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Bayreuther

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Ausgabe 8 | 1. Jahrgang | 26. Mai 2013

Eremitage

Miss Volksfest 2013

Zentrum

Seit 2005 wurde an der Orangerie, am Sonnentempel und am Alten Schloss in der Eremitage gebaut und restauriert. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen und sechs Millionen Euro investiert.

Unter elf Mitbewerberinnen wurde die 18-jährige Alisha Pohl am Donnerstagabend zur Miss Volksfest 2013 gewählt. Unser Bilder der Woche zeigen die Veranstaltung.

Fast vier Jahre haben die Vorbereitungen für die dringende Sanierung des ZENTRUM gedauert. Seit September letzten Jahres wurde gebaut. Gestern fand die erste Veranstaltung statt.

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Fest in Folie verpackt

Festspielhaus-Fassade gelungen nachempfunden

Von den Besuchern am Tag der offenen Tür gab es positive Resonanz auf die Folienverkleidung, so der Pressesprecher der Festspiele Peter Emmerich. Fotos: Wolfgang Munzert BAYREUTH. Von Blamage keineSpur! Am vergangenen Sonntag konnten sich tausende Schaulustige, die zum Tag der offenen Tür ins Festspielhaus gekommen waren, davon überzeugen, dass die notwendigen Sicherungsmaßnahmen für die Fassade am Festspielhaus sehr gut kaschiert wurden. Bedruckte Folien simulieren die Fassade.

Es wurde viel diskutiert und geschmäht, warum das Festspielhaus im Jahr des 200. Geburtstags des Komponisten sich als Baustelle präsentieren muss. Zur Vorbereitung der Fassadensanierung ist das Gebäude seit Wochen eingerüstet. Damit wurde der erste Bauabschnitt der umfangreichsten Instandsetzung seit Fertigstellung des Festspielhauses eingeläutet. Die Fassa-

densanierung wurde notwendig, da vor mehr als zwei Jahren sich erste Gesteinsbrocken aus der Fassade lösten. Bislang wurde das Baugerüst von grünen Folien abgedeckt. Jetzt zeigt eine bedruckte Folie die sonst sichtbare Außenansicht von Vorder- und Seitenfront. Der Zugang zum Festspielhaus durch das Königsportal und die Seitentüren ist weiterhin möglich. Alles in allem

Historische Außenleuchte am Festspielhaus: Folie oder Wirklichkeit? eine optisch sehr gelungene Variante, die Baustelle zu kaschieren. Sogar Wandleuchten wurden realistisch auf der Folie dargestellt. Die von der Festspielleitung in Auftrag gegebene Spezialfolie wurde wurde von einer Nürnberger Firma hergestellt. Um die Gebäudefronten so realistisch wie möglich reproduzieren zu können, ist die Fassade kleinteilig abfotogra-

fiert worden. Die Fotos dienten als Druckvorlage. Die gesamte bedruckte Fläche umfasst 1.500 Quadratmeter. In den kommenden Tagen werden die letzten Bereiche der Fassade verhängt. Die Folie trotzt Sonne wie Regen und ist fest verankert. Die Kosten für die Fassadenverkleidung liegen nach Angaben von FestspielPressesprecher Peter Emmerich im sechsstelligen Bereich. Wie und wann es mit der Gesamtsanierung des Festspielhauses weiter geht, ist derzeit noch offen. gmu


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Aktuell

26. Mai 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

I hr Recht am Sonntag Aufhänger war ein verspäteter Abflug am Flughafen in Berlin, wodurch der Anschlussflug in Madrid nach San José verpasst wurde. Der Weiterflug fand erst am darauf folgenden Tag statt.

Markus Purrucker, Rechtsanwalt, Wirtschaftsmediator (CVM) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 07.05.2013 erneut über den Ausgleichsanspruch bei Flugzeitverspätung nach der EGRichtlinie Nr. 261/2004 entschieden.

In diesem Urteil entschied der BGH (Az. X ZR 127/11) erneut, wie auch bereits schon im Jahre 2010 (Az. Xa ZR 95/06) unter Zugrundelegung der Rechtsansicht des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, Az. C-402/07, C-432/07), dass nicht nur Fluggäste annullierter Flüge, sondern auch die Fluggäste verspäteter Flüge einen Ausgleichsanspruch erhalten, wenn sie infolge der Verspätung ihr Endziel erst drei Stunden nach der vorgesehenen Ankunftszeit oder noch später erreichen. Dabei kommt es bei der Höhe der Ausgleichszahlung in erster Linie auf die Entfernung des Zielflughafens an. So beträgt der Mindestanspruch pro Person 250,-- Euro und steigt, je nach Entfernung, auf bis zu 600,- Euro pro Person an.

Doch nicht immer zahlen die Fluggesellschaften gleich, obwohl sie ihre Verpflichtungen kennen. Denn nicht nur der BGH und der EuGH haben in dieser Sache bereits mehrfach entschieden, sondern ebenso eine Vielzahl an örtlichen Amtsgerichten. Denn der BGH hat im Jahre 2011 (Az. X ZR 71/10) letztmalig entschieden, dass nicht das Amtsgericht am Sitz der Fluggesellschaft zuständig ist, sondern das Amtsgericht am Abflug- und Ankunftsort der Reise. Dadurch entsteht ein erheblicher Vorteil der Fluggäste, die sich nicht zum Heimatgericht der Fluggesellschaften begeben müssen.

dem Mobiltelefon am Flughafen, festzuhalten. Am besten jedoch ist es, wenn sich der Fluggast an andere von der Flugzeitverspätung betroffene Fluggäste wendet und sich deren Namen und Adresse notiert, viel-

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Ihre Rechte bei Flugzeitverspätung

leicht sogar gegenseitig, da der Anspruch jeder einzelnen Person zusteht und somit gewährleistet wird, dass alle Fluggäste zu deren Recht kommen.

wissen wollen, ob Ihnen hier eine Ausgleichszahlung zusteht, hilft Ihnen in dieser Angelegenheit gerne ein Rechtsanwalt des Bayreuther Anwaltvereins weiter.

Sollten auch Sie Probleme mit einer Reise gehabt haben und

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Haben Sie sich Ihren Urlaub in den Bergen anders vorgestellt? Nicht aufregen! Wenn Sie nach Ihren Ferien urlaubsreifer sind als vorher, ist das ein Fall für Ihre Anwältin oder ihre Anwalt! Hier finden Sie Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt: www.bayreuther-anwaltverein.de

Vertrauen ist gut. Anwalt ist besser.

Dem Fluggast ist im Falle einer Flugzeitverspätung zu raten, die Reiseunterlagen und hier speziell die Buchungsbestätigung sowie Bordkarten bis zur Rückkehr aus dem Urlaub gut aufzuheben und die Ankunftszeit am Zielflughafen in nachweisbarer Form, zum Beispiel durch ein Foto der Ankunftstafel mit

„Bayreuth erlebt“ CD als Hommage an die Lebensleistung von Wolfgang Wagner BAYREUTH. In Erinnerung an Wolfgang Wagner erscheint ab morgen die CD „Bayreuth erlebt“, mit Geschichten und Musik, aufgezeichnet 1995 in Luxemburg. Damals unterhielt sich Wolfgang Wagner in einer Talkrunde mit Künstlern, die in Bayreuth Geschichte geschrieben haben. Die Gesprächsleitung hatte der luxemburgische Musikjournalist Raymond Tholl. Der damalige Auftritt war der Grundstock für die jetzige Doppel-CD. Raymond Tholl beschäftigt sich nicht nur beruflich mit Musik, er ist darüberhinaus leidenschaftlicher Wagnerianer. Seine persönliche Wagner-Faszination begann 1984, als er erstmals Karten für eine Aufführung im Festspielhaus erhielt. Auch einem Interviewtermin mit Wolfgang Wagner wurde damals stattgegeben. Mit der Zeit ergaben sich weitere Gesprächstermine in den jeweiligen Festspielsommern – immer zum Thema „Entwicklung der Festspiele, ihre Kontinuität wie ihre Wandlung“. Mit den Jahren entwickelten sich zwischen Raymond Tholl und dem Festspielleiter auch

freundschaftliche Bande. Heute ist der luxemburgische Musikjournalist im Besitz von stundenlangen Aufzeichnungen früherer Interviews für das Luxemburgische Radio, die er heute wie einen besonderen Schatz hütet. Diese Unterlagen und LiveMitschnitte eines Festkonzertes von 1995 im Grand Théâtre mit dem Orchester der Bayreuther Festspiele und Sängern, hat Raymond Tholl nun zu einer CD verarbeitet. Jahrhundert-Isolde Birgit Nilsson, die während 18 Jahren für Sternstunden auf dem Grünen Hügel sorgte, erzählt auf der CD humorvoll von ihren Bayreuth-Erlebnissen und auch der frühere Mitarbeiter von Wieland und Wolfgang Wagner, Hans-Peter Lehmann ist zu hören. Ins Programmheft des damaligen Konzertes schrieb Wolfgang Wagner folgendes Grußwort: „In einer Zeit wie der unsrigen, in der auf dem europäischen Kontinent jene ,freie Menschheit‘ einerseits immer mehr und enger zusammenwächst und andererseits in sehr national geprägten, blutigen Kriegen bekämpft, hat die Kunst, wie ich glaube, sowohl eine besondere Verpflichtung als auch eine ungewöhnliche Chance,

nämlich die, stets aufs neue das ihr innewohnende utopische, also auf Künftiges, vor allem auf Humanisierung gerichtete Potential, sicht- und hörbar werden zu lassen. Die Werke Richard Wagners sind von solcher Zukunft und Utopie in reichem Maße erfüllt, und die Bayreuther Festspiele bemühen sich alljährlich um deren zeitentsprechende Verlebendigung und Versinnlichung.“ Auch die Töchter Wolfgang Wagners, Eva und Katharina, freuen sich darüber, dass durch diese CD die Erinnerung an den Vater aufrecht erhalten bleibt. So steht es auf der CD-Hülle. Der musikalische Teil der CD bietet Auszüge aus den Opern „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und „Die Walküre“. Cyprien Katsaris interpretiert „Isoldes Liebestod“ und die Musiker der Bayreuther Festspiele 1995 spielen „Siegfried Idyll“, unter der Leitung von Jack Martin Händler. Eine öffentliche Präsentation mit Live-Musik am Piano wird es im August dieses Jahres im Rokoko-Saal des Steingraeber-Hauses geben. Die CD von Solo MUSICA / Vertrieb NAXOS selbst ist ab morgen zum Preis von 20,99 Euro im Handel. gmu

Straßenfest in der Unteren Fußgängerzone BAYREUTH. Die Bayreuther Innenstadtsanierung ist endlich abgeschlossen. Die Bayreuther Marketing & Tourismus GmbH nutzt nun die Gelegeneheit, zusammen mit den ansässigen Händlern den gelungen Umbau zu feiern. Am 1. Juni findet nun von 10 bis 20 Uhr zum ersten Mal ein Straßenfest in der Unteren Fußgängerzone statt. Initiiert durch die ansässigen Einzelhändler wird die Untere Maximilianstraße bis zum Unteren Tor, inklusive der ehemaligen „Borracho-Fläche“, in ein buntes Straßenfest verwandelt. Produktpräsentationen, besondere Angebote, Kulinarisches, Schankwägen und ein Grillstand

verwöhnen die Besucher. Das Programm reicht von Vorträgen über die Vielfalt von Gewürzen und Kräutern bis hin zu Entspannungskopfmassagen und einen FingerskatePark. Darüberhinaus sorgen zwei Livebands „Die 2 von den Swingstars“ für Unterhaltung. Kinder können sich in einer Hüpfburg vergnügen. Außerdem sorgt eine Vespa-Ausstellung des VespaClubs Bayreuth für einen weiteren Höhepunkt in der Unteren Fußgängerzone. Einfach vorbeischauen und sich vom außergewöhnlich vielfältigen Angebot überzeugen! Viel Spaß dabei! red

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Aktuell

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Sechs Millionen investiert Sanierungen in der Eremitage abgeschlossen – Ab kommendem Jahr neuer Museumsladen

BAYREUTH. Seit 2005 wurde an der Orangerie, am Sonnentempel und am Alten Schloss in der Eremitage gebaut und restauriert. Nun sind sämtliche Bauarbeiten abgeschlossen und sowohl das Alte wie auch Neue Schloss in der historischen Parkanlage zeigen sich dem Besucher in alter Pracht. Zu den dringenden Baumaßnahmen gehörten die Entfeuchtung, dafür wurden Drainagen angelegt, die statische Sicherung von Dachstuhl und Gebäude, Ziegel- und Schieferabdeckungen sowie die Restaurierung der historischen Innenräume. Die Wiedereröffnung des Alten Schlosses für Besucher konnte aufgrund der zügigen Bauarbeiten bereits 2009 erfolgen. Wie MdL Walter Nadler der Bayreuther Sonntagszeitung mitteilt, sind die Sanierungsarbeiten inzwischen komplett abgeschlossen. In den letzten acht Jahren wurden somit in der Eremitage sechs Millionen Euro verbaut. Wie MdL Walter Nadler weiterhin informiert, werden bis zum nächsten Jahr der Museumsladen und die Kasse verlegt – beide befinden sich bisher, nur durch Pflanzen abgegrenzt vom Café, in der Orangerie. Die Umsiedelung wurde

Markgraf Georg Wilhelm (1712–1726) errichtete auf einem Waldgelände ein Schloss, welches als Schauplatz höfischen Eremitenspiels genutzt wurde. Foto: Wolfgang Munzert notwendig, da durch die fehlende feste Abtrennung entsprechende Arbeitsbedingungen nicht gewährleistet waren. Künftig werden Kasse und Souvenirladen in der ehemaligen Kastellan-Wohnung im Alten

Schloss untergebracht. So werden auch Schäden im Museumsladen weniger, die immer wieder durch Unachtsamkeiten der Touristen an den Mitnahmegegenständen verursacht wurden. Durch den Umzug entsteht

darüberhinaus Platz für Garderoben und Gepäckaufbewahrung sowie für neue Toiletten. Die Kosten hierfür belaufen sich nochmals auf 370.000 Euro. Die Eröffnung ist für März kommenden Jahres geplant. gmu

