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PTL/OMF/PMP/1030/10 valido dal 22/04/2010

Ausgabe Nr. 18 vom 24.09.2014/I.P.

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KOMMENTAR Tipps zum Ausfliegen!

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Liebe Leser, Seit neuestem, liebe Leser, lautet mein Name ganz offiziell Matthias, 1st Lord Willeit of Glencoe – kein Witz! Seit mir meine lieben Kollegen vom Südtiroler-Highlander-Verein zur Hochzeit ein Stücklein Land in Schottland geschenkt haben, darf ich mich wie jeder schottische Grundbesitzer „Lord“ nennen, darf auf meinem Land jagen und fischen und mich gegebenenfalls dort begraben lassen (letzteres dürfte schwierig werden – das betreffende Stück Land hat die Maße 30,5 mal 30,5 Zentimeter). Warum ich das erzähle? Weil ich eine E-Mail aus Schottland bekommen habe, in der ich als Grundbesitzer allen Ernstes gefragt wurde, wie ich zur schottischen Unabhängigkeit stünde. Ob ich mich beim Referendum am 18. September für „Yes“ oder „No“ entscheiden würde? Ich gebe zu, ich war bass erstaunt. Ich soll da mitreden? Ich habe dann überlegt, wie so ein Referendum bei uns aussehen würde – nicht der technische oder politische Ablauf, den überlasse ich gerne jenen, die mehr von Kampagnen verstehen als ich, und ebenso gerne überlasse ich anderen die Diskussion über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Unabhängigkeit Südtirols. Aber die Auswahl jener, die mit abstimmen dürften, die interessiert mich doch. Würden wir ausländische Grundbesitzer um ihre Meinung fragen? Oder nur „echte“ Südtiroler? Was macht denn einen Südtiroler, einen Pusterer aus? Die Frage ist, außer am Stammtisch, nicht so leicht zu beantworten – sind es alle, die im Pustertal wohnen? Gewohnt haben? Hier geboren sind? Wie sieht es mit den Deutschen, Schweizern, Albanern, Tschechen, Ungarn aus, die in unserem Tal ihren Lebensunterhalt bestreiten? Dürfen dunklere Teints sich auch „Südtiroler“ oder „Pustertaler“ nennen, oder muss die Hautfarbe irgendwo zwischen leichenblass und ziemlich rot rangieren? Kurzum: Was macht unsere Identität aus? Die Sprache vielleicht? Irgendwo habe ich einmal gelesen, die Muttersprache sei die, in der man flucht, wenn man sich beim Rasieren schneidet. Da würden die Volkszählungen bei uns aber interessante Ergebnisse bringen! Dann ist es sicher unsere besondere Kultur – doch teilen wir viele Elemente mit Nachbarn im Norden und Süden, man denke nur an die Tridentiner Schützen. Oder sollten wir uns anhand der Essgewohnheiten definieren? Au weh, da würden sich viele von uns schwer tun, ich eingeschlossen: Für einen guten Teller Nudeln oder eine Pizza lasse ich den Alttiroler schwarzplentenen Knödel dankend stehen (Speckknödel sind was Anderes. Oder Leberknödel! Mjam…). Aber ernsthaft: Ich glaube, es hilft, wenn man sich die einzelnen Identitäten, die jeder hat, nicht als Konkurrenzprogramme vorstellt. Nur weil ich bei der Musikkapelle bin, muss ich ja nicht Heavy Metal verabscheuen. Und nicht jeder Fan von Inter Mailand ist italienischer Muttersprache. Sonst wird sie schwierig, diese Definition der Südtiroler Identität, die Definition eines „echten“ Pusterers. Lord Willeit of… ach was: Matthias Willeit - mw@bezirksmedien.it

Wattturnier

am Chiemsee Samstag, 11. - Sonntag, 12. Oktober ’14 Sa. 04.10.

Mincio-Fluss-Schifffahrt & Fischessen

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Sa. 04.10.

Oldtimerfahrt mit Wanderung am Gardasee

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Sa. 25.10.

Oldtimermesse in Padua

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Do. 06.11.

Leonhardiritt in Bad Tölz

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Sa. 15.11. So. 16.11.

Oberkrainerfest in Bled-Slowenien

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So. 16.11.

Erding Therme

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Sa. 06.12.

Adventsingen in Salzburg

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Sa. 06.12. So. 07.12.

Christkindlmarkt Rothenburg & Nürnberg

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Mo. 29.12.

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KURZMELDUNGEN Neue Verbindungen

Bahnlinie unterbrochen

Eine neue Buslinie wird ab dem 29. September zwischen Innichen und Santo Stefano in Cadore eingerichtet. Die Verbindung, die über den Kreuzbergpass führt, ist ein Projekt im Rahmen des InterregProgrammes „Mobiler zwischen drei Regionen“. Es soll den öffentlichen Verkehr in der Grenzregion von Süd- und Osttirol sowie dem Belluno besser koordinieren. Geplant sind drei Fahrten am Tag: täglich um 9.00, 15.14 und 17.00 Uhr, montags bis freitags auch um 5.40, 14.30 und 22.15 Uhr ab dem Bahnhof in Innichen. Am Busbahnhof in Santo Stefano starten die Busse täglich um 4.29, 10.39 und 15.45 Uhr, montags bis freitags zudem um 6.50, 12.29 und 21.05 Uhr. Die Fahrtzeit beträgt rund 70 Minuten und für die Strecke gelten die Tarife des Südtiroler Verkehrsverbundes.

Die Bahnlinie von Innichen bis Sillian wird vom Montag, 22. September bis voraussichtlich Sonntag, 09. November unterbrochen: Grund ist der Bau der neuen Haltestelle in Vierschach. Die Sperrung ist notwendig, weil auch Veränderungen am Gleiskörper vorgenommen werden. Die neuen Bahnsteige sind höher und die Geleis-Kurve soll gestreckt werden, indem ein neuer Bahndamm aufgeschüttet und eine Stützmauer gebaut werden. Die Lücke im Schienennetz werde durch einen Ersatzverkehr mit denselben Abfahrtszeiten wie jener der Züge überbrückt, teilte der zuständige Landesrat Florian Mussner mit. Einschränkungen gibt es für die Mitnahme von Fahrrädern, die nur auf einem Teil der Ersatzfahrten mitgeführt werden dürfen. Die neue Haltestelle soll dann im Dezember ihren Betrieb aufnehmen.

PR INFO

Galanthus – 10. Südtiroler Gartenlust Das Motto der heurigen Gartenlust lautet: „Garten – Fülle und Fantasie“ am 04. und 05. Oktober 2014

Unmut der Anrainer Den Anrainern der Brunecker Hermann-Delago-Straße wird viel Geduld abverlangt. Ihrer Straße würde bei der Pflege nicht dieselbe Aufmerksamkeit geschenkt, wie sie für Brunecks Straßen ansonsten generell die Norm ist. Abflüsse würden nicht gereinigt, Beete nicht gejätet, Rasen nicht gemäht. Und das, obwohl die Straße viel genutzt werde, schon aufgrund ihrer Nähe zu Schule, Kindergarten und Pflegewohnheim. Seit im heurigen März mit dem Bau des neuen Kindergartens begonnen wurde, ist die leidgeprüfte Hermann-Delago-Straße nun doppelt belastet. Wo vorher nur Anrainern die Zufahrt erlaubt war, donnert nun reihenweise Schwerverkehr über den Asphalt. Wobei es nicht an Verständnis für die Baustelle fehlen würde. Was die Anrainer dagegen empört, ist die Tatsache, dass der gesamte Baustellenverkehr über die Hermann-DelagoStraße geführt wird. Die parallel verlaufende Goethe Straße wird, da neu geteert, verschont. (SP)

antiquitäten. Der Sortengarten Südtirol zeigt und verkostet viele alte und auch weniger bekannte Obst- und Gemüsesorten. Bunte und fantasievolle Gartendekorationen gilt es zu bestaunen. Herrlich duftende Naturseifen, sprudelnde Gartenbrunnen, Keramikkunst, Naturbürsten jeglicher Art aus Handarbeit, Olivenöl vom Gardasee, Käse vom Sarntal - über 70 Aussteller aus dem In- und Ausland freuen sich auf Ihr Kommen. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit ganztägiger Kinderbetreuung und die Möglichkeit, sich kreativ zu beschäftigen. Am Sonntag spielt das Figurentheater NAMLOS ein Stück Kindergeschichte für die kleinen Gäste. Das Galanthus – Team freut sich auf Ihren Besuch!

ESüdtiroler Gartenlust inmal im Jahr verwandelt sich die Gärtnerei in einen großen Gartenmarkt. Die Kraft des Einen wird zur Kreativität von Vielen. Und der Herbst umrahmt alles mit seiner ureigensten Vielfalt an Farben. Ein gemütlicher Bummel führt Sie vorbei an Blumenund Pflanzenschmuck, nützlichen Gartenutensilien und Garten-

Markttage für Freunde der Gartenkultur 4. und 5. Oktober 2014

Öffnungszeiten Samstag 9.00 - 18.00 Uhr

Eintritt: € 6,00 Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr

Der Gartenevent zur schönsten Herbstzeit ! Wir laden Sie zu einem bunten Fest mit einem grossen Angebot von Pflanzen- und Samenraritäten, Blumenzwiebeln, Gartenantiquitäten, Fachliteratur und Gartenkunst ein. 70 Aussteller aus 3 Nationen präsentieren ein hochwertiges Sortiment für Gartenliebhaber. Weiters erwartet Sie ein musikalisch und künstlerisch anregendes Rahmenprogramm, Fach-Vorträge sowie kulinarische Köstlichkeiten von hannah&elia.

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Veranstaltungsort: galanthus - Gärtnerei im Konvent

Erzherzog-Eugen-Straße 3

I-39011 Lana

Ein detailiertes Programm finden sie unter www.galanthus.it


KURZMELDUNGEN/INHALT

INHALT

Vor 100 Jahren im Pustertal

Die ersten Todesanzeigen erscheinen im „Pustertaler Boten“ vom 25. September 1914. Ein Stanislaus Ritter von Bogucki etwa hat „den Heldentod fürs Vaterland gefunden“ – man darf zweifeln, ob er ihn sehr gesucht hat. Ausführlicher sind die Verwundetenlisten. Hinter dürren Worten wie „Wangendurchschuss“ verbergen sich schreckliche Verstümmelungen, welche die Medizin erst langsam zu beherrschen lernt. Lokale Meldungen gehen gegenüber den Kriegsschilderungen nach wie vor unter – eine Meldung wert ist aber die „abnormale“ Witterung, die an den Novembernebel erinnere. Dies und Zeitumstände werden es einer fünfzigjährigen Witwe aus St. Johann im Ahrntal nicht leichter gemacht haben – die Zeitung berichtet kurz über ihren Selbstmord in der Ahr. „Schwermut“ war auch vor hundert Jahren nicht unbekannt. Aber das Leben geht weiter: Die Schule beginnt wieder am 30. September, doch sind an die „Knaben- und Mädchenschule“ nur Brunecker Kinder zugelassen. Der Nachwuchs aus den umliegenden Dörfern ist „gänzlich ausgeschlossen“. Viel Raum nimmt eine Anzeige des Fundbüros ein: „Geldtäschchen samt Inhalt gefunden!“ – ob das heute auch noch ein Inserat wert wäre?

KULTUR Seiten 18–19

LOKALES Seite 8

SPORT Seite 27

TITEL

Hinein nach Innichen!

Fördernetzwerk für Frauen im Beruf

Wer von der österreichischen Grenze her nach Innichen einfährt, wird die Bauarbeiten in den letzten drei Monaten bemerkt haben: Innichen bekommt eine neue Ost-Einfahrt. Inzwischen wurden die letzten, kleineren Fertigstellungsarbeiten zum Abschluss gebracht. Der Bau war aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen, erklärte der zuständige Ingenieur vom Landesamt für Straßenbau Nord-Ost, Gernot Nicolussi Leck: Nun könnten auch Einsatzfahrzeuge im Notfall ungehindert auf die Staatsstraße ein- und ausfahren. Der Bau sei nicht einfach gewesen, so Nicolussi-Leck, da die Staatsstraße während der gesamten Bauzeit für den Verkehr freigehalten und unbehindert bleiben musste. Trotzdem habe man streng auf die Qualität der Ausführung und die Einhaltung der Baukosten geachtet. Die neue Osteinfahrt von Innichen hat insgesamt 632.000 Euro gekostet und ist vom Landesamt für Straßenbau Nord-Ost koordiniert worden.

