Das Magazin für unsere Zukunft
Neues von der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel REVIEW BIOFACH 2026
Wie es sich am besten sitzt

Koch dich gesund
Wie man den Stoffwechsel aktiviert Alleine unterwegs sein,
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Neues von der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel REVIEW BIOFACH 2026
Wie es sich am besten sitzt

Koch dich gesund
Wie man den Stoffwechsel aktiviert Alleine unterwegs sein,

ÖkostromTarife im großen Vergleich S. 74


DIE EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT UNTERSTÜTZT KAMPAGNEN, DIE EINE GESUNDE LEBENSWEISE FÖRDERN.
„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“
Johann Wolfgang von Goethe

Michaela Hocek
Chefredakteurin
Dieses Zitat hatte ich schon eine Weile bevor diese Ausgabe Gestalt annahm, als jenes auserkoren, dass die Einleitung unseres Frühjahrsmagazins krönen würde. Weil es mich rund um den Jahreswechsel nach sehr hektischen, terminreichen Wochen und Durchziehen mit Scheuklappen in seinen Bann gezogen hat. Weil ich es spannend finde, dass ein Dichter, der seit Jahrhunderten tot ist, ähnlich klingt wie alle Instagram- und TikTok-Coaches, die es einem im Januar so in den Verlauf spült. Mit dem kleinen Unterschied, dass Letztere uns mit ihren Weisheiten Stunden über Stunden am Bildschirm halten, uns wertvolle Freizeit stehlen, Zusammenkommen mit anderen vereiteln und unserem Gehirn Regenerationszeit vorenthalten.
Also habe ich entschieden, es mit Goethe zu halten, meine Online-Zeit zu reduzieren, mich schon aus berufsethischen Gründen von ChatGPT fernzuhalten und siehe da: Für die Recherche zur Story rund um den Trend des Soloreisens bin ich auf eine junge Frau gestoßen, die seit Jahren alleine durch die Welt radelt und einen Text geschrieben hat, der mich dazu bewogen hat, ihr den Rest des Editorials zu überlassen.
In diesem Sinne werde ich Sie diesmal ohne weitere Worte, unvorbereitet, aber hoffentlich neugierig, was da kommen mag, in die Inhalte der folgenden Seiten eintauchen lassen.
Viel Spaß beim Entdecken und Lesen


„Der Bachelor im Radreisen“
Leonie
Kolberg, Cyclonautin @nachhaltiglebenmagazin
Menschen setzen in ihrem Leben unterschiedliche Schwerpunkte.
Manchmal frei gewählt, manchmal einfach, weil es so erwartet wird.
Es beginnt mit der Schule, geht über Ausbildungen und Studiengänge und endet oft in einem Job.
Am Anfang jedes neuen Kapitels steht fast immer ein Gefühl von Angst oder Ungewissheit.
Ich glaube, es ist die Angst vor dem Nichtwissen.
Und dann fangen wir an, uns mit der neuen
Thematik auseinanderzusetzen.
Wir lernen. Wir üben. Wir werden besser.
Fast schon Expert:innen.
Und mit der Zeit fällt die Angst ab. Das Unbekannte verliert seinen Schrecken. Weil wir merken: Es ist gar nicht so schlimm.
Gestern, während ich mein Zelt ganz automatisch aufgestellt habe, ist mir etwas klar geworden: Ich bin sehr tief in dieses Skillset eingetaucht, dass ich das Leben eines Cyclonauten nenne.
Einen Schlafplatz finden. Mahlzeiten aus dem zubereiten, was gerade da ist.
Probleme lösen. Einen ruhigen Kopf bewahren.
Dinge tun, ohne zu klagen.
Nach all dem Lernen – und es war wirklich viel – ist dieses Leben normal geworden.
Weniger unbekannt.
Weniger Faktoren, vor denen man Angst haben muss. Es fühlt sich an, als hätte ich das Spiel verstanden.
Und das ist unglaublich beruhigend.

Die Influencerin Leoni Kolberg spricht im Nachhaltig leben-Interview über ihre mehrjährige Solo-Reise mit dem Fahrrad.
06 // Wussten Sie schon?
Kuriose Fakten zu aktuellen Themen
10 // News
Neues von unserem grünen Planeten
20 // Wir testen für Sie
Produktneuheiten, die Sie ausprobieren sollten
26 // Bausteine für mehr Balance
So fördern Nahrungsergänzungsmittel den Energiehaushalt
Auf der Biofach wurden globale Trends der Bio-Branche präsentiert.




32 // Biofach 2026
Die wichtigsten Produktneuheiten im Überblick
36 // Wie die richtige Ernährung den Stoffwechsel aktiviert
Mit diesen Gewürzen und Lebensmitteln bringen Sie den Körper in Schwung
40 // Alleine reisen
Selbstbestimmt die Welt entdecken und Freiheit erleben
48 // Balsam zwischen Bäumen
Waldbaden stärkt Körper, Geist und Seele
52 // Nachhaltig unterwegs in Südtirol
Eine Auszeit in den Alpen mit kulinarischen Höhepunkten
Ergonomisch gestaltete Möbel fördern eine gesunde Sitzhaltung und unterstützen langfristig Rücken und Muskulatur.
56 // Zu Besuch im Biohotel Gitschberg
Alpine Kraftquelle für Körper und Geist
58 // Lesestoff für jedes Alter
Abwechslungsreiche Bücher für große und kleine Lesefreuden
60 // Quo vadis, Mode?
Der Fahrplan für eine zukunftsfähige Modebranche
64 // Christian Rieger im Interview
Der Gründer von SCROC spricht über die Vorzüge von nachhaltiger Sportkleidung
66 // Frühlingsfrische Beautywelt
Natürliche Kosmetik für eine strahlende Haut
70 // Eine Frage der Haltung
Ergonomisch, dynamisch, nachhaltig: Sitzen neu gedacht
74 // Ökostrom für Ihr Zuhause
Namhafte Ökostromanbieter im Vergleich

Farbenfrohe und bequeme Outfits für den Frühling finden Sie ab Seite 60.

Kaffee, der alle glücklich macht.
Mit diesen Nahrungsergänzungsmitteln fördern Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. 26


Wir stellen Ökostromtarife gegenüber und zeigen, bei welchem Anbieter der Strom besonders günstig ist.



Keine Kompromisse: Auf Koffein verzichten – aber nicht auf Genuss und Qualität. Edler Arabica – harmonisch mild mit zarten Nuss- und Karamellaromen. Genießen für eine faire Welt mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit. Jetzt entkoffeiniert
Lithium ist ein unscheinbares Leichtmetall mit enormer Bedeutung: Es steckt in Smartphones, sorgt dafür, dass Elektroautos fahren und gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende. Vor allem für Batterien in E-Autos, Laptops und stationären Speichern für erneuerbare Energien ist Lithium unverzichtbar. Seine besondere Eigenschaft, sehr leicht und zugleich hochreaktiv zu sein, macht es ideal für leistungsfähige Akkus und bislang kann kein anderer Stoff es vollständig ersetzen. Entsprechend rasant wächst der weltweite Bedarf nach diesem Rohstoff.
Dadurch rückt Lateinamerika zunehmend in den Fokus der Industriestaaten. Im sogenannten Lithium-Dreieck zwischen Argentinien, Bolivien und Chile liegen die größten bekannten Vorkommen der Welt. Besonders Bolivien nimmt eine Schlüsselrolle ein: Laut einer Studie der Deutschen Rohstoffagentur verfügt das Land über fast ein Viertel der globalen Lithiumreserven.


soll sich die weltweite Nachfrage nach Lithium laut einer Studie der Deutschen Rohstoffagentur (Dera) um den Faktor vier bis acht erhöhen. Vor allem die Produktion von Elektroautos könnte künftig den Bedarf deutlich in die Höhe treiben. Zahlreiche Wissenschafter:innen befürchten, dass Europa von einem Lithium-Engpass am meisten betroffen sein könnte.

Hai- und Rochenarten sollen nach den Beschlüssen der internationalen Artenschutzkonferenz besser geschützt werden. So wurden etwa Handelsverbote für Manta- und Teufelsrochen, Walhaie, Weißspitzen-Hochseehaie und mehrere Geigenrochenarten beschlossen. Zudem soll der Handel mit Tiefsee-, Hunds- und Glatthaien künftig strenger reguliert werden.


Auf der internationalen Artenschutzkonferenz CITES COP 2025 in Usbekistan wurde über die Aufnahme weiterer Tierarten in eines der wichtigsten globalen Naturschutzabkommen entschieden. Das Ergebnis gilt als historischer Etappensieg, insbesondere für zahlreiche Meerestiere. Durch die neuen Beschlüsse sollen viele Meereslebewesen künftig effektiver geschützt werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Mitgliedstaaten die Vorgaben konsequent umsetzen und strengere Kontrollen im internationalen Handel sowie in der Fischerei gewährleisten.


Matcha erobert jetzt auch die Eiswelt
Matcha ist längst mehr als ein Trendgetränk. Nun erobert das grüne Superblatt auch die Eisvitrine. Mit „Aromatischer Matcha“ bringt das Kölner Label NOMOO erstmals ein rein pflanzliches Bio-Matchaeis auf den Markt. Japanischer Premium-Matcha trifft auf Cashewmus und Kokosmilch, verfeinert mit einer Prise Meersalz. Das Ergebnis ist cremig, leicht herb und angenehm süß – bei reduziertem Zuckergehalt und nachhaltiger Verpackung. nomoo.de

Nachhaltige Reinigung überzeugt immer mehr Menschen – das zeigen aktuelle Tests und Markterhebungen aus Österreich. 2025 konnte sich Frosch sowohl bei Konsument:innen als auch bei unabhängigen Instituten klar behaupten. Mehrere Produkte erhielten Bestnoten, unter anderem vom VKI und von ÖKO-TEST. Die Ergebnisse unterstreichen, dass hohe Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit durchaus Hand in Hand gehen können. frosch.at

Kann eine vegane Lebensweise auch das Liebesleben beeinflussen? Eine aktuelle Umfrage unter 2.100 vegan lebenden Erwachsenen legt das nahe. Ein Teil der Befragten empfindet den Veganismus demnach als Faktor sexueller Anziehung. Wer diese Präferenz teilt, lebt häufiger mit ebenfalls veganen Partner:innen zusammen und berichtet von höherer Beziehungs- und sexueller Zufriedenheit. Ohne diese Ausprägung zeigte sich kein Zusammenhang mit der Ernährung der Partnerperson. bit.ly/studie-vegan



Mit einer Sonderedition macht Ritex gemeinsam mit dem NABU auf den Rückgang heimischer Vogelarten aufmerksam. Unter dem Titel „Gut zu Vögeln“ unterstützt der Kondomhersteller den Vogelschutz mit einer Spende von 10.000 Euro. Hintergrund sind sinkende Vogelzahlen in deutschen Gärten. Die Aktionspackung enthält Produkte der nachhaltig produzierten Pro-Nature-Linie aus FSCzertifiziertem Latex und Verpackungen mit Recyclinganteil. ritex.com



In Alsdorf ist einer der größten netzdienlichen Batteriespeicher Nordrhein-Westfalens ans Netz gegangen. Mit 20 MWh Kapazität stabilisiert die Anlage das Stromnetz, gleicht Schwankungen aus erneuerbaren Energien aus und versorgt rechnerisch über 2.000 Haushalte. Zugleich profitiert die Kommune durch zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Das Projekt gilt als Signal für den Strukturwandel in der ehemaligen Braunkohleregion. voltfang.de






Ein gut organisierter Kühlschrank kann helfen, Lebensmittel länger frisch zu halten und Verschwendung zu reduzieren. Mit drehbaren Platten, stapelbaren Boxen und ausziehbaren Containern will IKEA genau hier ansetzen. Transparente Behälter schaffen Überblick, eine Kräuterbar sorgt für längere Frische und clevere Halter nutzen den vorhandenen Platz optimal. Ergänzend lohnt sich der Blick über den Kühlschrankrand hinaus, denn Tomaten oder Bananen bleiben außerhalb oft länger genießbar. ikea.de
Kaffee per Windkraft statt Containerschiff: Die Murnauer Kaffeerösterei lässt ausgewählte Bohnen per Frachtsegler nach Europa bringen. Der Transport verursacht deutlich weniger CO₂ als herkömmliche Seefracht und spart pro Kilo rund 67 Gramm ein. Die Reise beginnt auf Farmen in Lateinamerika und endet nach schonender Überfahrt in Deutschland. Das limitierte Projekt zeigt, wie sich auch globale Lieferketten klimafreundlicher gestalten lassen. murnauer-kaffeeroesterei.de

Belgische Pralinen stehen für präzises Handwerk und intensive Aromen – nun erweitert Neuhaus sein Sortiment um eine rein pflanzliche Kollektion. Basis ist 64-prozentige Schokolade aus Peru, bei der Milchfett durch Kichererbsen- und Erbsenprotein ersetzt wird. Fünf Sorten prägen die Linie, darunter Yuzu-Ingwer, Karamell-Kaffee und Haselnuss-Praliné. Auch bei Textur und Füllungen setzt man auf neue Rezepturen mit Kokosfett und Fruchtpüree, die für eine cremige Ganache sorgen. neuhauschocolates.com




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Die Kraft der Natur für Körper, Geist und Seele




In rund 250 Metern Tiefe vor Argentiniens Atlantikküste ist Forschenden eine seltene Aufnahme gelungen: Eine Phantomqualle, so groß wie ein Schulbus, glitt durch die Dunkelheit der Tiefsee. Ihre bis zu zehn Meter langen Tentakel wirken beinahe außerirdisch. Die Expedition brachte zudem Hinweise auf bislang unbekannte Arten ans Licht –und zugleich erschreckende Spuren menschlicher Eingriffe. Zwischen Korallen und neuem Leben fanden sich Fischernetze und Plastikabfälle. Selbst in diesen abgelegenen Ökosystemen bleibt der Einfluss des Menschen sichtbar.
bit.ly/nl-qualle


Lush lanciert vier neue Cleansing Balms auf Basis des Klassikers Ultrabland. Die Rezepturen kombinieren natürliche Öle, Hafer oder fair gehandelten Honig und enthalten keine synthetische Konservierungsstoffe. Zum Einsatz kommen unter anderem Bio-Mandelöl aus regenerativem Anbau sowie Honig aus Gemeinschaftsprojekten. Die neuen Varianten sind seit Mitte Februar erhältlich. lush.de
Frankreich gilt als Land der Bistros und Brasserien – doch nun stellt die Regierung den Fleischkonsum öffentlich infrage. Mit 85 Kilo pro Kopf liegt er deutlich höher als in Deutschland. In der neuen Klimaund Ernährungsstrategie wird empfohlen, Fleisch und Wurstwaren nur noch begrenzt zu verzehren und stattdessen stärker auf Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkorn zu setzen. Hintergrund ist die Klimabilanz: Ein erheblicher Teil der landwirtschaftlichen Emissionen geht auf die Tierhaltung zurück. Hinter den Kulissen wurde lange um die Wortwahl gerungen. bit.ly/nl-fleischlos








HomeExchange, eine weltweit aktive Plattform für Haustausch, hat bei ihrer B-Corp-Rezertifizierung 100,9 Punkte erreicht und damit ihr Ergebnis deutlich verbessert. Über die Plattform tauschen Mitglieder ihr Zuhause direkt miteinander oder nutzen sogenannte GuestPoints, um in Unterkünften anderer zu wohnen. Das Modell setzt auf gemeinschaftliches Reisen statt klassische Ferienvermietung. Die höhere Bewertung basiert unter anderem auf neuen Maßnahmen zur CO₂-Reduktion, einer umfassenden ESG-Analyse sowie Fortschritten bei Diversität, Transparenz und Unternehmensführung. Mehr als 220.000 Mitglieder in 155 Ländern sind Teil der Community. homeexchange.com







Die smarte Wallbox zum Laden von Elektroautos für die rechtssichere Abrechnung der kWh bei Dienstwagen und für zukunftsorientierte Elektroautofahrer.




Schnelle Installation an jedem Standort (IP66) und komfortable Steuerung per App oder Browser (go-e Portal).
Kommunikation über WLAN, LTE, LAN. Hardwareseitig vorbereitet für bidirektionales Laden gemäß ISO 15118.












Steigende Baukosten und knapper Wohnraum fordern neue Konzepte. Das Unternehmen NUVVIA setzt auf modulares Bauen, das kleine innerstädtische Flächen effizient nutzt und zusätzlichen Wohnraum schafft. Statt weiterer Versiegelung am Stadtrand steht die nachhaltige Innenentwicklung im Fokus. Die Module sollen energieeffizient, flexibel einsetzbar und langfristig nutzbar sein – als Alternative zu klassischen Neubauprojekten. nuvvia.com

„Innenentwicklung ist der Schlüssel, wenn Städte lebenswert bleiben sollen.“

Studien deuten darauf hin, dass Wasser aus Plastikflaschen Mikroplastik, hormonell wirksame Stoffe und chemische Rückstände enthalten kann – besonders bei Hitze oder langer Lagerung. Problematisch ist dabei nicht das Wasser selbst, sondern das Material der Flasche. Forschende diskutieren mögliche Auswirkungen auf die Darmbarriere und den Hormonhaushalt. Als Alternative gelten Glasflaschen oder gefiltertes Leitungswasser in Edelstahlbehältern. refurbed.at
Lidl führt auch 2026 die „Superlist Umwelt Europa – Deutschland“ an. Die Studie vergleicht Einzelhändler danach, wie konsequent sie ihr Sortiment und ihre Klimastrategie auf Nachhaltigkeit ausrichten. Bewertet wurden unter anderem der steigende Anteil pflanzlicher Proteinquellen sowie konkrete Ziele zur Reduktion von Emissionen in der Landnutzung. Das Ranking gilt als wichtiger Gradmesser dafür, wie ernst der Handel den Umbau des Lebensmittelsystems nimmt. bit.ly/nl-lidl
Pflanzliche Proteinquellen gewinnen im Lebensmitteleinzelhandel zunehmend an Bedeutung.




