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Editorial Ausgabe 4/2019

Liebe Leserin, Lieber Leser, Die Ergebnisse der Europawahl haben viele Ältere schockiert und vor vollendete Tatsachen gestellt. Junge Menschen können und wollen etwas bewegen. Da muss „nur“ ein Youtuber um die Ecke kommen, dessen „Zerstörungs-Video“ 15 Mio. Klicks erreicht, und schon kann sich die politische Welt ihrer Umfragewerte nicht mehr so sicher sein. Wobei Rezo sicherlich nicht alleine dafür verantwortlich ist. Die Umfragen im Vorfeld haben ja bereits Tendenzen in diese Richtung angedeutet. Die aktuellen Entwicklungen stellen eines ganz besonders heraus: Authentizität ist ein absolutes Erfolgsrezept. Wer nicht „echt“ ist und kein besonderes Angebot oder eine authentische Message kommuniziert, wird über kurz oder lang nicht am Markt bestehen können. Oder aber der, der seine Zielgruppe nicht kennt und sich nicht passend dazu positioniert. Gerade jüngere Menschen wollen gemäß ihrem Lifestyle und ihren Bedürfnissen entsprechend angesprochen werden. Warum das so ist und wie man sich hier positionieren kann, zeigen wir im Schwerpunkt „Vernachlässigte Zielgruppen“ im Artikel zu den Millenials. Der Fall Rezo hat aber auch gezeigt, dass ältere Menschen ebenfalls bereit sind, ihre Positionen anzupassen, und nicht mehr alles blind glauben, was ihnen gesagt wird. Wir werden zukünftig besser aufgeklärte Kunden haben und darauf muss sich die Branche einstellen.

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Wer einfach nur Massenabfertigung mit Kraft-, Kardio- und Functional Training bietet, passt nicht mehr in den Zeitgeist junger Menschen. Man braucht als Unternehmen ein Merkmal, das heraussticht und das den zukünftigen Kunden einen Mehrwert bietet. Nicht umsonst wächst der Markt für die Mikrostudios weiter. e nic t n n e Mensc en e den fi on itness- l s nic t als ielgruppe gesehen, sondern auch die Jüngsten. Kinder spielen in unserer Fitnesslandschaft eine ziemlich kleine Rolle. Das muss sich ändern, vor allem dann, wenn man sieht, dass sich unsere Gesellschaft noch weiter in Richtung Bewegungsarmut entwickelt. Das dürfte mittlerweile aber den meisten klar sein. Was viele hingegen überraschen wird, ist, dass Frauen, also unsere größte Zielgruppe, ebenso vernachlässigt werden. Nicht vernachlässigt werden sollte, ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, aber natürlich auch der Betreiber selbst. Welche aktuellen Themen es derzeit gibt, fassen wir in unserem umfangreichen Schwerpunkt zu dem Thema zusammen und werfen einen Blick zurück auf die Anfänge der Ausbildungen im Fitnessbereich.

Bildung ist eines der bestimmenden Themen in der Branche. Wenig Symbole stehen dafür wie der Doktorhut. Die junge Frau auf unserem Bild steht vor einem langen Gang, der den Weg der Bildung aufzeigen soll. Hier gibt es nämlich keine Abkürzung.

Und nun viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

Bildung sollte lebenslang gelebt werden. Titelgestaltung:

Ihr

Manuel Fröhlich

Jonathan Schneidemesser ef eda te

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MIT SAFS & BETA ZUM ERFOLG

INTENSIVE YOGA A-LIZENZ MODULE JETZT EINZELN BUCHBAR Gute Nachrichten für alle Yogis: aufgrund der großen Nachfrage lassen sich nun die verschiedenen Bausteine unserer beliebten Intensive Yoga A-Lizenz einzeln buchen. So erhalten Sie volle Flexibilität für Ihren Ausbildungsverlauf. Egal auf welchem Ausbildungsstand Sie sind, Sie haben die Wahl. Nachfolgend stellen wir Ihnen die einzelnen Module näher vor: Asana Exakt In diesem Kurs stehen zwei wesentliche Punkte im Vordergrund: Pranayama – also Atemtechniken und fortgeschrittene Asanas. Die richtige Atemtechnik während der Ausführung der einzelnen Yogaübungen spielt eine essenzielle Rolle für die Praktizierung von Yoga. Des Weiteren stehen fortgeschrittene Übungen wie die Krähe mit ihren verschiedenen Variationen oder Hanumanasana (der Spaghat) auf dem Lehrplan. Perfekt An diesem Wochenende geht es gezielt um die Anleitung der Teilnehmer im Yogakurs. Die Anforderungen steigen, um die Qualität des

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Yogaunterrichts für den Teilnehmer spürbar zu verbessern. Dem Teilnehmer Halt zu geben und „schwierige“ Positionen kompetent zu vermitteln - das wird von einem Yogalehrer erwartet. Mantra & Meditation Zu einer Yogalehrer Ausbildung gehört unserer Meinung nach ein Einblick in alle Lehren des Yoga, was weit über das Ausführen der Körperhaltungen hinausgeht. Dieses Modul bringt Ihnen diese Punkte näher. Zum einen beschäftigen wir uns mit Mantren, den indischen Gesängen, die im Yoga eingesetzt werden um Körper und Geist positiv zu beeinflussen. Zum anderen erhalten Sie Einblicke zum Thema Meditation und erlernen konkrete Techniken zur Umsetzung in der Praxis. Yoga Philosophie Wie ist Yoga zu dem geworden was wir heute als Yoga bezeichnen? Ging es schon immer um die Bewegung? Und wenn ja, waren die körperlichen Bewegungen gemeint? Gemeinsam beleuchten wir an diesem Wochenende den Ursprung und die Geschichte des Yoga.

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DEIN PA RTNER F ÜR STUDIUM UND AU SBILDUN

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FITNESS- UND SERVICE- PROFESSIONAL ALLE INFORMATIONEN ZUR DUALEN AUSBILDUNG SAFS & BETA hat zusammen mit dem ILS Deutschlands größter Fernschule – die neue Ausbildung Fitness- und Service- Professional gestartet. Die 4-jährige Ausbildung stellt eine sinnvolle Alternative zum klassischen Sportund Fitnesskaufmann dar. Denn mit der Absolvierung der Fitnesstrainer A-Lizenz im ersten Lehrjahr ist der Auszubildende direkt von Anfang an als kompetenter Trainer auf der Fläche einsetzbar. Ein riesiger Vorteil für den Club, im Vergleich zu der meistens sehr mageren sportlichen Ausbildung beim Sport- und Fitnesskaufmann! Im zweiten Jahr startet dann der Fernlehrgang „Fachberater für Servicemanagement (IHK)“ an der ILS Fernschule. Hier wird umfassendes Wissen zu Themen wie situationsgerechter Kommunikation, Kundenorientierung, serviceorientiertem Verhalten, Marketing, digitaler Kommunikation usw. vermittelt. Die Kombination aus praktischer Berufserfahrung, die während der Ausbildungszeit im Betrieb gesammelt wird, zusammen mit dem ILS-Fernlehrgang bildet schließlich die Zulassungsvoraussetzung für die IHK-Prüfung zum Fachberater/in für Servicemanagement (IHK).

Mit diesem hochmodernen Ausbildungsgang zum Fitness- und Service-Professional erhält der Auszubildende also nicht nur das nötige Wissen um als Fitnessprofi zu arbeiten, sondern auch praxisorientiertes Know-How in allen Servicebereichen, welches er direkt gewinnbringend im Club einbringen kann. DUALE STUDIENGÄNGE & AUSBILDUNGEN DIE BROSCHÜRE MIT ALLEN INFOS Eine große Auswahl bedeutet auch eine große Menge an Informationen – gerade beim Thema duale Studiengänge & Ausbildungen gibt es einiges zu beachten. Deshalb haben wir für Sie eine kompakte und übersichtliche Broschüre mit allen Informationen zu diesem Thema zusammengestellt. Welche Auswahlmöglichkeiten gibt es? Wie verläuft die sportliche Ausbildung? Wie ist der Ablauf von der Suche bis hin zur Einstellung eines geeigneten Bewerbers? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in unserer Broschüre. Jetzt kostenlos anfordern unter www.safs-beta.de/kataloge Oder per Download unter www.safs-beta.de/infos/downloads

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Inhalt Die Themen im Überblick

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Editorial

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Weltpremiere: Leuchtturmprojekt Gaskessel Der SPORT-PARK im Gaskessel feierte Eröffnung

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Aus-, Fort- und Weiterbildungen – Sinn oder Unsinn? Welche Trends sind im Ausbildungssegment erkennbar

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Qualifikationsmöglichkeiten in der Fitnessbranche on elc en Modellen ofitie en t dio et ei e

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Ausbildung gesucht: aber eine gute! Wie man eine gute Ausbildung erkennt

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Ausbildung gesucht: aber eine gute! Mit guten Ausbildungen kann man sich differenzieren

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Servicewüste Deutschland? Wie man den Service in den Fitness-Clubs verbessern kann

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„Online ist eine Lüge“ le fit en eie i nte ie

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Frauen im Fitnessmarkt – die vernachlässigte Zielgruppe Wie man diese große Zielgruppe anspricht

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Zielgruppe Kinder richtig ansprechen inde fitness i o s

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Warum wir junge Menschen nicht vernachlässigen sollten Die Millenials als Zielgruppe gewinnen

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Marktübersicht Functional Training Die wichtigsten Anbieter im Überblick

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„Wir haben die Marke Fitness First gerettet“ CEO Martin Seibold spricht über die Entwicklung des Unternehmens

78

Marktanalyse: Sportaggregatoren in Deutschland e at a t ell die ase o n

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Profi-Athletiktraining im Studio Volker Lichte berichtet aus dem Leistungssport


700 Hersteller auf einen Blick!

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6 Magazine pro Jahr 365 Tage online 118

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EMS-Training in Malaysia Wie das Training unter Strom in Asien umgesetzt wird

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Erfolgreicher Redner werden Im Coaching mit Tobias Conrad

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Echte Sportsfreunde: Bodenlösungen von Tarkett Ein Special zum Thema Bodenbeläge

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Arbeitsrechtliche Herausforderungen im Studioalltag meistern Dr. Hans Geisler über aktuelle Entwicklungen

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Berufs- und Karriereziel „Führungskraft werden“ as ilt es eac ten

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Ausblick auf die BODYMEDIA Innovation Days 2019 Effi ien c nelli eit nd ede Men e nno ationen

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Charity-Kampagne bringt 207.000 Euro für wohltätige Zweck ein Das Technogym Forum 2019

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Konferenz rund um Fitness-Technologien, digitale Gesundheit und aktiven Lifestyle Ein Rückblick auf den 2. FitTech Summit

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eGym Campus feiert Premiere Ein Tag rund um die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

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Rückblick auf die 8. Solutions Das Event brachte wieder Entscheider zusammen

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Personal Trainer Conference Ein Rückblick auf das Event

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Vereintes Wissen & neue Kurse as i t s e es ei de ellicon cade y

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News

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Inserentenverzeichnis

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Vorschau

www.branchenbuch.bodymedia.de

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Clubreport SPORT-PARK Gaskessel

Weltpremiere: Leuchtturmprojekt Gaskessel Text Constantin Wilser

Der Wuppertaler Gaskessel wurde 1997 stillgelegt. Thomas Drescher ist es gemeinsam mit seinen beiden Partnern, den Architekten Daniel Mai und Marcello Groß, gelungen, nach aufwendigen, über drei Jahre andauernden Baumaßnahmen das 68 Meter hohe Gebäude wiederzubeleben. Das Ergebnis ist äußerst spektakulär und weltweit einzigartig. Erstmals überhaupt wurde ein Gebäude in einen Gaskessel gebaut und Lichteinfall von außen integriert. Dabei wurde auf vier Etagen der insgesamt fünfte SPORT-PARK Club in Wuppertal eröffnet.

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Clubreport SPORT-PARK Gaskessel Thomas Drescher ist erfolgreicher Unternehmer. Neben zahlreichen Projekten und Beteiligungen im Event-, Locationund Gastronomiebereich betreibt der gebürtige Wuppertaler mittlerweile auch fünf Fitness-Studios in seiner Heimatstadt. Bei seinen Clubs hegt er eine Vorliebe für besonders ausgefallene Locations. So verwandelte er eine ehemalige Papierfabrik und ein früheres, leerstehendes Umspannwerk in moderne Fitness-Clubs. Bei seinem neusten Clou, dem SPORT-PARK im Gaskessel, der am 17. Juni eröffnete, hat er in Sachen Kreativität noch mal eine Schippe draufgelegt. Nach mehr als drei Jahren Bau- und Umbauphase hat er mit seinem Team den ehemaligen Gaskessel, der eigentlich schon abgerissen werden sollte, zum weltweiten Vorzeigeprojekt verwandelt. Das architektonische Aushängeschild ist ab sofort nicht nur Fitness-Club, sondern auch Restaurant, Ausstellung, Event-Location sowie Aussichtsplattform. Bauphase unter erschwerten Bedingungen Nahezu aussichtslos schienen die Bemühungen der Stadt Wuppertal, einen Käufer für den Gaskessel, das Überlei sel a s de e an en eit finden. Als Thomas Drescher den Kessel in der Mohrenstraße besichtigte, hat er sofort eine Vision, eine konkrete Skizze vor Augen. Nachdem er seine beiden Partner Daniel Mai und Marcello Groß, mit denen er bereits das ehemalige Umspannwerk auf Lichtscheid in ein einzigartiges Fitness-Studio umgebaut hatte, von seiner „verrückten Idee“ überzeugen konnte, kaufte der heute 57-Jährige den Gaskessel. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht nd eine iel a l an a en ein e alten werden musste, fand der Umbau unter erschwerten Bedingungen statt. Das Industriedenkmal hat, wie für einen Kessel üblich, nach außen hin weder Türen noch Fenster. Damit sämtliche

Nach mehr als drei Jahren Bau- und Umbauphase eröffnete der Gaskessel 09


Clubreport SPORT-PARK Gaskessel

er ardi bereich be nde sich au der untersten Ebene des SPORT-PARK

Materialien und Baufahrzeuge ins Innere gelangen konnten, durften die Architekten nur wenige kleine Öffnungen in die dünne Hülle schneiden. „Die größte Herausforderung war ganz klar die Logistik. Wir mussten alles durch eine 2,95 Meter breite und 3,50 Meter hohe Öffnung bringen“, blickt Architekt Daniel Mai zurück. Aufgrund des Denkmalschutzes ist auch heute noch ein Teilstück der damaligen Gasdruckplatte in den Neubau integriert, die als sstell n s c e dient. f nd der unzähligen Vorschriften, vor allem auch bezüglich der Statik, hat der Bau ein Jahr länger gedauert als geplant“, blickt Thomas Drescher schmunzelnd und gleichzeitig kopfschüttelnd zurück, wenn er über die anstrengende Bauphase spricht. Wie bei einem Art Legospiel entstand während der Bauphase im Kesselinneren ein vierstöckiger Turm. „Ab dem Zeitpunkt, als wir Stützen um den Kessel gestellt und nur noch drei Meter Luftraum zwischen Gaskessel und Gebäude hatten, konnten wir nicht mehr mit dem Autokran rein, sondern mussten alles mit unserem Kran, den wir oben drauf gestellt hatten, bewegen“, erklärt Daniel Mai. Und auch außen gab es einiges zu tun. So wurde der Kessel, immerhin eine Fläche von 24.000 Quadratmetern, innerhalb von 18 Monaten gereinigt und gestrichen. 10

Vom Kraftbereich haben die Mitglieder Blick auf ein Teilstück der ehemaligen Gasdruckplatte

Ein ganz besonderes Highlight wurde unter der Kuppel des Kessels geschaffen. o t efindet sic E o as te 3D-Leinwand, die von 24 Projektoren angestrahlt wird. Die aufwendige, vierfarbige 360-Grad-Erlebnis-Projektion lässt die Besucher in eine Fantasiewelt abtauchen, in der man leicht die Zeit vergisst. Dieser einzigartige Bereich kann als Event-Location genutzt werden. Nach der farbenprächtigen 3D-Lichtshow können alle schwindelfreien Besucher entweder per Fahrstuhl oder über die Stahltreppen die Spitze des Kessels erklimmen und dort den wunderbaren Rundumblick auf Wuppertal und die Umgebung genießen. Paare haben hier zudem die Möglichkeit, sich in einem extra gestalteten Bereich das Ja-Wort zu geben. Fitness auf vier Etagen Auch bei der Ausstattung des FitnessClubs mit seiner knapp 2.000 Quadratete o en ainin s c e at de Kran ganze Arbeit geleistet. Nur mit seiner Hilfe konnten alle Trainingsgeräte sowie sämtliches Zubehör und Equipment transportiert werden. Wie in den anderen SPORT-PARK Clubs auch, erwartet die Mitglieder im Gaskessel ein Trainingsangebot und eine Betreuungsqualität, die keine Wünsche offenlässt. Die Betreuung der Mitglieder liegt Thomas Drescher besonders am Her-

zen. „Das Allerwichtigste ist nicht das Design oder das Equipment, sondern die Mitarbeiter, die für das Wohl der Mitglieder und für die angenehme Stimmung sorgen.“ Um die Betreuungsqualität zusätzlich zu erhöhen und die Trainer zu unterstützen, arbeitet der SPORT-PARK mit einer App, die den Trainern ermöglicht, auf die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder abgestimmte und individuelle Trainingspläne zu erstellen. Diese wiederum können vom Mitglied als Ausdruck, per E-Mail oder über die App empfangen werden. Alle Übungen der Fitnessgeräte sind mit Beschreibungen und Videos versehen und liefern einen hohen Mehrwert für die sichere Ausführung. Die Mitglieder können ihre Übungen mit den Vorgaben vom Trainer protokollieren und ihren Fortschritt dokumentieren. Zusätzlich können über die App alle Trainingsgeräte im Studio „gescannt“ werden. Die Mitglieder erhalten alle Übungsvarianten an dem jeweiligen Gerät mit Erklärungen und Videos. Sowohl im Kardio-, Kraft-, FunctionalTraining- als auch im Freihantelbereich stehen Geräte von Life Fitness und Hammer Strength zur Verfügung. Die einzelnen Trainingsbereiche, insgesamt vier Ebenen, sind über eine Treppe erreichbar. Das edle Design und das Inteie a f de ainin s c e fallen da ei


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Clubreport SPORT-PARK Gaskessel

eim esign und n erieur au der Trainingsfläche haben die eran

auf allen Etagen sofort ins Auge. Die Böden und das Farbkonzept sind perfekt aufeinander abgestimmt und tragen zur angenehmen Atmosphäre bei. Die großen Bilder mit Fitnessmotiven sorgen darüber hinaus für Motivation bei den Mitgliedern. Und wie es sich für den nach eigenen Angaben „Kursanbieter Nummer 1“ gehört, haben die Verantwortlichen zudem großen Wert auf die Gestaltung des Kursraums und die o a ielfalt ele t. e eit finden im SPORT-PARK im Gaskessel 40 Kurse pro Woche statt. Mit dem Start des neuen Clubs ist Thomas Drescher sehr zufrieden. Im Vorverkauf waren innerhalb kürzester Zeit 800 neue Mitgliedschaften geschrieben. Der Studiobetreiber ist davon

ie na be nde sich au 12

uadra me er gr ier benen

r ichen gu en

überzeugt, dass die Anlage, die am 17. Juni eröffnet wurde, in wenigen Wochen ihre Auslastungsgrenze erreichen wird. „Es wird sich schnell herumsprechen, was für ein tolles Studio hier entstanden ist. Zudem glaube ich, dass der Gaskessel eine solche Anziehungskraft hat, dass noch sehr viele sich für eine Mitgliedschaft hier bei uns entscheiden werden.“ Für einen Monatsbeitrag von 33 Euro können die Mitglieder nicht nur im Gaskessel, sondern auch in den vier weiteren Clubs trainieren. Ausblick in die Zukunft Bei allem unternehmerischen Erfolg: Thomas Drescher ist bodenständig und alles andere als abgehoben. Ein Fitness-Studio außerhalb seiner Heimatstadt Wuppertal kommt für ihn nicht

e Trainingsfläche

eschmac be iesen

infrage, was nicht heißt, dass er keine Ideen, Ziele und Visionen mehr hat. Geht es nach dem umtriebigen nd ei i en esc fts ann ist der Wuppertaler Kessel nur der erste, der nach diesem Vorbild ausgebaut wird. Da die Bauweise aller stillgelegten Kessel gleich sei, könne das Wuppertaler Beispiel überall auf der Welt eins zu eins umgesetzt werden. Thomas Drescher und seine Partner können sich dabei eine Art Beraterfunktion vorstellen und ihre Erfahrungen weitergeben. „Wir haben bereits Anfragen von einigen deutschen Gaskessel-Inhabern. Mich persönlich würden die skandinavischen Länder reizen. Und auch in der Heimat meiner Freundin, in Brasilien, gibt es auch noch einige Gaskessel“, erklärt Thomas Drescher.

isue es igh igh ie au endige, ier arbige rad Erlebnis-Projektion unter der Kuppel des Kessels


Clubreport SPORT-PARK Gaskessel

m und ein i d m

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nn en sich a e n eressen en im as esse machen

Fazit Thomas Drescher ist ein Macher mit unternehmerischem Know-how und einer gewaltigen Prise Innovationskraft. Die Bauphase des Gaskessels war ein millionenschwerer Kraftakt, die der Investor trotz einiger Komplikationenbewundernswert gelassen gemeistert hat. Zu Recht ist er sehr stolz darauf,

er ir e bereich be nde sich auf der obersten Etage

dass er gemeinsam mit seinen Partnern den stillgelegten Wuppertaler Gaskessel wiederbelebt und zu einem weltweiten Vorzeigeprojekt gemacht hat. Als er mir die zahlreichen Bilder der Bauphase auf seinem Smartphone zeigt, gerät er vor allem bei einer Nachtaufnahme, auf der der obere Teil des Kessels in hellem, grünem Licht

erstrahlt, ins Schwärmen. Denn dieses Bild steht symbolisch für sein, wie er es selbst bezeichnet, Leuchtturmprojekt – den ersten ausgebauten Gaskessel weltweit. Wer Thomas Drescher kennt, weiß, dass er sich längst noch nicht zur Ruhe setzen wird, sondern schon längst nach dem nächsten Leuchtturmprojekt Ausschau hält.

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Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

Aus-, Fort- und Weiterbildungen – Sinn oder Unsinn? Text Stephan Müller

Welchen Stellenwert hat das Thema Aus- und Fortbildung in der Fitnessbranche? Welche Vorteile haben gut ausgebildete Mitarbeiter? Welche Arten von Fortbildung sind sinnvoll und für ein Unternehmen wichtig? Dies sind wichtige Fragen, die sich Fitness-Club-Betreiber und auch Studiomitarbeiter stellen. Der Vorstand des Bundesverbands PT e. V., Stephan Müller, gibt passende Antworten auf zahlreiche Fragen rund um die Rahmenbedingungen professioneller Aus- und Weiterbildung.

Wie wir bereits in unserer Schulzeit gelernt haben, sind bestimmte Bestandteile eines Lernprozesses für den Alltag, den Beruf und das Leben sehr wichtig und auch notwendig, auch wenn dies in der Schulzeit zum Teil von vielen nicht sofort wahrgenommen wird. Der große Vorteil von speziellen Aus-, Fort- und Weiterbildungen ist, 14

dass die Teilnehmer genau das vermittelt bekommen, was sie sich wünschen beziehungsweise was sie benötigen, um das jeweilige Thema auch im Alltag umzusetzen. Wie etwas vermittelt wird, hängt vdabei vor allem von den Inhalten und vom pädagogischen Geschick und von der Erfahrung des Ausbilders beziehungsweise Referenten ab.

Was zeichnet einen guten Ausbilder aus? Die Fähigkeit, Teilnehmer für das angebotene Thema zu begeistern, ist die wohl wichtigste Herausforderung, die der Ausbilder erfolgreich meistern muss. Kurzweilige Unterrichtseinheiten gepaart mit praxisbezogenen Inhalten zu gestalten, zum Beispiel bei Ernäh-


Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die Fähigkeit, Teilnehmer für das angebotene Thema zu begeistern, ist die wohl wichtigste Herausforderung, die der Ausbilder erfolgreich meistern muss

rungsausbildungen oder im Bereich Anatomie, zeichnen einen guten Coach aus. Die eher trockenen Themen können d c einen alifi ie ten nd e fahrenen Referenten sehr anschaulich und bildhaft erklärt und vermittelt werden. Leider ist es immer wieder vor, dass der Unterricht langweilig gestaltet wird. Dadurch kann es manchmal passieren, dass es besser ist, nur ein Buch oder einen Fachartikel zu lesen. Hier unterschiedet sich ganz klar die Spreu vom Weizen. Aus langjähriger Erfahrung kann heutzutage klar festgehalten werden, dass eine gute Mischung aus fachlicher Kompetenz und Eigenerfahrungen in der praktischen Umsetzung eine sinnvolle Kombination und für ein gutes Referentenfundament extrem wichtig ist. Wenn es der Referent jetzt auch noch versteht, mit Begeisterung und etwas Humor das Thema der Gruppe zu vermitteln, sind die Voraussetzungen für einen kurzweiligen und lernintensiven Unterricht gegeben. Dies ist auch der Unterschied, der für die Vermittlung notwendiger Praxiseinheiten als absolutes Muss gesehen werden sollte. Heutzutage werden immer mehr OnlineKurse angeboten. Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, bestimmte Bestandteile der Aus- und Weiterbildung über Online-Tools abzudecken. Dies ist sogar durchaus sinnvoll, da bestimmte Inhalte auch durch dieses Angebot sehr gut vermittelt werden.

Dagegen sollte man reinen Online-Ausbildungen zum Fitness Trainer, Personal aine ode o fitness aine eine klare Absage erteilen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen tauchen oder schwimmen gehen und beim Lehrgang wird Ihnen alles nur per OnlineVideo vermittelt. Hier fehlt ganz klar die Praxis bzw. die Erfahrungen mit dem Element Wasser. Da wir im Gesundheits- und Fitnessbereich immer mit Menschen zu tun haben, muss der Umgang bzw. die Betreuung von Menschen durch Menschen ein umfangreicher Bestandteil einer kompetenten nd alifi ie ten s ild n sein. Bei sogenannten Grundausbildungen sollten die Präsenztage mindestens 4–6 Tage betragen, um die grundlegenden und wichtigen Inhalte beim Umgang mit Kunden und Mitgliedern an Praxisbeispielen vermitteln zu können. Vom geschulten Umgang mit Menschen (verbal, sozial usw.) können t dio et ei e s te eno ofitieren. Denn nur der richtige Umgang mit den Kunden verhindert Kündigungen und trägt zur Mitgliederbindung bei. Ein weiterer Vorteil von Präsenzphasen ist, dass Inhalte und Lernstoff für die Teilnehmer so vermittelt werden können, dass die Teilnehmer einen echten Mehrwert aus diesen Phasen ziehen können. Das bedeutet aber vor allem für den Ausbilder eine intensive Vorbereitungszeit und mit Sicherheit auch, dass er einige Jahre praktische Erfah-

rung in diesem Bereich sammeln muss. Immer wieder stelle ich fest, dass Referenten Themen vermitteln, in denen sie keine eigene praktische Erfahrung mitbringen. Beim Thema Personal Training oder Ernährung beispielsweise kommt es durchaus vor, dass es Referenten gibt, die selbst noch nie ein Personal Training oder eine Ernährungsberatung bei Kunden durchgeführt haben. Hier kommt es spätestens im Lehrgang zu Schwierigkeiten, wenn tiefgreifende Fragen aus der Gruppe durch die Teilnehmer gestellt werden. Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Erfahrung die Dozenten der Lehrgänge mitbringen und ob diese selbst in diesem angebotenen Bereich arbeiten. Manchmal sind hier sogar diejenigen Personen etwas kompetenter, die zwar nicht unbedingt eine staatliche Ausbildung zum Sportlehrer, Physiotherapeut oder Sportwissenschaftler mitbringen, dafür aber jahrelange Erfahrung in einem bestimmten Bereich haben, wie zum Beispiel beim Group-Fitness-Training. Wenn beides vorhanden ist, kann das umfangreiche Hintergrundwissen eines Studiums oder einer Vollzeitausbildung de efe enten elfen a c s e ifische, tiefgehende Fragen aus dem Bereich Anatomie zu beantworten. Was sind wichtige Inhalte bei Ausbildungen? Aus- und Weiterbildungen leben von der praxisnahen Umsetzung. Zur Steigerung der Aufnahmekapazitäten beim 15


Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

Es spricht nichts dagegen, bestimmte Bestandteile der Aus- und Weiterbildung über Online-Tools abzudecken. Reinen n ine usbi dungen um i ness Trainer, ers na Trainer der r u ness Trainer s e man aber eine are bsage er ei en

Seminar, Kurs oder Unterricht sollte immer eine gute Mischung aus theoretischen Bestandteilen und Praxis stattfinden. ena eiten nd e sc iedene Vermittlungsmethoden sollten ideal aufeinander abgestimmt werden. Hier können auch Lückentexte und Aufgabentexte integriert werden. Welche Ausbildungstrends sind derzeit zu erkennen? Im Fitnessbereich kommen immer wieder neue Trends auf, die sich dann zum Teil auch etablieren. Angefangen vom ersten Bodybuilding über Tai Bo, Pump, Zumba, Faszien, Yoga, Pilates, Functional Training bis hin zu Ernährung, EMS und Personal Training. Momentan ist das Thema individuelle Betreuung und Coaching stark im Fokus. Die richtige Anamnese und Durchführung von Check-ups sind dabei ein Bestandteil, der auf großes Interesse, vor allem bei Kunden stößt. In diesem Bereich über fundiertes Wissen zu verfügen ist vor allem für PremiumFitness-Studios interessant, die sich von Discountern abheben möchten. Auch das Thema Ernährung ist sehr gefragt, genauso wie Functional Training, wobei man hier schon nicht mehr von einem Trend, sondern von einer etablierten Trainingsart sprechen muss. Zu erwähnen 16

sind de e i nfitness nd e oAthletic. Diese Bereiche sind derzeit das Trendthema schlechthin. Wie wichtig ist die Erste Hilfe bei uns allen? Erste Hilfe ist für viele ein übles Muss, id a e fi nte sc t t nd a c von vielen nur vor der Führerscheinprüf n d c ef t da es ic tprogramm zählt. Es kann immer vorkommen, dass jemand Hilfe benötigt. Aufgrund von Unsicherheit oder Angst, et as falsc ac en ist das ic t Helfen“ keine Option. In Deutschland ist die gesetzliche Lage so, dass eine unterlassene ilfe i ac inein e e c ierigkeiten zur Folge hat, ale eine Hilfe mit e le n. a otsit ationen a c in itness-Clubs, immer auftreten können und schnelles Handeln dringend erforderlich ist, sollten die Kenntnisse in Sachen Erste Hilfe regelmäßig aufgefrischt werden. Fazit Regelmäßige Aus- und Weiterbildungen mit festen Präsenzphasen sind für den Umgang mit Menschen absolut notwendig und sinnvoll. Bei den Schulungen sollte darauf geachtet werden, dass die Ausbilder die notwendige Kompetenz in Theorie und Praxis mitbringen. Bei der Auswahl der geeigne-

ten Aus- oder Weiterbildung sollte beachtet werden, dass die Bezeichnung Referent und Ausbilder keine geschützten Begriffe sind. Eine sinnvolle Kombination von Theorie und Praxisanteilen gehört in jede Aus- und Fortbildung, auch wenn es sich um reine Theoriethemen handelt, wie zum Beispiel Ernährung, Verkauf oder Anatomie.

Zum Autor Stephan Müller ist der Vorstand des Bundesverband PT e. V. (www.bundesverband-pt.de). DerSportlehrer, Sportphysiotherapeut und Ernährungsberater der Olympiasieger und Weltmeister sowie zahleic e ndesli a ofis a s den Bereichen Fußball, Handball, Basketball, Eishockey und Volleyball ist Mitglied des Expertenbeirats für die Fitness- und Gesundheitsbranche sowie Inhaber des GluckerKolleg (www.gluckerkolleg.de) und der PT Lounge GmbH.

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Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

LUST AUF... EINE KARRIERE IN DER FITNESSBRANCHE FLEXIBEL AUS- UND WEITERBILDEN: Master Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement Bachelor Fitness and Health Management Dualer Bachelor Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie Medical Fitnesscoach Fitnessfachwirt (IHK) Clubmanagement Sport- und Gesundheitstrainer/ Sport- und Fitnessbetriebswirt Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) PersonalTraining CrossWorkout Trainer Sporternährung

Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut | IST-Hochschule für Management 0211 8 66 68-0 | www.ist.de | www.ist-hochschule.de


Themenschwerpunkt uali kationen

uali kationsmöglichkeiten in der Fitnessbranche Te t Tina Baquet

Das uali kationsangebot in der Fitnessbranche hat sich in den vergangenen ahrzehnten rasant weiterentwickelt und reicht von eiterbildungen ber anerkannte Ausbildungsberufe bis hin zu einem achelor- oder Masterstudium. In diesem Artikel geben wird ein Überblick gegeben , welche Aus-, Fort- und eiterbildungsmöglichkeiten es gibt und warum der Faktor Mensch in ukunft entscheidend sein wird. Neben der Mitgliederzahl steigt seit Jahren auch die Anzahl an Fitnessanbietern – die Studiodichte wächst, doch die Angebote in den einzelnen Fitness- und Gesundheitseinrichtungen sind für potenzielle Mitglieder oft nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Umso wichtiger wird der Faktor „Mitarbeiter“. Seine Kompetenz und Qualifi ation ann da e entsc eiden f welches Studio sich potenzielle Kunden letztendlich entscheiden. Qualifi ierte itarbeiter als Erfolgsfaktor Wer sich als Fitnessanbieter durch kompetente Beratung und Betreuung auszeichnen will, für den sind Investi18

tionen in die Mita eite alifi ation ein echter Erfolgsgarant. Mitarbeiter geben dem Studio ein Gesicht, sind sein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal. Sie stellen die Kundenbeziehung her und stehen jederzeit als kompetente Ansprechpartner für die Mitglieder bereit. Zudem sind sie als Motivatoren gefragt, um die Kunden langfristig zu ihren Zielen zu begleiten. Um diese Kompetenzen zu erwerben, bietet die Fitnessbranche inzwischen eine Viela l an alifi ations lic eiten an. ie Ent icklung der Qualifikationen in der Fitnessbranche 1983 erkannte man, dass die speziellen Anforderungen der Fitnessbranche

über eine allgemeine Sportausbildung hinausgehen. In diesem Jahr etablierte die BSA-Akademie, als einer der ersten Bildungsanbieter in Deutschland, mit der „Fitnesstrainer-B-Lizenz“ einen tanda d f die ne en e ic e alifi ation on itnesst aine n. eite in entwickelte sie gemeinsam mit der IHK des Saarlandes im Jahr 1997 die erste ffentlic - ec tlic e e fs f n de Fitnessbranche – den „Fitnessfachwirt IHK“. Er gilt seither als Standard für die ne en e ic e alifi ation on rungskräften im Fitnessbereich. 1998 folgte mit dem „Sport- und Fitnesskaufmann (IHK)“ der Start zum ersten anerkannten dualen Ausbildungsberuf der Fitness- und Gesundheitsbranche.


