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HIGHLIGHT Das Magazin der Bison / November 2012

Bison zieht um! Interview mit Rudolf Fehlmann, CEO Bison Schweiz AG 3/4

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NOVIA AG NOVIA und Bison – Partner im Schulwesen

Roberto Design Bison Process für IBM i im Einsatz

Migros Digital Signage Lösung im Einsatz bei Migros

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Editorial / Inhalt

Inhalt  ison zieht um! B 3/4 NOVIA AG und Bison – Partnerschaft im Schulwesen 5 Modische Taschen von Roberto Design 6/7 Migros setzt auf Digital Signage 8 Erfolgreiche Migration auf Exchange 2010 9 Kassenlösung Bison Process POS im Einsatz 9 Innovationen im Handel und verpasste Megatrends 10/11 Auszeichnung von Citrix 12 Wettbewerb 12

Liebe Leserinnen und Leser Bison zieht um! Im Laufe Dezember bezieht die Bison Schweiz AG ihren neuen Hauptsitz. Wir freuen uns, damit die bisherigen Standorte in einem Gebäude vereinen zu können. Auch die Bison IT Services AG zieht mit in den Neubau, was uns die Zusammenarbeit zu Gunsten unserer Kunden vereinfachen wird. Selbstverständlich bleiben unsere regionalen Niederlassungen in Puidoux, Winterthur, Basel, Bern und Kaarst (Deutschland) an ihren bisherigen Standorten bestehen, um diese Regionen weiterhin optimal und nahe zum Kunden abdecken zu können. Mehr Mobilität bringt neue Herausforderungen, auch im Schulwesen. Lesen Sie, wie Bison IT Services AG mit der Firma NOVIA AG eine optimale, moderne Schulungsumgebung zur Verfügung stellt, die den Ansprüchen von heute und morgen gerecht wird. Im Gespräch mit dem Kunden: Mit Bison Process für IBM i hat die Firma Roberto Design International GmbH eine Lösung im Einsatz, welche die Bedürfnisse des Unternehmens optimal abdeckt. Nehmen Sie am Wettbewerb teil, als Gewinn winkt eine attraktive Tasche von Roberto Design! Mit dem Einsatz von Digital Signage Systemen ist Migros am Puls der Zeit. Sie informiert ihre Kunden jederzeit aktuell über die elektronischen Anzeigesysteme. Lesen Sie mehr dazu in diesem Heft sowie weitere spannende Kundenstories. Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen unserer neusten Highlight-Ausgabe. Rudolf Fehlmann CEO Bison Schweiz AG

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Bison zieht um! Fragen an Rudolf Fehlmann, CEO Bison Schweiz AG, zum neuen Firmenstandort. Im Dezember zügelt Bison in das neue Firmengebäude, weshalb dieser Umzug? Rudolf Fehlmann: Wir sind heute in der Region Luzern mit Bison Schweiz AG in Sempach Station und in Sursee domiziliert. Die Bison IT Services AG hat ihren Hauptsitz in Büron. Der Zusammenzug in ein gemeinsames Gebäude macht aus verschiedenen Gründen Sinn: die Wege werden kürzer und effizienter. Die Kommunikation wird ohne E-Mails direkter. Ein gemeinsames Domizil trägt zudem zu einer einheitlichen und dadurch besseren Kultur bei. Weshalb bleibt Bison als Unternehmen in der Region Sursee? Fehlmann: Sursee ist im Kanton Luzern

neben der Stadt Luzern eine sehr starke Wirtschaftsregion. Sie wächst stetig und bietet beste Infrastruktur für Unternehmen. Unser Neubau befindet sich zudem direkt beim Bahnhof Sursee, welcher über beste Anschlüsse in verschiedene Regionen verfügt. Auch verkehrstechnisch ist Sursee staufrei zu erreichen. Ein Grossteil unserer Mitarbeitenden kommt aus der Region, die hochqualitativen Wohnraum bietet. Sehen Sie dem Umzug in Ruhe entgegen? Fehlmann: Wir haben ein internes Team, das gemeinsam mit der professionellen Organisation der Umzugsfirma Schnellmann aus Luzern alle notwendigen Vorbereitungen trifft. Natürlich kann man nicht alle Eventualitäten planen – ich bin aber zuversichtlich, dass wir gut vorbereitet sind. Unser Umzug erfolgt in drei Etappen. An drei Wochenenden im Dezember ziehen die Standorte Sursee, Sempach Station und Büron um. Die Etappierung ist aufgrund des Umfangs von 550 Mitarbeitenden notwendig. Wichtig ist dabei, dass unsere Kunden keine Service-

