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HOTEL SCHWEIZERHOF BERN & THE SPA CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY-REPORT

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INHALT PORTRAIT

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Traditionsreiche Geschichte 5 Zugehörigkeiten und Mitgliedschaften 6 Auszeichnungen 6 Unternehmensphilosophie 7 Organigramm 7 Unsere Gäste 8

CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY

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Anspruchsgruppen 10 CSR im Hotel Schweizerhof Bern 11

MITARBEITENDE

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Zufriedenheit 16 Entwicklung 20 Gesundheit 21 Sicherheit 21

UMWELT

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Klima, Energie & Wasser Abfall & Recycling Nachhaltiger Einkauf

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GESELLSCHAFT & MARKT

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Soziales Engagement Kooperationen / Zusammenarbeit

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PERSPEKTIVEN 43 SCHLUSSWORT

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IMPRESSUM Herausgeberin: Hotel Schweizerhof Bern AG Bahnhofplatz 11 3001 Bern T +41 (0)31 326 80 80 qm@schweizerhof-bern.ch www.schweizerhof-bern.ch Ansprechpartnerin für den Corporate Social Responsibility Report: Seraina Zahner, Quality & CSR Manager Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA Der Bericht bezieht sich auf die Jahre 2016–2018. 2


VORWORT Uns liegt es sehr am Herzen, das Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA nachhaltig in die Zukunft zu führen. Corporate Social Responsibility (CSR) ist deshalb ein integraler ­Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Seit 2017 ist eine CSR Verantwortliche fester Bestandteil des Teams im Hotel Schweizerhof Bern. Sie kümmert sich mit Hilfe der hotelinternen Umweltgruppe «The Green Busters» und des gesamten Teams, um etliche Projekte im Bereich Mitarbeitende, Umwelt und Gesellschaft & Markt. Es ist für ein Unternehmen und vor allem für ein Hotel unabdingbar, sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Den CSR Report richten wir an unsere Gäste, Mitarbeitenden, Besitzer, Lieferanten und an ­unsere Partnerinnen und Partner. Wir zeigen auf, inwiefern wir unsere Verantwortung wahr­nehmen und uns für eine nachhaltige Entwicklung im herausfordernden Umfeld der Luxus­hotellerie engagieren. Der Bericht ist ein Beitrag zur NachhaltigkeitsCharta des Schweizer ­Tourismus. Mein Motto ist: Stillstand bedeutet Rückschritt.

Iris Flückiger General Manager

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PORTRAIT Wer das Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA betritt, fühlt sich besonders. Nach einem herzlichen Empfang stehen den Besucherinnen und Besuchern 99 elegante und modern ausgestattete Zimmer und Suiten, die Bel Etage für Feste, Seminare und Meetings, der Wellnessbereich «THE SPA» zum Entspannen sowie ein hauseigenes Restaurant mit 14 GaultMillau-Punkten zur Verfügung. Die Grundidee eines gesunden und gleichzeitig genussvollen Lebensstils zieht sich durch das gesamte Hotelkonzept.

FACTS & FIGURES

5 Sterne Superior Boutique Hotel im Herzen der Stadt Bern

14 GaultMillau-Punkte in der legendären Jack‘s Brasserie 22 Signature Cocktails in der Lobby-Lounge-Bar 35 Nationalitäten 71 verschiedene Zigarren-Sorten in der Cigar Lounge 99 Zimmer und Suiten 214 Mitarbeitende 360 Grad-Panorama-Aussicht von der Sky Terrace 365 Tage geöffneter Spa-Bereich 800 m² grosse Bel Etage mit dem legendären Ballsaal Salon Trianon

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TRADITIONSREICHE GESCHICHTE Seit 160 Jahren ist das Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA das führende Hotel in Bern, der Bundesstadt der Schweiz. Es liegt direkt neben dem Hauptbahnhof inmitten der charmanten Berner Altstadt.

1857 Als Hotel Fetzer gegründet, erhielt es seinen heutigen Namen von Daniel Vogel, der es im Jahr 1859 kaufte und es mit dem Zähringerhof von nebenan zum «Schweizerhof» vereinigte.

1881–1897 Das Hotel gehörte den Brüdern Hauser, die einer bekannten Hotelierfamilie aus ­Wädenswil entstammten.

1911–1913 Erbaute ein Konsortium von Hotelier- und Brauereifachleuten den heutigen «Schweizerhof», der am 1. Juli 1913 eröffnet wurde.

1939 Das Hotel wurde von der Familie Gauer übernommen. Nun begannen glanzvolle Zeiten für den Schweizerhof. Jack Gauer, dessen Namen in der Jack’s Brasserie noch heute verewigt ist, machte aus dem Hotel ein erstklassiges Haus von internationalem Renommee.

1950 In den frühen 1950er Jahren begann erste Prominenz hier abzusteigen, etwa Peter ­Ustinov, Sophia Loren, Liz Taylor.

2005 Das Hotel wurde für umfassende Renovationsarbeiten geschlossen.

2008 Die Katara Hospitality kaufte das Hotel. Schon im Folgejahr begann ein 2-jähriger, ­umfassender Umbau.

2011 Mit der grossen Wiedereröffnung am 24. Juni 2011 hat ein weiteres erfolgreiches Kapitel in der über 150-jährigen Geschichte des berühmten Berner Luxushotels begonnen.

2012 Eröffnung des einzigen Hotel-Spas in Bern – THE SPA – sowie der Dachterrasse Sky Terrace.

2014 Iris Flückiger und ihr Team führen das Hotel in die Zukunft.

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ZUGEHÖRIGKEITEN UND MITGLIEDSCHAFTEN

Das Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA ist Teil der Hotelgruppe «The Bürgenstock Selection». Diese Zugehörigkeit symbolisiert das ‘B’ im Logo. Die Bürgenstock Selection mit Sitz in Zug ist die Betreibergesellschaft. Ein Team von Fachkräften unter der Leitung von Saeid Heidari zeichnet sich für Verwaltung, Konzept­ entwicklung und Projektmanagement der Hotelprojekte in der Schweiz verantwortlich. Das Hotel gehört zudem der weltweiten Allianz von Luxushotels «The Leading Hotels of the World» sowie zu den «Swiss Deluxe Hotels», der Vereinigung der führenden Schweizer Fünfsterne-Hotels, an.

AUSZEICHNUNGEN

myclimate Award 2019 Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA

Hotelrating 2018 Rank 15

Vorreiter ganzheitliche Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb

Verliehen im Rahmen der ITB 2019 Berlin, den 7. März 2019

Stephen Neff CEO myclimate

Rating by Karl Wild 2018 Rank 13

www.buergenstock-selection.ch www.lhw.com www.swissdeluxehotels.ch

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UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE Unsere Vision Best place to be – and to work!

UNTERNEHMENSWERTE

Mission Wir leben Kultur und lassen sie erleben. Für Genussmenschen, Geschäftsreisende und ­Weltenbummler aus Bern, der Schweiz und der ganzen Welt. Kommunikation Wir kommunizieren fair, ehrlich und verständlich. Informationen tauschen wir termingerecht und offen aus. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Arbeitsklima und fördern die Zusammenarbeit. Qualität Unser internes Qualitätsmanagementsystem dient der Prozessoptimierung, der Sicherung des Know-hows sowie der ständigen Verbesserung von Qualität und Dienstleistung. Wir entwickeln uns stetig weiter, indem wir Rückmeldungen von Gästen und Mitarbeitenden, Ergebnisse aus internen Audits, externe Einflussfaktoren sowie Ansprüche interessierter Parteien in unseren Verbesserungsprozess integrieren. Corporate Social Responsibility Wir übernehmen Verantwortung – für unsere Mitarbeitenden, unsere Umwelt und die Gesellschaft. Wir setzen uns aktiv für eine nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens ein und wollen als Botschafterin für die Schweizer Luxushotellerie wahrgenommen werden.

ORGANIGRAMM

Begeisternd … Wir gehen täglich mit grosser Motivation und viel Freude unseren Aufgaben nach. Wir kennen unsere Gäste und überraschen Sie bei jedem Aufenthalt aufs Neue mit Aufmerksamkeiten, mit Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und einem Lächeln. Anspruchsvoll … Wir geben uns nicht mit 90 Prozent zufrieden. Wir übertreffen die Erwartungen unserer ­Gäste. Wir leben unsere Service-Standards und geben immer unser Bestes. Leidenschaftlich … Wir haben Spass an unserer Arbeit und sind mit viel Herzblut dabei. Unsere Gäste sollen unsere Leidenschaft für die Hotellerie / Gastronomie spüren und von unserem Engagement begeistert sein. Unternehmerisch … Wir sind offen für Veränderungen und entwickeln uns weiter. Wir vollziehen Anpassungen nicht erst dann, wenn sie unausweichlich geworden sind, sondern wir planen langfristig. Wir denken mit, unterstützen uns abteilungsübergreifend und handeln kosten- und umweltbewusst.

