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First Annual of the European Cultural Market 2021 – Causales

FIRST ANNUAL OF THE EUROPEAN

CULTURAL MARKET 2021 #SUSTAINABILITY Veranstalter*in

Hauptfördernde

Premiumpartner*innen


„Für ein kulturfreundliches Klima.“


GRUSSNOTE

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Kultur und Nachhaltigkeit – Die Zukunft hat bereits begonnen Europa wird klimaneutral bis 2050 – der European Green Deal als klimapolitisches Investitions- und Aktionsprogramm der EU-Kommission verspricht eine nachhaltige Europäische Gemeinschaft und eine zukunftsfähige Welt. Klimaneutrales Wirtschaften soll einher gehen mit der Entwicklung generationengerechter Ideen und kultureller Entfaltung. Die verbindliche Orientierung an ökologischer Nachhaltigkeit ist ein Meilenstein für ein demokratisches Europa und seine Bürger*innen.

päische Wirtschaft diesen Prozess als Partner*innen begleiten und mitgestalten kann. Mit vorwärts gerichteten Fachartikeln in der ersten Ausgabe des FIRST ANNUAL OF THE EUROPEAN CULTURAL MARKET 2021 unter dem Hashtag #SUSTAINABILITY möchten wir Sie inspirieren. In neuem Gewand und klimaneutral gedruckt, zeigt das neue Annual nicht nur aufschlussreiche Praxisbeispiele kulturfördernder Unternehmen, sondern auch welch wichtigen Nutzen nachhaltige Kultursponsoring-Partner*innenschaften stiften können. Engagieren Sie sich, werden Sie selbst aktive Akteur*in eines nachhaltigen Kulturmarktes und gestalten Sie Zukunft mit! Gern beraten wir Sie auch als kulturförderndes Unternehmen bei Ihren Sponsoringaktivitäten und begleiten Sie auf der Suche nach der/dem passenden Kooperationspartner*in. Wir bedanken uns bei unseren Partner*innen, Förder*innen und Mitwirkenden dieser besonderen Ausgabe und wünschen Ihnen viele erkenntnisreiche und spannende Lesemomente.

Der europäische Kulturmarkt ist dabei ein wichtiger Impulsgeber, der durch Kreativität und Agilität grenzüberschreitendes Denken und Entfaltung von Humanität fördert. Durch sinnvolle Investitionen und cleveres Kulturmarketing wird Kunst gestärkt und trägt so zu einem Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe bei. Für ganzheitlichen Erfolg braucht es den lebhaften Austausch und die Vernetzung zwischen den Disziplinen – zwischen Wirtschaftsunternehmen und Kulturmanager*innen, Politik und Kunst. Das verbindende Element von Kultur kann dabei Türen entriegeln und die Wahrnehmung schärfen. Für ein tolerantes, kosmopolitisches und nachhaltiges Miteinander in Europa sind erfolgreiche Formen der Herzlichst Zusammenarbeit nicht nur sinnvoll, sondern nötig. Ihr Causales Kollegium Die aktuellen Trends, die in der Gesellschaft zu beobachten sind – hin zu einem partizipativen Zusammenleben und verantwor- Hans-Conrad Walter, Christine Fischer, Nadine Ezerex, tungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen – zeigen sich vielver- Luzie Sieckenius und Bastian Braun sprechend. Auch der europäische Kulturbetrieb kreist mit interdisziplinären Ausstellungen, progressiven Musikfestivals und partizipativen Stadt-Intendanzen um die Frage, wie sich die Innovationskraft und Avantgarde der Kunst für den europäischen Entwicklungsprozess einsetzen lässt. Und darauf aufbauend, wie die euro-

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EINFÜHRUNG AB SEITE 6

Kulturpolitische Fachbeiträge und zivilgesellschaftliche Impulse

BEST PRACTICES AB SEITE 42

Erfolgreiches Kultursponsoringengagement und Förderprojekte von Unternehmen

KULTURMARKEN AB SEITE 56

Attraktive Kultursponsoringlizenzen von Kulturanbieter*innen aus Europa 4


PREISTRÄGER AB SEITE 108

Europäischer KulturmarkenAward. Europas avanciertester Kulturpreis

CAUSALES-PARTNER AB SEITE 132

Unsere Förder*innen, Kooperationspartner*innen, Medienpartner*innen und Dienstleister*innen CAUSALES AB SEITE 228

Ihre Dienstleisterin für Kulturmarketing, Kultursponsoring und Kulturkommunikation 5


FACHARTIKEL

Klimapolitik in den Mittelpunkt von Kulturpolitik stellen. Warum wir einen Green Culture Desk und einen Green Culture Fonds brauchen www.erhard-grundl.de

Kunst und Kultur hatten schon immer Vorreiterrollen, wenn es darum ging, gesellschaftlich relevante Fragen zu stellen. In der akuten Klimakrise sieht das anders aus. Die Kulturszene dominiert den aktuellen Diskurs nicht. Es sind die jungen Menschen von „Fridays for Future“, die das Thema prominent in die gesellschaftliche Mitte getragen haben. Die Kulturpolitik des Bundes, der Länder oder der Kommunen hängt bräsig in den Seilen und hat es bisher verpasst, Klimapolitik auch in den Mittelpunkt von Kulturpolitik zu stellen. Das müssen wir ändern. Und wir dürfen dabei nicht zögerlich sein, sondern wir müssen jetzt damit beginnen. Deutschland hat sich vorgenommen, bis 2030 den Ausstoß an Klimagasen um 55% zu reduzieren. Schon jetzt bestehen Zweifel, ob dieses Ziel erreicht werden kann. Die Corona-Krise überschattet aktuell alles und sie fordert auch die Kulturpolitik in bisher ungekanntem Ausmaß. Ja, wir müssen alles dafür tun, unsere kulturelle Infrastruktur zu retten, aber wir dürfen gleichzeitig die Klimakrise nicht aus den Augen verlieren. Sie ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit und zu ihrer Bewältigung müssen alle gesellschaftlichen Bereiche ihren Beitrag leisten, auch der Kunst- und Kulturbetrieb. Klar ist: Wir sind der Kunstfreiheit verpflichtet. Es ist erfreulich, wenn sich Künstlerinnen und Künstler in ihrer Kunst inhaltlich mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und somit gesellschaftliche Diskurse anregen. Kulturpolitik darf dies aber nie vorschreiben. Kunst ist frei, sich ihre Gegenstände zu suchen, das muss so bleiben! Kulturpolitik muss aber auf die Herausforderungen und Gefahren der Klimakrise adäquat regieren können. Zu lange haben wir ungeprüft zugeschaut, dass die Kulturproduktion Unmengen an Ressourcen verbraucht. Es geht dabei nicht um das „Bashing“ von Museen, Opern- und Theaterhäusern, Konzerthallen und Clubs, Kinos oder der Filmproduktion. Vielmehr müssen wir den Gegebenheiten ins Auge schauen, um Änderungen voranzubringen. Das haben auch die Spitzen wichtiger Museen in Deutschland erkannt und forderten bereits Ende 2019 in einem offenen Brief an die Kulturstaatsministerin mehr Klimaschutz für ihre energieintensiven Häuser. Hauptforderung des Briefes ist eine zentrale Task Force, die berät und zwischen den Protagonisten und Ministerien vermittelt. Im Brief

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heißt es: „Kunst und Kultur haben das Potenzial, die Gesellschaft durch neue Ideen A U T O R voranzubringen. Wir fordern, dass der Kulturbetrieb zum Vorreiter auch im Klimaschutz werden kann.“ Und damit sind sie nicht die einzigen. Viele Kreative, Kultureinrichtungen und Kulturinstitutionen haben das verinnerlicht und zeigen bereits auf, wie eine ökologisch zukunftsfähige Kulturproduktion aussehen könnte. Sie sind sensibilisiert und mobilisieren für die aktive Bewältigung der Klimakrise, reflektieren ihre eigene Rolle und entwickeln Lösungen. Sie machen vor, wie eine ökologische Transformation der Kulturproduktion vollzogen werden kann, sei es bei Umbauten von Kultureinrichtungen, bei ressourcensparenden Tourneen oder beim klimaschonenden Festival. Wenn wir es ernst meinen mit der Implementierung von Klimapolitik als neues Handlungsfeld in der Kulturpolitik, dann müssen wir die Akteure und Strukturen stärken, vernetzen und sie ermächtigen, dieses Ziel umzusetzen. Kulturpolitik kann und muss hier die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. In unserem Konzept des Green Culture Desks wollen wir genau das tun: Die vorhandenen Strukturen bottom-up zu einer zentralen Anlaufstelle vernetzen. Dabei sollen dem Green Culture Desk vier zentrale Aufgaben übertragen werden, um Klimaschutz in der Kulturpolitik als Leitmotiv zu verankern:

Erhard Grundl, Bündnis 90 / Die Grünen ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Obmann im Ausschuss für Kultur und Medien und kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Im Frühjahr 2020 hat er eine dringend notwendige Initiative für die Gründung eines Green Culture Desks mit einem Green Culture Fonds im Deutschen Bundestag gestartet. Mit diesen kulturpolitischen Maßnahmen möchte Erhard Grundl, der auch Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft ist, die Kulturproduktion, präsentation und -distribution ökologisch zukunftsfähig zu machen.

Säule 1 | Zentrale Anlaufstelle & Beratung: Das Green Culture Desk ist allererste Anlaufstelle für Fragen rund um die ökologische Transformation der kulturellen Einrichtung oder Projekte. Das Desk vermittelt die anfragenden Projekte zielgenau an Expert*innen, macht sie auf öffentliche Förderungen aufmerksam und steht ihnen bei der Beantragung von Fördermitteln mit professionellem Know-how zur Seite. Säule 2 | Green Consultants - Expert*innen-Pool & Qualifizierung: Kernziel der zweiten Säule des Green Culture Desks ist der Aufbau, die Vernetzung und Qualifizierung eines Green Consultants-Expert*innen-Pools, um die bereits aktiven Akteurinnen und Akteure 7


und Initiativen sichtbar zu machen und als potentielle Berater*innen für anfragende Projekte und Kultureinrichtungen bereitstellen zu können. Säule 3 | Forschung, Monitoring & Reporting und das Green Culture Tool: Kernziel der dritten Säule ist das Wissensmanagement und der Wissenstransfer, in Form von Forschung, Monitoring und Reporting sowie die Entwicklung eines Green Culture-Tools. Mit dem Green Culture-Tool sollen Energie- und Wasserverbrauch, Abfallerzeugung und Recycling sowie Ressourcenverbräuche bei Reisen und Produktionen gemessen werden können. Die Ergebnisse werden dem Green Culture Desk zur zentralen Evaluierung übermittelt und dienen den Akteuren und Akteurinnen dazu, ihre Umweltstrategien anzupassen. Die Bundesregierung kann die Daten nutzen, um sie als zusätzlichen Beitrag zum Erreichen der Deutschen Klimaziele einzuspeisen. Säule 4: Diskurs – Initiierung öffentlicher Debatten: In der Trias „Kultureinrichtungen - Expert*innen – Politik“ sollen regelmäßig Bedarfsanalysen entstehen. Dazu bedarf es öffentlicher Diskurse in Form von Veranstaltungen und Veröffentlichungen der Ergebnisse. Der Aufbau eines Green Culture Desks, der ökologische Umbau der Kulturhäuser und die Transformation hin zu ökologischen Kulturproduktion kosten Geld. Dies können die Einrichtungen und Kulturakteure und -akteurinnen aufgrund ihrer oftmals angespannten finanziellen Situation nicht selbst aufbringen. Es bedarf daher der öffentlichen Förderung. Ziel muss es sein, zeitnah messbare Einsparungen beim Ressourcenverbrauch in allen Kulturhäusern und bei allen Kulturveranstaltungen zu erreichen. Dafür bedarf es einen Green Culture Fonds, der die notwendigen Mittel zur Verfügung stellt. Wir sind überzeugt, dass Kulturpolitik alle Unterstützung geben muss, um die Kulturproduktion, -präsentation und -distribution ökologisch zukunftsfähig zu machen. Und dies bei allen öffentlichen geförderten Kultureinrichtungen und Projekten sowie im privaten Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft und in der freien Szene. 8


Foto: Shutterstock

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INTERVIEW

Produktivkraft Kultur Die Kunst des richtigen Schenkens

Dr. Manja Schüle ist eine deutsche Politikerin und war direkt gewähltes Mitglied im Deutschen Bundestag. Seit 20. November 2019 ist sie Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Causales hat die Schirmherrin des 12. KulturInvest! Kongresses in der Landeshauptstadt getroffen und mit ihr über die Systemrelevanz von Kultur, die Förderung von Kunst in Brandenburg sowie ihre Visionen für den Kreativstandort Potsdam gesprochen. Causales: Frau Dr. Schüle, Sie sind ein ausgesprochener Brandenburg- und Potsdam-Fan. Was ist für Sie das Besondere an diesem Kunst- und Kreativstandort? Dr. Manja Schüle: Im Vergleich zu den gängigen Hotspots in Europa wie London, Berlin oder Barcelona mögen Potsdam und das Flächenland Brandenburg vielleicht marginal erscheinen. Aber wer genau hinsieht, entdeckt hier 10

schnell die Potenziale für eine zukunftsfähige und nachhaltige Kreativlandschaft. Potsdam hat eben nicht nur eine weltberühmte Historie und eine ebenso berühmte Schlösser- und Parklandschaft, sondern auch die höchste Wissenschaftsdichte pro Einwohner mit seinen mehr als 70 Hochschul-, Wissenschaftsund Forschungseinrichtungen. Hier finden sich aufsehenerregende Kunststätten, wie das Museum Barberini oder die Filmstudios in Babelsberg, ebenso wie eine quicklebendige, junge Kreativszene zwischen dem Kulturquartier Schiffbauergasse und dem Rechenzentrum, in dem Hunderte Künstler*innen und Startups an den Ideen von morgen basteln. Beste Voraussetzungen für immer neue Unternehmensansiedlungen der Kreativbranche. Und was Brandenburg betrifft, über das nicht nur Reinald Grebe sich gern mal mokiert: Brandenburg wird derzeit geflutet von jungen, unternehmungslustigen Menschen aus Berlin und anderen Ballungszentren, die hier ideale Arbeitsbedingungen finden und neue Lebensmodelle ausprobieren, die in dieser Vielfalt und Größe in Europa nicht überall zu finden sind. Ruhe, Natur und Kultur, die Erfahrungen der Märker*innen kombiniert mit dem Innovationspotenzial der Zuzügler – das ergibt schon eine enorme Kraft für zeitgemäßes digitales und ökologisches


Wirtschaften. Auch wenn die meisten Pflänzchen noch klein sind und strukturell noch nicht überall die besten Bedingungen herrschen, so ist dieses kreative Neuland im Grünen doch ein vielversprechendes Stück Zukunft für Brandenburg und durchaus ein Modell für andere Regionen im Windschatten großer Metropolen. Causales: Sie engagieren sich auf unterschiedliche Weise für die Künste. Für Sie geht es überwiegend um die Sicherung der Infrastruktur und kulturellen Teilhabe sowie des Kulturerbes im Land Brandenburg. Was treibt Sie dabei an, was ist Ihre Vision für die hiesige Kulturlandschaft? Dr. Manja Schüle: In diesen schwierigen Zeiten, auch mit Blick auf Corona und ihre Folgen, geht es mir natürlich zuerst um die Sicherung und Verstetigung der vitalen brandenburgischen Kulturlandschaft, die für möglichst viele, auch für die sozial Schwächeren, zugänglich sein und nachhaltig wirken soll. Kultur muss für alle zugänglich sein und bleiben. Auch in Krisenzeiten. Das wird schwierig genug, wenn man nur an die Finanzierung in den kommenden Jahren denkt, wo die öffentliche Hand mit erheblichen Steuereinbußen und demzufolge

mit schwindenden Fördermöglichkeiten für I N T E R V I E W P A R T N E R I N Kultur zu kämpfen hat. Meine Vision ist es daher, die Kultur in Brandenburg über die Bestands- und Perspektivsicherung hinaus fit für die Zukunft zu machen und Krisen, wie die Corona-Krise, auch als Chance zu begreifen, sich neu aufzustellen, sowie neue Formate und Angebote zu entwickeln. Ich Manja Schüle, denke da vor allem an die digitale Welt, an Dr. 1976 in Frankfurt (Oder) neue Formen der Vernetzung, der Kunst- geboren, hat über politische Produktion und der Vermarktung oder an Bildung promoviert. Am 20. November 2019 wurde sie die Entwicklung zukunftsfähiger Geschäfts- zur Ministerin für Wissenschaft, Forschung und modelle im Kulturbereich. Und ich träume davon, dass die Kultur, die in den meisten öffentlichen Haushalten ja eine freiwillige Aufgabe ist, vom „nice to have“ zum „proud to have“ wird. Dass sich von der Bildungs- über die Städtebau- bis zur Wirtschaftsförderung der Gedanke weiter durchsetzt, dass Kunst und Kultur tatsächlich echte Produktivkräfte sind und deren Förderung weniger eine Subvention als eine Investition in die Zukunft ist. Sowohl für unser soziales Gemeinwesen, als auch für die Wertschöpfung. Denn Kunst und Kultur produzieren ja nicht einfach nur schöne Dinge – sie stehen zugleich für die elementarsten Überlebenskriterien in einer sich global und digital verändernden Welt: Für Bildung und

Kultur des Landes Brandenburg ernannt.

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INTERVIEW

Motivation, Kreativität und Flexibilität, Experimentier- und Risikofreude, Improvisation und freches Querdenken. Dieses Potenzial nicht zu nutzen und nicht zu fördern und in die Ecke der „freiwilligen Aufgaben“ zu stellen, sehe ich fast als fahrlässig an. Soll heißen: Kultur ist längst ein systemrelevanter Faktor in unserer Gesellschaft und ein absoluter Schlüssel für die Bewältigung der Herausforderungen von Morgen. Causales: Wieso bedarf es aus Ihrer Sicht eines verstärkten Engagements für Kunst und Kultur gerade in Strukturwandelprozessen und Krisenzeiten? Dr. Manja Schüle: Krisen und fundamentale Wandelprozesse produzieren oft Unsicherheiten, ja, Zukunftsängste bei den Menschen. Das erleben wir jetzt besonders hart in der Lausitz, wo der bevorstehende Ausstieg aus der Braunkohle bis 2038 natürlich jede Menge Zweifel und Sorgen schürt. Hier können Kunst und Kultur zum einen als Seismografen und „Bühnen“ dieser Umwälzungen wirken. Gewissermaßen als „sozialer Kitt“, der Stimmungen auffängt, Ventile bietet, Orientierungsangebote und Diskussionsforen eröffnet. Und zwar in jenen zwischenmenschlichen Bereichen, in denen die Politik, die Medien und klassische Krisenmanager an ihre Grenzen 12

stoßen. Sie können den Menschen – neben Aufklärung und Inspiration – vor allem Zuversicht geben und neue Diskursräume öffnen. Zum anderen können Kunst und Kultur diese Transformationsprozesse nicht nur reflektieren, sondern auch direkt bereichern. Etwa im Sinne eines Kreativpools für die verschiedensten gesellschaftlichen Bereiche. Von A – wie Arbeitsplatzgenerator, bis Z – wie Zukunftswerkstatt. Ob als Ideengeber, Katalysatoren oder als Vermittler zwischen den Welten. Und als Kultur- oder Kreativunternehmen, natürlich auch als neue Arbeitgeber, Steuerzahler, Netzwerker und Image-Träger. Sicher, nicht jeder Kohlekumpel kann auf Kunst und Kultur umschulen. Aber sich von ihr inspirieren und Mut machen zu lassen, das kann doch ein Anfang in diesen komplexen Wandlungsprozessen sein. Causales: Sie müssen als Ministerin den Spagat meistern zwischen der Förderung von Angeboten der Hochkultur und Angeboten der freien Szene, der kulturellen Bildung oder der Bibliotheken im Land Brandenburg. Wie gelingt dieser Balanceakt in der Kulturförderung? Dr. Manja Schüle: Schwierige Frage, wenn


einem beides wichtig ist, wie mir. Und wenn die Spielräume immer enger werden für eine auskömmliche Finanzierung. Also kann die Devise nur lauten: Grundlagen sichern und Schwerpunkte setzen! Neben einer gerechten und solidarischen Basisfinanzierung unserer Kulturlandschaft müssen wir sehen, welche Leuchttürme für das Image und die Infrastruktur des Landes bedeutsam sind und diese als Ankerpunkte entwickeln, um die dann wiederum viele kleine Kultur-Satelliten kreisen. Vor allem in den ländlichen Räumen. Im Moment jedoch, wo die Kulturschaffenden buchstäblich um ihre Existenz kämpfen, ist es mir wichtig, schnelle und praktische Überlebenshilfen zu entwickeln. Sowohl für die großen Tanker als auch für die unzähligen Beiboote der Kultur, die sich nur mit Mühe über Wasser halten können. So haben wir relativ schnell nach dem Lockdown Ersatz gewährt für die Einnahmeausfälle bei den institutionell geförderten Einrichtungen und parallel dazu ein Stipendienprogramm entwickelt, damit freischaffende Künstler*innen weiter an neuen Ideen und Projekten arbeiten können. Und wir haben für alle ziemlich schnell die Plattform Kultur-bb.digital eingerichtet – mit Veranstaltungstipps und Streaming-Angeboten, so dass die Szene

aktuell sichtbar ist und wenigstens ein paar kleine Einnahmen generieren kann. Hier sehen wir auch nach Corona ein starkes Entwicklungspotenzial für die Präsentation brandenburgischer Kunst und Kultur.

für Produktentwicklung und Design oder für das Marketing und neue Absatzmärkte. Kultur ist schließlich kein Sahnehäubchen, sondern Lebenselixier für unsere gesamte Gesellschaft.

Causales: Öffentliche und private Förderung Causales: Herzlichen Dank für das Gespräch! von Kunst und Kultur gehen oft getrennte Wege. Wo sehen Sie gemeinsame Potenziale? Dr. Manja Schüle: An jeder Ecke, wenn Sie so wollen. Denn wir müssen Partner für die Kultur verstärkt auch außerhalb der Kultur suchen, mit denen wir gemeinsam neue Angebote entwickeln und damit Arbeitsplätze und neue Einnahmequellen sichern. Sei es für Kunst- und Kulturprojekte oder im Tourismus, in der Kreativwirtschaft, in den Branchen der Medien- und Digital-Industrie oder im Handel und Dienstleistungsgewerbe. Und da rede ich nicht nur von weiteren potenziellen Sponsoren, deren Herz für die Kultur erobert werden soll – sondern auch von Partnerschaften auf Augenhöhe und Win-Win-Projekten. Denn die Wirtschaft soll der Kultur nicht immer nur etwas schenken, sie soll die Kreativität von Kunst und Kultur im besten Sinne „nutzen“ und von ihr „profitieren“ – zum Beispiel für ihre Kreativabteilungen, ihre Betriebsstrukturen, 13


FACHARTIKEL

Think Pückler! Lausitz. Landschaft in Bewegung

www.pueckler-museum.de

Wo, wenn nicht in der Lausitz?! – Keine Region Europas ist in den letzten Jahrhunderten so tiefgreifend vom Menschen gestaltet, umgegraben, zerstört und immer wieder neugeschaffen worden, wie die Lausitz zwischen Brandenburg, Sachsen und Polen. Hier stoßen Spreewaldidyll und Braunkohlehalde aufeinander, stehen stolz herausgeputzte Schlösser nahe der pittoresk-verfallenen Industriebauten, hier trifft historische Gartenkunst auf zukünftige Flutungsseen. Von der Landwirtschaft zur Standesherrschaft, von der reichen Industrieregion zur größten Erdbaustelle Europas, von der Landflucht zum Tourismusmagneten – immer waren es die Menschen, die die Lausitz in Bewegung hielten. Sie stritten über Entwicklungen, haderten mit Entscheidungen und gingen sie doch durchschlagend, innovativ und nachhaltig an, so wie es Fürst Pückler tat. Der Lausitzer Weltenbürger, der sächsische Preuße, der demokratische Adelige, der katholische Protestant, der melancholische Dandy ist bis heute der Gegensatz in sich. Dabei war er immer der aufsehenerregende Innovator und Anstifter für das für unmöglich Gehaltene. Der Weltweise aus der Lausitz strahlte im 19. Jahrhundert durch Europa und den Nahen Osten und ließ als Gartenschöpfer Wüsten zu Oasen werden. Als Erdbändiger fand Pückler in den menschengemachten Wandelprozessen seiner Zeit ein „allgemeines, poetisches und romantisches“ Interesse und ließ hinter seinen Branitzer Pyramiden die Sonne zwischen den rauchenden Schloten der aufstrebenden Industriestadt Cottbus untergehen. Heute, nach dem Ende von Textilindustrie und Kohleproduktion, soll in der Lausitz die Sonne im Zeichen des Strukturwandels wieder aufgehen. Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts und Pückler sind tot, doch in der Lausitz lebt der Grüne Fürst als Steilvorlage für energische, visionäre und mithin verrückte Ideen für eine Zeit nach den Schloten fort. Europa, der Bund, die Länder Brandenburg und Sachsen aber auch die Nachbarn schauen auf die Lausitz, die sich von Neuem bewegen muss, wenn sie eine lebenswerte Region im Herzen Europas bleiben will. Doch die Voraussetzungen sind ideal, die Lausitz war immer in Veränderung, Pücklers Drive und die vielen Akteure dieser „Landschaft in Bewegung“ stehen Pate.

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Wo, wenn nicht hier, können Antworten auf die Fragen, wie wir in Zukunft leben wollen, A U T O R gefunden werden? Wo, wenn nicht in der Lausitz, bietet eine Landschaft so unterschiedliche Möglichkeiten? Es gilt, die Standortvorteile der Region um die Mittelstadt Cottbus zwischen Berlin, Leipzig und Breslau zu heben. Es gilt, das Know-How der Menschen aus der alten für die neue Energiewirtschaft zu nutzen. Es gilt, die Kulturlandschaft von Parks und Schlössern im Miteinander mit den Industriepalästen und Tagebaufolgelandschaften als herausragendes Alleinstellungsmerkmal wahrzunehmen. Es gilt gerade im Wandel der Lausitz, gesellschaftliche Neuorientierung zu finden und die drängenden Fragen der Dr. Stefan Körner Menschheit praktisch zu beantworten - nicht mehr und nicht weniger. Think Pückler! Vorstand der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park Modellprojekte für Klimaschutz (wie die Branitzer Baumuniversität), Städtebau (wie am und Schloss Branitz Cottbuser Ostsee) und wirtschaftlichen Strukturwandel (wie bei der LEAG, BASF und der Bahn), aber auch Forschung (wie bei der neuen Medizinuniversität) und bürgerschaftliche Partizipation (wie im Ideenwettbewerb „Kulturelle Heimat Lausitz“) können in der Lausitz kraftvoll und modellhaft angegangen werden, wie an kaum einem anderen Ort Europas. Die Ungeduld der Bürger scheint dies fast zu bestätigen. Es gilt, innovativ, nachhaltig, mutig und auch hin und wieder verrückt den neuerlichen Wandel der Lausitz als Landschaft in Bewegung anzugehen. – Wann, wenn nicht jetzt?! oben: Tagebau Randschlauch ©INIK

Spielplanpräsentation des Staatstheaters Cottbus im Branitzer Park ©SFPM

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INTERVIEW

Im Spannungsfeld von Tradition und Moderne – die städtische Kulturlandschaft Potsdams tät einen großen Sprung nach vorn getan. Ich führe diese Entwicklung auch auf die Wirkung der Potsdamer Kulturlandschaft zurück, die in den letzten Jahren eine große Dynamik entwickelt hat. Neben den Schlössern und Gärten, die traditionell Anziehungspunkte für BürgerInnen und Gäste der Stadt sind, hat sich das Museum Barberini mit seinen spektakulären Ausstellungen in der Historischen Mitte etabliert und es hat sich eine freie Szene angesiedelt, die innovative Impulse in die gesamte Region sendet. Die öffentlich und privat geförderte Kultur trägt wesentlich zum Profil der Stadt bei, zu ihrer Identitätsbildung und ihrer Wahrnehmung nach innen und nach außen. Die Verbindung zeitgenössischen Kunstschaffens mit Gartenbaukunst und architektonischen Sehenswürdigkeiten zieht viele Causales: Unter den ostdeutschen Großstäd- Menschen an und macht Potsdam zu einer ten hat Potsdam in einem neuen Städteran- sehr lebenswerten Stadt. king am besten abgeschnitten. Die Brandenburger Landeshauptstadt belegt darin beim Causales: Was macht konkret dieses vielfältiThema Lebensqualität bundesweit den ers- ge Kulturangebot aus? ten Platz vor Regensburg und Ingolstadt. In Noosha Aubel: Die Welterbestätte „Schlösser wie weit prägt das vielfältige Kulturangebot und Parks von Potsdam und Berlin“ ist eine die Lebensqualität und hat zu diesem Erfolg Kulturlandschaft von internationalem Rang. Diese beinhaltet zum Beispiel die beigetragen? Noosha Aubel: Potsdam hat im Städteran- Schlösser und Parks Sanssouci, Babelsberg king gerade in Hinblick auf die Lebensquali- oder den Neuen Garten, aber auch die „russiNoosha Aubel lebt seit 2017 mit ihrer Familie in Potsdam und ist seit August 2017 Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport in der Landeshauptstadt. Im Jahr 2019 hat sie zusätzlich den Bereich Jugend übernommen. Causales hat Noosha Aubel in Potsdam getroffen und sie zum gegenwärtigen Kulturangebot der Gastgeber*innenstadt des 12. KulturInvest! Kongresses und ihren zukünftigen Plänen und Investitionen in die Potsdamer Kultur befragt.

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sche Kolonie Alexandrowka“. Die Geschichte der Stadt spiegelt die Vergangenheit Preußens, Deutschlands und Europas seit dem 17. Jahrhundert mit ihrem Reichtum, aber auch ihren Brüchen wider. Die Potsdamer Kultur arbeitet in einem Spannungsfeld von Tradition und Moderne und ist daher Gedächtnisort und gleichzeitig ein Labor für innovative Ideen. Dies trägt zur Nachhaltigkeit bei und zahlt auf die Zukunft ein. Die städtische Kulturlandschaft ist eine Mischung aus freien Trägern wie der fabrik Potsdam, die für zeitgenössischen Tanz steht, oder dem t-Werk mit seiner genreübergreifenden Arbeit, dem weit über die urbanen Grenzen hinaus bekannten soziokulturellem Zentrum Waschhaus und eher klassisch angelegten Institutionen wie dem städtischen Konzerthaus Nikolaisaal und den international erfolgreichen Musikfestspielen Potsdam Sanssouci. Potsdam ist eine Stadt des Films und seit 31. Oktober 2019 die erste deutsche UNESCO Creative City of Film. Das Atelierhaus Rechenzentrum wird von mehr als 300 Kreativen genutzt und stellt neben dem hohen künstlerischen Output, auch einen Wirtschaftsfaktor dar. Die Kultur- und Kreativwirtschaft erzielt ja mittlerweile bundesweit nach der Automobilindustrie die höchste Bruttowertschöpfung.

Die BürgerInnen der Stadt finden immer A U T O R I N neue Anregungen in unseren städtischen Museen und für alle Alters- und Zielgruppen werden Programme der kulturellen Bildung vorgehalten und stetig fortentwickelt. Leider wird die Kultur derzeit durch die Folgen der Covid-19 Pandemie in Potsdam wie an anderen Orten auch stark eingeschränkt. Noosha Aubel Die Potsdamer Kultur reagierte darauf mit der Stärkung von Open-Air-Angeboten im Von 8/2017 bis 12/2018 urbanen Raum. Dieser Trend, der die Stärke Beigeordnete Bildung, Kultur und Sport der Potsdams mit seinen außergewöhnlichen Landeshauptstadt Potsdam Orten akzentuiert, könnte wegweisend für Seit 1. Januar 2019 die nächsten Jahre werden. Beigeordnete Bildung, Causales: Welche größeren privatwirtschaftlichen und öffentlichen Investitionen sind in den letzten Jahren in die Kultur der Landeshauptstadt geflossen und welchen Nutzen haben diese Investitionen für die Kultur in Potsdam? Noosha Aubel: Die kulturelle Landschaft wird stark gestützt durch das außerordentliche Engagement des Mäzens Hasso Plattner. Mit dem Museum Barberini eröffnete er im Jahr 2017 ein Kunstmuseum im Zentrum Potsdams, das internationale Gäste anzieht und in der Fachwelt hochgeschätzt wird. Seit September 2020 ist das Barberini ein dauerhafter Präsentationsort des Impressio-

Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam

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nismus mit mehr als einhundert Werken von Künstlern wie Claude Monet, PierreAuguste Renoir, Henri-Edmond Cross und Alfred Sisley aus dem Privatbesitz Hasso Plattners und aus dem Besitz seiner Stiftung. Das ist ein einmaliges Geschenk an die Stadt. Außerdem entwickelt die Hasso Plattner Foundation das ehemalige Terrassenrestaurant Minsk zu einem Museum für ostdeutsche und zeitgenössische Kunst, das im nächsten Jahr eröffnen soll. Damit wird eine weitere, über die Stadtgrenzen strahlende Einrichtung geschaffen. Auch, da hier der Diskurs über Kunstwerke, die in der Zeit der DDR geschaffen wurden, geführt wird. Die öffentliche Hand – das Land Brandenburg gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam – hat mit der Sanierung und Renovierung kultureller Stätten wie dem Alten Rathaus, in dem sich jetzt das Potsdam Museum befindet, und der Konversion der Industriebrache bzw. dem ehemaligen Militärkomplex an der Schiffbauergasse eine kulturelle Infrastruktur geschaffen, die die Basis zeitgenössischen Kunstschaffens bildet. Jetzt geht es darum, bezahlbare Räume für freischaffende KünstlerInnen und Kreative zu erhalten und zu entwickeln, um Potsdam noch stärker als Ort der zeitgenössischen Kunstproduktion zu positionieren. In 18

der Mitte der Stadt entsteht ein neues Kunstund Kreativquartier, ein Village, das die kulturelle Landschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicherlich mit neuen Impulsen versorgen wird. Causales: Die Kultur in der Landeshauptstadt wird von vielen Kulturliebhabern mit dem Park Sanssouci oder dem Museum Barberini assoziiert. Doch in Potsdam gibt es auch das internationale Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse, auf dem Kultur produziert und angeboten wird. Welchen Stellenwert hat das Areal für die Lebensqualität in Potsdam? Noosha Aubel: Die Schiffbauergasse ist eingebettet in das UNESCO-Welterbe und die Flusslandschaft der Havel. Denkmalgeschützte Industrie- und Militärbauten beherbergen eine lebendige Kunstszene mit dem städtischen Hans Otto Theater und freien Kulturträgern, innovatives Gewerbe, die Bundesstiftung Baukultur und gastronomische Angebote. Das Areal verfügt über ausgedehnte Open-Air-Flächen, die in den SommerMonaten und im Herbst sehr gut genutzt werden konnten – trotz der Beschränkungen, die die Corona-Epidemie mit sich gebracht hat. Theater, Konzerte, Performances für alle Zielgruppen ziehen jedes


Jahr hunderttausende Menschen aus Potsdam, aber auch aus der Region und darüber hinaus an. Hier ist das zeitgenössische Kunstschaffen zuhause, das eine hervorragende Ergänzung zu den Schlössern und Gärten bildet, mit denen Potsdam oftmals identifiziert wird. Aber die Stadt lässt sich nicht auf das Zeitalter des Barock reduzieren – mit dem internationalen Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse wurde eine Stätte innovativer, auf die Zukunft gerichteter Kultur geschaffen.

Schiffbauergasse © Robert Harding

Herzlichen Dank für das Interview!


FACHARTIKEL

Eine europäische Kultur der Solidarität. Definitely Maybe! www.culturalfoundation.eu

Dies kann ein starker europäischer Moment werden. Ein Moment, in dem die Menschen verstehen, wie wichtig es ist, europäische Freunde zu haben, die sich gegenseitig unterstützen, ein Moment, in dem Sie essentielle Informationen, Fachkenntnisse und Vorräte austauschen, ein Moment, in dem Sie erkennen, wie eine epochale Krise durch eine starke Kultur des Teilen und Solidarität bewältigt werden kann. Die Corona-Krise kann zu einem solchen europäischen Moment führen. Als der Corona Virus nach Europa kam sah es anfangs gar nicht nach einem großen europäischen Moment aus. Die nationalen Regierungschefs ergriffen die Initiative, schlossen Grenzen und hordeten medizinisches Material für den nationalen Markt. Man hörte große Reden an die eigene Nation von Premierministern, Präsidenten und Kanzlerinnen, die jetzt die richtigen Worte fanden, während man von europäischen Politikern fast nichts hörte. Man las von angeblichen Nord-Süd Fraktionen europäischer Finanzminister, die sich wie in einem Rosenkrieg beharken anstatt an einer Art europäischen Marschall Plan zu arbeiten. Man sah, wie chinesische und russische Solidaritätsflugzeuge mit dringend benötigter medizinischer Versorgung und Personal in Italien landen. Die ersten Wochen der Corona Krise waren kein stolzer europäischer Moment, sondern schienen ein Rückfall in das Europa der zerstrittenen Vaterländer. Dabei hat Europa in den letzten 75 Jahren eine einzigartige Kultur des zwischenstaatlichen Teilens geschaffen, eine Art innovative Sharing-Society lang bevor man mit digitalen Sharen von Kurznachrichten, Taxis, Wohnungen und Scootern virtuelle Milliarden verdienen konnte. Und das hat uns Europäern, und dem Rest der Welt, gutgetan. Erinnern wir uns kurz, wir waren früher der Kontinent, der für Krieg, Hass und Kolonialisierung weltbekannt war. Jetzt ist der Moment, wo sich das Europäische Modell des Teilens unter Extrembedingungen bewähren muss. Oder nicht. Es gibt Hoffnung. Bürger hielten sich die (virtuelle) Hand, übten kleine und oft einfallsreiche menschliche Gesten der alltäglichen Solidarität. Dies verband uns über Balkone, soziale Netzwerke, Städte und Länder hinweg. Es ist die menschliche Hoffnung und unsere

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gemeinsame Kultur ohne viel Aufhebens, die uns das Gefühl gibt, zusammen zu gehören, A U T O R und das ist jetzt ganz viel wert! Dies ist die Kultur der Solidarität, die aus dieser Krise erwachsen kann. Dies ist ein europäischer Moment, ein europäischer Moment der Solidarität, ein europäischer Moment der Bürger. Auf den verpatzen europäischen Frühling folgte ein Sommer, in dem sich europäische Regierungschefs dann auf ein gewaltiges europäisches Aufbauprogramm einigten, das nicht nur eine Bestätigung des bisherigen europäischen Kooperationsmodels war sondern sogar darüber hinausging. Nun liegt es an der Umsetzung, ob dies doch noch ein europäischer Moment der Solidarität wird. Bei der Europäischen Kulturstiftung haben wir beschlossen, auf diesen Moment zu setzen, und einen neuen Fonds für die Stärkung einer europäischen Kultur der Solidarität einzurichten, für den wir einen erheblichen Teil unseres Haushalts bereitgestellt haben. Dieser Fonds unterstützt Künstler, Kulturschaffende und die gesamte Zivilgesellschaft auf flexible Weise bei ihrer Reaktion auf die Corona-Krise und deren Nachbeben über europäische Grenzen hinweg in Zeiten von Reisebeschränkungen und sozialer Distanz. Wir laden alle ein, sich mit Geld oder Ideen am Erfolg dieser Initiative zu beteiligen. Der Fond ist offen.

André Wilkens ist Direktor der European Cultural Foundation in Amsterdam. Er ist auch Vorstandsvorsitzender von Tactical Tech, Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft und Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations. In der Vergangenheit arbeitete er Strategie Direktor der Stiftung Mercator, als Direktor des Open Society Institute Brussels und als Leiter der strategischen Kommunikation des UNHCR in Genf. André ist Autor von „Analog ist das neue Bio“ (Metrolit 2015) und „Der diskrete Charme der Bürokratie“ (S.Fischer 2017).

Dies ist die Zeit, in der wir Europäer unsere einzigartige europäische Kultur des Teilens wertschätzen und vertiefen sollten, anstatt sie auseinander brechen zu lassen. Dies kann und muss einfach ein europäischer Moment der Solidarität sein.

