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Bayreuther

Sonntagszeitung www.bayreuthersonntagszeitung.de

Grenzenloses Netz

Ausgabe 19 | 1. Jahrgang | 11. August 2013

Attraktive Plätze

Kabel Deutschland wird künftig auch in Bayreuth mit öffentlichen WLAN-Hotspots ausstattten. Die Stadt ist damit eine von 36 bayerischen Städten und Gemeinden, die schon bald diesen Service anbieten kann. Seite 2

Das Rathaus-Umfeld soll schöner werden. Dazu ist geplant, die Verkehrsführung mit den Bedürfnissen von Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie in Einklang zu bringen. So hat es der Stadtrat im Frühjahr beschlossen Seite 3

„Jugendarbeit gehört ins Zentrum“ Staatssekretär Bernd Sibler Festredner bei der Wiedereröffnung des ZENTRUM

V. l. Parlamentarischer Staatssekretär Hartmut Koschyk, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Staatssekretär Bernd Sibler, MdL Walter Nadler, Zentrum-Vorstandsvorsitzender Klaus Klötzer, OB Brigitte Merk-Erbe, Zentrums-Ehrenmitglied Friedrich Schmidt und Dr. Markus Ingenlath vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

BAYREUTH. „Jugendarbeit gehört ins Zentrum“, so Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, bei seiner Festrede im ZENTRUM. In Bayreuth träfe dies im wahrsten Sinne des Wortes zu. Bauklötze habe er bei seiner Ankunft gestaunt, so der Staatssekretär. Beeindruckt habe ihn vor allem die Architektur des Hauses, die neue Bühnen- und Lichttechnik sowie die Vielfalt des Jahresprogramms. „Hier ist ein Anlaufpunkt für kulturelle und soziale Aktivitäten. Hier wurde Geld sinnvoll investiert“, so Bernd Sibler. Am vergangenen Freitag wurde

das ZENTRUM im Beisein vieler Ehrengäste nach einjähriger Bauzeit offiziell in Betrieb genommen. Gleichzeitig war dies Termin für den offiziellen Auftakt des diesjährigen 63. Festivals junger Künstler. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Vereine, Klaus Klötzer für das ZENTRUM und Andreas Lösch für das Festival junger Künstler, äußerten sich sehr zufrieden über Bauverlauf und Ergebnis. Die Festveranstaltung fand im angenehm klimatisierten Europasaal, dem Herzstück des ZENTRUM, wie es Klaus Klötzer formulierte, statt. Der künstlerische Ablauf der Festveranstaltung zeigte mit einer Breakdance-Show, Jazz-Einlagen

und einem Streichquartett eine Bandbreite der künstlerischen Möglichkeiten. Bei den Auftritten der Nachwuchsmusiker wurde den Ehrengästen die neueste Licht- und Bühnentechnik eindrucksvoll präsentiert. Durch das Programm führte ZENTRUM-Geschäftsführerin Jana Siblova, auf der Bühne stehend, vor dem neuen wirkungsvollen roten Samtvorhang. „Die Claims aller Aktiven im ZENTRUM sind inzwischen abgesteckt“, so der Vorstandsvorsitzende des Vereins Festival junger Künstler, Andreas Lösch. Damit stehe einer harmonischen Zusammenarbeit, bei der man alle Synergien nutzen werde, nichts im Wege.

Die nächste Veranstaltung des Festivals im ZENTRUM ist ein Werkstattkonzert mit orientalischer Percussion am Dienstag, 13. August, um 11 Uhr. gmu

Teile der heutigen Ausgabe beinhalten Beilagen von Becher Mode.


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Aktuell

11. August 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

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I hr Recht am Sonntag

Unternehmervollmacht - So wichtig wie ein Testament

Klaus Dierkes Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Medizinrecht Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten für den privaten Lebensbereich sind in aller Munde und häufig Gegenstand öffentlicher Berichterstattung und Aufklärung. Vielfach unbeachtet bleibt, dass ein schwerer Unfall, eine Krankheit

oder gar der Tod des Betriebsinhabers oder des maßgeblichen Gesellschafters einen Betrieb zum Erliegen bringen kann. Hier ist es erforderlich, rechtzeitig die richtigen Vollmachten zu erteilen und Vorratsbeschlüsse zu fassen, damit der Betrieb in solchen Fällen weiterlaufen und das operative Geschäft beeinträchtigungslos weitergeführt werden kann. Entgegen verbreiteter Fehlvorstellung sind nämlich weder Ehepartner noch Kinder automatisch berechtigt, den Erkrankten oder Verstorbenen zu vertreten. Es empfiehlt sich dringend, dass jeder Gesellschafter oder Betriebsinhaber eine Unternehmervollmacht erteilt. Dabei kommen aber häufig handwerkliche Fehler vor, weil sich der Unternehmer vorher nicht fachkundig beraten lässt:

Wird die Vollmacht weder zeitlich befristet noch widerruflich ausgestaltet, kann eine nach § 717 BGB unzulässige Übertragung von Gesellschafterrechten auf Dritte vorliegen, die die gesamte Vollmacht unwirksam macht. Häufig wird vergessen, dass es entweder einer schon im Gesellschaftsvertrag enthaltenen Zustimmung der Mitgesellschafter zur Vollmacht bedarf oder ein einstimmiger nachträglicher Beschluss aller Gesellschafter erforderlich ist; Gesellschaftsverträge sehen vielfach vor, dass nur zur Berufsverschwiegenheit verpflichtete Personen wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bevollmächtigt werden dürfen. Bleibt dieses unbeachtet, dann kann der Bevollmächtigte keine Gesellschafterrechte für den Gesellschafter wahrnehmen. Augenmerk ist auf die Auswahl des

Bevollmächtigten zu legen. Wird ein Mitgesellschafter bevollmächtigt, kann sich das Problem stellen, dass der Bevollmächtigte nicht gleichzeitig für sich selbst und als Vertreter des Erkrankten an einem dringend für den Betrieb erforderlichen Vertrag mitwirken kann.

Regeln Sie die Nachfolge in Ihrem Betrieb lieber rechtzeitig. Sprechen Sie mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt: www.bayreuther-anwaltverein.de

Vertrauen ist gut. Anwalt ist besser.

Hat das Unternehmen vielfältige Rechtsbeziehungen ins Ausland, ist zu bedenken, dass eine deutsche Vollmacht dort nicht ohne weiteres anerkannt wird, worauf durch mehrsprachige und im Ausland beglaubigte Vollmachten reagiert werden kann. Die Ausstellung einer im Einzelfall richtigen und angemessenen Unternehmervorsorgevollmacht setzt daher eine qualifizierte Beratung voraus. Diese leisten die Rechtsanwälte im Bayreuther Anwaltverein. www.bayreuther-anwaltverein.de

Eine Nacht wie in „Bella Italia“

Gestern war „SommerNachtsFest“ im Bad Bernecker Kurpark

BAD BERNECK. In Bad Berneck wurde gestern im idyllischen Kurpark vor vielen hundert Gästen das neu konzipierte „SommerNachtsFest“ gefeiert. Bereits ab dem Vormittag gab es einen Garten-Kunst-Markt mit vielen

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Sonntagszeitung DIE Zeitung am Sonntag! Ihre Ansprechpartner: Martin Munzert Geschäftsführung 0921/162728040 m.munzert@btsz.de

Christina Kolontourou Medienberatung 0921/162728082 c.kolontourou@btsz.de

Gabriele Munzert Redaktion 0921/162728040 info@btsz.de

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Richard-Wagner-Str. 36 • 95444 Bayreuth Tel. 09 21/1 62 72 80 40 info@btsz.de • www.bayreuthersonntagszeitung.de

interessanten Angeboten für Gartenfreunde. Besonders die jungen Besucher wurden beim Familiennachmittag angesprochen. Höhepunkt des Festes war dann am Abend die „Italienische Nacht“. Umfangreiche Lichtinstallationen erwarteten die Gäste schon beim

Eintritt. Getreu dem Motto „Una Notte Italiana“ gab es für die Gäste mediterrane Genüsse wie Pasta und Pizza, italienische Weine und Sekt, aber auch fränkische Spezialitäten. Auf der Bühne sorgte Claudio Molignini, „La Voce Italiana“, für Urlaubsstimmung. Am spä-

ten Abend wurde außerdem noch ein Brilliant-Feuerwerk abgebrannt. Unser Bild zeigt das Organisationsteam mit Ideengeber Mathias Hartl (l.) sowie Bürgermeister Jürgen Zinnert (sitzend, 2. v. l.) und MdB Annette Kramme (r. daneben) rs/Foto: Gabi Munzert

Bald öffentliche WLAN-Hotspots Auch in Bayreuth: 30 Minuten pro Tag kostenlos surfen

BAYREUTH. Die Stadt Bayreuth ist eine von 36 bayerischen Städten und Gemeinden, die schon bald mit öffentlichen WLANHotspots ausgestattet werden. Das hat MdL Walter Nadler vom künftigen Betreiber der Hotspots, der in München sitzenden Firma Kabel Deutschland, erfahren. Der Konzern gab die Entscheidung beim Digitalisierungskongress der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag in München bekannt. Die Nutzer können 30 Minuten pro Tag kostenlos surfen. „Das ist ein wichtiger Schritt, damit auch unsere Heimat in Sachen Digitalisierung auf die Überholspur einbiegt. Die auf uns zukommende Digitalisierung ist weit mehr als der technische Zugang zum Internet, aber ein problemloser und schneller Zugang ist die Grundlage dafür, dass wir alle von der Digitalisierung profitieren“, so Nadler. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Angebot die Region insgesamt auch als Wirtschaftsstandort stärkt.

Über öffentliche WLAN-Hotspots kann auch in Bayreuth bald jedermann 30 Minuten pro Tag kostenlos surfen. Mittelfristig sollen über 50 bayerische Städte und Gemeinden in das WLAN-Ausbauprogramm von

Kabel Deutschland einbezogen werden. Bis Ende Oktober 2013 plant der Kabelnetzbetreiber die

Aktivierung von rund 300 öffentlichen WLAN-Hotspots im Freistaat. „Das WLAN-Angebot kommt nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern zugute, sondern auch durchreisenden Geschäftsleuten und Touristen aus dem In- und Ausland“, sagte Nadler zu Kabel Deutschlands WLAN-Offensive im Freistaat. Über die 300 bayerischen WLAN-Hotspots können voraussichtlich ab Ende Oktober 2013 die Nutzer von Smartphones, TabletPCs und Notebooks online gehen. Bislang seien vor allem in wenigen deutschen Großstädten ähnliche Projekte geplant. Walter Nadler: „Dass Kabel Deutschland nunmehr auch ein Flächenland wie Bayern erschließt, passt hervorragend zu unserer bayerischen Politik der Stärkung der ländlichen Räume.“ Jeder Hotspot ist mit bis zu 100 Mbit/s angebunden. Schon mit dem Einsatz heutiger Technologien können Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s realisiert werden. rs


Aktuell

Bayreuther Sonntagszeitung

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Junge Künstler erkunden die Stadt Richard Wagner-Stipendienstiftung lädt 250 Gäste ein BAYREUTH. Begegnungen, Gespräche und Gedankenaustausch standen auch heuer im Mittelpunkt des diesjährigen Begrüßungsempfang der Stipendiaten der Richard Wagner-Stipendienstiftung. Alljährlich werden 250 Nachwuchskünstler von der Stiftung nach Bayreuth eingeladen, um bei freiem Eintritt Vorstellungen im Festspielhaus zu besuchen. Zum Rahmenprogramm des erlebnisreichen Aufenthalts der Stipendiaten gehören Stadtführungen und Museumsbesuche. Ihr musikalisches Können stellten die jungen Künslter bei einem Konzert in der Stadthalle am Freitag unter Beweis. Finanzielle Unterstützung findet die Stiftung bei der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth (GdF) und bei den Richard Wagner-Verbänden. Die Idee einer Stiftung stammt von

Stadträtin Elisabeth Bauriedel, GdF-Vorsitzender Dr. Wolfgang Wagner, Horst Eggers, die Präsidentin des Richard Wagner-Verbandes International, Dr. Eva Märtson, Stadtrat Dr. Stefan Specht, OB Brigitte Merk-Erbe. Foto: Gabriele Munzert Richard Wagner selbst. Die Stipendiaten waren aus 36 Ländern angereist. Diese Tatsache belege,

so der Geschäftsführer der Richard Wagner-Stipendienstiftung, Dr. Stefan Specht, dass durch Musik eine

enge globale Vernetzung möglich ist, oftmals intensiver als im Wirtschaftsbereich. gmu

Für gute Aufenthaltsqualität

Voruntersuchungen zur Neugestaltung des Rathaus-Umfeldes BAYREUTH. Die Verkehrsführung mit den Bedürfnissen von Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie in Einklang bringen sowie für eine gute Aufenthaltsqualität und ein anziehendes Erscheinungsbild sorgen: Diese Ziele sollen für das Rathaus-Umfeld im Rahmen des Bund-Länder Städtebauförderprogrammes „Aktive Zentren“ erreicht werden. Der Stadtrat hat im Frühjahr beschlossen, hierzu vorbereitende Untersuchungen durchzuführen. Planunterlagen des Stadtplanungsamtes liegen ab Montag, 12. August, im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, Zimmer 908, während der allgemeinen Dienststunden (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) öffentlich aus. Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes stehen montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für Erläuterungen zur Verfügung. Ein wesentlicher Teil der vorbereitenden Untersuchungen ist die Erstellung eines Erschließungsund Parkplatzkonzeptes für den gesamten Bereich des Rathausumfeldes. Neben der Datensichtung, ergänzenden Bestandsaufnahmen und Bestandsanalysen sowie Be-

Das Umfeld des Rathauses – unter anderem der auf unserem Bild zu sehende Luitpoldplatz – soll neu gestaltet werden. Foto: Roland Schmidt darfsermittlungen ist vor allem eine Variantenuntersuchung zum Thema ruhender Verkehr und Anlieferung eng verzahnt mit den städtebaulichen Ansätzen zu erstellen. Da das Umfeld des Neuen Rathauses auch stadtgestalterisch eine Herausforderung darstellt, sind die Varianten bzw. das tragfähigste Verkehrskonzept auch in ein stadträumliches – mit architektonischen Vorschlägen versehenes – Gestaltungskonzept zu integrieren. Der Untersuchungsbereich