Architekt

Unterbrüche haben – das Tagesgeschäft muss funktionieren, auch wenn umgezogen wird. Worauf wurde beim Bau besonders geachtet? Fehlmann: Mit dem Gebäude-Investor, der Stiftung für nachhaltiges und ökologisches Bauen der Bank Sarasin, definierten wir Vorgaben bezüglich Minergie-Standard. So sind zum Beispiel in einer Tiefe von 150 Metern 70 Erdsonden im Einsatz. Im Innenausbau stehen optimale Abläufe im Vordergrund. Weiter bietet unsere BisonWelt eine schöne Farblandschaft, die ein angenehmes Arbeitsklima schafft. Ein Betriebsrestaurant, welches wir in Zusammenarbeit mit dem Brändi Sursee, einer Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderung, betreiben werden, bietet täglich frische Menus an, ein weiterer Pluspunkt für unsere Mitarbeitenden. Das Gebäude bietet uns zudem Wachstumsreserven für die Zukunft.

Bauherr

Anlagestiftung

www.businesspark-sursee.ch

www.leuenberger-architekten.ch

Sarasin Anlagestiftung 3


Bison Neubau

Können Sie uns ein paar Zahlen rund um den Neubau nennen? Fehlmann: Das Gebäude hat ein Investitionsvolumen von rund CHF 70 Mio. Wir haben im Gebäude 5 Stockwerke mit total rund 16‘000 m2 Fläche, wovon Bison zu Beginn rund 13‘000 m2 selbst belegt. Wir haben ein redundant ausgelegtes Rechenzentrum, das rund 500kW Leistung aufnehmen kann, damit Kunden ihre Informatik bei Bedarf vollständig an uns auslagern können. Sie nennen das Gebäude «Businesspark Sursee». Weshalb dieser Name? Fehlmann: Wir wollten bewusst kein «Bison-Gebäude» machen, da wir ja Flächen zur Untermiete weitergeben. Für einen Untermieter ist es neutraler, in einem Geschäftshaus eingemietet zu sein, das nicht den Namen des Hauptmieters trägt. Bison feiert im kommenden Jahr das 30 Jahr Jubiläum, Sie bauen und sprechen von Wachstum. Optimistisch für die Zukunft? Fehlmann: Bison darf sich sicher optimistisch zeigen, haben wir doch in den vergangenen Jahren unsere Hausaufgaben gemacht und unser IT-Portfolio erneuert und ergänzt. Wir haben heute Lösungen, die sich im Bereich Agrar, Stahl, Retail und Grosshandel etabliert haben und die Unternehmensprozesse auch bei sich verändernden Bedingungen optimal und einfach abbilden. Das gibt einem Unternehmen die Flexibilität, die in Zukunft notwendig ist um erfolgreich zu sein. Gemeinsam mit Bison IT Services AG bieten wir zudem ein attraktives Gesamtangebot; von Hardware über Netzwerke, Cloud Solutions, Kassenlösungen, Outsourcing von Informatik-Umgebungen bis hin zur gesamten ERP-Lösung. Wo sieht sich Bison in 10 Jahren? Fehlmann: Ich bin überzeugt, dass wir weiter wachsen werden, vor allem auch in andere Märkte und andere Länder. Dies nicht nur aus eigener Kraft, sondern auch über etablierte Partnerfirmen, welche mit entsprechenden Länder- und BranchenSpezifikas vertraut sind. Bei Fragen rund um den Neubau: »» communication@bison-group.com

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Bison ist auf Facebook. Jetzt Fan werden und den Bison Neubau erkunden!


Cloud Computing

NOVIA AG und Bison – Partnerschaft im Schulwesen Das Bereitstellen von Computern ist heute in jedem Klassenzimmer erforderlich. NOVIA AG und Bison IT Services AG haben sich zum Ziel gesetzt, mit neuen Lösungen der Revolution innerhalb des Schulbetriebs gerecht zu werden. Um mit internationalen Bildungsstandards Schritt halten zu können, ist der Einsatz innovativer Technologien und die Bereitstellung von Computern in jedem Klassenzimmer erforderlich. Internet, Lernsoftware und CD-ROMs bieten eine Vielfalt an Informationen und eröffnen neue und interessante Möglichkeiten. Um die Aufmerksamkeit der Schüler zu wecken, müssen effektive Lehrmittel und Lehrtechniken moderner Technologien eingesetzt werden können. In Zukunft virtuelle Lerngruppen Mit der Partnerschaft bündeln sich zwei innovative Unternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben mit neuen Lösungen der Revolution innerhalb des Schulbetriebs gerecht zu werden. NOVIA AG ist spezialisiert auf interaktive ICT Lösungen im Schulwesen und Firmenumfeld, verfügt über umfassendes Know-how und kennt die entsprechenden Bedürfnisse und Herausforderungen der Branche.

