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Gemeindechronik aus Mühlbach · Meransen · Vals · Spinges

Krampusumzug: Nikolaus ist ein guter Mann

Pleitegeier im Anflug: Schuldnerberatung im Sozialsprengel Brixen

Sped. IB A.P. 70% Fil. Bozen

Weihnachten 2006

Frohes Fest Jahrgang 20 · Ausgabe 04 · Dezember 2006 www.muehlbach.it




Hüttenwirte und Almenbetreiber gründen Verein

Instandhaltung von Wanderwegen, Rodelbahnen und anderer für den alpinen Tourismus wichtigen Infrastrukturen einsetzen. Meinrad Unterkircher von der Gitsch Hütte in Meransen wurde vom Vorstand einstimmig zum ersten Präsidenten des Vereins gewählt. Als sein Stellvertreter wird Christian Tschurtschenthaler von der Starkenfeld Hütte in Rodeneck beauftragt. Im Bild die Gründungsmitglieder des Vereins der Hüttenwirte und Almenbetreiber (von links nach rechts) Florian Mair (Geschäftsfüher des Tourismusvereins Gitschberg Jochtal), Leo Gruber (Vizebürgermeister von Mühlbach), Christian Tschurtschenthaler (Starkenfeld Hütte Rodeneck), Meinrad Unterkicher (Gitsch Hütte Meransen), Herbert Hinteregger (Schutzhütte Kreuzwiesenalm Lüsen), Manuela Weissteiner (Gampiel Alm Pfunders), Werner Fischnaller (Nockalm Vals), Anna Gasser (Tourismusverein Gitschberg Jochtal), Sebastian Mair (Anratter Hütte Spinges)

Gesteigerte Tourismusnachfrage in den Sommermonaten

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ie Tourismusnachfrage in den Sommermonaten belief sich im Jahr 2006 auf 53.136 Ankünfte und 312.327 Nächtigungen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 4,6% bei den Ankünften und von 3,2% bei den Nächtigungen. Im Monatsvergleich weist einzig der August in der Skiund Almenregion ein Nächtigungsminus auf. Dieser Verlust ist sicherlich auf die verregneten Augusttage zurückzuführen. Dass ein stetiges Nächtigungsplus nicht selbstverständlich ist, zeigen zum einen die eher schlechten Tourismusprognosen der großen Reiseveranstalter

und zum anderen die schlechte Auslastung anderer Tourismusregionen. Umso höher sind die positiven Zahlen von Gitschberg Jochtal anzuerkennen. Mit ein Grund an der positiven Auslastung sind die umfangreichen Aktivitäten für jung und alt, die im Rahmen der „Vip Almen Card und Märchen Card“ angeboten werden. Nahezu ein Drittel mehr Gäste als im Vorjahr nutzten in diesem Sommer das umfangreiche Programm, das vom Tourismusverein Gitschberg Jochtal organisiert wurde. Auch die vermehrten Katalog- und Prospektanfragen sowie die Marketingaktionen auf einigen Messen tragen zur besseren Auslastung des Gebietes bei.

Tageskartenpreise 2006/2007 Provinzansässige Tageskarten Halbtageskarten

Erwachsene Junioren Kinder Senioren

Nikolausumzug in Mühlbach

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m Abend des 5. Dezember fand in Mühlbach heuer zum zweiten Mal der Nikolausumzug mit der Kramusgruppe aus Unterschleißheim in Bayern statt. Unser Nikolausumzug zählt mittlerweile zu einem der prächtigsten in Südtirol. Ausgehend von der MariaHilf-Kapelle fuhr der Nikolaus auf dem Pferdeschlitten Richtung Kirchplatz gefolgt von zahlreichen Kindern mit ihren Eltern. Der Nikolaus mit seinen Engelchen, Krampussen, Knecht Ruprecht begeisterte Jung und Alt. Der „Nikolaus“ Manfred Hampel kommt schon seit Jahren durch Kontakte mit der Schützenkompanie Spinges nach Mühlbach und kämpft in seiner Heimat Bayern wie auch bei uns für den Erhalt des Nikolaus-Brauchs. Nach der Heiligen Messe folgte die Bescherung, auf die leuchtende Kinderaugen schon gespannt warteten. Die Jungmusikanten aus Mühlbach und Rodeneck sorgten für die musikalische Umrahmung und gaben der Zeremonie eine besondere vorweihnachtliche Stimmung. Dank der Unterstützung des Kaufleuteverbandes, des KVW und der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal war der Umzug auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

büros

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MERANSEN - GITSCHBERG

VALS - JOCHTAL

Foto: oz

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chon seit einigen Jahren dreht sich im Einzugsgebiet des Tourismusvereins Gitschberg Jochtal der Sommertourismus ausschließlich um das Thema Wandern in Kombination mit authentischen Einkehrmöglichkeiten in Almen und Hütten. Die Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal hat landesweit eine der größten Dichten an bewirtschafteten Almen und Hütten, welche somit im lokalen Fremdenverkehr eine enorm wichtige Rolle spielen. Florian Mair; Geschäftsführer des Tourismusvereins Gitschberg Jochtal nahm dies zum Anlass und hat erstmals im Frühjahr diesen Jahres alle Hüttenwirte und Almenbetreiber zu einer Versammlung geladen, bei welcher die Gründung eines Vereins beschlossen wurde. Gleichzeitig wurde für jedes Almgebiet ein Vertreter der jeweiligen Hütten definiert welche nun den ersten Vorstand samt Präsident des Vereins der Hüttenwirte und Almenbetreiber bilden. Die Unterzeichung der notariellen Gründungsurkunde von allen Gründungsmitgliedern leitete kürzlich den Start der Vereinstätigkeit ein. Der Verein wird sich besonders für die Förderung des alpinen Fremdenverkehrs, für die Rechte des Berufstandes der Hüttenwirte und Almenbetreiber, für gemeinsame Marketingaktivitäten, für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes, für die Erhaltung von ländlichem und kulturellem Brauchtum, für die

23,00 Euro 17,00 Euro 6,00 Euro 20,00 Euro

Tanz der Vampire

(gültig ab 12 Uhr)

18,00 Euro 13,00 Euro 4,00 Euro 17,00 Euro

3 Stunden Karten 17,00 Euro 12,00 Euro 4,00 Euro 15,00 Euro

5,00 Euro

Samstagsaktion: An Samstagen für alle einheimischen Gäste 2,00 Euro Rabatt und Getränkegutschein gratis!

Tageskarten

Erwachsene Junioren Kinder Senioren

24,50 Euro 18,00 Euro 6,00 Euro 23,00 Euro

Halbtageskarten 3 Stunden Karten (gültig ab 12 Uhr)

20,00 Euro 14,00 Euro 4,00 Euro 18,50 Euro

19,00 Euro 13,00 Euro 4,00 Euro 17,00 Euro

Dienstagsaktion: Jeden Dienstag Gitschn-Dianschta, tolle Ermäßigung für alle Frauen Mittwochsaktion: Jeden Mittwoch GRATIS Nachtskilauf beim Brunnerlift mit Animation und Glühwein!

Kinder: geboren nach dem 25.11.1998 · Junioren: geboren nach dem 25.11.1990 · Senioren: geboren vor dem 25.11.1946


Inhalt Thema: 

Seite 4

Gemeinderat:

Seite 7

Gemeindeausschuss:

Seite 10

Standpunkte:

Seite 14

Kurz gesagt:

Seite 15

Vereine:

Seite 18

Denkspiel:

Seite 21

Veranstaltungen:

Seite 22

Besinnlicher Weihnachtsstress

Öffnungszeiten im Rathaus: Montag bis Freitag von 8.30-12.15 Uhr Mittwochs zudem von 15-18 Uhr Sprechstunden: Bürgermeister Franz Gruber Dienstag und Freitag von 9-12 Uhr Vize-Bürgermeister Leo Gruber Dienstag von 10.30-12 Uhr Referent Egon Daporta Dienstag von 11-12 Uhr Referentin Gisella Mair Gatterer Montag von 10-11 Uhr Die Referenten Heinrich Rieder (Büro 0474 563260, Handy 328 8312776) und Norbert Mair (0472 849591) halten keine eigenen Sprechstunden, sind aber jederzeit persönlich ansprechbar.

Impressum Eigentümer und Herausgeber: Markt­gemeinde Mühlbach Presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon Chefredakteur: Oskar Zingerle Titelbild: Oskar Zingerle Grafik & Layout: Heidi Oberhauser und Gabriele Tauber, Brixmedia GmbH Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060210 – Fax 0472 060201 E-Mail: oskar.zingerle@brixmedia.it

Druck/Fertigstellung: Europrint, Vahrn Das Mühlbacher Marktblatt erscheint dreimonatlich in einer Auflage von 1.200 Stück Nächste Ausgabe: März 2007 Werbeannahmeschluss: 1. März Redaktionsschluss: 25. Februar Mitarbeiter dieser Ausgabe: Franz Gruber (fg), Carolin Mayr (mac), Regina Köck (rk), Eva Ploner (ep), Marlene Kranebitter (mk), Silvester Stoll (ss), Franz Zingerle (fz), Oskar Zingerle (oz)

Wer die letzten Wochen durch die größeren Einkaufsmeilen des Landes oder die Einkaufszentren im Trentino oder Innsbruck schlenderte, hat vielleicht wie ich den Eindruck bekommen, als befände er sich mitten in einem Ameisenhaufen mit Hochbetrieb. Das, was man heute noch als „besinnliche Zeit“ bezeichnet, ist vielerorts zum puren Konsumwahn mutiert und hat mit Besinnlichkeit wirklich nicht mehr viel zu tun. Zum Glück ist es in unserer Gemeinde nicht ganz so schlimm. Schade finde ich es trotzdem, dass eine von den Kaufleuten und vom Tourismusverein Gitschberg Jochtal geplante Weihnachtsaktion aufgrund von Meinungsverschiedenheiten nicht zustande gekommen ist. Nicht nur die Kaufleute hätten von der Gemeinschaftsaktion profitiert, auch die Skigebiete und natürlich die Kunden selbst hätten mit dem Gewinn von Tageskarten auf dem Gitschberg oder im Jochtal einen Nutzen davongetragen. Eine besondere Erwähnung verdient der heuer zum zweiten Mal in Mühlbach ausgetragene Nikolausumzug. Die größte Genugtuung für den „Nikolaus“ wäre sicher, wenn wir wieder etwas mehr von seiner Gestalt in unsere Brauchtümer mit aufnehmen würden. Die zipfelmützige und kapitalgewaltige Konkurrenz aus Amerika hat einige Kinder und sogar Eltern vergessen lassen, dass es einen Unterschied zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann gibt. Ich wünsche Ihnen ein gemütliches und besinnliches Weihnachtsfest!

Oskar Zingerle




thema XXX

Für das Berufsleben besser gerüstet Durch die neue Initiative KIT sollen alle Schülerinnen und Schüler beim Abschluss der Mittelschule in der Lage sein, im Alltag den Computer sinnvoll für den persönlichen Gebrauch einzusetzen. Weiters sollen ihnen das angeeignete Wissen und die erlernten Fertigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben oder in einer weiterführenden Oberschule hilfreich sein.