Manchmal entstehen Unternehmen nicht aus einer cleveren Geschäftsidee, sondern aus einem inneren Bedürfnis heraus. Bei THATS ME ORGANIC war es genauso. Hinter der Marke steht Diana Hoffmann, Friseurmeisterin, Naturkosmetikerin und Gründerin des deutschen Familienunternehmens, dessen Ursprung tief in einer persönlichen Gesundheitsgeschichte verwurzelt ist.
Über Jahre arbeitete Diana Hoffmann mit konventionellen Haarfärbe- und Pflegemitteln. Doch ihr Körper begann, sich zu melden: Hautreaktionen, Unverträglichkeiten, ein stetig wachsendes Gefühl, dass vieles von dem, womit sie täglich arbeitete, mehr belastete als pflegte. Die Symptome kamen schleichend und mit ihnen die Frage, die schließlich alles veränderte: Warum akzeptieren wir Reizungen und Schäden als normalen Preis für Schönheit?
Diese Suche nach Antworten führte sie zur chemiefreien Haarfarbe und Bio-Naturkosmetik. Doch auch hier stieß sie schnell an Grenzen. Viele Produkte hielten nicht, was sie versprachen. Also begann sie selbst zu formulieren, zunächst nur für sich und ihre Kundinnen.
Ein zentraler Wendepunkt war die Arbeit mit Aloe Vera. Die Pflanze wurde für Diana Hoffmann zum Sinnbild für eine andere Art von Kosmetik: beruhigend statt reizend,
unterstützend statt überdeckend. Bis heute bilden möglichst reine, frische Aloe-VeraRezepturen die Basis vieler Produkte von THATS ME ORGANIC.
Die Formulierungen setzen nicht auf starke Duftstoffe oder schnelle Effekte, sondern auf spürbare Entlastung für Haut und Haar. Als Friseurmeisterin war für Diana Hoffmann schnell klar: Eine ganzheitliche Naturpflege endet nicht bei Shampoo und Hautpflege.
Auch Haarfarbe muss gesundheitsverträglich sein. Die Antwort fand sie in der Pflanzenhaarfarbe. Statt die Haarstruktur aufzubrechen, legen sich pflanzliche Farbpigmente wie Henna, Indigo oder Cassia schützend um das Haar. Das Ergebnis ist keine künstliche Veränderung, sondern eine natürliche Farbveredelung, die das Haar kräftiger, glänzender und widerstandsfähiger machen kann. Die Pflanzenhaarfarben von THATS ME ORGANIC stehen für Transparenz und Reduktion: keine synthetischen Zusätze, keine versteckten Chemikalien, dafür ehrliche, deckende Farbergebnisse, die sich dem individuellen Haar anpassen.
Aus den ersten Rezepturen entstand Schritt für Schritt THATS ME ORGANIC. Gemeinsam mit ihrem Mann und weiteren Familienmitgliedern produziert Diana Hoffmann vieles in Handarbeit in Deutschland,
extra hoher schutz für empfindliche haut und lange sonnenzeiten


in kleinen Chargen und selbstverständlich ohne Tierversuche. Nähe, Verantwortung und Kontrolle sind feste Bestandteile des Konzepts.
In den kommenden Monaten braucht Haut und Haar vor allem eines: Feuchtigkeit, Beruhigung und Schutz vor äußeren Einflüssen. Die biozertifizierten Must-Haves von THATS ME ORGANIC setzen genau hier an. Im Mittelpunkt steht die frische Bio-Aloe Vera, die mit ihrer kühlenden und regenerierenden Wirkung von Kopf bis Fuß beruhigt und intensive Feuchtigkeit spendet.
Mehr Infos auf www.thatsme.organic

Künstliche Intelligenz analysiert bereits heute Sonar-, Kamera- und Satellitendaten aus den Ozeanen. Eine internationale Studie unter Leitung von AZTI und mit Beteiligung des ZMT zeigt nun, wie KI im marinen Bereich transparent, ethisch und wissenschaftlich fundiert eingesetzt werden kann. Das Rahmenwerk definiert klare Kriterien für Datenqualität, Regulierung und technische Validierung – damit Algorithmen den Meeresschutz unterstützen und menschliche Entscheidungen stärken. bit.ly/nl-ki

Frankfurt zahlt ein Jahr lang das Deutschlandticket, wenn Bürger:innen ihr Auto abschaffen – und die Zwischenbilanz fällt positiv aus. Seit August 2024 haben rund 750 Menschen ihren Verbrenner verkauft, verschenkt oder verschrottet. Laut Stadt sank der Anteil der Teilnehmenden, die das Auto als Hauptverkehrsmittel nutzen, deutlich. Das auf drei Jahre angelegte Pilotprojekt soll Verkehr reduzieren und den öffentlichen Raum entlasten.
bit.ly/nl-deutschlandticket



Toilettenpapier und Küchenrollen kommen ab Februar 2026 auch ohne Papphülse in den Handel. Mit Zewa Smart Soft und Plenty Smart bringen zwei Marken erstmals hülsenlose Varianten nach Österreich. Das kompakte Format ermöglicht mehr Blätter pro Rolle und reduziert Verpackungsmaterial deutlich. Laut Hersteller sinkt über den gesamten Lebenszyklus der CO₂-Ausstoß um rund zehn Prozent. Produziert wird in Mannheim, wo in neue Technik investiert wurde, um Papier ohne stabilisierenden Kern aufzuwickeln. Die Verpackungen bestehen zu einem großen Teil aus recyceltem Material. zewa.net | plenty.com
Nachhaltige Sportbekleidung aus hochwertiger Merinowolle und Naturfasern.
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Nachhaltigkeit braucht Transparenz
Ohne Transparenz ist Nachhaltigkeit nur ein Wort. Genau deshalb möchten wir zeigen, wie unsere Produkte entstehen – vom Rohsto bis zum fertigen Kleidungsstück. Wir kennen alle unsere Lieferanten persönlich – sogar die Wolligen, unsere Schafe.
Hier gehts zum Blogbeitrag
Text: Michaela Hocek, Lukas Wenzel-Horner, Nadine Wagner
Immer wieder erreichen die Redaktion Produktneuheiten zum Ausprobieren. Daher haben wir uns entschlossen, die Leser:innen an unseren Verkostungen und Tests teilhaben zu lassen. In dieser Ausgabe möchten wir Sie bei den Themen Essen und Trinken sowie Mode von Loungewear über Schuhe bis zu einer Solaruhr auf neue Ideen bringen.

Für gemütliche Stunden auf der Couch, beim Meditieren oder zum Spazieren ist die in drei Farben erhältliche Unisex-Loungeserie „Interlock“ des seit 1930 bestehenden Familienunternehmens Engel aus Pfullingen in Baden-Württemberg perfekt. Wir haben uns für „Dusty Rose“ entschieden. „Sand“ und „Marine“ wären zwei weitere Möglichkeiten. Die atmungsaktive und temperaturregulierende Mischung aus 70 Prozent Bio-Merinoschurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung und 30 Prozent Seide in Interlock-Qualität – also doppelt gestrickt und daher blickdicht – ist auffallend dicht und dabei angenehm leicht und flauschig. Die Schnittführung ist betont lässig und lässt viel Bewegungsfreiheit zu. Die Hosentaschen und etwas länger designten Ärmel des Shirts sind praktisch, bequem und schön anzusehen.
Jogginghose ab EUR 135,50

ENGEL – LOUNGESERIE „INTERLOCK“
Material: 5,0
Passform: 5,0
Design: 5,0
Gesamtpunkte: 5,0
Shirt ab EUR 85,-
engel-natur.de
Das Magazin für unsere Zukunf t HERVORRAGEND
leben
Loungeserie „Interlock“ Engel A USGABE APRIL - JUNI 2026
Xo Soda ist eine erfrischende, geschmackvolle und mit sechs Gramm präbiotischen Ballaststoffen angereicherte Alternative zu Wasser, Tee, Wein und Co. Dies soll sich positiv auf das Mikrobiom im Darm auswirken. Wir haben die Sorten „Tropical Fruits“, „Ginger & Lemon“, „Red Berries“ und „Watermelon“ verkostet. Allesamt sehr fruchtig und süß, obwohl kaum Zucker und weniger als 15 kcal pro 100 ml enthalten sind. Unser Favorit ist die Wassermelone, weil dieser Flavour in Drinks überraschend anders ist. Xo Soda gefällt uns nicht nur wegen des poppigen Designs, sondern auch wegen der rein pflanzenbasierten Inhaltsstoffe. Das Erfrischungsgetränk ist eine gelungene Alternative zu konventionellen Softdrinks.
Geschmack: 5,0
Ballaststoffe: 4,5
Zutaten: 4,5
Gesamtpunkte: 4,7



EUR 185,-
singulaar.de

SINGULAARMOONWALKER VEGAN WEISS
Material: 5,0
Passform: 5,0
Design: 5,0
Gesamtpunkte: 5,0

EUR 1,49
Der Moonwalker von Singulaar bringt den Court-Look der 1980er-Jahre zurück – und das mit erstaunlich zeitgemäßem Anspruch. Schon beim Auspacken hinterlassen die Schuhe einen hochwertigen Eindruck: Das vegane Leder wirkt angenehm soft, ist wasserabweisend und sauber verarbeitet. Singulaar setzt außerdem auf ein innovatives, pflanzenbasiertes Material aus Abfallstoffen der Olivenindustrie wie Kernen und Blättern. Das in Europa hergestellte Leder ist frei von PVC und schädlichen Lösungsmitteln, ressourcenschonend produziert und überzeugt durch Langlebigkeit sowie ein hochwertiges Look & Feel.
Was die Redaktion besonders überrascht hat: Normalerweise müssen neue Sneaker ein paar Tage getragen werden, bis sie wirklich bequem sind. Beim Moonwalker ist das anders. Vom ersten Schritt an sitzt der Schuh komfortabel, nichts drückt, nichts scheuert. Das weiche Frottee-Futter im Inneren sorgt für gute Atmungsaktivität und ein Tragegefühl, das man sonst eher von eingelaufenen Lieblingsschuhen kennt. Auch optisch ist der Sneaker ein echtes Highlight. Hinter dem Design steht das Kölner Label Singulaar, das sich vorgenommen hat, Schuhe mit einem der niedrigsten CO₂-Fußabdrücke der Branche zu entwickeln. Ein Anspruch, der überzeugt – und ein Sneaker, der zeigt, dass Stil, Komfort und Nachhaltigkeit sehr gut zusammenpassen.

PROLON – L-PROTEIN RIEGEL
Geschmack: 3,5
Inhaltsstoffe: 5,0
Nährwert: 5,0
Der ProLon L-Protein Riegel stammt vom Team ProLon Germany & Austria, das zur ProLon Europe Family des Herstellers L-Nutra gehört. Grundlage sind die Forschungsergebnisse von Prof. Valter Longo rund um Fasten, Ernährung und Langlebigkeit. Der Riegel kombiniert pflanzliche Proteine aus Kichererbsen, schwarzen Bohnen und Erbsen mit ergänztem L-Methionin für ein vollständiges Aminosäureprofil. Gesüßt wird nur mit Datteln, auf Whey und künstliche Süßstoffe wird verzichtet. Geschmacklich war er für uns zunächst etwas ungewohnt, weniger süß als klassische Riegel. Nach zwei, drei Bissen überzeugte jedoch die natürliche Note. Positiv überrascht hat die Sättigung, diese hielt bei uns mehrere Stunden an – ideal nach dem Sport, als bewusste Zwischenmahlzeit oder auch nach dem Fasten.
Gesamtpunkte: 4,5
Wie spät ist es?
Zeit für eine Solaruhr, die ohne Batterien auskommt. Zeit für ein Modell wie die „Eco Power – Solar“ von Jacques Lemans. Die Modelle dieser Kollektion sind wahlweise aus veganem Apfelleder oder Echtleder. Das Gehäuse ist aus langlebigem Edelstahl und das von gehärtetem Crystexglas geschützte
Zifferblatt mit einem Durchmesser von 36 Millimetern hat eine angenehme Größe für ein Damenhandgelenk. Nachdem sie nach dem Auspacken einige Zeit am Fensterbrett im Licht lag, zeigt sie auch nachts verlässlich und genau die Zeit an. Was uns on top gefällt: Das österreichische Unternehmen mit Sitz in Kärnten schafft und erhält am Unternehmensstandort regionale Arbeitsplätze.
Material: 4,0
Design: 5,0
Verarbeitung: 5,0
Gesamtpunkte: 4,7


Die beiden Tofusorten Basilikum und Tomate bestehen aus 100% österreichischem Bio-Soja und werden in Niederösterreich hergestellt. Sie benötigen keine aufwendige Zubereitung. Kurz in der Pfanne oder im Airfryer kross anbraten und schon hat man eine proteinreiche Speisenkomponente – 16 Gramm pro 100 Gramm. Durch die mediterranen Geschmacksrichtungen ist das Naturmühle-Tofu auch als Topping auf Pasta oder in der Lasagne bestens geeignet. Es kann auch einfach aufgeschnitten und „roh“ als Brotbelag oder in einer Salatbowl gegessen werden. Die Tomatenversion hat uns auch im Wok mit viel Gemüse und in Kokosöl mit Chili scharf angebraten gut geschmeckt. Die feste Konsistenz macht das Schneiden in kleine Würfel möglich.
Geschmack: 5,0
Konsistenz: 5,0
Inhaltsstoffe: 5,0
Gesamtpunkte: 5,0

Nachhaltiger Kaffeegenuss beginnt bei der Herkunft. Der EZA Espresso Organico besteht aus 100 % Arabica-Bohnen aus biologischem Anbau und fairem Handel. Laut Hersteller stammen diese aus Hochlandregionen.
Bei der Verkostung zeigte der Espresso eine stabile, feinporige Crema und eine insgesamt ausgewogene Aromatik. Geschmacklich dominieren dunkle Schokolade und nussige Noten, begleitet von einer milden Säure. Bitterstoffe sind nur gering wahrnehmbar. Auch im Cappuccino bleibt das Aroma klar erkennbar und wird von der Milch bzw. pflanzlichen Alternativen nicht überdeckt. Die Bohnen im Testbeutel waren gleichmäßig geröstet, mit geringem Bruchanteil. Die mittel- bis dunkle Röstung eignet sich gut für die klassische Espressozubereitung.
In puncto Nachhaltigkeit setzt das Produkt auf Bio-Zertifizierung und Fairtrade-Standards. Die Verpackung verfügt über ein Aromaventil, ist jedoch nicht vollständig plastikfrei.
Der Espresso Organico verbindet solide sensorische Qualität mit klar kommunizierten Nachhaltigkeitsstandards und richtet sich damit an bewusst konsumierende Kaffeetrinker. In unserer Verkostungsrunde hinterließ er durchweg einen positiven Eindruck – mehrere Testtrinker zeigten sich vom ausgewogenen Geschmack begeistert.

Geschmack & Qualität: 5,0
Verarbeitung & Röstung: 4,5
Alltagstauglichkeit: 5,0
Gesamtpunkte: 4,8

Äußerst niedriger Trockenrückstand von nur 22 mg/l
Idealer zellgängiger pH-Wert von 6,6 100% Verwendung von Ökostrom Arteserquelle aus den Südtiroler Dolomiten auf 1.870 m
Ausschließliche Abfüllung in umweltfreundliche Glasflaschen

Die neuen Filetwürfel von Planted, in den Geschmacksrichtungen „Classic“ und „Mexicana“ haben uns in ihrer Anwendungsvielfalt begeistert. Die Zutatenliste ist kurz und natürlich: Wasser, Sojamehl, Rapsöl, natürliches Aroma, Rote-Bete-Konzentrat, Branntweinessig, Salz, Kulturen, Vitamin B12. Der Eiweißgehalt kann sich mit mit 17 Gramm pro 100 Gramm sehen lassen. Wir haben die Filetwürfel im Gulasch, in Rahmsauce, als Chili sin Carne, als süßsaure Asiavariation mit Reis und in Wraps probiert. Die Redaktion war von der bissfesten und saftigen Konsistenz, karamelligen Röstaromen und einem Hauch Umami sowie der einfachen Zubereitung begeistert. Einfach einige Minuten gleichmäßig anbraten und fertig ist die rein pflanzliche Mahlzeit.


Geschmack: 5,0
Konsistenz: 5,0
Inhaltsstoffe: 5,0
Gesamtpunkte: 5,0


Natürliche Fermentation und 100 Prozent Apfel- oder Traubensaft lassen die vollaromatischen Produkte des Familienunternehmens Pecoraro in Österreich entstehen. Die Liebe zu Aceto Balsamico entdeckte Herwig Pecoraro in der italienischen Emilia-Romagna. Seit Jahrzehnten wird nach traditionellem Verfahren produziert – und das schmeckt man. Der „Pecoraro Balsamico 9“ beispielsweise reift in fünf verschiedenen Fässern – Eiche, Akazie, Maulbeere, Kastanie und Kirsche, nachdem er frisch von der Pressung stundenlang über offenem Feuer auf ein Drittel seines Volumens reduziert wird. Sympathisch finden wir das Probier-Trio mit dem erwähnten Balsamico, einem 15 Jahre in Fässern gereiften Balsamico und dem 6 Jahre im Fass gereiften Apfel Balsam. So kann man seinen Favoriten erschmecken bzw. jeder Speise die passende Note verleihen.
Geschmack: 5,0
Konsistenz: 5,0
Inhaltsstoffe: 4,0
Gesamtpunkte: 4,7
Wer puren Kakao liebt, wird den „All natural Criollo“ von Becks Cocoa mit absolutem Genuss trinken oder in Snacks, Desserts und Marmorkuchen verarbeiten. Der zartherbe Edelkakao ohne Bitterstoffe mit fruchtigen Noten stammt aus biologischem und fairem Handel. Die Bohnen kommen aus São Tomé und werden im bayerischen Voralpenland schonend veredelt. Der Criollo wird in 60 bis 70 Grad heiße Milch oder Pflanzendrinks gerührt, löst sich super auf und ist sofort trinkbar. Wir schätzen ihn auch als Streukakao auf der Milchschaumhaube unseres Morgenkaffees und haben auch schon selbstgemachte Energyballs in ihm gerollt, weil er mit seinem intensiven Geschmack hervorragend zu Datteln und Nüssen passt.
Geschmack & Intensität: 5,0
Verarbeitung: 5,0
Inhaltsstoffe: 5,0
Gesamtpunkte: 5,0



Warum die Barfußschuh-Marke Doghammer auf Naturmaterialien, transparente Produktion und echtes Fußgefühl setzt!
Barfußschuhe liegen im Trend – zu Recht?
Sie geben dem Fuß seinen natürlichen Bewegungsfreiraum zurück, trainieren die Fußmuskulatur und bieten ein besseres Körpergefühl. Doghammer hat seit 2024 Barfußschuhe im Sortiment, mit klarem Fokus: Null-Absatz, breiter Zehenbox und flexibler, dünner Sohle.
Als unabhängiges Unternehmen aus Rosenheim entwickeln wir seit 2015 nachhaltige Schuhe – heute mit besonderem Fokus auf Barfußschuhe für Alltag, Freizeit
„Wir verbinden minimalistisches Design mit funktionaler Anatomie und setzen konsequent auf natürliche, möglichst regionale Materialien.“
Maximilian Hundhammer, Gründer von Doghammer
und Natur. Produziert wird in enger, persönlicher Zusammenarbeit mit einer familiengeführten Manufaktur in Portugal, wo echtes Handwerk, faire Arbeitsbedingungen und kurze Wege zählen.
Transparenz bedeutet für uns auch: Jeder Schritt ist nachvollziehbar – vom Material bis zur Fertigung, vom Logistikpartner bis zur Verpackung, die wir nachhaltig und sinnvoll gestalten.
Hauptmaterialien für unsere Barfußschuhe sind recycelter Weinkork, naturbelassene Schafwolle und für die Barfuß-Wanderschuhe kommt zusätzlich Leder aus Europa in Spiel.
Gerade Wolle und Kork sind unsere absoluten Lieblingsmaterialien: Wolle ist
„Nachhaltigkeit ist keine Marketingstrategie, sondern eine konsequente Gestaltungsentscheidung.“
Maximilian Hundhammer, Gründer von Doghammer
feuchtigkeitsregulierend und temperaturausgleichend, während Kork isolierend und antibakteriell wirkt. Zusammen schaffen sie ein außergewöhnliches Fußklima – trocken, frisch und natürlich.
Was unterscheidet Barfußschuhe von herkömmlichen Schuhen?
Barfußschuhe setzen auf ein natürliches, körpergerechtes Konzept – im Gegensatz zu klassischen Schuhen, die oft zu eng, zu hart oder zu stark gepolstert sind. Einer der größten Unterschiede ist der sogenannte „Zero Drop“: Barfußschuhe haben keine Sprengung, also keinen Höhenunterschied zwischen Ferse und Zehen. Das fördert eine aufrechte Haltung und wirkt sich positiv auf die gesamte Körperstatik aus.
Zudem verfügen Barfußschuhe über eine größere und breitere Zehenbox, die Ihren Zehen endlich den Platz gibt, den sie anatomisch brauchen – für bessere Balance und natürliche Zehenbewegung. Die flexible, dünne Sohle sorgt für mehr sensorisches Feedback: Sie spüren den Untergrund,
„Bei Doghammer beginnt echte Nachhaltigkeit bei der Materialwahl.“
Maximilian Hundhammer, Gründer von Doghammer
Bilder: Doghammer
auf dem Sie sich bewegen, und nehmen Bewegungen bewusster wahr. Dieses sensorische Gehen aktiviert und kräftigt die Fußmuskulatur und wirkt sich bis in den Rücken positiv aus.
Langfristig kann das Tragen von Barfußschuhen Verspannungen lösen, Fehlstellungen korrigieren und die gesamte Körperwahrnehmung verbessern. Gerade in Kombination mit natürlichen Materialien wie Wolle und Kork entsteht so ein ganzheitliches Konzept für mehr Gesundheit, Achtsamkeit und Wohlbefinden – Schritt für Schritt.
Was uns von vielen anderen BarfußschuhMarken unterscheidet?
Wir denken ganzheitlich. Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur Naturmaterialien, sondern auch soziale Verantwortung: Seit unserer Gründung arbeiten wir eng mit einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Rosenheim zusammen, die unsere Logistik unterstützt. doghammer.de

Willst du spüren, was natürliches Gehen bedeutet? Dann starte jetzt dein Abenteuer mit den Doghammer Barfußschuhen!

Nahrungsergänzungsmittel unterstützen beim Erreichen eines ausgeglichenen Energiehaushalts
Text: Philipp Lumetsberger
Mikronährstoffe sind lebensnotwendige Substanzen, die der Körper nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Zu ihnen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie bestimmte Aminound Fettsäuren. Während Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate vor allem Energie liefern, sind Mikronährstoffe an nahezu allen zentralen Körperfunktionen beteiligt. Sie unterstützen die Muskelarbeit, sind an der Blutbildung beteiligt, stärken das Immunsystem und tragen zur Gesundheit von Haut und Haaren bei.
Ein Teil dieser Nährstoffe kann gespeichert werden, andere müssen regelmäßig, teils täglich, über die Nahrung zugeführt werden. Nur wenn sie ausreichend vorhanden sind, können Stoffwechselprozesse reibungslos ablaufen. Besonders deutlich wird das bei den Vitaminen, die in fett- und wasserlösliche Varianten unterteilt werden. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigen Fett zur optimalen Aufnahme – deshalb ist es sinnvoll, etwa Karotten mit etwas Olivenöl

zu kombinieren. Wasserlösliche Vitamine wie Vitamin C und die B-Vitamine werden hingegen kaum gespeichert und bei Überschuss ausgeschieden. Eine kontinuierliche Zufuhr ist hier besonders wichtig.
Auch Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Kalium sind essenziell für Knochen, Muskeln und den Stoffwechsel. Spurenelemente wie Eisen, Jod oder Zink werden nur in kleinen Mengen benötigt, sind jedoch unverzichtbar, etwa für den Sauerstofftransport im Blut.
Was im Körper passiert
Der individuelle Bedarf an Mikronährstoffen hängt von Alter, Geschlecht und Lebenssituation ab. Trotz ganzjähriger Lebensmittelvielfalt ist die Ernährung heute oft unausgewogen. Stark verarbeitete Produkte dominieren, während frische und naturbelassene Lebensmittel zu kurz kommen. Langfristig kann dies Erschöpfung, erhöhte Entzündungswerte oder Stoffwechselstörungen begünstigen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine abwechslungsreiche, vollwertige Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, hochwertigen Ölen und guten Proteinquellen. Schonende Zubereitungsmethoden helfen, wertvolle Nährstoffe zu erhalten. Ergänzend können hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, idealerweise frei von unnötigen Zusatzstoffen und auf den persönlichen Bedarf abgestimmt.

