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4/6 AUGUST 2014 I AOÛT 2014 I AGOSTO 2014

DER TEUFEL STECKT IM DETAIL EIN RETTUNGSSANITÄTER ERZÄHLT DAS KRISTALLSCHIESSEN


Besuchen Sie uns auf der GPEC auf dem Stand der blaulicht vom 09. – 11.09.2014 in Leipzig.

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[ Vorwort ]

Avant-propos I prefazione

« Geschätzte Leserinnen und Leser »

« Chères lectrices, chers lecteurs »

Ein Rettungssanitäter hat sich vorgenommen, uns seine Berufswelt näherzubringen. Denn ihr «Innenleben» sei viel zu wenig bekannt. So sammelte er alltägliche, skurrile, amüsante und spektakuläre Impressionen in einem reich bebilderten Buch. «Blaulichtleben - Erlebnisse eines Rettungssanitäters» liegt vor; wir haben den Autoren getroffen.

Un ambulancier a décidé de nous faire découvrir son milieu professionnel. Car leur « vie intérieure » est Mark Saxer bien trop peu connue. Il a donc réuni Chefredakteur des impressions routinières, originales, amusantes et spectaculaires dans un livre richement illustré. « Blaulichtleben - Erlebnisse eines Rettungssanitäters » est disponible ; nous avons rencontré l’auteur.

Befragt haben wir aber auch die Organisatoren des «Kristallschiessens». Was steckt hinter dem Anlass? Welche Ziele verfolgt er, und wo liegt der grösste Nutzen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Ein Einblick wurde gewährt. Natürlich ist das paxisnahe Schiessen zentral, aber da ist mehr. Zum Schluss noch dies: «Der Teufel steckt in Detail». Im Grunde wissen wir das ja alle. Eine unserer Geschichten aber illustriert diese doch eher banale Weisheit verblüffend deutlich: Eigentlich geht es «nur» um Funkgeräte-Halterungen. Aber auch hier sind sieben wesentliche Anforderungen zu berücksichtigen, und am Ende der Evaluation stand im konkreten Fall eine Spezialanfertigung. Kurz: Drei Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Aber alle illustrieren, dass es sich oft lohnt, genauer hinzuschauen. Wir wünschen gute Lektüre, Mark A. Saxer

Mais nous avons également interrogé les organisateurs du « Kristallschiessen ». Qu’est-ce qui se cache derrière cette manifestation ? Quels sont ses objectifs, quelle est l’utilité principale pour les participantes et les participants ? Nous avons pu y jeter un coup d’œil. Naturellement, le tir pratique est l’élément essentiel, mais il y a plus. Pour conclure : « le diable se cache dans les détails ». En principe, nous le savons tous. Mais l’une de nos histoires illustre ce dicton assez banal avec une netteté surprenante : en fait, il s’agit « seulement » de supports d’appareils radio. Mais là aussi, sept exigences essentielles doivent être prises en compte, ce qui a donné concrètement à la fin de l’évaluation une conception spéciale. En bref : trois histoires qui n’ont aucun rapport. Mais toutes illustrent que cela vaut souvent le coup d’y regarder de plus près. Nous vous souhaitons une bonne lecture, Mark A. Saxer

Cari lettrici e lettori, Un soccorritore si è proposto di farci conoscere meglio il suo mondo professionale, poiché i suoi meccanismi interni non sono ancora sufficientemente noti. Perciò ha raccolto impressioni quotidiane, fuori dal comune, divertenti e spettacolari nel suo libro riccamente illustrato. «Blaulichtleben - Erlebnisse eines Rettungssanitäters» («Una vita alla luce del lampeggiante blu - Esperienze di un soccorritore») è ora disponibile e noi abbiamo incontrato l’autore. Abbiamo intervistato anche gli organizzatori del «Kristallschiessen». Cosa c’è dietro l’evento? Che scopo ha e qual è il vantaggio più grande per i partecipanti? Ci siamo potuti fare un’idea. Ovviamente il tiro a segno che simula situazioni reali ha un ruolo centrale nella manifestazione, ma vi è molto altro ancora. Infine, vi presentiamo anche: «Il diavolo sta nei dettagli». In fondo lo sappiamo tutti, eppure una delle nostre storie illustra bene questa saggezza apparentemente banale. In realtà si tratta «soltanto» di supporti per radiotrasmittenti; tuttavia, anche in questo caso si è reso necessario considerare sette requisiti essenziali e, nel caso concreto, alla fine del processo di valutazione è stata adottata una soluzione ad hoc. In breve: tre storie che non hanno nulla in comune tra loro. Ma mostrano tutte che spesso vale la pena osservare attentamente. Vi auguriamo una buona lettura, Mark A. Saxer | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Impressum / Inhalt ]

[ Inhalt ]

contenu I contenuto

Mark Saxer Chefredakteur [ Editorial ]

[ Impressum ] Mentions légales I impronta Herausgeber | Editeur | Editore:

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[ Hauptthema ] Thème principal I tema principale

Faszination Blaulichtleben

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La fascination de la vie sous le gyrophare bleu 7 Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6331 Hünenberg, Bösch 108 Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@blaulicht-iv.ch www.blaulicht-iv.ch Geschäftsführung | gestion | gestione: Tamara Rutz Verlagsleitung | Directeur de publication | Direttore della pubblicazione: François Güntensperger Chefredakteur | Rédacteur en chef Editor in Chief: Mark Saxer msx. Freier Journalist in Zürich Journaliste indépendant à Zurich Giornalista freelance a Zurigo: Volker Richert VR

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Kristallschiessen: Realismus ist gross geschrieben

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«Kristallschiessen»: REALISME est écrit en majuscules

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Trofeo Cristallo di tiro: realismo con la “R” maiuscola

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Polycom:

Der Teufel steckt im Detail

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le diable se cache dans les détails.

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Anzeigenabteilung | Service publicité | Pubblicità Dipartimento: Andrea Burri

il diavolo sta nei dettagli

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Anzeigenverkauf | Vente annonces | Vendita inserzioni: Martin Koller & Daniele Frisullo

«Spezialeinsatz Tatortreinigung»: Nichts für schwache Nerven

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Titelbild | Photo de couverture | Foto di copertina: Anita Fliesser Image: shutterstock

«Intervention spéciale de nettoyage de scène de crime»: pour les nerfs solides 29

Grafik | graphisme | Grafica: Anita Fliesser & Helmut Hierzegger Index | Indice | Indice: 6019 • August 2014 Druck | Pression | pressione: Druckhaus Gössler GmbH Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 15.000 Ex. Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno Für den Inhalt der diversen Fremdredaktionen übernimmt der Herausgeber keine Haftung.

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Il fascino della vita sotto il lampeggiante blu

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«Squadra speciale pulizia scena del crimine»: non è un lavoro per chi ha i nervi deboli

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Bund Deutscher Kriminalbeamter BDK -

Der Berufsverband der Kriminalisten in Deutschland 35


[ Publireportagen ] Der neue Ford Transit

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Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen mit Schuhspuren erhöhen

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Koordinierte Führung mittels Sprache: Wie sich Sprachkommunikation effizient organisieren lässt

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3MTM PeltorTM Kapselgehörschutz:

Für eine sichere Kommunikation im Lärm

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Mobile Polizeilösungen mit neuster Technologie genau auf Sie zugeschnitten!

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Vorteile und Einsatzmöglichkeiten einer Wärmebildkamera in der Strafverfolgung

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Les avantages des caméras thermiques dans la recherche de personnes

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Seit 10 Jahren: Verteidigen, Schützen, Ausrüsten

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Einsatzmanagement 2.0

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Licht - Sicherheit – oder das Gefühl der ständigen Überwachung

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8. GPEC und 2. CCExpo

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Faszination Blaulichtleben Rettungsdienste gehören zu jenem Teil unseres Alltags, den zwar jeder kennt. Gleichzeitig fürchtet aber auch jeder, je auf ihn angewiesen zu sein. Das Buch von Markus von Arx macht die zwiespältige Faszination des Lebens als Rettungssanitäter greifbar. VR

Manchmal kann ein Krankenhaus Ort der Inspiration sein. Bei Markus von Arx gab eine Knieoperation den Ausschlag, seine Erlebnisse als Rettungssanitäter festzuhalten. Aus den dreissig Jahren im Dienst für das Überleben anderer Menschen ist ein buntes Panorama der Erfahrungen entstanden. «Blaulichtleben – Erlebnisse eines Rettungssanitäters» ist ein Buch voller Überraschungen in einem Grenzbereich, der immer nah bei den Menschen ist und keine gesellschaftlichen Schranken kennt. Der Autor will uns bekannt machen mit einer Berufswelt, deren Innenleben, wie er meint, viel zu wenig bekannt ist. So nehmen denn auch alltägliche, skurrile, amüsante und spektakuläre Impressionen in der reich bebilderten Darstellung breiten Raum ein. Dabei hat von Arx es nicht versäumt, auch der Ausbildung zum Rettungssanitäter ein Kapitel zu widmen und am Beispiel des Kantonsspitals Olten in einem weiteren die Geschichte eines Rettungsdienstes vom Mittelalter bis heute nachzuzeichnen.

Alltäglich, skurril, amüsant, spektakulär «Verkehrsunfall, Auto liegt auf Dach, eine verletzte Person, Weiteres unbekannt, Polizei aufgeboten»: Die Meldung der Notrufzentrale 144 am Kantonsspital Olten ist auch in dieser Nacht extrem kurz. Nur die wichtigsten gesicherten Fakten. Für die Rettungssanitäter der Auslöser für eine Fahrt ins Ungewisse, wie sie ihnen Tag für Tag abverlangt wird. Diesmal kehren sie freudig zurück. Zwar war das Fahrzeug massiv beschädigt und der Fahrer wollte vor der Polizei fliehen, aber er blieb unverletzt. «Leider verlaufen nicht alle Verkehrsunfälle so glimpflich», kommentiert von Arx den Einsatz in dem Buch. An anderer Stelle heisst es, «wir decken das Opfer mit einem Leintuch aus unserem Rettungswagen zu». Rapportiert wird in dieser «sternenklaren und milden Vollmondnacht» eines Sommerwochenendes der tragische Autounfall, der einem 16-jährigen das Leben kostet.

Markus von Arx

Dass die Konfrontation mit so viel Traurigem, nicht nur bei den verschiedensten Verkehrsunfällen, bei den Rettungssanitäter Spuren hinterlassen, verschweigen die Texte übrigens nicht. Sie zeichnen die berufsbedingten Belastungen aber als Herausforderung einer Realität nach, die bei den Retter eben nicht Fatalismus nach sich ziehen. Hier spricht von Arx eine Sensibilität bei sich und seinen Kollegen an, deren Quelle nicht selten über die blosse Kraft zu helfen hinausweist. Damit, so scheint es, ist es den Rettern dann auch möglich, im Einsatz bei Drogenmissbrauch und bei der «Volksdroge Alkohol» in die «Tiefen der Gesellschaft» zu blicken, wie der Autor einen Text überschreibt.

Pistolen-Kugelschreiber und Wäsche-Aufhängen zur Unzeit Aber die Bandbreite der Einsätze ist breit und löst bei Leser gelegentlich gar Verwunderung aus. Da ist der Bub, der mit einem Pistolen-Kugelschreiber à la James Bond beim Spielen verletzt wird und dringend Hilfe benötigt. Er hat am Ende Glück, die Hilfe kam schnell, das Geschoss verletzte keine inneren Organe und noch am gleichen Abend wurde es herausoperiert. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

Von Arx macht seine Leser immer wieder darauf aufmerksam, dass es gerade der alltägliche Weg ins Ungewisse ist, der den anspruchsvollen Beruf des Rettungssanitäters so reizvoll macht. Und als Leser reibt man sich denn auch die Augen, wenn man die Komplexität begreift, vor der die Helfer nicht selten stehen. Wenn sie beispielsweise einen Verunfallten aus einer Baugrube via Baukran retten müssen. Oder welche organisatorische Glanzleistung mit einem grässlichen Unfall einhergehen kann. So war der Autor damals dabei, als in Däniken ein Schnellzug von einem Kran aufgeschlitzt wurde. Ein eindrücklicher Bericht. Fast erholsam sind übrigens die mehrfach eingestreuten amüsanten Stories. Da ist etwa die alte Dame mit Beinproblemen. Sie besteht trotz ihrer Gehschwäche darauf, lieber am Arm des Sanitäters zu laufen, als die Trage auf dem Weg zum Krankenwagen zu benutzen. Oder von Arx erzählt von der hochschwangeren Frau, deren Mann die Ambulanz zum Transport ins Spital aufgeboten hat. Rasch sei man vor Ort gewesen, im dritten Stock eines Wohnblocks. Doch die Frau war nicht da. Weil die Wehen wieder abgeklungen waren, war sie noch rasch zum Wäscheaufhängen in den Keller gegangen. Dort fanden sie die Helfer denn auch, allerdings nun in «höchsten Nöten». Eine rasch allarmierte Hebamme half noch in der Waschküche einem gesunden Mädchen auf die Welt.

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[ deutsch ]

Mit diesen und den vielen anderen plastisch dargestellten Geschichten, macht das Buch den Beruf lebendig. Und indem von Arx in zwei weiteren Teilen die Ausbildung und Geschichte des Rettungssanitäters darstellt, gibt er ihm eine für Aussenstehende ungeahnte Tiefe. - Faszination Rettungsdienst hätte das Buch auch heissen können. 30 Jahre Blaulichtleben werden hier nicht als Fachbuch präsentiert, sondern in Alltagsberichten aus dem Rettungsdienst. Auf Koketterie mit medizinischem Latein wird verzichtet. Von Arx möchte der Bevölkerung schlicht das Rettungswesen näherbringen. Obwohl dafür Steuergelder eingesetzt werden, wüssten Herr und Frau Schweizer «viel zu wenig von uns und unsere Einsätze», betont der Autor.

Vom Schreiben fasziniert Markus von Arx hat den klassischen Weg zum Rettungssanitäter gewählt. Nach der Lehre als Sanitär- und Heizungsinstallateur war der 1960 geborene Autor während der Militärzeit mit dem Sanitätsdienst in Berührung gekommen und, wie er sagt, der seltsamen Faszination dieses Berufs erlegen. Mit 23 Jahren sattelte er dann um. Von Arx begann im Kantonsspital Olten seine bis heute andauernde Karriere im Rettungsdienst.

Den Umtriebigen zeichnet aus, dass er jede Lebenssituation als Chance begriffen hat. So führten seine Knieoperation und der Spitalaufenthalt nicht nur zum vorliegenden Buch, sondern hatte auch seine heutige Arbeit als Disponent in der kantonalen Alarmzentrale zur Folge. Dort koordinieren von Arx und seine Kollegen im Vierschichtenbetrieb die mehr als 50 täglichen Einsätze im «Blaulichtleben» der Rettungssanitäter des Kantons vor Ort. Und weil er inzwischen Gefallen gefunden hat am Schreiben und an der Arbeit in den Archiven, bereitet er bereits das nächste Buch vor. Es wird dem Brauchtum rund um den Bischof Nikolaus von Myra gewidmet sein. Ausserhalb des Berufes liege hier seine grösste Leidenschaft, sagt von Arx, der vor 14 Jahren mit drei Kollegen in Wangen bei Olten die Sankt Nikolausgesellschaft gegründet hat. Blaulichtleben Erlebnisse eines Rettungssanitäters Markus von Arx 150 Seiten, 140 Bilder

ISBN 978-3-033-04170-7


[ Rédaction ]

[ français ]

La fascination de la vie sous le gyrophare bleu Les services de secours appartiennent à une partie de notre quotidien que nous connaissons tous, mais nous craignons aussi d’en avoir besoin. Le livre de Markus von Arx permet de comprendre la fascination ambivalente de la vie d’ambulancier. VR

Parfois, un hôpital peut être un lieu d’inspiration. Chez Markus von Arx, une opération du genou a déclenché son envie d’immortaliser ses expériences d’ambulancier. Ses trente ans de service pour la survie d’autres personnes ont donné naissance à un paysage d’expériences coloré. « Blaulichtleben – Erlebnisse eines Rettungssanitäters » est un livre plein de surprises dans un domaine limite toujours proche des gens et qui ne connaît pas de barrières sociales. L’auteur veut nous familiariser avec un monde professionnel dont la vie intérieure, comme il le dit, est bien trop peu connue. Ainsi, des impressions routinière, originales, amusantes et spectaculaires prennent une grande place dans la narration très imagée. Von Arx n’a pas manqué de dédier un chapitre à la formation d’ambulancier et de raconter dans un autre l’histoire d’un service de secours du Moyen Âge à nos jours à travers l’exemple de l’hôpital cantonal d’Olten.

Routinier, original, amusant, spectaculaire « Accident de la route, voiture sur le toit, une personne blessée, pas d’autre information, police appelée » : cette nuit encore, le message de la centrale d’appel d’urgence 144 à l’hôpital cantonal d’Olten est extrêmement bref. Uniquement les principaux faits constatés. Pour les ambulanciers, le déclencheur d’un trajet vers l’inconnu tel qu’ils en vivent jour après jour. Cette fois, ils reviennent joyeux. Le véhicule était très endommagé et le conducteur a voulu fuir la police, mais il n’a pas été blessé. « Malheureusement, tous les accidents de la route ne se passent pas aussi bien », commente von Arx à propos de l’intervention dans son livre. Ailleurs, on lit : « nous recouvrons la victime avec un drap sorti de notre ambulance ». Lors de cette « nuit douce et claire à la lueur de la pleine lune », un week-end, il raconte un tragique accident de voiture qui a coûté la vie à un garçon de 16 ans.

Markus von Arx

Les textes ne cachent pas que la confrontation à tant de tristesse, et non seulement à l’occasion des accidents de la circulation les plus divers, marque profondément les ambulanciers. Mais ils décrivent les difficultés liées à leur profession comme le défi d’une réalité qui n’implique pas de fatalité chez les sauveteurs. Ici, von Arx aborde une sensibilité chez lui et ses collègues, dont la source va souvent au-delà de la simple force d’aider. Il semble que les sauveteurs parviennent ainsi à regarder dans les « profondeurs de la société » lors de leurs interventions en cas d’abus de drogue et d’alcool, la « drogue populaire », comme le décrit l’auteur.

Les contretemps d’un stylo-pistolet et du linge à étendre Mais les interventions sont diversifiées et provoquent parfois même l’étonnement du lecteur. Il y a par exemple le garçon qui se blesse en jouant avec un stylopistolet façon James Bond et a besoin d’aide d’urgence. Il a finalement de la chance, les secours sont arrivés rapidement, le tir n’a touché aucun organe interne et la balle a été extraite le soir même. | blaulicht | gyrophare

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[ Rédaction ]

[ français ]

Von Arx rappelle régulièrement à ses lecteurs que c’est justement le chemin quotidien dans l’inconnu qui rend aussi attrayant le métier exigeant d’ambulancier. En tant que lecteur, on est aussi surpris par la complexité à laquelle les secouristes font souvent face. Par exemple quand ils doivent sauver une personne accidentée d’une excavation à l’aide d’une grue de construction. Ou les prouesses d’organisation requises par un terrible accident. Ainsi, l’auteur a participé à l’intervention suite à la chute d’une grue sur un train rapide à Däniken. Un récit impressionnant. Les histoires amusantes disséminées sont presque reposantes. Une dame âgée a des problèmes de jambes. Malgré ses difficultés à marcher, elle préfère marcher au bras de l’ambulancier plutôt que d’utiliser la civière jusqu’à l’ambulance. Von Arx parle aussi d’une femme en fin de grossesse dont le mari a appelé l’ambulance pour le transport à l’hôpital. Ils sont arrivés rapidement, au troisième étage d’un immeuble. Mais la femme n’était pas là. Comme les douleurs avaient diminué, elle était rapidement descendue à la cave pour accrocher le linge. C’est là que les secouristes l’ont trouvée, mais en « grande détresse ». Une sage-femme appelée en urgence a mis au monde une petite fille en bonne santé dans la buanderie.

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La profession prend vie à travers cette histoire et tant d’autres racontées de manière imagée. Elle prend aussi une profondeur insoupçonnée pour les personnes extérieures grâce aux deux parties dans lesquelles von Arx décrit la formation et l’histoire des ambulanciers. - Le livre aurait aussi pu s’intituler Fascination services de secours. Les 30 ans de vie sous le gyrophare bleu ne sont pas présentés comme un livre technique, mais sous forme de récits du quotidien des services de secours. La coquetterie du latin médical est absente du livre. Von Arx souhaite uniquement faire découvrir les secours à la population. Bien que financés par l’argent des impôts, l’auteur estime que monsieur et madame Suisse « en savent bien trop peu à propos de nous et de nos interventions ».

Fasciné par l’écriture Markus von Arx a choisi la voie classique de l’ambulancier. Après son apprentissage d’installateur sanitaire et de chauffages, l’auteur né en 1960 a découvert les services sanitaires au cours de son service militaire et comme il le dit, a succombé à l’étrange fascination de cette profession. Il a changé de voie à 23 ans. Von Arx a débuté sa carrière dans les services de secours à l’hôpital cantonal d’Olten et la poursuit jusqu’à aujourd’hui. Cet homme dynamique a pour particularité de prendre chaque situation de la vie comme une chance. En effet, son opération du genou et son séjour à l’hôpital ont non seulement donné lieu à ce livre, mais sont également à l’origine de son travail actuel de gestionnaire à la centrale d’alarme cantonale. Von Arx et ses collègues y coordonnent en quatre équipes les plus de 50 interventions quotidiennes sous le « gyrophare bleu » des ambulanciers du canton. Et comme il a pris goût à l’écriture et au travail dans les archives, il prépare déjà le prochain livre. Il sera consacré aux coutumes à l’époque de l’évêque Nicolas de Myre. C’est sa plus grande passion en dehors de son travail, précise von Arx qui a créé il y a 14 ans la société de Saint Nicolas à Wangen bei Olten avec trois collègues.

