BODYMEDIA Fitness-Ausgabe 5-2022

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Das Fachmagazin für Fitness und Gesundheit Ausgabe 5-2022

KOSTENEXPLOSION: WAS WIRKLICH HILFT ab Seite 28

Clubreport HARDY‘S Fürstenfeldbruck ab Seite 14

Dos and Don‘ts bei der Studioplanung ab Seite 60

Frauen in der Fitnessbranche ab Seite 96

Marktübersicht Innenausstatter ab Seite 76


WIR G N I D N A BR

GEWINN

EN

PERFORMANCE

INDI

MITGLIE

DER

VIDU

ELLE

S L E N FUN

STATT N O I T A M O T U A GEILE

BUCHE JETZT DEIN KOSTENLOSES ERSTGESPRÄCH

SALE S

LEADS

CREATIVES


INTRO EDITORIAL

EDITORIAL 05 2022

Liebe Leserin, Lieber Leser, Der Herbst der Branche steht schon jetzt ganz im Zeichen der zu erwartenden Energiekrise. Die damit einhergehende Berichterstattung erinnerte mich an die BODYMEDIA-Ausgabe 6-2011, die erste, an der ich aktiv mitarbeiteten durfte. In seinem damaligen Editorial schreibt BODYMEDIA-Herausgeber Hubert Horn: „Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste […] Wer weiß, welche Ereignisse uns demnächst noch schlaflose Nächte bescheren werden.“ Trotz allem blickt er positiv in die Zukunft und sieht die Branche für die Zukunft gewappnet. Nun steht mit der Energiekrise die nächste größere, durchaus bedrohliche Herausforderung vor der Tür der Branche. Um der Branche bei der Bewältigung zu unterstützen, widmen wir unseren umfangreichen Hauptschwerpunkt dem Thema „Kosten sparen“. Auf der einen Seite gilt es für den kommenden Herbst und Winter Kosteneinsparungen vorzunehmen, sodass der Betrieb aufrechterhalten werden kann. Wie die täglichen Meldungen in den Nachrichtenseiten zeigen, trifft es bereits einige energieintensive Branchen stark wie z. B. Bäckereien oder Schwimmbäder. Zum anderen müssen Maßnahmen für die Zukunft getroffen werden, um Energiekosten möglichst gering zu halten. Eine Chance bieten hier erneuerbare Energien, die sich glücklicherweise nicht von Staatschefs limitieren lassen. Hier stellt sich jedoch das Problem der Finanzierung. Ob man möchte oder nicht, das Thema wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen.

Bei den hohen Energiekosten kann man dem Geld beim Verbrennen zusehen. Dieser Eindruck dürfte widerspiegeln was viele Betreiber gerade denken. Titelgestaltung: Katharina Jaschinski

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Ihr

Jonathan Schneidemesser Chefredakteur

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03




INTRO INHALT

INHALT INTRO

96

„Wir brauchen mehr weibliche Vorbilder!“

03

Editorial

102

Erfolgreiche Stabübergabe

08

News

108

Präventionstrainer sind die Zukunft in der Fitnessbranche

14

Clubreport Hardy’s Fürstenfeldbruck

112

Sind Lockdowns versicherbar?

116

Der Anspruch auf Erstattung von Mahnkosten

120

Förderung von Nachwuchskräften

124

Share: Soziales Engagement für die Kundenbindung

128

Mentale Stärke als Erfolgskonzept

THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN 28

Kostenmanagement in Fitnessstudios

32

Wie sparen Sie?

40

Erst Umsatz sichern, dann Kosten sparen

44

Wie reagieren Sie auf die Energieverknappung?

48

Wenig Kosten, umso mehr Style

54

Neue, lohnenswerte Wege bei der Energiegewinnung

56

Stark durch eigenen Strom

THEMENSCHWERPUNKT STUDIOPLANUNG

06

60

Die Macht der Farben

66

„Weniger ist mehr!“

70

Studioplanung Schritt für Schritt

MESSEN & EVENTS 132

BODYMEDIA Innovation Days 2022

INDUSTRIE 134

Das rundum-sorglos-Studio-Paket

138

Warum Prävention so wichtig ist

140

Eine echte Win-win-Situation für Betreiber

142

Entlastung für Fitnessclubs durch intelligenten Systemlösungen

146

Wie Führungskräfte Mitarbeiterfluktuation vermeiden

OUTRO

MAGAZIN

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Inserenten / Impressum

76

Marktübersicht Innenausstatter

153

Vorschau

88

Was ist mein Unternehmen wert und wie läuft ein Verkauf ab?

154

Zeitstrahl

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INTRO INHALT

60 28

132

14

76

96 Fotos: © Natee Meepian © Philip Steury © ronstik. - stock.adobe.com © Urban Sports Club

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NEWS AUS DER BRANCHE

FITNATION 2022 IM OKTOBER IN AMSTERDAM Die Fitnesskonferenz FitNation findet in diesem Jahr am 25. Oktober im Eye Film Museum in Amsterdam statt. Im Fokus stehen wichtige Themen für die Zukunft der Fitness und die Teilnehmer werden durch hochkarätige, internationale Redner inspiriert und motiviert. Zum Programm zählen u. a. Networking-Sessions sowie eine spezielle Frage- und Antwortrunde mit nationalen Fitnessorganisationen. FitNation 2022 wird von EuropeActive, NL Actief, Hidden Profits Marketing und Virtuagym gesponsert. Tickets sind online erhältlich. KONTAKT info@fitnation.co | www.fitnation.co

LES MILLS VERANSTALTET GROSSES LIVE-EVENT IN LONDON

WELLSYSTEM IST OFFIZIELLER PARTNER DER PROGROS EINKAUFSGESELLSCHAFT MBH

Am Freitag, dem 21. Oktober und Samstag, dem 22. Oktober veranstaltet LES MILLS in der Eventlocation Excel, im Herzen Londons, ein Live-Fitness-Event der Extraklasse. An beiden Tagen des Events finden die Produktion und die Dreharbeiten der Masterclass Filmings für die LES MILLS Releases statt. Das Endprodukt wird den Instruktoren auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt. Zu dem Event in London werden Besucher aus aller Welt erwartet, die gemeinsam schwitzen, trainieren und die LES MILLS Workouts live erleben möchten. KONTAKT +49 (0) 40 / 52472120 info@lesmills.de | www.lesmills.com

Wellsystem, das Hydrojet-Überwasser-Massage-System der JK-International GmbH, ist ab sofort offizieller Partner der progros Einkaufsgesellschaft mbH. Mit mehr als 900 angeschlossenen Betrieben in acht Ländern Europas ist es eines der führenden Einkaufs- und Beratungsunternehmen in der Hospitality-Branche. Durch die Kooperation mit der progros Einkaufsgesellschaft möchte das Unternehmen sein Wachstum in der Hotellerie weiter ausbauen. Als erster an progros angeschlossener Betrieb konnte Wellsystem bereits im neu eröffneten Riverloft Hotel in Brunsbüttel installiert werden.

KONTAKT +49 (0) 2224 / 8180 info@wellsystem.de | www.wellsystem.de

ATEMSYMPOSIUM POWERED BY IDIAG IN HAMBURG Am 5. November findet in Hamburg im Rahmen des LANS-Symposiums das Atemsymposium powered by Idiag statt. Es richtet sich an Fitnessstudiobetreiber, die das Thema Atmung in ihr Konzept integrieren möchten. Idiag möchte als Hersteller vom Respiration Tower die Wichtigkeit des Atemmuskeltrainings verdeutlichen und herausstellen. Beim Symposium referieren hochkarätige Speaker aus der Forschung und Praktiker. Zudem wird die Triathlon-Europameisterin und Idiag-Ambassadorin Laura Phillipp mit von der Partie sein. KONTAKT +49 (0) 89 / 200029720 | info@idiag.de | www.idiag.ch 08

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NEWS AUS DER BRANCHE

ZWEI NEUZUGÄNGE FÜR CARDIOSCAN Ab sofort verstärken Stefan Tiegs als neuer CFO und Armin Pelz als National Salesmanager Österreich das Team von cardioscan. Stefan Tiegs hat sich nach 20 Jahren als Prokurist und Kaufmännischer Leiter der David Lloyd Meridian Spa & Fitness Gruppe für cardioscan entschieden. Armin Pelz wird mit seiner fast 30-jährigen Expertise im Sales- und National-Sales-Bereich den Wachstumskurs in Österreich vorantreiben. KONTAKT +49 (0) 40 / 30372330 info@cardioscan.de | www.cardioscan.de

EGYM UND WORLD OF FITNESS VERLÄNGERN PARTNERSCHAFT EGYM und die World Of Fitness Gruppe (WOF) haben ihre seit 2014 bestehende Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert. World Of Fitness ist mit derzeit 13 bestehenden Anlagen und einem im Bau befindlichen Fitnessstudio für Damenfitness sowie mehreren Lizenz- und Franchisepartnerschaften Marktführer im Raum Aachen. In den WOF-Studios trainieren aktuell rund 30.000 Mitglieder. Die Gruppe beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. WOF plant, jährlich um ein bis zwei Anlagen zu wachsen. KONTAKT +49 (0) 89 / 38036565 | support@egym.com | www.egym.com

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NEWS AUS DER BRANCHE

CUBE SPORTS STELLT PRODUKTNEUHEITEN VOR Cube Sports präsentiert das neue Multibrett für Schwungtrainer und eine neue Langhantelablage. Das neu entwickelte Multibrett aus Holz ist die Haltevorrichtung für zwei Schwungradgeräte und in den Farben Natur und Anthrazit erhältlich. Beide Schwungradgeräte lassen sich im Handumdrehen auf das Multibrett montieren, das man in den patentierten t-Öffnungen platzieren kann. Die neue Langhantelablage aus pulverbeschichtetem Stahl verleiht der Adaption mehr Stabilität und durch die gummierte Auflagefläche wird das Ablegen sicherer. Da die neue Adaption aus zwei Teilen besteht, fügt sie sich optisch in das Gesamtbild ein und schafft zusätzlichen Raum an der Multifunktionswand. KONTAKT +49 (0) 221 / 16861658 | info@cubesports.de | www.cubesports.de

HYROX AUF DER FIBO 2023 erweitert die FIBO ihr Mitmachsportprogramm um den HYROX Fitness Contest, der vom 13. bis 16. April auf der Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit in Köln stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen Bewegung im Alltag. Das Ziel ist es, die Öffentlichkeit für eine gesunde und aktive Lebensweise zu sensibilisieren. Die Veranstaltung ist auf alle Sportler und Läufer – unabhängig von Alter und Geschlecht – ausgerichtet. Der Wettkampf findet in drei Trainingsbereichen statt: Functional Training, HIIT und Laufen. KONTAKT +49 (0) 211 / 90191400 | info@fibo.com | www.fibo.com

FITNESSCONNECTED ERST IM SOMMER 2024 WIEDER ALS EIGENSTÄNDIGE MESSE Die für November geplante FitnessConnected wird auf Sommer 2024 verschoben. Das gab der Veranstalter bekannt. Die Messe wird 2022 in die parallel stattfindenden ISPO Munich und therapie MÜNCHEN integriert, die planmäßig vom 28. bis 30. November durchgeführt werden. Als Gründe für die Verschiebung der Messe wurden die allgemeine Verunsicherung im Fitnessmarkt durch die steigenden Energiekosten für Fitnessstudios, hohe Inflationsraten sowie Störungen der Handelsströme weltweit genannt. 2024 soll die Messe dann im Sommer stattfinden. Für 2023 sind zwei Highlights angekündigt, über die der Veranstalter noch informieren wird. KONTAKT +49 (0) 176 / 31385525 | kontakt@sports-connected-gmbh.com | www.fitness-connected.com

NEUER STAIRCLIMBER VON PRECOR Mit dem StairClimber hat Precor ein neues Premium-Fitnessgerät entwickelt. Der Precor StairClimber verfügt über benutzerfreundliche Auf- und Abstiegsplattformen und die markenrechtlich geschützte Dynamic Step Control. Diese erzeugt einen gleichmäßigen Schritt bei jeder Körpergröße und Geschwindigkeit des Mitglieds. Das Gerät durchlief mehr als 10.000 Stunden Labor- und Feldversuche vor der Markteinführung, um sicherzustellen, dass die langlebigen, leistungsstarken Komponenten den Anforderungen der Zeit gewachsen sind. Der StairClimber ist Teil der 800er-Produktlinie und in den Farben Black Pearl und Storm Grey erhältlich. KONTAKT +49 (0) 89 / 89801370 | info.de@precor.com | www.precor.de 10

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NEWS AUS DER BRANCHE

NEUE GESCHÄFTSLEITUNG BEI ARTZT

Das neue Führungsteam der Ludwig ARTZT GmbH besteht aus Markus Söhngen als kaufmännischer Leiter, Felix Artzt als Geschäftsführer und David Nießing als Leiter von Vertrieb und Marketing. Markus Söhngen ist seit dem 1. September kaufmännischer Leiter und Prokurist bei der Ludwig ARTZT GmbH. Er wird in Abstimmung mit David Nießing, Leiter Vertrieb und Marketing, der ab sofort ebenfalls Prokura erhält, das operative Geschäft verantworten. Mit der neuen Führung will die Ludwig ARTZT GmbH Prozesse weiter optimieren und flexibler auf Veränderungen im Markt reagieren. Im Zuge der Neuaufstellung wird sich Geschäftsführer Felix Artzt künftig auf repräsentative und strategische Aufgaben konzentrieren und die nachhaltige Produktentwicklung vorantreiben. KONTAKT +49 (0) 6436 / 944930 info@artzt.eu | www.artzt.eu

MAGICLINE UND EGYM VEREINBAREN STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT EGYM und Magicline schließen eine strategische Partnerschaft und wollen Fitnessstudiobetreibern ohne Zusatzkosten eine Schnittstelle beider Unternehmen bieten. Zusätzlich zu den Basisfunktionen, wie die Mitgliederübertragung/-synchronisation, Check-ins und RFID-Übertragung, folgen in den kommenden Monaten weitere Features, die Fitnessstudiomitgliedern und Betreibern gleichermaßen zugutekommen, wie z. B. die Buchung von Kursen über die EGYM Branded Member App oder die Steuerung von EGYM+- und EGYM-SmartStrength-Geräten. Magicline wird darüber hinaus eine Software-Schnittstelle zum EGYM-Tochterunternehmen qualitrain integrieren.

KONTAKT +49 (0) 40 / 4293240 info@magicline.com | www.magicline.de

RALF RÖNNING IST AB SOFORT HEAD OF OPERATIONS BEI UFC GYM GERMANY Seit Anfang September ist Ralf Rönning als Head of Operations für den strukturellen Aufbau der Prozesse inner- und außerhalb des Unternehmens verantwortlich. Der ehemalige Karate-Profisportler Ralf Rönning ist seit 28 Jahren in der Fitnessbranche tätig und wurde von CEO Robert Jablukov zu UFC GYM Germany geholt. Zuletzt war er bei Aspria als Well Being Manager tätig. KONTAKT +49 (0) 171 / 1688498 | info@ufcgym.de | www.ufcgym.de

DER AIRSHAPER WURDE AN 40 STANDORTEN EINGEFÜHRT Anfang August fiel in über 40 Partnerclubs in der DACH-Region und Italien der Startschuss für den Airshaper. Der Nachfolger des Slim Belly® ist kleiner, leichter, handlicher, komfortabler und flexibler in seinen Einsatzmöglichkeiten. Vor allem die neuen Möglichkeiten, die sich durch hybride Trainingsangebote und ein externes Verleihkonzept den Fitnessstudios eröffnen, überzeugte viele zur Einführung des Airshaper. Im September wurde das Konzept zur Figurformung an 20 weiteren Standorten eingeführt. Weitere sollen dann im Herbst folgen. KONTAKT +49 (0) 89 / 21529700 | info@ab.fitness | www.slim-belly.com Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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NEWS AUS DER BRANCHE

SAMUEL KOCH IST KEYNOTE-SPEAKER BEIM AUFSTIEGSKONGRESS 2022 Am 7. und 8. Oktober 2022 veranstalten die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die BSA-Akademie den Aufstiegskongress im Mannheimer m:con Congress Center Rosengarten. Nachdem der Fachkongress in den letzten beiden Jahren „online only“ veranstaltet wurde, findet er 2022 wieder vor Ort statt. Samuel Koch wird am ersten Kongresstag den Keynote-Vortrag „Schwerelos – wie wir Ballast abwerfen und Kraft tanken“ präsentieren. Der durch die TV-Show „Wetten, dass ...?“ bekannt gewordene Schauspieler, Autor und Redner verkörpert wie kein anderer das diesjährige Motto „Better & stronger“. KONTAKT +49 (0) 681 / 6855150 | aufstiegskongress@dhfpg-bsa.de | www.aufstiegskongress.de

DIGITALE VERKAUFSAUTOMATEN OHNE EIGENES INVESTMENT

TRX-GRÜNDER WILL DAS UNTERNEHMEN AUS DER KRISE FÜHREN

Die Simplix.Solutions bietet digitale Verkaufsautomaten für Fitnessstudios als Full-Service-Modell an. Inkludiert sind der Automatenkauf, die Waren, das Bestandsmanagement und die Abrechnung der Verkäufe. Fitnessstudiobetreiber füllen die Spiralen auf und erhalten monatlich eine Provisionsabrechnung, ganz ohne eigenes Investment. Das Konzept eignet sich für Betreiber von Fitnessketten ebenso wie für inhabergeführte Fitnessstudios mit einer Anzahl ab ca. 1.000 Mitgliedern. Zu den Erstkunden gehören u. a. die WellYou-Studiokette, EraGym und Infinity Fitness. Mittlerweile sind deutschlandweit 30 Automaten im Einsatz.

TRX wird von seinem Gründer Randy Hetrick und dem Finanzinvestor Jack Daly übernommen, um das Unternehmen aus seiner Krise zu führen. TRX hatte im Juni Konkurs angemeldet, um einen Verkauf anzustreben. Jetzt gab das Unternehmen bekannt, dass sein Gründer und ehemaliger CEO Randy Hetrick mit seinem Partner Jack Daly die Fitnessmarke übernommen hat. Daly soll zukünftig als CEO bei TRX fungieren, während Hetrick als Vorsitzender das Unternehmen gemeinsam mit ihm leiten wird. Sie planen, dem Unternehmen durch eine grundlegende Umstrukturierung und mit einem neuen Führungsstil aus seiner Krise zu helfen und die Marke TRX damit wiederzubeleben.

KONTAKT +49 (0) 4192 / 8190121 mario.burmeister@simplix.solutions www.simplix.solutions

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EHEMALIGER PROFI-FUSSBALLER ZORAN ZELJKO BEGINNT BEI CORE HEALTH & FITNESS Zoran Zeljko übernimmt ab sofort die Position als „Verkaufsleitung Deutschland Mitte“ bei der Core Health & Fitness GmbH und verstärkt damit das Sales-Team. Er verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung im B2B-Vertrieb und freut sich auf das neue Aufgabengebiet. Als ehemaliger Berufssportler mit Fußball-Trainer-A-Lizenz liebt er sportliche Herausforderungen und möchte seine Begeisterung für Fitness gerne weitergeben. KONTAKT +49 (0) 89 / 2189800 | Sales-DE@corehandf.com | www.corehandf.de 12

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NEWS AUS DER BRANCHE

BOCK AUF EINE GEILE SOFTWARE?

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CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

FURIOSE FAMILIENLEISTUNG Text Constantin Wilser

Wichtiger Bestandteil des Modernisierungsprozesses des Viehmarktplatzes in Fürstenfeldbruck ist das HARDY’S. Der aufwendige Um- bzw. Ausbau der Premiumanlage ist so gut wie abgeschlossen. Das Vorhaben der Stadtplaner und Studiobetreiber geht voll auf, denn das HARDY’S ist bereits jetzt einer der zentralen Anlaufpunkte der Stadt – und das nicht nur für Fitnessbegeisterte. 1987 hat Reinhard Klinke, besser unter seinem Spitznamen Hardy bekannt, in Schondorf am Ammersee das HARDY’S Bodyfit gegründet. Was damals auf nur 500 m2 begann, wurde sehr schnell erfolgreich und über die Jahre immer größer. Zum Dach der Marke zählen drei Premium- und eine Discountanlage namens HARDY’S the gym. Zudem betreibt man einen Firmenfitnessclub bei HILTI Deutschland. Zwar genießt Reinhard Klinke seit einiger Zeit seinen wohlverdienten Ruhestand in vollen Zügen, ein Ende der HARDY’S-Erfolgsgeschichte ist allerdings längst noch nicht in Sicht. Seine drei Kinder Anna, Franziska und Johannes haben mittlerweile das Sagen und sprühen nur so vor Tatendrang. Bestes Beispiel dafür ist das neue Flaggschiff in Fürstenfeldbruck. Doppelte Fläche nach Umbau Nach gut einem Jahr Umbauphase feierte das HARDY’S im November des vergangenen Jahres Wiedereröffnung. Seit 2008 befand sich das Studio auf den beiden oberen Etagen, über einem Spielwarenladen. Nach dessen Insolvenz entschied sich Familie Klinke 14

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bewusst gegen einen Neubau im Industriegebiet und für einen Umbau der eigenen Immobilie und investierte 4,5 Millionen Euro. Durch den Umbau erstreckt sich die Anlage nun über vier Etagen und die Nutzfläche hat sich auf 5.000 m2 verdoppelt. Realisiert wurde der Um- bzw. Ausbau von MeierMohr Architekten. In der kompletten Anlage wurde auf den Einsatz von weichem Licht und die Verwendung von haptischen und leichten Materialien wie Holz und Glas geachtet. Alle Bereiche sind bewusst so gestaltet worden, dass sie gut einsehbar sind. Auch wenn der Umbau der oberen Etagen noch nicht abgeschlossen ist, gefällt das Konzept. Juroren der Bayerischen Architektenkammer hat der Umbau dermaßen überzeugt, dass das Fitnessstudio unter Architektouren 2022 vorgestellt wird. Dass das Umbaujahr kräftezehrend war, daraus macht Franziska Klinke keinen Hehl: „Während des Umbaus kam es u. a. wegen Corona, aber auch aufgrund einiger unvorhergesehener Probleme mit der Statik immer wieder zu Verzögerungen. Zwei Tage nachdem dann endlich alles fertig war, hatten wir einen


CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Das Atrium trägt zur loftartigen Atmosphäre bei

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CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Bei der Betreuung der Mitglieder setzt man im HARDY‘S auf das ganzheitliche Betreuungskonzept namens ALIVE

Wasserschaden, sodass der Großteil des Untergeschosses nochmal komplett zurückgebaut und erneuert werden musste. Es entstand ein Schaden von 500.000 Euro.“ Zur loftartigen Atmosphäre trägt das neu geschaffene Atrium bei, das die einzelnen Stockwerke miteinander verbindet. Gastro trifft auf Fitness Das Konzept des HARDY’S in Fürstenfeldbruck ist in der Fitnessbranche

einzigartig. Wer vor dem blau gestrichenen Gebäude steht und Ausschau nach einem klassischen Check-inBereich mit Empfangstheke hält, sucht vergebens. Denn im Empfangsbereich ist das DAILYS angesiedelt. Die Juice Bar & Kitchen bietet jeden Tag, von 6-23 Uhr, frische und selbstproduzierte Gerichte und Getränke. Auf der Speisekarte stehen u. a. Acai Bowl, Vegan Curry Bowl, Earth Salat Bowl sowie frischgepresste Säfte und Smoothies.

Den Verantwortlichen des HARDY’S ist es mit dem DAILYS gelungen, die Bereiche Fitness und Gastronomie auf einzigartige Weise miteinander zu kombinieren

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Selbstverständlich können die Gäste hier auch reichhaltig frühstücken und zu Mittag essen. Die komplette Karte ist mit verschiedenen Buttons versehen und signalisiert, ob durch das jeweilige Getränk oder Essen beispielsweise die Figurformung oder der Muskelaufbau unterstützt wird. Alle Produkte werden in der Küche, die ebenfalls Teil des HARDY’S ist, größtenteils selbst hergestellt. Auf Fremdprodukte wird fast komplett verzichtet. Allein im DAILYS


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sind 20 der ca. 70 Mitarbeiter angestellt. Das Ziel, dass sich eine Community bildet, geht bereits nach wenigen Monaten voll auf. „Das DAILYS nutzen sowohl unsere Mitglieder als auch externe Besucher. Unsere Trainer machen hier beispielsweise Beratungsgespräche oder Kursgruppen treffen sich hier nach dem Training. Mittlerweile ist es aber so, dass unser Plan zunehmend aufgeht und immer mehr externe Besucher das DAILYS besuchen. Wir sind sehr zufrieden, wie es angelaufen ist, und überlegen, wie wir das Gastrokonzept auch auf unsere anderen Studios ausweiten können“, erklärt Johannes Klinke, der für das DAILYS verantwortlich ist. Mitglieder des HARDY’S haben die Möglichkeit, mit ihrer Mitgliedskarte zu zahlen. Vom DAILYS aus hat man dank der offenen Bauweise einen guten Blick auf die Trainingsfläche. Ziel ist es, dass dadurch bei Nichtmitgliedern das Interesse geweckt wird, einen Probetermin zu vereinbaren.

Bei der Umsetzung des Konzepts erhielten die Klinke-Geschwister prominente Unterstützung. Hans-Jürgen Hartauer arbeitet seit über 20 Jahren als Unternehmensberater für unterschiedliche Dienstleistungen in der Gastronomie und genießt den Ruf des Service-Gurus. Mit seinem Bewusstsein, wie sich ein Raum anfühlen sollte, hat er maßgeblich dazu beigetragen, das Connecting-Prinzip vor Ort zu optimieren. Das DAILYS-Konzept trägt zudem auch die Handschrift von Hans Gerlach. Er war viele Jahre Koch in den besten Sterne-Restaurants Europas, schreibt mittlerweile den Foodblog für die Süddeutsche Zeitung. Der Autor zahlreicher Kochbücher hat einen Großteil der innovativen Speisekarte kreiert. Betreuungskonzept auf Personal Training ausgerichtet Vorbei an der Theke des DAILYS gelangt man zur Trainingsfläche. Dank des Umbaus und der offenen Bau-

weise erhält man schnell einen guten Überblick. Mittelpunkt des stilvollen Erdgeschosses sind die hellen Stufen, die nach unten zum Trainingsloft führen. Das Loft, das eher in Schwarz gehalten ist und sich vom Design der restlichen Trainingsfläche abhebt, ist mit Kraftgeräten und freien Gewichten ausgestattet. Hier trainieren all diejenigen, die intensives Workout bevorzugen. Direkt an das Loft schließt zudem ein Cyclingraum an. Die Stufen unterteilen das Erdgeschoss in mehrere Trainingsbereiche. Auf der linken Seite sind ein schöner großer Beweglichkeitsbereich sowie einige Kardiogeräte, im hinteren Teil werden die Mitglieder am Zirkel betreut. Auf der rechten Seite befindet sich ein FunctionalBereich. Hier finden 20-minütige HIT-Kurse statt, die Mitglieder können diesen offenen Bereich aber auch außerhalb der Kurszeiten nutzen. Zwei weitere, große und helle Kursräume sowie weitere Kraftgeräte befinden sich im 4. Stockwerk.

Auf der Trainingsfläche liegt der Fokus auf Personal Training

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CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Direkt neben dem Loft grenzt der Cycling-Raum an. Weitere Kursräume befinden sich auf der oberen Etage

Eine Besonderheit im HARDY’S ist das ausgeklügelte und ganzheitliche Betreuungskonzept namens ALIVE. In sechs Schritten, beginnend mit dem ersten Beratungstermin, erhält jedes Mitglied einen auf den jeweiligen Fitness- und Gesundheitszustand sowie den persönlichen Lifestyle abgestimmten Trainingsplan. Der jeweilige Istzustand wird durch verschiedene Messungen ermittelt. Die Daten werden später zur abschließenden Erfolgskontrolle herangezogen. Selbstverständlich erklären die Trainer alle Geräte und Übungen ausführlich, bevor es mit dem Training losgehen kann, und geben nützliche Tipps zur Trainingssteuerung. Bei einer späteren gemeinsamen Trainingseinheit mit dem Kunden wird sichergestellt, dass alle Übungen korrekt ausgeführt werden. Das Thema Ernährung wird bei 18

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ALIVE ebenfalls aufgegriffen. Anhand des Ernährungsprotokolls werden die Effekte auf das Training und geeignete Optimierungsstrategien besprochen. „Das Wichtigste ist es, Neumitglieder in den ersten sechs Wochen an das regelmäßige Training zu gewöhnen. Unser Ziel ist es, dass unsere Mitglieder durch das ALIVE-Betreuungskonzept schnell Fortschritte erzielen, erklärt Franziska Klinke. Pro Anlage, so Franziska Klinke weiter, finden 50–100 PT-Sessions pro Woche statt. Insgesamt erwirtschaften die HARDY’SAnlagen durch Personal Training jährlich ca. 500.000 Euro, Tendenz steigend. Doch nicht nur für die Betreiber lohnt sich das Personal-Training-Angebot. Alle Personal Trainer erhalten für jede Trainingsstunde, die zwischen 60 und 100 Euro kostet, 25 % Provision. Ein Jahresgehalt von 50.000 Euro brutto

liegt durch das Provisionsmodell durchaus im Bereich des Möglichen. Einen Konkurrenzkampf unter den 20 Personal Trainern gibt es nicht, da jeder auf bestimmte Kundengruppen und Themen, wie z. B. Senioren, Profisportler oder Sportverletzungen, spezialisiert ist. Das Personal-Training-Konzept wurde vom bekannten Unternehmercoach Florian Möger über Jahre in den HARDY`S Clubs entwickelt und ist mittlerweile in rund 100 Studios in Deutschland erfolgreich implementiert. Mehrere Standbeine als Schlüssel zum Erfolg Die Philosophie der Klinkes ist klar! „Wir möchten, dass mehrere Standbeine zum Erfolg beitragen“, erklärt Anna Klinke, die den administrativen Bereich verantwortet. Neben Fitness und Gastronomie sind hier der Ver-


CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Bereits seit vielen Jahren in Kliniken und Arztpraxen bewährt, trägt die seca TRU als einzige ihrer Art mit medizinisch validierter Körperzusammensetzungsanalyse zum gezielten Trainingserfolg Deiner Mitglieder bei. Mach jetzt Dein Studio zum Vorreiter der Medical Fitness: secaTRU.com

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CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Durch den Umbau im HARDY’S wird die Fläche auf 5.000 m2 verdoppelt

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK

Die Verantwortlichen legen großen Wert auf Community-Bildung 20

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Name: HARDY’S Fürstenfeldbruck Eröffnung: 2008, Wiedereröffnung nach komplettem Umbau im November 2021 Lage: Am Viehmarktplatz in der Innenstadt von Fürstenfeldbruck Größe: 5.000 m2 Invest: In den Umbau (Verdopplung der Fläche) wurden 4,5 Millionen Euro investiert Geschäftsführer: Reinhard Klinke Studioleiter: Monika Schöfer Mitglieder: 2.300 (Stand 20. Juli 2022) Besonderheiten: Die Anlage befand sich früher auf den oberen Etagen über einem Spielwarengeschäft. Durch einen aufwendigen Umbau erstreckt sich die Anlage nun über vier Stockwerke (Gesamtfläche 5.000 m2). Mit dem Dailys ist es den Verantwortlichen gelungen, die Themen Fitness und Gastronomie auf einzigartige Weise zu kombinieren. Eine weitere Besonderheit ist das ausgeklügelte Betreuungskonzept namens ALIVE. Personal Training wird seit 15 Jahren im HARDY’S sehr erfolgreich umgesetzt. Davon profitieren nicht nur die Betreiber, sondern auch die Trainer, die durch ein Provisionsmodell am Erfolg beteiligt werden. Kontakt: www.hardys-freizeit.de/ hardys-fitness-fuerstenfeldbruck


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VIRTUAL TRAINING CYCLE

INDOOR CYCLING FÜR ALLE JEDERZEIT Mit dem neuen Virtual Training Cycle können alle Mitglieder jetzt echtes Indoor Cycling auf der Cardiofläche erleben – wann und wie sie wollen! Dabei bleiben sie mit exklusiven Programmen wie Sprint 8 Intervalltraining, Virtual Active und Target Training hoch motiviert und können sich

bei interaktiven On-Demand Cycling Kursen zusätzlich herausfordern. Wer sich beim Workout lieber unterhalten lässt, streamt seine persönlichen Lieblingssongs, Filme oder Serien. Alles auf einem Cycle, das speziell für intensivste Trainingseinheiten entwickelt wurde.

| matrixfitness.eu Matrix - Johnson Health Tech. GmbH | Europaallee 51 | D-50226 Frechen | Tel: +49 (0)2234 9997 100

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CLUBREPORT HARDY’S FÜRSTENFELDBRUCK

Das DAILYS ist beliebter Anlaufpunkt und trägt maßgeblich zur Community-Bildung im HARDY’S bei

kauf von Merchandise-Artikeln, Events wie Stadtläufe, Golfturniere und BikeAusflüge, das Angebot des Rehasportvereins oder das „Brain Room“, das für Seminare angemietet werden kann, zu nennen. Sehr erfolgreich ist zudem die Beauty-Lounge im HARDY’S. Die diversen Kosmetikbehandlungen und Massagen sind so begehrt, dass Terminvereinbarungen in der Regel sechs Wochen Vorlaufzeit benötigen. Die Beauty-Lounge befindet sich auf der oberen Etage, direkt neben dem Sauna- und Wellnessbereich. Ausblick Die Mitglieder des HARDY’S in Fürstenfeldbruck können sich auf das nächste Jahr freuen. Dann wird auch der Umbau der oberen Stockwerke abgeschlossen und das ohnehin schon umfangreiche

Angebot erweitert, und selbstverständlich wird auch an der weiteren Optimierung des Gesamtkonzepts getüftelt. Neben weiteren Kursräumen und einer Yoga-Lounge wird eine Physiotherapie mit sieben Behandlungskabinen eröffnet und auch die Beauty-Lounge soll erweitert werden. Die coronabedingten Mitgliedereinbrüche waren bereits Mitte Juli wieder aufgeholt. Anna, Franziska und Johannes Klinke sind sehr optimistisch, dass bis zum 1. Quartal 2023 weitere 500 Neukunden aufgebaut werden können und die Gesamtmitgliederzahl auf 2.800 ansteigt. Endziel sei es, so die Geschwister, die Mitgliederzahl von 3.500 zu erreichen. Fazit Das HARDY’S ist in vielerlei Hinsicht eines der Paradebeispiele der deut-

schen Fitnesslandschaft. Für Architektur, Angebot, Konzept, Innovationsgeist, Mitarbeiter und Vision sind Bestnoten ohnehin gerechtfertigt. Der jahrelange Erfolg ist aber in erster Linie ein Verdienst von Reinhard Klinke sowie seinen drei Kindern Anna, Franziska und Johannes. Reinhard hat perfekte Grundvoraussetzungen geschaffen. Er hat sein Unternehmen guten Gewissens in die Hände seiner Kinder gegeben und vertraut ihnen bedingungslos. Das Geschwistertrio ist ein starkes Team und zieht für den Erfolg stets, Tag für Tag, mit großer Leidenschaft an einem Strang. Die Klinkes stehen beispielhaft dafür, wie mehrere Generationen erfolgreich in einem Familienunternehmen zusammenarbeiten können. Eine rundum furiose Familienleistung eben.