Nahrungsergänzungsmittel liefern dem Körper wichtige Nährstoffe.


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Hochwertiges Omega-3 Öl mit angenehm mildem Geschmack.




Mit einem Löffel schon die Tagesdosis von 2.000 mg - perfekt!


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Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf neue oder herausfordernde Situationen. Dabei werden Energiereserven mobilisiert, um angemessen handeln zu können. Wird Stress jedoch dauerhaft, fällt es zunehmend schwerer, körperlich und mental im Gleichgewicht zu bleiben. Die Biogena „Antistress Formula“-Kapseln unterstützen den Körper in stressigen Phasen: Ginseng, Magnesium und B-Vitamine fördern die Nervenfunktion, den Energiestoffwechsel sowie die geistige Leistungsfähigkeit und helfen, Müdigkeit zu verringern.


Ein aktiver Lebensstil stellt hohe Anforderungen an den Körper. „mushroom:GREENS“ von Joy Naturals vereint ausgewählte Vitalpilze wie Shiitake und Reishi mit nährstoffreichen Pflanzenstoffen aus Moringa, Spirulina, Chlorella sowie Gersten- und Weizengras. Die Kombination liefert Chlorophyll, Proteine, Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und ergänzt eine ausgewogene Ernährung auf natürliche Weise.

as Nahrungsergänzungsmittel hiPURE vereint ausgewählte Mikronährstoffe zur ganzheitlichen Unterstützung des Körpers. Vitamin C, D, B6, B12, Folsäure, Selen und Zink stärken das Immunsystem und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. B-Vitamine fördern den Energiestoffwechsel, die Leistungsfähigkeit und die Konzentration, während Jod die kognitive Funktion unterstützt. Vitamin D und K tragen zur Knochengesundheit bei, Vitamin C zur Kollagenbildung für Gefäße, Knorpel und Gelenke.

Selen ist ein essenzielles Spurenelement und unterstützt das Immunsystem, schützt als Antioxidans vor oxidativem Stress und trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Auch für gesunde Haare und Nägel spielt es eine wichtige Rolle. „Selen Schatz“ von XbyX liefert hoch dosiertes Natriumselenit in zertifizierter Reinheit und versorgt den Körper, besonders in den Wechseljahren und darüber hinaus, zuverlässig mit diesem wertvollen Mikronährstoff.

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ie Coenzym Q10-Kapseln von Green Naturals unterstützen den Energiestoffwechsel und tragen zur zellulären Gesundheit bei. Mit einer hohen Dosierung von 250 mg pro Kapsel bieten sie eine effektive tägliche Versorgung für mehr Aktivität im Alltag. Dank ihrer antioxidativen Eigenschaften schützt Q10 die Zellen vor freien Radikalen. Die vegetarischen Kapseln sind frei von synthetischen Zusatzstoffen und Gluten und werden nachhaltig produziert.


Der Ort, den niemand kannte –jetzt aber alle hinwollen:
Mit dem einmaligen Mix aus alpinem und mediterranem Ambiente sowie seiner konsequenten Südtiroler Ausrichtung in Kulinarik, Architektur und Atmosphäre ist das Parkhotel in Bad Wörishofen ein echtes Juwel für alle, die Authentizität, Genuss und Natur auf höchstem Niveau suchen.
Wo die Alpen beginnen und Palmen wachsen, wo der Apfelstrudel nach Heimat schmeckt und die Holzschindeln Geschichten erzählen, dort liegt ein ganz besonderes Refugium: Das 4*S Parkhotel in Bad Wörishofen. Es ist Südtirols nördlichster Punkt – ein Ort, den bislang niemand auf dem Radar hatte, der aber ab sofort auf die Liste der Sehnsuchtsorte gehört.
Mitten im idyllischen Allgäu hat Luis Hillebrand, ein waschechter Südtiroler aus dem urigen Ultental, seine Vision verwirklicht: Das Beste seiner Heimat nach Bayern zu bringen – mit Feingefühl, Leidenschaft und viel Liebe zum Detail. Nach einer umfassenden Neugestaltung präsentiert sich
Das Parkhotel Bahnhofstraße 8
D-86825 Bad Wörishofen www.das-parkhotel.com

das Parkhotel in Bad Wörishofen heute als Rückzugsoase, die alpines Lebensgefühl mit mediterraner Leichtigkeit verbindet und mit Highlights wie dem 10.000 m² ParkSpa, einer eigenen Meraner Promenade, einer einmaligen Parklandschaft mit 100 Palmen und drei Seen sowie der exklusiven Südtiroler Kulinarik, bei der selbst Hotelbetriebe aus der Alpenregion vor Neid erblassen, punktet. Auch die Innenarchitektur des Parkhotels spiegelt die Herkunft wider: „Puristisch, schlicht und doch ‚kernig‘ - wie wir Südtiroler so schön sagen“, betont Luis Hillebrand. Eine Vielzahl unterschiedlicher Naturmaterialien holt draußen nach drinnen. „Bei uns dominieren Holz, Stein und Filz in den Innenräumen.“ Jedes Detail erzählt von einer tiefen Verbundenheit mit der Heimat des Gastgebers – und macht das Parkhotel zu einem Ort voller Echtheit und Charakter.
Das Herzstück des Hauses ist der weitläufige Hotelpark: eine grüne Oase, in der zwei Herzen schlagen. Der mediterrane Bereich sorgt mit 100 Palmen aus der Toskana für Dolce-Vita-Flair – samt ganzjährig beheiztem Infinity-Pool. Im alpinen Teil erwartet die Gäste ein Südtirol wie aus dem Bilderbuch: Bergsee, urige Almhütten, ein Kräutergarten mit handgespaltenen Holzlatten aus

dem Ultental, die Meraner Promenade mit originaler Jugendstil-Parkbank und sogar Orientierungstafeln nach Vorbild des Südtiroler Alpenvereins finden sich am Gelände.
Südtiroler Genuss mitten im Allgäu
Wer im Parkhotel speist, genießt echtes Südtirol mit allen Sinnen: Vom Frühstück bis zur Marende am Nachmittag stammen alle Produkte von kleinen Betrieben aus Luis Hillebrands Heimat. Bei der Wahl der Produzenten und Hersteller wird nichts dem Zufall überlassen, der Hausherr kennt sie alle persönlich. Das Frühstücksbuffet bietet eine Fülle originaler Spezialitäten wie Speck, Almkäse, Marmeladen, frische Teekräuter und Kaffee – alles zu 100 % aus Südtirol. Sämtliche Weine, die Obstbrände und der Apfelsekt zur Begrüßung sind ebenso authentisch und aus Südtirol wie die hausgemachten Krapfen nach dem Originalrezept der 93-jährigen Mama von Luis. Drei Mal wöchentlich werden bei den sogenannten „Genussmomenten“ in der Südtiroler Almhütte traditionelle Gerichte am Holzherd live für die Gäste zubereitet – ein kulinarisches Erlebnis, bei dem Küchenchef Mario gemeinsam mit Hoteldirektor Sasso den Kochlöffel schwingt.
Wer sich nach Südtirol sehnt und das Allgäu von einer überraschend anderen Seite entdecken möchte, findet im 4*S Parkhotel in Bad Wörishofen mehr als nur ein Hotel –nämlich Südtirols nördlichsten Punkt und einen Rückzugsort voller Authentizität, Genuss und alpinem Charme.




Von 10. bis 13. Februar drehte sich in Nürnberg im Rahmen der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel alles um die Entwicklung rund um eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft. Rund 2.200 ausstellende Unternehmen aus 90 Ländern waren vor Ort und setzten ein beeindruckendes Statement, wie international die Bio-Welt aufgestellt ist. Wir haben uns zwei Tage lang nach Ernährungs- und Produkttrends umgesehen.
Text: Michaela Hocek
Selten bietet sich die Gelegenheit, so viele Eindrücke aus der Bio- und Nachhaltigkeitswelt der Ernährung in so kurzer Zeit zu sammeln. Das Fokusthema lautete „Yes, we do! Wie Wandel in der Lebensmittelwirtschaft gelingt.“ und zog rund 35.000 Fachbesucher:innen aus 140 Ländern in seinen Bann. Auch wir waren in den riesigen Hallen voller innovativer Unternehmen unterwegs, verschoben die angedachte Pause immer weiter nach hinten, weil auf dem Weg in
Köstliche Sommerneuheiten
Bauck Mühle hatte auf der Biofach neue Couscous Bowls, Lemonies- und Banana-Bread-Backmischungen mit und eine der Voelkel-Neuheiten sind vier neue Functional Shots.
die Presselounge sich immer noch ein weiterer spannender Aussteller zu einem kurzen Zwischenstopp animierte. Das Zusammenspiel von bekannten Marken und Start-ups, die nicht nur ihre Produkte präsentieren, sondern widerspiegeln, was den Konsument:innen aktuell wichtig ist, bietet eine Orientierung zu Ernährungsentwicklungen. Wir haben in unzähligen Messestandbesuchen und Gesprächen einige Trends für Sie herauskristallisiert.
Erster gemeinsamer Nenner
Gesunde Ernährung wird zunehmend vereinfacht – auch für jene, die nicht viel Zeit ins Kochen investieren möchten. Convenience Food im Bio-Bereich nimmt durch die Verwendung von hochwertigen Zutaten, die durch schonende Zubereitungsmethoden nährwerttechnisch relevant bleiben, eine Kurve, die den Kochaufwand im

Purer Geschmack
Holiroots mit Crackern aus gerettetem Gemüse und TanteLy mit seinen vier neuen Nussmusen sind zwei gute Beispiele für den Trend, möglichst wenig Zutaten zu verwenden.
Alltag minimiert. Wegweisend waren auch die 480 Produkte am Neuheiten-Stand und die von der Trendjury ausgelobten Produktund Branchen-Trends. Inspirierend die Pitch-Formate auf der Innovation Stage, aus denen beispielsweise das Unternehmen „pack & satt“ als Sieger des Biofach-Startup-Awards hervorging. Mit einem Konzept, das dem Zeitgeist absolut entspricht: Einpott-Gerichte mit hohem Proteinanteil, die einfach aufgegossen und in fünf Minuten essfertig sind.
Wer sich mit etwas mehr Manpower in den Kochprozess integrieren möchte, greift zu Saucen, Pasten und Brühen ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe. Mediterrane, asiatische, geräucherte und Umami-Noten gestalten die Speisenzubereitung vielfältig. So wurden z. B. „Meine vegane Jägersauce“ von Biovegan und „Bio-Shittake Miso“ von Genusskoarl mit dem New Product-Award ausgezeichnet. Positiv ist auch der Trend, Produkte aus möglichst wenig Zutaten zu kreieren. Oder Trockenfrüchte, die Unsere Entdeckungen dazu: fruchtige Sorbets von Alfagel, veganer Honig aus Yacon-Wurzel von Yacon & Co., pflanzlicher Mascarpone, Mozzarella und Creme Fraiche auf Sojaund Mandelbasis von Züger Plantbased, veganer Mango Sticky Rice von Greenhorn, Arche Smoked Shoyu, Erntesegen Gemüsebrühen, Byodo Pastasaucen.
Functional Food
Probiotisch. Ballaststoffreich. Proteinreich. Glutenfrei. Vier Begriffe, auf die

wir unzählige Male im Kontext mit Frühstückscerealien, Porridges im Glas, Teigwaren, süßen und salzigen Snacks gestoßen sind. Olivenölen mit ihren essentiellen Inhaltsstoffen war ein eigener Schwerpunkt gesetzt. Wir machten einen ausgiebigen Stopp bei Ölmühle Moog –der ältesten Bio-Ölmühle Europas, weil sie nicht nur geschmacksintensive Sorten zu bieten hat, sondern auch Longevity-Vitalöle wie das „Omega Silver“. Es ist ein Omega-3-reiches Leinöl, das mit pflanzlichem Calcium kombiniert wird. Die Zielgruppe für das vegane Speiseöl sind Frauen in den Wechseljahren, Menschen mit Calcium-Mangel und Sportler:innen. Ein weiterer Schwerpunkt am Messestand waren die drei hochwertigen Schwarzkümmelöle, die teils schon seit mehr als zehn Jahren im Sortiment zu finden sind. Das neue native, ungefilterte Schwarzkümmelöl mit intensiv-würzigem Aroma enthält die schwarze Saat Nigella sativa aus Ägypten in ihrer ursprünglichsten Form. Das für die Forschung interessante Detail ist übrigens der sekundäre Pflanzenstoff Thymochinon, dem ent -

Buon appetito Drei Sorten, die einem Konzept folgen: Die neuen Tomatensaucen von Byodo konzentrieren sich auf eine kurze Zutatenliste, natives Olivenöl und kommen ohne Zuckerzusatz aus.



Pflanzliches Himbeer-, Maracujaoder Schokoladenmousse in luftiger Konsistenz schlemmen, gelingt mit Agava ohne Zusatzstoffe, Emulgatoren oder künstliche Aromen.

zündungshemmende, blutdrucksenkende und immunstärkende Eigenschaften sowie Unterstützung bei Allergien und Asthma zugeordnet werden.
Drinks, Drinks, Drinks
Getränketechnisch hat die Biofach ebenfalls gezeigt, wie viele verschiedene Sparten und Ansätze es gibt. Eine unserer liebsten Neuentdeckungen war Franz von Fein. Die beiden Gründer Paul Martin und Leonard Vinçon haben sich auf alkoholfreie Aperitifs spezialisiert, die mit feinen Bitternoten aus Bio-Zitronen, Wacholderbeeren, Hibiskusblüten oder Lavendel und Rosmarin reüssieren. Viele Neuheiten unterschiedlichster Hersteller gab es in Sachen Shots zu verkosten. Voelkel beispielsweise hatte vier Sorten – Eisen, Matcha, Immun und Ballaststoff – mit im Gepäck. Neu und gesundheitsorientiert ist auch der „RAW Wasserkefir IngwerZitrone“ des Getränkespezialisten, der heuer sein 90-Jahr-Jubiläum feiert. Einige Jahre jünger ist das 2022 von Florian Weiß und Philipp Köstler gegründete Unternehmen Kraftschluck. Sie setzen bei ihren Smoothies und Shots auf rein deutsche Zutaten. Ja, Ingwer wächst tatsächlich in Bayern und auf der Lüneburger Heide. Die Entscheidung für zwei Anbaugebiete fiel, weil die unterschiedlichen Schärfegrade für die Geschmacksabstimmung entscheidend waren. Und auch sonst wird
Hochgenuss im Asia-Style
„Smoky“-Soja-Tempeh der tempehmanufaktur und „Smoked Shoyu“ oder „Thai Sweet Chili Sauce“ von Arche Naturküche geben ein gutes Küchenduo ab.
ausschließlich regionales Superfood wie Gerstengras, Aronia- und Haskapbeeren verwendet. Bei Dr. Goerg haben wir Kokosdrinks für Kinder in den Geschmacksrichtungen Kakao, Vanille und Banane entdeckt. Müdigkeit haben wir mit „hellWACH“ einem koffeinhaltigen Energydrink der Gläsernen Molkerei aus Dechow wegverkostet. Apropos wach bleiben: Matcha ist ein weiteres Trendthema, dem sich viele Marken widmen. Geschmackvolles Soda mit geringerem Zuckergehalt als konventionelle Limonaden haben wir bei dem sympathischen Quereinsteiger Marten Schulze von Peng Beverages entdeckt. Zitrone, Orange, Cassis: Seine Sorten werden mit frisch gepresstem Direktsaft hergestellt und sind jeweils mit und ohne Koffein erhältlich.




Gesund in den Tag starten Lola heißt eine neue Marke, die knusprige Müslis, bunte Chia-Bowls, cremige Smoothies und wohltuende Oatmels auf den Frühstückstisch zaubert. Enthalten ist ausschließlich österreichisches Getreide. Hinter 13 verschiedenen Sorten steht Geschäftsführerin und Ernährungsberaterin Verena Klamm.
Smoothies und Shots
100 Prozent deutsche Zutaten und ein ausgewogenes Verhältnis von Gemüse, Früchten und heimischen Superfoods machen den Geschmack von Kraftschluck aus.
Flüssiges zum Longevity-Trend
Im Gespräch mit Antje Steglich am Messestand der Ölmühle Moog rund um die Neuheiten von Bio Planète traf ich auf das Gold der Pharaonen. Denn schon die ägyptische Königin Nofretete wusste um die schönheits- und gesundheitsfördernde Wirkung von Schwarzkümmelöl. Bio Planète hat das uralte Wissen in drei Sorten – gefiltert, ungefiltert und Immun –gepackt. Ein weiteres spannendes Feld des Ölspezialisten sind die funktionalen Vitalöle wie „Omega Silver“.


Gesund & schnell
Aufstriche, Suppen und Saucen aus natürlichen Zutaten in kreativen Kombis sind die Stärke von Nabio. Auf der Biofach waren Ready-toeat-Porridge-Bowls, Linsen Dal und Burrito Protein-Bowl drei der präsentierten Neuheiten.


Gesunde Vielfalt
Farbenreiches Gemüse und hochwertige Saaten liefern wichtige Mikronährstoffe für Immunsystem und Stoffwechsel.
Text:
Philipp Lumetsberger
Mit wärmenden Gewürzen, vitalen Lebensmitteln und kleinen Küchenritualen bringen wir unseren Körper in Balance –und schenken ihm neue Energie.
Manchmal fühlt sich alles ein wenig träge an: Der Körper läuft auf Sparflamme, die Gedanken ziehen schwerfällig durch den Kopf, und selbst der erste Kaffee bringt kaum Schwung. Oft liegt der Schlüssel für mehr Energie in etwas ganz Alltäglichem – in dem,

Sanfte Energie aus natürlichen Fetten
Hochwertige Pflanzenöle wie Lein-, Hanf- und Sesamöl wirken wie kleine Energiespender aus der Natur: Sie liefern wertvolle Omega-Fettsäuren, unterstützen Hormonsystem und Zellstoffwechsel und helfen dem Körper, innere Balance zu halten.
was wir essen. Unser Stoffwechsel ist das innere Feuer, das jede Zelle antreibt. Wenn es ruhig glimmt, fühlen wir uns klar, wach und lebendig. Erlischt es, geraten Körper und Geist aus dem Takt.
Zum Glück lässt sich dieses Feuer mit einfachen, natürlichen Mitteln nähren. Kräuter, Gewürze und frische Zutaten sind mehr als bloße Nahrung – sie sind kleine Energieträger, die den Körper sanft in Bewegung bringen – ohne ihn zu überfordern.
Der Stoffwechsel ist kein einzelner Vorgang, sondern ein feines Zusammenspiel aus Verdauung, Energiegewinnung und Entgiftung. Er reagiert empfindlich auf das, was wir ihm zuführen – und auf das, was wir ihm abverlangen. Wenn wir hastig, zu spät oder zu schwer essen, verlangsamt er sich. Fehlt Bewegung oder Schlaf, stockt der Energiefluss.
In der Naturheilkunde wird der Stoffwechsel als Teil eines größeren Gleichgewichts verstanden. Wärme und Leichtigkeit gelten als Schlüssel: Warme Speisen, achtsames Essen und ein sanfter Umgang mit dem eigenen Körper halten das innere Feuer lebendig. Auch die Leber spielt dabei eine zentrale Rolle – sie ist unser Entgiftungsorgan und arbeitet besonders gern mit Unterstützung von Bitterstoffen

wie Löwenzahn, Rucola oder Artischocke. Ein aktiver Stoffwechsel bedeutet also nicht, ständig auf Hochtouren zu laufen, sondern in Balance zu bleiben: genug Bewegung, ausreichend Ruhe, nährende und zugleich entlastende Nahrung.
Bestimmte Zutaten können den Energiefluss besonders wirkungsvoll anregen. Eiweißreiche Speisen wie Hülsenfrüchte, Fisch oder Quinoa stärken die Muskulatur und erhöhen den Grundumsatz. Scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer oder Ingwer regen die Wärmebildung an und fördern die Durchblutung. Bitterstoffe und Kräuter unterstützen Leber und Verdauung, helfen beim Entgiften und bringen Leichtigkeit ins System. Auch hochwer-
Ingweraufgüsse und Kräuter-Tees wärmen von innen, bringen den Kreislauf in Schwung und entlasten sanft den Verdauungstrakt.

Ob Ingwer, Pfefferminze, Zitronenmelisse oder Brennnessel – sie unterstützen den Stoffwechsel, fördern die Durchblutung und schaffen einen Moment ruhiger Achtsamkeit im Alltag.

