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Aufb r u cnach h

Cultural Brand Award

Transform the Culture in Europe

2020

Europe Jahrbuch Kulturmarken 2020 — Causales

15.Europäischer KulturmarkenAward

Europa

15.Jahrbuch Kulturmarken Der Premium-Katalog für Sponsoringangebote und Sponsoringlizenzen im europäischen Kulturmarkt www.kulturmarken.de

Europas avanciertester Kulturpreis Europe’s most advanced cultural award

Premium-Partner:

Ausgezeichnet mit dem Lifetime Achievement Award/Internationaler Sponsoring Award 2017

Herausgeber:


„Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Viktor Hugo


CREATE EUROPE! 2


Mehr Popdemokratie und Europunk! Europa, das ist eine heterogene Wertegemeinschaft mit kultureller Strahlkraft und Magnetismus zugleich. Die vielfältigen, durchaus widersprüchlichen Werte sind der Humus unserer weltoffenen, toleranten europäischen Kultur, die künstlerische Freiheit garantiert. Aber auch Handel und Wirtschaft haben zur Einigung des Kontinents beigetragen, während religiöser Fanatismus, Nationalismus und Kriege ihn spalteten. Die Gründung der Montan-Union als wirtschaftliche Grundlage für ein modernes, geeinigtes Europa, sowie der Transformationsprozess der Industriegesellschaft zur kreativen Dienstleistungsgesellschaft und die zukunftsorientierten Impulse für eine postnationale Demokratie sind wichtige Meilensteine für ein demokratisches Europa der Bürgerinnen und Bürger. Ein wichtiger Impulsgeber für diesen Entwicklungsprozess ist der europäische Kulturmarkt, ein heterogener Wachstumsmarkt, der nicht nur aus Kulturanbietern und Kulturpublikum besteht. Dieser spezifische Markt wird durch kulturpolitische Entscheidungen beeinflusst, durch die Kultur- und Kreativwirtschaft wirtschaftlicher, durch Kulturmarketing sichtbarer, durch die Digitalisierung smarter, durch Kulturtourismus lebendiger und sichert sich durch kulturelle Bildung nachhaltig sein Publikum. Der Kulturmarkt ist durch die notwendigen Förderungen der Öffentlichen Hand nicht mit anderen Märkten zu vergleichen, da er durch die öffentlichen Zuwendungen verzerrt wird und nicht nur ökonomisch betrachtet und bewertet werden kann. Für einen Erfolg im ganzheitlichen Sinne ist ein Austausch auf kultureller, wirtschaftlicher und akademischer Ebene sowie auch durch eine intensivere europäische Zusammenarbeit der einzelnen Marktsegmente und seiner Akteure nötig. Werfen wir einem Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Europa bedeutet das aber auch, unsere europäische Wertegemeinschaft und die Kultur in Europa durch ein identitätsbasiertes Marketing zu stärken. Denn unsere vielfältige Kultur wird erst in Theatern, Orchestern, Museen, Clubs und Festivals lebendig, die sich als Flaggschiffe, Leuchttürme oder Experimentierlaboratorien sowie als gesellschaftliche und ökonomische Impulsgeber mit ihren trendsetzenden, individuellen Marketingstrategien positionieren. Damit nehmen die Kulturanbieter eine gestaltende Rolle im europäischen Entwicklungsprozess ein. Das haben viele europäische Wirtschaftsunternehmen erkannt und Kulturanbieter mit ihrem kreativen Potenzial als interessante Partner entdeckt. Mit inspirierenden Gastbeiträgen in der diesjährigen Ausgabe des Jahrbuches Kulturmarken wollen wir diese gesellschaftlichen Prozesse beflügeln. Darüber hinaus zeigen aufschlussreiche Praxisbeispiele kulturfördernder Unternehmen, welchen Nutzen Kultursponsoring-Partnerschaften stiften können und sollen Sie inspirieren, mit Ihrem kulturellen Engagement selbst ein Akteur des europäischen Kulturmarktes zu werden. Auf einen Blick erhalten Sie in diesem Jahrbuch und auf dem Online-Portal für Kultursponsoring www.kulturmarken.de eine vielfältige Übersicht von 277 ausgewählten Kulturmarken mit ihren Sponsoringlizenzen für das Jahr 2020, um für das regionale und europäische Engagement Ihres Unternehmens die richtigen Partner zu finden. Gern beraten wir Sie als kulturförderndes Unternehmen in Ihren Sponsoringaktivitäten und unterstützen Sie in der Suche nach dem richtigen Partner. Wir bedanken uns bei allen Partnern, Förderern und Mitwirkenden dieser Ausgabe und wünschen Ihnen viele interessante Einblicke in den wachsenden europäischen Kulturmarkt! Herzlichst

Ihr Hans-Conrad Walter Geschäftsführender Gesellschafter der Causales GmbH

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EINFÜHRUNG AB SEITE 6

Fachbeiträge und Interviews

BEST PRACTICES AB SEITE 32

Erfolgreiche Kultursponsoringengagements der Wirtschaft

KULTURMARKEN 2020 AB SEITE 48

Attraktive Kultursponsoringlizenzen

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PREISTRÄGER KULTURMARKEN-AWARD VON 2006 BIS 2018 AB SEITE 114

Europäischer Kulturmarken-Award

CAUSALES-PARTNER AB SEITE 138

Unsere Förderer, Medienpartner und Dienstleister

CAUSALES AB SEITE 228

Ihr Dienstleister für Kulturmarketing und Kultursponsoring

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FACHARTIKEL

Europas Souverän? Die Bürgerinnen und Bürger! www.ulrike-guerot.eu

„Alle Souveränität geht vom Volke aus“, so steht es in vielen Verfassungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Frei nach Kurt Tucholsky möchte man fragen: „Und wo geht sie hin?“ In der Tat ist die Souveränität der politischen Subjekte der EU, nämlich der Bürgerinnen und Bürger Europas, gleichsam im Europäischen Rat (EU-Rat) versenkt, schwer fassbar, intransparent und auch nur indirekt legitimiert. Dächte man also über europäische Souveränität nach bzw. möchte man die Frontstellung von EU und Mitgliedsstaaten mit Blick auf Souveränität – verstanden als Rechtssetzungsfähigkeit – durchbrechen, dann ginge es zentral um die Abschaffung der Macht des EU-Rates im politischen System der EU und um die Aufwertung der Souveränität der europäischen Bürgerinnen und Bürger durch eine vollständige Parlamentarisierung der Union. Die Verankerung des Prinzips einer europäischen Staatsbürgerschaft und das perspektivische Ziel der Schaffung eines einheitlichen europäischen Rechtsraums für die Bürgerinnen und Bürger könnte ein erster Schritt auf dem Weg in die Demokratisierung Europas sein. Die Auflösung der Frage nach der Souveränität zugunsten der Bürgerinnen und Bürger im politischen System Europas scheitert derzeit maßgeblich daran, dass die Bürgerinnen und Bürger in Europa in ihrer Gänze keine Rechtsgleichheit genießen, nicht bei Wahlen, nicht bei Steuern und nicht beim Zugang zu sozialen Rechten, also vor allem in den Bereichen, die ihren Status als Bürger ausmachen. Damit harrt die Grundannahme des Maastrichter Vertrages von 1992 („Ever closer Union“), nämlich, dass die EU eine „Union of States“ und eine „Union of Citizens“ ist, ihrer normativen Unterfütterung. De facto ist die EU nur eine „Union of States“ und noch keine „Union of Citizens“, gerade weil der allgemeine politische Gleichheitsgrundsatz nicht für alle europäischen Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gilt. Anders formuliert: Bezeichnet man die EU-Rechtsgemeinschaft als gemeinsamen rechtsstaatlichen Rahmen für die die vier europäischen Freiheiten – Personen, Dienstleistungen, Kapital und Güter –, dann bietet die EU, knapp formuliert, transnationale Rechtsgleichheit für Güter (Binnenmarkt), Kapital (Währungs- bzw. Geldgleichheit durch den Euro) und Dienstleistungen bzw. „Arbeitskräfte“ (im Unterschied zu Personen),1 aber nicht für Personen selbst, die in ihren bürgerlichen Belangen in „nationalen Rechtscontainern“ fragmentiert bleiben, die aber die eigentlichen politischen Subjekte und mithin der Souverän des politischen Systems Europas sind. Aus diesem Grund braucht es ein gleiches und direktes Wahlrecht. ‚Eine Person, eine Stimme‘ wäre der nächste wichtige Schritt, wenn es gilt, auf unserem Kontinent eine politische Einheit zu begründen, die die wirtschaftliche Einheit erst legitimiert. Erst dann kann das Europäische Parlament zum Sachwalter einer europäischen Demokratie werden, die ihren Namen verdient und deren Souverän die europäischen Bürgerinnen und Bürger sind. Anders formuliert: Wir müssen das Erbe der Französischen Revolution europäisieren und die damals genommene Abbiegung in Richtung Nationalstaaten überwinden. Die Republik muss europäisch werden! Aus der Bundesrepublik Deutschland, der République Française, der Republik Österreich, der Repubblica Italiana oder der Rzeczpospolita Polska etc. wird eine Europäische Republik durch allgemeine, unmittelbare, freie, geheime und vor allem auch gleiche Wahlen – begründet auf dem Gleichheitsgrundsatz aller europäischen Bürgerinnen und Bürger.

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Aus der Wahlrechtsgleichheit ergibt sich der nächste Schritt der großen europäischen A U T O R I N Reformation, nämlich jener, die europäische Staatsbürgerschaft materiell auszubuchstabieren. Wir haben 1992 den Euro auf die Zeitschiene gesetzt und in drei Schritten zwischen 1994 und 2002 die Währungsunion geschaffen. Innerhalb von zehn Jahren wurden von Lappland bis zur Südspitze der Algarve alle Geldautomaten mit Euros ausgestattet. Jeder europäische Bürger, jede europäische Bürgerin hat eine IBAN-Nummer bekommen. Sollte es nicht möglich sein, in einem auf zehn, fünfzehn, fünfundzwanzig Jahre angelegten Prozess dafür zu sorgen, dass wir von Tampere bis Thessaloniki Wahlrechtsgleichheit Prof. Dr. Ulrike Guérot haben? Und dann eine europäische Steuernummer, eine europäische Sozialversicherungs- Ulrike Guérot ist eine deutnummer und dann eine europäische ID bekommen? Und zuletzt gar eine europäische sche Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie ist Arbeitslosenversicherung? Warum eigentlich nicht? Soll Europa wirklich neu begründet werden, wie vielfach diskutiert und gefordert, soll Europa eine Demokratie werden, dann muss der Preis entrichtet werden: der allgemeine politische Gleichheitsgrundsatz für alle Bürgerinnen und Bürger Europas. Dadurch würde zur Gleichheit der Güter im Binnenmarkt und zur Geldgleichheit (Euro) die Gleichheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger als politische Subjekte addiert: Genau dies wäre die Grundlage für eine europäische Demokratie und der Sprung in eine Europäische Republik.

Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems, Gründerin des European Democracy Lab (EDL) in Berlin und beschäftigt sich mit der Zukunft des europäischen Integrationsprozesses. Im April 2013 veröffentlichte sie gemeinsam mit Robert Menasse ein Manifest zur „Gründung einer Europäischen Republik“. Beide plädieren für eine Neugründung der europäischen Demokratie, eine Europäische Republik, und sind in diesem Zusammenhang für die Schaffung eines nachnationalen Europas. Autorin der Publikation „Warum Europa eine Republik werden muss“ und Initiatorin des „European Balcony Projekts“.

1 Vgl. etwa Urteile des EuGH zur Dienstleistungs- bzw. Entsenderichtlinie, die immer wieder gleiche Gehälter für europäische Bürger_innen auf europäischem Territorium anmahnen, z.B. EuGH 6.2.2018, Rs C-359/16, Altun ua, ECLI:EU:C:2018:63.

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FACHBEITRAG

Die Europäische Union – eine schlechte Kulturmarke? www.ruhr-uni-bochum.de

Es mag zunächst befremdlich anmuten, wenn die Europäische Union als Kulturmarke betrachtet wird. Ich finde jedoch einen profanen Marketingblick ganz hilfreich, um die gegenwärtigen Identitäts- und Akzeptanzprobleme der Union zu verstehen. Er fokussiert sich auf das Gesamtbild, das die EU von sich vermittelt – aber damit auch auf die Stimmigkeit ihrer Strukturen und ihres Handelns. Identitäts- und Akzeptanzprobleme von politischen Systemen werden gerne mit grundlegenden Werten, Verständnisse und Orientierungen, wie christliche Werte, Patriotismus, Solidarität, Gleichheit oder individuelle Freiheit in Verbindung gebracht. Aber das ist irreführend. Die modernen westlichen Gesellschaften sind viel zu offen, diversifiziert und vielschichtig als dass man sie noch als Gemeinschaften von Werten, Kultur und Interessen verstehen kann. Tiefgreifende Konflikte über Werte, zum Beispiel zwischen christlichen und säkularen Werten, zwischen liberalen und autoritären politischen Kulturen oder zwischen Nationalisten und Europäern gehören längst zum Alltag der europäischen Länder und natürlich auch der EU und sind zudem kurzfristig nicht lösbar. Sie sind Teil der Identität der westlichen Gesellschaften, die man ja deshalb ja auch als pluralistische Gesellschaften bezeichnet. Das gleiche gilt noch viel mehr für Interessenkonflikte. Das Markenkonzept hebt auf etwas ganz anderes, viel Profaneres ab, nämlich auf das Bild von Produkten, Unternehmen, Organisationen und Orten, das durch die alltäglichen Erfahrungen und Kommunikation von Menschen gebildet wird und sich allmählich verselbständigt. Eine Marke ist ein unverwechselbares positives Image eines Objektes, also etwa eines Produktes oder einer Region, mit dem sich dieses von konkurrierenden Objekten unterscheidet. In diesem Sinne wäre also die Marke EU ein positives Image mit dem sich diese bei Bürgerinnen und Bürger von Nationalstaaten oder bei Investoren und kreativen Menschen von anderen Staaten abhebt. Die EU ist jedoch nicht nur eine Marke, wie etwa ein Unternehmen, sondern wirklich eine Kulturmarke. Sie ist ein großes kulturelles Projekt der Bildung einer Nation jenseits der Nationalstaaten. Sie startete als eine große Idee eines friedlichen, vielfältigen, toleranten und solidarischen Europas. Ihre ideologische Grundlage war die europäische Aufklärung und der kontinentaleuropäische Liberalismus. Das Projekt EU war getragen von dem Narrativ eines zusammenwachsenden Europas, das durch politische Integration an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit gewinnt, seinen Bewohnern einen hohen Lebensstandard bieten kann und sich dadurch dem großen Ziel der politischen Integration weiter nähert. Zu diesem Projekt gehörte auch eine spezifische politische Konsenskultur – die politischen Eliten Europas gestalten eine starke Union im Konsens. Im Nachkriegseuropa stieß dieses Projekt in Westeuropa auf viel Zustimmung obwohl es in Konkurrenz zu der politischen Kulturmarke der Jahre davor stand, dem Nationalstaat. Aber die politische Kulturmarke Nationalstaat war korrumpiert durch zwei Weltkriege. Ihr politischer, wirtschaftlicher, sozialer und nicht zuletzt kultureller Erfolg hat die Kulturmarke Europäische Union zunächst stark gemacht – trotz mancher Probleme und einiger Kritik an der europäischen Bürokratie war die EU in Westeuropa weitgehend selbstverständlich geworden.

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Das veränderte sich mit der Erweiterung der EU und ihrer Kompetenzen jedoch schleichend, A U T O R aber nachhaltig. Wie stark sich die EU verändert hat, zeigte der Flüchtlingsstrom des Jahres 2015. Er hat die Europäische Union tief gespalten und ganz schnell dazu geführt, dass die Europäische Union die Schotten dicht gemacht und wichtige Grundprinzipien über Bord geschmissen hat. Sie hat sich als eine „Union“ demaskiert, die geistig und kulturell auf das Niveau einer schlecht durchdachten Freihandelszone gefallen ist. Das ist das Menetekel für eine seit Jahren verfehlte Integrationspolitik. Schon vor der Osterweiterung litt die Europäische Union unter einer einseitig wirtschaftlichen Orientierung. Mit der Osterweiterung vergrößerten sich nicht nur die Unterschiede der wirtProf. Dr. Franz Lehner schaftlichen Leistungsfähigkeit und der Arbeits- und Sozialsysteme, sondern vor allem Ruhr-Universität Bochum die kulturellen Differenzen massiv. Durch die Osterweiterung ist inzwischen vollends eine Union entstanden, die weitgehend auf einen großen Wirtschaftsraum mit globalem Geltungsdrang reduziert ist. Das macht die Europäische Union noch nicht einmal wirtschaftlich stark. Die Europäische Union und ihre Eurozone sind nicht der Wachstumsund Innovationsmotor geworden, der angestrebt wurde und – von dem selbstgesteckten Ziel, die stärkste wissensbasierte Volkswirtschaft der Welt zu werden, ist Europa weit entfernt. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich die EU immer weiter von ihrer ursprünglichen Marke entfernt ohne jedoch eine neue, adäquate Marke an ihre Stelle zu setzen. Was sie hat, ist ein diffuses Profil und ein nicht weniger diffuses Image. Das nährt diffuse negative Strömungen und populistische Bewegungen gegen die EU, aber auch viel Skepsis und Enttäuschung bei ihren Anhängern. Das Image der EU ist selbst bei überzeugten Europäern zwiespältig. Die Profillosigkeit der Europäischen Union liegt auch an ihren institutionellen Strukturen. Sie hat im Vertrag von Lissabon eine „Verfassung“ geschaffen, die weder funktioniert noch respektiert wird. Sie funktioniert nicht, weil der ursprünglich sinnvolle Elitenkonsens mit wachsender Zahl der Mitgliedstaaten immer häufiger statt eines tragfähigen Elitekonsenses faule Kompromisse produziert – auch wenn es darum geht, die Einhaltung des Lissaboner Vertrages und der grundlegenden Prinzipien der Union einzufordern. Dadurch verliert die EU nicht nur ihr Profil sondern auch ihre Handlungsfähigkeit. Gerade diese Probleme kann sie jedoch nicht wirksam lösen, weil solche Lösungen Einstimmigkeit und damit einen tragfähigen Elitekonsens benötigen. Das europäische Projekt braucht also einen Neustart, der im Rahmen des Vertrags von Lissabon kaum machbar ist. Er wäre vielleicht machbar, wenn eine starke Bürgerbewegung eine neue, alternative Kulturmarke – ein breit akzeptiertes Bild einer neuen EU – etablieren könnte, in deren Gefolge sich im europäischen Parlament und in den Mitgliedstaaten Mehrheiten für eine grundlegende Reform schaffen ließen.

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INTERVIEW

Gestalten wir den vielfältigen europäischen Kulturmarkt!

www.theatermanagement-aktuell.de

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tma: Herr Walter, am 7. und 8. November laden Sie Teilnehmer*innen aus ganz Europa ein, beim 11. KulturInvest!-Kongress Zukunftsvisionen für den europäischen Kulturmarkt zu entwickeln. Das europäische Staatengefüge zwischen Zypern und Schottland und von Portugal bis Estland ist von einer großen kulturellen Vielfalt geprägt. Was verstehen Sie, insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender nationalstaatlicher Tendenzen, unter dem Begriff „europäischer Kulturmarkt“? Hans-Conrad Walter: Die Werte, die Europa prägen sind so widersprüchlich wie nirgendwo anders auf der Welt, von Aristoteles bis Abba, von Shakespeare bis zu den Sex Pistols, alle haben uns geprägt und sind der Humus unserer weltoffenen, toleranten europäischen Kultur. Um unsere europäische Kultur lebendig zu halten, sollten wir den nationalstaatlichen Ordnungsgedanken überwinden und lieber die Regionen stärken, denn allein sie sind natürlich gewachsene Kulturlandschaften. Unsere europäische und damit auch die regionale Kultur wird in den Regionen und Städten Europas lebendig und in deren zahlreichen Museen, Theatern und Festivals erlebbar. Diese öffentlichen und privatwirtschaftlichen Kulturanbieter generieren mit ihren Angeboten eine Nachfrage, das ist die Grundlage eines postnationalen, europäischen Kulturmarktes, der für alle zugänglich ist. Die Anbieter und Dienstleister bringen wir mit dieser Haltung innerhalb des 11. KulturInvest-Kongresses zusammen und zeigen die neuesten Trends in 12 Themenforen im europäischen Kulturmarkt auf. tma: Was sind für Sie die drei größten Trends in diesem europäischen Kulturmarkt? Hans-Conrad Walter: Aus ökonomischer Sicht ist der größte Trend eindeutig der rasant wachsende Kulturtourismus und die damit verbundenen Städtereisen. Venedig wird von Kulturtouristen seit einigen Jahren überrannt, so dass Tagestouristen in diesem Jahr erstmalig Eintritt bezahlen müssen. Die Inszenierung des einzigartigen Lebensgefühls, Geschichte, Architektur, Museen und die Biennale haben dazu beigetragen. Denkt man dabei an die letzten verbliebenen venezianischen Einwohner, sind wir schnell beim zweiten Trend, der notweindigen Teilhabe und Mitbestimmung der Bevölkerung an Stadtentwicklungsprozessen und der Sehnsucht nach gemeinschaftlichen Wir-Erlebnissen, die sicher auch von dem dritten Trend, der Digitalisierung im Kulturmarkt verstärkt wird.


tma: Welche Impulse kann Ihrer Meinung nach die Wirtschaft durch Investitionen in H E R A U S G E B E R den Kulturmarkt für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Europa beisteuern? Hans-Conrad Walter: Wirtschaftsunternehmen haben langsam erkannt, dass die LebensDipl.-Kfm. qualität eines Standortes und einer Region wesentlich durch Kultur geprägt wird. Für Jürgen Preiß junge, potenzielle Mitarbeiter eines Unternehmens ist das Kulturangebot am Standort Marketing/PR/Text/Events Herausgeber ein wesentliches Kriterium. Sie haben aber auch erkannt, dass Kreativität nicht nur eine theatermanagement aktuell künstlerische Ausdrucksform ist, die gesellschaftliche Auseinandersetzung fördert, t: +49(0)2178.50 30 414 mail@theatermanagementsondern auch Grundlage ökonomischer Erfolge, von denen sie profitieren können. Unternehmen können also wesentliche Impulse für ein tolerantes, kosmopolitisches Miteinander in Europa durch die Förderung von Kreativität, Kunst und Kultur setzen. Auf dem 11. KulturInvest!-Kongress bringen wir unter anderem Wirtschaftsunternehmen, Kulturanbieter theatermanagement aktuell ist der und Kreative miteinander ins Gespräch und zeigen erfolgreiche Formen der Zusammen- unabhängige Informationsdienst für den Bühnen-, Konzert- und Veranarbeit auf, von denen die Gesellschaft profitiert. tma: Was können und müssen die Akteure im Kulturmarkt Ihrer Ansicht nach selbst staltungssektor. theatermanagement leisten, um im internationalen Transformationsprozess nicht den Anschluss zu verpassen? aktuell richtet sich an Intendanten*inHans-Conrad Walter: Sie sollten sich noch stärker als politische Akteure und Impulsgeber nen, Geschäftsführer*innen, Verwalverstehen. Sich als Anbieter nicht nur einem Erfolg auf dem europäischen Kulturmarkt tungsdirektoren*innen und leitende verpflichtet fühlen, sondern auch als mutige Avantgarde Haltung zeigen, Neues wagen, Mitarbeiter*innen in Produktion, experimentieren, provozieren und damit die Zukunftsdebatte für ein weltoffenes Europa Verwaltung, Controlling, EDV, Markemitgestalten. Besonders gefallen hat mir im letzten Jahr das Projekt „European Balcony ting, Vertrieb und ÖffentlichkeitsarProject“, in dem auf den Balkonen von 120 Kultureinrichtungen von Tallin bis Porto am beit in Theatern, Opern, Konzerthäu10. November die Europäische Republik ausgerufen wurde, initiiert von Ulrike Guérot, sern, Stadt- und Mehrzweckhallen, die in diesem Jahr auch den 11. KulturInvest!-Kongress eröffnen wird. Natürlich ist die Musicals, bei Festspielen, Festivals, Digitalisierung dabei ein wichtiges, kommunikatives und funktionales Instrument, doch Konzertorganisationen und Orchestern reale Kultur findet eben nicht im Internet statt. Sie findet auch nicht mehr nur in den sowie an Entscheider*innen in gewohnten Elfenbeintürmen bürgerlicher Kulturvermittlung statt, sondern an weit aus Konzert- und Beratungsagenturen, charismatischeren Orten, wie zum Beispiel im unbestechlichen Industriecharme der Zulieferbetrieben und der Kulturverwaltung. theatermanagement aktuell schönsten Zeche der Welt, heute Unesco-Welterbe. tma: Standort ist die Zeche Zollverein in Essen. Wie passt dieses Wahrzeichen einer ver- erscheint seit 1996 viermal pro Jahr gangenen Industrieepoche, die in einer globalisierten Welt auch für nachlassende Wett- und informiert über Daten und Fakten, Hintergründe und Fallstudien, bewerbsfähigkeit steht, zu dem zukunftsgerichteten Motto des Kongresses? Hans-Conrad Walter: Die Frage habe ich mir auch vor einem Jahr gestellt und schnell Meinungen und Nachrichten, Tipps interessante Zusammenhänge gefunden. Die Historie des Steinkohlebergbaus als Treibstoff und Termine zum Bühnen-, Konzert für unseren Wohlstand und die Gründung der Montan-Union als Grundlage für ein moder- und Veranstaltungsmanagement und nes, geeinigtes Europa, sowie der Transformationsprozess der Industriegesellschaft zur über die wirtschaftliche Entwicklung kreativen Dienstleistungsgesellschaft haben uns zu dem diesjährigen Motto „Aufbruch in der Kulturbranche. Aktuelles nach Europa! Transform the Culture“ motiviert. Mit dem Abschied von der Kohle und der Know-how kompetent und kompakt. Schließung der letzten Zeche Prosper Haniel im Jahr 2018 endete das Zeitalter der Kohle und ein bedeutender Abschnitt europäischer Geschichte. Den bereits vor 10 Jahren durch die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 eingeleiteten Strukturwandel wollen wir mit Europas größtem Kulturkongress und der Preisverleihung der Europäischen Kulturmarken-Awards im Jahr 2019 auf Zollverein fortsetzen, damit Ideen für die kreative Dienstleistungsmetrople Ruhr zu Tage fördern und eine Vernetzung ihrer Akteure im europäischen Kulturmarkt gewährleisten. tma: Herzlichen Dank für das Interview, Herr Walter! Das Interview erschien in der Ausgabe 1 /2019 von theatermanagement-aktuell.

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FACHBEITRAG

Die Rolle der Kultur innerhalb der Transformation des Ruhrgebiets www.zollverein.de

Einer der wichtigsten Gründe für die Ernennung des Ruhrgebiets zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 war die Tatsache, dass die Kultur im Ruhrgebiet nie eine Selbstverständlichkeit war, sondern immer hart erarbeitet werden musste. Bei der Begründung des Zuschlags argumentierte die hochkarätig besetzte Jury um Isabel Pfeiffer-Poensgen, Alfred Muschg oder Holk Freytag, dass die Kultur im Ruhrgebiet im Unterschied zu den beiden verbliebenen Mitbewerberstädten Köln und Münster keine schöne Begleiterscheinung sei, sondern Zeichen des Wandels und Motor des Fortschritts. Die Jury hatte dies vor allem an der vorherrschenden Kulturformation des Ruhrgebiets festgemacht, der Industriekultur, mit der es gelungen sei, zahlreiche ehemalige Industriegebäude und -areale zu erhalten und einem Transformationsprozess zu unterwerfen. Die Industriekultur diene nicht nur, aber in starkem Maße kulturellen Zwecken: vor allem als neue Heimat für Museen und Ausstellungshäuser, aber auch für Theaterspielstätten, Tanzbühnen oder für die unterschiedlichsten Formen der Jugend- und Subkultur. Die kluge Beobachtung der Jury ging aber viel tiefer. Sie zielte in die gesellschaftliche und soziale Struktur des Ruhrgebiets und beschrieb die kulturelle Tradition der Region. Das Ruhrgebiet ist eine relativ junge Region, die in dieser Form erst seit knapp 200 Jahren besteht und dabei von stetigem technischem und gesellschaftlichem Wandel bestimmt ist. In dieser von industrieller Produktion und wirtschaftlichem Profitdenken dominierten Region existierte nur ein zahlenmäßig begrenztes Kultur- geschweige denn Großbürgertum und praktisch kein nennenswerter Adel. Aus diesem Grunde befinden sich im Ruhrgebiet, abgesehen von einigen hochkarätigen Kirchenschätzen, die allesamt aus der vorindustriellen Zeit, teilweise aus dem Früh- und Hochmittelalter stammen, kaum herausragende Kulturgüter und bedeutende Sammlungen. Zumal diese – soweit sie existierten – nach Übernahme der Gebiete durch Preußen im preußischen Kulturbesitz zusammengeführt und nach Berlin in die staatlichen Museen verbracht wurden. Die Kultur im Ruhrgebiet musste erarbeitet werden Dies änderte sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem aufkommenden industriellen Mäzenatentum, das einherging mit kommunalen Bestrebungen der prosperierenden Industriemetropolen. Erst jetzt kam es zur Gründung von Museen, Theatern und anderen Kultureinrichtungen, und zwar auf Grund der Vielzahl der Städte an Rhein und Ruhr in einer bemerkenswerten Fülle. In diese Zeit fiel auch die Gründung des Folkwang Museums durch den kunstsinnigen Bankierssohn Karl Ernst Osthaus in der Industriestadt Hagen. Die legendäre Sammlung mit Meisterwerken der Moderne wurde nach dessen frühem Tod 1922 an kunstbegeisterte Bürger des Essener Folkwang-Museumsvereins verkauft, mit dem Städtischen Kunstmuseum vereint und begründete fortan den Weltruf des 1929 in Essen eröffneten Museum Folkwang.

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Es ist daher kennzeichnend für die Kultur der Industrieregion Ruhrgebiet, dass sie nicht A U T O R immer schon da war, selbstverständlich und quasi ein Geschenk, Erbe oder Mitgift war, sondern immer erst erwirtschaftet und oftmals auch gegen andere Interessen erkämpft werden musste. Fokus auf moderne Medien und Kunstformen Insofern ist es auch typisch für die Kultur des Ruhrgebiets, dass sie sich weniger den klassischen Künsten wie der Musik, der Literatur oder der bildenden Kunst widmete, sondern den angewandten Künsten. Dies liegt zum einen am Fehlen von Universitäten – die einzige Hochschule in Duisburg war 1815 von den Preußen geschlossen worden – , vor allem aber am spezifischen Charakter von Kultur und Kunst im Industrieraum, die sich vornehmlich mit Fragen der technischen Reproduktion und der sozialen Verwertbarkeit auseinandersetzte. Das gilt im Besonderen auch für den Begründer der modernen Kunstbewegung im Ruhrgebiet, Karl Ernst Osthaus mit seinem Folkwang-Gedanken, aber auch für die Werkbund-Bewegung, die ebenfalls eine Wurzel im Ruhrgebiet hat.

Prof. Heinrich Theodor Grütter Direktor des Ruhr Museums und Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein

So ist es bezeichnend, dass das Ruhrgebiet nur relativ wenige bedeutende bildende Künstler, Musiker oder Schriftsteller hervorgebracht hat und dass die bedeutendsten Kulturschaffenden entweder, wie Alfred Renger-Patzsch oder Otto Steinert, dem damals neuen technischen Medium der Fotografie verhaftet waren oder, wie Pina Bausch, Peter Zadek, Claus Peymann und Christoph Schlingensief, den modernen performativen Ausprägungen des Tanzes und des Theaters zuzuzählen sind. Krise, Protest- und Subkultur Mit dem Ende des klassischen Industriezeitalters und dem Beginn des einsetzenden Strukturwandels ab den 1960er Jahren änderte sich die Kultur des Ruhrgebiets noch einmal grundlegend. Die massenhafte Stilllegung von ehemaligen Industriebetrieben und die damit verbundene Erfahrung der Bedeutung von Arbeitslosigkeit machten das Ruhrgebiet zu einem Zentrum der frühen Protest- und Subkultur in Deutschland und zwar weniger im studentischen als im Arbeitsmilieu, obwohl es seit den 1960er Jahren mit der RuhrUniversität Bochum und später mit den Gesamthochschulen in Essen, Dortmund und Duisburg wieder Universitäten im Ruhrgebiet gab. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass das Ruhrgebiet eine der Hochburgen zunächst der Rock’n Roll-Bewegung und dann des Punks und der Neuen Deutschen Welle in der Bundesrepublik war. Die Schauplätze dieser Jugend- und Subkultur waren meist die aufgelassenen Produktionsstätten des Industriezeitalters, in denen sich ab den 1970er Jahren die ersten soziokulturellen Zentren entwickelten. Mit der Zeche Bochum, der Zeche Carl in Essen, der Kaue in Gelsenkirchen, der Turbinenhalle in Oberhausen oder den Flottmann-Hallen in Herne bildeten sich neue kulturelle Zentren, die vor allem für Musik, später auch für Kabarett und andere Kulturveranstaltungen dienten. In den 1990er Jahren traten dann im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park zu diesen meist niederschwellig angesiedelten und subversiv entstehenden Veranstaltungsorten weitere große Gebäude und ganze Industrieareale hinzu. Spielstätten wie die Zeche Zollverein, der Landschaftspark Duisburg Nord, die Jahrhunderthalle in 13


FACHBEITRAG

www.zollverein.de

Bochum, das Dortmunder U oder der Gasometer Oberhausen gehören heute zu den international bekannten Kulturorten des Ruhrgebiets, in denen sich renommierte Kulturveranstaltungen und -marken wie die Ruhrtriennale, das Klavier-Festival Ruhr, das Choreographische Zentrum PACT, das Red Dot Design Zentrum und das Ruhr Museum sowie die Ausstellungshalle Gasometer Oberhausen angesiedelt haben. Sie bilden zusammen mit zahlreichen anderen Städten der Industriekultur wie den beiden Zentralen des LVR- und des LWL-Industriemuseums in der Zentralfabrik Altenberg in Oberhausen und der Zeche Zollern II/IV in Dortmund das Zentrum der Kultur im Ruhrgebiet, zu der auf Grund der polyzentrischen Struktur der Region auch noch die zahlreichen, fast zwanzig RuhrKunstMuseen und fast ein Dutzend RuhrBühnen gehören. Strukturwandel und Industriekultur Die Industriekultur, in ihrer Dichte und Qualität sicherlich einzigartig in Deutschland und Europa, vielleicht sogar auf der Welt, bietet aber mehr als beeindruckende Spielstätten und Locations. Sie ist gleichzeitig die mentale Stütze und Voraussetzung für den Strukturwandel und die Transformation des Ruhrgebiets von der Industrieregion zur Metropole Ruhr. Erst seitdem das Ruhrgebiet seine industriellen Wurzeln und Spuren nicht mehr geschichtsvergessen verleugnet und zerstört, sondern sie erhält und umnutzt und sich seiner bedeutenden Wurzeln und Traditionen besinnt, hat es begonnen, seine Zukunft selbstbewusst zu gestalten gemäß der Überzeugung „Keine Zukunft ohne Herkunft“. Dies wurde in der Kulturhauptstadt RUHR.2010 deutlich, die stark die kulturellen Wurzeln des Ruhrgebiets im Industriezeitalter betonte, aber auch bei den kulturellen Veranstaltungen zum Ende des Steinkohlenbergbaus im vergangenen Jahr, die unter dem Motto “Glück-auf Zukunft“ die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft sogar im Titel führten. Kulturelle Erinnerung und kreative Zukunftsgestaltung sind im Ruhrgebiet somit –richtig verstanden – kein Widerspruch, sondern zwei Seiten einer Medaille. Dies zeigt sich an der produktiven Vermittlungsarbeit der Industriemuseen der beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe ebenso wie bei der einmaligen, hunderte ehemalige Orte der Industriegeschichte verbindenden Route der Industriekultur. Und das gilt auch für die großen kulturellen Feste der Region wie der „Extraschicht – Die lange Nacht der Industriekultur“, den „Tag der Trinkhallen“ oder die „lit.RUHR“, die bewusst industriekulturelle Stätten in den Mittelpunkt stellen. Diese kulturelle Entwicklung führt nicht erst seit der Kulturhauptstadt zu immer neuen Rekorden bei den Besucher- und Übernachtungszahlen im Ruhrgebiet. Es sind aber nicht nur die touristischen Belange, die zu Buche schlagen. Neben den weichen Faktoren wie einer hohen Freizeit-, Bildungs- und Kulturqualität – das Ruhrgebiet verfügt inzwischen über mehr als zwei Dutzend Universitäten und Fachhochschulen mit 300.000 Studierenden – sind es vor allem die neu entstehenden Arbeitsplätze in den Kultureinrichtungen und in der Kreativwirtschaft, die mithelfen, das Ruhrgebiet von seiner überproportionalen Arbeitslosigkeit in normalere Gefilde zu führen. Insofern trägt hier die kulturelle Entwicklung zu ganz realen und quantitativ messbaren Veränderungen der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen bei.

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Das einzige, was man der kulturellen Entwicklung des Ruhrgebiets zuletzt zum Vorwurf gemacht hat, ist, dass es sich dabei in den letzten Jahrzehnten weniger um eine Bottomup- als um eine Top-down-Strategie gehandelt habe, die mit großem politischen Willen und einem enormen finanziellen Einsatz die Industriekultur als eine der Maßnahmen gegen den wirtschaftlichen Niedergang im Ruhrgebiet implementiert habe, ohne hierbei auf die konkreten Bedürfnisse der von Arbeitslosigkeit und sozialer Not betroffenen Menschen einzugehen. Ganz abgesehen davon, ob dieser Vorwurf überhaupt stimmt und ob es einen anderen, erfolgversprechenden Weg gegeben hätte, weist dieser Vorwurf jedoch auf ein Desiderat der kulturellen Entwicklung im Ruhrgebiet hin. Nicht sexy genug für Kreative? Es ist in den letzten Jahren vielleicht wirklich zu wenig gelungen, Kreative und junge Kulturschaffende im Ruhrgebiet anzusiedeln. Das liegt zum einen an der Ausbildungssituation: Die praktisch einzige Kunsthochschule der Region, die Folkwang Universität der Künste mit ihren Standorten in Essen, Bochum und Duisburg bildet zwar gemäß der Ruhrgebietstradition Musiker, Schauspieler, Tänzer, Designer und Fotografen, aber z.B. keine Künstler oder Architekten aus. Es hat aber auch noch andere Gründe, die mit dem Image des Ruhrgebiets zu tun haben. Die Metropole Ruhr gilt immer noch zu sehr als altindustrielle Region, der im Unterschied zu anderen Metropolen wie München, Düsseldorf und vor allem Berlin das großstädtische und internationale Flair fehlt und damit der Grund, den Lebensmittelpunkt ins Ruhrgebiet zu verlegen, kurz: das Ruhrgebiet ist nicht sexy. Dabei stehen die Chancen gerade für junge kreative Start-ups im Ruhrgebiet eigentlich sehr gut. Es gibt genug preiswerten Wohnraum und auch noch ausreichend anzumietende oder zu erwerbende Ladenlokale und Produktionsstätten, ganz im Unterschied zu den genannten Städten, geschweige denn zu Metropolen wie London oder New York. Das kulturelle Angebot ist wie beschrieben großartig, ebenso wie das Freizeitangebot. Und mit über fünf Millionen Einwohnern ist das Ruhrgebiet immer noch der größte Ballungsraum Deutschlands und sicherlich ein potentieller Absatzmarkt für alle kreativen Produkte und Ideen. Insofern sollte es eine Anstrengung wert sein, junge, kreative Köpfe ins Ruhrgebiet zu locken oder zumindest im Ruhrgebiet zu halten, damit hier in Zukunft noch mehr Künstlerateliers, Galerien, mediale und digitale Produktionsstätten entstehen und das Ruhrgebiet wieder zum Land der tausend Feuer wird, aber diesmal in den Köpfen der Menschen. 15


INTERVIEW

Die Kulturmarke Zollverein Ein Welterbe als Ort des Wandels

www.zollverein.de

Zukunftsstandort Zollverein Hunderte von Zechen im Ruhrgebiet förderten Kohle, eine erklärte die UNESCO zum Welterbe. Die Zeche Zollverein ist ein Meisterstück der Bergbauarchitektur und ein komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Das wichtigste Industriedenkmal Deutschlands wird nach der Maxime „Erhalt durch Umnutzung“ transformiert und ist heute touristische Sehenswürdigkeit, Eventlocation, Bildungscampus und Zukunftsstandort für Kultur und Kreativwirtschaft. Wandel hat auf Zollverein Tradition: Mit der Inbetriebnahme der neuen Zentralschachtanlage XII wurde die Zeche Zollverein Anfang der 1930er-Jahre größte und leistungsfähigste Steinkohlenzeche der Welt. Die neusachliche Architektur der Anlage brachte Zollverein auch den Ruf als schönste Zeche der Welt ein. Zugleich sind die Einzelgebäude nach dem funktionalen Prinzip „form follows function“ angeordnet. Dies verband Zollverein wie kein anderer Ort mit den zukunftsweisenden Visionen der Bauhaus-Zeit und symbolisierte den Aufbruch in die technische Moderne. Daran knüpft die Stiftung Zollverein als Generalmanagerin des Standortes heute an, um das Welterbe weiterzuentwickeln. Zollverein will Vorbild und Schaufenster für die Erneuerung der Region werden und setzt dabei auf die Möglichkeiten, die die digitalen Medien bieten. Neben einer Grundförderung durch die öffentliche Hand ist die Stiftung Zollverein auf privatwirtschaftliches Engagement angewiesen und sucht neue Partner und Sponsoren. Mit einem runderneuerten Markenauftritt, einem geschärften programmatischen Profil und neuen Themensettings für die kommenden Jahre will sie die Zukunft des Welterbes Zollverein gestalten. 16


Das UNESCO-Welterbe Zollverein gilt als Paradebeispiel für gelungene Transformation K O N T A K T E eines altindustriellen Standortes durch Kultur und Kreativwirtschaft. Wie schaffen Sie es, diese Story auch künftig mit Leben zu füllen? Hans-Peter Noll: Heute, im Jahr eins nach dem endgültigen Ausstieg aus der deutschen Steinkohlenförderung, stehen wir in vielerlei Hinsicht vor einem Neustart. Als Vorstandsvorsitzender für das Welterbe Zollverein verfolge ich das Ziel, die Digitalisierung für die Ertüchtigung der touristischen Infrastruktur auf dem Standort zu nutzen und auf diese Weise exemplarisch unsere Wandlungskompetenz aufzuzeigen. Die ehemalige Zeche Zollverein ist in den vergangenen zehn Jahren zu einer internationalen Prof. Dr. Hans-Peter Noll Marke geworden. Ein großer Schub war mit dem medienwirksamen Titel „Kulturhauptstadt Vorstandsvorsitzender Europas – RUHR.2010“ verbunden. Zollverein stand im Fokus der medialen Aufmerksamkeit der Stiftung Zollverein und präsentierte sich erstmals einem internationalen Publikum mit einer kulturtouristischen Infrastruktur: mit dem neuen Ruhr Museum, dem Red Dot Design Museum, einem mehrsprachigen Führungsangebot durch die Übertageanlagen und einem neuen Besucherzentrum. Jetzt ist die Zeit für ein neues Kapitel.

Delia Bösch Leiterin Marketing und Kommunikation, im Interview mit Causales

Wie sehen Ihre Pläne für den Standort konkret aus? Hans-Peter Noll: Einhergehend mit einem internen Restrukturierungsprozess wollen wir die Marke Zollverein profilieren und auch ein Stück weit neu erfinden: mit neuen Vermittlungsangeboten und touristischen Produkten, neuen kulturellen Programmen und Veranstaltungen, dem Ausbau des Event- und Tagungsbusiness, Investitionen in Orientierung, Aufenthaltsqualität, Mobilität und in den Besucherservice auf dem WelterbeAreal. Es sind umfassende Anstrengungen nötig, um neue Besucher und Zielgruppen für Zollverein zu begeistern. Unser Ziel ist einfach gesagt: Als industrielles Welterbe wollen wir in der Liga der nationalen und internationalen Welterbestätten oben mitspielen. Dafür müssen wir den Standort und damit die Marke Zollverein, die Strahlkraft und das Markenerlebnis nachhaltig stärken. Die Stiftung Zollverein hat vor kurzem ein neues Corporate Design eingeführt und das Erscheinungsbild verjüngt. Welche Rolle spielt das Corporate Design bei der Markenführung? Delia Bösch: Ein junges, frisches Corporate Design und das runderneuerte Logo sind wichtige Elemente für die Außenwahrnehmung des Standortes Zollverein. Aber das ist nur der Anfang des Change-Prozesses, den wir uns auferlegt haben. Denn der große Bruder des Corporate Designs ist die Corporate Identity: das umfassende Verständnis und das Zusammenspiel von Strategie, Kultur und Auftritt des Standortes, das schlussendlich für den Besucher zu einem Markenerlebnis führt. Für uns ist das Marketing mit all seinen Aktivierungsinstrumenten ein Teil der Strategie. Worin besteht die Anziehungskraft für Touristen? Delia Bösch: Zollverein ist ein industrielles Welterbe, und genau darin besteht für unsere Besucher das große Faszinosum. Sie lernen die größte und schönste Zeche der Welt kennen: ein im Original erhaltenes Technikdenkmal der Moderne, in das mit Museen, Cafés und Veranstaltungs-Locations ein zweites Leben eingezogen ist. Dieses Spannungsmoment zwischen Alt und Neu, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft macht das Welterbe Zollverein neben seiner schieren Größe und imposanten Architektur als Standort 17


für Kultur und Wirtschaft so attraktiv und so besonders. Zollverein ist das einzige Welterbe, das für Transformation steht und nicht nur auf die Vergangenheit verweist. Dieses Alleinstellungsmerkmal, diese Unique Selling Proposition (USP), möchten wir für unsere Welterbe-Destination künftig noch stärker herausarbeiten. Gibt es besondere Herausforderungen im Umgang mit dem Welterbestatus? Hans-Peter Noll: Die Stiftung Zollverein als Generalmanagerin des Industriedenkmals hat die satzungsmäße Aufgabe, das Denkmal UNESCO-Welterbe Zollverein zu erhalten und zu bewahren, zu vermitteln, zu bespielen und gleichzeitig unter der Maxime „Erhalt durch Umnutzung“ weiterzuentwickeln. Dieser Spagat zwischen dem Bewahren des Ortes und dem Erschließen für neue Nutzungen ist unsere größte Herausforderung. Hinzu kommt: Zollverein ist Denkmal und ein kulturtouristischer Standort mit jährlich 1,5 Mio. Besuchern, zugleich aber auch Eventlocation, Bildungscampus und Sitz von rund 50 Unternehmen überwiegend aus der Kreativwirtschaft. Im Sommer 2019 hat das erste Hotel in einem Neubau auf dem Areal eröffnet, zudem wollen wir auf noch vorhandenen Freiflächen und in noch nicht genutzten Gebäuden weitere Nutzungen ansiedeln. Aktuell schreiben wir in Zusammenarbeit mit der UNESCO unseren Master- und Managementplan Zollverein fort, um ab 2020 verbindliche Leitplanken für die Weiterentwicklung des Standortes zu haben.

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FACHARTIKEL

Kulturbauten in Deutschland – Quo Vadis? Von Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld und Dipl.-Ing. Jan Hinnerk Meyer

www.projektschmiede.gmbh www.meyer-architekten.de

Entwurf Neubau am bisherigen Standort Hofgarten

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Kulturmanager Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld und Architekt Jan Hinnerk Meyer betreiben ein Architekturbüro und eine Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft, deren Name sprichwörtlich Programm ist: ProjektSchmiede. Sie nehmen Bedarfe von Kommunen, Institutionen oder Investoren auf und schmieden Projekte für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Ihr Credo ist, dass von ihren Projekten immer alle Seiten gleichermaßen profitieren sollen. Notwendige Debatten zu Kulturbauten schieben die beiden selbst an, schaffen Diskussionsforen sowie städtebauliche und architektonische Entwürfe, um mit bildlichen Signets die Debatten anschaulich zu illustrieren. Aktuell findet auf dieser Basis eine lebhafte Diskussion über Neubau oder Sanierung der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf statt. Stellen wir uns einmal zwei Stadtmodelle vor und fragen uns, was wir interessanter fänden: Auf der einen Seite eine Stadt als reiner Industrie- oder Wirtschaftsstandort und im Vergleich dazu eine Stadt mit darüber hinaus interessanten Museen, lebendigen Theatern und einer prosperierenden Kulturszene. Die Antwort dürfte wohl eindeutig ausfallen! Ohne Kulturbauten wären unsere Städte gewiss seelenlose Orte, Plätze und Gebäudeansammlungen, die rein auf ihren ökonomischen Nutzen reduziert würden. Wenig würde Menschen dazu anregen, die eine oder andere Stadt oder Region deshalb zu besuchen, weil es dort lebendig und kontrovers zugeht, ein attraktives Kulturprogramm wartet und sich stilprägende Architekturikonen berühmter Baumeister besichtigen lassen, für die es sich lohnen würde, eine weite Anreise auf sich zu nehmen. Denken wir an Wagners Hügel, dessen Opernhaus wie ein Pantheon über Bayreuth thront und dessen „Erklimmen“ zu den gesellschaftlichen Highlights der Republik gehört. Oder an das Guggenheim-Museum Bilbao, dessen gleichnamiger Effekt der Stadt seit seiner Eröffnung 1997 einen anhaltenden


Touristenboom beschert. Abseits dieser nationalen „Kulturtempel“ hat - zumindest in A U T O R E N Deutschland - fast ausnahmslos jede Gebietskörperschaft ihre kleinen oder großen Kultureinrichtungen, deren Gebäude wie Leuchttürme zumeist in prominenten Zentrumslagen auf ihre Umgebung ausstrahlen. Warum wurden Kulturbauten genau wie Kirchen immer inmitten einer Stadt errichtet? Was sagt das aus über ihre kulturhistorische und identitätsstiftende Bedeutung für ihren Ort? Wie erleben wir dadurch die Traditionen und Werte eines Gemeinwesens, einer Nation? Kulturbauten als Distinktionsmittel waren in feudalistischen Zeiten die beste und eleganteste Form, Überlegenheit und Macht zu demonstrieren. Zugleich aber auch geistige Prosperität und Experimentierfreude zu kul- Dipl.-Kfm. Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, tivieren. Die Initialen der jeweiligen Regenten in den Giebeln großer Musentempel zeugen Geboren 1975 in Leer/ noch heute von diesem gesellschaftlichen Gestaltungsanspruch. Ostfriesland. Nach Abitur Abreißen, neu bauen, sanieren? Viele Jahrzehnte später steht jedes Land bisweilen vor einem individuellen Dilemma: Wie hält man es mit seinem in Stein gemeißelten kulturellen Erbe, von dem inzwischen landauf landab nach inoffiziellen Statistiken rund 80 Prozent sanierungsbedürftig ist? Abreißen, neu bauen, sanieren – diese Trias der Alternativen wird mancherorts zum Fluch und löst heftige Kontroversen aus. Nicht selten wird sie aber auch zum Segen, wenn ein Neubau zu dem Besuchermagnet einer Stadt oder ganzen Region wird! In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf wird dazu gerade eine lebhafte Debatte geführt. Soll man den Bestandsbau generalsanieren oder abreißen und an anderer Stelle oder an gleicher Stelle neu errichten? Unsere Vorschläge, einen Opern-Neubau an gleicher Stelle oder im Hafen zu errichten, führten dazu, dass sich nun eine engagierte Bürgerschaft verantwortlich einschaltet und auch Bereitschaft signalisiert, sich finanziell zu engagieren. Man wird sehen, zu welchem Ergebnis diese vorbildlich offene und konstruktive Debatte führt. Masterplan Kulturbauten als Grundlage Im Idealfall gäbe es für jede Stadt, ob klein oder groß, einen Masterplan Kulturbauten. Der enthielte detaillierte Bestandsaufnahmen mit präzisen Zustandsbeschreibungen genauso wie ein „Ampelsystem“, was nach Prioritäten gestaffelt notwendige Einzelmaßnahmen ausweist und dem Betreiber differenziert aufzeigt, wo Handlungsdruck herrscht. Wenn dieser Maßnahmenkatalog dann auch noch preislich taxiert und jährlich für die einzelnen Gebäude fortgeschrieben würde (Bauunterhalt), könnte jedes Parlament langfristig entscheiden, wann es in welchem Jahr welche notwendige Maßnahme durchführen will. Die Gründe, warum das nicht geschieht, sind vielfältig. Auch wenn es Düsseldorf im Vergleich zu anderen Kommunen finanziell noch sehr gut geht, ist hier das gleiche Phänomen wie allerorten zu beobachten: Die Politik bleibt verzagt und visionslos. Anstatt alle Probleme einmal in Ruhe zu analysieren und dann den Mut für eine „große Lösung“ zu entwickeln, entscheidet sie sich lieber Jahr für Jahr dafür, nur das Allernötigste an Ihren Kulturbauten zu reparieren. Das führte in der Düsseldorfer Oper in der Vergangenheit schon zu grotesken Situationen, dass nämlich Aufführungen abgesagt werden mussten, weil die Sicherheit der Künstler hinter und auf der Bühne nicht mehr gewährleistet werden konnte. Wir haben diesen unhaltbaren Zustand zum Anlass genommen, um eine Diskussion darüber zu eröffnen, welche alternativen Denkmodelle es denn gäbe und haben vier verschiedene Szenarien durchdekliniert.

und Banklehre bei der Deutschen Bank Berlin und einem BWL- und Politikstudium, Promotion mit einer vergleichenden Studie über die Klavierbauindustrien in Deutschland und England an der Freien Universität Berlin. Ab 2004 Vorstandsassistent der Berliner Klavier- und Flügelmanufaktur C. Bechstein Pianofortefabrik AG. 2006–2009 Vertriebsund Marketingleiter der Königlichen PorzellanManufaktur Berlin (KPM). Aufbau des Markenmuseums „KPM-Welt“. 2009-2016 Kaufmännischer Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung NRW. Seit 2016 Kaufmännischer Geschäftsführer Meyer Architekten GmbH. Seit 2017 zusätzlich Geschäftsführender Gesellschafter der ProjektSchmiede GmbH. Diverse Ehrenämter, u. a. Kuratorium der Landesjugendensembles NRW, Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft und NRW-Landesgruppensprecher usw. Verheiratet, vier Kinder. www.projektschmiede.gmbh

Dipl.-Ing. Jan Hinnerk Meyer Geboren 1965 in Düsseldorf. 1987 Gesellenbrief als Schreiner. 1993 ArchitekturDiplom an der TH Kaiserslautern, ab 1993 selbständiger Architekt. 1995 Partner bei Meyer Architekten, ab 2005 als Geschäftsführender Gesellschafter der Meyer Architekten GmbH (60 Mitarbeiter). Seit 2017 zusätzlich Geschäftsführender Gesellschafter der ProjektSchmiede GmbH. Mitglied im BDA (Bund Deutscher Architekten) und der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Diverse Ehrenämter, u. a. Gründungsmitglied und Vorstand der Wissensregion Düsseldorf, Stadtbildpfleger der Düsseldorfer Jonges, Industrie-Club Düsseldorf, Förderverein Max-PlanckGesellschaft usw. Verheiratet. www.meyer-architekten.de

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FACHARTIKEL Generalsanierung Deren Kosten werden aktuell vom Kulturdezernat ermittelt. Vorteil: Erhalt des Denkmals. Nachteile: Weitere Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen, man bleibt im „alten Korsett“. Weiterhin zu geringe Platzverhältnisse, eingeschränkte Funktionsabläufe und fehlender Mehrwert. Generalsanierung und Erweiterung Vorteil: Ergänzung heute fehlender Funktionen. Nachteile: Problem der eigeschränkten Funktionsabläufe („altes Korsett“) bleibt bestehen. Weitere Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen. Neubau an anderer Stelle Vorteile: Neubau böte optimale Raumzuschnitte und Funktionsabläufe. Nachverwertung des alten Grundstücks liefert finanziellen Grundstock zur Neubaufinanzierung. Kein Interim nötig. Nachteil: Oper verlässt den zentralen Standort Heinrich-Heine-Allee. Neubau an bisheriger Stelle Vorteile: Bau eines „Signature-Buildings“ als städtebaulicher Leuchtturm und Brücke zwischen Altstadt und Hofgarten/Gründgens-Platz/Königsallee. Nutzungsmix durch Dachterrasse, Restaurants, Hotel, Tiefgarage mit direktem U-Bahnanschluss HeinrichHeine-Allee etc. Nachteil: Mindestens 5 Jahre Interimsspielstätte notwendig.