Zurück in der Zukunft (K)ein weiterer Handy-Umsetzer? Nicht pfiffig 55 Jahre Völkerverständigung auf Bürgerebene „Müssen attraktiv bleiben“

Seiten 6–7

LOKALES Seite 9 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 13

ERÖFFNUNG Neue Sportanlage Percha

Seite 14

STANDORT Bei uns in Percha

Seiten 15–17

ERÖFFNUNG Goasroscht - alles von der Ziege

Seiten 20–21

SONDERTHEMA Schon jetzt ans Heizen denken

Seiten 22–23

PORTRÄT Toni Schenk

Seite 24

WANDERVORSCHLAG Der Hüttensteig zum Helm

Seite 25

SPORT Pionierin mit Feingefühl und Abenteuerlust Seiten 28–29

ANZEIGER

Seiten 30–31 5


TITEL

Fördernetzwerk für Frauen im Beruf Wnet, das erste Netzwerk Südtirols von Frauen für Frauen aus Wirtschaft, Management und Dienstleistung, hat sich die Unterstützung und Förderung der Frauen im Berufsleben zum Ziel gesetzt.

W

net, ist die Abkürzung für Womennetworking und bedeutet Frauennetzwerk. Gestaltet und betreut wird das Netzwerk von Frauen für Frauen aus Wirtschaft, Management und Dienstleistung in Südtirol. Wir sprachen mit Marlene Rinner, der Präsidentin und mit Barbara Griessmair, der Vizepräsidentin des ehrenamtlichen Vereins Wnet; Griessmair ist gleichzeitig Ansprechperson für das Pustertal. Puschtra: Was ist das Ziel des Frauennetzwerkes? Rinner und Griessmair: Wnet geht es primär darum, Frauen in ihrem beruflichen Weiterkommen zu motivieren, zu fördern und zu stärken. Wichtig ist uns, dass Frau ihren individuell richtigen Weg findet, der mit einer positiven Einstellung zu Karriere und einer erfolgreichen Laufbahn verbunden ist. Ziel ist es, Frauen im Berufsleben zu unterstützen und Karriere zu ermöglichen. Es geht also weniger um Gleichstellungsfragen, auch wenn in einigen Sparten Frauen noch unterrepräsentiert sind, die Entlohnungen für gleiche Arbeit sich noch annähern müssen und die Entwicklungs- und Aufstiegschancen für Frauen noch ein wenig zu wünschen übrig lassen. Die familiäre Mehrbelastung, der Frauen durchschnittlich ausgesetzt, kann dabei einschränkend wirken. Durch Sensibilisierung der Gesellschaft über gezielte Veranstaltungen wollen wir die Schaffung entsprechender gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen erreichen.

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Was bieten Sie an? Wnet ermöglicht seinen Mitgliedsfrauen den individuellen Kontakt und den Austausch untereinander - in den verschiedensten Kompetenzbereichen. Auf der Vereinswebseite www.wnet. bz.it können Mitgliedsfrauen Kompetenzprofile anlegen und danach suchen sowie Initiativen und Veranstaltungen veröffentlichen. Wir bieten auch Mentoring und Coaching bei beruflicher Orientierung und persönlicher Entwicklung sowie Karriereplanung, das heißt wir vermitteln die Beratung von erfahrenen und dafür

qualifizierten Frauen. Ebenso pflegen wir den Kontakt zu anderen Frauennetzwerken und ermöglichen den Erfahrungsaustausch mit engagierten Frauen, welche ihren Weg in die Berufswelt bereits erfolgreich beschritten haben. Somit ist es uns möglich, die richtige Frau für den richtigen beruflichen Aufgabenbereich zu finden. Wie entstand das Frauennetzwerk? Am 9.11.2006 wurde „Wnet-networking women“ offiziell aus der Taufe gehoben. 17 Mitgliedsfrauen unterzeichneten im Damensalon des Parkhotels Laurin in Bozen den Gründungsakt und die Vereinsstatuten. Auch der Vorstand für die erste Tätigkeitsperiode 2007-2009 wurde gewählt - mit Sonja Weis als Präsidentin. Als Rechtsform eignete sich der ehrenamtliche Verein. Über einen Präsentationsfolder und eine eigene Webseite haben wir für den Beitritt zum ersten Netzwerk von Frauen aus Wirtschaft, Management und Dienstleistung in Südtirol geworben. Ziel war und ist die Förderung der Frauen im Berufsleben. Grundstein für die Gründung des Vereins waren die in Südtirol laufenden Mentoring-Programme des KVW, des Unternehmerverbandes CTM und der Lessing-

schule in Meran. Damit diese Mentorings eine nachhaltige Wirkung erlangten und die berufliche Frauenförderung gezielt unterstützt werden konnte, beschlossen im Jahr 2006 einige Mentorinnen ihre Erfolgskonzepte, ihre Initiativen und ihre Ressourcen branchenübergreifenden zu vernetzen. Es konnten weitere Frauen für die Netzwerkidee gewonnen, bewährte Arbeits- und Vorgehensweisen in Betrieben durchleuchtet werden und so haben wir in Arbeitsgruppen die Vision, die Zielsetzungen und die Strategie des Frauen-Netzwerkes entwickelt. Wer steckt hinter wnet? Marlene Rinner: Ich bin promovierte Ingenieurin und Expertin für nachhaltige Mobilität. Als Präsidentin von Wnet vertrete ich das Netzwerk nach Außen, meine Themenschwerpunkte sind die Frau im Bereich Technik und Wissenschaften. Barbara Griessmair: Beruflich bin ich Koordinatorin für den Bereich Jugend-Arbeit-Integration, bei Wnet Vize-Präsidentin und für die Finanzen zuständig. Weiters im Vorstand sind: Sandra Kainz, beruflich Koordinatorin in der Abteilung Innovation beim Landesverband der Handwerker, Johanna Plasinger Scartezzini, Direktorin des Landesinstituts für Statistik in Bozen,


TITEL

zuständig für Coaching, Mentorin und Redaktion, Anna Rastner, Verwaltungsangestellte, vertritt Wnet im Beirat für Chancengleichheit, Samantha Endrizzi ist Marketingleiterin, organisiert Veranstaltungen und Anna Dallemulle ist Unternehmerin im Bereich Webmarketing und ist unsere „Webmasterin“. Wie groß ist Ihr Verein? Im Verein haben wir derzeit rund 50 Mitglieder, die aus den verschiedensten beruflichen Branchen stammen. Aus dem Pustertal haben wir derzeit drei Mitgliedsfrauen. Es ist uns ein großes Anliegen, wnet auch im Pustertal bekannter zu machen und das Netzwerk auszudehnen. Was uns besonders freut, ist, dass auch die beiden Landesrätinnen Frau Waltraud Deeg und Frau Martha Stocker, ebenfalls beide aus dem Pustertal, sehr interessiert unsere Aktivitäten verfolgen und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Welches ist die nächste Wnet-Veranstaltung im Pustertal? Das ist ein Vortrag über Resilienz, also wie man mit Veränderungen und Belastungen im Berufsleben umgeht, wie man Verantwortung für das eigene Tun übernimmt und wie man Widerstandsfähigkeit und Elastizität erlangt. Die Referentin Frau Christine Vigl zeigt auf, wie eine gute Balance in der Vielfalt des eigenen Lebens erreicht und auf Herausforderungen agiert werden kann. Es geht darum, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren, um das Bewusstmachen der eigenen Denk- und Verhaltensmuster, um das kraftvolle Entfalten der eigenen Potentiale und das Erkennen und Nützen der eigenen Freiräume. Der Vortrag

findet am 16. Oktober 2014 im Forum der Raiffeisenkasse in Bruneck statt. Beginn ist um 18 Uhr – get together mit Austausch und Vernetzen der Teilnehmerinnen bei einem kleinen Umtrunk; der Vortrag startet um 18.30 Uhr mit anschließender Diskussion. Stichwort Veranstaltungen: Nennen Sie uns weitere Beispiele. Unser Jahresthema 2014 kann mit dem Begriff „Work-LifeBalance“ umschrieben werden, was ein wichtiges Mittel zur Verwirklichung und Weiterentwicklung von Frauen im Berufsleben darstellt. Auf dem Programm stehen Treffen mit Vorträgen zu den Themen Work & Life Balance für Frauen in Führungspositionen, Selbstmarketing und frühzeitiges Netzwerken in Zusammenarbeit mit der Universität Bozen, Resilienz für Führende und MitarbeiterInnen und auch eine Impulstagung zur Vereinbarkeit von Beruf & Familie. Die Vorbereitungen für das Jahr 2015 laufen auch

schon bereits auf Hochtouren und versprechen wieder spannende Veranstaltungen. (IB) Informationen zu wnet finden sie unter: www.wnet.bz.it info@wnet.bz.it

Mo – Fr: 8.30 – 12.00 Uhr 15.00 – 19.00 Uhr Bis Ende Oktober jeden Samstag Nachmittag bis 18.00 Uhr geöffnet.

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LOKALES

„50 Jahre Inferno Tesselberg“ GAIS – Zum 50. Mal jährte sich am 10. September der Tag, der wohl nicht nur in Tesselberg unvergessen bleibt. Die szenische Lesung zu den brutalen Ereignissen jenes Tages füllte vor kurzem den Pfarrsaal von Gais bis auf den allerletzten Platz.

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ielen Südtirolern ist der 10. September 1964 im Gedächtnis geblieben. Und zwar als der Tag, an dem bei einer groß angelegten Razzia das Dorf Tesselberg oberhalb von Gais nur knapp einer Katastrophe entging. 1.200 Carabinieri und Soldaten fielen in das Dorf ein und versetzten die Bevölkerung mit Drohungen und Schüssen in Angst und Schrecken. Die ahnungslose Bevölkerung erfuhr erst nach und nach, dass es sich bei der brutalen Razzia um eine Fahndung der als „Puschtra Buibm“ bekannten Südtirol Aktivisten handelte. Schließlich sollten 15 unschuldige Personen an die Wand gestellt und erschossen sowie das gesamte Dorf in Brand gesetzt werden. Zur Hinrichtung kam es glücklicherweise nicht: Denn der mit dieser Anordnung betraute Carabinieri-Oberstleutnant

weigerte sich, diesen Befehl auszuführen, was den betroffenen Personen damals wohl das Leben gerettet hat.

STIMMUNGSBILD DER DAMALIGEN ZEIT In Erinnerung an jenen Tag lud der Schützenbezirk Pustertal gemeinsam mit dem Südtiroler Schützenbund am 10. September zur szenischen Erzählung „50 Jahre Inferno Tesselberg“ in den Pfarrsaal von Gais. Ein fiktiver Zeitzeuge führte anhand von Bildern und Tonaufnahmen in die Zeit vor 50 Jahren zurück und ließ die Zuschauer nachempfinden, was damals geschehen ist. Während der Darstellung der Szenen kamen im Publikum immer wieder Emotionen hoch und insgesamt ist es gut gelungen, ein treffendes Stimmungsbild der damaligen Zeit

nachzuzeichnen. Die brutalen Ereignisse vor 50 Jahren ließen niemanden im Saal unberührt. Überhaupt war das Interesse an dieser Veranstaltung sehr groß: Über 500 Personen haben sich im Pfarrsaal eingefunden, der nicht alle Besucher fassen konnte und somit bis auf den allerletzten Platz gefüllt war. (SH)

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Mit dem Weißen Kreuz sicher unterwegs!