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FACHARTIKEL

Ein neuer Regionalismus. Über die Zukunft von Kunstbiennalen in Corona-Zeiten www.manifesta.org

Die Welt schließt ihre Fenster. Angesichts der sich entfaltenden globalen Krisen, wie der jüngste Ausbruch der Pandemie Covid 19, der anhaltenden finanziellen Instabilität der globalen Marktwirtschaft und vor allem der Klimakatastrophe, die das prinzipielle Potential des Lebens bedroht, drängt es uns, unsere Prinzipien, Ziele und Methoden als nomadisches, reisendes, alle zwei Jahre stattfindendes Ereignis zu überdenken und neu zu gestalten. Die Mobilität von Kunstschaffenden, Kunstwerken und Wissen ist seit der Entstehung der Manifesta im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und der fortschreitenden Globalisierung von Kunst und Kultur von wesentlicher Bedeutung. Doch das Modell der alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellungen sowie das immer weiter expandierende Modell der weltweit operierenden Kunstmessen ist eine beispielhafte Form des globalen Event-Expansionismus seit den 1990er Jahren, erweist sich aber auch auf lange Sicht als nicht zukunftstauglich. Der Konsum künstlerischer Veranstaltungen wie Messen, Biennalen, Museumsausstellungen usw. hat sich ebenfalls verändert; er hat die öffentlichen Institutionen geschwächt und der Entwicklung und Lancierung von Museen, Veranstaltungen und Kunstinstitutionen in Privatbesitz Vorrang eingeräumt sowie die Geschwindigkeit des Kunstkonsums erhöht, wodurch die Aufmerksamkeit des Betrachters oft vom Kunstwerk auf das Spektakel an exotischen Orten, an denen diese Veranstaltungen stattfanden, abgeflacht ist. Manifesta, die sich ihres Anteils an der Globalisierung innerhalb der Kunstwelt durchaus bewusst ist, hat bereits vor zehn Jahren damit angefangen zu überprüfen, wie sie ihren Kurs ändern könnte. Manifesta glaubt immer noch an die Kraft und den unglaublichen Wert von nachhaltiger Mobilität, internationalem Austausch, Kapazitätsaufbau und globalen Koproduktionen neuer Kunstwerke, insbesondere in den Gebieten, in denen der Kunstmarkt keinen Einfluss hat, wie Palermo, Marseille oder Pristina. Sie ist aber gleichzeitig davon überzeugt, dass wir eine Verlangsamung der Mobilität brauchen, das wir nachhaltigere und langfristigere lokale und regionale Praktiken entwickeln müssen, die einen starken

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Einfluss auf die lokale Szene haben und in einem radikal anderen künstlerischen Modus A U T O R I N umgesetzt werden, das in einem bedächtigeren, weniger konsumtiven Modell verwurzelt ist. Deshalb wenden wir uns nun vermehrt einem neuen Regionalismus zu – statt nur die abstrakten und oft entmenschlichenden Perspektive global operierender Geschäftsmodelle weiter zu verfolgen. Wie kann dies aussehen? Indem wir von der monodisziplinären Produktion einer bloßen Ausstellungsreihe für internationale Biennale-Fachleute wegkommen und unseren Schwerpunkt auf Forschung und Wissensproduktion verlagern – wie zum Beispiel durch unsere urbanistischen Studien in Marseille und Palermo, unsere Idee der Bürgerversammlungen während der Manifesta 13, unsere Projekte im Bereich Mediation und sozialkulturelle Lernprojekte und deren Umsetzung neuer pädagogischer Methoden in Schulen und Institutionen wie in Palermo und Marseille. All diese Projekte sind für die Presse und Art Professionals meist unsichtbar, sie helfen bei der Unterstützung von Sanierungsprojekten und bei der Schaffung und Unterstützung von Resilienzprogrammen, die sowohl bei der Manifesta 12 in Palermo als auch bei der Manifesta 13 in Marseille im Mittelpunkt standen bzw. stehen. Oder um es kurz zu sagen: Sie stärken vor allem bereits bestehende Bürgerinitiativen und -aktivitäten vor Ort, sie unterstützen die Bestrebungen lokaler Akteure, ihre Städte zurückzuerobern.

Hedwig Fijen studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität von Amsterdam. Sie ist Gründungsdirektorin der Manifesta, der europäischen Nomaden-Biennale. Unter der Leitung von Fijen hat sich die Manifesta zu einer der einflussreichsten Kunstbiennalen weltweit entwickelt. Hedwig Fijen schuf den institutionellen Rahmen, wie eine nomadische Biennale über ihre Dauer hinaus ein Vermächtnis hinterlassen und sich mit dringenden sozialen und politische Themen von heute befassen kann. Die einzigartige Identität der Manifesta, die sich alle zwei Jahre neu erfinden muss und in unterschiedlichen politischen Kontexten und ohne feste Budgets entsteht, ist ein große Herausforderung, die Fijen bisher erfolgreich bewältigt hat. Im Jahr 2019 gewann sie die Auszeichnung als Europäische Kulturmanagerin des Jahres.

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Die Symbolkraft der Kultur

Am 4. Juli 2020, dem Nationalfeiertag der USA, stürzten Demonstranten in Baltimore eine Kolumbus-Statue vom Sockel und versenkten sie im Meer. Ein eindrucksvoller symbolischer Akt, mit dem die Geschichte umgeschrieben werden sollte. Das europäische Erfolgsnarrativ von der Entdeckung Amerikas wurde interpretiert als hässliche Erzählung von Unterwerfung und kolonialer Unterdrückung. Take your knee off our necks! Der Auslöser der Aktion, das Video vom Sterben George Floyds, verdichtete sich zu einem Bild, das die Kraft hatte, eine weltweite Bewegung auszulösen. Kultur ist wirkmächtig. Kultur ist der Bereich der Bilder und Symbole, hier entstehen die Erzählungen, die als Rahmensystem den Zusammenhalt einer Gesellschaft sichern und das Handeln ihrer Mitglieder leiten. Bleibt dieses Rahmensystem unbeweglich, kann sich eine Gesellschaft nicht entwickeln. Während sich die Verhältnisse ändern, müssen alte Gewissheiten immer wieder überprüft und manchmal auch vom Sockel gestürzt werden. Selten konnte man so unmittelbar spüren wie derzeit, dass sich bestimmte Narrative überlebt haben. Die Selbstverständlichkeit der weißen Dominanz wird fadenscheinig, die Verheißung vom immerwährenden Wachstum klingt zunehmend hohl, die glanzvolle Story von der großen Freiheit des Internets trübt sich ein, die weltweite Ungerechtigkeit schiebt sich mit immer stärkeren Bildern vor den Erfolg der Globalisierung, und dies alles vollzieht sich vor dem Hintergrund abbrechender Gletscher, steigender Meeresspiegel und brennender Wälder. Die Corona-Pandemie wirft ein Schlaglicht auf die Verletzbarkeit unserer Zivilisation und ihre dunkle Seite: die rücksichtslose Ausbeutung von Natur und Umwelt. Zugleich aber haben die letzten Monate gezeigt, wie viel veränderbar ist, wenn man nur will. Ein Kulturwandel ist nicht nur notwendig, sondern auch möglich. Wir müssen uns von der „ideologischen Gehirnwäsche unseres eigenen Zeitalters befreien“ (Tomáš Sedláček). Es ist höchste Zeit für die schon lange geforderte große Transformation: unsere Lebensund Wirtschaftsweise muss nachhaltig werden. Dabei geht es nicht nur um die Dimensionen 24


Ökologie, Ökonomie und Soziales. Die Kultur als vierte Dimension der Nachhaltigkeit ist A U T O R I N unverzichtbar, sie schafft den Rahmen, in dem sich zukunftsfähiges Handeln entwickeln kann. Das Hinterfragen und Aufbrechen alter Denkmuster ist das Kerngeschäft des Kulturbereichs. Die herrschenden Narrative haben uns in eine Sackgasse geführt, mit ihrer Überhöhung von Wettbewerb, Beschleunigung, Innovation, Optimierung. Glück und Selbstverwirklichung des Menschen wurden an einen ungeheuren Aufwand an Energie und Material geknüpft, der die Lebensgrundlagen zerstört. Ein nachhaltiger Lebensstil verlangt und ermöglicht eine andere Haltung zur Welt. Corona bietet die Chance Eva Leipprand zum Richtungswechsel. Die transformative Kraft der Kultur wird uns helfen, eine neue geb. 1947, Autorin und Politikerin große Zukunftserzählung zu entwerfen, ein sinnstiftendes globales Projekt, für das sich Veröffentlichungen: u.a. Politik zum Selbermachen. der Einsatz lohnt: ein gutes Leben für alle auf unserem Planeten. Eine Gebrauchsanweisung. Suhrkamp 2011.

Arbeiten zum Thema Kultur und Nachhaltigkeit. Übersetzungen, u.a. Tim Jackson Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (2011) 2002 – 2008 Bürgermeisterin und Kulturreferentin der Stadt Augsburg 2009 – 2018 Mitglied im Bundesvorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft 2015 – 2019 Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland

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Die Kunst der Nachhaltigkeit

www.vonfrankenberg.cc

Die Berliner Philharmoniker reisten 2013 in kompletter Besetzung für eine Monate im Voraus ausverkaufte Tournee nach Japan. Das Guggenheim Museum Bilbao lockt seit seiner Eröffnung 1997 kulturinteressierte Touristen aus aller Welt in die baskische Provinz. Mit der 67 Tonnen schweren Stahlskulptur „Bramme für das Ruhrgebiet“ hat Richard Serra 1998 ein Wahrzeichen der Industrieregion geschaffen. All diese willkürlich gewählten Beispiele zeitgenössischer künstlerischer Produktion haben eine große öffentliche Bedeutung entfaltet. Wenn man diese Beispiel auf den Aspekt der Nachhaltigkeit reduziert, steht auf einmal der CO2-Ausstoß der Interkontinentalflüge der Musiker, der Materialverbrauch und der Energiestandard des Museumsneubaus und die Klimabilanz der Stahlproduktion im Vordergrund. Nachhaltigkeit bezeichnet einen Umgang mit den Ressourcen dieser Welt, der sich der globalen sozialen Ungleichheit und der Chancen kommender Generationen bewusst ist, die erstere überwinden und die letzteren erhöhen möchte. Die Umweltkosten im Kunstund Kulturbereich sind im Vergleich zur chemischen Industrie, zu Kohlekraftwerken oder zur Anzahl der Flugreisen leitender Angestellter von DAX-Unternehmen gering. Das liegt auch an den Produktionsbedingungen eines über Jahre einsam am Schreibtisch geschriebenen Buches, das auf recyceltem Papier gedruckt wird, eines Tanzstücks, für dessen Proben nicht viel mehr als Raum und Licht gebraucht wird, oder eines Ölgemäldes auf Basis natürlicher Öle und Pigmente, das im Zweifel Jahrhunderte überdauert. Außerdem bietet der Kunst- und Kulturbereich seit Jahrzehnten Vorbilder im verantwortungsvollen Umgang mit der Erde. Die 7000 Eichen von Joseph Beuys 1982 oder das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich, welches Biotop und Kunstort in einem ist, stehen dafür beispielhaft. Manche Künstler wie Tino Seghal produzieren ihre Kunst schon seit Jahren möglichst umweltschonend. Die Wiener Philharmoniker leisten Ausgleichszahlungen für ihre Flugreisen. All das sagt aber nichts über die Qualität und die öffentliche Bedeutung der jeweiligen Arbeiten oder Institutionen aus. Die Arbeit von KünstlerInnen und Kulturinstitutionen lässt sich nicht am Grad ihrer Nachhaltigkeit messen, weil sie, anders als die Fahrt mit

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einem Auto oder der Abbau von Manganknollen am Meeresboden, unmittelbaren A U T O R Funktionen und Verwertungen enthoben ist. Kunst bezieht ihre Bedeutung allein aus sich selbst heraus. Entsprechend kann man Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich nicht auf den Verzicht auf Flugreisen oder auf den Einsatz umweltverträglicher Materialien reduzieren, wie dies in manchen Feuilletonartikeln und auch von einigen Kulturinstitutionen selbst in letzter Zeit getan wird. Kunst und Kultur haben einen wesentlichen Einfluss auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Bücher, Kunstwerke, Ausstellungen oder auch Choreografien können zum Denken anstoßen, Gefühle hervorrufen, neue Perspektiven öffnen und Alternativen vorschlagen. Dies gilt gerade hinsichtlich globaler sozioökologischer Ungleichheiten und unseres Umgangs mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Für dieses Verständnis von Nachhaltigkeit spielt Kunst und Kultur eine Schlüsselrolle, man nehme nur Milo Raus „Das Neue Evangelium“ oder Pipilotti Rists „Homo sapiens sapiens“ als Beispiele. Die Fokussierung auf Zahlen – BesucherInnen eines Museums, Einnahmen eines Festivals, CO2-Ausstoß von Konzertreisen – lässt schnell vergessen, welch große Wirkung Kunst und Kultur auf das menschliche Denken und Verhalten haben kann und seit Jahrhunderten hat – eben auch hinsichtlich Aspekte der Nachhaltigkeit. Wenn ein Theaterstück auch nur ein paar Menschen zu einer kritischeren Haltung und einem bewussteren Umgang mit unserer Umwelt bringt, mag das einen größeren und vor allem nachhaltigeren Effekt haben, als der Verzicht, dieses Stück auf Gastspielen im Ausland zu zeigen. Die Kunst der Nachhaltigkeit besteht darin, die – oft vergleichsweise geringen – Umweltkosten und die gesellschaftliche Bedeutung künstlerischen Schaffens in ein Verhältnis zu setzen. Und weiterhin gesellschaftlich relevante künstlerische Positionen zu entwickeln.

Dr. Pablo v. Frankenberg konzipiert Museen, kuratiert Ausstellungen und berät Architekturbüros und Kulturinstitutionen. Als langjähriger Kreativdirektor realisierte er für den Architekten und Museumsgestalter HG Merz zahlreiche natur- und kulturhistorische, archäologische und technische Museen. Davor forschte er als Soziologe und Kulturwissenschaftler zu Museen und Architektur in Europa, den USA, in China und am Arabischen Golf.

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Life on Stage – Klimafreundlich veranstalten

www.kellerundgruber.de

Laut der Initiative Klima Kollekte geht es bei klimafreundlichen Veranstaltungen darum, möglichst viele Emissionen gar nicht erst zu verursachen und bereits bei der Konzeption einer Veranstaltung Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion von CO2Emissionen einzuplanen.1 Eine CO2-Bilanzierung (z.B. mittels Online CO2-Rechnern) macht die Emissionen pro Handlungsfeld sichtbar, nicht vermeidbare Emissionen können kompensiert werden. Anhand von zwei Beispielen zeigen wir auf, wie Klimafreundlichkeit bei Veranstaltungen umgesetzt wird: Der Tag der Erde Kassel wird seit 1990 zum Anlass des internationalen Earth Day jährlich als großes Umwelt- und Kulturfest gefeiert (tag-der-erde.net, earthday.org). Seit Beginn wird er unter umwelt- und klimafreundlichen Aspekten organisiert. In den Jahren 2016 und 2017 wurden gemeinsam mit den Städtischen Werken Kassel erstmalig Klimabilanzen erstellt – 2016 wurden 120 Tonnen CO2 bilanziert (bei schätzungsweise 20.000 BesucherInnen) und 2017 114 Tonnen CO2 (bei schätzungsweise 15.000 BesucherInnen). Fokus lag auf der Anfahrt und Abreise, dem Müllaufkommen während der Veranstaltung und dem Speisenverzehr der Besucher:innen. Mobilität Knapp 40 Prozent der in 2016 erzeugten Tonnen CO2 sind auf den motorisierten Individualverkehr zurückzuführen. Erfahrungswerte vergleichbarer Veranstaltungen betragen 70 Prozent.2 Bereits bei der Standortwahl wird auf Faktoren wie die Erreichbarkeit mit Bahn & ÖPNV sowie auf eine Fahrrad- und Fußgängerinfrastruktur geachtet. Abfall Betrachtet man das Abfallaufkommen, welches 2016 bei 500 kg (entspricht 0,26 Tonnen CO2) lag, ist dies laut der Stadt Kassel für eine Großveranstaltung vergleichsweise sehr gering.3 Das liegt u.a. am Verbot von Einweggeschirr und Plastikverpackungen. Ein Spülmobil wird zur Verfügung gestellt und weitere Maßnahmen, wie die Einführung eines Mehrwegbechersystems sowie die Bereitstellung von Abfallinseln, sind in Planung. Ernährung „Nahezu 70 % der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen, auf pflanzliche Produkte dagegen nur knapp ein Drittel“ fasst der WWF mit seiner Studie Klimateller auf dem Wandel die Auswirkungen unseres Fleischkonsums zusammen4. Bereits seit 2017 ist das Speiseangebot auf dem Tag der Erde fleischfrei, seit 2020 vegetarisch. Für die Kommunikation dieser

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Maßnahmen ist u.a. eine Kooperation mit dem KlimaTeller 5 geplant. Der KlimaTeller A U T O R I N N E N berechnet die CO2-Bilanz von Gerichten. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Gastronomen steht hier im Vordergrund. Dies hat auch der Schlachthof Kassel im Rahmen des Praxisprojektes „Selbstversuch: Klimaneutrale Veranstaltungen in der soziokulturellen Praxis“ des Netzwerkes für Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K e.V.) erprobt. Am Beispiel des Künstlercaterings wurde das vegetarische Angebot erhöht und gemeinsam mit dem Caterer die CO2-Bilanz pro Gericht berechnet. Die KlimaTeller-Speisekarte kommuniziert die Bilanzen und weist entsprechende klimafreundliche Gerichte aus. Im Rahmen des SelbstversuchProjektes haben sieben soziokulturelle Zentren weitere Maßnahmen erprobt. Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele sind in einem Ratgeber zusammen gefasst, der im Herbst 2020 auf 2n2k.de und jetztinzukunft.de online verfügbar gestellt wird.

Martina Keller und Kristina Gruber sind Geschäftsführerinnen der Projektschmiede für Nachhaltigkeit & Transformation (www.kellerundgruber.de) sowie Mitglied im Netzwerk für Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K e.V.). Kristina ist zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und Martina beschäftigt sich als Projektmitarbeiterin bei NAHhaft e.V. mit regionaler Ernährung. Für den Tag der Erde 2019 wurde die Ludwig-Mond-Straße in Kassel gesperrt. Knappe 20.000 Besucher:innen kamen an diesem Tag in den Austausch mit über 200 Aussteller:innen, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung engagieren.

https://klima-kollekte.de/ueber-uns/meldungen/ 01-10-2018-klimafreundliche-veranstaltungen/

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https://www.atmosfair.de/de/fuer_unternehmen/ klimafreundliche_veranstaltung/

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https://www.hna.de/kassel/suedstadt-ort92873/ tag-erde-kassel-veranstalter-zufrieden-ngz-12235859.html

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https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/ Publikationen-PDF/Klimawandel_auf_dem_Teller.pdf

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www.klimateller.de

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Der Chor der Statistik

www.lahengst.com

Seit vielen Jahren bezeichne ich mich als bedingungslose Chorleiterin des „bedingungslosen Grundeinsingens“ und gründe Chöre in partizipativen Theater-, Stadt- und Dorf-Projekten. In meinem gleichnamigen Theaterstück 2013 in den Sophiensaelen Berlin hatte ich z.B. einen Chor gegründet mit 15 Menschen, von denen wir auf der Bühne behaupteten, sie hätten seit 5 Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Die einzige Bedingung war das gemeinsame Singen. Seitdem schreibe und singe ich verstärkt gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Senior*innen, Geflüchteten, Frauen und anderen Gruppen der Gesellschaft Songs über ihre Zukunft, Beschwerden und Visionen. Einen Diskurs musikalisch singbar machen oder verschiedene Meinungen in einem Song zu vereinen, ist ein demokratischer Prozess. Der Chor wird nicht als eine homogene Gruppe gleichgeschaltet, sondern ist in seiner Vielstimmigkeit und in seinen Brüchen hör- und sichtbar. Anders als in Stadion-Fußballchören, Kirchenchören oder in Chören, in denen bekannte Hits geschmettert werden, singen wir Lieder, die etwas mit unserem Leben zu tun haben. Ich möchte die Sänger*innen ermutigen, ihre Stimme zu erheben, das ist im weitesten Sinne ein politischer Akt und wirkt nachhaltig. Mit dem mittlerweile 100köpfigen und weiter anwachsenden Chor der Statistik, den ich 2019 im Haus der Statistik Berlin gegründet habe, singen wir im öffentlichen Raum, auch auf Demonstrationen gegen Gentrifizierung, gegen den Klimawandel oder für ein Europa der offenen Grenzen und Solidarität. Der Chor der Statistik ist der singende Körper einer diversen Stadtgesellschaft und solidarischen Gemeinschaft, in der die schwächsten Sänger*innen der Gruppe von den stärksten mitgetragen werden. Im Corona Lockdown haben wir wöchentlich online weitergeprobt, uns ausgetauscht und mehrere neue Songs einstudiert. Dadurch ist der

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ChorderStatistik, Gruppenbild © Stella Flatten

Zusammenhalt gewachsen, und wir haben viele Chormitglieder aus ihrer Isolation A U T O R I N herausgesungen. Mittlerweile proben wir wöchentlich wieder draußen mit Abstand in einem alten Autoscooter im Innenhof des Haus der Statistik, der eine gute Akustik bietet und Schutz vor Regen. Aber auch in anderen Chorprojekten hat sich nachhaltig etwas verändert. Für die 200 Kinder und Jugendlichen, mit denen ich 2017 bei der Eröffnung der Weltklimakonferenz in Bonn mein Lied „I’m an island“ oder 2018 in Katowice mein Lied „I need air“ gesungen habe, ist die Bekämpfung des Klimawandels zu einem wichtigen Lebensthema geworden. Und für den „Chor der Verwandlung“ bei unserem einjährigen performativen Bauhaus 100 Stadtprojekt „Modellfall Weißwasser“ hat das gemeinsame Singen die Perspektiven auf die schrumpfende Stadt nachhaltig verändert. Sammelt Menschen anstatt Daten im lebendigen Archiv Gammelt rum in unserem Garten und kocht im Kollektiv Nehmt euch eine Auszeit Raus aus dem Internet Versammelt euch im Chor und singt Tenor oder Falsett We are the brain! Every body (Chor der Statistik)

Bernadette La Hengst, geb. 1967, kommt aus Ostwestfalen, sie lebt in Berlin und ist Musikerin und Theatermacherin mit einem Hang zu sozial-politischen Themen und utopischen Ideen. Mit ihrer Hamburger Beat-Punk-Girlband Die Braut haut ins Auge rockte sie durch die 90er, seit 2000 ist sie solo unterwegs, das 6. Solo Album der Agitations-Chanteuse „Wir sind die Vielen“ erschien im März 2019 bei Trikont. Seit 2004 realisierte sie unzählige partizipative Theaterprojekte und Hörspiele als Musikerin, Regisseurin und Autorin zwischen Berlin, Hamburg, Freiburg und Bonn. Als bedingungslose Chorleiterin gründet sie immer wieder Chöre in performativen Stadt- und Dorfprojekten. In kollektiven Schreibprozessen entwickelt sie Lieder mit Geflüchteten, Senior*innen, Kindern und Jugendlichen, Obdachlosen und anderen Gruppen der Stadtgesellschaft. Mit ihrem Chor der Statistik besingt sie zur Zeit das Berliner Haus der Statistik am Alexanderplatz, mit dem Chor der Verwandlung transformierte sie beim Bauhaus100 Projekt Modellfall Weisswasser Bela Woda in Magie. 2003 erhielt sie für ihr bisheriges Gesamtwerk den Künstlerinnenpreis für Popularmusik in Nordrheinwestfalen.

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Wie Kultureinrichtungen Software gemeinsam nachhaltig einsetzen können www.publicplan.de

Digitale Lösungen helfen Firmen und Organisationen, ihre Energieversorgung und Mobilität klima- und umweltfreundlicher zu gestalten. Doch auch die Entwicklung und Nutzung von Software selbst kann nachhaltig sein, wenn die Entscheidung auf Freie Software und insbesondere Open-Source-Software (OSS) fällt. Die Prinzipien, die dahinterstecken, haben auch gesellschaftliche Relevanz und schaffen somit nachhaltige positive Effekte. Der Lebenszyklus von Softwarelösungen ist recht kurz: Üblicherweise kaufen Firmen oder Organisationen bekannte, proprietäre Softwarelösungen von namhaften Anbietern. Der Kunde zahlt für die Anschaffung, für Lizenzen, Pflege und Wartung. Nach drei bis fünf Jahren ist die Software veraltet und muss erneuert werden. Der Kreislauf beginnt von Neuem. Dieses System ist nicht nachhaltig. Es basiert auf einem Geschäftsmodell, das nicht an langfristigen Lösungen interessiert ist. Durch geschlossene Architekturen und Insellösungen sichern sich IT-Anbieter den Einfluss auf die Ausrichtung der eigenen Produkte. Die Entscheidung für Freie Software und die ihr zugrunde liegenden Prinzipien kann diesen kurzlebigen Zyklus durchbrechen. Ihr Einsatz hat großen Einfluss auf die digitale Nachhaltigkeit einer Gesellschaft, da sie eine positive ökologische, soziale und ökonomische Wirkung hat.

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Mit Prinzipien wie Open Source, Open Data oder Open Access schaffen Kultureinrichtungen A U T O R die Grundlage für digitale Teilhabe. Denn quelloffene Software lässt sich beliebig nutzen, verändern und weiterverteilen. Sie ist von allen einsehbar und somit kontrollierbar, was Sicherheit gewährleistet und Fehler reduziert. Das Offenlegen von Quellcodes lädt dazu ein, sich an der Entwicklung und Verbesserung zu beteiligen. So entstehen Anwendungen, die nachhaltig funktionieren und Vertrauen schaffen. Digitale Nachhaltigkeit bedeutet auch, Wissen zu teilen und zu erweitern. Der Einsatz und die Weiterentwicklung von Open-Source-Software ermöglicht, dass Wissen und Erfahrung auch organisationsübergreifend auf viele Köpfe verteilt sind. So verringern sich Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern. Gleichzeitig entstehen neue Kooperationen und eine Vielfalt von Ideen. Die freie Anbieterwahl fördert zudem den Wettbewerb um die besten Ideen und Lösungen und ist kostengünstig für den Kunden. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollten sich Kultureinrichtungen also nicht nur auf die allseits bekannten Aspekte beschränken, sondern auch den Einsatz und die Weiterentwicklung von Software mitdenken. Mit der Entscheidung für Freie Software und den offenen Prinzipien (Open Data, Open Standards, Open Documentation) können sie einen gesellschaftlichen Beitrag zu nachhaltigen digitalen Anwendungen leisten.

Dr. Christian Knebel, Geschäftsführer der publicplan GmbH Dr. Christian Knebel ist Geschäftsführer der publicplan GmbH, deren Fokus auf der Umsetzung von komplexen E-GovernmentVerfahren mithilfe von OpenSource-Lösungen liegt. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler verantwortet die strategische Unternehmensentwicklung und hat zusammen mit seinen Mitarbeitern die Entwicklung der Produkte deGov, GovBot und GovChat bei der publicplan GmbH vorangetrieben. Dr. Christian Knebel arbeitete zuvor bei verschiedenen IT-Unternehmen und war unter anderem Prokurist sowie Mitglied des Beirats der cosinex GmbH.

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WELT-KLIMA-THEATER

Wir spüren ihn. Den Klimawandel. Doch seine weltweit vielfältigen Auswirkungen sind mit dem Verstand allein nicht zu begreifen. Die Kunst, insbesondere das Theater, besitzt das Potential, auf einer emotionalen Rezeptionsebene seine Zuschauer*innen zu erreichen und ungreifbare Verbindungen zu verbildlichen. Wissenschaftlich-künstlerische Kooperationen bieten die Möglichkeit kreative Orte des unabdingbaren Austauschs über Gestaltungsmöglichkeiten von Zukunft zu erschaffen, die es im Weiteren gemeinsam positiv zu gestalten gilt. Welche Rolle spielt der anthropogene Klimawandel in diesem Sinne im Theater der Welt? Fest steht: Je stärker Länder durch die Folgen betroffen sind, desto präsenter ist das Thema auf der Bühne. Diese „Klima“-Stücke (eine sprachliche Kompression) basieren oft auf realen Konflikten, die mit Fiktivem künstlerisch verdichtet und dramatisiert werden. Einige Beispiele verdeutlichen dies: Das Lab Teater Ciputat aus Jakarta, Indonesien, beispielsweise arbeitete mit Bewohner*innen der indonesischen Insel Pulau Panggang zu den Folgen des Anstiegs des Meeresspiegels. Seit Jahrzehnten nutzen sie das Theater als Ausdrucksmittel, um über ihre Beziehung zur Natur zu berichten. Nach wochenlangem Aufenthalt auf dem Meer gehen die Fischer zur Theaterprobe. In ihren aktuellen Produktionen verhandeln sie Probleme, wie den Verlust des ohnehin beengten Lebensraumes, das Versalzen des Trinkwassers und ihren Konflikt, ob sie für den Erhalt ihrer Heimat kämpfen oder ihr Überleben woanders sichern sollen. In Kolumbien hingegen informiert das Teatro Tierra in Kolumbien die Zuschauer*innen über die Folgen der massiven Waldrodungen, indem es das populäre Mittel der Akrobatik nutzt, die traditionelle Kultur einbezieht und eine symbolstarke Sprache verwendet. In einem der vulnerabelsten Länder der Erde, den Philippinen, gibt das Little Theatre denjenigen eine theatrale Sprache, die sprachlos geworden sind, im Anblick des Unbeschreibbaren. In ihrer Produktion image | a | nation geht die Gruppe der Frage nach, wie sich Gesellschaft nach einer Katastrophe, in diesem Fall der eines verheerenden Taifuns, neu definieren kann. Das Theater PETA (Philippine Educational Theater Association) arbeitet mit den Überlebenden von Naturkatastrophen, indem es ihnen in Anti-Trauma-Workshops 34


gemeinsam mit Psycholog*innen hilft, die physischen und psychischen Fesseln des A U T O R I N kollektiven, aber individuell empfundenen Traumas zu durchbrechen. Dass der anthropogene Klimawandel und das Verhältnis zwischen äußerer Natur und Mensch nicht nur dramatisch, sondern durchaus auch theatral sind, zeigt die vielfältige Arbeit der Theaterschaffenden in den verschiedenen Klima-Regionen. Im deutschsprachigen Raum kommt diesen Thema allmählich auch in den Spielplänen an. Wichtig ist folgend, dass die auf der Bühne verhandelten Themen sich auch im Theaterbetrieb widerspiegeln, Einfluss auf Arbeitsprozesse und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen etc. haben.

Natalie Driemeyer ist Dramaturgin und Leiterin der AG Klimawandel und Theater am Hans Otto Theater Potsdam. Seit 10 Jahren arbeitet sie zu dem Thema, leitete unter anderem das von der Kulturstiftung des Bundes unterstützte Festival ODYSSEE : KLIMA, unternahm eine WELT-KLIMA-THEATER-RECHERCHE-REISE, bei der sie in Südostasien und Südamerika untersuchte, wie Theaterschaffende den anthropogenen Klimawandel in ihren Produktionen erarbeiten und gründete sowie realisierte das Climate Pop-Up Theatre für die Berliner Konferenz von 350 Repräsentant*innen, der Länder, die das Klimaabkommen in Paris unterschrieben haben. Sie kooperierte unter anderem mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Arbeitsstationen waren beispielsweise: Theater Bremen, Stadttheater Bremerhaven, Kampnagel Hamburg, Theater der Welt in Halle (Saale), Climate Art Festival (Indonesien) und Les Kurbas Theater Lviv (Ukraine). Sie war 7 Jahre im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft und 6 Jahre in der Jury des Berliner Senats für die Freien Darstellenden Künste.

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Chancen eines Europäischen Green Deal für den Kulturbereich www.kulturagenda2030.de

ZUM STAND UND STELLENWERT DER DISKUSSION UM KULTUR UND NACHHALTIGKEIT VOR UND WÄHREND DER CORONA-PANDEMIE Die Diskussion um Kultur und Nachhaltigkeit hatte sowohl durch den „Greta-Effekt“ als auch einen „UN-Effekt“ im vergangenen Jahr und bis zur Berlinale 2020 eine erhebliche, zusätzliche Dynamik gewonnen und einen neuen kulturpolitischen Stellenwert erreicht. In zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten rund um die Berlinale war zu erleben, dass die kulturpolitische Nachhaltigkeitsagenda im Bereich Film und Kino zu Beginn des Jahres am stärksten wirkte. Wie eine Medienanalyse1 von Januar 2019 bis Februar 2020 zeigt, zählt zu den prägenden Ereignissen des Analysezeitraums zum einen ein Positionspapier des Deutschen Kulturrates zur UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Zum anderen steht auch der Kulturbereich 2019 mit zahlreichen Aktivitäten und Initiativen im Zeichen der Jugendklimabewegung Fridays for Future. Weitere Eckpunkte bildeten der Green New Deal der Europäischen Union und ein darauf Bezug nehmender Offener Brief "Green New Deal für Museen“ zahlreicher Kunstmuseumsdirektor*innen an die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien. Durch die Corona-Pandemie und die Konsequenzen des Lockdowns wurde nicht nur der gesamte Kulturbereich jäh gestoppt, sondern hatten sich auch innovative und transformative Zukunftsperspektiven zunächst auf einen aktuellen Krisenmodus und existentielle Fragen zur kulturellen Infrastruktur und Daseinsvorsorge verengt. Dies drückt sich in besonderer Weise im Hilfsprogramm der Bundesregierung „Neustart Kultur“ aus. Mit der einsetzenden Post-Corona-Debatte begann sich der eingeschränkte Blick dann bereits wieder darauf zu weiten, dass hinter der Corona-Krise weiterhin tiefere Krisen für Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur liegen, darunter die Klimakrise.2 In den von der Kulturpolitischen Gesellschaft initiierten Essays zur Corona-Krise setzten sich zahlreiche Kulturakteure mit Konsequenzen, Leitbildern und neuen Handlungsperspektiven für den Kulturbereich und eine nachhaltige Kulturpolitik auseinander. 3

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So gehört aktuell die Verknüpfung mit dem Europäischen Green Deal zu den besonders A U T O R relevanten Handlungsoptionen einer nachhaltigen Kulturpolitik. Im Sinne der Einbeziehung der Nachhaltigkeit in alle Politikbereiche der EU ermöglicht der Green Deal Chancen für eine gesellschaftsgestaltende Kulturpolitik mit einem neuen kulturpolitischen Leitbild und der Stärkung einer gemeinwohlorientierten kulturellen Bildung. In der deutschen EU-Ratspräsidentschaft besteht damit ein Gelegenheitsfenster für eine neue, nachhaltige Kulturpolitik. Dr. Ralf Weiß 1

Ralf Weiß (2020): Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion zum Thema „Kultur und Nachhaltigkeit“. Kurzexpertise für das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft

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Tobias Knoblich (2020): Kulturpolitik muss nachhaltig wirken. 10 Punkte für eine Kulturpolitik nach der Corona-Pandemie; Andreas Reckwitz (2020): Corona-Krise als Training, in: Tagesspiegel v. 5.4.2020 und Dirk Messner (2020): Corona-Pandemie - Drei Krisen gleichzeitig, in: Die ZEIT v. 2.4.2020 3

Christian Steinau (2020): Warum kulturelle Bildung jetzt mit dem Green New Deal zusammengedacht werden muss; Ralf Weiß (2020): Kulturalisierung und Nachhaltigkeit; beide unter: https://kupoge.de/essays-zur-corona-krise

Der Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler war Fachgebietsleiter für das Umweltinnovationsprogramm der Bundesregierung beim Umweltbundesamt und Büroleiter einer führenden Nachhaltigkeits- und Kommunikationsagentur. Als Senior Researcher eines Innovationsforschungsinstituts initiierte und leitete er Innovations- und Fördervorhaben mit mehreren Bundesministerien. Dr. Ralf Weiß ist Geschäftsführer des Büros für Innovation und Wandel REFLEXIVO und Gründungsmitglied des Netzwerks Kultur und Agenda 2030.

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Nachhaltig Werben – mit DRUCK

www.arnold.group

WIE GRÜN SIND WIR ALLE WIRKLICH? Der Nachhaltigkeitsgedanke hält in jeder Branche schon seit Jahren Einzug. Jede Industrie und jeder Dienstleister ist heute angehalten ein Nachhaltigkeitskonzept zu erstellen und auch einzuhalten. Haben Sie sich schon einmal gefragt wie grün Marketing und Werbung sein kann und was die Voraussetzungen dafür sind? Schaut man sich insbesondere die Druckproduktion an, gibt es sehr viele Ansätze, die eine nachhaltig ausgerichtete Produktion von einem Green-Washing-Betrieb unterscheiden. Bevor man über das Kompensieren durch CO2-Ausgleichsmaßnahmen spricht, sollten alle Prozesse und die verwendeten Materialien betrachtet werden. Ein erstes Indiz für eine nachhaltig orientierte Druckerei sind die Stempel und Zertifikate, die sich insbesondere auf dem deutschen Markt etabliert haben. Doch nicht jeder Stempel garantiert auch ökologische Produktion. Schauen Sie also immer auch hinter die Kulissen. Viele Druckereien, die sehr wohl auf Ökologie achten, lehnen auch die Investition in teure Zertifikate ab. Was also hilft uns zu erkennen wer grün produziert? Informieren, Sprechen, Besuchen! Einige Unternehmen veröffentlichen Ihr Ökologiekonzept, das hilft dem Kunden schon einmal sich einen Überblick zu verschaffen. Dennoch geht nichts über einen persönlichen Besuch um sich ein eigenes Bild zu machen. In der Druckindustrie haben sich einige Prozesse und Materialien durchgesetzt, die für eine ökologisch ausgerichtete Produktion selbstverständlich sein sollten. Die Verwendung von nachhaltigen Materialien, wie Recyclingpapier sollte für jede Druckerei dazugehören. Darüber hinaus ist der Einsatz von prozessfreien Druckplatten, mit dem Verzicht auf Chemie und sehr viel Wasser bei der Entwicklung, ein wichtiger Baustein. Möglichst chemiefreie Produktion und kennzeichnungsfreies Material sollte auch für jedes Konzept umsetzbar sein. Weitergehend ist ein Blick auf das Entsorgungskonzept zu werfen. Werden alle Materialien fachgerecht und mit maximiertem Recyclinggedanken entsorgt? Wie ist das Energiemanagement des Unternehmens? Wird nicht nur Öko-

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strom eingekauft sondern auch auf Eigenproduktion gesetzt und natürlich energiesparend gehaushaltet? Auch die Lager- und Logistikstruktur sollte betrachtet werden. Wie oft werden Teilprodukte hin und her oder aus dem Haus bewegt, bis die Auslieferung des Endproduktes an den Kunden erfolgt? Gibt es unnötige Überproduktion oder hat das Unternehmen ein ausgewogenes Makulaturmanagement? Das sind nur einige der vielen möglichen Ansätze. Wer jetzt denkt, man sollte im Sinne der Nachhaltigkeit alle Druckprodukte durch digitale Produkte ersetzen, der liegt falsch. In Europa liegt die Recyclingquote für Papier bei 72 % und die meisten aller verwendeten Papiere haben einen hohen Altpapieranteil. Die wenigen notwendigen Frischfasern werden aus Holz, also einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen. Schauen Sie sich doch mal den gesamten Herstellungsprozess und alle Ressourcen, auch im Lebenszyklus, einer digitalen Alternative an …

AUTOR

Max Arnold ARNOLD group Geschäftsführer Der studierte Print Media Manager hat nach einigen Stationen in der Medienindustrie den Einstieg in das traditionsreiche Familienunternehmen gewagt. Um das Portfolio der Unternehmensgruppe zu erweitern gründete er die Agentur drei m – media service, die Teil der ARNOLD group ist. Seit 2017 ist er darüber hinaus Geschäftsführer der FORMAT Druck und Medienservice GmbH. Heute ist er für alle Unternehmen der ARNOLD group tätig und verantwortet die Bereiche Unternehmensentwicklung, Vertrieb und Marketing.

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Best Practices

causalesÂŽ

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BEST PRACTICE

Die Migros — Raum für alle Sparten www.migros-kulturprozent.ch

KONTAKT

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Hedy Graber

Yeboaa Ofosu

ist Leiterin der Direktion Kultur und Soziales beim MigrosGenossenschafts-Bund. Die Direktion umfasst den national ausgerichteten Teil des Migros-Kulturprozent sowie den 2012 ins Leben gerufenen Förderfonds Engagement Migros. Hedy Graber ist Präsidentin des Vereins Forum Kultur und Ökonomie, Mitglied des Hochschulrats Luzern, verschiedener Kommissionen, Jurys, Stiftungs- und Verwaltungsräte und wurde als Europäische Kulturmanagerin 2015 ausgezeichnet.

leitet die Förderbeiträge Kultur, das Projekt Double und ist Fachexpertin Literatur bei der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-GenossenschaftsBund. Seit 14 Jahren ist sie ferner an der Hochschule der Künste Bern (HKB) tätig.

Mit der Neuausrichtung der Förderstrategie schlägt das Migros-Kulturprozent des Migros-Genossenschafts-Bundes die Brücke von Tradition zu Innovation. Im Gespräch erklären Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, und Yeboaa Ofosu, Leiterin Förderbeiträge Kultur, die neue Förderlogik. Diese hat sich bereits in der Corona-Krise bewährt. Seit dem Frühjahr 2020 hat das MigrosKulturprozent eine neue Förderstrategie – warum? Hedy Graber (HG): Jeder Institution tut es gut, sich regelmässig zu hinterfragen. Damit wollen wir nicht Ressourcen sparen, sondern sie zeitgemäss und wirkungsvoll einsetzen. Yeboaa Ofosu (YO): Als privater Kulturförderer haben wir das Privileg, die Förderung etwas weiter zu denken und Impulse zu geben. Unsere neue Strategie reagiert auf die Bedürfnisse der Kulturschaffenden mit einer radikalen Offenheit bezüglich Sparten und Formaten.

ben Raum eingeladen. Dies ermöglicht es uns, auch Projekte an den Schnittstellen zu fördern. HG: So können wir neue Perspektiven aufgreifen und Altbewährtes beibehalten. Wir setzen in der Förderung neu zwei Schwerpunkte: die Schaffensphasen Ideation und Diffusion. Wieso dieser Fokus auf Anfang und Ende des künstlerischen Prozesses? YO: Die initiale Schaffensphase Ideation – die Ideenfindung – ist oft unsichtbar und findet leider kaum finanzielle Unterstützung. Dank unserer Förderung können neue Erkenntnisse und Konzepte entstehen, was die Kulturproduktion anreichert. HG: In der Produktion erhalten Projekte hierzulande grosszügige Unterstützung, finden danach aber oft mehr schlecht als recht den Weg bis zu ihrem Publikum – Studien belegen dies. Deshalb engagieren wir uns für die Diffusion.