In der Beauty-Lounge, die sich direkt neben dem Sauna- und Wellnessbereich befindet, wird u. a. Maniküre angeboten 22

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Architektonisch Meisterleistung: In den Umbau des HARDY‘S in Fürstenfeldbruck wurden 4,5 Millionen Euro investiert

Der Beweglichkeitsbereich im Erdgeschoss wird von den Mitgliedern stark genutzt

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ERFOLGREICHE INTEGRATION DES BIOCIRCUITTM VON TECHNOGYM Veränderungen in Unternehmen – so wie die Integration eines neuen, innovativen Trainingskonzepts von Technogym – bedarf nicht nur einer intensiven Schulung des Produkts, sondern auch die Akzeptanz der Mitarbeiter einzuholen. Gemeinsam mit Crown Consultancy kann der Trainingszirkel BIOCIRCUIT von Technogym erfolgreich in Fitnessstudios implementiert werden. Das sports up in Wiesbaden steht für Fitness und Gesundheit durch ein ganzheitliches Konzept. Dazu gehören mittlerweile auch Trainingskonzepte wie der vollautomatische Trainingszirkel BIOCIRCUIT von Technogym. Dieser führt die Trainierenden mit zielorientierten Programmen, automatischer Sitzeinstellung und umfassender Trainingsanleitung zum Trainingserfolg. Im Herzen der BIOCIRCUIT-Geräte steckt der BIODRIVE – ein intelligenter Antrieb mit Luft- und Raumfahrttechnologie der NASA. Die BIODRIVETechnologie ist ein Motor, der mit verschiedenen Widerstandsarten ein effektives und sicheres Training in nur 30 Minuten gewährleistet. Erfolgreiche Integration des BIOCIRCUIT Timo Rieder, Studioleiter im sports up, 26

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berichtet: „Das sports up in Wiesbaden hatte den vollautomatischen Trainingszirkel BIOCIRCUIT von Technogym erworben. Hierfür mussten die Verkaufsprozesse optimiert werden und so kam Crown Consultancy ins Spiel. Der Neuerwerb des BIOCIRCUIT sollte eine Erfolgsgeschichte für das sports up werden. Dass dies ganz anders kommen sollte, daran hat wohl zu Beginn niemand gedacht. Denn fast direkt nach dem besiegelten Neuerwerb des BIOCIRCUIT, Ende 2019, folgte die Pandemie, welche das Unternehmen bis heute beeinflusst und in allen Arbeitsprozessen ein Umdenken verursachte. Jeder Mitarbeiter war auf das neue Produkt BIOCIRCUIT gespannt, aber die Freude auf Rollenspiele und Schulungen hielt sich im Team sehr in Grenzen. Crown Consultancy hatte also nicht nur die Aufgabe, Wissen

zu vermitteln, sondern die Mitarbeiter auch zu motivieren und zu begeistern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist die Zusammenarbeit mit Crown Consultancy verlässlich, auf Augenhöhe und sehr gut gelungen. Trotz zahlreicher Lockdowns und Einschränkungen durch die COVID-19Pandemie konnte der BIOCIRCUIT von Technogym gut positioniert werden.“

Kontakt Technogym Germany GmbH Frankfurter Str. 211 63263 Neu-Isenburg Tel. +49 (0) 6102 / 822380 Web: www.technogym.com


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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

KOSTENMANAGEMENT IN FITNESSSTUDIOS Text Constantin Wilser

Die Kostenexplosionen aufgrund der Corona-Krise und der aktuellen politischen Ereignisse stellen Fitnessstudiobetreiber vor eine große Herausforderung. Steigende Energie-, Personal- und Betriebskosten dämpfen die Kauflust und Investitionsbereitschaft bestehender und potenzieller Kunden, führen zwangsläufig zu stagnierendem Wachstum und belasten die Rentabilität der Clubs. Umso wichtiger ist es für Studiobetreiber, sich verstärkt auf Einsparpotenziale in der Studioorganisation zu konzentrieren.

Exklusiv für DSSV-Mitglieder Der vollständige Leitfaden steht DSSV-Mitgliedern im internen Mitgliederbereich exklusiv zur Verfügung.

Vorab bleibt festzuhalten, dass der Leitfaden „Kostenmanagement in Fitness- und Gesundheitsanlagen“, den der DSSV gemeinsam mit Günter Noll und der W.I.F.F. GmbH entwickelt hat, lediglich Richtwerte liefert und eine individuelle Analyse nicht ersetzt. Die Fitness- und Gesundheitsbranche weist eine sehr heterogene Unternehmensstruktur sowohl im Bereich der Angebots- und Raumkonzeption als auch im Bereich der eingesetzten Personalstrukturen und der festgelegten Rechts- und Unternehmensform auf. Dadurch ist ein allgemeiner Branchenvergleich der Kostenpositionen nur 28

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bedingt möglich. Zudem ist zu berücksichtigen, dass jeder Steuerberater die unterschiedlichen Aufwendungen unterschiedlich verbucht, wodurch ein Vergleich der verschiedenen betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) sowie Kostenpositionen ebenfalls erschwert wird. Wirtschaftliche Stabilität durch gezieltes Kostenmanagement Der neue Leitfaden gibt Studiobetreibern wichtige Kostenrichtwerte an die Hand und liefert einen detaillierten Überblick zu relevanten Kostenposten.

Einsparpotenziale erkennen und Kosten optimieren Des Weiteren geht der Leitfaden ausführlich darauf ein, wie Unternehmen in den Bereichen Personal, Raumkosten, Materialaufwand, Werbekosten, Kfz-Kosten, Versicherungen, Reparatur, Instandhaltung und weiteren Kosten Optimierungsmaßnahmen treffen können. Quellen: [1] Leitfaden für Kostenmanagement in Fitness und Gesundheitsanlagen. Herausgeber DSSV e. V. in Kooperation mit der W.I.F.F. GmbH, Stand: April 2022

Foto: © Natee Meepian - stock.adobe.com

Der DSSV will Deutschland beim Energiesparen unterstützen und hat eine Energiekampagne in der Fitnessbranche auf den Weg gebracht (www.energiekampagnefitnessbranche.de).


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Kostenarten

Richtwert pro Monat

Betriebskosten (wie Warmwasser, Abwasser, Heizung)

3,00 bis 3,50 EUR pro m²*

Energiekosten (Strom) abhängig von der Anzahl der Saunen, Solarien, Whirlpools und Schwimmbäder

ab 2,50 EUR pro m²

GEMA (abhängig vom Kursangebot und der beschallten Fläche), Corint Media und Rundfunkbeitrag

250 bis 400 EUR

Reinigung

2,00 bis 3,00 EUR pro m²

Steuerberater/Bilanzerstellung

1,2 bis 1,5 % vom Umsatz

Bankgebühren

0,2 bis 0,3 % vom Umsatz

Wareneinsatz

30 bis 40 % vom Warenumsatz**

Telefon/Internet

100 EUR

Portokosten

ab 100 EUR

Versicherung

250 bis 280 EUR

* abhängig von geopolitischen Entwicklungen ** abhängig vom Einzelfall. Sinnvoll ist die Dokumentation der Ausgabe von Freigetränken

Quelle: DSSV e.V.

Kostenrichtwerte in % vom Nettoumsatz

maximal

minimal

Personalkosten (bei betreuungsintensiven Konzepten)

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Raumkosten

22

20

Kapitaldienst

6

4

Werbungskosten

5

4

Sonstige Kosten (Rechts- und Unternehmensberatung, Ausbildungs-, Fortbildungs- und Reisekosten, Kosten für Berufsbekleidung, Bewirtung, Geschenke etc.)

6

5

One Piece of Equipment for Every BodyTM

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

WIE SPAREN SIE? Text Constantin Wilser

Foto: © wutzkoh - stock.adobe.com

Mögliche Engpässe bei der Energieversorgung sowie die drastisch gestiegenen Preise zwingen auch die Fitnessbranche zum Handeln. Wir haben bei Studiobetreibern nachgefragt, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, und uns bei der Industrie umgehört, welche Tipps, Empfehlungen und Produkte sie ihren Kunden anbieten, damit diese effizient Kosten einsparen können.

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

WELCHE TIPPS, EMPFEHLUNGEN UND PRODUKTE BIETEN SIE IHREN KUNDEN AN, DAMIT DIESE EFFIZIENT KOSTEN EINSPAREN KÖNNEN?

Harry Stoimenos, ACISO Consulting Manager und Heinz Eger, ACISO Economic Development „Aufgrund der extremen Preisdynamik auf dem Energiemarkt und der explodierenden Inflation müssen die Fitnessunternehmen ihre fortlaufende Zahlungsfähigkeit mit Weitblick vorbereiten.“ „Im Energiesegment sollten die Unternehmen eine weitgehende Unabhängigkeit von externen Energielieferanten anstreben, und das am besten kurzfristig. Das Ziel sollte, neben der Optimierung des bestehenden Energiebedarfs, die Eigenerzeugung von Energie (Strom und Wärme) mittels PV-Anlagen, Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen sein. Aufgrund der aktuell noch bestehenden Abhängigkeit vom Energiemarkt sind die Betreiber zur Existenzsicherung gezwungen, alle Kosten ihres Unternehmens, dazu zählen Kostengruppen wie Wareneinkauf, Personalkosten, sonstige Kosten etc., kritisch zu prüfen. ACISO bietet dem Markt kompetente Hilfestellungen in Form von Risikoanalysen, Businessplanungen, Finance Coachings und Controllingprogramme zu diesen Herausforderungen an und begleitet die Unternehmen bei der konkreten Umsetzung definierter Maßnahmen. Kostenlose Checklisten für Kosteneinsparungen sind auf Anfrage erhältlich.“

Michael Bauer, Leiter Großkunden bei KLAFS „Wir bei KLAFS beschäftigen uns schon seit vielen Jahren mit der Thematik Ressourceneinsparung und optimalem Energieeinsatz – nicht erst seit dem Aufkommen der aktuellen Debatte. Genau aus diesem Grund können wir unseren Kunden auch durchdachte, hochwertige und über Jahre bewährte Technologien anbieten, die effizient Kosten und Energie einsparen. Ein Beispiel dafür ist unser patentierter KLAFS-Klimamanager für eine automatisierte, und dadurch optimierte, Frischluftzufuhr in den Saunen. Insbesondere in gewerblich betriebenen Saunen, in denen die Gästezahl über den Tag verteilt stark schwankt und damit auch der Bedarf an frischer Luft, unterstützt dieses System dabei, sowohl Energie als auch Geld zu sparen, denn mit dem Klimamanager lassen sich die Energiekosten der Abluft um bis zu 35 % senken. Auch über die immer beliebter werdenden großzügigen Glasfronten geht in regulären Saunen viel Wärme verloren. Die innovative, rahmenlose Isolierglasfront von KLAFS hat einen Wärmedurchgangskoeffizient, der den Anforderungen an Fenster in modernen Neubauten entspricht. Vergleicht man einfaches Einscheibenglas mit den KLAFS-Isolierglasfronten, ergibt sich eine Energieeinsparung von bis zu 80 %. Gleichzeitig verbessert das KLAFS-Isolierglas das Saunaklima und verkürzt die Aufheizzeit. Eine weitere Möglichkeit ist unser Green-Sauna-Paket, mit dem bis zu 40 % Energie eingespart werden kann. Wie man sieht, sind zahlreiche Möglichkeiten geboten, um effizient Energie und Kosten einzusparen.“ Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Andreas Bechler, Initiator von Hashtag Fitnessindustrie „Der Energiemarkt ist aktuell sehr schwierig. Selbst bei größeren Anstrengungen wird man um Mehrkosten nicht herumkommen. Trotz allem sollte man natürlich nicht abwarten, sondern kann ein paar Dinge unternehmen. Im Wesentlichen sollten für Clubbetreiber die folgenden vier Punkte im Fokus stehen: 1. 2. 3. 4.

Schaffen Sie Klarheit: Was verbraucht mein Studio eigentlich insgesamt? Was sind die größten Energieverbraucher in der Anlage? Vergleichen Sie: Was bietet der Markt aktuell in Konkurrenz zum eigenen Lieferanten? Handeln Sie: Wie kann der Verbrauch kurzfristig gesenkt werden? Welche Maßnahmen lassen sich zügig im Club etablieren? Investieren Sie: Wie kann der Verbrauch langfristig gesenkt werden? Welche Investitionen, unter Berücksichtigung potenzieller Fördermittel, können zukünftig helfen?“

Sabrina Fütterer, Geschäftsstellenleiterin DSSV e. V. „Über zwei Jahre war es uns durch die Coronapandemie nicht vergönnt, unseren eigentlichen Aufgaben im Rahmen eines ordentlichen Geschäftsbetriebes nachzugehen. Hinzu kommen, kurz nach Aufhebung der meisten Auflagen, steigende Preise durch politische Entwicklungen. Kostenexplosionen bei gleichzeitig noch coronabedingten Umsatzrückgängen stellen unsere Branche vor extreme Herausforderungen. Umso mehr müssen wir uns auf unsere Studioorganisation und die damit einhergehenden Kostenstrukturen konzentrieren. Hier liegt aus unserer Sicht ein sehr großes und kurzfristig umzusetzendes Einsparungspotenzial, ohne den Service reduzieren zu müssen. Neben diesen strukturellen und organisatorischen Maßnahmen sollte, auch vor dem Hintergrund des Klimawandels, ein sachgemäßer Umgang mit Ressourcen Standard sein und energieeffiziente Lösungen geprüft werden. Neben einem Leitfaden zur Kostenoptimierung (siehe Seite 28) hat der DSSV eine Energiekampagne für die Fitnessbranche ins Leben gerufen. Unter www.energiekampagne-fitnessbranche.de erhalten Sie Leitfäden, Checklisten und Tools für ein energieeffizienteres Fitnessstudio.“

Florian Hempen, CEO SOTA „Bei SOTA haben wir ein Mietmodell etabliert, das einer einmaligen (Kauf-)Investition in teure Licht- und Soundtechnik für den Kursraum eine kostengünstigere Alternative bietet. So erhalten Betreiber die Möglichkeit, auf stromsparende Audio- und LED-Technik umzurüsten. Zudem profitieren sie von einer Ausfallsicherheit der Komponenten im Rahmen des Mietgeschäfts. Dieses bieten wir vorrangig im Versandgeschäft an, somit können die Montage und Installation auch durch beispielsweise einen lokalen Elektriker erfolgen. Das reduziert ebenfalls die Ausgaben für die Um- oder Aufrüstung eines Kursraums. Des Weiteren kann durch intelligente Steuerung, sei es durch Präsenzmelder, Helligkeitsmessungen oder Zeitsteuerungen, das Licht sowohl auf der Fläche als auch im Kursraum deutlich effektiver geschaltet werden. Hier wird der Faktor Mensch entnommen, was bei einer großen Anlage enorme Stromeinsparungspotenziale ermöglicht. Dieses soll den steigenden Heiz- und Energiekosten im Winter entgegenwirken. Die Reduktion der Lichtverhältnisse trägt darüber hinaus zu einer entspannteren Atmosphäre im Club bei, denn nicht immer muss im Raum alles voll ausgeleuchtet werden und letztendlich wollen ja alle nur das eine: dass die Mitglieder sich in den Studios wohlfühlen, wiederkommen und lange Mitglied bleiben.“ 34

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Reinhold Stärk, Geschäftsführer Famoso GmbH & Co.KG „Die Firma ADLIGHTS hat sich neben den offensichtlichen Werten, wie Ästhetik und Qualität, selbstverständlich auch den aktuell so besonders relevanten Themen Energieeffizienz und CO2-Abdruck mit Herz und Sachverstand verschrieben. Unsere Leuchten bestehen daher nicht nur aus Materialien, die zum größten Teil regional und ohne aufwändige Transportwege zugekauft werden, sondern sind tatsächlich zu 100 % „Made in Germany“. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Energie in jedweder Form zu einem kostbaren und nicht mehr in selbstverständlichem Überfluss zu generierendem Gut geworden ist, stellen sich unsere ADLIGHTS-Leuchten als besonders wirksames Produkt zur effektiven Einsparung von Stromkosten dar. Jede ADLIGHTS-Leuchte ist mit hochwertigen LED-Komponenten bestückt. Diese bieten im direkten Vergleich zu klassischen E27-Leuchtmitteln eine Ersparnis von bis zu 80 % gegenüber den bis dato generierten Stromkosten. Selbst im Vergleich zu den LED-E27-Leuchtmitteln schneiden die ADLIGHTS-Leuchten noch mit einer Ersparnis von 30 – 40 % mehr als gut ab, da sich die verbauten LED-Komponenten gleichmäßiger in der Leuchte platzieren lassen, und so bei geringerer Wattage eine gleichwertige Ausleuchtung garantieren. Da wir reversible Komponenten verwenden, entfällt zudem die, bei Vergleichsprodukten entstehende, Problematik des oft kostenintensiven Austausches.“

WIE HABEN SIE AUF DIE GESTIEGENEN ENERGIEKOSTEN REAGIERT? WIE KONKRET VERSUCHEN SIE, KOSTEN ZU SPAREN?

Jan Mappes, geschäftsführender Gesellschafter Lahnpark Vital „Wir gehen einmal im Jahr alle Verträge durch und schauen, wo man optimieren kann. Im Zuge dessen konnten wir uns im Juli 2021 die günstigen Strompreise bis zum 31.12.2023 sichern. Wir heizen mit Fernwärme, welche nicht so stark marktabhängig ist. Wir sind somit aktuell noch nicht so massiv von der Preissteigerung im Energiebereich betroffen. Ab dem 1. Januar 2024 haben wir uns bereits jetzt der Firma Wattline angeschlossen, um weiterhin günstiger den Strom zu beziehen, und profitieren somit von der Einkaufsgemeinschaft. Parallel dazu prüfen wir zurzeit die Installation einer PV-Anlage auf unserem Firmengebäude. Eine Optimierung der Saunaöffnungszeiten ist für uns denkbar. Wir können uns eine Terminbuchung der Sauna in der Zukunft vorstellen. So würde die Sauna nur dann Strom verbrauchen, wenn diese auch von den Saunabesuchern genutzt wird.“

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Brigitta Lenhard, Geschäftsführung Gymnasion Fitness- und Gesundheitscenter GmbH „Die gestiegenen Energiekosten sind ein großes Thema. Das Thema Versorgungssicherheit ist noch eine ganz andere Dimension. Als wir während des Lockdowns umfangreiche Renovierungen vorgenommen haben, wurde im Bereich der Beleuchtung bereits auf LED und Bewegungsmelder gesetzt. Im Juli habe ich ein Angebot unterschrieben, um unseren Gas- auf einen Kombibrenner umzustellen. Gleichzeitig prüfen wir derzeit die Anschaffung einer Solaranlage, die überschüssigen Strom nicht in das Netz einspeist, sondern in Pufferspeicher lädt, um gerade am Abend auch eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Stromnetz zu haben. Weiterhin haben wir im Haus die Mitarbeiter sensibilisiert, nicht benötigte Lichter und Geräte wie z. B. Klimaanlagen in nicht benutzten Kursräumen auszuschalten. Außerdem planen wir im Herbst ein Anschreiben an die Mitglieder, um sie über unsere Maßnahmen zu informieren, aber auch an deren Sensibilisierung z. B. im Umgang mit Duschen zu appellieren. Da eine Solaranlage nicht kurzfristig wie der Kombibrenner umgesetzt werden kann, müssen wir bei einer Stromkontingentierung z. B. auch über Sauna-Laufzeiten oder die Abschaltung einer Sauna nachdenken. Das wäre der Worst Case, denn unsere Prämisse ist, dass die Mitglieder so wenig wie möglich von Einsparungsmaßnahmen betroffen sind.“

Michael Och, Geschäftsführer Meine SportZEIT Limburg „Wir haben erst im letzten Jahr unseren neuen Club Meine SportZEIT fertiggestellt bzw. eröffnet. Durch den Neubau hatten wir uns schon intensiv mit dem Thema Energie – moderne und effiziente Beleuchtung und Heizung – befasst. Wir haben viele Zeitschaltsysteme integriert. Außenbeleuchtung, Terrassen, Wellnessbereich etc. schalten sich nach einer dynamischen SonnenMondphasen-Zeitschaltuhr ein und aus, sodass die Dämmerungen entsprechend berücksichtigt werden. Die Anlage wird großteils über einen Wärmetauscher und über Fußbodenheizung beheizt. Grundsätzlich sind wir mit unseren Energieverbräuchen zufrieden. Die Kostenexplosion auf dem Energiesektor macht natürlich auch vor uns keinen Halt. Wir haben uns intern jedoch dazu entschlossen keine Leistungen und Angebote zu reduzieren. Wir wollen weder die Anlage noch unser Angebot schwächen. Wir kommunizieren unsere Kostensteigerungen an unsere Kunden transparent über unser internes Studio-TV sowie die Studio-App. Damit verbunden haben wir uns zu angemessenen Tariferhöhungen entschieden. Bei den Bestandskunden steigert sich der Beitrag um 6 Euro monatlich und bei den Neukunden um 8 Euro. So erhält der Bestandskunde noch einen „Treuebonus“ gegenüber dem Neukunden. Mein Fazit: Gute Leistung darf etwas kosten und positive Team-Energie unterliegt keiner Inflation.“ 36

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Andy Redner, Inhaber Schaalsee Fitness GmbH „Nach der Pandemie ist die Inflation eine fast noch schlimmere Katastrophe für unsere Branche. Aufgrund der großen Flächen und einer zu erwartenden Verhaltensänderung im Verbrauch der Kunden wird es zu enormen Steigerungen der Fixkosten kommen. Aus dem Grund versuchen wir zu sparen, wo es eben geht. Zu den Maßnahmen zählen wassersparende Duschköpfe, das Führen von Heizprotokollen für den Winter, Ausschalten elektrischer Geräte bei Nichtnutzung sowie die Kardiogeräte in den Selbststrommodus zu versetzen. Da die privaten Haushalte ja ebenfalls betroffen sind, rechne ich auch damit, dass das Duschen vermehrt zu uns ins Studio verlegt werden wird. Mein Fazit: Wir versuchen Energie zu sparen, so gut es geht. Eine Umlage der Mehrkosten auf die Mitgliedsbeiträge wird aber der einzige Weg sein, diese wahrscheinlich lang anhaltende Situation zu regulieren.“

Alexander Sosa, Geschäftsführer Sports Club Holding „Aufgrund unserer hohen Energieabnahmemengen hatten wir bisher immer direkt an dem sogenannten Spotmarkt zu tagesaktuellen Preisen eingekauft, was sich aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen als Fehler herausgestellt hatte. Nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs ist der Strompreis auf mehr als 24 Cent gestiegen – das Fünffache des bis noch vor wenigen Monaten gewohnten Arbeitspreises. Um den Schaden zu begrenzen, haben wir nun Festverträge mit regionalen Energielieferanten abgeschlossen. Teure Strom- und Gaspreise werden für Fitnessstudiobetreiber aber immer mehr zur Kostenfalle und die Mehrkosten fressen einen mittlerweile zweistelligen Bereich des Umsatzes auf und schmälern den Gewinn spürbar. Wir versuchen, die Kunden weitestgehend von diesen Mehrbelastungen zu verschonen und unseren günstigen Einstiegspreis von 29,90 Euro pro Monat beizubehalten. Ganz ohne Preiserhöhung geht es aber auch nicht, wie viele Fitnessanbieter schon gezeigt haben. Und so haben auch wir Leistungen in höherpreisige Tarife verschoben. Darüber hinaus versuchen wir, die Saunanutzungszeiten zu optimieren und Beleuchtungen zu reduzieren. Auch haben wir als Umsatzgenerator neue Produkte, wie etwa ein kostenpflichtiges Personal Training, eingeführt.“

Markus Begerow, Geschäftsführer der ULC „Wir haben den Verwaltungsanteil optimiert und dort, unter Einschluss der betroffenen Mitarbeiter, Personal abgebaut. Um Energie zu sparen, haben wir die Saunazeiten der 2. und 3. Sauna reduziert. Das Einsparpotenzial dadurch ist als eher gering einzustufen. Im Herbst und Winter wird, u. a. aufgrund der Raumtemperaturen, das Potenzial größer werden. Verhandlungen mit dem Vermieter bezüglich des Index stehen an. Für den Herbst sind Preiserhöhungen bestehender Verträge und bei Neu-Abschlüssen vorgesehen.“ Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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WERBUNG PERFORMING SYSTEMS

Marcel Wergen, Head of Marketing and Sales, Nadine Zott, CEO von Performing Systems und Marketing- & Positionierungsexpertin, Marcus Appelt, Business und Leadership Coach (v.l.n.r.)

DIE FORMEL FÜR MEHR NEUKUNDEN DURCH ONLINEMARKETING Wer seit Jahren in der Fitnessbranche aktiv ist, kennt dieses flaue Gefühl, wenn die Mitgliederzahlen rückläufig sind. 10, 20 oder auch 30 Kündigungen müssen Monat für Monat aufgefangen werden – man zerbricht sich den Kopf, wie das gehen soll! Rabatte, Werbeaktionen, Treuebonus – doch nichts davon hilft langfristig! Uns war das ebenfalls klar: Wenn wir unsere Preise in unseren Premium Zott Fitnessclubs nicht senken wollen, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Das war der Beginn von Performing Systems. Statt Rabattschlachten im Verdrängungswettbewerb haben wir neue Zielgruppen gewonnen – und zwar im Internet. Mit Konzentration zur effektiven Lösung Wir haben es geschafft, mit unseren eigenen Premium Zott Fitnessclubs den Mitgliederstand vor Corona bereits Mitte 2022 zu übertreffen. Und zwar mit Konzentration und Fokus auf eine clevere Strategie: 1. Sie machen neue Zielgruppen auf sich aufmerksam, 2. bauen Vertrauen zur neuen Zielgruppe auf 3. und machen dann konkrete Angebote, um sie in den Club einzuladen. 38

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Das ist die Basis von Performing Systems: Wir schalten ausschließlich für diese 3 Schritte Werbung bei Social Media und erstellen personalisierte Kampagnen für unsere Kunden in einer bestimmten Reihenfolge. Das macht erfolgreiche Kampagnen aus Der Erfolg einer digitalen Kampagne beruht auf einer wichtigen Sache: Vertrauen der Kunden in den Anbieter. Das ist es, was erfolgreiche Social-MediaKampagnen von 08/15-Kampagnen unterscheidet. Unsere Kampagnen bauen systematisch Vertrauen auf: Schritt  1: neue Kunden neugierig machen Schritt 2: gezielt Vertrauen zu diesen Kunden aufbauen Schritt 3: ihnen erst dann ein passendes Angebot machen Wer dieses Prinzip befolgt, hat zukünftig erfolgreiche Kampagnen.

Grundlagen kennen und neues Wissen lernen Wer noch mehr Wissen rund um Onlinemarketing möchte, meldet sich zu unseren kostenlosen Webinaren an. Hier teilen jeden Monat unsere Experten bei Performing Systems ihr Wissen kostenlos mit Fitnessclubbetreibern. Termine und mehr Infos rund um cleveres Marketing für die Fitnessbranche gibt es auf Facebook sowie auf Instagram.

Kontakt Performing Systems GmbH & Co. KG Großheppacher Straße 55 71384 Weinstadt Tel. +49 (0) 7151 / 9815926 E-Mail: info@performing-systems.de Web: www.performing-systems.de


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TRAINING IST UNSERE SPRACHE.

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EIN GERÄT. UNZÄHLIGE MÖGLICHKEITEN. ESCALATE TREPPENSTEIGER. Die verstellbare Stufenhöhe macht diesen vielseitigen Treppensteiger für alle Mitglieder zugänglich. Sein elegantes Design und die nachhaltige Produktion machen ihn zu einem absoluten Must-Have im Studio. Verkauf nicht an Letztverbraucher

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

ERST UMSATZ SICHERN, DANN KOSTEN SPAREN

Text Christian Hörl

Schon lange war es nicht mehr so wichtig, den unternehmerischen Fokus auf ein profitables Geschäftsmodell auszurichten, um wirtschaftlich zu überleben. Während in den vergangenen Jahren viele Unternehmen auf Wachstum ausgerichtet waren, gilt es jetzt, das ureigenste Ziel eines Unter40

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nehmers wieder in den Vordergrund zu rücken, nämlich Gewinne zu erzielen. Die Mitgliederzahlen hinken immer noch hinterher Das Jahr 2022 lief weitgehend ohne Lockdown ab. Doch nur wenigen Betrieben ist es bis dato gelungen, die

coronabedingten Mitgliederverluste wieder vollständig auszugleichen. Der Break-Even ist oft noch nicht wieder erreicht, die letzten staatlichen Unterstützungszahlungen sind aber bereits eingegangen. Alle Hoffnungen liegen auf dem potenziellen Neukunden. Doch dieser zögert. Zu groß ist die Un-

Foto: © gpointstudio - stock.adobe.com

„Sobald Corona vorbei ist, geht’s wieder aufwärts. Schließlich ist doch jetzt jeder für Gesundheit und Prävention sensibilisiert.“ Letzteres stimmt definitiv. Das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung lässt die Fitnessbranche weiter hoffen. Doch wie aus dem Nichts stehen wir heute vor neuen, enormen Herausforderungen. Wir erleben die höchste Inflation seit 50 Jahren, die aktuelle welt- und wirtschaftspolitische Situation ist von Unsicherheit und Volatilität geprägt und Corona zeigt sich nach wie vor von der launischen Seite.


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

sicherheit, was der kommende Winter bringen wird. Diese Unsicherheit hat natürlich auch die Bestandskunden erreicht, denn schließlich weiß keiner, was noch kommt. Umsatzsteigerung durch Preisanpassung Aktuell erleben wir ein gewisses, wenn auch zähneknirschendes Verständnis der Bevölkerung für notwendige Preiserhöhungen. Schließlich sind die Auswirkungen der erhöhten Energiekosten und der allgemeinen Inflation an jeder

ist jedoch in Bezug auf die kurzfristig notwendigen höheren Erlöse viel zu gering, um einen echten Effekt zu erzielen. Es braucht einen echten Hebel, um den Umsatz zu steigern, und zwar die Korrektur der bestehenden Mitgliederpreise nach oben. Was dem Fitnessbetreiber im ersten Moment Schweißperlen auf die Stirn treibt, zeigt sich auf den zweiten Blick als eine absolut überlegenswerte Möglichkeit, um das Unternehmen durch die bevorstehende Krise zu lenken. Eine Preiserhöhung von z. B. 8 Euro

Im Studio gibt es zahlreiche, nicht ausgeschöpfte Einsparpotenziale Ecke spür- und nachvollziehbar. Das eröffnet Handlungsspielräume, um die Mitgliedspreise den aktuellen Anforderungen anzupassen. Einerseits natürlich bei Neu-, aber besonders auch bei Bestandskunden. Dieses Momentum gilt es zu nutzen. Wer jetzt zögert, vergibt die Möglichkeit, sich den so dringend benötigten Puffer aufzubauen. Preiserhöhungen beim Neuabschluss sind gut und wichtig. Ihre Wirkung

pro Vertrag führt bei einem Club mit 1.000 Mitgliedern immerhin zu einem Mehrumsatz von 96.000 Euro pro Jahr (brutto). Dies ist ein Betrag, der einen Club wieder in eine stabile Situation bringen kann. Auch eine Anpassung von Altkunden auf ein neues, allgemein gültiges Tarifmodell bringt viel. Dies bereinigt zudem einen häufig anzutreffenden Wildwuchs an Preismodellen in den Clubdatenbanken. Man muss in jedem Fall mit einem

gewissen Puffer kalkulieren, da einige Kunden den Vertrag kündigen werden und zum anderen nicht abzuschätzen ist, ob es im Herbst und Winter weitere dramatischere gesamtwirtschaftliche Entwicklungen gibt. Kosteneinsparungen durch Maßnahmenmix Hat man den Umsatz gesichert, müssen sich Betreiber der noch wichtigeren Herausforderung stellen: der Senkung der Kosten und zwar in einer beispiellosen Konsequenz. Die gute Nachricht zuerst: Es gibt zahlreiche, in der Regel nicht ausgeschöpfte Einsparungspotenziale in nahezu jedem Fitnessbetrieb. Die schlechte Nachricht: Der Maßnahmenmix erfordert Zeit und eine gewisse Liebe zum Detail. Mit fast schon detektivischer Spürnase gilt es, alle Prozesse hinsichtlich ihres Optimierungspotenzials zu durchleuchten und den Dingen auf den Grund zu gehen. Anhand der folgenden Fragen können Kosteneinsparungspotenziale ausgemacht werden: •

Sind alle maßgeblichen Anlagen gewartet und technisch auf dem neuesten Stand? Verstopfte Filter führen z. B. dazu, dass Lüftungsanlagen mehr leisten müssen als notwendig.

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Bei der Analyse von möglichen Kosteneinsparungspotenzialen sollten Studiobetreiber auch ihre Stromtarife durchleuchten und mit den Angeboten anderer Anbieter vergleichen

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Bei Preisanpassungen unbedingt beachten Eines der wichtigsten Erfolgskriterien bei Preisanpassungen ist eine offene und ehrliche Kommunikation mit den Kunden. Der Versuch, die Preisanpassung hinter anderen Angeboten oder Mitteilungen zu verstecken, kann nach hinten losgehen. Studiobetreiber sollen ins Gespräch gehen und die Dinge klar und deutlich beim Namen nennen. Tipp: Mitarbeiter müssen umfassend im richtigen Wording geschult werden und eine eigene Kontaktadresse als zentrale Anlaufstelle für Kundenfeedbacks sollte eingerichtet werden, die vom Team- oder Clubleiter betreut wird. Preisanpassungen sind in den allermeisten AGBs nicht vereinbart und führen daher zu einem Sonderkündigungsrecht der Mitglieder. Hier sollte unbedingt mit dem Anwalt eine Formulierung gefunden werden und den Kunden eine beispielsweise sechswöchige Einspruchsfrist gewährt werden. Tipp: Kommunizieren Sie absolute und nicht prozentuale Preiserhöhungen. Eine Mitgliedsbeitragssteigerung von 8 Euro klingt verträglicher als eine Preisanhebung von 20 % (ausgehend von einem durchschnittlichen Mitgliedsbeitrag von 40 Euro).

Durch digitale Prozesse, wie z. B. Getränkeautomaten kann der Personaleinsatz sinnvoll reduziert und Kosten eingespart werden

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Sind die „großen“ Anlagen wie Lüftung, Heizung, Saunen usw. richtig eingestellt und an die aktuellen Anforderungen angepasst? Durch intelligente Steuerungssysteme kann der Verbrauch in auslastungsschwachen Zeiten optimiert werden. Tipp: Es empfiehlt sich, einen Energieberater für Verbesserungsvorschlge hinzuzuziehen und ggf. Schaltzeiten neu festzulegen. Sind alle Angebote hinsichtlich steigender Energiekosten noch rentabel? Hinterfragen Sie, ob es Sinn macht, einen 200 m2 großen Raum für zwei Kursstunden täglich zu heizen. Sind die Preise für

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die Massageliegen noch richtig kalkuliert, wenn sie rund um die Uhr mit Strom versorgt werden müssen? Ist es möglich, bestimmte Serviceleistungen ohne Qualitätsverlust einzuschränken? Zum Beispiel duschen einige Mitglieder im Club oft unverhältnismäßig lange. Denken Sie also darüber nach, Duschvorgänge zeitlich zu begrenzen. Gibt es beim Betrieb der Fitnessgeräte Einsparpotenziale? Prüfen Sie, ob in Ihrer Anlage Screens auch bei Nichtbenutzung laufen. Es ist empfehlenswert, nachts alle Geräte vom Netz zu nehmen

und die Clubbeleuchtung auf LED umzustellen. Sind bereits alle Lieferantenkonditionen optimiert? Werden alle Leistungen, für die bezahlt wird, benötigt? Tipp: Durchleuchten Sie Stromtarife und Versicherungsverträge und diverse Abos. Verhalten sich Mitarbeiter nachhaltig und kostenbewusst? Wird stoßgelüftet oder sind die Fenster dauerhaft gekippt? Achten Sie als Betreiber darauf, dass alle Mitarbeiter umsichtig mit Geräten und Waren umgehen. Veranstalten Sie ein BrainstormingWorkshop mit allen Teammitgliedern.


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Je länger man über Kosteneinsparungspotenziale nachdenkt, desto mehr werden sich finden lassen. Wichtig ist jedoch, dass der Gesamtnutzen im Vordergrund steht. So macht es keinen Sinn, für bestimmte Maßnahmen einen übermäßig erhöhten Mitarbeiteraufwand in Kauf zu nehmen. Im Gegenteil: Gerade die Personalkosten erweisen sich oft als große Kostenfalle und bieten gleichzeitig einen kraftvollen Hebel für Einsparungen. Digitalisierung und sinnvoller Personaleinsatz Die wichtigste Devise lautet: Personal nur dort einsetzen, wo es direkt zu Wertschöpfung beiträgt, und in allen anderen Bereichen auf Digitalisierung setzen. Werden Mitarbeiter „rund um die Uhr“ gebraucht oder lohnt es sich über neue Besetzungszeiten nachzudenken? Sehr wohl, denn der Kunde misst die Qualität der Betreuung nicht an der bloßen Anwesenheit eines Mitarbeiters. Manchmal erledigt eine Maschine Aufgaben sogar schneller

und unkomplizierter als der Mensch. Statt lange an der Theke zu warten, bedienen sich Kunden heute lieber am Getränkeautomaten. Doch bevor man den Club in seine automatisierte Zukunft schickt, müssen einige betriebliche Anpassungen realisiert werden. Wer über personalfreie Zeiten nachdenkt, der muss darüber hinaus noch viele weitere Punkte bedenken und lösen. Wie digitalisiere ich den Zutritt und wie kommen Rettungskräfte im Notfall in die Anlage? Habe ich einen Notfallplan, Erste-Hilfe-Station, Defibrillator oder einen Notfallknopf zu einer besetzten Nummer? Besonders einer dokumentierten Kundenaufklärung, mit entsprechender Unterschrift des Kunden, zu den personalfreien Zeiten und den entsprechenden Einrichtungen im Studio sollte größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Fazit Die nächsten zwölf Monate werden eine große unternehmerische Herausforderung. Wer diese Krise als Chance

begreift und seine Hausaufgaben als Unternehmer erledigt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft innerhalb einer Branche mit enormem Wachstumspotenzial in der Zukunft.