„Rathausumfeld“ mit einer Fläche von ca. 4,7 Hektar ist im Plan des Stadtplanungsamtes dargestellt und beinhaltet das Quartier zwischen Hohenzollernring, Luitpoldplatz (einschließlich Platzfläche) und Kanalstraße (ohne Straßenfläche) sowie die Mainüberdachung einschließlich Annecyplatz. Der Auftrag für die vorbereitenden Untersuchungen wurde an das Büro Projekt 4 aus Nürnberg vergeben. Die Stadt weist darauf hin, dass die Grundstücks- und

Gebäudeeigentümer, Mieter und Pächter sowie ihre Beauftragen verpflichtet sind, Auskunft über alles zu erteilen, was zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebiets oder zur Vorbereitung oder Durchführung der Sanierung erforderlich ist. An personenbezogenen Daten können insbesondere Angaben der Betroffenen über ihre persönlichen Lebensumstände im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbs- und Familienverhältnisse, das Lebensalter, die Wohnbedürfnisse, die sozialen Verflechtungen sowie über die örtlichen Bindungen, erhoben werden. Durch die vorbereitenden Untersuchungen im Rahmen des Programmes „Aktive Zentren“ werden auch die seit dem Jahr 2009 existierenden drei Alternativvorschläge der Architektengemeinschaft AGS aus München für die Neugestaltung von Luitpoldplatz, Annecyplatz und Bahnhofstraße wieder aktuell. Gemeinsam ist den Vorschlägen – ähnlich wie in der Fußgängerzone – ein Einsatz des Gestaltungselements Wasser. Dafür soll unter anderem die Mainüberdachung am Annecyplatz zurückgenommen und der Platz sowie der Uferbereich zum Roten Main grundlegend neu gestaltet werden. rs

Margitta Lang (r.) aus Bayreuth kam wegen der Nachhaltigkeitsaktion nach Eckersdorf in den REWE-Markt von Sylvia Röher (2. v. l.). Rainer Linn (l.) und Frank Echensperger vom Imkerverein Bayreuth und Umgebung hatten Anschauungsmaterial dabei und versorgten die Kunden mit interessanten Informationen. Foto: S. Meister

Bunt statt grün Blühpflanzen helfen den Bienen ECKERSDORF. Seit einer Woche laufen bei REWE Röher in Eckersdorf die Themenwochen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt – mit großem Erfolg. Am vergangenen Freitag waren auch zwei Imker vom Imkerverein Bayreuth und Umgebung zu Gast, die die Kunden mit vielen Informationen rund um die Biene, die täglich die Grundlage für unser Leben sichert, versorgten. „Da die industrielle Landwirtschaft den Bienen viele Probleme bereitet, sind Blühpflanzen besonders wichtig“, sagt Rainer Linn vom

Imkerverein Bayreuth und Umgebung. „Ein englischer Rasen ist zwar sehr schön, aber nicht bienenfreundlich.“ Wer den Bienen helfen möchte, erkundigt sich im Fachhandel, welche Pflanzen für sie auf dem Balkon oder im Garten interessant sind. Und wer mehr wissen möchte, kann sich bis 17. August bei REWE Röher in Eckersdorf umfassend informieren. Am Freitag, 16. August, beantworten zudem noch einmal Mitglieder des Imkervereins von 14 bis 16 Uhr gerne alle Fragen. sm

Wenn einer eine Reise tut... Bekenntnis zu Festspielen Faschingsgesellschaft Schwarz-Weiß unterwegs

Staatsminister Bernd Neumann beim Bayreuther Kulturgespräch

BAYREUTH. Das Weinfest der Schalmeienkapelle Baindt, zu der die Bayreuther Faschingsgesellschaft Schwarz-Weiß e.V. seit Jahren eine besondere Beziehung pflegt, war der Anlass für einen freundschaftlichen Wochenend-Besuch in der Bodenseeregion.

DONNDORF. Der Bund steht uneingeschränkt zu den Bayreuther Festspielen. Beim 10. Bayreuther Kulturgespräch im Weißen Saal von Schloss Fantaisie gab Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Mittwochabend ein klares Bekenntnis für Bayreuth ab. „Die Mitbeteiligung des Bundes gilt uneingeschränkt“, sagte der Minister. Die Richard-Wagner-Festspiele bezeichnete er als eines der bedeutendsten Aushängeschilder der Kultur in Deutschland. „Wir wären töricht, wenn wir durch einen Rückzug des Bundes in der Finanzierung unser kulturelles Erbe vernachlässigen würden“, so Neumann. Neumann bekräftigte, dass seine Zusage nicht nur für den laufenden Betrieb der Festspiele gelte, sondern auch für zusätzliche Investitionen im Zuge der Festspielhaussanierung und der Generalsanierung von Wagners ehemaliger Künstlervilla Wahnfried.

Die Schwarz-Weißen haben be-

reits vor Jahren die Baindter Schalmeienkapelle bei ihren Gastauftritten in Salzburg und Berlin erleben dürfen, bei der Galasitzung 2011 kam es endlich zu einem Gastspiel in der Bayreuther Stadthalle. Hintergrund des Bayreuther Besuchs war natürlich, die Kapelle für die Jubiläumssitzung der SchwarzWeißen im Jahr 2014 einzuladen.

Die Gespräche waren erfolgreich, die Baindter haben ihren Besuch zugesagt. Sie werden beim 55. Geburtstag die Galasitzung und den sonntäglichen närrischen Frühschoppen mit ihren tollen Musikdarbietungen bereichern. Ein rundum gelungener Ausflug also, bei dem jeder sowohl kulinarisch als auch musikalisch auf seine Kosten kam. sm

Kulturstaatsminister Bernd Neumann vor Schloss Fantaisie. „Die Festspiele sind der Leuchtturm“, sagte Staatsminister Neumann und lobte nicht nur die Intendanz der beiden Halbschwestern Eva WagnerPasquier und Katharina Wagner, sondern ausdrücklich auch den aktuellen Holländer-Dirigenten Christian Thielemann. Bayreuth sei allerdings viel mehr als Wagner, so Neumann, der

unter anderem an das UNESCO-Weltkulturerbe des Markgräflichen Opernhauses und an die Wirkungsstätten des Dichters Jean Paul erinnerte. Neumann gab auch zu bedenken, dass die primäre Verantwortung für die Kultur in Deutschland nicht beim Bund, sondern bei den Ländern liegt. Der Bund könne lediglich Pilotprojekte fördern und sich bei Objekten mit nationaler Bedeutung engagieren. Kulturstaatsminister Bernd Neumann habe die Belange Bayreuths seit seinem Amtsantritt 2005 zur Chefsache gemacht, sagte der Parlamentarische Finanzstaatssekretär und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk. Dazu gehöre nicht nur die Stabilisierung der Bundeszuschüsse zu den Festspielen, eine Zusage über 3,5 Millionen Euro zur Sanierung von Haus Wahnfried sowie eine Zusage von bis zu zehn Millionen Euro für die Sanierung des Festspielhauses. red


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Termine

11. August 2013

H ighlights der Woche

Bayreuther Sonntagszeitung

„Klassik trifft Barbecue“ 7. Benefiz-Soirée am 23. August um 18.30 Uhr in der Eremitage

Bayreuth Amerikanische Kunst

„Art as an Argument – Brian O‘Doherty / Patrick Ireland und die Amerikanische Kunst nach 1945“ lautet der Titel einer Ausstellung, die noch bis zum 13. Oktober im Bayreuther Kunstmuseum zu sehen ist. Gezeigt wird eine sehr persönlich geprägte Sammlung amerikanischer Konzept- und Minimal-Kunst der sechziger und siebziger Jahre. noch bis zum 13. Oktober Kunstmuseum Bayreuth

Bayreuth Wagner-Biographie

Schauspieler Ulrich Noethen liest am kommenden Donnerstag, 15. August, um 11 Uhr im Steigenberger Festspielrestaurant aus der Richard Wagner-Biographie „Sein Leben – Sein Werk – Sein Jahrhundert“ von Martin Gregor-Dellin. Anschließend diskutieren HeinzDieter Sommer (Hörfunkdirektor des hr) und Hans Sarkowicz (hr2Ressortleiter Kultur und Bildung). Donnerstag, 15. August, 11 Uhr Steigenberger Festspielrestaurant

BAYREUTH. Am Freitag, 23. August, um 18.30 Uhr ist es im ehemaligen Marstall Eremitage wieder soweit. Die Kontrabassisten, Mirella Hagen und das Restaurant Eremitage bieten mit einem sommerlichen Grillbuffet im Anschluss an das Konzert ein bezauberndes Fest von ganz besonderem Flair. Der Abend beginnt mit einem frischen Aperitif und mediterranen Snacks. Während die Gäste dem Konzert lauschen, bereiten Angelika und Hans Jöckel gemeinsam mit Küchenchef Michael Waigel ein sommerliches Grillbuffet der Extraklasse vor. Auf dem Grill landet alles, vom saftigen Steak bis zum zarten Fischfilet, inklusive reichhaltigem kalten Buffet. Zum Ausklang

des Abends gibt es Dessertvariationen aus der Pâtisserie. Facettenreich & vielversprechend In wie vielen Facetten ein Kontrabass gespielt werden kann, stellen die jungen Talente des Meisterkurses Kontrabass der Internationalen Jungen Orchesterakademie an diesem Abend unter Beweis. Prof. Veit-Peter Schüßler führt durch das Programm – er leitet gemeinsam mit Hyon Jo Oh den Meisterkurs. Am Klavier werden Sie von Sunhee Kim-Nußbeck von der Musikhochschule Köln begleitet. FestspielDebütantin Mirella Hagen, die als Waldvogel im „Ring“ zu erleben ist, würdigt passend zum JeanPaul-Jahr den Jubilar mit Liedern. Am Klavier wird sie begleitet von Kerstin Mörk, die in jüngster Zeit als

Lesung mit Picknick „Jean Paul am Mittag“

Arzberg-Bergnersreuth Volksmusikfest

Zum vierten Mal lädt das Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth am heutigen Sonntag, 11. August, von 14 bis 17 Uhr zu seinem traditionellen Volksmusikfest „Grodoa-gsunga-gspilt-tanzt“ ein. Dieses Mal steht das Fest ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Jubiläums von Fichtelgebirgsverein und Klub Tschechischer Touristen, die beide 125 Jahre alt werden. Mit dabei sind die Regensburger Wirtshausmusikanten, Caroline Pruy-Popp, Jürgen und Edeltraud Gahn sowie das Stázka-Folklore-Ensemble. Auch ein Kinderprogramm wird geboten. Sonntag, 11. August, 14 bis 17 Uhr Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth

Bayreuth Emotionale Wirkung Wagners

Die Gesellschaft der Freunde Bayreuths lädt am Montag, 12. August, um 10.30 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Sven Oliver Müller vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin mit dem Titel „Hinter der Geschichte: Hass und Hingabe. Zur emotionalen Wirkung Richard Wagners in Deutschland“ in den Kammermusiksaal der Klaviermanufaktur Steingraeber ein. Montag, 12. August, 10.30 Uhr Kammermusiksaal Steingraeber

Bad Rodach „Kollo-Matinee“

Claus J. Frankl, Bayreuther Moderator und Theaterallrounder, präsentiert zusammen mit Adelheid Brandstetter (Sopran), Sylvia Luise Denk (Diseuse), Jan Reimitz (Bariton) sowie dem Instrumental-Quartett „Barfly“ das alte Berlin der Operettendynastie Walter und Willi Kollo. Als Ehrengast wird Marguerite Kollo, Enkelin von Walter und Tochter von Willi Kollo, anwesend sein. Sonntag, 18. August, 11 Uhr Waldbühne Heldritt/Bad Rodach

BAYREUTH. Claus J. Frankl lädt zusammen mit dem Festival junger Künstler Bayreuth an den Dienstagen 13. und 20. August , jeweils um 12.30 Uhr, unter dem Motto „Jean Paul am Mittag“ in den Präsidialgarten der Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20 (gegenüber dem Neuen Schloss) zu einer romantischen Lesung mit Picknick ein. Bei schlechtem Wetter findet die Lesung mit Musik – dann ohne Picknick – im Gebäude der Regierung

Solistin und Liedbegleiterin hervorgetreten ist. Ein rundum gelungenes Programm also, das seinesgleichen sucht. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 39,50 Euro inkl. Ape-

ritif und Buffet an der Theaterkasse, Opernstraße 22, Tel. 0921/69001 und bei der Internationalen Jungen Orchesterakademie Bayreuth, Tel. 0921/7644076 red www.osterfestival.de

Musikalischer Abend

Fränkische Spezialitäten und tolle Musik

(Landrätesaal) statt. Gelesen werden unter dem Titel „Eine Art Idylle“ Ausschnitte aus dem Jean-Paul-Roman „Das Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal“, musikalisch umrahmt von Fatima Vaillancourt, Cello und Helene Frucht am Klavier, mit Komposititionen u.a. von Robert Schumann. Eintritt frei Für kulinarische Genüsse sorgt das Café Oetter. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. red

BAYREUTH. Anlässlich des 63. Festival junger Künstler Bayreuth lädt Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zu einem bunten musikalischen Abend im Kreis der Dozenten und Mitwirkenden aus vielen Ländern ein. Er findet am Dienstag, 13. August, ab 19 Uhr (Beginn des offiziellen Teils um 20 Uhr), im Hof des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums, Am Sportpark 1,

statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, einen vergnüglichen Abend bei fränkischen Spezialitäten sowie toller Musik zu verbringen. Mit dieser Veranstaltung dokumentiert und pflegt die Stadt seit Jahren ihre Verbundenheit mit dem traditionsreichen Jugend-Festspieltreffen. Die Stadtverwaltung bittet die Nachbarn um Verständnis, falls es zu Lärmbelästigungen kommen sollte. red

„Macht der Nacht“-Sommerfest Tanzen und genießen auf fünf Areas im ehemaligen Halifax

HiMMELKRON. Die Partyreihe „Macht der Nacht“ feiert im ehemaligen Halifax ihr erstes Sommerfest und präsentiert auf fünf Areas gleich neun hochkarätige Discjockeys. Egal ob im Club oder unter freiem Himmel – am Samstag, dem 17. August, darf ab 22 Uhr der Sommer ausgiebig betanzt und genossen werden. Das Line-Up klingt mehr als nur vielversprechend, denn gleich neun Discjockeys werden in fünf Areas die Stimmung hochhalten. Die beiden Special Guests des Abends könnten dabei nicht unterschiedlicher sein: Während DJane Miss Kiyami als eine der angesagtesten

DJane Miss Kiyami.