Bilder: Shutterstock.com
tige Fette – etwa aus Lein-, Hanf- oder Sesamöl – halten den Hormonhaushalt stabil und sorgen dafür, dass Energie gleichmäßig fließt.
Nicht nur die Auswahl der Zutaten ist entscheidend, sondern auch die Art, wie sie zubereitet werden. Schonendes Dämpfen oder Dünsten bewahrt die Vitalstoffe, während starkes Braten oder Frittieren die Nahrung schwerer verdaulich macht. Warme, gekochte Speisen sind für den Körper leichter zu verarbeiten und schenken ihm innere Wärme – ein Prinzip, das auch in der traditionellen chinesischen Medizin fest verankert ist.
Kleine Rituale, große Wirkung
Manchmal sind es die leisen, wiederkehrenden Gesten in der Küche, die den größten Einfluss haben. Ein Glas warmes Wasser am Morgen, vielleicht mit einem Spritzer Zitrone, weckt die Verdauung
und bringt den Kreislauf in Schwung. Über den Tag verteilt helfen Kräutertees oder ein Aufguss aus frischem Ingwer, den Stoffwechsel in Bewegung zu halten und gleichzeitig den Körper zu entlasten. Am Abend schließlich tut eine leichte, warme Mahlzeit gut – sie unterstützt die Regeneration, ohne zu beschweren, und bereitet den Körper auf erholsamen Schlaf vor.
Diese Rituale sind keine starren Regeln, sondern Einladungen zur Achtsamkeit. Wer in Ruhe isst, gut kaut und den Mahlzeiten Zeit gibt, schenkt dem Körper die Möglichkeit, das Aufgenommene wirklich zu nutzen. Das bewusste Genießen – fern von Hektik oder Ablenkung – ist oft der erste Schritt, um wieder in Kontakt mit dem eigenen Energiehaushalt zu kommen.
Bewusst essen und sich lebendig fühlen
Ein lebendiger Stoffwechsel entsteht nicht durch Verzicht oder strenge Diäten, sondern durch eine liebevolle Hinwendung zu dem, was uns stärkt. Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo, seinen
eigenen Rhythmus. An manchen Tagen braucht der Körper Kraft und Fülle, an anderen Leichtigkeit und Ruhe. Wenn wir lernen, auf diese Signale zu hören, spüren wir bald, welche Speisen uns guttun und welche uns belasten.
Naturverbundenes Kochen bedeutet, mit den Gaben der Jahreszeit zu arbeiten – mit Wurzelgemüse im Winter, frischen Kräutern im Frühling, leichten Früchten im Sommer. Es ist ein Kreislauf, der uns erdet und gleichzeitig in Bewegung hält. So wird die Küche zu einem Ort der Regeneration: Hier verbinden sich Duft, Wärme und Achtsamkeit zu einer stillen Form von Selbstfürsorge.
Und manchmal genügt schon eine dampfende Schale Suppe oder der Duft frisch geschnittener Kräuter, um dieses Gefühl zurückzubringen – das Gefühl, lebendig zu sein.
Portion für
Dauer: 4 Personen 90 Minuten
Wirsing ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch eine gesunde Nährstoffquelle. Unsere Wirsing-Quiche wärmt an kalten Tagen nicht nur den Körper, sondern lässt auch die Herzen höherschlagen.
ZUTATEN Quiche Teig:
• 250 g Weizenmehl, glatt
• 1 TL Salz
• 140 g Butter, kalt
• 1 Ei, Gr. M

ZUTATEN Füllung:
• 1 Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 2 EL Pflanzenöl
• 500 g Wirsing
• ½ TL Salz
• 2 TL getrocknete Kräuter
• 200 ml Schlagobers
• 2 Eier
• 200 ml Sauerrahm

• 4 EL LAND-LEBEN Dinkel Semmelbrösel
• 150 g geriebener Emmentaler
• 2 EL gehackte Petersilie
ZUBEHÖR:
• Springform 26-28cm
Für den Quiche-Teig alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kaltstellen. In der Zwischenzeit Zwiebel sowie Knoblauch schälen und klein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig braten. Wirsing in Streifen schneiden, in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren weiterbraten bis der Wirsing zusammenfällt. Salz sowie getrocknete Kräuter zugeben und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Den Quiche-Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche zu einem Kreis ausrollen und die Form mit dem Teig auslegen. Dabei einen ca. 4 cm hohen Teigrand festdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Für die Füllung Wirsing, Schlagobers, Eier, Sauerrahm, Semmelbrösel, Emmentaler sowie die gehackte Petersilie verrühren. Die Masse in die Form geben und glattstreichen. Die Quiche bei 180 Grad Heißluft ca. 45 Minuten backen.
Diese und weitere Rezepte finden Sie unter: land-leben.com

Portion für 4 Personen
ZUTATEN:
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 600 ml Gemüsesuppe
• 200 ml Schlagobers
• 1 Lorbeerblatt
• 120–150 g geriebener Parmesan
• Öl oder Butter zum Anrösten
• Salz & frisch gemahlener Pfeffer
• Trüffelöl zum Garnieren
• Frisches Basilikum
• LAND-LEBEN Dinkel Backerbsen
• 200–250 g kleine Kräuterseitlinge
• Optional: fein gehackte Petersilie

Zwiebel und Knoblauch in Öl oder Butter glasig braten. Mit Gemüsesuppe ablöschen und Schlagobers zugeben. Lorbeerblatt einlegen und die Suppe 20 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den geriebenen Parmesan einrühren (nicht kochen). Lorbeerblatt entfernen und die Suppe fein pürieren.
Kleine Kräuterseitlinge putzen und der Länge nach halbieren. Die Schnittfläche rautenförmig leicht einschneiden. Pfanne stark erhitzen und Öl oder Butter hinzufügen. Pilze mit der eingeschnittenen Seite nach unten kräftig anbraten, bis die Rautenmuster goldbraun sind. Pilze wenden und die Rückseite kurz braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Optional Petersilie zugeben.
Suppe in Teller oder Schalen füllen. Die gebratenen Kräuterseitlinge als Einlage hineingeben. Mit Trüffelöl, Pfeffer, Basilikum und knusprigen Backerbsen garnieren.

Ein Trend, der seine Kreise zieht. Die Motive sind unterschiedlicher Natur: Achtsamkeitsgründe oder die Suche nach Freiheit, Mut zur Veränderung entdecken oder Lust auf Aha-Momente unterwegs. Cyclonautin Leoni Kolberg ist seit Jahren unterwegs.


Zunehmend mehr Menschen finden Gefallen daran, sich solo auf die Reise zu machen. Den Koffer nur für sich selbst zu packen, sich nach niemandem richten zu müssen, im eigenen Tempo unterwegs zu sein, zu essen, wann man Hunger hat, auf keine Befindlichkeiten Mitreisender Rücksicht nehmen zu müssen … Seien Sie ehrlich, haben Sie sich das nicht schon öfters gewünscht? Sicher, man kann sich nur auf sich selbst verlassen, checkt alles alleine, ist mehr gefordert, kann dafür ohne Rücksprache spontan die Route ändern, ist offener im Gespräch mit unbekannten Menschen und hat bei der Ankunft zuhause einiges zu erzählen. All das reizt laut einer YouGov-Umfrage drei von vier Menschen zwischen 15 und 30 Jahren – selbst, wenn sie in einer Beziehung leben. Ein weiteres interessantes Ergebnis:
Ein Viertel der Frauen, die es gewagt haben, gaben an, dass sie durch Solo-Reisen selbstbewusster wurden. Wir haben eine, auf die das ebenfalls zutrifft, zum Interview gebeten: Leoni Kolberg. Möglicherweise ist sie einigen von Ihnen schon als Cyclonautin auf Social Media, in den Medien oder der App „Polarsteps“ untergekommen. Denn sie ist in zweieinhalb Jahren mit dem Fahrrad von Deutschland durch Länder wie den Iran, Pakistan oder Indien bis nach Nepal gefahren – ohne davor jemals Europa verlassen zu haben. Danach begab sie sich auf eine fast einjährige Tour quer durch Südamerika und übernachtete zu 95 Prozent allein in ihrem Zelt mitten in der Natur. Bei unserem schriftlichen Interview war sie in Marokko unterwegs und auf dem Sprung zum einwöchigen „Atlas Mountain Race“, das in Marrakesch startet und nach 1.300 Kilometern und rund 20.000 Höhenmetern in Essaouira endet.

„Für mich heißt Reisen, Angst nicht zu verdrängen, sondern sie zu verstehen. Sie Schritt für Schritt in Vorsicht, Erfahrung und schließlich in Vertrauen zu verwandeln. Und genau das macht mich unterwegs ruhig und handlungsfähig.“


Einfach losradeln und als weltenbummelnde „Cyclonautin“ Jahre unterwegs verbringen. War das dein Traum?
In meinen kühnsten Träumen hatte ich mir das tatsächlich ungefähr so vorgestellt. Oder sagen wir: Ich hatte die Weichen so gestellt, dass es so weit und so lange gehen könnte. Ich hatte mich bewusst entschieden, meinen Job zu kündigen statt nur ein Sabbatical einzulegen. Ich habe meine WG aufgelöst, anstatt sie zwischenzuvermieten. Und ich habe meine Auslandskrankenversicherung für fünf Jahre abgeschlossen. Also ja – dieser Traum war irgendwo schon da. Gleichzeitig liebte ich mein Leben zuhause in Hannover. Die Menschen, mit denen ich mich so geborgen fühle, die Möglichkeit, all meinen Hobbies nachzugehen, und die Sicherheit zu wissen, dass monatlich mein Gehalt reinkommt, ich ein Dach über dem Kopf habe und alles seiner geregelten Wege geht. Oben drauf war mir aber auch bewusst, dass ich dazu neige, Dinge zu romantisieren. Und ein Leben auf dem Bike hat definitiv enormes Romantisierungspotenzial. Ich bin dann aber doch sehr froh, dass ich den Ängsten einfach kaum Beachtung geschenkt habe, denn „here we are“: vier Jahre später. Gefüllt und erfüllt von Erfahrungen, die ich mir niemals hätte ausmalen können.
Wie fühlt es sich heute an?
Heute fühlt sich dieses Leben ganz normal an. Das Schlafen im Zelt. Das Aufwachen mit dem Sonnenaufgang. Die tägliche, stundenlange Bewegung. Das minimale Gepäck. Die Ungewissheit, wann die nächste Dusche kommt. Und die permanente Veränderung meines Umfelds.
Ist Angst bzw. Vorsicht ein guter
Reisebegleiter?
Ja, ich glaube, die beiden können gute Reisebegleiter sein – solange sie nicht die Kontrolle übernehmen. Gesunde Vorsicht hilft mir, Situationen einzuschätzen, auf mein Bauchgefühl zu hören und rechtzeitig Grenzen zu setzen. Das ist gerade unterwegs unglaublich wichtig. Angst dagegen ist oft einfach die Reaktion auf das Unbekannte. Sie taucht besonders am Anfang auf – nicht, weil etwas falsch ist, sondern weil man Neuland betritt. Mit Erfahrung verändert sich das. Was früher Angst war, wird mit der Zeit zu Klarheit und Vertrauen. Viele Dinge, die mir früher Respekt gemacht haben – allein einen Schlafplatz zu finden, fremde Menschen um Hilfe zu bitten, sehr abgelegene Strecken zu fahren – sind heute Teil meines Alltags. Ich habe gelernt: Ich kann damit umgehen.
In welche Situationen würdest du dich nicht mehr begeben wollen?
Ich würde heute nicht mehr in Städten wild campen, nur um Geld zu sparen. In meinem ersten Jahr durch Europa habe ich kein einziges Mal in einer bezahlten Unterkunft geschlafen. Das Motto war: Entweder Zelten oder Menschen fragen, ob ich bei ihnen unterkommen kann. Das hat zu einigen sehr lustigen Geschichten, aber auch anstrengenden Nächten im Zelt geführt, weil mein Nervensystem damals noch ständig auf Alarmbereitschaft war –und manche Orte waren auch ehrlich gesagt ziemlich sketchy. Zum Beispiel habe ich in Athen drei Nächte wild geschlafen: in einer verlassenen Schwimmbadanlage, einem eingezäunten Basketballfeld und in einem Kräutergarten etwas außerhalb der Stadt. Diese direkte Konfrontation mit Herausforderungen hat mich definitiv viel gelehrt. Aber je länger ich unterwegs bin, desto klarer wird mir auch: Es ist völlig okay, mir zwischendurch mehr Komfort zu erlauben. In Hostels zu gehen. Mir eine Dusche und eine Waschmaschine zu gönnen. Und dafür auch bewusst etwas mehr Geld auszugeben. Das fühlt sich auf lange Sicht nachhaltiger an und erlaubt mir auch, mich öfter wie ein „normaler“ Mensch zu fühlen. Außerdem liebe ich die Begegnungsmöglichkeiten mit anderen Reisenden.

„Wir glauben oft, wir müssten möglichst weit weg, um eine bestimmte Erfahrung zu machen oder einen ‚erfolgreichen‘ Urlaub zu haben. Dabei kann man unfassbar viel erleben –egal wo man ist. Genauso kann man auch fast nichts erleben, außer vielleicht etwas mehr Sonne auf dem Bauch, wenn man sich in einen Hotelkomplex auf der anderen Seite der Welt verfrachtet.“

„Reisen ist für mich keine Liste aus Top-Erlebnissen, kein „Da muss man hin“ oder „Das muss man gemacht haben“. Es ist eher ein Fluss aus unzähligen Momenten, Begegnungen und Erkenntnissen, der am Ende in ein großes Meer aus Erfahrungen mündet. Genau darin liegt für mich der Wert.“


Dass ich maximale Quality-Time mit mir selbst verbringe. In den letzten Jahren habe ich unglaublich viel über mich gelernt. Wenn man allein unterwegs ist, muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen. Man meistert Herausforderungen selbst, kann keine Verantwortung abgeben und muss nicht stark für andere sein, sondern für sich selbst. Man ist gleichzeitig die beste Freundin und die Türsteherin des eigenen Lebens.
Ich habe gelernt, was ich wirklich will –und Entscheidungen konsequent danach zu treffen. Ich musste für die seltsamsten Situationen Lösungen finden und mich über einige der höchsten Pässe der Welt motivieren. Mit der Zeit ist daraus ein tiefes
Vertrauen entstanden: das Vertrauen, alles, was kommt, selbst meistern zu können. Ich weiß heute, dass ich allein glücklich sein kann.
Was ich aber vielleicht am meisten am Alleinreisen schätze, ist, dass ich die Gegenwart anderer Menschen viel bewusster erlebe. Gespräche werden tiefer, echter. Ich bin dankbar für Begegnungen mit Menschen, mit denen ich eine Ebene teile – ohne sie zu brauchen, um mich vollständig zu fühlen. Gleichzeitig habe ich gelernt, Stille wertzuschätzen und mich aus sozialen Räumen zurückzunehmen, wenn es reicht. Ich kann gut auf mich hören, meine Grenzen setzen und weiß: Verbindung ist wertvoll, aber Unabhängigkeit genauso.
Was würdest du jemandem raten, der sich das erste Mal allein aufmacht?
Jemandem, der zum ersten Mal allein reist, würde ich sagen: Hey, du hast den wichtigsten Schritt bereits getan – du bist losgegangen. Du hast dich deinen Sorgen und Ängsten gestellt, ohne dich von ihnen aufhalten zu lassen. Und das ist eigentlich das Schwierigste. Ab jetzt darfst du genießen. Nicht zu sehr am Plan festhalten. Und dich auf all die unplanbaren Dinge einlassen, die dir das Leben unterwegs in den Weg legt. Spiel mit ihnen, statt zu versuchen, ihnen auszuweichen oder dich über sie aufzuregen.
Was hast du auf den verschiedenen Kontinenten über nachhaltiges Reisen gelernt? Wie kann man sich deine Reiseplanung vorstellen?
Nachhaltiges Reisen ist überall das Gleiche. Es wechselt nicht von Kontinent zu Kontinent, und man kann auch nicht an Ort X nachhaltiger reisen als an Ort Y. Entscheidend ist nicht das Wo, sondern das Wie. Es ist das Reisen an sich, das den Unterschied macht: langsam, entschleunigt, bewusst, sich Zeit nehmen.
Ich glaube, wir hängen uns gerne an Dingen wie Müll in Ländern auf, die kein funktionierendes Entsorgungssystem haben – während wir selbst in neuen „fancy“ Outfits reisen, die wir für diesen Urlaub gekauft haben, obwohl unsere Kleiderschränke längst überquellen. Wir sehen oft nicht, was wir selbst an Müll und CO₂ produzieren. Kleine finale Side Note: Das Fahrrad ist ziemlich sicher eine der besten Lösungen, um so nachhaltig wie möglich möglichst viel zu erleben.
Was begeistert dich an der reiseapp Polarsteps?
An alle, die nicht wissen, was Polarsteps ist: Es ist eine App, die als digitales Reisetagebuch dient. Sie trackt deine zurückgelegte Strecke und visualisiert sie auf einer Weltkugel. Ich liebe es einfach, alle paar Tage – manchmal sogar täglich – kleine Einträge zu schreiben, sie mit Fotos zu hinterlegen und dann meine Reise auf der Karte zu sehen. Oft habe ich Menschen, die wissen wollten, wo ich mit meinem Rad entlanggedüst bin, einfach meine Route auf der Weltkarte gezeigt – und für erstaunte Gesichter gesorgt. Polarsteps ist außerdem ein super Netzwerk, um anderen Reisenden zu folgen und zu sehen, wo sie gerade sind. Kleine Story am Rande: Auf dem Flug nach Südamerika saß ich

neben einem Typen, der sich in Santiago de Chile einen Van kaufen wollte, um alle Kite- und Paragliding-Spots Südamerikas abzufahren. Wir haben uns auf Polarsteps connected – falls er mich irgendwann mit dem Van irgendwo einholen würde.

Im Unterschied zu klassischen sozialen Medien setzt Polarsteps auf achtsames Reisen und persönlichen Austausch im kleinen, vertrauten Kreis. Die App funktioniert wie ein persönliches Reisetagebuch, an dem ausgewählte Menschen live teilhaben können.
Eurohike setzt auf bewusste Wanderreisen.
Aktiv und bewusst reisen liegt im Trend – und das aus gutem Grund. Wanderreisen zählen dabei zu den nachhaltigsten Formen des Urlaubs: entschleunigend, ressourcenschonend und nah an der Natur. Genau diesem Gedanken folgt Eurohike mit viel Herz und Verantwortung Nachhaltigkeit ist hier kein bloßes Versprechen, sondern fest im Unternehmen und in jeder Reise verankert. Ob am Welterbesteig durch die blühende Wachau in Österreich, bei einer Alpenüberquerung über saftige Almen bis nach Südtirol, entlang des ursprünglichen Lechwegs in Vorarlberg oder in den Julischen Alpen Sloweniens – Eurohike wählt Unterkünfte mit Sorgfalt aus, setzt auf regionale Kulinarik, stellt Reiseunterlagen digital bereit und gleicht unvermeidbare CO₂-Emissionen aus.
Das ganzheitliche Verständnis von bewusstem Reisen bestätigt zuletzt die TravelifeZertifizierung auf Basis von über 260 erfüllten Bewertungskriterien. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, findet bei Eurobike ebenso achtsame Alternativen für Radreisen, bei denen man sich gut begleitet fühlt und sorglos unterwegs sein kann.
Wanderbare Glücksmomente finden Sie hier:


Schreibst du deine Einträge für dich selbst oder die Community?
Ich schreibe, um zu reflektieren, Gedanken in Worte zu fassen und Erfahrungen zu verarbeiten. Am Anfang meiner Reise hatte ich noch keine Online-Community (und es auch nicht drauf abgesehen), trotzdem habe ich geschrieben – zuerst in ein Buch, später auf meinem Handy. Mittlerweile ist es eine Mischung aus beidem.
Einerseits schreibe ich, weil es mir guttut, andererseits, weil es schön ist zu wissen, dass Menschen resonieren oder Inspiration finden. Es motiviert mich, kleine Geschichten aufzuschreiben, weil ich weiß, dass sie da draußen geschätzt werden. Wahrscheinlich wäre ich ein bisschen fauler und würde mir weniger Zeit fürs Schreiben nehmen, gäbe es diese Leserschaft nicht. Aber selbst ohne Publikum würde ich schreiben – einfach, weil ich Freude daran habe. Irgendwie gefällt mir der Gedanke, regelmäßig Kapitel meines Lebens zu veröffentlichen: wie eine Art Kurzgeschichten-Biografie, die ständig wächst. Ein lebendiges Buch.
Instagram: Lazerleo_cyclonaut
Polarsteps: Lazerleo



„Auf einer Reise gibt es kein Richtig oder Falsch. Lass die Vorstellung los, dass alles so sein muss, wie du es dir am Anfang ausgemalt hast. Kitschig, aber wahr: Der Weg ist das Ziel. Oder vielleicht noch treffender – der Weg formt das Ziel.“
Mit der kostenlosen App Polarsteps, die 2015 in Amsterdam gegründet wurde, ist die Planung einer Reise ebenso einfach wie die Daheimgebliebenen in geschütztem Rahmen auf dem Laufenden zu halten oder sich in einer Community mit 19 Millionen User:innen weltweit zu vernetzen. Entstanden ist die Idee, als Mitgründer Niek Bokkers während eines Segeltörns nach einer Möglichkeit suchte, seine Route und Erlebnisse einfach zu teilen – und später lebendig in Erinnerung zu behalten. Die Planung erfolgt KI-unterstützt per smartem Assistent, der basierend auf Vorlieben oder früherer Trips maßgeschneiderte Routen vorschlägt oder aufgrund von Inspirationen privater wie professioneller Reiseenthusiast:innen wie z. B. LonelyPlanet-Autor:innen. Features wie integrierte Buchungsfunktion oder
Fotos, Texte, Route, Statistiken und individuelle Reiseerinnerungen: Die digitalen Polarsteps-Aufzeichnungen lassen sich mit wenigen Klicks in ein gedrucktes Travel Book verwandeln. Halten Sie Ihre nächste Reise auf besondere Weise digital und vielleicht auch in einem Fotobuch fest. Wir verlosen drei Travel Books im Wert von ca. EUR 105,-
automatische Erstellung von Reise-Reels beleben das Reisen und mit wenigen Klicks kann aus den Einträgen ein Fotoalbum entstehen. Auch die Abstimmung mit Mitreisenden vereinfacht sich.
Abseits von Overtourism
Abenteuerliche Touren lassen nicht nur persönlich wachsen, vielmehr können Menschen durch bewusstes Reisen dazu beitragen, wertvolle Ökosysteme zu schützen und lokalen Gemeinschaften Einkommen zu ermöglichen. Polarsteps möchte Menschen ermutigen, langsam zu reisen und Orte abseits der Massen zu besuchen. „Wir finden es großartig, dass Reisende, die mit CO₂-armen Verkehrsmitteln unterwegs sind – wie Bikepacking und Bahnreisen – zunehmend Polarsteps nutzen, um ihre Trips zu dokumentieren. Wir möchten ihnen auf unserer Plattform einen prominenten Platz geben, um andere zu inspirieren“, sagt Polarsteps-CEO Clare Jones.