Themenschwerpunkt uali kationen Er ist kaufmännisch orientiert und setzt sich aus einer praktischen Ausbildung, z. B. in einem Fitnessstudio, und der schulischen Bildung in einer Berufsschule zusammen. 2002 legte der Vorläufer der heutigen Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) den Startschuss für duale Studiengänge in der Fitnessbranche. Die Kombination aus betrieblicher Ausbildung mit einem Fernstudium und kompakten Präsenzphasen setzte sich schnell durch. Mittlerweile werden die Studiengänge von unterschiedlichen Hochschulen angeboten. Auf elche Qualifikationsmöglichkeiten set en Studiobetreiber heute Gut 35 Jahre nach Einführung der „Fitnesstrainer-B-Lizenz“ gibt es ein umfangreiches Angebot zahlreicher ild n san iete an ne en e ic en e n en on asis alifi ationen e e ialisie n s lic eiten is in ofia sc l ssen a f Meiste Niveau“. Sie eignen sich besonders für Studiobetreiber, die Quereinsteigern de itness anc e eine e ic e Perspektive schaffen wollen. Besteende Mita eite nnen die n a e dank des modular aufgebauten Lehr-

gangssystems Schritt für Schritt weite alifi ie en nd sie indi id ell f die Anforderungen im Unternehmen ausbilden. Hinweis: Wichtig ist die a l eines se i sen ild n san iete s. Ein alit ts e al f se i se Fernunterrichtslehrgänge ist u. a. eine Anerkennung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). Sie prüft sowohl die Inhalte der Lehrgänge als auch die Rahmenbedingungen, wie z. B. die Vertragsgestaltung. Als Ausbilder bzw. Lehrgangsteilnehmer kann man für qualitativ hochwertige e n e . . e ionale de ittel . de ittel d c die ent f eit fstie s- f ode de ittel e den e fsf de n sdienst der Bundeswehr (BfD) beantragen. Nach wie vor wird der „Sport- und Fitnesskaufmann (IHK)“ als anerkannter Ausbildungsberuf angeboten. Er eignet sich besonders, wenn zu den Bewerbern Schulabgänger ohne (Fach-) oc sc l eife e en die di e t i Anschluss den Einstieg in die Fitnessbranche anstreben. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt dabei im kaufmännischen Bereich. Wollen die Betriebe ihre Auszubildenden auch auf der ainin s c e einset en e fie lt es

sich daher, die Berufsausbildung mit ne en e ic en e n en a s de Trainingsbereich zu ergänzen. as es bei Fern- und oll eitStudium u beachten gibt Wer seine Mitarbeiter für eine gehobene Position im Management, in der individuellen Beratung oder als Leiter des ainin s e eic es alifi ie en c te ann dies it eine t di erreichen. Dabei gibt es verschiedene Studiensysteme. Eines davon ist das Fernstudium. Beim Vollzeit-Fernstudii d eitlic nd lic e i el zum Beispiel von zu Hause aus, studiert. Neben dem „klassischen“ Fernstudium gewinnt das Fernstudium mit Präsenzphasen an Bedeutung. Fernstudium-Absolventen gelten als besonders motiviert und gut organisiert, da sie ihr Studium selbst managen müssen. Doch nicht jeder Studiengang ist gleich gut für ein Fernstudium geeignet. In dienstleistungsorientierten Studiengängen kann sich beispielsweise die fe lende a ise fa n i t di als efi it e eisen. e e iff e nstudium“ ist zudem nicht geschützt. Nur ein Fernstudium, das zur Erlangung eines akademischen Grades, wie z. B. Diplom, Bachelor oder Master, führt

Wer seine Mitarbeiter für eine gehobene Position im Management, in der individuellen Beratung oder a s ei er des Trainingsbereiches ua i ieren m ch e, ann dies mi einem udium erreichen

19


Themenschwerpunkt uali kationen

Die Kombination aus betrieblicher Ausbildung mit einem Fernstudium hat sich bis heu e durchgese

und an einer staatlichen oder staatlich ane annten oc sc le stattfindet ist ein „echtes“ Fernstudium und von anderen Fernlehrgängen abzugrenzen. Auch Absolventen eines Vollzeitstudiums (Präsenzstudium) an einer Universität oder Sporthochschule, wie zum Beispiel Diplom-Sportlehrer, sind potenzielle Mitarbeiter für Studiobetreiber. eine oll eitst di e t ne en dem selbstständigen Erarbeiten des Lernstoffs der Besuch von Lehrveranstaltungen. Erste praktische Erfahrung kann innerhalb von verschiedenen Projektarbeiten und Praktika erworben werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um speziell für die Fitnessbranche ausgerichtete Studiengänge. e e enenfalls nnen diese Mita eite it ne en e ic en e n en eite alifi ie t e den. Erfolgsmodell: uales Studiens stem Der erste auf die Fitnessbranche zugeschnittene Studiengang wurde 2002 it de i lo - itness ono eingeführt. In Verbindung mit dem dualen Studiensystem, bestehend aus Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen, ist es gelungen, das Studium auf die zunehmenden Herausforderungen der Fitnessunternehmen auszurichten. Heute ist es das Studienmodell, welches sich in der Branche durchgesetzt hat und von mehreren Hochschulen angeboten wird. Studierende nd s ild n s et ie e ofitie en davon: Die Bachelor-Studierenden erwerben bereits während ihres Stu20

di s e fs a is i a en i e Festanstellung in einem Fitnessunte ne en. ie et ie e nnen i e Studierenden durch den hohen Anteil an betrieblicher Ausbildung von Beginn an ins operative Tagesgeschäft integrieren. Durch die geringe Abwesenheit, bei der die Studierenden lediglich alle vier bis sechs Wochen für zwei bis fünf Tage nicht im Betrieb sind, ist vor allem auch eine Integration in längerfristige o e te lic . ie a is asen während eines dualen Studiums sind dabei im Curriculum (Regelungen zum Studienverlauf) verankert, weshalb für den Ausbildungsbetrieb u. a. keine Mindestlo n ic t este t. f de Bachelor-Studium aufbauend werden Studiengänge, die zum Master- bzw. MBA-Abschluss führen, angeboten. Hinweis: Wichtiges Qualitätsmerkmal von Studiengängen und Hochschulen sind dabei die Akkreditierung des jeweiligen Studiengangs und die institutionelle Akkreditierung der Hochschule. In einem Betrieb tätig zu sein und berufsbegleitend ein Studium zu absolvieren, ist nicht automatisch ein duales Studium. Bei Studiengängen, die nicht als dualer Studiengang akkreditiert sind, besteht darüber hinaus i. d. R. Mindestlo n ic t. Fa it f r Studiobetreiber Es i t iele M lic eiten seine Mita beiter für das eigene Unternehmen zu alifi ie en. f nd de o ination aus Studium und begleitender Ausbildung im Betrieb ist der Weg über ein duales Bachelor-Studium gerade für

die Fitnessbranche optimal geeignet. alit ts e al f se i se e nst diengänge ist u. a. eine Anerkennung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). Staatlich geprüfte und anerkannte Weiterbildungen nnen iede eine te lte nati e oder Ergänzung zu einem akademischen Studium sein oder branchenfremden Bewerbern einen Quereinstieg in die itness anc e e lic en. Wer einen Bewerber für eine Ausbildung zum „Sport- und Fitnesskaufann anstellen c te sollte berücksichtigen, dass die Ausbildung tenteils a f nnisc a s ele t ist. Hier empfehlen sich ergänzend ne en e ic e eite ild n en a s dem Trainingsbereich.

um Autor Tina Baquet ist die Leiterin der Unternehmenskommunikation der BSA-Akademie, mit mehr als 70 staatlic e ften ne en e ichen Lehrgängen, und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), mit 5 dualen Bachelor- sowie 4 Master-Studiengängen. www.dhfpg-bsa.de

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Themenschwerpunkt uali kationen

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Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

Ausbildung gesucht aber eine gute Text Christine Schacht

Ob Premium- oder Discount-Fitness-Club: Die größte Herausforderung der Fitness-Club-Betreiber ist es, sich von der Konkurrenz abzuheben. Dies gelingt am besten durch Mitarbeiter, die neben einer ausgeprägten Dienstleistungsbereitschaft auch mit umfangreichem Fachwissen und hochwertigen uali kationen berzeugen. Das klingt erst mal gut, aber wie erkennt man eine gute Ausbildung und was zeichnet sie berhaupt aus Das Bildungsangebot im Fitnessbereich ist riesig, geradezu unübersichtlich. Hinzu kommt, dass es keine einheitlichen Standards gibt. Nicht mal die B-Lizenz, die Basis-Lizenz für alle Trainer, unterliegt einer Vorschrift, was genau gelehrt und wie das Wissen vermittelt wird. Jeder, der eine solche Lizenz besitzt, darf sich Trainer nennen. Egal, ob er ein Tagesseminar absolviert, eine kurze Online-Schulung besucht oder eine mehrmonatige oder gar mehrjährige Berufsausbildung durchlaufen hat. Fitness-Club-Betreiber, Trainer und solche, die es werden wollen, verlieren da verständlicherweise leicht den Überblick. Bildungsanbieter arbeiten zusammen an Qualitätsstandards Um dringend erforderliche Qualitätsstanda ds definie en a en sic im vergangenen Jahr einige Bildungsanbieter zusammengeschlossen, um 22

diese auszuarbeiten und festzulegen. Einigkeit besteht darin, dass das Personal das wichtigste Bindeglied zum Kunden und damit für das Unternehmen überaus wertvoll ist. Denn anspruchsvolle Kunden erwarten, von alifi ie ten aine n et e t eden. Werden ihre Erwartungen enttäuscht, wechseln sie den Club. Gut ausgebildetes Personal weiß nicht nur viel, es kann auch viel. Es kennt nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern kann diese auch in die Praxis umsetzen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter bereits in der Ausbildung die Umsetzung der theoretisc en n alte a f de ainin s c e üben, um das Erlernte zu verinnerlichen. So lernen sie nicht nur die Geräte und deren Handling kennen, sondern auch die richtige Anleitung des Trainierenden, die Korrektur bei fehlerhaften Anwendungen oder auch einfach, vor

einer Gruppe zu stehen. Besonders bei Einstei e alifi ationen ie eis ielsweise der Fitnesstrainer-B-Lizenz sind solche Präsenzphasen in der Ausbildung wichtig. Man muss sich immer vor Augen halten, dass Fehler in dieser Branche gesundheitliche Folgen für die Kunden haben können! Den Mitgliedern ist es deshalb zu Recht wichtig, von wirklich gut ausgebildeten Fachleuten betreut zu werden. Effi ienter issenstransfer mit Blended Learning Präsenzphasen sind mittlerweile längst nicht mehr die einzige Form der Wissensvermittlung. Online-Angebote halten vermehrt Einzug in die Bildungslandschaft. Die Digitalisierung spielt natürlich auch hier eine große Rolle, e nen ist iel e i le e o den. ie Kombination aus Studienheften und Präsenzphasen hat sich bewährt. Die


Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung

Bereits in der Ausbildung ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter die Umsetzung der theoretischen Inhalte auf der Trainingsfläche üben, um das Erlernte zu verinnerlichen

e nenden ofitie en so o l on den o teilen eine e i len issens e mittlung als auch von den besonders für den Trainerjob wichtigen praktischen Lehreinheiten. Ein Großteil des issenst ansfe s findet e te fi auch via Online-Vorlesung oder Webinar statt. Bei reinen Online-Schulungen ist das Problem, dass die wichtige Anwendung des Erlernten fehlt. Studien zeigen auch, dass eine Kombination aus Präsenz- und Fernlehrangeboten, das sogenannte Blended Learning, eine o ti ale nd se effi iente t lernen ist. Viele haben sicherlich selbst die Erfahrung gemacht, dass man sich die Theorie viel besser einprägt, wenn man diese kurz darauf auch in der Praxis umsetzt. oran erkennt man hoch ertige Ausbildungen? Aber nicht an der Vermittlungsform allein kann man eine qualitativ hochwertige Ausbildung erkennen. Wichtig ist, dass die Bildungsinstitution regelmäßig überprüft wird und die angebotenen Inhalte auf dem neuesten wissenschaftli-

chen Kenntnisstand sind. Wer sich also auf die Suche nach einer guten Ausbildung macht, kann sich an folgenden Punkten orientieren: • Wie lange gibt es den Anbieter schon? Ein schlechtes Produkt wird sich eher nicht lange am Markt behaupten. • Darüber hinaus sollte man auf Zertifi ie n en ac ten. iese e den durch unabhängige Stellen überprüft und garantieren damit die Qualität in der Ausbildung. • Hochschulabschlüsse sollten unbedingt durch eine internationale Agentur zur Qualitätssicherung, wie etwa die FIBAA, akkreditiert sein. • Angebote per Fernunterricht müssen durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zugelassen sein. • Und man kann sich auch die Einschätzungen ehemaliger Teilnehmer anschauen: In den sozialen Medien und auf unabhängigen Bewert n s o talen findet an se iele Erfahrungsberichte.

ur Autorin Christine Schacht ist Sportökonomin (FH) und Inhaberin mehrerer Fitness- und Group-Fitnesslizenzen. Sie verfügt über jahrelange Erfahrungen im Clubmanagement und arbeitete auch als Personal Trainerin. Am IST-Studieninstitut ist sie verantwortlich für Marketing & Sales im Fachbereich Fitness und Ansprechpartnerin für Kooperationspartner und Ausbildungsbetriebe, außerdem leitet sie als Dozentin Seminare. Sie ist zudem Vorstandsmitglied im Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) e. V. Kontakt: cschacht@ist.de; www.ist.de

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Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung


Themenschwerpunkt Aus-, Fort- und Weiterbildung


Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Servicewüste Deutschland?

Text Giordano Barthel

Betreuung wird in vielen Fitness-Clubs groß geschrieben. Aber wie groß eigentlich? Man könnte den Eindruck gewinnen, dass genau bei dieser wichtigen Kernleistung Nachholbedarf besteht. on Mitarbeitern werden etreuung und ein guter Service verlangt, aber nicht de niert, was das eigentlich bedeutet. Genau hier sollte man mit Aus-, Fort- und Weiterbildungen ansetzen. Auch wenn aktuelle Umfragen einen Trend nach oben erkennen lassen, so sind die letzten sandigen Ausläufer der Servicewüste doch noch zu erkennen. Während Branchen wie der Einzelhandel oder auch das Gesundheitswesen in der Wahrnehmung vieler Kunden hinsichtlich ihrer Dienstleistung gut oder sogar sehr gut abschneiden. Telekommunikationsanbieter und Finanzdienstleister haben hingegen noch einiges nachzuholen. Und wie steht es um die Fitnessbranche? Zahlen von unabhängigen Instituten konnten wir ei de ec e c e leide nic t finden aber geht man mit Betreibern ins Gespräch, hört man immer wieder heraus, dass sie fi it de et e n s26

qualität ihrer Mitarbeiter nicht zufrieden sind. Insbesondere der Service und die Betreuung lassen in ihren Ausf n en fi nsc en i . Man mag es nun den Verfall der Sitten nennen oder einer anderen Generation esc ldet a e fi i d e a tet dass Serviceorientierung und Freundlichkeit von den Mitarbeitern mitgebracht werden. Doch dann zeigt sich, dass viele die Fertigkeiten in diesen Bereichen nicht in dem Maß mitbringen wie es nötig wäre. Die gute Nachricht ist, dass die Themen Service und Betreuung sich sehr gut schulen lassen. Wenn man weiß, worauf es ankommt, kann man als Betreiber wie auch als Mitarbeiter einen tollen Service bieten.

Aber worauf kommt es denn nun an und welche Fertigkeiten werden bei Aus- und Weiterbildungen zu diesem Thema geschult? Kundenbedürfnisse: Um überhaupt „dienen“ und „leisten“ bzw. einen Service bieten zu können, muss man als Trainer wissen, was denn überhaupt die Bedürfnisse des Kunden sind. Denn sie sind die Grundlage für jede Serviceleistung. Und jedes Mitglied und jeder Kunde hat Bedürfnisse, ob er sie nun äußert oder nicht. Im letzteren Falle liegt es am Mitarbeiter diese zu identifi ie en. a e t dann nat lic auch, überhaupt das Wissen zu haben, welche Bedürfnisse ein Kunde im


Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Viele Mitarbeiter im Fitness-Club sollten im Bereich Service besser geschult werden

Kontext einer Fitness-Anlage haben kann und nicht nur wie diese befriedigt werden können, sondern auch wie diese optimal befriedigt werden können. Einfacher ist es bei Kunden, die ihre Bedürfnisse äußern, es gibt aber auch genug Mitglieder, die das nicht tun und hier wird es dann spannend für den Trainer, denn er sollte die Bedürfnisse t ot de identifi ie en. Kundenorientierung: Hierbei geht es letztlich um den Aufbau einer langfristigen Beziehung zum Kunden. Unternehmen, die kundenorientiert handeln, sind meistens erfolgreicher und haben fi einen ett e e s o teil e enüber dem Wettbewerb. Aber Kundenorientierung muss geschult werden, denn dass der Kunden König ist, ist vielen Mitarbeitern heute nicht mehr klar. Interaktion mit Kunden: Ein sehr wichtiger Punkt im Fitness-Club, denn hier kann man als Trainer viel richtig, aber auch sehr viel falsch machen. Man stelle sich mal nur folgende Situation vor: Ein 20-jähriger Trainer, hochmotiviert, glaubt die Weisheit der Welt in sich zu tragen, hat einen Termin für eine Einweisung mit einem 55-jährigen Manager. Wie soll der Trainer dem Mitglied denn adäquat begegnen? Die Lebensrealitäten der beiden Protagonisten liegen weit auseinander. Kommen dann noch zu viele unpassende Kommentare des Trainers ist die Beziehung zwischen den Beiden im Zeitraum von nur einer Stunde für längere Zeit gestört. Genau hier muss gelehrt werden, wie

man mit unterschiedlichen Menschentypen umgeht. Frauen wollen anders behandelt werden als Männer, Junge ande s als lte ofis o tle ande s als der Trainierende, der einmal im Monat zum Training kommt. Digitale Kundenbeziehungen: Dieser Punkt wird zukünftig immer wichtiger, wenn der Umgang im Fitness-Club digitaler wird. Schon jetzt ist er für Personal Trainer interessant, die ihre Kunden per WhatsApp oder anderen Tools coachen. Serviceorientiertes Verhalten: Hier kommt nun der Knackpunkt. Genau dieses Verhalten soll von den Mitarbeitern gezeigt werden. Auch wenn für viele Arbeitgeber Themen wie aktives Zuhören, das Aufhalten von Türen und das ehrliche Interesse am Kunden selbstverständlich sind, so kann man das nicht mehr von jedem Mitarbeiter erwarten. Diese Themen müssen aktiv in den Fokus gerückt werden, damit sie zur täglichen Routine werden. Ganz klar ist, dass der Mitarbeiter den Willen zeigen muss, mit Menschen arbeiten ollen nd sic f das efinden on Menschen interessiert. Gesundheitsprävention: Spielt natürlich speziell in unserer Branche eine große Rolle, denn wir arbeiten mit der Gesundheit unserer Kunden und Bet e n s onte te finden o alle in Fitness-Clubs mit einem etwas älteren Klientel statt. Daher ist es relevant für serviceorientierte Mitarbeiter.

Sicherheitsmanagement: Wer stets das Beste für seine Kunden möchte, der achtet natürlich auch auf deren Sicherheit. Hier ist wichtig zu wissen, was beachtet werden muss. Fazit Service ist ein Thema in deutschen Fitness-Clubs, das in der Theorie sehr groß geschrieben wird, im Arbeitsalltag a e fi eni eset t i d. Und das trotz des hohen Wettbewerbsd c s. as lie t fi an den Mita beitern, die für das Thema zu wenig sensibilisiert und geschult wurden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, bieten sich gezielte Schulungen in diesem Bereich an, welche die Kernkompetenzen im Servicebereich vermitteln und so einen Mehrwert für den Kunden und damit den Fitness-Club schaffen.

Zum Autor Giordano Barthel ist bei SAFS & BETA im Marketing tätig. Zusammen mit dem ILS, Deutschlands größter Fernschule, hat die Bildungs-Akademie eine serviceorientierte duale Ausbildung speziell für die Bedürfnisse der Fitnessbranche entwickelt, den Fitnessund Service- Professional. 27


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Boom-Faktor Gesundheit – eine Herausforderung für Fitness-Studios Der Wunsch nach Gesundheit hat sich zu einem großen Boom mit beträchtlichen Umsätzen entwickelt. Genau diese Thematik ist zu einer Herausforderung der Studiobranche geworden und zugleich die Chance für Mittelständler, sich von den Ketten und Billigangeboten abzuheben. Die Chance besteht auch darin, dass die Menschen ein positives Verständnis von Gesundheit und Bewegung in den Vordergrund gerückt bekommen. Dabei können sie aber noch nicht realisieren, welche Bedeutung Sport und Bewegung über die gesamte Lebensspanne besitzen. Ein Training der motorischen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination mit korrekten Bewegungsabläufen muss im Mittelpunkt stehen. Viele Menschen haben endlich „ihre“ Gesundheit entdeckt und kommen ins Studio – ob nun präventiv, rehabilitativ oder direkt nach Operationen. Sie versprechen sich eine sofortige esse n a e a c die alifi ie te Beratung, um Organismus, Skelett und Muskulatur zu stärken und widerstandsfähiger zu machen. So sind vielfältige, abwechslungsreiche Trainingsprogramme mit der individuellen Note gefragt. Wenn man dann noch eine Steigerung des psychischen nd so ialen o l efindens e i en kann, dann sollte das regelmäßige Sportprogramm im Studio so selbstverständlich wie das tägliche Zähneputzen sein. 28

Die dba hat zwei Gesundheitsstudiengänge Wenn man Umfragen bewertet, so wünschen über 50 % der Kunden in einem modernen Fitness- und Gesundheitsstudio auch eine gute Trainingsanleit n d c alifi ie te aine . Eine sehr begrüßenswerte Entwicklung, doc ena an diese telle efindet sich die Achillesferse der Branche. Hier setzt die Deutsche Berufsakademie mit den beiden Gesundheitsstudiengängen – Bewegungscoaching und Gesundheit sowie Prävention und Bewegungstherapie in Lebenswelten – an, um der Gesundheitsorientierung von Bewegung ein neues Gesicht zu geben. Die Studiengänge haben die Schwerpunkte Sport, Fitness, Prävention, Bewegungstherapie, betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheit. Sie sind dual angelegt und somit eng mit Studios und Rehazentren als Ausbildungsbetriebe verbunden. Durch den hohen Praxisanteil im Studium lernen die Studierenden, Grundbegriffe zu beherrschen, um sie in Theorie und Praxis auf gesundheitsbezogene Anwendungsfelder zu übertragen. Auf diesem Wege erhalten Studios immer

alifi ie te e Mita eite die sel st itisc die ei ene eist n e e tie en können und sich diszipliniert und zuverlässig im Team einbringen. Die Studierenden werden ebenso in gesundheitsförderliche Prozesse eingebunden und lernen, Gesundheitspotenziale zu nutzen. Das vielseitige duale Studium der Bewegungsförderung an der dba ermöglicht eine wissenschaftlich fundierte und sehr praxisorientierte Ausbildung, welche sich zunehmend als eigenständiger Gesundheitsbaustein etabliert. Durch die Komplexität von Gesundheit ist es an der Zeit, eine größere Professionalisierung im Studiobereich zu starten. Die dba bildet ihre Mita eite alifi ie t a s.

Kontakt Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit Stettiner Straße 4 34225 Baunatal Tel. 049 / 56018055 E-Mail: info@dba-baunatal.de Web: www.dba-baunatal.de


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Themenschwerpunkt Online-Education

„Online ist eine Lüge“ Text & Interview Jonathan Schneidemesser

Online-Ausbildungen für Trainer haben sich mittlerweile im Markt etabliert und sind für viele eine Alternative zur Präsenzausbildung geworden. Auch die IFAA bietet mit ihrem Online-Campus Aus- und eiterbildungen im Internet an. Trotzdem prägte der eschäftsf hrer Alex tzenmeier den Satz „Online ist eine Lüge“. Was sich dahinter verbirgt, warum er Praxisphasen in der Trainerausbildung für unverzichtbar hält und wie die Online-Lerner im Vergleich zu den Präsenz-Lernern abschneiden, berichtet er hier im Interview. Die etablierten Bildungsanbieter der Branche sahen sich vor einigen Jahren einem Wettbewerb ausgesetzt, der Ausbildungen für Fitnesstrainer ausschließlich online anbietet, und dies fi a c eine de tlic nstigeren Preis. Die Befürchtung in der Branche war, dass sich die Qualität der Trainer bei einer fehlenden Präsenzausbildung negativ entwickelt. Mittlerweile hat sich der Markt stark differenziert. Etablierte Anbieter sind ebenfalls den Weg der Online-Ausbildung gegangen, manche mit Präsenzphasen und manche ohne. Genauso sieht es auch bei 30

denen aus, die als Online-Anbieter gestartet sind. Der Kritikpunkt an einer Trainerlizenz ohne Präsenzphase ist gerade in unserer Branche absolut nachvollziehbar, schließlich arbeiten die Menschen in den Fitnessanlagen selbst auch mit Menschen und das kann man nur bedingt vor dem Bildschirm erlernen. Trotzdem, und da scheinen sich alle Anbieter einig zu sein, sind viele der theoretischen Inhalte der Trainerausbildungen online erlernbar. Das hat natürlich den Vorteil, dass der Lernende

sich sein Pensum selbst einteilen kann und in seinem Lerntempo vorankommt. Es erfordert aber ebenso Eigeninitiative vom zukünftigen Trainer, denn er muss sich alles selbst strukturieren und sich dann auch die Zeit für das Lernen nehmen. Aber eines ist klar: Das Thema Online-Ausbildungen hat die Branche verändert. Die IFAA gehörte zu den ersten etablierten Bildungsanbietern der Branche, die Online-Module anbieten. Auf der diesjährigen FIBO wurde deutlich, dass das Unternehmen damit zufrieden ist, wie die OnlineAusbildungen angenommen werden.


Themenschwerpunkt Online-Education Und keine zwei Monate später spricht le fit en eie de esc ftsf e der IFAA, auf der Solutions und konfrontiert sein Publikum mit dem Satz: „Online ist eine Lüge“. Um zu verstehen, wie diese Aussage mit dem Angebot der Online-Ausbildung zusammenhängt, führten wir mit ihm ein Interview, das auf den folgenden Seiten abgedruckt ist. BODYMEDIA: Auf der IFAA Solutions hast du in deiner Eröffnungsansprache in einem Nebensatz gesagt, „Online“ sei eine Lüge. Das hat mich etwas stutzig gemacht, denn ihr bietet mittlerweile ja auch Online-Education an. Heißt das, der Schritt ging in die falsche Richtung? Ale Pfit enmeier: So, wie du sie schilderst, klingt sie natürlich komisch, zumindest dann, wenn man die Aussage so losgelöst betrachtet. Ich stehe aber nach wie vor dahinter. Was meinte ich also damit? Ich habe das gesagt, weil es sich immer wieder so anhört, als ob die Digitalisierung die Lösung für all unsere Probleme ist. Wir hatten diese Frage auch einmal im Rahmen des IFAA Forums gestellt und es kam heraus, dass digitale Medien und unterstützende digitale Maßnahmen in der Branche aktuell noch nicht angekommen sind,

zumindest nicht so sehr wie es erwartet wurde. Und genau das zeigt sich nun auch bei unserer Online-Education. Alle finden das e a toll eil die llet oints so t lin en: Man ann e i el von zu Hause arbeiten, es ist günstiger, Übernachtungen bei Präsenzausbildungen fallen weg und der Lernende kann sich alles frei einteilen. Jetzt könnte man meinen, dass digitales Lernen für die jungen Menschen heutzutage selbstverständlich ist. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Nehmen wir an, einer entscheidet sich dazu, Ernährungs-Coach zu werden. Dann fängt er mit dem Fernstudium an, wirft aber zwei Monate später alles wieder über den Haufen, weil er feststellt, dass er mit Ernährung eigentlich nicht viel anfangen kann. Dann schlummert er im System. Leider weiß ich keine konkreten Zahlen von anderen Anbietern und nur aus mündlichen Quellen, dass die Passiv-Quote bei der Online-Education sehr hoch ist. Und bei reinen Online-Ausbildungen ist die Qualität der Absolventen nicht immer gegeben. Lernen muss man eben immer noch selbst. Wie viele mit Online Fitness Programmen trainieren denn auch wirklich zuhause? Aus diesem Grund ist die Online-Education bei Trainer-

li en en nd - e tifi aten f ns i nur Ergänzung, nie aber Ersatz.

e

Was man aber machen kann und auch machen muss, um konkurrenzfähig zu sein, ist eine gewisse Flexibilität zu bieten, für Leute, die sich genau heute entscheiden, sich im Bereich Fitness oder Ernährung eine Fortbildung zu machen. Viele Menschen sind heute nicht mehr bereit, bis zur nächsten Ausbildung in ihrer Stadt, die in drei Monaten stattfindet a ten. ie ollen sofort starten. Und wenn man sie da nicht abholt, dann macht es ein anderer, vielleicht auch jemand außerhalb der Branche wie Amazon, YouTube & Co. Aber immer wenn bei uns ein Trainer ausgebildet wird, muss er in die Präsenz. Warum ist „Online“ nun also eine Lüge? Für den Betreiber hören sich die genannten Bulletpoints ja auch gut an. Er erhofft sich mehr Flexibilität und freut sich über die Möglichkeit die von der Digitalisierung hier geboten werden. Aber weißt du, was passiert? Er lässt dann keine Taten folgen. Sie verstecken sich hinter der möglichen Flexibilität und buchen die Weiterbildung trotzdem nicht für ihre Mitarbeiter. Und die

Online-Lernen erfordert Fleiß, Motivation und Willen. Ist also nicht für alle geeignet

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Themenschwerpunkt Online-Education

Die Online-Education ist ein gutes Tool zur Wissensvermittlung, kann aber gerade in praktischen Berufsfeldern wie der Fitnessbranche die Präsenzphasen nicht ganz ersetzen

jungen Menschen wollen diese Flexibilität ebenso. Blended Learning ist die Zukunft. Aber warum wollen sie etwas, wenn sie gar nicht in der Lage sind, es durchzuführen? Dafür braucht man den Willen, es durchzuziehen. Man kann nicht alles wollen und dann nichts dafür tun. Nur mal ein Beispiel, um das etwas zu illustrieren: Im Rahmen unserer 3-jährigen Berufsausbildung gibt es die Möglichkeit, optional den Sauna- und Regenerationsmeister zu machen. Da wir mittlerweile einige Discounter drin haben, die das Thema oft nicht bespielen, haben wir gesagt, wir machen das Thema online, damit es für die Auszubildenden, die das nicht brauchen, nicht langweilig wird. Findet auch jeder gut. Wenn ich dir jetzt aber verraten würde, wie hoch die Quote derer ist, die das nutzen, würdest du nur mit dem Kopf schütteln. Ausschlaggebend hierfür ist die Quote der Arbeitgeber, die ihren Auszubildenden zwei Tage zum Lernen für diese optionale Leistung geben. BODYMEDIA: Das hört sich so an, als wärst du mit dem Online-Bereich nicht wirklich zufrieden. Ale Pfit enmeier: Doch, das bin ich sogar sehr. Wir werden das auch weiterhin anbieten, den Online-Bereich weiter ausbauen, weil wir natürlich auch mit der Zeit gehen müssen. Mich

stört nur, dass sich so viele hinter dem Thema verstecken, anstatt was zu tun. Wir haben schon 4–5 neue Ausbildungen in der Pipeline. Wir werden so Themen wie Arbeitssicherheit oder Datenschutz aufnehmen, die vielen draußen im Markt Probleme bereiten. Gerade bei Anlagen mit vielen Mitarbeitern kann man diese Themen online abfangen und hat dann auch eine Dokumentation, wie viele Mitarbeiter das Thema schon durchlaufen haben. Es gibt genug gute Gründe für Online-Education. Unsere Fitness-Trainer-B-Lizenz geht nur noch über die Hälfte der Präsenztage, weil wir den ganzen Frontalunterricht herausgenommen haben. Wir werden allerdings eines niemals machen: Bei uns bekommt niemand seine Lizenz in 4 Stunden, denn wir stehen im Bereich „Online“ immer noch für Qualität. BODYMEDIA: Ihr habt bestimmt auch Zahlen, wer die bessere Ausbildung abliefert, oder? Ale Pfit enmeier: Stichwort Qualität: Da gibt es erstaunliche Ergebnisse, wenn man die Präsenzler mit denen aus der Online-Education vergleicht. Die Fitnesstrainer-B-Lizenz hat online und in der Präsenz 1:1 die gleichen Inhalte und Ziele. Wir haben das so organisiert, dass beide Gruppen am

Ende der Ausbildung zusammenkommen und gemeinsam einen Workshop absolvieren. Unsere Angst vor zwei Jahren war, dass die Onliner qualitativ alles kaputtmachen. Aber es ist genau andersherum. Die Teilnehmer aus der Online-Education sind meistens besser als die Präsenzler. Das hat sich mittlerweile bei vielen unserer Produkte herausgestellt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mich hat es selbst überrascht, aber ich kann dir eine gute Erklärung dafür geben. Wer online lernt, hat eine gewisse Strukturvorgabe. Er muss Kapitel 1 abschließen, bevor er mit Kapitel 2 weitermachen darf, und zum Zeitpunkt x muss er bestimmte Inhalte gelernt haben. Die Präsenzler sehen das etwas entspannter, denn sie haben am Ende eine Prüfung, auf die sie lernen. Der Onliner ist gezwungen, am Anfang der Präsenztage alles drauf zu haben, und er ist damit besser vorbereitet. Das ist nicht nur eine Bestätigung für die Online-Education, sondern auch ehrlich gegenüber dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, die sich nicht selbst anlügen. Mit dem Satz „Online ist eine Lüge“ habe ich natürlich Wellen geschlagen, aber es geht mir nicht darum zu sagen, dass die Online-Education nicht funk-

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polar


Themenschwerpunkt Online-Education tioniert. Mir geht es eher darum, ein Bewusstsein zu schaffen, sich zu überlegen, was man eigentlich möchte, und das dann auch umzusetzen. Wer sich selbst eher in der Präsenzausbildung sieht, soll das weiterhin machen. Wer f die nline-Ed cation affin ist ann sich dafür entscheiden. BODYMEDIA: Wo siehst du die Grenzen von Online-Education im Fitnessbereich? Ale Pfit enmeier: Wir sollten die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, aber nicht als Ersatz, sondern zur Unterstützung. Inzwischen ist klar geworden, dass eine Online-Ausbildung im Group-Fitness-Bereich scheitern muss. Man kann Kurstrainer einfach nicht nach der Ausbildung zum ersten Mal auf andere Menschen loslassen. Im Markt da draußen gibt es auch Betreiber, die stellen solche Trainer an, am besten noch zum Mindestlohn. Und da appelliere ich an alle, hier ehrlich und sauber zu arbeiten, insbesondere im Hinblick auf die Mitglieder. Die Digitali-

polar_anzeige_bodymedia_ignite_210x148_v2.indd 1

sierung bietet uns viele gute Möglichkeiten, aber wir sollten versuchen, damit die Qualität zu steigern. Trainer und Betreiber sollten sich nicht hinter der Flexibilität verstecken, sondern die Möglichkeiten der Digitalisierung auch nutzen. BODYMEDIA: Welchen Stellenwert hat Online-Education in Zukunft? Ale Pfit enmeier: Ich würde schon sagen, dass wir uns da auf dem richtigen e efinden. ie a d a e- c lac t ist nun schon etwas länger geschlagen und rein vom Equipment und dem Design her sind Discounter und Premium-Anlagen nur schwer voneinander unterscheidbar. Jetzt geht es wirklich ums Personal und damit verbunden um die Dienstleistung. In einem gesunden Maß sollten der Mitarbeiter und seine Weiterbildung im Vordergrund stehen, ansonsten können wir die Qualität, die unsere Kunden erwarten, nicht mehr bringen. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

Zur Person le ande fit en eie ist als Physiotherapeut und Trainer 2002 in die Fitnessbranche eingestiegen. Nach zahlreichen Weiterbildungen und der Ausbildung zum Marketing Kaufmann war er später mehrere Jahre als Marketingleiter der Unternehmensgruppe fit en eie t ti . eit ist er kaufmännischer und operativer Geschäftsführer der IFAA welche sich durch die verschiedenen Fachbereiche: Akademie, Fachkongresse, Fitnessequipment und Berufsbildung nicht nur national sondern auch international einen Namen gemacht hat.

