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Sorten

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2015

Bingenheimer Saatgut AG

Ökologische Saaten - Organic Seeds Telefon: +49 (0) 6035 1899-0 +49 (0) 6035 1899-40 Fax: E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de www.bingenheimersaatgut.de Wir sind telefonisch erreichbar: Montag bis Donnerstag von 8.00 -16.30 Uhr Freitag von 8.00 -14.00 Uhr Telefonzeiten in der Zeit vom 27.7.2015 bis 4.9.2015 Montag bis Freitag von 8.00 -10.00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 15.30 -16.30 Uhr (sonst Anrufbeantworter)

Zertifikate (unter Service), Verfügbarkeiten, aktuelle Informationen unter www.bingenheimersaatgut.de

DE-ÖKO-007

Bingenheimer Saatgut AG – Ökologische Saaten

T

C H EI H B A U F Ä S L S E A MENF

SAMENFESTE SORTEN

G e m üse · Kr ä ut e r · B l um e n


Liebe Saatgutkundinnen und Saatgutkunden,

Erwerbsgärtner: Vermarkten Sie „Pantos“, nicht nur „Paprika“! So geht‘s Kommunizieren Sie über den Großhändler an die Gemüseliebhaber: Jede Gemüsesorte hat ihren besonderen Charakter! Fordern Sie von uns Flyer, Bildmaterial und Texte an, damit Sie Ihre hofeigenen Flyer gestalten können.

„ist Gemüse, das ich im Bioladen einkaufe denn nicht aus Bio-Saatgut?“ Immer häufiger werden auch Öko-Erwerbsgärtner von ihren Abnehmern, Verarbeitern, Bioladnern oder dem Naturkostgroßhandel gefragt, wo sie ihr Saatgut einkaufen und welche Sorten sie verwenden. Denn tatsächlich werden die ökologischen Felder nicht ausschließlich mit ökologischem Saatgut bestellt. Jetzt muss es gelingen mit den Händlern und natürlich den Kunden über die Saatgut- und Sortenfrage wirklich ins Gespräch zu kommen, d.h. Chancen und Probleme müssen erkannt und diskutiert werden. Wir sind überzeugt: es wird sich lohnen. Reden wir mehr über Prozessqualität, die mit einer ökologischen Züchtung beginnt, über den Wert der Nachbaufähigkeit samenfester Sorten als Teil persönlicher Ernährungsqualität und als Teil der gesellschaftlichen Ernährungssouveränität. Dabei können wir alle gewinnen: die Gaumenfreude mit schmackhaftem Gemüse aus biodynamischer und ökologischer Züchtung kann ein Stück echte Nachhaltigkeit in der Biobranche schaffen. Der neue Dialog und eine neue Zusammenarbeit zwischen Anbau, Handel und Verbraucher schafft noch etwas: eine gute Grundlage gemeinsam als Branche noch mehr zu erreichen. Denn die Herausforderungen, langfristig ausreichend gutes Öko-Saatgut von guten Öko-Sorten anbieten zu können, werden immer größer. Lesen Sie mehr über die Hintergründe in unserem redaktionellen Teil des Kataloges. Möchten Sie mehr aktuelle Informationen? Mit unseren Nachrichtenbriefen bleiben Sie gut informiert auch im Verlauf des Jahres. Sie können sich einfach auf unserer Website registrieren.

Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt

Wir suchen Naturkost-Fachhändler

Eine Übersicht der Sorten für den Wiederverkauf finden Sie auf den Seiten 100-101.

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Jan

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Einfach unseren Newsletter kostenfrei bestellen. Abgestimmt für Erwerbs-, Hobbygärtner und Wiederverkäufer versenden wir regelmäßig Informationen rund um Saatgut, Sorten und aktuellen Entwicklungen aus unserer Arbeit, mit praktischen Tipps und Empfehlungen. Erwerbsgärtner und Hobbygärtner können sich direkt hier anmelden: www.bingenheimersaatgut.de/newsletter.php Wiederverkäufer schicken uns bitte eine E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de

Bingenheimer Saatgut AG Ökologische Saaten – Organic Seeds – Kronstraße 24 D 61209 Echzell Bingenheim Bild Titelseite: bunter Mangold im Bioladen „Lebensgarten“ in Soest

2 bingenheimer saatgut

Telefon: +49 (0) 6035 1899-0 Fax: +49 (0) 6035 1899-40 E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de www.bingenheimersaatgut.de

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Wir schätzen das Vertrauen, dass Sie uns schenken sehr. Das ist Ansporn, Motivation und Ziel unseres täglichen Arbeitens.

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Fordern Sie unsere Info-Mappe mit Preis- und Bestellliste an: info@bingenheimersaatgut.de

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Noch etwas wichtiges zum Schluss: schenken Sie uns Ihre Kritik und Anregungen. Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess, so beschreibt das Qualitätsmanagement „aus Fehlern lernen“, funktioniert nur mit Ihnen: den Kunden der Bingenheimer Saatgut AG.

Bienen-

Sie arbeiten im Biohandel und möchten Demeter-Saatgut mit hoher Qualität Ihren Kunden anbieten?

 0 Jahre biodynamische Züchtung unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins Kultursaat! 2 Wir gratulieren zum Jubiläum: • Über 70 neu gezüchtete Sorten • S ortenentwicklung unter biodynamischen Anbaubedingungen • mehr als 15 Registrierungen als Erhaltungszüchter Weiter so! Die Arbeit der Züchter im Verein Kultursaat ermöglicht unseren Kunden eine wohl weltweit einzigartige Auswahl an Sorten aus biodynamischer Züchtung.

Topschilder_Layout 1 14.12.12 08:52 Seite 1

Impressum Herausgeber: Bingenheimer Saatgut AG Koordination: Judith Jäger Satz: hgs 5 Gmbh, Fürth Fotos: Christian Pochodzala; Marek Thielemann (Titelseite, Seite: 118); Holger Meerwarth (Seite: 119); fotolia (Seite: 3, 24, 34, 38, 49, U3); iStockphoto (Seite: 10, 19, 32) Druck: Bonifatius Druck- und Buchverlag, Paderborn Inhalt: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Umweltengel. Umschlag: auf FSC-Papier. Alle Rechte vorbehalten. Bei namentlich gekennzeichneten Beiträgen sind die Autoren verantwortlich.

solange der Vorrat reicht bis 1.10

Dez


Inhalt

Inhaltsverzeichnis Saison 2015

Neuheiten und Erläuterungen 5–9

Gemüse Asia-Salate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aubergine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bohnen Buschbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dicke Bohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Feuerbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stangenbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chicorée . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chili . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erbsen Markerbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schalerbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zuckererbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Feldsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fenchel Knollenfenchel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gurken Gewürzgurken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Salatgurken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Herbstrübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kohl Blumenkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brokkoli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chinakohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Grünkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kohlrabi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rotkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weißkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wirsing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kohlrübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kürbis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mairübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mangold . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Melonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Möhren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Navets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Paprika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pastinaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petersilie Petersilie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petersilienwurzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Physalis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Porree/Lauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Radies . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rettich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rote Rüben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Salat Asia-Salat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Baby-Leaf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

36 62 11 14 14 13 47 57 10 10 10 38 32 53 54 23 15 16 16 22 21 19 17 20 23 37 50 23 34 53 27 23 56 29 30 31 62 48 24 25 26 36 45

Bataviasalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Blattstielgemüse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chicorée . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eichblattsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eissalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Endivien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hirschhornwegerich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kopfsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lollosalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Romanasalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rucola . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Salatrauke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wilde Rauke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zichoriensalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwarzwurzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sellerie Knollensellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schnittsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stangen-­/Bleichsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Speisemelde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Spinat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tomaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Winterpostelein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zucchini . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zuckermais . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

43 36 47 44 41 46 36 39 46 44 35 35 35 47 25 31 32 32 35 33 58 39 55 63 49

Kräuter

Basilikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bohnenkraut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Borretsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brunnenkresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dill . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Estragon, Russischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gewürzfenchel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kerbel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Koriander . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kümmel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kultursauerampfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lavendel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Liebstock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Majoran . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oregano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petersilie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pimpinelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Salbei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schnittknoblauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schnittlauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schnittsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwarzkümmel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Speisechrysantheme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thymian . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Winterkresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ysop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zitronenmelisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

72 73 73 77 73 75 75 74 74 74 74 74 74 74 75 75 30 75 75 76 76 32 76 76 76 77 77 77

bingenheimer saatgut 3


Inhalt

Blumen Einjährige Sommerblumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84-95 Zwei-­o. mehrjährige Sommerblumen . . . . . . . . . . . . . . . 95 Stauden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95-96 Blumenmischungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96-97 Schnittblumen-Sortiment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98-99 Anmutiges Bärenohr/Arctotis venusta . . . . . . . . . . . . . 85 Atlasblume/Godetia grandiflora . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Aufrechte Winde/Convolvulus tricolor . . . . . . . . . . . . . 87 Baldrian/Valeriana officinalis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Bartnelke/Dianthus barbatus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Bechermalve/Lavatera trimestris . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Bergwohlverleih/Arnica montana . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Buschzinnie/Zinnia angustifolia . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Cosmea/Cosmos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Duftende Reseda/Reseda odorata . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Edelwicke/Lathyrus odoratus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Färberdistel/Carthamus tinctorius . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Fuchsschwanz/Amaranthus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Goldmohn/Eschscholtzia californica . . . . . . . . . . . . . . . 88 Herzgespann/Leonurus sibiricus . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Jungfer im Grün/Nigella . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Kamille/Matricaria chamomilla . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Kapuzinerkresse/Tropaeolum majus . . . . . . . . . . . . . . . 94 Klatschmohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Kletterlöwenmäulchen/Asarina scandens . . . . . . . . . . . 85 Kornblume/Centaurea cyanus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Kornrade/Agrostemma githago . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Lanzenrittersporn/Delphinium ajacis . . . . . . . . . . . . . . 88 Lein (rot)/Linum grandiflorum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Löwenmäulchen/Antirrhinum majus . . . . . . . . . . . . . . 84 Mandelröschen/Clarkia elegans . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Marienglockenblume/Campanula medium . . . . . . . . . . 95 Marokkanisches Leinkraut/Linaria maroccaria . . . . . . . 91 MexikanischeSonnenblume/Tithonia rotundifolia . . . . 94 Mohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Muskatellersalbei/Salvia sclarea . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Mutterkraut/Tanacethum parthenium . . . . . . . . . . . . . 93 Natternkopf/Echium vulgare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Patagonisches Eisenkraut/Verbena bonariensis . . . . . . 94 Papierblume/Xeranthemum annuum . . . . . . . . . . . . . . 94 Polsterstudentenblume/Tagetes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Prachtwinde/Kaiserwinde/Ipomoea rubro-­coerulea . . . 87 Ringelblume/Calendula officinalis . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Schleierkraut/Gypsophila elegans . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Schleifenblume/Iberis umbellata . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Schöngesicht/Coreopsis tinctoria . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Schopfsalbei/Salvia viridis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Seidenmohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92

4 bingenheimer saatgut

Skabiose/Scabiosa atropurpurea . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sommeraster/Callistephus chinensis . . . . . . . . . . . . . . . Sommermalve/Malope trifida . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonnenblume/Helianthus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonnenflügel/Helipterum roseum . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonnenhut/Rudbeckia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sperrkraut/Gilia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Spinnenpflanze/Cleome spinosa . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stiefmütterchen/Viola tricolor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stockrose/Althaea rosea . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Strohblume/Helichrysum bracteatum . . . . . . . . . . . . . . Taubenkropf-­Leimkraut/Silene vulgaris . . . . . . . . . . . . Trompetenzunge/Salpiglossis sinuata . . . . . . . . . . . . . . Wucherblume/Chrysanthemum . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zinnie/Zinnia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Pflanzgut

Knoblauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Steckzwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Wintersteckzwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Gründüngung 66–69 Nützliches Buntes Portionstüten-Sortiment im Überblick für Hobbygärtner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100-101 Praktisches wie Bücher, Jätefäuste, etc. . . . . . . . . . . . 102

Porträt Die Mitglieder des „Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biodynamischem und ökologischem Anbau“ . . . 103-110 Saatzucht Rose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111

Hintergründe

Aus der Arbeit von Kultursaat e. V. . . . . . . . . . . . 112-115 Die Bingenheimer Saatgut AG - Teil eines lebendigen Netzwerkes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116-123 Preisliste 124-141 Liefer-­und Versandbedingungen 142-143 Zertifikate 144 Bestellscheine 145-146


Neuheiten

Neuheiten 2015

Nagels Frühweiß

G649

G653

RonjanaG338

Dekorativer Federkohl mit dunklen, blaugrünen Blättern. Seite 22

Rote Bete mit feinem Blattansatz, gut abgesetzter Wurzel und angenehm süßem Geschmack.  Seite 26

KS-MOG-SAT-202G660

RainbowG648

KS-SAE-UB-22G655

Homogener Nantaise-Typ mit schneller Jugendentwicklung und kräftigem, gesundem Laub.  Seite 28

Leuchtend bunte Mangoldmischung aus vier Farblinien.

Kleinfallender, sehr homogener Weißkohl für die Frischvermarktung. 

Nero di Toscana M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Seite 17



Seite 34

Kompakt wachsender, homogener und robuster roter Batavia mit geringer Kopfbildung.  Seite 43

PrometaG651

Spaghetti-KürbisG654

LiebesapfelG661

Mittelfrüher Rijnsburger Typ mit runder Form und fein abgesetzten Blättern.

Bekannte Kürbisspezialität, deren Fruchtfleisch beim Kochen Spaghettiähnlich zerfällt.  Seite 53

Paprika mit tomatenförmigen, dickfleischigen, rotreifenden Früchten.

JalapenoG657

Sarit Gat

G658

TrixiG659

Chili mit kleinen, dickfleischigen Früchten. Rotreifend.

Wüchsige Chili mit schlanken, langen, gelbreifenden Früchten.





Harmonisch wachsende Cherrytomate mit roten, leicht ovalen, festen Früchten und süß-aromatischem Geschmack. Seite 60



Seite 49

Seite 57

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Seite 57

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Seite 57

bingenheimer saatgut 5


Neuheiten

Neuheiten 2015

Löwenmäulchen ‚Black Prince‘ B118

Anmutiges Bärenohr

Zierliches Löwenmäulchen mit leuchtend samtroten Blüten.

Gesunde, sehr wüchsige einjährige Blume mit silberweißen Körbchenblüten.  Seite 85

Klassische, gefüllte Erfurter Sommeraster in verschiedenen, klaren Farben für den Schnitt.  Seite 98

Paeonienaster



Biedermeier

Seite 84

B578 - B584

B588

Prinova

B572 - B577

B585 - B587

FärberdistelB589

Klassische, gefüllte Erfurter Sommeraster in verschiedenen, klaren Farben für den Schnitt. Etwas zierlicher und kleinSeite 98 blumiger als Prinova.

Klassische, gefüllte Erfurter Sommer­ aster für den Schnitt. An Pfingstrosen erinnernde, große Blüten in 3 verschie­ Seite 99 denen, klaren Farben.

Kräftige Sommerblume mit gelb-orangen Blüten. Für den Schnitt und auch als Trockenblume geeignet.  Seite 86

Weiße Cosmea

Sonnenblume ‚Hella‘

Nigella ‚African Bride‘

B193

Reinweiße, großblumige Cosmea mit feinem Laub. 

Seite 87

B276

Zierliche, kleinblumige Schnitt-Sonnenblume mit orangen Blüten und guter, aufrechter Verzweigung.  Seite 89

B351

Feingliedrige Schnitt- und Trockenblume mit großen, weißen Blüten und dunkler Mitte.  Seite 92

Ackerbohne ‚Bioro‘ 

D203

Robuste Ackerbohne mit kräftiger Jugendentwicklung. 

Aufrechte Tagetes

B414

MutterkrautB571

Hochwachsende, reichblühende Tagetes mit leuchtend roten, gelbgeränderten Blüten.  Seite 93

Attraktive Schnittblume mit zahlreichen kleinen, weißen Blüten und bester Vasenhaltbarkeit.  Seite 93

6 bingenheimer saatgut

Seite 67


Erläuterungen

Sorteninformationen Neben den Sortenbeschreibungen finden Sie zusätzliche Informationen: Die Zeichen der Verbände, wie zum Beispiel „Demeter“ und „Bioland“ geben an, auf welchen Verbandsflächen das Saatgut produziert wurde. •  Zu allen Sorten sind auch jeweils die Vermehrungsstandorte angegeben;

bei Fertigware der entsprechende Lieferant, z.B. eine andere ökologische Saatgutfirma. Die Betriebskürzel werden auf den Porträtseiten des Kataloges (S. 103-110) erläutert. • Ist bei einer Sorte kein Züchter angegeben, handelt es sich um eine

nicht mehr geschützte Sorte, die durch Mitglieder des Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und organischem Anbau erhaltungszüchterisch gepflegt wird. •  Wenn diese Erhaltungszucht auf biologisch-dynamisch bewirtschaf-

teten Flächen erfolgt, ist dies durch das Kürzel „b-d EHZ“ gekennzeichnet, wenn sie auf biologisch-organischen Flächen erfolgt, ist die Kennzeichnung: „b-o EHZ“.

• Sorten für die Kultursaat als offizieller Erhaltungszüchter eingetragen ist

(biologisch-dynamische Erhaltungszucht), sind mit dem Zeichen von Kultursaat e.V., in Schwarz/Weiß und dem Hinweis Kultursaat EHZ gekennzeichnet. M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

• Sorten, die aus biologisch-dynamischer Neuzüchtung stammen, sind mit dem (farbigen) Zeichen

von Kultursaat e.V. und dem Namen der Züchterin/des Züchters gekennzeichnet. M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Das gesamte Saatgutsortiment stammt aus ökologischer Saatgutvermehrung und in der Regel von Betrieben, die einem Anbauverband angeschlossen sind. In Ausnahmefällen bieten wir auch Saatgut, das nach EU-Bio-Richtlinien angebaut wurde, an. Alle Sorten sind samenfeste Sorten und ein Teil des Sortiments stammt aus biologisch-dynamischer Züchtung.

Empfehlungen Da die Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Sorten abhängig sind von vielen Faktoren, wie z. B. von der Anbauweise der Sorten und von den speziellen Wünschen der Kunden, wollen wir keine einschränkenden Empfehlungen vorgeben. Sorten mit dem Hinweis „Bewährte Hobbygärtnersorte“ sind bei Hobbygärtnern sehr beliebt, aber für den Erwerbsanbau nur bedingt zu empfehlen. Die Empfehlung „für den Jungpflanzen-Wiederverkauf“ richtet sich an Erwerbsgärtner, die Jungpflanzen für Hobbygärtner anbieten. Das Kürzel (AS) kennzeichnet Sorten mit behördlicher Zulassung gemäß Richtlinie 2009/145/EG Saatgut. „Für den Anbau unter bestimmten Bedingungen gezüchtete Sorte, deren Saatgut gemäß Artikel 26 der Richtlinie 2009/145/EG der Kommission kontrolliert wird“. Siehe auch Erläuterung im redaktionellen Teil.

Technische Saatgutformen Normalsaatgut: Das Saatgut wird gereinigt und geprüft, es entspricht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus unseren internen Qualitätsmaßstäben. Es wird nach Gewicht oder nach Korn verkauft. Normalsaatgut kalibriert: Das Saatgut wird nach Größe sortiert (kalibriert). Wir bieten in der Regel die Kalibergrößen S (small), M (medium) und L (large) an. Die Größenangaben finden Sie im Preisteil. Es wird nach Gewicht verkauft.

bingenheimer saatgut 7


Erläuterungen

Präzisionssaatgut: Das Saatgut ist kalibriert und hat eine höhere Keimfähigkeit und Triebkraft als das Normalsaatgut bzw. das Normalsaatgut kalibriert. Die Mindestkeimfähigkeit des Präzisionssaatguts ist artspezifisch festgelegt. Die Angaben finden Sie im Sortenteil des Kataloges. Es wird nach Korn verkauft. Pillen: Das Saatgut wird mit einem Hüllmaterial (Ton) umgeben, so erhält jedes Korn die gleiche Form und Größe, es kann sehr leicht für die Einzelkornsaat verwendet werden. Die Hüllmasse ist selbstverständlich frei von Pflanzenschutzmitteln und entspricht der EU-VO 834/2007. Saatrollen / Platten / Scheiben / Bänder: Hier wird das Saatgut in definierten Abständen zwischen zwei Spezialpapieren abgelegt. Bei den Artikeln im Preisteil finden Sie die Angaben zur Größe der Rollen, Platten, Scheiben oder Bänder. TKM: Die Tausend-Korn-Masse wird bei jeder Art angegeben und gibt das Durchschnittsgewicht (in Gramm) von 1000 Körnern an.

Qualitätsuntersuchungen Keimfähigkeit: Die Prüfung der Keimfähigkeit wird gemäß den ISTA-Methoden (International Seed Testing Association) durchgeführt. Die Angabe der Keimfähigkeit auf der Tüte bezieht sich auf den Zeitpunkt der Auslieferung. Wir veröffentlichen die Ergebnisse unserer aktuellen Keimfähigkeitsprüfungen auf unserer Homepage: www.bingenheimersaatgut.de/kfinfo.php. Die Bingenheimer Saatgut AG hat einen eigenen Mindeststandard für die einzelnen Arten festgelegt. Dieser liegt über den gesetzlichen Mindestkeimfähigkeitswerten. Triebkrafttest: Hierbei handelt es sich um einen Stresstest, bei welchem die Keimlinge unter erschwerten Bedingungen gute Auflaufwerte erreichen müssen. Entwickelt wurde dieser Test für die einzelnen Gemüsearten analog dem sogenannten „Maiskaltkeimtest in Ziegelgrus“ der ISTA-Richtlinien. Pflanzengesundheitsuntersuchungen: Die Prüfung des Saatgutes auf samenübertragbare Krankheiten erfolgt bei uns im Haus oder in Zusammenarbeit mit dem Pflanzenschutzamt Wetzlar sowie anderen Instituten. Samen können von Natur aus nicht absolut frei (steril) von Pilzsporen oder anderen Mikroorganismen sein. Wird bei einer Untersuchung ein signifikanter Befall mit pathogenen Schaderregern festgestellt, so wird die Partie einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Erst wenn die Behandlung erfolgreich war, gelangt das Saatgut in den Verkauf. Die Gesundheit der Pflanzen auf dem Feld ist außer von der Saatgutqualität auch von anderen Faktoren wie Umweltbedingungen, Anbausystem usw. abhängig. Die Anforderungen an die äußere Qualität des Saatguts steigen weiterhin. Wir werden diesen Anforderungen gerecht, indem wir die nach dem Wareneingang festgestellte Qualität in regelmäßigem Turnus überprüfen, um einen evtl. Abfall der Keimfähigkeit frühzeitig festzustellen und die Partie gegebenenfalls aus dem Verkauf zu nehmen. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen während der Kulturzeit der Vermehrungskultur kann es im Extremfall dazu kommen, dass unsere Qualitätsstandards nicht erfüllt werden und das Saatgut nicht verkauft werden kann. Ist dies schon vor dem Druck des Kataloges bekannt, kennzeichnen wir die entsprechende Sorte als nicht lieferbar.

Preisgestaltung Gemeinsame Preisgestaltung: Der „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und ökologischem Anbau“ und die Bingenheimer Saatgut AG haben sich zum Ziel gesetzt, biologisch-dynamisch und ökologisch erzeugtes Saatgut zur Verfügung zu stellen. Dieses Saatgut wird in den Betrieben unter den Bedingungen unseres heutigen Ökolandbaues und unter hohen Qualitätsanforderungen erzeugt. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Saatgutvermehrung langfristig für die Betriebe wirtschaftlich ist. Andererseits soll das Saatgut für unsere Kunden auch preislich attraktiv angeboten werden. Der Initiativkreis und die Bingenheimer Saatgut AG besprechen daher im Dialog die Preisgestaltung sowie die Bezahlungsmodalitäten miteinander und entwickeln sie gemeinsam weiter. 8 bingenheimer saatgut


Erläuterungen

Lizenzen: Für geschützte Sorten anderer Anbieter, welche von Mitgliedern des Initiativkreises im Auftrag der Bingenheimer Saatgut AG vermehrt werden, zahlt die Bingenheimer Saatgut AG an die Züchterfirma eine Lizenz. Die Lizenzzahlung leistet hierbei einen Beitrag zur Refinanzierung der Züchtung. Sortenentwicklungsbeitrag: Für Sorten, die auf den Namen des Vereins Kultursaat e. V. angemeldet sind, zahlen wir einen Sortenentwicklungsbeitrag. Dieser ist für alle, auch nicht geschützte Sorten, vereinbart. Er leistet somit einen Beitrag zum Erhalt einer Sorte (Erhaltungszüchtung) und zur Entwicklung neuer Sorten (Neuzüchtung). Diese Zahlungen berücksichtigen wir bei der Kalkulation des Saatgutpreises. Die SaatgutverwenderInnen beteiligen sich so durch den Kauf der Sorten an deren Erhalt und an der Entwicklung neuer Sorten. Mit dem Verein Kultursaat e. V. ist vereinbart, dass die Beiträge für die Erhaltungszucht ausgeweitet und erhöht werden. So kann der Verein die dadurch frei werdenden Mittel für neue Zucht­projekte verwenden.

Erwerbsgartenbauberater

Jörg Schlösser

+49 (0) 6035 1899-37 joerg.schloesser@ bingenheimersaatgut.de

Saatgut ist wertvoll Saatgut ist weit mehr als ein Betriebsmittel, es bildet den Ausgangspunkt der Nahrungsmittelproduktion, es trägt den Strom der Kulturpflanzenentwicklung aus der Vergangenheit in die Zukunft. Dies auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ist eines unserer Ziele. Seinen besonderen Wert erhält unser Saatgut durch die Erzeugung, die Erhaltungszüchtung und Weiterentwicklung auf biologischen oder biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betrieben des „Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und ökologischem Anbau“.

Klaus Kopp

+49 (0) 171 4428542 klaus.kopp@ bingenheimersaatgut.de

Hausgartenberaterin

Liefervorbehalt Vorbehalt der Lieferfähigkeit: Aufgrund des Zeitbedarfes für Entwurf und Setzen des Kataloges konnten zum Zeitpunkt des Druckens noch nicht alle Saatgutpartien geprüft werden. Trotz sorgfältiger Planung kann es daher vorkommen, dass eine angebotene Sorte doch nicht verfügbar ist. Das gesamte Angebot steht daher unter dem Vorbehalt der Lieferfähigkeit – wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Bestellung Für Ihre Bestellungen liegen dem Katalog Bestellscheine bei. Für Steckzwiebeln und Knoblauch gibt es einen extra Bestellschein. Gerne nehmen wir Ihre Bestellung auch formlos per E-Mail, Fax und telefonisch entgegen. Auch in unserem Online-Shop finden Sie eine bequeme Bestellmöglichkeit, bei dem Sie zudem die aktuellen Saatgutverfügbarkeiten einsehen können. Geben Sie die Artikelnummern in das Suchfeld ein und Sie gelangen direkt zur gewünschten Sorte. Gerne bieten wir Ihnen auch Großmengen zusätzlich zur Preisliste an, halten Sie bitte mit uns Rücksprache. Die Preisliste sowie Liefer- und Versandbedingungen finden Sie am Schluss des Kataloges.

Bingenheimer Saatgut AG Ökologische Saaten – Organic Seeds – Kronstraße 24 D 61209 Echzell Bingenheim

Ulrike Stark

+49 (0) 6035 1899-0

Erwerbsgartenbauberaterin Belgien/Niederlande Voor professionele tuinders

Mieke Lateir

+32 (0) 488 58 99 90 Mieke.lateir@biosano.be

Telefon: +49 (0) 6035 1899-0 Fax: +49 (0) 6035 1899-40 E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de bingenheimer saatgut 9


Gemüse

Erbsen

Pisum sativum L.

Preise S. 124

Aussaat: Schal- und Zuckererbsen ab März, Markerbsen ab Anfang April Abstände: 30–45 cm oder Doppelreihen mit 60–80 cm Weg; in der Reihe ca. 3 cm Saatgutbedarf: Ca. 2 kg/a; TKM ca. 180–250 g Ca. 30 Korn pro laufenden Meter optimale Bodentemperatur: 8–14 °C Saattiefe: mind. 3 cm

Schalerbse Pisum sativum L. convar. sativum Kleine Rheinländerin – Art. Nr. G150 Niedriger Wuchs. Frühe, sehr ertragreiche Sorte mit ziemlich langen, dunkelgrünen Hülsen.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: AUG, HOH

Markerbse Pisum sativum L. convar. medullare Wunder von Kelvedon – Art. Nr. G155 Frühe Pflückreife. Niedrige Sorte mit langen dunkelgrünen Hülsen. Reich tragend und widerstandsfähig.



Vermehrer: BOL, SRD

Ambassador – Art. Nr. G156 Wichtige bekannte Markerbsensorte für Industrie und Frischmarkt. Ambassador wird ca. 80 cm hoch. Sie ist von der Reifezeit mittelspät. Die Hülsen sind ca. 8 cm lang und stumpf. Ambassador hat ca. 8–9 dunkelgrüne Körner je Hülse. Das TKM beträgt ca. 200 g. Der optimale Bestand hat ca. 80–90 Pflanzen je  m² (Aussaat 170–200 kg/ha). Äußerst widerstandsfähige Sorte (u. a. resistent gegenüber echtem Mehltau), daher auch geeignet für spätere Aussaaten.  



Vermehrer: HOH, TRO

Zuckererbse Pisum sativum L. convar. axiphium Ambrosia – Art. Nr. G161 Bewährte Zuckererbsensorte mit guter Ertragsleistung. Ca. 70 cm hoch. Süß und gutes Aroma.



10 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL, ROS


Gemüse

Buschbohne

Phaseolus vulgaris L. var. nanus

Preise S. 124

Aussaat: Anfang Mai bis Mitte Juli

optimale Bodentemperatur: 18–25 °C

Abstände: 40–60 cm bei Reihensaat; in der Reihe 8–10 cm; 40 x 40 cm bei Horstsaat mit je 4–8 Samen

Saattiefe: mind. 3 cm

Saatgutbedarf: 0,8–1,2 kg/a; TKM je nach Sorte zwischen 200 g und 620 g (s. Tabelle) Ca. 15–20 Korn pro laufenden Meter Sorte

Hülsenfarbe

Hülsenquerschnitt

Hülsenlänge

Reife

TKM

Kornfarbe

Saxa

hellgrün

rund

12–13 cm

sehr früh

380 g

braun

Marona

mittelgrün

rundoval

17–18 cm

sehr früh

340 g

braun

Maxi

mittelgrün

rund

18–20 cm

früh

445 g

braun

Domino

dunkelgrün

flachoval

12–13 cm

spät

180 g

weiß

Cupidon

mittelgrün

rund

16–20 cm

mittelfrüh

270 g

dunkelbraun gesprenkelt

Caruso

grün

rund

17–19 cm

mittelfrüh

260 g

braun/violett

Sanguigno 2

hellgrün/rotgeflammt

flachoval

10–15 cm

mittelfrüh

620 g

hellbraun-braun gesprenkelt

Helios

hellgelb

rund

16–18 cm

früh

450 g

braun

Purple Teepee

violett

rund

12–15 cm

mittelfrüh

450 g

braun

grünhülsige Saxa – Art. Nr. G120 Alte, bewährte Sorte. Mittellange, hellgrüne Hülsen. Früh und reich tragend, unempfindlich im Keimen, daher auch für raue Lagen geeignet. Lange durchtragend. Fettfleckenresistent, virustolerant. Hülsenlänge 12–13 cm. Kräftiger Geschmack.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ

Marona – Art. Nr. G124 Marona ist eine sehr frühe, langhülsige, rundovale Sorte. Sehr auflauffreudig. Hoher Frühertrag. Auch zum Treiben und für den Herbstanbau geeignet. Bringt selbst in trockenen Jahren gute Erträge. Hülsenlänge 17–18 cm.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, RGP, TOS, WDA

Maxi – Art. Nr. G125 Aufrechter Wuchs mit über dem Laub hängenden Hülsen (Gluckentyp). Hülsenlänge 18– 20 cm. Die freihängenden, runden Hülsen lassen sich leicht pflücken. Maxi ist früh und bringt einen hohen Ertrag. Häufeln wird empfohlen. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, DAS, MIC, SRD

Domino – Art. Nr. G627 Die Sorte hat eine schöne dunkelgrüne Frucht. Hülsenlänge 12–13 cm mit 8–9 mm Durchmesser. Schönes Länge-Dicke-Verhältnis. Einheitliche Fruchtentwicklung, gut für die Einmalernte geeignet. Hohe Ernteerträge. Pflanzenhöhe ca. 50 cm. Resistent gegen Fettflecken- und Brennfleckenkrankheit, sowie Bohnenmosaikvirus 1. 

Vermehrer: BOL

bingenheimer saatgut 11


Gemüse

Cupidon – Art. Nr. G128a Kann in jungem Zustand als Filetbohne und in ausgewachsenem Zustand als normale Buschbohne geerntet werden. Die Hülsen sitzen teilweise über den Blättern, was die Ernte erleichtert. Hülsenlänge 16–20 cm. Resistent gegen Bohnenmosaikvirus 1 und Brennflecken. Cupidon hat einen feinen, aromatischen Geschmack. 

Vermehrer: PN

Caruso – Art. Nr. G129 Als Filetbohne geeignet. Hülsenlänge 17–19 cm. Sehr einheitlich und ertragreich. Resistent gegen Bohnenmosaikvirus 1 und Brennflecken.



Vermehrer: JOJ, WDA

Sanguigno 2 – Art. Nr. G146 Wüchsige Buschbohne mit breiten, flachen, hellgrün-rot geflammten Hülsen, die beim Kochen grün werden. Hülsenlänge 10–15 cm. Gesund, robust und trockenheitstolerant. Vielseitige, wuchsfreudige Haus- und Marktgärtnersorte (Sortimentserweiterung). Ausreichender Standraum und Anhäufeln empfohlen. Sehr langes Erntefenster. Kann sowohl frisch als Hülse als auch halbreif als Auskernbohne oder reif als Trockenbohne verzehrt werden. Die aromatischen Hülsen bleiben auch in leicht überständigem Zustand zart und werden nicht fädig. Hervorragender Geschmack und gute Bekömmlichkeit.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS, WGWI

gelbhülsige Helios – Art. Nr. G132 Wüchsige und robuste gelbe Buschbohne mit leicht gekrümmten Hülsen. Hülsenlänge 16–18 cm. Früh und ertragreich, schwarze Samen. Guter Geschmack.

M 67,2 Y 100

 

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: T. Heinze  |  Vermehrer: AUG, RGP, WOM

blauhülsige Purple Teepee – Art. Nr. G147 Mittelfrühe Sorte mit violetten Hülsen, die nach dem Kochen dunkelgrün werden. Gluckentyp. Hülsenlänge ca. 12 - 15 cm, Korn hellbraun. Besonders für die Direktvermarktung geeignet.

 

12 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: AUG, FW, PLW


Gemüse

Stangenbohne

Phaseolus vulgaris L. var. vulgaris

Preise S. 124

Aussaat: Anfang Mai bis Ende Juni Abstände: Abstand zwischen den Stangen 80 x 90–100 cm Saatgutbedarf: 0,7–1 kg/a; Gewächshaus: bei 7,5 Pflanzen/m² ca. 350 g/a; Freiland: ca. 500 g (pro Stange 5–7 Korn); TKM 370–500 g optimale Bodentemperatur: 20–25 °C Saattiefe: mind. 3 cm Sorte

Anbaueignung unter Glas Freiland

Hülsenfarbe

Hülsen­ querschnitt

Hülsenlänge

Entwicklungszeit

Reife

TKM

Kornfarbe

Trebona

mittelgrün

flachoval

25–27 cm

81 Tage

früh

500 g

weiß

Helda

mittelgrün

flach u. breit

24–26 cm

90 Tage

mittelfrüh

525 g

weiß

Cobra

mittelgrün

flachoval

20–21 cm

81 Tage

mittelfrüh

500 g

schwarz

dunkelgrün

rundoval

27–28 cm

91 Tage

mittelfrüh

490 g

weiß

Neckarkönigin Neckargold

tiefgelb

rundoval

23–25 cm

90 Tage

mittelfrüh

370 g

weiß

Blauhilde

blau

rundoval

25–27 cm

91 Tage

mittelfrüh

420 g

braun

Preisgewinner

mittelgrün

flachoval

25–28 cm

95 Tage

mittelspät

1 kg

violett

grünhülsige Trebona – Art. Nr. G133 Frühe Erntereife. Geeignet zum Treiben und für frühe Freilandernte. Hülsen flachoval, sehr lang, ansprechende Qualität. Unter Glas bringt Trebona Spitzenerträge.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, HEP, HOE, KIT, MKA, SWE, WIT

Helda – Art. Nr. G622 Mittelfrühe, breithülsige, grüne Schwertbohne, für Gewächshaus und Freiland geeignet. Robust und zuverlässig, mit langem Erntefenster.



Vermehrer: BGH, BOL, WIT

Cobra – Art. Nr. G647 Mittelfrühe Stangenbohne mit sehr feinen, buschbohnenartigen Früchten und gleichmäßig, hohem Ertrag. Für den Anbau im Gewächshaus wie für das Freiland geeignet. Früchte ca. 20 cm lang mit einem Durchmesser von ca. 7 - 9 mm, spät markierend.



Vermehrer: BOL

Neckarkönigin – Art. Nr. G136 Mittlere Erntereife bei sehr hoher Ertragsleistung. Lange fleischige, gerade und zarte runde Hülsen. Widerstandsfähig gegen ungünstige Witterung.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, BOL, RGP, SRD, SWE, WGWI

bingenheimer saatgut 13


Gemüse

gelbhülsige Neckargold – Art. Nr. G139 Bringt besonders hohen Ertrag an langen, runden, fleischigen, tiefgelben Hülsen. Außergewöhnlich im Geschmack. Kann als eine „Wachs-Neckarkönigin“ bezeichnet werden. Widerstandsfähig gegen Mosaikvirus.



b-d EHZ  |  Vermehrer: DLB, HEP, LSA, MID, RIH

blauhülsige Blauhilde – Art. Nr. G139a Eine blauhülsige Stangenbohne vom Typ Neckarkönigin mit langen, rundovalen, dickfleischigen Hülsen, die beim Kochen grün werden. Sehr ertragreich und gesund. Marktgärtnersorte mit vorzüglichem Geschmack!



b-d EHZ  |  Vermehrer: EYS, HSP, MB, RIH, SRD, WB, WIT

Feuerbohne

Phaseolus coccineus L.

Preise S. 124

Preisgewinner – Art. Nr. G139b Rot blühend; sehr lange, fleischige Hülsen, hoher Wuchs, sehr ertragreich. Korn violett, schwarz gesprenkelt. Beliebte, robuste Hausgärtnersorte. Kann sowohl frisch als Hülse als auch halbreif als Auskernbohne oder reif als Trockenbohne verzehrt werden.



Dicke Bohne

b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL, JBE, MF, RGP, WH

Vicia faba L.

Preise S. 124

Aussaat: So früh wie möglich ins Freiland, ab Ende Februar

optimale Bodentemperatur: 8–15 °C

Abstände: 10 x 60 cm

Saattiefe: 5–8 cm

Saatgutbedarf: Ca. 2 kg/a; TKM ca. 1000 g Ca. 10–12 Korn pro laufenden Meter

Hangdown grünkernig – Art. Nr. G140 Grünkernige, mittelspäte und robuste Sorte mit 4–5 mittelgroßen Körnern und langen hängenden Hülsen. Grünkochendes, zartbleibendes Korn.



14 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: RGP


Gemüse

Frühe Weißkeimige – Art. Nr. G142 Frühe Sorte, braun kochend. Bringt guten Ansatz schöner Hülsen mit großen weißen Körnern.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ

Blumenkohl

Brassica oleracea var. botrytis L.

Preise S. 124

Pflanzung: S. Tabelle

Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit

Abstände: Ca. 25-30.000 Pflanzen/ha

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g

Saattiefe: 1–2 cm Pflanzung

Anbauempfehlung Blumenkohl Sorte

Pflanzen / ha

Pflanzung bis Ernte

Odysseus

30–35 Tsd.

70 Tage

Neckarperle

30–35 Tsd.

70 Tage

Celiano

27–30 Tsd.

80 Tage

Nuage

27–30 Tsd.

90–100 Tage

Tabiro

27–30 Tsd.

100–110 Tage

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez

Odysseus – Art. Nr. G199 Früher Blumenkohl mit schneller Entwicklung. Reinweiße, feste Blume ohne AnthocyanFärbung. Bevorzugt im Frühanbau für den kalten Tunnel und die ersten Freilandsätze, aber auch für Herbstanbau geeignet. Muss zur Ernte hin eingedeckt werden. Recht einheitlicher Erntezeitpunkt. 8–10er Sortierung. Außergewöhnlich guter Geschmack. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: J. Jacobs  |  Vermehrer: PAN

Neckarperle – Art. Nr. G201 Bildet hochgewölbte, fein genarbte Blumen von reinweißer Farbe mit weitem Erntezeitraum. Das kräftige Laub schützt die junge Blume und erleichtert später das Eindecken. Nicht für den Hochsommer. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, LSA, MW, PAN, WGWI

Celiano – Art. Nr. G617 Entwickelt aus Celesta. Mittelspäte Sorte für den Herbstanbau. Feste, einheitliche weiße Blumen mit guter Deckung. Weites Erntefenster. Ca. 80 Tage Entwicklungszeit.

M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: A. von Schulz  |  Vermehrer: MTZ, MWS, PAN

bingenheimer saatgut 15


Gemüse

Nuage – Art. Nr. G202 Entwickelt aus White Ball. Wüchsige, mittelspäte bis späte, mittelhohe bis hohe Herbstsorte. Zunächst etwas langsame Jugendentwicklung, später entwickeln sich kräftige Pflanzen. Der Erntezeitraum erstreckt sich über 1–2 Wochen. Die Sorte bildet feste, schwere, mittelgroße bis große, weiße, stark gewölbte Blumen, die sehr gut gedeckt sind. Die Sorte ist dadurch sehr frosthart. Vorblüher treten praktisch nicht auf. Das Laub ist kräftig, mittel- bis graugrün, gewellt, blasig und mit einer Wachsschicht versehen. Guter Geschmack mit fester Konsistenz.  



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: J.Jacobs  |  Vermehrer: JJ, PAN, PLW

KS-JJ-KOB-02 (Tabiro) – Art. Nr. G203 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Entwickelt aus White Rock. Mittelspäte bis späte, starkwüchsige Herbstsorte (von Pflanzung bis Ernte ca. 100–110 Tage, Pflanzung ab Juli zur Ernte im Oktober), widerstandsfähig und gut selbstdeckend. Die mittelgroßen, jedoch schweren Blumen sind cremefarben, fest und von sehr guter Qualität.  



Brokkoli

Züchter: J. Jacobs  |  Vermehrer: JJ, PAN, RGP, RH, SR

Brassica oleracea var. Italica

Preise S. 125

Pflanzung: ab Mitte Juni bis Anfang August; Ernte ab Anfang August bis Mitte Oktober

Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit

Abstände: Ca. 50 x 50 cm; Ca. 40.000 Pflanzen/ha

Saattiefe: 1-2 cm

Optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Saatgutbedarf: Ca. 10 g für 1000 Pflanzen; TKM 4-6 g

Calinaro – Art. Nr. G643 Niedrig bis mittelhoch wachsende Pflanzen mit einer für samenfesten Brokkoli relativ großen und schweren Blume (ca. 350 g). Knospen dunkelgrün und etwas grober. Schnelle Entwicklungszeit von ca. 50 Tagen. Langes Erntefenster. Gut geeignet für den Hobbyanbau, auch liegen erste gute Erfahrungen von direkt vermarktenden Betrieben vor. Für den Herbstanbau. Vorzüglicher Geschmack. (AS) 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: T. Heinze  |  Vermehrer: PAN

Chinakohl

Brassica pekinensis L.

Preise S. 125

Aussaat: Direktsaat: Anfang Juli bis Anfang August Pflanzung: Mitte Juli - Mitte August

Saatgutbedarf: Bei Direktsaat 6–10 g/a, bei Vorkultur ca. 5 g für 1000 Pflanzen; TKM 2,5–3 g

Abstände: 50 x 40 cm

optimale Bodentemperatur: 18 - 22 °C Saattiefe: 1 - 2 cm

Granat – Art. Nr. G240 Bildet hohe, schlanke, geschlossene Köpfe. Kräftiger, aromatischer Geschmack mit guter Konsistenz, daher auch besonders gut zum Dünsten geeignet.



16 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: APF, PLW, SR


Gemüse

Weißkohl

Brassica oleracea convar. capitata var. alba

Preise S. 125

Pflanzung: S. Tabelle Abstände: Früh- und Spitzkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha, Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha, Verarbeitung: Ca. 25.000 Pflanzen/ha Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: 1–2 cm Pflanzung

Anbauempfehlung Weißkohl Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Ernte Okt

Nov

Dez

Eersteling NEU! Nagels Frühweiß

Donator Holsteiner Platter Domarna (KS-KOW-DH-MI) Filderkraut Marner Lagerweiß Dottenfelder Dauer Türkis Dowinda

Frischmarkt Eersteling – Art. Nr. G212 Wüchsige, kurzstrunkige Spitzkohlsorte mit rascher Entwicklung. Anbauzeitraum von Frühjahr bis Herbst. Auch für frühe Kultur im Folienhaus. Reift gleichmäßig ab, muss dann aber zügig geerntet werden. Optimales Erntefenster max. 1 Woche. Für konstante Ernte wöchentliche Sätze empfohlen. Feste, kompakte Köpfe mit abgerundeter Spitze und einem Gewicht von 800–1000 g. Das hellgrüne Blatt ist von zarter Konsistenz. Feiner, süßer Kohlgeschmack. 

NEU!

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, CHE, MKA

Nagels Frühweiß – Art. Nr. G649 Sehr schnelle Weißkohlsorte mit runden, kleinen Köpfen (ca. 1-1,3 kg) und niedrigem Wuchs. Entwicklungszeit: ca. 60 Tage. Sehr homogene Sorte, besonders geeignet für den satzweisen Anbau zur Frischmarktbelieferung. Für die ganze Freilandsaison geeignet.



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, MWS, WIT

Herbst-/ und Einschneidekohl Donator – Art. Nr. G215 Bildet hochrunde Köpfe mit fester Innenblattschichtung. Vorzügliches Einschneidekraut, bringt Massenerträge. Geschmack und Innenqualität sehr gut. Donator ist die beste Grundlage für ein vorzüglich schmeckendes Sauerkraut. Kulturdauer ca. 120 Tage. Auch als Rohkost zu empfehlen. 

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: DT, RIH

bingenheimer saatgut 17


Gemüse

Holsteiner Platter – Art. Nr. G216 Wüchsige, großköpfige Sorte mit kräftigem Umblatt. Flachrunder Kopf; für Sauerkrautherstellung, nicht zur Einlagerung. Diese Selektion ist besonders wohlschmeckend. Auch als Rohkost zu empfehlen.



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: DH, GAB

Domarna (KS-KOW-DH-MI) – Art. Nr. G645 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Verbesserter ‚Marner Industrie‘. Spätreifende, einheitliche Verarbeitungssorte mit breitrunden Köpfen und guter Pflanzengesundheit. Etwas festeres Blatt als ‚Holsteiner Platter‘. Besonders köstlich als Sauerkraut und geeignet zur Saftproduktion. 

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: BGH, UGA

Filderkraut – Art. Nr. G217 Festes, mittelspätes und feines Einschneidekraut. Spitze Kopfform, zuckerreich. Unser Stamm ist geschmacklich herausragend. Auch als Rohkost zu empfehlen.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH

Lagerkohl Marner Lagerweiß – Art. Nr. G218 Die mittelgroßen bis großen, runden und festen Köpfe reifen sehr spät. Mittleres bis großes Umblatt bei halbaufrechter Blattstellung. Gute Lagerfähigkeit. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH

Dottenfelder Dauer – Art. Nr. G219 Wüchsige, kurzstrunkige Sorte mit gleichmäßigem Umblatt; fester, runder bis leicht hochovaler Kopf, kurzer Innenstrunk, gute Lagerfähigkeit bis Januar. Dottenfelder Dauer ist sehr bekömmlich und sehr wohlschmeckend-kräftigend. Auch für Rohkost bestens geeignet. Mittleres Kopfgewicht von 1,5 kg. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: BGH, GR

Türkis – Art. Nr. G220 Wüchsige Lagersorte mit eher flachovaler Kopfform und starken Blattadern. Blatt stark bereift und sehr gesund. Ergibt – je nach Pflanzabstand – eher große, schwere Köpfe, die sehr gut lagerfähig sind.



b-d EHZ  |  Vermehrer: CHE, RFE

Dowinda – Art. Nr. G221 Wüchsige, ertragreiche Lagersorte. Die Blätter haben eine kräftige Wachsschicht. Der fest geschlossene Kopf ist hochoval mit einem extrem kurzen Innenstrunk. Die Sorte ist gut lagerfähig. Geschmacklich vergleichbar mit Dottenfelder Dauer, aber vom Aroma etwas leichter und nicht so süß. M 67,2 Y 100



18 bingenheimer saatgut

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: BGH, GR

C 100 M 100 K 61,8


Gemüse

Rotkohl

Brassica oleracea convar. capitata var. rubra

Preise S. 125

Pflanzung: S. Tabelle Abstände: Frühkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha, Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha, Verarbeitung: Ca. 25.000 Pflanzen/ha Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: 1–2 cm

Pflanzung

Anbauempfehlung Rotkohl Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Ernte Okt

Nov

Dez

Amarant Granat Rodynda

Amarant – Art. Nr. G207 Rotkohl der frühen Reifegruppe. Extrem kurzstrunkig mit flacher Blatthaltung. Runde, mittelgroße Köpfe. Bei früher Pflanzung kann ab Mitte Juni geerntet werden. Guter, feiner Geschmack.

 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: CN, MKA, SVO

Granat – Art. Nr. G209 Ziemlich schnell wachsende, dennoch sehr gut lagerfähige Rotkohlsorte. Lagerfähig bis etwa Weihnachten. Schnellwüchsig, kann daher noch bis KW 23 ausgesät werden. Blatt mit guter Bereifung und gesund. Kann auch in Gegenden mit kürzerer Vegetationszeit noch gute Erträge bringen. Gut putzbare, einheitliche Köpfe. 

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, DH

Rodynda – Art. Nr. G210 Wüchsige, kurzstrunkige Sorte mit kräftiger Bewurzelung und starkem Umblatt. Fester, hochovaler Kopf, kurzer Innenstrunk. Für die frühe und mittlere Lagerperiode. Rodynda ist süß-aromatisch, nicht scharf und sehr wohlschmeckend, daher auch für Rohkost bestens geeignet.



Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: BGH, DH, MWS

bingenheimer saatgut 19


Gemüse

Wirsing

Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda

Preise S. 125

Pflanzung: S. Tabelle

Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit

Abstände: Frühkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha, Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: 1–2 cm

Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g Pflanzung

Anbauempfehlung Wirsing Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Vorbote 3 Smaragd Winterfürst 2

Vorbote 3 – Art. Nr. G214 Allerfrühester Wirsing zur Bereicherung des Marktgärtnerangebotes im Frühsommer und Sommer. Kopfgewicht 0,5–1 kg. Hochrunde Kopfform. Sehr gut für den Frischverbrauch zur Ernte ab Juni bis August. Deutlich gekrauste zarte Blätter, mild-aromatischer Geschmack.



b-d EHZ  |  Vermehrer: CN, UGA

Smaragd – Art. Nr. G213 Wüchsige Sorte mit gleichmäßigem, mittel- bis dunkelsmaragdgrünem, stark gekraustem Umblatt. Fester, runder bis querovaler Kopf, mittelkurzer Innenstrunk, gute Lagerfähigkeit bis Januar. Auf der Domäne Fredeburg nach mehrjähriger Selektionszüchtung aus ‚Hammer‘ entwickelt. Keine Überwinterungssorte. Guter und feiner Geschmack. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: A. von Schulz  |  Vermehrer: BGH, DF

Winterfürst 2 – Art. Nr. G223 Sehr späte Sorte mit mittelgroßen, feingekrausten, festen, runden bis flachrunden Köpfen. Muss früh gesät werden (April) und bildet sehr spät Köpfe (Sept.–Okt.). Gute Lagereigenschaften. Auch als Überwinterungswirsing für Ernte im zeitigen Frühjahr geeignet.



20 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: DF, MWS

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez


Gemüse

Kohlrabi

Brassica oleracea var. gongylodes L.

Preise S. 126

Pflanzung: S. Tabelle

Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit

Abstände: Gewächshaus 25 x 25 cm, Freiland 30 x 30 cm

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3,5–4,5 g

Saattiefe: 1–2 cm Pflanzung

Anbauempfehlung Kohlrabi Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez

Azur Star Lanro Rasko Noriko Blaro Blaril Superschmelz

Azur Star – Art. Nr. G227 Die früheste und schönste blaue Treib- und Freilandsorte. Für den beheizten und kalten Anbau unter Glas und Folie und die ersten Sätze im Freilandanbau. Für die Herbsternte sind Aussaaten bis Ende Juli möglich. Für alle Erntefenster geeignet. Zuverlässig im Anbau, wird nicht holzig und ist schossfest. Azur Star hat eine schöne, leicht plattrunde, tiefblaue, zarte Knolle mit hohem Strunk. Laub mittelstark, feinstielig. Sehr feiner Geschmack.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: APF, BGH, RH

Lanro – Art. Nr. G228a Bewährte weiße, runde Kohlrabisorte für den frühen Freilandanbau, auch unter Vlies und Folie; kälteresistent, frostwiderstandsfähig und schossfest. Für die letzten Herbstsätze Aussaat bis Mitte August. Zarte Knollen, die auch bei Übergrößen nicht holzig werden. Gut geeignet auch für den großflächigen Anbau zur Verarbeitung.  

b-d EHZ  |  Vermehrer: APF

Rasko – Art. Nr. G229 Kohlrabi für Frühjahr-, Frühsommer- und Herbstanbau mit leicht hochrunder Knolle, gut abgesetzt, gute Laubstärke, Blattstellung mittelsteil. Reife mittelfrüh. Schöner, einheitlicher Wuchs. Auch für den Anbau unter Glas und Folie geeignet. Geschmack ausgewogen aromatisch mit guter Süße. Konsistenz eher fest ohne Neigung zum holzig werden. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: J. Jacobs  |  Vermehrer: JJ, RJS

Noriko – Art. Nr. G231 Mittelfrüher, weißer Freilandkohlrabi für den Anbau im Frühjahr, Sommer und Herbst. Große, flachrunde–runde, zarte Knolle, hoher Strunk, aufrechtes starkes Laub auch im Sommer. Gute Kälteresistenz. Aussaat nicht vor Februar; für die Herbsternte bis Mitte Juli.



b-d EHZ  |  Vermehrer: HOE

Blaro – Art. Nr. G232 Freilandkohlrabi für Frühsommer- und Herbstanbau. Das Laub ist halb aufrecht, mittelstark und mittellang gestielt. Die zarten Knollen sind mittelgroß, flachrund und von schöner blauvioletter Farbe. Blaro wächst zügig, ist frostbeständig und schossfest. Hervorzuheben sind die hohe Stresstoleranz und der ausgezeichnete Geschmack.  

Vermehrer: RFE

bingenheimer saatgut 21


Gemüse

Blaril – Art. Nr. G233 Für den Spätsommer- und Herbstanbau. Große, blaue, plattrunde bis runde Knollen, die trotz der enormen Größe (bis 1 kg schwer) zart bleiben und nicht holzig werden. Im Lager haltbar bis März.



Züchter: I. Randuja  |  Vermehrer: WGWI

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Superschmelz – Art. Nr. G230 Butterzarter, weißer bis hellgrüner Riesenkohlrabi, der bis 8 kg schwer werden kann und nicht holzig wird. Wächst langsam und ist schossfest. Bei Aussaat Anfang Juni ca. 1–1,5 kg schwere Knollen. ­L agerfähig bis März. Kräftiger, sehr aromatischer Kohlrabigeschmack.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: HBO, PLW

Grünkohl

Brassica oleracea var. sabellica

Preise S. 126

Pflanzung: Juni - Anfang Juli

Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit

Abstände: 40 x 40–40 x 75 cm

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g

Saattiefe: 1–2 cm

Halbhoher grüner Krauser – Art. Nr. G225 Ertragreiche Sorte mit mittlerer Frosthärte. Für die Ernte bis Januar. Dunkelgrüne, gekräuselte, mittelgroße Blätter. Vorzüglicher Geschmack. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: MW, RH

Westländer Winter – Art. Nr. G226 Frostharte Selektion mit halbhohen Pflanzen und gekraustem Blatt, sehr einheitlicher Bestand. Die Sorte hat einen leicht süßlichen, aromatischen Geschmack.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL, RGP

Lerchenzungen – Art. Nr. G632 Mittelhohe Sorte mit feingekrausten, schmalen, etwas hängenden Blättern und guter Frosthärte. Norddeutsche Spezialität mit besonders gutem Geschmack.



NEU!

b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS

Nero di Toscana – Art. Nr. G653 Sehr dekorativer Federkohl (auch Schwarzkohl genannt) mit dunklen, blaugrünen Blättern und halbhohem Wuchs. Guter, etwas an Brokkoli erinnernder Geschmack, braucht keine Frosteinwirkung vor der Ernte. (AS)

   

22 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: SR


Gemüse

Mairüben/Herbstrüben/Navets Brassica rapa L. var. rapifera Preise S. 126 Aussaat: Mairübe: Mitte März bis Anfang August Herbstrübe: Anfang Juli bis Mitte August

Saatgutbedarf: 25–40 g/a; TKM 2–4 g

Abstände: Reihenabstand 20–30 cm; in der Reihe 5–15 cm Ca. 20–25 Korn pro laufenden Meter

Saattiefe: 1–2 cm

optimale Bodentemperatur: 15–18 °C

Golden Ball – Art. Nr. G244 Mairübchen haben besonders bei früher Ernte ein zartes, gelbes Fleisch, vergleichbar mit Kohlrabi. Das raschwüchsige Wurzelgemüse stellt im Frühjahr eine gute Ergänzung des Sortiments dar und liefert als Zweitfrucht im Herbst angebaut ein feines Vorratsgemüse für den Winter. Ernte schon nach 8 Wochen. Mairübchen haben ein feines Aroma, mit einem Hauch von mildem Meerrettich. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: PAN

Petrowski – Art. Nr. G634 Goldgelbe, raschwüchsige, flachrunde Speiserübe mit guter Laubgesundheit. Geeignet für Frühjahrsund Herbstanbau. Schön abgesetzter Wurzelansatz. Gute Lagereignung.



Vermehrer: GST

Di Milano a colletto viola – Art. Nr. G613 Mairübe für Sommer- und Herbstkultur. Nicht für Frühjahrskultur wegen Schoßneigung. Die Rübe ist flachrund mit deutlich abgesetztem Wurzelansatz. Leuchtend violette Rübenschulter. Weißes, feines Fleisch.