Christian Hörl ist Inhaber von 16 Fitnessanlagen in allen Angebotssegmenten, inklusive Ernährungszentrum, Physiotherapie, privater Krankenanstalt und Kosmetikzentrum, und Branchensprecher der Fitnessbetriebe in Österreich. In Partnerschaft mit Siggi Manz ist er Geschäftsführer der Firma DSB-digital systemische Betriebskonzepte GmbH und kümmert sich dabei um die digitale Transformation von Fitnessbetrieben (www.dsb.digital).

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Zertifikat Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen zur Zertifizierung von Präventionskursen – § 20 SGB V Online Präventionskurs Rückentraining - Funktionelles Krafttraining Kursleitung: Prof. Dr. Karsten Witte (Kurs-ID KU-BE-WHQRKU) Power Plate GmbH, Ostring 17, 65205 Wiesbaden Die Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen zur Zertifizierung von Präventionskursen – § 20 SGB V bestätigt mit diesem Zertifikat, dass die Qualitätskriterien des „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbands zur Umsetzung des § 20 SGB V für den o.g. Präventionskurs erfüllt sind. Das Zertifikat ist gültig bis zum 20.05.2025. Die Zertifizierung erfolgt mit Wirkung für:

Im Rahmen der Gültigkeit ist der Anbieter berechtigt mit diesem Zertifikat zu werben. Die Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen zur Zertifizierung von Präventionskursen – § 20 SGB V behält sich vor, das positive Ergebnis zu widerrufen, wenn die angebotenen Kursinhalte oder die Kursleiterqualifikation nicht (mehr) den aktuellen Kriterien des „Leitfaden Prävention“ entsprechen oder durch rechtliche Änderungen eine Anerkennung nicht mehr möglich ist.

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Die Power Plate GmbH entwickelte ein zertifiziertes, onlinebasiertes §20 Konzept. Dabei erhält jeder Betreiber pro Teilnehmer 95 € vor Kursbeginn und die Krankenkasse erstattet die Kosten. Ein besonderer Vorteil für Fitnessclubs ist, neben den Einnahmen, dass Sie durch das Angebot automatisch ein Krankenkassenkonzeptanbieter werden und Ihr Gesundheitsangebot gegenüber Ihren Mitgliedern oder Interessenten erweitert wird. Der Teilnehmer trainiert selbstständig an der Power Plate Station im Online-Kurs. Die Hälfte aller Krankenkassen übernehmen 100% der 95 €, die anderen Krankenkassen übernehmen garantiert 80% der Kosten. Bis zu 2x pro Jahr kann der Kurs belegt werden.

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

WIE REAGIEREN SIE AUF DIE ENERGIEVERKNAPPUNG? Text Alexander Dillmann

Wer die Medien und die politischen Aussagen in den vergangenen Wochen und Monaten verfolgt hat, dem wird klar, dass die Wahrscheinlichkeit der baldigen Erdgasknappheit sehr hoch ist. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich diese Problematik bis zum 21. Juni nicht auf meinem Radar hatte. Als ich an diesem Tag die Sendung „Wie steht es um unsere Gasspeicher?“ mit Markus Lanz verfolgte, wurde mir jedoch sofort klar: Ich muss handeln. Jetzt! Plan B bei Versorgungsproblemen Geladen war u. a. Ministerpräsident Stephan Weil aus Niedersachsen. 44

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Markus Lanz fragte ihn, welche Folgen es haben würde, sollte das Erdgas ausgehen, und welche Branche das Ausmaß zuerst zu spüren bekäme. Die mehr oder weniger klare Antwort des Ministerpräsidenten lautete: „Es gibt einen Abschaltplan und man wird mit dem Freizeitsektor beginnen müssen.“ Ausgelöst durch dieses Statement habe ich mich daraufhin bei der Bundesnetzagentur über die aktuelle Lage der Gasversorgung der Bundesrepublik Deutschland informiert. Auch hier wurde mir klar, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es zu Erdgasversorgungsproblemen kommen kann. Dies ließ die Frage aufkommen:

Wie sieht mein Plan B für unseren Vivana Fitness- und Wellnesspark aus? Nach Prüfung sämtlicher Möglichkeiten verbleibt aus meiner Sicht nur noch das Umschalten der Brennöfen von Erdgas (LNG) auf Flüssiggas, das sogenannte LPG. Hauptbestandteil dieses Gases ist Propangas. LPG wird beispielsweise bei der Raffination von Öl gewonnen. Die Versorgung sei, laut Aussage von Jobst Dietrich Diercks, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V., gesichert. Infolgedessen habe ich mich mit meinem Heizungs- und Sanitärdienstleister

Foto: © Zerbor - stock.adobe.com

Nach meinen Informationen sind über 90 % aller Fitnessclubs mit Erdgas versorgt. Sollte es zu Erdgas-Engpässen kommen, wie sieht dann Plan B aus? Welche kurzfristigen Alternativen gibt es, um Fitnessclubs im Winter zu beheizen und den Mitgliedern weiterhin warmes Duschen zu ermöglichen? Und wie können die Mitglieder ins „Energiespar-Boot“ geholt werden?


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Informationen zur Energieeinsparung In einem Webinar erhielten Partnerstudios von myline und myintense+ die exakte Vorgehensweise inklusive sämtlicher To-do-Pläne zur Energieeinsparung zur Verfügung gestellt. Am Webinar nahm auch Dr. Hans Geisler teil. Er antwortete auf Fragen wie z. B.: Wie ist die rechtliche Situation zwischen Mieter und Vermieter sowie zwischen Fitnessclub und Mitglied, wenn es zu Heizausfällen kommen sollte? Studios, die an dem Webinar und den entsprechend vorbereiteten To-do-Listen zur Energieeinsparung interessiert sind, können sich per E-Mail an die myline Deutschland GmbH wenden: info@myline24.de. Sämtliche Unterlagen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Foto: © anatoliy_gleb - stock.adobe.com

in Verbindung gesetzt. Dieser teilte mir erfreulicherweise mit, dass eine Umrüstung zur Verbrennung von Propangas durch ein Austauschen der Düsen möglich sei. Zudem habe ich mich bei Propangaslieferanten informiert, welche Kosten für einen Leihtank anfallen. Der Tank wurde bereits am 20. Juli bestellt, genauso wie die Materialien für die Umrüstung. Insgesamt sind für diesen Plan B ca. 3.000 Euro angefallen. Für eine Fitness- und Wellnessanlage unserer Größe halte ich diese Investitionen zur Absicherung in einem Notfall für durchaus überschaubar. Schließlich ermöglichen wir durch die Umrüstung unseren Mitgliedern auch im kommenden Winter warme Räume und warmes Duschen. Ich vergleiche diese Investition mit einer Feuerversicherung. Man schließt diese vorsorglich ab, wünscht sich aber, niemals von ihr Gebrauch machen zu müssen. Neue Energiestruktur und Energie-Einsparplan In unseren Jahresplanungen wird zwar immer wieder thematisiert, dass jeder durch Kostenreduzierung eingesparte Euro sofort auf die Habenseite wandert, und wir beschließen dazu auch immer entsprechende Maßnahmen. Allerdings wurde dies nie in der In-

Fotovoltaik ist eine Möglichkeit für Fitnessstudiobetreiber, um Stromkosten in den kommenden Jahren einzusparen

tensität getan wie in den letzten Wochen. Der Energieverbrauch und die Verbrauchsquellen wurden so kritisch wie nie zuvor hinterfragt. Sogar eine geplante Investition in diverse neue Trainingsgeräte wurde zurückgestellt. Stattdessen wurde das Geld jetzt gezielt in eine neue Energiestruktur investiert. Die Neuerungen reichen von Fotovoltaik über LED-Technologie

dass von den drei Saunen jeweils eine oder zwei am Vormittag abgeschaltet und nur auf Kundenwunsch eingeschaltet werden. Das Ganze steht unter dem Motto: Vivana „Eco Friendly“. Dazu haben wir ein passendes Logo entwickelt, welches wir in unseren Kommunikationsmaßnahmen künftig einsetzen werden. Zudem haben wir einen Kommunikationsplan entwickelt,

Studiobetreiber sollten gezielt in eine neue Energiestruktur investieren bis hin zu einem dreiseitigen EnergieEinsparplan, der als To-do-Liste entwickelt wurde. Seit Mitte Juli werden die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt. Durch die getroffenen Maßnahmen wird es im kommenden Jahr gelingen, die derzeitigen Stromkosten von 78.000 Euro auf 10.000 Euro zu reduzieren. Fast alle Maßnahmen haben eine Schnittstelle zu unseren Mitarbeitern und Mitgliedern. Deshalb ist es aus unserer Sicht besonders wichtig, dass alle über die Maßnahmen genaustens informiert werden. Nur so erhoffen wir uns Verständnis für z. B. die Tatsache,

um alle Mitarbeiter und Mitglieder in das neue „Energiespar-Boot“ namens Vivana Eco-friendly holen zu können.

Alexander Dillmann ist Inhaber des Vivana Fitness- & Wellnessparks und geschäftsführender Gesellschafter der myline Deutschland GmbH.

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

WENIG KOSTEN, UMSO MEHR STYLE Text Constantin Wilser

Im Juni eröffnete das Twentyfour in Ludwigsburg auf dem Gelände des urbanharbor. Die Discountanlage hat sowohl optisch als auch konzeptionell einiges zu bieten. Betreiber des Studios ist Philipp Maier, der auch den direkt gegenüberliegenden urbanhealthclub führt, der vor zweieinhalb Jahren eröffnete. Den Plan, einen Club als Pendant zum urbanhealthclub in dessen unmittelbarer Nähe zu eröffnen, hat Philipp Maier in Windeseile realisiert. Anfang dieses Jahres begannen die Umbauarbeiten, ehe das ehemalige Hochregallager in ein hochmodernes Fitnessstudio verwandelt wurde. Rund 1 Million Euro wurde in den Umbau des Gebäudes investiert, das an das Outdoor Gym andockt. Das Twentyfour hat, wie der Name schon verrät, 24 Stunden am 48

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Tag geöffnet. Den Mitgliedern wird auf rund 2.000 m2 ein Gerätepark von Life Fitness geboten, der keine Wünsche offenlässt – und das zum Discountpreis von 19,90 Euro monatlich. Neben Fitness bzw. Twentyfour Gym gehören zum Konzept zwei weitere Businessmodelle. Bei Twentyfour sports handelt es sich um eine 500 m2 große multifunktionale Ballsportfläche, auf der Basketball, Badminton, Touchtennis und Fußball gespielt werden kann.


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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Ein echter Hingucker: Die Damenumkleide in Pink und die Herrenumkleide in Blau

Zudem wird die Fläche von den umliegenden Firmen für den Betriebssport genutzt. Auch Events, Turniere und Trainingseinheiten von Vereinen aus Ludwigsburg finden hier statt. Unter dem Namen urbantherapy wird ab Oktober eine Physiotherapiepraxis mit fünf Räumen eröffnen, in der vorerst zwei Therapeuten behandeln werden. Damit sich das für ein Discountstudio vielseitige und hochwertige Angebot auch finanziell rentiert, hat sich Philipp Maier vor allem in Sachen Kostenoptimierung einiges einfallen lassen. Automatisierter und personalloser Betrieb Das Konzept wurde so entwickelt, dass alles komplett automatisiert und 50

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personallos abläuft. Realisiert wird das über QR-Codes, die in der gesamten Anlage zum Einsatz kommen. Der Zutritt, sowohl zum Studio als auch zur Physiotherapie, erfolgt über das Smartphone bzw. einen QR-Code. Im Eingangsbereich kann dann ein weiterer QR-Code gescannt werden, um das W-LAN kostenfrei nutzen zu können. Wer einen Zeitslot für den Court gebucht hat, erhält automatisch einen QR-Code, mit dem sich die Tür zum Spielfeld öffnen lässt. Bezahlt wird bequem über PayPal. „Das System mit den QR-Codes funktioniert einwandfrei. Zudem sind QR-Codes günstiger und ökologisch weitaus nachhaltiger als beispielsweise Chipbänder. Und der große Vorteil ist natürlich, dass wir

einen Großteil an Kosten einsparen können. Wir benötigen keinen Empfangstresen und vor allem auch kein Personal, das einerseits schwierig zu finden und andererseits einer der größten Kostenfaktoren ist“, erklärt Philipp Maier. Mitglieder, die zusätzliche Dienstleistungen hinzubuchen möchten, können dies gegen einen Aufpreis tun. So können z. B. Personal-TrainingStunden vereinbart werden, die dann Trainer aus dem benachbarten urbanhealthclub übernehmen. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Bei Twentyfour liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Alle Geräte funktionieren ohne Strom


und selbstantreibend, klimaneutral sowie selbstversorgend über Energiespeicher auf den Dächern, welche gezielt Energie zuspeisen können. Damit leisten die Verantwortlichen des Twentyfour einen wichtigen ökologischen Beitrag und können zudem weitere Kosten einsparen. „Dadurch, dass wir auf Personal verzichten und auf Solarenergie anstatt auf normale Stromerzeugung setzen, können wir 45 % einsparen“, rechnet Philipp Maier. In der Anlage wurden insgesamt acht Bewegungsmelder installiert, die ebenfalls dazu beitragen, Strom zu sparen. Werden in einem Zeitraum von 45 Minuten keinerlei Bewegungen durch die Bewegungsmelder wahrgenommen, schaltet der Strom automatisch ab. Bereits beim Umbau wurde auf Nachhaltigkeit geachtet und es kamen ausschließlich recycelte Materialien zum Einsatz. Selbstverständlich wird bei der Beleuchtung nur LED-Technik verwendet. Futuristisches Designkonzept Neben Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zeichnet sich das Twentyfour durch sein spektakuläres, futuristisches Designkonzept aus. Im Mittelpunkt der Halle wurde ein Kubus komplett verspiegelt gebildet – auf zwei Ebenen, mit einem Steg angedockt auf zwei aufeinander stehenden Containern. Der Kubus ist nicht nur optisches Highlight, sondern trennt zudem die Bereiche Ballsport, Fitness und Physiotherapie voneinander. Bei

Philipp Maier, Inhaber und Betreiber des Twentyfour und des urbanhealthclub

den Damen dominiert die Farbe Rosa, bei den Herren die Farbe Blau. Das Designkonzept hat Philipp Maier, der mit Projects M zudem auch eine Designagentur betreibt, komplett selbst entwickelt. „Mein Ziel war es, etwas Futuristisches zu schaffen, was man vorher noch nicht gesehen hat. Ich wollte durch die Themen Energieeffizienz, Kostenoptimierung und Design mein Bild vom Fitnessstudio der Zukunft im Discountsegment realisieren“, erklärt der Studiobetreiber. Ausblick Die ersten Wochen zeigen, dass das Konzept Performancetraining gekoppelt mit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und außergewöhnlichem Design großen Zuspruch erfährt. Durch das ausgeklügelte Konzept und verschiedene Wege der Kosten-

Das Konzept im Twentyfour ist komplett automatisiert und funktioniert personallos Betreten des Studios fallen sofort die schwarzen Pixelgrafiken in Kombination mit den farbigen Blitzen ins Auge, die eine Wandseite zieren. Für die Muster wurde eine spezielle Folie verwendet, die sich an die Wände anpasst. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde der untere Teil der Wände bis zu einer Höhe von 2,30 Metern in Mattschwarz gehalten, die obere Hälfte ist blau lackiert. Ein echter Hingucker ist zudem das weiße Organigramm, das in den schwarzen Boden eingearbeitet wurde. Die Umkleiden sind ebenfalls extrem stylisch. Bei

optimierung handelt es sich zudem um ein vielversprechendes, zukunftsfähiges Businessmodell. Das sieht auch Philipp Maier so, der das Twentyfour-Konzept ab Ende des Jahres als Franchisekonzept anbieten wird. Bei der Geräteausstattung steht den zukünftigen Franchisepartnern hochwertiges Equipment von Life Fitness zur Verfügung. Bei der Gestaltung und Umsetzung des Konzepts können sie auf das Know-how von Philipp Maier zurückgreifen. Ob eine Physiotherapiepraxis integriert ist, wird dann vom jeweiligen Standort abhängen.

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

NEUE, LOHNENSWERTE WEGE BEI DER ENERGIEGEWINNUNG Text Constantin Wilser

Die massiv gestiegenen Energiekostenpreise stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Verantwortlichen des Fitnessclubs Ringwiese in Jena befassen sich bereits seit Jahren mit innovativen Möglichkeiten der Energiegewinnung und setzen immer wieder verschiedene Modelle in der Praxis ein. Rückblickend mit großem Erfolg, wie die Einsparungen verdeutlichen.

Erneuerbare Energien schonen den Geldbeutel und die Umwelt

2.500 Euro pro Monat. In dieser Höhe bewegte sich die monatliche Stromrechnung des ca. 1.000 m2 großen Fitnessclubs Ringwiese in Jena. Für Studiogründer Andreas Schuster, der 1993 den Club eröffnete und mittlerweile die Geschicke an seinen Sohn Jan bzw. seine Schwiegertochter Claudia Schuster übergeben hat, war das Anlass, sich mit neuen Wegen der Energiegewinnung auseinanderzusetzen. Die damals gestiegene EEG-Umlage spielte ihm zusätzlich in die Karten. Einsparungen durch Solaranlage und Contracting Andreas Schuster, mittlerweile pensioniert, holte sich Informationen über verschiedene, neue Wege der Energiegewinnung ein. Nachdem er alles 54

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mehrfach durchgerechnet hatte, entschied er sich 2010 dazu, eine Solaranlage auf das Dach des Studios bauen zu lassen. Die 56-KW-Solaranlage stellt seitdem rund zwei Drittel der benötigten Energie zur Verfügung und die Stromkosten konnten maßgeblich auf rund 800 Euro pro Monat gesenkt werden. Da über die Solaranlage mehr Strom als erforderlich gewonnen wird, wird zudem ein Teil des Stroms an die Stadt verkauft. Im Jahr 2013 folgte dann eine weitere Maßnahme, die rückblickend ein wahrer Glücksgriff war. „Ich war in Gera auf einer Veranstaltung der Industrieund Handelskammer. Dort wurden u. a. die Einsparpotenziale und Vorteile eines Blockheizkraftwerkes und das

sogenannte Contracting-Modell (siehe Infokasten, Anm. d. Red.) vorgestellt. Nach sorgfältigen Überlegungen haben wir uns dann entschieden, dieses Modell in unser Studio zu integrieren“, erinnert sich Andreas Schuster. Die Investitionen für das Blockheizkraftwerk (BHKW), das seitdem die Anlage mit Strom und Wärme versorgt, hielten sich in Grenzen. Geplant und finanziert wurde das BHKW von der gc Wärmedienst GmbH. Diese übernimmt für 15 Jahre den vollständigen Betrieb, die Wartung und den Service. Der Fitnessclub Ringwiese zahlt nur die Kilowattstunden des BHKW, die er auch tatsächlich verbraucht. Das BHKW deckt mit einer elektrischen Leistung von 6 bis 15,2 Kilowatt und einer thermischen Leistung von 17 bis 30 Kilowatt den kompletten Energiebedarf des Studios ab. Als Nebenprodukt der Wärmeproduktion entsteht Strom, der im Gebäude genutzt wird. Der Vorteil: Nachts wird im Studio nahezu keine Energie benötigt, sodass das BHKW nur 1 kWh verbraucht. Der zusätzlich produzierte Strom kann dann ins Stromnetz eingespeist werden. Die Abwärme des Blockheizkraftwerks wird zur Warmwasserversorgung genutzt und auch die Heizkörper im Saunabereich werden dadurch betrieben. Nach 15 Jahren, so steht es im Vertrag, muss der Fitnessclub Ringwiese das Blockheizkraftwerk für 1 Euro kaufen. „Wir würden uns immer wieder für das Blockheizkraftwerk entscheiden. Wir konnten die Gaskosten um 40 % und die Kosten monatlich um 1.000 Euro bzw. 12.000 Euro pro Jahr senken. Für den Einbau


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Der 1993 eröffnete Fitnessclub Ringwiese in Jena ist 1.000 m2 groß. Die Verantwortlichen des Fitnessclub Ringwiese haben sich 2013 für das Contracting-Modell entschieden und auf den Speicher ein Blockheizkraftwerk einbauen lassen. Das Resultat: Einsparungen von 12.000 Euro pro Jahr

Was bedeutet Contracting? Contracting (englisch für die Kontrahierung bzw. adjektivisch vertragschließend) bezeichnet eine Kooperationsform mittels eines Vertrags zwischen Contractingnehmer und einem Contractinggeber (Dienstleistungsunternehmen). Energiespar-Contracting wird auch Energie-Einspar-Contracting oder Performance-Contracting genannt. Nach einer (möglichst kostenlosen) Abschätzung erstellt der Energiespar-Contractor ein Angebot. Hierin werden eine Reihe von Maßnahmen mit einer vom Energiespar-Contractor garantierten Energieeinsparung vorgestellt. Nimmt der Contractingnehmer das Angebot an, plant, baut, finanziert und betreibt (optional) der Energiespar-Contractor alle Maßnahmen, die zur Erreichung der Energieeinsparung erforderlich sind. Als Gegenleistung erhält er dafür einen Teil der eingesparten Energiekosten, bis seine Aufwendungen für Finanzierung, Planung und Controlling – und auch sein Gewinn – bei Vertragsende abgegolten sind. Dabei kann die Finanzierung durch den Energie-

spar-Contractor erfolgen oder durch den Auftraggeber durch einen Baukostenzuschuss in beliebiger Höhe gegen entsprechende Laufzeitverkürzung selbst getragen werden. Der Vorteil für den Contractingnehmer kann in einer systematischen Optimierung des Gebäudebetriebs mit einer Zusammenführung der Gebäudeautomation zu einer zentralen Gebäudeleittechnik liegen. Diese erfolgt meist auf hohem technischen Niveau über alle Ressourcen hinweg. Die finanziellen Aufwendungen für Heizung und Regelung können sich verringern. Der Umfang möglicher Einsparungen entspricht zuvor vorhandenen Auswirkungen ineffizienter Anlagentechnik, vertraglichen Regelungen oder sonstigen wirtschaftlich wirksamen Entscheidungen oder Gegebenheiten, die der Contractor ändert. Die Einsparungen stehen dem Auftraggeber nach der Vertragslaufzeit in voller Höhe zur Verfügung. Die eingebrachten Anlagen gehen, je nach Vertrag, von Beginn an oder nach Ablauf der Laufzeit (nach BGB) auf den Gebäudeeigentümer über. Quelle: Wikipedia

des Blockheizkraftwerks mussten wir rund 6.000 Euro bezahlen“, resümiert Andreas Schuster. Umweltschonende Energiegewinnung Doch nicht nur über die Kosteneinsparungen freuen sich die Verantwortlichen des Fitnessclubs Ringwiese. Stolz ist Familie Schuster vor allem darauf, dass man durch die neuen Wege der Energiegewinnung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz beitragen konnte. Die Fotovoltaikanlage hat seit 2011 270.000 Tonnen CO2 eingespart und das Blockheizkraftwerk weitere 30.000 Tonnen, was ca. 47 % entspricht. Fazit Dass der Fitnessclub Ringwiese in Jena neue Wege gegangen ist, hat sich bezahlt gemacht. Neben erheblichen Kosteneinsparungen konnte zugleich die Umwelt geschont werden. Die Verantwortlichen des Fitnessclubs Ringwiese setzen gegenwärtig und auch zukünftig auf innovative Lösungen. Bei den Firmenwagen kommen selbstverständlich drei E-Autos zum Einsatz. Und wie es sich für einen Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien gehört, befasst sich Familie Schuster bereits jetzt mit energie-effizienten, kostensparenden Alternativen, wenn 2028 der Contracting-Vertrag endet. Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

STARK DURCH EIGENEN STROM Text Martin Schwer

Auch die Fitness- und Gesundheitsbranche ächzt unter hohen Energiekosten. Mit eigenem Strom können die Unternehmen hier gegensteuern – zum Beispiel per Photovoltaik. Die nötigen Solaranlagen gibt es als Leasingangebot und die Raten lassen sich sogar an die jahreszeitlichen Ertragsschwankungen anpassen. Die Physioline aus Hamm macht es vor.

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Zum Beispiel will die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien stark anheben und setzt dazu ganz besonders auf die Photovoltaik (PV). Dadurch verteuert sich einerseits der Strom, andererseits sind auch weitergehende Vorgaben für Unternehmen im Gespräch. Angesichts dieser Rahmenbedingungen sollte sich die Fitness- und Gesundheitsbranche mit dem Thema Solarenergie auseinandersetzen. Schließlich verfügen viele

Studios über geeignete Dachflächen, um Paneele zu installieren. Investitionsaufwand Der Aufbau einer Photovoltaikanlage erfordert in der Regel hohe Investitionen. Pauschale Zahlen lassen sich angesichts der individuellen Voraussetzungen sowie aufgrund der volatilen Preise kaum nennen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass selbst eine durchschnittliche PV-Anlage von rund 500 qm

Foto: © peterschreiber.media - stock.adobe.com

Kaum sind die Folgen der Coronapandemie halbwegs verdaut, trüben vor allem die steigenden Energiepreise die Geschäftsaussichten vieler Fitnessstudios ein. Zudem drückt die Inflation die Stimmung, einer britischen Umfrage zufolge will immerhin ein Drittel der Fitnessstudiomitglieder keine Preiserhöhung akzeptieren. Und auch wenn die aktuelle Krise vorübergeht, dürfte das Thema Energiewende für weiter steigende Kosten sorgen.


THEMENSCHWERPUNKT KOSTEN OPTIMIEREN

Photovoltaik-Leasing kann so gesteuert werden, dass sich die Leasing-Rate der Stromerzeugung anpasst

mit mehr als 100.000 Euro zu Buche schlägt. Zum Anfangsinvestment kommen laufende Kosten für Wartung und mögliche Reparaturen. Jedoch gleichen sich diese Ausgaben mithilfe von Einsparungen und Einspeisevergütung über die Jahre hinweg aus, sodass die Gesamtrechnung positiv ausfällt. Zudem erzielen viele Unternehmen einen

bleibt sie als Eigentum zunächst beim jeweiligen Leasinggeber. Die Raten gelten in der Regel als Betriebsausgaben und können damit steuerlich geltend gemacht werden. Oft ist es möglich, sogar die Kosten für Wartungen und Reparaturen in die Rate zu integrieren. Damit verfügt das Unternehmen über exakt und vorab kal-

Viele Unternehmen erreichen einen hohen Grad an Autarkie durch die Photovoltaikanlage

Foto: © abcfinance

hohen Grad an Autarkie, sie verbrauchen einen Großteil des produzierten Stroms selbst und speisen den Überschuss ins öffentliche Netz ein. An der anfänglichen Investition ändert die Gesamtrechnung aber nichts – selbst wenn man die unterschiedlichen Fördertöpfe mit einbezieht. Leasing bietet Vorteile gegenüber einem Kredit Angesichts der erforderlichen Summen dürften die wenigsten Studios ihre PV-Anlage bar bezahlen. Steuerliche Gründe sprechen wiederum gegen eine Kreditfinanzierung, denn es gelten lange Abschreibungsfristen und die Auswirkungen auf die Bilanz sind daher ungünstig. Attraktiv kann das Leasen einer PV-Anlage sein, entsprechende Angebote sind auch für gewerbliche Kunden verfügbar. Dabei wandert die Anlage nicht in die Bilanz des Unternehmens, stattdessen ver-

kulierbare Kosten, die eine langfristig sichere Planung gestatten. Am Ende der Laufzeit geht die Anlage oft auf die Nutzer über, aber eine Fortführung der Verträge ist oftmals möglich. Wetterabhängige Raten Die Jahreszeiten bilden einen wichtigen Faktor bei PV-Anlagen, im Winter liefern sie nur wenig Ertrag und im Sommer deutlich mehr. Dieses Prinzip macht sich z. B. der Kölner Leasingpartner abcfinance zunutze. Beim „Sonnenscheinleasing“ richten sich die Raten nach der prognostizierten Sonneneinstrahlung und so halten sich Kosten und Ertrag während des gesamten Jahres die Waage. Nimmt man die Einspeisevergütung hinzu, können Unternehmen sogar in allen zwölf Monaten ein Plus erzielen. Zudem bringen seriöse Anbieter wie z. B. abcfinance Wissen um die Förderung und die Besicherung der Anla-

gen mit ein. Ein großes Netzwerk etwa von Solarteuren, Steuerberatern und Energieberatern liefert das fachliche Know-how, um die reibungslose Arbeit der unterschiedlichen Gewerke zu gewährleisten. Damit ist sichergestellt, dass die PV-Anlage auch tatsächlich die beabsichtigte Wirkung entfaltet. Physioline machts vor Wie sich PV-Leasing in der Gesundheits- und Fitnessbranche umsetzen lässt, zeigt das Beispiel von Physioline mit Sitz im westfälischen Hamm. Die Praxis für Physiotherapie und medizinische Fitness erzeugt mithilfe einer geleasten Photovoltaikanlage Strom. Ein Großteil der Ernte dient zur eigenen Verwendung für Computer & Co., Beleuchtung, elektrisch betriebene Fitnessgeräte, Geräte für die Physiotherapie oder Saunen. Eventueller Überschuss fließt ins öffentliche Netz. Gerade angesichts des hohen Verbrauchs seines Unternehmens ist Geschäftsführer Carsten Pahlplatz zufrieden: „Im Sommer sind wir so gut wie autark. Da beziehen wir kaum Strom vom Versorger.“ Das Leasingmodell von abcfinance sorgt für eine spürbare Kosteneinsparung bei Physioline über das gesamte Jahr hinweg. Martin Schwer ist freier Journalist für Themen rund um Wirtschaft, Finanzen und Unternehmensführung. Zudem arbeitet es als Ghostwriter für Fachbücher aus diesen Bereichen.

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EINRICHTUNGEN MIT WOW-EFFEKT Intelligente Einrichtungslösungen gibt es von Famoso. Innovationen für Boden und Wand, Ausstattungen für Fitnessclubs im Bereich Theke sowie Umkleide- und Trainingsbereiche sind dabei die Kernbereiche. Mit den ADLIGHTS wird das Angebot mit nachhaltigen und energiesparenden Lichtsystemen und dem Garderobensystem ACHTFACH komplettiert. Absolut im Trend liegen auch die Wandverkleidungen aus Echtholz oder Moos. Für Unternehmen in den Bereichen Fitness, Wellness und Gesundheit liefert Famoso individuelle Planungskonzepte für Neu- oder Umbaumaßnahmen. Dabei ist Famoso Ansprechpartner von der Konzeption über die Ausführungsarbeiten bis hin zur Lieferung vielfältiger Komponenten. Reinhold Stärk, Geschäftsführer von Famoso: „Unser Erfolgskonzept: Wir sind als Branchenkenner nah an unseren Kunden und bauen maßgeschneiderte Fitnessclubs. Immer auf der Suche nach neuen Trends sind wir Ansprechpartner von der Konzeption über die Ausführungsarbeiten bis hin zur Lieferung vielfältiger Komponenten.“ 58

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Mit der richtigen Beleuchtung Atmosphäre schaffen Das Beleuchtungskonzept ADLIGHTS bringt Ihr Objekt zum Strahlen. Durch die individuellen Design-Lichtlösungen ist Beleuchtung weit mehr als nur eine Lichtquelle. ADLIGHTS glänzen durch große Designvielfalt in Form, Farbe und Material. Mit einer grenzenlosen Material- und Farbvielfalt und der neuesten LED-Technik machen ADLIGHTS aus Ihrem Raum ein Raumerlebnis. Alle ADLIGHTS-Modelle sind individuell an Architektur, Einrichtungsstil, Farb- und Materialwelt anpassbar. Die ADLIGHTS werden in Größe und Farbgebung speziell nach Ihren Wün-

schen konzipiert und produziert. Die energiesparende LED-Technik macht sich nicht nur im laufenden Betrieb bemerkbar. Und nicht nur das: Für ADLIGHTS wird ein spezielles Finanzierungskonzept angeboten.

Kontakt FAMOSO GmbH & Co. KG Daimlerstraße 10/1 78665 Frittlingen Tel. +49 (0) 7426 / 947720 Web: www.adlights.de; www.famoso-group.de


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DIE MACHT DER FARBEN Text Jörg Sutara

Farben spielen in unserem Alltag eine sehr wichtige Rolle. Auch wenn sie oft unterbewusst wirken, reagieren wir auf sie. Wer weiß, wie Farben wirken, kann das gezielt nutzen, um seinen Mitgliedern ein angenehmes Ambiente zu schaffen. Welche Wirkungen Farben ausstrahlen und wie man das für sich nutzen kann, lesen Sie in diesem Artikel. Ob sich ein Mitglied im Fitnessstudio wohlfühlt, hängt nicht nur von den dort arbeitenden Trainern und den Abläufen ab, sondern kann auch durch die verwendeten Farben in den unterschiedlichen Räumen beeinflusst werden. Denn verschiedene Farben rufen auch ganz unterschiedliche Emotionen hervor und werden an bestimmte Erwartungen geknüpft, die das Training erfüllen soll. Diese Erwartungen sind zum großen Teil in unserer biologischen Programmierung verwurzelt. So ist z. B. Rot eine beliebte Farbe für Lebensmittelmarken, da leuchtende Früchte reif und essbar sind, genauso wie frisches Fleisch. Die Natur hat uns gelehrt, was bestimmte Farben bedeuten, und im Design ist es am besten, Farben zu benutzen, die diesen Regeln der Natur entsprechen.

Die Farbe Blau drückt vor allem Ruhe, Gelassenheit und Entspannung aus. Sie steht aber auch für Erfrischung, Stabilität und Verantwortlichkeit. Wenn Sie also Ihr Angebot auf diese Eigenschaften ausrichten, würde sich ein blaues Design gut eignen. Ansonsten passt Blau auch immer als Wandfarbe in jeden Entspannungsbereich. Denn damit wird symbolisiert, dass man sich ausruhen und entspannen kann. 60

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Foto: © Philip Steury - stock.adobe.com

Jede Farbe drückt bestimmte Emotionen aus. Doch welche Farbe lässt sich für welche Erwartungen und welches Thema am besten einsetzen? Mit diesem Farben-Guide für Unternehmer können die richtigen Farben für das eigene Fitnessstudio ausgewählt werden:


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Die Farbe Gelb funktioniert vor allem bei einer jüngeren Zielgruppe und eignet sich zum Setzen von Akzenten

Violett steht für Luxus und Wohlstand, aber auch für Spiritualität, Mystik und Zauber. Diese besondere Farbe wirkt daher auf viele Menschen geheimnisvoll, sinnlich und sogar etwas mysteriös. Wenn Sie Ihrem Fitnessstudio also einen besonderen Ausdruck verleihen, sich gehoben oder extravagant darstellen möchten, wird Ihnen das mit einer violetten Farbgebung gelingen. Rot ist der Inbegriff von Leidenschaft, Power und Energie. Wer auf diese lebhafte Feuerfarbe setzt, dem ist absolute Aufmerksamkeit garantiert. Rot ist auch bekannt dafür, den Stoffwechsel und Blutdruck des Betrachters anzuregen. Die Farbe eignet sich daher hervorragend für alle Studios, in denen ein energiereiches und anspruchsvolles Training stattfinden soll. 62

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Orange ist eine besonders fröhliche Farbe, die ähnlich wie Rot schnell Aufmerksamkeit erregen kann. Sie steht zudem für Jugend, Vitalität und Erschwinglichkeit. Wer also eher eine breite junge Zielgruppe ansprechen möchte, der kann mit einer Ausrichtung auf Orange nicht viel falsch machen. Gelb ist eine leichte und kräftige Farbe zugleich. Sie steht für Optimismus und Erschwinglichkeit und wirkt immer etwas verspielt und jung. Ähnlich wie Orange spricht man damit vor allem eine jüngere Zielgruppe sehr effektiv an. Pink/Rosa stehen selbsterklärend für Romantik. Assoziationen mit Pink und Rosa sind Spaß, Süße, Zartheit und Optimismus. Mit der Farbe Grau lassen sich Sachlichkeit und Neutralität ausdrücken. Die Farbe wirkt zudem sehr professionell, aber auch recht förmlich. Für eine emotionale Ansprache von Gästen ist sie daher weniger geeignet. Schwarz steht für Eleganz und Luxus, kann aber auch Assoziationen auslösen, die ein Gefühl von Mystik oder

Übersinnlichkeit wecken. Schwarz ist zugleich eine besonders moderne und stilvolle Farbe, die ein edles Ambiente schafft und darüber trotz ihrer Kühle zum Wohlfühlen einlädt. Sie sollte jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, da zu viel Schwarz auch erdrückend wirken kann. Weiß ist eine besonders reine und friedliche Farbe. Sie steht für Sauberkeit und Einfachheit, aber auch für Kühle und eignet sich daher gut für Bäder und Saunen. Braun assoziieren viele Menschen mit Verlässlichkeit und Wärme. Diese erdige Farbe wirkt zugleich sehr natürlich und ist ideal, um bei Gästen ein wohliges Gefühl, z. B. im Wellnessbereich, zu vermitteln. Je nachdem, welche Mitglieder (Gesundheitssportler, Bodybuilder, Wellness-Affine etc.) ein Fitnessstudio ansprechen möchte, eignet sich die eine oder andere Farbe besser und verstärkt bestimmte Botschaften. Darüber hinaus kann mit einigen Farben auch besonders gut die Aufmerksamkeit für bestimmte Aktionen oder Angebote geweckt werden. Laut Farbpsychologie und Marktforschung

Foto: © zhu difeng - stock.adobe.com

Grün ist eine sehr harmonisch wirkende Farbe, die glücklich macht und für Gesundheit und Balance steht. Man kann damit also ausdrücken, dass eine Behandlung oder ein Training genau diese Wirkung bietet. Darüber hinaus ist Grün eine besonders starke Naturfarbe, sie bietet sich daher vor allem zur Gestaltung von Räumen an, in denen mentale Übungen stattfinden.