Blaulichtleben Erlebnisse eines Rettungssanitäters Markus von Arx 150 pages, 140 images

ISBN 978-3-033-04170-7

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Il fascino della vita sotto il lampeggiante blu I servizi di soccorso rappresentano un aspetto della nostra quotidianità che certamente tutti conosciamo. Allo stesso tempo ognuno di noi teme il momento in cui deve fare affidamento su di essi. Il fascino contraddittorio che esercita la vita del soccorritore prende forma nel libro di Markus von Arx. VR

Talvolta un ospedale può diventare luogo di ispirazione. Nel caso di Markus von Arx, fu proprio un’operazione al ginocchio a spingerlo ad annotare le vicende vissute come soccorritore. I suoi trent’anni al servizio della sopravvivenza altrui sono confluiti in un variopinto affresco di esperienze. „Blaulichtleben – Erlebnisse eines Rettungssanitäters” (“Una vita sotto il lampeggiante blu – Esperienze di un soccorritore”) è un libro ricco di sorprese, che narra di un luogo di confine, intimamente collegato con le persone e che travalica ogni barriera sociale. É intenzione dell’autore farci conoscere un mondo professionale i cui meccanismi interni, a suo dire, sono ancora troppo poco noti. Questa rappresentazione riccamente illustrata concede ampio spazio ad impressioni quotidiane, fuori dal comune, divertenti e spettacolari. Contemporaneamente von Arx non manca di dedicare anche un capitolo alla formazione dei soccorritori e traccia la storia del servizio di soccorso dal medioevo ad oggi, prendendo a modello l’Ospedale cantonale di Olten.

Quotidiane, fuori dal comune, divertenti, spettacolari “Incidente stradale, auto ribaltata, un ferito, non sono noti altri dettagli, mobilitata polizia”: Anche questa notte la segnalazione della centrale d’allarme 144 è telegrafica. Solo i fatti accertati e più rilevanti. É l’evento che porterà i soccorritori ad affrontare un viaggio verso l’ignoto, come gli viene richiesto giorno dopo giorno. Ma questa volta tornano sollevati. L’auto era effettivamente molto danneggiata, ma l’autista, che voleva prendere la via della fuga all’arrivo della polizia, era rimasto illeso. “Purtroppo non tutti gli incidenti stradali presentano un quadro così positivo” è il commento di von Arx sull’intervento. In un altro punto scrive “copriamo la vittima con un lenzuolo preso dalla nostra ambulanza”. La frase è riferita ad un

Markus von Arx

tragico incidente in auto avvenuto in una “notte mite sotto il chiarore delle stelle e della luna piena”, che costò la vita ad un ragazzo di 16 anni. D’altronde il testo non nasconde che le tante esperienze tragiche, non solo riferite ai più svariati incidenti stradali, lasciano il segno nei soccorritori. Ma nel quadro che dipinge l’autore, il logorio tipico della professione assume più il connotato di una sfida insita nella realtà dei soccorritori e non sfocia nel fatalismo. In questo contesto von Arx si riferisce ad una sensibilità sua e dei suoi colleghi, la cui origine trascende sovente la semplice forza di aiutare il prossimo. In questo modo, i soccorritori sembrano trovare anche la forza per volgere lo sguardo nel “baratro della società” - è proprio questo il titolo che l’autore dà ad uno dei brani – quando gli interventi riguardano abusi di stupefacenti o di “alcool, la droga del popolo”.

Pistole-biro e stendere i panni nel momento sbagliato Il campo degli interventi è comunque ampio e tale varietà talvolta stupisce il lettore. Esemplare è l’episodio del ragazzo che venne ferito giocando con una pistola-biro alla James Bond e che | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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.ch

[ Redazione ]

[ italiano ]

necessitò di un intervento di soccorso urgente. Alla fine il ragazzo ebbe fortuna, in quanto il proiettile non aveva danneggiato nessun organo interno e poté essere rimosso la sera stessa. Ripetutamente von Arx ricorda ai suoi lettori che è proprio il viaggio quotidiano verso l’ignoto a rendere così attraente la difficile professione del soccorritore. E da lettori si rimane senza parole quando si comprende la complessità dei casi con sui spesso i soccorritori si trovano a fare i conti. Ad esempio quando devono salvare un ferito in uno scavo di fondazione utilizzando una gru. O quando ci si rende conto dell’elevatissimo livello organizzativo richiesto per far fronte ad un terribile incidente. Emblematico a questo proposito è il caso del treno rapido che a Däniken fu squarciato da una gru: un resoconto davvero impressionante. Fanno da contraltare e riducono la tensione i vari racconti divertenti contenuti nel libro. Ad esempio quello dell’anziana signora con problemi alle gambe che, nonostante le difficoltà di deambulazione, insistette per incamminarsi verso l’ambulanza, non sulla barella, ma a braccetto del soccorritore. In un altro punto von Arx racconta di una donna in stato di gravidanza avanzato, il cui marito aveva chiamato l’ambulanza per il trasporto in ospedale. Ci si era immediatamente recati sul posto, al terzo piano di un condominio. Ma la signora non c’era: tra una doglia e l’altra era scesa un attimo in cantina per stendere i panni. Proprio lì fu ritrovata dai soccorritori, ma in “gravi difficoltà”. Fu chiamata d’urgenza un’ostetrica, la quale,

sempre in lavanderia, aiutò la donna a dare alla luce una bimba in perfette condizioni.

di Olten, iniziò la sua carriera nel servizio di soccorso, per il quale ancora oggi lavora.

Con questo e con tanti altri racconti narrati espressivamente, il libro tinge di colori vivaci la professione. Inoltre, con la sua descrizione del percorso formativo e della storia della figura del soccorritore, von Arx gli conferisce una profondità che il lettore ignaro non si aspettava. Infatti, il titolo del libro avrebbe potuto essere anche “Il fascino del servizio di soccorso”. Non è un testo tecnico quello che racconta i 30 anni di vita sotto il lampeggiante blu, ma un resoconto della vita quotidiana nel servizio di soccorso. Von Arx non si perde nel gergo tecnico medico, la sua intenzione è semplicemente quella di avvicinare il lettore all’ambiente del servizio di soccorso. L’autore sottolinea che, nonostante il servizio venga finanziato con il denaro dei contribuenti, il signore e la signora Svizzeri sanno “troppo poco di noi e dei nostri interventi”.

Di personalità vivace, l’autore è stato capace di cogliere le opportunità presentatesi in ogni situazione di vita. Così la sua operazione al ginocchio ed il ricovero in ospedale non portarono solo al libro in oggetto, ma anche al suo nuovo incarico di disponente nella centrale d’allarme cantonale. Qui von Arx ed i suoi colleghi, suddivisi su quattro turni, coordinano sul posto i 50 e più interventi “sotto il lampeggiante blu”, che quotidianamente vengono effettuati nel cantone.

Affascinato dalla scrittura Quello scelto da Markus von Arx è il percorso formativo classico dei soccorritori. Dopo il tirocinio professionale come installatore di impianti sanitari e di riscaldamento, l’autore, classe 1960, venne in contatto con il servizio sanitario durante il periodo della leva militare, rimanendo attratto, a suo dire, dallo strano fascino che questa professione esercitava su di lui. A 23 anni cambiò mestiere e, presso l’Ospedale cantonale

Poiché nel frattempo ha conosciuto il piacere dalla scrittura e del lavoro negli archivi, è già all’opera sul suo prossimo libro, dedicato agli usi e costumi ai tempi del vescovo Niccolò Di Mira. Von Arx racconta che, a parte il lavoro, è proprio questa la sua passione più grande. Infatti 14 anni fa, insieme a tre colleghi, fondò a Wangen, presso Olten, un’associazione dedicata proprio al santo di Mira, la Sankt Nikolausgesellschaft. Blaulichtleben Erlebnisse eines Rettungssanitäters Markus von Arx 150 pagine, 140 immagini

ISBN 978-3-033-04170-7

SAM K.

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BEI GUTER TAT ERTAPPT Wir suchen Lebensretter! Sam K. hat sich gemeldet und als Blutstammzellspender registriert. Damit schenkt er Menschen mit einer lebensbedrohlichen Blutkrankheit wie Leukämie Hoffnung. Für viele ist die Transplantation von Blutstammzellen die einzige Chance auf Heilung. Die Suche nach dem passenden Spender ist aber sehr schwierig. Deshalb braucht es Sie. Sie könnten ein Leben retten.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Kristallschiessen:

Realismus ist gross geschrieben Am alljährlichen Kristallschiessen messen Sicherheitskräfte aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz ihre Schiesskünste. Geübt wird auf sieben Schiessplätzen mit den Dienst- und FX-Waffen unter möglichst praxisnahen Bedingungen. VR

Gefahrensituationen, in denen Polizei- und Sicherheitskräfte gezwungen sind, ihre Waffen zu benutzen, können in den üblichen Schiesskellern nicht realistisch trainiert werden. Wer wissen will, wie er sich Verhalten soll, wenn Geschosse möglicherweise abprallen, Lichtverhältnisse sich verändern, Ziele unerwartet auftauchen oder sich eine Situation über mehrere Etagen erstreckt, findet kaum realistische Übungsszenarien. Gerade Blaulichtorganisationen, die in ihrem beruflichen Alltag nach wie vor auch in der Schweiz immer wieder in hochgefährliche Situationen geraten, können in der Regel zwar ihre Zielgenauigkeit verbessern, sind ansonsten aber auf ihr theoretisches Wissen angewiesen. Sie können kaum Schiess— erfahrungen in alltagstauglichen Umgebungen sammeln. Um das zu ändern, um hier schlummernde Risikofaktoren zu minimieren, wurde das erste Kristallschiessen initiiert. Organisiert wurde es zehn Jahre lang zunächst in einer Kiesgrube im luzernischen Eschenbach. Hier wurden Möglichkeiten geschaffen, um anhand praxisnaher, konkreter Übungsszenarien den Umgang mit der eigenen Dienstwaffe in Krisenlagen zu trainieren. So wurde der Weg vom bisher technischen Übungsschiessen hin zum angewandten, dynamischen beschritten. Dieses Konzept wurde auch übernommen, als das Kristallschiessen vor zwei Jahren ins Trainingszentrum Aabach der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH) verlegt wurde. Die IPH hat damals zudem das Patronat übernommen. In den dortigen vier zum Anlass speziell eingerichteten Schiesskellern, dem nahegelegenen Übungsdorf im Freien sowie in einer grossen Fahrzeughalle wird seither einmal im Jahr eine möglichst reale Infrastruktur aufgebaut. Die Gruppen mit jeweils 15 Teilnehmern messen sich auf den sieben Schiessplätzen, die die Organisatoren «Stages» nennen, wobei unter den kritischen Blicken der Wettkampfrichter respektive «Range Officer» mit unterschiedlicher Munition geschossen wird. Die Beteiligten aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz kommen von der Polizei, aus Sondereinsatzkommandos, vom Militär und von speziellen privaten Sicherheitskräften – darunter übrigens auch diesmal 10 Frauen. In verschiedenen Schwierigkeitsgraden stellen sie sich dem Vergleich ihrer Schiesskünste. Seinen Namen hat dieser Polizeiwettkampf übrigens von einem Kristall, der damals, vor zwölf Jahren, eher zufällig als Merkmal schweizerischer Bodenständig ausgewählt wurde. Seither wird er Jahr für Jahr als Wanderpokal vergeben. Eindrücke aus den letzten Kristallschiessen. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Eindrücke aus den letzten Kristallschiessen.

Die vielen Facetten des Kristallschiessens Doch es geht um weit mehr als darum, den Kristall weiterzureichen. Dem seit zwei Jahren bestehenden Organisationskomitee aus Mitgliedern der IPH-Alumni, einem Verein ehemaliger Absolventen der Polizeischule, liegt viel am gemeinsamen Austausch und an der Weitergabe neuster Informationen. Heute leiten vier junge Polizistinnen und Polizisten aus unterschiedlichen Korps der Schweiz die Organisation in ihrer Freizeit. Und der Anlass zieht längst auch diverse Besucher aus der Schweizer Politik und Verantwortliche aus der hiesigen Wirtschaft und den Behörden an. Hier erhalten sie Informationen aus erster Hand und sind hautnah mit den Risiken des Polizeiberufs konfrontiert. Zudem wird das Kristallschiessen von einer kleinen Hausmesse begleitet, die speziell ausgewählte Produkte von verschiedenen Fahrzeugen über Munition und Waffen bis zu Polizeiausrüstungen zeigt. Auch sie trägt dazu bei, sich zu informieren und einen Überblick zu verschaffen. Im Gespräch mit der Sponsoring-Verantwortlichen Saadet Der, die bei der Zuger Polizei arbeitet, und dem Präsidenten des Anlasses, Jörg Fäh, der bei der Polizei Basel-Landschaft seinen Dienst versieht, bekommt das Bild des Kristallschiessens aber noch ganz andere Facetten. Neben dem Schiesswettbewerb verdanke sich die Beliebtheit der Veranstaltung den vielfältigen Möglichkeiten zum Fachgrenzen überschreitenden Austausch, betonen die beiden. Vom gemeinsamen Frühstück, über das Mittagessen bis zum abendlichen Zusammensein habe man immer wieder für Freiräume gesorgt, die dem Gespräch dienen. Aus dieser gesunden Mischung von konzentrierter Arbeit und entspanntem, geselligem Beieinandersein ist das besondere Flair des Kristallschiessens entstanden, sind die Organisatoren überzeugt. Während die Honoratioren ihre Besuche nutzten, um sich über die aktuellen Möglichkeiten der Polizeiarbeit in Gefahrenlagen zu informieren, sei das Miteinander gerade für viele Teilnehmer wichtig. Wer den speziellen Charakter des Wettbewerbs beschreiben will, so Der und Fäh unisono, müsse eben vor Ort sein, um all das zu erfassen, was weit über das blosse Vergleichen der Schiesskünste hinausgehe. Denn nicht selten sei gerade dies der Grund dafür, dass vielfach die Teilnehmer schon einen Tag vor der Veranstaltung anreisen. Übernachtet wird übrigens in den Zimmern der Polizeischule.

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[ Rédaction ]

[ français ]

«Kristallschiessen»:

REALISME est écrit en majuscules VR Lors du « Kristallschiessen » annuel, des forces de sécurité allemande, luxembourgeoises, autrichiennes et suisses confrontent leurs performances de tir. Les exercices sont effectués sur sept stands de tir avec des armes de service et des armes FX, dans des conditions aussi proches que possibles de la réalité.

L’entraînement pour les situations dangereuses, dans lesquelles les forces de police et de sécurité sont obligées d’utiliser leurs armes, ne peut pas vraiment avoir lieu dans les stands de tir souterrains habituels. Celui qui veut savoir comment se comporter lorsqu’éventuellement des balles rebondissent, lorsque les conditions d’éclairage changent, lorsque des objectifs inattendus apparaissent ou lorsqu’une situation s’étend sur plusieurs étages, trouve des scénarios d'exercices peu réalistes.

Impressions lors du dernier « Kristallschiessen »

Comme les organisations d’urgence qui, dans leur vie professionnelle quotidienne en Suisse se retrouvent toujours dans des situations très dangereuses, peuvent généralement améliorer la précision de leur tir, sont toutefois au demeurant dépendantes de leur savoir théorique. Elles ne peuvent acquérir que très peu d’expérience de tir dans leur environnement de tous les jours. C’est pour changer cela, pour minimiser ici les facteurs de risques latents, qu’a été initié le premier « Kristallschiessen ». Il a tout d’abord été organisé pendant dix ans dans une carrière de l’Eschenbach lucernois. Ici, des possibilités ont été créées pour s’exercer au maniement de sa propre arme de service en situation de crise, sur la base de scénarios d’exercices pratiques concrets. C’est ainsi que la voie a été tracée, depuis les exercices de tir jusqu’alors techniques jusqu‘à une formation dynamique adaptée. Ce concept a également été adopté lorsqu’il y a deux ans, le « Kristallschiessen » a été déplacé dans le centre d’entraînement d’Aabach de l’école de police intercantonale, à Hitzkirch (IPH). A cette époque, l’IPH a également repris le patronage. Dans les deux stands de tir souterrains spécialement aménagés là-bas, le village d’entraînement en plein air tout proche et un vaste hangar à voitures, une infrastructure la plus proche possible de la réalité est érigée depuis lors une fois par an. Les groupes d’environ 15 participants chacun se mesurent les uns aux autres sur les sept champs de tir, que les organisateurs appellent les « stages », et où, sous l’œil critique des juges de la compétition et des « Range Officer », on tire avec différentes munitions. Les participants venus d’Allemagne, du Luxembourg, d’Autriche et de Suisse sont issus de la police, de commandos d’intervention spéciale, de l’armée et de forces de sécurité privées spéciales – avec du reste parmi eux, cette fois encore, 10 femmes. Ils comparent leurs performances de tir à différents niveaux de difficulté. Cette compétition policière tire du reste son nom d’un cristal qui, autrefois, il y a douze ans, avait été choisi plutôt au hasard comme caractéristique du territoire suisse. Depuis lors, il est décerné chaque année en tant que trophée itinérant. | blaulicht | gyrophare

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[ Rédaction ]

[ français ]

Impressions lors du dernier « Kristallschiessen »

Les diverses facettes du « Kristallschiessen » Toutefois, cela va bien plus loin que de transmettre le cristal. Le comité organisateur en place depuis deux ans, composé de membres d’élèves de l’IPH et une association d’anciens diplômés de l’école de police attachent beaucoup d’importance aux échanges mutuels et à la transmission des dernières informations. Actuellement, ce sont quatre jeunes policiers et policières de différents corps de Suisse qui dirigent l’organisation durant leurs temps libre. C’est aussi l’occasion d’attirer depuis longtemps des visiteurs, tous différents, politiciens suisses ou responsables de l’économie actuelle et des administrations. Ici, vous pouvez obtenir des informations de première main et vous êtes confrontés de très près aux risques des métiers de la police. En outre, le « Kristallschiessen » est accompagné d’une petite foire interne qui présente des produits choisis tout spécialement, des différents véhicules aux équipements de police, en passant par les munitions et les armes. Celle-ci contribue également à s’informer et à procurer une vue d’ensemble. Mais en discutant avec Saadet Der, responsable du sponsoring, qui travaille dans la police zougoise, et Jörg Fäh, président de l’évènement, qui effectue son service dans la police de Bâle-Campagne, l’image du « Kristallschiessen » révèle encore de toutes autres facettes. Outre le concours de tir, l’évènement doit sa popularité aux multiples possibilités d’échanges transfrontaliers entre les disciplines, il faut insister sur les deux aspects. Du petit-déjeuner pris en commun jusqu’aux soirées tous ensemble, en passant par le déjeuner et le dîner, tout a toujours été pensé pour préserver des espaces de liberté et d’échange. C’est de cette saine fusion d’un travail intense, de détente et de convivialité qu’est né le style particulier du « Kristallschiessen », les organisateurs en sont convaincus. Tandis que les notables profitent de leurs visites pour s’informer des possibilités actuelles du travail de la police dans les situations dangereuses, pour de nombreux participants c’est justement le contact qui est important. Celui qui veut décrire le caractère spécifique de la compétition, comme Der et Fäh à l’unisson, doit être sur place pour comprendre tout ce qui va bien au-delà de la simple comparaison des compétences de tir. Car il n’est pas rare que, pour cette raison, de ceci soit la raison pour laquelle de nombreux participants arrivent un jour avant la manifestation. L’hébergement est d’ailleurs assuré dans les chambres de l’école de police.

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[ italiano ]

[ Redazione ]

Trofeo Cristallo di tiro:

realismo con la “R” maiuscola In occasione dell’annuale Trofeo Kristall di tiro, le forze di sicurezza di Germania, Lussemburgo, Austria e Svizzera mettono alla prova le loro abilità di tiro. Ci si esercita su sette percorsi con le armi di servizio e FX in condizioni il più possibile vicine alla realtà. VR

Le situazioni pericolose dove le forze di polizia e di sicurezza sono costrette a usare le loro armi non possono essere esercitate in modo realistico nelle sale di tiro abituali. Chi vuole sapere come ci si deve comportare quando i proiettili possono rimbalzare, quando cambiano le condizioni di luce, quando gli obiettivi appaiono inaspettatamente o quando un’azione si sviluppa su più piani, difficilmente trova scenari di esercitazione realistici.