21.06.2019 12:50:23


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Themenschwerpunkt Kinder tness

Zielgruppe Kinder richtig ansprechen Text Jonathan Schneidemesser

Es ist nun wirklich keine neue Erkenntnis, dass sich FitnessClubs schwer damit tun, Kindern ein passendes Angebot zu machen, um sie so für sich zu gewinnen. Sie können nicht einfach in die Anlage marschieren und eine Mitgliedschaft unterzeichnen. Dabei sind sie so sehr auf Bewegung und Training angewiesen. Und häug kann ihnen ihr Alltag diese nicht mehr in ausreichender Form bieten.

Über die Jahre wurden unterschiedliche Konzepte zur Arbeit mit Kindern getestet und in den meisten Fällen wieder verworfen. Warum? Meistens liegt es am dafür nötigen Aufwand sowie den fehlenden Personalressourcen. Um mit Kindern zu arbeiten, reicht es nicht, einen x-beliebigen Trainer zu nehmen, der gerade Zeit hat, und mit ihnen Sport zu machen. Es braucht jemanden, der sich für Kinder interessiert, sich in sie hineindenken kann, also eine echte Bezugsperson. Und das funktioniert in Einzelfällen sehr gut, ann a e fi nic t elie i in anderen Anlagen umgesetzt werden. 36


Themenschwerpunkt Kinder tness Es ist Sport und keiner geht hin Neben den Fitness-Anlagen bewerben sich auch Sport- und Tanzvereine um die Aufmerksamkeit der Kinder und natürlich steht ihnen auch die Natur mit all ihren Möglichkeiten offen. Bei Letzterer stellt sich nur die Frage, warum diese so fi e lassen ist. leic eiti schlagen Mediziner und Pädagogen Alarm und weisen darauf hin, dass iele inde sta e oto isc e efi ite haben. Wie passen diese beiden Entwicklungen zusammen und was kann man tun, um ein attraktives und passendes Bewegungsangebot für Kinder zu schaffen? Schauen wir uns erst einmal an, wie es die es nd eit nd Moto i on indern bestellt ist und warum Bewegung für ihre Entwicklung so wichtig ist. Legt man allgemeine Empfehlungen zugrunde, dann brauchen Erwachsene 2- bis 3-mal pro Woche eine körperliche Belastung, um ihr Leistungsniveau in etwa zu halten. Bei Kindern sieht das etwas anders aus. Bei ihnen sind es etwa 2–3 Stunden Bewegung pro Tag, die empfohlen werden, um überhaupt eine körperliche Leistungsfähigkeit aufzubauen. Und wenn man sich Kinder anschaut, sieht man, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, denn sie bewegen sich natürlich und freiwillig(!). Sie sind noch nicht von unserer natürlichen Einrichtung, dass Bewegung Leben bedeutet, abgekommen und haben sichtlich Freude am Rennen, Springen und Toben. Und sie werden gefühlt niemals müde dabei. Aktuellen Einschätzungen von Forschern und Ärzten zufolge zeigt sich allerdings ein differenziertes Bild. Sie gehen davon aus, dass jedes 10. Kind im o sc lalte dic ist. ie so fi greifen wir einen Trend aus den USA auf, der dort bereits in den 1980er-Jahren einsetzte und sich nun auch bei uns zeigt. Da nicht alle Ergebnisse über den Teich hinweg transportierbar sind, at die i - t die e eits die es nd eit on inde n nte s c t. 2018 wurden diese Ergebnisse mit der 2. Welle überprüft und aktualisiert. Untersucht wurden Kinder zwischen 3 und 17 Jahren. Die Erhebungen fanden im Zeitraum von 3 Jahren zwischen 2014 und 2017 statt. Ein großes Thema der e sten i - elle a das e a Übergewicht. Das ist es auch bis heute. Denn 15,4 % der Kinder im besagten Alter sind übergewichtig, beinahe 6 % 37


Themenschwerpunkt Kinder tness

Bewegung sollte für Kinder vor allem Spaß machen. Sie darf daher gerne spielerisch umgesetzt werden

sind sogar adipös. Neuere Untersuchungen zeigen noch drastischere Zahlen. Nach Erkenntnissen des RobertKoch-Instituts sind 26 % der deutschen Kinder im Alter von fünf bis 17 übergewichtig. 10 % sogar fettleibig. Das ist erst mal keine so gute Neuigkeit, allerdings hat sich dieser Wert in den letzten Jahren auf diesem Niveau stabil gehalten. Er ist nicht gestiegen, aber leider auch nicht gesunken. Das Problem dabei ist, dass aus dicken Kindern fi dic e E ac sene e den nd a s adi sen inde n fi adi se Erwachsene. Entwickelte sich die Adipositas bereits im Kindesalter, erschwert sich der Krankheitsverlauf in vielen Fällen. Wo es herkommt, ist relativ klar. Der Energieverbrauch und die Energieaufnahme stehen in einem Missverhältnis – oder es geht mehr rein, als verbraucht wird. Neben genetischen Faktoren sind es vor allem die Lebensumstände der ode nen esellsc aft die das o lem der dickleibigen Kinder verstärken. Insbesondere energiedichte Lebensmittel nd den an diesen identifi ieren die Forscher als problematisch. Hier este t definiti f l n s oten ial bei Kindern und Eltern. Wichtig ist nicht nur, was die Kinder essen, sondern auch, was sie nicht essen. Hierzu ge38

en e se nd st. a ist de e t des st- nd e se e e s i e ltnis e sten i - elle gestiegen, trotzdem erreichen gerade einmal 14 % die Verzehrempfehlungen von 5 Portionen am Tag. Immerhin wird e asse als s e et n e et nken als noch bei der 2010er Erhebung.

ls eil e eic de i - t die e den die motorischen Fähigkeiten der Kinder im sogenannten Motorik-Modul (MoMo) untersucht. Und hier gibt es dann auch die ersten positiven Entwicklungen, denn auch wenn die Effekte e in a e doc si nifi ant sind so zeigt sich doch eine Verbesserung

Drastische Zahlen: ¼ Viertel der Kinder zwischen 5 und 17 sind zu dick. 10 % sogar fettleibig Auch das Sportverhalten der Kinder wurde untersucht und hier kommt die i - t die de E e nis dass viele Kinder zwar Sport machen, aber nur etwa 90–180 Minuten pro Woche. Beziehen wir uns auf die jüngeren Kinder, dann haben wir gesehen, dass dies das Pensum für Sport und Bewegung am Tag sein sollte, damit eine gute Entwicklung für das Kind möglich ist. Entwicklung ist ein gutes Stichwort, denn neben der körperlichen werden zusätzlich die kognitive Entwicklung sowie Lernbereitschaft, Lernfähigkeit und das syc oso iale o l efinden est t.

der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen im Vergleich e sten i - elle. ns esonde e die inde i ndsc lalte ei en Verbesserungen. Das ist als positiv zu bewerten. Trotzdem ist das Niveau im Vergleich mit Kindern von vor 20 oder sogar 40 Jahren nach wie vor geringer. Das bedeutet, es gibt noch iel t n. l c lic e eise ei en sich am Markt einige Entwicklungen, die es der Fitnessbranche ermöglichen, hier unterstützend einzugreifen und es so endlich zu schaffen, Training mit und für Kinder als festen Bestandteil zu integrieren. Die erste wäre die


Themenschwerpunkt Kinder tness


Themenschwerpunkt Kinder tness

Eine positive körperliche Entwicklung wirkt fördern auf die kognitive Leistungsfähigkeit

beschriebene positive Entwicklung bei der Motorik. Diese wird mithilfe von unterschiedlichen körperlichen Übungen geprüft und eine Verbesserung lässt darauf schließen, dass verstanden wurde, wie wichtig Motorik für die Entwicklung eines Kindes ist, wenn sie entsprechend gefördert wird. Die andere ist, dass sich die Kinder zwar immer weniger bewegen, aber das organisierte Bewegen in Schule

e die es nd eit on inde n ebenfalls am Herzen liegt, ist Patricia Andrew. Sie hat auch nach Möglicheiten es c t das e a inde fitness einfacher umsetzbar zu machen. Mit ihrem Programm „Kids Vital“ ist sie ins esonde e an ndsc len im Raum Bochum, Dortmund und elsen i c en nte e s nd set t sich für eine Verbesserung des Bewegungsverhaltens von Kindern ein.

Es gibt schon gute Ideen für Fitness mit Kindern, die aber noch nicht ächendeckend umgesetzt werden und vor allem Vereinen nimmt zu. Hier zeigt sich eine Entwicklung zur Institutionalisierung der Bewegung und davon können Fitness-Anlagen profitie en. e das sc on t set t ist das VITIS in Wiesbaden von Thomas M. Martin, das insbesondere in den Ferien Bewegungsprogramme für Kinderziehung zu den Kindern aufbaut. 40

Um das erfolgreich tun zu können, arbeitet man bei Kids Vital eng mit den Schulen zusammen und versucht, Bewegung in den Schulalltag zu integrieren. Dabei geht es vor allem darum, den Kindern den Spaß an der Bewegung wieder in Erinnerung zu bringen, der in ihrem sitzenden Alltag oftmals verlorengegangen ist. Dafür wurden unterschiedliche Präventions-

programme entwickelt, die den Kindern genau das vermitteln sollen. Mit „kids o a e den die ndsc le an die positiven Wirkungen des Yoga hean ef t i i it ac t fit ist eine präventive Rückenschule, fördert den Spaß an der Bewegung durch entsprechende Spiele und schafft ein erstes Bewusstsein für Themen wie Ernährung, Koordination, Teamfähigkeit sowie Selbstbewusstsein. Das namensgebende „kidsvital“ legt den Fokus auch auf die mentale Leistungsfähigkeit der Kinder in Schule und Alltag, indem gezielt die Konzentration und das Psychosozial- und Denkverhalten trainiert werden. Alle Programme werden von den Krankenkassen (in der Regel mit 80 %) gefördert. Dass das funktioniert, zeigt die Nachfrage, die kidsvital derzeit erfährt. Um das Konzept bundesweit auszurollen, können Fitness-Anlagen kidsvital als Lizenzprogramm erwerben und umsetzen. Quellen: http://www.sport.kit.edu/MoMo/downloads/FS_Hanssen-Doose_Kohortenvergleich_2017.pdf https://www.kiggs-studie.de/ergebnisse/kiggs-welle-2/ johm.html


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Themenschwerpunkt Frauen

Frauen im Fitnessmarkt – die vernachlässigte Zielgruppe Text Jonathan Schneidemesser

Frauen sind im Fitnessmarkt nach wie vor eine vernachlässigte Zielgruppe. Was sich erst einmal paradox anhört, bestätigt sich schnell, wenn man sich viele Fitnessanlagen anschaut. Dabei gibt es gute Gründe, Frauen als Zielgruppe auf die Agenda zu setzen. An welchen Stellschrauben man drehen kann, lesen Sie in diesem Artikel. 55,5 % der Mitglieder in deutschen Fitnessanlagen sind Frauen (laut DSSVEckdaten 2019). Selbst MathematikLegastheniker sollten erkennen, dass die Mehrheit der Studiomitglieder Frauen sind. Nun sollte man die Frage stellen, warum sich das mehrheitliche Fitnessangebot sowie die Werbung für Fitnesstraining nach wie vor an Männer richten. Denn trotz ihrer Überzahl werden die ed fnisse on a en fi vernachlässigt und damit zählen sie ebenfalls zu den zu wenig beachteten Zielgruppen. Ist es das, was ihr wollt? Dabei könnte man meinen, dass Frauen sich eigentlich nicht darüber beschwe42

ren können, wie viel Aufmerksamkeit sie derzeit bekommen. Für sie werden spezielle Areale in den Fitness-Clubs angelegt, meistens mit rosa Geräten, denn diese Farbe spricht sie ja schließlich an und natürlich gibt es hier auch Geräte, um insbesondere den Po stärker zu trainieren. Aber ist es wirklich das, was Frauen wollen? Auf Geräten in klischeehaften Farben zu trainieren, die sich jedoch letztlich nicht von den anderen Trainingsmaschinen abheben? Das reicht aber nicht. Um Frauen wirklich anzusprechen, braucht es etwas mehr Verständnis für sie als Zielgruppe. Damit reiht sich die Fitnessbranche in eine Reihe anderer Branchen ein, die Frauen als Zielgruppe ebenfalls ver-

nac l ssi t a en. o an das fi liegt? In Führungsebenen und selbst nte od tent ic le n findet an fi M nne nd diese ac en sic dann darüber Gedanken, was Frauen sich denn wünschen. Und genau hier können wir von den anderen Branchen lernen. Ironisch nur, dass dieser Artikel ebenfalls von einem Mann geschrieben wird. Emanzipiert wie nie, aber nicht gleichgestellt Anders als die Rollenbilder der 50erund 60er-Jahre, die Frauen an den Herd und ins Kinderzimmer stellten und ihnen absprachen, eigene Entscheidungen zu treffen, sind moderne Frau-


Themenschwerpunkt Frauen en nicht mehr bereit, sich in diese Rollen pressen zu lassen. Sie wollen mehr: arbeiten, Geld verdienen, gleichwertige Aufgabenverteilung in der Familie und echte Gleichberechtigung. Und sie wollen richtig angesprochen werden. Schließlich treffen sie Kaufentscheidungen mittlerweile selbst und sind nicht auf das Haushaltsgeld ihres Vaters, Freundes oder Mannes angewiesen. Und das ist nicht nur gut so, sondern erfordert ein Umdenken in der Fitnessbranche und in anderen Branchen. Schaut man sich modernere Werbespots wie z. B. den CommerzbankSpot zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft an, tritt ein neues Frauenbild in den Vordergrund. Eines, das eigentlich schon jahrelang gelebt, sich in manchen Köpfen allerdings noch nicht durchgesetzt hat. Hier treten selbstbewusste Frauen auf, denen nicht nur relativ egal ist, was man über sie denkt, sondern ihr Frausein stilisieren und sogar ironisieren. Aber eines ist wichtig: Sie wollen mit ihren Wünschen ernst genommen werden. Damit symbolisieren sie ein modernes Frauenbild, mit dem Fitnessanlagen sich ebenfalls konfrontiert sehen, mit dem sie umzugehen lernen müssen.

Mit de E sta en de n ence - ene insbesondere im Fitness-Markt, hat sich zumindest im EndverbraucherMarkt einiges geändert. Viele erfolgeic e ei lic e n ence edienen ihre Zielgruppe mit Bekleidung und Nahrungsergänzungsmitteln, die sich zumindest im letzten Fall nicht von den Männervarianten (Eiweißpulver bleibt Eiweißpulver) unterscheiden, aber sie emotional anders treffen. Bei der Bekleidung treffen sie ebenfalls den Nerv der Frauen. Denn gerade hier gibt es einen offensichtlichen Gender-Split. Tragen Männer gerne schulterfreie Shirts und kurze Hosen, so setzen Frauen auf e as nd - i ts. iese findet sic fi a e in de ft itt de Fitnessanlage nach außen nicht. Trotzdem haben wir gesehen, dass der größte Anteil der Studiomitglieder von Frauen gestellt wird. Es scheint also alles nicht so schlimm zu sein, oder? Sie kommen ja trotzdem. Bisher ja. Die Frage ist nur, ob sie das auch immer noch tun, wenn sich der Markt noch weiterentwickelt und Frauen Alternativen bietet. Sei es in reinen Frauenstudios, in Form von reinen Kursstudios, durch das größere Angebot der Aggregatoren etc. Wer Frauen als

Zielgruppe erhalten möchte (und das ist äußerst sinnvoll), sollte sich stärker ihren Bedürfnissen anpassen. Doch was wollen Frauen denn eigentlich? Hier können wir Erkenntnisse aus anderen Bereichen adaptieren. Training als Event: Viele Frauen, die ins Fitness-Studio gehen, machen sich gezielt zurecht. Schließlich wird man beim Training auf der Fläche oder im Kursbereich gesehen. Es ist ein Event – wie das Weggehen mit den Freundinnen oder eine Samstag-Shopping-Tour. Und darauf wird sich vorbereitet. Nun muss es von der Studioseite her ebenfalls ein Event werden. Sicherlich mit ein Grund, warum der Kursbereich beinahe ausschließlich von weiblichen Mitgliedern frequentiert wird. Mit der Musik und den anderen Personen in der Gruppe und dem motivierenden Kursleiter bekommt der Kurs einen Eventcharakter. Und das gilt es dann auch in den anderen Bereichen der Anlage umzusetzen. Frauen wollen begeistert werden: Für Frauen ist Fitness, wie vieles andere in ihrem Leben auch, mit Emotionen verbunden. Damit sie darin aufgehen können, ist es nötig, das Training mit

Immer mehr Frauen trauen sich in den Freihantelbereich und an schwerere Gewichte

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Themenschwerpunkt Frauen

Training als Event: sicherlich mit ein Grund, warum der Kursbereich beinahe ausschließlich von weiblichen Mitgliedern frequentiert wird

Gefühlen aufzuladen. Wo geht das besser als im Kursraum? Hier treffen die Beobachtungen aus dem Punkt oben ebenfalls zu. Wohlfühlcharakter: Vielleicht ist die Idee der rosa Geräte aus dem Wissen entstanden, dass Frauen mehr Wert auf Aussehen, Farben und Formen legen. Damit haben sie ja auch recht. So einfach ist es dann aber doch nicht. Das Thema Wohlfühlen zieht sich durch alle Ebenen einer Anlage – vom Design über die Freundlichkeit der Mitarbeiter bis hin zu dem Platz zwischen den Geräten. Wer Frauen ansprechen möchte, sollte auf die kleinen Details genauso achten wie auf das große Ganze. An diesem Punkt kann man von bereits bestehenden Anlagen lernen, insbesondere denen, die sich ausschließlich der weiblichen Zielgruppe widmen. Von den Besten lernen Aktuell richten sich 11 % der Anlagen in Deutschland ausschließlich an das weibliche Geschlecht. Natürlich 44

können sich diese Clubs voll auf ihre Zielgruppe fokussieren und balancieren nicht zwischen den Bedürfnissen von Frauen und Männern hin und her, daher macht es sicherlich keinen Sinn, alles 1:1 zu adaptieren. Aber man kann sich zumindest inspirieren lassen und einige Ideen zumindest mal durchdenken. Wie wir gesehen haben, wollen Frauen richtig angesprochen werden. Ein wichtiger Punkt ist das Wording. Wie so fi ac en es a c ie die Adjektive. Toll, einzigartig oder ausgezeichnet hört man überall. Diese Begriffe sind austauschbar. Für Frauen (und sicherlich auch einige Männer) eignen sich Begriffe wie persönlich, nachhaltig, individuell. Worte wie wohlfühlen, modern oder selbstbewusst sprechen eher moderne, jüngere Frauen an, können aber ebenfalls gut eingesetzt werden. Insbesondere Licht und Farben tragen zum Wohlgefühl bei. Von knalligen Farben sollte man eher etwas Abstand nehmen. Gedeckte Farben sind wenig

aufdringlich und schaffen ein Gefühl von Wärme. Generell sind eher zurückhaltende, gedeckte Farben zu wählen. Die Ansprache der Trainer sollte sich natürlich auch unterscheiden. Hier sind wieder das Wording sowie das generelle Auftreten entscheidend. Wer den Mitgliedern mit Wertschätzung begegnet und ihre Bedürfnisse ernst nimmt, punktet nicht nur bei Frauen, sondern bei allen Trainierenden. Fazit Aus den oben genannten Punkten wird deutlich, dass es nicht ganz einfach ist, Frauen für sich zu gewinnen. Achtung, Klischee – es ist wie im echten Leben: Man(n) muss einiges dafür tun. Die Veränderung muss sich durch den gesamten Club bis hoch in die Führungsebene durchziehen. Die Zahl der weiblichen Führungskräfte muss auch in unserer Branche nach oben gehen, zumindest sollte das Marketing für die Anlagen, die Frauen wirklich ansprechen wollen, dann auch von einer Frau umgesetzt werden.


Themenschwerpunkt Frauen


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terminierten Meetings neue Produkte kennenlernen kann, die man bislang nicht kannte oder für nicht interessant hielt, sich durch den Austausch aber komplett neue Umsetzungsideen und Einsat felde ent ic eln. iese nnen dann nachmittags beim Rahmen- oder Freizeitprogramm oder abends an der Bar weiter vertieft werden.

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arum wir unge Menschen nicht vernachlässigen sollten Text Jonathan Schneidemesser

enn es um das Thema Differenzierung vom ettbewerb, ob Discount oder nicht, geht, sprechen wir häu g ber die Themen esundheit und etreuung. Das sind auch gro e Themenfelder und insbesondere die etreuung ist f r alle Altersschichten im Club relevant. Aber wer sich nur auf die lteren konzentriert, lässt sich eine interessante ielgruppe entgehen. Was CDU und die SPD bei der Europawahl schmerzlich erfahren mussten, kann auch Unternehmen blühen, die es verpassen, rechtzeitig passende Angebote für junge Menschen zu schaffen. Und da ist die Fitnessbranche nicht ausgenommen. Blicken wir noch mal zurück auf den 26.05.2019. Zwar wurde bereits erwartet, dass die etablierten Volksparteien ihr schlechtestes Ergeb48

nis seit Jahren einfahren würden, aber dass es so verheerend werden würde, hatte sicherlich keiner erwartet. Die SPD verlor ganze 11 % im Vergleich mit 2014, die CDU zwar nur 6 %, was aber trotzdem ein herber Schlag war. Insbesondere die Grünen, aber auch die ofitie ten da on. nte essant dabei ist, dass sehr viele junge Menschen ihre Stimme gegen etablierte Systeme

erhoben haben und natürlich auch für Parteien, die sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben haben, stimmten. Ganz so extrem wird es sich in der Fitnessbranche sicherlich nicht abspielen, allerdings dürfen wir die Macht der jungen Mitglieder und deren Bedürfnisse nicht unterschätzen, vor allem nicht auf


Themenschwerpunkt Millenials


Themenschwerpunkt Millenials

Der größte Anteil der Millenials und der Gen-Z möchte gemeinsam trainieren

die lange Sicht, denn so wichtig das Thema Best Ager und deren Gesundheit ist, so ist es doch nicht alles. Aktuell ofitie en es nd eitsan iete davon, dass viele der älteren Menschen nicht mit dem Fitnesssport sozialisiert wurden, sondern ihn nachträglich als Hilfestellung gegen Schmerzen und Beschwerden kennenlernten. Junge Menschen, die bereits jetzt trainieren, werden im Alter leistungsfähiger sein und ein geringeres Betreuungsbedürfnis haben. Aber über welche Zielgruppen sprechen wir hier überhaupt? Letztlich geht es um die Millenials sowie die Gen-Z. Diese beiden Gruppen machen aktuell etwa 63 % der Weltbevölkerung aus und sind damit eine große Zielgruppe. 2050 wird das schon wieder anders aussehen, dann wird es voraussichtlich wieder mehr alte als junge Menschen geben, aber bis dahin sind es ja noch mehr als 30 Jahre. e a s finden elc e n e ote man für diese beiden Zielgruppen schaffen sollte, schaut man sich die Generationenmerkmale an oder man liest sich die Zusammenfassung der Les Mills Global Consumer Fitness Survey 2019 durch. Wir machen zuerst das eine und dann das andere. Fangen 50

wir mit den Millenials an. Manchen sind sie auch als Generation Y bekannt. Vertreter dieser Altersgeneration wurden zwischen den frühen 80er-Jahren und Mitte der 90er geboren. Sie sind also derzeit zwischen 25 und 38 Jahren alt. Für sie ist Selbstverwirklichung eines ihrer obersten Prinzipien. Trotzdem sind sie der Grund, warum sich immer mehr Unternehmen um die WorkLife-Balance ihrer Mitarbeiter kümmern müssen. Diese ist den Millenials nämlich enorm wichtig. Der Großteil dieser Generation ist gut ausgebildet, entweder weil sie studiert haben oder viel Geld in die (eigene) Ausbildung investiert wurde. Flexibilität im Berufs- sowie im Privatleben sind wichtig. Zudem wird alles hinterfragt. Hierauf ist dann auch der Begriff Generation Y (why) zurückzuführen. Die Einteilung in diese Gesellschaftsgruppen wurde von Marketern vorgenommen und daher wurde auch ermittelt, wie man die jeweiligen Personengruppen am besten erreicht. Und das ist wiederum sehr wichtig für Fitness-Clubs, wenn sie diese Zielgruppen erreichen möchten. Social-MediaPortale und Smartphones sind der Weg zu den Millenials. Ein guter Grund also, eine mobiloptimierte Seite sowie Tools wie eine Online-Kursbuchung und dergleichen anzubieten. Die noch

analog aufgewachsenen Millenials erreicht man auch über die klassischen Printkanäle, trotzdem überwiegen die digitalen Kanäle. Der Generation Y wird außerdem ein starkes Technikinteresse nachgesagt. Daher macht das wiederum Sinn. Wer ab Mitte der 90er bis etwa 2010 geboren wurde, gehört zur Gen-Z. Sie ofitie en o alle o o en o lstand, den die Vorgängergenerationen erwirtschaftet haben. Gleichzeitig ist das Gefühl der Unsicherheit bei ihnen stark ausgeprägt. Das ihnen hauptsächlich attestierte Merkmal ist der Unwille, sich langfristig zu binden. Struktur ist ihnen sehr wichtig, das zeigt sich am besten in der starken Trennung von Freizeit und Arbeit. Sie gehören zu den Digital Natives, weil sie sich an eine Zeit ohne Internet und andere digitale Medien nicht mehr erinnern können. Daher erreicht man sie fast ausschließlich über ihr Smartphone und Social Media. So unterschiedlich die Generation Y und Z auch sind, so haben sie doch einige Gemeinsamkeiten, die sie von früheren Generationen abhebt. Und genau auf diese Bedürfnisse gilt es


Themenschwerpunkt Millenials einzugehen, wenn man diese Kundengruppen für sich gewinnen möchte. Und hier setzte die Studie von Les Mills an die e a sfinden sollte as diese große Zielgruppe eigentlich möchte. Ein kurzer Disclaimer vorab: Les Mills erhob die Daten weltweit. Daher lassen sich die Zahlen sicherlich nicht 1:1 rein auf den deutschen Markt anwenden. Sie geben aber eine gute Richtung vor. Fragt man Fitness-Club-Betreiber nach dem Durchschnittsalter ihrer Mitglieder, kann eigentlich jeder eine sehr genaue Zahl nennen. In den Clubs, in denen wir nte e s sind en i fi a len jenseits der 40. Das liegt vor allem daran, dass wir in Anlagen unterwegs sind, die sich auf den Bereich Betreuung und Gesundheit konzentrieren. Nun wird das Wachstum der Branche seit Jahren eher von den Ketten getragen und diese ziehen bekanntlich mehr jüngere Menschen an. Bereits in der letzten Ausgabe berichteten wir ausführlich über die Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft und auch hier zeigt sich dieser Trend. Das Alter von Trainierenden in Kettenanlagen in Deutschland wird dort mit 36,1 Jahren angegeben. In den Einzelanlagen ist es mit 46,0 Jahren erwartungsgemäß höher. Rechnet man alle Anlagen (+Mikrostudios) zusammen, kommt man auf einen Wert für Deutschland

von 40,8. Also relativ hoch. Eine Frage, die der DSSV leider nicht beantwortet, aber in der Global Consumer Fitness Survey von Les Mills eine wichtige Rolle spielt, ist die Frage nach dem Alter der Neumitglieder. Fragt man die Fitness-Club-Betreiber nach dieser Zahl, können die wenigsten eine adäquate Antwort geben. Les Mills ermittelte diese Zahl für den weltweiten Markt und sie kommen auf ein Alter von 30,2 Jahren. Allerdings geben sie für das Durchschnittsalter aller Mitglieder 36,4 Jahre an. Hier zeigt sich schon eine Differenz zwischen dem deutschen und dem gesamten internationalen Markt. Spannend dabei ist, dass sich 30-Jährige und 40-Jährige hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, der Zeit, die sie für das Training aufwenden und können, und ihren Prioritäten stark unterscheiden. Mit diesem Wissen im Hinterkopf wird klar, dass das Marketing bei der Neukundengewinnung eher in Richtung der Jüngeren angepasst wird. Und das trifft nicht nur auf die Neukundengewinnung zu. Schaut man sich die Struktur der Mitglieder weltweit an, dann sind 80 % der Personen, die in Fitness-Studios trainieren, entweder den Millenials oder der Gen-Z zuzurechnen. Das sieht in Deutschland etwas anders aus, zumindest wenn man die DSSV-Eckdaten zugrunde legt. Hier

Straffe Muskeln und ein gutes Aussehen stehen bei den jungen Menschen weit oben auf der Prioritätenliste

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Junge Menschen sind eine interessante, aber leider im Fitnessmarkt von vielen vernachlässigte Zielgruppe

zählen knapp 50 % zu einer der beiden Generationen. Das ist etwas weniger, aber sicherlich nicht zu verachten. Etwas weiter vorne haben wir uns angeschaut, welche Attribute den Millenials sowie der Gen-Z zugeordnet werden. Nun geht es darum, was Les Mills über deren Bedürfnisse beim Fitnesstraining herausgefunden hat. Hier gibt es natürlich Unterschiede zwischen den Generationen, aber im Großen und Ganzen ähneln sich die beiden Gruppen. Der wichtigste Punkt für beide Gruppen sind die sozialen Kontakte. Die Interaktion mit anderen beim Training ist für 80 % der Gen-Z und 74 % der Millenials sehr wichtig. Beim Betrachten der weiteren Ergebnisse zeigt sich, dass Millenials viel Wert auf Ausgleich, Routine und Prävention legen, was eher vergleichbar zu älteren Generationen ist. Die Gen-Z möchte eher etwas erleben und dabei mit anderen interagieren. Die Haupttrainingsziele sind abnehmen bzw. den Körper straffen (gaben 54 % an) und besser aussehen wollen. Stellt sich nun noch die Frage, wie sie das erreichen wollen. 50 % der Gen-Z und 52 % der Millenials nehmen an enfitness sen teil nd dieser beiden Generationen nehmen an Gruppenkursen teil. Wer die junge 52

Generation also für sich gewinnen möchte, sollte ein umfangreiches Kurs o a an ieten. a sie fi e in die Anlage kommen als viele andere Generationen, kann man sie stärker binden. Ebenfalls interessant ist die Erkenntnis der Les Mills Global Consumer Fitness Survey 2019, dass sowohl die Millenials als auch die Gen-Z mit 98 % ihr Zuhause als zweitliebsten Ort für das Training angeben. Es könnte sich also lohnen, darüber nachzudenken, wie man es den Mitgliedern ermöglichen kann, auch zu Hause zu trainieren. Was können wir aus diesen Ausführungen mitnehmen? Der in vielen Fitness-Anlagen mehr oder weniger vernachlässigte Group-Fitness-Bereich sollte zur Chefsache werden, wenn man die Millenials sowie die Gen-Z ansprechen will, denn damit trifft man ihre Bedürfnisse. Insbesondere Frauen in diesen Altersgruppen nehmen das Angebot wahr. Wer gute Kurstrainer beschäftigt, kann zudem eine starke Bindung zu den Teilnehmern aufbauen und sie so weiter an sich binden. Dann muss man nur schauen, dass man auch den Kurstrainer bindet, aber das ist im Zweifel einfacher, als Mitgliederbindungsmaßnahmen für jedes einzelne Mitglied einzuleiten.

Im Kursbereich zeigt sich eine Parallele zur jungen Generation. Beide werden eher vernachlässigt und damit schöpfen die Fitness-Anlagen nicht das volle Potenzial ihrer Möglichkeiten aus. Denn wer die Millenials und die Gen-Z mit ihren Bedürfnissen ernst nimmt und sich sie e t de ofitie t on einahe lebenslangen Kunden. Wer nur Ältere anspricht, kann diese bei guter Arbeit möglicherweise 20–30 Jahre bei sich in der Anlage halten. Im Optimalfall und wenn alle Rahmenbedingungen passen, kann ein Millenial bis zu 50 Jahre im Club gehalten werden. Vertreter der Gen-Z sogar bis zu 65 Jahre. Und natürlich werden die Themen Gesundheit im Alter wichtiger, daher sollte man das nicht vernachlässigen. Aber wenn man die Trainierenden schon in der Anlage hat, werden diese auch dableiben. Letztlich geht es darum, einen guten o ac en nd die Mit liede tuation so gering wie möglich zu halten. Fazit Die Bedürfnisse junger Menschen werden i itness e eic fi i no ie t. Dabei verpassen Betreiber die Chance, eine Zielgruppe anzusprechen, die derzeit einen sehr großen Anteil an den Trainierenden ausmacht. Wer sich darauf einlässt, wird auf lange Sicht davon ofitie en.


