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DAS EINZIGE BRAUT-MAGAZIN FÜR NORDDEUTSCHLAND AUSGABE 6-2013 NOVEMBER/DEZEMBER € 6,90 DAS.BRAUT.NET

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ND A L E H B GA EUTSC S U A RDD NO

HocHzEits-TreNds

2014

HANDYFREI FEIERN • MARRYOKE– VIDEOS DREHEN • ROMANTISCH FLITTERN •

AUSGABE 6 - 2013

PLANUNGS-CHECKLISTE VON DER TERMINFINDUNG BIS ZUR DANKSAGUNG

NOVEMBER/DEZEMBER

„Ich war eine Brautzilla!“

LUXEMBURG € 8,10 I ITALIEN € 9,30 I SPANIEN € 9,30

Happy Wedding

NEUE

Styling– Ideen +die schönsten

Brautkleider aus Chiffon, Seide und Spitze

Bräute verraten ihre Hochzeits-Erlebnisse

review Die Heft-P für Ih r e Smart p hon

SO GELINGT DAS HOCHZEITSFEST UNTER FREIEM HIMMEL

WWW.BRAUTMAGAZIN.DE

cover DLD_0613OMA.indd 1

04-09-13 12:11


WEDDING-FASHION

WEDDING-FASHION

Spitze, Tüll und Taft sind die Zutaten für dieses Traumkleid. Kleid und Bolero: Modell Folies Bergère von Ian Stuart Bride.

Glitzer,

Glamour und der ganz

große Auftritt

Fashion statement

Erlaubt ist, was gefällt. Das gilt auch fürs Brautkleid! Eine super Nachricht für alle, die am groSSen Tag ihrem Stil treu bleiben möchten. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen FÜNF STYLISHE Brautkleider-Themen. Fotos: Esther Quelle; Haare und Make-up: Clarissa Visagie für L‘Oréal; Styling: Trisha de Graaf; Styling-Assistenz: Evelien Schiebaan.

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D020 Brautrepo.indd 2-3

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08-08-13 14:11


WEDDING-FASHION

WEDDING-FASHION

Spitze, Tüll und Taft sind die Zutaten für dieses Traumkleid. Kleid und Bolero: Modell Folies Bergère von Ian Stuart Bride.

Glitzer,

Glamour und der ganz

große Auftritt

Fashion statement

Erlaubt ist, was gefällt. Das gilt auch fürs Brautkleid! Eine super Nachricht für alle, die am groSSen Tag ihrem Stil treu bleiben möchten. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen FÜNF STYLISHE Brautkleider-Themen. Fotos: Esther Quelle; Haare und Make-up: Clarissa Visagie für L‘Oréal; Styling: Trisha de Graaf; Styling-Assistenz: Evelien Schiebaan.

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Wedding-Fashion

Wedding-Fashion

Drei moderne Bräutigam-Outfits

Mr.Lässig heiratet heute Ob Smoking, klassischer Anzug oder ganz leger. In jedes Outfit können Sie Ihren ganz eignen Stil einbringen. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen drei Anzugvarianten für coole Bräutigame.

verleihen auch

einem Smoking die

individuelle

Note Smoking, Hemd und Fliege: Wilvorst; Schuhe: Modell Mike von Elsa Coloured Shoes.

Der Smoking erlebt gerade sein Revival. Nicht nur Robert Lewandowski, sondern auch Justin Timberlake und Matthew McConaughey glänzten bei ihren Hochzeiten in diesem Klassiker. Dazu gehört das obligatorische weiße Smokinghemd mit verdeckter Knopfleiste, ohne Brusttasche und mit breiten Manschetten. Die passenden Manschettenknöpfe dürfen natürlich nicht fehlen.

Fotografie: Esther Quelle; Haare und Make-up: Clarissa Visagie für L‘Oréal; Styling: Trisha de Graaf.

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D022 Brautigam Repo.indd 2-3

Accessoires

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Wedding-Fashion

Wedding-Fashion

Drei moderne Bräutigam-Outfits

Mr.Lässig heiratet heute Ob Smoking, klassischer Anzug oder ganz leger. In jedes Outfit können Sie Ihren ganz eignen Stil einbringen. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen drei Anzugvarianten für coole Bräutigame.

verleihen auch

einem Smoking die

individuelle

Note Smoking, Hemd und Fliege: Wilvorst; Schuhe: Modell Mike von Elsa Coloured Shoes.