Foto: red

House-DJanes Deutschlands mit ihren Mash-Ups aus kommerziellen Clubkrachern und persönlichen Lieblingstracks den Effect Club zum Beben bringt, wird im Clubstar DJ Fake mit seinen gewagten Stilbrüchen und scharfen Überraschungstiteln der Hip-Hop-Meute einheizen. Der Dresdner begeisterte bereits zwei Mal auf dem legendären Splash!-Festival und zählt zu den besten Club-DJs des Landes. Neben DJ Fake stehen an den Plattentellern des Clubstars die beiden ehemaligen Halifax-Residents DJ MX und DJ DeeOh. Auch DJane Miss Kiyami hat im Effect Club Verstärkung: Die beiden Lokalmatadoren Marc Mendezz und Timmy D.

sind den Partygängern mittlerweile bestens bekannt und Garanten für eine durchtanzte Nacht. In der Mainhall steht Halifax-Resident DJ FabX mit seinem Kollegen BassX an den Turntables, hier gibt es das Beste aus den Charts und die beliebtesten Partytracks zu hören. Die sommerlich dekorierte Summer Terrace beschallt DJ Tobi Fernandez mit Latin- und Ibiza-Housetunes, die angrenzende Bacardi Lounge lädt zum Cocktail schlürfen und entspannen ein. Tickets gibt es nur an der Abendkasse, der Einlass ist mit einer Erziehungsbeauftragung ab 16 Jahren möglich. red www.party-online.com

Über das „C“ in der Politik

Speinsharter Gesprächsforum mit Dr. Günther Beckstein

Sanspareil Leubald

Aus der Feder des dreizehnjährigen Richard Wagner stammt das Trauerspiel „Leubald“. Aus jugendlichem Ungestüm ist viel unfreiwillige Komik entstanden, aber auch verblüffend kühne Gedanken und manche Vorwegnahme auf seine späteren Werke. Zu sehen ist das Werk von der studiobühne bayreuth in der Regie von Uwe Hoppe im Ruinentheater im Felsengarten von Sanspareil. Die Titelrolle spielt Jürgen Skambraks. Der Pianist Hans Martin Gräbner untermalt das Geschehen auf der Bühne mit musikalischen Zitaten aus Wagner-Opern. Die letzte Vorstellung ist am heutigen Sonntag, 11. August, um 20 Uhr. Sonntag, 11. August, 20 Uhr Felsentheater Sanspareil

SPEiNSHART. Die Speinsharter Sommerkonzerte haben begonnen. Zahlreiche Besucher aus nah und fern kommen zu dieser Konzertreihe nach Speinshart. Am heutigen Sonntag, 11. August, besucht der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein das Kloster und am Abend ein Konzert mit festlicher Kammermusik in der Klosterkirche. Am Nachmittag ist Beckstein bereits zu Gast im Speinsharter Gesprächsforum. Das Gesprächsforum findet um 16.30 Uhr im Musiksaal des Klosters statt und ist mit dem Titel „Was bedeutet heute das C in der Politik“ überschrieben.

Günther Beckstein engagiert sich sehr stark in der Evangelischen Kirche. Aus seinem überzeugten Glauben und seinem langjährigen Engagement in der Evangelischen Kirche wird er in seinem Statement zum Gesprächsforum Impulse für politische Handlungen geben, die auf dem christlichen Glauben basieren. Es wird sicherlich spannend, aus seinem profilierten Blick heraus, die Botschaft Jesu Christi in der gegenwärtigen Politik zu finden. Nach seinem Statement wird die Diskussion eröffnet. Zur Feier der Sonntagsvesper wird dann nach dem Gesprächsforum um 18 Uhr in die Kloster-

kirche eingeladen. Dort findet um 19 Uhr dann auch das festliche Kammerkonzert statt. Es wird von Teilnehmern des 63. Festival junger Künstler Bayreuth gestaltet. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Nach dem Konzert wird zu einer Begegnung in den Innenhof des Klosters eingeladen. Auch bei dieser Begegnung wird Günther Beckstein noch anwesend sein. Der ehemalige Ministerpräsident ist ein Freund des Kloster Speinshart. Er gab 2008 den Startschuss für die dringend notwendige Sanierung der barocken Klosterkirche. Letztes Jahr im Oktober konnte die umfangreiche

Gesamtsanierung mit der Weihe des neuen Altares abgeschlossen werden. red

Ministerpräsident Günther Beckstein

a.D.

Dr.


Aktuell

Bayreuther Sonntagszeitung

11. August 2013

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Fast zwei Jahrzehnte im Dienste der Bürger

CSU-Landtagsabgeordneter Walter Nadler tritt bei der Landtagswahl im September nicht mehr an Mal direkt in den Bayerischen Landtag gewählt. Die vier anderen MdL kamen über die jeweilige Parteiliste in den Landtag.

BAYREUTH. 1994 wurde Walter Nadler von der CSU als Nachfolger von Simon Nüssel als Bewerber für ein Landtagsmandat aufgestellt. Als Direktkandidat des Wahlkreises 403, der von Plech bis Weidenberg und von Speichersdorf bis Eckersdorf reicht, zog er ins Parlament ein. Bei der kommenden Landtagswahl am 15. September 2013 tritt Walter Nadler nicht mehr an. Im Gespräch mit der Bayreuther Sonntagszeitung reflektiert der CSUAbgeordnete seine Arbeit: Eine Tageszeitung in Oberfranken titelte: „Der Bayreuther Platzhirsch geht“ und widmete Ihnen zum Ende Ihrer Abgeordnetentätigkeit einen sehr positiven Bericht. Wie kamen die auf den Begriff „Platzhirsch“? Der Landtagsstimmkreis Bayreuth ist einer von zwei bayerischen Stimmkreisen, in denen Abgeordnete aller fünf Farben vertreten sind. Aufgrund des Vertrauens der Wählerinnen und Wähler wurde ich vier

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Was waren Ihre Aufgaben als Abgeordneter? Das Königsrecht der Abgeordneten ist die Aufstellung des Staatshaushaltes. Ferner kontrollieren wir Abgeordneten die Staatsregierung. Wir sind der Gesetzgeber. Ich selbst war in den vier Perioden an insgesamt neun Gesetzesentwürfen beteiligt. Allein oder mit anderen Abgeordneten habe ich in meiner Zeit insgesamt 362 Anträge gestellt. Wir beschäftigten uns aber auch mit Petitionen die Bürgerinnen und Bürger einreichten. Als Abgeordneter ist man vor allem aber auch Ombudsmann. So kommen viele Menschen auf einen zu und bitten um Rat oder Hilfe. Gibt es etwas, an das Sie gerne denken? Oh ja, da gibt es Vieles. Ein Beispiel war der Besuch von 50 Weihnachtsmännern aus Bayreuth in vollem Ornat im Landtag. Leider durften sie nicht auf die Besuchertribüne, weil Landtagspräsident Böhm mit einem Augenzwinkern meinte: „Es soll in den Medien nicht heißen, dass der Landtag voller Weihnachtsmänner sei“. Gerne denke ich auch daran, dass Staatsminister a.D. Simon Nüssel eine Wette gegen mich verloren hat. Er meinte: „Dass das Forstamt in Bayreuth erhalten bleibt – das schaffst Du nicht!“. Nun, ich habe

es, vor allem mit der Hilfe des damaligen Staatsministers Huber geschafft, und Simon Nüssel stand zu seinem Wort und überreichte mir eine gute Flasche Whisky. In welchen Ausschüssen haben Sie mitgearbeitet? Ich war Mitglied im Europaausschuss und bekam dort mit, welche Zusammenhänge es zwischen dem Land Bayern, dem Bund und Europa gibt. Darüber hinaus gehörte ich in allen vier Legislaturperioden dem Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur an. Hier konnte viel für die Universität Bayreuth (während meiner Zeit flossen rund 220 Mio. Euro) und das kulturelle Leben in Bayreuth und Oberfranken erreicht werden. In der letzten Periode gehörte ich zudem dem Landtagspräsidium an.

waren der Rückhalt und die Mithilfe in der Familie und im Freundeskreis. Fällt es Ihnen schwer, aufzuhören? Ich habe schon vor über einem Jahr angekündigt, zum Ende dieser Wahlperiode aufzuhören. Es ist besser, wenn man hört: „Schade, dass Du aufhörst!“, als wenn man hören muss: „Wann geht der endlich?“. Schwer fällt es mir auf der einen Seite, wenn ich auf die Arbeit für den Stimmkreis und die Menschen, mit denen ich hier aber auch in München zu tun hatte, blicke. Zum anderen, nein, wenn ich erlebe, wie z.B. manche Medien mit Politikern umgehen. Worauf freuen Sie sich?

Dass der Zwang der fremdbestimmten Termine wegfällt und ich damit mehr Zeit für Familie, Freunde und meine Hobbys habe. Was war Ihnen besonders wichtig? Wir konnten das Zentrum Bayern Familie und Soziales – also ein Landesamt – nach Bayreuth bekommen. Das Polizeipräsidium, das nach Bamberg abgesiedelt werden sollte, konnte in Bayreuth ebenso erhalten werden wie die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. Massiv eingesetzt habe ich mich für die Evangelische Kirchenmusikschule, um für dieses Institut den Hochschulstatus zu erreichen. Ein besonderes Anliegen war mir die Errichtung der Fakultät für ange-

Ehrenamtlich sind Sie Vorsitzender des Vereins Markgräfliches Bayreuth? Ja, wir konnten den Chinesischen Pavillon auf dem Schneckenberg in der Eremitage wieder entstehen lassen, oder den Abguss der Wilhelmine-Statue für Bayreuth bewerkstelligen. Was half Ihnen bei Ihrer Arbeit? Parteiübergreifend die guten Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen, zu den Mitgliedern der Staatsregierung, zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ministerien und der Dienststellen im Stimmkreis, zu Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, dem Landrat, aber auch zu manchem Parteifreund. Wichtig

wandte Naturwissenschaften an der Universität Bayreuth – 65 Millionen sind alleine dafür geflossen. Zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel den Straßenbau, die Modernisierung und Entwicklung unserer Krankenhäuser, habe ich mit Einsatz und Erfolg fördernd begleitet. Vielen Kommunen im Stimmkreis konnte ich über Parteigrenzen hinweg bei ihren Projekten Hilfestellung leisten. Ich habe mich zusammen mit einer Reihe von Kollegen immer wieder dafür eingesetzt, dass die Mittel für Dorferneuerung und Städtebauförderung nicht gekürzt werden. Nehmen Sie hierzu zum Beispiel den Bayreuther Marktplatz, die Städte Betzenstein und Pottenstein oder die Gemeinde Zips bei Pegnitz, wo es nicht nur um Gestaltung sondern auch vor allem auch um Hochwasserschutz ging. Insbesondere lag mir aber unser kulturelles Erbe am Herzen. Ich denke hier an die Bayreuther Schlösser, das Markgräfliche Opernhaus, für das neben dem Weltkulturerbestatus auch die digitale Vermessung und die Restaurierung erreicht werden konnte, oder das Spindlerkabinett im Schloss Fantaisie sowie die Markgrafenkirchen in Bayreuth, Creußen und Weidenberg.

V. l.: Herbert Michel, Künstler Hanspeter Widrig, Walter Nadler. Foto: red

Was wünschen Sie den am 15. September neugewählten Abgeordneten der CSU? Freude an der Arbeit, viel Kraft, ein „dickes Fell“ und ein gesundes Selbstvertrauen. gmu

Der Landtags-Stimmkreis Bayreuth steht gut da

DANKE für Ihre Unterstützung!

Der LandtagsStimmkreis Bayreuth steht mit Blick auf die Universität, unsere Schulen, Polizei, Justiz, Kliniken, die Schlösser und das Markgräfliche Opernhaus gut da. Das alles war nur durch den Einsatz vieler möglich. Ich bedanke mich deshalb ganz herzlich bei allen, die meine Arbeit mit unterstützt haben, den Kolleginnen und Kollegen im Landtag, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, der Staatsregierung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ministerien, aber auch in den Dienststellen innerhalb meines Stimmkreises, sowie meinen Mitarbeiterinnen im Abgeordnetenbüro. Dank aber auch meinen Wählerinnen und Wählern, die durch ihr Vertrauen in mich, den Einsatz für die Region erst möglich gemacht haben.

In 19 Jahren Abgeordnetentätigkeit im Bayerischen Landtag konnte vieles erreicht werden. Hier einige Beispiele:

Bildung

Gesundheit

Sicherheit

Kultur

UNIVERSITÄT BAYREUTH 65,0 Mio € 6. Fakultät Erweiterung Rechtsund Wirtschafts20,4 Mio € wissenschaften Neubau Polymer 9,1 Mio € Nanostructurs Neubau Labor- und 19,6 Mio € Praktikumsgebäude

KLINIKUM BAYREUTH Errichtung Herzchirurgie Intensivpflege Schädel/Hirnverletzte Kinder Generalsanierung steht in Aussicht

POLIZEI Erhalt des Präsidiums in Bayreuth Leitstelle für Oberfranken 7,2 Mio € Raumschießanlage (Generalsanierung des Präsidiums-Gebäudes in Aussicht)

MARKGRÄFLICHE SCHLÖSSER Restaurierung Altes Schloss Eremitage, Neues Schloss Bayreuth, Schloss Fantaisie (Spindlerkabinett, Weißer Saal) 40,0 Mio € Gesamtsumme über

JUSTIZ BAYREUTH/PEGNITZ 18,0 Mio € Justizschule Pegnitz Generalsanierung Justizpalast 10,0 Mio € Bayreuth – bisher Ankauf Kreiswehrersatzamt

MARKGRÄFL. OPERNHAUS Digitale Vermessung, Weltkulturerbe, Restaurierung, Opernhaus19,0 Mio € museum

Neue Materialien Fraunhofer-Institut

65,0 Mio € 9,5 Mio €

Insgesamt flossen an die Universität für Hochbaumaßnahmen in den letzten 220 Mio € 19 Jahren ca. Allein im Doppelhaushalt 2013/14 erhält die Uni 261,2 Mio € an Gesamtmitteln

KLINIK HOHE WARTE Erweiterung Funktionsbau Modernisierung 6. & 7. Bauabschnitt Klinikum Bayreuth und 137 Mio € Hohe Warte gesamt NERVENKRANKENHAUS 4,1 Mio € Sanierung Haus M7

JUSTIZVOLLZUGSANSTALT BAYREUTH Baumaßnahmen 41,34 Mio €

Städtebauförderung/Dorferneuerung STADT BAYREUTH Schlüsselzuweisungen 2013

23 Mio € 17 Mio €

LANDKREIS BAYREUTH 38 Mio € Schlüsselzuweisungen 42 Mio € 2013

KIRCHEN Sanierung und Restaurierung der Markgrafenkirchen: St. Georgen, Pegnitz, Weidenberg, Creußen Stadtkirche Bayreuth 13 Mio € Seit 2002 ca. ALTES SCHLOSS PEGNITZ Umbau und Sanierung 870.000 € 106.000 € + Landesstiftung KULTURFONDSMITTEL Finanzielle Förderungen 4,1 Mio € aus Kulturfonds