Themenschwerpunkt Millenials

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Potenzialausschöpfung durch digitales Marketing im Gesundheitssport Wir wollen noch mehr Gesundheitssportler für die RehaVitalisPlus e. V. Standortpartner erreichen und nachhaltig akquirieren. Deshalb helfen wir Ihnen beim kontinuierlichen Lead- und Imageaufbau. Dadurch, dass wir mit dem Vitalis Gesundheitszentrum in Benrath ein eigenes Studio betreiben und über den RVP über 550 Studios betreuen, haben wir in der Vergangenheit sehr viel mitbekommen, wie Agenturen versucht haben, die Vermarktung für unser Studio, aber auch für Partnerstudios zu übernehmen. Hierbei handelte es sich um bezahlte & organische Suchmaschinenoptimierung, Websiteoptimierung, Facebookmarketing und generelles Contentmarketing. Jede der Maßnahmen hat mehr oder weniger am Anfang funktioniert, wurde aber relativ schnell durch mangelnde Kapazitäten des Studios, der Agenturen oder eine schlechte Kommunikation zwischen beiden Parteien nicht zu Ende gedacht und nach wenigen Monaten fallen gelassen oder nicht mehr optimiert. Mit fehlender Optimierung ist gemeint, dass die Ergebnisse der vergangenen Werbemaßnahmen und die sich verändernden eltein sse nic t eite eac tet 54

wurden, um die Werbekampagnen „peu a peu“ zu optimieren. Dabei war es egal, ob es sich um Maßnahmen über Google, Facebook oder die eigene Website handelte. Wir haben uns aufgrund dessen dazu entschieden, unser Marketing selbst zu betreiben und gezielt inhouse Marketingkompetenz aufzubauen. Die Marketingkompetenz haben wir im Nachgang gezielt mit unseren erfahrenen Mitarbeitern im Gesundheitssport zusammengeführt. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Agenturen, die Kompetenz im Gesundheitssport und das nötige Marketing-Know-how ermöglichen es uns, Marketing in der Nische „Gesundheitssport“ gezielter umzusetzen als jede andere Agentur! Wir sind der festen Überzeugung, dass jede Werbemaßnahme ausgiebig getestet und anhand von Statistiken und Auswertungen kontinuierlich optimiert werden muss. Jede Werbemaßnahme

kann erst nach kontinuierlicher Optimierung ihre volle Wertschöpfung erreichen. Ziel ist es, Hidden Champion in der Marktnische „Marketing im Gesundheitssport“ zu werden. Hierfür müssen noch ein weiterer Aufbau von Personal, weitere Tests von Webseiten und andin a es nd affic- a a nen (Google & Facebook) erfolgen. Gerne können Sie uns Ihre Probleme nennen oder Fragen zu dem Thema stellen. Wir beraten Sie kostenlos in einer digitalen Sprechstunde!

Kontakt RehaVitalisPlus e. V. Prof. Oehler Straße 7D 40589 Düsseldorf Tel. 0211 / 99540438 E-Mail: n.weis@schranz-control.de Web: www.rehavitalisplus.de


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Marktübersicht Functional Training

Markt bersicht Functional Training Egal ob im Kursbereich oder auf der Trainings äche – Functional Training ist längst kein Trend mehr, sondern mittlerweile, sowohl im Discount-, Mittel- und remiumsegment, fester estandteil. Die Industrie hat das otenzial fr hzeitig erkannt und in den vergangenen ahren verstärkt rodukte und Konzepte f r dieses Segment produziert. nsere Markt bersicht gibt einen Überblick ber die aktuellen Anbieter in diesem ereich.

Functional Training bietet den Trainierenden eine Vielzahl an Vorteilen. Das Workout ist effektiv, intensiv, abwechslungsreich, trainiert den gesamten Körper und macht vor allem in Kleingruppen großen Spaß. Durch das Gruppenerlebnis kann zudem die Motivation gesteigert werden. Auch Fitness-Club-Betreiber können vom Angebot des funktionellen Trainings ofitie en. c se die on alifi ie ten Trainern gehalten werden, kann ein hoher Betreuungsstandard garantiert werden und es besteht die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu gewinnen und sich vom Wettbewerb abzuheben. Durch Club-in-Club-Konzepte oder Personal-Training-Stunden, in denen das Functional-Training-Equipment einbezogen wird, können Fit56

ness-Studios sogar Zusatzeinnahmen generieren. Die gestiegene Zahl an Mikrostudiokonzepten am Markt, die ausschließlich funktionelles Training anbieten, sowie die Ergebnisse der DSSV-Trendumfrage 2018/2019 unterstreichen die anhaltende Popularität des Functional Trainings. Bei der Umfrage landete Functional Fitness auf Platz 8 und Mobilitäts- und Faszientraining, als Bestandteil des Functional Training, auf Platz 7. Um der positiven Entwicklung des funktionellen Trainings gerecht zu werden, war und ist ein Großteil der deutschen Fitness-Clubs bereit, Ausgaben für entsprechendes Equipment zu tätigen. Laut DSSV-Eckdatenstudie 2019 investierten im Jahr 2018 56,1 Prozent der befragten Anlagen im Bereich Fun-

ctional Training. Darunter waren 55 Prozent der Einzelanlagen, 74,6 Prozent der Kettenbetriebe und 14,3 Prozent der Mikrostudios. Auch für 2019 ist die Investitionsbereitschaft relativ hoch. Insgesamt wollen 2019 sogar 63,2 Prozent aller befragten Anlagen, davon 64,3 Prozent der Einzelanlagen, 70,6 Prozent der Ketten und 33,3 Prozent der Mikrostudios, Geld für Functional Training ausgeben. Der Functional-Training-Markt ist so stark gewachsen, dass wir Ihnen auf den folgenden Seiten ausschließlich Hersteller von Functional-Training-Stationen, Zubehör und Kleingeräten vorstellen. Ausbildungsangebote konnten in dieser Marktübersicht nicht berücksichtigt werden. Einen Überblick über Ausbildungsanbieter erhalten Sie auf den nächsten Seiten.


Marktübersicht Functional Training

4D CoreSpeed GmbH Wir als 4D CoreSpeed GmbH wollen Menschen zu schmerzfreier, besserer und öfterer Bewegung verhelfen. Dabei sollen sie ihr volles, individuelles Leistungspotenzial ausschöpfen und zwar gleich welchen Alters, welcher Fitness oder welcher körperlichen Einschränkung. Dies erreichen wir mit unserem 4D PRO Bungee Trainer, dem weltweit ersten voll elastischen Schlingentrainer. Der 4D PRO Bungee Trainer wird weltweit in vielen itnessst dios e aein ic t n en i e sonal ainin nd i ofis o t ein esetzt. Motiviert werden die Teilnehmer oder Patienten zudem durch den großen Spaß- und Erlebnisfaktor. Viel wichtiger als das WAS ist uns aber das WIE. Daher lehren wir in der 4D PRO Akademie modernstes Wissen über Bewegung, Gesundheit und Training. Dieses Wissen bildet die nicht kopierbare Software unseres Unternehmens. Es wird ständi eite ent ic elt nd inte f a t denn nse E finde . . ed. aa iaeitet e te noc i ofis o t als aine ea e t . t a f c ste i ea .

Am Graben 1 21339 Lüneburg 04131 / 287470 4dservice@4dpro.de www.4dpro.de

aerobis fitness GmbH eit a en ste t ae o is fitness f ein i a ti e ainin s e te i e eic nctional Training. Unser Anspruch sind Produkte mit bestmöglicher Funktionalität, die optimale Ergebnisse liefern. Wir entwickeln und produzieren unsere Produkte in Deutschland und Europa, um nachhaltige Qualität anbieten zu können. Zu unserem Sortiment gehören mobile Kraftsensoren zur Leistungsmessung, Umlen ollen- c lin ent aine Endlossseilt aine e i le nde o a te a ensysteme, Schwungtaue und Sandbags.

Dieselstraße 6 50859 Köln 02234 / 9895290 sales@aerobis.com www.aerobis.com/de

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Marktübersicht Functional Training

BH Germany GmbH MAGSYS by BH FITNESS Ihr Studio. Ihre Methoden. Ihre Regeln. Gegründet 1909 steht BH (kurz für: Beistegui Hermanos – Die Gebrüder Beistegui) seit über 100 Jahren für hochwertige Produkte. Insbesondere begeisterten Radsportlern dürfte die Marke BH ein Begriff sein. Mit fast 30 Jahren Erfahrung im Bereich des professionellen Fitnesstrainings ist die BH Germany GmbH der Geheimtipp in der Fitnessszene in Deutschland. Das Modulare Trainingssystem MagSys ist einer der Dauerbrenner im Sortiment von BH Fitness. Zu 100% an alle Räumlichkeiten anpass- und erweiterbar ist es das perfekte Instrument, um die Kundenströme zu leiten und die Studioattraktivität zu erhöhen. Ma ys ist e i el e al o nctional o in lyo et ie s ension ode Balancetraining. Dieses System macht alles mit, auch den Trend des „Competition-Trainings“. Der Aufbau für ein Training von bis zu 12 Personen gleichzeitig macht es möglich.

Grasstraße 13 45356 Essen 0201 / 5997018 sales@bhgermany.com www.bhgermany.com

BodyCROSS GbR BodyCROSS ist eine deutsche Fitnessmanufaktur für Funktionelles Fitnesstraining, welche sich seit 2009 im Bereich der Aus- und Weiterbildung und individuellen Studiolösungen spezialisiert hat. BodyCROSS ist ein gesundheitsorientiertes, alters- und leistungsgruppenunabhängiges Fitnesskonzept, welches den Spaß am Sport fördert und frei von Wiederholungs- und Gewichtsvorgaben ist. Ein Konzept, das es vermeidet, die erbrachte Leistung ständig mit anderen zu vergleichen und zu bewerten. Ob Anfänger, Fortesc ittene ode ofi n tionelle itness ist a ec sl n s eic es nd nd für jeden geeignet. 2011 wurde der Ausbildungsbereich um eine Sportgerätemanufaktur erweitert. BodyCROSS stellt seitdem funktionelle Sportgeräte, wie z. B. Schlingen-, Bungee-, Sprint-, Rip- und Schwimmtrainer in reiner Handarbeit in Deutschland her.

Steinastraße 10 94086 Bad Griesbach 0174 / 3909896 0152 / 21609872 info@bodycross.de www.bodycross.de

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Marktübersicht Functional Training

Core Health & Fitness GmbH E E E EM E E Der Kraftgerätepark HumanSport® on a til s ietet ein n e leic lic es ainingserlebnis mit schnellen und dauerhaften Resultaten für den Trainierenden. Viele Zielgruppen können mithilfe der dazugehörigen Programmangebote ihre individuellen Trainingsziele erreichen. Unser Angebot umfasst fertige Trainingspläne und vieles mehr. HumanSport®, bestehend aus nur 6 Geräten, ist mit dualen Gewichtsblöcken ausgestattet, dadurch bieten sich vielfältige Optionen für ein optimales Ganzkörper- und Ausdauertraining. Die großen Bewegungsfreiheitsgrade geben jedem Trainierenden das Gefühl, ein individuelles, auf seine besonderen Bedürfnisse zugeschnittenes Training zu absolvieren. Beim HumanSport® wird darüber hinaus zwischen einem „Base Strength“, einem o e ta ili ation nd eine yna ic Mo e ent ainin nte sc ieden. eben der Intensität und dem Trainingsumfang werden auf diesem Wege die Übunen o le e nd oo dinati ans c s olle .

Fraunhoferstraße 22 82152 Planegg 089 / 2189800 mhirsch@corehandf.com www.corehandf.com/de

crosscorpo GmbH Total Gym: Das Total Gym System kann man auch als den Pionier des funktionellen Trainings bezeichnen. Schon seit 1974 gibt es dieses einzigartige Trainingssystem. Trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht und gegen die Schwerkraft. Sehr funktionell ist es vor allem deshalb, weil man durch die Mitbewegung des Schlittens auf dem man sich in verschiedensten Ausgangsstellungen platzieren kann immer über funktionelle Muskelketten stabilisieren muss, um sauber bewegen zu können. Das Training ist für jedes Klientel vom Personal Training über Kleingruppentraining bis hin zum Group-Fitness geeignet. Dabei schlägt es die Brücke vom klassischen Gerätetraining zum anspruchsvollen Functional Training ohne Gerätschaften. SensoPro: Bewegungen die nur einzelne Muskeln isoliert beanspruchen sind als unfunktionell zu betrachten. So etwas kann Ihnen auf dem SensoPro nicht passieren. Zu jedem Zeitpunkt des Trainings wird das „volle Orchester“ des Muskelzusammenspiels, der Sensomotorik und der Propriozeption eingefordert. Durch den tand a f ei na n i oneinande sc in enden tand c en ssen beide Beinachsen unablässig arbeiten, um die Stabilität zu erhalten. Sogar funktionelles Koordinationstraining in voller Dynamik ist möglich. Videobasiert angeleitet wird das Training variantenreich.

Winterhuder Weg 88 22085 Hamburg 040 / 42927066 j.spalt@crosscorpo.com www.crosscorpo.com

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Ihr eigenes Online Fitness-Studio – ganz einfach mit Bieten Sie Ihren Mitgliedern die Möglichkeit auch von zu Hause, unterwegs oder im Urlaub zu trainieren. Mit einem fitnessraum White-Label – Ihrem eigenen Online-Studio mit unserem Content und in Ihrem individuellen Look.

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Marktübersicht Functional Training

Cube Sports GmbH E le en ie den

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ctional

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Die individuellen Raumlösungen von Cube Sports bieten einen optimalen Rahmen für kreatives, funktionelles Training. Dabei dient die platzsparende Multifunktionswand als ideale Ausgangsbasis für eine Vielzahl funktioneller Workouts. Durch Ihr Wunschdesign wird die Studiolösung einzigartig. Seit neustem bietet Cube Sports a c entions se an die nac e tifi ie t sind nd da it on de ankenkasse mit bis zu 100% bezuschusst werden. Mit de E in t e o ts a e de den inde nis- a co s - o end di e t ins itnessst dio. e E id maßgeschneidert für Ihre Platz-, Trainings- und Zielgruppenanforderungen.

Hospeltstraße 32 50825 Köln 0221 / 16861658 info@cubesports.de www.cubesports.de

DHZ Fitness Europe GmbH Mit über 100 Towern und Towerschulungen im letzten Jahr, sind wir einer der Führenden Anbieter, wenn es um die Functional-Training-Area in Fitness Anlagen, Micro Studios und PT Clubs geht. Mit 6 Towermodellen decken wir alle Möglichkeiten des Functional-Tower-Trainings ab. Unsere DHZ-Academy bildet im Bereich Tower-Training und Kurse ihr Team vollständig aus, auch §20 Kurse sind in unserem Ausbildungsangebot möglich. Als Vollausstatter bieten wir alles an Functional-Equipment was ein Training auf dieser Area ausmacht. Vom Rasen mit Schlitten bis hin zu hochwertigen Racks bekommen Sie bei uns alles zu einem sensationellen Preis/Leistungs Angebot. Die Planung erfolgt mit unserem einzigartigen 3D Programm, so das Sie sich die neue Functional-Area gleich ansehen können.

Berlinder Straße 8D D-16727 Velten 03304 / 2472876 sales@d -fitness.de .d -fitness.de

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Marktübersicht Functional Training

Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH Functional Training Station: Perfekte Möglichkeiten für ein anspruchsvolles, differenziertes Training. All-in-One: Klimmzug-Griff breit + eng, höhenverstellbare Griffe (Rudern, Lat-Zug, Dips, Push-up usw.), erstklassiger Slingtrainer, höhenverstellbare Faszienrollen, fi ie n Stability: Sehr vorteilhaft ist hier das Training in Muskelketten. Die Übungen entsprechen den Alltagsanforderungen und man erlernt das Beherrschen des eigenen Körpergewichts. Durch den Total-Body-Workout wird die stabilisierende, wichtige Rumpf- und Haltemuskulatur immer mittrainiert. Hieraus ergibt sich ein aktiver Gelenkschutz, ein hoher Energieverbrauch durch ganzheitliches Muskeltraining und eine protektive Wirkung für die Wirbelsäule. Mobility & Foam Rolling: Durch die höhenvariablen Faszienrollen erreicht der Anfänger und Fortgeschrittene perfektes Mobility-Training und komfortables Faszienrollen. 2 m² – Auf kleinstem Raum: Drei unterschiedliche Trainingslevel, vom Leichten zum Schweren, sind am Gerät bebildert. Somit ist die Trainingsplanung einfach und schnell nachvollziehbar.

Möhnestraße 55 59755 Arnsberg 02932 / 475740 info@dr-wolff.de www.dr-wolff.de

Elbesport International GmbH Deutscher Handball Bund, Deutscher Segler Verband, Olympiazentren – Elbesport konzipiert und equipped komplette Functional Training und Athletik-Bereiche auf c ste i ea . Von kleinen Tools wie Sandbags und Battleropes über Olympia-Stangen und Bumper Plates bis zur kompletten Bodenlösung und Functional Training Tower lässt Elbesport alles nach eigenen Vorstellungen fertigen. ie e fe t da assenden c l n en on den o o t-E e ten des Institutes, z. B. zum Functional Training Tower, runden das Portfolio perfekt ab.

Gutenbergstr. 17 21465 Reinbek 040 / 79007690 info@elbesport.com www.elbesport.com

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Marktübersicht Functional Training

Eleiko Sport GmbH Eleiko – Raise the Bar Eleiko unterstützt mit Leidenschaft die Champions von heute und morgen. Seit 1957 stellen wir Hanteln und Krafttrainingsgeräte her, die von Tausenden von Sportlern weltweit benutzt werden. Qualität, Professionalität und Service stehen für uns stets im Fokus - wir liefern Trainingsgeräte, auf die Sie sich immer verlassen können. Als 1963 die erste Langhantel von Eleiko auf den Markt kam, verblüffte sie die Welt mit ihrer Leistungsstärke. Endlich eine Langhantel, die einen ganzen Wettkampf d c ielt o ne sic e ie en ode n ea f eisen Diesem hohen Qualitätsanspruch bleiben wir bei unserer Produktentwicklung bis heute treu und arbeiten kontinuierlich daran, ihm auch in Zukunft immer gerecht zu werden. eil i sc on seit a en it ofis a s de e ic t e en afts o t nd n tioneller Fitness wie auch Athletik zusammenarbeiten, verfügen wir über eine fundierte Fachkenntnis.

Bayernring 51 91567 Herrieden 09825 / 7839390 office.dac @elei o.co www.eleiko.com

ERGO-FIT GmbH & Co. KG e i o E als yste Funktionalem Training

set

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Gerade bei der Anwendung im Bereich des Funktionalen Trainings kommt es auf größtmögliche Bewegungsfreiheit für die Trainierenden an. Das Gurtsystem ermöglicht es, alltagsrelevante sowie sportartübergreifende Bewegungen auszuführen, als a c s o ts e ifisc t ainie en. ie st fenlose Widerstandeinstellung sowie der 360° Gurt a i alen e e n sf ei eit nnen ie ei die t en des i o E a ss ielen. ede o ta t eic net sic d c s e ifisc e Anforderungen aus. Wesentliche Elemente sind meist Schnelligkeit und Agilität, sowie Sprungkraft nd yna i . ie eit it de i o E emöglicht es, diese Faktoren gezielt zu verbessern. Ein grundlegend funktionales Training zeichnet sich durch mehrere Übungen aus, die eine Symbiose zwischen alltagsrelevanten Bewegungen und fti n s n en e i t. c die a i ale e e n sf ei eit ann de i o E s t lic t o yla e ein eset t e den.

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Blocksbergstraße 165 66955 Pirmasens 06331 / 24610 info@e o-fit.de .e o-fit.de


Marktübersicht Functional Training

gym80 International GmbH Die 80ATHLETICS-Serie von gym80 setzt neue Maßstäbe im Functional- und Performance-Segment. Rigs, Racks, Geräte, Bänke und Add-ons, in gewohnter gym80 Qualität „made in Germany“. Mit 40 Jahren Erfahrung in der Herstellung von High-End-Krafttrainingsgeräten, ist es das Ergebnis der unvergleichlichen Mischung aus modernster Fertigungstechnik und lokalem Handwerk. 80ATHLETICS wird in Deutschland aus hochwertigem Stahl hergestellt und hebt die Ma tstanda ds d c ein - ie ant o on ic e. ie e t e robuste Hardware gewährleistet eine unerreichbare Langlebigkeit und bleibt komo isslos sta e en diese o teil ist es lic de eati it t nd ndi id alität freien Lauf zu lassen – Farbvariationen, Polsterfarben, gelaserte Logos und a ti ie set t y eine en en sonde n ac t alles lic s t lic dazu gibt es umfangreiche Zubehörteile und Add-ons, die jedes Rig und Rack ganz nach Bedarf individuell machen. Me nfos nte . at letics.co

Wiesmannstraße 46 45881 Gelsenkirchen 0209 / 970640 info@gym80.de www.gym80.de

HOLD STRONG Fitness GmbH ste t f e i alit t nd at sic a f die E stell n a geschneiderter Functional Fitness Konzepte spezialisiert. Ausdruck des Qualitätsanspruches sind Module, die zu individuellen Tower- und Rigsystemen zusammengefügt werden. Bei der Herstellung wird Stahl der allerhöchsten Qualität nd das - ase - t e fa en e endet das eine te inte l sst. as a antie t a sol te ic e eit nd est ndi eit. ie e tifi ie n nac E o bestätigt dies. Die erwähnten Qualitätsmerkmale allein sprechen schon für sich, werden aber on de e ice noc eto t. Ein a s e iesenes E e tentea e leitet die Kunden im Verlauf des gesamten Prozesses. Das beginnt mit der Ortsbesichtigung, setzt sich fort mit der Planung und Beratung und endet schließlich mit dem Abschluss des Projektes und der Einbringung der fertigen Konzepte. Dabei stehen natürlich die Wünsche und Zielvorstellungen des Kunden immer im Mittelpunkt, Personalisierung der Trainingsgeräte inbegriffen.

Zinkhüttenweg 19 44143 Dortmund 0231 / 97766630 info@holdstrong.de www.holdstrong.de

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Marktübersicht Functional Training

INOTEC Fitness Deutschland GmbH THE HEXAGON® ® E E Training steht für ein Kleingruppentrainingskonzept mit dem Sie neue Zielgruppen erschließen und bestehende Kunden begeistern werden. Einziga ti ist a c de e tifi ie te s ei de Mit liede is de e ren erstattet bekommen. Darüber hinaus bietet die spezielle Form einige Vorteile: • • • • • • •

as E ste t a c o ne oden e an e n sta il Durch die Kabelzüge auch für ältere Kunden und Rehapatienten geeignet lle tationen nnen an ede telle ontie t e den as die le i ilit t e t ase esc ei te nd ofile nd l ini a dec n en f esse e ti ac e tifi ie te s Optimiertes Coaching, da der Trainer jederzeit alle Teilnehmer sehen kann Trainings-, Schulungs- und Umsetzungskonzepte für verschiedene Zielgruppen

Inotec Fitness verfügt über langjähriges Know-how und unsere Produkte werden weltweit erfolgreich eingesetzt. Wir setzen die besten Produktionsverfahren und langlebigsten Materialien ein, um höchste Qualität zu bieten.

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Keiser Europe GmbH E E EM E E E E E Keiser stellt immer den Status Quo der Fitnesswissenschaft in Frage, indem es den stärksten Muskel trainiert: das Gehirn. Während der Wettbewerb innerhalb der Grenzen einer Maschine beginnt und endet, beginnt Keiser mit dem Potenzial des menschlichen Körpers und entwickelt eine intelligentere Technologie, um die en en on esc indi eit Effi ien nd icherheit zu kennen. Was ist der Schlüssel zum Erfolg von Keiser mit en ie e e e le ten ofis o tlern und dem Militär? Es ist ein Ansatz, der auf funktionellem Training basiert, wodurch sie so schnell trainieren können, wie sie ihre Arbeit in der realen Welt ausführen. Ein echtes Funktionstraining erfordert ein schnelles ainin et as das ie it nse en Maschinen tun können, da der pneumatische Widerstand von Keiser nicht durch die Schwerkraft abgebremst wird.

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Life Fitness Europe GmbH Life Fitness SYNRGY-Trainingssystem as e ol tion e ainin ssyste ietet lli ne e M lic eiten f das funktionelle Training in kleinen Gruppen. Unabhängig von den individuellen Fähigkeiten und dem Fitnessniveau der Trainierenden macht das Training dadurch noch mehr Spaß. Das Trainingssystem ist in unterschiedlichen Größen und anpassbaren onfi ationen e ltlic . lat s a ende onfi ationen sind de ode de ne e . e e l c en ietet de die meisten Vorteile. Die Energie und Atmosphäre, die bei einem Training mit einem entste t ac t das e t Mittel n t eines eden t dios. e zentrale Zugang zur Zubehörablage ermöglicht den Teilnehmern einen schnellen und einfachen Zugriff auf Trainigsbänder, Kettlebells oder Medizinbälle um ihre Übungen auszuführen, ohne die anderen Trainingsteilnehmer zu stören. Ein Vorteil des ist die - ad- onfi ation elc e die e an s eit de ainin steilne e on tation tation ini ie t. -Ein eiten werden üblicherweise in der Mitte des Gruppentrainingsraums aufgestellt, sodass sich ein offener Bereich zu allen Seiten ergibt.

e of e 85716 Unterschleißheim 089 / 3177510 e t ie @lifefitness.co .lifefitness.de

Ludwig Artzt GmbH WONDERWALL – Neues Trainingskonzept für die Vertikale ie cle e e a l s n E e lic t es ofessionelle ainin sc en indi id ell nd eda fs e ec t estalten. a ei e den die lic eiten in de e ti alen a i al effe ti en t t. ie ietet die nno ation nctional Fitness, Faszien-Therapie, Dehnung und Muskeltraining auch für kleine t dios a en nd i at e. as inno ati e on e t de E ist so einfac ie a tisc : lattenele ente e den an eine e e st ontie t nd d c e i el e stell are Kleingeräte wie Endlosseile, Schlingentrainer oder Massage-Tools. Durch die große Auswahl an Applikationen können Therapeuten, Personal Trainer und Fitnessstudios ihre Übungswand ganz individuell gestalten. Storage verwandeln die Multifunktionswand zudem blitzschnell in ein praktisches Aufbewahrungsmöbel. Das spart unnötigen Stauraum. Alle Infos unter: www.artzt.eu/wonderwall

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Marktübersicht Functional Training

Matrix – Johnson Health Tech. GmbH Das innovative Group Functional-Konzept MX4 ist ein schlüsselfertiges, gesundeits ele antes ainin s o a das sic it e l si e Mat i E i ent lat s a end set en l sst. ie asis ildet die od la e nctional all E die d c eite e e te ie den - i e ode - o ce e fo ance aine nd den Mat i o e e n t i d. ie fe ti en ainin s o a ef 156 Übungswochen decken sämtliche Bereiche wie Kraft, Ausdauer, Mobilität und Stabilität für ein ganzheitliches Training ab. Die Zentrale Prüfstelle Prävention hat das Group Trainingskonzept MX4 gemäß §20 Abs. 1 SGB V anerkannt. So ergeben sich für Studiobetreiber, die bereits MX4 Kurse anbieten, oder alle, die noch über ein besonderes Angebot für funktionelles Gruppentraining nachdenken, neue Chancen, von Krankenkassen bezuschusste Präventionskurse anzubieten. Dank de alifi ation e aine d c den M -Maste t aine i d de o atisc e Aufwand einer Genehmigung durch die ZPP deutlich minimiert.

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Perform Better Europe Egal ob Personal Trainer, Studiobesitzer oder einfach Functional Training Begeisterter – bei Perform Better o t ede a f seine osten n nse e nline o findet an ne en estselle n wie dem TRX, den Minibands und dem Hypervolt auch allerlei Functional Training-Equipment: Hanteln, Kettleells nd ieles e e en nse en od ten ieten i nd s ild n en an. o e tified nctional aine is in e o- t letic ainin o s o s ist f eden das ic ti e da ei Du ein E lic

möchtest dir ein Home-Gym einrichten oder gar Fitness-Studio eröffnen? Unsere Studio Design e ten elfen di e ne da ei a s deine dee i eit ac en

Mit dem Functional Training Summit veranstalten wir jährlich das größte Functional ainin E ent in an E o a. Mit eite en E ents ie de e o t letic onference und der TRX Trainer Tour vereinen wir regelmäßig zahlreiche Functional Training Liebhaber. e de a c d

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Am Haag 10 felfin 089 / 4444679250 info@perform-better.de www.perform-better.de


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POWRX POWRX – Wir sind Ihr kompetenter Sportund Fitnesspartner Bereits seit über 10 Jahren können wir Freieitofis o tle nd itnessst dios leichermaßen für unsere Fitnessartikel begeistern. Als familiengeführtes Fitnessunternehmen legen wir dabei höchsten Wert auf Qualität, Funktionalität, kompetenten Service sowie auf ein spitzen Preis-/ Leistungsverhältnis. Selbstentwickelte Vibrationsplatten, professionelles EMS-Equipment, der leckere Bull Bites Fitnesssnack sowie zahlreiche Fitnessklassiker wie Gymnastikbälle und -matten, Medizinbälle, Hanteln, Kettlebells, Battle Roes o e i ent als a c i al in und Trekkingstöcke. Mit unseren Fitnessartikeln konnten wir bereits über 600.000 Kunden begeistern und bei ihren Fitnesszielen unterstützen. Setzen auch Sie auf POWRX und somit auf Markenqualität.

Robert-Bosch-Straße 7 73257 Köngen 07024 / 409110 info@ o .de . o .de

PRECOR – Amer Sports Deutschland GmbH Precor – Queenax – Unzählige Möglichkeiten und viele Vorteile eena ildet das e st c f nctional ainin . Mit diese indi id ell anpassbarem Trainingssystem nutzen Sie jeden vorhandenen Raum in Ihrer Fitnesseinrichtung optimal. Als Wand- oder Ecklösung, komplett frei stehend oder als ainin s ittel n t i t dio eena ann i en- nd e sonaltraining mit seinen zahlreichen individuellen Kursprogrammen eine zentrale Rolle einnehmen. e en den o onfi ie ten eena -Ein eiten l sst sie sic a f nf a e a c komplett frei und individuell zusammenstellen – je nach Raumgröße, Budget und Zielgruppe. Auch bereits bestehende Trainingssysteme lassen sich nachträglich noch erweitern. an e e teilen ie i tan en eine a olin eine o sac Suspension Bändern & Co. ist die Fülle an möglichen Übungen beinahe grenzenlos. So können Sie individuell auf die Bedürfnisse, Trainingsinteressen und körperlichen Fähigkeiten Ihrer Mitglieder eingehen.

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Marktübersicht Functional Training

Scotfit GmbH ie cotfit ietet ein od la es yste f den ndoo - nd tdoo e eic an. Die vielfältigen Module lassen sich individuell auf Ihre Bedürfnisse zusammenstellen. Freie Varianten sind ebenso möglich, wie Wandmontagen. Alle Elemente können als hochwertige Edelstahllösung oder als klassische pulverbeschichtete a iante an e oten e den. e en indi id elle a ielfalt ann das ndenlo o in den Tower integriert werden. Schulungen, Böden und Zubehör sind ebenfalls teil des großen Portfolios

Rombacher Hütte 10 44795 Bochum 0234 / 43623 info@scotfit.de scotfit.de

Technogym Germany GmbH SKILLATHLETIC- Hi-Tech, High Intensity, Sport Driven Experience E das ne e i en odell on E M ietet eine eite Auswahl an Trainingsmöglichkeiten, die auf den vier Trainingsgrundsätzen – Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer - beruhen und in verschiedenen Schwierigkeitsstufen durchgeführt werden können. Hierdurch besteht die Möglichkeit, Personen mit unterschiedlichen physischen Voraussetzungen an demselben Gruppentraining teilnehmen lassen zu können. Betreiber können täglich aus vier verschiedenen Trainingsprogrammen wählen und bei jeder Einheit eine neue Kombination aus funktionellem Training unter Integration von Ausdauergeräten erleben.

