium rutesheim Neben Geigenbauern werden auf unserer Musikmesse auch einige Hersteller von Zubehör anwesend sein und spannende Neuheiten vorstellen. Bei den Saitenproduzenten werden Sie die unterschiedlichsten Saiten ausprobieren können und die renommierten Musikverlage sind mit wertvollen Neu-Editionen und Urtext-Ausgaben für Cello vor Ort.

Eintritt frei!

Auch zu den Meisterkursen am 30.10!

Bei Ticketkauf an der Abendkasse wird eine Abendkassengebühr erhoben.

Täglich in der Mensa: Festivalbüro mit Karten für alle Veranstaltungen und Künstler-Café. Kommen Sie einfach vorbei! Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

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Meisterkurse & Rahmenprogramm 29.10. – 4.11.

Meisterkurse für Violoncello

29.10. – 4.11.

Jazz-Meisterkurs mit Stephan Braun

30.10. – 3.11.

Kurs für Cello-Orchester mit abschlusskonzert

30.10. – 1.11.

Kurs 1: Probespieltraining für cellisten mit Jakob Spahn

2.11. – 4.11.

Kurs 2: Probespieltraining für cellisten mit Jakob Spahn

30.10.

Musikmesse Rutesheim

Alle Meisterkurse sind öffentlich zugänglich. Tagestickets: 15,- € / erm. 10,- €

kartenTelefon:

07152 - 319 54 77 Weitere Informationen zu unseren Festivaltickets finden Sie auf Seite 2.

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festival-Flair In den Tagen des Cello-festivals erlebt das Schulzentrum Rutesheim eine wunderbare Wandlung: Aus allen Fenstern und Türen dringen Celloklänge von melodisch verträumten Kantilenen bis hin zu virtuosen Läufen – und natürlich fehlen auch die obligatorischen Tonleitern und Etüden nicht, denn hinter großer Kunst steckt immer auch harte Arbeit. Auf keinen Fall verpassen sollte man die öffentlichen Meisterkurse, denn wo sonst kann man die Intensität künstlerischer Reifungsprozesse aus solcher Nähe miterleben? Zu einem Snack zwischendurch lädt die Mensa ein, wo sich Künstler-Café und Festivalbüro befinden, ehe es abends mit frischer Kraft ins Konzert geht, um eine der magischen Rutesheimer Cellonächte zu erleben.

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Sonntag

29.10. 20 Uhr

Kammermusikabend I der dozenten Halle Bühl II, Rutesheim

Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975) Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier op. 40 1. Allegro non troppo 2. Allegro 3. Largo 4. Allegro Violoncello: Jens Peter Maintz Klavier: Keiko Tamura

Richard Strauss (1864 - 1949) Romanze F-Dur, TrV 118 Violoncello: Jakob Spahn Klavier: Chifuyu Yada

Bohuslav MartinU° (1890 - 1959) Variationen über ein slowakisches Thema Thema: Poco Andante, rubato Var. 1: Moderato Var. 2: Poco Allegro Var. 3: Moderato Var. 4: Scherzo Allegretto Var. 5: Allegro Violoncello: Sebastian Klinger Klavier: Violetta Khachikyan – Pause –

Dieses Konzert wird gefördert von:

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Bach-Improvisationen für Cello Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Suite Nr. 1 für Violoncello solo, G-Dur, BWV 1007, in Original und Jazz-Version 1. Prélude 2. Allemande 3. Courante 4. Sarabande 5. Menuett I + II 6. Gigue Violoncello (Original): Sebastian Klinger Violoncello (Jazz): Stephan Braun

Jazz-Duo Tiedemann/Braun Programm nach Ansage Violoncello: Gunther Tiedemann Violoncello: Stephan Braun

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Kammermusikabend I der dozenten Werkeinführungen

Violoncello: Jens Peter Maintz, Jakob Spahn, Sebastian Klinger, Stephan Braun,

Klavier:

Gunther Tiedemann Keiko Tamura, Chifuyu Yada, Violetta Khachikyan

D. Schostakowitsch: Cellosonate op. 40 Volksnähe, Verständlichkeit und Optimismus – dies waren die Vorgaben, denen das Komponieren im Russland Stalins unterworfen war. Wer von ihnen abwich, wie etwa Dmitri Schostakowitsch, der nach den triumphalen Uraufführungen seiner Oper „Lady Macbeth“ in Moskau und Petersburg im Januar 1934 auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Ruhmes stand, den traf die Repression des totalitären Systems mit voller Wucht. Um ihr zu entgehen, begab sich Schostakowitsch im Frühsommer nach Polonevo, wo das Bolschojtheater ein Erholungsheim unterhielt. Dort traf er den Cellisten Viktor Lvovic Kubackij, in dessen Vaters Wohnung er 1932 einigen Künstlern des Bolschoj­theaters die „Lady Macbeth“ vorgestellt hatte. Die beiden freundeten sich an und Schostakowitsch versprach Kubackij eine Cellosonate, die er im Herbst in Petersburg vollendete. Bis heute halten Musikkritiker dem Werk zuweilen vor, es sei „allgemeinverständlich“, „gemäßigt“ oder gar „konservativ“ im Sinne von Stalins Vorgaben; manche werfen Schostakowitsch gar ein „Einknicken“ vor

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dem System vor. Stalins Kulturbürokraten hingegen erkannten das in Noten gekleidete Aufbegehren Schostakowitschs. Sie reagierten prompt: Noch während der großen Russland-Tournee mit Kubackij, auf der Schostakowitsch seine Sonate vorstellte, erschien Anfang 1936 in der Prawda jener Artikel, der ihm „Chaos statt Musik“ vorwarf und einem Berufsverbot gleichkam.