Entwurf Neubau an anderer Stelle im Hafen

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Wir sind der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, in der ersten, der Leistungsphase „0“, in der noch keine externen Planer an Bord sind, tief genug zu denken und Projektbudgets dafür angemessen anzusetzen. Für diese wichtige Phase braucht es Zeit, fundierte Vorüberlegungen, dadurch klare Aufgabenstellungen mit Projektgrundlagen und -zielen, die realistische Einpreisung von Projektrisiken und damit zur Aufgabenstellung passende Budgets zu errechnen. Kulturbauten sind keine „normalen" Bauvorhaben. Man bewegt sich hier im Spannungsfeld einerseits beispielsweise starrer Richtlinien der Verordnung für öffentliche Versammlungsstätten und andererseits ganz spezieller technischer und architektonischer Anforderungen für eine flexible künstlerische Nutzung der Räume. Hier können wir als erfahrene, empathische Architekten und Projektsteuerer die Debatte von außen ganz unbefangen führen, weil wir mit dieser Art von Spezialgebäuden und den individuellen Wünschen der künstlerischen Leitungen bestens vertraut sind. Hin-


zukommt ein ganz generelles Phänomen, dass nämlich Bauherren die nach Abschluss eines Bauvorhabens in den Folgejahren anfallenden Betriebs- und Bauunterhaltskosten nur selten von vorneherein realistisch mit berechnen lassen. Die Betriebskosten müssen später häufig aus den künstlerischen Budgets finanziert werden, was zu existenziellen Kontroversen in den Häusern führt. Von den notwendigen Budgets für den Bauunterhalt ganz zu schweigen. Auch dieses Problem benennen wir in Düsseldorf offen und fordern die Verwaltung auf, realistische und korrekte Zahlen zu liefern. Weil aktuelle Negativbeispiele wie die Oper Köln oder die Bonner Beethovenhalle die Steuerzahler zurecht nerven, möchten wir mit unserer Diskussion in Düsseldorf den umgekehrten Trend einläuten. Wir haben den Ehrgeiz, dass das Thema endlich einmal positiv diskutiert wird! Mit einem Blick auf die Chancen und nicht nur auf die Risiken. Wir haben daher kurzerhand einen Entwurf einer neuen Oper an anderem Standort, nämlich im Hafen vorgestellt. Dieser Vorschlag führte zu großen Emotionen („Rheinische Elphi“) und einer kontroversen Debatte, allerdings mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Bürger „ihre Oper“ am bisherigen Standort favorisiert. Daraufhin haben wir auch für den alten Standort einen neuen, spektakulären Entwurf geliefert, der großes mediales Echo und eine Welle der Sympathie für den bisherigen Standort und das Thema Oper auslöste. Plötzlich waren sich alle einig, dass es doch eine gute Idee sei, ein neues Opernhaus zu bauen, was nicht nur beste künstlerische und räumliche Bedingungen bieten würde, sondern zugleich auch kombinierbar wäre mit weiteren bürgerfreundlichen Nutzungen. Von einem eingebauten Hotel über eine Dachterrasse mit spektakulärer Rundum-Sicht über Düsseldorf, von Restaurants bis zu einer Tiefgarage und einem eigenen U-Bahn-Anschluss. „Alles ist möglich, wenn wir nur wollen“, lautet der neue Schlachtruf. Unser Vorgehen führt dazu, dass sich die Bürger aktiv in die Debatte einschalten und ihrerseits Transparenz von der Verwaltung einfordern. Dass sie sich an der öffentlichen Diskussion beteiligen. Und dies nicht nur mit Leserbriefen, sondern mit öffentlichen Foren und Symposien, die entweder von den örtlichen Medien oder von der Oper selbst mit ihrem Freundeskreis oder von uns als ProjektSchmiede initiiert werden. Schließlich soll der Politik im Stadtrat ganz konstruktiv geholfen werden, eine sichere Entscheidungsgrundlage zu finden, von der gewiss ist, dass sie von der Mehrheit der Bürgerschaft getragen wird. Nur wenn es diese Debatten vorher gegeben hat, man sich mit allen vier Lösungsszenarien intensiv beschäftigt hat, kann es eine visionäre Entscheidung geben, die über Jahrzehnte trägt und Düsseldorf kulturpolitisch, städtebaulich und architektonisch einen echten Quantensprung beschert.

Entwurf Neubau am bisherigen Standort Hofgarten

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FACHBEITRAG

Museum & Location Eine für alle und alles für die Kunst: Museum&Location GmbH. Ihre Ansprechpartnerin für Veranstaltungen in den Staatlichen Museen zu Berlin. Text: Ulrike Kessenich

www.museum-location.de Wirtschaftsregion: Berlin Rechtsform: GmbH Gründungsjahr: 1996 Veranstaltungsprojekte: 120 pro Jahr Anzahl der Mitarbeiter: 2 Geschäftsführer, 3 Festangestellte, 2 freie Mitarbeiter

Kennen Sie das? Sie spüren in Ihrem Lieblingsmuseum ein bisher übersehenes künstlerisches Kleinod auf, erkunden eine neue Ausstellung oder gar ein neues Museum und wünschen sich, einmal ohne Ablenkung durch andere Besucher oder tagesabhängige Termine, das Museum exklusiv für sich – und Ihre Freunde, Begleitung oder Gäste – zur Verfügung zu haben, um sich der Kunst in Ruhe anzunähern. In den Staatlichen Museen zu Berlin inklusive des Weltkulturerbe-Ensembles Museumsinsel lässt sich dieser Wunsch erfüllen! Mit ihren über Generationen gewachsenen Sammlungen bilden die Staatlichen Museen zu Berlin ein Universalmuseum mit Kunst- und Kulturschätzen der gesamten Menschheitsgeschichte aus nahezu allen Nationen, Kulturen und Zeiten. Die Kunden von Museum&Location lernen diese vielseitigen Museen noch von einer weiteren, ausgesprochen attraktiven Seite kennen: als exklusiven Veranstaltungsort für ihren besonderen Anlass. oben: Neue Nationalgalerie, Obere Halle © David von Becker

rechts: Neues Museum, Treppenhalle © David von Becker

Team Museum&Location © David von Becker

Die Idee Im Jahr 1996 eröffnete der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin als neues Haus der Staatlichen Museen zu Berlin. Doch fehlende Ausstellungsmittel stellten das neue Museum für zeitgenössische Kunst, das zu den Häusern der Nationalgalerie gehört, vor eine große Herausforderung. Die rettende Idee entstand im Gespräch zwischen dem Förderkreis „Verein der Freunde der Nationalgalerie“ und der Direktion des Museums: die Räume im Hamburger Bahnhof sollten fortan für Veranstaltungszwecke vermietet werden, um zusätzlichen Umsatz zu generieren. Zur Umsetzung der Idee gründete der Verein der Freunde der Nationalgalerie die Tochtergesellschaft „Hamburger Bahnhof Veranstaltungsgesellschaft mbH“. Und das Modell bewährte sich: (Ausstellungs-)Projekte im Haus konnten stabil finanziert werden. Inspiriert durch den Erfolg entschloss man unter dem damaligen Generaldirektor Peter Klaus Schuster, das erfolgreiche Finanzierungsmodell auf alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin zu übertragen und somit eine langfristige, kontinuierliche Liquiditätsbeschaffung zu ermöglichen. Mit Zustimmung der Direktoren aller Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin wurde im Jahr 2003 schließlich die Museum&Location Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen zu Berlin mbH gegründet.

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Der Auftrag Zentrale Aufgabe von Museum&Location ist es, kommerzielle Veranstaltungen zu akquirieren und diese auf den Flächen der Staatlichen Museen zu Berlin stattfinden zu lassen. Sie betreut die Vermarktung der Museumsflächen als Location für Events und achtet gleichzeitig auf einen nachhaltigen Umgang mit den denkmalgeschützten Räumlichkeiten. Die generierten Gewinne finanzieren zu 100% Ausstellungsprojekte, Publikationen oder Veranstaltungsreihen der Staatlichen Museen zu Berlin und ergänzen somit deren Gesamtprogramm. Durch diese externen Mittel haben die Staatlichen Museen zu Berlin mehr „Freiheit“, ihr Programm zu gestalten, zu erweitern und zusätzliche Besucher zu generieren. Darüber hinaus ermöglichen die kommerziellen Veranstaltungen neuen Zielgruppen einen unkomplizierten Zugang zur Kunst. KONTAKT Museum&Location GmbH Schönster Aspekt dieses Konzepts: bereits über 400 Ausstellungen und Projekte konnten kontakt@museum-location.de t: 030. 263 948 826 hierdurch ganz oder unterstützend finanziert und realisiert werden. Der Erfolg bedingt das Angebot: innerhalb der Stiftung Preußischen Kulturbesitzes gehört seit Frühjahr 2015 auch die Staatsbibliothek zu Berlin zum Portfolio von Museum&Location. Mit ihren von Hans Scharoun gestalteten Konferenzsälen am Potsdamer Platz bietet die Staatsbibliothek einen eindrucksvollen Rahmen für Tagungen und Gespräche mit bis zu 480 Teilnehmern. 2020 werden ergänzend die historischen Räumlichkeiten des Hauses Unter den Linden hinzukommen. Das Team von Museum&Location betreut rund 100 Veranstaltungen jährlich und kann seit Gründung eine Finanzierungsleistung von ca. 5 Millionen Euro in Summe aufzeigen. Dabei ermöglicht das Portfolio festliche Dinner-Veranstaltungen von 20 bis zu 600 Personen ebenso wie Empfänge, Tagungen und private Hochzeitsfeiern. Mut zu neuen Wegen Bei der Generierung zusätzlicher Gelder geht Museum&Location auch ungewöhnliche Wege, greift Möglichkeiten des digitalen Zeitalters auf: 2014 sammelte Katrin Hansch als Geschäftsführerin von Museum&Location in einer Crowdfunding Aktion auf startnext.de genügend Gelder, um für die Nationalgalerie die Skulptur „Paul together alone with each other (Sgt. Pepper), 2013“ von Jonathan Monk zu erwerben. Durch zahlreiche Unterstützer und Kunstliebhaber ist auf diesem Wege ein bisher ungewöhnliches Finanzierungsmodell im Museumsbetrieb erfolgreich erprobt worden. Auch bei den Veranstaltungen geht es mitunter kreativ zu. Der internationale Ruf Berlins als Modemetropole ließ verschiedene Designer auf Museum&Location aufmerksam werden: So konnten Modenschauen von Joop, Hugo Boss und des Berliner Modeschöpfers Michael Michalski in den Staatlichen Museen zu Berlin realisiert werden. 2019 ging Max Mara noch einen Schritt weiter und ließ sich zu einer kompletten Kollektion von den Kunstschätzen und der Architektur des Neuen Museums inspirieren, die in einer fulminanten Fashion Show vor Ort präsentiert wurde. Beeindruckt von der Mischung aus Historie und Moderne entschloss sich Max Mara darüber hinaus zur Finanzierung des Projekts „10 Jahre Neues Museum“, das den Besuchern im Herbst 2019 ermöglichen wird durch Augmented Reality-Brillen das bekannte Treppenhaus des Museums in seinem historischen Zustand zu erleben. Dies zeigt deutlich, dass kommerzielle Veranstaltungsformate nicht das Kunst- und Kulturerlebnis reduzieren oder (zer)stören, sondern vielmehr zu sinnvollen Synergieeffekten führen können.

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INTERVIEW

Wir haben unser Ziel fest im Blick! www.museum-location.de © Stephanie Lehmann

Dipl. Marketing- und Kommunikationswirtin, seit 2005 Geschäftsführerin der privaten Museum&Location Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen zu Berlin mbH; die Gesellschaft wurde 1996 von den Freunden der Nationalgalerie e. V. gegründet.

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© Stephanie Lehmann

Katrin Hansch

F: Frau Hansch, seit über 15 Jahren arbeitet die Museum&Location GmbH in einem Public Private Partnership Modell daran, den Ausstellungsetat der Staatlichen Museen zu Berlin zu bereichern. Worin liegen die Vorteile dieses Modells? A: Der Vorteil für unsere Kunden liegt darin, dass ihre Anfragen – die sich in der Regel auf kommerzielle Veranstaltungen oder Filmdrehs beziehen – gleich an der richtigen Stelle bearbeitet werden. Nach 15 Jahren kennen wir die Bedürfnisse von Veranstaltern und können diese gut in die musealen Besonderheiten „übersetzen“. Der Vorteil für die Museen liegt darin, dass sie dieses Geschäft, das ja nichts mit ihren Kernaufgaben zu tun hat, ausgelagert haben, und am Ende 100% der Gewinne für ihre Ausstellungsprojekte und Restaurierungen einsetzen können.


F: Welche Veranstaltungsformate kann man in den Museen denn umsetzen? A: Letztlich alles, was das Herz begehrt. Wir haben Modenschauen auf der Museumsinsel, Sommerfeste im Innenhof des Hamburger Bahnhofs, Hochzeiten in der Remise der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Präsentationen am Kulturforum und Preisverleihungen in der Staatsbibliothek. Dazu kommen exklusive Führungen, Filmdrehs und Fotoaufnahmen. F: Und mit den Überschüssen finanzieren Sie dann Ausstellungsprojekte? A: Ja genau – 100% unserer Gewinne fließen in die Finanzierung von Ausstellungen, Rahmenprogrammen, Publikationen und auch Symposien oder Lesungen. Darüber hinaus findet eine ganz andere Zielgruppe Zugang zu den Museen. Viele Gäste unserer Kunden leben seit Jahren oder Jahrzehnten in Berlin und sind aus unterschiedlichen Gründen noch niemals in den Museen gewesen. Die sind jedes Mal ganz glücklich, wenn sie am Abend zu einem Dinner oder einem Empfang eingeladen werden. Auch das ist ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. F: Wie legen Sie denn fest, welche Ausstellung von Ihnen mitfinanziert wird? A: Das legen allein die Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin fest! Wir verdienen nur das Geld. Außerdem bringen wir mit der Veranstaltungsbranche und den Staatlichen Museen natürlich auch zwei Bereiche zusammen, die eigentlich erstmal nicht die gleiche Sprache sprechen. Wir sind inzwischen sehr geübt im Übersetzen und Vermitteln von Bedürfnissen, und das empfinde ich als eine der Hauptleistungen unserer Arbeit bei Museum&Location. F: Gibt es denn Überlegungen, Liquidität auch mit anderen Mitteln als mit Veranstaltungen und Filmdrehs zu erwirtschaften? A: Im Jahr 2014 haben wir ein Crowdfunding Projekt gemacht, um eine Skulptur für die Nationalgalerie ankaufen zu können. Das hat gut funktioniert und viel Spaß gemacht! Hin und wieder suchen wir auch ganz konkret Sponsoren für ausgewählte Ausstellungsprojekte. Natürlich versuchen auch wir, immer neue Wege zu gehen und kein Feld auszulassen. Wir haben unser Ziel, die Berliner Kulturlandschaft in ihrer Lebendigkeit zu unterstützen, jeden Tag fest im Blick! Jonathan Monk, Paul together alone with each other (Sgt. Pepper), 2013 © David von Becker

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FACHARTIKEL

Elemente einer digitalen Strategie für Kulturbetriebe Prof. Dr. Lorenz Pöllmann

Die digitale Transformation führt zu einem Wandel der Kulturbetriebe und stellt zunehmend die Frage nach deren digitaler Kompetenz. Denn die Bedürfnisse von Besucher*innen und (zukünftigen) Mitarbeiter*innen ändern sich: Wer seinen Alltag digital organisiert, erwartet auch digitale Anschlussfähigkeit der Kulturbetriebe. Damit sind nicht nur responsive Onlineangebote mit kurzen Ladezeiten und einer adäquaten User-Experience gemeint. Digitale Professionalität verliert seine Funktion als Reward-Faktor, der überraschend Begeisterung auslöst und avanciert zum Penalty-Faktor, der als Basisanforderung vorausgesetzt wird und bei mangelhafter Qualität zu Enttäuschung führt. Die Ausprägungen des Digitalisierungsgrades unterscheiden sich zwischen einzelnen Arbeitsbereichen teils erheblich. Beispielsweise ist eine digitale Licht- und Tontechnik in Theater- und Konzerthäusern längst Standard, agile Arbeitsprozesse oder der Einsatz von Big Data in der Besucherforschung hingegen nicht. Somit ist eine ganzheitliche Betrachtung sinnvoll, um individuelle Silolösungen zu vermeiden, die oftmals in ihrer Anschlussfähigkeit eingeschränkt sind. Nachfolgend sollen einige Gedanken zu Kernelementen einer digitalen Strategie in aller Kürze skizziert werden, die in einem Canvas-Modell (vgl. Abb. 1) zusammengefasst sind (vgl. ausführlich Pöllmann & Herrmann 2019).

www.hmkw.de

VISION UND ZIELSETZUNG DES KULTURBETRIEBS

INTERNE PERSPEKTIVE:

Vision, Zielsetzung und digitale Positionierung Die Diskussion um ein digitales Leitbild kann jeden Prozess schnell um ein Jahr oder länger verzögern. Dennoch ist sie wichtig: Jeder Kulturbetrieb muss – unter Berücksichtigung der Ressourcen und der Realisierbarkeit – eine Haltung zu den digitalen Möglichkeiten, deren Einsatz und die damit verbundene Positionierung entwickeln. Dabei muss die Positionierung keine einseitige Entscheidung pro oder contra Digitalisierung sein. Beispielsweise setzt das Rijksmuseum in Amsterdam einerseits auf digitale Innovation, indem Besucher z. B. eigene Merchandise-Produkte gestalten können. Andererseits motiviert das Museum mit der Aktion #StartDrawing die Besucher auch, das Smartphone in der Tasche zu lassen und sich durch das Zeichnen der Bilder aktiv und intensiv mit den DIGITALE POSITIONIERUNG Inhalten des Museums zu befassen.

Angebote des Kulturbetriebs

ZIELGRUPPEN:

Digitale Kernleistungen _Digitale Arbeitsstruktur

_Besucher vor Ort

_agile Organisationsprozesse

_mediale Besucher

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Partizipationsmöglichkeiten

Datenschutz

Digitale Zusatzleistungen

und Datennutzung

DIGITALE INFRASTRUKTUR

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Digitale Kommunikation

Digitales Leistungsangebot Im Zentrum der Strategie steht das digitale Leistungsangebot. Dies beginnt bei der Dokumentation der kulturellen Inhalte: Beispielsweise können durch digitale Sammlungen die Museen Einblicke in die Magazine gewähren – schließlich zeigen viele Museen nur einen Bruchteil der Sammlung in den Ausstellungen. Auch Streaming-Angebote der Theater, Opern und Konzerthäuser ermöglichen niedrigschwellige Zugänge zu künstlerischen Leistungen. Hinzu kommen neue digitale Sparten wie z. B. Volksbühne Fullscreen oder die Digital Concert Hall, die über eine Doku-


mentation der analogen Leistungen hinausgehen – bis hin zu originär digitaler Kunst A U T O R wie dem VR-Theater der Künstlergruppe Cyberräuber. Neue Besucher Mit den digitalen Angeboten, die oftmals online und damit orts- und zeitunabhängig angeboten werden, rückt auch ein neuer Besuchertyp in den Fokus: Mediale Besucher*innen, die die Institution nicht vor Ort erleben, sondern über deren Medien. Dies führt auch zu einer neuen Perspektive auf Fragen der Auslastung als zentrale Kennzahl und die Vermittlungsarbeit der Kulturbetriebe. Online-Kommunikation ist somit nicht mehr nur als Werbung, sondern als virtuelle Erweiterung der Kulturbetriebe zu verstehen. Datenschutz und Datennutzung Mit den neuen Besuchern ist auch das Thema Besucherforschung zu überdenken. Aber auch die Datennutzung der Besucher vor Ort: Beispielsweise steht die Auswertung der Daten aus dem Ticketing noch am Anfang, birgt aber erhebliches Potenzial. Gleichzeitig bleibt die Frage, welche der Möglichkeiten, die sich ergeben, auch legal sind und wie intensiv ein „guter“ Kulturbetrieb seine Besucher analysieren bzw. die Datensouveränität seiner Besucher*innen respektieren möchte. Digitale Infrastruktur Die operative Umsetzung ist schließlich mit dem Aufbau einer digitalen Infrastruktur verbunden wie der Anschaffung von Dokumentationsequipment zur Herstellung von Digitalisaten (z. B. 3D-Scanner), Präsentationstechnik (z. B. VR-Brille) oder Softwarelösungen (z. B. Theasoft, Trello, Slack etc.). Auch das Angebot eines flächendeckenden WLan-Empfangs stellt viele Institutionen vor Herausforderungen. Teilweise kann die digitale Infrastruktur allerdings auch ausgelagert werden: Da nahezu alle Besucher*innen mit einem Smartphone vor Ort sind, können Audioguides zukünftig über deren Endgeräte abgespielt werden, wodurch keine eigenen Geräte mehr angeschafft werden müssen. Interne Arbeitsprozesse Die Digitalisierung wird oftmals in Zusammenhang mit dem Verlust von Arbeitsplätzen diskutiert. Auch im Kulturbetrieb stellt sich die Frage, wie sich Stellenprofile verändern werden. Derzeit lässt sich aber auch ein Rebound-Effekt beobachten: Während viele Arbeitsprozesse effizienter werden, kommen durch die Digitalisierung zahlreiche neue Aufgaben hinzu, sodass die Arbeit nicht weniger wird und zusätzliches Personal benötigt wird. Die digitale Transformation der Kulturbetriebe verlangt zum einen eine ausführliche Diskussion über Grenzen eines sinnvollen Einsatzes digitaler Möglichkeiten (#WalterBenjamin). Zum anderen geht sie mit einem kreativen und aufregenden Prozess des Auslotens neuer Gestaltungsoptionen einher. An dessen Ende wird bei vielen Institutionen eine Repositionierung stehen und mitunter die Herausbildung neuer Kulturbetriebe.

Prof. Dr. Lorenz Pöllmann Prof. Dr. Lorenz Pöllmann ist Professor für Medien- und Eventmanagement an der HMKW – Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Berlin. Er studierte in Freiburg und Frankfurt (Oder) Internationales Kulturmanagement und Kulturtourismus und promovierte über den Einsatz von Social Media im Theatermarketing. Lorenz Pöllmann lehrt und forscht zum Kulturmanagement und widmet sich in seiner Forschungsarbeit aktuellen Fragen des strategischen Marketings, der Kulturfinanzierung und der Digitalisierung von Kulturbetrieben. 2017 gründete er das Magazin für Kulturmanagement „Zwei Akte“, dessen Herausgeber er ist. 2018 erschien sein Lehrbuch Kulturmarketing (Springer Gabler). Und im Frühjahr 2019 folgte der Herausgeberband „Der digitale Kulturbetrieb“. Im Sommer 2019 folgte die Gründung der Publikationsreihe Newent, die sich mit aktuellen Entwicklungen im Eventmanagement auseinandersetzt.

Literatur Pöllmann, L. & Herrmann, C. (2019): Kulturbetriebe im digitalen Wandel: Grundlagen einer digitalen Strategie, in: Pöllmann, L. & Herrmann, C. (Hrsg.): Der digitale Kulturbetrieb – Strategien, Handlungsfelder und Best Practices eines digitalen Kulturmanagements, Wiesbaden: Springer Gabler, S. 3-37 29


FACHBEITRAG

Traumjob „Kultur“ – wie kann er halten, was er verspricht? Erwartungen und Erfahrungen mit dem Berufseinstieg der Generation Y Prof. Dr. Julia Frohne

Der Kultursektor gilt nach wie vor als hochattraktive Branche für junge Menschen. Die Vielfältigkeit der Aufgaben, ein abwechslungsreiches und kreatives Arbeitsumfeld und nicht zuletzt spannende Begegnungen sind dabei einige Aspekte. Jedoch haben auch Institutionen im Kulturbereich zunehmend Schwierigkeiten, geeignetes Personal für sich zu gewinnen und langfristig zu halten. Woran kann das liegen und wie lässt sich das ändern? Neben strukturellen Faktoren (geringe Einstiegsgehälter, Überstunden, befristete Verträge etc.) stellt sich auch die Frage, welche Erwartungshaltungen junge Berufstätige an ihre Arbeitsumgebung und -tätigkeit haben und welche Aspekte positiv auf ihr Verweilen einzahlen. Einige Antworten dazu liefert eine Studie über die „Candidate Experience“ von jungen Berufstätigen im Kultursektor, die die Westfälische Hochschule in Zusammenarbeit mit Kultur Management Network und der Kulturpersonal GmbH durchgeführt hat. Die „Candidate Experience“ umfasst dabei die Erfahrungen, die Jobinteressierte im Verlauf des Bewerbungs- und Auswahlprozesses mit dem potentiellen Arbeitgeber machen. Dazu zählen alle Berührungspunkte medialer und realer Art, die im Prozess zur Verfügung stehen, angefangen bei Homepage und Stellenanzeige bis zum Vorstellungsgespräch. Wir haben das Feld noch erweitert um Erfahrungen in der Einarbeitungsphase und mit der Zusammenarbeit. Untersuchungsschwerpunkte sind entsprechend „Information und Kommunikation“, „Erwartungen“ und „Einstieg“. An der quantitativen Hauptstudie, durchgeführt von einer Projektgruppe im Masterprogramm „Kommunikationsmanagement“ im WS 2017/18, nahmen mehr als 200 Personen teil, von denen 138 mit max. 5 Jahren Arbeitserfahrung den Berufeinsteigern der Generation Y zugerechnet werden konnten. Die Generation Y ist dabei als Alterskohorte WIE WICHTIG SIND IHNEN definiert und meint die zwischen 1985 und FOLGENDE MERKMALE EINER STELLE? 2000 Geborenen.

www.w-hs.de/ kommunikationsmanagement-ge

Gutes Arbeitsklima

2,4 0,8

96,9

1,65,5

92,9

Herausfordernde Tätigkeit

3,1 4,7

92,1

Feedback des Vorgesetzten

2,4 9,4

88,2

Kooperativer Führungsstil

Work-Life-Balance

4,7 10,2

85 83,5

Kreative Aufgaben

5,5

Weiterbildungsmöglichkeiten

3,1

Möglichkeit, im Team zu arbeiten

4,7

11 19,7

77,2

19,7

75,6

Aufstiegsmöglichkeiten

9,4

18,9

71,7

flexible Arbeitszeiten

6,3

23,6

70,1

14,2

geregelte Einarbeitungsphase

16,5

11

Unbefristetes Arbeitsverhältnis

20,5

geregelte Arbeitszeiten

69,3

26

63 26

53,5

Möglichkeit von Homeoffice

27,6

37,8

Budgetverantwortung

28,3

40,2

Personalverantwortung

28,3

0

31,5

44,9

37,8

Internationale Einsatzmöglichkeiten

34,6

20

26,8

36,2 40

60

26 80

Basis: Generation Y (Angaben in %) unwichtig neutral eher wichtig/sehr wichtig

30

100

Hohe Werte für Unternehmenskultur und Teamgeist, geringe für Führungsverantwortung Die Ergebnisse zeigen: Wichtigste Aspekte für die Arbeitgeberwahl den Berufseinsteigern der Generation Y sind Unternehmenskultur, Verdienst und Arbeitsinhalte. Für alle Befragten (97 %) spielt ein gutes Arbeitsklima eine wichtige Rolle, fast 93% legen Wert auf einen kooperativen Führungsstil der Vorgesetzten (88 %), divenhafte Führung und unklare Aufgaben schätzen sie dagegen gar nicht. Herausfordernde Tätigkeiten (92%), die gleichzeitig Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten, werden besonders bevorzugt. Eine vernünftige finanzielle Entlohnung ist ebenfalls sehr wichtig und stellt für 81 % ein entscheidendes Auswahlkriterium dar, so ist Unzufriedenheit damit der Hauptgrund für einen Wechselwunsch


AUS WELCHEN GRÜNDEN SUCHEN SIE NACH EINEM NEUEN ARBEITGEBER? Unzufrieden mit Verdienstmöglichkeiten

45,8

Fehlende Karrieremöglichkeiten

44,4

Unklare Aufgabenaufteilungen

41,7

Schlechte Zusammenarbeit mit Vorgesetzten

37,5

Fehlendes Feedback

25,0

Zu wenig Eigenständigkeit/Verantwortung

25,0

Mangelnde Identifikation Unt.-Kultur

25,0

Aufgaben anders als im Jobprofil

23,6

Mangelnde Identifikation mit Zielen

22,2

Familiäre, private Gründe

19,4

Befristete Anstellung

18,4

Schlechte Zusammenarbeit mit Kollegen

13,8

Volontariat ohne Übernahme

2,8

Sonstiges

15,4 0

AUTORIN

10

20

30

40

50

Basis: Generation Y, die sich einen Wechsel wünschen oder vorstellen können (n = 72, Angaben in Prozent)

(46 %). Ein kritisches Thema ist die Verantwortungsübernahme: Budget- und Personalverantwortung stehen bei der Generation Y nicht hoch im Kurs (lediglich 32 % bzw. 27 % halten dies für wichtig oder sehr wichtig). Für die Übernahme von Führungspositionen kann sich das für Institutionen zu einem Problem entwickeln. Handlungsempfehlungen Die Ergebnisse haben wir nach den o.g. Bereichen der Candidate Experience gegliedert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Stellenausschreibung, die Einarbeitungsphase, die Karriereentwicklung, die Zusammenarbeit und den Umgang mit Befristung abgeleitet. Exemplarisch sei dies hier für den Bereich der Einarbeitung dargestellt: Nur 56% der Berufseinsteiger waren damit zufrieden. Lediglich zwei Dritteln wurden die anderen Teammitglieder vorgestellt und nur für 58 % gab es eine Führung durch das Haus. Einen eingerichteten Arbeitsplatz fand am ersten Tag sogar nur ein Drittel vor. Jeder Zweite bemängelte, dass keine Zielvereinbarung geschlossen wurde, und über ein Viertel erhielt kein Feedback zu ersten Arbeitsergebnissen. Es ist unschwer vorstellbar, wie demotivierend ein solcher Beginn wirkt. Zudem hatten über 38 % der Befragten keine anderen Kontaktpersonen für Fragen als ihre Vorgesetzten. Ein nicht unwichtiges Defizit, denn mehr als die Hälfte der sehr zufriedenen Berufsanfänger hatten einen Mentor oder eine Mentorin, wohingegen drei Viertel der sehr unzufriedenen Befragten ohne entsprechende Begleitung eingearbeitet wurden. In den meisten Belegschaften finden sich Personen, die so eine Aufgabe gerne übernehmen, das muss nicht notwendig jemand aus dem eigenen Team sein. Zudem erleichtern eine Tagesagenda oder ein Laufzettel den Arbeitseinstieg und mindestens in der ersten Zeit sollte es regelmäßige Feedbackgespräche geben. Bei aller Zeitnot sollten Vorgesetzte darauf nicht verzichten. Fazit Unsere Studie zeigt, dass der Kulturmarkt nach wie vor sehr attraktiv ist, sich die Einstellung zu Karriere und Führungsverantwortung aber verändert hat. Junge Berufstätige bevorzugen eine freundliche und teamorientierte Atmosphäre und sind schneller bereit den Job zu wechseln, wenn sie unzufrieden sind. Weiterbildungsmöglichkeiten, eine offene Gesprächskultur, adäquates Gehalt und Feedback sind wichtige Kriterien für Generation Y. Vorgesetzte tun gut daran, diesen Wertewandel ernst zu nehmen. Gut möglich, dass man sich im weiteren Berufsleben auf der Karriereleiter wiederbegegnet. Und wenn die früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen positiven Rückblick auf die Zeit ihrer ersten Berufstätigkeit und die dort empfundene Unternehmenskultur besitzen, ist die Tür offen für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit.

Julia Frohne Julia Frohne ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Westfälischen Hochschule. Zuvor hatte sie eine Professur für Wirtschaftspsychologie inne und leitete als Akademische Direktorin das „Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation“ zu Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung. Davor war sie viele Jahre im Marketing und in der Personalentwicklung tätig, etwa als Direktorin Marketing und Kommunikation für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 GmbH sowie im Brand Management und Consulting bei KPMG und in der Marktforschung.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden sich hier: Frohne, J. / Grünter, M. / Weyermanns, M.: Berufseinstieg der Generation Y: Was Kulturinstitutionen wissen sollten, in: Loock, F. / Riesch-Kerst, M. / Röckrath, G. / Scheytt, O: Handbuch Kulturmanagement. Recht, Politik und Praxis, Nr. 63, Kapitel E.3.18.

Eine Zusammenfassung bei Kulturmanagement Network online unter: www.kulturmanagement.net/Themen/ Erwartungen-und-Erfahrungen-von-Berufsanfaengern-imKultursektor-Was-Arbeitgeber-wissen-sollten,3950

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Best Practices

causalesÂŽ

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BEST PRACTICE

Die Migros — gelebte unternehmerische Verantwortung für die Schweizer Gesellschaft www.migros-kulturprozent.ch www.engagement-migros.ch KONTAKT

Hedy Graber Leiterin Direktion Kultur und Soziales, MigrosGenossenschafts-Bund

Gottlieb Duttweiler, Migros-Gründer

«Die lebendige Idee ist es, was die Migros ausmacht», sagte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler im Mai 1940 – und setzte damit das Fundament, auf dem die Migros noch heute steht. Eine dieser lebendigen Ideen, die auf Gottlieb Duttweiler zurückgehen, ist das Migros-Kulturprozent. Damit hat Gottlieb Duttweiler Wellen geworfen – weit über den Detailhandel hinaus: Das Kulturprozent ist auch heute noch weltweit einzigartig. Neben dem Migros-Kulturprozent wurde im Jahr 2012 Engagement Migros, der neue Förderfonds der Migros-Gruppe, ins Leben gerufen, der die Fördertätigkeit des Migros-Kulturprozent mit einem eigenen Ansatz ergänzt. Netzwerke machen stark Seit jeher setzen wir sowohl beim MigrosKulturprozent als auch bei Engagement Migros auf Netzwerke. Denn: Netzwerke machen stark, weil sie helfen, neues Wissen aufzubauen und zu vertiefen, weil sie Anregungen liefern, weil man das Knowhow anderer nutzen und gemeinsam Ideen entwickeln kann, weil man voneinander lernen und sich inspirieren lassen kann. In Netzwerken lernt man, über den Tellerrand zu schauen.

Netzwerke zu bilden kann durchaus anspruchsvoll sein: zusammen an einen Tisch zu kommen, in einen Dialog zu treten, sich auszutauschen und einander zuzuhören. Bringt das etwas? Lohnt sich dieser Aufwand überhaupt, wenn doch sowieso unterschiedliche strategische Absichten, unterschiedliche Unternehmenskulturen und unterschiedliche Organisationsstrukturen aufeinandertreffen? Netzwerkarbeit kann schliesslich auch bedeuten, dass man sich untereinander absprechen muss und dass es bisweilen zu Verzögerungen im ursprünglichen Plan kommen kann. Doch wie heisst es so schön: «Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh mit anderen.» Konkrete Resultate mögen zu Beginn nicht sofort ersichtlich sein, doch sind wir der festen Überzeugung, dass die Zukunft der Kooperation gehört – und Netzwerke sind die Basis für erfolgreiche Kooperationen. Bei zahlreichen Themen stellen wir fest, dass wir nicht alleine unterwegs sind. Auch die öffentliche Hand oder diverse Stiftungen identifizieren Themen und gehen diese an. Da macht es nur Sinn, sich zusammenzutun, denn: Netzwerke und Kooperationspartner verstärken die Wirkung unserer Arbeit. Verantwortung übernehmen gibt Entscheidungsfreiheit So fragen auch wir uns – beim Migros-Kulturprozent und bei Engagement Migros – bei unserer täglichen Arbeit immer wieder aufs Neue: Wie konkret können wir Ökosysteme schaffen, in denen wir voneinander lernen? Und wieso sind solche Ökosysteme so wichtig? Oft liegen diesen Ökosystemen unerwartete Fragen zugrunde wie zum Beispiel: «Was hat ein Museum mit einer Kita zu tun?» Auf den ersten Blick wohl kaum etwas. Museen wirken oft elitär oder verstaubt – und bei Kitas denkt

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man schnell an schreiende Kinder, die sich ihr Spielzeug streitig machen. Genau diese beiden Institutionen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, tun sich in unserem neuen Projekt Lapurla zusammen. Die nationale Initiative des Migros-Kulturprozent und der Hochschule der Künste Bern HKB schafft kreative Freiräume für die Jüngsten. Was heisst das konkret? Kinder von 0 bis 4 Jahren entdecken Kulturinstitutionen als vielfältige Sinneswelten – und gehen zusammen mit ihren Bezugspersonen ins Museum, ins Theater oder empfangen Kulturschaffende bei sich in der Kita oder Spielgruppe. Damit wollen wir bewirken, dass Kinder von Anfang an kulturelle Erfahrungen machen dürfen – und Museums- oder Theaterbesuche ganz selbstverständlich in ihr späteres Leben integrieren. In Modellprojekten treffen ganz unterschiedliche und fremde Ökosysteme aufeinander: der Kita-Alltag und die elitäre Kunstwelt. Dass sich diese beiden auf einen gemeinsamen Weg begeben, um ein altersgerechtes Angebot zu kreieren, das ist pionierhaft. Es kommt den Kindern zu Gute und wirkt in die Ökosysteme zurück. Solche Modellprojekte werden von uns unterstützt und gestärkt, um andere zu motivieren, um Interessierte ins Boot zu holen und um den Know-how-Transfer anzukurbeln, damit im Laufe der Zeit nachhaltige Kooperationen und Netzwerke entstehen, die danach selbstorganisiert und selbstwirksam weiterwirken können. Wir intervenieren also auf unterschiedlichen Ebenen: indem wir Kulturinstitutionen mit Institutionen der Frühen Kindheit verbinden und indem wir Kulturbehörden, Bundesstellen, Fachpersonen im Frühbereich und Fachpersonen in der Kultur rechtzeitig einbinden. Wichtig dabei ist, dass alle voneinander wissen, sich

Die Kita im Migros Museum für Gegenwartskunst: Pipilotti Rist – Show a Leg (Raus aus den Federn) Foto: Karin Kraus

gegenseitig in die Hände spielen und so ihre Arbeit verstärken. Bei diesem Projekt treffen Welten zusammen: jene der Kultur und jene der frühen Förderung. Aber es gibt ein klares, übergeordnetes Interesse – und das ist wichtig: nämlich Kleinkinder kulturell teilhaben zu lassen. Dabei ist die kulturelle Teilhabe der Jüngsten aber kein Selbstzweck, sondern sie hilft Kompetenzen zu entwickeln, die für die Mitglieder unserer Gesellschaft zukünftig wichtiger denn je sein werden: Kreativität und Kommunikation. Selbst wenn unterschiedliche Interessen existieren, merkt man bei Lapurla schnell, dass die Ziele nur gemeinsam erreicht werden können. Die Krippen «haben» die Kinder, die Kulturhäuser, Theater und Kulturschaffenden den kulturellen Raum und künstlerische Inputs. Nur gemeinsam wird kulturelle Teilhabe erreicht. Das Projekt «Lapurla» steckt noch in den Kinderschuhen – doch unser Ansatz, den wir anstreben, ist jetzt schon ersichtlich:

Wir versuchen nämlich sehr früh, alle Beteiligten im Projekt in Eigenverantwortung zu nehmen. Verantwortung zu übernehmen, ist wichtig – für Individuen, für Gruppen, für Unternehmen, denn: Verantwortung gibt Entscheidungsfreiheit. Beim Migros-Kulturprozent und beim Förderfonds Engagement Migros sehen wir es als unsere Verantwortung, Themen, die mit dem gesellschaftlichen Wandel zu tun haben, auf den Radar zu bringen – und als Impulsgeberin zu wirken. Mit zündenden Ideen, einer klaren Vision, Entdeckungsfreude, qualifizierten, engagierten Akteuren und einer exakten Zielsetzung ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten, in gesellschaftlich wichtigen Themen Pionierarbeit zu leisten und ein Stück Zukunft zu schreiben. Oder um es mit den Worten von Migros-Gründer und Visionär Gottlieb Duttweiler zu sagen: «In der modernen Welt wird der Erfolg jenen gehören, die es verstehen, um sich herum eine Ideenwelt aufzubauen.» 35


BEST PRACTICE

«Gemeinsam gestalten wir das Zusammenleben von morgen» www.migros-kulturprozent.ch/ soziales KONTAKT

Was versteht man unter einer Caring Community? Ramona Giarraputo: Wir verstehen darunter eine Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig im lokalen Nahraum unterstützen. Jede und jeder gibt und bekommt etwas, gemeinsam übernimmt man Verantwortung für soziale Aufgaben.

mehr interessieren, steht der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel. Wo besteht der dringendste Bedarf? Der Care-Bedarf ist im Säuglingsalter, in der frühen Kindheit und im hohen Alter am höchsten – mit klarem Fokus aufs hohe Alter. Der demografische Wandel ist eine Realität; viele Menschen werden ohne Angehörige alt. Die Spitex leistet Pflege und Betreuung zu Hause, doch für ein Gespräch oder Unterstützungsleistungen im zwischenmenschlichen Bereich bleibt kaum Zeit. Hier entfalten Caring Communities ihr volles Potenzial, indem sie Unterstützung organisieren und ein Gemeinschaftsgefühl schaffen.

Warum braucht es mehr gesellschaftliche Verantwortung? Netzwerk Caring Ramona Weil die Trends unserer Zeit – IndividualiCommunities Giarraputo Leiterin Bereich Soziales, Schweiz sierung, Digitalisierung, Mobilität, demoDas auf Initiative des Migros- grafischer Wandel – tiefgreifende Spuren Migros-GenossenschaftsKulturprozent lancierte Bund. in der Gesellschaft hinterlassen. Wir müsNetzwerk Caring CommuniRamona Giarraputo leitet ties Schweiz versteht sich als sen uns fragen: Halten die Menschen im seit 2014 den Bereich offene Plattform und LernQuartier noch zusammen? Bleibt noch Soziales bei der Direktion werkstatt. Es leistet niedrigZeit, Angehörige zu pflegen? Wir unterKultur und Soziales beim schwellige Starthilfe für den stützen Caring Communities, weil sie dort Sind Caring Communities auch auf Migros-GenossenschaftsAufbau von lokalen NetzBund und ist Mitglied des werken in unterschiedlichen aktiv werden, wo Lücken in der sozialen andere Lebensbereiche anwendbar? vierköpfigen DirektionsLebensbereichen und sämtliVersorgung bestehen. Es gibt eine Vielzahl an Modellen: von leitungsteams. Sie hat neben chen Lebensaltern. Getragen Nachbarschaftsprojekten wie den Quardem Primarlehrerinnenwird das Netzwerk von natiopatent das Studium der nalen Organisationen, StifIn welcher Form leistet das Migrostiers Solidaires bis zu Koch- und EssgeInternationalen Beziehungen tungen und Fachhochschulen. Kulturprozent Unterstützung? meinschaften wie Tavolata. Im Kern geht in Genf mit einer Vertiefung caringcommunities.ch Gemeinsam mit anderen Trägerorganisa- es immer darum, Anteil zu nehmen und in Menschen- und Flüchtlingsrecht mit dem Master of tionen vernetzen wir sorgende Gemein- Verantwortung zu übernehmen. Diese Arts abgeschlossen. Sie arbeischaften im Netzwerk Caring Communi- Fähigkeiten stellen sich nicht von alleine tete für verschiedene Nichtties Schweiz, veranstalten regionale Pra- ein. Deshalb fördern wir diese Kompetenz regierungsorganisationen sowie beim Eidgenössischen xistreffen, stellen Modelle guter Praxis vor schon früh mit Projekten wie x-hoch-herz Departement für auswärtige und ermuntern die Menschen, aktiv an oder Service-Learning für Kinder und Angelegenheiten (EDA) in der Zukunft mitzuwirken. Zudem sind wir Jugendliche. Bern. Danach leitete sie das Kompetenzzentrum Integragemeinsam mit anderen Stiftungen dabei, tion und Gleichstellung beim «Swisszorg» (Arbeitstitel) nach dem Vor- Ihr Erfolgsrezept für eine Caring Departement des Innern bild des holländischen «Buurtzorg» für die Community? des Kantons St. Gallen. migros-kulturprozent.ch/ Schweiz zu entwickeln. Selbstorganisierte, sorgende Gemeinschafsoziales ten überwinden Grenzen und bauen neue Was wäre die Schweiz ohne Caring Netzwerke, die auch die Kräfte der ZivilgeCommunities? sellschaft stark miteinbeziehen. Der Ver«CARING COMMUNITIES SIND Wir beobachten, dass in allen Landesteilen ein «xunds grauholz» beispielsweise hat EINE GEGENBEWEGUNG ZUR INDIeine soziale Bewegung entsteht: Die Menein durchgängiges Betreuungskonzept mit VIDUELLEN SELBSTOPTIMIERUNG schen wollen sich für die Gemeinschaft Ärzten, Spitex, Heimen, Angehörigen und UND LEISTUNGSSTEIGERUNG. DER GESELLSCHAFTLICHE ZUSAM- engagieren – und das am liebsten lokal. lokalen Freiwilligen in Zollikofen aufgeDie Schweiz als leistungsorientierte Gesell- baut. MENHALT RÜCKT INS ZENTRUM.» schaft tut gut daran, dafür zu sorgen, dass Ramona Giarraputo dies auch so bleibt. Denn dort, wo Menschen sich für das Wohl der anderen nicht 36


Das Migros-Kulturprozent engagiert sich für Caring Communities, denn sie schliessen dort Lücken, wo dringender gesellschaftlicher Bedarf besteht. Füreinander zu sorgen ist eine Gegenbewegung zu Selbstoptimierung und Leistungssteigerung, erklärt Ramona Giarraputo, Leiterin Bereich Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund.

Tavolata sind eine beliebte Form von Caring Communities: Die Mitglieder kochen und essen gemeinsam und leisten sich Unterstützung im Alltag. (Foto: Nicolas Zonvi)

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BEST PRACTICE

Scouting: fünf Grundsätze für den Aufbruch ins Wagnis Förderfonds Engagement Migros

www.engagement-migros.ch

KONTAKT

Stefan Schöbi Stefan Schöbi, geboren 1977 in St. Gallen, leitet den Förderfonds Engagement Migros seit seiner Gründung 2012 bei der Direktion Kultur und Soziales beim MigrosGenossenschafts-Bund und ist Mitglied des vierköpfigen Direktionsleitungsteams. Zuvor war er Leiter Hochschulmarketing der Zürcher Hochschule der Künste. Stefan Schöbi hat in deutscher Literaturwissenschaft promoviert und besitzt einen Master in Business Administration.

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Über den Förderfonds Engagement Migros Das freiwillige gesellschaftliche Engagement der Migros hat Tradition: 1957 wurde das Migros-Kulturprozent in den Statuten des Unternehmens verankert, 2012 baute die Firma mit dem Förderfonds Engagement Migros ihr namhaftes Engagement unter Einbezug der Migros-Gruppe weiter aus. Zur Gruppe gehören bekannte Schweizer Unternehmen wie Denner oder die Migros-Bank. Bis heute hat Engagement Migros fast 100 Pionierprojekte ermöglicht und dabei etwa 100 Mio. Schweizer Franken zur Verfügung gestellt. Engagement Migros ergänzt die Fördertätigkeit des Migros-Kulturprozent auch thematisch mit derzeit sieben Förderschwerpunkten: Mobilität, Ernährung, Museen, Kreativwirtschaft, Kollaborative Innovation, Digitale Transformation und Kreislaufwirtschaft.

Wenn der Fokus auf Innovation gerichtet ist und die Förderinstitution eine gestaltende Rolle einnehmen möchte, werden Förderprojekte am besten über Scouting identifiziert. Was bedeutet dies konkret? Fünf Grundsätze über das Aufspüren und die Begleitung von Pionierprojekten.

der richtigen Fährte zu folgen, ist schnelle Orientierung entscheidend.

Scouting erfordert deshalb gute Vorbereitung. Wie gut kennen wir die Treiber, die unsere Welt heute transformieren, etwa die Digitalisierung? Technologie ist zentral, noch wichtiger ist der Mensch: Was macht der Mensch mit der Technik und was macht die Technik mit dem Menschen? Bei Engagement Migros arbeiten wir mit dem Modell der nachhaltigen Entwicklung, das soziale, ökonomische und ökologische Perspektiven verbindet. Zusammen mit Wissenschaftlerinnen, Think-Tanks und Pionieren analysieren wir den Stand und skizzieren ein Zukunftsbild, das wir als Gesellschaft erreichen möchten. Und wir beschreiben Wege, die dahin führen könnten: Blaupausen für potenzielle Förderprojekte. So Haltung statt Kriterien entsteht ein Koordinatensystem, das wir Das wichtigste Instrument im Gesuchswe- laufend justieren. sen ist beim Scouting hinderlich. Denn Förderkriterien werden am Bestehenden entwickelt und haben eine bewahrende Wirkung. Wer neue Lösungsansätze sucht, dem gaukeln sie Klarheit höchstens vor. Beim Scouting geht es um klare Haltungen. Zum Beispiel um die Überzeugung, dass mutige Ideen eine Chance verdienen (weil es teurer kommt, sie nicht auszuprobieren). Oder um den Grundsatz, dass die Qualität des Umsetzungsteams wichtiger ist als die präsentierte Projektidee. Oder um Inklusion und Transparenz. Die beste Form, Haltungen und grundlegende Werte festzuhalten, ist ein kleines internes Mani- Co-Kreation und Augenhöhe fest. Seitdem wir eines haben, sind wir ent- In der Förderung ist Augenhöhe keine spannter und schneller am Ziel. Selbstverständlichkeit, denn sie ist per se asymmetrisch (im Sinne von Bruno Orientierung ist alles Latours Akteur-Netzwerk-Theorie): auf Das ideale Projekt fällt nicht vom Himmel. der einen Seite das Geld (und das letzte Für die jährlich etwa 10–15 neuen Projekte Wort), auf der anderen die Wirkung (und in unserem Portfolio schauen wir uns um die nötigen Informationen). Zentral ist die hundert Teams und Ideen an. Um da deshalb eine geteilte Sicht auf das Projekt,


dessen Motivation und Erfolg. Wir lösen diesen Anspruch durch konsequente CoKreation ein, die mit der Ausarbeitung des Projekts beginnt. Dabei beschreiben wir die Vision und die Ziele des Vorhabens und bilden auf einer Zeitachse die wichtigen Schritte des Vorgehens ab. Erfahrungswissen aus mittlerweile gegen hundert unterstützen Pionierprojekten fliesst hier mit ein. Das Ergebnis ist eine Zielmatrix in der Grösse eines Tischsets, die alle auswendig kennen. Auf lange Projektdossiers und Reportings können wir verzichten.

Vision bleibt dieselbe, nicht aber der Weg als Referenz. Die Grundlage dazu kommt zum Ziel. Unser Rahmenvertrag erlaubt aus der Systemtheorie: Wir sind Lernende, ein flexibles Anpassen dieser Parameter. nicht Wissende. Eine grosse Portion postheroischer Optimismus gehört zum ScouStehen alle Ampeln auf Rot, etwa auf- ting. grund eines Knalls im Team oder eines Hakens im Businessplan, dann geht es um schnelle, handfeste Unterstützung. Unser Spin-off, das Pionierlab, ist als Netzwerk von Fachleuten organisiert. Es ist schnell einsatzfähig und begleitet Projekte mit individuellem Coaching. Das ist unsere Notfallapotheke, und seit wir sie haben, schlafen wir deutlich ruhiger.

Ehrlichkeit, Flexibilität und eine Notfallapotheke Dann gehts erst los. Denn ein Plan ist eine Hypothese, die sich an der Wirklichkeit erst beweisen muss. Die Lernkurve in einem Pionierprojekt ist steil, ein konsequenter Umgang mit Learnings entscheidend. Wir machen es unseren Partnern einfach, sich (und dem Förderer) eingestehen zu können, dass etwas nicht wie vorgesehen funktioniert. Steht bei der ersten Review hingegen alles auf Grün, sind wir skeptisch. Gute Projekte sind differenziert in ihrem Erfolgs- und Misserfolgserleben.

Postheroischer Optimismus Was ist Erfolg? Die Frage ist schillernd. Wir haben schon glanzvolle Erfolge erlebt, die sich später als Täuschung entpuppt haben, und Projekte beendet, die danach wie ein Phönix aus der Asche auferstanden sind. Wir sind vorsichtig geworden mit «Erfolg», mit «Lösungen», mit «Heldinnen» und «Helden». Scouting heisst nach Perlen tauchen, aber was genau eine Perle ist, weiss man erst im Nachhinein.