Impressioni dall’ultimo Trofeo Kristall

Specie le forze di polizia, che anche in Svizzera devono affrontare ogni giorno e ripetutamente situazioni altamente pericolose nel loro lavoro quotidiano, possono di norma migliorare la loro precisione di tiro, ma devono comunque perlopiù attingere alle loro conoscenze teoriche. È pressoché impossibile per loro acquisire esperienza di tiro in ambienti idonei al quotidiano. Per cambiare la situazione e per ridurre al minimo i fattori di rischio latenti, è stato introdotto il Trofeo Kristall di tiro, organizzato nei primi dieci anni in una cava di ghiaia ad Eschenbach, Lucerna. Ciò consentiva di esercitare l’utilizzo della propria arma di servizio in situazioni critiche, avvalendosi di scenari di esercitazione concreti, orientati alla pratica. Si spianava così la strada alla trasformazione di quelle che sino al momento erano semplici esercitazioni tecniche di tiro in esercitazioni di tiro dinamico applicato. Questo concetto è stato adottato anche due anni fa, quando il Trofeo Kristall di tiro fu trasferito al centro di addestramento di Aabach, alla Scuola di polizia intercantonale di Hitzkirch (IPH). In quel momento, la IPH ne assunse anche il patrocinio. Da allora, nelle quattro sale di tiro specificamente allestite per l’occasione, nella vicina area di esercitazioni all’aperto e in una grande rimessa veicoli viene allestita una volta all’anno un’infrastruttura il più possibile reale. I gruppi, ciascuno composto da 15 partecipanti, competono nelle sette postazioni di tiro, chiamate «Stages» dagli organizzatori, utilizzando diverse munizioni e sotto lo sguardo critico dei giudici di gara – ovvero i «Range Officer». I pretendenti provenienti da Germania, Lussemburgo, Austria e Svizzera appartengono al corpo di polizia, a squadre di intervento speciale, all’esercito e a forze di sicurezza speciali private – anche questa volta saranno peraltro presenti 10 donne che, in diversi livelli di difficoltà, si confronteranno mettendo in mostra le loro abilità di tiro. Questo torneo del corpo di polizia deve il proprio nome a un cristallo che allora, dodici anni fa, fu selezionato piuttosto casualmente come simbolo di “autenticità svizzera”. Da allora, viene conferito anno dopo anno come trofeo itinerante. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ italiano ]

[ Redazione ]

Impressioni dall’ultimo Trofeo Kristall

Le numerose sfaccettature del Trofeo Kristall di tiro La cosa va ben oltre il semplice “conferimento del cristallo”. Per il comitato organizzatore formatosi due anni fa, composto dai membri della IPH-Alumni, un’associazione di vecchi allievi della scuola di polizia, la vera essenza risiede nello scambio reciproco e nella diffusione di informazioni aggiornate. Oggi sono quattro giovani poliziotte e poliziotti appartenenti a diversi corpi della Svizzera a dirigere l’organizzazione nel loro tempo libero. E l’occasione attira ormai da tempo anche diversi visitatori del mondo politico svizzero, nonché autorità e responsabili dell’economia locale. Qui ottengono infatti informazioni di prima mano e possono confrontarsi in prima persona con i rischi impliciti nella professione del poliziotto. Inoltre, il Trofeo Kristall di tiro viene accompagnato da una piccola esposizione interna, che mette in mostra prodotti appositamente selezionati: da diversi veicoli a munizioni e armi fino alle attrezzature della polizia. Anche questa esposizione contribuisce a informare e a fornire una visione d’insieme. In un’intervista con il responsabile della sponsorizzazione, Saadet Der, che lavora presso la polizia di Zugo, e il presidente dell’evento, Jörg Fäh, in servizio presso la polizia di Basilea Campagna, l’immagine del Trofeo Kristall assume però ben altre connotazioni. Oltre al torneo di tiro, questa manifestazione deve la propria popolarità alle svariate opportunità di scambio a livello interdisciplinare, sottolineano entrambi. Dalla colazione di gruppo ai momenti trascorsi insieme la sera, passando per il pranzo, si è cercato di creare sempre spazi che favoriscano il colloquio. È proprio questo sano mix tra l’intenso lavoro e lo stare insieme all’insegna del relax ad aver conferito al Trofeo Kristall di tiro il suo particolare fascino. Gli organizzatori non hanno dubbi in merito. Mentre le autorità hanno colto l’occasione per informarsi nel corso delle visite sulle possibilità odierne del lavoro della polizia in situazioni pericolose, lo stare insieme sembra davvero rappresentare un aspetto importante per molti dei partecipanti. Chi vuole descrivere il carattere speciale della competizione – così Der e Fäh all’unisono – deve essere presente in loco, per percepire tutto ciò che va oltre il mero confronto delle abilità di tiro. Infatti, non di rado è proprio questa la ragione che fa sopraggiungere molti partecipanti già il giorno prima della manifestazione. A proposito, si pernotta nelle camere della scuola di polizia.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Polycom:

Der Teufel steckt im Detail Im Notfall muss bei der Feuerwehr jeder Handgriff sitzen. Der Kommunikation kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Für die Blaulichtorganisation des Kantons Zürich Grund genug, auch der unscheinbaren Frage nach der einfachen Handhabung eines Funkgerätes Aufmerksamkeit zu schenken. VR

Zwar nutzen die Feuerwehren im Kanton Zürich nach wie vor den Pager als wichtigstes Mittel zum Aufbieten der Feuerwehrleute. Doch die gesamte Kommunikation und Koordination auf Führungsebene während der Einsätze wird über das nationale Sicherheitsfunknetz Polycom abgewickelt. Damit kommt den Polycom-Funkgeräten eine besondere Bedeutung in Einsatzfällen zu, wie Martin Fasnacht vom Bereich Grundlagenarbeit und Entwicklung bei der GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich), erklärt: Sie müssen jederzeit einsatzbereit sein. Da die GVZ im gesetzlichen Auftrag beim Brandschutz und dem Feuerwehrwesen im ganzen Kanton die Oberaufsicht hat, gehört auch die Ausrüstung der Einsatzfahrzeuge in ihren Verantwortungsbereich. Und weil bei den Rettungsprofis viele Fäden zusammenlaufen, sind sie nicht nur bei den eigenen 14 Stützpunkten daran interessiert, auch alle Mittel für die Kommunikation möglichst effizient einzusetzen. Vielmehr pflegt man auch eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und unterstützt gerade auch die kommunalen Feuerwehren beim gezielten Einsatz der nötigen Infrastrukturen, die bis hin zu den Funkgeräten reichen.

«Jederzeit funktionsbereit»:

Der Teufel steckt in Detail

Nicht selten, erklärt Fasnacht weiter, gehe es auch bei der Ausrüstung der Feuerwehrfahrzeuge um ganz praktische Probleme, die man in den Griff bekommen müsse. So habe sich im Zusammenhang mit der in jedem Einsatz zentralen Kommunikation gezeigt, dass es durchaus nicht banal sei, die einfache,

Robuste, alltagstaugliche Einsatzfähigkeit ist bei der Feuerwehr auch bei kleinen Dingen wie der Halterung des Funkgerätes ausschlaggebend.

schnelle und jederzeit funktionierende Benutzung der Funkgeräte auf den Fahrzeugen sicherzustellen. Eine zentrale Frage war beispielsweise, welche Funkgeräte-Halterungen den Ansprüchen am besten gerecht werden. Dabei waren bei der GVZ der Typ des Funkgerätes vorgegeben: Das TPH 700 von Atos. Es muss immer geladen sein, darf während der Einsatzfahrt nicht in irgendwelchen Ablagen der Fahrzeuge verschwinden und soll auch via Monophon, also via Handmikrophon, bedient werden können. Dieses sollte zudem fest montiert sein, um mögliche Kontaktprobleme auszuschliessen. Andererseits durfte auf Sonderausstattungen wie den Anschluss der Geräte

via Koaxialkabel an die Antenne der Fahrzeuge verzichtet werden; der Grund ist die gute Verfügbarkeit des PolycomNetzes auf dem Kantonsgebiet. Hingegen war es nötig, die Geräte direkt an die 230 Volt Einspeisung des Wagens anzubinden. Laut Fasnacht gingen die Herausforderungen jedoch über das bloss Organisatorische hinaus: So sei es undenkbar, die Feuerwehrleute extra für die richtige Nutzung der Geräte im Fahrzeug zu schulen. Zudem sollte das entsprechenden Lade- und Haltezubehör bezahlbar sein. Weil aber das Originalzubehör des Funkgeräteherstellers mit rund 700 Franken pro Stück relativ teuer sei, habe man sich auf die Suche nach Alternativen gemacht. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[[ deutsch ] Redaktion

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[ deutsch ]

Eine Speziallösung bewährt sich Da Halter für den Einsatz auf etwa 500 Fahrzeugen evaluiert wurden, habe es sich um ein durchaus ansehnliches Volumen gehandelt. Doch habe sich rasch gezeigt, dass die auf den freien Markt verfügbaren Standardhalterungen den Ansprüchen des Feuerwehreinsatzes nicht gewachsen seien, wie Fasnacht ausführt. Bei manchen sei durch die Erschütterungen während der Fahrt der anschliessende Ladevorgang im Depot nicht mehr garantiert gewesen, da das Gerät nicht mehr richtig im Halter stand. Bei anderen sei das Material der Halterung schlicht zu wenig stabil ausgefallen. Zudem hätten sich die nötigen Steckverbindungen der Standardprodukte meist nicht für den robusten Feuerwehreinsatz geeignet.

Die für die GVZ optimale Lösung wurde im Laufe des letzten Jahres mit der Firma Swiss Point gefunden und entwickelt. Anfang dieses Jahres wurden die Halterungen ausgeliefert. Die Spezialisten aus Rickenbach entwickeln, assemblieren und verkaufen ein umfassendes Sortiment an Spezial-Akkus, Batterien und Ladestationen für die unterschiedlichsten Geräte und Apparate.

Inzwischen sind bei der GVZ bereits rund 200 Halterungen verbaut und weitere werden folgen, wie Fasnacht ausführt. Dass in den ersten Monaten keine Reklamationen eingegangen seien, werte Fasnacht als gutes Zeichen, denn: «Diese Variante der Halterung hat sich im Feuerwehralltag längst bewähren müssen».

Da das Unternehmen bereits bei der Polizei, Feuerwehr und dem Zivilschutz bekannt war, habe man sich auf die Entwicklung einer GVZeigenen Lösung eingelassen, so Fasnacht: «Uns ging es darum, alle Fahrzeuge rasch mit einer kostengünstigen neuen Halterung aufrüsten zu können». Und trotz der Eigenentwicklung

sei der Stückpreis gegenüber dem Originalzubehör beinahe gedrittelt worden.

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[ Rédaction ]

[ français ]

Polycom:

le diable se cache dans les détails En cas d’urgence, chaque geste des sapeurs-pompiers doit être millimétré. La communication joue alors un rôle essentiel. Pour le service d’urgence du canton de Zurich, c’est une raison suffisante pour accorder de l’attention à la question peu visible de la manipulation simple d’un appareil radio. VR

Les sapeurs-pompiers du canton de Zurich utilisent toujours le bipeur comme moyen principal d’appel des pompiers. Mais l’ensemble de la communication et de la coordination au niveau de la direction pendant les engagements est effectuée par le biais du réseau radio national de sécurité Polycom. Les appareils radio Polycom ont donc une importance particulière en cas d’engagement, comme l’explique Martin Fasnacht du département de recherche fondamentale et développement de la GVZ (assurance bâtiment du canton de Zurich) : ils doivent être prêts à intervenir à tout moment. Comme la GVZ a le mandat légal de la haute surveillance de la protection contre l’incendie et des sapeurs-pompiers dans tout le canton, l’équipement des véhicules d’intervention relève également de sa responsabilité. Et comme de nombreux éléments convergent chez les secouristes professionnels, ils n’utilisent pas tous les moyens de communication avec la meilleure efficacité possible uniquement sur leurs 14 propres bases. On cultive aussi une étroite collaboration avec les communes et on soutient les pompiers communaux pour une utilisation ciblée des infrastructures nécessaires, qui s’étendent jusqu’aux appareils radio.

« Prêt à agir à tout moment » :

le diable se cache dans les détails

Fasnacht explique aussi que l’équipement des véhicules de pompiers rencontre souvent des problèmes pratiques qu’il faut résoudre. Ainsi, la communication centrale utilisée lors de chaque intervention a démontré qu’il n’était pas anodin d’assurer l’utilisation simple, rapide et toujours fonctionnelle des appareils radio sur les véhicules.

Une capacité d’emploi solide, résistante au quotidien est déterminante chez les pompiers, même pour les petites choses telles que le support de l’appareil radio

Une question centrale était par exemple le type de supports d’appareils radio le mieux adapté aux exigences. Pour la GVZ, le type d’appareil radio était prescrit : le TPH 700 d’Atos. Il doit toujours être chargé, ne peut pas disparaître dans un coin quelconque des véhicules lors des trajets d’intervention et doit pouvoir être commandé par monophone, c’est-à-dire par microphone manuel. Celui-ci doit aussi être d’abord fermement fixé afin d’exclure tout problème de contact éventuel. D’autres part, il a été possible de supprimer des équipements spéciaux tels que la connexion des appareils par câble coaxial à l’antenne des véhicules ; la raison

est la bonne disponibilité du réseau Polycom au niveau du canton. Par contre, il était nécessaire de connecter directement les appareils à l’alimentation 230 Volts du véhicule. Mais d’après Fasnacht, les défis allaient au-delà de la simple organisation : en effet, il serait impensable de former spécialement les sapeurs-pompiers à l’utilisation correcte des appareils dans le véhicule. De plus, les accessoires de charge et de support correspondants doivent être abordables. Mais comme les accessoires d’origine du fabricant d’appareils radio sont relativement chers avec 700 francs par pièce, on a cherché des alternatives.

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[ Rédaction ]

[ français ]

Une solution spéciale avérée Comme l’utilisation des supports est évaluée sur environ 500 véhicules, le volume était considérable. Mais il s’est rapidement avéré que les supports standard disponibles sur le marché courant n’étaient pas à la hauteur des interventions des pompiers, comme l’indique Fasnacht. Chez certains, le processus de charge au dépôt n’était plus garanti en raison des secousses pendant le trajet, car l’appareil n’était plus correctement inséré dans le support. Chez d’autres, le matériau du support n’était simplement pas assez stable. De plus, les raccords nécessaires des produits standards n’auraient généralement pas été adaptés à la solidité requise par les interventions des pompiers.

La solution optimale pour la GVZ a été trouvée et développée au cours de l’année dernière avec l’entreprise Swiss Point. Les supports ont été livrés au début de cette année. Les spécialistes de Rickenbach conçoivent, montent et vendent une gamme complète d’accus spéciaux, de batteries et de stations de charge pour les appareils et dispositifs les plus divers. Comme l’entreprise était déjà connue de la police, des pompiers et de la protection civile, la création d’une solution propre à la GVZ a été choisie, comme l’explique Fasnacht : « Nous voulions pouvoir équiper rapidement tous les véhicules d’un nouveau support éonomique ». Et malgré la conception

personnalisée, le prix à l’unité a été pratiquement divisé par trois par rapport aux accessoires d’origine. Actuellement, 200 supports ont été montés chez la GVZ et d’autres suivront, indique Fasnacht. Celui-ci considère comme un bon signe l’absence de réclamations au cours de premiers mois, car : « Cette variante de support doit être avérée depuis longtemps dans le quotidien des pompiers ».

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[ Redazione ]

[ italiano ]

Polycom:

il diavolo sta nei dettagli Per le situazioni di emergenza, ogni mossa dei pompieri deve essere pianificata nei minimi dettagli. In questi casi la comunicazione gioca un ruolo fondamentale. Ciò ha portato l’organizzazione a luce blu del Canton Zurigo ad esaminare anche un dettaglio apparentemente insignificante come l’utilizzo di una radiotrasmittente. VR

Anche se lo strumento più utilizzato dalle stazioni per mobilitare i pompieri nel Canton Zurigo rimane sempre il cercapersone, a livello direttivo la comunicazione e la coordinazione degli interventi vengono completamente gestite attraverso la rete radio nazionale di sicurezza Polycom. Per questo motivo, durante gli interventi le radiotrasmittenti Polycom rivestono un’importanza fondamentale, come spiega Martin Fasnacht del Reparto attività di base e sviluppo della GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich - Assicurazione fabbricati Cantone di Zurigo): devono essere pronte all’impiego in ogni momento. Dato che per legge la GVZ presiede alla supervisione della protezione incendi e del servizio pompieri in tutto il cantone, anche l’equipaggiamento dei veicoli d’emergenza rientra nelle sue responsabilità. Inoltre, poiché il campo di responsabilità dei professionisti del soccorso è piuttosto ampio, ha tutto l’interesse ad un utilizzo più efficiente possibile dei mezzi di comunicazione, e non solo nelle proprie 14 stazioni. Anzi, la GVZ lavora a stretto contatto con i comuni e sostiene i relativi corpi dei pompieri nell’impiego mirato delle infrastrutture necessarie, inclusi anche gli apparecchi radiotrasmittenti.

«Sempre pronto all’uso»:

Il diavolo sta nei dettagli

Non di rado, spiega poi Fasnacht, anche durante l’allestimento dei veicoli del servizio antincendio occorre affrontare e superare problemi di natura prettamente pratica. Infatti, per quanto riguarda la comunicazione, che gioca un ruolo fondamentale in ogni intervento, ci si è accorti che non è impresa facile

Per i pompieri, robustezza e facilità di utilizzo quotidiano sono qualità determinanti anche per piccoli dettagli come il supporto ad una radiotrasmittente

assicurare un impiego semplice, veloce e pronto in ogni momento delle radiotrasmittenti installate nei veicoli. Ad esempio, una delle questioni centrali era la scelta di un supporto per radiotrasmittente che potesse soddisfare al meglio le esigenze. Il tipo di radiotrasmittente era già stata scelta dalla GVZ: la TPH 700 della Atos. Essa doveva essere sempre carica, senza sparire in uno dei vani del veicolo durante il tragitto verso il luogo dell’intervento, e doveva consentire l’utilizzo con microfono a mano. Quest’ultimo andava poi saldamente montato per escludere qualsiasi problema ai contatti. D’altro canto non erano necessari accessori opzionali come il collegamento degli apparecchi all’antenna del veicolo

con cavi coassiali, considerata la buona disponibilità della rete Polycom nel territorio cantonale. Tuttavia, gli apparecchi dovevano essere direttamente collegati all’alimentazione a 230 Volt del veicolo. Secondo Fasnacht, i problemi affrontati andavano oltre l’aspetto puramente organizzativo. Infatti era impensabile prevedere un addestramento supplementare dei pompieri al corretto uso degli apparecchi nel veicolo. Inoltre gli accessori per il caricamento ed il supporto non dovevano avere un costo eccessivo. Dato che gli accessori originali del produttore della radiotrasmittente avevano un costo relativamente elevato - 700 franchi per apparecchio - si cercarono delle alternative. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro

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[ Redazione ]

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Ottimi risultati con una soluzione ad hoc Il numero dei supporti necessari era considerevole, anche perché se ne prevedeva l’impiego su circa 500 veicoli. Ma si capì ben presto che i supporti standard disponibili sul mercato non potevano soddisfare i requisiti del servizio antincendio, come spiega Fasnacht. Infatti, a causa delle scosse subite durante i tragitti, alcuni apparecchi non erano più correttamente alloggiati nei supporti stessi e non garantivano l’operazione di ricarica in deposito. In altri casi, il materiale del supporto si dimostrò semplicemente troppo fragile. Inoltre, la maggior parte dei connettori richiesti montati sui prodotti standard non era adatta alle condizioni di impiego difficoltoso tipiche del servizio antincendio. Solo nel corso dello scorso anno, in collaborazione con la ditta Swiss Point, fu

trovata e progettata una soluzione ottimale per la GVZ. I supporti vennero forniti all’inizio di quest’anno. Gli specialisti di Rickenbach progettano, assemblano e vendono un assortimento completo di batterie speciali, batterie e stazioni di carica per i più svariati attrezzi ed apparecchiature.

Nel frattempo, presso la GVZ sono già stati montati circa 200 supporti, a cui ne seguiranno altri, come spiega Fasnacht. Il fatto che durante i primi mesi non ci siano stati reclami, a dire di Fasnacht, è un buon segno, dato che: «Questa variante del supporto ha già dimostrato le sue buone qualità durante l’uso quotidiano nel servizio antincendio».

Dato che l’impresa aveva già collaborato con la polizia, il servizio pompieri e la protezione civile, si diede disponibilità a sviluppare una soluzione specifica per la GVZ. Secondo Fasnacht: «Per noi era importante dotare tutti i veicoli di un supporto nuovo in breve tempo e a costi contenuti». Inoltre, nonostante si trattasse di un prodotto sviluppato in proprio, il prezzo unitario poté essere ridotto ad un terzo rispetto a quello dell’accessorio originale.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

«Spezialeinsatz Tatortreinigung»:

Nichts für schwache Nerven Tatortreiniger beseitigen Spuren des Verbrechens. Sie werden dahin gerufen, wo es wirklich eklig ist. Grosse Blutlachen, Fäkalien und stechender Leichengeschmack gehören so selbstverständlich zu deren Arbeitsalltag wie für andere Aktenordner und Briefbeschwerer.

Roland Eicher ist Tatortreiniger. In seinem Büro sitzt er auf einem Ledersessel, der mehr einem Rennautositz ähnelt als einem Bürostuhl und schaut verschmitzt drein. Allerdings vergeht auch ihm manchmal das Lachen und der Alltag wird real. So erinnert er sich nur ungern an manches Erlebte. Sein Unternehmen mit Sitz in Schübelbach SZ, widmet sich vorwiegend der Gebäudereinigung. Die Firma Eicher Reinigungen + Hauswartungen wirbt mit Professionalität, Zuverlässigkeit und Transparenz, wobei die Leistung und die Zufriedenheit der Kunden 100% erreichen müssen. Das sind hohe Ziele, aber der Erfolg gibt Eicher offenbar Recht.

Ein Leben im Dienst der Reinigung

Tatortreinigung braucht Fachwissen

Bereits als Teenager befasste er sich mit Reinigungsarbeiten, wo er auch aushilfsweise in einem Reinigungs-Unternehmen arbeiten konnte. Nach Abschluss der Lehre als Autolackierer arbeitet er mehrere Jahre als Betriebsleiter bis der Wunsch nach den «eigenen vier Wänden» in die Realität umgesetzt werden konnte. Dabei stand von Anfang an der Slogan «Qualitative hochwertige Arbeit abzuliefern» im Vordergrund. Heute beschäftigt er 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Eicher: «Blut riecht getrocknet wie nach rostigem Eisen. Der beissende Leichengeruch und all die Tiere, die sich da versammeln, können schon sehr eklig sein. Dabei ist an einem Tatort nicht immer ein Mord geschehen. Übermässiger Alkohol, Drogenkonsum, Anorexia mentalis oder Magersucht genannt, Magenund Darmdurchbrüche mit Todesfolge hinterlassen oftmals Spuren, deren Entfernung lieber einem professionellem Tatortreiniger überlassen wird».

Zur Tatortreinigung kam er auf Anfragen von Angehörigen und Hausbesitzern, die Wohnungen von Verwandten oder Mietern räumen mussten. Beim ersten Augenschein wird die Situation erfasst, danach beginnen Eicher und seine Mitarbeiter mit der Arbeit: Schädlingsbekämpfungsmassnahmen, Vordesinfizierung, Grobreinigung, Feinreinigung und abschliessende Desinfizierung. Dabei wird immer der Vollschutz getragen um sich vor Infektionen zu schützen. Wenn‘s ganz übel ist oder in weniger gut belüftbaren Räumen wird die Atemschutzmaske getragen.