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Interview Martin Seibold

„Wir haben die Marke Fitness First gerettet“ Interview Constantin Wilser

Anfang Mai wurde in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass der Anbieter von intensivem Intervalltraining Barry‘s Bootcamp als Marke der erst kürzlich gegründeten LifeFit Group nach Deutschland kommt. Zu dem Unternehmen gehören zudem Fitness First und seit Dezember des vergangenen Jahres auch elbgym. Wir haben im Interview mit Martin Seibold, CEO der LifeFit Group, über die Strategie und die Zukunftspläne des Unternehmens gesprochen. BODYMEDIA: Die Gründung der neuen LifeFit Group hat einige sehr überrascht. Wie lange liefen die Planungen im Vorfeld und aus welchen Gründen wurde das Unternehmen gegründet? Martin Seibold: Das deutsche Geschäft war ja jahrelang sehr erfolgreich. Fitness First hat den Markt innovativ geleitet. Weltweit hat sich Fitness First dann auf den Lorbeeren ausgeruht. Zeitgleich sind andere Mitbewerber stark geworden, waren innovativ und expandierten mit neuen Konzepten. Fitness First hat mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Der Investor Oaktree Capital Management L.P. ist dann vor zweieinhalb Jahren darauf aufmerksam geworden, dass die Ergebnisse zurückgegangen und der 72

Umsatz drastisch gefallen ist. Gleichzeitig ist die Kostenspirale unglaublich gestiegen, sodass die Frage aufkam, wie es weitergeht. Zu dieser Phase war ich bei Fitness First in England und hatte das Geschäft an einen lokalen Betreiber verkauft, sodass ich frei war. Der Besitzer hat mich angesprochen und gebeten, die Situation in Deutschland anzuschauen und zu analysieren. Das habe ich getan und mich mit der Frage auseinandergesetzt: Kann man Fitness First noch retten oder nimmt man den „Patienten“ und verkauft die einzelnen Teile von Fitness First? Man hat sich ernsthaft mit diesem Szenario beschäftigt. Für mich war jedoch bereits nach vier Wochen klar, dass Fitness First eine Goldader ist. Fitness First ist eine

so starke Marke, hat so tolle Mitarbeiter und Standorte, dass wir darauf aufbauend etwas machen können. Dann habe ich mir die Wettbewerber angeschaut und festgestellt, dass die gut sind. Aber mir war klar, dass wenn wir in Fitness First investieren, in die Clubs, das Produkt und auch in die Mitarbeiter, dann werden wir hier richtig erfolgreich werden. Ich habe große Chancen für das Unternehmen gesehen. Anschließend haben wir einen Drei-Jahres-Plan geschrieben. Der war sehr transparent und für alle Mitarbeiter nachvollziehbar. Dieser Plan unterteilt sich in drei Phasen. Die erste Phase war die Ausrichtungsphase, wo wir festgelegt haben, wo stehen wir und in welchen Bereichen


Interview Martin Seibold müssen wir dringend etwas ändern. Dann sind wir in die Verfeinerungsphase übergegangen, um Prozesse in allen Bereichen zu verbessern. In der dritten Phase wollen wir ausbrechen. BODYMEDIA: Welche Schritte wurden konkret unternommen? Martin Seibold: Wir haben uns elf Bereiche vorgenommen und die Firma drastisch vereinfacht. Nehmen wir die Mitgliedschaftspakete als Beispiel. Es gab 672 verschiedene Tarife. Nicht nur die Kunden, auch die Mitarbeiter hatten längst den Überblick bei der Preispolitik verloren. Wir haben in die Marke Fitness First 10 Millionen plus investiert, um einfach das glatt zu ziehen, was über all die Jahre verpasst wurde. Was uns gelungen ist, wir haben die Clubs modular aufgebaut. Das heißt, dass wir in Zukunft jeden neuen Trend leicht übernehmen können. Wir haben natürlich auch die Performance stabilisiert und sehr genau auf die Kosten geschaut, haben die Mitarbeiter wieder gut geschult, haben allen Mitarbeitern ermöglicht, Verträge zu verkaufen und dafür Provision zu bekommen. Heute kommen 20 Prozent unserer Mitgliedschaften von „Nicht-Verkäufern“, ich glaube das ist in der Branche ungewöhnlich. Wir haben uns einfach breit aufgestellt. Seit letzten Herbst sind wir wieder im Umsatz- und Ergebniswachstum. Insofern haben wir die Firma gerettet. Damit ist die Marke im Upper-Mid-Market gut positioniert. Nun ist die Frage, wo wollen wir wach-

sen?“ Wir haben ein tolles Servicecente - ea alifi ie te Mita eite in der Zentrale und die sind natürlich mit 70 Clubs unterfordert. Man kann dieses Personal abbauen und den Mitbewerbern überlassen oder man nutzt die Mitarbeiter, um zusätzliche Marken mitaufzunehmen. Betrachtet man den Markt, erkennt man, dass der Boutique- und der Premium-Budget-Markt wachsen. Diese Marktsegmente wachsen schneller als alle anderen, deshalb suchen wir uns Konzepte, mit denen wir daran teilhaben können. Wir haben mit elbgym eine Firma gekauft, die wir in ein Franchisekonzept verwandeln möchten. Ab Herbst geht es da schon los. Wir wollen diese Marke in Deutschland weiter ausbreiten und Wilhelm Schröter wird mit seinem Team bei der Umsetzung helfen. Der Plan ist, dass es irgendwann 10 – 30 elbgyms in Deutschland gibt. Wir glauben, dass das ein guter Weg ist. BODYMEDIA: Sie haben die Übernahme von elbgym angesprochen. Wie wurde das vom Markt aufgenommen und wie gestaltet sich die Arbeit mit den beiden Marken? Martin Seibold: Wichtig zu wissen ist, dass Fitness First und elbgym komplett eigenständige Marken sind. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Ziel war es nicht, dass wir die Marken zusammenführen und dann aus elbgym

Fitness First machen oder Fitness First zu elbgym werden lassen. Wir hätten die Marke auch nicht übernommen, wenn Wilhelm Schröter nicht mitgegangen wäre. Denn der Erfolg von elbgym ist ganz eng mit ihm verbunden. Er verkörpert die Marke und die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend. Die elbgyms laufen eigenständig weiter. Die Kunden nehmen das positiv an. Wir haben im Dezember die Filialen für alle geöffnet. Kunden von Fitness First konnten kostenfrei bei elbgym trainieren und umgekehrt war es natürlich auch möglich. Jetzt können unsere Kunden eine Cluster-Mitgliedschaft kaufen. Auch hier sehen wir, dass das positiv angenommen wird. Wir sind sehr zufrieden über den bisherigen Verlauf der Zusammenarbeit. Die Clubs der beiden Marken sind, das ist das Interessante, keine Konkurrenz, sondern komplementär. Das heißt, das jeweilige Angebot ergänzt sich gut. Dieses Feedback erhalten wir auch von den Kunden. Im Herbst eröffnen wir einen vierten elbgym-Club und wir gehen davon aus, dass dieser das erste FranchiseUnternehmen wird. BODYMEDIA: Nun kommt Barry’s Bootcamp als dritte Marke ins Portfolio. Können Sie uns hier etwas über die Hintergründe und das Zustandekommen des Deals erzählen? Martin Seibold: Wir haben das Master-Franchise für Deutschland und Ös-

Die Marke Barry‘s Bootcamp ist Teil der neu gegründeten LifeFit Group 73


Interview Martin Seibold terreich erworben. Bei Barry’s Bootcamp wird es kein Sub-Franchising geben. In Deutschland wird es irgendwann mal zwischen 8 – 12 Barry’s Bootcamp Clubs geben. Für mich persönlich ist es das härteste Workout überhaupt. Dadurch hat das Konzept eine sehr spitze Zielgruppe. Es wird immer nur zwischen 500 und 800 Personen geben, die einen Club nutzen. Die kommen dann dafür aber zweimal pro Woche zum Workout. Dafür bezahlen Sie 25 und mehr Euro pro Training. Wenn wir das hochrechnen, bezahlt der Kunde 200 Euro pro Monat. Diese Zielgruppe ist vor allem in den Metropolen vorhanden. Derzeit sind wir in den Endverhandlungen für die ersten drei Standorte. Man kann sicher davon ausgehen, dass der erste Standort in Frankfurt, München oder Berlin eröffnen wird. Wir sind sehr zuversichtlich und wir haben bereits ein Team, das sich auf Barry’s Bootcamp fokussiert und einen Entwicklungsplan erstellt, den wir einhalten wollen. Mit Barry’s Bootcamp a en i den s n lic en E finde und Pionier im Boutique-Markt für uns gewinnen können. Das Konzept ist über 20 Jahre alt und hat die höchste Markenbekanntheit auf Social Media. Wir sind begeistert, dass wir diesen Rolls Royce der Fitnessbranche in Deutschland auf den Markt bringen dürfen. Die Verhandlungen waren hart und haben sieben Monate angedauert. Das

Qualitätsniveau, das die Amerikaner von uns erwarten, ist unglaublich hoch. Wir sind sehr stolz, dass wir beweisen konnten, dass wir das umsetzen können. Es war eine Riesen-Teamarbeit zwischen dem Besitzer Oaktree Capital Management L.P. und dem Managementteam. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass ich persönlich schon sehr lange mit Barry‘s Bootcamp in Kontakt bin, um diese Marke nach Deutschland zu bringen, was immer ein Wunsch von mir gewesen ist. BODYMEDIA: Gibt es außer dem Boutique Markt noch weitere Expansionsfelder, in denen die LifeFit Group Zuwachs plant? Martin Seibold: Wie vorab schon erklärt, sehen wir neben dem Boutique Markt den Premium-Budget-Markt als Wachstumsmotor der Branche. In Deutschland gibt es interessante Marken in diesem Bereich. Die LifeFit Gruppe will auch hier vertreten sein. Unsere Teams haben den Markt intensiv untersucht. Eine innovative und sehr erfolgreiche Studiokette aus dem Süd-Westen wurde von uns als Taret identifi ie t. as on e t e t sic stark vom Wettbewerb ab und basiert auf einem hohen Qualitätsanspruch, gepaart mit zielgruppenorientierten Lösungsangeboten. Ich war sofort von den unglaublichen Möglichkeiten, die uns eine Zusammenarbeit eröffnen

wird, begeistert. Unsere Service Teams und Mitarbeiter in der Verwaltung werden diese Clubs mit ihrem herausragenden Know How unterstützen und das Serviceniveau massiv ausbauen. Gleichzeitig gibt es unseren Fitness First Clubs außerhalb der Metropolregionen die Möglichkeit mit einem neuen Premium-Budget-Angebot in den Markt zu gehen. BODYMEDIA: Können Sie uns schon den Namen verraten und was dieses Unternehmen so besonders macht? Martin Seibold: Die LifeFit Group freut sich smile X Fitness als neue Marke begrüßen zu können. Mit über 40.000 Mitgliedern in 17 bestehenden Clubs und fünf weiteren Studios in der Eröffnungs- und Planungsphase ist smile X Marktführer in der Region Saar-Pfalz. Das klare Konzept und die unglaubliche Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Märkte und Immobilien geben smile X einen echten Wettbewerbsvorteil. Diesen werden wir auch mit verschiedenen Fitness First Clubs nutzen. BODYMEDIA: Wie konnten Sie in so kurzer Zeit solche Player unter dem Dach der LifeFit Group vereinen und für Ihre Idee gewinnen? Martin Seibold: Sehr intensive Wochen und Monate liegen hinter uns. Unternehmer, die Ihre Marken gegründet, aufgebaut und zum Erfolg geführt

Die LifeFit Group möchte mit Hilfe eines Franchisekonzepts bundesweit weitere elbgym-Clubs eröffnen 74


Interview Martin Seibold dann wird sich immer ein Mitarbeiter von der Marke melden, bei der er anruft. Die Marken werden also weiterhin eine starke Identität haben. Wir wurden in den vergangenen oc en fi olle ef a t elche Rolle die LifeFit Group einnimmt und was es mit dem Namen auf sich hat. Der Name rührt daher, dass wir uns nicht ausschließlich auf Fitness spezialisieren wollen. Wir möchten der Partner sein, der den Menschen ilft fit f i e en e den. c unser Mehrmarkenkonzept ist es gerade in der Zentrale einfacher, Mitarbeiter zu halten bzw. neue hinzuzugewinnen. Seit der Gründung der LifeFit Group haben wir so viele, quaDas Management-Team der LifeFit Group: litativ hochwertige Bewerbungen für (hintere Reihe) Jonathan Kreuter, Daniel Schalin, Steffen Fries, die zentralen Tätigkeiten, aber auch Vincent McHardy, (v.l.n.r), (vordere Reihe) Wolfgang Cyriax, Johannes Maßen, Isabelle Kopa, Martin Seibold, Christophe Collinet wird durch die für Filialen bekommen – das ist schon spannend zu sehen, wie sich so etwas CEOs der Marken ergänzt (nicht auf dem Foto abgebildet) entwickelt.

haben, sind sehr passionierte Verhandlungspartner. Durch meine Erfahrung aus England und meine guten, persönlichen Kontakte in die Fitnessbranche und darüber hinaus ist es uns gelungen Vertrauen aufzubauen und Begeisterung zu wecken. Nur so konnten und werden wir weitere Marken dieser Art unter unserem Dach der LifeFit Gruppe vereinen. BODYMEDIA: Welche Rolle spielen die einzelnen Marken im Gesamtportfolio de lifefit o . i t es einen Plan für die Entwicklung der Marken? Martin Seibold: Einen Plan entwickeln wir individuell für jede Marke, da jede Marke andere Voraussetzungen mitbringt. Ebenfalls ganz neu im Portfolio haben wir ab August The Gym Society. Die Marke, die von Frank Polman in den Niederlanden gegründet wurde, spricht gesundheitsbewusste Menschen an, die aber bisher noch nicht das richtige Fitnesskonzept für sic finden onnten. e y ociety steht für zentral gelegene, leicht erreichbare, kompakte Studios, die eine optimale Betreuung der Mitglieder möglich machen. Das Training an modernsten Geräten ist effektiv, digital unterstützt und wird immer von hochqualifi ie ten aine n e leitet. ad c erreicht das Konzept nachhaltig die 80% der Menschen, die bislang durch

das Raster konventioneller Fitnesskonzepte gefallen sind. Für The Gym Society haben wir die Lizenzrechte für Deutschland, Österreich, Schweiz und wollen den Roll Out in den Ländern in enger Zusammenarbeit mit Frank und seinem Team umsetzen. BODYMEDIA: Wird die LifeFit Group nach außen auftreten oder werden hier die einzelnen Marken im Vordergrund stehen? Martin Seibold: Das kommt immer ganz auf die Zielgruppe an. Wenn wir zum Beispiel an Vermieter herantreten und Immobilien für unsere Marken suchen, dann hilft es schon, wenn wir als Gruppe auftreten. Auf der FIBO sind wir noch nicht als Gruppe aufgetreten und wir haben gemerkt, dass es extrem schwierig war, den Anbietern nicht zu sagen, wir suchen eigentlich für verschiedene Marken unterschiedliche Produkte. In diesem Bereich müssen wir zukünftig auf jeden Fall als Einkäufer – als LifeFit Group auftreten. Dadurch bekommen wir natürlich ganz andere Konditionen und nnen iel effi iente e den. c bei anderen Dienstleistungen wie beim Einkauf von Jahresabschlüssen ist es natürlich günstiger, wenn wir mit einem Schlag für fünf Marken einkaufen, als für jede Marke einzeln. Wenn das Mitglied aber im Call-Center anruft,

BODYMEDIA: Die Gründung der LifeFit Group lässt ja darauf schließen, dass hier noch mehr Marken unter einem Dach vereint werden. Sind schon weitere Erweiterungen des Markenportfolios geplant? Wenn ja, in welchen Bereichen? Martin Seibold: Wir sind dabei, weitere Marken im Boutique-Bereich zu suchen. Wir können uns auch vorstellen, im Bereich Yoga und Pilates aktiv zu werden. Hier gibt es ja in Deutschland bisher noch keine Ketten. Wir werden das nicht selbst machen, sondern über Partner abbilden. Unser großes Ziel ist es, immer mit dem besten Partner im jeweiligen Segment zusammenzuarbeiten. Wir haben in Deutschland alles angeschaut, richten unseren Fokus allerdings auch international aus. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir diesbezüglich bis Ende des Jahres einen Schritt weiter sind. Diese Clubs würden wir dann wieder als Franchise anbieten. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

In der nächsten Ausgabe spricht elbgym-Gründer Wilhelm Schröter über das neue Franchise-Konzept.

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Marktanalyse: Sportaggregatoren in Deutschland

Te t Niels Gronau und Gregor Titze

Der Fitnessmarkt in Deutschland wächst nicht nur, er wird auch immer vielseitiger. Verhältnismäßig neu ist die Verbreitung eines aggregierten Angebotes einzelner Sport- und Fitnessangebote in der Regel mittels einer Mitgliedschaft. Die aktuelle edelhelfer Marktanalyse „Sportaggregatoren in Deutschland“ soll einen Überblick über die Entwicklung dieses Segments und dessen wesentliche Anbieter ermöglichen. Laut Duden ist ein Aggregator ein „Dienstleister, der für Kunden etwas auswählt, zusammenstellt und ihnen zum Kauf anbietet“. Der Kunde schließt dazu in der Regel einen Vertrag mit dem Aggregator und erhält damit das Recht, einzelne Angebote oder eine Zusammenfassung von Angeboten verschiedener Dienstleister, oft auch über Mitgliedschaftsprogramme, zu nutzen. Bekannte Beispiele aus anderen Bereichen sind Essenslieferdienste, Hoteloder Flugbuchungsplattformen sowie Musik- oder Videostreaming-Dienste. Und auch in der Fitnessbranche gewinnen die Aggregatoren zunehmend an Bedeutung. Vom ursprünglichen „One si e fits all - nsat at sic die nd strie in den vergangenen rund 20 Jahren längst verabschiedet. Verhältnismäßig neu ist die Verbreitung eines aggregier78

ten Angebotes einzelner Sport- und Fitnessangebote in der Regel mittels einer Mitgliedschaft. Doch auch hier gehen die Anfänge zumindest im Firmenkundenbereich auch in der Fitnessindustrie deutlich länger zurück. e ade diese i enfitness e eic und die Bereitschaft der Unternehmen, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren, ist heute auch ein wesentlicher Treiber für die Aggregations- oder auch Netzwerkangebote. All diese Angebote weisen für den Konsumenten den Vorteil der Vereinfachung der Produktauswahl sowie ins esonde e den e i len an einer Vielzahl an Angeboten auf. Firmenfitness als achstumsfaktor Das Zusammenführen einzelner Fitnessangebote zu einem Netzwerk ist keine

ganz neue Erscheinung. Bereits 2001 hat Frank Böhme mit seinem Unterne en nte it eine s n f nte nehmen geschaffen, die deren Mitarbeitern in einer Mitgliedschaft das Training in allen angeschlossenen Anlagen erlic te. n de ol e sind eite e nternehmen wie zum Beispiel qualitrain nd ansefit in das esc ft it de Aggregation von Sport- und Fitnessleistungen für Unternehmenskunden eingestiegen. Zunehmende Dynamik hat dieses Segment jedoch erst mit dem Auftreten weiterer Anbieter sowie vor allem auch mit der steigenden Bedeut n on i enfitnessan e oten in den vergangenen Jahren gewonnen. Mit dem wachsenden Bewusstsein für die Bedeutung der Fitness und Gesundheit ihrer Mitarbeiter sowie des stärker werdenden Wettbewerbs um neue Mit-


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Abbildung 1: Entwicklung der Anlagenzahlen der Anbieter zum Jahresende 2018 arbeiter öffnen sich auch immer mehr nte ne en lic en n estitionen in diesem Bereich. Und gerade größeren Unternehmen erlaubt die Zusammenareit it eine e ato die effi iente Bereitstellung von vielseitigen Sportmöglichkeiten für die Mitarbeiter auch an mehreren Standorten. or- und achteile von ooperationen mit Aggregatoren Als Gründe für eine Kooperation sind grundsätzlich ein zumeist kostenfreies (Online-)Marketing der Aggregatoren für ihre Partner zu nennen, verbunden mit deren größerer Bekanntheit. Daraus kann sich das Erschließen neuer Kundengruppen ergeben, welche die Auslastung der gegebenen Kapazität erhöhen und letztlich auch zusätzliche Erlöse durch die vergüteten Besuche der Aggregatormitglieder ermöglichen. Über die direkten besuchsabhängigen Zahlungen hinaus kann sich für den einzelnen Betreiber natürlich auch die Chance ergeben, die „Gäste“ langfristig von seinem einzelnen Angebot zu überzeugen und zu eigenen Mitgliedern zu transformieren.

Auf der anderen Seite besteht ein gewisses Risiko, den Zugewinn eigener neuer Kunden und den Bestand an Mitgliedern zu kannibalisieren. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn die Mitgliedschaft des Aggregators nur unwesentlich teurer oder sogar günstiger ist als die des jeweiligen Anbieters. Daher sollte dieser immer darauf achten, dass die Tarife des potenziellen Partners sich deutlich von den eigenen abgrenzen. Eine Differenzierung kann hierbei entweder über den Preis oder über eine Limitierung der Bes c s fi eit e fol en. c sollte bei einer Entscheidung immer die eigene Position im Markt berücksichtigt werden. Während z. B. für den Boutique-Anbieter fokussiert auf einzelne Leistungen wie Yoga oder Pilates in einer Großstadt der Mehrwert eher darin liegen könnte, Teil eines attraktiven Angebotes für Multisportler zu sein, dürften für ein klassisches Fitness-Studio in einer ländlichen Region aufgrund der Wettbewerbssituation eher die Gewinnung von Kunden über Firmensport-Kooperationen im Vordergrund stehen.

Ein Großteil der untersuchten Anbieter arbeitet mit einer Art „Mitgliedschaft“ für ihre Kunden. Die jeweiligen Endkunden erwerben hier für einen festen monatlichen Beitrag die Möglichkeit, sämtliche angeschlossene Kooperationspartner des Aggregators zu nutzen. Lediglich zwei Anbieter arbeiten mit einer Art Ticketmodell. Die Endkunden erwerben hier ein Ticket für die ein- oder mehrmalige Nutzung der Angebote eines Sportanbieters. ie grö ten Anbieter in eutschland Die nach Anzahl an Sportpartnern größten Anbieter in Deutschland sind aktuell Urban Sports Club, qualitrain, y ass nte it so ie ansefit. ie einzelnen Anbieter unterscheiden sich sowohl in ihrem jeweiligen Hintergrund als auch im individuellen Angebot. Mit über 4.150 Partnern bietet der Urban Sports Club das größte Netzwerk an Sportmöglichkeiten auf dem deutschen Markt. Grund für die deutlich höhere Anzahl ist das im Vergleich zu den meisten anderen Anbietern deutlich breitere Angebot mit „über 50 Sportar-

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Abbildung 2: Gesamtanlagenzahlen der Anbieter im Juli 2019


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Durch die Zusammenarbeit mit Aggregatoren können neue Zielgruppen erschlossen werden

ten“, wobei Fitness, Yoga, Bouldern und Schwimmen den größten Anteil haben. Mit einem reinen Business-to-Consumer-Angebot im Jahr 2012 gestartet, hat sich das Unternehmen im verganenen a it de i enfitnessaniete nte it sa en esc lossen um sein Angebot im Business-to-Business-Bereich zu stärken und durch die nte ation seine f ende tell n als Aggregator weiter auszubauen. Rund 2.450 Anlagen vereint der in diesem Vergleich zweitplatzierte Anbieter qualit ain. as a f i enfitnessan e ote spezialisierte Unternehmen wurde im Jahr 2018 von eGym übernommen. Über eine vergleichbare Zahl an Partnerangeboten verfügt auch der aus Südamerika stammende Anbieter Gympass, der Ende 2015 in den deutschen Markt gestartet ist. Gympass arbeitet ebenfalls ausschließlich im Bereich i enfitness nd o t in e tsc land auf rund 2.200 Anlagen. Auch bei dem im Anlagenranking fünftplatzierten ansefit at sic i a die esellschafterstruktur geändert. Mit dem Einstie on ate land i ate E ity nvestments soll das „vorhandene Marktpotenzial durch eine beschleunigte E ansion a s esc ft nd das ansefit- n e ot eite di italisie t e den. ie geografische erteilung der Aggregatoren Die Mehrheit von knapp 80 Prozent der Sportanbieter arbeitet derzeit nur mit einem Aggregatoren zusammen. 14 Prozent kooperieren mit zumindest zwei Aggregatoren und ein kleiner Anteil von 6 Prozent ist sogar bei drei oder mehr n iete n elistet. n den Millionen etropolen ist eine deutliche Verschiebung zugunsten von Mehrfachpartnerschaften zu erkennen. Nimmt man die größ82

ten Städte als Anhaltspunkt und zieht Parallelen zu anderen Branchen, so ist davon auszugehen, dass der einzelne Sportanlagenbetreiber zukünftig eher mehrere Partnerschaften eingehen wird. et ac tet an die eo afisc e e teilung der aggregierten Sportbetriebe, so wird deutlich, dass der größere Teil bislang in den großen Städten zu finden ist. t o ent de nlagen sind in Städten mit mindestens . Ein o ne n on ent ie t. n absoluten Zahlen führt Berlin die Liste der deutschen Großstädte mit großem Abstand an. Rechnet man die Kooperationspartner aller Anbieter zusammen, kommt die deutsche Hauptstadt auf rund 2.000 Sportanlagen, die bei einem der Aggregatoren gelistet sind. Die zweitplatzierte Stadt Hamburg liegt mit etwa 1.000 Anlagen deutlich da inte . n de elati en et ac t n führt hingegen Köln das Ranking an. Auf 100.000 Einwohner kommen hier knapp 83 Kooperationspartner. Auch hier weist München als Zweitplatzierter mit 58 Anlagen pro 100.000 Einwohner einen de tlic en c stand a f. nteressant ist auch eine Betrachtung der Verteilung der einzelnen Sportanbieter nach ihrer Zugehörigkeit zu den einzelnen et e en. n den alle eisten Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern verfügt der nach der Gesamtanlagenzahl führende Urban Sports Club auch über den größten Marktanteil. Allein in Berlin macht er mit über 1.000 Anlagen mehr als die Hälfte des gesamten lokalen Aggregatormarktes aus. Fa it Die aktuellen Entwicklungen bei einer Vielzahl der Marktteilnehmer unterstreichen die Dynamik und letztlich auch

das in diesem Segment gesehene Potenzial. Addiert man die Partner der e n identifi ie ten n iete sie e . 2), so kommt man in Summe auf rund 16.000 Sportangebote in Deutschland. Mehr als 10 Prozent der Betreiber, kooperieren schon heute mit mehr als einem Aggregatoren. Ausblick . eil den ie e enfalls in de ME lesen nnen id auf Basis einer umfangreichen Erhebung unter Fitnessanbietern die eigentliche Kooperation zwischen diesen und den einzelnen Aggregatoren näher beleuchtet. Um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, werden noch Fitness-Clubs gesucht, die an der Studie teilnehmen. Zur Studie gelangen Sie über edelhelfer.com/ erhebung

u den Autoren Niels Gronau (links), Gregor Titze – die edel elfe e e leite a f allen Etappen der Unternehmensentwicklung. Die Beratungsboutique edelhelfer GmbH wurde nach dem „Edelhelfer“ im Radsport benannt. Dieser arbeitet in besonderer Position für den Erfolg seines Mannschaftskapitäns und unterstützt ihn in jeder Situation des Rennens. Kontakt: www.edelhelfer.com kontakt@edelhelfer.com


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ro -Athletiktraining im Studio Interview Constantin Wilser

Das Training in Fitness-Studios hat sich in den vergangenen zehn Jahren, geprägt durch den Leistungssport, stark weiterentwickelt. Welche Parallelen es zwischen Leistungs- und Breitensport gibt, was Trainer beachten sollten und welche Vorteile Athletiktraining bietet, darüber haben wir im Interview mit Volker Lichte, Janos Bastgen und Marco Ernst von Matrix gesprochen. BODYMEDIA: Die Welle des professionellen Athletiktrainings schwappt immer mehr in die Fitness-Clubs. Worauf führst du das zurück? Volker Lichte: Die Wahrnehmung von Athletiktraining in der Öffentlichkeit – und speziell in der Fitnessbranche – ist durch die starke Präsenz im Spitzensport eine andere geworden. Neben den durch uns ausgestatteten nationalen Verbänden, wie der DFB, DEB, DTTB, und DBB, sind es auch zunehmend die Nachwuchsleistungszentren der Fußball-Bundesligavereine, die 84

stärker in den Fokus geraten. Für die Implementierung von Athletiktraining in den Clubs sehe ich dies als einen wichtigen Impuls. Zugleich ist aber auch das „freie Training“ mit seinem individuellen Ansatz ein maßgeblicher Grund dafür, warum Athletiktraining sich so großer Beliebtheit erfreut. Es ist, vorausgesetzt die Betreuungsqualität stimmt, für jedes Mitglied geeignet und es wird der komplette Körper trainiert. Der eindeutige Nutzen für dieses Training liegt auch im Transfer in den Alltag, weil die Übungen dem natürlichen Bewegungsmuster ent-

sprechen. Heutzutage wird die Sinnhaftigkeit bestimmter Tätigkeiten als Motivationsgrund immer bedeutsamer – und gerade das spricht für Athletiktraining. BODYMEDIA: Was zeichnet ein Athletiktraining, was einen guten AthletikTrainer aus? Janos Bastgen: Athletiktraining bede tet den e fitte ac en. Sei es den Fußballer oder anderen Ballsportler, aber auch den Bogenschützen oder den Eiskunstläufer. Durch gezieltes Athletiktraining können die


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Training Athletiktraining jeweiligen Sportler in ihren Bewegungsabläufen, die sie täglich in ihrer Sportart ausführen müssen, unterstützt werden. Aber es können beispielsweise auch enio en fit f llta s elast n en emacht werden. Daher macht es Sinn, Athletiktraining auch im Fitness-Studio anzubieten. Ein guter Trainer zeichnet sich vor allem durch seine Sozialkompetenz aus. Der Trainer muss erkennen: Wen muss ich motivieren oder wen muss ich bremsen? Er muss beim Training auch in der Lage sein, den Leensstil . die e ic e elast n der Teilnehmer zu berücksichtigen. Eine Tätigkeit, die verstärkt im Sitzen durchgeführt wird erfordert vom Trainer eine ganz andere Herangehensweise beim Training, als ein Mitglied mit verstärkt körperlicher Arbeit. Der Trainer muss schnell erkennen, wer den berühmten Tritt in den Allerwertesten braucht und wen man eher sanft anpacken muss. Das trifft im Übrigen auf Breiten- und Spitzensportler gleichermaßen zu. BODYMEDIA: Wo siehst du Parallelen isc en itnesst ainin it ofis o tlern und dem Training mit Studiomitgliedern? Welche Inhalte können Studios bzw. Trainer problemlos übernehmen, was sollten sie besser lassen? Volker Lichte: a allelen isc en ofisport und Athletiktraining im Club sehe

ich in der Tat. Die Grundprinzipien des Trainings sind ähnlich. Für den Trainer spielt es keine Rolle, ob er mit einem Nationalspieler oder einem Clubmitglied trainiert. Wichtig in beiden Bereichen ist, dass der Trainer darauf achtet, in welchem Zustand der Trainierende ist, und ein gutes Monitoring und ausführliches Testing durchführt. Nach Auswertung der Ergebnisse können Trainer gemäß dem individuellen Trainingsniveau mit jedem progressiv erfolgreich arbeiten. Das Ziel ist immer, den Athleten bzw. das Studiomitglied besser zu machen, damit er im Wettkampf oder Alltag die an ihn gestellten Herausforderungen meistern kann. Die für mich entscheidende Voraussetzung aufseiten des Athleten ist dann sicherlich das „Commitment“, das heißt die e ic t n die e ein e t das aining fokussiert und eigenverantwortlich durchzuführen. BODYMEDIA: Welche Vorteile bietet Athletiktraining den Studiomitgliedern? Janos Bagsten: Ein Athletiktraining, mit dem entsprechenden Konzept und Equipment, bietet den Studiomitgliedern den Vorteil, professionelles Training im „Amateur-Umfeld“ durchführen zu können. Ein solches Training war bis vor einigen Jahren nur absoluten Top-Athleten im Leistungsbereich vor-

behalten. Heutzutage können Studios dies, dank von Experten entwickelten, vorgefertigten Trainingsprogrammen, wie z. B. unserem MX4 Konzept jedem Trainierendem anbieten. Dieses „Programming“ deckt alle konditionellen Fähigkeiten, also Kraft, Koordination, Schnelligkeit, Ausdauer, etc. optimal ab – und zwar nach festgelegten Qualitätsstandards. Athletiktraining ist für Studiomitglieder auf jeden Fall empfehlenswert, denn es verbessert und kräftigt die in vielen Bereichen so wichtige Rumpfstabilität. Durch Athletiktraining können neue Reize so dosiert gesetzt e den dass e ielt efi ite a s e lichen werden und die Leistungsfähigkeit gesteigert wird. Voraussetzung dafür ist gute individuelle Betreuung durch den Trainer. BODYMEDIA: Im Fußball sagen einige Experten, dass Fitness und Athletik wichtiger sei als Talent und Technik. Wie schätzt Du das ein? Volker Lichte: Ich bin eher der Meinung, dass Talent und Technik die besten Voraussetzungen sind, um im Fußball weit zu kommen. Aber wenn es in die 80. Minute geht und die Physis ist nicht vorhanden, dann hat das auch Auswirkungen auf die Technik und Passgenauigkeit. Also das eine bedingt das andere. Es liegt an jedem Spieler

Volker Lichte (r.) ist als Key Account Manager bei Johnson Health Tech. für die Kooperationen im Spitzensport verantwortlich. Hier ist er mit Nicklas Dietrich vom DFB zu sehen 86


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Training Athletiktraining

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ganz einfach zu entscheiden, was will ich erreichen und welche persönlichen Ziele habe ich? Aus meiner Erfahrung bei der Nationalmannschaft und auch aus der Bundesliga ist eindeutig festzuhalten, dass immer mehr Bundesligaspieler zusätzlich eigene Gyms einrichten, um die körperliche Fitness zu verbessern. Die Spieler denken zunehmend ganzheitlicher, indem sie auch Ausgleich durch Yoga und andere Entspannungs- und Regenerationsformen suchen. Wir liefern dazu konkret den deutschen Nationalmannschaften unsere Matrix CXP Bikes. Durch die exakte Leistungsmessung können die Athletikt-Tainer so optimal auch die Pausen zwischen den intensiven Trainingseinheiten bzw. Spielen bei WM oder EM gestalten. BODYMEDIA: Im Gegensatz zum ofis o t ss ein aine i t dio ein Workout für unterschiedliche Leistungslevel konzipieren. Wie ist das zu schaffen und welche weiteren Herausforderungen sind zu meistern und welche Fehler zu vermeiden? Janos Bastgen: Auch hier sollte meiner Meinung nach das Hauptaugenmerk auf dem „Programming“ liegen. Der Trainer hat die Möglichkeit, aus vielen Übungen bzw. Workouts zu 88

r und na i na en erbänden

wählen, um das Training perfekt an den Kunden anzupassen. Kann ein Kunde beispielsweise mit einem Schulterproblem diverse Übungen nicht durchführen, ist das kein Problem. In ausführlichen Inhouse-Schulungen zeigen wir den Trainern Übungen speziell für diverse Krankheitsbilder, um bestmöglich auf sämtliche Probleme, Wünsche und Ziele der Kunden eingehen zu können. Unterschiedliche Leistungslevel können zum Beispiel durch unterschiedliche Trainingsintensitäten Trainingsintervallzeiten und sogar die passende Musik berücksichtigt werden. Das sind die Punkte, die wichtig sind, damit heutzutage das Thema Athletiktraining im Fitness-Club ideal umgesetzt werden kann. Wartet auf den Trainer eis iels eise ein s it e e nfitten Senioren, dann kann er aus dem tiefen Squat, den er in einem Kurs mit ambitionierten Sportlern hat durchführen lassen, eine weniger intensive Bewegungsausführung machen, die eher an das Hinsetzen und Aufstehen aus einem Stuhl erinnert. Der Trainingseffekt geht nicht verloren und die Kursteilnehmer e den ein t c fitte f den llta . Stimmt die Betreuung, kann die Bewegung einwandfrei gesteuert werden. Dabei zeichnet sich ein guter Trainer durch kontinuierliche Fortbildung aus.

ie

BODYMEDIA: Stichwort Ausbildung. Welche Vorschläge habt ihr diesbezüglich? Janos Bastgen: Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die renommierten Bildungsinstitutionen bieten zahlreiche Lehrgänge an und laut der aktuellen Eckdatenstudie des DSSV investieren mittlerweile vier von fünf Anlagen in Weiterbildungen im Bereich Functional- bzw. Athletiktraining. Da ein guter Athletik-Trainer sich durch die bereits erwähnte Sozialkompetenz auszeichnet, empfehle ich hier auf jeden Fall eine klassische Ausbildung mit Präsenzphasen anstelle von Online-Fortbildungen über das Internet. BODYMEDIA: a eitet en it ofiAthleten, Verbänden und Vereinen im Leistungs- und Spitzensport zusamen. elc en Ein ss at diese eit auf die Produktentwicklung von Matrix? Marco Ernst: Die zahlreichen Kooperationen mit dem Leistungssport haben o en Ein ss a f nse e eit. as Ziel für uns im Produktmanagement ist es natürlich, die Synergien zwischen Leistungs- und Fitnesssport zu nutzen und das Wissen aus dem Spitzensport in die Studios zu transferieren. Der Trend, dass auch Amateursportler immer professioneller trainieren


Training Athletiktraining möchten, ist klar erkennbar. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, haben wir mit dem MX4 Konzept ein Shop-in-Shop-Kleingruppenkonzept erarbeitet, mit dem Fitness-Studios ihren Mitgliedern sehr platzsparend professionelle Workouts bieten können, die wissenschaftlich fundiert und für Trainer wie Mitglieder verständlich aufgebaut sind. Als optimale Ergänzung bietet sich die Magnum Performance Area mit diversen Multi-Racks, unserer Breaker Bench und Freigewichten an. Um die Betreuungsqualität möglichst hochhalten zu können, sollte man auf mehr als zwölf Teilnehmer bei den jeweiligen Kursformaten verzichten. Zur Ausstattung sollten neben freien Gewichten, Kettlebells und Schlingentrainern auch unsere innovativen HIT-Cardiogeräte, wie der Matrix S-Drive oder S-Force zählen. Die Mobilität darf beim Athletiktraining keinesfalls zu kurz kommen, sodass es sinnvoll ist, auch hierfür entsprechende Geräte und Equipment in die Räumlichkeit zu integrieren. Durch dieses Trainingsangebot steigt für den Betreiber die Chance, mit Vereinen aus der Umgebung zu kooperieren.