Mail an: gewinnspiel@nachhaltig-leben-magazin.de
Betreff: Nachhaltig leben - Polarsteps So nehmen Sie teil:
Teilnahmeschluss: 19. April 2026 | 23:59 Uhr


QR-Code scannen und App downloaden! www.polarsteps.com

Der Frühling hält Einzug in der Wachau und taucht die Landschaft in ein zartes Rosa.
Die Marillenblüte macht Lust, die erwachende Natur aktiv zu entdecken.
Wenn die rund 100.000 Marillenbäume ihre zartrosa Blüten entfalten, verwandelt sich die Weltkulturerberegion Wachau in ein duftendes Blütenmeer. Die Marillenblüte ist jedes Jahr bewegender Saison-Auftakt und zieht Naturliebhaber:innen aus nah und fern an. Die Anreise gelingt klimafreundlich per Bahn nach Krems oder Melk. Vor Ort empfehlen sich Bahn, Bus, Schiff, Leihrad oder Spaziergänge durch die Obstgärten, wie etwa entlang der Marillenmeile in Rossatz.

Besonders nachhaltig lässt sich das Spektakel auch in diesem Jahr mit dem Frühlingsticket Wachau erleben: Von 13. März bis 26. April 2026 gilt es an einem frei wählbaren Freitag, Samstag, Sonntag oder Feiertag. Für 14 Euro (Kinder 7 Euro) ermöglicht es unbegrenzt Fahrten mit Wachaubussen, Fähren und der Wachaubahn. Erhältlich sind die Tickets in den Bussen, in der Bahn oder online. Eine Blüten-Webcam, Inspirationen zu Wanderungen und den schönsten Plätzen der Marillenblüte finden sich unter www.marillenbluete.at – ein Klick, der Lust auf Frühling macht.
Mitten durch dieses Frühlingsidyll führt der Welterbesteig Wachau – ein Weitwanderweg, der auf rund 180 Kilometern beide Donauufer erschließt. In 14 abwechslungsreichen Etappen verbindet er Naturerlebnis und Kulturgenuss auf besonders harmonische Weise. Ob gemütliche Runden durch Weinterrassen oder anspruchsvollere Passagen über felsige Höhenwege: Die Routen sind so vielfältig wie die Landschaft selbst.
Immer wieder öffnen sich weite Blicke ins Donautal, auf Burgruinen, Stifte und
gewachsene Ortskerne. Die Wachau zählt nicht ohne Grund zum UNESCO-Welterbe: Hier fließt die Donau noch in ihrem natürlichen Bett, Trockenrasenflächen mit seltenen Pflanzenarten treffen auf steile Steinmauern und gepflegte Rieden. Besonders im Frühling verschmelzen die weiß-rosa Marillenblüten mit dem frischen Grün der Weingärten zu einem eindrucksvollen Farbenspiel.
Genusswandern mit leichtem Gepäck
Wer mehrere Tage unterwegs sein möchte, kann den Komfort organisierter Angebote nutzen: Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft macht das Weitwandern angenehm leicht. So bleibt mehr Raum für das Wesentliche – das bewusste Gehen, das Innehalten, das Staunen.
Schritt für Schritt erschließt sich einem eine Region, die seit über zweitausend Jahren von Menschen geprägt wird und doch ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat: langsam, regional verwurzelt und im Einklang mit der Natur. Wer einmal durch das Blütenmeer gewandert ist, wird wiederkommen – spätestens, wenn die Marillen reif sind. Infos unter www.welterbesteig.at

Wenn der Winter der weiten Berglandschaft langsam den Rücken kehrt und erste Frühlingsboten aus dem Boden sprießen, spürt man das Verlangen nach frischer Luft und Bewegung. Das Bedürfnis, den ruhigen Wintertakt hinter sich zu lassen und mit jedem Schritt dem Frühling entgegenzugehen.
In den über 50 besten alpinen Wanderhotels – gelegen an den schönsten Plätzen Österreichs, Südtirols und des Schwarzwalds – erwacht die Freude an aktiver Naturzeit. Hier sehnen sich nicht nur die bergverliebten Gastgeberfamilien und zertifizierten Wanderführer:innen danach, wieder kostenlos geführte Touren durchzuführen, auch die Gäste spüren den Ruf der Berge.
Wandern, das guttut – mit den besten alpinen Wanderhotels
Wandern ist längst mehr als nur Bewegung. Es ist eine Wohltat für Körper und Seele. Die klare Bergluft, das erfrischende Quellwasser und die wohltuende Stille ermöglichen es, in der Einfachheit des Augenblicks wahre
Kostbarkeit zu entdecken. Gerade jetzt, in einer Welt voller Nachrichten und digitaler Reizüberflutung, bietet die Bergwelt einen unschätzbaren Rückzugsort. Ein echter Digital Detox, der Sorgen und Stress einfach wegwandern- und lächeln lässt.
Begleitet von den Wanderführer:innen der Wanderhotels, die die jeweilige Region so gut wie ihre Westentasche kennen, ist Sicherheit garantiert. Sie wählen Touren passend zum Können, prüfen Wetter und Bedingungen und sorgen dafür, dass Kummer und Zweifel im Tal bleiben.
Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, erhält wertvolle Tipps und Insiderwissen, damit jeder Bergtag zu einem Erlebnis wird. So trägt auch der kostenlose hoteleigene Ausrüstungsverleih dazu bei, dass man sich am Berg rundum gut aufgehoben fühlt.
Wandern ist zwar das Herzstück der Philosophie, bleibt dabei aber erst der Auftakt. In den klein-feinen Spabereichen oder großzügigen Wellnessoasen der Wanderhotels wartet eine Welt voller Entspannung und tiefgreifender Regeneration.
Und auch in der Kulinarik kommt nur das auf die Teller, das dem Menschen

Mehr Infos unter: wanderhotels.com
guttut: traditionelle Alpenküche trifft auf mediterrane Leichtigkeit und kreative Interpretationen.
In den besten alpinen Wanderhotels erlebt man, wie man sich gesund wandert, glücklich entspannt und genussvoll isst. So wird der Urlaub zu einer ganzheitlichen Auszeit, die noch lange nachwirkt.
Im Herzen des Südtiroler Pustertals liegt ein echtes Juwel für bewusste Reisende: das Tauber’s Bio Vitalhotel. Nachhaltig, regional und saisonal – diese drei Prinzipien prägen hier nicht nur das kulinarische Angebot, sondern das gesamte Lebensgefühl.
Im Sommer 2025 wurde das Hotel umfassend als Klimahaus in natürlicher Vollholzbauweise umgebaut.
In der Küche steht höchste Qualität und Ursprünglichkeit im Fokus. Zutaten stammen von benachbarten Bauern und Gärtnern, die je nach Saison mit ihren Schätzen das Menü bestimmen. Mit viel Liebe wird hier fast alles selbst hergestellt – eine echte Passion, die man schmeckt. Auch vegane Ernährung, Glutenunverträglichkeit und andere Intoleranzen finden hier respektvolle Berücksichtigung, damit jeder Gast einen rundum sorgenfreien und genussvollen Urlaub erleben kann.
Nach wie vor in familiärer Führung und längst zukunftsweisend: Das Hotel Leutascherhof der Familie Wandl ist seit Jahren zertifiziertes Biohotel. Früh erkannte man, dass Bio kein Trend, sondern eine Haltung ist. Nachhaltigkeit zeigt sich in jedem Winkel des 4-Sterne-Hauses: in der durchdachten Architektur, in der ehrlichen Kulinarik und im achtsamen Miteinander mit Menschen.
Hoch oben auf dem sonnenverwöhnten Hochplateau Tirols wird diese Philosophie von der umliegenden Landschaft getragen. Hier wird spürbar, wie wohltuend das Draußensein wirkt. Geführte Wanderungen durch das ursprüngliche Gaistal oder entspanntes Biken entlang der Leutascher Ache – Möglichkeiten so vielfältig wie die Landschaft selbst. Schnell wird klar: Die Natur ist mehr als nur Kulisse. Sie ist Kraftquelle und Rückzugsort zugleich.

Tauber’s Bio Vitalhotel**** www.taubers-vitalhotel.com CIN IT021021A1287SYWQO Biohotel Leutascherhof**** www.leutascherhof.at



Excelsior Dolomites Life Resort****s myexcelsior.com | CIN IT021047A1F9KORLB9

Verwurzelt in der Tradition. Zuhause in den Bergen.

Eingebettet in das größte UNESCO-Welterbegebiet Südtirols liegt das Excelsior Dolomites Life Resort – ein Ort, an dem die Nähe zu den Bergen allgegenwärtig ist. Familie Call lebt diese Verbundenheit mit Leidenschaft und eröffnet Gästen eine Landschaft, die zu aktiver Erholung einlädt. Gemeinsam mit ihr und den erfahrenen Excelsior-Guides lernt man die Bergwelt kennen, geprägt von persönlichem Austausch und wertvollem Insiderwissen.
Nach aktiven Tagen laden Dolomites Sky Spa & Family Spa zum Entspannen ein: Infinitypool mit Dolomitenblick, wohltuende Saunen und nachhaltige Wellnessangebote dank GSTC-Zertifizierung.
Kulinarisch steht regionale Gourmetküche im Fokus, die alpine Wurzeln und kreative Akzente vereint. Ein kulturelles Highlight ist die ladinische Tradition, die wöchentlich bei einem exklusiven Dinner erlebbar ist.
„Waldbaden“ – eine japanische Therapieform, die die Welt erobert
Text: Lisa Gutzelnig
Wer den Begriff Waldbaden zum ersten Mal hört, denkt vielleicht an ein Bad in einem Waldweiher. Doch gemeint ist damit, in den Wald einzutauchen und ihn bewusst auf sich wirken zu lassen: wie es nach würzigem Harz riecht, wie viele Grünschattierungen es gibt, wie ein Specht rhythmisch gegen einen Stamm klopft, wie weich das Moos unter den Füßen ist, wie laut das Blätterrauschen wirkt. Wer sich im Leben nach Entspannung und Ruhe sehnt, kann in die Atmosphäre des Waldes wunderbar abtauchen. Ein Bad zwischen Holzgewächsen ist nicht nur Balsam für Körper, Seele und Geist, es hat auch eine eindrucksvolle Wirkung auf unser körpereigenes Abwehrsystem. Doch

woher kommt der Trend? Und was sagt die Wissenschaft dazu?
Was auf den ersten Blick esoterisch wirken mag, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine wissenschaftlich anerkannte Form der Gesundheitsförderung. Am Anfang des Waldbadens stand eine Marketingkampagne: Das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forste und Fischerei versuchte in den frühen 1980erJahren mit dem findigen Marketing-Slogan „Shinrin Yoku“ (übersetzt: „ein Bad in der Waldatmosphäre nehmen“), die einst so naturverbundenen Einheimischen wieder vermehrt in die Wälder zu locken. Initiator ist Umwelt-Immunologe Qing Li. Er hat mehr als 30 Jahre auf dem Gebiet der Waldmedizin geforscht und ist überzeugt:



Sich längere Zeit in der Nähe von Bäumen aufzuhalten, stärkt die Abwehrkräfte, kurbelt den Stoffwechsel an, senkt Blutdruck und Herzfrequenz, reduziert Stress, verbessert die Konzentration und kann sogar Depressionen mildern.
Wissenschaftlich von einem millionenschweren Forschungsprogramm begleitet, führte die Idee des Waldbadens bald zu ungeahntem Erfolg. So besuchen mittlerweile jährlich rund fünf Millionen Menschen den nationalen Erholungswald von Akasawa. Auf japanischen Universitäten wurde „Waldmedizin“ als eigene wissenschaftliche Disziplin eingeführt und ein mehrtägiges „Shinrin Yoku“ (Waldbaden) gibt es bei manchem japanischen Arzt sogar auf Rezept.
Auch in Europa schnuppern immer mehr Menschen Waldluft. Schließlich sind nicht nur japanische Pinien, Lerchen und Zedern heilsam, sondern auch europäische Fichten, Kiefern und Buchen. Auf den Spuren der japanischen Gesundheitsvorsorge bietet das Immanuel-Krankenhaus Berlin mittlerweile einen Waldbadepfad am Berliner Wannsee an. Aber auch im 900 Jahre alten Aletschwald in der Schweiz kann man unter Anleitung einer japanischen Yoga-Lehrerin „die befreiende Wirkung für Körper, Geist und Seele entdecken.“
In Mosnang im Kanton St. Gallen bietet die Psychotherapeutin Dagmar Wemmer „Achtsamkeitsorientierte Wald-Therapie“ für Kleingruppen an. Die Fachärztin berichtet von guten Erfolgen. Teilnehmende seien bereits nach einer Stunde ruhiger und entspannter. Ängste und Überforderungsgefühle würden deutlich nachlassen.
Grüne Regeneration – Wunderwald
Farbpsychologen schätzen die vielen Grüntöne des Waldes als beruhigend und harmonisierend ein. Bereits der Anblick eines Waldes kann den Stresshormonspiegel im Blut senken sowie Wohlbefinden und Stimmung heben. Zudem zeigte eine

Studie, dass die Wunden von Patienten mit „Baumblick“ schneller heilten, sie weniger Schmerzmedikamente benötigten und früher aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.
Das Gehirn entspannt im Wald
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass sich der Blutstrom im präfrontalen Cortex, einem Teil des Gehirns, bei Probanden im Wald verringerte. In der modernen Industriegesellschaft nutzt der Mensch vorwiegend die Fähigkeiten des präfrontalen Cortex, um zum Beispiel hochkonzentriert zu arbeiten oder einem Sachverhalt zu folgen. Entscheidend für die menschliche Gesundheit ist, dass der Denkapparat entspannen kann und sich die Gehirnaktivität in andere Areale verlagert, die als ruhig empfunden werden.
1
Gedankenkarussell stoppen: Nicht über Vergangenes und Künftiges grübeln; mit den Gedanken beim Erlebten bleiben.
2
Den Wald nicht nur als grüne Kulisse für Freizeitaktivitäten nutzen.
3
Nicht die Hektik und den Leistungsdruck des Alltags fortsetzen und auf Joggingoder Nordic-Walking-Pfaden Fitness-Rekorde aufstellen wollen.
4
Das Smartphone zu Hause lassen.
Die Studien zeigen anhand der Blutströme im Gehirn, dass der präfrontale Cortex im Wald zur Ruhe kommt.
Alle Teilnehmer gaben an, dass sie schon nach kurzer Zeit weniger gegrübelt hätten. Stattdessen richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf ihre Umgebung und ihre Stimmung hellte sich auf. Übereinstimmend gaben die befragten Waldbesucher in zahlreichen Tests an, dass sie sich nach dem Aufenthalt im Wald stärker fühlten sowie weniger Angst und Unruhe verspürten.
Wer in einem Nadelwald tief einatmet, kann vielleicht einen Hauch ganz spezieller Phytonzide verspüren: Die intensiv riechenden Terpenoide gelten medizinisch als besonders wirksam und werden vor allem von Nadelbäumen wie Fichten, Tannen und Kiefern verströmt. Menschen riechen manche der Terpene sehr deutlich, andere Terpene nimmt der Mensch unbewusst wahr, da ihre Konzentration im Wald gering ist. Dennoch wirken sie auf das Nervensystem.
Gerade diese botanischen Duftstoffe sollen unsere Immunabwehr mit mehr Schutzzellen wappnen: Eine Studie zeigt, dass ein Tag im Wald den Anteil der wichtigen natürlichen Killerzellen um bis zu 40 % erhöht. Dieser Effekt hält etwa eine Woche an. Bei zwei Tagen im Wald verdoppelt sich die Wirkung sogar und es dauert einen ganzen Monat, bis das Niveau wieder sinkt. Laut einem Forscherteam rund um den Mediziner Qing Li scheinen Terpenoide im Gehirn zudem bestimmte Botenstoffe zu produzieren, die auf den Blutzuckerspiegel, Blutdruck und Stresshormone günstig wirken.
Deshalb, wie als Kind staunen und Zeit vertrödeln. Und den Wald mit seinen Farben und Formen, Geräuschen und Gerüchen in sich aufnehmen. Ziel ist es, durch langsames Gehen und achtsames Wahrnehmen der Umgebung, wie das

Beobachten der Bäume, das Hören der Vögel und das Atmen der frischen, von ätherischen Ölen bereicherten Luft, eine tiefe Verbindung zur Natur herzustellen. Waldbaden ist kein Wandern, sondern eine viel langsamere und bewusstere Erfahrung in der Natur. Besonders in unserer sehr schnelllebigen Welt wird es wichtiger, sich aus dem Alltag herauszunehmen. Ein Wald und die reizarme natürliche Umgebung des Waldes unterstützen Körper, Nervensystem und Gehirn dabei, sich wieder zu regulieren.
Beim Waldbaden gilt: erleben statt denken – und verweilen ohne eilen. So kommt jeder mit Muße und Achtsamkeit in den Genuss der beeindruckenden Heilkraft des Waldes.

Beim Waldbaden gilt: erleben statt denken – und verweilen ohne eilen.


© SONNENTOR/@nudlholz.at

Schmecke, rieche und staune, denn im SONNENTOR Erlebnis gibt es viel zu entdecken...

Wo Kräuter zuhause sind!
BETRIEBSFÜHRUNGEN durch die du enden Kräuterhallen
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KRÄUTERWANDERWEG





Schon beim Eingang begrüßt dich ein unvergesslicher Kräuterduft. Bei einer Betriebsführung bekommst du spannende Einblicke in die Herstellung unserer bunten Produktkreationen und in die Geschichte des Unternehmens. In den vielfältigen Gärten entdeckst du, wo unsere Kräuter wachsen und wie nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur gelingt. Genieße österreichische Küche sowie vegetarische und vegane Gerichte im Bio-Gasthaus Leibspeis’. Für erholsame Nächte warten die Tiny-Häuser im Kräutergarten in Sprögnitz oder die Stadt-Lofts in Zwettl auf dich.

ÜBERNACHTEN in den Land-Lo s & Stadt-Lo s









Wandern, schlemmen, mediterranes Flair in den Städten und ein endloses Meer an Alpenrosen, Zirbenduft, das Pfeifen der Murmeltiere und imposante Bergpanoramen vom UNESCO-Welterbe Dolomiten bis zum Ortlergebiet machen Urlaub in Südtirol zu etwas ganz Besonderem.
Eine Tour mit vielen Facetten könnte der Untertitel des Drehbuchs unseres letzten Südtirol-Aufenthalts sein. Der Start in Terenten, einem Hochplateau über dem Pustertal, mit Check-In im Aktiv- und Lifestyle-Hotel Terentnerhof war eine erholsame und wellnessreiche Zeit. Die wir in weiteren Panoramalagen am Gitschberg und in Schenna in aktivem Wohlfühltempo fortsetzten, bevor wir uns auf Teiletappen der „Sarntaler Hufeisentour“ zum Latzfonser Kreuz, einer der höchstgelegenen Wallfahrtsorte Europas, und zur Flaggerschartenhütte, die 1914 eröffnet wurde und nur einmal zu Beginn der Saison per Hubschrauber und die restliche Zeit zu Fuß beliefert wird, in hochalpine Höhen begaben. Zwei Nächtigungen,
die unvergesslich bleiben werden – ebenso wie der Grad der Erschöpfung nach Kammwanderungen, Begegnungen mit Grauvieh, Pferden, Murmeltieren und Steinwild sowie Gesprächen mit sympathischen Menschen der Region und Wanderern. Der vierstündige Abstieg nach Durnholz und die Weiterfahrt mit Bus und Bahn nach Brixen und Bozen waren geradezu ein Klacks.
Dem Genuss widmeten wir in der Provinz Bozen das Ende der Recherche, wo es dem Engagement der Südtiroler Slow Food Presidi-Förderkreise zu verdanken ist, dass traditionelles Lebensmittelhandwerk und Qualitätsprodukte erhalten bleiben. Vier davon finden Sie auf der nächsten Seite.