Vermehrer: ARC

Kohlrübe

Brassica napus L. var. napobrassica

Preise S. 126

Aussaat: Direktsaat bis Mitte Mai; Pflanzung: Mitte Juli - Anfang August

Saatgutbedarf: Direktsaat ca. 10 g/a; TKM 2,5–3,5 g

Abstände: Ca. 40 x 40 cm

Saattiefe: 1–2 cm

optimale Bodentemperatur: 15–18 °C

Wilhelmsburger – Art. Nr. G245 Gelbe Steckrübe mit grünem Kopf, gut geformt, sehr ertragreich mit festem Fleisch und sehr guter Lagerfähigkeit. Wertvolles Wintergemüse; verträgt auch mittlere Fröste, wenn die Rüben angehäufelt werden.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GST

bingenheimer saatgut 23


Gemüse

Radies

Raphanus sativus var. sativus L.

Preise S. 127

Aussaat: Freiland ab Mitte Februar (unter Vlies) bis Mitte August; im kalten Gewächshaus ab Ende Januar, im Herbst bis Ende September Abstände: 15–25 cm Reihenabstand; in der Reihe 2–3 cm Saatgutbedarf: 200–300 g/a, 20–25.000 Korn/a; TKM 8–11 g Ca. 30 Korn pro laufenden Meter Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit optimale Bodentemperatur: 6–18 °C Sorte

Anbaueignung unter Glas •

Eiszapfen Cherry Belle Marike Sora Rudi

Freiland früh • • (•) • •

Saattiefe: 1 cm Freiland Sommer • • •

Freiland Herbst • • (•) • •

Knollenfarbe

Knollenform

Reife

weiß kirschrot scharlachrot karminrot rot

zylindrisch rund rund rund rund

früh mittel früh mittel früh

Eiszapfen – Art. Nr. G329 10–12 cm langes, zylinderförmiges, weißes, kurzlaubiges Radies; raschwüchsig.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ

Cherry Belle – Art. Nr. G330 Kurzlaubig, kirschrot und schnell wachsend. Für Freilandanbau im Frühjahr bis Frühsommer sowie Herbst. Aussaat ab Ende März direkt ins Freie. Bewährte Hobbygärtnersorte.  

b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS

Marike – Art. Nr. G331a Anbaueignung für frühe kalte und warme Treiberei sowie im Frühling und Herbst im Freiland, raschwüchsig. Leuchtend scharlachrot, kugelrund mit feinem Laub- und Wurzelansatz. Mittelstarkes Laub. Zarte, knackige Konsistenz, festfleischig und platzfest. Feiner milder Geschmack.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ, PAN, ROS

Sora – Art. Nr. G332 Anbaueignung von Frühjahr bis Herbst im Freiland. Ein festfleischiges, karminrotes Radies mit schöner runder Form. Sora bleibt lange fest und zart, auch wenn es größer wird. Allerbester, würziger Geschmack. Aussaat bis Anfang September.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GST, JOJ, SR

Rudi – Art. Nr. G334 Freilandradies mit relativ früher Reife und sehr gleichmäßiger Entwicklung. Die platz- und pelzfeste Knolle ist kugelrund, leuchtend rot mit feiner Wurzel und stabilem Laubansatz. Gut zu bündeln. Aussaat bis Anfang September. Auch für den frühen Anbau im kalten Folienhaus geeignet.



24 bingenheimer saatgut

Vermehrer: AUG, GST, KBH


Gemüse

Rettich

Raphanus sativus var. niger L.

Aussaat: Freiland ab Anfang März (unter Vlies) bis Mitte August; im kalten Gewächshaus ab Ende Januar, im Herbst bis Anfang September Abstände: Bundrettich ca. 25 x 8 cm; Stückrettich ca. 25 x 20 cm

Preise S. 127 Saatgutbedarf: 30–60 g/a; TKM 8–12 g; Ca. 12 Korn pro laufenden Meter (Bundrettich), ca. 5-7 Korn pro laufenden Meter (Stückrettich), evtl. dichter säen und vereinzeln. Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit Saattiefe: 1-2 cm

optimale Bodentemperatur: 6–18 °C

Ostergruß rosa 2 – Art. Nr. G337 Dunkelrosa, halblanger Bundrettich. Geeignet für Gewächshausanbau (Aussaat ab Mitte Januar) und frühes Freiland (ab Anfang März). Das dunkle, kompakte und stabile Laub ist gut bündelfähig. Bei Vereinzelung auch als Stückrettich nutzbar.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ, RFE, ROS

Laurin – Art. Nr. G633 Frühe bis mittelfrühe, mittelgroße weiße Treibrettichsorte. Intensive Einzelpflanzenselektion in der Züchtung für besondere Qualität als Stückrettich, Sortierung daher sehr einheitlich. Zartes, schmackhaftes Fleisch, das nicht zur Pelzigkeit neigt. Kompaktes Laub mit leicht rotem Hauch auf den Laubstielen. Auch für frühes und spätes Freiland geeignet. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: J. Jacobs  |  Vermehrer: EWE, GR, MW

Runder schwarzer Winter – Art. Nr. G335 Kugelrunder, schwarzer, festfleischiger Winterrettich, der im Einschlag bis März/April haltbar ist. Aussaat im Juli. Direktsaat, Reihenabstand 25–30 cm; in der Reihe 10 cm.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GST, SEK

Schwarzwurzeln / Haferwurz

Preise S. 127

Aussaat: So früh wie möglich, ab März bis Mitte Mai Haferwurz: März bis Mai

Saatgutbedarf: 150–200 g/a; TKM 10–13 g Ca. 40 Korn pro laufenden Meter

Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe auf 3–7 cm vereinzeln

optimale Bodentemperatur: 16–20 °C Saattiefe: ca. 2 cm

Hoffmanns Schwarze Pfahl Scorzonera hispanica L. – Art. Nr. G400 Dicke, festfleischige und zarte Wurzel. Je nach Bodenverhältnis mittellang bis lang. Abgestumpft und kaum mit Verzweigungen. Schöne schwarzbraune Farbe der feinen Oberhaut. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: GEY, MF

Haferwurz Tragopodon porrifolius – Art. Nr. G625 Altes, fast vergessenes Wurzelgemüse. Anbau und Vermarktung wie Schwarzwurzel. Süßlicher-aromatischer Geschmack, in England bekannt als „vegetable oyster“ (Gemüse-Austern). Sehr dekorative, violette Blüten im 2. Jahr.



Vermehrer: MID, RH, WGWI, WH

bingenheimer saatgut 25


Gemüse

Rote Rüben

Beta vulgaris L. ssp. vulgaris var. conditiva Alef.

Preise S. 127

Saatgutbedarf: Normalsaatgut: 5–10 kg/ha, TKM 14–20 g Präzisionssaatgut: Kaliber S: 4–5 kg/ha Kaliber M: 5–6 kg/ha Babybeets: 25 kg/ha Ca. 20 Korn pro laufenden Meter

Aussaat: Ab Mitte April, für Frischmarkt auch noch bis Mitte Juni Abstände: 30 cm Reihenabstand; in der Reihe ca. 5–10 cm

optimale Bodentemperatur: 16–22 °C Saattiefe: 2–3 cm

Jannis – Art. Nr. G343 Kugeltypus. Die Rüben sind rund bis hochrund. Der Wurzelansatz ist abgesetzt. Wegen der schönen Form, der Glattschaligkeit, dem feinen Laubansatz und der frühen Reife besonders für Frischmarkt/Bundware geeignet. Gute Lagereigenschaften. Besonders mild; für Rohkost gut geeignet. Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G344.  

NEU!



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Kirchgaesser  |  Vermehrer: BGH, CBE, MB, MW, SVO

Ronjana – Art. Nr. G338 Runde Rote Bete vom Typ Rote Kugel mit feinem Blattansatz, mittelkräftiger Blattentwicklung und gut abgesetzter Wurzel. Zarte Schale und gleichmäßig intensiv durchgefärbte Rübe. Mittlere Entwicklungszeit: ca. 130 Tage. Besonders für die Direktvermarktung geeignet. Ronjana hat einen angenehm süß-aromatischen Geschmack. Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G339.  

Züchter: T.Heinze  |  Vermehrer: CBE, GEY, MW, SOL

Robuschka (ehem. Rote Kugel 2) – Art. Nr. G345 Wüchsige Sorte mit kräftigem Laub. Runde glattschalige, sehr gut lagerfähige Rübe mit gut durchgefärbtem dunkelrotem Fleisch. Für Frischmarkt, Lagerung und Verarbeitung gleich gut geeignet. Unsere Selektion zeichnet sich durch einen besonders angenehmen, fruchtigsüßen Geschmack aus. Auch für Rohkost geeignet. Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G346.  



Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: AUG, COL, DT, GAB, MF, PLW, ROS, SVO, UB, WGWI

Forono – Art. Nr. G341 Walzenförmiger Rote Bete-Typ, gleichmäßig dunkelrot durchgefärbt, ergibt bei Verarbeitung gleichmäßige Scheiben. Kulturdauer etwas kürzer als Robuschka. Für Sommer- und Herbst-Ernte. Angenehmer, mild-süßer Geschmack. Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G342.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, MTB, PLW, RGP

Ägyptische plattrunde – Art. Nr. G347 Kurzlaubig und früh mit dunkelrotem Fleisch. Besonders für den Frühanbau geeignet. Plattrunde Form. Bewährte Hobbygärtnersorte. 

26 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: CBE, HOE, MW


Gemüse

Tondo di Chioggia – Art. Nr. G349 Spezialität für den Verkauf ab Hof oder auf dem Wochenmarkt. Leuchtend hellrote Schale, innen rotweiß gestreifte Ringe, hellgrüne Blätter. Im Anbau wie Robuschka.

b-d EHZ  |  Vermehrer: KIF



Burpees Golden – Art. Nr. G635 Gelbe Sorte mit leuchtend orangenfarbener Schale und hellgelbem Fleisch. Kräftiges Laub und langsame Entwicklung.



Möhren

b-o EHZ  |  Vermehrer: GAB

Daucus ca rota L. ssp. sativus

Preise S. 128

Aussaat: Ins Freiland von Februar bis spätestens Anfang Juli, als Bundmöhren bis Ende Juli Abstände: Je nach Sorte 30–40 cm; in der Reihe 2–4 cm Saatgutbedarf: Frühe Sorten: 1,5 Mio. Korn/ha; Späte Sorten: 1–1,2 Mio. Korn/ha; Industrieanbau: 0,8–1 Mio. Korn; TKM 0,8–1,2 g Ca. 100 Korn pro laufenden Meter (Waschmöhren), 60-70 Korn pro laufenden Meter (Lagermöhren) Präzisionssaatgut: mindestens 85 % Keimfähigkeit optimale Bodentemperatur: 6–20 °C Saattiefe: 1,5–2,5 cm Sorte

Typ

Kulturdauer

Form

Verwendung

Nantaise 2/Milan

Nantaise

90–120 Tage

Bund- und Waschmöhre

Nantaise 2/Fynn

Nantaise

100–120 Tage

Nantaise 2/Fanal

Nantaise

100–120 Tage

Fine

Nantaise

100–120 Tage

Miranda

Nantaise

100–120 Tage

Nantaise

ca. 130 Tage

Rodelika

Rote Riesen

140–150 Tage

zylindrisch mittellang zylindrisch lang zylindrisch lang zylindrisch leicht konisch lang zylindrisch leicht konisch zylindrisch lang leicht konisch abgestumpft

Rolanka

Rote Riesen

140–160 Tage

Leira

Rote Riesen

140–160 Tage

Robila

Lange Rote Stumpfe

150–160 Tage

Oxhella

Chantenay

120–140 Tage

NEU! KS-MOG-SAT-202

abgestumpft lang leicht konisch bis zylindrisch leicht konisch zylindrisch abgestumpft schlank konisch

Bund- und Waschmöhre Bund- und Waschmöhre Bund- und Waschmöhre

Bund- und Waschmöhre Frischmarkt Lager Frischmarkt Lager Verarbeitung Frischmarkt Lager Frischmarkt Lager Frischmarkt Lager Wasch- und Lagermöhre

bingenheimer saatgut 27


Gemüse

Nantaise 2/Milan – Art. Nr. G286 Geeignet sowohl für den Frühanbau als Bund- und Waschmöhre als auch für den späten Anbau als Lagermöhre. Lagerung bis ins Frühjahr möglich. Glatte, nach dem Waschen leuchtend orange Schale. Ernte ab 90 Tagen für Bundware. Besonders süßer, runder saftigfrischer Geschmack. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: M.Pickel  |  Vermehrer: PLW, ROS

Nantaise 2/Fynn – Art. Nr. G287 Frühe bis mittelfrühe Möhre im Typ Nantaise 2 mit zylindrischem, langem Rübenkörper, glatter Schale und feinem Laubansatz. Die Rübe ist mittelorange und gut durchgefärbt. Lagerung bis Februar möglich. Schöne, einheitliche Sortierung. Fynn hat einen feinen, aromatisch-süßen Geschmack bei zart-knackiger Konsistenz.  



Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: AUG, BRU, HOH, MAL, MTZ, SR, WGWI

Nantaise 2/Fanal – Art. Nr. G285 Lange, zylindrische Form ohne grüne Schultern. Glatte, leicht waschbare Haut. Saftige, süße Qualität mit intensiver Rotfärbung und kleinem, gleichfarbigem Herz. Auch für Lagerung.



b-d EHZ  |  Vermehrer: WGWI

Fine – Art. Nr. G289 Früher bis mittelfrüher Nantaise-Typ, zylindrisch bis leicht konisch mit einer glatten Schale. Im späten Anbau auch für die Lagerung geeignet. Ertragreich, gute Laubstabilität, kräftiger Geschmack. Besonders für sandige Böden geeignet.



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: C. Henatsch  |  Vermehrer: HOH, SR

Miranda – Art. Nr. G615 Früher bis mittelfrüher Nantaise-Typ mit ca. 100–120 Tagen Reifezeit. Kräftiges, gesundes Laub, sehr einheitlich sortierend.

NEU!



Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: MAL, SRD, SZB

KS-MOG-SAT-202 – Art. Nr. G660 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Homogene Neuzüchtung vom Typ Nantaise. Mit schneller Jugendentwicklung und gesundem, kräftigem Laub, wenig empfindlich gegen Alternaria. Gute Sortierung, wenig anfällig gegen Platzer. Entwicklungszeit: ca. 130 Tage. Gute Lagerfähigkeit. Intensiver Möhrengeschmack. 

Züchter: F. Ebner  |  Vermehrer: SR

Rodelika – Art. Nr. G280a Verbesserte Rothild. Stark wachsende Sorte mit kräftigem Laub. Große abgestumpfte, glattschalige Möhre mit intensiv orangeroter Farbe. Mittlerer Ertrag. Sehr gut zum Einlagern und für den Industrieanbau geeignet, auch für schwere Böden. Aussaat Mitte April bis Mitte Mai. Kräftiger, süßaromatischer Geschmack. Hervorragend hohe Brixwerte, deshalb besonders für hochwertige Säfte geeignet.  



28 bingenheimer saatgut

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: BGH, COL, MAL, ROS


Gemüse

Rolanka – Art. Nr. G282 Rodelika-Gruppe. Rolanka ist eine mittellange bis lange Speisemöhre. Im Vergleich zu Rodelika ist sie zylindrischer geformt, hat eine mehr runde Schulter und schließt bei Reife nach 160 Tagen unten rund ab. Sie ist glattschalig mit einer ansprechenden, tieforangenen Außenfarbe und gleichmäßig durchgefärbt. Rolanka hat einen kräftig-süßaromatischen Geschmack. Auch sehr geeignet für die Verarbeitung.  



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: DH, JOU, MB, PLW

Leira – Art. Nr. G284 Rodelika-Gruppe. Mittelstark wachsende Sorte mit dunkelgrünem kräftigem Laub. Der Möhrenkörper hat eine kräftig orangerote Farbe und ist gut durchgefärbt. Leicht konischer Rübenkörper mit gut ausgebildeter Schulter. Zeichnet sich durch einen vollmundig-süßaromatischen Geschmack aus. 

Züchter: D. Bauer  |  Vermehrer: MAL

Robila – Art. Nr. G281a Verbesserte Lange Rote Stumpfe o. Herz. Lange, schlanke, zylinderförmige, gut abgestumpfte Herbst- und Wintermöhre. Sehr gute Lagereigenschaften. Gut durchgefärbt und mit ausgeprägt süßem, möhrentypischem, nussig-mildem Geschmack.



Züchter: T. Heinze  |  Vermehrer: MIC

Sonderformen Oxhella – Art. Nr. G288 Verbesserte Oxheart. Oxhella fällt durch eine mittelgroße, kompakte, konische Wurzelform auf und kann als echte Spezialität vermarktet werden. Oxhella ist somit eine hervorragende Ergänzung des Möhrensortiments. Sie hat ein sehr stabiles und großes Laub. Wurzellänge 12–16 cm. Dank ihres anregend aromatischen Geschmacks und der guten Innenfärbung wird die Sorte schnell Liebhaber finden.  



Züchter: T. Heinze  |  Vermehrer: HOH, MAL

Pastinaken

Pastinaca sativa L.

Preise S. 129

Aussaat: März bis Juni

Präzisionssaatgut: mindestens 85 % Keimfähigkeit

Abstände: 30–40 cm Reihenabstand; in der Reihe 5–10 cm

optimale Bodentemperatur: 10–20 °C

Saatgutbedarf: 15–20 g/a; TKM 5–7 g Ca. 25 Korn pro laufenden Meter

Saattiefe: ca. 2 cm

Halblange Weiße – Art. Nr. G290 Sehr einheitliche und wohlgeformte keilförmige Wurzel. Sehr ertragreich.



b-d EHZ  |  Vermehrer: FMÜ, KIF, MF, UB, WGWI

bingenheimer saatgut 29


Gemüse

Aromata – Art. Nr. G291 Aromata wurde durch intensive sensorische Auslese aus einer Genbank-Herkunft entwickelt. Aromata hat sehr schlanke, butterfarbene Wurzeln. Durch besondere Süße und ausgeprägtes Aroma der festen und saftigen Wurzel ist Aromata auch hervorragend für Rohkost geeignet. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: B. Horneburg  |  Vermehrer: KEL, MF, WGWI

White Gem – Art. Nr. G619 Schlanke, lange, weiße Wurzeln mit hohem Ertrag und geringer Schossneigung. Laub etwas kräftiger als bei Halblanger Weißer.



b-d EHZ  |  Vermehrer: KIF, MF

Petersilie

Petroselinum crispum ssp. crispum L.

Aussaat: März bis Anfang Juli

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Abstände: 20–30 cm Reihenabstand

Saattiefe: 2–3 cm

Preise S. 129

Saatgutbedarf: Direktsaat: 40–50 g/a; TKM 1,2–1,8 g Ca. 80 Korn pro laufenden Meter

Mooskrause 2 – Art. Nr. G310 Mittel- bis dunkelgrüne, stark gekrauste Blätter. Kräftiger aufrechter bis halbaufrechter Wuchs.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOU, PLW, ROS

Grüne Perle 2 – Art. Nr. G311 Für Freiland und Treibkultur. Schwere, dichtgefüllte, dunkelgrüne Blattpolster auf kräftigen, kurzen Stielen, die ein rationelles Vermarkten und Bündeln ermöglichen.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOU, ROS

Einfache Schnitt 3 – Art. Nr. G312 Glattblättrige, sehr aromatische Sorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOU, PHS

Gigante d‘Italia – Art. Nr. G313 Glatte Schnittpetersilie mit großen Blättern und kräftigen Stielen. Sehr ertragreich, raschwüchsig, bei ungünstigen Bedingungen schossempflindlich.  



30 bingenheimer saatgut

Vermehrer: PHS, ROS


Gemüse

Petersilienwurzel

Petroselinum crispum ssp. tuberosum L.

Preise S. 129

Aussaat: März bis Anfang Juli

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand

Saattiefe: 2–3 cm

Saatgutbedarf: Ca. 15 g/a; TKM 1,3–1,5 g Ca. 80 Korn pro laufenden Meter

Halblange – Art. Nr. G315 Bildet eine mittellange, glatte und kegelförmige Wurzel. Bringt hohen Ertrag und lässt sich vergleichsweise gut roden. Die glatten Blätter können wie Blattpetersilie verwendet werden. Tolerant gegen falschen Mehltau, deshalb für Blatternte im Herbst besonders gut geeignet.



Knollensellerie

b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS

Apium graveolens var. rapaceum L.

Aussaat: warme Voranzucht: Februar bis Ende März; Auspflanzung: ab April Abstände: Ca. 40 x 40 cm optimale Bodentemperatur: 16–24 °C Saattiefe: Lichtkeimer! Nur leicht mit Erde bedecken.

Preise S. 129

Saatgutbedarf: 1–2 g/a; TKM 0,5 g Jede Sellerie-Saatgutpartie, die in den Verkauf gelangt, wird auf samenübertragbare Krankheiten geprüft. Sofern ein Befall mit Septoria festgestellt wurde, sind bei diesen Partien mittels Warmwasserbehandlung die Sporen abgetötet worden.

Ibis – Art. Nr. G402 Eine schnell wachsende Züchtung mit einer glatten, kugelrunden, weißfleischigen Knolle. Das Laub ist frischgrün, mittellang und aufrecht mit einer starken Septoria-Toleranz. Der kleine Laub- und Wurzelansatz verursacht wenig Putzarbeit. Durch die gute Schossfestigkeit bei warmer Anzucht von ca. 18 °C auch für den Frühanbau unter Folie geeignet. Ideale Sorte für den Frischmarkt, zum Verkauf mit und ohne Laub sowie für Industrie und zur Einlagerung. Vermehrer: BGH, PLW



Mars – Art. Nr. G404 Großwüchsiger, glatter, hochrunder Sellerie mit weißem Fleisch. Laub aufrecht, dunkelgrün und robust gegen Septoria. Gute Lagerfähigkeit, aber auch als Bundware verwendbar. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: PLW

Monarch – Art. Nr. G406 Sehr große und sehr schwere trapezförmig-runde, hellfarbige Knolle mit tief liegendem Wurzelboden. Hervorragend weiße und feste Innenqualität. Unempfindlich für Eisenflecken. Bleibt auch beim Kochen weiß. Angenehm milder, nussartiger Geschmack, bestens zum Einlagern.



b-d EHZ  |  Vermehrer: RH

bingenheimer saatgut 31


Gemüse

Stangen-, Bleichsellerie

Apium graveolens var. dulce

Preise S. 129

Saatgutbedarf: Zur Kistenaussaat: 2 g/m², 1 g ergeben ca. 1000–1200 Pflanzen; TKM 0,4–0,6 g

Aussaat: April bis Mai; Pflanzung: Folienhaus ab Anfang April; im Freiland ab Mitte April (erste Sätze geschützt unter Folie/Vlies)

optimale Bodentemperatur: 16–24 °C

Abstände: 30–32 cm oder ca. 10 Pflanzen/m²

Saattiefe: Lichtkeimer! Nur leicht mit Erde bedecken.

Tall Utah – Art. Nr. G409a Stangensellerie mit mittelspäter Reife, tiefdunkelgrüner Laubfarbe und mittelhohem Wuchs. Ca. 25–30 cm lange, glatte, grüne, fleischige Rippen, ausgezeichneter Geschmack. Sehr wüchsig und ertragreich. b-d EHZ  |  Vermehrer: HOE



Schnittsellerie

Apium graveolens L. var. secalinum Alef.

Preise S. 129

Gewöhnlicher Schnitt – Art. Nr. G409 Wächst üppig. Die sehr aromatischen dunkelgrünen Blätter werden frisch oder getrocknet als Gewürz genutzt. Zur Frischvermarktung und Verarbeitung, auch zum Einfrieren als Wintervorrat geeignet. In klimabegünstigten Gebieten mit nicht zu strengen Frösten können die Pflanzen im Freiland überwintern. Vermehrer: SR



Knollenfenchel

Foeniculum vulgare var. azoricum L.

Aussaat: Vorkultur ab Mitte Januar für Pflanzung ab Anfang März unter Vlies; Direktsaat Mai bis Juli Abstände: Reihenabstand 40 cm und in der Reihe 30 cm Saatgutbedarf: Ca. 50 g/a bei Direktsaat; ca. 15 g/a bei Vorkultur; TKM 5 g Entwicklungszeit: ca. 3 Monate optimale Bodentemperatur: 16–22 °C Saattiefe: 1,5–2 cm

Fino – Art. Nr. G190 Knollenfenchelsorte mit flachrunder Knolle. Für Frühkultur geeignet, da besonders schossfest. Aussaat: Ab Februar mit Vorkultur unter Glas, Auspflanzung unter Tunnel oder Flachfolie. Spätere Sätze direkt ins Freiland ab Anfang April.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL

Perfektion – Art. Nr. G192 Schöne, weiße Knollen, etwas runder als Fino, die sehr schossfest sind. Für Frühkultur und Herbsternte. Frühe Aussaat wie bei Fino, späte Aussaat Mitte Juni bis Mitte Juli. Nicht für die Sommersätze geeignet.



32 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL

Preise S. 130


Gemüse

Spinat

Spinacia oleracea L.

Preise S. 130

Aussaat: Frühanbau Anfang März bis Mitte April; Herbst: Ende Juli bis Mitte August; Überwinterung: Ende August bis Mitte September Abstände: 20–35 cm Reihenabstand Saatgutbedarf: 300–400 g/a; TKM 8–10 g Ca. 100 Korn pro laufenden Meter auch kalibriert, s. Preisliste. optimale Bodentemperatur: 15 - 20 °C Saattiefe: ca. 3 cm

Butterflay – Art. Nr. G410 Für Frühjahrs- und Herbstanbau; auch für Überwinterung. Sehr robust. Raschwüchsig und spät schießend. Kräftig grüne Blattfarbe.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ, ROS,TOS

Matador – Art. Nr. G412 Mittelgrüne bis dunkelgrüne Blattfarbe. Für Frühjahrs- und Herbstanbau. Winterhart. Langsamer als Butterflay.



b-d EHZ  |  Vermehrer: JOJ, ROS

Winterriesen/Verdil – Art. Nr. G414 Sehr zügiges Wachstum mit großen, kräftigen Blättern; schöne Rosettenbildung bei mittelgrüner Farbe. Für Herbst- und Überwinterungsanbau. Aussaat Anfang August bis Mitte September zur Ernte ab Anfang November bis Ende April. Für Frühjahrsanbau nur bedingt geeignet. In weiterem Stand überwintern. Sehr charakteristische Blattform mit Zipfeln am unteren Ende. Geschmack besonders aromatisch, deshalb auch bestens roh geeignet als Spinatsalat.  



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: B. von Wistinghausen  |  Vermehrer: JOJ, ROS, TOS

bingenheimer saatgut 33


Gemüse

Mangold

Beta vulgaris L. var. vulgaris

Preise S. 130

Aussaat: Direktsaat ab April oder mit Jungpflanzenanzucht, Überwinterung: Ab Juli im geschützten Anbau Abstände: 30–40 cm Reihenabstand, Stielmangold auf 30 x 40 cm pflanzen Saatgutbedarf: 100–150 g/a; TKM 15–20 g optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Sorte Glatter Silber 3 Lucullus Feurio Pirol ! NEU Rainbow

Anbaueignung unter Glas Freiland • • • • • •

Saattiefe: ca. 3 cm Blattfarbe

Stielfarbe

Rippenstärke

dunkelgrün frischgrün dunkelgrün dunkelgrün grün, rot

weiß creme rot gelb bunt: rot, lila, orange, gelb

breit schmal mittelbreit mittelbreit mittelbreit

Glatter Silber 3 – Art. Nr. G270 Stielmangold mit breiten, silberweißen Rippen und dunkelgrünem Blatt. Ertragsstark. Im geschützten Anbau auch zur Überwinterung geeignet. Besonders schossfeste Linie.

M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: FLD, PLW

Lucullus – Art. Nr. G272 Sie zeichnet sich aus durch eine frisch-grüne Farbe sowie schöne Ausbildung der Rippen und gute Haltbarkeit. Leicht gekrauste Blätter. Als Rippen- und Schnittmangold zu nutzen. Vorzüglicher Geschmack.



b-d EHZ  |  Vermehrer: DHS, HOE, RIH

Feurio – Art. Nr. G639 Mangold mit leuchtend roten Stielen und grünem rot-geädertem Blatt. (AS)



b-d EHZ  |  Vermehrer: SOL, SRD

Pirol – Art. Nr. G644 Mangold mit leuchtend, gelben Stielen und frisch-grünen Blättern, Selektion auf besonders guten Geschmack. (AS)



NEU!

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: C. Henatsch  |  Vermehrer: WH

Rainbow – Art. Nr. G648 Farbenfrohe Mischung aus vier Sorten (gelbstielig, rot mit rotem Blatt, lila mit grünem Blatt und orangestielig mit rotem Blatt). Wüchsig und gesund. Selektion auf leuchtende, klare Farben und guten Geschmack.



34 bingenheimer saatgut

Züchterin: C. Henatsch  |  Vermehrer: Che, EWE, JHA, PLW, Wgwi, Wh


Gemüse

Speisemelde

Atriplexis hortensis

Preise S. 130

Aussaat: Ab Februar

Saatgutbedarf: Ca. 100 g/a; TKM ca. 4 g

Abstände: 25–30 cm Reihenabstand

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: ca. 2 cm

Gelbe Melde – Art. Nr. G474 Kultur und Verwendung wie Spinat; einmalige Ernte der 10–20 cm hohen Pflanzen bereits ca. 6–8 Wochen nach der Aussaat oder kontinuierliches Ernten der Blätter der aufstängelnden Pflanzen ist möglich. Guter Geschmack. Gelbe Blätter.  



Salatrauke

Vermehrer: ROS, WH

Eruca sativa

Preise S. 130

Aussaat: März bis September im Freiland; im Gewächshaus bis Ende September

Saatgutbedarf: Ca. 75 g/a; TKM ca. 2 g Ca. 80 Korn pro laufenden Meter

Abstände: 25–30 cm Reihenabstand

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Ruca (Salatrauke) – Art. Nr. G480 Salat- und Würzgemüse mit kurzer Kulturzeit (wie Radies). Anbau sowohl im Freiland als auch unter Glas; sehr anspruchslos. Ungewöhnlicher, aber angenehmer, leicht pikanter Geschmack. Für gemischte Salate besonders gut geeignet. Verwendung auch als Sprossen möglich, wie Kresse.



Wilde Rauke

b-d EHZ  |  Vermehrer: GST, KBH

Diplotaxis tenuifolia

Preise S. 130

Aussaat: März bis Juli im Freiland; im Gewächshaus bis Ende August

Saatgutbedarf: Ca. 15 g/a; TKM ca. 0,25 g Ca. 150 Korn pro laufenden Meter

Abstände: 25–30 cm Reihenabstand

optimale Bodentemperatur: 18–24 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Wilde Rauke – Art. Nr. G481 Feingegliederte Wildform der beliebten Salatrauke, die etwas langsamer wächst und einen rosettenförmigen Wuchs hat. Sie kann bis zu zweimal geschnitten werden und ist deutlich länger haltbar als G480. Die Wilde Rauke ist deutlich intensiver im Geschmack. Erhältlich auch als Multipille (enthält ca. 12–15 Samenkörner, siehe Preisliste). 

b-d EHZ  |  Vermehrer: PLW, RGP

bingenheimer saatgut 35


Gemüse

Hirschhornwegerich

Plantago coronopus

Preise S. 130

Aussaat: April bis August

optimale Bodentemperatur: 10–20 °C

Abstände: Pflanzung 30 x 30 cm

Saattiefe: 1–2 cm

Hirschhornwegerich – Art. Nr. G611 Rosettenfömige, 20–30 cm hohe Salatpflanze. Mehrfacher Schnitt möglich, sehr frosthart. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Würziger, angenehm säuerlicher, schwach salziger Geschmack.



Vermehrer: JEL, KBH, RGP

Blattstielgemüse

Brassica rapa L. var. rapa

Preise S. 130

Aussaat: Direkt ab Dezember bis März unter Glas; ab März im Freiland möglich

Saatgutbedarf: 30–50 g/a; TKM 2–3 g

Abstände: 25–30 cm Reihenabstand

Saattiefe: 1–2 cm

optimale Bodentemperatur: 10–20 °C

Namenia Stielmus – Art. Nr. G490 Ein sehr ertragreiches und wohlschmeckendes Blattstielgemüse, auch zur Verwendung als Salat. Mehrfachernte möglich. Bei Vereinzelung ist auch ein Salat in der Größe einer Endivie möglich.



Vermehrer: JOJ

Asia-Salat

Preise S. 131

Aussaat: Direktsaat Freiland: Anfang Juli bis Ende August; Voranzucht für frostfreies Gewächshaus ab Juli bis Januar für satzweisen Anbau

Kulturhinweis: Asia-Salat kann als Schnittsalat mit Rosette (Einmal­ernte) oder als Blattware (Mehrfachernte) geerntet werden. Frosthart bis -10 °C

Abstände: Bei Direktsaat: 15–25 cm Reihenabstand; In der Reihe 2–3 cm; Bei Pflanzung: 10–15 cm in der Reihe

optimale Bodentemperatur: 10–20 °C Saattiefe: 1–2 cm

Saatgutbedarf: Bei Direktsaat für Bundware: 80–100 g/a; für Schnittware 150–180 g/a; TKM 2,5–3,5 g Ca. 80 Korn pro laufenden Meter

Green in Snow Brassica juncea – Art. Nr. G247 Grüner Asia-Salat mit gezähnten Blättern und scharfem, senfähnlichem Geschmack. Rasch nachwachsend, gesund. Spätkultur im Herbst und im Winter, im Freiland oder in unbeheizten Gewächshäusern.



36 bingenheimer saatgut

Vermehrer: RGP, PAN


Gemüse

Red Giant Brassica juncea – Art. Nr. G248 Spitz zulaufendes Blatt, leicht gezackt. Rote Blattadern. Gutes Aroma, etwas schärfer noch als Green in Snow.



Vermehrer: JOJ, RGP

Mizuna Brassica rapa var. japonica – Art. Nr. G249 Sehr rasch wachsendes Salatkraut mit hohem Ertrag. Bildet eine dichte Rosette mit stark gefiederten hellgrünen Blättern, die bis zu fünfmal geschnitten werden können. Milder Kohlgeschmack.



Vermehrer: BOL, GST

Moutarde Rouge Metis Brassica juncea – Art. Nr. G638 Raschwachsender Blattsenf mit intensiv roten, fein gezackten Blättern und grünen Stielen. Für den ganzjährigen Anbau geeignet. Mittelscharfes Senfaroma.



Vermehrer: GST

Kresse

Lepidium sativum L.

Preise S. 131

Aussaat: Im Winter im Gewächshaus, später im Kasten; ab Mitte März bis in den Herbst ins Freiland

Kulturhinweis: Schalenaussaat: 2,5–3 g / Schale

Abstände: Im Gewächshaus breitwürfig säen; im Freiland maximal 10 cm Reihenabstand

Saattiefe: Lichtkeimer

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

Saatgutbedarf: 80–100 g/m² bei breitwürfiger Aussaat; TKM 2–3 g

Einfache – Art. Nr. G250 Raschwachsend. Standardsorte für ganzjährige Treibkultur unter Glas; auch für Freilandanbau geeignet. Durch gefiedertes Blatt ideal für Schalenproduktion.



Vermehrer: MB, NHO

Großblättrige – Art. Nr. G251 Bringt einen hohen Gewichtsertrag und hält sich im geschnittenen Zustand länger frisch als Einfache Kresse, daher ideale Schnittsorte. 

Vermehrer: TRO

bingenheimer saatgut 37


Gemüse

Feldsalat

Valerianella locusta L.

Preise S. 131

Aussaat: Im Freiland von Ende Juli bis Mitte September; unter Glas von Ende September bis Ende Oktober Abstände: Reihenabstand im Freiland 10–15 cm, unter Glas 8–10 cm Saatgutbedarf: Ca. 150 g/a; TKM 0,9–1,3 g Ca. 80-100 Korn pro laufenden Meter Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit optimale Bodentemperatur: 10–15 °C Saattiefe: ca. 1 cm Jede Feldsalatpartie wird auf samenübertragbare Krankheiten Phoma und Peronospora val. (falscher Mehltau) untersucht. Bei positivem Befund wird die betreffende Partie einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Damit ist es möglich, die Sporen weitgehend abzutöten. Jede Partie Feldsalat wird vor der Aussaat-Saison zusätzlich zur Keimprüfung auf ihre Triebkraft untersucht. Wir empfehlen daher: ordern Sie Ihr Feldsalat-Saatgut erst kurz vor der Aussaat. Was wir nicht garantieren können: Befallsfreiheit von Mehltau und Phoma an der aus unserem Saatgut erwachsenen Feldsalat-Kultur, da eine Infektion von vielen Faktoren, wie Kulturführung, Infektionsdruck aus dem Boden und der Luft abhängig ist. Sorte Verte à coeur plein 2

Anbaueignung unter Glas Freiland •

Verte de Cambrai

TKM ca. 1,4 g

Korn pro g ca. 750

Aussaat unter Glas

Pflanzen unter Glas

Aussaat Freiland

-

-

Juli–Sept.

1,3 g

700–800

-

-

Aug.–Sept.

Vit

1,5 g

600–700

Aug.–Feb.

Sept.–Feb.

Juli–Sept.

Elan

1,5 g

600–700

Sept.–Feb.

Okt.–Feb.

Aug.–Sept.

Verte à coeur plein 2 (Dunkelgrüner vollherziger 2) – Art. Nr. G180 Dunkelgrüne, mittelgroße, kurzovale Blätter. Gute Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Gut geeignet zum Überwintern im Freiland; nicht für Gewächshaus. Sehr geschmackvoll.



b-d EHZ  |  Vermehrer: KIF, WGWI

Verte de Cambrai – Art. Nr. G181 Verte de Cambrai ist vom Typ Dunkelgrüner Vollherziger 2. Diese Sorte hat etwas hellere und größere Blätter als Verte à coeur plein 2 und einen rosettenförmigen, kompakten Wuchs. Er ist schnell wachsend und sehr winterhart. Anbaueignung: Freiland für Herbst und Überwinterung. Spätschießend, daher lange beerntbar. Gute Gesundheit und Widerstandskraft. Sehr guter, gehaltvoller Geschmack.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, ROS

Vit – Art. Nr. G183 Raschwüchsig, dunkelgrün und rundblättrig. Hervorragend geeignet zur Herbst- und Winternutzung unter Glas oder Folie durch hohen Ertrag und Toleranz gegen den unter Glas auftretenden falschen Mehltau. Das etwas größere Samenkorn bedingt eine größere Aussaatmenge von ungefähr 2 g pro m².



38 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: KIF, ROS


Gemüse

Elan – Art. Nr. G184 Im Wuchs noch rascher als Vit; geeignet für Anbau unter Glas, Folie und Freiland. Aussaat nicht zu früh. Meist verwendete Sorte im Erwerbsanbau aus unserem Sortiment.



b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS, WGWI

Winterpostelein

Montia perfoliata L.

Preise S. 131

Saatgutbedarf: 0,5–1 g/m²; TKM 0,6 g Ca. 250 Korn pro laufenden Meter

Aussaat: Freiland: im März und im August; Pflanzung im ungeheizten Gewächshaus von September bis Anfang Dezember oder ab Februar; bei hohen Temperaturen Keimhemmung; Ertrag ca. 1 kg pro m² und Schnitt

optimale Bodentemperatur: 4–10 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Abstände: Reihenabstand: 20–30 cm; in der Reihe 15–20 cm

Winterpostelein – Art. Nr. G435 Salatgemüse für Herbst-, Winter- und Frühjahrsanbau; Kulturführung wie bei Feldsalat. Im geschützten Anbau im Laufe des Winters mehrere Male schneiden. Pflanzt man Postelein auf ein gelochtes Mulchvlies ist kein Jäten erforderlich. Sehr frosthart! Hinweis: Keimt erst bei Temperaturen unter 12 °C.



b-d EHZ  |  Vermehrer: RGP, ROS

Salat optimale Bodentemperatur: 10–16 °C

Pflanzung: s. Tabelle Abstände: 25 x 25 cm bei Treiberei; im Freiland ca. 30 x 30 cm

Saattiefe: 1 cm

Saatgutbedarf: 5–10 g/a bei Pflanzung; TKM ca. 1 g

Kopfsalat

Lactuca sativa L. var. capitata

Preise S. 131 Pflanzung

Anbauempfehlung Kopfsalat, geschützter Anbau/Freiland Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez

Zulu (KS-RS-SAK-01) Briweri Maikönig Rolando Neckarriesen Skipper KS-SAK-CHE-CIN KS-SAK-MB-PIR Wunder von Stuttgart Merveille des quatre saisons

bingenheimer saatgut 39


Gemüse

geschützter Anbau Zulu (KS-RS-SAK-01)

– Art. Nr. G636

Verbesserter Larissa. Sehr schneller Treib-Kopfsalat mit frischgrünem, leicht blasigem Blatt und guter Kopfbildung. Ca. 1 Woche früher als Briweri. Gesunde, gut geschlossene Unterseite. Auch als Erdtopfpille.



Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW

Briweri – Art. Nr. G359 Ein geschmackvoller Treibkopfsalat für den beheizten und kalten Frühanbau unter Glas und Folie. Mittelfrüher, mittelgroßer, mehltautoleranter Sortentyp mit kräftigem mittelgrünem Umblatt. Bildet mittelschwere, gut geschlossene feste Köpfe mit blondem Innenblatt. Sehr unempfindlich gegen Fäulnis, da die Außenblattstellung eine gute Durchlüftung gewährt. Auch für den geschützten Anbau im Herbst mit Pflanzung Anfang September geeignet. Auch als Erdtopfpille. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW

Freilandanbau Maikönig – Art. Nr. G363 Für den frühen Freilandanbau und für kalte Kästen. Rotgetuschte mittelgroße, feste Köpfe. Sehr guter würziger Geschmack. Auch unter Vlies und Folie möglich. Aussaatzeit: Februar bis März. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: HSP

Rolando – Art. Nr. G364 Mittelfrüher, glänzend frischgrüner Kopfsalat. Klassischer Buttersalat. Bildet große, schwere Köpfe mit gut geschlossener Unterseite. Sehr zart und wohlschmeckend, buttrig, mildwürziges Aroma. Gute Widerstandsfähigkeit gegen falschen Mehltau und Randen; resistent gegen Salatmosaikvirus (LMV). Bevorzugt für den Frühjahrsanbau mit Aussaat bis Ende März. Relativ weites Erntefenster, daher gut geeignet für den Frischmarkt mit kleineren Partien. Auch als Erdtopfpille. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: GAT, HH

Neckarriesen – Art. Nr. G367 Für den Frühjahrs-, Frühsommer- und Herbstanbau gut geeignet. Kann in kühlen Lagen auch im Sommer angebaut werden. Bildet große, feste Köpfe von ansprechender Qualität. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GAT

Skipper – Art. Nr. G352 Raschwüchsiger Kopfsalat, der sich für den Frühjahrs-, Frühsommer- und Herbstanbau eignet. Bildet große, schöne, hellgrüne Köpfe. Mehltauresistenz BL 1-16, virustolerant. Aussaat Februar bis Ende April und Juli. Auch als Erdtopfpille.



40 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: HH, WGWI

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8


Gemüse

KS-SAK-CHE-CIN – Art. Nr. G603 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Entwickelt aus Cindy. Empfohlen für den ganzjährigen Freilandanbau. Schnelle Entwicklung, kompakte, mittelschwere Köpfe mit gut geschlossener Unterseite und frisch-hellgrüner Farbe (gibt 8-er Köpfe). Die Sorte hat einen mildaromatischen Geschmack mit einer salattypischen Mischung aus leicht herber Süße und nussigem Nachklang. Auch als Erdtopfpille. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: C. Henatsch  |  Vermehrer: LH, RH, WGWI

KS-SAK-MB-PIR – Art. Nr. G640 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Typ Pirat. Schnellwachsender Kopfsalat mit rotbraunen Blättern, für den ganzjährigen Freilandanbau geeignet. Feines, leicht blasiges Blatt. Schossfest und robust gegen falschen Mehltau. Auch als Erdtopfpille.



Züchterin: M. Bienert  |  Vermehrer: BGH, MB

Wunder von Stuttgart – Art. Nr. G366a Traditioneller Sommersalat, spät schießend. Bildet äußerst zarte, große, gelbe Köpfe. Unter Vlies oder Folie auch für zeitige Frühjahrsaussaaten und besonders für den Herbstanbau geeignet. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. b-d EHZ  |  Vermehrer: HSP



Merveille des quatre saisons – Art. Nr. G368 Rotbraun gefärbter Kopfsalat mit guter Kopfbildung und guter Schossfestigkeit. Anbaueignung Frühjahr und Herbst. Kompakter Typ. Besonders aromatisch. Auch als Erdtopfpille.



Eissalat

b-d EHZ  |  Vermehrer: MB

Lactuca sativa L. var. capitata

Preise S. 132 Pflanzung

Anbauempfehlung Eissalat Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez

Laibacher Eis 4 Saladin Great Lakes Mythos Modiva Marius

Laibacher Eis 4 – Art. Nr. G370 Mittelfeste, spät schießende Köpfe von gelbgrüner Farbe und rot getuscht. Für Ernte im Frühjahr, Sommer und Herbst mit guter Kopfbildung. Sehr hohe Anbausicherheit. Beliebt aufgrund seines sehr schönen, unverwechselbaren Erscheinungsbildes und des hervorragenden Geschmacks. Auch als Erdtopfpille. M 67,2 Y 100

 

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: GAT, HOE, MB, RH

bingenheimer saatgut 41


Gemüse

Saladin – Art. Nr. G356 Bekannte und bewährte Eissalatsorte; eine sehr starke Sorte, speziell geeignet für den Sommeranbau mit Ernte von Juni bis Oktober. Ist wegen der guten Widerstandsfähigkeit und Schossfestigkeit lange zu ernten. Diese Selektion ist kompakt und sehr uniform. Mit gut geschlossener Unterseite. Frischwürziger Geschmack. Auch als Erdtopfpille.  

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: BOL, HEP, HOE, MB

Great Lakes – Art. Nr. G371 Große, glänzend frischgrüne Köpfe bei gleichmäßiger Reife. Schossfest. Feste, knackige Blätter. Für Frühjahr bis Herbst. Gut geschlossene Unterseite bei gleichmäßiger Kopfform. Vorzüglicher, frischer, mildwürziger Geschmack. Auch als Erdtopfpille.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: GAB, HEP, HOE

Mythos – Art. Nr. G600 Mythos ist ein frisch-grüner, sehr fester, knackiger Eissalat, der gut im Umblatt sitzt und widerstandsfähig gegen Mehltau und Fäulnis ist. Sowohl die Kopfgröße als auch der Umblattanteil sind mittelgroß. Der gut geschlossene, sehr kompakte Kopf lässt sich leicht aus dem Umblatt ernten und kann in 8er bis 10er Kisten vermarktet werden. Mythos hat einen milden, leicht süßen Geschmack. Auch als Erdtopfpille. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: RH, WGWI

Modiva – Art. Nr. G601 Modiva ist ein frisch-grüner, fester, knackiger Eissalat. Modiva hat eine etwas kürzere Kulturzeit, eine etwas hellere Farbe und nicht ganz so feste Köpfe wie Mythos. Der Kopf ist gut vom Umblatt abgesetzt, was die Ernte ohne Umblatt erleichtert. Sowohl die Kopfgröße als auch der Umblattanteil sind groß. Ein gut geschlossener, kompakter Kopf kann in 8er Kisten vermarktet werden. Modiva ist widerstandsfähig gegen Mehltau und Fäulnis. Geschmacklich wie Mythos, mild und leicht süßlich. 

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: WGWI

Marius – Art. Nr. G604 Typ „Great Lakes“. Mittelfrüh, geeignet für die gesamte Freilandsaison. Große, schwere Köpfe für 6er bis 8er Kisten. Sehr wüchsig, gesund und widerstandsfähig.



42 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: PLW


Gemüse

Bataviasalat

Lactuca sativa L. var. capitata

Preise S. 132 Pflanzung

Anbauempfehlung Bataviasalat Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez

Tarengo Maravilla de Verano NEU! KS-SAE-UB-22

Kamalia Amerikanischer brauner

Tarengo – Art. Nr. G372 Kräftig rot-getuschter Batavia mit glänzendem, leicht blasigem Blatt. Bildet große Rosetten mit leichter Kopfbildung. Rascher Wuchs. Gute Mehltautoleranz. Für die ganze Anbausaison. Hohe Toleranz gegen Rhizoctonia. Auch als Erdtopfpille.



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: V. Becher  |  Vermehrer: BGH, RH

Maravilla de Verano – Art. Nr. G373 Rötlicher Batavia-Typ, im Innern hellgrün, mit aufrecht stehenden Außenblättern, robust. Sehr großes Erntefenster, da bereits ab beginnender Kopfbildung geerntet werden kann. Kann in erntereifem Zustand lange auf dem Beet stehen bleiben. Für die gesamte Freilandsaison, im zeitigen Frühjahr auch unter Glas oder Folie möglich. Kann auch für „Baby-Leaf“Anbau verwendet werden. Sehr schmackhaft. Auch als Erdtopfpille. 

NEU!

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, GAT, MB, PLW

KS-SAE-UB-22 – Art. Nr. G655 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Rötlicher und harmonisch wachsender Batavia vom Typ Maravilla. Schwere, kompakte Pflanzen mit geringer Kopfbildung. Robuste Pflanzen mit schön geschlossener Unterseite. Auch als Erdtopfpille.



Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: BGH

Kamalia – Art. Nr. G374 Roter, attraktiver Bataviasalat mit lockerem Wuchs. Die Blätter sind fein gekraust, die Farbe ist aufleuchtend. Für Frühjahr bis Herbst geeignet; Mehltauresistenz BL 1-16. Nur als Erdtopfpille.



Vermehrer: VBZ

Amerikanischer brauner – Art. Nr. G378 Kräftige aufrechte Rosette, teilweise Kopfbildung, mit braunroten, innen grünen, zart gewellten Blättern; lange erntereif. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: RH

bingenheimer saatgut 43


Gemüse

Romanasalat

Lactuca sativa L. var. romana

Preise S. 132 Pflanzung

Anbauempfehlung Romanasalat Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Ernte

Okt

Nov

Dez

Brun d‘hiver Valmaine

Brun d‘hiver – Art. Nr. G375 Schöner, voller, roter Romanasalat, der auch im Langtag gute Köpfe bildet. Kopfgewicht ähnlich wie bei Valmaine; robust und gesund. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Aussaat Mitte Februar bis Anfang Juli. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.

Vermehrer: HEP



Valmaine – Art. Nr. G376 Aufrecht wachsende, dunkelgrüne Sorte mit knackigen, länglichen Blättern. Sehr gesund und widerstandsfähig. Für Frühsommer- und Herbstanbau. Pflanzabstände mind. 30 x 30 cm. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Bewährte Hobbygärtnersorte.



Eichblattsalat

Vermehrer: APF, HOE

Lactuca sativa L. var. crispa

Preise S. 132 Pflanzung

Anbauempfehlung Eichblattsalat (Freiland) Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Red Salad Bowl Pasha KS-RS-SAS-RSY (Piro) (Freiland) KS-RS-SAS-RSY (Piro) (Gewächshaus) Bijella Till Cerbiatta

Red Salad Bowl – Art. Nr. G379 Rotblättriger Eichblattsalat, der stark gefüllte Büsche bildet. Spätschießend. Anbauzeit: Frühjahr bis Herbst, auch für den Kalttunnel. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, GAT, WGWI

Pasha – Art. Nr. G379b Kompakter Blattsalat mit Eichblattform. Offene, aber gefüllte Köpfe; rotes, knackiges Blatt mit gutem Geschmack und guter Haltbarkeit. Spät schießend. Erntesicher und unempfindlich. Für ganzjährigen Anbau im Freiland und im Frühjahr im unbeheizten Unterglasanbau. Auch als Erdtopfpille.



44 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: MB

Aug

Sep

Okt

Ernte Nov

Dez


Gemüse

KS-RS-SAS-RSY (Piro) – Art. Nr. G637 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Schnellwachsender, grüner Eichblattsalat, besonders für die Treiberei unter Glas und Folie geeignet. Kompakte, dichtgefüllte Köpfe mit guter Festigkeit und gesundem Blatt. Erste positive Erfahrungen liegen auch für den ganzjährigen Freilandanbau vor. Knackig – frischer Geschmack. Auch als Erdtopfpillen. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW

Bijella – Art. Nr. G610 Mittelgroßer, sehr kompakter Eichblattsalat. Rotbraun gefärbt mit frisch-grünem Herz. Mittlere Reifezeit, für den Anbauzeitraum Frühjahr und je nach Standort und Witterung auch für den Herbst geeignet. Relativ hochsitzend, daher wenig anfällig für Fäulnis an der Unterseite. Gute Feldhaltbarkeit und aromatischer, leicht süßer Geschmack. Auch als Erdtopfpillen. 

Züchter: T. Heinze  |  Vermehrer: BGH, GAB, RH

Till – Art. Nr. G382 Die fest geschichteten Blätter mit originellen Blattzipfeln bilden eine kopfähnliche frische grüne Rosette mit hellgelbem Herz. Eine schnellwachsende Salatvarietät für den Anbau von Frühjahr bis Herbst. Sehr gut geeignet auch für den frühen geschützten Anbau unter Glas und Folie. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Außergewöhnlich gut schmeckender knackiger Salat. Auch als Erdtopfpille.  

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, PLW, WGWI

Cerbiatta – Art. Nr. G602 Ein origineller Salat mit gezackten, aufrechten Blättern. Geeignet für die gesamte Anbauperiode im Freiland und im geschützten Anbau. Besonders schnelles Wachstum, daher auch als Schnittsalat geeignet. Erweckt durch seine auffällige Form sofort die Aufmerksamkeit der KundInnen. Gute Schossfestigkeit. Knackig, frischer, kräftig schmeckender Salat, tolle Bereicherung für die Direktvermarktung. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: RH

Baby-Leaf Anbauempfehlung „Baby-Leaf“ Für den Anbau von Baby-Leaf hat sich folgende Mischung bewährt (für die Direktsaat von 600 laufenden Metern): Sorte Laibacher Eis 4 Maravilla de Verano Valmaine Amerikanischer brauner Red Salat Bowl

Art. Nr. G370 G373 G376 G378 G379

Menge 25 g 10 g  5g 10 g 10 g

Mischungskomponenten bitte einzeln bestellen.

Außerdem eignen sich auch noch folgende Sorten für die Baby-Leaf-Mischung Sorte Hirschhornwegerich Green in Snow Red Giant Mizuna Salatrauke Wilde Rauke (frühere Aussaat) Jannis (Rote Bete Blätter) Speisechrysantheme

Art. Nr. G611 G247 G248 G249 G480 G481 G343 K65

bingenheimer saatgut 45


Gemüse

Lollosalat

Lactuca sativa L. var. crispa

Preise S. 132 Pflanzung

Anbauempfehlung Lollosalat Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Ernte

Okt

Nov

Dez

Lollo Rossa Lollo Bionda

Lollo Rossa – Art. Nr. G380 Roter, stark gekrauster Lollosalat mit mittelgroßen, kugelförmigen Pflanzen. Gut haltbar, beliebt für bunte Salate. Auch als Erdtopfpille.



b-d EHZ  |  Vermehrer: KIT, WGWI

Lollo Bionda – Art. Nr. G381 In allen Merkmalen vergleichbar mit Lollo Rossa, aber von hellgrüner Farbe. Aussaat ab Januar, Folgesaaten bis in den Herbst. Auch für den ungeheizten Anbau unter Glas. Auch als Erdtopfpille.

b-d EHZ  |  Vermehrer: LH, WGWI



Endivien

Cichorium endivia L.

Aussaat: Ab Mitte Juni mit Vorkultur oder direkt ins Freiland; Frühkultur ab Mitte Februar sortenbedingt möglich Abstände: 30 x 40 cm Pflanzabstand

Preise S. 133 Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen; TKM ca. 1,2 g optimale Bodentemperatur: 18–22 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Diva – Art. Nr. G388 Wird größer als Escariol. Wuchs aufrecht, früh und dicht gefüllt, daher sehr gute selbstbleichende Wirkung. Widerstandsfähig gegen Blattflecken, Vergilben und Fäule.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GAB

Escariol grüner – Art. Nr. G385 Zuverlässige, frostunempfindliche Sorte mit guter Haltbarkeit im Lager; für Herbstanbau im Freiland oder später im kalten Folien- oder Glashaus. Fleischige, ganzrandige Blätter und gut gefüllte gelbe Herzen, milder Geschmack.



46 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: GAB


Gemüse

Wallonne (Frisée) – Art. Nr. G389a Gekrauste Endivie vom Typ Wallonne. Sehr robuste Sorte für den Freilandanbau im Herbst. Starkwüchsig, erträgt gut feuchte Witterung und die ersten Fröste. Auslese auf gut gefüllte Mitte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: GAB, KIT

Zichoriensalat

Cichorium intybus var. foliosum L.

Preise S. 133

Aussaat: Ab Mitte Juni bis Mitte Juli

Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen; TKM ca. 1,4 g

Abstände: 30 x 40 cm bis 40 x 40 cm Pflanzabstand

optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Zuckerhut – Art. Nr. G390 Bildet hochrunde, meist spitz zulaufende (zuckerhutförmige) Köpfe. Ein Wintersalat mit etwas feinerem Geschmack als Endivien. Verträgt leichte Fröste. Mit der Wurzel eingeschlagen bis Februar haltbar. Lagerung im Kühlraum 6–8 Wochen möglich. Die Blätter haben ein würzig-nussartiges, leicht bitteres Aroma.  

Chicorée

b-d EHZ  |  Vermehrer: GAB, RGP, SR

Cichorium intybus L.

Aussaat: Anfang Mai Abstände: 40–50 cm Reihenabstand; in der Reihe auf ca. 12 cm vereinzeln

Preise S. 133 Saatgutbedarf: 10–20 g/a; TKM ca. 1,3 g Ca. 15 Korn pro laufenden Meter optimale Bodentemperatur: 15–20 °C Saattiefe: 1–2 cm

Tardivo – Art. Nr. G395 Für mittelspäte und späte Treiberei. Ernte Dezember bis März. Mit und ohne Deckerde zu treiben. Bildet schwere, feste Köpfe. Köstlicher, reiner Chicoreégeschmack. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: JJ

Di Bruxelles (Brüsseler Witloof) – Art. Nr. G396 Bewährte Sorte für frühen bis mittleren Anbau mit und ohne Deckerde. Bildet schöne feste und große, längliche Köpfe. Aromatisch im Geschmack. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: SR

bingenheimer saatgut 47


Gemüse

Porree

Allium porrum L.