Wie reagierten die Kulturschaffenden auf die neue Offenheit? Deshalb können keine Gesuche mehr in den HG: Offenheit bedeutet immer auch Unsiklassischen Sparten eingegeben werden? cherheit. Bekannte Gefässe haben sich verYO: Wir haben den Blick auf die Sparten ändert, neue Reglemente müssen verstannicht verloren, sondern sie alle in densel- den werden. Die Herausforderungen auf-


grund des Lockdowns haben die Stärken der neuen Gefässe jedoch bereits unter Beweis gestellt. YO: Ohne unsere Förderstrategie umzustellen, konnten wir in dieser herausfordernden Zeit Hand bieten. Der kulturelle Stillstand wurde genutzt, um Neues zu kreieren – was wir bei den Förderbeiträgen für die Ideation direkt spürten. In der Diffusion lässt sich eine Steigerung der Anzahl Gesuche für innovative Verbreitungsformate beobachten.

«IN DER PRODUKTION ERHALTEN PROJEKTE HIERZULANDE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG, FINDEN DANACH ABER OFT MEHR SCHLECHT ALS RECHT DEN WEG BIS ZU IHREM PUBLIKUM – STUDIEN BELEGEN DIES. DESHALB ENGAGIEREN WIR UNS FÜR DIE DIFFUSION.» Hedy Graber

Das Migros-Kulturprozent engagiert sich auch mit eigenen Projekten für die Kultur. Gibt es auch hier Veränderungen? YO: Wir haben die Mentorats- und Coachingplattform Double ausgebaut: Die seit 2015 angebotenen Literatur-Mentorate haben sich bewährt – neu gibt es auch Coachings für Theater, Tanz, Kleinkunst und Pop, abgerundet durch Residenzaufenthalte sowie spartenübergreifende Kurse. HG: Daneben haben wir mit m2act ein neues Projekt für die Darstellenden Künste lanciert. Neue Förderprojekte für audiovisuelle Formate sowie für junges Kulturschaffen werden in den nächsten Monaten folgen. 43


BEST PRACTICE

Tavolata – Tischgemeinschaften organisieren sich neu www.migros-kulturprozent.ch/ soziales

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«WIR FÖRDERN KONTAKT DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT, INDEM WIR MENSCHEN ZUSAMMENBRINGEN. EINES UNSERER ERFOLGREICHS- Marlen Rutz Projektleiterin Soziales, TEN PROJEKTE Migros-GenossenschaftsIST TAVOLATA: bund, verantwortet das Projekt Tavolata. MENSCHEN AUS DER NACHBARTavolata SCHAFT KOCHEN Das Netzwerk Tavolata wurde 2010 vom Migros-KulturUND ESSEN prozent initiiert, um einen lebendigen Dialog zu ermögREGELMÄSSIG lichen und das Miteinander ZUSAMMEN. SO zu stärken. Die ENTSTEHEN Geschäftsstelle sieht sich als FEINE SOZIALE Plattform sowie als Informations-, VermittlungsNETZWERKE, und Beratungsstelle für Tischgemeinschaften in der DIE AUCH IN ganzen Schweiz. Sie vermitHERAUSFORtelt interessierte Personen, DERNDEN ZEIgibt Tipps für die Gestaltung TEN – WIE ZUM der Tavolata und organisiert überregionale Treffen für den BEISPIEL WÄH- Erfahrungsaustausch. www.tavolata.ch REND DER CORONA-KRISE – VERBINDEN.»

Wenn Menschen zusammenkommen, um miteinander zu kochen und zu essen, entstehen Freundschaften fürs Leben. Tavolata, ein Projekt des Migros-Kulturprozent, sorgt seit zehn Jahren dafür, dass vor allem ältere Menschen Kontakte knüpfen und sich ein soziales Netz aufbauen. Wie solidarisch diese kleinen Gemeinschaften handeln, zeigte sich insbesondere in Zeiten von Corona. Über 500 Tavolata in der Schweiz treffen sich regelmässig zu «Tafelrunden»: Sie gehen zusammen einkaufen, kochen ein gesundes Essen und geniessen das Beisammensein. Eine dieser Tischgemeinschaften ist «Chez moi»: Suzanne, Franziska, Brigitte, Inge, Bea und Ursula treffen sich jeden zweiten Monat bei einer der Frauen zu Hause. Suzanne Schrade gründete die Tischgemeinschaft vor vier Jahren mit fünf Nachbarinnen. Sie alle lebten alleine und kannten sich kaum. Seither veranstaltet die Gruppe regelmässig Picknicks oder kocht ein mehrgängiges Menü. Zu Weihnachten gibt es immer ein Fondue. Sie decken den Tisch hübsch und probieren Rezepte aus, die sie schon lange nicht mehr gekocht haben. Suzanne Schrade: «Für uns ist es sehr wichtig, ab und zu

etwas Aufwand zu betreiben und einen schönen Anlass zu zelebrieren. Das hält jung und bringt Abwechslung in den Alltag.» Auf der Suche nach alternativen Formen des Dialogs Wie alle anderen Tavolata-Gruppen wurde «Chez moi» im Frühjahr 2020 vom Coronavirus überrascht. Die Situation erlaubte plötzlich keine Treffen mehr. So fiel auch das Tavolata-Jubiläumsfest ins Wasser, das im April hätte stattfinden sollen und danach auf den November verschoben wurde. Aus Sorge vor einer zweiten Welle musste das Projektteam auch diesen Termin absagen. Marlen Rutz, Projektleiterin Soziales bei der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes und seit September 2020 für Tavolata verantwortlich, machte sich mit ihrem Vorgänger Robert Sempach schon früh Gedanken, was die Tischgemeinschaften in diesen herausfordernden Zeiten brauchen. «Wir waren uns bewusst, dass uns die Situation noch lange beschäftigen wird. Wir wollten um jeden Preis verhindern, dass die Kontakte sich auflösen, weil die Treffen nicht mehr stattfinden können», so Rutz. Des-


Das Migros-Kulturprozent engagiert sich für Caring Communities, denn sie schliessen dort Lücken, wo dringender gesellschaftlicher Bedarf besteht. Füreinander zu sorgen, ist eine Gegenbewegung zu Selbstoptimierung und Leistungssteigerung, erklärt Ramona Giarraputo, Leiterin Bereich Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund.

halb hätten sie sich im Dialog mit den Tischgemeinschaften auf die Suche nach alternativen Formen gemacht, die es den Tavolata ermöglichen, ihre Begegnungen weiterzupflegen und sich als Teil eines grösseren Ganzen zu fühlen.

gemeinsame virtuelle Museumsbesuche zustande kamen», erzählt Marlen Rutz. Das Projektteam habe dann zusätzlich Erzählcafés und virtuelle Workshops organisiert. In diesen sogenannten «Amuse bouche»-Treffen über Zoom wurde von Tipps einer Ernährungsberaterin über Von Kochtipps bis zum Serviettenfalten Yoga-Stunden bis zum Serviettenfalten Eine Umfrage ergab, dass viele Tischge- einiges geboten, was den Alltag zu Hause meinschaften sich bereits neu organisiert versüsste. hatten und via Whatsapp, Skype oder Zoom in Kontakt blieben. «Wir waren Jubiläumszeitung als Glücksfall erstaunt, wie unkompliziert Telefonket- Ein traditionelles Kommunikationsmittel ten, gegenseitiges Briefeschreiben oder erlebte eine Renaissance: die Zeitung. Das

Projektteam plante bereits vor der Coronakrise eine neue gedruckte Publikation namens «Bon Appétit!», die zum Jubiläum allen Teilnehmenden verteilt werden sollte. Sie wurde dann trotz Absage des Fests produziert und erwies sich zum Schluss als Glücksfall: Die überraschende Post auf dem Küchentisch tröstete die Tavolata-Mitglieder über die Absage des Jubiläumsfests hinweg. «Wir werden ‹Bon Appétit› künftig regelmässig herausgeben. Die TavolataMitglieder werden zu Autorinnen und Autoren und erzählen ihre Geschichte. Das inspiriert und schweisst zusammen», erklärt Marlen Rutz. Frischer Look für die Website Mit dem Erscheinen der neuen TavolataZeitung wurde auch die Tavolata-Website (www.tavolata.ch) aufgefrischt. «Wir wollen vermehrt auch jüngere Menschen ansprechen», so Marlen Rutz. «Wer beispielsweise an einen neuen Ort zieht, kann über die Website eine Tavolata in der Gegend finden und sich dort melden.» Es sei immer wieder schön zu beobachten, wie eine neue Person Zugang zu einer Tavolata finde. Die neue Tavolata-Zeitung «Bon Appétit» inspiriert und informiert die Tavolata-Mitglieder über Aktuelles aus dem Netzwerk Foto: Schalter&Walter GmbH

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BEST PRACTICE

Fünf Generationen im Dialog

www.migros-kulturprozent.ch/ soziales

KONTAKT

Ramona Giarraputo Leiterin Soziales, MigrosGenossenschafts-Bund (Foto: Anna-Tina Eberhard)

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Jessica Schnelle Projektleiterin Soziales, Migros-GenossenschaftsBund (Foto: Anna-Tina Eberhard)

In der Schweiz – wie auch in anderen Ländern – leben mindestens fünf Generationen zusammen: Die Babyboomer, die Generationen X, Y und Z sowie die Nachkriegsgeneration. Ramona Giarraputo und Jessica Schnelle vom MigrosKulturprozent setzen sich für den Dialog ein und sprechen über erfolgreiche Generationenprojekte. Wie nahmen Sie die Generationensolidarität während des Lockdowns in der Schweiz wahr? Ramona Giarraputo (RG): In fast jeder Stadt und in jedem Dorf wurde die Zivilbevölkerung rasch aktiv und organisierte Hilfe für Menschen, die das Haus nicht verlassen konnten; zum Beispiel fürs Einkaufen oder Botengänge. Jessica Schnelle (JS): Genial war auch, dass eine kleine Gruppe Freiwilliger mit hilf-jetzt.ch ein Internetportal entwickelte, auf dem sich Freiwillige und Hilfesuchende lokal organisieren konnten. Innert weniger Wochen registrierten sich über 1000 Gruppen auf hilf-jetzt.ch. Das Migros-Kulturprozent unterstützte die Plattform mit einem Förderbeitrag.

In den Medien war zu lesen, dass jüngere und ältere Menschen sich gegenseitig vorwarfen, sich fahrlässig zu verhalten. JS: Die Generationensolidarität verlief wellenförmig. Während des Lockdowns war eine grosse Solidarität zwischen den Generationen spürbar, die Nachbarschaftshilfe funktionierte gut. Danach ging – nicht zuletzt durch die Medien gefördert – die Suche nach «Sündenböcken» los. Die einen fanden, dass die Älteren sich unvorsichtig verhielten, die anderen kritisierten, dass «Superspreader» in Clubs das Virus weiterverbreiten. RG: Auf anderen Ebenen näherten sich die Generationen auch an. Zum Beispiel, als es um die Frage ging, wie stark der Bund und die Kantone unsere persönliche Freiheit einschränken dürfen. Wie können die Generationen in den Dialog treten? RG: Es braucht positive Begegnungen und Nähe. Über den digitalen Weg entstanden neue Möglichkeiten, die rege genutzt wurden. Beispielsweise haben Grosseltern während des Lockdowns mit ihren Enkeln und deren Klassenfreundinnen und – freunden die Hausaufgaben via Zoom erledigt.


Generationen im Museum ermöglicht den virtuellen Museumsbesuch. Menschen aller Generationen konnten aus über einer Million Museumsobjekten auswählen, ein Selfie hochladen und eine Geschichte dazu erzählen. Foto: zVg Musée imaginaire Suisse

JS: Mit digitalen Mitteln eine physische Nähe herzustellen, ist nicht einfach. Wichtig scheint mir aber trotzdem, dass man auch über digitale Formate in einen echten Dialog kommt. Generationen im Museum beispielsweise hat den virtuellen Museumsbesuch ermöglicht (www.generationen-im-museum.ch). Welche Themen interessieren generationenübergreifend? JS: Es sind die Themen des Alltags. Wenn man sich zum Beispiel über das Rezept des besten warmen Schokoladenkuchens oder – wie aus aktuellem Anlass – das Reisen früher und heute austauscht, wird es für beide Seiten schnell interessant. RG: Manchmal sind es auch Familiengeschichten, Hobbys oder gesellschaftliche Themen wie der Klimawandel, die verbinden. An den Demos der Klima-Jugend gesellten sich an manchen Orten die Klima-Senior/innen dazu. Am Frauen-

streik-Tag wurden die Frauen der GrossmütterRevolution (www.grossmuetter.ch) immer wieder von jungen Frauen angesprochen, weil sie die Botschaften stark fanden. Zu den Personen Ramona Giarraputo ist Leiterin Soziales, Jessica Schnelle Projektleiterin Soziales in der Direktion Kultur und Soziales des MigrosGenossenschafts-Bundes. Die Direktion verantwortet die nationalen kulturellen und sozialen Projekte des Migros-Kulturprozent. Projekte wie die Generationenakademie, Generationen im Museum oder die GrossmütterRevolution ermöglichen den Dialog und stärken das Miteinander. Das MigrosKulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft.

«IN FAST JEDER STADT UND IN JEDEM DORF DER SCHWEIZ WURDE DIE ZIVILBEVÖLKERUNG RASCH AKTIV UND ORGANISIERTE HILFE FÜR MENSCHEN, DIE DAS HAUS NICHT VERLASSEN KONNTEN.» Ramona Giarraputo, Leiterin Soziales, Direktion Kultur und Soziales, MigrosGenossenschafts-Bund 47


BEST PRACTICE

Unternehmensgruppe 21

www.21.de

Kultur ist für uns die 5. Säule der Infrastruktur. Kultur benötigt der Mensch ebenso wie Wasser, Energie, Mobilität oder Lebensraum. Thomas Steffen, Konzernkommunikation Comic-Hauptstadt – wir machen´s einfach Donald Duck, Hitler im Comic, Anime fantastisch – seltene Originale lassen Comicfans aus Europa anreisen. Der kostenlose schauraum bietet für Fans einen abgeschlossenen Rundumschlag, gekrönt mit einem opulenten Ausstellungskatalog des Kurators Dr. Alexander Braun, der kiloschwer dem Thema das nötige Gewicht

gibt. Denn Comics, Graphic Novels, Mangas und Comicreihen sind schon lange in den Bibliotheken sowie in der Medienund Kunstforschung angekommen. Genau inmitten der Kultur- und Museumsmeile von Dortmund zwischen Museum für Kunst und Kulturgeschichte und Dortmunder U, gegenüber der Landesbibiliothek und Fußballmuseum befindet sich der schauraum comic+cartoon. Das einzige Museum für die gezeichneten Geschichten mit bis zu drei thematischen Ausstellungen pro Jahr. Gegründet wurde der Schauraum im Jahr 2018, seit 2019 ist 21 Hauptpartner. Ziel ist der Aufbau der jungen Marke 21 mit jungen Kulturthemen. Dabei sieht 21 das Thema ganzheitlich und nachhaltig. Eine Partnerschaft mit vielen Facetten will gelebt sein. Dazu gehört die digitale Erweiterung des schauraum comic + cartoon mit der schauraum-APP (finanziert von 21). Die Sono-BeaconLösung erlaubte zum Start der Anime fantastisch Ausstellung die Einbindung von Filmmaterial passend zu den Exponaten. An jeder Station bekommt der Besucher über die APP Informationen auf sein Smartphone und über seine Kopfhörer (wichtig in Zeiten der Pandemie). Erklär-

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schauraum auch durch ein eigenes AudioFormat. Unter Kissa 21 (Kissa sind die Manga-Cafés in Japan) startet Carlsen zusammen mit 21 und dem schauraum mit bekannten Manga-Fans sowie Machern einen zehnteiligen Podcast, moderiert von Nilz Bokelberg. #sustainability – profit, people, planet. Dortmund wird europäische Comic-Hauptstadt und gewinnt dadurch an kultureller Einzigartigkeit KONTAKT und Bedeutung. Comicfans werden auf Thomas Steffen Augenhöhe angesprochen und angeregt. 21 Konzernkommunikation Durch digitale Kommunikation wird der t.steffen@dsw21.de schauraum nachhaltig erweitert. Und große Augen machen nicht nur die Mangafiguren, sondern auch alle Besucher, wenn sie hier vor einem echten Carl Barks oder © Christian Bohnenkamp Yoshihiro Tatsumi stehen. Dahinter steht ein junges Dortmund mit der jungen Infra- rechts: Uke Bosse (Kissa 21) Ergänzt wird der in Dortmund und damit strukturmarke 21 – wir machen´s einfach. © Joscha Seehausen ziemlich in der Mitte Europas liegende links: Schauraum c+c videos zur Erstellung der Anime-Serien wurden ebenfalls mit Unterstützung von 21 im eigenen TV-Studio realisiert, der Comic-Streit (4 Experten streiten über 12 Titel) wird als Videoformat umgesetzt. Und zusammen spielen 21 und die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund das Thema auch weiter. Passend zum Manga-Boom in Deutschland hat 21 das erste Dortmund Manga zusammen mit dem Carlsen-Verlag herausgebracht. Die Mangaka Alexandra Völker erzählt im zweibändigen Dortmund Dungeon Trip eine Liebes- und Abenteuergeschichte für die Zielgruppe der 11 bis 18jährigen. Natürlich gibt es den Manga nicht nur gedruckt im Chibi-Format, sondern auch digital in der APP sowie als epub unter www.21.de.

© Christian Bohnenkamp

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BEST PRACTICE DEUTSCHLAND

LOTTO-Stiftung Berlin und die GlücksSpirale: Soziales Glücksspiel modern und mit langem Atem www.lotto-stiftung-berlin.de

Projektion auf das Brandenburger Tor. Berlin dankt für Befreiung Europas vom Nationalsozialismus © Kulturprojekte Berlin, Foto Henning Wellmann

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Die Berliner LOTTO-Stiftung kann seit ihrer Gründung 1975 eine beeindruckende Erfolgsgeschichte vorweisen: Mit rund 2,6 Mrd. Euro wurden fast 5.600 gemeinnützige Projekte in der Hauptstadt ermöglicht. Was viele nicht wissen: Als Mitglied im Deutschen Lotto- und Totoblock ist LOTTO Berlin und damit die LOTTO-Stiftung Berlin auch eng mit der GlücksSpirale verbunden und einer ihrer Destinatäre – also Zuwendungsempfänger. Die Gelegenheit,

einmal zum 50. Geburtstag der GlücksSpirale auf die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Rentenlotterie zu blicken. GlücksSpirale und Olympia 72 Wohl kaum ein Markenname mit dazugehörigem Logo ist so stark im bundesdeutschen Bewusstsein präsent wie die GlücksSpirale. Damit handelt es sich zugleich um eine der nachhaltigsten Auswirkungen der Olympischen Spiele 1972 in München. Zur Finanzierung der Olympiabauten wurde die GlücksSpirale nämlich 1970 gegründet. Wegen des großen Erfolges wurde die GlücksSpirale anschließend für die Finanzierung der Fußball WM 1974 – ebenfalls in Deutschland – fortgesetzt. Das Massenmedium Fernsehen war daran nicht unschuldig, denn nicht zuletzt die großen Fernsehshows seit 1974 trugen mit heute unerreichbaren Einschaltquoten dazu bei, die GlücksSpirale bekannt zu machen. Seitdem haben sich große Fernsehnamen wie Freddy Quinn, Dieter Thomas Heck, Fritz Eigner und Kai Pflaume für den guten Zweck der GlücksSpirale eingesetzt.


Gemeinwohlorientiertes Glücksspiel am Puls der Zeit – früher wie heute. Der Erfolg der GlücksSpirale mit über 2,2 Mrd. Euro Auszahlung für die Destinatäre und 483 Rentengewinnern seit Gründung hat jedoch viele Ursachen. So ist die GlücksSpirale – wie auch das klassische LOTTO – stets mit der Zeit gegangen: Die Gewinnformate und Gewinnsummen wurden an die aktuelle Zeit angepasst, gleichsam die medialen Auftritte. Die GlücksSpirale findet sich heute ebenso bei YouTube wie auf Facebook und Instagram, ist online spielbar wie auf den LOTTO- und Eurojackpotscheinen. Dieser langjährigen und nachhaltigen Arbeit wird auch seitens der Politik Rechnung getragen, so stärkt der ab 1. Juli 2021 gültige Glücksspielstaatsvertrag deutlich das gemeinwohlorientierte Glücksspiel. Durch Schaffung einer Glücksspiel-Kontrollbehörde soll zukünftig das strikte Verbot der schwarzen (Online-)Wetten auf Lotterien und anderer illegaler Glücksspiele wirksam durchgesetzt werden. Berliner LOTTO-Stiftung: Stark gegen schwarze Lotteriewetten „Es kann nicht sein, dass Anbieter, die in ausländischen Steueroasen ansässig sind, ohne Erlaubnis in Deutschland anbieten. Und das mit Webseiten, die dem staatlichen LOTTO täuschend ähnlich sehen. So ist den meisten LOTTO-Spielern/-innen, die bei solchen Anbietern spielen, gar nicht bewusst, dass es hier keine garantierte Gewinnausschüttung des staatlichen LOTTOs gibt. Auch die Abgaben an das Gemeinwohl leisten diese Anbieter nicht – die 20 Cent, die von jedem ‚LOTTO-

Euro‘ an gemeinnützige Projekte fließen, gibt es nur beim echten LOTTO“, so Dr. Marion Bleß, Vorstand der Berliner LOTTO-Stiftung. „Dabei sind unsere jahrzehntelange Arbeit sowie die hohen ausgeschütteten Fördersummen der LOTTO-Stiftung und der GlücksSpirale die beste Werbung für das gemeinwohlorientierte Glücksspiel.“ Projekt: 75 Jahre Kriegsende – online K O N T A K T erinnern in Zeiten von Corona Die COVID-19-Pandemie stellt auch die Initiatoren gemeinnütziger Projekte vor neue Herausforderungen. Gutes Beispiel ist hier die virtuelle Ausstellung „Nach Berlin“ zum 75. Jahrestag des Endes des zweiten Weltkrieges, initiiert von der Kulturprojekte Berlin GmbH. Ursprünglich als Außenausstellung an historischen Orten, wie dem Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz, konzipiert, wurde „Nach Berlin“ in kürzester Zeit zu einer online erlebbaren, virtuellen Ausstellung. Die eigens entwickelte Web-Experience und Augmented-Real- Den Aufgang zum ity-App wurden durch eine Podcast-Reihe Olympischen Feuer stellte sich Prof. von Mannstein sowie Social-Media-Aktivitäten begleitet. So als dreidimensionale wurde die Ereignisgeschichte der Befreiung Spirale vor. und des Kriegsendes mit ihren gegenwärtigen Bezügen auch in Zeiten der Pandemie eindrucksvoll und zeitgemäß vermittelt. Die LOTTO-Stiftung Berlin förderte das Projekt mit einem Zuschuss von 750.000 Euro. Zusammen mit dem Jubiläum der GlücksSpirale und dem neuen Glücksspielstaatsvertrag wird auch hier deutlich: LOTTO Berlin und das gemeinwohlorientierte Glücksspiel sind mit Erfahrung und dem sprichwörtlichen langen Atem gut gerüstet für die Zukunft.

Dr. Marion Bleß Vorstand LOTTO-Stiftung

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BEST PRACTICE

Das kulturelle Engagement der Bayer AG www.kultur.bayer.de

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Bereits seit 1907 engagiert sich die Bayer AG kulturell, 1908 kam mit dem Erholungshaus ein eigenes Theater- und Konzerthaus in Leverkusen hinzu. Ursprünglich gegründet, um die Lebensqualität der Mitarbeiter zu verbessern, entwickelte die Kulturabteilung (Bayer Kultur) über Jahrzehnte hinweg ein eigenes Profil und lädt ab 2021 im Rahmen des „stART-Festival“ Kulturbegeisterte zu Veranstaltungen an den Bayer-Standorten Leverkusen, Wuppertal, Berlin und Bitterfeld ein. Angebote für Kinder und Jugendliche (frühstART), theaterpädagogische Workshops sowie das Förderprogramm stARTacademy ergänzen das Programm. „Das kulturelle Engagement der Bayer AG differenziert sich von dem anderer Unternehmen“, sagt Thomas Helfrich, Leiter Bayer Kultur. „Klassisches Sponsoring betreiben wir kaum. Uns ist es wichtig, die Künstler, Ensembles, Compagnien und Projekte zu begleiten. Man kann eher von einer Art Kulturpatenschaft sprechen, die wir – neben dem Theater- und Musikbetrieb im Erholungshaus in Leverkusen – betreiben.“ Besonders deutlich wird dies, wenn man einen Blick auf das Förderprogramm stARTacademy wirft. Seit 2009 werden

hier Künstler aus allen Sparten gefördert. Mit Hardy Rittner (Förderung 2009 – 2012) und Alexander Krichel (Förderung 2012 – 2015) zählen zum Beispiel zwei ECHO-Preisträger dazu, die Pianistin und Sängerin Olivia Trummer (Förderung 2013 – 2016) hat sich in der nationalen und internationalen Jazzszene einen Namen gemacht. 2020 feierten Lisa Charlotte Friederich und Rike Huy beim 13. LICHTER Filmfest in Frankfurt am Main einen großen Erfolg. Die beiden stART-Künstlerinnen wurden für ihren Film „LIVE“ mit dem Preis als bester regionaler Langfilm ausgezeichnet. stART-Festival als innovativer Impulsgeber für Kultur im 21. Jahrhundert In der Tradition unseres langjährigen kulturellen Engagements wird auch das stART-Festival ein Raum der Möglichkeiten sein: mit dem Förderprogramm stARTacademy und den Angeboten unseres Vermittlungs-Programms frühstART zeigen wir auf, dass wir Kunst ihrer selbst wegen ermöglichen. Kunst und Kultur sind in unserem Verständnis nicht Erfüllungsgehilfen für einen nachgelagerten unternehmerischen Mehrwert oder Teil einer anderen Funktionsbeziehung. Wir ermutigen


ligen stARTacademy-Künstlerin Lisa Charlotte Friederich hat Rike Huy den Spielfilm LIVE produziert. Mit Joosten Ellée komponierte sie die Filmmusik und spielte alle Trompetenparts ein. Zurzeit arbeitet die Musikerin an ihrem ersten Soloalbum.

KONTAKT stART-Festival-Manifest VON MÖGLICHKEIT UND DRINGLICHKEIT State of the Art ist ein Bedürfnis, eine Haltung und ein Bekenntnis: Alles kann und muss.

© Behrendt und Rausch

Künstler*innen, sich möglichst frei von äußerer Ordnung zu betätigen, um Orte und Erlebnisse zu schaffen, die den Blick weiten und Sinn stiften. Das stART-Festival bietet hierfür die Rahmenbedingungen und bindet dabei auch die BayerStandorte in Wuppertal, Bitterfeld und Berlin mit ein. In der ersten Ausgabe des stART-Festivals laden wir eine Vielzahl unserer stARTKünstler*innen ein, sich dieser Prämisse kreativ zu stellen. Genre-übergreifend und in unkonventionellen Konstellationen sind sie die tragende Säule des neuen Festivals. Wir präsentieren international renommierte Künstler*innen und Ensembles, befähigen im Rahmen unserer Nachwuchsarbeit Kinder und Jugendliche, sich mit Kunst aktiv auseinanderzusetzen und befördern den Dialog zwischen Künstler* in und Publikum. Mit Kreativität, Neugier und Aufgeschlossenheit gehen wir voran, denn Alles kann und muss.

Thomas Helfrich Bayer AG, Leitung Corporate Positioning

Wir fangen da an, wo andere aufhören. State of the Art ist nicht das Ziel, sondern nur der erste Schritt. Wie dumm wäre es dann, uns selbst Grenzen zu setzen?

Weitere Informationen unter: www.kultur.bayer.de

Wir wollen genau diese Grenzen überwinden, Neues sehen und fördern, andere Die neue stART-Künstlerin Rike Huy Wege gehen, um andere Ergebnisse zu Seit Sommer 2020 gehört die junge Musike- erhalten. Den Menschen, der Gesellschaft rin Rike Huy zu den Künstler*innen der etwas zurückgeben. stARTacademy. Sie studierte Trompete in Nichts für jeden, etwas für alle. Berlin, Paris und Hannover und war 201112 Stipendiatin der Internationalen Verbinden statt Trennen, Ensemble Modern Akademie. Rike Huy Experiment statt Alltag, arbeitet vor allem in der zeitgenössischen Offen statt verkopft, Musikszene sowohl als Solistin als auch in Vielfalt statt Einfalt, Ensemblebesetzung. Seit 2017 ist sie SoloBewegung statt Stillstand. trompeterin in der Basel Sinfonietta. 2019 war die Musikerin auf internationaler Alles ist möglich. Konzerttournee mit der kanadischen Sän- Alles kann und muss. gerin Peaches. Zusammen mit der ehema- stART. Jetzt. 53


Sponsoringlizenzen 2021

causalesÂŽ

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16. Europäischer Kulturmarken® Award mit „Night of Cultural Brands“ im November 2021 www.kulturmarken.de Der Europäische Kulturmarken-Award ist der avancierteste Wettbewerb für Kulturmanagement und Kulturmarketing in Europa Wettbewerbseinreichungen seit Gründung: 1.358 Vergebene Awards seit Gründung: 88 Veranstalter: Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Veranstaltungsort: Staatsoperette Dresden Preisverleihung: November 2021 Anzahl der Gäste vor Ort: 500–800 Jurymitglieder: 43 V.i.S.d.P.: Hans-Conrad Walter Partner und Sponsoren: 59 Partner*innen und Sponsor*innen 2020 Hauptfördernde: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Landeshauptstadt Potsdam Premium-Partner: RSM GmbH, SAP, Bayer Kultur, ARTE Magazin, Deutsche Welle, ARNOLD group, Tagesspiegel, kulturplakatierung Kategorie-Partner*innen: Deutsche Welle, ARTE Magazin, RSM GmbH, AVL Cultural Foundation, Bayer Kultur, SAP, Deutsche Post DHL Group, bcsd - Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. Preisstifter*in: Hoffbauer Stiftung

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Bei Nacht © Mathias_Voelzke

Kunst und Kultur bilden eine Grundlage für das Funktionieren einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft. Das Kulturmanagement und -marketing erschließen dabei grundlegende Handlungsräume – sei es bei der Planung und Durchführung von Kulturveranstaltungen oder im Rahmen von Führungstätigkeiten in Kommunen, bedeutsamen Kultureinrichtungen und privaten Kulturinitiativen. Seit seiner Geburtsstunde hat sich der unabhängige Wettbewerb jährlich weiterentwickelt, neue Kategorien aufgenommen und bestehende modifiziert, um den Kulturmarkt zu stimulieren, das enorme kulturelle Potenzial sichtbar zu machen und sowohl Kreativität als auch dynamische Kulturprojekte und außergewöhnliche Persönlichkeiten in acht Kategorien auszuzeichnen. Die in allen Kategorien verliehene Preisskulptur AURICA® steht für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter*innen und das herausragende Engagement europäischer Kulturinvestor*innen. Wir laden Investor*innen, Partner*innen und Sponsor*innen aus der europäischen Wirtschaft herzlich ein, den Europäischen Kul-


turmarken-Award mit der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ als Förder*in zu begleiten und damit die eigene Marke mit Sympathie aufzuladen. Die acht Kategorien des Europäischen Kulturmarken-Awards _Europäische Kulturmarke des Jahres – exzellente Markenstrategie und konsequente Markenführung _Europäische Trendmarke des Jahres – besonderer Mut und Innovationen im Kulturmarketing _Europäischer Kulturinvestor des Jahres – nachhaltige und kreative Investitionen in Kultur _Europäischer Kulturmanager/in des Jahres – beispielhafter Gestaltungswille SPONSORINGANGEBOT _Europäische Kulturtourismusregion des Jahres – _Presentingpartner*in erfolgreiches kulturgeprägtes Markenmanagement im Tourismus _Premiumpartner*in _Europäisches Bildungsprogramm des Jahres – _Kategoriepartner*in _Medien-/ Eventpartner*in innovative Vermittlungsstrategien in der kulturellen Bildung _Preis für Stadtkultur – erfolgreiche Strategie oder Kampagne, die das kulturelle Gegenleistungen Sie erzielen durch die Integration Ihrer Markenbotschaft Potenzial einer Stadt in den Mittelpunkt stellt klassische Werbemittel und in die Onlinekommunikation _Europäischer Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt – Strategischer Ansatz in bis zu 5.959.592 Bruttowerbekontakte. für eine nachhaltige Entwicklung und Stärkung des ökologischen Bewusstseins Sie profitieren von einer ganzjährig ausgelegten Unsere 360 Grad Kommunikation ist Ihre Bühne _Persönliche Direktmailings an Entscheidungsträger*innen aus Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Städten und Tourismusorganisationen in ganz Europa _Versand der Ausschreibungsunterlagen an 10.000 qualifizierte Empfänger*innen in Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Städten in ganz Europa _Vertriebsunterstützung durch starkeVertriebspartner*innen, europäische Multiplikator*innen und Dachverbände _über 25 Medienpartner*innen in Print-, Fernsehen, Radio und Digital, sowie Tageszeitungen _44 international vernetzte Jurymitglieder als Multiplikator*innen _Anzeigenintegration in relevante Fachmedien und Leitmedien in den einzelnen EU-Staaten und Social Media _Außenwerbung, Anzeigenschaltung in 25 Partnermedien, Kinowerbung, sowie digitale Werbung und Social Media _Preisverleihung innerhalb der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ im November 2020 als Bühne für Ihre Markenbotschaft

Kommunikationsstrategie und platzieren Ihre Marke in 10.000 qualifizierten Kontakten aus Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Medien sowie 180 europäischen Dachverbänden, die Ihre Botschaft in ihre Netzwerke streuen.

DIGITAL Website: www.kulturmarken.de Facebook: agentur.causales Twitter: causales YouTube: AgenturCausales

KONTAKT

Luzie Sieckenius Kulturmanagerin Awardmanagement t: +49(0)30.53 214 391 m: +49(0)170.92 78 422 sieckenius@causales.de

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13. KulturInvest!-Kongress im November 2021 in Dresden Der Kulturgipfel des Jahres 2021 ist die Bühne für Ihre Markenbotschaft www.kulturmarken.de Gründungsjahr: 2009 Veranstalter: Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Veranstaltungsort: Karftwerk Mitte Dresden Teilnehmerzahl: 500–800 Partner*innen und Sponsor*innen: 59 V.i.S.d.P.: Hans-Conrad Walter Gesamtteilnehmerzahl seit Gründung: 6.750 Partner*innen und Sponsor*innen 2020: Hauptförder*innen: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Landeshauptstadt Potsdam Premium-Partner: RSM GmbH, SAP, Bayer Kultur, Schiffbauergasse, ARNOLD group, Tagesspiegel, Mihai. media solutions Themen-Partner: Bayer Kultur, innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Monheimer Kulturwerke GmbH, SAP, ticketmaster, Kulturpersonal, publicplan GmbH, Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, European Creative Business Network

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Bei Nacht © Mathias_Voelzke

Der KulturInvest! Kongress avanciert zu Europas führendem Kulturgipfel, der Zukunftsvisionen und Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen und weltoffenen Kulturmarkt entwickelt. Der KulturInvest!-Kongress bringt seit dem Jahr 2009 erfolgreich Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik aus ganz Europa zusammen und hat mit der Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards, dem avanciertesten Kulturpreis in Europa, internationale Strahlkraft im europäischen Kulturmarkt generiert. Der KulturInvest!Kongress präsentiert künstlerische Exzellenzprojekte, diskutiert innovative, insbesondere europäische Themen des Kulturmanagements, -marketing, -investments und setzt durch den international beachteten, zweitägigen Austausch von Kultur, Wirtschaft, Medien und öffentlicher Hand wichtige Impulse für Kulturinstitute und Kulturinvestments in Europa. Der KulturInvest!-Kongress zeigt in 12 Themenfeldern mit über 100 Referent*innen und Moderator*innen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien für bis zu 800 Teilnehmer*innen die aktuellen Trends und Zukunftsperspektiven im europäischen Kulturmarkt auf. Werden Sie Partner*in des 13. KulturInvest!-Kongresses, fördern Sie Diskussionen über bewährte und neue Wege des Kulturmanagements, der Kulturfinanzierung und Kulturkommunikation. Werden Sie Partner*in und Markenbotschafter*in einer einmaligen Idee für Europa und die Welt und laden Ihre Marke damit mit Sympathie auf!


Nutzen Sie unsere Kommunikationsmaßnahmen für Ihre Markenbotschaft Der führende Branchentreff wird durch den personalisierten Direktvertrieb von 10.000 Programmheften in Europa beworben. Dank starker Medienpartnerschaften und Präsenz in den neuen Medien erreicht der KulturInvest!-Kongress zahlreiche Vertreter aus Kultur, Medien, Politik und Wirtschaft in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie weiteren europäischen Staaten. Der KulturInvest!-Kongress 2021 bietet attraktive Kommunikationsleistungen und die ideale Plattforum für Ihre Kommunikationsbotschaften! _Inhaltliche Integration eines Themas in die Kongressarchitektur _Integration Ihres Logos in das Corporate Design des Kongresses _Integration Ihres Logos in Außenwerbekampagne (5.000 A1 Plakate) in Berlin _Imagetext & Logopräsenz im Programmflyer des KulturInvest!-Kongresses (Auflage 10.000 Stück) SPONSORINGANGEBOT _Anzeigenschaltungen bei 25 Medienpartner*innen (u.a. bei HORIZONT) _Presentingpartner *in _Kongress-Newsletter (regelmäßig über 6 Monate, insgesamt ca. 300.000 Kontakte) _Premiumpartner *in _Themenpartner *in _Logopräsenz und Imagetext auf www.kulturmarken.de (100.000 Visits im Monat) _Medien-/ Eventpartner *in _Integration Ihres Logos in das Wegeleitsystem vor Ort _Beilagen in der Kongressmappe DIGITAL _Weitere Sonderwerbeformen und individuelle Leistungen nach Absprache Website: www.kulturmarken.de Facebook: agentur.causales _Ticketkontingente für Ihre Mitarbeiter*innen und Kunden Twitter: causales YouTube: AgenturCausales

Nutzen für Ihr Unternehmen innerhalb einer Zusammenarbeit _Sie kommunizieren innerhalb der Partner*innenschaft Ihr gesellschaftliches und KONTAKT kulturelles Engagement und unterstützen einen impulsgebenden Branchentreff! _Ihr Unternehmen wird als Kulturförder*in im europäischen Raum wahrgenommen, der den Dialog zwischen Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik maßgeblich voranbringt! _Als Partner*in dieses branchenübergreifenden europäischen Kongresses fördern Sie die Entwicklung von Kulturmanagement, -marketing und -sponsoring! _Mit Ihrer Botschaft erreichen Sie Entscheidungsträger und Meinungsbildner aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien in Europa! _Sie präsentieren Ihre Markenbotschaft in einem Umfeld mit hohem internationalen kulturellem Anspruch und laden Ihre Marke in der Öffentlichkeit mit Sympathie auf! _Wir bieten Ihnen die ideale Plattform für Ihre Kulturkommunikation, Kundenbindungsmaßnahmen und die Neukundengewinnung! _Sie stärken den Austausch zwischen Wirtschaft und Kultur und somit die Professionalisierung des Kulturmarktes in Europa!

Christine Fischer Kulturmanagerin Kongressmanagement t: +49(0)30.53 214 391 m: +49(0)152.27 56 71 60 fischer@causales.de

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KAMMERMUSIKFEST OBERLAUSITZ

www.kammermusikfest-oberlausitz.de

Foto: Konzerte an den Festspielorten Schloss Milkel Foto unten: Schloss Gröditz Foto rechts: Ev.-luth. Kirche Baruth © Holger Hinz

Die sächsische Oberlausitz mit ihrer malerischen Landschaft im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland, hat eine bewegte Geschichte. Ihre alte Hauptstadt ist Bautzen, die heutige Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Geprägt durch die Tradition der Sorben, pflegen die Oberlausitzer noch heute ihre sorbische Sprache, Handwerkskunst und Musik. Das 400-Seelen-Dorf Baruth bei Bautzen ist Gründungsort eines neuen Festivals, das im Jahr 2020 erstmals an reizvollen Spielstätten im Landkreis Bautzen stattfand. Das neue KAMMERMUSIKFEST OBERLAUSITZ lädt Freunde der klassischen Musik ein, charmante und bisher noch wenig bekannte Kulturstätten - Schlösser und Kirchen - in einer der schönsten, bisher noch wenig touristisch überlaufenen Landschaften mitten in Europa in spätsommerlicher Atmosphäre zu entdecken. Festivalintendant und 62


Kulturmanager Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, dessen familiäre Baruther Wurzeln der Ursprung für diese Neugründung sind, möchte das Festival von Anfang an nachhaltig in der Bevölkerung verankern. Deshalb werden neben internationalen Stars auch sächsische Musikerinnen und Musiker aktiv in das Programm eingebunden. Die Organisatoren haben sich zum Ziel gesetzt, dass das neue KAMMERMUSIKFEST OBERLAUSITZ mit seiner Musik Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Nationalitäten zusammenführt, zur Verständigung beiträgt, das kulturelle Leben im ländlichen Raum fördert und Gästen wie Gastgebern unvergessliche Momente beschert. Überdies trägt es aktiv zur Erhaltung identitätsstiftender Denkmäler und Kulturstätten auf dem Land bei. Aus seiner tiefen gesellschaftlichen und menschlichen Verankerung in den Dörfern und Städten der Oberlausitz resultiert eine hohe Identifikation und ein entsprechendes ehrenamtliches Engagement der örtlichen Beteiligten. An jedem Festivalort übernehmen kleine Teams ganz bodenständig als sehr persönliche Gastgeber Verantwortung für das Wohl der Gäste. Besonders am Herzen liegt dem Veranstalter die musikalische Nachwuchsförderung, die ihren Ausdruck in Sonderkonzerten für Kinder und Jugendliche findet.