Die Mittelschule „Katharina Lanz“ hat mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 das Programm „KIT“ in den Unterricht mit eingebaut. Hinter diesen drei Buchstaben verbergen sich die Begriffe Kommunikations- und Informationstechnologien. Das grundlegende Ziel dieser neuen Initia­ tive ist es, allen Schülern im Rahmen des Unterrichts Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu vermitteln. In den bestens ausgestatteten Computerräumen arbeiten alle Schülerinnen und Schüler seit September 2006 gemeinsam mit ihren Lehrpersonen an der Umsetzung der speziell ausgearbeiteten Programme. Die 1. Klassen sammeln Erfahrungen mit Textverarbeitungsprogrammen, erlernen das Schreiben mit dem 10-Finger-System und lernen die Bestandteile der Geräte und deren Funktionen kennen. In den 2. und 3. Klassen werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft, erweitert und neue Anwenderprogramme sowie der Umgang mit dem Internet erlernt. Darüber hinaus besteht für interessierte und begabte Schüler die Möglichkeit, im Rahmen des 

Wahlpflicht- und Wahlangebotes weiterführende Kurse zu belegen: z. B. Power Point, Bild-, Video- und Tonbearbeitung oder Excel.

den Schülerinnen und Schülern mit Freude angenommen und zeigt auch positive Auswirkungen auf ihre Konzentrationsfähigkeit.  oz

Wer rastet, der rostet Weil Arbeiten am Computer viel Sitzen und konzentriertes Hinsehen bedeutet, ist es unbedingt notwenig, ausgleichend dazu mehr Bewegung in den Schulvormittag zu bringen. Da erfahrungsgemäß nach zwei Stunden Unterricht Konzentration und Aufnahmefähigkeit abnehmen, haben alle Schüler am Beginn der dritten Unterrichtsstunde die Möglichkeit, für fünf Minuten etwas Gutes für Körper und Geist zu tun. Gemeinsam mit der Lehrperson werden Dehnungs-, Entspannungs- und Haltungsübungen, Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele oder Brain-Gym-Techniken durchgeführt. In einer schulinternen Fortbildung haben die Lehrpersonen die einzelnen Übungen erlernt und mit viel Spaß ausprobiert. Der zusätzliche Raum für Bewegung wird von

In den bestens ausgestatteten Computerräumen machen die Mittelschüler in Mühlbach erste Gehversuche am PC


thema XXX

Wenn die Pleitegeier kreisen „Schulden machen ist nicht schwer, sie zurĂźckzuzahlen umso mehr“ – diese bittere Erfahrung machen immer mehr Menschen in unserem Land, auch im Eisacktal. Daher bietet die Schuldnerberatung der Caritas ab sofort jeden Donnerstag Schuldnerberatungen im Sozialsprengel in Brixen an. „Kaufe heute – zahle morgen!“ Dieses Motto verhilft Wirtschaftstreibenden und Banken zu guten Gewinnen und den Kaufenden zu ersehntem Wohlstand. Doch nicht selten sind die Menschen mit Ratenzahlungen, mit dem bargeldlosem Zahlungsverkehr wie Bancomat- und Kreditkarten, mit Daueraufträgen, Schecks und KontoĂźberziehungen Ăźberfordert. Ein enormes Angebot an Waren, Dienstleistungen und Kreditverträgen lassen viele SĂźdtiroler den Ăœberblick und die Kontrolle Ăźber ihre Finanzen verlieren. Unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheit, Unfall, Einkommensverlust, Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung, Scheitern der selbständigen Tätigkeit und anderes fĂźhren nicht selten zu finanziellem Zusammenbruch: Isolation, Armut, sozialer Abstieg, Obdachlosigkeit und Suchtverhalten kĂśnnen die Folge sein. „Geld- und Schuldenprobleme kĂśnnen dabei so komplex werden, dass die Betroffenen den Ausstieg aus der Schuldenmisere aus eigener Kraft nicht mehr schaffen“, erklärt Werner Niederbrunner, Schuldnerberater der Caritas und zuständig fĂźr die Ăśstliche Landeshälfte. FĂźr ein Durchbrechen der Schuldenspirale arbeitet die Caritas Schuldnerberatung. Ver- und Ăœberschuldete erhalten kostenlos Auskunft, Beratung und Begleitung bei ihren finanziellen Problemen. „Wir berĂźcksichtigen soweit als mĂśglich wirtschaftliche, rechtliche und soziale As-

pekte. Dabei ist uns der vertrauliche Umgang mit den erhaltenen Informationen oberstes Prinzip“, bekräftigt Niederbrunner.

Wille zur Veränderung ist notwendig Voraussetzung fĂźr eine Ziel fĂźhrende Beratung ist jedoch der Wille der Einzelnen, ihre Situation wirklich ändern zu wollen und getroffene Vereinbarungen mit dem Berater einzuhalten. Gemeinsam mit den Betroffenen wird zuerst ein GesamtĂźberblick Ăźber ihre finanzielle Situation erarbeitet, d.h. eine Ein- und Ausgabenliste erstellt und eine VermĂśgens- und Schuldenstandserhebung gemacht. „Mit einer Haushaltsliste berechnen wir, wie viel und ob monatlich Ăźberhaupt etwas zur Schuldentilgung Ăźbrig bleibt“, so der Schuldnerberater. Erst danach kĂśnne ein mĂśglicher Sanierungsplan erarbeitet und mit Gläubigern und Banken verhandelt werden. „Gemeinsam mit den Klienten forschen wir nach neuen Einnahmequellen oder fassen mit Sozialeinrichtungen bzw. Organisationen andere LĂśsungen ins Auge“, so der CaritasMitarbeiter. „Wir stehen aber nicht erst dann zur VerfĂźgung, wenn der Pleitegeier seine Runden dreht, bei uns kann man sich auch beraten lassen, wenn grĂśĂ&#x;ere Investitionen wie z.B. ein Wohnungskauf anstehen und Sie sich die eigene RĂźckzahlungsfähigkeit der Raten genauer anschauen wollen.“ Die

Schuldnerberatung hat auĂ&#x;erdem verschiedene Informationsblätter zu den Themen Pfändung, BĂźrgschaft, Taschengeld usw. herausgegeben; auch ein Haushaltsbuch steht zur kostenlosen Mitnahme zur VerfĂźgung. Termine fĂźr die Schuldnerberatung fĂźr Brixen und Umgebung werden unter der Telefonnummer 0474 413 977 (Caritas BĂźro Ost, Paul-von-Sternbach-SraĂ&#x;e 6, Bruneck) vergeben. Die Gespräche finden jeden Donnerstag im Sozialsprengel Brixen, Kapuzinergasse 2, statt. Die Beratung ist kostenlos. Alle Informationen werden veroz traulich behandelt.

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thema

Das Leben festhalten Mit fünfzehn hat er angefangen zu schreiben, acht Jahre später veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. Devid Laner-Leiter ist ein sehr feinfühliger und em­ pfindsamer junger Mann, der auf den ersten Blick etwas schüchtern wirkt. Über das Schreiben versucht er seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. auf das Abenteuer einließ. Am Ende des Abenteuers gab es einen in Schwarz-Weiß gehaltenen Lyrikband, der die Leser sanft und eindrucksvoll in die Seele zweier Menschen blicken lässt. „Alles, was geschrieben steht, steht für den Augenblick, steht für das, was ich dachte und für den, der ich war“, meint der Autor in der Einleitung. In den 25 Gedichten sind gar einige Jahre seines jungen Lebens festgehalten, Begegnungen, Gesichter, Gedanken. Ob die Texte irgendeiner Norm entsprechen, will Devid Laner-Leiter nicht beurteilen, „denn ich vermag auch nicht, meine Gefühle mit denen anderer zu vergleichen“.  mk

Steckbrief Devid Laner-Leiter wurde am 9. Oktober

Foto: Egon Daporta

1982 in Brixen geboren. Die Grund- und

Devid Laner-Leiter: „Alles, was geschrieben steht, steht für den, der ich war“

Mittelschule besuchte er in Mühlbach, anschließend absolvierte er die Handelsoberschule in Brixen. Nach der Maturaprüfung im Jahr 2001 zog es ihn nach Innsbruck an die Leopold-Franzens-Universität.

Sein allererstes Gedicht ist einer jungen Frau namens Barbara gewidmet. „Sie war ein Mensch, der mich beeindruckt hat, ohne dass ich je mit ihr geredet hätte“, erinnert sich Devid. Über eine Schulkameradin ließ er Barbara sein Gedicht zukommen, erhielt – wiederum über die Schulkameradin - ein schlichtes „Danke“ als Antwort, „und das war,s auch schon.“ Das zweite Gedicht trägt den Titel „Die Gesellschaft“ und ist bezeichnend dafür, dass Devid Laner-Leiter damals auf keinen Fall so sein wollte wie alle anderen. „Es gab eine Zeit, wo es mir nicht so gut gegangen ist“, beschreibt er jene Phase jugendlicher Rebellion. Mit dem Strom zu schwimmen kam für ihn nicht in Frage, dagegen anzukämpfen schien aber ungleich schwerer. Durch das Schreiben gelingt es ihm, sich selbst zu erkennen und sich so zu mögen, wie er ist. Meist schreibt er zu Hause an seinem Schreibtisch, ab und zu aber auch während der Mittagspause. In 

den letzten Jahren gab es immer wieder längere Schreibpausen, „ich schrieb manchmal drei, vier Monate nichts, dann wieder sehr, sehr viel.“ Wenn er nicht schreibt, geht es ihm nicht gut, „da fehlt mir einfach etwas.“ Als seine erste große Liebe, mit der er drei Jahre lang durch Dick und Dünn gegangen war, zerbrach, überwand Devid die tiefe Traurigkeit mit dem Schreiben. „Ich möchte aber auch schreiben, wenn es mir gut geht“, sagt er heute.

Nach einem Semester des Studiums der

Der Traum vom „eigenen Buch“

eigentlich nicht so gefällt.“. Knapp zwei

Psychologie kehrte er jedoch nach Südtirol zurück. Er arbeitete dann für einige Monate beim KVW und zog schließlich in Erwägung, in Bozen Produktions- und Logistikmanagement zu studieren. An dem Tag, als er erfuhr, dass er die Aufnahmeprüfung bestanden hatte, erhielt er auch die Zusage für eine Arbeitsstelle im Gemeindeamt von Mühlbach. Er nahm die Arbeitsstelle an und verzichtete auf das Studium, „weil mir das Technische Jahre später bot sich ihm die Möglichkeit, ins Bankwesen zu wechseln. Seit 2005

Irgendwann machte er sich daran, seinen Traum von einem „eigenen Buch“ zu verwirklich. „Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und begab mich auf die Suche nach einem Fotographen, der bereit war, meine Gedichte mit Bildern zu untermalen.“ In Egon K Daporta traf Devid schließlich jenen Menschen, der sich

arbeitet er am Schalter der Raiffeisenkasse Vintl. In seiner Freizeit spielt er Fußball und trainiert die Vintler Fußballmädels. Im November erschien im Südmedia-Verlag sein Gedichtband „Auf der Suche nach dem Menschen“. Die Fotos stammen von Egon K Daporta.


Gemeinderat

Gemeinderatssitzung am 2. August 2006

◗ Der Art. 15 der Gemeindesatzung sieht vor, dass dem Ratsmitglied, das zu den Sitzungen des Gemeindeausschusses beigezogen wird (wenn eine Ortschaft nicht im Gemeindeausschuss vertreten ist), eine Amtsentschädigung gewährt werden muss, die nicht höher ist, als die Hälfte der Amtsentschädigung der Gemeindereferenten. Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dem zu den Sitzungen des Ausschusses beigezogenen Ratsmitglied von Spinges ab 25. Mai 2005 eine Amtsentschädigung der Hälfte der Gemeindereferenten, derzeit 737,27 € brutto monatlich zu gewähren und auszuzahlen. ◗ Die Gemeindebaukommission ist mit Ratsbeschluss Nr. 40 vom 31.8.2005 ernannt worden. Der Landesrat für Urbanistik hat mit Schreiben vom 21.6.2006 nun als Lan-

◗ Der Gemeinderat genehmigt, die Fläche von ca. 3.500 m2 (Teile der Grundparzellen/Bauparzellen 205, 280/1, 288 und 286 der KG Mühlbach) von „landwirtschaftlichem Grün“ und „Waldgebiet“ in „Zone für öffentliche Einrichtungen“ (Seniorenheim), öffentliches Gün und Gehweg umzuwidmen.

Foto: oz

Präsident Stolz Franz und Geschäftsführer Mair Florian vom Tourismusverein Gitschberg-Jochtal sind bei der Sitzung anwesend, um die Details der „Vereinbarung mit der Gemeinde betreffend die Durchführung öffentlicher Dienstleistungen“ zu besprechen. Für die vom Tourismusverein Gitschberg Jochtal übernommenen Aufgaben sollte für die kommenden vier Jahre, also bis einschließlich 2010 eine jährliche Vergütung von 30.000 € ausbezahlt werden (für 2006 € 20.000), zusätzlich jährlich 20.000 € für spezifische Projekte (z. B. Mobilitätsfolder, einheitliche Hinweisbeschilderung der Tourismusbetriebe usw.); Der jährliche Landesbeitrag an den Tourismusverein beläuft sich derzeit aufgrund der Nächtigungen auf ca. 100.000 €. 220.000 € beträgt der freiwillige Beitrag der Betriebe, wovon wiederum 50 % des jeweiligen Aufkommens an die betreffende Ortschaft zurückfließt. Das jährliches Gesamtbudget des Tourismusvereins beträgt ca. 550.000 €. In Zukunft könnte aufgrund der bekannten Finanzlage der zwei Liftgesellschaften ca. 30.000 € als Marketingbeitrag nicht mehr eingehen, was den Tourismusverein in finanzielle Schwierigkeiten bringen könnte. Auch wurde in den letzten drei Jahren seitens der Autonomen Provinz Bozen für den erfolgten Zusammenschluss insgesamt 175.000 € gewährt. Der Gemeinderat genehmigt dies einstimmig.