Die Rolle der Bison IT Services AG besteht darin, diese Bedürfnisse und Herausforderungen mittels passenden technischen Lösungen zu realisieren. Das innovative Cloud-Engineering und das breite Fachwissen machen dies möglich. Die Kombination beider Firmen ergibt eine Partnerschaft mit einzigartigen Vorteilen für den Kunden. Mobilität, zeit- und ortsübergreifender Zugriff auf Daten und Applikationen, Social Media Plattformen, virtuelle Lerngruppen und vieles mehr werden von der heutigen, vor allem aber von der zukünftigen Generation Schüler als selbstverständlich erachtet. Schüler haben jederzeit Zugriff auf ihre Daten Mit der neuen Lösung haben Schüler in Zukunft jederzeit und überall Zugriff auf ihre Applikationen und Daten. Ihr persönliches, mobiles Endgerät können sie während dem Unterricht im Institut, zu Hause während den Hausaufgaben oder virtuell in Lerngruppen benutzen. Der Erfahrungsaustausch mit virtuellen Lerngruppen oder die Unterhaltung mit Kollegen mittels Social Media sind immer und überall möglich. Für die heutige Generation sind diese Technologien und Mittel bereits selbstverständlich. Die sCloud-Lösung von NOVIA AG und Bison IT Services AG bietet einen optimalen Weg um den zukünftigen Anforderungen im Schulbetrieb gerecht zu werden. Lösungen die passen, Lösungen die gewinnen, Lösungen die begeistern – heute, wie auch in Zukunft. Roland Marti, Business Consultant »» roland.marti@bison-its.ch

«NOVIA AG ist spezialisiert auf moderne Kommunikation und ICT im Schulwesen wie auch im Geschäftsumfeld. Dank dem Cloud-Engineering und dem Know-how der Bison verfügen wir über Lösungen zu BYOD (Bring your own Device) – einem wichtigen Trend innerhalb des Schulbetriebs.» Adrian von Sury, CEO NOVIA AG, Rümlang

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Roberto Design

Modische Taschen – Roberto Design International GmbH Die perfekte Tasche rundet ein Outfit erst richtig ab. Doch sie ist viel mehr als bloss das i-Tüpfelchen der Garderobe. Kreativer Perfektionismus, höchste Qualitätsansprüche und die Ausrichtung ständig neue Trends zu setzen, machen die Roberto Design International GmbH zu einem der Top Anbieter von Taschen und Accessoires im Premiumsegment. Die sehr schnelllebige Modebranche und die rasante Entwicklung des Unternehmens erfordert eine Software, die Unternehmensprozesse perfekt organisiert und aktuelle Kollektionen zügig vermarktet – und zwar bevor die Auslieferung der Ware durch die Mode überholt wird und die eben noch neuen Kreationen «out of fashion» sind. Die Business Software Bison Process für IBM i unterstützt die Roberto Design International GmbH um schnell und effizient auf neue Marktentwicklungen zu reagieren. Dies schafft mehr Zeit für die eigentliche Stärke des Modelabels: den kreativen Prozess. Denn dieser ist die Grundlage des Erfolgs. Die Firma Roberto Design International GmbH wurde vor über 30 Jahren unter dem damaligen Namen WeWi Ledermoden gegründet und etablierte sich innerhalb der Lederwarenbranche schnell zu einer festen Grösse. Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Deutschland (Bad Sobernheim). Hier sind die Geschäftsleitung, die Verwaltung, das Design- und Produktteam sowie die Logistik ansässig. Achtzig Prozent der Ledermaterialien werden aus Italien bezogen. Produziert wird in Thailand, China, Indien und Italien. Das Team arbeitet stetig an neuen Trends und stellt dabei höchste Qualitätsansprüche. Seit über 15 Jahren arbeitet das Unternehmen international als Lizenzpartner im Bereich Accessoires.