Seit 2011 ist diese Nutztierrasse als „Slow Food Presidio“ anerkannt. Oskar Messner, Chef de Cuisine im Zwei-Hauben-Restaurant „Pitzock“, Mitgründer der Lammdelikatessen-Marke Furchetta und Querdenker ist einer der treibenden Kräfte zur Bewahrung der Villnösstaler Viehzucht, Landschaftspflege, Wollproduktion und lokalen Traditionen.
pitzock.com I furchetta.it
Auf eine über 100-jährige Geschichte blickt man beim „Altreier Kaffee“, der aus der Lupine gewonnen wird, zurück. Er wurde erstmals 1897 schriftlich erwähnt und bis in die 1960er-Jahre als Kaffeeersatz verwendet. Einige Altreier kultivierten die Pflanze auch danach. Seit 2005 pflegt der Verein der Altrei Lupinenkaffeeanbauer das Netzwerk zwischen Landwirten, Gemeinde, Tourismus und Dorfverbänden, um die „Voltruier Lupine“ – so lautet der Name des fertigen Produkts in Anlehnung an den mundartlichen Namen von Altrei –lebendig zu halten. Unser Tipp, wenn Sie in diese Gegend kommen: Verpassen Sie die Führung „Kulinarische Schätze von Altrei“ des Tourismusvereins nicht. caffedianterivo.it


Das würzig-herzhafte Roggenmischbrot, das als Doppellaib gebacken wird, ist eine der ältesten Sorten der Region, wurde wegen seiner Form oft bei Hochzeiten gereicht und als Vorrat an der Decke getrocknet. Die Bäckerei Schuster in Mals bewahrt mit ihrem „Vinschger Urpaarl“ aus 100 Prozent Obervinschger Roggen auf Basis eines alten Rezepts des Klosters Marienberg diese Spezialität. schuster.it
Der einzigartige Geschmack dieses Sauermilchkäses stammt aus der Verarbeitung komplett abgerahmter Milch, die in speziellen Behältern verweilt, bis sie gerinnt. Danach wird sie erwärmt, von der austretenden Molke getrennt und der Käsebruch von Hand zerkleinert, bevor es in den Reifeprozess geht. terredautunno.ch

Entdecken Sie die Spezialität an den Ahrtaler GrauKäseTagen von 5.-20.9.
Wandersteine sind in Südtirol recht oft anzutreffen. Sie sind bunt bemalt oder mit einer Botschaft versehen, werden mitgenommen und wieder abgelegt. Wir haben unseren Findling mit „Alles hat seine Zeit“Schriftzug auf der hochalpinen Flaggerschartenhütte entdeckt. Sie ist eine der Unterkünfte, die im Zuge der sieben Tage dauernden „Sarntaler Hufeisentour“ erwandert werden kann.




Das von Familie Engl im Pustertal geführte Hotel ist der ideale Ort, um Entspannung und sportliche Aktivität zu kombinieren. 47 Zimmer und Suiten sowie eine atmosphärische Bar, das Restaurant mit SepareeCharme und sehr smartem Service-Team sowie das Spa Torrentes, die Bio- und Eventsauna, der Infinity-Pool und die Yoga-Plattform mit Bergblick sind der perfekte Rückzugsort nach Ausflügen zu den Erdpyramiden, dem historischen Mühlenweg oder einer E-Bike-Tour durch das Winnebachtal auf die Astnerbergalm. Das Schöne daran: Der Start zu vielen Erkundungen ist direkt beim Hotel und mit der „Almencard Plus“ können die öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol kostenlos benutzt werden.



„Traditionell“ mit Südtiroler Spezialitäten, „Modern“ mit köstlichen Neuinterpretationen und „Vegan“ mit Schätzen aus der Natur versteht es Inhaber und Küchenchef Harald Engl täglich mit drei harmonisch abgestimmten Menüs ein Soulfood Dinner der Extraklasse zu servieren.
Terentnerhof –active lifestyle hotel
Wolfgang und Steffi Oberhofer führen das biodynamische Weingut in Kranebitt bei Brixen und keltern mit Hingabe authentische und Demeter-zertifizierte Naturweine. Die Trauben werden von Hand gelesen und die Fermentation basiert auf Wildhefen. Auf künstliche Zusatzstoffe und Filtration wird verzichtet, stattdessen auf minimale Eingriffe und Einsaaten zur Vermeidung von Bodenverdichtung sowie Förderung der Biodiversität gesetzt. Mit ebenso viel Leidenschaft wurden auch der Kräutergarten und zwei Weinberg-Chalets inklusive Terrasse mit Panoramablick auf Brixen und Privatsauna, die seit 2025 Gäste willkommen heißen, umgesetzt. Natürlich inklusive gut gefülltem Weinkühlschrank.
Pustertaler Sonnenstraße 7 | I-39030 Terenten M +39 0472 54 61 17 terentnerhof.com Steindlgut Elvaser Straße 91 | I-39042 Brixen | M +39 328 732 4760 steindlgut.com


Eine kurze Busfahrt von Meran und dem Weingut Schloss Rametz entfernt, liegt das Hotel mit All-Inclusive-LuxuryKonzept und Fokus auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit sowie Fitness und Wellness.

Vom vitalisierenden Frühstück über die Marende bis zum Sundowner und Dinner mit schwerpunktmäßiger regionaler Weinbegleitung ist im Solea Südtirol für alles gesorgt, wonach es Gourmets gelüsten könnte. Die Cocktails wie z. B. „Dakapo sour“, der mit einem regionalen Likör zubereitet wird, sind äußerst empfehlenswert und die
Die Gemeinde Schenna ist nach den GSTCKriterien (Global Sustainable Tourism Council) als nachhaltige Destination ausgezeichnet. Seit 1994 besteht die Anreisemöglichkeit mit dem Meraner Land Express. Um Klimaschutz und neueste Technologien geht es beim Event „schenna e.motion – electric.experiencesüdtirol“ vom 1. bis 3.6. schenna-emotion.com

Bar ein beliebter Treffpunkt – ebenso wie die Terrasse, die so ausgiebig wie möglich bespielt wird.
Der Bewegungshunger wird mit einem Aktivitätenprogramm, das von Personal Training, Mobility- und Pilates-Training, Aquafitness bis zu geführten Wanderungen oder E-Bike-Touren in die Umgebung reicht, gestillt. Danach kann man bei exzeptionellen Saunaaufgüssen sowie entspannenden Klang- und Gongsessions regenerieren.
Das 4-Sterne-Superior-Haus, in dem auch Hunde gern gesehen werden, liegt erhaben über Meran und bietet einen unvergleichlichen Panoramablick auf die Berggipfel und die mediterrane Landschaft, die sich im Garten des Hotels mit Salzwasser-Outdoorpool und Palmen fortsetzt. Begrünt wurden auch alle Dächer und die Tiefgarage. E-Ladestationen sind vorhanden. Der neue Trakt wird mit Wärmepumpen beheizt und die Aufstockung des Gebäudes erfolgte in Holzbauweise. Der Energieverbrauch wird durch die smarte Steuerung der einzelnen Verbraucher optimiert.

Einkehr auf Schloss Rametz
Bei unserer Weinverkostung auf dem Castel Rametz, das seit 1227 existiert, haben wir nicht nur viel zur regionstypischen relativ kleinen Weinberggröße und den zum Klima passenden angebauten Sorten Sauvignon, Gewürztraminer, Riesling und Pinot Noir gelernt, sondern auch einen Spruch, der den Genuss und die Mentalität der Region gleichermaßen charakterisiert: „Wer Wein säuft, sündigt. Wer Wein trinkt, betet.“ Den Wissenserwerb haben wir bei der Verkostung von Vernatsch, Gewürztraminer, Castel Monreale Brut und Cabernet Riserva gefestigt.

Schennastraße 41 | I-39017 Schenna T +39 0473 945 660 suedtirol.solea-hotels.com

Nicht nur beim Apero-Empfang wissen Barbara und Horst Peintner was für ihre Gäste gut ist. In den 40 Zimmern findet sich das orthopädisch-bioenergetische Samina-Schlafsystem. Im Restaurant wird Bio-Naturküche mit überwiegend Südtiroler oder aus dem Alpenraum stammenden Bioprodukten serviert. Der Panorama-Bergpool, der Duftgarten und das Spa mit besonderen Behandlungen wie z. B. Körperkerzen oder Themenaufenthalte „Das Glück in mir“ oder „Babymoon“ heben Erholung auf ein neues Level.
Biohotel Gitschberg
Endereckerstraße 2
I-39037 Meransen gitschberg.it


Klein, familiär, absolut naturverbunden und individuell mit baubiologischer sowie menschlicher Nachhaltigkeit könnte man das ganzjährig energieautarke Urlaubsparadies im Südtiroler Sonnendorf Meransen von Familie Peintner kurz zusammenfassen. Natürliche Textilien, Lärchen-, Zirben-, Fichten- und Eichenholz, chemiefreie Farben und Dämmmaterialien sowie die Begeisterung für Gourmetgenuss machen den Komfort aus.
Text: Michaela Hocek
Barbara und Horst Peintner sind nahbare und versierte Gastgeber, die ihre Wirkungsbereiche perfekt aufgeteilt haben. Sie sind im Hotel gefühlt rund um die Uhr anzutreffen und haben ein imposantes Wissen zu Wein, Kulinarik, gesunder Lebensweise, Kräutern und Wellness – was sich auf das Wohlbefinden während des Aufenthalts maximal positiv auswirkt. Dass die beiden „Kreativarbeit bis ins kleinste Detail“ lieben, haben sie nicht zuletzt bei der Renovierung letztes Jahr bewiesen. „Beim Umbau wollten wir die Natur ins Haus holen, es für alles Schöne und Gute öffnen, was
vor der Haustür ist. Die Terrasse ist zum Outdoor-Wohnzimmer mit verschiedenen Wohlfühlzonen und Sitzgelegenheiten geworden. Das Restaurant wurde mit 12.000 Eichenblättchen an der Decke zum Hingucker und Akustik-Traum. Bei uns lebt man 1.400 Meter über dem Alltag an einem Ort der besonderen Lebenskraft“, so Barbara beim Interview während unseres Aufenthalts. Umgesetzt wurde das mit der Vergrößerung der Balkone und großzügigen Fensterfronten unter Wahrung der Privacy durch einen Nischencharakter, der sich durchs gesamte Haus zieht – ebenso wie
angenehme Düfte, die es im Gitschberg atmosphärisch und heimelig machen.
Urlaub mit Mehrwert –Resilienz stärken
„Ferientage sind zu wichtig und zu kurz, um ohne Kraftpotenzial zu urlauben“, ist das dazu passende Credo. So wurde bei der Erneuerung der Zimmer auch in das Samina-Schlafsystem der gleichnamigen Vorarlberger Manufaktur investiert, da der Großteil der Regeneration des Menschen in der Nacht passiert. Verwendet werden ausschließlich naturreine Bio-Materialien, frei schwingende entlastende Lamellenrose in unverleimtem Buchenholz, punktelastische Naturkautschuk-Matratzen, klimaregulierende, allergikerfreundliche Topper aus Schurwolle und Bio-Keramik-Baumwolle sowie ergonomische und allergikerfreundliche Kissen und naturbelassene Schurwolldecken. Unser Fazit: Ja, es ist so erholsam, wie es sich liest. Zusätzlich stehen 16 Premium-Zimmer als „Samina Power Sleeping Rooms“ mit Erdungsauflage zur Verfügung.
Aufatmen – Loslassen –Stärken
Die von der Hausherrin und Kräuterpadagogin gepflanzten thematischen Kräuterkreise im Sonnengarten spiegeln die Stationen



des Urlaubs gut wider. Sie sind an traditionelle Bauerngärten angelehnt. Auch ihre selbstgemischten Tees beim Frühstück, Öle im Spa und essbare Blüten wie Gewürzkräuter in den Menüs sollte man ausgiebig genießen. Bioland-zertifiziert: Das Küchenteam kocht im Rhythmus der Jahreszeiten auf und verfolgt ein umweltfreundliches Waste-Management. Bekömmliche Gerichte, viel Hausgemachtes und Vegetarisches, Fleisch aus Hofschlachtung vom Bio-Frühstück über die Südtiroler Marende bis zum „Green Dinner Deluxe“ steigern täglich die Vorfreude auf regionale Köstlichkeiten. Die Auswahl der edlen Tropfen aus der Winebar und Grappathek bespricht man am besten mit Hausherr Horst. Auch antialkoholische, fermentierte Drinks, Mocktails und Bio-Säfte aus dem Vinschgau lohnen eine Verkostung. E-Bike-Touren, Wanderungen oder Waldbaden stehen abseits vom Hotel auf dem Programm – wenn man sich denn aus dem energieautarken Gitschberg, das bereits 2011 das erste bestehende Hotel in Südtirol war, das als Klimahotel zertifiziert wurde, raus bequemen möchte. Zu Recherchezwecken haben wir das natürlich getan. Auch wenn wir uns nur schwer loseisen konnten und den Blick über die Dolomiten des Pustertals und des Eisacktals von der Terrasse oder dem Pool stundenlang hätten genießen können.

Eigens entwickelte Spa-Behandlungen auf Basis alpiner Heilkunde, Heu-Ruheraum, Liegen aus Lärchenvollholz etc.: Intensive Ruhe und Naturmaterialien machen die Atmosphäre im Haus aus.
Hausgemachtes Brot, SupernuturalNussmuszapfanlage, Omelette-Station mit netter Plauderei, selbstgepflückte und zusammengestellte Teemischungen: Es sind viele kleine Details, die Frühstücksfreuden hier ausmachen. Von unserem Galadinner blieben Waldmeister-Sorbet mit Katzenzungen, das Pfifferling-Frikassee mit Laugenknödeln und das Steak vom heimischen Rind mit Petersilienwurzel in bester Erinnerung.


Bücher eröffnen neue Perspektiven, stellen Fragen und schenken kleine Auszeiten vom Alltag. Unsere Auswahl vereint gesellschaftliche Themen, inspirierende Sachbücher und berührende Geschichten für verschiedene Lebensphasen. Mal regen sie zum Umdenken an, mal spenden sie Motivation oder Trost. Vielleicht entdecken Sie einen Titel, der nachwirkt oder genau jetzt den passenden Impuls setzt. Denn Lesen bedeutet mehr als Unterhaltung – es erweitert den Horizont und bewegt.

Spannende Perspektiven auf das große Thema Klima bietet dieses Buch, das der Frage nachgeht, ob die Ozeane der Erde wirklich helfen können, den Klimawandel zu bremsen. Wissenschaftlich fundiert und zugleich gut verständlich erklärt der Autor, wie Meere CO₂ speichern, welche Rolle sie im globalen Klimasystem spielen und welche Risiken durch Erwärmung, Versauerung und Überfischung bestehen. Mit faszinierenden Einblicken in die Meeresforschung zeigt das Buch, warum der Schutz der Ozeane weit mehr ist als Naturschutz – er ist ein Schlüssel für das künftige Gleichgewicht unseres Planeten. Ideal für alle, die ökologische Zusammenhänge besser verstehen und den Blick über den Tellerrand richten möchten.
Wir leben im Überfluss – und fühlen uns dennoch häufig getrieben, erschöpft oder innerlich unzufrieden. Dieses Buch beleuchtet, warum ständiges Mehr an Konsum, Optionen und digitaler Dauerverfügbarkeit nicht automatisch zu einem erfüllteren Leben führen. Stattdessen geraten grundlegende Bedürfnisse wie Sinn, echte Verbundenheit, ausreichend Bewegung und bewusste Erholung ins Hintertreffen. Der Autor zeigt anschaulich, wie moderne Lebens- und Arbeitsweisen unsere Aufmerksamkeit fragmentieren und Stress begünstigen. Sein Plädoyer: weniger Überfluss, mehr Klarheit. Mit alltagsnahen Beispielen und konkreten Anregungen lädt das Buch dazu ein, Prioritäten neu zu setzen und den Fokus wieder auf das zu richten, was langfristig stärkt und wirklich zufrieden macht.

192 Seiten I Kneipp Verlag Wien I ISBN 978-3-7088-0831-4


Barbara Blaha zeichnet ein eindringliches Bild davon, wie stark Gleichberechtigung noch immer von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen abhängt. Persönliche Erfahrungen verbindet sie mit fundierten Zahlen und gesellschaftlichen Analysen und zeigt auf, wo Frauen weiterhin benachteiligt werden – etwa bei Bezahlung, Karrierechancen oder der Verteilung unbezahlter Care-Arbeit. Dabei wird deutlich: Feminismus ist kein Randthema, sondern betrifft uns alle. Ein klug argumentiertes, gut verständliches Buch, das Missstände sichtbar macht und zum Nachdenken – und Weiterdenken – anregt.
Wieso drucken wir nicht einfach mehr

Viele Menschen fragen sich: Wenn Geld knapp ist, warum drucken Staaten dann nicht einfach mehr davon? Dieses Buch erklärt verständlich, wie moderne Geldpolitik funktioniert und warum das gedankliche Bild vom „Geld drucken“ weit komplizierter ist als es klingt. Es führt in zentrale Begriffe wie Inflation, Zinspolitik, Zentralbanken und Staatshaushalt ein – und zeigt, welche Auswirkungen mehr Geld im Umlauf tatsächlich haben kann. Mit klaren Beispielen und aktuellen Bezügen liefert der Autor Einblicke, wie wirtschaftliche Stabilität, Preise und Kaufkraft zusammenhängen. Ein lesenswerter Beitrag für alle, die verstehen wollen, wie unser Geldsystem wirklich tickt und welche Rolle Politik und Notenbanken dabei spielen.
128 Seiten I Leykam I ISBN 978-3-7011-8390-6
Online-Dating verspricht Nähe auf Knopfdruck – doch für viele wird die Suche nach Liebe zur emotionalen Belastung. Dieses Buch beleuchtet die Schattenseiten moderner Beziehungskultur: endloses Swipen, hohe Erwartungen und ständiges Vergleichen in sozialen Medien. Die Autor:innen zeigen, warum diese Dynamik oft zu Frust und Erschöpfung führt, noch bevor echte Bindung entstehen kann. Mit psychologischen Einordnungen und alltagsnahen Impulsen regt das Buch dazu an, eigene Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und neue Wege zu authentischer Nähe zu finden. Ein zeitgemäßer Beitrag für alle, die Dating wieder entspannter und ehrlicher gestalten möchten.