6

Boulevard

11. August 2013

Bayreuther Sonntagszeitung

A uf eine Tasse Kaffee Diesmal im Gespräch mit Roland Schmidt:

Der Sport prägt das Leben von Wolfgang Lüdtke. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, der kürzlich seinen 65. Geburtstag feierte, ist hauptberuflich Beratungsrektor und Sportreferent bei der Regierung von Oberfranken. BTSZ: Was sind die Aufgaben des Stadtsportverbandes und wie kamen Sie zum Vorsitz in dieser Organisation? Wolfgang Lüdtke: Der Stadtsportverband ist der Zusammenschluss von 72 Bayreuther Sportvereinen mit zusammen insgesamt 20.000 Mitgliedern. Hauptaufgabe ist, die Interessen der Mitgliedsvereine gegenüber der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und der Oberbürgermeis-

terin zu vertreten oder im Bedarfsfall auch mal zu vermitteln. Wir weisen auch mal auf Defizite hin, die aus Sicht des Sports behoben gehören. Ferner fördern wir die Zusammenarbeit der Vereine untereinnander, um mögliche Synergieeffekte optimal zu nutzen, und versuchen, bei der Lösung von Problemen behilflich zu sein. Zum Amt des Stadtsportverbandsvorsitzenden kam ich über den früheren Vorsitzenden und Sportamtsleiter Manfred Kreitmeier, der mich bat, das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden zu übernehmen. Als Manfred Kreitmeier 2007 den Vorsitz des Stadtsportverbandes abgab, führte ich den Verband zunächst zwei Jahre kommissarisch und übernahm dann vor vier Jahren

Wolfgang Lüdtke will auch im ab Jahresende anstehenden Ruhestand weiter für den Sport arbeiten. Foto: Gabi Munzert

offiziell den Posten des Vorsitzenden. BTSZ: Wie würden Sie den aktuellen Zustand der „Sportstadt Bayreuth“ beschreiben? Wolfgang Lüdtke: In den 1970er und 1980er-Jahren hatte die Stadt für den Sport sehr viel übrig, die Fußballer der SpVgg Bayreuth, Steiner Bayreuth im Basketball, der SV Bayreuth im Eishockey und Steiner Bayreuth im Tischtennis spielten in den höchsten Klassen. Wir bemühen uns, die damals geschaffenen Einrichtungen wie die Oberfrankenhalle, das Hans Walter Wild-Stadion oder das Städtische Kunsteisstadion auf dem aktuellen Stand der Zeit zu halten. Die Unterstützung der Sportvereine durch die Stadt muss auch in Zukunft mit den gestiegenen Aufgaben der Vereine mithalten und entprechend weiterentwickelt werden. In den Sportvereinen wird eine ganz wichtige gesellschaftliche Aufgabe geleistet. So viel wie der Sport beispielsweise für die Integration junger Mitbürger mit Migrationshintergrund erreicht, leistet keine andere Institution. Mit Triathletin Anne Hauck, den Tennisprofis Florian Mayer und Christoph Petzschner sowie Kanu-Weltmeister Fabian Dörfler haben wir in Bayreuth außerdem Einzelsportler der absoluten Weltelite, die den Namen der Stadt weltweit bekannt machen.

Wolfgang Lüdtke, Vors. des Stadtsportverbandes

BTSZ: Mit der Umbenennung in SpVgg Oberfranken Bayreuth sucht sich die Altstadt verstärkt Partner von außerhalb Bayreuth, Heimspiele finden teilweise in Bayreuth statt. Wäre es nicht besser, im Fußball, ähnlich wie beim Handball, die Kräfte innerhalb der Stadt zu bündeln? Wolfgang Lüdtke: Wir unterstützen als Stadtsportverband unbedingt die vereinsübergreifende Zusammenarbeit im Fußball. Wir haben hierzu auch einen ,Runden Tisch‘ für die Bayreuther Fußballclubs eingeführt, der gut angenommen wurde und am 30. September zum zweiten Mal zusammentreten wird. Wir sind uns beispielsweise einig, dass das Nachwuchsleistungszentrum, das bei der SpVgg angesiedelt ist, hervorragende Arbeit macht und unterstützt werden muss. Die verstärkte Orientierung der SpVgg nach außerhalb betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Für Sport in der gehobenen Leistungsklasse müssen aber halt auch die äußeren Umstände stimmen und da versucht die Altstadt momentan, optimale Bedingungen zu finden. Ein Alois Dechant unterstützt dabei, stellt aber natürlich auch seine Bedingungen. BTSZ: Wie schätzen Sie das Abschneiden der Bayreuther Spitzenvereine in der kommenden Saison ein?

Wolfgang Lüdtke: Die Basketballer sind durch die neue Partnerschaft mit medi sicher auf einem guten Weg. Für medi Bayreuth geht es darum, zunächst wieder den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga sicher zu stellen. Ob es schon bis an die Playoff-Plätze heran reicht, muss man abwarten, dies wäre aber natürlich für den Bayreuther Sport sehr erfreulich. Ziel der Fußballer der SpVgg muss der Aufstieg in die Regionalliga sein. Diese Spielklasse wäre für Bayreuth durchaus angemessen. Wichtig ist, dass zum Fußball auch wieder mehr Zuschauer kommen. Beim EHC Bayreuth dürfte der Klassenerhalt in der Oberliga Süd das Allerwichtigste sein, gleiches git für HaSpo in der Bayernliga. BTSZ: Welche Wünsche hat der Stadtsportverband an die Bayreuther Kommunalpolitik? Wolfgang Lüdtke: Generell haben wir den Wunsch, dass dem Sport weiterhin die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung geschenkt wird, um den Begriff ,Sportstadt‘ zu rechtfertigen. Die neue Dreifachturnhalle kommt, dies ist eine sehr gute Nachricht für alle Vereine, die Hallensport betreiben. Der Stadtsportverband unterstützzt grundsätzlich auch die Bestrebungen der Stadt zur Sanierung des Hans Walter Wild-Stadions

B abys im Bayreuther Klinikum

in Richtung Schulsportanlage und Leichtathletik. Das Stadion ist derzeit wahrlich keine Augenweide, vor allem auch die 400-Meter-Bahn ist in einem sehr schlechten Zustand. Auch am Eisstadion sind Sanierungsarbeiten vonnöten. BTSZ: Welchen Stellenwert hat der Schulsport heute an allgemeinbildenden Schulen? Wolfgang Lüdtke: Einen sehr hohen. Die Sportwissenschaft stellt immer wieder fest, wie wichtig Bewegung für Kinder ist. Eine dritte und vierte Sportstunde ist zwingend notwendig. Wichtig ist auch die in Bayreuth praktizierte gute Zusammenarbeit zwischen Universität und Schulsport. BTSZ: Sie hatten kürzlich Ihren 65. Geburtstag. Werden Sie bald aktiver Unruheständler? Wolfgang Lüdtke: Ich hänge bei meiner Tätigkeit in der Regierung von Oberfranken freiwillig noch ein halbes Jahr an und gehe zum 31. Dezember in Ruhestand. Ich werde mich auch im Ruhestand weiter voll für den Sport einsetzen. Neben dem Stadtsportverband will ich mich verstärkt der Arbeit im Sportkuratorium widmen, wo ich zweiter Vorsitzender bin. Mein Leben drehte sich immer um den Sport und daran wird sich auch im Ruhestand nichts ändern.

Z uhause gesucht Zwei Zwergkaninchen wurden am 22. Juli vor dem Tierheim ausgesetzt. Die mittlerweile kastrierten Tiere suchen ein neues Zuhause, wo sie bleiben dürfen.

Diese und viele weitere Tiere werden im Bayreuther Tierheim vermittelt. Foto: Stefan Dörfler Im Bayreuther Klinikum kamen in der vergangenen Woche insgesamt 29 Babys zur Welt. Beim Fototermin präsentierten sich (von links): Emilio Göllner (04.08.), Alina Lara Ullrich (05.08.), Julian Günter Keller (07.08.), Jan von der Grün (07.08.). Allen Neugeborenen und den Kindern, die beim Fototermin bereits zu Hause waren, auf diesem Wege alles Gute! Foto: Stefan Dörfler

Tierheim Bayreuth Telefon 0921/62634 www.tierheim-bayreuth.de

W etter

Wir wünschen viel Spaß beim Rätseln!

Sonntag

Montag

Dienstag

Sonnig, nur vorübergehend Wolken, weitgehend trocken 25°

Wolkig, zeitweise sonnig, nur vereinzelt Schauer 23°

Mehr Sonne als Wolken aber auch etwas Regen 18°

S chon gewusst, dass... ...Leonardo DiCaprio ein deutsches Model an der Angel hat? Der „Titanic“-Star und Model-Jäger zeigte sich mit der Hamburgerin Toni Garrn beim gemeinsamen Urlaub auf Ibiza. Das Starportal „Popsugar“ veröffentlichte Fotos auf denen die 21-Jährige leidenschaftlich mit dem 38-Jährigen auf einer Yacht knutscht. Toni ist damit schon der vierte „Victoria‘s Secret“-Engel, der sich von DiCaprio um den Finger wickeln ließ. ...Til Schweiger Angst um sein Leben hat? Früher mischte er sich cool unters Volk, doch seit den Anschlägen auf sein Haus in Hamburg, bei denen das Auto von Lebensgefährtin Svenja Holtmann in Brand gesetzt wurde, wagt der Schauspieler keinen Schritt ohne seine vier Bodyguards.


Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell

11. August 2013

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Vier Mal Gold für Bayreuth

Top-Ergebnisse für Stadtbibliothek im bundesweiten Vergleich

Aus dem Rathaus... Bürgerbegegnungsstätte geschlossen Die städtische Bürgerbegegnungsstätte, Am Sendelbach 1-3, muss am Donnerstag/Freitag, 15./16. August, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen bleiben.

BAYREUTH. Die Stadtbibliothek Bayreuth hat beim bundesweiten Leistungsvergleich BIX des Deutschen Bibliotheksverbandes Top-Ergebnisse in allen vier Dimensionen Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential erzielt. Damit gehört sie zu den führenden Einrichtungen, wenn es um Qualitätsbewusstsein und Leistungsorientierung geht.

Unter den vier Besten in Bayern Bereits zum elften Mal hat sich die Stadtbibliothek am bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX beteiligt – mit großem Erfolg: In ihrer Kategorie (Bibliotheken in Städten von 50.000 bis 100.000 Einwohnern) gehört sie zu den vier Besten im Freistaat Bayern. Die Ergebnisse belegen die überdurchschnittlich gute Computerausstattung der Bayreuther Stadtbibliothek. Auch beim Angebot an Publikumsfläche gehört sie zu den Spitzenreitern in ganz Deutschland. Weitere Investitionen nötig Auffällig sind allerdings die 2012 stark gesunkenen Investitionen je Einwohner. „Es besteht jedoch kein Grund zur Beunruhigung“, kommentiert Bibliotheksleiter Jörg Weinreich. „Das ist nur ein Hinweis darauf, dass nach der regen Bautätigkeit nun ein Status quo erreicht

Nachmeldetermin für Sommerferienprogramm: 12. August Im Sommerferienprogramm des Stadtjugendamtes sind noch Plätze frei! Für spät entschlossene 6- bis 16-Jährige, die gerne in den Ferien mehr erleben möchten, bietet das Jugendamt die Möglichkeit, sich am Montag, 12. August, noch für Kurse anzumelden. Anmeldungen werden in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Stadtjugendamt, Dr.-Franz-Straße 6, entgegengenommen. Weitere Informationen zu den freien Kursen gibt es im Jugendamt auch unter der Telefonnummer (09 21) 25 14 00. Nur wer die eigenen Stärken und Schwächen kennt, kann noch besser werden. Für die Stadtbibliothek im RW21 ist das der Ansporn, ihre Arbeit mit anderen Bibliotheken zu vergleichen. Für den Vergleich wurden die Daten aller Bibliotheken Deutschlands herangezogen. So weiß das Bibliotheksteam genau, wo Bayreuth im Verhältnis zu allen anderen Bibliotheken steht.

wurde, mit dem alle zufrieden sein können.“ Dass auch in Zukunft Investitionen notwendig sein werden, um die Attraktivität des RW21 und die Qualität der Bibliotheksarbeit zu erhalten, daran lässt der Bibliotheksleiter keinen Zweifel. In einem Punkt ist die Stadtbibliothek Bayreuth bundesweit nicht zu toppen: bei der Anzahl an Besuchen pro Öffnungsstunde führt Bayreuth mit 151 Besuchen das Feld an. „War die Besucherzahl pro Öffnungsstunde bereits 2011 die

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höchste aller beteiligten Bibliotheken bundesweit, konnte sie 2012 noch einmal zulegen“, erläutert Jörg Weinreich. „Das beweist, dass unser Konzept eines interessanten, offenen Hauses mit einem großartigen Veranstaltungsprogramm beim Bayreuther Publikum bestens ankommt.“ red

Musik macht Spaß Zehn Gründe, ein Instrument zu lernen BAYREUTH. Die Lust an der Musik ist die beste Antriebsfeder und die tollste Motivation, ein Instrument zu erlernen. Wenn Musik Spaß macht, kommen die Erfolge meist von selbst. Das Ziel ist klar: Die möglichst perfekte Beherrschung des Instruments bei gleichzeitiger Förderung der jeweiligen individuellen Emotionalität, die zuletzt den feinen Unterschied zwischen einem guten und einem überragenden Musiker ausmacht. Hier sind weitere zehn gute Gründe, ein Instrument zu lernen: 1. Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer

2. Entfaltung von Kreativität und Einfühlungsvermögen 3. Entwicklung von Selbstbewusstsein und Persönlichkeit 4. Aktiver Ausgleich zu Schule und Beruf 5. Fortschritte erarbeiten und sich darüber freuen können 6. Hineinwachsen in Musiziergruppen – „dazugehören“ 7. Selbsterarbeiteten Erfolg und positive Gemeinschaft erleben 8. Vielleicht einen Beruf daraus machen können, Geld verdienen 9. Achtung, Lob und Selbstbestätigung erfahren 10. Mit Musik eine andere, gefühlsbetonte Welt erschließen. red


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11. August 2013

Anzeigensonderseite: Festspiele 2013

Das Motel an der Route 66 BAYREUTH. Ist es nun ein neuer Jahrhundert-Ring oder nicht? Fakt ist, das Ring-Dirigent Kirill Petrenko und Bühnenbildner Aleksandar Denic die diesjährigen Stars am Festspielhügel sind. Bei der Mitgliederversammlung

Eine U-Bahnstation am Berliner Alexanderplatz der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth am Tag nach der Premiere gab Ring-Regisseur Frank Castorf eine Stellungnahme zur eigenen Arbeit ab: „Mit Buhrufen auf dem Grünen Hügel kann ich gut leben, ich bin das Kontroverse gewöhnt, ja strebe es regelrecht an“. Eine abschließen-

de Publikumsmeinung zur Zeitreise der Nibelungen auf der Bühne von einer Tankstelle an der Route 66 („Rheingold“), zu einem Bohrturm in Baku („Walküre“), dann zum Alexanderplatz („Siegfried“) bis zu einer Dönerbude an der Wall Street, will sich jedoch noch nicht einstellen.