GENERAL MANAGER

PA TO GENERAL MANAGER

IT MANAGER

QUALITY & CSR MANAGER

TECHN. LEITER / SIBE/KOPAS

RESERVATIONS & REVENUE MANAGER

PR & COMMUNICATIONS MANAGER

DIRECTOR OF SALES & MARKETING

EXECUTIVE CHEF

F&B MANAGER

SPA MANAGER

HR MANAGER

FINANCE MANAGER

FRONT OFFICE MANAGER

EXEC. HOUSEKEEPING MANAGER

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UNSERE GÄSTE HERKUNFTSSTATISTIK (2018)

OTHERS  20 % INDIA  1 % ITALY  1 % UAE  2 % JAPAN  2 %

SWITZERLAND  46 %

GREAT BRITAIN  3 % CHINA  3 % FRANCE  4 % GERMANY  7 % USA  11 %

Unsere Gäste können in zwei verschiedene Segmente unterteilt werden. Einerseits können sie nach dem Herkunftsland klassifiziert werden, andererseits nach Art der Reise. Knapp die Hälfte unserer Gäste waren im Jahr 2018 Schweizer Staatsbürger (46 %), gefolgt von US-Amerikaner (11 %) und Deutschen (7 %). Die meisten Gäste übernachteten als Individualgäste bei uns, nur 11 % reisten im Jahr 2018 in grösseren Gruppen. Die zentrale Lage und der aussergewöhnliche Service werden von den ­Business-Gästen, die von den Individualreisenden mit 59 % deutlich die Mehrheit ausmachten, sehr geschätzt. Freizeitgäste reisen meistens über das Wochenende an, flanieren durch Bern, geniessen die Zeit im THE SPA und verwöhnen sich am nächsten Tag mit einem Frühstück in der Jack’s Brasserie.

GÄSTEZUFRIEDENHEIT Für unsere Vision «Best place to be – and to work!» spielt die Gästezufriedenheit eine entscheidende Rolle. Neben persönlichen Gesprächen und direkten Rückmeldungen sind Online-Bewertungs- und Buchungsplattformen bedeutende Medien für die Messung und Analyse der Zufriedenheit unserer Gäste. Der TrustScore ist ein internationales Siegel, das Onlinebewertungen zu einer verständlichen und vergleichbaren Note zusammenfasst. Der Score liegt im Wertebereich zwischen 0 und 100 und ermöglicht einen raschen Überblick über die Bewertungen von mehr als 200 verschiedenen Portalen. Unser TrustScore liegt zurzeit bei exzellenten 93 Punkten. Wir ruhen uns auf unseren Lorbeeren natürlich nicht aus, sondern streben eine ständige Verbesserung an.

TRUSTSCORE

Excellent

93 by TrustYou www.trustyou.com

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CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY Corporate Social Responsibility ist die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens. Es geht dabei um ein verantwortungsvolles Verhalten gegen체ber Mitarbeitenden, den zahlreichen Stakeholdern, der lokalen Gemeinschaft sowie auch der Umwelt. Ein gutes CSR-Management sollte nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen einhalten, sondern dar체ber hinaus gehen.

ABGRENZUNG CSR ZU NACHHALTIGKEIT Der Begriff Nachhaltigkeit/nachhaltige Entwicklung ist heutzutage weit verbreitet und f채llt oft im Zusammenhang mit CSR. Damit wird ein Verhalten benannt, das die Lebenssituation der heutigen Generation verbessert und zugleich die Lebenschancen der Nachkommen nicht gef채hrdet. Im Gegensatz zu CSR ist der Begriff nachhaltige Entwicklung ein Grundgedanke, ein Leitbild, das keine bestimmten Handlungsanweisungen beinhaltet. CSR ist vielmehr der konkrete Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung.

CSR ist der konkrete Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung.

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ANSPRUCHSGRUPPEN Im Folgenden werden unsere wichtigsten Anspruchsgruppen für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens vorgestellt.

UNSERE GÄSTE

UNSERE MITARBEITENDEN 

Nicht nur Ressourcen- oder Material­ effizienzpotenziale sprechen für unser CSR-Engagement, sondern auch das wachsende Bedürfnis der Gäste nach nachhaltigen touristischen Dienstleistungen.

Unsere Mitarbeitenden schätzen unsere Bemühungen und entwickeln unser CSR-Management täglich weiter. In Rekrutierungsgesprächen, sowie auch in der anonymen Mitarbeiter­ umfrage wird unser gesellschaftliches Engagement positiv hervorgehoben.

UNSERE PARTNER UND LIEFERANTEN

UNSERE BESITZER

Das Hotel Schweizerhof Bern pflegt ­einen sehr engen und offenen Austausch zu seinen Lieferanten und unterhält jahrelange Partnerschaften. Sie haben für die nachhaltige Entwicklung des ­Hotels einen sehr hohen Stellenwert.

STADT BERN Unsere Stadt engagiert sich stark für eine nachhaltige Entwicklung und setzt gemeinsam mit der Berner Bevölkerung verschiedene Projekte um. Seit 2010 ist Bern Energiestadt Gold und zählt mit der Bewertung von 82 % somit zu den fünf besten Energiestädten in der Schweiz.

Seit 2008 ist das Hotel Schweizerhof Bern im Besitz der Katara Hospitality. Unsere Besitzer ermöglichen und fördern unsere nachhaltige Entwicklung und stellen die finanziellen ­Ressourcen zur Verfügung.

BRANCHENVERBAND HOTELLERIESUISSE Der Verband hotelleriesuisse ist Mit­ unterzeichner der NachhaltigkeitsCharta des Schweizer Tourismus und misst der Thematik folglich einen ­bedeutenden Stellenwert bei. Er setzt die Nachhaltigkeitsstrategie mittels gezielter Massnahmen intern wie auch extern um und ist seit 2014 sogar komplett klimaneutral.

www.bern.ch/themen/umwelt-natur-und-energie/energie/energiestadt-bern berneroberland.hotelleriesuisse.ch/de/pub/berner_oberland/services/nachhaltigkeit.htm

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CSR IM HOTEL SCHWEIZERHOF BERN

Du bist Quality & CSR Manager im Hotel Schweizerhof Bern. Wie ist es dazu gekommen? Ich habe von 2014–2017 berufsbegleitend an der Hochschule für Wirtschaft Freiburg i. Üe. BWL studiert. Im letzten Jahr hatte ich die Bachelorarbeit zu schreiben. Bei der Themenwahl war es mir wichtig, etwas Nützliches für den Betrieb umzusetzen. Da der Schweizerhof Bern zu dieser Zeit nach ISO 14001 umweltzertifiziert und der Grundstein für Corporate Social Responsibility gelegt war, entschied ich mich dafür, dieses Potenzial in meiner Arbeit auszuloten. Am Ende des Studiums habe ich eine Festanstellung als Quality & CSR Manager angeboten bekommen. Für die Chance, meine Bachelorarbeit im Betrieb weiter umzusetzen und zu implementieren, bin ich dem Hotel Schweizerhof sehr dankbar. Es ist unglaublich bereichernd und motivierend, anhand konkreter Ergebnisse zu sehen, dass sich der monatelange Einsatz für die Konzipierung und Abfassung der Bachelorarbeit mehr als gelohnt hat. Was verbindet Dich mit dem Schweizerhof Bern? Sehr viel! Es war meine erste Festanstellung nach dem Gymnasium, und meine Liebe zu Gastronomie und Hotellerie wurde hier geweckt. Nach einem Jahr Praktikum arbeitete ich für einige Zeit als Chef de Rang. Später zog es mich für drei Jahre weg, unter anderem ins «Baur au Lac» in Zürich. Ich kehrte aber bald wieder zurück und arbeitete während des Studiums im Cost Controlling & Einkauf. Mit der neuen Stelle habe ich jetzt wirklich das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Ich freue mich, etwas zu bewegen und vieles umzusetzen. Was ist Dein Tipp für andere KMUs, die CSR implementieren möchten? Meiner Meinung nach ist es essenziell, dass eine Person oder ein Team für CSR im Unter-

SERAINA ZAHNER, QUALITY & CSR MANAGER

nehmen verantwortlich ist. Vor allem sollen die Ideen und Projekte für die Umsetzung von den Mitarbeitenden selbst stammen. Sie müssen unbedingt mitbestimmen und selbst etwas bewegen können, denn nur so gelingt es, alle Mitarbeitenden mit ins Boot zu holen. Ganz wichtig finde ich zudem, dass die interne Kommunikation hinsichtlich der CSR-Themen der externen Kommunikation übergeordnet ist. Erst wenn alle Mitarbeitenden hinreichend informiert sind und voll und ganz hinter der neuen Philosophie stehen, darf das Engagement auch nach aussen getragen werden. Wie schätzt Du das CSR Engagement in der Schweizer Hotellerie ein? Ich denke, dass immer mehr Betriebe in der Schweizer Hotellerie Verantwortung übernehmen und Synergien der drei Dimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie für sich entdecken und auch nutzen. Insbesondere im Wirtschaftssektor Tourismus ist es unerlässlich, sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren, denn wir sind alle auf eine intakte Umwelt angewiesen. Meiner Meinung nach steht das nachhaltige Engagement in der Hotellerie in vielen Betrieben jedoch noch am Anfang und sollte umfassender in die Geschäftstätigkeit integriert werden.