Nachdenklich wird Eicher beim Gedanken, dass das Ganze meistens eine lange Vorgeschichte hat. Angehörige wissen in der Regel um den Zustand ihrer Verwandten. Auf die Frage wer eigentlich Tatorte reinigen darf, meint Eicher, dass vielfach keine wirkliche und saubere Reinigung der Tatorte stattfindet. Eine Blutlache kann jeder aufwischen, aber kaum jemand verfügt über wirkliche Fachkenntnisse. Das Berufsbild ist in der Schweiz kaum etabliert. Eine spezielle Ausbildung besteht auch nicht. „Es kann jeder putzen wie er will“. Die Mitarbeitenden der Firma Eicher besuchen jedes Jahr diverse Aus- und Weiterbildungskurse um den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten. Denn, es ist wie überall: Stillstand ist Rückschritt.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Tatorteinigung konkret Und wie muss man sich Tatortreinigung konkret vorstellen? Eicher beschreibt ein Beispiel: Das Papiersiegel der Polizei am Türrahmen ist durchtrennt, die Spurensicherung war da, die Leiche ist fort. Der Tatort ist frei gegeben. In dieser Wohnung hat sich vor drei Tagen ein Mann mit einem Gewehr in den Mund geschossen. Auf dem Boden ist der Leichenfundort und diverse zur Tat benutzten Gegenstände eingezeichnet, eine riesige Blutlache, Spritzer an den Wänden, an der Decke und auf den Einrichtungsgegenständen sind weitere Merkmale was hier abgelaufen ist. Das Blut ist trocken und die Maden sind schon am Werk. Es ist ein grausamer Anblick – selbst für einen wie Eicher der diesen Job bereits seit 15 Jahren macht, ist das hier nicht alltäglich.

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Der «Tatort»-Check Eicher: « Wir versuchen unsere Reinigung immer bestmöglich durchzuführen, wobei die Gefühlsebene nie verletzt wird da der Schmerz der Angehörigen immer sehr gross ist.» Die Erfahrung zeige, dass seine Kunden bei einem Leichenfund verständlicherweise nicht wüssten, was sie tun könnten, um beispielsweise den Insektenbefall, das Blut und den Geruch entfernen zu können: «Dafür benützen wir spezielle Reinigungsmittel und eben speziell ausgebildetes Personal um die qualitative Tatortreinigung gewährleisten zu können. Die Infektionsrisiken bei unsachgemässer Reinigung sind sehr hoch. Die Geruchsbildung, die dann entsteht, wenn Leichen über einen längeren Zeitraum gelegen haben, ist nur mit speziellen Methoden und Mitteln zu entfernen». Schnelle Unterstützung könne auch von grosser Wichtigkeit sein, um Krankheiten vorbeugen zu können.

Im Fernsehen wird ein Tatort laut Eicher meist recht realitätsnah dargestellt. Dennoch: Die Zuschauer könnten sich wohl kaum ein Bild von der Realität machen. An den Filmenden werden der oder die Täter meistens überführt, die Tatumstände geklärt und der Alltag kann weiter gehen. Wenn Eicher und seine Mitarbeiter ihre Arbeit beendet haben, steht die Tatursache meistens noch nicht definitiv fest. Viele Fragen stehen noch offen. Angehörige wie Ermittler müssen erst das Vorgefallene und Angetroffene aufarbeiten und das Umfeld des Opfers durchleuchten.


[ Rédaction ]

[ français ]

« Intervention spéciale de nettoyage de scène de crime » :

pour les nerfs solides Les nettoyeurs de scènes de crime éliminent les traces du crime. Ils sont sollicités pour les endroits vraiment répugnants. Les grandes flaques de sang, les matières fécales et les odeurs âcres de décomposition font naturellement partie de leur quotidien comme pour d'autres les dossiers et les pressepapiers

Une vie au service du nettoyage Roland Eicher est nettoyeur de scènes de crime. Dans son bureau, il est assis sur un fauteuil en cuir qui ressemble plus au siège d'une voiture de course qu'à une chaise de bureau et arbore un air malicieux. Toutefois, il lui arrive également de perdre le sourire et le quotidien devient réel. Le souvenir de certaines expériences vécues est déplaisant. Son entreprise, dont le siège se situe à Schübelbach dans le canton de Schwytz, se consacre essentiellement au nettoyage de bâtiments. La société Eicher Reinigungen + Hauswartungen exerce avec professionnalisme, fiabilité et transparence sachant que l'accomplissement des tâches et la satisfaction des clients doivent être absolument irréprochables. Ces objectifs sont très ambitieux mais le succès d'Eicher semble les honorer.

Lorsqu'il était adolescent, il s'occupait déjà de travaux de nettoyage dans une entreprise de nettoyage pour laquelle il a travaillé également par intérim. À la fin de son apprentissage de peintre automobile, il travaille pendant plusieurs années en tant que chef d'exploitation jusqu'à ce que son vœu de travailler au sein de « ses quatre murs » se réalise. Depuis le départ, le slogan « Effectuer un travail de qualité haut de gamme » est mis en avant. Il emploie aujourd'hui 10 collaboratrices et collaborateurs. Il en est venu au nettoyage de scènes de crime à la demande de proches et de propriétaires immobiliers se voyant dans l'obligation de libérer l'appartement de membres de leur famille ou de locataires. Un premier regard permet d'évaluer la situation. Ensuite, Eicher et ses collaborateurs se mettent au travail : mesures de lutte contre les parasites, méthode préliminaire de désinfection, nettoyage grossier, nettoyage de précision et désinfection finale. Ils portent toujours une protection intégrale contre les infections. Ils portent un masque de protection respiratoire lorsque la situation est vraiment pénible ou en cas de mauvaise aération.

Le nettoyage de scènes de crime requiert des connaissances spécialisées Eicher : « Le sang séché dégage une odeur de fer rouillé. L'odeur pénétrante de décomposition et tous les animaux qui se rassemblent peuvent être vraiment très écœurants. Toutes les scènes de crime ne sont pas liées à un meurtre. Les décès dus, par exemple, à la consommation massive d'alcool ou de drogue, à l'Anorexia mentalis également nommée l'anorexie nerveuse ou aux perforations intestinales laissent parfois des traces que beaucoup préfèrent confier à un nettoyeur professionnel. Le fait que l'ensemble est souvent l'issue d'une longue histoire rend Eicher méditatif. En règle générale, les proches connaissent l'état des membres de leur famille. Pour la question de savoir qui est autorisé à nettoyer une scène de crime, Eicher pense que très souvent, aucun nettoyage réel et propre n'a lieu. Tout un chacun peut nettoyer une flaque de sang mais peu de personnes disposent des connaissances spécialisées. Le profil est à peine établi en Suisse. Il n'existe pas de formation spécialisée. « Chacun peut nettoyer comme il le souhaite. » Les collaborateurs de la société Eicher suivent chaque année divers cours et formations afin d'assurer l'échange des expériences. En effet, c'est comme partout : stagner c'est régresser.

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[ Rédaction ]

[ français ]

Le nettoyage concret des scènes de crime Comment peut-on s'imaginer concrètement le nettoyage d'une scène de crime ? Eicher décrit un exemple : le ruban de balisage de la police placé sur le montant de la porte est coupé, le service de relevé et de conservation des traces et empreintes est passé dans la mesure où le cadavre n'est plus là. L'accès à la scène de crime est autorisé. Il y a trois jours, un homme s'est tiré une balle dans la bouche avec une arme dans cet appartement. L'emplacement du corps et de divers objets utilisés est marqué sur le sol. Une immense flaque de sang, des éclaboussures sur les murs, le plafond et les meubles sont tout autant de signes de ce qui s'est passé ici. Le sang est sec et les larves se sont déjà mises à l'œuvre. Le spectacle est atroce. Même pour un professionnel comme Eicher qui exerce ce travail depuis 15 ans, cela n'arrive pas tous les jours.

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L'analyse de la scène de crime Eicher : « Nous nous efforçons toujours d'exécuter notre nettoyage le mieux possible sans jamais blesser la sensibilité car la douleur des proches est toujours très grande. » L'expérience a montré que ses clients, et c'est compréhensible, ne savent pas ce qu'ils peuvent faire en cas de découverte d'un cadavre pour, par exemple, éliminer l'invasion d'insectes, le sang et l'odeur : « Pour cela, nous utilisons des détergents spéciaux et employons un personnel formé à cet effet pour pouvoir assurer un nettoyage de qualité de la scène de crime. En cas de nettoyage incorrect, les risques d'infection sont très élevés. L'odeur qui se dégage lorsqu'un cadavre reste longtemps dans une pièce ne s'élimine que par des méthodes et des produits spéciaux. » Une assistance rapide peut 'avérer très importante pour pouvoir prévenir les maladies.

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Selon Eicher, les scènes de crime sont la plupart du temps représentées de manière très réaliste. Toutefois : les téléspectateurs ne pourraient pas se faire une image de la réalité. À la fin des films, le ou les criminels sont confondus, les circonstances du crime sont élucidées et le quotidien peut reprendre. La plupart du temps, la cause du crime n'est pas encore claire lorsqu'Eicher et ses collaborateurs ont terminé leur travail. De nombreuses questions restent ouvertes. Les proches comme les enquêteurs doivent d'abord examiner les faits et les personnes concernées et analyser l'environnement de la victime.


[ Redazione ]

[ italiano ]

«Squadra speciale pulizia scena del crimine»:

non è un lavoro per chi ha i nervi deboli I pulitori della scena del crimine eliminano le tracce del delitto perpetrato. Vengono chiamati laddove la situazione sia davvero stomachevole. Grosse pozze di sangue, sostanze fecali e odore pungente di cadavere sono la loro routine quotidiana, come per altri lo sono i raccoglitori e i fermacarte.

Una vita al servizio della pulizia Roland Eicher è un pulitore della scena del crimine. Nel suo ufficio siede su una poltroncina in pelle che assomiglia più al sedile di un’auto da corsa che a una sedia da ufficio e ha uno sguardo furbo. Ma, a volte, il sorriso svanisce anche dal suo volto e la vita di tutti i giorni irrompe nella sua cruda realtà. Così, ecco che la mente ripercorre controvoglia alcune esperienze vissute. La sua azienda con sede a Schübelbach, Canton Svitto, si occupa principalmente della pulizia di fabbricati. La ditta Eicher Reinigungen + Hauswartungen attira i clienti grazie alla sua professionalità, affidabilità e trasparenza, laddove il servizio e la soddisfazione dei clienti stessi devono essere al top. Si tratta di obiettivi ambiziosi, ma il successo dà chiaramente ragione ad Eicher.

Già da adolescente si occupava di lavori di pulizia avendo avuto anche l’occasione di lavorare ad interim in un’impresa di pulizie. Dopo aver concluso il suo apprendistato come verniciatore di carrozzerie, ha lavorato per diversi anni come responsabile, fino a trasformare in realtà il desiderio di possedere un’azienda propria. In primo piano, sin dall'inizio, lo slogan «Per consegnare un lavoro di grande qualità». Oggi Eicher ha alle proprie dipendenze 10 collaboratori e collaboratrici. Sono state le richieste di parenti e proprietari di abitazioni che dovevano ripulire gli appartamenti di congiunti o locatari a portarlo alla pulizia della scena del crimine. Basta la prima occhiata per rendersi conto della situazione, dopodiché Eicher e i suoi collaboratori iniziano a lavorare: misure di lotta contro i parassiti, operazioni preliminari di pulizia e disinfezione, operazioni finali di pulizia e disinfezione. Nell’esecuzione di tali operazioni si indossano sempre i dispositivi di protezione totale onde proteggersi dalle infezioni. In caso di situazione eccessivamente sgradevole o in ambienti poco aerati, si indossano le maschere a gas.

La pulizia della scena del crimine richiede competenze specifiche Eicher: «Il sangue rappreso ha lo stesso odore del ferro arrugginito. L’odore pungente dei cadaveri e tutti gli animali che vi si ammassano possono essere alquanto stomachevoli. Non sempre il luogo di reato è stato teatro di un omicidio. Il consumo eccessivo di alcol, di droghe, l’anoressia nervosa o anoressia, le emorragie gastrointestinali mortali rilasciano spesso residui che si preferisce lasciare a un professionista della pulizia della scena del crimine. Eicher riflette al pensiero che tutto questo ha nella gran parte dei casi una lunga serie di antecenti. I parenti sanno di norma quale sia lo stato dei propri congiunti. Alla domanda su chi possa effettivamente pulire le scene del crimine, Eicher ritiene che spesso in tali luoghi non avvengano delle reali operazioni approfondite di pulizia. Tutti sono in grado di lavare via una pozza di sangue, ma pressoché nessuno dispone di reali competenze specifiche. La professione in Svizzera non è per niente definita. Non esiste nemmeno una formazione specifica al riguardo. “Ciascuno può pulire a proprio piacimento”. I collaboratori della ditta Eicher frequentano ogni anno diversi corsi di formazione e di specializzazione al fine di garantire lo scambio di informazioni. Perché, si sa: stasi è sinonimo di recesso.

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[ Redazione ]

[ italiano ]

La verifica del «luogo del reato»

La pulizia della scena del crimine in concreto Ma come dobbiamo immaginarci in concreto la pulizia della scena del crimine? Eicher descrive un esempio: il sigillo di carta della polizia è tagliato in due, l’analisi delle tracce era là, il cadavere è stato portato via. Il luogo del reato è liberamente accessibile. Tre giorni fa in questo appartamento un uomo si è tolto la vita sparandosi in bocca con un fucile. Sul pavimento è stato tracciato il luogo di ritrovamento del cadavere e di diversi oggetti utilizzati per l'atto, un'enorme pozza di sangue, schizzi sulle pareti, sul soffitto e sul mobilio sono ulteriori segni di ciò che è accaduto qui. Il sangue è secco e i vermi sono già all’opera. Ciò che appare alla vista è ripugnante - perfino per uno come Eicher, che svolge questa attività da ormai 15 anni, quello che si vede qui non è routine.

Eicher: « Cerchiamo di svolgere al meglio le nostre operazioni di pulizia senza andare a ferire i sentimenti, perché il dolore dei parenti è sempre immenso.» L’esperienza mostrerebbe come i suoi clienti non sappiano comprensibilmente che cosa fare in caso di ritrovamento di un cadavere per eliminare, ad esempio, l’infestazione di insetti, il sangue e l’odore: «Ci serviamo a tale scopo di detergenti speciali e di personale altrettanto specializzato al fine di poter garantire una pulizia qualitativa della scena del crimine. I rischi di infezione in caso di pulizia non eseguita a regola d'arte sono altissimi. La formazione di odori che si verifica quando i cadaveri giacciono per un periodo di tempo prolungato, deve essere debellata solo con metodi e sostanze speciali». Un rapido intervento di assistenza si rivelerebbe altresì di enorme importanza per prevenire eventuali malattie.

Secondo Eicher, in televisione il luogo del reato viene di solito rappresentato in modo molto prossimo alla realtà. Tuttavia: gli spettatori potrebbero difficilmente farsi un quadro della realtà. Al termine dei film viene di solito provata la colpevolezza del reo o dei rei, le circostanze del reato vengono chiarite e la vita va avanti. Una volta che Eicher e i suoi collaboratori hanno terminato il loro lavoro, la causa del reato spesso non è ancora definitivamente certa. Ci sono ancora diverse questioni da chiarire. Sia i parenti che gli inquirenti devono prima rivedere l’accaduto e ciò che è stato trovato per poter far luce sul contesto della vittima.

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Bund Deutscher Kriminalbeamter BDK -

der Berufsverband der Kriminalisten in Deutschland Am 28. September 1968 gründeten Kriminalisten den Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) als Berufsverband der Kriminalpolizei. Hintergrund war, dass es in den damaligen Polizeigewerkschaften kaum Möglichkeiten gab, die Interessen der einzelnen Dienstzweige speziell zu vertreten, die Kripo war erst recht eine hoffnungslose Minderheit. Daraus resultierend wurden auch die spezifischen Anliegen der Kriminalisten oft Mehrheitsverhältnissen geopfert. Getragen von der Maxime, dass nur Kriminalisten für Kriminalisten fachkompetent argumentieren können und nur Einigkeit auch Minderheiten stark macht, stellte der BDK sein Wirken folglich unter das Ziel einer gerechten Bewertung der kriminalpolizeilichen Arbeit. Der BDK ist heute der einzige gewerkschaftliche Berufsverband der Angehörigen der deutschen Kriminalpolizei und aller in der Kriminalitätsbekämpfung Beschäftigter im öffentlichen Dienst. Mit seiner Arbeit als Berufs- und Interessenvertreter, seiner fachlichen Kompetenz und seinen Forderungen an die politischen Entscheidungsträger steht der BDK seit nunmehr über 40 Jahren für eine moderne Sicherheitsarchitektur in Deutschland und – in der Zusammenarbeit mit den internationalen Kollegen – auch in ganz Europa.

Bundesgeschäftsstelle des BDK in Berlin Poststrasse 4-5 D-10178 Berlin Telefon: +49 (30) 24 63 04 50 Telefax: +49 (30) 2 46 30 45 29 E-Mail: bdk.bgs@bdk.de Bundesvorsitzender: André Schulz Bundesgeschäftsführerin: Helga Nickel

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter ist föderalistisch strukturiert. Jedes Bundesland ist als Landesverband im BDK vertreten sowie die Verbände Bundeskriminalamt und Bundespolizei.

„der kriminalist” – Die Fachzeitschrift für Kriminalisten

eines Direkteinstieges zu den Kriminalpolizeien der Länder und die Entwicklung des Berufsbildes „Kriminalpolizei“. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt der BDK-Arbeit, der die derzeit hohe Überalterung der Kriminalpolizei in den Ländern mindern könnte, ist die Forderung nach Einstellung von Spezialisten aus Forschung und Wissenschaft. Das bietet die Chance einer professionellen Mischung aus praktischem kriminalistischen und akademischem Fachwissen.

„der kriminalist” ist das Flaggschiff der BDK-Publikationen und erscheint zehnmal im Jahr. Mit seiner gelungenen Mischung aus verbands- und mitgliederrelevanten Schwerpunkten sowie kriminalistischen und kriminologischen Sachthemen hat sich die Fachzeitschrift längst über seine ureigene Zielgruppe, alle in der Kriminalitätsbekämpfung Beschäftigten, hinaus etabliert: politischen und medialen Raum beispielsweise, parallel zur stetig wachsenden Bedeutung des Bund Deutscher Kriminalbeamter als Wortführer der Inneren Sicherheit.

Standpunkte und aktuelle Themen Kriminalfachliche und kriminalpolitische Themen, die derzeit die Arbeit des BDK bestimmen, sind u.a. die Bekämpfung der Rockerkriminalität, von Cybercrime und Wirtschaftskriminalität, aber auch die bundesweite Forderung | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ Redaktion ]

[ deutsch ]

Die Kripo Akademie des BDK

Nationale und internationale Verbindungen

Verdienstorden „Bul le mérite“

Das dienstliche Fortbildungsangebot in Bund und Ländern deckt längst nicht mehr den tatsächlichen Bedarf der Kolleginnen und Kollegen in der Kriminalitätsbekämpfung ab. Der BDK will diese Lücke mit einem attraktiven Aus- und Fortbildungsangebot schliessen, welches wir stetig erweitern und ausbauen. Dabei legen wir generell einen besonderen Wert auf einen möglichst interdisziplinären Ansatz. Eine Vielzahl der Veranstaltungen und Seminare richtet sich nicht nur an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalpolizei, sondern an alle Personen, die im Bereich der Inneren Sicherheit arbeiten. Neben kriminalistischen, kriminologischen und kriminaltechnischen Schwerpunktthemen bieten wir Veranstaltungen im Bereich der kriminalpolitischen Bildung an.

Der BDK ist Mitglied im Netzwerk der Europäischen Bewegung Deutschland, im Deutschen Forum für Kriminalprävention und im Europäischen Rat der Polizei-Gewerkschaften C.E.S.P. Darüber hinaus engagiert sich der BDK als Teilnehmer in der Allianz für Cyber-Sicherheit, im Projekt White IT, dem Cybersicherheitsrat Deutschland e.V. und weiteren Initiativen, Aktionen und Einrichtungen

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter zeichnet als der kriminalpolizeiliche Fachverband in Deutschland mit diesem Orden Frauen und Männer des öffentlichen Lebens aus, die sich in besonderer und oft in ganz unterschiedlicher Weise um die Innere Sicherheit verdient gemacht haben. Brücken schlagen und Verbündete suchen, um so Verstehen und Verständnis beim Kampf gegen Kriminalität zu erzeugen, sowohl in der Gesellschaft, als auch in Politik und Justiz, in den Medien und in den eigenen Reihen, das ist das Anliegen des BDK mit der Verleihung des Verdienstordens "Bul le mérite", der 1975 erstmals verliehen wurde. Von EKHK Hermann-Josef Borjans, Mitglied des Bundesvorstands

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GoreTex-Membrantechnologie prädestiniert den BLACK EAGLE gleichermassen für Indoor- und Outdoor-Einsatz. Der sportive Allrounder tritt in zwei unterschiedlichen Funktions- und Designlinien an. Den BLACK EAGLE „Athletic 10“ kennzeichnet ein leichter Microfaser-Aufbau. Die „Tactical 20“-Serie ist hingegen in Sun-Reflect-Leder- Technologie konzipiert, das ein Aufheizen des Leders durch Sonneneinstrahlung minimiert. Beide Linien stehen in drei unterschiedlichen Höhen zur Verfügung und mit einer Ausstattung für jede Anforderung, die Profis an einen Schuh stellen: Mit Fuss stabilisierendem Double Hole Frame System, Stossabsorbierung im Fersenbereich, Energy-Return-System für effektiven Energieeinsatz, Stone

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[ deutsch ]

Der neue Ford Transit Der vollständig neue Ford Transit setzt in seinem Segment dank mehr Ladevolumen, geringerem Verbrauch und niedrigeren Unterhaltskosten neue Massstäbe. Mit einer erweiterten ECOneticModellpalette überzeugt die jüngste Generation der Transporter-Ikone mit einem noch geringeren Treibstoffverbrauch und vereint dies mit signifikant reduzierten Aufwendungen für Wartung und Reparaturen. Die sprichwörtliche Zuverlässigkeit dieser Baureihe geht Hand in Hand mit einem grösseren Stauraum, der sich dank durchdachter Detaillösungen einfach nutzen lässt. Der neue Ford Transit ist ab sofort erhältlich. Der Netto-Einstiegspreis beträgt 29‘900 Franken für den Kastenwagen, das Fahrgestell mit Einzelkabine ist bereits ab 27‘100 Franken verfügbar. Der neue Transit ist Teil einer beispiellosen Produktoffensive, mit der Ford innerhalb von nur 24 Monaten sein komplettes Nutzfahrzeugprogramm in Europa modernisiert und erweitert. Sein Marktdebüt feiert der Ford Transit an der Seite der beiden ebenfalls neuen, aber kompakter geschnittenen Modelle Ford Transit Custom (die Markteinführung war in 2013) und Ford Transit Connect (die offizielle Markteinführung ist im 1. Quartal 2014) – den „Internationalen Transportern des Jahres“ 2013 (Custom) und 2014 (Connect). Mit dem kleinen, auf der Architektur des Ford Fiesta basierenden Stadtlieferwagen Ford Transit Courier, der ebenfalls 2014 verfügbar sein wird, schliesst Ford die Erneuerung und Erweiterung seiner Nutzfahrzeugpalette mit dann vier eigenständigen Baureihen ab (Courier, Connect, Custom, Transit).