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eder von uns wünscht sich, in Notfällen leicht auffindbar zu sein. Mit dem Mobil-Notruf des Weißen Kreuzes ist dies - begrenzt auf Südtirol – egal ob beim Wandern, im Garten oder unterwegs in Stadt und Land überall möglich. Mit dem MobilNotruf kann der Alarm an die Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes über alle Handynetze abgesetzt werden. Die exakte Ortung der Betroffenen erfolgt über Satellit. Der Mobil-Notruf ist für Wanderer, Bauern, Förster, Jäger, Sportler, Handwerker usw. sehr interessant. Sobald man Hilfe braucht, drückt man einfach die rote Taste auf dem Notruf-Gerät und man wird unmittelbar mit der Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes verbunden. Ein weiterer Dienst des Weißen Kreuzes, der

sich seit Jahren bewährt, ist der Hausnotruf. „Wir wissen unsere Mutter immer in Sicherheit“, sagte jüngst die Tochter einer Hausnotruf-Nutzerin. Auf Knopfdruck können alleinstehende Menschen daheim über die Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes Hilfe herbeiholen So können sie trotz gesundheitlicher und körperlicher Einschränkungen in den eigenen vier Wänden leben. Der Hausnotruf ist eine vorbeugende und lebensrettende Einrichtung. Per Sensor ist das Hausnotrufgerät mit einem kleinen Sendegerät ständig verbunden. Den Sender kann man entweder um den Hals oder am Handgelenk tragen. Infos zu den beiden Diensten erhalten Sie zu Bürozeiten unter der Tel. 0471 444 327.


LOKALES

Zurück in der Zukunft ST. LORENZEN - Die Pustertaler Sprinze ist zurück. Die Leidenschaft für die Erhaltung dieser alten, gebietstypischen Rasse bewegt immer mehr Südtiroler dazu, das schöne Rind mit der typischen Scheckung weiterzuzüchten. Die Tierschau am 27. September in der Versteigerungshalle von St. Lorenzen ist voll und ganz diesen Pustertaler Prachtexemplaren gewidmet.

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Forderung nach hohen Milch- und Fleischerträgen war bereits in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ausschlaggebend dafür, dass die Pustertaler Sprinze von anderen Rassen verdrängt wurde. Diese auch heute noch geltenden Leistungsparameter sind jedoch für viele Züchter mittlerweile zweitrangig, für sie zählen Werte wie Charakter oder Anpassungsfähigkeit. Zudem erkennen sie in der Erhaltung seltener Rassen eine Chance.

TREND MIT POSITIVER WIRKUNG Die Zukunft für die Pustertaler Sprinzen dürfte also recht gut aussehen. Das Interesse am Ursprünglichen - und damit auch an den alten Rassen - ist im Steigen. Die Haltung der Pustertaler Sprinze ist besonders für kleine Betriebe interessant, deren Inhaber neben der Landwirtschaft einem weiteren

Beruf nachgehen. Die Mutterkuhhaltung, wofür diese Rasse wie geschaffen ist, erlaubt es nämlich, die Landwirtschaft als Nebenerwerb zu führen. Der Wunsch der Züchter ist, dass die Rassenerhaltung glückt und das jahrhundertealte Erbe der Sprinzen-Zucht weitergegeben werden kann. Wer Informationen zur Pustertaler Sprinze einholen möchte, der ist bei der Tierschau in St. Lorenzen am 27. September bestens beraten: Dort erfährt man ab 09.30 Uhr alles zu „20 Jahren Wiederaufbau der Pustertaler Rinderrasse“, kann Tiere bestaunen, den Jungzüchterwettbewerb verfolgen und der Tiersegnung beiwohnen.

61 ZÜCHTER, RUND 400 TIERE

zungsrind, und seiner Zeichnung, der aufgelösten Scheckung, hat es seinen Namen zu verdanken. Die Vorzüge dieser Rasse liegen auf der Hand: Die Pustertaler Sprinze eignet sich ausgezeichnet für die Mutterkuhhaltung, sie ist umgänglich, anpassungsfähig, eine gute Futterverwerterin und wegen der hervorragenden Marmorierung des Fleisches auch unter Feinschmeckern hoch geschätzt. Als Schwäche jedoch könnte man den wirtschaftlichen Aspekt nennen: In der Milchproduktion kann die Pustertaler Sprinze nicht mit anderen Rassen mithalten. In Südtirol gibt es knapp über 60 Züchter, die es insgesamt auf rund 400 Tiere bringen, welche nun geprüft und im Herdebuch registriert sind. (SH)

Die Pustertaler Sprinze gilt als kräftiges, starkknochiges Rind mit ausgesprochen harten Klauen und hervorragenden Muttereigenschaften. Es ist ein typisches Zweinut-

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ie soll nicht in Vergessenheit geraten, die Pustertaler Sprinze. Und wie es aussieht, wird sie das auch nicht so schnell. Einige Südtiroler Landwirte haben es sich auf die Fahnen geschrieben, diese Tiere weiterzuzüchten, um die Eigenschaften und Merkmale der Rassen einheitlich erhalten zu können. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Pustertaler Sprinze ist perfekt an die Südtiroler Umgebung angepasst und auch wenn sie vielleicht etwas weniger „ertragreich“ scheinen mag, vom Standpunkt der Nachhaltigkeit her betrachtet, bringt die Zucht dieser Tiere Vorteile. Züchter berichten beispielsweise von weniger Krankheiten und sogar vom kleineren Arbeitsaufwand. Unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit in der Tierzucht sind zahlreiche Nutztierrassen bereits ausgestorben oder in ihrer Existenz bedroht. Die

„Genau mein Schuhhaus!“ F O OT W E A R

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LOKALES Puschtrarisch leicht gemacht Wochentage

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„Wende kimsche af an Kaffeee? An Eschta ödo an Pfinsta?“ frug die eine betagtere Dame eine andere, als sie sich zufällig im Sandner Tubris Zentrum über den Weg liefen. Ein daneben stehender Tourist aus Deutschland hörte das Gespräch ganz wissbegierig mit. Seinem Gesichtsaudruck nach zu urteilen hat er aber nicht allzuviel verstanden. Wie sollte er auch. Bei ihm zuhause sagt man schließlich Dienstag, beziehungsweise Donnerstag. Dabei handelt es sich bei „Eschta“ und „Pfinsta“ um wirklich, wirklich alte Worte. Die beiden Wochentagsbezeichnungen sind gotischen Ursprungs, entstanden also in einer Zeit, in der sich die Sprache noch mehr nach quäkendem Gebell angehört hat als nach menschlichen Lauten. Die beiden Wörter sind im 4. Jahrhundert entstanden und gelangten über das Langobardische (eine germanische Sprache die um 1000 ausgestorben ist) in den bayrischen Sprachraum. Damals hieß es noch ariedags und pintadags, im puschtrerischen sind irgendwann Eschta und Pfinsta daraus geworden. Dass mit „Weschta“ Werktag gemeint ist, verstehen die mithörenden Touristen meist ebenso wenig. Und erst recht wissen sie nicht, was ein „Weschtafischta“ ist. Dabei handelt es sich schlichtweg um ein Kleidungsstück, dass die Damen in der Gegend einst unter der Woche anzuziehen pflegten und zum Teil immer noch pflegen (eher die älteren Semester) – „in der Schrift“ wird die aus der Mode gekommene Klamotte als Kittelschürze bezeichnet. Das Textil war und ist in den ausgefallensten Mustern zu haben, wobei Caros, Blümchen oder Streifen zu den beliebtesten Modellen zählen. Einer Überlieferung zufolge bevorzugte eine attraktive Madame aus dem Ahrntal eine Variante mit großem Kirschdruck. Ein Mann, so hieß es, pfiff ihr ganz angetan hinterher und lobte: „A sella schiens Weschtafischta mit olls völle Heschzkeschn!“ (NO)

(K)ein weiterer Handy-Umsetzer? GSIES – Handybesitzer tun sich in manchen Tälern Südtirols schwer, nicht überall gibt es optimalen Empfang. So auch in Gsies, wo die Bevölkerung zur Zeit ein regelrechtes Hick-Hack rund um den Bau eines weiteren Umsetzers erlebt. Nachdem die zum Bau notwendige Bewilligung vom Bürgermeister nicht erteilt wurde, hat Vodafone jetzt Rekurs eingereicht.

DIE VORGESCHICHTE UND DIE HINTERGRÜNDE Bereits 2011 wurde bekannt, dass in St. Magdalena ein weiterer Mobilfunk-Umsetzer errichtet werden sollte. Unmut kam auf, eine Bürgerinitiative wurde gegründet, und am 26. Februar 2012 fand in den Ortschaften St. Magdalena und St. Martin eine Volksbefragung statt. 63 Prozent der Gsieser entschieden sich gegen das Projekt. Die Baukommission der Gemeinde Gsies gab daraufhin ein negatives Gutachten zum Projekt ab, und der Bürgermeister erteilte die Bewilligung zur Errichtung des Umsetzers nicht. Mitglied der Gsieser Bürgerinitiative ist Susanne Bachmann aus St. Magdalena. Sie erklärt: „Wir sind nicht gegen den Fortschritt – aber wir sagen: Ein zusätzlicher Handymast ist nicht notwendig. Die Grundversorgung im Tal ist gewährleistet. Dort, wo der Empfang schlecht ist, kann man mit geeigneten Alternativen Abhilfe schaffen. So würde der Ausbau des Glasfasernetzes schnelles Internet für alle ermöglichen. Technische Veränderungen am Umsetzer in Pichl könnten zur Optimierung des Empfangs im Tal beitragen.“ „So einfach ist es leider nicht, denn der Betreiber Vodafone verfolgt ein anderes Ziel“, erklärt der Gsieser Bürgermeister Paul Schwingshackl. „Der geplante Umsetzer soll der Übertragung von großen Datenmengen mittels Funk dienen. Dazu braucht es kurze Distanzen, der Umsetzer in Pichl ist sozusagen zu weit entfernt.“ Vodafone würde

der Ausbau des Glasfasernetzes nichts nützen, da dies nur für fixe Internetanschlüsse von Vorteil sei, der Markt aber nach mobiler Datenübertragung verlange. Die Nutzer selbst sind also gewissermaßen auch die Verursacher des Problems. Jeder verlangt nach schnellem und mobilem Internet, jederzeit und überall. Und somit werden immer mehr Umsetzer notwendig.

DER REKURS DES RIESEN Anfang Juli hat der MobilfunkRiese Vodafone Rekurs gegen die Entscheidung der Gemeinde eingereicht. Am 18. August hat der Gsieser Gemeinderat beschlossen, sich auf das Rechtsverfahren einzulassen. „Dadurch, dass wir 2012 die Bürger haben abstimmen lassen, sind wir ihnen gegenüber auch eine Verpflichtung eingegangen. Wir werden alles daran setzen, den Bau des zweiten Umsetzers im Tal zu verhindern“, so der Bürgermeister. Die Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht ist für den kommenden 17. Dezember angesetzt, die Chancen für Gsies stehen allerdings schlecht. „Aber sollten wir verlieren, gehen wir in die 2. Instanz“, sagt Schwingshackl.

„Sicher wird auch Vodafone bei einer Niederlage das Feld nicht so ohne Weiteres räumen.“ Wenn Gsies nämlich einen Präzedenzfall schafft, könnten andere Gemeinden dem Beispiel folgen. Das will Vodafone verhindern. Die Bürgerinitiative Gsies warnt indes vor einer Verharmlosung der Gefahr durch die Strahlung und fordert verstärkte Aufklärung und die Suche nach Alternativen. Gsies wartet gespannt auf den Ausgang des Verfahrens – und hofft auf einen Sieg Davids gegen Goliath. (SR)

Die Südtiroler Verbraucherzentrale weist auf „schädigende Auswirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks“ hin. Die WHO stuft die Handynutzung als „möglicherweise krebserregend“ ein. Bei ausgiebiger Handynutzung über den Zeitraum von zehn Jahren steigt das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, um das Dreifache. Nomophobie: Kunstwort (Abkürzung) aus dem Englischen, bedeutet „No More Phone Phobia“. Es bezeichnet die Angst, mobil unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.


LOKALES WILDTIERE

Nicht pfiffig PFUNDERS - Es klingt kurios, aber Pfunders hat eine veritable Murmeltierplage. Die possierlichen Nager legen in großer Zahl Bauten in den Mäh- und Almwiesen an. Maschinen, Menschen und auch Vieh brechen immer öfter in die unterhöhlte Erde ein. Die vielen Bauten machen eine Bearbeitung der Wiesen zeitaufwändig und gefährlicher.