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MITARBEITENDE Als vorbildlicher Arbeitgeber investieren wir massgeblich in die Zufriedenheit, die Entwicklung, die Sicherheit und in die Gesundheit unserer Mitarbeitenden.

CSR HANDLUNGSFELDER IM HOTEL SCHWEIZERHOF BERN

UMWELT Wir setzen uns aktiv für den globalen Klimaschutz ein und investieren in die interne Ressourcenund Energieeffizienz.

GESELLSCHAFT & MARKT Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung im Markt wahr und engagieren uns für das Wohlergehen der Mitmenschen. 12


MITARBEITENDE ZUFRIEDENHEIT

ENTWICKLUNG GESUNDHEIT SICHERHEIT 13


MITARBEITENDE Das Handlungsfeld Mitarbeitende beschäftigt sich mit allen Aspekten rund um unsere Mitarbeitenden. Sie sind unser wichtigstes Kapital, ja die Seele des Hotels. CSR Themen in diesem Bereich sind beispielsweise Aus- und Weiterbildungen, Chancengleichheit, Work Life Balance oder das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM).

BEST PLACE TO BE – AND TO WORK! Unsere Vision bezieht sich bewusst nicht nur auf unsere Gäste, sondern zu gleichen ­Teilen auf unsere geschätzten Mitarbeitenden. Unser Ziel ist es, zu den besten Arbeit­ gebern in der Hotellerie zu gehören! Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich unsere Mitarbeitenden weiterentwickeln können, sich wohl fühlen, gefördert ­werden und gesund und glücklich bleiben.

52,3 % der Mitarbeitenden sind aus der Schweiz

35 VERSCHIEDENE NATIONALITÄTEN ACHT MITARBEITENDE STAMMEN AUS SOMALIA

214 MITARBEITENDE Zwei Mitarbeitende aus Kamerun

25 Mitarbeitende aus Deutschland

DREI MITARBEITENDE SIND IN SRI LANKA GEBOREN

57 % FRAUEN

TOGETHER EVERYONE ACHIEVES MORE

Ein Mitarbeiter ist aus Angola

Stand Dezember 2018

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ABBAS ABDELRAHMAN IT Manager, Hotel Schweizerhof Bern & The Spa

Ausschnitt aus der Fachzeitschrift «hotelier» 2018

Schnappschuss

Faszination für Informatik entstanden ist. Mein Arbeitstag beginnt in der Regel um 8 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Ich versuche den Tag jeweils zu planen, vor allem, wenn Projekte am Laufen sind. Das «Daily Business» bringt jedoch immer wieder neue Herausforderungen mit sich, die nicht vorhersehbar sind. Indem ich Prioritäten setze, orientiere ich mich immer wieder neu, damit nichts vergessen geht. Eines ist jedoch klar: Die Gäste kommen immer zuerst. Und es ist genau dieser Kontakt mit den Gästen, den ich besonders liebe. Es macht mir Freude, sie zu unterstützen

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«Die Gäste kommen immer zuerst.»

M

ein Motto lautet: Liebe, was du tust – und tu, was du liebst. Genau dieser Leitspruch hat mich zu meiner jetzigen Aufgabe geführt. Ich habe in Ägypten die Hotelfachschule absolviert und danach in diversen Bereichen der Hotellerie gearbeitet. 2005 begann ich im Hotel Schweizerhof hier in Bern zu arbeiten. Ich hatte verschiedene Jobs inne. Ich war Kellner, stellvertretender Restaurant-Manager, Cost Controller, Einkäufer und jetzt IT-Manager. Bis 2006 hatte ich jedoch keinen blassen Schimmer von Computern. Während ich als Kellner arbeitete, begann mich das Kassensystem zu faszinieren, und ich fing

an, IT-Lehrgänge zu besuchen. Es war spannend zu sehen, wie die Programmierungen im Hintergrund laufen. Ich hatte das Glück, dass mich meine Vorgesetzten immer unterstützten und mich motivierten, weiterzumachen. So bin ich seit 2015 als IT-Manager für das Hotel Schweizerhof Bern tätig. Ich plane Projekte, koordiniere Installationen und führe diese teilweise auch selber aus. Ich mache IT-Support für Hotelgäste sowie für die Mitarbeitenden, und ich überwache und prüfe die verschiedenen Systeme. Am liebsten beschäftige ich mich mit den Micro-Kassensystemen, also mit jenem Bereich, in dem meine

und Lösungen für ihre technischen Probleme zu finden. Die Gäste sind dafür jeweils sehr dankbar und zeigen es mir, indem sie mir Wertschätzung entgegenbringen. Wertschätzung erhalten wir Mitarbeitenden auch von unseren Vorgesetzten. Sie legen sehr viel Wert darauf. Das ist für mich die grösste Belohnung. Vor der Arbeit gehe ich gerne in die Kantine und nehme mir Zeit, etwas zu trinken und mit meinen Kollegen zu plaudern. Nach der Arbeit brauche ich jeweils etwas Zeit, um abzuschalten. Das mache ich, indem ich durch die Stadt spaziere oder Freunde treffe. A u f g e z e i c h n e t vo n B e r n a d e t t e B i s s i g

HO T E L I E R · N O 7 | 2 018

www.hotelier.blverlag.ch

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ZUFRIEDENHEIT EINFÜHRUNG Alle Mitarbeitenden, die eine neue Stelle im Hotel antreten, bekommen ein Gotti oder einen Götti zugeteilt. Das Gotti bzw. der Götti begleiten den Mitarbeitenden während der Einführung und kümmern sich um jegliche Anliegen. Wir organisieren zudem ausführliche Crossworkings, innerhalb derer die neuen Mitarbeitenden Einblicke in andere Abteilungen des Hotels erhalten. Das Verständnis für die Schnittstellen der verschiedenen Abteilungen und der Zusammenhalt untereinander werden dadurch gefördert. Am Einführungstag werden das Hotel, die Unternehmensphilosophie, das CSR-Engagement und das Kaderteam vorgestellt. Dem gemeinsamen Mittagessen mit Gottis und Göttis in Jack‘s Brasserie folgen eine erste Sicherheitsschulung und eine anschliessende Hotelführung. Damit unsere Mitarbeitenden unser wunderbares Hotel auch aus der Sicht unserer Gäste erleben können, erhalten alle einen Übernachtungsgutschein inklusive Frühstück und Spa-Eintritt für zwei Personen.

KOMMUNIKATION Die interne Kommunikation wird über Beekeeper gesteuert. Beekeeper ist eine App, auf die alle Mitarbeitenden Zugriff haben und wo sie Neuigkeiten posten können. Dank dieser App hat sich die interne Kommunikation markant verbessert. Zudem findet zweimal im Jahr ein Schweizerhof-Forum, also eine Infoveranstaltung, statt. In diesem Rahmen informiert die Geschäftsleitung transparent über Neuigkeiten und Veränderungen. Ferner stellen sich verschiedene Abteilungen vor. Über Beekeeper haben wir einen lohnenden Verbesserungsprozess in die Wege geleitet. Den Mitarbeitenden bietet sich mit diesem Medium die Möglichkeit, der Geschäftsleitung Feedback zu geben sowie Anliegen und neue Ideen mitzuteilen. Was ist Beekeeper? Die Team-Kommunikations-App von Beekeeper bietet allen Mitarbeitenden Kommunikation in Echtzeit, selbst denjenigen ohne PC-Arbeitsplatz. Interne Teams profitieren von Kommunikations- und Interaktionstools, also von sicherem Messaging, Content Management, Chatbots, Analysen zum Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterumfragen und dergleichen mehr. Arbeitsprozesse werden einfacher, effizienter und digitaler gestaltet. Diese Aspekte motivieren die Mitarbeitenden und lassen das Unternehmen zu einem Arbeitsplatz werden, auf den sich die Mitarbeitenden täglich freuen.

www.beekeeper.io/de

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ZUFRIEDENHEITSUMFRAGE Einmal im Jahr führen wir eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage durch. Seit drei Jahren geschieht dies mittels «Great Place to Work». Aus den jährlichen Resultaten werden in jeder ­Abteilung verschiedene Massnahmen zur Verbesserung abgeleitet. Nach den Umfragen von «Great Place to Work» erreichten wir Platz 3 auf der Liste «Beste Arbeitgeber der Schweiz 2017» in der Kategorie mittelgrosse Unternehmen (50–249); 2018 mit einer Verbesserung von 10 % den Platz 5.

Was ist «Great Place to Work»? «Ein Great Place to Work® ist dort, wo man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz ist auf das, was man tut und Freude an der Zusammenarbeit mit anderen hat.» Robert Levering, Mitbegründer, Great Place to Work®

Die Methodik von Great Place to Work wird in mehr als 55 Ländern angewendet. Sie besteht aus zwei Teilen: dem Trust-Index® und dem Kultur-Audit. Der Trust-index® ist ein Fragebogen zur erlebten Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur mit 66 Fragen, den alle Mitarbeitenden eines Unternehmens anonym beantworten. Die Fragen des Trust-Index® ermitteln, wie die Mitarbeitenden die Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Teamgeist und Stolz erleben. Im Kultur-Audit hingegen werden die demographischen Personaldaten sowie allgemeine Informationen über das Unternehmen und Antworten zu allen relevanten Aspekten der Personalarbeit aufgenommen. Obwohl auch der Kultur-Audit in das Gesamtergebnis einfliessst, erhalten nur diejenigen Unternehmen die Basis-Zertifizierung, die im Trust-Index® mindestens 70% erreichen. Mit der Basis-Zertifizierung qualifizieren sich Unternehmen automatisch für die Teilnahme am Wettbewerb «Beste Arbeitgeber in der Schweiz».