Bayreuther auf der „BAYREUTH“ Stadträte besuchten Patenboot der Bundespolizei

HAMBURG/BAYREUTH. Auf Einladung des Kapitäns des Patenboots BAYREUTH, Johannes Paulsen, besuchte eine Delegation des Stadtrats die Mannschaft des Schiffs der Bundespolizei in Cuxhaven. Das Patenboot versieht in der Deutschen Bucht hoheitliche Aufgaben und kümmert sich dort unter anderem um Umweltschutz, Einwanderung und Zoll, ist aber auch zuständig für Küstenwache und die damit verbundenen Schutz- und Hilfemaßnahmen für Schiffe in deutschen Hoheitsgewässern. Das Boot mit einer Länge von 68 Metern und einer Breite von elf Me-

tern wird von einer 7.000 PS starken Maschine angetrieben. Die Delegation aus Bayreuth besuchte zunächst die Insel Helgoland. Von dort ging es direkt zum Hafengeburtstag in Hamburg. Das stattliche Schiff lief dort zusammen mit etwa 100 weiteren Großschiffen und Seglern unter dem Beifall von Hunderttausenden Zuschauern in den Hafen ein und fand einen Liegeplatz direkt neben der Elbphilharmonie und direkt neben der Gorch Fock. Zwei Tage lang galt auf allen Schiffen im Hafen die Devise „open Boat“. Für die Gastfreundschaft der Crew des Patenbootes dankte Bürgermeister Thomas Ebersberger

Cave Clubbing

„Rock im Park“-Tagestickets

POTTENSTEIN. Am Samstag, 1. Juni, steigt ab 21 Uhr in einer der außergewöhnlichsten Locations Oberfrankens der Party-Großevent „Cave Clubbing”. An und in der Teufelshöhle in Pottenstein laden sieben DJs zu einem Ereignis der Extraklasse ein. In der Main-Area auf dem Parkplatz der Höhle stehen beim CaveClubbing neben Halifax-Resident DJ FabX, die Señoritaz, bestehend aus den beiden DJanes 2Hot4You und Pretty Pink, auf der Bühne. Ergänzt wird das Quartett von Timmy D., der besonders für sein Händchen im House-Bereich bekannt ist. Der Bayreuther Club „Trichter“ ist außerdem im Eingangsbereich der Höhle mit einer eigenen Area am Start. DIe DJs Patrick Hero, Peny und DeeOh bieten hier zusammen mit den Trichter-Residents Spike Serra und A.M.E.C. das Beste aus House- und Black-Music.

NÜRNBERG. Für das Festival „Rock im Park“, das vom 7. bis 9. Juni auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg steigt, ist ab sofort ein begrenztes Kontingent an Ta-

zusammen mit den Stadträten Dr. Dieter Schweingel, Oskar Brückner, Stephan Müller und Klaus Klötzer.

geskarten für alle drei Festivaltage erhältlich. Die Tageskarten enthalten keine Park- oder Campingberechtigung. Die Zufahrt zum Festivalgelände ist aus-

Zweiter von links Kapitän Johannes Paulsen zusammen mit seiner Crew und den Stadträten. Foto: red

schließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Die Tageskarten können im Internet unter www.mainticket.de geordert werden. Foto: red

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Termine

26. Mai 2013

H ighlights der Woche

Dötzers Hoffest 2013 Volles Programm am 1. und 2. Juni

Bayreuth Bunt gemischt

Unter dem Titel „Bunt gemischt“ stellt Marlis Pöhlmann ihre farbintensiven Acrylbilder in der Glenk-(Schmiedt-)Passage aus. Von Himmelsleitern über Sternenfrauen bis zum Mondstrahl will die Hobbymalerin den Betrachter in eine Traumwelt entführen und ihn anregen, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Samstag, 01. Juni, bis Sonntag, 30. Juni, Glenk-(Schmiedt-) Passage, Luitpoldplatz 4

Bayreuth Markus Söder spricht

Die Bayreuther CSU veranstaltet am Dienstag, 28. Mai, (einen Tag nach dem Bayreuther Volksfest) um 19.30 Uhr eine Politische Kundgebung mit dem Bayerischen Staatsminister der Finanzen, Dr. Markus Söder MdL, im Festzelt auf dem Bayreuther Volksfestplatz. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernehmen die Original Fichtelgebirgsmusikanten. Dienstag, 28. Mai, 19.30 Uhr Volksfestplatz Bayreuth

BAYREUTH. Passend zur Biergartensaison bietet Dötzers Restauration zum Hoffest 2013 am Samstag, 01.06., und Sonntag, 02.06., ein volles Programm auf dem Parkplatz in der Dammallee. Seit Jahren ist die Restauration Dötzer für feine, italienische Küche, exklusives Catering, abwechslungsreiche Events und stimmungsvolle Weinabende bekannt. Beliebt ist mittlerweile auch sein alljährliches Hoffest, das an zwei Tagen Genuss und Unterhaltung für die ganze Familie verspricht. So gibt es am Samstag, 01. Juni, ab 17 Uhr Livemusik mit Suzan Baker & Dennis Lüddicke, dazu Grillspezialitäten, Salsiccia

Ausstellung im Pfalzmuseum Forchheim

Bayreuth Schiller – Ganz oder gar nicht

“Ganz oder gar nicht“ ist das Motto von Etienne, Bruno und Maggie, drei Schauspielern, die es auf sich genommen haben, Schillers dramatische Werke gesammelt an einem Abend zu präsentieren. Ihr Anliegen ist so wahnwitzig wie ihre Persönlichkeiten, und so wird der Abend zum Angriff auf das Zwerchfell des Publikums und zum wegweisenden Ringen um die Werktreue. Der Fränkische Theatersommer lädt hierzu in die Galerie I-Kuh ein. Freitag, 31. Mai, 19 Uhr Galerie I-Kuh, Nürnberger Straße, Bayreuth

Sanspareil Rundgang im Felsengarten

Die Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage organisiert am heutigen Sonntag, 26. Mai, um 14 Uhr einen Rundgang durch den in der Zeit Markgräfin Wilhelmines angelegten Felsengarten in Sanspareil mit Parkführung. Treffpunkt für die Teilnehmer des Rundgangs ist an der Museumskasse, Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt drei Euro. Sonntag, 26. Mai, 14 Uhr Felsengarten Sanspareil

Hollfeld Wagner im Ring

Bayreuth Historische Wassertechnik

„Wasser marsch! – Die Wassertechnik des 18. Jahrhunderts“ lautet der Titel einer Sonderführung, die die Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage heute um 14.30 Uhr in der Eremitage anbietet. Gezeigt wird, teils im Außenbereich, die barocke Wassertechnik im Park. Treffpunkt ist an der Museumskasse, der Eintritt inklusive Führung kostet 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Sonntag, 26. Mai, 14.30 Uhr Eremitage Bayreuth

Zum Wagnerjahr 2013 wird dem geneigten Publikum durch den Fränkischen Theatersommer ein komplettter (!) Jahrhundert-Ring vorgelegt. Er ,entpuppt‘ sich zudem bei dieser Neuinszenierung als ein sehr ,sächsistischer Ring an einem Abend‘. Da jedoch sein Schöpfer, Richard Wagner, selbst zur Mitarbeit bewegt werden konnte, dürften keine Fragen mehr offen bleiben (z.B. Die Frage, ob Wotan die 9 Walküren wirklich völlig unbeabsichtigt mit der Edenmutter Erda zeugte...) Ein leichtfüßiger und spannender Abend mit Thomas Glasmeyer und seinen Theater-Puppen – eine Koproduktion der Landesbühne Oberfranken mit dem piccolo teatro espresso. Premiere am Samstag, 1. Juni, 20 Uhr Kulturzentrum St. Gangolf Hollfeld

Jahre, bis zu den Fotografien der jüngeren Generation. Letztere fokussieren eine urbane Jugend und die Aufbruchstimmung nach dem Kriegsende, aber auch den fast erstaunten Blick auf das eigene Land und seine Menschen außerhalb Luandas. Das Pfalzmuseum Forchheim hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Eintrittspreise des Museums: Erwachsene 5 Euro, Kinder ab 6 Jahre 2 Euro, Familien 9 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei. red

1. Rosen- & Gartenfestival im Hofgarten

Die neue Jean Paul-Rose

Premiere für Kinderspiel ab 4 Jahren

BAYREUTH. Im Rahmen der Sommerspiele der Studiobühne Bayreuth ist am Sonntag, 2. Juni, um 15 Uhr im Römischen Theater der Eremitage Premiere für das Kinderstück „Nur ein Tag“ von Martin Baltscheit. An einem schönen Tag im Mai sitzen die beiden Freunde Fuchs und Wildschwein am Bach und beobachten, wie eine wunderschöne Maifliege schlüpft. Die Maifliegen sind Eintagsfliegen, die so groß wie ein Schmetterling werden und ebenso elegant und prächtig aussehen. Sie leben als Larve am Grund der Bäche und haben nach dem Schlüpfen nur einen einzigen Tag Zeit, Hochzeit zu halten.

Fuchs und Wildschwein verlieben sich in die Fliege und wollen ihr deshalb nicht verraten, dass sie leider nur einen einzigen Tag leben wird. Deshalb tut der Fuchs so, als ob er selbst nur einen Tag zu leben hätte. Die Maifliege ist zuerst traurig darüber. Dann aber kommt sie auf die Idee, dem Fuchs diesen einzigen Tag mit so viel Freude wie nur möglich zu füllen. Dadurch erleben alle Drei einen wunderschönen Tag, und haben viel Spaß beim Hühner jagen, Schule spielen, Heiraten und Kinder kriegen. Die Regie führt Werner Hildenbrand. Das Stück dauert etwa 50 Minuten, es gibt keine Pause. rs

Die kleine Galerie

RosenzauberinBayreuth BAYREUTH. Am 01. und 02. Juni findet im Hofgarten am Neuen Schloss in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung und der Firma StiftlandEvent aus Mitterteich das 1. Rosen- & Gartenfestival statt. Die Gärtnerei Schinner aus der Nördlichen Oberpfalz produziert auf einer Fläche von mehreren 1.000 m² neben den üblichen Beet- und Balkonblumen seit nunmehr über 10 Jahren Schnitt- und Gartenrosen. Zum Rosen- und Gartenfestival zeigt die Gärtnerei neben Beet-, Edel-, Kleinstrauch-, Kletterrosen, auch Englische und Französische Sorten sowie Rambler und Strauch-

„Nur ein Tag“

Calabrese, Antipastivariationen und Hoffest-Specials. Für die Fußballfans wird außerdem das DFB-Pokalfinale gezeigt. Ein Weißwurstfrühschoppen mit Menno Stuifmeel, bekannt vom Maisel‘s Weißbierfest und „St. Georgen swingt“, steht am Sonntag, 02. Juni, um 10.30 Uhr auf dem Programm. Ab 11.30 Uhr dürfen sich alle Gäste auf das Kultgericht freuen: die Dötzer-Ente – ein knuspriger Landentenbraten mit Kloss und Blaukraut zum SuperHoffestpreis von 5,50 Euro. Außerdem gibt es natürlich noch weitere Gerichte und für die Kleinen Kindereis gratis – solange der Vorrat reicht. Also rechtzeitig vorbeikommen und mitfeiern. sm

Fotos aus Angola FORCHHEIM. Zur Einstimmung auf die 7. Afrika-Kulturtage in Forchheim vom 5. bis 7. Juli präsentiert das Pfalzmuseum Forchheim ab Donnerstag, 6. Juni, die Sonderausstellung „Somos Irmãos – wir sind Brüder“ aus dem IWALEWA-Haus Bayreuth. Die Ausstellung zeigt künstlerische Fotografien der Fotografenfamilie Pinto Alfonso aus Angola. Die Familie Pinto Afonso ist Teil einer fotografischen Tradition, die sich in Angola trotz des jahrzehntelangen Bürgerkriegs entwickelt hat. Die Fotografien der Brüder Zé António, Ruy und Joaquim Pinto Afonso bieten dem Betrachter eine Entdeckungsreise durch eine hoch kreative Welt. Jede der Aufnahmen zeigt einen eigenen Stil. Im familieneigenen Fotostudio Ngufo wurden auch die Söhne Sérgio und Rogério groß, die heute zu den besten Mode- und Werbefotografen Angolas gehören. Die Sonderschau stellt Fotografien der drei älteren Brüder und ihrer Söhne Sérgio und Rogério vor: Von frühen Studioporträts, über einzigartige Dokumente des Karneval im Luanda der 1970er

Bayreuther Sonntagszeitung

rosen. Eine Jean Paul-Rose, die extra für 2013 produziert wurde, gibt es ebenfalls zu bestaunen. Insgesamt sind 300 verschiedene Rosensorten im Sortiment. Sie können vorab unter www.stiftland-rosen.de betrachtet werden. Attraktives Rahmenprogramm Neben zahlreichen Vorträgen rund um Garten und Rose zeigen über 60 Aussteller Neues und Altbewährtes für die Saison 2013. Auch eine Schlossbesichtigung ist möglich. Gemäß dem Motto „Lasst Blumen sprechen“ wird ein wissenschaftliches Projekt mit Klang und Pflanzen vorgestellt. Außerdem zeigen Floristen, wie aus naturnahen Produkten schöne kleine Dekoelemente für Haus und Garten entstehen. Auch den hauseigenen Rosensekt, Rosecco „Stiftland-Gold“, welcher aus dem Blütensirup der gelben Stiftlandrose hergestellt wird, gibt es auf dem Festival zu verkosten. An beiden Tagen sorgt Stiftland-Event für kulinarische Genüsse mit LiveMusik. Das Festival ist am Samstag von 10 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. sm

BAYREUTH. Noch bis 31. August ist in der „kleinen Galerie“, RichardWagner-Straße 29, die Ausstellung „Meine Wagner-Welten“ mit Malereien des Künstlers Vladimir Kiseljov zu sehen. Die Ausstellung zum 200. Geburtstag Richard Wagners ist eine Veranstaltung des WagnerVerbandes Brno in Tschechien. „Die kleine Galerie“ von Friederike Baier ist Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. rs

Geologische Spuren Heute Wanderung der Naturfreunde BAYREUTH. Auf den Geologischen Pfad bei Tröstau führt eine Wanderung der Bayreuther NaturFreunde am heutigen Sonntag, 26. Mai. Die leichte Wanderung geht über eine Strecke von rund zehn Kilometer. Der Lehrpfad informiert über die Kulturlandschaft, wobei Geologie und Bergbaugeschichte einen wichtigen Teil einnehmen.