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Das Angebot umfasst neben front-, heck- oder allradgetriebenen Varianten mit 6-Gang-Schaltgetriebe gleich drei Varianten des 2,2 Liter grossen Duratorq TDCi-Turbodiesels. Das Leistungsangebot staffelt sich dabei von 74 kW (100 PS) über 92 kW (125 PS) bis hin zu 114 kW (155 PS). Grosses Augenmerk legten die Entwickler auf möglichst niedrige Service- und Reparaturkosten. So gilt für alle neuen Ford Transit-Versionen ein auf zwei Jahre oder 50.000 Kilometer ausgeweitetes Inspektionsintervall. Zugleich sank der routinemässige Wartungsaufwand – über eine Distanz von 150.000 Kilometern betrachtet – verglichen mit dem aktuellen Modell von 5,4 auf 4,2 Stunden. Parallel hierzu überzeugt die jüngste Ford Transit-Generation mit einer deutlich verbesserten Reparaturfreundlichkeit.

Der neue Ford Transit wird wieder in vier Karosserie-Versionen verfügbar sein: Kastenwagen, Kombi, Bus, Fahrgestell. Bis zu elf Prozent mehr Ladekapazität, innovative Detaillösungen und ein noch praktischerer Zugang zum Stauraum: Der neue Ford Transit – als Kastenwagen mit drei Radständen, vier Karosserielängen und zwei Dachhöhen sowie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,7 Tonnen erhältlich – wartet mit steil emporragenden Seitenwänden und weit öffnenden Türen auf, die das Beladen erleichtern. Hinzu kommen seitliche Schiebetüren, die dank einer klassenbesten Breite von 1.300 Millimetern es nun auch Gabelstaplern einfacher machen. Neben den verbesserten Frachteigenschaften erleichtert die neue Ford Transit-Generation den Alltag mit zahlreichen durchdachten Detail-Lösungen


[ deutsch ]

wie zum Beispiel einer integrierten, rutschsicheren Trittstufe im hinteren Stossfänger, den robusten Bodenbelag, der die untersten 100 Millimeter der Seitenwände mit einschliesst und auf diese Weise besonders leicht zu reinigen ist sowie eine zulässige Anhängelast (unabhängig vom Radstand) von 3,5 Tonnen und vieles mehr. Die Ford Transit-Baureihe wird in mehreren Schritten auf den Markt kommen. So werden die Varianten KastenwagenDoppelkabine, Fahrgestell-Doppelkabine, Kastenwagen Pkw, Kombi und L5-Fahrgestelle mit Einzel- und Doppelkabine erst ab dem vierten Quartal 2014 erhältlich sein. Eine luftigere Innenraumbreite und zusätzliche Kopffreiheit, eine weiter verbesserte Übersichtlichkeit sowie ein Lenkrad, das sich nun in Höhe und Tiefe anpassen lässt: Auch für Fahrer und Passagiere bringt der von Grund auf neu entwickelte Ford Transit ein grösseres Mass an Komfort mit sich. Dies spiegelt sich in zahlreichen weiteren Details wider, etwa in Form eines modern gestalteten Instrumententrägers oder eines 230-Volt-Anschlusses zum Aufladen von Mobiltelefonen, Laptops oder akkubetriebenen Werkzeugen. Hinzu kommt eine ganze Palette an praktischen Ablagemöglichkeiten, die von einer sichtgeschützten Box unter dem Beifahrer-Doppelsitz bis zu einer Dachkonsole reicht, die sich über die ganze Fahrzeugbreite erstreckt. Viele Kunden nutzen den Ford Transit auch als rollendes Büro und kommunizieren während der Fahrt mit Kunden,

Kollegen oder Dienstleistern. Dank einer Vielzahl moderner Bedienelemente, wie Ford sie auch für seine Pkw-Baureihen anbietet, ist dies in der neuen Generation der Transporter-Ikone jetzt noch sicherer möglich, ohne dass der Fahrer hierfür die Hände vom Lenkrad nehmen müsste. So steht der neue Ford Transit im Laufe des Jahres 2014 auch mit dem sprachgesteuerten Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC inklusive der innovativen AppLink-Funktion zur Verfügung. Das Ford SYNC-System wurde vor sieben Jahren auf dem nordamerikanischen Markt eingeführt und ist in Europa mittlerweile für verschiedene Baureihen verfügbar. Über einen im Fahrzeug integrierten USB-Port können Speichermedien wie ein MP3Player oder ein USB-Stick eingebunden und ebenfalls per Sprachsteuerung bedient werden. Zudem aktualisiert das Ford SYNC-System automatisch sämtliche Kontaktdaten der gekoppelten Handys. Serienmässiger Bestandteil des Ford SYNC-Systems ist der integrierte Notruf-Assistent. Wird bei einem Unfall ein Airbag ausgelöst oder die Kraftstoffpumpe automatisch abgeschaltet, setzt der Notruf-Assistent über eines der per Bluetooth eingebundenen Mobiltelefone der Fahrzeuginsassen einen vordefinierten Notruf in der jeweiligen Sprache des Landes ab, in dem man sich befindet. Anhand der GPS-Koordinaten meldet der Notruf-Assistent zudem die genaue Position des Fahrzeugs. Der Ford SYNC-Notruf-Assistent ist das derzeit modernste Notruf­ system seiner Art.

Ebenfalls signifikante Fortschritte wurden in puncto Fahrkomfort erreicht: Das Handling, aber auch die Federungsund Geräuscheigenschaften des grossen Transporters nähern sich noch weiter jenen moderner Pkw an. Das gleiche gilt für die Ausstattung mit fortschrittlichen Fahrer-Assistenz- und Sicherheitssystemen. Zur Serienausstattung zählen so bewährte Funktionen wie die jüngste Version des elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms (ESP), das für den Ford Transit um eine spezielle Lenkwinkelkontrolle ergänzt wurde. Diese Eigenentwicklung von Ford bremst das Fahrzeug in zu schnell angegangenen Kurven wie etwa Autobahnausfahrten auf sichere und stabile Weise ab. Ebenfalls an Bord sind die automatische Bremslastregelung (Load Adaptive Control), der Berganfahr-Assistent, die Rollbewegungskontrolle (Roll Stability Control) und die automatische Anhängerstabilisierung (Trailer Sway Control – serienmässig bei werkseitig verbauter Anhängerkupplung). Hinzu kommen weitere fortschrittliche Assistenzsysteme (zum Teil Wunsch­ ausstattungen) wie etwa die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert), Fahrspur-Assistent mit Müdigkeitswarner, Rückfahrkamera mit Anhänger-Ankupplungshilfe, statisches Kurvenlicht sowie das Reifendruckkontrollsystem TPMS.

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Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen mit Schuhspuren erhöhen Die Zahl der Einbrüche steigt besorgniserregend. Verantwortlich sind gut organisierte, mobile Verbrecherbanden. Um die Aufklärungsquoten zu verbessern, gewinnt der Informationsaustausch zwischen verschiedenen Polizeistellen stark an Bedeutung. Da Schuhspuren schnell und kostengünstig zu wichtigen Ermittlungshinweisen führen können, spielt die Vernetzung der Kriminaltechniker dabei eine bedeutende Rolle.

Schuhspuren gehören zu den am Meisten gesicherten Spuren bei der täglichen Arbeit am Tatort. Denn auch der vorsichtigste Verbrecher berührt bei jedem Schritt mit seinen Schuhen den Boden und hinterlässt dabei leicht zu sichernde Abdrücke. Dank ihrer Häufigkeit eignen sich Schuhspuren bestens, um schnell weiterführende Fallzusammenhänge zu finden.

Wie führen Schuhspuren zu Fallzusammenhängen? Damit die Suche nach übereinstimmenden Mustern möglich ist, werden die Spuren bei vielen Polizeistellen zuerst einem Schuhmodell aus einer Referenzsammlung zugeordnet. Dadurch wird das komplexe Spurenbild zu einer standardisierten Information, welche eine einfache Abfrage nach mustergleichen Fällen ermöglicht. In vielen Bundesländer und anderen Polizeistellen in Europa hat sich die Arbeit mit Referenzsammlungen bei der Schuhspurenverarbeitung bewährt. Die Suche nach

zusammengehörenden Fällen mittels Schuhspuren bietet sich auch über mehrere Polizeistellen hinweg an. Doch die verschiedenen Polizeistellen pflegen jeweils ihre eigenen Referenzsammlungen, in welchen die Bilder nach unterschiedlichen Kriterien und mit unterschiedlichen Bezeichnungen abgelegt werden. Aber nur mit einer effizienten Zusammenarbeit lassen sich gut organisierte Banden, welche nach den Mustern der organisierten Kriminalität arbeiten, überführen. Deshalb gibt es seit Jahren Bestrebungen, die Schuhspurenspezialisten zu vernetzen und Referenzsammlungen gemeinsam zu nutzen.

mustergleichen Fällen zu einer standardisierten Anfrage wird.

Zentrale und auto­ matisierte Verarbeitung von Schuhspuren

Möchten Sie mehr zu den Themen zentrale Referenzsammlung und automatisierte Schuhspurenverarbeitung wissen? Wir sind an der GPEC in Leipzig vom 09. bis 11. September 2014. Besuchen Sie uns am Stand I84. Wir zeigen Ihnen gerne, wie mit unserem KnowHow die Kosten der Schuhspurenverarbeitung gesenkt und gleichzeitig die Aufklärungsquote bei Seriendelikten erhöht werden kann.

Mit der Zentralisierung von Referenzsammlungen verlieren die einzelnen Polizeistellen ihre Hoheit über die sensiblen Falldaten und die Ermittlungsarbeit nicht. Eine gemeinsame Referenzsammlung vereinfacht aber die Vernetzung der Polizeistellen, um Verbrechen effizienter aufklären zu können. Konkret bieten sich folgende Vorteile an: • Eine einheitliche Referenzsammlung führt zu einem einfacheren Informationsaustausch, da die Suche nach

• Mit einer zentralen Datenbank können Infrastruktur und weitere Ressourcen gemeinsam genutzt und dadurch Kosten eingespart werden. • Mit weniger Mitteln stehen mehr relevante Referenzabdrücke (z.B. aus den Herkunftsländern der Kriminaltouristen) zur Verfügung. Was für Fingerabdrücke bereits selbstverständlich erscheint, wird dank fo­­­rensity auch für Schuhspuren möglich. Mittels Mustererkennung lassen sich Schuhspurenbilder und Sohlenabdrücke automatisiert vergleichen. Diese technologische Innovation vereinfacht den Wechsel zur zentralen Referenzsammlung und bietet zusätzliche Vorteile bei der Schuhspurenverarbeitung: • Eine automatisierte Verarbeitung entlastet die Spezialisten. Die Pendenzen werden kleiner und aussagekräftige Lagebilder stehen schneller zur Verfügung.

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Koordinierte Führung mittels Sprache

Wie sich Sprachkommunikation effizient organisieren lässt Eine Leitstelle, die Notrufe entgegennimmt und die nötigen Einsätze auslöst und führt, muss dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter auch unter hektischen Bedingungen ruhig und effizient ihre Aufgaben wahrnehmen können. Ein modernes Sprach-Management-System macht dies möglich. Es ist der Alltag für jede Blaulichtorganisation: Ein Notruf kommt herein, und alle Involvierten wissen, dass es auf jede Sekunde ankommt. Absolut entscheidend sind die ersten Kontakte, unabdingbar ist die effiziente und genaue, fehlerfreie Kommunikation zwischen den Akteuren. Kommunikation bedeutet hier meist Sprachkommunikation, also das persönliche Gespräch per Telefon oder Funk zwischen der Person, die den Vorfall meldet und derjenigen, welche die Meldung entgegennimmt. Die automatisierte Entgegennahme und Beantwortung eines Notrufs verbietet sich sowohl aus menschlichen Überlegungen als auch, damit Fehlinformationen ausgeschlossen werden können: Das persönliche Gespräch ist immer noch die effektivste Methode, um wichtige Informationen auszutauschen und um auf schnellstem Weg zweckmässige Hilfe anzufordern. Und auch die anschliessende Information und Führung der Rettungskräfte kann nicht allein mittels Datenkommunikation erfolgen. Allerdings sind noch keineswegs alle Leitstellen mit einem integrierten Sprach-Management-System ausgerüstet, das diese Kommunikation effizient organisiert. So ist es noch oft üblich, dass Gespräche an deren Arbeitsplätzen über mehrere Endgeräte wie konventionellem Telefon, Handy, Sprechkonsole oder Funkgerät geführt werden. Dass dies ungünstig ist, ist offensichtlich – kommt der Notruf beispielsweise über das Telefon herein und der Einsatzbefehl muss gleichzeitig über Funk gegeben werden, wird es für den Mitarbeiter in der Leitstelle rasch sehr schwierig. Kommt dann sogar noch ein weiterer Anruf auf dem Handy herein, ist wohl jeder überfordert.

Ein Sprach-Management-System hilft entscheidend, dies zu verhindern. Es erlaubt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie den Vorgesetzten, die verschiedenen Ereignisse zu ordnen, zu priorisieren und in selbstbestimmter Reihenfolge zu bearbeiten. Damit ermöglicht es einer Leitstelle, die Prozesse in den Griff zu bekommen und ohne Hektik zu erledigen. Ein gutes SprachManagement-System zeichnet sich etwa durch diese Merkmale aus: • Der Mitarbeiter kann von seinem Arbeitsplatz Sprachverbindungen in alle Kommunikationsnetze aufbauen. Alle Gespräche führt er über dieselbe Sprechgarnitur, das heisst, er muss nicht mehrere Geräte bedienen.

• Er kann alle Sprachverbindungen über die Bedieneroberfläche des Leitsystems steuern. • Alle Anrufe, egal von welcher Leitung und von welchem Kommunikationsnetz her, werden am selben Bediengerät in einer einzigen Liste angezeigt. • Der Mitarbeiter kann selber festlegen, welche Anrufe er angezeigt haben möchte und andere seinen Kollegen überlassen. Das Leitstellen-Team kann sich somit die Arbeit nach Gutdünken aufteilen. • Er kann selber bestimmen, welche Anrufe von mehreren anstehenden er in welcher Priorität bearbeiten will.

Die Einsatzleiter müssen im Ereignisfall schnell und sicher die richtigen Massnahmen ergreifen. Sie stehen in der Verantwortung, effektive Hilfe leisten und für Ordnung sorgen zu können. Ohne die entsprechenden Hilfsmittel wäre aber ein vernünftiges Arbeiten nicht mehr möglich. Heute stellt das gesamte Kommunikationssystem einen unverzichtbarer Teil der gesamten IT-Infrastruktur dar. Und Voice over IP (VoIP) ist aus der Welt der Betriebskommunikation nicht mehr wegzudenken. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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In Kombination und ergänzend zu den Kommunikationsaufgaben soll das Kommunikationssystem spezifische Funktionen anbieten, mit denen beispielsweise der Standort der Anrufenden auf einer Karte dargestellt, Tore geöffnet und geschlossen, defekte Notrufapparate angezeigt oder Beleuchtungen ein- und ausgeschaltet werden können.

• Der Mitarbeiter oder die Leitstelle kann einen Notruf wenn nötig oder sinnvoll schnell und unkompliziert an eine besser geeignete Stelle weiterleiten. • Der Mitarbeiter kann jederzeit Kollegen in ein laufendes Gespräch miteinbeziehen. • Kann die Leitstelle nicht alle Anrufe sofort beantworten, können die Anrufenden entweder mit einer passenden automatischen Mitteilung informiert oder auf einen Beantworter weitergeleitet werden, wo die Anrufe für die spätere Bearbeitung gespeichert werden. Das System ist also die Sprachkommunikations-Drehscheibe; es verbindet einerseits alle Kommunikationsnetze und -leitungen mit der Leitstelle und diese anderseits mit allen Arbeitsplätzen. Alle Anrufe – egal aus welchem Netz oder von welcher Leitung – werden zu denjenigen Mitarbeitern geleitet, die diese bearbeiten wollen beziehungsweise können. Die Arbeitsplätze wiederum

können über das System Sprachverbindungen in alle Netze aufbauen, wenn nötig auch Gruppenverbindungen mit Teilnehmern in verschiedenen Netzen. Dazu stellt das System alle Daten wie Telefonnummern zur Verfügung, die zum Aufbau der Verbindungen benötigt werden.

Weiter muss das System erlauben, dass alle geführten Gespräche aufgezeichnet und protokolliert werden können. Dies kann mit einem Element geschehen, das zum Sprach-Management-System selber gehört oder über Geräte von Drittherstellern.

Das Sprach-Management-System muss somit Einzelgespräche und Gruppengespräche gestatten und mit Vorteil auch die dynamische Bildung von Teilnehmergruppen erlauben. Zudem muss es so an das Leitsystem angebunden werden können, dass Sprach- und Datenapplikationen von diesem aus gesteuert werden können.

Zudem muss das System ausbaufähig, skalierbar sein. Es muss möglich sein, neue Teilnehmer, zusätzliche Endgeräte und über Gateways gar ganze neue Dienste zu integrieren, auch wenn die Arbeitsplätze dezentral an verschiedenen Standorten installiert sind. Dies etwa, wenn die Leitstellen einer Feuerwehr und eines Rettungsdienstes oder die Zentralen mehrerer regionaler Dienste zusammengelegt werden. Und es muss diese zusätzlichen Lasten bewältigen und verarbeiten können.

Damit die Bedienung einfach und intuitiv erfolgen kann, müssen die Arbeitsplatz-Applikationen mit gut durchdachten grafischen Benutzeroberflächen ausgestattet sein. Und diese müssen wiederum flexibel gestaltet werden können, damit jede Organisation sie an ihre individuellen Bedürfnisse und Prozesse anpassen kann.

Dabei muss das System für unterschiedliche Bedürfnisse und Prozesse – und auch unterschiedliche Betriebskulturen – passend konfigurierbar sein. So gibt es Leitstellen, in denen ein Mitarbeiter | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Technische Voraussetzungen Ein Leitsystem muss zum Beispiel mit diesen Netzen kommunizieren können: · Öffentliches Telefonnetz In vielen Leitstellen trifft man heute noch folgende Kommunikationslösungen an: · Inhouse-Telefonnetz · Digitalfunk (Tetra, Tetrapol, DMR) · Analogfunk (Gleichwelle oder zellenbezogen, Objektfunk) · Notrufinstallationen (aus Tunnels, Bahnsteigen, Aufzügen etc.) · Hausnotrufinstallationen · Gegensprechanlagen (in Parkhäuser, in-house) Moderne integrierte Betriebskommunikation erlaubt eine optimierte Betriebsführung. Zukunftsweisende Kommunikationssysteme bauen auf verschiedenen Modulen und Diensten auf.

· Beschallungsanlagen (in-house, städtisch, regional) Die Verbindung zwischen solchen Netzen und den zentralen Diensten des Sprach-Management-Systems stellen passende Gateways her. Die zentralen Dienste kommunizieren mit den Sprach-Endgeräten beziehungsweise Arbeitsplatz-Applikationen über IP-Protokolle. Die Konvergenz der Netze (Everything over IP) und die Integration auch der Sprachkommunikation in computergestützte Anwendungen ist wegen den dadurch entstehenden Mehrwerten sowie den niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten heute Standard. ims INFO MANAGEMENT SYSTEMS AG

einen Auftrag von der Annahme des Notrufs bis zum Abschluss des Einsatzes selber abwickelt, in anderen werden verschiedene Aufgaben auf mehrere Personen aufgeteilt. Schliesslich muss das System aus Sicherheitsgründen und um die höchste Verfügbarkeit zu gewährleisten redundant aufgebaut sein. Es müssen also alle Elemente mindestens doppelt, wenn nicht sogar mehrfach vorhanden sein. Dies gilt vor allem für die zentralen Elemente des Systems – inklusive Daten –, aber je

nach Notwendigkeit auch für die Arbeitsplatz-Applikationen und Endgeräte. Ein modernes Sprach-Management-System unterstützt so wirksam die Mitarbeiter von Blaulichtorganisationen darin, dass sie auch in hektischen Situationen Ruhe bewahren und Notrufe effizient und für die Anrufenden hilfreich entgegennehmen und anschliessend situationsgerecht die nötigen Massnahmen einleiten und das Einsatzpersonal führen können.

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Für eine sichere Kommunikation im Lärm Eine starke Lärmbelastung kann das menschliche Gehör stark schädigen. Der bewährte 3M-PeltorTM Kapselgehörschutz bietet dank einer ausgereiften Technologie von 3M die nötige Sicherheit in sämtlichen Situationen mit hohem Lärmpegel. Das Gehör ist empfindlich und nach einer starken Schädigung oft nicht reparabel. Generell wirkt eine enorme Lärmbelastung erheblich auf die Wahrnehmungs- und Leistungsfähigkeit eines Menschen ein. Die folgende Tabelle zeigt, wie lange eine Person ohne Gehörschutz einer Lärmbelastung ausgesetzt sein darf, ohne mit physiologischen Gehörschäden rechnen zu müssen: dB(A) Zeit dB(A) Zeit dB(A) Zeit

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Wenn man bedenkt, dass eine normale Unterhaltung bereits bei 60 bis 70 dB (A) stattfindet, kann auch eine Laie erahnen, wie schnell die kritischen Bereiche erreicht sind. Ab einer konstanten Lärmbelastung von 80 dB (A) wird bereits ein Gehörschutz empfohlen.