R. Strauss: Romanze TrV 118 Richard Strauss war als Sohn eines Münchner Hofmusikers von früher Kindheit an von Musik umgeben. Schon bald wollte er nicht nur Geige spielen, sondern auch selbst komponieren. Er näherte sich dieser Kunst über die Kammermusik und eiferte zunächst historischen Vorbildern wie Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy nach. Ab 1882 machte sich ein eigener Stil bemerkbar, so etwa in der Cello-Sonate op. 6, deren konservative Form nur noch eine äußere Hülle war, innerhalb derer zahllose klangliche Details vom Entstehen eines neuen Meisters der instrumentalen Farbgebung künden. Noch deutlicher zeigt sich der Aufbruch zu „neuen Ufern“ in der wenige Monate später


entstandenen Romanze TrV 118. Unter der gemeinsamen Tonart F-Dur wagte Strauss nunmehr die Loslösung von der klassischen Cellosonate sowohl in formaler Hinsicht als auch in der Instrumentation: Das traditionelle Gattungsmodell der Sonate sprengte er mit einem durchkomponierten, einsätzigen Andante Cantabile, während die klassische Klavierbegleitung einem subtilen Zusammenspiel von Cello und orchestralen Klangfarben wich. In der symphonischen Besetzung wurde die Romanze im Dezember 1883 durch Hans Wihan uraufgeführt, der seinerzeit als Solocellist des Münchner Hoforchesters wirkte. Für Aufführungen im Freundeskreis fertigte Strauss eine leicht gekürzte Fassung für Cello und Klavier an, die – wie das Original – nie verlegt wurde. Sie gelangte in den 1980er Jahren an das Licht der Öffentlichkeit und erfreut sich seither großer Beliebtheit.

B. MartinU° : Variationen über ein slowakisches Thema Der 1890 in Böhmen geborene Bohuslav Martinů studierte in Prag und Paris, wo er während der 1920er und 30er Jahre gemeinsam mit Komponisten wie Paul Hindemith, Arthur Honegger und Darius Milhaud jene Generation bildete, die mit der Ästhetik des 19. Jahrhunderts brach, ohne sich der Zwölftonmusik zu verschreiben.

Auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus gelangte er 1940/41 nach New York, wo er auf der Suche nach Eingebungen nachts durch die Straßen wanderte und erkannte, dass er sein neues Publikum nur dann für sich gewinnen würde, wenn er die fortschrittliche Komplexität seiner Tonsprache reduzierte. Martinů fand in Werken wie dem Kammerkonzert für Violine zu diesem neuen Weg und wurde in den nachfolgenden Jahren als Kompositionslehrer an das Berkshire Music Center (Tanglewood) sowie an die Princeton University berufen. Als Martinů 1953 nach Europa zurückkehrte, mied er die vom Kommunismus unterjochte Tschechoslowakei und lebte zunächst in Nizza, ehe er 1956 in die Schweiz ging. Den Tendenzen der Neuen Musik der Nachkriegszeit und ihrer Protagonisten um Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen begegnete er mit gegenseitiger Verständnislosigkeit. Zudem litt er als einstiger Flüchtling im Alter vermehrt unter dem Verlust der Heimat. Gleichsam als Abschiedsgruß an dieselbe entstanden die Variationen über ein slowakisches Thema im März 1959. Ihre Uraufführung in Prag wenige Wochen nach Martinůs Tod wurden im Herbst 1959 zu seiner symbolischen Rückkehr in die Heimat.

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Kammermusikabend I der dozenten Werkeinführungen

Bach-Improvisationen für Cello Es ist bekannt, dass im Barock-Zeitalter die Kunst der Improvisation nicht nur in der Kirchenmusik weit verbreitet war. Johann Sebastian Bach war sicher einer der begnadetsten Improvisatoren seiner Zeit. Spielfreude und Spontaneität schufen damals wie heute einmalige Musikgenüsse, die so nicht wiederholt werden können. Im Jazz hat sich diese Art des Musizierens wiedergefunden und präsentiert heutzutage eine Fülle an Farben und Formen unterschiedlichster Stile. Das verbindende Spiel durch Harmonien und die variierende Entwicklung von Motiven sind zwei wesentliche Gemeinsamkeiten der Musik Bachs und des Jazz. Im heutigen Konzertabend wird die erste Solosuite von Bach im Original von Sebastian Klinger interpretiert. Stephan Braun entwickelt daraus neue Versionen, immer orientiert an Motiven und Formen des Originals. Dem Zuhörer wird dies satzweise präsentiert, damit das unmittelbare Erleben von Original und Variation stärker nachempfunden werden kann. „Johann Sebastian Bach, einer der ersten Jazzmusiker der Welt!“

Jazz-Duo Tiedemann/Braun Gunther Tiedemann und Stephan Braun improvisieren im Duo über drei Ihrer „Favourite Songs“.

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dienstag

31.10. 20 Uhr

Kammermusikabend II der dozenten Halle Bühl II, Rutesheim

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847) Sonate Nr. 2 D-Dur für Violoncello und Klavier op. 58 1. Allegro assai vivace 2. Allegretto scherzando 3. Adagio 4. Molto Allegro vivace Violoncello: Wen-Sinn Yang Klavier: Chifuyu Yada

Johannes Brahms (1833 - 1897) Ungarischer Tanz Nr. 5 f-Moll (Bearb. A. Piatti) Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll (Bearb. A. Piatti) Ungarischer Tanz Nr. 7 C-Dur (Bearb. A. Piatti) „Wie Melodien zieht es mir“ op. 105 Nr.1 Violoncello: Claudio Bohórquez Klavier: Péter Nagy – Pause –

Edvard Grieg (1843 - 1907) Sonate a-Moll für Klavier und Violoncello op. 36 1. Allegro agitato 2. Andante molto tranquillo 3. Allegro – Allegro molto e marcato Violoncello: Danjulo Ishizaka Klavier: Naoko Sonoda

Cello Duello Programm nach Ansage Violoncello: Jens Peter Maintz Violoncello: Wolfgang Emanuel Schmidt

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Kammermusikabend II der dozenten Werkeinführungen

Violoncello: Wen-Sinn Yang, Claudio Bohórquez, Danjulo Ishizaka, Jens Peter Maintz,

Klavier:

Wolfgang Emanuel Schmidt Chifuyu Yada, Péter Nagy, Naoko Sonoda

F. Mendelssohn-Bartholdy: Cellosonate op. 58 Unter den mit höchster Sorgfalt ausgewählten Werken, die Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Lebzeiten veröffentlichen ließ, finden sich zwei für Violoncello und Klavier. Sie stammen beide aus den frühen Leipziger Jahren, in denen Mendelssohn als Kapellmeister am Leipziger Gewandhaus wirkte. Nach der B-Dur-Sonate op. 45, die im Oktober 1838 aus dem „Bedürfniß, mal was Neues … zu haben“ entstand, nahm Mendelssohn im Juni 1839 die Arbeit an einer zweiten Cellosonate op. 58 in D-Dur auf, die er 1843 vollendete. Wie schon bei den Sonaten Ludwig van Beethovens begegnet das Cello in op. 58 dem Klavier keineswegs mehr nur als untergeordneter melodischer Beisatz, sondern auf Augenhöhe: Bereits im leidenschaftlichen Beginn des ersten Satzes entfaltet es seine Klangschönheit voller Leidenschaft. In einer atemberaubenden Fülle an Ideen und Einfällen gelangt die Sonate nach zwei schnellen Sätzen zu einem Adagio, dessen Choral der Akkordstruktur der Arie „Es ist vollbracht“ aus der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach folgt. Nach diesen durchaus sakralen Passagen erinnert das brillante Finale in seiner Unbeschwertheit und Leichtig-

keit zuweilen an die „Erste Walpurgisnacht“ op. 60, die zur gleichen Zeit wie die Sonate op. 58 gedruckt wurde.