Wenn der Alltag vollgepackt ist mit Terminen, bleiben Obst und Gemüse oftmals auf der Strecke. Hier kommt das Juice Plus+ Superfood Powder ins Spiel, ein pflanzenbasiertes Getränkepulver in praktischen Sticks – ideal für unterwegs, Büro oder Sport. Pro Portion stecken Mikronährstoffe aus 30 Obst-, Beeren- und Gemüsesorten drin sowie pflanzenbasierte Vitamine und Phytonährstoffe – ein bedeutender Beitrag zur täglichen Nährstoffzufuhr. Jede Portion hat rund 25 Kalorien. Das Pulver ist vegan, glutenfrei, ohne zugesetzten Zucker und ohne künstliche Zusätze. Einfach mit Wasser mischen und als fruchtigmilden Drink genießen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung, können diese aber unkompliziert ergänzen – besonders an Tagen, an denen es schnell gehen muss.
Mehr Infos: de.juiceplus.com

Text: Michaela Hocek
Der Report „On the Needs of the European Creativity-Driven Fashion Industrie“ der European Fashion Alliance ist eine umfassende Analyse des europäischen Modesektors im Hinblick auf Herausforderungen und Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen im Modeökosystem.
Ein 134 Seiten starkes Konvolut des 2022 gegründeten, transnationalen
Bündnisses „European Fashion Alliance“ gibt Einblick in die aktuellen Bedürfnisse der kreativen Modeindustrie. 28 Mitglieder – eines davon ist der „Fashion Council Germany“ mit Mitwirkenden aus den Bereichen Fashion Brand, Model Agency, Online Retail, Styling, Creative Production, Journalismus und Verlagshäuser, etc. – engagieren sich. Der Mitte Jänner veröffentlichte Report „On the Needs of the European Creativity-Driven Fashion Industrie“ legt seinen Fokus auf KMUs – das Rückgrat der Modebranche. „Dieser Report zeigt klar auf, wo gezielte Investitionen, politische Abstimmung und strukturelle Verbesserungen notwendig sind“, so Scott Lipins-
ki, CEO des Fashion Council Germany und Vorsitzender der European Fashion Alliance. Formuliert wurden anhand qualitativer Interviews der Mitglieder 63 konkrete Empfehlungen, darunter kreative Ansätze wie ein „European Fashion Hub“ als EU-unterstützte digitale One-StopPlattform, die Zugang zu regulatorischer Orientierung, Nachhaltigkeits-Toolkits, Förderinformationen, Mentoring und Innovationsressourcen bietet, reduzierte Mehrwertsteuer für zertifizierte nachhaltige Materialien, EU-weite Sensibilisierungskampagnen, gezielte Förderprogramme für zirkuläre Geschäftsmodelle u.v.m. „Mit der richtigen Unterstützung kann Europa zum globalen Maßstab für nachhaltige, innovative und menschenzentrierte Mode werden“, so der Vorstand der EFA. europeanfashionalliance.org

Fashion x Craft – Echoes of Tomorrow: Das Handwerk junger Mode- und Textildesigner:innen setzte auf der Berlin Fashion Week ein Statement in Richtung „Wie werden wir uns an traditionelle Techniken erinnern –oder kann es sogar gelingen, sie zu erhalten?“

Die nachhaltigen Modekollektionen und Accessoires der skandinavischen Marke Gudrun Sjödén haben stets einen gemeinsamen Nenner: gekonntes Mix & Match mit ausdrucksstarken Farben. Das Kleid und die Hose „Moonlight“ in Kombination mit der Tunika „Vendela“ sind dafür nur eines von vielen Lebensfreude versprühenden Outfits.

drei Teile von EUR 69,- bis 89,gudrunsjoden.com
Shirt EUR 119,90 Midirock EUR 159,90 lanius.com

„On demand“ werden die Kollektionsteile der Marke Heinzelstück von Schneidermeisterin Julia Leydendecker in traditioneller Handwerkskunst angefertigt. Die Designerin hat ein Gespür für zeitgemäße und zeitlose Tracht, die sie mit Casual-Stil, Oversized-Walkjankern, modernen Blusen, Hemden und Röcken alltagstauglich macht.
Ein schöner Leitgedanke, der die Frühjahr-/Sommerkollektion von Lanius Gestalt annehmen ließ. Ästhetik, die Natürlichkeit, Leichtigkeit und ein tiefes Bewusstsein für nachhaltige Mode in sich trägt, machen die frischen Looks aus, wie dieses Set aus GOTS-zertifizierter BioBaumwolle zeigt, das vielseitig mit Jeans, Pullover an kühleren Tagen oder weißen Basics kombiniert werden kann.

ab EUR 180,heinzelstueck.de


Onu Kinder EUR 129,Erwachsene EUR 159,wildling.shoes
Hosen ab EUR 109,90
T-Shirts EUR 45,Gilet Olimpo EUR 159,90 ecoalf.com

Die Minimalschuhe von Wildling sind für Kinder, Damen und Herren gemacht, um wie barfuß durchs Leben zu gehen. Das Label wurde 2015 gegründet und vereint Bewegungsfreiheit, ökologische Materialien und gesunde Fußentwicklung. Millimeterdünne Sohlen fördern den natürlichen Bewegungsablauf. Das Modell „Onu“ punktet mit All-Over-Print, kbA-Baumwolle und herausnehmbarer Sohle aus Hanf-Flachs-Vlies.
Mode von Ecoalf steht auch für die Reduktion von über 21.700 Tonnen CO2. Die Taschen im pigmentgefärbten UsedLook sind auf Langlebigkeit getrimmt.
Ecoalf hat sich seit 2009 mit 600 Materialinnovationen, 366 Millionen recycelten Plastikflaschen und 54 Milliarden Liter eingespartem Wasser einen fixen Platz in der Modewelt geschaffen. Die aktuelle Kollektion punktet mit pigmentgefärbten Taschen, der ersten gewebten Kollektion aus 100 Prozent regenerativer Baumwolle sowie Mänteln und Jacken aus recycelten Textilabfällen etc.


Sweater EUR 179,livbergen.com
Dieser Sweater mit buntem „Colour The Present“-Rückprint von Liv Bergen zeichnet sich durch Softness, großzügige Schnittführung und hochwertige Bio-Baumwolle aus. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich und kann zu Shorts ebenso wie zu Leinenhosen und Röcken kombiniert werden.

Der Changing Poncho mit Kängurutasche und Kapuze von Packtowl ist ein Musthave beim Schwimmen, Surfen, Outdoor-Sport im Allgemeinen und Campen. Er ist in mehreren kreativen Designs erhältlich und besteht zu 85 Prozent aus recyceltem und schnelltrocknendem Mikrofaserstoff.



Kurzarm-Oberteil mit zartem Kragen, Shorts oder lange Hose: Die exklusive Kollaboration von Myjama und der Münchner Illustratorin Steffi Bauer hat zu einer limitierten Kollektion geführt, die mit floralen Elementen, zarten Blättern und gekonnten Pinselstrichen Lebensfreude versprüht.

EUR 50,tapir-store.de bergzeit.at


Höchstleistung trifft Natur: Christian Rieger erklärt, wie SCROC nachhaltige Sportbekleidung mit echtem Tragekomfort vereint.

Transparenz in Echtzeit
Die gesamte Produktreise lässt sich digital einfach und nachvollziehbar verfolgen.
SCROC steht für nachhaltige Sportbekleidung aus Naturfasern. Gegründet von Ex-MTB-Profi Christian Rieger, vereint das Unternehmen sportliche Expertise mit Innovationsgeist und Naturverbundenheit. Qualität, Funktionalität und Respekt gegenüber der Umwelt bilden dabei das Fundament jeder Kollektion.
Wie und wann ist die Idee zu SCROC entstanden?
Als ehemaliger MTB-Profi, unzufrieden mit meiner Kunstfaserbekleidung, hatte ich immer die Vision von perfekter Sportbekleidung aus Naturfasern. Nach meiner Karriere als MTB-Profi startete ich als Linien-Pilot durch. Doch der Gedanke an das perfekte Naturfasershirt ließ mich nicht los.
Aus Liebe zur Natur und dem Streben nach Perfektion entstand die Idee, hochwertige Sportbekleidung aus Naturfasern zu entwickeln. Diese Vision hat mich durch Höhen und Tiefen begleitet und geformt. Ich informierte mich auf Messen über die besten Materialien und begann an der Nähmaschine meiner Mutter die ersten Nähversuche zu unternehmen. Stoffe wurden auf Herz und Nieren getestet, mit dem Ergebnis: Es muss etwas Eigenes geschaffen werden. Nach unzähligen Nieten und noch
mehr Neuversuchen war er da, der MerinoStoff, aus dem Träume sind. Angenehm zu tragen, voller Emotion und Kraft der Natur. Und so entstand SCROC – von einer Idee zum Wir-Produkt. Jeder Schritt unserer Reise ist ein Beweis für unsere Entschlossenheit und unseren Respekt gegenüber der Natur. Wir stehen für Nachhaltigkeit, höchste Qualität & Performance der Natur – zusammen führt dies zum einzigartigen Tragegefühl unserer Sportbekleidung.
Sie setzen auf Merinowolle und Naturfasern — welche Vorteile bieten diese im Vergleich zu synthetischen Materialien? Merinoschafe leben in Regionen, in denen kein anderes Schaf überlebt. Gebirgslandschaften, in denen unerträglich heiße Tage kalte Nächte ablösen, sind ihr Lebensraum. In ihrem feinen Wollkleid finden wir die Antwort auf die Frage, warum gerade diese
Schafe so widerstandsfähig sind. Die Fasern der Merinowolle nehmen Schweiß auf, geben die Feuchtigkeit nach außen ab – halten so die Schafe trocken, wärmen oder kühlen sie – je nachdem, was gerade nötig ist. Genau diese funktionalen Eigenschaften finden sich auch in unseren Kleidungsstücken wieder. Sie sind temperaturausgleichend, atmungsaktiv, feuchtigkeitsabsorbierend, schnelltrocknend und wirken auf natürliche Weise geruchsneutralisierend. Eigenschaften, die synthetische Materialien in dieser Form nicht erreichen.
Wie stellen Sie sicher, dass Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette gelebt wird — vom Merinoschaf bis zur fertigen Bekleidung?
Oberste Priorität hat das Wohlbefinden für Mensch und Tier. Wir wissen, woher unsere Wolle kommt, wie es den Merinoschafen geht und wie sie behandelt werden. Dabei vertrauen wir nicht auf gekaufte Gütesiegel oder selbstausgestellte Zertifikate, sondern nur auf geprüfte Zertifikate von Lieferanten und tauschen uns direkt mit den Farmen aus.
Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir darauf, dass sie aus Europa stammen und im gesamten Unternehmen nachhaltig agieren. Wir haben jedoch auch einen Lieferanten aus Asien. Warum? Weil dieser innovative Stoff, den wir in vielen unserer Kleidungsstücke verarbeitet haben, nur dort in der Qualität hergestellt wird, die wir uns vorstellen. Wir haben aber auch bei der Auswahl dieses Lieferanten darauf geachtet, dass er auf umweltfreundliche Produktionsverfahren, ressourcenschonende Materialien und innovative Recycling-Technologien setzt. Unsere Produktion ist in Litauen. Wir kennen unseren Produzenten persönlich und besuchen ihn auch regelmäßig, um uns die dortigen Arbeitsbedingungen genauer anzusehen.
Diese Transparenz zieht sich durch alle Bereiche. Wir zeigen offen und mit voller Transparenz, woher alle Komponenten
unserer Bekleidung – angefangen bei den Merinoschafen, über die Stoffe, Watte und Einzelteile bis hin zu unserem fertigen Kleidungsstück – kommen und wo sie produziert werden. Jeder unserer Lieferanten wird auf unserer Webseite transparent vorgestellt, denn wir haben keinen Grund, etwas zu verschleiern. Seit der Herbst/Winter-Kollektion 2025/26 ist es möglich, bei jedem einzelnen Produkt „Die Reise des Produktes“ nachzuvollziehen. Entweder über den QR-Code beim Preisetikett oder online direkt beim Produkt unter „Reise des Produktes“.
Wie wichtig sind Ihnen Produkt-Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit – und wie setzen Sie diesen Anspruch konkret um?
Wir werfen nichts weg. Bei uns wird Slow Fashion gelebt. Wir lassen nur kleine Mengen produzieren und bestellen alle Komponenten dafür in der Stückzahl, in der wir sie auch wirklich benötigen. Dabei kann es vorkommen, dass das eine oder andere Teil relativ rasch ausverkauft ist. Das ist für uns kein Problem, ganz im Gegenteil, wir sind gegen Überproduktion und freuen uns, wenn am Ende der Saison wieder Platz im Lager für Neues ist.
Unser Wunsch ist es, dass unsere Kund:innen lange etwas von unseren Kleidungsstücken haben. Deshalb reparieren wir entweder bei uns in Wolfern (Oberösterreich) oder bei größeren Reparaturen in unserer Produktion in Litauen, die Stücke unserer Kundinnen und Kunden so lange es geht und solange sie zufrieden sind.
Welche Rolle spielen Ihre Kund:innen in der Weiterentwicklung Ihrer Marke und Produktlinien?
Das Feedback unserer Kundinnen und Kunden ist für uns von großer Bedeutung, und wir lassen es – soweit möglich – aktiv in die Weiterentwicklung unserer Marke einfließen. Als nachhaltiges Unternehmen produzieren wir bewusst nur in dem Umfang, wie es der tatsächlichen Nachfrage entspricht. Daher können wir nicht jeden Wunsch umsetzen, insbesondere wenn

dieser mit grundlegenden Produktveränderungen verbunden ist. Dennoch sind wir stets bestrebt, Anregungen sorgfältig zu prüfen und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu berücksichtigen.
Wie sieht für Sie die Textilindustrie im Idealfall in zehn Jahren aus?
Gerade in der Bekleidungsbranche sind Veränderungen und Akteurinnen und Akteure, die bewusst neue Wege gehen, von großer Bedeutung. Fast Fashion ist nach wie vor ein dominierendes Thema, und viele große Modeunternehmen halten trotz der bekannten negativen Auswirkungen auf Branche und Umwelt an diesem Modell fest.
Für die kommenden zehn Jahre wünsche ich mir, dass Fast Fashion der Vergangenheit angehört und Nachhaltigkeit nicht nur als Marketingbotschaft dient, sondern authentisch und konsequent in den Unternehmen der Bekleidungsindustrie verankert ist. Darüber hinaus sollte nachhaltiges Handeln nicht nur umgesetzt, sondern auch transparent gemacht werden – etwa durch offen kommunizierte Lieferketten und nachvollziehbare Produktionsprozesse. Unsere natürlichen Ressourcen sind kostbar – und mit derselben Wertschätzung sollten auch Kleidungsstücke hergestellt und behandelt werden.
JParallel zur aufblühenden Natur atmet auch unsere Haut nach der langen Heizperiode im Winter wieder auf. Unterstützen kann man sie mit Dampfbädern, regelmäßigen Peelings, Tagespflege mit Sonnenschutz und Produkten, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und die Hautbarriere schützen. Wir haben uns umgesehen, welche natürlichen Inhaltsstoffe, ätherischen Öle für die frühlingshafte Duftausrichtung und Kosmetiktrends aktuell tonangebend sind, um für einen strahlenden Teint, eine faltenfreie Augenpartie und glatte Haut am ganzen Körper zu sorgen. Und wir sind in einem Interview mit Dr. Henrike Neuhoff, wissenschaftlicher Leiterin bei lavera Naturkosmetik, dem Trend der Skinification nachgegangen. Denn der ganzheitliche Ansatz beschert der Haut am Körper – unserem größten Organ – verstärkte Aufmerksamkeit. Und das ist gut so, hat sie doch weniger Talgdrüsen, neigt daher schneller zu Trockenheit und ist an vielen
Stellen dicker als Gesichtshaut. Wer denkt, die Wirkstoffe können 1:1 übertragen werden, irrt. Vielmehr sind Texturen gefragt, die sich gut verteilen lassen und ein angenehmes Hautgefühl schaffen.


Bodylotion EUR 19,95
boerlind.com
Die neue „Fresh Coconut“-Body Care von Annemarie Börlind bringt schon jetzt sommerliche Vibes auf die Haut. Erhältlich sind Bodylotion und Duschgel mit dem frischen Duft nach grüner Kokosnuss, pflegendem Bio-Lindenblütenknospen-Extrakt für ein strafferes Hautbild und Bio-Fackellilien-Nektar für mehr Feuchtigkeit und zur Stärkung der Hautbarriere.
Duschgel EUR 12,95
Cleanser EUR 18,-




TCreme 26,- titania-beauty.de
nkm-atelier.de


algregulierend, hydratisierend und barriereunterstützend: Um zwei Produktneuheiten, die gezielt auf ölige Haut und Unreinheiten einwirken, erweitert nkm sein Sortiment. Der sulfatfreie, vegane, leicht schäumende und nicht austrocknende „Balancing Gel Cleanser“ ist ein postbiotischer Wirkstoffkomplex aus Fermenten und Apfelextrakt, der das Hautbild verfeinert und Irritationen mildert. Die „Balancing Gel Cream“ spendet intensiv Feuchtigkeit, ohne zu fetten und mattiert die Haut.
ie veganen Fußpflegeprodukte von Titania sind „Made in Germany“ und frei von Mikroplastik, Silikonen, Parabenen und PEGs. Das familiengeführte Unternehmen legt auch Wert auf plastikreduzierte Verpackung. Die „Sport Aktiv Fußcreme“ mit Raps-, Tung- und Avocadoöl bildet einen langanhaltenden Schutzfilm, um Hautirritationen durch Druck oder Reibung zu vermindern. Das zellschützende „Fuß Massage Öl“ enthält Jojoba-, Argan- und Lavendelöl, Vitamin E und Aloe Vera.

as straffende Körperöl „Amande Sublime“ von L’Occitane ist reich an Vitamin E, Antioxidantien und Fettsäuren. Es ist kaltgepresst und enthält neben 50 Prozent Mandelöl aus der Provence an Omega-3 und Omega-6 reiches Leindotteröl und ein Dehnungsstreifen-reduzierendes Siliziumderivat. Schön zu wissen: Die Marke setzt sich seit den 2000er-Jahren für den Anbau von Mandelbäumen ein, wodurch schon über 17.000 Bäume gemeinsam mit Jean-Pierre Jaubert, einem Mandelbauer in vierter Generation gepflanzt wurden. Auch erhältlich: Duschgel, Körpermilch und Körper- und Haarnebel.


Marc Seipel und Fritz Hinrichsmeyer haben mit ihrer Naturkosmetikmarke forpeople – ehemals 4 people who care – weiterhin den Fokus auf Produkte aus Null Prozent Wasser und 100 Prozent Wirkstoffe gerichtet. Das Sortiment umfasst feste Hand- und Fußcreme sowie pure Öle und Salben. Der bewusste Verzicht auf Füllstoffe setzt sich auch bei den neuen Seifen auf Aloe-Vera-Basis und dem bald erhältlichen Lipbalm mit LSF fort. Praktisch sind die Kennenlern-Sets und Routine-Boxen.

it einer speziell abgestimmten Wirkstoff-Dosierung, die neben Bio-Safran, Aloe Vera, Granatapfelkern-Öl, Ceramiden und Squalan verkapseltes Retinal enthält, kann die sanfte und intensiv pflegende „The Retinal Eye Cream“ von ruhi feine Linien glätten, die Zellerneuerung fördern, dunkle Schatten lindern und die Hautstruktur verbessern. Sie ist vegan und enthält keine austrocknenden Alkohole oder Duftstoffe.

inen frischen und ebenmäßigen Teint schafft die „Resurfacing Glow Cream“ von The Today Projekt mit einer effektiven Wirkstoffkombination u. a. aus Niacinamid, Squalan, Aloe Vera, Vitamin B12, Jagua-Extrakt, stabilisiertes Vitamin C und Hyaluronsäure. Damit wird die Kollagen-Produktion, die Feuchtigkeitsversorgung und der Schutz der Haut unterstützt.
ab EUR 1,19
dresdner-essenz.com

Das neue Badesalz „Sleep Reset“ von Dresdner Essenz enthält Lavendelöl, Ashwaganda, Passionsblume und Sandelholz. 97 Prozent der Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs und bereiten mit ihren Düften und ätherischen Ölen auf den nächtlichen Ruhemodus vor. Das Ritual eines warmen Bades am Abend macht durch das Erhöhen der Körperkerntemperatur und das anschließende Abkühlen angenehm müde. Das enthaltene Magnesiumsalz hat eine zusätzliche muskelentspannende Funktion.


Dr. Henrike Neuhoff, wissenschaftliche Leiterin bei lavera Naturkosmetik, erklärt wie der ganzheitliche Ansatz funktioniert.
Was versteht man unter dem Begriff „Skinification“?
Es beschreibt einen revolutionären Trend in der Körperpflege: Lange Zeit wurde die Haut am Körper eher stiefmütterlich behandelt – eine einfache Bodylotion musste genügen. Doch heute wissen wir: Die Haut am Körper verdient dieselbe Aufmerksamkeit und gezielte Pflege wie unser Gesicht. Sie ist unser größtes Organ. Daher verwenden wir in der Körperpflege hochwertige Wirkstoffe, die man bisher hauptsächlich in Gesichtspflegeprodukten fand, z. B. Hyaluronsäure für intensive Feuchtigkeit, Vitamin C für einen ebenmäßigen Teint, Bakuchiol für straffere Haut oder Peptide zur Unterstützung der Hautelastizität.
Was sind die Vorteile?
Die Haut am Körper ist denselben Umwelteinflüssen, UV-Strahlung und dem natürlichen Alterungsprozess wie die Gesichtshaut ausgesetzt. Wir wissen heute, dass gesunde, gepflegte Haut am ganzen Körper nicht nur eine Frage

der Ästhetik ist, sondern auch des Wohlbefindens. Eine intakte Hautbarriere schützt uns, reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und trägt maßgeblich zu unserem Hautgefühl bei. Außerdem sind die Bedürfnisse vielfältig: Trockene Partien an Ellenbogen und Schienbeinen, empfindliche Bereiche oder Hautveränderungen durch hormonelle Einflüsse – all das verdient gezielte, wirksame Pflege.
Wie sieht das bei reiferer Haut aus?
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut am ganzen Körper: Sie wird dünner, verliert an Elastizität und Spannkraft. Die natürliche Feuchtigkeitsversorgung lässt nach. Bei reiferer Haut empfehle ich Formulierungen mit straffenden und regenerierenden Inhaltsstoffen. Unsere neue lavera „My Age Body Milk“ ist dafür ein sehr gutes Beispiel: Sie kombiniert Bio-Arganöl und Bio-Karanja-Öl mit Hyaluronsäure, um die Haut intensiv zu nähren, die Elastizität zu verbessern und Feuchtigkeit zu binden.
Nachhaltiges Sitzen kann aus gesundheitlicher und ergonomischer Sicht betrachtet werden. Es lohnt sich zu wissen, wie der menschliche Körper am besten in Position gebracht wird und worauf bei der Auswahl der Möbel zu achten ist.