Ihre Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen sind vielseitig und anspruchsvoll. Ein optimaler Schutz bei uneingeschränkter operativer Handlungs- und Führungsfähigkeit ist für sie daher ein zentrales Anliegen. Die Wahl des richtigen Gehörschutzes richtet sich dabei nach der zu erwartenden Lärmbelästigung. Entscheidend für die Akzeptanz durch die Nutzer ist neben der Funktionalität zudem der Tragekomfort.

Zertifizierter elektroakustischer Gehörschutz Der Aufbau, die verwendeten Materialien einer Kapsel und der permanent gewährleistete Anpressdruck sind für die Dämmleistung eines Kapselgehörschutzes zentral. Bei elektroakustischen Modellen ist zudem eine ausgereifte Elek­ tronik das A und O für eine reibungslose Funktionalität. Mit den bewährten Modellen 3M™ Peltor™ Tactical™ XP, ComTac™ XP und ProTac™ II setzen heute bereits viele Dienststellen sowie das Militär beim Kapselgehörschutz auf diese ausgereifte Technologie.

Was bedeutet das für die Polizei?

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Die Einsatzkräfte von Polizei, Militär und Sonderabteilungen sind in bestimmten Szenarien hohen Lärmpegeln ausgesetzt: bei Demonstrationen, Fussballspielen und anderen Grossveranstaltungen mit einem möglichen Einsatz von Knallkörpern, Detonationen oder Schusswaffengebrauch, auf Schiessbahnen, bei Scharfschützeneinsätzen oder anderen Sondereinsätzen.

Dank einer neuen Digitalschaltung bietet zum Beispiel der Peltor™ Tactical™ XP eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen: Lautstärkeregelung der niveauabhängigen Funktion, Balanceregler, einstellbare Freigabezeit, Equalizer und Lautstärkeregelung für externe Eingangssignale. Somit kann der Träger die

Gehörschutzkapsel optimal an sein Umfeld bzw. die Arbeitssituation anpassen.

Kombination Kapsel­gehörschutz mit Gehörschutzstöpsel für SNR 39bB(A) Als weltweit einziger Hersteller von Gehörschutzsystemen hat 3M eine Kombination von Kapselgehörschutz und Gehörschutzstöpsel typengeprüft und EN/CE-zertifiziert. Dank der Kombination bestehend aus dem ComTac XP und dem Gehörschutzstöpsel EAR Classic wird der sehr hohe Dämmwert von SNR 39 dB(A) erreicht. Damit die Umgebungsgeräusche und/oder das extern eingespeiste Signal bei der Verwendung von Gehörschutzstöpseln weiterhin wahrgenommen werden können, ermöglicht der einstellbare Plug-Mode höhere Pegel der Signalwiedergabe in der Kapsel.

ISGS Impulsschall Gehörschutzstöpsel Die 3M™ E-A-R™ Combat Arm Impulsschall Gehörschutzstöpsel mit einfachen Enden sind ideal sowohl für hohe Impulsschallpegel als auch für niedrige Dauerschallpegel. Ein speziell eingebauter mechanischer Filter erlaubt Dauergeräuschen grösstenteils ungedämmten Schalldurchgang und reduziert gleichzeitig Spitzenschallpegel. Damit bietet er einen wirkungsvollen Schutz bei Impulsschall-Spitzenpegeln von bis zu 155 dB. So bleibt die Führungs- und Kommunikationsfähigkeit im Umfeld von möglichen Impulsschallbelastungen erhalten. Diese speziellen Gehörschutzprodukte | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Vorteile und Einsatzmöglichkeiten einer Wärmebildkamera in der Strafverfolgung Die handgeführten Thermal­ kameras sind sehr kompakt und können somit bei allen Arten von Einsätzen benutzt werden. Sei es auf einer normalen Patrouille oder bei einem Grosseinsatz. Ein weiterer Vorteil ist, dass Thermalkameras ein klares Bild produzieren, bei Tag wie auch bei Nacht. Im Gegensatz zu Nachtsichtgeräten benötigen Thermalkameras auch kein Licht. Dies bei jedem Wetter, bei Nebel oder bei Rauch. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wärmebildkamera selber kein Licht abgibt und daher verdeckt eingesetzt werden kann. Ein Beispiel: Nach einer Woche der Angst und Gewalt deckten Wärmebilder das Versteck des zweiten Boston- Bombers auf, welcher sich auf einem Boot im Hafen von Watertown versteckt hielt.

Die Anzahl der Einsatzmöglich­keiten ist enorm Eine Wärmebildkamera vergleicht die Wärmeentwicklung und zeichnet unübliche Veränderungen auf. Sie erkennen auch Hohlräume in verschiedenen Bausubstanzen und finden dadurch mögliche Verstecke. Am bekanntesten ist wohl das Aufspüren von Cannabisanlagen in Häusern, sei es am Tag oder in der Nacht. Solche Anlagen benötigen grosse Wärme und diese werden in der Regel in Dachstöcken gepflanzt.

Sehen sie in die Vergangenheit mit einer Thermalkamera Eine Wärmebildkamera erkennt ein Objekt, welches mit einer Wärmequelle in Kontakt gekommen ist, noch über einen sehr langen Zeitraum. Ein Beispiel: Nachdem Sicherheitskräfte gewaltsam in eine Wohnung eingedrungen sind, stehen sie zwei Personen gegenüber, welche in einem Wohnzimmer

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auf dem Sofa sitzen. Mit einer Wärmebildkamera ist es ihnen möglich zu erkennen, ob weitere Personen im Raum anwesend waren. Sei es durch Wärmeabdrücke auf Stühlen oder auf dem Sofa, aber auch durch Fussabdrücke auf dem Boden. Durch dies kann auch eine mögliche Fluchtroute erkannt werden. Das Gleiche gilt auch für kürzlich angekommene Fahrzeuge. Reifen, Sitze, Motoren und Bremsen strahlen noch lange Wärme ab. Ein Beispiel: Ein Beamter reagiert auf einen Schusswechsel, der Tatverdächtige wurde gefasst aber keine Beweise sichergestellt. Nach einer erfolglosen Suche wurde eine Stunde später eine Thermalkamera eingesetzt, innerhalb wenigen Minuten wurde eine Patronenhülse gefunden, welche immer noch Wärme abgestrahlt hat. Da diese Technologie immer handlicher und auch erschwinglicher wird, kann in Zukunft jedes Polizeifahrzeug mit einer solchen Kamera ausgestattet werden. In der Hand einer Polizistin oder eines Polizisten ermöglichen Thermalkameras schnellere Suchzeiten und vereinfachen das Fassen von Verbrechern. Das wichtigste ist jedoch, es dient zum Schutz der Einsatzkräfte und der Bevölkerung.


[ français ]

thermal imaging from e2v

Les avantages des caméras thermiques dans la recherche de personnes Dans le monde entier l’utilisation de caméras thermiques par les représentants de la loi aussi bien à partir d’hélicoptère qu’au sol est de plus en plus répandue. Quelles sont les situations dans lesquelles une caméra thermique peut aider la police? Une caméra thermique vous donne une image claire que ce soit de jour, de nuit, dans le brouillard ou dans la fumée et cela sans aucune lumière.

Les possibilités d’utilisation sont illimitées La découverte de cache dans des espaces creux entre des murs d’une construction grâce à la différentiation des matériaux utilisés est également une des nombreuses applications des caméras thermiques. Les plus connues sont des repérages de plantation de cannabis, de jour ou de nuit, grâce à la chaleur dégagée par les installations nécessaires à une bonne récolte.

Voir dans le passé… Une caméra thermique permet de voir des traces ou empreintes laissées par des personnes recherchées sur des surfaces diverses pendant un certain temps sui­ vant le matériau sensibilisé. Un exemple : lors d’une perquisition dans un appartement 2 personnes sont assises dans le salon. Une image de caméra thermique peut instantanément vous montrer si une autre personne se trouvait dans les lieux grâce à des empreintes thermiques laissées sur un fauteuil, une chaise ou de voir des empreintes de chaussures ou encore mieux de pieds au sol qui permettrais de visualiser un chemin de fuite. Ou encore lors de la poursuite en voiture d’un sus­pect potentiellement armé qui se débarrasse de son arme en la jetant par la fenêtre. Il est alors relativement facile de la retrouver sur les bords de la route grâce à la chaleur qu’elle dégage. Plus la chaleur d’un objet est importante plus

la durée de la traçabilité est importante. Ces possibilités sont également utiles dans le cas d’un contrôle d’un véhicule abandonné. Une voiture parquée peut facilement être contrôlée pour savoir si elle a roulée et éventuellement de savoir combien de personnes étaient à son bord. Une autre situation : en Oklahoma, après un échange de coups de feu, un suspect est arrêté. Il ne porte aucune arme sur lui. En quelques secondes, grâce à une caméra thermique, l’arme est re­trouvée aux alentours car la température résiduelle est élevée après son utilisation. Il est certain que les applications pour l’utilisation de ce type de caméra grandissent de jours en jours et que sa présence dans des véhicules de police deviendra bientôt indispensable. En bref, l’utilisation d’une caméra thermique permet une recherche fructueuse et rapide sans mettre en danger ses utilisateurs, donc vous !

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[ deutsch ]

Seit 10 Jahren:

Verteidigen, Schützen, Ausrüsten Ein Übergriff beeinflusst unser Leben nachhaltig, ob er privat oder im Einsatz verübt wird, uns selbst, Berufskollegen oder Familienmitglieder betrifft. Deshalb steht bei swissloxx seit 10 Jahren der wirksame Schutz von Mensch und Gut im Mittelpunkt.

Einfache Bedienung, höchste Zuverlässigkeit und gute Qualität sind Voraussetzungen für einen vollumfänglichen Schutz. Das ist gerade in Notsituationen entscheidend, wo rasches Handeln nötig ist und man sich auf seine Ausrüstung verlassen können muss. Die von swissloxx eigens hergestellte Produktlinie SwissTactical weist diese Eigenschaften kompromisslos auf. Sie zeichnet sich durch hohe Professionalität von der Idee bis zur Herstellung aus und basiert auf den aktuellsten Herstellungstechniken. Das Angebot wird laufend erweitert und umfasst Produkte für den Schutz von Personen bei Bedrohungen, Unfällen und Rettungsaktionen.Testen Sie unsere SwissTactical Produktlinie nebst vielen Handelsprodukten für Ihre Ausrüstung von Kopf bis Fuss. Sie geben auf viele unangenehme Überraschungen die richtige Antwort. Und Sicherheit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Show-Room in Dietikon und beraten Sie gerne.

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[ deutsch ]

Lion Intoxilyzer® 9000 –

Beweissichere Atemalkoholmessung Bereits erfolgreich von den US-Behörden eingesetzt Mit der Einführung der beweissicheren Atemalkoholmessung werden für die gerichtsverwertbare Messung neue Anforderungen an die Atemalkoholmessgeräte gestellt. Zum Beispiel müssen die Geräte Mundalkohol und Störsubstanzen wie Aceton, Methanol, Isopropanol usw. zuverlässig detektieren. Eines der Systeme, das sich beweissicheres Atemalkoholmessgerät nennen darf, ist der der Lion Intoxilyzer® 9000. In den USA wird er bereits von Behörden verschiedener Staaten (z.B. Colorado, New York, Georgia, Louisiana etc.) als beweissicheres Atemalkoholmessgerät eingesetzt. Der Lion Intoxilyzer® 9000 ist das fortschrittlichste Atemalkoholmessgerät seiner Kategorie. Das Messgerät ist mit einem internen Drucker und Akku ausgestattet und lässt sich über Touchscreen stationär sowie mobil bedienen.

Präzision lässt keine Kompromisse zu! Als analytisches Prinzip wird ausschliesslich Infrarot verwendet. Das Messresultat wird durch gleichzeitige Messungen von mehreren Infrarotkanälen verglichen und bestätigt. Zusätzlich überprüft das System bei jeder Messung durch die Verwendung eines internen Standards die Kalibration und Funktionstüchtigkeit des Geräts.

Ist Infrarot stabil genug? Ja, und zudem ein Grund um ausschliesslich auf Infrarot zu setzen! Die Infrarottechnologie verfügt über eine Langzeitstabilität der Kalibration im Gegensatz zu einer chemischen Messzelle. Um eine Kondensation während der Probenentnahme zu vermeiden, wird der Lion Intoxilyzer® 9000 sowie auch andere beweissicheren Atemalkoholmessgeräte auf eine höhere Temperatur beheizt. Genau deshalb ist es wichtig ein stabiles Messverfahren zu verwenden, das die warme Temperatur über die Zeit hinaus verträgt. Fazit: Dank der Infrarottechnologie und deren hohen Lebensdauer kann man mit tiefen Wartungs- sowie Reparaturkosten rechnen.

Interner Standard Während des Messvorgangs wird dank einer Multi-Filterungsoptik mit jedem Kanal eine Messung mit einem Referenzwert simuliert. Jedes Resultat der einzelnen Kanäle wird mit dem Referenzwert verglichen, um die Funktionstüchtigkeit der einzelnen Infrarotstrahler, Infrarotdetektoren und des Prozessors zu überprüfen. Um in punkto Präzision noch einen draufzusetzen, misst jeder Kanal mit einer anderen Wellenlänge!

Zeitgemässe Software-Technologie und einfache Bedienung Der Anwender wird während des Messverfahrens vom Anfang bis ans Resultat durch ein symbolgesteuertes Menü geführt. Das Windows-basierte Betriebssystem ermöglicht eine massgeschneiderte Konfiguration, wie zum Beispiel die Hinterlegung eines personalisierten Formulars für den Ausdruck über einen externen USB-Drucker oder die Abspeicherung von verschiedenen Anwenderprofilen. Ausserdem kann das System zu Verwaltungszwecken an ein Netzwerk (integriertes Modem oder auch Ethernet-Anschluss vorhanden) sowie mit verschiedenen Peripheriegeräten (z.B. Unterschriftenpads, Barcode-Scannern, externe Tastaturen, usw.) verbunden werden. Der Lion Intoxilyzer® 9000 – ein beweis­ sicheres Atem­ alkoholmess­ gerät für alle Ansprüche!

Lion Intoxilyzer® 9000 in Kürze: • Mobil und stationär einsetzbar, Akku aufladbar über Stromnetz oder 12V im Fahrzeug • Infrarotmehrkanal für höchste Präzision • Keine Brennstoffzelle erforderlich • Tiefe Wartungs- und Reparatur­ kosten, dank der hohen Lebens dauer von Infrarot im Gegensatz z.B. zu chemischen Messzellen • Langzeit Justierungs- bzw. Kalibrationsstabilität (dank der IR Technologie) • Interner Standard für die Überprüfung der Kalibration (keine Gaszylinder erforderlich) • Detektion von Mundalkohol • Detektion von Störsubstanzen • Ausdruck auf internem oder externem Drucker möglich, personalisiertes Formular kann optional hinterlegt werden • Exzellente RF Immunität (z.B. TETRA Radio) • Software erhältlich für Internet, Ethernet, Diagnose und Verwaltung sämtlicher Messdaten • Speziell konstruiertes Mundstück mit Rückschlagventil (verunmöglicht das Einsaugen) • Einfache Handhabung, menügeführt • Farbiges Touchscreen Display • Bereits erfolgreich im Einsatz in den USA | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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[ français ]

La mesure probante avec le Lion Intoxilyzer® 9000 Déjà mis en service avec succès par les forces de l’ordre des États-Unis Avec l’introduction de la force probante de l’air expiré pour les contrôles d’alcoolémie, de nouveaux critères sont exigés aux éthylomètres pour une mesure utilisable devant les tribunaux. Les éthylomètres doivent par exemple détecter de manière fiable l’alcool buccal ou des substances interférentes telles que l’acétone, le méthanol, l’isopropanol etc. Le système le plus fiable, apte pour les contrôles d’alcoolémie probants, est le Lion Intoxilyzer® 9000. Cet appareil est déjà utilisé par les autorités des différents états des États-Unis (p. ex. Colorado, New York, Georgia, Louisiane etc.) comme éthylomètre probant. Le Lion Intoxilyzer® 9000 est le système de mesure probant le plus avancé de sa catégorie. L’appareil est équipé d’une imprimante et d’un accumulateur interne et peut être exploité via l’écran tactile pour une utilisation mobile ou fixe.

La précision ne laisse aucune place aux compromis ! L’infrarouge est exclusivement utilisé comme méthode analytique. Le résultat de mesure est comparé et confirmé par des mesures simultanées par le biais de plusieurs canaux infrarouges. En outre, le système vérifie à chaque mesure la calibration et le bon fonctionnement de l’appareil par l’utilisation d’un standard interne.

Est-ce que l’infrarouge est suffisamment stable ? Oui, il est suffisamment stable pour miser exclusivement sur l’infrarouge ! La technologie infrarouge a une stabilité de calibration à long terme, par opposition à une cellule de mesure chimique. Le Lion Intoxilyzer® 9000 ainsi que d’autres éthylomètres pour des contrôles probants sont chauffés à une température plus élevée afin d’éviter toute condensation lors de l’échantillonnage. C’est précisément la raison pour laquelle il est impératif d’utiliser une méthode de

mesure stable, qui peut résister à la chaleur d’opération au-delà du temps. En résumé : Grâce à la technologie infrarouge et sa longue durée de vie, vous réduirez les coûts d’entretien et de réparation.

Standard interne Au cours du processus de mesure, une mesure est simulée avec une valeur de référence dans chaque canal, par le biais d’un filtrage optique. Le système compare les résultats mesurés de chaque canal à la valeur de référence et vérifie ainsi le bon fonctionnement de chaque émetteur de rayons infrarouges, de chaque détecteur infrarouge et du processeur. Pour couronner le système en termes de précision, chaque canal utilise une longueur d’onde différente !

Technologie de logiciel moderne et utilisation simple

Lion Intoxilyzer® 9000 en bref : • Utilisation mobile ou stationnaire, rechargeable par réseau électrique 110-240 Volt CA ou 12 Volt CC dans la voiture • Canaux infrarouges multiples pour précision maximale • Pas de pile à combustible • Coûts d’entretien et de réparation réduits grâce à la longue durée de vie de l’infrarouge contrairement aux cellules de mesure ou aux piles à combustible • Stabilité à long terme de l’ajustage ainsi que du calibrage (grâce à la technologie infrarouge) • Standard interne pour la vérifica tion du calibrage (pas de bouteille de gaz nécessaire) • Détection de l’alcool buccal

Pendant le processus de mesure l’utilisateur est guidé du début jusqu’au résultat par un menu constitué d’icônes. Le système d’exploitation Windows® permet de configurer l’éthylomètre sur mesure, comme par exemple, la sauvegarde d’un formulaire personnalisé pour l’impression sur une imprimante USB externe ou le stockage de différents profils d’utilisateurs. En outre, le système peut être connecté à un réseau (modem et port Ethernet intégrés) à des fins administratives ou aux divers périphériques, tels que pads électroniques, lecteurs de codes-barres, claviers externes etc. Le Lion Intoxilyzer® 9000 – un éthylomètre probant pour toutes les exigences!

• Détection des substances interférentes • Possibilité d’imprimer avec une imprimante interne ou externe, possibilité d’intégrer un formulaire personnalisé • Immunité RF excellente (p. ex. TETRA) • Logiciel d’administration disponible pour le diagnostic et la gestion des données par internet ou par réseau Ethernet • Embout spécialement développé avec une valve anti-retour (ne permet pas d’aspirer) • Utilisation simple par le biais de menus • Écran tactile en couleurs • Déjà en utilisation avec succès aux États-Unis

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[ deutsch ]

Strom – immer und überall Wenn sich Feuerwehren neue Fahrzeuge beschaffen oder die Armee ihren Fuhrpark aufrüstet, landen sie schnell einmal bei der Leab AG. Das Kleinunternehmen in Wolfhausen verwandelt Autos und Boote in kleine Kraftwerke. Die Lösungen von Leab treiben nicht die Fahrzeuge selbst an, sondern die zusätzlich mitgeführten Verbraucher. Von der Spreizzange zur Bergung Verunfallter aus Autowracks bis zur Wischvorrichtung bei Fahrzeugen zur Strassenreinigung sind sehr vielfältige Anwendungen möglich, die auch bei ausgeschaltetem Motor nutzbar sind. Neben KMUs zählt die Leab AG zu ihren Kunden auch öffentliche Institutionen wie Strassenreinigung, Feuerwehr, Polizei, Schifffahrt oder auch die Armee. Oft handelt es sich um Einzelanfertigungen, zwischendurch auch um ganze Fuhrparks wie zum Beispiel für das Militär. Unter den Privatkunden sind Besitzer von Booten oder Wohnwagen eine grosse Gruppe; das ist gleichzeitig ein wachsender Markt. Die Hersteller von Wohnmobilen sparen vor allem bei der Elektronik. Schliesslich sei das derjenige Teil der Technik, der sich für den Kunden nicht sichtbar hinter Abdeckungen verberge. Dem Qualitätsanspruch vieler Kunden werden aber auch Hersteller anderer Fahrzeugtypen oft nicht gerecht. Besitzer von Fahrzeugen zu Land oder zu Wasser holten sich deshalb den Schweizer Feinschliff bei der Leab in Wolfhausen. Diese klärt zusammen mit ihnen ab, was sie genau wollen, und was machbar ist. Dieser direkte Kontakt mit den Kunden ist unverzichtbar für das Geschäftsmodell der Leab. Die wichtigste technische Neuerung in der jüngeren Vergangenheit ist für die Leab AG die Lithium-Batterie. Mit einem Drittel des Gewichts, der 8-fachen Lebensdauer und einer 7 Mal schnelleren Ladung - im Vergleich mit Batterien auf Bleibasis - setzt sie neue Meilensteine und macht unzählige Anwendungen möglich. Für den Kunden bedeutet das, dass er mit seinem Wagen auf die Baustelle fährt und für seine Arbeiten ein eigenes kleines Kraftwerk zur Verfügung hat. Lithium-Batterien sind aber keine blossen Energiespeicher,

sondern Computersysteme: Über ein Panel lassen sie sich überwachen und steuern. Ausserdem können sich Unternehmen durch den Einsatz von LithiumBatterien als Firmen bezeichnen, die auf die Umwelt Rücksicht nehmen. Leab verkauft und installiert aber nicht nur Systeme, die ausschliesslich mit Batterien funktionieren. Immer mehr gefragt sind auch Hybrid-Lösungen. Zu diesem Zweck führt das Unternehmen Dieselgeneratoren im Sortiment, auf diese Weise lässt sich die Stromversorgung durch die Batterie mit derjenigen durch Treibstoff kombinieren und die Laufzeit erheblich verlängern. Im offenen Gelände können die Kunden ihre Fahrzeuge auch unabhängig von der Steckdose betreiben. Sobald die Batterie sich bis auf ein gewisses Niveau entladen hat, springt der Dieselmotor an, versorgt die Verbraucher und gleichzeitig lädt sich die Batterie wieder auf. Die Vorteile der Systeme von Leab liegen im schonenden Umgang mit Ressourcen: Sie sparen Energie und machen so den Betrieb der Fahrzeuge wirtschaftlicher. Ihr geringes Gewicht erleichtert den Fahrzeugen die Arbeit und senkt

die Benzinkosten. Oft geht es den Kunden auch darum, ihren Wagen oder ihr Boot auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Es gibt kaum einen Wunsch in der mobilen Stromversorgung, der nicht erfüllt werden kann und durch die Vernetzung mit der LEAB GmbH in Deutschland und anderen Betrieben in Europa steht den Kunden ein grosses Servicenetz zur Verfügung.