Ihre Fördermöglichkeiten Als Partner des KAMMERMUSIKFEST OBERLAUSITZ fördern Sie das vielfältige kulturelle Angebot der Region sowie einen neuen Markenbotschafter der Oberlausitz. Nutzen Sie als Partner oder Sponsor unsere einzigartigen Möglichkeiten für Ihr kulturelles Engagement. Jedes Engagement unserer Partner ist so individuell wie das fördernde Unternehmen. Deshalb bieten wir keine Standardpakete, sondern treffen individuelle Fördervereinbarungen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Festivalpartner: 25.000 ¤ und mehr Großförderer: 10.000 ¤ und mehr Förderer: 5.000 ¤ und mehr Donatoren für einzelne Konzerte oder Künstler/innen: 2.000 ¤ und mehr Spender: 100 ¤ und mehr Unsere Leistungen innerhalb der oben genannten Partnerschaften: Integration Ihres Logos oder Ihrer Kommunikationsbotschaft in Kommunikationsmittel wie A1 Plakate, Festival-Flyer, Konzert-Flyer, Internetportal sowie auf unseren Veranstaltungen mit Grußbotschaften, Themeninseln, Roll-Ups. Darüber hinaus integrieren wir Ihre Statements zur Förderung gern in unsere Pressearbeit und stellen Ihnen entsprechende Freikartenkontingente zur Verfügung. Gern senden wir Ihnen bei Interesse auf Anfrage unser Konzept für Partner und Sponsoren zur Verfügung, das Reichweiten und TKPs innerhalb der Partnerschaften enthält.

KONTAKT

Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld Intendant lippe@ projektschmiede.gmbh t: +49(0) 173.188 50 28

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GREEN SCREEN Internationales Naturfilmfestival Eckernförde www.greenscreen-festival.de Standorte: Eckernförde Rechtsform: eingetragener Verein Gründungsjahr: 2006 Wirkungsregion: vorrangig regional mit weltweiter Ausstrahlung Besucher pro Jahr: 44.289 (im Jahr 2019) Veranstaltungen pro Jahr: Im Festival 172 Einzelveranstaltungen und 156 Vorstellungen um die Festivalzeit herum GREEN SCREEN Green Screen Tour

Mitarbeiter: Hauptamtliche Mitarbeiter: 5 ; 1x FöJ und 162 ehrenamtliche Helfer

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Finanzierungsquellen: Zu den Sponsoren der öffentlichen Hand gehören die Stadt Eckernförde, das Land Schleswig-Holstein, Bingo! Die Umweltlotterie, Filmförderung Hamburg & Schleswig-Holstein und der OffenerKanal SchleswigHolstein. In dem Bereich Stiftungen bekommt der GREEN SCREEN e.V. Zuwendungen von der Heinz Sielmann Stiftung, Stiftung Natur im Norden und der Stiftung Naturschutz. Dazu kommen diverse Jugendprogramme und weitere Unterstützer.

©GREEN SCREEN PR HMC Romanus Fuhrmann

Der GREEN SCREEN Festival e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Eckernförde, der das GREEN SCREEN Internationales Naturfilmfestival Eckernförde gründete und durchführt. Das Naturfilmfestival findet jedes Jahr in der zweiten Septemberwoche von Mittwoch bis Sonntag statt. Mit rund 22.000 Besucher*innen innerhalb der fünf Festivaltage und weiteren 23.000 über das ganze Jahr bei zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland und Dänemark ist GREEN SCREEN das publikumsstärkste Naturfilmfestival in Europa. Der Vorstand gründete den Verein 2006 und arbeitet zu großen Teilen noch heute in der gleichen Besetzung. Zusätzlich hat sich über die Jahre ein Büro mit fünf hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und einer FöJ Stelle aufgebaut. Dazu kommen jährlich rund 150 ehrenamtliche Helfer*innen, die bei der Durchführung und Planung des Festivals zur Verfügung stehen.


GREEN SCREEN präsentiert an den Festivaltagen rund hundert Naturdokumentationen und bietet zusätzlich für Fachleute der Filmbranche Workshops und Seminare. Dieser Bereich ist inzwischen auf mehr als 200 Fachbesucher*innen jährlich angewachsen.

GREEN

screen

INTERNATIONALES NATURFILMFESTIVAL ECKERNFÖRDE

Ziel des Vereines ist es, für den Schutz von Naturräumen und für die Artenvielfalt zu werben und die Naturfilmbranche zu unterstützen. Der Verein folgt dem Leitsatz der Naturfilm-Legende Heinz Sielmann: „Nur wer die Natur kennt, wird sie schützen.“ Daher ist GREEN SCREEN besonders im Bereich der naturpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen aktiv. Mit einer landesweiten Schulkinowoche, Naturfilm-Camps, dem Jugendfilmpreis und speziellen Kinderprogrammen werden junge Menschen für die Natur begeistert. Feste Bestandteile des Festivals sind Open-Air-Veranstaltungen, eine deutschlandweite Zielgruppen unserer Zielgruppe gehören sowohl Jugendliche, wie Tour und Kinoabende mit Diskussionen zu ökologischen Themen. Das Highlight ist die Zu Familien und die sogenannte Gruppe der Best Ager. jährliche Preisverleihung, auf der eine internationale Jury den „Oscar“ der Naturfilmszene Die geografische Herkunft ist im öffentlichen Bereich regional verleiht. Möglich ist dies durch zahlreiche Sponsor*innen, Kooperationspartner*innen bis bundesweit und im professionellen Bereich weltweit. Im Allgemeinen handelt es sich um Natur- und Umweltschutzund Förderungen zum Beispiel durch die Stadt Eckernförde und das Bundesland Schles- interessierte Personen und Filmproduzenten. wig-Holstein. Sponsoring-Engagement GREEN SCREEN Sponsor schon ab 1.000 ¤ Highlights Oktober 2020 – September 2021 GREEN SCREEN verzichtet bewusst auf die Klassifizierung von Das Highlight ist natürlich das jährlich stattfindende Internationale Naturfilmfestival, Sponsoren in Pakete und betreut seine Sponsoren ganz immer in der zweiten Septemberwoche von Mittwoch bis Sonntag. Während des Festivals individuell. Nach einem ersten Vorgespräch entwickelt GREEN SCREEN ein individuelles Angebot aus den verschiedenen hat GREEN SCREEN über 200 professionelle Filmemacher*innen und Produzent*innen Sponsoring-Modulen: der Naturfilmbranche zu Gast. Diese besuchen Workshops, Seminare, die Pitching Session vom Logo auf der Website und der Festival-Selfiebar (ab 1.000 ¤), den auflagenstarken, hochwertigen Druckprodukten oder und nutzen die Möglichkeiten vor Ort zum Netzwerken. Der Höhepunkt ist die Preisverleihung, in auf dem Festival-Keyvisual bis hin zu Veranstaltungsauf welcher in verschiedenen Kategorien bedeutende Preise der Naturfilmszene verliehen patenschaften beim Festival in Eckernförde oder auf der werden. Parallel dazu laufen für die breite Öffentlichkeit etwa 100 Filmvorstellungen in deutschlandweiten GREEN SCREEN Tour. sechs Schaustätten innerhalb des Eckernförders Stadtkerns. Im Jahr 2019 konnte der GREEN SCREEN e.V. zum ersten Mal stolz behaupten, mehr Eintrittskarten verkauft zu K O N T A K T Markus Behrens haben, als Eckernförde Einwohner*innen hat – über 22.000! markus.behrens@greenscreen-festival.de t: 04351 470043

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Kraftwerk Mitte Dresden / Stadtwerke Dresden GmbH Areal für Kunst- , Kultur- & Kreativwirtschaft

www.kraftwerk-mitte-dresden.de Standort: Dresden Baubeginn: 2012 Wirkungsregion: lokal / regional /landesweit/ bundesweit / international Besucher*innen pro Jahr / Spielzeit: 250.000 Vorstellungen / Veranstaltungen pro Jahr: zahlreiche Kulturevents wie Tanz, Operette, Konzert, Theater, Lesungen & Workshops / Sonderveranstaltungen, Führungen, Ausstellungen Kraftwerk Mitte Dresden

Finanzierungsquellen: Fördermittel, Landeshauptstadt Dresden, DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH Arealgesamtfläche: 41.000 m²

©killig

Mit der Entwicklung des Areals des ehemaligen Heizkraftwerk Mitte zu einem Kulturund Kreativquartier, insbesondere mit der Verortung der Staatsoperette und des Theater Junge Generation als Anker inmitten des Areals, wurde eine einmalige Chance für die Revitalisierung eines Ensembles von hohem kulturhistorischen Wert genutzt. Durch Ansiedlung einer vielfältigen Nutzungsmischung mit dem Schwerpunkt Kulturund Kreativwirtschaft entsteht ein pulsierendes Stadtquartier, welches mit einer Steigerung der Attraktivität, Lebendigkeit und Lebensqualität der westlichen Innenstadt verbunden ist. Alt und Neu wurden in eine Symbiose gebracht: Dank einer sorgfältigen denkmalgerechten Sanierung der historischen Gebäude des ehemaligen Heizkraftwerkes in einer sachlich reduzierten rauen Architektursprache bleibt die frühere industrielle Nutzung des Quartiers

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ablesbar. Mit dem Theaterneubau und weiteren modernen Ergänzungen bzw. Details ist es gelungen, die prägende Architektur mit neuen Mitteln fortzuschreiben. Dazu wurde durch die DREWAG, als Eigentümer des Areals, ein Masterplan für das Gesamtareal entwickelt. Das Kunst- und Kreativquartier ist sowohl für den Mikrostandort, die Wilsdruffer Vorstadt, als auch für den Makroraum, die Innenstadt Dresdens, ein starker baulicher, visueller und ideeller Impulsgeber, an dem sich die weitere Entwicklung der genannten Bereiche messen und orientieren wird. Vor allen Dingen ist das Areal Kraftwerk Mitte ein gut geeigneter Standort für die Begegnung unterschiedlicher Generationen und Kulturen. 2012 startete die DREWAG mit dem Ausbau des Kraftwerk Mitte Areals zum „Kraftwerk aus Kunst, Kultur & Kreativität“. Das Gebäude KWM 24 (Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden) wurde 2014 fertiggestellt im gleichen Jahr eröffnete auch das T1 Bistro & Café im ehemaligen Pförtnerhäuschen. Die Ensembles der Staatsoperette Dresden und dem tjg. theater junge generation starteten 2016 ihren Spielbetrieb am neuen Standort im Kraftwerk Mitte Dresden.

Mietangebote: Kunsthalle Standort: KWM 5 Fakten: 160 m², max. 150 Personen, Erdgeschoss mit 16m hoher Fensterfront Perfekt für: Ausstellungen, Installationen, Lesungen, Firmenveranstaltungen Vinothek Standort: KWM 5 Fakten: 56 m², 20-40 Personen, Ergeschoss und ebenerdiger Eingang Perfekt für: Workshops, Seminare Studio Standort: KWM 5 Fakten: 115 m², 20-60 Personen, Ergeschoss und ebenerdiger Eingang Perfekt für: Workshops, Seminare, Stromwerk Standort: KWM 28 Fakten: 800 m², max. 1200 Personen, modulares Raumangebot Perfekt für: Großveranstaltungen, Konzerte, Partys, Firmenevents

Die Gebäude KWM 22 (Eigenbetrieb Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden) und KWM 32 (Heinrich-Böll-Stiftung) nahmen ebenfalls 2016 ihren Betrieb auf. 2017 wurde dann die ehemalige Heizzentrale fertiggestellt. Genutzt wird sie als Coworking Space und bietet jungen, innovativen Unternehmen Platz zum wachsen. Angrenzend entstand die Kunsthalle. Mit dem 16 m hoher Raum ist sie Austragungsort für vielfältige Ausstellungs- und Veranstaltungsformate. Dieses Jahr, 2020, wurde die Sanierung des alten Speichers abgeschlossen. Hier zogen das Restaurant Kulturwirtschaft und das Zentralkino ein und komplementieren das vielfältige, kulturelle Angebot auf dem Kraftwerk Mitte Areal. 67


Schiffbauergasse – Internationales Kunstund Kulturquartier www.schiffbauergasse.de Standorte: Potsdam Rechtsform: Das Kultur- und Standortmanagement der Schiffbauergasse ist Teil der Landeshauptstadt Potsdam. Das Internationale Kunst- und Kulturquartier besteht aus fast 40 einzelnen Freien Kulturträgern und Institutionen. Gründungsjahr: seit 1992 (Gründung des Waschhaus e.V.) Besucher pro Jahr: 700.000 Besucher pro Jahr Schiffbauergasse

Veranstaltungen pro Jahr: ca. 2.000 Nutzungsfläche: insgesamt 17.000 m² Veranstaltungsfläche innen und außen

© Steven Ritzer

94.000 m², 700.000 Besucher*innen, fast 40 Anlieger und 2.000 Kulturprogramme im Jahr: Das Internationale Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse am Tiefen See ist kreatives Zentrum und Ort der Entspannung mitten in Potsdam. Zwischen Industriedenkmälern, historischen Reithallen, vor Anker liegenden Schiffen und moderner Architektur wird die lebendige Kunst- und Kulturszene von kulinarischen Genüssen, Wassersport- und Bewegungsangeboten sowie von kreativen und innovativen Unternehmen ergänzt. Zeitgenössische Kunstausstellungen treffen auf Theater- und Tanzperformances, Literaturfestivals und kulturelle Bildungsprogramme auf Open-Air-Konzerte. Und auch die Liebe für gutes Essen kommt nicht zu kurz. Großzügige Grünflächen am Wasser, die Marina, der Kanurastplatz, der Spielplatz und diverse Freizeitangebote am und auf dem Wasser machen die Schiffbauergasse zudem zu einem Ort der Erholung und Naturerfahrung.

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Noch vor ein paar Jahrzehnten befand sich dort, wo heute Kunst, Kultur und innovative Wirtschaftsunternehmen einen internationalen Ort der Begegnung bilden, eine Industriebrache. Nun prägen moderne Bauten ebenso wie historische Gebäude mit jahrhundertealter Geschichte das Bild. Die ersten „freien Kulturträger“ erkannten im Sommer 1991 – kurz nach Abschaltung des Gaswerkes als letztes Relikt der Militär- und Industrienutzung – die Gunst der Nische, bezogen nach und nach den Standort und wuchsen und gediehen. Im Jahr 1999 besuchten bereits rund 150.000 Besucher die Schiffbauergasse. Im selben Jahr entschied sich die Stadt Potsdam dafür, das neue Stadttheater an der Schiffbauergasse zu errichten, welches 2006 endlich eröffnet werden konnte. Ein wichtiges Signal für die Entwicklung des Standortes war die Entscheidung des weltweit zweitgrößten Softwarekonzerns Oracle, seine Internet Sales Division für Europa aus Irland in den dafür umgebauten Koksseparator Zielgruppen Von 0 bis 99 – und darüber hinaus. Potsdamer*innen, des alten Gaswerks zu verlegen. Brandenburger*innen, Berliner*innen und Gäste der Stadt. Kulturinteressiert, freizeitorientiert, unternehmungslustig.

Das Internationale Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse ist mit seinem historischen Charme und der atemberaubenden Lage direkt am Wasser heute eine gefragte Eventlocation. Sponsoring-Engagement Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind vielfältig. Vom Auf insgesamt 17.000 m² Veranstaltungsfläche (drinnen und draußen) finden Sie 13 Loca- Sponsoring einzelner Formate über die Nutzung von Flächen tion-Anbieter*innen, die für jeden Anlass und nahezu jedes Veranstaltungsformat den und Räumen bis hin zu exklusiven Ansätzen der Kooperation ist alles möglich. Und auch die freien Kulturträger der perfekten Rahmen schaffen. Schiffbauergasse bieten eine Vielzahl von etablierten Festivals und Veranstaltungsreihen, die weit über die Grenzen Potsdams hinaus bekannt sind.

KONTAKT Kultur- und Standortmanagement Schiffbauergasse schiffbauergasse@rathaus.potsdam.de t: +49(0) 331.64 73 16 91

© Tobias Koch

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Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH www.nikolaisaal.de Standorte: Potsdam Rechtsform: gGmbH Gründungsjahr: 2000 Wirkungsregion: Regional bis europaweit Besucher pro Jahr: Nikolaisaal: ca. 100.000 Musikfestspiele: ca. 15.000 Veranstaltungen pro Jahr: Nikolaisaal: ca. 250 und 110 musikkulturelle Angebote Musikfestspiele: ca. 80 Veranstaltungen und 12 musikkulturelle Angebote

Nikolaisaal, Großer Saal, Gesamtansicht zur Bühne © Stefan Müller

rechts: Musikfestspiele Potsdam Sanssouci © Stefan Gloede

Mitarbeiter: 18 feste MA / 35 Honorarkräfte / 28 Freie / 10 Ehrenamtliche Finanzierungsquellen: Öffentliche Zuwendungen: 3 Millionen ¤ / Stiftungen: 20.000 ¤ / Eigeneinnahmen: 1,5 Millionen ¤ / Sponsoring: 60.000 ¤ Förder*innen: Nikolaisaal: Pro Potsdam, IHK Stiftung / PNN, rbbKultur

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Musikfestspiele: Förderverein, Mittelbrandenburgische Sparkasse, EWP, Radeberger, Schloss Wackerbarth, VW Potsdam, Institut Français, Flanders / RH Consulting / PNN, rbbKultur, Deutschlandfunk Kultur, Antenne Brandenburg

20 Jahre, eine Mission: Gute Musik – Der Nikolaisaal Potsdam, das etwas andere Konzerthaus kann in diesen Tagen auf 20 ereignis- und erfolgreiche Jahre zurückblicken. Mitten im Herzen der Stadt, hat er sich mit seinem attraktiven und unkonventionellen Programm als Erste Adresse für gute Musik in Potsdam etabliert. Eröffnet wurden der 725 Plätze fassende spektakuläre Große Saal mit der sanft gewellten Decke und den ausgebuchteten Wänden sowie das variabel bespielbare Foyer (ein Umbau des einstigen Gemeindesaals der benachbarten Nikolaikirche) im August 2000. Rasch avancierte das hinter einer Barockfassade „versteckte“ (und im Inneren umso überraschender wirkende) GebäudeEnsemble in der Wilhelm-Staab-Straße, erbaut nach Entwürfen des französischen Stararchitekten Rudy Ricciotti, zum Besuchermagnet mit jährlich weit mehr als 100.000 Gästen. Spannungsreiche Kontraste und stilistische Offenheit, wie sie für die Architektur des Hauses typisch sind, prägen auch das Programm des Nikolaisaals. Es wendet sich an den klassischen Konzertgänger ebenso wie an den aufgeschlossenen Neueinsteiger. Mit


insgesamt 13 unterschiedlichen Konzertreihen wird ein breites Spektrum musikalischer Stile und Genres für alle Generationen (sogar für Babys) angeboten: Klassik, Pop und Filmmusik finden hier ebenso statt wie Jazz, Kammermusik und Tanz. Mit spannenden Stil-Kreuzungen, ungewöhnlichen Programmkombinationen, fantasievollen Kinder- und Workshopprojekten, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren begeistern hochkarätige Künstler ein neugieriges und anspruchsvolles Publikum. Auch Sie sind eingeladen, ein modernes, „barrierefreies“ Konzerthaus zu entdecken. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sind ein Festival mit Musik aus Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassik und Romantik in historisch informierter Aufführungspraxis. Seit einigen Jahren öffnen sie sich auch dem Jazz, der Weltmusik und der Neuen Musik. Die Festspiele finden jährlich drei Wochen im Juni mit ca. 80 Veranstaltungen im UNESCOWelterbe der preußischen Schlösser und Gärten von Potsdam & Berlin sowie in der Zielgruppen historischen Mitte von Potsdam und seiner Umgebung statt. Das Festival wird von der Nikolaisaal: 0 – 99 / regional / Allgemeinbildung / ohne Einschränkung Landeshauptstadt Potsdam und vom Land Brandenburg gefördert und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg veranstaltet. Es Musikfestspiele: 0 – 99 / international / Allgemeinbildung / kommen eine bis drei Opernproduktionen, Schlosskonzerte, Open-Air-Konzerte, ein ohne Einschränkung Fahrradkonzert, Führungen und Vorträge, innovative musikkulturelle Hörvermittlung Werbemittel und Kinderprojekte zur Aufführung – die meisten davon sind selbst produziert oder extra Nikolaisaal: Homepage / Social Media Kanäle / Programm(Saisonbuch und Abendprogramme) / diverse Anzeigenthematisch für die Festspiele zusammengestellt. Jedes Jahr wird mindestens ein neues heft formate in regionalen Tages-, Monats- und Special InterestVeranstaltungsformat entwickelt. Medien / diverse Plakatformate / Flyer Musikfestspiele: Homepage / Social Media Kanäle / Programmheft (Saisonbuch und Abendprogramme) / diverse

Seit 2018 ist die Blockflötistin und Dirigentin Prof. Dorothee Oberlinger Intendantin der Anzeigenformate in regionalen bis internationalen Tages-, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci. Unter ihrer künstlerischen Leitung wird sich das Monats- und Special Interest-Medien / 2x 4 Wochen BigBanner Gesamtensemble der preußischen Künste weiterhin jährlich mit Musik und Oper und im Bahnhof Friedrichstrasse / diverse Plakatformate / Flyer wechselnden Themen, die die kulturhistorischen Verbindungen zur Stadt Potsdam und K O N T A K T zum Land Brandenburg programmatisch fantasievoll fassen, als sommerlicher Treffpunkt Heike Bohmann Geschäftsführerin internationaler Künstler präsentieren. Dabei wird das kreative Zusammenspiel der Künste Bohmann@musikfestspiele-potsdam.de mit interdisziplinären Konzepten, die die Verbindung der Künste untereinander suchen, t: +49 (0)331. 28 888 50 verstärkt ausgelotet. Dabei bleibt die zentrale Ausrichtung auf die sogenannte Alte Musik und historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem künstlerischen Niveau bestehen. Die verborgenen Preziosen des Potsdamer Repertoires, das mehr als 450 Jahre Musikgeschichte umfasst, wiederaufzuführen, ist dabei ein wichtiges Ziel. Dennoch werden Ausflüge und Brücken zu anderen Genres wie Jazz, Pop, Elektronik, Volksmusik, ethnischer Musik, aktueller Musik etc. nicht fehlen. Die Festspiele werden ebenfalls mit der neu eingeführten LunchKonzertreihe junge Nachwuchs-Ensembles der Alten Musik verstärkt fördern. 71


Hans Otto Theater Potsdam

www.hansottotheater.de Standort: Potsdam Rechtsform: GmbH Gründungsjahr: 1993 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit Besucher*innen pro Jahr: 112.000 Veranstaltungen pro Jahr: 580 Anzahl der Mitarbeiter: 164 (Hauptamtliche) Finanzierungsquellen: öffentliche Hand, Eigeneinnahmen, Drittmittel Medienpartner*innen: MAZ, PNN, rbbKultur, Radio Potsdam

Großes Haus © Benjamin Warneke

Innennutzfläche der Gebäude: Großes Haus, Reithalle (variable Nutzung) Außennutzungsfläche: Seeterasse

Das Hans Otto Theater, malerisch am Wasser gelegen, ist das Theater der Landeshauptstadt. Mit seinem geschwungenen roten Dach ist es längst zu einem Wahrzeichen des heutigen Potsdam geworden. Das Glasfoyer gibt den Blick über den Tiefen See, eine landschaftlich schöne Ausbuchtung der Havel, zum Schlosspark Babelsberg frei. Das Große Haus wurde 2006 neu erbaut. Daneben gibt es mit der benachbarten Reithalle und der Reithalle Box zwei kleinere Spielstätten sowie die Sommerbühne am Tiefen See.

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Der Spielplan weist eine große Bandbreite auf: von Dramen der Antike und Klassik bis zu neuen Theatertexten, von Weltdramatik über Romanadaptionen bis zu Komödien, Musicals und Liederabenden. Pro Spielzeit entstehen um die 20 Neuproduktionen, die durch ein vielfältiges Repertoire ergänzt werden. Seit August 2018 leitet Bettina Jahnke das Hans Otto Theater mit seinem 25-köpfigen festen Ensemble. Neben der regieführenden Intendantin prägen Regisseur*innen mit vielseitigen Erfahrungen ebenso wie junge Regietalente das künstlerische Gesicht des Hauses. Das Hans Otto Theater befindet sich auf dem Areal des internationalen Kunst- und Kulturquartiers Schiffbauergasse. HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021

SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen

30./31.10.20 „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller (Premiere)

Sponsoringpakete

20./21.11.20 „Der Vorname“ von M. Delaporte und A. de La Patellière (Premiere) Januar 2021 „Noch ist Polen nicht verloren“ von Jürgen Hoffmann Februar 2021 „Linda“ von Penelope Skinner März 2021 „Die Stützen der Gesellschaft“ von Henrik Ibsen März 2021 „Amadeus“ von Peter Shaffer (Schlosstheater im Neuen Palais) Mai 2021 „Die Lage“ von Thomas Melle Juni 2021 „Der Diener zweier Herren Komödie“ von Carlo Goldoni (Sommerbühne am Tiefen See)

Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen

Es werden individuelle Sponsoring-Pakete mit den Partnern erarbeitet, Bandbreite von 2.000 bis 50.000 ¤.

KONTAKT Petra Kicherer Geschäftsführende Direktorin p.kicherer@ hansottotheater.de t: +49 331 9811-200

Digital www.twitter.com/ hansottotheater www.instagram.com/ hansottotheater www.facebook.com/ hansottotheater

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Das Internationale Kultur Centrum ufaFabrik Berlin www.ufafabrik.de Slogan: Die Welt mal anders sehen! Standorte: Berlin-Tempelhof Rechtsform: eingetragener Verein Gründungsjahr: 1979 / 1991 als e.V. eingetragen Besucher pro Jahr: ca. 43.000 Veranstaltungen pro Jahr: ca. 450 Der Kulturbetrieb verfügt über drei Bühnen mit 80, 160 bzw. 260 Plätzen und einer überdachten Sommerbühne für bis zu 500 Besucher. Mitarbeiter: 11 Festangestellte, 14 geringfügig Beschäftigte, Zusammenarbeit mit vielen Freiberuflern Partner: Trans Europe Halles, IETM, Technische Universität Berlin, Tempelhofer Unternehmer Initiative, Radio EINS, Tip, Taz, RBB u.a. Nutzungsfläche: Innen: ca. 1.000 m² Außen: ca. 800 m²

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Sommerbühne © J. Rigal

Die ökologische Kulturoase in Berlin-Tempelhof Die Welt mal anders sehen! Seit 1979 ist das großzügige Gelände der ehemaligen UFAFilmkopierwerke ein dynamischer Ort für die vielfältige kreative Teilhabe an Kunst und Kultur. Die ufaFabrik fördert junge und engagierte Künstler*innen und verknüpft internationale und lokale Kunst und Kultur mit Nachhaltigkeit, Ökologie und Ökonomie. An rund 300 Spieltagen im Jahr gibt es zu günstigen Eintrittspreisen ein breites kulturelles Angebot: Theater, Musik, Kabarett, Varieté, Tanz, Kindertheater und Kindercircus, thematisch orientierte Festivals und aufwändige Koproduktionen mit internationalen Partnern. Workshops, Seminare und Konferenzen zu künstlerischen, gesellschaftlichen und nachhaltigen Themen ergänzen dieses Spektrum. Ressourceneffizienz in einem innovativen, nachhaltigen Kulturbetrieb und das Erproben von kreativen klimafreundlichen Strategien ist ein zentrales Anliegen. Unsere multifunktionalen Veranstaltungsräume, wie der liebevoll restaurierte, geschichtsträchtige


Kinosaal, sein Foyer, Theatersäle und Probenräume sowie die technischen Anlagen sind so weit als möglich optimiert. Die 500 m² große Solaranlage auf den Dächern und zwei Blockheizkraftwerke liefern Strom und Wärme. Die CO2-Einsparung beträgt rund 40%. Durch modernes Regenwassermanagement können jährlich ca. 2 Millionen Liter Trinkwasser eingespart werden. Vor Ort gewonnenes Grauwasser speist die Toilettenspülungen. Gründächer, Fassaden und üppige Bepflanzungen schaffen eine „natürliche“ Klimaanlage. Etwa 7kWh Kühlung werden von einem Gründach pro Tag erzielt. Insekten, Bienen und Vögel finden hier ein Zuhause, das Grün erfreut unsere Sinne und trägt zu einem guten Mikroklima bei. Voneinander und füreinander lernen. Wir informieren über unsere technischen Anlagen, diskutieren mit Künstler*innen und Fachleuten. So entstand im Lauf der Jahre ein internationales Netzwerk. Pilotprojekte und Maßnahmen führten zu verschiedenen Zielgruppen Senioren, Jugendliche, Kinder, Familien, Auszeichnungen, darunter „Best Practice to Improve the Living Environment“ der UN- Erwachsene, Touristen-Gruppen, Schulklassen, Kitas etc. Habitat und die Ernennung der Heinrich Böll Stiftung zur Perle der Energiewende. Das freut uns und doch gibt es noch viel zu tun! Sponsoring-Engagement Exklusivpartner, Premiumpartner, Presentingpartner, Event- und Projektpartner oder Medienpartner.

Highlights : Oktober 2020 bis Oktober 2021 Im Rahmen unseres Artists in Residence Programms fördern und unterstützen wir Als Premiumpartner fördern Sie die ufaFabrik mit ihrem ganzjährig internationale Künstler und Ensembles, bietet Proben- und Präsentationsräume Gesamtangebot über einen festgelegten Zeitraum. sowie Unterkunft im hauseigenen Gästehaus. Als Veranstaltungsort im Süden des Berliner Als Programmpartner fördern Sie ausgewählte Angebote Stadtzentrums bringt das IKC ufaFabrik fast täglich Künstler*innen auf die Bühne. Im des Internationalen Kulturcentrums wie spartenbezogene Kulturprogramme oder Bildungsprogramme. Frühjahr ist u.a. ein Opern-Projekt mit Sänger*innen aus Quebec und Figurentheater aus Taiwan geplant. Das üppig bewachsene Open-Air-Areal und vor allem die überdachte Bedingungen, Gegenleistungen und Laufzeiten: Digital, und Vor-Ort-Präsentationen sind möglich und werden Freiluftbühne bietet von Mai bis Oktober ein umfangreiches Mehrspatenprogramm für Print individuell verhandelt. Informationen zu Werbemöglichkeiten lokale und internationale Besucher*innen. Auf dem Feld der Klimaneutralität sind und -partnern stellen wir auf Anfrage zur Verfügung. zukünftig unter anderem folgende Projekte geplant: Solarterrasse am Theatersaal, DIGITAL Erweiterung der Regenwasser-Nutzung auf die Toiletten des Gästehauses, Ausbau der Webseite: www.ufafabrik.de Fassadenbegrünung und dem vertikalen Biotop (Vertikop) als Schallschutzwand im Open- facebook: @ufafabrik youtube: ufaFabrik Berlin Air-Bereich. instagram: @ufafabrik

KONTAKT Herr Frido Hinde Geschäftsführung t +49 (0)30.755 031 42 f.hinde@ufafabrik.de

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Nordkolleg Rendsburg – Akademie für kulturelle Bildung www.nordkolleg.de Standort: Rendsburg Rechtsform: gemeinnützige GmbH Gründungsjahr: 1921 Wirkungsregion: Ostseeraum, bundesweit, landesweit, regional und lokal Besucher*innen pro Jahr: ca. 25.000 Teilnehmertage Veranstaltungen pro Jahr: 500 Seminare, Tagungen, Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen Anzahl der Mitarbeiter: 70 Öffentliche Förderer: Council of the Baltic Sea States (CBSS), Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Kulturministerium des Landes Schleswig-Holstein, Europa- ministerium des Landes Schleswig-Holstein, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Stadt Rendsburg, Kulturstiftung des Bundes Eigenwirtschaftsquote: 70 % Jahresumsatz: 3,6 Mio Euro

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Das Nordkolleg ist Landesakademie für kulturelle Bildung, ein zentral in SchleswigHolstein gelegenes Tagungszentrum und vereint als Haus der Kultur zahlreiche Kulturverbände und Kulturinstitutionen unter einem Dach. Literatur & Medien, Musik, KulturWirtschaft sowie Sprachen & Kommunikation stehen im Fokus des Akademiebetriebs. Die vier Fachbereiche bieten Seminare, Weiterbildungen, Tagungen, Kurse, Workshops, Lesungen, Konzerte, Musikfreizeiten, Kultururlaube und vieles mehr. Mit seinem Programm setzt das Nordkolleg innovative Impulse im Spannungsfeld zwischen Praxisorientierung und Fachwissenschaft. Das Tagungshaus steht für Gastveranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung. Im „Land zwischen den Meeren“ liegt das Nordkolleg idyllisch zwischen Nord-OstseeKanal und Eider im Herzen Schleswig-Holsteins. Als erste Bildungseinrichtung in Schleswig-Holstein wurde das Nordkolleg Rendsburg mit dem Gütesiegel ServiceQualität Deutschland geehrt und mit fünf Sternen im Rahmen des Qualitätsmanagement Kinderund Jugendreisen ausgezeichnet. Darüber hinaus bietet das Nordkolleg insbesondere Lesern einen besonders angenehmen Aufenthalt als nördliches Mitglied der „Bibliotels“. Der parkähnliche Nordkolleg-Garten ist ein weiterer Anziehungspunkt für die Gäste und Besucher der Akademie. Auf 13.000 m² sind blühende Besonderheiten und verschiedenen


Obstbäume zu bewundern. Die einladenden Sitzgruppen in den ruhigen Winkeln des S P O N S O R I N G A N G E B O T weitläufigen Gartens machen diesen im Sommer zum schönsten Seminarraum. Das Zielgruppen Nordkolleg ist weit über die Landesgrenzen hinaus als ein Ort der spartenübergreifenden Weiterbildungsinteressierte Erwachsene, Multiplikatoren der Bildung, Skandinavier, Senioren & Jugendliche, Autoren, Vernetzungskompetenz, für seinen wunderschönen Garten und die ausgezeichnete und Musiker, Studenten & Schüler, Skandinavien- und viel gelobte Küche bekannt. Es greift kulturelle Impulse auf und beteiligt sich am Diskurs Baltikuminteressierte, Kulturmanager, Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kulturinteressierte, zur kulturellen Bildung in Schleswig-Holstein. Garteninteressierte, Kultur- und Städtetouristen. Gegenleistungen Ostsee-Fokus Brutto-Werbekontakte: bis zu 2.006.320 Das Nordkolleg hat traditionell einen inhaltlichen Fokus auf den Ostsee-Raum und Werbemittel: A3-Plakate, Eintrittskarten, Programminsbesondere Skandinavien und verfügt dort über ein ausgezeichnetes Netzwerk. Viele hefte, Veranstaltungsflyer, Postkarten, postalische Internetseite, Newsletter, Banner/ skandinavische Partner nutzen das Nordkolleg als Bildungszentrum für die Sprachausbildung. Direktmailings, Skyscraper, Facebook, Pressemitteilungen, PresseDas Nordkolleg ist Träger des Sekretariats des Ostseekulturnetzwerks ARS BALTICA und konferenzen, Logointegration in Anzeigen, Promotionstände, inhaltliche Einbindung bei Veranstaltunghat Büros in Berlin und Tallinn. HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 - SEPTEMBER 2021 Okt 2020: Aufgeschlossen - Nacht der offenen Türen 2021: ganzjährig Sonderveranstaltungen: 100 Jahre Nordkolleg

en, Freikarten, Rabatte, Incentives, Roll-ups, Veranstaltungsbanner Tausenderkontaktpreis: 2,49 – 14,95 Euro Wert der Partnerschaft: 5.000 – 30.000 Euro

KONTAKT Guido Froese Akademieleiter und Geschäftsführer t: +49(0)43 31 14 38 12 guido.froese@nordkolleg.de

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Science Center phaeno Wolfsburg phaeno – da staunst du.

www.phaeno.de Standort: Wolfsburg Rechtsform: gemeinnützige GmbH Gründungsjahr: 2005 Wirkungsregion: bundesweit Besucher*innen pro Jahr: 250.000 Veranstaltungen pro Jahr: Dauerausstellung mit 350 Exponaten, wechselnde Sonderausstellungen, Bildungsangebote, Schulferienprogramme, Aktionen, Vorträge und Firmenveranstaltungen etc. Mitarbeiter*innen: 130 Finanzierungsquellen: ca. 40 % öffentliche Zuschüsse und private Zuwendungen, ca. 60 % eigene Erträge aus Eintritten, Veranstaltungen und Vermietungen

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Bisherige und aktuelle Sponsor*innen: Niedersächsisches Kultusministerium, Stadt Wolfsburg, Volkswagen AG, Wolfsburg AG, Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, GEO

phaeno Außenansicht ©Janina Snatzke

Menschen sind neugierig! Im Science Center phaeno laden über 350 spannende interaktive Exponate aus Naturwissenschaft und Technik dazu ein, dieser Neugier freien Lauf zu lassen. Mit Freude am eigenen Tun erforschen Jung und Alt die Geheimnisse der Natur und gewinnen spielerisch neue Erkenntnisse. Eine Kugel nur durch Entspannung in Bewegung setzen, wie ein Fakir auf einem Nagelbett liegen, sich endlos spiegeln, den eigenen Schatten einfrieren, Gene entdecken, spüren, wie sich Strom anfühlt. Dies sind nur einige Beispiele dafür, was die Besucher an einem aufregenden Tag im phaeno Wolfsburg alles erwartet. Durch wechselnde Sonderausstellungen


gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Ergänzend zu den spannenden Experimenten bietet phaeno unterschiedliche Entdecker-Touren, vielfältige Workshops, Mitmachaktionen, Vorträge und Science Shows an. Zu besonderen Blickweisen tragen auch über 30 Kunstwerke bei. Von namhaften internationalen Künstlern überwiegend speziell für die Ausstellung des phaeno entwickelt, sprechen sie durch ihre außergewöhnliche Ästhetik die Sinne an. Diese Kunstwerke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft und provozieren Ideen, die zu ganz neuen Gedanken und Entdeckungen führen. Die beeindruckende Architektur des phaeno ist ebenfalls Bestandteil des Besuchserlebnisses. Das futuristische Gebäude, entworfen von der Star-Architektin Zaha Hadid, zählt zu den IELGRUPPEN 12 bedeutendsten Bauwerken der Moderne weltweit. In seiner ungewöhnlichen Formensprache Z Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Gruppen, wechseln sich sanfte und fließende Verläufe mit schroffen und kantigen Bereichen ab. Schulklassen und Kitas. Im Innern entfaltet sich ein bauliches Abenteuerland mit Formen, die an Krater, Höhlen, Struktur der Besucher:36 % Familien, 31 % Schüler und Terrassen und Plateaus erinnern. Eine perfekte Umgebung für die Entdeckung von Kitakinder, 33 % Einzel- und Gruppenbesucher (inkl. Kindergeburtstage, Jugend- und Seniorenprogramme). Exponaten aus Naturwissenschaft und Technik. SPONSORINGPAKETE HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021 phaeno ist gleichermaßen eine Kultur-, Freizeit- und Der Ausstellungsbereich „Smarte neue Welt“ wird permanent weiterentwickelt. Er Bildungseinrichtung sowie Eventlocation. Sie können sich als Main-Partner, Premium-Partner, beschäftigt sich mit der fortschreitenden Digitalisierung, die weitreichende Veränderungen Themen-Partner oder Local-Partner für das einmalige mit sich bringt. Ab Ende Oktober 2020 zeigt phaeno die Wanderausstellung „Pale Blue Dot“ Science Center engagieren. aus Schottland. Der Titel bezieht sich auf den Namen eines Fotos der Erde, das von der Detaillierte Informationen zu den einzelnen Lizenzmodellen erhalten Sie unter www.phaeno.de/sponsoring. Raumsonde Voyager aus einer Entfernung von 6 Milliarden Kilometern aufgenommen wurde. Verblasst unser einzigartiger blauer Planet, weil er zunehmend Einflüssen wie K O N T A K T dem Klimawandel und Umweltverschmutzung ausgesetzt ist? Die Sonderausstellung gibt Martina Flamme-Jasper Einblicke, was diese Entwicklung insbesondere für unsere Meere bedeutet. Leiterin Kommunikation und Partnerschaften Ende Februar 2021 widmet sich phaeno im Rahmen einer weiteren Sonderausstellung E-Mail-Adresse: flamme-jasper@phaeno.de +49 5361 890 10-121, dem Thema Kugelbahnen, das eine große Faszination auf Besucher ausübt und insbesondere Telefonnummer: Mobil +49 160 94 72 63 60 für Familien wegen des spielerischen Ansatzes und des einfachen Zugang zu physikalischen Phänomenen sehr attraktiv ist. Als besondere Attraktion und Teil einer inhaltlichen Weiterentwicklung ist perspektivisch Magnetischer Sand Waermebildkamera ein eigener Bereich speziell für Kinder ab drei Jahren geplant. © Janina Snatzke

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Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Tuet auf die Pforten

www.centrumjudaicum.de Standort: Berlin / Deutschland Rechtsform: Stiftung des öffentlichen Rechts Gründungsjahr: 1988 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit, weltweit Veranstaltungen pro Jahr: 15–25 Anzahl der Mitarbeiter: 14 Hauptamtliche, 2 Projektmitarbeiter Finanzierungsquellen: Förderung durch Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Stiftung Lotto Bisherige und aktuelle Sponsoren, Förderer und Medienpartner: RBB Berlin Brandenburg, Tip, Zitty Jahresumsatz in Euro / Budget: auf Anfrage

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Aussenansich ©Centrum Juacium Foto: Jana Blechschmidt

Was wir wollen „Tuet auf die Pforten, dass einziehe das gerechte Volk, das bewahrt die Treue …“ Dieses biblische Zitat über ihren Portalen verband die Neue Synagoge mit der Stadt. „Tuet auf“ steht für eine Öffnung, die die meisten Juden in Deutschland seit der Emanzipation anstrebten – hin zur Stadt und Gesellschaft der Umgebung. Dabei betont die Fortsetzung des Zitats bei allem Teilhabewillen das feste Stehen im Judentum. Mit anderen Worten, in unserer Interpretation: Die Inschrift weist auf eine Gleichzeitigkeit von Öffnung und Tradition hin, so wie die Neue Synagoge insgesamt ein architektonisches Symbol für das Selbstverständnis war, deutsch, berlinerisch und jüdisch gleichermaßen zu sein. Das Ringen um die Anerkennung einer eigenen Identitäts-Melange wie die entsprechenden


innerjüdischen Auseinandersetzungen darum begleiteten die deutschen Juden ohne Unterlass. Von der gewaltsamen Zerstörung jüdischer Leben und Lebenswelten legt das Fragment des Gebäudes Zeugnis ab. Seit dem 5. September 1991 leuchtet nun die Inschrift wieder in die Stadt hinein. Wir begreifen die Botschaft des „Tuet auf“ als zeitlos und als Grundlage auch für unsere Agenda: Wir thematisieren die Herausforderungen kultureller Vielfalt und Differenz, das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne sowie die verschiedensten Ausprägungen des Jüdisch-Seins – und all dies in Geschichte und Gegenwart. Jüdische Geschichte in Berlin sehen wir auch als ein Beispiel dafür, Geschichte überhaupt aus verschiedenen Perspektiven zu sehen – und durch das Prisma Berlin ein Stück Welt zu denken. Was wir tun Mit unserer Dauerausstellung zur Biografie der Neuen Synagoge und ihrer Menschen erzählen wir Berliner und deutsch-jüdische Geschichte; in temporären Ausstellungen greifen wir Themen auf, die einen Bezug zu Berlin haben und gleichzeitig darüber hinausblicken. Mit unseren Veranstaltungen mischen wir uns in gesellschaftliche Debatten ein, geben Kultur und Forschung eine Bühne und bringen Menschen aller Generationen zum Diskutieren zusammen. Unser Vermittlungsprogramm beinhaltet Führungen in unseren Ausstellungen und der Umgebung sowie zielgruppenspezifische Seminare. Wir beherbergen eines der wichtigsten Archive zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland. Kern unseres Bestands ist ein großer Teil des früheren in Berlin ansässigen Gesamtarchivs der deutschen Juden, das Akten von jüdischen Gemeinden und Institutionen sammelte. Auf all diesen Feldern kooperieren wir national und international mit anderen Institutionen, ermöglichen Forschung und initiieren eigene Forschungsprojekte. Jüdisch, berlinerisch, alt-neu. Wir sind und wollen sein … ein Museum für Besucher aus dem In- und Ausland, die das jüdische Berlin und seine Geschichte am authentischen Ort entdecken wollen; ein Kommunikationsforum, in dem sich jüdische und nichtjüdische Stadtgesellschaft, Berliner und Nicht-Berliner treffen; ein Lernort, der Teilhabe an kulturellem Wissen ermöglicht, Erinnern und Reflexion ins Heute mitnimmt und mit dem Heute verbindet; ein Speicher für historische Archivquellen für Nutzer aus aller Welt; ein internationaler Gedächtnisort des jüdischen Berlin.