Während der Projektlaufzeit verändert sich die Zielmatrix, denn sie reflektiert laufend Learnings und lässt sie in die Umsetzung des Projekts einfliessen. Die

Unser Ansatz heisst: «Copy left», Teilen ist Programm (und das steht übrigens folgerichtig auch im Fördervertrag). Die von uns unterstützten Projekte sind Modelle, die sich und ihre Erfahrungen zur Disposition stellen: zur Nachahmung, zur Skalierung, zur Weiterentwicklung oder einfach 39


BEST PRACTICE

Kulturelle Teilhabe und Integration würdigen „Wir wollen Vielfalt und Liberalität erhalten und gesellschaftliche Veränderungen nachhaltig mitgestalten.“ THE POWER OF THE ARTS

Interreligiöses Gemeinschaftsprojekt »Musik für einen Stadtteil« des Stadtteilkantorats Mümmelmannsberg & Trimum e. V. (Hamburg) © Robert Rieger

KulturistenHoch2 von der Stiftung GenerationenZusammenhalt (Hamburg) © Robert Rieger

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Die von der Philip Morris GmbH gegründete Initiative „The Power of the Arts“ wurde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden vier Projekte mit jeweils 50.000 Euro. „The Power of the Arts“ richtet sich an gemeinnützige Initiativen und Institutionen, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen und die Fragen nach sozialer Anerkennung, Inklusion, Integration und Chancengleichheit in den Vordergrund stellen. Bewerben können sich Projekte, die sich mittels der Kultur für soziale und kulturelle Gleichberechtigung einsetzen und Barrieren abbauen, um die Verständigung aller Menschen zu fördern. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Dr. Hans-Jörg Clement (Leiter Kultur Konrad-AdenauerStiftung), Samy Deluxe (Rapper), Ralf Fücks (Autor), Kübra Gümüsay (Publizistin und Aktivistin), Erika Hoffmann (Sammlung Hoffmann), Lamya Kaddor (Autorin und Islamwissenschaftlerin), Diana Kinnert (Unternehmerin und Autorin) und Clemens Schick (Schauspieler) wählte die Preisträger 2018 aus: KulturistenHoch2 (Hamburg), Migrantpolitan (Hamburg), Stadtteilkantorat Mümmelmannsberg & Tri-

mum e.V. (Hamburg), Weiter Schreiben (Berlin). 2017 wurden aus 150 Bewerbungen die Hochschulinitiative *foundationClass (Berlin), das Bandprojekt Banda Internationale (Dresden), das Jugendkulturprojekt label m (Saarbrücken) und die inklusive Performance Company Un-Label (Köln) ausgezeichnet. Die dritte Ausschreibung „The Power of the Arts“ endete im Juni 2019. Im Herbst entscheidet die neu aufgestellte Jury über die Gewinner. Mehr zu den Preisträgern und weitere Informationen zum Award gibt es hier: www.thepowerofthearts.de „The Power of the Arts“ ist mit 200.000 Euro deutschlandweit einer der höchstdotierten Preise für kulturelle Teilhabe und Integration. Warum sind Philip Morris diese Themen so viel wert? Elfriede Buben: Unser gesellschaftliches Engagement zielt seit fast 50 Jahren darauf, kulturelle und soziale Barrieren abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe aller zu ermöglichen. Inklusion und Integration sind meines Erachtens heute wichtiger denn je. Wir


haben das große Glück in einer Gesellschaft zu leben, die noch nie so vielfältig und liberal war. Allerdings darf dieser Zustand nicht als selbstverständlich angesehen werden. Wir wollen Vielfalt und Liberalität erhalten und gesellschaftliche Veränderungen nachhaltig mitgestalten. Die Preissumme soll das unterstreichen und langfristig Projekte sichern, die unsere Gesellschaft zum Besseren verändern – wie z.B. das interreligiöse Gemeinschaftsprojekt „Musik für einen Stadtteil“ des Stadtteilkantorats Mümmelmannsberg & Trimum e.V..

dieren. Wir denken, dass die Kraft der Künste darin besteht, Toleranz und Offenheit gegenüber Neuem und dem „Anderen“ zu fördern – Kunst und Kultur wirkt also per se integrativ. Im Zuge unserer Unternehmenstransformation wollen wir mit der Initiative „The Power of the Arts“ beide Aspekte verbinden und aktiver Treiber von Projekten und Initiativen sein, die sich durch die Kraft der Künste für soziale und kulturelle Gleichberechtigung aller Menschen und deren Verständigung einsetzen.

Philip Morris hat eine lange Tradition in der Förderung von Kunst und Künstlern. Inwieweit knüpft die Initiative „The Power of the Arts“ daran an? Elfriede Buben: Neben Kunst und Kultur fördern wir seit vielen Jahren auch soziale Projekte, mit dem Ziel sozial Benachteiligte oder Ausgeschlossene zu integrieren und zu inklu-

Wie dies funktionieren kann, zeigt eines unserer diesjährigen Gewinnerprojekte. „KulturistenHoch2“ nutzt die verbindende Kraft der Künste, um alleinstehende Menschen aus ihrer Einsamkeit zu holen. Gemeinsam mit jungen Menschen besuchen sie Konzerte und andere Kulturveranstaltungen.

Elfriede Buben Leiterin Corporate Responsibility und Contributions der Philip Morris GmbH sowie Kuratoriumsmitglied der Philip Morris Stiftung

Die Jury 2019: oben v.l.n.r. Kübra Gümüsay (© Mirza Odabasi), Hans Jörg Clement (© Juliane Liebers, KAS), Mayam Zaree   (© Stefan Klüter) unten v.l.n.r. Lamya Kaddor (© Dominik Asbach), Diana Kinnert (© Benjamin Zibner), Samy Deluxe   (© Pascal Kerouche), Alexandra Georgieva (© Bernd Brundert)

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BEST PRACTICE

stARTacademy – Ein Jahrzehnt voller Künstlerförderungen www.kultur.bayer.de

SANDRO ROY: „DAS GEMEINSAME KONZERT (ANM.: MIT DEM CONCERTGEBOUW KAMMERORCHESTER UND TOBIAS FELDMANN) IST FÜR MEINEN EIGENEN KÜNSTLERISCHEN WERDEGANG EINE SCHÖNE ‚BELOHNUNG‘ FÜR JAHRELANGE HARTE ARBEIT UND EINE WICHTIGE REFERENZ, UM IN DER – FÜR ‚JUNGE KÜNSTLER‘ – SEHR SCHWEREN MUSIKGESELLSCHAFT ERNST GENOMMEN ZU WERDEN.“ Sandro Roy © Christian Hartmann

Unsere stARTacademy feiert in der Spielzeit 19/20 ihr zehnjähriges Jubiläum, was uns stolz macht, da auch wir damit auf ein volles Jahrzehnt Künstlerförderung zurückblicken können. Gegründet 2009 als Unterstützung für hochtalentierte junge Künstler, hat sich das Format mittlerweile weg vom reinen Sponsoring-Gedanken hin zu intensiven Kulturpatenschaften, nachhaltigen Karriereförderungen und einem umfassenden Künstlernetzwerk etabliert. „Es spricht für die Qualität unserer stARTacademy, dass eine Vielzahl der Künstler uns auch nach ihrer aktiven Förderung, die in der Regel drei Jahre beträgt, treu bleibt“, so Thomas Helfrich, Leiter Kultur, Sport und Bildung bei Bayer. „Das Schöne daran: Wir geben nicht nur den Künstlern etwas, sondern sie auch uns. Durch die intensive Auseinandersetzung miteinander, ausgiebige Gespräche und gemeinsame Projekte. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an alle Künstler, die uns in den vergangenen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Darüber hinaus erachten wir unser kulturelles Engagement als

unerlässlich, da Kunst und Kultur neben wirtschaftlichen und sozialen Faktoren die Pfeiler einer kreativen und freien Gesellschaft sind.“ Unsere stART-Künstler zeigen uns diese Freiheit und Kreativität immer wieder – mit ihren Auftritten im Erholungshaus in Leverkusen, aber ebenso mit ihren ganz persönlichen Engagements und Geschichten: Sandro Roy traf Tobias Feldmann traf das Concertgebouw Kammerorchester Bergsteiger bilden Seilschaften, um gemeinsam zum Ziel zu kommen. Sie geben sich mittels einer Leine Halt. Gleichzeitig müssen sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können, schließlich hängen sie aneinander. Tritt einer fehl, hat das Auswirkungen auf alle anderen. Ähnlich verhält es sich mit unseren stART-Künstlern: Viele von ihnen sind Solisten, schließen sich für einzelne Projekte aber auch immer mal wieder mit anderen zusammen. Manchmal mit Künstlerkollegen, die sie schon eine Weile kennen – manchmal mit neuen. Unsere stARTacademy ist dabei mitunter nicht ganz unschuldig, hat die ein oder andere Paarung zusammengeführt oder das Wunschorchester überzeugt, einmal gemeinsam aufzutreten. Im Fall von Tobias Feldmann (Violine / stART-Künstler 2015-2018) und Sandro Roy (Violine / stART-Künstler seit 2018) greifen gleich mehrere Punkte: Tobias wollte schon immer einmal mit dem Concertgebouw Amsterdam konzertieren, Sandro im Zusammenspiel mit Tobias auf der Bühne stehen. Das haben wir hinbekommen, sodass das Leverkusener Publikum im September 2019 einen besonderen Abend erleben durfte: Concertgebouw Kammerorchester traf Tobias Feldmann traf Sandro Roy.

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Philippe Kratz – inspiriert von Anni Albers Der Leverkusener Philippe Kratz (Tanz & Choreografie / stART-Künstler seit 2018), der inzwischen seit über zehn Jahren in Reggio Emilia (Italien) lebt und mit Aterballetto als Tänzer arbeitet, hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als talentierter Nachwuchs-Choreograf erarbeitet. Sein erstes Duett „Lettres d’Amour“ entstand bereits im Jahr 2012, seitdem schuf er verschiedene Choreografien für seine Tanz-Kollegen. Im Frühling 2019 hat Philippe Kratz mit den Proben für seine neue Arbeit „cloud|materia“ begonnen. Während seiner vorbereitenden Recherchen zu dem Stück setzte er sich intensiv mit dem Bauhaus auseinander, insbesondere mit Anni Albers. Sie war eine talentierte Weberin und eine der wenigen weiblichen Werkstattleiter am Bauhaus in Weimar und Dessau. Nur wenig bekannt: Anni Albers war nicht nur eine Vorreiterin und Meisterin ihrer Kunst und ihres Handwerks, sondern auch eine sehr eloquente Schriftstellerin. In ihren Aufsätzen und Texten fand Philippe Kratz Ansätze, die sich mit seinem Verständnis von Tanz und Bewegung decken. Zwei Gedanken faszinieren ihn besonders: Einerseits war Anni Albers ein sehr praxisorientierter Mensch. Für sie war klar, dass man sich nur eine Zeitlang mit der Theorie beschäftigen kann. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man in die Praxis gehen, das Material erspüren muss, um es im wörtlichen Sinne zu be- und ergreifen. Nur so entstehe ein wirkliches Verständnis, das eine Neuinterpretation, eine Formung, eine Bewegung zulasse, um eine starke und klare Aussage zu treffen. „Das entspricht mir sehr“, so Kratz, „auch ich arbeite praxisorientiert, habe eine physi-

Philippe Kratz in „O“ © Ralph Mohr

sche Aufgabe in meiner täglichen Arbeit.“ „Die andere Idee, mit der ich mich wirklich verbunden fühle, ist, dass Anni und Josef Albers mehrmals nach Südamerika reisten, um den Spuren präkolumbianischer Völker wie den Paracas und den Nazcas nachzugehen. Anni nahm deren Ideen für ihre eigene Arbeit auf. Ich finde das sehr interessant, möchte für mein Stück einen ähnlichen Ansatz wählen. Der Tanz als älteste Kunst der Welt geht weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Ich denke, dass es das Ritual des Tanzes war, das an

erster Stelle stand und die Menschen wirklich verband. Es war eine Kunstform, die die Transzendenz im Menschen inspirierte. Ich möchte auf diese Form von Ritual in meinem Stück zurückkommen, möchte Tänzer und Performer einbinden und zwischen ihnen einen Ritus entstehen lassen.“ Im Erholungshaus in Leverkusen kann man sich am 25. April 2020 von dem Ergebnis überzeugen.

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BEST PRACTICE

stARTacademy – Ein Jahrzehnt voller Künstlerförderungen www.kultur.bayer.de

Alexej Gerassimez © Nikolaj Lund

Alexej Gerassimez: Genesis of Percussion Das neue Programm von Alexej Gerassimez (Schlagzeug / stART-Künstler seit 2018) entfaltet ein virtuoses und vielschichtiges Panorama: von der Stille über Soundflächen bis hin zu urban-groovigem Getöse und komplexen Kompositionen. In einer stringenten Konzert-Dramaturgie nehmen Alexej Gerassimez und seine Percussion Group den Zuhörer mit auf eine Entdeckungsreise durch unterschiedlichste rhythmische und stilistische Kulturen. Die Grundidee von „Genesis of Percussion“: die Entstehung von Klängen und Rhythmen aus unserer alltäglichen Umgebung heraus. Dabei kommen auch Kochtöpfe, Zeitungspapier, Schlüsselbunde, Kieselsteine oder Bodypercussion zum Einsatz.

ckeln er und die anderen Musiker komplexe Klangwelten, die das gesamte Panoptikum der Percussion-Welt einbeziehen: von der kleinen zur großen Trommel, von asiatischen und lateinamerikanischen Instrumenten bis hin zum Vibra-, Marimba- oder Xylophon, immer wieder ergänzt durch die Zuspielung elektronischer Klänge. Die Aufführung lebt zudem von der schnellen Taktung aus unterschiedlichen Besetzungen: Solo, Duo, Trio, Quartett, Quintett, Elektronik – und nicht zu vergessen: ausgefeilte Interaktionen mit dem Publikum, die am 21. April 2020 in Leverkusen zu erleben ist.

Kunsthochschulen zu Gast: Akademie der Bildenden Künste München Klasse Prof. Pia Fries In unserer Ausstellungsreihe „KunsthochAlexej möchte den Zuschauer mit „Genesis schulen zu Gast“ stellt sich 19/20 die Klasse of Percussion“ einladen, das Schöne und von Professor Pia Fries von der Akademie Faszinierende in unserem akustischen All- der Bildenden Künste München vor. tag zu entdecken und das musikalische Potenzial darin zu erleben. Ausgehend Die aktuelle Debatte um die Kunst und von archaischem Instrumentarium entwi- ihre Belange ist ähnlich aufgeladen, wie es 44


die politische ist. Auch die Hervorbringungen unter dem Begriff „Kunst“ driften mittlerweile weit auseinander: Das Spektrum reicht von politisch motivierten, aktionistischen Medieninszenierungen bis hin zu den glänzenden Oberflächen hochpreisiger „Siegerkunst“ zum Beispiel eines Jeff Koons. Wie ist eine Autonomie der Kunst im Angesicht von wachsendem Rechtfertigungsdruck gegenüber moralisch aufgeladenen Zensurforderungen aus dem Reich der „political correctness“ auf der einen und ökonomischen Zwängen auf der anderen Seite – vor dem Hintergrund der Kunstgeschichte – überhaupt zu verstehen, geschweige denn zu postulieren? Wann ist etwas als Kunstwerk zu bezeichnen, wann als reine Meinungsäußerung, wann ist eine Hervorbringung „bloß“ ein Design-Gegenstand? Kunststudierende haben die schwere Aufgabe, sich in diesem aufgeladenen Umfeld zu orientieren und einen eigenen Weg zu finden, der ihnen nicht nur als Kunstproduzenten, sondern auch als Menschen gerecht wird. Hierfür benötigen sie nicht nur Mög-

lichkeiten zur Produktion, sondern auch K O N T A K T Gelegenheit, sich zwischen den Akteuren des Kunstbetriebs, zwischen Institutionen, Publikum, Geld- und Auftraggebern auszuprobieren, um sich, die Kunst, aber auch die Lehrenden und die Institutionen auf die Probe zu stellen. Die Lehrenden müssen die Antworten auf die drängen- © Behrendt und Rausch den Fragen nicht zwingend kennen. Sie haben aber im besten Falle selbst diesen angesprochenen Prozess durchlaufen und sind fähig, diesen auch bei den angehenden Künstlern sowohl zu moderieren als auch die manchmal nötige Angriffsfläche zu bieten. Pia Fries hat in Luzern Bildhauerei und bei Gerhard Richter in Düsseldorf Malerei studiert. Sie lebt und arbeitet in München und Düsseldorf. Nach ihrer Professur an der Universität der Künste Berlin hat Fries seit 2014 eine Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München inne. Ihre Arbeit ist international durch Ausstellungen bekannt und in Sammlungen vertreten.

Thomas Helfrich Leitung Kultur, Sport & Bildung bei Bayer

Akademie der Bildenden Künste München, Klasse Prof. Pia Fries, Ausstellungsansicht © Akademie der Bildenden Künste München

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BEST PRACTICE DEUTSCHLAND

Für den Puls der Stadt: LOTTO-Stiftung Berlin www.lotto-stiftung-berlin.de

Klassische Musik an Orten Berlins, wo sie noch nie erklungen ist Foto: Rebekka Aebi © Musethica e.V.

Alles hat seine Zeit. Oder neudeutsch formuliert: Auf das Timing kommt es an. Das trifft auf nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu. Ein Bühnenkünstler etwa braucht dafür ein besonderes Gespür. Dass der Takt stimmen muss, davon kann man gerade in der Musik ein Lied singen - und ein gutes Zeitmanagement ist meist der Schlüssel für erfolgreiche Projektvorhaben. Auch die Zuschüsse der Berliner LOTTOStiftung für die Kulturlandschaft der Hauptstadt erfolgen in zuverlässiger Regelmäßigkeit. Viermal pro Jahr trifft sich unter der Leitung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller ein unabhängiger Stiftungsrat, dem derzeit die Senatorinnen Ramona Pop und Katrin Lompscher sowie die Abgeordneten Carola Bluhm, Burkard Dregger und Raed Saleh angehören. Sie entscheiden über die Aufteilung der Mittel. Bislang hat die Stiftung seit ihrer Gründung 1975 fast 2,6 Milliarden Euro vergeben für über 5.400 gemeinnützige Projekte.

Eingetaktet: Musethica Woche Berlin Musethica ist so ein gemeinnütziges Projekt und verfügt mit seinem gesamtgesellschaftlichen Vermittlungsansatz über einen weitreichenden Klang. Als Ausbildungsmethode bietet Musethica talentierten jungen Musikern und Musikerinnen die Möglichkeit, bereits während des Studiums eine große Anzahl an Konzerten für unterschiedliches Publikum zu spielen. Meist sind es soziale und pädagogische Einrichtungen, in denen die Musiker klassische Musik auf hohem Niveau interpretieren – ohne Honorar und bei freiem Eintritt. Der geschaffene Synergieeffekt stärkt nicht nur die berufliche Kompetenz in der musikalischen Ausbildung, sondern ermöglicht benachteiligten Personen einen niedrigschwelligen Zugang zur klassischen Musik, fernab von traditionellen Konzertsälen. An der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin haben sechs Studierende die Gelegenheit, zusammen mit Professor Stephan Picard zehn Konzerte in sozialen und pädagogischen Einrichtungen zu geben – mit Stücken u. a. von Bach, Haydn und Mozart. Die Berliner LOTTO-Stiftung fördert das Projekt „Begegnungen – 100 kostenfreie Konzerte im Jahr für Berlin“ 2019 mit 120.000 Euro. Verjüngungskur: Dem GRIPS Theater zum Fünfzigsten Nach fünf Jahrzehnten kann ein kleines Lifting nicht schaden, denn auch beim GRIPS Theater macht der Ton die Musik. Dabei ist es nicht nur die Tonanlage, die einer Modernisierung bedarf, sondern die komplette technische Ausstattung sowie der wichtige Brandschutz- und Sicherheitsbereich müssen technisch nachgerüstet werden. Die Bretter der Welt, der Bühnenboden, werden gleich ganz erneuert. Apropos Welt, zahlreiche Stücke des zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheaters

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haben Kultstatus erlangt und wurden weltweit gezeigt, nachinszeniert und sogar verfilmt. Am Berliner Standort Hansaplatz, der im Zuge der Sanierungsarbeiten eine Instandsetzung der Außenbeleuchtung erhält, besuchen rund 90.000 Gäste jährlich die bis zu 450 Veranstaltungen – zwei Drittel für Kinder und Jugendliche, ein Drittel für Erwachsene. Der Zuschuss zur Sanierung des GRIPS Theaters durch die LOTTO-Stiftung beträgt 500.000 Euro. Höchste Zeit: Sanierung am Canisius-Kolleg Zuletzt hieß es aus Kreisen des Gymnasiums mit sprachlichem Schwerpunkt, dass „das Aufsuchen der Schultoiletten Todesmut erfordert“. Aber nicht nur die Toiletten sind im kritischen Zustand, zusätzlich wurde eine Schadstoffbelastung festgestellt. Diese macht auch die Sanierung von Dach und Fassade des gesamten Westflügels notwendig, um die sogenannten Faserstäube fachgerecht zu beseitigen. 820 Schülerinnen und Schüler der im Herzen Berlins gelegenen Schule in Trägerschaft des Jesuitenordens können sich freuen: Das Schuljahr endete nicht nur mit den langersehnten Sommerferien, sondern auch mit der Darlehenszusage der LOTTO-Stiftung zur Mitfinanzierung

der geplanten Schadstoffsanierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Time Out: Die schwarzen Lotteriewetten Einen ganz anderen Schaden richten die „schwarzen Lotteriewetten“ an. Sie sind die schwarzen Schafe in der Welt des Glücksspiels. Und so beziehen auch die 16 im Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) zusammengeschlossenen Lotteriegesell- K O N T A K T schaften eine gemeinsame und klare Position gegen das Vorgehen illegaler OnlineGlücksspielangebote, die Produktpiraterie betreiben. Denn bleiben die Unternehmen der „schwarzen Lotteriewetten“ nicht weiterhin verboten, wirkt sich das im bedeutsamen Maße nachteilig auf die gemeinwohlorientierten, staatlichen Lotterien Dr. Marion Bleß Vorstand aus. Mindestens 20 Cent von jedem gespiel- LOTTO-Stiftung ten Euro fließen in die LOTTO-Stiftung. „Nur das ermöglicht die Förderung von Projekten, die im sozialen, dem Umweltschutz dienlichen, kulturellen, staatsbürgerlichen, jugendfördernden oder sportlichen Bereich angesiedelt sind“, betont Dr. Marion Bleß, Vorstand der Berliner LOTTO-Stiftung. Zweifellos, das alles sind Vorhaben und Projekte, die Berlin in einer unnachahmlichen Art und Vielfalt bereichern und entscheidend dazu beitragen, Kammermusik: dass die Stadt an der Spree am Puls der Spielen und Zuhören verbindet Zeit bleibt. Foto: Rebekka Aebi © Musethica e.V.

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Sponsoringlizenzen 2020

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OBERLAUSITZER MUSIKFEST

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de

48 Stunden Neukölln – Das Kunstfestival Thorsten Schlenger | Festivalleitung t: +49(0)30.68 24 78 17 schlenger@kulturnetzwerk.des.de

Art and Prison e.V. Dr. Annette Oberdieck m: +49 (0)151.15151999 info@artandprison.org

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BALOISE SESSION Beatrice Stirnimann | CEO beatrice.stirnimann@sessionbasel.ch

Badisches Staatstheater Karlsruhe Johannes Graf-Hauber | Kaufmännischer Direktor t: +49(0)721.35 570 graf-hauber@staatstheater.karlsruhe.de

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ART COLOGNE Pia D’Hondt | Sponsoring t: +49 221 821-2207 p.dhondt@koelnmesse.de © Falk von Traubenberg

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Art Museum of Estonia Liis Suuressaar | Head of the Communication t: +372.60 26 010 liis.suuressaar@ekm.ee

Bamberger Symphoniker u. ihre Orchesterakademie t: +49(0)951.9647-100 intendanz@bamberger-symphoniker.de

Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH Heinke Poulsen | Leitung Sponsoring t: +49(0)69.1340 533 | pousen@alteoper.de

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Archäologisches Landesmuseum Brandenburg Dr. Rainer Kossian | Wissenschaftliche Leitung t: +49(0)3381.41 04 115 rainer.kossian@bldam-brandenburg.de

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© Ariane Handrock

© MarcoKD KölnTourismus GmbH

#urbanCGN – cologne urban lifestyle KölnTourismus GmbH Josef Sommer | Geschäftsführer t: +49(0)221.34 64 31 00 josef.sommer@koelntourismus.de

Basel – Die Kunst- u. Kulturhauptstadt der Schweiz Christoph Bosshardt | Leiter Marketing und Verkauf t: +41(0)61 268 68 48 | Christoph.bosshardt@basel.com

Basel Tattoo Hannah Mathis | Sponsoring Manager t: +41(0)61 266 10 02 hannah.mathis@baseltattoo.ch


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BF Medien GmbH Markus Latsch Sponsoring, Künstlerisches Projektmanagement t: +49(0)921.78 77 96 40 | markus.latsch@bf-medien.de

Blue Port Hamburg Hamburg Convention Bureau GmbH Jana Krüger | Marketing Manager Core Events t: +49(0)40.30 05 14 14 jana.krueger@hamburg-convention.com

Berliner Kriminal Theater Dennis Schönwetter | Leiter Kommunikation t: +49(0)30.28 09 83 31 | info@kriminaltheater.de

© Tobias Tanzyna

Berlin Biennale Henriette Sölter t: +49(0)30.24 34 59 42 | press@berlinbiennale.de

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BELvue museum – much more than a museum An Lavens | Manager t: +32(0)2 545 08 03 | lavens.a@kbs-frb.be

© Karl Forster

© Udo Mittelberger

© Moritz Küstner

Braunschweig International Film Festival Michael P. Aust | Festivaldirektor t: +49 (0)531.70 220 20 info@filmfest-braunschweig.de

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Peter Sauerbaum | Intendant t: +49(0)335.6067341 | intendant@bsof.de

Bregenzer Festspiele Lukas Debortoli t: +43(0)55. 74 40 7 1 54 lukas.debortoli@bregenzerfestspiele.com

CAT Cologne Julia Haarmann | Director t: +49(0)172.82 666 58 | julia@catcologne.org

Chamäleon Theater Hendrik Frobel | Geschäftsführung t: +49(0)30.4000 59-39 direktion@chamaeleonberlin.com

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Bregenz – Die Kultur- u. Festspielstadt am Bodensee Niklas Keller | Prokurist t: +43(0)5574.43 59 21 | niklas.keller@bregenz.at

Bücherpiraten e.V. Lenara Sanders | Geschäftsführerin t: +49(0)451.70 73 810 | l.sanders@buecherpiraten.de

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © Sabine Wenzel

Daetz-Stiftung Dipl.-Ing. Peter Daetz t: +49(0)37204.5858-20 | contact@daetz-stiftung.org

Dachverband Tanz Deutschland e.V. Michael Freundt | Geschäftsführung t: +49(0)30 .37 44 33 92 m.freundt@dachverband-tanz.de

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Designmuseum Danmark Nikolina Olsen-Rule t: +45 33 18 56 80 nor@designmuseum.dk

Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz t: +49(0)30.206 735 86-10 | info@daliberlin.de

Deutsche Oper Berlin Nicole Sachse-Handke | Marketing- und Eventmanagement t: +49(0)30.343 84 448 sachse-handke@deutscheoperberlin.de

Deutsche Welle Rolf Rische | Leitung HA Kultur und Gesellschaft t: +49(0)30.46 46-6500 | rolf.rische@dw.com

Deutscher Museumsbund e.V. David Vuillaume | Geschäftsführer t: +49(0)30.84 10 95 17 office@museumsbund.de

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Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg Prof. Christoph Meyer | Generalintendant t: +49(0)211.89 25 323 intendanz@operamrhein.de

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Prof. Michael Kaufmann | Intendant t: +49(0)621.599 09 19 kaufmann@staatsphilharmonie.de

Deutsches Hygiene-Museum Anja Sommer Stabstelle Sponsoring t:+19 (0) 351.4846 107 anja.sommer@dhmd.de

© Thomas Müller

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© David Brandt

© Uwe Dettmar

Deutsches Architekturmuseum (DAM) Dipl.-Ing. Peter Cachola Schmal | Leitender Direktor t: +49(0)69.21 23 63 13 peter.schmal@stadt-frankfurt.de

Deutsches Nationaltheater u. Staatskapelle Weimar Jenny Schwarze Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Marketing t: +49(0)3643.755 288 jenny.schwarze@nationaltheater-weimar.de


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Dornburger Schlössernacht Dr. Fanny Rödenbeck Schlossverwaltung Dornburger Schlösser t: +49(0)36.427 21 51 30 schlossverwaltung@dornburg-schloesser.de

© Hannes Woidich

© Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, C. Beyer

Diplomatisches Magazin Dr. Irene Ernst | Herausgeberin t: +49(0)172.31 22 345 ernst@diplomatisches-magazin.de

Dortmunder U Jasmin Vogel | Marketing/Sponsoring t: +49(0)231.50-24 693 jv@dortmunder-u.de

© Frank Höhler © Fondazione Museo delle Antichita Egizie Torino

Dresdner Sinfoniker – Panzerkreuzer Potemkin Markus Rindt | Intendant t: +49(0)172.34 55 687 | rindt@dresdner-sinfoniker.de

East Side Music Days Jelle Krenn Director Partnership, Mercedes-Benz Arena t: +49(0)30.20 60 708 230 j.krenn@mercedes-benz-arena-berlin.de

Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück Nils-Arne Kässens | Direktor t: +49(0)541 323 2207 museum@osnabrueck.de

FESTIVAL LJUBLJANA Živa Steiner | Public relation t: +386(0)1 241 60 18 | ziva.steiner@ljubljanafestival.si

Fête de la Musique Berlin Björn Döring | Geschäftsführender Gesellschafter t: +49 (0)30.279 075 88 | bd@buero-doering.de

Filmfestival Max Ophüls Preis Svenja Böttger | Festivalleitung t: +49(0)681.90 689-0 | info@max-ophuels-preis.de

Filmmuseum Potsdam Christine Handke | Presse/Marketing t: +49(0)331.271 81 14 Presse-marketing@filmmuseum-potsdam.de

Egyptian Museum of Turin info@museoegizio.it

© Ljubljana Festival / Mediaspeed © Jörg Leopold

© Thomas Goethe

FilmFestival Cottbus t: +49(0)355.43 10 70 info@filmfestival-cottbus.de

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SACHSEN

Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen Zentralausstellung der 4. Sächsische Landesausstellung 2020

www.boom-sachsen.de

Wie leben die Menschen in einem europäischen Kulturraum, der seit über fünfhundert Jahren von der Arbeit in Gewerbe, Handel und Industrie geprägt wird?

Standorte: Audi-Bau Zwickau Laufzeit: 25.4. – 1.11.2020 Besucherprognose: 110.000 Ausstellungsfläche: 3.000 m² mit über 500 hochkarätigen, internationalen Exponaten Ausstellungsarchitektur: HolzerKobler Architekturen Finanzierungsquellen: Freistaat Sachsen, Sponsoren Aktuelle Sponsoren, Förderer und Medienpartner: _Ostdeutsche Sparkassenstiftung _Volkswagen Sachsen GmbH _Kulturstiftung des Freistaates Sachsen _MDR Sachsen _Freie Presse

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Die 4. Sächsische Landesausstellung mit dem Titel „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ wird vom 25. April bis zum 1. November 2020 mit einer großen Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau sowie an sechs weiteren, authentischen Schauplätzen der sächsischen Industriegeschichte zurück auf die Anfänge und Hochphasen der Industrialisierung Sachsens schauen und einen weiten Blick in die Zukunft des heutigen Freistaates werfen. Die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die durch das Deutsche Hygiene-Museum kuratiert wird, erzählt auf über 2.500 m² von der wechselvollen Geschichte der hart arbeitenden Menschen einer schon früh industrialisierten Region. In einem unterhaltsamen Themenparcours präsentiert sie historische Objekte und Dokumente, technische Geräte, Fotografien und Filme, aber auch wertvolle Kunstwerke und spektakuläre Medieninstallationen. Mit dieser Zusammenstellung bietet der Rundgang überraschende Zugänge zur faszinierenden Welt der fünfhundertjährigen sächsischen Industriekultur. Unabhängig von ihren Interessen und Vorkenntnissen erwartet die Besucherinnen und Besucher das eindrucksvolle kulturhistorische Panorama einer vergangenen Zukunft mit Ausblicken auf das Sachsen von morgen. Die Sächsische Landesausstellung ist ein Muss für alle, die diese Seite Sachsens verstehen und erleben möchten.


Ausrichter der 4. Sächsischen Landesausstellung ist das Deutsche Hygiene-Museum in Z I E L G R U P P E N Dresden. Mit rund 300.000 Besucher*innen im Jahr ist dieses experimentierfreudige Das DHMD erreicht ein sehr heterogenes Publikum: Familien, Kinder, Jugendliche, Touristen, Senioren, Gruppen, Museum ein öffentlicher Ort, an dem in Ausstellungen und einem umfangreichen Schulkassen und Kitas. Das Publikum ist sehr jung, der Anteil Veranstaltungsprogramm über die kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen der 20 – 29-jährigen ist besonders hoch. Die Hälfte der BesucherInnen kommt aus Sachsen, 6% aus dem Ausland. Umwälzungen unserer Gegenwart diskutiert wird. SPONSORINGPAKETE Neben der populärwissenschaftlichen Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ und dem Das DHMD ist gleichermaßen Kultur-, Freizeit- und interaktiven Kinder-Museum „Welt der Sinne“ sind es vor allem seine Sonderausstellungen, Bildungseinrichtung. Als Premium-Sponsor fördern Sie das mit seinem Gesamtangebot über einen festgelegten die den überregionalen Ruf des Museums begründet haben. Diese interdisziplinären DHMD Zeitraum. Als Programm-Sponsor fördern Sie ausgewählte Projekte beschäftigen sich mit aktuellen Diskursen unserer Gesellschaft oder mit Themen Angebote wie das Kinder-Museum, die Dauerausstellung aus der Welt der Kultur- und Naturwissenschaften. Ihr inhaltliches Spektrum reicht von „Abenteuer Mensch“ oder Sonderausstellungen, Bildungsangebote oder einzelne Veranstaltungen. Glück und Leidenschaft über Sex, Tod oder Tanz bis hin zu Klima, Sprache oder Rassismus. Bedingungen und Gegenleistungen werden individuell verIn den kuratorischen Konzepten und neuartigen Szenografien stehen Wissensvermittlung, handelt. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne Informationen Reflexion und Unterhaltung gleichberechtigt nebeneinander. So stoßen die Ausstellungen zu Werbemöglichkeiten und –kontakten zur Verfügung. nicht nur beim allgemeinen Publikum auf große Resonanz, sondern auch in der MuseKONTAKT ums- und Medienszene. Es sind diese Erfahrungen, die das Deutsche Hygiene-Museum Anja Sommer dazu prädestinieren, das komplexe Projekt einer Landesausstellung zur fünfhundertjährigen Stabsstelle Sponsoring Industriekultur Sachsens zu einem Erfolg werden zu lassen. Stiftung Deutsches Hygiene-Museum t:+19 (0) 351.4846 107 anja.sommer@dhmd.de

Das Deutsche Hygiene-Museum ©David Brandt

Abenteuer Mensch ©Oliver Killig

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © Martin Rottenkolber

© Red Bull Content Pool, Ruud Baan

Film ohne Grenzen e.V. Susanne Suermondt | Festivalleitung susanne.suermondt@filmohnegrenzen.de

Fonds Darstellende Künste e.V. Holger Bergmann | Geschäftsführer t: +49(0)30.40 05 79-72 info@fonds-daku.de

Flying Steps Entertainment GmbH Stefan Lechermann t: +49(0)30.34 66 71 86 stefan.lechermann@flyingsteps.com

© George Würffel

© Förderverein Berliner Schloss/eldaco, Berlin

© Lorenz Kienzle und Ronka Oberhammer

Frankfurt (Oder) - Słubice t: +49(0)335 4010 0 presse@muv-ffo.de

Free & Easy Festival im Backstage, Backstage Concerts GmbH Beate Stocker t: +49(0)89.12 66 100 | bea@backstage.eu

Freie u. Hansestadt Hamburg, Hamburg Marketing GmbH Svenja Holst-Runge Leitung Übergreifendes Hamburg Marketing t: +49(0)40.41 11 10-612 svenja.holst@marketing.hamburg.de

Peter Paul Rubens © Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

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Goethe Institut Elke Küchle Leitung Wirtschafts- und Stiftungskontakte t: +49(0)89.15 921-370 | elke.kuechle@goethe.de

Freunde der Kunsthalle e.V., Hamburg Dr. Kathrin Erggelet Geschäftsführerin erggelet@freunde-der-kunsthalle.de

© Schloss Berlepsch

Deutschlandjahr in Mexiko

Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien Dr. Julia M. Nauhaus | Direktorin t: +43(0)1 58816 2200 | j.nauhaus@akbild.ac.at

© Kay Riechers

Förderverein Berliner Schloss e.V. Wilhelm von Boddien | Sponsoring t: +49(0)40.89 80 75 20 | boddien@t-online.de

© Maxim Schulz

Fontanestadt Neuruppin Mario Zetzsche | fontane.200\Fontanestadt Neuruppin t: +49(0)3391.355 686 mario.zetzsche@fontane-200.de

GrimmHeimat NordHessen Markus Exner Projektleiter GrimmHeimat NordHessen t: +49(0)561.97 062-207 | exner@regionnordhessen.de


causales®

Hartmannsweilerkopf Jean Klinkert | Präsident t: +33(0)3 89 20 10 51 adtdirection@tourisme68.com

© Jörg Baumann

© Simo Karisalo

© Martin Peterdamm

Historisches Museum Frankfurt Dr. Corinna Engel | Museumskommunikation t: +49(0)69.21 23 77 76 corinna.engel@stadt-frankfurt.de

Helsinki Festival Elina Hankkio t: +358 40 509 5080 | Hankkio@helsinkifestival.fi

Hellas Filmbox t: 0160. 41 60 180

© INCA

© Jan Schenck | picturex.net

© Andreas Weber

GRIPS Theater Katja Bahadori | Marketing & Sponsoring t: +49(0)30.39 74 74 0 | marketing@grips-theater.de

GRIMMWELT Kassel Susanne Völker | Geschäftsführerin t: +49(0)561.59 86 190 | info@grimmwelt.de

© Ali Ghandtschi

© Michael Trippel

© Fessy

Internationales Bodenseefestival Winfried Neumann | Geschäftsführer t: +49(0)7541.20 33 300 winfried.neumann@bodenseefestival.de

internationales literaturfestival berlin Ulrich Schreiber | Geschäftsführer und Festivalleiter t: +49(0)30.27 87 860 info@literaturfestival.com

INTHEGA Bernward Tuchmann | Geschäftsführer t: +49(0)7141.125 242 | tuchmann@inthega.de

Italian Film Festival Berlin Margherita Vestri | Management t: +49(0)176.39 31 57 42 info@italianfilmfestivalberlin.com

Italienische Kulturinstitute in Deutschland Prof. Dr. Luigi Reitani Leiter des italienischen Kulturinstituts Berlin t: +49(0)30.2699 41-0 direzione.iicberlino@esteri.it

© Jacopo Laganà

Institut du monde arabe Adèle Parrilla Director of Sponsorship t: +33(0)1 40 51 39 74 | aparrilla@imarabe.org

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SACHSEN

Stadt Zittau – Kulturhauptstadtbüro Zittau 2025 Europäische Kulturhauptstadt für die Dreiländerregion Oberlausitz

www.zittau.de www.zittau2025.de Standorte: Zittau Rechtsform: Kommune Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit Veranstaltungen pro Jahr: 40–60 (vielfach trinational) Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtliche: 4 Honorarkräfte: 2 Ehrenamtliche: ca. 50–60 (Freundeskreis der Kulturhauptstadtbewerbung) Finanzierungsquellen: Zuwendung d. öffentlichen Hand, Spenden, Sponsoring

Spectaculum Feuerwerk ©Thomas Glaubitz

Malerisch liegt die Stadt am Fuße des Gebirges, welches ihren Namen trägt. In den Cafés am Marktplatz sitzen Besucher und Einheimische in der Sonne. Hektik scheint hier ein Fremdwort zu sein. Gemütlich geht es zu in Zittau. Wer Großstadttrubel und -aufregung sucht, ist hier ganz sicher falsch. In Zittau und dem Zittauer Gebirge suchen Touristen eher eine Auszeit vom Alltagsstress. Langeweile kommt hier dennoch niemals auf, denn wer mit offenen Augen durch Zittau geht, kann eine architektonische Zeitreise unternehmen und viele spannende Entdeckungen machen. Zittau bietet eine reiche Geschichte und hat insbesondere im sakralen Bereich ungeahnte Schätze vorzuweisen. Das Große Zittauer Fastentuch wurde 1472 hergestellt und verhüllte ursprünglich in der Fastenzeit den Altar der Zittauer Hauptkirche St.Johannis. Die Bezeichnung „groß“ ist hier wörtlich zu nehmen, denn das kunstvoll bemalte Tuch erzählt in Bildern die Biblische Geschichte auf einer Fläche von 8,20 mal 6,80 Metern. Ein zweites, etwas kleineres Fastentuch ist heute im Museum im ehemaligen Franziskanerkloster ausgestellt. In diesem findet sich auch der einzigartige Zittauer Epitaphienschatz. Doch Zittau steht nicht etwa nur für eine reiche Vergangenheit. Die Stadt ist heute lebendiger Beweis dafür, dass die Europäische Union kein bürokratisches Konstrukt sondern gelebter Alltag unter Nachbarn ist. Die gemeinsame Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 ist handfestes Beispiel für die gemeinsame Entwicklung und Zukunftsprojekt der Menschen in der Region. Kulturhauptstadtbewerbung ist in erster Linie konzentrierte Stadt- und Regionalentwicklung. Die Menschen in der Stadt Zittau und in der deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländerregion haben die Chance, gemeinsam die Notwendigkeiten für eine positive Entwicklung herauszuarbeiten und mit Hilfe der nationalen und internationalen Strahlkraft des Titels die Weichen für die Zukunft zu stellen. Kurz gesagt: die Menschen hier müssen sich um ihre Zukunft kümmern – egal ob mit oder ohne Bewerbung. Fest steht auch, dass mit der Bewerbung und erst Recht mit dem Titel die Herausforderungen leichter, nachhaltiger und mit mehr Hilfe von Außen zu meistern sein werden.

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Worum soll es gehen? Kulturhauptstadt zu sein bedeutet längst nicht mehr, ein Jahr lang Feste zu feiern und Stars und Sternchen auf die Bühnen der Region zu stellen, aber selbstverständlich wird es im Kulturhauptstadtjahr auch kulturelle Höhepunkte geben. Wichtig wird es sein, einen roten Faden zu spinnen, der sich sowohl durch die inhaltlichen Entwicklungsthemen als auch durch das Kulturprogramm im Jahr 2025 zieht. Folgende fünf Themengebiete werden hier Denkansatz und programmatische Leitideen sein. Mobilität. Gerade im ländlichen Raum spielt die Fortbewegung von Menschen und Gütern eine entscheidende Rolle. Wie bewegen wir uns im Jahr 2025 durch die Region? ZIELGRUPPEN GRENZEN – ERBE – LEBEN. Im Jahr 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Wie gehen wir in Zukunft mit unserer Vergangenheit um? Sechsstädtebund. Der historische Sechsstädtebund hat schon einmal für Kraft und Wohlstand in der Region gesorgt. Wie sehen regionale Vernetzung und Zusammenarbeit heute und in Zukunft aus?

_BürgerInnen der Dreiländerregion Oberlausitz _zukünftige und ehemalige BügerInnen _Touristen und Städtereisende aus Deutschland & Europa _lokale und internationale Kunst- und Kulturinteressierte _Kinder und Jugendliche _Familien _Sponsoren und Partner _Politiker _Journalisten

Flüsse und Brücken. Beides waren und sind schon immer Orte der Begegnung und Trennung. S P O N S O R I N G P A K E T E Wie verbinden wir die Symbolkraft dieser Orte mit unserer Geschichte und machen sie Aktuell sind für das Kulturhauptstadtjahr 2025 noch keine Sponsoringpakete vorbereitet. Gesucht werden erlebbar? Premiumpartner, Event- und Projektpartner sowie Medienpartner.

Kulturelle Vielfalt. Bei uns in der Dreiländerregion gibt es unzählige Beispiele dafür, wie Europa im Alltag funktioniert. Wie bringt uns diese Einheit in kultureller Vielfalt zukünftig K O N T A K T Kai Grebasch noch weiter voran? Das Kulturhauptstadtjahr wird Zwischenschritt sein und die europäische Öffentlichkeit daran teilhaben lassen, wie weit wir auf dem Weg in die Zukunft gekommen sind. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, die gezielt die Trinationalität der Region betonen, wie das Theaterfestival J-O-S, das Neiße Filmfestival, das Sechsstädtebund-Festival Kommen&Gehen oder der Mandau Jazz werden vom Kulturhauptstadtjahr profitieren und weiteren Schwung in die kulturelle Entwicklung an der Nahtstelle von Deutschland, Polen und Tschechien bringen.

k.grebasch@zittau.de t: +49(0)3583 752144 Xing: Kai_Grebasch LinkedIn: kaigrebasch

Konzert am Grossen Fastentuch ©Thomas Glaubitz

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EUROPA

12. KulturInvest!-Kongress im November 2020 in Berlin Nutzen Sie Europas größten Kulturkongess für die Kommunikation Ihrer Markenbotschaft!

www.kulturmarken.de

© Danny Kurz

Gründungsjahr: 2009 Veranstalter: Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Veranstaltungsort 2020: exponierter Ort in der Metropole Berlin Teilnehmerzahl: 500–800 Partner und Sponsoren: 50 V.i.S.d.P.: Hans-Conrad Walter Gesamtteilnehmerzahl seit Gründung: 6.000 Partner und Sponsoren 2019: Hauptförderer: Land NordrheinWestfalen, Stiftung Zollverein Premium-Partner: RSM GmbH, SAP, Mihai, Bayer Kultur, Funke Mediengruppe, Kulturpolitische Gesellschaft e.V. Themen-Partner: Bayer Kultur, E.ON, innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, EVENTIM, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., MEYER Architekten, Monheimer Kulturwerke GmbH, Ruhr Tourismus GmbH, RSM GmbH, SAP, Stiftung Zollverein, WDR3 Medien-Partner: ARTE Magazin, Bühnentechnische Rundschau, Crescendo, DAS MAGAZIN, das Orchester, Das Theatermagazin, Deutsche Welle, Fundraiser Magazin, Funke Mediengruppe, HauptstadtTV, HORIZONT, INTHEGA, KulturBetrieb, Kulturmanagement Network, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kultur-West-Verlag, Magazin museum.de, New Business, Opernwelt, Public Marketing, Stiftung & Sponsoring, tanz, tanznetz.de, Theater heute, Theatermanagement aktuell, WDR3 Event-Partner: BTHVN2020, Deutsche Bahn, ecce, ESB Marketing Netzwerk, fritz-kola, Grubenhelden, Hotel friends, ICT, Imhoff, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., Kulturpersonal, Kulturplakatierung, LINEUPR, marketing-Börse, Mihai, MotelOne Essen, Patide, Rijeka2020, Jacob Stauder, VDVO Verband der Veranstaltungsorganisation e.V., Zittau2025, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, ORIGO-Kaffee, Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien

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Seit nunmehr 11 Jahren steht der KulturInvest!-Kongress für innovatives Vorausdenken, lebendige Debatten und erfolgreiche Lösungsansätze von materiellen und immateriellen Investitionen in Kultur. Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich der Kongress zum größten Forum für Kulturanbieter und Kulturförderer in Europa entwickelt. An zwei Tagen kommen europäische Entscheidungsträger aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien in Berlin zusammen und nutzen die Möglichkeit des stetig wachsenden Netzwerkes, um ihre Erfahrungen auszutauschen und Visionen für den europäischen Kulturmarkt zu entwickeln. Starke Partner aus der Wirtschaft ermöglichen die Durchführung dieses einmaligen Kongressformates und Fachmedien garantieren eine hohe Bekanntheit in den relevanten Kultur- und Wirtschaftsmärkten. Der KulturInvest!-Kongress zeigt in 12 Themenfeldern mit über 100 ReferentInnen und ModeratorInnen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien für bis zu 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die aktuellen Trends und Zukunftsperspektiven im europäischen Kulturmarkt auf. Werden Sie Partner des zwölften KulturInvest!-Kongresses, fördern Sie Diskussionen über bewährte und neue Wege des Kulturmanagements, der Kulturfinanzierung und Kulturkommunikation. Werden Sie Partner und Markenbotschafter einer einmaligen Idee für Europa und laden ihre Marke damit mit Sympathie auf! Nutzen Sie unsere Kommunikationsmaßnahmen für Ihre Markenbotschaft Der führende Branchentreff wird durch den personalisierten Direktvertrieb von 10.000 Programmheften in Europa beworben. Dank starker Medienpartnerschaften und Präsenz in den neuen Medien erreicht der KulturInvest!-Kongress zahlreiche Vertreter aus Kultur, Medien, Politik und Wirtschaft in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie weiteren europäischen Staaten. Der KulturInvest!-Kongress 2020 bietet attraktive Kommunikationsleistungen und die ideale Plattforum für Ihre Kommunikationsbotschaften! _Inhaltliche Integration eines Themas in die Kongressarchitektur _Integration Ihres Logos in das Corporate Design des Kongresses _Integration Ihres Logos in Außenwerbekampagne (5.000 A1 Plakate) in Berlin


causales®

_Imagetext & Logopräsenz im Programmflyer des KulturInvest!-Kongresses (Auflage 10.000 Stück) _Anzeigenschaltungen bei 25 Medienpartnern (u.a. bei HORIZONT) _Kongress-Newsletter (regelmäßig über 6 Monate, insgesamt ca. 300.000 Kontakte) _Logopräsenz und Imagetext auf www.kulturmarken.de (100.000 Visits im Monat) _Integration Ihres Logos in das Wegeleitsystem vor Ort _Beilagen in der Kongressmappe _Weitere Sonderwerbeformen und individuelle Leistungen nach Absprache _Ticketkontingente für Ihre Mitarbeiter und Kunden

SPONSORINGANGEBOT

Unsere Zielgruppen sind Ihre Zielgruppen Der KulturInvest!-Kongress richtet sich europaweit an folgende Zielgruppen: _Entscheider aus Kultur, Wirtschaft und Politik _Marketer und Geschäftsführer aus Kulturinstitutionen _Stadtmarketinggesellschaften _Stadtverwaltungen und Ämter _Leiter und Vorstände kulturnaher Stiftungen _Direktoren von Theatern, Museen und Opernhäusern _Sponsoringtreibende Unternehmen _Marketingentscheider aus Wirtschaft, Verbänden u. Vereinen _Entscheider aus der Kommunikationsbranche _Meinungsbildner aus dem kulturpolitischen Umfeld

KONTAKT

Bewährte Themenforen _Europa/Kulturpolitik _Nachhaltigkeit _kulturelle Bildung _Kreativwirtschaft _Kulturmarketing

_Transformation _Digitalisierung _Stadtkultur _Kulturtourismus _Kultursponsoring

Nutzen für Ihr Unternehmen innerhalb einer Zusammenarbeit _Sie kommunizieren innerhalb der Partnerschaft Ihr gesellschaftliches und kulturelles Engagement und unterstützen einen impulsgebenden Branchentreff! _Ihr Unternehmen wird als Kulturförderer im europäischen Raum wahrgenommen, der den Dialog zwischen Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik maßgeblich voranbringt! _Als Partner dieses branchenübergreifenden europäischen Kongresses fördern Sie die Entwicklung von Kulturmanagement, -marketing und -sponsoring! _Mit Ihrer Botschaft erreichen Sie Entscheidungsträger und Meinungsbildner aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien in Europa! _Sie präsentieren Ihre Markenbotschaft in einem Umfeld mit hohem internationalen kulturellem Anspruch und laden Ihre Marke in der Öffentlichkeit mit Sympathie auf! _Wir bieten Ihnen die ideale Plattform für Ihre Kulturkommunikation, Kundenbindungsmaßnahmen und die Neukundengewinnung! _Sie stärken den Austausch zwischen Wirtschaft und Kultur und somit die Professionalisierung des Kulturmarktes in Europa!