Der Smoking erlebt gerade sein Revival. Nicht nur Robert Lewandowski, sondern auch Justin Timberlake und Matthew McConaughey glänzten bei ihren Hochzeiten in diesem Klassiker. Dazu gehört das obligatorische weiße Smokinghemd mit verdeckter Knopfleiste, ohne Brusttasche und mit breiten Manschetten. Die passenden Manschettenknöpfe dürfen natürlich nicht fehlen.

Fotografie: Esther Quelle; Haare und Make-up: Clarissa Visagie für L‘Oréal; Styling: Trisha de Graaf.

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Accessoires

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Wedding-Fashion

Wedding-Fashion

Ups, versiebt Tief angesetzte Taille, locker fallender Stoff – der Look der 20er Jahre ist hochmodern. Aber was soll dieses

oder

tolle Kleid ein wenig wie Omas Nachthemd mit Schlafmütze. Vielleicht etwas zu viel für unseren Liebsten.

Zack, verliebt! Accessoires wie aus den 20ern:

Foto: Barcelona Bridal Week

Die Idee hinter den Outfits ist super. Trotzdem ist uns bei einigen Kombinationen ein erschrockenes „Huch!“ entwichen, während wir bei anderen nur noch „Hach!“ seufzen konnten. Sind Sie unserer Meinung?

Mützchen? Dadurch wirkt das

Perlenschmuck und Fransenkäppchen. Besonders zu offenem Haar sieht dieser Kopfschmuck zauberhaft aus. Auch ein breites Spitzen-Stirnband passt hervorragend zur Dekade.

Foto und Accessoires: Kleemeier

Huch! Hach!

20er Jahre-Accessoires

Western-Look Knüller! Ein perfekter Western-Look für die

Dandy-Style

Hochzeit. Trotz Fransenkleid wirkt er Foto und Kleid: Pronovias

elegant und feminin. Dafür sind zwei

Nicht so nice

Details verantwortlich: Das Model trägt keinen Cowboyhut, sondern eine

Die Eheschließung ist ein formeller,

festlichere Version, und hat statt Boots

rechtlicher Akt, aber muss man das

oder Stiefeln ladylike Pumps gewählt.

dem Look so deutlich ansehen? Damit er etwas aufgelockert wird, stylen Sie Ihr Haar nicht zu streng nach hinten und ergänzen Sie das Kleid um einige Schmuckstücke.

Brüller!

Auch Blumen sorgen für Romantik.

Wir lieben VokuhilaKleider, Hüte, Gürtel und markante Accessoires. Doch bei diesem Look

Braut auf Kriegsfuß steht.

aber der Look wirkt sehr feminin.

Besser: einen klassischen

Der Hemdkragen wird garantiert

Brautstrauß statt des

für überraschte Gesichter bei

2

D026 So hot - So not.indd Alle pagina's

Ihren Gästen sorgen, das Kleid für bewundernde Blicke. Foto: Barcelona Bridal Week

Bambus-Stabes wählen.

Foto: Barcelona Bridal Week

Ein Detail aus der Herrenmode,

Foto und Kleid: Marylise

Äußerst heiß

kam unweigerlich die Frage auf, mit wem die

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Wedding-Fashion

Wedding-Fashion

Ups, versiebt Tief angesetzte Taille, locker fallender Stoff – der Look der 20er Jahre ist hochmodern. Aber was soll dieses

oder

tolle Kleid ein wenig wie Omas Nachthemd mit Schlafmütze. Vielleicht etwas zu viel für unseren Liebsten.

Zack, verliebt! Accessoires wie aus den 20ern:

Foto: Barcelona Bridal Week

Die Idee hinter den Outfits ist super. Trotzdem ist uns bei einigen Kombinationen ein erschrockenes „Huch!“ entwichen, während wir bei anderen nur noch „Hach!“ seufzen konnten. Sind Sie unserer Meinung?

Mützchen? Dadurch wirkt das

Perlenschmuck und Fransenkäppchen. Besonders zu offenem Haar sieht dieser Kopfschmuck zauberhaft aus. Auch ein breites Spitzen-Stirnband passt hervorragend zur Dekade.

Foto und Accessoires: Kleemeier

Huch! Hach!