Es sind reichlich Informationstafeln über den Zinn- und Granitabbau, die Geologie, den Naturraum und die Industriegeschichte aufgestellt. Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 10 Uhr auf den Lidl-Parkplatz in Bindlach. Weitere Infos und Anmeldungen bei Wolfgang Fleißner, Telefon 0151/20790049 oder unter www.naturfreunde-bayreuth.de . red


Aktuell

Bayreuther Sonntagszeitung

„St. Georgen swingt“ wieder

Am 13. und 14. Juli sorgen 24 Bands für 62 Stunden Unterhaltung BAYREUTH. Das Festival „St. Georgen swingt“ geht heuer am Wochenende 13./14. Juli in die dritte Auflage – und die Veranstalter erhoffen sich mit angepeilten 20.000 Besuchern eine neue Rekordresonanz nach 10.000 und 12.000 Besuchern in den beiden Vorjahren. Mit 24 zum Teil hochkarätigen Bands aus den verschiedenen Stilrichtungen des Jazz, die insgesamt 62 Stunden lang auf zwei Hauptbühnen und in fünf der romantischen Hinterhöfe des historischen Stadtteiles auftreten, sind die Voraussetzungen dafür sicher gegeben. 45 wöchentliche Sitzungen mit zusammen 5.000 Stunden Vorbereitung haben insgesamt sieben Arbeitsgruppen absolviert, um die dritte Auflage des Festivals auf die Beine zu stellen. Alle Organisatoren und Aktiven des Vereins „St. Georgen swingt“ arbeiten ehrenamtlich, ebenso die neun beteiligten Bayreuther Vereine. „Dies macht uns gegenüber vergleichbaren Festivals einzigartig“, betonte Malte Bröcker, der Vorsitzende von „St. Georgen swingt“ bei der Vorstellung des diesjährigen Festivalprogrammes. Ein exklusiver Mix aus Musikstilen und kulinarischen Köstlichkeiten der Region durch insgesamt 20 beteiligte Gastronomen und Caterer – und das auf höchstem Niveau – werden das Festival besonders für Musikkenner zu einem unvergesslichen Erlebnis machen, ist sich der Vorsitzende sicher. Geboten werden alle möglichen Stilrichtungen – von New

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Bilder der Woche Misswahl Volksfest Bayreuth

Die Vizemiss aus dem vergangenen Jahr war Favoritin des Publikums. Die 18-jährige Alisha Pohl (Bild rechts unten) wurde am Donnerstag zur Bayreuther Miss Volksfest 2013 gewählt.

Eine einzigartige Atmosphäre wie in den beiden Vorjahren wird sicher auch heuer wieder an beiden Tagen beim Festival „St. Georgen swingt“ herrschen. Foto: red Orleans Jazz, Funk, Swing, Blues, Soul & Latin, Pop, Boogie, Gospel, Sinti-Jazz und Rockabilly bis hin zu Piano and more. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Zahl der Bands etwas zurückgefahren, außerdem wird ein Hof weniger bespielt, aber unter dem Strich mehr für die Musiker investiert, so dass die Qualität des Festivals insgesamt steigt. „Highlights“ an den beiden Tagen sind die „Ballroomshakers“ mit Swing und Boogie, die „Blassportgruppe“ mit Brass, Pop und Rock, „Bürgermeista“ mit Reggea-Pop sowie der Singer-Songwriter Edo

Zanki. Für Tango, Swing und Gypsy sorgen „Grandessa“, Hank Cash präsentieren Country, „Soneros de Verdad“ begeistern mit Latin und für Party- und Discosound sorgen „Tuneship“. Daneben gibt es unter anderem auch bekannte Größen der regionalen Musikszene zu hören, außerdem erhalten auch Nachwuchsbands eine Chance. Karten für das gesamte Festivalwochenende zum Preis von acht Euro gibt es im Vorverkauf unter anderem beim Nordbayerischen Kurier, Maxstraße 58, bei den teilnehmenden Geschäften in St. Georgen sowie im Factory Outlet

Shop von Rosenthal in Speichersdorf. Am 29. Juni werden Karten im Rotmain-Center mit Live-Musik verkauft. Auch auf dem Bürgerfest können Karten erworben werden. Daneben läuft der Vorverkauf auch online unter der Adresse www. stgeorgen-swingt.de/das-event/ Tickets mit der Möglichkeit, die Eintrittskarten gleich auszudrucken. Als neuen Fanartikel gibt es heuer eine limitierte Anzahl von „St. Georgen swingt“-Tassen, die in Zusammenarbeit mit der Firma Rosenthal kreiert wurden. Außerdem wurden zur Werbung für die Veranstaltung eigene Bierdeckel gestaltet. rs

„Sanierung – nationales Thema“

Staatsminister Markus Söder sieht Bund und Land bei der Instandsetzung des Festspielhauses in der Pflicht BAYREUTH. „Heute ist ein schöner Tag“, so der Bayerische Staatsminister der Finanzen, Dr. Markus Söder, bei seinem Besuch in Bayreuth letzte Woche. Nachdem er das Informationszentrum im Markgräflichen Opernhaus eröffnet hatte, schlenderte der Finanzminister durch die Stadt und ließ sich bei der Touristinformation auf der Bank neben Richard Wagner nieder. Zum Thema Festspielhaussanierung sagte Dr. Söder: „Noch vor Festspielbeginn müssen sich sämtliche Beteiligten an einen Tisch setzen“. Die Instandsetzung des Festspielhauses bezeichnete der Minister als nationales Thema. „Wir sehen uns hier in Konkurrenz mit

Der Bayerische Staatsminister der Finanzen zu Besuch in Bayreuth. Foto: Gabriele Munzert

den Salzburger Festspielen. Beide Veranstaltungsreihen würden sich zwar inhaltlich unterscheiden, die Medienarbeit, die in den vergangenen Jahren für das Festival in Österreich geleistet wurde, sei sehr erfolgreich gewesen und habe den Bekannheitsgrad und auch das Interesse an den Salzburger Festspielen nochmals erhöht. Nicht nur bei Baumaßnahmen am Festspielhaus Bayreuth sei die öffentliche Hand in der Pflicht, sondern auch bei der Vermarktung“, so der Finanzminister. Kräfte müssen gebündelt werden, dass betreffe sowohl das Markgräfliche Opernhaus wie auch das Festspielhaus. „Geld ist in Franken gut aufgehoben“, so der Finanzminister, in Bayreuth arbeiten wir jetzt eben eine Baustelle nach der anderen ab“. gmu

Für internationales Publikum Wagner-Stadtplan jetzt auch auf Englisch erhältlich

BAYREUTH. Rechtzeitig vor der Anreise der ersten internationalen Festspielgäste gibt es den von der früheren Nürnberger Kulturreferentin Dr. Karla Fohrbeck konzipierten „Richard WagnerStadtplan“ auch in englischer Sprache. Der vor einem Vierteljahr, zunächst in deutscher Sprache, vorgestellte Stadtplan erfreut sich bei Besuchern der Stadt und Einheimischen großer Beliebtheit, erklärte Dr. Karla Fohrbeck im Gespräch mit der Bayreuther Sonntagszeitung. Mit dem Stadtplan kann man Stationen von Wagners Leben in der Stadt und der näheren Umgebung entdecken und erkunden.

„Im Grunde genommen ist der Stadtplan ein kleiner Crash-Kurs für Touristen, aber auch interessierte Einheimische in Sachen Richard Wagner und Bayreuth“, so die Autorin. Im Zentrum des beidseitig bedruckten Stadtplanes stehen zwei Spaziergänge durch Bayreuth mit zahlreichen interessanten Stationen, die mit Richard Wagner in Beziehung stehen. Zudem bietet der Plan zahlreiche unterhaltsame, nachdenkliche und informative Themenspalten, die sich auf die Stationen der Spaziergänge und die „Bayreuther Jahre“ von 1872 bis 1883 als Höhepunkt und Abschluss von Wagners Lebenswerk beziehen.

Außerdem wird auf das Verhältnis Wagners zu Bayreuth, in einem chronologischen Teil auf das Leben und Werk des Komponisten und in einem separaten Kapitel auf Vorschläge zur Einkehr – im englischsprachigen Plan nach dem Motto „Dining a la Wagner“ eingegangen. Unterstützung erhielt Dr. Karla Fohrbeck bei der in viermonatiger, ehrenamtlicher Arbeit geleisteten Konzeptionierung des Stadtplanes von dem renommierten WagnerPublizisten Professor Udo Bermbach aus Hamburg. Mit der englischsprachigen Variante des Stadtplanes ist die Stadt jetzt bestens für eine optimale Information von Festspiel-Besuchern aus aller Welt gerüstet. rs

Bilder ab Montag online unter: www.bayreuthersonntagszeitung.de Fotos: Stefan Dörfler


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Boulevard

26. Mai 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

A uf eine Tasse Kaffee Diesmal im Gespräch mit Gabriele Munzert:

Die diplomierte Sportwissenschaftlerin Anne Haug gehört zu den sportlichen Aushängeschildern der Stadt Bayreuth. Von den SporthilfeAthleten wurde sie nach ihrem Sieg im Triathlon-Auftaktrennen der WMSerie in Auckland/Neuseeland im April zur Sportlerin des Monats gewählt. Auch die Stadt Bayreuth wählte sie vor einigen Tagen zur Sport-

lerin des Jahres 2012. Der bisher größte Erfolg der Triathletin ist der Vizeweltmeistertitel im vergangenen Jahr. Fest im Blick der Bayreutherin ist Edelmetall bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Sonntagszeitung: Wenn der Durchbruch in die Weltspitze erst einmal geschafft und gesteigertes Selbstvertrauen da ist, wird vieles leichter! Anne Haug: Schön wär’s! Leider ist es nicht ganz so. Wenn nach einem größeren sportlichen Erfolg, die Medien auf Sportler oder Sportlerinnen aufmerksam werden, fängt alles erst an. Einhergehend mit sportlichen Erfolgen steigt auch der Leistungsdruck, weil die Öffentlichkeit jetzt erst recht aufmerksam beobachtet, welche Platzierung ich bei einem Wettkampf erreiche. Sportfachleute oder Zuschauer analysieren die Ergebnisse und suchen Fehler.

Anne Haug mit ihrem Athletiktrainer Tobias Herrmannsdörfer. Fotos: Steffi Meister

Sonntagszeitung: Triathlon ist eine Aus-

dauersportart, bestehend aus einem Wettkampf in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Warum hast Du dich für diese Sportart entschieden? Anne Haug: Weil mir diese Disziplinen irgendwie liegen. Der Wettkampf in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen ist vielseitig aber auch widersprüchlich. Gezieltes Aufbautraining bei allen drei Disziplinen ist wichtig, um sowohl eine Gesundheitsgefährdung als auch eine Überlastung des Körpers auszuschließen. Fleiß ist letztlich die Basis des Erfolges. Mein Körper ist das Sportgerät und es ist faszinierend, sich auszupowern und an die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit zu gehen. Als Kind habe ich auch Tennis gespielt, jedoch festgestellt, dass mir diese Sportart nicht liegt. Über mein Studium der Sportwissenschaften in München habe ich mich dem Triathlon genähert und als 20-Jährige erst richtige Schwimmtechniken erlernt. Mit 27 Jahren entschloss ich mich dann, Profisportlerin zu werden. Sonntagszeitung: Welche Disziplinen bevorzugst Du? Kann man Fehler oder Schwächen ausgleichen? Anne Haug: Bei uns Triathleten heißt es: „Beim Schwimmen kann man den Wettkampf verlieren, jedoch ein guter Lauf kann zum Sieg

verhelfen“. Da Schwimmen meine schlechtere und Laufen meine bessere Disziplin ist, kann ich deshalb daraus Vorteile ziehen. Sonntagszeitung: Du bist beim diesjährigen Maisel`s-Fun Run mitgelaufen. Just for Fun? Anne Haug: Ja, es war wirklich ein Spaß. Wenn man so will, hat bei einem früheren Maisel’s-Fun Run auch meine sportliche Karriere begonnen. Der damalige Lauf war sozusagen mein erster sportlicher Wettbewerb. In diesem Jahr war meine Teilnahme eher Trainingseinheit. Bei meinen Aufenthalten zu Hause in Bayreuth stehen meist eine Vielzahl von Terminen auf dem Besuchsprogramm, so dass mir kaum Zeit zum Training bleibt. Mit der Teilnahme am diesjährigen Fun Run konnte ich Spaß und Training verbinden. Sonntagszeitung: Triathlon stellt hohe Anforderungen. Wie motivierst Du dich? Anne Haug: Diese Sportart fordert einiges an Entbehrungen, das fängt schon beim Essen an. Mit bleiben im Jahr eigentlich nur etwa vier Wochen Freizeit, wo ich versuche zu regenerieren. Während der übrigen Zeit stehen entweder Training, Wettkampfvorbereitungen oder die eigentlichen Wettkämpfe auf mei-

Anne Haug nem Terminplan. Mein Alltag selbst ist von Ritualen geprägt. Diese geben mir die innere Ruhe und vermitteln Sicherheit. Leistungssport auf hohem Niveau ist nur eine gewisse Zeit zu betreiben. Doch solange man dabei ist, lebt man mit und für den Sport. Und man will Plätze auf dem Siegerpodest. Viel Zeit verbringe ich deshalb auf Flughäfen und in Hotels, denn um in der Weltspitze mit dabei zu sein, muss ich im Jahr etwa ein Dutzend Wettkämpfe bestreiten, die allerdings auf verschiedenen Kontinenten stattfinden. Sonntagszeitung: Du hast dich für den Profisport entschieden. Wie lange dauert eine Sportlerkarriere? Anne Haug: Dem Hochleistungssport sind natürliche Grenzen gesetzt. Irgendwann wird man die erforderlichen Zeiten, um sich für einen Wettkampf zu qualifizieren oder gar zu gewinnen, nicht mehr schaffen können. Mein großes Ziel ist die Olympiade 2016 in Rio de Janeiro. Dort möchte ich in Topform sein und vielleicht auch, nach meinem elften Platz bei den Olympischen Spielen 2012 in London, eine Medaille gewinnen. Wenn im Stadion die Nationalhymne meines Heimatlandes ge-

B abys im Bayreuther Klinikum

spielt wird, ist dies ein bewegender Augenblick. Das harte Vorbereitungstraining ist dann vergessen. Was nach meiner Sportlerkarriere kommt, wird sich zeigen. Sonntagszeitung: Wo siehst Du deinen Lebensmittelpunkt? Anne Haug: Mein Lebensmittelpunkt ist Bayreuth. Hier leben meine Eltern und Freunde. Zusammen mit meinem Lebenspartner habe ich noch eine Wohnung in München. Ich pendle, wenn ich nicht zu Wettkämpfen unterwegs bin. Sonntagszeitung: Magst Du Ausgehen und Partys? Anne Haug: Partys und heftiges Abfeiern, das passt nicht zu mir. Ich bin eher ein zurückgezogener Typ. Mit Freunden essen gehen und sich gut unterhalten, gehört zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. Aufregende Partys vermisse ich nicht. Denn überhaupt, ich durchlebe derzeit ohnehin eine ziemlich aufregende Zeit!