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tliche Stück Almvieh mussten nach Beinbrüchen schon notgeschlachtet werden. Da von den Versicherungen meist nur der Fleischwert der Tiere ersetzt wird, entsteht bei Zuchtvieh ein beträchtlicher Schaden von bis zu siebzig Prozent des Verkaufswertes. Und nicht nur das: Die Murmeltiere siedeln in immer tieferen Lagen. Laut Robert Kofler, dem Ortsobmann des Bauernbundes in Vintl, sind selbst im Ortsgebiet von Pfunders drei Bauten gefunden worden; etwas

versteckt am Flussufer. Für ein Wildtier, das scheu sein sollte, ist das sehr ungewöhnlich. Auch lassen sich die Murmeltiere von Wanderern immer öfter füttern. Dies lässt auf einen hohen Bevölkerungsdruck schließen, wie auch das geringere Körpergewicht der tiefer siedelnden Tiere von drei anstelle von fünf bis sechs Kilogramm. „Laut älteren Mitbürgern gab es früher im Pfunderertal sehr wenige Murmeltiere“, sagt Robert Kofler. „Eine Zählung hat jetzt an die 3.000 Tiere ergeben; wie viele un-

gezählte dazukommen, kann man nur vermuten.“ Eine Verminderung der Population ist schwierig, da Murmeltiere unter Naturschutz stehen. „Wir haben um Sondergenehmigungen für 100 bis 150 Abschüsse angesucht. Allerdings ist jede Genehmigung sehr schnell zurückgezogen worden, nachdem Naturschutzverbände Einspruch erhoben haben. Ein Lokalaugenschein der betroffenen Bauern, des Jagdverbandes und einiger Naturschutzverbände im August hat keine Lösung erbracht.“ Die

vorgeschlagenen Alternativen zum Abschuss seien nicht praktikabel: „Einfangen – wer soll das machen, und wohin mit den gefangenen Tieren? Einzäunen – alle Almwiesen, und das mit jährlich zu erneuernden, in die Erde reichenden Zäunen? Und natürliche Feinde machen einen Bogen um die wehrhaften Murmeltiere, da sie in der Nähe leichtere Beute finden.“ Auch Ausgleichszahlungen sind keine Lösung für Robert Kofler: „Wir wollen keine Ersatzleistungen, sondern ungefährdet arbeiten!“ (MW)

Schönheit von innen nach außen Frau Dr. Botchen, welchen Stellenwert hat Schönheit? Äußere Schönheit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger und ist nicht selten die Basis für Erfolg im Beruf und bei der Partnerwahl. Weit über 80% der Kommunikation zwischen Menschen erfolgt nicht über Worte, sondern über Gesichtsausdruck, Mimik, Gestik. Ein Mangel an Nährstoffen steht einem oft buchstäblich ins Gesicht geschrieben und lässt die Haut fahl und alt aussehen, dem Körper fehlt die Spannkraft.

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Im nächsten Artikel lesen Sie: Heilung aus dem eigenen Blut

Wie ist das zu erklären? Unser Körper funktioniert wie ein großes Orchester. Dabei kommt es darauf an, dass alle einzelnen Bausteine in ausreichendem Masse vorhanden sind. Fehlfunktionen oder Krankheiten entwickeln sich oft auf dem Boden von Mängeln. Großflächige Untersuchungen zeigen, dass jeder 2. Jugendliche und ca. 60% der Senioren mit Nährstoffen unterversorgt sind. Der Widerspruch liegt darin: Es herrscht ein Überangebot an Essen, aber häufig sind es nur Kalorien ohne Nährstoffe.

Was können Symptome für Nährstoffmangel sein? Oft beginnt es mit diffusen Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsknick, Unwohlsein, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, Gedächtnislücken und Stimmungsschwankungen. Schenkt man dem keine Beachtung und leert die Speicher weiter, entwickeln sich Krankheiten wie Schmerzen, Arthrose, hoher Blutdruck, Depression und Burn out oder auch Allergien und Rheuma oder Osteoporose. Was kann man tun? Zuerst einmal soll man daran denken, dass man trotz genügend Mahlzeiten sehr oft zu wenig Nährstoffe bekommt. Ein gezielt ausgebildeter Arzt hat schon nach einer ausführlichen Befragung genügend Hinweise, was alles fehlen kann. Blutproben können das bestätigen. Die Therapie ist recht einfach: Was zu wenig ist, wird aufgefüllt: Vitamine, Mineralien, „Rostschutz“. Anfangs oder bei großen Mängeln geht das am besten über gezielte Infusionen. Danach reichen Präparate in Kapsel- oder Tropfenform aus. Ihr Körper dankt es Ihnen mit Spannkraft und vitalem Aussehen. 11


STÄDTEPARTNERSCHAFTEN

55 Jahre Völkerverständigung auf Bürgerebene BRUNECK – Seit 1959 unterhält die Stadtgemeinde Bruneck Städtepartnerschaften zu den Städten Groß-Gerau in Deutschland, Tielt in Belgien, Brignoles in Frankreich und seit 1997 auch zu Szamotuly in Polen. Das 55-jährige Jubiläum gibt Anlass zur Reflexion und zum Sinnieren über Zukunftspläne.

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eit der Besiegelung der Städtepartnerschaften im Jahre 1959 trifft man sich mehr oder weniger regelmäßig. Fester Bestandteil sind die Europatage und die Bürgermeisterkonferenz sowie das Jugendcamp. Darüber hinaus bieten Jubiläumsfeiern, Messen sowie diverse Veranstaltungen Anlass, bestehende Freundschaften zwischen den Städtepartnerschaften zu festigen und neue Kontakte zu knüpfen. Im Juli dieses Jahres war eine kleine Brunecker Delegation mit dem zuständigen Stadtrat für Städtepartnerschaften Felix Brugger zum Stadtfest im belgischen Tielt geladen.

GESCHICHTE Das Konzept der Städtepartnerschaften entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Die negativen Folgen dieses Krieges brachten die Erkenntnis, dass politische Freundschaften von Staaten dauerhaft nur dann Erfolg haben, wenn sie

auch an der Basis gelebt werden. So tragen das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg im besonderen Maße zur Vereinigung Europas bei. Die politische Wende in den Neunzigerjahren eröffnete eine weitere wichtige Dimension für Städtepartnerschaften. Neue Verbindungen mit den Staaten Mittelund Osteuropas ebneten den Weg hin zur Integration dieser Länder in die Europäische Union.

VERANSTALTUNGEN Bereits beim Jugendcamp, das jährlich stattfindet, steht der europäische Gedanke im Vordergrund. Jeweils zehn Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren aus den einzelnen Partnerstädten treffen sich zum Kennenlernen und zum gegenseitigen Austausch. Parallel dazu wird ab 2016 in derselben Stadt auch die Bürgermeisterkonferenz stattfinden. Sie ist sozusagen die kleine Variante zum großen Festakt der Europatage, die laut der

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neuen Reglementierung von 2012 alle zwei Jahre stattfinden und die Plattform einer Großveranstaltung bieten. In Bruneck sind es hauptsächlich Musikkapellen, Chöre und Tanzgruppen, die die politische Delegation bei den Zusammenkünften begleiten. Die Tatsache, dass sämtliche Kosten bis auf die Fahrtspesen üblicherweise von der Veranstalterstadt getragen werden, führte dazu, dass

2012 die Personenanzahl verringert wurde. Eine Gesandtengruppe darf heute aus maximal 30 Personen bestehen: 25 Vereinsmitglieder und fünf offizielle Vertreter der Stadtverwaltung. Im Jahr 1970 zum ersten Mal Gastgeber der Europatage, wird Bruneck im Jahre 2019 erneut Austragungsort sein. Dann wird neben den Europatagen auch das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaften gefeiert. (SP)

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VIERSCHACH – Neben Percha soll nun auch das Skigebiet Helm in Vierschach an den Schienenverkehr angeknüpft werden. Während der Bahnhof termingerecht fertig werden soll, ist der Bau des neuen Servicegebäudes in Verzug geraten. Das Gebäude kann für die Eröffnungsfeier nicht vollständig fertig gestellt werden.

selbst nutzen wird. Der zweite Stock soll dem Personal der Sextner Dolomiten AG zur Verfügung stehen, was besonders den Arbeitern und Arbeiterinnen der Gastronomie zu Gute kommt. Gleichzeitig werden in diesem Stock für die Mitarbeiter der Bahn Duschen, WCs und Spinde eingerichtet. Im dritten Stock soll schließlich ein Restaurant und Après-Ski entstehen; letzteres wird von einem Hotelier aus Vierschach übernommen.

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eim Bahnhofsbau in Vierschach verläuft aktuell alles nach Plan; mit Einsetzen des Winterfahrplans ist vorgesehen, die Zugverbindung bis nach Lienz zu verlängern. Damit wird auch die Haltestelle in Vierschach in Kraft treten, welche vor allem für Skifahrer attraktiv sein soll. Am 22. September muss die Zugverbindung nach Lienz allerdings bis voraussichtlich Anfang November eingestellt werden, um Begradigungsarbeiten an den Geleisen durchzuführen. In dieser Zeit verkehrt ein Schienenersatzbus zwischen Lienz und Innichen. Laut Alfred Prenn, dem Pressesprecher der Sextner Dolomiten AG, ist der

Bau des Servicegebäudes in Verzug geraten, da noch einige Details geklärt werden mussten. Abgesehen von der Verspätung solle der Bau des Gebäudes allerdings nach Plan laufen. „Für die Eröffnung Ende November wird unser Servicegebäude nicht vollständig fertig werden. Die Gestaltung des Außenbereichs wird im Gegensatz zu den inneren Räumlichkeiten mit Beginn der Saison abgeschlossen sein; die wichtigsten Bereiche im Inneren wie Kassabereich, Kloanlagen und Skischule im Parterre und Restaurant sowie Après-Ski im dritten Stock müssen wir jedoch bis zur Eröffnung fertig stellen.“ Neben diesen wichtigsten Bereichen soll im Parterre auch ein Cafe und ein von den Vierschachern lang ersehntes Nahversorgungsgeschäft entstehen. Im ersten Stock des Gebäudes sollen dann Büro- und Serviceräumlichkeiten eingerichtet werden, welche die Gesellschaft

Puschtra: Warum hat sich die Sextner Dolomiten AG dazu entschlossen, ein so großes Projekt zu realisieren? Herr Prenn: „Auch wir im Hochpustertal müssen für Touristen natürlich attraktiv bleiben. Ein Skigebiet mit Containern, in welchen sich die Skischule befand, war keine gute Visitenkarte für uns. Nebenbei muss ich sagen, dass die Reaktionen auf unser Projekt bis jetzt immer gut waren; besonders die zukünftige Anbindung an den Schienenverkehr wurde gelobt.“ Was erhoffen Sie sich von der Zuganbindung? „Davon erhoffen wir uns mindestens zehn Prozent Reduzierung des Verkehrs; prophezeit wurden uns 15 Prozent. Neben den Touristen hoffen wir natürlich auch, dass die Einheimischen dieses Angebot der Zugverbindung annehmen und auch nutzen. Da haben wir bereits eine Sensibilisierungskampagne mit dem Kronplatz geplant, um den Südtirolern diese Möglichkeit des Schienenverkehrs näher zu bringen.“ (MB)

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Eine Visitenkarte für Percha PERCHA – Der liebe Gott muss ein Sportler sein: Diesen Eindruck konnte man in Percha am Samstag, den 14. September gewinnen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeister Joachim Reinalter die Sportbegeisterten seiner Gemeinde sowie Ehrengäste wie Sport-Landesrätin Martha Stocker zur Eröffnung der neu gestalteten Sportzone begrüßen.