20er Jahre-Accessoires

Western-Look Knüller! Ein perfekter Western-Look für die

Dandy-Style

Hochzeit. Trotz Fransenkleid wirkt er Foto und Kleid: Pronovias

elegant und feminin. Dafür sind zwei

Nicht so nice

Details verantwortlich: Das Model trägt keinen Cowboyhut, sondern eine

Die Eheschließung ist ein formeller,

festlichere Version, und hat statt Boots

rechtlicher Akt, aber muss man das

oder Stiefeln ladylike Pumps gewählt.

dem Look so deutlich ansehen? Damit er etwas aufgelockert wird, stylen Sie Ihr Haar nicht zu streng nach hinten und ergänzen Sie das Kleid um einige Schmuckstücke.

Brüller!

Auch Blumen sorgen für Romantik.

Wir lieben VokuhilaKleider, Hüte, Gürtel und markante Accessoires. Doch bei diesem Look

Braut auf Kriegsfuß steht.

aber der Look wirkt sehr feminin.

Besser: einen klassischen

Der Hemdkragen wird garantiert

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PLANUNG

PLANUNG

Jetzt knallt's - mit farbenfrohen Blüten und passendem Lippenstift.

Profis verraten Tipps & Tricks fürs Fest unter freiem Himmel

48 Fragen

Fotos und Konzept: Angelika und Artur Pfeifer, www.diehochzeitsfotografen.de Planung, Blumen und Deko: Nelly Huttenlocher, www.still-leben-deko.de Patisserie: Heike Krohz, www.suess-und-salzig.de Papeterie: Stefanie Bücking, www.momentini.de Brautkleid: Janina Selbach, www.soeurcoeur.de Haare und Make-up: Eda D‘Aquino, www.shadé.de Ringe: Michaela Römer, www.michaelaroemer.de

zur

Outdoor– Hochzeit Sie möchten Ihr groSSes Fest gern open-air ausrichten? Da haben Sie sicherlich eine Menge Fragen. Die haben wir gesammelt und Experten gestellt – von der Patissière bis zum Hochzeitsfotografen.

Foto: Katja Heil

unse re Das s ind rofi s Outdoor-P

Unser Profi für süße Fälle: Heike Krohz vom

Modedesignerin Janina Selbach (links)

Mit viel Liebe zum Detail gestaltet Nelly

Artur Pfeifer lieben ihren Beruf und haben selbst unter freiem Himmel geheiratet.

Torten-und Patisserieservice „Suess & Salzig“.

kennt sich bestens mit Styling aus.

Huttenlocher Hochzeitsdeko und Blumen-

www.suess-und-salzig.de

Zusammen mit ihrer Schwester führt sie

arrangements. www.still-leben-deko.de

www.diehochzeitsfotografen.de

2

D052 48 Fragen zur Outdoor-Hochzeit.indd 2-3

Die Hochzeitsfotografen Angelika und

das Label Soeur Coeur. www.soeurcoeur.de

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PLANUNG

PLANUNG

Jetzt knallt's - mit farbenfrohen Blüten und passendem Lippenstift.

Profis verraten Tipps & Tricks fürs Fest unter freiem Himmel

48 Fragen

Fotos und Konzept: Angelika und Artur Pfeifer, www.diehochzeitsfotografen.de Planung, Blumen und Deko: Nelly Huttenlocher, www.still-leben-deko.de Patisserie: Heike Krohz, www.suess-und-salzig.de Papeterie: Stefanie Bücking, www.momentini.de Brautkleid: Janina Selbach, www.soeurcoeur.de Haare und Make-up: Eda D‘Aquino, www.shadé.de Ringe: Michaela Römer, www.michaelaroemer.de

zur

Outdoor– Hochzeit Sie möchten Ihr groSSes Fest gern open-air ausrichten? Da haben Sie sicherlich eine Menge Fragen. Die haben wir gesammelt und Experten gestellt – von der Patissière bis zum Hochzeitsfotografen.

Foto: Katja Heil

unse re Das s ind rofi s Outdoor-P

Unser Profi für süße Fälle: Heike Krohz vom

Modedesignerin Janina Selbach (links)

Mit viel Liebe zum Detail gestaltet Nelly

Artur Pfeifer lieben ihren Beruf und haben selbst unter freiem Himmel geheiratet.

Torten-und Patisserieservice „Suess & Salzig“.

kennt sich bestens mit Styling aus.