Alle Wagnerianer, denen in diesem Jahr keine Karten zugeteilt wurden, um den Castorf-Ring live zu erleben, haben jedenfalls die Möglichkeit, für fünf Euro eine Patenschaft für einen persönlichen Takt aus der Götterdämmerung zu übernehmen. Dieses Angebot des

Bayreuther Sonntagszeitung

Fotos: Bayreuther Festspiele Richard Wagner-Museums will nach und nach die Partitur auffüllen. Der Erlös kommt der Sanierung des Museums zugute. Ziel ist es, mit der Eröffnung des Museums auch die Partitur vollendet zu haben. gmu www.wagnermuseum.de

Souvenirs aus der Festspielstadt! Der besondere Ring Edel, extravagant, modern oder zeitlos – Ringvarianten gibt es unzählige. Genauso wie Anlässe, einen Ring zu verschenken. Ob zum Geburtstag, als Freundschaftsring, zur Hochzeit oder einfach als Souvenir. Einen ganz besonderen Bayreuth-Ring findet man bei Heyder-Exclusiv in der Opernstraße in Bayreuth. Mit Motiven aus Bayreuth gestaltet ist er in verschiedenen Farben aus SterlingSilber oder Hightech-Keramik auch über die Festspielzeit hinaus erhältlich.

Traumhafter Schmuck

Seit vielen tausend Jahren werden Perlen wegen ihrer Schönheit und Seltenheit geschätzt. Die Perle ist das einzige Schmuckstück, das in einem lebenden Organismus heranwächst. Durch ihre Vielfalt in Form, Farbe und Größe sind Zuchtperlen sehr beliebt und immer ein schönes Mitbringsel. Eine große Auswahl an traumhaft schönen Zuchtperlenketten findet man bei Juwelier Hacker in der Bahnhofstraße in Bayreuth.

Gut gerüstet für die Festspielzeit! Das perfekte Outfit Was ziehe ich bloß an? Diese Frage beschäftigt vor allem die Damen – und das schon lange vor der Festspielzeit. Ist das alte Kleid noch OK? Oder sollte ich mir doch ein neues in den aktuellen Trendfarben zulegen? Die „Boutique an der Oper“ in der Opernstraße in Bayreuth ist der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um das perfekte Outfit. Hier findet man schicke Kombinationen – nicht nur für die Oper sondern auch im legéren Freizeit-Look.

Absatzprobleme? Hat man endlich die Kleiderfrage geklärt, muss noch das passende Schuhwerk gefunden werden – zum schicken Kleid natürlich hochhackig, zum Anzug auf jeden Fall elegant. Da Schuhe meist zeitloser sind, als Kleidung, werden hier oft noch einmal die „alten“ aus dem Schrank gezogen. Wer nun mit Entsetzen feststellt, dass der Absatz kaputt oder die Sohle abgelaufen ist, kann sich vertrauensvoll an den Schuhmacher in der Eysserhaus-Passage wenden.


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Sport

11. August 2013

Remis für den Club

Statistik FC Bayern – Gladbach

3:1

präsentiert die Tabelle & Statistik der

Tore: 1:0 Robben (12.), 2:0 Mandzukic (16.), 2:1 Dante (41., ET), 3:1 Alaba (69., Handelfmeter)

1. Hertha BSC

1

6:1

3

Tore: 1:0 Ramos (18.), 2:0 Brooks (32.), 2:1 Meier (37., Foulelfmeter), 3:1 und 4:1 Allagui (58./60.), 5:1 Ramos (71.), 6:1 Ronny (89.)

2. Borussia Dortmund

1

4:0

3

Inh. Ingo Walther • Wölfelstr. 1 • 95444 Bayreuth Tel.: 0921/16803139 • Fax: 0921/16834129

3. Bayer Leverkusen

1

3:1

3

4. Bayern München

1

3:1

3

5. Hannover 96

1

2:0

3

6. Werder Bremen

1

1:0

3

7. 1899 Hoffenheim

1

2:2

1

8. 1. FC Nürnberg

1

2:2

1

9. Hamburger SV

0

0:0

0

10. FSV Mainz 05

0

0:0

0

11. VfB Stuttgart

0

0:0

0

12. FC Schalke 04

0

0:0

0

13. Braunschweig

1

0:1

0

14. SC Freiburg

1

1:3

0

15. Mönchengladbach

1

1:3

0

16. VfL Wolfsburg

1

0:2

0

17. FC Augsburg

1

0:4

0

18. Eintracht Frankfurt

1

1:6

0

Hertha BSC – Frankfurt

Leverkusen – Freiburg

3:1

Hannover – Wolfsburg

2:0

Tore: 1:0 Andreasen (17.), 2:0 Huszti (84.)

Augsburg – Dortmund

0:4

Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Aubameyang (24., 66. und 79.), 0:4 Lewandowski (86., Foulelfmeter)

Hoffenheim – Nürnberg

2:2

Tore: 1:0 Abraham (34.), 2:0 Modeste (51.), 2:1 Frantz (54.), 2:2 Ginczek (57.)

Braunschweig – Bremen

0:1

Tor: 0:1 Junuzovic (82.)

Heute spielen: Mainz – Stuttgart Schalke – Hamburg

15.30 Uhr 17.30 Uhr

EHC. In Kürze soll im Vorstand die Nachfolgeregelung besprochen werden. rs

Novica Velickovic verstärkt Brose Baskets

Brose Baskets-Manager Wolfgang Heyder über die Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, dass wir einen Spieler seiner Qualität nach Bamberg holen können. Novica ist ein moderner Vierer, der das Spiel lesen kann und einen hohen Basketball-IQ besitzt sowie innen und außen spielen kann. Damit ist er für mich eine

Sieg im Spitzenspiel gegen Amberg

Tore: 1:0 Kießling (22.), 1:1 Hanke (40.), 2:1 Son (47.), 3:1 Sam (52.)

Neuzugang aus Serbien BAMBERG. Die Brose Baskets haben Power Forward Novica Velickovic für die kommende Spielzeit unter Vertrag genommen. Der 26-Jährige kommt vom serbischen Verein KK Mega Vizura, mit dem er in der vergangenen Saison das Halbfinale in der serbischen Meisterschaft erreichte und dabei durchschnittlich 14,6 Punkte erzielte, nach Bamberg.

Altstadt Tabellenführer

6:1

Weiß tritt zurück BAYREUTH. Stefan Weiß (Bild), seit April 2012 Vorsitzender des Eishockey-Oberligisten EHC Bayreuth, ist von seinem Amt zurückgetreten. Die berufliche Belastung des Unternehmers und die umfangreiche Arbeit, die das Amt an der Spitze eines Eishockeyvereins mit sich bringt, lassen sich laut Stefan Weiß für ihn nicht mehr verbinden. Das Sponsoring des Vereins durch seine Firma „Feustel – Gärtner von Eden“ ist durch die Entscheidung nicht betroffen, so eine Pressemitteilung des

2:2 in Hoffenheim – Augsburg verliert 0:4

Bayreuther Sonntagszeitung

Mischung aus Bostjan Nachbar und Peja Suput.“ Velickovic gab in der Saison 2004/05 sein Profi-Debüt bei Partizan Belgrad und gewann mit dem Team fünf Mal in Folge die serbische Meisterschaft. 2008/09 wurde der Bamberger Neuzugang mit der Euroleague Rising Star Trophy ausgezeichnet. 2009 wechselte er, nachdem er mit der serbischen Nationalmannschaft Silber bei der EM gewonnen hatte, zu Real Madrid, wo er allerdings immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. In drei Spielzeiten absolvierte er für die Königlichen, mit denen er 2012 den spanischen Pokal gewann, insgesamt 103 Spiele, dabei erzielte er in durchschnittlich 17 Minuten Einsatzzeit 6,9 Punkte und holte 3,7 Rebounds. red/rs

Ein Laufduell zwischen dem Nürnberger Josip Drmic (rechts) und dem Hoffenheimer Andreas Beck. Foto: dpa HOFFENHEIM/AUGSBURG. Mit einem glücklichen 2:2-Unentschieden bei der TSG 1899 Hoffenheim startete der 1. FC Nürnberg gestern in die neue Bundesligasaison. Der FC Augsburg unterlag Borussia Dortmund mit 0:4. Die erste gute Möglichkeit im Duell Hoffenheim gegen Nürnberg hatten die Gastgeber, Volland bugsierte den Ball in der 10. Minute aber knapp am Club-Kasten vorbei. Die im Zweikampf konsequenteren Nürnberger hatten ihrerseits in der 18. Minute ihre erste Chance durch Ginczek, der Ball klatschte aber nur an den Pfosten. Anschließend erarbeiteten sich die Kraichgauer ein Chancen-Übergewicht. Der 1:0-Führungstreffer für Hoffenheim in der 34. Minute durch Abraham, der nach einer von Rudy getretenen Ecke den Ball per Aufsetzer ins linke Toreck beförderte, war daher verdient. Eigentlich hätte es noch vor der Pause 2:0 für Hoffenheim stehen müssen, ein Volland-Schuss in der 45. Minute, bei dem der Ball klar hinter der Linie war und dann wieder

aus dem Tor heraus sprang, wurde vom Schiedsrichtergespann jedoch nicht als Treffer anerkannt. Das 2:0 kam dann aber in der 51. Minute, als nach einem Fehler von Pinola Volland flanken konnte und Modeste keine Probleme hatte, den Ball über die Linie zu befördern. Wer dachte, die Partie wäre damit entschieden, sah sich jedoch getäuscht. In der 54. Minute setzte sich Feulner auf der Außenbahn durch und flankte auf den eingewechselten Frantz, der den 2:1-Anschlusstreffer köpfte. In der 57. Minute legte Ginczek nach und erzielte den 2:2-Ausgleich. In der 75. Minute traf Volland mit einem Fernschuss nochmals den Pfosten. Mit dem Debüttor von Aubameyang in der Bundesliga ging Borussia Dortmund beim FC Augsburg in der 24. Minute mit 0:1 in Führung. Der Neuzugang aus Gabun schloss nach einer Flanke von Schmelzer per Kopf ab. Augsburg bot dem BVB in der ersten Hälfte zwar gut Paroli, hatte aber gegen die sehr effizienten Dortmunder zu wenig Zug zum Tor. In der zweiten Hälfte machte erneut der diesmal von Reus in Szene gesetzte Aubameyang mit dem 0:2 in der 66. Minute alles für Dortmund klar. Der Gabuner ließ es sich zudem nicht nehmen, in der 78. Minute nach Zuspiel von Lewandowski mit dem 0:3 noch den persönlichen „Dreierpack“ voll zu machen. Für den 0:4-Endstand sorgte Lewandowski in der 86. Minute per Foulelfmeter. rs

Öffentliches Training medi-Team präsentiert sich den Fans BAYREUTH. Am Samstag, 17. August, können sich die Fans des Basketball-Bundesligisten medi Bayreuth bei einem öffentlichen Training in der Oberfrankenhalle ein Bild vom Team der kommenden Saison machen. Anfang September beginnt dann der Testspielreigen der Mannen von Headcoach Predrag Krunic. Beim öffentlichen Training am kommenden Samstag beginnt ab 11.30 Uhr das von Hallensprecher Christian Höreth moderierte Vorprogramm. Die Fans haben die Möglichkeit, die ersten neuen Merchandising-Artikel zu erwerben oder an einem Basketballkorb selbst ihre Wurfkenntnisse zu zeigen. Für junge Besucher steht eine Hüpfburg bereit. Am Stand der Bayreuth Bats können Lose erworben werden – der Hauptpreis ist die exklusive Teilnahme beim Teambowling mit einem Spieler des Bundesliga-Teams. Ab 12 Uhr begrüßt medi Bayreuth-Geschäftsführer Martin Piotrowski die Fans in der Halle, ehe ein knapp einstündiges Showtraining abgehalten wird. Während die Mannschaft anschließend zum Duschen

geht, werden die Gewinner der LosAktion gezogen. Gegen 13.20 Uhr wird das Team dann für eine erste Autogrammstunde in der Halle zurück sein und exklusiv für diese Veranstaltung produzierte T-Shirts signieren. Der gemütliche Teil des Events wird um 14 Uhr beendet sein. Gut zwei Wochen vor Saisonbeginn findet auch in diesem Jahr am Wochenende 21. und 22. September ein Vorbereitungsturnier in Bayreuth statt. Beim „medi Cup“ testen neben den drei Bundesligisten medi Bayreuth, RASTA Vechta und S.Oliver Baskets Würzburg auch die Schweizer Nachbarn aus Boncourt ihre Form für die anstehende Saison. In einem zweitägigen Final-Four-Turnier wird am Samstag zunächst Würzburg gegen Boncourt spielen, ehe im zweiten Halbfinale medi Bayreuth auf den Aufsteiger aus Vechta trifft. Sonntags finden die Platzierungsspiele statt. Das Turnier ist in den Dauerkarten für die Saison 2013/2014 nicht inkludiert. Der Kartenvorverkauf für den medi Cup beginnt am Montag, 19. August. Es gibt online und an den Tageskassen Tages- und Turnierkarten bei freier Platzwahl. rs