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Der Durchbruch mit Marc O’Polo Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte bildet die Lizenzübernahme von Marc O’Polo Accessories im Jahr 1997. Als Lizenznehmer übernimmt die Roberto Design sowohl das Produktdesign als auch die internationale Distribution der Accessoires. Mit der Marke Marc O’Polo betritt die Roberto Design internationale Märkte wie Skandinavien, die Benelux-Länder, Schweiz, Österreich und Russland. Durch die Verwendung natürlicher Materialien wie Canvas, Stroh und hochwertigem Leder, werden die Marc O’Polo Keywords Natural, Simplicity, Quality & Innovation umgesetzt und kennzeichnen den typischen Marc O`Polo Look. Bei Roberto Design muss nicht nur alles funktional sein und schön aussehen. Es sollte auch möglichst nachhaltig sein. Roberto Design engagiert sich für eine Zukunft, welche ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht wird.


Roberto Design

Im Gespräch mit dem Kunden. Rita Weber, Coordinating Management Roberto Design International GmbH In welchen Bereichen unterstützt Sie die Business Lösung Bison Process für IBM i? Rita Weber: Bison unterstützt uns in den Bereichen Einkauf, Lagerhaltung und Auftragsabwicklung. Dabei wurden erfolgreich Schnittstellen für die Bereiche EDIFACT, Zollabwicklung, Etikettendruck, Business Intelligence und die Finanzbuchhaltung geschaffen.

Welchen Platz nimmt die IT in Ihren strategischen Überlegungen heute und zukünftig ein? Weber: Die Warenwirtschaft liefert eine solide Grundlage für die Abwicklung des Tagesgeschäftes. Zuverlässigkeit und flexible Anpassungsmöglichkeiten an neue Anforderungen sind wichtige Eigenschaften, die eine zeitgemässe Software mitbringen sollte. Wir sehen Potential in der weiteren Verbesserung der Prozesse, vor allem aber in der Bereitstellung von zusätzlichen Informationen für die strategische und operative Planung und das Controlling. Vorrangig im Vertriebsbereich werden Geschäftsprozesse von den Möglichkeiten der mobilen IT Gebrauch machen. Sichere Schnittstellen bzw. Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen aus der Warenwirtschaft werden für mobile Endgeräte notwendig sein. Wie würde der Werbeslogan für Bison Process für IBM i lauten, wenn Sie das Produkt bewerten müssten? Weber: «Arbeitstier sucht Anschluss». Neben der Flexibilität überzeugen uns die Stabilität und Zuverlässigkeit der Lösung. Speziell gefallen uns die offenen Schnittstellen zur direkten und nahtlosen Integration von korrespondierenden Systemen. Besten Dank für das Gespräch! Urs Baumann, Product Manager »» urs.baumann@bison-group.com

Die eingesetzte Lösung im Überblick. Lösung Bison Process für IBM i Kennzahlen -- 25 Mitarbeitende -- 4 Handelsvertreter in Deutschland und 8 Agenturen im Ausland -- 4’600m2 Lagerfläche als Hochregallager -- 1’220m2 Bürofläche Module / Funktionen -- Adressverwaltung inkl. Stammdaten und Codeverwaltung (Basis) -- Einkauf -- Materialwirtschaft -- Auftragsbearbeitung und Fakturierung -- Kalkulation -- Sachmerkmalleiste -- Artikelraster -- EDI -- Bildschirm- und Formulargenerator Mengengerüst -- 1’650 aktive Kunden -- ca. 500 (neue) Artikel pro Saison (jeweils Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter) -- 130’000 Rechnungspositionen pro Jahr Aktuelle Projekte Bison iNEXT Integrationsplattform

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Digital Signage

Migros setzt auf Digital Signage Seit mehreren Jahren setzt Migros in verschiedenen Unternehmensbereichen und Tätigkeitsfeldern auf elektronische Anzeigesysteme (Digital Signage). Das Digital Signage Team der Bison IT Services AG begleitet Migros teils als Generalunternehmer, teils als Fachspezialist in den einzelnen Disziplinen Consulting, Engineering und Operations. Migros nutzt zum Management der Inhalte die Digital Signage Lösung unseres Software Partners screenFOOD®. Die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Infrastruktur liegt bei Bison. In Migros Klubschulen in der ganzen Schweiz Migros Klubschulen und Freizeit-Center setzen von Basel bis Chur Anzeigesysteme ein, um Kunden zu ihren Kursräumen zu leiten. Gleichzeitig nutzen sie die Aufmerksamkeit, um dem interessierten Publikum das gesamte Dienstleistungsangebot zu kommunizieren. Mit Beratung und Inhaltsentwicklung hilft Bison IT Services AG die Informationen übersichtlich und wirksam aufzubereiten und den Administrationsaufwand dank Vorlagen und Automatisierung zu reduzieren. Das soeben erfolgte Redesign der Klubschulen hat einen weiteren Vorteil der elektronischen Anzeigesysteme aufgezeigt: innerhalb kürzester Zeit konnten alle bestehenden Vorlagen angepasst und schweizweit auf ein bestimmtes Datum hin umgestellt werden. Migros verbessert damit die Prozesse Die Kompetenz der Bison IT Services AG, innerhalb kurzer Zeit eine grosse Anzahl Standorte auszustatten, konnte im Rahmen einer Logistiklösung der Genossenschaft Migros Ostschweiz unter Beweis gestellt werden. In der gesamten Region, von