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ürgermeister Reinalter nannte die neue Sportzone in Unterwielenbach / Percha in seiner Festrede einen Begegnungspunkt für die Gemeinde, aber auch für die Benutzer des nahen Pustertaler Radwegs. Er betonte, wie wichtig es dem Gemeinderat sei, in der Naherholungszone entlang des Rienz-Ufers mit dem Fischerteichs und den Auwäldern einen Bezugspunkt zu schaffen. Daher war das alte Sporthaus nach einem Planungswettbewerb in den letzten beiden Jahren renoviert und umgebaut worden; Umkleidekabinen, Waschräume und eine Bar stellen stehen nun für das Wohl der Sportler vor und nach den Spielen bereit. Eine wichtige Ergänzung der bisherigen Sportzone ist der neue Kleinfeld-Fußballplatz mit Kunstrasen. Er stellt eine große Hilfe gerade für die Jugendarbeit dar, denn aus versicherungstechnischen Gründen wären viele Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen auf dem „großen“ Fußballplatz

nicht möglich gewesen. Der neue Kleinfeldfußballplatz misst 40 x 20 Meter. Alle Festredner, darunter auch Sportvereinspräsident Paul Oberhollenzer, Sport-Referent Josef Urthaler und Landesrätin Martha Stocker, waren sich einig, dass das ausgegebene Geld sehr gut in die Jugendarbeit, die Gesundheit und Bewegung investiert worden sei. Die Kosten von 1.400.000 Euro musste die Gemeinde zum Teil aus Eigenmitteln finanzieren, zum Teil griffen der Rotationsfonds für Sportstätten bzw. die Direktförderung an die Gemeinden. Zusätzlich plant die Gemeinde einen Spielplatz in der Sportzone. Der neue Kleinfeld-Fußballplatz und das umgebaute Sporthaus wurde von Landesrätin Martha Stocker mit einem beherzten Schuss auf das Tor eröffnet. Die Segnung der Anlage nahm Ortspfarrer Norbert Slomp vor, während eine Bläsergruppe der Musikkapelle für eine festliche Atmosphäre sorgte. Ein Familienfest rundete den Freudetag für die Sportler aus Percha ab. (MW)

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ereits die Römer wussten von den Vorzügen der Gegenden rund um Bruneck. So siedelten sie unter anderem im Bereich des heutigen Percha, fünf Kilometer von der Rienzstadt entfernt, auf etwa 970 Metern Meereshöhe. Ein Meilenstein bei der Kirche des Ortes zeugt heute noch von diesen längst vergangenen Zeiten. Mittlerweile ist die einstige Römersiedlung mit den bekannten Erdpyramiden und den Fraktionen Nasen, Aschbach, Platten, Litschbach, Unter- sowie Oberwielenbach und Wielenberg ein beliebter Wohnund Wirtschaftsstandort, der all-

jährlich auch zahlreiche Besucher in seinen Bann zieht. Das 30,28 Quadratkilometer große Gemeindegebiet von Percha nimmt nur einen relativ kleinen Teil des Pustertals ein. Der größte Teil der Gesamtfläche erstreckt sich dabei im nordöstlichen Berggebiet, das zu großen Teilen zum Naturpark Rieserferner-Ahrn gehört. Hoch über dem Talschluss erreicht das Gemeindegebiet von Percha an der Schwarzen Wand auf einer Höhe von 3.105 Metern seinen höchsten Punkt. Die ca. 1.470 Einwohner verteilen sich auf den Hauptort und seine sieben Fraktionen. Während Nasen und

Unterwielenbach genauso wie der Hauptort Percha im Talboden liegen, sind die beschaulichen Dörfer und Weiler Wielenberg, Oberwielenbach, Aschbach, Litschbach und Platten am Hang des Tesselbergs verstreut. Perach wurde der schön gelegene Ort schon von den Bajuwaren genannt, zu Deutsch: der Berg. Irgendwie verständlich, da Percha am Hang liegt, dort wo der Tesselberg allmählich aufsteigt. Dieser wurde übrigens nach dem Bayernherzog Tassilo benannt, der in Innichen eine Abtei gegründet hatte.

IMPOSANTES NATURDENKMAL

Der kleine Weiler Platten liegt auf einer Anhöhe über dem unteren Wielental. Bekannt ist dieser Ort für seine beeindruckende Aussicht auf die Dolomiten, aber vor allem für die höchst interessanten Erdpyramiden, die zu den schönsten Naturdenkmälern Südtirols gehören. Entstanden sind diese bereits vor Jahrhunderten durch einen Erdrutsch, der in weiterer Folge vom Regen ausgewaschen wurde. Ein Wanderweg führt ganz nah an dieses atemberaubende Naturdenkmal heran. So kann man die vielen spitzen Lehmkegel ganz von der Nähe aus betrachten. In verschie-

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densten Formen und Größen ragen sie aus dem Boden und wachsen durch die Erosionsvorgänge sogar noch weiter. Sie beeindrucken den Betrachter durch ihre Wildheit und Zerbrechlichkeit gleichermaßen. Die auf den Kegeln liegenden Steine und Felsblöcke schützen den Boden unter sich und schirmen ihn von der Witterung ab, während das umliegende Material nach und nach weggeschwemmt wird.

VIEL SCHÖNES ZU ENTDECKEN Streift man durch das Gemeindegebiet von Percha, begegnet man immer wieder alten Mühlen und historischen Bauernhöfen, von denen sich gar einige noch im Originalzustand aus dem 15. Jahrhundert erhalten haben. Wer höher hinaufsteigt, gelangt über weite Almen und dichten Nadelwald auf Aussichtspunkte und Gipfel, die für unvergessliche Augenblicke sorgen. Bei Wanderern und Bergsteigern besonders beliebt ist der 2.483 Meter hohe Rammelstein, der Hausberg von Percha, der einen wundervollen Rundumblick weit über das Pustertal hinaus ermöglicht. Doch auch für Radfahrer und

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Mountainbiker hat Percha einiges zu bieten. Direkt am Pustertaler Radweg gelegen, ist das sonnige Dorf ein guter Startpunkt für Radtouren mit der ganzen Familie. Im Winter lockt natürlich Südtirols Skiberg Nummer eins, der 2.275 Meter hohe Kronplatz. Wenn Frau Holle fleißig ihre Betten schüttelt, wird Percha alljährlich zum Traumziel vieler Wintersportbegeisterter. Schließlich liegt das beschauliche Urlaubsdorf direkt am Fuße des Kronplatzes, wo unbegrenztes Skivergnügen und kurzweilige Unterhaltung auf und abseits der bestens präparierten Pisten möglich wird. Wer es lieber gemütlich mag und die Abfahrten auf der Rodel genießen will, kann sich auf der Rodelbahn in Oberwielenbach vergnügen. Aber natürlich kommen in Percha auch Kulturfreunde nicht zu kurz. Die Pfarrkirche von Percha birgt nämlich ein sehenswertes gotisches Netzgewölbe, das zu den schönsten des Pustertals gehört.

URALTE SIEDLUNG IN HERRLICHER NATUR Als älteste Siedlung im Gemeindegebiet von Percha kann Wielenberg

genannt werden. Die Geschichte dieser Ortschaft, die am Eingang zum gleichnamigen Tal in sonniger Lage liegt, reicht weit zurück. Bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts setzte sich Wielenberg lediglich aus ein paar Bauernhöfen zusammen, inzwischen prägen einige Neubauten den Charakter dieses sonnigen 50-Seelen-Dorfes mit. Auch ein Kräuterhof befindet sich in Wielenberg, der ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste ist. Am Kräuterhof „Hauser“ baut seit fast 20 Jahren die Familie Huber auf kontrolliert biologischer Basis etwa 50 verschieden Kräuter an, welche zu Tees, Schnäpsen, Likören, ätherischen Ölen und Kräuterkosmetik weiter verarbeitet werden. Der Kräuterhof ist im größten Naturstammhaus Südtirols untergebracht. Neben einem rustikalen Hofladen befinden sich darin ein Märchenbereich mit Hexen, Märchenfiguren und Trollen sowie ein Ausstellungsbereich für alte Handwerksgeräte und archäologische Funde, welche im Laufe der Jahre auf dem Areal des Hofes getätigt wurden. Einzigartig im alpinen Raum ist der aus Presse und Fernsehen bekannte Kalenderstein in unmittelbarer Hofnähe, der mit Hilfe von Schattenstäben die Winter- und Sommersonnenwende

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sowie den Zeitpunkt von Aussaat und Ernte anzeigt.

TOURISMUS, LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT, HANDWERK UND HANDEL Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Gemeinde Percha sind sicherlich der Tourismus mit durchschnittlich etwa je 15.000 Nächtigungen in der Sommer- und Wintersaison sowie insbesondere in den Bergfraktionen die Land- und Forstwirtschaft. So sind beispielsweise die Fraktionen Platten, Aschbach, Litschbach, Nasen und Unterwielenbach landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich geprägt. Doch auch als Wirtschaftsstandort für Handel und Handwerk hat sich Percha in den letzten Jahren bestens bewährt. Die Nähe zu Bruneck, die leichte Erreichbarkeit und die einladende, zentrale Lage zwischen dem oberen und dem unteren Pustertal haben viele Betriebe dazu bewogen, ihren Standort in Percha anzusiedeln. So befindet sich beispielsweise seit bereits zehn Jahren die Apotheke – eine hervorragende Zweigstelle der Apotheke von Zieglauer – direkt an der Hauptstraße von Percha. Die Kunden schätzen die leichte Erreichbarkeit und die bequemen Parkmöglichkeiten vor der Eingangstür. Der Geschäftsführer

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ist somit absolut individuell. Für den Leiter des Produktionsstandortes Percha, Andreas Innerhofer, und sein 25-köpfiges Mitarbeiterteam steht der Kundenwunsch an allererster Stelle.

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In neuem Glanz und mit viel Elan wiedereröffnet wurde vor kurzem die Sportbar Percha. Die Geschäftsführer Werner und Kathrin bieten mittags und abends verschiedenste traditionelle und kreative Gerichte, abends stehen auch herzhafte Pizzakreationen auf der Speisekarte. Natürlich werden auch Menüs für Arbeiter und Firmen angeboten, leckere Kuchen und bunte Eisbecher runden das Angebot ab. Der nahe gelegene Kinderspielplatz erfreut auch die kleinsten Gäste, während der Volleyball- und Fußballplatz ein angesagter Treffpunkt für sportbegeisterte Jugendliche und Erwachsene ist. Verschiedene Events sorgen dafür, dass in der Sportbar Percha immer etwas los ist.

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Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren Der Brunecker Kulturverein „Das Fenster“ eröffnet am 1. Oktober 2014 im Brunecker Ragenhaus eine Ausstellung, die dem Ersten Weltkrieg gewidmet ist, dessen Ausbruch 100 Jahre zurückliegt.

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Bevor der Erste Weltkrieg ausbrach, sahen die europäischen Mächte Krieg als legitimes Mittel der Politik an und hielten ihn für unvermeidbar. Vor allem hatten die politischen und militärischen Verantwortungsträger keine Ahnung davon, was der totale Einsatz der modernen Technik in einem Krieg der Zukunft bedeuten würde. Sie waren der Meinung, ein ehestens vom Zaun gebrochener Krieg würde alle Probleme lösen. Die Herrschenden beinahe aller Länder verband eine gewaltige Kriegsbegeisterung, die manchmal auch von den kleinen Leuten geteilt wurde, die dann millionenfach zu Opfern des Krieges wurden. Die Frage, wer am Ausbruch des Ersten Weltkrieges schuld sei, wurde in den vergangenen hundert Jahren viel und sehr kontrovers erörtert. Zunächst diktierten die Siegermächte einen Friedensvertrag, der von der Kriegsschuld der Mittelmächte ausging (Artikel 231 des Vertrages von Versailles). Dann erregte die These des deutschen Historikers Fritz Fischer Aufsehen, der in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts in dem Griff der Deutschen nach der Weltmacht die Hauptursache für den Ausbruch des Weltkrieges sah. Demnach begann der Weg in den Krieg mit der Zusicherung Kaiser Wilhelm II. an den österreichungarischen Botschafter Anfang Juli 1914, Wien könne mit „voller Unterstützung“ des Deutschen Reiches rechnen, was gewissermaßen als Blankoscheck angesehen wurde und Wien Serbien gegenüber forscher auftreten und das auf 48 Stunden bemessene Ultimatum

vom 23. Juli absenden ließ. Dem österreichischen Kaiser ging es vor allem um die Niederringung des serbischen Nationalismus, der die österreichischen Interessen auf dem Balkan und damit auch die Existenz Österreichs bedrohte. Der Wiener Historiker Manfred Rauchensteiner sieht es so, dass der Erste Weltkrieg von Österreich-Ungarn entfesselt wurde. Für andere Autoren sind Russland bzw. Frankreich die Hauptschuldigen am Krieg. Nach dem australischem Autor Christopher Clark verteilt sich die Schuld mehr oder weniger auf alle am Krieg Beteiligten. Sie hätten gewusst, dass ein alles umfassender Krieg ausbrechen könnte, sie seien aber wie die „Schlafwandler“ in das Verhängnis hineingetaumelt. Alle am Krieg beteiligten Mächte hätten den Krieg verhindern können, aber keine habe es getan.

führte zwar zur vorübergehenden Besetzung Belgrads, hatte dann aber in der Schlacht bei Arangjelovac eine schwere Niederlage gegen stark überlegene serbische Truppen zur Folge. Die österreichischen Verluste waren hoch. ÖsterreichUngarn wie auch Deutschland hatten einen Zweifrontenkrieg zu führen und versuchten, einen Gegner schnell zu besiegen, um sich dann dem anderen zuwenden zu können. Den Österreichern gelang aber der Sieg über die Serben genauso wenig wie den Deutschen über die Franzosen, die sich dank des sogenannten „Wunders an der Marne“ behaupteten.