Für spezifische Projekte wie z. B. die einheitliche Hinweisbeschilderung der Tourismusbetriebe erhält der Tourismusverein einen jährlichen Beitag von der Gemeinde dessachverständigen den Architekten Johann Niederkofler namhaft gemacht. Ursprünglich war Walter Maurmayr Landessachverständiger. Der Gemeinderat genehmigt die Ersetzung einstimmig. Als Ersatzmitglied bleibt weiterhin Arch. Dr. Roland Seidl. ◗ Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Gemeindeverordnung über den Beitrag für die Erschließungsanlagen wie folgt abzuändern: - Art. 1: Der Beitrag für die primären und sekundären Erschließungsanlagen wird von 5% auf 7% der von der Landesregierung festgelegten Baukosten angehoben. - Art. 2 Punkt a): Der Anteil für die primären Erschließungsanlagen wird von 70% auf 60% reduziert. - Art. 2 Punkt b): Der Anteil für die sekundären Erschließungsanlagen wird von 30% auf 40% angehoben. ◗ Der Antrag der Immobilien Seeber Gotthard & Werner OHG um vorzeitige Löschung der Bindung der Konventionierung für den materiellen Anteil 6 der Bp. 324 in der K.G. Vals wird vom Gemeinderat abgelehnt. Trotz mangelnder Nachfrage an konventionierten Wohnungen erscheint es nicht zweckmäßig, dem Antrag stattzugeben (Problem Zweitwohnungen).

◗ Wohnbauzone A (historischer Ortskern) in Mühlbach - Genehmigung einer wesentlichen Abänderung des Durchführungsplanes- Baueinheit „H12“ (Antragsteller: Robert Egger): Architekt Uwe Bacher hat im Auftrag des Eigentümers eine Abänderung des Durchführungsplanes vorgelegt, die eine Erhöhung der Kubatur des gesamten Gebäudekomplexes von 9.185 auf 10.560 m3 mit Nutzung der Nebengebäude als Wohngebäude vorsieht. Der Gemeinderat genehmigt die vorgelegte Abänderung. ◗ Der Gemeinderat genehmigt eine wesentliche Abänderung des Durchführungsplanes, die die Umwandlung des Kinderspielplatzes auf Baulos 4 (Erweiterungszone „Stickler-Erschbaum“ in Meransen) in freies Wohnbauland ohne Verbauungsmöglichkeit vorsieht. ◗ Die Rieder Immobilien K.G. Meransen hat die Bp. 97/1 in Meransen erworben, das Wohnbaus abgebrochen und wiederaufgebaut und hat mit Schreiben vom 25.7.2006 um die Abtretung der Zugehörigkeitsfläche von 40 m2 angesucht. Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Zweckbestimmung sind die Voraussetzungen für die Beibehaltung der 40 m2 der Gp. 1792/2 der KG Meransen als Teil des öffentlichen Straßengutes der Gemeinde nicht mehr gegeben. Der Gemeinderat beschließt die Abschreibung der Gp. 1792/2 mit 40 m2 und Übertragung in das Vermögensgut der Gemeinde. ◗ Der Gemeinderat genehmigt einstimmig Haushaltsänderungen und Fondsumbuchungen in der Höhe von 739.700 € Allfälliges ◗ Aufgrund einer in Vergangenheit getroffenen Vereinbarung erfolgt die Finanzierung des Grundankaufes und der Bauarbeiten zur 


Gemeindeausschuss

Errichtung der „Spingeser Straße“ überörtlich. ◗ RA. Dr. Platter ist persönlich anwesend und berichtet in der Angelegenheit „Zivilverfahren Gemeinde Mühlbach/Anton und Gerda Schieder bzw. Panoramik OHG“. Gegen das Urteil zweiter Instanz soll auf jeden Fall beim Kassationsgerichtshof Berufung eingelegt werden. Beim Oberlandesgericht Bozen ist die Aussetzung des Urteils zweiter Instanz zu beantragen. ◗ Oskar Zingerle erkundigt sich nach der Möglichkeit, nach Spinges während der Sommermonate einen öffentlichen Liniendienst einzusetzen. Beim Zebrastreifen

„Pallhaus“ und beim Übergang „Sprengelstützpunkt“ sollte ein Schülerlotsendienst eingerichtet werden. ◗ Es gibt einen Antrag des Tourismusvereins um Einschränkung der Lärmbelästigung durch laufende Bauarbeiten während der Saisonszeiten; ein zeitliches Verbot wird verordnet. ◗ Die Präsidenten Rudi Schifferegger und Karl Leitner sind persönlich anwesend und schildern die Finanzsituation der Liftgesellschaften Gitschberg und Jochtal AG. Für Donnerstag, den 10.8.2006 um 18 Uhr ist die nächste Sitzung des Gemeinderates im Dringlichkeitswege einzuberufen, zwecks

Gemeinderatssitzung am 19. Oktober 2006 ◗ Beitragsgewährung an die Gitschberg AG und an die Jochtal AG: Es wird darauf hingewiesen, dass den Liftgesellschaften Gitschberg AG und Jochtal AG für den bereits seit Jahren von ihnen geführten Skibusdienst zu den Skigebieten in Meransen und Vals, sowie für die erfolgreiche Bewerbung des Gemeindegebietes hohe Kosten entstanden sind. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage wird daher um deren teilweise Übernahme durch die Gemeindeverwaltung ersucht. Es wird als gerechtfertigt angesehen, dem Antrag stattzugeben, da der Skibusdienst neben den Gästen auch von zahlreichen Einheimischen genützt wird und die erfolgreich durchgeführten Werbemaßnahmen zweifelsfrei zur Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage im Dorf beitragen. Es wird weiteres festgestellt, dass die zwei genannten Gesellschaften alljährlich große Investitionen tätigen, die nicht nur von direktem Nutzen für die Skigebiete selbst, sondern vor allem auch von allgemeinen öffentlichen Interesse sind, was die Zuweisung zweckgebundener Kapitalbeiträge durch die Gemeinde gerechtfertigt erscheinen lässt. Beide Gesellschaften planen derzeit eine Kapitalaufstockung, um den bestehenden finanziellen Verpflichtungen zumindest teilweise nachkommen zu können. Diese 

haben gemäß vorliegender Geschäftsbilanz und Bericht der Präsidenten des betreffenden Aufsichtsrates Dr. Psaier und Dr. Pichler ein erhebliches Ausmaß erreicht. Der Präsident der Gitschberg AG kommt zu Wort und erläutert die gegenwärtige Situation in Bezug auf die erfolgte Aktienzeichung. Ca. 80 % des gezeichneten Kapitals ist auch bereits eingezahlt. Am 23. Oktober diesen Jahres findet die Vollversammlung der Aktiengesellschaft statt. Vertreter der Ortschaft Mühlbach haben die Unterstützung davon abhängig gemacht, dass der Parkplatz Seilbahn der Gemeinde Mühlbach kostenlos überlassen wird. Darüber wird die Vollversammlung entscheiden. Die Jochtal AG hat das Kapital der geplanten Aktienaufstockung (1,5 Millionen Euro) größtenteils zusammen (voraussichtlich in ca. drei Wochen), wobei die großen Betriebe unterschrieben haben. Sobald 90 % zugesagt sind, wird eine Vollversammlung einberufen. Das Restaurant Jochtal wurde im heurigen August zum höchst vorliegenden Angebot um 650.000 € verkauft. Arnold Zingerle schlägt vor, die Gewährung des Beitrages davon abhängig zu machen, dass die Aufstockung des Kapitals in der Höhe von 80% des geplantes Ausmaßes auch effektiv zustande

Beschlussfassung betreffend die Gewährung eines Beitrages. Spätestens bis dahin werden auch die von der Gemeinde bereits seit Juni diesen Jahres schriftlich geforderten Finanzierungspläne vorliegen; die Ortsausschüsse haben sich intern mit der Angelegenheit zu befassen. Die beantragte Förderung der Gitschberg AG und Jochtal AG lautet auf jeweils 500.000 €. ◗ Daporta Egon beantragt die Aufstellung eines Fahrkartenausgabeautomaten am Zugbahnhof. Der Warteraum muss geöffnet bleiben.

kommt. Vor Auszahlung der ersten Rate muss der betreffende Nachweis erbracht werden. Der Gemeinderat trifft einstimmig folgenden Beschluss: Der Gitschberg AG und Jochtal AG werden für die Jahre 2007 bis einschließlich 2010 jeweils ein jährlicher Spesen- bzw. Investitionsbeitrag von maximal 125.000 € gewährt. ◗ Es wird die Schaffung einer Vollzeitstelle im Berufsbild „Qualifizierter Arbeiter“, 4. Funktionsebene genehmigt, bei gleichzeitiger Streichung von zwei Teilzeitstellen im Berufsbild „Qualifizierter Koch“ (90 % bzw. 50%), 3. Funktionsebene ◗ Die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gemeinde erlaubt es den Freibetrag für die Hauptwohnung auf 450 Euro und den Steuersatz auf ein Mindestmaß von 4 Promille beizubehalten. ◗ Die erste Geschäftsordnung des Gemeinderates ist mit Ratsbeschluss Nr. 70 vom 29.11.1995 genehmigt worden. Der Gemeindenverband hat in der Zwischenzeit die Geschäftsordnung überarbeitet und den Vorgaben über die Ordnung der Gemeinden der Autonomen Provinz Bozen angepasst. Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die vorliegende neu überarbeitete Geschäftsordnung zu genehmigen. ◗ Der Gemeinderat genehmigt Haushaltsänderungen und Fondsumbuchungen in der Höhe von 295.801 €.


Die Gemeinde Mühlbach unterstützt die Skigebiete Jochtal und Gitschberg mit einem jährlichen Beitrag von je 125.000 Euro

Handelsordnung nicht möglich, eine Verkaufserlaubnis für 20 m² auszustellen, da für Kleinhandelsbetriebe bis 100 m² lediglich eine Meldung an die Gemeinde ausreichend ist. ◗ Der Gemeinderat beschließt, den überarbeiteten Durchführungsplan der Gewerbezone „Waldele“ in Meransen zu genehmigen.

Allfälliges ◗ Arnold Zingerle: Das Projekt zur Schaffung eines Wanderwegs vom Badwirt nach Mühlbach sollte vorangetrieben werden. Mit bescheidenem Aufwand könnte eine zusätzliche Attraktion geschaffen werden. Das Einverständnis der Eigentümer liegt größtenteils bereits vor.

Gesuchsteller

Bauvorhaben

Hotel Alpenfrieden OHG, Meransen

Varianteprojekt zur qualitativen Erweiterung des Hotel „Alpenfrieden“ – Gestaltung der Zubehörsfläche

Gemeinde Mühlbach

Verlegung der Infrastrukturen am „Valser Weg“

Schweigkofler GmbH, Ritten

Varianteprojekt zum Bau der Wohnanlage

Antonia Mair, Mühlbach

Sanierung und Ausbau des Dachgeschosses und Erneuerung der Holzhütte

Alfred Lechner, Meransen

Abbruch und Wiederaufbau des Wohngebäudes am „Gasslerhof“

Andreas Zingerle, Vals

Sanierung des Viehstalles auf der „Labisebenalm“

Engelbert Peintner, Olga Weissteiner, Meransen

Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses am „Innerkoflerhof“

Werner Fischnaller, Vals

Errichtung einer Holzlege

Peter Oberhammer, Meransen

Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau mit Standortverlegung des Wohnhauses am „Huberhof“

Martin Zingerle, Vals

Wiederaufbau des Heuschuppens

Walter, Helmut, Manfred und Marlene Stampfl, Meransen

Umbau der Pension „Erschbaum“ in konventionierte Wohnungen

Hartmann Plank, Natz/Schabs und Manfred Plank, Spinges

Varianteprojekt zum Bau eines Zweifamilienhauses

Augustin Rieder, Meransen

Varianteprojekt zum Abbruch der Pension „Waldhaus“ und Errichtung von drei Wohnungen, Errichtung einer Betriebswohnung und Büros

Georg Rogen, Mühlbach

Varianteprojekt zur Wiedergewinnung durch Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses

Matthias Hofer-Grünfelder, Meransen

Meliorierungsarbeiten

Othmar Pertinger, Mühlbach

Varianteprojekt zur qualitativen Erweiterung der Pizzeria „Mühlbacher Klause“

Peter und Jürgen Fischnaller, Olga Lamprecht, Mühlbach

Varianteprojekt zur Errichtung einer Kleinwohnung im Untergeschoss des Wohnhauses

Josef, Roland und Lukas Stubenruss, Meransen

Sanierung des Wohnhauses

Alminteressentschaft Vals

Varianteprojekt zum Bau einer Trink- und Löschwasserleitung für das Almdorf „Fane“

Im Zeitraum 27. September bis 13. Dezember ausgestellte Baukonzessionen

◗ Karl Leitner hat am 3. August eine Abänderung zum Bauleitplan beantragt, welche die Umwidmung der „Zone für touristische Einrichtungen Restauration“ in eine „Zone für Infrastrukturen in den Skigebieten“ vorsieht. Der Gemeinderat lehnt die vorgelegte Bauleitplanabänderung mit folgender Begründung ab: Der betreffende Durchführungsplan ist bereits mehrmals abgeändert und den Wünschen des Antragstellers angepasst worden. Für die beantragte Abänderung des Bauleitplanes besteht kein öffentliches Interesse. Bereits bei der Überarbeitung des Bauleitplanes bestand kein Bedarf. Nachdem sich an der Situation nichts geändert hat, ist auch derzeit kein Bedarf für eine Handelstätigkeit mit der betreffenden Warenliste, da das Dorf ausreichend versorgt ist. Sollte die neue Aufstiegsanlage „Gaisjochbahn“ (Verbindung der Skigebiete Jochtal und Gitschberg) verwirklicht werden, ist über die Notwendigkeit aufgrund einer geänderten Ausgangslage neu zu befinden; abgesehen davon ist es laut geltender

Foto: Tourismusverein Gitschberg Jochtal

baukonzessionen




Gemeindeausschuss

Aus dem Gemeindeausschuss Beschlüsse der Sitzungen vom 19. September bis 14. November nach Themen sortiert MwSt. zugunsten der Firma Unterhuber aus Vintl. • Genehmigung des Protokolls über die Zuerkennung neuer Preise der Elektroarbeiten: Firma G & S Elektrolux aus Brixen mit einer Mehrausgabe im Vergleich um Ursprungsauftrag von 12.150 € + MwSt.