AUSSAGEN DER ZUFRIEDENHEITSUMFRAGE 2018 85 % Ich bin stolz, anderen erzählen zu können, dass ich hier arbeite. 89 % Die Führungskräfte sind gut erreichbar und unkompliziert anzusprechen. 90 % Besondere Ereignisse werden bei uns gefeiert. 80 % Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz. «What‘s great about working at the Schweizerhof Bern is how the company truly strives to be the absolute best at what they do in a nonsuperficial way. Meaning the employees here do everything top notch for the guests but also realize the working team is as important as what the guests see. Hence, management does everything they can to support and show appreciation to the team. I also love how the Hotel is environmentally conscientious and does so much to give back to the community.»* * Kennzahlen und anonyme Aussagen der Zufriedenheitsumfrage 2018

«Die Mitarbeiterpolitik ist in diesem Betrieb eine der besten, die ich je erleben durfte. Die Vorgesetzten sind als Menschen erreichbar und ehrlich an einer guten Zusammenarbeit interessiert. Probleme werden ernst genommen und die Mitarbeiter haben im Betrieb den gleichen Stellenwert wie der Kunde. Wirklich etwas Besonderes in der Gastro­ nomie.»* «Sehr innovativer und dynamischer Betrieb. Toll, dass Ausbildungen gefördert werden und man sich weiterentwickeln kann.»* www.greatplacetowork.ch

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FEIERLICHKEITEN Spezielle Anlässe werden bei uns grossgeschrieben. Einmal jährlich fin­det unser legendäres Sommerfest statt. An einem Sonntag im Sommer werden alle Mitarbeitenden zu einem Fest mit Speis und Trank eingeladen. Einmal im Monat orga­nisieren wir zudem ein Geburtstagsessen für alle Mitarbeitenden, die in diesem Monat ihren Geburtstag feiern. Die Mitarbeitenden werden inklusive einer Begleitperson mit einem 3-Gänge-Menü verwöhnt und geniessen den Abend gemeinsam mit dem General Manager und einigen Kadermitarbeitenden des Hotels. Eine Festanstellung von fünf Jahren belohnen wir mit einem persönlichen Geschenk als Dankeschön für die tolle Kollaboration und Treue. Bei einer Zusammenarbeit von 10, 15 und 20 Jahren organisieren wir anlässlich der Geschenkübergabe zudem ein gross­zügiges Apéro. Nebst den Jubiläumsgeschenken dürfen sich unsere Mitarbeitenden über jährliche Weihnachtspräsente freuen. Auch dies ist immer ein schöner Moment, um sich für das ­g rosse Engagement zu bedanken.

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BENEFITS & VERGÜNSTIGUNGEN Die Mitarbeitenden profitieren von folgenden Benefits und Vergünstigungen:

50 %

Vergünstigung auf sämtliche SPA Behandlungen

Günstige Übernachtungspreise in der ganzen Bürgenstock Selection

Teilnahme an sportlichen Aktivitäten: Fussballturnier, Frauenlauf, Race for Life, Santa Run

Sonderkonditionen: Kontoeröffnung UBS und Versicherungsabschluss SWICA Kostenlose Früchte, Brot & Gebäck für alle Mitarbeitenden

Gutschein für eine kostenlose Übernachtung im Hotel Schweizerhof Bern bei Eintritt

25 % Rabatt auf ein Jahresabo des Fitnesscenters Omega Healthcare

16 Wochen bezahlter Mutterschaftsurlaub

30 %

Vergünstigung auf sämtliche SPA-Produkte und auf die Konsumation in unseren F&B Outlets

20 %

Vergünstigung auf die Reinigung von privater Wäsche bei 5àsec

Alle Mitarbeitenden dürfen einmal pro Jahr kostenlos in einem der 40 Swiss Deluxe Hotels übernachten

Vergünstigter Yoga-Unterricht Das Hotel Schweizerhof Bern ist Mitglied bei der Vereinigung BernCity, womit alle Mitarbeitenden 10 % Vergünstigung auf ein ausgesuchtes Sortiment der Mitglieder profitiert

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ENTWICKLUNG WEITERBILDUNGEN UND SCHULUNGEN Regelmässig werden interne und externe Schulungen für alle Mitarbeitenden organisiert. Grundlage bietet der jährlich erstellte Schulungsplan. Beispielsweise sind dies TEILZEIT Schulungen in Sicherheit, Brandschutz, Leadership oder 26 % CSR. Ebenso werden abteilungsspezifische Aus- und Weiterbildungen wie Weinschulungen angeboten. VOLLZEIT Das Thema Weiterbildung geniesst prinzipiell einen sehr 74 % hohen Stellenwert. Jedes Jahr wird dafür in allen Abteilungen ein gewisser Betrag budgetiert, der Ende Jahr aufgebraucht sein sollte. Unterstützt werden eintägige Kurse, Sprachschulen bis hin zu ganzen Studiengängen. Es besteht die Möglichkeit, in jeglichen Bereichen und Funktionen eine Teilzeitstelle oder Sharing-Stelle anzutreten. 2018 standen 74 % unserer Mitarbeitenden in einem Vollzeit-, 26 % in einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis.

ERFA Innerhalb von Swiss Deluxe Hotels (die 40 führenden Hotels in der Schweiz) existiert pro Abteilung eine ERFA-Tagung (Erfahrungsaustausch). Diese ERFA-Tagungen finden in einem Swiss Deluxe Hotel statt und richten sich an die entsprechenden Abteilungsleiterinnen und -leiter. Bei diesen Treffen werden aktuelle Themen diskutiert und wie die Benennung trefflich besagt, Erfahrungen ausgetauscht. Wir gewähren unseren Mitarbeitenden nicht nur die Teilnahme, sondern übernehmen für jeden Mitarbeitenden die gesamten Kosten.

TALENTMANAGEMENT Um dem Fachkräftemangel und den Veränderungen des heutigen Arbeitsmarktes entgegenzutreten, entwickelten wir ein internes Talentmanagement. Mit dem Talentmanagement wird eine Verknüpfung der Bereiche Mitarbeiterrekrutierung, -förderung und -bindung angestrebt. Einerseits sollen dadurch Top-Talente gewonnen werden, andererseits soll wertvolles Know-how erhalten bleiben. Das Talentmanagement erkennt, fördert und bindet systematisch Talente, um sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort einsetzen zu können.

AUSBILDUNGEN Im Jahr 2018 wurden 14 Lernende in folgenden Berufen ausgebildet: Restaurationsfachfrau/-mann EFZ, Köchin/Koch EFZ, Hotelfachfrau/-mann EFZ, Hotel- und Kommunikationsfachfrau/-mann EFZ und Kauffrau/-mann EFZ HotelGastro-Tourismus (HGT).

«Durch die Vielfältigkeit meiner Ausbildung wird jeder Tag zu etwas Aussergewöhnlichem.» Sara Werren, Lernende im 3. Lehrjahr als Kauffrau HGT 20


GESUNDHEIT BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT (BGM) Zusammen mit der Versicherung SWICA haben wir ein betriebliches Gesundheitsmanagement entwickelt. Es fanden Gesundheitstage (Zusammenarbeit SWICA, Aktionen, Workshops, Schulungen) zu den Themen Stress, Bewegung, Ernährung etc. statt, an denen alle Mitarbeitenden teilnehmen konnten. Laufend wird ins Büromobiliar investiert, beispielsweise in moderne Stehpulte oder ergonomische Sitzgelegenheiten (Sitzbälle, Stehkissen). Zudem erhalten alle Mitarbeitenden vergünstigte Konditionen im nahegelegenen Fitnesscenter Omega. Neben der allgemeinen Zufriedenheitsumfrage führen wir eine jährliche anonyme Gesundheitsumfrage durch. Diese soll Verbesserungspotenzial aufzeigen und uns die Möglichkeit geben, Massnahmen zur Erhöhung der physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden zu ergreifen.

CARE MANAGEMENT Wir haben die Möglichkeit, bei unserer Versicherung SWICA ein Care Management zu starten. Ein Care Manager kümmert sich um die medizinische Behandlung und Rehabilitation sowie um die Wiedereingliederung der erkrankten oder verunglückten Mitarbeitenden in den Alltag. Das Hotel ist damit finanziell abgesichert und administrativ entlastet. Im Schweizerhof Bern wurde es schon zwei Mal erfolgreich angewendet.