DIE FELDZÜGE ÖSTERREICHUNGARNS IM OSTEN Die Intention, schwerpunktmäßig der Darstellung der Ostfront und hier vor allem Galiziens den Vorrang einzuräumen, lässt sich damit begründen, dass Tirol ja damals ein Teil Österreichs war und von Anfang an zu den Hauptbetroffenen zählte, und am Ende gehörte dann Österreich zu den wirklichen Opfern dieses Kriegs. Die österreichischen Militärs planten einen scharfen Angriff auf Serbien, der möglichst schnell erfolgreich sein sollte. Dann aber musste ein Teil der gegen Serbien aufgestellten Truppen für den russischen Kriegsschauplatz abgezweigt werden. Zwei österreichische Vorstöße über die Drina scheiterten im Herbst und im Winter 1914. Der zweite Angriff

DIE KÄMPFE IN GALIZIEN Russische Truppen besetzten bei Kriegsbeginn unter anderem das zu Österreich-Ungarn gehörende Galizien. Das Heer Österreich-Ungarns musste sich nach dem Vorstoß auf Galiziens Hauptstadt Lemberg aufgrund der erdrückenden russischen Übermacht im September in die Karpaten zurückziehen. Die Kämpfe in Galizien im Herbst 1914 waren sowohl für Österreich-Ungarn als auch für die Russen ungeheuer verlustreich. Die Hoffnung des ös-


KULTUR terreichischen Generalstabschefs Conrad von Hötzendorf, der einbrechende Winter werde für die dafür besser gerüsteten österreichischen Truppen von Vorteil sein, erfüllte sich nicht. Gegen Jahresende verschlechterte sich die Lage vor allem an der Karpatenfront. Zu den ständigen russischen Angriffen kamen Kälte, Schnee und Eis, der Mangel an Lebensmitteln, an Munition und an schweren Waffen. Vor allem aber ließ die Aussichtslosigkeit eines näher kommenden Sieges die Truppen verzweifeln. Das Armeeoberkommando widmete sich seit Jahresbeginn 1915 vor allem der Karpatenfront und der Festung Przemys´l. Letztere wurde zu einem Symbol für Ausdauer und Tapferkeit. Sie zu halten war nicht nur eine militärische, sondern noch mehr eine moralische Notwendigkeit. Es war absehbar, dass die Festung bei der Lage der Dinge nicht mehr allzu lange zu halten sein werde. Der Hunger hatte die Besatzung fest im Griff. Als Conrad von Hötzendorf im Jänner 1915 eine große Karpatenoffensive eröffnen wollte, um die Festung aus der russischen Umklammerung zu befreien, gerieten die Österreicher in derart massives feindliches Feuer, dass die Verluste gewaltig waren. Es erwies sich als großer Fehler, die übermüdeten Truppen im Winter in einen Bewegungskrieg zu hetzen. Ein Angriff Ende Februar schien zwar im ersten Ansatz erfolgreicher, war es dann aber letztlich nicht. Dafür war die russische Gegenbewegung, die diese Angriffe auslösten, für die ganze Karpatenfront äußerst negativ. Schließlich musste sich die Festung Przemys´l am 22. März 1915 den Russen ergeben. Wie verhängnisvoll sich gerade Galizien auf die Todesrate der Frontsoldaten auswirkte, bemerkt man, wenn man sich auf Kriegerdenkmälern vergewissert, wo die Gefallenen ums Leben gekommen sind. Da ist Galizien vor allem im Jahre 1914 ganz klar in Führung.

dass für sie der Bündnisfall nicht gegeben sei, war sie zweifellos im Recht, da der Dreibund ganz klar als Defensivbündnis formuliert war. Nach dem Kriegsausbruch wartete Italien ab, wie sich die Lage entwickeln würde. Allerdings ging die Tendenz von Anfang an in Richtung Intervention auf Seiten der Entente. Die Interventionisten um den Ministerpräsidenten Antonio Salandra verfügten wahrscheinlich in der Bevölkerung über keine Mehrheit, sie waren aber lauter und traten präpotenter auf als die Nichtinterventionisten um Giovanni Giolitti. Es gab dann sowohl auf deutscher wie auch auf österreichisch-ungarischer Seite Bemühungen, Italiens Neutralität zu erhalten. Es war die Bereitschaft da, das Trentino dafür zu opfern. Im Londoner Vertrag vom 26. April 1915 verpflichtete sich Italien dann zum Kriegseintritt auf Seite der Entente. Als Gegenleistung wurde ihm ein ergiebiger Anteil an der österreichischen Beute zugesagt, nämlich Südtirol, Görz, Triest, Istrien und Teile Dalmatiens und Albaniens. Auf diese Zusagen hin kündigte Italien am 4. Mai 1915 den Dreibund-Vertrag auf und trat am 23. Mai 1915 auf Seite der Entente in den Krieg ein. Am 23. Juni 1915 leitete ein heftiges italienisches Artilleriefeuer die erste Isonzoschlacht ein. Diesem Angriff hielt die k.u.k. 5. Armee

unter dem General der Infanterie Svetozar Boroevic´ aber stand. Dieser General wurde später als „Löwe vom Isonzo“ bekannt. Die zweite Isonzoschlacht dauerte vom 17. Juli bis zum 3. August 1915. Die Italiener erzielten Geländegewinne nördlich von Görz und eroberten den Monte San Michele, der aber schon nach wenigen Tagen zurückerobert wurde. In der 4. und 5. Isonzoschlacht (zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember) erlitten die Angreifer fast 120.000 Mann Verluste, die Verteidiger etwa 70.000. Die Geländegewinne für Italien waren bescheiden. Von einer Einnahme Triests war man weit entfernt. Im Frühjahr 1916 verschob sich das Schwergewicht der Kämpfe für kurze Zeit vom Isonzo nach Südtirol. Der österreichisch-ungarische Generalstabschef Conrad von Hötzendorf versuchte einen entscheidenden Schlag gegen Italien, was aber nicht gelang, weil der deutsche Generalstabschef von Falkenhayn dafür nicht zu gewinnen war. So kamen die österreichisch-ungarischen Truppen über Asiago nicht hinaus. In der

6. Isonzoschlacht (4.- 16. August 1916) eroberten die Italiener dann Görz. Die Isonzoschlachten 7 bis 11 gingen eigentlich zu Gunsten der italienischen Truppen aus, in der 12. Isonzoschlacht (ab 24. Oktober 1917) gelang dann den österreichisch-ungarischen Truppen mit deutscher Beihilfe und dem Einsatz von Gasgranaten bei Flitsch/Bovec und bei Tolmein/ Tolmin der Durchbruch durch die italienischen Linien. Der Monte Matajur wurde erstürmt und Görz und Udine eingenommen. General Cadorna zog seine Truppen bis zur Piave zurück. Er wurde in der Folge von Armando Diaz als Oberbefehlshaber abgelöst. Die Offensive der Mittmächte war aber nicht im Stande, über die Piave vorzudringen. So endete der Krieg an der Ostfront trotz der verloren gegangenen 12. Isonzoschlacht mit der Niederlage Österreich-Ungarns und dem Waffenstillstand in der Villa Giusti bei Padua am 3. November 1918. Dieser Waffenstillstand bedeutete nicht nur das Ende des Krieges, sondern aber auch des Kaiserreiches Österreich-Ungarn. (RT)

DER KRIEG GEGEN ITALIEN Als die italienische Regierung nach der Kriegserklärung ÖsterreichUngarns an Serbien darauf bestand,

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ERÖFFNUNG

Goasroscht – alles von der Ziege BAD WINKEL – Am Weg zum Ausgangspunkt der Reinbach Wasserfälle in Bad Winkel bei Sand in Taufers gibt es seit Kurzem die „Goasroscht“, einen Hofladen und eine Käserei mit Produkten aus Ziegenmilch und weiteren hofeigenen Bioprodukten.

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ie „Goasroscht“, der „Rastplatz der Ziegen“, ist in einem hübschen Blockhaus untergebracht. Marlene Volgger betreibt mit ihrem jüngsten Sohn Günther den Hofladen und die Käserei, ihr Mann Vinzenz hingegen ist für die Betreuung der Ziegen und des Biogartens zuständig.

MILCH, KÄSE, CHUTNEYS, SALZE Im Hofladen werden Bio-Produkte aus Ziegenmilch und aus dem hofeigenen Garten angeboten. Ziegenmilch kann als Rohmilch erworben werden oder in verarbeiteter Form als Frischkäse, Weichkäse, Trinkjoghurt, Panna Cotta, Puddings und

Quark mit verschiedenen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Basilikum oder Ringelblume. Auch Graukäse aus Ziegenmilch stellt Familie Volgger her, dieser ist im Vergleich zu jenem aus Kuhmilch etwas cremiger. Sämtliche Erzeugnisse sind reine Bioprodukte, nur Panna Cotta und Puddings enthalten aus herstellungstechnischen Gründen geringfügige Zusatzstoffe. Zu Ziegenkäse passen vorzüglich Chutneys, auch sie werden selbst gemacht mit Gemüse und Früchten aus dem eigenen Garten; der Jahreszeit entsprechend gibt es z.B. Chutneys mit Zucchini, Rohnen oder Kürbis. Aus jodiertem Meersalz macht Frau Volgger Kräutersalze

und zwar keine Kräutermischungen, sondern Salze mit vorwiegend einem Bestandteil an Kräutern und Blüten, wie Schnittlauchsalz, Rohnensalz oder Salz mit Ringelblumen, Malve, Liebstöckel oder Borretsch. Das Himbeere–Minze-Salz ist speziell zum Würzen von Kitz- und Schaffleisch geeignet. Von den Früchten und Kräutern aus dem BioHofgarten werden im Lohnverfahren von einem benachbarten Bauern Sirupe und Brotaufstriche, Marmeladen und Gelees hergestellt und im Hofladen verkauft, wie Holunderund Brombeersirup, Fichten- und Lindenblütengelee, Johannisbeer-, Erdbeer- und Heidelbeermarmelade.

FITNESS DRINK Ein besonderes Elixier ist die Molke, die aus dem Käsebruch entsteht. Ziegenmolke kann als ein wahres Fitnessgetränk bezeichnet werden. Sie hat einen Kaloriengehalt von 25 kcal und ist frei von Fett, Kasein und schwerverdaulichem Eiweiß. Zudem enthält sie Kalium und ein hochwertiges Protein, welches den Muskelaufbau und die Entschlackung fördert, weshalb Ziegenmolke besonders bei Leistungssportlern beliebt ist.

VORTEILE VON ZIEGENMILCH Ziegenmilch ist sehr leicht verdaulich und fördert die Durchblutung, die Lungenleistung, den

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„Vielen Dank der Fam. Volgger für das entgegenkommende Vertrauen“


Stoffwechsel und den Skelettaufbau bei Säuglingen. Sie enthält weit weniger allergene Stoffe als Kuhmilch. Bewährt hat sie sich für Menschen mit Laktose-Intoleranz und zur innerlichen und äußerlichen Anwendung bei Hauterkrankungen. Sie zeichnet sich aus durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Vitamin D, A, B1, B2, C und E, Kupfer, Zink, Phosphor, Kalzium, Kalium, Natrium und Magnesium.