Janos Bastgen, Education & Training – Johnson Health Tech. und Marco Ernst, Assistant Product Manager – Johnson Health Tech. (v.l.)

Ganz gleich, ob Handball oder Fußball, die Vereine sind dankbar, wenn sie vor allem in der Vorbereitungsphase zur Abwechslung und Leistungssteigerung Athletiktrainings im Studio absolvieren können. Eine weitere lukrative Möglichkeit besteht in der Zusammenarbeit mit Krankenkassen, da einige Kursformate –

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wie auch unser MX4 – über den § 20 bezuschusst werden. Dadurch ist im Club auch in dieser Athletik-Zone ein „Return on Investment“ möglich und das bietet für Clubbetreiber einen großen Nutzen. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.

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Specials EMS-Training

EMS-Training in Malaysia Text Jonathan Schneidemesser

EMS-Training wurde bisher als eine eher europäische Bewegung wahrgenommen. Hier wird schon länger mit Strom gearbeitet, wenn auch vor allem in der Therapie. Dirk Schmellenkamp hat sich auf die Fahne geschrieben, das EMS-Training auch in die asiatischen Länder zu bringen, insbesondere nach Malaysia und China, wo er mit seinen Impulse-Studios Fuß gefasst hat. Wenn wir über den Tellerrand blicken, um zu sehen, wie man neue Trends umsetzt oder was es an Trends gibt, orientieren wir uns traditionell eher an der westlichen Welt. Das war bisher auch ein ganz probates Mittel. Dabei vergisst man allerdings schnell, wie stark die asiatischen Länder insgesamt, aber auch im Bereich Fitness nachziehen. e a s finden ie itness insbesondere aber EMS-Training im östlichen Teil der Welt umgesetzt wird, sprachen wir mit Dirk Schmellenkamp, der uns umfangreiche Einblicke gab. „Eine große Rolle bei den FitnessAktivitäten spielt natürlich das Klima. Ihre Freizeit verbringen die Menschen in Malaysia tagsüber vor allem in den klimatisierten Shopping-Malls. Daran hat sich die Fitnessbranche natürlich angepasst und setzt insbesondere in den Metropolen auf Boutique-FitnessKonzepte, die sich hier gut integrieren lassen“, so Dirk Schmellenkamp auf unsere Frage, wie sich die Fitnessmärkte in 90

Europa und Asien unterscheiden. Jeder, der schon mal in Malaysia, Indonesien, China oder auch Vietnam unterwegs war, hat am eigenen Leib erfahren, wie wenig man bei dieser schwülen Hitze am Tag an Fitness denkt, und so geht es dann auch den Einheimischen. Und wenn Fitness funktionieren soll, dann muss sie den Menschen möglichst einfach zugänglich gemacht werden. Ähnliche Strömungen sieht man ja auch bereits bei uns, wo immer mehr Einkaufszentren mit größeren oder kleineren Fitnesseinrichtungen geplant werden. Abends, wenn es dann etwas kühler wird, gehen die Malaysier dann nach draußen. Aufgrund des warmen Klimas bewegen sich die Malaysier sehr wenig, was ihrer Leidenschaft, dem Essen, natürlich etwas entgegensteht, denn schlank und fit c ten sie nat lic t ot de sein. „Die Hauptgründe für die Menschen in Malaysia für Sport sind, Gewicht zu verlieren und Muskeln aufzubauen,

damit die ganzen zugeführten Kalorien auch verbrannt werden können“, so Schmellenkamp. Er berichtet auch von dem Brauch, sein Gegenüber nicht zu fragen, wie es ihm geht, sondern ob er schon etwas gegessen hat. „Gleichzeitig möchte der Malaysier nicht stundenlang im Gym trainieren und da ist de Effi ien edan e on n in HIIT sehr verlockend.“ Guter Service wird vorausgesetzt Im Bereich Service sind die asiatischen Märkte schon etwas weiter. Während man bei uns die Handtuch- und Getränke-Flat beinahe überall dazu buchen muss, wird hier erwartet, dass beides im Preis inbegriffen ist. Um einen guten Service zu bieten, wird aber noch mehr erwartet. Und wider Erwarten sind die Asiaten auch im digitalen Bereich weiter vorne. Die Nutzung von Apps für Zahlungsvorgänge, Buchungen und sonstige Informationen hat sich bereits als fester Bestandteil integriert und nimmt damit auch mehr Raum im Training ein.


Specials EMS-Training Mit den Impulse-Studios war Dirk Schmellenkamp Vorreiter in Malaysien. e ffnete e ie das e ste EMS-Studio. Bis dahin war diese Trainingsform recht unbekannt. Durch die Eröffnung weiterer Impulse-Studios in Malaysien und China wurde der Bekanntheitsgrad von EMS hier weiter vorangetrieben. Im Fokus von Impulse stehen das Design und die Kunden. Die Studios wurden entweder in Premium-Lagen oder Shoppings-Malls platziert und dementsprechend spiegelt das Design diesen Premium-Anspruch wider. Dieser zieht sich auch bis in die Betreuung der Trainierenden hinein. „Der Kunde ist bei uns „Center of the world“, sobald er das Impulse-Studio betritt. Der Trainer kann sich voll und ganz auf die Betreuung konzentrieren, da er unterschiedliche digitale Hilfsmittel hat, die ihn unterstützen“, berichtet Schmnellenkamp. Von der Lead-Generierung über digitales Marketing, eine Studio-Management-Software, Apps bis hin zu einer Online-Akademie und Schulungen bietet er alles an. Bei Impulse werden die Systeme von XBody ein eset t. ainie t i d in e ode

Die Impulse-Studios wurden in Premium-Lagen oder Shopping-Malls angesiedelt. Das spiegelt sich in dem ästhetischen Design wider

e - ainin s sodass die et e n gewährleistet ist. Die Buchungen laufen komplett über die Buchungs-App. Der Preis für ein EMS-Training siedelt sich, ähnlich wie bei uns, im Premium-Segent an nd ostet o Ein eit. Noch viel Potenzial zu erwarten Schaut man sich den malaysischen Fitnessmarkt an, kommt man auf eine n ef e ea tions ote on

der Malaysier, die ins Gym gehen. Der Markt hier wächst gerade sehr stark und damit einhergehend ist ein Wachstum im EMS-Markt ebenfalls zu erwarten. Insbesondere Kleingruppentraining und Personal Training sind stark nachgefragt. „Und genau da hat EMS ja seine Stärken“, schließt Dirk Schmellenkamp unser Gespräch ab.

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Gabi Beckmann, Rückgrat Emmendingen: „Unser gesundheitsorientierter Club wollte sein Kursangebot erweitern und das Thema Spaß in den Vordergrund rücken. Daher haben wir uns für die Integration der xelerate Power-Area entschieden. Der bisherige funktionale Trainingsbereich wird um das Angebot der kognitiven Fitness erweitert. Es war die richtige Entscheidung, unsere Kunden sind begeistert.“ Hans-Jürgen Konrad, TC Kempen: as e en at ele ate a s den fol enden nden e a ft: E nzung des stupiden Workouts, hin zu Übungen, die die Koordination, Reaktion und Sensomotorik verbessern.

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Specials Speakers-Coach

Erfolgreicher edner werden Text Tobias Conrad & Jonathan Schneidemesser

Die ODYMEDIA Innovation Days stehen f r E zienz, Schnelligkeit und Innovationen. Sie stellen die teilnehmenden Club- etreiber aber auch vor die erausforderung, die vielen Informationen, die auf sie einprasseln, zu verarbeiten. Damit die eigene otschaft dennoch gehört und erinnert wird, muss sie auf die richtige Art und eise kommuniziert werden. Im Coaching mit Tobias Conrad zeigen wir, wie das geht. Wenn Steve Jobs vor sein Publikum trat und zu sprechen begann, waren alle Augen und Ohren gebannt auf ihn gerichtet. Von der Sprache über das tfit esa ten asste i e alles perfekt zusammen. Man konnte ihm einfach gut zuhören und tat das auch. Und so ist es nicht nur mit dem ehemaligen Apple-Chef, sondern bei allen ten edne n. eil das e i n immer mithört und man gerne etwas lernen möchte, das ansprechend präsentiert wird, verzeichnen die Videos on E ode a c edan en an en immer mehr Zuschauer. Hier zeigen gute Speaker Emotionen und präsen94

tieren diese gehirngerecht. Und wenn mehr Menschen gute Redner kennen, vergleicht man diese mit den Speakern, die man im Alltag auf Kongressen o. Ä. trifft. Das Problem dabei: Die meisten sind dafür gar nicht ausgebildet. Für viele war die erste und meistens auch letzte Erfahrung beim Sprechen vor Publikum in der Schule oder im Studium. Hier steht aber eine andere Art des Präsentierens im Vordergrund. In Bildungskontexten geht es vor allem darum, Wissen und Inhalte zu vermitteln. Der Auftritt des Speakers ist dabei nur

Mittel zum Zweck. Das Problem dabei: Wenn der Zuhörer die Sachinformationen nicht mit bestehendem Wissen verknüpfen kann, bleibt bei ihm kaum etwas hängen. Dabei geht es doch genau darum, die verkündete Botschaft im Kopf der Zuhörer zu verankern. Den Fehler, den viele auf der Bühne machen, ist es, sich zu sehr auf die Inhalte zu konzentrieren, von denen man selbst begeistert ist. Es ist wichtig, von seinen Inhalten begeistert zu sein. Das heißt aber nicht, dass diese Inhalte direkt auch andere Menschen begeistern. Oder sie er-


Specials Speakers-Coach zählen den Zuhörern das, was ihnen selbst am wichtigsten ist. Das muss jedoch nicht unbedingt auch das sein, was spannend und interessant für die Zuhörer ist. ABER: Beim Präsentieren geht es nicht um den Präsentierenden, sondern immer um das Publikum und die Zuhörer. Es geht also darum, was diesen wichtig ist. Hier kommen drei einfache Tipps, mit denen man den Fehler, sich zu sehr an die Inhalte zu klammern, vermeidet: 1.

2.

3.

Die Informationen emotional erlen: nse e i n s eic e t emotional aufgeladene Inhalte viel besser als reine Inhalte. Den Mehrwert der Zuhörer in den Mittelpunkt stellen: Wenn der Nutzen für den Zuhörer nicht gegeben ist, schaltet er ab. Nur dann, wenn es für ihn einen Nutzen hat, lässt e sic f das esa te e eiste n und er wird sich mit den Inhalten auseinandersetzen. Weniger Inhalte präsentieren, dafür stärker in die Tiefe gehen: Das e i n ann n eine e isse Menge an Informationen aufnehen. e e das e i n e

etwas, z. B. die präsentierten Inhalte, weiß, umso besser kann es diese verknüpfen und erinnern. Baut man den Vortrag logisch auf, schafft man Vorwissen, an das angeknüpft werden kann. Springt man von Thema zu Thema, verliert man seine Zuhörer und erschwert die Verknüpfung. Welche Inhalte werden geschult: ei nd ssi s ec en le nen • Emotionen transportieren • Menschen von sich begeistern • Verkaufen, ohne zu verkaufen • Richtiger Umgang mit a enfie e • Too much PowerPoint? • Versteckte Potenziale freisetzen • Vorbereitung und Präsentation eines Kurz-Pitches Umso schwerer wird das für die Zuhörer natürlich, wenn viele Redner viele Inhalte präsentieren, wie auf den BODYMEDIA Innovation Days, wo sie sehr viele Informationen präsentiert bekommen. Damit die Zuhörer den größtmöglichen Mehrwert aus den Vorträgen mitnehmen können, bieten

wir speziell für die Unternehmen, die an einem der vier Standorte ihre Innovationen präsentieren, ein Coaching für die Redner an. Die Teilnehmer werden von Tobias Conrad gecoacht, der im letzten Jahr noch selbst als Redner bei den Innovation Days dabei war und in Hamburg vom Publikum zum besten Redner des Events gekürt wurde. Er kennt die Fitnessbranche wie seine Westentasche, hat selbst schon innovative Fitnessgeräte entwickelt, gewann damit 2017 zweimal den FIBO INNOVATION & TREND Award und onnte ei edan en an en sc on über 1.000 Menschen begeistern. Um sich optimal auf die BODYMEDIA Innovation Days vorzubereiten, bietet Tobias Conrad in Zusammenarbeit mit der BODYMEDIA ein 2-TagesIntensiv-Coaching exklusiv für die Redner auf den BODYMEDIA Innovation Days und Firmenvertreter der itness- nd st ie an. ieses findet vom 22. bis 23. August in Köln statt. Die Plätze sind auf 18 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es unter www.bodymedia-coaching.de

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• 7 Premium-Studios der Marke ELEMENTS an attraktiven Standorten wie München, Stuttgart und Frankfurt ACISO stellt die Weichen auf Wachstum Die Förderung der Fitness und Gesundheit der Menschen ist in den Statuten der MIGROS, der Muttergesellschaft der ACISO, fest verankert. Ihre Vision: Die drei Säulen der Gesundheit „Training, Ernährung und Psychohygiene“ werden Menschen aller Altersgruppen leicht zugänglich gemacht. ACISO wird sich mit starker Innovationskraft nationalen wie internationalen Expansionsplänen in der Fitness- und Gesundheitsbranche widmen. Das Prinzip Wachstum dient als Leitlinie. Höchste Priorität hat dabei immer die Kundenzufriedenheit jedes einzelnen

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Specials Bodenbeläge

Echte Sportsfreunde odenlösungen von Tarkett Quelle: Tarkett

Am . Oktober öffnete das T AFIT in Krefeld seine T ren. Schon beim etreten des remium-Fitnessstudios wird klar Interieur und Kraftgeräte folgen modernsten Standards. Dieselben Ma stäbe setzten sich die laner auch beim mbau des ehemaligen, etwa . uadratmeter gro en Metro- ebäudes. om oden bis zur Decke kamen neueste Materialien zum Einsatz. Als odenbelag dienen fast ächendeckend höchst strapazierfähige Designböden aus dem ause Tarkett.

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ration danach: Sauna, Solarium, Massagesessel und Ruheräume. Leistungsstarke Bodenbeläge ie a tanfo de n en an den für Fitnessbereiche liegen in Sicherheit, Komfort, Stoßdämpfung, Widerstandsfähigkeit gegenüber schweren e ic ten e eleic ti eit nd Innenraumluftqualität. Darüber hinaus sollen sie optisch ansprechen und zum Designkonzept des Studios passen. Im XTRAFIT in Krefeld ziehen sich Bodenbeläge von Tarkett, eine de elt eit f enden e steller hochwertiger Fußbodenlösungen, in angenehmen Grautönen durch

das gesamte Fitnessstudio. Farblich abgegrenzte Flächen markieren die unterschiedlichen Sportbereiche; Laufwege sind direkt erkennbar. Während im rund 700 Quadratmeter großen Kursraum der Sportboden Omnisports Excel 8,3 für einen sicheren Auftritt sorgt, sind die restlichen 3.500 Quadratmeter bis auf den Freihantelbereich mit dem Designboden iD Inspiration 55 ausgelegt. Dass auf unterschiedliche Produkte zurückgegriffen wurde, ergibt sich aus der besonderen Beanspruchung, denen der Kursraum ausgesetzt ist. Vom Langhanteltraining über kraftvolles Kardio-

Fotos: Tarkett

Einzig die Sheddach-Konstruktion des rund um die Uhr geöffneten Fitnessstudios erinnert dieser Tage noch daran, dass das Gebäude ehemals aus der Vorkriegszeit stammt. Mit dem Schrägdach sollte damals die Beleuchtung verbessert werden. Die Planer entschieden sich dafür, dieses besondere Flair in den Neubau zu transportieren. Sportbegeisterte trainieren heute in lic td c teten allen nte eine eeind c enden ac nd finden neben Fitnessgeräten der allerneuesten Generation, einem großen Kursraum, dem separaten Lady Gym, einem Freihantel- und Kardiobereich selbstverständlich auch alles für die Regene-


Specials Bodenbeläge Workout bis hin zum dynamischen a finden ie t lic itness se statt, die von zahlreichen Mitgliedern besucht werden. Daraus ergeben sich hohe Leistungsanforderungen an den Boden: Er muss alle Sicherheitsstandards nach der Norm EN 14904 für Multifunktions-Sporthallen erfüllen und gleichzeitig lange haltbar, ökoloisc n eden lic nd e eleic t sein. Der Indoor-Sportbelag Omnisports Excel von Tarkett ist dank Toplean- - e c e esonde s ide standsfähig, ermöglicht eine kosteneffi iente eini n ietet c st lichen Komfort und absorbiert einwirkende Kräfte. Es bleiben über einen sehr langen Zeitraum weder Druckstellen noch Abdrücke zurück. Trotzdem ist der Auftritt weich, fußwarm, abfedernd und gelenkschonend – ideal für kraftvolle Workouts, dynamisches Zumba und intensives Pilates. Ebenso widerstandsfähig gegenüber Abrieb, Kratzern und Flecken zeigt sich der Designboden iD Inspiration 55, der die starke Frequentierung in den restlichen

Der ausgewählte Designboden unterstreicht das Design- und Farbkonzept des kompletten Fitnessstudios

Bereichen des Fitnessstudios auffängt. Passend zum bestehenden Ambiente ey nd a ey. a en eein ssen das positive Kundenerlebnis“, weiß Phillip Meyer-Tüllmann, der als Planer der PASSAT Betriebs- und Beteiligungs die e ant o t n f die a ausführung und Gestaltung in Krefeld

trug. „Der Bodenbelag entspricht unse en E a t n en in e lic e insic t. Dank der Vielfalt an Formaten und Designs konnten wir genau die Optik wählen, die das Markenimage unterstreicht.“ Ein weiterer Pluspunkt: Da es sich nicht um Bahnenware, sondern um einen Designboden im Plankenformat handelt,

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Die unterschiedlichen Farbtöne des Designbodens iD Inspiration 55 von Tarkett nehmen Zonierungen im Fitnessstudio vor und geben Laufwege an

können einzelne Elemente bei Bedarf renoviert werden. Es ist nicht notwendig, den gesamten Boden auszutauschen. Erfahrener Partner Da das heutige hochmoderne Fitnessstudio aus dem Umbau eines sehr alten Gebäudes resultiert, stellte die Untergrundbeschaffenheit des vorhandenen odens eine e a sfo de n für die Verlegung der neuen Beläge dar.

Im rund 700 Quadratmeter großen Kursraum wurde der Indoor-Sportbelag Omnisports Excel von Tarkett verlegt

e stelle s entsc ieden at. n den XTRAFIT-Filialen in Köln und Essen wird bereits seit einigen Jahren auf den Designbelägen von Tarkett trainiert. Basierend auf diesen guten Erfahrungen und der reibungslosen Umsetzung stand für Meyer-Tüllmann von vornherein fest, im Fitnessstudio in Krefeld ebenfalls auf die Lösungen des Unternehmens zu setzen. „Qualität und Preise stimmen; vom Boden selbst bis

Die öden in Fitnessstudios werden täglich hohen elastungen ausgesetzt Viele Unebenheiten mussten im Vorfeld ausgeglichen werden, damit glatte, einheitliche und stolperfreie Flächen für die unterschiedlichen Sportbereiche entste en onnten. e te de tet nic ts mehr auf den ehemals problematischen Untergrund hin. Absolut eben e sc eint die e c e. ie Mit liede des neuen Fitnessstudios genießen ein hohes Maß an Tritt- und Standsicherheit und verfolgen ihr Training auf einem rutschhemmenden Bodenbelag. Es war nicht das erste Mal, dass sich ein Fitnessstudio für die Böden des

zu den Fuß- und Sockelleisten kommt alles a s eine and fasst de a laner die Gründe für die erneute Zusammenarbeit mit Tarkett zusammen. Gesunde Raumluft Im Gegensatz zu zahlreichen herkömmlichen PVC-Böden leisten sowohl der Sportbelag Omnisports Excel als auch der Designboden iD Inspiration 55 aufgrund ihrer extrem niedrigen VOC-Emissionen einen wichtigen Beitrag zu einer besseren Innenraumluftqualität. „Die Böden werden mit phthalatfreien Weichmachern herge-

stellt. Dadurch erreichen wir VOCEmissionswerte, die bei weniger als 10 µg/m3 nach 28 Tagen und damit unter der Nachweisgrenze liegen“, erklärt Tim Koza-Achenbach, Key-AccountManager bei Tarkett. „Für Sporttreibende ist eine saubere Luft besonders wichtig. Während der Anstrengung atmen sie schneller und tiefer, die Lunge dehnt sich weiter aus als im Ruhezustand und nimmt Schadstoffe schneller auf.“ Als hochmodernes Fitnessstudio, das mit der Zeit geht, fördert das XTRAFIT Krefeld nicht nur das Bewusstsein für die gesunde Körperertüchtigung, sondern behält auch den Nachhalti eits edan en i inte o f. on hochwertigen Marken-Fitnessgeräten über energiesparende Licht-Installationen bis hin zu besonderen TeamBuilding-Aktivitäten wird viel geboten, um Mitglieder und Angestellte langfristig zu binden. Tarkett passt mit seiner Unternehmensphilosophie und seinen umweltfreundlich produzierten, lange haltbaren Böden ideal in dieses Konzept. Den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde strebt das Unternehmen nicht nur an, sondern lebt ihn aktiv bei der Erschaffung und Ausstattung menschenfreundlicher Räume.

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Recht Arbeitsrechtliche Herausforderungen

Arbeitsrechtliche Herausforderungen im Studioalltag meistern Text

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eisle

Die rechtlichen Herausforderungen sind für Unternehmen, insbesondere aber für Studiobetreiber in den letzten Jahren extrem gewachsen. Diejenigen Studiobetreiber, die sich diesen rechtlichen Herausforderungen stellen und die bestehenden Möglichkeiten voll ausschöpfen, sind erfolgreicher. In diesem Artikel werden unterschiedliche arbeitsrechtliche Herausforderungen betrachtet.

Gesetzliche Änderungen zur Arbeit auf Abruf Eine weitgehend unbemerkt gebliebene gesetzliche Änderung, welche mit Wirkung zum Anfang des Jahres 2019 in aft et eten ist findet sic ei de Arbeit auf Abruf. Hiervon sind nicht nur, a e ins esonde e a c fi e in fügig Beschäftigte betroffen. Von einer 102

Arbeit auf Abruf wird gesprochen, wenn der Arbeitgeber bei Vertragsschluss keinen konstanten, sondern vielmehr variablen Bedarf an der Verwertung der Arbeitskraft seines Mitarbeiters hat. Dies bedeute, dass der Mitarbeiter e ic tet ist eine Mindestst ndenzahl zu arbeiten und bei Abruf bis 25 % mehr leisten muss. Fehlt es an einer

Regelung zur Mindeststundenzahl pro oc e fin ie te das eset noc is zum 31.12.2018 10 Stunden als vereinbart. Mit Wirkung zum 01.01.2019 fin ie t das eset n n t nden als vereinbart. Dies bedeutet etwa, dass bei einem geringfügig beschäftigten Mitarbeiter, bei welchem keine Mindeststundenzahl vereinbart wurde, dieser


Recht Arbeitsrechtliche Herausforderungen aber im Durchschnitt in der Woche zwischen 3 und 5 Stunden gearbeitet hat, mangels einer Vereinbarung der Mindeststundenzahl sozialversicherungsrechtlich 20 Stunden als vereinbart unterstellt werden. Im Rahmen einer Betriebsprüfung würden sodann sozialversicherungsrechtlich 20 Stunden pro Woche als Berechnungsmaßstab zugrunde gelegt werden, mit der Konsequenz, dass der Arbeitnehmer einen durchschnittlichen monatlichen e t n sans c on ca. hat. Sozialversicherungsrechtlich werden diese als so enannte Phantomlohn (ein Lohn, der nicht gezahlt wurde, gleichwohl aber sozialversic e n s ic ti ist nde ele t werden. Sozialversicherungsrechtliche onse en e dass die en e de Entgeltgeringfügigkeit überschritten und damit das gesamte Vertragsverhältnis ordentlich sozialversicherungsrechtlich wird. Auf diese Weise könnten rückwirkend für einen Zeitraum von vier Jahren von dem Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge nachgefordert werden. Sollte im Rahmen der Prüfung sogar ein vorsätzliches Verhalten unterstellt werden, so könnten 30 Jahre zurückgefordert werden. Hinzu kommen Säumniszuschläge sowie auch das Risiko eines Strafverfahrens. Nach wie vor entspricht es oftmals einer rechtswidrigen gängigen Praxis,

geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer als solche „zweiter Klasse“ wahrzunehmen. Ebenso, wie es für die meisten Arbeitgeber eine Selbstverständlichkeit ist, einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit Arbeitnehmern zu schließen, werden mit der gleichen Selbstverständlichkeit bei geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern die arbeitsvertraglichen Regelungen nur auf einem Personalbogen erfasst. Da hier in der Regel keine Mindestanzahl angegeben ist, begründet sich genau in dieser Praxis das dargestellte Risiko. Tipp: Vor diesem Hintergrund besteht dringender Handlungsbedarf, bei gelebten Abrufarbeitsverhältnissen eine zu leistende Mindeststundenzahl pro Woche zu vereinbaren. Aufgrund der dargestellten zum Jahresbeginn einet etenen eset es nde n ist davon auszugehen, dass bei zukünftigen Betriebsprüfungen die Abrufarbeitsverhältnisse einen Prüfungsschwerpunkt bilden. Erhöhung des Mindestlohnes Ebenfalls mit Wirkung zum 01.01.2019 ist de Mindestlo n on a f e t o den. as esondere an dieser Erhöhung ist, dass diese nur für ein Jahr gilt. So beträgt der Mindestlohn für das Kalenderjahr 2019 st ndlic nd isc en de 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 pro

t nde . ie o en da estellt ist bei geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern die Arbeitszeit spätestens wöchentlich zu dokumentieren. Durch diese Dokumentation prüft die Sozialversicherung dann insbesondere, ob während Urlaubs- und Krankheitszeiten Lohnfortzahlungen geleistet wurden. fi ist dies nic t de all as sozialversicherungsrechtlich dann dazu führt, dass Sozialversicherungsbeiträe a f die nic t e f llte e ic t n zur Leistung der Lohnfortzahlung im Urlaubs- bzw. Krankheitsfall nachgefordert werden. Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers Zudem ist eine wichtige Entscheidung des E o isc en e ic ts ofs i ovember letzten Jahres zu beachten. Diese Entscheidung betrifft das Urlaubsrecht. Nach der aktuellen Rechtslage ist der Urlaubsanspruch grundsätzlich von dem Arbeitnehmer in dem jeweiligen Kalenderjahr zu beantragen und zu nehmen. Sofern der Urlaub nicht aus e s nlic en ode et ie lic en nden in einem Kalenderjahr genommen werden konnte, so verfällt der Urlaubsanspruch grundsätzlich mit dem Ablauf eines jeweiligen Kalenderjahres. Eine automatische Übertragung, so wie dies zum Teil auch von vielen Arbeitnehmern gedacht wird, ist gesetzlich nicht vorgesehen. Nun hat der Europäische e ic ts of edoc entsc ieden dass

Für 2019 wurde der Mindestlohn auf 9,19 € erhöht. Ab dem 01.01.2020 wird er auf 9,35 € pro Stunde weiter angehoben 103


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Leere Hängematten, weil Urlaub nicht genommen wurde? Urlaub verfällt nicht automatisch am Ende eines Jahres, wenn er nicht genommen wurde

der automatische Verfall von Urlaubsansprüchen bei Nichtbeantragung in einem Kalenderjahr europarechtswidrig ist. Dies bedeutet also, dass zukünftig der Urlaub nicht automatisch verfällt, wenn dieser in einem Kalenderjahr nicht genommen worden ist. Konsequenz ist, dass der Arbeitgeber eine a ti e Mit i n s ic t at dass seine Arbeitnehmer auch Urlaub nehmen. Dabei ist noch offen, wie weit konkret diese e ic t n e t. o s ic t jedenfalls einiges dafür, dass zukünftig der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer, wenn diese zum Ende eines Jahres hin ihren Urlaubsanspruch noch nicht verbraucht haben, zwangsbeurlauben muss. Auch hat diese Entscheidung vor allem bei geringfügig Beschäftigten erhebliche Auswirkungen, da diesen nämlich – was ohnehin rechtswidrig ist – fi ein la . eine Ent eltfortzahlung im Urlaubsfall gewährt wird. Soweit man noch in der Vergangenheit jedenfalls grundsätzlich aus Arbeitgebersicht in den Fällen, in denen der geringfügig Beschäftigte nachträglich Urlaubsabgeltung verlangt, einwenden konnte, dass der Urlaub verfallen ist, so wird dies zukünftig nicht mehr gehen. Damit besteht das Risiko, dass im Falle der Nichtgewährung von Urlaub der Arbeitnehmer insbesondere nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

rückwirkend für den gesamten Zeitraum der Beschäftigung Urlaubsabgeltung verlangen könnte. Auch insoweit ist somit unabhängig von der zuvor geschilderten sozialversicherungsrechtlichen Problematik ein Haftungsrisiko des Arbeitgebers begründet. Tipp: Behandeln Sie geringfügig beschäftigte Mitarbeiter genauso wie Ihre anderen Arbeitnehmer und gewähren Sie auch diesen Urlaub und eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Ferner fordern Sie Ihre Mitarbeiter aktiv zum jeweiligen Jahresende auf, noch nicht genommenen Urlaub zu nehmen. Die Brückenteilzeit Jedenfalls für Arbeitgeber, welche mindestens 45 Beschäftigte haben, gibt es ebenfalls mit Wirkung zum 01.01.2019 eine ic ti e eset es nde n i Teilzeit- und Befristungsgesetz. Zunächst ist in diesem Zusammenhang da stellen dass e f Arbeitnehmer, welche länger als sechs Monate in einem Unternehmen mit mindestens 15 Arbeitnehmern beschäftigt sind, einen Rechtsanspruch auf Reduzierung ihrer Arbeitszeit haben. Einem solchen Antrag können nur betriebliche nde des eit e e s ent e en ehalten werden. Die Anforderungen der Rechtsprechung an die betrieblichen

nde sind alle din s elati oc . o kann etwa einer Studioleitung auf den Antrag hin, die Arbeitszeit von 40 auf 20 Stunden pro Woche zu reduzieren, nicht entgegengehalten werden, dass es sich um eine Führungstätigkeit handelt, welche grundsätzlich in dem Betrieb nicht in Teilzeit verrichtet wird. Nach der bisherigen Rechtslage war es jedoch so, dass ein einmal gestellter nt a i alle de ene i n da führte, dass im Anschluss das Arbeitsvertragsverhältnis nur noch im Hinblick auf die verringerte Arbeitszeit galt. Wollte der Arbeitnehmer mithin zurück zu der alten Stundenzahl oder die verringerte Stundenzahl nur aufstocken, so gab es hierauf keinen Rechtsanspruch des Mitarbeiters. Lediglich bei einem neuen Bedarf waren die Mitarbeiter, die sic in eil eit efinden nd in oll eit wieder zurück wollten, privilegiert zu berücksichtigen. Seit Anfang dieses Jahres hat ein Arbeitnehmer nunmehr die Möglichkeit, für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren die Arbeitszeit befristet zu reduzieren. Ein Rechtsanspruch hierauf setzt jedoch voraus, dass es sich um einen Betrieb handelt, in dem mindestens 45 Beschäftigte tätig sind. as Qualifi ierungschancengeset nds t lic a en eit e e seit

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Recht Arbeitsrechtliche Herausforderungen Beginn dieses Jahres die Möglichkeit, alifi ie n s a na en i e Mitarbeiter über die Bundesagentur für Arbeit fördern zu lassen. Die Idee, die inte diese eset ste t ist die beitnehmer im Hinblick auf sich schnell ändernde Anforderungen des Arbeitsle ens alifi ie en. ie on e fasst sind ins esonde e alifi ationen i Zusammenhang mit der Digitalisierung der Arbeit. Den Mitarbeitern wird die Möglichkeit der Beratung durch die Bundesagentur für Arbeit angeboten. Die Höhe der Übernahme der Kosten hängt von der Betriebsgröße ab. Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten bedeutet dies, dass die Weiterbildungskosten grundsätzlich komplett übernommen werden und die o nfo t a l n s e ic t n . Bei einer Unternehmensgröße zwischen 10 und 249 Mitarbeitern werden die Kosten zur Hälfte übernommen. Allerdings hat der Arbeitnehmer aufnd dieses eset es einen ec tsanspruch auf Fortbildung. Mit anderen Worten: Es muss die Fortbildung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer konkret vereinbart werden. Aus unternehmerischer Sicht kann die Beantragung einer entsprechenden Förderung vor allem in der Absicht der Bindung der Mitarbeiter sowie in der zusätzlic en alifi ation de sel en lie en.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Eine gefühlte Renaissance erlebt im Zusammenhang mit arbeitsrechtlichen t eiti eiten das ll e eine leic eandl n s eset . ns esonde e im Zusammenhang mit Bewerbungsverfahren scheinen die Bewerber zunehmend auch auf mögliche Entschädi n sans c e nac de i Zusammenhang mit ihrer Bewerbung aus zu sein. So führte die Kanzlei des Verfassers dieses Artikels unter anderem eine Vielzahl von Diskriminierungsverfahren. Folgender Fall wird aufgrund seines kuriosen Sachverhalts nachfolgend geschildert: Bei dem Studiobetreiber hatte sich eine Frau beworben und im Rahmen ihrer Bewerbung darauf hingewiesen, dass sie nicht nur transsexuell sei, sondern zudem auch noch einen ad de e inde n on a e mithin schwerbehindert sei. Nachdem die Bewerberin eine Absage erhalten hatte, klagte diese drei Wochen später vor dem Arbeitsgericht auf Zahlung einer Entschädigung, weil sie meinte, wegen ihrer Schwerbehinderung diskriminiert worden zu sein. Zwar war die Absage neutral formuliert, gleichwohl behauptete die Klägerin ins Blaue hinein, dass, was zutraf, der Arbeitgeber

nicht zuvor bei der Bundesagentur für Arbeit nachgefragt hatte, ob es geeignete, schwerbehinderte Arbeitssuchende gibt, welche die Stelle ausfüllen können. ats c lic e istie t eine e ic t n für jeden Arbeitgeber, mithin auch für kleinere Betriebe, vor Besetzung einer Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit nachzufragen, ob es geeignete, schwerbehinderte Arbeitssuchende gibt. Es existiert eine Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes, wonach eine fehlende Anfrage bei der Bundesagentur für Arbeit ein Indiz für eine Diskriminierung sein kann. Da betroffene Arbeitnehmer nach dem ll e einen leic e andl n s eset nur Indizien darlegen müssen, welche eine Diskriminierung vermuten lassen, könnte allein die fehlende Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit ein solches Indiz sein, mit der Konsequenz, dass der Arbeitgeber sodann beweisen müsste, dass er nicht diskriminiert hat. Ein solcher Nachweis ist kaum zu führen, sodass in diesen Fällen tatsächlich ein prozessuales Risiko gegeben ist. Das vorgenannte Verfahren ging gleichwohl zugunsten des Studiobetreibers a s eil de et ie eine e atte welche eine Schwerbehindertenvertretung erfordert.