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Das grüne Moos unterstützt die Entspannung in diesem in weiß gehaltenem Kursraum

Wirkungsvolle Farben für das Fitnessstudio Schaut man sich alleine die Logogestaltung von Fitnessstudios an, fällt auf, dass es, anders als in der Physiotherapie, keine Standardfarben gibt, die eingesetzt werden. Während dort vor allem Grün und Blau dominieren, zeigt sich die Fitnessbranche in einer Farbenvielfalt aus Gelb, Rot, Orange, Grün, Blau und Schwarz. Selbst zwischen günstigerem und Hochpreisanbieter zu unterscheiden ist mit einem ersten Blick auf die Farben alleine nicht ganz so einfach. Mit dem Wissen um die Wirkung von Farben lässt sich herleiten, welche Farben bei welcher Zielgruppe besonders gut funktionieren können. Gelb, Orange und Rot funktionieren gut bei einer jüngeren Zielgruppe. Das Rot im Fitnessstudio-Logo suggeriert, dass hier anspruchsvoll trainiert werden kann. Auch Gelb spricht eine eher junge Zielgruppe an, da sie Leichtigkeit und 64

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Optimismus vermittelt. Für das Ansprechen möglichst vieler Menschen eignet sich Orange sehr gut. Viele der klassischen Mittelsegmentstudios nutzen daher Orange in ihrem Logo. Durch den Fokus auf Gesundheit tauchen die Farben Blau und Grün immer mehr auf, wobei auch in den Logos günstiger Anbieter immer wieder mal blaue Elemente auftauchen. Schwarz und Violett vermitteln eine gewisse Seriosität und einen hohen Anspruch, gehen daher auch häufiger mit eher höheren Preisen einher, können aber auch im günstigeren Segment eingesetzt werden, um die Seriosität zu erhöhen. Die Farben des Logos spiegeln sich dann häufig in den Innenräumen des Fitnessstudios wider. Die Theken sind oft in Braun gehalten, um den Mitgliedern gleich beim Eintreten ein gutes Gefühl zu geben. Oft findet sich zusätzlich die Logofarbe an der Theke. Je nach Bereich werden dann unterschiedliche Farben eingesetzt. Im Wellnessbereich oder auch in separierten Entspannungskursbereichen können Blautöne oder ein leichtes Violett zum Wohlgefühl beitragen. Hardcore-Trainingsbereiche sind eher in Rot oder Schwarz gehalten. Da schadet es auch nicht, wenn viel Schwarz erdrückend wirkt. Fitnessstudios mit sehr medizinischer Ausrichtung können durchaus

weiße Elemente mit einbauen. Was auffällt, ist, dass Fitnessstudios in ihren Farbkonzepten heutzutage tatsächlich sehr wandlungsfähig sind und in zu gestaltenden Bereichen denken. Interessanterweise findet man kaum Fitnessstudios mit gelbem Interieur, Gelb kann aber gut zum Setzen von Akzenten genutzt werden. Das Gleiche gilt auch für Rot und Orange. Gerade bei Fitnessstudios, wo das Wohlfühlen so wichtig ist, lohnt es sich, sich über das Farbkonzept Gedanken zu machen.

Jörg Sutara, General Manager Deutschland, Österreich und Schweiz bei Vista, ist Experte für Marketing im Mittelstand und Gründerthemen sowie Insider für Digital Business und Plattformökonomie. Er hilft seit vielen Jahren Unternehmen dabei, ihren Markenauftritt richtig in Szene zu setzen, und betont dabei auch immer wieder, welche Bedeutung Farben haben, um seine Zielgruppe zu erreichen und Kunden zu binden.

Foto: © ArchiVIZ - stock.adobe.com

eignen sich Rot, Grün und ein ins Orange gehender Gelbton am besten dafür. Rot, weil es Dringlichkeit auslöst, Grün, weil es beruhigend wirkt, und ein feuriges Gelb-Orange, weil es ein Gefühl von Wärme und Zufriedenheit erzeugt. Diese Aktionsfarben sind daher auch perfekt zur Gestaltung eines Call-to-Action-Buttons auf der Website.


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„WENIGER IST MEHR!“

Text Constantin Wilser

Was gilt es bei der Studioplanung sowohl von neuen Anlagen als auch beim Um- und Ausbau zu beachten? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen und wie unterscheiden sich auf internationaler Ebene die Vorstellungen der Betreiber? Darüber haben wir mit Omar Khayet, einem der bekanntesten libanesischen Innenarchitekten, gesprochen, der sich auf Fitness- und Wellnesseinrichtungen spezialisiert hat. BODYMEDIA: Wie sieht Ihrer Meinung nach der perfekte Arbeitsablauf bei der Planung einer Fitness- bzw. Wellnessanlage aus? Omar Khayat: Das Verständnis für den Kunden und vor allem für den Standort des Projekts hat beim Arbeitsablauf oberste Priorität. Kunden, z. B. in den Golfstaaten, haben eine ganz andere Vorstellung davon, wie eine Fitness- und Wellnesseinrichtung aussehen sollte, als das bei Europäern oder dem Rest der Welt der Fall ist. Ein weiterer wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Kenntnis über die jeweilige Kultur. In einigen Regionen werden viele Faktoren anders betrachtet, wie z. B. das Design, die Trennung der Studiobereiche nach Geschlechtern inklusive separatem Zugang zum Studio. In einigen Ländern wird zudem erwartet, dass es einen 66

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zusätzlichen Empfangsbereich für VIPGäste gibt. Zudem muss der Designer bei der Gestaltung einige wichtige Standards beachten. Im Studio gibt es z. B. Bereiche mit schneller und lauter Musik, dann gibt es Kursräume, wo eine ruhige Atmosphäre bevorzugt wird. Ich habe viele Fitnessstudios gesehen, wo dies nicht berücksichtigt wurde und große Fehler bei der Raumaufteilung begangen wurden. Ein No-Go ist etwa, wenn die Besucher über die gesamte Trainingsfläche laufen müssen, um zu den Umkleiden und Duschen zu gelangen. Schöne Spa- und Wellnessbereiche entwerfen kann meiner Meinung nach jeder Designer. Allerdings darf die Funktionalität keinesfalls zu kurz kommen. Fragen wie, wo der Technikraum und die Zugänge hinter dem

Haus platziert werden müssen, um die Wartung zu erleichtern, ohne das Entspannungserlebnis der Kunden zu stören, sind mindestens genauso wichtig. Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Planung ist die Marktstudie, in der das Angebot der Konkurrenz, das Einzugsgebiet, die Zielgruppen und Preise untersucht werden. Das Verständnis für den jeweiligen Standort, den Service und den Preis ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, um die Höhe des Budgets zu bestimmen. BODYMEDIA: Ist es schwerer, einen komplett neuen Standort zu planen oder ein vorhandenes Studio umzubauen? Welche Herausforderungen bringen beide Varianten mit sich? Omar Khayat: Beides hat bei der Planung und Gestaltung seine Vor-


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und Nachteile. Die Renovierung oder der Umbau kann manchmal weniger kosteneffizient sein als der Bau einer neuen Anlage. Was sehr wichtig ist, aber viele Kunden vergessen, ist, die Gebäudelast, egal ob Alt- oder Neubau, immer von einem Statiker prüfen zu lassen. Die Lastverteilung muss

jeweiligen Vorstellungen zu gestalten und mit der Ausstattung zu spielen, was für den Kunden weniger Probleme und für den Innenarchitekten weniger Kopfschmerzen bedeutet. Bei bestehenden Gebäuden bzw. Umbauten sind häufig der Einbau von

„Insbesondere in den Ländern der Golfstaaten sind einzelne Studiobereiche in der Regel größer als in Europa.“ zwingend vor der Eröffnung eines Studios untersucht werden. Nur dann ist klar, ob das Projekt machbar ist oder nicht. Die Herausforderung bei einer neuen Anlage besteht in erster Linie darin, einen geeigneten Standort zu finden. Bei Neubauten ist es zumeist einfacher, die Räume nach den

Sanitäreinrichtungen und das Gewicht der Trainingsgeräte eine echte Herausforderung. Ein weiterer Faktor, den wir ebenfalls als problematisch erachten, ist die Anordnung von strukturellen Säulen, die dazu neigen, ein Raster zu bilden und manchmal den Raum und die Funktionalität einzuschränken.

BODYMEDIA: Sie betreuen Kunden auf der ganzen Welt. Welche Trends sind derzeit in Sachen Design und Interior bei Fitnessstudios angesagt? Omar Khayat: Die aktuellen Trends für Fitnessstudios variieren je nach Standort, Budget und Angebot und Art des Studios. Da das Zeitalter von digitalen Räumen anbricht, ist immer häufiger eine Mischung aus industriellem Look und moderner LED-Beleuchtung in Böden, Decken und Wänden zu sehen. Tablets und Touchscreens in Kombination mit Kardiogeräten und riesige Bildschirme an den Wänden sind im Vergleich zu früher mittlerweile Standard, genauso wie schicke Loungebereiche. BODYMEDIA: Inwiefern unterscheiden sich die Erwartungen und Vorstellungen speziell der Fitnessstudiobetreiber in den jeweiligen Ländern? Können Sie das anhand von Beispielen verdeutlichen? Omar Khayat: Der größte Unterschied zwischen den Ländern liegt bei den

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Der Raum darf nicht mit Geräten überfüllt werden. Das Schaffen von verschiedenen Themenwelten mit entsprechenden Farbkonzepten ist ein absolutes Muss

Vorstellungen bezüglich der Raum- und Anlagegröße. Insbesondere in den Ländern der Golfstaaten sind einzelne Studiobereiche in der Regel größer als in Europa.

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BODYMEDIA: Welche generellen Dos and Don’ts gilt es bei der Planung einer Fitnessanlage unbedingt zu beachten? Omar Khayat: Wichtig ist, es nicht zu übertreiben, in jeglicher Hinsicht! Der Raum darf nicht überfüllt werden. Er muss atmen können. Betreiber sollten sich klarmachen, dass es nicht darauf ankommt, mehr Geräte als andere zu haben. Hygiene ist der wichtigste Aspekt, der in allen Bereichen des Studios eingehalten werden muss. Das Schaffen von verschiedenen Themenwelten mit entsprechenden Farbkonzepten ist ein absolutes Muss. Nur so kann man den Eindruck eines zu bunten Clubs mit nicht zueinander passenden Räumlichkeiten vermeiden.

die Meinungen zwischen Betreiber und Architekt bzw. Innenausstatter auseinandergehen? Wie gehen Sie in solchen Fällen vor? Omar Khayat: Die Raumgestaltung ist das häufigste Thema, bei dem es zwischen Betreiber und Innenarchitekt zu Differenzen kommt. Die Erwartungen des Betreibers an die Umsetzung und Aspekte der Funktionalität stimmen oft nicht überein. Dem Innenarchitekten stellen sich viele Faktoren in die Quere und vor allem stellen die bauliche Gestaltung des Raumes und die technischen Schächte eine große Hürde dar. Wie bereits erwähnt, ist bei Fitness- und Wellnessbereichen nicht nur das Optische und Haptische von Bedeutung, sondern auch Themen wie Funktion, Technik, spezielle Beleuchtung, Akustik, Beschallung und Bodenbeläge sowie die richtige Kombination und Auswahl an Geräten spielen eine äußerst wichtige Rolle. Hier gilt: Weniger ist mehr!

BODYMEDIA: Was sind typische Themen bei der Planung, bei denen

BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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Omar Khayat ist Innenarchitekt und Gründer sowie Geschäftsführer von OMNIFIC d.o.o. Das Unternehmen führt globale Design-, Beratungs- und Produktdienstleistungen für Inneneinrichtung und Architektur für Fitnessund Wellnesseinrichtungen durch. Omar Khayat verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Nahen Osten, Europa und Afrika. Er setzt die Ideen seiner Kunden in ästhetische und funktionale Designs um. Sein tiefes Verständnis für die technischen Anforderungen und sein umfangreiches Wissen in den Bereichen Design, Konzeptentwicklung, Beratung und Beschaffungsplanung sind der Schlüssel zum Erfolg.


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STUDIOPLANUNG SCHRITT FÜR SCHRITT Text Romina Ettl und Dustin Kuhl

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Zu Beginn sollten die folgenden Fragen geklärt werden: Womit wird begonnen und welche Rolle spielt die Zielgruppe bei den Planungen? Gibt es bauliche Anforderungen, zu beachten gilt? Sind Richtwerte bezüglich der Kosten, an denen sich Studiobetreiber orientieren können vorhanden? Und natürlich muss man sich die Frage stellen, welchen Stil man umsetzen möchte, sodass sich die Mitglieder wohlfühlen und gerne zum Training kommen.

alle Parameter bestimmen, die für das Projekt relevant sind. Hierfür macht es Sinn, sich in einem Workshop mit allen am Umbau beteiligten Personen abzustimmen. Folgende Fragestellungen sind hilfreich und essenziell, um in den folgenden Phasen die Planung voranzutreiben:

Die erste Projektphase Um eine Planung optimal aufzubauen, macht es Sinn, den Um- oder Ausbau in einzelne Phasen zu gliedern, in denen man jeweils Themenschwerpunkte definiert und ausarbeitet. Im ersten Schritt der Planung sollte man

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• •

Was möchte ich mit dem Umbau erreichen? Wen möchte ich damit ansprechen und abholen? Kann ich meine Zielgruppe genau definieren und wie sieht diese aus? Welchen Zeitrahmen setze ich mir für den Umbau und wann möchte ich eröffnen? Welches Budget steht zur Verfügung?

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• •

Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Können bereits erste Kostenschätzungen für das Projekt abgegeben werden? Welche Partner, Firmen und Zulieferer sind für das Vorhaben notwendig? Gibt es gesetzliche Anforderungen zu berücksichtigen? Welche Anforderungen und Bedürfnisse haben die einzelnen Bereiche, die neu- bzw. umgebaut werden? Welcher gestalterische Ansatz soll verfolgt werden? Welche Farben und Materialien passen am besten zur Zielgruppe und zum Trainingsansatz der neuen Anlage?

Foto: © Fifty Fifty Design

Sie haben sich entschieden, eine neue Anlage zu eröffnen, oder möchten eine bestehende Anlage renovieren, sanieren oder umbauen? Falls dies der Fall ist, steht natürlich zunächst die Planung der neuen Räumlichkeiten an. Hierbei sind eine strukturierte Vorgehensweise und das Beachten einiger grundsätzlicher Entscheidungen und Faktoren unermesslich, um die neuen Räumlichkeiten optimal den Anforderungen und Bedürfnissen der Mitglieder, aber auch des Personals anzupassen und nicht zuletzt den eigenen Ansprüchen und Wünschen gerecht zu werden.


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Diese Fragestellungen sollte man ausführlich beantworten. Die entsprechenden Ergebnisse sollten klar und strukturiert zusammengetragen werden. In dieser ersten Projektphase schafft man die Grundlagen und das Fundament für alle folgenden Schritte, die es bei einem Neubau oder einer Renovierung einer bestehenden Anlage zu berücksichtigen gilt. Je nach Größe und Umfang des Bauvorhabens macht es Sinn, diese Workshopphase in mehrere Termine oder Blöcke einzuteilen, um die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse mit den unterschiedlichen Ansprechpartnern möglichst klar und detailliert zu definieren. Phase 2 – Strukturierte Planung als Grundstein Im nächsten Schritt steht die Überlegung an, welche Angebote die neuen Flächen bieten sollen und wie man diese gestalterisch inszenieren möchte. Hier geht es konkret um die optimale Strukturierung der Räumlichkeiten, wie der erste Grundriss der neuen Anlage aussehen könnte, welche Geräte

und Dienstleistungen angeboten werden sollen und mit welchen Lieferanten zusammengearbeitet werden soll. Außerdem befasst man sich damit, wie ein Geräteplan aussehen könnte, wo sich welche Geräte und Trainingsbereiche befinden und wie die Bodenbeläge, die Beleuchtung und die Wandgestaltung aussehen sollten. In dieser Phase entscheidet man sich auch für die Farben und die Materialien, die verwendet werden. Zu beachten ist außerdem, welche technischen Anforderungen die jeweiligen Räumlichkeiten hinsichtlich Lüftung, Heizung, Musik, Wasser und Strom haben. Am Ende dieser Phase sollten ein fertiger Grundriss, ein Geräteplan und die gestalterische Entscheidung für Böden, Wandflächen, Beleuchtung und Möbel getroffen werden. Nun geht es an die Aufarbeitung der Pläne, um Angebote für alle notwendigen Umbaumaßnahmen zu erhalten. Hier müssen die bereits erarbeiteten Planunterlagen von Fachfirmen teilweise detaillierter ausgearbeitet werden. Es ist zu empfehlen,

für alle Umbaumaßnahmen Angebote von Fachfirmen einzuholen. Liegen alle Angebote vor und sind alle Anforderungen und Bedürfnisse erfüllt, kann die finale Planung abgeschlossen werden. An diesem Punkt kann nun entschieden werden, mit welchen Firmen man sein Vorhaben umsetzen möchte, wo man ggf. preislich optimieren muss und in welchem zeitlichen Umfang der Umbau stattfinden kann. Parallel zu der Bewertung der Angebote sollte ein Bauzeitenplan erarbeitet werden, der die einzelnen Umbauphasen gliedert und allen am Umbau beteiligten Firmen zur Orientierung bezüglich des Ablaufs und Zeitraums der jeweiligen Umbauphasen dient. Eine strukturierte Planung ist in jedem Fall ein solider Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung eines neuen Clubs oder den Umbau der bestehenden Anlage. Hier ausreichend Zeit und „Hirnschmalz“ einfließen zu lassen macht sich spätestens bei der baulichen Umsetzung und nicht zuletzt später im laufenden Betrieb mehr als bezahlt.

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Checkliste Es gibt einige gestalterische und raumstrukturierende Entscheidungen, die man beachten sollte. Die Checkliste beinhaltet Fragen und Anmerkungen in Bezug auf Gestaltung und Raumwirkung für einzelne Studiobereiche.

Trainingsfläche • Ruhige Trainingsbereiche wie z. B. Dehn- und Mobility-Bereich sollten immer etwas abgetrennt von lauteren Trainingsbereichen positioniert werden. Eventuell macht es Sinn, über den Einsatz von Raumteilern nachzudenken. • „Verwandte“ Trainingsbereiche, wenn möglich, nebeneinander anordnen. • Dienstleistungsintensive Gerätegruppen, wie z. B. elektronische Zirkel, sollten sich in der Nähe der Theke oder Trainerpoints befinden. • Den Trainerpoint so positionieren, dass der Trainer einen Großteil der Fläche überblicken kann. • Die Wegeführung auch zu weiter entfernten Trainingsbereichen klar erkenntlich machen. • Ausreichend Wartemöglichkeiten vor Kursräumen schaffen. • Ist die Trainingsfläche senioren72

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Im Wellnessbereich müssen unbedingt ausreichend Liege- und Ruhemöglichkeiten vorhanden sein. Das Bild zeigt den Wellnessbereich des Gymnasion Rastatt

und behindertengerecht? Sind ausreichend Spiegel in Frei- und Kurzhantelbereichen vorhanden? Sichtachsen beachten!

Umkleiden • Ausreichend Spiegel und Föhnplätze anbieten. • Steckdosen für Föhns an den Föhnplätzen integrieren. • Spinde mit möglichst fest verbauten Kleiderhaken ausstatten. • Bei Sitzbänken auf Robustheit und Langlebigkeit achten. • Ausreichend Lüftung einplanen. • Platz zwischen Spindreihen nicht zu eng planen. • Bodenbeläge müssen rutschfest sein. • Wandflächen, wenn möglich, vor Verunreinigungen schützen. • Sichtschutz Eingang zu Umkleiden beachten. Wellness • Sind ausreichend Liegemöglichkeiten vorhanden? • Ruhebereiche so anordnen, dass sie nicht entlang der Hauptgehwege liegen. • Unterschiedliche Ruhemöglichkeiten anbieten. • Duschen in der Nähe der Saunen anordnen. • Unangenehme Blickachsen zwischen Duschen und Liegebereichen vermeiden.

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Ausreichend Lüftung vorsehen. Licht verwenden (stärkt die Wohlfühlatmosphäre). Bodenbeläge müssen rutschfest sein. Wandflächen, wenn möglich, vor Verunreinigungen schützen.

Die Punkte dienen als Hilfen, veranschaulichen allerdings nur einen kleinen Ausschnitt aller relevanten Punkte, die einer neuen Anlage beachtet werden müssen.

Fifty Fifty Design: Das sind Romina Ettl und Dustin Kuhl, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Seit etwas mehr als vier Jahren entwerfen sie Designkonzepte, vor allem im Bereich Fitness, und realisieren diese gemeinsam mit ihren Kunden, indem sie die Studiobetreiber vom ersten Treffen bis zur Fertigstellung der Anlage begleiten. Fifty Fifty hat in den letzten vier Jahre über 100 Projekte gemeinsam mit seinen Kunden realisieren können und arbeitet zurzeit deutschlandweit an 20 Projekten.

Foto: © Fifty Fifty Design

Thekenbereich/Eingangsbereich • Die Theke sollte vom Haupteingang aus klar sichtbar und erkennbar sein. • Idealerweise kann die Thekenkraft auch die Trainingsfläche überblicken. • Lounge- und Aufenthaltsbereiche an und um die Theke geben dem Eingangsbereich ein wohnliches Raumgefühl und stärken den Wohlfühlfaktor der Anlage. • Ganz egal, ob Selbstbedienungstheke oder klassisches Thekenkonzept: Alle angebotenen Produkte sollten klar erkennbar sein. • Gibt es Ruhezonen, in denen Mitglieder verweilen können? • Kann die Theke so positioniert werden, dass der Mitarbeiter dem Kunden nicht den Rücken zudreht? • Die Theke sollte nicht höher als 115 cm sein. • Die Wegführung zu den Umkleiden sollte möglichst nah am Eingang sein.


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MARKTÜBERSICHT INNENAUSSTATTER „Styles come and go. Good design is a language, not a style“, sagte einst der italienische Industriedesigner & Architekt Massimo Vignelli. Und Recht muss man ihm geben. Innenausstatter sorgen dafür, ein tolles, aussagekräftiges Design für die Fitnessclubs zu finden, dass auch über die Jahre für sich spricht. Bei welchen Ausstattern man in der Branche gut beraten ist und was diese auszeichnet, zeigen wir in der Marktübersicht.

Sowohl auspowern als auch relaxen Heutzutage hat das Design eines Fitnessclubs die Herausforderung, den Mit76

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gliedern ein Wohlfühlambiente und den richtigen Motivationsschub zum Auspowern zu übertragen. Und nicht nur das. Das Design ist wie eine Visitenkarte und lässt darauf schließen, was die Trainierenden in ihrem Clubaufenthalt erwartet. Wird die Anlage von den Mitgliedern betreten, sollen sie wissen, wo sie sich befinden und sich bestenfalls mit dem Club sofort identifizieren können. Farben tragen hierbei auch zur Stimmung in den jeweiligen Räumlichkeiten bei. Die Grundfarben eines Fitnessclubs sollten aufeinander abgestimmt und authentisch sein. Das schafft man z. B.

indem man die Farben auf den verwendeten Materialien basieren lässt. Holz, eine gut ausgewählte Wanddekoration und Deckenmotive sind zeitlos und kommen nicht so schnell aus der Mode. Mit Köpfchen planen Bevor es mit dem eigentlichen Einrichten losgehen kann, ist es wichtig sich genaue Vorstellungen von den Räumen und deren Aussehen zu machen. Dazu bietet moderne Software natürlich alle Möglichkeiten, um das zukünftige Design möglichst anschaubar zu machen.

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Passend zu unserem Themenschwerpunkt zur Studioplanung präsentieren wir in dieser Ausgabe die wichtigsten Anbieter aus dem Bereich Innenausstatter. In kaum einem anderen Bereich ist die Wahl des richtigen Partners so entscheidend, da die Atmosphäre und der Look des Studios stark davon abhängen, dass beide Parteien am gleichen Strang ziehen.


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MAGAZIN MARKTÜBERSICHT

Famoso GmbH & Co.KG

Intelligente Einrichtungslösungen gibt es von Famoso. Innovationen für Boden und Wand, Ausstattungen für Fitnessclubs im Bereich Theke, sowie Umkleide und Trainingsbereiche sind dabei die Kernbereiche. Mit den ADLIGHTS wird das Angebot mit nachhaltigen und energiesparenden Lichtsystemen und dem Garderobensystem ACHTFACH komplettiert. Absolut im Trend liegen auch die Wandverkleidungen aus Echtholz oder Moos. Für Unternehmen in den Be-

reichen Fitness, Wellness und Gesundheit liefert Famoso individuelle Planungskonzepte für Neu- oder Umbaumaßnahmen. Dabei ist Famoso Ansprechpartner von der Konzeption, über die Ausführungsarbeiten und Lieferung vielfältiger Komponenten. Reinhold Stärk: „Unser Erfolgskonzept: Wir sind als Branchenkenner nah an unseren Kunden und bauen maßgeschneiderte Fitnessclubs. Immer auf der Suche nach neuen Trends sind wir Ansprechpartner von der Konzeption, über die Ausführungsarbeiten und Lieferung vielfältiger Komponenten.“

Daimlerstraße 10/1 78665 Frittlingen +49 (0) 7426 / 947720 r.staerk@famoso-group.de www.famoso-group.de

Geschwender Innenausbau GmbH

Geschwender Innenausbau, seit über 40 Jahren vertreten im Fitness-, Wellness-, Schwimm-, Office- und Medizinbereich, fertigt getreu dem Motto: Lösungen sind unsere Stärke. Mit dieser Einstellung konzipiert, plant und baut das Unternehmen Serien- und Sondermöbel, abgestimmt auf Kundenanforderungsprofil und Vor-OrtSituation. Mit dem Ziel, unverwechselbare Räume mit hoher Nutzungs- und 78

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Aufenthaltsqualität zu schaffen, kombiniert Geschwender Funktionalität und Belastbarkeit mit Design. So werden Empfangsanlagen, Umkleideräume und Nassbereiche zu einem attraktiven und langlebigen Innenausbau. Eine sorgfältige Materialselektion und die Spezialisierung auf die Werkstoffe HPL Compact, Aluminium und Mineralwerkstoff unterstreichen den hohen Qualitätsanspruch.

Brunnenstraße 5 56477 Rennerod +49 (0) 2664 / 99690 info@geschwender.de www.geschwender.de


MAGAZIN MARKTÜBERSICHT

INDESA

INDESA Innenarchitektur Designagentur

Innenarchitektur und Designagentur Ein Büro welches für seine Kunden von der Konzeptentwicklung bis zur Schlüsselübergabe alle Aufgaben im Bereich des Innenausbau übernimmt und auf interdisziplinärer Arbeitsweise die Wünsche seiner Kunden umsetzt. Mit unserer mehr als 25 Jahren Erfahrung am Markt setzen wir ganz be-

wusst Industriepartner aus dem Handwerk und ausgewälten Herstellern ein, um sowohl Qualität, Liefertreue als auch die Kosten optimal an die gestellten Herausforderung anzupassen und zu kontrollieren. Das Design und die Planung geben dabei von Anfang an die richtigen Impulse und Vorgaben weiter, sodass die Abläufe im Projekt durchgängig ablaufen.

Obermarkt 12 67240 Worms +49 (0) 176 / 61260919 design@in-des-a.com

INDESA Innenarchitektur Designagentur

Obermarkt 12 67547 Worms

design@in-des-a.com tel.: 0176 61260919

KS Einrichtungen GmbH Größe und Komfortklasse, die höchste Ansprüche an Design, Qualität und Material erfüllen. Seit 1992 sind wir am Markt tätig und kombinieren traditionelles Handwerk mit innovativen, zukunftsorientierten Einrichtungskonzepten, um in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden optimale Ergebnisse zu schaffen. So sind wir heute ein dynamisches, wachsendes Unternehmen, das Kreativität, Konzeption und Handwerkskunst mit großem Engagement in den Dienst der Kunden stellt. Unser Ziel ist das perfekte Zusammenspiel von Funktionalität und Ästhetik.

Die Einrichtungsprofis von KS-Einrichtungen planen, projektieren und realisieren exklusive Anlagen für Fitness, Wellness und Physiotherapie. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung schaffen wir einzigartige Erlebniswelten in jeder

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Auf folgende Bereiche ist unser Unternehmen spezialisiert: Als Full-ServiceUnternehmen reicht unser Leistungsspektrum von der Planung bis zur Ausführung mit einer kompletten Inneneinrichtung wie Möbeln, Fußböden, Wandverkleidungen, Saunen und WellnessEinrichtungen. Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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MAGAZIN MARKTÜBERSICHT

Löw – Fit in Design GmbH

LÖW – Fit in Design verfügt seit über 20 Jahren Branchenerfahrung im deutschen Fitnessmarkt und auch in Europa. Orientierung und Klarheit waren schon immer die Voraussetzungen, um ein Ziel zu erreichen. Unsere Stilwelten für Ihre Navigation sind: Industrial Style, Handcrafted Style, Nordic Style und Modern Loft Style. Von den Umkleideschränken über Empfangs- und Servicetheken, LoungeMöbel, Trennwandsysteme und Wandverkleidungen. Das Leistungsangebot endet nicht bei der Einrichtungsgestaltung, sondern umfasst Trockenbau,

Fliesenarbeiten, abgehängte Decken, Beleuchtung und eine große Auswahl an Objektbodenbelägen, flächenelastische Sportböden, Fallschutzböden, spezielle Gummiböden und Wandgestaltungen in Echtholz, Natursteine oder Aluspannrahmen. Neu im Programm ist Resopal oder Glasverkleidungen für die Duschwände, Trennwände für die Toiletten oder als Sichtschutz in Profilen. Wir unterstützen sie ganzheitlich mit 2D- und 3D-Planung, Beratung und Ausführung aus einer Hand. Das erleichtert die Einrichtung oder Umgestaltung.

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Meyer Fitness- und Objekteinrichtungen GmbH & Co. KG Wir realisieren moderne Fitnesseinrichtungen Sie renovieren Ihr Fitnessstudio oder brauchen eine Neukonzeption? Die Einrichtung von Fitnessstudios ist unser Spezialgebiet: „Alles aus einer Hand“ – Wir prüfen Ihre Räume vor Ort auf Funktionalität und erstellen eine Bedarfsanalyse. Basierend auf den jeweiligen Anforderungen erstellen wir eine auf Sie abgestimmte Raumplanung (2D- und 3D-Visualisierung). Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Einrichtungslösungen, Interior Design und erstellen Material- und Farbkonzepte. Als Komplettausstatter bündeln wir sämtliche Gewerke: Inneneinrichtung & Design: Empfangstheken, attraktive Umkleide- und Wellnessbereiche, moderne Lounges, LED-Lichtdesign, Wandgestaltung, Malerarbeiten und Trockenbau, Bodenbeläge, Elektroinstallation usw. und begleiten Sie von der Planungsphase bis zur Neueröffnung. 80

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Durch unsere über 20-jährige Branchenerfahrung unterstützen wir Ihr Vorhaben das Fitnessstudio auch konzeptionell erfolgreich in die Zukunft zu führen und realisieren auf Wunsch auch die passende Finanzierung. Wir bieten Ihnen auch Unterstützung bei der Senkung Ihrer Fixkosten z. B. mit unseren innovativen LED-Designleuchten reduzieren wir Ihre Stromkosten enorm und steigern die Wohlfühlatmosphäre in Ihrem Club. Mit unseren Konzepten erhalten Sie mehr Weiterempfehlungen, senken Ihre Fluktuation und gewinnen mehr Mitglieder.

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Die PBH Projektbau Hamburg GmbH ist spezialisiert auf den deutschlandweiten Neubau und die Sanierung / Modernisierung von Fitness- & WellnessStudios. Als Generalunternehmen übernehmen wir von der Flächensuche, Planung, Beantragung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe das komplette Bauvorhaben. Während der gesamten Bauphase stehen wir als zen-

Konzeption individueller Einrichtungskonzepte In Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin Svetlana Matysik – Inhaberin MIRONOVA Interior Design – erarbeiten wir individuelle Einrichtungs- und Lichtkonzepte. Wir setzen aber auch bestehende Corporate Design-Vorgaben (z. B. clever fit) um.

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PINTER Möbel + Objektbau GmbH & Co. KG nie. Deswegen geht es beim wöchentlichen Besuch im Fitnessstudio oder der Physiotherapie nicht nur um die körperliche Auslastung und die nötigen Geräte – letztendlich entscheidet das „Drumherum“ darüber, ob Ihr Studio der erwählte Ort zum Abschalten ist. PINTER GYM DESIGN entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Eingangsbereiche, Social Areas, spezielle Trainingszonen oder Umkleiden mit intelligenten Spintschließsystemen.

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Für ein neues Lebensgefühl Wir sind stolz, zu den führenden Unternehmen im Interior Design in der Fitness, Gesundheits- und Wellnessbranche in ganz Europa zu gehören. Unsere Zuverlässigkeit zeichnet unseren Service über mehrere Jahre aus. Bei der Firma RaumstarK-Inneneinrichtungen bekommen Sie, vom kompletten Design über die Manufaktur bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand. Geht nicht? Gibt´s nicht. Nicht bei uns. Unser Team ist unsere Stärke. 82

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Wir zeichnen uns durch individuelle Lösungen, ungewöhnliche Details und ein konsequentes gestalterisches Gesamtkonzept aus. Wir setzen Ihre Wünsche und Vorstellungen um. Höchste Qualität in allen Projektstadien ist für uns dabei selbstverständlich und das oberste Gebot. Denn die Zufriedenheit unserer Kunden ist für uns Ziel und Ansporn zugleich. „Ich schaffe Räume aus Leidenschaft“ – Roman Kubiak

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MAGAZIN MARKTÜBERSICHT

The Gym Designer GmbH The Gym Designer ist ein junges und innovatives Unternehmen mit Sitz in Hannover. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich Design, Innenarchitektur und Objektbau. Bei uns trifft man auf schlanke Strukturen und kurze Entscheidungswege. Wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Ideen und Anregungen stoßen bei uns auf offene Ohren und sind ausdrücklich erwünscht. Unser Fokus liegt auf Kundenzufriedenheit, Serviceorientierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit, sowie einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Unser Ziel ist, dass jeder Kontakt zu uns für Sie angenehm, freundlich, einfach, klar und effizient ist. Wir verfolgen hohe Qualitätsstandards, im Bewusstsein, dass exaktes Arbeiten eng mit unserem Erfolg verbunden ist. Keine Herausforderung ist

uns zu groß. Unsere hohe Fertigungstiefe ermöglicht es uns, für unsere Kunden, die für sie beste und kosteneffizienteste Lösung zu finden. Freundlichkeit, Kompetenz, Vertrauen, Achtung und ein respektvolles Miteinander sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Sowohl mit unseren Mitarbeitern als auch mit unseren Kunden beabsichtigen wir eine starke, langfristige und verlässliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Dies erreichen wir, indem wir ehrlich und fair miteinander umgehen und uns an Zusagen halten.