J. Brahms: „Ungarische Tänze“ (Arr. A. Piatti) Im Zuge der ungarischen Revolution von 1848/49 strömten zahlreiche Flüchtlinge nach Hamburg. Unter ihnen waren auch viele Musiker, die eine für norddeutsche Ohren fremde Musik im Gepäck hatten: Ungarische Tänze im Volkston. Diese Tänze waren im 18. Jahrhundert in Ungarn als auskomponierte, rhythmisch markante Instrumentalstücke im 2/4-Takt aufgekommen und wurden, da sie vor allem durch Zigeunergeiger vorgetragen wurden, fälschlicherweise für traditionelle Volksmusik gehalten. Auch Brahms spielte im Rahmen seiner ersten Konzertreise 1853 mit dem ungarischen Geiger Eduard Reményi etliche „ungarische Lieder und Tänze“ – und er war von ihnen so angetan, dass er noch während der Tournee erste Skizzen für seine eigenen „Ungarischen Tänze“ anfertigte. Diese erschienen nach einer durchaus bewegten Entstehungsgeschichte 1869 im Druck und machten Brahms schlagartig in den Kreisen des gebildeten

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Kammermusikabend II der dozenten Werkeinführungen

Bürgertums bekannt, wo sie, vor allem in der Fassung zu vier Händen, das enorme Bedürfnis der höheren Gesellschafts- und Hausmusik nach spielbarer und zugleich anspruchsvoller Musik bedienten. Brahms selbst spielte bei seinen eigenen Konzerten gerne ausgewählte Tänze aus der zweihändigen Fassung als Zugabe. Bald wollten auch Solisten anderer Instrumente diese Gassenhauer gehobener Art spielen und fertigen eigene Arrangements an. Die heute maßgebliche Bearbeitung für Cello stammt aus der Feder von Alfredo Piatti. Er war einer der führenden Cellisten seiner Zeit und ist bis heute durch seine 12 Solo-Capprici jedem Cellisten ein Begriff.

E. Grieg: CelloSonate a-Moll, op. 36 Voller Vorfreude trat Edvard Grieg im Frühjahr 1880 seine neue Stellung als Leiter der Bergener Konzertgesellschaft und des örtlichen Symphonieorchesters an, doch ahnte er nicht, wie sehr die vielseitigen Anforderungen dieser Tätigkeit ihn an seine eigenen Grenzen führen würden. Bald litt er nicht nur persönlich („Es geht mir weder geistig noch körperlich gut“), sondern auch als Komponist, und brach gar die Arbeit an seinem

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zweiten Klavierkonzert ab: „Ich beschließe immer wieder, keine weitere Note mehr zu schreiben, weil ich mit mir immer weniger zufrieden bin.“ Als Grieg nach zwei Spielzeiten diese sichere berufliche Stellung aufgab, fand er noch im Winter 1882-83 zu alter Kreativität zurück und schuf seine Cellosonate. Neben neuen musikalischen Gedanken beinhaltet sie auch thematisches Material aus seinem „Trauermarsch zum Andenken an Richard Nordraak“ sowie aus seinem „Hochzeitsmarsch“ zu den „Drei Orchesterstücken aus Sigurd Jorsalfar“. Dieses bekannte Material wird hier verarbeitet und mit dem Neuen in jene Verbindung von dunkler Schwermut und ausbrechender Leidenschaft gefasst, die so charakteristisch für Griegs Tonsprache ist. Es überrascht daher kaum, dass die Sonate entgegen Griegs Erwartungen bald zum Repertoirestück für Cellisten wurde und auch das Publikum sie begeistert aufnahm.


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mittwoch

1.11. 20 Uhr

Akademiekonzert der Studenten Halle Bühl II, Rutesheim

Violoncello: Ausgewählte Studentinnen und Studenten der Meisterkurse Klavier: Korrepetitorinnen der Meisterkurse

vielseitiges kammermusikprogramm für violoncello und klavier Sie kommen aus der ganzen Welt und wurden aus zahlreichen Bewerbern ausgewählt: Die Studenten der Cello Akademie Rutesheim sind besonders begabte junge Musiker auf ihrem Weg zum großen Künstler. Jeder von ihnen ist auf seine ganz eigene Weise einzigartig – und das Akademiekonzert mit einem vielseitigen Kammermusikprogramm für Cello und Klavier bietet Gelegenheit, die faszinierende Vielfalt dieser Talente zu entdecken und zu genießen. Programm: Wird während der Meisterkurswoche erstellt

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Donnerstag

2.11.

›› 19 Uhr ‹‹

Orchesterkonzert der dozenten Halle Bühl II, Rutesheim

Sergej Prokofjew (1891 - 1953) Concertino g-Moll op. 132 1. Andante mosso 2. Andante 3. Allegretto Violoncello: Danjulo Ishizaka

Ottorino Respighi (1879 - 1936) Adagio con Variazioni Violoncello: Sebastian Klinger

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893) „Pezzo Capriccioso“ op. 62 Violoncello: Claudio Bohórquez – Pause –

Alexandre Tansman (1897 - 1986) Fantasie für Violoncello und Orchester Violoncello: Jens Peter Maintz

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893) Oktober Violoncello & Leitung: Wolfgang Emanuel Schmidt

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893) Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33 Thema und Variationen I-VII Violoncello: Wen-Sinn Yang

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Orchesterkonzert der dozenten Werkeinführungen

Solisten:

Jens Peter Maintz, Wen-Sinn Yang, Danjulo Ishizaka, Wolfgang Emanuel Schmidt, Claudio Bohórquez, Sebastian Klinger Orchester: Württembergische Philharmonie Reutlingen Leitung: Wolfgang Emanuel Schmidt

S. Prokofjew: Concertino op. 132

O. Respighi: Adagio con Variazioni

Nach langjährigen, erfolgreichen Aufenthalten in den USA, Deutschland und Frankreich kehrte Sergej Prokofjew im Mai 1936 in seine russische Heimat zurück. In den folgenden Jahren und insbesondere nach dem Kriegsbeginn 1941 wurde er zum sowjetischen Vorzeigekomponisten schlechthin. Umso stärker traf ihn 1948 der Unmut der KPdSU, die ihm antidemokratischen Formalismus vorhielt. Tief enttäuscht zog sich Prokofjew aufs Land zurück und verstummte als Komponist bis zu jenem Tag, an dem ein junger Cellist ihn aufsuchte, um ihm vorzuspielen. Sein Name war Mstislaw Rostropowitsch.