• Genehmigung der zweiten Teilzahlung zugunsten von Architekt Josef Rieder für die Projektierung: 12.000 € + MwSt. Das überarbeitete Projekt ist dringend vom Amt für Senioren begutachten zu lassen. Um Finanzierung soll angesucht werden.

E-Werke

Abbruch des alten Schulhauses und Bau einer Musikschule in Mühlbach

• Bruch eines Laufrades beim Werk „Uitzen“ – Geltendmachung des entstandenen Schadens wegen Stromausfall: Zahlung der Honorarnote an Ingenieur Carlo Deflorian aus Meran für die Erstellung des Zuatzgutachtens: 1.045,42 € + MwSt.

• Genehmigung einer weiteren Anzahlung zugunsten von Architekt Josef Rieder für die Planung: 12.000 € + MwSt. Am 18. September 2006 stand das Ausführungsprojekt auf der Tagesordnung des Landestechnischen Beirates zur Begutachtung. Sofern das Gutachten positiv ist, soll dringend das Finanzierungsgesuch im Sinne des Schulbautengesetzes eingereicht werden. Das Vorhaben ist bereits ins Schulbauprogramm aufgenommen worden.

Straßen, Wege, Infrastrukturen, Urbanistisches und sonstige Beschlüsse Meransen betreffend

Foto: oz

Umbau und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Vals

• Genehmigung der Endabrechnung der Arbeiten zur Verlegung der keramischen Fliesen und Platten (Firma MP Keramik, Schabs) im Betrag von 30.396,72 € + MwSt. • Genehmigung der Endabrechnung der Schlosserarbeiten (Firma Zingerle Günther, Vals) im Betrag von 52.215,20 € + MwSt. • Genehmigung der Endabrechnung der Zimmermannsarbeiten (Firma Gruber Andreas, Vals) im Betrag von 117.504,04 € + MwSt. • Genehmigung der Endabrechnung der thermosanitären Anlage: 135.170,18 € + 10

• Verlegung des Gemeindeweges in der Örtlichkeit Grundwald/Brunner in Meransen: Erteilung des Auftrages zur Ausarbeitung des Teilungsplanes an Geometer Josef Morandell zum angebotenen Honorar von 2.600 € + MwSt. • Zahlung der Ausgaben für die Führung der Rodelstartbahn im Sportzentrum von Meransen an den Beauftragten Josef Mair aus Meransen: 6.792 € + MwSt. • Meransen: Schneeräumung und Kiesstreuung vom Tratterhof bis zum Parkplatz Altfasstal an Leopold Oberhofer aus Meransen zum Stundenpreis von 75 € + MwSt., Schneeräumung auf den restlichen Straßen und Plätzen zusammen mit Karl Oberhofer an Lechner Transporte aus Meransen zum Stundenpreis von 80 € + MwSt., • Wohnbauzone A – Genehmigung einer unwesentlichen Abänderung des Durchführungsplanes: Eingriffseinheit 4 (Hotel Alpenfrieden) zwecks Errichtung eines Hotelschwimmbades im Rahmen einer qualitativen Erweiterung des Betriebes. • Genehmigung der endgültigen Rangordnung für die Zuweisung von gefördertem Wohnbauland in Meransen: - Oberhofer Claudia 24 Punkte - Weissteiner Carmen 24 Punkte • Schadensfälle, verursacht bei Autos auf Gemeindestraßen und -plätzen in

Meransen: Genehmigung der Selbstbehalte und Rückvergütung der Beträge an die Geschädigten: Michael Stubenruss 150,20 € Versicherung und 155 € Selbstbehalt, Maria Gamba 240,17 € Versicherung und 155 € Selbstbehalt • Abänderung des Durchführungsplanes der Wohnbauerweiterungszone „Stickler Erschbaum“: Bestätigung der Honorarauftrages und Genehmigung und Zahlung der Honorarrechnung (1.500 € + MwSt.) für die Ausarbeitung der technischen Unterlagen an Architekt Ralf Dejaco aus Brixen • Verwaltungsrekurs, eingebracht von Rieder Augustin gegen die Abbruchsverfügung der Almhütte am Gitschberg: die Autonome Provinz Bozen (RA Alfredo Pischedda) lässt sich in das Verfahren ein. Es wird daher als nicht notwendig erachtet, dass auch die Gemeindeverwaltung Mühlbach dem Verfahren beitritt. • Erweiterungszone I Meransen: Bildung der neuen Unterflurrechtparzelle 404 im Ausmaß von 95 m2 und materielle Teilung sowie Zuweisung der materiellen Anteile 1 bis 5 an Lechner Helmut/ Maurer Filomena, Oberhuber Margit, Fischnaller Othmar/Michaeler Hermina, Lechner Alfred/Pedevilla Notburga und Oberhammer Johann/Augschöll Herta.

Eisstocksportanlage am Valser Weg in Mühlbach • Gewährung einer Kapitalzuweisung von 8.616 € an den Amateursport­ verein Mühlbach.

Abbruch und Wiederaufbau der Brücke über den Valserbach in der Örtlichkeit „Kurzkofl“ in Vals

Foto: oz

Umbau des alten Schulhauses mit Dorfgestaltung in Spinges


Gemeindeausschuss

• Genehmigung des Ausführungsprojektes mit einem Kostenvoranschlag von 28.723,27 € für Arbeiten, 1.600 € für Sicherheitsmaßnahmen, 15.524 € für technische Spesen und Verwaltungssummen, insgesamt 45.847,27 € • Vergabe der Arbeiten im Betrag von 24.815,60 € + MwSt. an die Firma Vaja Walter aus Mühlbach

Straßen, Wege, Infrastrukturen, Urbanistisches und sonstige Beschlüsse Vals betreffend • Übernahme der Vertragsspesen und -gebühren betreffend den Grundtausch mit Holzer Helmut im Bereich des Feuerwehrgerätehauses in Vals (301,79 €) • Auftrag für Schneeräumung und Kiesstreuung an Martin Zingerle aus Vals zum Stundenpreis von 75 € + MwSt. • Genehmigung der endgültigen Rangordnung für die Zuweisung von gefördertem Wohnbauland in Vals: - Fischnaller Monika 28 Punkte - Oberhofer Martin 25 Punkte - Pörnbacher Silvia 25 Punkte - Obrist Maria 25 Punkte - Zingerle Claudia 24 Punkte - Zingerle Matthias 24 Punkte • Verbesserungs- und Erweiterungsarbeiten der Beleuchtung auf dem Fußballplatz in Vals: Gewährung und Auszahlung einer Kapitalzuweisung an den Amateursportverein Vals im Betrag von 18.500 €.

Bau der Straße MühlbachSpinges mit Brücke Koara Vallertal • Zahlung der Entschädigung an die Pineta Forst- und Gutsverwaltung für das abtransportiere Holzsortiment; 2.500 € werden ausbezahlt; rund 1.500 € sollten der Firma Oberosler S.F. beim nächsten Baufortschritt in Abzug gebracht werden • Einleitung des Enteignungsverfahrens: Rogen Evi: 683m2 zum Preis von 2.253,90 €, Tauber Erich: 1654 m2 zum Preis von 5.458,20 €, Überbacher Georg: 459 m2 zum Preis von 1.514,70 €, Unterkircher Paul: 142 m2 zum Preis von 468,60 €, Köck Carmen: 858 m2 zum Preis von 2.831,40 €, Rogen Oswald: 3.842 m2 zum Preis von 12.678,60 € • Grundtausch zum Erwerb der Flächen betreffend die Straße nach Spinges Marktgemeinde Mühlbach: 1.637 m2

an Martin Unterkircher: 1.820 m2 an Marktgemeinde Mühlbach: 493 m2 an Fraktion Spinges: 4.668 m2 an Marktgemeinde Mühlbach Martin Unterkircher leistet eine Ausgleichszahlung von 1.160 €, die Fraktion Spinges verzichtet auf die Ausgleichszahlung seitens der Gemeinde. Zugunsten der Marktgemeinde Mühlbach wird auf Grundflächen des Herrn Unterkircher eine Dienstbarkeit des öffentlichen Durchganges (1,5 m Breite) eingetragen.

Straßen, Wege, Infrastrukturen, Urbanistisches und sonstige Beschlüsse Mühlbach betreffend • Endabrechnung mit der Firma Nordbau Peskoller aus Kiens: 7.360,77 € für Beleuchtung am Stöcklvaterweg und 3.280,32 € für Straßenbauarbeiten am Valser Weg, 7.253,32 € für Außengestaltung beim Sportzentrum Mühlbach • Vergabe der Arbeiten zum Bau der Kanalisierung/Wasserleitung Vallertal an die Firma Faller Elmar aus Vintl zum Betrag von 56.657,91 € + MwSt. • Errichtung einer Absperrschranke bei der Färbergasse: Erteilung des Auftrages an die Schlosserei Huber Anton aus Weitental zum Betrag von 2.590 € + MwSt. • Errichtung eines Gehsteiges auf der Südseite der Pustertalerstraße im Bereich des Hauses „Messner“ in Mühlbach: Erteilung des Auftrages an die Firma Vaja Walter Mühlbach zum Betrag von 9.240 € + MwSt. • Errichtung der primären Infrastrukturen in der Erweiterungszone „Sandbichl“ in Mühlbach: Vergabe der Fertigstellungsarbeiten an die Firma Vaja Walter aus Mühlbach zum Betrag von 12.913,46 € + MwSt. • Vergabe des Schneeräumungsdienstes für die Jahre 2006/2007, 2007/2008 und 2008/2009 an Unterkircher Johann Schabs zum Stundenpreis 74 € + MwSt. Der Dienst beinhaltet sämtliche Gemeindestraßen und -plätze im Hauptort. • Fertigstellung der primären Erschließungsarbeiten in der Wohnbauerweiterungszone „Sandbichl“: Genehmigung des Honorarangebotes des Geometer Christoph Daporta für die Ausschreibung und Bauleitung. Die Kosten sind 446,26 € + MwSt.

• Kauf der neu zu bildenden Grundparzellen 292/2 (466 m2), 280/2 (632 m2) 281/2 (596 m2) und der Bp. 153 (58 m2) in der K.G. Mühlbach von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol Die Ausgabe ist 1.401,60 €. Vereinbarung mit Unterkircher (Strasshof ), dass die Flächen rund um Bunker gegen die Fläche beim Altersheim getauscht (sofern Gemeinde erwirbt) bzw. kostenlos gegen Verzicht an Gemeinde abgetreten werden. • Abänderung des Gemeindebauleitplanes (Rückwidmung von Flächen der Zone für öffentliche Einrichtungen in Waldgebiet, Bunker Straßhof West in Mühlbach): Erteilung des Auftrages an den Arch. Dr. Kurt Unterkircher für die Ausarbeitung der technischen Unterlagen zum Honorar von 780 € + und MwSt. Die Honorarkosten für die Abänderung des Bunkers Straßhof Ost soll Unterkircher (Strasshof ) bezahlen.