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Winterthur über St. Gallen bis nach Chur, wurden in einem eng koordinierten Rollout Infosysteme installiert. Die Migros Genossenschaft verbessert damit die Prozesse im Bereich des Wareneingangs/Lagers, indem der jeweilige Fuhrplan der betreffenden Filiale übersichtlich dargestellt wird. Bereits neue Konzepte umgesetzt Nach der Installation der Systeme ist Bison für den zuverlässigen Betrieb der Serverund Client-Infrastruktur verantwortlich. Dazu steht der Service Desk bereit, um per Remote-Zugang oder schweizweit vor Ort zu unterstützen. Die starke Partnerschaft zwischen screenFOOD®, Migros und Bison IT Services AG lässt positiv in die Zukunft blicken. Laufend bauen neue Migros Klubschulen und Freizeit-Center ihre Digital Signage Infrastruktur aus. Soeben wurden vier zusätzliche Standorte der Klubschule Zürich mit neuen Systemen ausgestattet. Im Fitnesspark Zug wurde eine bestehende Vitrine durch eine interaktive Digital Signage Lösung abgelöst, mit der Kunden sich gezielt über das Kursangebot informieren können. Zudem führen die positiven Erfahrungen mit den bestehenden Systemen zu neuen Konzepten und Ideen, die bereits fleissig erarbeitet und getestet werden. Sichtbare Beispiele gibt es sowohl in bestehenden Filialen, wie den Frischwaren-Theken der Migros Zugerland, als auch bei neuen RetailKonzepten wie bei M-Express in Altstetten. Innert kürzester Zeit vor Ort Der Nutzen von Prozess-Optimierungen durch dynamische Leitsysteme für Kunden oder in der Logistik zeigt sich auch in den Anforderungen der Anwender an die Verfügbarkeit der Systeme. Immer wichtiger werden daher die Leistungen des vor-OrtSupports von Bison IT Services AG, der innerhalb von festgelegten Reaktionszeiten zur Stelle ist. Damit kann Migros reibungslos über alle Kanäle visuell kommunizieren. Philipp Jaeggli, Key Account Manager »» philipp.jaeggli@bison-its.ch


Bison IT Services AG

Erfolgreiche Migration auf Exchange 2010 Das Kompetenzzentrum der beiden Kantone Obwalden und Nidwalden setzt für die Benutzerverwaltung neu auf Active Directory von Microsoft und löst somit eDirectory von Novell ab. Das Informatik Leistungs Zentrum (ILZ) ist im öffentlichen Bereich der Vereinbarungskantone der erste Informatikpartner. Die Hauptkunden sind die beiden kantonalen Verwaltungen von Obwalden und Nidwalden und deren Gemeinden. Das ILZ bietet über 350 Fachanwendungen im kantonalen und kommunalen Bereich an. Es betreut insgesamt über 1’700 IT-Arbeitsplätze und sorgt für den täglichen Betrieb der ICT-Infrastrukturen. Active Directory von Microsoft überzeugte Zur zentralen Verwaltung der User-Ac-

counts und der Berechtigungsstrukturen betrieb ILZ bis heute ein Novell eDirectory. Weil der Betrieb und die Integration der Applikationen von Drittherstellern in die Novell Umgebung immer schwieriger oder gar unmöglich wurden, suchte ILZ nach einer neuen Lösung. Aufgrund der besseren Möglichkeiten im Bereich der Softwareintegration (Stichwort Single-Sign-On in Applikationen), der klar definierten Produktestrategie und der höheren Akzeptanz, hat IL Z beschlossen, die Benutzerverwaltung in Zukunft mit Active Directory von Microsoft zu betreiben. Zentraler Nutzen Durch die Migration auf Exchange 2010 verfügt ILZ nun über eine moderne und zukunftsgesicherte Plattform mit hoher Verfügbarkeit. Dem Wunsch der Benutzer nach Outlook und seiner Office Integration kann nun entsprochen werden, was zu einer grossen Userakzeptanz führt. Auch die Anbindung von Dritt-Software und -Lösungen ist dank dem Marktführer Microsoft Exchange kein Problem mehr.