LEAB AG

Power Systems Oberwolfhauserstrasse 10 CH-8633 Wolfhausen Tel.: 0041 (0) 55 253 26 16 Fax: 0041 (0) 55 253 26 07 Neuigkeiten unter www.leab.ch

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Intergraph:

Einsatzmanagement 2.0 Täglich gehen Notrufe in Einsatzleitzentralen ein – routiniert werden daraufhin die Sicherheits- und Rettungskräfte disponiert und koordiniert. Ganz anders bei Sportereignissen, Überflutungen, Bergstürzen, Industrieunfällen oder Terroranschlägen – hier stösst die reguläre Einsatzleitung an Grenzen. Grossschadensereignisse erfordern Pläne, Prozessmodelle und effektive Lageinformations- und Stabssysteme. Und bei den Fragen nach dem Was, Wer, Wann und Warum darf das Wo – also der Raumbezug und eine intelligente Karte – nicht fehlen. Zudem stellen IP-basierte Kommunikation, Mobiltelefonie und soziale Netzwerke neue Herausforderungen dar. Starkregen kann abrupt Erd- und Gesteinsmassen in Bewegung versetzen, eine Kundgebung kann plötzlich eskalieren, Feuer in einem Stadion ausbrechen oder ein Attentat auf einen prominenten Gast oder die versammelten Menschenmassen verübt werden. Eine kleinere Veranstaltung oder ein Vorfall für sich genommen ist ein Ereignis. Aus einem oder mehreren zeitlich oder räumlich parallelen Ereignissen kann eine Lage oder Grosslage entstehen. Aussergewöhnliche Grossereignisse und nicht planbare Grosslagen stellen stets enorme Herausforderungen an die Planung und Koordinierung aller beteiligten Sicherheitsorganisationen. Grosseinsätze verlangen nach

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einer Vielzahl von Organisationseinheiten, deren Kräfte sich an verschiedenen Positionen und unter Umständen in unterschiedlichen Kommandostrukturen befinden. Eine effektive und erfolgreiche Einsatzführung bei besonderen Lagen erfordert – neben der Polizei – die Einbindung von Feuerwehr und Rettung, unter Umständen auch Luft-, Wasser- und Bergrettung, Kriseninterventionsteams oder Armee. Und dies nicht selten über Verwaltungs- oder Ländergrenzen hinweg. Der Einsatzstab steht vor der Herausforderung, jede Veränderung der Lage schnell zu erfassen und zu beurteilen. Auf der Basis vorliegender Informationen sind koordinierte Massnahmen zur Abwehr akuter und

potentieller Schäden und Gefahren einzuleiten. Vom Einsatzabschnitt, der sich um Absperrungen oder Verhandlungen kümmert, über Ermittlungsgruppen bis hin zu Dekontaminations-Standorten, Sperrzonen und Evakuierungsmassnahmen – stets sind Entscheidungen auf Basis gesicherter Informationen gefordert. Dem einzuberufenden Stab müssen sämtliche Informationen zur Lage bereitstehen. Doch leider finden sich in vielen Lage- und Stabsräumen im deutschsprachigen Raum nur Telefon-, Fax- und Funkgeräte sowie unzureichend vernetzte PCs und Pintafeln mit analogen Kartenwerken und Positions-Stecknadeln. Es stellt sich die Frage: Genügt dies angesichts aller potentiell verfügbaren


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Daten? Finden so alle relevanten Informationen zeitnah den Weg in den Stabsraum oder in die mobilen Befehlsstellen? Eine auf weitgehend analogen Arbeitsmitteln basierende Lagebeurteilung ist in der stark digitalisierten heutigen Zeit nicht mehr optimal. Per se besteht das Risiko, dass aus dem Verharren in analogen Welten bedeutende Haftungsfragen und Entschädigungsansprüche abgeleitet werden könnten. Wer hingegen modern ausgestattete Lage- und Stabsräume kennt, deren spezielle IT-Systeme innerhalb von Minuten einsatzbereit sind, der schickt Stossgebete gen Himmel, auf dass die minder ausgestatteten Regionen von Grossereignissen und Schicksalsschlägen verschont bleiben. Viele Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit, die sich dieser Situation bewusst geworden sind, verlangen daher nach einer zeitgemässen IT-Unterstützung des Stabes. Und zwar von der Planung und Reaktion bis hin zur anschliessenden Auswertung einer Lage. Die Anforderung lautet: Sämtliche Lageinformationen sind standort­unabhängig und ohne Zeitverzug zur Verfügung zu stellen. Eine sach- und fachgerechte IT-Unterstützung von Führungsstäben kann nur ein modernes Lageinformations- und Stabssystem in Form einer dezentral verfügbaren, vernetzten und integrativen Lösung leisten. Ein solches System muss den direkten Zugriff auf verschiedenste Stamm- und Ereignisdaten

gewährleisten und diese klar und übersichtlich darstellen. Ebenso wichtig ist eine einfache und zuverlässige Kommunikation und Informationsverteilung zwischen den beteiligten Stellen und Personen. Auch eine intuitive Handhabung des Systems ist unerlässlich, damit die Benutzer auch in Extremsituationen und unter Stressbelastung den Fokus auf die Führungsaufgaben behalten. Anzeige- und Analysefunktionen in einer digitalen Kartendarstellung auf Desktop- und Grossbildschirmen sind nach heutigen Standards selbstverständlich. Wünschenswert wäre zudem die Verbindung mit einer GPS-/GSM-basierten Lokalisierung der Einsatzkräfte.

Informationen aus Stammdaten wie Massnahmenkataloge, Karten oder Einsatzpläne müssen allen berechtigten Benutzern zur Verfügung stehen. Zudem sind Meldungen und Aufträge zuverlässig an die entsprechenden Empfänger zu leiten. Der Status der jeweiligen Informationen muss jederzeit abrufbar sein und durch Fristenüberwachungen etc. kontrolliert werden können. Letztlich ist auch eine lückenlose Dokumentation aller Informationen – auch für die Auf- und Nachbereitung von Ereignissen und Lagen – unerlässlich. Das Produkt Intergraph Planning & Response ist hier ein Idealbeispiel eines individuell auf die Kundenprozesse

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Soziale Medien, mobile und IP-Telefonie Fukushima oder Haiti, Winnenden oder Duisburg, Mumbai oder Boston – diese Orte stehen mit dramatischen Ereignissen in Verbindung, die die Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit mit neuen Herausforderungen konfrontierten: Smartphones und soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook stellen eine drastische Erweiterung der Kommunikationskanäle dar. Speziell die 10- bis 25-Jährigen sind nahezu den gesamten Tag online – Nachrichten, Fotos und Videos werden in Echtzeit via Smartphone ausgetauscht, Ortungsapplikationen zeigen den Aufenthaltsort der Beteiligten an. Web 2.0 vernetzt, beteiligt und emotionalisiert. Und das gilt auch im Katastrophenfall.

anpassbaren, modularen und webbasierten Lageinformations- und Stabssystems. Diese Lösung entstand aus vielfältigen Praxiseinsätzen und findet insbesondere im deutschsprachigen Raum Einsatz, so bei Kantonspolizei St. Gallen, Landeswarnzentrale Steiermark, Landeswarnzentrale Vorarlberg, BOSStelle Polizei Sachsen und Berufsfeuerwehr Kassel. Das dargestellte Lagebild basiert zum einen auf Karten, Luftbildern und taktischen Zeichen gemäss der gültigen Dienstvorschriften wie Führung im Polizeieinsatz - FIP in der Schweiz, FwDV 100/102 und PDV 100/102 in Deutschland und Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement - SKKM in Österreich. Zum anderen wird zugegriffen auf Bilder, Meldungen, Informationen zu Einheiten und Infrastrukturen sowie auf Videos von z.B. Überwachungskameras oder mobile Videostreams. Die aktuellen Positionen von GPS-georteten Einsatzkräften werden in Echtzeit räumlich im Kartenbild angezeigt. Wichtige Dokumente wie Lagepläne, Berichte oder Tabellen befinden sich im direkten Zugriff. Hierfür können über Schnittstellen Daten aller gängigen Geodatenformate live angebunden werden. Dies umfasst beispielsweise auch die Schnittstellen auf Basis der europäischen Geodateninfrastruktur INSPIRE (http://inspire.jrc.ec.europa.eu). Die Integration von Live-Daten aus den Diensten von Google Maps und Microsoft

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Bing Maps ist möglich. Der Zugriff auf das Intergraph-eigene Einsatzleitsystem I/CAD erfolgt direkt ohne Umweg über eine Schnittstelle. Eine standardisierte, auf Webservices basierende Schnittstelle eröffnet zudem die Anbindung von Einsätzen und Einsatzmitteln aus Einsatzleitsystemen anderer Anbieter. Die Frage nach dem „Wo“ ist gerade bei Grossereignissen für die Stabsarbeit und Einsatzdisposition von entscheidender Bedeutung. Die Mehrheit der relevanten Daten weist einen räumlichen Bezug auf. Somit gilt die Verarbeitung geographischer Daten als eine Schlüsseltechnologie. Die Integration einer echten geographischen Informationsverarbeitung ist unverzichtbar.

Ob bei Demonstrationen, Sport- oder Musikevents: Heute kommunizieren viele Menschen über soziale Medien – egal ob zur Unterhaltung oder in einer Notsituation. So wurden in der jüngsten Vergangenheit die ersten Nachrichten zu Amokläufen an Schulen als Tweets in die Welt hinausgesandt. Web 2.0 schafft Betroffenheit über eine bislang nicht gekannte digitale Interaktion – und dies in Echtzeit. Dementsprechend ist auf einsatzrelevante Hinweise in sozialen Medien anders zu reagieren als bei Notrufen, die über das öffentliche Telefon-Festnetz eingehen. Dass sich Mobiltelefone orten lassen – unter Beachtung des Datenschutzes und Wahrung der Persönlichkeitsrechte, kann in Notsituationen für das Schicksal der Hilfesuchenden ausschlaggebend sein. Darüber hinaus stellt die zunehmende


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Verbreitung der IP-basierten Telefonie alle Einsatzzentralen vor neue Herausforderungen: Bei Internettelefonie (Voice-over-IP) ist der Anschluss nicht ortsgebunden, eine feste Zuordnung zwischen Telefonanschluss und Rufnummer wie bei einem klassischen Festnetz-Telefon besteht nicht. Wird ein Notruf über VoIP abgesetzt, können Notrufzentralen aus der angezeigten Rufnummer keine genauen Rückschlüsse über die Position des Notrufs ableiten. Sozial Medien führen zu einer Dynamisierung der Nachrichtenlage. So erhöht sich aber nicht nur die Anzahl möglicher Quellen. Auch die überaus breite Streuung der Qualität der notfallrelevanten Mitteilungen hat für alle Schutz- und Rettungsorganisationen eine völlig neue Dimension. Die Kommunikation im Krisenfall unterscheidet sich erheblich vom normalen, oft belanglosen Austausch sozialer Nachrichten. Daher müssen der Realitätsbezug und Wahrheitsgehalt der in sozialen Netzwerken kursierenden Nachrichten geprüft werden. Begriffe wie „Bombe“

oder „Katastrophe“ lassen sich in sozialen Netzwerken mit spezieller Software zwar detektieren, doch sie weisen nicht grundsätzlich auf eine Notsit­uation hin. Erst eine softwaregestützte Analyse und Gegenprüfung des sachlichen Kontextes gibt die Sinnzusammenhänge preis. Bei Grossereignissen ist ein Monitoring sozialer Medien also unerlässlich. Ansonsten erreichen die über soziale Medien abgesetzten Hilferufe die Notrufleitstellen überhaupt nicht, nur indirekt oder mit zu grossem Zeitverzug. In nicht allzu ferner Zukunft wird daher eine systematische Überwachung sozialer Medien fester Bestandteil von Krisenmanagementplänen sein. Social Media eröffnen jedoch auch unglaubliche Chancen, die Lage vor Ort zu beurteilen, Personen zu lokalisieren und Betroffenen gezielt Hilfe zukommen zu lassen. Die breite Kommunikation von Verhaltensmassregeln oder Anlaufstellen kann Panik vermeiden und den geordneten Rettungseinsatz fördern. Raumbezogene Daten spielen dabei eine wichtige Rolle, denn gerade in Krisensituationen ermöglichen Fotos,

Karten oder Lagepläne eine wesentlich schnellere Information als reine Texte. Die Schritte auf dem Weg zum Einsatzmanagement 2.0 sind vielfältig. Wollen Sicherheits- und Rettungsorganisationen im Einsatzfall nicht nur untereinander, sondern auch mit den Menschen am Einsatzort kommunizieren, sind hochintelligente Systeme erforderlich. Diese müssen nicht nur eine Unmenge von Informationen annehmen, auswerten und in die Einsatzführung auf unterschiedlichen Ebenen einbinden, sondern umgekehrt aus den eigenen Erkenntnissen und Planungen kontinuierlich aktuelle Informationen für die Betroffenen generieren und übermitteln. Sicherheit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit sind dabei nur die offensichtlichsten Anforderungen. Intergraph als einer der weltweit führenden Anbieter von Einsatzleit-, Lageinformations- und Stabssystemen beteiligt sich aktiv an diesen Massnahmen. Weitere Informationen unter www.intergraph.de/publicsafety

KATASTROPHENVORSORGE Smarter Decisions mit Intergraph Planning & Response. Geplante Ereignisse und Grossschadenslagen stellen enorme Herausforderungen an Planung und Koordinierung. Die Führungsstäbe sind mit umfassenden Informationen zu versorgen. Nur so sind koordiniertes Eingreifen und effiziente Schutz- und Hilfeleistungen zu gewährleisten. Die IT-gestützte Vernetzung der Organisationseinheiten bei Grosseinsätzen gilt als enorme konzeptionelle Herausforderung! Setzen Sie auf Intergraph Planning & Response – Ihr webbasiertes, vielfach erprobtes Lageinformations- und Stabssystem. Erfahren Sie mehr unter

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Licht – Sicherheit – oder das Gefühl der ständigen Überwachung Durch den Wechsel von der Industrie- hin zur Wissensgesellschaft haben sich grundlegende Veränderungen auch für den urbanen Raum ergeben. Menschen ziehen immer mehr in die Metropolen dieser Welt und schaffen damit neue Aufgaben aber auch Probleme im Bereich Sicherheit, Verkehr und Infrastruktur. Ansteigende Kriminalitätsraten sind Zeugnis dafür und stellen Politik und damit den Rechtsstaat vor neue Herausforderungen. Schon seit den 90-er Jahren werden im Vereinigten Königreich grossflächig Videoüberwachungsnetzwerke (CCTV) eingesetzt. Die daraus resultierenden Erfahrungen sind unterschiedlich und hängen letztlich vom Einsatzort, den gesellschaftlichen Umständen und nicht zuletzt vom hinter dem System arbeitenden Personal ab. Wir wissen Menschen machen Fehler. So hat sich die einschlägige Fachindustrie für Videoüberwachungstechnologie konsequenter Weise der Automatisierung der Observationsaufgabe gewidmet.

Bedeutet, dass Systeme intelligent werden und quasi durch das Anlernen von bestimmten Bewegungs- oder Verhaltensabläufen von Menschen zu einer Personalentlastung der Sicherheitsverwaltungen führt. In der Theorie stimmt das vielleicht. Nur im Zeitalter von Datenschutz und Wahrung der Persönlichkeitsrechte scheint es hier zu gesellschaftlichen Konflikten zu kommen. Hier wird die Politik gefordert sein. Die Technologie wartet jedoch nicht. Es gilt als allgemein bekannt, dass während der Nachtstunden die Kriminalitätsrate andere Ursachen und Wirkungen als bei Tageslicht aufweist.

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Dabei spielt die öffentliche Beleuchtung eine wesentliche Rolle. Hier macht es auch wenig Sinn einzelne Verkehrsflächen mit Bewegungssensoren auszustatten und zwischendurch die Beleuchtung abzuschalten. Heutige LED Technologie ist generell so energieeffizient, dass man sich den „Luxus“ der durchgängigen Beleuchtung leisten sollte. Abgesehen vom physiologischen Aspekt der ständigen „Lichtbewegungen“ im urbanen Raum. Das Zusammenwirken von öffentlicher Beleuchtung, intelligenter Videoüberwachung zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist die Zukunft. Intelligente Sicherheitssysteme können dies bereits- ohne dem Gefühl der ständigen Überwachung. Allein der politische Wille muss folgen.

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8. GPEC®

Internationale Fachmesse und Konferenz für BOS- und Spezialausrüstung und

2. CCExpo

Critical Communications Expo® 09. - 11. September 2014, Leipziger Messe Schirmherr: Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière

Die GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference ist die repräsentativste Gesamtschau relevanter Produkte der inneren Sicherheit für buchstäblich alle Sachgebiete - insbesondere Informations- und Kommunikationswesen, Kraftfahrzeug- und Verkehrswesen, Waffen und Geräte, Kriminalwissenschaft und -technik. Sie erreicht dabei Führungskräfte, Projekt- und Systemmanager, Entwickler, Techniker, Beschaffer, Ausbilder und Nutzer auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. In dieser fachlichen Ausrichtung und Dimension ist die GPECCCExpo die einzige Fachveranstaltung in Deutschland unter Schirmherrschaft durch den Bundesinnenminister. Die Schirmherrschaft unterstreicht die bundesweite Bedeutung und internationale Ausstrahlung, Spezialisierung und Einzigartigkeit dieser Messen als fachlicher Marktplatz der Ideen, Argumente und Lösungen für die professionellen Belange der BOS. In seinem Grusswort dankt der Minister "Allen auf der Messe vertretenen Unternehmen ... für die Mitwirkung an dieser umfassenden Leistungsschau ..."

Das Bundesinnenministerium stellt erstmals auf einem mehr als 300 m² grossen Gemeinschaftsstand aus und präsentiert mehrere Behörden der inneren Sicherheit (Bundespolizei, BBK, THW). Damit ist das BMI der grösste Aussteller der GPEC-CCExpo 2014. Diese eindeutige Positionierung und Akzeptanz für die GPEC-CCExpo ist auch vielen Ausstellern Orientierung. So sind bereits mehr als 400 Aussteller aus 26 Staaten angemeldet.

Mobilfunk (PMR) und Leitstellen, um das systemische Zusammenwirken für das gesamte IuK- und andere Sachgebiete noch besser und effizienter dargestellt zu bekommen. Auf diese Weise wird ein wichtiger Beitrag zur Optimierung und Einsparung von Ressourcen bei Besuchern wie auch bei Ausstellern geleistet.

Neu: GPEC zusammen mit der Schwestermesse CCExpo Critical Communications Expo

Der Charakter der Schwestermessen GPEC und CCExpo als Spezialveranstaltungen und Dienstleister mit Schwerpunkt öffentliche Sicherheit wird dadurch für die Zukunft weiter gestärkt. Details zur CCExpo: www.CCExpo.de

Die GPEC setzt ihre Erfolgsgeschichte fort. Auf Wunsch der BOS organisiert der Veranstalter Exhibition & Marketing Wehrstedt GmbH ab 2014 die GPEC alle zwei Jahre zusammen mit der CCExpo Critical Communications Expo, dem jährlichen Branchen- und Nutzertreff für zuverlässige Information und Kommunikation, professionellen

Ein umfangreiches Rahmenprogramm von mehr als 25 Fachtagungen und Seminaren unterstützt insbesondere für Behördenbesucher die Begründung der Dienstreiseanträge. Deshalb deckt auch das Rahmenprogramm alle Sachgebiete mit hochkarätigen, zum Teil einzigartigen Informations- und Fortbildungsangeboten ab.