1902 schrieb Ottorino Respighi für seinen Freund Antonio Certani ein Cellokonzert, dessen langsamen Satz er 1912 ausgliederte und in einer Fassung für Violoncello und Klavier mit dem Titel Adagio con Variazioni veröffentlichte. Von dieser ausgehend arbeitete er 1921 eine neue Orchesterfassung aus, die 1922 im Druck erschien. Schon bald erfreute sich das Werk, das eine zauberhafte Atmosphäre vermittelt, größter Beliebtheit bei Cellisten und Zuhörern.

Aus der Arbeit des alten Meisters mit dem jungen Wundercellisten gingen binnen kurzer Zeit mehrere bedeutsame Kompo­ sitionen für Cello hervor, doch hinterließ Prokofjew eines der neuen Werke unvollendet. Als Rostropowitsch es gemeinsam mit Dmitri Kabalewski vervollständigte, erlangte das Concertino op. 132 seine endgültige Gestalt.

P. Tschaikowsky: Pezzo Capriccioso op. 62 „Ich habe ein kleines Stück für Cello geschrieben und würde mich freuen, wenn Du es durchschauen könntest …“, schrieb Peter Tschaikowsky im Herbst 1887 an seinen Freund Anatolii Brandukov. Der bedeutendste Interpret seiner Kompositionen für Cello war an Syphilis erkrankt und weilte zur Kur in der Kur- und Kaiserstadt Aachen, wohin Tschaikowsky ihm gefolgt war. Den „musikalischen Geist des gesamten Sommers“ hielt er im August in einem neuen Werk für Cello fest, dem er den Titel Pezzo Capriccioso gab.

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Orchesterkonzert der dozenten Werkeinführungen

A. Tansman: Fantasie für Cello und Orchester In den Jahren zwischen beiden Weltkriegen war Paris ein Sammlungsort für junge europäische Komponisten, die neue Tonsprachen erschaffen wollten. 1920 gesellte sich der junge polnische Alexandre Tansmann zu ihnen, dem bereits ein Jahr später mit seinen Impressions der erste Skandalerfolg gelang. Bald machten die größten Dirigenten wie L. Stokowski und A. Toscanini seine Musik auf der ganzen Welt bekannt, darunter auch konzertante Stücke wie die 1936 entstandene Fantasie. Tansman vereinte hier gekonnt elegisch-melodische Abschnitte im französischen Stil mit rhythmisch dominierten Passagen voller Jazz-Anklänge.

P. Tschaikowsky: Oktober Auf Veranlassung des Verlegers Nikolai Bernhard komponierte Peter Tschaikowsky vom Dezember 1875 bis Mai 1876 zwölf Charakterstücke in denen er versuchte, typische Stimmungen und Szenarien der jeweiligen Monate einzufangen und musikalisch für das Klavier umzusetzen. Mit Oktober, dem das poetische Motto „Herbst“ vorangestellt ist, schuf Tschaikowsky ein Kleinod, das die

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charakteristischen Züge seiner Harmonien mit einer melodischen Linie vereint, die auf dem Cello nicht minder verzaubert!

P. Tschaikowsky: Rokoko-Variationen op. 33 Wenn Peter Tschaikowsky von Cellisten um ein Konzert für ihr Instrument gebeten wurde, pflegte er auf seine bestehenden Konzertstücke zu verweisen. In der Tat hatte er bereits 1876 die für Cello höchst anspruchsvollen Rokoko-Variationen op. 33 vorgelegt. Entstanden waren sie als stillvolle Annäherung an die Zeit von Wolfgang Amadeus Mozart, den Tschaikowsky verehrte. 1877 spielte der Widmungsträger Karl Friedrich Fitzenhagen bei der Uraufführung in Moskau das Solocello.


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Freitag

3.11. 20 Uhr

Cello-Orchester & Jazz-ensembles Halle Bühl II, Rutesheim

1. Konzerthälfte Studenten des Jazz-Meisterkurses von Stephan braun Leitung: Stephan Braun Das Programm wird während der Meisterkurs-Woche erstellt. – Pause –

2. Konzerthälfte Cello-Orchester Baden-Württemberg Leitung: Gunther Tiedemann • Valse

triste op. 44 (Jean Sibelius)

Arr. Ingo Laufs • I

see fire (Ed Sheeran)

Arr. Gunther Tiedemann • Lemon

tree (Fools Garden)

Arr. Ingo Laufs • Shape

of my heart (Sting)

Arr. Gunther Tiedemann • Somewhere

around nothing (Apocalyptica)

Arr. Ingo Laufs • The

show must go on (Queen)

Arr. Gunther Tiedemann

Dieses Konzert wird gefördert von:

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samstag

4.11. 20 Uhr

Abschlusskonzert der Studenten mit Orchester Halle bühl II, Rutesheim

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893) Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33 Thema und Variationen I-VII

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893) „Pezzo Capriccioso“ op. 62

Robert Schumann (1810 - 1856) Cellokonzert a-Moll op. 129 1. Nicht zu schnell – Pause –

Antonín Dvořák (1841 - 1904) Cellokonzert h-Moll op. 104 1. Allegro 2. Adagio ma non troppo 3. Finale. Allegro Moderato

Nach einer Woche voller intensiver Erlebnisse in den Meisterkursen dürfen die besten Studenten der Cello Akademie Rutesheim als Solisten mit einem professionellen Orchester auf die Bühne. Auf dem Programm stehen jene Repertoire-Klassiker, die unter anderem in den Finalrunden der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe verlangt werden: Concours Reine Elisabeth (Brüssel), Deutscher Musikwettbewerb, TschaikowskyWettbewerb (Moskau). Jedes dieser Werke bezaubert das Publikum seit Generationen durch Melodien von zeitloser Schönheit und spieltechnische Ansprüche, deren makellose Ausführung durch die Solisten die Hörer fasziniert.