Huttenlocher Hochzeitsdeko und Blumen-

www.suess-und-salzig.de

Zusammen mit ihrer Schwester führt sie

arrangements. www.still-leben-deko.de

www.diehochzeitsfotografen.de

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Die Hochzeitsfotografen Angelika und

das Label Soeur Coeur. www.soeurcoeur.de

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Flitterzeit

Flitterzeit

ANNELIE & BEAU:

Romantische Flitter-Hotels

Verliebt in Südafrika

Annelie (28) und Beau (28) erfüllten sich den Wunsch nach einer entspannten Flitterzeit mit einer Reise durch Südafrika. Auf fünf Tage Safari im Sabi Sands Private Game Reserve folgten fünf Tage in Kapstadt und den benachbarten Weinregionen. Im Interview verraten sie ihre Honeymoon-Highlights.

Safari-Lodge (Foto): „Lion Sands River Lodge“ im Sabi Sands Private Game Reserve in der Nähe des Krüger Nationalparks, www.lionsands.com City-Hotel: Boutique Hotel „Cape Cadogan“ im Herzen von Kapstadt, www.capecadogan.co.za Ungewöhnlich: ein Stachelschwein am Tag.

Ein Leopard im Sabi Sands Private Game Reserve.

Warum gerade Südafrika? Annelie: „Wir sind letztes Jahr bereits nach Kenia gereist und haben uns dort in Afrika mit seiner vielfältigen Tierwelt, endlosen Weite und atemberaubenden Sonnenuntergängen verliebt. Davon wollten wir unbedingt mehr entdecken. Südafrika ist es geworden, weil wir schon immer eine Safari im Krüger Nationalpark oder einem der Private Game Reserves machen wollten. Außerdem ist Südafrika sehr vielfältig: Es gibt einzigartige Tiere und Pflanzen sowie abwechslungsreiche Landschaften, von Traumstränden und Savannen bis hin zu schneebedeckten Bergen. Und: traumhafte Safari-Lodges!“

3

Für welche Lodge haben Sie sich entschieden? Beau: „Für die „Lion Sands River Lodge“ im Sabi Sands Private Game Reserve in der Nähe des Krüger Nationalparks. Sie ist traumhaft gelegen, direkt an einem Fluss. Von unserer Terrasse hatten wir einen atemberaubenden Ausblick. Selbst von der Badewanne aus konnte man Antilopen vorbeilaufen sehen. Elefanten, Kudus und Affen kamen direkt an den Swimmingpool. Essen, Service und Personal waren ausgezeichnet. Und zweimal gab es ein typisch afrikanisches Boma am Lagefeuer, mit köstlichem Essen und einheimischen Tänzen.“ 

Südafrika-Tipps von Annelie & Beau Safari-Jeeps: „Offene Jeeps eignen sich am besten für eine Safari. In den Private Game Reserves darf der Ranger damit offroad fahren und kommt so näher an die Tiere heran.“

Afrikanische Küche: „Auf jeden Fall in Kapstadt ein typisch afrikanisches Restaurant mit Live-Musik besuchen! Für uns persönlich war das zarte Fleisch des Nyala und Kudu ein wahrer Gaumenschmaus.“

Reisezeit: „Wir haben unsere Flitterwochen Ende Juli, Anfang August gemacht, also in der Nebensaison. So gab es günstigere Preise und weniger Touristen. Am Tag lagen die Temperaturen zwischen 15 und 28 °Celsius, in der Nacht manchmal nur bei 8 °Celsius. Daher sind für Morgen-Safaris warme Jacken, Mütze und Handschuhe empfehlenswert.“

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D083 Flitterzeit Südafrika.indd Alle pagina's

Zwei im Glück: Annelie und Beau am Kap der Guten Hoffnung. Glattwal in Hermanus bei Kapstadt.

Welche Tiere sind Ihnen auf Ihren Safaris begegnet? Annelie: „Gleich am ersten Abend bei unserer ersten Safari hatten wir Glück und bekamen ein großes Rudel Löwen mit vielen Jungen zu sehen, die einige Stunden vorher einen Büffel erlegt hatten. Bei einer anderen Abend-Safari lief ein Stachelschwein minutenlang direkt vor unserem Jeep her. Ungewöhnlich, denn normalerweise bekommt man Stachelschweine nur nachts zu Gesicht. Selbst unser Guide hat in seinem fast 30-jährigen Safari-Berufsleben noch nie ein Stachelschwein am Tag gesehen und war aufgeregt wie ein Schuljunge. Einmal kam ein Nashorn auf unseren Jeep zugerannt. Ein anderes Mal wurde ein Leopard von einem Rudel Löwen auf einen Baum gejagt.“

Idyllisch: die Weinregionen rund um Kapstadt.