Unternehmen können ua i ierungsma nahmen ür ihre Mitarbeiter über die Bundesagentur für Arbeit fördern lassen 106


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In einem weiteren Fall hatte das Fitness-Studio in der öffentlichen Stellenausschreibung Mitarbeiter für ein „junges, dynamisches Team“ gesucht. Auf diese Stellenausschreibung bewarb sich eine a e alte a eitslose istin. Als diese eine Absage erhielt, klagte sie ebenfalls auf Entschädigung und berief sich für das Indiz der Diskriminierung auf die Stellenbeschreibung „jung“. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Beschreibung um ein Adjektiv, welches indiziert diskriminiert, sodass in diesem Falle der Arbeitgeber nachweisen musste, nicht diskriminiert zu haben. Das Verfahren endete im Vergleichswege. Die vorgenannten Beispielsfälle zeigen, dass bereits im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren sorgfältig gearbeitet werden muss, um nicht mit Diskriminierungsverfahren konfrontiert zu werden. Insbesondere dann, wenn die Umstände der Bewerbung, wie etwa Hinweise auf vermeintlich negative Umstände, ungewöhnlich sind, sollte umso sorgfältiger gearbeitet werden. Im Zweifel sollte in diesen 108

Fällen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, wobei man dabei auch sofort erfährt, ob die Bewerbung ernst gemeint war oder ein Versuch, lediglich eine Entschädigung zu bekommen, vorliegt. Soweit es die Stellenausschreibung betrifft, ist den eisten el fi dass ei de c e etwa nach einem Trainer die Ergänzung o t. a das ndes e fass n s e ic t a e i to e das d itte esc lec t ane annt at ede tet dies, das streng genommen bei Bewerbungsausschreibungen wie folgt zu s c en ist: d . E ste es ste t f weiblich, zweites für männlich und drittes für divers. Lediglich durch eine solche ausdrückliche Öffnung der Suche wird kein Indiz einer möglichen Diskriminierung begründet. Andernfalls könnten tatsächlich Arbeitnehmer, welche sich de d itten esc lec t o dnen den Nachweis des Indizes einer möglichen Diskriminierung führen. In diesem Falle müsste dann der Arbeitgeber nachweisen, dass er tatsächlich nicht diskriminie t at. as d itte esc lec t at it Wirkung zum 01.01.2019 auch Eingang

en sich e reiber absichern und

in das Personenstandsregister gefunden, da dort nun neben „männlich“ und „weiblich“ auch die Wahl von „divers“ vorgegeben ist.

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bäume verwendet, diese sind aus Stoff (Schnürsenkel Prinzip). Der Beat Anzug kann mit dem Kabelbaum gewaschen werden, was wiederum den Reinigungsprozess beschleunigt. Dazu wurde der Kabelbaum in zwei Teile getrennt, damit ist es nun ganz einfach unterschiedliche Größen in Weste und Hose zu kombinieren womit zum einen der Einkleidungsprozess vereinfacht wird, aber auch die Anzahl der Trainingsanzüge reduziert wird, was natürlich einen massiven wirtschaftlichen Vorteil bietet! Die Verbindung zwischen cti ea nd n eat findet über einen Magnetstecker statt. Dieser ist gleichzeitig der „Notaus-Schalter“. Sollte der Trainierende das Training beenden wollen, kann er ganz einfach mit einem Handgriff die Magnetverbindung trennen. „Sicher ist sicher“ Ausbildung des Trainers Zu einem guten EMS-Training gehört auch immer ein guter Trainer! Dies ist auch beim XBEAT Training nicht anders. Hierzu werden die vom Betreiber ausgewählten Trainer durch das EMS Trainer Institute zum EMS Trainer ausgebildet. Dazu gibt es die Fach-

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Berufs- und Karriereziel „Führungskraft werden“ Text Joachim Simon

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will.“ Dieses Sprichwort gilt auch für Führungskräfte. Deshalb sollten junge Frauen und Männer, die Führungskraft werden möchten, früh damit beginnen, die hierfür nötigen Fähigkeiten zu trainieren. „Ich möchte eine Führungskraft werden, weil ich etwas gestalten und bewegen möchte.“ Das spüren manche jungen Frauen und Männer früh – zum Beispiel schon während ihres Studiums oder der Ausbildung in einem Fitness-Club. Und dann sind sie damit fertig und sie bewerben sich um eine Stelle: mit einem überdurchschnittlichen Hochschulabschluss, weil sie leistungsbereit und -fähig sind. Deshalb erhalten sie auch einen Job in einem guten Unternehmen – einen Job, von dem viele Ex-Kommilitonen vielleicht nur träumen können. Doch leider (oder vielleicht zum Glück) nicht unmittelbar als Führungskraft, wie z. B. Studioleiter, sondern zum Beispiel 112

als Leitung für den Trainingsbereich oder Verantwortungsperson für Kurse. Damit können sie langsam auf die eventuelle Übernahme einer Führungsposition vorbereitet werden, ob sie diese Position dann aber auch erhalten, steht in den Sternen, denn aktuell gibt es mehr Hochschulabsolventen als Leitungspositionen. Entsprechend ernüchtert sind sie nicht selten nach einiger Zeit. Wer direkt seinen eigenen Club eröffnet, umgeht das natürlich, sieht sich aber mit anderen Schwierigkeiten konfrontiert. Führungskräfte brauchen viele Kompetenzen Ob und wie schnell ein Unternehmen einer Nachwuchskraft eine Führungs-

position anvertraut, hängt von vielen Faktoren ab – auch weil eine Führungskraft in einem Unternehmen stets zwei Funktionen erfüllen muss. Funktion 1: Sie muss im Arbeitsalltag den ihr anvertrauten Bereich so managen und führen, dass dieser seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. Hierfür muss sie unter anderem die (Zusammen-)Arbeit ihrer Mitarbeiter zielführend organisieren. Zudem muss sie im Betriebsalltag die richtigen Prioritäten setzen. Funktion 2: Sie muss durch ihr heutiges Handeln dafür sorgen, dass ihr Bereich auch künftig seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. Hierfür muss sie unter anderem die Zukunft gedanklich vorwegnehmen und die Folgen ihrer Entscheidungen abschät-


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Inwieweit Bewerber über die nötigen Kompetenzen verfügen, sollte man als n ernehmen rüh heraus nden, mi hi e eines ssessmen en ers

zen können. Zudem braucht sie gewisse Leadership-Eigenschaften. Sie muss zum Beispiel ihre Mitarbeiter als Mitstreiter für geplante Veränderungen gewinnen können. Sich auf die angestrebte Position vorbereiten Inwieweit Bewerber über das hierfür erforderliche Entwicklungspotenzial bzw. die nötigen Kompetenzen verfügen, sollte man als Unternehmen früh hera sfinden eis iel it ilfe eines Assessment Centers. Die erfreuliche Nachricht hierbei ist, wenn hier noch Entwicklungspotenzial gefunden wird: Die dort untersuchten Kompetenzen

(Online-)Coach. Dahinter steckt unter anderem die Erkenntnis: Das größte Know-how in Sachen Führung nutzt einer Person wenig, wenn sie dieses nicht anwenden und andere Menschen für sich und ihre Ideen begeistern kann. Als Unternehmen sollte man im Auswahlprozess gezielt auf die für Führungskräfte nötigen Kompetenzen achten: Zeigte der Bewerber in der Vergangenheit in der Praxis schon mal Eigenschaften und Fähigkeiten, die unsere Führungskräfte künftig brauchen? Arbeitete er zum Beispiel während des Studiums in Projekten mit, bei

Das größte Know-how in Sachen Führung nutzt wenig, wenn man andere Menschen nicht für seine Ideen begeistern kann kann man schulen. Hierfür gibt es inzwischen meist computer- bzw. netzgestützte Entwicklungsprogramme. Mit ihnen kann man sich das zum Führen von Bereichen und Menschen nötige Know-how aneignen. Die ausgereifteren Programme stellen den Teilnehmern zudem praktische Aufgaben, bei denen sie das erworbene Wissen anwenden können, und hierbei erhalten sie Feedback von einem 114

denen neue zukunftsweisende Problemlösungen entworfen und realisiert wurden? Engagierte er sich ehrenamtlich in Funktionen, die gewisse Führungs- bzw. Leadership-Eigenschaften erfordern? Wenn ja, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen zum Entschluss gelangt „Ja, das könnte eine künftige Führungskraft von uns werden“ und den Neuen anstellt.

ie beru iche arriere gezielt planen Doch damit hat der junge Mitarbeiter sein Ziel „Führungskraft werden“ noch nicht erreicht und schon gar nicht ist sichergestellt, dass er als Führungskraft auch in die mittlere und obere Führungsebene aufsteigt. Denn faktisch bedeutet verantwortlich für einen Bereich sein, dass die Person unter verschärfter Beobachtung steht und sich erneut beweisen muss. Das Unternehmen überprüft im Betriebsalltag: Erfüllt der Kandidat unsere Erwartungen? Und: Inwieweit gelingt es ihm – verglichen mit den anderen Kandidaten für eine Führungsposition –, sein Potenzial wirklich abzurufen und zu entfalten? Die Antworten auf diese Fragen entscheiden letztlich darüber, ob eine Person real Führungskraft wird und eventuell sogar als Kandidat für mittlere und obere Führungspositionen gesehen und entsprechend gefördert wird. Deshalb sollten Nachwuchskräfte, die eine solche Position anstreben, an ihrer persönlichen (Weiter-)Entwicklung arbeiten. Sie sollten darauf hinarbeiten, dass sie eine eigene Leadership-ID entwickeln und bei ihren Vorgesetzten das Gefühl entsteht: Dieser Person können wir mittelfristig auch komplexe Führungsaufgaben anvertrauen.


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Ob und wie schnell ein Unternehmen einer Nachwuchskraft eine Führungsposition anvertraut, hängt von vielen Faktoren ab

Wer zu dominant agiert, dem wird rasch ein Mangel an Fingerspitzengefühl und Diplomatie und somit mangelnde Teamfähigkeit unterstellt. Und nicht nur das mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man es dann nicht schaffen, seine Mitarbeiter hinter sich zu versammeln. ie ec te alance finden isc en einem zwar selbstbewussten, jedoch nicht selbstherrlichen Auftritt, auch dies kann und muss man lernen. Also sollten die jungen Frauen und Männer, die davon träumen, eine (mittlere oder obere) Führungskraft zu werden, dies tun.

Zum Autor Joachim Simon, aus Braunschweig, ist Führungskräftetrainer und -coach. Er unterstützt die Führungskräfte von Unternehmen unter anderem dabei, eine individuelle Leadership-ID zu entwickeln. Zudem bietet er im Rahmen seiner Online-Academy ein Egoleading genanntes Entwicklungsprogramm für junge Frauen und Männer an, die gerne Führungskraft werden würden (Internet: www.joachimsimon.info; Tel.: 0531 / 3562486; E-Mail: info@joachimsimon.info).

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Das eigene Licht nicht unter den Scheffel stellen Das erfordert auch einen adäquaten Auftritt. Hierzu sagte in meinem Beisein einmal der CEO eines Konzerns während einer Veranstaltung zu dessen oldfisc en . i otentials“: „Sie müssen selbst dafür sorgen, dass Sie von mir und meinen Kollegen gesehen werden. Wenn Sie Ihr Licht unter den Scheffel stellen, nimmt Sie auch niemand wahr.“ Kurze Zeit später warnte er die Führungsnachwuchskräfte jedoch auch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre – auch im Bereich Führung.

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Ausblick auf die ODYMEDIA Innovation Days 2019

Text Jonathan Schneidemesser

Die ODYMEDIA Innovation Days stehen f r E zienz, Schnelligkeit und ede Menge Innovationen. F r wurde das Konzept der eranstaltungsreihe noch effektiver gemacht. Neben den -min tigen Speed- orträgen und den -min tigen Small- roup- itches wird das digitale Segment der Eventreihe weiter ausgebaut. Nachdem das veränderte Konzept der BODYMEDIA Innovation Days im letzten Jahr so gut angenommen wurde, hält der Veranstalter dieses Jahr an den 10-minütigen Speed-Vorträgen sowie den 2-minütigen Small-GroupPitches fest. Das ermöglicht den Teilnehmern, mehr Innovationen in noch kürzerer Zeit kennenzulernen, und schafft mehr Zeit zum Netzwerken und die Möglichkeit, sich über die gesehenen Innovationen auszutauschen. 118

Bei den Speed-Vorträgen haben die nd st iefi en ena e n Min ten Zeit, ihre Innovation vorzustellen. Die neben den Referenten platzierte Uhr soll dabei einen zeitlichen Überblick geben und beendet unmissverständlich die Präsentation. Die noch kompakteren Small-GroupPitches feierten erst im letzten Jahr Premiere und stellen die Aussteller vor die Herausforderung, einer Klein-

gruppe von 5 bis 10 Betreibern ihre Innovation in lediglich zwei Minuten zu erklären. Nach dem Pitch rotieren die Betreiber dann zum nächsten Small-Group-Aussteller bis sie wieder bei ihrer Anfangsposition ankommen. So erfahren die Teilnehmer nur die wesentlichen Punkte des Produkts oder der Dienstleistung und können in der anschließenden Pause das Gespräch mit dem Industrieunternehmen vertiefen.


Messen & Events BODYMEDIA Innovation Days

Trat in den letzten Jahren am Ende einer jeden Veranstaltung ein KeynoteSpeaker auf, so wird dieser nun durch den sogenannten Sum Up Talk ersetzt. Hier werden nochmal die wichtigsten Erkenntnisse des Tages für alle Teilne e sa en efasst e e tie t und eingeordnet. Die Teilnehmer können bei allen vier Veranstaltungen der BODYMEDIA Innovation Days den besten Vortrag und die beste Innovation bewerten. Bisher fand diese Auswertung immer erst im Nachgang einer Veranstaltung statt. Mit der Einführung digitaler Features wird diese Auswertung nun direkt am Eventtag stattfinden. o ann di e t eed ac den Speed-Vorträgen, Small-GroupPitches und den vorgestellten Innovationen eingeholt und am Ende des Tages präsentiert werden.

Einer der wichtigsten Grundpfeiler der Innovation Days sind die tollen Locations, in denen die Veranstaltungen stattfinden. dieses a den wieder tolle Veranstaltungsorte gefunden, die der Eventreihe einen exklusiven Rahmen geben. Das Da Capo Museum in Leipzig (03.09.) inszeniert den Charme und den Glanz von 100 Jahren Automobilgeschichte mit einer wunderbaren Oldtimersammlung und nostalgischen Utensilien aus der Luftfahrt und Technik. Eine Kombination aus Nostalgie und Moderne bietet die zweite Station der Veranstaltungsreihe, nämlich die Phoenixhalle in Stuttgart (12.09.). Bauelemente aus Sandstein, Klinker, Holz und Stahl schaffen eine inspirierende Atmosphäre für die Teilnehmer. In Düsseldorf (24.09.) gibt es dann eine Rückkehr

zu historischen Fahrzeugen. Das Classic Remise stellt kostbare Oldtimer aus und gibt zudem Einblicke in die Service- und Restaurationswerkstätten. Den Abschluss der diesjährigen BODYMEDIA Innovation Days findet in a . . i ise Center statt. Das temporäre Kreuzfahrtterminal liegt direkt in Sichtweite zur schönen Hamburger Innenstadt. Um die neuen Erkenntnisse und Eindrücke zu vertiefen und mit anderen Betreibern zu diskutieren, steht insbesondere der Netzwerk-Gedanke im Vordergrund der BODYMEDIA Innovation Days. Die ausgiebige Verköstigung für alle Teilnehmer – mit WelcomeFrühstück, Häppchen, Mittagessen und Finger Food am Abend – schafft hierzu ein perfektes Ambiente. 119


Messen & Events Technogym Forum

Charity-Kampagne bringt 207.000 Euro für wohltätige Zweck ein Text Constantin Wilser

Rund 300 Clubbetreiber aus 22 Ländern waren zu Gast beim Technogym Forum im italienischen Cesena, das vom 17. bis 19. Mai stattfand. Im Rahmen des Events wurden unter anderem die diesjährigen Ergebnisse von „Let‘s Move for a better World“ sowie die Pläne für die Charity-Kampagne im kommenden Jahr vorgestellt. Spannende Vorträge von internationalen Speakern, eine Unternehmensbesichtigung, die Vorstellung von Produktneuheiten sowie ein Training und Freizeitaktivitäten rundeten die drei ereignisreichen Tage ab. Viele staunende Gesichter waren bei den Teilnehmern zu sehen, als die Busse die Schranke zum Technogym Wellness Valley passierten. Die 140.000 Quadratmeter große Firmenzentrale, in der ca. 1.100 Mitarbeiter beschäftigt sind, hat die Erwartungen der geladenen Gäste bei Weitem übertroffen. Die 300 Meter lange Produktionshalle mit ihrem futuristischen Dach ist bereits von der Autobahn gut sichtbar, und auch das große Gebäude, in dem sich die Büros und Konferenzräume sowie das Studio für die Mitarbeiter efinden ist it seinen o en ens120

terfronten äußerst beeindruckend. Der Technogym-Hauptsitz wurde 2012 eröffnet. Dabei hat Firmengründer Nerio Alessandri seine Vorstellungen eines Wellness-Valleys verwirklicht, in dessen Mittelpunkt die Schaffung eines Netzwerks von Menschen und Organisationen in der Region steht, das sich dafür einsetzt, Wellness als Lebensstil zu fördern. Eine bewundernswerte Unternehmensentwicklung, vor allem wenn man bedenkt, dass Nerio Alessandri 1983 die erste Kraftmaschine im Alter von 22 Jahren in der heimischen Garage entwickelt hat.

Trainingserlebnisse für Kunden schaffen Die wohl wichtigste Mitteilung, die den Teilnehmern während des Technogym Forums 2019 immer wieder mit auf den Weg gegeben wurde, lautet: „Schafft Trainingserlebnisse für eure Kunden!“ Einblicke, wie dies in der Praxis gelingen kann, gab Kirsty Angove, die Head of Ma etin ei tfield ealt ist. ie zeigte am Freitagvormittag, wie die Kundenbedürfnisse in ihr Unternehmen ein ie en nd ie ic ti eine e otionale Bindung zum Kunden ist. Um Kundenerlebnisse zu schaffen, sind


Messen & Events Technogym Forum alle tfield ealt l s in in verschiedene Trainingszonen unterteilt. Der Ire Ken Hughes verdeutlichte anschließend in seiner unterhaltsamen Keynote, dass Clubs ihren Kunden etwas bieten müssen, das sie so nicht erwarten. Anstatt eines Produktes sollten Erlebnisse, Emotionen und Lösungen verkauft werden. Dies könne seiner Meinung nach nur durch das Bilden von (digitalen) Communitys gelingen. José Texeira, Head of Customer Experience bei der portugiesischen Kette SC Fitness, rundete am Samstag das Vortragsprogramm ab und stellte den Teilnehmern vor, wie es seinem Unternehmen, zu dem 31 Clubs zählen, gelingt, Kunden- und Trainingserlebnisse zu schaffen. Skill Athletic erstmals vorgestellt Damit Fitness-Clubs ihren Kunden Trainingserlebnisse bieten können, hat Technogym verschiedene Shopin-Shop-Konzepte entwickelt. Hinter dem Namen „Club 4.0“ verbergen sich Formate, mit denen Fitness-Studios die Möglichkeit haben, ähnlich wie Boutique Studios, verschiedene Trainingsformate für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten. Zu den Formaten, die in lein en stattfinden len Skillrun bzw. Skillrun Bootcamp, Skillrow, Skillbike, Skillmill, Group Cycle, Omnia Class, Biocircuit und Skill Athletic. Skill Athletic wurde beim Technogym Forum erstmals nach zwei Jahren Entwicklungsphase vorgestellt. An der Entwicklung des Formats waren TopTrainer aus dem Spitzensport beteiligt. Dabei handelt es sich um ein hochintensives Training, das die vier Komponenten Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer miteinander kombiniert. Da die jeweiligen Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchgeführt werden können, eignet sich das Format für unterschiedliche Fitnesslevel und Zielgruppen. Die Trainingsergebnisse aller Teilnehmer werden bei Skill Athletic immer getrackt und live angezeigt, wodurch ein Wettkampfcharakter entsteht und die Motivation gesteigert werden kann. Das Buchen der Kursstunden ist via App möglich. Über die App soll zudem eine digitale Community aufgebaut werden, um eine emotionale Bindung an die Gruppe bzw. an den Club zu erreichen. Wichtiger Bestandteil von Skill Athletic ist zudem das Raum- und Einrichtungskonzept.

Shake-Hands: Technogym-Gründer Nerio Alessandri mit Constantin Wilser

Am Samstagnachmittag konnten sich die Teilnehmer des Technogym Forums selbst ein Bild von der Intensität der einzelnen Workouts machen. Während eine Gruppe die Firmenzentrale besichtigte, konnte der andere Teil, ausgestattet im schwarz-gelben TechnogymLook, im 15-Minuten-Rhythmus die jeweiligen Trainingsformate durchlaufen, ehe die Gruppen anschließend wechselten. Erfolgreiche Kampagne Am zweiten Tag des Technogym Forums wurden den Besuchern die Ergebnisse der zwanzig Tage andauernden Kampagne „Let’s Move for a better World“ vorgestellt, deren Ziel es ist, einen gesünderen, aktiveren Lebensstil zu fördern. Mit 1.373 teilnehmenden Clubs aus 32 Ländern konnten die Initiatoren einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. 2018 engagierten sich „nur“ 1.033 Studios, im Jahr 2017 782. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr, im Zeitraum vom 11. bis 30. März, 200.000 aktive Mitglieder an der Charity-Kampagne, die bereits zum sechsten Mal stattfand. 15.897 davon kamen aus Deutschland, was im Gesamt-Ranking Platz 4 bedeutet. Die meisten Fitnessanlagen haben in UK teilgenommen, auf Platz 2 landete Italien, gefolgt von Deutschland auf Platz 3, den USA und Spanien. Im Rahmen von „Let’s Move for

a better World“ können die Studios, die mitmachen, „Moves“ sammeln. Die Gewinnerstudios mit den meisten Moves dürfen eine Organisation ohne Gewinnabsichten aussuchen, der Technogym-Trainingsgeräte gespendet werden. In diesem Jahr kam so die stolze Summe von 207.000 Euro zusammen. Im Rahmen des Award Dinners, das am Samstagabend in der Diskothek Pineta stattfand, wurden die Gewinnerstudios 2019 ausgezeichnet. Das deutsche Siegerstudio 2019 ist das Vitadrom Soltau mit 3,54 Millionen Moves. Sichtlich stolz nahmen Bernd und Jonas Schors die Auszeichnung entgegen. Knapp geschlagen geben musste sich das MARE Wellness & Sport in Schönkirchen mit 3,45 Millionen Moves, das Platz 2 belegt. Im Anschluss an die Award-Vergabe wurde auf der an c e a s elassen efeie t. Ausblick Die Anzahl der teilnehmenden Clubs und aktiven Mitglieder bei „Let’s move for a better World“ ist über die Jahre hinweg kontinuierlich gestiegen. Und auch für das kommende Jahr streben die Initiatoren ein weiteres Wachstum an. Dann sollen im Zeitraum vom 16. März bis 4. April noch mehr Menschen aktiv an der Charity-Kampagne teilnehmen. Im Sinne eines aktiveren, gesünderen Lebensstils wäre dies auf jeden Fall wünschenswert. 121


Messen & Events FitTech Summit

Konferenz rund um Fitness-Technologien, digitale Gesundheit und aktiven Lifestyle

Text Constantin Wilser

Auf dem 2. FitTech Summit, das von Burda Bootcamp, der Start-up-Einheit von Hubert Burda Media, ins Leben gerufen wurde, standen in zahlreichen Vorträgen die Themen digitale Gesundheit und aktiver Lifestyle im Fokus. Zudem stellten 50 Start-ups den Besuchern ihre Produkte und die neuesten Fitness-Technologien vor. Die sommerlichen Temperaturen von mehr als 30 Grad, die am 4. Juni herrschten, passten perfekt zur Münchner Location Beach 38°. Teilnehmer, die sich von den heißen Temperaturen nicht abschrecken ließen und Lust auf Sport hatten, waren bei der Activity Stage im Outdoor-Bereich genau richtig. Umgeben von jeder Menge Sand, Sonnenschirmen und Liegestühlen fanden hier den ganzen Tag verschiedene 20-minütige Workouts unter der nleit n on itness- ofis ie ei122

spielsweise Kickbox-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss und Mareike Spaleck, bekannt als Fitness-Coach der TV-Serie e i est ose so ie n ence und Personal Trainer Dominic Harrison statt. Da sich sowohl die Ausstellungsc e als a c die Main ta e a f and befanden, kamen die Besucher nicht nur vor, sondern auch in der EventLocation in den Genuss von Strandat os e. s t lic e a en sie jede Menge spannenden Input vermittelt. Auf großes Interesse stieß zum Bei-

spiel das Panel zum Thema „Gym 2.0: Human data love story“, das von Janosch Marx, General Manager Fitness Management, moderiert wurde. Er diskutierte gemeinsam mit Florian Sauter, CTO eGYm, Sharad Mohan, CEO Trainerize, und Roy Dowery, Managing Director Boutique Fitness Group. Benjamin Roth, CEO Urban Sports Club, hob in seiner Keynote „Plattform economy“ hervor, dass Plattformen das Gesc fts odell nse e eit seien a c in der Sport- und Fitnessbranche. „Fit-


Messen & Events FitTech Summit ness- und Sportplattformen wachsen schnell und folgen den Wünschen der Anbieter nach intelligenter Auslastung und denen der Verbraucher nach mehr ielfalt nd le i ilit t. Mit eine onne ent odell nd ne en iel en eröffnen Sportaggregatoren ganz neue Wege, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen und neue esc fts lic eiten sc affen. Plattform-Modelle, die die Reise- und Musikbranche revolutionieren, sind für die Sport- und Fitnessbranche nur der n c ste lo isc e c itt so ot . f der Founder Stage erhielten (potenzielle) Start-ups zudem jede Menge nützliche Business-Tipps.

Start-up erhält 1,5 Millionen Euro Werbebudget sa en it da inci al n estments, der Investmenteinheit von Hubert Burda Media, wurden die 50 vielversprechendsten Start-ups aus den drei Bereichen Fitness & Sports, Health & Wellbeing und Active Nutrition a s e lt die sic di e t ne en de Main ta e sentie ten. on den anwesenden Unternehmen erhielten am Abend, im Rahmen der Startup Pitch Competition, zehn die große Chance, in jeweils drei Minuten die Jury von ihren Unternehmen und Produkten zu überzeugen. Das Werbebudget in Höhe von 1,5 Millionen

Euro von ProSiebenSat.1, einen Platz im Co-Working Space des Burda ootca s in M nc en nd den gang zum Netzwerk von Hubert Burda Media konnte sich letztlich das Food Start-up „YFood“ aus München vor dem Equipment Start-up „A-Champs“ aus Barcelona und dem Mindfulness Start-up „Mindshine“ aus München sichern. Die Expertenjury setzte sich aus Martin Weiß, Vorstand Hubert Burda Media, Jens Pippig CEO SevenVentures, Mike Lee, Founder MyFitnessPal, und Sven Müller, Managing Director ROGON Sportmanagement, zusamen. e it ec it findet am 4. Juni statt.

Noel Bollmann (Co-Founder), Leopold Koebe (Retail) von YFood v.l.

Constantin Wilser, stellv. Chefredakteur BODYMEDIA (Mitte) mit Franka Schuster, Senior PR Manager Urban Sports Club, und Benjamin Roth, CEO Urban Sports Club

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Messen & Events eGym Campus

eGym Campus feiert Premiere Text Constantin Wilser

Am 4. Juli fand in der Münchner Einsteinstraße die Auftaktveranstaltung des eGym Campus statt. über 130 Teilnehmer kamen in die neuen Räumlichkeiten des Unternehmens, um sich über die neuen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu informieren. Mit von der Partie waren auch ollywood-Star alf Moeller, der genauso wie Fitnessbranchen- rgestein Albert usek o zieller Markenbotschafter des eGym Campus ist. Nach der Begrüßung der Gäste erklärte Mario Görlach ausführlich, was es mit dem von ihm ins Leben gerufenen eGym Campus auf sich hat und welche Ziele er damit verfolgt. Zunächst stellte er klar, dass es nie seine Absicht gewesen sei, eine Schulungsorganisation zu gründen, der Campus letztlich das Ergebnis zahlreicher Kundenwünsche sei. Vielen Mitarbeitern in den Clubs 124

fe le fi die ic e eit i an mit den eGym-Geräten. Genau an diesem Punkt setzt der eGym Campus zukünftig an. Die Trainer sollen geschult werden, damit sie ihr Wissen in den Studios an möglichst viele Kunden und Interessenten weitergeben. „Die Message, dass Bewegung und Krafttraining alternativlos sind, um Zivilisationskrankheiten wie Diabetes vorzubeugen

nd leic eiti fit alte n nnen muss sich verbreiten wie ein Virus“, erklärte Mario Görlach. Der eGym Campus, so Görlach weiter, sei nichts andees als n ence Ma etin . Umfangreiches Schulungskonzept Teil des eGym Campus ist ein mehrfi es c l n stea . l s a en deutschlandweit und auch in Öster-


Messen & Events eGym Campus

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Messen & Events eGym Campus reich und der Schweiz die Möglichkeit, den für ihr Gebiet zuständigen Schulungsleiter zu buchen, der dann das gesamte Mitarbeiterteam schult. Die Schulungen werden unterschieden in Basic, Advanced und Master. Während in der Basic-Ausbildung die Vermittlung von Grundlagen im Vordergrund steht, gehen die Inhalte bei der AdvancedAusbildung tiefer. Hier wird beispielsweise auch das Thema Training bei verschiedenen Krankheiten behandelt. lic st eine eite Masse e die Wichtigkeit von Training und Bewegung zu informieren, können die Schulungsleiter auch für Vorträge in den

Studios gebucht werden. Mitarbeiter der Studios können diese Vorträge, die nach Möglichkeit alle sechs Wochen wiederholt werden sollen, auch selbst halten, wenn sie durch eGym geschult wurden. Ein Ziel des eGym Campus ist es dass alle n en f end eGym standardisiert werden. Hierfür wurde ein Übungskatalog entwickelt, und um das Thema Blended Learning abdecken zu können, wurden mit dem Kooperationspartner, der Position Consulting GmbH, 30 Videos gedreht. Nach der Mittagspause betrat Ralf Moeller die Bühne und gab in einem

unterhaltsamen Vortrag Einblicke, wie seine Bodybuilding-Karriere Ende der 70er-Jahre startete, und wie er durch tägliches Training und gesunde Ernährung (überwiegend vegan) versucht, a c it ittle eile a en fit nd gesund zu bleiben. Mario Görlach etonte dass alf Moelle de fitte sei als die meisten 25-Jährigen, der perfekte Markenbotschafter für den eGym Campus sei. Im Rahmen seines Aufenthalts in München wurde mit dem c a s iele ein a efil f den eGym Campus am Starnberger See gedreht, der in Kürze zu sehen sein wird.

Albert Busek ist Sportfunktionär und einer der Wegbereiter des Bodybuildings in Deutschland

Constantin Wilser, stellv. Chefredakteur BODYMEDIA, mit Alexander Volle, Geschäftsführender Gesellschafter MAPET

Prominenter Keynote Speaker: Hollywood-Star Ralf Moeller

Constantin Wilser mit den beiden Botschaftern des eGym Campus Ralf Moeller und Mario Görlach 126

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Messen & Events IFAA Solutions

Rückblick auf die 8. Solutions

Text onat an c neide esse

Der Themenkongress „Solutions“ der IFAA fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Wer sich auf Augenhöhe mit anderen Führungskräften über die Themenfelder Personal- und Qualitätsmanagement, Persönlichkeits- und Führungsentwicklung sowie neue Marketing-Formen austauschen möchte, war hier genau richtig. Abgerundet wurde das Event durch den Keynote-Vortrag von Edgar Itt. le ande fit en eie e te die eilne e die sic ten eil a s n s ften so ie t diond teil n sleite n sa enset ten e o e das o t an Ma at e a de die e anstalt n die let ten ac t a e lan als Medien a tne in seine olle als esc ftsf e de ody E e leitet atte. E e lie das nte ne en sic ne en f a en ei de fit en eie e stellen nd e a den taffelsta an den stell e t etenden ef eda te des Ma a ins Ma isc e . die Einsti n ins e a olte sic le fit en eie den eynote- efe enten de ol tions Ed a tt a f die ne. 128

e einsa entlie en sie die eilne e dann in die o s o s. as one t de ol tions stellt die eilne e o die al de a l. o - nd a ac itta ste en e eils d ei o s o s a l a s denen an sic f ins esa t ei entsc eiden ss. Die Qual der Wahl e a e o s o t ifft es dann a c an t denn ei de ol tions i d i lic ea eitet. aniel eidin e stellte it de atsa -Ma etin eine de a t ellsten Ent ic l n en i End nden-Ma etin o. ie eilne e a eiteten o - nd ac teile e a s nd le n-

ten o nd ie an diese Ma etin fo e inn in end einset en ann. Matt ias oll t af it seine o s o ie fi sten t e in de e sonala eit nd ie i sie e eidet einen nden n t iele et ei e . E ac te ic t in den ec tlic en sc n el ei e a ndi n c einsel stst ndi eit nd eite en ele anten e en f die anc e. iele nd isionen a das e a des o s o s ision oa d de den n s ften e e e an die and a i e ision des ei enen nte ne ens e a eiten a e a c an i e Mita eite eite e en.


Messen & Events IFAA Solutions ac de Mitta s a se end de die eilne e das tolle ette a f de ente asse des o int allas Mitta essen nd et e en n t en onnten sa elten sic die eilne e i o en aal des otels de ls o t a on Matt ias oll la sc en de ie e eits i let ten a ein es ee e a o . ieses Mal alle din s it eine a stand. Auf geht´s in die 2. Runde nsc l ss e teilten sic

die eil-

ne e iede a f die o s o s. aniel eidin e stellte die esten nline-Ma etin - i s o . ec tsan ltin lia eist a den nte ne e n eitlinien an die and ie sie it den o - de Mit liede - ndi n snden so e en nnen dass es e tl. nic t ndi n o t. ie aniel eidin e d fte a c Mi a n n noc ein eites Mal s ec en. sta es c te o s o to ytellin on de aft die ic ti e esc ic te e len stellte die ic ti eit s annende esc ic ten e

das ei ene nte ne en e len sei es i Mita eite es c ei e te nen Ma etin ode de n e n on ne en Mita eite n. ac eine o ni ations a se sc loss Ed a tt die e anstalt n it seine eynote ly ic i it: isionen nd e te le en e einsa iele e eic en a . ie ol tions i d a c i n c sten a iede i Mai stattfinden. . . e den die es c e iede in den en des o int allas in ies aden e fan en.