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KĂźnstler

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Violoncello Prof. Claudio Bohórquez

Prof. Danjulo Ishizaka

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Hochschule für Musik Dresden

Seit die Jury des Internationalen PabloCasals-Wettbewerbs der Kronberg Academy ihm 2000 gleich drei Auszeichnungen verlieh, ist Claudio Bohórquez jedem Cellofreund ein Begriff.

Danjulo Ishizaka, Gewinner des 1. Preises beim ARD-Wettbewerb in München und des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, studierte bei Boris Pergamenschikow und konzertiert heutzutage weltweilt als Solist mit führenden Orchestern und Dirigenten.

Neben der Erfahrung aus Konzerten mit führenden Orchestern aus Deutschland, Japan und den USA gibt er jungen Cellisten stets auch die große Leidenschaft und Intensität mit auf den Weg, mit der er seinen Installations-, Improvisations- und Meditationsprojekten nachgeht. Nach seiner Lehrtätigkeit als Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart lehrt er seit Oktober 2016 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

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2012 wurde ihm der bedeutendste Musik­ preis Japans, der „Hideo Saito Memorial Fund Award“, verliehen. Seine CD-Einspielungen wurden 2006 mit dem Echo Klassik-Preis und 2014 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Er spielt u. a. das Stradivari Cello „Feuermann“ (1730) der Nippon Music Foun­dation, früher gespielt von Emanuel Feuermann.


Prof. Jens Peter Maintz Universität der Künste (UdK) Berlin

Als Jens Peter Maintz 1994 den ersten Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb erhielt, war dieser seit 17 Jahren nicht mehr an einen Cellisten vergeben worden. Im Folgejahr wurde Maintz Solo-Cellist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, 2004 übernahm er als Nachfolger Wolfgang Boettchers eine Cello-Professur an der Berliner Universität der Künste (UDK). Konzerte in Europa, Japan, Südamerika und in den USA ergänzen sein Tun, ebenso wie CDs bei Sony Classical (Klassik Echo) und zuletzt seine vielbeachtete Einspielung der Haydn-Konzerte für Berlin Classics.

Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar

Auszeichnungen u.  a. beim Internationalen Rostropowitsch-Wettbewerb Paris und beim Internationalen TschaikowskyWettbewerb in Moskau ebneten Wolfgang Emanuel Schmidt den Weg zu Solokonzerten mit den führenden Orchestern Europas und der USA. Als Kammermusiker ist Schmidt u. a. mit Lang Lang zu hören, seine CDs erscheinen bei Capriccio und Sony Classical – zuletzt: die Cellokonzerte von Edward Elgar und Robert Schumann. Schmidt lehrt als Professor an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar sowie als Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin (UdK).

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Violoncello Prof. Sebastian Klinger

Prof. Wen-Sinn Yang

Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Hochschule für Musik und Theater München

Der in München geborene und in Spanien aufgewachsene Cellist spielt neben seinen Solokonzerten mit renommierten Orchestern in diversen Kammermusikbesetzungen mit führenden Instrumentalisten wie Lisa Batiashvili, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Yo-Yo Ma, Lang Lang, Jörg Widmann und Christian Gerhaher.

Dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 folgten Soloauftritte, u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und NHK Tokio unter Dirigenten wie u. a. Lorin Maazel.

Seine Diskografie, für die er bereits mit einem „Diapason d’Or“ (Bach-Cellosuiten) ausgezeichnet wurde, umfasst Solowerke, Kammermusik und Orchesterrepertoire bei den Labels OehmsClassics, Sony BMG und Deutsche Grammophon. Seit 2015 unterrichtet Sebastian Klinger als Professor für Violoncello an der Musikhochschule Hamburg.

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In bislang über 20 CDs widmet er sich nicht nur bekannten Cellokonzerten – sondern auch selten gespielter, hochvirtuoser Cellomusik von Davidoff, Piatti und Klengel. Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung war langjähriger Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und lehrt seit 2004 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München.


Jakob Spahn

Stephan Braun

Bayerische Staatsoper München

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Jakob Spahn wurde in Berlin geboren und studierte u.a. bei Prof. Geringas in Berlin und Prof. Bohórquez in Stuttgart. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (u. a. des Internationalen ARD-Wettbewerbs) und absolvierte Konzertreisen durch Europa, Asien, Mittel- und Südamerika. Als Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs wurde er in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen.

Der Jazzcellist Stephan Braun ist einer der interessantesten jungen Musiker der europäischen Jazzszene. Er gastiert weltweit auf bekannten Bühnen und Festivals wie der Staatsoper Wien, Concertgebouw Amsterdam, Olympia Theatre Paris, Pori Jazzfestival in Finnland und spielt mit Größen wie Melody Gardot, Till Brönner oder Giora Feidman.

Als Kammermusiker ist er schon mit renommierten Künstlern wie Leonidas Kavakos, Heinz Holliger, Mitsuko Uchida und Lang Lang aufgetreten. Jakob Spahn war zudem Stipendiat der „Karajan-Akademie“ der Berliner Philharmoniker. Er ist 1. SoloCellist der Bayerischen Staatsoper in München.

Braun, der als klassischer und Jazzcellist an den Musikhochschulen in Hamburg und Berlin ausgebildet wurde, war an über 20 CD-Produktionen beteiligt. Zur Zeit lebt er in Berlin. Seit 2014 unterrichtet er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

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Violoncello Gunther Tiedemann Hochschule für Musik und Tanz Köln

Gunther Tiedemann ist Cellist, Komponist, Arrangeur, Ensembleleiter, Dozent, Autor und Produzent. Mit seinen Ensembles STRING THING, Gunther Tiedemann – David Plate Duo und KREUZÜBER BACH produzierte er CDs und ist als Musiker an zahlreichen Musik-, Rundfunk- und TV-Produktionen (Tatort u.a.) beteiligt. Konzerte führten ihn durch Europa, USA, West-Afrika und Pakistan. Als Solist und Komponist arbeitete er mit der Jenaer Philharmonie und stand mit so unterschiedlichen Musikern wie Thomas Rückert, Markus Stockhausen, Ernst Reijseger, José Feliciano, Nelly Furtado und vielen anderen auf der Bühne.