Finden die Safaris immer als Jeep-Tour statt? Annelie: „Nein, es gibt auch eine Safari zu Fuß – den sogenannten Bushwalk. Ein Highlight mit etwas Nervenkitzel, da uns jederzeit ein hungriger Löwe hätte bemerken können. Glücklicherweise haben wir aber bei unserem Bushwalk außer einem Warzenschwein und exotischen Vögeln keine Tiere gesehen.“ Gab’s bei so viel Abenteuer auch romantische SafariMomente? Annelie: „Bei jeder Morgen-Safari haben wir für einige Minuten den Jeep an einem idyllisch gelegenen

Plätzchen geparkt und durften uns kurz die Beine vertreten. In der Zwischenzeit wurde für uns ein kleines Frühstück direkt am Jeep vorbereitet. Es war einfach schön und entspannend, inmitten der Wildnis zu frühstücken und nur den Geräuschen der Natur zu lauschen. So könnte jeder Tag starten!“ Wie ging Ihre Hochzeitsreise nach den Safaris weiter? Beau: „Nach fünf Tagen im Sabi Sands Private Game Reserve flogen wir nach Kapstadt. Dort verbrachten wir weitere fünf Tage in dem kleinen, privat geführten Boutique Hotel „Cape Cadogan“. Ein Highlight unserer zweiten Flitterwoche war die Whale

Watching Tour in Hermanus, etwas außerhalb von Kapstadt. Manche Glattwale schwammen dabei richtig nah an unser Boot heran, sprangen aus dem Wasser und ließen sich wieder auf die Wasseroberfläche fallen. Da wurde uns erst bewusst, wie riesig diese Tiere sind.“ Welche Ausflüge rund um Kapstadt können Sie noch empfehlen? Beau: „Zum Beispiel einen Tagesausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Wir haben dabei einige Kilometer weiter Robben auf einer kleinen Insel beobachten können, dazu Pinguine und Strauße am Strand. Auch der Botanische Garten „Kirstenbosch“, in dem Südafrikas Nationalblume, die Protea, wächst, ist empfehlenswert. Und natürlich die idyllisch gelegenen Weinregionen Stellenbosch, Paarl und Franchhoek.“

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Flitterzeit

Flitterzeit

ANNELIE & BEAU:

Romantische Flitter-Hotels

Verliebt in Südafrika

Annelie (28) und Beau (28) erfüllten sich den Wunsch nach einer entspannten Flitterzeit mit einer Reise durch Südafrika. Auf fünf Tage Safari im Sabi Sands Private Game Reserve folgten fünf Tage in Kapstadt und den benachbarten Weinregionen. Im Interview verraten sie ihre Honeymoon-Highlights.

Safari-Lodge (Foto): „Lion Sands River Lodge“ im Sabi Sands Private Game Reserve in der Nähe des Krüger Nationalparks, www.lionsands.com City-Hotel: Boutique Hotel „Cape Cadogan“ im Herzen von Kapstadt, www.capecadogan.co.za Ungewöhnlich: ein Stachelschwein am Tag.

Ein Leopard im Sabi Sands Private Game Reserve.

Warum gerade Südafrika? Annelie: „Wir sind letztes Jahr bereits nach Kenia gereist und haben uns dort in Afrika mit seiner vielfältigen Tierwelt, endlosen Weite und atemberaubenden Sonnenuntergängen verliebt. Davon wollten wir unbedingt mehr entdecken. Südafrika ist es geworden, weil wir schon immer eine Safari im Krüger Nationalpark oder einem der Private Game Reserves machen wollten. Außerdem ist Südafrika sehr vielfältig: Es gibt einzigartige Tiere und Pflanzen sowie abwechslungsreiche Landschaften, von Traumstränden und Savannen bis hin zu schneebedeckten Bergen. Und: traumhafte Safari-Lodges!“

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Für welche Lodge haben Sie sich entschieden? Beau: „Für die „Lion Sands River Lodge“ im Sabi Sands Private Game Reserve in der Nähe des Krüger Nationalparks. Sie ist traumhaft gelegen, direkt an einem Fluss. Von unserer Terrasse hatten wir einen atemberaubenden Ausblick. Selbst von der Badewanne aus konnte man Antilopen vorbeilaufen sehen. Elefanten, Kudus und Affen kamen direkt an den Swimmingpool. Essen, Service und Personal waren ausgezeichnet. Und zweimal gab es ein typisch afrikanisches Boma am Lagefeuer, mit köstlichem Essen und einheimischen Tänzen.“ 