ZIEGEN SIND FEINSCHMECKER „Ziegen sind eigensinnig, aber absolute Feinschmecker“, sagt

Günther, „weshalb wir nur mit Heu aus ungedüngten Bergwiesen füttern. In Ziegen steckt noch viel Wildheit, sie wollen klettern, springen und brauchen viel Bewegung; man merkt ihre Verwandtschaft mit den Gämsen. Sie sind einfach ganz besondere Tiere, man muss Geduld mit ihnen haben, aber sie bereiten auch sehr viel Freude.“ Der 21-jährige strahlt genauso wie seine Eltern, wenn von Ziegen die Rede ist. Die Liebe zu den Tieren hat Familie Volgger im Blut - in ihrer sorgfältigen und gewissenhaften Verarbeitung der Ziegenmilch findet sie ihre Verwirklichung.

BIO-BAU Aus der Grundidee für Naturbelassenheit heraus hat Familie Volgger auch beim Bau des Gebäudes auf Bio-Bauweise geachtet. Die Grundmauern sind aus Natursteinen, die Blockbauweise aus unbehandeltem, regionalem Holz; so sind das Erdgeschoss aus wetterbeständiger Lärche und das erste Stockwerk aus Fichte gefertigt. Im Gebäude sind der Hofladen, ein Verkostungsraum, die Käserei, der Ziegenstall und der Heustadel untergebracht. Auf Anmeldung werden für Gruppen, Firmen oder Schulen auch Führungen und Verkostungen angeboten.

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Bad Winkel Wasserfallweg 39032 Sand in Taufers Tel. 04747-678687 goasroscht@hotmail.com facebook.com/goasroscht Geöffnet: Mo-Sa von 10-12 und 14-18 Uhr

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SONDERTHEMA

SCHON JETZT ANS HEIZEN DENKEN Eigentlich ist die kalte Jahreszeit heuer gar nie dem Sommer gewichen. Umso mehr ist es höchste Zeit, um Heizmaterialien wie Holz und Öl einzulagern. Auch ein Check der Heizungen und Wärmepumpen ist anzuraten. Eine Heizung hat um vieles mehr an Betriebsstunden zu leisten als beispielsweise ein Auto. Weil die Heizung aber im Keller und nicht in der Garage steht, wird ihr oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

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ie größten Energieverbraucher in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind die Heizung und das Warmwasser. Elektrische Geräte und Licht stellen dazu im Gegensatz nur einen geringen Verbrauch dar. Die Energiepreise steigen stetig. Familien müssen sehr oft mehr als einen Monat im Jahr arbeiten, um sich die Heizkosten leisten zu können. Deshalb ist es sehr wichtig die Heizanlagen ständig überprüfen zu lassen. Dabei wird kontrolliert, ob die Messwerte auch passen. Dadurch kann die Lebenszeit der Heizungen verlängert werden. Obwohl auch die Pellets-Preise ständig steigen, sind sie noch immer um einiges billiger als Öl. Ein Umstieg auf alternative Heizformen oder die zusätzliche Nutzung der Sonnenenergie lohnt sich auf jeden Fall. Pellets sind leicht zu lagern und sie verursachen nach dem Verbrennen wenig Asche. Mittlerweile gibt es bereits zusammenbaubare Lagertanks, die für trockene Pellets sorgen. Feuchte Pellets erfordern einen hohen

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Energieaufwand und vermindern den Heizwert. Bei Altbauten wäre ein Energiecheck durch den Fachmann anzuraten, denn damit kommt man den „Stromfressern“ auf die Spur und kann damit viel an Energiekosten ersparen. Bei Ölheizungen sollten die Einstellungen zumindest im Zweijahresrhythmus überprüft und eventuell neu eingestellt werden. Dies könnte zu einer Verringerung des Ölverbrauches führen. Bereits geringe Rußablagerungen bei Öl- oder Biomassekessel führen zu höheren Heizkosten. Kostenlose Tipps, fachmännische Beratung und ausführliche Informationen gibt es bei den heimischen Fachbetrieben.

INTELLIGENT HEIZEN! DOCH WOMIT? Bei der Modernisierung der in die Jahre gekommenen Heizung muss man sich nicht zuletzt auch die Frage stellen: Womit möchte ich künftig heizen? Mit Öl, Gas, Umweltwärme, Sonnenenergie oder Holz? Das Heizen mit Öl ist erprobt, sicher und komfortabel, der Öltank ist quasi ein Energiespeicher, der bis zu einem gewissen Grad unabhängig macht und erlaubt, Vorräte dann zu ergänzen, wenn der Marktpreis entsprechend günstig ist. Besonders effizient ist die moderne Brennwerttechnik. Brennwertgeräte erreichen einen hohen Nutzungsgrad und können den Energieverbrauch bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Heizungen senken. Ein solcher Öl-Brennwertkessel nutzt neben der Wärme, die durch die Verbrennung des Öls entsteht, auch die im Wasserdampf enthaltene Kondensationswärme. Möglich ist auch die Kombination eines Öl-Brennwertkessels mit einer Solaranlage. Hybridkessel ergänzen die Öl-Brennwertheizung und Solaranlage mit wasserführenden Kaminöfen und ermöglichen so eine wirtschaftliche, umwelt- und ressourcenschonende Beheizung des Gebäudes. Erdgas wird direkt durch die Leitung in das Haus geliefert; eine Bevorratung ist deshalb nicht möglich. Neben der


Heizung wird Erdgas auch zum Kochen, Backen, für die Stromproduktion und das Auto genutzt.

wenn Sie abends die Rollläden herablassen. Die Luftschicht zwischen Laden und Fensterscheibe wirkt isolierend und damit energiesparend.

HEIZUNGSMODERNISIERUNG

Türen geschlossen halten Verschiedene Räume im Haus werden unterschiedlich stark geheizt: Im Wohnzimmer mag man es gemütlich warm, in der Diele kommt man mit geringeren Temperaturen aus. Halten Sie Zimmertüren möglichst geschlossen. Dann bleibt die Wärme dort, wo sie gebraucht wird.

Eine Heizungsmodernisierung mit Kesseltausch und der Optimierung der einzelnen Komponenten, wie Heizungspumpe, Thermostatventile und einem hydraulischen Abgleich bedeutet für Sie nicht nur Energieeinsparung, sondern auch eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Umweltwärme gibt es im Erdreich, im Grundwasser und in der Luft. Wärmepumpen funktionieren wie Kühlschränke – nur wird das Prinzip genau umgekehrt genutzt: Während der Kältemittelkreislauf des Kühlschranks seinem Inneren Wärme entzieht und diese an die Umgebung abgibt, entzieht der Kältemittelkreislauf einer Wärmepumpe der Umgebung Wärme. Die Sonne liefert Energie frei Haus – und das ganz kostenfrei. Eine SolarthermieAnlage kann jährlich ca. 50 bis 60 Prozent des Warmwasserbedarfs decken. Im Sommer kann in der Regel sogar der gesamte Warmwasserbedarf im Bad, Dusche und Küche gedeckt werden. In Kombination mit einem Öl- oder Gas-Brennwertkessel bietet die Solarthermie eine besonders sparsame Wärmeversorgung. Holz ist der älteste Energieträger, den die Menschen nutzen. In Einzelraumfeuerungsanlagen, Kaminen, Kachel- und Kaminöfen beheizt Holz einzelne Räume. Mit einem holzbeheizten Zentralheizungskessel lässt sich das gesamte Haus beheizen und Warmwasser erzeugen. Wasserführende Kaminöfen können mit Brennwertheizungen oder zusätzlich mit Solaranlagen kombiniert werden.

FRAGEN SIE EINEN FACHMANN So wie es in der Medikamenten-Werbung heißt: „Zu Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ ist es auch beim Thema Heizen: Vertrauen Sie sich einem Fachmann an. Einer ist sicher in Ihrer Nähe. Der Kaminkehrer oder Schornsteinfeger kann Sie ebenso gut beraten wie die Heizungsinstallateure, Hydrauliker oder selbstverständlich die Heizungsplaner und -techniker.

Heizkörper nicht versperren Die meisten Heizkörper arbeiten nach dem Konvektionsprinzip: Die Luft im Raum erwärmt sich, steigt dann auf und verteilt sich im Zimmer, während kalte Luft zum Heizkörper strömt, sich daran wieder erwärmt und so weiter ... Sobald aber Vorhänge oder Gardinen den Heizkörper verdecken, ist diese Luftzirkulation gestört, der Radiator arbeitet weniger effizient. Lassen Sie den Heizkörper also frei und unverdeckt, dann verrichtet er seine Arbeit am sparsamsten. Auch Heizkörper-Verkleidungen kosten auf diese Weise unnötig Energie. Zudem blockieren sie die direkt in die Umgebung abgegebene Strahlungswärme, also genau den Teil der Wärme, der als besonders angenehm empfunden wird. Richtig lüften Frische Luft muss sein, also wird gelüftet. Der Haken daran: Mit der verbrauchten Luft verlässt auch Wärme das Haus. Wer Energie sparen möchte, tut also gut daran, diesen Wärmeverlust zu begrenzen. Das gelingt am besten, wenn man mehrmals am Tag, dann aber nur kurz und stoßweise lüftet. Ideal ist es, wenn man quer von Fenster zu Fenster lüften kann. Dann ist der Luftaustausch abgeschlossen, ehe die Wände abkühlen können. Die Fenster stundenlang gekippt zu lassen, bewirkt genau das Gegenteil: Der Luftaustausch funktioniert nur sehr träge, dafür verlässt kontinuierlich Wärme das Haus.

SPAR-TIPPS, DIE NICHTS KOSTEN Rollläden herablassen Wenn es draußen kalt ist, entweicht ein guter Teil der teuren Heizenergie ungenutzt durch die Fenster. Um den Verlust zu bremsen, hilft es,

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PORTRÄT

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s gibt wenige Menschen wie Toni Schenk, die so viel ihrer Freizeit, ja praktisch ihrer Lebenszeit dem Ehrenamt widmeten und es immer noch tun. Als Anerkennung für seine jahrelangen, unermüdlichen Bemühungen im Ehrenamt wurde ihm diesen August in Innsbruck das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen. Die berufliche Laufbahn des 65-jährigen Olangers: Er trat mit 23 Jahren in das Vorzeigeunternehmen GKN SinterMetals in Bruneck ein, wo er fast 40 Jahre lang in hohen Verantwortungsbereichen arbeitete. Seit drei Jahren ist er im Ruhestand. Was bedeutet für Sie die Auszeichnung? Bereits die Feierlichkeiten in der Hofburg in Innsbruck waren für mich ein beeindruckendes Erlebnis. Ich habe das Verdienstkreuz mit tiefer Dankbarkeit entgegengenommen, stellvertretend auch für die vielen Mitstreiter, die mich in all den Jahren in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet und unterstützt haben. Die Auszeichnung gilt auch ihnen, ebenso wie meiner Familie, die oft zurückstecken musste.

„MAN GIBT UND BEKOMMT SEHR VIEL MEHR ZURÜCK!“

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Auf welchen Gebieten waren Sie ehrenamtlich tätig? So richtig begonnen hat mein Engagement im Vereinswesen bei der Rodelweltmeisterschaft 1971 in Olang, wo ich mit erfahrenen Funktionären im Organisationskomitee mitarbeiten und viel lernen durfte. Kurze Zeit später bat man mich, die Funktion des Rennsportleiters der italienischen Nationalmannschaft der Naturbahnrodler zu übernehmen. Diese Aufgabe hatte ich bis 2002 inne. In dieser Zeit war ich auch in mehreren Kommissionen des Internationalen Rodelverbandes tätig und als Rennleiter bei verschiedenen

cherheitsauflagen, Haftung, usw. vielleicht manchen abschrecken mag. Deshalb wird es notwendig sein, ehrenamtliche Tätigkeit neu zu regeln und abzusichern. Und als Beispiel die Bergrettung betreffend, werden die Aufgaben immer umfangreicher, anspruchsvoller und zeitintensiver. Man wird wohl nicht umhin kommen, die notwendigen Mittel von Seiten des Landes aufzustocken, wenn dieser wertvolle Dienst weiterhin gewährleistet werden soll.