SICHERHEIT ARBEITSSICHERHEIT Die Arbeitssicherheit hat einen grossen Stellenwert. Alle Mitarbeitenden erhalten am Einführungstag eine Sicherheitsschulung, wobei verschiedene Szenarien mit den geeigneten Massnahmen diskutiert und gelernt werden. Einmal im Jahr wird überdies eine Evakuationsübung im ganzen Haus durchgeführt. Des Weiteren organisiert die bzw. der Sicherheitsbeauftragte jährlich mehrere Schulungen zu den Themen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Ergonomie am Arbeitsplatz und sicherer Umgang mit Chemikalien.

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UMWELT KLIMA, ENERGIE & WASSER

ABFALL & RECYCLING

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UMWELT Dieses Handlungsfeld beschäftigt sich mit ökologisch verantwortlichem Handeln. Energie und Ressourceneffizienz, Recycling oder Klimaschutz sind nur einige Aspekte in diesem äusserst weiten Themenfeld. Ökonomische Wertschöpfung bedingt immer zugleich ökologische Schadschöpfung. Deswegen ist es unverzichtbar, den Faktor Umwelt im Engagement stets zu berücksichtigen. Um das Umweltmanagement weiter zu entwickeln und laufend neue Ideen einzubringen sowie umzusetzen, wurde im Januar 2017 eine interne Umweltgruppe namens «The Green Busters» ins Leben gerufen.

Im Herbst 2016 wurde an alle Mitarbeitenden eine Ausschreibung für die Teilnahme an der internen Umweltgruppe adressiert. Alle Mitarbeitenden, die sich für das Umweltmanagement interessierten und bereit waren, sich aktiv an der Umsetzung ökologischer Projekte zu beteiligen, konnten sich melden. Wichtig war, dass sich das Team aus einer bunten Mischung von Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen und unterschiedlicher Hierarchieebenen zusammensetzte. Auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit ist im Nutzen durchaus unterschiedlich, denn neue Mitarbeitende können innovative Ideen früherer Arbeitgeber einbringen, wohingegen langjährige kraft ihrer Erfahrung im Betrieb ebenfalls sehr wertvoll sind. «The Green Busters» treffen sich nun alle zwei Monate und besprechen gemeinsam die aktuellen Projekte, die neusten Zahlen (CO2 -Bilanz, Food Waste-Auswertung etc.). Darüber hinaus diskutieren sie weitere Ideen, die für die zukünftige Umsetzung in den Ideenpool aufgenommen werden. Alle Informationen, Deadlines und Ziele werden in einem Protokoll festgehalten und nach den Meetings zusammen mit der Präsentation allen per Beekeeper-Gruppenchat bekanntgemacht.

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KLIMA, ENERGIE & WASSER CO2-ANALYSE MYCLIMATE CO2-EMISSIONEN IN KG PRO LOGIERNACHT

Seit Ende 2017 arbeiten wir mit der Stiftung myclimate zusammen und engagieren uns für den Klimaschutz. Jährlich wird eine umfassende CO2-Analyse des ganzen Betriebes durchgeführt. Sie zeigt auf, wie wir uns von Jahr zu Jahr entwickeln. my­ climate unterstützt uns bei der Analyse der gesammelten Daten sowie bei der Entwicklung und Durchführung neuer Massnahmen zur CO2-Reduktion.

Am 7. März 2019 wurden wir von myclimate an der internationalen Tourismus-Börse in Berlin mit dem myclimate-Award als «Vorreiter ganzheitliche Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb» ausgezeichnet. my­ climate würdigt damit jährlich nachhaltige, zugleich wirtschaftlich erfolgreiche Angebote im Tourismus.

Im Jahr 2018 sind im Hotel Schweizerhof Bern insgesamt 1 466 Tonnen CO2 angefallen. Diese Menge CO2 entspricht in etwa den Emissionen von 12 215 051 km respektive

305 Autofahrten um die Welt. Die internationale Initiative mit Schweizer Wurzeln gehört weltweit zu den Qualitätsführern freiwilliger CO2-Kompensationsmassnahmen. Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und Privatpersonen will myclimate mittels Beratungs- und Bildungsangeboten sowie eigener Projekte die Zukunft der Welt mitgestalten. Mit Projekten höchster Qualität treibt myclimate weltweit messbaren Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung voran. Die freiwillige Kompensation von CO2-Emissionen erfolgt in derzeit mehr als 100 Klimaschutzprojekten in 30 Ländern. Darüber hinaus ermutigt myclimate mit handlungsorientierten und interaktiven Bildungsangeboten jede und jeden, einen Beitrag für die Zukunft zu leisten. Die Stiftung berät zudem in Sachen integriertem Klimaschutz mit greifbarem Mehrwert.

www.myclimate.org

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myclimate Award 2019 Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA Vorreiter ganzheitliche Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb

Verliehen im Rahmen der ITB 2019 Berlin, den 7. März 2019

Stephen Neff CEO myclimate

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TREIBHAUSGASBILANZ 2018 IN TONNEN CO2 ABFALL, WASSER UND HYGIENE/REINIGUNG  59,06

ADMINISTRATION 13,3 STROMVERBRAUCH 229,15

EXTERNE WÄSCHEREI  194,53 WÄRMEERZEUGUNG 126,9 KÄLTEMITTEL 0,32 GESCHÄFTSVERKEHR 14,97 PENDELVERKEHR 36,26

VERPFLEGUNG 791,31

Der Löwenanteil des CO2-Ausstosses fällt im Bereich Verpflegung an. Rund die Hälfte der erzeugten Emissionen entstammen hier dem Fleischkonsum (48 %). Das eingekaufte Kalbfleisch, das wir grösstenteils für unser Signature-Dish Wiener Schnitzel brauchen, beläuft sich hinwiederum auf ganze 55 % des Fleischverbrauchs. Zwei weitere bedeutsame Träger in unserer CO2-Bilanz sind der Stromverbrauch und die Emissionen unserer externen Wäscherei.

HABEN SIE GEWUSST, DASS UNSERE MITARBEITENDEN 90.5% IHRER ARBEITSWEGE ZU FUSS, MIT DEM FAHRRAD ODER MIT DEM ÖFFENTLICHEN VERKEHR ZURÜCKLEGEN? Stand 2018

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KLIMANEUTRALE ZIMMER, MADAGASKAR KLIMASCHUTZPROJEKT Im Rahmen der Partnerschaft mit myclimate haben unsere Gäste seit Frühling 2018 die Möglichkeit, ihre Übernachtungen vollumfänglich klimaneutral zu buchen. Pro Logiernacht im Hotel Schweizerhof Bern werden ca. 47 kg CO2 ausgestoßen. Dies entspricht etwa den Emissionen einer PKW-Autofahrt von Bern nach Ulm (370 km). Um diese Emissionen zu neutralisieren, wird mit der Buchung einer klimaneutralen Übernachtung das myclimate-Klimaschutzprojekt in Madagaskar mit CHF 4.– unterstützt. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung wird in Madagaskar dieselbe Menge an CO2 eingespart und somit kompensiert. Das Klimaschutzprojekt «Mit Energiespar- und Solarkochern zurück zur grünen Insel» Um CO2 zu reduzieren und der rasanten Abholzung auf Madagaskar Einhalt zu gebieten, unterstützt das Projekt die Herstellung und Verbreitung effizienter Kocher und klimafreundlicher Solarkocher. Die Sensibilisierung von Schulklassen hinsichtlich ­Umweltschutz und klimafreundlichem Kochen sowie die Aufforstung zweier Bäume pro verkauftem Kocher zeichnen dieses Projekt zusätzlich aus.

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HOTELBIENEN Seit 2015 leben drei Bienenvölker mit über 150 000 Bienen auf unserem Dach. Mit der Verbreitung urbaner Bienenvölker machen wir auf die Problematik des Bienensterbens aufmerksam und fördern gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht. Die Bienen produzieren jährlich je nach Wetter zwischen 50–85 Kilogramm Honig. Den Honig können unsere Gäste am Frühstücksbuffet, in leckeren Gerichten oder sogar dank der FaszienHonig-Massage in unserem THE SPA geniessen.

BIENENVÖLKER SEIT APRIL 2015

50–85 KG HONIG PRO JAHR

150 000 BIENEN 28


STROMVERBRAUCH 2017 und 2018 wurden 90 % der herkömmlichen Glühbirnen durch LED und Energie­ sparleuchtmittel ersetzt. In allen Backoffice-Bereichen und Lagerräumlichkeiten wurden zudem Handmelder und Torluftschleier installiert, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Ausserdem haben wir in den Gästebereichen Anpassungen zugunsten einer Reduktion des Stromverbrauchs vorgenommen, zum Beispiel das automatische Ausschalten der Deckenbeleuchtung in den Gästekorridoren nach zehn Minuten ohne Bewegung.