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Klavier Violetta Khachikyan

Naoko Sonoda

Musikhochschule Lübeck

Universität der Künste (UdK) Berlin

Die in Krasnodar geborene Pianistin armenischer Abstammung schloss 2008 ihr Studium am St. Petersburger Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2007 nahm sie ihre erste Solo-CD auf.

Naoko Sonoda studierte an der Tokyoter Toho-Gakuen Musikhochschule und anschließend an der Universität der Künste Berlin bei Rainer Becker.

Khachikyan spielte u.a. mit dem BBC Scottish Symphony, dem Helsinki Philharmonic, den Bremer Philharmonikern, dem Wolgograd Symphonic Orchestra und dem Akademischen Symphonieorchester St. Petersburg. Seit ihrem Konzertexamen an der Lübecker Musikhochschule ist sie ebendort und an der UdK Berlin als Korrepetitorin für Violoncello tätig.

Seit 2009 unterrichtet Naoko Sonoda an der Universität der Künste und seit 2012 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Die vielfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe konzertiert solistisch und kammermusikalisch in zahlreichen Ländern Europas und Asiens. Beim Warschauer Lutoslawksy-Wettbewerb wie auch beim Tschaikowsky-Wettbewerb in St. Petersburg wurde sie 2015 mit den Preisen für die beste Klavierbegleitung im Fach Violoncello ausgezeichnet.

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Klavier Yukie Takai

Keiko Tamura

Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart

Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin

Nach Studien an der Toho-Gakuen Musikhochschule Tokyo (Prof. Tsunemi Naraba) und der Freiburger Musikhochschule (Prof. Hiroko Tsuruoka-Barth, Prof. Helmut Barth) schloss sie ihre Ausbildung bei Prof. André Marchand an der Stuttgarter Musikhochschule ab.

Keiko Tamura erhielt ihren ersten Unterricht am Staatlichen Musikgymnasium Tokyo, ehe sie bei Eliza Hansen und Conrad Hansen an der Musikhochschule Lübeck studierte. Wertvolle Anregungen als Kammermusikerin verdankt sie Walter Levin, Menahem Pressler und Vladimir Ashkenazy.

Sie ist eine gefragte Korrepetitorin bei Wettbewerben (Genf, ARD u. a.), Festivals und Meisterkursen sowie an den Musikhochschulen in Freiburg und Stuttgart. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland, zudem spielt sie Rundfunkaufnahmen für den SWR und BR ein.

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Nach zahlreichen Auszeichnungen und Preisen, darunter 1998 und 2002 beim Internatio­nalen Tschaikowsky Wettbewerb Moskau, konzertierte sie als Solistin u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und als Kammermusikpartnerin u. a. mit David Geringas, Tsuyoshi Tsutsumi, dem Artemis Quartett und dem Bartok-Quartett Budapest. Ihr Spiel ist in zahlreichen Aufnahmen für TV, Radio und CD dokumentiert.


Daria Tudor

Chifuyu Yada

Universität der Künste (UDK) Berlin

Hochschule für Musik und Theater München

Die junge Pianistin studierte zunächst in ihrer rumänischen Heimat und wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, ehe sie 2015 nach Berlin ging, um bei Pascal Devoyon und Rikako Murata an der Universität der Künste zu studieren.

Bereits im Alter von vier Jahren erhielt die in Japan geborene Chifuyu Yada ihren ersten Klavierunterricht. Später studierte sie in München bei Professor Gerhard Oppitz und in Saarbrücken bei den Professoren Nerine Barrett und Bernd Glemser. In dieser Zeit wurde sie Preisträgerin beim WalterGieseking-Wettbewerb.

Seit 2016 ist sie ebendort als Dozentin für Liedbegleitung tätig. Ebenfalls seit 2016 wirkt sie als Liedbegleiterin bei renommierten Festivals wie dem Kissinger Sommer, dem Mozartfest Würzburg und dem Berliner Crescendo Festival. Als Kammermusikerin ist sie in diversen Besetzungen u.a. mit ehemaligen Studierenden der Cello-Akademie Rutesheim zu hören.

Nach dem Studium erhielt Chifuyu Yada einen Lehrauftrag an der Musikhochschule des Saarlandes. Ab 1995 war sie Lehrbeauftragte und seit 2008 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in München. Neben ihren regelmäßigen Konzerten als Solistin und Kammermusikerin ist sie auf CD- und Rundfunkaufnahmen des SR, HR, MDR und BR zu hören.

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Klavier Kiyoko Wakamatsu

Prof. Péter Nagy

Hochschule für Musik und Theater Rostock

Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart

Die in Japan geborene Pianistin absolvierte die Toho Gakuen Musikhochschule in Tokyo, ehe sie an der Musikhochschule Lübeck bei Peter Roggenkamp studierte und den Aufbaustudiengang Klavierbegleitung & Kammermusik abschloss. Meisterkurse bei Arie Verdi, Vitalij Margulis und Andrzej Jasinski ergänzten ihre Ausbildung.

Der Schüler György Seböks und Träger des renommierten Franz-Liszt-Preises des Ungarischen Kultusministeriums konzertiert weltweit als Solist mit Orchestern.

Seit 2011 ist Wakamatsu Künstlerische Mitarbeiterin bei Prof. Julian Steckel an der Musikhochschule Rostock, an der sie seit 1999 als Lehrbeauftragte wirkt. Als Korrepetitorin und Begleiterin spielt sie bei internationalen Meisterkursen und renommierten Wettbewerben, darunter Concours Rostropovich (Paris) und Deutscher Musikwettbewerb.

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Solorécitals führten ihn u. a. in den Louvre und die Oper von Sidney. Als Kammermusiker ist er u. a. mit dem Geiger Leonidas Kavakos und der Bratschistin Kim Kashkashian bei großen Festivals wie Aix-en-Provence und dem Marlboro Music Festival zu hören. Nagy hat zahlreiche Aufnahmen für Hungaroton, Delos, Naxos, BIS und ECM eingespielt. Als Gastkünstler wird er beim Kammermusikabend I der Dozenten im Duo mit Claudio Bohórquez zu hören sein.