Wieso Bison IT Services AG? ILZ hat einen Partner mit ausgewiesener Erfahrung im Migrationsumfeld gesucht. Dank dem umfassenden Know-how der Spezialisten, einem überzeugenden Konzept und Migrationsplan konnte Bison IT Services AG das Vertrauen der ILZ gewinnen. Bison hat einen reibungslosen Übergang der bestehenden Novell GroupWise Infrastruktur zur modernen und leistungsstarken Exchange 2010 Infrastruktur mit einer hohen Bestandsgenauigkeit gewährleistet. « Nachdem wir über Jahre Novell Groupwise stabil betrieben haben, konnten wir uns bei der Umstellung auf Microsoft Outlook keinen Flop leisten. Wir haben einen Partner gesucht, der unser fehlendes Outlook Wissen optimal ergänzt und Erfahrung in Novell Migrationen hat. Mit der Firma Bison haben wir das gefunden.» Oskar Zumstein, Geschäftsführer ILZ Tobias Stöckli, Key Account Manager »» tobias.stoeckli@bison-its.ch

Kassenlösung Bison Process POS im Einsatz Läderach hat die Kassenlösung Bison Process POS im Einsatz. Die Kasse passt optimal in die moderne Infrastruktur von Läderach. Zum 50-jährigen Jubiläum häufen sich bei der Confiserie Läderach AG die positiven Neuigkeiten. Die ehemaligen Merkur Filialen präsentieren sich in einem neuen Gewand als «Läderach – chocolatier suisse». Im September wurde eine neue Schokoladenfabrik in Bilten eröffnet. Hier nimmt Läderach die Verantwortung der gesamten Wertschöpfungskette wahr - von der Kakaobohne bis zum Genuss.

Schweizer Qualität verbindet Diese Veränderungen müssen auch in der Logistik und in den Prozessen eng begleitet werden. Deshalb hat sich Läderach für die neue Kassenlösung Bison Process POS entschieden. Die Lösung ist technologisch für zukünftige Veränderungen beim Kunden gewappnet und unterstützt heute umfassend im grenzüberschreitenden Handel. Mit den edlen, neuen Kassensystemen passt die Lösung auch optisch nahtlos in das neue Ladenkonzept – das Auge isst bekanntlich mit! Patrick Galli, Sales Manager Retail Solutions »» patrick.galli@bison-its.ch

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Retail

Innovationen im Handel und verpasste Megatrends Wolfgang Lux ist Mitglied im Retail Beirat bei Bison. Er hat ein Buch über Innovationen im Handel und verpasste Megatrends geschrieben. Im folgenden Interview diskutieren wir mit ihm über einige Highlights aus seinem Buch.

Herr Lux, Sie haben ein Buch über die Innovationen im Handel geschrieben. Es beginnt mit dem Zitat «Der deutsche Handel ist innovationsfeindlich. Es fehlt Management, das offen ist für neue Wege.» Ist der deutsche Handel Ihrer Meinung nach innovationsfeindlich? Wolfgang Lux: Ich würde das nicht so pauschal sagen. Man kann aber feststellen, dass die Konzentration auf das Thema Preis im deutschen Einzelhandel in den letzten Jahren viele Innovationen verhindert hat. Deutschland ist sicher gut in allem was mit Prozessoptimierung, Effizienz und Ladenlayout zu tun hat. Der Handel zeigt aber aktuell nennenswerte Schwächen in allem, was aus der Entwicklung des Internets und der Technologie an strategischen Änderungen resultiert. Das Buch hat den Untertitel «Verpassen wir die Megatrends der Zukunft?» Was meinen Sie damit? Lux: Damit meine ich das nicht unerhebliche Risiko, dass der klassische Handel zu langsam oder im schlimmsten Fall gar nicht auf die verschiedenen Megatrends wie CSR (Corporate Social Responsibility), Demographischer Wandel, Lifestyle oder Social Media, Digitalisierung und Individualisierung, um nur die wichtigsten zu nennen, reagiert. Die Bereitschaft dazu, diese Veränderungen aktiv zu gestalten, ist aus meiner Sicht im deutschen Handel unterschiedlich stark ausgeprägt.

Wolfgang Lux studierte Mathematik und Physik bevor er 1986 seinen beruflichen Werdegang bei der IBM begann. Über Stationen bei IBM, Metro Cash&Carry und Metro Gruppen Informatik GmbH wechselte er 2001 zur Media-Saturn Holding GmbH. Dort war er in der Geschäftsführung für die Ressorts IT, Logistik, Organisation und technische Innovation zuständig. Heute arbeitet er als Berater im Bereich Handel, Konsumgüter und Dienstleistungen.