ZIELGRUPPEN Schüler, Studenten, Touristen, Berliner, Rentner, Reisegruppen, Hotelgäste, Politiker, Wissenschaftler Altersgruppe: ab 3 Jahren bis 90+

SPONSORINGPAKETE Bitte geben Sie die genaue Bezeichnung der von Ihnen angebotenen Sponsoringpakettitel an, z. B. Exklusivpartner, Premiumpartner, Presentingpartner, Event- und Projektpartner oder Medienpartner.

KONTAKT Dr. Anja Siegemund Direktorin E-Mail-Adresse: office@centrumjudaicum.de Telefonnummer: 030 880 28 451

HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021 Literarisches Rondell Vorstellung von literarischen Publikationen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Religion, Politik usw. Ausstellung „She is gone“ Laufzeit: Frühjahr/ Sommer 2020 Ausstellung Robert Cappa – Berlin Sommer 1945 Laufzeit: September 2020 bis Mai 2021 Diverse Veranstaltungen und Ausstellungen zu 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland 81


Das Europäische Hansemuseum Lübeck

www.hansemuseum.eu Standort: Lübeck Rechtsform: gGmbH Gründungsjahr: 2015 Besucher*innen pro Jahr / Spielzeit: ca. 100.000 Mitarbeiter: ca. 100

EHM-Kirchplatz ©EHM

Als junges Museum an einem traditionsreichen Ort verschmilzt moderne Architektur und das historische Lübecker Burgkloster zu einer modernen Museumsanlage. Hier besteht seit dem 27. Mai 2015 die erste Adresse für Hansegeschichte. Als Wegbereiter unseres modernen Wirtschaftsverständnisses prägt die Hanse noch heute Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des europäischen Kontinents. In Zusammenarbeit mit der »Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraumes« machen wir die neuesten Erkenntnisse der Hanseforschung zugänglich. Als Wirtschaftsmuseum beschäftigt sich das Museum gleichzeitig mit aktuellen Fragen von Handel und Wirtschaft. Mit einem eigenen Restaurant 82


und viel Raum für Veranstaltungen ist das EHM ein idealer Ort, um über Zukunft und Vergangenheit nachzudenken. Die Gegenwart können Sie hier nicht nur verstehen, sondern auch genießen. Die Dauerausstellung des EHM erzählt die Geschichte der Hanse anhand ihrer vier wichtigsten Kontore in Nowgorod, Brügge, London und Bergen. Rauminszenierungen lassen Schauplätze an der Newa, in Brügge und Bergen sowie das alte Lübeck atmosphärisch aufleben. Entlang der alten Handelsrouten und Warenströme vollziehen die Besucher:innen die Entwicklung der Hanse von ihren Anfängen im 12. Jh. bis zu ihrem langsamen Niedergang im siebzehnten Jahrhundert nach. Kabinette mit Originalobjekten aus ganz Europa, archäologische Funde und prachtvolle Faksimiles liefern den wissenschaftlichen Hintergrund. Zahlreiche Sonderausstellungen wie zuletzt »Störtebeker & Konsorten – KONTAKT Piraten der Hansezeit?« zeigen spannende Aspekte der Hansegeschichte. Am Fuß des Burghügels auf der Lübecker Altstadtinsel gelegen, vereint das EHM gekonnt alte und neue Architektur: dabei setzt der Museumsneubau mit Dachterrasse, Innenhof und altem Kirchplatz das alte Burgkloster modern in Szene. Abgeleitet von den historischen Gegebenheiten seiner Umgebung, erinnert die Fassade sowohl an eine mittelalterliche Stadtmauer als auch an die giebelständigen Bürgerhäuser, die das Bild der Hanse prägen. Die lange Treppe am Museumsvorplatz führt Besucher:innen zum zentralen Eingang, sowie zum oberhalb gelegenen Burgkloster und Außenareal: von hier genießt man einen grandiosen Blick auf Trave und Burgkloster. Letzteres gilt als eine der bedeutendsten mittelalterlichen Klosteranlagen Norddeutschlands, weswegen es liebevoll restauriert und als Baudenkmal in das Europäische Hansemuseum einbezogen wurde. Als Teil der Lübecker Altstadt gehört das Burgkloster zum UNESCO-Welterbe.

Sigmar von Blanckenburg Leitung Marketing sigmar.vonblanckenburg@ hansemuseum.eu t: +49 451 80 90 99 29

HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021 Hanse steinreich: Eine LEGO Zeitreise – ab 29. Mai 2021. Wir bauen unsere Dauerausstellung zur Hanse mit LEGO Steinen nach. Diese Ausstellung richtet sich an die ganze Familie. EHM_Hansetag © Olaf Malzahn

LEGO, das LEGO Logo und die Minifigur sind urheberrechtlich geschützte Markenzeichen der LEGO Gruppe. ©2020 The LEGO Group

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Liechtensteinisches LandesMuseum (LLM) www.landesmuseum.li Standorte: Vaduz: Hauptsitz Vaduz: Lichtensteinisches PostMuseum Vaduz: Liechtensteinische SchatzKammer Schellenberg: Bäuerliches WohnMuseum Rechtsform: Stiftung öffentlichen Rechts Gründungsjahr: 1954 Wirkungsregion: Weltweit Besucher pro Jahr: 100.000 Veranstaltungen pro Jahr: 300 Global Happiness

Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtlich: 24 Honorarkräfte: 8 Sponsoren und Förderer der letzten zwei Jahre: Oerlikon Balzers AG, Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger, Huber Uhren & Schmuck, H.E.M. Stiftung, RHW Stiftung, art.ifeng.com und viele weitere Medienpartner: Die ZEIT

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Förderverein: Freunde des Liechtensteinischen Landesmuseums e.V.

Einblicke, Rosenpavillon © Liechtensteinisches LandesMuseum, Foto: Sven Beham

Der Hauptsitz in Vaduz zeigt die Archäologie, Geschichte, Kunst, Kultur sowie Naturkunde Liechtensteins anhand von über 3000 Exponaten in über 40 Räumen, das Liechtensteinische PostMuseum in Vaduz die berühmten liechtensteinischen Briefmarken, die Liechtensteinische SchatzKammer in Vaduz Pretiosen und einzigartige Exponate des Fürstentums und das Bäuerliche WohnMuseum in Schellenberg das Leben um 1900. Viele spannende Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen nehmen die Spannweite des Vielspartenmuseums auf. Hauptsitz In zwei historischen Gebäuden, ihre Geschichten gehen bis ins Mittelalter zurück, und in einem modernen, in den Berg hinein getriebenen Anbau, sind in über 40 Räumen auf


über 2000 m² ausgewählte seltene bis einzigartige Exponate ausgestellt. Über 3000 Exponate überraschen auf unterschiedlichste Weise den Gast. Sie erzählen viel über die spannende Geschichte, die interessante Kultur und die aussergewöhnlich vielfältige Natur des Fürstentums Liechtenstein. Neben Einmaligem, besonders Wertvollem und ganz Speziellem wird auch das Einfache und Alltägliche vorgestellt und gewährt so einen tiefen Einblick in den souveränen Kleinstaat im Herzen der Alpen. Zusätzlich werden in einem hochmodern ausgestatteten Sonderausstellungsbereich spannende Ausstellungen vom internationalen Rang zu unterschiedlichsten Themen präsentiert. Liechtensteinisches PostMuseum Das Liechtensteinische PostMuseum wartet mit vielen spannenden Neuerungen auf, darunter einem digitalen Katalog der liechtensteinischen Briefmarken und einer Ausstellung mit den wichtigsten, schönsten und drucktechnisch interessantesten Briefmarken des Zielgruppen Interessierte am Fürstentum Liechtenstein in seiner Fürstentums Liechtenstein. Geschichte, Kunst, Kultur, Brauchtum, Natur, Umwelt und Philatelie und Interessierte an aktuellen Fragen in der Welt.

Das Liechtensteinische PostMuseum beherbergt die Gesamtheit aller seit dem Jahr 1912 Interessierte jeglichen Alters und Bildungsgrades, meist mittleren und höheren Haushaltsnettoeinkommen. entstandenen Liechtensteiner Briefmarken, die dank ihrer hohen Ästhetik und Herkunft: National (50 %), International (50 %), letztere anspruchsvollen Techniken weltweit berühmt sind. Oft werden sie mit den Originalentwürfen überwiegend aus dem deutschsprachigen, russischen, herausragender Künstler und Gestalter präsentiert und gewähren so auch einen interessanten asiatischen (China, Japan, Indien) und amerikanischen Raum Einblick in ihre Entstehung. Zusätzlich werden Dokumente und Geräte aus der Gegenleistungen liechtensteinischen Postgeschichte gezeigt. Werbereichweite: Auf Anfrage Werbemittel: Kataloge, Flyer, Plakate, Fahnen, Außen- und Innenwerbefläche, digitale Darstellungen (z.B. Homepage, Facebook, YouTube, Apps), Radio und Fernsehen, VIP-Previews, Kundenevents und -kontakte sowie exklusive Führungen Tausenderkontaktpreis: Auf Anfrage Wert der Partnerschaft: 1.000 – 500.000 Euro

Liechtensteinische SchatzKammer Die Liechtensteinische SchatzKammer präsentiert Kleinode und wertvolle Besonderheiten des Fürstentums Liechtenstein und der Welt wie die Fürstenhaube, Prunkwaffen und Schätze aus der fürstlichen Sammlung. Das berühmte Apfelblütenei und weitere wertvolle Eier, die von Fabergé und anderen bekannten russischen Juwelieren hergestellt wurden, finden sich in der Liechtensteinischen SchatzKammer. Auch sind Originalmondgestein Möglichkeiten für Ihr Sponsoring-Engagement der Apollo 11 und 17 Mission ausgestellt.

Verbinden Sie den Ruf des hochqualitativen und einzigartigen Vielspartenmuseums des Fürstentum Liechtensteins mit seinem aussergewöhnlichen Ruf des Besonderen, Exquisiten und Exklusiven. Wir bieten Ihnen verschiedene Partnerschaften unterschiedlichster Art und Länge in Print-, Medien- und digitalen Bereichen. Sie haben die Möglichkeit Previews, Kundenevents, exklusive Führungen und Kundenkontakte wahrzunehmen. In einem Radius von nur 250 km liegen u.a. auch Zürich (100 km), Luzern (130 km), Basel (190 km), Innsbruck (170 km), München und Stuttgart (240 km) sowie Mailand (250 km). Als Hauptsponsor und Sponsor unterstützen Sie ein international agierendes und bekanntes Museum und bekommen attraktive Gegenleistungen in Werbung und Kundenevents.

Bäuerliches WohnMuseum Was teilweise modernsten Gedanken zum Minergiebau und nachhaltigem Bauen entspricht, wurde hier bereits vor 500 Jahren angewandt. Das Haus besteht aus einem mit Moosen und Flechten isolierten Kantholz-Blockbau. Selbst Pflöcke und Nägel waren aus Holz. Eisen wurde vermieden. Die Anordnung, die geringe Höhe und die wenigen Fenster der Räume minderte den Energieaufwand für Beheizung. Das 1518 erbaute Haus wechselte auch mehrmals seinen Standort: in den Jahren 1687 und 1793/1794 sowie zuletzt in 1992/1993. Heute gewährt das Haus einen sehr interessanten authentischen Einblick in das Wohnen und Leben im bäuerlichen Liechtenstein um 1900. Es kann einiges wiederentdeckt werden, was in vielen Teilen der Alpen bis in die 1950er und 1960er Jahre noch üblich war. KONTAKT Prof. Dr. Rainer Vollkommer Direktor t: +423 239 68 20 rainer.vollkommer@llv.li

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BEETHOVEN-HAUS BONN

www.beethoven.de Standort: Bonn Rechtsform: Verein Gründungsjahr: 1889 Wirkungsregion: weltweit Besucher*innen pro Jahr: ca. 110.000 Veranstaltungen pro Jahr: 300 Konzerte, Museumsangebote und wissenschaftliche Veranstaltungen Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtlich Beschäftigte: 51, Honorarkräfte: 7, Ehrenamtlich Beschäftigte: 9 sowie weitere 31 Beschäftigte in der Beethoven-Haus Vertriebsund Service GmbH Finanzierungsquellen: Öffentliche Hand (Bund, Land, Stadt) ca. 55%; Private Mittelerwirtschaftung 45%, davon überwiegend Eigeneinnahmen, Spenden und Stiftungszuwendungen Bisherige und aktuelle Medienpartner: www.beethoven.de/de/ dankBonn

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Jahresumsatz: 4 Mio ¤

Beethoven-Haus Bonn Foto: David Ertl

rechts: Beethoven-Haus Bonn Foto: Rainer Mader

Der 1889 gegründete Verein Beethoven-Haus Bonn gilt als das führende Beethoven-Zentrum. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Beethovens Leben, Werk und Wirken lebendig zu halten. Zu der kulturellen Einrichtung gehört die weltweit bedeutendste BeethovenSammlung, das Museum in Beethovens Geburtshaus mit über 100.000 Besuchern pro Jahr, eine musikwissenschaftliche Forschungsabteilung nebst Bibliothek und Verlag sowie der Kammermusiksaal Hermann J. Abs mit einem ganzjährigen Angebot. Getragen von rund 900 Freunden, Förderern und Mitgliedern aus über 20 Ländern, institutionell unterstützt von Bund, Land NRW, Landschaftsverband Rheinland und Stadt Bonn, erfüllt der Verein einen kulturellen Auftrag von nationaler und internationaler Bedeutung. 2016 hat das Beethoven-Haus Bonn mit Unterstützung der öffentlichen Hand die gemeinnützige Beethoven Jubiläums Gesellschaft gegründet, die das Gesamtvorhaben BTHVN2020 koordiniert und fördert. Präsident des Beethoven-Hauses ist seit 2020 der vielfach ausgezeichnete Geiger, Autor, Produzent und Aktivist Daniel Hope.


HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021 ZÜNDSTOFF BEETHOVEN 13. November – 2. März 2021 Sonderausstellung mit Highlights aus der Paul Sacher Stiftung. BERNSTEINS BEETHOVEN Mitte Mai – Mitte August 2021 Sonderausstellung über Leonard Bernsteins lebenslange Beethoven Rezeption „L.B., leider ohne `van´“.

ZIELGRUPPEN Interessierte Öffentlichkeit mit Besuchern und Nutzern aus aller Welt und allen Altersgruppen. Sonderangebote für Jugendliche, Senioren, Hörgeschädigte, Personen mit kognitiven Einschränkungen und in Fremdsprachen.

SPONSORINGPAKETE Mäzene werden je nach Engagement geführt als: _Stifter _Patrone _Förderer Das Beethoven-Haus gewährt zudem kommunikative Vorteile an kulturell verantwortliche Unternehmen, die sich für die Ziele des Vereins, insbesondere bei dem Kammermusikfestival BTHVN WOCHE oder in der Ankaufskommission der Sammlung Beethoven-Haus engagieren.

KONTAKT Direktor Malte Boecker E-Mail-Adresse: boecker@beethoven.de Telefonnummer: +49 228.9817539

BTHVN WOCHE (12.–14. Mai 2021) Hommage an Joseph Joachim Kammermusikfestival Künstlerische Leitung: Daniel Hope

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Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon www.kunst.celle.de Standort: Celle Rechtsform: Stiftung (Kunst-Stiftung Celle, Robert Simon Kunststiftung) Gründungsjahr: 1998 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit Veranstaltungen pro Jahr: ca. 3 Sonderausstellungen, ca. 200 Veranstaltungen im Rahmen der Kunstvermittlung

links: Kunstmuseum Celle: Foyer bei Nacht Foto:Peter Gauditz

rechts:

Anzahl der Mitarbeiter*innen: 1,5 Stellen sind mit wissenschaftlichen Mitarbeitern besetzt, darüberhinaus gibt es 1 Volontariat sowie Honorarkräfte und ehrenamtliches Personal je nach Bedarf. Bisherige und aktuelle Sponsor*innen: Bund, Land Niedersachsen, Stadt Celle. Ausstellungsbezogen, z.B. DB AG, SVO, Sparkasse Celle, Lüneburgischer Landschaftsverband, Stiftung Niedersachsen, VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken; Kulturpartner: NDR Kultur

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Arealgesamtfläche: Ausstellungsfläche 1000 m², Veranstaltungsfläche 640 m²

Timm Ulrichs Ich kann keine Kunst mehr sehen, 1975

„Wir können gar nicht genug Licht schaffen, denn unsere Welt ist dunkel genug und zu lange dunkel gewesen.” (Otto Piene) Das 24-Stunden-Kunstmuseum 39854828 – unter dieser Nummer hat Robert Simon 1998 beim Marken- und Patentamt in München ein ungewöhnliches Museumskonzept registrieren lassen – „Das erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt“. Die Idee: ein Haus, das rund um die Uhr Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst ermöglicht. Seitdem werden hier zwei Museen in einem betrieben. Eines, als Ausstellungsort im klassischen Sinne, zeigt Kunst aus der Sammlung und in Sonderausstellungen. Das zweite ist nachtaktiv und von außen erfahrbar. Ab Einbruch der Dämmerung können Passanten die Lichtkunst an und hinter der Fassade des gläsernen Kubus‘ beim Rundgang um das Gebäude herum entdecken.


Schrittweise wurde die Sammlung um Werke national und international bekannter Künstler erweitert. Inzwischen besitzt die Robert Simon Kunststiftung im deutschsprachigen Raum eine der größten in einem öffentlichen Museum präsentierten Sammlungen von Lichtkunst. Höhepunkt der Entwicklung bildeten 2001 die Einrichtung von Otto Pienes Lichtraum im Inneren des Museums und die Installation von ZONE ZERO, einem Lichtfries an der Außenfassade. Eine weitere zentrale Arbeit aus Pienes Spätwerk folgte 2006 mit der Doppelskulptur Feuerwerk für Celle: zwei Stahlkometen mit orangeroter Lackierung scheinen nachts in der Celler Innenstadt leuchtstark und scheinbar schwerelos in den Himmel. Deutscher Lichtkunstpreis Mit 10.000 Euro dotiert, wird der Deutsche Lichtkunstpreis seit 2014 von der Robert Simon Kunststiftung im Kunstmuseum Celle verliehen. Bisherige Preisträger sind Otto Piene Z I E L G R U P P E N Das Programm des Kunstmuseum Celle richtet sich an inter(2014), Mischa Kuball (2016), Brigitte Kowanz (2018) und Jan van Munster (2020).

nationale Gäste ebenso wie Lichtkunstinteressierte, Touristen und die Stadtgesellschaft allen Alters. Von Ausstellungs- und Vermittlungsprojekten bis hin zu ganz speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche ist für jede/n etwas dabei.

Der Lichtkunst-Bahnhof Celle: Kunst im öffentlichen Raum – für jeden, mit jedem Den Celler Bahnhof hat Robert Simon zu einem lebendigen Gesamtkunstwerk gemacht. Als Tor zur Stadt präsentiert der Bahnhof den Gästen die Stadt Celle als „lichte” Stadt und SPONSORINGPAKETE weist den Weg zum Kunstmuseum: Einfach immer geradeaus! Nachts zieht Lichtkunst die Aufmerksamkeit auf sich, tagsüber das Farbspiel der Wände, Treppenaufgänge und Bahnsteige in Blau, Pink und Gelb. Die Besucher selbst setzen, z.B. über Bewegungsmelder, Kunstinstallationen in Gang. Celle verfügt über den ersten und einzigen Bahnhof in Deutschland, auf dem permanent – nicht als zeitlich begrenzte Aktion – Lichtkunst präsentiert wird. Und zwar Lichtkunst international renommierter Künstler wie z.B. Waltraut Cooper, Daniel Hausig, Mischa Kuball, Hans Kotter, Max Frey, Albert Hien und Timm Ulrichs. Kunstvermittlung Erlebnisführungen und Projekte lassen Kindergartengruppen, Schüler und Erwachsene gleichermaßen das Kunstmuseum entdecken. Durch und mit Kunst kann man vieles lernen, was auch außerhalb der Museumswelt gut zu gebrauchen ist: genau wahrnehmen, präzise beschreiben, eigene Ideen haben und vortragen, fragen und diskutieren. Dies zu vermitteln, ist das Ziel der museumspädagogischen Arbeit im Kunstmuseum.

Wir entwickeln gern mit Ihnen gemeinsam Ideen für Ihr ganz individuelles Engagement – von exklusiven Previews über Führungen mit Sammler oder Künstlern, Raum für KundenEvents und vieles mehr.

HIGHLIGHTS Timm Ulrichs. Die Krönung – 80 Jahre Totalkunst 22. März – 06. September 2020 Zu seinem 80. Geburtstag feiert das Kunstmuseum Celle das Totalkunstwerk Timm Ulrichs mit einer großen Einzelschau mit Werken aus der Sammlung Robert Simon. Parallel Worlds. Art, Science & Fiction 27. September 2020 – 28. Februar 2021 Parallel Worlds. Art, Science & Fiction blickt auf die hinter Kunst und Wissenschaft steckende Neugier und nimmt die Schnittstellen der beiden so vermeintlich unvereinbaren Welten in den Fokus. Mit: Roland Burkart, Christian Döller, Verena Friedrich, Florian Froese-Peeck, Helga Griffiths, Marcel Große, David Link, Mike Mandel und Larry Sultan, Benjamin Maus und Julius von Bismarck, Laurent Mignonneau und Christa Sommerer

KONTAKT Dr. Julia Otto E-Mail-Adresse: julia.otto@celle.de Telefonnummer: +49 (0) 5141 12 45 21

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden www.skd.museum Standorte: Dresden Rechtsform: Staatsbetrieb des Freistaates Sachsen Gründungsjahr: Die SKD gehen auf die kurfürstlich-sächsischen Sammlungen zurück, deren Ursprünge im 16. Jahrhundert liegen. Über die Jahrhunderte sind weitere Sammlungen vor allem aus bürgerschaftlichem Engagement hinzugekommen. Wirkungsregion: Weltweit Besucher*innen pro Jahr: ca. 2,6 Mio. Veranstaltungen pro Jahr: ca. 300

Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800

Anzahl der Mitabreiter*innen: ca. 430 Bisherige und aktuelle Sponsoren: Hauptförderer: SparkassenFinanzgruppe, Förderer: A. Lange & Söhne, u.a.

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Finanzierung: Jährlicher Zuschuss des Freistaates Sachsen. Ausstellungsbezogene Drittmittelförderung von öffentlichen und privaten Stiftungen. Eigeneinnahmen durch Eintritte, Spenden, Sponsoring, usw.

© SKD, Foto: D. Pinzer

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bieten mit ihren enzyklopädischen Beständen einen Überblick über 500 Jahre globaler Kunst- und Kulturgeschichte und können den Bogen von Sachsen zu Europa und zur Welt, aber auch von der Vergangenheit in die Zukunft spannen. Sie vereinen heute insgesamt 15 Museen und vier Institutionen, welche eine thematische Vielfalt repräsentieren, die in ihrer Art international einzigartig ist. An verschiedenen Orten in zum Teil weltberühmten aufwendig rekonstruierten Gebäuden präsentieren sie Ihre Schätze wie z. B das Grüne Gewölbe im Residenzschloss oder die Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau am Zwinger. Museen mit solch historischen und diversen Beständen kommt eine besondere gesellschaftliche Verantwortung zu. In einer digital vernetzten Welt und vor dem Hintergrund der gesteigerten Mobilität von Personen, Objekten und Ideen, wird es für Museen und Kulturinstitutionen zunehmend


wichtiger, komplexe Sachverhalte zu vermitteln und dezentral zu wirken. Auf den demografischen Wandel reagierend haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre enge Verbundenheit und ihre Aktivitäten im gesamten Freistaat intensiviert und ein umfangreiches Outreach-Programm für die ländliche Region entwickelt. Die Methode des Outreach ist eine Möglichkeit, das Engagement von Museen in die Stadtgesellschaft und die ländliche Region zu erweitern, den Kontakt zu den Menschen zu stärken und kulturelle Teilhabe zu intensivieren. Das Potenzial, über Kunstwerke und Kulturobjekte Diskussionsräume zu schaffen, soll auch außerhalb der tatsächlichen musealen Räume nutzbar gemacht werden. Das Outreach-Programm der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden operiert mit der Kraft der Kunst, Menschen zu neuen und innovativen Gedanken anzuregen. In Workshops, Vorträgen, Diskussionen, künstlerischen Interventionen und Kursen werden gesellschaftlich relevante Themen aus dem Blickwinkel der Kunst und Kultur mit den Bürger*innen vor Ort in der ländlichen Region verhandelt. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartner*innen, Künstler*innen, Vereinen und Schulen wird durch Projekte wie »Unbekanntes Bekanntes. Museales Engagement für Weltoffenheit im ländlichen Raum Ostsachsens« vom Völkerkundemuseum Herrnhut oder das sammlungsübergreifende Programm »180 Ideen für Sachsen« intensiviert. Ein wichtiger Baustein im Outreach-Programm ist das »Mobile Museum«, ein von dem Künstlerkollektiv »ConstructLab« umgebauter Stadtbus, der mit zeitgenössischen partizipativen Kunstwerken an Grundschulen in ganz Sachsen fährt und seine Türen öffnet. Dank des Formates »Verkunst noch mal!« werden Objekte wie ein historisch nachgebauter reisender Elektrisierer, Faksimiles aus dem Kupferstich-Kabinett oder Repliken von Jahrhundertealten Karten und Landschaftsansichten an die Schulen gebracht und von einem Physiker*in oder einem Restaurator*in vermittelt. Gemeinsam mit den Bürger*innen des Freistaates sollen auf diese Weise wechselseitige Lern-und Erfahrungsprozesse angestoßen und neue positiv geladene Visionen der Gesellschaft und der Demokratie erarbeitet werden.

Zielgruppen Die Besucher*innen der SKD kommen aus der ganzen Welt. Das Themenspektrum zieht sowohl den Individualbesucher als auch Familien, Senior*innen und Tourist*innen an. In die SKD kommen Fachleute gleichermaßen wie interessierte Laien. Dank der engen Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen in und um Dresden bzw. Leipzig werden bereits die jüngsten Besucher*innen erreicht. Durch einen verstärkten Fokus auf Bildung und Vermittlung sollen auch neue Besuchergruppen erschlossen werden.

Sponsoring-Engagement Museumspartner, Ausstellungspartner, Kooperationspartner, Bildungspartner, Medienpartner, Sachsponsoringpartner

KONTAKT Nina C. Illgen Fundraising t: +49(0)351.49 14 77 15 Nina.Illgen@skd.museum

HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – OKTOBER 2021 1 Million Rosen für Angela Davis, Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden, 10.10.2020 – 24.01.2021 Vermeer. Vom Innehalten, Gemäldegalerie Alte Meister, 19.3.2021 – 27.06.2021 Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland, Albertinum, Dresden, voraussichtlich Herbst 2021 Kinderbiennale 2021, Japanisches Palais, 18.09.2021—27.02.2022 Deutsches Design 1949 – 1989. Zwei Länder, eine Geschichte Kunsthalle im Lipsiusbau, 6.10.2021—20.02.2022 91


Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH Beethoven neu entdecken.

www.bthvn2020.de Standort: Bonn Rechtsform: gemeinnützige GmbH Gründungsjahr: 2016 Wirkungsregion: Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, NordrheinWestfalen, Deutschland, weltweit Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtliche: 18 Finanzierungsquellen: Die Beauftragte der Bunderegierung für Kultur und Medien; Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen; Stadt Bonn; Rhein-Sieg-Kreis Bisherige und aktuelle Sponsoren, Förderer und Medienpartner: Hauptsponsoren: Deutsche Post DHL Group, Google Arts & Culture, Sparkasse Köln Bonn, Telekom Medienpartner: Deutsche Welle, General-Anzeiger Bonn Kulturpartner: WDR Mobilitätspartner: RKG Jahresumsatz in Euro / Budget: 30 Mio ¤

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©Beethoven Jubiläums Gesellschaft/ BTHVN2020

Von Dezember 2019 bis September 2021 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Ludwig van Beethoven gilt als der meistgespielte klassische Komponist – und er war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat, der die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft in Frage stellte. Weltweit inspiriert er uns bis heute. Zu seinem 250. Geburtstag soll „BTHVN2020“ Menschen mobilisieren und vielfältige Perspektiven eröffnen – auf Beethoven und von Beethoven ausgehend. Die als Tochtergesellschaft der Stiftung Beethoven-Haus gegründete gemeinnützige Beethoven Jubiläums GmbH koordiniert mit Unterstützung der Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises ein deutschlandweites


Programm, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik steht. Getragen von den vier Gebietskörperschaften hat sie den Auftrag, das BeethovenJubiläum unter der Dachmarke BTHVN2020 als nationales Ereignis mit internationaler Strahlkraft in regionaler Verankerung zu gestalten, zu fördern, zu koordinieren und zu vermarkten. Ziele des Beethoven-Jubiläums sind zum einen die Vermittlung von Beethovens Werk und die Stärkung und Förderung innovativer Projekte, zum anderen die Steigerung der Bekanntheit Bonns als Beethoven-Stadt. Die Veranstaltungsvielfalt im Jubiläum bietet ganzjährig großartige Musikerlebnisse in unterschiedlichen Projektformen. In Konzerten, Ausstellungen, Opern, Tanz-, oder Theaterproduktionen, aber auch in Symposien und Bildungsprogrammen werden Beethovens Werke aus verschiedenster Perspektive beleuchtet: Von historisch-kritischen Aufführungen bis zu zeitgenössisch-künstlerischen Aktivitä- Z I E L G R U P P E N Primärzielgruppe: ten.

Die breite Öffentlichkeit aller Altersgruppen Sekundärzielgruppe: a) Bürger aus Bonn, der Region und NRW b) Besucher von Kulturveranstaltungen c) Touristen (Interessenten und Besucher national und überregional)

Das vielfältige Programm ist zusammengefasst unter der Dachmarke „BTHVN2020“ und steht unter dem Motto „Beethoven neu entdecken.“ Die Feierlichkeiten dauern bis einschließlich September 2021. Die Terminübersicht des Jubiläums ist jeweils aktuell im SPONSORINGPAKETE Veranstaltungskalender auf www.bthvn2020.de zu finden. auf Anfrage

Geleitet wird die Jubiläumsgesellschaft von ihrem kaufmännischen Geschäftsführer Ralf K O N T A K T Birkner und ihrem künstlerischen Geschäftsführer Malte Boecker. Ralf Birkner HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021 Alle Termine auf www.bthvn2020.de/programm

E-Mail-Adresse: birkner@bthvn2020.de Telefonnummer: +49 (0)228 77 20 25

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Gefördert durch

Unterstützt von

Mobilitätspartner

Kulturpartner

Medienpartner


Waschhaus Potsdam – 360° Kultur www.waschhaus.de Standorte: Potsdam Rechtsform: gGmbH (seit 2008, davor e.V.) Gründungsjahr: 1993 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit Besucher pro Jahr: 130.000 Mitarbeiter: Hauptamtliche 15, Honorarkräfte 50 Finanzierungsquellen: Zuwendung d. öffentlichen Hand, Eigeneinnahmen Waschhaus bei Nacht

Förder*innen: Landeshauptstadt Potsdam, Land Brandenburg (MWFK) Jahresumsatz: 2 Mio. Nutzungsfläche: Innen: 1400 m² Außen: 1400 m²

© Markus Bertuzzo

Das Waschhaus Potsdam hat sich seit Anfang der 1990er Jahre vom besetzten Haus zu einem der vielseitigsten und besucherstärksten Kulturbetriebe des Landes Brandenburg entwickelt. Mit seinem bunten und facettenreichen Veranstaltungsprogramm in den Bereichen Tanz, Bildende Kunst, Clubkultur sowie Konzert- und Literaturveranstaltungen erreicht das soziokulturelle Zentrum über 130.000 Besucher im Jahr. Seit 1993 arbeitet das Waschhaus als gemeinnützige Einrichtung im Internationalen Kunstund Kulturquartier Schiffbauergasse in Potsdam und bietet bis heute ein regelmäßiges, genreübergreifendes Kulturprogramm. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Hauses war und ist immer mit dem Ziel verbunden, die Stadtkultur Potsdams und die Kulturlandschaft Brandenburgs lebendig mitzugestalten und Alternativen zum klassischen Kulturangebot

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der Region zu schaffen. Das Mehrspartenhaus bietet dabei nicht nur international renommierten Künstlern, sondern auch jungen Nachwuchstalenten eine Plattform zur Selbstverwirklichung und künstlerischen Entfaltung. Neben dem klassischen Liveprogramm (Lesungen, Kabarett, Comedy, Konzerte) und diversen Club-Events betreibt das Waschhaus den Kunstraum Potsdam. In acht bis zehn Ausstellungen jährlich wird hier zeitgenössische Kunst internationaler Orientierung gezeigt, ästhetisch und gesellschaftlich wichtige Fragestellungen reflektiert und außergewöhnliche Projekte realisiert. Mit der OXYMORON Dance Company betreibt das Waschhaus außerdem ein Tanzstudio, mit dem ein Unterrichts- und Kursprogramm angeboten wird, aber auch eigene Tanzproduktionen kreiert und veranstaltet werden. Die OXYMORON Dance Company zählt neben den Bereichen Zielgruppen Je nach Art der Veranstaltung! Musik, Literatur und der Bildenden Kunst zu den wesentlichen Standbeinen des Waschhauses __ Alter von 8 bis 88 und versteht sich als Kompetenzzentrum für Tanzkunst, dessen besonderes Merkmal die _ überwiegend Personen aus Berlin und Brandenburg aber auch Entwicklung von Tanzarbeit und Tanzperformances aus soziokultureller Beschäftigung deutschlandweit _ unterschiedlicher Bildungsgrad und berufliche Situation und der aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie jungen Künstlern ist. _ Konzerte: 18-42 Jahre; Berlin, Brandenburg, Mit seinem 360° Kulturangebot hat sich das Waschhaus zu einem der führenden Kulturanbieter deutschlandweit; versch. Bildungsgrad und berufliche des Landes Brandenburg entwickelt und möchte auch in Zukunft zu einer weltoffenen, Situation _ Clubkultur (Partys): Jugendliche und junge Leute aus demokratiefreundlichen Gesellschaft beitragen. Die Vernetzung von und mit Akteuren Potsdam und Umland; 16-35 Jahre; Studenten und innerhalb der Stadtgesellschaft Potsdams, die Schaffung niederschwelliger kultureller Auszubildende; untersch. Bildungsgrad _ Ausstellungen und Literatur: junge Erwachsene, Studenten, Angebote sowie die Förderung der kulturellen Teilhabe sind aktuell und in der Zukunft überwiegend ältere Kunstinteressierte; Berlin + Potsdam und Umland; hoher Bildungsgrad wichtige Elemente für das Selbstverständnis des Hauses. _ Oxymoron Dance Company: Kinder und Jugendliche zw. 8 und 25 Jahren; Berlin und Potsdam; größtenteils Schüler

KONTAKT Thomas Lindner thomas.lindner@waschhaus.de t: +49 (0)331 27156 23

Kulturfestival „Stadt für eine Nacht“ © Markus Bertuzzo

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»Fontanestadt Neuruppin« Nachhaltig Kulturstadt!

www.fontanestadt.de Standort: Fontanestadt Neuruppin Veranstaltungsorte: Kulturhaus, Kulturkirche, Altes Gymnasium, Kornspeicher Neumühle, Klosterkirche, Museum, JFZ Jugendclub u.v.m. Kulturanbieter: Fontanestadt Neuruppin, Stadtmarketing, Wir die Innenstadt Neuruppin e.V., Fontane-Festspiele gUG, Musikverein Neuruppin, Kornspeicher Neumühle e.V., Tempelgarten Neuruppin e.V., Korsofahrtverein Alt Ruppin e.V. u.v.m.

Bela B & Smokestack Lightnin in der

Wirkungsregion lokal: Fontanestadt Neuruppin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin / regional: Brandenburg, nördliches Berliner Umland / überregional: HamburgRostock-Berlin an der A 24 Wirkungsregion bundesweit/europaweit: Städtepartnerschaften in Certaldo/I, Bad Kreuznach/D, Nymburk/CZ, Babimost/PL Wirkungsregion weltweit: Theodor Fontane Gesellschaft Veranstaltungen im Jahr 2021: Ca. 400

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Übernachtungsgäste pro Jahr: ca. 520.000 im Ruppiner Seenland (Stand 2019)

Kulturkirche Neuruppin © Foto Marten Körner

Die Fontanestadt Neuruppin liegt - nur eine knappe Autostunde von Berlin entfernt - in einer reizvollen Seenlandschaft, durch die zahlreiche Rad- und Wanderwege (www.fontanerad.de) führen. Wassersportler schätzen die zahlreichen und sauberen Gewässer, gelegen an oft noch unberührter Natur. Doch nicht nur die naturnahe Umgebung macht Neuruppin zu einem beliebten Ausflugsziel. Als Kulturstadt im Norden Brandenburgs mit ihrem klassizistischen Bauensemble wird sie von Städtereisenden geschätzt. Dem vor über 200 Jahren hier geborenen Autor zu Ehren erhielt die Stadt Neuruppin 1998 den Beinamen „Fontanestadt“. Nach dem erfolgreichen Fontanejahr 2019 »fontane.200« bleiben wir natürlich Kulturstadt und bieten dauerhaft Fontane, aber natürlich auch alles was Kunst- und Kulturinteressierte abseits von Fontane erwarten! Im gesamten Stadtbild werden Sie immer wieder auf Theodor Fontane treffen. Sein Geburtshaus mit der LöwenApotheke, das Alte Gymnasium, das Fontane-Denkmal und das Museum, sind davon nur vier wesentliche Orte. Die jährliche Fontane-Ehrung am Denkmal, die Fontane-Festspiele


(www.fontane-festspiele.com) und die Verleihung des mit 40.000 ¤ dotierten Fontane- Z I E L G R U P P E N Literaturpreises sind nur einige Beispiele, wie wir sein kulturelles Erbe reflektieren. Sie Die Fontanestadt Neuruppin erreicht mit ihrem vielseitigen Kulturangebot alle Altersgruppen, Bildungsgrade und können aber auch in einem Live-Escape Room (www.demwortaufderspur.de) ein Rätsel Einkommensgruppen. Ob Bustouristen, Studenten, Kinder und Jugendliche, allgemein kulturell Interessierte Gäste, aus um Theodor Fontane lösen. dem Umland Stammende oder Tagesausflügler. Aufgrund der idealen Lage an der A 24 und dem hohen Bekanntheitsgrad verzeichnen wir eine wachsende Besucherzahl aus dem gesamten Bundesgebiet, verstärkt aus der Region Sachsen, Berlin, Hamburg, oder Rostock.

