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Die Spree Die Spree ist ein 382 Kilometer langer Fluss, der durch die Bundesländer Sachsen, Brandenburg und Berlin fließt. Benannt ist der Fluss nach dem Riesen Sprejnik, der der Sage nach einst drei Pfeile abschoss und damit für die Entstehung der drei Quellen der Spree sorgte. Quellen im Lausitzer Bergland Eine dieser Quellen liegt am Kottmar, einem Berg im Lausitzer Bergland. Die beiden weiteren Quellen befinden sich in Ebersbach und Neugersdorf, zwei Stadtteilen der Stadt Ebersbach-Neugersdorf. Um die Quelle am Kottmar wurde 1921 eine Phonolithsteinmauer errichtet. Darauf sind die Heimatorte von Gefallenen des Ersten Weltkriegs aufgeführt, die dem Gebirgsverein Lusitania angehörten. Die Ebersbacher Quelle wird auch Spreeborn genannt und befindet sich an der Ortsgrenze von Ebersbach-Neugersdorf. Bereits 1719 wurde sie als Spreequelle bezeichnet, deutlich früher als die beiden anderen Quellen. Die Neugersdorfer Quelle findet man am Eingang des Neugersdorfer Bades. Sie gilt als die ergiebigste aller Spreequellen. Berlin und Cottbus liegen an der Spree An der Spree gelegene Groß- und Mittelstädte sind unter anderem: Bautzen Spremberg Cottbus Fürstenwalde Berlin

In Neusalza-Spremberg fließt der Fluss durch den Spreepark. Hier befindet sich ein Eschen-AhornSchluchtwald. Zudem leben hier mehr als 50 Vogelarten, beispielsweise der Eisvogel, die Wasseramsel, der Buntspecht und die Gebirgsstelze. Auch Bachneunaugen und Fischotter findet man hier vor. Zwischen Neusalza und Taubenheim fließt die Spree auf einer Länge von 700 Metern durch tschechisches Gebiet. Zwischen Bautzen und Großpostwitz verläuft der Fluss dann in einem Tal, das er durch die Talsperre Bautzen wieder verlässt. Im Stausee befindet sich hier die "Vogelinsel", die aus Naturschutzgründen nicht betreten werden darf. Nachdem sie durch teilweise sehr waldreiches Gebiet geflossen ist, erreicht die Spree das in Brandenburg gelegene Spremberg. Ebenso wie das bereits erwähnte Neusalza-Spremberg in der Oberlausitz hat diese Stadt ihren Namen von der Spree. Anschließend staut sich der Fluss in der Talsperre Spremberg. Dabei handelt es sich um ein beliebtes Erholungsgebiet. Gäste können hier baden und campen. Auch Cottbus liegt an der Spree. Hier findet man unter anderem den Hammergraben, einen im 16. Jahrhundert errichteten Wassergraben.


Im Berliner Urstromtal fließt die Spree durch Fürstenwalde. Schließlich erreicht der Fluss die deutsche Hauptstadt Berlin. Diese wird auf einer Strecke von 44 Kilometern von der Spree durchflossen. Neben der Straße Am Kupfergraben findet man die Spreeinsel. Hier befinden sich unter anderem das Nicolaihaus und das Galgenhaus, zwei frühere Bürgerhäuser. Das Nicolaihaus ist heute ein Museum. Zudem findet man auf der Spreeinsel die Jungfernbrücke, die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt. Schließlich mündet die Spree im Berliner Stadtteil Spandau in die Havel. Zahlreiche Nebenflüsse Die Spree hat unter anderem folgende Nebenflüsse: die Berste die Dahme das Löbauer Wasser der Schwarze Schöps die Malxe die Oelse das "Briesener" Mühlenfließ die Löcknitz die Erpe die Wuhle die Panke

Außerdem gibt es zahlreiche weitere Seitengewässer, beispielsweise das Große Fließ, ein Nebenfluss der Spree in der Nähe von Fehrow in Brandenburg.

Die Spree hat also einiges zu bieten:

Naturliebhaber können zum Beispiel den Spreepark in Neusalza-Spremberg besuchen. Feriengäste sind in der Talsperre Spremberg gut aufgehoben. Freunde historischer Bauten kommen auf der Spreeinsel in Berlin auf ihre Kosten.

Spree  

Die Spree https://bundesland24.de/fluesse/die-spree/

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