FERNWÄRME UND FERNKÄLTE Für den Kälte- und Wärmebezug bedarf das Hotel Schweizerhof Bern weder fossiler Brennstoffe noch des Gases, sondern greift lediglich auf Fernwärme und -kälte zurück. Fernkälte ist die umweltschonende und innovative Alternative zur konventionellen Gebäudeklimatisierung. Für die Produktion der Kälte wird reine Abwärme in Absorp­ tionskältemaschinen umgewandelt. Die Anwendung von Abwärme anstelle von Strom in Kompressoren führt zu einem vier- bis zehnfach geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe, womit selbstredend die damit verbundenen Emissionen wesentlich sinken. Fernwärme bedeutet, dass die Wärmeerzeugung nicht unmittelbar am Ort des Verbrauchs geschieht, sondern in einer zentralen Anlage (bspw. Kehricht-, Holzschnitzel-, Verbrennungs- oder Kläranlage) erzeugt und über ein Rohrleitungsnetz angeliefert wird. Fernwärme ist meist überschüssige Prozesswärme aus der Abfallverbrennung oder der Abwärme von Heizkraftwerken, die nun nicht in der Atmosphäre verpufft, sondern nachhaltig weitergenutzt wird. In folgender Grafik ist die Entwicklung der verbrauchten Fernwärme, Fernkälte, ­Elektrizität und des Wassers pro Logiernacht ersichtlich. Entwicklung 2012–2018

WASSERVERBRAUCH UND EXTERNE WÄSCHEREI Uns ist es ein grosses Anliegen, unsere CO2 Emissionen des internen Wasserverbrauchs und der externen Wäscherei kontinuierlich zu reduzieren. In unserem THE SPA stehen beispielsweise keine Frotteetücher mehr zur freien Verfügung, sondern werden unseren Gästen nur noch auf Nachfrage abgegeben. Zudem haben wir den Standard des Bettwäschewechsels von zwei Tagen auf alle drei Tage angepasst (wie es von hotelleriesuisse für 5-Sterne-Superior-Hotels vorgegeben ist). www.fernwaerme-schweiz.ch

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ABFALL & RECYCLING Im Hotel Schweizerhof Bern arbeiten wir nach einem strikten Abfallkonzept, das «The Green Busters» aufgegriffen und ausgearbeitet haben. Jegliche Abfälle wie Papier, Glas, Porzellan, Alu, PET, Druckerpatronen, Speisefette, Nassabfälle, Batterien, Elektroschrott, Leuchtmittel etc. werden separat getrennt und recycelt. Sogar die leeren WC-Papierrollen finden bei uns einen neuen Zweck: Sie werden gesammelt und Ende Monat von «Clement Production» abgeholt, damit sie für Bastelarbeiten mit Kindern verwendet werden können.

«UNITED AGAINST WASTE» Als Partnerbetrieb von «United Against Waste» haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren Food Waste zu messen und kontinuierlich zu reduzieren. Foodboxen Ausser der Auswahl an kleinen und grossen Portionen bieten wir unseren Gästen in den Restaurants oder am Ende eines Anlasses die Möglichkeit, übriggebliebenes Essen mitzunehmen. Unsere Foodboxen sind vollständig kompostierbar und unterstützen den Verein «United Against Waste» mit CHF 5 Rappen pro Box. Vor allem bei Anlässen mit Buffets schätzen unsere Gäste die Foodboxen sehr. Meist werden kleine Sandwiches, Croissants oder Mini-Patisserie eingepackt.

Was ist «United Against Waste»? „Der Verein «United Against Waste» ist ein Branchenzusammenschluss im Food Service Sektor. Er engagiert sich aktiv für eine Reduktion von Food Waste im Ausser-Haus-Konsum. 265 000 Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfall fällt in der Wertschöpfungskette des Ausser-Haus-Konsums in der Schweiz pro Jahr an. Diese Lebensmittelabfälle verursachen Kosten und belasten natürliche Ressourcen unnötig. Wir packen diese Herausforderung an und setzen uns zum Ziel, Lebensmittelabfall in der Branche zu halbieren. Für eine innovative und zukunftsgerichtete Branche.“

www.united-against-waste.ch

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GEMÜSESALZ

PAPIERVERBRAUCH

Marcel Bigler, Sous Chef in Jack’s Brasserie und Mitglied der «The Green Busters», entwickelte ein hausgemachtes Gemüsesalz, das aus Rüstresten des Küchenteams wie Karotten- und Sellerieabschnitte, Petersilienstängel etc. hergestellt wird.

In der umfassenden CO2-Analyse mit myclimate wurde ersichtlich, dass wir im Papierverbrauch noch wesentliches Einsparpotenzial besitzen. Wir haben uns daraufhin entschieden, 2018 im Hotel ein Dokumentenmanagementsystem einzuführen, möglichst viele Prozesse zu digitalisieren, um u. a. unseren Papierverbrauch zu reduzieren.

Das Gemüsesalz wird unseren Gästen zusammen mit Butter und Olivenöl in unseren Restaurants oder als Giveaway angeboten. Die Giveaway-Gläser werden im solothurnischen Zentrum Oberwald von Menschen mit Beeinträchtigungen abgepackt und beschriftet.

Der Abschluss dieses umfassenden Projektes ist für Ende 2019 vorgesehen.

FRITTIERÖLWIEDERVERWERTUNG MAGNESOL Da Frittieröl unter Hitzeeinwirkung degradiert und dabei fettverderbende Stoffe entwickelt, muss es normalerweise alle 3–4 Tage gewechselt werden. Der hohe Frischölbedarf belastet die Umwelt in nicht zu unterschätzendem Mass. Das Küchenteam regeneriert seit Mai 2017 das komplette Frittieröl mit dem Einsatz eines Magnesiumsalz-Pulvers, das die Fettverderber im Öl bindet. Weil Magnesol, ein Puder auf Basis von Magnesiumsilikat, zudem Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe filtert, wird zusätzlich zur lebensmittelrechtlichen Qualität die sensorische Qualität des Öls verbessert. Das Kochen mit dem Nahrungsmittelrohstoff Frittieröl ist dank der Anwendung von Magnesol für den Umweltschutz um ein Vielfaches effizienter. Frittieröl verbrauch in M3

www.solfina.li/magnesol-xl/geschichte

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WASSERSPENDER

SAPOCYCLE

Pro Jahr wurden im Schweizerhof Bern für den Personalbedarf über 6 000 Flaschen an PET-Wasserflaschen ein­ gekauft. Die «The Green Busters» ­haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Verbrauch so weit als möglich zu reduzieren und auf Wasserspender, die direkt an unser Wassernetz angeschlossen sind, umzusteigen. Alle Mitarbeitenden haben hierfür eigene Schweizerhof Trinkflaschen erhalten, die an den verschiedenen Wasserspendern aufgefüllt werden können.

Wir arbeiten schon mehrere Jahre mit der Stiftung SapoCycle ­ zusammen, die unseren gebrauchten Hartseifen einen neuen Zweck zueignen: Die Hartseifen werden nach Gebrauch nicht weggeschmissen, sondern in der sozialen Werkstatt «Wohnwerk» in Hand­arbeit recycelt. Anschliessend kommen sie über Hilfswerke Menschen in Not zugute

Diese Massnahme kann den Verbrauch von jährlich über 6 000 PET-Flaschen auf null senken. FRÜHSTÜCKSKONZEPT Unser Frühstückskonzept wurde Anfang Jahr 2018 komplett umgestellt, da es uns nunmehr ein Anliegen war, den Food Waste zu verringern. Neuerdings bieten wir ein kleineres, überschaubares Buffet mit einer Brotstation, Fruchtsaft, Yoghurt und Müesli zur Auswahl. Zusätzlich zum Buffet können verschiedene Gerichte à la carte bestellt werden. Die Gerichte werden in der Küche frisch und nur auf Wunsch unserer Gäste zubereitet. Der Lebensmittelabfall ist verglichen mit den überreichen Frühstücksbuffets erheblich kleiner.

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Die Gründerin der Stiftung SapoCycle, Dorothée Schiesser, lebte selbst einige Zeit in Kamerun, wo ihr Ehemann als Direktor eines ­Luxushotels arbeitete. Die Armut des Landes und der Kontrast zur Luxushotellerie hinterliessen bei ihr einen bleibenden Eindruck. Mit der Gründung der Stiftung wollte sie einen kleinen Beitrag leisten, um die schlechten sanitären Verhältnisse in benachteiligten Regionen zu verbessern. Bereits ein­faches Händewaschen mit Seife kann zahlreiche Infektionskrankheiten verhindern.

www.sapocycle.org


FOOD SAVE-BANKETT Wir veranstalten zusammen mit ca. 30 Organisationen, die sich für einen sorgfältigen Umgang mit Lebensmitteln einsetzen, den jährlichen Grossanlass Food Save-Bankett. An einer 60 Meter langen, eleganten Speisetafel auf dem Bahnhofplatz Bern wird ein köstliches Menü, hergestellt aus Food Waste-Lebensmitteln, serviert. Bereits im Voraus wurden 800 kg Nahrungsmittel von der Landwirtschaft zusammengetragen, die nicht der Norm entsprechen oder in Nachernten auf Bauernhöfen gesammelt wurden. Das Menü wird in unserer Küche zubereitet und anschliessend über 1000 Personen auf dem Bahnhofplatz aufgetischt. Um die Berner Bevölkerung für die grosse Menge an Food Waste in Privathaushalten zu sensibilisieren, wurde 2018 ein 40-Tönner-Sattelschlepper aufgestellt, der das Abfall­ volumen von 45 Tonnen (so viel wird von der Stadtberner Bevölkerung täglich weg­ geworfen) eindrücklich vor Augen führte.

www.foodsave-bern.ch

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NACHHALTIGER EINKAUF EAT LOCAL - BE LOCAL

In unserer Küche legen wir viel Wert auf marktfrische, regionale und saisonale Produkte. Wo immer möglich, beziehen wir unsere Produkte aus der Region. Produkte ausserhalb der Saison werden nur auf expliziten Wunsch unserer Gäste angeboten.