Z uhause gesucht Kater Ramon, Alter unbekannt, wurde in Oberobsang aufgefunden und befindet sich seit 14. Mai im Tierheim. Wer vermisst die aktive, sehr verspielte und verschmuste Katze?

Im Bayreuther Klinikum kamen in der vergangenen Woche insgesamt 23 Babys zur Welt. Beim Fototermin präsentierten sich von links: Amelie Spielberg (19.05.) und Mattes Schmidt (21.05.), beide in den Armen von Hebamme Katharina Hahn, sowie Charlotte Mertlik (22.05.) und Erik Zeiler (20.05.), beide in den Armen von Hebamme Thea Sattler. Allen Neugeborenen und den Kindern, die beim Fototermin bereits zu Hause waren, auf diesem Wege alles Gute! Foto: Stefan Dörfler

Dieses und viele weitere Tiere werden im Bayreuther Tierheim vermittelt. Foto: Stefan Dörfler Tierheim Bayreuth Telefon 0921/62634 www.tierheim-bayreuth.de

W etter Sonntag

Montag

Dienstag

Wolkenreich, örtlich etwas Regen oder Nieselregen 10°

Wolkig, gelegentlich etwas Regen, nur wenig Sonne 14°

Sonnig, vorübergehend Quellwolken, meist trocken 20°

Wir wünschen viel Spaß beim Rätseln!

S chon gewusst, dass... ...Dieter Bohlen schon wieder einen Charterfolg verzeichnen kann. Er hat für Schlagersternchen Beatrice Egli, die bei „Deutschland sucht den Superstar“ den Sieg davon getragen hat, den Gewinnertitel „Mein Herz“ geschrieben. ...Daniela Katzenberger

ihrer Schwester keine Brust-OP bezahlt? Der Familiensegen soll schief gehangen haben, weil Jenny Katzenberger mit einem A-Körbchen so unglücklich ist. Mama Iris Katzenberger erklärt: „Daniela hat einen Rückzieher gemacht, weil sie geizig ist.“


Aktuell

Bayreuther Sonntagszeitung

Fensterschürzen Ausstellung über traditionellen Fassadenschmuck an Bauernhäusern

Aus dem Rathaus... Erscheinungsbild ausgewählt Einstimmig hat sich der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH für die Entwürfe der Werbeagentur Propella Konzept + Design zum künftigen Kommunikationskonzept der Gartenschau entschieden. Mit einer plakativen Farbgebung, verspielten bunten Elementen aus Flora und Fauna und innovativen Gestaltungsideen konnte das von dem Team um Ulrike Albanese, Stefano Merenda und Jan Grams konzipierte Erscheinungsbild überzeugen. Die Münchner Agentur wird nun für die ersten Marketingaktivitäten der Gartenschau 2016 beauftragt.

Planunterlagen liegen aus Im Bereich des Geländes der Landesgartenschau 2016 in Bayreuth soll ein etwa zwei Hektar großer Auensee errichtet werden, der zur Erholung einlädt. Er liegt im Hochwasserrückhalteraum, in der Niederung im südlichen Teil des Gartenschaugeländes südöstlich des Roten Mains, kurz vor dem bestehenden Einschöpfbauwerk. Um die Wasserversorgung des Sees sicherzustellen, ist geplant, Wasser aus dem Roten Main abzuleiten, auf das Grundwasser einzuwirken und Grundwasser zu entnehmen sowie Wasser aus dem Auensee in einem Graben zum Roten Main ein- und auszuleiten. Die Maßnahme bedarf einer behördlichen Genehmigung. Unterlagen liegen vom 21. Mai bis 21. Juni beim Amt für Umweltschutz der Stadt Bayreuth, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, Zimmer 411, öffentlich aus. Jeder, der seine Belange berührt sieht, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben.

Änderung der Müllabfuhr Wegen des Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 30. Mai, fällt die Biomüllabfuhr aus. Der Abfuhrplan wird folgendermaßen geändert: Die Biomüllabfuhren von Mittwoch/Donnerstag, 29./30. Mai, finden jeweils einen Tag früher als sonst üblich statt. Die Touren von Montag/Dienstag, 27./28. Mai, sowie Freitag, 31. Mai, bleiben hingegen unverändert. Die gelben Wertstoffsäcke im Abfuhrbezirk 10 der Abfallfibel werden bereits am Mittwoch, 29. Mai, abgeholt.

Alpenverein im Fokus Geschichte der Bayreuther Sektion im Mittelpunkt einer Ausstellung an der Uni

BAYREUTH. Wer sich für Bergsport im Allgemeinen und für die Geschichte der Bayreuther Sektion des Deutschen Alpenvereins im Besonderen interessiert, der sollte sich die aktuelle, noch bis zum 3. Juli laufende Ausstellung in der Zentralen Universitätsbibliothek nicht entgehen lassen. Anhand zahlreicher Fotos, Expeditionsberichte und Ausrüstungsgegenstände laden die Ausstellungsmacher zu einer Zeitreise durch die 125-jährige Geschichte der Sektion Bayreuth des Deutschen Alpenvereins ein. Die Ausstellung zeigt u.a. historische Berg- und Kletterschuhe, Seile, Eisbeile und Klemmgeräte,

Wanderrucksäcke aus verschiedenen Jahrzehnten sowie ein Paar Ski aus den 1930er-Jahren. Aber auch moderne Bergausrüstung ist zu sehen. Besonders ausführlich wird über die Andenexpedition der Bayreuther AlpinistInnen im Jahr 1987 berichtet. Interessant sind auch die zahlreichen Informationen rund ums Klettern mit dem Hinweis auf die im Februar 2013 neu eröffnete Bayreuther Kletterwand. Besucher der Ausstellung können sich außerdem über die aktuellen Aktivitäten und die verschiedenen Gruppen der Sektion Bayreuth informieren. red

BAYREUTH. Der Verein „Rettet die Fachwerk- und Sandsteinhäuser! Verein zur Erhaltung regional typischer oder bedeutsamer Bauwerke in Oberfranken e.V“ eröffnet am Mittwoch, 5. Juni, um 16.30 Uhr im 1. Stock des Gebäudeteils Kanzleistraße der Regierung von Oberfranken eine Fotoausstellung. Bezirksheimatpfleger Professor Dr. Günter Dippold führt in das Thema ein. Die Ausstellung ist während der üblichen Dienstzeiten bei freiem Eintritt geöffnet. Mit den Fotos möchte der Verein auf die Schönheit und Vielfalt dieser bauhistorisch und künstlerisch wertvollen Schmuckformen an Bauernhäusern aufmerksam machen, um sowohl bei den Eigentümern als auch in der allgemeinen Bevölkerung das Bewusstsein zu wecken, dass hier außergewöhnliches oberfränkisches Kulturgut zu bewahren ist. In der Zeit etwa von 1750 bis 1870 ist speziell im Bayreuther Umland an vielen Bauernhäusern ideenreicher Fassadenschmuck in Form von „Fensterschürzen“ angebracht worden. Die meist zur Straßenseite

Fensterschürze an einem Anwesen in Bindlach.

zugekehrten Giebelseiten sind vor allem unterhalb der Fenster aufwändig verziert. Die außergewöhnliche Kunstfertigkeit der Baumeister und insbesondere der Steinmetze hat dabei eine außerordentliche Vielzahl an Motiven hervorgebracht, die in ihrer „Handschrift“ verschiedene Meister erkennen lassen. red

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Theater auf Touren Kartenvorverkauf startet am 1. Juni BAYREUTH. Griechische Tragödie, unglücklich Liebende, Herrschermord beim Maskenball und vieles mehr: Das bietet „Theater auf Touren“ im Herbst 2013. Karten können ab 1. Juni als Abo mit rund 20 Prozent Ersparnis oder ab 1. Juli für die einzelnen Aufführungen erworben werden. Schüler und Studenten erhalten beim Kauf von Einzelkarten sogar 50 Prozent Ermäßigung. „Theater auf Touren“ startet am Freitag, 18. Oktober, mit einer Tragödie: Das Junge Schauspiel Ensemble München spielt die Tragödie „Medea“ von Seneca in einer Neuübersetzung von Udo Segerer. Am 25. Oktober ist die „Shakespeare Company Berlin“ mit zwei unglücklich Liebenden zu Gast, die sprichwörtlich geworden sind: Romeo und Julia. Das Westfälische Landestheater zeigt am 12. November Johann Wolfgang von Goethes Versdrama „Iphigenie auf Tauris“. Im Mittelpunkt dieses Schlüsselstücks steht die Wandlung seiner Heldin, die sich von einem pflichtbewussten Mädchen zu einer

selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt, die Verantwortung für ihr Handeln übernimmt. Den 200. Geburtstag Giuseppe Verdis nimmt das Landestheater Coburg zum Anlass, um am 19. November, sein bekanntes Meisterwerk „Ein Maskenball“ zu präsentieren. Das Theater an der Ruhr zeigt am 26. November mit „Woyzeck“ eines der meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur. Die Inszenierung bezieht ein achtköpfiges Blas- und Streichorchester ein, das aus den episodenhaft auftretenden Nebenfiguren des Stücks gebildet wird und das Geschehen untermalt. Alle fünf Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Großen Haus der Stadthalle. Der Verkauf von Abonnements startet am 1. Juni, Einzelkarten sind ab 1. Juli bei der Theaterkasse, Opernstraße 22, Tel. 09 21 / 6 90 01; Fax 09 21 / 885 761, EMail: theaterkasse@bayreuth.de erhältlich. Ein Programmfaltblatt sowie einen Flyer mit den Abo-Bedingungen gibt es bei der Theaterkasse und den Bürgerdiensten in beiden Rathäusern. red

Sportlich-individuelle Note

Kia pro_cee‘d mit 7-Jahres-Garantie – Ab Juli GT mit 204 PS BAYREUTH. Der Kia cee‘d ist die erste Baureihe des koreanischen Autoherstellers, die explizit für den europäischen Markt konzipiert ist. Seit Ende 2006 auf dem Markt, erfolgte 2012 ein Facelift der in der Golfklasse angesiedelten Fahrzeugreihe. Am meisten von der Kundschaft nachgefragt werden die fünftürige Version sowie die Kombivariante „Sportswagon“. Eine interessante Variante ist aber auch der dreitürige pro_cee‘d. Er ist sicher nicht das Fahrzeug für die große Masse, aber interessant für Individualisten und junge Leute, die eine sportliche Variante bevorzugen und ein solides, zuverlässiges Auto suchen, für das es, wie bei allen Kia-Modellen, eine 7-Jahres-Herstellergarantie gibt. Der Kia pro_cee‘d erhielt sein Facelift vor kurzem und herausgekommen ist ein Fahrzeug mit dynamischer Silhouette und charakteristischen Seitenfenstern, die sich nach hinten verjüngen. Ausdrucksstarke Rückleuchten verbinden das muskulös wirkende Heck des Dreitürers mit dem markanten Seitenprofil. „Diesen Wagen will man fahren, nicht nur besitzen“, formulierte hierzu Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. Das Fahren mit dem Kia pro_cee‘d macht Spaß und ist erschwinglich. Im Angebot sind derzeit zwei Motorvarianten. Der 1.6 GDI Benziner hat eine Leistung von 135 PS, der 1.6 CRDi DieselMotor verfügt über 128 PS. Den preisgünstigen Einstieg bietet die Ausstattungslinie „Edition 7“ für 18.490 Euro in der Benziner- und 19.890 Euro in der Diesel-Version (jeweils zuzüglich Überführungskosten). In der Grundausstattung ist eigentlich – Kia-typisch – nahezu alles an Bord, was man für ein komplettes Auto braucht. Neben sechs Airbags, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und elektronischem Stabilitätsprogramm mit Traktionskontrolle verfügt das Fahrzeug in der Grundausstattung über einen höhenverstellbaren Fahrersitz, ein CD-Radio

Der dreitürige pro_cee‘d ist die sportlich-jugendliche Variante der Kompaktbaureihe des koreanischen Automobilherstellers Kia. Foto: Roland Schmidt mit RDS- und MP3-Funktion, eine manuelle Klimaanlage, Lederlenkrad und Lederschaltknauf, ein Multifunktionslenkrad, Tagfahrlicht, Zentralverriegelung und Anschlüsse für USB-, AUX- und iPod. Wer die für 20.090 Euro (Benziner) beziehungsweise 21.190 Euro (Dieselversion) erhältliche Ausstattungslinie „Vision“ wählt, bekommt weitere Komfort-Accessoires wie elektrisch einstellbare Außenspiegel, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein je nach gewünschtem Fahrstil flexibel eingestelltes Lenkdrehmoment, ein beheizbares Lenkrad, Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten, Sitzheizung auf den vorderen Plätzen sowie LEDTagfahrlicht und LED-Rückleuchten. Die Spitzenvariante schließlich

ist die Ausstattungslinie „Spirit“ ab 21.590 Euro als Benziner oder ab 22.690 Euro in der Dieselvariante (jeweils zuzüglich Überführungskosten). Hier sind 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Start-Stopp-System für die Version mit Schaltgetriebe, Fahrer und Beifahrersitz mit Lendenwirbelstütze, Klimaautomatik, Regensensor, Rückfahrkamera und ein hochwertigeres CD-Radio mit an Bord. Auch vom Verbrauch her generiert sich der Kia pro_cee‘d maßvoll, der kombinierte Verbrauch beläuft sich beim 1.6 GDI Benziner auf 6,1 Liter und beim 1.6 CRDi Diesel auf 4,3 Liter. Eine besonders verbrauchsgünstige „Edition 7“-Variante des Dieselmodells begnügt sich nach Herstellerangaben sogar mit 3,8 Litern auf 100 Kilometer.