Vorträgen lauschen, an Workshops teilnehmen, netzwerken, auf Augenhöhe mit anderen über das eigene Business sprechen und viele bekannte Gesichter treffen. Dafür steht die IFAA Solutions

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Messen & Events PTC

Personal Trainer Conference 2019 Die PTC versteht sich als Business Veranstaltung für die Branche Personal Training im deutschsprachigen Raum und vermittelte in vielfältigen Fachvorträgen nützliches Wissen rund um das Thema Personal Training und Coaching. Zudem bot die PTC am Samstagabend den Rahmen für die Verleihung des NEOS AWARD 2019. Die Personal Trainer Conference startete bereits am Freitag mit dem Vorkongress und Niko Romm, der zum Thema Fortschritte im Personal Training. Warum die Integration der Neurophysiologie jeden Trainer besser macht referierte. Hier gab er den Teilnehmern einen ersten Einblick in den sogenannten „neurozentrierten Ansatz“ gegeben, der das Gehirn sowie das Nervensystem als zentrales Steuerungselement sieht. Er stellte grundlegende Zusammenhänge in Theorie und Praxis dar und zeigte Möglichkeiten auf, wie durch das Training der bewegungssteuernden Systeme der Blickwinkel auf die 130

Themen Bewegung, Training oder Schmerztherapie verändert werden kann. Denn noch bevor wir einen Muskel anspannen, steht eigentlich schon fest, wie die Qualität einer Bewegung ausfallen wird. Daher sollte zu Beginn einer jeden Arbeit im Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeitstraining oder einer Faszienarbeit die „Bewegungssoftware“ überprüft werden. Facettenreiches Vortragsprogramm Waren die Teilnehmer für den Auftaktvortrag am Samstag von Prof. Dr. Jörg Spitz mit dem Thema Gen-Tuning anstelle von Gen-Manipulation warum wir

zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine neue Gesundheitskultur benötigen, bei dem er nicht nur Standing Ovations erhielt, sondern insbesondere die Rolle von Personal Trainern betonte, teilten sich die Anwesenden auf jeweils fünf a allel stattfindende e ina e nd Workshops auf. Das Programm deckte umfangreiche Themengebiete ab und reichte von Marke & Markenidentität, Pressearbeit und Zukunft Personal Training über Program Design, Anamnese und Verkaufsgespräch bis hin zu Hand-on, Coaching und Hürden beim Abnehmen. Insgesamt sprachen 23 Referenten über die drei Tage hinweg.


Messen & Events PTC

Business und Freizeit auf Mallorca Über 120 Hersteller kennenlernen Mehr als 450 Teilnehmer vor Ort Fachvorträge und effektives Netzwerken 3 Übernachtungen inkl. Vollpension Hochkarätige Speed-Dating-Termine

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Messen & Events PTC NEOS AWARD 2019 Der emotionaler Höhepunkt der PTC war die feierliche Verleihung der NEOS AWARDs. Die hochkarätige Jury, u.a. mit Biathlon Olympiasiegerin Andrea Henkel Burke, führenden Experten der Personal Training Branche wie Eginhard Kieß und Cyrus Rahman, den NEOS AWARD Gewinnern 2017 Alexander von Hausen und Anja Kursawe sowie Vertretern aus Presse und Marketing wurde die Wahl nicht leicht gemacht als sie feierlich am Samstagabend die Gewinner des NEOS AWARDs 2019 verkündeten. Insgesamt nahmen fünf Personal Trainer Persönlichkeiten sowie ein Unternehmen der Gesundheitsbranche, ihre Auszeichnung auf der Bühne vor über 200 Gästen in Empfang. Sie überzeugten die Fachjury mit einer heraus-

ragenden Trainerpersönlichkeit, hoher Fachexpertise und einem ganzheitlichen Personal Training Konzept. Die Gewinner in den einzelnen Kategorien sind: • NEOS AWARD für den Personal Trainer des Jahres männlich: Niko Romm, Personal Trainer aus Bonn • NEOS AWARD für den Personal Trainer des Jahres weiblich: Stephanie Lutrelli, Personal Trainerin aus Ehingen • NEOS AWARD für den Newcomer des Jahres: Daniel van den Boom, Personal Trainer aus Essen • NEOS AWARD für Nachhaltigkeit und Soziales Engagement: Christian

Müller, Personal Trainer und Gründer von Zuckerrebellen e.V. • NEOS AWARD für das Produkt des Jahres: BlackBoard von Lars Grandjot und Gregor Stumpf • NEOS AWARD für den Personal Trainer des Jahres international: Steve Maxwell, USA Die Personal Trainer Conference wurde erstmals als Podcast aufgezeichnet. Mit über 25 Stunden geballtem Wissen aus 15 Theorievorträgen und dem Vorkongress kann der PTCPodcast erworben werden. Die PTC findet alle a e statt nd i d wieder ihre Pforten im Atrium Hotel Mainz öffnen.

Oben links: Aussteller Ludwig Artzt GmbH Mitte links: Feierliche Preisverleihung NEOS AWARD Mitte rechts: Prof. Dr. Jörg Spitz eröffnete die PTC am Samstag mit seinem Vortrag Unten: Die Gewinner und Nominierten des NEOS Award 2019

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Trends & Specials bellicon Academy

Vereintes Wissen & neue Kurse Text Kira Bender

Jumping-Kurse sind mittlerweile kein Trend mehr, sondern haben sich im Markt und in vielen Studios zu einem festen Bestandteil etabliert. Da die Kurse nicht nur Spaß machen und die Fitness fördern, sondern auch im Reha- und Gesundheitsbereich eingesetzt werden können, beschlossen die Jumping Fitness AG und die bellicon GmbH, ihre langjährige Erfahrung in dem Joint Venture bellicon Academy zu bündeln, um neue Trainingskonzepte für Trampolinkurse zu entwickeln. Das Thema Gesundheit gewinnt in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Wichtig bleibt hierbei, dass gesundheitsfördernde Methoden so o l effi ient allta sta lic als auch motivierend sein müssen, um von den Kunden gut angenommen zu werden. Diesen Anforderungen stellten sich die langjährigen Partner Jumping Fitness AG und die Schweizer bellicon GmbH und gründeten die gemeinsame bellicon Academy. Der Startschuss für die gemeinsamen Aus134

ild n en fiel i an a dieses a es. Mit dem Kursangebot werden sowohl die Schweiz als auch der deutsche Raum abgedeckt. Das neue Konzept Mit dem Zusammenschluss wurde auch das Know-how der beiden Partner in Theorie und Praxis zusammengetragen: Die bellicon GmbH hatte zuvor Ausbildungen im Gesundheitssport angeboten. Zielgruppe waren vor Allem Ärzte und Krankengymnasten.

Die Jumping Fitness AG hatte schon in ihren vorherigen Fitnesskursen auf die Qualität der bellicon-Trampoline gesetzt. Diese wurden bei den Ausbildungen und Workshops des Berliner Unternehmens schon seit einigen Jahren eingesetzt. Julia Baßler, Ausbilderin bei bellicon Academy, erklärte im Interview, dass bald die Frage nach einem gemeinsamen Kurskonzept im Raum stand: „Es ist doch anders, mit Zielgruppen im


Trends & Specials bellicon Academy

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Trends & Specials bellicon Academy Fitnessbereich zu arbeiten, als mit gesundheitsorientierten Zielgruppen. Bald haben wir uns gefragt, warum man nicht auch eine reduzierte Version von Jumping Fitness anbietet, die auch für einen breiten Markt interessant ist, so wie die bellicon HEALTH-Ausbildung, die aber trotzdem in den Gesundheitsbereich geht. Es gibt einige Studios, die ältere Mitglieder haben und gerne einen ruhigeren Kurs am Vormittag anbieten möchten. Schön ist, dass wir so nicht nur Physiotherapiepraxen, sondern auch Trainern und Studios die Möglichkeit bieten können, solch ein Gesundheitskonzept im großen Stil anzubieten.“ Ausbildungen und -Workshops Mit dem Zusammenschluss wurden die alten Konzepte optimiert, Handbücher angepasst und eine durchgängige Struktur ausgearbeitet. Der Einstieg in die Fitnesskurse auf dem Trampolin erfolgt weiterhin über die bellicon-JUMPING-Grundausbildung, danach können die Trainerinnen und

Trainer in den Workshops bellicon ADVANCED, bellicon INTERVALL oder bellicon KIDS ihr erworbenes Wissen vertiefen oder mit der Teilnahme am bellicon HEALTH-Workshop den Einstieg in den Gesundheitsbereich wagen. Eine zweite Grundausbildung, die bellicon HEALTH-Ausbildung, und die von den anderen Konzepten losgelöste bellicon MED-Ausbildung beschäftigen sich mit gesundheitsorientierten Trampolin-Trainingsstunden. Hier werden anatomisch-physiologische Kenntnisse, ein methodisch-didaktischer Aufbau und Musiklehre vermittelt. Neu hinzugekommen ist der bellicon JUMPING meets Shadowboxer Workshop. Alle Ausbildungen dauern zwei Tage, die Workshops einen Tag. Dies gilt auch für die Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Reha- und Therapie-Weiterbildungen Durch ihre innovative Konstruktion eignen sich vor Allem die bellicon HEALTH- und MED-Ausbildung, so-

Die neuen Kurse der bellicon Academy können auch im Physio- und Rehabereich bei einem 1:1-Training eingesetzt werden

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wie der bellicon HEALTH-Workshop für den Einsatz in der Physiotherapie und Rehabilitation. Bei den vielseitigen Übungen werden die Gelenke geschont und Schmerzen im unteren Rücken, Arthrose, Osteoporose und Lymphödeme können erfolgreich angegangen werden. Blick in die Zukunft Die Kurse kommen bei den Kunden sehr gut an, gerade die HEALTH- und MED-Ausbildung haben eine große Nachfrage, so Julia Baßler. „Da wir wirklich von der Sache und den positiven Effekten überzeugt sind, lautet unser Motto ‚jeder sollte mal auf einem bellicon Trampolin gestanden haben‘, denn neben den gesundheitlichen Aspekten macht es viel Spaß und holt die Leute aus ihrem Alltag.“ Die bellicon Academy steckt noch voller Ideen, die im Laufe der kommenden Monate ausgearbeitet werden müssen, sobald sich die neuen Konzepte vollends am Markt etabliert haben.


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Urban Sports Club kooperiert mit Telekom Urban Sports Club hat mit der Telekom eine Unternehmenskooperation abgeschlossen. Ab sofort können 100.000 Telekom-Mitarbeiter in Deutschland bei den Partnern von Urban Sports Club trainieren und ein Angebot mit über 50 Sportarten nutzen. Alle Mitarbeiter können dadurch ihr Sportprogramm bei den verschiedenen Urban Sports Club-Partnern individuell zusammenstellen und ausüben. Auch Geschäftsreisende können das Angebot nutzen, denn mit der Smartphone-App können sie nicht nur in deutschen Städten zum Sport einchecken, sondern auch in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal. Kontakt: 030 / 544450777 // www.urbansportsclub.com

easySolution goes international Sechs Monate haben die beiden Jungentwickler Hüseyin Ongan und Sven Bude in Zusammenarbeit mit Programmierer Michael Heinrich daran gearbeitet, die Software multilingual zu machen. Nun ist es vollbracht. Mit dem nächsten Update wird neben der deutschen auch die englische Version ausgeliefert. Durch ein kleines Softwaretool kann jede beliebige Sprache implementiert werden. Daher sucht easySolution ab Herbst diesen Jahres Vertriebspartner in den Beneluxländern, Spanien, Frankreich, Italien und der Türkei. Kontakt: 0215 / 4922550 // www.easysolution.eu

Neuigkeiten von FACEFORCE E E a eitet de eit an ede Men e e eiten. f od te ene ist Mitfit . de ac fol e des Mitfit- yste s nd i d i st a s e ollt. as yste ist noc effe ti e n t en nd esit t iele c nittstellen Mit liede verwaltungssoftware. Um Schaden von seinen Kunden aktiv abwenden zu können, wird die DSGVO von FACEFORCE bestmöglich umgesetzt. Darüber hinaus bekommt HOLOSCAN ein User Interface-Update, das für alle bestehenden HOLOSCAN nden ostenf ei ist. E e lt s t lic e a ification den e at n s o ess noc effe ti e estalten nnen. Auch dieses Update ist für Kunden von ELIAS inklusive. Neu sind zudem die Kooperationspartnerkampagnen, Dr. Wolff und Slimyonik. Für alle Dynamic-Kunden sind alle neu hinzukommenden Kooperationspartnerkampagnen kostenfrei. Und auch personell gibt es Neuheiten. Das Mitarbeiter-Team wird ab sofort von Denise Petry, die die komplette Organisations-Abteilung leitet, und Marco Cimini, der das technische Management unterstützt, verstärkt. Kontakt: 0681 / 96592420 // www.face-force.de

Burkhard Lüben wird Chief Sales bei cardioscan Mit i n . li e ni t ad en als ief ales and Ma etin ffice nd Mit lied de esc ftsf n die esc ftsleit n f das o e ati e Geschäft der Diagnostik-Systeme der Hamburger cardioscan GmbH. Burkhard Lüben arbeitete in der Fitness- und Gesundheitsbranche bereits bei Multipower, Life Fitness Europe und Johnson Health Tech. und zuletzt bei gym80. Zu seinen zukünftigen Aufgaben gehört der Ausbau des globalen Vertriebs und die Weiterentwicklung der Diagnostik-Systeme. „Durch die neu geschaffene Position des Chief Sales and Marketing ffice e den i nse en e t ie noc st e inte national a s a en nd iel e ic tet auf relevante Regionen ausrichten. Für cardioscan ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung weiteres Wachstum. Wir freuen uns, dass wir diese Position mit Burkhard Lüben als ausgewiesenem Fachmann optimal besetzen konnten“, sagt Dr. Marc Weitl, Gründer und Geschäftsführer der cardioscan GmbH. Kontakt: 0403 / 0372330 // www.cardioscan.de 138


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Neue Serie für eine starke Mitte Zur neuen Serie von Dr. Wolff namens “Core Stability“ zählen sechs Geräte. Durch das spezielle Core-Training in Kombination mit anspruchsvollen Stabilisationsübungen kann die Ganzkörperstabilisation gefördert werden. Die Übungen variieren, je nach Fitness-Level von leicht bis hochintensiv. Die Geräte zeichnen sich durch ein ästhetisches Design aus. Kontakt: 0293 / 2475740 // www.dr-wolff.de

Erfolgreicher Start der DHZ-Academy Die DHZ-Academy wurde im Mai dieses Jahres gegründet und wird von den nden se t an eno en. e eit finden eint i e n o se- sbildungen zum DHZ Level 1 Coach statt. Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmern zu vermitteln, wie sie die Workouts am DHZ Functional Tower möglichst abwechslungsreich und effektiv gestalten können. Zum Portfolio lt de die s ild n e el oac f entionskurse. Hier wird den Trainern vermittelt, wie sie Smallgroup-Fitness-Kurse nd sein eiten anleiten nnen. c s a te ainin sste erung in einer Fitnessanlage, werden, so Jens Sauter, Geschäftsführer der DHZ-Academy, Mitglieder erfolgreicher und der Umsatz auf der Trainingsc e ann e e lic estei e t e den. na

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Neue App von DYNOSTICS ab sofort verfügbar Die neue DYNOSTICS App ist seit dieser Woche im App Store verfüga. . eic net sic d c ein inno ati es ediensystem, ein modernes Design sowie künstliche Intelligenz aus. Eine Vielzahl neuer Funktionen steigert den Mehrwert für Kunden und Trainer. Neben Trainings- und Ernährungsempfehlungen bietet die App einen erweiterten Onboarding-Prozess, die Integration des Leistungs- und Gesamtumsatzes, weiterführende Erklärvideos und einen virtuellen Coach. Somit stellt die App die Grundlage für das Gesamtverständnis und noch individuellere und zielgerichtetere Arbeit mit Kunden, Mitgliedern und Patienten dar. Kontakt: 0824 / 79063030 // www.dynostics.com

Zahlreiche Neuheiten bei TMX Das Start-up TMX Trigger aus Köln, das Trigger-Produkte herstellt, kooperiert ab sofort mit Dr. Robert Schleip. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden ab sofort mit dem Faszien-Experten veröffentlicht. Zudem hat TMX ein neues Branding inklusive neuem Logo und neuer Bildsprache. Da TMX n n a c nac e tifi ie t ist ietet das nte ne en M ne en de Grundausbildung, der TMX Coach Ausbildung, auch die neue Ausbildung Myofas iales ainin . an. ac e fol eic e sc l ss i d an als e a e t ode aine e tifi ie t nac M . nd ann it den esetzlichen Kassen abrechnen. Kontakt: 0244 / 68098131 // www.tmx.trigger.de


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Funktionsbasierte Nachbehandlung nach Knie- und Sprungelenksverletzungen Oft fehlt es zur Umsetzung der funktionsbasierten Nachbehandlung in den Arzt- bzw. Physiotherapiepraxen an der nötigen Ausstattung, dem entsprechenden Know-how oder schlicht der Zeit. Mit Orthelligent Pro von OPED ändert sich das. Orthelligent ist ein Sensorpaket mit App, die den Patienten durch die Tests führt. Der Patient kann hier unter Anleitung eines Therapeuten oder selbständig die notwendigen Tests durchführen. Die App wertet die Ergebnisse aus und stellt auf Knopfdruck einen zeitlichen Verlauf dar. Kontakt: 08024 / 60818210 // www.orthelligent.oped.de

miha bodytec goes USA Das EMS-Gerät miha bodytec II und das i-body Elektrodensytem sind nun FDA zugelassen und damit zum Verkauf in USA freigegeben. Weiter heißt es in einer Mitteilung, dass der Aufbau der US-Niederlassung im Raum Chicago vor dem Abschluss stehe. Auf über 1.000 Quadratmetern ist dort die US-Zentrale sowie die Produktion und das Versandlager beheimatet. Die USA-Markteinführung startete im Juli mit einer Präsentations- und Ausbildungsroadshow in Chicago, New-York und Los Angeles. Kontakt: 0821 / 4554920 // www.miha-bodytec.com

CyberConcept verstärkt Vertriebsteam Seit dem 1. Mai verstärkt Johannes Krohn das Vertriebsteam der CyberConcept GmbH. Er betreut ab sofort das Gebiet Nord-Ost rund um seine Homebase Berlin – von der Nordseeküste bis zur polnischen Grenze. Durch seine Zeit bei der Jumping Fitness AG kennt er die Branche schon viele Jahre und bringt Vertriebsexpertise mit. Weiterhin werden künftig die Produkte CyberMoves, CyberCycling und Co. unter dem neuen Namen „CyberFitness PRO“ vertrieben. Kontakt: 0251 / 98295581 // www.cyberconcept.de

Hi-Tech, High-Intensity, Sport-Driven Experience Das neue Business Model Skillathletic ist ein HIIT Kursformat, entwickelt mit Hilfe von Top-Trainern aus dem Spitzensport, für all jene, die Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit erhöhen möchten und bietet Betreibern eine ganzheitliche Lösung, ihr Angebot auszubauen. Das Konzept besteht aus den folgenden Komponenten: Geräte und Equipment, digitale Lösungen/Skillathletic App, Kurs- und Trainingsinhalte, Aus- und Weiterbildung, Markenrechte / Marketing-Support / Merchandise sowie Raumplanung und Einrichtung. Gegen eine monatliche Lizenzgebühr werden durch Technogym täglich mehrere Trainings zur Verfügung gestellt und digital in den Club gestreamt. Dank über 1.000 Kursinhalten pro Jahr müssen die Trainer diese „Playbooks“ nur noch umsetzen und können sich ganz auf den Kurs konzentrieren. Durch die digitale Vernetzung plus Pulsgurt und App kann der Nutzer seine Resultate tracken und durch Erreichen von Milestones bleiben der Ansporn und damit die Retention hoch. Kontakt: 0610 / 2822380 // www.technogym.de 140


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FitX: Wechsel an der Unternehmensspitze ei de Essene itness- ette it findet fand ein ec sel an de nte ne enss itze statt: Nach zehn Jahren schied FitX-Gründer Jacob Fatih auf eigenen Wunsch als Geschäftsführer und Gesellschafter aus. Fatih wird sich verstärkt um das ebenfalls von ihm gegründete Unternehmen Crealize kümmern. Die SCHMIDT.GRUPPE aus oesfeld e eits seit Me eits esellsc afte ei it e ni t o ent der Unternehmensanteile, heiß es in einer Mitteilung weiter. na

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Fitness First wird neuer Partner des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Fitness First ist ab sofort Partner des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Dies teilte Frank Lebert, CEO der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH, kürzlich mit. Die Mitglieder von Fitness First können auf exklusive Inhalte und die Expertise der Athleten zugreifen: Über die Social-Media-Kanäle werden DLV-Mitglieder Trainingstipps geben und gemeinsam wollen die Partner innovative Kursformate entwickeln. Die Zusammenarbeit mit den Athleten soll neue Trainingsanreize schaffen und die Mitglieder motivieren, ihre persönlichen Ziele zu verwirklichen. Aber auch die DLV-Mitglieder haben Vorteile durch die Kooperation, so Lebert: Fitness First wird auf zahlreichen DLV-Veranstaltungen sowie den Top-Events mit starker TV-Präsenz werblich auftreten. Außerdem wird die Partnerschaft auch online und in den Fitness First Clubs aktiviert – gemeinsam mit DLV-Nationalmannschaftsathleten. na

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de ifit das di itale n asso f die itness anc e at seine e seite relauncht. Der neue Auftritt ist noch übersichtlicher und bringt die Vorteile eines smarten Inkassoprozesses auf den Punkt. Auf einen Blick und leicht verständlich wird deutlich, wie eine zielgruppengerechte, diitale o ni ation den as o stei e t leic nden e lt und das Image verbessert. Das ebenfalls überarbeitete Kontaktformular kann schnell ausgefüllt werden und führt auf direktem Weg zu den e ialisten on de ifit. na

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Matrix ist „Beste Marke des Jahres 2019“ Einmal im Jahr würdigt der Plus X Award mit der Sonderauszeichnung „Beste Marke des Jahres“ die erfolgreichsten Marken. In diesem Jahr darf sich Matrix über das begehrte Siegel freuen. Nachdem bereits die digitalen Fitnesslösungen Connected Solutions von Matrix durch die Jury des Innovationspreises Plus X Award in den Kategorien Innovation, Design, Bedienkomfort und Funktionalit t nd sc lie lic als estes od t a s e eic net den a es f den e te e stelle n n die ie n este Ma e . e l s ad ist der internationale Innovationspreis für Produkte aus den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Fachredakteuren, Designern und Branchenexperten bewertet die eingereichten Produkte. na

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Chris Clawson kehrt zu Life Fitness zurück Life Fitness hat bekanntgegeben, dass der ehemalige Präsident Chris Clawson mit sofortiger Wirkung als Leiter der Geschäftsführung in das Unternehmen zurückkehrt. Clawson war von is sident on ife itness nd let t o sit ende de -a e i anisc en Sports and Fitness Industry Association. Er löst Jason Worthy ab, der im vergangenen Herbst als Präsident angetreten war und Life Fitness verlässt. Unterstützt wird Clawson in der neuen Life Fitness-Geschäftsführung von Steve Klyn, der zum Finanzchef (CFO) ernannt wurde. Außerdem kehrt Augie Nieto, der Gründer von Life Fitness, als Co-Investor in den Vorstand des Unternehens c . E a on is sident nd entsc eidend an de Ent ic l n on de Ein-Produkt-Firma zum Branchenführer in der Fitnessindustrie beteiligt. na

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Die neueste Polar Fitnessuhr: Die Polar Ignite Polar Ignite führt zusätzlich zu einer nächtliche Pulsmessung eine Reihe neuer Smart-Coaching-Funktionen ein: Sleep Plus Stages™ Schlaftracking, Nightly Recharge™ Nächtliche Erholungsanalyse, FitSpark™ Tägliche Trainingsanleitung sowie angeleitete Atemübungen mit Serene™. Die neue Fitnessuhr bietet präzise Daten für über 100 Sportarten und ist geeignet für alle, die aktiv und bewusst leben und in ihren Fitnesssport die unterschiedlichsten Indoorund Outdoor-Aktivitäten einbinden möchten. Ausgestattet mit Polar Precision Prime™ der optischen Pulsmessung, die einzige OHR-Technologie, die für ein hohes Präzisions- und Reliabilitätslevel drei verschiedene Sensortypen nutzt, bietet der Polar Ignite eine kontinuierliche ls ess n nd cti ity ac in . ie itness on ola sentie t sic in eine schmalen und leichten Design, bietet ein helles Farb-Touchdisplay und eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu fünf Tagen. Kontakt: 0496 / 15292360 // www.polar.de

elbgym wird Franchise-Unternehmen In den letzten acht Jahren baute Wilhelm Schröter mit elbgym ein Konzept auf, das sich im umkämpften Hamburger Markt durchsetzen konnte. Nun strebt er danach, sein Konzept deutschlandweit auszurollen, indem er Franchise-Nehmer sucht. Franchise-Nehmer kann grundsätzlich jeder werden, der hinter dem Konzept steht und eine Idee hat, wo sich ein neuer elbgym-Standort anbieten würde. Er sollte jedoch zum Konzept und dem Franchise-Anbieter passen. Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern werden allerdings empfohlen. Als Eigenkapital sollten mindestens 50.000 Euro mitgebracht werden. Der erste Club wird von elbgym selbst als Franchise-Nehmer aufgezogen, um hier weitere Erfahrungen zu sammeln. Kontakt: 040 / 4142581 // www.elbgym.de

myline Premium Days 2019 to e nd o e e finden die yline ays an ie tando ten in Deutschland statt. Bei den myline Days werden Innovationen präsentiert und exklusive Neuigkeiten der Produktserie „Naschen erlaubt“ vorgestellt. Zudem zeichnet myline die Top Ten aller myline-Partnerstudios aus. Die Termine im e lic : . . M felden- alldo f . . t tt a t . . e e a en und 5.11. Leipzig Kontakt: 0672 / 3603520 // www.myline24.de/premiumdays

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Aufstiegskongress

Moderator

Der offene Fachkongress der Fitness- und Gesundheitsbranche

Prof. Dr. Thomas Wessinghage Prorektor der DHfPG und ehem. Weltklasseläufer

25. – 26.10.2019

Programm

Top Speaker Jan Frodeno Olympiasieger und zweifacher Ironman-Weltmeister Copyright: fx_makesapicture

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Fachvorträge Podiumsdiskussion Fach-Foren Intensivseminare uvm.

Jetzt Early-Bird-Ticket sichern! aufstiegskongress.de/anmeldung


Vorschau Das lesen Sie in Ausgabe 5-2019 Diagnosegeräte und Analysetools Im Fitnessmarkt gibt es mittlerweile unzählige Möglichkeiten, Mitglieder zu vermessen, sei es vor, nach oder während des Trainings. Das macht alles Sinn und trotzdem verstauben viele Messgeräte irgendwann in den Diagnosezimmern der Fitness-Clubs. Warum man das auf jeden Fall vermeiden sollte und wie man Diagnosegeräte sinnvoll in den Studioalltag einbindet, lesen Sie in Ausgabe 5-19.

Verlag ME o. Ewald-Renz-Str. 1 76669 Bad Schönborn Tel. +49 (0) 7253 / 9875-700 E-Mail: redaktion@bodymedia.de www.bodymedia.de Geschäftsführer Nicolas Hessel Herausgeber Hubert Horn Redaktion Jonathan Schneidemesser (Ch.-Red.) Constantin Wilser (stellv. Ch.-Red.) i a ende Autoren Giordano Barthel Tina Baquet Tobi Conrad Dr. Hans Geisler Niels Gronau Stephan Müller Christine Schacht Joachim Simon Gregor Titze

Shop-in-Shop-Konzepte umsetzen Die Shop-in-Shop-Lösungen galten einige Zeit als echte Alternative zu eigenständigen Boutique-Clubs. Egal, o ossfit ode EM diese on e te können dazu dienen, sein Angebotsportfolio sinnvoll zu erweitern. Was für ein Potenzial in dieser Organisationsform steckt, stellen wir in der nächsten Ausgabe heraus.

Lektorat Paula Matos Design & Layout Manuel Fröhlich Jessica Feringer Anna-Sophia Böhme

Freemium-Modelle in der Fitnessbranche Eine Basisleistung kostenlos zur Verfügung zu stellen und später Zusatzangebote zu monetarisieren, bezeichnet man als Freemium-Modell und ist in anderen Branchen bereits weit verbreitet. In der Fitnessbranche setzen Anbieter vereinzelt auf diese Strategie. Wie man diese in der Fitnessbranche umsetzen kann, wollen wir uns in der nächsten Ausgabe anschauen.

Marktübersicht Nahrungsergänzungsmittel Der größte Teil der Zusatzverkäufe in den Fitness-Clubs wird nach wie vor an der Theke gemacht. Mittlerweile haben Bekleidung und weitere Accessoires den Weg dorthin gefunden, trotzdem sind Nahrungsergänzungsmittel nach wie vor der Umsatzbringer an der Fitnesstheke. In der Marktübersicht stellen wir die wichtigsten Anbieter für den Fitnessmarkt vor.

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Fotos Adobe Stock Druck . Ma e o. Schubartstr. 21 73312 Geislingen/Steige Kundenberatung Isabell Prokscha Tel. +49 (0) 7253 / 9875-707 Bezugspreise Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus. BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich. Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich ge kündigt wird. Gerichtsstand ist Mannheim. Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei ME . ein eil diese sgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder vervielfältigt werden. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Ein Anrecht zur Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen oder zu zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.


Inserentenverzeichnis Die Anzeigen in dieser Ausgabe

Audio / Video / Lichttechnik

EMS-Anbieter

State of the art GmbH www.sota.de (Seite 49)

i-motion EMS www.i-motion-ems.de (Seite 127)

Aus- / Fort- / Weiterbildung

XBody Training Germany GmbH www.xbodyworld.de (Seite 11)

DHfPG – Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement www.dhfpg.de (Seite 35) IFHIAS International GmbH www.ifhias.de (Beilage, Seite 13) IST-Studieninstitut GmbH www.ist.de (Seite 17) SAFS & BETA KG www.safs-beta.de (Seiten 04, 05) TMX Trigger GmbH www.tmx-trigger.de (Seite 23) Cyber-Konzepte CyberConcept GmbH www.cyberconcept.de (Seite 79) fitness M.de .fitness a .de (Seiten 60, 61) Diagnosegeräte / Körperanalyse JP Global Markets GmbH / InBody www.InBody.de (Seite 105) EDV / Hard- / Software easySolution GmbH www.easysolution.eu (Seite 77) M. . . E E M www.mac-centercom.de (Seite 81) medo.check® www.medocheck.com (Seite 87)

Ernährungskonzepte slimcoach www.myslimcoach.de (Seite 06) Speed Fresh GmbH www.speed-fresh.de (Beilage) Functional Training Transatlantic Fitness GmbH .t ansatlantic-fitness.co (Seite 113)

www.woodway.de (Seite 41) Krafttrainingsgeräte DHZ Fitness Europe GmbH .d -fitness.de (Seite 93) itness e any . oist-fitness.co (Seite 53) Keiser Europe BV www.keisereurope.com (Seite 83) cotfit .scotfit.de (Seiten 55, 115, 137) Marketing

Inkasso / Leasing

ME o. www.bodymedia.de (Versanddeckblatt, Beilage, Seiten 07, 97, 117)

e ifit - i st e it . fi stde it.de (Seite 85)

E E www.face-force.de (Banderole, Seite 29)

Innen- / Einrichtung / Mobiliar

Heinzmann Druck GmbH .fitness-te til.de (Beilage)

M o. www.famoso-group.de (Seite 91)

T.Conrad GmbH www. tobi-conrad.com (Seite 109)

studio empire GmbH www. studio-empire.de (Seite 51)

Messen / Kongresse / Events

Kardiogeräte Globe-IQ GmbH www.globe-iq.com (Beilage) Matrix / Johnson Health Tech. GmbH . o nsonfitness.e (Seite 71) MEDEX Fitness GmbH www.medex-gmbh.com (Seiten 24, 25, 135)

MEE E o. www.meet-the-top.de (Beilage, Seiten 47, 131) Med.- / Rehageräte Proxomed Medizintechnik GmbH www.proxomed.com (Seite 45) E www.oped.de (Seite 107)

Solarien / Zubehör KBL GmbH www.megasun.de (Seite 133) Studiokonzepte Bellicon Deutschland GmbH www.bellicon.com (Seite 21) E Deutschland GmbH www.hddgroup.de (Seite 101) LES MILLS Germany GmbH www.lesmills.de sc la seite Polar Electro GmbH Deutschland www.polar.com/de (Seite 33) Sporteve GmbH www.sporteve.de (Seite 99) Unternehmensberatung itness www.aciso.com (Seite 39)

ealt

Vereine / Verbände DSSV e.V. Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen www.dssv.de (Seite 143) e a italis l s e. . www.rehavitalisplus.de (Seite 125) an o ts l www.urbansportsclub.com sc la seite Wellness-Anbieter Schupp GmbH & Co. KG www.schupp.shop (Seite 89)

Technogym Germany GmbH www.technogym.com sc la seite

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Messen & Events der Fitnessbranche 2019

September

BODYMEDIA Innovation Days 03.09. – Leipzig www.bodymedia-events.de Therapie on tour Bochum 06.09. - 07.09. – Bochum www.therapie-ontour.de Functional Business Campus Termin wird noch bekanntgegeben -t ansatlantic-fitness.co BODYMEDIA Innovation Days 12.09. – Stuttgart www.bodymedia-events.de Rehacare 18.09. - 21.09. – Düsseldorf www.rehacare.de Krämer Fitness Event 20.09. - 22.09. – Garmisch-Patenkichen . ae e -fitnesse ent.de BODYMEDIA Innovation Days 24.09. – Düsseldorf www.bodymedia-events.de Therapro Essen 27.09. - 28.09. – Essen www.messe-stuttgart.de/therapro Sportmesse Salzburg 28.09. - 29.09. – Salzburg www.sportmesse-salzburg.at/de

Oktober

BODYMEDIA Innovation Days 01.10. – Hamburg www.bodymedia-events.de MEET THE TOP Physio 24.10. - 27.10. – Mallorca www.meet-the-top.de Aufstiegskongress 25.10. - 26.10. – Mannheim www.aufstiegskongress.de


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BODYMEDIA Fitness-Ausgabe 4-19  

BODYMEDIA - das Fachmagazin für die Fitness- und Gesundheitsbranche. In Ausgabe 4-19 lesen Sie u. a. folgende Themen: Aus-, Fort- und Weiter...

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