Preise S. 133

Aussaat: Februar/März für die Pflanzung im Mai; Direktsaaten so früh wie möglich

Auch als Saatplatten auf 7,5 m-Rolle lieferbar (s. Preisteil)

Abstände: 30–40 cm Reihenabstand; in der Reihe 8–15 cm

optimale Bodentemperatur: 10–15 °C

Saatgutbedarf: 10–15 g/a bei Pflanzung, 60 g/a bei Direktsaat; TKM 2–4 g

Saattiefe: ca. 2 cm

Pflanzung

Anbauempfehlung Porree Sorte

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sep

Ernte

Okt

Nov

Dez

Hilari Herbstriesen 2/Hannibal Haldor Blaugrüner Winter/Husky Blaugrüner Winter/Avano Freezo

Sommerporree Hilari – Art. Nr. G322 Für Ernte im Spätsommer, Herbst und Vorwinter. Mittelgrünes Laub. Sehr lange, geschlossene Schäfte. Für Verfrühung unter Glas oder Folie geeignet. Aussaat ab Dezember zur Pflanzung ab März.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, DOR, SRD

Herbstporree Herbstriesen 2/Hannibal – Art. Nr. G323 Dunkelgrüner, dickschäftiger Herbst- und Winterlauch. Geeignet für satzweisen Anbau, sehr ertragreich. Aussaat Februar bis April. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: PLW

Haldor – Art. Nr. G321 Neue Selektion vom Typ „Blaugrüner Herbst“. Langer Schaft mit hohem Weißanteil, dunkles, blau-grünes Laub, aufrechte Laubstellung. Nur sehr geringe Neigung zur Zwiebelbildung. Begrenzt winterhart, daher empfohlen für die Ernte von Oktober bis Dezember. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: M. Groen  |  Vermehrer: WGWI, WIT

Winterporree Blaugrüner Winter/Husky – Art. Nr. G324a Frostharter, ertragreicher Winterporree für die Ernte im Frühjahr. Langer weißer Schaft ohne Zwiebelbildung, die blaugrünen Blätter sind gesund, stabil und stehen relativ aufrecht, wodurch die Ernte erleichtert wird.  



48 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, EWE, WB, PLW, WIT


Gemüse

Blaugrüner Winter/Avano – Art. Nr. G326 Der Stamm Avano zeichnet sich durch eine verbesserte Schaftlänge und engere Blattstellung aus. Die Blätter haben eine kräftige, blaugrüne Blattfarbe und zeigen eine gute Frosthärte.



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: H. Ritter  |  Vermehrer: PLW, SR, WB

Freezo – Art. Nr. G630 Dunkler, später Winterlauch. Besonders gut für die Überwinterung geeignet, sehr frosthart. Ca. 17 cm Schaftlänge. Aufrechter Wuchs ohne Zwiebelbildung.



Zwiebeln

Züchterin: C. Nagel  |  Vermehrer: WB, WDA, WIT

Allium cepa L.

Preise S. 134

Aussaat: Von März bis Anfang Mai; Trockenzwiebeln: Anfang bis Ende März Abstände: 25–30 cm Reihenabstand, auf 5 cm in der Reihe vereinzeln Saatgutbedarf: 50 g/a bei Speisezwiebelkultur, ca. 1000 g/a zur Anzucht von Steckzwiebeln; TKM 3–4 g; Ca. 40 Korn pro laufenden Meter optimale Bodentemperatur: 15–20 °C

ln Steckzwiebe uf S. 64 finden Sie a

Saattiefe: ca. 2 cm

Stuttgarter Riesen – Art. Nr. G460 Frühe bis mittelfrühe, flachrunde, gelbe Zwiebel mit sehr guter Haltbarkeit und feinem Geschmack. Auch gute Sorte zur Anzucht von Steckzwiebeln.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH

Sturon – Art. Nr. G461 Mittelfrühe, runde gelbbraunschalige Sorte für Speise- und Steckzwiebelproduktion; ertragreich und gut lagerfähig. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: MB

Rijnsburg 5/Bajosta – Art. Nr. G462 Rijnsburger-5-Selektion mit guter Lagerfähigkeit, widerstandsfähig und ertragreich. Mittelfrühe Säzwiebel von schöner runder Form und hellbronzener Schalenfarbe. Schnell und kräftig wachsend mit starkem Laub. Feste runde Lagerzwiebel mit guter Schalenfestigkeit, sehr ertragreich.



NEU!

b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS

Prometa – Art. Nr. G651 Mittelfrüher Rijnsburger Typ mit runder Form und fein abgesetzten Blättern. Gute Lager­ eignung.

M 67,2 Y 100

 

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Groenen  |  Vermehrer: MB

bingenheimer saatgut 49


Gemüse

Robelja – Art. Nr. G463 Mittelfrühe dunkelrote, gut durchgefärbte Zwiebel, rund bis flachrund, für Frischmarkt und Lager; diese Sorte hat sich als wüchsig und robust erwiesen. Sehr ertragreich, gesund und für mittlere bis lange Lagerung geeignet.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, ROS

Ishikura Long White Allium fistulosum L. – Art. Nr. G466 Lauchzwiebel, ohne Zwiebelbildung mit langen, weißen Schäften. Das Laub ist frisch-grün und steht sehr aufrecht. Aussaat: Anfang März bis Mitte Juli. Als Bundzwiebel für die ganze Saison geeignet, bedingt frosthart.



b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS

Winterheckenzwiebel Allium fistulosum L. – Art. Nr. G616 Ausdauernde, robuste Zwiebelpflanze mit kräftigem Laub. Horstbildend mit ca. 30–60 cm Wuchshöhe. Schnell nachwachsend, auch für den Winteranbau im Folienhaus geeignet. Aussaat: Anfang März bis Ende April. Geerntet wird über mehrere Jahre das immer wieder nachwachsende Grün.



Kürbis

Vermehrer: Wh

Cucurbita maxima Duch., C. pepo, C. moschata

Preise S. 134

Aussaat: Ins Freiland ab Mitte Mai oder Pflanzung bei Vorkultur in Töpfen nach den letzten Frösten Abstände: 1,2–2 m Reihenabstand; in der Reihe 0,5 –1 m Saatgutbedarf: 20–50 g/a; TKM 200–500 g, je nach Sorte optimale Bodentemperatur: 18–24 °C Saattiefe: ca. 2–3 cm

Zierkürbis/Mischung C. pepo 100–110 Tage – Art. Nr. G253 Mischung aus kleinfrüchtigen, dekorativen und verschiedenfarbigen rankenden Sorten. Vermehrer: RFE



Zappho C. maxima – Art. Nr. G254 Zappho ist zwar botanisch ein Kürbis, wird aber wie Zucchini verwendet. Entsprechend wird die Schale mitgegessen. Die Früchte frühzeitig mit einem Durchmesser von 8–12 cm mit noch hellgrüner Farbe ernten. Die Früchte sind breitrund und mit gelbem Fruchtfleisch. Die Pflanzen ranken nicht, können aber im Herbst bis zu 1 m lang werden. Der Geschmack erinnert an frische Erbsen. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: UB

Jack o‘Lantern C. pepo 125 Tage – Art. Nr. G255 Typischer Halloween-Kürbis. Die Pflanze ist leicht rankend. Die altgoldfarbenen Früchte werden bis zu 3 kg schwer, sie sind ca. 4 Monate haltbar. 

50 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: MW, RH


Gemüse

Bischofsmütze C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G256 Rankend, mehrfarbig, rot-weiß-grün. Durch seine charakteristische Form sehr dekorativ, kann aber auch gegessen werden. Orangefarbiges Fleisch, etwas süßlicher Geschmack. Fruchtgewicht 1–1,5 kg, sehr gute Lagerfähigkeit.

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, SWE



Rondini C. pepo 95 Tage – Art. Nr. G257 Rankend mit vielen kleinen, runden und dunkel-grünen Früchten. Im ausgereiften Zustand lassen sie sich gut lagern. Gelbes Fruchtfleisch; Fruchtgewicht 0,2–0,3 kg. Die Schale kann nicht mitgegessen werden. (AS) M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: EWE, RH

Patisson – Custard White C. pepo 95 Tage – Art. Nr. G258 Nicht rankend. Flache, runde cremefarbene Kürbisse, am Rand gewellt oder gezackt. Nur begrenzt lagerfähig. Mild im Geschmack, kann jung mit Schale wie Zucchini verwendet werden. Fruchtgewicht 0,5–0,7 kg.

Vermehrer: EWE, RFE



Futsu Black C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G259 Moschata-Kürbis. Rankend und wärmeliebend, ganz ausreifen lassen. Früchte sind zunächst dunkelgrün, mit zunehmender Reife verfärben sie sich beige und bekommen einen grauen Überzug. Innen leuchtend orange. Von hervorragendem, fruchtigem Geschmack. Gut lagerfähig. Fruchtgewicht 1–2 kg.  



Vermehrer: HEP, PN

Gele Centenaar (Gelber Zentner) C. maxima 125 Tage – Art. Nr. G260 Rankend, starkwüchsig mit sehr großen, flachrunden Früchten. Fruchtfleisch gelb-orange. Traditionelle Einmachsorte. Fruchtgewicht 10–30 kg. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: HOE

Rouge vif d‘Etampes (Roter Zentner) C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G261 Rankend, starkwüchsig mit sehr großen, flachrunden leuchtend orange- bis rotfarbenen Früchten. Fruchtfleisch gelb-orange. Lange lagerfähig. Fruchtgewicht 5–25 kg.



Vermehrer: HH, JHA

Red Kuri C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G262 Rankender Hokkaido-Kürbis. Breitrunder orangener Kochkürbis mit gelbem Fleisch. Fruchtgewicht von durchschnittlich 1,5 kg. Einheitliche, runde Form. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis Februar bei Ernte September/Oktober. TKM ca. 220 g. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 Grad und nur geringem Absinken der Nachttemperatur. Aussaat ca. 10–12.000 Korn/ha. Feiner nussartiger Geschmack. Sehr ertragreich.  

 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, DH, KIF, MW, ROS, WAR

bingenheimer saatgut 51


Gemüse

Solor C. maxima 105 Tage – Art. Nr. G606 Ein rankender, orangefarbener, dickfleischiger Hokkaido-Kürbis mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 1,1 kg und gleichmäßiger Sortierung. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis Februar bei Ernte September/Oktober. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 °C und nur geringem Absinken der Nachttemperatur. Aussaat ca. 10–12.000 Korn/ha. Im Vergleich zu Red Kuri ist Solor etwas dunkler und kleinfallender. Vermehrer: BOL



Fictor C. maxima 105 Tage – Art. Nr. G614 Sorte mit kleinfallenden, leuchtend-roten Früchten mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 1–1,2 kg. Sehr einheitlich sortierend und mit schöner, runder Fruchtform. Früh reifend. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis März. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 Grad und nur geringem Absinken der Nachttemperaturen. Aussaat ca. 10-12.000 Korn/ha. Vermehrer: BOL



Green Hokkaido C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G263 Grüne Hokkaido Sorte. Zeichnet sich durch einen besonders feinen Geschmack und auf eine lange Lagerfähigkeit im Winter aus. Er empfiehlt sich für eine zeitlich an Red Kuri anschließende Vermarktung. Dunkelgrüne Schale, das Fruchtfleisch ist gelb bis orange. Fruchtgewicht 1,5–2 kg.

Vermehrer: BOL



Blue Kuri C. maxima 100 Tage – Art. Nr. G263a Japanische Sorte mit grau-blauen Früchten. Das Fruchtgewicht variiert zwischen 1 und 2 kg. Die rankende Pflanze hat ca. 4–5 Früchte. Sehr guter Geschmack. Lagerfähig bis zu 6 Monaten.



b-d EHZ  |  Vermehrer: PEN, UB, WB

Muscat de Provence C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G265 Rankende, starkwüchsige Sorte mit dunkelgrünen, flachrunden, gerippten Früchten, die bei der Ausreife einen gelbgrauen Schimmer bekommen. Fruchtfleisch orangerot, Früchte etwa 5 bis 10 kg schwer. Langsam wachsend, im Herbst nicht zu früh ernten, dann gut lagerfähig. Wärmeliebend, besonders für Weinbauklimate geeignet. Hervorragender Geschmack. Vermehrer: PEN, PN



Butternut Waltham C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G266 Ein rankender Speisekürbis mit einer ausgefallenen birnenähnlichen Form. Die beigefarbenen Früchte sind handlich zu verarbeiten, da das zart orangefarbige Fruchtfleisch in der ca. 30 cm langen Walze völlig kernfrei ist; kleine Samenhöhle am Ende der Frucht. Sehr gute Lagerfähigkeit, feiner nussartiger Geschmack. Fruchtgewicht 1,5–2 kg. Spätreifend.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: HEP, RH

Sweet Dumpling C. pepo 105 Tage – Art. Nr. G267 Kleiner, runder, sehr ansprechend aussehender Zierkürbis, der zum Verzehr geeignet ist. Starkwachsende rankende Pflanzen. Die Frucht hat eine cremeweiße Grundfarbe mit grünen Rippenstreifen. Durchschnittsgewicht ca. 500–600 g; 3–4 Monate lagerfähig. Das orange Fruchtfleisch ist mit seinem kastanienähnlichen Aroma sehr wohlschmeckend. Besonders lecker mit Schale gedünstet.  



52 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: HEP, HOE, WB


Gemüse

NEU!

Spaghetti-Kürbis C. pepo 100 Tage – Art. Nr. G654 Kürbis mit gelblichen, länglichen Früchten. Das Fruchtfleisch zerfällt beim Kochen spaghettiähnlich. Die Schale kann nicht mitgegessen werden. Fruchtgewicht: ca. 1 - 3 kg.

 

Vermehrer: SR

Blue Ballet C. maxima 100 Tage – Art. Nr. G268 Runde, leicht birnenförmige Früchte mit türkiser bis blaugrüner Schale und festem gelborangenem Fruchtfleisch. Gewicht ca. 1–3 kg, je Pflanze ca. 1–2 Früchte. Gute Lagerfähigkeit (bis Februar). Die Konsistenz ist leicht mehlig bei ausgeprägtem nussigem Geschmack. Rankende Pflanze. M 67,2 Y 100



Melonen

C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: DF, ROS

Cucumis melo L., Citrullus lanatus

Preise S. 134

Aussaat: Voranzucht April/Mai unter Glas

Saatgutbedarf: 5–10 g/a; TKM 30–35 g

Abstände: 100 x 50 cm

optimale Bodentemperatur: 25–30 °C Saattiefe: 2–3 cm

Petit Gris de Rennes (Honigmelone) – Art. Nr. G276 Ertragreiche Honigmelone mit Früchten zwischen 500 und 800 g, die auch unter weniger warmen Bedingungen gut ausreifen. Die Fruchtreife ist gegeben, wenn sich Risse um den Fruchtstiel bilden und sich dieser leicht lösen lässt. Süßes, oranges Fruchtfleisch, frühreifend und aromatisch.

Vermehrer: BGH, PN



Sugar Baby (Wassermelone) – Art. Nr. G277 Süße Früchte mit dunkelgrüner Schale und lachsfarbenem Fruchtfleisch, bis 3 kg schwer. Jungpflanzenanzucht ab Mitte April und Pflanzung ab Mitte Mai. Pflanzabstand ca. 1 m x 1 m, eine Bodenbedeckung mit schwarzem Mulchmaterial begünstigen Wachstum und Ausreife. Anbau im Freiland nur in warmem Klima, dann können die Früchte ab August geerntet werden, im Folienhaus ab Mitte Juli. Nicht zu früh ernten, erst wenn Ranke am Fruchtansatz vertrocknet ist. Wassermelonen sind bei 8–10 °C ca. 10 Tage lagerfähig. Vermehrer: JWE



Gewürzgurken

Cucumis sativus L.

Preise S. 134

Pflanzung oder Direktsaat: ab Mitte/Ende Mai

Saatgutbedarf: 10-15 g/a; TKM 20-25 g

Abstände: 1 m x 50 cm

optimale Bodentemperatur: 18–28 °C Saattiefe: ca. 2 cm

Vorgebirgstrauben – Art. Nr. G170 Einlegegurke mit vielen kleinen dunkelgrünen Früchten mit festem Fleisch. Bewährte Hobbygärtnersorte.  



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, ROS

bingenheimer saatgut 53


Gemüse

Salatgurken

Cucumis sativus L.

Preise S. 135

Aussaat: Vorkultur für geheiztes Gewächshaus ab Mitte Februar für Pflanzung Mitte März, für Kalthaus Aussaat Anfang April für Pflanzung Anfang Mai; im Freiland Direktsaat ab Mitte Mai, nur Land- und Einlegegurken Abstände: 100–150 cm; in der Reihe 30–40 cm Saatgutbedarf: Bei Direktsaat 20–30 g/a; TKM 15–30 g Kulturhinweis: Gemischt blühende Sorten nicht zusammen mit reinweiblichen Gurken in dasselbe Haus pflanzen. optimale Bodentemperatur: 18–28 °C Saattiefe: ca. 2 cm

Helena – Art. Nr. G172 Gewächshausgurke. Bildet lange, glatte Früchte mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe. Die Sorte ist in Norddeutschland gezüchtet worden und hat sich den dortigen Bedingungen weitgehend angepasst. An heißen Standorten etwas anfällig für Brennköpfe, daher bei Bedarf schattieren. Schlangengurke von parthenocarpem Typ, kann bei Stress vereinzelt männliche Blüten bilden. Helena hat einen geringeren Nährstoffbedarf als üblich. Die Früchte haben einen vorzüglichen Geschmack. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: GOL, UB

Arola – Art. Nr. G176 Arola ist eine gemischtblühende Schlangengurke für das Gewächshaus mit langen, mittel- bis dunkelgrünen Früchten, die leicht bestachelt sind. Sie besitzt eine kräftigere Schale als übliche Schlangengurken, kann aber gut ungeschält genossen werden. Arola ist eine sehr robuste Gurke, die sich gegenüber Schädlingen und Krankheiten als widerstandsfähig erweist und daher bis in den Herbst beerntet werden kann. Achtung: Die Früchte werden hauptsächlich an den Seitentrieben gebildet! Daher Seitentriebe nicht ausgeizen, sondern erst nach den Fruchtanlagen schneiden. Nach Erreichen des Haltedrahtes reicht ein Auslichten durch Entfernen der abgetragenen Triebe. Bewährt hat sich das Führen der Seitentriebe an Querschnüren (Abstand 30–40 cm), an denen die ungekürzten Seitentriebe fächerartig hochgezogen werden. Arola ist ein echtes Gurken-Geschmackserlebnis! Die Früchte schmecken gehaltvoll und frisch aromatisch. 

Züchterin: C. Nagel  |  Vermehrer: PLW

Tanja – Art. Nr. G174 Ertragreiche, gemischtblühende Sorte für den Freilandanbau (Landgurke). In jungem Zustand geerntet sind die Früchte dunkelgrün, schlank und ca. 20–25 cm lang. Leicht bestachelt, völlig bitterfrei.



b-d EHZ  |  Vermehrer: EWE, JWE, MW, PEN, RH

Persika – Art. Nr. G175 Ertragreiche, gemischtblühende Salatgurke mit grünen, kurz bis mittellangen, glattschaligen Früchten. Geeignet sowohl für den Anbau im Freiland als auch mit Aufleitung im Gewächshaus. Bei Anbau im Haus Seitentriebe nach der zweiten Gurke schneiden. Sollte als Minigurke klein und jung geerntet werden, damit auch hervorragend geeignet als „Vespergurke“ für die Pause oder ins Büro. Besonders wohlschmeckend, weitgehend bitterfrei.  

54 bingenheimer saatgut

Züchter: H. Spieß  |  Vermehrer: BGH, GAB, HSP

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8


Gemüse

Zucchini

Cucurbita pepo L. convar. giromontiina

Preise S. 135

Aussaat: Ab Mitte April als Vorkultur mit Pflanzung ab Mitte Mai (nach den letzten Frösten); oder Direktsaat ab Mitte Mai

Saatgutbedarf: Ca. 35 g/a; 200 g für ca. 1000 Pflanzen; TKM ca. 170 g

Abstände: 100 x 100 cm Pflanzabstand

Saattiefe: ca. 3 cm

optimale Bodentemperatur: 20–24 °C

Serafina ( KS-HB-KUP-Z1) – Art. Nr. G620 In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Kompakt-wachsende Zucchini, die sich aufgrund ihres offenen Wuchses leicht beernten lässt. Schön geformte, zylindrische, dunkelgrün-marmorierte, glänzende Früchte. Ausgewogenes Verhältnis zwischen vegetativem Wachstum und Fruchtwachstum. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: K. Becker  |  Vermehrer: BGH, MW

Alberello – Art. Nr. G449 Rankenlos, mit hellen, leicht marmorierten, zylindrisch und leicht gebogenen Früchten. Offener Wuchs, reicher und früher Fruchtansatz. Ideale Ergänzung für Marktgärtner. Das Fruchtfleisch hat eine feine Konsistenz und ist sehr geschmackvoll.

b-d EHZ  |  Vermehrer: RH, UKI



Cocozelle von Tripolis – Art. Nr. G450 Anspruchslose Sorte. Lange, grüne, gestreifte Früchte. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: ROS, SWE

Zuboda – Art. Nr. G451 Rankenlos mit grünen, leicht marmorierten, länglichen Früchten mit geringem Kernhausanteil. Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung. Frühwüchsig und guter Ertrag.

 

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, GAB, MW, ROS

Zappho Cucurbita maxima – Art. Nr. G254 Zappho ist zwar botanisch ein Kürbis, wird aber wie Zucchini verwendet. Entsprechend wird die Schale mitgegessen. Die Früchte frühzeitig mit einem Durchmesser von 8–12 cm mit noch hellgrüner Farbe ernten. Die Früchte sind breitrund und mit gelbem Fruchtfleisch. Die Pflanzen ranken nicht, können aber im Herbst bis zu 1 m lang werden. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: UB

bingenheimer saatgut 55


Gemüse

Paprika

Capsicum annuum L.

Preise S. 135

Aussaat: Anfang bis Ende Februar für Auspflanzung unter Glas Anfang bis Ende März; in warmen Lagen ins Freiland ab Mitte Mai mit Aussaat Mitte März Abstände :70 x 50 cm Saatgutbedarf: Ca. 15 g für 1000 Pflanzen; TKM 6–7,5 g optimale Bodentemperatur: 20 - 25 °C

Saattiefe: ca. 1 cm

Eigenschaften Sorte Pantos Sweet Dreams Ferenc Tender Neusiedler Ideal Yolo Wonder Pusztagold NEU! Liebesapfel De Cayenne ! Jalapeno U NE NEU! Sarit Gat

Typ

Fruchtform

Fruchtfarbe bei der Reife

Fleischdicke

Reife

Gemüsepaprika Gemüsepaprika Gemüsepaprika Gemüsepaprika Gemüsepaprika Gemüsepaprika Gemüsepaprika Chili Chili Chili

dreieckig, lang, spitz zulaufend dreieckig, lang, spitz zulaufend dreieckig, spitz zulaufend blockig blockig abgestumpft rund lang, schmal schmal, kurz, abgerundet lang, schmal

dunkelgrün - dunkelrot hellgelb - rot hellgelb - rot gelbgrün - rot dunkelgrün - rot hellgelb - rot grün-rot grün - rot grün-rot grün-gelb

dick dünn dick dünn - mittel dick mittel dick dünn dick mittel

spät sehr früh früh früh mittelfrüh mittelfrüh mittelfrüh mittel mittelspät mittelfrüh

Gemüsepaprika Pantos – Art. Nr. G299 Länglicher Sortentyp mit spitzen (ca. 20 cm langen, 200  g schweren), großen, glänzend dunkelgrünen, spät rotreifenden Früchten. Die Sorte zeichnet sich jedoch später durch ihre enorme Wüchsigkeit und Gesundheit aus. Aufleitung empfohlen. Sehr tolerant gegen bodenbürtige Krankheiten. Höhere Anzuchttemperaturen als andere Sorten nötig. Die dickwandigen, rotreifen Früchte sind sehr schmackhaft und ein wahres Gaumenerlebnis! Bestens geeignet saftig frisch zum Rohverzehr oder als Schmor- und Gemüsepaprika.  



M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW

Sweet Dreams – Art. Nr. G303b Sehr ertragreicher, früher Gemüsepaprika im Peperonityp: lange (bis ca. 15 cm), schmale Früchte, ca. 3 cm breit, spitz zulaufend. Hellgelb, rot abreifend. Milder Geschmack.



Züchter: T. Ritzer  |  Vermehrer: BGH, EWE, RIH, SR

Ferenc Tender – Art. Nr. G309a Frühreifer Paprika mit hellgelben, dickfleischigen, spitzen Früchten, die leuchtend rot abreifen. Für den geschützten Anbau und in warmen Gegenden im Freiland. Sehr süß und ertragreich. 

ReinSaat b-d EHZ  |  Vermehrer: EWE, RFE

Neusiedler Ideal – Art. Nr. G301 Mittelgroße, blockige, gelbgrüne Früchte, rotreifend. Sehr ertragreich und früh, die Früchte sind dünnwandig und leicht. Auch für das Freiland gut geeignet. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.  



56 bingenheimer saatgut

b-d EHZ  |  Vermehrer: EWE, RIH


Gemüse

Yolo Wonder – Art. Nr. G300 Große, glänzend dunkelgrüne, dickfleischige Früchte von blockiger Form. In warmen Lagen auch für den Anbau im Freiland geeignet. Gesund wachsend und relativ früh rotreifend. Sehr ertragreich. Guter Geschmack.



Vermehrer: APF, BGH, EWE, PLW, RH

Pusztagold – Art. Nr. G306 Mittelfrüher, ertragreicher Paprika mit hellgelben, großen, abgestumpften Früchten. Für den geschützten Anbau und in wärmeren Gegenden im Freiland. Milder, dennoch aromatischer Geschmack; kann auch in unreifem Zustand bereits roh gut genossen werden.



NEU!

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, MB

Liebesapfel – Art. Nr. G661 Bekannte, traditionelle Feinschmecker-Sorte mit tomatenförmigen, runden Früchten. Dickfleischig, von Grün nach Rot reifend. Auch für den Freiland Anbau geeignet. Ausgezeichneter Geschmack. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. (AS)



b-d EHZ  |  Vermehrer:PEN, UB

Chili Einteilung der Schärfegrade erfolgt auf einer 10-stufigen Skala: 0(mild)-10(extrem scharf).

De Cayenne – Art. Nr. G304 Scharfer Pfefferoni mit 10–12 cm langen, schlanken grünen Früchten. Rot abreifend. Ca. 60 cm hoch. Schärfegrad: 6.



NEU!

b-d EHZ  |  Vermehrer: SR

Jalapeno – Art. Nr. G657 Sehr ertragreicher, dickfleischiger Chili. Früchte ca. 7 cm lang mit abgerundeter Spitze, rotreifend. Für unter Glas und Freiland-Anbau. Verkorkungen an den Früchten sind sortentypisch! Fruchtig-angenehme Schärfe. Schärfegrad: 5.



NEU!

Vermehrer: RFE

Sarit Gat – Art. Nr. G658 Ertragreiche, gesunde und wüchsige Chili mit attraktiven, 6 - 8 cm langen, schlanken Früchten. Gelb abreifend. Mittlere Fleischdicke. Schärfegrad: 6. (AS)



ReinSaat b-d EHZ  |  Vermehrer: RFE

bingenheimer saatgut 57


Gemüse

Tomaten

Solanum lycopersicum L.

Preise S. 136

Aussaat: Ab Januar für geheizte Kultur; im März für Freilandanbau

Saatgutbedarf: 1 g ergibt ca. 220 Pflanzen; TKM 3–4 g

Abstände: In Doppelreihen 75 x 40 cm bis 75 x 60 cm unter Glas, 100 x 50 cm Pflanzabstand im Freiland

Saattiefe: ca. 1 cm

optimale Bodentemperatur: 18–22 °C

Sorte

Fruchtform

Farbe

Erntereife

Typ

Pilu

rund

rot

mittelfrüh

Normalfrüchtig

Tica

rund

rot

mittelfrüh

Normalfrüchtig

Matina

rund

rot

früh

Normalfrüchtig

Hellfrucht

rund

rot

mittelfrüh

Normalfrüchtig

Moneymaker

rund

rot

mittel

Normalfrüchtig

Goldene Königin

rund

gelb

mittel

Normalfrüchtig

Berner Rose

rund

rosa - rot

mittel

Fleischtomate

St. Pierre

flachrund

rot

mittel

Fleischtomate

rundoval

rot

mittel

Cherry-Tomate

Zuckertraube

rund

rot

mittel

Cherry-Tomate

Yellow Submarine

birnenförmig

gelb

mittel

Cherry-Tomate

Black Cherry

rund

dunkelviolett

mittel

Cherry-Tomate

Ruthje

rund, leicht herzförmig

rot

mittel

Cocktail-Tomate

Roma VF

länglich

rot

mittel

Roma-Tomate

San Marzano

länglich

rot

mittel

Roma-Tomate

Dorenia

rundoval

rot

mittelfrüh

Normalfrüchtig

Quadro

oval

rot

mittel

Roma-Tomate

Bogus Fruchta

rund

rot

sehr früh

Balkon-Tomate

Rotkäppchen

rund

rot

sehr früh

Balkon-Tomate

Golden Currant

rund

gelb

früh

Wildtomate

Rote Murmel

rund

rot

früh

Wildtomate

NEU! Trixi

Normalfrüchtig Pilu – Art. Nr. G418 Stark wachsende, mittelfrühe bis frühe Tomatensorte mit langen Internodien für den Anbau unter Glas und Folie. Die Sorte hat sehr gute vegetative Eigenschaften kombiniert mit einer gleichmäßigen generativen Entwicklung für sehr konstante Ernten auf hohem Niveau. Die glänzenden, kräftig rot durchgefärbten, mittelfesten, 80–100g schweren Früchte eignen sich für die Stückernte mit schönem, dunkelgrünem Kelchblatt. In vollreifem Zustand eignen sich die wohlschmeckenden, 2-3 kämmrigen, saftigen Früchte vor allem für den Direktverkauf und bei halbreifem Zustand auch für den Handel. Die Sorte hat ein ausgewogenes Zucker/Säure-Verhältnis. Sehr gut geeignet für die Kulturzeit von März bis Oktober im Layer-System. Nachgewiesene Resistenzen: Fusarium oxysporum f. sp. lycopersici (Fol 0,1) sowie Cladosporium (Samtflecken) (Ff 1-5). 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW

Tica – Art. Nr. G419 Mittelstark wachsende, mittelfrühe bis frühe Tomatensorte mit kurzen Internodien, für den Anbau unter Glas und Folie. Schöne, flachrunde und sehr feste Früchte mit glänzend-roter Farbe, Fruchtgewicht ca. 70–90 Gramm. Guter Geschmack mit ausgewogenem Zucker/Säure-Verhältnis. Hohe Erträge nah bei den vergleichbaren F1-Hybriden. Auch zur Vermarktung als Trosstomate geeignet. Tica ist für alle Vermarktungsformen geeignet, auch für die Belieferung des Großhandels. Nachgewiesene Resistenzen: Fusarium oxysporum (Fol 0,1), Tomatenmosaikvirus (TMV 0, 1, 2), Verticillium. 

58 bingenheimer saatgut

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PLW


Gemüse

Matina – Art. Nr. G422 Früheste Freilandtomate, auch für den geschützten Anbau. Kartoffelblättrig mit mittelgroßen, leuchtendroten, platzfesten Früchten. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |   Vermehrer: BGH, BRA, WH

Hellfrucht – Art. Nr. G420 Freilandtomate mit hohem Ertrag. Hellfrucht ist platzfest auch bei wechselhafter Witterung und widerstandsfähig. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



Vermehrer: BGH, MID, PEN

Moneymaker – Art. Nr. G421 Empfehlenswerte Freilandsorte mit roten, mittelgroßen Früchten ohne Grünkragen. Für alle Verwendungszwecke geeignet. Eine Hauptanbausorte für sonnige Lagen. Empfohlen für den JungpflanzenWiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, EWE

Goldene Königin – Art. Nr. G423 Mittelstark wachsende Freiland-Stabtomate mit mäßiger Platzfestigkeit. Die goldgelben, runden mittelgroßen Früchte haben infolge des geringen Säuregehaltes einen milden, aber aromatischen Geschmack. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.

b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, MID



Fleischtomate Berner Rose – Art. Nr. G431 Sehr gut schmeckend, mit großen Früchten als Spezialität für den Marktgärtner, sehr ansprechende auffällige, leicht rosa Fruchtfarbe. Dünne Fruchthaut. Etwas anfällig für Blüten­ endfäule, daher auf gute Wasserversorgung und rechtzeitiges Lüften achten. M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Kultursaat EHZ  |  Vermehrer: BGH, MF, MID, PEN, SR

St. Pierre – Art. Nr. G424 Großfrüchtige, flachrunde und produktive Fleischtomate. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



Vermehrer: EWE

bingenheimer saatgut 59


Gemüse

Cherry/Cocktail-Tomate NEU!

Trixi – Art. Nr. G659 Harmonisch wachsende und gesunde Cherry-Tomate. Platzfeste, leuchtend rote, leicht ovale Früchte. Fruchtgewicht ca. 20 g. Gut zu pflegen durch feinen Pflanzenaufbau und kurze Internodien. Sehr guter Geschmack. (AS) M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: S. Wedemeyer  |  Vermehrer: SWE

Zuckertraube – Art. Nr. G427 Reich tragende, relativ große Cocktailtomate mit hervorragendem Geschmack. Lange Trauben mit kleinen, aromatischen, roten ansprechenden Früchten. Starker Wuchs. Für Gewächshausanbau oder mit Regenschutz. Kann auch mehrtriebig gezogen werden.



b-d EHZ  |  Vermehrer: BGH, MF, MID, WH

Yellow Submarine – Art. Nr. G432 Gelbe Cocktailtomate mit offenem Wuchs. Kartoffelblättriger Typ. Viele kleine birnenförmige, wunderschöne Früchte in großen Trauben mit köstlichem Geschmack. Aufgrund der lustigen Wuchsform und des tollen Geschmacks die „Kindertomate“.



Vermehrer: DT, MF

Black Cherry – Art. Nr. G623 Reichtragende und wüchsige Cherrytomate (Fruchtgewicht ca. 25 g) mit dunkelviolett reifenden, platzfesten Früchten. Guter Geschmack und sehr gesunde Pflanzen. Besonders auch für Cherry-MixSchalen geeignet.



ReinSaat b-d EHZ  |  Vermehrer: RFE

Ruthje – Art. Nr. G433 Glänzende Blätter, kräftiges Blatt, kurze Internodien, guter Fruchtbehang, nicht als Rispentomate geeignet. Sehr leuchtend rote Tomate mit leichter Herzform und dezenter Flammung um den Kelch. Fruchtgewicht zwischen 40–55 g. Der Geschmack ist außergewöhnlich gut, vergleichbar mit dem einer guten Cocktailtomate. Die festen Früchte halten sich lange an der Pflanze, bitte bis zur vollständigen Ausfärbung hängen lassen. 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: U. Behrendt  |  Vermehrer: UB

Roma-Tomate Roma VF – Art. Nr. G428 Alte, robuste Sorte mit eiförmigen Früchten. Buschtomate mit 4–5 Fruchtständen. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.  



Vermehrer: EWE, PEN, RIH

San Marzano – Art. Nr. G429 Eine robuste Sorte; Stabtomate, mit länglichen Früchten, die auch geeignet sind für die Verarbeitung zu Tomatenmark. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.  



60 bingenheimer saatgut

Vermehrer: PEN, RIH


Gemüse

Dorenia – Art. Nr. G626 Mittelfrühe, wüchsige Freiland-Tomate mit rundovalen, schnittfesten Früchten (Fruchtgewicht ca. 60–70 g). Sehr gesunde Pflanzen mit besonderer Robustheit gegen Braunfäule (Phytophthora). Gute Erträge. Ausgewogener, fruchtiger Geschmack. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Neue Hobbygärtnersorte. (AS) 

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchter: C. Matthes  |  Vermehrer: HSP

Quadro – Art. Nr. G430 Stark wachsende, weitgehend phytophthoratolerante Stabtomate mit hohem Ertrag, die gleichermaßen für den Anbau im Freiland und im Gewächshaus geeignet ist. Die ovalen Früchte haben einen hohen Markanteil und eignen sich besonders für die Verarbeitung. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. 

Züchter: H. Spieß  |  Vermehrer: HSP

Balkon-Tomate Bogus Fruchta – Art. Nr. G629 Offen wachsende, frühreifende Buschtomate mit fruchtig-süß schmeckenden, runden, roten Früchten vom Hellfruchttyp. Fruchtgewicht: ca. 40 g. Für Balkon und Kübel geeignet. Bei der begrenzt wachsenden Buschtomate ist das Ausgeizen nicht erforderlich. Wuchshöhe bis 65 cm, daher sollte die Pflanze mit einem Stab gestützt werden. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Neue Hobbygärtnersorte. (AS) 

Züchter: C. Matthes  |  Vermehrer: HSP, WH

Rotkäppchen – Art. Nr. G434 Kompakt und relativ offen wachsende Buschtomate mit wohlschmeckenden runden, roten Früchten vom Hellfruchttyp. Fruchtgewicht: ca. 50 g. Wuchshöhe bis 55 cm. Sehr gut geeignet für Balkon und Kübel. Bei der begrenzt wachsenden Buschtomate ist das Ausgeizen nicht erforderlich. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: HSP, MID

Wildtomate Lycopersicon pimpinellifolium Wildtomaten sind anspruchsloser als Kulturtomaten. Die Nährstoffansprüche sind gering. Zu viel Düngung und Wasser führen zu starker Laubbildung und vermindern die Fruchtqualität. Sie sind viel toleranter gegen Kraut- und Fruchtfäule (Phytophthora infestans) als die üblichen Tomaten und können deshalb auch gut im Freiland angebaut werden. Sie wachsen buschig, die Nebentriebe sollten mäßig ausgegeizt und die Pflanzen etwas hochgebunden werden. Werden einige Pflanzen mehrtriebig am Stock gezogen reifen deren Früchte eher. Das üppige, mehrtriebige Wachstum erlaubt viele Gestaltungsweisen: Die Pflanzen können frei wachsend auf mindestens 1 m² angebaut werden, zur Zaunverschönerung, an Stäben strahlenförmig gezogen oder in einem Trichter aus Stäben.

Golden Currant – Art. Nr. G607 Goldgelbe Tomate mit kirschgroßen, süßen und aromatischen Früchten. Robuste Freilandsorte. Frühzeitig und ertragreich; auch für große Töpfe auf Balkon und Terrasse. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.



Vermehrer: BHO

bingenheimer saatgut 61


Gemüse

Rote Murmel – Art. Nr. G608 Sehr süße, rote, kleine Früchte. Annähernd so wüchsig wie Golden Currant. Hinweis zur Anzucht: braucht durchgehend ca. 24 °C Keimtemperatur. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.

Vermehrer: BHO



Auberginen

Solanum melongena L.

Preise S. 136

Aussaat: Ab Januar für geheizte Kultur; ab März für Pflanzung Mai

Saatgutbedarf: 1 g ergibt ca. 130–150 Pflanzen; TKM 4–5 g

Abstände: In Doppelreihen 75 x 40 cm bis 75 x 60 cm unter Glas, 100 x 50 cm Pflanzabstand im Freiland

optimale Bodentemperatur: 20–25 °C Saattiefe: ca. 1 cm

Zora – Art. Nr. G641 Wüchsige, ertragreiche Erwerbsgärtnersorte mit länglich-ovalen, dunkelvioletten Früchten. Kelch nur leicht gestachelt. Gleichmäßige Fruchtbildung. Durch ihren harmonischen Aufbau ist die Pflanze gut zu pflegen. Guter, auberginentypischer Geschmack. (AS) M 67,2 Y 100



C 100 M 100 K 61,8

Züchter: R. Specht  |  Vermehrer: PEN, PLW

De Barbentane – Art. Nr. G681 Eine samenfeste Sorte aus Frankreich, mit aufrechtem Wuchs. Aufleitung erforderlich. Die Früchte werden ca. 20–25 cm lang, sind länglich walzenförmig von dunkler, schwarzer Farbe mit glatter, glänzender Haut. Sehr wüchsig und gesund, in warmen Lagen auch für den Freiland-Anbau geeignet. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. Vermehrer: PEN



Physalis

Physalis peruviana

Preise S. 137

Aussaat: Anzucht für Gewächshaus-Kultur ab Mitte Januar zur Pflanzung ab Mitte März; Freiland-Kultur: Aussaat ab Mitte März zur Pflanzung ab Mai

Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen; TKM 1–1,6 g

Abstände: Ca. 70 x 50 cm

Saattiefe: 1–2 cm

optimale Bodentemperatur: 20–24 °C

Schönbrunner Gold – Art. Nr. G646 Sehr wüchsige Pflanze mit dunkel-goldgelben Beeren für den Frischverkauf. Großfrüchtige Selektion der Forschungsanstalt für Gartenbau Schoenbrunn/Wien. Stütze oder Aufleiten sowie regelmäßiger Rückschnitt der Seitentriebe notwendig. Klimaansprüche ähnlich Paprika und Auberginen. Sehr aromatische Früchte mit süß-säuerlichem Geschmack.  



62 bingenheimer saatgut

Vermehrer: RFE, WH


Gemüse

Zuckermais

Zea mays convar. saccharata L.

Preise S. 137

Aussaat: Ab Anfang Mai Abstände: Ca. 60 cm bei Einzelreihen; 80–100 cm bei Doppelreihen; in der Reihe 20–25 cm Saatgutbedarf: Ca. 200 g/a; TKM 100–300 g Ca. 5-7 Korn pro laufenden Meter Kulturhinweis: Wegen Einkreuzungsgefahr: mindestens 500 m Abstand von Futtermais und normalsüßen Sorten. optimale Bodentemperatur: 15 - 20 °C Saattiefe: 3 - 5 cm

Golden Bantam – Art. Nr. G455 Golden Bantam ist eine alte Sorte (bekannt seit 1902). Die Sorte gehört zur Gruppe der normalsüßen Zuckermaistypen. Die Qualität der Kolben ist sehr gut, wenn rechtzeitig in der Milchreife geerntet wird. Die Umsetzung des Zuckers in Stärke erfolgt nach der Ernte rascher als bei extrasüßen Sorten, daher muss Bantam ohne geschlossene Kühlkette innerhalb eines Tages verwertet werden. Angenehmer Geschmack, weniger süß als Hybriden. Bewährte Hobbygärtnersorte. 

b-d EHZ  |  Vermehrer: PAV

Extra-süßer Zuckermais Weltweit erste extra-süße, samenfeste Zuckermaissorten. Der Abbau von Zucker in Stärke ist, wie bei sogenannten sh2-Typen üblich, deutlich verlangsamt. Die drei neuen Sorten haben eine kräftige Jugendentwicklung, sind standfest und robust. Die Kolben sind gleichmäßig und groß. Die Pflanzen haben einen mittelhohen bis hohen Wuchs. Die im Vergleich zu Hybriden variable Wuchshöhe hat keinen Einfluss auf den Kolbenertrag. Besonders aromatischer Geschmack mit ausgeprägter Süße. Anbauempfehlung: Bei gemeinsamer Aussaat der 3 Sorten erreicht man ein weites Erntefenster von 2–3 Wochen.

Damaun (früh) – Art. Nr. G456 Kürzeste Reifezeit von ca. 85–95 Tage. Mittelhoher Wuchs. Die Kolben sind etwas kleiner als die der späteren Sorten. (AS)



Züchter: F. Ebner  |  Vermehrer: SR

C 100 M 100 K 61,8

M 67,2 Y 100

Mezdi (mittel) – Art. Nr. G457 Mittlere Reifezeit von ca. 90–100 Tage. Hoher Wuchs. (AS)



Züchter: F. Ebner  |  Vermehrer: SR

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Tramunt (spät) – Art. Nr. G458 Reifezeit von ca. 100–105 Tage. Hoher Wuchs. (AS)



Züchter: F. Ebner  |  Vermehrer: SR

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

bingenheimer saatgut 63


Pflanzgut

Pflanzgut

Preise S. 137

Aufgrund ihrer Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt. Der Zeitpunkt für die Versendung richtet sich nach der Vegetation und nach günstigen, witterungsabhängigen Versandbedingungen. Im Frühjahr erfolgt der Versand Ende Februar bis Mitte März, im Herbst Mitte bis Ende September. Nutzen Sie bitte den Extra-Bestellschein für Steckzwiebeln und Knoblauch.

n Sie: Bitte beachnteSteck­

Bestellungen vo lauch ob zwiebeln und Kn ter Aufer nd so ge s gelten al osten. dk an rs Ve . trag, zzgl

termin Hinweise zu den Steckzwiebeln: Letzter Bestell.2015 Die Produktion von Pflanzzwiebeln für den ökologischen Landbau stellt die Anbauer .2 Frühjahr: 2 .2015 bis heute vor große Herausforderungen. Insbesondere bei feuchter Witterung wähHerbst: 1.9 rend der Abreife- und Erntephase ist die Gefahr der Infektion mit Pilzkrankheiten sehr groß. In Holland wurde daher ein System der Warmwasserbehandlung entwickelt. Die Steckzwiebeln und Schalotten werden in der Regel vorbeugend gegen einen eventuellen Besatz von Fusarium oxysporum und Peronospora destructor (echter Mehltau) einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Daraus kann eine grau-silberne Verfärbung der äußeren Zwiebelschale resultieren. Lagerung: Falls Sie die Zwiebeln bis zur Auspflanzung noch lagern müssen, achten Sie bitte darauf, dass die Zwiebeln unter fortwährender Belüftung trocken und warm gelagert werden.

Steckzwiebeln Allium cepa L. Stecken: März / April Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe 5-10 cm Stecktiefe: ca. 4 - 5 cm

Sturon – Art. Nr. G521 Große, runde, schossfeste Zwiebeln, die festschalig und haltbar sind. Sortierungen: 10–21 mm und 21–24 mm. Aus Demeter-Saatgut exklusiv für uns produziert – Menge begrenzt – bitte rechtzeitig bestellen (bei Lieferengpässen behalten wir uns Ersatzlieferungen vor). 

Vermehrer: CB

Red Baron – Art. Nr. G525 Rote Zwiebel. Besonders auch für die Bundzwiebelvermarktung geeignet. Wärmebehandelt, daher schossfest. Sortierungen: 10–21 mm.



Vermehrer: CB

Red Sun (Schalotten) – Art. Nr. G535 Rotschalige, runde Sorte für die Feinschmecker-Küche. Schalotten zeichnen sich durch besonders würzigen, dennoch milden Geschmack aus. Pflanzung nach dem 1. April wegen Schossgefahr. Bei ca. 25 cm Reihenabstand, in der Reihe 12–15 cm, beträgt der Pflanzgutbedarf ca. 8–10 kg/100 m². 

64 bingenheimer saatgut

Vermehrer: CB


Pflanzgut

Wintersteckzwiebeln Stecken: Anfang Oktober Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe 5-10 cm

Radar – Art. Nr. G530 Runde Zwiebelform mit guter Schalenfestigkeit, geeignet für Überwinterungsanbau. Pflanzzeit bis Ende Oktober. Auslieferung im September!



Vermehrer: CB

Mengenangaben zu den Steckzwiebeln: 1 kg Steckzwiebeln der verschiedenen Sorten und Kalibergrößen entsprechen den folgenden Stückzahlen: G 521a: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück G 521c: Größe 21/24 mm ø – enthält ca. 150–180 Stück G 525: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück G 535: Größe 25/45 mm ø – enthält ca. 40–60 Stück G 530: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück Pflanzgutbedarf: je nach Kalibergröße ca. 7–25 kg/a

Knoblauch Allium sativum L. Stecken: Ende September bis Mitte Oktober.

Stecktiefe: ca. 4–5 cm

Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe 15–20 cm

Lieferung erfolgt in ganzen Knollen. Wichtig: Die Knollen erst kurz vor dem Pflanzen teilen.

Pflanzgutbedarf: 1 kg entspricht ca. 150 Zehen; 10–15 kg/a

Frolia – Art. Nr. G541 Im Herbst zeigt sich zunächst nur ein geringer Zuwachs. Im Frühjahr überzeugt die Sorte dann durch ihre Frohwüchsigkeit. „Frolia“ gehört zu den stängelbildenden Sorten, die ab Mitte Juni Brutzwiebeln ausbilden. Das Ausbrechen der ab Mitte Juni erscheinenden Stängel fördert das Knollenwachstum. Der Erntezeitpunkt sollte nicht zu früh gewählt werden, damit eine gute Ausreifung der Zehen gegeben ist. Ein Auseinanderfallen der Knollen muss nicht befürchtet werden. Die 5–10 großen Zehen einer Knolle sind von einer festen hellbraunen Schale umhüllt. Die mittelgroßen Knollen haben eine weißliche Farbe, sie sind violett geflammt und halten die Zehen gut zusammen. Die Sorte zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass das Erntegut selbst wieder zum Stecken genutzt werden kann. Wenn keine Selektion gemacht wird, empfiehlt die Züchterin, alle 3–4 Jahre auf frisches Ausgangspflanzgut zurück zu greifen. Für die Anbausaison 2015 leider nicht lieferbar.

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: C. Nagel  

Thermidrome – Art. Nr. G540 Früher Herbstknoblauch mit weißen, leicht blauviolett geaderten Zehen. Ertragreiche, robuste Sorte.



Vermehrer: AIL

bingenheimer saatgut 65


Gründüngung

Gründüngung

Preise S. 138

Die Verwendung von Gründüngungspflanzen ist im biologischen Anbau sehr wichtig. Auf Flächen, die für kurze oder längere Zeiträume nicht für den Anbau genutzt werden, sollten konsequent Gründüngungen angesät werden. Der Boden kann sich so erholen, er wird tiefgründig durchwurzelt und die Bodenqualität wird nachhaltig erhalten bzw. verbessert: • Winterfeste Arten können Auswaschungsverluste von Nährstoffen über den Winter verhindern. • Schnellwachsende Arten können den Aufwuchs von Unkräutern unterdrücken. • Tiefwurzelnde Arten können Nährstoffe aus tiefen Bodenschichten wieder an die Oberfläche holen. • Leguminosen sammeln durch Symbiose mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff und machen diesen für die Folgekultur nutzbar. Art / Sorte

Art. Nr.

Aussaattermin

Saatstärke

Ein- oder mehrjährig

Phazelie

D10

100–300 g/a

einjährig

Buchweizen Ölrettich Gelbsenf

D110 D115 D116

600–800 g/a 250 g/a 200 g/a

einjährig einjährig einjährig

Sonnen­blume

D120

400–500 g/a

einjährig

Zottelwicke (Winterwicke)

D200

März–Anfang September; (evtl. Oktober) April–August März–Oktober Mitte AugustSeptember April–Ende August August– Oktober

600–800 g/a

einjährig

April–August

1,0–1,25 kg/a

einjährig

ab Februar

2 kg/a

einjährig

Anf. März– Anf. August April–Ende September März–August

1,3 kg/a

einjährig

250–300 g/a

überjährig

250–300 g/a

zweijährig

180–250 g/a 1,2–1,5 kg/a

einjährig einjährig

200–300 g/a

einjährig

400 g/a 1,9 kg/a 1–1,2 kg/a

einjährig mehrjährig mehrjährig

1,5 kg/a

überjährig

350 g/a, Untersaat: 200 g/a 300 g/a

zweijährig

mehrjährig

500 g/a

einjährig

300 g/a

einjährig

Saatwicke D201 (Sommerwicke) D203 NEU! Ackerbohne ‚Bioro‘ Futtererbse D202 Inkarnatklee

D220

Steinklee (gelb) Persischer Klee Blaue Lupine

D221 D211 D260

Alexandriner Klee Seradella Esparsette Waldstaudenroggen Wickroggen

D400

Kleegras

D420

bis Ende August

Luzerne-Rotklee-Gras Blauer Lein

D421

Ende März– Ende Juli bis August

Blühstreifen­ mischung/ Insekten­büffet

D210

Mai–August Mitte / Ende März–Juli April–Ende Juli

D300 D301 D390

D470

D490

66 bingenheimer saatgut

April–August Februar–Juni März–Ende Oktober September– Oktober

Anfang Mai– Ende Juli

Bienenweide

Überwinterung

Oktoberaussaaten können überwintern. Fruchtfolgeneutral.

ja

nein

Rasche Bodenbedeckung. Für die Biofumigation. Sehr schnellwachsende, unkrautunterdrückende Pflanze. Hoher Grünmasseertrag. Bindet Nährstoffe und verhindert Auswaschung. Tiefreichende Wurzeln hinterlassen viel leicht verrottbare organische Substanz im Boden. Stickstoffsammler. Starke Unkrautunterdrückung durch hohe Grünmassebildung. Stickstoffsammler. kräftige Pfahlwurzel, viel Grünmasse, als Dichtsaat schnelle Bodenbedeckung; viel Masse; Sommerzwischenfrucht. Stickstoffsammler. Für Winterzwischenfrucht­anbau. Stickstoffsammler. Pionierpflanze für sehr magere oder verdichtete Böden. Stickstoffsammler. Stickstoffsammler. Besonders für leichte und mittelschwere Böden geeignet. Stickstoffsammler. Rasche Bodenbedeckung durch schnelle Jugendentwicklung. Stickstoffsammler. Stickstoffsammler, für arme Standorte. Extrem trockenheitsverträglich. Kräftige Durchwurzelung, schnellwachsend, gut als Winterzwischenfrucht. Verhindert Auswaschungsverluste im Winter. Intensive Bodendurchwurzelung. Stickstoffsammler. Leguminosenanteil 25 %, geeignet für alle Standorte (außer extrem trockene).

ja ja

nein nein nein

ja

nein

ja

ja

ja

nein

nein

nein

Besonderheiten

Tiefe Bodenlockerung ab dem 2. Jahr. Trockenheitsverträglich. Guter Gründüngungseffekt, weil Fruchtfolge neutral. Für Körnergewinnung schon im April aussäen. Insektenfutterpflanzen, besonders geeignet für Randstreifen. Schöner Blickfang für Hof und Feldbesucher.

nein ja

ja

ja

ja

ja

nein nein nein

ja ja

nein ja ja ja

ja

ja

ja nein

ja

nein


Gründüngung

Phazelie (Bienenfreund)

Phacelia tanacetifolia – Art. Nr. D10

Ergibt eine gute Bodenstruktur und ist eine erstklassige Nahrungsquelle für Biene, Hummel und Co. Aussaaten von März bis Juli kommen zum Blühen, spätere Aussaaten bis Anfang September bringen Gründüngungseffekt und frieren im Winter ab. Oktobersaat keimt und überwintert normalerweise gut. Dunkelkeimer. Aussaatmenge: 100–300 g/a. Saattiefe: 1–2 cm.  



Vermehrer: CAM, KBH

Buchweizen

Fagopyrum esculentum – Art. Nr. D110

Rasch auflaufende und den Boden bedeckende Gründüngungs- und Bienenpflanze. Begrenzt wüchsige und relativ standfeste Sorte, im Winter abfrierend. Wird ca. 80 cm hoch. Aussaatmenge: 600–800 g/a; Aussaat bis Ende August. Saattiefe: 1–2 cm.

Ölrettich



Vermehrer: CAM, LAM

Raphanus sativus – Art. Nr. D115

Nematodenreduzierende Gründüngungspflanze für die Biofumigation. Sehr wüchsig, kräftige Wurzel. Aussaatmenge: 250 g/a. Saattiefe: 3–4 cm. 

Gelbsenf

Vermehrer: CAM

Sinapsis alba – Art. Nr. D116

Sehr schnellwachsende, anspruchslose und blattreiche Zwischenfrucht. Spätblühende Sorte, relativ unempfindlich gegen Trockenheit. Schneller Bodendecker mit guter Unkrautunterdrückung. Nicht als Vorfrucht für Kohlgewächse. Saattiefe: 1–3 cm. 

Vermehrer: CAM

Sonnenblume

Helianthus annuus – Art. Nr. D120

Gute Gründüngungspflanze mit hohem Grünmasseertrag, auch als Frischfutter oder Silage. Über Winter stehen lassen, gut für Nützlinge. Aussaatmenge: 400–500 g/a; Aussaat bis Ende August. Saattiefe: 2–3 cm. 

Vermehrer: MIC, MTB

Zottelwicke (Winterwicke)

Vicia villosa – Art. Nr. D200

Die Zottelwicke zählt mit ihren tief reichenden Wurzeln zu den Winterzwischenfrüchten, die den Boden am stärksten mit leicht verrottbarer organischer Substanz anreichert. Hervorragende Vorfrucht für Porree, Rosenkohl, usw. Saattiefe: 2–5 cm; Aussaatmenge: 600–800 g/a. 

Vermehrer: CAM

Saatwicke (Sommerwicke)

Vicia sativa – Art. Nr. D201

Kleinkörnige, frohwüchsige Gründüngungs- und eiweißreiche Futterpflanze. Starke Unkrautunterdrückung durch hohe Grünmassebildung, kräftige Durchwurzelung des Bodens, gute Bodengare, hohe Stickstoffanreicherung. Nicht winterhart. Saattiefe: 2–5 cm; Aussaatmenge: 1,0– 1,25 kg/a. 

Futtererbse

Vermehrer: CAM

Pisum sativum – Art. Nr. D202

Schnellwüchsige Gründüngungspflanze mit hoher Grünmasseentwicklung. Gute Unkrautunterdrückung. Kräftige Durchwurzelung im Oberboden. Kleinkörnige Sorte, daher geringere Aussaatmenge/ha. Aussaatmenge: 1,3 kg/a. Saattiefe: 4–6 cm. 

NEU!

Ackerbohne ‚Bioro‘

Vermehrer: CAM

Vicia faba – Art. Nr. D203

Gesunde, frostharte Ackerbohne mit guter Jugendentwicklung. Aufgrund sehr früher Aussaat, hervorragende Vorfruchtwirkung, besonders vor Starkzehrern. Gute Massebildung in der Anfangsentwicklung, hoher Kornertrag, bitterstoffarm. Kleinkörnige Sorte mit niedrigem TKM: 450g. Auch für schwierige Bodenverhältnisse geeignet. Saattiefe: 4–10 cm. 

Vermehrer: NOR

bingenheimer saatgut 67


Gründüngung

Inkarnatklee

Trifolium incarnatum – Art. Nr. D220

Einschnittig für den Winterzwischenfruchtanbau. Die Ansprüche an den Boden sind gering. Er ist schnellwüchsig und hat ein stark verzweigtes Wurzelnetz. Stickstoffsammler. Aussaatmenge: 250–300 g/a. Saattiefe: 1–2 cm. 

Vermehrer: CAM

Steinklee (gelb)

Meliotus officinalis – Art. Nr. D221

Pionierpflanze für humusarme und verdichtete Böden, zweijährig mit langer, stark verzweigter Pfahlwurzel, sehr gute Insektenpflanze. Anfangs langsame Entwicklung. Hoher Cumaringehalt, zur Verfütterung nicht geeignet. Aussaatmenge: 250 g/a. Saattiefe: 1–2 cm. 

Vermehrer: BSH, CAM

Persischer Klee

Trifolium resupinatum – Art. Nr. D211

Schnellwachsender Sommerklee, mehrschnittig, nicht winterhart, mit hohem Eiweißertrag und sehr gutem Regenerationsvermögen, liefert viele gleichmäßige Schnitte bis in den Spätherbst. Die intensiv nach Honig duftenden Blüten sind eine ideale Bienenweide. Aussaat: Mai bis August. Standort: Verträgt alle Bodenarten, bevorzugt werden leichte Lagen und mittelschwere Böden. Saattiefe: 1–2 cm; Aussaatmenge: 180–250 g/a. 