In gleich zwei großen Veranstaltungshäusern – dem Kulturhaus und der Kulturkirche – treten regelmäßig international bekannte Künstler*innen auf, die Fans aus dem gesamten Bundesgebiet anziehen (www.kulturkirche-neuruppin.de). Zeitgenössische Kunst ist in der Galerie am Bollwerk, dem Kunstraum Neuruppin oder der galerie louversum willkommen. S P O N S O R I N G - E N G A G E M E N T Alte Drucktechniken, Konzerte und Lesungen kann man im Bodoni-Vielseithof im Ortsteil Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten sich entsprechend der Veranstaltung oder ihres Kommunikationszieles Buskow erleben. Im Kornspeicher Neumühle oder der Siechenhauskapelle finden ausgewählte passgenau einzubringen. Ob als langfristige Partner oder zu Konzerte, wie das Barockfestival „Aequinox Musiktage“, in außergewöhnlichem Ambiente einzelnen Veranstaltungen, lassen Sie uns gemeinsam die Partnerschaft gestalten! statt. Das Museum Neuruppin (www.museum-neuruppin.de) präsentiert die Geschichte der K O N T A K T Stadt und ihrer berühmten Bürger*innen wie Theodor Fontane, Karl Friedrich Schinkel oder Eva Strittmatter. Ein international bedeutender Schwerpunkt ist die umfangreiche Bilderbogensammlung. Angrenzend an den modernen Anbau des Museums lädt der Tempelgarten zum Verweilen und zu Veranstaltungen ein. Der junge Kronprinz, später „Friedrich der Große“, ließ diesen anlegen und darin einen Apollo-Tempel von Knobelsdorff errichten.

Mario Zetzsche Stadtverwaltung Neuruppin Kulturmanagement t +49(0)3391.355 686 mario.zetzsche@stadtneruuppin.de

Im Jahr 2021 ist der Neuruppiner Ortsteil Wulkow Veranstaltungsort für das Brandenburger Dorf- und Erntefest, zu dem bis zu 25.000 Gäste erwartet werden. Überhaupt wissen die Neuruppiner zu feiern: das Mai- und Hafenfest, das Weinfest, der Martinimarkt mit seinen rund 180.000 Besuchern, die Korsofahrt in Alt Ruppin oder die zahlreichen Innenstadtveranstaltungen sind feste Größen unseres Terminkalenders.

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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) www.spsg.de Standort: Berlin-Brandenburg Rechtsform: Stiftung des öffentlichen Rechts Gründungsjahr: 1995 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit, weltweit Besucher*innen pro Jahr: Insgesamt haben 2019 rd. 1,56 Mio. Gäste die Schlösser der SPSG besucht. Weitere geschätzte 5 Millionen Gäste haben die Gärten der Stiftung besucht. Veranstaltungen pro Jahr: rd. 1.000 eigene Kulturveranstaltungen und Veranstaltungen mit Kooperationspartnern im Jahr 2019 Anzahl der Mitarbeiter: Am 31.12.2019 waren 539 Personen in der SPSG beschäftigt

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Finanzierungsquellen: Gesamteinnahmen 2019 in Mio. Euro 68,8: – Eigene Erträge 16,8 – Zuschüsse Finanzierungsabkommen 42,4 – Zuschüsse Sonderinvestitionsprogramm 5,6 – Zweckgebundene Zuwendungen und Spenden 4,0

Historische Gärten standen und stehen für Tradition und Fortschritt in der Kulturgeschichte der Menschheit. Sie zeugen vom Wandel des Naturverständnisses, bilden immer wieder Gesellschaftsmodelle ab, sind Orte der Bildung und der Erholung. Neben künstlerischen und geschichtlichen Qualitäten spielen auch die ökologischen und ökonomischen Werte der Gärten als Kulturdenkmale eine bedeutende Rolle. Doch mit den Nutzungsbedürfnissen des 21. Jahrhunderts hat sich auch das Nutzungsverhalten deutlich verändert. Dies ist nicht nur in den historischen Gärten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) zu beobachten, sondern gilt europa- und weltweit. Damit erhöhen sich die Anforderungen an den Schutz und die Bewahrung der Gartenkulturgüter. Hinzu kommen die Herausforderungen des Klimawandels. Die Resultate sind in BerlinBrandenburg bereits seit Jahren spürbar: Zunahme von Trockenheit, Stürme, Regenstürze,


kurz Wetterextreme als neues Umweltphänomen. Sie wirken sich auch auf den Erhalt S P O N S O R I N G A N G E B O T und die Pflege der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin aus. Zielgruppen So steht die SPSG heute neben ihren klassischen Aufgaben, die sich aus der Verantwortung Die Schlösser und Gärten sind ein touristischer Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Aber auch das für 39 Schlösser, 300 Bauten und zahlreichen hochkarätigen Sammlungen ergeben, vor regionale Publikum aus Potsdam, Brandenburg und Berlin, neuen Herausforderungen. 800 Hektar umfassen die historischen Gärten in Berlin und vom kleinen Kind bis zum betagten Gast, sind uns wichtige für die wir immer wieder neue Besuchsanlässe Brandenburg, die als Teil der verschiedenen Schloss- und Gartenanlagen seit dem 17. Zielgruppen, schaffen wollen. Jahrhundert in Berlin und der Havellandschaft bei Potsdam durch die Hohenzollern Sponsoring-Engagement errichtet wurden. Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten, sich für den Der Gartengestalter Peter Joseph Lenné fasste im 19. Jahrhundert mehrere dieser Schloss- Erhalt der preußischen Schlösser und Gärten zu engagieren. und Gartenensembles zu einer Kulturlandschaft zusammen, die 1990 in die UNESCO-Liste Je nach Umfang Ihres Engagements bieten wir attraktive Gegenleistungen wie zum Beispiel die Nutzung von des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Veranstaltungsorten für firmeneigene Events, Karten für Ihre Highlights Oktober 2020 – September 2021 – Verlängert bis 31.Oktober 2021: Ausstellung im Schloss Cecilienhof „Potsdamer Konferenz 1945 – Die Neuordnung der Welt“ – Laufend: social media Kampagne #ParkIsArt – 4. Quartal 2021: Ausstellung im Schloss Charlottenburg „ANTOINE WATTEAU Kunst Markt Gewerbe“

Mitarbeiter, exklusive Führungen für Ihre Kunden hinter den Kulissen der Schlösser und Gärten und vieles mehr. Die Gestaltung von Partnerschaften entwickeln wir generell individuell nach Absprache. Darüber hinaus verspricht unsere Pressearbeit eine weitreichende Wahrnehmung Ihres Engagements in der Öffentlichkeit. Durch einmalige zweckgebundene Spenden können Baumund Bankpatenschaften (ab 350 / 1000 Euro) wie auch, nach Absprache, konkrete Restaurierungsprojekte der SPSG gefördert werden.

KONTAKT Tina Schümann & Sarah Kimmerle Referat Fundraising Abteilung Marketing Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg +49 (0)331 96 94 432 oder -323 t.schuemann@spsg.de oder s.kimmerle@spsg.de

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Die Natur spielt mit – Ein ungewöhnliches Theater am östlichen Rand Deutschlands www.theateramrand.de Rechtsform: GmbH, zusätztlich gibt es den Theater am Rand e.V. Gründungsjahr: 1998 Wirkungsregion: Oderbruch, Brandenburg, Berlin, Uckermark, Barnim, ganzes Bundesgebiet

Ein Holztheater mitten auf den Oderbruchwiesen

Besucher*innen pro Jahr: 24.000 Vorstellungen pro Jahr: 180 – 200

Das Theater am Rand ist ein Privattheater mit 200 Plätzen, gelegen in einem 20-SeelenDorf direkt am deutsch-polnischen Grenzfluss Oder, etwa anderthalb Autostunden nordöstlich von Berlin.

Anzahl der Mitarbeiter*innen: 2 feste Angestellte, 5 Midi- und Minijobber, ca. 10 Honorarkräfte, 8 Ehrenamtliche

Die Lage abseits der Metropolen, mitten in der Natur, und auch der eigenwillige Holzbau mit seiner markanten Form ohne rechte Winkel schaffen eine einzigartige Atmosphäre. So lässt sich zum Beispiel die gesamte Rückwand des Theaters öffnen, um den Blick hinter der Bühne freizugeben auf die weiten Wiesen des Oderbruchs und den Sonnenuntergang.

Finanzierungsquellen: Einnahmen aus Vorstellungen, Zuschüsse für eine Neuproduktion seitens des MWFK/Landkreis MOL, 1 Stelle über ESF für Marketing Jahresumsatz: ca. 430.000 Euro Außennutzungsfläche: weitläufiges Gelände, Apfelgarten, Festivalwiese, Terrasse mit Traversen

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© Uwe Wolf

Gegründet wurde das Theater 1998 von dem Schauspieler Thomas Rühmann und dem Akkordeonisten Tobias Morgenstern, die seit 22 Jahren das künstlerische Profil prägen und auch viele Vorstellungen bestreiten. Von März bis Dezember gibt es jeweils am Freitag, Sonnabend und Sonntag Vorstellungen. Das Theater steht für professionelle Schauspielkunst, hochklassige Jazzmusik und auch eine gewisse Eigenständigkeit und Widerständigkeit. Ein Markenzeichen ist die Zahlweise. Es gilt „Eintritt bei Austritt“: Die Besucher:innen bezahlen am Ausgang und entscheiden dabei selbst, was ihnen die Vorstellung im Speziellen und Kultur im Allgemeinen wert ist.


Gespielt werden Stücke nach literarischen Vorlagen, meist sparsam umgesetzt ohne viele Requisiten. Sprache und Musik fügen sich zu etwas Neuem. Im Repertoire sind unter anderem: „Siddhartha“ von Hermann Hesse, „Dshamilja“, von Tschingis Aitmatow, „Die Entdeckung der Langsamkeit“ nach Sten Nadolny, „Ein ganzes Leben“ nach Robert Seethaler. Im aktuellsten Projekt, „Südliche Autobahn“, setzt sich der Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann anhand der Erzählung des argentinischen Autors Julio Cortázar von 1966 über einen Mega-Stau in Paris mit dem Thema Lockdown auseinander. In den letzten Jahren gastieren vermehrt junge Schauspieler und Regisseure, die ihre eigenen Vorstellungen von Theater einbringen, neue Formen suchen und neues Publikum anziehen. Ein Beispiel dafür ist der Berliner Regisseur Christian Schmidt mit seinen Inszenierungen „Der Schimmelreiter“ nach Theodor Storm und „Gier. Unterm Birnbaum“ nach Theodor Fontane. ZIELGRUPPEN _Theaterinteressiertes Mittelschichtpublikum aller Altersgruppen _Best-Ager über Reiseveranstalter (Busreisen) _Städter von 25 bis 45 für Festivals (Kurzfilmfestival, Liederlauschen)

Regelmäßig gastieren bekannte Jazzmusiker:innen aus dem In- und Ausland, darunter Pascal von Wroblewski, L’art de passage, Günther Fischer, Uschi Brüning, Uwe Kropinski. In der Reihe „Randthemen“ werden regionale und globale Themen diskutiert: Agrarwende, Ernährung, kooperative Wirtschaft. Ein Höhepunkt ist das jährlich stattfindende Internationale Akkordeonfestival, in dem vor allem junge Künstler:innen innovative S P O N S O R I N G P A K E T E Gern schnüren wir mit Ihnen ein individuelles Paket Kunst auf höchstem Niveau präsentieren. KONTAKT Es gibt einen festen Kreis treuer Theaterfreund:innen, die etwa zur Hälfte aus der Region Almut Undisz kommen, zur anderen Hälfte aus Berlin und weiter entfernten Gegenden anreisen. Durch t 033457 469025 regelmäßige Beichterstattung in den Medien und vielfache persönliche Empfehlungen undisz@theateramrand.de finden immer wieder neue Besucher:innen den Weg an die Oder. Vor allem im Zuge des jährlichen deutsch-polnischen Pop-Festivals „Liederlauschen am Rand“ entdecken vermehrt ökologisch interessierte junge Menschen beider Länder das ungewöhnliche Theater. Regelmäßige Kindervorstellungen ziehen junge Familien an. Das Theaterrestaurant „Randwirtschaft“ wird betrieben vom Ökodorf Brodowin, einem der wichtigsten Produzenten biologischer Lebensmittel im Land Brandenburg. Die „Randwirtschaft“ ist die einzige bio-zertifizierte Theatergastronomie Deutschlands. HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 – SEPTEMBER 2021: Neuproduktion „Der Wal und das Ende der Welt“ Produktionszeitraum September bis Dezember 2020 Eine Produktion nach dem Buch von John Ironmonger: Ein kleines Dorf, eine Epidemie und eine globale Krise.

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Kulturland Brandenburg Entdecke Brandenburg neu!

www.kulturland-brandenburg.de Standort: Potsdam Träger: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH Gründungsjahr: 2004 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, überregional, bundesweit Besucher*innen pro Jahr: 300.000 bis 400.000 Spielzeit: Januar –Dezember Veranstaltungen pro Jahr: ca. 300 Anzahl der Mitarbeiter*innen: Ca. 30 Bisherige und aktuelle Sponsor*innen: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Brandenburgische Sparkassen, Ostdeutscher Sparkassenverband Investitionsbank des Landes Brandenburg Partner: DB Regio Nordost Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB), rbb Kultur, rbb Antenne Brandenburg, Punkt3

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Eröffnung fontane.200 © Fontanestadt Neuruppin, Foto: Andreas Kunow

Brandenburg hat viel Abwechslungsreiches zu bieten. Kulturland Brandenburg lädt unter einem jährlich wechselnden Thema ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt des Bundeslandes (neu) kennen zu lernen. Dazu konzipiert und organisiert Kulturland Brandenburg in Kooperation mit zahlreichen Partnern vielfältige kulturelle Projekte im gesamten Land. Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, zeitgenössische bildende Kunst, Performances oder Aktionen im öffentlichen Raum: mit Kulturland Brandenburg kann man jedes Jahr auf eine Entdeckungsreise und Spurensuche zu interessanten Persönlichkeiten, authentischen, teilweise unbekannten Orten sowie historischen und aktuellen Aspekten der brandenburgischen Kultur und Geschichte gehen. Kulturland Brandenburg versteht sich als ein Netzwerk der kulturellen Netzwerke. Die kulturellen Akteure im Land können in fachlichen Austausch treten und sich nachhaltig regional sowie thematisch vernetzen. Dabei setzt Kulturland Brandenburg Schnittstellen sowohl zwischen den Akteuren im Land Brandenburg, als auch zwischen Aktivitäten des Landes mit Projekten und Einrichtungen anderer Bundesländer, aber auch im internationalen


Kontext. Weitere zentrale Aufgaben von Kulturland Brandenburg stellen das übergreifende Marketing für die Themenjahre sowie die Unterstützung der Akteure vor Ort bei der Umsetzung ihrer Projekte dar. Kulturland Brandenburg ist eine Marke der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH. Die BKG ist eine kulturelle Dachmarke, die künstlerische und kulturelle Projekte am Ort in Potsdam und dezentral im Land Brandenburg entwickelt und realisiert. Zu ihr gehören außerdem das “Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte” in Potsdam sowie die “Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg”. HIGHLIGHTS OKTOBER 2020 –SEPTEMBER 2021 Das aktuelle Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« Noch bis Ende 2020 lädt Kulturland Brandenburg ein, Zäsuren und Brüche in Brandenburgs Z I E L G R U P P E N Geschichte der letzten 75 Jahre zu erkunden. Mit zahlreichen Partnern werden künstlerische Kunst- und kulturinteressiertes Publikum und kulturelle Projekte an den Schnittstellen zu Wissenschaft, Tourismus und kultureller Alter: 16 – 100 Bildung präsentiert, die die Auswirkungen der zeitgeschichtlichen Ereignisse des Jahres Herkunft: Brandenburger*innen, Tagestouristen aus Berlin, 1945 auf Land und Leute betrachten. Sie widmen sich den individuellen Lebensschicksalen, Bewohner*innen der Metropolregion Berlin-Brandenburg, zusätzlich themenbezogen Gäste aus angrenzenden den Hinterlassenschaften des Krieges und dem, durch die politischen Neuordnungen Bundesländern Bildungsgrad: durchschnittlich bis hoch, mittleres bis bedingten, gesellschaftlichen Wandel in der brandenburgischen Geschichte. höheres Haushaltseinkommen

Themenjahr 2021 SPONSORINGPAKETE Im Themenjahr 2021 rückt Kulturland Brandenburg die Industriekultur in den Fokus. Als unser Partner engagieren Sie sich nachhaltig in der Unterstützung von Institutionen im Land Brandenburg Angesichts weitreichender und andauernder Veränderungen in den industriell geprägten und der Förderung kultureller Projekte. Neben der Präsenz Regionen und Städten des Landes benötigt die Industriekultur neue Impulse für die auf sämtlichen Werbemitteln ist nach individueller Herausforderungen der Zukunft. Mit innovativen Ideen und überraschenden Projekten Absprache auch eine inhaltliche Einbindung bei Veranstaltungen möglich. Zudem erhalten Sie soll der Diskurs zu einer Kultur unserer industriellen Gegenwart befördert werden. Das Kartenkontingente für Veranstaltungen, kostenfreie Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 lautet somit »Zukunft der Vergangenheit – Ausstellungsführungen sowie Hintergrundgespräche mit Akteuren aus Kultur und Tourismus. Wir bieten Ihnen Industriekultur in Bewegung«. außerdem die Teilnahme an Pressekonferenzen und öffentlichen Veranstaltungen sowie Ihre Werbepräsenz bei zentralen/dezentralen Veranstaltungen. Für Sie besteht die Möglichkeit, als Partner der Dachmarke Kulturland Brandenburg aufzutreten und/oder sich project- und zielgruppenspezifisch zu engagieren. An unserem Standort in Potsdam können wir Ihnen im historischen Kutschstall repräsentative Räume für Ihre exklusiven Veranstaltungen anbieten.

KONTAKT Brigitte Faber-Schmidt b.faber@kulturland-brandenburg.de t: 0331. 620 85 81

Industriemuseum Brandenburg © Frank Gaudlitz Kulturland Brandenburg 2021

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Trendmarke 2013

Kulturmarke 2014

Trendmarke 2010

Kulturinvestor 2010

Bildungsprogramm 2017 Kulturinvestor 2013 Kulturmarke 2012

Kulturinvestor 2017

Stadtmarke 2010 Kulturmarke 2013

Kulturmarke 2010

Kulturmarke 2007 Kulturmarke 2006

FĂśrderverein 2011

Bildungsprogramm 2016

Bildungsprogramm 2014 Bildungsprogramm 2015

Stadtmarke 2015

FĂśrderverein 2013

Trendmarke 2009

Kulturtourismusregion 2015

Trendmarke 2011

Preis fĂźr Stadtkultur 2016 Trendmarke 2008

Kulturmarke 2015

Kulturinvestor 2015


Preisträger*innen des Europäischen Kulturmarken-Awards

LIFETIME-ACHIEVEMENT-AWARD 2019 Kulturtourismusregion 2018

Trendmarke 2017

Kulturmarke 2019

Preis für Stadtkultur 2018

Preis für Stadtkultur 2019

Trendmarke 2014 Förderverein 2012

Kulturinvestor 2012

Kulturtourismusregion 2014

Kulturinvestor 2014

Preis für Medienkultur 2019

Kulturmarke 2009

Stadtmarke 2012

Preis für Medienkultur 2018 Kulturinvestor 2011

Preis für Stadtkultur 2017

Kulturmarke 2011

Kulturinvestor 2016

Kulturtourismusregion 2019

Trendmarke 2016

Stadtmarke 2014 Kulturinvestor 2019

Trendmarke 2015

Kulturmarke 2008

Stadtmarke 2011 Stadtmarke 2013

Trendmarke 2012

Kulturmarke 2017

Kulturmarke 2018

Kulturinvestor 2018

Kulturtourismusregion 2017

Trendmarke 2018

Bildungsprogramm 2018

Trendmarke 2019

Bildungsprogramm 2019


EUROPÄISCHER KULTURMARKEN-AWARD

Europäischer Kulturmarken-Award 2019 Am 7. November 2019 wurden auf dem UNESCOWelterbe Zollverein die Preisträger des 14. Europäischen Kulturmarken-Awards mit der Ikone des Europäischen Kulturmarktes, der AURICA, geehrt. Mit dem Hauptpreis, der „Europäischen Kulturmarke des Jahres 2019“, wurde jazzahead! als internationale Messe mit nachhaltiger und konsequenter Markenführung, Markenidentität und Positionierung ausgezeichnet. Das STEGREIF.orchester wurde zur „Europäischen Trendmarke des Jahres 2019“ gekürt. Hedwig Fijen, Direktorin der Biennale Manifesta, wurde als „Europäische Kulturmanagerin des Jahres 2019“ geehrt und Prof. Dr. Oliver Scheytt, bisheriger Juryvorsitzender und ehemaliger Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, erhielt einen Sonderpreis für sein bisheriges Lebenswerk. Mit der Auszeichnung „Europäische*r Kulturinvestor*in des Jahres“ würdigte die Jury das Engagement der Schweizer Art Stations Foundation mit dem MUZEUM SUSCH. Den „Preis für Stadtkultur 2019“ erhielt die Stadt Krefeld. Darüber hinaus wurde die Aurica an die Deutsche Gesellschaft e.V. mit dem Projekt „Erbe, Tradition, Moderne – Europäischer Kultur- und Wissenstransfer durch Wandergesellen“ als „Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2019“ verliehen. Das Kulturland Brandenburg wurde als 108

„Europäische Kulturtourismusregion 2019“ ausgezeichnet. Der „Europäische Preis für Medienkultur“ wurde im Jahr 2019 an Monopol, das Magazin für Kunst und Leben, verliehen. Die Preisverleihung der 14. KulturmarkenAwards war der Höhepunkt des am 7. und 8. November 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen stattfindenden KulturInvest!-Kongress, dem führenden Forum für Kultur-anbieter*innen und Kulturförder*innen in Europa. Europäischer Kulturmarken-Award 2020 Am 25. September 2020 wählt die namhafte Expert*innenjury auf dem emissionsfreien Seminarschiff „Orca ten Broke“ auf den Gewässern rund um die Kultur- und Klimastadt Potsdam die Nominierten und Preisträger*innen des 15. Europäischen Kulturmarken-Awards. Die Jurymitglieder sind in diesem Jahr: Max Arnold, Geschäftsführer ARNOLD group; Philipp Berens, Projektmanager ARTE Magazin / Berliner Wirtschaft; Bernd R. Bickhove, Gründer und Inhaber von kulturRAUMkonzept; Dr. Marc Bieling, Geschäftsführer Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH; Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH; Roland Bischof, Vize-Präsident im FASPO – Fachverband für Sponsoring e.V.; Dr. Marion Bleß, Vorstand Stiftung Deutsche Klassenlotterie

Berlin; Ulrich Bülow, ZDF Hauptstadtstudio; Alexander Branczyk, Geschäftsführender Gesellschafter xplicit, Gesellschaft für visuelle Kommunikation; Henry C. Brinker, Inhaber brinkermedia, Geschäftsführer Speicher am Kaufhauskanal GmbH; Prof. Dr. Manfred Bruhn, Universität Basel; Ralf Brümmer, Geschäftsführer SECURITAS GmbH; StephanAndreas Casdorff, Herausgeber des Tagesspiegels; Mihai Danzke, Geschäftsführer Mihai – Gesellschaft für Mediaservice GmbH; Bernd Fesel, ecce, european centre for creative economy, Senior Advisor; Prof. Dr. Julia Frohne, Professorin für Kommunikationsmanagement, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen; Dr. Elisab eth Gigler, Kulturmanagerin/COO, AVL Cultural Foundation GmbH; Prof. Dr. Thomas Girst, Leiter BMW Group Kulturengagement; Hedy Graber, Migros-Genossenschafts-Bund, Leiterin Direktion Kultur und Soziales; Winfried Hanuschik, Verleger und Herausgeber von crescendo; Thomas Helfrich, Leitung Kultur, Sport und Bildung bei der Bayer AG; Frank Hohn, Vorstandsvorsitzender der Hoffbauer Stiftung; Günter Jeschonnek, Regisseur; Andrea Joras, Executive Director, Berghof Foundation Operations GmbH; Norbert Käthler, 2. Vorsitzender der Bundesvereinigung Cityund Stadtmarketing Deutschland e.V. /


causales © Jochen Tack

Geschäftsführer Trier Tourismus und Marketing GmbH; Katharina Lohmann, Leiterin Kulturamt Celle; Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, Geschäftsführer Meyer Architekten GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter ProjektSchmiede GmbH, Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.; Pedro Muñoz, Deutsche Post DHL Group, Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung; Rainer Münster, SAP Deutschland SE & Co. KG, Consulting Director; Dr. Stephan Muschick, Geschäftsführer der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH; Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der

Stiftung Zollverein; Konrad Pochhammer, Geschäftsführer der RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Steuerberatungsgesellschaft; Prof. Dr. Lorenz Pöllmann, HMKW | Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft; Ulrich Pösselt, Medienunternehmer und Geschäftsführer Hauptstadt TV GmbH; Rolf Rische, Hauptabteilungsleiter Kultur und Leben der Deutschen Welle; Prof. Dr. Oliver Scheytt, Juryvorsitz, Inhaber KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH, Geschäftsführer KULTURPERSONAL GmbH; Dirk Schütz, Geschäftsführer der KM Kulturmanagement Network GmbH,

Geschäftsführer KULTURPERSONAL GmbH; B e t t i n a S o n n e n s c h e i n , H O R I Z O N T, Redakteurin/Ressort Specials; Bernadette Spinnen, Vorstand in der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., Leitung Münster Marketing; Peter Strahlendorf, Verleger New Business Verlag GmbH & Co. KG; Myriam Sztayn, Bereichsleiterin BerlinPartner-Veranstaltungen, Bernward Tuchmann, Inhaber TUCHMANN Kulturberatung und Geschäftsführer INTHEGA e.V.; Gräfin Dorothee von Posadowsky, E.ON SE, Head of Arts & Culture; Yvonne Wodzak, Chefredaktion Public Marketing 109


EUROPÄISCHES BILDUNGSPROGRAMM 2019

Deutsche Gesellschaft e.V.

www.deutsche-gesellschaft-ev.de Firmierung: Deutsche Gesellschaft e.V. – Eingetragener Verein zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa Förder*innen (Stand 2020): u. a. Auswärtiges Amt, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutsche Nationalstiftung Kooperationspartner*innen (Stand 2020): u. a. Bund der Vertriebenen, Gesellenherberge Hermannstadt/Casa Calfelor Sibiu, Mercedes-Benz Niederlassung Berlin, Zentralrat der Juden in Deutschland Bisherige Auszeichnungen: _Brandenburgischer Denkmalpflegepreis 2003 _Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung 2008 _Deutscher Nationalpreis 2008 _Wettbewerbspreis 2011: „Augen auf: Demokratie stärken – (Links-)Extremismus verhindern“ _Europaurkunde 2018 _Europäischer Kulturmarken Award 2019 Veranstaltungsformate u. a.: _Ausstellungen _Bildungsangebote _Diskussionen _Foren _Konferenzen _Lesungen _Studienreisen _Wettbewerbe

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Anzahl Mitarbeiter*innen: 18 Mitarbeiter*innen, Praktikant*innen k. A., Ehrenamtliche k. A.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. ist der erste nach dem Fall der Berliner Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Bereits im Jahr 1983 hatten Persönlichkeiten aus Ost und West versucht, eine deutsch-deutsche Freundschaftsgesellschaft zu initiieren. Sie scheiterten jedoch am Widerstand der SED-Funktionäre. Für die Idee fanden sich in den Revolutionstagen des Jahres 1989 neue Verbündete. Am 13. Januar 1990 wurde der Verein in der Berliner Nikolaikirche gegründet. Seither wirbt er für ein gegenseitiges Verständnis zwischen Ost und West sowie den Abbau von Vorurteilen. Er stellt sich aktuellen wie zukünftigen Herausforderungen in Deutschland und Europa. Die Deutsche Gesellschaft e. V. organisiert über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. In mehr als 20 europäischen Staaten setzt sich der gemeinnützige Verein für Demokratie und Völkerverständigung ein. Er gehört damit zu den aktivsten überparteilichen Organisationen in Deutschland.


Zum ausgezeichneten Projekt: KONTAKT 2007 wurde Herrmannstadt/Sibiu zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt, eine Stadt Dr. Andreas H. Apelt mit einer langen Tradition der Handwerkszünfte. Im gleichen Jahr startete das Projekt Bevollmächtigter des Vorstandes – das Wandergesellentreffen. Dank des Projekts „Erbe – Tradition – Moderne. Europäischer dg@deutsche-gesellschaft-ev.de Kultur- und Wissenstransfer durch fahrende Handwerksgesell*innen“ kommen seit mittlerweile dreizehn Jahren Wandergesell*innen aus u. a. Deutschland, Frankreich und der Schweiz jeden Sommer in die Region Siebenbürgen im Herzen Rumäniens zusammen. Die Gesellenherberge Hermannstadt/Casa Calfelor Sibiu bietet den reisenden Handwerker*innen nicht nur eine Bleibe, sondern sie ist auch organisatorischer Mittelpunkt und BauBüro während des Wandergesellentreffens. Gemeinsam mit weiteren Partner*innen vor Ort ermöglichen die Deutsche Gesellschaft e. V. und die Herberge – die einzige in ganz Südosteuropa – den Handwerker*innen, sich in der Stadt zu treffen, damit sie sich austauschen und unterschiedliche Projekte – eine Schauwerkstatt, Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Reparatur- und Restaurierungsarbeiten – in Hermannstadt/Sibiu durchführen können. Mehrere Wochen also stellen die Gesell*innen ihr Talent unter Beweis sowie ihre Arbeitskraft für den Austausch und die Renovierung kulturhistorisch wertvoller Bauten zur Verfügung. Über den praktischen Nutzen hinaus verdeutlicht das Projekt der breiten Öffentlichkeit die schon Jahrhunderte existierende europäische Tradition des Wissensund Kulturtransfers, zu der die Wandergesell*innen ihren Teil beitragen.

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LIFETIME-ACHIEVEMENT-AWARD 2019

Prof. Dr. Oliver Scheytt Ehrenjurypräsident und ehemaliger Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft www.kulturexperten.de

Oliver Scheytt ist ein Vordenker in Kulturmanagement und Kulturpolitik, der in seinem langen beruflichen Lebensweg zahlreiche Institutionen strategisch weiterentwickelt sowie Wissenschaft und Praxis Impulse gegeben hat. Ein Herzensanliegen ist es ihm, Persönlichkeiten bei ihrem Werdegang zu begleiten. Dafür kann er seinen reichen Erfahrungsschatz und sein immenses Netzwerk in allen Sparten von Kunst und Kultur mobilisieren. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten hat er sehr erfolgreich in der Führung von Kulturorganisationen gewirkt: zunächst als Wahlbeamter der Stadt Essen mit hunderten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Anschluss daran hat er als Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH zweihundert Persönlichkeiten zusammengestellt, die 300 Projekte mit 5000 Veranstaltungen koordiniert haben. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich Oliver Scheytt zum erfolgreichen Kulturunternehmer gewandelt und mit einem kleinen kompetenten Team die Personalberatung in Kunst und Kultur etabliert. Der Laudator Thomas Nückel hat Oliver Scheytt bei der Verleihung des Sonderpreises für sein Lebenswerk als einen „Mann mit Visionen charakterisiert, der dafür kämpft, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Sein mutiges Denken, seine Tatkraft, sein Glauben daran, dass man Träume Wirklichkeit werden lassen kann, hat das Ruhrgebiet verändert. Er ist jemand, der anderen Menschen Mut macht. Er hat dem Ruhrgebiet den Mut gegeben, neu zu denken, aus den vorgezeichneten Bahnen auszubrechen, etwas zu wagen.“

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Als Oliver Scheytt 2009 nach sechzehn Jahren aus dem Amt des Kulturdezernenten schied, stand Essen als Kulturmetropole besser da denn je. Im Folgejahr war „Essen für das Ruhrgebiet“ die Kulturhauptstadt Europas, so wurde 2010 dann das Jahr in dem die Metropole Ruhr mit dem Day of Song, mit Schachtzeichen, Still-Leben Ruhrschnellweg, Emscherkunst.2010 und einer ausgeklügelten Programmdramaturgie zeigte, was in ihm steckt, was es sein kann, wenn es an einem Strang zieht und das Kirchturmdenken überwindet. Sein umfangreiches Wissen gibt Oliver Scheytt in unterschiedlichen, vielfach ehrenamtlichen Engagements weiter: An Städte, die sich um die Kulturhauptstadt bewarben und an alle, die wissen wollen, wie man erfolgreich Kulturpolitik gestalten kann. Besondere Erfolge seiner Beratungstätigkeit in Europa sind die Kulturhauptstadttitel für Pafos 2017 (Zypern), Plovdiv 2019 (Bulgarien) und zuletzt Bad Ischl/Salzkammergut 2024 (Österreich). Als Autor von Standardwerken und Herausgeber des Handbuchs „Kulturmanagement“ sowie als Professor am Institut Kulturund Medienmanagement an der Hamburger Hochschule für Musik & Theater sowie als Dozent an einer Reihe weiterer Hochschulen gilt sein Blick besonders der Qualifizierung von Führungspersönlichkeiten für Kultureinrichtungen. Er war Vorstandsmitglied des Verbandes deutscher Musikschulen, Vorsitzender des NRW-Kultursekretariates, Mitglied der EnqueteKommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages und Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft. Als langjähriger Juryvorsitzender hat er auch großen Anteil an der Entwicklung des Kulturmarken-Awards. 113


EUROPÄISCHE KULTURMARKE 2019

jazzahead! Festival

www.jazzahead.de Slogan: Create the moment Standort: Bremen Rechtsform: GmbH Gründungsjahr: 2006 Anzahl der Mitarbeiter: 6 Hauptamtliche, Unterstützung durch zentrale Schnittstellen im Unternehmen, 2 Honorarkräfte und während des Festivals rund 25 zeitlich begrenzte Aushilfskräfte Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit, weltweit Besucher pro Jahr: Zählbar 25.000–30.000, mehr bei kostenfreien Angeboten

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Sponsoren, Förderer und Medienpartner: Sponsoren: Yamaha Pianoworld, Dataport, Sparkasse Bremen, Beck’s, BoConcept; Förderer: BKM (Die Beauftragte für Kultur und Medien) / Initiative Musik gGmbH, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung; Medienpartner: Radio Bremen für die ARD, Deutschlandfunk Kultur, Stingray DJAZZ, kulturnews, Jazzthing, Jazzthetik, nmz, Downbeat (USA), All about Jazz (USA)

VON DER MESSE ZUM FESTIVAL jazzahead! – als Marke renommiert und weltbekannt Wenn die jazzahead! im April 2021 zum 15. Mal stattfindet, kann sie auf eine außergewöhnliche Entwicklungsgeschichte zurückblicken: Im Jahr 2006 ging sie an den Start als Jazz-Branchentreffen mit 91 Ausstellern – 15 Jahre später ist sie längst etabliert als weltweit bedeutendster Branchentreff für die internationale Jazzszene. Mehr als 3.400 Fachbesucher aus über 60 Ländern kommen jährlich nach Bremen, zum Must-Go-Event für die Branche. Die jazzahead! ist der Ort für hochwertigen, zeitgenössischen Jazz aus Deutschland, Europa und Übersee. Dabei ist sie auch offen für das breite Publikum und macht Bremen einmal im Jahr zur Jazzmetropole der Welt. jazzahead!, um diesen Namen kommt man in der internationalen Jazzszene nicht herum. Wer qualitativ hochwertigen Jazz sehen und hören, neue Bands entdecken, buchen oder unter Vertrag nehmen will, kommt im April nach Bremen.


Sie ist die weltweit größte Veranstaltung, auf der sich alle Protagonisten der Szene (Musiker, Labels, Agenturen, Festivalmacher, Booker und Medienvertreter) treffen, und gilt bei den Fachbesuchern aus aller Welt als das „Familientreffen des Jazz“. Denn trotz ihres steten Wachstums hat sie es geschafft, ihren familiären Charakter nicht zu verlieren. Wir legen größten Wert darauf, das Erlebnis für unsere Besucher, Nähe und trotzdem Größe, unverwechselbar zu machen. Die jazzahead! ist aber nicht nur Messe für Fachbesucher, sondern auch offen für das breite Publikum - und zwar mit einem Programm, das einmal jährlich die Hansestadt Bremen zur Jazzmetropole macht. Seit 2011 nutzen wir die internationale Strahlkraft der Marke jazzahead! um verstärkt das regionale Publikum anzusprechen. Das jazzahead! Festival findet vor und während des internationalen Jazztreffens statt und stellt in Zusammenarbeit mit rund 60 regionalen, nationalen und internationalen Kooperationspartnern, die Kunst- und Kulturszene eines jährlich wechselnden Partnerlandes sowie Bands aus aller Welt in der Hansestadt vor. Am Messewochenende selbst findet das Programm mit 40 Showcase-Konzerten, GALAKONZERT und CLUBNIGHT in 30 Spielstätten seinen Höhepunkt.

Finanzierungsquellen: Markterlöse, Bundesförderung, Zuwendungen aus dem Partnerland, Landesmittel, Zuwendungen von Stiftungen, Sponsoring Jahresumsatz in Euro: rd. 1 Mio

jazzahead! CLUBNIGHT 1 Nacht, 1 Ticket, 30 Clubs - in ganz Bremen gibt es Jazz und Verwandtes zu hören und zu sehen. Das Besondere ist, dass nicht nur Clubs im klassischen Sinn dabei sind, sondern auch Museen, Theater, Kirchen, Bars und Kneipen in dieser Nacht zum Jazzclub werden. Die Besucherkapazitäten reichen von 50 - in ganz intimen Settings - bis zu 400 Personen in größeren Locations, bei denen gern auch getanzt werden darf. Die musikalische Bandbreite umfasst Elektronik, Pop, Funk und Weltmusik bis hin zu Modern Jazz. Das jazzahead! Festival ist inzwischen aus dem Kulturkalender der Stadt nicht mehr weg zu denken. Zum ersten Mal seit Beginn des Festivals stellt die jazzahead! anlässlich ihres 15-jährigen Jubiläums ein Land aus Übersee in den Mittelpunkt von Messe und Festival: Kanada. Vom 16. April –2. Mai 2021 steht Bremen daher auch ganz im Zeichen kanadischer KONTAKT Kultur und vom 29. April – 2. Mai 2021 des internationalen Jazz. Kennzahlen aus dem Veranstaltungsjahr 2019 (2020 wurde aufgrund der Covid-19 Pandemie abgesagt): Über 25.000 Besucherinnen und Besucher kamen 2019 zum jazzahead! Festival. Zur Fachmesse registrierten sich 3.408 Delegierte aus 64 Ländern. Rund 180 Journalisten akkreditierten sich zur jazzahead!, die mit 1.770 Veröffentlichungen eine Druckauflage (inkl. Reichweite und Page-Visits) von rund 125 Millionen Medienkontakten erzielte.

Sybille Kornitschky Projektleitung kornitschky@jazzahead.de

Die jazzahead! wurde 2019 als Europäische Kulturmarke des Jahres ausgezeichnet. Seit 2015 wird sie mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. 115


EUROPÄISCHE TRENDMARKE DES JAHRES 2019

STEGREIF.orchester

stgrf.com Firmierung: STEGREIF e.V. c/o Anne-Sophie Bereuter (Vorstandsvorsitzende) Marienburger Straße 29 10405 Berlin Slogan: The Improvising Symphony Orchestra Besonderes Kampagnenmerkmal: Das STEGREIF.orchester setzt innovativ neue Akzente in der Klassikszene und bricht mit Ritualen, Traditionen und Hierarchien des klassischen Konzerts. Freiheit und Partizipation werden in unverwechselbaren Konzerterlebnissen performativ und immersiv erfahrbar.

Produktion #freebrahms © Roman Novitzky

Anzahl der Sponsor*innen: Projekte des STEGREIF.orchesters wurden u.a. gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die KarlSchlecht-Stiftung, die Alfred-Töpfer-Stiftung und den Hauptstadtkulturfonds Bisherige Auszeichnungen: Startup-MusicPreis Berlin 2016, „D-Bü“ Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen 2017 (Thema: Zukunft des Konzertformats), Würth Preis 2018 der Stiftung Jeunesses Musicales, Fellowship im Programm #bebeethoven des PODIUM Festivals Esslingen 2018–2020, Kulturmarken-Award 2019 – Europäische Trendmarke

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Veranstaltungsformate (seit 2015): - fünf symphonische KonzertprojektEigenproduktionen - eine musiktheatrale Opern-Koproduktion - ein Community-Music-Projekt in Kooperation mit dem Konzerthaus Dortmund - diverse Musikvermittlungs- und Workshopkonzepte - interaktive Vortragsformate zum Thema Gruppenbildung, kollektive Führung und Self-Awareness - digitale Education-Serien PLURAL und play@home

Strategische Zielsetzungen: Ziel des STEGREIF.orchesters (künstl. Leitung: Juri de Marco) ist es, neue Wege aufzuzeigen, wie ein zeitgenössisches Orchester heute aussehen kann – genreübergreifende Musiker*innen spielen ohne Noten, ohne Dirigenten, frei im Raum beweglich und improvisieren anhand freier Bearbeitungen über sinfonische Musik. Ihre radikalen Rekompositionen haben das Ziel, das geschätzte musikalische Erbe zukunftsfähig zu verwandeln und mit zeitgenössischen Strömungen zu erweitern. Bei allen Rekompositionen steht neben der Improvisation das Einbinden unterschiedlicher Musikstile von Jazz über Volkslied und arabischer Musik bis Techno im Zentrum. Musikalische Spontaneität und performative Intensität bieten dem Publikum, das ebenfalls frei beweglich den Raum mitgestaltet, ein neuartiges Konzerterlebnis. Mit diesen innovativen Konzertformaten begeistert es ein wachsendes Publikum unterschiedlicher Altersklassen und Zielgruppen. Bisherige Konzertprogramme und Bühnen: Seit der Gründung des Orchesters im Jahre 2015 wurde jedes Jahr mindestens ein neues Konzertprogramm erarbeitet (#freebeethoven, #freeschubert, #freebrahms, TRIKESTRA,


Giovanni. Eine Passion, #freeEroica, #bfree) und auf Tourneen in ganz Deutschland gezeigt, darunter auf renommierten Bühnen wie dem Konzerthaus Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, der Alten Oper Frankfurt oder dem Prinzregententheater München, und auch bei alternativen Festival wie z. B. dem FUSION Festival, dem Detect Classic Festival oder dem Oranjewoud Festival (NL). Vermittlung und gesellschaftliches Engagement: Das Orchester gibt regelmäßig Workshops, Kinder-Konzerte, hat mehrfach mit Laien oder Jugendlichen gemeinsame Konzertprogramme entwickelt wie z.B. mit den Weimarer Stadtstreichern oder BE:community mit dem Konzerthaus Dortmund und nicht zuletzt mit PLURAL eine eigene digitale Education-Serie ins Leben gerufen. Außerdem engagierte K O N T A K T sich STEGREIF u. a. mit einem Charity Konzert für Geflüchtete in der Berliner Gedächtniskirche im Rahmen von „Berlin steht auf“, in kleinen Besetzungen bei diversen Klimademos und bei einem Auftritt am Brandenburger Tor mit dem Omnibus für direkte Demokratie.