Ab Juli wird die Kia pro_cee‘dModellreihe um eine weitere, besonders sportliche Variante erweitert: den Kia pro_cee‘d GT. Mit dem turboaufgeladenen 1.6 GDI-Benzinmotor wird der Golf-GTI-Konkurrent satte 204 PS leisten. Der sportlichelegante Kraftprotz wird zudem zu einem Preis angeboten werden, der die Konkurrenz im sportlichen Kompaktbereich schlucken lassen dürfte: In der bereits recht üppig ausgestatteten Version „GT-Cup“ ist der Sportler bereits für 22.990 Euro zuzüglich Überführungskosten erhältlich. Der Kompaktsportler wird übrigens auch als fünftürige Variante cee‘d GT angeboten werden – ab 24.490 Euro zuzüglich Überführungskosten in der Version „GTChallenge“. rs


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Aktuell

Bayreuther Sonntagszeitung


Sport

Bayreuther Sonntagszeitung

Hollfeld bleibt in der Bayernliga 1:1 gegen Forchheim – Altstadt leistet mit 5:3-Sieg Schützenhilfe HOLLFELD/BAYREUTH. Der ASV Hollfeld hat mit einem 1:1 gegen Tabellenzweiten Jahn Forchheim am gestrigen letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga Nord geschafft. Schützenhilfe leistete den Hollfeldern dabei auch die SpVgg Bayreuth, die 5:3 gegen den ebenfalls im Abstiegskampf verstrickten FC Trogen gewann. Nach einer ersten Hälfte ohne große Chancen auf beiden Seiten ging Jahn Forchheim in Hollfeld in der 55. Minute durch Tobias Ulbricht mit 0:1 in Führung. In der 71. Minute erzielte Johannes Veth im Nachsetzen den viel umjubelten 1:1-Ausgleich, nachdem zunächst Dominik Schorn nur die Latte getroffen hatte. In der Abschlusstabelle steht Hollfeld damit mit 36 Zählern auf Platz 14. In die Relegation mit den Landesligen muss der FC Trogen, der gestern bei der SpVgg Bayreuth antrat und sich lange nicht geschlagen gab. Timothy Nicolaus brachte die Altstadt in der 41. Minute mit 1:0 in Führung, postwendend erzielte Giorgio Arancino jedoch den 1:1-Ausgleich (42.). Doch damit nicht genug, kurz nach

Die Spieler des ASV Hollfeld bejubelten gestern den Klassenerhalt in der Bayernliga Nord. Foto: Roland Schmidt der Pause markierte Rene Schildt in der 47. Minute das 1:2 für die Gäste. Nicolaus glich in der 54. Minute für die SpVgg aus, erneut Arancino schlug jedoch drei Minuten später zurück – 2:3 für Trogen. Erst in der Schlussphase bog die Altstadt die Partie durch den dritten Treffer von Nicolaus (78.) sowie weitere Tore von Francis Kioyo (83.) und Martin Weiß (88.) zum Endstand von 5:3 noch herum. In der Endabrechnung belegt die Altstadt mit 62 Punkten Rang sechs der Tabelle. Ab-

steigen in die Landesliga müssen der TSV Kleinrinderfeld, der FC Sand und Don Bosco Bamberg. Sand verlor gestern 3:4 gegen Großbardorf und Bamberg zog mit 7:3 beim Würburger FV den Kürzeren. Meister der Bayernliga Nord und Aufsteiger in die Regionalliga ist der FC Schweinfurt 05, in die Relegation um den Regionalligaaufstieg geht der TSV Großbardorf als Tabellendritter, nachdem der Zweite Jahn Forchheim keine Regionalligalizenz beantragt hat. rs

Stefan Schmidt verlässt BBC Philipp Heyden erster Neuzugang für die Saison 2013/14 BAYREUTH. Der erste Neuzugang des BBC Bayreuth für die Saison 2013/2014 ist Phillipp Heyden. Der Center ist in Bayreuth kein Unbekannter, er trug schon in der Saison 2010/2011, der Premierenspielzeit des Clubs in der Beko Basketball Bundesliga, das Trikot des BBC und wechselte dann nach Weißenfels zum Mitteldeutschen BC. Nun, nach zwei Jahren beim MBC, kehrt der 2,06 Meter große Spieler nach Oberfranken zurück. Der am 26. September 1988 in Marbach am Neckar geborene Phillipp Heyden lernte das Basketball-ABC bei seinem Heimatclub TV Marbach, von dem aus er 2005 zum Regionalligisten BSG Ludwigsburg wechselte. Nach nur einem Jahr ging es nach Berlin zum TuS Lichterfelde, wo Phillipp Heyden zu Einsätzen in der NBBL, Pro B und später auch in der Bundesliga beim Kooperationspartner ALBA BERLIN kam. 2008 wechselte der frühere A2-Nationalspieler zurück nach Ludwigsburg, wo er, mit einer Doppellizenz ausgestattet, vor allem für den Pro A-Club Kirchheim Knights, aber auch für das Bundesliga-Team der EnBW Ludwigsburg auflief. Zur Saison 2010/2011 wurde Phillipp Heyden dann an den frisch in die Beko BBL aufgestiegenen BBC Bayreuth ausgeliehen. In 24 Spielen stand er im Schnitt fast neuneinhalb Minuten auf dem Parkett und kam dabei auf 2,3 Punkte und 1,7 Rebounds. Nach einem Jahr in der Wagnerstadt zog es Heyden weiter nach Norden, in die Pro A zum Bundesliga-Absteiger Mitteldeutscher BC. Mit 10,3 Punkten und 5,4 Rebounds in 25 Spielen (durchschnittliche Spielzeit 22:15 Minuten) hatte der mittlerweile 24-jährige Center großen Anteil am sofortigen Wiederaufstieg der Wölfe. Auch in der abgelaufenen BBL-Saison schlüpfte Phillipp Heyden wieder in das Trikot der Weißenfelser. In 30 Spielen, in denen er im Schnitt 16 Minuten auf

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Kann Bamberg ausgleichen? Heute zweites Spiel Bayern München gegen Brose Baskets BAMBERG. Am heutigen Sonntag (19:05 Uhr/live in SPORT1) treten die Brose Baskets zum zweiten Spiel der Halbfinalserie der Playoffs in der Beko Basketball-Bundesliga gegen den FC Bayern München im Audi Dome an. Ohne den erkrankten Anton Gavel und den LangzeitVerletzten Matt Walsh gab der fünfmalige deutsche Meister aus Bamberg am vergangenen Mittwoch sein Heimspiel mit 85:98 ab und steht nun vor der schweren Aufgabe, sich den Heimvorteil zurückzuerobern und in der Bestof-five-Serie zum 1:1 auszugleichen. Die Münchner können sich dagegen mit einem weiteren Sieg den ersten Matchball zum Einzug ins Finale erspielen. 6.800 Zuschauer in der ausverkauften Halle und im Schnitt 340.000 Zuschauer an den Fernsehgeräten – so viele wie noch nie bei einer SPORT1-Basketball-

Ein Erfolgsfaktor der Bayern: Headcoach Svetislav Pesic. Foto: dpa Übertragung – wurden Zeuge, wie die Brose Baskets nach drei ausgeglichenen Vierteln allein im letzten Spielabschnitt 37 Punkte kassierten, darunter 14 Zähler vom Topscorer der Partie, Tyrese Rice. Vor allem in der Defensive liegt also viel Arbeit vor dem Team von Chris

Fleming. „Wir haben einige Fehler gemacht und unsere Köpfe hängen lassen, “ sagte der Headcoach nach dem ersten Spiel. „Wir werden etwas ändern, aber es handelt sich um Nuancen zu diesem Saisonzeitpunkt. Wir müssen einfach mental stärker sein“, beschrieb er die Zielvorgabe für die kurze Zeit zwischen den Spielen. Manager Wolfgang Heyder fordert vor dem Spiel von seinem Team vor allem hundert Prozent Einsatz: „Es ist natürlich eine sehr spannende Frage, ob unsere Mannschaft, die inzwischen die Hochleistung von 65 Spiele in den Knochen hat, nochmal die Energie aufbringt, auch in sehr hektischer und emotionaler Atmosphäre gegenzuhalten. Wir müssen hoch emotional ins Spiel gehen und dabei trotzdem immer den kühlen Kopf bewahren, weil die Münchner natürlich durch ihre Aggressivität definitiv versuchen werden, uns zu Fehlern zu zwingen.“ red

15 Spieler unter Vertrag Altstadt sucht für neue Saison noch fünf bis sechs Neuzugänge BAYREUTH. Wie Fußball-Bayernligist SpVgg Bayreuth mitteilt, haben aus dem aktuellen Kader jetzt die beiden letzten Wunschkandidaten Timothy Nicolaus und Philipp Hannemann für die neue Saison 2013/14 ihre Verträge verlängert. Damit haben mittlerweile insgesamt 15 Spieler des aktuellen Kaders Arbeitspapiere für die neue

Saison, nämlich die beiden Torhüter Daniel Freiberger und Sebastian Eck, die Innenverteidiger Philipp Hannemann und Esra Schmidt, für die defensiven und offensiven Außenbahnen die Joungster Julian Pötzinger, Lorenz Hofmann und Bastian Horter sowie Timothy Nicolaus, Michael Eckert und Mino Kayser, für das zentrale Mittelfeld Alexander Schreckinger, Manuel

Hiemer und Eduard Root, im Sturm Stefan Kolb und Francis Kioyo. Die sportliche Führung der SpVgg ist intensiv damit beschäftigt, fünf bis sechs starke Neuzugänge für vakante Positionen in absehbarer Zeit präsentieren zu können.Der Trainingsauftakt für die neue Saison in der Bayernliga Nord ist für Dienstag, 18. Juni, geplant. red

Heute Länderspiel in Bayreuth Streethockey: Deutschland gegen Weltmeister Tschechien

Stefan Schmidt (2. v. l.), hier bedrängt von mehreren Oldenburger Akteuren, zeigte in vier Jahren immer vollen Einsatz für den BBC. Foto: Dörfler dem Feld stand, markierte er 6,3 Zähler und heimste 3,4 Rebounds ein. In den beiden Spielen gegen den BBC kam er auf 12 bzw. 8 Punkte. „Ich denke, für mich ist es jetzt an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Das besondere Interesse aus Bayreuth hat mir diese Entscheidung erleichtert. Dazu kommt, dass ich mit Nicolai Simon und Simon Schmitz schon mehrere Jahre zusammen gespielt habe und weiß, was auf mich zukommt. Ich freue mich schon jetzt auf eine weitere Saison in der Oberfrankenhölle und hoffe, wir können unsere Ziele erreichen!“, sagt der Rückkehrer zum BBC Bayreuth. BBC-Trainer Predrag Krunic sieht in Phillipp Heyden einen Spieler, der durchaus ins System passen könnte: „Phillipp ist einerseits ein Spieler mit Potential, er kann sich noch weiterentwickeln. Außerdem bringt er Erfahrung in der Beko Basketball Bundesliga mit“. Derweil steht mit Stefan Schmidt auch der erste Abgang aus dem Bundesligakader des

BBC Bayreuth fest. Der gebürtige Nürnberger spielte seit 2009 im Trikot der Wagnerstädter und war somit dienstältester Spieler im Kader. In seinen vier Jahren kam er auf Grund mehrerer langwieriger Verletzungen auf lediglich 74 Punktspiele, 49 davon in der BBL. Dass Bayreuth dem 24-jährigen in guter Erinnerung bleiben wird, steht für Stefan Schmidt außer Frage: „Ich habe viel in Bayreuth erlebt und dabei viele positive – wie den Aufstieg und Klassenerhalt – aber auch negative Erfahrungen – wie Verletzungen und Trainerwechsel – gemacht. Einerseits hat es mir hier sehr gut gefallen, es wurde sich sehr gut um die Spieler gekümmert. Andererseits ist auch irgendwann der Zeitpunkt, eine neue Herausforderung zu suchen und Lebenserfahrung als Mensch und Erfahrung als Spieler zu sammeln. Ich wünsche dem Club vor allem sportlich alles Gute und denke, mit Predrag Krunic hat man genau den richtigen Trainer gefunden, der in Bayreuth noch viel bewegen kann“, resümierte Schmidt. red/rs

BAYREUTH. Die deutsche Streethockey-Nationalmannschaft bestreitet ihr einziges Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft am heutigen Sonntag um 15 Uhr im Bayreuther Eisstadion gegen das Nationalteam aus Tschechien. Bundestrainer Didi Hegen kann diesen Sommer aufgrund seines Jobs in Kaufbeuren das Team nicht coachen. „Bis zuletzt haben wir gehofft, er könnte zum Spiel nach Bayreuth kommen“, so Teammanager Oliver Jung. Leider steht auch Co-Trainer Gordon Lang nicht zur Verfügung. So musste man in diesem Jahr improvisieren. Geplant war dann, dass die beiden erfolgreichen Spielertrainer der Liga, Marco Zimmer (Bayreuth) und Heiko Vogler (Heilbronn), gemeinsam bei der WM coachen. Auch dieser Plan wird wohl nicht ganz aufgehen, da Marco Zimmer von seinem Arbeitgeber nicht freigestellt wird. Bis auf