Vermehrer: CAM

Blaue Lupine

Lupinus angustifolius – Art. Nr. D260

Langsame Jugendentwicklung. Wächst gut auf leichten bis mittelschweren Böden (18–60 Bodenpunkte). Tiefe Bodendurchwurzelung, gute Stickstoffanreicherung, Verbesserung der Bodengare. Aufgrund des Bitterstoffgehaltes wird vom Verzehr abgeraten. Aussaatmenge: 1,2–1,5 kg/a. Saattiefe: 3–4 cm. 

Vermehrer: CAM

Alexandriner Klee

Trifolium alexandrinum – Art. Nr. D210

Mehrschnittig, für den einjährigen Kleegrasanbau, sehr schnelle Jugendentwicklung, rasche Bodenbedeckung, Stickstoffsammler. Aussaat bis Ende Juli; Saattiefe: 1–2 cm; Aussaatmenge: 200–300 g/a. 

Vermehrer: CAM

Seradella

Ornithopus sativus – Art. Nr. D300

Serradella ist eine robuste Leguminose für arme Standorte. Sie hat eine etwas langsame Anfangsentwicklung, ist einschnittig, nicht winterhart, und stellt eine gute Vorfrucht für Starkzehrer dar. Wächst auch bei niedrigeren Temperaturen bis in den Spätherbst hinein und verträgt dabei Frost bis ca. -5 °C. Kalkempfindlich und daher saure, anlehmige Sandböden bevorzugend. Reich blühend in Weißrosa. Eiweißreiche Futterpflanze für viele Haus- und Nutztiere – Stickstoffanreicherung – verbessert Sandböden. Saatzeit: April bis August. Saattiefe: 1–2 cm; Aussaatmenge: 400 g/a. 

Vermehrer: CAM

Esparsette

Onobrychis viciifolia – Art. Nr. D301

Besonders geeignet für trockene, flachgründige, Böden ohne Kalkmangel. Mehrjährige, wärmeliebende winterfeste Leguminose. Extrem trockenheitsverträglich durch sehr tiefreichendes Wurzelwerk. Pionierpflanze. Als eiweißreiche Futterpflanze und als stickstoffbindender Bodenverbesserer wird sie häufig kultiviert. Reich blühend in rosa, sehr guter Nektar- und Pollenspender für Bienen. Saatzeit: Februar bis Juni. Aussaatmenge: 1,9 kg/a. Saattiefe: 2–3 cm. 

Vermehrer: CAM

Waldstaudenroggen

Secale multicaule – Art. Nr. D390

Mehrjährige, sehr frostharte und anspruchslose Gründüngungspflanze, starke Bestockung und intensive Durchwurzelung des Bodens, gut geeignet als Winterzwischenfrucht, schneller Aufwuchs auch bei Trockenheit. Aussaatmenge: 1–1,2 kg/a. Saattiefe: 1–2 cm. 

68 bingenheimer saatgut

Vermehrer: MDÖ


Gründüngung

Wickroggen

Trifolium incarnatum – Art. Nr. D400

Winterharte Gründüngungsfuttermischung aus Roggen und Zottelwicken. Verhindert Auswaschungsverluste im Winter. Aussaatmenge: 1,5 kg/a. Saattiefe: 2–3 cm. 

Vermehrer: CAM

Kleegras – Art. Nr. D420 Mischung enthält 25 % Rotklee, 40 % Deutsches Weidelgras, 35 % Welsches Weidelgras (Änderungen im Mischungsverhältnis vorbehalten). Aussaatmenge: 350 g/a. Saattiefe: ca. 1 cm. 

Vermehrer: CAM

Luzerne-Rotklee-Gras – Art. Nr. D421 Mehrjährige Mischung. Da sich Luzerne im ersten Jahr oft nur langsam etabliert, ist ein Anteil Rotklee zur Sicherheit in der Mischung. Die Gräser sorgen für eine weitere Beikrautunterdrückung. Die Luzerne sorgt ab dem zweiten Jahr durch ihre tiefreichende, kräftige Pfahlwurzel für gute Bodenlockerung und eine hohe Trockenheitstoleranz. Luzerne bereits mit Rhizobien geimpft! 

Blauer Lein

Vermehrer: CAM

Linum usitatissimum – Art. Nr. D470

Alte, elegante und anspruchslose Kulturpflanze mit wunderbaren, blauen Blüten. Ca. 40–50 cm hoch. Eignet sich bestens als Gründüngung, als Feldumrandung von Mais und die geernteten Körner als eine wertvolle Nahrungsergänzung. Aussaatmenge: 500 g/a. Zur Begrünung. Saattiefe: ca. 1 cm.



Vermehrer: SR

Blühstreifenmischung / Insektenbüffet – Art. Nr. D490 Einjährige, kostengünstige Blühstreifenmischung mit Insektenfutterpflanzen, speziell für Erwerbsgartenbaubetriebe (Bestandteile: Buchweizen, Phazelie, Sonnenblumen, Borretsch, Lupine, Alex. Klee, Pers. Klee, Saatwicke, Seradella, Herzgespann, Dill, mauretanische Malve. Änderungen vorbehalten). Mischung ohne Kreuzblütler. Leguminosen sorgen für gute Stickstoffanreicherung und damit guten Vorfruchtwert. Schnellwachsende Sorten sorgen für frühzeitige Bodenbedeckung, dadurch gute Unkrautunterdrückung. Aussaatmenge: 300 g/a. 

eigene Mischung

Gründüngung für gärtnerische Flächen. Beachten Sie bitte die Einheiten im Preisteil. Wir beziehen die Gründüngungssaaten aus ökologischem Anbau von führenden Anbietern für Öko-Gründüngungssaaten. Das Saatgut wurde fast ausschließlich auf Flächen erzeugt, die darüber hinaus von einem der folgenden Verbände anerkannt sind: Bioland, Demeter, Naturland, Bio Siusse (Schweiz) und Ernte-Verband (Österreich). Eine Deklaration der Anbauverbände bezogen auf einzelne Saatgutpartien ist derzeit nicht möglich. Wir bieten das Saatgut als Ökosaatgut nach der EU-VO 834/2007 an.

bingenheimer saatgut 69


Kräuter

Kräuter Überblick

Art. Nr.

einjährig

Art

Botanischer Name

K8– K17 K15 K16 K18 K20 K22 K25 K30 K31 K32 K35 K38 K40 K45/ K45N K46 K80 K50 K51

Basilikum (verschiedene Varietäten) Bohnenkraut Berg-Bohnenkraut Borretsch Dill Tetra Dill Kümmel Kerbel Koriander Gewürzfenchel Kultursauerampfer Lavendel Liebstock Majoran

Ocimum sp.

Satureja hortensis Satureja montana Borago officinalis Anethum graveolens

Carum carvi Anthriscus cerefolium Coriandrum sativum Foeniculum vulgare Rumex acetosa Lavandula officinalis Levisticum officinale Origanum majorana

• • • •

Dost, Wilder Majoran Oregano Pimpinelle Russischer Estragon

Origanum vulgare Origanum heracleoticum Sanguisorba minor Artemisia dracunculus

K58 K61 K63 K91 K64 K65 K70 K73 K79 K81 K90

Salbei Schnittlauch (verschiedene Varietäten) Schnittknoblauch Schwarzkümmel Speisechrysantheme Thymian Ysop Winterkresse Brunnenkresse Zitronenmelisse

Salvia officinalis Allium schoenoprasum Allium tuberosum Nigella sativa Chrysanthemum coronarium Thymus vulgaris Hyssopus officinalis Barbaraea praecox Nasturtium officinale Melissa officinalis

zweijährig

TKM (g)

Saatgutbedarf bei Direktsaat (g/100m²)

Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen (g)

1,0–1,7

40–50

3–4

0,4–0,6 0,3–0,5 16–22 1,2–2,3

50–60 50–70 250 80–120

2

2,5–3,0 1,1–2,3 10–17 3,5–8,5 0,8–1,3 0,7–0,9 2,4–3,6 0,12–0,18

60–100 40–60 80–100 60–80 200 20 50–80 50–80

8

• • •

0,1 0,05–0,13 7–11 0,2-0,35 g

40–50 40–50 300 30–40

1 1 15 1

• •

7,5–9 0,8–1,5

50–80 60–100

15 0,5–2

3 1,9–2,7 2,4–2,7 0,25–0,3 0,9–1,2 1,0–1,2 0,25 0,5–0,7

500 150–200 100–120 50–70 40–60 40–50 30 10

5

mehrjährig

• • • •

• • • •

• • • • • • •

Petersilie (G310-G313) und Schnittsellerie (G409) finden Sie unter der Rubrik Gemüse.

Saatscheiben Für ausgewählte Kräuter bieten wir Saatscheiben für größere Abnahmemengen an. Sie ermöglichen eine schnelle und exakte Kornablage bei sehr geringem Aufwand. Empfohlen für Direktvermarkter, die ihr Sortiment mit frischen Topfkräutern erweitern wollen. Aufgrund der einfachen Handhabung eignen sich die Scheiben auch für Einrichtungen mit betreuten Menschen. Die Scheiben haben einen Durchmesser von 10 cm und sind von der Kornanzahl passend für 11er/12er Töpfe. Die Artnamen sind auf die Scheiben aufgedruckt, so dass es zu keiner Verwechslung kommen kann.

70 bingenheimer saatgut

3

8–10 10 3 2 8 0,6

1 2 3–4 Ca. 0,5 3


Kräuter

Preise S. 138–139

Saatgutbedarf für 1000 Töpfe (g) 20

Reihen- und Pflanzabstand (cm)

Saattiefe (cm)

Aussaattermin

Besonderheiten

30 x 25 bis 40 x 25 30 x 25 30 x 25 30 x 30 bis 30 x 40 30 x 5–10

0,3–0,5

Voranzucht ab April, ab Mai ins Freiland

Lichtkeimer, sehr wärmebedürftig

flache Ablage flache Ablage 0,5–1 2–3

ab April bis Juli Voranzucht ab März empfohlen April bis Juni ab April ins Freiland bis Juli

Lichtkeimer Lichtkeimer

20 15–20 4 40 4

30 x 10 30 x 5–10 30 x 10 30 x 25 30 x 25 30 x 25 40–50 30 x 25

1–2 flache Ablage 1–2 1–2 0–5 flache Ablage 1–2 flache Ablage

Voranzucht ab März, sonst April bis Juni März bis Juni ab März bis April ab März bis April Voranzucht ab Anf. April ab Februar zur Voranzucht ab März zur Voranzucht April bis Mai

Wird häufig im ersten Jahr als Untersaat gedrillt Lichtkeimer, feucht halten Drillen Frostempfindlich, Endstand 20–30 Pflanzen/m² Lichtkeimer Wechseltemperaturen zur Keimung Kulturnutzung 3 bis 4 Jahre Lichtkeimer, wärme- und feuchtebedürftig

3 3 80 5-6

30 x 25 30 x 25 30 x 25 40 x 30

flache Ablage flache Ablage 1 flache Ablage

Lichtkeimer, Bienenpflanze

80 20

30 x 25 30 x 25

1,5 2–2,5

60

30 x 25 30 x 25 30 x 25 30 x 25 30 x 25 30 x 5–10 30 x 10 30 x 25 bis 40 x 25

2 1 flache Ablage flache Ablage flache Ablage flache Ablage flache Ablage flache Ablage

ab Februar zur Voranzucht ab Februar zur Voranzucht ab März Voranzucht ab März zur Pflanzung ab Mitte April bis Ende Mai ab März zur Voranzucht Voranzucht ab Februar, ab März bis Juli ins Freiland März bis August ab Ende April Ganzjährig, Direktsaat ab April Voranzucht ab Mitte März Voranzucht ab Mitte März Juli bis September Ganzjährig als Topfkultur im Gewächshaus Voranzucht ab Mitte März

10 150 20

45

6 10 5–10 6

Ca. 100 Korn / lfm.

Dunkelkeimer

Lichtkeimer, Bienenpflanze Benötigt gute Wasserversorgung Voranzucht empfohlen

Lichtkeimer Voranzucht empfohlen, Bienenpflanze Kann mit Abdeckung überwintern. Feucht halten Lichtkeimer, Jungpflanzen sind frostempfindlich

Für folgende Sorten können wir Saatscheiben anbieten: Sorte Buschbasilikum Basilikum großblättrig Roter Basilikum Bohnenkraut Kerbel Koriander

Art. Nr. K8 K11 K12 K15 K30 K31

Sorte Majoran Schnittlauch Gonzales Thymian Zitronenmelisse Grüne Perle (Krause Petersilie) Einfache Schnitt (Glatte Petersilie) Salatrauke

Art. Nr. K45 K63 K70 K90 G311 G312 G480

Die Preise und Abnahmemengen finden Sie im Preisteil zu den Kräutern. Eine kurze Anbauanleitung liegt jeder Bestellung bei.

bingenheimer saatgut 71


Kräuter

Basilikum Für alle Basilikum-Varietäten gilt: Gewürz- und Heilpflanze, wärmebedürftig und frostempfindlich. Viel Regen und Temperaturen unter 8 °C verursachen Blattverfärbungen. Voranzucht für Freilandanbau ab Mitte April, in kleinen Büscheln pikieren. Direktsaat ab Mitte Mai möglich, jedoch Jungpflanzenanzucht empfohlen. Flache Ablage, Lichtkeimer. Ernte vor und zu Blühbeginn, TKM 1,0–1,7 g; Direktsaat 40–50 g/100 m², bei Vorkultur 3–4 g/1000 Pflanzen bzw. 20 g für 1000 Töpfe. Achtung: Schnecken lieben Basilikum.

Buschbasilikum Ocimum basilicum var. minumim – Art. Nr. K8 Sehr kompakt, verzweigt mit kleinen Blättern, sehr spät blühend, gut geeignet für Topfkultur. Pflanzabstand ca. 25 x 25 cm.



b-d EHZ  |  Vermehrer: SEK

Basilikum mittelgroßblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K10 Einjährig, ca. 30 cm hoch. Mittelgroßblättrige Form vereint gutes Aroma mit ausreichend starkem vegetativem Wuchs. Schöne Pflanzen für Topfkräuter. Pflanzabstand ca. 30 x 25 cm.  



Vermehrer: SEK, SR

Basilikum großblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K11 Typ Genoveser; großblättrige Form, starker Wuchs, sehr gutes Aroma. Bestens geeignet für Bundwarenproduktion und Verarbeitung. Pflanzabstand ca. 30 x 25 cm.



b-d EHZ  |  Vermehrer: SEK

Basilikum rotblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K12 Rot-braunes, dekoratives, aromatisches Basilikum. Sehr ansprechend auch im Bund. Im Anbau etwas empfindlicher als grünes Basilikum.



Vermehrer: BOL, SR

Zitronenbasilikum Ocimum americanum – Art. Nr. K13 Nach Zitrone schmeckendes Basilikum; sehr aromatisch; für Tee und Salate; frisch und getrocknet.



Vermehrer: SR

Zimtbasilikum Ocimum basilicum var. cinnamomum – Art. Nr. K14 Angenehmes Aroma. Verbindet Zimt und Basilikum zu einem einzigartigen Duft- und Aromabouquet. Bildet große Blätter. Durch die kleinen violetten Blüten auch sehr dekorativ in Blumenbeeten.  



72 bingenheimer saatgut

Vermehrer: BOL, SRD


Kräuter

Thai Basilikum Ocimum basilicum – Art. Nr. K17 Niedrig wachsendes Basilikum mit grünen, leicht violett angehauchten mittelgroßen Blättern. Dunkelviolette Stängel und rosa-lila Blüten machen das Thai-Basilikum auch zu einer hübschen Zierpflanze für warme Lagen. Süßer, an Anis erinnernder Geschmack.



Vermehrer: BOL

Bohnenkraut ‚Saturn‘ Satureja hortensis – Art. Nr. K15 Einjährig; Höhe: bis zu 50 cm hoch wachsend; Direktsaat möglich; Ernte kurz vor der Blüte. TKM 0,4–0,6 g; Direktsaat 50–60  g/100  m². Für eine durchgehende Ernte satzweise anbauen. Auch als Zweitfrucht mit Aussaat Juli rentabel.



b-d EHZ  |  Vermehrer: KBH

Berg-Bohnenkraut Satureja montana – Art. Nr. K16 Mehrjährige Gewürz- und Heilpflanze, Lichtkeimer; einzeln oder in kleinen Büscheln (2–3 St.) pikieren; Höhe 50 cm; TKM 0,3–0,5 g; Pflanzabstand 50 x 40 cm.  



Vermehrer: ROS, WH

Borretsch Borago officinalis – Art. Nr. K18 Frisch zu verwendende Gewürzpflanze; einjährig; Höhe 80 cm; blau blühend; Direktsaat sowie zur Topfkultur geeignet. Ernte der jungen Blätter. TKM 16,0–22,0 g; Direktsaat 250 g/100 m²; 150 g/1000 Töpfe; Reihenabstand mind. 30 cm. Gute Futterpflanze für Insekten.



Vermehrer: MID, RGP, ROS, WB

Dill Anethum graveolens – Art. Nr. K20 Zur Produktion von Dillspitzen, Bundware und Körnerdill. Höhe bis zu 100–120 cm, Sommeraussaaten gehen schnell in die Blüte. Ab April direkt ins Freiland. TKM 1,4–2,2 g; Direktsaat 80–120 g/100 m²; für Dillspitzen höhere Aussaatstärken (bis 400 g) und engerer Reihenabstand möglich; bei Vorkultur 3 g/1000 Pfl., 20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 30 cm, Saattiefe 2–3 cm.  



Vermehrer: MIC, NHO

Tetra Dill Anethum graveolens – Art. Nr. K22 Einjährig; dichtlaubiger als K 20; viel Blattmasse, besonders geeignet für Bundware; Aussaat und Gebrauch wie K 20. Auch zum Treiben geeignet. TKM 1,4–2,2 g; Saatgutbedarf und Reihenabstand wie K 20.  



Vermehrer: BOL, JOJ, MTB, ROS

bingenheimer saatgut 73


Kräuter

Kümmel Carum carvi – Art. Nr. K25 Ein- bis zweijährige Gewürzpflanze, kräftiger, herber Geschmack, appetitanregend und verdauungsfördernd. Höhe 90–120 cm, anspruchslos, gedeiht auf tiefgründigen, gut mit Kalk und Humus versorgten Böden besser, unempfindlich gegen Frost. Aussaat April/Mai bis später Juni; als Untersaat geeignet; bei Vorkultur Aussaat März–Mai. TKM 2,5–3,0 g; 60–100 g/100 m²; bei Vorkultur 8 g/1000 Pfl.; Reihenabstand 30 cm, in der Reihe 5 cm; Saattiefe: 1–2 cm. 

Vermehrer: WK

Kerbel, Verena Anthriscus cerefolium – Art. Nr. K30 Einjährig, mehrere Aussaaten im Jahr; zu Frühjahrssuppen und Salat. Höhe 30 cm, Frühjahrsanbau möglich, Aussaat ab Juni empfohlen (unterdrückt die Blütenbildung). Mehrere Schnitte möglich. TKM 1,1–2,3 g; 40–60 g/100 m², 45 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 25 cm, Pflanzabstand 5 cm oder in Doppelreihen: 10–15 cm zwischen den Doppelreihen und 30–40 cm zwischen zwei Doppelreihen. Für die erste Ernte im Frühling ist ab Ende Juli Aussaat. Auch zur Überwinterung möglich (Saattiefe: 1,5–2 cm).  



b-d EHZ  |  Vermehrer: KBH, KIF, ROS

Koriander Coriandrum sativum – Art. Nr. K31 Einjährig; frisches Grün in Suppen, zu Fleischgerichten oder die Samen gemahlen, auch zu Gemüse wie Rote Rüben. Höhe 40–60 cm, bevorzugt leichte, durchlässige Böden. Ab März/April Direktsaat; langsame Jugendentwicklung. TKM 10,0–17,0 g; 80–100  g/100  m²; bei Vorkultur 8–10 g/1000 Pfl.; Reihenabstand 30–50 cm, Saattiefe: 1–2 cm.  



Vermehrer: PHS, ROS

Gewürzfenchel Foeniculum vulgare – Art. Nr. K32 Ein- bis zweijährig, frostempfindlich, über Winter abdecken; frisches Grün in der Küche; Samen reifen sehr spät aus; Direktsaat, Aussaat ab März/April, langsame Jugendentwicklung. Höhe bis 200 cm, Vorkultur empfohlen. Verwendung als Magen- und Babytee. TKM 3,5–8,5 g; 60– 80 g/100 m², bei Vorkultur 10 g/1000 Pfl., 20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–50 cm.  



Vermehrer: PHS, RGA

Kultursauerampfer Rumex acetosa – Art. Nr. K35 Mehrjährig; im Frühjahr die jungen frischen Blätter in Salate, zu Suppen, Kräutermix; blutreinigend und appetitanregend. TKM 0,8–1,3 g.



Vermehrer: EWE, UB, WH

Lavendel Lavandula officinalis – Art. Nr. K38 Mehrjährig; Staude, Halbstrauch; Höhe 50–80 cm; Vorkultur empfohlen; bevorzugt trockene, kalkreiche, leichte, durchlässige Standorte auch in mittleren Höhenlagen; Heil- und Duftpflanze. Aussaat für die Jungpflanzenanzucht Anfang bis Mitte Februar im Gewächshaus; Wechseltemperatur bricht Keimruhe (20–30 °C). Pikieren, langsame Jugendentwicklung; ab Mai pflanzen. TKM 0,7–0,9; 20 g/100 m²; 2 g/1000 Pfl.; Pflanzabstand 50 x 30 cm. 

Vermehrer: DHS, MF, ROS, WH

Liebstock Levisticum officinale – Art. Nr. K40 Mehrjährig; Höhe bis 200 cm; Vorkultur empfohlen; Direktsaat möglich. Kulturnutzung 3–4 Jahre, mag humosen, tiefgründigen, nährstoffreichen, feuchten Boden; Jungpflanzenanzucht ab Anfang März, Pflanzung im April; TKM 2,4–3,6; 50–80 g/100 m², bei Vorkultur 8 g/1000 Pfl., 40 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–50 cm.  

 

74 bingenheimer saatgut

Vermehrer: EWE, VH


Kräuter

Majoran Origanum majorana – Art. Nr. K45 Einjährige Gewürzpflanze; Höhe 30–50 cm; Topfkultur empfohlen, bevorzugt durchlässige, fruchtbare, kalkhaltige und leicht erwärmende Böden; nur warme und geschützte Lagen für den Anbau auswählen, zum Auflaufen viel Wärmebedarf sowie ausreichende Feuchtigkeit. Aussaat ab Anfang Mai; in rauen Lagen Vorkultur im Gewächshaus, langsame Jugendentwicklung. TKM 0,12–0,18 g; 50–80 g/100 m², bei Vorkultur 0,6 g/1000 Pfl., 4 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 25–30 cm. Vermehrer: SEK



Dost, Wilder Majoran Origanum vulgare – Art. Nr. K46 Mehrjährig; Pizzagewürz; schöne Bienenpflanze. Verwendung zu Tomatengerichten, Pizza u. a.; Höhe 60–90 cm; Direktsaat oder Vorkultur möglich, Lichtkeimer. Anzucht ab Februar im Glashaus bei 16 °C, ab April ins Freiland. TKM 0,07–0,1 g; 40–50 g/100 m², bei Vorkultur 1 g/1000 Pfl., 3 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 50 x 30 cm.  



Vermehrer: HE, PHS, VH

Oregano, griechischer Origanum heracleoticum – Art. Nr. K80 Gewürzpflanze: typisches Gewürz für Pizza und Saucen. Ertragreiche Selektion mit besonders intensivem Aroma. Mehrjährig; Höhe bis 30 cm; sonniger Standort, magerer Boden; Blüte Juli/August, Blütenfarbe weiß–rosa. TKM 0,07–0,08 g. Pflanzung 30 x 25 cm.



Vermehrer: ROS

Pimpinelle Sanguisorba minor – Art. Nr. K50 Mehrjährig, Höhe bis 50 cm. Tee- und Gewürzpflanze, beliebt als Beigabe zu Salaten. Ernte bis in den Herbst; bevorzugt sonnigen, trockenen, kalkhaltigen Standort. Ab März ins Freiland. TKM 7,0–11,0 g; 300 g/100 m², bei Vorkultur 15 g/1000 Pfl., 80 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 30 x 25 cm.



Vermehrer: EWE, RFE, SR, WH

Russischer Estragon Artemisia dracunculus – Art. Nr. K51 Russischer Estragon ist ein mehrjähriges, bis 1,50 m hohes Würzkraut, auch zum Trocknen geeignet. Lichtkeimer! Verwendet werden die Triebspitzen. Zartes Anis-Aroma. 

Vermehrer: JEL

Salbei Salvia officinalis – Art. Nr. K58 Mehrjähriger, ausdauernder Halbstrauch, Gewürz- und Heilpflanze, Höhe 50–70 cm; geeignet sind warme, windgeschützte Lagen; gute Kalkversorgung, keine Staunässe; stark humose Standorte, langsame Jugendentwicklung. Jungpflanzenanzucht ab März im Gewächshaus mit Auspflanzung ab Mai bis Juni. TKM 7,5–9,0 g; 50–80 g/100 m², 15 g/1000 Pfl., 80 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 50–60 cm, Pflanzabstand 30–40 cm, Saattiefe: 1,5 cm.  



Vermehrer: MID, MF, PHS

bingenheimer saatgut 75


Kräuter

Schnittlauch Für alle Schnittlauch-Varietäten gilt: Ausdauernd, Höhe bis 60 cm, gute Wasserversorgung sollte gewährleistet sein, bevorzugt kalkhaltige, gut mit Humus versorgte Böden; frosthart; für Topfkultur geeignet. TKM 0,8–1,5 g; 60–100 g/100 m²; 0,5–2 g/1000 Pflanzen; 20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 30–40 cm.

Schnittlauch Schmitt Allium schoenoprasum – Art. Nr. K61 Mittelgrobröhrig. Wüchsig, mit mittelstarken, straffen Halmen. TKM 1,2 g; Direktsaat: 8,0–12,0 kg/ha.

M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Züchterin: S. Weber  |  Vermehrer: DHS, KBH, HIW, MF, MW



Schnittlauch Gonzales Allium schoenoprasum – Art. Nr. K63 Grobröhrig. Starkwüchsig und aufrecht; dunkelgrün; guter Ertrag. Für Treib- und Freilandanbau gleichermaßen gut geeignet. Robust gegen Rost.



b-d EHZ  |   Vermehrer: KEL

Schnittknoblauch Allium tuberosum – Art. Nr. K91 Mehrjährige Zwiebelpflanze, deren flachrunde Blätter wie Schnittlauch laufend geerntet werden können. Sehr robust, auch gegen Rost. Der Geschmack ist mild-aromatisch, zwischen Schnittlauch und Knoblauch.

 

Vermehrer: ROS

Schwarzkümmel Nigella sativa – Art. Nr. K64 Einjährig; mattschwarze kantige Samen mit spezifischem Geschmack, scharf-würzig für Brot und Käse. Echter Schwarzkümmel, für Brot, Käse und türkisches Fladenbrot. Alte Heil- und Gewürzpflanze. Höhe bis 60 cm, Blüte Juni/Juli. TKM 1,9–2,7 g; 150–200 g/100 m², Reihenabstand 25–30 cm. 

Vermehrer: ROS

Speisechrysantheme Chrysanthemum coronarium – Art. Nr. K65 Einjährig; Gewürzbeigabe, intensiver Geschmack. Höhe bis 100 cm, Schnitthöhe als Gemüse: 10–25 cm. Mehrmalige Ernte möglich durch Ausbildung neuer Seitentriebe aus den Blattachseln. Topfkultur möglich. Anbau ähnlich wie Spinat, speziell für Frühjahrsanbau geeignet; ganzjährige Aussaat möglich, Direktsaat ab April. TKM 2,4–2,7 g; Reihenabstand 25–30 cm, in der Reihe 10–15 cm. 

Vermehrer: KBH, MF

Thymian, Deutscher Winter Thymus vulgaris – Art. Nr. K70 Heil- und Gewürzpflanze. Unentbehrlich für die mediterrane Küche, aber auch als Hustentee, frisch oder getrocknet. Ausdauernder immergrüner Halbstrauch; Höhe bis 30–40 cm; bevorzugt leichte, kalkhaltige Böden, verträgt aber auch schwerere Böden solange sie nicht zu feucht sind. Um Auswinterungsverluste zu vermeiden, nicht zu tief schneiden; evtl. abdecken; trockenheitstolerant; Direktsaat schwierig, jedoch möglich. Für Topfkultur geeignet. TKM 0,25–0,3 g; 50–70 g/100 m², 1 g/1000 Pfl., 6 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 40 x 30 cm.  



76 bingenheimer saatgut

Vermehrer: ROS, SR


Kräuter

Ysop Hyssopus officinalis – Art. Nr. K73 Gewürz- und Heilpflanze, ausdauernder Halbstrauch; frisch und getrocknet mit Blüten in Fleisch- und Gemüsegerichten, Rohkost und Salaten; würziger Tee; Geschmack herb und säuerlich. Höhe 60–100 cm, Blütenfarbe vorwiegend violettblau, selten rosa oder weiß; Direktsaat bei feuchtwarmer Witterung möglich, Jungpflanzenanzucht empfohlen, langsame Jugendentwicklung. Nutzung drei bis vier Jahre. TKM 0,9–1,2 g; 40–60 g/100 m², 2 g/1000 Pfl., 10 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–60 cm, 30–40 cm in der Reihe.  



Vermehrer: BOL, VH

Winterkresse Barbaraea praecox – Art. Nr. K79 Gewürzpflanze mit kresseartigem Geschmack. Zweijährige Staude; Höhe bis 80 cm; verträgt Sonne bis Halbschatten; Kohlgewächs; je trockener der Standort desto schärfer; Ernte vor der Blütenbildung; auch für ungeheizte Gewächshäuser geeignet; Aussaat im August, Ernte bis in das nächste Jahr bis zur Blüte. Gefiederte Blätter, goldgelbe Blüten; feuchte, nährstoffreiche Erde. Blütezeit April bis Juni, Ernte der Samen ab Juli. Im Winter abdecken. TKM 1,0–1,2 g. 

Vermehrer: SRD

Brunnenkresse Nasturtium officinale – Art. Nr. K81 Frischgrünes, rundblättriges Würzkraut. Normalerweise Kultur in fließendem Wasser, Brunnenkresse kann aber auch mit gleichmäßiger Feuchtigkeit in Erde kultiviert werden. Besonders für Topfkultur geeignet. Rettich-/meerrettichähnliches Aroma und hohe Vitamingehalte. Verwendet werden die frischen Triebspitzen für Salate, Quark oder auf Brot. 

Vermehrer: BOL

Zitronenmelisse Melissa officinalis – Art. Nr. K90 Heil- und Gewürzpflanze, Teepflanze. Ausdauernd; Höhe bis 90 cm; bevorzugt nährstoffreiche, nicht zu trockene warme Böden, gerne lehmigen Sand oder sandige Lehmböden mit guter Humusversorgung und Struktur, keine Staunässe; nebelige Niederungen vermeiden; Halbschatten oder sonnige Lagen; Direktsaat nicht zu empfehlen; in rauen Lagen Winterschutz, Topfkultur empfehlenswert. Lichtkeimer. Jungpflanzenanzucht ab Mitte März, Pflanzung ab Anfang Mai, Herbstpflanzung bis Mitte September; Jungpflanzen sind frostempfindlich; Jungpflanzenbedarf 50.000 bis 60.000 Pfl./ha. TKM 0,5–0,7 g; 10 g/100 m², 3 g/1000 Pfl., 6 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 50–60 cm, in der Reihe 30–40 cm.  

Vermehrer: DHS, ROS, WH

bingenheimer saatgut 77


Blumen

Unser Blumensortiment im Überblick Hinweis zu unserem Blumensortiment Bei der Auswahl unserer Blumen lassen wir uns von dem Bild eines ökologischen Bauerngartens inspirieren. Hier sollen Insekten Blüten, die reich mit Pollen und Nektar gefüllt sind, finden. Aber auch klassische, teils gefüllte Schnittblumen gehören dazu, die im Strauß durch ihre Blütenfülle ganz besonders gut wirken. Nicht in unserem Sortiment sind Pflanzen, die zwar große und farbenfrohe Blüten haben, aber eben oftmals keine Nahrung mehr für Bienen, Hummeln und

10-15

B112

Amaranthus tricolor

Surinamischer Fuchsschwanz

10-15

B119

Antirrhinum majus

Löwenmäulchen (hohe Mischung)

25-30

B119b

Antirrhinum majus

Löwenmäulchen (niedrige Mischung) 25-30

NEU! B118 NEU! B588

Antirrhinum majus

Löwenmäulchen ‚Black Prince‘

25-30

Arctotis venusta

Anmutiges Bärenohr

20

B122

Asarina scandens

Kletterlöwenmäulchen

8-12

B130

Calendula officinalis

Ringelblume (Mischung)

25-30

B130a

Calendula officinalis

Ringelblume (orange)

25-30

B135

Callistephus chinensis

Sommeraster

20-25

B136

Callistephus chinensis

Sommeraster, gefüllt

20-25

Callistephus chinensis

Prinova

10-15

Callistephus chinensis

Biedermeier

20-25

Callistephus chinensis

Paeonienaster

20-25

Carthamus tinctorius

Färberdistel

20-30

B145

Centaurea cyanus

Kornblume (blau)

30

B146

Centaurea cyanus

Kornblume (Farbmischung)

30

B164

Chrysanthemum segetum

Gelbe Wucherblume

10

B164a

Chrysanthemum carinatum

B175

Clarkia elegans

B178

NEU! B572 B577 B578 ! U E N B584 NEU! B585 B587 NEU! B589

• • • •••• •••• • •• • • bis • • •••• •••• •••• •• •••• •• •• ••

vorwiegend

Bunte Wucherblume

10

Mandelröschen

20-25 vorwiegend

Cleome spinosa

Spinnenpflanze

4-6

B180

Convolvulus tricolor

Aufrechte Winde

10

B185

Coreopsis tinctoria

Schöngesicht

16-20

B190

Cosmos bipinnatus

Cosmea

6-9

NEU! B193

Cosmos bipinnatus

Weiße Cosmea

6-9

B192

Cosmos sulphureus

Orange Cosmea

8

B200

Delphinium ajacis

Lanzenrittersporn (Farbmischung)

16

B201

Delphinium ajacis

Lanzenrittersporn (blau)

16

B461

Echium vulgare

Natternkopf

20-30

B235

Eschscholtzia californica

Goldmohn

20-25

B260

Gilia capitata

Sperrkraut

20-25

Sperrkraut (dreifarbig)

16-20 Rand dunkelviolett, innen weiß

B260a Gilia tricolor

78 bingenheimer saatgut

•••• • ••••

••• •• Strahlenkränze •• ••• • • Mischung • •• • • Mischung • •••• • •

Insekten-/ Bienenweide

Gartenfuchsschwanz

Rank-/Kletterpflanze

Amaranthus hypochondriacus

Trockenblume

B111

Einzelstellung

50

Balkon, Gefäße

Name Kornrade

Schnittblume

Art. Nr. Botanischer Name B110 Agrostemma githago

Blütenfarbe

Pflanzen pro m²

Einjährige Sommerblumen


Blumen

März-Juni

Blüte

Pflanzung

Direktsaat

Voranzucht

Höhe (in cm)

Saatgutbedarf 1000 Pflanzen

Heilpflanze

Essbare Blüten

Art. Nr. B110

Duftpflanze

Co. Auch bei den Farben setzen wir eher auf Natürlichkeit – in der Tradition der Bauerngärten. Die Verbindung von Vielfalt, Nützlichkeit und Schönheit charakterisieren diese Form des Gartens. So entstanden und entstehen jedes Jahr wieder neu intakte Ökosysteme, in denen auch Nützlinge die notwendige Nahrung finden. Wie schön, dass diese Nützlichkeit auch unsere Seele anspricht: lassen wir uns berühren von der Ausstrahlung nützlicher Blumen.

15 g

50-80

Juli-Sept

B111

2g

100

Apr

Mai

Juli-Sept

B112

2g

80-90

Apr

Mai

Juli-Sept

B119

0,5 g 60

März-Apr

Apr-Mai

Juli-Okt

B119b

0,5 g 30

März-Apr

Apr-Mai

Juli-Okt

B118

0,5 g 30

März-Apr

Apr-Mai

Juli-Okt

B588

0,5 g 60

Apr

Mai

Juni-Okt

B122

0,5 g bis 200

März

Mai

Mai-Okt

B130

20 g

30-60

B130a

20 g

60

B135

5g

50

März

Mai

Juli-Nov

B136

5g

50

März

Mai

Juli-Nov

B572 B577 B578 B584 B585 B587 B589

5g

50

März

Mai

Juli-Nov

5g

50

März

Mai

Juli-Nov

5g

50

März

Mai

Juli-Nov

50 g

60-80

Mitte Apr-Anf. Juni

Mitte Juni-Aug

B145

17 g

50-90

März-Juni; Aug-Sept

Juni-Sept

B146

17 g

50-90

März-Juni; Aug-Sept

Juni-Sept

B164

10 g

30-50

Apr

Juli-Okt

B164a

10 g

30-50

Apr

Juli-Okt

B175

1g

40-60

Ende Apr-Anf. Mai

Juni-Sept

B178

4g

90-120

B180

20 g

30-40

März-Mai

Juni-Aug

B185

5g

50-80

März-Apr

Juli-Sept

B190

10 g

Apr-Mai

Juni-Nov

B193

10 g

Apr-Mai

Juni-Nov

B192

10 g

100150 100150 40-50

Apr-Mai

Juni-Aug

B200

5g

50-100

Juni-Sept

B201

5g

50-100

AprMitte Juni; Sept Anfang Apr-Mitte Juni

März-Aug

Juni-Okt

März-Aug

Apr

Juni-Okt

Mai

Juli-Sept

Juni-Sept

B461

6g

50-60

März-Mai

Mai-Okt

B235

3g

30-50

Apr-Anf.Juni

Ende Mai-Sept

B260

1g

30-50

Apr-Juni

Juni-Sept

B260a

1g

20-30

Apr-Juni

Juni-Aug

bingenheimer saatgut 79


10

•• • •• • • • • bunt • • •bunt• •• •vorwiegend •

B275

Helianthus annuus

Sonnenblume ‚La Torre‘

16-20

NEU! B276 B277

Helianthus annuus

Sonnenblume ‚Hella‘

20

Helianthus annuus

Sonnenblume ‚Velvet Queen‘

6-10

B596

Helianthus annuus

Sonnenblume ‚Sunspot‘

20-30

B278

Helianthus debilis

Sonnenblume, kleinblütig

5-7

B279

Helichrysum bracteatum

Niedrige Strohblume

20

B280

Helichrysum bract. monstr.

Hohe Strohblume

16

B285

Helipterum roseum

Sonnenflügel

16

B296

Iberis umbellata

Einjährige Schleifenblume

25-30 vorwiegend

B300

Ipomoea rubro-coerulea

Prachtwinde, Kaiserwinde

6-7

B310

Lathyrus odoratus

Edelwicke

20-30

B315

Lavatera trimestris

Bechermalve

6-8

B321

Leonurus sibiricus

Herzgespann

6-8

B330

Linaria maroccaria

Marokkanisches Leinkraut

16-20

B335

Linum grandiflorum

Roter Lein

25-80

B343

Malope trifida

Sommermalve

20-25

B345

Matricaria chamomilla

Kamille

20-30

B350

Nigella damascena

Jungfer im Grün

40-50

Nigella papillosa

Jungfer im Grün ‚African Bride‘

40-50

B369

Papaver rhoeas

Klatschmohn

40-50

B371

Papaver rhoeas

Seidenmohn

30-40

B390

Reseda odorata

Duftende Reseda

25

B395

Rudbeckia hirta

Sonnenhut

10-12

B396

Rudbeckia hirta

Sonnenhut, Herbstwald

10-12

B462

Salpiglossis sinuata

Trompetenzunge

20-30

B399a Salvia viridis

Schopfsalbei

25

B400

Scabiosa atropurpurea

Skabiose

25-30

B401

Silene vulgaris

Taubenkropf-Leimkraut

30-40

NEU! B414 B415

Tagetes erecta

Aufrechte Tagetes

15-20

Tagetes tenuifolia

Polsterstudentenblume

30-40

Tagetes tenuifolia

Polsterstudentenblume (Mischung) 30-40

Tanacethum parthenium

Mutterkraut

25

Tithonia rotundifolia

Mexikanische Sonnenblume

8-12

B417

Tropaeolum majus

Kapuzinerkresse (rankend)

4-6

B418

Tropaeolum majus

Kapuzinerkresse (nicht rankend)

6-8

B423

Verbena bonariensis

Patagonisches Eisenkraut

10-15

B455

Xeranthemum annuum

Papierblume

20-25

B460

Zinnia angustifolia

Buschzinnie

25-30

B463

Zinnia elegans

Zinnie ‚Carroussel‘

10-15

NEU! B351

B415a NEU! B571 B415b

80 bingenheimer saatgut

•• ••• • •• •• • •• • ••• • • ••••

• •

• • • bunt • • •Hochblätter • •Mischung • • •• •• •• •• Mischung • • • • •• ••• • •• •• •••• unscheinbar

Insekten-/ Bienenweide

Schleierkraut (weiß)

Rank-/Kletterpflanze

Gypsophila elegans

Trockenblume

B270

Einzelstellung

12

Balkon, Gefäße

Name Atlasblume

Schnittblume

Art. Nr. Botanischer Name B265 Godetia grandiflora

Blütenfarbe

Pflanzen pro m²

Blumen


Blüte

Pflanzung

Direktsaat

Voranzucht

Höhe (in cm)

Saatgutbedarf 1000 Pflanzen

Heilpflanze

Essbare Blüten

Art. Nr. B265

Duftpflanze

Blumen

2g

45-60

März-Mai

Juli-Sept

B270

2g

40-80

März-Ende Mai

Mitte Juni-Aug

B275

40 g

bis 200

Mai-Anf. Juli

Juli-Okt

B276

35 g

80-100

Mai-Anf. Juli

Juli-Okt

B277

25 g

170

Mai-Anf. Juli

Juli-Okt

B596

70 g

40-50

Mai-Anf. Juli

Juli-Okt

B278

10 g

150

B279

2g

30-40

Apr

Mai

Juli-Sept

B280

5g

80-100

Apr

Mai

Juli-Sept

B285

5g

40-50

Apr

Mai

Juli-Sept

B296

4g

25

Apr

Mai

Juli-Aug

B300

50 g

März-Apr

Mai

Juli-Sept

Mai-Anf. Juli

Juli-Okt

B315

200500 110 g 150200 10 g 50

B321

2g

B330

2g

100150 40

Apr-Juli

Juni-Aug

B335

5g

40-50

Apr-Juli

Juni-Sept

B343

5g

60-100

Ende März-Mai

Juli-Okt

B345

0,3 g 10-50

Apr-Juni

Mai-Sept

B350

5g

40-50

März-Mai; Sept

Juni-Sept

B351

5g

40-50

März-Mai; Sept

Juni-Sept

B369

0,5 g 50-60

März-Mai

Mai-Aug

B371

0,5 g 60-80

B390

5g

B395 B396

B310

Juni-Aug

Apr-Anf. Juni

Juni-Sept

Apr-Juni

Juli-Okt

März-Mai

Juni-Sept

März

Apr-Juni

Juni-Sept

1,5 g 60-80

März-Apr

Mai-Juni

Juli-Okt

1,5 g 60-80

März-Apr

Mai-Juni

Juli-Okt

B462

0,5 g 40-50

März-Apr

B399a

4g

30-50

B400

10 g

90

B401

1g

30

B414

6g

bis 100

Apr

Mai

Juli-Okt

B415

5g

30-40

März-Apr

Mai

Mai-Nov

B415a

5g

30-40

März-Apr

Mai

Mai-Nov

B571

1g

70-90

März-Juni

Mai-Juli

Juni-Okt

B415b

10 g

März-Apr

Mitte Mai-Mitte Juni

Aug-Okt

B417

Mai

Juni-Okt

B423

200 g 200 g 5g

150180 bis 200

B455

5g

30-60

B460

5g

40-50

Apr

Ende Mai-Mitte Juni

Juni-Okt

B463

10 g

ca.70

Apr

Mai-Juni

Anfang Juli-Ende Okt

B418

30-40

Apr

Mai

Juni-Okt

Apr

Juni-Okt

März-Apr

Mai März

März-Apr

Mai

Juli-Nov Mai-Juli

60

Apr

Mai

Juni-Okt

100

Mitte Feb-Anfang Apr

Mai

Anfang Juli-Mitte Okt

Apr-Mai

Juli-Sept

bingenheimer saatgut 81


Blumen

Viola tricolor

Kleinblütiges Stiefmütterchen

80100

Insekten-/ Bienenweide

B422

Insekten-/ Bienenweide

7-9

Rank-/Kletterpflanze

Muskatellersalbei

Rank-/Kletterpflanze

Salvia sclarea

Trockenblume

B399

Trockenblume

25-30

Einzelstellung

Bartnelke

Einzelstellung

Dianthus barbatus

Balkon, Gefäße

B210

Balkon, Gefäße

7-9

Schnittblume

Name Marienglockenblume

Schnittblume

Art. Nr. Botanischer Name B140 Campanula medium

Blütenfarbe

Pflanzen pro m²

Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen

üppige Blütenfülle

••• ••• • dreifarbig • ••

Art. Nr. Botanischer Name B117 Althaea rosea

Name Stockrose

4-6

B120

Arnica montana

Bergwohlverleih

8-12

B419

Valeriana officinalis

Baldrian

6-8

Blütenfarbe

Pflanzen pro m²

Stauden

•••• • ••

Blumenmischungen Art. Nr. B562 B566 B568 B570 D490

B601 B602 B603

Name Elfengarten Sommerpracht Bienenweide Essbare Blüten Blühstreifenmischung/ Insektenbüffet Wildblumenmischung für trockene Standorte für schattige Standorte Schmetterlingsweide

82 bingenheimer saatgut

Saatgutbedarf für 1 m² 1g 0,5 g 1g 1-1,5 g 3g

Höhe in cm 60-80 30-50 30-80 60-80 30-150

0,3-0,5 g 0,3-0,5 g 0,3-0,5 g

-

Direktsaat Apr-Mai Apr-Mai Mai Apr-Juni Ende Apr-Juli

Blüte Juni-Okt Juni-Sept Juni-Okt Juni-Sept Juni-Okt

März-Okt März-Okt März-Okt

-


0,3 g 70

10-20

Saatgutbedarf 1000 Pflanzen

Höhe (in cm) bis 200

2g

50

B399

1g

150200

Heilpflanze

15 g

B210

Juni

Mai-Aug

Apr-Mai

Mai-Aug

Apr-Mai März-Juni

Juni-Juli Mai-Aug

Aug-Sept

Feb-Juli

Blüte

Pflanzung Mai-Aug

März-Apr

Blüte

1g

Juni-Juli

Pflanzung

B422

Apr-Juli

Direktsaat

80-120

Voranzucht

50-60

5g

Essbare Blüten

2g

B399

Duftpflanze

Direktsaat Mai-Juli

B210

Art. Nr. B140

Voranzucht

Höhe (in cm)

Saatgutbedarf 1000 Pflanzen

Heilpflanze

Essbare Blüten

Art. Nr. B140

Duftpflanze

Blumen

Juli-Sept Mai-Sept

Blumenzwiebeln Jährlich bieten wir in „haushaltsüblichen Mengen“, eine Auswahl von über 60 Blumenzwiebel-Sorten von Tulpen, Narzissen, Krokussen, Hyazinthen und anderen Arten, nach EU-Bio-Standard zertifiziert, an. Wenn Sie den Extra-Blumenzwiebel-Katalog nicht schon zugesandt bekommen haben, kontaktieren Sie uns und wir senden Ihnen Mitte Juli den aktuellen Katalog zu. Oder schauen Sie ab Ende Juli in unserem Online-Shop nach den verfügbaren Blumenzwiebeln. Bestellen: von Ende Juli bis Dezember Lieferung: von Mitte September bis Dezember Pflanzzeit: September bis Dezember Blühzeit: Februar bis August (Sortenspezifisch) Wenn Sie größere Abnahmemengen einer Sorte (> 200 Zwiebeln) planen, z.  B. für den Wiederverkauf, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Pfingstrosen Zusammen mit dem Blumenzwiebel-Katalog versenden wir Mitte Juli auch einen Bestellschein mit prächtigen Demeter-Pfingstrosen. Vermehrt werden diese von Saatzucht Rose in Erfurt. (s. Porträt S. 111) Bestellen: Juli - Ende September Lieferung: Ende Oktober / Anfang November Pflanzzeit: November Blühzeit: Mai-Juni

bingenheimer saatgut 83


Blumen

Einjährige Sommerblumen

Preise S. 139

Agrostemma githago – Art. Nr. B110 Kornrade Wildform. Blüte rotviolett-gedämpft purpur, von Juni bis September, 50–80 cm hoch. Ab März bis Juni an Ort und Stelle säen. Hinweis: Alle Pflanzenteile sind giftig.



Vermehrer: WK

Amaranthus hypochondriacus – Art. Nr. B111 Gartenfuchsschwanz, Amaranth Dekorative Beet- und Kübelpflanze für sonnigen Standort. Aufrechter Wuchs, rötliche Stängel und Blattadern. Der dunkelrote Blütenstand wirkt besonders gut in Gruppen im Staudenbeet oder vor Gehölzen. Voranzucht ab April, Pflanzung und Freilandsaaten ab Mitte Mai. Blütezeit Juli bis September. Als Schnittblume sowohl frisch als auch zum Trocknen geeignet. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: BOL

Amaranthus tricolor – Art. Nr. B112 Surinamischer Fuchsschwanz Ein 80-90 cm hoher Amaranth mit dunkelroten Stielen und camouflage-farbenen Blättern. Blüht mit dunkelroten, halbhängenden Federn im Sommer.



Vermehrer: FLO

Antirrhinum majus – Art. Nr. B119 Löwenmäulchen (hohe Mischung) Neue höhere Mischung der zartduftenden, beliebten Bauerngartenpflanze in vielen bunten Farben! Schöne Schnittblume. An geschütztem Standort oft mehrjährig. Höhe: ca. 60 cm. Aussaat zur Voranzucht drinnen im März/April. Im April/Mai an Ort und Stelle aussäen. Schnittreife, wenn im unteren Teil einer Traube 3–5 Blüten geöffnet sind, relativ schneckensicher. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  



Vermehrer: BOL, DHS, SOL

Antirrhinum majus – Art. Nr. B119b Löwenmäulchen (niedrige Mischung) Niedrige, bunte Mischung. Ca. 30 cm hoch; Aussaat März/April, Schnittreife, wenn im unteren Teil einer Traube 3–5 Blüten geöffnet sind, relativ schneckensicher.



NEU!

Vermehrer: SOL, WB

Antirrhinum majus – Art. Nr. B118 Löwenmäulchen ‚Black Prince‘ Ein 40–50 cm hohes, zierliches Löwenmäulchen mit dunkelgrünen Blättern und dunkelroten, samtigen Blüten. Blütezeit im Juli-August.



84 bingenheimer saatgut

Vermehrer: SOL


Blumen

NEU!

Arctotis venusta – Art. Nr. B588 Anmutiges Bärenohr Wüchsige Pflanze mit graugrünen, sehr gesunden Blättern und silberweißen Körbchenblüten mit stahlblauem Blütenboden. Höhe: ca: 40 cm. Sehr lange Blütezeit, guter Bodendecker.



Vermehrer: SOL

Asarina scandens – Art. Nr. B122 Kletterlöwenmäulchen Zierliche wunderhübsche Kletterpflanze mit dunkelvioletten Blüten. Aussaat: ab März zur Pflanzung im Mai, auch für Balkonkästen geeignet. Benötigt Rankhilfe, kann auch als Hängepflanze verwendet werden. Blüte von Juni bis Oktober. 

Vermehrer: DHS, WGWI, WH

Calendula officinalis – Art. Nr. B130 Ringelblume (Mischung) Mischung gelber und oranger Töne, Aussaat von März bis August, blüht von Juni bis Oktober, 30– 60 cm hoch, reichblühende Schnittblume; Heilpflanze.



Vermehrer: KIF, MF

Calendula officinalis – Art. Nr. B130a Ringelblume (orange) Orangefarbene, überwiegend gefüllte Blüte, blüht von Juni bis Oktober, wird ca. 60 cm hoch. Reichblühende Schnittblume, Heilpflanze. Selektion mit hohem Flavonoidgehalt. TKM 4–13 g.



Vermehrer: KBH, KIF

Callistephus chinensis – Art. Nr. B135 Einfache Sommeraster Viele Farben, blüht Juli bis November, Höhe ca. 50 cm. Aussaat: ab März zur späteren Pflanzung im Mai. Schnittreife, sobald die Blüten gut geöffnet sind. Alte Bauerngartenpflanze. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: BOL, RH, SRD, WB

Callistephus chinensis – Art. Nr. B136 Sommeraster (gefüllt) Viele Farben, blüht Juli bis November, Höhe ca. 50 cm. Aussaat: ab März zur späteren Pflanzung im Mai, Schnittreife, sobald die Blüten gut geöffnet sind. Alte Bauerngartenpflanze. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: RH

bingenheimer saatgut 85


Blumen

Erfurter Freiland-Schnittblumen Folgende Astern sind klassische, gefüllte Erfurter Freiland-Schnittblumen mit jeweils verschiedenen, klaren Farblinien. Besonders ihr aufrechter Wuchs, die stabilen Stiele und ihre lange Vasenhaltbarkeit zeichnen sie als ideale Schnittpflanze aus. NEU!

Callistephus chinensis – Art. Nr. B572-B577 Prinova Große, frühe Blüten. Im Vergleich zu den Biedermeier-Sorten großblumiger. Die Bilder aller 6 Sorten auf S. 98 

NEU!

Vermehrer: ROS

Callistephus chinensis – Art. Nr. B578–B584 Biedermeier Kleine, zierliche Blüten. Die Bilder aller 7 Sorten auf S. 98 

NEU!

Vermehrer: ROS

Callistephus chinensis – Art. Nr. B585–B587 Paeonienaster Große, runde Blüten, die an Pfingstrosen erinnern. Die Bilder aller 3 Sorten auf S. 99 

Vermehrer: ROS

Mehr zum Vermehrungsstandort Saatzucht Rose und zur Geschichte der Astern auf Seite 111. NEU!

Carthamus tinctorius – Art. Nr. B589 Färberdistel Schnellwachsende, kräftige Sommerblume mit gelb-orangenen, distelartigen Blüten. Auch als Trockenblume verwendbar. Wenig gestachelt. Alte Nutzpflanze zur Öl- und Farbstoffgewinnung (Saflorrot). Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: WH

Centaurea cyanus – Art. Nr. B145 Kornblume (blau) Blaue Blüten von Juni bis September, 70 cm hoch. Aussaat: März bis Juni oder August bis September für das nächste Jahr. Gute Schnitt-, Beet- und Rabattenpflanze, TKM 4 g. Schnittreife, sobald oberste Blüte geöffnet. 

Vermehrer: KBH, LAM

Centaurea cyanus – Art. Nr. B146 Kornblume (Farbmischung) In weißen, rosa, blauen und violetten Farben. Blüht von Juni bis September, 70 cm hoch, Aussaat: März bis Juni oder im September für das nächste Jahr. Gute Schnitt-, Beet und Rabattenpflanze.



Vermehrer: KIF

Chrysanthemum segetum – Art. Nr. B164 Gelbe Wucherblume Gelbe Blüten von Juli bis Oktober, 30–50 cm, Aussaat: ab April ins Freiland. Gute Schnittblume.



86 bingenheimer saatgut

Vermehrer: PAV, RH, WH


Blumen

Chrysanthemum carinatum – Art. Nr. B164a Bunte Wucherblume Weiße, rote, gelbe und braune Ringe auf den Blüten; blüht von Juli bis Oktober, 30–50 cm hoch. Aussaat: ab April ins Freiland. Dankbare Schnittblume. Schnittreife, sobald Blütenkorb geöffnet.



Vermehrer: WGWI

Clarkia elegans – Art. Nr. B175 Mandelröschen Sommerblüher; 40–60 cm hoch. Blüten lila bis lachsfarben, vorwiegend kräftige rosa Töne. Rabattenpflanze. Blüte Juni bis September. Aussaat: Direktsaat ab April bis Ende Mai.



Vermehrer: MF, RH, WH

Cleome spinosa – Art. Nr. B178 Spinnenpflanze Weiß/rosa/violett; ca. 1 m hoch; wärmeliebend. Blüht von Juli bis September. Aussaat: April zur Pflanzung im Mai, geeignet als Einzelpflanze in Rabatten.



Vermehrer: DHS

Convolvulus tricolor – Art. Nr. B180 Aufrechte Winde Blaue und weiße Töne mit gelbem Auge; ausdrucksstarke Blüten von Juni bis August; 30 cm hoch; Aussaat: März bis Mai direkt. Lichtkeimer, Schnittblume.



Vermehrer: WH

Coreopsis tinctoria – Art. Nr. B185 Schöngesicht Gelbe bis braunrote Schnittblume. 50–80 cm hoch. Aussaat: März/April; Lichtkeimer. Zur Schnittreife müssen die Blüten gut geöffnet sein.



Vermehrer: WH

Cosmos bipinnatus – Art. Nr. B190 Cosmea Lila, rosa und weiße Blütenfarben, von Juni bis November, 100–150 cm hoch. Aussaat April bis Mai. Alte Bauerngartenpflanze und beliebte Schnittblume. Schnittreife, wenn die erste Endblüte gut geöffnet. Ausschneiden verblühter Pflanzenteile erhöht die Blühwilligkeit beträchtlich. Für feine, duftende Bindereien.  

NEU!

Vermehrer: JOJ, WB, WH

Cosmos bipinnatus – Art. Nr. B193 Weiße Cosmea Reinweiße, feinlaubige Cosmea mit großen Blüten. Wuchshöhe ca. 100 - 120 cm. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.



Vermehrer: WB,SOL

bingenheimer saatgut 87


Blumen

Cosmos sulphureus – Art. Nr. B192 Orange Cosmea Leuchtend orange. Blüht Juni bis August; ca. 40–50 cm hoch. Aussaat: ab April.



Vermehrer: DHS, RH, WH

Delphinium ajacis – Art. Nr. B200 Lanzenrittersporn (Farbmischung) Weiße, blaue und rosa Blüten von Juni bis September; 50–100 cm hoch. Aussaat: April bis Mitte Juni, Schnitt wenn pro Traube 6–8 Blüten geöffnet, auch zum Trocknen sehr gut geeignet. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  



Vermehrer: DHS, EWE, WH

Delphinium ajacis – Art. Nr. B201 Lanzenrittersporn (blau) Vorwiegend blau blühende Farbselektion von B 200. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: WH

Echium vulgare – Art. Nr. B461 Natternkopf Lang und reich blaublühende Pflanze. 30–60 cm hoch. Sehr gute Insektenweide für trockenere Standorte. Direktsaat im März oder im Spätsommer für frühe Blüten im nächsten Jahr.