Lorina Strange Geschäftsführerin lorina@stgrf.com

Was macht das STEGREIF.orchester zur Kultur-Trendmarke? 1. Markenidentität: Das einzigartige künstlerische Konzept des STEGREIF.orchesters setzt auf originelle und trendsetzende Impulse. Mit Regelbrüchen, inhaltlicher Klarheit und Konsequenz der Inszenierung hat es einen klaren Alleinstellungswert in der Klassikszene und sucht die Begegnung auf Augenhöhe mit Menschen der unterschiedlichsten Hintergründe im Hier und Jetzt. 2. Markenpositionierung: Mit seiner speziellen Arbeitsweise, immersiven Konzerterlebnissen und emotionale wie musikalische Zugänglichkeit begeistert STEGREIFs versatiles und einzigartiges Konzept ein breites Publikum.

Anzahl der Teilnehmer*innen: Seit Gründung ca. 300 Veranstaltungen mit ca. 250.000 Besucher*innen. Jahresumsatz: rund 500.000 ¤

Auftritt im Konzerthaus Berlin © NAVINAFOTOGRAFIERT

3. Markenerscheinung: Die kontrastreiche, reduzierte Ästhetik des STEGREIF.orchesters, hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert und setzt sich im hochwertigen Social-MediaAuftritt schlüssig fort.

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EUROPÄISCHE*R KULTURMANAGER*IN 2019

Hedwig Fijen – Direktorin der Manifesta www.manifesta.org www.manifesta13.org Firmierung: Stiftung nach niederländischem Recht mit Sitz in Amsterdam Slogan: Manifesta – die einzige europäische Wanderbiennale Besonderes Kampagnenmerkmal: Jede Ausgabe erhält ein vom Team ausgewähltes eigenes Corporate Design – parallel zu dem Dachmarken-Corporate Design Es wird erfolgreich auf PR gesetzt, weniger auf große Werbekampagnen (außer Anzeigen-/Medienkooperationen und Werbung im öffentlichen Raum der jeweiligen Stadt) Anzahl der Sponsor*innen: Wie üblich aus dem lokalen und regionalen Umfeld und daher jedesmal neu aufgesetzt, zuletzt Innogy als wichtiger kontinuierlicher Partner Anzahl der Kooperationspartner: ca. 3–5, zumeist aus dem städtischen Umfeld (Stadtverwaltung, Kulturdezernat, Landesverwaltungen), aktuell Schirmherr Emmanuel Macron Bisherige Auszeichnungen: Kulturmarken-Award 2019

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Manifesta, die europäische Nomadenbiennale, entstand in den frühen 1990er Jahren als Reaktion auf den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel nach dem Ende des Kalten Krieges und im Zuge der darauffolgenden Schritte zu einer europäischen Integration. Die Manifesta hat sich zu einer Plattform für den Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft entwickelt, indem sie die kulturelle und künstlerische Gemeinschaft dazu einlädt, neue kreative Erfahrungen innerhalb des Kontexts zu machen, in dem sie stattfindet. Die Manifesta überdenkt die Beziehungen zwischen Kultur und Gesellschaft neu, indem sie positive soziale Veränderungen in Europa durch zeitgenössische Kultur und in einem kontinuierlichen Dialog mit der sozialen Sphäre eines bestimmten Ortes untersucht und katalysiert. Manifesta wurde von der niederländischen Kunsthistorikerin Hedwig Fijen gegründet. Jede neue Ausgabe wird individuell finanziert und von einem Kern-Team internationaler Experten umgesetzt, die jeweils mit einem lokalen Produktionsteam kooperieren. Manifesta arbeitet derzeit von ihren Büros in Amsterdam und Marseille aus. Manifesta 11 Zürich: 191.995 Besuche Manifesta 12 Palermo: 483.712 Besuche // 206.456 Besucher in 145 Tagen Manifesta 13 Marseille: 40.000 Besuche (voraussichtlich)

Veranstaltungsformate: _Kontinuierliche Veränderung des Veranstaltungsformates als Anpassung auf sich verändernde soziale Parameter _zuletzt in Palermo und jetzt in Marseille aufbauend auf eine urbanistische Studie, die sich intensiv mit dem städtischen Umfeld und seinen Zukunftspotentialen auseinandersetzt _neben dem kuratierten Teil zunehmend starker lokal orientierter Vermittlungsbereich, der mit seiner Arbeit bereits im Vorfeld beginnt _dazu jeweils ein in der Region verankertes Parallelprogramm mit Kunst- und Kulturprojekten aus der Szene vor Ort, z.T. mit internationalen Partnerschaften Anzahl Teilnehmer*innen: _Jeweils ca. 200-250 TeilnehmerInnen _ca. 200 TeilnehmerInnen im Parallelprogramm Anzahl Mitarbeiter*innen: 12 Jahresumsatz: durchschnittliches Budget von ca. 10 Mill. für 2 Jahre, ca. 50 % städtische Förderung, 50 % Einwerbung von weiteren Fördermitteln und Sponsorengeldern

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EUROPÄISCHE*R KULTURINVESTOR*IN 2019

Art Stations Foundation CH Perspektiven eröffnen www.artstationsfoundation5050.com

Begründet und geleitet von Grayna Kulczyk, engagiert sich die Art Stations Foundation CH seit 2017 für experimentelle Ansätze in der zeitgenössischen Kunst, für kulturelle Bildung, Ausstellungen und Forschungsarbeit. Stiftungssitz sind ein ehemaliges Pfarrhaus, Hospiz und Wirtschaftsgebäude, die einst Teil eines ländlichen Klosters waren, das 1157 am Fuße des Flüela Pass gegründet wurde. Es liegt am Pilgerweg nach Rom und Santiago de Compostela. Einschließlich eines im 19. Jahrhundert hinzugefügten Brauereigebäudes ist in sorgfältiger Abwägung von Restauration und Erweiterung ein Komplex von 3.500 m² entstanden, mit 1.500 m² Ausstellungsfläche, der den Genius Loci reflektiert und aufnimmt. Neben den permanenten Installationen und den Wechselausstellungen stehen die öffentliche Bibliothek und das Archiv, das Auditorium, Bistro und Künstlerateliers für Erkundungsreisen durch experimentelle Präsentationen und persönliche Begegnungen in Konferenzen, Performances und Vorträgen offen. 120


Die Aktivitäten der Stiftung werden von einer klaren Vision geleitet, die der Neudefinition des Kanonischen und der Peripherie in der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist, nicht als dominierende Kraft, die andere Stimmen zum Schweigen bringt, sondern als einflussreiches Organ, um anderen Stimmen Gehör zu verschaffen. Basierend auf fünf Säulen, MUZEUM SUSCH, DISPUTAZIUNS SUSCH, INSTITUTO SUSCH, ACZIUN SUSCH und TEMPORARS SUSCH, ergänzen und vervollständigen sich deren Aktivitäten, um gemeinsam Raum für Begegnung, Diskurs und Austausch zu schaffen. Rückblick Die ART STATIONS FOUNDATION by Grayna Kulczyk wurde 2004 als Kulczyk-Stiftung gegründet. Sie unterstützt innovative Entwicklungen in Kultur und Kunst und bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich vor Ort zu engagieren. Die Mission, Kultur und Kunst zu popularisieren und den Zugang für ein breiteres Publikum zu erleichtern und zu erhöhen, wurde durch verschiedene Ausstellungsprojekte und Stipendien der Stiftung konsequent umgesetzt. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist das Zusammenbringen und die fruchtbare Konfrontation von polnischer und internationaler zeitgenössischer Kunst. Indem sie neue künstlerische Strömungen aufgreift und sich mit ästhetischen und theoretischen Untersuchungen beschäftigt, bietet die Stiftung neue Perspektiven, für die Betrachtung der Sammlung und darüber hinaus. Seit 2017 operiert die Stiftung sowohl aus Polen als auch aus der Schweiz.

Chur © Andrea Badrutt

STIFTUNGSRAT Art Stations Foundation CH Gründerin und Vorsitzende des Stiftungsrates: Grazyna Kulczyk 121


EUROPÄISCHE KULTURTOURISMUSREGION 2019

Kulturland Brandenburg

www.kulturland-brandenburg.de Firmierung: Kulturland Brandenburg ist eine Marke der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH Slogan: Brandenburg neu entdecken! Besonderes Kampagnenmerkmal: Kulturland Brandenburg lädt unter einem jährlich wechselnden Thema ein, die kulturelle und regionale Vielfalt des Bundeslandes (neu) kennen zu lernen. Sponsor*innen: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Brandenburgische Sparkassen, Ostdeutscher Sparkassenverband Investitionsbank des Landes Brandenburg Anzahl der Kooperationspartner: jährlich ca. 40 Projekt-, Mediensowie touristische Partner Bisherige Auszeichnungen: Auszeichnung mit dem Kulturmarken Award 2019 in der Kategorie “Europäische Kulturtourismusregion”

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Veranstaltungsformate: Noch bis Ende 2020 lädt Kulturland Brandenburg ein, Zäsuren und Brüche in Brandenburgs Geschichte der letzten 75 Jahre zu erkunden. Mit zahlreichen Partnern werden künstlerische und kulturelle Projekte an den Schnittstellen zu Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung präsentiert.

Brandenburg hat viel Abwechslungsreiches zu bieten. Kulturland Brandenburg lädt unter einem jährlich wechselnden Thema ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt des Bundeslandes (neu) kennen zu lernen. Dazu werden in Kooperation mit zahlreichen Partnern vielfältige kulturelle Projekte in Brandenburg zu einem jährlich wechselnden


Thema konzipiert und organisiert. Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, zeitgenössische Bildende Kunst, Performances oder Aktionen im öffentlichen Raum: Mit Kulturland Brandenburg kann man jedes Jahr auf Entdeckungsreise und Spurensuche zu interessanten Persönlichkeiten, authentischen, teilweise unbekannten Orten sowie historischen und aktuellen Aspekten der brandenburgischen Kultur und Geschichte gehen. Kulturland Brandenburg versteht sich als ein Netzwerk der kulturellen Netzwerke. Die Kulturakteure im Land können in fachlichen Austausch treten und sich nachhaltig regional sowie thematisch vernetzen. Dabei setzt Kulturland Brandenburg Schnittstellen sowohl zwischen den Akteuren im Land Brandenburg, als auch zwischen Aktivitäten des Landes mit Projekten und Einrichtungen anderer Bundesländer, aber auch im internationalen Kontext. Weitere zentrale Aufgaben von Kulturland Brandenburg sind das übergreifende K O N T A K T Marketing für die Themenjahre sowie die Unterstützung der Akteure vor Ort bei der Umsetzung ihrer Projekte. Kulturland Brandenburg ist eine Marke der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH. Die BKG ist eine kulturelle Dachmarke, die künstlerische und kulturelle Projekte am Ort in Potsdam und dezentral im Land Brandenburg entwickelt und realisiert. Zu ihr gehören auch das “Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte” in Potsdam sowie die “Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg”.

Brigitte Faber-Schmidt Geschäftsführerin b.faber@ kulturland-brandenburg.de

Foto: Michael Hoetzel

Das Themenjahr 2021 Im Themenjahr 2021 rückt Kulturland Brandenburg die Industriekultur in den Fokus. Angesichts weitreichender und andauernder Veränderungen in den industriell geprägten Regionen und Städten des Landes benötigt die Industriekultur neue Impulse für die Herausforderungen der Zukunft. Mit innovativen Ideen und überraschenden Projekten wird der Diskurs zu einer Kultur unserer industriellen Gegenwart befördert. Das Themajahr Kulturland Brandenburg 2021 lautet somit »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung«.

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EUROPÄISCHER PREIS FÜR STADTKULTUR 2019

Stadt Krefeld

www.krefeld.de Termine der kommenden Veranstaltungen Ende 2020/2021: Das Festival tanz nrw macht im biennalen Turnus die Vielfalt der zeitgenössischen Tanzszene in Nordrhein-Westfalen sichtbar und zeigt in neun Städten – darunter Krefeld mit der Fabrik Heeder – aktuelle Arbeiten hiesigern Choreografinnen und Choreografen sowie Compagnien Spunk – Kino für Kinder: Gute, ungewöhnliche, ungewöhnlich gute Filme bis Dez 2020 Geplante 9 Konzerte im Rahmen der Serenaden im Rittersaal der Burg Linn in der Saison 2020/2021 Bandoneon Festival Krefeld im September.

Vielfalt im profilierten Programmangebot und ein breites Tätigkeitsfeld auch hinter den Kulissen zeichnet den Aufgabenbereich des Kulturbüros aus. Es hat seinen Sitz in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Strasse unweit des Bismarckplatzes. Mit dem Kulturzentrum Fabrik Heeder südlich des Hauptbahnhofs besitzt das Kulturbüro ein wichtiges Produktions- und Veranstaltungsforum für Kunst und Kultur. Einen ersten Überblick bietet Ihnen die als Download zur Verfügung stehende Skizze. Kulturelle Aufgaben Die regelmäßigen Standardangebote werden in jedem Jahr mit neuen Schwerpunkten, Programmen und innerstädtischen wie überregionalen Kooperationen hervorgehoben, um dem Publikum interessante künstlerische Entwicklungen aktuell präsentieren zu können. 124


Vielfältig sind auch die Aufgaben des Kulturbüros im Zusammenhang mit der Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises der Stadt Krefeld und mit den Entomologischen Sammlungen Krefelds. Die Entomologischen Sammlungen Krefelds haben 2005 ihr neues Zuhause in der ehemaligen Schule Marktstrasse gefunden. Dort ist ausserdem ein Atelierhaus enstanden, in dem vier Arbeitsräume vermietet werden. Zu den Aufgaben des Kulturbüros zählen zudem der Betrieb des Hauses Greiffenhorst und des Niederrheinischen Literaturhauses der Stadt Krefeld an der Gutenbergstrasse. Kulturstadt Krefeld: Freie Kulturszene und städtische Kulturinstitute bieten an 365 Tagen im Jahr ein inspirierendes und abwechslungsreiches Programm. Theater, Tanz, bildende Kunst, urban art, Musik, Poetry Slam, Kabarett, Film, Literatur, Ballett, Oper, Schauspiel - Krefeld bietet allen Kulturformen einen Ort, eine Bühne und ein Publikum. Regelmäßig im Juni zeigt das Krefelder Kulturfestival „Kultur findet Stadt" einen Ausschnitt aus K O N T A K T diesem facettenreichen Angebot - im Bauhaus-Jahr 2019 sogar mit einer „Open-Air" Claire Neidhardt Aufführung des „Triadischen Balletts". Die folgenden Seiten bieten einen Einblick in Leiterin Krefelder Stadtmarketing claire.neidhardt@krefeld.de Krefelder Kulturorte, Kulturveranstaltungen und Kulturprogramme, die es zu entdecken lohnt. Ausgezeichnetes Projekt: Krefelder Perspektivwechsel Der Krefelder Perspektivwechsel wirft in seiner Eigenschaft als „urban curator“ einen neuen Blick auf Stadtmarketing und die Marke Stadt mit dem Ziel, die Menschen zu vernetzen, zu aktivieren und gemeinsam mit Ihnen die Verantwortung für Stadtentwicklung und kulturelle Vielfalt zu tragen. Innerhalb von acht Jahren wird jedes zweite Jahr durch kulturelle Formate der Fokus auf einen Markenkern, einen Aspekt der Stadtidentität, gelegt und diese aus jeder erdenklichen Perspektive beleuchtet und somit der Impuls für Identifikation und Partizipation gegeben. Seit 2015 übt sich das Krefelder Stadtmarketing in der Rolle des „urban curator“. Hierzu haben Kulturinstitutionen und Stadtmarketing gemeinsam das strategische Konzept des Krefelder Perspektivwechsels entwickelt. Ziel dieses Entwicklungskonzeptes ist es, sich bis 2023 zu einer großen Bühne für kreatives Engagement zu entwickeln und sich als urbanes Kraftfeld und Labor verstehen zu lernen. Die Stadt sind die Menschen – die Räume, auch die, die als Unorte ihr Potential verstecken. In diesem Prozess sind Akteure aus allen Milieus der Stadtgesellschaft eingebunden, vom Obdachlosen bis zum CEO, vom Spitzensportler bis zum Gastronomen, von der Opern-Sängerin bis zum Graffiti-Sprayer, vom Mandatsträger bis zum Wut-Bürger und vom Umweltschützer bis zum Projektentwickler. Die Stadtentwickler kommen aus allen Milieus: » Öffentliche Institutionen werden zu Ermöglichern, die Zivilgesellschaft zum Aneigner und Stadtentwickler »Identifikation beschreibt das Maß an Verantwortung, das der Einzelne für seine Stadt übernimmt »Image – entfrachtet vom werberischen Ballast – wird zu einem Synonym für echte, glaubwürdige und nachvollziehbare Stadtbilder. 125


EUROPÄISCHER PREIS FÜR MEDIENKULTUR 2019

Monopol – Magazin für Kunst und Leben www.monopol-magazin.de

Monopol, Magazin für Kunst und Leben, ist das Magazin für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Seit 2004 präsentiert das innovative Kunst- und Lifestyle-Magazin jeden Monat die aktuellen Themen des nationalen und internationalen Kunstbetriebs. Monopol schaut hinter die Kulissen der zeitgenössischen Kunst, porträtiert die wichtigsten Akteure, analysiert den Kunstmarkt und entfacht kritische Debatten. Auf hohem Niveau nimmt es Architektur und Design, Mode und Stil in den Blick. 126


Sonderpublikationen Im Kunst- und Kulturbetrieb ist Monopol ein begehrter Partner. Hochwertige Sonderpublikationen begleiten die Highlights des internationalen Kunstmarktes, von der Art Basel über die documenta bis zur Biennale in Venedig. www.monopol-magazin.de www.monopol-magazin.de ist das Schaufenster der zeitgenössischen Kunst, für alle Kunst- K O N T A K T und Kulturschaffende, Sammler und Kunstliebhaber. Janne Schumacher Tagesaktuell berichtet die Online-Redaktion von Monopol, Magazin für Kunst und Leben von den nationalen und internationalen Schauplätzen des Kunstbetriebs und stellt Künstler und Ausstellungen vor.

Leiterin Redaktionsmarketing schumacher@ respublicaverlag.com

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Preisträger*innen 2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Ku ltu rm ar ke Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

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Markus Rindt

Leiter Dresdner Sinfoniker

Folkert Uhde

Geschäftsführer Radialsystem V

Silke Fischer

Direktorin Märchenland e.V.

Jürgen Bachmann Kulturreferent Audi AG

Karl Janssen

Klaus Stieringer

Geschäftsführer Stadtmarketing Bamberg

Udo Kittelman

Direktor Nationalgalerie in Berlin

Volker Ludwig (Lebenswerk)

Geschäftsführer Duisburg Marketing

GRIPS Theater

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Expertenjury (10 Personen)

Expertenjury (14 Personen)

Expertenjury (14 Personen)

Expertenjury (18 Personen)

Expertenjury (18 Personen)

Expertenjury (24 Personen)

Expertenjury (27 Personen)

KulturBrauerei Berlin

KulturBrauerei Berlin

Admiralspalast Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

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2014

2015

2016

2017

2018

2019



André Schmitz

Ehemaliger Kulturstaatssekretär des Landes Berlin

Hedy Graber

Migros Kulturprozent

Dr. Thomas Girst

Frances Morris

BMW Group

Direktorin, Tate Modern London

Prof. Jürgen Flimm (Lebenswerk)

Prof. Gereon Sievernich (Lebenswerk)

Staatsoper Berliner

Amelie Deuflhard,

Hedwig Fijen

Intendantin Kampnagel, Hamburg

Direktorin Manifesta

Ehemaliger Direktor Martin-Groupius-Bau Berlin











Monopol

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99

105

Expertenjury (31 Personen)

Expertenjury (29 Personen)

Expertenjury (37 Personen)

Expertenjury (38 Personen)

Expertenjury (39 Personen)

42 Juror*innen

Staatsoper im Schillertheater Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

Wintergarten Varieté Berlin

Radialsystem

UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein




causales Partner*innen

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CAUSALES-PARTNER

ARTE Magazin Causales-Partner seit: 2013 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das ARTE Magazin ist die Zeitschrift des Europäischen Kulturkanals ARTE. Es richtet sich an alle, die das ARTE-Programm schätzen und intelligente Unterhaltung, anspruchsvolle Dokumentationen, zeitgeschichtliche Themen und kulturaffine Lebensart lieben. Das ARTE Magazin übersetzt die in Deutschland einzigartige Programmkultur des TV-Senders ARTE in Magazinform. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur die Basis für gesellschaftlichen Fortschritt ist und der Austausch zwischen Kulturen Grundlage für friedliche Verständigung ist.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Das monatlich publizierte ARTE Magazin sowie anlassbezogene Sonderveröffentlichungen sind ein idealer Werbeträger und Kooperationspartner für alle Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden

KONTAKT Philipp Berens t: +49(0)30.2591-74590 philipp.berens@ axelspringer.de


CAUSALES-PARTNER

Hoffbauer-Stiftung Causales-Partner seit: 2020 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Hoffbauer-Stiftung ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung auf der Insel Hermannswerder in Potsdam. Unter dem Dach der Stiftung führen gemeinnützige Unternehmen im Bildungsbereich, in der Alten- und Hospizarbeit, in Beratungseinrichtungen und in der Kirchengemeinde das Vermächtnis ihrer Stifter fort. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur ist ohne Bildung nicht möglich. Bildung ohne Kultur ist denkbar, aber grau. Künste und ihre Ausdrucksformen erlebbar zu machen und zu ermutigen, das eigene kreative Vermögen zu entwickeln, ist Anspruch und Aufgabe unserer Pädagogik mit Blick auf Integration und gelebte Vielfalt.

KONTAKT Heidrun Spengler Unternehmenskommunikation t: +49(0)331 2313 105 heidrun.spengler@ hoffbauer-stiftung.de


CAUSALES-PARTNER

Mihai. media solutions GmbH Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Mihai. media solutions GmbH ist Ihr zuverlässiger Fullserviceanbieter und kompetenter Partner für Mediaplanung. Wir haben uns kontinuierlich am Markt entwickelt und sind Partner namhafter Agenturen und Werbeunternehmen. Wir unterstützen Sie mit umfassenden und innovativen Konzepten bei der Planung und Umsetzung von Plakatkampagnen, Onlinepräsenzen, Präsentationen und Aktionswerbung. Mit unserem Rund-Um-Service garantieren wir reibungslose Abläufe und transparente Kommunikation zwischen den Geschäftspartnern. Wir sorgen für nahtlose Verbindungen der einzelnen Produktionsprozesse und umfangreiche Kontrollen der Werbekampagne.

KONTAKT Mihai. media solutions GmbH t. +49 (0)30.832179540 mediaservice@mihai.de www.mihai.de


CAUSALES-PARTNER

RSM Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die RSM GmbH ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und SteuerberatungsGesellschaften in Deutschland, unabhängig und partnergeführt. Die mehr als 600 Mitarbeiter, darunter als Berufsträger mehr als 200 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, betreuen von 15 Standorten aus vor allem mittelständische Gesellschaften in Fragen der Wirtschaftsprüfung, der Steuer- und Rechtsberatung, der Unternehmensberatung, des Transaktions- und Risikomanagements sowie zu Restrukturierungsprozessen. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … die Kultur der geistige und soziale Kit unserer Gesellschaft ist.

PRODUKTE & LEISTUNGEN RSM bietet über die Kernkompetenzen Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung hinaus zahlreiche weitere Serviceangebote. Als modernes Beratungsunternehmen mit erfahrenen Experten umfasst unser Portfolio insbesondere fachübergreifende Lösungen aus einer Hand – dazu zählen neben Transaktionsberatung auch weitere Consulting-Themen wie Technologie- und Management-, Risk Advisory- Rechtsund Restrukturierungsberatung.

KONTAKT Konrad Pochhammer Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Geschäftsführer RSM GmbH t: +49(0)30.254 90 10 konrad.pochhammer@rsm.de


CAUSALES-PARTNER

ARNOLD group Causales-Partner seit: 2020 Kurzbeschreibung des Unternehmens Wir drucken umweltbewusst. Als eine der modernsten und grünsten Druckereien bieten wir Ihnen eine ökologische und nachhaltige Druckproduktion. Die drei Unternehmen der ARNOLD group begleiten Sie vom Entwurf bis zur Umsetzung und realisieren Ihre individuelle Lösung, ganz nach Ihren (Umwelt-) Bedürfnissen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Druck-/Medienprodukte aus dem Offset- und Digitaldruck, Druckweiterverarbeitung, Druckvorstufe, Marketing- und Mediendienstleistungen, Logistik undVersand

KONTAKT Max Arnold t: 033701 .74 55 0 max.arnold@arnoldgroup.de

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kunst und Kultur Ausdruck des menschlichen Daseins sind. Kultur schafft Verbindungen, Verständigung sowie Verbundenheit. Kultur speichert Wissen und bringt Farbe ins Leben.

GRÜN. ÖKOLOGISCH. INNOVATIV. Ihr Partner für nachhaltige und ökologische Druckprodukte: green.arnoldgroup.de

ARNOLD group Druckzentrum Druckerei Arnold e.Kfm. Am Wall 15 14979 Großbeeren 030 - 747 310 50 info@arnoldgroup.de arnoldgroup.de ARNOLD.group ARNOLDgroupBerlin


Wir drucken umweltbewusst. Ihre Marketingprojekte sind nun so nachhaltig wie noch nie. Als eine der modernsten und grünsten Druckereien bieten wir Ihnen eine ökologische und nachhaltige Druckproduktion, die immer einen Schritt voraus ist. Dabei ist unser Qualitätsanspruch genauso hoch wie unser Umweltanspruch. Die drei Unternehmen der ARNOLD group begleiten Sie vom Entwurf bis zur Umsetzung und realisieren Ihre individuelle Lösung, ganz nach Ihren (Umwelt-) Bedürfnissen. Alles aus einer Hand: green.arnoldgroup.de

Klimaneutrales Drucken In Zusammenarbeit mit ClimatePartner bieten wir unseren Kunden das klimaneutrale Drucken an. Mit diesem Label wird bestätigt, dass alle CO2-Emissionen der gekennzeichneten Leistungen / Produkte berechnet und über anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden.

Photovoltaik und Ökostrom Wir nutzen zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien. Dank der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Firmengebäudes erzeugen wir einen Teil davon selbst.

Nachhaltige Bedruckstoffe Selbstverständlich sind wir FSC-zertifiziert. Je nach individueller Anforderung verwenden wir vorzugsweise Recyclingmaterial und empfehlen Papiere mit FSC®-Zertifikat. Damit werden natürliche Ressourcen geschont und die verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder gefördert.


Wir drucken mit PURe Unsere Druckprodukte werden mit der weltweit einzigartigen und umweltfreundlichsten Druckfarbe „PURe“ hergestellt.

Konsequentes Recycling Durch die fachgerechte Entsorgung wird der überwiegende Teil unseres Abfalls wieder zu Rohstoff. Wir verzichten nach Möglichkeit vollständig auf toxische oder kennzeichnungspflichtige Stoffe.

Wir machen Berlin und Brandenburg grüner Wir pflanzen Bäume. Um unsere ökologische Bilanz noch weiter zu verstärken, spenden wir Bäume für Berlin und Brandenburg und sagen: Danke für Ihren Auftrag!

Prozesslose Druckplatten In der Druckformherstellung verzichten wir jährlich auf bis zu 2.000 Liter Chemikalien durch den Wegfall von kennzeichnungspflichtigen Entwicklerlösungen und Regeneraten. Mit diesem Verfahren sparen wir außerdem pro Jahr 135.000 Liter Wasser ein.

ARNOLD group Druckzentrum Am Wall 15 14979 Großbeeren 030 - 747 310 50

info@arnoldgroup.de arnoldgroup.de ARNOLD.group ARNOLDgroupBerlin

Druckerei Arnold e.Kfm. l Format Druck und Medienservice GmbH l drei m - media service


CAUSALES-PARTNER

bcsd e.V.

Causales-Partner seit: 2013 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die bcsd stärkt die Entwicklung des Stadtmarketings, erkennt neue Fragestellungen, bietet Expertise und schafft Netzwerke für die Diskussion um die Stadt der Zukunft. Sie versteht sich als Interessenvertreterin gegenüber Politik und Verwaltung und bietet ihren rund 500 Mitgliedern eine einzigartige Expertenplattform für den bundesweiten Erfahrungsaustausch im Stadtmarketing. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie Teil der Stadtidentität, Motor der Stadtentwicklung und Standortfaktor im Städtewettbewerb ist. Die Stadtkultur prägt die Stadtgesellschaft und das Image einer Stadt und ist damit unverkennbar Teil von Stadt und Stadtmarketing.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Veranstaltung von zwei Tagungen pro Jahr (Deutscher Stadtmarketingtag und Deutsche Stadtmarketingbörse), umfassendes Seminarangebot, kostenfreier E-MailNewsletter, Interessenvertretung, …

KONTAKT Jürgen Block Geschäftsführer t: +49(0)30.28 04 26 71 office@bcsd.de


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KULTUREXPERTEN Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Unser Ziel: Die Besten finden! Im Fokus von KULTUREXPERTEN steht die Bestbesetzung von Schlüsselpositionen in Kunst und Kultur. In der Strategieberatung bieten wir neben der Personal- und Organisationsentwicklung das neue Produkt KULTUR.NUTZER.STEUERUNG für Kulturimmobilien an. www.kulturimmobilie.de Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie den Geist für Neues öffnet. Wir finden die Führungskräfte, die Neues schaffen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Wir finden Expertinnen und Experten durch Direktansprache in Kunst und Kultur sowie im Tourismus, Stadt- und Regionalmarketing.

KONTAKT Prof. Dr. Oliver Scheytt Prof. Dr. Oliver Scheytt Geschäftsführer t: +49(0)201.634 62 797 info@kulturexperten.de www.kulturexperten.de


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KULTURPERSONAL GmbH Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens KULTURPERSONAL unterstützt Kulturorganisationen bei Besetzungsverfahren, u.a. aus der KandiDATENbank mit mehr als 8.500 Persönlichkeiten. Das Team verfügt über langjährige Kenntnisse und Erfahrungen in der Beurteilung von Bewerbungsunterlagen und Stellenanforderungen aus über 350 Besetzungsverfahren. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sich ihre Systemrelevanz und Kreativität 2020 wieder unter Beweis gestellt hat. Wir kennen die Kulturlandschaft und suchen Persönlichkeiten mit Leidenschaft.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Mit unserer Digitalkompetenz unterstützen wir bei der Personalgewinnung und im Bewerbermanagement: von der Streuung Ihrer Stellenanzeige bis zu den Absagen.

KONTAKT Prof. Dr. Oliver Scheytt Prof. Dr. Oliver Scheytt Geschäftsführer t: +49 201 634 62 798 info@kulturpersonal.de www.kulturpersonal.de


CAUSALES-PARTNER

Monheimer Kulturwerke Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Monheimer Kulturwerke verbinden die Bereiche Kultur, Tourismus und Brauchtum und schlagen einen Bogen zwischen Alltags-, Sozio- und Hochkultur. Mit dem Umbau der historischen Fassabfüllhalle in ein Kultur- und Kongresszentrum schaffen die Kulturwerke für die diverse Stadtgesellschaft einen Identifikationsraum. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sich mit Kultur alle Türen des Menschseins öffnen lassen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Neben einem umfangreichen künstlerischen Mehrspartenprogramm bieten die Monheimer Kulturwerke ein großes Tourismus- und Brauchtumsangebot an.

KONTAKT Martin Witkowski Intendant und Geschäftsführer t: 02173 951-5880 mwitkowski@ monheimer-kulturwerke.de


CAUSALES-PARTNER

SAP Causales-Partner seit: 2018 Kurzbeschreibung des Unternehmens Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP Kultureinrichtungen und Organisationen, Events reibungslos und profitabel durchzuführen, sich aber auch stetig an den schnell verändernden Kulturmarkt anzupassen. SAP stellt den Besucher in den Mittelpunkt, so dass ein Event zu einem besonderen Erlebnis wird. Wir versetzen Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Über 440.000 Kunden weltweit setzen auf SAP-Anwendungen und Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … die Digitalisierung in allen Bereichen unserer Gesellschaft Einfluss nimmt. Wir, die SAP, möchten als weltweit führendes IT-Unternehmen die Brücke schlagen, wie wir innovative Technologien sinnvoll in alle Bereiche von Kultur und Entertainment integrieren können.

PRODUKTE & LEISTUNGEN SAP hilft Kunden ihre Unternehmensführung zu optimieren. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben der Menschen zu verbessern.

KONTAKT Amira Nasser Account Executive Expert for Sports & Entertainment DE SAP Deutschland SE & Co. KG t: +49(0) 151.67 83 41 54 amira.nasser@sap.com


CAUSALES-PARTNER

publicplan GmbH Causales-Partner seit: 2020 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die publicplan GmbH realisiert E-Government für die öffentliche Verwaltung. Das Team von mehr als 65 Mitarbeitern entwickelt Open-Source-Lösungen mit dem Ziel, Bürgern und Unternehmen die Leistungen der Verwaltung zugänglich zu machen. Zu den Kunden gehören Bundes- und Landesministerien sowie Städte und Kommunen. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … …Kultur ein wichtiger Teil der öffentlich getragenen Einrichtungen in Deutschland ist. Staat und Kultur gehören durch staatliche Förderung und den kulturellen Auftrag eng zusammen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Wir bieten IT-Beratung und Softwareentwicklung rund um Open-Source-Vorhaben der öffentlichen Hand. Unsere Produkte verbessern nachhaltig die Kommunikation zwischen Behörden, Unternehmen und Bürgern.

KONTAKT Dr. Christian Knebel CEO t: 0211 63550180 knebel@publicplan.de


CAUSALES-PARTNER

TICKETMASTER Causales-Partner seit: Ticketmaster ist Causales-Partner seit 2019 und präsentiert erstmals in 2020 ein Themenforum. Kurzbeschreibung des Unternehmens Ticketmaster ist der weltweit führende Anbieter von Ticketlösungen und gehört zu Live Nation Entertainment, dem größten Live-Entertainment-Unternehmen der Welt. Seit mehr als 40 Jahren stehen wir international für Innovation und zukunftsweisende Produkte. We are global. We are local. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … „Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“ Richard von Weizsäcker

PRODUKTE & LEISTUNGEN Vom Arena-Konzert bis zur Clubshow, vom Theater zum Sportevent und Festival – wir haben für jede Veranstaltung die passende Ticketing-Lösung.

KONTAKT Dr. Klaus Zemke Managing Director t: +49(0)30.9210 949 388 klaus.zemke@ticketmaster.de


CAUSALES-PARTNER

AVL Cultural Foundation Causales-Partner seit: 2019

KONTAKT Dr. Elisabeth Gigler

Kurzbeschreibung des Unternehmens Die AVL Cultural Foundation hat sich der Förderung von Aktivitäten und Projekten an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik verschrieben. Ihr Ziel ist es, Themen aus den Bereichen der Technik und Industrie in Beziehung zu Kunst und Gesellschaft zu setzen, um einen gegenseitigen Dialog und Austausch zu fördern und auf diesem Wege Innovation anzuregen und zu unterstützen. Ganz im Sinne des Leitbildes der AVL, dem weltweit größten, unabhängigen Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und Prüfung von Antriebssystemen, bietet die AVL Cultural Foundation Künstlern einzigartige Möglichkeiten, sich im Rahmen eines innovativen Kunst- und Wissenschaftsprogramms mit AVL auszutauschen. Als Wegbereiter für einen Dialog jenseits der Grenzen von Kunst, Wissenschaft und Technik lotet die AVL Cultural Foundation aktuelle Themen im Rahmen ihrer Initiativen und Kollaborationen aus.

t: +43 316 787-5000 Elisabeth.gigler@avlcf.com www.avlcf.com


CAUSALES-PARTNER

Rheinsberger Preussenquelle Causales-Partner seit: 2018

PRODUKTE & LEISTUNGEN Regionales Bio-Mineralwasser. Natürlich und klimapositiv.

Kurzbeschreibung des Unternehmens Wir sind ein regionales Mineralwasser-Unternehmen nördlich von Berlin und sehen Wirtschaften, Ökologie und soziale Verantwortung als Einheit, in der das eine das andere nicht ausschließen darf. Denn wenn wir uns für den Schutz und den Erhalt unserer Umwelt engagieren, tun wir dies automatisch auch für unsere wichtigste Ressource: unser Mineralwasser. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie unentbehrlich ist. Kultur kann unterhalten, bietet jedoch meist einen Kompass. Sie richtet den Blick auf das Wesentliche. Dafür sind wir offen.

KONTAKT Hilmar Hilger Kommunikation t: 0171 7771270 h.hilger@preussenquelle.de www.preussenquelle.de www.grünesmineralwasser.de


CAUSALES-PARTNER

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. Causales-Partner seit: 2003 Kurzbeschreibung der Institution Der 1951 gegründete Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Er vereint als bundesweites Netzwerk kulturell engagierte Unternehmen, unternehmensnahe Stiftungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmerpersönlichkeiten. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kunst und Kultur unverzichtbare Ressourcen für die Innovationskraft unserer Gesellschaft sind.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Mäzenatische Förderung junger Künstler, Netzwerk kulturfördernder Unternehmen (u. a. Corporate Collecting, Kulturförderung, Kulturelle Bildung), jährliche Verleihung des Deutschen Kulturförderpreises

KONTAKT Dr. Franziska Nentwig Geschäftsführerin Kulturkreis der deutschen Wirtschaft t: +49(0)30.2028 1406 info@kulturkreis.eu


CAUSALES-PARTNER

Origo Kaffee Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens ORIGO-KAFFEE Rösterei aus Berlin. Bei uns wird Kaffee nicht industriell gefertigt – unser ORIGO-KAFFEE wird im traditionellen Trommelröstverfahren hergestellt. Wir rösten nach ursprünglicher Tradition. Dabei verbinden wir gutes handwerkliches Können mit fortschrittlicher Technologie durch eine moderne Kaffeeröstanlage. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur beherrscht den menschlichen Alltag. Es ist kaum möglich sich in alltäglichen Situationen der Kultur zu entziehen, denn wir sind ein ständiger Teil davon. Auch wenn wohl kaum einer wahrnimmt, dass bereits jeder Morgen, der mit einer Tasse Kaffee beginnt, ein Stück Kultur ist, ist dies doch eine unumstrittene Tatsache. Für uns bedeutet Kaffeekultur: eine Welt der Harmonie.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Die ursprüngliche Kraft der Natur in der richtigen Menge und Ausgewogenheit macht aus ORIGO-KAFFEE ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Die traditionelle Röstung garantiert eine Qualität, auf die Sie sich verlassen können. Überzeugen Sie sich von unserem Versprechen: Das Endprodukt schmeckt einfach besser. Bei der Herstellung unserer Kaffeesorten lassen wir uns Zeit. Bis zu 20 Minuten wird die Rohware bei niedriger Temperatur in aller Ruhe und Gelassenheit geröstet.

KONTAKT Michael Hecht Sales Manager t:+49(0)174.1649939 Michael.Hecht@origokaffee.de


CAUSALES-PARTNER

patide – die Eventtischdecke Causales-Partner seit: 2012 Kurzbeschreibung des Unternehmens patide bietet Raumkonzepte aus einer Hand, wobei der Schwerpunkt in der Herstellung von Tischlösungen für alle Tischgrößen liegt. Somit bietet patide Marken, Sponsoren und Partnern eine zusätzliche individuelle Kommunikationsfläche und wird dabei den hohen Ansprüchen an die Funktion einer Tischdecke jederzeit gerecht. Immer im Fokus bleibt der gelungene, wirksame Markenauftritt bei Events und Anlässen aller Art. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … in unserer schnelllebigen Zeit die Tischkultur, besonders bei Events, immer mehr vernachlässigt wird. Massenware und Billigprodukte halten hier seit Jahren Einzug. Entgegen diesem Zeitgeist fertigt patide nur qualitativ hochwertige Produkte mit einer langen Lebensdauer.