Ein harter Zweikampf zwischen dem Amberger Bastian Stöckl (r.) und dem Bayreuther Perparim Gashi. Foto: Klaus-Peter Volke BAYREUTH. Mit einer streckenweise begeisternden Leistung gewann die SpVgg Oberfranken Bayreuth am Freitag Abend vor 1.400 Zuschauern im Spitzenspiel der Fußball-Bayernliga Nord gegen den FC Amberg mit 3:1 (1:0). Die Altstadt bestimmte von Anfang an das Geschehen und gleich kurz nach dem Anpfiff gab es eine elfmeterverdächtige Situation, als Stefan Kolb vom Amberger Keeper Matthias Götz im Strafraum gelegt wurde, die Pfeife des Schiedsrichters aber stumm blieb. Strafstoß gab es dann jedoch in der 21. Minute, als Perparim Gashi im Sechzehner gefoult wurde – Manuel Hiemer verwandelte sicher zur hochverdienten 1:0-Führung für die Altstadt. Einige weitere Chancen, um die Führung noch vor der Pause weiter auszubauen, vergaben die Bayreuther. In der 58. Minute wurde Stefan Kolb im Strafraum gehalten, den fälligen erneuten Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:0. Nochmal spannend wurde es in der 70. Minute, als der vor der Saison von Bayreuth nach Amberg gewechselte Francis Kioyo per Kopf den 2:1-Anschlusstreffer für die Oberpfälzer erzielte. Amberg drückte jetzt auf den Ausgleich, die Bayreuther Abwehr hielt aber stand und in der Nachspielzeit machte Hiemer nach Vorarbeit von Eduard Root mit einem Kontertreffer zum 3:1 alles klar. rs

HOLLFELD. Nach der enttäuschenden 0:2-Heimniederlage gegen den FSV Erlangen-Bruck rutschte der ASV Hollfeld auf den letzten Tabellenplatz der Fußball-Bayernliga Nord ab. Nach einer ersten Hälfte ohne echte Höhepunkte hatten die Hollfelder in der 59. und 64. Minute zwei Großchancen, die Hannes Küfner und Dominik Schorn vergaben. Besser machte es Rafael Hinrichs, der in der 75. Minute die Führung für die Gäste erzielte. Zachary Shiposh schloss einen Konter in der 85. Minute zum 0:2 ab und sorgte damit für den verdienten Sieg der clevereren Gästemannschaft. rs

Bayernliga Nord SpVgg Ofr. Bayreuth – FC Amberg ASV Hollfeld – FSV Erlangen-Bruck TSV Großbardorf – Würzburger FV SV Memmelsdorf – TSV Aubstadt SV Alemannia Haibach – SC Eltersdorf Jahn Forchheim – VfL Frohnlach Jahn Regensburg II – SpVgg Selbitz DJK Ammerthal – SV Erlenbach ASV Neumarkt – SpVgg SV Weiden 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

SpVgg Ofr. Bayreuth Jahn Forchheim Alemannia Haibach TSV Aubstadt VfL Frohnlach FC Amberg SpVgg Selbitz DJK Ammerthal TSV Großbardorf Jahn Regensburg II SC Eltersdorf ASV Neumarkt SV Memmelsdorf SV Erlenbach Würzburger FV SpVgg SV Weiden FSV Erlangen-Bruck ASV Hollfeld

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11:6 11:11 11:6 9:7 12:6 10:6 6:3 6:5 11:11 4:4 9:11 3:4 9:11 7:9 6:11 8:11 8:11 4:12

3:1 0:2 4:2 1:2 4:1 4:3 15.00 15.00 18.00 12 12 10 10 9 9 9 9 6 5 5 4 4 4 4 3 3 2

Bayernliga-Aufstieg VfR Katschenreuth feiert größten Erfolg KATSCHENREUTH. Den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte die Katschenreuther Tennisabteilung. Die Herren 60 gewannen die Meisterschaft in der Landesliga und stiegen damit in die Bayernliga auf. Bei der Meisterschaftsfeier in

Kulmbach wurden die Spieler vom überglücklichen Vorsitzenden und Abteilungsleiter Manfred Maisel gebührend geehrt. Mit Horst Hösch, dem ehemaligen Manager von Tischtennisbundesligisten Steiner Optik Bayreuth, war auch ein Bayreuther am Erfolg und Aufstieg der Katschenreuther beteiligt. red

V. l.: Hermann Ebert, Gerhard Weggel, Horst Hösch, Geny Oehrlein, Hubert Wagner und Hans-Werner Fischer. Es fehlen: Reinhard Bock und Gernot Höhn. Foto: red


Gesundheit

Bayreuther Sonntagszeitung

11. August 2013

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S prechstunde am Sonntag

Arthrose – von Dr. med. Stephan Fuchs

Ein häufiger Anlass, die orthopädische Sprechstunde zu besuchen, sind schmerzende Gelenke, insbesondere der Beine. Häufig bleibt als Diagnose eine Arthrose beispielsweise der Knie- oder Hüftgelenke. Die schmerzhafte Bewegungseinschränkung und damit verbunden die Einschränkung bei der Lebensführung stellen ein großes Problem dar.

liche Bewegung durchgeführt wird. Insofern ist die Therapie auch der Frühstadien der Arthrose und somit der Erhalt der Bewegungsfähigkeit nicht als Luxusmedizin einer Freizeitgesellschaft, sondern als ernst zu nehmende medizinische Aufgabe zu sehen. Vor diesem Hintergrund gab es in den letzten Jahren einige Entwicklung in der Arthrosebehandlung.

Entsprechend der massiven Änderung der Alterspyramide im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat sich das Altersspektrum in der orthopädischen Sprechstunde deutlich gewandelt. Die Prognose der durchschnittlichen Lebenserwartung um das Jahr 2060 liegt sowohl für Männer als auch für Frauen weit jenseits der 80 Jahre. Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern den alten Wahlspruch „wer rastet, der rostet“ mittlerweilen mit harten Fakten. So ist das Risiko, an einer Alzheimerischen Erkrankung zu leiden, um 60 Prozent reduziert, wenn eine dreimal wöchentliche, mindestens halbstündige, ausreichende körper-

Was ist Arthrose? Insbesondere die großen Gelenke, die der Lastübertragung dienen, leben von der Gesundheit des gelenktragenden Knorpels, der bereits auf wenigen Millimetern Mächtigkeit hohe Druckkräfte absorbieren kann. Dies kann er nur in engem Zusammenspiel auch mit Vorgängen auf molekularer Ebene. Eine Störung der Belastungsfähigkeit des Knorpels ist nicht nur als schierer Verschleiß zu sehen, sondern als komplexes System auch biochemischer Störungen. Wie behandelt man Arthrose? Bei der Arthrosebehandlung hat

sich ein Sinneswandel vollzogen. Hat man noch vor 20 Jahren beispielsweise den Gelenkersatz einer an Arthrose erkrankten Hüfte einer 80-Jährigen fast als fragwürdige Indikation betrachtet, ist dies mittlerweile Standard. Weiterhin ist bei höhergradigem Verschleiß und zunehmender Einschränkung der Gehstrecke der künstliche Gelenkersatz, insbesonders Hüft-, aber auch das Knie- und zunehmend auch das Schulterund Sprunggelenk eine wichtige Behandlungsoption. Frühformen der Arthrose mit noch nicht wesentlicher Knorpelzerstörung und noch nicht vorliegender Operationsindikation sind durchaus beeinflussbar. Wie behandelt man die Frühform einer Arthrose? Unerlässlich ist ein beschwerdeangepasstes Bewegungsprogramm.Das Gelenk verfügt über einen „Selbstreinigungsmechanismus“, welcher durch gleichmäßige und regelmäßige Bewegungsführung aktiviert wird. Zu vermeiden sind Stöße.

Kardiologie ist Spitze

Überdurchschnittliche Behandlungsqualität bei Herzkathetereingriffen im Klinikum Bayreuth

Sportarten wie Aquajogging, Fahrrad fahren sowie Bewegungsübungen wie das Tai Chi oder Qi Gong sind als Basis einer modernen Arthrosetherapie unverzichtbar. Hilfsmittel, wie beispielsweise eine korrekte Einlagenversorgung und Bandagen, können unterstützen. Was tun, wenn das nicht reicht? Medikamentös gibt es Ansätze einer Gabe von Anteilen der Gelenkflüssigkeit, das Glykosaminoglykan kann hier als Dauerbehandlung hilfreich sein. Studien zeigen eine vergleichbare Wirksamkeit zum Diclofenac. Auch als Kassenleistung möglich ist bei bestimmten Indikationen (Kniegelenksarthrose) eine Schmerzbehandlung mit Akupunktur, die Wirksamkeit dieser Behandlung ist in Studien belegt. Weiterführende Möglichkeiten wären dann die intraartikuläre Gabe von Glucocorticoiden zur Hemmung der biochemischen Entzündungsreaktion und auch von Hyaluronsäure, einer Substanz, die in der gesamten Gelenkflüssigkeit

BAYREUTH. Überdurchschnittliche Behandlungsqualität bei besonders vielen Herzkathetereingriffen – so lautet das Ergebnis für die Bayreuther Kardiologie in einem deutschlandweiten Klinikvergleich des Wissenschaftlichen Instituts (Wido) der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK). Insgesamt wurden in dieser wissenschaftlichen Studie 443 Kliniken in Deutschland verglichen. Die Klinik für Kardiologie der Klinikum Bayreuth GmbH belegt dabei den zweiten Platz. Professor Dr. Martin Höher, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, freut sich über den Spitzenplatz, denn „diese Studie beruht auf harten Fakten und nicht auf Empfehlungen oder subjektiven Bewertungen“, so Prof. Höher. Das Institut analysierte anhand anonymisierter Krankenakten die Komplikationsraten nach elektiven Herzkathetereingriffen bei 100.000 AOK-Patienten. Untersucht wurde die Sterblichkeitsrate innerhalb der ersten 30 Tage nach dem Eingriff, Komplikationen, wie Blutungen oder Thrombosen, oder die Notwendigkeit von Nachbehandlungen wie eine erneute Katheterbehandlung oder Bypass-Operationen. Fast 500 Herzkatheteruntersu-

chungen, die von 2008 bis 2010 im Bayreuther Klinikum durchgeführt wurden, flossen in die Studie ein. Prof. Höher betonte, dass dieses Ergebnis der Erfolg des gesamten Teams sei und es unterstreiche die hohe Kompetenz der Klinik. „Vor allem aber gibt diese externe Qualitätskontrolle unseren Patienten die Sicherheit in den besten Händen zu sein“, sagt Prof. Höher. Insgesamt werden jedes Jahr rund 3.000 Herzkatheteruntersuchungen in der Klinik für Kardiologie durchgeführt. Die komplette Liste der Kliniken, die überdurchschnittlich von der AOK bewertet wurden und besonders viele Kathetereingriffe vornahmen, wurde in der Zeitschrift STERN veröffentlicht. Im Herzkatheterlabor werden Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt oder anderen Herzerkrankungen untersucht und bei Bedarf sofort behandelt. Das Klinikum Bayreuth verfügt über drei Herzkatheterlabore, in denen sieben interventionell erfahrene Fachärzte für Kardiologie tätig sind. Der Herzkatheter-Dienst der Bayreuther Kardiologie ist rund um die Uhr für die Stadt und den gesamten Umkreis verfügbar. Das Leistungsspektrum umfasst alle Arten von modernen Links- und Rechtsherzkatheteruntersuchun-

gen und Koronarinterventionen mit Ballon und Stents bis hin zum perkutanen Herzklappenersatz. Herzkreislauferkrankungen – Ursache für die meisten Todesfälle Herzkreislauferkrankungen und Herzinfarkte sind ursächlich für die Hälfte aller Todesfälle in den Industrieländern. Nordbayern gehört zu den Regionen mit der höchsten Herzinfarktrate und Herzinfarktsterblichkeit in Deutschland. Umso wichtiger ist gerade hier eine frühzeitige Diagnostik und Therapie, damit es erst gar nicht zu einem Infarkt kommt. Die rechtzeitige Behandlung von Verengungen der Herzkranzgefäße ist die effektivste Form, einen Herzinfarkt zu verhindern und einer Pumpleistungsschwäche wegen Durchblutungsstörungen am Herzen vorzubeugen. Im Falle eines Herzinfarktes ist ein schneller und gut aufeinander abgestimmter Behandlungsablauf wesentlich, um die Sterblichkeit zu reduzieren. Studien belegen, dass eine schnelle Herzkatheterdiagnostik und Therapie mit Ballon und Stent die optimale Behandlungsmethode darstellt und der Erfolg dieser Verfahren besonders in erfahrenen Zentren hoch ist. red

Wann ist eine operative Therapie indiziert? Der richtige Zeitpunkt der Indikationsstellung zum gelenkerhaltenden oder des gelenkersetzenden operativen Eingriffes ist die hohe Kunst der Arthrosetherapie. Neben den bildgebenden Verfahren sind die Beeinträchtigung der täglichen Lebensführung, die einschgeschränkte Gehstrecke sowie der Schmerzmittelbedarf sehr wichtig. Es gilt jedoch weiterhin der alte orthopädische Wahlspruch, dass Menschen operiert werden und nicht Röntgenbilder. Zu bemerken ist, dass der endoprothetische Gelenkersatz nicht als Endpunkt der körperlichen Aktivität des Patienten gesehen werden soll, sondern im Gegenteil gerade eine weiterhin selbständig und erfüllte Lebensgestaltung ermöglicht.

Dr. med. Stephan Fuchs Facharzt für Orthopädie

In unserer nächsten „Sprechstunde am Sonntag“ am 18. August lesen Sie einen Beitrag von Dr. med. Miriam Grüninger, Oberärztin und Fachärztin für Orthopädie/Rheumatologie am Klinikum Bayreuth.

Top-Adresse bei Bluthochdruck Das Klinikum Bayreuth ist jetzt „Zertifiziertes Hypertonie Zentrum“ – Höchste Fachkenntnisse und Qualität BAYREUTH. Die Klinikum Bayreuth GmbH darf sich freuen: Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Harald Rupprecht wurde die Medizinische Klinik V, Klinik für Nephrologie, Angiologie und Rheumatologie, von der Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention, kurz Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL), zum „Zertifizierten Hypertonie Zentrum“ ausgezeichnet.

Um Risiken für Herz und Gefäße zu senken, empfehlen Experten einen Lebensstil, der sich positiv auf die Gefäßgesundheit auswirkt. Foto: djd

eine wichtige Rolle spielt, und deren Anwendung als Spritzen ins Gelenk eine Operationsnotwendigkeit verschieben kann. Ergänzend hierzu ist Elektrotherapie sinnvoll.