Festival-orchester & Leitung Württembergische Philharmonie Reutlingen

Wolfgang Emanuel Schmidt Leitung

Seit ihrer Gründung im Jahre 1945 hat sich die Württembergische Philharmonie Reutlingen zu einem international gefragten Orchester entwickelt. Sie nimmt auch Aufgaben als Landesorchester wahr, so 2006 als Kulturbotschafter des Landes BadenWürttemberg in Japan. Neben zahlreichen Tourneen u. a. durch Österreich, die Schweiz, Italien, Spanien und die Niederlande ist die Württembergische Philharmonie mit mehreren Konzertreihen in Reutlingen präsent. Darüber hinaus ist sie regelmäßig im SWR und im Deutschlandfunk zu hören.

Schon während seines Studiums an der Juilliard School in New York bildete das Dirigieren einen Bestandteil seiner Ausbildung, doch ließ er es zunächst für seine erfolgreiche Cellistenlaufbahn ruhen. Inzwischen geht er verstärkt auch dirigentischen Aufgaben nach, so in CD-Produktionen für SONY CLASSICAL in seiner Eigenschaft als Gründer und künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „Metamorphosen Berlin“. Als Gastdirigent ist er u.a. mit dem Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin, der NWD Philharmonie, der St. Petersburger State Capella, der Philharmonie Lviv, der Württ. Philharmonie Reutlingen, des SWDKO Pforzheim, des Neopolis Baltic Orchestra und des Christchurch Symphony Orchestra zu erleben.

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cello-orchester Baden-württemberg & Leitung Cello-Orchester Baden-Württemberg Die Cello Akademie Rutesheim war von Beginn an ein Anziehungspunkt für Cellofreunde aus der ganzen Region. Bald stellte sich heraus, dass unter diesen Besuchern viele leidenschaftliche Musikliebhaber waren, die in der ganz besonderen Atmosphäre der Cello-Akademie selbst musizieren wollten. Schon die Premiere im Jahr 2011 zog Cellisten aus ganz Deutschland an und die Konzertvideos im Internet wurden weltweit von mehreren hundertausend Menschen aufgerufen. Inzwischen kommen die Mitspieler auch aus anderen Ländern – manche reisen gar eigens aus Südamerika an, um beim CelloOrchester Baden-Württemberg dabei zu sein.

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Gunther Tiedemann Leitung

Als Dirigent arbeitet er u. a. mit der Cologne String Big Band, dem Chamber Orchestra of Groove, dem National Symphony Orchestra Ghana und der Deutschen Streicherphilharmonie. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln hat er einen Lehrauftrag für Streicher-Bigband, Pop-Kammermusik und Ensemble-Coaching. Gemeinsam mit Ulrike Tiedemann leitet er zudem die jährlichen CELLOVERSUM-Projekte an der Rheinischen Musikschule Köln. Seine zahlreichen Kompositionen und Arrangements erscheinen bei Breitkopf & Härtel. Zudem publiziert er regelmäßig Fachartikel und gibt Kurse für das Goethe Institut, Hochschulen, Verbände, Landesakademien und -musikräte, Schulen und Musikschulen.


Fördernde Mitgliedschaft im Verein Cello Akademie Rutesheim E. V.

Sie sind regelmäßiger Besucher unserer Konzerte und wollen uns über den Konzertbesuch hinaus unterstützen? Dann werden Sie förderndes Mitglied! Damit sichern Sie langfristig den Bestand der Cello Akademie Rutesheim und unterstützen sowohl die Konzerte als auch die Meisterkurse, denn die Cello Akademie Rutesheim möchte auch weiterhin hervorragend befähigte Solisten weiterbilden und das internationale und regionale Musikleben fördern.

Fördernde Mitgliedschaft

Basis

Mitgliedsbeitrag: 5 €/Monat * | 60 €/Jahr *

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Exklusive Bestellmöglichkeit von Konzertkarten zwei Wochen vor dem Vorverkaufstermin. Sichern Sie sich die besten Plätze!

Fördernde Mitgliedschaft

premium

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› Wie fördernde Mitgliedschaft › BASIS + Teilnahme (mit 1 Begleitperson) am offiziellen Empfang, der traditionell nach dem Orchesterkonzert der Dozenten stattfindet. Bei kostenlosen Speisen und Getränken können Sie dort die Künstler treffen und persönlich kennenlernen.

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* Die Beiträge sind steuerlich abzugsfähig (es wird eine Spendenquittung ausgestellt). Die Bezahlung kann quartalsweise, halbjährlich oder jährlich vorgenommen werden.


Musikmesse Rutesheim

Geigenbauer, Bogenbauer, Zubehรถr, Verlage

30.10. im Gymnasium Rutesheim 10 - 19 Uhr Eintritt frei!

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Geigenbauer, Saitenhersteller und Musikverlage – ganz in Ruhe kennenlernen auf dem Rutesheimer Campus. Für alle Freunde der Streichinstrumente vom Cello bis zur Geige bietet sich am 30. Oktober wieder die seltene Gelegenheit, einige der führenden Geigen- und Bogenbauer unserer Zeit persönlich kennenzulernen und deren Instrumente anzuspielen. Cellisten, Bratscher und Geiger können zudem ihr eigenes Instrument reparieren oder klanglich optimieren lassen. Erstmals nehmen auch Saitenhersteller teil und geben Einblick in ihr faszinierendes Handwerk. An den Ständen der renommierten Musikverlage können Sie wertvolle Neu-Editionen und Urtext-Ausgaben aus dem Cello-Repertoire entdecken. Freier Eintritt zu allen Meisterkursen am Ausstellungstag!

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Karten & ZahlungsInfos Telefonischer Kartenverkauf Kartentelefon: 07152 – 319 54 77 Auch außerhalb unserer Geschäftszeiten (Mo. - Sa., 9 - 18 Uhr) können Sie uns Ihre Kartenwünsche gerne telefonisch übermitteln.

Kartenbüro Cello Akademie Rutesheim e. V. Hölderlinstr. 9, 71277 Rutesheim Während der Festivalwoche: Mensa im Schulzentrum Rutesheim Robert-Bosch-Str. 29, 71277 Rutesheim Hier können Sie Karten für alle Konzerte kaufen und Ihre vorbestellten Eintrittskarten abholen.

Zahlung Die Eintrittskarten können per SEPA-Lastschrift und im Kartenbüro auch bar bezahlt werden. An den Abendkassen ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Gebühren Unsere Kartenpreise beinhalten die VVKGebühr sowie die Systemgebühr. Für den Versand der Karten berechnen wir eine Versandpauschale von 1,50 €.