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uhc home production – luxury interior design Zeiten ändern sich, Gewohnheiten bleiben: wie das neue Design von tomorrow aussehen kann hat die uhc home production durchdacht und formschöne Lösungen gefunden. Es verbindet work, live, sports in denen nicht auf persönliches Miteinander verzichtet werden muss und dennoch Rückzugsorte geschaffen werden. 84

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Wir erstellen ganzheitliche Konzepte von Markenauftritt, Interior Design etc., die exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir bieten Ihnen eine Vielfalt an erlesenen Designs aus aller Welt. Gestalten Sie Ihr Fitnessstudio oder Ihre Outdoor-Trainingsfläche mit und entdecken Sie sich neu. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

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Wir haben uns 1996 entschlossen, der Fitnessbranche neue Impulse zu geben und uns das Ziel gesetzt: Das Bestmögliche für unsere Kunden zu erreichen. Wir nehmen uns viel Zeit für Gespräche und verstehen sie als Grundlage für außergewöhnliche Konzepte und sorgfältige Planungen. Ausgangspunkt ist unser Wissen über das Geschehen auf dem globalen

Fitness- und Wellnessmarkt. Aus Geschichte und Zukunftsvisionen schaffen wir zeitlose Räume. Einfachheit und Klarheit auf höchstem Niveau ist das Ziel. Unsere Kernkompetenz ist die Beratung, Konzeption, Planung und Ausführung von Fitness- und WellnessAnlagen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Objekt stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

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JEDEN SCHADEN STEMMEN Monatelange Schließungen, fehlende Einnahmen – eine echte Herausforderung für die Fitnessbranche! Doch nicht erst Corona hat gezeigt, wie wichtig eine passgenaue Versicherung für Betreiber ist, um Schäden und Haftungsfälle schnell und unbürokratisch regeln zu können. Das weiß auch TOPLINE INSURANCE BROKER und hat gemeinsam mit der SIGNAL IDUNA ein eigenes Deckungskonzept speziell für den Fitnessmarkt entwickelt, das nicht nur mit leistungsstarkem Service punktet, sondern auch beim Preis auf ganzer Linie überzeugen kann.

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hinaus profitieren Studiobetreiber beim Anbieter immer automatisch von den neuesten Bedingungen, ohne den Vertrag manuell umstellen zu müssen. Und auch die Konditionen lassen nicht zu wünschen übrig, denn im Schnitt sind Ersparnisse von rund 30 % möglich – und das, ohne Kompromisse bei der Leistung eingehen zu müssen. Individuelle Beratung statt 08/15-Lösung Individuelle und persönliche Beratung vor Ort oder digital, ein weitreichendes Absicherungskonzept mit passgenauen Zusatzbausteinen und eine unkomplizierte Abwicklung von Schä-

den – mehr als 500 Studios vertrauen bereits auf das starke Gesamtpaket von TOPLINE INSURANCE BROKER.

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MAGAZIN UNTERNEHMENSVERKAUF

WAS IST MEIN UNTERNEHMEN WERT UND WIE LÄUFT EIN VERKAUF AB? Text Nico Scheller und Christophe Collinet

Corona hat bei vielen Unternehmen tiefe Wunden hinterlassen. Schon vor der Krise kämpften manche Studiobetreiber ums Überleben und konnten nur schwer dem harten Wettbewerb standhalten. Die zunehmende Kettenbildung und damit einhergehende Professionalisierung machen es für Einzelbetreiber schwer. So manch ein Marketingbudget einer regionalen Kette übersteigt den Umsatz des Einzelunternehmens, Ketten haben in jeder Disziplin einen Spezialisten, während der Betreiber eines Einzelstudios oder einer kleinen Kette als Generalist alles alleine machen muss. Das kostet Kraft und so mancher, der seit Jahrzehnten bereits an der Front steht, hat nun keine Energie mehr und denkt über den Verkauf nach. Da ein Unternehmens88

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verkauf aber kein alltäglicher Vorgang ist und die wenigsten das mehrfach in ihrem Leben vollziehen, wird im Folgenden der Vorgang im Groben skizziert. Aktive Käufersuche versus reaktiver Verkaufsprozess Es gibt zwei Möglichkeiten. Zum einen die aktive Käufersuche, ggf. mithilfe eines M&A-Beraters (M&A steht für Mergers and Acquisitions, Anm. d. Red.), der mehrere Bieter anspricht und einen Prozess organisiert. Zum anderen den reaktiven Prozess. Hier lässt man sich Angebote von Kaufinteressenten zukommen, ohne einen aktiven Prozess zu managen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einzelunternehmen oder eine kleine Kette aktiv angespro-

chen wird, ist eher gering. Hier müssten schon sehr viele Dinge passen, wie z. B. dass der zu verkaufende Club genau im Expansionsgebiet einer anderen Kette liegt, dort eine gute Stellung, eine sehr gute Immobilie o. Ä. hat. Ist man zum Verkauf entschlossen, sollte man sich also selbst aktiv um den Verkauf bemühen. Hier gibt es zahlreiche Berater, die dem Verkäufer bei der Käufersuche behilflich sind. Darüber hinaus verfügen sie oft über viel Erfahrung und die kann man im Verkaufsprozess gut gebrauchen. Wie ermittelt man den Wert des Unternehmens? Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass Clubbetreiber oft utopische Preisvorstellungen für ihr Unter-

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Der Markt für den Verkauf von Fitnessunternehmen wächst rapide – dies hat viele Ursachen: die Preiserosion der vergangenen Jahre, der Generationswechsel und natürlich auch Corona. Viele Unternehmer stellen sich derzeit die Frage nach dem Verkauf. Doch was ist das eigene Unternehmen eigentlich wert und wie läuft so ein Verkauf ab? Nico Scheller, der gemeinsam mit seinem Partner jüngst 13 In Shape-Fitnessclubs an die LifeFit Group veräußerte, und Christophe Collinet, Chief Commercial Officer LifeFit Group, schildern den Prozess.


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nehmen haben. Diese wurden z. B. mit hohen Anschaffungskosten für Geräte sowie teuren Renovierungen gerechtfertigt. Doch egal wie viel Geld investiert wurde, Gebäude, Mitgliederstamm und Mitarbeiter sind für die Kaufpreisberechnung nicht direkt relevant. Maßstab ist hier meist der EBIT bzw. EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization). Übersetzt beschreibt das EBITDA also einen „Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände“. Wer diesen wissen will, schaut in seine BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung), nimmt den „Betrieblichen Rohertrag“ und addiert zu diesem die Abschreibungen und betrieblichen Steuern aus

den vorhergehenden Positionen. Entnimmt der Unternehmer sich ein sehr hohes Gehalt, so kann man auch das zum Abzug bringen und stattdessen ein angemessenes Geschäftsführergehalt ansetzen. Der Unternehmenswert berechnet sich aus einem Multiple, also einem Faktor, des EBITDA. Der Wert dieses Multiple ist abhängig vom Käufer und Attraktivität des zu verkaufenden Fitnessunternehmens. Hat das Unternehmen eine stabile EBITDA-Marge größer als 20 % und ein jährliches Wachstum größer als 15 %, stehen die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf sehr gut. Als Beispiel: Ein Fitnessunternehmen hat einen Umsatz von 1 Million Euro, und erzielt einen EBITDA von 200.000

Euro. Multipliziert mit einem beispielhaften Faktor von 3x ergäbe dies einen Unternehmenswert in der Höhe von 600.000 Euro. Zum Abzug kommen hier sämtliche Verbindlichkeiten des Unternehmens. Dazu zählen z. B. auch Leasingverträge. Ebenso werden überfällige oder in Kürze fällige Investitionen in das Unternehmen abgezogen. Eine derzeit neu hinzugekommene Herausforderung brachte Corona mit sich: Wie verfährt man mit Beiträgen, die während Corona eingezogen wurden und auf Verbindlichkeiten gebucht wurden? Wie verfährt man mit erhaltenen Coronahilfen? Da hier eine für alle Seiten unsichere Situation herrscht, kann abschließend erst über diese Beträge entschieden werden, wenn sie im Falle der Beiträge nach drei Jahren Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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MAGAZIN UNTERNEHMENSVERKAUF

Im Rahmen der Due Diligence werden alle Details, sämtliche Verträge vom Käufer geprüft, die Nachhaltigkeit des Geschäfts wird begutachtet und es wird nach Risiken und Unregelmäßigkeiten Ausschau gehalten

Der wahrscheinlich gängigste Bewertungsansatz in der Fitnessbranche ist der Multiple-Ansatz, bei dem das erwirtschaftete EBITDA mit einem branchenüblichen Faktor multipliziert wird, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Allerdings gibt es weitere Unternehmensbewertungsansätze. Im Wesentlichen kann man diese in drei Kategorien zusammenfassen: Substanzwertmethode, Ertrags- bzw. DFCWertmethode und eben die MultipleMethode. Die Earn-out-Regelung Was macht man aber, wenn das Unternehmen überhaupt keinen positiven oder einen deutlich geringeren EBITDA erwirtschaftet, vor Corona aber durchaus gute Gewinne erzielte? So einen Fall kann man über eine sog. 90

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Earn-out-Regelung durchaus abfangen. Denn sowohl Verkäufer als auch Käufer sollten ja der Überzeugung sein, dass das Unternehmen das Potenzial hat, wieder gute Gewinne zu erwirtschaften. In einem gemeinsam erarbeiteten Businessplan wird dann ein prognostiziertes EBITDA für einen vereinbarten Zeitraum festgelegt. Wird dieses Ergebnis erreicht, so erhält der Verkäufer im Nachgang einen weiteren Betrag, der dann in Summe den Unternehmenswert in der Zukunft widerspiegelt. Der Kaufpreis wird also aufgesplittet auf die zukünftige Performance des Clubs bzw. der Anlagen. Wann sollte man verkaufen? Stellt sich zudem die Frage, wann sich ein Verkauf anbietet. Sollte man verkaufen, wenn die Lage am Markt am attraktivsten ist? Oder hat nicht vielmehr unsere Branche die (vorerst) besten Zeiten hinter sich und der ein oder andere sieht sich gezwungen zu verkaufen? Wer in der Situation ist, dass er früher oder später auf eine Insolvenz zusteuert, sollte lieber schnell agieren und sich auf dem Markt anbieten. Ein totes Unternehmen ist noch einmal deutlich weniger wert und mit einem schnellen Verkauf kann man unter Umständen noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und sich vor dem persönlichen Ruin bewahren.

Besteht beim Verkauf kein enormer Zeitdruck, gibt es für den Verkäufer durchaus berechtigte Gründe, um den Deal platzen zu lassen. Die wohl gängigsten Gründe, warum ein Verkäufer Abstand von einem Verkauf nehmen sollte, sind: • • •

Preis und Bewertung Unpassende Risikoverteilung und -haftung im Kaufvertrag Unzuverlässiger Käufer, der Absprachen wiederholt nicht einhält

Die ersten Schritte des Verkaufsprozesses Wenn ein erstes Angebot vom potenziellen Käufer auf dem Tisch liegt, sollte der Verkäufer prüfen, ob sich das Angebot ungefähr im Rahmen von marktüblichen Bewertungsstandards bewegt, und ebenfalls früh klären, welche Verkäufergarantien er abzugeben hat. Haben sich Interessent und Verkäufer gefunden, finden erste Gespräche und Besuche des Clubs statt, in denen man möglichst offen und die Situation des Unternehmens realistisch beschreiben sollte. Flunkern oder Schönreden bringt nichts und kostet im Zweifel viel Geld, da alles im Laufe des Prozesses aufgedeckt wird und dringend notwendiges Vertrauen verspielt wird.

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als Verbindlichkeit ausgebucht werden können und bis dahin auch klar ist, wer die Kompensationen und Rückzahlungen in Anspruch genommen hat. Im Falle der Coronahilfen ist eine Option, die abschließende Prüfung der Beträge solange aufzuschieben, bis die finalen Werte feststehen. Hier ist es am Ende Verhandlungssache, ob man auf eine Endabrechnung in der Zukunft setzt oder ob man pauschale Werte zum Zeitpunkt des Verkaufs ansetzt.


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In der Regel wird bei ernsthaftem Interesse ein NDA (Non Disclosure Agreement) von beiden Seiten unterzeichnet, das sowohl Verkäufer als auch Käufer zur Verschwiegenheit verpflichtet und sie schützen soll. Vor allem im Kreise der Belegschaft sollte man sich noch bedeckt halten, da aufkeimende Gerüchte für viel Wirbel und Unruhe sorgen können. Nachfolgend wird es etwas konkreter: Man tauscht BWAs und Unternehmenskennzahlen aus, taucht tiefer in das Unternehmen ein und entwickelt ein gemeinschaftliches Verständnis dafür, wie das Unternehmen nach einem Kauf weitergeführt werden kann. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, dass das verkaufende Management für eine definierte Zeit das Unternehmen noch weiterführt. Im nun folgenden Schritt einigen sich beide Seiten über die elementaren Punkte des Verkaufs und fixieren diese in einem sog. Letter of Intent oder Term Sheet. Das Term Sheet wird dann die Grundlage für alle weiterführenden

Details, sämtliche Verträge vom Käufer geprüft, die Nachhaltigkeit des Geschäfts wird begutachtet und es wird nach Risiken und Unregelmäßigkeiten Ausschau gehalten. Die Due Diligence findet in der Regel für die Bereiche Steuern, Immobilien, IT, Finanzen, Marketing, Operations, Personal und Rechtliches statt. Diese Phase ist sehr zeitintensiv, da hier sämtliche Dokumente eingesehen und in den Datenraum hochgeladen werden, die nachher auch Vertragsbestandteil werden.

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Wer hier bereits Vorarbeit geleistet und den Großteil seiner Dokumente schon elektronisch archiviert hat, genießt immense Vorteile. Grundsätzlich sollte sich jeder Unternehmer, der mit dem Gedanken spielt, sein(e) Studio(s) zu verkaufen, darüber im Klaren sein, dass die konsistente Aufbereitung sämtlicher Daten ein zentraler Vorbereitungspunkt ist, der in jedem Fall vor ersten Gesprächen mit potenziellen Interessenten abgeschlossen sein sollte. Alternativ bieten gute Kanzleien

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Erfahrungen zeigen, dass Clubbetreiber oft utopische Preisvorstellungen für ihr Unternehmen haben Verhandlungen. Hier wird auch bereits ein potenzieller Kaufpreis festgelegt. Deshalb sollte man spätestens bei der Verhandlung des Term Sheets einen erfahrenen M&A-Anwalt hinzuziehen. Diesen einzusparen ist nicht empfehlenswert. Auch von den exorbitanten Stundensätzen von mehreren hundert Euro sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ein guter Anwalt wird sich mehr als bezahlt machen. Neben Transaktionsanwälten ist es zudem sinnvoll, Steuerberater und wenn vorhanden Rechtsanwälte des eigenen Unternehmens in den Prozess miteinzubeziehen. Die Koordination der Zusammenarbeit zwischen all diesen Personen ist ein äußerst wichtiger Baustein, um den Deal abschließen zu können.

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hier Unterstützung, allerdings ebenfalls zu hohen Stundensätzen. Wer einen (konsolidierten) Jahresabschluss zum Start des Verkaufsprozesses zur Verfügung hat, profitiert, da es die Due Diligence auf Verkäuferseite erleichtert und beschleunigt. Im letzten Drittel der Due Diligence wird der endgültige Kaufvertrag, das SPA (Share Purchase Agreement) verhandelt. Einige Male fühlt man sich als Verkäufer nur als Passagier und kann vor allem den rechtlichen Zusammenhängen kaum folgen. An dieser Stelle zeigt sich erneut, wie wichtig die richtige Wahl eines erfahrenen und vertrauensvollen Anwalts ist, da das SPA ein rechtlich komplexer und anspruchsvoller Vertrag ist. Für den Fall, dass mehrere Gesellschafter ihre Anteile veräußern, schont es zudem Nerven, Zeit und Geld, wenn diese sich möglichst genau im Vorfeld abgestimmt haben und über die wichtigsten Punkte Einigkeit besteht.

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Unternehmer, die bereits Vorarbeit geleistet und den Großteil der Dokumente elektronisch archiviert haben, genießen immense Vorteile

Die persönliche Ebene als Erfolgsgarant Die persönliche Ebene ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für den erfolgreichen Abschluss des Deals. Aus Käufersicht sollte man darauf achten, offen und transparent in die ersten Gespräche mit dem Verkäufer zu gehen. Wichtig ist zu verstehen, welche Philosophie hinter dem zu verkaufenden Unternehmen steckt. Zu beachten ist auch, dass der Verkauf für Betreiber sehr emotional sein kann, da es sich häufig um das Lebenswerk handelt. Daher ist es wichtig, dass frühzeitig eine vertrauensvolle Basis zwischen Käufer und Verkäufer aufgebaut wird. Nicht selten haben Verkäufer das auf dem Papier beste Angebot zu Beginn der Verhandlungen präferiert. Im weiteren Verlauf hat sich dann aber herausgestellt, dass der Käufer an an92

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derer Stelle unfair verhandelt und sich keine Zeit für die Belange der Verkäufer nimmt. Gerade, wenn man nach dem Verkauf noch weiter mit dem Käufer zusammenarbeitet, sollte die Chemie zwischen beiden Parteien stimmen. Wann sollte der Verkauf kommuniziert werden? Ein wesentlicher Punkt beim Verkauf ist auch die Kommunikation gegenüber den Mitarbeitern. Wann und wie sollten Verkaufsabsichten kommuniziert werden? Sicher ist der Verkauf erst mit der Unterschrift beim Notar. Kommuniziert man also zu früh und der Deal platzt, kann der Schaden immens sein. Es ist daher sehr wichtig, dass man auch diesen Punkt sorgfältig im Vorfeld plant und während des gesamten Verkaufsprozesses auch die Interessen der Mitarbeiter wahrt und ihnen auch über den Verkauf hinaus eine Perspektive bieten kann. Fazit Zusammenfassend kann man festhalten, dass ein Unternehmensverkauf für alle drei Parteien – Käufer, Verkäufer und Mitarbeiter – eine äußerst sinnvolle Entscheidung sein kann. Denn manchmal ergibt 1 + 1 = 3. Oft genug enden Verkäufe aber auch im Desaster, weil die Chemie zwischen Käufer

und Verkäufer nicht passt oder essenzielle Red Flags beabsichtigt verschwiegen werden, um den Kaufpreis zu erhöhen. Im Fall von In Shape und der LifeFit Group hat sich der Verkauf als sehr sinnvoll erwiesen. Die wirtschaftliche Situation war komfortabel und es gab keinen Verkaufsdruck. Die Chemie auf persönlicher Ebene war ausgezeichnet und im Vorfeld wurden die Erwartungshaltungen ausgiebig abgeglichen, sodass der Verkaufsprozess und das damit verbundene Ergebnis eine Win-win-Situationen waren.

Nico Scheller (l.) hat mit seinem Partner Michael Schetter seine 13 In Shape-Anlagen an die LifeFit Group verkauft. Sie sind nach wie vor als Geschäftsführer tätig. Christoph Collinet (r.) war als Chief Commercial Officer LifeFit Group verantwortlich für den Transaktionsprozess.

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Die Dauer eines Verkaufsprozesses hängt von der Vorbereitung sowohl des Käufers als auch des Verkäufers, den finanziellen Mitteln und der intern gesetzten Timeline ab. Ein Deal kann nach drei Monaten abgeschlossen werden oder aber auch erst nach 12 Monaten. Häufig führen Unstimmigkeiten unter den verkaufenden Gesellschaftern zu Verzögerungen im Verkaufsprozess.


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MAGAZIN INTERVIEW

„WIR BRAUCHEN MEHR WEIBLICHE VORBILDER!“ Interview Jonathan Schneidemesser, Sarah-Lea Kuner

Frauen in Führungspositionen gehören in der Fitnessbranche nach wie vor eher zu den Ausnahmeerscheinungen. Alexandra Plaza ist Geschäftsführerin des Kader1 in Köln und spricht über ihre Erfahrung als Geschäftsführerin und die Chancen von mehr weiblicher Führung.

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fokussierten Konzept selbstständig machen wollten. Das war für mich interessant und daher habe ich mich den beiden angeschlossen, zuerst als Fitnesstrainerin, später dann als Assistenz der Geschäftsleitung. Zwar war das nicht mein Spezialgebiet, aber ich konnte mich da gut reinarbeiten. Das muss gut geklappt haben, denn ungefähr ein Jahr später wurde ich gefragt, ob ich nicht Geschäftsführerin werden möchte. Für mich gab es dann nur eine klare Antwort und die war: ja. Viele der Abläufe und vor allem Herausforderungen kannte ich schon, weil ich

früh mit in die Entscheidungsprozesse miteinbezogen wurde. Es sprach also viel dafür, dass ich diese Position übernehme. BODYMEDIA: Eine Frau als Geschäftsführerin eines Fitnessstudios ist nach wie vor selten – nach wie vor dominieren Männer die Entscheidungsbereiche. Hast du einen Erklärungsansatz, warum das so sein könnte? Alexandra Plaza: Als wichtigsten Punkt sehe ich die historische Entwicklung an. Frauen kamen erst verhältnismäßig spät zum Sport und so

Foto: © Urban Sports Club

BODYMEDIA: Du führst nun seit 1,5 Jahren das Kader1 als Geschäftsführerin. Wie war dein Weg bis hierhin? Alexandra Plaza: Ich komme aus der Leichtathletik, genauer gesagt, dem Hochsprung. Daher kam ich früh mit dem Krafttraining in Berührung, um meine Leistungen zu verbessern. Trotz guter Leistungen kann man in Deutschland nicht davon leben. Also habe ich begonnen, im Neptunbad, hier in Köln, als Fitnesstrainerin zu jobben. Nach etwa drei Jahren bekam ich mit, wie sich zwei der Personal Trainer dort mit einem sehr auf das Training


MAGAZIN INTERVIEW

entwickelte sich die Fitnessbranche eher als Männerdomäne, während andere Bereiche, wie z. B. der pädagogische Bereich, stark von Frauen geprägt wurden. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich diese Grenzen etwas auflösen. Zudem wird in Familienunternehmen, was wir in der Fitnessbranche ja auch haben, traditionell die Unternehmensführung tendenziell häufiger an die Söhne weitergegeben und nur in Ausnahmefällen an die Töchter – meist sogar unabhängig von der Kompetenz.

meine Ideen ja in meiner vorherigen Position ebenfalls einbringen. Zudem haben wir ein Team, in dem viele Frauen arbeiten. BODYMEDIA: Und generell gefragt: Führen Frauen anders? Alexandra Plaza: Bei der Beantwortung dieser Frage sollten wir uns weniger am Geschlecht orientieren als vielmehr an der Führungspersönlichkeit. Weiblichen Führungspersonen wird oft eine empathische Führung zugeordnet – das können Männer

Fokus aufs Training – Im Kader 1 herrscht eine Atmosphäre, wo sich jeder aufs Training konzentriert und wohlfühlen kann

Foto: © Urban Sports Club

Nachdem ich die Stelle dann übernommen hatte, wurde ich hauptsächlich von Männern darauf angesprochen, ob ich wisse, welche Verantwortung ich nun habe und was mit der Position alles zusammenhängt. Und ja, natürlich war mir das klar. Ich hatte vorher schon so viele Einblicke durch meine vorherige Rolle bekommen, dass ich das gut einschätzen konnte. Witzigerweise fanden die Frauen, denen ich das erzählt habe, das total toll und haben mich bestärkt. BODYMEDIA: Denkst du, das Kader1 hat sich anders entwickelt, seitdem du die Geschäftsführung hast? Kann man deine weiblichen Führungshände in der Entwicklung des Unternehmens erkennen? Alexandra Plaza: Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, ich konnte

aber genauso und dem Klischee nach denken Männer nur in Zahlen, worin Frauen sicherlich nicht schlechter sind, ihnen aber weniger zugestanden wird. Daher denke ich nicht, dass

BODYMEDIA: Welche Chancen und Möglichkeiten siehst du, diese Denkmuster in der Fitnessbranche zu verändern? Alexandra Plaza: Das Hauptproblem ist, dass sich viele Frauen noch gar nicht in der Position sehen, Führungsverantwortung zu übernehmen. Da müsste man auf jeden Fall ansetzen. Eine noch viel frühere Chance sehe ich beim Schulsport. Wenn er überhaupt stattfindet, wird dieser auf wenige Ballsportarten reduziert. Vielen wird eine Karriere im Sport also gar nicht nähergebracht. Dazu müsste der Schulsport viel breiter aufgestellt werden, u. a. mit Aufklärung, warum es wichtig ist, Sport zu machen, und welche Möglichkeiten es später im Beruf gibt. Dann könnte man sicherlich einige weibliche Schülerinnen für die Arbeit in der Fitnessbranche motivieren. Meiner Erfahrung nach haben Mädchen eine größere Hemmschwelle, ins Fitnessstudio zu gehen, wohingegen es für viele Jungs ja schon zum guten Ton gehört. Wenn die Branche hier Berührungsängste nehmen kann, werden sich mehr Mädchen und Frauen für Berufe in der Branche interessieren, was zu einer höheren Durchdringung in Führungspositionen führen kann. Bei manchen hängt das sicherlich auch vom Alter ab. Viele Ältere sind noch mit klareren Rollenbildern aufgewachsen, sodass es für sie ungewohnt ist, Frauen in Verantwortungspositionen zu sehen. Frauen arbeiten in Fitnessstudios häufig gar nicht in Bereichen, in denen sie zur Geschäftsführerin aufsteigen können. Hier sollte die Branche allerdings umdenken und Frauen einfach mal die Chance geben, sich zu bewei-

„Wir sollten uns weniger am Geschlecht orientieren als vielmehr an der Führungspersönlichkeit!“ Frauen anders führen – es hängt einfach von der Persönlichkeit der Person ab. Letztlich macht es für ein Unternehmen am meisten Sinn, die kompetenteste Person für eine Führungsperson auszuwählen, unabhängig vom Geschlecht.

sen. Aber letztlich sollte man auf jeden Fall der Person den Vorzug geben, die am besten dafür geeignet ist. An der Struktur in der Branche wird sich allerdings wenig ändern, wenn Frauen weniger oder sogar keine Chancen bekommen. Was mir geholfen hat, war, Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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MAGAZIN INTERVIEW

dass ich durch unsere Gesellschafter gefördert und unterstützt wurde und immer noch werde. In solch einer verantwortungsvollen Position werden immer wieder Fehler passieren, die man auch machen können muss, und da hilft es auf jeden Fall, wenn man jemanden hat, der einem zur Seite steht. BODYMEDIA: Siehst du eine Frauenquote in der Fitnessbranche als realistisches Modell an? Alexandra Plaza: Von solchen Maßnahmen halte ich nichts, denn da kann es schnell passieren, dass man eine möglicherweise besser geeignete männliche Person abweisen muss, nur um die Quote zu erfüllen.

WIFA fördert Frauen in der Fitnessbranche Um Frauen in der Fitnessbranche international stärker zu unterstützen und zu fördern, gründete Lindsey Regenwasser die Women in Fitness Association (WIFA) als globale Non-ProfitOrganisation auf den Werten Authentizität und Integrität, vielfältige & umfassende Zusammenarbeit und globale Auswirkungen.

Dem kann man begegnen, indem das Trainerteam sich aus beiden Geschlechtern zusammensetzt und allen klar ist, dass alle die gleichen bzw. ähnlichen Kompetenzen haben, sodass es nicht zu einer Diskriminierung 98

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BODYMEDIA-Redakteure Jonathan Schneidemesser und Sarah-Lea Kuner besuchten Alexandra Plaza (m.) im Kader1 in Köln

der weiblichen Trainer kommt. Dann müssen Mitglieder einfach am eigenen Leib erfahren, dass ihnen eine Trainerin an die Seite gestellt wird, die mindestens genauso kompetent ist wie ihre männlichen Kollegen. Wir schaffen bei uns im Fitnessstudio eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen können und sich alle gegenseitig so akzeptieren, wie sie sind. Jeder konzentriert sich so sehr auf sein Training, dass wir mit Gaffen oder Sexismus überhaupt keine Probleme haben. Wir werden hier also auch keine reinen Frauen- oder Männerkurse einführen. Das schaffen wir alles über die Atmosphäre. Meiner Ansicht nach sollte das auch der Anspruch eines Betreibers sein. Bei uns im Trainerteam müssen wir schon eher wieder aufpassen, als Nächstes einen Mann einzustellen, weil schon viele Frauen bei uns arbeiten. Wir bekommen recht viele Initiativbewerbungen, zum Großteil von Frauen, weil wir hier so eine schöne Atmosphäre haben und man sich als Frau einfach wohlfühlen kann. BODYMEDIA: Welche Einflussmöglichkeiten haben Frauen in der Fitnessbranche? Alexandra Plaza: Frauen können hier

sicherlich viel bewirken. Das beginnt bei der Sprache und dem Umgang miteinander beim Training bis hin zur Außendarstellung. Da sollten nicht nur gut trainierte Frauen abgebildet werden, sondern auch Männer und vielleicht auch mal Personen, die vielleicht nicht dem Fitness-Idealbild entsprechen. Wir brauchen auf jeden Fall mehr weibliche Vorbilder in der Fitnessbranche! BODYMEDIA: Vielen Dank für das spannende Interview!

Alexandra Plaza ist seit Februar 2021 Geschäftsführerin des Kader1, in dem der Sport in seiner reinsten Form vermittelt wird. Als Hochspringerin konnte sie in der Vergangenheit diverse Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene verzeichnen. Mit dem Kader1 ist sie langjähriger Partner vom Urban Sports Club. Die Partnerschaft bietet für sie viele Vorteile und sie möchte sie nicht mehr missen.

Foto: © Urban Sports Club

BODYMEDIA: Ist es für Frauen vielleicht uninteressanter, ein Fitnessstudio zu führen? Alexandra Plaza: Dafür sehe ich eigentlich keinen Grund. Natürlich ist Fitness noch sehr sexuell behaftet und gerade Fitnesstrainerinnen müssen sich der Tatsache stellen, dass sie sexualisiert werden, was durchaus abschreckend sein kann. Das Problem ist in der Fitnessbranche sicherlich präsenter als in anderen Branchen, vor allem, weil es viel ums Körperformen geht. Es muss sich tiefer in der Gesellschaft verankern, dass man Fitnesstraining vielleicht nicht nur macht, um anderen Leuten zu gefallen, sondern z. B. um sich in seinem Körper wohler zu fühlen oder gesund zu sein.


MAGAZIN INTERVIEW

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MAGAZIN UNTERNEHMENSNACHFOLGE

ERFOLGREICHE STABÜBERGABE

Ehemalige und neue Geschäftsführung des FIT PLUS Landshut: Marcel Reichel, Uwe Eibel, Susanne Grupp und Sepp Geltinger (v. l.) Text Constantin Wilser

Das FIT PLUS ist nicht nur der Marktführer in und um Landshut, sondern auch Branchenkennern in ganz Deutschland bekannt. Der Erfolg der Anlage ist eng verbunden mit den beiden Namen Uwe Eibel und Sepp Geltinger. Seit Beginn des Jahres sind Susanne Grupp und Marcel Reichel als Geschäftsführer in der Verantwortung. Nicht nur das. Sie haben sich dazu entschlossen, Anteile der Gesell102

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schaft zu erwerben und somit auch ins unternehmerische Risiko zu gehen. Interne Lösung für die Unternehmensnachfolge Uwe Eibel ist 57 Jahre und seit 1983 hauptberuflich im FIT PLUS tätig. Der 63-jährige Sepp Geltinger kann sogar auf einige Dienstjahre mehr zurückblicken. Bereits 2017 haben sich die beiden erste Gedanken gemacht, wie

es nach ihnen weitergehen soll. Als relativ schnell klar war, dass die Kinder der beiden Unternehmer andere Lebensziele haben und die Anlage nicht weiterführen werden, haben sie sich mit weiteren Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge befasst. „In der Vergangenheit habe ich mal negative Erfahrung mit einer Übernahme durch einen Investor gemacht. Deshalb war das dann auch schnell vom Tisch.

Foto: © FIT PLUS

Wie und vor allem mit wem geht es weiter? Lösungen für die bestmögliche Unternehmensnachfolge zu finden ist in der Fitnessbranche häufig nicht ganz einfach. Wie es funktionieren kann, zeigt das Beispiel des FIT PLUS in Landshut. Dort haben Uwe Eibel und Sepp Geltinger, die die Anlage über Jahrzehnte äußerst erfolgreich geführt haben, die Geschäfte zu Beginn des Jahres an die nächste Generation übergeben.


MAGAZIN UNTERNEHMENSNACHFOLGE

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MAGAZIN UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Uwe und ich haben erkannt, dass wir eine interne Lösung bevorzugen und Nachfolger suchen möchten, die mit großem Engagement und Herzblut das Studio weiterführen“, erklärt Sepp Geltinger.

Vertrauen, unterstützen und loslassen Vertrauen, unterstützen und loslassen – das war und ist im FIT PLUS der Schlüssel der erfolgreichen Unternehmensübergabe. Uwe Eibel und Sepp Geltinger haben z. B. ihren potenziellen Nachfolgern bereits bei den Verhandlungen geraten, das Verkaufsangebot gründlich zu prüfen und Fachleute hinzuzuziehen. Zudem, und das war den beiden neuen Geschäftsführern sehr wichtig, erhalten sie bis heute auf Nachfrage Unterstützung von den beiden erfahrenen Unternehmern, die bereit sind, dem Unternehmen nach wie vor zur Verfügung zu stehen. „Auf das Knowhow von Sepp in Sachen Finanzen, Steuern, Buchhaltung und Controlling wollten und konnten wir nicht von heute auf morgen verzichten. Genauso wenig wie auf Uwes Wissen in Sachen Marketing und Trainingssteuerung. Bei aller Unterstützung ist es den ehemaligen Geschäftsführern sehr wichtig, sich nicht einzumischen und dass die neuen Inhaber ihre eigenen Erfahrungen sammeln. „Wir lassen die beiden ihren Weg gehen und vertrauen 104

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Das FIT PLUS ist Marktführer in und um Landshut

ihnen voll. Wir mischen uns nicht ein. Selbst wenn sie mal einen Fehler machen, das gehört doch zum Unternehmertum dazu und ist eine wertvolle Erfahrung. Wir würden nur einschreiten, falls wir die Substanz des Unternehmens ernsthaft in Gefahr sehen würden“, erklären Uwe Eibel und Sepp Geltinger.

Die Unternehmensnachfolge im FIT PLUS Landshut war ein voller Erfolg Warum viele Kollegen Probleme haben, die Geschäfte an die nächste Generation zu übergeben, können Uwe Eibel und Sepp Geltinger überhaupt nicht verstehen. Es sei ein katastrophaler Trugschluss, dass viele Unternehmer glauben, dass ihre Studios ohne sie nicht weiterlaufen können. Als Unternehmer, da sind sich beide sicher, ist es unmöglich, ein Leben lang dieselbe Leistung und das gleiche Engagement aufbringen zu können. „Es ist toll zu sehen, mit welcher Power und welchem Engagement Susanne und Marcel ihre Aufgabe erfüllen. Sie bringen jede Menge neue Ideen ein. Es ist ein neuer Spirit zu erkennen. Und um ehrlich zu sein, sind

beide viel näher an den Mitgliedern dran, als das Sepp und ich in den vergangenen Jahren waren“, zeigt sich Uwe Eibel beeindruckt. Zukunftspläne Unter den neuen Geschäftsführern hat sich schon einiges getan. So gibt es beispielsweise im Vergleich zu früher keine Bereichsleiter mehr. Dadurch soll die offene Kommunikation mit den rund 90 Mitarbeitern gefördert und forciert werden, berichtet Susanne Grupp. Ziel ist es, die Motivation jedes Einzelnen zu fördern und zu vermitteln, dass sich jeder miteinbringen kann. Zukünftig soll das Thema Digitalisierung vorangetrieben werden. Ziel ist es, die Position als Marktführer zu festigen und weiter auszubauen. Fazit Wer mit Uwe Eibel und Sepp Geltinger über die Nachfolge des FIT PLUS spricht, stellt schnell fest, dass die beiden stolz und rundum zufrieden sind. Stolz, weil sich Susanne Grupp und Marcel Reichel trotz dieser schwierigen Zeit entschieden haben, das FIT PLUS Step by Step zu kaufen, und sie sehen, wie die beiden immer mehr in ihre Rolle hineinwachsen. Zufrieden sind sie, weil sie wissen, die richtige Entscheidung getroffen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des FIT PLUS geschaffen zu haben.