Straßen, Wege, Infrastrukturen, Urbanistisches und sonstige Beschlüsse Spinges betreffend • Vergabe der Asphaltierungsarbeiten (11.316,79 € + MwSt.) auf Erschließungsarbeiten an die Firma Vendruscolo aus Klausen. • Auftrag für Schneeräumung und Kiesstreuung an Hubert Baumgartner aus Spinges 70 € + MwSt. • Erweiterungszone Spinges 1: Unwesentliche Abänderung des Durchführungsplanes an der Baueinheit 11, die eine Vergrößerung der Fläche für Parkplatz zur Schaffung einer angemessenen Wendefläche für die bestehende Zufahrtsstraße vorsieht. • Erweiterungszone C2: Annahme des Kapitalbeitrages von 46.992 € und des zinslosen Darlehens von 46.992 € zum Erwerb der Flächen für den geförderten Wohnbau • Instandsetzungsarbeiten bei der Straßenbeleuchtung in der Wohnbau-Erweiterungszone: Genehmigung von zusätzlichen Ausgaben von 1.007 € + MwSt. für die Verlegung einer neuen Leitung und Zahlung an die Übernehmerfirma Elektro Schmid aus Terenten.

Sanierung und Umbau des Rathauses • Vergabe von Fertigstellungsarbeiten an den Schlosser Zingerle Günther Vals 11


Gemeindeausschuss

Schulen und Kindergärten • Kindergarten Meransen: Ankauf von Spielmaterial bei der Firma Archimedes OHG Mühlbach zum Betrag von 1.023 € + MwSt. • Kindergarten in Mühlbach: Erteilung des Auftrages für die Errichtung eines Maschendrahtzaunes an die Firma Vaja Walter Mühlbach zum Betrag von 1.120 € + MwSt. • Grundschule in Meransen: Vergabe von Instandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten: Tischler, Zimmermannsarbeiten an Stampfl Hugo aus Meransen zum Betrag von 480 € + MwSt. sowie Hydraulikerarbeiten an die Firma Weger Heizung aus Schabszum Betrag von 2.356 € + MwSt. • Kindergarten in Meransen: Ankauf von zehn Stühlen bei der Firma Archimedes aus Mühlbach zum Preis von 480 €­­ + MwSt. • Schulhof in Spinges: Erteilung des Auftrages an Wieland Theobald für die Errichtung eines Grenzzaunes in Lärchenholz zum angebotenen Betrag von 2.350 € + MwSt. 12

• Genehmigung der Spesenabrechnung des Schuljahres 2005/2006 im Gesamtbetrag von 70.482,04 € • Schulzentrum in Mühlbach: Bestätigung der Aufträge für die Durchführung von Arbeiten und Zahlung der Ausgaben an Ellecosta Sebastian aus Mühlen in Taufers für Lieferung und Einbau der Raffstore zum Betrag von 3.200 €, an Elektro Schmid aus Terenten für Elektroanschluss der Raffstore (1.195,62 €) sowie an Andreas Kofler aus Mühlbach für Malerarbeiten zum Betrag von 3.860 €

Fertigstellung des Sport­ zentrums in Spinges • Genehmigung der Endabrechnung der Fliesenlegerarbeiten: 43.433,07 €­ + MwSt. zugunsten der Firma MP Keramik aus Schabs. • Genehmigung der Endabrechnung über die Lieferung und Montage der Fenster und Außentüren: 21.243,01 € + MwSt. zugunsten der Tischlerei TIP TOP Fenster aus Meransen. • Vergabe der Außengestaltungsarbeiten (5.048,66 € + MwSt.) an die Firma Vendruscolo aus Klausen. • Genehmigung des Protokolls über die Zuerkennung neuer Preise der Bodenlegerarbeiten: Firma Ploner Stefan, Mühlbach mit einer Mehrausgabe im Vergleich zum Ursprungsbetrag von 700 € + MwSt. • Genehmigung von Ausgaben für zusätzliche Spenglerarbeiten: Firma Fischnaller aus St. Andrä: Regenfallrohre 1.005,50 € + MwSt., Einfassungen in Kupfer 691,40 € + MwSt., kastenförmige Hängedachrinnen mit Zubehör 1.473,66 € + MwSt.

Erweiterung des Feuerwehr­ gerätehauses in Spinges • Genehmigung der Endabrechnung der Fliesenlegerarbeiten: 18.185,22 €­­ + MwSt. zugunsten der Firma Rastner Werenf ried aus Lüsen.

Altenwohnungen in Mühlbach • Zahlung der Kondominiumsspesen an den Verwalter des Wohn- und Geschäftsgebäudes „Gatterer“ für den Zeitraum 01.12.2005 - 30.11.2006 im Betrag von 618,85 €. Der Betrag wurde von den Mietern der Gemeinde überwiesen.

Bau der Parkgarage in Meransen

Foto: oz

zum Betrag von 7.940 € + MwSt. Der Betrag der Schaukästen–Überdachung wird zu zwei Dritteln von der Ortschaft Mühlbach getragen, der Rest wird übergemeindlich finanziert. • Beschattung und Verdunkelung des Sitzungssaales im Dachgeschoss - Erteilung des Auftrages an die Firma Sun System aus Eppan zum angebotenen Betrag von 3.348,80 € + MwSt. • Genehmigung von Ausgaben für Fertigstellungsarbeiten und Anschaffungen: Lieferung und Einbau von zwei Türschließern durch Pichler Peter Vintl zum Betrag von 359 €, Lieferung von zwei Telefonapparaten mit Zubehör durch Elektro Service aus Kiens zum Betrag von 376,11 €, Ankauf eines Virtual Stack Switch mit 48 Anschlüssen bei der Firma Magnus aus Mühlbach um 575 € • Genehmigung der Endabrechnung der strukturierten Verkabelung, Firma G & S Elektrolux GmbH Brixen. Der Auftrag war 30.631,17 €; die Endabrechnung weist nach Berechnung des Abzuges zu Lasten der Übernehmerfirma von 17.468,50 €, den Betrag von 14.184,51 + MwSt. auf.

• Genehmigung des Protokolls über die Zuerkennung neuer Preise: Firma Lechner Paul aus Terenten mit einer geschätzten Ausgabe von 43.623,91 €, wobei der derzeitige Vertragsbetrag nicht überschritten wird.

Bau des Recyclinghofes in Mühlbach • Zahlung der Verwaltungsstrafe im Betrag von 1.032,75 € an das Schatzamt der Autonomen Provinz BozenSüdtirol. • Genehmigung des Protokolls über die Zuerkennung neuer Preise der Schlosserarbeiten mit einer geschätzten Ausgabe von 2.537,40 € + MwSt., Firma EL.WE.MA aus Franzenfeste. • Genehmigung des 1. Baufortschrittes der Schlosserarbeiten mit Mehrausgaben: Firma EL.WE.MA aus Franzenfeste im Betrag von 52.415,49 € + MwSt. Die Mehrkosten sind 5.553,78 € + MwSt., verursacht durch größere Baumengen.

Beiträge und Zuweisungen • Pfarrei St. Helena Mühlbach: 2.050 € für Instandhaltung Kultusgebäude (Stromspesen) • Pfarrei z. Hl. Jakobus Meransen: 1.400 € für Instandhaltung Kultusgebäude (Stromspesen) • Pfarrei z. Hl. Andreas Vals: 1.050 € für Instandhaltung Kultusgebäude (Stromspesen) • Freiwillige Feuerwehr Meransen: 5.000 € für laufende Tätigkeit und Investitio­ nen • Freiwillige Feuerwehr Spinges: 3.000 € für laufende Tätigkeit und Investitio­ nen • 1.950 € an die Pfarrei St. Helena Mühlbach für die Elektronische Erfassung des historischen Pfarrarchivs


Gemeindeausschuss

Umbau des alten Schulhauses in Meransen • Der Kostenvoranschlag sieht Ausgaben von 581.650,30 € für Bauarbeiten, 34.899,02 für Sicherheitsmaßnahmen, 154.369,54 € für technische Spesen und Verwaltungssummen, insgesamt 770.918,86 € vor. Beim Landesamt für Senioren wird um den Landesbeitrag für die Altenwohnungen angesucht.

Gemeindeimmobiliensteuer Neufestlegung der Richtwerte für die Baugründe mit Wirkung 1.1.2007: Bauzonen

von Baumstämmen; 9.088,50 € an die Firma Vaja Walter aus Mühlbach für Einschotterung, Kehrenausräumung auf der Spinger-Alm-Straße sowie 3.200 € für die Instandsetzung auf der Verbindungsstraße Mühlbach-Spinges; 765 € an die Firma Karl Oberhofer aus Meransen für Baggerarbeiten und Materialtransport auf der Gemeindestraße in der Nähe der Pension Waldruh; 839,89 an die Firma Pichler Erich aus Mühlbach für die Behebung der Unwetterschäden bei der Bergstraße zum Anratter; Insgesamt Spesen von 20.503,89 €

Mühlbach

Meransen

Vals

Spinges

Freie Wohnbauzonen

290 €

270 €

270 €

220 €

Geförderte Wohnbauzonen

290 €

270 €

270 €

220 €

Gewerbezonen

150 €

130 €

130 €

115 €

Landwirt. Grün und landw. Wohnsiedlungen

290 €

270 €

270 €

220 €

Abbruch und Wiederaufbau der Valserbachbrücke beim öf fentlichen Schwimmbad in Mühlbach • Genehmigung des Varianteprojektes im Betrag von 137.325,89 € (Mehrausgabe 47.410,75 €) und Vergabe der Arbeiten im Sinne des Protokolls über die Zuerkennung neuer Preise an die Firma Klapfer Bau aus Terenten zum Betrag von 34.218,70 € + MwSt.

Erweiterung des Friedhofes in Vals • Genehmigung der Endabrechnung der Baumeisterarbeiten, durchgeführt von der Firma Lechner Paul aus Terenten. Die Gesamtausgaben sind 349.343,72 € + MwSt.

Unwetterschäden vom 28. Juni 2006 • Genehmigung der Maßnahmen für Wiederinstandsetzung: 5.469,50 € an die Firma Mur aus Mühlbach für Aufräumarbeiten am Fahrradweg und beim Pfannspitzgraben in Mühlbach sowie 1.141 € für Zusatzarbeiten für die Errichtung von Zufahrtswegen und Entfernen

• Die Differenz, die nicht durch Landesbeitrag gedeckt wird, bezahlt die Bezirksgemeinschaft für die Behebung der Schäden am Fahrradweg.

Restaurierung der Pfarrkirche und des Friedhofes in Spinges • Genehmigung des Projektes, des Finanzierungsplanes, Annahme des Landesbeitrages von 100.000 € und Übertragung der Arbeiten an die Pfarrei zum Hl. Rupert. Die Auflage wird gestellt, dass die Arbeiten gemäß Genehmigungen des Denkmalamtes usw. ausgeführt werden müssen.

träge ( Jahr 2006) an die Autonome Provinz Bozen für die Errichtung von Anlagen zur Müllbeseitigung im Betrag von 24.796,35 € Überweisung des Amortisierungsbeitrages ( Jahr 2005) an die Autonome Provinz Bozen für die Errichtung von Kanalisierungen und Kläranlagen im Betrag von 54.360,83 €. Ferienaufenthalt für Senioren 2005: Zahlung des Anteiles von 51,90 € der Gemeinde Mühlbach für zwei Personen an die Gemeinde Brixen. Vergabe des Schatzamtsdienstes für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2011: Genehmigung des Sonderauflagenheftes und der Ausschreibungskriterien. Zum Wettbewerb werden eingeladen: Südtiroler Sparkasse AG, Südtiroler Volksbank Gen.m.b.H., Raiffeisenkasse Vintl Gen.m.b.H., Bank für Trient und Bozen AG Raiffeisenkasse Eisacktal Gen.m.b.H. und die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. Zahlung des Anteils der Führungskosten am Obdachlosenheim für das Jahr 2005 an die Bezirksgemeinschaft Eisacktal im Betrag von 1.110,58 €. Erstellung der digitalen und numerischen Gemeindekartografie: Abschluss einer Vereinbarung mit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. Die Gemeinde gewährt der Autonomen Provinz die Verfügbarkeit der digitalen Gemeindekartographie gegen eine Beteiligung von 24.406,80 €,­ entspricht 75 % der geschätzten Kosten für die Verwirklichung.