K urzmeldung Waßmiller bleibt BAYREUTH. Sergej Waßmiller bleibt weitere zwei Jahre Trainer des frischgebackenen EishockeyOberligisten EHC Bayreuth. Der Verein vermeldete dieser Tage den erfolgreichen Abschluss der Vertragsverhandlungen. Waßmiller führte den EHC Bayreuth in der abgelaufenen Saison zur Meisterschaft in der Bayernliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Süd. Auch ein Großteil der Aufstiegsmannschaft soll nach dem Willen der EHC-Verantwortlichen gehalten werden. rs

zwei Spieler werden alle WM-Fahrer des deutschen Teams am Sonntag spielen. „Dieses Spiel ist für uns sehr wichtig, dass sich die Blöcke vielleicht schon am Sonntag etwas finden können“, so Jung. Auch die Unterstützung durch die Zuschauer ist sehr wichtig. Vor zwei Jahren in Kaufbeuren konnte man vor knapp 1.000 Zuschauern ein richtig gutes Spiel machen. Auf ähnlich viele Zuschauer hofft man nun auch in Bayreuth und vielleicht kommen ja auch einige tschechische Fans. „Für das Team ist es auch wichtig, dass uns die Leute mit ihrem Besuch unterstützen. Anders als z.B. das tschechische Team, bekommt die deutsche Mannschaft keine staatlichen Zuschüsse und die Spieler müssen alles selber bezahlen“, so der Teammanager. Das Spiel im Bayreuther Eisstadion beginnt um 15 Uhr. Im Rahmenprogramm wird es auch eine

Tombola geben und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der deutsche Kader: Tor: Maximilian Dürr, Ferdinand Dürr (beide Heilbronn). Der jüngere Bruder des Nationaltorhüters ersetzt kurzfristig WM-Fahrer Michael Eisenschmid (Germaringen). Verteidigung: Marco Zimmer (Bayreuth), Osman Maras, Harry Schmid (beide Heilbronn), Stefan Kujan, Alexander Kozicz (beide Germaringen) Philipp Seifert (Rosenheim). Im Sturm: Oleg Seibel, Christof Hagen, Stefan Hagen, Christain Masel, Michal Bartosch (alle Bayreuth), Daniel Brendle, Benjamin Brozicek, Robin Platz, Patrick Luschenz (alle Heilbronn), Christian Gailhofer (Germaringen) und Markus Schütz (Rosenheim).


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Im Blickpunkt: Sophienstraße

Bayreuther Sonntagszeitung

Drei Markgräfinnen als Namenspatroninnen Die Sophienstraße ist seit jeher eine wichtige Einkaufsstraße in der Bayreuther Innenstadt

BAYREUTH. Die Sophienstraße im Herzen der Bayreuther Innenstadt ist seit jeher eine der abwechslungsreichsten und bestfrequentiertesten Einkaufsstraßen. Die Sophienstraße verbindet die Max- und die Schulstraße mit der Friedrichstraße. In der Sophienstraße, die seit den 1980er-Jahren Teil der Fußgängerzone ist, finden sich zahlreiche Geschäfte mit teils langer Tradition aus den verschiedensten Branchen. Vor ihrer Benennung als Sophienstraße hieß die Straße „Breite Gasse“, in noch früheren Zeiten „Sutte“, was so viel wie „feuchte Stelle“ bedeutet, sowie in ihrem südlichen Teil „Priestergasse“. Woher hat die Sophienstraße aber ihren Namen? Fest steht, dass die Straße 1889 zur Sophienstraße wurde und dass sich der Straßenname auf die drei Gattinen des Markgrafen Christian Ernst (1644 bis 1712) bezieht. Werfen wir daher einen Blick auf die drei Ehefrauen des Markgrafen, der als toleranter Bayreuther Landesherr Verwaltung und Wirtschaft förderte, das Militär deutlich ausbaute und eben wegen dieser militärischen Ambitionen der einzige Markgraf war, der reichspolitisch – etwa bei der Zurückschlagung der Türken vor Wien – wirklich Bedeutung erlangte. Im Alter von 18 Jahren heiratete der Markgraf

im Jahr 1662 die gleichaltrige Erdmuthe Sophie, die Tochter des Kurfürsten Johann Georg von Sachsen. Für ihre Zeitgenossen war die streng religiös erzogene und schriftstellerisch tätige Erdmuthe Sophie „die schönste Princessin Teutschlands“, für den Hofstaat in Bayreuth aber schlicht die „Femme Fatal“. Jedenfalls schien die junge Markgräfin in der Ehe nicht allzu glücklich gewesen zu sein. Bereits nach zwei Jahren hatte sie eine Affäre mit einem Rittmeister und später ging sie mit dem Oberrittmeister fremd. Der Markgraf ging auf diesen mit Degen und Pistole los, in einem Brief an einen Dritten nannte Christian Ernst seine Gattin einen „Flacken“ und eine „Hure“. Zwar kam es wieder zur Versöhnung, die Markgräfin starb aber mit 26 Jahren an einem Unterleibsleiden. Die Fertigstellung ihres heute nicht mehr existenten Schlosses auf dem damaligen Culmberg erlebte Erdmuthe Sophie nicht mehr. Ihr zu Ehren wurde die Anhöhe in „Sophienberg“ umbenannt. Seine zweite Ehe schloss Christian Ernst 1673 mit Sophie Luise von Württemberg. Aus der Ehe ging 1678 der Erbprinz Georg Wilhelm sowie als Tochter Christiane Eberhardine, die spätere Gemahlin von August dem Starken, hervor. Nach dem Tod der zweiten

Gattin heiratete der Markgraf 1703 Elisabeth Sophie, eine Tochter des Großen Kurfürsten von Preußen. Elisabeth Sophie war in erster Ehe mit dem Herzog von Kurland vermählt, nach dessen Tod heiratete sie den Bayreuther Markgrafen. Die dritte Ehegattin hatte eine besondere Vorliebe für Erlangen, wo ihr Mann Anfang des 18. Jahrhunderts

ein völlig neues Stadtbild schaffen ließ. Von der Markgräfin ging insbesondere die Anregung für die Errichtung der dortigen barocken Schloßbauten aus. Außerdem ist überliefert, dass der aufwändige Lebensstil der beiden letzten Ehegattinen und des Markgrafen selbst die finanzielle Situation des Markgrafentums erheblich belastete. rs


Gesundheit

Bayreuther Sonntagszeitung

26. Mai 2013

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S prechstunde am Sonntag

Sehnen- und Bänderrisse am Sprunggelenk – von Prof. Dr. med. Klaus Fritsch

Bänder- und Sehnenverletzungen am Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Prof. Dr. Klaus Fritsch, Arzt für Orthopäde und Unfallchirurgie, erklärt die wichtigsten Verletzungsformen. Die häufigsten Bänderrisse am Sprunggelenk betreffen die Außenbänder. Von den drei Außenbändern reißt am häufigsten das vordere Außenband (Lig fibulotalare anterius). Der Verletzungsmechanismus ist ein Supinationstrauma, d.h. man knöchelt nach außen um. Danach zeigt sich eine Schwellung und Druckschmerz über den Bändern. Bei der Untersuchung zeigen sich eine vordere Schublade mit Vorwärtsschub des Fußes gegenüber dem Unterschenkel, und eine vermehrte Aufklappbarkeit in Supination . Die Diagnose des Bänderrisses kann durch StreßRöntgenaufnahmen oder MRT gesichert werden. Die Therapie der Bänderrisse ist meist nichtoperativ. Zunächst mit Ruhe, Kühlung, Kompression, Hochlagern des Fußes. Es gilt die Grundregel: Je schneller die Gelenksschwellung gestoppt wird, desto kürzer ist die Rehabilitation für den Patienten.

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Eine Knöchelschiene sollte für 6 Wochen getragen werden, um die gerissenen Bänder zum Verheilen zu bringen. Bei chronischer Außenbandinstabilität kommen Schienen und Bandagen zum Einsatz und spezielle krankengymnastische Therapie (Propriozeptionstraining). Bei anhaltenden Beschwerden kann eine operative Stabilisierung durchgeführt werden,z.B. eine Algren-Operation, bei der die Bänder gestrafft werden. Treten nach einer Pronationsverletzung (Umknöcheln nach Innen) hinter dem Außenknöchel Schmerzen und Schwellung auf, sollte an eine Verletzung der Peronealsehnen (Riß oder Instabilität) gedacht werden. Dies kann leicht mit einem Außenbandriß verwechselt werden. Innenbandrisse sind wesentlich seltener als Außenbandrisse und treten auch nach einer Pronationsverletzung auf. Sie erfordern eine Schiene und Teilbelastung mit Krücken von 6 Wochen. Wir empfehlen danach für mindestens 3 Monate feste Einlagen zur Stützung des Rückfußes und des Längsgewölbes. Bei nichttherapier-

Druckfrisch und nicht von vorgestern! Bayreuther

Sonntagszeitung

Sprunggelenksorthese tem Innenbandrissen kann es zu einer irreversiblen Fehlstellung im Sprunggelenk kommen. Syndesmosenrisse betreffen die Bandverbindung zwischen den beiden Unterschenkelknochen. Der Unfallmechanismus ist eine Überstreckung des Sprunggelenks oder eine Außenrotationsverletzung des Sprunggelenks. Bei Hinweis auf einen frischen kompletten Syndesmosenriß mit Verbreiterung des Abstandes zwi-

schen Schienbein und Wadenbein sollte eine operative Stabilisierung durchgeführt werden. Die Häufigkeit von Achillessehnenrissen nimmt zu. Dies hängt damit zusammen, daß die Anzahl von Menschen zunimmt, die einen Bürojob haben, und relativ untrainiert in der Freizeit Spielsport betreiben. Männer sind sechsmal häufiger betroffen als Frauen. Der Häufigkeitsgipfel ist um das vierzigste Lebensjahr. Die Rißzone ist meist in dem Areal mit der schlechtesten Gefäßversorgung (mittleres Drittel der Sehne). Die meisten Verletzungen treten nach mehr als 30 Minuten sportlicher Belastung auf, wahrscheinlich durch Versagen neuromuskulärer Schutzreflexe aufgrund von Ermüdung und schlechtem Trainingszustand. Die Patienten bemerken ein hörbares Schnappen und drehen sich häufig um, da sie das Gefühl haben, es hätte sie jemand in die Ferse getreten. Typisch ist der Thompson Test: Kompression der Wade in Bauchlage löst keine Beugung des Fußes aus. Eine tastbare Lücke und Ultraschall oder MRT können die Diagnose sichern.

Die nichtoperative Therapie kann mit einer Lauforthese durchgeführt werden, wenn keine sportlichen Ansprüche und keine erhöhte berufliche Belastung vorliegen. Die Operation sollte bei Sport treibenden Patienten durchgeführt werden. Die Vorteile im Vergleich zur nichtoperativen Therapie: bessere Rekonstruktion der Sehnenlänge, geringere Rerupturrate, besseres funktionelles Ergebnis. Die meisten Patienten haben Angst davor, daß sich die Achillessehne rasch zurückzieht (wie ein gerissenes Gummiband), und nach einigen Tagen inoperabel wird. Die AchillessehnenOperation ist jedoch keine zwingende Notfall-Operation, sondern kann in den nächsten Tagen nach dem Riß ohne Zeitdruck als Wahleingriff erfolgen. Hilfreich ist dabei, wenn der Patient sich vom Zeitpunkt des Risses bis zur Operation schont, damit die Verletzungsregion nicht sehr aufgeschwollen ist. Dies erleichtert die Operation und Rehabilitation.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oc-bayreuth.de

ADFC und AOK im Freistaat ist ein wichtiger Erfolgsfaktor die Kooperation mit den Sozialpartnern DGB Bayern und vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw übernimmt in diesem Jahr erneut eine besondere Rolle: Sie fördert die Aktion. Staatsminister Dr. Marcel Huber und Staatssekretärin Melanie Huml vom Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsministerium übernehmen die Schirmherrschaft.

Die Bayreuther Sonntagszeitung wird an alle Haushalte in Altenplos, Bayreuth, Bindlach, Eckersdorf, Gesees, Heinersreuth, Hummeltal, Mistelbach, Mistelgau und Neunkirchen kostenlos verteilt.

Auflage 45.339 Exemplare

Bayreuth

Eckersdorf

Mistelgau

Hummeltal

Herausgeber: SaGa Medien & Vertrieb OHG Richard-Wagner-Straße 36, 95444 Bayreuth Tel. 09 21 / 1 62 72 80-40 Fax 09 21 / 1 62 72 80-60 info@btsz.de www.bayreuthersonntagszeitung.de Geschäftsführung: Gabriele Munzert, Martin Munzert Anzeigenberatung: Renate Hofmann Christina Kolontourou Joachim Opitz anzeigen@btsz.de

BAYREUTH. Um die eigene Fitness zu steigern, genügt bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag. Am besten ist es, die Bewegung in den Alltag einzubauen.

Mistelbach Gesees

Redaktion: Gabriele Munzert, Roland Schmidt, Stefanie Meister redaktion@btsz.de Druck: Frankenpost Verlag GmbH Schaumbergstraße 9, 95032 Hof Zustellung: SaGa Medien & Vertrieb OHG Martin Munzert (verantwortlich) Zurzeit gültige Anzeigenpreisliste Nr. 1/01.04.2013

Anzeigen und -entwürfe sind verlagsrechtlich geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit Zustimmung des Verlags.