Obwohl der Mensch nicht für langes, statisches Sitzen gemacht ist, sitzen wir viele Stunden täglich zuhause, am Arbeitsplatz und in der Schule oder an der Uni. Wir lümmeln in Sesseln, auf der Couch, hocken auf unergonomischen Bänken und in unbequemen Sitzen öffentlicher Verkehrsmittel. Beobachten Sie einmal für mehrere Tage, wie Ihr Verhältnis von Bewegung und statischem Verharren in welchen Möbelstücken aussieht. Möglicherweise lassen sich daraus schnell Rückschlüsse auf Verspannungen im Nacken, in den Schultern, dem Rücken, dem Hüftbeuger und den Po-Backen sowie ungleichmäßig belastete Bandscheiben ziehen. Auch unsere Faszien strafen starre Haltungen mit eingeschränkter Mobilität ab. Es kann also durchaus hilfreich sein, offener für regelmäßige Bewegungspausen, kurze Dehnungsübungen zwischendurch und Faszientraining zu sein, um sich leichter und geschmeidiger zu fühlen. Neben reinen Mobilitätswahrnehmungen und -einschränkungen lassen wir häufig weitere gesundheitliche Auswirkungen von zu langem Sitzen außer Acht oder sie sind uns gar nicht erst bewusst. Diese reichen von der Verlangsamung des Stoffwechsels, der das Herz-Kreislauf-System negativ beeinflusst und in weiterer Folge zu Bluthochdruck führen kann, über Gewichtszunahme aufgrund zu geringen Kalorienverbrauchs, Durchblutungsstörungen in den Beinen oder zu geringe Sauerstoffaufnahme im Gehirn, was zu schneller Ermüdung und Konzentrationsstörungen führen kann. Sitzen hat also definitiv eine weite Dimension in unserem Leben.
Wie sitze ich richtig?
Best Friend mit dem (Büro-)stuhl werden Sie, wenn die Füße breit aufgestellt sind, die Knie nach vorne oder leicht nach außen zeigen und die Beine im 90-GradWinkel sind. Aufrecht sitzen und mit dem kompletten Rücken an der Lehne Kontakt haben, ist ein weiterer Merksatz. Achten Sie auf lockere Schultern und eine gerade, nicht nach vorne geschobene, Kopfhaltung. Abwechselndes Beinauflegen zwischendurch entlastet und dehnt die Hüfte. Spannung aus dem Körper nimmt auch ein „Ausfallschritt“ während des Sitzens an der Vorderkante oder ein
angehocktes Bein. Sind Sie viel im Auto unterwegs, sollten Sie darauf achten, dass Sie das Gesäß bis an die Lehne rücken. Die optimale Sitzposition ist erreicht, wenn die Knie bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind. Sind die Ellenbogen leicht gebeugt und die Handgelenke am oberen Lenkradrand, passt der Abstand.

Bei längeren Fahrten die Rückenlehne leicht verändern und Stehzeiten im Stau oder an der Ampel für Dehnungsübungen und Kreisen der Hand- und Fußgelenke nützen.
Eine effektive Gegenstrategie gegen potentielle Beeinträchtigungen der Lebensqualität durch zu langes Stillhalten ist dynamisches Sitzen, also ein häufiger Positionswechsel. In Verbindung mit Bewegungspausen alle halben oder vollen Stunden kann präventiv gehandelt werden. Seien Sie kreativ und konsequent: Schon kleine Interventionen wie Becken-

In Sachen Kreislaufwirtschaft setzt die dänische Designmarke Bolia auf modulare Sitzelemente, austauschbare Komponenten, neue Reparaturmöglichkeiten und erhöhte Produkttransparenz. Einfache Produktpflege, eine zehnjährige Garantie, die Verlängerung der Lebensdauer und die Zusammenarbeit mit Partnern wie FSC™, Miljømærkning Danmark, MÅLBAR, DTI und SBTi sind weitere Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks.
Seit Jahresanfang hat IKEA das modulare Sofa „Jättebo“ im Sortiment. Der Bezug aus strapazierfähigem Cord besteht zu 100 Prozent aus Recyclingpolyester. Zudem ist er abnehmbar und zum Reinigen in der Waschmaschine geeignet. Ein Garant für eine lange Nutzungsdauer ist auch, dass die einzelnen Elemente individuell planbar und jederzeit umstellbar sind. So kann das Sofa ebenso als Chaiselongue wie Zwei- oder Dreisitzer zum Einsatz kommen und es hat auch einen Stauraum unter den Sitzelementen. Tiefe Sitzflächen und Kopfstützen erlauben es, die Sitzhaltung je nach Beschäftigung anzupassen.
Bei der F. M. Alexander-Technik werden die Eigenwahrnehmung geschult, die Haltung und Atmung verbessert und so ungünstige Bewegungsmuster „abgeschüttelt“. In Einzelstunden sehen sich geschulte Lehrende eingeübte Fehlhaltungen an, die Verspannungen, Rückenschmerzen oder chronische Schmerzen auslösen, so z. B. auch wie man sich hinsetzt, sitzt und aufsteht. Positiv an der Methode ist, dass nicht speziell geübt werden muss, sondern die korrekte Haltung im Alltag in den Fokus gerückt wird.
alexander-technik.org I alexander-technik.at
kippen, Schulterkreisen, Wirbelsäulenmobilisierung durch Drehbewegungen, Fußkreisen, Aufstehen beim Telefonieren, Kniebeugen zwischendurch, Strecken und Dehnen vor dem geöffneten Fenster und der Wechsel der Sitzposition sind hilfreich.
Nutzen Sie Ihre Pausen auch, um Triggerpunkte – schmerzhafte Verhärtungen in der Muskulatur – zu öffnen. Dazu reichen ein in Griffnähe liegender Korkball oder eine Holzkugel, die zwischendurch für zwei bis drei Minuten an der betroffenen Stelle und einer Wand oder Tisch- und Sitzfläche angesetzt werden. Der Wechsel zwischen ergonomischem Stuhl, Sitzball
oder einige Zeit ein luftgefülltes Kissen auf den Sessel legen, sind weitere Möglichkeiten die Belastungen der Sitzperioden während des Tages zu reduzieren – ebenso wie Besprechungen am Stehtisch oder im Gehen zu etablieren.
Mit „Bewegungssnacks“ Routinen verändern
Schon fünf Minuten körperliche Aktivität zwischendurch führen laut „British Medical Journal“ zu Verbesserungen im Bewegungsapparat, die die Herz-Kreislauf-Fitness und Ausdauer verbessern. Dies zeigte die Analyse verschiedener Studien. Die sogenannten „Bewegungssnacks“ – also Intervalle ohne Pausen, Warm-up oder Cool Down – bewähren sich demnach, wenn sie zwei Mal täglich an drei bis sieben Tagen pro Woche durchgeführt werden. Diese können von Tai-Chi über Treppensteigen bis zu Kraftübungen für die Beine reichen.


Viel Tageszeit verbringen wir im Homeoffice, in Gemeinschaftsräumen oder Essbereichen. Hier sollte neben der Ästhetik vor allem die Performance des „Bürostuhls“ passen. Das Modell „Mynt“ von Vitra hat einige gute Voraussetzungen. Hinsichtlich der Nachhaltigkeit ist der Anteil von 86 Prozent recycelten Materialien, die am Ende des Produktzyklus zu 99 Prozent recycelbar sind, von Vorteil. Die Polsterung der Sitzbezüge ist aus V-Foam, einem wiederverwertbaren Polyurethanschaum.
Kinderzimmer sind ein eigener Wohnkosmos – vom Ort zum Schlafen, Träumen und Herumtoben über den stillen Rückzugsraum bis zum Platz für Kreativität und Lernerfolge. So sind langlebige Naturholzmöbel eine gute Wahl, will man dem Nachwuchs einen Wohlfühlplatz einrichten. Möglich ist das mit dem „kids“Programm von Team 7. Das Sitzen am Schreibtisch wird beispielsweise mit einem ergonomischen Drehstuhl, wo Sitzhöhe und Sitztiefe sowie die Rückenlehne individuell eingestellt werden können, unterstützt. Der Schreibtisch ist höhenverstellbar und die Tischplatte ist neigbar.
Kinder sitzen anders als Erwachsene und genau darin liegt ihre Stärke. Sie rutschen, drehen sich, knien, stehen wieder auf und finden ständig neue Positionen. Diese natürliche Bewegung ist kein Zeichen von Unruhe, sondern ein wichtiger Teil ihrer körperlichen und motorischen Entwicklung. Nachhaltiges Sitzen im Kinderalltag bedeutet deshalb nicht, möglichst still zu sitzen, sondern Möbel zu nutzen, die Bewegung zulassen und Kinder altersgerecht begleiten.
Gleichzeitig lohnt es sich, beim Sitzen genauer hinzuschauen. Pädagogische und bewegungsorientierte Empfehlungen zeigen, dass bestimmte ergonomische Grundlagen hilfreich sind. Dazu gehören eine passende Sitzhöhe, stabiler Bodenkontakt der Füße und die Möglichkeit, die Position immer wieder zu verändern. Gerade im Kindesalter ändern sich Körperproportionen und Bedürfnisse schnell. Starre Lösungen passen hier selten lange.
Möbel sollen Kinder dabei unterstützen, selbstständig zu handeln und ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Im Sinne der Montessori-Pädagogik spricht man von einer vorbereiteten Umgebung. Leicht zugängliche und vielseitig nutzbare Sitzmöbel ermöglichen es Kindern, ihre Sitzposition selbst zu wählen und bei Bedarf zu verändern. Ein Beispiel dafür ist der wendbare Hocker von Selvaro, der in unterschiedlichen Entwicklungsphasen begleitet.


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Gründer von Selvaro, einem jungen Familienunternehmen für nachhaltige, Montessoriinspirierte Kindermöbel & Spielbegleiter
Eine der wichtigsten ergonomischen Grundlagen beim Sitzen ist die passende Sitzhöhe. Empfehlenswert ist, dass Kinder mit den Füßen stabil den Boden erreichen und die Knie etwa auf Höhe der Hüfte liegen. Ist die Sitzfläche deutlich zu hoch oder zu niedrig, weichen Kinder unbewusst aus. Auf Dauer kann das zu unnötigen Spannungen führen.
Kinder sitzen selten lange still und das ist völlig normal. Häufige Positionswechsel fördern Muskelaktivität, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung. Langes und starres Sitzen gilt als wenig kindgerecht. Sitzmöbel ohne Lehne, die kleine Bewegungen zulassen, unterstützen dieses sogenannte dynamische Sitzen. Kinder können sich drehen, leicht kippen oder spontan aufstehen. Die Muskulatur bleibt aktiv, ohne dass Sitzen zur Anstrengung wird. So wird Ergonomie ganz selbstverständlich Teil des Alltags, eingebettet in den natürlichen Bewegungsdrang.
Gerade im Kinderbereich treffen Ergonomie und Nachhaltigkeit dort aufeinander, wo Möbel über mehrere Jahre hinweg sinnvoll nutzbar bleiben. Sitzmöbel, die verschiedene Sitzhöhen oder Nutzungsarten vereinen, passen sich dem wachsenden Kind an, nicht umgekehrt. Niedriger für Kleinkinder beim Spielen, höher zum Malen, Basteln oder gemeinsamen Essen. Kinder wechseln die Höhe selbstständig, je nach Tätigkeit und eigenem Körpergefühl.
Die beschriebenen ergonomischen Sitzempfehlungen orientieren sich an aktuellen pädagogischen Erkenntnissen, an Grundsätzen der Bewegungslehre sowie an gängigen Empfehlungen zur kindgerechten Ergonomie. Sie basieren auf dem Verständnis, dass Kinder bewegungsorientiert lernen und sich Sitzbedürfnisse je nach Entwicklungsphase deutlich verändern.
Wir stellen Ökostromtarife gegenüber und zeigen, bei welchem Anbieter Sie nachhaltigen Strom zu besonders attraktiven Konditionen bekommen.
Text: Philipp Lumetsberger
Auch beim Thema Energie spielen Umwelt- und Klimaschutz eine zunehmend wichtigere Rolle. Immer mehr Menschen möchten ihr Zuhause bewusst mit umweltfreundlicher Energie versorgen und setzen dabei auf nachhaltige Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Ökostrom liegt dabei im Trend, nicht nur aus ökologischer Überzeugung, sondern auch, weil Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv zur Energiewende beitragen wollen.
Worauf es bei Ökostrom wirklich ankommt
Wer auf grünen Strom umsteigt, reduziert den eigenen CO₂-Fußabdruck und unterstützt zugleich den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Denn mit jedem abgeschlossenen Vertrag fließen Mittel in Windparks, Wasserkraftwerke oder Solaranlagen. Doch Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Um Orientierung im Tarifdschungel zu bieten, hat unsere Redaktion ausgewählte Angebote genauer geprüft und anhand einer Beispielrechnung die Stromkosten über einen Zeitraum von 24 Monaten berechnet.
Zentrales Kriterium für die Aufnahme in unseren Vergleich war, dass der angebotene Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Ebenso wichtig
war eine transparente Darstellung des jeweiligen Strommixes. Ob der Strom überwiegend aus Sonnenenergie, Windkraft oder Wasserkraft gewonnen wird, spielte für die Bewertung hingegen keine Rolle. Zusätzlich wurde darauf geachtet, dass die Tarife von staatlich anerkannten Institutionen zertifiziert sind. In den Vergleich aufgenommen wurden ausschließlich Anbieter, die reinen Ökostrom vertreiben. Bewertet wurde jeweils nur der Stromtarif selbst, während andere Energieprodukte wie Gas bewusst außen vor blieben.
So haben wir getestet
Zur besseren Vergleichbarkeit wurde pro Anbieter jeweils ein Tarif berücksichtigt. Nach einer Vorabberechnung der Kosten für einen standardisierten Beispielhaushalt floss der preislich günstigste Tarif des jeweiligen Anbieters in die Bewertung ein. Ziel war es, realistische und für Verbraucher besonders relevante Einstiegstarife miteinander zu vergleichen. Ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung sind die Gesamtkosten über zwei Jahre, berechnet auf Basis eines Beispielhaushalts mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh. Eventuelle Rabatte oder Boni wurden dabei entsprechend berücksichtigt.
Abschließend nahm eine Jury die Webseiten der Anbieter sowie die dort integrierten Tarifrechner unter die Lupe. Bewertet wurden unter anderem Benutzerführung, Aufbau und Optik der Webseite, die Verständlichkeit der Ergebnisse sowie die technische Funktionalität der Rechner.
Wer in Deutschland einen Tarif mit 100 Prozent Ökostrom abgeschlossen hat, bekommt diesen aus einer der folgenden Quellen:
Die Windenergie an Land und auf See leistete 2025 mit einem Ertrag von 132,6 TWh den größten Beitrag (50,90 %) zur Ökostrom-Erzeugung.
Die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen betrug im Jahr 2025 74,1 TWh. (Anteil 2025: 28,45 %)
Aus organischen Stoffen wie etwa Biomüll und Altholz wurden 2025 36 TWh Strom gewonnen. (Anteil 2025: 13,82 %)
Von den deutschen Wasserkraftwerken wurden 2025 17,8 TWh grüner Strom erzeugt. (Anteil 2025: 6,83 %)
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Neben der Ermittlung der Kosten für zwei Jahre, (die Strompreise bleiben dank der Preisgarantie für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten unverändert) wurden auch die Webseiten der einzelnen Anbieter einer genauen Prüfung unterzogen. Die Gesamtnote setzt sich wie folgt zusammen: 70% Note Preis + 30% Note Webseite

Unsere Beispielfamilie besteht aus vier Personen und lebt in einem Einfamilienhaus. Pro Jahr beläuft sich der Stromverbrauch auf 4.000 kWh. Da der Arbeitspreis pro Kilowattstunde je nach Region variieren kann, wurde für die Beispielfamilie ein fixer Wohnort gewählt. Unsere Wahl fiel dabei auf Bochum.


Zertifizierter Ökostrom ja (Grüner Strom) ja (TÜV Nord) ja (TÜV Nord, okpower-plus) 100% Ökostrom
pro Monat
Preisgarantie
Sofort- oder Neukundenbonus -
Förderung Cent pro kWh
100€ (Treuebonus für Neukunden nach den ersten 12 Monaten) 30€ (Neukundenbonus)



Kriterien 1 2 3
100 % Ökostrom
Wir haben nur jene Anbieter berücksichtigt, die ausschließlich Ökostromtarife im Portfolio haben. Aus welchen erneuerbaren Quellen die Energie stammt, wurde hingegen nicht berücksichtigt.
Landesweit erhältlich
Außerdem hat unsere Redaktion darauf geachtet, dass die jeweiligen Stromprodukte in ganz Deutschland erhältlich sind.
Preisgarantie
Um eine faire Ermittlung der Gesamtkosten zu gewährleisten, wurde vorab von uns überprüft, ob die Tarife eine Preisgarantie beinhalten.

Weitere Resultate finden Sie online
Auf dieser Doppelseite haben wir nur einen Teil unseres Anbietervergleichs abgedruckt. Die vollständigen Ergebnisse sind auf unserer Webseite dietester.de abrufbar.





ja (ok-power) ja (Grüner Strom, TÜV Nord ) ja (TÜV Nord) ja (TÜV Nord, okpower-plus) ja (TÜV Nord)

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Neben der Ermittlung der Kosten für ein Jahr, die sich aufgrund der fehlenden Preisgarantie in regelmäßigen Abständen ändern können, wurden auch die Webseiten der einzelnen Anbieter einer genauen Prüfung unterzogen. Die Gesamtnote setzt sich wie folgt zusammen: 70% Note Preis + 30% Note Webseite

Unsere Beispielfamilie besteht aus vier Personen und lebt in einem Einfamilienhaus. Pro Jahr beläuft sich der Stromverbrauch auf 4.000 kWh. Da der Arbeitspreis pro Kilowattstunde je nach Region variieren kann, wurde für die Beispielfamilie ein fixer Wohnort gewählt. Unsere Wahl fiel dabei auf Bochum.


Zertifizierter Ökostrom
(TÜV Nord, Grüner Strom)
(Grüner Strom) ja (Grüner Strom, TÜV Nord ) 100% Ökostrom
Preisgarantie Sofort- oder Neukundenbonus



100 % Ökostrom
Wir haben nur jene Anbieter berücksichtigt, die ausschließlich Ökostromtarife im Portfolio haben. Aus welchen erneuerbaren Quellen die Energie stammt, wurde hingegen nicht berücksichtigt.
Landesweit erhältlich
Außerdem hat unsere Redaktion darauf geachtet, dass die jeweiligen Stromprodukte in ganz Deutschland erhältlich sind.


Der an dieser Stelle veröffentlichte Test ist auch auf unserer Webseite dietester.de abrufbar. Diesen Test finden Sie auch online
bit.ly/ökostrom_ohne

ostrom.de naturstrom.de ews-schoenau.de lichtblick.de ja (TÜV Nord) ja (TÜV Nord, Grüner Strom) ja (TÜV Nord, ok-power-plus) ja (TÜV Nord)
14 Tage 4 Wochen 1 Monat 1 Monat
€
€

Neben der Ermittlung der Kosten für zwei Jahre, (die Strompreise bleiben dank der Preisgarantie für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten unverändert) wurden auch die Webseiten der einzelnen Anbieter einer genauen Prüfung unterzogen. Die Gesamtnote setzt sich wie folgt zusammen: 70% Note Preis + 30% Note Webseite
Unsere Beispielfamilie besteht aus vier Personen und lebt in einem Einfamilienhaus. Pro Jahr beläuft sich der Stromverbrauch auf 4.000 kWh. Da der Arbeitspreis pro Kilowattstunde je nach Region variieren kann, wurde für die Beispielfamilie ein fixer Wohnort gewählt. Unsere Wahl fiel dabei auf Melk.


Zum Anbieter gogreenenergy.at oekostrom.at verbund.com
100% Ökostrom
Sofort- oder Neukundenbonus
2 4000 kWh/Jahr
3 Preise abzüglich Rabatt
4 Gilt bis auf Wiederruf
1 Strompreis pro kWh Datum Preiserhebung:



Kriterien 1 2 3
100 % Ökostrom
Wir haben nur jene Anbieter berücksichtigt, die ausschließlich Ökostromtarife im Portfolio haben. Aus welchen erneuerbaren Quellen die Energie stammt, wurde hingegen nicht berücksichtigt.
Landesweit erhältlich
Außerdem hat unsere Redaktion darauf geachtet, dass die jeweiligen Stromprodukte in ganz Österreich erhältlich sind.


Preisgarantie
Um eine faire Ermittlung der Gesamtkosten zu gewährleisten, wurde vorab von uns überprüft, ob die Tarife eine Preisgarantie beinhalten.

Der an dieser Stelle veröffentlichte Test ist auch auf unserer Webseite dietester.de abrufbar. Diesen Test finden Sie auch online
bit.ly/öko_AT





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