Vermehrer: RH, SOL, UB

Eschscholtzia californica – Art. Nr. B235 Goldmohn Zierliche Mohnart, vorwiegend mit gelben, orangefarbenen und weißen Blüten. Feines blaugrünes, sehr dekoratives Laub. Blüte von Mai bis September. Höhe 30–50 cm, Aussaat: April bis Anfang Juni, auch für trockene Standorte geeignet.  



Vermehrer: PAV, ROS

Gilia capitata – Art. Nr. B260 Sperrkraut Kugelige, himmelblaue Blüten von Juni bis September; 30–50 cm. Aussaat: ab April, zierliche, lang haltbare Schnittblume. Besondere Anziehungskraft für Insekten, insbesondere Schmetterlinge.



Vermehrer: WH

Gilia tricolor – Art. Nr. B260a Sperrkraut (dreifarbig) Wunderschön in Mischungen. Gute Begleitpflanze zum Beispiel für Rosen. Feingliedrige Sommerblume mit zarten, violetten Trichterblüten und dunklem Auge von Juni bis August, zweite Blüte durch Rückschnitt, 20 cm hoch. Aussaat: ab April, eine Zierde im Balkonkasten. 

88 bingenheimer saatgut

Vermehrer: WH


Blumen

Godetia grandiflora – Art. Nr. B265 Atlasblume Blüten spielen von purpur bis lachsfarben, vereinzelt weiß. Blüte von Juli bis September; 40–60 cm hoch. Aussaat: März bis Mai. Für Sonne und Halbschatten, auf Beeten und im Topf. Dankbare Schnittblume und alte Bauerngartenpflanze. 

Vermehrer: UB, WGWI, WH

Gypsophila elegans – Art. Nr. B270 Schleierkraut (weiß) Weiße, gefüllte Blüten von Mitte Juni bis August; 40–80 cm hoch. Direktsaat möglich. Satzweiser Anbau für Blumenbinderei. Aussaat: von März bis Ende Mai. Beliebte Schnitt- und Trockenblume.



Vermehrer: WH

Helianthus annuus – Art. Nr. B275 Sonnenblume ‚La Torre‘ Kleinblütige, reich verzweigte Sorte, die 2 m hoch wird; mit hellgelben, gelben und roten Blüten. Blütendurchmesser: ca. 15 cm. Aussaat bis Anfang Juli möglich. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

NEU!

Vermehrer: WB

Helianthus annuus – Art. Nr. B276 Sonnenblume ‚Hella‘ Zierliche, kleinblumige, orangene Sonnenblume mit einer Höhe von ca. 80–100 cm und guter Verzweigung. Blütendurchmesser: ca. 10 cm. Lange, sehr aufrechte Seitentriebe und gute Vasenhaltbarkeit. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: PAV,WH

Helianthus annuus – Art. Nr. B277 Sonnenblume ‚Velvet Queen‘ Ein besonderer Blickfang für den Bauerngarten: viele prächtige, samtig rotbraune, essbare Blütenblätter! Höhe: ca. 1,70 m. Blütendurchmesser: ca. 20 cm. Aussaat: Voranzucht Ende April bis Mai im Haus. Im Mai/Juni an Ort und Stelle aussäen. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.



Vermehrer: BOL, MF, WB

Helianthus annuus – Art. Nr. B596 Sonnenblume ‚Sunspot‘ Niedrig wachsende, unverzweigte Sonnenblume. Ca. 40–50 cm hoch. Leuchtende Blüten mit grüner Mitte und großen gelben Blütenblättern. Besonders für Töpfe und Kübel geeignet, auch für Schnitt. Aussaat für Topfkultur ab Ende März; für Direktsaat im Freiland ab Anfang Mai bis Anfang Juli. 

Vermehrer: COL, DOR

bingenheimer saatgut 89


Blumen

Helianthus debilis – Art. Nr. B278 Sonnenblume (kleinblütig) Stark verzweigt, mit vielen gelben Blüten mit dunklem Herz. Als Schnitt- oder Trockenblume. Häufiger Rückschnitt fördert die Blüte. Wertvolle Bienenpflanze. Aussaat: Voranzucht Ende April bis Mai im Haus. Im Mai/Juni an Ort und Stelle aussäen. 

Vermehrer: BOL

Helichrysum bracteatum – Art. Nr. B279 Niedrige Strohblume Bunte Mischung. Ca. 30–40 cm hoch. Voranzucht: ab April. Direktsaat ab Mai möglich, Blüte Juli bis September. Schnitt, sobald 2–4 Reihen der Blütenblätter geöffnet sind. Trockenblume.



Vermehrer: WH

Helichrysum bracteatum monstrosum – Art. Nr. B280 Hohe Strohblume Bunte Mischung. Ca. 80–100 cm hoch. Voranzucht: ab April. Direktsaat ab Mai möglich, Blüte Juli bis September. Trockenblume. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.



Vermehrer: WB

Helipterum roseum – Art. Nr. B285 Sonnenflügel Rosa bis weißblühend von Juli bis August; Höhe 40–50 cm. Aussaat: im April im Topf, ab Mai ins Freiland pflanzen, 25 x 25 cm. Trockenblume.



Vermehrer: WH

Iberis umbellata – Art. Nr. B296 Einjährige Schleifenblume Vorwiegend lilafarbene Blütenschirme von Juli bis August; Höhe ca. 25 cm. Voranzucht: ab April und auspflanzen auf 30 x 30 cm oder Direktsaat ab Mai, Sämlinge vor Erdflöhen schützen. Schnittblume.



Vermehrer: WH

Ipomoea rubro-coerulea – Art. Nr. B300 Prachtwinde/Kaiserwinde Prächtiger Schlinger mit vorwiegend blau-violetten großen Blüten von Juli bis September; 2–5 m hoch. Aussaat: März bis April zur Auspflanzung im Mai, robuste Art für unser Klima, gut als Sichtschutz.



Vermehrer: EWE, MF, MID

Lathyrus odoratus – Art. Nr. B310 Edelwicke Kletterpflanze, reich blühendes Farbenspiel von Juni bis August; Höhe ca. 2 m. Direktsaat im April, nicht zu flach säen. Gut duftende Schnittblume. Schnittreif, wenn unterste Blüte ganz geöffnet. Nur in wenig Wasser stellen. Alte Bauerngartenpflanze.  



90 bingenheimer saatgut

Vermehrer: BGH, HAH, LSA, MID, SOL, WH


Blumen

Lavatera trimestris – Art. Nr. B315 Bechermalve Verzweigte Büsche mit rosaroten Malvenblüten; blüht von Juni bis September; Höhe 50 cm. Aussaat an Ort und Stelle, April bis Anfang Juni. Relativ Schneckensicher. Haltbare Schnittblume. Schnitt, wenn pro Stiel 1–2 Blüten geöffnet. Farbe zeigende Knospen blühen in der Vase nach. 

Vermehrer: WB, WH

Leonurus sibiricus – Art. Nr. B321 Herzgespann Einjährige bis 1,50 m hohe Pflanze mit verzweigten, im Querschnitt viereckigen Stielen und fein gefiederten, dunkelgrünen Blättern. Rosa- bis purpurfarbene, quirlförmig angeordnete Lippenblüten. Bienenweide und Nektarpflanze für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, Garten- und Schnittblume für Blumenbeet und Bauerngarten, liebt sonnige Standorte. Direktsaat ab April bis Juni, Keimdauer 2–3 Wochen; Blütezeit Juli bis Oktober. 

Vermehrer: SHZ

Linaria maroccaria – Art. Nr. B330 Marokkanisches Leinkraut Zauberhaftes Farbspiel von rot bis violett über gelb bis weiß. Zierliche, mehrfarbige, löwenmaulähnliche Blüten ab Juni bis August; Höhe 40 cm. Aussaat: April bis Juli an Ort und Stelle, sehr feine Samen, daher flach und dünn säen. Relativ schneckensicher. 

Vermehrer: WH

Linum grandiflorum – Art. Nr. B335 Roter Lein Seidig glänzende leuchtend rote Blüten ab Juni bis September; 40–50 cm hoch; reichblühend, anhaltend. Aussaat: April bis Juli. Relativ schneckensicher.



Vermehrer: PAV

Malope trifida – Art. Nr. B343 Sommermalve 60–100 cm hoch; wunderschöne purpurfarbene Blüten, reich und lange blühend; Blütendurchmesser ca. 8 cm. Gute Schnittblume. Aussaat: ab Ende März bis Mai ins Freiland.



Vermehrer: WH

Matricaria chamomilla – Art. Nr. B345 Kamille Heil- und Präparatepflanze. Aussaat August oder April. Blüht Mai bis September; Höhe 10–50 cm. Lichtkeimer (Aussaaten anwalzen); TKM 0,04 g. 

Vermehrer: KBH

Nigella damascena – Art. Nr. B350 Jungfer im Grün Sommerblume mit blauen, auch rosa und weißen Blüten ab Juni bis September; Höhe 40–50 cm. Aussaat: März bis Mai oder im September an Ort und Stelle. Schnittreife, wenn erste Blüte pro Trieb gut ausgebildet ist. Samenstände werden für Trockengestecke verwendet. Relativ schneckensicher. Geeignet als Trockenblume für den professionellen Schnittblumenanbau.  



Vermehrer: PAV, ROS

bingenheimer saatgut 91


Blumen

NEU!

Nigella papillosa – Art. Nr. B351 Jungfer im Grün ‚African Bride‘ Feingliedrige, attraktive Pflanze mit großen weißen Blüten und dunkler Mitte. Höhe: ca. 40 cm. Freut sich über einen warmen Standort. Die Samenkapseln sind als Trockenpflanze ebenfalls sehr attraktiv. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.



Vermehrer: PAV

Papaver rhoeas – Art. Nr. B369 Klatschmohn Sommerblume mit großen, leuchtend roten Blüten; Höhe ca. 50–60 cm. Aussaat März bis Mai, als Schnittblume geeignet. Für die Vase knospig schneiden. Samenstände für Trockengestecke. Relativ schneckensicher.  



Vermehrer: BOL, DHS, MID, PAV, PLW

Papaver rhoeas – Art. Nr. B371 Seidenmohn Rot, weiß und rosafarben gemischt blühender, großblumiger Mohn, blüht den ganzen Sommer hindurch; 60–80 cm hoch. Aussaat direkt. Beim Schnitt der aufrechten Knospen kann die Entfaltung der Blüte in der Vase beobachtet werden. Die zierlichen Kapseln finden als Trockenblumen Verwendung. Relativ schneckensicher. 

Vermehrer: WH, SR

Reseda odorata – Art. Nr. B390 Duftende Reseda Duft- und Bienenpflanze mit unscheinbaren gelbgrün/roten Blüten an aufwärtsstehenden, pyramidalen Trauben. Blüte von Juni bis September. Aussaat: März in Kisten; ab April bis Juni ins Freiland. Höhe 20–30 cm.  



Vermehrer: APH, BOL, MID, SOL

Rudbeckia hirta – Art. Nr. B395 Sonnenhut Für Spätsommerschnitt, Gruppen und Rabatten; goldgelbe Blüten; ca. 80 cm hoch. Aussaat: März/ April zur Pflanzung ab Mai. Schnittblume. Blüte Juli bis Oktober. Schnittreife, wenn Blütenkörbe gut geöffnet sind. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: PLW

Rudbeckia hirta – Art. Nr. B396 Sonnenhut ‚Herbstwald‘ Kräftig wachsende Rudbeckia mit innen braun-roten, außen in schönem Kontrast gelb gezipfelten Blütenblättern. Sehr robust mit großen Blütenköpfen. Besonders lange Haltbarkeit in der Vase. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  

Vermehrer: WB

Salpiglossis sinuata – Art. Nr. B462 Trompetenzunge Aufrechte, bis 70 cm hohe Pflanze mit 5–6 cm großen, trichterförmigen Blüten und kräftigen Stielen. Schönes Farbspiel von rot bis blau-violett, mit gelber Flammung. Besonders für gut versorgte Gartenböden und sonnige Lagen. Anzucht ab März mit Pflanzung Mai oder Direktsaat Mai. Gute Schnittblume.  

92 bingenheimer saatgut

Vermehrer: SOL


Blumen

Salvia viridis – Art. Nr. B399a Schopfsalbei Schmückende rosa und violette Hochblätter von Juni bis Oktober; Höhe 30–50 cm. Ab April Direktsaat, Schnittblume. Pflanze blüht nach Rückschnitt noch mehrmals nach. Relativ schneckensicher.



Vermehrer: WH

Scabiosa atropurpurea – Art. Nr. B400 Skabiose Sommer- und Schnittblume; ca. 90 cm hoch; schöne Farbmischung in purpur, rosa und weiß. Voranzucht: März/April. Ab Ende April Direktsaat. Blüte von Juli bis November. Zum Schnitt sollten die Blütenköpfe halb geöffnet und gut durchgefärbt sein. 

Vermehrer: MF, MID

Silene vulgaris – Art. Nr. B401 Taubenkropf-Leimkraut Niedere kriechende Pflanze mit leuchtend purpurfarbenen Blüten Mai bis Juli/August. Aussaat: ab März ins Freiland.



NEU!

Vermehrer: WH

Tagetes erecta – Art. Nr. B414 Aufrechte Tagetes Attraktive, reichblühende Tagetes mit gesundem Laub. Höhe: ca. 80 cm. Die stark wachsende Beetpflanze hat schöne, rote, gelbgeränderte Blüten bis in den Herbst.

 

Vermehrer: RH

Tagetes tenuifolia – Art. Nr. B415 Polsterstudentenblume Zierliche, gelbe Blütenpolster von Mai bis November. Aussaat: März/April zur Pflanzung im Mai. Höhe 30–40 cm.



Vermehrer: EWE, RH

Tagetes tenuifolia – Art. Nr. B415a Polsterstudentenblume (Mischung) Kleinblütige Tagetes, reiches Farbenspiel von zitronengelb über orange und rotbraun in vielen Variationen; 30–40 cm hoch. Aussaat: März bis April im Topf. Pflanzung am Mai auf 40 x 40 cm, Rabattenpflanze mit sehr aromatischem Geruch.  

NEU!



Vermehrer: EWE, RH, WH

Tanacethum parthenium – Art. Nr. B571 Mutterkraut Attraktive, alte Heil- und Bauerngartenpflanze mit zahlreichen, kleinen, weißen Blüten mit gelbem Blütenboden. Reiche Verzweigung. Feste Stiele und sehr gute Vasenhaltbarkeit. Eigentlich eine Staude, die in mildem Klima auch überwintert. Lichtkeimer. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  

Vermehrer: WH

bingenheimer saatgut 93


Blumen

Tithonia rotundifolia – Art. Nr. B415b Mexikanische Sonnenblume Sehr dekorative, bis 1,80 m hohe Pflanze mit leuchtend orangefarbenen großen Blüten. Bevorzugt warmen sonnigen Standort und guten Boden. Aussaat: März bis April in Töpfen, später pikieren und erst nach Frostgefahr auspflanzen. 

Vermehrer: BGH, SRD

Tropaeolum majus – Art. Nr. B417 Kapuzinerkresse (rankend) Rankende Mischung; Ungefüllte Blüten in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen. Die Blätter und Blüten sind essbar – sie haben einen senfkresseartigen Geschmack und bilden eine hübsche optische und kulinarische Bereicherung für jeden Salat. Am Fuß von Obstbäumen gepflanzt halten sie Blattläuse fern. Lockt Bienen an. Auch als Schnittblume. Die jungen, grünen Samenkapseln lassen sich als Kapernersatz in Essig einlegen. Aussaat: März/April in Töpfe oder Ende April in Freiland. Blüte ab Juni bis zum ersten Frost. Empfehlung: Bessere Keimergebnisse durch Brechung der Keimruhe: 5 Tage bei 5 °C vorkühlen.  



Vermehrer: APH, BOL, KIF, LSA, MF, MKA, MW, SOL, SVO

Tropaeolum majus – Art. Nr. B418 Kapuzinerkresse (nicht rankend) Wie B 417, jedoch nicht rankend. Daher ideal als Kübelpflanze im Topf oder Balkonkasten.



Vermehrer: BOL, JHA, WH

Xeranthemum annuum – Art. Nr. B455 Papierblume Violette und weiße zarte Blüten; Trocken- und Schnittblume, auch schön im Steingarten; 30–60 cm hoch. Aussaat: Direktsaat ab April bis Mai. Blüte von Juli bis September. Zum Trocknen schneiden, sobald sich die Blüten öffnen. Kopfunter zum Trocknen an luftigem, kühlem Ort aufhängen. 

Vermehrer: DHS, WH

Verbena bonariensis – Art. Nr. B423 Patagonisches Eisenkraut Eine mehr als 1 m hohe, offene Pflanze mit fast kahlen, steif verzweigten Stielen und schmalen Blättern. Von Juli bis Oktober erscheinen die leuchtenden lila Blüten in kleinen Dolden an der Spitze des Stängels. Besonderer Blickfang in Rabatten. Verträgt leichten Frost. Zur Verwendung als Tee liegen uns keine Informationen vor. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  

Vermehrer: SOL

Zinnia angustifolia – Art. Nr. B460 Buschzinnie Reich blühend mit gelb-braunen Farbtönen; ca. 40 cm hoch. Warme Voranzucht, auspflanzen ab Ende Mai. Beet- und Schnittblume. Blütezeit von Juni bis Oktober. Schnittreife, wenn Staubgefäße im Blütenzentrum gut ausgebildet sind. 

94 bingenheimer saatgut

Vermehrer: DHS, RH, SOL


Blumen

Zinnia elegans – Art. Nr. B463 Zinnie ‚Carroussel‘ Hochwachsende, beeindruckende Zinnie mit großen, einfachen, ungefüllten Blüten in verschiedenen roten, orangenen, violetten und braunen Farbtönen. Feste und bis 70 cm lange Stiele. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  

Vermehrer: SOL, WB

Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen

Preise S. 141

Campanula medium – Art. Nr. B140 Marienglockenblume Einfache Mischung mit zartvioletten oder weißen Blüten im Juni bis Juli; Höhe 70 cm. Aussaat Mai bis Juli, haltbare Schnittblume. Schnittreife, wenn die Blüten ausgefärbt und entwickelt, aber noch nicht geöffnet sind. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau. 

Vermehrer: RH

Dianthus barbatus – Art. Nr. B210 Bartnelke Reichblühende Farbenmischung, Blüte Juni bis Juli; Höhe 50–60 cm. Aussaat: April bis Juli, rechtzeitig auf 30 x 30 cm auspflanzen. Schnitt, sobald erste Blüten geöffnet. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.  



Vermehrer: WH, WIT

Salvia sclarea – Art. Nr. B399 Muskatellersalbei Rosa blühend; Aromapflanze. Aussaat: März/April. Höhe 80–120 cm. Würzig aromatisch duftend. Früher in Weinbaugebieten als Gewürz- und Heilpflanze kultiviert.



Vermehrer: VH, WH

Viola tricolor – Art. Nr. B422 Kleinblütiges Stiefmütterchen Violett-gelb-weiß. Aussaat: Juni/Juli zur späteren Pflanzung.



Vermehrer: DHS, SHZ, WH

Stauden

Preise S. 141

Althaea rosea – Art. Nr. B117 Stockrose Prachtmischung bis 200 cm hoch. Blüht Juli bis September. Aussaat bis Ende Mai (Keimdauer 20–30 Tage). Alte Bauerngartenpflanze für Schnitt- und Solitärpflanzung. Rückschnitt im Winter. Bitte beachten Sie, dass Althaea rosea artspezifisch sehr ungleichmäßig keimt, daher ist die Menge in der Portionstüte großzügig bemessen. 

Vermehrer: BOL

bingenheimer saatgut 95


Blumen

Arnica montana – Art. Nr. B120 Bergwohlverleih, Echte Arnika Sonnengelbe Blüten, blüht von Mai bis August, alte Heilpflanze. Aussaat: Februar bis April; benötigt sauren humosen Boden; TKM 1,4 g.



Vermehrer: KBH

Valeriana officinalis – Art. Nr. B419 Baldrian Heil- und Präparatepflanze; bis 1,5 m hoch; liebt Halbschatten. Aussaat: von März bis Juni; ab Mitte Juli Aussaat zur Pflanzung bis Ende August möglich, Direktsaat auch im August. Lichtkeimer. Pflanzabstand: 100 x 40 cm 

Vermehrer: ROS

Sommerblumenmischungen

Preise S. 141

Elfengarten – Art. Nr. B562 Eine mittelhohe Mischung aus zierlichen Sommerblumen. Inhalt reicht für ca. 1 m². Mischung ganz dünn aussäen. In der Mischung sind enthalten: Goldmohn (B 235, Eschscholtzia californica); Mandelröschen, rosa (B 175, Clarkia elegans); Cosmea orange (B 192, Cosmos suphureus); Kamille, weiß (B 345, Matricaria chamomilla); Schopfsalbei, lila/rosa, (B 399a, Salvia viridis); Schleierkraut, weiß (B 270, Gypsophila elegans); Jungfer im Grün, blau/rosa/weiß (B 350, Nigella damascena); Sperrkraut, blau (B 260, Gilia capitata); Großes Zittergras. (Änderungen vorbehalten) 

eigene Mischung

Sommerpracht – Art. Nr. B566 Diese Mischung enthält ebenfalls niedrig wachsende, aber kräftige Sommerblumen ca. 30–50 cm hoch. Inhalt reicht für ca. 1 m². Mischung ganz dünn aussäen. In der Mischung sind enthalten: Mandelröschen, rosa (B 175, Clarkia elegans); Goldmohn (B 235, Eschscholtzia californica); Atlasblume, rosa (B 265, Godetia grandiflora); Aufrechte Winde, blau/weiß/gelb (B180 Convolvulus tricolor); Sperrkraut, blau (B 260, Gilia capitata). (Änderungen vorbehalten) 

eigene Mischung

Bienenweide – Art. Nr. B568 Komposition aus Kräutern, Duft- und Blütenpflanzensamen. Dient als Nahrungsgrundlage für Honigund Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. Ideal für kleine Freiflächen und Blüteninseln im Garten, für sonnige bis halbschattige Standorte. Keine besonderen Ansprüche an den Boden. In der Mischung enthalten sind: Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill und Phazelie. 

eigene Mischung

Essbare Blüten – Art. Nr. B570 Diese Mischung enthält Ringelblume, Borretsch, Kornblume und gelbe Wucherblume. Die Mischung ist auch attraktiv für Bienen und andere Insekten und bewährt sich auch auf dem Balkon in Kübeln. Regelmäßiges ernten, fördert die Bildung weiterer Blüten. Erhätlich nur in Portionstüten. 

96 bingenheimer saatgut

eigene Mischung


Blumen

Blühstreifenmischung / Insektenbüffet – Art. Nr. D490 Einjährige, kostengünstige Blühstreifenmischung mit Insektenfutterpflanzen, speziell für Erwerbsgartenbaubetriebe (Bestandteile: Buchweizen, Phazelie, Sonnenblumen, Borretsch, Lupine, Alex. Klee, Pers. Klee, Saatwicke, Seradella, Herzgespann, Dill, mauretanische Malve. Änderungen vorbehalten). Mischung ohne Kreuzblütler. Leguminosen sorgen für gute Stickstoffanreicherung und damit guten Vorfruchtwert. Schnellwachsende Sorten sorgen für frühzeitige Bodenbedeckung, dadurch gute Unkrautunterdrückung. 

eigene Mischung

Wildblumenmischungen

Preise S. 141

Wildblumenmischungen Bei den Wildblumen sind Wildformen, die überwiegend nach Demeter-Richtlinien und Bio-Suisse-Richtlinien (entspricht der EU-Verordnung zum ökologischen Landbau) angebaut wurden. Die Mischungen können entweder zur Neuansaat oder zur Untersaat verwendet werden. Zur Neuansaat die Fläche umgraben, fein bearbeiten und breitwürfig aussäen. Das Saatgut nur andrücken (z. B. mit einem Brett), aber nicht zudecken. Das Saatgut ist mit einem Saathelfer (Gesteinsmehl) gemischt, um die gleichmäßige Aussaat zu erleichtern. Saaten nicht austrocknen lassen. Die Wildblumenmischung ist nur als Portion erhältlich. Die komplette Artenliste ist jeweils auf der Tüte angegeben. Hinweis: Die Mischungen sind mehrjährig und viele Wildarten keimen langsam. Achten Sie in dieser Keimphase darauf, dass der Boden nicht austrocknet. Aufgrund der langsamen Keimung kann sich auch im Boden befindlicher Beikrautsamen entwickeln. Im ersten Jahr einen Schröpfschnitt vornehmen. Im zweiten und dritten Jahr entfaltet die Mischung ihre ganze Pracht.

Wildblumenmischung für trockene Standorte – Art. Nr. B601 Aussaat von März bis Oktober, nicht austrocknen lassen. Saatmenge 0,3 g/m². Die Mischung wird 1–2 mal pro Jahr geschnitten (im Juni/Juli und eventuell September/Oktober). Besteht aus 34 verschiedenen Wildblumen, z. B. verschiedene Glockenblumen, Skabiosen, Schlüsselblumen u. a. Eine Portion reicht für 5 m².  



Vermehrer: SR

Wildblumenmischung für schattige Standorte – Art. Nr. B602 Aussaat möglich ab März. Saatmenge 0,3 g/m². Besteht aus 30 verschiedenen Wildblumen, z. B. Kuckuckslichtnelke, Buschwindröschen, Waldschlüsselblume, Bärlauch u. a. Eine Portion reicht für 5 m².  



Vermehrer: SR

Wildblumenmischung für Schmetterlinge – Art. Nr. B603 Aussaat möglich von März bis Oktober. Saatmenge 0,3 g/m². Die Mischung sollte 1–2 mal pro Jahr geschnitten werden (im Juni/Juli und eventuell September/Oktober). Besteht aus 28 verschiedenen Wildblumen, z. B. Wiesensalbei, Natternkopf, großblütige Königskerze u. a. Eine Portion reicht für 5 m².  



Vermehrer: SR

bingenheimer saatgut 97


Blumen

Sorten für den professionellen Schnittblumenanbau Bunte, farbenfrohe Sträuße für den Wochenmarkt, vielfältige Blumen-Selbst­erntefelder, die mehr als nur Gladiolen und Sonnenblumen bieten, oder haltbarer Schmuck für den Hofladen – wir sind von unseren Kunden immer wieder darauf hingewiesen worden, dass es ein steigendes Interesse an der Vermarktung von Schnittblumen gibt. Auf den folgenden Seiten finden Sie unser vielseitiges Sortiment mit neuen und bewährten Sorten, die sich ganz besonders für die professionelle Schnitt-Vermarktung eignen. Eine optimale Wuchshöhe, leicht zu erntende, feste Stiele, eine lange Vasenhaltbarkeit oder auch die Eignung zum Trocknen zeichnen diese Arten/Sorten aus. Das Sortiment wird in den nächsten Jahren laufend erweitert – für mehr natürliche Vielfalt in den Blumensträußen und -gestecken! Eigenschaften und Sortenbeschreibungen entnehmen Sie bitte den vorigen Seiten. B119

B135

B111

Gartenfuchsschwanz Amaranthus hypochondriacus 

B136

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Hohe Löwenmäulchen

Einfache Sommeraster

Gefüllte Sommeraster

Aster ‚Prinova‘

Antirrhinum majus

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis



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B573

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B574

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B575

Aster ‚Prinova‘

Aster ‚Prinova‘

Aster ‚Prinova‘

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

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Aster ‚Biedermeier‘

Aster ‚Biedermeier‘

Aster ‚Biedermeier‘

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

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Aster ‚Biedermeier‘

Aster ‚Biedermeier‘

Aster ‚Biedermeier‘

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

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Aster ‚Biedermeier‘ 

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Aster ‚Prinova‘ 

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Aster ‚Prinova‘ 

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Blumen

B585

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Paeonienaster ‚Weißer Turm‘

Paeonienaster ‚Quarz Turm‘

Paeonienaster ‚Violetter Turm‘

Färberdistel

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Callistephus chinensis

Carthamus tinctorius



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B193

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B200

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B201

B275

Weiße Cosmea

Lanzenrittersporn

Blauer Lanzenrittersporn

Sonnenblume ‚La Torre‘

Cosmos bipinnatus

Delphinium ajacis

Delphinium ajacis

Helianthus annuus



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B277

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B280

B350

Sonnenblume ,Hella‘

Sonnenblume ‚Velvet Queen‘

Hohe Strohblume

Jungfer im Grün

Helianthus annuus

Helianthus annuus

Nigella damascena

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Helichrysum bracteatum monstrosum  Seite 90

B395

B396



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B351



Seite 91

B571

Jungfer im Grün ‚African Bride‘

Sonnenhut

Sonnenhut ‚Herbstwald‘

Mutterkraut

Nigella papillosa

Rudbeckia hirta

Rudbeckia hirta

Tanacethum parthenium



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B423

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B463

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B140

B210

Patagonisches Eisenkraut

Zinnie ‚Carroussel‘

Marienglockenblume

Bartnelke

Verbena bonariensis

Verbena bonariensis

Campanula medium

Dianthus barbatus



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Hausgarten

Auch auf die Verpackung kommt es an! Gerade HobbygärtnerInnen, die bei uns Saatgut in „Portionstüten“ kaufen, ist es bestimmt aufgefallen: Wir arbeiten mit zweierlei Tüten. Ausgewählte Sorten aus unserem vielfältigen Angebot, bieten wir nämlich nicht nur über den Katalog an, sondern auch im gut geführten Naturkostladen. Anders wie bei den Katalog-Bestellern, die Sorteninformationen und Bilder anhand des Kataloges vergleichen können, sind unsere Gärtnerkunden im Ladengeschäft auf eine informationsreiche, bebilderte Saatgut-Tüte angewiesen. Auf folgenden beiden Seiten möchten wir Ihnen diese Sorten präsentieren. Sie sind allesamt für den Hausgarten empfohlen und dienen somit auch Unentschlossenen aus unserer Saatgut-Vielfalt die geeignete Sorte für ihren Hobbygarten zu finden! Von unseren insgesamt 370 Sorten, bieten wir mittlerweile schon 110 in diesen soge-

nannten „bunten“ Portions-Tüten an. Jährlich werden neue Sorten für das Naturkostladen-Sortiment eingekleidet. Sorteninformation und Preise entnehmen Sie bitte dem Katalog.

Art.-Nr. G120 Art.-Nr. G124 Art.-Nr. G132 Seite 11 Seite 12 Seite 11

Art.-Nr. G136 Art.-Nr. G139b Art.-Nr. G140 Art.-Nr. G155 Seite 13 Seite 14 Seite 14 Seite 10

Art.-Nr. G161 Art.-Nr. G175 Art.-Nr. G180 Art.-Nr. G184 Art.-Nr. G201 Art.-Nr. G210 Art.-Nr. G213 Art.-Nr. G219 Seite 10 Seite 54 Seite 38 Seite 39 Seite 15 Seite 18 Seite 20 Seite 19

Art.-Nr. G227 Art.-Nr. G230 Art.-Nr. G231 Art.-Nr. G632 Art.-Nr. G613 Art.-Nr. G248 Art.-Nr. G249 Art.-Nr. G250 Seite 21 Seite 21 Seite 22 Seite 23 Seite 37 Seite 37 Seite 22 Seite 37

Art.-Nr. G255 Art.-Nr. G258 Art.-Nr. G260 Art.-Nr. G262 Art.-Nr. G266 Art.-Nr. G270 Art.-Nr. G280a Art.-Nr. G286 Seite 50 Seite 51 Seite 51 Seite 51 Seite 52 Seite 34 Seite 28 Seite 28

Art.-Nr. G290 Art.-Nr. G291 Art.-Nr. G299 Art.-Nr. G304 Art.-Nr. G306 Art.-Nr. G310 Art.-Nr. G312 Art.-Nr. G326 Seite 30 Seite 57 Seite 57 Seite 30 Seite 49 Seite 29 Seite 56 Seite 30

Art.-Nr. G329 Art.-Nr. G332 Art.-Nr. G335 Art.-Nr. G345 Art.-Nr. G605 Art.-Nr. G367 Art.-Nr. G368 Art.-Nr. G370 Seite 24 Seite 102 Seite 40 Seite 41 Seite 41 Seite 24 Seite 25 Seite 26

100 bingenheimer saatgut


Hausgarten

Art.-Nr. G373 Art.-Nr. G379 Art.-Nr. G381 Art.-Nr. G382 Art.-Nr. G602 Art.-Nr. G610 Art.-Nr. G390 Art.-Nr. G480 Seite 45 Seite 43 Seite 44 Seite 46 Seite 45 Seite 47 Seite 35 Seite 45

Art.-Nr. G404 Art.-Nr. G412 Art.-Nr. G414 Art.-Nr. G490 Art.-Nr. G420 Art.-Nr. G422 Art.-Nr. G427 Art.-Nr. G431 Seite 31 Seite 33 Seite 36 Seite 59 Seite 59 Seite 60 Seite 59 Seite 33

Art.-Nr. G629 Art.-Nr. G435 Art.-Nr. G451 Art.-Nr. G620 Art.-Nr. G455 Art.-Nr. G599 Art.-Nr. K10 Art.-Nr. K11 Seite 61 Seite 39 Seite 55 Seite 55 Seite 63 Seite 102 Seite 72 Seite 72

Art.-Nr. K12 Art.-Nr. K15 Art.-Nr. K18 Art.-Nr. K20 Art.-Nr. K30 Art.-Nr. K45 Art.-Nr. K61 Art.-Nr. K63 Seite 72 Seite 73 Seite 73 Seite 73 Seite 74 Seite 75 Seite 76 Seite 76

Art.-Nr. K70 Art.-Nr. K90 Art.-Nr. B110 Art.-Nr. B119b Art.-Nr. B122 Art.-Nr. B130 Art.-Nr. B135 Art.-Nr. B145 Seite 76 Seite 77 Seite 84 Seite 84 Seite 85 Seite 85 Seite 85 Seite 86

Art.-Nr. B164a Art.-Nr. B190 Art.-Nr. B200 Art.-Nr. B235 Art.-Nr. B270 Art.-Nr. B275 Art.-Nr. B277 Art.-Nr. B300 Seite 87 Seite 87 Seite 88 Seite 88 Seite 89 Seite 89 Seite 89 Seite 90

Art.-Nr. B310 Art.-Nr. B315 Art.-Nr. B335 Art.-Nr. B350 Art.-Nr. B369 Art.-Nr. B399a Art.-Nr. B415 Art.-Nr. B417 Seite 90 Seite 91 Seite 91 Seite 91 Seite 92 Seite 93 Seite 93 Seite 94

Art.-Nr. B460 Art.-Nr. B562 Art.-Nr. B566 Art.-Nr. B568 Art.-Nr. B570 Art.-Nr. D10 Art.-Nr. D480 Art.-Nr. D490 Seite 94 Seite 96 Seite 96 Seite 96 Seite 96 Seite 67 Seite 102 Seite 69

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Porträt

Die Vermehrungsbetriebe des Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und ökologischem Anbau Im Folgenden werden die Betriebe des Initiativkreises vorgestellt, deren Saatgut durch die Bingenheimer Saatgut AG vertrieben wird. Im Initiativkreis sind zur Zeit ca. 80 Betriebe zusammengeschlossen, die biologisch-dynamisches und ökologisches Saatgut vermehren. Die Mitglieder treffen sich zweimal im Jahr, um Erfahrungen in der Saatgutvermehrung und Fragen der Zusammenarbeit zu besprechen. Die meisten Vermehrer haben Aktien der Bin-

genheimer Saatgut AG gezeichnet und unterstreichen damit ihre Verbundenheit mit der Firma. Die Bingenheimer Saatgut AG versteht sich als Dienstleisterin für die gemeinsame Idee von Initiativkreis und dem Verein Kultursaat e. V. (zum Verein siehe Seite 112). Die Beteiligten wollen ein breites Angebot an ökologischem Saatgut bereitstellen und die Züchtung sowie den Vertrieb biologisch-dynamischer Sorten fördern.

Gärtnerinnen und Gärtner, die an einer Mitarbeit im Initiativkreis interessiert sind, wenden sich bitte an: Andreas Hernmarck-Wisbar (Vermehrungsberatung, Einkauf): andreas.wisbar@bingenheimersaatgut.de Im Sortenteil des Kataloges finden Sie jeweils zu den Sorten das Kürzel des Saatgutproduzenten. Zu diesen Kürzeln sind auf den folgenden Seiten der vollständige Name mit Adresse des Saatgutvermehrers und den Klimadaten des Standortes angegeben.

APF Naturland

BRA Nature et Progrès

Stiftung St. Johannes, Donau-Lech-Werkstätten, Diepoldstr. 40, 86688 Marxheim. Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Die Gärtnerei liegt auf dem zur Donau abfallenden Fränkischen Jura gegenüber der Lechmündung auf 545 m ü. NN. Der Betrieb umfasst 4500 m² Unterglasfläche und wird seit 1989 ökologisch bewirtschaftet.

Jean-Luc Brault, Bellegard de Razes, Frankreich. Kleiner Gewächshausbetrieb mit Spezialisierung auf Saatgutvermehrung (500 m²) in Südfrankreich. Region Aude im Pyrenäen-Vorland, mediterranes Klima – maritim beeinflusst mit feuchtem Frühjahr und trockenheißem Sommer und Herbst. Kalkreicher, tiefgründiger Lehm.

APH Demeter

BRU Bioland

Hofgemeinschaft Arpshof, Am Schulberg 6, 21279 Dierstorf-Wenzendorf. Der Betrieb liegt am Rande der Nordheide. Sandböden mit einem geringen Lehmanteil. Im Durchschnitt 22 Bodenpunkte, windige Lage, maritimes Klima mit ca. 700 mm Jahresniederschlag.

Armin Brutscher, Steingrübleweg 12, 79108 Freiburg. Familienbetrieb; seit 1984 Biolandbetrieb. Breites Gemüse-Anbauspektrum, hauptsächlich Direktvermarktung. Meist sandige Lehmböden mit 50 bis 90 Bodenpunkten. Jahresdurchschnittstemperatur 10,2 °C. 770 mm Jahresniederschlag.

AUG EU-Bio Augustin Deceans, Earl la Briseterie, FR 58410 Entrains sur Nohain. 120 ha-Familienbetrieb im Burgund/Frankreich; 250 m ü. NN; Kulturen: Getreide, Soja, Sonnenblumen, Luzerne, Gemüsesaatgut.

BGH Demeter Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, Schloßstr. 9, 61209 Echzell. Auenlandschaft in der Wetterau am Übergang zum Basalt-rücken des Vogelsberges; Schwemmlandboden und Basaltverwitterung, toniger Lehm; 130 m ü. NN; geschützte Lage mit 550 mm Niederschlag im Jahr. CBE: Carmen Becker, Hannah Spätgens und Tabea Schmiedgen, Vermehrung von Roter Bete Jannis

BHO Demeter

CBE Demeter

Dr. Bernd Horneburg, Brauweg 55, 37073 Göttingen. Züchtung und Vermehrung finden am fruchtbaren Leinetal bei Göttingen statt. Die Böden bestehen überwiegend aus Lösslehm und haben 80 oder mehr Bodenpunkte. Die Temperatur beträgt im langjährigen Mittel 7,5 °C bei durchschnittlich 650 mm Jahresniederschlag.

WaldPferde-Hof, Jan Sommer und Carmen Becker, Am Weiher 6, 15374 Müncheberg. 50 km östlich von Berlin, Naturpark Märkische Schweiz. Sandiger Lehm/ lehmiger Sand, mit durchschnittlich 30 Bodenpunkten, 500 mm Jahresniederschlag, Frühjahrstrockenheit. Rund 25 ha Landwirtschaft, mit Gemüse, Getreide, Futterwerbung und Einsatz von Arbeitspferden.

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Porträt

DLB: Robert Weber und Henric Lidberg bei der Radies Sorte Cherry

CHE Demeter

DLB Demeter

Gut Wulfsdorf, Christina Henatsch, Bornkampsweg 39, 22926 Ahrensburg. Nördlich von Hamburg gelegen, lehmiger Sand.

Gärtnerei der Dorfgemeinschaft Lautenbach, Robert Weber, 88634 Herdwangen-Schönbach. Im nördlichen Hinterland des Bodensees, 600 m ü. NN, gesteinshaltiger Diluvialboden mit starker Tonüberlagerung, Westhanglage, Jahresniederschlag ca. 850–900 mm, Durchschnittstemperatur 6 °C.

COL EU-Bio Rémi Colombet, Quartier Maltras, 26120 Chabeuil, Frankreich. 48 ha großer Familienbetrieb, seit dem Jahr 2000 vollständig auf Bio umgestellt. Gelegen in der Region „Drôme“ im Rhônetal; mildes, trockenes Klima, viel Wind durch den „Mistral“. Kulturen: Getreide, Körnermais, Sonnenblumen, Bohnen, Soja, Luzerne, Gemüsesaatgut. Lehmig-kalkige Böden mit Kieseinlagen.

DAS Bioland Pulvermühle, Dany Schmidt, 68600 Volgelsheim, Frankreich. Im Elsass gelegener vielfältiger Biobetrieb, der seit 1965 und mittlerweile in der dritten Generation biologisch bewirtschaftet wird. 65 ha Gesamtfläche, 30 ha Gemüse, 1,4 ha unter Glas/ Folie. Eigene Jungplanzenanzucht, Sojabohnenanbau.

DOR EU-Bio Pierre Dorant, 6 impasse Jeanne Jugan, F 49100 Angers. Nebenerwerbsbetrieb nahe Angers/Frankreich, im Loiretal gelegen. Saatgutvermehrung von Gemüse, Blumen und Gründüngungskulturen auf 5 ha Freilandfläche und 2000 m² ungeheiztem Folientunnel mit Insektenschutzisolation. Milder Auenlehmboden, 800 mm mittlerer Jahresniederschlag.

DT Demeter Dorfgemeinschaft Tennental, Gärtnerei Martinshof, Alexander Thierfelder, 75392 Deckenpfronn. Kalkverwitterungsböden, sL bis lT bei 30-50 Bodenpunkten am Schwarzwaldrand, 530 m ü. NN, raues Klima mit 700-750 mm Niederschlag.

DF Demeter Domäne Fredeburg, Arne von Schulz, Domänenweg 1, 23909 Fredeburg. Ca. 30 m ü. NN; Jahresniederschlag 650 mm; leicht hügelige Gegend mit Moräne als geologischer Grundlage; Bodenart: lehmiger Sand; Bodenzahl 36.

EWE Bioland Erdmuthe Weißer, Oberer Bruchrand 2, 68307 Mannheim. Der Betrieb liegt in den trocken gelegten Rheinauen in einem Landschaftsschutzgebiet im Norden von Mannheim. 90 m ü. NN. Mittelschwere humose bis humusreiche Sande, hoher pH.

DH Demeter Dottenfelderhof, 61118 Bad Vilbel. Am Rand der Wetterau; 106-142 m ü. NN; 600 mm Niederschlag im Jahr; Bodenpunkte 68; in Niddaaue tiefgründige Auelehmböden, zur Terrasse hin kieshaltig; an der Terrasse teils Ranker, teils kieshaltige Parabraunerde und oberhalb degradierter Löss mit Tonkuppen; 9,4 °C Jahrestemperatur.

DHS Demeter Dorfgemeinschaft Hohenroth, Sabine Weber, 97737 Gemünden am Main. Ostrand des Spessart, ca. 250 m ü. NN im Gebiet der Unteren und Mittleren Buntsandsteine, teilweise überdeckt durch Löss. Mittlerer Niederschlag: 800 mm; mittlere Jahrestemperatur etwa 7,5 °C.

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EYS Demeter Gärtnerei von Woedtke GbR, Stef Eysermans, Burgweg 5, 71711 Murr. Günstiges Obst- und Weinbauklima am mittleren Neckar, 230 m ü. NN, unter 500 mm Jahresniederschlag. Lehmiger Ton auf Muschelkalk. 3 ha Freiland, 5000 m² Folienhaus kalt, 340 m² beheizbare Fläche. Marktgärtnerei mit vielfältigen Kulturen, seit 1978 biologischdynamisch bewirtschaftet.

FLD Demeter Gärtnerei Querbeet GbR, Gerd Feldmann und Jannis Zentler, Balinger Straße 15, 79356 Eichstetten. Im Oberrheingraben am Kaiserstuhl gelgen, 220 m ü. NN; z. T. purer Lösslehmboden, sonst sandiger Lehm, 70-90 Bodenpunkte; ca. 700 mm Jahresniederschlag.


Porträt

FMÜ EU-Bio

GOL Demeter

Frank Müller und Anke Gay-Müller, Can Pentinet, E 17855 Montagut. Berghof in schroffem Kalksteingebirge; Familienbetrieb; 700 m ü. NN; 600-900 mm Jahresniederschlag (ungleich verteilt, Tendenz fallend); Sommertrockenzeit. Mittelschwere bis schwere Kalkmergelböden/ flach bis tiefgründig; pH 7,0-8,1; Südhang. 6 ha LNF , anerkannt seit 1996 EG-norm (darin einige Jahre Demeter anerkannt); 60 Ziegen, 10 Schafe, Gemüse-, Futter- und Getreidebau, Weiden und Wald (80 ha).

Gärtnerhof Oldendorf, Jan Bera, Oldendorfer Landstraße 24, 27729 Holste. Norddeutsche Tiefebene 40 km nördlich von Bremen. Humoser Sandboden auf der Geest mit 30 Bodenpunkten und 700 mm Jahresniederschlag.

GR Demeter Betriebsgemeinschaft Gärtnerei Röllingsen, Am Eichkamp 3, 59494 Soest. Der Gärtnerhof liegt in der Soester Börde (NRW) 120 m ü. NN, mittelschwerer Lehmboden (Löss), 60–90 Bodenpunkte und 700 mm Niederschlag.

GST Demeter V.O.F. Gerbranda State, Asse Aukes, Hoarnestreek 9, NL 8856 RV Pietersbierum. Am Rande des Wattenmeers in Friesland gelegen, 0-1 m ü. NN, ca. 750 mm Jahresniederschlag. Seeklima mit sonnigem und trockenem Frühjahr. Bewirtschaftet werden 45 ha Ton- und Tonsandböden. Der Betrieb umfasst Ackerbau, spezialisiert auf Saatkartoffelanbau, Gemüsebau, Milchziegenhaltung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen.

FW: Diana Schnepfe betreut die Vermehrungskultur von der Buschbohne Purple Teepee

FW GÄA Finneck-Werkstätten, Diana Schnepfe, Mühltal 9, 99636 Rastenberg. Die Gärtnerei ist Teil einer Werkstatt für Behinderte und liegt am Nordostrand des Thüringer Beckens. Sandige bis schwere Lehmböden. 2,36 ha gärtnerische Fläche, davon 5000 m² Gemüse- und Beerenobstanbau, 360 m² Gewächshausfläche.

GAB Demeter Gärtnerei am Bauerngut, Hubert Heimen und Hans-Peter Frucht, 15306 Libbenichen. 20 km nördlich von Frankfurt/Oder am Rande des Oderbruchs gelegen. Lehmiger Sandboden mit ca. 50 Bodenpunkten; 50 m ü. NN; 450 mm Jahresniederschlag mit Trockenperioden im Sommer.

GAT Demeter Gärtnerei Apfeltraum, Annette Glaser, 15374 Müncheberg. 50 km östlich von Berlin in der Mark Brandenburg gelegen; 80 m ü. NN, Sandboden mit geringem Lehmanteil, durchschnittlich 25 Bodenpunkte; 450 mm Jahresniederschlag mit viel Wind und Trockenperioden im Sommer.

HBO: Kai Himstedt, Elitesaatgutproduktion von Oxhella und Radies Rudi

HBO Demeter Haus Bollheim, 53909 Zülpich. Demeterbetrieb seit 1981 am Rande der Zülpicher Börde. Sandiger Lehm bis überwiegend schluffiger Boden, 450-500 mm Jahresniederschlag, 9,5 °C Jahresdurchschnittstemperatur, 110 m ü NN. 170 ha großer, vielseitiger Gemischtbetrieb mit überwiegend Direktvermarktung. Milchprodukte, Fein- und Lagergemüse, Kartoffeln, Getreide (Getreidezüchtung).

HEP Bioland Heiko Pohl und Stefanie Roth, 86456 Lützelburg. Der Betrieb liegt am westlichen Rand des Lechtals, kurz oberhalb der Talebene. 460 m u. NN, 800 mm Jahresniederschlag, sandiger Lehm. 6700 m2 Nebenerwerbsbetrieb mit Beeren, Gemüse und 200 m2 Folientunnel.

GEY Demeter Theo Geyer GbR, Hinter den Gärten 26, D 71579 Spiegelberg/Großhöchberg Landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb, 20 ha Grünland, 15 ha Ackerland. Auf einer Hochebene im schwäbisch-fränkischen Wald auf 530 m ü. NN gelegen. Flachgründiger Stubensandstein-Verwitterungsboden mit sandiger Lehmauflage, 750 mm Jahresniederschlag, 7,5 °C Jahresdurchschnitt.

HH Demeter Dorfgemeinschaft Hausenhof, Sebastian Röhm, 91463 Dietersheim. 1,2 ha vielseitiger Gemüsebau mit Blumen und Kräutern mit Direktvermarktung. Im Jahr 600 mm Niederschlag, ca. 350 m ü. NN. Boden: sandiger Lehm bis lehmiger Ton.

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Porträt

HIW Demeter

JWE Naturland

Hof im Winkel, Nicola Dobler, Thomsdorf 17, 17268 Boizenburger Land. Hof in Alleinlage in der Feldberger/Lychener Seenlandschaft, 5 ha, davon 1 ha Gemüse und Kräuter. Endmoräne der letzten Eiszeit, 92 m ü. NN, lehmiger Sand, 30-40 Bodenpunkte. Jahresniederschlag knapp 500 mm. Kontinentales Klima mit Frühsommertrockenheit und kaltem, trockenem Winter. Windreiche Lage.

Jürgen Wehrle, Mundinger Straße 36, 79312 Emmendingen. Die Vermehrungsflächen liegen im Oberrheingraben zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl auf 200 m ü. NN. Weinbauklima mit einer mittleren Jahresdurchschnittstemperatur von 9,9 °C und Jahresniederschlägen von ca. 900 mm, davon 550 mm von Mai bis Oktober. Sandiger Lehm mit Ackerzahlen von 75-85.

HOE Demeter

KBH Demeter

Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Höhenberg, Sylvia Vogt, Landkreis Landshut. Ca. 700 mm Jahresniederschlag, 450 m ü. NN, Tal-Lage, Lössboden, Bodenart: sandiger Lehm.

Krebsbachhof, Peter Heuner, Rodenhäuserstr. 12, 35102 Lohra. Gladenbacher Bergland südwestlich von Marburg, 250 m ü. NN, mittlere, steinige Böden aus Schiefergestein entstanden, 650 mm Niederschlag.

HOH Demeter Versuchsbetrieb der Universität Hohenheim, Betriebsteil Kleinhohenheim, Oliver Hübner, Kleinhohenheim 1, 70599 Stuttgart. Filderhochfläche mit Böden von Löss über sandiger bis lehmiger Ton, 50-65 Bodenpunkte. Hofstelle 435 m ü. NN, 700 mm Jahresniederschlag.

HSP Demeter

KEL Bioland Wolfgang Keller, Am Heimbacher Pfad 17, 65307 Bad Schwalbach. Auf 480 m über NN auf der Nordseite des Taunuskamms gelegen; Schieferverwitterungsboden; 45 ha Ackerbau und Saatgutvermehrung (Kresse, Lein, Senf, Rotklee, Phacelia, Petersilie, Spinat), Kooperation mit einer Bioland-Schäferei.

Züchtungsforschung Dr. Hartmut Spieß, Christoph Matthes, vermehrt und züchtet auf den Flächen des Dottenfelderhofes (DH).

KIF Demeter

JHA Demeter

Peter Kiefer, Steig 2, Zell, 88430 Rot an der Rot. Südliches Oberschwaben am Rande zum Allgäu zwischen Rot- und Illertal auf 600 m ü. NN mit ca. 900 mm Niederschlag. Sandige Lehme mit 40-50 Bodenpunkten. Gemischtbetrieb (13 ha) mit Gemüse, Getreide und Mutterkuhhaltung.

Hofgemeinschaft Wahlde, Jochen Hach, Lichtblick e. V., Wahlde 6, 49434 Neuenkirchen-Vörden. Sozialtherapeutische Einrichtung mit Wohnheim und Werkstätten für behinderte Menschen. Direkt in den Dammer Bergen gelegen, leicht hügelig, Sandboden, 100 m ü. NN, 700 mm Jahresniederschlag, Bewässerung ist möglich. Insgesamt 1,6 ha davon 0,9 ha Grünland für Schafhaltung, ca. 0,7 ha Ackerfläche. 250 m² Gewächshausfläche davon 50 m² heizbares Anzuchthaus.

JJ Demeter Obergrashof, Julian Jacobs, 85221 Dachau. Der Betrieb liegt bei Dachau in der Münchener Kiesebene. Der Boden ist anmoorig mit hohem Humusgehalt und hohem pH-Wert. Der Untergrund ist vorrangig Kalkschotter. Die Lage ist spät- und frühfrostgefährdet und neigt zur Nebelbildung. 478 m über NN, ca. 650 mm Niederschlag im Jahr.

JOJ Demeter Jos Jeuken und Ellen Krul, Elandweg 46, NL 8255 RK Swifterbant. Gemischtbetrieb mit 32 ha Ackerland und 45 ha Grünland; im Flevopolder gelegen, nahe am Ijsselmeer. Junger, kalkreicher Tonboden; 750 mm Jahresniederschlag, gut über das Jahr verteilt.

JOU Nature et Progrès „La Bastide“, F 11170 Villespy. Acker- und Samenbaubetrieb im PyrenäenVorland zwischen Castelnaudary und Carcassonne; Lösslehm, milde Winter, sehr trockene Sommer.

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KIT Verbund Ökohöfe Wildsamen-Insel, Uta Kietsch, Lindenallee 3, 17268 Temmen. Saatgutbetrieb in der Uckermark, auf 3 ha mit Schwerpunkt Wildblumen, ebenso Kräuter, Gemüse und Zierstauden. Endmoräne, lehmig-toniger Boden und einige sandige Flächen, die von Seen umgeben sind. Ca. 70 m ü. NN, zwischen 25 und 47 Bodenpunkte, 550 mm Jahresniederschlag. Ausgeprägte Frühjahrstrockenheit, subkontinentales Klima.

LAM Demeter Der Lämmerhof, Dorfstr. 10, 23896 Panten. Südostholsteinisches Hügelland, 40 m über NN, eher kontinental ausgeprägter Witterungsverlauf mit 660 mm Jahresniederschlag, Frühjahrstrockenheit, wechselhafte Böden von Sand bis Ton, meist aber Mischböden von 20 bis 60 BP. Betriebsschwerpunkte: Getreideanbau 350 ha, Getreidelagerung und Aufbereitung, Wildsamengewinnung, Wildnisweiden auf extensivem Grünland mit Mutterkühen auf 200 ha und 100 Rindern, Unterglasanbau Gurken, Feldsalat, Kürbisse im Freiland, 80 Mastschweine Freilandhaltung, 50 Mutterschafe, Hofladen.

LH Demeter Linke-Hof, Reinhard Sommer, Brandiser Str. 79, 04316 Leipzig. Der LinkeHof befindet sich in der Leibziger Tieflandbucht, 125 m ü. NN, 580 mm Jahresniederschlag, sandiger Lehm mit 55 Bodenpunkten.


Porträt

LSA Demeter

MIC EU-Bio

Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Sassen, Bernd Schmidt, 36110 Schlitz-Sassen. Ausläufer des Vogelsberges, Südhang eines in Ost-WestRichtung verlaufenden Tales, ca. 280 m bis 290 m ü. NN, anlehmiger Sand vom Typ Ranker, Niederschlag 630 mm, Jahresdurchschnittstemperatur 7,8 °C.

Norbert Micouleau, SCEA Domaine des Lascombes, 11170 Alzonne, Frankreich. Acker- und Samenbaubetrieb im Pyrenäen-Vorland zwischen Castelnaudary und Carcassonne. Anbau von Sonnenblumen, Getreide, Linsen und Sojabohnen.

MAL Demeter Hof-Gärtnerei Bauer, Wiebke und Malte Bauer, Kreumaer Dorfstr. 29, 04519 Rackwitz Ortsteil Kreuma, Leipziger Tieflandsbucht, windige Lage, 110 ü. NN, 65 Bodenpunkte, ca. 480 mm Jahresniederschlag, Bodenart: lehmiger Sand.

MID: Gebhard und Sabine Michel von Hof Midgard aus Quedlinburg

MB: Maria Bienert und Didi Alamsyah in der Vermehrungskultur von Kresse

MB Demeter Maria Bienert & M. Hänsel GbR, Püchenauer Str. 4, 04425 Taucha. Am Rande der Leipziger Tieflandbucht, 130 m ü. NN, sandiger Lehm (47 -50 BP), ca. 500 mm Jahresniederschlag, Frühsommertrockenheit, kontinentales Klima, 24 ha.

MDÖ Demeter

MID Demeter Hof Midgard, Schlossberg 2, 06484 Quedlinburg; im Regenschatten des Harzes, traditionelles Anbaugebiet für Saaten.

MKA Demeter Gärtnerhof im Zipfel, Ina Tröll, Sackgasse 22, 37293 Herleshausen. Der Familienbetrieb liegt im Werratal nahe bei Eisenach. 350 m ü. NN, 650-700 mm Jahresniederschlag, im Sommer meist trocken. Überwiegend sandiger Lehm, 30-40 Bodenpunkte. 1,5 ha Freilandgemüse, 1,5 ha Gründüngung, 500 m² Folientunnel.

Martin Dörr, Herbertshausen 3, 74585 Rot am See.

MTB EU-Bio Michel Thibaud, GAEC des Couriols, Les gardons, FR 26120 Montmeyran. 160 ha, Betriebsgemeinschaft mit fünf Parteien. Gelegen im Rhônetal in der Region Drôme/Frankreich; 160 m ü. NN; Kulturen: Getreide, Soja, Sonnenblumen, Luzerne, Gemüsesaatgut, Knoblauch.

MTZ Demeter Hof Mahlitzsch, Betriebsgemeinschaft GbR Heynitz BSS, Christian Schwab, Mahlitzsch 1, 01683 Heinitz. 180 ha Gemischtbetrieb westlich von Dresden, Lösslehm, 750 mm Jahresniederschlag, windexponierte Lage.

MF: Matthias Funk im Vermehrungsbestand von Salbei

MF Demeter Matthias Funk, Fischerstr. 8, 86698 Oberndorf. Bei Donauwörth am Zusammenfluss von Donau und Lech in den Lechauen gelegen; 450 m ü. NN, 750 mm Jahresniederschlag; humoser, sandiger Lehm mit Kiesschotter im Untergrund, pH 7,2.