QUINOA LIEFERT BRUNNER EICHHOF IN AARBERG.

ALLE MILCHPRODUKTE SIND AUS DER SCHWEIZ.

Alle Eier stammen aus Berner Freilandhaltung.

Nur regionale und saisonale Früchteteller für unsere Hotelgäste.

DAS JACK‘S WIENER SCHNITZEL MIT POMMES BESTEHT ZU 100 % AUS SCHWEIZER PRODUKTEN.

SAISONALES GEMÜSE BEZIEHEN WIR VON HEIMISCHEN BAUERN.

GEFLÜGEL-, KALBUND SCHWEINEFLEISCH SIND AUS DER SCHWEIZ. 34

Die Süsswasserfische in der Jack’s Brasserie stammen alle aus der Schweiz.

Übrig gebliebenes Weissbrot wird zur Herstellung von eigenem Paniermehl wiederverwendet.

FISCHPRODUKTE SIND MSCZERTIFIZIERT.


GESELLSCHAFT & MARKT

KOOPERATIONEN SOZIALES ENGAGEMENT 35


GESELLSCHAFT & MARKT Dieses Handlungsfeld umfasst die Pflege der Beziehung zu unseren externen Anspruchsgruppen. Themen wie soziale Projekte, Spenden, Sponsoring, Corporate Volunteering oder Kooperationen im Markt Bern sind Teil dieses Engagements.

SOZIALES ENGAGEMENT KINDERFEST Kinder helfen Kindern – 2016 und 2017 fand ein Benefiz-Kinderfest statt, dessen Gesamteinnahmen vollumfänglich gespendet wurden. Kleine Gäste im Alter von 4 bis 14 Jahren verbrachten mit bekannten Musikern und Künstlern auf unserer Bel Etage einen lustigen Nachmittag. Das grosse Glücksrad, die Tombola, die Schminkecke, die großartigen Zauberer und die vielen Musiker garantierten Spass und Freude! Das Kinderfest wurde zugunsten der heilpädagogischen Lebens­ gemeinschaft (HPLG) Hofmann-Witschi und der Stiftung «Chinderhus Chline Prinz» organisiert.

Iris Flückiger, General Manager des Hotel Schweizerhof Bern: «Wir sind sehr stolz darüber, der HPLG den Betrag von CHF 12 000 überreichen zu können. Damit möchten wir für die Familie Hofmann-Witschi ein Zeichen der Unterstützung und Anerkennung ihrer Arbeit setzen. Wir danken allen Gästen, Sponsoren und Mitwirkenden, die dies ermöglicht haben.» Seit 30 Jahren nehmen Terry und Paul Hofmann-Witschi Kinder bei sich auf, deren Eltern mit der Erziehung und Betreuung überfordert sind. Einige wurden nach ihrer Geburt ausgesetzt, andere leben gemeinsam mit ihrer Mutter in den zwei Wohnhäusern der HPLG, die sich im Berner Elfenau-Quartier befinden. Das «Chinderhus Chline Prinz» ist eine in Muri bei Bern ansässige Grossfamilie für benachteiligte Kinder, die aus sozialen Gründen nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Bettina Staub und David von Steiger bieten den Pflegekindern in ihrem Privathaus ein liebevolles und familiäres Umfeld, das ihnen ermöglicht, einen geordneten Alltagsablauf zu leben. Damit vermögen sie die Weichen für ein normales Erwachsenenleben zu stellen. 36


ALLGEMEINE SPENDEN Wir organisieren jährlich interne Spendenaktionen, z. B. für die Hilfe bei Umweltkatastrophen, das Frauenhaus in Bern oder die Hilfsorganisation Procap. Wir unterstützen zudem verschiedene Organisationen und Stiftungen ­finanziell direkt sowie mit der Übergabe von mehr als 20 Übernachtungsgutscheinen pro Jahr. Im Berichtszeitraum 2016–2018 wurden folgende Organisationen bedacht: Swiss Blood Stem Cell, PlusSport, CRED-T, Cuisine sans Frontières, VWG, Change Swiss. Nach dem Uniformwechsel unserer Mitarbeitenden werden alle übrigen Uniformen dem Schweizerischen Roten Kreuz gespendet.

VORLÄUFIG AUFGENOMMENE UND ANERKANNTE FLÜCHTLINGE Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) Bern ist eine Non-Profit-Organisation und engagiert sich seit über 20 Jahren im Kanton Bern für die soziale und berufliche Inte­ gration. Ein Teil des SAH ist der berufliche Integrationskurs co-opera für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene. In diesem Kurs erweitern sie ihre Sprach- und Handlungskompetenzen und befassen sich mit ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten. Praktikumseinsätze ermöglichen den Teilnehmenden eine berufliche Orientierung und gewähren ihnen einen Einblick in die Arbeitswelt der Hotellerie und Gastronomie. Nach Abschluss des Programms treten die Teilnehmenden ein Praktikum, eine Vorlehre, eine Ausbildung oder sogar eine Arbeitsstelle an. Jährlich führen wir 15 bis 20 Teilnehmende durch unser Haus und stellen ihnen anschliessend verschiedene Berufsfelder in der Hotellerie vor. Wir beschäftigen aktuell drei Mitarbeitende mit dem Ausweis F in einer Festanstellung, die aus diesem Projekt heraus rekrutiert wurden.

UNTERSTÜTZUNGSBEDÜRFTIGE PERSONEN Wir arbeiten mit den Stiftungen intact und Diaconis zusammen, die erwerbslosen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung, ein soziales Netzwerk und Unterstützung bei der beruflichen Integration bieten. Im Rahmen der Wiedereingliederungsbemühungen von intact haben bereits mehrere Personen ein Praktikum absolviert.

Intact Innovation, Arbeit und Integration. Die Stiftung intact bietet erwerbslosen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung, ein soziales Netzwerk und Unterstützung bei der beruflichen Integration.

Innovation, Arbeit und Integration

Diaconis Die Stiftung Diaconis ist ein in Bern stark verankerter, anerkannter Ort für Wohnen und Pflege im Alter, Palliative Care sowie berufliche Integration. www.sah-be.ch/ www.wir-bringens.ch/stiftung-intact/ www.diaconis.ch/ueber-uns/diaconis-auf-einen-blick

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SWISS PARALYMPIC Swiss Paralympic ist das nationale Komitee für den Spitzensport von Menschen mit einer Körper- oder Sehbehinderung. Die Stiftung selektioniert die Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler für Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Der Schweizerhof Bern ist Supplier von Swiss Paralympic und finanziert die Swiss Paralympic Night, die Siegerehrung der Schweizer Athleten im Hotel Schweizerhof Bern, mit einer grossen Spende.

SCHWEIZER FRAUENLAUF Seit mehreren Jahren startet ein Team von Mitarbeiterinnen des Hotel Schweizerhof Bern, darunter unsere Direktorin, am Schweizer Frauenlauf in Bern. Der Schweizer Frauenlauf ist der grösste Frauensportanlass und die fünftgrösste Laufveranstaltung in der Schweiz. Der Lauf unterstützte in den letzten Jahren diverse Charity-Aktionen, u. a. das Schweizerisches Rote Kreuz, ­International Breast Cancer Study Group, Kinderhilfswerk World Vision Schweiz, ­Gambia Friends. Wir sind Partner und stellen dem Schweizer Frauenlauf-Komitee jeweils 20 Hotel­ zimmer für die Spitzenathletinnen sowie drei Eventräumlichkeiten kostenlos zur Verfügung.

www.swissparalympic.ch www.frauenlauf.ch

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ROCK YOUR LIFE! PARTNER Wir sind Partner von ROCK YOUR LIFE! ROCK YOUR LIFE! (RYL!) ist ein Mentoring-Programm, bei dem Jugendliche in den ­letzten zwei Schuljahren von dafür geschulten Studierenden und jungen Arbeitnehmenden in einem Eins-zu-Eins-Mentoring begleitet werden. Durch das Mentoring lernen die Jugendlichen ihr individuelles Potenzial zu entfalten und ihre Visionen zu entwickeln. Teil des RYL! Netzwerks sind ausserdem Partner­ unternehmen. Als Partnerbetrieb ermöglichen wir den Jugendlichen einen Einblick in verschiedene Hotelberufe, stellen ihnen unseren Betrieb vor und führen einmal pro Jahr einen gemeinsamen Workshop durch.

1. Schüler und Schülerinnen • verfolgen ein klares Ziel, vertrauen in sich selbst und gehen selbstbestimmt ihren Weg; • schaffen den erfolgreichen Übergang in eine Ausbildung oder ein schulisches Angebot; • erweitern ihre Perspektive und absolvieren die gewählte Ausbildung erfolgreich.