Das Bayreuther Klinikum zählt somit zu den Top-Adressen für Bluthochdruckpatienten. In Deutschland tragen lediglich 41 und in Bayern sogar nur vier klinische Einrichtungen dieses Qualitätssiegel. Die Zugehörigkeit zur DHL garantiert den Patienten höchste medizinische Qualitätsstandards und ausgeprägte Fachkenntnisse von Seite der behandelnden Klinik. „Wir sind stolz darauf, die

K urzmeldung Spitzenplatz AOK Die Internetseite www.aok.de belegt beim Publikumspreis OnlineStar den dritten Platz in der Kategorie „Beste Gesundheitssite“. „Dies ist bereits die fünfte Spitzenplatzierung seit 2008“, so Volker Schödel, stellvertretender Direktor der AOK-Direktion Bayreuth-Kulmbach. Rund 530.000 Internetnutzer stimmten über die Internetseiten ab, die sie qualitativ am meisten überzeugten. Mit ihrer Wahl bestätigen die User dem AOK-Gesundheitsportal einen hohen Informationsgehalt. Bundesweit gab es 2013 bisher über 14 Millionen Zugriffe. Dabei entfielen auf die bayerischen AOK-Internetseiten im ersten Halbjahr 2013 über sieben Millionen Seitenansichten. „Am beliebtesten ist die Rubrik ‚Gesundheitsangebote vor Ort‘, die bereits mehr als 1,1 Millionen Mal in diesem Jahr angeklickt wurde“, so Volker Schödel. Danach folgen die Rubriken „Leistungen & Service“ und „Vorteilspartnerservice“ mit jeweils über 300.000 Zugriffen.

hohen Anforderungen erfüllen zu können und den Patienten so die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten“, so Prof. Rupprecht. Neben der erforderlichen interdisziplinären Zusammenarbeit von beispielsweise Nephrologie, Angiologie, Endokrinologie, Kardiologie, Neurologie und Radiologie, bedarf es mindestens zwei erfahrener Fachärzte für Innere Medizin mit Spezialkenntnissen für Bluthochdruckerkrankungen, sogenannte Hypertensiologen, sowie Einrichtungen zur nicht-medikamentösen Intervention. Zu diesen Einrichtungen zählen die Ernährungsberatung, Diabetesberatung sowie die Sportmedizin. Die Klinikum Bayreuth GmbH bietet auch interventionelle Methoden zur Bluthochdrucktherapie, wie die Nierennervenablation an. Gemäß einer Studie des

Robert-Koch-Instituts leidet nahezu die Hälfte aller Deutschen unter arterieller Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt. Diese kann bei Nichtbehandlung zu Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Schlaganfall und Nierenversagen führen. Neben den vielfältigen physischen Faktoren tragen vor allem zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress zum Auftreten von Bluthochdruck bei. In seltenen Fällen sind auch Erkrankungen der Nieren oder hormonelle Erkrankungen für das Auftreten eines schweren Bluthochdrucks verantwortlich. Die Medizinische Klinik V der Klinikum Bayreuth GmbH bietet sämtliche diagnostischen sowie therapeutischen Verfahren auch in der Behandlung dieser seltenen Bluthochdruckformen an. red

Impressum Bayreuther Sonntagszeitung Die Bayreuther Sonntagszeitung wird an alle Haushalte in Altenplos, Bayreuth, Bindlach, Eckersdorf, Gesees, Heinersreuth, Hummeltal, Mistelbach, Mistelgau und Neunkirchen kostenlos verteilt.

Auflage 45.339 Exemplare Bindlach Heinersreuth

Bayreuth

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Mistelgau

Mistelbach Gesees

Mitglied im

Hummeltal

Herausgeber: SaGa Medien & Vertrieb OHG Richard-Wagner-Straße 36, 95444 Bayreuth Tel. 09 21 / 1 62 72 80-40 Fax 09 21 / 1 62 72 80-60 info@btsz.de www.bayreuthersonntagszeitung.de Geschäftsführung: Gabriele Munzert, Martin Munzert Anzeigenberatung: Renate Hofmann, Christina Kolontourou Hans-Jürgen Hümmer, Peter Gröschl anzeigen@btsz.de

Redaktion: Gabriele Munzert, Roland Schmidt, Stefanie Meister redaktion@btsz.de Druck: Frankenpost Verlag GmbH Schaumbergstraße 9, 95032 Hof Zustellung: SaGa Medien & Vertrieb OHG Martin Munzert (verantwortlich) Zurzeit gültige Anzeigenpreisliste Nr. 1/2013

Anzeigen und -entwürfe sind verlagsrechtlich geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit Zustimmung des Verlags.


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11. August 2013

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Bayreuther BierTour

Ferienangebote

Fränkische Genüsse erleben BAYREUTH. Mitten im Zentrum des guten Geschmacks liegt die Stadt Bayreuth. Die „Genussregion Oberfranken“ ist der bayerische Regierungsbezirk mit der

Bayreuther Sonntagszeitung

Landkreis bietet tolles Programm

höchsten Brauerei-, Bäckereiund Metzgereidichte der Welt. Entdecken kann man diese oberfränkischen Genüsse im Rahmen der Bayreuther BierTour.

Das Programm enthält drei thematische Führungen, zwei fränkische Biere und zwei typische Brotzeiten. So lernt man auf der Bayreuther BierTour neben netten Menschen, die Stadt, die Geheimnisse der Braukunst und regionale Schmankerl kennen. Das Programm startet mit einem geführten Rundgang durch die historische Innenstadt. Danach wartet im Wirtshaus „Oskar“ ein typisch fränkisches Gericht auf die Besucher. Weiter geht’s mit einer Tour durch Maisel’s Brauerei- und Büttnerei-Museum. Das Stammhaus der Brauerei Maisel wurde bereits 1988 ins Guinnessbuch der Rekorde als „umfangreichstes Biermuseum der Welt“

eingetragen. Ein Bier-Erlebnis der besonderen Art bieten dann die Bayreuther Katakomben. Die Besucher steigen hinab in die faszinierende Welt der historischen Felsenkeller. Zu bestaunen ist ein Panoptikum aus Brauereihistorie, Kulturgeschichte der Stadt Bayreuth, „bierigen“ Anekdoten und vieles mehr. Den Abschluss der Tour macht der „Herzogkeller“. Er ist der größte und wohl auch einer der schönsten Biergärten der Stadt. Die Gutscheinkarte für die Bayreuther BierTour gilt über die ganze Sommersaison und ist zum Gesamtpreis von 22 Euro pro Person bei der Touristinformation Bayreuth, Opernstraße 22, erhältlich. red

BAYREUTH. Der Kreisjugendring Bayreuth hat wiederum für jeden Tag der Sommerferien ein interessantes, abwechslungsreiches und vielfältiges Programm für Kinder und Familien zusammen getragen“, fasste Landrat Hermann Hübner die Aktivitäten des Kreisjugendrings für die nächsten Wochen zusammen. „Viele Gemeinden, Vereine, Verbände und andere Träger haben dankenswerterweise die unterschiedlichsten Angebote ermöglicht. So werden z. B. Schnupperkurse, Spielenachmittage, Naturerlebnistage, sportliche Aktivitäten, Spiel- und Bastelangebote, Tagesfahrten, Kinderwoche in der Therme Obernsees oder das Spielmobil des Kreisjugendrings angeboten. Dieses tourt auch heuer wieder durch den gesamten Landkreis. Bis Dienstag, 27.08. bietet das Team unter dem Motto „FUNtastisch“ Spiel, Spaß und Spannung für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.

Ganz nach dem Prinzip „Do it yourself!“ können die Kinder jeden Vormittag von 9 bis 12 Uhr verschiedenste Kreativangebote ausprobieren. Nach einer einstündigen Mittagspause sorgen zwischen 13 und 16 Uhr die Spielgeräte und -ideen des SpielmobilTeams für die nötige Bewegung. Folgende Orte werden in der nächsten Woche vom Spielmobil angefahren: Mo., 12.08., Eckersdorf Di., 13.08., Heinersreuth Mi., 14.08., Plech Do., 15.08., Creußen Fr., 16.08., Mehlmeisel Das landkreisweite Kinder- und Familienprogramm steht ab sofort zum Download bereit: www. kjr-bayreuth.de/familienprogramm-2013. Der Ferienpass (www.kjr-bayreuth.de/ferienpass) ermöglicht freien oder ermäßigten Eintritt bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen im Landkreis Bayreuth und dem Bezirk Oberfranken. red

Weißenstadt, ein Ausflug der sich stets lohnt

Freizeit und Kultur im Herzen des Fichtelgebirges auf engstem Raum erleben WEiSSENSTADT. im Herzen des Fichtelgebirges, von Bayreuth aus gut und schnell zu erreichen, liegt Weißenstadt. Der Ort überzeugt in den Bereichen Freizeitangebot und Lebensqualität aber auch als Standort für Wirtschaft und Kultur. Naturliebhaber und Aktivsportler finden am Weißenstädter See Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Der 1976 künstlich angestaute See wird von der Eger und dem Hirtenbach gespeist und ist allseits zugänglich. Der bequem begehbare vier Kilometer lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtel-

gebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. Natürlichkeit und Authentizität Nicht direkt am See, sondern im Ortskern gelegen, entpuppt sich der PEMA Concept Store bei einem Besuch als ein Markt der Sinne – eine Erlebniswelt für Menschen, die Natürlichkeit und Authentizität in gleicher Weise schätzen. Außergewöhnliche Geschenkideen, Kaffeegenuss in entspannter Atmosphäre oder herzhafte und süße Snacks, leckere Tagesgerichte ab 3,50 Euro, erfreuen hier die Besucher. Ab Oktober sind bereits die ersten Lebkuchen in den verschiedensten Geschmacksrichtungen erhältlich.

Beeindruckende Kunst und Gaumenfreuden: Im PEMA Concept Store und bei „Theo und Theo“ im Gasthaus Egertal. Das „Kleine Museum“ An den PEMA Concept Store angrenzend befindet sich das „Kleine

Museum – Kultur auf der Peunt“. Dort wird noch bis 13. September die Ausstellung „Ruhe und Bewegung“ mit Bildern von Raimund Girke gezeigt. Der Künstler neigt dazu, seine Bilder auf nur wenige Farbtöne zu reduzieren. Er verwendet eine nahezu monochrome Bildsprache und sucht eine Auseinandersetzung vor allem mit der Farbe Weiß.

Kulinarische Erlebnisse Wer auf der Suche nach dem besonderen kulinarischen Erlebnis ist, wird im Gasthaus Egertal fündig. Das Traditionsgasthaus verwöhnt seine Gäste seit einem halben Jahrhundert mit feinster fränkischer und französisch orientierter Küche. Da hier der persönliche Kontakt besonders gepflegt wird, gelingt es

Fotos: G. Munzert/red

Theodor und Dora Rupprecht und dem Team vom Egertal immer wieder, Gäste als Freunde des Hauses zu gewinnen. Theodor Rupprecht junior führt die Tradition seit drei Jahren erfolgreich fort und hat sich in kürzester Zeit in allen einschlägigen Restaurantführern einen Namen gemacht: Das Gasthaus Egertal gehört zu den 100 besten Restaurants in Bayern. Saisonale, frische Zutaten haben auch bei Theodor Rupprecht junior oberste Priorität. Und Qualität spricht bekanntlich für sich. Denn dem jungen Chefkoch gelingt es immer besser, mit viel Raffinesse und Experimentierfreudigkeit in die Fußstapfen seines Onkels Peter zu treten, der 25 Jahre in Folge einen Michelin-Stern für das Edel-Restaurant „Egertal“ erkocht hat. Nach Sport und Spaß am See bleibt dem Gast also die Entscheidung, erst die Kunst und dann die Kulinarik oder umgekehrt. gmu/sm


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Genussvoll unterwegs

Fahrspaß total

Frankenwaldmobil & Fichtelgebirgemobil

Die kleinen Quads liegen voll im Trend

BAYREUTH. Zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inline-Skates die Regionen Frankenwald und Fichtelgebirge erkunden – kein Problem. Das Frankenwaldmobil- und Fichtelgebirgemobil-Netz beinhaltet 330 Kilometer Fahrradbuslinien und 230 Kilometer Bahnlinien und erschließt damit die beiden Regionen auf vielen verschiedenen Linien. Das Netz mit den Bahnen und

den Radler-, Wanderer-, Skaterund Ausflugsbussen ist bei allen aktiven sehr beliebt. Die Netztageskarte „Bus“ bzw. „Bus/Bahn“ ist für Kinder, Erwachsene und Familien bei den Busfahrern bzw. an den Fahrscheinautomaten der im Bahnetz integrierten Strecken und an den Automaten in den Agilis-Zügen erhältlich. Die Fahrradmitnahme ist inklusive. sm

Urlaub zu Hause – im Golf-Club Bayreuth e.V. BAYREUTH. Viel Abwechslung für Urlaub im Freien bieten die Ferienkurse im Golf-Club Bayreuth e.V. Alle, die den Urlaub zu Hause genießen, haben jetzt die Chance auf ein Highlight. Der Golf-Club Bayreuth e.V. bietet für alle Altersklassen, egal ob Anfänger oder Erfahrene, Ferienkurse an. Diese können in der Gruppe oder auch individuell

gebucht werden. Ebenfalls besteht für alle die Möglichkeit, auf dem öffentlichen 9-Loch-Platz jederzeit zu üben. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt Bayreuth findet am Dienstag, den 13.08., ab 10 Uhr ein Schnuppertag für alle Kinder statt. Die Trainer freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer, für das leibliche Wohl sorgt die Golf-Club-Gastronomie. red

Absoluten Fahrspaß, nicht nur im Urlaub, bringen Quads – kleine Geländefahrzeuge für ein bis drei Personen auf vier Rädern. In motorradähnlicher Manier lässt sich auch hiermit durch Staub und Dreck um die Kurven jagen. Foto: red


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Kerwa in der Region

11. August 2013

Auf geht‘s zur Donndorfer Kerwa

Volles Programm an sieben Tagen vom 14. bis 20. August DONNDORF. Gleich sieben Tage lang, von Mittwoch, 14., bis Dienstag, 20. August, wird in Donndorf Kerwa gefeiert. Zentrum des Geschehens sind dabei die Gaststätte „Goldener Pfau“ sowie das Donndorfer Reservistenheim und die Gasthof/Pension „Am Park“. Beim „Goldenen Pfau“ wird am Mittwoch, 14. August, ab 19 Uhr die

Kerwa ausgegraben. Der Donnerstag, 15. August, steht traditionell ganz im Zeichen der Krenfleischkerwa. Am Reservistenheim ist ab 11.30 Uhr zünftiger Kerwaauftakt, traditionell mit Kren-

fleisch und fränkischen Klößen. Den Bieranstich besorgt Bürgermeisterin Sybille Pichl. Auch am Nachmittag ist ab 16 Uhr Kerwabetrieb mit Unterhaltungsmusik. Auch im „Goldenen Pfau“ gibt es ab 11 Uhr den ganzen Tag über Krenfleisch und Haxen. Für die kleinen Gäste wird auch Sauerbraten angeboten.