MW Demeter Gärtnerei Medewege, Rainer Holst, Hauptstr. 11, 19055 Schwerin. www.hof-medewege.de. Die 8 ha große Gärtnerei ist ein Betrieb in einer vielseitigen Hofgemeinschaft am Stadtrand von Schwerin ca. 35 km südlich der Ostseeküste. Schwere, lehmige Böden; spätes Frühjahr; ein oft langer Herbst und ein recht windiges norddeutsches Klima (600 mm Jahresniederschlag) mit kontinentalem Einschlage.

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Porträt

MWS Bioland

PFI Bioland

Gärtnerei der Magnuswerkstätten, Magnusstr. 1, 3-10, 86859 IglingHolzhausen. Zwischen Lech und Wertach am Rande des Voralpengebiets, 600 m ü. NN mit 1000 mm Jahresniederschlag und einer Durchschnittstemperatur von 7,5 °C. Umgestellt seit 1986, 2000 m² unter Glas und 11 ha Fein- und Feldgemüse auf sandigem Lehm über Kalkmergel. Überwiegend Direktvermarktung mit Hofladen und Märkten.

Gebr. Pfister GbR, Wolfgang Pfister, Neuer Weg 20, 72393 Burladingen OT Ringingen. Der Betrieb, beheimatet zwischen Stuttgart und dem Bodensee befindet sich auf der Zollernalb auf 800 m ü. NN. Als typisches Bodenmerkmal sind die Kalksteine des Weißjura zu nennen. Mit Bodenpunkten von durchschnittlich 28 gehört dieser Standort „zur rauhen Alb“ mit einem Jahresniederschlag von 800 mm.

PLW Demeter Gärtnerei Piluweri, Am Stockacker, 79379 Müllheim-Hügelheim. Rheinebene und Vorbergzone zum Schwarzwald, 230-300 m ü. NN; mildes Weinbauklima mit 700 mm Jahresniederschlag, aber oft Trockenheit im Sommer; leichte bis mittelschwere Böden.

RGP Demeter De Groenen Hof, Rene Groenen, Kokkestraat 8, NL 5081 CN Hilvarenbeek. Selbstständiger Betriebszweig auf einem Demeterhof im Süden der Niederlande, in der Gegend von Tilburg nahe der belgischen Grenze gelegen. Sandiger Boden mit geringem Lehmanteil und guter Humusqualität. Gute Wasserversorgung, 750 mm Jahresniederschlag. Saatgutvermehrung verschiedener Kulturen und Züchtung an Rote Bete, Zwiebeln, Möhren und Blumenkohl.

RH Demeter Hofgut Rengoldshausen, Vera Becher, 88682 Salem-Tüfingen. Überlinger Hügelland im Bodenseeklima, mild und ausgeglichen; spätes Frühjahr, warmer Herbst; 450 m ü. NN; 850 mm Niederschlag im Jahr; 9 °C Jahresdurchschnittstemperatur; Untergrund kalkhaltiger Sandstein mit Geschiebelehm darüber; Parabraunerde, Pararundzinen. NHO: Heinz-Peter Bochröder und sein Sohn im Vermehrungsfeld von Kresse

NHO Demeter

RIH Demeter

Neuer Hof, Heinz-Peter Bochröder, Stockheimer Landstr. 171, 52351 Düren. Zwischen Aachen und Köln im Regenschattengebiet der nördlichen Voreifel gelegen. Schluffiger Lößlehm, 140 m ü. NN, 550 mm Jahresniederschlag und Durchschnittstemperatur von 9,5 °C. Demeter seit 1967, 125 ha, Ackerbau und Milchviehzucht.

Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Richthof, Thomas Beusch, 36110 Schlitz-Richthof. Nordzipfel des Schlitzerlandes, ca. 260 m über NN, leichter Boden, Untergrund bestehend aus Buntsandstein mit Lehmeinschluss, 600-650 mm Niederschlag.n.

PAN EU-Bio

RJS Bioland

Gartnerei Spiren, Per Andersen, Fornetoftevej 10, DK 4230 Skælskør. Familienbetrieb für Saatgutvermehrung in der 3. Generation. Anbau von Zierpflanzen, Kräutern und Gemüse; 5,8 ha Freiland und 150 m² Gewächshausfläche. Boden: sandiger Lehm; ausgeglichenes Inselklima.

Gärtnerei Grünerlei, Johannes Schlosser, Riegelhof 7, 73489 Jagstzell. Am Übergang des Virngrundes zur Hohenloher Ebene, 450 - 480 m über NN, mittlerer Jahresniederschlag 850 mm, Jahresmitteltemperatur 7,7°C. 27-50 BP, Stubensandstein und sandiger Lehmboden. 6000 qm Gewächshausfläche, 8 ha Freilandanbau für Direktvermarktung.

PAV Demeter

ROS Demeter

Kräuter- und Samenbaubetrieb in Querciola, Bologna, Italien. In den Appeninen auf ca. 650 m gelegen. Mittelschwere Tonböden, 800 mm Jahresniederschlag. Ein später Frühling, ein trockener Sommer und ein langer, milder Herbst zeichnen das Klima aus.

Rose Saatzucht, Im Geströdig 9, 99092 Erfurt. Bewirtschaftet werden 9 ha tiefgründige Lössböden (80-90 BP, 520 mm Niederschlag) im Norden Erfurts. 7 ha Saatguterzeugung bei Stauden: Heil-, Duftund Gewürzpflanzen und Gemüse.

PEN EU-Bio

SEK Demeter

Stefan Penov, Vassil Kolarov 103, BG 8300 Sredez. 30 ha Ackerland, 12 ha Wiesen, 5 ha Obstbau, 4 ha Weinbau. 80 m ü. NN. Gefahr von Früh- und Spätfrost. Sommer von Trockenperiode geprägt; milder Herbst; kurzer aber kalter Winter; Wind kommt vom Meer.

Sekem Farm, 1 Belbes Desert Road, ET POB 2834 El Horreya Heliopolis, Kairo ; „SEKEM“-Initiative: Projekt zur Vereinigung sozialer und kultureller Aktivitäten mit gesunder Ökonomie; biologisch-dynamische Landwirtschafts-Kooperative mit vielen Kleinbauern.

108 bingenheimer saatgut


Porträt

SHZ Demeter

UGA Demeter

Gärtnerei Schänzle, Riedlingerstr. 18, 89611 Obermarchtal. Die Gärtnerei liegt am südlichen Rand der schwäbischen Alb auf 650 m ü. NN auf sandigem Lehm mit 50 Bodenpunkten und 750 mm Niederschlag.

Hof Neuseegaard, Ulrike Kleingarn, Seegaarder Weg 9, 24975 Husby. Nördliches Schleswig.-Holst., 15 km östl. Flensburg, 12 km südl. Ostsee, 40 m ü. NN, 900 mm Niederschlag, 8°C Durchschnittstemperatur, späte Bodenwärme im Frühjahr. Sandiger Lehm, 60 Bodenpunkte, 320 m² Glas. Betrieb neu in Auf-/Umbau, Wildblumenvermehrung.

SOL Demeter Sonja Lange, Am Rasen 21, 37318 Lindewerra. Westliches Mitteldeutschland, im Werratal gelegen. 150 m ü. NN, 650-700 mm Jahresniederschlag, Durchschnittstemperatur 8,9 °C. Lehmiger Schluff auf Buntsandstein, maritim kontinentales Klima.

VH Demeter Simon van Hilten, Casa Florio, I 40040 Querciola. Appeninen zwischen Bologna und Florenz, 700 m ü. NN, Kleie-Tonboden, 800 mm Jahresniederschlagsmenge, Vegetationszeit April bis November, Kräuteranbau und Trocknerei auf 5 ha, pH-Wert 7,8 bis 8,0.

SVO Demeter Walsegarten, Sebastian Vornhecke, Dorfstrasse 5, 37318 Dietzenrode/Vatterode. Eichsfeld, am westlichen Ende Thüringens im ehemaligen Grenzgebiet nahe dem Werratal ca. 30 km südlich von Göttingen. Die Landschaft ist durch den bewaldeten Höhenrücken des Hainichs geprägt. Geologisch wechseln sich Muschelkalk und Bundsandstein im Unterboden ab. 250 m über NN, ca. 700 mm Jahresniederschlag, 8,6°C Jahresdurchschnittstemperatur. Toniger, teils schluffiger Lehm, durchschnittlich 31 Bodenpunkte. Gesamtfläche 6 ha und 260 m² Folienhäuser. Saatgutvermehrung, Ackerbau, Gründüngung.

SWE Demeter

WAR Bioland Strohhaus, Albert und Eva Warmuth, Öhnbergstr. 20, 97618 Wargolshausen. Der Betrieb liegt im nördlichen Unterfranken, im Dreiländereck Bayern-Hessen-Thüringen, im Regenschatten der Rhön (ausgeprägte Sommertrockenheit), 500 mm Niederschlag, 365 ü. NN, 6,8 °C Durchschnittstemperatur. Tonige Muschelkalkböden von 20-65 Bodenpunkten.

WB Demeter

Biologischer Gartenbau Wedemeyer, Silke Wedemeyer, Auf dem Placke 14, 37176 Sudershausen. Göttinger Umland; ca. 240 m ü. NN, Buntsandsteinverwitterungsböden mit ca. 55 Bodenpunkten, 650 mm Niederschlag.

Azienda agricola “La Torre”, Wim Brus, I 40040 Querciola, Bologna. Im Appenin auf ca. 650 m gelegen. Mittelschwere Tonböden, 800 mm Jahresniederschlag. Ein später Frühling, ein trockener Sommer und ein langer milder Herbst zeichnen das Klima aus.

SZB Bioland

WDA Naturland

Albert Stolzenberger, Balbacherstr. 3, 97244 Bütthard. Am Rande des Ochsenfurter Gaus; Weinbauklima, mit ca. 550 mm Niederschlag und ausgeprägter Vorsommertrockenheit; Mittelschwere Böden mit Löß Auflage. Betriebsschwerpunkte: Anbau von Kürbissen, Rote Bete, Amaranth, sowie die Vermehrung von Getreide, klein- und großkörnigen Leguminosen und Gemüse.

Werner Danzeisen, Bahlinger Str. 18, 79356 Eichstetten. Acker und Grünland, spezialisierter Feldgemüsebau. Teils Lößlehmstandorte im Kaiserstuhl aber überwiegend humose, tonig-lehmige Auenböden der Dreisamniederung. Jahresdurchschnittstemperatur 11°C, 600 mm Jahresniederschlag.

TOS Demeter Tom Saat, ts Saat van den Berg, Kemphaanpad 14, NL 1358 AC Almere. 130 ha Gemischtbetrieb mit Mutterkuhhaltung und Mastbullen, gelegen im Flevopolder, junger und kalkreicher Tonboden; DemeterAnerkennung seit 1995. Kulturen: Weizen, Dinkel, Kleegras, Luzerne, Zwiebeln, Steckzwiebeln, Möhren, verschiedene Kohlarten, Frischerbsen, Bohnen, Zuckermais, Kürbis, rote Rüben und Saatkulturen.

TRO Verbund Ökohöfe Rose-GbR-Kühren, Tilo Rose, Dorfstr. 33b, 06385 Aken/OT Kühren. Familienbetrieb, seit 1991 ökologische Wirtschaftsweise. Im Biosphärenreservat „Mittelelbe“ in Sachsen-Anhalt gelegen, 65 m ü. NN, 480 mm Jahresniederschlag im Regenschatten des Harz. Lehmiger Ton. Landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb 43 ha, davon 5 ha Grünland. WGWI: Michiel Groenen im blühenden Möhrenfeld

UB Demeter

WGWI Demeter

Oldendorfer Saatzucht, Ulrike Behrendt, Oldendorfer Landstraße 14, 27729 Holste. Norddeutsche Tiefebene nördlich von Bremen, auf der Geest; humoser Sandboden mit einem geringen Lehmanteil, Bodenpunktzahlen zwischen 25 und 36; 700 mm Niederschlag pro Jahr, windreich.

Gärtnerei Willmann, In den Beeten 65, 74379 Ingersheim. www. gaertnerei-willmann.de. Günstiges Obst- und Weinbauklima nahe bei Stuttgart; Bodengrundlage Lösslehm; Frühjahrsentwicklung geht etwas langsam; Trockenzeiten im Sommerhalbjahr.

bingenheimer saatgut 109


Porträt

WH Demeter

BOL Demeter

Waldhof, Thomas Mauer, Nussallee 3, 34131 Kassel. Unter dem östlichen Steilabfall des Habichtswaldes gelegen, mit leichter Südneigung; Mischung aus Kalkverwitterungslehm und -kies, Buntsandstein- sowie Basaltverwitterung; halboffene geschützte Lage.

De Bolster, Oude Oenerweg 13, NL 8161 PL Epe. Züchtungs- und Vermehrungsbetrieb, 5,2 ha Anbau.

BOR Naturland WID Demeter Samuel Widmer, Dorfstrasse 3, CH 8586 Andwil, TG. Vielseitiger Spezialkulturenbetrieb im Aufbau: Gemüse- und Wildblumensaatgut, Heilpflanzen und Trockenkräuter. 2,2 ha LN, 8 km südlich des Bodensees, 470 m ü. NN. Sandiger Lehm, 950 mm Jahresniederschlag.

Blauetikett-Bornträger GmbH, Dr. Doris Väth, In den Aspen, 67591 Offstein. Produzent einer breiten Palette an Heil- und Gewürzpflanzensamen.

CAM EU-Bio Camena Samen, Coppenbrügger Landstraße 58, 31867 Lauenau. Unser Lieferant für Gründüngungssaaten.

CB Demeter Carel Bouma, Alikruikweg 15, NL 8256 RK Biddinghuizen.

FLO Demeter Flobus Biologische Bloemzaden, Harry Douwes, Chris Douwes-Waagenar und Mariska Heeres, Pieter Venemakade 61, 9605 PL Kiel-Windeweer, Niederlande. Saatgut ein-, zwei- und mehrjähriger Blumen sowie Blumenmischungen aus biologisch-dynamischem Anbau. WIT: Manfred Lutz von der Gärtnerei Witt bei der Bohnenvermehrung

WIT Naturland

JEL EU-Bio

Gärtnerei Witt, Über der Elz, 79312 Emmendingen. Der Betrieb liegt im Breisgau zwischen der Vorbergzone des Schwarzwaldes und dem Kaiserstuhl in der Rheinebene, im Norden der so genannten Freiburger Bucht. 201 m ü NN, ca. 900 mm Jahresniederschlag, davon ca. 550 mm von Mai Oktober. Sandiger Lehm, 75-85 Bodenpunkte, Jahresdurchschnittstemperatur 9,9 °C. 12 ha, 3200 m² Glas- und Folienhäuser, 500 m² Frühbeetkästen. Anbau von Gemüse, Kräuter und Blumen sowie Jungpflanzenverkauf. Sehr breit aufgestellte Vermarktung.

Jelitto Staudensamen GmbH, Am Toggraben 3, 29690 Schwarmstedt.

WK Demeter W. u. C. Kampmann GbR, Bruckstr. 50, 74564 Crailsheim-Tiefenbach. 420 m über NN; 750 mm Jahresniederschlag, 7,8 °C Jahrestemperatur; Bodenwertzahl 38, Bodengrundlage: Lettenkohle, Moor, Gipskeuper, Muschelkalk, etwas Schwemmland, geringe Lössanteile, im Südosten vom Hohenloher Land.

Saatgutfirmen

AIL EU-Bio GIE L‘Ail Drômois, Z.A. de Brunelle, 26400 Eurre, Frankreich. Kooperative, im Besitz der Knoblauch- und Schalotten-Produzenten in der Region Drôme. Gegründet 1995 mit dem Ziel, die Erfahrungen und die Forschung in der Weiterentwicklung der Kulturtechnik zu bündeln und die Vermarktung selbst zu organisieren, um in direktem Kontakt mit den Kunden zu sein. Produktion von Knoblauch sowohl für Pflanzgut als auch für Konsum.

PHS EU-Bio Pharmasaat, Arznei- und Gewürzpflanzen Saatzucht GmbH, Straße am Westbahnhof, 06556 Artern.

PN EU-Bio Pascal Naudin, Essem‘Bio SARL, Bois de Gajan, F 32700 Lectoure, Frankreich.

RFE Demeter ReinSaat, Reinhild Frech-Emmelmann, Am Hornerwald 69, A 3572 St. Leonhard. Gemüse-, Kräuter- und Blumensaatgut aus biologischdynamischem und biologisch-organischem Anbau. Vermehrungsflächen auf verschiedenen klimatischen Standorten in ganz Österreich.

SR Demeter Sativa Rheinau, Klosterplatz, CH 8462 Rheinau. Betriebsgemeinschaft mit Ackerbau, Milchvieh, Wein- und Obstanbau, biologischdynamsiche Bewirtschaftung auf 140 ha LF, mit humosen, sandigen und lehmigen Böden, mit hohem Kiesanteil, Weinbauklima mit ca. 700 mm Jahresniederschlag.

ARC Demeter Arcoiris s.r.l. Via Labriola 18/a-b, 41123 Modena, Italien. Gemüseund Kräutersaatgut aus biologischem und zum Teil biologisch-dynamischem Anbau.

110 bingenheimer saatgut

VBZ EU-Bio Vitalis Biologische Zaden B.V., Hengelderweg 6, NL 7383 RG Voorst.


Porträt

Porträt Leidenschaft trifft professionellen Samenbau in der Saatzucht Rose in Erfurt Auf den vorangegangenen Porträt-Seiten stellten wir Ihnen alle Vermehrungsbetriebe und Saatgutfirmen vor, mit denen wir zusammen­ arbeiten. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Arbeit und Motivation einer Partnerin aus unserem Netzwerk näher vorstellen: Annegret Rose und Ihr Team der Saatzucht Rose aus Erfurt. Historischer Standort

Rose, der Name ist Programm

Mit Panorama-Blick auf die Stadt liegt die Nicht nur die hochwertige Saatgutqualität Saatzucht Rose nördlich von Erfurt. Auf tiefallein zeichnet diesen Betrieb aus. Annegret gründigen, fruchtbaren Lößboden (80 - 90 BP, Rose, Diplom-Agraringenieurin, behält sich, 520 mm Niederschlag), erstreckt sich der Beneben der arbeitsintensiven Organisation der trieb auf einer Gesamt-Fläche von 110 ha. 1993 Saatgut-Kulturen, noch die Ausdauer für ihre hat sich das Unternehmen gedie Blumen! Einzigartiges Pilot- Leidenschaft: gründet und knüpft damit an Ganz besonders haben es ihr projekt mit neuen eine 150 Jahre zurückliegende die Astern, mit ihrer ungemein Samenbau-Tradition, unter Bio-Astern-Sorten von großen Formen- und Farbendiesen geeigneten Bedingunvielfalt angetan. Sie züchtet Annegret Rose gen, an. Nicht nur der Boden neue Bio-Astern-Sorten und ist ideal für ein gesundes Pflanzenwachstum, hat damit ein bisher einzigartiges Pilotprojekt auch das gute Klima mit warmen, meist sonniauf die Beine gestellt, „weltweit gibt es kein gen Herbsttagen lassen das Saatgut ausreifen. vergleichbares Öko-Saatgut-Projekt“, so AnneSeit 2005 hat sich das Team der Saatzucht Rose gret Rose. Auf mittlerweile 1 ha vermehrt sie dazu entschlossen intensiv in den Öko-SamenSaatgut dieser gezüchteten Asternsorten und bau einzusteigen. Nach und nach wurden so bringt damit für die professionellen Schnittbluimmer mehr Ökoflächen aus Konventionellen men-Erwerbsbetriebe ein ganz neues Segment umgestellt. Seit letztem Jahr gab es zudem auf den Bio-Markt. Mehr als 20 Sorten sind einen Verbandswechsel von Verbund Ökohöfe ab 2015 auch im Sortiment der Bingenheimer zum Anbauverband Demeter. Eine Fläche von Saatgut AG. Aber nicht nur das, auch ein schö40 ha wird allein für die Saatguterzeugung nes Pfingstrosen-Sortiment mit alten prächtihochwertiger Gemüsesorten, Heil- und Gegen Sorten gehört zu den Besonderheiten von würzkräuter beansprucht. Saatzucht Rose. Zum Höhepunkt der Blütezeit, lädt das Team traditionell zum Pfingstrosenfest Insgesamt 150 verschiedene Sorten werden ein, mittlerweile ein etablierter Besuchermagam Standort Saatzucht Rose für die Saatgutnet der Stadt Erfurt. gewinnung kultiviert. Jede davon mit eigenen besonderen Anforderungen an die Umgebung, Erfurt – eine blumige Stadtgeschichte jede verlangt ihr besonderes Fachwissen. Nicht Die Motivation mit der auf dem Betrieb Saatnur im Anbau, auch die anstehende, nachträgzucht Rose, mit damals insgesamt nur vier liche Reinigung und Trocknung der Samenernte Leuten alles begann, war der Wunsch, die wird vor Ort mit Hilfe spezieller ReinigungsmaBlumentradition Erfurts zu bewahren. Schon schinen und Trocknungsräumen betreut. Zur damals war die Region Erfurt bekannt für seiHauptsaison besteht das Team aus 20 Mitarbeine einzigarte Vielfalt an Blumensamen. Auch ter_innen, angeleitet von der Betriebsleiterin wenn die Stadt die Arbeit der BlumenvermehAnnegret Rose. rung und damit die Aufrechterhaltung der

Tradition zu schätzen weiß, stehen die Böden auch weiterhin in Konkurrenz zum Ausbau der Wohnfläche und Infrastruktur der Stadt. Dank dem Engagement von Annegret Rose und ihren Kolleg_innen, bleibt dieser Flecken Erfurts aber weiterhin ein Blumenmeer! Die Bingenheimer Saatgut AG bedankt sich herzlich für das Engagement von Annegret Rose, die jüngst auch das Amt im Beirat der Bingenheimer Saatgut AG angenommen hat und mit der Ausrichtung des Sommertreffens den Initiativkreis an ihrem Wissensschatz und der Herzlichkeit ihres Teams haben teilhaben lassen.

Annegret Rose (rechts) mit der erfahrenen Astern-Züchterin Frau Edith Beier

Vermehrungskulturen

Blumen: Astern, Pfingstrosen (Knollen), Goldmohn, Jungfer im Grün, Mauretanische Malve Gemüse: Möhren, Petersilie, Rote Bete, Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Spinat, Zwiebeln, Mangold, Postelein, Zucchini, Kürbis, Grünkohl, Rettich Kräuter: Bohnenkraut, Borretsch, Koriander, Lavendel, Zitronenmelisse, Schnittknoblauch, Oregano, Thymian, Dill, Kerbel

Erhaltungszüchtung

Knoblauch Frolia, Astern und eine Vielzahl anderer Blumen Blumenvielfalt in Stadtnähe

bingenheimer saatgut 111


Hintergrund

Kultursaat: Biologisch-dynamische Gemüsezüchtung im deutschsprachigen Raum

Pflanzenzüchtung und Saatguthandel sind immer fester in der Hand multinationaler Konzerne. Nahrungssouveränität, das Recht der Bauern und Verbraucher auf Selbstbestimmung oder gar die umfassende Auffassung von Lebensmittelqualität der Ökolandbaubewegung fallen immer deutlicher einem Global Business zum Opfer. Kultursaat entwickelt seit 20 Jahren Lösungsansätze für dieses systembedingte Dilemma. Ökozüchter übernehmen (Eigen-)Verantwortung

Vor knapp 30 Jahren schlossen sich engagierte Praktiker zum Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau zusammen. Sie wollten in erster Linie das Saatgut ihrer vielfältigen Kulturen wieder selbst in die Hand nehmen; durch die Wiedereingliederung der Saatgutgewinnung in den „Landwirtschaftlich-gärtnerischen Organismus“ soll nicht zuletzt das Ideal des Ökolandbaus ein Stück mehr Wirklichkeit werden. Wohlgemerkt, das war lange bevor die gesetzlichen Bestimmungen zum Ökolandbau (EWG 2092/91, später EG 1452/2003 und aktuell EG 834/2007) den Praktikern Nachweise abverlangt haben, dass sie sich um ökologisch vermehrtes Saatgut gekümmert haben. Bei vielen Kulturpflanzenarten wurden in den vergangenen Jahrzehnten Hybridzuchtverfahren etabliert. In den Sortimenten der Züchterhäuser wie auch auf den Äckern und in Gewächshäusern dominieren heute Hybriden. Für on-farm Erhaltung und

bäuerlichen Nachbau unmittelbar geeignete Populationssorten (samenfest) werden zunehmend vom Markt genommen (vgl. Schaubild). Der sogenannte Züchtungsfortschritt der herkömmlichen Forschung und Entwicklung fließt fast ausnahmslos in mit fragwürdigen Labormethoden erstellte Sorten, die z.B. bei den Kohlarten mittels Zellfusion als pollensterile CMS-Hybriden angeboten werden.

Bewährtes und Zukünftiges vom gemeinnützigen Verein

Schon früh entstand bei einigen Menschen des bereits erwähnten Initiativkreises das Bedürfnis, zusätzlich zur Öko-Saatgutvermehrung auch die Sorten für die Erfordernisse des Ökolandbaus anzupassen und gar neue Sorten und Methoden zu entwickeln. Eigens für diese Aufgaben wurde 1994 Kultursaat – Verein für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage – gegründet. Die Züchter des gemeinnützigen Vereins sind gleichzeitig Gärtner

An verschiedenen Stellen dieses Circulus vitiosus zum Verlust samenfester Sorten aus den Angeboten der Saatgutfirmen, auf den Äckern und auf den Tellern setzt Kultursaat an.

Hybriden werden zur Referenz

sinkende Nachfrage bei samenfesten Sorten

Praktiker verlieren Interesse 112 bingenheimer saatgut

Züchterhäuser verlieren Interesse an Populationssorten

Vernachlässigung der Erhaltungszüchtung samenfester Sorten

Sortenqualität geht verloren

und arbeiten on-farm, das heißt eingebettet in die Praxis des ökologischen Erwerbsanbaus. Hauptaufgaben sind der Erhalt bewährter offenblühender (=samenfester) Sorten und die Entwicklung neuer (samenfester) Sorten, die im Namen und auf Kosten des Vereins bei den Prüf- und Zulassungsbehörden (z. B. Bundessortenamt) registriert werden. Während landläufige Tier- und Pflanzenzüchtung nach klassisch kapitalistischem Modell geschieht, sollen die Strukturen und Vorgehensweisen bei Kultursaat gewährleisten, dass die (bewährten wie neuen) Sorten einseitigen Profitinteressen entzogen werden und als Kulturgut erhalten bleiben. Mittlerweile sind etwa 70 behördlich zugelassene Neuzüchtungen aus den Kultursaat-Aktivitäten hervorgegangen und deren Saatgut vertriebsfähig.

Vielfältige partnerschaftliche Beziehungen „auf Augenhöhe“

Kollegialer Austausch, Fairness und Transparenz liegen der Kultursaat-Züchtung zugrunde. Bei Züchtungs- und Sortentagen werden Anbauerfahrungen von samenfesten Sorten mit Erwerbsgärtnern auf deren Feldern ausgetauscht, Neuzüchtungen vorgestellt und Herausforderungen der ökologischen Gemüsezüchtung diskutiert. Ende Januar findet alljährlich ein Züchtertreffen statt, bei dem an übergeordneten (ideellen) Zielen gearbeitet wird und die Projektleiterinnen und Projektleiter ihre züchtungspraktischen Ansätze beraten und planen. Für intensiven inhaltlichen Austausch und Koordination der Projekte organisieren sich die Züchterkollegen in Fachgruppen, die spezialisiert sind auf die jeweiligen Gemüsearten (Blumenkohl, Möhre, Rote Bete etc.). So werden Züchtungsfortschritte durch gemeinsame Feldbesichtigungen und jährliche Dokumentation festgehalten und Grundlagen für die Weiterführung der Projekte erarbeitet. Damit möglichst viele Menschen von der Kultursaat-Züchtung erfahren, werden Beiträge für Fachjournale und wissenschaftliche Tagungen verfasst, unregelmäßige E-Mail-Newsletter („Meldungen aus der biologisch-dynamischen Gemüsezüchtung“) verschickt sowie Jahreszeitenbriefe an Mitglieder und Interessierte und Informationen in Broschüren, Faltblättern und Postern zusammengestellt. Nicht zuletzt als eine der Voraussetzungen zur Anerkennung als Sorte aus „zertifiziert biologisch-dynamischer Züchtung“ sind Kurzbiografien der KultursaatSorten online verfügbar (www.kultursaat.org).

Stärkende Gemeinschaft

Ohne das persönliche Engagement von Züchtern ist Kultursaat nicht denkbar. Gemüsesorten für eine zukunftsfähige, konsequent qua-


Hintergrund litätsorientierte Bio-Branche zu entwickeln, braucht weiterhin züchterische Anstrengungen - und damit Menschen und Organisationen, denen die Besonderheiten der biologischdynamischen Züchtung Herzensangelegenheit ist. Dazu gehören Selbstversorger und Kleingärtner, die Geschmack und Bekömmlichkeit von Kultursaat-Sorten schätzen, ebenso wie Erwerbsgärtner, die aus der „Monsanto-Falle“ heraus wollen aber auch qualitätsbewusste Verbraucher wie Groß- und Einzelhändler, die Begriffe wie „nachhaltig“ und „Qualität“ durch Aufgreifen der Sortenfrage aktiv mit Leben

füllen wollen. Derzeit sind über 300 Gärtner, Naturkosthändler und Verbraucher Mitglied im Verein. Helfen Sie uns, auch weiterhin – innerhalb ökozertifizierter Betriebe ohne manipulative Eingriffe im Blütenbereich der Pflanzen – unsere anspruchsvolle on-farm-Züchtung voran zu bringen. Sie können uns durch Ihre Mitgliedschaft bei Kultursaat unterstützen, durch Zuwendungen (Spenden), Verwendung von Kultursaat-Sorten, Prüfen von Sortenkandidaten… Welche Ideen haben Sie? Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung! (Michael Fleck) Kulturpflanzen brauchen die pflegende Hand des Menschen!

Kultursaat e. V. – Verein für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage Kronstraße 24, 61209 Echzell E-Mail: kontakt@kultursaat.org Website: www.kultursaat.org

Sparkasse Oberhessen IBAN: DE17 5185 0079 0086 0014 20 BIC: HELADEF1FRI (Friedberg (Hessen))

oder

GLS Gemeinschaftsbank e.G. IBAN: DE66 4306 0967 0101 5984 00 BIC: GENODEM1GLS (Bochum)

Aus der Arbeit von Kultursaat e. V. Herausforderungen und Ansätze der on-farm Gemüsezüchtungspraxis Von neuen Sorten wird erwartet, dass sie möglichst gesund (resistent?!), ertragreich, haltbar und geschmackvoll sind. Die Palette der Wünsche und Anforderungen ist groß, und sowohl in der Praxis als auch bei den behördlichen Prüfstellen „liegt die Latte hoch“. Nachfolgend sind ein paar Informationen zusammengestellt über die Bemühungen von Kultursaat, das Angebot an samenfesten Sorten stetig zu erweitern.

BÖLN-Projektförderung läuft aus 2011 bis 2014 wurden vier Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert. Im Laufe des Jahres 2014 geht dieser Förderzeitraum zu Ende und die Abschlussberichte werden zusammengestellt. Wenn man weiß, wie arbeits- und zeitaufwändig Pflanzenzüchtung ist, dann wird man nach dieser Laufzeit keine fertigen neuen Sorten erwarten. Vielmehr dienen diese Projekte dazu,

Sortenkandidaten mit Blick auf bestimmte Verwendungsrichtungen zu testen oder neue Verfahren (für Selektion, Überwinterung, Samengewinnung etc.) zu prüfen. Wesentlicher Teil des Erfolgs ist natürlich das Netzwerk der bereitwilligen, beteiligten Züchtungsstandorte;

die BÖLN-Projekttätigkeiten laufen ja parallel zum gewöhnlichen Erwerbsanbau sowie zu den bestehenden Erhaltungszucht- und Neuzüchtungsaktivitäten und helfen, den Blick zu weiten. Was Kultursaat nicht aus eigener Kraft bearbeiten kann, übernehmen Projektpartner, z.B. die Nachweise einzelner Bremia-Stämme bei Salat (Julius Kühn-Institut) oder Analysen der Glucosinolate (Universität Hohenheim) oder umfassende Sensoriktests bei Brokkoli (Max Rubner-Institut).

Gemeinsame Sichtung der Züchtungsfortschritte, hier bei Möhre (Obergrashof, links) und Knollenfenchel (Bingenheim, rechts).

bingenheimer saatgut 113


Hintergrund

Dezentrale Salatzüchtung (mit JKI, Kleinmachnow)

Cichorium-Pop (mit Universität Göttingen)

Ziel: Entwicklung neuer Salatsorten mit besonderer Anpassungsfähigkeit an die Verhältnisse des ökologischen Anbaus (u.a. Trockenresistenz und Widerstandskraft gegenüber Falschem Mehltau) mittels dezentraler Kreuzung und Selektion. Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE064

Ziel: Erprobung kombinierter Zuchtverfahren zur Optimierung von Kopfmerkmalen (z.B. Einheitlichkeit, Schossfestigkeit, Lagerfähigkeit, Geschmack) bei Radicchio und Zuckerhut. Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE079

Brokkoli-Pop (mit Universität Hohenheim)

Erhaltungszuchtbank

Ziel: Entwicklung wohlschmeckender Brokkolisorten mit gleichzeitig hinreichender agronomischer Performance (enges Erntefenster, feste und äußerlich einheitliche Köpfe etc.) mittels Einzelpflanzen-Nachkommenschaften aus langjährig erhaltenen offen blühenden Sorten und Zuchtpopulationen. Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE080

Ziel: Aufbau einer Sammlung von in den letzten ca. zehn Jahren käuflichen Saatgutmustern (Erweiterungsphase mit Knollenfenchel, Radicchio, Zucchini) zur Sicherung von Zuchtmaterial sowie zur Etablierung von Erhaltungszuchten als Basis derer Marktwiedereinführung in Ökosaatgutqualität. Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE081

CMS-Hybriden aus Zellfusion – im Ökolandbau unerwünscht Im Erwerbsgemüsebau ist die Verwendung von Hybridsorten – ökologisch wie konventionell – heute „der Normalfall“. Das liegt an den sortentyp-bedingt höheren Erträgen sowie der stärkeren Uniformität der Hybriden im Vergleich zu samenfesten Sorten. Hybriden sind allerdings nicht ohne weiteres zur Saatgutgewinnung geeignet, sodass Bauern und Gärtner Hybridsaatgut jährlich neu zukaufen müssen. Dieser „Schutz vor Nachbau“ ist für die Saatgutverkäufer und Sortenschutzinhaber von großem Interesse, garantiert er doch die weitere Kommerzialisierung. Bei vielen Kohlarten ist das verfügbare Sortiment langjährig dominiert von Hybriden: Brokkoli-Neuzulassungen waren beispielsweise in den letzten 25 Jahren fast ausschließlich Hybriden, wie die Zahl der in der EU zugelassenen Sorten zeigt (siehe Grafik): Im Jahr 2013 listete der Gemeinsame Sortenkatalog 153 Hybriden und 28 samenfeste Sorten bei dieser Kultur. Und in den letzten etwa zehn Jahren floss der sogenannte Züchtungsfortschritt der konventionellen Züchterhäuser zunehmend in die Entwicklung von CMS-Hybriden. Wenn Kohlanbauer sogenannt moderne Sorten an-

114 bingenheimer saatgut

200

Hybriden samenfeste Sorten

150

100

50

0

57 %

1987

43 %

1990

23 %

1995

19 %

1990

14 %

2005

15 %

2010

15 %

2013

Anzahl in der EU zugelassener Brokkolisorten gegliedert in samenfeste Sorten und Hybriden (Zusammenstellung Kultursaat e.V. auf Basis diverser Jahrgänge des Gemeinsamen Sortenkataloges für Gemüsearten).


Hintergrund

bauen, dann handelt es sich meist um diese „inzuchtfreien Hybriden“, bei denen durch Einführung einer erblichen Pollensterilität (CMS) die Hybridsaatguterzeugung optimiert wurde. Der Pollendefekt wird mittels Zellfusionstechniken im Labor von Rettich auf diverse Arten der Gattung Kohl (oder von der Sonnenblume auf Zichorien wie z.B. Chicorée) übertragen. Zwar kommt es nach der Bestäubung bei der Befruchtung auch in den Blüten „ganz natürlich“ zu einer Zellenvereinigung. Bei genauer Betrachtung verschwindet jedoch die vermeintliche Ähnlichkeit zur Fusionstechnik: Was im Schutz der Blüte innerhalb von „Art“-Grenzen und vermittelt durch Wind oder Insekten bei Fremd- oder Selbstbestäubern immer wieder im „freien Spiel der Kombination“ geschieht

(siehe Schemazeichnung unten), das imitiert die Laborfusion eben nicht mit dafür vorgesehenen Organen und Zellen (nämlich von Pollen und Eizelle) sondern mit ganz gewöhnlichen Blattzellen. Damit diese Zellen überhaupt fusionieren, werden sie einer in vitro Passage zugeführt: Isolation aus dem Gewebeverband, Überführung in isotonische Medien, Entfernung der (typisch pflanzlichen!) Zellwand, Inaktivierung oder Zerstörung des Zellkerns mittels Bestrahlung, Kollabieren der Membranen durch chemische oder elektrische Impulse (siehe Schemazeichnung unten). Die eigentliche Zellfusion erinnert an Fettaugen auf der Suppe. Dass diese Art der „Pflanzen“-Behandlung funktioniert (sogar Fusionsprodukte aus Möhre und Gerste wurden in den 1990er Jahren „erfolgreich“ er-

zeugt), belegen nicht zuletzt die jährlich länger werdenden CMS-Negativlisten der Anbauverbände; im Jahr 2012 umfassten diese Listen über alle Kulturen hinweg 290 Sorten, darunter 21 Brokkoli-CMS-Hybriden. Bei den deutschen Ökolandbauverbänden sind aus Zellfusion hervorgegangene CMS-Hybriden per Richtlinie im Anbau verboten. Im Sommer 2008 hatte die Generalversammlung des Weltdachverbandes IFOAM in Vignola dieses technische Verfahren in der Sortenentwicklung und die aus Proto-/ Cytoplastenfusion hervorgegangenen Pflanzen als mit den Prinzipien des Ökolandbaus unvereinbar eingestuft. Die IFOAM-Generalversammlung 2014 in Istanbul im Herbst 2014 greift das Thema auf – und fordert zur aktiven Suche nach Alternativen auf.

Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Protoplasten-/Cytoplastenfusion (links) und natürlicher Bestäubung (rechts) Staubfäden mit reifenden Pollenkörnern Protoplasten

Zelle ohne Zellkern (Cytoplasten)

Bestäubung

Auf der Narbe gekeimter Pollen wächst durch den Griffel zum Fruchtknoten.

Chemische oder elektrische Stimuli Zellfusion

Befruchtung im inneren des Fruchtknotens. Neue Zellen Schema aus Billmann et al. (2008)

Schema verändert aus Schmalz (1969)

• unabhängig vom Bestäuber-Typ

• je nach Bestäuber-Typ

• „schier” grenzenlos

• innerhalb von „Art“-grenzen

• Fusion somatischer Zellen

• Vereinigung von Keimzellen

• in-vitro

• im Schutz der Blüte

• nach Unternehmenszielen

• im „freien Spiel“ der natürlichen Kombination

Kultursaat verantwortete Sorten Die Kultursaat-Züchter erhalten und entwickeln samenfeste Sorten bei fast allen gemüsebaulich relevanten Arten. Im Kohlsegment ist der Rotkohl Rodynda die älteste Kultursaat-Sorte, die beiden Weißkohlsorten Domarna (G645) für die Verarbeitung und Nagels Frühweiß als platzfester Frühkohl (G649) sind noch neu im Sortiment der Bingenheimer Saatgut. Letztere wurde von Kultursaat in die Erhaltungszucht genommen. Im Bereich Blumenkohl konnten die züchterischen Aktivitäten insbesondere durch die Mittel aus der FAIR-BREEDING® Partnerschaft intensiviert werden. Die beteiligten Fachhändler

freuen sich über das Erreichte gemeinsam mit den Züchtern: Nach Odysseus (Zulassung 2003) wurden 2013 die beiden Sorten Nuage und Celiano behördlich zugelassen. Die Registerprüfung 2014 war zum Zeitpunkt des Katalogdrucks noch nicht abgeschlossen, aber mit der Zulassung von Tabiro wird im Winter 2014/15 gerechnet. Diverse Zuchtlinien sind weiterhin in Bearbeitung, damit auch in Zukunft noch „stimmige“, samenfeste Gemüsesorten aus unseren Zuchtgärten für die qualitätsorientierte Bio-Branche zur Verfügung stehen.

Selektierte Pflanzen von Nagels Frühweiß für die Erhaltungszucht

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Hintergrund

Die Bingenheimer Saatgut AG – Teil eines partnerschaftlichen Wirtschaftsverbundes Liebe Leserinnen und Leser! Gehören Sie zu unseren neuen Kunden, die wissen wollen, • wo Ihr ökologisches Saatgut herkommt, • was uns in Bingenheim motiviert, • und was unsere kleine Aktiengesellschaft anders macht als die anderen? Oder sind Sie einer der vielen treuen Kunden, die uns bereits seit Jahren kennen? Dann empfehlen wir Ihnen das Kapitel „Aus der aktuellen Arbeit“. Dort erfahren Sie die Entwicklungen des letzten Jahres. Initiativkreis als Keimzelle für biodynamisches Gemüsesaatgut

Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren zwölf Jahren noch eine vergleichsweise junge Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit, wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten Hybridsorten zu einem drastischen Schwund von samenfesten Sorten führte und mit ihnen die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die eher gentechniknahen Züchtungsmethoden die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage stellten. Daher suchten sie einen neuen Weg und begannen damit, Saatgut von samenfesten Sorten aus biologischer und biologisch-dynamischer Vermehrung zu erzeugen. Eine große Aufgabe: die Demeter-Gärtner mussten sich das Wissen über Saatgutvermehrung im Gemüsebau unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus

erst nach und nach aneignen. Besonders wichtig war daher der intensive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern der Initiative, der auch heute noch gelebt wird. Die ersten Saatguternten wurden untereinander ausgetauscht, doch bald schon zeigte sich, dass es einen zentralen Ort für die Aufbereitung und Prüfung des Saatgutes braucht. In den Anfängen kümmerte sich die Allerleirauh GmbH, der Vertriebsbereich der Werkstätten der Bingenheimer Lebensgemeinschaft, um den Saatgutvertrieb. Jahre später war der Saatgutbereich so groß geworden, dass eine eigenständige Firma – die 2001 gegründete Bingenheimer Saatgut AG alle Saatgutaktivitäten von Allerleirauh übernahm. Mit der Wahl der Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft und der Festlegung der Aufgaben der neuen Firma wollten die Gründer die Impulse der Vergangenheit aufnehmen und gleichzeitig Raum für eine dynamische Entwicklung geben.

Der Initiativkreis heute – mehr als nur Wirtschaftspartner

Auch heute noch pflegt die Bingenheimer Saatgut AG eine besonders intensive Beziehung zu den Saatgut-Vermehrern, die im Initiativkreis zusammengeschlossen sind. Dieser Austausch

Bau der neuen Saatgutdiagnostik mit Saatgut-Lagerplätzen im Keller

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Historische Entwicklung – die wichtigsten Meilensteine 1975: Die Idee für biodynamisches Saatgut keimt unter engagierten Gärtnern 1987: Mitglieder des Initiativkreises unterzeichnen die erste Vereinbarung zur Zusammenarbeit 1985: Vertrieb des Saatgutes (biodynamisch und organisch) über die Allerleirauh GmbH, Bingenheim 1994: Gründung des Vereins Kultursaat e.V. aus der Mitte des Initiativkreises 1995: Bau der ersten Saatgutwerkstatt 2001: Die Bingenheimer Saatgut AG wird gegründet 2008: Bau einer neuen Reinigungs- und Logistikhalle 2011: Mit Vertretern der Naturkostbranche, den Saatgutvermehrern und Züchtern wird das zehnjährige Jubiläum gefeiert 2012: der Aufbau des Versuchsbetriebes beginnt 2013: Weiteres Bürogebäude 2014: Bau einer neuen Saatgutdiagnostik sowie neuer klimatisierter Lagerplätze

im Netzwerk ist der Nährboden für das Gelingen unserer Arbeit. Wir nehmen uns als Wirtschaftspartner Zeit füreinander, um gemeinsam die ökologische Saatgutarbeit voranzubringen. Gelebt wird das intensive Miteinander zum Beispiel bei den Initiativkreistreffen, die zweimal im Jahr stattfinden. Hier bilden wir uns gemeinsam fort, bieten eine Plattform für ausführliche Diskussionen im Plenum und nehmen uns Zeit für persönliche Gespräche – das gibt uns eine stabile Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese Form der Zusammenarbeit ist in der Saatgutbranche selten – gewöhnlich diktieren die Abnehmer die Bedingungen. Und: durch die


Hintergrund Verlagerung der Saatgutproduktion in Länder mit klimatischen Vorteilen und billigen Löhnen wird die Entfremdung zwischen Gärtnern und Saatgutproduzenten noch größer. Dieser Tendenz möchten wir mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit entgegenwirken.

Samenfeste Sorten als Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens

Als die Bingenheimer Saatgut AG im Jahre 2001 als Aktiengesellschaft gegründet wurde, stellten die Gründer die neue Gesellschaft ganz in die Tradition der bereits begonnenen Arbeit. Dieses Selbstverständnis prägt bis heute unsere wesentlichen Grundsätze. Dazu ein Auszug aus unserer Satzung. (s. Kasten unten) Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.

Weiterentwicklung der sozialen Wirtschaftsformen

Die gegenseitige Wahrnehmung und Transparenz in den geschäftlichen Beziehungen sind eine Voraussetzung für soziale Wirtschaftsformen. Eine wichtige Rolle spielen dabei partnerschaftliche Bezahlungsformen und die Pflege langfristiger Geschäftsbeziehungen. Unsere Kunden wollen wir fair informieren und nicht zum Kauf überreden. Wir sehen es als Aufgabe zwischen den Möglichkeiten und Grenzen der Züchtung, der Saatguterzeugung und den Bedürfnissen der Gärtner zu vermitteln. Im Dialog mit Kunden, Züchtern und dem Naturkostfachhandel zum Beispiel auf den Sortentagen (s. „Aus der aktuellen Arbeit“) werden die agronomischen und qualitativen Anforderungen an die Sorten diskutiert. Die Besitzverhältnisse der Aktiengesellschaft zeugen ebenfalls von einem anderen Weg: Wir geben nur vinkulierte

Auszug aus der Präambel: Die Bingenheimer Saatgut AG baut auf den Ideen und dem Einsatz des Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau und der Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V. auf. Die Firma wird im Sinne der Gründungsideen der genannten Gruppen die biologisch-dynamische Saatgutarbeit weiterführen und entwickeln. Dabei sollen insbesondere folgende Impulse gepflegt und weiterentwickelt werden: • Vertrieb von biologisch-dynamisch gezüchteten und entwickelten Sorten; • Erhalt und Förderung der Sortenvielfalt für Landwirtschaft und Gartenbau; • Erhalt und Förderung der Saatgutvermehrung als Kulturaufgabe in der Gesellschaft; • Weiterentwicklung von sozialen Wirtschaftsformen zwischen allen am Produktions- und Verbrauchsprozess beteiligten Gruppen. • Nach Möglichkeit ist die Firma bestrebt, Tätigkeitsfelder für seelenpflegebedürftige Menschen bereitzustellen.

Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt

Namensaktien heraus, d.h. die Aktien sind auf den Namen des Käufers ausgestellt. Die Geschäftsführung und die Aktionäre legen Wert darauf, dass sich neue Aktionäre mit der ökologischen Saatgutarbeit inhaltlich verbinden. Zu dem Kreis der Aktionäre gehören die Software AG Stiftung1, die Lebensgemeinschaft Bingenheim2, Saatgutlieferanten und Kunden sowie befreundete Institutionen.

Ein gemeinnütziger Verein als Schlüssel für eine zeitgemäße ­Alternative in der Pflanzenzüchtung

Patente auf Pflanzen und Tiere sind der vorläufige und brandaktuelle Endpunkt des Bedeutungswandels von Sorten: Weg vom Kulturgut hin zum Wirtschaftsgut. Saatgut aber ist mehr als ein gewöhnliches Betriebsmittel. Es bildet den Ausgangspunkt jeder Ernährungskultur. Nach unserer Überzeugung darf es keinen privatwirtschaftlichen Besitz an Sorten und/oder DNA-Sequenzen geben. Daher wurde 1994 aus der Mitte des Initiativkreises der gemeinnützige Verein Kultursaat für die Züchtungsforschung und Kulturpflanzenentwicklung auf biologischdynamischer Grundlage gegründet. Ganz im Gegensatz zu der „Biopatentierung“ legt der Verein Wert auf eine Behandlung der Sorten als erhaltenswürdiges und schutzbedürftiges kulturelles Gut der Menschheit. Viele Mitglieder des Initiativkreises sind Mitglieder von Kultursaat geworden – einige züchten im Rahmen ihres gärtnerischen Betriebes aktiv, andere haben sich ganz auf die Saatgutvermehrung konzentriert. Die Kultursaat-Züchter arbeiten on-farm an etwa zwanzig Standorten im deutschsprachigen Raum an den wirtschaftlich relevanten Gemüsearten. Die Arbeit von Kultursaat e.V. ist sehr vielfältig: Sortenentwicklung, Sortenerhaltung, Züchtungsforschung, Methodenentwicklung, Fortbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Züchtungsfinanzierung. Sie erkennen die neuen Sorten von Kultursaat e.V. im Katalog an diesem Zeichen: M 67,2 Y 100

C 100 M 100 K 61,8

Ihr Beitrag zur Saatgut-Kulturarbeit

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die ökologische Saatgutarbeit mit uns weiter zu entwickeln: • Als Kunde: Schenken Sie uns Ihre Rückmeldungen! Ihre Erfahrungen sind die Grundlage unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung, die wir im Rahmen unseres Qualitätsmanagements vorantreiben. • Als zukünftiger Saatgut-Vermehrer: Sind Sie Erwerbsgärtner und arbeiten auf ökologisch bewirtschafteten Flächen nach den Richtlinien eines Anbauverbandes? Sprechen Sie uns an und besuchen Sie die Treffen des Initiativkreises. • Als zukünftiger Aktionär: Sie wollen sich an unserer nachhaltigen Saatgutarbeit durch ein finanzielles Engagement beteiligen? Bitte melden Sie sich und fordern Sie Informationen bei uns an. • Auch Sie können direkt Mitglied bei Kultur­ saat e.V. werden und so an der Weiterentwicklung und Pflege eines Kulturgutes teilhaben. 1

Die Software AG – Stiftung ist eine gemeinnützige Förderstiftung mit Sitz in Darmstadt.

2

 ie Lebensgemeinschaft Bingenheim e. V. ist ein vielfälD tiger Lebensort für Menschen mit und ohne Behinderung mit verschiedenen Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten.

Das Netzwerk heute in Zahlen: Die Bingenheimer Saatgut AG • arbeitet mittlerweile in zwei Gebäuden mit 30 ­Mitarbeiter_innen • 80 Gärtnereien vermehren biodynamisches und ökologisches Saatgut • über 20.000 Kunden beziehen Saatgut aus Bingenheim und bauen samenfeste Sorten an • unzählige Hobbygärtner_innen kaufen „Bingenheimer Saatgut“ im Naturkosthandel • 100 Aktionäre aus Öko-Landbau, -handel und -verarbeitung begleiten die Arbeit der AG partnerschaftlich • der gemeinnützige Verein Kultursaat e.V. pflegt mehr als 50 neu gezüchtete biodynamische Sorten und 14 Sorten in Erhaltungszucht

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Hintergrund

Aus der aktuellen Arbeit Erfahren Sie mehr über interessante Projekte im Rahmen der Saatgutarbeit.

Sortentage – Bewährung in der Praxis des Erwerbsgartenbaus

„Unsere“ neuen Sorten standen bereits während der Züchtungsarbeit immer wieder unter den kritischen Augen der Züchter, Anbauberater und Gärtner. Bei den Sortentagen beurteilen Praxisbetriebe die Sorten direkt auf dem Feld. Dabei diskutieren Anbauer und Berater die Stärken und Schwächen einer Sorte, die je nach Boden, Wit-

terung und Vermarktungsweg durchaus unterschiedlich sein können. Eindrucksvoll konnte durch den Anbau bei der Gärtnerei Röllingsen in der Nähe von Soest gezeigt werden, dass jetzt schon mehr samenfeste Sorten und biodynamische Züchtungen verwendet werden könnten, wenn Transparenz und Verständnis

Tag der offenen Tür

Am 25.4.2015 findet der Frühlingsmarkt der Lebensgemeinschaft Bingenheim statt. Auch wir haben unsere Türen geöffnet und freuen uns Ihnen von den Saatgut-Reinigungsmaschinen, über die Warmwasserbehandlung bis hin zu den Keimfähigkeitstests die Vorgänge in einer modernen, ökologischen Saatgut-Firma zu zeigen. Hobbygärtner können sich zudem auf eine große Vielfalt an Jungpflanzen freuen: Die Gärt-

für die Sorteneigenschaften vermittelt werden kann. Ein Glücksfall ist die gute Zusammenarbeit mit dem nur 10 Kilometer entfernten Bioladen in Soest. „Wir möchten authentische Produkte aus der Region verkaufen und den ökologischen Anbau in unserem unmittelbaren Umfeld fördern. Wir wollen ein ökologisches Produkt von Beginn an, dabei ist der Samen natürlich von großer Bedeutung. Samenfeste Sorten aus biodynamischer Züchtung, die an den jeweiligen Standort angepasst sind, halten wir für eine gute Wahl. Nachdem wir das Thema auch im Laden kommuniziert haben, fragen viele KundInnen explizit nach samenfesten Sorten. Für die KundInnen stehen samenfeste Sorten eben auch für einen unabhängigen Gärtner und Landwirt.“, erklärt Hendrik Sauermann, einer der vier Geschäftsführer und zuständig für das Gemüseangebot des Bioladens „Lebensgarten“ aus Soest. Wann und wo die Sortentage 2015 stattfinden, finden Sie ab Februar auf unserer Homepage unter „Aktuelles“.

nerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim bietet eine große Vielfalt alter, traditioneller, sowie biodynamisch gezüchteter KultursaatSorten an, natürlich alle samenfest. Weitere Produkte der anderen Werkstätten und Essensstände der Lebensgemeinschaft runden den Ausflug ins Herz der Wetterau ab. Weitere Informationen finden Sie ab Februar auf unserer Homepage unter „Aktuelles“.

Versuchsanbau in Bingenheim sowie an 30 Standorten in Deutschland und der Schweiz Die neuen biodynamischen Züchtungen von Kultursaat e.V. werden schon während der Sortenentwicklung mit den Anforderungen der Kunden verglichen. Zusätzlich werden die Sorten im Vorfeld einer Katalogaufnahme unter Praxisbedingungen auf dem Feld getestet. In diesem Jahr konnten wir die Kooperation mit dem benachbartem Bioland Betrieb „Pappelhof“ weiter ausbauen. Es waren auf insgesamt 3500 m² Anbaufläche 36 verschiedene Kulturen in Sichtung, Vergleichsanbau und Sortenversuchen mit insgesamt gut 250 verschiedenen Zuchtlinien - aus der Arbeit von Kultursaat und Saat:gut - und Sorten aus unserem Katalog sowie von anderen Saatgutfirmen. Vielen Dank an die Lebensgemeinschaft Bingenheim und den „Pappelhof“ für die Unterstützung der Arbeit des Versuchsbetriebes. Zusätzlich werden in Erwerbsgärtnereien in ganz Deutschland Sortentests gemacht. Diese Praxisergebnisse sind für die Kundenberatung sehr wertvoll. Wir bedanken uns bei allen Betrieben die mitmachen! In Bingenheim konnte der Versuchsstandort auch 2014 weiter aus-

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gebaut werden. Neben Fragen zu der Eignung verschiedener Sorten für den ökologischen Gemüsebau werden auch andere Fragestellungen

erforscht, wie z.B. der Einfluss verschiedener Anbau-Faktoren auf die Korngröße beim Möhrensaatgut.

Projektteam „Korngröße bei Möhrensaatgut“ im blühenden Möhrenbestand


Hintergrund

Welche Züchtungstechniken passen zum Ökolandbau? „Gentechnik auf Ökofeldern“: so titelten im Somzüchtung bringen neue „Biotech-Pflanzen“ und mer 2013 große Zeitschriften und Fernsehsenneue sowie alte Probleme. So hat die EU eine Arder. Gemeint waren CMS-Hybriden bei Kohlarten beitsgruppe installiert: NTWG – New Techniques und Chicorée, die durch Zellfusionstechnik entWorking Group. Die Gruppe beschäftigt sich mit standen sind. (Die Abkürzung der Frage: was ist heute und in „cms“ steht für cytoplasmatiDie europäische Ge- Zukunft unter Gentechnik zu sche männliche Sterilität, eine setzgebung beschäftigt verstehen? Form der männlichen Sterilität Wir beobachten diese Entsich aktuell mit der wicklung mit großer Sorge. Die bei Pflanzen, die durch eine Veränderung mitochondrialer DNA Frage „Was ist Gen- Bewertungen der Techniken erverursacht wird). Gemäß der folgen i.d.R. auf der Grundlage technik?“ GVO-Freisetzungsverordnung eines einseitigen materialisti2001/18/EG gelten mittels Zellfusion erzeugte schen Pflanzenverständnisses. Außerdem werPflanzen nicht als gentechnisch veränderte Orden mangelnde Transparenz bei der Anwendung ganismen (GVO) und müssen daher auch nicht von Züchtungsverfahren und fehlende Nachgekennzeichnet werden. Dennoch haben die vollziehbarkeit einen Ausschluss unerwünschter deutschen Öko-Anbauverbände Sorten aus eiTechniken im Ökolandbau erschweren. ner solchen Züchtung für den Anbau verboten. Die Mehrzahl der Züchterhäuser konzentrieren Die Zellfusionstechnik ist einem gentechnischen sich bei den verschiedenen Kohlarten und ChiVerfahren sehr ähnlich und der Eingriff erfolgt corée auf die Entwicklung von CMS-Hybriden. artübergreifend. Gentechnik ähnliche ZüchEs ist zu befürchten, dass deshalb auch in abtungsverfahren in der konventionellen Pflanzensehbarer Zeit die Auswahl von Hybridsorten

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Samenfeste Sorten als nachhaltige Alternative

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Die Saatgut-Retter

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Ob Agrogentechnik, biotech- E I L HSB A U F ÄF E S AMEN nische Züchtungsverfahren oder Patente auf Pflanzen – diese Entwicklungen zeigen: es braucht eine wirklich nachhaltige Alternative. Die biologisch-dynamischen Pflanzenzüchter arbeiten auf der Grundlage eines umfassenden Bildes von Nahrungspflanzen. Im Vordergrund stehen die Qualität unserer Nahrung und ethisch-soziale Aspekte. Wir sind zusammen mit den Partnern in unserem Netzwerk überzeugt: Sorten sind ein unveräußerliches Kulturgut. Daher entwickeln die Ökozüchter ausschließlich nachbaufähige (fruchtbare) Sorten. Hybriden und selbstverständlich CMS-Hybriden kommen aus unserer Sicht weder für die Ökozüchtung noch für einen konsequenten Ökolandbau nicht in Frage. Für ein ausreichendes Angebot von samenfesten Sorten bei allen Gemüsearten ist jedoch noch viel zu tun. Das bedeutet Engagement aller Beteiligten in der Naturkostbranche inklusive der Bio-Kunden. Die Bewegung des Ökolandbaus muss auch bei diesem Thema Vorreiter sein: wie finanzieren wir gemeinsam ein Kulturgut? Immerhin geht es um nichts Geringeres als den Beginn der Nahrungsmittelerzeugung. Und es geht um einen Gegenentwurf zu den Global Playern des Saatgut-Business und damit um die Souveränität unserer Ernährung.