_Presentingpartner _Premiumpartner _Themenpartner _Medien-/ Eventpartner

DIGITAL Website: www.kulturmarken.de Facebook: agentur.causales Twitter: causales YouTube: AgenturCausales

Christine Fischer Kulturmanagerin Kongressmanagement t: +49(0)30.53 214 391 m: +49(0)152.27 56 71 60 fischer@causales.de

© Danny Kurz

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EUROPA

Europäischer Kulturmarken® Award mit „Night of Cultural Brands“ im November 2020 www.kulturmarken.de

© Danny Kurz

Der Europäische Kulturmarken-Award ist der avancierteste Wettbewerb für Kulturmanagement und Kulturmarketing in Europa Wettbewerbseinreichungen seit Gründung: 1.254 Vergebene Awards seit Gründung: 80 Preisträger Veranstalter: Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Veranstaltungsort: exponierter Ort in der Metropole Berlin Preisverleihung: November 2020 Anzahl der Gäste vor Ort: 500–800 Jurymitglieder: 42 V.i.S.d.P.: Hans-Conrad Walter Partner und Sponsoren: 45 Partner und Sponsoren 2019: Hauptförderer: Land Nordrhein-Westfalen, Stiftung Zollverein Premium-Partner: RSM GmbH, SAP, Mihai, Bayer Kultur, ARTE Magazin, Deutsche Welle, Funke Mediengruppe Kategorie-Partner: Deutsche Welle, ARTE Magazin, RSM GmbH, AVL Cultural Foundation, Bayer Kultur, SAP, Zittau2025, bcsd Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. Preisstifter: Securitas AB Medien-Partner: ARTE Magazin, Bühnentechnische Rundschau, Crescendo, DAS MAGAZIN, das Orchester, Das Theatermagazin, Deutsche Welle, Fundraiser Magazin, Funke Mediengruppe, HauptstadtTV, HORIZONT, INTHEGA, KulturBetrieb, Kulturmanagement Network, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kultur-WestVerlag, Magazin museum.de, New Business, Opernwelt, Public Marketing, Stiftung & Sponsoring, tanz, tanznetz.de, Theater heute, Theatermanagement aktuell, WDR3 Event-Partner: BTHVN2020, Deutsche Bahn, ecce, ESB Marketing Netzwerk, fritz-kola, Grubenhelden, Hotel friends, ICT, Imhoff, Kulturpersonal, Kulturplakatierung, marketing-Börse, Mihai, MotelOne Essen, Patide, Rijeka2020, Jacob Stauder, VDVO Verband der Veranstaltungsorganisation e.V., Zittau2025, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, ORIGO-Kaffee, Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien

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Kunst und Kultur bilden eine Grundlage für das Funktionieren einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft. Das Kulturmanagement und -marketing erschließen dabei grundlegende Handlungsräume – sei es bei der Planung und Durchführung von Kulturveranstaltungen oder im Rahmen von Führungstätigkeiten in Kommunen, bedeutsamen Kultureinrichtungen und privaten Kulturinitiativen. Seit nunmehr 14 Jahren fördert der europäische Wettbewerb jährlich die Entwicklung des Kulturmarktes in Europa. Mit bisher 1.254 eingereichten Bewerbungen und einer heute 42-köpfigen Expertenjury entwickelte sich der Preis zum avanciertesten Wettbewerb des europäischen Kulturmarktes und richtet sich mit seinen acht Wettbewerbskategorien an Kulturanbieter, -investoren und -tourismusregionen sowie Medienunternehmen aus ganz Europa. Aus der erfolgreichen Kulturmarken-Gala, die sich in den letzten Jahren zu dem Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren entwickelt hat, wurde die „Night of Cultural Brands“. Die in allen Kategorien verliehene Preisskulptur AURICA® steht für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das herausragende Engagement europäischer Kulturinvestoren. Wir laden Investoren, Partner und Sponsoren aus der europäischen Wirtschaft herzlich ein, den Europäischen Kulturmarken-Award mit der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ als Förderer zu begleiten und damit die eigene Marke mit Sympathie aufzuladen. Die acht Kategorien des Europäischen Kulturmarken-Awards _Europäische Kulturmarke des Jahres – exzellente Markenstrategie und konsequente Markenführung _Europäische Trendmarke des Jahres – besonderer Mut und Innovationen im Kulturmarketing _Europäischer Kulturinvestor des Jahres – nachhaltige und kreative Investitionen in Kultur _Europäischer Kulturmanager/in des Jahres – beispielhafter Gestaltungswille _Europäische Kulturtourismusregion des Jahres – erfolgreiches kulturgeprägtes Markenmanagement im Tourismus _Europäisches Bildungsprogramm des Jahres – innovative Vermittlungsstrategien in der kulturellen Bildung


causales® Europas innovativste und emotionalste Bühne für Ihre Marke

_Preis für Stadtkultur – erfolgreiche Strategie oder Kampagne, die das kulturelle SPONSORINGANGEBOT _Presentingpartner Potenzial einer Stadt in den Mittelpunkt stellt _Premiumpartner _Europäischer Preis für Medienkultur – besondere Förderung von Kultur durch Medien _Kategoriepartner _Medien-/ Eventpartner

Unsere Zielgruppen sind auch Ihre Zielgruppen Gegenleistungen _Geschäftsführer, Direktoren und Kulturmanager aus europäischen Kulturinstitutionen Sie erzielen durch die Integration Ihrer Markenbotschaft _Entscheidungsträger sponsoringtreibender Unternehmen in klassische Werbemittel und in die Onlinekommunikation bis zu 5.959.592 Bruttowerbekontakte. _Entscheidungsträger aus Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Sie profitieren von einer ganzjährig ausgelegten Tourismusorganisationen und Wirtschaftsförderungen Kommunikationsstrategie und platzieren Ihre Marke in _Kulturpolitiker und Meinungsbildner aus der Kulturpolitik 10.000 qualifizierten Kontakten aus Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Medien sowie 180 europäischen _Experten aus Agenturen und der Kommunikationsbranche Dachverbänden, die Ihre Botschaft in ihre Netzwerke streuen. _Marketingbeauftragte von Städten & Metropolregionen aus ganz Europa DIGITAL Unsere 360 Grad Kommunikation ist Ihre Bühne _Persönliche Direktmailings an Entscheidungsträger aus Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Städten und Tourismusorganisationen in ganz Europa _Versand der Ausschreibungsunterlagen an 10.000 qualifizierte Empfänger in Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Städten in ganz Europa _Vertriebsunterstützung durch starke Vertriebspartner, europäische Multiplikatoren und Dachverbände _über 25 Medienpartner in Print-, Fernsehen, Radio und Digital, sowie Tageszeitungen _42 international vernetzte Jurymitglieder als Multiplikatoren _Anzeigenintegration in relevante Fachmedien und Leitmedien in den einzelnen EU-Staaten und Social Media _Außenwerbung, Anzeigenschaltung in 25 Partnermedien, Kinowerbung, sowie digitale Werbung und Social Media _Preisverleihung innerhalb der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ Anfang November 2020 als Bühne für Ihre Markenbotschaft _Intensive Pressearbeit innerhalb der Ausschreibungsphase, Berichterstattung von der Preisverleihung Wir stiften Nutzen für unsere Partner und Sponsoren Sie positionieren Ihre Marke im exklusiven Zielgruppensegment der Leistungs- und Entscheidungsträger und profitieren von der emotionalen Inszenierung Ihrer Produkte innerhalb der „Night of Cultural Brands“. Durch die Integration Ihrer Markenbotschaft in klassische Werbemittel und die Onlinekommunikation erzielen Sie bis zu 5.959.592 Bruttowerbekontakte und profitieren von einer ganzjährig ausgelegten Kommunikationsstrategie. Darüber hinaus platzieren Sie Ihre Marke in den Köpfen von 10.000 qualifizierten Kontakten aus Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Medien. Auf der „Night of Cultural Brands“ bespielen Sie einen anspruchsvollen Testmarkt zur Einführung Ihrer neuen Produktlinie und erreichen Ihre Zielgruppen ohne Streuverluste. Nutzen Sie die „Night of Cultural Brands“ für Kundenbindungs- und Neukundengewinnungsmaßnahmen und machen Ihre Marke an einer individuell gestalteten Themeninsel erlebbar. Vernetzen Sie sich mit führenden Meinungsbildnern aus Kulturmanagement, -investment und -politik und fördern einen europaweit einzigartigen Wettbewerb.

Website: www.kulturmarken.de Facebook: agentur.causales Twitter: causales YouTube: AgenturCausales

KONTAKT Jennifer Miethke Eventmanagerin Awardmanagement t: +49(0)30.53 214 391 miethke@causales.de

© Danny Kurz

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BREMEN

jazzahead! Festival

www.jazzahead.de Slogan: Create the moment Standort: Bremen Rechtsform: GmbH Gründungsjahr: 2006 Anzahl der Mitarbeiter: 5 Hauptamtliche, Unterstützung durch zentrale Schnittstellen im Unternehmen, 2 Honorarkräfte und während des Festivals rund 25 zeitlich begrenzte Aushilfskräfte Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit, weltweit Besucher pro Jahr: 25.000–30.000 Sponsoren, Förderer und Medienpartner: Sponsoren: über viele Jahre Skoda Auto Deutschland, aktuell: Yamaha, Dataport, Sparkasse Bremen, Beck’s, BoConcept; Förderer: BKM, die Beauftragte für Kultur und Medien, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung; Medienpartner: Radio Bremen für die ARD, Deutschlandfunk Kultur, Stingray DJAZZ, kulturnews, Jazzthing, Jazzthetik, nmz, Downbeat (USA), All about Jazz (USA) Finanzierungsquellen: Eigeneinnahmen, Bundesförderung, Zuwendungen aus dem Partnerland, Landesmittel, Zuwendungen von Stiftungen, Sponsoring

Laila Biali (Kanada) im ausverkauften Schlachthof © Jens Schlenker

Die jazzahead! Fachmesse, die alljährlich im April in Bremen stattfindet, ist das Must-GoEvent für die internationale Jazzbranche und der Ort für hochwertigen, zeitgenössischen Jazz aus Deutschland, Europa und Übersee. Als weltweit größte Veranstaltung, auf der sich alle Protagonisten der Szene (Musiker, Labels, Agenturen, Festivalmacher, Booker und Medienvertreter) treffen, gilt sie bei den Fachbesuchern aus aller Welt als das „Familientreffen des Jazz“. Denn trotz ihres steten Wachstums hat sie es geschafft, ihren familiären Charakter nicht zu verlieren. Die jazzahead! ist aber nicht nur Messe für Fachbesucher, sondern auch offen für das breite Publikum - und zwar mit einem Programm, das einmal jährlich die Hansestadt Bremen zur Jazzmetropole macht. Das jazzahead! Festival, welches seit 2011 vor und während des internationalen Jazztreffens stattfindet, stellt in Zusammenarbeit mit rund 60 regionalen, nationalen und internationalen Kooperationspartnern, die Kunst- und Kulturszene eines jährlich wechselnden Partnerlandes sowie Bands aus aller Welt in der Hansestadt vor. Am Messewochenende selbst findet das Programm mit 40 Showcase-Konzerten, GALAKONZERT und CLUBNIGHT in 30 Spielstätten seinen Höhepunkt. Zum ersten Mal seit Beginn des Festivals stellt die jazzahead! anlässlich ihres 15-jährigen Jubiläums ein Land aus Übersee in den Mittelpunkt von Messe und Festival: Kanada. Vom 17.–26. April 2020 steht Bremen so auch ganz im Zeichen kanadischer Kultur und vom 23.–26. April 2020 des internationalen Jazz.

Jahresumsatz in Euro: rd. 1 Mio

Das sind die Elemente des Festivalprogramms: Showcase-Festival mit 40 Highlights der internationalen Jazzszene in Halle 7 der Messe Bremen und dem angrenzenden Kulturzentrum Schlachthof Partnerlandprogramm: 10 Tage Kunst und Kultur aus Kanada in Bremen, u.a. mit der großen Show zur Festivaleröffnung im Theater Bremen (17. April) und dem jazzahead! GALAKONZERT (24. April 2020, Die Glocke) jazzahead! CLUBNIGHT am 25. April 2020 in rund 30 Bremer Spielstätten 68


SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen

Die jazzahead!, zum einen als weltweit größte Musikfachmesse mit dem Schwerpunkt Jazz und zum anderen als regionales Festival, bietet Sponsoren die beste Möglichkeit, Engagement im Musik- und Kulturbereich zu zeigen und dabei die eigene Zielgruppe optimal zu erreichen. Mit unseren Sponsoringpaketen sowie individuellen Lösungen geben wir Ihnen die Aufmerksamkeit, die Sie wünschen.

Altersstruktur: Durchschnittsalter 47 Jahre Geschlechterstruktur: 47% Frauen und 53% Männer Herkunft: regionales, nationales sowie internationales Publikum (42% Bremen, 13% Umland bis 100km, 10% bis zu 250km, 13% restliches Deutschland, 22% Ausland) (#Showcase-Festival: hier liegt der Anteil aus dem Ausland bei rund 70%) Bildung: hohes Bildungsniveau mit hohem Anteil an Akademikern (11% promoviert, 55% Studium, 17% Ausbildung) Berufliches Umfeld: Kultur- und Unterhaltungsbranche (31%), Gesundheits- und Sozialwesen (17%), Bildungsbereich sowie Medienbranche (9%) Als Kulturnutzer erfahren und anspruchsvoll, als Konsumenten tendenziell ausgabefreudig, finanziell gut aufgestellt

Kennzahlen aus dem Veranstaltungsjahr 2019: Über 25.000 Besucherinnen und Besucher kamen 2019 zum jazzahead! Festival. Zur Sponsoringpakete Fachmesse registrierten sich 3.408 Delegierte aus 64 Ländern. Rund 180 Journalisten Hauptpartner Festival (Premium); Eventpartner (z.B. für Galakonzert, Festivaleröffnung, Open-Air); Projektpartner akkreditierten sich zur jazzahead!, die mit 1.770 Veröffentlichungen eine Druckauflage (z.B. Showcase-Festival, Partnerland, Kinder- und (inkl. Reichweite und Page-Visits) von rund 125 Millionen Medienkontakten erzielte. Jugendprogramm oder CLUBNIGHT); Sponsoring einzelner Events: z.B. German Jazz Expo oder einzelne Konzertabende; Presentingpartner: Preis für deutschen Jazzjournalismus; Mobility Partner

Highlights Oktober 2019 – September 2020 Doppeljubiläum jazzahead! (Fachmesse 15 Jahre/Festival 10 Jahre) mit dem Partnerland Kanada 17.–26. April 2020, Festivaleröffnung im Theater Bremen 17. April, Galakonzert Mind. Brutto-Werbekontakte: 31.318.250 | 6.335.400 Wert der Partnerschaft: 50.000 ¤ | 5.000 ¤ im Konzerthaus Die Glocke 24. April, jazzahead! CLUBNIGHT (in über 30 Spielstätten der in Euro von bis Tausenderkontaktpreis (TKP): 1,60 ¤ | 0,79 ¤ Stadt) 25. April, Open-Air an prominenten Orten der Stadt (tbd), Showcase-Festival 23.–25. April, Kunst- und Kulturprogramm im öffentlichen Raum entlang des Partnerlandes K O N T A K T Sybille Kanada. Kornitschky

Projektleiterin t: +49(0)421.3505 268 kornitschky@jazzahead.de

©Peter Adamik, Messe Bremen

oben: CLUBNIGHT, eine Stadt in Bewegung ©Nikolai Wolff, Messe Bremen

Iro Rantala & Die Deutsche Kammerphilharmonie im Konzerthaus Die Glocke ©Sybille Zettler

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SACHSEN

Kunstkraftwerk Leipzig

www.kunstkraftwerk-leipzig.com Slogan: Zentrum für digitale Kunst Standort: Leipzig Rechtsform: GmbH Gründungsjahr: 2016 Anzahl der Mitarbeiter: 9 Festangestellte zzgl. Guides und Pauschalkräfte Wirkungsregion: lokal/ regional/ landesweit/ bundesweit/ international Innennutzfläche der Gebäude: 2.300 m² Vorstellungen/ Veranstaltungen pro Jahr: immersive Videoshows, installative und digitale Kunst, zahlreiche Sonderveranstaltungen digitaler und zeitgenössischer Art, zahlreiche Kulturevents wie Tanz, Oper, Theater, Lesungen Anzahl der Besucher: 80.000

Multimedial- digital- interaktiv- immersiv! Dafür steht das Kunstkraftwerk Leipzig. Das ehemalige Heizwerk im Stadtteil Lindenau/Plagwitz hat sich innerhalb von kurzer Zeit in ein Zentrum für digitale Kunst und Kultur verwandelt. Mit spektakulären 360° Videoshows, sogenannten Immersionsshows, taucht der Besucher in verschiedenste Themen- und Bildwelten ein. Er erlebt die Zeit der Renaissance, wird in die Welt des Malers Hundertwasser entführt, spürt mit „WERK in Progress“ den Charme und die Kraft eines Industriegebäudes, wird mit „Die Wunderwelten von Alice“ einfach nur verzaubert oder sieht die Musik Johann Sebastian Bachs farbenprächtig werden. Für raumgreifende Erlebnisse sorgt das größte immersive Videoprojektionssystem Deutschlands.

Finanzierungsquellen: Privat © Angelina-Perke

Zusätzlich zeigen internationale Künstler zeitgenössische und medienbasierte Kunst, von der Fotografie, zur Videokunst bis zu interaktiven audiovisuellen Installationen. „Im Kunstkraftwerk begegnen sich Kunst, Architektur und Technologie“, sagt Markus Löffler, einer der Initiatoren des Kunstkraftwerkes. Im Mittelpunkt stehen dabei immer unsere Besucher. Sie sollen entdecken, lernen, staunen, teilhaben, aktiv an unseren Kunstprojekten teilnehmen und sie im besten Falle mitgestalten.“

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SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen _Ab 6 Jahre _Individualgäste _Gruppen _Familien _Kinder und Schüler _Firmen _Agenturen _Reise- und Busunternehmen

Sponsoringpakete Als Premium-Partner fördern Sie das Kunstkraftwerk Leipzig in allen Aktivitäten als dominanter Partner, 50.000 ¤ Als Classic-Partner fördern Sie das Kunstkraftwerk Leipzig im Sponsorenpool, 25.000 ¤ Sie fördern eine Jahresausstellung im Kunstkraftwerk Leipzig in unterschiedlichen Kategorien. 5.000- 25.000 ¤ Event-Sponsoren fördern eine ausgewählte Veranstaltung im Kunstkraftwerk Leipzig, 1.000- 5.000 ¤ Sie fördern und unterstützen das Kunstkraftwerk Leipzig mit Sach- und Medialeistungen.

Auflistung der Werbemittel pro Jahr: _2.000 A1 Plakate (in- und outdoor) _30.000 Flyer _10.000 Programmhefte _100.000 Besucher auf der Webseite _50.000 Eintrittskarten _Direktmailings _Newsletter _großer Presseverteiler _ Online-Anzeigenschaltungen

DIGITAL Website: www.kunstkraftwerk-leipzig.com Facebook: kunstkraftwerk

KONTAKT Irina Schotte Sponsoringverantwortliche t: +49(0)341.52 95 08 97 irina.schotte@ kunstkraftwerk-leipzig.com

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Krefelder Perspektivwechsel – urban curating www.krefelder-perspektivwechsel.de Standort: Krefeld Rechtsform: Stadt Krefeld, Körperschaft des öfftl. Rechts, Fachbereich Gründungsjahr: Beginn des Krefelder Perspektivwechsels im Jahr 2015 Wirkungsregion: lokal, regional, national, euregional Besucher pro Jahr: geschätzt etwa in Höhe der Einwohnerzahl, ca. 230.000 Anzahl der Mitarbeiter: 12 hauptamtliche, zahlreiche ehrenamtliche Unterstützerinnen Finanzierungsquellen: Haushalt der Stadt Krefeld, Sponsoringgelder, Medienpartner, Sachspenden, Umsatzerlöse Bisherige Unterstützer: z. B. currenta, Sparkasse Krefeld, Volksbank Krefeld eG, lanxess Deutschland GmbH Krefeld, Wohnstätte Krefeld AG, covestro, Schweri Autokranbetriebe, WfG Krefeld

Krefelder Perspektivwechsel – urban curating Urban curating ist im Konzept des „Krefelder Perspektivwechsels“ das zentrale Motiv. Hierbei verbinden wir den Hinterhof mit der Industriebrache, dem Kiez und der maroden Stadtwohnung. Urbane Orte laden wir inhaltlich komplett neu auf. Unorte werden zu Inorten, Brachen zu Bühnen. Von der Industriebrache am Fluss zur Rhine Side Gallery Wenn Bauschutt einer chill-out Fläche weicht und Industriebrachen zur Street ArtProjektionsfläche werden, entsteht ein urbanes Kraftfeld. Aus „Betreten verboten“ wird „herzlich willkommen“. Bürger besetzen das Areal und entwickeln es zum Biergarten. Großformatige Street Art am leerstehenden Speichergebäude, auf Betonflächen und Spundwänden schaffen wir ein „urbanorama“. Die Stadtwohnung als Bühnenmuseumvorlesekonzertraum, kurz: Krefelder Produkthaus. Hier lässt es sich gut leben. Das Krefelder Haus ist eine eigene Kategorie. Als Wohnhaus mit typischer Geschichte und als Ausstellungsort ein großes Experiment. Quer durch die Krefelder Produktvielfalt, vom Bierbrauer über die Taschennäherin, den Kaffeeröster, die Quiltmacherin, den Ginhersteller bis zum Wortakrobaten, machen wir das Wohnzimmer wahlweise zur Bühne, zur Theke, zur Werkstatt, zur Bar und zum Begegnungszentrum. Krefelder Fabrikgespräche Stadtentwicklung ist kein Fließbandprodukt. Die offene Shedhalle an der Alten Samtweberei bietet den Rahmen für die Krefelder Fabrikgespräche. Unterhaltsam und informierend lassen sich Künstler und Experten drei Tage lang auf die zentralen urbanen Zukunftsfragen ein: Baukultur, Digitalisierung und Stadtlabor. Das paste up Kunstwerk play future setzt ein Zeichen.

Jahresbudget: ca. 700.000 Euro Außennutzfläche: im Rahmen des Konzepts „urban curating“ versteht das Stadtmarketing den öffentlichen Raum grundsätzlich als Bühne/Veranstaltungsort

Spuren der Zukunft play future © Stadtmarketing

Garagen und Hinterhöfe Ungeahnte Potentiale. Tüftler, Bastler, Entwickler stehen nicht im Rampenlicht, sondern man findet sie an ganz besonderen Orten. So werden aus Hinterhöfen Zukunftsorte. Krefeld-Sampler Sie sind da, wo wir sind: mitten drin, in der Stadt. Sie texten, sie komponieren, sie machen Musik, sie sind laut, sie mischen sich ein, sie haben eine Stimme. Und jetzt haben wir sie auf Vinyl und Makrolon gepresst. Auftritt beim Krefelder Kulturfestival „Kultur findet Stadt“ inklusive. Krefelder Laufmasche Raum für Zukunftsgedanken, -passformen, -funktionen und -statements. Das bieten 20 Baucontainer „jungen Wilden“ aus der Modedesignbranche bei der Krefelder Laufmasche. Zwischen Filialisten, Gastronomen, Ärztehäusern, Verwaltungsgebäuden und Kirchen werden die Baucontainer zu Showrooms. Und am Ende wird die „Goldene Seidenschleife“ verliehen.

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ZIELGRUPPE Der Krefelder Perspektivwechsel ist nicht zielgruppenfokussiert, sondern richtet sich an die gesamte Stadtgemeinschaft um Identität zu stiften. Identifikation wird hierbei als das „Maß an Verantwortung definiert, dass der Einzelne bereit ist, für die Gemeinschaft zu übernehmen“, Engagement soll als bereichernd erlebt werden, Möglichkeitsräume erschlossen und die aktive Gestaltung von Stadt angeregt werden.

HIGHLIGHTS AB 2019 Made in Krefeld Special, Dezember 2018, Dezember 2019 GEGENLEISTUNGEN Präsentationsfläche für Kreative, Manufakturisten und Handwerker auf einem temporär Werbemittel: City Light Plakate, A0-Plakate, Zeitschriften-/ Printdokumentationen, als Stadtpark gestalteten Stadtplatz. Veranstaltungsflyer, Postkarten, NewsletterVirtual Reality Projekt „Wohnen in Krefeld“ März 2019 bis September 2019 Ein high-tech Streifzug durch Wohnsituationen thematisiert die soziale Realität von Stadt. Krefelder Treppenwitz, April 2019 bis September 2019 Treppenhäuser werden im Bauhausjahr zu Veranstaltungsorten für Poetry-Slam, satirische Lesungen und Kabarett.

Verteiler, Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Logointegration in Werbemittel, inhaltliche Einbindung des Sponsors bei Veranstaltungen, Freikartenkontingent Tausenderkontaktpreis (TKP): auf Anfrage

SPONSORINGPAKETE Sponsoringengagements werden immer projektbezogen in enger Abstimmung mit dem Sponsoringpartner vereinbart. Hierbei steht die Positionierung des Sponsors über das Produkt im Vordergrund, um eine inhaltlich nachvollziehbare Einbindung darzustellen. Abhängig von der Höhe des Engagements können Exklusivsponsorings vereinbart werden.

Down town Gallery, August 2019 bis Oktober 2019 Ein Tiefbunker aus dem zweiten Weltkrieg wird zur Projektionsfläche für Street Art und DIGITAL damit ein Museum für urban art.

Website: www.krefelder-perspektivwechsel.de Facebook: @kr.kommdochmalrueber

Reallabor „Lewerentzstraße“, August 2019 bis Oktober 2020 In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum „social design“ der Hochschule Niederrhein K O N T A K T sollen Stadträume als Möglichkeitsräume aufgeladen werden. Kurzfilmprojekt „Architekturgeschichten“ Frühjahr 2020 Architektur prägt Stadt, Stadtleben und Stadtatmosphäre. Steine bleiben stumm und kommen erst durch Erlebnisse ins Gespräch. Der Film macht daraus eine Geschichte. Krefelder Laufmasche, Juli 2020 Urbanes Modedesignfestival in der Krefelder Innenstadt, Baucontainer als Showrooms, Fabrikhalle als Laufsteg.

Uli Cloos t: +49(0)2151.366 010 90 ulrich.cloos@krefeld.de

©KR-ONE Magazin, Simon Erath

links: Down Town Gallery ©Stadtmarketing, Fotograf Philip Lethen, Künstler Case

rechts: music made in krefeld © Lothar Strücken

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © H. J. Maquet

© Frank Pusch

jazzahead! Sybille Kornitschky | Projektleitung t: +49(0)421.35 05 268 | kornitschky@jazzahead.de

Jazztage Dresden Kilian Forster | Intendant kilian@grandmontagne.de

JazzRadio Berlin „That’s Cool!“ Julian Allitt | Managing Director t: +49(0)30.983 21 68-70 Julian.allitt@jazzradio.net

© JenaKultur, A. Hub

© Tobias Tanzyna

Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE e.V. Matthias Kubusch | Geschäftsführer

Klimahaus Bremerhaven 8° Ost Ingrid Hayen | Leitung Marketing und PR t: +49(0)471.9020300 info@klimahaus-bremerhaven.de

Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg Dr. Annegret Laabs | Leiterin t: +49(0)391.56 50 213 sekretariat@kunstmuseum-magdeburg.de

12. KulturInvest!-Kongress 2020 Christine Fischer t: +49(0)30.53 21 43 91 fischer@causales.de

Karneval der Kulturen Nadja Mau t: +49(0)30.34 65 55 960 info@karneval-berlin.de © Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

JenaKultur Birgit Liebold | Marketingleiterin t: +49(0)3641.49-8002 | birgit.liebold@jena.de

© Meyer / Klimahaus

Jenaer Philharmonie Uta Trillhose | Marketing/PR t: +49(0)3641.49 81 15 marketing.philharmonie@jena.de

Kloster Bronnbach Dr. Matthias Wagner | Eigenbetriebsleiter t: +49(0)9342.935 20 20 22 matthias.wagner@kloster-bronnbach.de

© Kulturland Brandenburg

© Philipp Sattler

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Kulturland Brandenburg Brigitte Faber-Schmidt Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg t: +49(0)331.62 08 581 b.faber@kulturland-brandenburg.de


causales®

KUNSTHALLE Krems Eva Zwirner | Leitung Marketing t: +43 2732.908 010 171 | eva.zwirner@kunsthalle.at

Kunstkraftwerk Leipzig Irina Schotte | Marketing/Sponsoring m: +49(0)176.444 50 492 irina.schotte@kunstkraftwerk-leipzig.com

Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Die Burg der Moderne Thomas Bauer-Friedrich | Direktor t: +49(0)345. 21 25 968 info@sds-kunstmuseum-moritzburg.de

© Sven Christian Finke

Kunsthalle Bremen Matthias Timmlau | Leiter Sponsoring & Fundraising t: +49(0)421.32908-193 timmlau@kunsthalle-bremen.de

Kunstfest Weimar Anke Scheller | Kommunikation und Marketing t: +49(0)3643.755 292 anke.scheller@kunstfest-weimar.de

© Christian Redtenbacher

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Dr. Bernhard Spies | Geschäftsführer t: +49(0)228.9171181 spies@bundeskunsthalle.de

© Candy Welz

© Peter Oszvald

15. Europäischer Kulturmarken-Award 2020 Jennifer Miethke t: +49(0)30.53 21 43 91 miethke@causales.de

Kunsthalle Osnabrück Julia Draganovic | Direktorin t: +49(0)541.323 2419 | draganovic@osnabrueck.de

© Marcus-Andreas Mohr © Todd Rosenberg

© Sven Winter

Leipziger Notenspur – Musik bewegt und verbindet die Stadt Prof. Dr. Werner Schneider Vorstandsvorsitzender des Notenspur Leipzig e. V. t: +49(0)341.9733741 | schneider@notenspur-leipzig.de

Landestheater Oberpfalz t: +49(0)9659.93 100 info@landestheater-oberpfalz.de

100 Jahre Leonard Bernstein Paul H. Epstein | Leitender Vize-Präsident t: +1 (212) 315-0640 (ext. 132) pepstein@leonardbernstein.com

Liechtensteinisches Landesmuseum Prof. Dr. Rainer Vollkommer | Direktor t: +423 239 68 20 | rainer.vollkommer@llv.li

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LIECHTENSTEIN

Liechtensteinisches Landesmuseum (LLM) www.landesmuseum.li Standorte: Vaduz: Hauptsitz des LLM mit drei Bauten (davon zwei historisch) Vaduz: Postmuseum Vaduz: Schatzkammer Liechtenstein Schellenberg: Bäuerliches Wohnmuseum Rechtsform: Stiftung öffentlichen Rechts Gründungsjahr: 1954 Wirkungsregion: Weltweit Besucher pro Jahr: 100.000 Veranstaltungen pro Jahr: 150–200 Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtlich: 24 Honorarkräfte: 8 Sponsoren und Förderer der letzten zwei Jahre: Oerlikon Balzers AG, Karl Mayer Stiftung, Vaduz, Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger, Huber Uhren & Schmuck, Machinoimport (Triesen), HandinHand Anstalt und viele weitere Medienpartner: Die ZEIT Förderverein: Freunde des Liechtensteinischen Landesmuseums e.V. Jahresumsatz in Euro: 3,5 Millionen Innennutzfläche: 2.000 m² + 127 m² + 200 m² + 500 m² Außennutzfläche: 300 m²

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Der Hauptsitz in Vaduz zeigt die Archäologie, Geschichte, Kunst, Kultur sowie Naturkunde Liechtensteins anhand von über 3000 Exponaten in über 40 Räumen, das Postmuseum in Vaduz die berühmten liechtensteinischen Briefmarken, die Schatzkammer in Vaduz Pretiosen und einzigartige Exponate des Fürstentums und das Bäuerliche Wohnmuseum in Schellenberg das Leben um 1900. Viele spannende Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen nehmen die Spannweite des Vielspartenmuseums auf. Hauptsitz In zwei historischen Gebäuden, die bis ins Mittelalter zurückgehen, und in einem modernen in den Berg hinein getriebenen Anbau sind in über 40 Räumen auf über 2000 qm ausgewählte seltene bis einzigartige Exponate ausgestellt. Über 3000 Exponate überraschen auf unterschiedlichste Weise den Gast. Sie erzählen viel über die spannende Geschichte, die interessante Kultur und die aussergewöhnlich vielfältige Natur des Fürstentums Liechtenstein. Neben Einmaligem, besonders Wertvollem und ganz Speziellem wird auch das Einfache und Alltägliche vorgestellt und gewährt so einen tiefen Einblick in den souveränen Kleinstaat im Herzen der Alpen. Zusätzlich werden in einem hochmodern ausgestatteten Sonderausstellungsbereich spannende Ausstellungen vom internationalen Rang zu unterschiedlichsten Themen präsentiert. Postmuseum Nach einer mehrmonatigen Umbauphase eröffnete das Liechtensteinische Landesmuseum am 18. Dezember 2018 das rundum erneuerte Postmuseum Liechtenstein. Es wartet mit vielen spannenden Neuerungen auf, darunter einem digitalen Katalog der liechtensteinischen Briefmarken und einer Ausstellung mit den wichtigsten, schönsten und drucktechnisch interessantesten Briefmarken des Fürstentums Liechtenstein. Das Postmuseum beherbergt die Gesamtheit aller seit dem Jahr 1912 entstandenen Liechtensteiner Briefmarken, die dank ihrer hohen Ästhetik und anspruchsvollen Techniken weltweit berühmt sind. Oft werden sie mit den Originalentwürfen herausragender Künstler und Gestalter präsentiert und gewähren so auch einen interessanten


Einblick in ihre Entstehung. Zusätzlich werden Dokumente und Geräte aus der liechtensteinischen Postgeschichte gezeigt. Schatzkammer Die Schatzkammer präsentiert Kleinode und wertvolle Besonderheiten des Fürstentum Liechtensteins und der Welt wie die Fürstenhaube, Prunkwaffen und Schätze aus der fürstlichen Sammlung, sowie das berühmte Apfelblütenei und weitere Eier von Fabergé und anderen bekannten russischen Juwelieren und Originalmondgestein der Apollo 11 und 17 Mission. Bäuerliches Wohnmuseum SPONSORINGANGEBOT Was teilweise modernsten Gedanken zum Minergiebau und nachhaltigem Bauen entspricht, Zielgruppen wurde hier bereits vor 500 Jahren angewandt. Das Haus besteht aus einem mit Moosen Interessierte am Fürstentum Liechtenstein in seiner Geschichte, Kunst, Kultur, Brauchtum, Natur, Umwelt und und Flechten isolierten Kantholz-Blockbau. Selbst Pflöcke und Nägel waren aus Holz. Philatelie und Interessierte an aktuellen Fragen in der Welt. Eisen wurde vermieden. Die Anordnung, die geringe Höhe und die wenigen Fenster der Interessierte jeglichen Alters und Bildungsgrades, meist Räume minderte den Energieaufwand für Beheizung. Schon beim ersten Umzug vor über mittleren und höheren Haushaltsnettoeinkommen. Herkunft: National (50 %), International (50 %), letztere 300 Jahren wurden die Balken nummeriert, um das Gebäude woanders aufbauen zu überwiegend aus dem deutschsprachigen, russischen, können. Das 1518 erbaute Haus wechselte auch mehrmals seinen Standort: in den Jahren asiatischen (China, Japan, Indien) und amerikanischen Raum 1687 und 1793/1794 sowie zuletzt in 1992/1993. Heute gewährt das Haus einen sehr interessanten authentischen Einblick in das Wohnen und Leben im bäuerlichen Liechtenstein um 1900. Gegenleistungen Werbereichweite: Auf Anfrage Viel ist zum Wiederentdecken, was in vielen Teilen der Alpen bis in die 1950er und 1960er Werbemittel: Kataloge, Flyer, Plakate, Fahnen, Jahre noch üblich war. Außen- und Innenwerbefläche, digitale Darstellungen HIGHLIGHTS OKTOBER 2019 – SEPTEMBER 2020

(z.B. Homepage, Facebook, YouTube, Apps), Radio und Fernsehen, VIP-Previews, Kundenevents und -kontakte sowie exklusive Führungen Tausenderkontaktpreis: Auf Anfrage Wert der Partnerschaft: Auf Anfrage

Neben vielen Einzelveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge, Theater usw. laden folgende Sonderausstellungen neben vielen weiteren Ausstellungen zum Besuch Möglichkeiten für Ihr ein: Sponsoring-Engagement

Verbinden Sie den Ruf des hochqualitativen und einzigartigen

„1719 – 300 Jahre Fürstentum Liechtenstein“ Vielspartenmuseums des Fürstentum Liechtensteins mit seinem aussergewöhnlichen Ruf des Besonderen, Exquisiten Ausstellungsdauer: 28.2.2019 bis 23.1.2020 und Exklusiven. Wir bieten Ihnen verschiedene Im Jahr 2019 feiert das Fürstentum Liechtenstein seinen 300. Geburtstag. Am 23. Januar Partnerschaften unterschiedlichster Art und Länge in Print-, 1719 erhob Kaiser Karl VI. die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg zum neuen Medien- und digitalen Bereichen. Sie haben die Möglichkeit Reichsfürstentum Liechtenstein. Damit war ein neues Land im Heiligen Römischen Reich Previews, Kundenevents, exklusive Führungen und Kundenkontakte wahrzunehmen. In einem Radius von nur 250 Deutscher Nation entstanden, das bis heute als einziges als souveränes Land in den schon km liegen u.a. auch Zürich (100 km), Luzern (130 km), Basel damals gezogenen Grenzen überlebt hat. In der Ausstellung wird mit einmaligen Objekten (190 km), Innsbruck (170 km), München und Stuttgart (240 aus den Fürstlichen Sammlungen und aus vielen bekannten Museen ein Zeitbild zwischen km) sowie Mailand (250 km). Als Hauptsponsor und Sponsor unterstützen sie ein international agierendes und bekanntes 1712 und 1772 entworfen. So werden die Bewohner und der Fürst von Liechtenstein sowie Museum und bekommen attraktive Gegenleistungen in der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vorgestellt. Die Geschichte Werbung und Kundenevents. der wichtigsten Länder und die ständig tobenden Kriege werden geschildert. Es werden KONTAKT auch Einblicke in viele weitere Bereiche dieser Zeit in Liechtenstein und in der Welt Prof. Dr. Rainer gewährt. Präsentiert werden u. a. das Alltagsleben, die Wirtschaft, Literatur, Philosophie, Vollkommer Kunst, Architektur, Musik und die Wissenschaften. Besondere Phänomene dieser Zeit Direktor werden hervorgehoben wie die literarischen Salons, die Logen, die Chinoiserien und das t: +423 239 68 20 rainer.vollkommer@llv.li Porzellan. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Epoche der Aufklärung gelegt, die das Fundament unseres heutigen Denkens und der Gesellschaft bildet.

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DEUTSCHLANG

mini.musik – GROSSE MUSIK FÜR KLEINE MENSCHEN www.mini-musik.de Standort: München Rechtsform: e.V. Gründungsjahr: 2007 Wirkungsregion: Metropolregion München und Bayern Besucher pro Jahr: 9.000 Veranstaltungen pro Jahr: 25–30 Anzahl der Mitarbeiter: 1 Geschäftsführerin, 1 künstlerische Leiterin, ca. 60 freie Mitarbeiter, auswärtige Pressestelle Finanzierungsquellen: Zuwendung d. öffentlichen Hand und Stiftungen, Eigeneinnahmen, Spenden Bisherige und aktuelle Sponsoren: LH München, Kulturreferat/ Jugendkulturwerk, Stiftung SZ Adventskalender, Allegretto-Stiftung des Kinderfonds Haus des Stiftens eGmbH, Sparkasse München, Süddeutsche Zeitung Jahresumsatz: 100.000 Euro

mini.musik veranstaltet künstlerisch hochwertige Konzerte für Kinder von 3 bis 7 Jahren im Wissen um die sinnstiftende, transformierende und verbindende Kraft der Musik. Es sind inszenierte und moderierte Kammermusikkonzerte mit Musik aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen und in wechselnden Besetzungen. Alle Konzerte sind Mitmachkonzerte, in denen die Kinder sowohl zuhören als auch aktiv mitwirken. Immer sind andere Kunstformen wie Schauspiel, Papiertheater, Tanz oder Bildprojektionen ins Konzert integriert. Alle Konzerte werden von professionellen BR Moderator/innen angeleitet. Ziel der Konzerte ist, Kinder bereits im frühen Alter an das hohe Kulturgut der klassischen Musik und die durch sie vermittelten Werte wie beispielsweise Teamgeist, Zuhören, Engagement, Harmonie und Respekt heranzuführen und Freude an der Kunst sowie am menschlichen Miteinander zu vermitteln. Kinder verlieren den Bezug zu klassischer Musik, einem Pfeiler unseres Kulturgutes. mini.musik öffnet den Kindern diese Welt wieder. Als Sponsor von mini.musik geben Sie Kindern die klassische Musik zurück. mini.musik – Struktur und Repertoire mini.musik ist ein gemeinnütziger Verein und wird geleitet von den beiden professionellen Musikvermittlerinnen Anastasia Reiber und Uta Sailer. Anastasia Reiber ist zudem Pianistin und ehemalige Musikschulleiterin. Uta Sailer ist BR Klassik Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk und Musikvermittlerin beim Symphonieorchester des BR. Wir arbeiten mit professionellen Musiker/innen, Schauspieler/innen, Regisseur/innen, Illustrator/innen zusammen. Seit der Gründung im Jahr 2007 ist mini.musik zu einer festen Institution im Münchner Kulturleben geworden und zählt zu den kompetentesten Kinderkonzertanbietern Deutschlands. Zu den mini.musik-Kunden zählen renommierte Musikfestivals wie

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Rheingau Musikfestival, Dresdner Musikfestspiele, Internationales Jazzfestival Viersen oder Mozartfest Würzburg. Es bestehen Partnerschaften mit Städten und Einrichtungen, wo mini.musik eine Kinderkonzert-Reihe etabliert hat und jährlich mit 3-5 Programmen vertreten ist. Der Verein hat bereits ca. 400 Konzerte in Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus durchgeführt und verfügt über 30 verschiedene Produktionen, darunter auch die JazzKinderkonzert-Reihe „Matze mit der blauen Tatze“. Eigene Veranstaltungen mini.musik veranstaltet jährlich eine Kinderkonzertreihe im Münchner Kulturzentrum Gasteig, bestehend aus 20 Konzerten und ca. 10 Konzerte in den weiteren Kulturhäusern S P O N S O R I N G A N G E B O T Münchens und Bayern. Zielgruppen Dazu kommen 2 bis 3 Sonderkonzerte wie beispielsweise multikulturelle Open-Air Konzerte, Konzerte in Kooperation mit Museen und unabhängigen Theatern sowie Konzerte für mehrfach behinderte Kinder in heilpädagogischen Einrichtungen.

_Eltern und Großeltern von 3 bis 7-jährigen Kindern, die Wert auf kulturelle Bildung ihrer Kinder legen _im Alter zwischen 25 und 60 Jahren _aus München und Bayern _überwiegend Berufstätige mit vielfältigen intellektuellen und kulturellen Interessen _Familienhotels, Museen, unabhängige Theater

Unser Markenzeichen Die Arbeit, die mini.musik leistet, ist musische Bildung im Vorschulalter. Sie korrespondiert Gegenleistungen hier mit der Arbeit von kommunalen und staatlichen Einrichtungen wie z.B. den Kinder- Werbemittel: A1 und A2-Plakate, Eintrittskarten, Veranstaltungsflyer, Postkarten, Newsletter, Facebook, konzertaktivitäten des Münchner Rundfunkorchesters oder den konzertpädagogischen Instagram, Online-Banner, Pressemitteilungen, Angeboten der Bayerischen Staatsoper. Zeitungsartikel, Webseite, Banner oder Werbeaktionen am Veranstaltungsort Tausenderkontaktpreis: auf Anfrage

mini.musik ist bereits erfolgreich eingeführt und zeichnet sich aus durch: _KONTAKT zwischen Musiker/innen und Kindern (Sitzkissenkonzerte ohne hohe Bühne, Sponsoringpakete Premium-Partner Raum für Begegnung nach dem Konzert, Instrumente erproben) Projekt Partner _KOMPETENZ durch zwei Expertinnen der Musikvermittlung als Leiterinnen Konzert Sponsor _FREIHEIT in der Auswahl der Künstler/innen, da kein festes Ensemble Sponsor der Reihe „Jazz für Kinder“ _QUALITÄT durch ausschließlich Eigenproduktionen DIGITAL _TEAMWORK durch ein hervorragendes, länderübergreifendes Netzwerk Website: www.mini-musik.de _MOBILITÄT durch freie Wahl der Veranstaltungsorte Facebook: mini.musik.muenchen _VIELSEITIGKEIT durch Musik aller Epochen anstelle von typischen Kinderproduktionen Youtube: mini.musik-Große Musik für kleine Menschen e.V. wie „Peter und der Wolf“ etc. Instagram: @mini.musik_kinderkonzerte _ÜBERSICHTLICHKEIT durch kammermusikalische Besetzung KONTAKT _POTENZIAL UND WILLE die neuen Märkte zu gewinnen Anastasia Reiber anastasia.reiber@ mini-musik.de t: +49 8131 333 44 10

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © Linztourismus

© Olaf Krüger

Lutherstadt Wittenberg Markting GmbH Johannes Winkelmann | Geschäftsführer marketing@wittenberg.de

Magdeburger Domfestspiele Stadtmarketing Pro Magdeburg e.V. Georg Bandarau | Geschäftsführer t: +49(0)391-83 80 500 info@stadtmarketing-magdeburg.de

Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art Nóra Demok | cultural manager t: +36 20 245 9976 demok.nora@ludwigmuseum.hu

© Holger Talinski

Linz: Donaustadt der Gegenwart mit Blick in die Zukunft Georg Steiner | Tourismusdirektor Linz t: +43(0)732.7070 2920 georg.steiner@linztourismus.at © Stadtmarketing Magdeburg

Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Prof. Dr. Inés de Castro | Direktorin t: +49(0)711 2022 401 | decastro@lindenmuseum.de

© Luca Lancieri

© Jirka Jansch

© d:light Christian Koch

MÄRCHENLAND Deutsches Zentrum für Märchenkultur Silke Fischer | Geschäftsführerin und Direktorin t: +49(0)30.34 70 94 79 fischer@maerchenland-ggmbh.de

Mahler Chamber Orchestra Miriam Hoffmann | Education + Outreach Manager t: +49(0)30.41 71 79-18 miriam@mahlerchamber.com

MATERA, EUROPEAN CAPITAL OF CULTURE 2019 Paolo Verri. | Generaldirektor direttore@matera-basilicata2019.it t: +39(0)835.256384

Mercedes-Benz Arena Berlin Heinz Anders | Vice President Germany, AEG Global Partnerships t: +49(0)30 20 60 70 81 01 heinz.anders@aegeurope.com

Metropole Ruhr, Ruhr Tourismus GmbH Axel Biermann | Geschäftsführer t: +49(0)208 89959 112 a.biermann@ruhr-tourismus.de

Mecklenburgisches Staatstheater Lars Tietje Generalintendant und Geschäftsführer Mecklenburgisches Staatstheater GmbH | t: +49(0)385.53 00 115 tietje@mecklenburgischesstaatstheater.de

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© Ruhr Tourismus / Jochen Schlutius

© Silke Winkler

Martin-Gropius-Bau der Berliner Festspiele Dr. Susanne Rockweiler | Stellvertr. Direktorin t: +49(0)30.25 48 61 24 Susanne.rockweiler@gropiusbau.de


causales®

Moderna galerija, Ljubljana

© Dejan Habicht,

Mozarthaus Vienna Christina Redl | Event und Marketing t: +43(0)1512 17 91 70 | c.redl@mozarthausvienna.at

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien Katharina Radmacher Leitung Sponsoring, Fundraising, Veranstaltungen t: +43 1 52500-1414 | katharina.radmacher@mumok.at

Municipal Foundation Plovdiv 2019 Radost Ivanova | Deputy Director Marketing, Advertising and Commercial Activity t: +359 888 417 594 radost.ivanova@plovdiv2019.eu

Musée du Louvre-Lens – A Unique Experience Karine Desombre Fundraiser & corporate Sponsorship officer t: +33(0)3 21 18 62 18 | karine.desombre@louvrelens.fr

Museum of the City of Athens Vouros-Eutaxias Foundation Code 1842 Aglaia Archontidou t: +30 210 3231397 | mveathen@otenet.gr

Museums-PASS-Musées Gilles Meyer | Geschäftsführer t: +49(0)7621-161 36 34 gilles.meyer@museumspass.com

MuseumsQuartier Wien Dr. Christian Strasser, MBA | Director t: +43 (0)1 523 58 81

© Christoph Spranger

© Musee du Louvre-Lens, Philippe Chancel

Moderna galerija (MG+MSUM) Marko Rusjan | Assistant Director t: +386 1 2416 802 | marko.rusjan@mg-lj.si

mini.musik – Große Musik Anastasia Reiber | Gründerin und Leiterin t: +49 8131 333 44 10 | anastasia.reiber@mini-musik.de

© eSeL.at - Lorenz Seidler

Nacht der Museen Joachim Schmidt | Geschäftsführung t: +49 (0)69.97460 210 jschmidt@mmg.de

© Franck Tomps / LVAN

© Dirk Ostermeier

© Henning Angerer

Müssen Alle Mit Festival in der Hansestadt Stade Dr. Andreas Schäfer | Kulturmanager t: +49(0)4141.401-0 andreas.schaefer@stadt-stade.de

Nantes: visionary and creative Xavier Theret Head of International Promotion and Relations t: +33 2 51 17 48 60 | Xavier.THERET@lvan.fr

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BERLIN

Neue Philharmonie gGmbH Den Nachwuchs der Klassik fördern

www.neue-philharmonie.net Standort: Berlin Rechtsform: gGmbH Gründungsjahr: 2016 Wirkungsregion: überwiegend: regional; Projektweise: bundesweit Besucher pro Jahr : 15.000 Veranstaltungen: ca. 50 Konzerte Anzahl der Mitarbeiter: 1 Dirigent, 2 Orchestermanager, 2 Orchestermanagement Praktikanten, 1 Honorarkraft, 38 Musizierende Projektweise Zusatzmusiker Finanzierungsquellen: öffentliche Zuwendung: Landesforderung MV Eigeneinnahmen: Konzerteinnahmen, Einnahmen aus Engagements, Private Sponsoren & Spenden, Unterstützung von Stiftungen Innennutzfläche: Probenraum: 400m² Bisherige und aktuelle Sponsoren und Förderer: Landesförderung MV, private Sponsoren & Spenden, Nordkurier Mediengruppe Medienpartner: Nordkurier Mediengruppe, Märkisches Medienhaus Jahresumsatz: 500.000 Euro

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Die Neue Philharmonie gGmbH ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, denn wir verbinden hochwertige Orchestermusik mit der Unterstützung angehender Orchestermusikerinnen und -musiker aus allen Ländern der Welt und der Förderung von klassischer Musik in ländlichen Regionen, die sich eigene Orchesterstrukturen nicht leisten können. Besonders zum Schwerpunkt hat sich die Neue Philharmonie der Förderung und Unterstützung junger angehender Musikerinnen und Musiker gewidmet. Wir begleiten Studenten und Absolventen der Musikhochschulen auf ihrem Weg ins Berufsleben. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet ihnen in einer festen Projektstruktur einen Beitrag zum Lebensunterhalt und die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, das eigene Repertoire zu erweitern und die speziellen Anforderungen des Musizierens in großen Ensembles zu lernen sowie individuelle Förderung. Klassische Musik liegt in vielen deutschen Klein- und Mittelstädten brach. Mit neuen Konzepten und unkonventionellen Aufführungsformen möchten wir Musik Menschen in ländlicheren Regionen zugänglich machen. Um vielen Menschen eine Teilhabe an sinfonischen Konzerten zu ermöglichen, veranstalten wir mehrmals im Jahr Orchestertouren durch kleinere Städte. Das Publikum zu berühren und zu begeistern, ist unser Anliegen.


HIGHLIGHTS OKTOBER 2019 – SEPTEMBER 2020

SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen

So–Fr. 13.10. – 18.10. Orchestertournee MV Fr, 27.12. Konzert Berliner Dom Sa, 28.12. Konzert Berliner Dom So, 5.1 – Mo, 6.1. Konzertreise Dortmund So–Fr. 23.2. – 28.2. Orchestertournee MV So–Fr. 19.4. – 24.4. Orchestertournee MV Sa, 25.4. Konzert Konzerthaus Berlin So, 24.5. Konzert Berliner Philharmonie mit Chor Sa, 20.6. – So, 21.6. Konzertreise nach Brandenburg

Menschen aus ländlicheren Regionen, niederschwellig, wohnortnah, strukturschwachen Regionen, Kinder und Jugendliche für spezielle Kinderkonzerte, Junge Musizierende auf dem Weg ins Berufsleben

Sponsoringpakete Exklusivpartner, Premiumpartner, Presentingpartner, Event- und Projektpartner oder Medienpartner

Auflistung der Werbemittel pro Jahr Plakate, Eintrittskarten, Programmhefte, Veranstaltungsflyer, Postkarten, Visitenkarten, Webseite, Newsletter, Facebook, YouTube, Instagram, Pressemitteilungen, Logointegration in Anzeigen, Gewinnspiele in Kooperation mit der Nordkurier Mediengruppe GmbH & Co. KG, RadioEins, Freikarten: TwoTickets und soziale Projekte, Promotionstand, inhaltliche Einbindung bei Veranstaltungen, Freikarten, Rabatte, Merchandising (Stoffbeutel, Kalender 2020), 2 Rollup Banner

SPONSORINGKONTAKT Andreas Schulz Geschäftsführender Gesellschafter und künstlerischer Leiter andreas.schulz@ neue-philharmonie.net t: +49(0)179.1481264

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SCHLESWIG-HOLSTEIN

Nordkolleg Rendsburg Akademie für kulturelle Bildung www.nordkolleg.de Standort: Rendsburg Rechtsform: gemeinnützige GmbH Teilnehmertage pro Jahr: ca. 24.700 Innennutzfläche: 5 Hörsäle, 31 Seminarräume, 122 Zimmer mit 230 Betten, Restaurant mit 120 Plätzen Außennutzfläche: Gartenanlage auf 12.000 m² Anzahl der Mitarbeiter: 55 Veranstaltungen: 455 Seminare, Tagungen, Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen Bisherige und aktuelle Sponsoren und Förderer: Land Schleswig-Holstein, Kreis RendsburgEckernförde, Stadt Rendsburg, Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, Landeskulturverband Schleswig-Holstein, Arno Schmidt Stiftung, Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein, Sparkasse Mittelholstein AG, Landesmusikrat Schleswig-Holstein, Stiftung SchleswigHolstein Musikfestival, Genossenschaftsverband, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holstein, Förderverein Nordkolleg Rendsburg e.V., Stadt Büdelsdorf, UV Nord u. a. Medienpartner: NDR Kultur Jahresumsatz: 2,5 Million Euro

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Das Nordkolleg ist Landesakademie für kulturelle Bildung, ein zentral in SchleswigHolstein gelegenes Tagungszentrum und vereint als Haus der Kultur zahlreiche Kulturverbände und Kulturinstitutionen unter einem Dach. Literatur & Medien, Musik, KulturWirtschaft sowie Sprachen & Kommunikation stehen im Fokus des Akademiebetriebs. Die vier Fachbereiche bieten Seminare, Weiterbildungen, Tagungen, Kurse, Workshops, Lesungen, Konzerte, Musikfreizeiten, Kultururlaube und vieles mehr. Mit seinem Programm setzt das Nordkolleg innovative Impulse im Spannungsfeld zwischen Praxisorientierung und Fachwissenschaft. Das Tagungshaus steht für Gastveranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung. Im „Land zwischen den Meeren“ liegt das Nordkolleg idyllisch zwischen Nord-OstseeKanal und Eider im Herzen Schleswig-Holsteins. Als erste Bildungseinrichtung in Schleswig-Holstein wurde das Nordkolleg Rendsburg mit dem Gütesiegel ServiceQualität Deutschland geehrt und mit fünf Sternen im Rahmen des Qualitätsmanagement Kinderund Jugendreisen ausgezeichnet. Darüber hinaus bietet das Nordkolleg insbesondere Lesern einen besonders angenehmen Aufenthalt als nördliches Mitglied der „Bibliotels“. Der parkähnliche Nordkolleg-Garten ist ein weiterer Anziehungspunkt für die Gäste und Besucher der Akademie. Auf 8.000 m² sind blühende Besonderheiten und verschiedenen Obstbäume zu bewundern. Die einladenden Sitzgruppen in den ruhigen Winkeln des weitläufigen Gartens machen diesen im Sommer zum schönsten Seminarraum. Das Nordkolleg ist weit über die Landesgrenzen hinaus als ein Ort der spartenübergreifenden Vernetzungskompetenz, für seinen wunderschönen Garten und die ausgezeichnete und viel gelobte Küche bekannt. Es greift kulturelle Impulse auf und beteiligt sich am Diskurs zur kulturellen Bildung in Schleswig-Holstein. Ostsee-Fokus Das Nordkolleg hat traditionell einen inhaltlichen Fokus auf den Ostsee-Raum und insbesondere Skandinavien und verfügt dort über ein ausgezeichnetes Netzwerk. Viele skandinavische Partner nutzen das Nordkolleg als Bildungszentrum für die Sprachausbildung. Das Nordkolleg ist Träger des Sekretariats des Ostseekulturnetzwerks ARS BALTICA und hat Büros in Berlin und Tallinn.


HIGHLIGHTS 2019/20

SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen

Okt 2019: Aufgeschlossen – Nacht der offenen Türen

Weiterbildungsinteressierte Erwachsene, Multiplikatoren der Bildung, Skandinavier, Senioren & Jugendliche, Autoren, Musiker, Studenten & Schüler, Skandinavien- und Baltikuminteressierte, Kulturmanager, Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kulturinteressierte, Garteninteressierte, Kultur- und Städtetouristen.