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Mit wenig Aufwand viel für die Gesundheit tun

Impressum Bayreuther Sonntagszeitung

Heinersreuth

In unserer nächsten „Sprechstunde am Sonntag“ lesen Sie einen Beitrag von Dr. med. Stephan Fuchs, Facharzt für Orthopädie sowie Arzt für Ambulante Operationen und Manuelle Medizin

„Mit dem Rad zur Arbeit“:

Jetzt anmelden Wer mitmachen will, sollte sich

Bindlach

Prof. Dr.med. Klaus Fritsch Orthopädische Chirurgie Bayreuth, Parsifalstr. 5, 95445 Bayreuth

„Dazu eignet sich das Radfahren besonders gut“, so Helmut Köllner, Bewegungsfachkraft bei der AOK-Direktion Bayreuth-Kulmbach. Wer mit Radfahren regelmäßig in Bewegung kommen will, sollte bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) mitmachen. Arbeitnehmer und Studenten sind aufgerufen, in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. August 2013 an mindestens 20 Tagen in ihre Firma oder zur (Fach-) Hochschule zu radeln. 2012 beteiligten sich bayernweit rund 55.000 Arbeitnehmer/innen aus rund 7.000 Betrieben. Aus der Region Bayreuth/Kulmbach nahmen über 900 Berufstätige aus 160 verschiedenen Unternehmen teil. „Wir rechnen auch in diesem Jahr wieder mit vielen Teilnehmern und hoffen,

einen neuen Teilnahmerekord zu erreichen“, so Thomas Neubauer vom ADFC Bayreuth. Mitmachen können auch alle, die bis zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle radeln und die restliche Strecke zum Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. „Schon jetzt können sich Interessierte ganz bequem im Internet anmelden“, erklärt Thomas Neubauer. Dort wird der Aktionskalender online ausgefüllt. Wie viel Kohlendioxid (CO2) sie durch den Verzicht aufs Autofahren eingespart haben, erfahren die Teilnehmer mithilfe eines CO2-Rechners im Internet. Dazu erhalten sie immer den eigenen, aktuell geradelten Kilometerstand. Zudem gibt es einen Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer eine Fahrradtasche virtuell gestalten können. Unter den kreativsten Entwürfen wird von Mai bis August jeden Monat ein Fahrrad verlost. Starke Kooperationspartner Für die gemeinsame Initiative von

möglichst mit Kolleginnen und Kollegen seines Betriebes zu einem Wertungs-Team mit bis zu vier Personen zusammenschließen. Findet sich kein Team, können auch Einzelpersonen teilnehmen. Jedes Teammitglied radelt natürlich seine eigene Strecke. Selbstverständlich können größere Betriebe mehrere Teams anmelden. Die Anmeldung kann über das Internet unter www. mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bayern erfolgen. Wer die „Radltage“ lieber per Hand ankreuzen will, erhält den Aktionskalender bei seinem Koordinator im Betrieb oder bei jeder AOK-Geschäftsstelle. red


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Ausflugs- und Freizeittipps

26. Mai 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

Genussradeln mit dem E-Bike

Zwischen Felsriesen, Wiesen und Wäldern – am Ochsenkopf warten viele kleine Naturwunder Rechts und links warten ruhig plätschernde Quellen, imposante Felsriesen und kleine Kirchen auf Neugierige, die mit dem Rad in der Erlebnisregion Ochsenkopf unterwegs sind. Die Wald- und Wiesengebiete rund um den 1024 Meter hohen Ochsenkopf sind ein Dorado für Radfahrer. Egal ob sportlich mit dem Rennrad oder entspannt mit dem E-Bike. Der zirka 43 Kilometer lange Fichtelnaab-Radweg hält für Genussradler viele kleine Naturwunder und Sehenswürdigkeiten bereit: etwa das Silbereisen-Bergwerk, die Felsformationen im Steinwald, das Bergbaumuseum, die barocke Leonhardikirche und die Lorettokapelle, den Naturlehrpfad im Weißmaintal oder das Hammerschloss aus dem 16. Jahrhundert in Hopfau. Die fast durchweg asphaltierte Strecke entlang der Fichtelnaab von Bischofsgrün bis Windisch-

eschenbach ist gut befahrbar. Die leichten Steigungen sind mühelos zu meistern. Zurück geht es mit dem Fahrradbus, der die Radfahrer an Wochenenden, Feier- und Ferientagen von Erbendorf nach Fichtelberg bringt. Weite Ausblicke verspricht die Zwei-Gipfeltour über den dichtbewaldeten Ochsenkopf und den etwas höheren Schneeberg mit 1.053 Metern. Unterwegs laden das Seehaus am Fichtelsee und der Asenturm auf dem Ochsenkopfgipfel mit dem höchst gelegenen Gasthaus Frankens zur Einkehr ein. Die Erlebnisregion Ochsenkopf ist eine Ganzjahresdestination im Hohen Fichtelgebirge mit Naturerlebnissen für Jung und Alt. Sommers laden Radel- und Wanderwege, Downhillstrecken für Biker, Hochseilgarten, eine Sommerrodelbahn und neuerdings ein Ziplinepark oder das Waldhaus Mehlmeisel mit

einer Einführung ins Ökosystem Natur ein. Wer bequem mit dem E-Bike radeln möchte, kann in den Gemeinden rund um den Ochsenkopf das Bike tageweise leihen. Seit vergangenem Jahr sind sie rund um den Ochsenkopf erhältlich. Die Räder sind bis zu 25 km/h schnell und meistern bis zu 60 Kilometer am Stück. Telefonisch können die E-Bikes bei jeder Tourist-Info in den Gemeinden und in den fünf Verleihstationen reserviert werden. 20 Euro kostet die Ausleihe pro Tag. Gäste, die die neue Ochsenkopfkarte besitzen, profitieren von den Vergünstigungen bei vielen Einrichtungen und bezahlen pro Tag nur 18 Euro fürs E-Bike. Passende Radwegekarten helfen bei der Routenplanung. red www.erlebnis-ochsenkopf.de

Die fränkische Verführung Vielfältige Ferienregion direkt vor der Haustüre Das vielfältige Reiseland Franken gilt bei vielen Gästen als „verkleinertes Abbild Deutschlands“. Jede der 15 unterschiedlichen Reiselandschaften hat ihren eigenen, unverwechselbaren Reiz. Mehr als die Hälfte der Fläche Frankens ist in insgesamt zehn Naturparke eingebunden: Traumlandschaften für Genießer. Sehenswürdigkeiten, Museen und Kulturleben locken zudem nach Franken. Als „Sahnehäubchen“ sind dabei die fränkische Küche, die Bierspezialitäten und vor allem der Frankenwein zu bezeichnen. Als Kernland deutscher Geschichte ist Franken mit historischen Städten reich verwöhnt. Ansbach, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Dinkelsbühl, Eichstätt, Erlangen, Fürth, Kulmbach, Nürnberg, Rothenburg o. d. Tauber, Schweinfurt oder Würzburg zählen zu den Glanzlichtern. Vier UNESCO-Welterbestätten hat Franken aufzuweisen: Die prachtvolle Würzburger Residenz, die Bamberger Altstadt, den römischen Grenzwall Limes und das barocke Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth. Nicht nur große Komponisten wie Richard Wagner werden in Franken gefeiert, sondern auch große Literaten. 2013 wäre Jean Paul 250 Jahre alt geworden. Als echter Franke – in Wunsiedel geboren und in Bayreuth gestorben – ist er der Schöpfer von Figuren wie dem vergnügten Schulmeisterlein Wutz, dem Siebenkäs, dem Quintus Fixlein sowie natürlich von Werken wie den „Flegeljahren”. Die Stationen seines Lebens thematisiert im Jubiläumsjahr zum Beispiel die Litfaßsäulen-Ausstellung. Dazu kommen Veranstaltungen wie Lesungen mit dem Titel „Jean Paul und das Bier“. Sie beweisen, dass der Dichter durchaus kein Verächter der fränkischen Kost war. Sogar literarische Körper-Tattoos unter dem Motto „Mein Leibgedicht” werden aufgelegt (Infos: www.jeanpaul-2013.de). Wie vielfältig das Urlaubsland Franken ist, beweist ein Blick in den Veranstaltungskalender auf der Website www.frankentourismus.de oder auf der kostenfreien App „Freu Dich auf Franken“. Mehr als 2.500 Veranstaltungen pro Jahr sind dort zu finden, und jedes Jahr werden es mehr. Ganz gleich, auf welchem Weg man Franken für sich entdeckt: Die entspannenden Momente kommen nicht zu kurz. Dafür sorgen die 17

Romantische Städte wie Rothenburg sind beliebte Ziele. Heilbäder und Kurorte im „Gesundheitspark Franken“. Sie sind – dank innovativer Konzepte und den Heilschätzen aus der Natur wie Sole, Radon oder Stahl – wahre Gesundheitsexperten. Mit ihren modernen Thermen, großartigen Saunalandschaften und Wellnessangeboten sowie Besonderheiten wie dem ersten Heilwassersee in Deutschland oder Salzseen mit einer Konzentration wie im Toten Meer kann man

sich hier körperlich regenerieren und vor allem die Seele nach allen Regeln der Kunst baumeln lassen. Großer Beliebtheit erfreut sich die fränkische Brotzeit, oftmals auch „Vesper“ genannt. „Presssack“, „Gelegter” und Griebenwurst sind typische Beigaben dafür, aber auch die geräucherte Bratwurst und roher Schinken. Und natürlich dürfen bei der fränkischen Brotzeit hausgemachte Käsespezialitäten wie „Zieberleskäs”, „Ge-

Fotos: Franken Tourismus rupfter” oder „Angemachter” nicht fehlen. Dazu gibt es Rettich und vor allem das frisch gebackene, deftige Bauernbrot. Natürlich ist auch bei der ebenso erfolgreichen Initiative „Franken – Heimat der Biere“ eine App verfügbar. Diese Kampagne verknüpft interessante Tipps und Hinweise „rund um Frankens Biere“ mit Biertouren und Bierfesten. www.franken-bierland.de


Ausflugs- und Freizeittipps

Bayreuther Sonntagszeitung

26. Mai 2013

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Sonntagsausflug Anzeige

Unser Ausflugstipp

Forchheimer Königsbad das familienfreundliche Ganzjahresbad mit Sauna

Ritter und Burgfräulein

Mittelaltermarkt auf Burg Rabenstein von 30. Mai bis 2. Juni ahorntal. Ein Highlight für die ganze Familie ist der Mittelaltermarkt auf Burg Rabenstein – der größte und beliebteste Mittelaltermarkt Nordbayerns. Von Donnerstag bis Sonntag, 30. Mai bis 2. Juni, begibt man sich auf Burg Rabenstein wieder auf eine spannende Zeitreise zurück ins Mittelalter. Alle großen und kleinen Besucher dürfen sich

auf ein umfangreiches Programm von Aktionskünstlern, mittelalterliche Feldschlachten und Schaukämpfe, Puppentheater für Kinder und Feuershows am Abend freuen. Historische Gruppen aus ganz Deutschland lagern vor der Kulisse der 800 Jahre alten Burg, Handwerker und Händler geben Einblick in längst ausgestorbene Berufe des Mittelalters. Markteröffnung ist am

Donnerstag, um 12 Uhr, durch den Herold. Für Musik sorgt die mittelalterliche Gruppe „Triskilian“. Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 4 Euro Eintritt. Die Familienkarte (2 Kinder, 2 Erwachsene) kostet 20 Euro. Eintritt für Kinder unter Schwertlänge (1m) ist frei. Öffnungszeiten: Do. 12-22 Uhr, Fr. und Sa.10-22 Uhr, So. 10-19 Uhr.

Viele Freizeitangebote Auch außerhalb des Mittelaltermarktes ist das Naturparadies Burg Rabenstein in den Sommermonaten ein lohnendes Ziel. Täglich gibt es von Dienstag bis Sonntag Führungen durch die über 800 Jahre alte Burg mit ihren Prunk-, Waffenund Rittersälen (11-16.30 Uhr) und durch die Tropfstein-Wunderwelt der nur 10 Fußminuten entfernten Sophienhöhle (10.30-17 Uhr). Hier gibt es auch eines der weltweit vollständigsten Höhlenbärenskelette zu bestaunen. Nachmittags um 15 Uhr finden Flugschauen in der angegliederten Falknerei statt, in deren Volieren mehr als 80 faszinierende Greifvögel beherbergt sind. Tagsüber lädt die urige Gutsschenke mit großem Biergarten zum Einkehren ein und am Abend ist das Burgrestaurant geöffnet. Wildschwein-Grillbuffets mit einem ganzen Wildschwein am Spieß, Murder Mystery Dinner, Gruseldinner und außergewöhnliche Burg- und Höhlenkonzerte runden das Angebot ab. Und wer einmal romantisch wie Ritter und Burgfräulein übernachten möchte, kann dies in den 22 komfortablen Hotelzimmern der Burg tun. sm

Von Bayreuth nach Mainz

Weitere Infos: www.koenigsbad-forchheim.de Tel 09191-341 566-0

Breit- und Röhren- RUTSCHEN, Kinder- und ERLEBNIS- Becken, WasserSPIELgarten u.v.a MEER GUTSCHEIN für 1 Tasse Kaffee in unserer Königsbad-Gastro einfach ausschneiden + mitbringen (gültig bis 31.05.2013)

Forchheim entdecken

Mainradweg verbindet beide Städte – Geschenke für alle Radler BAYREUTH. Bayreuth und Mainz haben etwas gemeinsam. Beide Städte liegen am Mainradweg. Dazwischen liegen 509 Kilometer. Alle Radler, die sich jetzt von Bayreuth aus auf den Weg nach Mainz machen und sich in der Bayreuther Touristinfo melden, erhalten eine Stärkung. Die Strecke erfordert also eine gewisse Kondition, den gesamten Weg mit eigener Muskelkraft zu bewältigen. Aus diesem Grund bekommen alle Radler, die sich von Bayreuth aus auf den Weg nach Mainz machen und sich in der

Cathrin Tronser von mainzplus Citymarketing und Dr. Manuel Becher, Geschäftsführer der BMTG. Foto: red