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Megatrends ist ein grosses Wort. Was erwarten Sie in den nächsten Jahren? Lux: Ich habe bewusst den Begriff «Megatrends» gewählt, weil es sich um Trends handelt, die unser Leben als Ganzes beeinflussen und bei weitem nicht auf den Handel beschränkt sind. Im Handel erwarte ich einen noch weiter verschärften Druck auf die klassischen Händler. Die Individualisierung, z.B. durch Smartphones, wird dramatisch zunehmen. Wer das verpasst, wird Schwierigkeiten haben. Ebenso müssen die CRM Strategien viel stärker verfeinert werden – ein Kunde in einer Schublade reicht nicht mehr aus. Und der Preis wird sein Alleinstellungsmerkmal verlieren. Wo sehen Sie wesentliche Unterschiede im Einzelhandel zwischen der Schweiz und Deutschland? Lux: Weder Deutschland noch die Schweiz sind die Innovationsführer im Handel, wenn

es um die Nutzung von Technologie geht. Da sind UK und USA viel weiter vorne. Aber in der operativen Exzellenz sind beide Länder sehr gut. In der Schweiz sehe ich mehr Bereitschaft, sich auf die Veränderungen durch Technologie einzulassen. Das zeigen beispielsweise Migros und COOP. Innovationsbedarf in der Schweiz, wohin geht die Reise? Lux: Die Reise ist grundsätzlich die gleiche. Diese Reise wird teuer, denn es geht um die Investition in Technologie und IT-Systeme um die optimalen Voraussetzungen zu schaffen. Aber diese Investitionen bringen nicht unmittelbar den Vorteil. Multicrosschannel erachten wir als wichtige Entwicklung für die nächsten Jahre. Was wird sich hier ändern? Lux: Multichannel muss in allen Varianten, parallel zum normalen Kerngeschäft, weiter ausgebaut werden. Das ist eine grosse Doppelbelastung für alle Bereiche im Handel und die dort tätigen Menschen. Vor allem die Anzahl der stationären Märkte wird in vielen Bereichen des Handels zurückgehen und sich auf andere Kanäle verlagern. Wer diese Multichannelwelt am schnellsten und am glaubhaftesten umsetzt und sich positiv auf die Veränderungen einlässt, die damit einhergehen, der hat allerbeste Chancen! Wie wird sich Social Media im Handel entwickeln? Lux: Zunächst einmal haben alle Händler vor Social Media Angst, denn es bedeutet nicht weniger als die Aufgabe der klassischen und altbekannten Kundenkommunikation, die ja immer sehr einseitig war. Dahinter stehen Risiken, die auch von vielen zu Recht gesehen werden. Zudem müssen Werte nachhaltig in der Organisation verankert sein. Wenn man das schafft, dann können soziale Netze eine grosse Chance, vielleicht sogar die Beste, für das Retail Branding eines Händlers darstellen. Bei all dem spielt die IT ja eine grosse Rolle. Was muss die IT ändern? Lux: Ich glaube vieles. Sie muss zu allererst einmal zum gleichwertigen Business-Partner werden, denn gerade daran hapert es noch sehr, zumindest in Deutschland. Der technische Veränderungsbedarf ist enorm und da reichen zwei Warenwirtschaftsreleases im Jahr eben nicht mehr aus.


Retail

Konsolidierung der Application Map, Stammdaten in den Griff bekommen, Einführung von Standardsoftware, Outsourcing von Randaktivitäten und Konzentration auf den Kern sowie Einführung von Cloud Services stellen eine enorme Herausforderung für die Informatik dar. Wenn das nicht bewältigt wird, droht die IT sich zum «Bottleneck» zu entwickeln. Aber Hauptaufgabe bleibt, das Business von den Möglichkeiten der Technologie zur Geschäftsprozessänderung zu überzeugen. Wie könnte die Rolle von Bison in diesem Konzept aussehen? Lux: Bison hat mit ihrer Warenwirtschaftslösung eine exzellente Komponente, die den Händlern helfen kann, teure und unflexible Eigenlösungen zu ersetzen. Ich war sehr erstaunt, welche Möglichkeiten die Software heute schon bietet und wie zukunftsorientiert sie ist – Bison ist ausgezeichnet positioniert!