Jan – März 2020: Literatur in der Lounge Juni 2020: Midsommar-Fest Juli/ Aug 2020: Internationales Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals (SHMF) Sep 2020: Ostsee Kultur Kongress

Gegenleistungen Brutto-Werbekontakte: bis zu 2.006.320 Werbemittel: A3-Plakate, Eintrittskarten, Programmhefte, Veranstaltungsflyer, Postkarten, postalische Direktmailings, Internetseite, Newsletter, Banner/ Skyscraper, Facebook, Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Logointegration in Anzeigen, Promotionstände, inhaltliche Einbindung bei Veranstaltungen, Freikarten, Rabatte, Incentives, Roll-ups, Veranstal-tungsbanner Tausenderkontaktpreis: 2,49 – 14,95 Euro Wert der Partnerschaft: 5.000 – 30.000 Euro

Möglichkeiten für Ihr Sponsoring-Engagement Sie haben die Möglichkeit, jeweils als Premium-, Haupt-, oder Projektsponsor einen der verschiedenen Bereiche des Nordkollegs zu unterstützen. Als Bildungspartner präsentieren Sie das qualitativ hochwertige Seminar- und Tagungsprogramm unserer vier Fachbereiche. Als Gartenpartner präsentieren Sie alle medienwirksamen Veranstaltungen, Aktionen und Publikationen rund um unseren parkähnlichen Garten – Ort der Inspiration und Erholung. Als Genusspartner präsentieren Sie die beliebte und viel gelobte Rundum-Verpflegung. Über unsere Küche wird gesprochen und geschrieben – immer positiv. Als Wohlfühlpartner präsentieren Sie den Aufenthalt unserer Gäste: Von der Ankunft bis zur Abreise. Die gemütlichen Zimmer, die Sauna und die Freizeitprogramme werden durch Ihr Engagement zu einem besonderen Bestandteil des Aufenthaltes

SPONSORINGKONTAKT Guido Froese Akademieleiter und Geschäftsführer t: +49(0)43 31 14 38 12 guido.froese@nordkolleg.de

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“

Standort: Essen

© Sascha Kreklau

www.dasschwarzeschaf.com

Rechtsform: gemeinnützige GmbH Gründungsjahr: 1999 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit Besucher pro Wettbewerb: ca. 3.000 Besucher Veranstaltungen pro Wettbewerb: 10 Veranstaltungen Anzahl der Projektmitarbeiter: 1 Festangestellte Bisherige Medienpartner: WDR5

Das Konzept Der niederrheinische Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ ist ein Nachwuchspreis für gesellschaftskritisches Kabarett, der im Jahre 1999 von dem Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005), dem „Schwarzen Schaf vom Niederrhein“, ins Leben gerufen wurde. Er richtet sich an alle Nachwuchskabarettisten und -kabarettistinnen aus dem deutschsprachigen Raum, die gesellschaftskritisches Kabarett anbieten und am Beginn ihrer kabarettistischen Laufbahn stehen. Die Auszeichnung soll jungen Künstlern und ihrer Arbeit eine Bühne geben und eine größere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen. © Sascha Kreklau

Der Wettbewerb hat trotz seines regionalen Bezugs im Namen überregionalen Charakter und wird seit 2014 auf den gesamt deutschsprachigen Raum ausgeweitet. Innerhalb der Kabarettszene besitzt er ein hohes Renommee. Er findet alle zwei Jahre statt. Nach Harald Schmidt und Max Moor sorgt die Komikerin, Schauspielerin und Sängerin Mirja Boes für Unterstützung bei der Auswahl des „Schwarzen Schafes“, sie ist seit 2016 Mitglied der Finaljury. Bisher wurde der Preis von der Stiftung Mercator gefördert und vollständig finanziert. Zur Übernahme der juristischen Trägerschaft wurde im Jahre 2002 der Förderverein Niederrheinischer Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ e.V. gegründet. Der Verein hat die operative Trägerschaft im Sommer 2013 an die Ruhr Futur gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Stiftung Mercator, übertragen. Die Ziele Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung und der Erhalt des gesellschaftskritischen Kabaretts in der Region Ruhr und im deutschsprachigen Raum sowie die Förderung talentierter KünstlerInnen, die das Kabarett im Sinne von Hanns Dieter Hüsch und seine künstlerische Leistung in Erinnerung behalten und weiterleben lassen.

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Zudem soll der Stellenwert des Preises im Vergleich mit ähnlichen Wettbewerben Z I E L G R U P P E kontinuierlich wachsen. Der Wettbewerb dient zur Motivation von Jugendlichen und _Nachwuchskabarettisten und -kabarettistinnen, Slammer und Comedians aus dem gesamten deutschsprachigen Raum jungen Erwachsenen, zur Auseinandersetzung mit politisch-gesellschaftskritischen _Erwachsene, junge Erwachsene/Schüler Themen und zur Motivation Kabarettveranstaltungen zu besuchen. _Fans von Kabarett, Poetry Slam und Comedy sowie allgemein kulturinteressierte Menschen aus dem Kreis Niederrhein, Ruhrgebiet, Rheinland

Die Vorrunden Eine Zulassungsjury wählt aus allen eingegangenen Bewerbungen zwölf Kabarettisten W E R B E M I T T E L P R O J A H R und Kabarettistinnen, die an den Vorrunden in Wesel, Emmerich, Krefeld und Moers Veranstaltungsflyer, Vorrundenbroschüre, Finalflyer, FreeCards, Plakate, Roll Ups, Pressemitteilungen, teilnehmen. Pressekonferenz

© Sascha Kreklau

Die zwölf Nominierten werden zu acht öffentlichen Vorentscheidungen in die Partnerstädte K O N T A K T Emmerich, Krefeld, Wesel und Moers eingeladen, wo sie Kurzausschnitte aus ihrem aktuellen Programm zeigen. Die Vorrundenjury, das Publikum, stimmt an den acht Abenden für seinen Favoriten. Die sechs beliebtesten Talente der Vorrunden ziehen ins Finale ein.

Beate Fröchte Projektleitung t: +49(0)201.177878-14 beate.froechte@ ruhrfutur.de

Das Finale Im Finale mit anschließender Preisverleihung präsentieren die sechs von dem Zuschauer gewählten KünstlerInnen vor ca. 1.200 Zuschauern Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. Aus den Darbietungen der Finalisten ermittelt die Finaljury den Gewinner, bzw. die Gewinnerin des Wettbewerbs und die weiteren PreisträgerInnen. Der Gewinner, bzw. die Gewinnerin erhält 6.000 Euro Siegerprämie. Außerdem wird er/sie sein/ihr Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung im Theater „Die Säule“ in Duisburg präsentieren. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Eine hochkarätig besetzte Finaljury entscheidet, wer die begehrte Auszeichnung erhält. © Sascha Kreklau

Neben der gebürtigen Niederrheinerin Mirja Boes und dem jeweils letzten Preisträger des Wettbewerbs, sind Martina Linn-Naumann, Leiterin des Kleinkunsttheaters „Die Säule“, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins sowie Hartmut Krause, Kabarettexperte beim WDR, Mitglieder der Jury. Der Kabarettist Matthias Brodowy, Gewinner aus dem Jahr 1999 und damit das „erste Schwarze Schaf“, führt traditionsgemäß durch den Abend. Das Schulprojekt Um junge Erwachsene und Jugendliche für politisch-gesellschaftskritisches Kabarett zu interessieren, wurde 2018 ein Schulprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für Kabarett, Comedy und Satire zu begeistern und ihnen die Fähigkeit zum satirischen Denken beizubringen. Der Kabarettist und ehemalige Teilnehmer des „Schwarzen Schafs“ Tilman Lucke hat im Rahmen der Projektwoche erstmalig einen solchen Kabarettworkshop entwickelt und erfolgreich an der Herbert-Grillo-Gesamtschule Duisburg durchgeführt. Die WorkshopteilnehmerInnen konnten sich zudem einen Eindruck von den Fertigkeiten der Nachwuchskabarettistinnen und -kabarettisten durch den Besuch des Finales machen. So geht „Das Schwarze Schaf“ über den Wettbewerb hinaus und entfaltet auch bildungsbezogene Wirkung. Weitere Durchläufe solcher Schulprojekte sind entsprechend geplant.

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SACHSEN

OBERLAUSITZER MUSIKFEST

www.oberlausitzer-musikfest.de Festivalname: OBERLAUSITZER MUSIKFEST Schirmherr: Landrat Michael Harig Intendant: Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld Künstlerische Leitung: Ramón und Serafina Jaffé Zeitraum: 15. – 18. April 2020 Konzertorte: Ev.-luth. Kirche Baruth Schloss Gröditz Schloss Milkel

Die sächsische Oberlausitz mit ihrer malerischen Landschaft im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland, hat eine bewegte Geschichte. Ihre alte Hauptstadt ist Bautzen, die heutige Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Geprägt durch die Tradition der Sorben, pflegen die Oberlausitzer noch heute ihre sorbische Sprache, Handwerkskunst und Musik. Das kleine Dorf Baruth bei Bautzen ist Gründungsort eines neuen Festivals, das erstmals im Jahr 2020 an reizvollen Spielstätten stattfinden wird. Das OBERLAUSITZER MUSIKFEST lädt Freunde der klassischen Musik ein, charmante und bisher noch wenig bekannte Kulturstätten in einer der schönsten, bisher noch wenig touristisch überlaufenen Landschaften Deutschlands in frühsommerlicher Atmosphäre zu entdecken. Unter der Leitung des international gefeierten Cellisten Ramón Jaffé und seiner Tochter, der 20jährigen Harfenistin Serafina Jaffé, wird das Festival neben klassischer Kammermusik auch besondere Konzertformate (u. a. Flamenco) bieten. Musikbegeisterte Bewohner des Landkreises Bautzen haben zudem die Chance, sich um die Ausrichtung von Hauskonzerten im Rahmen des Festivals zu bewerben. Festivalintendant und Kulturmanager Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, dessen familiäre oberlausitzer Wurzeln der Ursprung für diese Neugründung sind, möchte das Festival von Anfang an nachhaltig in der Bevölkerung verankern. Deshalb werden örtliche Kirchenchöre, Ensembles und Musiker aktiv in das Rahmenprogramm eingebunden. Die Organisatoren wünschen sich, dass das neue OBERLAUSITZER MUSIKFEST mit seiner Musik unterschiedliche Menschen zusammenführt, zur Verständigung beiträgt, das kulturelle Leben in der Oberlausitz fördert und Gästen wie Gastgebern unvergessliche Momente beschert.

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Als Partner des OBERLAUSITZER MUSIKFEST fördern Sie das vielfältige kulturelle Angebot K O N T A K T der Region sowie einen neuen Markenbotschafter der Oberlausitz. Nutzen Sie als Partner oder Sponsor unsere einzigartigen Möglichkeiten für Ihr kulturelles Engagement. 1 × Mainpartner (5.000,– Euro) Dominante Integration in die gesamte Kommunikation des OBERLAUSITZER MUSIKFESTS. 3 × Festivalpartner (3.000,– Euro) Integration in die gesamte Kommunikation des OBERLAUSITZER MUSIKFESTS. 10 × Konzertsponsor (2.000,– Euro) Sie präsentieren mit Ihrem Unternehmen ein Konzert des OBERLAUSITZER MUSIKFESTS.

Dipl.-Kfm. Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld Lippe@ProjektSchmiede.GmbH

Unterstützer und Förderer Integration in ausgewählte Kommunikationsmittel Unsere Leistungen innerhalb der oben genannten Partnerschaften: Integration Ihres Logos oder Ihrer Kommunikationsbotschaft in Kommunikationsmittel wie A1 Plakate, Festival-Flyer, Konzertflyer, Internetportal sowie auf unseren Veranstaltungen mit Grußbotschaften, Themeninseln, Roll-Ups. Darüber hinaus integrieren wir Ihre Statements zur Förderung gern in unsere Pressearbeit und stellen Ihnen entsprechende Freikartenkontingente zur Verfügung. Gern senden wir Ihnen auf Anfrage unser Konzept für Partner und Sponsoren zu, das Reichweiten und TKPs innerhalb der Partnerschaften enthält.

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SCHWEIZ

SPECTYOU

www.spectyou.com Standort: Bern, Schweiz Rechtsform: AG Gründungsjahr: 2018 Wirkungsregion: Deutschland, Österreich, Schweiz

Wir verbringen immer mehr Zeit im digitalen Raum. Theater dagegen findet meistens nur vor Ort statt: Warum schaffen wir nicht einen digitalen Ort für Theater? Die deutschsprachige Theaterlandschaft ist eine der großartigsten Errungenschaften der letzten Jahrhunderte, aktuell gibt es über 8.500 Inszenierungen pro Jahr. Das gemeinsame LiveErlebnis vor Ort ist einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Doch dank der digitalen Fortschritte sind wir heute in der Lage, die Theaterlandschaft um eine Dimension zu erweitern und ihre Vielfalt einem wesentlich größeren Publikum zugänglich zu machen – unabhängig von Ort und Zeit. Theater ist ein visuelles Medium und lebt von Ausdruck, Austausch und Inspiration. Die Berichterstattung darüber findet jedoch überwiegend in Form von Texten, Kritiken und Fotos statt. Dabei werden seit Jahren viele Theaterproduktionen aufgezeichnet und verstauben in den Archiven, meistens hat nur eine Handvoll Menschen sie gesehen. Wir ermöglichen jetzt den direkten und digitalen Zugang zu den Videos und erwecken sie zum Leben. Wir zeigen Stücke, von denen man gehört hat, aber keine Gelegenheit hatte, sie zu sehen, Performances, die Furore machen, aber mehrere hundert Kilometer weit entfernt stattfinden, neue Tanzformen, die man sonst nicht entdeckt hätte. Unser Ziel ist ein breitgefächerter Überblick, mit dem sich Interessierte unabhängig informieren und eine eigene Meinung bilden können. Auf SPECTYOU können alle gesehen werden: Ob weltweit tourende Companies, engagierte Häuser in der sogenannten Provinz, bekannte Regisseur_innen in den großen Häusern der Metropolen oder überraschende PerformanceExperimente. SPECTYOU ist die erste zentrale Plattform für Schauspiel, Tanz und Performance im deutschsprachigen Raum, auf der man aktuelle Theaterstücke in voller Länge streamen 92


kann. Hier findet man zusätzliche Hintergrundinformationen, wie z.B. Profile der Künstler, Z I E L G R U P P E der Theater und Gruppen, digitale Programmhefte, Audio-Einführungen, Moodboards, _Professionelle Theaterschaffende _Studierende und Lehrende an Hochschulen und Figurinen oder Publikumsgespräche. Mit der Zeit entsteht daraus ein zentrales und stets Universitäten mit Theaterschwerpunkt aktualisiertes Archiv der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Die Inszenierungen _Geographischer Fokus: Deutschland, Österreich, Schweiz _ab 2021: private Theaterzuschauer können per Einzelabruf oder im monatlichen Abo gestreamt werden. HIGHLIGHTS “Mit den neuen Medien ist tatsächlich die Möglichkeit entstanden, das Uraltmedium Theater über den Zeitpunkt der Aufführungen hinaus zu erhalten und zugänglich zu machen (…), im Zeitalter der neuen Medien können sie Theatermachern und Zuschauern, aber auch den Wissenschaften unersetzliche Einblicke und Erinnerungen liefern, Material, das in seiner Aussagekraft und Unabhängigkeit weit über die archivierte TheaterBerichterstattung (mit analogen Fotos, Texten, Kritiken und Dokumenten) hinausgeht und sie entscheidend ergänzt.” Carl Hegemann, Das Theater im digitalen Wandel Fachbeitrag in SocietyByte, Januar 2019

_Oktober 2019: Launch Pilotphase, einschließlich Bekanntmachung über Medienberichte & befreundete Theaterverbände _April 2020: 100 Theaterstücke online verfügbar auf SPECTYOU _Mai 2020: Offizieller Launch von SPECTYOU während des Theatertreffens in Berlin _10 Workshops an Hochschulen & Universitäten sowie Konferenz zum Thema “Theater & Digitalität” (geplant für Q2 & Q3 2020) _Weiterer Ausbau von SPECTYOU im Lauf 2020 um neue Funktionen wie beispielsweise ein Forum und verbessertes Netzwerken

Auf SPECTYOU sind Aufführungen verfügbar, die ausverkauft waren oder nicht mehr gespielt werden. SPECTYOU sorgt dafür, dass Stücke nicht wie bisher nach einigen K O N T A K T Aufführungen verschwinden. So können jederzeit abgespielte Stücke noch einmal angesehen werden, sie bleiben als Teil des Kulturerbes präsent. Und: Sie können in weit entfernten Ländern und Städten gesehen werden, ohne dass man dafür weite Reisen auf sich nehmen muss.

Elisabeth Caesar elisabeth.caesar@ spectyou.com

SPECTYOU wurde 2017 von Elisabeth Caesar ins Leben gerufen. Sie arbeitet seit 2018 mit ihrem Team bestehend aus Theater-, Wirtschafts-, und IT-Profis am Aufbau der Plattform, die im Herbst 2019 online gehen wird. Die Zielgruppen von SPECTYOU sind als erstes die Theaterszene mit ihren über 65.000 Theaterschaffenden in der D-A-CH-Region sowie die Hochschulen mit Theater-, Geistesund Sozialwissenschaftlichen Instituten, die Schauspielschulen der deutschsprachigen Länder und dann die Vielzahl der theaterinteressierten Zuschauer. Schulen profitieren von den einfach verfügbaren Aufzeichnungen für einen anschaulichen Unterricht. Viele der großen Theaterverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, Hochschulen wie z.B. die Hochschule der Künste Bern sind als Associates und Partner von Beginn an dabei. SPECTYOU ist für alle ein zentraler Ort der Kommunikation, der Information, des Austauschs, ein digitaler Ort für Theater.

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NIEDERSACHSEN

Science Center phaeno Wolfsburg Deutschlands einzigartige Experimentierlandschaft in spektakulärer Architektur von Zaha Hadid

www.phaeno.de

© Philip Gunkel

Slogan: phaeno – da staunst du! Standort: Wolfsburg Adresse: Willy-Brandt-Platz 1, 38440 Wolfsburg Rechtsform: Gemeinnützige GmbH Eröffnungsjahr: 2005 Wirkungsregion: Bundesweit Besucher pro Jahr: 250.000 Veranstaltungen pro Jahr: permanente Dauerausstellung mit 350 Exponaten, wechselnde Sonderausstellungen, Bildungsangebote, Schulferienprogramme, Aktionen, Vorträge und Firmenveranstaltungen etc. Anzahl der Mitarbeiter: 100 Finanzierung: ca. 40 % öffentliche Zuschüsse und private Zuwendungen, ca. 60 % eigene Erträge aus Eintritten, Veranstaltungen und Vermietungen Förderer und Sponsoren: Stadt Wolfsburg Volkswagen AG Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg Wolfsburg AG Ausstellungsfläche: 6.000 m²

Menschen sind neugierig. Im Science Center phaeno laden über 350 spannende interaktive Exponate aus Naturwissenschaft und Technik dazu ein, dieser Neugier freien Lauf zu lassen. Mit viel Freude am eigenen Tun erforschen Jung und Alt die Geheimnisse der Natur und gewinnen spielerisch neue Erkenntnisse. Im phaeno gibt es für jeden etwas zu erleben. Familien entdecken ebenso wie Einzelbesucher, Gruppen oder Vereine die unterschiedlichsten Phänomene. Und das Beste: Man selbst ist gefragt, das ganze Geschehen aktiv zu beeinflussen. Vorgeschriebene Wege gibt es nicht, die Laufrichtung bestimmt sich allein durch den Entdeckergeist der Gäste. Er führt die Besucher durch interessante Themenfelder wie Energie, Spürsinn, Optik oder Leben. Experimentieren und Erleben im phaeno bedeutet zum Beispiel: eine Kugel nur durch Entspannung in Bewegung setzen, im verrückten Salon schief stehen und doch nicht umfallen, Töne sichtbar machen, freitragende Brücken bauen und wieder einstürzen lassen, einen Verkehrsstau simulieren, die eigene Reaktionsgeschwindigkeit testen, DNA analysieren, den Strom für alltägliche Geräte durch Muskelkraft erzeugen, den über sechs Meter hohen Feuertornado bewundern, den eigenen Schatten auf einer Wand fixieren oder wie ein Fakir bequem auf einem Nagelbett liegen. Zu ganz neuen Blickweisen tragen insbesondere auch über 30 Kunstwerke bei. Von namhaften internationalen Künstlern überwiegend speziell für die Ausstellung des phaeno entwickelt, sprechen sie durch ihre außergewöhnliche Ästhetik die Sinne an. Diese Kunstwerke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft und provozieren Ideen, die zu ganz neuen Gedanken und Entdeckungen führen.

© Cabaret Mechanical Theatre

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An diesen und anderen außergewöhnlichen Experimentierstationen sammeln Kinder und Erwachsene spielerisch neue Erfahrungen und werden dazu motiviert, selbstständig Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Diese Eigenständigkeit macht das phaeno aus: Am Anfang steht das Staunen, aus dem sich Fragen an das Phänomen, an die Natur ergeben. Diese Fragen sind meist wichtiger als Antworten, denn sie führen zu neuen Ideen,


Entdeckungen und Erkenntnissen. Die Methode des selbstständigen Entdeckens steht Z I E L G R U P P E auch im Mittelpunkt des außerschulischen Lernorts. Schülerinnen und Schüler treffen Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Gruppen, Schulklassen und Kitas. auf vielfältige Phänomene, die sie in Erstaunen versetzen und ihnen Rätsel aufgeben. Struktur der Besucher:36 % Familien, 31 % Schüler und Neben diesem freien Zugang bietet phaeno unterschiedliche Touren durch die Ausstellung Kitakinder, 33 % Einzel- und Gruppenbesucher (inkl. an, mit denen die Schülerinnen und Schüler selbstständig ausgewählte Phänomene zu Kindergeburtstage, Jugend- und Seniorenprogramme). bestimmten Themen erkunden. Vielfältige curriculumnahe Workshops ergänzen das S P O N S O R I N G P A K E T E Angebot. Zwei Besucherlabore, das Wissenschaftstheater und das Ideenforum bieten phaeno ist gleichermaßen eine Kultur-, Freizeit- und zusätzlichen Raum für ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Mitmachaktionen, Bildungseinrichtung sowie Eventlocation. Vorträgen und Science Shows. Als Premium-Sponsor fördern Sie das phaeno mit seinem Gesamtangebot über einen festgelegten Zeitraum.

Beeindruckende Architektur Als Programm-Sponsor fördern Sie ausgewählte Angebote des Das futuristische Gebäude, entworfen von der Star-Architektin Zaha Hadid, zählt zu den phaeno wie Sonderausstellungen, Ausstellungsbereiche oder 12 bedeutendsten Bauwerken der Moderne weltweit. Die Pritzker-Preisträgerin hat für Bildungsprogramme. den besonderen Standort in Wolfsburg – direkt am ICE-Bahnhof, gegenüber dem VolksBedingungen, Gegenleistungen und Laufzeiten werden wagen-Werk und der Autostadt – die wohl größte begehbare Skulptur Deutschlands individuell verhandelt. Informationen zu Werbemöglichkeiten geschaffen. Der beeindruckende Baukörper thront, von Kegelfüßen getragen, hoch über und -kontakten werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. der Straße. In seiner ungewöhnlichen Formensprache wechseln sich sanfte und fließende Verläufe mit schroffen und kantigen Bereichen ab. Im Innern, in sieben Metern Höhe, D I G I T A L Webseite: www.phaeno.de entfaltet sich ein bauliches Abenteuerland mit Formen, die an Krater, Höhlen, Terrassen facebook:phaeno und Plateaus erinnern. Eine perfekte Umgebung für die Entdeckung von Exponaten aus plus.google: PhaenoDeWolfsburg twitter: phaeno_WOB Naturwissenschaft und Technik. youtube: dasphaeno instagram: phaeno_wolfsburg

Highlights Oktober 2019 bis Oktober 2020 Der neue Ausstellungsbereich „Smarte neue Welt“ beschäftigt sich mit der fortschreitenden K O N T A K T Digitalisierung, die weitreichende Veränderungen mit sich bringt. Heterogene Mitmachstationen Martina Flamme-Jasper führen spielerisch in komplexe Themen wie Coding, künstliche Intelligenz, Internet of Leiterin Kommunikation und Partnerschaften t: +49 (0)5361.890 10-121 Things oder in die Funktionsweise von sozialen Netzwerken ein. Die digitalen Exponate m: +49 (0)160.94726360 werden kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt. Vom 3. bis zum 20.10. 2019 lädt das flamme-jasper@phaeno.de Festival „Bubblemania“ in die faszinierende Welt der Seifenblasen ein. In außergewöhnlichen Shows zeigen internationale Künstler, was in den schillernden Wunderwerken steckt und durch spannende Experimente können Besucher den physikalischen Geheimnissen der Seifenblasen auf die Spur kommen. Vom 16.11.2019 bis zum 16.02.2020 ziehen „Der vergiftete Kater und andere Märchenmaschinen“ ins phaeno ein. Die zauberhaften Exponate des „Cabaret Mechanical Theatre“ verbinden in besonderer Weise Kunst und Technik. Die Sonderausstellung zeigt die verblüffende Erfindergabe genialer Techniker und Tüftler, die zugleich Geschichtenerzähler sind hintergründiger britischer Humor wie beim Kater, der vergiftete Milch schleckt (aber danach auch wieder aufsteht) inbegriffen. Regelmäßige Ferienprogramme oder Veranstaltungen wie Science Slams und interessante Vorträge ergänzen das Angebot. 2020, im Jahr des 15. phaeno Jubiläums, werden zudem in jedem Monat spezielle und ungewöhnliche Aktionen für unterschiedliche Besuchergruppen angeboten. Ende 2020 ist als besondere Attraktion und Teil einer inhaltlichen Weiterentwicklung die Eröffnung eines eigenen Bereichs für Kinder ab drei Jahren geplant.

©Janina Snatzke

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © BWSA e. V.

© MNHA / Tom Lucas

Nationalmuseum für Geschichte und Kunst in Luxemburg Prof. Dr. Michel Polfer | Direktor t: +352 479330 1 | michel.polfer@mnha.etat.lu

NEONCHOCOLATE – The Arts Festival Uwe Neu und Danny Kurz t: +49(0)30.217 520 84 info@neonchocolate-festival.de

Neue Philharmonie Andreas Schulz | Geschäftsführender Gesellschafter t: +49(0)179.14 81 264 andreas.schulz@neue-philharmonie.net

Neuköllner Oper Andreas Altenhof | Marketing t: +49(0)30.688 907 12 | altenhof@neukoellneroper.de

Nibelungen-Festspiele Worms Sascha Kaiser | Geschäftsführer t: +49(0)6241.20 00 100 s.kaiser@nibelungenfestspiele.de

Nordkolleg Rendsburg Guido Froese | Geschäftsführer t: +49(0)43.31143812 | guido.froese@nordkolleg.de

Oper 4.0 Matthias Kramer t: +49(0)172.44-37-661 | kramer@cembalo.de

Oper Leipzig Uwe Möller | Direktor Marketing und Vertrieb t: +49(0)341.12 61 378 | moeller@oper-leipzig.de

Netzwerk iRock Ingo Böhlert | Netzwerkmanager t: +49(0)340 850 76 75 ingo.boehlert@bwsa.de

© R. Uhrig

© Caterina Rancho

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Opernfestspiele Heidenheim Oliver von Fürich | Leiter Festspielbetrieb t: +49(0)73 21.32 74 220 opernfestspiele@heidenheim.de

© Johannes-Maria Schlorke, OZEANEUM Stralsund

© Oliver Vogel

© Martin Sigmund

Oper Stuttgart Thomas Koch | Direktor Kommunikation t: +49(0)711.20 32-720 Thomas.Koch@Staatstheater-Stuttgart.de

OZEANEUM Stralsund Romy Kiebel | Marketing t: +49(0)3831.26 50 622 Romy.Kiebel@ozeaneum.de


causales®

© Kultur im Park GmbH

© LARKO, pafos

PODIUM Esslingen mit „Henry“ Julian Stahl | Leitung PODIUM.Digital t: +49(0)711.50 44 80 74 julian.stahl@podium-esslingen.de

Pafos Aphrodite Festival Cyprus Stella Shepi | Manager t: +357 26822218 | info@pafc.com.cy

Potsdamer Schlössernacht, Runze & Casper Werbeagentur GmbH Andreas Runze t: +49(0)30.28 01 80 | runze@runze-casper.de

© Woodworks Woody T. Herner

© Frank Lübke

Primetimetheater Berlin Oliver Tautorat olivertautorat@googlemail.com t: +49(0)177.8614002

Rheingau Musikfestival Donata Gräfin Wrangel | Leitung Sponsoring t: +49 (0)6723.9177-10 wrangel@rheingau-musik-festival.de

Rijeka2020 Tamara Manzoni | Corporate Partnership Manager t: +385 91 6126 324 | tamara.manzoni@rijeka2020.eu

Rijksmuseum – Power of strategic partnerships Hendrikje Crebolder | Head of Development t: + 31 20 6747302 | H.Crebolder@rijksmuseum.nl

© Marcus Ebener

© John Lewis Marshall

Pulse of Europe Dr. Daniel Röder info@pulseofeurope.eu

Richard Wagner Museum Haus Wahnfried mit Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Dr. Sven Friedrich | Direktor t: +49(0)921.757 28 0 sven.friedrich@stadt.bayreuth.de

© Jonas Holthaus

© Ruhrfestspiele Recklinghausen

© Rothenburg Tourismus Service

Rothenburg ob der Tauber Dr. Jörg Christöphler | Leiter Referat V: Tourismus, Kunst und Kultur t: +49(0)9861.404-800 info@rothenburg.de

Ruhrfestspiele Recklinghausen Referat Öffentlichkeitsarbeit/Werbung t: +49(0)2361 918-303/308 oeffentlichkeitsarbeit@ruhrfestspiele.de

Rundfunkchor Berlin Maike Pertschy | Direktionsassistenz/Fundraising t: +49(0)30.20 29 87-560 pertschy@rundfunkchor-berlin.de

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KROATIEN

Rijeka2020

www.rijeka2020.eu Standort: Rijeka, Kroatien Rechtsform: LLC Gründungsjahr: 2016 Reichweite: lokal, regional, national, europaweit, weltwide Besucher pro Jahr: von 2016 bis heute 60.000 Besucher, vom 1.2.2020 bis 28.2.2021 werden 1.000.000 Besucher erwartet Veranstaltungen pro Jahr: von 2016 bis heute 450 Veranstaltungen, vom 1.2.2020 bis 28.2.2021 1.000 Veranstaltungen Mitarbeiter: 59 Mitarbeiter in Vollzeit, mehr als 1.000 Freiwillige Finanzierungsquellen: 33% Zuwendungen der öffentlichen Hand, 34% City of Rijeka, 10% Pimorje-Gorski kotar Region, 10% EU-Förderung, 10% Sponsoring, 3% Sonstiges Bisherige und aktuelle Sponsoren: Erste banka, Hrvatski Telekom, Zra na luka Rijeka, Croatia Airlines, Plodine, Jadran hoteli, Makromikro, Blato 1902 Bisherige und aktuelle Medienparter: HTV, RTL, nova TV, Novi list, Outdoor Akzent, Europlakat Proreklam, T portal

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Die Auswahl einer Europäische Kulturhauptstadt (ECoC) ist eine der bedeutendsten und anerkanntesten Kulturinitiativen in Europa, und Rijeka ist die erste Stadt in Kroatien, die in die ECoC-Familie aufgenommen wurde. Die Idee zu dieser Initiative stammte von der berühmten griechischen Schauspielerin und Kulturministerin Melina Mercouri; Athen war 1985 die erste europäische Kulturhauptstadt. Nach jahrelanger Vorbereitung und einem anspruchsvollen Bewerbungsverfahren wurde Rijeka im März 2016 als erste kroatische Stadt für 2020 mit diesem begehrten Titel ausgezeichnet. ECoC 2020 ist nicht nur ein Projekt der Stadt Rijeka und der Region, sondern auch ein nationales Projekt, bei dem sich Kroatien Europa vorstellt. Kroatien wird 2020 das erste Land in der Geschichte der Europäischen Union sein, das gleichzeitig den Vorsitz im Europarat innehat und den Titel der Kulturhauptstadt Europas trägt. Im Rahmen des ECoC-Projekts werden Gebäude des Industriekulturerbes von Rijeka für kulturelle Einrichtungen renoviert und umgebaut: das MMSU-Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst, die Stadtbibliothek und das Museum der Stadt Rijeka. Das erste kroatische Kinderhaus wird in Rijeka eröffnet, ebenso wie das RiHub-Kulturzentrum als ein Ort für Kontakte, Austausch und gemeinsame Aktionen; die legendäre Yacht „Galeb“ des Revolutionärs und Staatsmannes Josip Broz Tito wird zu einem schwimmenden Museum umgebaut. Im Kontext des Kulturprogramms haben wir eine Kulturstrategie mit sieben miteinander verbundenen Programmbereichen erarbeitet, die sich weiterentwickeln und angepasst werden können. Jeder Aktionsbereich wird durch das Zusammenwirken von zwei oder mehr kulturellen Einrichtungen oder unabhängigen Kulturorganisationen gesteuert. Die sieben Bereiche umfassen: 27 Wohnviertel 27 Stadtquartiere bieten vielfältige Optionen für den Austausch an, der sich über die gesamte Europäische Union erstreckt und ein informelles Netzwerk von kulturellen Aktivitäten zwischen Stadtvierteln bildet, das über das Jahr 2020 hinausgeht. Der Impuls gilt der Entwicklung von kommunalen Kompetenzen, die sowohl Rijeka als auch Europa insgesamt benötigen.


Das Kinderhaus Die Idee des Kinderhauses ist es, Kindern und Jugendlichen eine Alternative zu dem engen kulturellen Angebot zu bieten, das, geprägt von der globalen, profitorientierten Freizeitindustrie, zu einem modernen, ständig wachsenden Analphabetismus führt. Das Kinderhaus hat sich dem Grundrecht der heranwachsenden Generation auf Zugang zu authentischen kulturellen Werten verschrieben, dem Recht auf Wissenerwerb und auf sinnvolle Unterhaltung. Es wird ein Ort sein, an dem jedes Kind frei ist, seine Talente und Fähigkeiten zu entwickeln und seine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Zeiten der Macht Rijeka hat Besetzung, Befreiung, Monarchien, zerfallende Reiche und fehlgeschlagene S P O N S O R I N G A N G E B O T sozialistische Experimente überlebt. Dieser Aktionsbereich befasst sich mit der Welt Zielgruppen totalitärer Regime, mit Strukturen der Macht und der Angst. Hier werden sowohl Rijekas „Rijeka 2020 – Die Kulturhauptstadt Europas“ bietet 1000 Veranstaltungen vom 01. Februar 2020 bis 28. Februar 2021. überlieferte als auch unausgesprochene Narrative historisch aufgearbeitet. Mit unserem kulturellen und künstlerischen Programm wenden wir uns an verschiedene demografische und psychografische Gruppen: von Generation Alpha Lungomare Art (Kinderhausprogramm) und Generation Z (große J-POP- und KLungomare Art ist ein Treffpunkt und ein Ort der Neuinterpretation des natürlichen, POP-Konzerte) bis Generation Y, Generation X, Baby Boomers sozialen und historischen Erbes durch zeitgenössische Kunst mit dem Ziel, lokale und Builders (mit unseren Ausstellungen zeitgenössischer Gemeinschaften und Besucher - temporäre Lebensgefährten unserer Region – miteinander Kunst, mit dem Theater, mit Konzerten und dem Gastronomieprogramm). zu verbinden. Lungomare Art wird eine Serie von 10 permanenten Installationen zeitgenössischer Kunst schaffen, die von der Kvarner-Szenerie inspiriert und an 10 Orten Sponsoring-Pakete an der Küste und den Inseln platziert sind. Zeitgenössische Kunst verlässt die Museen Der Titel Kulturhauptstadt Europas stößt weltweit auf großes und trifft die lokalen LUNGOMARE-ART-Gemeinschaften! Installationen von renommierten Interesse und beeinflusst nicht nur die internationale Wahrnehmung einer Stadt und ihres reichen kulturellen und Künstlern, Designern und Architekten aus Kroatien und aus anderen Ländern Europas, künstlerischen Programms, sondern auch die internationale aus Japan und Chile, die vom tschechischen Kurator Michal Koleček ausgewählt wurden, Sichtbarkeit unserer Sponsoren (Projektpartner). sollen an die Tradition und die Geschichten erinnern, die für bestimmte örtliche Die Sponsoring-Pakete für unsere Hauptpartner sind in 4 Kategorien eingeteilt: Bronze-Sponsor 185.000 Euro, SilberGemeinschaften wichtig sind. Sponsor 300.000 Euro, Gold-Sponsor 500.000 Euro und

Nach der Arbeit Die Arbeitswelt war noch nie so spannend wie heute. Die Welt des Nichtstuns und Überflüssigseins war noch nie so deprimierend. Wie sieht die Zukunft von Rijeka aus, wo 20.000 Studenten die 25.000 Industriearbeitsplätze ersetzen, die in den letzten 20 Jahren verloren gingen?

Platin-Sponsor in Höhe von einer Million Euro. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage. Darüber hinaus haben wir mit dem Wunsch, möglichst viele Geschäftspartner in das Projekt einzubeziehen, kleinere "Pakete für Sponsoren und Zulieferer" (Sponsoren mit Sachwerten bzw. Dienstleistungen) im Wert von 700 Euro bis 95.000 Euro erstellt. Was wir unseren Sponsoren und Zulieferern über die Kategorien Offizieller Zulieferer Gold, Offizieller Zulieferer Silber, Offizieller Zulieferer Bronze, Zulieferer und Event Sponsor anbieten, erfahren Sie auf Anfrage. Wir laden alle Sponsoren ein, uns in dem entscheidenden Jahr zu unterstützen, in dem die Augen des kulturellen Europas und der ganzen Welt auf uns gerichtet sein werden!

“Küche der Vielfalt” Wir stellen uns einen Ort des Dialogs vor, zwischen denen, die zu uns gekommen, und denen, die weggegangen sind. Die „Küche“ wird zu einem offenen Workshop im Widerstreit der Ideen, Gepflogenheiten und Vorurteile. Ein Arbeitsplatz, ein Atelier für die Entwicklung der Kunst, ein Forschungszentrum, eine Galerie im Grenzbereich zwischen Stadtgeschichte Sponsoring-Pakete und zeitgenössischer Realität; eine Plattform für die Begegnung mit Migrationserfahrungen Werbemittel: City Light Plakate, A3-Plakate, aus anderen Teilen Europas. Eintrittstickets, Broschüren, Programmhefte, “Sweet & Salt” Sweet & Salt regeneriert sterbende Stadträume im Herzen der Stadt. Das Programm folgt dem Fluss des Süßwassers durch die Stadt, entlang den Ufern des Flusses Rječina bis zum Salzseehafen.

Veranstaltungsflyer, Postkarten, Postalische Direktmailings, Newsletter, Banner/Skyscraper, Social Media, Pressemitteilungen Weitere Leistungen: Linzenzerwerb für Kommunikationsmaßnahmen des Sponsors, Logointegration in Anzeigen, SponsorPromotionstände, inhaltliche Einbindung des Sponsors bei Veranstaltungen, Freikartenkontingent, SponsorIncentives, Sponsor-Roll-ups/Banner, MerchandisingProdukte

Rijeka 2020 ist ein Projekt, das allen Bürgern offen steht, die aktiv an Bildungsprogrammen, Konferenzen und Vorträgen teilnehmen wollen und auch Programme nach ihren eigenen Wünschen gestalten möchten. Das ECoC-Projekt will die Kultur allen zugänglich machen, K O N T A K T insbesondere den schwächsten Gruppen der Gesellschaft: Arbeitslosen, Armen, Menschen mit Behindung und älteren Mitbürgern. Im Rahmen des ECoC-Projekts Rijeka 2020 werden fast 100 Bildungsprogramme in den Bereichen Kreativwirtschaft, Kulturmanagement und Unternehmertum durchgeführt und 2500 Teilnehmer ausgebildet.

Tamara Manzoni Corporate Partnership Manager t: +385 91 6126 324 tamara.manzoni@ rijeka2020.eu

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © T+T Fotografie

© Gianmarco Bresadola

Schauspielhaus Zürich AG Barbara Higgs | Leitung Sponsoring und Fundraising t: +41(0)44 258 72 07 barbara.higgs@schauspielhaus.ch

Science Center phaeno Wolfsburg Martina Flamme-Jasper | Leiterin Kommunikation und Partnerschaften t: +49 (0)5361.890 10-121

Serralves Foundation Miguel Rangel | Communication, Commercial and Development Director t: +351 22 615 65 00 | dir.marketing@serralves.pt

Schwarzwald Musikfestival Mark Mast | Intendant des Schwarzwald Musikfestivals t: +49(0)7441.520 420 0 mark.mast@schwarzwald-musikfestival.de

© Fundação de Serralves

Schaubühne Berlin Antonia Ruder | Leitung Kommunikation & Marketing t: +49 (0)30.89002 147 aruder@schaubuehne.de

© Yorck Kinogruppe

© JenaKultur, Holger John

© Philippe Hurlin

Solistes Européen Eugène Prim | Generaldirektor t: + 352 46 27 65 prim@sel.lu

Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam Sabine Papies | Orchesterassistentin sabine.papies@cm-potsdam.de

Sommerkino Kulturforum Berlin Jan-Paul Herzberg | Marketing t: +49(0)30.212 980-73 | herzberg@yorck.de

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe info@kunsthalle-karlsruhe.de

Staatliche Kunstsammlungen Dresden Nina C. Illgen | Fundraising t: +49(0)351.49 14 77 15 Nina.Illgen@skd.museum

© Herling/Gwose/Werner, Sprengel Museum Hannover

Sommerfestival KULTURARENA Heike Faude | JenaKultur | Veranstaltungsmanagement, Fachbereichsleitung t: +49(0)3641.49-8286 | heike.faude@jena.de

Sprengel Museum Hannover Dr. Isabelle Schwarz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit t: +49(0)511.168-4 39 24 presse.smh@hannover-stadt.de

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causales®

© Fernando Marcos

© Max Kovalenko

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart Tobias Wilhelm | PR/Marketing t: +49(0) 711.89 36-104 tobias.wilhelm@smns-bw.de

Staatsgalerie Stuttgart Judith Neubacher | Sponsoring/Fundraising t: +49(0)711.47 04 02 82 j.neubacher@staatsgalerie.de

Stadtmarketing der Stadt Krefeld Uli Cloos | Leiter des Fachbereichs Stadtmarketing t: +49(0)2151.36601090 ulrich.cloos@krefeld.de

Städel Museum / Städelsches Kunstinstitut Julia Lange | Sponsoring t: +49(0)69.60 50 98-159 lange@staedelmuseum.de

© STADEUM | Foto Martin Elsen

© Städel Museum, Norbert Miguletz

Staatsballett Berlin Dr. Christiane Theobald | Stellv. Intendantin und Betriebsdirektorin t: +49(0)30.34 38 41 44 c.theobald@staatsballett-berlin.de

STADEUM Kultur- und Tagungszentrum Silvia Stolz | Geschäftsführerin/Intendantint +49(0)4141.40 91-11 stolz@stadeum.de

Stiftung Planetarium Berlin Tim Florian Horn Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin t:+49(0)30.421845.20 thorn@planetarium.berlin

Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Sandra Christmann | Geschäftsführerin ArtPartner Relations GmbH t: +49(0)211.83 81 220 christmann@kunstsammlung.de

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Tina Schümann | Referat Fundraising – Abteilung Marketing t: +49(0)331.96 94 432 | t.schuemann@spsg.de

© Jana Blechschmidt

© Ralph Richter

© Daniel Biskup

Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Prof. Dr. h.c. Walter Smerling | Vorsitzender t: +49(0)228.93 45 50 | kultur@stiftungkunst.de

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Dr. Anja Siegemund | Direktorin t:+49(0)30.880 28 451 office@centrumjudaicum.de

Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG Anna-Theresa Hick | Geschäftsführerin t: +49(0)3838.311010 anna.hick@stoertebeker.de

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ITALIEN

Teatro La Fenice

www.teatrolafenice.it Standort: Venice

Gründungsjahr: 1792 Reichweite: weltweit Besucher pro Saison: 180.000 Besucher + 150.000 Zuschauer Veranstaltungen pro Saison: 250 ©Michele Crosera

Aktuelle Sponsoren, Förderer und Mediapartner: Fondazione di Venezia Intesa San Paolo Camera di Commercio Confindustria Venezia Generali Save Eni Fondazione Enzo Hruby Michelangelo Foundation McArthur Glen Designer Outlet Pierre Cardin Superjet International Fondazione Amici della Fenice Freundeskreis des Teatro La Fenice Fenice Spa Zafferano Hausbrandt Trieste 1892 Marsilio Editori Alilaguna Spa Campello Motors PricewaterhouseCoopers Spa

Das Teatro La Fenice wurde 1792 von einem Verein, der Nobile Società di Palchettisti („Edle Gesellschaft der Logenbesitzer“), gegründet. La Fenice machte sich sofort einen Namen als eines der führenden Opernhäuser, bekannt in Italien und Europa für die hohe künstlerische Qualität seiner Arbeit. Leider wurde das Haus in der Nacht zum 13. Dezember 1836 durch einen Brand verwüstet, verursacht durch eine erst kürzlich installierte Heizung aus Österreich. Die Flammen zerstörten das Gebäude völlig. Nur das Foyer und der Sale Apollinee wurden gerettet. Der Verein entschied sich für den sofortigen Wiederaufbau und beauftragte den Architekten Giambattista Meduna und seinen Bruder Tommaso mit dem Projekt. Die Arbeiten begannen im Februar 1837. Und bereits im Dezember 1837 konnte das Theater wiedereröffnet werden. Am 29. Januar 1996 zerstört ein weiterer verheerender Brand das Theater, das damals wegen Wartungsarbeiten vorübergehend geschlossen worden war. Die Feuerwehr bekämpft den Brand mit allen Kräften die ganze Nacht über. Die Welt beklagt den Verlust eines der schönsten Theater mit außergewöhnlicher Akustik, eine Stätte mit herausragenden Persönlichkeiten des Opern-, Musik- und Kulturlebens in Italien und Europa. Aus der Trauer über den herben Verlust entsteht der Wunsch, das historische Theater seinem Motto entsprechend so wiederherzustellen, wie es ursprünglich war, und dabei auf die vorbildliche Rekonstruktion des Kirchturms von Venedigs St. Markus zurückzugreifen. Das Rekonstruktionsprojekt wurde dem Architekten Aldo Rossi übertragen. In Anwesenheit des Präsidenten der Republik Carlo Azeglio Ciampi in der Königlichen Loge, live im Fernsehen übertragen, gibt Riccardo Muti am 14. Dezember 2003 den Auftakt zur Eröffnungswoche im frisch renovierten Teatro La Fenice mit dem Orchester und dem Chor des Teatro La Fenice. Im 19. Jahrhundert hat das Theater zahlreiche Opern uraufgeführt, darunter Rossinis Tancredi, Sigismondo und Semiramide, Bellinis I Capuleti e i Montecchi (Die Capulets und die Montagues) und Beatrice di Tenda, Donizettis Belisario (Belisarius), Pia de' Tolomei und Maria de Rudenz, sowie Verdis Ernani, Attila, Rigoletto, La Traviata und Simon Boccanegra.

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Das historische venezianische Opernhaus Teatro La Fenice ist heute eine der renommiertesten italienischen Musikinstitutionen. Nach langer Zeit positiver wirtschaftlicher Bilanz und durchschnittlich 22 Titeln pro Jahr mit insgesamt rund einhundertsechzig Vorstellungen pro Saison ist es eines der virtuosesten Opernhäuser der Welt. Seit Jahren fördert das Theater ein gemischtes Produktionssystem: Einerseits wird viel Energie auf neue Produktionen verwendet, andererseits bietet das Haus immer wieder die erfolgreichsten und symbolträchtigsten Werke des Opernrepertoires. Aufbauend auf dem, was sich als so erfolgreich erwiesen hat, ist die Opernsaison 2019-2020 in vier verschiedene Abschnitte unterteilt. Der erste, der für die Eröffnung im November geplant ist, sieht die Rückkehr von Don Carlos im Programm dieser Saison nach Venedig vor, dem ersten Werk von Verdi, gefolgt von Rigoletto, Aida und Il trovatore sowie La Traviata, einem Klassiker am Teatro La Fenice. Der zweite Teil präsentiert weiterhin Musik des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Musik mit dem Diptychon A Hand of Bridge von Samuel Barber/Blaubart's Castle (Barbablù) von Béla Bartòk. Nach der Wiederentdeckung der großen Opern von Vivaldi wird in diesem Jahr dessen Farnace aufgeführt. Schließlich vereint die letzte Kategorie alle großen europäischen Opern, von Bizets Carmen, Gounods Faust, Händels Rinaldo und Donizettis Roberto Devereux. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im nächsten Jahr ist die Symphonie-Saison vor allem (aber nicht nur) dem in Bonn geborenen Genie gewidmet - mit renommierten Dirigenten wie Myung-Whun Chung (der drei Konzerte dirigieren wird), Rudolf Buchbinder und Ton Koopman (um nur einige zu nennen).

DIGITAL Website: www.teatrolafenice.it Facebook: Teatro La Fenice Instagram: teatrolafenice Twitter: teatrolafenice Youtube: Teatro La Fenice

KONTAKT Laura Coppola laura.coppola@teatrolafenice.org +39 041 786596

Carlotta Nason cnason@festfenice.com +39 041 786676

HIGHLIGHTS New opera productions _24/11 bis 7/12/2019 | Don Carlo | G. Verdi _23/04 bis 31/05/2020 | Rigoletto | G. Verdi _22/05 bis 30/05/2020 | Faust | C. Gounod _19/06 bis 3/07/2020 | Rinaldo | G. F. Händel _26/06 bis 4/07/2020 | Roberto Devereux | G. Donizetti Opera repertory _4/01 bis 29/01/2020 | La Traviata | G. Verdi _15/02 bis 25/02/2020 | L’Elisir d’Amore | G. Donizetti _25/03 bis 5/04/2020 | Carmen | G. Bizet _23/08 bis 13/09/2020 | Aida | G. Verdi _3/10 bis 27/10/2020 | Il Barbiere di Siviglia | G. Rossini Special events _24/11/2019 | Opening Night | Don Carlo and Gala Dinner _20 und 23/02/2020 | Carnival Cocktail | L’Elisir d’Amore – Opera with cocktail _A Dinner with the Artists | Buffet Dinner after the Opera Premiere 23/04/2020 | Rigoletto 22/05/2020 | Faust 19/06/2020 | Rinaldo 26/06/2020 | Roberto Devereux

©Michele Crosera

Special Concerts _5 bis 6/12/2019 | Myung-Whun Chung conducts Mahler – Symphony No.9 _29/12/2019 bis 01/01/2020 | Myung-Whun Chung conducts the New Year’s Concert 2020 _10 bis 11/04/2020 | Myung-Whun Chung conducts Mahler – Symphony No.3

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THÜRINGEN

Theater Erfurt und DomStufen-Festspiele in Erfurt

www.theater-erfurt.de www.domstufen-festspiele.de Standort: Theaterplatz 1, 99084 Erfurt Rechtsform: kommunaler Eigenbetrieb Theater Erfurt Gründungsjahr: 1894 (Altes Haus), 2003 (Neues Haus) Wirkungsregion: landesweit (Theater Erfurt), bundesweit (DomStufenFestspiele) Besucher pro Spielzeit: 191.104 , 52.467 (DomStufenFestspiele) Veranstaltungen pro Spielzeit: ca. 550

©Lutz Edelhoff

rechts oben: DomStufen-Festspiele 2019 – Der Name der Rose ©Lutz Edelhoff

rechts unten: Theater Erfurt La Calisto © Lutz Edelhoff

Theater Erfurt Foyer Großes Haus © Lutz Edelhoff

Mitarbeiter: 302 Finanzierungsquellen: öffentliche Hand, Eigeneinnahmen, Spenden, Sponsoring Aktuelle Sponsoren und Medienpartner: Theater Erfurt: Stadtwerke Erfurt Gruppe, Helaba Landesbank HessenThüringen, Herbacin cosmetic, Mediengruppe Thüringen, Sparkasse Mittelthüringen DomStufen-Festspiele: Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, Goldbeck, Rohde Bau, CG Gruppe,, Radeberger Exportbierbrauerei, Russ & Janot, Erfurter Bank, TOP Magazin Thüringen, MDR Thüringen, Mediengruppe Thüringen Jahresumsatz 2018: 4.956.796 ¤ Innennutzfläche 2.110 m² (Foyers), 1.870 m² (Bühnen) Außennutzfläche: 250 m² (Außenbühne „Theatrium“)

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Theater Erfurt Dead Man Walking ©Lutz Edelhoff

Der Neubau des Theaters Erfurt wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Mariendom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu über 500 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, Schauspiel- und Tanzproduktionen und mehr – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern. Die Akustik des Neubaus entspricht höchsten technischen Standards. Opern- und Konzertbesuche im Theater Erfurt sind daher immer ein erstklassiges Erlebnis, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sängerensembles, des Philharmonischen Orchesters Erfurt und des Opernchors des Theaters. Weit über die Grenzen Thüringens und Deutschlands hinaus haben sich auch die DomStufen-Festspiele einen klangvollen Namen gemacht. Jahr für Jahr veranstaltet das Theater Erfurt dieses besondere Open Air-Spektakel vor der atemberaubenden Kulisse des Erfurter Doms, in dem Martin Luther einst zum Priester geweiht wurde, und lässt die Stufen des Dombergs zur Opern- oder Musicalbühne werden. Für das künstlerische Schaffen des Opernhauses und der Festspiele zeichnet Guy Montavon verantwortlich. Die Pflege des zeitgenössischen Opernrepertoires ist ihm ein besonderes Anliegen und beschert dem Theater Erfurt national wie international große Anerkennung. Erfurter Produktionen wurden bereits in Austin, Amsterdam, London, Antibes oder Shanghai bejubelt.


SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen Alter: 0–99, Hauptzielgruppe 30–65

Geografische Herkunft _Theater Erfurt: wohnhaft primär Landeshauptstadt Erfurt und Umland bis 70 km, bei Uraufführungen und Opernraritäten national bis international _DomStufen-Festspiele in Erfurt: Thüringen, Deutschland und europäisches Ausland

HIGHLIGHTS SEPTEMBER 2019 – JULI 2020 Werbemittel pro Jahr Gleich zu Beginn der Spielzeit im September jährt sich die Eröffnung des ersten Erfurter Spielzeitheft, Programmhefte, Theatermagazin, Veranstaltungsflyer, Postkarten , Plakate (A0–A3), Stadttheaters mit eigenem Ensemble vor 125 Jahren. Im Gebäude der heutigen „alten Oper“ Großflächenplakate, CLPs, Direktmailings, Internetseite, wurde 1894 die Saison des „Stadt-Theaters“ erstmals mit einem eigenen Solisten-Ensemble Newsletter, Pressekonferenzen, Promotion, Eintrittskarten, Aufsteller, Veranstaltungsbanner, inhaltliche Einbindung des (Schauspiel und Musiktheater), Chor, Ballettcompagnie und Orchester eröffnet. Sponsors bei Veranstaltungen, Freikartenkontingent, Kundenevents

Die Spielzeit 2019/20 bietet wieder ein breites künstlerisches Programm mit außergewöhnlichen Sponsoringpakete Eigenproduktionen in der Oper sowie Gastspielen in den Bereichen Tanz und Schauspiel. Sponsoren und Medienpartner können sich ihrer Unter den Opern-Neuproduktionen sind Repertoire-Klassiker wie Wagners Lohengrin und Mozarts Figaros Hochzeit, aber auch seltener zu erlebende Werke des internationalen Repertoires wie die russische Oper Das Märchen vom Zaren Saltan oder die italienische Opernkomödie Don Pasquale. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Wiederentdeckung der Oper Lanzelot von 1969 mit der Musik von Paul Dessau zu einem Libretto von Heiner Müller. Geschrieben zum 20. Geburtstag der DDR erfordert die Realisierung dieser außergewöhnlich groß besetzten Oper einen besonderen Kraftakt. Dies ist nur möglich durch die Zusammenarbeit der beiden Theater in Erfurt und Weimar, mit der so an die erfolgreiche Koproduktion mit Wagners Die Meistersinger von Nürnberg 2016 angeknüpft wird.

Unternehmensphilosophie entsprechend in der Kulturregion Erfurt, im Kontext eines erfolgreichen Opernfestivals oder gezielt als Partner des Theaters Erfurt bzw. im Rahmen einzelner Spiel zeithöhepunkte positionieren. Durch eine wechselseitige Präsenz im Rahmen der Kom muni kation können die Kooperationspartner und das Theater neue Zielgruppen erschließen und profitieren von einem positiven Image transfer. Ein aktueller Trend, der auch für das Theater Erfurt von zunehmendem Interesse ist, zeichnet sich im Bereich des sozialen Engagements (Ziel gruppe Familie und Kinder/Jugend) ab. Auch die Präsentation der Sinfoniekonzerte oder der Orchesterakademie sind denkbar. Sponsoren, Förderer und Kooperationspartner erscheinen entsprechend ihres Engage ments in der Kommunikation des Theaters Erfurt, präsentieren sich im Kontext der jeweiligen Veranstaltung mit eigener Werbung, können Räumlichkeiten des Theaters exklusiv nutzen oder erhalten Kartenkontingente. Im Gegenzug unterstützen sie die künstlerischen Aktivitäten des Theaters Erfurt infinanziell oder mit Komplementärleistungen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Sponsoringkonzept.

DIGITAL Website: www.theater-erfurt.de www.domstufen-festspiele.de www.blog.theater-erfurt.de Facebook: theatererfurt YouTube: theatererfurt Twitter: theatererfurt

KONTAKT Marlies Reich Leiterin Marketing und Kommunikation t: +49(0)361.22 33 112 reich@theater-erfurt.de

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LOKAL, REGIONAL, EUROPÄISCH

Kulturanbieter mit Sponsoringlizenzen auf www.kulturmarken.de © Oliver Cowling for Tate Photography

© Claude Piscitelli

„Summer in the City“ in Luxemburg Maryline Arthkamp | Marketing + Event Sponsoring t: +352 4796 4795 maryline.arthkamp@lcto.lu

Tate Museum Tate Modern and Tate Britain Corporate Enquiries t: +44(0)20 7887 8745 corporate.enquiries@tate.org.uk

Tanz im August - Internationales Festival Berlin Hendrik von Boxberg m: +49 177 7379207 presse@von-boxberg.de

©Michele Crosera

© Kai Wiedenhöfer

„TEAR DOWN THIS WALL“ – Dresdner Sinfoniker Markus Rindt | Intendant t: +49(0)172.34 55 687 | rindt@dresdner-sinfoniker.de

© Marco Borggreve

© Thomas Dashuber

© Matthias Kolodziej

Theater Freiburg Tessa Beecken | Kaufmännische Direktorin t: +49(0)761.201 2801 Tessa.Beecken@theater.freiburg.de

Theater Erfurt Marlies Reich Leiterin Marketing und Kommunikation t: +49(0)361.22 33 112 reich@theater-erfurt.de

Teatro La Fenice Laura Coppola | Sponsoring t: +39 041 786596 | laura.coppola@teatrolafenice.org

Thüringer Bachwochen Christoph Drescher Festivalleitung t: +49(0)361.21 69 86 08 cd@thueringer-bachwochen.de

Treptow-Köpenick Mathis Richter Geschäftsführer t: +49(0)30.65 48 43 30 | mathis.richter@tkt-berlin.de

Tresor contemporary craft Andrea Schäfer |Head of Marketing & Communication t: +41(0)61 686 99 90 a.schaefer@tresor-craft.com

© Susanne Diesner

Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater Sponsoring t: +49(0)89.21 85 28 02 | info@theaterakademie.de

Tonhalle Düsseldorf Udo Flaskamp | Projektleiter #IGNITION t: +49(0)211.89 92 884 | Udo.Flaskamp@tonhalle.de

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causales®

© Sebastian Bischof

© J. Rigal

ufa Fabrik Internationales Kulturcentrum Fridolin Hinde Geschäftsführung t: +49(0)30.75 50 31 42 | f.hinde@ufafabrik.de

Universum® Bremen Marena Grotheer Leiterin Unternehmenskommunikation & Prokuristin t: +49(0)421.33 46-250 m.grotheer@universum-bremen.de

W … wie Bayreuth, Stadt Bayreuth

Weltkulturerbe Rammelsberg Dr. Martin Wetzel | Kommunikation t: +49(0)5321.750-156 wetzel@rammelsberg.de

West Östlicher Diwan Festival Weimar Dr. Klaus Gallas t: +49(0)3643.90 89 88 west-oestlicher-diwan-weimar@t-online.de

whiteBOX – Raum für Entfaltung Dr. Martina Taubenberger t: +49(0)89.215 446 221 aubenberger@whitebox.art

Wintergarten Berlin Georg Strecker | Geschäftsführer t: +49(0)30.58 84 34 50 info@wintergarten-berlin.de

© Klaus Gallas

© Bayerische Schlösserverwaltung

Ulmer Weitblick, Stadt Ulm Ingo Bergmann Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation t: +49(0)731.16 111 40 | i.bergmann@ulm.de

© Young Euro Classic, Mutesouvenir, Kai Bienert

© Jürgen Sendel

YOUNG EURO CLASSIC Friederike Pachowiak | Projektleiterin t: +49(0)30.88 47 139-11 friederike.pachowiak@yecl.de

© Julien Duval, Filip Trezner

Zagreb Film Festival t: +385 1 49 23 580 info@zagrebfilmfestival.com

Zurich Film Festival Elke Mayer | Leitung Sponsoring t:+41 44 286 60 06 elke.mayer@zff.com

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NORDRHEIN-WESTFALEN

Verein zur Förderung von Landesjugendensembles NRW e.V. www.lje-nrw.de Standort: Düsseldorf Rechtsform: e.V. (gemeinnützig) Eröffnungsjahr: 2012 Wirkungsregion: landesweit Nordrhein-Westfalen. Bei Konzerttourneen weltweit Besucher pro Jahr: 12.000 Veranstaltungen pro Jahr: 30 Anzahl der Mitarbeiter: 9 Hauptamtliche, 20 Nebenamtliche, 40 Honorarkräfte, 30 Ehrenamtliche Einnahmen: 55% öffentliche Hand, 10% Stiftungen, 25% Eigeneinnahmen durch Teilnehmergebühren und Konzerteinnahmen, 10% Sponsoren und Spenden © Stefan Müller

Bisherige und aktuelle Sponsoren: Santander Consumer Bank, Bayer Kultur, HochTief, nilos GmbH, DuMont Verlag, Westdeutscher Rundfunk (WDR) Jahresumsatz in Euro: 1 Mio Euro Innennutzungsfläche: 145 m² Bürofläche und Instrumentenlager

Der Verein zur Förderung von Landesjugendensembles NRW e.V. unterstützt die Entwicklung von musikalisch hochbegabten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 24 Jahren. Seit 2011 ist der Verein der Träger von Landesjugendorchester NRW, Junger Bläserphilharmonie NRW, Kinderorchester NRW sowie des Förderprogramms im Kammermusikzentrum NRW. ln den drei Orchestern und in zahlreichen Kammermusik-Ensembles finden die jungen Musikerinnen und Musiker ein professionelles Umfeld, Anleitung und die Möglichkeit zu musikalischer Zusammenarbeit mit gleichgesinnten, leistungsstarken jungen Menschen. Die Landesjugendensembles arbeiten projektweise. Mindestens zwei Mal pro Jahr treffen sich die immer neu zusammengesetzten Ensembles zu intensiven Probenphasen. Vor dem Zusammentreffen aller Musikerinnen und Musiker in Tutti-Proben werden die einzelnen Stimmgruppen von professionellen Dozent*innen gecoached. Nach Abschluss der Probenphasen, die zwischen einer und zwei Wochen dauern und stets in den Schulferien stattfinden, geht es auf Konzerttournee durch NRW. Das Landesjugendorchester und die Junge Bläserphilharmonie sind zusätzlich alle zwei Jahre auf Konzertreisen

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durchs Ausland unterwegs. Die Ensembles des Kammermusikzentrums (Duos bis Sextet- S P O N S O R I N G A N G E B O T te) gestalten Konzerte unterschiedlichster Art und nehmen regelmäßig an bundeswei- Als Partner der Dachmarke Landesjugendensembles NRW mit seinen Klangkörpern fördern Sie einen wichtigen ten Wettbewerben statt. Markenbotschafter und den musikalischen Nachwuchs des Landes Nordrhein-Westfalen. Nutzen Sie als Partner

Das Repertoire der Ensembles erstreckt sich von Barockmusik bis zur Moderne. Da die oder Sponsor unsere einzigartigen Möglichkeiten für Ihr kulturelles Engagement. Ensembles eine Fördermaßnahme des Landes NRW sind, ist dem Management eine möglichst vielseitige Ausbildung der Jugendlichen wichtig. Punktuell beschäftigen sich die Zielgruppen Ensembles mit der werkimmanenten Entwicklung von neuen Konzertformaten. Als Vor- Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahre, Nordrhein-Westfalen, weiterführende Schule, Studierende, bereitung auf den Musikmarkt des 21. Jahrhunderts ist dies unerlässlich, denn beim hochbegabte Zukunftsmusiker*innen, Schüler*innen immer größer werdenden Angebot klassischer Musik müssen professionelle Musikerinnen und Musiker sich über Form und Publikum Gedanken machen. Viele der Jugendli- Angebote für Partner und Sponsoren Mainpartner des Trägervereins chen, die in den Landesensembles mitgespielt haben, werden selbst professionelle Musi- Dominante Integration in unsere gesamte Kommunikation ker*innen. Sie empfinden die Teilnahme am Förderprogramm des Landes NRW als gro- der Dachmarke ßen Gewinn und gute Vorbereitung auf ihre professionelle Karriere. Um in den EnsemProjektpartner der Dachmarke bles aufgenommen zu werden, müssen die Jugendlichen sich einem Auswahlsystem Integration in die Kommunikation des geförderten Projektes unterziehen, denn nach wie vor steht die musikalische Qualität an erster Stelle. Insgesamt nehmen jährlich über 300 Kinder und Jugendliche an den Projekten des Vereins Premiumpartner eines Klangkörpers Integration in die Kommunikation eines unserer Klangkörper teil. Die Konzertprogramme werden von den künstlerischen Beiräten gemeinsam mit Dirigenten und Management ausgearbeitet. Für die Organisation der vier Arbeitsbereiche sind vier Projektmanagerinnen zuständig. ln den Arbeitsphasen werden sie von Betreuerinnen und Betreuern unterstützt. Die Geschäftsführerin des Vereins ist für die Akquise von Finanzmitteln und Konzertauftritten, für personelle Entscheidungen sowie für die allgemeine inhaltliche und strukturelle Ausrichtung des Vereins zuständig.

Presentingsponsor eines Konzertes Dominante Integration in die Kommunikation eines unserer Konzerte Konzertsponsor Integration in die Kommunikation eines unserer Konzerte Unterstützer und Förderer Integration in ausgewählte Kommunikationsmittel

KONTAKT Agnes Rottland Geschäftsführerin t: +49(0) 211.989 428 100 rottland@lje-nrw.de

© ljeNRW

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BAYERN

whiteBOX.art Festival Out Of The Box Raus aus dem Üblichen – unter die Haut

www.whitebox.art Standort: München Rechtsform: gemeinnützige GmbH Eröffnungsjahr: 2016 Wirkungsregion: bundesweit Besucher pro Jahr: 213.000 Veranstaltungen pro Jahr: 20 – 25 pro Festival Anzahl der Mitarbeiter: 1 Hauptamtliche, bis zu 40 Honorarkräfte und geringfügig Beschäftigte , bis zu 10 Ehrenamtliche Einnahmen: Sponsoring, Zuwendungen von Stiftungen, Projektförderung, Eigeneinnahmen Bisherige und aktuelle Sponsoren: OTEC GmbH & CO. KG Beisheim Stiftung Stiftung Erlebnis Kunst BR Klassik neue musikzeitung nmz MUCBOOK In München

Terje Isungset’s Ice Music © Lia Sáile

Kunst und Kultur sind dem nahe des Münchner Ostbahnhofs entstehenden Werksviertel-Mitte ins Fundament eingeschrieben. Auf dem Gelände der ehemaligen PfanniWerke wächst ein neuer Stadtteil heran. Dabei soll die Stadtentwicklung hier anders ablaufen, wie in vielen anderen urbanen Bauprojekten dieser Art. Der Eigentümer setzt sich dafür ein, die in 20-jähriger Zwischennutzung entstandene Vielfalt nicht zu erhalten, sondern weiter auszubauen. Dafür soll nicht zuletzt das eigens zu diesem Zweck konzipierte Kunst- und Kulturzentrum whiteBOX.art sorgen. 2.000 m² stehen in einer modern sanierten ehemaligen Werkshalle für die 2016 gegründete Einrichtung zur Verfügung – für Atelierflächen und für einen rund 300 m² großen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Neben der kuratierten Vergabe dieser geförderten Atelierräume ist eine der Hauptaufgaben des Projekts whiteBOX, dem Werksviertel-Mitte durch ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm eine eigene Identität zu geben.

Jahresumsatz in Euro: 850.000 Innennutzungsfläche: 2.000 m²

Mehr als 30 Bildende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten haben bereits jetzt rund um die whiteBOX im Werksviertel-Mitte ihre Wirkungsstätte. Darunter sind „alte Hasen“, die seit bis zu 20 Jahren auf dem Gelände ihr Atelier haben, aber auch junge NachwuchskünstlerInnen. In Residenzprogrammen lädt die whiteBOX darüber hinaus immer wieder KünstlerInnen aus anderen Städten und Ländern ein, temporär im Werksviertel zu arbeiten. Während das neue Münchener Quartier hinter dem Ostbahnhof allmählich Gestalt annimmt, ist die Kunst bereits da. Das Festival Out Of The Box Der englische Begriff „thinking out of the box“ steht für die Fähigkeit, aus bewährten Denkmustern auszubrechen und die Grenzen des Üblichen zu überschreiten. Künstleri-

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sche Formate außerhalb des Gewöhnlichen und Gewohnten zu realisieren hat sich das Kunst- und Kulturzentrum whiteBOX.art auf die Fahne geschrieben. Mit dem Festival Out Of The Box treibt die whiteBOX.art diese Selbstverpflichtung auf die Spitze. Und löst den Schritt „out of the box“ gleich in doppeltem Wortsinn ein: In bis zu 25 Konzerten werden Orte und Plattformen im gesamten Werksviertel-Mitte bespielt – von den Baustellen über das dort temporär installierte Riesenrad bis zu Gastro- und Büroflächen und sogar auf den Dächern. Dabei wagt die whiteBOX.art Dinge, die unmöglich scheinen: Open-Air-Konzerte im Januar; Konzerte mit Instrumenten aus Eis; Performances unter Wasser; digitale 360-Grad-Welten; futuristisch-sinnliche ästhetische Entdeckungen. SPONSORINGANGEBOT Zielgruppen Sämtliche Produktionen werden speziell für die Locations im Werksviertel-Mitte ange- Wir definieren unsere Zielgruppe als die urbane Stadtgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Mit den verschiedenen passt oder entwickelt. Nichts ist bei Out Of The Box so, wie es irgendwo anders sein Formaten des Festivals sprechen wir außerdem gezielt könnte oder aufgeführt wird. Für jeden Programmbereich gibt es ein speziell konzipier- Familien mit Kindern ab 6 Jahren, Jugendliche zwischen 14 und tes Kinder- und Familienprogramm. Begleitend führen wir Kooperationsprojekte mit 16 Jahren und junge Leute zwischen 18 und 35 Jahren an. Das Gros der Konzerte richtet sich an ein allgemein kulturell Schulen in München durch und verbinden die Veranstaltungsprogramme mit gesell- interessiertes durchaus event-getriebenes Publikum mit schaftlichen Fragestellungen wie ökologische Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Das Neugierde auf neue Formate und außergewöhnliche Publikum ist so nah am Geschehen, wie es nur irgend geht. Und unsere Partner neh- Erlebnisse. men wir sogar mit hinter die Kulissen. Sponsoringpakete Out Of The Box will Künstlerinnen und Künstlern die Plattform, Ungewöhnliches zu realisieren. Out Out Of The Box setzt Maßstäbe in der spartenübergreifenden künstlerischen Produktion. Out Of The Box vernetzt Menschen durch gemeinsame Erlebnisse, die unter die Haut gehen.

Presenting Partner Premium Partner Basic Partner Festival Sponsor Event Sponsor

Gegenleistungen _Raus aus dem Üblichen – unter die Haut. _Das Festival mit Instrumenten aus Eis, Konzerten unter Wasser und virtuellen Sinnesreisen. _Im Werksviertel-Mitte in München. HIGHLIGHTS OKTOBER 2019 — SEPTEMBER 2020 10. – 12.01.20 Ice Music Festival: Konzerte mit Instrumenten aus Eis, Open Air auf dem Dach des WERK 3, von und mit Terje Isungset (Norwegen)

Klassische Werbemittel: Großflächenplakate / City Light Plakate / 18/1-Plakate, A1-Plakate, Eintrittstickets, Zeitschriften-/ Printdokumentationen, Programmhefte, Veranstaltungsflyer, Postkarten, Postalische Direktmailings Zusätzliche Werbemittel: Linzenzerwerb für Kommunikationsmaßnahmen des Sponsors, Logointegration in Anzeigen, Logointegration des Sponsors in U-Bahn Fernsehspots, Sponsor-Promotionstände, Inhaltliche Einbindung des Sponsors bei Veranstaltungen, Freikartenkontingent, Rabatt auf Kartenkontingent, SponsorIncentives (z.B. Empfang), Sponsor-Roll-ups, Aufsteller, Sponsor-Veranstaltungsbanner, Merchandisingprodukte

DIGITAL 31.01. – 01.02. Unterwassermusik AQUASONIC von und mit dem Ensemble Between Music (Dänemark) weitere Programmpunkte: _Out Of The Box Dance Night _Festival im Festival: Digitale Poesie _Installationen und Performances auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft _Ausstellungen _Kinderkonzerte

Website: www.OutOfTheBox.art, www.whitebox.art Facebook: whiteboxmuenchen Instagram: whiteBOX.art Twitter: whitebox_art

KONTAKT Dr. Martina Taubenberger taubenberger@whitebox.art t: +49(0) 89.215 446 221

Visual Piano © Lia Sáile

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NORDRHEIN WESTFALEN

UNESCO-Welterbe Zollverein

www.zollverein.de Standort: Essen, Deutschland Rechtsform: Stiftung Zollverein selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts Gründungsjahr 1998 Wirkungsregion: lokal, regional, landesweit, bundesweit, europaweit, weltweit Besucher pro Jahr / Spielzeit: 1,5 Mio. Vorstellungen / Veranstaltungen pro Jahr: 500 Anzahl der Mitarbeiter: 60 Hauptamtliche 140 Honorarkräfte Förderungen, Zuwendungen, Umsatzerlöse, Spenden: Zuwendungen der öffentlichen Hand: 17,3 Mio ¤ Zuwendungen von Stiftungen: 0,6 Mio ¤ Umsatzerlöse: 5,3 Mio ¤

Fotocredits: Seite 6 © Frank Vinken

Seite 7, oben (Portrait von Prof. Dr. Hans-Peter Noll)

UNESCO-Welterbe Zollverein Das UNESCO-Welterbe Zollverein ist ein offenes Gelände, die Kultureinrichtungen sind an 363 Tagen im Jahr geöffnet. Neben zwei spektakulären Museen – dem Ruhr Museum und dem Red Dot Design Museum – werden durch die original erhaltenen Übertageanlagen in mehreren Sprachen Zollverein-Führungen angeboten. Dazu bieten viele Events ganzjährig Anlässe, das Welterbe zu besuchen, darunter eine Eisbahn, Festivals, Konzerte mit Stars aus Klassik, Jazz, Pop, Tanz und Performances, Theater- und Kabarett-Aufführungen, Kunstmessen, Sonderausstellungen und eine Mitmachzeche mit einem Erlebnisprogramm für Familien und Kinder. Mehr als 30 Jahre nach der letzten Schicht präsentiert sich das einst größte Steinkohlenbergwerk der Welt als ein atmosphärischer Kraftort im Essener Norden und mitten im Ruhrgebiet, der seine Inspiration aus der Gleichzeitigkeit von großer Geschichte und visionär Neuem bezieht. In den vergangenen Jahren hat sich das UNESCO-Welterbe zu einem international beachteten Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt und ist heute ein vitaler Standort mit einer starken kulturtouristischen Anziehungskraft.

© Heinrich Holtgreve

Seite 7, oben (Portrait von Delia Bösch) © Frank Vinken

Seite 7, unten © Red Dot

Seite 8, 10, 12–15 © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Seite 11 © Ralf Schultheiss

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Die Stiftung Zollverein Die gemeinnützige Stiftung Zollverein wurde 1998 von der Stadt Essen und dem Land Nordrhein-Westfalen gegründet, Zustifter ist der Landschaftsverband Rheinland. Neben der Förderung von Kultur und Denkmalpflege hat die Stiftung Zollverein als Generalmanagerin und Eigentümerin der übertägigen Gebäude und Anlagen die zentrale Aufgabe, die Bestandsgebäude und Anlagen des 100 Hektar umfassenden UNESCO-Welterbes Zeche und Kokerei Zollverein denkmalgerecht zu erhalten und für eine künftige Nutzung zu entwickeln.


Die Stiftung Zollverein ist auch Trägerin des Ruhr Museums auf Zollverein. Das Ruhr Museum S P O N S O R I N G A N G E B O T vermittelt die umfangreichen Sammlungsbestände zur Natur- und Kulturgeschichte des Zielgruppen Ruhrgebiets. Das erste Museum für das gesamte Ruhrgebiet ist seit der Eröffnung 2010 ein Interessierte jeden Alters aus dem In- und Ausland. Bei der ExtraSchicht auf Zollverein werden attraktiver Ausstellungsort, der die Geschichte der Region in globale Zusammenhänge ein- 40.000 Besucher erwartet. bindet. Auflistung der Werbemittel pro Jahr Die Unterstützung durch Sponsoren kann in allen Medien und HIGHLIGHT IM SOMMER 2020 Werbemitteln kommuniziert werden.

ExtraSchicht 2020 – Die Nacht der Industriekultur – 27. Juni 2020, 18.00 – 2.00 Uhr K O N T A K T Das Kulturfestival setzt die einzigartige Industriekultur in Szene. Das UNESCO-Welterbe Zollverein als Leuchtturm für das Ruhrgebiet bietet eine ganze Nacht lang Programm: Lichtkünstler, Musiker, Tänzer, Artisten und Walkacts bespielen das 100 Hektar große Außengelände und versetzen Besucher in eine faszinierende Welt aus atmosphärischen Klängen, Video- und Lichtilluminationen. Zudem haben alle Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Ateliers und Shops auf dem Areal geöffnet und bieten im Rahmen von Open Doors Impulsführungen durch die (Sonder-) Ausstellungen bzw. durch die denkmalgeschützten Bereiche von Zeche und Kokerei.

Prof. Dr. Hans-Peter Noll Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein t: +49(0)201.24681-100 hans-peter.noll@ zollverein.de

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Preisträger: 2008

Trendmarke 2013

Kulturmarke 2014

Trendmarke 2010

Markus Rindt, Leiter der Dresdner Sinfoniker

Kulturinvestor 2010

Bildungsprogramm 2017

2009 Kulturinvestor 2013 Kulturmarke 2012

Kulturinvestor 2017

Stadtmarke 2010

Folkert Uhde, Radialsystem V

Kulturmarke 2013

Kulturmarke 2010

Kulturmarke 2007

Karl Janssen, Duisburg Marketing GmbH

Kulturmarke 2006

2010

Förderverein 2011

Bildungsprogramm 2016

Silke Fischer, Märchenland e.V Bildungsprogramm 2014

2011

Bildungsprogramm 2015

Stadtmarke 2015

Jürgen Bachmann, Kulturreferent AUDI AG

2012 Trendmarke 2009

Förderverein 2013 Trendmarke 2011

Klaus Stieringer, Stadtmarketing Bamberg

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Kulturtourismusregion 2015

Preis für Stadtkultur 2016 Trendmarke 2008

Kulturinvestor 2015

Kulturmarke 2015

Lebenswerk

2013

2014

2015

2016

Volker Ludwig, GRIPS Theater

Udo Kittelmann, Staatliche Museen zu Berlin

André Schmitz, Vorstandsvorsitzender der SchwarzkopfStiftung

Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur u. Soziales, Migros Genossenschafts-Bund

Dr. Thomas Girst, Leiter BMW Group Kulturengagement


Preisträger des Europäischen Kulturmarken-Award

Preis für Stadtkultur 2018 Kulturtourismusregion 2018

Trendmarke 2017

Trendmarke 2014

Förderverein 2012

Kulturinvestor 2012

Kulturinvestor 2014

Kulturtourismusregion 2014

Preis für Stadtkultur 2017

Kulturmarke 2009

Stadtmarke 2012

Preis für Medienkultur 2018

Kulturinvestor 2011

Kulturmarke 2011

Trendmarke 2016 Kulturinvestor 2016 Stadtmarke 2014

Kulturmarke 2017

Trendmarke 2015

Kulturinvestor 2018

Kulturmarke 2008 Kulturmarke 2018 Trendmarke 2018

Stadtmarke 2013

Stadtmarke 2011

Trendmarke 2012

Kulturtourismusregion 2017

Lebenswerk

2017

Lebenswerk

2018

Lebenswerk

Prof. Jürgen Flimm, Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden

Frances Morris, Direktorin, Tate Modern London

Prof. Gereon Sievernich, Ehemaliger Direktor Martin-Groupius-Bau Berlin

Amelie Deuflahard, Kampnagel Hamburg

Dieter Kosslick, Berlinale

Bildungsprogramm 2018

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EUROPÄISCHER KULTURMARKEN-AWARD

Europäischer Kulturmarken-Award 2018 Die Preise des avanciertesten Wettbewerbs für Kulturmarketing und Kulturmanagement wurden auf der Kulturmarken-Gala am 12. November 2018 im Radialsystem Berlin vor über 500 führenden Kultur- und Tourismusmarketingstrategen, Marketing- und Sponsoringverantwortlichen aus Wirtschaftsunternehmen sowie Vertretern aus Politik und Medien verliehen. Mit dem Hauptpreis, der „Europäischen Kulturmarke des Jahres 2018“, wurden die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden aufgrund der starken Markenkommunikation für diverse Zielgruppen sowie des Selbstverständnis als Institution mit gesellschaftlichem und politischem Auftrag ausgezeichnet. Das FaustFestival München wurde zur „Europäischen Trendmarke des Jahres 2018“ gekürt. Amelie Deuflhard, Intendantin des Kampnagel Hamburg, wurde als „Europäische Kulturmanagerin des Jahres 2018“ geehrt und Dieter Kosslick, inzwischen ehemaliger Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin, erhielt einen Sonderpreis für sein bisheriges Lebenswerk. Mit der Auszeichnung „Europäischer Kulturinvestor des Jahres“ würdigte die Jury das Engagement der AVL Cultural Foundation. Den „Preis für Stadtkultur 2018“ erhielt die Bielefeld Marketing GmbH für das Projekt „Deine Fan-Aktion für Bielefeld“. Darüber hinaus wurde die Aurica an die MUTIK gGmbH als „Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2018“ verliehen. Die Jubiläumsfestivitäten zum 200. Geburtstag von Karl Marx der Stadt Trier wurden als „Europäische Kulturtourismusregion 2018“ ausgezeichnet. Der „Europäische Preis für Medienkultur“ wurde erstmalig im Jahr 2018 an „crescendo – das Magazin für klassische Musik und Lebensart“ verliehen. Aus 99 Bewerbungen von Kulturanbietern, Städten, Unternehmen und Einzelpersonen wählte die 39-köpfige Experten116

jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Oliver Scheytt in einem mehrstufigen Auswahlverfahren jeweils drei Nominierte in acht Kategorien aus. Die Preisverleihung der 13. Kulturmarken-Awards war der Höhepunkt des am 12. und 13. November 2018 im Radialsystem Berlin stattfindenden KulturInvest!-Kongress, dem führenden Forum für Kulturanbieter und Kulturförderer in Europa. Die Themenforen Kulturhauptstadt, Kultursponsoring, Transformation, Kulturtourismus, Digitalisierung, Kulturelle Bildung, Industriekultur, Kulturimmobilien, Stadtkultur und Kulturmarken, waren ein wesentlicher Bestandteil der Kongressarchitektur. Europäischer Kulturmarken-Award 2019 Am 26. September 2019 wählt die namhafte Expertenjury im Atrium der JamesSimon-Galerie auf dem UNESCO-Welterbe Museumsinsel Berlin die Nominierten

und Preisträger des 14. Europäischen Kulturmarken-Awards. Die Jurymitglieder sind in diesem Jahr: Philipp Berens, Projektmanager ARTE Magazin / Berliner Wirtschaft; Bernd R. Bickhove, Gründer und Inhaber von kulturRAUMkonzept; Dr. Marc Bieling, Geschäftsführer Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH; Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH; Roland Bischof, Vize-Präsident im FASPO – Fachverband für Sponsoring e.V.; Dr. Marion Bleß, Vorstand Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin; Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V; Ulrich Bülow, ZDF Hauptstadtstudio; Alexander Branczyk, Geschäftsführender Gesellschafter xplicit, Gesellschaft für visuelle Kommunikation; Henry C. Brinker, Inhaber brinkermedia, Geschäftsführer Speicher am Kaufhauskanal GmbH; Prof. Dr. Manfred Bruhn, Universität


causales®

© Danny Kurz

Basel; Ralf Brümmer, Geschäftsführer SECURITAS GmbH; Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber des Tagesspiegels; Mihai Danzke, Geschäftsführer Mihai – Gesellschaft für Mediaservice GmbH; Bernd Fesel, ecce, european centre for creative economy, Senior Advisor; Susanne Finck, Associate Director / WM Marketing Germany & Austria / UBS Europe SE; Prof. Dr. Julia Frohne, Professorin für Kommunikationsmanagement, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen; Dr. Elisabeth Gigler, Kulturmanagerin/COO, AVL Cultural Foundation GmbH; Prof. Dr. Thomas Girst, Leiter BMW Group Kulturengagement; Hedy Graber, Migros-Genossenschafts-Bund, Leiterin Direktion Kultur und Soziales; Winfried Hanuschik, Verleger und Herausgeber von crescendo; Thomas Helfrich, Leitung Kultur, Sport und Bildung bei der Bayer AG; Günter Jeschonnek, Regisseur; Andrea Joras, Executive

Director, Berghof Foundation Operations GmbH; Katharina Lohmann, Leiterin Kulturamt Celle; Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, Geschäftsführer Meyer Architekten GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter ProjektSchmiede GmbH, Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.; Pedro Muñoz, Deutsche Post DHL Group, Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung; Rainer Münster, SAP Deutschland SE & Co. KG, Consulting Director; Dr. Stephan Muschick, Geschäftsführer der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH; Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein; Konrad Pochhammer, Geschäftsführer der RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Steuerberatungsgesellschaft; Prof. Dr. Lorenz Pöllmann, HMKW | Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft; Rolf Rische, Hauptab-

teilungsleiter Kultur und Leben der Deutschen Welle; Prof. Dr. Oliver Scheytt, Juryvorsitz, Inhaber KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH, Geschäftsführer KULTURPERSONAL GmbH; Dirk Schütz, Geschäftsführer der KM Kulturmanagement Network GmbH, Geschäftsführer KULTURPERSONAL GmbH; Bettina Sonnenschein, HORIZONT, Redakteurin/Ressort Specials; Bernadette Spinnen, Vorstand in der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., Leitung Münster Marketing; Peter Strahlendorf, Verleger New Business Verlag GmbH & Co. KG; Myriam Sztayn, Bereichsleiterin BerlinPartner-Veranstaltungen, Bernward Tuchmann, Inhaber TUCHMANN Kulturberatung und Geschäftsführer INTHEGA e.V.; Gräfin Dorothee von Posadowsky, E.ON SE, Head of Arts & Culture; Yvonne Wodzak, Chefredaktion Public Marketing

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EUROPÄISCHER KULTURINVESTOR DES JAHRES 2018

AVL Cultural Foundation Where art & science meet

www.avlcf.com

„Kunst ist ein Aktivator für Innovation. In unseren Projekten führen neue Probleme zu neuen Lösungen, Herausforderungen zu einer Neubetrachtung und – so hoffen wir – die Interaktion zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik beständig zu neuer Inspiration. Unsere Welt benötigt Menschen mit Visionen.“ Kathryn List, Vorstandsvorsitzende und CEO AVL Cultural Foundation Die Kunst in der Technik & Die Technik in der Kunst Kreativität ist von grundlegender Bedeutung für ein High TechUnternehmen wie AVL. Die Entwicklung neuer Lösungen und Produkte im technischen Bereich setzt genauso viel Kreativität und Vorstellungsvermögen voraus wie die Erschaffung eines neuen Kunstwerks. Für Künstler ist es ebenso wie für Wissenschaftler oder Ingenieure unerlässlich, auf die eigene Kreativität zu vertrauen und sich der wachsenden Komplexität der heutigen Welt bewusst zu sein, um neue Wege zu entdecken. Den Wissenschaftlern und den Ingenieuren fällt die Aufgabe zu, das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie kritisch zu betrachten und dieses aktiv auf eine positive Weise zu gestalten, sowie vor allem sich die bestmögliche Zukunft vorzustellen und diese anzustreben. Eine sich gegenseitig bereichernde Interaktion zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik ist ein wesentlicher Bestandteil von Innovation.

oben: Porträt Kathryn List © bigshot.at rechts: Porträt Michael Ksela © bigshot.at rechts oben :Porträt Elisabeth Gigler © Christian Jungwirth Andy Cavatorta® beim prototyping in NY © Katerina Kepka

AVL Cultural Foundation: Art & Science Unlimited Die Gründung der AVL Cultural Foundation im Herbst 2007 erfolgte in dem Gedanken, dass AVL seit jeher ein starkes Interesse an einem regen Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik pflegte, was nicht zuletzt im Rahmen der Förderung von Kunst und der Kooperation bei einzigartigen Kunstprojekten Ausdruck fand. Mit der Gründung der AVL Cultural Foundation wurden diese Aktivitäten intensiviert. Ein dynamischer Mix aus Programmen, Disziplinen und Beteiligten bietet einen Kontext, der zu Innovation und Dialog inspirieren soll. Ganz im Sinne des Leitbildes der AVL, dem weltweit größten, unabhängigen Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und Prüfung von Antriebssystemen, bietet die AVL Cultural Foundation Künstlern einzigartige Möglichkeiten, sich im Rahmen eines innovativen Kunst- und Wissenschaftsprogramms mit AVL auszutauschen. Die Initiativen der AVL Cultural Foundation zielen darauf ab, die gemeinsame Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik aufzuzeigen, indem der Schwerpunkt auf die Erforschung, Entdeckung, Neugier und eine offene Herangehensweise an neue Handlungs- und Denkweisen gelegt wird. Die Vielfalt der Projekte spiegelt die Vielfalt der menschlichen Natur und die Komplexität der Welt wider.

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Offener Raum für Kreativität KONTAKT Ein Highlight aus der Art&Science Projektvielfalt ist das innovative, out-of-the-box Kreativprojekt „Irvine“. Dabei hat sich die AVL Cultural Foundation gemeinsam mit dem aus New York stammenden Künstler und Erfinder Andy Cavatorta, mit dem Musiker und Produzenten Tom Huber und einem interdisziplinären Team auf eine ambitionierte Reise in die Welt des Experimentierens und Erforschens begeben.

Dr. Elisabeth Gigler Kulturmanagerin / COO AVL Cultural Foundation t: +43 316 787-5000 elisabeth.gigler@avlcf.com

Entstanden ist dabei ein neues Musikinstrument, das die Vision Cavatortas reflektiert, den Menschen als Hauptaspekt in der Entstehung der Musik zu betrachten. Die Technologie soll dabei den Musiker in den Mittelpunkt stellen und ihm beliebig veränderbare Variablen in Dynamik, Klangfarbe und Tonhöhe bieten. Neu ist nicht nur der Gedanke, elektronische Musik mit der Dynamik und Ausdrucksstärke des Analogen zu verknüpfen, sondern speziell auch die Sound Quelle an sich. Hochsensible, von AVL entwickelte Galliumphosphat-Kristalle zaubern einen individuellen Sound und bestimmen den eigenen Irvine-Klangcharakter. Aus der Vision Kunst und Technik zu verbinden und Künstler in einen nachhaltigen und offenen Dialog mit den Ingenieuren und Wissenschaftlern von AVL einzuladen, wurde ein sichtbarer Klangkörper, der symbolhaft dafür steht die Welt der Kunst, der Wissenschaft und der Technik zu vereinen. Projekte dieser Art leben weiter. Musiker und Komponisten werden eingeladen sich mit der neuartigen Natur des Instruments auseinander zu setzen, mit den neuen Möglichkeiten, die es bietet, zu experimentieren, dafür zu komponieren und damit zu musizieren. Über Kunstprojekte hinaus, erfolgt die Verknüpfung von Kunst und Technik jedoch auch über einen innovativen Kommunikationsansatz der AVL Cultural Foundation, der durch digitale Tools eine Vernetzung der Themen der Kunst mit dem Unternehmen AVL fördert. Erleben Sie mehr auf: www.avlcf.com

„Hightech und Kunst sind in ihrer spannenden Vernetzung von zunehmender Bedeutung für ein innovatives Hightech-Unternehmen wie AVL. Die Kommunikation und Darstellung dieser Synthese mit digitalen Tools heißt, einen offenen und nachhaltigen Dialog zwischen Wirtschaft, Industrie, Kunst und Gesellschaft zu führen.“ Michael Ksela, CEO SCOOP & SPOON und GF AVL Cultural Foundation 119


PREIS FÜR STADTKULTUR 2018

Starke Stadtmarke Bielefeld

www.bielefeld-marketing.de

Die Stärken der Stadt nach vorne stellen, die Bielefelder zu Botschaftern ihrer Heimat machen, das Image Bielefelds nachhaltig stärken: Im Wettbewerb der Städte um Bürger, Besucher, Investoren und Arbeitsplätze gilt es auch für Bielefeld, ein markantes Profil zu zeigen. Die Bielefeld Marketing GmbH stellt sich seit 1998 dieser Herausforderung und macht die besonderen Qualitäten Bielefelds sichtbar und erlebbar. Für die langfristige Neuausrichtung des Stadtmarketings für Bielefeld hat Bielefeld Marketing in einem Netzwerk von lokalen Partnern einen mehrstufigen Prozess eingeleitet. Mit dem Ziel, ein einheitliches Vermarktungskonzept für Bielefeld umzusetzen und starke Bielefeld-Themen zu erkennen, zu priorisieren und gemeinsam zu kommunizieren. Ein partizipativer Ansatz durch die Einbindung der Bürger spielt dabei eine besondere Rolle. Inhaltliche Neuausrichtung des Stadtmarketings Die Strategie der Stadtmarke Bielefeld steht für eine inhaltliche Neuausrichtung des Stadtmarketings. Bielefeld Marketing setzt den Stadtmarken-Prozess seit November 2015 federführend um – in enger Zusammenarbeit mit dem Presseamt der Stadt. Im Frühjahr 2016 wurde eine Untersuchung zum Stadt-Image durchgeführt, bei der sich im Rahmen einer Befragung von rund 5.500 Menschen die Themen „lebenswerte Großstadt“, „starke Wirtschaft“ und „Stadt der Bildung und Wissenschaft“ als wirkungsvollste Inhalte herausstellten. Das Stadtmarketing wird aktuell entlang dieser drei Markenbausteine ausgerichtet, unter anderem durch zusätzliche Themenkampagnen und stringente Überarbeitung aller Marketing-Maßnahmen. Finanziert wird der Prozess von mehr als 50 Unternehmen und Institutionen, die als „Bielefeld-Partner“ das Stadtmarketing unterstützen. www.bielefeld-marketing.de/stadtmarke

Die Gewinner der „Fan-Aktion“: Frederik Brockmeyer (l.), Denis Kelle, Mitja Frentrup und Christian Müller (hinten im Korb v.l.) von "hoch2", Benjamin Kopp von „Right On“ (mit BMX) und Holger Pante von „Crossout“ (r.), gemeinsam mit Kati Bölefahr-Behrends (Bielefeld Marketing). © Bielefeld Marketing GmbH

Innovativer Mitmach-Ansatz im Stadtmarketing Die Arbeit von Bielefeld Marketing wurde 2018 mit dem „Preis für Stadtkultur 2018“ des 13. Europäischen Kulturmarken Awards ausgezeichnet. Am Beispiel der „Fan-Aktion für Bielefeld“ als innovatives Stadtmarketing-Format wurde die „Mitmach-Stadtmarke Bielefeld“ prämiert. Bielefeld Marketing versteht sich dabei als Impulsgeber für Bielefeld. Gute Ideen für Bielefeld finden und fördern. Darum geht es bei dem Projektwettbewerb, bei dem Bürger aufgefordert waren, Events und Aktionen zu starten, die den Markenbaustein Lebensqualität mit Leben füllen. Mit dem kreativen Wettbewerb werden Bürger und Institutionen aktiv in das Stadtmarketing eingebunden – in der Balance zwischen Leadership und Partizipation. Zum einen werden klare Ziele und Themen vorgegeben, welche die Projekte verfolgen sollen. Diese orientieren sich an dem Markenbaustein „Lebenswerte Großstadt“ (Leadership). Zum anderen ist der Wettbewerb offen für alles, was seitens der Bürger und Institutionen kommt (Partizipation). Bei der Premiere gingen knapp 40 Bewerbungen ein. Die Wettbewerbsjury wählte drei Siegerprojekte aus, die für die Umsetzung jeweils eine Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro erhielten: die Sport-Flashmob-Serie „Bielefeld kommt raus!“, das Graffiti-

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Festival „3hoch2 – Ein Kezzle Buntez“ und das BMX-Turnier „Knights of Flatland“ auf K O N T A K T der Sparrenburg, Bielefelds Wahrzeichen. Nach der erfolgreichen Premiere geht der Ideen-Wettbewerb 2019 in eine neue Runde. www.mein.bielefeld.de/fan-aktion German Brand Award für neues Gestaltungskonzept Der „Preis für Stadtkultur 2018“ ist bereits die zweite Auszeichnung für die Stadtmarke Bielefeld. Im Juni 2017 hatten Bielefeld Marketing und die Agentur deteringdesign gemeinsam den „German Brand Award“ für die Gestaltung und Umsetzung der Stadtmarke Bielefeld in Berlin entgegengenommen. Mit der inhaltlichen Neuausrichtung geht auch ein optischer Neustart in der Außenwerbung der Stadt Bielefeld einher. Der „Rat für Formgebung“ zeichnet mit dem „German Brand Award“ bundesweit Institutionen und Unternehmen für erfolgreiche Markenführung aus. Bielefeld wurde in der Kategorie „Brand Design“ prämiert. Das neue Bielefeld-Logo zeigt die drei Anfangsbuchstaben „BIE“, die gemeinsam die Silhouette des Wahrzeichens der Stadt, den Turm der Sparrenburg, bilden.

Kati Bölefahr-Behrends kati.boelefahr-behrends @bielefeld-marketing.de

Stadtlogo für alle Die Einbindung der Bielefelder ist ein ganz wesentlicher Bestandteil bei der Neuausrichtung des Stadtmarketings. Das gilt auch für das Logo. Das Besondere am neuen Stadtlogo: Privatpersonen können es frei verwenden und einsetzen – abgesehen von der Variante in Rot-Weiß, deren Einsatz der Stadtverwaltung vorbehalten ist. Die Freigabe des Logos ist ein innovativer Weg im Stadtmarketing, um den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Verbundenheit mit der Stadt auszudrücken. Bei dem Fotowettbewerb „Und jetzt Du!“, der mit der Veröffentlichung des Markenauftritts zeitgleich startete, zeigten die Bielefelder ihre Kreativität und luden ihre eigenen Bilder von den frei gestalteten Bielefeld-Logos auf mein.bielefeld.de hoch. Durch diesen offenen und partizipativen Ansatz hat sich das Markenzeichen auf schnelle Weise im Stadtbild etabliert und erfährt bereits eine außergewöhnlich hohe Akzeptanz. Neben offiziellen Informationsmedien und Bielefeld-Souvenirs ziert das „BIE“ bereits Fußballtrikots, Polizeiautos, Krankenwagen und mehr.

Das Graffiti-Festival „Ein Kezzle Buntez“ auf dem Innenstadtplatz Kesselbrink war eines der drei Siegerprojekte der Premiere von „Deine Fan-Aktion für Bielefeld“. © Bielefeld Marketing GmbH/Sarah Jonek

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EUROPÄISCHER PREIS FÜR MEDIENKULTUR 2018

CRESCENDO Das Magazin für klassische Musik und Lebensart www.crescendo.de Firmierung: Port Media GmbH Slogan: CRESCENDO – das Premium-Magazin für klassische Musik und Lebensart Kundenliste (Auswahl): Universal Music, Sony, CLASS, BMW, Porsche, MeisterSinger, Rolex, Hapag Lloyd, Salzburg, Bayerische Staatsoper, Bregenzer Festspiele, Bayerischer Rundfunk, WDR, ZDF, DEAG, u.v.m Bisherige Auszeichnungen & Preise: Europäischer Preis für Medienkultur 2018

CRESCENDO wurde 2018 mit dem erstmals vergebenen „Europäischen Preis für Medienkultur“ ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Seit 1997 ist CRESCENDO eines der größten und wichtigsten Kulturmagazine Europas und seit 2010 auch das einzige Premium-Magazin für klassische Musik und Lebensart. Klassische Musik ist für das Magazin keine „ernste Musik“, sondern ein großartiges Erlebnis, das es mit möglichst vielen Menschen zu teilen gilt. Mit CRESCENDO-TV, CRESCENDO LIVE und der CRESCENDO PREMIUM-CD erfindet sich das Magazin stetig neu. Das Magazin steht für einen neuartigen Erzählstil für klassische Musik und versteht sich als Brückenbauer für Kunst und Kultur.“ 1998 – wie alles begann: Die klassische Musik war im Elfenbeinturm gefangen: Members only. Klassikzeitschriften richteten sich damals vor allem an Fachleute und Experten. Mit musikwissenschaftlichem Duktus und erhobenem Zeigefinger: Kritiker teilten dem Publikum mit, was zu gefallen hat. Darum gründete Winfried Hanuschik die Zeitschrift CRESCENDO mit dem Credo: „Klassik für Alle!“. Der Name „crescendo“ leitet sich aus der musikalischen Spielanweisung ab für „allmähliches Lauterwerden“: So sollte unser Magazin auch sein: CRESCENDO belehrt nicht – es regt an. CRESCENDO schreibt nicht vor – es inspiriert. CRESCENDO schaffte eine neuartige Vertriebsstruktur am „POI“, dem Point of Interest. 2001 erreichte CRESCENDO eine Viertelmillion Leser - mehr als alle damaligen Klassikzeitschriften im deutschsprachigen Markt zusammen. 1999: Der erste FESTSPIEL-GUIDE Für 58% der deutschen und 73% der ausländischen Touristen ist Kultur das zentrale Reisemotiv. Diese Zielgruppe findet im Festspiel-Guide einen einzigartigen Überblick über 200 ausgewählte Festivals und Festspiele in ganz Europa. Klassisch und bequem als Printausgabe, aber natürlich auch Online und Mobile. Der Festspiel-Guide ist im deutschsprachigen Raum bei über 4.000 exklusiven Vertriebspartnern erhältlich. In 20 Jahren entwickelte sich der FESTSPIEL-GUIDE zu DER Plattform für Festspiele und Festivals. 2007: Die Geburtsstunde von CRESCENDO-TV Das Internet war noch langsam. „Bewegtbild“ gab es nur im Fernsehen. CRESCENDO.DE bringt die erste satirische Videokolumne weltweit und nimmt den Bewegtbildtrend vorweg. So nah, authentisch und frech gab es Klassik-Journalismus nie zuvor. Längst produziert das Team von CRESCENDO TV professionelle Filmbeiträge für Youtube, Social Media und TV für Künstler, Veranstalter, Labels und Sponsoren. Inzwischen sind fast 200 Folgen von „CRESCENDO trifft…“ erschienen - mit nahezu allen wichtigen KlassikKünstlern unserer Zeit.

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2010: CRESCENDO wird PREMIUM Für CRESCENDO ist Klassik: ein Lebensstil. Geprägt von Freude an Qualität und Genuss entwickelten wir den hochwertigen Kauftitel CRESCENDO PREMIUM mit LebensartThemen wie Reise, Wein und Genuss für Abonnenten und Zeitschriftenhandel. Es verbindet Exklusivität und Opulenz eines Lebensart-Magazins mit der Autorität der etablierten Redaktion, die für Klassikkompetenz steht. Open minded, inspirierend und nah dran an Künstlern. Ob Anna Netrebko, Armin Müller-Stahl oder Adele Neuhauser: CRESCENDO trifft sie persönlich. CRESCENDO ist das einzige PREMIUM-Magazin für klassische Musik & Lebensart. Die Verbindung aus Reichweite und Premium-Magazin bietet nur CRESCENDO. Das Klassik-Publikum wird für große Marken direkt erreichbar. 2012: CRESCENDO goes social Wer sich für Klassik interessiert, bleibt mit CRESCENDO-Facebook auf dem Laufenden. K O N T A K T CRESCENDO ist Meinungsmacher, Impulsgeber und Influencer in den sozialen Medien mit etwa 12.000 Facebook-Abonnenten - mehr als andere Titel im Segment „deutschsprachige Klassikzeitschriften“ (Stand: 8/2019) Ein Team aus Journalisten und Social MediaExperten realisiert Social Media-Kampagnen für Kunden. So erreicht CRESCENDO auch die Digital Natives.