2. Studierende und junge Arbeitnehmende • sammeln Beratungs- und inter­kulturelle; • kompetenzen und zeigen Empathie; • bilden ein Netzwerk mit gleich­gesinnten Menschen; • übernehmen gesellschaftliche Verantwortung; • erweitern ihre Perspektiven.

3. Partnerunternehmen • haben Zugang zu motivierten und ziel­ orientierten Arbeitnehmenden; • betrachten die BewerberInnen ganzheitlich und unabhängig des familiären Hintergrunds; • übernehmen gesellschaftliche Verantwortung

www.schweiz.rockyourlife.org

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IRON MEN THUN Im Jahr 2019 unterstützten wir den Event Iron Men Thun. Beim Iron Men Thun bügelten zehn prominente Stadtberner, wie zum Beispiel Philippe Müller, Alec von Graffenried und Manuel Widmer gegen zehn Thuner in der Konzepthalle Thun um die Wette. Dieser Anlass unterstreichte das Engagement von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur für eine Gesellschaft, in der Gewalt an Frauen und Kindern keinen Platz hat. Immer noch steht häusliche Gewalt zuoberst auf der Liste, wenn es um Gewaltverbrechen an Frauen und Kindern geht. Allein im Kanton Bern rückt die Polizei durchschnittlich drei Mal täglich wegen häuslicher Gewalt aus. Um diese Situation in den öffentlichen Diskurs zu bringen und Startkapital für die Einrichtung der Hotline AppElle! der Frauenhäuser Thun-Berner Oberland, Bern und Biel zu sammeln, organisierte die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern am 25. April 2019 in der Konzepthalle Thun ein öffentliches Mannschaftsbügeln. Im Schweizerhof Bern wurden die zehn Berner zum Tag der Frau am 8. März 2019 von unserem Housekeeping Team im Bügelwesen geschult. Die Eventräumlichkeiten und das anschliessende Apéro sind von uns gesponsert.

BERN ARTINER Im Jahr 2017 beteiligten wir uns beim Kunstprojekt BernARTiner des Vereins «Bern gestaltet» beteiligt. Die gestalteten Bernhardiner Kunstwerke wurden nach einer 3-monatigen Ausstellung versteigert, der Erlös wurde gemeinnützigen Organisationen gespendet (Stiftung Jeki Bern, Stiftung Terra Vecchia, Fondation Barry).

www.ironmen.ch/ironmen-macht-schule www.bernartiner.ch

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CLAIRE & GEORGE – BARRIEREFREIE FERIEN UND REISEN IN DER SCHWEIZ Seit 2018 sind wir Mitglied von Claire & George, der Stiftung für barrierefreie Ferien und Reisen in der Schweiz. Die Stiftung vermittelt barrierefreie Ferien und Reisen in der Schweiz. Zusätzlich zu den Reisen organisieren sie Assistenz, Pflege, Hilfsmittel und Transportmöglichkeiten für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Wir haben von Claire & George unsere Zimmer und öffentlichen Räume in Bezug auf die Barriere­freiheit testen lassen und einheitlich ausgewiesen.

RACE FOR LIFE Jedes Jahr werden 39 500 Menschen in der Schweiz mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Jeden Tag kämpfen sie aufs Neue um ihr Leben. Mit dem Benefiz-Velomarathon kann jeder ein persönliches Spendenziel erreichen, indem er möglichst viele Kilometer fährt. Mit jeder Runde, die man fährt, werden Spendengelder gesammelt. Der erstrampelte Beitrag fliesst in wichtige Projekte der Partnerorganisationen. Sie alle engagieren sich Tag für Tag im Kampf gegen Krebs: European Thoracic Oncology Platform (ETOP), International Breast Cancer Study Group (IBCSG), Kinderkrebs Schweiz, Krebsforschung Schweiz, Krebsliga Schweiz, Lungenliga Schweiz, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK), Swiss Cancer Foundation. Einige unserer Mitarbeitenden radeln gemeinsam im Team von Bern Hotels um die Wette. Zusätzlich sind wir Sponsor des Events und veranstalteten das VIP-Apéro auf der Sky Terrace zugunsten des Benefiz-Anlasses.

SOZIALSTERN Der Sozialstern ist eine jährliche Auszeichnung für eine ­Firma der Privatwirtschaft, die sich besonders für die berufliche Integration von Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungseinschränkung engagiert. 2018 waren wir für unser Engagement nominiert. www.claireundgeorge.ch www.raceforlife.ch www.bernersozialstern.ch

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KOOPERATIONEN/ ZUSAMMENARBEIT Wir entwickeln spannende Angebote und setzen auf erfolgreiche Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen und Organisationen der Berner Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Zu erwähnen etwa Daya Yoga, Konzert Theater Bern, Astronomische Gesellschaft Bern, Gelateria di Berna oder ReaLit.

www.gelateriadiberna.ch www.reportagen.com www.zpk.org www.kunstmuseumbern.ch

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www.loufmeter.ch www.konzerttheaterbern.ch www.bonjourelegance.ch www.jazzfestivalbern.ch

www.dayayoga.ch www.bern.shnit.org www.blickfang.com www.artofscent.ch

www.buskersbern.ch www.swissparalympic.ch www.cameratabern.ch


PERSPEKTIVEN Die veränderte Arbeitsmarktsituation, die fortschreitende Globalisierung, der Klimawandel, Währungsrisiken, die Digitalisierung und der demographische Wandel sind nur einige der vielfältigen Herausforderungen der Hotellerie.

DIGITALISIERUNG Ausflugstipps des Concierge-Roboters oder die Ankunft und der Bezug des Zimmers per App und Smartphone sind mögliche Geschäftsbereiche, mit denen sich die Hotellerie in Zukunft stärker auseinandersetzen wird. Dank der Digitalisierung sollen überflüssige Wiederholungsarbeiten automatisiert werden; indes soll der persönliche Kontakt zu den Gästen nicht vernachlässigt werden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation des Hotel Schweizerhof Bern voranzutreiben. Deshalb beobachten wir die digitalen Trends in der Hotellerie aufmerksam und prüfen die Umsetzung im eigenen Betrieb gründlich. 2019 konzentrieren wir uns auf das Projekt Dokumentenmanagementsystem, insbesondere auf die digitale Ablage und die Umwandlung analoger in digitale Prozesse. Wir möchten damit unsere Arbeitseffizienz steigern und unseren Papierverbrauch erheblich reduzieren.

VERÄNDERTE ARBEITSMARKTSITUATION Der Wettbewerb um Toptalente ist in der Hotellerie immer stärker spürbar. Der Markt an gut ausgebildeten Fachkräften ist in den letzten Jahren bescheidener geworden. Wir sind uns dieser Herausforderungen bewusst und haben uns zum Ziel gesetzt, dieser Entwicklung mit spezifischen Massnahmen zu begegnen und die Attraktivität der Branche zu steigern. Wir erachten es als essenziell, weiter in unser Employer Branding, in das interne Talentmanagement, die Work-Life-Balance unserer Mitarbeitenden und in eine wertschätzende Führungskultur zu investieren. Dabei liegt uns die wertschätzende und positive Führungskultur besonders am Herzen. Mit Empowerment, einer gesunden Fehlerkultur, offener und direkter Kommunikation und einem starken Zusammenhalt im Team schaffen wir für unsere Mitarbeitenden ein motivierendes Arbeitsklima.

KLIMAWANDEL Der Tourismus gehört zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Sektoren. Aufgrund der hohen Betroffenheit und Mitverursacher-Rolle des Tourismus ist es ­zweifelsohne existenziell, sich den Herausforderungen der Klimaveränderungen zu ­stellen und Verminderungs- sowie Anpassungsstrategien zu entwickeln. Wir leisten gemeinsam mit hotelleriesuisse unseren Beitrag zur Nachhaltigkeits-Charta des Schweizer Tourismus und senken unsere Treibhausgasemissionen pro Logiernacht laufend. 2019 sind spezifische Massnahmen in den Bereichen Energie- und Ressourcen­ effizienz sowie Food Waste vorgesehen. Wir planen zudem eine Intensivierung der ­Zusammenarbeit mit unserem Partner myclimate, insofern wir der Initiative «Cause ­ We Care» des Schweizer Tourismus beitreten möchten.

Weitere Infos zur Initiative: www.causewecare.ch

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SCHLUSSWORT Wir blicken auf eine ereignisvolle Vergangenheit mit vielen Projekten, Ideen und hoher Motivation zurück. Es ist noch viel zu tun. Mit viel Herz und Mut schreiten wir in eine Zukunft der innovativen, nachhaltigen Luxushotellerie. In diesem Sinne bedanke ich mich bei unseren Partnerinnen und Partnern sowie unseren Mitarbeitenden, die beim CSR-Report des Hotel Schweizerhof Bern mitgeholfen haben.

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns als Gast zu begrüssen und zu begeistern. Herzlichst, Iris Flückiger und das Schweizerhof Bern Team

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Profile for The Bürgenstock Selection

Corporate Social Responsibility-Report  

Corporate Social Responsibility-Report  

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