Foto: © FIT PLUS

Der Stein der Studioübernahme kam dann endgültig ins Rollen, als Marcel Reichel in einem Gespräch mit Uwe Eibel das Ziel äußerte, eines Tages Chef des FIT PLUS sein zu wollen. Uwe Eibel und Sepp Geltinger steckten die Köpfe zusammen und beratschlagten, ob und in welcher Konstellation sie ihrem Mitarbeiter die Führungsposition zutrauen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sie in ihrer Mitarbeiterin Susanne Grupp, die seit ihrer Ausbildung 1999 dem Mitarbeiterteam angehört, die ideale Geschäftspartnerin von Marcel Reichel sehen. „Als Sepp mich in sein Büro bat, merkte ich schnell, dass es ein anderes Gespräch als sonst üblich werden würde. Ich war vollkommen überrascht von Sepps Vorschlag. Ein Kauf war nie meine Absicht. Das Angebot war aber für mich wie ein 6er im Lotto“, erinnert sich Susanne Grupp.


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Die All-in-one-Software Proleos deckt alle essenziell wichtigen Bausteine ab und kann in jedem Studio oder Physiotherapie zum Einsatz kommen In der eigenen App können Mitglieder z. B. die abgeschlossenen Verträge und Buchungen einsehen, einen Überblick über die aktuelle Studioauslastung erhalten oder auch direkt mit dem Club kommunizieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Bereiche Physiotherapie und Rehasport

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MAGAZIN PRÄVENTION

PRÄVENTIONSTRAINER SIND DIE ZUKUNFT IN DER FITNESSBRANCHE Text Yvonne Bechheim

Ob Rückenschmerzen, Übergewicht oder Stress – bei vielen sogenannten Volksleiden kann Präventionstraining helfen, dass daraus keine ernsthafte Erkrankung entsteht. Deshalb fördern unter anderem die Krankenversicherungen Präventionsmaßnahmen für Versicherte. Und hiervon können Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen profitieren, wenn sie einen zertifizierten Präventionstrainer nach § 20 SGB V beschäftigen. Ein Präventionsbeauftragter berät und unterstützt seine Kunden dabei, einen gesunden Lebensstil beizubehalten oder zu entwickeln, um der Entstehung von Krankheiten frühzeitig vorzubeugen.

Was ist ein Präventionstrainer? Ein Präventionstrainer berät seine Kunden ganzheitlich und unterstützt sie dabei, gesund und fit zu bleiben sowie Krankheiten vorzubeugen. Er leitet Gruppenkurse nach § 20 SGB V und führt in Betrieben Beratungen 108

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rund um das Thema Gesundheitsvorsorge durch – besser bekannt als BGF (Betriebliche Gesundheitsförderung). Außerdem fördert er die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten von Menschen und hilft ihnen, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Zudem stärkt er sie dabei, präventiv mit Gesundheit und Krankheit umzugehen. Um als Präventionstrainer tätig werden zu können, müssen die Trainer Kompetenzen im sportwissenschaftlichen und sportpraktischen Bereich mit sich bringen. Selbstverständlich sollten auch menschliche Kompetenzen wie Freundlichkeit und eine motivierende Art vorhanden sein, schließlich braucht es ein gewisses Charisma, um bei den Menschen gut anzukommen und seine Leistungen erfolgreich anzubieten.

Inwiefern profitieren Studios von einem Präventionstrainer? Zahlt es sich für ein Fitnessstudio aus, einen Präventionstrainer in Vollzeit anzustellen? Wenn man von einem achtwöchigen Präventionskurs ausgeht, der bei den Krankenkassen mit 120 € gelistet ist, und von einer Kursstärke von maximal zehn Teilnehmern, ergibt sich ein Umsatz von 1.200 € insgesamt bzw. 600 € im Monat. Ein Trainer in Vollzeit kann zehn Kursstunden in der Woche übernehmen und sich zusätzlich mit einer betrieblichen Gesundheitsförderung beschäftigen. So könnte er Firmen im Umkreis Angebote zur Gesundheitsprävention unterbreiten und Kurse bei ihnen durchführen. Die genannten wöchentlichen zehn Kursstunden würden

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Seit 2021 ist es auch Fitnesstrainern und Quereinsteigern erlaubt, Präventionskurse im Bereich „Bewegung“ anzubieten. Wenn sie die erforderlichen Qualifikationen nachweisen, können sie ihre Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen und ein gefördertes Kursprogramm anbieten, das für die Kunden dank Erstattung besonders preisgünstig oder sogar kostenlos und vor Ort gut erreichbar ist. Das bietet Studios ein Riesenpotenzial zur Neukundengewinnung.


MAGAZIN PRÄVENTION

Ein guter Präventionstrainer kann bis zu 10.200 € pro Monat erwirtschaften

Foto: © Robert Kneschke - stock.adobe.com

einen Umsatz von 6.000 € im Monat bedeuten. Zudem kann der Trainer am Wochenende weitere Kurse zu spezifischen Themen durchführen, die für den Teilnehmer zwischen 120 und 149 € kosten können. Würde es nur einmal im Monat ein Wochenendangebot geben, so würde das zusätzlich 1.200 bis 1.490 € einbringen. Wohlgemerkt ist die betriebliche Gesundheitsförderung hier noch nicht berücksichtigt. Dabei handelt es sich nur um Richtwerte, die von Unternehmen zu Unternehmen variieren können. Generell werden Betriebe von den Krankenkassen in Gesundheitsfragen gefördert. Arbeitgeber können je Mitarbeiter 600 € jährlich für qualitätsgesicherte Maßnahmen zur Primärprävention und Gesundheitsförderung aufwenden,

die steuerrechtlich nicht als geldwerter Vorteil des Mitarbeiters gelten. Seit 2019 braucht es nach § 20 Abs. 2 und 5 des SGB V eine Zertifizierung für Leistungen zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken, sprich für eine verhaltensbezogene Prävention. Realistisch kann hier von 30 bis 35 € ausgegangen werden, die ein Betrieb monatlich für einen Mitarbeiter aufwendet, Tendenz steigend bei kleineren Unternehmen. So lassen sich durch die betriebliche Gesundheitsförderung leicht 1.000 € monatlich generieren, wenn man von 30 Teilnehmern und einem Betrag von 35 € je Teilnehmer ausgeht.

Studios können seit 2021 einen Mitarbeiter als Quereinsteiger zum Präventionstrainer ausbilden lassen

Ein guter Präventionstrainer sollte es auch hinbekommen, 40–60 % der Präventionsteilnehmer für Mitgliedschaften Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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MAGAZIN PRÄVENTION

oder Einzelbehandlungen zu gewinnen. Werden also 50 % der Teilnehmer zu Mitgliedern, macht das nochmals rund 2.000 € im Monat aus. Insgesamt kann ein Präventionsbeauftragter für das Fitnessstudio über 10.000 € im Monat erwirtschaften. Davon müssen dann die Kosten für das Trainergehalt, die Raummiete und Heizkosten abgezogen werden. Insgesamt ist ein Präventionsbeauftragter demnach eine gute Investition für ein Fitnessstudio. Studios, die bislang über keinen Präventionstrainer verfügen, können sich seit 2021 einen Mitarbeiter als Quereinsteiger entsprechend ausbilden lassen. Wie läuft die Fortbildung zum Präventionstrainer ab? Die Ausbildung zum Präventionsbeauftragten ist vergleichsweise neu auf dem Gesundheitsmarkt. Interessenten sollten darauf achten, dass der Fernlehrgang entsprechend zertifiziert wurde (z. B. ZFU Siegel – staatlicher Fernunterricht). Auch sollte der Lehrgang berufsbegleitend sein, um schon im Berufsleben stehenden Trainern die Möglichkeit zu geben, dieses parallel durchzuführen. Die Ausbildung richtet sich an alle Personen, die Präventionskurse über die Krankenkasse abrechnen möchten und die dafür erforderlichen Qualifikationen brauchen. Am Schluss steht die Zertifizierung nach § 20 SGB V, mit der die Absolventen dann zertifizierte Präventionskurse im Studio oder in Betrieben durchführen dürfen. Maßgeblich für die Inhalte der Fortbildung ist der Präventionsleitfaden der gesetzlichen Krankenkassen und deren Richtlinien. Wer ohne Vorkenntnisse in der Gesundheitsförderung starten möchte, erhält durch die Fortbildung zum Präventionstrainer alle erforderlichen Kompetenzen: • • •

Fachwissenschaftliche Kompetenzen Fachpraktische Kompetenzen Fachübergreifende Kompetenzen

Was muss ein Präventionstrainer nachweisen? Zuständig für die Zertifizierung von Präventionstrainern und Präventionskursen nach § 20 SGB V ist die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP). Sie prüft nach dem jeweils aktuellen „Leitfaden Prävention“ die Trainerqualifikationen. 110

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Beispiel: Mögliche Einnahmen für Fitnessstudios Ausgangslage: • 10 Kurse pro Woche (8-wöchige Präventionskurse) • 10 Teilnehmer pro Kurs • Teilnehmergebühr 120 € • 1 x Kompaktkurs pro Monat (2 Tage z. B. Faszientraining oder Sommer-Kinderkurs) • 1 Firma für BGF-Maßnahmen gewinnen Umsatz: Präventionskurse: Kompaktkurs: BGF-Maßnahme (30 Teilnehmer, je 35 €) Gewonnene Mitgliedschaften (50 % aus Teilnehmern) Ausgaben: • Gehalt Trainer • Heizkosten • Raummiete

Die gesetzlichen Krankenkassen erkennen das Prüfergebnis an. Verpflichtend für die Anerkennung ist: • • • •

ein Nachweis über eine entsprechende Fachkompetenz, eine Ausbildungsdauer von mindestens einem Jahr, eine Prüfung am Ende der Ausbildung, das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung muss mit einem Zeugnis dokumentiert werden.

Gesundheitsmarkt im Umbruch Unser Gesundheitssystem ist im Wandel. Gerade bei den kassenärztlichen Verordnungen kommt es immer mehr zu Streichungen aus der Heilmittelverordnung. Paradox, weil 2020 ein Jahr war, das tiefgreifende Spuren hinterlassen hat. COVID-19 hat uns aufgezeigt, wie verwundbar unser Gesundheitssystem und wie wichtig eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung ist. Ausgenommen sind hier Maßnahmen der Primärprävention, sogenannte Präventionskurse, die weiter gefördert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Krankenkassen sind stets an gesunden Versicherten interessiert. Die Bezuschussung von Präventionsmaßnahmen ist relativ kostengünstig und zahlt sich langfristig aus. Für den Versicherten eine gute Möglichkeit, den Einstieg ins gesunde Leben zu finden, und für den Anbieter, also das

6.000 € pro Monat 1. 200 € pro Monat 1.000 € pro Monat ca. 2.000 € pro Monat 10.200 €

Fitnessstudio oder die Physiotherapiepraxis die Chance, Mitglieder zu gewinnen. Für alle eine „Win-win-win“Situation. Der Wandel von Verordnungen auf Maßnahmen der Primärprävention bedarf eines geschulten und qualifizierten Trainerteams. Dem Trainer eröffnen sich nach dem erfolgreichen Abschluss zum Präventionstrainer neue Möglichkeiten, mit den Kassen abzurechnen und dadurch kostengünstige Angebote für die Versicherten zu schaffen. In der Regel lässt sich die Fortbildung berufsbegleitend realisieren. Es entsteht also kein Verdienstausfall.

Yvonne Bechheim ist Inhaberin von „Independent Workout“ und DiplomSportlehrerin. Sie ist Expertin im Bereich der Primärprävention. Neben der deutschlandweiten Vermarktung von Präventionskursen gründete sie ein Aus- und Weiterbildungsinstitut, welches u. a. den staatlichen Fernlehrgang zum „Präventionstrainer“ im Lehrangebot hat.


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MAGAZIN VERSICHERUNG

SIND LOCKDOWNS VERSICHERBAR?

Text Mario Böhnlein

Zunächst einmal macht es Sinn, sich mit dem Unterschied zwischen einer Betriebsschließungs- und einer Betriebsunterbrechungsversicherung zu befassen. Die Betriebschließungsversicherung wird häufig mit der Betriebsunterbrechungsversicherung (BU oder auch Ertragsausfallversicherung genannt) verwechselt. Die BSV stellt eine besondere Form der Betriebsunterbrechungsversicherung dar. Sie soll den finanziellen Schaden aufgrund der Schließung nach Auftreten einer meldepflichtigen Krankheit oder eines Krankheitserregers im Betrieb auffan112

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gen. Die reine BU tritt in Kraft, wenn der Betrieb durch eine versicherte oder eingekaufte Gefahr, wie z. B. Feuer, Leitungswasser, Einbruch, Diebstahl, Sturm bzw. Hagel, oder auch elementar ganz oder teilweise unterbrochen ist. Die BU hat also mit einer Schließung des Betriebes durch Krankheitserreger nach dem Infektionsschutzgesetz nichts zu tun, dies ist ausschließlich Aufgabe der BSV. Mögliche Lösungsansätze Niemand hat damals mit einer Allgemeinverfügung durch Landesregierun-

gen und einem damit verbundenen flächendeckenden Lockdown gerechnet. Versicherungswirtschaftlich sind flächendeckende Lockdowns nicht finanzierbar. Deswegen wurden inzwischen auch die Bedingungen der BSV angepasst. Die neuen Bedingungen sind verschieden und sollten genau betrachtet werden. Die meisten Versicherer haben Pandemien, Epidemien und das Coronavirus gänzlich als Ausschlusskriterium definiert. Schließungen von Fitnessstudios durch Allgemeinverfügungen sind aus genannten Gründen ebenso nicht versicherbar.

Foto: © Prostock-studio - stock.adobe.com

Nur wenige Studiobetreiber hatten zum Zeitpunkt des Corona-Lockdowns eine Betriebsschließungsversicherung (BSV) und ein noch kleinerer Anteil davon kam tatsächlich in einen Regulierungsanspruch. Bei einigen wenigen stehen noch Gerichtsurteile oder Vergleiche aus, die sich in die Länge ziehen. Keiner von uns weiß, was uns im Herbst und Winter erwartet. Grund genug, um sich mit der Frage zu beschäftigen, ob Studiobetreiber sich gegen angeordnete Schließungen versichern können.


MAGAZIN VERSICHERUNG

Ein Regulierungsanspruch entsteht allerdings nur bei der Schließung durch eine behördliche Einzelverfügung und nicht durch eine Allgemeinverfügung. In Anbetracht der schon da gewesenen und auch wahrscheinlich künftig individuelleren Schließungen (u. a. Hot-Spot-Regelungen) werden die hiervon Betroffenen geschützt. Die Entschädigungsleistung beträgt allerdings nur 75 % des Tagesumsatzes

können. Im schlimmsten Fall können sie sogar tödliche Lungenentzündungen hervorrufen. Legionellen sind unmittelbar beim Gesundheitsamt meldepflichtig. Clubbetreiber, die eine mobile oder ortsfeste Trinkwasserinstallation betreiben, haben diese auf Legionellen speziell zu untersuchen. Gemäß § 14 TrinkwV müssen Untersuchungen durchgeführt werden und zwar ohne Veranlassung durch das Gesundheits-

Die meisten Versicherer haben das Coronavirus gänzlich als Ausschlusskriterium definiert

Allerdings gibt es auch andere Lösungsansätze. Ein größerer Versicherer hebt sich aktuell insoweit ab, als er Pandemien oder Epidemien nicht generell ausschließt, sondern einen offenen und dynamischen Katalog von meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserregern zugrunde legt. In einem offiziellen Schreiben stellt der Versicherer seinen Standpunkt zur BSV wie folgt dar: „Mit Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30.01.2020 (CoronaVMeldeV) wurden die Meldepflichten der §§ 6 und 7 des Infektionsschutzgesetzes auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgedehnt. Wir stellen das neuartige Coronavirus den in unseren Bedingungen für die gewerbliche Betriebsschließungsversicherung genannten Krankheiten und Krankheitserregern des Infektionsschutzgesetzes gleich, auch wenn dieses dort nicht namentlich genannt wird.“

und ist auf 30 Tage Betriebsschließung maximiert. Darüber hinaus ist es nicht möglich, die Betriebsschließungsversicherung als Solo-Vertrag zu beantragen, sondern sie kann nur in Verbindung mit einem Multiline-Produkt desselben Anbieters gezeichnet werden. Ein Vergleich kann trotzdem sinnvoll und lohnenswert sein, denn der Versicherer bietet darüber hinaus auch weitere Verträge für Fitnessstudios, z. B. Inhaltsversicherung, Haftpflicht und Elektronik. Bei staatlicher Entschädigung ist eine Vorauszahlung der BSV-Leistung möglich. Außerdem werden übernommen: Desinfektionskosten des Betriebs, Übernahme bzw. Erstattung des Lohns bei Tätigkeitsverboten und Kosten für Ermittlungs- und Beobachtungsmaßnahmen (gem. §§ 25 / 29 IfSG). Versicherungsschutz besteht auch, wenn maßgebliche Betriebsangehörige ein Tätigkeitsverbot erhalten und der Betrieb „tatsächlich oder rechtlich“ nicht weitergeführt werden kann. Weiteres Argument für eine BSV Ein weiteres Argument für die BSV in Fitnessstudios liegt im Bereich des Legionellenrisikos, das durch die Umkleide- und Duschbereiche hervorgerufen wird. Das betrifft jedes Studio und alle Betreiber sind zur Umsicht angehalten. Was sind Legionellen? Sie entstehen bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 50 Grad und sind winzige Bakterien, die durch den Wasserdampf in die Atemwege gelangen

amt. Hier gelten zeitliche Vorgaben gemäß Anlage 4 TrinkwV. Die Prüfung ist möglich durch das Gesundheitsamt. Bei Verdacht oder gar Nachweis von Legionellen wird eine sofortige Schließung des Betriebes veranlasst. Die Betriebsschließungsversicherung bietet für derartige Fälle in der Regel Deckung. Der Stellenwert der BSV ist infolge der Coronapandemie gestiegen. Die Erfahrung lehrt allerdings, die genauen Versicherungsbedingungen zu überprüfen.

Mario Böhnlein ist seit dem Jahr 2008 als Branchenspezialist im Bereich Versicherungen für Fitnessstudios unterwegs und hat darüber hinaus auch schon eine Vielzahl von Schäden in Studios begleitet. Die Entwicklungen und Veränderungen der Branche werden durch ihn und sein Unternehmen, pisa experts GmbH aus Würzburg, hierbei immer aus der Risikorelevanz heraus betrachtet. Dadurch werden Sonderdeckungskonzepte speziell für die Bedürfnisse von Fitnessstudiobetreibern zur Verfügung gestellt und immer aktuell gehalten.

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MAGAZIN KOLUMNE

DER ANSPRUCH AUF ERSTATTUNG VON MAHNKOSTEN Text Philipp von Gehlen, Andreas Rüter

Der Abschluss eines Vertrages bedeutet nicht zwangsläufig, dass die darin vereinbarten Pflichten von beiden Vertragsparteien auch stets erfüllt werden. Diese Erkenntnis dürfte keinen Studiobetreiber überraschen. Es dürfte vielmehr zum normalen Geschäftsbetrieb gehören, dass manche Mitglieder an die Erfüllung ihrer Zahlungspflichten erinnert und wegen offener Beitragsforderungen angemahnt werden müssen. Der betriebliche Mahnablauf ist dabei für Studiobetreiber ein unliebsames Übel. Auf der einen Seite fällt es schwer, eine berechtigte Forderung abzuschreiben. Auf der anderen Seite ist gewiss, dass durch den ungewollten Mahnaufwand zusätzliche Kosten entstehen, die sich in vielen Fällen gar nicht erst rentieren. Aus diesem Grund versuchen Clubbetreiber regelmäßig, 116

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die durch den betrieblichen Mahnablauf entstandenen Kosten ihren säumigen Studionutzern weiterzuberechnen. Der Anspruch auf die Erstattung von Mahnkosten kann dabei auf unterschiedliche Weise hergeleitet werden. Mahnkosten als Verzugsschaden Viele Betreiber argumentieren als Gläubiger, dass ein Schuldner Mahn-

kosten als Verzugsschaden erstatten muss. Dass der Ersatz eines Verzugsschadens von Gläubigern grundsätzlich beansprucht werden kann, ist auch gesetzlich geregelt (§§ 280 Abs. 2, 286 BGB). In diesem Zusammenhang wird von Gläubigern allerdings häufig übersehen, dass nicht sämtliche in Verbindung mit einem Schuldnerverzug stehenden Mahnkosten von


MAGAZIN KOLUMNE

Schuldnern als Verzugsschaden verlangt werden können. Zum einen muss der Schuldnerverzug ursächlich für die Entstehung der Mahnkosten gewesen sein. Zum anderen kann der Ersatz von Mahnkosten als Verzugsschaden nur dann beansprucht werden, wenn diese Kosten im Sinne der gesetzlichen Vorschriften erstattungsfähig sind (§§ 249–255 BGB). Die Erstattungsfähigkeit ist insbesondere nur dann zu bejahen, wenn die Mahnkosten erforderlich und zweckmäßig waren. Für die Frage, in welcher konkreten Höhe

ten nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge dem zu erwartenden Schaden entsprechen und somit von einem Schuldner erstattet werden müssen, lässt sich derweil ebenfalls nicht direkt aus dem Gesetz beantworten. Wobei handelt es sich um ersatzfähige Mahnkosten? Die Kenntnis der vorbeschriebenen Hintergründe hilft dabei zu verstehen, dass ein Gläubiger von einem Schuldner jedenfalls nicht die Erstattung sämtlicher in Verbindung mit einem

Der Betrag von 2,50 EUR kann als Obergrenze bei der Erstattung von Mahnkosten angesehen werden Mahnkosten erstattungsfähig sein können und somit von einem Schuldner erstattet werden müssen, liefert das Gesetz indes keine Antwort. Mahnkostenpauschalen in Allgemeinen Geschäftsbeingungen Eine andere Grundlage, auf der die Erstattung von Mahnkosten beansprucht werden kann, ist die Vereinbarung einer AGB-Klausel, in der die Pflicht von Schuldnern zur Erstattung von Mahnkosten im Falle des Verzuges geregelt wird. Die zu erstattenden Mahnkosten werden dabei pauschal beziffert. Bei dieser Vorgehensweise wird allerdings häufig übersehen, dass nicht jeder beliebige Inhalt in AGB vereinbart werden kann. Vielmehr muss jede von einem Gläubiger formulierte Klausel der sog. Inhaltskontrolle nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches standhalten (§§ 305 ff. BGB). Hält eine Klausel der Kontrolle nicht stand, ist sie unwirksam. Maßgebliche Vorschrift für die Prüfung einer Klausel, in der eine von einem Schuldner im Falle des Verzugs zu zahlende Mahnkostenpauschale vereinbart wird, ist § 309 Nr. 5 a) BGB. Danach ist eine Klausel unwirksam, wenn die Pauschale in den geregelten Fällen nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge den zu erwartenden Schaden übersteigt. Die Frage, in welcher konkreten Höhe Mahnkos-

Schuldnerverzug stehenden Mehrkosten bzw. Mahnkosten beanspruchen kann. Die praktische Frage, in welcher Höhe Mahnkosten von einem Schuldner erstattet werden müssen, bleibt durch den Gesetzgeber unbeantwortet. In diesem Zusammenhang hat der Bundesgerichtshof (BGH) allerdings zuletzt in seinem Urteil vom 26.06.2019 (Az. VIII ZR 95/18) hilfreiche Hinweise gegeben: Mahnkostenpauschalen dürften danach keine Folgekosten umfassen. Diese seien schon dem Grunde nach nicht erstattungsfähig, weil es sich dabei nicht um einen ursächlichen Schaden handele. Diese Kosten würden vielmehr zu einer normalen Müheverwaltung eines Unternehmens gehören. Lediglich bei Kosten für den Druck, die Kuvertierung, Frankierung sowie Versendung einer Mahnung handele es sich um ersatzfähige Mahnkosten. BGH: Mahnkosten über 2,50 EUR pro Mahnung sind nicht erstattungsfähig Mit der vorbeschriebenen Argumentation hat der BGH durch Urteil vom 26.06.2019 die Unwirksamkeit einer AGB-Klausel festgestellt, in der eine Mahnkostenpauschale in Höhe von 2,50 EUR geregelt worden war. Der Betrag von 2,50 EUR kann demnach als Obergrenze angesehen werden, bis zu der Mahnkosten je Mahnung grundsätzlich erstattungsfähig sein

können (so auch: AG Brandenburg, Urteil vom 22.06.2020, Az. 34 C 76/19; AG Wesel, Urteil vom 01.01.2016, Az. 26 C 414/14). Diese Obergrenze ist allerdings aus zwei Gründen mit Vorsicht zu betrachten: Zum einen hat der BGH in seinem Urteil ausgeführt, dass nur unmittelbare Mahnkosten (Druck, Frankierung, Frankierung und Versendung) erstattungsfähig seien. Durch diese Kostenpositionen allein dürfte einem Gläubiger aber kein Kostenaufwand je Mahnung in Höhe von 2,50 EUR entstehen. Zum anderen wurden die erstattungsfähigen Kosten je Mahnung von unterinstanzlichen Gerichten teilweise noch geringer beziffert (z. B.: AG Bad Segeberg, Urteil vom 12.03.2014, Az.: 17a C 209/13: 1,00 EUR). Fazit Nur ursächliche Mahnkosten sind erstattungsfähig. Dazu gehören die Kosten für den Druck, die Kuvertierung, die Frankierung sowie die Versendung einer Mahnung. Zusätzliche Personalund Verwaltungskosten für den Mahnablauf sind nicht erstattungsfähig. Der Betrag von 2,50 EUR stellt grundsätzlich die Obergrenze für die erstattungsfähigen Kosten je Mahnung dar.

Philipp von Gehlen (l.) ist selbstständiger Rechtsanwalt und Syndikusrechtsanwalt der First Debit GmbH aus Hamm (Westf.), einem registrierten Inkassodienstleister, der mit seinem Produkt „debifit“ ein speziell auf die Fitnessbranche abgestimmtes Tool des Forderungsmanagements anbietet. Andreas Rüter (r.) ist Rechtsanwalt und Partner der mittelständischen Kanzlei Döttelbeck Dr. Wemhöner & Partner Rechtsanwälte Steuerberater aus Hamm (Westfl.), die eng mit der First Debit GmbH kooperiert. Als Rechtsanwalt hat er sich unter anderem auf die Bearbeitung von Mandaten aus dem Bereich des Fitnessstudiorechts spezialisiert.

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HYGIENE NEU GEDACHT Seit 2016 hat sich die Optimum11 GmbH auf die Herstellung von Reinigungs- und Desinfektionstüchern spezialisiert und dieses Konzept stetig verfeinert.

Etwas in der Hand zu halten, was der Vorgänger nicht in der Hand hatte, hat einen ganz neuen Stellenwert eingenommen und ist als „neue hygienische Zukunft“ zu betrachten. Auch das Versprühen von Desinfektionsmitteln ist nicht mehr standesgemäß. Nicht nur, dass dadurch Geräte, Böden und Wände in Mitleidenschaft gezogen werden, auch das Einatmen der Aerosole sollte vermieden werden. BestWipes – eine rundum saubere Sache Mikrofasertücher verursachen viel Aufwand und werden oft entwendet. Auch der Energiebedarf für die Wäsche und die Trocknung ist nicht zu unterschätzen. Papiertücher verursachen viel Müll (ca. 70 % mehr als BestWipes), 118

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hinterlassen Papierflusen auf Böden und Geräten und müssen 3- bis 4-mal häufiger nachgefüllt werden als BestWipes. Die BestWipes von Optimum11 sind eine rundum saubere Sache und brauchen den Vergleich zu Papier- und Mikrofasertüchern nicht zu scheuen. Hier einige Fakten zu den BestWipes im Überblick: • • • •

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MAGAZIN PERSONAL

FÖRDERUNG VON NACHWUCHSKRÄFTEN Text Miriam Müller

Fachkräftemangel – ein Schlagwort, das nicht erst seit der Coronapandemie in vielen Bereichen ein Begriff ist. Stichworte wie sinkende Nachwuchszahlen, Qualifizierungsprobleme, steigende Fluktuation und steigende Anzahl an Ausbildungsabbrechern stellen für jedes Unternehmen der Sport- und Fitnessbranche eine Herausforderung dar. Eine Lösung hierfür kann die Förderung von Nachwuchskräften sein. Der größte Faktor, der insbesondere in der Zukunft einen entscheidenden Einfluss auf den herrschenden Fachkräftemangel haben wird, ist die alternde Gesellschaft in Deutschland. Der demografische Wandel ist in vollem Gang, der durch die aktuell prognostizierten Einwanderungszahlen nicht kompensiert werden kann. Für Unternehmen ist es daher entscheidend, aktiv gegenzusteuern, um mit einer starken Fachkräftebasis auch die zu-

künftigen Anforderungen stemmen zu können. Dazu zählen: 1. 2. 3.

Nachwuchskräfte finden Nachwuchskräfte qualifizieren Fachkräfte binden

Ein Grund für den Mangel an Fachkräften liegt in der sinkenden Zahl an Auszubildenden gegenüber den Studierenden. Im Vergleich zu einem ausgebildeten Sport- und Fitnesskauf-

mann hat ein Sportwissenschaftler deutlich weniger praktische Fachkenntnisse. Die Stärkung der Ausbildung ist laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Gemeinschaftsaufgabe. Und genau hier gilt es anzusetzen und aktiv zu werden. Die Betriebe müssen Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, Schulen müssen die potenziellen Auszubildenden auf die Aufgaben vorbereiten und ein starker Bildungspartner muss die Ausbildung begleiten und unterstützen.

An dieser Stelle muss auf das Employer Branding eingegangen werden. Unternehmen sind nur zukunftsfähig, wenn sie eine überzeugende Markenidentität haben. Es ist wichtig, genau zu definieren, für welche Werte das Unternehmen steht, welche Stärken es hat und was es seinen Mitarbeitenden bietet. Es ist möglich, dass Bewerber durch ein Stellenangebot erstmalig von einem Unternehmen hören. 120

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Nachwuchskräfte finden Die Schlagzeile, dass eine hohe Anzahl an Ausbildungsplätzen unbesetzt bleibt, ist in den letzten Jahren keine Seltenheit und auch Sie stehen vielleicht vor der Herausforderung, offene Stellen zu besetzen. Mit dem Wandel der Zeit ist es nicht mehr so wichtig, was Betriebe vom Mitarbeitenden erwarten, sondern vielmehr steht die Frage im Fokus: Was erwarten Nachwuchskräfte und Fachkräfte von uns, den Betrieben?


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Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie bereits vorab durch Werbung, Pressemitteilungen oder andere Berichte Kenntnis von dem Unternehmen erlangt haben. Durch professionelles Employer Branding präsentiert sich ein Unternehmen als interessant und lockt Bewerber an. Je besser das Employer Branding, desto mehr Bewerber werden aufmerksam. Im zweiten Schritt ist das Personalmarketing und -recruiting zu überdenken. Die Zusammenarbeit mit einer Bildungsakademie, die ebenfalls Stellen ausschreibt und Bewerber akquiriert, ist hier nur ein Teil des Schlüssels zum Erfolg. Wichtig ist ebenso eine Stellenausschreibung, die dort erscheint, wo sich viele potenzielle Bewerber tummeln. Warum nicht auch bei Instagram, TikTok und Co inserieren? Seien Sie kreativ und kommunizieren Sie klar und deutlich, was der Auszubildende bei Ihnen für Vorteile hat. Wichtig ist, nach Bewerbungseingang schnell zu reagieren. Es empfiehlt sich, mit

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Sind geeignete Nachwuchskräfte gefunden, müssen diese für die Arbeit in der Sport- und Fitnessbranche qualifiziert werden

den jungen Menschen zu sprechen – eine schlechte Schulbildung sollte nicht sofort das Aus bedeuten. Eventuell liegen die Stärken im Umgang mit Men-

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schen und nicht in der Mathematik. Wie wäre es zudem mit einem Azubi-Tag, der das positive Image Ihres Unternehmens nach außen transportiert?

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MAGAZIN PERSONAL

Bewährt haben sich daher Ausbildungskonzepte, bei denen die Auszubildenden zunächst für die Trainingsfläche qualifiziert werden, bevor dann der kaufmännische Schwerpunkt erfolgt. Dies hat sowohl für den Auszubildenden als auch den Ausbildungsbetrieb Vorteile: Der Auszubildende profitiert von diversen Abschlüssen und Qualifikationen. Neben dem kaufmännischen IHK-Abschluss erwirbt er unterschiedliche Trainerlizenzen, die sein Profil stärken. Der Ausbildungsbetrieb profitiert vor allem vom topaktuellen Fachwissen, das sein Azubi schon während der Ausbildung erwirbt und bereits nach wenigen Monaten als Trainer praktisch anwenden und vermitteln kann. Fachkräfte binden Nach der erfolgreichen Ausbildung gilt es die Fachkraft zu halten. Flexible Arbeitsmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und Wertschätzung für den Mitarbeiter sind hier entscheidende Faktoren. Nach der Ausbildung ist es wichtig, den Mitarbeitenden weiter zu qualifizieren. Entweder durch innerbetriebliche Angebote oder externe Möglichkeiten, wie z. B. den Fachwirt, denn oftmals ist für viele Nachwuchskräfte der Grund, den Job zu wechseln, ein attraktiveres Angebot, welches auch Weiterentwicklungsmaßnahmen beinhaltet. 122

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Flexible Arbeitsmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und Wertschätzung für den Mitarbeiter sind entscheidende Faktoren, um Mitarbeiter nach der Ausbildung halten zu können

Gleichzeitig ist es wichtig, das Arbeitsumfeld optimal zu gestalten. Wer sich in einem Betrieb wohlfühlt, wechselt nicht so schnell wie jemand, der frustriert ist. Für die Mitarbeiterbindung sind

Die Ausbildung im eigenen Betrieb bietet die Chance, Fachkräfte aus den eigenen Reihen zu entwickeln wichtig: ein gesundes Betriebsklima, ein professionelles, faires Verhalten der Führungskräfte, die Möglichkeit, sich im Unternehmen zu entfalten und Sinn in der Arbeit zu finden. Die einflussreichste Komponente in puncto Mitarbeiterbindung liegt im Führungsverhalten der Spitze, sprich im wertschätzenden Umgang der Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern. Außerdem hat auch die Arbeitszeit einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit. Mit Sicherheit entscheiden sich mehr Mitarbeitende für ein Unternehmen, wenn die Arbeitszeiten es zulassen. Durch flexible Arbeitszeitmodelle gibt man Mitarbeitern die Möglichkeit, sich je nach Lebensphase im Unternehmen zu engagieren. Fazit Fachkräftemangel muss nicht sein, wenn bereits bei der Nachwuchsarbeit

sauber gehandelt wird. Die Ausbildung im eigenen Betrieb bietet die besondere Chance, die Fachkräfte aus den eigenen Reihen zu entwickeln. Mit einem guten Employer Branding und dem richtigen Image können geeignete Kandidaten gewonnen werden, die während ihrer dreijährigen Ausbildung das Unternehmen schätzen lernen und dann langfristig an das Unternehmen gebunden werden können. Mit den richtigen Strategien der Mitarbeiterbindung besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit der eigenen Nachwuchskräfteförderung.

Miriam Müller leitet die Deutsche Sportakademie. Die auf flexibles zeit-und ortsunabhängiges Blended Learning spezialisierte Akademie bildet Auszubildende im Rahmen der dualen Erstausbildung zum/zur Sportund Fitnesskaufmann/-frau (IHK) inklusive Professional Fitnesscoach. Die Teilnehmer erwerben neben den kaufmännischen Qualifikationen vielfältige Trainerlizenzen und profitieren von einem intensiven Coaching- und Betreuungsangebot. www.deutschesportakademie.de/ ausbildungen/sport-fitnesskaufmann

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Nachwuchskräfte qualifizieren Sind geeignete Kandidaten gefunden, müssen diese für die Arbeit in der Sport- und Fitnessbranche qualifiziert werden. Die Standardausbildung der Sport- und Fitnessbranche ist die zum Sport- und Fitnesskaufmann. Die Auszubildenden werden in drei Jahren in vielerlei kaufmännischen Bereichen für das Berufsleben qualifiziert. Marketing, Rechnungswesen, Beratungsund Servicemanagement seien hier stellvertretend genannt. Doch das allein reicht für eine langfristige und professionelle Tätigkeit nicht aus. Es fehlen Trainerqualifikationen, erweiterte sportbezogene Kenntnisse, die die Basis für die professionelle Ausübung der tagtäglichen Tätigkeiten des Mitarbeiters bieten und die ihn für berufliche Weiterqualifikationen und eine Karriereentwicklung, wie z. B. mit einer Weiterbildung zum Fitnessfachwirt, um ins Management einzusteigen, vorbereiten.