Winfried Hanuschik Verleger und Herausgeber wh@portmedia.de t: 089.741 509-90

2018: CRESCENDO erstmals LIVE Gemeinsam mit renommierten Kulturpartnern, Künstlern, Unternehmen und Sponsoren wie der Messe München, dem Bayerischen Rundfunk, dem Hifi-Hersteller Devialet oder dem Klavierbauer Steinway produziert CRESCENDO exklusive Live-Veranstaltungen wie z.B.: Hör- und Leselounge auf Deutschlands größter Best-Ager-Messe, AfterWork-Aperó und Vernissage in der CRESCENDO-Redaktion. Ausgewählte Veranstaltungen werden auch im Livestream bzw. zeitversetzt übertragen. Off- und Online-Publikum lernen unmittelbar neue Musik und Künstler kennen. Persönlich, authentisch. 2019: REGIONAL werben in CRESCENDO CRESCENDO erscheint jetzt in vier regionalen EDITIONEN: Nord, Ost, Süd und West. Regionale Veranstalter und Anzeigenkunden erreichen CRESCENDO-Leser in Ihrem Einzugsgebiet ohne Streuverlust. Sie wollen noch gezielter werben? Dann ist CRESCENDO PUR das Richtige für Sie: Ihre Programmflyer, Postkarten, etc. können Sie punktgenau in den Kulturmetropolen Berlin, München, Hamburg und Ruhrgebiet beilegen - zu sehr fairen Konditionen. 2019: Ab jetzt immer up to date – mit der „Klassik-Woche“ „Was ist? – Was war? – was lohnt?“: CRESCENDO-Edelfeder Axel Brüggemann bringt im wöchentlichen Newsletter „Klassik-Woche“ den Kosmos der klassischen Musik auf den Punkt: Er fasst die relevanten Statements und Themen aus Feuilletons, Blogs und Medien zusammen und kommentiert pointiert, humorvoll, kritisch. Schon jetzt gilt die „Klassik-Woche“ als „must-read“ der Branche. (crescendo.de/klassikwoche)

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SONDERPREIS FÜR DAS LEBENSWERK 2018

Dieter Kosslick Ehemaliger Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin © Danny Kurz

www.berlinale.de

Sein Gesicht ist genauso bekannt wie das vieler Stars, denen er über 800 Silberne, Goldene und Gläserne Bären, Preise und Auszeichnungen verliehen hat. Er hat die Rolling Stones und Madonna auf den Teppich der Berlinale geholt, und Angela Merkel dazu bewegt, sich mit 3D-Brille im Kino zu zeigen. Aber Dieter Kosslick kann noch viel mehr, als große Emotionen für das Kino zu erzeugen: Der ehemalige Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin hat die Berlinale in den vergangenen 17 Jahren mit seinem Gestaltungswillen spürbar weiterentwickelt und neben den Filmfestspielen von Cannes und Venedig als eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche etabliert. Dieter Kosslick, dem studiertem Kommunikationswissenschaftler und Pädagogen, der in den 80ern auch als Kulturredakteur für „Konkret“ geschrieben hat und danach die europäische Filmförderung wesentlich mitgeprägt hat, ist es gelungen, das Filmfestival zu politisieren und das Kino als zugewandten Ort zu stärken. Er hat das Festival in die Berliner Kieze getragen, mit dem Kulinarischen Kino eine Marke gesetzt und dem

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internationalen Film in Berlin eine Bühne für die Zukunft geöffnet. Mit ihm hat sich aber nicht nur die Berlinale weiterentwickelt, auch Berlin hat sich durch die Berlinale spürbar verändert. Die Kulturmetropole ist kosmopolitischer geworden und er einer ihrer wichtigsten Markenbotschafter. Der weltoffene und charmante Kulturmanager kann Kräfte bündeln, Experimentierfelder entwickeln und zog damit im letzten Jahr nicht nur 16.000 internationale Fachbesucher aus 130 Länder nach Berlin, sondern verkaufte mit seinem Team auch in 10 Tagen 325.000 Kinokarten, die zu 490.000 Besuchen in Berlins Filmtheater führten. Etwa 3.700 Journalisten aus mehr als 80 Ländern berichten über die Zeit der Festspiele und damit über Berlin. Als größte Verdienste des sympathischen Schwaben gelten die Stärkung des deutschen Films bei der Berlinale, die Fortführung der großen Programmvielfalt und der anhaltende starke Publikumszuspruch. Auch die Stärkung der Frauen in der Filmindustrie ist nicht erst seit der #metoo-Debatte ein großes Anliegen Kosslicks. Die 68ste Berlinale im Jahr 2018 war die nach Publikumszahlen die erfolgreichste und zugleich auch die letzte unter Dieter Kosslick, der die Leitung im Februar 2019 abgegeben hat und mit seinem sicheren Instinkt, seiner scheinbar unerschöpflichen Energie sowie seinem unverwechselbaren Charme neuen Herausforderungen widmen wird. Am 10. April 2019 erhielt er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz. © Ulrich Weichert / Berlinale 2017

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EUROPÄISCHE TRENDMARKE DES JAHRES 2018

Faust-Festival München 2018

www.faustfestival.com Firmierung: Faust-Festival München 2018 Initiiert durch Kunsthalle München und Gasteig München GmbH Projektleitung: Culture. Marketing, Sales & Service, Anna Kleeblatt Einsteinstr. 179, 81677 München Slogan: 1 Drama, 1 Stadt, hunderte Events Besonderes Kampagnenmerkmal: Das Faust-Festival hat die Partnerprojekte als partizipatives Festival nicht kuratiert. Jede/r Partner*in, egal ob groß oder klein, staatlich oder städtisch, war mit seinem Projekt willkommen. Ganz nach dem Motto „Kultur von allen für alle.“ Anzahl der Sponsoren & Förderer: 8 _Initiatoren: Kunsthalle München, Gasteig München GmbH _Premiumförderer: Edith-HaberlandWagner Stiftung _Premiumpartner: HypoVereinsbank _Classic-Sponsor: Ackermann Hausverwaltung, KPMG, SonetStiftungsnetzwerk e.V., Kulturreferat der Landeshauptstadt München Anzahl der Kooperationspartner: 237 Bisherige Auszeichnungen: KulturmarkenAward 2018 – Europäische Trendmarke Veranstaltungsformate: Über 700 Veranstaltungen in den Bereichen Literatur, Wissen, Theater, Tanz, Konzert, Oper, Film, Jugend, Radio, TV, Gastronomie, Fest und Party, sowie 208 Stadt- und Ausstellungsführungen und47 Ausstellungen _Einzelveranstaltungen bei den div. Partnern der verschiedenen Genres _Veranstaltungsreihen mit Vortragsreihen _Dauerveranstaltungen z.B. mit Ausstellungen in den Museen Anzahl Teilnehmer: 756 Veranstaltungen wurden von ca. 250.000 Besucher*innen wahrgenommen Anzahl Mitarbeiter: Im Projektbüro waren 5 Personen für das Projekt tätig, davon eine ehrenamtlich. Darüber hinaus unterstützten ca. 8 Mitarbeiter*innen der Initiatoren das Projekt Projektbudget: ca. 250.000 ¤

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Eröffnung Faust-Festival München Foto: Robert Haas

Strategische Zielsetzungen: „Faust von allen, für alle“ • München war ein halbes Jahr lang im Faust-Fieber. Nie zuvor ist es gelungen, so viele Menschen für Goethes Helden zu begeistern, sie zu unterhalten und sie zur Auseinandersetzung mit seinen noch immer aktuellen Themen zu bewegen: Fortschrittsglaube und Machbarkeitswahn, zügelloser Hedonismus, Optimierungsdruck und der Wunsch nach ewiger Jugend. • Ziel des Festivals war es, die verschiedenen Interpretationen von „Faust“ einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen – mit Hilfe von mehr als 230 Kulturpartnern, die eigenständig das Programm des Festivals gestalteten. • Es war das erste Festival in München, bei dem Kulturpartner aller Größen und Sparten beteiligt waren und gemeinsam das Programm des Festivals kreierten. Viele Beteiligte sind auch international tätig. • Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und München Tourismus wurden bei der Planung und Durchführung integriert. Durch das extrem große Angebot an künstlerischen Beiträgen und Kunstrichtungen, das nicht durch eine zentrale Instanz kuratiert wurde, ist es dem Festival gelungen, Goethes Faust einem breiten Spektrum der Gesellschaft näherzubringen. Was das Faust-Festival zur Kultur-Trendmarke macht? 1. Markenidentität: Das Festival hat sich aus der Stadtgesellschaft und den Institutionen der Stadt heraus in einer einzigartigen Eigendynamik und Partizipation entwickelt – ganz ohne kuratorische Steuerung. Alles war möglich, auch für das Publikum: Alle sollten die Chance haben, Goethes Faust neu zu entdecken. Der Schlüssel zum Erfolg lag in diesem bewusst gewählten Ansatz und den daraus resultierenden vielfältigen kulturellen Angeboten. Diese neuartige Plattform nutzten 237 Kulturpartner, von der Künstlerinitiative bis zum künstlerischen Staatsbetrieb.


2. Markenpositionierung: Zum ersten Mal wurde Faust als wichtiger Teil der deutschen und europäischen Kultur einem so breiten Publikum und so verschiedenen Zielgruppen nähergebracht - vom Puppentheater bis zur Walpurgisnacht. 3. Markenerscheinung: Die innovative Ästhetik des Festivals, die Klassisches (Reclam-Gelb) mit Modernem (PopArt) verbindet, hatte einen extrem hohen Wiedererkennungswert, nicht zuletzt durch Pudel Luzi, das Maskottchen des Festivals.

KONTAKT Anna Kleeblatt Projektleitung: Culture. Marketing, Sales & Service

Faust-Festival München. Partnerbeitrag Faust NOW Lesemarathon Foto: Bayer Rundfunk

4. Markenführung: Durch die moderne Ästhetik und die Vielzahl an verschiedenen Veranstaltungen löste „Faust“ statt schulischer Ängste positive Assoziationen aus. Ergebnis: Mehr als 700 Veranstaltungen wurden in fünf Monaten von 250.000 Besucher*innen wahrgenommen. Das Faust-Festival diente als Plattform für die 237 Kulturpartner, die sich eigenständig und auf vielseitige Art mit dem Thema „Faust“ auseinandersetzten und somit verschiedene Besuchersegmente und Bevölkerungsschichten erreichten. • 47 Ausstellungen • 665 Einzelveranstaltungen und Veranstaltungen im Rahmen von Veranstaltungsreihen • 10 Seminare / Tagungen / Workshops • 4 digitale Angebote • 24 Sendungen des BR zu „Faust“ „Exoten“ im Programm: • Bier „Faustus“ von Paulaner am Nockherberg exklusiv für das Festival gebraut • Faust Foto-Wettbewerb der Theatergemeinde München • Faschingsumzug mit Faust-Wagen des Münchner Galerie Theaters • Techno-Oper von der Jazzrausch Big-Band

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EUROPÄISCHE KULTURMARKE DES JAHRES 2018

Staatliche Kunstsammlungen Dresden www.skd.museum © SKD, Foto: Oliver Killig

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind mit ihren 15 Museen und vier Institutionen einer der ältesten, größten und bedeutendsten Museumsverbünde der Welt. Aus dem Nukleus einer kurfürstlichen Kunstkammer des 16. Jahrhunderts haben sich die Museen im Laufe der Jahrhunderte herausgebildet und diversifiziert; andere, zum Teil bürgerliche Sammlungen, kamen später hinzu.

© SKD, Foto: Jürgen Karpinski

Beheimatet an verschiedenen Orten in zum Teil weltberühmten, aufwendig rekonstruierten historischen Gebäuden präsentieren sie ihre Schätze: Das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, das Münzkabinett und die Rüstkammer im Dresdner Residenzschloss, die Porzellansammlung, der Mathematisch-Physikalische Salon und die Gemäldegalerie Alte Meister mit der Skulpturensammlung im Semperbau am Zwinger, Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart im Albertinum, das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung im Jägerhof sowie das Kunstgewerbemuseum in Pillnitz und nicht zuletzt das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, das Museum für Völkerkunde Dresden und das Völkerkundemuseum Herrnhut. 2016 übergab der Kunstsammler Egidio Marzona das Archiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts den SKD. Zudem sind die Kunstbibliothek, der Kunstfonds, das Gerhard Richter Archiv und die Sächsische Landesstelle für Museumswesen Teil des Verbundes. Gemeinsam sind die Staatlichen Kunstsammlungen jedoch mehr als die Summe ihrer Teile, denn als weltweit führendes Universalmuseum bilden sie mit ihren enzyklopädischen Sammlungen einen Kosmos globaler Kunst- und Kulturgeschichte.

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© SKD, Foto: Jürgen Lösel

Heute verstehen sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auch als Institution mit gesellschaftlichem und politischem Auftrag – gerade in der deutschen „Debattenhauptstadt“ Dresden, in der sich derzeit viele aktuelle Fragen wie in einem Brennglas bündeln. Sie sind traditionell ein Ort des Pluralismus, an dem all jene zusammenkommen, die Kunst und Kultur für ein Mittel mit gesellschaftlicher Gestaltungskraft halten. Die Freiheit der Kunst ist hier ein unantastbares Gut. „Wir wollen alle Menschen erreichen – unabhängig von Alter, Herkunft, gesellschaftlichem Hintergrund – und verstehen sie dabei nicht als Zielgruppe, sondern als kritische Freunde, die uns helfen, unsere Vision zu verwirklichen. Heutige und künftige Besucher sind für uns niemals passive Konsumenten, sondern aktive Partner.“ Unsere Vision „Wir möchten zu einem nationalen und internationalen Vorbild für gesellschaftliche Gestaltungskraft werden – durch eine Kultur des Zusammen-Wirkens.“

© SKD, Foto: David Pinzer

Unsere Mission „Wir machen uns auf den Weg, um mit Hilfe unserer Sammlungen und gemeinsam mit unseren kritischen Freunden eine zusammen wirkende und zusammen wirksam werdende Gesellschaft zu gestalten. Mit verschiedensten Ausstellungsformaten, unterschiedlichen Formen darstellender Kunst und diskursiven Aktionen schaffen wir den Raum für ein solches Zusammenwirken. Auf diese Weise wird das Museum zum Ereignis. Es zeichnet das Bild einer Gesellschaft, auf die wir uns freuen können.“ Unsere Markenidee: Zeitgenossenschaft „Wir wirken unmittelbar in die Zeit und die Welt hinein, in der wir leben. Als Zeitgenossen setzen wir unser Tun immer in Beziehung zu aktuellen Fragestellungen, binden Akteure von heute ein und regen zur künstlerischen Produktion an. Mit innovativen Ausstellungs- und Begegnungsformaten ermöglichen wir unseren Besuchern zeitgemäße, relevante und auch sinnliche Erfahrungen. Zeitgenossenschaft steht auch für die Gemeinschaft und den zugewandten Austausch mit anderen Menschen. Und für das Gefühl und die Erfahrung, einer Bewegung anzugehören, die heute und in die Zukunft wirkt.“

© SKD, Foto: Oliver Killig

© SKD, Foto: Robert Gommlich

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EUROPÄISCHES BILDUNGSPROGRAMM DES JAHRES 2018

MUTIK

www.mutik.org Firmierung/ Trägerschaft: „MUTIK wurde gefördert durch die Stiftung Mercator.“ Slogan: „Kunst macht mutig“ Hauptförderer: Stiftung Mercator Kulturstiftung des Bundes Weitere Förderer: die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung Kooperationspartner*innen: 280 Partner*innen aus Kunst, Bildung, Wissenschaft und Politik sowie rund 300 Schulen in ganz Deutschland Bisherige Auszeichnungen Neben dem KulturmarkenAward 2018 als bestes Europäisches Bildungsprogramm zahlreiche Auszeichnungen von Schulen innerhalb des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ Veranstaltungs-Formate BarCamps, KreativCamps, Labs, Länderrunden, Fokusgruppen, Netzwerkstätten, Fort- und Weiterbildungsformate, Workshops Anzahl der Teilnehmer*innen Von 10–160 TN, je nach Format Mitarbeiter*innen: 25, davon 16 (im Geschäftsbereich „Kulturelle Bildung“, 9 (im Geschäftsbereich „Junge Islam Konferenz“) Jahresgesamtumsatz: ¤ 6.195.471,02

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Leipziger Buchmesse 2019 © MUTIK, Dirk Bleicker

MUTIK bringt Kunst und Kultur in Schulen. Als Netzwerkorganisation für Kulturelle Bildung haben wir bundesweite Großprojekte umgesetzt und unsere Projektpartner*innen aus Kunst, Kultur, Bildung, Politik und Wissenschaft mittels künstlerisch-kreativer Methoden qualifiziert. In innovativen Austauschformaten moderierten wir den länderübergreifenden Transfer von Wissen und übernahmen die Themenanwaltschaft für die Teilhabe von Schüler*innen an Kunst und Kultur. 2011 wurde MUTIK – damals noch unter dem Namen Forum K&B GmbH – auf Initiative der Stiftung Mercator und der Kulturstiftung des Bundes gegründet. Am 21. Februar 2017 startete die MUTIK gGmbH mit dem Launch ihrer Homepage und Social-MediaKanäle im neu entstandenen Corporate Design. Das Jahr 2018 stand im Zeichen von Profilierung und Sichtbarmachung der Projekte, insbesondere im Feld der Kulturellen Bildung. Hierfür positionierte sich MUTIK mit wertschätzendem Humor und durch klare Aussagen zum Thema Kulturelle Bildung. Mit der 2019 endenden Transferphase des Projekts „Kulturagenten für kreative Schulen“ und dem Abschluss des Projekts „Kunstlabore“ wird zum Ende des Jahres 2019 auch die Förderung der MUTIK gGmbH durch die Stiftung Mercator plangemäß eingestellt. Als gemeinnützige Organisation haben wir Schulen dabei unterstützt, Kulturelle Bildung nachhaltig im Schulalltag zu etablieren. Die Ergebnisse unserer Projekte helfen dabei auf vielfältigen Ebenen. Aktuell begleiten rund 50 Kulturagent*innen in BadenWürttemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen Schulen und Lehrkräfte auf ihrem Weg zum kreativen Lernen und zu einem kulturellen Schulprofil. Ihr Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Kulturinstitutionen, Künstler*innen und Schulen zu festigen. Die Ergebnisse aus acht Jahren „Kulturagenten für kreative Schulen“ sind hier gebündelt: www.kulturagenten-programm.de. Auch in der Schweiz hat das Modell der Kulturagenten Anklang gefunden. In den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Bern, Freiburg, St. Gallen, Thurgau, Wallis und Zürich arbeiten 9 Kulturagent*innen an 18 Schulen.


Künstlerische Prozesse selbstverständlich in den Schulalltag zu integrieren ist ein K O N T A K T Motor für Kreativität, persönliche Entwicklung und Innovation in Schulen. Wie das in hoher Qualität gelingt, wurde im Programm „Kunstlabore“ erforscht. Im Rahmen der „Kunstlabore“ entwickelten fünf Praxis-Teams aus Literatur, Bildender Kunst, Musik, Tanz und Theater an Schulen künstlerische Formate und Methoden. Entstanden ist die Plattform www.kunstlabore.de mit Unterrichtsmaterialien, Video-Tutorials und Checklisten. Praktische Beispiele geben Einblicke in künstlerische Arbeitsprozesse und helfen bei der Umsetzung von Angeboten in hoher künstlerischer Qualität.

Anke Troschke Projektmanagerin Bildung Stiftung Mercator GmbH · t: +49(0)20.12 45 22 845 Anke.Troschke@ stiftung-mercator.de

Mit dem Projekt „Kreativpotentiale im Dialog“ wurde ein länderübergreifendes Forum zur Vernetzung und zum Transfer von Wissen über Kulturelle Bildung geschaffen. So können erfolgreiche Ansätze zur nachhaltigen Verankerung Kultureller Bildung im Schulsystem von Schulen, Schulverwaltungen und Ministerien aus derzeit elf Bundesländern adaptiert werden. Mehr Informationen dazu finden sich in den Dokumentationen der KreativCamps 2017 und 2018 auf www.mutik.org. Und weil die Digitalisierung für die Kulturelle Bildung und die Künste viele Chancen zur Gestaltung bietet, hat MUTIK gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein neues Projekt initiiert: #KUB20XX ist eine Plattform, die Akteur*innen aus Kultur, Wissenschaft, Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenbringt, Potentiale sichtbar macht und Impulse für neue Kooperationen gibt: www.mutik.org/KUB20XX

Plenum bei #KUB20XX in Berlin 2018: Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter © MUTIK, Anita Back

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EUROPÄISCHE KULTURTOURISMUSREGION DES JAHRES 2018

Marx@Revolution Chancen, Kontroversen und Erfolge eines Jubiläums www.trier-info.de Firmierung/ Trägerschaft: Stadt Trier, Trier Tourismus und Marketing (100% städtische Tochter), Karl Marx 2018 – Ausstellungsgesellschaft mbH i. L. Anlass: 200. Geburtstag Karl Marx 2018 Hauptprojekt: Landesausstellung „Karl Marx 1818-1883 - Leben. Werk. Zeit.“, 5. Mai bis 21. Oktober 2018 im Rheinischen Landesmuseum Trier und im Stadtmuseum Simeonstift Trier und Partnerausstellungen im Museum Karl-Marx-Haus und im Museum am Dom

„Das soll ich sein?“ Im Theaterstück „Marx! Love! Revolution!“ arbeitet sich der junge Karl Marx nicht nur an den Ungerechtigkeiten seiner Zeit, sondern auch an seiner eigenen Statue ab. © Trier Tourismus und Marketing GmbH

Anzahl Besuche: 160.000 Internationale mediale Aufmerksamkeit: Anzeigenäquivalent (nur Karl Marx Ausstellung): 6.415.974 ¤ Zahl der Länder, in denen über Projekte des MARXJubiläums medial berichtet wurde: >60 Rahmenprogramm: im Jubiläumsjahr ganzjährig rund 300 Termine mit verschiedenen Formaten rund um Marx Nachhaltige Projekte aus dem Jubiläumsjahr: Karl Marx Statue (Geschenk der Volksrepublik China an die Stadt Trier), Dauerausstellung im Museum Karl-Marx-Haus, Theaterstück zum Mitgehen „MARX! LOVE! REVOLUTION!“, MARX GUIDE interaktiver Stadtführer zu Karl Marx in Trier

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„Das soll ich sein?“ Der junge Karl ist sichtlich verblüfft. 17 Jahre ist er alt, Abiturient und noch völlig ohne Bart, dafür aber schon mit großen Plänen: Die Welt möchte er erfassen, begreifen und vor allem verändern. Auf seinem allerletzten Schulweg zum Trierer Gymnasium erzählt er den Zuschauern mit leuchtenden Augen von dem, was er nach seinem Abschluss vorhat. Immer in seinem Schatten: sein bronzenes Denkmal, im letzten Jahr überlebensgroß auf dem Simeonstiftplatz enthüllt, im Stück jedoch als historisches Über-Ich stets hinter ihm her gehend, stumm und stoisch. Der junge Marx – Marx@Theater Das Theaterstück zum Mitgehen „Marx!Love!Revolution!“ des in Berlin lebenden, aber in Trier geborenen Autors Johannes Kram ist ein Beispiel für die Auseinandersetzung Triers mit seinem berühmtesten Sohn im großen Marx-Jubiläumsjahr 2018. Eine große Landesausstellung an zwei Standorten, eine völlig überarbeitete Dauerausstellung in Marx‘ Geburtshaus, die ergänzende Ausstellung „LebensWert Arbeit“ im Museum am Dom sowie rund 300 verschiedene Veranstaltungspunkte des Begleitprogramms lockten insgesamt rund 160.000 Menschen an die Mosel. Das energiereiche und spannungsgeladene Theaterstück nimmt den Zuschauer mit an die Originalschauplätze von Marx‘ Leben, quer durch die Trierer Innenstadt, und ist zugleich auch eine Metapher dafür, wie Trier sich mit all den verschiedenen Rollen und ritualisierten Erwartungen, mit den aufgeladenen Bildern und Wertungen, mit den Emotionen, Urteilen und Haftbarmachungen Marx‘ 365 Tage lang auseinandersetzte. „Mit Marx haben wir 2018 die Marke von Trier erweitert“, so Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH, die neben dem Theaterstück auch zehn weitere Marx-Führungen und – in Zusammenarbeit mit der Hochschule – auch eine mobile App entwickelte, um den Besuchern die Schauplätze von Marx‘ Leben auf


informative und zugleich unterhaltsame Weise näher zu bringen. „Die Erfolge des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass wir diesen Weg konsequent weiter verfolgen müssen. Vieles, was angestoßen wurde, geht deshalb auch im Jahr 1 nach Marx weiter.“ Das gilt auch für das Theaterstück „Marx!Love!Revolution“, das weiter im Programm bleibt – ebenso wie viele weitere Marx-Führungen, die für das Jubiläumsjahr neu aufgelegt wurden. Die alte Marx – Marx@Bronze Viele Kontroversen gingen der Aufstellung der monumentalen Bronzestatue Karl Marx‘ am 5. Mai 2018 voraus. Kontroversen über den Schenkenden, die Volksrepublik China. Kontroversen über die Größe, die von ursprünglich rund sechseinhalb Metern K O N T A K T auf letztlich 5,50 Meter – eine Anspielung auf Marx‘ Geburtstag am 5. Mai – reduziert und doch vielen Außenstehenden noch zu hoch war. Kontroversen aber auch über die generelle Würdigung des Philosophen durch eine Statue im öffentlichen Raum, die die nach seinem Tod geschehenen Verbrechen im Namen des Kommunismus ausblendeten.

Norbert Käthler Geschäftsführer t: +49(0)651.97808-23 norbert.kaethler@ trier-info.de

Die öffentliche Auseinandersetzung hat der Stadt gut getan, so Norbert Käthler, im Rückblick. Nicht nur deshalb, weil sie Trier weltweit in die Medien brachten und als Geburtsstadt Marx‘ in den Fokus rückten. Sondern auch, weil sie zu einer Diskussion beigetragen haben, was Marx heute bedeutet und was er für Trier bedeutet. „Die Statue hat in Verbindung mit dem groß gefeierten Jubiläumsjahr 2018 die Beziehung Triers zu Marx entkrampft. Insofern war die Marx-Statue durchaus auch ein Beitrag zum Stadtmarketing.“

Der 0-Euro-Schein – Marx@Kapital Man kann auch über Dinge schreiben, die man selbst nicht besitzt – das musste Karl Marx schmerzhaft am eigenen Leib erfahren. Denn gut verdient hat er an seinem Mammutwerk „Das Kapital“ nicht. Die meiste Zeit während seines Londoner Exils lebte der Philosoph ohne einen Penny in der Tasche. Zwar hätte Marx auch mit einem Null-EuroSchein seine Rechnungen nicht bezahlen können. Aber, so Norbert Käthler: „Das Souvenir setzt sich spielerisch mit der Marx’schen Kapitalismuskritik auseinander. Und natürlich passen die Null-Euro-Scheine auch hervorragend zu Marx als Geldscheinmotiv.“ Das dachten auch zehntausende Menschen weltweit. Sie rissen sich förmlich um das augenzwinkernde Marx-Souvenir, das mittlerweile bereits weit über 100.000 Mal in über 60 Länder der Welt verschickt worden ist. Drei Euro zahlen – 0 Euro bekommen: Selten ist die Mehrwerttheorie von Karl Marx sinnfälliger symbolisiert worden.

Viele Jahre lang fristete Karl Marx hinter dem UNESCOWelterbe Triers ein Schattendasein. das Jubiläumsjahr hat die Beziehung Triers zu seinem berühmtesten Sohn spürbar entspannt. Foto: Alexander Schumitz/ Trier Tourismus und Marketing GmbH

Die drei oben genannten Beispiele zeigen, wie vielschichtig Trier im Karl-Marx-Jubiläumsjahr Annäherungen an einen mitunter schwierigen Zeitgenossen, eine komplexe Theorie, ein auf den ersten Blick sprödes Thema wagte. Mit Erfolg: Während in den rheinland-pfälzischen Landkreisen und kreisfreien Städten die Übernachtungszahlen 2018 fast stabil auf dem Vorjahresniveau blieben, stiegen sie in Trier um 5,3%. Auch die Zahl der Gästeankünfte stieg von 430.092 im Jahr 2017 auf 463.895 im Jahr 2018 an. „Dies zeigt eine insgesamt sehr gute Entwicklung der Tourismuszahlen im vergangenen Jahr“, so Norbert Käthler. „Dies ist sicherlich auch ein Ergebnis des Marx-Jubiläumsprogramms. Damit wird deutlich, wie wichtig es ist, besondere Themen zu spielen und große Ausstellungen zu veranstalten.“ 133


EUROPÄISCHE KULTURMANAGERIN DES JAHRES 2018

Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel in Hamburg www.kampnagel.de

Amelie Deuflhard © Julia Steinigeweg

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Die „Europäische Kulturmanagerin des Jahres“ ist keine Managerin. Amelie Deuflhard wurde 1959 in Stuttgart geboren, sie studierte Romanistik, Geschichte und Kulturwissenschaften in Frankfurt, Tübingen und Montpellier und arbeitete in den 1990ern als Produktionsleiterin für Theater, Tanz und Musik in Berlin. Ab 2000 war Deuflhard Intendantin der Berliner Sophiensæle und 2004/05 eine der künstlerischen Leiterinnen von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 leitet sie das Hamburger Theater Kampnagel, mit insgesamt sechs Bühnen und 1300 Plätzen das größte freie Theaterproduktionshaus der Republik. Deuflhard ist Chefin von rund 120 nichtkünstlerischen Mitarbeitern und verantwortet einen jährlichen Gesamtetat von 9,8 Millionen Euro. Sei es drum, eine Managerin. In der Kunstwelt findet man Management „ein bisschen dirty“, scherzt Deuflhard. Nur, um gleich darauf ernst zu werden: „Wenn man im Theater über Management spricht, dann geht es um Marketing. Für uns ist das ein bisschen ein Problem, weil wir vom Inhalt kommen.“ Inhalt, das sind dann Arbeiten wie zuletzt „Körper als Unternehmen“ der internationalen Tanzgruppe „La Fleur“, das zum Berliner Theatertreffen eingeladene Stück „Oratorium“ des Kollektivs She She Pop oder die Vulva-Performance „2Lips“ der Hamburger Choreografin Regina Rossi – allesamt Produktionen und Co-Produktionen von Kampnagel. Die begleitet werden von internationalen Hits wie Sasha Waltz’ Tanzstück „Kreatur“, die für die benötigte Auslastung in der riesigen Kampnagel-Halle sorgen. Aber Auslastung ist nicht alles. Theater funktioniert nicht, wenn ausschließlich auf den Publikumserfolg geschaut wird, während die Inhalte aus dem Fokus geraten – und Management ist für Deuflhard das Tool, mit dem Inhalte durchgesetzt werden. Und zwar durch eine konsequente Politisierung, sowohl im künstlerischen Programm als auch in den Arbeitsprozessen. „Wir sind der Ort, der sich explizit und auf allen Ebenen mit der sogenannten Flüchtlingskrise und mit dem Aufkommen des Rechtsextremismus auseinandersetzt“, beschreibt Deuflhard dieses Engagement. Was kein reiner Programmheft-Slogan bleibt, sondern untrennbar mit ihr als Intendantin verbunden ist: „Aus meiner Sicht ist es ein sinnvoller Umgang, dass man den Menschen, die in Not sind, hilft.“ An diesem Punkt macht Deuflhards Empathie das Prinzip der Hilfe zum Alleinstellungsmerkmal des kulturellen Betriebs Kampnagel: „Die Grundthese, dass wir explizit gegen rechts sind, dass wir für ein offenes Europa sind, dass wir dafür sind, dass man die Menschen, die auf der Flucht zu uns gekommen sind, unterstützt, dass man versucht, ihnen in die Gesellschaft reinzuhelfen statt seine Energien darauf zu ver-


schwenden, sie wieder rauszuschmeißen – diese Ziele verfolgen wir nicht nur verbal, sondern auch sehr stark in unserem Programm.“ Es ist der Verdienst Deuflhards, Kampnagel als den Ort etabliert zu haben, an dem politisch gegen rechts gearbeitet wird, an dem postkoloniale Themen behandelt werden, an dem aber auch ganz konkret Refugees eine künstlerische Heimat gefunden haben. Das Projekt Migrantpolitan – eine improvisierte Bühne im Garten des Theatergeländes – bespielen Geflüchtete in Eigenregie, mit Arbeiten, die immer wieder auch ihren Weg auf die Hauptbühnen finden, während andere Geflüchtete im Vorderhaus-Team eingestellt wurden. Die Migrationsgesellschaft ist nicht nur Teil des Kampnagel-Spielplans, sie ist auch unübersehbar auf dem Gelände. Darüber hinaus arbeitet Deuflhard konsequent an Vernetzung. Überregional machten das schon die Vorgängerintendanzen von Res Bosshart und Gordana Vnuk, Deuflhard aber vernetzt Kampnagel darüber hinaus auch konsequent in die Stadt hinein, arbeitet mit dem Hamburger Kunstverein ebenso zusammen wie mit der (als Establishment von der freien Szene eigentlich geschmähten) Elbphilharmonie. Unter Deuflhard etablierte sich das Internationale Sommerfestival, für das sie zuerst Matthias von Hartz und seit 2013 András Siebold als Künstlerische Leiter gewonnen hatte, zu einem der international wichtigsten, spartenübergreifenden Festivals und es macht die Saure-GurkenZeit in der Stadt jedes Jahr etwas erträglicher. 2017 veranstalteten Kampnagel und das Thalia Theater das Festival Theater der Welt gemeinsam – was nebenbei die Grenzen zwischen Freier Szene und Staatstheater nicht einebnete, aber durchlässig machte. Grenzenlosigkeit bezieht sich hier nicht nur auf die Grenzen in Europa, sondern auch auf ästhetische wie strukturelle Abgrenzungen. Bevor Deuflhard Kampnagel übernahm, war das ehemalige Fabrikgelände im Hamburger Stadtteil Winterhude eine international anerkannte Adresse für Theateravantgarde. Seither ist Kampnagel ein Ort, der im Bewusstsein Hamburgs präsent ist: als Ort, an dem die Migrationsgesellschaft ernstgenommen wird. Als Ort, der sich politisch einmischt. Als grenzenloser Ort in jedem Sinne. Als Ort, der auf Augenhöhe mit der Kultur der Hansestadt und international agiert. Und als Ort für Theateravantgarde, immer noch.

„Ist sie eine anstrengende Frau? ,Ich erreiche meine Ziele lieber über Verführung‘, sagt sie. Im Gespräch fallen die Sätze ,Ich werde schon gern gemocht‘ und ,Ich ecke gar nicht so gern an.‘ Wer Amelie Deuflhard kennt, wer also auch die Wege der Kulturpolitik und des stets plappernden Betriebs ein wenig verfolgt, der muss sich an dieser Stelle möglicherweise ein Lächeln verbeißen.“ Hamburger Abendblatt „Auch wenn die Verkehrsanbindungen zur Kulturfabrik nicht wirklich optimal sind, kann Kampnagel auf ein typisch großstädtisches Publikum zurückgreifen. ,Unser Publikum hat eine viel offenere Struktur als das eines Staatstheaters‘, bemerkt die amtierende Intendantin nicht ohne Stolz und fährt fort: ,Wir haben Theaterpublikum, Tanzpublikum, Musikpublikum, Kunstpublikum. Wir arbeiten strukturell eher wie Ausstellungsmacher. Mit sehr vielen unterschiedlichen Produktionen, die kontextualisiert und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden müssen.‘“ Goethe.de 135


Preisträger der Europäischen KulturmarkenAwards 2006—2018 2007

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2008

2009

2010

2011

Markus Rindt Leiter Dresdner Sinfoniker

2012

Folkert Uhde

Silke Fischer

Jürgen Bachmann

Klaus Stieringer

Geschäftsführer Radialsystem V

Direktorin Märchenland e.V.

Kulturreferent Audi AG

Geschäftsführer Stadtmarketing Bamberg

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Karl Janssen

Volker Ludwig (Lebenswerk)

Geschäftsführer Duisburg Marketing

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14.411 Personen via Online-Umfrage

Expertenjury (10 Personen)

Expertenjury (14 Personen)

Expertenjury (14 Personen)

Expertenjury (18 Personen)

Expertenjury (18 Personen)

Expertenjury (24 Personen)

KulturBrauerei Berlin

KulturBrauerei Berlin

Admiralspalast Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

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Verleihung bei den Preisträgern


Der von Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mit starken Partnern und namhaften Experten im Jahr 2006 ins Leben gerufene Wettbewerb fördert innovatives Kultur- und Stadtmarketing, ehrt engagierte Kulturmanager, prämiert Wirtschaftsunterneh-

2013

2014

men für herausragende Kultursponsoringkonzepte sowie Fördervereine und Freundeskreise für ihr bürgerschaftliches Engagement in Kultureinrichtungen. Seit der Einführung des Kulturpreises wurden die Kategorien stetig erweitert.

2015

2016

2017

2018

Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

Udo Kittelman

André Schmitz

Hedy Graber

Dr. Thomas Girst

Frances Morris

Amelie Deuflhard,

Direktor Nationalgalerie in Berlin

Ehemaliger Kulturstaatssekretär des Landes Berlin

Migros Kulturprozent

BMW Group

Direktorin, Tate Modern London

Intendantin Kampnagel, Hamburg

Prof. Jürgen Flimm (Lebenswerk)

Prof. Gereon Sievernich (Lebenswerk)

Staatsoper Berliner

Ehemaliger Direktor Martin-Groupius-Bau Berlin

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Expertenjury (27 Personen)

Expertenjury (31 Personen)

Expertenjury (29 Personen)

Expertenjury (37 Personen)

Expertenjury (38 Personen)

Expertenjury (39 Personen)

TIPI am Kanzleramt Berlin

Staatsoper im Schillertheater Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

TIPI am Kanzleramt Berlin

Wintergarten Varieté Berlin

Radialsystem

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Causales-Partner

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Cultural Brand Award 2020

Europe

15.Europäischer KulturmarkenAward

Europas avanciertester Kulturpreis Europe’s most advanced cultural award

Ausgezeichnet mit dem Lifetime Achievement Award/Internationaler Sponsoring Award 2017


CAUSALES-PARTNER

ARTE Magazin www.arte-magazin.de

Causales-Partner seit: 2013 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das ARTE Magazin ist die Zeitschrift des Europäischen Kulturkanals ARTE. Es richtet sich an alle, die das ARTE-Programm schätzen und intelligente Unterhaltung, anspruchsvolle Dokumentationen, zeitgeschichtliche Themen und kulturaffine Lebensart lieben. Das ARTE Magazin übersetzt die in Deutschland einzigartige Programmkultur des TV-Senders ARTE in Magazinform. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur die Basis für gesellschaftlichen Fortschritt ist und der Austausch zwischen Kulturen Grundlage für friedliche Verständigung ist.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Das monatlich publizierte ARTE Magazin sowie anlassbezogene Sonderveröffentlichungen sind ein idealer Werbeträger und Kooperationspartner für alle Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden

KONTAKT Philipp Berens t: +49(0)30.2591-74590 philipp.berens@ axelspringer.de

Courtesy of Sony Classical


CAUSALES-PARTNER

bcsd e.V. Bundesvereinigung Cityund Stadtmarketing Deutschland

www.bcsd.de

Causales-Partner seit: 2013

PRODUKTE & LEISTUNGEN

Kurzbeschreibung des Verbandes Die bcsd stärkt die Entwicklung des Stadtmarketings, erkennt neue Fragestellungen, bietet Expertise und schafft Netzwerke für die Diskussion um die Stadt der Zukunft. Sie versteht sich als Interessenvertreterin gegenüber Politik und Verwaltung und bietet ihren über 440 Mitgliedern eine einzigartige Expertenplattform für den bundesweiten Erfahrungsaustausch im Stadtmarketing. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie Teil der Stadtidentität, Motor der Stadtentwicklung und Standortfaktor im Städtewettbewerb ist. Die Stadtkultur prägt die Stadtgesellschaft und das Image einer Stadt und ist damit unverkennbar Teil von Stadt und Stadtmarketing.

Veranstaltung von zwei Tagungen pro Jahr (Deutscher Stadtmarketingtag und Deutsche Stadtmarketingbörse), umfassendes Seminarangebot, kostenfreier E-MailNewsletter, Interessenvertretung, …

KONTAKT Jürgen Block Geschäftsführer t: +49(0)30.28 04 26 71 office@bcsd.de

Courtesy of Sony Classical

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CAUSALES-PARTNER

Berlin-PartnerKulTour www.berlin-partner.de

Kurzbeschreibung des Unternehmens Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist Berlins Dienstleister für Wachstum und Innovation. Das Unternehmen unterstützt Firmen und Investoren auf ihrem Weg nach Berlin sowie bei ihrer Entwicklung am Standort. Als einzigartige Public-privatePartnership stehen hinter Berlin Partner sowohl das Land Berlin als auch ein aktives Netzwerk von mehr als 280 Unternehmen und Einrichtungen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur, die sich gemeinsam für die Stadt engagieren. In diesem interdisziplinären und engagierten Partnernetzwerk wird zudem das weltweite Marketing für die deutsche Hauptstadt umgesetzt, beispielsweise mit der erfolgreichen be Berlin-Kampagne. Mit jährlich mehr als 70 Veranstaltungen wird den Berlin-Partnern eine exklusive Kommunikations- und Netzwerkplattform geboten. Verschiedenste Veranstaltungsformate öffnen den Raum für wertvolle Impulse und Informationen zu relevanten Themen. Hier besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den entscheidenden Akteuren und Gestaltern der Hauptstadt. Dieser Ansatz steht auch hinter dem Format „Berlin-Partner-KulTour“: Gemeinsam mit Kulturanbietern der Hauptstadt werden regelmäßig Berlin-Partner auf Vorstandsebene zu unterschiedlichen Kulturveranstaltungen eingeladen. Ziel ist es, Berlinern aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie einen Einblick in die vielfältige Berliner Kulturlandschaft zu geben, Kultur als Standortfaktor herauszustellen sowie Kultur mit Wirtschaft und Politik zu vernetzen. KulTour-Partner ist unter anderen auch Causales. Als Teil der Jury bringt sich Berlin Partner zudem in den Kulturmarken-Award ein.

KONTAKT Myriam Sztayn Bereichsleiterin BerlinPartner-Veranstaltungen Koordinatorin Sportmarketing Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Fasanenstr. 85 10623 Berlin t:+4(0)30.46302-349 myriam.sztayn@berlinpartner.de


CAUSALES-PARTNER

crescendo www.crescendo.de

Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens CRESCENDO wurde 2018 mit dem Europäischen Preis für Medienkultur ausgezeichnet. Das Urteil der Jury: „Seit 1997 ist CRESCENDO eines der größten und wichtigsten Kulturmagazine Europas und seit 2010 auch das einzige Premium-Magazin für klassische Musik und Lebensart. Das Magazin steht für einen neuartigen Erzählstil für klassische Musik und versteht sich als Brückenbauer für Kunst und Kultur.“ Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … sie ein großartiges Erlebnis ist, das es mit möglichst vielen Menschen zu teilen gilt. Sie macht den Unterschied: Erst durch die Kultur wird der Mensch zum Mensch.

PRODUKTE & LEISTUNGEN CRESCENDO, CRESCENDO.DE und CRESCENDO Facebook erreichen pro Jahr mehrere Millionen Kulturinteressierte.

Der FESTSPIEL-Guide und FESTSPIEL-GUIDE.DE ist seit über 20 Jahren DIE Plattform für Festspiele und Festivals

KONTAKT Winfried Hanuschik Verleger und Herausgeber t: +49(0)89.74 15 09-90 wh@portmedia.de


CAUSALES-PARTNER

buero doering – Fachhandel für Ereignisse GmbH Causales-Partner seit: 2013

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … sich unser ganzes Leben darum dreht. Das Erlebnis eines Konzertabends, eines Festivals, einer alle Sinne ansprechenden Dinnershow oder einer Ausstellung sind die immateriellen und nicht zuletzt deshalb magischen Momente, an die wir uns lange und gern erinnern.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Konzeption, Kuratierung und Umsetzung von Ereignissen, Digitale Kommunikation, PR, Storytelling, Marketing, Moderation von Veranstaltungen, Fundraising, Locationsuche

KONTAKT © Jim Kroft

Kurzbeschreibung des Unternehmens Der Name ist Programm: Der Fachhandel für Ereignisse konzipiert, organisiert und kommuniziert Ereignisse, die Menschen berühren und in Erinnerung bleiben. Wir existieren seit 2015 als inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Berlin Mitte und verantworten Ereignisse wie die Fête de la Musique in Berlin, diverse Formate innerhalb des Reeperbahn Festivals wie die Bildungskonferenz Training Day und haben das Abschlusskonzert zum Tag der Deutschen Einheit 2018 am Brandenburger Tor mit großem Orchester und inspirierenden Popkünstler*innen kuratiert und umgesetzt.

www.buero-doering.de

Björn Döring Geschäftsführender Gesellschafter t: +49 (0)30.279 075 88 bd@buero-doering.de


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DAS MAGAZIN www.dasmagazin.de

Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens 1924 gegründet, ist DAS MAGAZIN immer noch die Zeitschrift für Entzückte und Verrückte, für Geistreiche, Verspielte und neugierig Gebliebene. Unsere Themen spielen auf der Straße oder im Kopf, im Garten oder im Schlafzimmer, in Ost und West, Nord und Süd, manchmal auch in Las Vegas, Hanoi oder im Skaftafell Nationalpark. Das alles garantiert ohne Diät-Tipps und C-Promi-Porträts. Hinterher ist man immer schlauer! Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sich DAS MAGAZIN seit der ersten Ausgabe als Kulturzeitschrift versteht. Was wäre das Leben ohne sie? Öde!

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PRODUKTE & LEISTUNGEN monatlich DAS MAGAZIN, ab Winter 2017 zusätzlich halbjährlich DAS MAGAZIN Zeitreise (Arbeitstitel), DAS MAGAZIN-Kalender, Plakate und Siebdrucke, redaktionelle und grafische Dienstleistungen

KONTAKT Till Kaposty-Bliss Verlagsleiter t: +49(0)30.48 49 62 35 kaposty@dasmagazin.de Xing: Till Kaposty-Bliss


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DAS ORCHESTER – Magazin für Musiker und Management Causales-Partner seit: 2012 Kurzbeschreibung des Unternehmens Deutschlands Theater- und Orchesterlandschaft ist für die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes nominiert. Seit 1953 berichtet DAS ORCHESTER über Themen, die diese weltweit einzigartige Orchesterlandschaft prägen: über Musiker und ihr Publikum, Premieren und Festspiele, Instrumentenbau, Musikerausbildung, Kulturfinanzierung und vieles mehr.

www.dasorchester.de

PRODUKTE & LEISTUNGEN DAS ORCHESTER erscheint elfmal jährlich und wird in über 45 Länder vertrieben. Es enthält den weltweit größten MusikerStellenmarkt, in dem deutsche und internationale Orchester ihre Vakanzen anzeigen.

KONTAKT Gerald Mertens Leitender Redakteur das Orchester

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … das wäre ein unzureichender Satz: Kultur ist keine bloße „Angelegenheit“. Viel wichtiger! Lebensnotwendig.

Courtesy of Sony Classical

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E.ON SE www.eon.com

Kurzbeschreibung des Unternehmens E.ON ist ein internationales privates Energieunternehmen mit Sitz in Essen, das sich auf die Geschäftsfelder Energienetze und Kundenlösungen konzentriert. Als eines der größten Energieunternehmen Europas übernimmt E.ON eine führende Rolle bei der Gestaltung einer sauberen, digitalen und dezentralen Welt der Energie. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … E.ON seit über 30 Jahren Museen und Kunstausstellungen fördert. Wer denkt nicht gerne an die großartigen Ausstellungen, die in Düsseldorf, Essen, München, Berlin und in vielen anderen Städten stattgefunden haben. Das Engagement für Kunst war bei E.ON immer großzügig, partnerschaftlich und engagiert. Heute steht das „Corporate Leben“ von E.ON mit Kunst im Fokus. Die Kunstsammlung von E.ON wird schrittweise modernisiert und in das Design der Raumgestaltung einbezogen, damit die Dynamik und die Kreativität, die hinter den Menschen und den Produkten von E.ON stehen, auch im Unternehmen sichtbar und spürbar sind. Bei E.ON zu arbeiten und E.ON zu besuchen, ist etwas besonderes.

PRODUKTE & LEISTUNGEN E.ON entwickelt und vertreibt Produkte und Lösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Rund 32 Millionen Privat-, Gewerbe- und Industriekunden beziehen Strom, Gas, digitale Produkte oder Lösungen für Elektromobilität und Klimaschutz von E.ON.

KONTAKT Dorothee von Posadowsky Head of Arts & Culture dorothee.vonposadowsky@ eon.com t:. +49(0). 177.45 79 335

Foto links: Eingangshalle des Corporate Headquarters von E.ON in Essen mit einer Lichtinstallation des italienischen Künstlers Maurizio Nannucci und einer Werkgruppe von Stephan Balkenhol. © Philip Kistner

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essenz www.essenz-magazin.de

Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Essenz Magazin wurde 2006 in Partnerschaft mit dem Kulturbüro der Stadt Essen gegründet. Es wird mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft, Kultur und Bildung alle zwei Monate in der Print-Version und digital herausgegeben. Themenschwerpunkt war das Kulturhauptstadtjahr 2010 in Kooperation mit der Ruhr 2010 GmbH, dieses in enger Zusammenarbeit mit den beiden Geschäftsführern Dr. Fritz Pleitgen und Prof. Dr. Oliver Scheytt. Von 2011 bis 2018 gab es eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH – EWG. 2017 haben wir die Grüne Hauptstadt Essen als europäischen Titelträger mit begleitet. Aktuell sind wir Medienpartner der VHS Essen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Wir stehen auf unsere Region und bieten individuelle Dienstleistungen im Kulturmagazin essenz, im Sportmagazin SportiWo Essen/Ruhr und einem eigenen Immobilienmagazin für Makler, namens Immoville an. Ansonsten gibt es bei uns unter der Dachmarke Ruhrgesicht das klassische Agenturund PR-Geschäft. Schauen Sie mal unter www.ruhrgesicht.de vorbei.

KONTAKT Dirk Schäfer (Redaktion und Vertrieb),

Michael Pischke (Grafik und Design) t:+49 (0)201.476 722 73

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur die verschiedenen Bereiche des Lebens miteinander verbindet, zum einen für jedes Individuum und zum anderen für die Gemeinschaft. In der Gemeinschaft ist es von großer Bedeutung, immer wieder für andere Kulturen offen zu sein, Kultur weiterzugeben, auszutauschen und zu verbreiten, denn dadurch entstehen gemeinsame Kulturräume.

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fritz-kola www.fritz-kola.de

Causales-Partner seit: 2012 Kurzbeschreibung des Unternehmens „Das geht auch besser!“, sagten sich zwei Freunde, kratzten ihr Geld zusammen und gründeten 2003 in einem Hamburger Studentenwohnheim fritz-kola. Ihre Mission: eine neue kola, die besser als alles ist, was die großen Brausekonzerne zu bieten haben. Gesagt, getan. Mit dieser Einstellung führen wir das Projekt fritz-kola jeden Tag immer weiter und weiter. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur kein Konstrukt ist, das für immer gleichbleibend besteht. Keine Worthülse, die für gesellschaftlichen Still- oder Rückstand missbraucht werden darf, sondern ein sich ständig wandelndes System, das uns alle in sich vereint.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Um unser Qualitätsversprechen auch halten zu können, haben wir eine klare Haltung zur Herstellung. Schließlich ist ein Getränk nur so gut wie seine Zutaten und Verpackung! Wir kooperieren zum größten Teil mit regionalen familien- und inhabergeführten Betrieben. fritz-kola, fritz-limo, fritz-mate, fritz-spritz und Mischmasch enthalten nur natürliche Aromen und sind ausschließlich in umweltschonenden GlasMehrwegflaschen erhältlich, die bis zu 50-mal wiederverwendet werden können. Der Saftanteil in den Limonaden und Schorlen ist besonders hoch und sorgt für fritzig-fruchtige Erfrischung. Das Koffein, das wir in unseren fritz-kola-Varianten und in unserer fritz-mate verwenden, ist natürlich und das gesamte fritz-Sortiment ist vegan.

KONTAKT sprachrohr@fritz-kulturgueter.de t: +49 (0)40.219 071 69-0

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CAUSALES-PARTNER

Fundraiser-Magazin Branchenmagazin für Sozialmarketing, Spenden & Stiftungen www.fundraiser-magazin.de www.fundraisingtage.de

Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Fundraiser-Magazin bietet Wissen, Ideen und Kontakte für seine Leserinnen und Leser aus Kultur- und Non-Profit-Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Regelmäßige Fachveranstaltungen, wie die Fundraisingtage und das Fundraising-Symposium, sorgen zusätzlich für kreativen Austausch. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie für gelebtes bürgerschaftliches oder unternehmerisches Engagement durch Spenderinnen und Spender, Stifterinnen und Stifter sowie Sponsoren steht. Sie ist auch eine Kultur des Gebens.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Printmagazin, Fachbücher, Weiterbildung, Marktübersicht: Software für Vereine, Stiftungen & Verbände; Fundraisingtage.de, Fundraising-Symposium.de, Fundraising-Jobs.de

KONTAKT Matthias Daberstiel Herausgeber t: +49(0)351.8762770 daberstiel@ fundraiser-magazin.de XING: Matthias_Daberstiel LinkedIn: daberstiel

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Grubenhelden www.grubenhelden.de

Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens Grubenhelden ist ein junges Mode-Startup aus dem Ruhrgebiet, das im März 2016 gegründet wurde und das mit stylischer, absolut hochwertiger und fair produzierter Mode die Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus erzählt. Im Februar 2019 taten die Grubenhelden das auf der größten Bühne für Mode weltweit: auf der New York Fashion Week.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Produkte sind Kleidung und Accessoires, in die originaler Stoff des Bergmannshemdes eingearbeitet ist. Zudem erinnern zahlreiche weitere liebevoll gefertigte Details an den Bergbau.

KONTAKT Matthias Bohm Gründer und Geschäftsführer Grubenhelden GmbH

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … …Kultur Identität bedeutet. Identität geht einher mit Werten und wir möchten die Werte, die „unter Tage“ gelebt wurden, mit unserer Mode auch nach Schließung der letzten Zeche aufrecht erhalten.

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Horizont www.horizont.net

Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Medienmarke HORIZONT informiert mit ihrem umfangreichen Print und Digitalportfolio über die wichtigsten Entwicklungen aus Marketing, Werbung und Medien. Aktuelle Nachrichten, Hintergründe, praxisnahe Beispiele sowie Kommunikations- und Kreationstrends sind unsere Hauptthemen. Die Zeitung HORIZONT ist die einzige wöchentliche Publikation ihrer Art. In regelmäßigen Reports werden dort Schwerpunktthemen vertieft. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie die Basis einer funktionierenden, wechselseitigen Kommunikation und damit einer demokratischen Gesellschaft bildet.

KONTAKT Bettina Sonnenschein Redaktion HORIZONT t: +49(0)69.7595 16 08 sonnenschein@horizont.net


CAUSALES-PARTNER

ICT AG www.ict.de

Causales-Partner seit: 2013 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die ICT inszeniert Marken und Ereignisse im Raum. Dafür setzen wir neueste Medientechnik wie z. B. LED-Hardware ein. Wir produzieren 3D-Anwendungen, Virtual-, Augmented und Mixed Reality-Inhalte. Wir konzipieren, entwickeln, bauen, vermieten und betreiben Lösungen fu ̈r Kundenprojekte. Für wen? Mercedes, BMW, Audi, Siemens, Bosch, deutsche Fernsehsender und Filmstudios. Unsere Partner? Agenturen, Planer, Produktionsfirmen. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie uns als Mensch und Gesellschaft ausmacht. Kultur ist die Grundlage für unsere Zukunftsfähigkeit.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Errichtung und Vermietung von LED-Wänden, Kamerakräne, Displaytechnik, Audio und all das, was man als Medientechnik bezeichnet.

KONTAKT Michiel Kruit Leiter Vertrieb Berlin t: +49(0) 30. 470085 62 michiel.kruit@ict.de


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innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft ist die Unternehmensstiftung von innogy. Im Zentrum ihrer Förderaktivitäten und Kooperationen steht das Thema Energie und seine gesellschaftliche Relevanz. Ziel ist es, das gesamtgesellschaftliche Verständnis für dieses Thema zu erhöhen und das Energieversorgungssystem der Zukunft nachhaltig zu gestalten. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … wir glauben, dass die Transformation der Energiesysteme gelingt, wenn sie auch kulturell mitgestaltet und geprägt wird. Künstler und Kulturschaffende sind wichtige Impulsgeber in diesem Prozess.

www.innogy-stiftung.com

PRODUKTE & LEISTUNGEN Im Fokus der Kooperationen und Projekte stehen drei Handlungsfelder: _Energie und Bildung _Energie und Kultur _Energie und soziale Innovation

KONTAKT Daniela Berglehn Projektleiterin Kultur t: + 49(0)201.12-15505 Daniela.Berglehn@ innogy.com Facebook: innogystiftung


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INTHEGA Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V. www.inthega.de

Causales-Partner seit: 2017 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die INTHEGA vertritt rund 400 Kommunen im deutschsprachigen Raum, welche über ein Gastspieltheater verfügen. Als Verband verfolgt die INTHEGA das Ziel, anspruchsvolle und qualitativ ansprechende Kulturveranstaltungen zu ermöglichen und legt dabei großen Wert auf ein vielfältiges Service-Angebot. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … wir Städte und Gemeinden jenseits der Metropolen vertreten und durch unser Engagement dafür Sorge tragen, auch in diesen Kommunen ein gutes Theater- und Kulturangebot sicherzustellen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN INTHEGA-Jahrestagung (Frühjahr) INTHEGA-Theatermarkt (Herbst) INTHEGA Kultur- und Spielplan-Journal INTHEGA-Datenbank (Überblick zu Veranstaltern, Anbietern und Produktionen)

KONTAKT Bernward Tuchmann Geschäftsführer t: +49(0)7141.12 52 40 geschaeftsstelle@inthega.de


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kultur.west – Magazin für Kunst und Gesellschaft in NRW Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Der K-West Verlag bringt seit 16 Jahren „kultur.west“ heraus, das als unabhängiges Magazin über Kunst, Theater, Musik, Architektur, Entwicklungen und Debatten in NRW berichtet. Die Ruhrtriennale startet – aber mit welchem Anspruch und Programm? Welche Newcomer sind auf der Art Cologne zu sehen? Was kostet der Neubau des Kölner Stadtarchivs wirklich? Wir berichten über das, was auf der Kulturagenda des nächsten Monats steht – und darüber hinaus. Denn wir bündeln Hintergründe, Interviews und Porträts zu Schwerpunktthemen – über Mobilität, Stadtentwicklung oder die Grenzen des (guten) Geschmacks. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … Kunst die Wirklichkeit verhindert! Um mit Heiner Müller zu sprechen. Und wir an guten Kulturjournalismus glauben.

www.kulturwest.de

PRODUKTE & LEISTUNGEN „kultur.west“ erscheint als kaufbares Printprodukt zehnmal im Jahr und ständig neu online. Darüber hinaus veröffentlichen wir regelmäßig gratis vertriebene Themenspecials verschiedenster inhaltlicher Ausprägung. Zudem bringt die Redaktion mit „Westkind“ ein Magazin für kulturinteressierte Familien in NRW heraus.