Ermäßigungen Ermäßigungen gelten für Schüler und Studenten mit entsprechendem Ausweis. Bitte beachten Sie: Nachweise für Ermäßi-

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gungen müssen beim Karteneinlass der Veranstaltung vorgelegt werden.

Reservix TicketService Reservix-Hotline: 01806 - 700 733 Rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Karten erhalten Sie außerdem an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter www.reservix.de.

Online-Tickets www.reservix.de Sie können sich Ihr Ticket über print@home selbst ausdrucken. Dabei entsteht eine Bearbeitungsgebühr i. H. v. 0,50 € - 1 € (abhängig vom Kartenwert).

Festivaltickets Es gibt zwei verschiedene Festivaltickets, die Sie ausschließlich über das Kartenbüro der Akademie erhalten. Festivaltickets umfassen Einzelkarten für alle Veranstaltungen. (siehe S. 2)

Abendkasse Bei Ticketkauf an der Abendkasse wird eine Abendkassengebühr von ca. 10% auf den VVK-Preis erhoben.


Glossar Abendkasse

Die Kasse am Veranstaltungsort öffnet zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Bei Kartenkauf an der Abendkasse wird eine Gebühr von ca. 10 % auf den VVK-Preis erhoben.

Anreise mit dem Auto

Rutesheim ist an die Autobahn A8 angebunden und hat eine eigene Ausfahrt. In Rutesheim folgen Sie bitte der Beschilderung zu den verschiedenen Veranstaltungsorten (Halle Bühl II, Schulzentrum).

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Um Ihnen Gelegenheit zum Wiedersehen mit anderen Konzertbesuchern und zu einer kleinen Erfrischung zu geben, haben alle Konzerte eine etwa 20-minütige Pause, in der Getränke sowie kleine Speisen angeboten werden. Dieses Angebot gibt es auch vor Beginn der Konzerte.

Bild- und Tonaufzeichnungen

Um einen ungestörten Konzertgenuss garantieren zu können sowie aus rechtlichen Gründen bitten wir Sie zu beachten, dass Bild- und Tonaufzeichnungen untersagt sind.

Rutesheim ist von Stuttgart aus mit der S-Bahn Linie S6 (Richtung Weil der Stadt) und S60 (Richtung Böblingen) in 28 Minuten zu erreichen. Vom Bahnhof Rutesheim gelangen Sie mit einem Stadtbus zum Schulzentrum (Haltestelle Rutesheim Bosch). Weitere Anreisemöglichkeiten bieten die Busverbindungen aus Leonberg und den anderen umliegenden Gemeinden.

Festivalbüro

Barrierefreiheit

Kartenbüro während der Festivalwoche

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung halten wir nach vorheriger Anmeldung spezielle Plätze bereit. Nähere Informationen erhalten Sie unter: 07152 – 319 54 77

Besuch der Meisterkurse

Alle Meisterkurse sind öffentlich zugänglich. Sie sind herzlich eingeladen, diese Meisterkurse zu besuchen. Tageskarten zu 15 € / erm. 10 € können vor Ort erworben werden.

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Bewirtung / Pausen bei den Konzerten

Das Festivalbüro befindet sich in der Mensa im Schulzentrum. Dort finden Sie Antworten zu allen Fragen rund um die Veranstaltungen des Festivals. Öffnungszeiten: So., 29.10. - Sa., 4.11.2017 | 9 - 18 Uhr Adresse: Robert-Bosch-Str. 29, 71277 Rutesheim

In der Zeit vom 29.10. – 4.11.2017 können Sie Konzertkarten im Festivalbüro erwerben. Für jedes Konzert sind Karten zum VVK-Preis bis 16 Uhr des Konzerttages erhältlich. Ab 18 Uhr können Sie Restkarten an der Abendkasse erwerben.


Konzertprogramme

Die in diesem Heft gedruckten Konzertprogramme entsprechen dem Planungsstand bei Drucklegung. Programmänderungen sind vorbehalten und werden jeweils vor Veranstaltungsbeginn durch Handzettel bekanntgegeben. Alle weiteren Konzertprogramme werden am jeweiligen Konzertabend ausgelegt.

Künstlercafé / Bewirtung tagsüber

Unser Künstlercafé beim Festivalbüro hält eine Auswahl an Getränken und kleinen Speisen bereit, die Sie ganztägig kaufen können. In der Mittagszeit (12.30 - 13.30 Uhr) wird zusätzlich ein Mittagessen angeboten.

Mobiltelefone

Im Interesse der Künstler und der anderen Besucher bitten wir Sie, während der Veranstaltungen Ihre Mobiltelefone auszuschalten.

Stundenpläne der Meisterkurse

Über die Stunden­pläne für alle Meisterkurse inklusive Repertoire der Studenten informieren Aushänge im Festivalbüro.

Tageskarten für die Meisterkurse

Die Tageskarten für die Meisterkurse sind vor Ort im Festivalbüro zum Preis von 15 € (ermäßigt 10 €) erhältlich. Sie berechtigen zum Besuch aller Meisterkurse.

Treffpunkt

Die Mensa im Schulzentrum ist allgemeiner Treffpunkt und Anlaufstelle für alle Belange. Dort finden Sie unser Festivalbüro, das Künstlercafé, das Kartenbüro, die Stundenpläne der Meisterkurse sowie Pläne für das Gelände. Adresse: Robert-Bosch-Str. 29, 71277 Rutesheim

Musikmesse

Die Musikmesse findet im Gymnasium Rutesheim statt. Der Eintritt ist frei. Dort finden Sie Geigen- und Bogenbauer, Musikverlage und Hersteller von Zubehör. Alle Produkte können sowohl getestet als auch erworben werden. Termin: 30.10.2017 | 10 - 19 Uhr Adresse: Robert-Bosch-Str. 19, 71277 Rutesheim

Parkplätze

Parkplätze in ausreichender Anzahl finden Sie am Schulzentrum und direkt bei der Halle Bühl II.

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2017 Festivalbroschüre Cello Akademie Rutesheim  
2017 Festivalbroschüre Cello Akademie Rutesheim  

Die Festivalbroschüre 2017 mit allen Programmen, Werkeinführungen und Künstlerbios der Cello Akademie Rutesheim 2017. Termin: 29.10. - 4.11....

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