PRODUKTE & LEISTUNGEN patide ist spezialisiert auf den Großformatdruck und produziert Tischkleider, Werbebanner, Wandverkleidungen, Raumteiler, Smart-frames, Deckenabhängungen u.v.m. Gerne entwickeln wir zusammen mit Ihnen Ihr Raumkonzept.

KONTAKT Dipl.-Betriebsw. Gudrun Boll Inhaber von patide – die Eventtischdecke t: +49 (0)7136-830.2667 gudrun.boll@patide.de


CAUSALES-PARTNER

BERLIN PARTNER Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist Berlins Dienstleister für Wachstum und Innovation. Als einzigartige Public-Private-Partnership stehen hinter Berlin Partner sowohl das Land Berlin als auch ein aktives Netzwerk von mehr als 230 Unternehmen und Einrichtungen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur, die sich gemeinsam für die Stadt engagieren. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … die unzähligen Berliner Kulturorte und Veranstaltungen die Vielfalt der Stadt zum Ausdruck bringen und die Kulturlandschaft einen wichtigen Standortfaktor für die Stadt darstellt.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Bei dem Format „Berlin-Partner-KulTour“ werden regelmäßig Berlin-Partner-Unternehmen auf Vorstandsebene zu unterschiedlichen Kulturveranstaltungen eingeladen. Ziel ist es, Berlinern aus Wirtschaft und Politik einen Einblick in die vielfältige Berliner Kulturlandschaft zu geben und Kultur mit Wirtschaft und Politik zu vernetzen.

KONTAKT Myriam Sztayn Bereichsleiterin Veranstaltungen, Koordinatorin Sportmarketing, t: +49(0)30.46 302-349 myriam.sztayn@berlin-partner.de www.berlin-partner.de


CAUSALES-PARTNER

Party Rent Group, Berlin Causales-Partner seit: 2015 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Party Rent Group ist ein europaweit agierender Eventausstatter mit 24 Standorten und mehr als 950 Mitarbeitern in acht Ländern. Seit über 25 Jahren setzen wir ganzheitliche Ausstattungskonzepte für Veranstaltungen um und verbinden dies mit einer Logistik, die an die Bedürfnisse der Eventbranche angepasst ist. Unser Anspruch dabei: die perfekte Atmosphäre.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie in all ihren Ausprägungen ein Ausdruck menschlicher Schaffenskraft und gelebter Kreativität ist. Diese Charakteristik zeichnet auch gute Events in u.a. Museen, Galerien aus und ist für uns eine wesentliche Motivation, um bei jedem Projekt unser Bestes zu geben.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Stühle, Tische, Porzellan, Gläser, Bars u.v.m. – wir bieten Ihnen an, Sie in allen Phasen Ihres Events, also auch in einer frühen Orientierungs- und Planungsphase, mit unseren Experten zu unterstützen.

KONTAKT Stephan Mahnecke Geschäftsführung; Standort Berlin und Leipzig t: +49(0)30.20 00 615 100 stephan.mahnecke@ partyrent.com Xing: Stephan Mahnecke


CAUSALES-PARTNER

kultur.west Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Unabhängiger Kulturjournalismus? Dafür steht „kultur.west“ seit 17 Jahren. Gegründet 2003 von ehemaligen Kulturredakteuren der Süddeutschen Zeitung NRW als Magazin für Kunst und Gesellschaft nehmen wir in unserer Printausgabe zehnmal im Jahr Entwicklungen, Hintergründe und Debatten aus Kunst, Theater, Musik, Architektur, Literatur und Kulturpolitik in den Blick. Und geben Themen Raum, den sie woanders nicht mehr finden. Mit der Medienlandschaft verändern wir uns allerdings weiter – sozusagen täglich und von einem Printprodukt hin zu einem crossmedialen Magazin. Mit dem Anspruch, weiterhin ein Feuilleton für Nordrhein-Westfalen zu sein.

PRODUKTE & LEISTUNGEN „kultur.west“ erscheint als kaufbares Printprodukt zehnmal im Jahr und ständig neu online. Darüber hinaus veröffentlichen wir regelmäßig gratis vertriebene Themenspecials verschiedenster inhaltlicher Ausprägung. Zudem bringt die Redaktion mit „Westkind“ ein Magazin für kulturinteressierte Familien in NRW heraus.

KONTAKT Marcus Schütte Marketingleitung und Gesellschafter kultur.west, Inhaber der Agentur netzkult t: +49(0)0208.82 877 600 schuette@netz-kult.de

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Performances von Angie Hiesl + Roland Kaiser

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Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … Kunst die Wirklichkeit verhindert! Um mit Heiner Müller zu sprechen. Und wir an guten Kulturjournalismus glauben.

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Der Garten zum Glück

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Stefan Schweizer THEM erforscht A D E M O K R ATIE Stadtgrün

Von Revierparks bis Rubens

Unsere Ausflugs- und Ausstellungstipps Wie Matthew

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ISSN 1613

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Was tun ma l Kolonia mit dem l-Erbe in NRW ?

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KULTURW

EST.DE

| SEPTEMB

ER 2020

| ISSN

1613 –

4273 |

5,80 €

20

DAS PRINTUND ONLINE-MAGAZIN FÜR KUNST UND GESELLSCHAFT IN NRW. KULT URWE S T.DE


CAUSALES-PARTNER

Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. Causales-Partner seit: 2018 Kurzbeschreibung des Unternehmens Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. (VDVO) ist der größte Branchenverband für die Entscheider und Führungskräfte der Veranstaltungsbranche. Ziel der Verbandsarbeit ist die effektive Unterstützung von Planern, die Vermittlung von innovativem Wissen sowie die Vernetzung von Menschen und Ideen. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Veranstaltungen das nachweislich beste Kommunikationsinstrument sind und der Transport von Themen und Inhalten durch Inszenierungen im kulturellen Umfeld enorm verstärkt werden können. Daher erfahren Eventflächen in Kulturimmobilien bei der Durchführung von Veranstaltungen einen überproportionalen Zuwachs.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Verbandsarbeit in der Veranstaltungsindustrie, Wissensvermittlung, Schulungen, Fachveranstaltungen, Vergünstigungen bei Dienstleistern der Branche, Consulting für Kulturimmobilien mit Eventflächen

KONTAKT Bernd Fritzges Vorstandsvorsitzender VDVO t: +49(0)30.221 903680 bf@vdvo.de Xing: Bernd_Fritzges Linkedin: bernd-fritzges


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CED KULTUR Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens Der Creative Europe Desk KULTUR (CED KULTUR) ist die nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU. Wir beraten deutsche Einrichtungen zu den Fördermöglichkeiten der EU und insbesondere zu KREATIVES EUROPA KULTUR. Förderer: Die Beauftrag der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Europäische Kommission. Träger: Kulturpolitische Gesellschaft. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kulturschaffende den europäischen Zusammenhalt nicht nur denken, sondern machen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN _Beratung per Telefon und E-Mail von der ersten Projektidee bis zur konkreten Antragsstellung _Veranstaltungen und Workshops zu KREATIVES EUROPA KULTUR _Aktuelle Infos per Newsletter und Social Media

KONTAKT Lea Stöver Leitung CED KULTUR 0228 201 67 11 stoever@ced-kultur.eu


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Kulturpolitische Gesellschaft e.V. Kurzbeschreibung des Unternehmens _Bundesweiter Think- and Do-Tank für Kulturpolitik _Unabhängige, bundesweite Vereinigung von kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen und Organisationen. _Wirkungsvolles Netzwerk für demokratie- und kulturpolitische Meinungsbildung in Bund, Ländern und Kommunen _Mit ihren rund 1.500 Mitgliedern ist sie die Plattform für kulturpolitische Diskurse in Deutschland. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … sie politisch und gesellschaftlich wirkungsvoll ist; Fragen und Zweifel aufwerfen, emotional berühren und anregen kann und dabei ohne »Richtig« oder »Falsch« (Frei)Raum für gesellschaftlichen Wandel schafft.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Vernetzungsplattform für Mitglieder in den bundesweiten Landesgruppen Kulturpolitischer Bundeskongress KULTURGESTALTEN – Zukunftspreis für Kulturpolitik Kulturpolitische Akademie Fachzeitschrift »Kulturpoltische Mitteilungen«, »Jahrbuch für Kulturpolitik«; Empirische Studien zu aktuellen Themen der Kulturpolitik Wissenschaftliche Politikberatung Compendium »Cultural Policies and Trends in Europe« Nationale Beratungsstellen für »Creative Europe« und »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

KONTAKT Dr. Henning Mohr, Barbara Neundlinger Geschäftsleitung t: +49(0)228.20167-0 info@kupoge.de www.kupoge.de


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Kulturplakatierung Berlin GmbH PRODUKTE & LEISTUNGEN Kurzbeschreibung des Unternehmens Wer in der Hauptstadt für Veranstaltungen und Kultur werben möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse. Kulturplakatierung Berlin sind die Experten für Plakatwerbung. Seit über 35 Jahren zählt die nationale und internationale Kulturszene auf diese Expertise. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie die Hauptschlagader dieser Großstadt ist.

_Kulturflächen/Kulturvitrinen _Outdoorframes/Premiumrahmen _Indoorplakatierung, Flyerverteilung _Dauerwerbung _Plakatrahmen auf Telekomkästen

KONTAKT

Ralf Gerlich Prokurist t: +49(0)30.86 32 94 700 f: +49(0)30.86 32 94 719 info@kulturplakatierung.de


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INTHEGA Causales-Partner seit: 2017 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die INTHEGA vertritt rund 400 Kommunen im deutschsprachigen Raum, welche über ein Gastspieltheater verfügen. Als Verband verfolgt die INTHEGA das Ziel, anspruchsvolle und qualitativ ansprechende Kulturveranstaltungen zu ermöglichen und legt dabei großen Wert auf ein vielfältiges Service-Angebot. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … wir Städte und Gemeinden jenseits der Metropolen vertreten und durch unser Engagement dafür Sorge tragen, auch in diesen Kommunen ein gutes Theater- und Kulturangebot sicherzustellen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN INTHEGA-Kongress 2021 Theatermarkt und Fachtagung (21.–23. Juni 2021) INTHEGA Kultur- und Spielplan-Journal INTHEGA-Datenbank (Überblick zu Veranstaltern, Anbietern und Produktionen)

KONTAKT Bernward Tuchmann Geschäftsführer t: +49(0)7141.12 52 40 geschaeftsstelle@inthega.de


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Fundraiser-Magazin Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Fundraiser-Magazin bietet Wissen, Ideen und Kontakte für seine Leserinnen und Leser aus Kultur- und Non-Profit-Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Regelmäßige Fachveranstaltungen, wie die Fundraisingtage und das Fundraising-Symposium, sorgen zusätzlich für kreativen Austausch. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie für gelebtes bürgerschaftliches oder unternehmerisches Engagement durch Spenderinnen und Spender, Stifterinnen und Stifter sowie Sponsoren steht. Sie ist auch eine Kultur des Gebens.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Printmagazin, Fachbücher, Weiterbildung, Marktübersicht: Software für Vereine, Stiftungen & Verbände; Fundraisingtage.de, Fundraising-Symposium.de, Fundraising-Jobs.de

KONTAKT Matthias Daberstiel Herausgeber t: +493518762770 daberstiel@fundraiser-magazin.de XING: Matthias_Daberstiel LinkedIn: daberstiel www.fundraiser-magazin.de www.fundraisingtage.de


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DAS ORCHESTER – Magazin für Musiker und Management Causales-Partner seit: 2012 Kurzbeschreibung des Unternehmens Deutschlands Theater- und Orchesterlandschaft ist für die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes nominiert. Seit 1953 berichtet DAS ORCHESTER über Themen, die diese weltweit einzigartige Orchesterlandschaft prägen: über Musiker und ihr Publikum, Premieren und Festspiele, Instrumentenbau, Musikerausbildung, Kulturfinanzierung und vieles mehr. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … das wäre ein unzureichender Satz: Kultur ist keine bloße „Angelegenheit“. Viel wichtiger! Lebensnotwendig.

PRODUKTE & LEISTUNGEN DAS ORCHESTER erscheint elfmal jährlich und wird in über 45 Länder vertrieben. Es enthält den weltweit größten MusikerStellenmarkt, in dem deutsche und internationale Orchester ihre Vakanzen anzeigen.

KONTAKT Gerald Mertens Leitender Redakteur das Orchester


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DAS MAGAZIN Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens 1924 gegründet, ist DAS MAGAZIN immer noch die Zeitschrift für Entzückte und Verrückte, für Geistreiche, Verspielte und neugierig Gebliebene. Unsere Themen spielen auf der Straße oder im Kopf, im Garten oder im Schlafzimmer, in Ost und West, Nord und Süd, manchmal auch in Las Vegas, Hanoi oder im Skaftafell Nationalpark. Das alles garantiert ohne Diät-Tipps und C-Promi-Porträts. Hinterher ist man immer schlauer! Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sich DAS MAGAZIN seit der ersten Ausgabe als Kulturzeitschrift versteht. Was wäre das Leben ohne sie? Öde!

PRODUKTE & LEISTUNGEN monatlich DAS MAGAZIN, ab 2021 voraussichtlich halbjährlich DAS MAGAZIN Zeitreise (Arbeitstitel), DAS MAGAZIN-Kalender, Plakate und Siebdrucke, redaktionelle und grafische Dienstleistungen

KONTAKT Till Kaposty-Bliss Verlagsleiter t: +49(0)30.48 49 62 35 kaposty@dasmagazin.de Xing: Till Kaposty-Bliss


Horizont Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Medienmarke HORIZONT informiert mit ihrem umfangreichen Print und Digitalportfolio über die wichtigsten Entwicklungen aus Marketing, Werbung und Medien. Aktuelle Nachrichten, Hintergründe, praxisnahe Beispiele sowie Kommunikations- und Kreationstrends sind unsere Hauptthemen. Die Zeitung HORIZONT ist die einzige wöchentliche Publikation ihrer Art. In regelmäßigen Reports werden dort Schwerpunktthemen vertieft. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie die Basis einer funktionierenden, wechselseitigen Kommunikation und damit einer demokratischen Gesellschaft bildet.

KONTAKT Bettina Sonnenschein Redaktion HORIZONT t: +49(0)69.7595 16 08 sonnenschein@horizont.net


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PUBLIC MARKETING Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Magazin PUBLIC MARKETING berichtet über strategische und kreative Kommunikationsmaßnahmen und -tools aus dem öffentlichen Sektor. Die Redaktion widmet sich Themen wie Kulturmarketing, Destinationsmanagement, Tourismusmarketing, Stadt- und Standortmarketing, Citymanagement, Wirtschaftsförderung, Hochschulmarketing, politische Kommunikation sowie Bürgerpartizipation. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie unsere Gesellschaft prägt und mitgestaltet. Kultur führt zu einem Miteinander von Menschen und von Menschen mit ihrer Umwelt.

PRODUKTE & LEISTUNGEN PUBLIC MARKETING erscheint im New Business Verlag, der u.a. auch die Fachmagazine Healthcare Marketing, Markenartikel und new business herausgibt. Zum Portfolio gehören ebenfalls die Bücher „Städte als Marken 1+2“.

KONTAKT Yvonne Wodzak Chefredaktion New Business Verlag GmbH & Co. KG Nebendahlstraße 16 22041 Hamburg t: +49(0)40.609009-74 redaktion@ publicmarketing.eu


CAUSALES-PARTNER

theatermanagement aktuell Causales-Partner seit: Causales-Gründung Kurzbeschreibung des Unternehmens theatermanagement aktuell ist der unabhängige Informationsdienst für den Bühnen-, Konzert- und Veranstaltungssektor. theatermanagement aktuell richtet sich an Intendanten*innen, Geschäftsführer*innen, Verwaltungsdirektoren*innen und leitende Mitarbeiter*innen in Produktion, Verwaltung, Controlling, EDV, Marketing, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Stadt- und Mehrzweckhallen, Musicals, bei Festspielen, Festivals, Konzertorganisationen und Orchestern sowie an Entscheider*innen in Konzert- und Beratungsagenturen, Zulieferbetrieben und der Kulturverwaltung. theatermanagement aktuell erscheint seit 1996 viermal pro Jahr und informiert über Daten und Fakten, Hintergründe und Fallstudien, Meinungen und Nachrichten, Tipps und Termine zum Bühnen-, Konzertund Veranstaltungsmanagement und über die wirtschaftliche Entwicklung in der Kulturbranche. Aktuelles Know-how kompetent und kompakt.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Für Leser: Aktuelles Know-how kompetent und kompakt Für Anbieter: Zielgenaue Ansprache von Entscheidern im Management von Bühnen-, Konzert- und Veranstaltungsbetrieben Mediadaten auf Anfrage unter mail@theatermanagement-aktuell.de

KONTAKT Dipl.-Kfm. Jürgen Preiß Marketing/PR/Text/Events Herausgeber theatermanagement aktuell t: +49(0)2178.50 30 414 mail@theatermanagementaktuell.de Xing: Jürgen Preiß


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tanznetz.de Causales-Partner seit: 2015 Kurzbeschreibung des Unternehmens tanznetz.de ist das größte Onlineportal für künstlerischen Bühnentanz im deutschsprachigen Raum mit über 20.000 registrierten Usern. Es dient als Wegweiser zu Tanzinstitutionen, Ensembles und KünstlerInnen, und ermöglicht so allen Interessierten einen Überblick über die Tanzszene. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie – und ganz besonders der Tanz – Menschen inspiriert, bewegt und zusammenführt. Sie verhandelt die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse ohne zu spalten. Sie öffnet den Kopf für neue Denk- und Sichtweisen und ermöglicht uns miteinander über ein sinnliches Erlebnis in Kontakt zu treten.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Kritiken, News, Themen, Veranstaltungstipps, Börsen, Diskussionsforen. Präsentationsmöglichkeiten für Tanzhäuser, Kompanien, Veranstalter, Ausbildungsinstitutionen, uvm.

KONTAKT Nina Hümpel Herausgeberin t: +49(0)160.80 22 003 redaktion@tanznetz.de


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LineUpr GmbH Causales Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens LineUpr ist eine DIY-Plattform zur Erstellung von digitalen Programmheften/EventApps. Wir ermöglichen Veranstaltern, egal wie groß oder klein, ihre Events digital zu kommunizieren. Auch Kulturevents mit geringen Marketingbudgets können durch LineUpr aktuellste digitale Lösungen verwenden. Zudem bieten wir auch Sponsorings für ehrenamtliche Kulturevents. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur die Seele der Menschen widerspiegelt. Menschen können sich hier entfalten, ausleben und verständigen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN LineUpr Event-Apps sind der digitale Ersatz für gedruckte Programmhefte. Sparen Sie Zeit und Geld und nutzen Sie eine Event-App um Ihre Events zu kommunizieren.

KONTAKT Norbert Sroke Mitgründer t: +49(0)351 89664695 sales@lineupr.com


EUROPE’S LEADING CULTURE CONGRESS

#TRANSNATIONAL

SOLUTIONS FOR A CULTURE BEYOND.

10.—12.November 2021 Veranstalter*in

Hauptfördernde

Premiumpartner*innen


CAUSALES-PARTNER

crescendo Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens CRESCENDO wurde 2018 mit dem Europäischen Preis für Medienkultur ausgezeichnet. Das Urteil der Jury: „Seit 1997 ist CRESCENDO eines der größten und wichtigsten Kulturmagazine Europas und seit 2010 auch das einzige Premium-Magazin für klassische Musik und Lebensart. Das Magazin steht für einen neuartigen Erzählstil für klassische Musik und versteht sich als Brückenbauer für Kunst und Kultur.“ Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … sie ein großartiges Erlebnis ist, das es mit möglichst vielen Menschen zu teilen gilt. Sie macht den Unterschied: Erst durch die Kultur wird der Mensch zum Mensch.

PRODUKTE & LEISTUNGEN CRESCENDO, CRESCENDO.DE, FESTSPIEL-GUIDE.DE und das neue digitale Kulturportal FOYER.DE erreichen pro Jahr mehrere Millionen Kulturinteressierte. Mit PORT MEDIA – Die KulturAgentur realisieren wir herausragende Projekte in Kultur und Hochkultur.

KONTAKT Winfried Hanuschik Verleger und Herausgeber t: +49(0)89.74 15 09-90 wh@portmedia.de


CAUSALES-PARTNER

CHORZEIT – DAS VOKALMAGAZIN Causales-Partner seit: 2020 Kurzbeschreibung des Unternehmens Chorzeit – das Vokalmagazin ist Deutschlands einzige Fachzeitschrift zum Thema Chor und Singen, monatlich herausgegeben vom Deutschen Chorverband. Nachrichten, Termine und Praxistipps, Reportagen, Interviews und Rezensionen halten die Macher*innen und Freund*innen der Chorszene auf dem Laufenden. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie Menschen zusammen bringt: Die kulturelle Ausdrucksform Chorsingen vereint Laien und Profis, Jung und Alt, Pop, Jazz und Klassik. Nebenbei macht Singen glücklich und verbessert die Gesundheit.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Chorzeit – das Vokalmagazin erscheint elfmal im Jahr: als Printausgabe im Abo mit einer Auflage von 25.000 und als E-Paper digital

KONTAKT Nora-Henriette Friedel Redaktion redaktion@chorzeit.de t: +49(0)30.84 71 089 71

Yvonne Horn Anzeigen anzeigen@chorzeit.de t: +49(0)30.84 71 089 77


WA MEDIA GMBH Causales-Partner seit: 2020

KONTAKT Daniela Dragunová

Kurzbeschreibung des Unternehmens Als ebenso effektive wie emotionale Werbedisziplin spielt haptische Werbung auch in der Kultur- und Eventbranche eine bedeutende Rolle im Marketingmix. Der Kölner Mediendienstleister WA Media informiert seit 1982 über Neuigkeiten und Wissenswertes im Werbeartikelmarkt. Über die Fachmagazine Promotion Products und HAPTICA® erhalten Marketingentscheider und Einkäufer aus der Industrie, Veranstalter aus dem Kulturwesen und Kreative regelmäßig neuen Input zu Produktneuheiten, Trends und Entwicklungen rund um die haptische Werbung – inklusive zahlreicher Praxisbeispiele. Haptische Werbung zum Anfassen bietet die jährlich stattfindende Fach- und Kongressmesse HAPTICA® live.

Sales Manager t: +49(0)221.68 911-53 dragunova@waorg.com


CAUSALES-PARTNER

SEMINARSCHIFF Causales-Partner seit: 2020 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Seminarschiff ist der klimaneutrale Ort für deine Veranstaltung für bis zu 200 Personen. Es wurde mit Bedacht auf ein nachhaltiges Energiekonzept konstruiert: Solaranlage, Fußbodenheizung, neuartiges Dämmkonzept, mobile Ankerpfähle und Hybridantrieb sowie modernste Veranstaltungstechnik sind nur einige von zahlreichen Features, die das Schiff so besonders machen. Durch seine enorme Wandlungsfähigkeit kann es mal Kino, mal Badeplattform, mal Lesebühne und mal Tagungsort sein. Neben den Veranstaltungen bringen wir mit dem Seminarschiff auch Kultur aufs Wasser. Beispiele dafür sind der Kieztreff in unserer Solardachlounge, Yoga auf dem Wasser, Ausflugsfahrten zur Havel und interaktive Improvisationstheater-Aufführungen. Erlebe das CO2 neutrale Seminarschiff! Es ist vielseitig einsetzbar und offen für ausgefallene Veranstaltungsideen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN PUBLIC MARKETING erscheint im New Business Verlag, der u.a. auch die Fachmagazine Healthcare Marketing, Markenartikel und new business herausgibt. Zum Portfolio gehören ebenfalls die Bücher „Städte als Marken 1+2“.

KONTAKT Felix Eisenhardt CEO Seminarschiff Fluxservice GmbH fe@seminarschiff.com t: +49(0)30.233 293-0 www.seminarschiff.com


CAUSALES-PARTNER

Nordkolleg Rendsburg Causales-Partner seit: 2008 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Nordkolleg ist Landesakademie für kulturelle Bildung und ein zentral in SchleswigHolstein gelegenes Tagungszentrum. Die Fachbereiche Literatur & Medien, Musik, KulturWirtschaft sowie Sprachen & Kommunikation bieten Seminare, Weiterbildungen, Tagungen, Workshops und Kulturveranstaltungen jeder Art. Das Tagungshaus bietet Möglichkeiten für jede Form von Gastveranstaltung.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie Antworten geben kann auf die wesentlichen Fragen in unserer Gesellschaft. Daher ist kulturelle Bildung – seit Jahrzehnten unser Auftrag und unsere Leidenschaft – heute wichtiger denn je.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Kreativ-Campus, Fachtagungen, Klausurtagungen, Workshops, Moderationen, künstlerische Interventionen, Intensivkurse, Rund-um-Tagungsservice

KONTAKT Guido Froese Akademieleiter und Geschäftsführer t: +49(0)4331.14 38-12 guido.froese@nordkolleg.de LinkedIn: Guido Froese Xing: Guido Froese


Bis zum 31.8.2021 bewerben!

Veranstalter*in

A p p l y b y 3 1 A u g u s t 2 0 2 1 w w w. c u l t u r a l - b r a n d s . c o m

www.kulturmarken.de

16.KULTUR MARKEN AWARD European Cultural Brand Award

Europe’s most advanced cultural award

Europas avanciertester Kulturpreis

HauptfĂśrdernde

Premiumpartner*innen


Beratung, Veranstaltungen und Medien für Kulturmarketing, Kulturkommunikation und Kultursponsoring

www.kulturmarken.de Werden auch Sie ein*e Anbieter*in oder Förder*in des europäischen Kulturmarktes und nutzen unsere attraktiven Angebote und Frühbucherrabatte für Ihren Erfolg!


Beratung & Matching Causales – Wir machen Kulturmarken stark und finden die richtigen Partner*innen

Die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH ist seit dem Jahr 2003 Beraterin von Kulturanbieter* innen und Kulturinvestor*innen im deutschsprachigen Raum und in Europa. Als erfahrene Agentur beraten wir Ihr Wirtschaftsunternehmen in der strategischen und nachhaltigen Planung von Sponsoringprozessen und finden die attraktivsten Kulturprojekte für Ihr gesellschaftliches Engagement. Ihr Kulturprojekt beraten wir in Markenbildungsprozessen und finden für Sie die geeigneten Sponsor*innen aus der Wirtschaft. Den Vermittlungsprozess steuern wir über ein einmaliges, qualitatives Netzwerk aus 46.000 weltweiten Kontakten.

Philosophie Der Name „Causales“ ist Programm: In der Philosophie versteht man unter „Causa“ (lat. für Grund, Ursache) einen Sachverhalt der objektiven Realität, der einen anderen Sachverhalt – die Wirkung – hervorbringt (vgl. Kausalität). Die Philosophie von Causales besteht darin, Wirtschaft und Kultur zum gegenseitigen Nutzen zu verbinden und eine langfristige Wertschöpfung zu generieren. Wir legen Wert auf eine nachhaltige Wirkung unseres Handelns.

Beratung Causales ist Ihr Partner für Ihre Kulturkommunikation und bietet Ihnen die Durchführung von ein- oder mehrtägigen Workshops zur Bewertung, Entwicklung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Sponsoringaktivitäten an. Wir erstellen für Sie komplexe Marketing- und Sponsoringkonzepte mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Visionen und Zielen, Potenzialanalysen, Strategien, Budgetplanungen und konkreten Maßnahmen.

Kooperationen Wir vermitteln aus unserem Pool von ca. 46.000 Profilen und Kontakten aus Wirtschaft, Kultur und Medien passende Partner aus Wirtschaft und Kultur. Seit Gründung haben wir über 320 Sponsoringpartnerschaften zwischen Kultur, Wirtschaft und Medien in

einem siebenstelligen Gesamtvolumen vermittelt.

Unsere Medien und Veranstaltungen Causales hat einmalige Formate zur Stimulierung des europäischen Kulturmarktes entwickelt, die Sie für Ihre Sponsoringaktivitäten nutzen sollten. Dazu gehören das First Annual of the European Cultural Market, das Online-Portal für Kulturmarketing und Kultursponsoring www.kulturmarken.de, der Kulturmarken-Award mit der feierlichen Gala-Preisverleihung „Night of Cultural Brands“ und der KulturInvest!-Kongress.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/causales

Unser Angebot Professionalisieren Sie Ihre Sponsoringaktivitäten! Tagesworkshop inkl. Vor- und Nachbereitung » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) Sponsoringkonzept als Power Point- Vorlage » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) Vermittlungshonorar für Partnerschaften » 15 % Komplexe Aufträge verhandeln wir gern mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

Unsere Referenzen


KulturInvest!-Kongress 2021 Europas Kulturgipfel des Jahres kommt vom 10. bis 12. November 2021 nach Dresden

Im November 2021 findet Europas größter Kulturkongress zum 13. Mal in Dresden statt. Der KulturInvest!-Kongress steht seit zwölf Jahren für innovatives Vorausdenken, lebendige Debatten und erfolgreiche Lösungsansätze von materiellen und immateriellen Investitionen in Kultur. Innerhalb von 12 Themenforen zeigen auch im Jahr 2021 über 100 namhafte Referent*innen aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik die neuesten Trends und Entwicklungen im Kulturmarkt auf. Die Teilnehmenden des führenden Forums für Kulturanbieter* innen und Kulturförder*innen erwarten lebendige Keynotes von Kulturexpert*innen, partizipative Diskussionsrunden und erfolgreiche Praxisbeispiele in den parallel stattfindenden Foren: _Kulturpolitik _Transformation _Nachhaltigkeit _Kulturförderung _Digitalisierung _Kulturelle Bildung

_Stadtkultur _Kreativwirtschaft _Kulturtourismus _Kulturmarketing _Kultursponsoring

Kommen Sie zum 13. KulturInvest!-Kongress Anfang November 2021 in Dresden und diskutieren Sie mit uns über bewährte und neue Wege des Kulturmanagements, der Kulturfinanzierung und Kulturkommunikation. #transnational Solutions for a culture beyond.

Unsere Referenzen Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturinvest-kongress

Unser Angebot Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets über die attraktiven Frühbucherrabatte!

1-Tagesticket: Buchung bis Nov. 2021 » 340 Euro (zzgl. MwSt.) 2-Tagesticket: Buchung bis 31.12.2020 » 490 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 31.3.2021 » 540 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 30.6.2021 » 590 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 7.11.2021 » 650 Euro (zzgl. MwSt.) Alle Angebote inklusive Kongressmappe, Catering und Downloadmöglichkeiten der Vorträge.


Europäischer Kulturmarken-Award 2021 Der avancierteste Kulturpreis für Kulturmarketing, -tourismus und –investments Der avancierteste Wettbewerb im Europäischen Kulturmarkt wird 2021 bereits zum 16. Mal ausgeschrieben und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Potenzial von Kulturinstitutionen und Kulturstädten sichtbar zu machen, die Kreativität als unerschöpfliche Energiequelle zu nutzen und die Vernetzung kultureller und wirtschaftlicher Akteur*innen zu verstärken. Die Europäischen Kulturmarken-Awards werden in acht Kategorien von einer 43-köpfigen Expert*innenjury an Kulturanbieter*innen, -investor*innen und tourismusregionen aus ganz Europa vergeben. Die zum siebten Mal in allen Kategorien verliehene Preisskulptur Aurica® steht für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter*innen und das herausragende Engagement europäischer Kulturinvestor*innen. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2021 in acht möglichen Wettbewerbskategorien: _Europäische Kulturmarke des Jahres 2021 _Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2021 _Europäische Trendmarke des Jahres 2021 _Europäische*r Kulturinvestor*in des Jahres 2021 _Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021 _Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021 _Europäischer Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt 2021 _Europäischer Preis für Stadtkultur 2021

Preisverleihung innerhalb der Gala „Night of Cultural Brands“ Für die Besten der Branche rollen wir seit dem Jahr 2006 auf der jährlichen Kulturmarken-Gala den roten Teppich aus und ermöglichen auf dem Branchentreff für Kulturmarketing und Kultursponsoring einmalige Kontakte. Die begehrten Awards werden jährlich im November vor 500–800 Entscheidungsträger*innen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien auf der „Night of Cultural Brands“ verliehen. Die Galaveranstaltung bietet im November 2021 in Dresden die Möglichkeit, in exklusiver Atmosphäre entspannt Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Veranstaltungsort der Night of Cultural Brands am 11. November 2021 ist die Staatsoperette Dresden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturmarken-award

Unser Angebot Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2021! Bewerbungsgebühr Award 199 Euro (zzgl. MwSt.))

Die Ausschreibungskriterien finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturmarken-award


Annual of the European Cultural Market 2022 Der Premiumkatalog für einen nachhaltigen und dynamischen Kulturmarkt

Seit 2004 dient die Sponsoringpublikation Annual of the Cultural Market (früher: Jahrbuch Kulturmarken) als Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von Sponsoringbudgets von Wirtschaftsunternehmen. Kulturanbieter*innen kommunizieren im Rahmen von redaktionellen Anzeigen ihr attraktives Sponsoringangebot und bieten anhand von sponsoringrelevanten Parametern wie der geografischen Verortung, Besucher*innenzielgruppen, InfrastrukturFaktoren, Werbereichweiten und innovative B2B/B2C-Leistungen professionelle Entscheidungshilfen für potenzielle Partner*innen aus der Wirtschaft. Darüber hinaus machen kultursponsoringtreibende Unternehmen auf ihr nachhaltiges Investment in Form von redaktionellen Specials aufmerksam, laden ihre Marke mit Sympathie auf und erreichen politische Entscheidungsträger*innen und Medien.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/publikationen/ jahrbuch-kulturmarken

Unser Angebot Veröffentlichen Sie Ihr Sponsoringangebot und werden Sie Akteur*in des europäischen Kulturmarktes! Sponsoringangebot Kultur, Praxisbeispiel Wirtschaft, Doppelseite, Format: 2× 210 × 210 mm, 4 farbig (3.000 Zeichen zzgl. Fotos) bis 31.12.20 » 1.500 Euro (zzgl. MwSt.) bis 31.3.21 » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) bis 1.6.21 » 2.000 Euro (zzgl. MwSt.)

Ihre Vorteile auf einen Blick _Kulturanbieter*innen erreichen mit der Präsentation ihrer Sponsoring-angebote im Annual of the European Cultural Market potenzielle Sponsor* innen und Partner*innen, die im Herbst 2021 ihre Budgetplanung für das Jahr 2022 vorbereiten.

Special im Jahrbuch, 10 Seiten, Fomat: 210 × 210 mm, 4 farbig bis 31.12.20 » 4.500 Euro (zzgl. MwSt.) bis 31.3.21 » 6.000 Euro (zzgl. MwSt.) bis 1.6.21 » 7.500 Euro (zzgl. MwSt.)

_Wirtschaftsunternehmen bietet die Publikation die Möglichkeit, ihr gesellschaftliches, kulturelles und nachhaltiges Engagement in Form eines redaktionellen Beitrags zu kommunizieren und ihr Image als Corporate Citizen zu stärken.

Inklusive Ihres Profils, Ihrer Sponsoringpakete und Ihrer Kontaktdaten! Nach Ihrer Buchung senden wir Ihnen gern eine Datenabfrage zu und veröffentlichen Ihr Angebot auch kostenfrei auf unserem Online-Portal www.kulturmarken.de

_Die Sponsoringangebote und Praxisbeispiele werden kostenfrei für ein Jahr innerhalb einer Buchung auf das Matchingtool www.kulturmarken.de übernommen.

Unsere Referenzen

_Distribution: personalisierter, kostenfreier Premiumverteiler (Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien in Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und europäischen Ländern sowie auf dem KulturInvest!Kongress und der Kulturmarken-Gala 2021) _Auflage: 3.000, Erscheinung: September 2021, Druckunterlagenschluss: 1. Juni 2021


kulturmarken.de Das Online-Portal für Ihre langfristige Positionierung im europäischen Kulturmarkt

Das Branchenportal kulturmarken.de dient seit dem Jahr 2004 Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik als Informationsdienst rund um die Themen Kulturmarketing, Kultursponsoring und Kulturinvestitionen. Über 300 Kulturanbieter*innen aus der ganzen Welt präsentieren ihre Sponsoringangebote für potenzielle Investor*innen für die kommenden Jahre.

Online-Buchungen für den KulturInvest!-Kongress und die Kulturmarken-Gala!

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Trendprognosen von Marketing und Sponsoringexperten lesen!

Das englischsprachige Pendant unseres Branchenportals präsentiert Sponsoringlizenzen von über 150 Kulturanbieter*innen aus Europa und der ganzen Welt. Darüber hinaus finden Sie hier Interviews und Fachbeiträge von Expert*innen aus Kultur und Wirtschaft in englischer Sprache.

Mit einer Online-Buchung können Sie unkompliziert Ihr Ticket zum 13. KulturInvest!-Kongress buchen und sich für den 16. Europäischen Kulturmarken-Award bewerben.

Profitieren Sie durch Ihren Wissensvorsprung. Informieren Sie sich in Fachartikeln, Studien und Interviews über aktuelle Themen und Trends aus den Bereichen Kulturmanagement, Kulturmarketing sowie Kultursponsoring und verschaffen Sie sich einen umfangreichen Überblick über die neuesten Trends.

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Wir präsentieren Ihnen attraktive Kulturmarken® aus der ganzen Welt. Mit den von uns entwickelten Suchkriterien finden Sie aus der Vielfalt der Angebote Ihre richtigen Partner*in für Ihr regionales, überregionales oder internationales Sponsoringmanagement. Darüber hinaus können Sie in Best-Practice Beiträgen Ihre Sponsoringengagements vorstellen und Ihre Marke mit Sympathie aufladen.

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Nutzen für Kultur: Anbieter*in auf dem Kultursponsoringmarkt werden! Werden auch Sie Teil eines dynamisch wachsenden Kulturmarktes und veröffentlichen Sie Ihr Angebot an Sponsoren auf dem erfolgreichen Matchingtool. Sie positionieren Ihre Kulturmarke als attraktive Sponsoringplattform für Unternehmen und werden von überregionalen und internationalen Unternehmen schnell gefunden.

100.000 Besucher*innen auf dem Portal pro Jahr, 19.500 Abonnent*innen für den monatlichen Newsletter CauSales

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Unser Angebot Veröffentlichen Sie Ihr Sponsoringangebot an die Wirtschaft oder ein Praxisbeispiel über Ihr gesellschaftliches Engagement! Sponsoringangebot Kultur » 365 Tage » 750 Euro (zzgl. MwSt.) Praxisbeispiel Wirtschaft » 365 Tage » 750 Euro (zzgl. MwSt.) Inklusive Ihres persönlichen Profils, Ihrer Sponsoringpakete und Ihrer Kontaktdaten! Nach Ihrer Buchung senden wir Ihnen gern eine Datenabfrage für Ihren Beitrag mit 5.000 Zeichen zzgl. Fotos zu.


IMPRESSUM

CAUSALES

Kontakt Causales bietet Ihnen die Durchführung von ein- oder mehrtägigen Workshops zur Bewertung, Entwicklung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Sponsoringaktivitäten an. Wir erstellen für Sie komplexe Marketing- und Sponsoringkonzepte mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Visionen und Zielen, Potenzialanalysen, Strategien, Budgetplanungen und konkreten Maßnahmen. Darüber hinaus vermitteln wir nachhaltige Kooperationen zwischen Wirtschaftsunternehmen und Kulturanbieter*innen, betreuen Ihre Sponsoringpartnerschaften und wickeln für Sie alle Kommunikationsdienstleistungen rund um die Kooperation ab.

© Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH, 2020 Bötzowstraße 25 10407 Berlin Germany tel: +49(0)30.53 214 391 fax: +49(0)30.53 215 337 www.kulturmarken.de www.cultural-brands.com Gesellschafter: Hans-Conrad Walter und Mihai Danzke Konzept: Hans-Conrad Walter und Luzie Sieckenius

Causales® Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Sitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht: Berlin-Charlottenburg | HRB 127 153 B Steuernummer: 37/249/32636 | UID: DE271456997

Projektmanagement: Luzie Sieckenius Gestaltung: czyk Labor www.czyk.de

Druck: ARNOLD group -- Großbeeren www.arnoldgroup.de

Textlektorat: Sibylle Kluge Erscheinung: November 2020

Christine Fischer

Hans-Conrad Walter

Management KulturInvest!-Kongress tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)152.27 56 71 60 fischer@causales.de

Geschäftsführender Gesellschafter, Mastermind und Initiator tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)152.54 21 65 17 walter@causales.de

Luzie Sieckenius Management Kulturmarken-Award und Jahrbuch Kulturmarken tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)170.927 84 22 sieckenius@causales.de

Nadine Ezerex Politische Kommunikation und Koordination KulturInvest!-Kongress tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)175.216 34 71 ezerex@causales.de

Freiverteiler: Entscheidungsträger*innen in Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien Schutzgebühr: 44,95 Euro zzgl. Mwst. Direktvertrieb: www.kulturmarken.de Alle Zahlen sind öffentlich zugänglichen Medien entnommen. Die Wortmarken Causales®, Kulturmarke®, Kulturmarken®, KulturInvest ® und Aurica ® sind eingetragene Marken im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes und stehen unter Markenschutz. Die Fotos der Kulturanbieter*innen und Wirtschaftsunternehmen wurden Causales von den Auftraggeber*innen zur Verfügung gestellt. Die Auftraggeber*innen haften für die Urheberrechte der Fotos. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung der Herausgeber unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


„Und eine klimafreundliche Kultur.“


For a climatefriendly culture. And a culturefriendly climate. causales ÂŽ

Ausgezeichnet mit dem Lifetime Achievement Award/Internationaler Sponsoring Award 2017

FIRST ANNUAL OF THE EUROPEAN CULTURAL MARKET 2021 #SUSTAINABILITY  

In neuem Gewand und unter dem Hashtag #SUSTAINABILITY erscheint die Sponsoringpublikation erstmals als First Annual of the European Cultural...

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