Mitte März 2014 hatte die Erstausstrahlung von „Die Saatgut-Retter“ (im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit arte-tv) einer breiten Öffentlichkeit die Themen samenfeste Sorten und europäisches Saatgutrecht anschaulich vorgestellt. Die 52minütige Dokumentation ist ebenso wie der 6minütige Beitrag „Gärtner kämpfen für gentechnikfreies Saatgut“ des Bayerischen Fernsehens in der Reihe „Unkraut“ (vom April 2014) mittlerweile im Video-Portal YouTube verfügbar.

ohne CMS sehr stark eingeschränkt sein wird. So verschärft sich die Situation für Gärtner, die auf solche Sorten verzichten wollen immer weiter. Wer ganz auf Hybriden verzichten will, ist in einer noch größeren Klemme: denn die Auswahl samenfester Sorten verringert sich seit mehr als 30 Jahren dramatisch. Zu diesem komplexen Thema empfehlen wir die Studie „Dossier zur Beschreibung und Beurteilung von Züchtungsmethoden für den ökologischen Landbau“ vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) (http://www.fibl.org/de/startseite.html).

Opt-Out-Klausel und TTIP Die Gentechnikdebatte hat in Europa wieder Fahrt aufgenommen. Eine Änderung des EUGentechnikrechts und die Möglichkeit nationaler GVO-Anbauverbote (Opt-Out-Klausel) stehen auf der Agenda der Kommission. Eine besondere Brisanz bringt das Freihandelsabkommen (TTIP). Die Bingenheimer Saatgut AG engagiert sich daher in der „Interessensgemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG-Saatgut)“. Zwei ältere Themen sind wieder aktuell: eine etwai-

ge Änderung des EU-Gentechnikrechts und die Möglichkeit nationaler GVO-Anbauverbote (OptOut-Klausel). In Verbindung mit den Diskussionen um das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) erhalten die Themen eine zusätzliche Brisanz. Mit der IG-Saatgut haben wir eine Plattform für den dazu notwendigen Wissenstransfer und eine Möglichkeit das politische Engagement der Mitglieder zu bündeln. Mehr auf der Website http:// www.gentechnikfrei-saat.de.

„Runder Tisch gegen Gentechnik“ zu Gast in Bingenheim

Gemüse mit Charakter Damit Verbraucher_innen beim Einkauf von frischem Gemüse mehr über samenfeste Sorten und biodynamische Züchtungen erfahren, bieten wir sortenspezifische Informationen an. Das bestehende Layout wurde 2013 frischer und einfacher gestaltet. Die Flyer stehen angemeldeten Kund_innen zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich für eine Freischaltung per E-Mail an uns (gemuesemitcharakter@bingenheimersaatgut.de). Wir senden Ihnen die Nutzungsbedingungen zu. Gerne können Sie Flyer auch über uns drucken lassen. Dieser erfolgt auf direkter Nachfrage („print on demand“). Innerhalb 7 Werktage treffen die Flyer bei Ihnen ein. Die Druckkosten richten sich nach der Auflage.

Flyer von diesen Sorten stehen bereit: Milan, Verdil, Rodelika, Pantos, Dottenfelder Dauer, Aromata, Laibacher Eis, Oxhella, Robuschka, Red Kuri, Robila, Arola, Ruthje, Eersteling

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Hintergrund

Die EU-Saatgutrechtsrevision – wir engagieren uns für samenfeste Sorten Im Jahr 2009 begann ein umfassender Prozess der Revision des EU-Saatgutrechtes. Am 11. März 2014 hat dann das Europäisches Parlament den Vorschlag der Kommission zum Europäischen Saatgutrecht zurückgewiesen. Jetzt wird wieder verhandelt und diskutiert. Der Erfolg bei der Zulassung der Zucchini Serafina (siehe Seite 55) lässt uns hoffen: wir können etwas für samenfeste Sorten erreichen! Wir werden uns weiter aktiv in die Diskussion einbringen. Die Vereinheitlichung von EU-Rechtsnormen und der allgemeine Sparzwang werden zu einer weiteren Zentralisierung der Zulassungsverfahren gemäß europäischem Sortenrecht führen. So werden jetzt bereits Zucchini, Paprika, Gurken, Auberginen und Tomaten in Frankreich, Zuckermais in Ungarn, Rosenkohl in Schottland geprüft. Das bringt für die ökologischen Züchter administrativen Mehraufwand und Probleme mit sich: weite Anreisen zur Begutachtung des Registerprüfanbaus, und das

bei häufig sehr kurzen Einladungsfristen sowie Verständigungsprobleme mit den verantwortlichen Prüfstellen vor Ort auf dem Feld. Vielfach besteht kaum Verständnis für die Besonderheiten samenfester Sorten und den Problemen, die konventionelle Testbedingungen in fremden Klimaten für ökologische Züchtungen bedeuten können. Denn ein Sachverhalt hat sich auch in den letzten 1.000 Jahren nicht verändert: regionale Umwelt- und Anbaubedingungen beeinflussen die Ausprägung bestimmter Merkmale entscheidend mit. Und das bedeutet, dass die behördlichen Prüfer bei ihren Bonituren berücksichtigen müssen, wo und unter welchen Bedingungen eine Sorte entwickelt wurde - sei die Prüfung nun in Schottland, Frankreich oder Ungarn. Bitte beachten Sie unsere aktuellen Informationen zu dem Thema in unseren Newslettern und auf unserer Website.

Erhaltungssortenverordnung

Unabhängig von zukünftig weiteren Revisionen des Saatgutrechtes wurde 2009 eine neue Verordnung in Kraft gesetzt: „Verordnung über die Zulassung von Erhaltungssorten und das Inverkehrbringen von Saat- und Pflanzgut von Erhaltungssorten (Erhaltungssortenverordnung)“. In dieser Verordnung werden auch die Zulassungsbedingungen für die im Gemüsebau wichtigen „Amateursorten“ geregelt. Die vereinfachten Zulassungsbedingungen durch die zuständigen Ämter sind einerseits ein Vorteil. Anderseits sind die Vermarktungsbeschränkungen ein deutlicher

Nachteil. Die Verordnung gibt für jede relevante Art genaue Vorgaben bezüglich der Verpackungsgröße und Kennzeichnung vor. Auch die Bezeichnung „Amateursorte“ ist irreführend. Denn die vereinfachte (und damit deutlich kostengünstigere) Zulassung auf der Grundlage des Saatgutverkehrsgesetzes macht durchaus auch für Erwerbsgärtnersorten Sinn. Deshalb ist die Sortenzulassung (und damit die Auszeichnung als „Amateursorte“) nach der Erhaltungssortenverordnung kein Qualitätskriterium für den Anbau.

Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Sortenbeschreibungen. – Sorten, die mit AS („Amateursorte“) im Katalog oder auf der Saatguttüte gekennzeichnet werden, sind Sorten mit behördlicher Zulassung gemäß Richtlinie 2009/145/EG Saatgut. („Für den Anbau unter bestimmten Bedingungen gezüchtete Sorte, deren Saatgut gemäß Artikel 26 der Richtlinie 2009/145/ EG der Kommission kontrolliert wird“). Diese Sorten müssen aus juristischen Gründen als „Amateursorten“ gekennzeichnet werden, obwohl sie durchaus für den Erwerbsanbau geeignet sein können. – Sorten, in deren Beschreibung Sie den Text: „Bewährte Hobbygärtnersorte“ finden, haben kaum noch Bedeutung für den Erwerbsanbau. Diese Sorten passen gut in einen ökologischen, vielfältigen Hausgarten.

Odin Estafette – Großhändler mit Ladenkette setzt auf Sorten aus biodynamischer Züchtung Der niederländische Naturkost-Großhändler Odin erweitert sein Angebot an samenfesten Sorten aus biodynamischer Züchtung und startet das Projekt „„Dichtbij en divers“ (nah und divers) mit „Odin proeftuinen zaadvast“: „Odin Versuchsgärten für samenfeste Sorten“. Bauern, Verarbeiter und natürlich Mitarbeiter Bingenheimer Saatgut. Was ist Odin Estafette haben Anteile an der Genossenschaft gezeichfür ein Unternehmen? net. Eine solche Organisationsform passt unseKoos. In der nordischen Mythologie ist Odin rer Meinung nach besser in die ein Hauptgott. Odin reitet jeheutige Zeit. den Morgen auf seinem achtMit Respekt und beinigen Ross mit seinen bei- Fürsorge für die Erde Die Genossenschaft Odin umfasst derzeit einen Großhandel den treuen Raben Hugin und arbeiten. für Naturkostprodukte, eine Munin – Gedanke und ErinneAbokiste mit rund 25.000 Kisrung – über den Morgenhimten die Woche, einen Webshop, 18 Estafettemel und erkundet die Welt. Dieses Bild hat mich Naturkostfachgeschäfte, den Lieferservice „De 1983 inspiriert, ein Wirtschaftsunternehmen Estafette Lieferservice“ und die Odin-Imkerei. zu gründen. Die Aufgabe war damals wie heute, Bingenheimer Saatgut. Die Odin-Genosseneine gesunde Landwirtschaft zu unterstützen, schaft ist eine breit aufgestellte Unternehdie mit Respekt und Fürsorge für die Erde armung. Warum beschäftigen Sie sich jetzt zubeitet. sätzlich mit dem Thema Züchtung? Vor drei Jahren haben wir unser HandelsunterKoos. Wir beobachten die biodynamische nehmen in eine Genossenschaft umgewandelt. Pflanzenzüchtung schon seit einigen Jahren Mitglieder sind alle Gruppen, die an Produktion, und sprechen immer wieder mit unseren AnHandel und Verbrauch beteiligt sind. Kunden,

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bauern darüber. Wir wollen nun einen Schritt weiter gehen. Die Meldungen aus der letzten Saison zu gentechnischen Verfahren in der Pflanzenzüchtung – wie zum Beispiel die Protoplastenfusion mit den CMS-Sorten – haben uns veranlasst, dem Thema Saatgut und Sorten noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bingenheimer Saatgut. Wie ist aus dem Bewusstsein für das Thema Saatgut und Sorten das Projekt „Odin proeftuinen voor zaadvaste rassen“ (Odin Versuchsgärten für samenfeste Sorten) entstanden?


Hintergrund

Kunden besuchen einen Versuchsgarten

Koos. Zunächst haben wir unsere Anbauer gefragt, welche Sorten sie anbauen und wer ihre Saatgutlieferanten sind. Wir waren darüber erstaunt, dass der Anteil an Ökosaatgut und Ökosorten nach wie vor gering ist. Unter den Saatgutlieferanten tauchten auch internationale Konzerne wie Monsanto auf. Wir sehen darin eine Gefahr für die Unabhängigkeit des Ökolandbaus. Wir wollen mitbestimmen, welche Sorten uns in der Zukunft ernähren. Der nächste Schritt war, dass wir uns konkrete Ziele für den Einsatz von Saatgut aus biodynamischer Züchtung gesteckt haben. Wir wollen den Anteil der ökologisch gezüchteten samenfeste Sorten in den nächsten Jahren deutlich steigern. Sorten aus Bio-Züchtung sollen die Grundlage für Bio-Lebensmittel sein. Je nach Kulturart im Gemüsebau sind wir mehr oder weniger weit von diesem Ziel entfernt und wir werden zwischen zwei und zehn Jahre für die Umsetzung unserer Vorgaben benötigen. Wichtig ist, das wir das Ziel vor Augen haben und unser Streben in diese Richtung geht. Bingenheimer Saatgut. Welche positiven Impulse kann das Handelsunternehmen Odin geben, damit mehr Bio-Sorten eingesetzt werden? Koos. Wir haben viele Gespräche mit Anbauern, Züchtern und unseren Kunden geführt. Dabei wurde deutlich, dass wir nur gemeinsam weiter kommen. Es macht keinen Sinn, als Großhändler die Sorten für den landwirtschaftlichen und gärtnerischen Anbau vorzugeben. In unseren Läden und Abotüten zeichnen wir samenfeste Sorten aus – so können die Kunden das An-

Kunden beobachten zusammen mit einem Züchter und den Mitarbeitern von Odin kritisch die ersten Salate aus dem Versuchsgarten.

gebot auch erkennen. Ich bin sogar dafür anstatt Möhren „Rodelika“ usw. auf das Schild zu schreiben, ähnlich wie bei Äpfeln. Verbraucher werden so vertraut gemacht mit neuen samenfesten Sorten. Aber es geht nur schrittweise. Ein wichtiger Schritt war der Start des Projektes „Odin Proeftuinen zaadvast“. Wir werden über einen Zeitraum von drei Jahren an drei verschiedenen Standorten umfangreiche Sortenversuche durchführen. Die samenfesten Sorten aus biodynamischer Züchtung werden im Vergleich zu anderen Sorten angebaut, beschrieben und verglichen. Bei diesem Projekt erhalten wir die Unterstützung vom Louis Bolk Institut, einer agrarwissenschaftlichen Forschungsanstalt mit Sitz in Driebergen. Die Forscher erfassen die Versuchsdaten und werten sie aus. Wichtig ist, die Erfahrungen der Versuche mit unseren Anbauern, den Kunden und einer interessierten Öffentlichkeit zu teilen. Deshalb veranstalten wir direkt in den Versuchsgärten Führungen und Verkostungen. Bei diesen Treffen können wir auch wirklich miteinander ins Gespräch kommen. Bei den Anbauern wächst das Vertrauen wieder samenfeste Sorten in die Produktion aufzunehmen. Bei den Anbauabsprachen können wir dann verstärkt samenfeste Sorten bestellen. Bingenheimer Saatgut. Welche Leitfragen wollen Sie in den drei Jahren beantworten? Koos. Wir verstehen das Projekt als einen Anfang und die Möglichkeit wieder Grundsatzfragen zu diskutieren. Was schmeckt uns heute als Gemüsekunde? Was ernährt uns in den Nahrungsmitteln, die wir essen? Welche Stoff- und Kräftewirkungen können wir beobachten und wahrnehmen? Was unterscheidet eine samenfeste Sorte im Anbau von einer Hybride? Was benötigen die Gärtner und Landwirte, damit sie mit samenfesten Sorten erfolgreich wirtschaften können? Welchen Beitrag können wir als Händler leisten, damit Sorten ein Kulturgut bleiben? Bingenheimer Saatgut. Wie vermittelt Odin den Konsumenten das komplizierte Thema Pflanzenzüchtung? Koos. Viele Konsumenten verstehen unter Pflanzenzüchtung das Aufziehen oder den Anbau von Pflanzen. Dass Pflanzenzüchtung ein mehrjähriger Prozess zur Entwicklung einer neue Sorte ist, wissen nur die Wenigsten. Aber wir erleben bei unseren Kunden eine große Bereitschaft mehr zu erfahren. Die Menschen

sind auf der Suche nach Alternativen zu Biopatenten auf Leben, zu Gentechnik und zu industrieller Landwirtschaft. Sie suchen „echte und authentische“ Nahrungsmittel und sie wollen einen Beitrag für Biodiversität und Gemeingüter leisten. Das Projekt „Odin Proeftuinen zaadvast“ bietet dem Konsumenten zahlreiche Möglichkeiten, mehr über biodynamische Züchtung zu erfahren und die Produkte zu erleben: • wir laden unsere Kunden ein, die Versuchsgärten zu besichtigen • auf dem Feld erklärt ein Züchter oder Gärtner seine Arbeit • unter fachkundiger Anleitung machen wir gemeinsam Geschmackstests • wir haben Plakate, Aufkleber und Infozettel mit leckeren Rezepten unsere Rabattaktion fördert das Gespräch • und den Austausch mit unseren Kunden • wir zeichnen das Gemüse aus biodynamischer Züchtung am Regal aus Bingenheimer Saatgut. Wie passt eine Rabattaktion zum Thema biologische Pflanzenzüchtung? Koos. Die Kunden in den Estafette-Läden erhalten eine Rabattkarte. Für jeden Einkauf über zehn Euro gibt es einen lustigen Gemüsestempel. Wer zehn Stempel auf seiner Karte hat, darf wählen, ob wir ihm den Rabatt von 2,50 Euro auszahlen sollen oder ob das Geld in eine Züchtungsprojekt zurückfließen soll. Die Verbraucher können so die Pflanzenzüchtung ganz bewusst fördern. Obwohl biodynamische Züchter in der Vergangenheit schon viel erreicht haben, sehen wir, dass die Bio-Branche vor einer gigantischen Herausforderung steht. Wir müssen Alternativen zu Sorten aus der konventionellen, von der Gentechnik getriebenen Züchtung schaffen. Die Bio-Züchtung braucht unsere Unterstützung. Bingenheimer Saatgut. Wir bedanken uns bei Koos Bakker für das Gespräch.

Mehr Informationen

www.estafette.org/index.php

Koos Bakker, Gründer und heute einer der 3 Geschäftsführer von Estafette Odin B.V

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Hintergrund

Das Team der Bingenheimer Saatgut AG

Saatgut­diagnostik

Saatgutaufbereitung Kersten Pipp Katharina Natt Sabine Mogk Ragna Hinke

Geschäftsführung

Reinhard Ramme Oliver Podszus Dominic Lux

Einkauf

Petra Boie Vertrieb

Gebhard Rossmanith Produktion

Andreas Hernmarck-Wisbar

Versand 

Vermehrungsberatung

Mirjam Schele Erhaltungszucht

Albrecht Günther

Vermehrungsberatung

Johannes Plantener Nathalie Winter Eva-Maria Günther 122 bingenheimer saatgut


Hintergrund

Abfüllung

Norman Stark Gabriele Plantener Jan Meußling Harald Nomins Nadine Böcher (ohne Bild)

Marketing

Verwaltung/ Qualitätsmanagement

Martina Dittler

Kundendialog

Judith Jäger

Datenpflege, Shop

Mechthild Humpert Qualitätsmanagement

Maike Jäger

Auftragswesen, Buchhaltung

Galina Möbs

Hauswirtschaft

Bettina Belter

Buchhaltung, Verwaltung

Verkauf Cornelia Plantener

Auftragsdisposition Großund Einzelhandel

Lisa Minkmar

Naturkostfachhandel, Saatgutrecht

Andrea Rauschel Auftragswesen

Ulrike Stark

Hausgärtnerberatung

Miriam Guntrum

Tom Mühlbauer Versuchswesen

Klaus Kopp

Fachberatung, Außendienst

Jörg Schlösser Fachberatung

Christian Pochodzala Fachberatung

Marek Thielemann

Saatguthandel, Datenmanagement

Auftragswesen

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Preise

Preise

Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

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Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca.

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca.

Portion 2,85

reicht für ca.

Portion 2,85 2,85

reicht für ca.

Portion 2,85 2,40 2,85 2,85 2,85

reicht für ca.

3 m² 3 m² 3 m² 3 m²

250 g 7,70 7,70 7,70 9,10

500 g 12,80 12,80 12,80 15,10

1 kg 21,90 21,90 21,90 25,80

2,5 kg 48,40 48,40 48,40 56,90

5 kg 87,60 87,60 87,60 103,20

10 kg 157,00 157,00 157,00 185,00

25 kg 365,00 365,00 365,00 430,00

100 g 5,50 5,50 5,70 6,80 6,80 6,80 5,50 6,80 5,70

250 g 11,10 11,10 11,50 13,80 13,80 13,80 11,10 13,80 11,50

500 g 19,00 19,00 19,80 23,60 23,60 23,60 19,00 23,60 19,80

1 kg 33,30 33,30 34,60 41,30 41,30 41,30 33,30 41,30 34,60

2,5 kg 73,90 73,90 77,00 91,80 91,80 91,80 73,90 91,80 77,00

5 kg 132,00 132,00 137,50 164,00 164,00 164,00 132,00 164,00 137,50

10 kg 238,00 238,00 247,00 295,00 295,00 295,00 238,00 295,00 247,00

100 g 7,20 7,20 7,20 6,80 6,80 6,80

250 g 14,90 14,90 14,90 14,20 14,20 14,20

500 g 25,10 25,10 25,10 23,60 23,60 23,60

1 kg 44,50 44,50 44,50 41,80 41,80 41,80

2,5 kg 98,50 98,50 98,50 93,50 93,50 93,50

5 kg 180,00 180,00 180,00 169,00 169,00 169,00

10 kg 332,00 332,00 332,00 309,00 309,00 309,00

100 g 6,80

250 g 14,20

500 g 23,60

1 kg 41,80

2,5 kg 93,50

250 g 7,20 7,20

500 g 12,40 12,40

1 kg 21,60 21,60

2,5 kg 48,00 48,00

5 kg 85,70 85,70

10 kg 154,50 154,50

25 kg 360,00 360,00

2 g 14,90 12,30 18,30 18,30 18,30

5 g 30,70 25,30 37,60 37,60 37,60

10 g 49,80 41,00 61,00 61,00 61,00

25 g 104,90 85,50 127,10 127,10 127,10

50 g 184,50 152,00 225,00 225,00 225,00

100 g 336,00 275,00 408,00 408,00 408,00

250 g 798,00 652,00 968,00 968,00 968,00

500 Ko 17,30 21,70 21,70 21,70

1.000 Ko 29,50 36,80 36,80 36,80

2.500 Ko 62,60 78,30 78,30 78,30

5.000 Ko 106,80 133,50 133,50 133,50

10.000 Ko 184,00 230,00 230,00 230,00

25.000 Ko 405,00 506,00 506,00 506,00

50.000 Ko 736,00 920,00 920,00 920,00

Buschbohnen Art. Nr. G120 G124 G125 G627 G128a G129 G146 G132 G147

Sorte Saxa Marona Maxi Domino Cupidon Caruso Sanguigno 2 Helios Purple Teepee

3–5 m² 3–5 m² 3–5 m² 3-5 m² 3–5 m² 3–5 m² 3–5 m² 3–5 m² 3-5 m²

Stangenbohnen Art. Nr. G133 G622 G647 G136 G139 G139a

Sorte Trebona Helda Cobra Neckarkönigin Neckargold Blauhilde

30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 20–30 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl.

Feuerbohne Art. Nr. G139b

Sorte Preisgewinner

3–5 m²

Dicke Bohnen Art. Nr. G140 G142

Sorte Hangdown grünkernig Frühe Weißkeimige

2–3 m² 2–3 m²

Blumenkohl Art. Nr. G199 G201 G617 G202 G203

Sorte Odysseus Neckarperle Celiano Nuage KS-JJ-KOB-02 (Tabiro)

30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl.

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G199 S G617 S G202 S G203 S

Sorte Odysseus Celiano Nuage KS-JJ-KOB-02 (Tabiro)

124 bingenheimer saatgut

Korn


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Brokkoli Art. Nr. G643

Sorte Calinaro (AS)

Portion 2,85

2 g 12,10

5 g 24,80

10 g 40,20

25 g 83,60

50 g 147,00

100 g 268,00

250 g 635,00

Korn

500 Ko 18,60

1.000 Ko 32,00

2.500 Ko 67,50

5.000 Ko 115,00

10.000 Ko 198,00

25.000 Ko 435,00

50.000 Ko 790,00

2 g 5,10

5 g 9,60

10 g 15,50

25 g 31,50

50 g 55,90

100 g 98,50

2 g 10,50 10,50 10,50 8,20 10,50 8,20 8,20 10,50 8,20 10,50

5 g 21,60 21,60 21,60 17,00 21,60 17,00 17,00 21,60 17,00 21,60

10 g 34,90 34,90 34,90 27,60 34,90 27,60 27,60 34,90 27,60 34,90

25 g 72,50 72,50 72,50 57,40 72,50 57,40 57,40 72,50 57,40 72,50

50 g 128,00 128,00 128,00 99,50 128,00 99,50 99,50 128,00 99,50 128,00

100 g 232,00 232,00 232,00 182,50 232,00 182,50 182,50 232,00 182,50 232,00

Korn

500 Ko 15,30 15,30 15,30 12,40 15,30 12,40 12,40 15,30 15,30

1.000 Ko 25,90 25,90 25,90 20,90 25,90 20,90 20,90 25,90 25,90

2.500 Ko 54,50 54,50 54,50 44,50 54,50 44,50 44,50 54,50 54,50

reicht für ca.

2 g 8,20 8,20 10,50

5 g 17,00 17,00 21,60

10 g 27,60 27,60 34,90

Korn

500 Ko 12,40 15,30

1.000 Ko 20,90 25,90

2.500 Ko 44,50 54,50

reicht für ca.

2 g 8,20 10,50 8,20

5 g 17,00 21,60 17,00

10 g 27,60 34,90 27,60

reicht für ca. 30-40 Pfl.

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm - 2,00 mm Art. Nr. G643 S

Sorte Calinaro (AS)

Chinakohl Art. Nr. G240

Sorte Granat

Portion 2,40

reicht für ca.

Sorte Eersteling Nagels Frühweiß Donator Holsteiner Platter Domarna (KS-KOW-DH-MI) Filderkraut Marner Lagerweiß Dottenfelder Dauer Türkis Dowinda

Portion 2,85 2,85 2,85 2,40 2,85 2,40 2,40 2,40 2,40 2,85

reicht für ca.

80–100 Pfl.

Weißkohl Art. Nr. G212 NEU! G649 G215 G216 G645 G217 G218 G219 G220 G221

50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 50-60 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 30–40 Pfl.

250 g 552,00 552,00 552,00 435,00 552,00 435,00 435,00 552,00 435,00 552,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G212 S NEU! G649 S G215 S G216 S G645 S G217 S G218 S G219 S G221 S

Sorte Eersteling Nagels Frühweiß Donator Holsteiner Platter Domarna (KS-KOW-DH-MI) Filderkraut Marner Lagerweiß Dottenfelder Dauer Dowinda

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 95,40 163,00 366,00 680,00 95,40 163,00 366,00 680,00 95,40 163,00 366,00 680,00 78,00 132,00 294,00 546,00 95,40 163,00 366,00 680,00 78,00 132,00 294,00 546,00 78,00 132,00 294,00 546,00 95,40 163,00 366,00 680,00 95,40 163,00 366,00 680,00

Rotkohl Art. Nr. G207 G209 G210

Sorte Amarant Granat Rodynda

Portion 2,40 2,40 2,85

50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 30–40 Pfl.

25 g 57,40 57,40 72,50

50 g 99,50 99,50 128,00

100 g 182,50 182,50 232,00

250 g 435,00 435,00 552,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G209 S G210 S

Sorte Granat Rodynda

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 78,00 132,00 294,00 546,00 95,40 163,00 366,00 680,00

Wirsing Art. Nr. G214 G213 G223

Sorte Vorbote 3 Smaragd Winterfürst 2

Portion 2,40 2,40 2,40

40–50 Pfl. 40–50 Pfl. 50–60 Pfl.

25 g 57,40 72,50 57,40

50 g 99,50 128,00 99,50

100 g 182,50 232,00 182,50

250 g 435,00 552,00 435,00

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

bingenheimer saatgut 125


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G214 S G213 S G223 S

Sorte Vorbote 3 Smaragd Winterfürst 2

Korn

500 Ko 12,40 15,30 12,40

1.000 Ko 20,90 25,90 20,90

2.500 Ko 44,50 54,50 44,50

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 78,00 132,00 294,00 546,00 95,40 163,00 366,00 680,00 78,00 132,00 294,00 546,00

reicht für ca.

2 g 8,30 8,30 10,20 8,30 8,30 8,30 6,80

5 g 16,40 16,40 20,10 16,40 16,40 16,40 13,40

10 g 27,20 27,20 33,50 27,20 27,20 27,20 22,20

Korn

500 Ko 15,90 15,90 18,30 15,90 15,90 13,20

1.000 Ko 25,20 25,20 28,90 25,20 25,20 20,70

2.500 Ko 52,20 52,20 59,80 52,20 52,20 42,90

reicht für ca.

2 g 3,20 3,20 3,40 3,40

5 g 5,20 5,20 5,90 5,90

10 g 8,30 8,30 9,50 9,50

Korn

500 Ko 5,20 5,20 5,40 5,40

1.000 Ko 7,90 7,90 8,30 8,30

2.500 Ko 16,00 16,00 16,80 16,80

5 g 3,70 3,70 3,70

10 g 5,70 5,70 5,70

25 g 11,40 11,40 11,40

50 g 18,90 18,90 18,90

100 g 31,90 31,90 31,90

250 g 68,50 68,50 68,50

500 g 122,50 122,50 122,50

5 g 3,70

10 g 5,70

25 g 11,40

50 g 18,90

100 g 31,90

250 g 68,50

500 g 122,50

Kohlrabi Art. Nr. G227 G228a G229 G231 G232 G233 G230

Sorte Azur Star Lanro Rasko Noriko Blaro Blaril Superschmelz

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

60–70 Pfl. 60–70 Pfl. 40–50 Pfl. 60–70 Pfl. 60–70 Pfl. 60–70 Pfl. 60–70 Pfl.

25 g 55,90 55,90 68,50 55,90 55,90 55,90 46,00

50 g 99,80 99,80 122,00 99,80 99,80 99,80 82,00

100 g 176,00 176,00 215,00 176,00 176,00 176,00 144,00

250 g 410,00 410,00 502,00 410,00 410,00 410,00 335,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G227 S G228aS G229 S G231 S G233 S G230 S

Sorte Azur Star Lanro Rasko Noriko Blaril Superschmelz

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 85,90 153,00 338,00 629,00 85,90 153,00 338,00 629,00 98,50 176,00 387,00 722,00 85,90 153,00 338,00 629,00 85,90 153,00 338,00 629,00 70,70 126,00 278,00 518,00

Grünkohl Art. Nr. G225 G226 G632 G653 ! U NE

Sorte Halbhoher Grüner Krauser Westländer Winter Lerchenzungen Nero di Toscana (AS)

Portion 2,40 2,40 2,40 2,40

100 Pfl. 100 Pfl. 100 Pfl. 100 Pfl.

25 g 17,10 17,10 19,60 19,60

50 g 29,00 29,00 33,20 33,20

100 g 49,00 49,00 57,10 57,10

250 g 112,00 112,00 128,00 128,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm Art. Nr. G225 S G226 S G632 S G653 S ! U NE

Sorte Halbhoher Grüner Krauser Westländer Winter Lerchenzungen Nero di Toscana (AS)

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 25,60 42,80 89,50 154,00 25,60 42,80 89,50 154,00 26,80 45,00 94,00 164,00 26,80 45,00 94,00 164,00

Mairüben / Herbstrüben / Navets Art. Nr. G244 G634 G613

Sorte Golden Ball Petrowski Di Milano a colletto viola

Portion 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

Sorte Wilhelmsburger

Portion 2,40

reicht für ca.

10–15 m² 10-15 m² 10–15 m²

Kohlrübe Art. Nr. G245

15–20 m²

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

126 bingenheimer saatgut


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Radies Art. Nr. G329 G330 G331a G332 G334

Sorte Eiszapfen Cherry Belle Marike Sora Rudi

Portion 2,40 2,40 2,40 2,40 2,40

reicht für ca. 2–3 m² 2–3 m² 2–3 m² 2–3 m² 2–3 m²

25 g 5,40 5,40 6,80 5,40 6,80

50 g 8,70 8,70 10,90 8,70 10,90

100 g 14,40 14,40 17,90 14,40 17,90

250 g 30,80 30,80 38,20 30,80 38,20

500 g 53,00 53,00 65,70 53,00 65,70

1 kg 92,50 92,50 114,50 92,50 114,50

2,5 kg 205,00 205,00 254,00 205,00 254,00

2,5 kg 283,00 333,00 283,00 333,00

5 kg 510,00 597,00 510,00 597,00

Normalsaatgut kalibriert, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm Art. Nr. G329 S/M/L G331a S/M/L G332 S/M/L G334 S/M/L

Sorte Eiszapfen Marike Sora Rudi

Gramm

100 g 19,90 23,50 19,90 23,50

250 g 42,50 49,90 42,50 49,90

500 g 73,50 86,00 73,50 86,00

1 kg 128,00 150,00 128,00 150,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm Art. Nr. G329 S/M/L G331a S/M/L G332 S/M/L G334 S/M/L

Sorte: Eiszapfen Marike Sora Rudi

Korn

10.000 Ko 26,50 31,80 26,50 31,80

50.000 Ko 96,60 112,00 96,60 112,00

100.000 Ko 168,50 195,00 168,50 195,00

reicht für ca.

10 g

25 g 5,40 21,90 4,50

50 g 8,70 36,50 7,20

250.000 Ko 500.000 Ko 374,00 670,00 433,00 776,00 374,00 670,00 433,00 776,00

1 Mio Ko 1.248,00 1.445,00 1.248,00 1.445,00

Rettich Art. Nr. G337 G633 G335

Sorte Ostergruß rosa 2 Laurin Runder schwarzer Winter

Portion 2,40 2,85 2,40

7–10 m² 100 Pfl.

10,50

10–15 m²

100 g 14,40 61,30 11,90

250 g 30,80 132,00 24,90

500 g 53,00 227,00 42,10

1 kg 92,50 395,00 73,50

1 kg 128,00 463,00 109,00

2,5 kg 283,00 1.030,00 240,00

Normalsaatgut kalibriert, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm Art. Nr. G337 S/M/L G633 S/M/L G335 S/M/L

Sorte Ostergruß rosa 2 Laurin Runder schwarzer Winter

Gramm

100 g 19,90 72,00 16,90

250 g 42,50 154,00 36,00

500 g 73,50 266,00 62,50

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm Art. Nr. G337 S/M/L G633 S/M/L G335 S/M/L

Sorte Ostergruß rosa 2 Laurin Runder schwarzer Winter

Korn

1.000 Ko

5.000 Ko

17,60

72,80

10.000 Ko 26,50 120,00 17,80

50.000 Ko 96,60 448,00 65,50

100.000 Ko 168,50 775,00 112,00

250.000 Ko 500.000 Ko 374,00 670,00 240,00

430,00

Schwarzwurzeln Art. Nr. G400 G625

Sorte Hoffmanns Schwarze Pfahl Haferwurz

Portion 2,85 2,85

reicht für ca.

Portion 1,65 1,65 1,65 1,65 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

4–5 m² 4–5 m²

10 g 6,50 6,50

25 g 11,40 11,40

50 g 19,00 19,00

100 g 32,50 32,50

250 g 67,80 67,80

500 g 119,50 119,50

1 kg 223,00 223,00

25 g 6,90 6,90 6,90 6,90 7,90 7,90 7,90

50 g 11,10 11,10 11,10 11,10 12,90 12,90 12,90

100 g 17,80 17,80 17,80 17,80 20,60 20,60 20,60

250 g 35,60 35,60 35,60 35,60 41,20 41,20 41,20

500 g 60,10 60,10 60,10 60,10 69,40 69,40 69,40

1 kg 106,80 106,80 106,80 106,80 125,00 125,00 125,00

2,5 kg 239,00 239,00 239,00 239,00 281,00 281,00 281,00

Rote Rüben Art. Nr. G343 G338 NEU! G345 G341 G347 G349 G635

Sorte Jannis Ronjana Robuschka Forono Ägyptische plattrunde Tondo di Chioggia Burpees Golden

150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150-200 Pfl.

bingenheimer saatgut 127


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Präzisionssaatgut (technisch monogerm) Kaliber S: 2,75 – 3,50 mm, Kaliber M: 3,50 – 4,75 mm Art. Nr. G344 S G344 M G339 S NEU! G339 M NEU! G346 S G346 M G342 S G342 M

Präzisionssaatgut Jannis Jannis Ronjana Ronjana Robuschka Robuschka Forono Forono

Korn

10.000 Ko 34,60 34,60 34,60 34,60 34,60 34,60 34,60 34,60

25.000 Ko 69,20 69,20 69,20 69,20 69,20 69,20 69,20 69,20

reicht für ca.

10 g 6,80 6,80 5,80 6,80 6,80 7,20 6,80 6,80 6,80 6,80 6,80

50 g 22,30 22,30 18,80 22,30 22,30 24,50 22,30 22,30 22,30 22,30 22,30

50.000 Ko 100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00 116,80 208,00 465,00 864,00

Möhren Art. Nr. G286 G287 G285 G289 G615 G660 NEU! G280a G282 G284 G281a G288

Sorte Nantaise 2 / Milan Nantaise 2 / Fynn Nantaise 2 / Fanal Fine Miranda KS-MOG-SAT-202 Rodelika Rolanka Leira Robila Oxhella

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m² 6–8 m²

100 g 34,80 34,80 29,40 34,80 34,80 36,90 34,80 34,80 34,80 34,80 34,80

250 g 70,10 70,10 59,20 70,10 70,10 74,50 70,10 70,10 70,10 70,10 70,10

500 g 121,00 121,00 102,10 121,00 121,00 128,50 121,00 121,00 121,00 121,00 121,00

1 kg 213,00 213,00 179,70 213,00 213,00 226,00 213,00 213,00 213,00 213,00 213,00

2,5 kg 496,00 496,00 418,00 496,00 496,00 525,00 496,00 496,00 496,00 496,00 496,00

Normalsaatgut kalibriert, Kaliber M: 1,5 mm–1,75 mm; Kaliber L: 1,75 mm–2,0 mm Art. Nr. G286 M/L G287 M/L G285 M/L G289 M/L G615 M/L G660 M/L ! NEU G280a M/L G282 M/L G284 M G281a M/L G288 M/L

Sorte Nantaise 2 / Milan Nantaise 2 / Fynn Nantaise 2 / Fanal Fine Miranda KS-MOG-SAT-202 Rodelika Rolanka Leira Robila Oxhella

Gramm

50 g 31,30 31,30 27,80

100 g 49,00 49,00 43,60

31,30 39,50 31,30 31,30 31,30 31,30 31,30

49,00 62,00 49,00 49,00 49,00 49,00 49,00

250 g 500 g 1 kg 2,5 kg 5 kg 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 87,70 151,20 266,00 620,00 1.180,00 Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich. 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 127,00 220,00 386,00 895,00 1.725,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00 98,60 170,00 299,00 698,00 1.325,00

Präzisionssaatgut, Kaliber M: 1,5 mm–1,75 mm Art. Nr. G286 M G287 M G285 M G289 M G615 M G660 M NEU! G280a M G282 M G284 M G281a M G288 M

Sorte Nantaise 2 / Milan Nantaise 2 / Fynn Nantaise 2 / Fanal Fine Miranda KS-MOG-SAT-202 Rodelika Rolanka Leira Robila Oxhella

128 bingenheimer saatgut

Korn

50.000 Ko 36,90 36,90 33,10 36,90 48,50 36,90 36,90 36,90 36,90 36,90

100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko 1 Mio Ko 2,5 Mio Ko 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 51,80 104,30 179,80 316,50 738,00 Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich. 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 75,80 152,00 262,00 460,00 1.080,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00 57,70 116,50 201,00 353,00 825,00


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Präzisionssaatgut, Kaliber L: 1,75 mm–2,0 mm Art. Nr. G286 L G287 L G285 L G289 L G615 L G660 L NEU! G280a L G282 L G281a L G288 L

Sorte Nantaise 2 / Milan Nantaise 2 / Fynn Nantaise 2 / Fanal Fine Miranda KS-MOG-SAT-202 Rodelika Rolanka Robila Oxhella

Korn

50.000 Ko 43,60 43,60 39,10 43,60 49,80 43,60 43,60 43,60 43,60

100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko 1 Mio Ko 2,5 Mio Ko 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 61,20 123,50 212,50 374,00 870,00 Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich. 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 77,80 157,00 270,00 475,00 1.110,00 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00 68,20 137,50 237,00 418,00 970,00

Pastinake Art. Nr. G290 G291 G619

Sorte Halblange Weiße Aromata White Gem

Portion 2,40 2,85 2,85

reicht für ca. 7–10 m² 7–10 m² 7–10 m²

25 g 9,40 11,20 11,20

50 g 14,70 18,60 18,60

100 g 23,70 29,20 29,20

250 g 49,50 61,10 61,10

500 g 79,80 98,50 98,50

1 kg 140,50 173,50 173,50

2,5 kg 327,00 404,00 404,00

25 g 13,60 15,80 15,80

50 g 21,60 25,10 25,10

100 g 34,70 40,50 40,50

250 g 72,70 84,50 84,50

500 g 117,50 136,00 136,00

1 kg 206,50 240,00 240,00

2,5 kg 481,00 558,00 558,00

10 g 4,90 4,90 3,30 3,30

25 g 9,80 9,80 6,50 6,50

50 g 15,70 15,70 10,40 10,40

100 g 25,20 25,20 16,70 16,70

250 g 51,50 51,50 33,80 33,80

500 g 88,60 88,60 58,50 58,50

1 kg 165,50 165,50 109,50 109,50

5 g 3,30

10 g 5,70

25 g 11,50

50 g 18,40

100 g 30,00

250 g 65,00

500 g 108,00

1 g 11,20 11,20 8,30

2 g 18,50 18,50 13,50

5 g 38,80 38,80 26,80

10 g 62,80 62,80 46,60

25 g 125,60 125,60 93,20

50 g 203,50 203,50 150,00

1 g 11,20

2 g 18,50

5 g 38,80

10 g 62,80

25 g 125,60

50 g 203,50

5 g 4,20

10 g 6,80

25 g 13,20

50 g 21,20

100 g 34,80

250 g 78,00

Präzisionssaatgut, Kaliber M Art. Nr. G290 M G291 M G619 M

Sorte Halblange Weiße Aromata White Gem

Petersilie Art. Nr. G310 G311 G312 G313

Sorte Mooskrause 2 Grüne Perle 2 Einfache Schnitt 3 Gigante d‘Italia

Portion 1,65 1,65 1,65 1,65

reicht für ca.

Portion 2,40

reicht für ca.

Portion 2,40 2,40 1,65

reicht für ca.

Portion 2,40

reicht für ca.

Portion 1,65

reicht für ca.

3–4 m² 3–4 m² 3–4 m² 3–4 m²

Petersilienwurzel Art. Nr. G315

Sorte Halblange

8–10 m²

Knollensellerie Art. Nr. G402 G404 G406

Sorte Ibis Mars Monarch

100–120 Pfl. 100–120 Pfl. 100–120 Pfl.

Stangen-, Bleichsellerie Art. Nr. G409a

Sorte Tall Utah

150 Pfl.

Schnittsellerie Art. Nr. G409

Sorte Gewöhnlicher Schnitt

5–10 m²

500 g 149,00

bingenheimer saatgut 129


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Knollenfenchel Art. Nr. G190 G192

Sorte Fino Perfektion

Portion 2,40 2,40

5 g 6,90 6,90

10 g 11,50 11,50

25 g 23,80 23,80

50 g 40,00 40,00

100 g 70,00 70,00

250 g 154,00 154,00

Korn

1.000 Ko 9,80 9,80

2.500 Ko 20,30 20,30

5.000 Ko 34,10 34,10

10.000 Ko 56,70 56,70

25.000 Ko 122,00 122,00

50.000 Ko 211,00 211,00

100 g 4,60 4,60 5,70

500 g 14,90 14,90 18,20

1 kg 24,60 24,60 30,10

2,5 kg 52,20 52,20 63,70

5 kg 93,20 93,20 114,00

10 kg 163,90 163,90 200,00

20 kg 298,00 298,00 364,00

10 g 4,20 4,20 5,50 5,50 6,60

25 g 8,70 8,70 11,50 11,50 13,60

50 g 14,50 14,50 19,20 19,20 22,80

100 g 24,20 24,20 32,00 32,00 38,00

250 g 50,20 50,20 66,50 66,50 78,80

500 g 86,40 86,40

1 kg 152,00 152,00

136,00

239,00

10 g 8,80

25 g 18,90

50 g 32,00

100 g 53,80

25 g 4,10

50 g 6,90

100 g 11,60

250 g 24,80

500 g 43,00

1 kg 76,50

2,5 kg 178,00

5 g 7,40

10 g 12,80

25 g 27,50

50 g 46,50

100 g 78,40

250 g 168,00

500 g 292,00

Stück

500 EP 9,80

1.000 EP 16,80

5.000 EP 72,00

10.000 EP 136,00

50.000 EP 520,00

100.000 EP 890,00

Portion 2,40

reicht für ca.

5 g 7,40

10 g 12,80

25 g 27,50

50 g 46,50

100 g 78,40

250 g 168,00

500 g 292,00

Portion 1,65

reicht für ca.

25 g 5,00

50 g 8,50

100 g 14,20

250 g 30,60

500 g 53,30

1 kg 95,50

2,5 kg 222,00

reicht für ca. 120–130 Pfl. 120–130 Pfl.

500 g 275,00 275,00

Korn Art. Nr. G190 G192

Sorte Fino Perfektion

Spinat Art. Nr. G410 G412 G414

Sorte Butterflay Matador Winterriesen/Verdil

Portion 2,40 2,40 2,85

reicht für ca.

Sorte Glatter Silber 3 Lucullus Feurio (AS) Pirol (AS) Rainbow

Portion 2,40 2,40 2,40 2,40 2,85

reicht für ca.

Portion 2,40

reicht für ca.

Portion 1,65

reicht für ca.

Portion 2,40

reicht für ca.

10–12 m² 10–12 m² 10–12 m²

Mangold Art. Nr. G270 G272 G639 G644 G648 NEU!

4–5 m² 5–7 m² 5-7 m² 5-7 m² 4-5 m²

Speisemelde Art. Nr. G474

Sorte Gelbe Melde

2–3 m²

Salatrauke Art. Nr. G480

Sorte Ruca

10–15 m²

Wilde Rauke Art. Nr. G481

Sorte Wilde Rauke

10–15 m²

Multipille Art. Nr. G481 EP

Sorte Wilde Rauke

Hirschhornwegerich Art. Nr. G611

Sorte Hirschhornwegerich

15–20 m²

Blattstielgemüse Art. Nr. G490

Sorte Namenia Stielmus

10–15 m²

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

130 bingenheimer saatgut


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Asia-Salat Art. Nr. G247 G248 G249 G638

Sorte Green in Snow Red Giant Mizuna Moutarde Rouge Metis

Portion 2,40 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

Sorte Einfache Großblättrige

Portion 2,40 2,40

reicht für ca.

Sorte Verte à coeur plein 2 Verte de Cambrai Vit Elan

Portion 2,40 2,40 2,85 2,85

reicht für ca.

4–5 m² 4–5 m² 4–5 m² 4-5 m²

5 g 3,20 3,20 3,20 3,20

10 g 5,00 5,00 5,00 5,00

25 g 9,90 9,90 9,90 9,90

50 g 16,40 16,40 16,40 16,40

100 g 27,50 27,50 27,50 27,50

250 g 59,50 59,50 59,50 59,50

500 g 106,00 106,00 106,00 106,00

250 g 5,50 6,20

500 g 8,80 10,50

1 kg 14,50 16,90

2,5 kg 29,90 34,50

5 kg 49,00 58,00

10 kg 82,00 95,60

25 kg 172,00 198,00

25 g 7,80 7,80 8,60 8,60

50 g 13,00 13,00 14,30 14,30

100 g 21,80 21,80 23,90 23,90

250 g 45,50 45,50 49,80 49,80

500 g 78,00 78,00 85,50 85,50

1 kg 135,00 135,00 148,00 148,00

2,5 kg 299,00 299,00 328,00 328,00

250.000 Ko 500.000 Ko 113,00 194,00 113,00 194,00 113,00 194,00 150,50 258,00 150,50 258,00 150,50 258,00

1 Mio Ko 329,00 329,00 329,00 439,00 439,00 439,00

2,5 Mio Ko 710,00 710,00 710,00 946,00 946,00 946,00

250 g 154,00

500 g 268,00

Kresse Art. Nr. G250 G251

4–5 m² 4–5 m²

Feldsalat Art. Nr. G180 G181 G183 G184

4–6 m² 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m²

Präzisionssaatgut, Kaliber M: 2,0 mm–2,25 mm; Kaliber L: 2,25 mm–2,5 mm Art. Nr. G181 M G183 M G184 M G181 L G183 L G184 L

Korn

100.000 Ko 54,20 54,20 54,20 72,30 72,30 72,30

Portion 2,85

reicht für ca.

5 g 6,80

10 g 11,60

25 g 25,20

50 g 42,50

100 g 72,00

Portion 2,85 2,85

reicht für ca.

1 g 8,20 8,20

2,5 g 16,40 16,40

5 g 26,00 26,00

10 g 41,10 41,10

25 g 85,40 85,40

Stück

500 EP 14,80 14,80

1.000 EP 25,90 25,90

2.000 EP 45,20 45,20

3.000 EP 59,50 59,50

reicht für ca.

1 g 4,50 7,30 4,50 7,30 7,30 7,30 4,50 4,50

2,5 g 8,90 14,50 8,90 14,50 14,50 14,50 8,90 8,90

5 g 14,20 22,90 14,20 22,90 22,90 22,90 14,20 14,20

10 g 22,30 36,20 22,30 36,20 36,20 36,20 22,30 22,30

Sorte Verte de Cambrai Vit Elan Verte de Cambrai Vit Elan

Winterpostelein Art. Nr. G435

Sorte Winterpostelein

1 m²

Kopfsalat, geschützter Anbau Art. Nr. G636 G359

Sorte Zulu (KS-RS-SAK-01) Briweri

80-90 Pfl. 80-90 Pfl.

Erdtopfpillen Art. Nr. G636 EP G359 EP

Sorte Zulu (KS-RS-SAK-01) Briweri

5.000 EP 10.000 EP 85,80 148,00 85,80 148,00

Kopfsalat, Freiland Art. Nr. G363 G364 G367 G352 G603 G640 G366a G368

Sorte Maikönig Rolando Neckarriesen Skipper KS-SAK-CHE-CIN KS-SAK-MB-PIR Wunder von Stuttgart Merveille d. quatre saisons

Portion 2,40 2,85 2,40 2,85 2,85 2,85 2,40 2,40

120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 100 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl.

25 g 46,50 75,50 46,50 75,50 75,50 75,50 46,50 46,50

50 g 81,80 133,00 81,80 133,00 133,00 133,00 81,80 81,80

bingenheimer saatgut 131


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Erdtopfpillen Art. Nr. G364 EP G352 EP G603 EP G640 EP G368 EP

Stück

500 EP 14,30 14,30 14,30 14,30 11,90

1.000 EP 25,20 25,20 25,20 25,20 20,70

2.000 EP 43,80 43,80 43,80 43,80 36,30

3.000 EP 57,00 57,00 57,00 57,00 52,00

reicht für ca.

1 g 5,40 5,20 5,20 6,40 6,40 6,40

2,5 g 10,90 10,40 10,40 12,30 12,30 12,30

5 g 16,90 16,40 16,40 19,60 19,60 19,60

10 g 26,80 25,80 25,80 30,90 30,90 30,90

Rolando Skipper KS-SAK-CHE-CIN KS-SAK-MB-PIR Merveille des quatre saisons

5.000 EP 10.000 EP 82,00 143,80 82,00 143,80 82,00 143,80 82,00 143,80 75,00 124,00

Eissalat Art. Nr. G370 G356 G371 G600 G601 G604

Sorte Laibacher Eis 4 Saladin Great Lakes Mythos Modiva Marius

Portion 2,40 2,40 2,40 2,85 2,85 2,85

120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl.

25 g 55,00 53,80 53,80 64,50 64,50 64,50

50 g 96,50 94,80 94,80 113,50 113,50 113,50

Erdtopfpillen Art. Nr. G370 EP G356 EP G371 EP G600 EP G604 EP

Sorte Laibacher Eis 4 Saladin Great Lakes Mythos Marius

Stück

500 EP 1.000 EP 2.000 EP 3.000 EP 5.000 EP 10.000 EP 12,80 22,30 38,90 50,70 73,50 127,50 12,40 21,70 37,80 49,50 72,00 124,00 12,40 21,70 37,80 49,50 72,00 124,00 13,20 23,10 40,50 54,80 78,90 135,00 Für die Anbausaison 2015 leider nicht als Erdtopfpille erhältlich.

Bataviasalat Art. Nr. G372 G373 G655 NEU! G374 G378

Sorte Tarengo Maravilla de Verano KS-SAE-UB-22 Kamalia Amerikanischer brauner

Portion 2,85 2,40 2,85

reicht für ca.

120–150 Pfl.

1 g 6,70 5,20 6,70

2,40

120–150 Pfl.

3,60

Stück

500 EP 13,80 12,40 13,80 13,20

1.000 EP 24,10 21,70 24,10 23,10

2.000 EP 41,50 37,80 41,50 40,50

3.000 EP 55,30 49,50 55,30 54,80

Portion 2,40 2,40

reicht für ca.

1 g 4,50 4,50

2,5 g 8,90 8,90

5 g 14,20 14,20

10 g 22,50 22,50

25 g 46,50 46,50

50 g 82,00 82,00

Portion 2,40 2,85 2,85 2,85 2,40 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

1 g 3,60 6,40 7,30 6,40 4,50 4,50 3,60 3,60

2,5 g 7,10 12,30 14,50 12,30 8,90 8,90 7,10 7,10

5 g 11,30 19,60 22,90 19,60 14,20 14,20 11,30 11,30

10 g 17,80 30,90 36,20 30,90 22,50 22,50 17,80 17,80

25 g 37,00 64,50 75,50 64,50 46,50 46,50 37,00 37,00

50 g 65,30 113,50 133,00 113,50 82,00 82,00 65,30 65,30

120–150 Pfl. 120–150 Pfl.

2,5 g 5 g 10 g 25 g 50 g 12,90 20,80 32,50 67,50 119,00 10,40 16,40 25,80 53,80 94,80 12,90 20,80 32,50 67,50 119,00 Für die Anbausaison 2015 nur als Erdtopfpille erhältlich. 7,10 11,30 17,80 37,00 65,30

Erdtopfpillen Art. Nr. G372 EP G373 EP G655 EP NEU! G374 EP

Sorte Tarengo Maravilla de Verano KS-SAE-UB-22 Kamalia

5.000 EP 10.000 EP 79,80 139,00 72,00 124,00 79,80 139,00 78,90 135,00

Romanasalat Art. Nr. G375 G376

Sorte Brun d‘hiver Valmaine

120–150 Pfl. 120–150 Pfl.

Eichblattsalat und Lollosalat Art. Nr. G379 G379b G637 G610 G382 G602 G380 G381

Sorte Red Salad Bowl Pasha KS-RS-SAS-RSY (Piro) Bijella Till Cerbiatta Lollo Rossa Lollo Bionda

132 bingenheimer saatgut

120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 100 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl. 120–150 Pfl.


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt. Erdtopfpillen Art. Nr. G379bEP G637 EP G610 EP G382 EP G380 EP G381 EP NEU!

Sorte Pasha KS-RS-SAS-RSY (Piro) Bijella Till Lollo Rossa Lollo Bionda

Stück

500 EP 13,20 14,30 13,20 11,80 11,20 11,20

1.000 EP 23,10 25,20 23,10 19,90 19,40 19,40

2.000 EP 40,50 43,80 40,50 35,90 33,90 33,90

3.000 EP 54,80 57,00 54,80 49,50 46,80 46,80

5.000 EP 10.000 EP 78,90 135,00 82,00 143,80 78,90 135,00 72,00 119,00 68,00 112,50 68,00 112,50

reicht für ca.

5 g 7,60 7,60 9,40

10 g 12,10 12,10 15,10

25 g 24,20 24,20 30,00

50 g 37,50 37,50 46,90

100 g 66,00 66,00 82,50

5 g 9,40

10 g 15,10

25 g 30,00

50 g 46,90

100 g 82,50

5 g 9,50 9,50

10 g 15,10 15,10

25 g 32,10 32,10

50 g 54,70 54,70

100 g 94,50 94,50

250 g 208,00 208,00

500 g 386,00 386,00

5 g 8,60 8,60 11,30 11,30 11,30 11,30

10 g 13,90 13,90 18,10 18,10 18,10 18,10

25 g 26,80 26,80 34,90 34,90 34,90 34,90

50 g 40,50 40,50 52,80 52,80 52,80 52,80

100 g 66,50 66,50 86,80 86,80 86,80 86,80

250 g 145,00 145,00 189,00 189,00 189,00 189,00

500 g 282,00 282,00 368,00 368,00 368,00 368,00

5.000 Ko 27,80 27,80 36,50 36,50 36,50 36,50

10.000 Ko 42,00 42,00 56,00 56,00 56,00 56,00

25.000 Ko 80,00 80,00 106,00 106,00 106,00 106,00

50.000 Ko 132,00 132,00 175,00 175,00 175,00 175,00

100.000 Ko 230,00 230,00 305,00 305,00 305,00 305,00

Endivien Art. Nr. G388 G385 G389a

Sorte Diva Escariol grüner Wallonne (Frisée)

Portion 2,40 2,40 2,40

150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 150–200 Pfl.

250 g 149,00 149,00 187,50

Zichoriensalat Art. Nr. G390

Sorte Zuckerhut

Portion 2,40

Sorte Tardivo

reicht für ca.

Di Bruxelles (Brüsseler Witloof)

Portion 2,40 2,40

Sorte Hilari Herbstriesen 2 / Hannibal Haldor Blaugrüner Winter / Husky Blaugrüner Winter / Avano Freezo

Portion 1,65 1,65 2,40 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

reicht für ca. 150–200 Pfl.

Chicorée Art. Nr. G395 G396

7–10 m² 7–10 m²

Porree Art. Nr. G322 G323 G321 G324a G326 G630

140–150 Pfl. 140–150 Pfl. 140–150 Pfl. 140–150 Pfl. 140–150 Pfl. 140–150 Pfl.