Sonstige Beschlüsse • Volksbefragung vom 25. Juni 2006: Feststellung und Auszahlung von Ausgaben für Lieferungen und Leistungen: 835,10 € .Es sollte überlegt werden, zwecks Kosteneinsparung die Telefonanlage in den Wahllokalen der Fraktion Meransen fix zu installieren • Parlamentswahlen vom 9. und 10. April 2006: Feststellung und Auszahlung von Ausgaben für Lieferungen und Leistungen: 980,80 €. • Überweisung der Amortisierungsbei13


Standpunkte

Endlich wird gebaut Leider müssen in dieser Zeit alle Fahrzeuge erst nach Schabs zum Wenden und dann ins Pustertal fahren. Über die Buslinie, die voraussichtlich während dieser Monate beim Putzerhof in Schabs halten wird und mit Shuttle-Dienst von und nach Mühlbach alle Personen transportiert, soll noch eine klärende Besprechung folgen. Es ist schon länger ein Anliegen, die Sonnleitenstraße neu zu asphaltieren. Dies wird im Frühjahr nun endlich in Angriff genommen. Wir konnten die notwendigen Geldmittel einplanen und werden die entsprechende Ausschreibung und Arbeitsvergabe im Frühjahr durchführen. Dabei wird nicht nur die Sonnleitenstraße neu asphaltiert, sondern auch der gesamte Gehsteig erneuert. Zu diesem Projekt gehören auch die Zufahrten zu den Wohnhäusern Vaja-Gatterer und Zathammer-Cerboni samt Parkplatz. Ebenso soll der Verbindungsweg zwischen Sonnleitenstraße und Sandbichlweg asphaltiert und mit einer kleinen Mauer bergseits befestigt werden. Ich glaube, mit diesen viel versprechenden Aussichten können wir fröhlich Weihnachten feiern und das Jahr 2007 gerne willkommen heißen. Ich wünsche allen angenehme Tage.  Gemeindereferent Egon Daporta

Foto: oz

Nach zwölf Jahren des Wartens kann demnächst mit der Fertigstellung der Umfahrungsstraße von Mühlbach gerechnet werden. Derzeit wird die Ausschreibung für die Fertigstellung der Westeinfahrt gemacht. Dabei wird die offene Galerie isoliert und zusammen mit den Granitmauern begrünt, mit einer Beregnungsanlage versehen und die Leitplanken erneuert. Die Wartung der Beregnungsleitung wird die Gemeinde Mühlbach übernehmen. Diese Arbeiten sollen in den Monaten März bis Juni 2007 durchgeführt werden. Die Gäste, die im nächsten Sommer Mühlbach und Rodeneck besuchen werden, bekommen somit wieder einen guten ersten Eindruck von unserem Ort. Zeitgleich soll der Holderweg samt Kreuzungsbereich von der Pustertaler Straße bis zur neuen Brücke über den Valler Bach erneuert werden. Der Straßenabschnitt wurde beim Bau der Umfahrungsstraße stark in Mitleidenschaft gezogen und

wird asphaltiert. Die bestehende Betonmauer entlang der Hauptstraße soll auf meinen Vorschlag hin dabei teilweise entfernt und der restliche Teil begrünt werden. Die Kreuzung wird dadurch übersichtlicher und eine Gefahrenstelle wird entschärft. Ein weiterer Bau steht an der Osteinfahrt von Mühlbach an: Die einst geplante und bereits gebaute Unterführung der Eisenbahn soll endlich Wirklichkeit werden. Die bestehende Straße wird auf beiden Seiten der Eisenbahn abgesenkt und an die bestehende Unterquerung angeschlossen. Auch der Fahrradweg wird unter die Schienen durchführen. Diese kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrt von Mühlbach soll mit dem gleichen Baulos wie die Umfahrungsstraße von Niedervintl gebaut werden. Nicht zuletzt wurde uns dabei auch eine Beruhigung des Verkehrslärms zwischen den beiden Tunnels zugesagt. Hier sollen Lärmschutzwände errichtet werden. Ob mit diesen Arbeiten wie geplant bereits im Herbst 2007 begonnen werden kann ist noch zu klären. Die notwendigen Lärmschutzwände entlang des Santerhofes sind noch nicht ganz abgeklärt. Die Gemeindeverwaltung wird sich darum bemühen. Während der Bauarbeiten der Straßenabsenkung wird der Verkehr eingeschränkt sein. Voraussichtlich wird die Straße zwischen Osteinfahrt und Sägewerk Lanz für drei Monate nicht befahrbar sein.

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kurz gesagt

Gemeinde verpachtet in Vals und Mühlbach 10.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt außerdem, im Bahnhofsgebäude vom Mühlbach zwei nicht benötigte Räumlichkeiten im Parterre mit einer Größe von insgesamt ca. 55 m² zu vermieten. Die Zweckbestimmung ist noch nicht definiert. Interessierte mögen sich im Sekretariat des Gemeindeamtes melden.  oz

Ende September hat Bürgermeister Franz Gruber eine Verordnung zur Lärmbekämpfung erlassen. Demnach sind Lärm erzeugende Bauarbeiten mit Maschinen wie Betonmaschinen, Motorsägen, Hobelmaschinen, Bagger, Baukränen, Presslufthämmern usw. verboten und zwar im Umkreis von 200 Metern von Wohnsiedlungen im gesamten Gemeindegebiet. Das Verbot gilt vom 1. Dezember bis eine Woche nach Fasching, eine Woche vor und nach Ostern, vom 15. Mai bis zum 30. September jeweils von 19 bis 8 Uhr und von 12 bis 13 Uhr. Übertretungen werden mit einer Geldbuße von 100 oz bis 500 Euro geahndet.

Foto: oz

Der Bürgermeister gibt bekannt, dass das Sportzentrum mit Tennishalle und öffentlichem Barbetrieb in Vals (im Bild) ab März 2007 für die nächsten neun Jahre in Pacht vergeben wird. Interessierte mögen im Gemeindesekretariat in die Vertragsunterlagen Einsicht nehmen und innerhalb 3. Februar 2007 im Gemeindeamt ein Ansuchen auf Stempelpapier um Einladung zur Offertstellung abgeben. Die zu zahlende Mindestjahrespacht beträgt

Maßnahme zur Lärmbekämpfung

Jahrgangstref fen 1946 Drei mal 20 Jahre feierte der Jahrgang 1946 von Mühlbach. Die „46er“ haben gezeigt, dass man einen solchen Anlass auch im eigenen Dorf feiern kann, ohne lange Fahrten zu machen. Die Feier begann mit einer gemeinsamen Messe in

Ticker

Bei bester Gesundheit feierte die gebürtige Meransnerin Paula Grasegger Unterkircher (Kircher Paula) im Kreise ihrer Familie und Freunde im Werdenfelser Hof in ihrer jetzigen Heimat Partenkirchen ihren 90. Geburtstag. + + + Die nächsten Bürgerversammlungen finden wiederum jeweils in den einzelnen Ortschaften im Frühjahr 2007 statt. Die genauen Termine werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. + + + Die Schützenkapelle Meransen gratulierte seinem Ehrenmitglied Franz Untersteiner (Oberkamper) musikalisch zu seinem 80. Geburtstag. Über 50 Jahre spielte Franz das Flügelhorn, heute sitzen seine Söhne

der Pfarrkirche von Mühlbach. Anschließend hat Herr Pfarrer Hugo Senoner bei einer Führung in der Florianikapelle alle in seinen Bann gezogen. Bevor es zum Mittagessen ging, stand noch ein kurzer Empfang beim Bürgermeister Franz Gruber in der Gemeinde auf dem Programm. Auf großes Interesse stieß auch

der Besuch des Koigardens der Familie Neumair am Nachmittag. Am gleichen Tag feierten auch die Jahrgangskolleginnen und Kollegen 1946 von Meransen und Vals in der Großberghütte. Die Gemeindeverwaltung wünscht allen 46ern weiterhin alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen für die Zukunft. fg

und Enkelkinder in den Reihen der Schützenkapelle. + + + Die Eishersteller im Verband für Kaufleute und Dienstleiter prämierten bei der heurigen Bozner Messe bestes handwerklich hergestelltes Eis im Rahmen des Wettbewerbs „Goldene Spachtel“. Die Eisdiele Alte Schmiede aus Mühlbach belegte den zweiten Platz. + + +Die Mühlbacher Metzgerei Pichler eröffnete kürzlich eine Zweigstelle in Bruneck. + + + Der Sportfischerverein Meransen feierte heuer sein 25-jähriges Bestehen mit einem Wettfischen am gro ßen Seefeldsee. Die drei Erstplatzierten des Bewerbs heißen Karl Micheler, Alfred Pabst und Hermann Hinteregger. + + + Ein reichhaltiges Programm bot

die Ortsgruppe der Bauernjugend von Spinges beim diesjährigen Kirchtag: die „Spinger Buabm“, Sepp Messner-Windschnur, die „Pfundra Lausgitschn“ und „Tiroler Wind“ spielten und tanzten auf. Leider musste die Feier ohne „Kirschtamichl“ gefeiert werden. + + + Das Alpin-WellnessHotel Masl in Vals feierte am 16. Dezember die Fertigstellung der Hotelerweiterung. Die Produkte des Bauernhofes werden verstärkt in das Hotel mit aufgenommen und die Wellnessanlage ganz auf „alpin“ ausgerichtet. Die Landesräte Hans Berger und Thomas Widmann unterstrichen die Pionierrolle der Familie Messner bei der Tourismusentwicklung in Vals.

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kurz gesagt

Abwasserverband Starnberger See

Alpinpool Meransen gesundet wieder Das zuletzt krisengebeutelte Hallenbad „Alpinpool“ in Meransen wird von einer neuen fünfköpfigen Gruppe wieder auf den Weg der Besserung geführt. Die Gruppe bildet sozusagen einen verlängerten Arm der Hallenbad GmbH und setzt derzeit verschiedene Maßnahmen um, die den Erfolg der Struktur garantieren sollen. So wurden z. B. über zehn Sponsoren gesucht, die insgesamt einen Beitrag von 20.000 Euro zur Verfügung stellten. Eine weitere wesentliche Finanzierungsstütze sind die 34 Partnerhäuser des Alpinpools. Auf die Mithilfe der öffentlichen Hand ist man trotzdem angewiesen. Die Gemeinde übernimmt sämtliche Energiekosten mit Meransner Schlüsselgeldern. „Im Sommer verzeichneten wir durchschnittlich 88 Besucher täglich, die von unseren Partnerhäusern geschickt wurden und

Runde Ehejubiläen Wie in vielen anderen Orten, hat es sich auch in Meransen eingebürgert, dass für alle Ehepaare, die ein rundes Jubiläum feiern, eine gemeinsame Messfeier organisiert wird. Dazu eingeladen haben Dekan Florian Kerschbaumer sowie der Pfarrgemeinderat. Von den eingeladenen Paaren haben die meisten an der feierlich gestalteten Messfeier teilgenommen. Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto gemacht. fg

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sich mehr als zufrieden von den gebotenen Leistungen zeigten“, meint Herbert Röggl, Geschäftsführer des Hallenbades. „Besonders stolz“ sind die Betreiber „auf die Gäste, die nicht aus Partnerbetrieben kommen“, also von Hotels, die selbst über ein Hallenbad verfügen. Das zeige, dass das Angebot des Alpinpools durchaus ansprechend ist, freut sich Josef Rieder. Um auch vermehrt Einheimische in den Alpinpool zu locken, winken die Betreiber bis 31. Jänner 2007 mit einem FamilienJahresabo um 290 Euro. Auch ist man bemüht, Betriebe aus anderen Fraktionen als Partner zu gewinnen. „Nicht jedes Dorf hat eine derartige Struktur. Wir wären froh, wenn die Betriebe im gesamten Gemeindegebiet diesen Vorteil verstärkt oz nutzen“, hofft Josef Rieder.

Ungefähr dreißig Obmänner, Funktionäre und Beschäftigte des Abwasserverbandes Starnbergersee haben an einer Studienfahrt teilgenommen, die sie heuer in unsere Gemeinde geführt hat. Organisiert wurde die Fahrt von Karl Knötig, der als Seniorchef der Firma „alpetour“ in Südtirol kein Unbekannter ist. Die Gruppe wurde von Bürgermeister Franz Gruber und Vizebürgermeister Leo Gruber in der Gemeinde empfangen. Nach der Vorstellung der Gemeinde und einem kleinen Umtrunk ging es weiter in die Kläranlage. Der Klärwärter Franz Oberparleiter führte die Gäste durch die Anlage und blieb keine Antwort schuldig. Bevor es zum Mittagessen nach Meransen ging, stand noch eine Führung durch die renovierte Klause am Programm. Dabei erzählte Hermann Eisenstecken viel Wissenswertes über dieses historische Bauwerk. Nach dem Mittagessen wanderte ein Teil zur Großberghütte, während sich die weniger Wanderfreudigen Teilnehmer von Herrn Karl Knötig die Pfarrkirche von Meransen erklären ließen. fg


kurz gesagt

Foto: Ingrid Heiss

150 Jahre Bildung und Spiritualität

Am 28. Oktober feierte das Herz-JesuInstitut sein 150-jähriges Bestehen. Neben den derzeitigen Schülerinnen, Schülern und deren Eltern waren auch zahlreiche ehemalige Absolventinnen gekommen. Besonders zahlreich war auch politische und kirchliche Prominenz erschienen, allen voran Bischof Wilhelm Egger, Lan-

deshauptmann Luis Durnwalder, Bürgermeister Franz Gruber, Landesrat Otto Saurer, Regionalratspräsident Franz Pahl, Generalvikar Josef Matzneller und Dekan Florian Kerschbaumer, um nur einige zu nennen. Die feierliche Messe wurde von den Schülern mit Instrumentalmusik und Gesängen umrahmt. Bischof Wilhelm