Bayreuther Touristinfo melden, zunächst eine Stärkung in Form einer alkoholfreien Maisel’s Weisse und Brot der lokalansässigen Firma PEMA. Wer möchte, kann ein Puzzleteil mit auf den Weg nehmen und in der Touristinfo in Mainz abgeben. So setzt sich im Laufe der Radsaison in Mainz ein Bild zusammen, das Sehenswürdigkeiten beider Städte zeigt. Wieviele Radler unterwegs sein werden, ist noch nicht bekannt. Man darf also gespannt sein, wann das Puzzle in Mainz fertig ist. gmu

„Bettler, Jauner, Galgenvögel“ Ausstellung im Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld

TÜCHERSFELD. „Bettler, Jauner, Galgenvögel – In den Fängen der Justiz“ lautet der Titel einer Sonderausstellung, die bis zum 3. November im Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld gezeigt wird. Kriege und Naturkatastrophen stürzten im 17. und 18. Jahrhundert

viele Familien in große Armut. Ein Großteil von ihnen sicherte sich das Überleben mit kleineren Gelegenheitsdiebereien auf Märkten. Im Gegensatz dazu planten die professionellen Räuberbanden ihre Verbrechen generalstabsmäßig. Sie verabredeten Zeitpunkt und Ziel und organisierten die unauffäl-

lige Anreise, ebenso die Verteilung der Aufgaben und den Abtransport der Beute. Diesem professionellen Vorgehen stand das Unvermögen der Herrschenden im Kampf gegen die Kriminalität gegenüber. Neue Gesetze, Abschreckung durch Folter und harte öffentliche Strafen bestimmten lange deren Reaktion. Die Ausstellung behandelt die soziale Herkunft der Diebe und Räuber, stellt ausgewählte Räuber vor, schildert die unterschiedlichen Delikte und deren zeitgenössische Wertung, geht auf die Verfolgung durch die Behörden, die Rechtssprechung und schließlich den

Strafvollzug ein. Die Lebensgeschichte des Räubers Franz Troglauer, der nicht nur die Menschen der Fränkischen Schweiz in Angst und Schrecken versetzte, begleitet dabei die Besucher wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Troglauers bedeutendster Coup: Bambergs größter Kirchenraub. Spannende Originalobjekte und Inszenierungen machen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis der besonderen Art. Wieder einmal ist es gelungen, Objekte aus namhaften Museen Deutschlands im Fränkische Schweiz-Museum zu vereinen. red

Segway-Führungen Jederzeit auf Anfrage

Szenische Führungen durch die Altstadt: So., 26. Mai, 11 Uhr, Fr., 31. Mai, 18 Uhr, So., 02. Juni 11 Uhr

Museumsführungen:

So., 26. Mai und So., 02. Juni jeweils 14.30 Uhr

Stadtführungen:

Immer mittwochs um 15 Uhr und samstags um 10.30 Uhr

Unterweltführungen: So., 02. Juni, 14 Uhr

Info:

Touristinformation Forchheim Rathaus, Hauptstraße 24 91301 Forchheim Tel. 09191/714337 und 338 tourist@forchheim.de www.forchheim.de


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Neueröffnung Zentrum

26. Mai 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

Neue Chancen für Kultur - Begegnung - Bildung

ZENTRUM nimmt nach neun Monaten Sanierungsarbeiten wieder den Betrieb auf BAYREUTH. Im Mai 2011 gab der Stadtrat grünes Licht für eine Kostenbeteiligung von zirka zwei Millionen Euro an der Generalsanierung des ZENTRUM. Damit war die Gesamtfinanzierung von 5,8 Millionen Euro gesichert. Inzwischen hat der Trägerverein, Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e. V., den Betrieb im ZENTRUM nach neun Monaten Bauzeit wieder aufgenommen. „Fast vier Jahre haben die Vorbereitungen für die dringende Sanierung gedauert“, so der

Vorstandsvorsitzende des Vereins, Stadtrat Klaus Klötzer. „Es war nicht nur so, dass die zahlreichen Veranstaltungen in den vergangenen 30 Jahren Spuren hinterlassen haben und die Technik inzwischen hoffnungslos veraltet war, auch die Bausubstanz zeigte sich teilweise marode. Der Zustand des Hauses war einfach nicht mehr zu halten. Wir verzeichneten aufgrund des Renovierungsbedarfs rückläufige Besucherzahlen und sahen somit den Verein Internationales Jugendkulturzentrum in seiner Existenz be-

Der Vorstand des Vereins Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e. V. und die Geschäftsführerin Jana Siblova freuen sich über die gelungene Sanierung. Fotos: Gabriele Munzert droht. Heute ist man froh und stolz, sowohl den Zeitplan wie auch den Kostenrahmen eingehalten zu haben“. Bereits seit 1982 ist das Haus Begegnungsstätte für verschiedene Zielgruppen. Das Festival junger Künstler ist hier ebenso zu Hause wie das „deutsch-französische forum junger kunst“. Auch ist das Konzert- und Veranstaltungsbüro des ZENTRUM im Gebäude untergebracht. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksjugendring finden Education-Projekte der offenen Jugendarbeit statt. Dazu gehört der Betrieb des Jugendradios „Funkloch“. Hinsichtlich der Vielseitigkeit seines kulturellen Angebots und in der Diversität seiner Zielgruppen zeigt das ZENTRUM sowohl ein regionales als auch ein internationales Profil, das im oberfränkischen Raum seinesgleichen sucht. Nach Abschluss der Arbeiten sieht alles ganz anders aus. Das Gebäude macht bereits von außen einen modernen und funktionalen Eindruck. Die alte Betonbalustrade mit den Pflanzkästen ist verschwunden, mit zirka 100 Quadrat-

metern wurde eine multifunktionale Kleinkunstbühne mit knapp 100 Zuschauerplätzen angebaut. Hier finden künftig Lesungen, Kammerkonzerte und Theateraufführungen statt. Der Anbau ist mit eigenem

Eingang sowie Service- und Toilettenbereich unabhängig vom Hauptgebäude zu nutzen. Das Herzstück ist jedoch nach wie vor der Europasaal, der inklusive der Galerie 420 Sitzplätze bietet, ohne Bestuhlung finden 600 Personen Platz. Hier wurde vor allem die Bühnen- und Saaltechnik auf den neuesten technischen Stand gebracht. Sogar eine induktive Höranlage sorgt dafür, dass Besucher mit Hörgeräten bestens versorgt werden. Die Planung der Veranstaltungsund Bühnentechnik inklusive Bühnenbeleuchtung mit Audio- und Videotechnik wurde vom Bayreuther Büro Bühnenplanung Walter Kottke Ingenieure GmbH ausgeführt. Das örtliche Unternehmen ist mit zirka 20 Mitarbeitern in ihrem Bereich eines der größten Planungsbüros in Europa und betreut derzeit neben der Sanierung des Jugendkulturzentrums auch die des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth sowie weitere Projekte weltweit. Zu den übrigen Renovierungsarbeiten zählte das Abschleifen

Das Innere des Hauses hat ein völlig neues Farbkonzept erhalten.

des Saalbodens und das Verkleiden der Wände, was der Akustik im Raum sehr förderlich ist. Eine athmosphärische Lichtdecke sorgt zusätzlich für Stimmung. Das gesamte Haus wurde mit zukunftsweisender Heizungs- und Lüftungstechnik ausgestattet, so dass der Energieverbrauch niedrig gehalten wird und Schadstoffemissionen gering sind. „Die Energieeffizienz, die wir erreichen, hat Modellcharakter“, so Klaus Klötzer. Inzwischen herrscht im ZENTRUM wieder regulärer Betrieb. Für den Rest des Jahres ist faktisch jeder zweite Tag ausgebucht, freut sich Geschäftsführerin Jana Siblova. Künstler wie Helmut Schleich, Django Asül oder Fiddlers Green haben heuer noch einen Auftritt im ZENTRUM. Die offizielle Eröffnung ist für 9. August geplant, wenn auch das Festival junger Künstler seinen Betrieb aufgenommen hat. Einen Veranstaltungskalender für die nächsten Events gibt‘s im Internet: www.das-zentrum.de gmu


Immobilienmarkt

Bayreuther Sonntagszeitung

26. Mai 2013

Immobilien in der Region suchen und finden

Egal ob Traumhaus, Eigentumswohnung oder Mietobjekt: Bayreuther Spezialisten wissen Rat

Wissen der Experten Immobilienmakler zeigen Kompetenz BAYREUTH. Wer Immobilien verkaufen will oder ein neues Traumhaus, eine Eigentumswohnung oder ein erschwingliches Mietobjekt sucht, handelt am klügsten, wenn er sich von Fachleuten beraten lässt. In unserer Rubrik „Immobilienmarkt“ stellen wir Immobilienmakler vor, die in Bayreuth und der Region verankert sind und die den hiesigen Markt bestens

BAYREUTH. Seit einigen Jahren ist der Neubau des BusinessCenters „Gutenberghaus“ an der Gutenbergstraße an der Stelle des früheren Kantinengebäudes der Neuen Spinnerei Bayreuth (NSB) ein Thema. Mehrere Makler scheiterten an der Umsetzung des Projektes. Durch die erfolgreiche Vermarktung des NSBGebäudes wurde der Eigentümer des Gutenberghaus-Areals auf den Immobilienservice Giera aufmerksam – und es gelang, das Projekt umzusetzen. Bauträger für den Gewerbebaubereich des Gutenberghauses ist die renommierte Bauträgerfirma „Isarkies“, die Firma Immobilienservice Giera übernimmt die Vermarktung – und dies läuft recht

kennen. Machen Sie als Verkäufer oder Käufer von Immobilien sich dieses Wissen zu Nutzen. An jedem Erscheinungstag der Rubrik geben wir einer regionalen Maklerfirma das Wort. Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit dem Gutenberghaus in Bayreuth, das nach Jahren des Stillstandes jetzt realisiert und von der Firma Immobilienservice Giera vermarktet wird. rs

erfolgreich, wie Firmenchef Harald Giera im Gespräch mit der Bayreuther Sonntagszeitung erläutert. Das Erdgeschoss des im Bau befindlichen Gutenberghauses ist bereits vollständig vermietet. Dort entsteht eine Filiale des Bio-Supermarktes „Bio Bio“, eine Filiale der Drogeriekette dm sowie eine Filiale der Bäckerei Brunner. Im oberen Bereich stehen auf drei Geschossen bis zu 600 Quadratmeter Geschossfläche zur Verfügung. 50 Prozent der für die Vermietung an Büros, Kanzleien und Praxen vorgesehenen Flächen sind dabei bereits fest gebucht. Der besondere Vorteil und die Besonderheit ist die komplett stützenfreie Ausgestaltung der oberen Geschossflächen. Somit können

potentielle Mieter den Grundriss ihrer künftigen Büros so gestalten, wie es für sie am zweckmäßigsten ist. „Dies ist ganz besondere Baukunst und ein großer Vorteil für die Mieter“, erklärt Harald Giera. Ein großer Vorteil des BusinessCenters „Gutenberghaus“ ist dessen Positionierung in sehr guter, leicht erreichbarer Zentrumslage. Das Business-Center ist absolut modern und zeitorientiert. Bestens angebunden durch die Verbindungsstraße Nordring erreicht man das Haus aus drei Richtungen – von der Kulmbacher Straße aus Richtung Westen, über den Nordring aus nordöstlicher Richtung sowie über die Gutenbergstraße und Casselmannstraße aus Richtung Süden/Innenstadt.

Der Bayreuther Marktplatz ist vom Gutenberghaus nur etwa 500 Meter Luftlinie entfernt. Zu den unmittelbaren Nachbarn des neuen Business-Centers zählen Frequenzbringer wie der Hagebaumarkt, der Bayreuther Media Markt, die Niederlassung des TÜV Bayern, die Firma Kfz-Service Nordring, die Agentur für Arbeit Bayreuth sowie das Ärzte- und Dienstleistungszentrum in der NSB und vieles mehr. Das Bild oben zeigt eine Animation, wie das Business-Center Gutenberghaus demnächst nach der Fertigstellung aussehen wird. Rechts im Bild das Ärzte- und Dienstleistungszentrums NSB, das ebenfalls sehr erfolgreich durch die Firma Giera vermarktet wurde. rs

Mit Sicherheit verschlossen Türverriegelung mit Fingerscanner-Zutrittskontrolle Wenn es um die Sicherheit im Eigenheim geht, spielt die Haustüre nach wie vor eine wichtige Rolle. Viele Diebe spekulieren darauf, dass sie am normalen Eingang zum Haus leichtes Spiel haben. Nicht zu Unrecht, denn oft genug wird der Zugang nur zugezogen, weil man das zusätzliche Verriegeln mit dem Haustürschlüssel in der Hektik des Alltags ganz einfach vergisst. Die Haustür hat einem versierten

Einbrecher dann nur wenig Widerstand entgegenzusetzen. Besser ist es daher, wenn die Tür sich automatisch selbst fest verschließt, etwa mit einem integrierten Fingerscanner wie das Entrasys FD (wie Front Door) in Verbindung mit einer halb- oder vollautomatischen Verriegelung. Die Zutrittskontrolle des Haustürenspezialisten Groke etwa funktioniert ganz einfach: Sobald die Tür zugezogen wird, dreht der Verriegelungsmechanismus im übertragenen Sinne den Schlüssel um und sorgt dafür, dass das Sicherheitssystem mit den zwei Fallenriegeln die Haustür automatisch verriegelt (VDS-geprüft nach Klasse A; WK 2 und WK 3 geprüft). Die Öffnung erfolgt dann mit dem eigenen Fingerabdruck und komplett ohne Schlüssel. Der sichere Fingerscanner merkt sich 50 bis 80 Fingerabdrücke – je nach Komplexität des Fingerabdrucks – die ein Administrator einspeichern und jederzeit wieder löschen kann. djd

Wüstenrot-Servicecenter Regionalverkaufsleitung Bärbel Lein Münzgasse 11 95444 Bayreuth Tel. 0921-1504700 email: Baerbel.Lein@wuestenrot.de

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Bayreuther Sonntagszeitung vom 26.05.2013  

Bayreuther Sonntagszeitung vom 26.05.2013

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