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MAGAZIN KUNDENBINDUNG

SHARE: SOZIALES ENGAGEMENT FÜR DIE KUNDENBINDUNG Text Till Pitschel

Die deutsche Fitnesswirtschaft dient der Gesunderhaltung der Bevölkerung wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig (dibdib, 2022). Das Streben nach körperlicher und mentaler Fitness ist aus dem öffentlichen Leben und den Social-Media-Plattformen nicht mehr wegzudenken und die Branchenführer erweitern ihre Geschäftsbereiche ein ums andere Jahr. Für mich persönlich steht Fitness für das intrinsische Bedürfnis der eigenen Weiterentwicklung wie keine andere Sportart. Und genau wie man im Fitnesstraining hin und wieder externe Reize benötigt, um sich selbst zu verbessern, so möchte ich mit dieser Artikelserie externe Reize setzen, an denen sich die Branche zur stetigen Weiterentwicklung orientieren 124

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kann. Viele Branchen machen sich die Prozesse aus anderen Industrien zunutze, um selbst bessere Ergebnisse zu erzielen. Warum also nicht auch die deutsche Fitnessindustrie? Auf dem Weltmarkt gibt es viele Unternehmen, die entweder einzelne Prozesse oder ganze Geschäftszweige herausragend meistern. Um dieses Lernen einzuleiten, beschäftigt sich der heutige Artikel mit der share GmbH. Was ist share? Die share GmbH ist ein Berliner Startup, welches sich mit dem Verkauf von Produkten des täglichen Bedarfs stark im sozialen Bereich engagiert. Das Unternehmen begann mit einer Flasche Wasser. Das Unternehmen begann mit

einer Flasche Wasser, durch die man beim Kauf einen Tag Trinkwasser spendete, Riegel, die eine Mahlzeit und Seife, die eine Hygieneleistung ermöglichten. Inzwischen hat share sowohl die Produktpalette als auch die Vielzahl an sozialen Projekten immens erhöht. Das Start-up vertreibt inzwischen neben Wasser auch EnergyDrinks, Shampoo, Duschgel und mehr. Das Spendenportfolio reicht inzwischen von lokalen Stiftungen wie der Tafel bis hin zu Regenwaldprojekten und der Unterstützung von sozial benachteiligten Schulkindern. Laut eigener Aussage spendet share bis zu 20 % des eigenen Umsatzes für diese Projekte (Share GmbH, 2022). Bis heute wurden laut eigener Aussage

Foto: © Robert Kneschke - stock.adobe.com

Wie wertvoll der Blick über den Tellerrand der Fitnessbranche ist, zeigten unsere Artikel in der Fitnessausgabe 4-2022. Am Beispiel des Produzenten für Produkte des täglichen Bedarfs, share, der bei der Kundenbindung stark auf soziales Engagement setzt, zeigt unser Gastautor wertvolle Tipps für die Fitnessbranche auf.


MAGAZIN KUNDENBINDUNG

auf diese Art und Weise 26 Millionen Mahlzeiten ausgegeben und 15 Millionen Hygieneartikel und -leistungen bereitgestellt. share schafft es, mit Produkten des täglichen Bedarfs, der sozialen Komponente sowie der hohen Qualität der Produkte, seine Kunden an sich zu binden und mit ihnen stetig zu wachsen (Scheppe, 2022). Kundenbindung durch soziales Engagement Schaut man sich die Bindung eines Kunden zum Unternehmen an, so zeigt sich schnell, dass das soziale Engagement eines Unternehmens ein maßgeblicher Faktor für einen potenziellen Wiederkauf darstellt (IMS, 2022). So zeigt die Befragung, dass zielgruppenübergreifend 68,5 % der Kunden Unternehmen bevorzugen, die sich sozial engagieren. Doch auch in der spezifischen Auswertung sieht man, wie wichtig das soziale Engagement für einzelne Zielgruppen ist. Fast ein Drittel aller Mitglieder auf dem deutschen Fitnessmarkt ist unter dreißig (DSSV, 2022). 75 % dieser Zielgruppe halten ein soziales Engagement bei Unternehmen für wichtig. Noch wichtiger für den deutschen Fitnessmarkt ist die weibliche Zielgruppe. Diese macht mehr als die Hälfte der Fitnesstreibenden in Deutschland aus und wünscht sich ein soziales Engagement. Durch den Vertrieb von Produkten mit hoher Qualität ist die Basis für eine treue Kundschaft seitens share gelegt. Das soziale Engagement sorgt dann dafür, dass die Kunden ein besseres Gefühl haben als bei anderen Anbietern. So bindet das Unternehmen seine Kundschaft und macht sich das Bedürfnis der Menschen nach sozialer Gerechtigkeit zunutze. Was hat das mit Fitness zu tun? Die Fitnessbranche hat, wie in vielen meiner Artikel bereits erwähnt, eine hohe Fluktuationsquote von 28,6 % (DSSV, 2022). Um dieser entgegenzuwirken, sind Programme zur Loyalitätsförderung der Mitglieder inzwischen unabdingbar. Allen voran steht selbstverständlich die Qualität des eigenen Produkts bzw. der eigenen Dienstleistung (Sauerwein, 2000). Bevor man sich jedoch ansieht, welche Möglichkeiten man zu Kundenbindung mittels sozialen Engagements hat, sollte man dafür Sorge tragen, dass die absolu-

ten Basisfaktoren zur Zufriedenheit der eigenen Mitglieder erfüllt sind. Schafft man es als Studiobetreiber, dafür zu sorgen, dass die Grundvoraussetzungen für eine zufriedene Mitgliederbasis geschaffen sind, kann man sich im nächsten Schritt überlegen, wie man diese nun nachhaltig an sich bindet. Die praktische Umsetzung am Fallbeispiel einer Fitnesseinrichtung Genau hier lohnt sich ein Blick in Richtung share. Fitnessclubs vertreiben inzwischen eine Menge Produkte selbst an der Ladentheke, manche sogar im eigenen Onlineshop. Das Ziel als Betreiber muss es also hier sein, soziale Projekte zu finden und durch generierte Umsätze zu fördern. Schafft man es in seinem Studio, die Assoziation zwischen einem gekauften Eiweißshake, dem persönlichen Mehrwert für den Kunden und dem befriedigten Geltungsbedürfnis nach sozialer Gerechtigkeit zu schaffen, baut man eine unheimlich loyale Käuferschaft auf. Beide Faktoren, das soziale Engagement des Unternehmens und der Pro-KopfUmsatz des einzelnen Kunden, sind starke Pluspunkte im Hinblick auf die Kundenbindung. Sondertarife für sozial benachteiligte Familien als Chance Jede deutsche Stadt hat ihre eigenen sozialen Herausforderungen. Nicht nur die Großstädte haben mit sozialer Benachteiligung und Chancenungleichheit auf dem Bildungsmarkt zu tun, sondern auch Kleinstädte und Kommunen. Als lokales Fitnessstudio, was oftmals auch einen Berührungspunkt innerhalb dieses Kosmos darstellt, kann man hier mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Im Zuge der sozialen Ungleichheit kann man vergünstigte Sondertarife für sozial Schwache anbieten und diese an Geschäftszeiten koppeln, in denen die Auslastung im Studio gering ist. Möchte man seine Preise nicht anpassen, kann man über externe Sponsoren und Partner versuchen, die Mitgliedschaften dieser Personen zu substituieren, und so einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung aller leisten.

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Kommunikation. Diese Sonderstellung kann man sich auch sozial zunutze machen und das örtliche Rote Kreuz, die örtliche Tafel oder andere gemeinnützige Organisationen mit einbinden. Wenn man seine Mitglieder über Sachund Kleiderspenden mit in den Prozess des sozialen Engagements einbezieht, so erhöht man allein dadurch, dass die Mitglieder selbst etwas tun, die Bindung ans eigene Unternehmen. Das Beste an dieser Möglichkeit ist, dass sich der Verwaltungsaufwand gegen null bewegt. Organisationen wie das Rote Kreuz und die Tafeln fahren ohnehin verschiedene Stationen ab, um Spenden zu sammeln oder Lebensmittel auszuliefern – eine Station mehr stört auf dieser Route niemanden. Soziale Events für mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Reaktionsquote Das Wiedererstarken von Messen, Konzerten, Festen und Sportevents zeigt, wie gierig die Menschen im Moment nach Begegnungen und Events sind. Diese Gier gilt es sich als Fitnessstudio zunutze zu machen. In Zusammenarbeit mit einer lokalen Behörde und Sportvereinen lässt sich ein Event wie ein Spendenlauf organisieren, zu dem die Mitglieder und Mitarbeiter des Studios gleichermaßen in Mannschaften mitlaufen. Zu Beginn sind solche Charity-Events immer mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden, doch die Erfahrung zeigt, dass sich solche Events, sobald der erste Stein rollt, verselbstständigen. 126

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Städte und Kommunen sind ebenso am positiven Image interessiert wie Sponsoren und Hilfsorganisationen und sind oftmals bereit, Ressourcen und Personal zur Verfügung zu stellen, um das Event ins Leben zu rufen. Prozent vom Umsatz Plant man ein längerfristiges Engagement und befindet sich in einer strukturellen Neuausrichtung, so lässt sich das Modell von share durchaus eins zu eins für den deutschen Fitnessmarkt übernehmen. Wer ohnehin ein neues Pricingmodell etablieren möchte, für den lohnt sich ein Umweg auf dem Taschenrechner. Nehmen wir eine Preisanpassung von 29,99 € im Monat zu 34,99 € und einen Spendenanteil von einem Prozent bei 1.000 Mitgliedern an, so ergibt sich am Ende des Jahres eine Spendensumme von knapp 4.2000 €. Diese lässt sich nicht nur steuerlich geltend machen, sie hilft auch den Menschen vor Ort und kann werbewirksam eingesetzt werden. Fazit Auch wenn es share in erster Linie nicht darum geht, Kunden zu binden, sondern es dem Konsumenten so leicht machen möchte wie möglich einen guten Beitrag zu leisten: die Möglichkeiten, Kunden durch soziales Engagement an sein Unternehmen zu binden, sind schier unendlich. Meist benötigt es nicht viel, um einen großen Effekt innerhalb des Studios und der Mitgliederstruktur zu erwirken. Entscheidend hierbei ist, dass man seine

Quellen: dibdib. (2022). Branchennews. Von dibdib: https://www.dibdib.de/branchennews/gesundheit-braucht-fitness/ abgerufen am 15. Juni 2022 DSSV. (2022). Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2022. Hamburg: DSSV. IMS. (2022). Retail Loyalty-Studie in DACH: Neueste Trends in der Kundenbindung. Hamburg. Sauerwein, E. (Januar 2000). Researgate. Von Das Kano-Modell der Kundenzufriedenheit: https:// www.researchgate.net/publication/301078888_ Das_Kano-Modell_der_Kundenzufriedenheit abgerufen am 16. Juni 2022 Scheppe, M. (3. Januar 2022). Start Up Share: Umsatz wächst zweistellig. Abgerufen am 16. Juni 2022 von Handelsblatt: https://www.handelsblatt. com/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/serie-social-entrepreneurship-erfolgreich-durchs-teilen-warum-share-bis-zu-39-prozent-des-verkaufspreises-spendet/27918432.html Share GmbH. (14. Juni 2022). Über Uns: Share GmbH. Von Share-Website: share.eu/ueber-uns abgerufen am 10.05.2022

Till Pitschel ist ein Experte auf dem Gebiet der Kundenbindung. Der Autor, Dozent und Speaker beschäftigt sich mit seiner Unternehmensberatung Keep Your Members täglich mit den Herausforderungen deutscher Fitnessclubs bei der Erhöhung der eigenen Mitgliederloyalität. Bei Fragen zu diesen Themen wenden Sie sich an: hello@kym-solutions.de

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Eine Auswahl der Produkte, die share gerade im Portfolio hat

Zielgruppe und ihre Bedürfnisse kennt und auf Grundlage dessen Entscheidungen trifft, die die Kundenbindung positiv beeinflussen. Schaut man ein wenig über den Tellerrand und bindet das oftmals junge Personal klug in den jeweiligen Prozess ein, so finden sich oft ungeahnte Möglichkeiten für eine sinnvolle Kampagne. Diese darf selbstverständlich nicht auf Kosten der eigenen Wirtschaftlichkeit ausgetragen werden, dann verfehlt sie den eigentlichen Sinn. Wer es aber schafft, die eigene Wirtschaftlichkeit, die Bedürfnisse und Wünsche der eigenen Mitglieder und die lokalen Möglichkeiten für soziale Projekte im Blick zu behalten, der kann von einem solchen Engagement langfristig nur profitieren.


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MAGAZIN MENTALE STÄRKE

MENTALE STÄRKE ALS ERFOLGSKONZEPT Text Sarah-Lea Kuner

Es gibt das bekannte Sprichwort: Hinfallen, Krone richten und weitermachen. Ähnlich verhält es sich mit der mentalen Stärke. Auch hier wird entschieden zwischen Liegenbleiben oder Aufstehen und das Ziel, trotz der Umstände und Herausforderungen, zu erreichen. Das bedeutet nicht, dass mental stärkere Menschen nicht auch Niederlagen und Rückschläge erleben. Entscheidend ist der Umgang mit negativen Rückschlägen. Schnell verwechselt man mentale Stärke aber auch mit Selbstwirksamkeit. Das heißt, dass man mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und sein Leistungsvermögen alle Hindernisse aller Art überwinden könnte. Hier 128

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muss man abgrenzen, denn mentale Stärke ist eben nicht eine Willenserklärung mit anschließender Wunscherfüllung, die einem einfach in den Schoß fällt. Man muss sie trainieren und immer fortlaufend lernen. Wie genau das geht, schauen wir uns auf den folgenden Seiten an. Was ist mentale Stärke überhaupt? Mentale Stärke ist eine unglaublich viel umfassende Begrifflichkeit und dabei so unglaublich nichtssagend. Vor allem aber ist sie enorm positiv aufgeladen. Eigentlich beschreibt sie nicht „das eine“, sondern ist ein Sammelbegriff für zahlreiche positive Eigenschaften. Dazu kann beispielsweise

eine gesunde Mischung aus Disziplin, Selbstvertrauen und realistischem Optimismus gezählt werden. Häufig wird mentale Stärke beispielhaft mit „hinfallen, aufstehen, Staub abklopfen, Krone richten“ assoziiert. Also als Fähigkeit, selbst aus schlechten Situationen das Beste mitnehmen zu können, sich nicht runterziehen zu lassen und Fehler als solche zu akzeptieren und etwas daraus zu lernen. Wie äußert sich mentale Stärke? Mentale Stärke umfasst aber noch viel mehr als das oben Aufgeführte und kann sich auf vielen Ebenen abzeichnen. Einer der mit Abstand wichtigsten Punkte ist das Übernehmen der Ver-

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Manche können mit Stress und Problemen besser umgehen als andere. Das kann daran liegen, dass einige mental stärker sind und es ihnen dadurch leichter fällt, Herausforderungen so anzunehmen, wie sie kommen.


MAGAZIN MENTALE STÄRKE

Führungskräfte wissen wohl mit Abstand am besten, dass Erfolg einem nicht einfach zufliegt, sondern das Ergebnis langer harter Arbeit ist

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antwortung für das eigene Tun. Gerade auch für Inhaber oder Geschäftsführer eines Fitnessstudios kommt hier ein weiterer Punkt dazu: die Verantwortung für das eigene Team. Denn hier ist es wichtig zu unterscheiden, ob man anderen die Schuld für alles gibt oder als Führungskraft die Verantwortung für sein Handeln und Tun und das der Menschen, die man delegiert, übernimmt. Dazu gehört, sich auch in schwierigen Situationen selbstbewusst zu verhalten und nicht aufzugeben, wenn es nicht im ersten Versuch genauso ist, wie man es sich vorstellt, sondern den Umständen zum Trotz weiterzumachen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Macht, die jemand als Führungskraft, aber auch als mental starke – und damit vielleicht auch anderen überlegene – Person hat. Oftmals geht mit mentaler Stärke nämlich eine gute Kontrolle über die eigene Gefühlswelt einher und damit auch das Wissen um die Wirkung auf andere. Wie löse ich welche Emotion aus, wie reagiere ich, um eine bestimmte Reaktion zu erhalten? Das kann zum eigenen Vorteil sein, aber es kann ebenfalls ein stark ausgeprägtes Machtgefälle mit manipulativem Charakter gegenüber Mitarbeitenden und Mitgliedern entstehen lassen. Mentale Stärke ist aber in keinem Fall etwas Negatives. Denn wer mit sich selbst im Reinen ist und genügend Selbstvertrauen besitzt, kann sich auch für andere besser freuen, unabhängig davon, wie es bei einem selbst aussieht, ohne dass es einen bitteren Beigeschmack, wie Eifer-

sucht, hat. Es ist wichtig zu begreifen, dass Erfolg das Ergebnis harter Arbeit ist – und das trifft auf alle Menschen zu. Darum muss dies auch nicht beneidet werden. Viel schöner und erfolgsversprechender ist es, wenn man sich für andere freuen kann. Fehler zulassen Ganz wichtig: Fehler passieren. Jedem. Aber das Leben geht weiter. Man darf das weitere Handeln nicht aus Angst vor den Fehlern der Vergangenheit lenken. Wenn man den eigenen Blick allerdings zu sehr auf die Zukunft richtet, kann dies auch negative Auswirkungen auf das Hier und Jetzt haben. Der Fokus sollte darauf liegen, die Gegenwart bestmöglich zu gestalten. Dazu gehört auch der nächste Punkt: Vieles liegt leider nicht in unserer Hand. Seien es politische oder gesellschaftliche Gegebenheiten. Es ist nicht zielführend, mit diesen im Konflikt zu sein. Die Gegebenheiten als solche zu akzeptieren und aus ihnen das Beste zu machen ist hier unabdingbar. Veränderungen müssen nicht immer etwas Schlechtes bedeuten. Die Gesellschaft befindet sich andauernd im Wandel – Veränderungen passieren überall. Oftmals bedeuten sie auch neue Herausforderungen, aber diese muss man nicht fürchten. Vielmehr begrüßen mental starke Menschen Veränderungen und fordern sich selbst heraus, ihr Bestes zu geben. Der Schlüssel hier ist es, Veränderungen und Herausforderungen als Ansporn zu verstehen, anstatt zu resignieren und den Kopf in den Sand zu stecken. Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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MAGAZIN MENTALE STÄRKE

5 TIPPS FÜR MENTALE STÄRKE

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Vorbereitung: Wenn man Herausforderungen gelassener und konzentrierter entgegentreten möchte, muss man sich davor mental auf sie vorbereiten und sich intensiv mit ihnen auseinandersetzen. Einen Marathon läuft man schließlich auch nicht unvorbereitet. Ängste zulassen: Es ist normal, dass Herausforderungen und Probleme Gefühle wie Angst, Sorgen und Zweifel auslösen können. Aber anstatt sie zu verdrängen, sollte man sie akzeptieren und zu ihnen stehen. Denn es ist okay, Angst oder Respekt vor einer wichtigen Entscheidung oder Ähnlichem zu haben. Innere Motivation: Glücksgefühle können ein großer Motivator sein. Darum sollte man sich an Situationen zurückerinnern, die man Zweifeln und Ängsten zum Trotz erfolgreich gemeistert hat. Dann kann man diese als Motivation für die nächste Herausforderung nutzen. Ruhe bewahren: Es heißt nicht ohne Grund: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Gerade bei Aufregung oder in Stresssituationen ist es wichtig, einen klaren Kopf zu bewahren. Da kann schon eine kurze Meditation, Yoga oder ein ruhiger Moment mit Tee einen großen Unterschied machen. Gemeinsam Stärke zeigen: Gemeinsam ist man stärker, das steht außer Frage. Es ist also absolut nicht verwerflich, sich in schwierigen Situationen Verstärkung zu holen. Sei es der Partner, der Trainer, Mitarbeiter oder ein Familienmitglied.

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Wichtig ist es sich in einer ruhigen Minute Zeit für sich zu nehmen, in der man sich überlegt, was man gerne – basierend auf dem „Heute“ – morgen besser machen möchte

Mental starke Menschen machen ihr Handeln nicht davon abhängig, was andere von ihrem Umgang mit Problemen bzw. von ihrem Handeln halten. Risiken finden sich immer wieder. Nichtsdestotrotz muss man deswegen nicht aufgeben, sondern erst recht kalkulierte Risiken eingehen. Wer nicht auch manchmal etwas riskiert, kann auch nichts gewinnen. Wichtig ist hierbei, die möglichen Chancen und Hindernisse abzuwägen, potenzielle Nachteile und Worst-Case-Szenarien einzuschätzen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Mentale Stärke aufbauen Zunächst einmal sollte man wissen, dass mentale Stärke ein fortlaufender Prozess ist, bei dem man vermutlich aus dem Lernen nie herauskommt. Denn es wird immer wieder Situationen geben, die uns dazu herausfordern, unsere Komfortzone zu verlassen. Das ist auch ein wichtiger Schlüsselpunkt: Oftmals steht mentale Stärke mit der Herausforderung zusammen, bewusst über den eigenen Tellerrand zu schauen und unsere Komfortzone zu verlassen, und das ist nicht immer leicht. Ein guter Schritt, für den man sich in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft meist zu wenig Zeit nimmt, ist die stille Selbstreflexion. Dabei ist es ungemein wertvoll, sich in einer ruhigen Minute Zeit für sich und eine Reflexion des heutigen Tages zu nehmen. Das funktioniert am besten,

indem man sich überlegt, was man gerne – basierend auf dem „Heute“ – morgen besser machen möchte. Immer Schritt für Schritt. Gerade in Situationen, in denen man merkt, dass man einer Herausforderung gegenübersteht, sollte man sich aktiv dafür entscheiden, diese anzunehmen. Das bedeutet nicht, dass nur, weil wir uns dafür entscheiden, es zu probieren, es auch automatisch funktioniert. Man sollte nicht gleich dem Impuls nachgeben, aufzugeben und sich zu bemitleiden. Viel eher ist es ratsam, es nochmals und, wenn nötig, auch ein weiteres Mal zu probieren. Ebenfalls herausfordernd können Veränderungen sein, denn meistens wünscht man sich Konstanz. Man kann damit die mentale Stärke trainieren, indem man lernt, sich auf Veränderungen einzulassen und sich mit diesen zu arrangieren. Das kann auch für zukünftige Veränderungen einiges leichter machen, da man gefestigter in die Zukunft schauen kann, ohne sich über alles und jedes Sorgen zu machen. Fazit Eigenschaften der mentalen Stärke fallen einem nicht einfach in den Schoß, sie sind das Ergebnis eigener Herausforderungen und jedes einzelnen Schrittes über den Tellerrand hinaus. Aber sie zahlen sich aus, denn man hat einige Vorteile als mental starke Person, vor allem als Führungskraft.

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MESSEN & EVENTS BODYMEDIA INNOVATION DAYS

BODYMEDIA INNOVATION DAYS 2022 Text Sina Finckh

Die BODYMEDIA Innovation Days stehen für Effizienz, Schnelligkeit und jede Menge Innovationen. Der Termin und Austragungsort für das diesjährige Event stehen nun fest. Am 20. Oktober 2022 gastieren die Innovationen der Fitness- und Gesundheitsbranche in der Classic Remise Düsseldorf.

Ein Tag voller Innovationen, Inspirationen und Networking – so lassen sich die BODYMEDIA Innovation Days kurz und prägnant charakterisieren. In 15 kompakten 10-minütigen SpeedVorträgen werden die neuesten Innovationen und Trends der Fitness-, Physio& Gesundheitsbranche präsentiert. Bei den sogenannten Small-Group-Pitches können weitere 10 Innovationen in jeweils 2 Minuten kennengelernt werden. Im Mittelpunkt der Präsentationen stehen die wesentlichen Funktionen und Features der innovativen Produkte und Dienstleistungen. Diese werden in Kurzform vorgestellt. Produkte testen und Networking Die großen Ausstellungsflächen in 132

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der Classic Remise bieten zudem die Möglichkeit, die vorgestellten Produkte direkt vor Ort zu testen und sich individuell beraten zu lassen. Um die neuen Erkenntnisse wie auch Eindrücke zu vertiefen und sich mit Branchenkollegen auszutauschen, steht auch der Netzwerk-Gedanke bei den BODYMEDIA Innovation Days im Vordergrund. Die ausgiebige Verköstigung für alle Teilnehmenden rundet hierbei das perfekte Ambiente ab. Location: Alles dreht sich um Autos Die Classic Remise Düsseldorf befindet sich in einem denkmalgeschützten Ringlokschuppen, der zwischen 1929

und 1931 erbaut und in den Jahren 2005 und 2006 liebevoll restauriert wurde. Es warten unter anderem Einblicke in die Service- und Restaurationswerkstätten sowie ein breites Angebotsspektrum von klassischen Fahrzeugen und kostbaren Oldtimern in gläsernen Einstellboxen. Mit der Verbindung von aufregender, anspruchsvoller Architektur aus verschiedenen Epochen und einer modernen Erlebniswelt bietet die Classic Remise Düsseldorf wieder einmal eine einzigartige Kulisse für die BODYMEDIA Innovation Days. Eine Anmeldung für das Event ist unter www.bodymedia-events.de möglich.


MESSEN & EVENTS BODYMEDIA INNOVATION DAYS

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INDUSTRIE DHZ FITNESS EUROPE

DAS RUNDUM-SORGLOS-STUDIO-PAKET Text Jonathan Schneidemesser

Das Potenzial in den Städten wird immer geringer. Das macht die ländlichen Regionen für Fitnessstudioeröffnungen immer interessanter. Da diese Regionen eigene Herausforderungen haben, braucht es jedoch geeignete Konzepte, die für den Markt angepasst sind. Eines davon ist das GET FIT-Lizenzkonzept, das auf Transparenz, Fairness gegenüber den Lizenznehmern sowie geballtes Know-how aus der Betreiberperspektive und der Industrie setzt. In vielen deutschen Groß- und Kleinstädten drängt sich ein Fitnessstudio ans andere. Da ist es nicht verwunderlich, dass für Neueröffnungen und Wachstum andere Orte gefunden werden müssen. Daher begann schon vor einiger Zeit die Erschließung ländlich geprägter Gebiete. Aufgrund des geringeren Kundenpotenzials bedarf es hier allerdings anderer Geschäftsmodelle. Ein derzeit erfolgreiches Modell sind Fitnessstudios mit geringem Personaleinsatz wie z. B. das GET FIT-Konzept. Entwickelt wurde dieses von Eugen Leibman, dessen Karriere in der Physiotherapie startete. Von dort entwickelte er sich zum Personal Trainer und verwirklichte seine Vorstellung von umfassender Mitgliederbetreuung mit 134

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der Eröffnung eines eigenen Gesundheitszentrums. Um sich auf dem eigenen Markt zu behaupten, eröffnete er insgesamt acht GET FIT-Fitnessstudios als Satelliten um sein Therapiezentrum herum. Für diese machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Gerätepartner. Auf der FIBO lernte er die Geräte von DHZ Fitness Europe kennen und beiden Seiten war schnell klar, dass hier Potenzial für eine tiefergreifende Zusammenarbeit besteht. Langjährige Erfahrung im Mikrostudiomarkt DHZ Fitness Europe sammelt bereits seit 2015 umfangreiche Erfahrungen im Mikrostudiomarkt. Insbesondere wie hoch der Platzbedarf einer solchen Anlage ist, welche Geräte in-

tensiver genutzt werden und welche Serviceanforderungen Mitglieder haben. Aus diesen Erfahrungen heraus ergab sich beim Geräteanbieter der Wunsch, ein eigenes Studiokonzept an den Markt zu bringen. Da bot es sich an, die Kompetenzen aus der Industrie mit denen der Betreiberseite zu verschmelzen. Das Ergebnis ist ein Lizenzsystem, das Eugen Leibman so beschreibt: „Wir wollten ein faires und rentables Konzept mit einer sehr geringen Einstiegshürde anbieten. Es eignet sich für Personal Trainer, Quereinsteiger oder auch Menschen, die bisher nicht aktiv in der Branche waren, ein eigenes Fitnessstudio umzusetzen. Daher wurden keine unnötigen Elemente ins Konzept integriert – alles, was enthalten ist, hat seinen Sinn und eine Funktion.“ Das GET FIT-Konzept


INDUSTRIE DHZ FITNESS EUROPE

wurde als Lizenzsystem konzipiert, um den Betreibern eine gewisse Freiheit zu ermöglichen. Inhaltlich basiert es auf den fünf Säulen: Fitnessgeräte, Studioausstattung, Onboarding der Lizenznehmer, Digitalisierung und Onlinemarketing. Sechs Monate bis zur Eröffnung Von der Konzeptvorstellung bis hin zur Eröffnung des Fitnessstudios vergehen im Schnitt sechs Monate, die vom Lizenzgeber GET FIT begleitet werden. Neben dem Startpunkt, der Konzeptvorstellung, beginnt das mit der Standortsuche. Um den bestmöglichen Standort zu finden, werden mögliche Orte analysiert und qualifiziert. Für einen guten Start wird der Lizenznehmer bei den Besichtigungen sowie den Mietpreisverhandlungen und Vertragsgestaltungen intensiv begleitet. Selbst bei der Finanzierung bietet der Lizenzgeber GET FIT seine Hilfe an. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei für DHZ-Fitness-Europe-Geschäftsführer David von Hase die Aufklärung des Lizenznehmers ein:

„Wir haben eine Verantwortung für die Lizenznehmer. Da finde ich es im Vorfeld wichtig, aufzuklären, was alles auf einen zukommt. Sie können sich aber darauf verlassen, dass sie begleitet werden.“ Onlinemarketing zur Mitgliedergewinnung Ist ein geeigneter Standort gefunden, wird die Raumaufteilung und Ausstattung des Fitnessstudios mithilfe eines 3D-Planers visualisiert. Wurden die Räumlichkeiten dann an die Bedürfnisse des Fitnessstudios angepasst, beginnt die Studiobranding-Phase, in der die Ausstattung angeliefert und installiert wird sowie das komplette Fitnessstudio gebrandet wird. Der Lizenznehmer wird mit einem Brandingpaket bestehend aus: Schaufensterwerbung, Türbeklebungen, Roll Up´s und diversen Bannern für das Studio-Interieur ausgestattet. Ist dieser Prozess abgeschlossen, können die Mitglieder zum Training kommen. Damit diese dann auch wirklich vor der Tür stehen, sollte der Betreiber rechtzeitig mit geeigne-

Die Geräte in den GET FIT-Studios werden von DHZ Fitness Europe geliefert ten Marketingmaßnahmen beginnen. Den Hauptanteil dabei macht das Onlinemarketing aus. Darum kümmern sich die Lizenznehmer allerdings nicht in Eigenregie – die Marketingmaßnahmen werden mit dem Partner Santana Consulting umgesetzt.

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INDUSTRIE DHZ FITNESS EUROPE

Die Raumaufteilung und Ausstattung des GET FIT-Fitnessstudios wird mithilfe eines 3D-Planers visualisiert

Um das Ziel des Break-even-Points optimalerweise mit der Neueröffnung zu erreichen, werden die ersten Werbemaßnahmen ca. 6 Monate vor der Eröffnung geschaltet. Dass das möglich ist, weiß Eugen Leibman aus eigener Erfahrung: „Ab Oktober 2021 eröffnete ich drei Fitnessstudios in vier Monaten und konnte durch das Vorabmarketing den Break-even-Point in 2 der 3 neuen Clubs schon im Eröffnungsmonat erreichen.“ Das Leistungspaket umfasst alle nötigen Leistungen wie Website, eine Branded-Member-App sowie Sichtbarkeit in den sozialen Medien. Die Kosten für diese Leistungen sind bereits im Lizenzpreis inkludiert. Um mögliche Optimierungen im Marketing umzusetzen, erhält jeder Lizenznehmer einen Ansprechpartner von Santana Consulting an die Seite gestellt. Fitnessstudios in unterschiedlichen Größen Für Lizenznehmer bietet GET FIT drei unterschiedliche Konzeptpakete an, die sich hinsichtlich Fläche und Ausstattung unterscheiden. Das SMART-Konzept bietet Ausstattung für eine Fitnessstudiogröße von etwa 200 m². Darin enthalten sind Kraftgeräte mit dualer Funktion, Kardiogeräte, ein Powerrack, ein 5-Stationen-Turm sowie ein Freihantelpaket. Hinzu kommen gebrandete Umkleideschränke, eine passende Spiegelausstattung sowie ein Hygienepaket mit notwenigen Mülleimern und diversen Spendern. Für die Digitalisierung des Studios bekommt der Lizenznehmer ein QRCode-System für den kontaktlosen 136

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Zugang sowie ein Kamerasystem und Musikboxen die per App gesteuert werden. Mit einem TV und einem eigenen GET FIT-Kanal und kostenfreiem WLAN für die Mitglieder, soll der Lizenznehmer erfolgreich durchstarten. Das SMART-Konzept lässt sich bereits in einer ländlichen Region mit 4.000 Einwohner umsetzen. Das Paket „BOUTIQUE“ wurde für eine Fitnessstudiogröße von ca. 300 m² entwickelt und bietet hinsichtlich der Ausstattung von allem etwas mehr als „SMART“. Hier sind z.B. schon ein Drehkreuzsystem inkl. Edelstahlgeländer sowie ein größeres Kardiopaket inkl. einem Treppensteiger und ein 8-Stationen-Turm im Paketpreis erhalten. Für Lizenznehmer, die ein GET FIT mit einer Größe von etwa 500 m² eröffnen wollen, steht das Paket „CLUB“ zur Verfügung, das zusätzlichen Platz für optionales Equipment wie einer Massageliege, einem Solarium, Vibrationsplatte und weitere Add-ons bietet. Hinzu kommen ein Bereich für Functional Training sowie ein großes Plate-loaded-Gerätepaket. In allen Paketen ist das Onboarding für den Lizenznehmer inkludiert. Dieses wird in enger Zusammenarbeit mit dem Lizenzgeber durchgeführt. Neben den Kosten für die Ausstattung fällt zusätzlich eine Lizenzgebühr ab 299€ im SMART-Konzept an. Diese fällt als Monatspauschale an, ist also nicht abhängig vom Erfolg des Betreibers. Der angepeilte Preis für die Mitglieder liegt bei etwa 30 € pro Monat.

Hinter dem Konzept steht Eugen Leibman, Physiotherapeut und selbst Betreiber von acht GET FIT-Studios

GET FIT-Academy Da sich das GET FIT-Konzept auch an Personen richtet, die bisher wenig oder keinen Kontakt mit der Fitnessbranche hatten, liegt ein großes Augenmerk auf der Vermittlung des notwendigen Wissens. Dafür wurde die GET FITAcademy gegründet. Hier erhalten Betreiber wichtige Infos zum Betreiben eines GET FIT-Fitnessstudios, aber auch Wissen zu den Bereichen Training und Ernährung wird hier vermittelt. Aber auch die Mitglieder können das Angebot der Academy nutzen. In Vorbereitung für den Ersttermin erfahren sie hier alles zu den Funktionsweisen, wie z. B. Zugang oder auch den Umgang mit den Trainingsgeräten. Darüber hinaus sollten Betreuungszeiten für die Mitglieder angeboten werden, um einen Bezug herzustellen und das nötige Wissen an diese zu vermitteln. Fazit und Ausblick Fairness, Transparenz und Know-how zeichnen das GET FIT-Konzept aus. Die intensive Begleitung durch den Lizenzgeber schafft gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts. Durch die unterschiedlichen Konzepte finden Betreiber Lösungen für ihre Bedürfnisse und das mitgelieferte Full-ServiceOnlinemarketing-Paket erleichtert die Mitgliederfindung. Das Konzept wurde bereits am 15.09. beim DHZ-Partnertag in Berlin offiziell vorgestellt. Nach den ersten Eröffnungen in Deutschland soll das Konzept dann europaweit ausgerollt werden.