Korn Art. Nr. G322 G323 G321 G324a G326 G630

Sorte Hilari Herbstriesen 2 / Hannibal Haldor Blaugrüner Winter / Husky Blaugrüner Winter / Avano Freezo

Korn

Saatrollen Art. Nr. Sorte 7,5 m Rolle G322SR Hilari 54,80 G323SR Herbstriesen 2 / Hannibal 54,80 G321SR Haldor 58,60 G324aSR Blaugrüner Winter / Husky 58,60 G326 SR Blaugrüner Winter / Avano 58,60 G630 SR Freezo 58,60 Standard-Format: 40 cm breit, alle 30 cm perforiert (Euro-Kisten (60 x 40 cm) können mit 2 Platten je Kiste ausgelegt werden) Ablage: 2 x 2 cm; 280 Samen je Platte; 7000 Samen je 7,5 m Rolle

bingenheimer saatgut 133


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Zwiebeln Art. Nr. G460 G461 G462 G651 NEU! G463 G466 G616

Sorte Stuttgarter Riesen Sturon Rijnsburger 5 / Bajosta Prometa Robelja Ishikura Long White Winterheckenzwiebel

Portion 2,40 2,40 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca. 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m² 4–6 m²

10 g 4,60 4,60 5,80 5,80 5,80 6,20 6,20

25 g 8,60 8,60 10,80 10,80 10,80 11,60 11,60

50 g 14,20 14,20 17,80 17,80 17,80 19,10 19,10

100 g 22,90 22,90 28,80 28,80 28,80 30,90 30,90

250 g 47,80 47,80 59,80 59,80 59,80 64,40 64,40

500 g 86,00 86,00 108,00 108,00 108,00 116,00 116,00

1 kg 161,00 161,00 202,00 202,00 202,00 217,00 217,00

100.000 Ko 127,00 127,00 146,00 146,00 146,00

250.000 Ko 500.000 Ko 290,00 555,00 290,00 555,00 333,00 635,00 333,00 635,00 333,00 635,00

Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,00 mm–2,25 mm; Kaliber M: 2,25 mm–2,50 mm Art. Nr. G460 S/M G461 S/M G462 S/M G651 S/M NEU! G463 S/M

Sorte Stuttgarter Riesen Sturon Rijnsburger 5 / Bajosta Prometa Robelja

Korn

5.000 Ko 15,20 15,20 17,50 17,50 17,50

10.000 Ko 22,10 22,10 25,40 25,40 25,40

25.000 Ko 44,30 44,30 50,70 50,70 50,70

50.000 Ko 74,80 74,80 86,00 86,00 86,00

10 g 15,80

25 g 32,90

50 g 56,00

100 g 92,50

50 Ko 12,80 10,10 12,50 6,10 6,10 6,10 6,30 6,30 7,10 6,80 8,30 7,10 10,10 12,50 6,80 4,90 7,10 16,90

100 Ko 19,50 15,50 18,90 9,20 9,20 9,20 9,60 9,60 10,90 10,30 12,50 10,90 15,50 18,90 10,30 7,50 10,90 26,50

250 Ko 40,90 32,50 38,50 18,20 18,20 18,20 19,80 19,80 22,80 21,60 26,00 22,80 32,50 38,50 21,60 14,20 22,80 52,20

500 Ko 68,00 54,20 63,90 28,90 28,90 28,90 33,50 33,50 37,80 35,40 43,00 37,80 54,20 63,90 36,00 22,30 37,80 87,50

1.000 Ko 113,50 90,00 107,00 49,80 49,80 49,80 55,70 55,70 64,00 59,00 72,00 64,00 90,00 107,00 61,00 36,50 64,00 156,00

2.500 Ko 249,50 196,00 235,00 117,80 117,80 117,80 122,60 122,60 139,00 130,00 158,00 139,00 196,00 235,00 133,50 76,00 139,00 346,00

50 Ko 5,10 5,10

100 Ko 8,10 8,10

250 Ko 15,40 15,40

500 Ko 26,90 26,90

1.000 Ko 46,20 46,20

10 g 6,80

25 g 14,00

50 g 23,20

100 g 40,00

250 g 88,00

Zierkürbis Art. Nr. G253

Sorte Bunte Mischung

Portion 2,85

reicht für ca.

Sorte Zappho Jack o‘Lantern Bischofsmütze Rondini (AS) Patisson Custard White Futsu Black Gele Centenaar Rouge Vif d‘Etampes Red Kuri Solor Fictor Green Hokkaido Blue Kuri Muscat de Provence Butternut Waltham Sweet Dumpling Spaghetti-Kürbis Blue Ballet

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca.

Sorte Petit Gris de Rennes Sugar Baby

Portion 2,85 2,85

reicht für ca.

Portion 1,65

reicht für ca.

5–7 Pfl.

Kürbis Art. Nr. G254 G255 G256 G257 G258 G259 G260 G261 G262 G606 G614 G263 G263a G265 G266 G267 G654 NEU! G268

5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl. 5–7 Pfl.

5.000 Ko 454,00 358,00 426,00 229,50 229,50 229,50 229,50 229,50 252,00 236,00 286,00 252,00 358,00 426,00 240,00 142,00 252,00 659,00

Melonen Art. Nr. G276 G277

15–20 Pfl. 15–20 Pfl.

Gewürzgurken Art. Nr. G170

Vorgebirgstrauben

50–60 Pfl.

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

134 bingenheimer saatgut


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Salatgurken Art. Nr. G176 G174 G175

Arola Tanja Persika

Portion 3,95 2,40 2,85

reicht für ca. 6-8 Pfl. 15 Pfl. 15 Pfl.

5 g nur in Korn 12,00 14,10

10 g

25 g

50 g

100 g

250 g

20,10 22,90

41,20 47,50

69,80 79,50

119,00 138,00

268,00 308,00

Korn Art. Nr. G172 G176 G174 G175

Sorte Helena Arola Tanja Persika

Korn Keine Portionen

10 Ko 13,20

25 Ko 27,80 14,00

50 Ko 46,00 23,50 8,10 9,10

100 Ko 82,00 40,50 12,90 14,50

250 Ko 168,00 86,20 25,80 28,80

500 Ko 298,00 152,00 41,10 45,50

1.000 Ko 562,00 276,00 64,90 72,00

Portion reicht für ca. 8-10 Pfl. 2,85 10–20 Pfl. 2,40 10–20 Pfl. 2,40 10–20 Pfl. 2,40 siehe Kürbisse

10 g 8,00 5,10 5,10 5,10

25 g 15,40 9,80 9,80 9,80

50 g 24,60 15,60 15,60 15,60

100 g 39,50 25,00 25,00 25,00

250 g 83,00 52,70 52,70 52,70

500 g 148,00 94,00 94,00 94,00

1 kg 265,00 168,00 168,00 168,00

Korn

100 Ko 17,30 12,20 12,20

250 Ko 33,50 23,50 23,50

500 Ko 53,20 37,50 37,50

1.000 Ko 86,00 59,00 59,00

2.500 Ko 180,00 126,00 126,00

2 g

5 g

10 g

25 g

50 g

12,50 9,60 9,60 9,60 9,60 9,60 9,60 12,50 17,50

23,80 18,20 18,20 18,20 18,20 18,20 18,20 23,80 33,00

40,50 30,70 30,70 30,70 30,70 30,70 30,70 40,50 56,00

89,50 68,50 68,50 68,50 68,50 68,50 68,50 89,50 124,00

161,00 122,50 122,50 122,50 122,50 122,50 122,50 161,00 222,00

Art. Nr. Sorte Korn 100 Ko 250 Ko 500 Ko 1.000 Ko G299 Pantos 16,10 31,00 47,90 77,90 G303b Sweet Dreams 11,00 21,20 32,00 53,50 G309a Ferenc Tender 9,00 17,30 26,30 42,00 G301 Neusiedler Ideal 9,00 17,30 26,30 42,00 G300 Yolo Wonder 9,00 17,30 26,30 42,00 G306 Pusztagold 9,00 17,30 26,30 42,00 G661 Liebesapfel (AS) 9,00 17,30 26,30 42,00 NEU! G304 De Cayenne 9,00 17,30 26,30 42,00 G657 Chili Jalapeno 11,00 21,20 32,00 53,50 NEU! G658 Sarit Gat (AS) 15,40 34,20 52,00 88,00 NEU! (AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

2.500 Ko 164,50 118,00 86,50 86,50 86,50 86,50 86,50 86,50 118,00 195,00

5.000 Ko 298,50 214,00 154,00 154,00 154,00 154,00 154,00 154,00 214,00 350,00

Zucchini Art. Nr. G620 G449 G450 G451 G254

Sorte Serafina (KS-HB-KUP-Z1) Alberello Cocozelle von Tripolis Zuboda Zappho

Korn Art. Nr. G620 G449 G451

Serafina (KS-HB-KUP-Z1) Alberello Zuboda

Paprika Art. Nr. G299 G303b G309a G301 G300 G306 G661 NEU! G304 G657 NEU! G658 NEU!

Sorte Pantos Sweet Dreams Ferenc Tender Neusiedler Ideal Yolo Wonder Pusztagold Liebesapfel (AS) De Cayenne Chili Jalapeno Sarit Gat (AS)

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca. 10–15 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 20–30 Pfl. 15–20 Pfl. 10–15 Pfl.

1 g nur in Korn 8,20 6,30 6,30 6,30 6,30 6,30 6,30 8,20 11,40

Korn

bingenheimer saatgut 135


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Tomaten Art. Nr. G418 G419 G422 G420 G421 G423 G431 G424 G659 NEU! G427 G432 G623 G433 G428 G429 G626 G430 G629 G434 G607 G608

Sorte Pilu Tica Matina Hellfrucht Moneymaker Goldene Königin Berner Rose St. Pierre Trixi (AS) Zuckertraube Yellow Submarine Black Cherry Ruthje Roma VF San Marzano Dorenia (AS) Quadro Bogus Fruchta (AS) Rotkäppchen Golden Currant Rote Murmel

Portion 3,95 3,95 2,40 2,40 2,40 2,40 2,40 2,85 2,85 2,85 2,85 2,85 3,95 2,40 2,40 2,85 2,85 2,85 2,40 3,95 3,95

reicht für ca. 8 Pfl. 8 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 20–30 Pfl. 40–50 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 20–30 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 40–50 Pfl. 30–40 Pfl. 15–20 Pfl. 15–20 Pfl.

1 g 2 g 5 g 10 g nur in Korn nur in Korn 7,20 11,40 23,20 38,10 7,20 11,40 23,20 38,10 7,20 11,40 23,20 38,10 8,30 13,30 26,90 44,20 8,30 13,30 26,90 44,20 7,20 11,40 23,20 38,10 14,40 23,00 46,80 76,50 8,30 13,30 26,90 44,20 8,30 13,30 26,90 44,20 8,30 13,30 26,90 44,20 nur in Korn 7,20 11,40 23,20 38,10 7,20 11,40 23,20 38,10 9,60 15,20 31,10 50,90 9,60 15,20 31,10 50,90 9,60 15,20 31,10 50,90 8,30 13,30 26,90 44,20 nur Portionen, größere Mengen auf Anfrage nur Portionen, größere Mengen auf Anfrage

25 g

50 g

80,20 80,20 80,20 93,10 93,10 80,20 162,00 93,10 93,10 93,10

142,50 142,50 142,50 165,50 165,50 142,50 287,00 165,50 165,50 165,50

80,20 80,20 108,00 108,00 108,00 93,10

142,50 142,50 192,00 192,00 192,00 165,50

Korn Art. Nr. G418 G419 G422 G420 G421 G423 G431 G424 G659 ! NEU G427 G432 G623 G433 G428 G429 G626 G430 G629 G434

Sorte Pilu Tica Matina Hellfrucht Moneymaker Goldene Königin Berner Rose St. Pierre Trixi (AS) Zuckertraube Yellow Submarine Black Cherry Ruthje Roma VF San Marzano Dorenia (AS) Quadro Bogus Fruchta (AS) Rotkäppchen

Korn

100 Ko 29,80 29,80 4,70 4,70 4,70 6,10 6,10 4,70 8,30 4,10 4,10 4,10 9,60 4,70 4,70 7,50 7,50 7,50 6,10

250 Ko 65,50 65,50 9,50 9,50 9,50 12,40 12,40 9,50 16,90 8,20 8,20 8,20 21,00 9,50 9,50 15,10 15,10 15,10 12,40

500 Ko 112,00 112,00 14,80 14,80 14,80 19,10 19,10 14,80 25,90 12,70 12,70 12,70 39,50 14,80 14,80 23,20 23,20 23,20 19,10

1.000 Ko 194,00 194,00 24,70 24,70 24,70 32,10 32,10 24,70 43,50 21,30 21,30 21,30 70,00 24,70 24,70 39,50 39,50 39,50 32,10

2.500 Ko 428,00 428,00 49,80 49,80 49,80 64,80 64,80 49,80 88,00 43,50 43,50 43,50 147,00 49,80 49,80 79,50 79,50 79,50 64,80

2 g

5 g

10 g

25 g

50 g

100 g

13,80

27,40

44,20

93,10

165,50

296,50

250 Ko 25,90

500 Ko 41,20

1.000 Ko 68,00

2.500 Ko 128,00

Auberginen Art. Nr. G641 G681

Sorte Zora (AS) De Barbentane

Portion 3,95 2,40

reicht für ca. 15 Pfl. 10–20 Pfl.

1 g nur in Korn 8,70

Korn Art. Nr. G641

Sorte Zora (AS)

Korn

100 Ko 13,80

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

136 bingenheimer saatgut


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Physalis Art. Nr. G646

Sorte Schönbrunner Gold

Portion 2,85

reicht für ca. 20 Pfl.

1 g 15,60

2 g 25,00

5 g 49,50

10 g 78,00

25 g 162,00

100 Ko 9,80

250 Ko 18,20

500 Ko 29,50

1.000 Ko 48,80

2.500 Ko 92,00

250 g 15,80

500 g 25,80

1 kg 43,50

2,5 kg 97,00

1.000 Ko 16,90 16,90 16,90

2.500 Ko 33,90 33,90 33,90

50 g 286,00

100 g 522,00

5 kg 176,00

10 kg 334,00

Korn Art. Nr. G646

Sorte Schönbrunner Gold

Korn

Zuckermais Art. Nr. G455 G456 G457 G458

Sorte Golden Bantam Damaun (früh) (AS) Mezdi (mittel) (AS) Tramunt (spät) (AS)

Portion 2,85 2,85 2,85 2,85

reicht für ca. 40–50 Pfl. 40–50 Pfl. 40–50 Pfl. 40–50 Pfl.

100 g 8,10 nur in Korn nur in Korn nur in Korn

Korn Art. Nr. G456 G457 G458

Sorte Damaun (früh) (AS) Mezdi (mittel) (AS) Tramunt (spät) (AS)

Korn

500 Ko 10,60 10,60 10,60

5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko 57,20 101,00 227,00 423,00 57,20 101,00 227,00 423,00 57,20 101,00 227,00 423,00

(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.

Pflanzgut Steckzwiebeln Art. Nr. G521a G521c G525 G535 G530

Sorte Sturon 10–21 mm Sturon 21–24 mm Red Baron 10–21 mm Red Sun (Schalotten) Radar (Wintersteckzwiebeln)

1 kg 6,10 3,40 9,00 6,20 5,90

3 kg 15,20 8,20 22,20 15,80 15,20

5 kg 22,50 12,00 32,50 24,50 22,50

10 kg 39,80 21,00 56,50 39,80 39,50

25 kg 86,20 größere Mengen auf Anfrage 46,50 größere Mengen auf Anfrage 125,00 größere Mengen auf Anfrage größere Mengen auf Anfrage 87,00 größere Mengen auf Anfrage

Bitte beachten Sie: die Sturon-Steckzwiebeln werden aus Demeter-Saatgut exklusiv für uns hergestellt. Die Menge ist begrenzt. Bitte bestellen Sie deshalb rechtzeitig. Bei Lieferengpässen behalten wir uns Ersatzlieferungen vor. Die Steckzwiebeln sind wärmebehandelt (vorbeugend gegen Fusarium und Peronospora)

Knoblauch Art. Nr. G541 G540

Sorte Frolia (Herbst) Thermidrome (Herbst)

500 g 1 kg 3 kg 5 kg 10 kg Für die Anbausaison 2015 leider nicht lieferbar. 11,40 18,90 48,60 74,00 136,00

größere Mengen auf Anfrage

Bitte beachten Sie: Bestellungen von Steckzwiebeln und Knoblauch gelten als gesonderter Auftrag, zzgl. Versandkosten. Aufgrund ihrer Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt. Der Zeitpunkt für die Versendung richtet sich nach der Vegetation und nach günstigen, witterungsabhängigen Versandbedingungen. Im Frühjahr erfolgt der Versand Ende Februar bis Mitte März, im Herbst Mitte bis Ende September. Nutzen Sie bitte den Extra-Bestellschein für Steckzwiebeln und Knoblauch.

bingenheimer saatgut 137


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Gründüngung Art. Nr. D10 D110 D115 D116 D120 D200 D201 D202 D203 NEU! D220 D221 D211 D260 D210 D300 D301 D390 D400 D420 D421 D470 D490

Sorte Phazelie Buchweizen Ölrettich Gelbsenf Sonnenblumen Zottelwicke (Winterwicke) Saatwicke (Sommerwicke) Futtererbse Ackerbohne ‚Bioro' Inkarnatklee Steinklee (gelb) Persischer Klee Blaue Lupine Alexandriner Klee Seradella Esparsette Waldstaudenroggen Wickroggen Kleegras Luzerne-Rotklee-Gras Blauer Lein Blühstreifenmischung/Insektenbüffet

Portion 2,85 1,80 2,40 2,40 2,40 2,40 1,80 2,90 2,90 2,40 2,40 2,40 2,90 2,40 2,40 2,40 1,80 1,80 2,40 2,40 2,40 2,40

reicht für ca. 20 m² 10–15 m² 20 m² 20 m² 20 m² 20 m² 6–8 m²

250 g 8,60 2,90 3,80 3,80 3,80 3,60 2,90

1 kg 25,00 6,30 10,20 10,20 10,20 9,80 6,30 4,20 4,20 9,80 12,80 10,20 4,20 9,80 9,80 9,80 6,30 6,30 12,80 12,80 10,20 12,80

20 m² 10–15 m² 15–20 m² 20 m² 20–25 m²

3,60 4,30 3,80

20 m² 15–25 m² 10–15 m² 4–5 m² 20 m² 20 m² 15 m² 40 m² 20 m² 15 m²

3,60 3,60 3,60 2,90 2,90 4,30 4,30 3,80 4,30

5 kg 95,00 23,50 42,00 42,00 42,00 38,50 23,50 14,50 14,50 38,50 49,50 42,00 14,50 38,50 38,50 38,50 23,50 23,50 49,50 49,50 42,00 49,50

10 kg 164,00 36,00 72,00 72,00 72,00 66,00 36,00 22,50 22,50 66,00 85,50 72,00 22,50 66,00 66,00 66,00 36,00 36,00 85,50 85,50 72,00 85,50

Kräuter Art. Nr. K8 K10 K11 K12 K13 K14 K17 K15 K16 K18 K20 K22 K25 K30 K31 K32 K35 K38 K40 K45 K46 K80 K50 K51 K58

Sorte Buschbasilikum Basilikum mittelgroßblättrig Basilikum großblättrig Basilikum rotblättrig Zitronenbasilikum Zimtbasilikum Thai Basilikum Bohnenkraut Berg-Bohnenkraut Borretsch Dill Tetra Dill Kümmel Kerbel Koriander Gewürzfenchel Kultursauerampfer Lavendel Liebstock Majoran Dost, Wilder Majoran Oregano Pimpinelle Russischer Estragon Salbei

138 bingenheimer saatgut

Portion 2,40 1,65 1,65 2,40 2,40 2,40 2,40 1,65 2,40 1,65 1,65 2,40 1,65 1,65 1,65 1,65 2,40 2,40 1,65 2,40 2,40 2,40 2,40 2,85 2,40

reicht für ca.

2g

10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10-15 m²

5g 4,50 3,10 3,10 4,50 4,50 4,50 4,50

2 m² 10 m²

4,20

7,60

10 m²

10g 6,70 4,60 4,60 6,70 6,70 6,70 6,70 3,60 11,90 5,10

4 m² 10 m² 10 m² 10 m² 5 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m² 10 m²

4,20 3,10 3,00 4,20 10,70

10 m² 15-20 m² 10 m²

15,20 3,00

4,50 7,60 5,80 4,90 7,60 19,60 4,50 28,80 4,90

3,60 3,60 6,70 11,90 8,90 7,40 11,90 28,70 6,80 43,50 7,40

25g 12,70 8,70 8,70 12,70 12,70 12,70 12,70 6,40 23,20 9,60 3,80 4,80 3,80 4,80 6,40 6,40 12,70 23,20 16,80 13,90 23,20

50g 19,80 12,90 12,90 19,80 19,80 19,80 19,80 9,90 39,00 14,90 5,90 7,80 5,90 7,80 9,90 9,90 19,80 39,00 26,50 23,20 39,00

12,70 19,80 82,00 136,00 13,90 23,20

100g 32,90 22,20 22,20 32,90 32,90

250g

500g

43,50 43,50 68,90 68,90

79,50 79,50

32,90 68,90 119,50 16,80 35,00 61,60 68,00 145,00 25,50 53,20 93,50 9,60 16,90 25,30 12,30 22,40 33,80 9,60 16,90 25,30 12,30 22,40 33,80 16,80 35,00 16,80 35,00

45,80 41,00 68,00

93,00 176,50

41,00

93,00 176,50


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Kräuter Art. Nr. Sorte K61 Schnittlauch Schmitt K63 Schnittlauch Gonzales K91 Schnittknoblauch K64 Schwarzkümmel K65 Speisechrysantheme K70 Thymian K73 Ysop K79 Winterkresse K81 Brunnenkresse K90 Zitronenmelisse Preise für größere Mengen auf Anfrage Saatscheiben für Topfkräuter-Produktion für 11er und 12er Töpfe (ø 10 cm) Scheiben Art. Nr. Sorte Stück K8 D Buschbasilikum K11 D Basilikum großblättrig K12 D Roter Basilikum K15 D Bohnenkraut K30 D Kerbel K31 D Koriander K45 D Majoran K63 D Schnittlauch Gonzales K70 D Thymian K90 D Zitronenmelisse G311 D Grüne Perle (Krause Petersilie) Einfache Schnitt (Glatte G312 D Petersilie) G480 D Salatrauke

Portion 2,40 2,40 2,40 1,65 2,40 2,40 2,40 1,65 2,40 2,40

reicht für ca.

2g

5g 4,50 4,50 4,90 3,10 4,50 7,60 4,90

3 m² 3 m² 5–10 m²

3,00

10 m² 10 m² 10 m²

4,20

10 m² 10 m² 6-10 m² 10 m²

4,20 4,20

7,60 7,60

10g 6,80 6,80 7,40 4,60 6,80 11,90 7,40 3,60 11,90 11,90

25g 12,70 12,70 13,90 8,70 12,70 23,20 13,90 6,40 23,20 23,20

50g 19,80 19,80 23,20 12,90

100g 33,80 33,80 41,00 22,20

250g 500g 70,50 124,00 70,50 124,00 93,00 176,50 43,50 79,50

39,00 23,20 9,90 39,00 39,00

68,00 145,00 275,00 40,70 92,50 16,80 35,00 61,60 68,00 145,00 275,00 68,00 145,00 275,00

Saatscheiben, -bänder und -platten für Hobbygärtner 100

500

1000

17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00

80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00

150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00 150,00

17,00

80,00 150,00

17,00

80,00 150,00

Art. Nr. Sorte Saatscheibe

Portion

Inhalt 5 Scheiben à 10 cm (ø) 5 Scheiben à 10 cm (ø)

K11 DN

Basilikum großblättrig

1,65

G480 DN

Salatrauke

1,65

Saatband G334 BN G345 BN Saatplatte

Radies Rudi Rote Bete Robuschka

2,85 2,85

1 Band à 5 m 1 Band à 5 m

G605 BN

Bunte Salatplatte (10 verschiedene Salatsorten)

2,85

1 Platte à 80 x 10 cm

Einjährige Sommerblumen reicht für ca. Art. Nr. Sorte Portion 1g 2g 5g 10g 25g 50–60 Pfl. B110 Kornrade / Agrostemma githago 1,65 3,00 4,60 9,80 5–8 m² B111 Amaranth / Amaranthus hypochondriacus 2,40 2,90 5,20 8,60 17,80 10-20 m² B112 Surinamischer Fuchsschwanz / Amaranthus tricolor 2,40 2,90 5,20 8,60 17,80 4–5 m² B119 Löwenmäulchen, hoch / Antirrhinum majus 2,40 5,10 8,40 17,30 29,50 62,00 5–8 m² B119b Löwenmäulchen, niedrig / Antirrhinum majus 2,40 5,10 8,40 17,30 29,50 62,00 5–8 m² B118 Löwenmäulchen ‚Black Prince' / Antirrhinum majus 2,40 5,10 8,40 17,30 29,50 62,00 NEU! 80–100 Pfl. B588 Anmutiges Bärenohr / Arctotis venusta 2,40 4,30 8,90 14,90 32,00 NEU! 150–250 Pfl. B122 Kletterlöwenmäulchen / Asarina scandens 2,85 11,70 19,20 100 Pfl. B130 Ringelblume (Mischung) / Calendula officinalis 2,40 2,90 4,40 9,20 100 Pfl. B130a Ringelblume (orange) / Calendula officinalis 2,40 2,90 4,40 9,20 100–150 Pfl. B135 Sommeraster, einfache / Callistephus chinensis 1,65 4,70 8,90 14,80 31,20 100–150 Pfl. B136 Sommeraster, gefüllte / Callistephus chinensis 1,65 4,70 8,90 14,80 31,20 B572 – NEU! 40–50 Pfl. Sommerastern / Callistephus chinensis 2,85 7,40 12,20 25,40 43,00 92,00 B587 ‚Prinova‘: weiß = B572; gelb = B573; hellrose = B574; dunkelrot = B575; hellblau = B576; dunkelblau = B577 ‚Biedermeier‘: gelb =B578; hellrosa = B579; rosa = B580; leuchtendrot = B581; karmesin=B582 ; hellblau=B583 ; dunkelblau=B584 ‚Paeonienaster‘: Weißer Turm = B585; Quarz Turm = B586; Violetter Turm = B587

NEU!

B589 B145 B146 B164

Färberdistel / Carthamus tinctorius Kornblume (blau) / Centaurea cyanus Kornblume (Farbmischung) / Centaurea cyanus Gelbe Wucherblume / Chrysanthemum segetum

2,85 1,65 1,65 2,40

3,30

15–20 Pfl. 3–4 m² 3–4 m² 70–80 Pfl.

3,10

5,10

6,70 3,00 3,00 10,50

11,20 4,90 4,90 17,90

22,90 10,10 10,10 37,80

50g 17,20 29,80 29,80 108,00 108,00 108,00 56,90 15,30 15,30 54,00 54,00 158,00

39,50 16,90 16,90 65,20

bingenheimer saatgut 139


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Einjährige Sommerblumen

NEU!

NEU!

NEU!

NEU!

NEU!

Art. Nr. B164a B175 B178 B180 B185 B190 B193 B192 B200 B201 B461 B235 B260 B260a B265 B270 B275 B276 B277 B596 B278 B279 B280 B285 B296 B300 B310 B315 B321 B330 B335 B343 B345 B350 B351 B369 B371 B390 B395 B396 B462 B399a B400 B401 B414 B415 B415a B571 B415b B417 B418 B423 B455 B460 B463

Sorte Bunte Wucherblume / Chrysanthemum carinatum Mandelröschen / Clarkia elegans Spinnenpflanze / Cleome spinosa Aufrechte Winde / Convolvulus tricolor Schöngesicht / Coreopsis tinctoria Cosmea Mischung / Cosmos bipinnatus Weiße Cosmea / Cosmos bipinnatus Orange Cosmea / Cosmos sulphureus Lanzenrittersporn (Mischung) / Delphinium ajacis Lanzenrittersporn (blau) / Delphinium ajacis Natternkopf / Echium vulgare Goldmohn / Eschscholtzia californica Sperrkraut / Gilia capitata Sperrkraut (dreifarbig) / Gilia tricolor Atlasblume / Godetia grandiflora Schleierkraut (weiß) / Gypsophila elegans Sonnenblume ‚La Torre‘ / Helianthus annuus Sonnenblume ‚Hella' / Helianthus annuus Sonnenblume ‚Velvet Queen‘ / Helianthus annuus Sonnenblume ‚Sunspot‘ / Helianthus annuus Kleinblumige Sonnenblume / Helianthus debilis Niedere Strohblume / Helichrysum bracteatum Hohe Strohblume / Helichrysum bracteatum monstr. Sonnenflügel / Helipterum roseum Einjährige Schleifenblume / Iberis umbellata Prachtwinde/Kaiserwinde / Ipomoea rubro-coerulea Edelwicke / Lathyrus odoratus Bechermalve / Lavatera trimestris Herzgespann / Leonurus sibiricus Marokkanisches Leinkraut / Linaria maroccaria Roter Lein / Linum grandiflorum Sommermalve / Malope trifida Kamille / Matricaria chamomilla Jungfer im Grün / Nigella damascena Jungfer im Grün ‚African Bride' / Nigella papillosa Klatschmohn / Papaver rhoeas Seidenmohn / Papaver rhoeas Duftende Reseda / Reseda odorata Sonnenhut / Rudbeckia hirta Sonnenhut ‚Herbstwald‘ / Rudbeckia hirta Trompetenzunge / Salpiglossis sinuata Schopfsalbei / Salvia viridis Skabiose / Scabiosa atropurpurea Taubenkropf / Silene vulgaris Aufrechte Tagetes / Tagetes erecta Polsterstudentenblume / Tagetes tenuifolia Polsterstudentenblume (Mischung) / Tagetes tenuifolia Mutterkraut / Tanacethum parthenium Mexikanische Sonnenblume / Tithonia rotundifolia Kapuzinerkresse, rankend / Tropaeolum majus Kapuzinerkresse, nicht rankend / Tropaeolum majus Patagonisches Eisenkraut / Verbena bonariensis

Papierblume / Xeranthemum annuum Buschzinnie / Zinnia angustifolia Zinnie ‚Carroussel‘ / Zinnia elegans

140 bingenheimer saatgut

Portion 2,40 2,40 2,40 2,85 2,40 2,40 2,40 2,40 2,40 2,40 1,65 2,85 2,85 2,85 2,85 2,40 2,40 2,40 2,40 2,40 1,65 2,40 2,40 2,40 2,40 2,85 2,85 1,65 1,65 2,40 2,40 2,40 1,65 2,40 2,40 1,65 2,40 1,65 2,40 2,40 2,85 1,65 1,65 2,40 2,40 2,40 2,85 1,65 2,85 2,85 2,85 2,85 2,40 2,40 2,40

reicht für ca. 70–80 Pfl. 2–3 m² 40–50 Pfl.

1g 3,10 5,10 5,80

40–50 Pfl. 200 Pfl.

3,10

50 Pfl. 30–40 Pfl. 30–40 Pfl. 70–80 Pfl. 70–80 Pfl. 100 Pfl. 80–100 Pfl.

3,90

2–3 m² 4–6 m² 400 Pfl. 100 Pfl.

4,40

2g 5,10 8,40 9,50 3,30 5,10 4,70 4,70 4,70 4,30 4,30 3,70 6,60 3,30 3,30 3,30 7,30

80 Pfl. 80 Pfl. 20–30 Pfl. 80 Pfl. 50 Pfl. 50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 40–50 Pfl.

3,10 3,10 4,40

60–70 Pfl.

3,70 5,10 5,10 7,30 4,70

10–15 Pfl. 20–25 Pfl. 40–50 Pfl. 40–50 Pfl. 4–6 m²

4,40

50–60 Pfl. 50–60 Pfl. 2–3 m²

3,70 2,90 7,30 3,60 4,30 3,70

150–200 Pfl. 150–200 Pfl. 3–5 m² 3–5 m² 150–200 Pfl. 300 Pfl. 15-20 m² 100–150 Pfl.

6,50

2–3 m² 20–30 Pfl. 3–4 m² 80–100 Pfl. 100–150 Pfl. 50–60 Pfl. 150–200 Pfl. 10 Pfl.

5,80 4,70 6,90 4,70

4,70 3,70 4,30 4,30 10,70 3,70 3,70 4,30 4,30 9,50 8,90 11,50 8,90

5g 10,50 17,30

10g 17,90 29,50

25g 50g 37,80 65,20 62,00 108,00

6,70 10,50 8,90 8,90 8,90 8,90 8,90 7,70 13,70 6,70 6,70 6,70 15,10 2,90 2,90 3,60 2,90 7,70 10,50 10,50 15,10 8,90 3,90 3,90 7,70 4,90 15,10 7,30 8,90 7,70 3,60 3,60 4,60 8,90 7,70 8,90 8,90 22,20 7,70 7,70 8,90 8,90 19,70 14,80 23,50 14,80

11,20 17,90 14,80 14,80 14,80 14,90 14,90 12,90 23,20 11,20 11,20 11,20 25,50 4,40 4,40 6,10 4,40 12,90 17,90 17,90 25,50 14,80 5,80 5,80 12,90 7,90 25,50 12,10 14,90 12,90 6,10 6,10 7,80 14,80 12,90 14,90 14,90 37,50 12,90 12,90 14,90 14,90 33,20 31,20 39,50 31,20 3,90 3,90 11,20 14,80 14,90 14,90

22,90

39,50

31,20 31,20 31,20 32,00 32,00 27,50 49,00 22,90 22,90 22,90 54,00 8,50 8,50 12,90 8,50 27,50 37,80 37,80

54,00 54,00 54,00 56,90 56,90 48,00 85,00 39,50 39,50 39,50

31,20 12,20 12,20 27,50 17,20 54,00 24,80

54,00 21,50 21,50 48,00 30,10

15–20 Pfl. 20–25 Pfl. 15-20 m² 150–200 Pfl. 80–100 Pfl. 10 m²

3,30 4,70 4,30 4,30

6,70 8,90 8,90 8,90

15,30 15,30 22,80 15,30 48,00 65,20 65,20

42,80

27,50 48,00 12,90 22,80 12,90 22,80 16,80 29,50 31,20 54,00 27,50 48,00 32,00 56,90 32,00 56,90 79,50 138,00 27,50 48,00 27,50 48,00 32,00 56,90 32,00 56,90

86,00 7,80 7,80 22,90 31,20 32,00 32,00

12,90 12,90 39,50 54,00 56,90 56,90


Preise Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen Art.Nr. B140 B210 B399 B422

Portion 2,40 1,65 2,85 2,85

reicht für ca.

Marienglockenblume / Campanula medium Bartnelke / Dianthus barbatus Muskatellersalbei / Salvia sclarea Kleinblütiges Stiefmütterchen / Viola tricolor

150 Pfl.

6,50

Portion 2,40 2,40 2,40

reicht für ca.

1g

Stockrose / Althaea rosea Bergwohlverleih / Arnica montana Baldrian / Valeriana officinalis

Portion 2,85 2,85 1,65 2,85 2,40 4,40 5,40 4,40

reicht für ca.

150 Pfl.

1g 6,90

150 Pfl. 1–2 m²

2g 11,50 3,70 4,30 10,70

5g

10g

25g

50g

7,70 8,90 22,20

12,90 14,90 37,50

2g 2,90 11,50 4,30

5g 5,20 24,00 8,90

10g 8,60 40,50

86,00 149,00

2g

5g 9,60 9,60

10g 17,00 17,00 3,20

25g 35,00 35,00 6,20

27,50 48,00 32,00 56,90 79,50 138,00

Stauden Art.Nr. B117 B120 B419

30–40 Pfl. 50–60 Pfl.

6,90

2–3 m²

25g

50g

Blumenmischungen Art.Nr. B562 B566 B568 B570 D490 B601 B602 B603

Elfengarten / Sommerblumen-Mischung Sommerpracht / Sommerblumen-Mischung Bienenweide / Mischung Essbare Blüten / Mischung Blühstreifen / Mischung Wildblumenmischung / für trockene Standorte Wildblumenmischung / für schattige Standorte Wildblumenmischung / Schmetterlingsweide

1 m² 1 m² 3–4 m² 2–3 m² 15 m² 5 m² 5 m² 5 m²

1g

50g 65,00 65,00 9,80

nur als Portion erhältlich größere Mengen siehe Gründüngung nur als Portion erhältlich nur als Portion erhältlich nur als Portion erhältlich

Nützliches, zzgl. gesetzlicher MwSt. 19 % Art.Nr. Z002 Z007 Z013 Z016 Z019 Z020 Z020 N05 Z024 Z031 NEU! Z032 NEU! D480 N G605 BN Z021 G599 U ZGS25 ZGS50

Bezeichnung Pikierstab, Eichenholz Buch „Gemüse aus dem Garten“ (7 % MwSt) Handbuch Samengärtnerei (7 % MwSt) Buch „Handbuch Bio-Gemüse“ (7 % MwSt.) Buch „Der Mondgärtner" (7 % MwSt.) Jätefaust „Lucko" (1 Stück) Jätefaust „Lucko" (5 Stück) Buch „Das Saisongartenkochbuch“ (7 % MwSt.) Buch „Bio-Balkongarten" (7 % MwSt.) Buch „Biogärtnern für Selbstversorger“ (7 % MwSt.) Ostergras, Sommergerste ‚Lawina‘ (7 % MwSt.) Bunte Salatplatte (10 x 80 cm) (7 % MwSt.) Bantam‘s Seedballs (7 % MwSt.) Urbanes Gartenglück (7 % MwSt.) Saat-Gutschein 25 € (inkl. MwSt.) Saat-Gutschein 50 € (inkl. MwSt.)

je Stück 3,95 13,92 27,94 37,29 13,97 10,72 36,25 18,69 27,94 23,36 1,65 2,85 3,55 2,85 25,00 50,00

bingenheimer saatgut 141


Liefer- und Versandbedingungen

Liefer- und Versandbedingungen • Die Preise in unserem Katalog sind Nettopreise in Euro und gelten ab Lager. Die gesetzliche Mehrwertsteuer wird gesondert ausgewiesen und berechnet. Für Saatgut gilt ein Mehrwertsteuersatz von 7 %. • Mit Erscheinen dieses Kataloges gelten die neuen Preise; die alten verlieren ihre Gültigkeit. Die Preise sind gültig bis zum Erscheinen einer neuen Preisliste. Grundsätzlich gelten die im Katalog angegebenen Preise. Preiskorrekturen aufgrund von Druckfehlern behalten wir uns vor. Portionstüten • Bitte berücksichtigen Sie, dass wir gerade bei Kleinbestellungen einzelner Portionen einen hohen Verwaltungsaufwand haben. Die Versandkostenpauschale deckt bei Briefsendungen daher nicht nur die Portokosten, sondern auch einen Teil der Verwaltungskosten ab. Wir danken für Ihr Verständnis. Bei Portionstüten behalten wir uns vor, gleichwertigen Ersatz zu senden, wenn die gewünschte Sorte nicht lieferbar ist. Wir haben 6 Preisgruppen für Portionstüten. Bitte beachten Sie, dass die in der Preisliste angegebenen Preise Nettopreise sind. Die Bruttopreise ergeben sich zzgl. des aktuellen Mehrwertsteuersatzes (7 %). • In der Preisliste finden Sie zu jeder Portion die Angabe „Portion reicht für“. Bei dieser Angabe sind wir von den üblichen Pflanzenabständen und unserem untersten Wert für die Keimfähigkeit des Verkaufssaatgutes ausgegangen. Bei sehr feinem Saatgut haben wir zusätzlich einen Abschlag vorgenommen, da hierbei die Aussaatbedingungen erschwert sind. Die Werte sind somit sehr vorsichtig kalkuliert und stellen i.d.R. die unterste Mengenspanne dar.

Preisberechnung Portionstüten netto brutto 1,65 €

1,77 €

1,80 €

1,93 €

2,40 €

2,57 €

2,85 €

3,05 €

3,95 €

4,23 €

Liefervorbehalt/Teillieferung Das gesamte Angebot steht unter dem Vorbehalt der Lieferfähigkeit. Der Käufer ist verpflichtet, Teillieferungen abzunehmen, soweit dies für ihn zumutbar ist. Bei Teillieferungen aufgrund von Lieferengpässen wird die Versandkostenpauschale nur einmal erhoben. Ein Schadensersatzanspruch aufgrund eines wegen Teillieferung entstandenen Schadens entsteht nicht. Express-Versand Expresszustellung nach telefonischer Absprache. Es werden die tatsächlichen Versandkosten in Rechnung gestellt. Umweltschutz bei Versand und Verpackung Das von uns verwendete Polstermaterial besteht laut Herstellerangabe aus natürlichen Bestandteilen. Es ist zu 100 % (innerhalb 14 Tagen) kompostierbar. Die grüne Farbe ist lebensmittelecht. Es wird ausschließlich aus nicht gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt. Das Material ist mehrfach verwendbar und kann sowohl über die Biotonne bzw. Kompost oder den Hausmüll entsorgt werden. Bitte nicht in der Gelben Tonne entsorgen. Versand- und Verpackungskostenpauschale Für jeden Auftrag mit einer Lieferanschrift innerhalb Deutschlands, wird eine Verpackungs- und Versandkostenpauschale von 3,95 € (Brutto 4,23 €) erhoben. Diese Kosten gelten auch für weitere Bestellungen in der gleichen Saison. Bei Teillieferungen aufgrund von Lieferengpässen wird die Versandkostenpauschale nur einmal erhoben. Für Lieferung an gewerbliche Wiederverkäufer gelten gesonderte Vereinbarungen. Für Pflanzgut gelten gesonderte Preise: s. Pflanzgut. Zahlung • Wenn nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen binnen 30 Tagen ohne Abzug zu bezahlen. • Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Bingenheimer Saatgut AG. • Für Lieferung an den gewerblichen Wiederverkäufer (wie z.B. Naturkosthandel u.a.) gelten gesonderte Vereinbarungen. Neukunden • Neukunden-Bestellungen müssen schriftlich erfolgen. • Bei Neukunden behalten wir uns ab 200 € Warenwert eine Vorausrechnung vor. Auslandsbestellungen Gewerbliche Kunden aus der EU (ohne BRD) müssen bei der Bestellung ihre UST-ID-Nr. angeben, falls keine mitgeteilt wird, berechnen wir die hiesige Mehrwertsteuer. Bei Überweisungen aus dem Ausland bitten wir Sie, den Rechnungsbetrag in Euro anzuweisen. Entstehen dem Verkäufer zusätzliche Kosten für den Zahlungsverkehr werden diese in Rechnung gestellt. Verwenden Sie für die Bezahlung aus dem Ausland bitte folgende Bankverbindung: IBAN-Code: DE 82 5185 0079 0086 0016 08 SWIFT-BIC-Code: HELADEF1FRI IBAN-Code: DE90 4306 0967 6003 927300 SWIFT-BIC-Code: GENODEM1GLS

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Liefer- und Versandbedingungen

Versandkosten ins Ausland Aus folgender Tabelle können Sie die Versandkosten (netto) zu Ihrem Standort entnehmen. Länder

Sendungen mit Gewicht ≤ 1 kg und Warenwert < 250 €

a) Sendungen mit Gewicht > 1 kg b) Sendungen mit Warenwert > 250 € und Gewicht ≤ 1 kg

EU-Staaten

7,50 €

17,00 €

Belgien, Niederlande, Luxemburg

5,55 €

15,00 €

EFTA- Länder (Schweiz, Norwegen...)

7,50 €

28,00 €

Übriges Europa

15,00 €

35,00 €

Übrige Welt

15,00 €

45,00 €

Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen an Kunden mit einer USt-ID-Nummer sind wir gesetzlich verpflichtet einen Nachweis der Verbringung unserer Produkte zu erbringen. Der Kunde verpflichtet sich mit der verbindlichen Bestellung, die von uns verschickte Gelangensbestätigung auszufüllen und zurück zu senden. Entstehen dem Verkäufer zusätzliche Kosten für Versand oder Ausfuhr werden diese in Rechnung gestellt. Rücksendungen Wenn Sie uns das Saatgut oder andere Artikel aus einem Grunde zurücksenden, den wir nicht zu vertreten haben, können wir die Rücksendung weder gutschreiben noch den Betrag auszahlen. Dies gilt auch für Teilrücksendungen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Sie als Kunde/Verbraucher fristgemäß in Ausübung eines gesetzlichen Widerrufs-, Gewährleistungs-, Rücktritt- oder Rücksenderechts handeln, das durch diese Liefer- und Versandbedingungen nicht wirksam ausgeschlossen werden kann. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir das zurückgesendete Saatgut in der Regel nicht wieder zum Verkauf freigeben können, da sich aufgrund der uns nicht bekannten Transport- und Lagerbedingungen das Keimverhalten verändert haben könnte. Pflanzgut: Steckzwiebeln / Knoblauch / Blumenzwiebeln / Pfingstrosen Pflanzgut wie Steckzwiebeln, Knoblauch, Pfingstrosen, Blumenzwiebeln und Jungpflanzen gelten jeweils als gesonderter Auftrag, zzgl. Versandkosten. Aufgrund seiner Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt. Wegen unterschiedlicher Auslieferungstermine des Pflanzgutes wird die Versand- und Verpackungskostenpauschale für jede Sendung erhoben. Der Zeitpunkt der Versendung richtet sich nach der Ernte der Pflanzgüter und den witterungsabhängigen Versandbedingungen (z.B. frostfreie Auslieferungsbedingungen). Daher ist eine Bündelung der Aufträge leider nicht möglich. Die Versandkosten betragen 5,55 € (brutto 5,94 €). Mängel Mängel hat der Kunde unverzüglich nach Erkennbarkeit zu rügen. Der Kunde muss die Identität des Saatgutes nachweisen (aufbewahrte Packung mit Partienummer, Saatgutrestmengen). Im Falle von Streitigkeiten über den Mangel ist unverzüglich ein Sachverständiger hinzuzuziehen. Ist die Mängelrüge berechtigt, so gewährt der Verkäufer nach seiner Wahl Ersatzlieferung, Minderung oder Nachlieferung. Ein berechtigter Schadensersatzanspruch kann nur in Höhe des berechneten Saat- und Pflanzgutwertes geltend gemacht werden. Der Kunde muss alle zumutbaren Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Schaden zu mindern. Ausgeschlossen ist die Haftung für den Befall des Saatgutes und die Übertragung von Krankheiten und Schädlingen. Bei Reklamationen muss die Partienummer angegeben werden. Saatgut ist lebendig • Bitte berücksichtigen Sie, dass Saatgut lebendig ist. Es reagiert auf unterschiedliche Umweltbedingungen, die Pflanzen passen sich individuell den Umweltbedingungen an. Die Sortenbeschreibungen basieren auf den vorhandenen Erfahrungswerten und sind nur zu Vergleichszwecken bestimmt. In Abhängigkeit von den Entwicklungsfaktoren wie Klima, Witterung, Pflanzzeit usw. kann die Pflanzenentwicklung unterschiedlich sein. • Die auf der Packung angegebene Keimfähigkeit bezieht sich auf den Zeitpunkt der Auslieferung. Sortenherkunft / Gentechnik Die Bingenheimer Saatgut AG liefert ausschließlich ökologisches Saatgut. Das Ausgangsaatgut (Elitesaatgut) stammt hauptsächlich aus biologisch-dynamischer oder biologisch-organischer Erhaltungszucht. Die angebotenen Sorten sind mit traditionellen Züchtungsmethoden wie beispielsweise Selektion, Massenauslese oder Kreuzung entstanden. Die mit dem „Kultursaat-Logo“ gekennzeichneten Züchtungen wurden darüber hinaus nach biologisch-dynamischen Kriterien entwickelt. Alle Sorten unseres Sortiments sind samenfeste Sorten. Bei der Saatgutproduktion achten wir über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus auf die Einhaltung entsprechend großer Abstände zu verwandten Arten. Mit Hilfe dieser und anderer Maßnahmen wie z. B. insektenisolierter Gewächshäuser sollen ungewollte Einkreuzungen verhindert werden. Dies ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass auch in Zukunft potentielle ungewollte Einkreuzungen von gentechnisch veränderten Organismen vermieden werden. Ökosaatgut muss auch in geringsten Spuren frei bleiben von Einkreuzungen gentechnisch veränderter Pflanzen. Wir versichern, dass wir die uns möglichen Anstrengungen unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Ansonsten gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach BGB.

Bingenheimer Saatgut AG Kronstraße 24, 61209 Echzell Tel. 06035 1899-0 | Fax 06035 1899-40 E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de | Internet: www.bingenheimersaatgut.de

GLS Gemeinschaftsbank eG | Konto-Nr. 6 003 927 300, BLZ 430 609 67 BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE90 4306 0967 6003 9273 00 Sparkasse Oberhessen | Konto-Nr. 86 001 608, BLZ 518 500 79 BIC: HELADEF1FRI, IBAN: DE82 5185 0079 0086 0016 08 USt-IdNr.: DE217305770 | DE-ÖKO-007-Kontrollstelle

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Zertifikate

Alle Zertifikate und weitere Informationen finden Sie auch unter www.bingenheimersaatgut.de

144 bingenheimer saatgut


Bestellschein Kundennummer: (s. Katalogrückseite oder Rechnungsnr. des Vorjahres) Rechnungsadresse /Anschrift:

Bingenheimer Saatgut AG Kronstraße 24 61209 Echzell-Bingenheim

Name: Straße: PLZ, Ort: Telefon /Fax:

Bestellungen gerne auch per: Telefon: 06035 1899-0 Fax: 06035 1899-40 E-Mail: bestellung@bingenheimersaatgut.de Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de

E-Mail:

Senden Sie mir bitte aktuelle Informationen per Mail.

Für EU-Auslandskunden: Umsatzsteuer ID Nr:

Lieferadresse (falls abweichend von Rechnungsadresse) Als Neukunde geben Sie bitte an:

Erwerbsanbau, Verband

Gärtnerei einer soz. Einrichtung, Verband

Schulgarten

Name: Straße: PLZ, Ort:

Hausgarten

Art . Nr.

Sorte

Menge und Einheit

Ersatzsorte

Bei nicht lieferbaren Portionstüten schicken wir wenn möglich gleichwertigen Ersatz. Wenn dies nicht gewünscht, bitte ankreuzen:

Ich akzeptiere die Liefer- und Versandbedingungen gemäß dem Katalog. Ich zahle nach Erhalt der Rechnung, binnen 30 Tage.

Datum, Unterschrift

bingenheimer saatgut 145


Bestellschein Steckzwiebeln und Knoblauch

Bingenheimer Saatgut AG Kronstraße 24 61209 Echzell-Bingenheim

Kundennummer: (s. Katalogrückseite oder Rechnungsnr. des Vorjahres) Rechnungsadresse /Anschrift: Name: Straße:

Bestellungen gerne auch per: Telefon: 06035 1899-0 Fax: 06035 1899-40

!

E-Mail: bestellung@bingenheimersaatgut.de Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de

Letzte Bestelltermine für Steckzwiebeln und Knoblauch:

PLZ, Ort: Telefon /Fax: E-Mail:

Senden Sie mir bitte aktuelle Informationen per Mail.

Für EU-Auslandskunden: Umsatzsteuer ID Nr:

Lieferadresse (falls abweichend von Rechnungsadresse)

Frühjahr: 02.02.2015 Herbst: 01.09.2015

Name:

(Saatgutbestellungen sind ganzjährig möglich!)

Straße:

Art . Nr.

PLZ, Ort:

Sorte

Pflanzgut wird als gesonderter Auftrag versendet mit einer Versandkostenpauschale von 5,55 € zzgl. MwSt.

Ich akzeptiere die Liefer- und Versandbedingungen gemäß dem Katalog. Ich zahle nach Erhalt der Rechnung, binnen 30 Tage.

Datum, Unterschrift

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Menge und Einheit


Liebe Saatgutkundinnen und Saatgutkunden,

Erwerbsgärtner: Vermarkten Sie „Pantos“, nicht nur „Paprika“! So geht‘s Kommunizieren Sie über den Großhändler an die Gemüseliebhaber: Jede Gemüsesorte hat ihren besonderen Charakter! Fordern Sie von uns Flyer, Bildmaterial und Texte an, damit Sie Ihre hofeigenen Flyer gestalten können.

„ist Gemüse, das ich im Bioladen einkaufe denn nicht aus Bio-Saatgut?“ Immer häufiger werden auch Öko-Erwerbsgärtner von ihren Abnehmern, Verarbeitern, Bioladnern oder dem Naturkostgroßhandel gefragt, wo sie ihr Saatgut einkaufen und welche Sorten sie verwenden. Denn tatsächlich werden die ökologischen Felder nicht ausschließlich mit ökologischem Saatgut bestellt. Jetzt muss es gelingen mit den Händlern und natürlich den Kunden über die Saatgut- und Sortenfrage wirklich ins Gespräch zu kommen, d.h. Chancen und Probleme müssen erkannt und diskutiert werden. Wir sind überzeugt: es wird sich lohnen. Reden wir mehr über Prozessqualität, die mit einer ökologischen Züchtung beginnt, über den Wert der Nachbaufähigkeit samenfester Sorten als Teil persönlicher Ernährungsqualität und als Teil der gesellschaftlichen Ernährungssouveränität. Dabei können wir alle gewinnen: die Gaumenfreude mit schmackhaftem Gemüse aus biodynamischer und ökologischer Züchtung kann ein Stück echte Nachhaltigkeit in der Biobranche schaffen. Der neue Dialog und eine neue Zusammenarbeit zwischen Anbau, Handel und Verbraucher schafft noch etwas: eine gute Grundlage gemeinsam als Branche noch mehr zu erreichen. Denn die Herausforderungen, langfristig ausreichend gutes Öko-Saatgut von guten Öko-Sorten anbieten zu können, werden immer größer. Lesen Sie mehr über die Hintergründe in unserem redaktionellen Teil des Kataloges. Möchten Sie mehr aktuelle Informationen? Mit unseren Nachrichtenbriefen bleiben Sie gut informiert auch im Verlauf des Jahres. Sie können sich einfach auf unserer Website registrieren.

Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt

Wir suchen Naturkost-Fachhändler

Eine Übersicht der Sorten für den Wiederverkauf finden Sie auf den Seiten 100-101.

Hausgärtner: Jungpflanzen-Set frühzeitig bestellen

Hausgärtner: Blumenzwiebel-Katalog

Von Januar bis April finden Sie eine kleine, aber feine Auswahl Jungpflanzen bei uns im Online-Shop:

Mitte Juli versenden wir unseren Extra-Pflanzgut-Katalog an unsere Haus- und Hobbygärtner. Falls Sie keinen erhalten haben, schicken wir Ihnen gerne einen zu.

Jan

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Steckzwiebeln/Knoblauch (Herbst)

für das Team der Bingenheimer Saatgut AG

Blumenzwiebeln (Hausgarten)

Einfach unseren Newsletter kostenfrei bestellen. Abgestimmt für Erwerbs-, Hobbygärtner und Wiederverkäufer versenden wir regelmäßig Informationen rund um Saatgut, Sorten und aktuellen Entwicklungen aus unserer Arbeit, mit praktischen Tipps und Empfehlungen. Erwerbsgärtner und Hobbygärtner können sich direkt hier anmelden: www.bingenheimersaatgut.de/newsletter.php Wiederverkäufer schicken uns bitte eine E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de

Bingenheimer Saatgut AG Ökologische Saaten – Organic Seeds – Kronstraße 24 D 61209 Echzell Bingenheim Bild Titelseite: bunter Mangold im Bioladen „Lebensgarten“ in Soest

2 bingenheimer saatgut

Telefon: +49 (0) 6035 1899-0 Fax: +49 (0) 6035 1899-40 E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de www.bingenheimersaatgut.de

Sep

Lieferung Okt

Nov

bis 1.9

Jungpflanzen (Hausgarten)

Gebhard Rossmanith

bis 2.2

Regelmäßig hilfreiche Informationen erhalten!

Petra Boie

4

Bestellung

Pfingstrosen (Hausgarten)

Mit den besten Wünschen für die kommende Saison

3

Preisgruppe

E-Mail an: info@bingenheimersaatgut.de

Bestell- und Lieferzeiten für unsere Sonderaktionen Steckzwiebeln (Frühjahr)

1 2

Preisgruppe

Preisgruppe Preisgruppe

Oder fragen Sie Ihren Naturkostgroßhandel.

Mehr Informationen unter www.bingenheimersaatgut.de/content/ de/Gemuese-mit-Charakter.html

Bestellzeiten

Wir schätzen das Vertrauen, dass Sie uns schenken sehr. Das ist Ansporn, Motivation und Ziel unseres täglichen Arbeitens.

buffet

Fordern Sie unsere Info-Mappe mit Preis- und Bestellliste an: info@bingenheimersaatgut.de

www.bingenheimersaatgut.de

Noch etwas wichtiges zum Schluss: schenken Sie uns Ihre Kritik und Anregungen. Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess, so beschreibt das Qualitätsmanagement „aus Fehlern lernen“, funktioniert nur mit Ihnen: den Kunden der Bingenheimer Saatgut AG.

Bienen-

Sie arbeiten im Biohandel und möchten Demeter-Saatgut mit hoher Qualität Ihren Kunden anbieten?

 0 Jahre biodynamische Züchtung unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins Kultursaat! 2 Wir gratulieren zum Jubiläum: • Über 70 neu gezüchtete Sorten • S ortenentwicklung unter biodynamischen Anbaubedingungen • mehr als 15 Registrierungen als Erhaltungszüchter Weiter so! Die Arbeit der Züchter im Verein Kultursaat ermöglicht unseren Kunden eine wohl weltweit einzigartige Auswahl an Sorten aus biodynamischer Züchtung.

Topschilder_Layout 1 14.12.12 08:52 Seite 1

Impressum Herausgeber: Bingenheimer Saatgut AG Koordination: Judith Jäger Satz: hgs 5 Gmbh, Fürth Fotos: Christian Pochodzala; Marek Thielemann (Titelseite, Seite: 118); Holger Meerwarth (Seite: 119); fotolia (Seite: 3, 24, 34, 38, 49, U3); iStockphoto (Seite: 10, 19, 32) Druck: Bonifatius Druck- und Buchverlag, Paderborn Inhalt: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Umweltengel. Umschlag: auf FSC-Papier. Alle Rechte vorbehalten. Bei namentlich gekennzeichneten Beiträgen sind die Autoren verantwortlich.

solange der Vorrat reicht bis 1.10

Dez


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Sorten

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2015

Bingenheimer Saatgut AG

Ökologische Saaten - Organic Seeds Telefon: +49 (0) 6035 1899-0 +49 (0) 6035 1899-40 Fax: E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de www.bingenheimersaatgut.de Wir sind telefonisch erreichbar: Montag bis Donnerstag von 8.00 -16.30 Uhr Freitag von 8.00 -14.00 Uhr Telefonzeiten in der Zeit vom 27.7.2015 bis 4.9.2015 Montag bis Freitag von 8.00 -10.00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 15.30 -16.30 Uhr (sonst Anrufbeantworter)

Zertifikate (unter Service), Verfügbarkeiten, aktuelle Informationen unter www.bingenheimersaatgut.de

DE-ÖKO-007

Bingenheimer Saatgut AG – Ökologische Saaten

T

C H EI H B A U F Ä S L S E A MENF

SAMENFESTE SORTEN

G e m üse · Kr ä ut e r · B l um e n

Profile for Bingenheimer Saatgut AG

Saatgut-Katalog 2015  

Ökologisches Saatgut samenfester Sorten von Gemüse, Kräutern und Blumen. Insgesamt über 360 Sorten, darunter viele biodynamische Neuzüchtung...

Saatgut-Katalog 2015  

Ökologisches Saatgut samenfester Sorten von Gemüse, Kräutern und Blumen. Insgesamt über 360 Sorten, darunter viele biodynamische Neuzüchtung...

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