KONTAKT Marcus Schütte Marketingleitung und Gesellschafter kultur.west, Inhaber der Agentur netzkult t: +49(0)0208.82 877 600 schuette@netz-kult.de


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Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. Causales-Partner seit: 2003 Kurzbeschreibung der Institution Der 1951 gegründete Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Er vereint als bundesweites Netzwerk kulturell engagierte Unternehmen, unternehmensnahe Stiftungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmerpersönlichkeiten. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kunst und Kultur unverzichtbare Ressourcen für die Innovationskraft unserer Gesellschaft sind.

www.kulturkreis.eu

PRODUKTE & LEISTUNGEN Mäzenatische Förderung junger Künstler, Netzwerk kulturfördernder Unternehmen (u. a. Corporate Collecting, Kulturförderung, Kulturelle Bildung), jährliche Verleihung des Deutschen Kulturförderpreises

KONTAKT Dr. Franziska Nentwig Geschäftsführerin Kulturkreis der deutschen Wirtschaft t: +49(0)30.2028 1406 info@kulturkreis.eu


CAUSALES-PARTNER

KM Kulturmanagement Network GmbH www.kulturmanagement.net

Causales-Partner seit: 2006

PRODUKTE & LEISTUNGEN

Über das Unternehmen: Kultur Management Network hat sich seit 1996 zum führenden Informationsdienst und Serviceanbieter für Fach- und Führungskräfte im europäischen Kulturbetrieb entwickelt. Die publizistischen Angebote und Dienstleistungen konzentrieren sich dabei auf die Bereiche Kulturmanagement, Organisations- und Personalentwicklung sowie -beschaffung.

Stellenmarkt Kulturmanagement & Kommunikationsdienstleistung im Personalrecruiting Seminare & Trainings zur Personalentwicklung Webinarreihe „Treffpunkt Kulturmanagement“ Leitfäden & Arbeitshilfen monatliche Fachpublikation “Kultur Management Network Magazin” Studiengangsführer Veranstaltungskalender

Kultur ist uns wichtig weil … … sie die DNA der Gesellschaft ist. So sind kulturelle und künstlerische Innovationen entscheidende Triebkräfte bei der gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Kultur mit einem ganzheitlichen Ansatz permanent weiter zu denken, ist daher umso wichtiger.

KONTAKT Dirk Schütz Geschäftsführer, Herausgeber Magazin t: +49(0)3643 7402-611 office@ kulturmanagement.net

©studiomarcofischer.de


CAUSALES-PARTNER

KPM Kulturplakatierung Mitteldeutschland GmbH Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Kulturplakatierung Mitteldeutschland unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Werbekampagnen mit hoch frequentierten und aufmerksamkeitsstarken Kultur- und Szeneflächen im Premiumbereich.

www.kultur-plakatierung.de

PRODUKTE & LEISTUNGEN Leipzig, Dresden, Halle, Magdeburg, Jena, Chemnitz, Erfurt, Weimar, Zwickau

KONTAKT Katrin Schreiber

Ihr Ansprechpartner für Außenwerbung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Mediaplanung t: +49(0)341.30 67 88 36 f: +49(0)341.30 67 88 31 info@kultur-plakatierung.de


CAUSALES-PARTNER

Kulturplakatierung Berlin GmbH www.kulturplakatierung.de

Kurzbeschreibung des Unternehmens Wer in der Hauptstadt für Veranstaltungen und Kultur werben möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse. Kulturplakatierung Berlin sind die Experten für Promotion und Werbung mit Plakaten. Seit 35 Jahren zählt die internationale Kulturszene auf diese Expertise. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie die Hauptschlagader dieser Großstadt ist.

PRODUKTE & LEISTUNGEN _Kulturflächen/Kulturvitrinen _Outdoorframes/Premiumrahmen _Indoorplakatierung _Dauerwerbung u. v. m.

KONTAKT Ralf Gerlich Prokurist t: +49(0)30.324 95 80 f: +49(0)30.324 94 61 info@kulturplakatierung.de


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kulturRAUMkonzept www.kulturraumkonzept.de

Causales-Partner seit: 2015 Kurzbeschreibung des Unternehmens kulturRAUMkonzept berät und betreut bundesweit Museen, Theater- und Versammlungsstätten in den Themenfeldern Betriebsführung, Gebäudemanagement, Vermarktung/Drittkundengeschäft und übernimmt Leitung und Aufsicht von Veranstaltungen inklusive Gefährdungsanalyse und Sicherheitskonzept. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … es neben kreativen, künstlerischen Schaffenskraft und Darbietung auch der Organisation und Sicherheit bedarf, um die wir uns gern kümmern.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Beratung, Konzeption, (Interims-)Management, Vitalisierung und Vermarktung von Versammlungsstätten. Betriebs- und Sicherheitskonzepte für Versammlungsstätten und Veranstaltungen.

KONTAKT Bernd R. Bickhove kulturRAUMkonzept t: +49(0)2364.50 44 784 bickhove@ kulturraumkonzept.de xing: Bernd Bickhove

Courtesy of Sony Classical


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Kulturpolitische Gesellschaft e.V. www.kupoge.de

Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. (KuPoGe), gegründet 1976, ist eine parteipolitisch unabhängige, bundesweite Vereinigung von kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen und Organisationen. Sie ist die Plattform für kulturpolitische Diskurse in Deutschland und steht für den Grundsatz »Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik«. Mit rund 1.500 Mitgliedern u.a. aus der Kulturpolitik und -verwaltung, Kulturpraxis, Wissenschaft, Kunst, der kulturellen Aus- und Weiterbildung, der Soziokultur sowie den Regional- und Landesgruppen ist die KuPoGe ein wirkungsvolles Netzwerk und Ansprechpartnerin für demokratie- und kulturpolitische Meinungsbildung in Bund und Ländern. Sie ist Trägerin des Instituts für Kulturpolitik und der beiden nationalen Beratungsstellen für EU-Förderprogramme – der Kontaktstelle Deutschland »Europe für Bürgerinnen und Bürger« sowie dem »Creative Europe Desk KULTUR«.

PRODUKTE & LEISTUNGEN · Bundesweite kulturpolitische Vernetzungsplattform für Mitglieder in Regional- und Landesgruppen · Kulturpolitischer Bundeskongress, Konferenzen, Tagungen · Publikationen: Fachzeitschrift „Kulturpoltische Mitteilungen“, Schriftenreihe „Edition Umbruch. Texte zur Kulturpolitik“, „Jahrbuch für Kulturpolitik“ · Empirische Studien zu Themen der Kulturpolitik · Wissenschaftliche Politikberatung · Online Datenbank „KIS – Kulturpolitisches Informationssystem“ · Compendium „Cultural Policies and Trends in Europe“ · Beratung für EU-Programme

KONTAKT Barbara Neundlinger Kulturpolitische

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Gesellschaft sie politisch und gesellschaftlich wirkungsvoll ist, Fragen und Zweifel aufwerfen, Geschäftsführerin t: +49(0)228.20167–0 emotional berühren und anregen kann, die Gegenwart freudig und kritisch auf den neundlinger@kupoge.de Kopf zu stellen, eigene Perspektiven zu ändern und Differenzen zu verstehen. Kunst und Kultur ermöglichen zusammen mit Kultureller Bildung Experimentieren und Gestalten ohne »Richtig« oder »Falsch« und somit (Frei)Raum für gesellschaftlichen Wandel. Werden Sie Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft! Die KuPoGe ist das Diskurs-Netzwerk für Kulturpolitik in Deutschland – für Einzelpersonen und Institutionen. Als Mitglied haben Sie Anteil an einer bundesweiten aktiven Fachcommunity, die sich regelmäßig austauscht, bestens vernetzt ist und aktuelle politische Diskurse mitgestaltet. Vorteile Ihrer Mitgliedschaft: · Aktuelle Informationen erhalten: Fachzeitschrift »Kulturpolitische Mitteilungen« und »Mitgliederrundbrief«. · Vernetzen und gemeinsam aktiv werden: in den KuPoGeRegional- und Landesgruppen, mit anderen Mitgliedern und in der »Jungen KuPoGe«. · Am kulturpolitischen Diskurs teilhaben: i.d.R. vergünstigte Teilnahme an KuPoGe-Tagungen und Konferenzen wie dem Kulturpolitischen Bundeskongress. · Beitragsbescheinigung: Die KuPoGe-Mitgliedschaft ist steuerlich absetzbar. Mitgliedsbeitrag · Berufstätige Einzelmitglieder: ¤ 80,00 / Jahr · Korporative Mitglieder: ¤ 140,00 / Jahr · Student*innen, Rentner*innen, erwerbslose Mitglieder (ermäßigt): ¤ 35 / Jahr


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LineUpr GmbH www.lineupr.com

Causales Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens LineUpr ist eine DIY-Plattform zur Erstellung von digitalen Programmheften/EventApps. Wir ermöglichen Veranstaltern, egal wie groß oder klein, ihre Events digital zu kommunizieren. Auch Kulturevents mit geringen Marketingbudgets können durch LineUpr aktuellste digitale Lösungen verwenden. Zudem bieten wir auch Sponsorings für ehrenamtliche Kulturevents. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur die Seele der Menschen widerspiegelt. Menschen können sich hier entfalten, ausleben und verständigen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN LineUpr Event-Apps sind der digitale Ersatz für gedruckte Programmhefte. Sparen Sie Zeit und Geld und nutzen Sie eine Event-App um Ihre Events zu kommunizieren.

KONTAKT Eric Mischke CEO T: +49(0)351 89664695, eric.mischke@lineupr.com


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Mihai. Gesellschaft für Mediaservice mbH

www.mihai.de

Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Mihai. Gesellschaft für Mediaservice mbH ist als ein zuverlässiger Fullserviceanbieter und kompetenter Partner für Mediaplanung und Außenwerbung im gesamten Bundesgebiet tätig. Wir unterstützen Sie mit umfassenden und innovativen Konzepten bei der Planung und Umsetzung von Plakatkampagnen und Aktionswerbung.

PRODUKTE & LEISTUNGEN

Mit unserem Rund-Um-Service garantieren wir reibungslose Abläufe und transparente Kommunikation.

KONTAKT

_Beratung und Mediaplanung _Erstellung von Werbekonzepten _Ausfertigung von Streu- und Kostenplänen _Einkauf bzw. Buchung von Werbemedien _Produktion, Lagerung und Versand _Dokumentation

Mihai. Gesellschaft für Mediaservice mbH t: +49(0)30.83 21 795 40 f: +49(0)30.83 21 795 49 mediaservice@mihai.de


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MEYER ARCHITEKTEN GMBH www.meyer-architekten.de

Leidenschaft für Präzision KONTAKT Bauen für Forschung und Bildung, Kultur und Verwaltung, Gesundheit und Industrie – das MEYER ARCHITEKTEN GMBH sind die Kerngebiete des Büros MEYER ARCHITEKTEN aus Düsseldorf. Mit unseren Wurzeln Wasserwerkweg 1 40489 Düsseldorf in der Planung und Realisierung von technisch höchst anspruchsvollen Laborgebäuden, info@meyer-architekten.de Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen sowie deren Sanierung haben wir uns ein www.meyer-architekten.de weites Kompetenzfeld erarbeitet. Geschäftsführender Gesellschafter: Gestartet vor über sechs Jahrzehnten, sind wir heute im Auftrag aller großen Forschungsgesellschaften Dipl.-Ing. Jan Hinnerk Meyer in Deutschland tätig. Ebenso für eine Vielzahl von Städten und Gemeinden, Universitäten Kaufmännischer Geschäftsführer: und Forschungseinrichtungen, Kulturinstitutionen und Industrieunternehmen. Präzision Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld und höchste Qualität sind dabei unsere wichtigsten Tugenden. Denn zum einen gleicht kein Projekt dem anderen: Jede Kulturinstitution, jedes Labor- und Forschungsgebäude, jedes Werkstatt- oder Produktionsgebäude ist ein Unikat mit ganz speziellen Anforderungen. Sanierung im Bestand bei laufendem Betrieb Wir sind darauf spezialisiert, Sanierungen und Umbauten im Bestand bei laufendem wissenschaftlichen und künstlerischen Betrieb vorzunehmen. MEYER ARCHITEKTEN steht für drei Maximen: Äußere Ästhetik eines Gebäudes, höchste Präzision bei den komplexen, technischen Komponenten und ein transparentes und effizientes Projektmanagement, welches Kosten- und Termineinhaltung sicherstellt. Mit über 60 Jahren Erfahrung in den Bereichen baufachlicher Liegenschaftsbetreuung, Planung und Realisierung von Neubauten und Bestandssanierungen kann das Team von MEYER ARCHITEKTEN mit heute 60 Architekten zukunftsweisende und nachhaltige Architekturlösungen in den HOAI-Leistungsphasen 1–9 anbieten. Offenheit und Verlässlichkeit, Vertrauen und ein konstruktives Miteinander Unser Erfolg ist das Ergebnis eines konstruktiven Miteinanders und größtmöglicher Fairness, Transparenz und Ehrlichkeit im Verhältnis zu unseren Kunden. Durch unser über Jahre weiterentwickeltes Qualitätsmanagement wird bei jedem Projekt, unabhängig welcher Größe, sichergestellt, dass der Bauherr zu jeder Zeit die volle Transparenz über Kosten und Termine behält und diese im Zusammenspiel mit unserem Team gemeinsam steuern kann. Wir haben eine besondere Empathie für das Thema Architektur und verstehen uns als Dienstleister mit großem Verständnis und Einfühlungsvermögen für unsere Bauherren.

Sanierung K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen © Kunstsammlung NRW


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Monheimer Kulturwerke www.monheimer-kulturwerke.de

Causales-Partner seit: 2019

PRODUKTE & LEISTUNGEN Neben einem umfangreichen künstlerischen Mehrspartenprogramm bieten die Monheimer Kulturwerke ein großes Tourismus- und Brauchtumsangebot an.

Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Monheimer Kulturwerke verbinden die Bereiche Kultur, Tourismus und Brauchtum und schlagen einen Bogen zwischen Alltags-, Sozio- und Hochkultur. KONTAKT

Martin Witkowski Mit dem Umbau der historischen Fassabfüllhalle in ein Kultur- und Kongresszentrum schaffen die Kulturwerke für die diverse Stadtgesellschaft einen Identifikationsraum. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sich mit Kultur alle Türen des Menschseins öffnen lassen.

Intendant und Geschäftsführer t: 02173 951-5880 mwitkowski@ monheimer-kulturwerke.de


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The global museum project www.museum.de

Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens the global museum project bietet unter www.museum.de die Plattform für Museen, an der sich Museen weltweit kostenlos beteiligen. Es ist die zentrale Anlaufstelle für jedes Thema rund um museale Angebote.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Internationale Museumsdatenbank, App museum.de, PrintPublikumsmagazin "museum – Kultur mit Genuss" , PrintFachmagazin "MAGAZIN MUSEUM.DE", jährlich organisierter Museums-Gemeinschaftsstand MUSEUMSWELT auf der ITB Berlin

KONTAKT Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Museen der Kultur einen realen Ort geben, an dem jeder willkommen ist.

Uwe Strauch Gründer museum.de t: +49(0)2801-9882072 contact@museum.de Xing/LinkedIn: Uwe Strauch


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Nordkolleg Rendsburg Akademie für kulturelle Bildung www.nordkolleg.de

Causales-Partner seit: 2008 Kurzbeschreibung des Unternehmens Das Nordkolleg ist Landesakademie für kulturelle Bildung und ein zentral in Schleswig-Holstein gelegenes Tagungszentrum. Die Fachbereiche Literatur & Medien, Musik, KulturWirtschaft sowie Sprachen & Kommunikation bieten Seminare, Weiterbildungen, Tagungen, Workshops und Kulturveranstaltungen jeder Art. Das Tagungshaus bietet Möglichkeiten für jede Form von Gastveranstaltung.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie Antworten geben kann auf die wesentlichen Fragen in unserer Gesellschaft. Daher ist kulturelle Bildung – seit Jahrzehnten unser Auftrag und unsere Leidenschaft – heute wichtiger denn je.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Kreativ-Campus, Fachtagungen, Klausurtagungen, Workshops, Moderationen, künstlerische Interventionen, Intensivkurse, Rund-um-Tagungsservice

KONTAKT Guido Froese Akademieleiter und Geschäftsführer t: +49(0)4331.14 38-12 guido.froese@nordkolleg.de LinkedIn: Guido Froese Xing: Guido Froese


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Origo Kaffee www.origokaffee.de

Causales-Partner seit: 2016

PRODUKTE & LEISTUNGEN

Kurzbeschreibung des Unternehmens ORIGO-KAFFEE Rösterei aus Berlin. Bei uns wird Kaffee nicht industriell gefertigt – unser ORIGO-KAFFEE wird im traditionellen Trommelröstverfahren hergestellt. Wir rösten nach ursprünglicher Tradition. Dabei verbinden wir gutes handwerkliches Können mit fortschrittlicher Technologie durch eine moderne Kaffeeröstanlage.

Die ursprüngliche Kraft der Natur in der richtigen Menge und Ausgewogenheit macht aus ORIGO-KAFFEE ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Die traditionelle Röstung garantiert eine Qualität, auf die Sie sich verlassen können. Überzeugen Sie sich von unserem Versprechen: Das Endprodukt schmeckt einfach besser. Bei der Herstellung unserer Kaffeesorten lassen wir uns Zeit. Bis zu 20 Minuten wird die Rohware bei niedriger Temperatur in aller Ruhe und Gelassenheit geröstet.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Kultur beherrscht den menschlichen Alltag. Es ist kaum möglich sich in alltäglichen Situationen der Kultur zu entziehen, denn wir sind ein ständiger Teil davon. Auch wenn wohl kaum einer wahrnimmt, dass bereits jeder Morgen, der mit einer Tasse Kaffee beginnt, ein Stück Kultur ist, ist dies doch eine unumstrittene Tatsache. Für uns bedeutet Kaffeekultur : eine Welt der Harmonie. .

KONTAKT Michael Hecht Sales Manager t:+49(0)174.16409939 Michael.Hecht@ origokaffee.de


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Party Rent Group, Berlin www.partyrent.com

Causales-Partner seit: 2015 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Party Rent Group ist ein europaweit agierender Eventausstatter mit 24 Standorten und mehr als 950 Mitarbeitern in acht Ländern. Seit über 25 Jahren setzen wir ganzheitliche Ausstattungskonzepte für Veranstaltungen um und verbinden dies mit einer Logistik, die an die Bedürfnisse der Eventbranche angepasst ist. Unser Anspruch dabei: die perfekte Atmosphäre.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie in all Ihren Ausprägungen ein Ausdruck menschlicher Schaffenskraft und gelebter Kreativität ist. Diese Charakteristik zeichnet auch gute Events in u.a. Museen, Galerien aus und ist für uns eine wesentliche Motivation, um bei jedem Projekt unser Bestes zu geben.

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PRODUKTE & LEISTUNGEN Stühle, Tische, Porzellan, Gläser, Bars u.v.m. – wir bieten Ihnen an, Sie in allen Phasen Ihres Events, also auch in einer frühen Orientierungs- und Planungsphase, mit unseren Experten zu unterstützen.

KONTAKT Stephan Mahnecke Geschäftsführung; Standort Berlin und Leipzig t: +49(0)30.20 00 615 100 stephan.mahnecke@ partyrent.com Xing: Stephan Mahnecke


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HAUPTSTADT.TV www.hauptstadt.tv

Causales-Partner seit: 2017 Kurzbeschreibung des Unternehmens HAUPTSTADT.TV – Der Fernsehsender für die Hauptstadt-Region. HAUPTSTADT.TV sendet ein 24stündiges Informations- und Unterhaltungsprogramm. In unseren Nachrichtensendungen lenken wir täglich den Blick auf Berlin, Potsdam und Brandenburg. HAUPTSTADT.TV kann neben der klassischen Fernsehverbreitung über Kabel mit 1,9 Mio. Haushalten im Großraum Berlin-Brandenburg auch via Telekom Magenta IPTV in mehr als 3,6 Mio. Haushalten bundesweit empfangen werden. HAUPTSTADT.TV wird europaweit über Satellit (Astra, BB-Lokal-TV) ausgestrahlt. Weltweit zu empfangen über unseren Homepage Live-Stream, die mobilen Apps, Amazon Fire TV, Smart TV, HbbTV u.a. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … wir eigene Kulturthemen im Fernsehen setzen und dafür auch die vielfältigen Angebote der Bundeshauptstadt Berlin und der Landeshauptstadt Potsdam nutzen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN HAUPTSTADT.TV produziert hochwertige Film- & Fernsehproduktionen, Eventfilme, Produktfilme, Imagefilme, Musikvideos, Werbe- und Kinospots. HAUPTSTADT.TV vermarktet Sendezeiten und erreicht via Kabel und Satellit Potsdam, Umland und Berlin. Die digitale Verbreitung findet auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen wie Internet, Smart App, Apps, oder Fire TV statt

KONTAKT Ulli Poesselt Geschäftsführer t: +49(0)331.29 854 33 m: +49(0)172.74 67 360 poesselt@hauptstadt.tv LinkedIn: Ulli Poesselt


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PUBLIC MARKETING www.publicmarketing.eu

Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Mediums Das Monatsmagazin PUBLIC MARKETING (New Business Verlag, Hamburg) berichtet über strategische, kreative und markenorientierte Kommunikationsmaßnahmen und -instrumente im öffentlichen Sektor: Von Standortkampagnen über Bürgerbeteiligungsprozesse und kulturelle Außenwerbung bis hin zu Social-Media-Aktionen und digitalen Tools von Institutionen und Unternehmen. Dabei erfasst PUBLIC MARKETING unter anderem folgende Themen und Fachgebiete: Kulturmarketing (Museen, Theater, Festivals etc.), Stadtmarketing, Standortmarketing, Citymanagement, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung, Destinationsmanagement, Hochschulmarketing und politische Kommunikation. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie unsere Gesellschaft prägt und mitgestaltet.

PRODUKTE & LEISTUNGEN PUBLIC MARKETING erscheint im New Business Verlag. Das Hamburger Medienhaus ist unter anderem auch Herausgeber der Fachmagazine new business, Healthcare Marketing, Markenartikel und CP Monitor sowie DNV und PresseReport. Zum Portfolio gehören ebenfalls die Bücher „Städte als Marken 1 + 2“.

KONTAKT Fachmagazin Public Marketing New Business Verlag GmbH & Co. KG Nebendahlstraße 16 22041 Hamburg t: +49(0)40.609009-74 info@ publicmarketing.eu


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patide – die Eventtischdecke www.patide.de

Causales-Partner seit: 2012 Kurzbeschreibung des Unternehmens patide, die kreative Eventtischdecke, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kongressen, Events und Marken eine zusätzliche individuelle Kommunikationsfläche zu bieten. patide produziert Tischdecken aus textilähnlichem Papier, maßgeschneidert für Ihr Tischmaß. Großflächig bedruckbar. Wasserfest. Reißfest. Wiederverwendbar. Recyclebar. Made in Germany. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … in unserer schnelllebigen Zeit die Tischkultur, besonders bei Events, immer mehr vernachlässigt wird. Massenware und Billigprodukte halten hier seit Jahren Einzug. Entgegen diesem Zeitgeist fertigt patide nur qualitativ hochwertige Produkte, mit einer langen Lebensdauer.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Design ist unsere Leidenschaft und wir helfen Ihnen dabei, nackte Tische in einladende Eyecatcher zu verwandeln und aus ihnen sogar noch die erfolgreichsten Werbebotschafter zu machen.

KONTAKT Dipl.-Betriebsw. Gudrun Boll Inhaber von patide – die Eventtischdecke t: +49(0)7063.93 31 61 gudrun.boll@patide.de


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RSM www.rsm.de

Causales-Partner seit: 2009 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die RSM GmbH ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und SteuerberatungsGesellschaften in Deutschland, unabhängig und partnergeführt. Die mehr als 700 Mitarbeiter, darunter als Berufsträger mehr als 200 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, betreuen von 15 Standorten aus vor allem mittelständische Gesellschaften in Fragen der Wirtschaftsprüfung, der Steuer- und Rechtsberatung, der Unternehmensberatung, des Transaktions- und Risikomanagements sowie zu Restrukturierungsprozessen. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … die Kultur der geistige und soziale Kit unserer Gesellschaft ist.

PRODUKTE & LEISTUNGEN RSM bietet über die Kernkompetenzen Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung hinaus zahlreiche weitere Serviceangebote. Als modernes Beratungsunternehmen mit erfahrenen Experten umfasst unser Portfolio insbesondere fachübergreifende Lösungen aus einer Hand – dazu zählen neben Transaktionsberatung auch weitere Consulting-Themen wie Technologie- und Management-, Risk Advisory- Rechtsund Restrukturierungsberatung.

KONTAKT Konrad Pochhammer Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Geschäftsführer RSM GmbH t: +49(0)30.254 90 10 konrad.pochhammer@rsm.de


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RUHR TOURISMUS www.ruhr-tourismus.de

Causales-Partner seit: 2014 Kurzbeschreibung des Unternehmens Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) hat den Auftrag, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil für die Metropole Ruhr zu entwickeln sowie die touristischen Angebote regional zu bündeln, zu planen, zu vernetzen und zu vermarkten. Als Informationsund Koordinierungsstelle ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … das Ruhrgebiet eine urbane Kulturlandschaft bietet, die ihresgleichen sucht. Die Metropole Ruhr ist zu einer viel bereisten Destination mit einem weitreichenden kulturtouristischen Angebot geworden.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG: RuhrtalRadweg Römer-Lippe-Route radrevier.ruhr RuhrKunstMuseen RuhrBühnen ExtraSchicht Tag der Trinkhallen !SING – DAY OF SONG RuhrTour RUHR.TOPCARD Industriekultur

KONTAKT Axel Biermann Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH t: +49(0)0208.899 59 112


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SAP www.sap.com

Causales-Partner seit: 2018 Kurzbeschreibung des Unternehmens Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP Kultureinrichtungen und Organisationen, Events reibungslos und profitabel durchzuführen, sich aber auch stetig an den schnell verändernden Kulturmarkt anzupassen. SAP stellt den Besucher in den Mittelpunkt, so dass ein Event zu einem besonderen Erlebnis wird. Wir versetzen Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Über 388.000 Kunden weltweit setzen auf SAP-Anwendungen und Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Kultur ist für uns eine wichtige Angelegenheit, weil … die Digitalisierung in allen Bereichen unserer Gesellschaft Einfluss nimmt. Wir, die SAP, möchten als weltweit führendes IT-Unternehmen die Brücke schlagen, wie wir innovative Technologien sinnvoll in alle Bereiche von Kultur und Entertainment integrieren können.

PRODUKTE & LEISTUNGEN SAP hilft Kunden ihre Unternehmensführung zu optimieren. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben der Menschen zu verbessern.

KONTAKT Amira Nasser Account Executive Expert for Sports & Entertainment DE SAP Deutschland SE & Co. KG t: +49(0) 151.67 83 41 54 amira.nasser@sap.com


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Securitas securitas.de

Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens Securitas schafft Sicherheit und Mehrwert. Als Marktführer der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland, an rund 120 Standorten, kombiniert Securitas Personal, Wissen und Technik zu effizienten Sicherheitslösungen – zum Schutz von Privatem, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Kultureinrichtungen.

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … … es ein hohes Gut ist, das Schutz braucht. Kultur ist uns ein Spiegel, zeigt uns täglich unerschöpfliche Facetten von Kreativität und die Vielfalt dieser Welt.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Beratung und Konzeption von technisch unterstützten Sicherheitslösungen: Von Objektschutz und Streifendiensten bis zu Empfangsdiensten oder Videofernüberwachung.

KONTAKT Daniel Schleimer Geschäftsführer Securitas NRW t: +49 (0) 211-64003-803 schleimer.daniel@securitas.de

Courtesy of Sony Classical


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Stiftung & Sponsoring www.SUSdigital.de

Causales-Partner seit: 2016 Kurzbeschreibung des Unternehmens In Stiftung&Sponsoring, unserem führenden Magazin für Nonprofit-Management und -Marketing, finden Sie alle zwei Monate Beiträge aus Stiftungsmanagement, Stiftungs- und Steuerrecht, Fördertätigkeit und Vermögensverwaltung. Erfahren Sie Neues aus Institutionen und Verbänden, zu Personalien und Events. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … nur eine starke Zivil- und Wissensgesellschaft entschieden gegen Manipulation und „Fake News“ wirken kann. Seit vielen Jahren lautet unsere Verlagsleitlinie: Auf Wissen vertrauen.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Der Erich Schmidt Verlag, 1924 in Berlin gegründet, publiziert Fachinformationen in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Steuern, Arbeitsschutz und Philologie.

KONTAKT Christian Veh ESV-Redaktion Management und Wirtschaft t: +49(0)30.25 00 85-590 C.Veh@ESVmedien.de


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Stauder Braukunst in 6. Generation

www.stauder.de Causales-Partner seit: 2019 Kurzbeschreibung des Unternehmens Wir sind eine familiengeführte Privatbrauerei mit über 150-jähriger Geschichte und Tradition. Gegründet zur Zeit der Industrialisierung im Herzen des Ruhrgebiets hat die Stauder-Geschichte mit einer kleinen Hausbrauerei begonnen. Über die Generationen ist es gelungen, das Unternehmen immer weiter auszubauen und die Marke Stauder als hochwertige und national anerkannte Marke zu profilieren. Die Maßstäbe für unser unternehmerisches Handeln sind die kompromisslose Qualität unserer Produkte, der persönliche Kontakt zu unseren Kunden sowie das Bekenntnis zu unserer Heimatregion. In unserem Familienunternehmen arbeiten die Familie Stauder und die Mitarbeiter eng zusammen und verfolgen mit Identifikation und Begeisterung die gemeinsamen Ziele. Unter unseren Produkten ist Stauder Pils klar die Nummer Eins. Mit dem außergewöhnlichen Rezept und der langen Reifung vor der Abfüllung folgen wir unserer Überzeugung, dass Qualität keine Kompromisse duldet. Mit den gleichen Maßstäben und der gleichen Sorgfalt brauen wir unsere übrigen Biere und haben viel Freude daran, gelegentlich mit unseren Braumeistern ein neues Bier zu entwickeln. So wie zuletzt das Stauder Bierchen mit seinen einzigartig fruchtigen Aromen aus Citra- und Simcoe-Hopfen. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … kulturell interessierte Menschen auch kommunikative Menschen sind und der Austausch über kulturelle Themen bei einem gut gezapften Pils besonders Spaß macht.

KONTAKT Axel Stauder und Dr. Thomas Stauder


CAUSALES-PARTNER

tanznetz.de www.tanznetz.de

Causales-Partner seit: 2015 Kurzbeschreibung des Unternehmens tanznetz.de ist das größte Onlineportal für künstlerischen Bühnentanz im deutschsprachigen Raum mit über 20.000 registrierten Usern. Es dient als Wegweiser zu Tanzinstitutionen, Ensembles und KünstlerInnen, strukturiert online verfügbare Informationen und ermöglicht so allen Interessierten einen Überblick über die Tanzszene.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Kritiken, News, Themen, Veranstaltungstipps, Börsen, Diskussionsforen. Präsentationsmöglichkeiten für Tanzhäuser, Kompanien, Veranstalter, Ausbildungsinstitutionen, uvm.

KONTAKT Nina Hümpel Herausgeberin t: +49(0)160.80 22 003 redaktion@tanznetz.de

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … sie – und ganz besonders der Tanz – Menschen inspiriert, bewegt und zusammenführt.

Photo: Bettina Stöß


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theatermanagement aktuell www.theatermanagement-aktuell.de

Causales-Partner seit: Causales-Gründung Kurzbeschreibung des Unternehmens theatermanagement aktuell ist der unabhängige Informationsdienst für den Bühnen-, Konzert- und Veranstaltungssektor. theatermanagement aktuell richtet sich an Intendanten*innen, Geschäftsführer*innen, Verwaltungsdirektoren*innen und leitende Mitarbeiter*innen in Produktion, Verwaltung, Controlling, EDV, Marketing, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Stadt- und Mehrzweckhallen, Musicals, bei Festspielen, Festivals, Konzertorganisationen und Orchestern sowie an Entscheider*innen in Konzert- und Beratungsagenturen, Zulieferbetrieben und der Kulturverwaltung. theatermanagement aktuell erscheint seit 1996 viermal pro Jahr und informiert über Daten und Fakten, Hintergründe und Fallstudien, Meinungen und Nachrichten, Tipps und Termine zum Bühnen-, Konzertund Veranstaltungsmanagement und über die wirtschaftliche Entwicklung in der Kulturbranche. Aktuelles Know-how kompetent und kompakt. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … kultureller Ausdruck Freiheit bedeutet und es ohne Kultur keine Innovation gibt.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Für Leser: Aktuelles Know-how kompetent und kompakt Für Anbieter: Zielgenaue Ansprache von Entscheidern im Management von Bühnen-, Konzert- und Veranstaltungsbetrieben Mediadaten auf Anfrage unter mail@theatermanagement-aktuell.de

KONTAKT Dipl.-Kfm. Jürgen Preiß Marketing/PR/Text/Events Herausgeber theatermanagement aktuell t: +49(0)2178.50 30 414 mail@theatermanagementaktuell.de Xing: Jürgen Preiß


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Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V.

www.vdvo.de

Causales-Partner seit: 2018

PRODUKTE & LEISTUNGEN

Kurzbeschreibung des Unternehmens Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. (VDVO) ist der größte Branchenverband für die Entscheider und Führungskräfte der Veranstaltungsbranche. Ziel der Verbandsarbeit ist die effektive Unterstützung von Planern, die Vermittlung von innovativem Wissen sowie die Vernetzung von Menschen und Ideen. Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … Veranstaltungen das nachweislich beste Kommunikationsinstrument sind und der Transport von Themen und Inhalten durch Inszenierungen im kulturellen Umfeld enorm verstärkt werden können. Daher erfahren Eventflächen in Kulturimmobilien bei der Durchführung von Veranstaltungen einen überproportionalen Zuwachs.

Verbandsarbeit in der Veranstaltungsindustrie, Wissensvermittlung, Schulungen, Fachveranstaltungen, Vergünstigungen bei Dienstleistern der Branche, Consulting für Kulturimmobilien mit Eventflächen

KONTAKT Bernd Fritzges Vorstandsvorsitzender VDVO t: +49(0)30.221 903680 bf@vdvo.de Xing: Bernd_Fritzges Linkedin: bernd-fritzges


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Rotkäppchen www.rotkaeppchen.de

Causales-Partner seit: 2010 Kurzbeschreibung des Unternehmens Rotkäppchen ist eine Marke aus dem Portfolio der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, Freyburg (Unstrut), und die erfolgreichste Sektmarke in Deutschland. Seit 1856 steht die traditionsreiche Rotkäppchen Sektkellerei für höchste Qualität und vollendeten Sektgenuss. Mit viel Erfahrung und Leidenschaft werden Sektvarianten bester Qualität kreiert.

PRODUKTE & LEISTUNGEN Das Rotkäppchen-Produktportfolio umfasst das vielfältige Traditionssortiment, die elegante Flaschengärung, das fruchtige Weinmischgetränk Fruchtsecco, Qualitätsweine sowie alkoholfreie Varianten.

KONTAKT Cathrin Duppel Marketing Direktorin info@rotkaeppchen.de

Kultur ist uns eine wichtige Angelegenheit, weil … kulturelles Engagement außergewöhnliche Momente für viele Menschen schafft. Mit unserem erfolgreichen Veranstaltungsprogramm „Sektival“ in der Rotkäppchen Sektkellerei bieten wir unterschiedlichsten Künstlern eine einzigartige Plattform.

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Aufb r u cnach h

Transform the Culture in Europe

Europa

11.Kultur Invest! Kongress 7./8. NOVEMBER UNESCO-WELTERBE ZOLLVEREIN EUROPAS FUHRENDER KULTURKONGRESS EUROPE’S LEADING CULTURE CONGRESS CREATE EUROPE! CULTURAL ENTREPRENEURSHIP

CULTURAL EDUCATION

CULTURAL COLLABORATIONS

REVIVING INDUSTRIAL SITES

PLACES OF CULTURE

TICKETING INNOVATIONS

Hauptförderer:

Presenting-Partner:

Premium-Partner:

CULTURAL TOURISM

CUSTOMER EXPERIENCE

CULTURAL MARKETING STRATEGIES

URBAN CULTURE

CULTURAL TRANSFORMATION

Veranstalter:


Beratung, Veranstaltungen und Medien für Kulturmarketing, Kulturkommunikation und Kultursponsoring

www.kulturmarken.de Werden auch Sie ein Anbieter oder Förderer des europäischen Kulturmarktes und nutzen unsere attraktiven Angebote und Frühbucherrabatte für Ihren Erfolg! Kultur Invest!Kongress

Kultur marken Sponsoring lizenzen

Kultur marken Jahrbuch

Kultur marken Award

Kultur marken Gala


Beratung & Matching Causales – Wir machen Kulturmarken stark und finden die richtigen Partner

Die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH ist seit dem Jahr 2003 Berater von Kulturanbietern und Kulturinvestoren im deutschsprachigen Raum und in Europa. Als erfahrene Agentur beraten wir Ihr Wirtschaftsunternehmen in der strategischen Planung von Sponsoringprozessen und finden die attraktivsten Kulturprojekte für Ihr gesellschaftliches Engagement. Ihr Kulturprojekt beraten wir in Markenbildungsprozessen und finden für Sie die geeigneten Sponsoren aus der Wirtschaft. Den Vermittlungsprozess steuern wir über ein einmaliges, qualitatives Netzwerk aus 44.000 weltweiten Kontakten.

Philosophie Der Name „Causales“ ist Programm: In der Philosophie versteht man unter „Causa“ (lat. für Grund, Ursache) einen Sachverhalt der objektiven Realität, der einen anderen Sachverhalt – die Wirkung – hervorbringt (vgl. Kausalität). Die Philosophie von Causales besteht darin, Wirtschaft und Kultur zum gegenseitigen Nutzen zu verbinden und eine langfristige Wertschöpfung zu generieren. Wir legen Wert auf eine nachhaltige Wirkung unseres Handelns.

Beratung Causales ist Ihr Partner für Ihre Kulturkommunikation und bietet Ihnen die Durchführung von ein- oder mehrtägigen Workshops zur Bewertung, Entwicklung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Sponsoringaktivitäten an. Wir erstellen für Sie komplexe Marketing- und Sponsoringkonzepte mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Visionen und Zielen, Potenzialanalysen, Strategien, Budgetplanungen und konkreten Maßnahmen.

Kooperationen

Rundeinblick Jurysitzung © causales

Wir vermitteln aus unserem Pool von ca. 44.000 Profilen und Kontakten aus Wirtschaft, Kultur und Medien passende Partner aus Wirtschaft und Kultur. Seit Gründung haben wir über 320 Sponsoringpartnerschaften zwischen Kultur, Wirtschaft und Medien in einem siebenstelligen Gesamtvolumen vermittelt.

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Unsere Medien und Veranstaltungen Causales hat einmalige Formate zur Stimulierung des europäischen Kulturmarktes entwickelt, die Sie für Ihre Sponsoringaktivitäten nutzen sollten. Dazu gehören das Jahrbuch Kulturmarken, das Online-Portal für Kulturmarketing und Kultursponsoring www.kulturmarken.de, der Kulturmarken-Award mit der feierlichen Gala-Preisverleihung „Night of Cultural Brands“ und der KulturInvest!-Kongress.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/causales

Unser Angebot Professionalisieren Sie Ihre Sponsoringaktivitäten! Tagesworkshop inkl. Vor- und Nachbereitung » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) Sponsoringkonzept als Power Point- Vorlage » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) Vermittlungshonorar für Partnerschaften » 15 % Komplexe Aufträge verhandeln wir gern mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

Unsere Referenzen


KulturInvest!-Kongress 2020 Europas größter Kulturkongress

Im November 2020 findet Europas größter Kulturkongress zum zölften Mal in Berlin statt. Der KulturInvest!-Kongress steht seit elf Jahren für innovatives Vorausdenken, lebendige Debatten und erfolgreiche Lösungsansätze von materiellen und immateriellen Investitionen in Kultur. Innerhalb von 12 Themenforen zeigen auch im Jahr 2020 über 100 namhafte Referenten aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik die neuesten Trends und Entwicklungen im Kulturmarkt auf. Die Teilnehmer des führenden Forums für Kulturanbieter und Kulturförderer erwarten lebendige key notes von Kulturexperten, partizipative Diskussionsrunden und erfolgreiche Praxisbeispiele in den parallel stattfindenden Foren: _Kulturpolitik _Transformation _Nachhaltigkeit _Gründung _Digitalisierung _Kulturelle Bildung

_Stadtkultur _Kreativwirtschaft _Kulturtourismus _Kulturmarketing _Kultursponsoring

Kommen Sie zum 12. KulturInvest!-Kongress Anfang November 2020 in Berlin und diskutieren Sie mit uns über bewährte und neue Wege des Kulturmanagements, der Kulturfinanzierung und Kulturkommunikation.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturinvest-kongress

Unser Angebot Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets über die attraktiven Frühbucherrabatte!

1-Tagesticket: Buchung bis Nov. 2020 » 340 Euro (zzgl. MwSt.) 2-Tagesticket: Buchung bis 31.12.2019 » 490 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 31.3.2020 » 540 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 30.6.2020 » 590 Euro (zzgl. MwSt.) Buchung bis 7.11.2020 » 650 Euro (zzgl. MwSt.) Alle Angebote inklusive Kongressmappe, Catering und Downloadmöglichkeiten der Vorträge. Der Veranstaltungsort steht zur Zeit der Drucklegung dieser Publikation noch nicht fest, wird aber im Dezember 2019 veröffentlicht.

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EUROPÄISCHER KULTURMARKEN–AWARD 2019

Europäischer Kulturmarken-Award 2020 Der avancierteste Wettbewerb für Kulturmarketing, -tourismus und –investments

Der avancierteste Wettbewerb im Europäischen Kulturmarkt wird 2020 bereits zum 15. Mal ausgeschrieben und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Potenzial von Kulturinstitutionen und Kulturstädten sichtbar zu machen, die Kreativität als unerschöpfliche Energiequelle zu nutzen und die Vernetzung kultureller und wirtschaftlicher Akteure zu verstärken. Die Europäischen KulturmarkenAwards werden in acht Kategorien von einer 42-köpfigen Expertenjury an Kulturanbieter, -investoren und -tourismusregionen aus ganz Europa vergeben. Die zum sechsten Mal in allen Kategorien verliehene Preisskulptur Aurica® steht für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das heraus-ragende Engagement europäischer Kulturinvestoren. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2020 in acht möglichen Wettbewerbskategorien: _Europäische Kulturmarke des Jahres 2020 _Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2020 _Europäische Trendmarke des Jahres 2020 _Europäischer Kulturinvestor des Jahres 2020 _Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2020 _Europäischer Kulturmanager des Jahres 2020 _Europäischer Preis für Medienkultur 2020 _Preis für Stadtkultur 2020 (Ausschreibung im deutschsprachigen Raum) Die Ausschreibungskriterien finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturmarken-award

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Ehemalige Preisträger Preisverleihung innerhalb der Gala „Night of Cultural Brands“ Für die Besten der Branche rollen wir seit dem Jahr 2006 auf der jährlichen Kulturmarken-Gala den roten Teppich aus und ermöglichen auf dem Branchentreff für Kulturmarketing und Kultursponsoring einmalige Kontakte. Die begehrten Awards werden jährlich im November vor 500–800 Entscheidungsträgern aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien auf der „Night of Cultural Brands“ verliehen. Die Galaveranstaltung bietet die Möglichkeit, in exklusiver Atmosphäre entspannt Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Veranstaltungsort steht zur Zeit der Drucklegung dieser Publikation noch nicht fest, wird aber im Dezember 2019 veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/veranstaltungen/ kulturmarken-award

Unser Angebot Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2020! Bewerbungsgebühr Award 199 Euro (zzgl. MwSt.)


Jahrbuch Kulturmarken 2021 Der causales-Premiumkatalog für Kultursponsoring

Seit 2004 dient die Sponsoringpublikation Jahrbuch Kulturmarken/Annual of Cultural Brands als Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von Sponsoringbudgets von Wirtschaftsunternehmen. Kulturanbieter kommunizieren im Rahmen von redaktionellen Anzeigen ihr attraktives Sponsoringangebot und bieten anhand von sponsoringrelevanten Parametern wie der geografischen Verortung, Besucherzielgruppen, Infrastruktur-Faktoren, Werbereichweiten und innovative B2B/B2C-Leistungen professionelle Entscheidungshilfen für potenzielle Partner aus der Wirtschaft. Darüber hinaus machen kultursponsoringtreibende Unternehmen auf ihr nachhaltiges Investment in Form von redaktionellen Specials aufmerksam, laden ihre Marke mit Sympathie auf und erreichen politische Entscheidungsträger und Medien. Veröffentlichen auch Sie Ihr Sponsoringangebot für das Jahr 2021 in diesem einmaligen Verkaufskatalog!

Ihre Vorteile auf einen Blick _Kulturanbieter erreichen mit der Präsentation ihrer Sponsoringangebote im Jahrbuch Kulturmarken potenzielle Sponsoren und Partner, die im Herbst 2020 ihre Budgetplanung für das Jahr 2021 vorbereiten. _Wirtschaftsunternehmen bietet die Publikation die Möglichkeit, ihr gesellschaftliches und kulturelles Engagement in Form eines redaktionellen Beitrags zu kommunizieren und ihr Image als Corporate Citizen zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmarken.de/publikationen/ jahrbuch-kulturmarken

Unser Angebot Veröffentlichen Sie Ihr Sponsoringangebot und werden Sie Akteur des europäischen Kulturmarktes! Sponsoringangebot Kultur, Praxisbeispiel Wirtschaft, Doppelseite, Format: 2× 280 × 210 mm, 4 farbig (5.000 Zeichen zzgl. Fotos) bis 31.12.19 » 1.500 Euro (zzgl. MwSt.) bis 31.3.20 » 1.750 Euro (zzgl. MwSt.) bis 1.6.20 » 2.000 Euro (zzgl. MwSt.) Special im Jahrbuch, 10 Seiten, Fomat: 280 × 210 mm, 4 farbig bis 31.12.19 » 4.500 Euro (zzgl. MwSt.) bis 31.3.20 » 6.000 Euro (zzgl. MwSt.) bis 1.6.20 » 7.500 Euro (zzgl. MwSt.) Inklusive Ihres Profils, Ihrer Sponsoringpakete und Ihrer Kontaktdaten! Nach Ihrer Buchung senden wir Ihnen gern eine Datenabfrage zu und veröffentlichen Ihr Angebot auch kostenfrei auf unserem Online-Portal www.kulturmarken.de

Unsere Referenzen _Die Sponsoringangebote und Praxisbeispiele werden kostenfrei für ein Jahr innerhalb einer Buchung auf das Matchingtool www.kulturmarken.de übernommen. _Distribution: personalisierter, kostenfreier Premiumverteiler (Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien in Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und europäischen Ländern sowie auf dem KulturInvest!Kongress und der Kulturmarken-Gala 2020) _Auflage: 3.000, Erscheinung: September 2020, Druckunterlagenschluss: 1. Juni 2020

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kulturmarken.de Das Online-Portal für Ihre langfristige Positionierung im europäischen Kulturmarkt

Das Branchenportal kulturmarken.de dient seit dem Jahr 2004 Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik als Informationsdienst rund um die Themen Kulturmarketing, Kultursponsoring und Kulturinvestitionen. Über 277 Kulturanbieter aus der ganzen Welt präsentieren ihre Sponsoringangebote für potenzielle Investoren für die kommenden Jahre.

www.cultural-brands.com Das englischsprachige Pendant unseres Branchenportals präsentiert Sponsoringlizenzen von über 150 Kulturanbietern aus Europa und der ganzen Welt. Darüber hinaus finden Sie hier Interviews und Fachbeiträge von Experten aus Kultur und Wirtschaft in englischer Sprache.

Nutzen für Unternehmen: Kultursponsoringpakete von Kulturanbietern finden!

Online-Buchungen für den KulturInvest!-Kongress und die Kulturmarken-Gala! Mit einer Online-Buchung können Sie unkompliziert Ihr Ticket zum 11. KulturInvest!-Kongress buchen und sich für den 14. Europäischen Kulturmarken-Award bewerben.

Trendprognosen von Marketing und Sponsoringexperten lesen! Profitieren Sie durch Ihren Wissensvorsprung. Informieren Sie sich in Fachartikeln, Studien und Interviews über aktuelle Themen und Trends aus den Bereichen Kulturmanagement, Kulturmarketing sowie Kultursponsoring und verschaffen Sie sich einen umfangreichen Überblick über die neuesten Trends.

Technische Daten und Reichweite:

100.000 Besucher auf dem Portal pro Jahr, 19.500 Abonnenten Wir präsentieren Ihnen attraktive Kulturmarken® aus der ganzen für den monatlichen Newsletter CauSales Welt. Mit den von uns entwickelten Suchkriterien finden Sie aus der Vielfalt der Angebote Ihren richtigen Partner für Ihr regionales, Weitere Informationen überregionales oder internationales Sponsoringmanagement. finden Sie unter Darüber hinaus können Sie in Best-Practice Beiträgen Ihre Sponso- www.kulturmarken.de ringengagements vorstellen und Ihre Marke mit Sympathie aufladen. Unser Angebot Veröffentlichen Sie Ihr Sponsoringangebot an die Wirtschaft Nutzen für Kultur: Anbieter auf oder ein Praxisbeispiel über Ihr gesellschaftliches Engagement!

dem Kultursponsoringmarkt werden! Werden auch Sie Teil eines dynamisch wachsenden Kulturmarktes und veröffentlichen Sie Ihr Angebot an Sponsoren auf dem erfolgreichen Matchingtool. Sie positionieren Ihre Kulturmarke als attraktive Sponsoringplattform für Unternehmen und werden von überregionalen und internationalen Unternehmen schnell gefunden.

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Sponsoringangebot Kultur » 365 Tage » 750 Euro (zzgl. MwSt.) Praxisbeispiel Wirtschaft » 365 Tage » 750 Euro (zzgl. MwSt.) Inklusive Ihres persönlichen Profils, Ihrer Sponsoringpakete und Ihrer Kontaktdaten! Nach Ihrer Buchung senden wir Ihnen gern eine Datenabfrage für Ihren Beitrag mit 5.000 Zeichen zzgl. Fotos zu.


CAUSALES

IMPRESSUM

Kontakt

© Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH, 2019 Bötzowstraße 25 10407 Berlin Germany tel: +49(0)30.53 214 391 fax: +49(0)30.53 215 337 www.kulturmarken.de www.cultural-brands.com Gesellschafter: Hans-Conrad Walter und Mihai Danzke

Causales bietet Ihnen die Durchführung von ein- oder mehrtägigen Workshops zur Bewertung, Entwicklung und Evaluierung Ihrer Marketing- und Sponsoringaktivitäten an. Wir erstellen für Sie komplexe Marketing- und Sponsoringkonzepte mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Visionen und Zielen, Potenzialanalysen, Strategien, Budgetplanungen und konkreten Maßnahmen. Darüber hinaus vermitteln wir Kooperationen zwischen Wirtschaftsunternehmen und Kulturanbietern, betreuen Ihre Sponsoringpartnerschaften und wickeln für Sie alle Kommunikationsdienstleistungen rund um die Kooperation ab.

Konzept: Hans-Conrad Walter und Eva Nieuweboer Projektmanagement: Christine Fischer Jennifer Miethke Gestaltung: xplicit – Gesellschaft für visuelle Kommunikation mbH www.xplicit.de Textlektorat: Sibylle Kluge

Causales® Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH Sitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht: Berlin-Charlottenburg | HRB 127 153 B Steuernummer: 37/249/32636 | UID: DE271456997 www.kulturmarken.de | www.cultural-brands.com

Erscheinung: September 2019 Freiverteiler: Entscheidungsträger in Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien Schutzgebühr: 44,95 Euro zzgl. Mwst. Direktvertrieb: www.kulturmarken.de Alle Zahlen sind öffentlich zugänglichen Medien entnommen. Die Wortmarken Causales®, Kulturmarke®, Kulturmarken®, KulturInvest ® und Aurica ® sind eingetragene Marken im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes und stehen unter Markenschutz.

Christine Fischer M.A. Music and Creative Industries Kulturmanagerin

Die Fotos der Kulturanbieter und Wirtschaftsunternehmen wurden Causales von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt. Die Auftraggeber haften für die Urheberrechte der Fotos.

tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)152.27 56 71 60 fischer@causales.de

Hans-Conrad Walter Dipl. Kommunikationswirt (dda), Kulturmanager, Sponsoringexperte, Agenturgründer und geschäftsführender Gesellschafter

Jennifer Miethke B.A. Medien- und Eventmanagement Eventmanagerin

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung der Herausgeber unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)152.54 21 65 17 walter@causales.de

tel +49(0)30.53 214 391 mobil +49(0)176.56 97 87 90 miethke@causales.de 239


„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Seneca


Aufb r u cnach h

Cultural Brand Award

Transform the Culture in Europe

2020

Europe Jahrbuch Kulturmarken 2020 — Causales

15.Europäischer KulturmarkenAward

Europa

15.Jahrbuch Kulturmarken Der Premium-Katalog für Sponsoringangebote und Sponsoringlizenzen im europäischen Kulturmarkt www.kulturmarken.de

Europas avanciertester Kulturpreis Europe’s most advanced cultural award

Premium-Partner:

Ausgezeichnet mit dem Lifetime Achievement Award/Internationaler Sponsoring Award 2017

Herausgeber:

Jahrbuch Kulturmarken 2020  

Kulturanbieter aus ganz Europa stellen in der Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs Kulturmarken ihre Sponsoringangebote vor. Darüber hinaus beinha...

Jahrbuch Kulturmarken 2020  

Kulturanbieter aus ganz Europa stellen in der Jubiläumsausgabe des Jahrbuchs Kulturmarken ihre Sponsoringangebote vor. Darüber hinaus beinha...

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