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INDUSTRIE POWER PLATE

WARUM PRÄVENTION SO WICHTIG IST

Text Kira Kamrad

Obwohl viele Befragte sagen, dass ihr Hauptziel beim Fitnesstraining die Gewichtsabnahme oder die Steigerung von Kraft und Ausdauer ist, nennen immer mehr Menschen das Training zur Prävention von Verletzungen als eines ihrer Hauptziele, wenn sie ins Fitnessstudio kommen. Ältere Menschen, die aktiv bleiben wollen, ohne ihre Gesundheit zu gefährden, können von Übungen und Training zur Verletzungsprävention enorm profitieren – ebenso wie aktive Eltern, Menschen, die während der Arbeitszeit viel sitzen, und viele andere, die eher wenig Sport betreiben. 138

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Die Gesundheit soll somit erhalten und Erkrankungen und Schmerzen vorgebeugt werden. Themen der Prävention sind somit Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Entspannung. Leider ist es für viele Menschen schwierig, Gesundheitsprävention in ihren Alltag zu integrieren. Durch regelmäßige Kursteilnahmen, Informationsveranstaltungen oder Beratungsgespräche kann diesen ungesunden Entwicklungen entgegengewirkt werden. Besonderheit der §-20-SGB-V-zertifizierten Präventionskurse Die gesetzlichen Krankenkassen haben erkannt, dass es besser für sie

und auch für ihre Versicherten ist, wenn deren Gesundheitszustand verbessert und gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechtzeitig entgegengewirkt wird. Somit minimiert sich die Aussicht, später viel Geld für ärztliche Behandlungen zahlen zu müssen. Seit dem Jahr 2000 hat deshalb jeder Krankenversicherte gemäß § 20 SGB V Anspruch auf einen Zuschuss für primärpräventive Leistungen. Die Präventionskurse werden hierbei von der Zentralen Prüfstelle für Prävention geprüft und zertifiziert, damit gewährleistet wird, dass der Kursleiter die nötigen Qualifikationen besitzt und ein zielgerichtetes Konzept anwendet. Zudem

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Für Fitnessclubs gibt es viele Möglichkeiten, Mitglieder zu akquirieren und zu deren Gesundheit beizutragen. Eine davon sind Präventionskurse, die über Krankenkassen finanziert werden, wie der neue §-20-Rückenkurs von Power Plate GmbH. Doch was gilt es bei §-20-Kursen zu beachten? Und wer kann Präventionskurse anbieten?


INDUSTRIE POWER PLATE

wird dort festgehalten, welcher Fitnessclub ein zertifiziertes Angebot anbietet und welche Trainer die Kurse leiten dürfen. Um die Registrierung muss sich der Kurskonzeptanbieter kümmern. Der Online-Präventionskurs der Power Plate GmbH Auch Power Plate GmbH hat nun einen onlinegestützten §-20-Rückenpräventionskurs entwickelt, der von allen Krankenkassen anerkannt wird und so konzipiert ist, dass jeder Power-PlateKonzeptanbieter mit diesem Tool durchstarten kann. Ziel des Kurses ist es, die relevanten Muskelgruppen zu stärken und die Wirbelsäule zu entlasten, da die Muskulatur mit zunehmendem Alter als Stütze der Wirbelsäule immer wichtiger wird. Neben den regelmäßigen Übungen wird auch das Bewusstsein für eine rückenfreundliche Haltung und Bewegung im Alltag gefördert. Die Teilnehmer können mindestens 80 % der Kursgebühren rückerstattet bekommen. Ein Kurs kostet die Trai-

nierenden somit nicht 95 €, sondern maximal 20 €. Der digital geführte Kurs dauert 8 Wochen, in denen jede Woche ein Modul behandelt wird, und ist ein ganzheitlich orientiertes Rückentraining mit praktischen Übungen zur Förderung der Koordination und des

Ein Kurs kostet die Teilnehmer maximal 20 € Gleichgewichts. Zudem beinhaltet der Kurs ein Training für die Verbesserung der Kraft und Beweglichkeit sowie Inhalte zu Entspannungsmöglichkeiten. Sollten die Teilnehmer an einem Kurstag nicht anwesend sein, können sie das jeweilige Modul auch bis zu 4 Wochen nach dem Kurs nachträglich abschließen. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn und Ende des Kurses einen Check, in dem

das Wohlbefinden bestimmt wird. Die Daten werden hierbei anonym zusammengefasst. Die Trainierenden erhalten wöchentlich ein neues Handbuch mit Details zur Rückengesundheit, werden via E-Mail an die folgenden Kurszeiten erinnert und erhalten am Ende des Kurses eine Teilnahmebescheinigung, welche bei der jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden kann. Damit der Kurs erfolgreich wird, bekommt jeder Fitnessclub ein fertiges Marketingpaket von Power Plate GmbH zur Verfügung gestellt. Darin sind Poster, Flyer, eine Anzeigen- sowie eine Plakatwand-Vorlage und Online-Werbematerialien, wie z. B. ein FacebookTitelbild, Webbanner, enthalten. Fazit Die Angebotserweiterung mit Präventionskursen birgt nicht nur positive Möglichkeiten für Trainierende, sondern auch für Fitnessclubs, die diese Erweiterung als Türöffner für eine neue Zielgruppe im Gesundheitsmarkt nutzen.

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INDUSTRIE 100% FITNESS

EINE ECHTE WIN-WIN-SITUATION FÜR BETREIBER Text Constantin Wilser

Die Nachwirkungen von Corona, explodierende Fixkosten, Personalmangel, hoher organisatorischer Aufwand, Arbeitswochen mit deutlich mehr als 40 Stunden und gleichzeitig sinkende Gewinne – mit diesen Punkten sieht sich derzeit ein Großteil der Fitnessstudiobetreiber konfrontiert. Für Unternehmer, die auf der Suche nach Alternativen sind, stellt das Lizenzkonzept 100% Fitness eine echte Alternative dar. Das Lizenzkonzept 100% Fitness ist noch relativ neu am Markt. Bei den Clubs von 100% kann aus drei Konzepten, das jeweils passende für die eigenen Ziele und die jeweilige Marktsituation gewählt werden. Alle Anlagen, ganz gleich welche Variante, zeichnen sich dadurch aus, dass sie fast komplett personallos funktionieren. Ziel der beiden Geschäftsführer Michael Schötz und Tom Dinkel ist es, nicht nur Neugründern den Weg in die Selbstständigkeit zu ebnen, sondern auch Betreibern von bestehenden (Premium-)Anlagen, die einen völlig neuen Weg einschlagen möchten, ideale Möglichkeiten zu bieten. Weniger Aufwand und Kosten, mehr Zeit Die Vorteile für Clubbetreiber, die ihre Anlage auf das Konzept von 100% Fitness umrüsten möchten, liegen auf der Hand. Durch die digitalen Prozesse, die über die Software von Magicline abgebildet werden, kann ein Großteil der Personal- und Verwaltungskosten eingespart werden. Auch die Fixkosten der Studios, die in der Regel 200–500 m2 groß sind, sind deutlich geringer als 140

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in einer klassischen Premiumanlage. Neben den deutlich geringeren Kosten liegen die Vorteile darin, dass die Betreiber aufgrund der schlankeren Strukturen viel weniger Organisationsaufwand haben, kaum vor Ort im Studio sein müssen und ihr Arbeitspensum auf ein Minimum reduzieren können. Michael Schötz und Tom Dinkel beziffern den Aufwand für Unternehmer auf maximal vier Arbeitsstunden pro Woche. Clubbetreiber, die ihre bestehende Anlage umrüsten, profitieren zudem davon, dass ein Großteil der vorhandenen Geräteausstattung, unabhängig von der Marke, weiterhin genutzt werden kann. Gewisse Anpassungen sind allerdings notwendig, erklären Michael Schötz und Tom Dinkel. „Die Ausstattung muss an die Zielgruppe angepasst sein. Ein größerer Freihantelbereich oder ein zusätzlicher Functional Tower und gegebenenfalls eine Plate-Loaded-Area können notwendig sein. Im Gerätebereich ist DHZ unser Partner. Sollten Anschaffungen notwendig sein, geben wir den Discount, den wir erhalten, unabhängig von der Abnahmemenge an Geräten, weiter.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Betreiber bei der Überführung in das neue Konzept, aufgrund des Preises, der mit 30 Euro ca. bei der Hälfte einer Premiumanlage liegt, den kompletten Mitgliederstamm übernehmen können. Zudem können weitere Zielgruppen hinzu gewonnen werden, die ansonsten in einem Discount-Studio trainieren würden, weil sie nicht bereit wären, einen höheren Mitgliedsbeitrag für ihr Training zu bezahlen. Für Betreiber, denen der Sprung von der Premiumanlage zum nahezu personallosen Studio zu groß ist, könnte die Black-Label-Variante interessant sein. Hier haben die Mitglieder die Möglichkeit, z. B. Solarien zu nutzen oder Eiweißshakes am Automaten zu ziehen. Voraussetzung ist, dass sich diese Zusatzleistungen problemlos in die Software einbinden lassen. Für wen ist das Konzept interessant? Das Konzept 100% Fitness ist gleich für mehrere Zielgruppen interessant. Für Neugründer ist die Eröffnung eines Standorts aufgrund der geringeren


INDUSTRIE 100% FITNESS

Durch die digitalen Prozesse in den 100% Fitnessstudios kann ein Großteil der Personalund Verwaltungskosten eingespart werden

Investitionssumme, die auf die Größe der Anlagen und die deutlich niedrigere Kostenstruktur zurückzuführen ist, attraktiv. Vor allem in ländlichen Regionen mit überschaubarer Wettbewerbssituation stehen die Vorzeichen, um erfolgreich zu sein, gut. Unternehmer, die bereits eine Anlage führen und über

Nachfolger finden, ist das Konzept von 100% Fitness eine wirkliche Alternative. Michael Schötz hat selbst jahrelang eine Premiumanlage geführt. Der immer größer werdende Organisations- und Arbeitsaufwand brachten ihn an einen Punkt, alles komplett zu überdenken.

Bestehende Studios können schnell und einfach an das Konzept von 100% Fitness angepasst werden ein zweites Standbein nachdenken, können ein oder mehrere Studios als sogenannte Satelliten eröffnen und potenziellen Konkurrenten zuvorkommen. Eine weitere potenzielle Gruppe, die als Betreiber von 100% Fitness Studios in Betracht kommt, sind die bereits erwähnten „Umrüster“, also diejenigen, die das Konzept in ihrer bestehenden Anlage adaptieren. Für das Umrüsten sprechen neben dem wirtschaftlichen Aspekt vor allem auch der Zeitfaktor. Gerade für Inhaber von Familienbetrieben, die aus Altersgründen kürzertreten möchten oder keinen geeigneten

„Ich wollte mehr Zeit für andere Projekte und eine deutliche Verbesserung meiner Work-Live Balance. Nach fast 20 Jahren mit einer 50-60 Stunden Woche war der innere Wunsch nach einer deutlichen Veränderung gekommen. Die Entscheidung auf Digitalisierung zu setzen und den Premium Club in das 100% Konzept zu überführen war genau die richtige. Den Club nunmehr mit einem Arbeitsaufwand von insgesamt vier Stunden pro Woche betreiben zu können spricht für sich“, erklärt der Geschäftsführer und Betreiber des 100% Fitness Black Label in Linden.

Attraktiver Preis und umfassender Support Eine bestehende Premiumanlage kann relativ einfach in 1–3 Monaten umstrukturiert und an das Konzept von 100% Fitness angepasst werden. Die Lizenzgebühren betragen 15 Euro brutto jährlich pro Mitglied. „Uns ist es wichtig, ein äußerst faires Preismodell anzubieten. Unser Ziel ist es, dass unsere Lizenzpartner langfristig erfolgreich und bestenfalls mehrere Anlagen eröffnen“, erklären die beiden Geschäftsführer. Vor allem Neugründer können zudem für einen Aufpreis die Unterstützung von Michael Schötz und Tom Dinkel in Sachen Standortsuche, Konkurrenzanalyse, Geräteauswahl und Gespräche mit Banken und Leasingnehmern in Anspruch nehmen. Fazit Das Lizenzkonzept kann für Fitnessunternehmer eine echte Win-winSituation sein. Weniger Stress, Aufwand und Arbeit auf der einen Seite, steigende Gewinne und eine deutlich verbesserte Work-Life-Balance auf der anderen Seite. Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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INDUSTRIE GANTNER

ENTLASTUNG FÜR FITNESSCLUBS DURCH INTELLIGENTE SYSTEMLÖSUNGEN Text Kira Kamrad

Unsere Gesellschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter. So sind heute Schlagworte wie intelligente Check-In-; Schrankschließ- und Bezahlsysteme nicht mehr aus dem Alltag eines Fitnessclubbetreibers wegzudenken. Die Firma GANTNER bietet mit ihren elektronischen Systemlösungen und automatisierten Abläufen Entlastung für das Studiopersonal, spart Ressourcen und trägt dazu bei, die Sicherheit und den Komfort der Mitglieder zu erhöhen.

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Ebenso haben sich die Industrie und Betreiber an die Bedürfnisse der Verbraucher im Hinblick auf die Digitalisierung angepasst. Denn im Rahmen des fortdauernden Wandels ändern sich folglich auch die Art und Weise der Clubnutzung sowie die Bedürfnisse der Kunden. Automatisierung im Fitnessclub Automatisierung hat bereits in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens Einzug gehalten. Von smarten Licht-

steuerungen im Eigenheim bis zu automatisierten Heizungssystemen kommen wir immer wieder mit modernster Automatisierung in Berührung. Auch im Fitnessstudio ist diese technologische Entwicklung auf dem Vormarsch. Hierbei gibt es einige Bereiche, in denen smarte Prozesse integriert werden können. Check-In- & Zutrittssysteme Im Eingangsbereich muss man heutzutage, um schnell einzuchecken,

Foto: © Gantner

Nicht erst seit Beginn der Pandemie wächst die Bedeutung von Technologie in unserem Alltag. Vor allem in der Fitnessbranche zeigt sich, dass die Digitalisierung die Organisation von Fitnessclubs, die Ansprüche der Mitglieder sowie die Nutzung neuer digitaler Geschäftschancen deutlich verändert hat. Die Branche verzeichnete in den letzten Jahren ein großes Wachstum weltweit hinsichtlich der Anzahl der Sportanlagen, der Verbraucher und der wirtschaftlichen Auswirkungen.


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Intelligente Schrankschließsysteme Ähnlich funktioniert das auch bei den Spinden in den Umkleidekabinen. Auch hier wird der Mitgliedsausweis zum Schlüsselersatz, denn er ermöglicht neben der Personenidentifikation auch das Versperren der elektronischen Schrankschlösser sowie das bargeldlose Bezahlen, auf welches im nächsten Punkt näher eingegangen wird. Sicherheit spielt vor allem im Bereich der Umkleideräume und Schließfächer eine große Rolle sowohl für Mitglieder als auch Betreiber. Diebstähle oder Schließfächer, die über mehrere Tage belegt bleiben, können mit einem elektronischen Schrankschliesssystem vermieden werden. Die Mitglieder brauchen so keine zusätzlichen Schlüssel oder Münzen, sondern können bequem mit dem Mitgliedsausweis, einem Armband oder dem eigenen Smartphone einen Schrank nutzen. Die Clubbetreiber auf der anderen Seite haben dank zentraler Managementsoftware stets ihre gesamte Schrankanlage unter Kontrolle und gleichzeitig keinen Verwaltungs144

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Durch den automatisierten Check-In und die Zutrittskontrolle müssen Mitglieder nicht mehr am Schalter warten bis sie eingecheckt werden

aufwand mehr. Zudem sind zentralversorgte Schrankschließsysteme eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung zur Organisation von Umkleide- und Wertschränken. Bargeldlose Bezahlsysteme Komfortables Bezahlen ohne Bargeld oder Bankkarte bietet neue Möglichkeiten und Zusatzgeschäfte. Durch einen bargeldlosen Club können Diebstähle und Fehler beim Abrechnen vermieden werden, zudem sparen die Mitarbeiter Zeit und Arbeitsschritte. Clubbetreiber erhalten durch die Automatisierung wertvolle Informationen über das (Konsum-)Verhalten ihrer Mitglieder und können diese zum Ausbau des Services und der Angebote im Club nutzen. Außerdem kurbelt das bargeldlose Bezahlen spontane Käufe der Mitglieder an. Das bargeldlose Zahlungssystem von GANTNER bietet hierbei die Möglichkeit, in nahezu jede Club- bzw. Abrechnungssoftware integriert zu werden. Bezahlt wird entweder durch die Aufbuchung eines Geldbetrages auf das Mitgliederkonto oder durch Einbindung in das Abrechnungssystem des Clubs. Welche Vorteile bringt die Automatisierung mit sich? Automatisierte Prozesse bieten verschiedene Vorteile für Fitnessclub und Mitglieder. Sie erleichtern den Alltag neben den oben genannten Punkten

auch auf der Trainingsfläche: Beim Training können die Daten der Mitglieder gespeichert und die Geräte individuell angepasst werden. Moderne App Lösungen machen den Aufenthalt der Mitglieder komfortabler und sorgen für Zeitersparnis der Mitarbeiter. Das Clubpersonal wird sowohl körperlich als auch geistig entlastet und die Software sowie Geräte brauchen weder eine Pause, noch machen sie Fehler. Zudem wird weniger Fläche benötigt, z. B. für Spinde, da die Auslastung effizient gesteuert werden kann. Das spart Kosten, Ressourcen und steigert die Produktqualität. Dadurch wird weniger Personal benötigt und macht auch einen sicheren 24/7 Betrieb möglich. Darüber hinaus wird der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert, sodass sich die Mitarbeiter um jene Themen kümmern können, die wirklich wichtig sind: um die Betreuung der Mitglieder. Blick in die Zukunft Sicher sind wir aktuell noch nicht am Ende der Digitalisierung und Automatisierung angekommen. Hier wird uns in den nächsten Jahren noch einiges an neuen Tools und neuer Software erwarten. Viele Fitnessclubs rüsteten ihre Anlage u. A. im Zuge der Pandemie auf. Automatisierte Zutrittskontrollen, elektronische Schrankschließsysteme und bargeldloses Bezahlen werden bald Standard sein.

Foto: © Gantner

nur noch seine Mitgliedskarte oder ein Armband an einen Sensor halten, um identifiziert zu werden. Personal, das den Zutritt kontrolliert, ist hierbei nicht mehr notwendig. Stattdessen haben die Mitarbeiter mehr Zeit für die Anliegen und die Betreuung der Clubmitglieder. Automatisiert haben Clubmitglieder Zutritt zu den von ihnen gebuchten Bereichen innerhalb des Clubs, wie beispielsweise kostenpflichtigen Wellnessbereichen oder Exklusiv-Zonen. GANTNER hat sich auf solche automatisierten Systemlösungen für Fitnessclubs spezialisiert. Mit einem RFID-Datenträger (englisch für radio-frequency identification), wie beispielsweise einem Silikonarmband, einer Mitgliedskarte oder dem eigenen Smartphone, können alle Leistungen in einem Club in Anspruch genommen werden. Das sorgt für ein Plus an Komfort für die Trainierenden und entlastet gleichzeitig das Clubpersonal. Zudem weiß der Betreiber zu jederzeit, wie viele Personen sich gerade in welchem Bereich aufhalten, da GANTNER die automatisierten Zutrittslösungen direkt in die Managementsoftware des Clubs einbindet. Das sorgt für Transparenz, Übersicht und mehr Sicherheit.


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WIE FÜHRUNGSKRÄFTE MITARBEITERFLUKTUATION VERMEIDEN

Zufriedene Mitarbeiter sind der Schlüssel für den Unternehmenserfolg. Unzufriedene Mitarbeiter jedoch kosten Nerven, Zeit und Geld. Hauptverantwortlich für das Glück der Mitarbeiter sind die Führungskräfte. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, liegt es in 70 % der Fälle an den Vorgesetzten. Aber wie lässt sich das vermeiden? Was können Führungskräfte ändern, um ihre Mitarbeiter zu halten? Nicht selten verlassen gute Mitarbeiter freiwillig ihr Unternehmen, Gründe für Kündigungen gibt es viele. Diese werden in vier verschiedene Treiber eingeteilt: Emotionale Treiber: Dazu gehören unter anderem die Unzufriedenheit mit den Arbeitsinhalten, mit der sozialen 146

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Einbindung in das Unternehmen sowie eine fehlende Identifikation mit dem Unternehmen. Rationale Treiber: Hierunter versteht man beispielsweise die Unzufriedenheit mit der Vergütung, mangelnde Entwicklungsperspektiven, eine schlechte Arbeitsplatzausstattung oder eine zu

hohe Arbeitsbelastung / Unterforderung im derzeitigen Arbeitsverhältnis. Persönliche Treiber: Darauf hat ein Geschäftsführer kaum bis keinen Einfluss, denn hier geht es meist um private Parameter, wie die Familienplanung oder einen Umzug aufgrund einer örtlichen Versetzung des Partners.

Foto: © Viacheslav Yakobchuk - stock.adobe.com

Text Sarah-Lea Kuner


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Fit im Forderungsmanagement „Jetzt kann ich mich auf mein Kerngeschäft konzentrieren!“

Foto: ©istockphoto.com/GeorgeRudy

Wir bieten Ihnen zahlreiche Dienstleistungsangebote zur Unterstützung und Vereinfachung des Forderungsmanagements. Dabei gehört der Ankauf titulierter und nicht titulierter Forderungen seit Jahrzehnten zu unserem Kerngeschäft. Inkasso Becker Wuppertal GmbH & Co. KG Part of Lowell Group Friedrich-Engels-Allee 32, 42103 Wuppertal Fon 0202/49371-469 Mail vertrieb.ibw@lowellgroup.de www.inkassobecker.de Weitere Artikel und News auf bodymedia.de

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Externe Treiber: Auch darauf ist es, schwer Einfluss zu nehmen. Hiermit ist die aktuelle Konjunktur gemeint: Ist die Arbeitslosigkeit hoch, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter wechseln, seltener als bei einer guten Konjunktur. Bei einer guten Konjunktur heißt es Mitarbeiterbindung, sonst sind sie beim nächstbesten Angebot weg. Wir setzen uns heute mit den emotionalen Treibern auseinander, denn einer der häufigsten Kündigungsgründe ist nicht das Gehalt oder die Konjunktur, sondern die Vorgesetzten. Das Verhalten und die gelebten Werte der Führungskräfte haben eine enorme Auswirkung auf die Mitarbeiterfluktuation. Im Folgenden schauen wir uns drei wichtige Fehler von Führungskräften an, und wie sie vermieden werden können.

Vertrauen statt Mikromanagement Ein großer Fehler von Führungskräften ist es, aus Angst vor möglichen Fehlern von Mitarbeitern Verantwortung abzugeben. Das führt zu aufwendigem Mikromanagement für die Führungskraft. Wer die Mitarbeiter ihre Aufgaben und Entscheidungen in dem Rahmen, für die sie eingestellt wurden, nicht ausführen und treffen lässt, verringert die Effizienz und fördert Frustrationen und Unzufriedenheit im Team. Dadurch wird eine Kultur des Misstrauens geschaffen, was zur Folge hat, dass Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Außerdem kann das dem Ruf des Unternehmens schaden, wenn klar wird, warum so viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Geschäftsführer müssen in die Experten, die sie einstellen, entsprechendes Vertrauen setzen. Anstatt jede Entscheidung als Geschäftsführer allein zu treffen, soll148

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Wer in seine Mitarbeiter investiert, investiert indirekt ebenfalls in sein Unternehmen

ten sie lieber ausreichend Zeit in die Mitarbeiterauswahl investieren, um diese mit gutem Gewissen Entscheidungen treffen zu lassen. Das spart Zeit, erhöht die Effizienz und verringert die Fehlerquote. Feedback als Schlüssel zum Erfolg Oftmals wird Mitarbeiterfeedback vernachlässigt, sei es aus Stolz oder Zeitmangel. Dabei ist Feedback ein erfolgreiches Tool zur Weiterentwicklung des Unternehmens. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, mit allem, was die Führungskräfte sagen, übereinstimmen zu müssen, geben sie keine ehrlichen Rückmeldungen mehr. Dadurch schaden Führungskräfte dem Unternehmenswachstum und auch -erfolg, da neue und innovative Ideen weder wahrgenommen noch umgesetzt werden. Gleichzeitig wird dadurch eine unproduktive und hemmende Arbeitskultur gefördert. Noch schlimmer ist es, Feedback aktiv zu erfragen und es dann zu ignorieren. Das hat zur Folge,

dass Bedenken und Anregungen nicht mehr geäußert werden, da Angestellte verunsichert oder resigniert sind. Also gilt es, das Ego hintenanzustellen und konstruktives Feedback aktiv einzufordern und willkommen zu heißen und vor allem: es ernst zu nehmen. Dadurch wird die Mitarbeiterfluktuation verringert und die Möglichkeit geschaffen, Probleme in Chancen umzuwandeln und so das Unternehmen voranzubringen. Kosten mit Mitarbeiterzufriedenheit senken Eine hohe Mitarbeiterfluktuation geht ziemlich in den Geldbeutel. Denn damit sind viele Kosten verbunden. Indirekt und direkt. Die direkten Kosten sind messbare Kosten, von der Trennungsphase über die Übergangsphase bis hin zur Einarbeitung des neuen Mitarbeiters. Die indirekten Kosten bleiben oft unbeachtet, da sie schwer messbar sind. Sie entstehen primär durch den Produktivitätsverlust und

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Umsatz statt Empathie Umsätze sind enorm wichtig für Unternehmen, da sie allen Mitarbeitenden Arbeitsplätze erhalten. Geht es aber nur um Umsatz und Zahlen, fehlt den Führungskräften möglicherweise der Blick für die Mitarbeiter und Empathie für diese. Dabei hat sich gezeigt, dass Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz zufriedenere Mitarbeiter haben. Das führt dazu, dass sie dem Unternehmen treu bleiben und es damit erfolgreicher machen.


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Das Verhalten und die gelebten Werte der Führungskräfte haben eine enorme Auswirkung auf die Mitarbeiterfluktuation

und im Notfall rechtzeitig eingreifen zu können, bedarf es regelmäßiger Mitarbeitergespräche.

Mitarbeiterfluktuation entgegenwirken Zufriedene Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn wer in seine Mitarbeiter investiert, investiert indirekt ebenfalls in sein Unternehmen. Es gilt die Mitarbeiterbindung zu stärken. Dazu gehört es, ein angeneh-

Ebenfalls wichtig ist es, den Mitarbeitern Wertschätzung für ihre Arbeit zu zeigen. Das kann einmal durch Bonuszahlungen, direktes Feedback oder Präsenz sein. Oder aber indem durch Weiterbildungsmaßnahmen in den Mitarbeiter investiert wird. Damit werden dem Angestellten Auf-

Unternehmensziele und -werte werden nicht durch Micromanagement und Fokus auf dem Umsatz erreicht, sondern mit einer starken Mitarbeiterbindung und einem zufriedenen Team mes Arbeitsklima zu schaffen, auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen, flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen, um eine gesunde Work-Life-Balance zu schaffen, eine marktgerechte Entlohnung und dem Mitarbeiter seinen Fähigkeiten entsprechende Aufgaben zu stellen. Um die Stimmungslage der Mitarbeiter zu beobachten 150

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stiegschancen ermöglicht und das Unternehmen profitiert von den neu errungenen Fähigkeiten. Auch die soziale Zugehörigkeit im Team ist wichtig. Diese kann durch Netzwerkangebote und Teambuilding gefördert werden. Doch nicht nur während des bestehenden Arbeitsverhältnisses ist es wichtig zu kommunizieren, sondern

auch nach der Beendigung. Hier sollte ein Trennungsgespräch geführt werden, um die Ursachen für die Kündigung herauszufinden. Das ermöglicht es, dem Kündigungsgrund in Zukunft entgegenzuwirken. Außerdem hat ein positives oder negatives Kündigungsgespräch auch Auswirkungen darauf, wie der Mitarbeiter nach dem Wechsel über das Unternehmen spricht. So können im besten Fall negative Äußerungen z. B. in Personalnetzwerken vermieden werden. Fazit Mitarbeiterfluktuation ist nicht immer etwas Schlechtes, es kann auch neue Impulse und einen frischen Wind in Unternehmen bringen. Eine zu hohe Mitarbeiterfluktuation ist jedoch schädlich für das Unternehmen. Darum muss in die Mitarbeiter investiert werden, denn jede Investition in die Mitarbeiter ist eine indirekte Investition in das Unternehmen. Unternehmensziele und -werte werden nicht durch Mikromanagement und Fokus auf dem Umsatz erreicht, sondern mit einer starken Mitarbeiterbindung und einem zufriedenen Team.

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Ineffizienz, ausgelöst durch verringerte Motivation und fehlende Identifikation mit dem Unternehmen.


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OUTRO INSERENTEN & IMPRESSUM

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INSERENTENVERZEICHNIS

IMPRESSUM

Aschenbach Audio Team GmbH & Co KG; www.aschenbach.com; Seite 111 ACISO Fitness & Health GmbH; www.aciso.com; Seiten 4, 5 BODYMEDIA GmbH & Co. KG; www.bodymedia.de; Seite 149 Bruns Design; www.brunsdesign.de; Seiten 30, 31 Cleanpaper GmbH & Co. KG; www.cleanpaper.de; Seite 91 CyberConcept GmbH; www.cyberfitness.de; Seite 127 Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit der HVU Bildungsakademie gGmbH; www.dba-baunatal.de; Banderole; Seite 93 Debifit - First Debit GmbH; www. firstdebit.de; Seite 129 Deutsche Sportakademie; www.deutschesportakademie.de; Seite 9 DHZ Fitness Europe GmbH; www.dhz-fitness.de; Seite 39 Dr. WOLFF® Sports & Prevention GmbH; www.dr-wolff.de, Seite 87 DSSV e.V. Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen; www.dssv.de; Seite 151 EGYM GmbH; www.egym.com; Seite 103 EQUIMED Vertriebs GmbH; www.equimend.de; Seite 135 FAMOSO GmbH & Co. KG; www.famoso-group.de; Seite 58 fitnessRAUM.de GmbH; www.fitnessraum.de; Seiten 114, 115 Hardy’s Freizeit Sport & Event GmbH; www.hardys-freizeit.de; Seite 101 Heal11 GmbH; www.heal11.de; Seiten 13, 106 InBody Europe B.V. Niederlassung Deutschland; www.de.inbody.com; Seite 53 Independent Workout; www.iw-praeventionstrainer.de; Seite 125 In-des-a; www.in-des-a.com; Seite 121 INKO Internationale Handelskontor GmbH; www.inkospor.com; Seite 75 IST-Studieninstitut GmbH; www.ist.de; Seite 119 JK-International GmbH; www.wellsystem.de; Seiten 74, 143 KOHL GmbH & Co. KG; www.fitness-kohlkg.de; Seite 71 LES MILLS Germany GmbH; www.lesmills.de; Seite 123 Livepro Fitness Europe GmbH; www.livepro-fitness.de; Seite 139 LÖW – Fit in Design GmbH; www.fitnessstudioeinrichtung.de; Seite 83 Lowell Financial Services GmbH; www.lowellgroup.de; Seite 147 M.A.C. CENTERCOM GmbH; www.mac-centercom.de; Seite 65 Matrix Fitness; www.matrixfitness.com; Seite 21 MEDEX Fitness GmbH; www.medex-gmbh.com; Seite 131 MemberBoost Consulting GmbH; www.memberboost.de; Seite 67 MEET THE TOP GmbH & Co. KG; www.meet-the-top.fitness; Beilage; Umschlagseite 3 milon industries GmbH; www.milon.com; Seite 69 myline Deutschland GmbH; www.myline24.de; Seite 105 Myzone Group; www.myzone.org; Seite 73 Novotec Medical GmbH; www.xelerate-you.com; Seite 23 OPTIMUM11 GmbH; www.optimum11.de; Seiten 59, 118 Panatta srl; www.panattasport.com; Seiten 46, 47 PBH Projektbau Hamburg GmbH; www.projektbau-hamburg.de; Seite 81 Performing Systems GmbH & Co. KG; www.performing-systems.de; Seite 38 Pinter Möbel + Objektbau GmbH & Co. KG; www.pinter-moebel.de; Seite 27 POWER PLATE GMBH; www.powerplate.de; Seite 43 Reed Exhibitions Deutschland GmbH; www.fibo.com; Seite 133 RehaVitalisPlus e.V.; www.rehavitalisplus.de; Seite 107 Santana Consulting GmbH; www.santanaconsulting.com; Umschlagseite 2; Seite 100 Scotfit GmbH; www.scotfit.de; Seiten 29, 94, 95 seca gmbh & co. Kg; www.secatru.com; Seite 19 sicada GmbH; www.dynostics.com; Seiten 52, 137 SIGNAL IDUNA; www.signal-iduna.de; Seite 86 Simplix Solutions GmbH; www.simplix.solutions; Seite 61 SpeedLetiX GmbH; www.speedletix.com; Seite 145 Synfit334 GmbH; www.synfit334.de; Seite 51 Technogym Germany GmbH; www.technogym.com; Umschlagseite 4; Seite 26 Virtuagym BV; www.virtuagym.com; Seite 99 Wanzl GmbH & Co. KGaA; www.wanzl.com; Seite 85 WeMa Service GmbH; www.wemaservice.de; Beilage XBody Training Germany GmbH; de.xbodyworld.com; Seite 63 Zell38 GmbH; www.zell38.com; Seite 25

Verlag BODYMEDIA GmbH & Co. KG Ewald-Renz-Str. 1 76669 Bad Schönborn Tel. +49 (0) 7253 / 9875-700 E-Mail: redaktion@bodymedia.de Web: www.bodymedia.de

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Geschäftsführer Nicolas Hessel Herausgeber Hubert Horn Redaktion Jonathan Schneidemesser (Ch.-Red.) (v.i.S.d.P) Constantin Wilser (stellv. Ch.-Red.) Kira Kamrad Sarah-Lea Kuner Anne Papenfuß Autoren Alexander Dillmann, Christian Hörl, Jörg Sutara, Nico Scheller, Christophe Collinet, Mario Böhnlein, Yvonne Bechheim, Miriam Müller, Philipp von Gehlen, Andreas Rüter, Till Pitschel, Martin Schwer Lektorat Paula Matos Design & Layout Jessica Urich Katharina Jaschinski Manuel Fröhlich Druck C. Maurer GmbH & Co. KG Schubartstr. 21 73312 Geislingen/Steige Kundenberatung Isabell Winkhardt Tel. +49 (0) 7253 / 9875-707 Bezugspreise Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus. BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich. Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Gerichtsstand ist Mannheim. Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei BODYMEDIA. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.


OUTRO VORSCHAU

AUSBLICK

Die Ausgabe

BODYMEDIA Fitness 6-2022 erscheint am 30.11.2022*

MITARBEITERBINDUNG

New Work ist in der Fitnessbranche angekommen und sie ist nicht darauf vorbereitet. Die Mitarbeiterfluktuation durch die Coronapandemie hat gezeigt, wie wenig attraktiv die Branche für junge Menschen ist. Wie man das verändern kann, sodass die Mitarbeiter langfristig erhalten bleiben, betrachten wir in Ausgabe 6-2022.

START-UPS

Innovative Start-ups können eine ganze Branche in kurzer Zeit verändern und neue Trends setzen. In der Fitnessbranche machten in der letzten Zeit einige innovative Tech-Start-ups von sich reden und sammelten viele Millionen an Investorengeldern ein. Welche Innovationen sich durchsetzen können, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe.

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MARKTÜBERSICHT FRANCHISEKONZEPTE

Franchising ist nach wie vor eines der beliebtesten Konzepte für Studioeröffnungen in der Fitnessbranche. Die Vorteile sind groß: Zugehörigkeit zu einem Verbund, Kostenvorteile usw. Einen Überblick über die im Markt vorhandenen Konzepte gibt unsere Marktübersicht.

*Alle Angaben ohne Gewähr

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OUTRO ZEITSTRAHL

MESSEN & EVENTS 2022 Oktober

Hinweis

Aufgrund von Corona können die Event-Termine abweichen

1. VIKOMOTORIK KONGRESS ÖSTERREICH 01.10. – Obertauern www.skillcourt.at

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05.10. + 13.10. – Leipzig/Stuttgart www.myline24.de

AUFSTIEGSKONGRESS

07.10. - 08.10. – Mannheim www.aufstiegskongress.de

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06.10. - 09.10. – Mallorca www.meet-the-top.physio

7. DIFG E.V. WIRTSCHAFTSTAG

13.10. – Düsseldorf www.difg-verband.de

MILONGROUP KONZEPTTAG

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20.10 + 21.10. – Hüfingen/ Schweinfurt www.milongroup.de

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FITNATION 2022 25.10. – Amsterdam www.fitnation.co

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