Egger sagte in seiner Predigt, dass der Name des Herz-Jesu-Instituts gleichzeitig dessen Programm sei. Beim anschließenden Festakt in der Turnhalle strich Landeshauptmann Luis Durnwalder den Mut und die Demut hervor, mit der wir Dank sagen für alles, was geschehen ist. Ein Dank sei dabei an all jene Frauen und Männer zu richten, die von 150 Jahren dafür gekämpft haben, dass Mädchen aus schwierigen wirtschaftlichen oder familiären Verhältnissen die Gelegenheit bekommen haben, sich im Herz-Jesu-In­ stitut auszubilden. Landesrat Otto Saurer lobte die Tertiarschwestern dafür, dass sie Vorkämpferinnen und Wegbereiterinnen für die Chancengleichheit in der Bildung gewesen seien. Schulamtsleiter Peter Höllrigl betonte, dass die jungen Menschen glaubhafte Vorbilder als Antwort auf den zunehmend beklagten Werteverlust brauchen. Generaloberin Sr. Maria Regina Eller befasste sich in ihrer Rede mit dem Thema Spiritualität. Spiritualität sei dort, wo Glaube, Frömmigkeit und christliche Lebensgestaltung zusammenkämen. oz

Regelung zum Kaminkehren Im Oktober hat die Landesregierung die Durchführungsverordnung zum neuen Kaminkehrgesetz genehmigt. Demnach bestimmt jede Gemeinde mittels öffentlicher Ausschreibung einen Kaminkehrer für die Dauer von sieben Jahren. Anders als bisher kann jeder Bürger auch ein anderes befähigtes Kaminkehrunternehmen als das von der Gemeinde bestimmte wählen. In diesem Fall muss der betreffende Bürger seine Wahl der Gemeinde als auch dem bisherigen Kaminkehrunternehmen

mitteilen. Die Gemeinde teilt diese Wahl ihrerseits der Landesumweltagentur und der gebietsmäßig zuständigen Feuerwehr mit. Als befähigte Kaminkehrunternehmen gelten alle jene, die als solche im Handelsregister der Handelskammer Bozen eingetragen sind. Die neuen Kehrtarife sind grundsätzlich dieselben wie die heutigen, gelten aber als Höchsttarife und sind daher zwischen Bürger und Kaminkehrunternehmen nach unten frei verhandelbar. Neu festgelegt

wurden auch die Kehrfristen. Feuerungsanlagen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden, müssen in der Regel dreimal im Jahr gereinigt werden, solche mit flüssigen Brennstoffen zweimal und solche mit gasförmigen Brennstoffen einmal im Jahr. Das Kaminkehrunternehmen kann aber nach Absprache mit dem Bürger auch andere Kehrfristen festlegen, je nach dem, ob es sich um saubere oder verschmutzende Anlagen handelt. Eine Kehrung pro Jahr oz ist auf jeden Fall verpflichtend.

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Vereine

Familienwochen in Mühlbach

Zum Jahresthema der Diözese „2+ - Glaube in Ehe und Familie“ hat der Pfarrgemeinderat bzw. der Fachausschuss für Ehe und Familie sowie der Fachausschuss für Erwachsenenbildung Anfang Oktober zu verschiedenen Angeboten geladen. Der Familiengottesdienst mit Altabt Chrysostomus Giner vom Kloster Neustift war der Start in die Familienwochen. In der Predigt wies Giner auf die Familie als die erste und wichtigste aller menschlichen Gemeinschaften hin. In ihr werde der Mensch in seiner einmaligen Persönlichkeit und als Glied der Gesellschaft entscheidend geprägt. Am Vortragsabend mit Georg Pernter zum Thema „Zusammen wachsen - was Familien trägt“ wurde betont wie wichtig es ist, aus der Welt der Leistung und

Hektik herauszutreten. Der Erzählnachmittag mit Margreth Bergmann lockte zahlreiche Kinder an, die den Märchen mitunter aus fernen Ländern gespannt lauschten. Relindis Profanter beleuchtete in ihren Ausführungen zum Thema „Die heilende Kraft in dir“ die Wichtigkeit der Ernährung sowie den großen Einfluss unserer Gedanken auf unseren inneren Zustand. Im Vortrag „Kraftquellen für die Paarbeziehung“ mit Psychologin Marlies Pallhuber wurden wichtige Grundpfeiler bzw. Kraftquellen für Paare aufgezeigt. Beim Spielenachmittag am 8. Oktober konnte man viele neue Tisch- und Brettspiele kennen lernen. Das Abschlussfest am 15. Oktober am Sportplatz bot Spiel und Spaß für die Kinder sowie Begegnung für die Erwachsenen. oz

Almabtrieb in Spinges Die Ortsgruppe der Bauernjugend Spinges organisierte am 23. September den alljährlichen Almabtrieb. Das herrliche Herbstwetter bot die besten Bedingungen für diese Veranstaltung. Das Almvieh erreichte gegen 18

14.30 Uhr das Dorf, wo der Festbetrieb bereits lief. Die „Bergvagabunden“ sorgten für die musikalische Unterhaltung, Einlagen wurden auch von den „Goaslschnöllern“ zum Besten gegeben. rk

Kirchenchor Spinges unter neuer Leitung Seit September diesen Jahres hat der Kirchenchor Spinges eine neue Chorleiterin: Petra Mittich wird voraussichtlich bis Mitte Jänner mit dem Chor Lieder einstudieren. Die gebürtige Pfalznerin absolvierte die Kirchenmusikschule in Brixen. Ihre ersten Erfahrungen machte sie mit dem Freizeitchor Geiselsberg und sie leitet derzeit außerdem den Jungscharchor Pfalzen. Neben der neuen Leiterin hat der Spingeser Chor auch ein frisch entworfenes Logo aus der Feder des Kunstmalers Alex Pergher.  ep

Freude für ältere und einsame Mitbürger Wovor viele Menschen nur allzu gerne ihre Augen verschließen, dort beginnt die Tätigkeit des Vereins AVULSS. Die 20 Mitglieder der Organisation verbringen ehrenamtlich viele Stunden (heuer waren es ca. 2.500) mit älteren, einsamen und allein stehenden Mitbürgern in den Gemeinden Mühlbach, Rodeneck und Natz Schabs. Einige der Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig die Kranken im ehemaligen Sanatorium in Brixen, sind den Schwestern bei der Essenseingabe behilflich, begleiten bei Spaziergängen und erledigen kleinere Botengänge. Angehörige und Pflegepersonal werden durch die Mithilfe entlastet. Neben dieser sozialen Tätigkeit organisiert AVULSS regelmäßig öffentlich zugängliche Vorträge und Weiterbildungen. Die besinnlichen, aber auch geselligen Oster- und Weihnachtsfeiern des Vereins haben bereits Tradition. Der Lehrausflug führte heuer zum Großglockner und nach Zell am See. Der jährliche Ausflug ist ein Dankeschön an die Mitglieder des Vereins, die viele Stunden in den Dienst des Nächsten oz stellen.


Vereine

Wenn die Kabinenbahn streikt Anfang Dezember hielten die Freiwillige Feuerwehr Meransen, die Bergrettungsdienste Vintl und Brixen, Mitarbeiter der Gitschberg AG und die Hubschrauberbesatzung des Pelikan II eine Gemeinschaftsübung an der Umlaufbahn auf den Gitschberg ab. Der Einsatz wurde geleitet von Toni Preindl vom Bergrettungsdienst Brixen, Hubert Volgger vom Bergrettungsdienst Vintl, Robert Schwärzer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Meransen sowie Alfred Rieder, technischer Leiter der Gitschberg AG. Vom Hubschrauber aus wurden je zwei Rettungsmänner zu einer Kabine der Umlaufbahn abgeseilt. Von dort aus wurden wiederum die zu bergenden Personen per Seil zu Boden abgelassen. Dort übernahmen die Männer der Feuerwehr die weitere Bergung. Dieselbe Übung wurde einen Monat zuvor auch in Vals durchgeführt. Dort fand die Probe am Abend statt und konnte innerhalb der drei Stunden, die vom Land für solche pflicht-

mäßigen Rettungsübungen vorgeschrieben sind, abgeschlossen werden. Anschließend gab es ein Pizzaessen als kleines Dankeschön in der Bar zur Mühle. In Zukunft will man die Übungen abwechselnd einmal im Skigebiet Gitschberg und einmal im Skigebiet Jochtal abhalten. Bei einer Nachbesprechung werden evtl. Fehler untersucht und Verbesserungsvorschläge eingebracht. Auf diese Weise sind die Einsatzkräfte für den Ernstfall immer bestens gerüstet. fg

Landesmeister Spinges Die guten Leistungen der Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Spinges fanden durch den Gewinn des Landesmeistertitels bei den heurigen Meisterschaften in Sterzing ihren Höhepunkt. In einem spannenden Rennen verwies die einzige Wettkampfgruppe unserer Gemeinde aus Spinges die Konkurrenz aus Tanas auf Rang zwei. Insgesamt nahmen 3.500 Wehrmänner an den Landesmeisterschaften teil. Einen weiteren Erfolg erzielte die Spingeser Wettkampfgruppe beim Landesbewerb

in Oberösterreich mit dem Erreichen des zweiten Ranges. oz

Gebietsfohlenschau in Meransen Im Bezirk Eisacktal wurde am 23. September bei strahlendem Wetter zum vierten Mal eine Gebietsfohlenschau mit den Vereinen von Villanders, Latzfons, Sterzing und Meransen abgehalten. Heuer war Meransen zum ersten Mal der Austragungsort. Andreas Rieder konnte im Namen vom Obmann Augustin Rieder verschiedene Ehrengäste begrüßen; unter anderen den Landtagsabgeordneten Walter Baumgartner, Bürgermeister Franz Gruber, den Obmann des Haflingerpferdezuchtverbandes Walter Oberhofer, den Bezirksobmann Hans Huber sowie die Obfrau aus Sterzing, Susanne Preyer, und die Obmänner aus Villanders und Latzfons, Konrad Rabensteiner und Hans Torggler. In Ihren Grußworten lobten Walter Baum­ gartner, Franz Gruber und Hans Huber den Fleiß, den Einsatz und die Ausdauer der Züchter und wünschten ihnen viel Freude und Erfolg. Keine leichte Aufgabe hatte die Bewertungskommission. Ihr gehörten der Chef der italienischen Rasseexperten Andrea Scambati, Paul Pramstaller aus Eppan, Richard Gamper aus Jenesien, Erich Kofler vom Landestierzuchtverband und Günther Dejori an. Sie mussten unter den Rassetieren die schönsten auswählen. Erstmals wurden auch vier Hengstfohlen bewertet. Bei den Hengstfohlen siegte „Wunderer“ von Josef De Zordo aus Villanders, während bei den Stutenfohlen „Maja“ des Josef Deluegg den Sieg davon trug. fg

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Vereine

KVW Mühlbach im Rückblick Bei der heurigen Vollversammlung der KVW-Ortsgruppe Mühlbach wurde ein neuer Vorstand gewählt und gleichzeitig erhielten zahlreiche Mitglieder eine Dankesurkunde für mehrjährige Mitgliedschaft. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Zilli Leitner, Günther Kofler und Josef Zingerle eine Dankesurkunde, für 25-jähriges Dabeisein wurden Paul Mayr, Paul Schenk, Anna Priller sowie Berta Martinello geehrt. Der neue Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende Rosina Mitterrutzner, Stellvertreter Pepi Mair, Frauenvertreterin Olga Fischnaller, Witwenvertreterin, Maria Tomasi, Kassier Franz Achammer, Ansprechpartner für Heimatferne Toni Fischnaller, Jugendvertreterin Christine Wiegele und Schriftführerin Astrid Werner. Rückblickend auf das vergangene Vereinsjahr wurden das Frauenturnen, Preiswatten, der Suppensonntag, Basteln von Heufiguren, Osterschinken-Essen am Kirchplatz, Basteln mit Kindern für

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Muttertag, ein Kunststrick- sowie ein PC-Kurs, ein Klöpplkurs, der Ausflug nach Heilig Geist im Ahrntal, die Primizfahrt nach St. Martin/Passeier, der Martinsumzug sowie die Nikolausfeier erwähnt. Vizebürgermeister Leo Gruber bedankte sich in seinen Grußworten für die wertvolle Tätigkeit des KVW. Im Bild von links nach rechts: Anna Priller, Berta Martinello, Paul Mayr und Günther Kofler. oz