Am Freitag werden im „Goldenen Pfau“ ab dem Frühschoppen Siedwürste und Bratwürste mit Kraut offeriert. Ab 19 Uhr spielen „Sebbo und Funky“ auf. Auch am Reservistenheim ist ab 11.30 Uhr Kerwabetrieb mit Siedwürsten, Krenfleisch, Haxen sowie Bratwürsten und Steaks vom Grill. Am Samstag läuft

Bayreuther Sonntagszeitung

bei den Reservisten zunächst ab 15.30 Uhr die Übertragung der Fußball-Bundesligaspiele. Ab 17 Uhr ist Kerwabetrieb, unter anderem mit Haxen, Rippla und Presssack mit Musik. Am „Goldenen Pfau“ spielt derweil am Samstag ab 19 Uhr die Band „Worschdbladdn“. Am Kerwasonntag ist bei den Reservisten ab 10 Uhr Frühschoppen. Ab 11.30 Uhr werden zum Mittagstisch Schweinebraten, Entenbrust und Rindsrouladen angeboten. Nachmittags gibt es ab 14 Uhr Kaffee, Küchla und Kuchen und ab 17 Uhr ist Kerwabetrieb, unter anderem mit Fisch- und Lachsbrötchen sowie Emmentaler. Beim „Goldenen Pfau“ tritt am Sonntag ab 19 Uhr die Volkstanzgruppe der Eckersdorfer Landjugend auf, außerdem sorgen die „Asphaltstürmer“ für Tanz- und Unterhaltungsmusik. Zum Kerwaausklang am Reservistenheim gibt es am Montag ab 11.30 Uhr Saure Bratwürste, Sülze und Presssack mit Musik. Am Abend ist um 17 Uhr Kerwabetrieb. Im „Goldenen Pfau“ gibt es am Kerwamontag ab 9.30 Uhr zum Frühschoppen Saure Zipfel. Außerdem steigt das „Rumspielen der Kerwaburschen“. Die wackeren Helden der Kerwa

werden gegen 19 Uhr zum Einzug beim „Goldenen Pfau“ erwartet. Den Abschluss der Donndorfer Kerwa bildet am Dienstag, 20. August, dann das Kerwa-Eingraben beim „Goldenen Pfau“ mit Fackelzug und Spectaculum. Traditionell zur Donndorfer Kerwa lädt der „Förderverein Schloss Fantaisie Donndorf“ außerdem zu seinem Jazz-Frühschoppen ein. Am Kerwasonntag, 18. August, sorgt von 10.30 bis 13 Uhr im Garten des Hotels Fantaisie „Gonzos DixieCombo“ für fetzige Rhythmen. Für die Gäste des Jazz-Frühschoppens gibt es Weißwürste sowie Maisels Weisse vom Fass. Der Erlös des Frühschoppens kommt wie in jedem Jahr der weiteren Verschönerung von Schloss und Schlosspark zu Gute. rs

Bindlacher Bartholomäuskerwa Drei Tage Unterhaltungsprogramm vom 17. bis 19. August

Viel Spaß auf der Kerwa!

Blick auf die Ortschaft Bindlach aus Richtung Bindlacher Berg. Im Vordergrund das Veranstaltungszentrum der Gemeinde, die Bärenhalle, links dahinter die Bartholomäuskirche, das Wahrzeichen Bindlachs. Foto: Roland Schmidt BINDLACH. Die Einweihung der Bartholomäuskirche am „Bartholomäi-Feyertag“ (24. August) 1782 ist Anlass der traditionellen Bindlacher Bartholomäus-Kirchweih. Gefeiert wird an drei Tagen von Samstag, 17., bis Montag, 19. August, im Garten der Gastwirtschaft „Zum Steig“. Ausrichter der Kerwa sind der Sportkegelclub SKC Steig Bindlach und die Gastwirtfamilie Dünkel. Der fast 50 Meter hohe Barockturm der Bindlacher Markgrafenkirche ist weithin sichtbar. Das unverkennbare Wahrzeichen der Gemeinde mit ihren weiterhin positiven Entwicklungsmöglichkeiten steht am Kerwa-Sonntag für die Gottesdienst- und die Kirchweihbesucher offen. Eigentlich lautet der Weihename des Gotteshauses „Zur heiligen Dreifaltigkeit“.

Aber weil die abgebrochene Vorgängerkirche den Namen des Kirchenheiligen Bartholomäus trug, beließen es die traditionsbewussten Bindlacher damals beim althergebrachten Namen. Errichtet wurde das Gotteshaus zwischen 1766 und 1782. Die Pfarrei Bindlach war in dieser Zeit kirchlicher Mittelpunkt der Region. Die politische Gemeinde Bindlach hat heute landesplanerisch den Status eines Kleinzentrums mit etwa 7.600 Einwohnern, mit über 400 Klein-, Mittel- und Großbetrieben vieler Branchen, die etwa 2.600 Arbeitsplätze bieten. Diese Zahl macht ungefähr zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze innerhalb des Landkreises Bayreuth aus. Die Gemeinde Bindlach verfügt über eine weitgehend eigenständige Infrastruktur, die kontinuierlich

und nach Bedarf erneuert und ausgebaut wird. Kerwaprogramm Im Steiggarten mit seinem zur Kerwa aufgebauten Festzelt ist man für die Kerwabesucher bestens gerüstet. Kerwaauftakt ist am Samstag, 17. August, um 18.30 Uhr mit dem Bieranstich durch Gerald Kolb, dem Bürgermeister der Gemeinde Bindlach. Anschließend spielt ab 19 Uhr die Spitzenband „Birds“ zum Tanz auf. Am Kerwasonntag gibt es ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen nach Hausfrauenart. Ab 15 Uhr spielt die „Kupferberger Schupf’nmusik“ zur nachmittäglichen Unterhaltung der Kerwagäste auf. Ab 19 Uhr ist dann Tanz mit den aus Funk und Fernsehen bekannten „Jungen Zellbergern“ angesagt. Der Kerwamontag steht ab 15 Uhr bei einem Kindernachmittag

mit viel Spaß und Spiel ganz im Zeichen der kleinen Besucher. Ab 19.30 Uhr sorgt die Party- und Stimmungsband „Members“ für beste Tanzmusik zum Kerwaausklang. An allen Tagen ist der Eintritt frei. Für Spaß und Unterhaltung, nicht nur der kleinen Kerwabesucher, sorgt der vor dem Festzelt aufgebaute „Schramm’s Unterhaltungspark“. Als besondere und bei den Gästen jedes Jahr sehr beliebte Kerwaspezialität gibt es im Steiggarten an allen Kerwatagen „KeglerMakrelen“. Auch ansonsten ist natürlich an allen Tagen für vielfältige Kerwaspezialitäten und Getränke bestens gesorgt. Die Gastwirtsfamilie Dünkel und das etwa 50-köpfige Kerwa-Team des SKC Steig Bindlach freuen sich auf eine zünftige Gaudi bei der Bindlacher Bartholomäuskerwa, auf aufmöglichst gutes Wetter und natürlich auf viele Kerwabesucher aus Nah und Fern. rs


Bayreuther Sonntagszeitung

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Kleine Reparatur – große Wirkung Kleinschäden im Auto lassen sich schnell und preisgünstig entfernen BAYREUTH. Die Reparatur von Kleinschäden im Innenraum oder auch an der Außenhaut des Autos lohnt sich vor allem dann, wenn der Wagen noch recht neu und/ oder gebraucht verkauft werden soll. Wie ein Test des ADAC zeigte, ließen sich nach einer Schadensaufbereitung sowie Intensivreinigung deutliche Preisvorteile beim Pkw-Verkauf erzielen. Koffer, Taschen, Campingutensilien, Kinderwagen – wer mit Kind und Kegel in den Urlaub fährt, weiß, wie schwierig es ist, alles im Pkw zu verstauen. Es wird geschoben, gestapelt und gedrückt, jeder Stauraum bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt. Und damit während der Fahrt keine Langeweile aufkommt, darf auf den Rücksitzen gegessen, gemalt oder gebastelt werden. Doch nach dem Urlaub kommt dann häufig das böse Erwachen: Kratzer und Macken an der Türoder Kofferraumverkleidung, verschrammte Ledersitze, Farbkleckse oder sogar Risse in den Polstern. Diese Schäden sind vor allem dann ärgerlich, wenn das Auto noch relativ neu ist oder wieder verkauft werden soll. Denn die Mängel mindern den Verkaufswert des Autos immens – bei Leasingrückgabe reißen sie gleich ein richtig großes Loch in den Geldbeutel. Professionelle Reparatur spart Geld Doch was tun? Die Schadensbeseitigung durch Neuteile ist teuer. Ein Ledersitz kann mehr als 1.500 Euro kosten, eine beidseitige Kofferraumverkleidung liegt bei etwa

Abschürfungen zu beseitigen. Dank der zahlreichen Innenraumfarben und zusätzlicher Mischmöglichkeiten steht immer der passende Farbton für die Interieur-Reparatur zur Verfügung. Das Ergebnis nach der Aufbereitung: wie neu. Mehr Informationen unter www.cleverreparieren.de im Internet. djd

K urzmeldung Kein Parkschein?

Kleinschäden, wie abgewetzte Ledersitze, mindern den Wert eines Fahrzeugs beim Wiederverkauf immens – oder sorgen bei Leasingrückgabe für Ärger und hohe Kosten. Foto: djd/Cartec 1.600 Euro. Eine preisgünstige und schnelle Reparaturalternative bieten etwa die Smart Repair-Systeme „Trim“ oder auch „KLIPS“ von Cartec Autotechnik Fuchs. Diese werden in vielen Fachwerkstätten verwendet. Die Reparaturrechnung fällt im Vergleich zum Kauf von Neuteilen rund 80 Prozent günstiger aus. Das lohnt sich. Welche Betriebe in Deutschland mit diesen Aufbereitungsverfahren arbeiten, steht unter www.smartrepairverzeichnis.de im Internet.

anwendbar. Spezielle Klebstoffe, Materialien und Techniken sorgen dafür, dass die ursprüngliche Form, Festigkeit und Oberflächenstruktur der Reparaturstellen wiederhergestellt werden. Bei abgewetzten Ledersitzen kommt ein spezielles „Flüssigleder“ zum Einsatz, um die

Für alle gängigen Kleinschäden im Innenraum Die Systeme des schwäbischen Smart Repair-Spezialisten sind bei allen gängigen Kleinschäden

Staatssekretär in Internationaler Schule

Bernd Sibler räumt Bedeutung als wichtiger Standortfaktor ein BAYREUTH. Zum Ausklang des Schuljahres begrüßten der Schulträger Dr. Horst Wiesent, Schulleiterin Sabine Heinz und Betreuungsleiterin Susanne Erath den Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Bernd Sibler sowie MdL Gudrun Brendel-Fischer in der Privaten Grundschule Schloss Thiergarten. Die private Grundschule, die kleine Klassen bis zu zirka 16 Schülern und bilingualen Unterricht (Deutsch/Englisch) nach Bayerischem Lehrplan (pädagogisch orientiert am Konzept Maria Montessoris) mit nachmittäglicher Betreuung der Kinder bietet, ist mit weiteren weiterführenden Schulen in die Unternehmensgruppe SeniVita eingebunden. „Als seit drei Jahren staatlich genehmigte Ersatzschule strebt unsere Grundschule die staatliche Anerkennung an“, so Dr. Horst Wiesent. Die private Grundschule, teilweise finanziert durch das monatliche Schulgeld der Eltern, wird in den ersten Jahren des Aufbaus von der SeniVita Gruppe bezuschusst. Die Schülerinnen und Schüler wachsen an der Schule in einem sozial und kulturell heterogenen Umfeld auf. Dieses Schuljahr besuchten 36 Kinder die Schule, von denen sechs Schüler als Viertklässler und Abschlussschüler verabschiedet wurden. Ab nächstem Schuljahr werden 48 Kinder unterrichtet“, erklärte Schulleiterin Sabine Heinz. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der SeniVita-Grundschule ist die Zweisprachigkeit. „Die englische Sprache wird unterrichtet und von den Kindern und Native Speakern, die zum bilingualen Unterricht beitragen und die auch in der

Nachmittagsbetreuung tätig sind, während des gesamten Schultages gesprochen. Die hohe Bedeutung der privaten Grundschule als wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaftsregion Bayreuth wurde vom Schulträger Dr. Horst Wiesent betont: „Ein weiteres Ziel der Schule ist es, führende Wirtschaftskräfte nach Bayreuth zu bringen.“ Die Universität Bayreuth und Firmen aus Bayreuth und dem Umland seien bedeutende Arbeitgeber für das internationale Klientel. Für manche Eltern sei es unerlässlich, ihre Kinder nach international anerkanntem Standard unterrichten zu lassen, was mögliche Wechsel an Schulen im Ausland erleichtere. Die durch die Cambridge University zertifizierte bilinguale Grundschule erfülle diesen Bedarf.

V. l. Bernd Sibler, Susanne Erath, Sabine Heinz, MdL Gudrun Brendel-Fischer, Dr. Horst Wiesent. Kultusstaatssekretär Bernd Sibler bekräftigte: „In der vielfältigen bayerischen Schullandschaft haben auch die Internationalen Schulen ihren festen Platz und können einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für die jeweilige Region darstellen.“ Er verfolge die Arbeit der Internationalen Schulen mit großem Interesse und sei derzeit in Gesprächen, um auch in seiner Heimatregion Niederbayern das Angebot einer Internationalen Schule einzurichten. Neben den Schulräumen besichtigten die Gäste auch das weitläufige Außengelände rund um das Schulgebäude mit integriertem Spielplatz. red

Den Parkschein bezahlen oder das Geld sparen und dafür lieber ein Knöllchen kassieren? Bislang hat sich immerhin ein Drittel der deutschen Autofahrer zumindest gelegentlich dafür entschieden, den Parkautomaten nicht zu „füttern“. Sie gingen damit bewusst das Risiko ein, nach der Rückkehr zum Auto einen Strafzettel an der Windschutzscheibe zu finden. Seit dem 1. April 2013 ist das Falschparken allerdings teurer geworden – und wird möglicherweise dazu führen, dass die deutschen Autofahrer in dieser Hinsicht ihr Verhalten ändern.

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Bayreuther sonntagszeitung 11 08 2013