Sie sind bei der Bison im Retail Beirat. Was hat Sie dazu bewogen und wo wird der Bereich Retail von Bison in einigen Jahren stehen? Lux: Meine Kollegen im Beirat und ich waren über die vorhandenen Lösungen sehr erstaunt. Ich glaube, dass wir das mit unserer langjährigen Retailerfahrung auch ganz gut beurteilen können. Das war Motivation genug! Bison sehe ich in einigen Jahren als international wahrgenommener Partner für Handelslösungen, der eine ernsthafte Alternative zu den «Grossen» darstellt. Vielen Dank, Herr Lux, für das spannende Gespräch! Carlo Zanatta, Leiter Competence Center Retail »» carlo.zanatta@bison-group.com

Das Buch «Innovationen im Handel» von Wolfgang Lux, Mitglied im Retail Beirat von Bison.

Damit die E-Rechnung aufgeht.

PostFinance dankt Bison für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und freut sich auf neue gemeinsame Projekte. Weitere Informationen: postfinance.ch/e-rechnung und bison-group.com

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Letzte News

Best Cloud Partner

Auszeichnung von Citrix Citrix hat Bison IT Services AG den Award «Best Cloud Partner of the Year 2012» verliehen. Der für Bison strategische Partner Citrix hat auch dieses Jahr anlässlich des Citrix Summits in Barcelona die Partner Awards für die Region Central Europe verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Hersteller die besten Partner, welche sich in den Bereichen Innovation, Kompetenz, Engagement und Strategie hervorheben. In der Kategorie «Best Cloud Partner of the year» wurde Bison IT Services AG ausgezeichnet. Cloud – für Bison mehr als nur eine Wolke Das klassische Systemintegrations-Geschäft beginnt sich langsam aber sicher zu verlagern. Darauf hat sich Bison schon früh eingestellt. Neben den weiterhin angebote-

Citrix Partner Award 2012 Switzerland

nen Systemintegrations-Dienstleistungen sieht sich Bison im Cloud-Umfeld in den drei Rollen «Cloud Enabler», «Cloud Reseller» und «Cloud Provider». Im «Cloud Enabling» ist Bison mit den Bereichen Consulting und Integration ein starker Partner dank breitem Know-how mit erfolgreichen Referenzprojekten. Als «Cloud Reseller» setzt Bison auf ausgewählte und enge Partnerschaften mit strategisch führenden Herstellern. Als «Cloud Provider» betreibt Bison in eigenen redundanten Datencenter innovative Cloud-Services mit der Möglichkeit, diese Services jederzeit in externe Partner Clouds zu skalieren. Die Kombination aus geballtem Know-how, die Fokussierung auf Kundenprozesse und Kundennutzen sowie erfolgreich durchgeführte Cloud Projekte hat Citrix überzeugt und dazu bewogen, Bison den PartnerAward zu verleihen. Markus Amrein, Director IT Services »» markus.amrein@bison-its.ch Bison Schweiz AG 6210 Sursee, Schweiz Telefon +41 58 226 00 00 Bison IT Services AG 6210 Sursee, Schweiz Telefon +41 58 226 00 00

Wettbewerb

Bison FLG AG 6210 Sursee, Schweiz Telefon +41 58 226 06 06 1070 Puidoux, Schweiz Telefon +41 21 926 62 30

Als Lizenznehmer übernimmt die Roberto Design sowohl das Produktdesign als auch die internationale Distribution der Accessoires von:

Bison Deutschland GmbH 41564 Kaarst, Deutschland Telefon +49 2131 66 15 70 Bison Marketstream GmbH 20097 Hamburg, Deutschland Telefon +49 4024 42 27 3

A) Calvin Klein B) Bally C) Marc O’Polo Lesen Sie das Highlight aufmerksam durch und beantworten Sie die Frage. Mit etwas Glück gewinnen Sie die Businesstasche aus der Serie «Viktor» von Marc O’Polo im Wert von CHF 599. Die Tasche ist aus einem vegetabilen Rindsleder gefertigt. Die rustikale Optik des Leders gewinnt mit der Zeit an Patina & Geschmeidigkeit.

So sind Sie dabei! Nehmen Sie unter www.bison-group.com/ wettbewerb an dieser Verlosung teil. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Wettbewerbsseite aufgeführt. Teilnahmeschluss: Freitag, 14. Dezember 2012

Wettbewerbsgewinner der Kaffeemaschine der Highlight Ausgabe 1/2012 ist: Michael Scheidegger, CKW AG, 6003 Luzern. Herzliche Gratulation!

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Herausgeber & Redaktion Bison Schweiz AG Corporate Communication 6210 Sursee, Schweiz Ansprechpartner Livia Naef communication@bison-group.com Auflage 7800 Ex. in Deutsch 500 Ex. in Französisch Websites www.bison-group.com www.bison-its.ch

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