Zur GPEC-CCExpo 2014 werden auch wieder behördliche Aussteller aktiv sein - in ihrer bislang umfassendsten Präsentation seit der ersten GPEC im Jahr 2000 mit Bundespolizei, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK, Technischem Hilfswerk THW, Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben BDBOS, Polizei Brandenburg, Sächsischer Polizei und Feuerwehr. | blaulicht | gyrophare bleu | girofaro blu |

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Rahmenprogramm (Stand 15.07.2014):

• 5. Beschaffungsseminar "Öffentliche Aufträge und Vergaberecht - Beschaffung von Technik und Ausstattung für Polizei und andere BOS" • Internationale Konferenz des BDK Kripo International 2014 "Der aussichtslose Kampf gegen Drogen - Ist Legalisierung die Antwort?" • Fachtagung „Aktuelle Entwicklungen der Luftsicherheitskontrolltechnik“, Bundesministerium des Innern • Fachtagung Dienst-Kfz – Flottenmanagement bei Sicherheitsbehörden, Bundesministerium des Innern • Fachtagung Verkehrsüberwachung „Wann kommt die Abschnittskon­ trolle?“, Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) • Technische Fachtagung des Polizeitechnischen Instituts der DHPol zu Neuerungen der Polizeitechnik und -ausrüstung (IuK, Kfz, WuG, KT)

• Workshop "Sichere Energie-Infrastruktur: Herausforderungen für Betreiber im Bereich der Energieversorgung" für Leiter und Entscheider aus dem Bereich der Unternehmenssicherheit/Konzernsicherheit • "Nachhaltige und soziale Beschaffung von Bekleidung - Anforderungen an Dienstbekleidung, deren Herstellung und Logistik" - Informationsveranstaltung mit Bundespolizei, Eine Welt e.V. und FairWear Foundation • Fachtagung "Cybersicherheit als Voraussetzung für eine erfolgreiche Feuerwehr, Politik, Polizei und Wirtschaft" des Cyber-Sicherheitsrats Deutschland e.V. • "Massendaten - Eine Herausforderung für unser Rechtssystem" - Fachforum des BDK Bund Deutscher Kriminalbeamter • Sitzung des BITKOM-Arbeitskreises Öffentliche Sicherheit • Workshop Taktische Einsatzmedizin • Lehrvorführung Carshooting

• Fachtagung "Optimierte KörperSchutzausstattung", DHPol

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• Workshop der SE

Rahmenprogramm der CCExpo • Kommunikationskongress (Inhalt u.a. Stand Digitalfunk BOS in Deutschland, Objektversorgung, Umrüstung der Feuerwehrfahrzeuge, Sichere Funklösungen für Industrie und Energieversorger, Betriebsorganisation, Mobile Führungssysteme, Live am Einsatzort, Internationale Paneldiskussion der BDBOS mit der TCCA) • 11. Offizieller Leitstellenkongress (Inhalt u.a. Leitstellensoftware, Leitstellenanbindung, DF-Stecker, NEM Nutzereigenes Management, Rechtliche Problemstellungen für Leitstellen und Rettungskräfte, eCall und Auswirkungen auf Leitstellen, Notruf 110 und 112 - vom ISDN zum VOIP, KATWARN – Bevölkerungswarnsystem) • Begleit-Veranstaltung der BDBOS „Digitalfunk BOS: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Betrieb“ • Forum Blaulichtorganisationen in der Messehalle


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Top News: GPEC und Intersec join forces: GPEC Pavillon auf der Intersec 2015 in Dubai

Parallel tagende dienstliche Arbeitsgruppen und Institutionen (Stand: 15.07.2014):

• Sitzung der "Arbeitsgruppe Luftsicherheitskontrolltechnik des Bundes und der Länder" • Herbsttagung des Ressortkreises "Nationales Krisenmanagement" der Bundesministerien, des Bundeskanzleramtes und des Bundesrechnungshofes • Sitzung der "Leiter der Behörden und Einrichtungen für zentrale polizeiliche Dienste" • Konferenz der Koordinierenden Stellen Digitalfunk BOS des Bundes und der Länder • Tagung der Leiter Polizeitechnik und Materialmanagement des Bundespolizeipräsidiums, der Bundespolizeidirektionen und Spezialverbände • Plenum der Critical Communications Broadband Group (CCBG) der TCCA • Sitzung AK Betrieb des Digitalfunk BOS • Sitzung AK Taktik für den Digitalfunk BOS

Allen CCExpo-Besucherzielgruppen zum Thema kritische Infrastrukturen wie Staat und Verwaltung, Energie und Wasser Ver- und Entsorgung, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr sowie Finanzwesen steht selbstverständlich der Zugang offen. Da die Besucher dann auch Zugang zu allen Produktsegmenten und Sachgruppen der GPEC haben, kann die Registrierung und Zulassung für nichtBOS Teilnehmer allerdings nur per Voranmeldung erfolgen. Auf der Website www.CCExpo.de steht das entsprechende Anmeldeformular dafür bereit. Für BOS-Angehörige gibt es keine Einschränkungen. Wichtige Messebesucher sind auch aus dem geschlossenen Workshop "Sichere Energie-Infrastruktur: Herausforderungen für Betreiber im Bereich der Energieversorgung" für Leiter und Entscheider aus dem Bereich der Konzernsicherheit zu erwarten, da diese Zielgruppe einflussreich ist oder direkt verantwortlich ist für sicherheitskritische Information und Kommunikation.

Die Veranstalter von GPEC und Intersec, zwei führende Messen in ihren Bereichen, haben zur Verstärkung der Intersec in Dubai ab 2015 einen GPEC-Pavillon vereinbart und ergänzen damit vor allem die Sektoren Homeland Security und Informationssicherheit der Intersec. GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference - Internationale Fachmesse und Konferenz BOSund Spezialausrüstung - ist Europas führende Fachmesse für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und weitere Bereiche der öffentlichen Sicherheit. Im Fokus stehen Polizei-und Spezialausrüstung, Sicherheits- und Rettungstechnologie und entsprechende Dienstleistungen. Der GPEC-Pavillon der Intersec deckt buchstäblich alle relevanten Sach- und Ausrüstungsgebiete der inneren Sicherheit ab, insbesondere Informations- und Kommunikationstechnik, Fahrzeugund Verkehrstechnologie, Kriminaltechnik und Forensik, Einsatzmittel und persönliche Ausrüstung - auf der Intersec aber ohne Waffen und Munition.

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Der GPEC-Pavillon auf der Intersec ist für Aussteller attraktiv, die moderne Ausrüstung und Zukunftstechnologien für die Bereiche der öffentlichen und staatlichen Sicherheit anbieten können, die von Polizei, Grenzschutz-, Einwanderungs- und Vollzugsbehörden, Zoll, Spezialeinheiten, staatlichen Nachrichten- und Sicherheitsdiensten sowie von Feuerwehren und Rettungsdiensten eingesetzt werden. Der GPEC-Veranstalter Exhibition & Marketing Wehrstedt GmbH aus Deutschland ist eigenständig verantwortlich für diesen Pavillon. Intersec ist die führende internationale Plattform für die Security & Safety-Industrie. Seit 16 Jahren beweist sich die Intersec als Nr. 1 der MENA-Region und darüber hinaus. Mit mehr als 1.200 Ausstellern ist die Intersec die grösste Messe der Branche und mit den Besuchern aus mehr als 125 Ländern auch die internationalste. Die hohe Zahl der internationalen Fachbesucher erklärt, warum die Intersec von einzigartigem Wert für alle Zielgruppen in der Security & Safety-Industrie ist. Das Interesse an neuen technischen Lösungen wächst in einem grösseren Umfang als bisher und setzt enormes Absatz- und Umsatzpotenzial frei. Nutzen auch Sie diese Chancen für den Kontakt mit relevanten Akteuren in diesem globalen Markt! Intersec 2015 wird bereits die 17. Ausgabe sein. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von HH Sheikh Mansoor bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum. Die vorangegangene Intersec im Januar 2014 präsentierte 1.213 Aussteller und begrüsste 24.766 Besucher aus 131 Ländern - die grösste Intersec aller Zeiten.

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Dubai - Global City, Geschäftsund kulturelles Zentrum Dubais Geschäftsmodell treibt seine Wirtschaft mit den Haupteinnahmen aus Tourismus, Luftfahrt, Immobilien und Finanzdienstleistungen. Und: Die VAE haben die Ehre, Gastgeber der Weltausstellung 2020 in Dubai zu sein. Alle fünf Jahre und für einen Zeitraum von sechs Monaten ziehen diese Weltausstellungen Millionen von Besuchern an. Die Weltausstellung fand noch nie im Nahen Osten, Afrika und Süd-OstAsien statt. Für die Vorbereitung und Durchführung dieser Weltausstellung werden Investitionen und Wirtschaftsförderungen von ca. 40 Mrd. US-Dollar erwartet.

GPEC: Präsenz und Behördengeschäft weltweit in drei wichtigen Absatzmärkten Nunmehr bietet die GPEC jeweils in enger Zusammenarbeit mit und höchster Akzeptanz durch die relevanten Behörden jährlichen Marktzugang und Kontaktmöglichkeiten mittels Veranstaltungen in Europa (8. GPEC im September in Leipzig), Fernost in Malaysia (4. GPEC ASIA im Oktober 2015) und Naher Osten/Nordafrika in Dubai (GPEC Pavilion der Intersec im Januar 2015).

Der zweijährige Rhythmus der GPEC in Europa wird durch die jährliche Schwestermesse CCExpo Critical Communications Expo ergänzt, die jeweils im ungeraden Kalenderjahr als eigenständige Veranstaltung organisiert wird – 2015 am 06. und 07. Oktober in Berlin.

Ansprechpartner: Dr. Uwe H. Wehrstedt Geschäftsführer, Veranstalter der GPEC® und CCExpo® Verleger pvt POLIZEI VERKEHR + TECHNIK Exhibition & Marketing Wehrstedt GmbH (EMW) Hagenbreite 9, 06463 Falkenstein/ Harz, OT Ermsleben Tel.: (+49) 0700 WEHRSTEDT oder (+49) 034 743 - 62 092 Fax: (+49) 034 743 - 62 091 E-Mail: info@wehrstedt.org Internet: www.wehrstedt.org


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Wärmebildkamera ISG X380

Die beste Wärmebildkamera jetzt noch besser Bei der neuen Wärmebildkamera von ISG X380 gibt es diverse neue Funktionen und Highlights. Diese Funktionen finden Sie nur in der Wärmebildkamera von ISG Infrasys. Mit dem intelligenten Fokus können Feuerwehrleute Objekte direkt anpeilen und erhalten gestochen scharfe Bilder – ohne weitere Bedienung. Kein Drehen von Knöpfen oder Betätigen von Schaltern. Einfach das Gerät direkt auf das Objekt richten – Ihre Kamera erledigt den Rest.

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Ihr Partner für kompetente Einsatzfahrzeuge Die in Richterswil am Zürichsee ansässige Carrosserie Rusterholz AG, deren Grundstein 1927 Karl Rusterholz in Wädenswil legte, zählt heute zu den modernsten und innovativsten Carrosseriebetrieben der Schweiz. Der Familienbetrieb wird von der 3. Generation, Karl Junior, Martin und Christian Rusterholz, geleitet. In den drei Abteilungen Fahrzeugbau, Reparaturspenglerei und Autolackiererei sind 35 Personen beschäftigt, davon 6 Lehrlinge. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Spezialaufbauten und Ausbauten für Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge.

Zudem werden auch Kommunalfahrzeugkabinen in Kleinserien hergestellt und Unfallreparaturen sämtlicher Fahrzeugmarken, Lastwagen und Reisecars durchgeführt. Als Generalunternehmen konstruiert Rusterholz alle Neuanfertigungen mittels 3D-CAD und stellt die Auf- und Ausbauten mit modernsten Maschinen wie Laserschneideanlage und Abkantpressen auch selbst her.

Die Lehrlingsausbildung hat für die Carrosserie Rusterholz AG einen sehr hohen Stellenwert. Nur so werden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Unternehmen laufend bestens ausgebildetes Personal einsetzen kann und somit den Standort Schweiz durch Fachkompetenz und beste Qualität stärken kann.

Auszug aus der Produktepalette Polizeifahrzeuge und Zubehör:

Heckausbauten Heckeinbau-Modul für Einsatzmaterial: Geräte-Vollauszug aus CrNi-Abkant- und Rohrprofilen auf Schwerlastauszugschienen (200kg Tragkraft). Mechanische Verriegelung seitlich mit Schnäpper. Halterungen, Tablare und Trennwände aus Aluminium-Abkantprofilen für diverses Einsatzmaterial. Schreibablage Stahlblech grau lackiert (magnethaftend), darunter Vollauszug für Einsatzkoffer. Stauraum unter Auszug in Reserveradmulde für diverse elektronische Komponenten und/oder Material. Waffenkasten aus Aluminium-Abkantblech mit abschliessbarem Klappdeckel individuell angepasst für ein bis zwei Maschinenpistolen. Hunde-Box aus Aluminium-Abkantblech mit arretierbarem und abschliessbarem Klappdeckel individuell angepasst auf die Fahrzeuginnenraum-Abmessungen. (ohne Bild)

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Signalisations- und Unfallfoto-Fahrzeuge Fahrzeugboden und Trennwände aus Aluminium-DUO-Warzenblech (Rutschsicherung). Materialgestelle aus CrNi-Rohrprofilen und Tablare aus AluminiumD U O - Wa r z e n blech. Beleuchtungsballon für Schadensplatzbeleuchtung.

Zellenfahrzeuge Fahrzeugboden und Sitzkastenwände aus Aluminium-DUOWarzenblech (Rutschsicherung). Trennwände Doppelzellen und Dachhimmel aus Hartschaumstoffplatten weiss. Zellentüren aus CrNi-Rechteckrohren und Abdeckblech aus Aluminium.


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Notausstieg (90x60cm) von Zellenabteil zu Zellenabteil als Trennwand steckbar mit Schnellverschluss ausgelegt.

Rampe 1500mm nach vorne auf Spurkranz-Stahlräder verschiebbar. Rampe in ausgefahrenem Zustand hydraulisch ca. 30° anhebbar. Höhe ab Boden ca. 6000mm. Rampenboden aus Aluminium-Sicherheitsrost. Seitliche Geländer aus CrNi-Rohrprofilen.

Zellenabteilbelüftung, Luftzusatzheizung und/oder Klimaanlage.

Mobile Einsatzleitzentrale MEZ

Zellenüberwachung mit Kamera. Mögliche Fahrzeug-Typen: Opel Vivaro, VW T5, Mercedes Sprinter, Mercedes Vito

Geto-Plastivan Kofferaufbau, 5 Arbeitsplätze.

Sperrgitterfahrzeug

Hydraulische Abstellstützen zur Stabilisierung des Aufbaus während dem Einsatz.

Fahrzeugboden und Trennwände aus AluminiumDUO-Warzenblech (Rutschsicherung). Längssitzbänke klappbar links und rechts für 5 Personen, inkl. geprüftes Gurtenverankerungs-System für Beckengurten. Frontvorrichtung einsteckbar aus CrNi-Rohrprofilen.

Wetterschutzstoren, Dach begehbar. Staukastenklimaanlage, Luftheizung und 2 Dachlüfter. Notstromversorgung mit Batterieblock und Notstromgenerator. 2 Rack-Kasten für die EDV-Komponenten, 2 Grossbildschirme.

Material / Waffen-Transportwagen

2 einsteckbare Front-Sperrgitterelement 2180x1165mm aus CrNi-Rohrprofilrahmen mit innenliegendem Maschengitter 10x10mm.

Wagen aus CrNi-Stahlrohrprofilen mit 2 Lenk- und 2 Bockrollen.

2 einsteckbare Seiten-Sperrgitterelement 2180x1165mm aus CrNi-Rohrprofilrahmen mit innenliegendem Maschengitter 10x10mm.

2 Flügel-Türen 180° öffnend mit Gasfederunterstützung.

Totalbreite von 4750mm oder 2330mm mit 90°eingeschwenkten Seiten-Sperrgitterelementen.

Stangenschlossverriegelung abschliessbar.

Transportrahmen aus CrNi-Rohrprofilen zur Halterung der Sperrgitterelemente und Halterung für 6 Polizei-Schilder. Verladevorrichtung für Ent- und Beladung im Fahrzeug mittels Stapler.

Füllungen aus Stahlblech anthrazit pulverbeschichtet.

Interventionsrampe Rampe aus Rechteckprofil-Stahlrohren mit Rampenträger als Einheit montierbar an vorhandenen Dachaufnahmen des Fahrzeuges.

Halterungen und Ablagefächer aus CrNi-Stahlblech für diverses OD-Material.

Untere Schwandenstrasse 71 CH-8805 Richterswil Tel. 044 / 787 69 19

www.carr-rusterholz.ch

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Die eigene Vorsorge nicht vergessen! Tagtäglich stehen die Mitarbeitenden der Blaulicht-Organisationen im Einsatz um Menschen in Notlagen zu helfen. Wichtig ist aber auch, dass die Mitarbeitenden selbst hin und wieder an ihre eigene Vorsorge denken. Neben der Vorsorge fürs Alter steht dabei die finanzielle Absicherung der Angehörigen im Vordergrund. Von Hansjörg Ryser, Helvetia Versicherungen Wer verunfallt oder erkrankt, kann sich in der Schweiz auf ein gut ausgebautes Sozialnetz verlassen. Ein grosser Teil der finanziellen Folgen wird über die obligatorischen Versicherungen gewährleistet. Heilungskosten sind über Krankenkasse oder Unfallversicherung gedeckt, Erwerbsunfähigkeit über die IV, die Pensionskasse und bei Unfall das UVG. Für die Altersrente kommen die AHV und ebenfalls die Pensionskasse auf. Das wiegt manche in einer falschen Sicherheit, welche unter Umständen fatale Konsequenzen haben kann.

Nicht in Stein gemeisselt Damit nicht plötzlich Vorsorgelücken auftreten, welche im Alter oder bei Erwerbsunfähigkeit und Tod zu empfindlichen Einkommenseinbussen führen, sollte darum von Zeit zu Zeit die persönliche Vorsorgesituation überprüft werden. Angesichts der vielen Möglichkeit an Vorsorge-und Versicherungslösungen und den zahlreichen Fallstricken ist es sinnvoll, dazu eine Fachperson beizuziehen, welche im gemeinsamen Gespräch eine massgeschneiderte Lösung entwickelt. Helvetia Versicherungen bietet diese Beratung in der Schweiz über ihr Netz von 35 Generalagenturen und die Raiffeisenbanken an. Zahlreiche nützliche Informationen und Tipps sind zudem auf der Internetseite und dem HelvetiaBlog zu finden, wo auch eine kostenlose Ratgeberecke zur Verfügung steht. Eine solche Lösung darf aber nicht in Stein gemeisselt sein, sondern muss bei einer Änderung der Lebenssituation überprüft und allenfalls angepasst werden.

Wer eine Familie gründet befindet sich in einer ganz anderen Situation als Singles. Auch wer Wohneigentum erwirbt, muss seine Vorsorge-und Versicherungssituation auf die neuen Anforderungen ausrichten, genauso wie ein junges Paar, das neu eine gemeinsame Wohnung bezieht oder wie jemand, der das Rentenalter erreicht.

Krankheit als Risiko Laut Verfassung sollten im Alter 60 Prozent des bisherigen Einkommens über die AHV und den obligatorischen Teil der 2. Säule eine existenzsichernde Rente gewährleisten. Um den bisherigen Lebensstandard fortzuführen sind aber je nach Bedürfnissen 80 und mehr Prozent erforderlich. Somit können erhebliche Vor­ sorgelücken entstehen, nicht nur im Alter, sondern ganz besonders auch bei einem Todesfall oder bei einer Erwerbsunfähigkeit. Denn die Leistungen aus dem überobligatorischen Teil der Pensionskasse und die privaten Ersparnisse reichen oft nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard fortzuführen. Weit mehr als Unfälle sind Krankheiten Ursache dafür, dass jemand seine Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise aufgeben muss und auf ein Renteneinkommen angewiesen ist. Während bei einem Unfall zusätzlich die Unfallversicherung einen Teil der Rente bestreitet, kommen bei einer Invalidität durch Krankheit nur die staatliche IV und die Pensionskasse für das fehlende Einkommen auf. Und da diese Renten begrenzt sind, können daraus für die betroffenen Personen

Was immer Sie vorhaben. Wir sind für Sie da. Helvetia Versicherungen St. Alban-Anlage 26, 4002 Basel www.helvetia.ch

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und ihre Angehörigen verheerende finanzielle Einbussen entstehen. Diese Einkommenslücke lässt sich jedoch durch eine gezielte Vorsorgeplanung schliessen. Ein erster wichtiger Schritt ist die Risikoabsicherung bei Tod oder Erwerbsunfähigkeit. Eine solche Risikoversicherung ist nicht nur für Familien ein unentbehrlicher Baustein in der Vorsorgeplanung, sondern für alle, welche damit Angehörige und sich selbst finanziell absichern wollen, etwa Konkubinatspartner, gleichgeschlechtliche Paare oder Geschäftspartner.

Vorsorgen und versichern aus einer Hand Dieser Risikoteil kann mit einer Lebensversicherung kombiniert werden, welche ein Sparkapital für das Alter äufnet, damit der gewohnte Lebensstandard auch nach der Pensionierung weiter geführt werden kann. Entgegen der landläufigen Meinung sind solche Versicherungen nicht mehr starre Produkte, sondern flexible Lösungen, welche sich bei einer veränderten Lebenssituation anpassen lassen. Mit dem Sparprozess sollte schon früh begonnen werden, weil sich damit der Zinseszinseffekt am stärksten auswirkt. Im Rahmen der gebundenen Vorsorge in der Säule 3a kann überdies von erheblichen Steuerspareffekten profitiert werden. Für weitere Informationen und ein unverbindliches Beratungsgespräch stehen die über 700 Aussendienstmitarbeitenden der Helvetia Versicherungen gerne zur Verfügung. Den nächsten Standort finden Sie im Internet unter www.helvetia.ch


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GRENZKONTROLLE Bürger-Authentifizierung, E-Border und Überwachung des Hoheitsgebiets

INTELLIGENTE STÄDTE Bürgerfreundliche Informationsinfrastruktur

SICHERHEIT AM FLUGHAFEN Optimierung der Sicherheitsabläufe und gleichzeitige Erfüllung von ICAO-Standards

URBANE SICHERHEIT Intelligente Erfassung in Verbindung mit einer schnellen Reaktion der Sicherheitsbehörden

CYBERSECURITY Informationssysteme mit aktiver Sicherheitsfunktion zum Schutz vor Cyberangriffen SCHUTZ KRITISCHER INFRASTRUKTUR Von Alarmmanagement bis hin zu integrierter, standortübergreifender Überwachung

Jeden Tag werden Millionen von kritischen und sicherheitsrelevanten Entscheidungen getroffen. Thales steht dabei im Mittelpunkt. Wir entwickeln integrierte, handfeste Lösungen, die Regierungen, Kommunalbehörden und zivile Betreiber dabei unterstützen, sowohl Bürger als auch sensible Daten und die Infrastruktur gegen komplexe Bedrohungen zu schützen. Wir geben Entscheidungsträgern die Informationen, Dienste, Ausrüstung und die Kontrolle, die Sie brauchen, um in kritischen Situationen effektiver reagieren zu können. Überall und gemeinsam mit unseren Kunden machen wir den Unterschied.

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Ausgabe August 2014

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