Wallfahrt in die Schweiz Am 22. Oktober hat die katholische Frauenbewegung des Dekanats Rodeneck eine Wallfahrt nach St. Johann in Müstair in der Schweiz organisiert. Ziel war die 1.200 Jahre alte Klosteranlage von Müstair, die von der UNESCO 1983 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Als besonders kostbar gilt der karolingische Bilderzyklus aus dem Jahr 775 nach Christus. Jede Epoche hat ihre baulichen Spuren am Kloster hinterlassen und macht es deshalb so interessant und sehenswert. Auch die Wallfahrer aus unserer Gemeinde waren überaus begeistert und feierten mit dem ehemaligen Dekan Rudolf Grießer einen feierlichen Gottesdienst. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es wieder zurück nach Südtirol. Für alle Teilnehmer war es ein gelungener Tag in besinnlicher und kultureller Hinsicht, was nicht zuletzt der guten Organisation zu verdanken war. fz


Vereine

Ein sportlicher Rückblick in Vals Im Jahr 2006 hat der Amateursportverein Vals verschiedene Veranstaltungen organisiert, wie z. B. eine Fahrt zu einem Fußballspiel des FC Südtirol. Im Juli kam der FC Südtirol nach Vals und hat dort sein Trainingslager eingerichtet. Weiters wurde ein Kleinfeldfußballturnier mit Mannschaften aus dem gesamten Gemeindegebiet und ein Fußball-Camp für die kleinen Kicker organisiert. Am Fußballplatz musste die Umzäunung ersetzt werden, die Reservebänke sowie die Sitzbänke für die Zuschauer wurden neu errichtet, eine Beregnungsanlage wurde eingebaut und auch die Flutlichtbeleuchtung wurde erweitert. Die öffentliche Hand hat diese notwendigen Investitionen großzügig unterstützt. Auch die Sektion Skilauf war in dem heurigen Jahr überaus aktiv und hat verschiede Skirennen veranstaltet. Zum ersten Mal wurde das Gemeindeskirennen organisiert. Weitere Höhepunkte waren das Vereinskirennen, die Jochtaltrophäe und bereits zum zwölften Mal die Pichler-Leo-Gedächtnistrophäe. Zum zweiten Mal wurde im Sommer der Brixnerhüttenlauf ausgetragen. Der schnellste Teilnehmer brachte die acht Kilometer lange Stecke in 48 Minuten hinter sich.

Weitere Veranstaltungen im Laufe des Jahres waren das Vereinsrodelrennen, das Mondscheinrodeln, das Eisstockschießen, eine Bergmesse auf dem Plattspitz sowie eine Grillfeier am Fußballplatz. Der 1972 gegründete ASV Vals zählt rund 170 Mitglieder. Die Jugendarbeit liegt den Funktionären besonders am Herzen, und der Erfolg bestätigt die Bemühungen: ca. die Hälfte der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Der Sponsorvertrag zwischen dem Amateursportverein Vals und der VolksbankFiliale Mühlbach wurde kürzlich wieder für weitere drei Jahre erneuert. Im Bild Frau Monika Kosta Fischnaller, Präsidentin des ASV, und Walther Kerschbaumer, Leiter der Mühlbacher Volksbank-Filiale.  fz

Meransner Imker wählen neuen Vorstand Imker gibt es in Meransen schon seit vielen Jahren. In einem Verein organisiert haben sie sich erst im Jahre 1990. Seit der Gründung bis zur heurigen Vollversammlung am 3. Dezember stand Johann Köck vom Birkenhof dem Verein vor. Bis zum Jahr 2000 war Konrad Stampfl (Erschbaum) sein Stellvertreter. Für die Vereinsmitglieder organisierte der Vorstand jedes Jahr Lehrfahrten sowie eine schöne Ambrosiusfeier zu Ehren des Schutzpatrons der Imker. Zu den Jahreshauptversammlungen werden jeweils Gastredner eingeladen, die zu den verschiedensten Themen referieren. Heuer war der Wanderlehrer Peter Senfter aus Innichen anwesend. Er sprach über den gefürchteten Befall von Bienenvölkern durch die Varroamilbe und führte er aus, dass durch die Varroa geschwächte Völker

auch für andere Krankheiten leichter anfällig sind. Im Rahmen der Vollversammlung wurde Johann Köck für seine langjährige Tätigkeit als Obmann geehrt. Im heurigen Jahr hat er seinen 70. Geburtstag gefeiert und stand somit bei der Neuwahl nicht mehr zur Verfügung. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Oswald Stolz (Gumpold) – Obmann, Peter Fischnaller (Kaufmann) – Obmannstellvertreter, Pia Knapp (Greitenegg) – Schriftführerin, Josef Knapp (Greitenegg) – Kassier, Siegfried Hinterlechner (Außerkofler) - Mitglied Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei Johann Köck für seinen langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz. Neben dem Imkerverein war er auch in anderen Vereinen und Organisationen ehrenamtlich tätig.  fg

Denksport mit Silvester Stoll

Primzahlen sind Zahlen, die man nicht in Faktoren zerlegen kann, z. B. 2, 3, 5, 7, 11, 13 usw. Die anderen Zahlen nennt man zusammengesetzte Zahlen, z. B. 4=2x2, 6=2x3, 8=2x4 oder 2x2x2, 10=2x5 usw. Suche nun die 25 Primzahlen von 1 bis 100 heraus! Wer glaubt, die richtige Lösung gefunden zu haben, kann sie per E-Mail an oskar. zingerle@brixmedia.it, per Post an die Redaktion schicken (Adresse sh. Impressum) oder direkt in der Gemeinde Mühlbach abgeben. Einsendeschluss ist der 15. Jänner 2007! Unter den richtigen Einsendungen dieses Rätsels verlosen wir drei Drink-Cards (jeweils 11 Kaffee) im Gasthof Weiße Lilie in Mühlbach. Die Auflösung des letzten Rätsels lautet 500.500. Man brauchte nur den Summanden 1.001 mit 500 multiplizieren. Unter den richtigen Einsendungen haben wir fünf Eintrittskarten in den Alpinpool von Meransen verlost. Gewonnen haben: Stefan Zathammer, Verena Untersteiner, Florian Kronbichler, Andrea Lechner und Valentin Mitterrutzner.

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Richtig geantwortet, aber nicht gewonnen haben Christian Untersteiner, Franz Achammer, Paul Mitterrutzner, Anni Achammer, Jakob Zathammer, Marion Mitterrutzner, Rosina Mitterrutzner, Simona La Sala und Dietmar Leitner.

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Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender Jänner bis März So., 14. Jänner Eisstockschießen (Sportverein Vals) Vals

Do., 15. Februar Kinderfasching Mühlbach, Eislaufplatz, 14 Uhr

So., 11. März Jochtaltrophäe (Sportverein Vals) Vals

Sa., 27. Jänner Vereinsskirennen (Sportverein Vals) Vals

Do., 15. Februar Faschingsparty der Bürgerkapelle mühlbach Mühlbach, Rudi-Keller, 20 Uhr

28. und 28. Jänner Winterlager der AVS-Jugend in Landro Mühlbach

Fr., 23. Februar Vortrag zum Thema „Anderen Helfen – mich selber aber nicht vergessen“ mit Christine Baumgartner Mühlbach, Pfarrheim, 20 Uhr

So., 18. März Stöcklvaterprozession für die Männer Mühlbach So., 18. März Gardaseewanderung (AVS) Mühlbach

Do., 1. Februar Lehrgang zum richtigen Umgang mit dem Lawinenverschüttetengerät (AVS) Mühlbach Sa., 3. Februar Übungen im Gelände mit dem Lawinenverschüttetengerät (AVS) Mühlbach

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Sa., 24. Februar Ausflug in die Kletterhalle Sexten (AVS Jugend) Mühlbach So., 25. Februar Stöcklvaterprozession für die Firmlinge Mühlbach

Sa., 3. Februar Mondscheinrodeln (Sportverein Vals) Vals

So., 4. März Stöcklvaterprozession für die Erstkommunikanten Mühlbach

So., 4. Februar Preiswatten (KVW) Mühlbach, Aula Magna der Mittelschule, 13.30 Uhr

So., 4. März Gemeindeskirennen Meransen, Gitschberg, 10 Uhr

So., 11. Februar Schneeschuh- und Winterwanderung des AVS Mühlbach

So., 11. März Stöcklvaterprozession für die Frauen Mühlbach

So,. 25. März Stöcklvaterprozession für die Familien Mühlbach Vorschau So., 1. April Suppensonntag mit Tirtlan (KVW) Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 11 Uhr So., 1. April Palmbesenbrauch (AVS Jugend) Mühlbach Mo., 9. April Pichler-Leo-Trophäe (Sportverein Vals) Vals

Möchten Sie Veranstaltungen für den Zeitraum April bis Juni im Marktblatt ankündigen?

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an oskar.zingerle@brixmedia.it oder teilen Sie uns die Daten telefonisch mit: 0472 060210.


Veranstaltungskalender Gemeinde

Mühlbach

Müllsammeldienst

Terminkalender 2007 Öffnungszeiten der Sammelstellen Mühlbach

Mittwoch Samstag

15 – 17 Uhr 8 – 9.30 Uhr

Meransen

Mittwoch Samstag

12.30 – 14.30 Uhr 10 – 11.30 Uhr

Vals

Mittwoch Samstag

14 – 15.30 Uhr 10 – 11.30 Uhr

Spinges

Samstag

8 – 9 Uhr

Grünmüll- und Alteisensammlung (Mühlbach, Meransner Straße) Jeweils samstags von 14 bis 16 Uhr. Zur Sommerzeit jeweils mittwochs von 17 bis 18 Uhr sowie samstags von 14 bis 15 Uhr.

Biomüllsammlung für Gewerbebetriebe Zur Winterzeit jeweils donnerstags und zur Sommerzeit jeweils montags und donnerstags

Kartonagensammlung für Gewerbebetriebe Jeweils dienstags um 15 Uhr

Schadstoffsammlung Mühlbach

14. Februar 8.30 – 10 Uhr

Spinges

14. Februar 10.30 – 12 Uhr

Meransen

17. Jänner 13.30 – 14.30 Uhr 9. Mai 10.30 – 12 Uhr 14. Nov. 8.30 – 10 Uhr

Vals

17. Jänner 15 – 16 Uhr 9. Mai 9 – 10 Uhr 22. August 9 – 10 Uhr

Häuslicher Sperrmüll (Art. 34 der Müllordnung) Auch im Jahre 2007 besteht die Möglichkeit, sperrige Abfälle aus den Haushalten in kleinen Mengen (ca. 2 m³/Jahr) bei den Recyclinghöfen abzugeben. Größere Mengen müssen weiterhin direkt beim Abfallwirtschaftszentrum in Natz Schabs (Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8 bis 11.30 Uhr) abgeliefert werden. Gewerbesperrmüll muss auf jeden Fall auf eigene Kosten vom Erzeuger einem hierfür ermächtigten Unternehmen übergeben werden.

Getränkeverbundpackungen (Tetra Pak) in den Restmüllbehälter Wie das Amt für Abfallbewirtschaftung der Bezirksgemeinschaft Eisacktal mitteilte, sollen die so genannten Getränkeverbundpackungen (Tetra Pak) wieder getrennt vom Papier entsorgt werden. In einer Aktion regten die Stadtwerke Brixen an, Tetra-Paks mit dem Papier zu entsorgen. Allerdings verunreinigt der Schraubverschluss aus Plastik sowie restlicher Inhalt der Getränkeverpackungen das recycelbare Papier. Die getrennte Altpapiersammlung gewährleiste langfristig gesehen, sowohl qualitativ als auch ökologisch die sinnvollste Verwertung. Folglich gilt weiterhin die bestehende und bewährte Regelung, das Altpapier über die Recyclinghöfe (Wertstoffsammelstellen) und die Getränkeverbundpackungen (Tetra Pak) im eigenen Müllbehälter mit dem Restmüll zu entsorgen.

Sammlung von Kunststoffbehältern und Flüssigkeiten Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal teilte der Gemeinde Mühlbach mit, dass bei letzthin durchgeführten Stichproben der gesammelten Kunststoffbehälter unzufriedene Ergebnisse erbracht haben. Der Störstoffgehalt war so hoch, dass unsere Wertstoffe als zweitklassig eingestuft worden sind, was einem Wertverlust von 105/Tonne entspricht. Es wird daher ausdrücklich gebeten, folgende Vorschriften zu beachten: · Es dürfen nur Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff bis zu einem Fassungsvermögen von fünf Litern abgegeben werden. · Die Behälter müssen gänzlich leer sein. · Es dürfen absolut keine anderen Kunststoffbehälter wie Zahnpastatuben, Joghurtbecher u. dgl. abgegeben werden. · Es dürfen absolut keine anderen Materialen, wie Spielsachen usw. oder gar Dosen, Glas und Ähnliches zusammen mit den Kunststoffbehältern entsorgt werden.

Hinweis

Der neue Recyclinghof Mühlbach wird voraussichtlich im Frühjahr 2007 eröffnet.

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Mühlbacher Marktblatt 077 - Dezember 2006