Südafrika-Tipps von Annelie & Beau Safari-Jeeps: „Offene Jeeps eignen sich am besten für eine Safari. In den Private Game Reserves darf der Ranger damit offroad fahren und kommt so näher an die Tiere heran.“

Afrikanische Küche: „Auf jeden Fall in Kapstadt ein typisch afrikanisches Restaurant mit Live-Musik besuchen! Für uns persönlich war das zarte Fleisch des Nyala und Kudu ein wahrer Gaumenschmaus.“

Reisezeit: „Wir haben unsere Flitterwochen Ende Juli, Anfang August gemacht, also in der Nebensaison. So gab es günstigere Preise und weniger Touristen. Am Tag lagen die Temperaturen zwischen 15 und 28 °Celsius, in der Nacht manchmal nur bei 8 °Celsius. Daher sind für Morgen-Safaris warme Jacken, Mütze und Handschuhe empfehlenswert.“

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Zwei im Glück: Annelie und Beau am Kap der Guten Hoffnung. Glattwal in Hermanus bei Kapstadt.

Welche Tiere sind Ihnen auf Ihren Safaris begegnet? Annelie: „Gleich am ersten Abend bei unserer ersten Safari hatten wir Glück und bekamen ein großes Rudel Löwen mit vielen Jungen zu sehen, die einige Stunden vorher einen Büffel erlegt hatten. Bei einer anderen Abend-Safari lief ein Stachelschwein minutenlang direkt vor unserem Jeep her. Ungewöhnlich, denn normalerweise bekommt man Stachelschweine nur nachts zu Gesicht. Selbst unser Guide hat in seinem fast 30-jährigen Safari-Berufsleben noch nie ein Stachelschwein am Tag gesehen und war aufgeregt wie ein Schuljunge. Einmal kam ein Nashorn auf unseren Jeep zugerannt. Ein anderes Mal wurde ein Leopard von einem Rudel Löwen auf einen Baum gejagt.“

Idyllisch: die Weinregionen rund um Kapstadt.

Finden die Safaris immer als Jeep-Tour statt? Annelie: „Nein, es gibt auch eine Safari zu Fuß – den sogenannten Bushwalk. Ein Highlight mit etwas Nervenkitzel, da uns jederzeit ein hungriger Löwe hätte bemerken können. Glücklicherweise haben wir aber bei unserem Bushwalk außer einem Warzenschwein und exotischen Vögeln keine Tiere gesehen.“ Gab’s bei so viel Abenteuer auch romantische SafariMomente? Annelie: „Bei jeder Morgen-Safari haben wir für einige Minuten den Jeep an einem idyllisch gelegenen

Plätzchen geparkt und durften uns kurz die Beine vertreten. In der Zwischenzeit wurde für uns ein kleines Frühstück direkt am Jeep vorbereitet. Es war einfach schön und entspannend, inmitten der Wildnis zu frühstücken und nur den Geräuschen der Natur zu lauschen. So könnte jeder Tag starten!“ Wie ging Ihre Hochzeitsreise nach den Safaris weiter? Beau: „Nach fünf Tagen im Sabi Sands Private Game Reserve flogen wir nach Kapstadt. Dort verbrachten wir weitere fünf Tage in dem kleinen, privat geführten Boutique Hotel „Cape Cadogan“. Ein Highlight unserer zweiten Flitterwoche war die Whale

Watching Tour in Hermanus, etwas außerhalb von Kapstadt. Manche Glattwale schwammen dabei richtig nah an unser Boot heran, sprangen aus dem Wasser und ließen sich wieder auf die Wasseroberfläche fallen. Da wurde uns erst bewusst, wie riesig diese Tiere sind.“ Welche Ausflüge rund um Kapstadt können Sie noch empfehlen? Beau: „Zum Beispiel einen Tagesausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Wir haben dabei einige Kilometer weiter Robben auf einer kleinen Insel beobachten können, dazu Pinguine und Strauße am Strand. Auch der Botanische Garten „Kirstenbosch“, in dem Südafrikas Nationalblume, die Protea, wächst, ist empfehlenswert. Und natürlich die idyllisch gelegenen Weinregionen Stellenbosch, Paarl und Franchhoek.“

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Braut & Bräutigam Magazin 6-2013