Toni Schenk aus Olang

„Schau vorwärts, nicht zurück! Neuer Mut ist Lebensglück.“

Großveranstaltungen, wie Europa- und Weltmeisterschaften eingesetzt. Nebenbei habe ich 20 Jahre lang im Ausschuss des Sport Club Olang mitgearbeitet. Weiters bin ich seit 40 Jahren Mitglied bei der Bergrettung im Alpenverein Südtirol, davon 35 Jahre Rettungsstellenleiter in Olang und Gründungsmitglied, 21 Jahre BRD-Landesleiter-Stellvertreter und 30 Jahre Ausschussmitglied der Alpenverein-Sektion Olang. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberolang bin ich seit meinem 18. Lebensjahr, davon 30 Jahre als Kommandant-Stellvertreter und 5 Jahre als Kommandant, weiters 35 Jahre FF-Abschnittsinspektor von Olang und 20 Jahre Bezirksfeuerwehrpräsident-Stellvertreter.

Wie sehen Sie das Ehrenamt? Meines Erachtens ist es für die Gesellschaft unverzichtbar, gerade wenn ich an den Zivilschutz mit Feuerwehr und Bergrettung sowie an soziales Engagement denke. Unsere Vereine und Verbände, aber auch jeder Einzelne, der sich für das Allgemeinwohl und den Nächsten einsetzt, bereichern eine Dorfgemeinschaft. Ich bin überzeugt, dass es auch in Zukunft Menschen geben wird, die sich fürs Ehrenamt begeistern lassen. Es ist eine sinnerfüllende Aufgabe, macht viel Freude und schenkt Genugtuung. Man gibt und bekommt sehr viel mehr zurück! Schwieriger wird es, wenn es um die Übernahme von Verantwortung auf der Führungsebene geht, weil gesetzliche Bestimmungen, Bürokratie, Si-

Haben Sie selbst auch Sport betrieben? Ja, ich war begeisterter Skirennläufer und habe in meinen besten Zeiten zusammen mit Gustav Thöni Provinzialmeisterschaften bestritten. Auch Fußballspieler war ich mit Leib und Seele und habe 15 Jahre lang in der Stammmannschaft des SC Olang gespielt. Heute gehe ich gerne auf eine Bergtour, im Sommer wie im Winter, fahre Ski und Mountainbike. Wie sehen Sie die heutige Situation in Südtirol? Nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wird. Man muss schauen, dass die Autonomie gefestigt und das soziale Miteinander gestärkt wird, dass es gelingt, den Wohlstand zu erhalten und die Potentiale, die dieses Land in den verschiedensten Bereichen bietet, zu nutzen und der Jugend Perspektiven aufzuzeigen. Was sind für Sie Momente des Glücks? Ich gehe gerne hinaus in die Natur, das vertreibt jede Trübsal. Der Ausblick von einem Gipfel auf unsere herrliche Bergwelt, ein schönes Konzert, ein gutes Gespräch sind für mich Momente des Glücks, und ganz besondere Momente bescheren mir meine vier Enkeltöchter, sie sind mein Ein und Alles. Was wünschen Sie sich? Eine Welt ohne Krieg. Und für mich, dass ich möglichst gesund bleibe und bisher Aufgeschobenes mit meiner Familie noch verwirklichen kann. (IB)


WANDERVORSCHLAG

Gesamtgehzeit: 2 Stunden Höhenunterschied: 395 Meter Schwierigkeit: leicht Familienfreundlichkeit: für gehtüchtige Kinder und Senioren geeignet

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Beste Jahreszeit: Juni bis Mitte Oktober

Der Hüttensteig zum Helm Unschwierige Rundwanderung am Karnischen Hauptkamm mit weit reichendem Panorama.

Nach den anspruchsvollen Wandervorschlägen der letzten Ausgaben wollen wir es wieder etwas gemütlicher angehen. Der Hüttensteig zum Helm überrascht mit abwechslungsreichen Wegpassagen, und als Krönung erwartet uns am Gipfel des Helms eine Aussicht von den Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten und vom Großglockner bis zum Ortler. Der für einen Berg nicht gerade alltägliche Name ist wohl auf den runden, kuppenartigen Gipfelaufbau zurück zu führen, welcher in der Zeit des Miozäns noch mit Eis bedeckt war und sich durch spätere Erosion seiner porphyrhaltigen Schichten so eigentümlich geformt hat. Der Helm ist der westliche Endpunkt des Karnischen Hauptkammes, der sich über 100 Kilometer im Einzugsgebiet der Flüsse Drau, Gail und Tagliamento erstreckt. Seine höchste Erhebung ist die Hohe Warte (2780 m). Durch

RICHTIGSTELLUNG:

die Zone verläuft die Periadriatische Naht, die sich vom Tessin durch das Pustertal bis hin zu den Karawanken zieht. Es ist dies eine tektonische Störungslinie, auf der die Kontinentalplatten von Europa und Afrika aufeinander treffen. Ein Unruheherd weit grausameren Ausmaßes war vor hundert Jahren die Frontlinie zwischen Österreich und Italien, die Spuren des Ersten Weltkriegs sind hier noch deutlich zu sehen. Öde und trostlos stehen sie in der Landschaft und sind hoffentlich hinreichend Mahnmal für unbegreifliches Morden. Auch diese Wege zu wandern möge helfen, humanitäres Tun und Denken zu nähren in Zeiten einer friedlosen Welt.

WEGVERLAUF Die Wanderung fällt in unsere Reihe „Wandern ohne Auto“ mit Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Wanderkarte: Tappeiner: Sextner und Pragser Dolomiten, Blatt 138; 1:35.000

und zwar ausgehend von der Talstation der Helmbahn in St. Veit/Sexten oder jener in Obervierschach, von wo wir uns zu den jeweiligen Bergstationen (2040 m ca. ) gondeln lassen. Nun halten wir uns in nordöstliche Richtung und wandern am Weg Nr. 20 den Hüttensteig entlang, der mit einigen steileren Passagen an der Nordflanke des Hasenköpfls vorbeizieht und dann vom Norden kommend den Gipfel des Helms erreicht (2434 m). Vom Gipfel geht es anfangs in südöstliche Richtung auf dem Weg Nr. 4-20, später gegen Westen auf dem Weg Nr. 3, 4, 20 und vorbei an der Hahnspielhütte (2200 m) zurück zu den Bergstationen der Lifte. Ein Abstecher nach dem Gipfelabstieg zur Sillianer Hütte (2447 m) verlängert die Tour um etwa eine ¾ Stunde. Die Öffnungszeiten der Lifte: Von Sexten fährt die Bahn bis 19.10.14, von Obervierschach bis 28.9.14 jeweils von 8.30-12.30 und 13.30-17.00 Uhr. Also beeilen Sie sich, diese Wanderung noch rasch zu unternehmen - oder bewahren Sie sich diese Seite mit den bewährten PUSCHTRA-Wandervorschlägen für einen kommenden, sonnigeren Bergsommer. (IB)

Werte Leser, leider hat uns der Fehlerteufel im Wandervorschlag der letzten Ausgabe auf Seite 25 einen bösen Streich gespielt: Die Tour „Weg der Gämsen - Bergwanderung am Dolomiten-Höhenweg Nr. 3“ dauert NICHT, wie im Infokasten angegeben, nur 1,5 Stunden, sondern sie ist mit 6,5 Stunden veranschlagt. Auch bei sorgfältige Kontrolle schleichen sich manchmal Fehler ein. Wir bitten Sie, liebe Leser, um Nachsicht. Ihr Puschtra-Team

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Inovation im Softwarebereich Ein junges Unternehmen aus Bruneck bietet softwaregestützte Optimierung für Geschäftsprozesse an, vor allem mit Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Puschtra: Wer ist INNOVAALP? Matthias Unterberger: Wir sind ein junges Unternehmen, das sich auf professionelle Softwareentwicklung spezialisiert hat. Der Fokus liegt dabei auf der softwaregestützten Optimierung von Unternehmensprozessen, insbesondere unter Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Weiters bieten wir Lösungen an, die auf Web-Technologien basieren. Wie kam es zur Firmengründung? Meinen Geschäftspartner Paul Leiter lernte ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber kennen und fachlich schätzen. Es ergab sich, dass wir beide eine berufliche Veränderung planten und am Markt einen großen Bedarf an individuellen Softwaresystemen sehen. Was bieten Sie an? Mit unserer individuellen Softwarelösung für Geschäftskunden sind wir auf zwei Standbeinen aufgestellt: Zum einen implementieren wir maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Mobile Development,

Web Development und Rich Client, zum anderen haben wir unser Softwareprodukt HiTOWER entwickelt: Damit kann der Kunde, relativ einfach eine individuelle Lösung in eine bestehende Systemlandschaft integrieren, auf individuelle Anforderungen eingehen, ohne bestehende Softwaresysteme anzupassen oder abzulösen. Ein Beispiel ist die Einbindung von Außendienstmitarbeitern in die bestehende SoftwareSystemlandschaft, so kann über ein Tablet oder ein Smartphone die Bestellungserfassung vor Ort beim Kunden erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist die Erfassung von Arbeitsstunden, Tätigkeitsberichten und Spesenabrechnungen. Das System kann auch für die Datenaggregation und Datenvisualisierung genutzt werden, z.B. für Kennzahlen für das Management. Was unterscheidet Sie von Konkurrenzfirmen? Wir haben eine sehr schlanke Struktur und sind somit flexibel. Bei uns gibt es einen direkten Ansprechpartner, der auch immer

erreichbar ist. Die größte Stärke liegt in den technischen Lösungen die wir anbieten. Zudem setzen wir auf laufende Fortbildung und achten, dass wir immer „State of The Art“- Lösungen erstellen, das ist unumgänglich, um professionelle und stets modernste Lösungen zu bieten. Nicht zuletzt zeichnet uns die zehnjährige Erfahrung aus, die wir in verschiedenen Softwareprojekten sammeln konnten. Wer sind Ihre Kunden? Das sind Geschäftskunden mit definierten Arbeitsabläufen, welche mit Hilfe von Software verbessert werden können. Besonders geeignet sind unsere Lösungen, wenn es keine bestehenden Softwaresysteme gibt, die den Anwendungsfall unterstützen oder nicht abdecken bzw. nicht die notwendige Flexibilität bieten. Worin besteht Ihr Werbekonzept? Bisher sind wir noch nicht aktiv über Werbung auf dem Markt aufgetreten, wir haben unsere Kunden über Empfehlungen und Kontakte

akquiriert. Die beste Werbung ist wohl die Mundwerbung. Zu einem späteren Zeitpunkt können wir uns gut vorstellen, auch Zeitungsinserate zu schalten. Wie sehen Sie die Marktlage? Ich schätze die Marktlage recht positiv ein. Der Wettbewerb hat sich, bedingt durch die Krise, verschärft. Daraus ergibt sich für die Unternehmen die Notwendigkeit, sich gegenüber den Konkurrenten durchzusetzen. Das passiert generell durch die Optimierung von Arbeitsabläufen, was eben auch durch die Einführung und Verwendung von Software erreicht werden kann. Wie sehen Sie den Standort Pustertal? Grundsätzlich hervorragend, was die Lebensqualität betrifft. Ein wichtiger Faktor in unserer Branche ist natürlich eine schnelle Anbindung ans Internet. Wir sind mit Glasfaser über die Stadtwerke Bruneck sehr gut mit dem Internet verbunden.

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SPORT

Großes Finale am Klausberg Am letzten Wochenende im September fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg in den drei Kategorien der „Run & Bike“-Serie 2014. Überraschungen dürften dabei wohl ausbleiben, der Sieg ist bei Frauen und Herren so gut wie vergeben.

A

m Samstag 27. September geht die abschließende Etappe der diesjährigen „Ahrntaler 3er Kombi“ in Steinhaus im Ahrntal über die Bühne. Beim „Klausberg Run&Bike“ entscheidet sich neben der Tageswertung also auch die Gesamtwertung der drei Kategorien Berglauf Damen, Berglauf Herren sowie Mountainbike Herren. Die „Ahrntaler 3er Kombi“, gegründet 2013, besteht aus drei Rennen: dem Klassiker Gais – Tesselberg, der im Mai stattfindet, dem Alprechtalmlauf in Prettau Ende Juni sowie der Abschlussveranstaltung am Klausberg. Um die Gesamtwertung kämpfen jene Athleten, die bei allen drei Tourstopps dabei waren. Die Ausgangslage vor dem Finale verspricht bei den Bergläufern ein

Schaulaufen der haushoch führenden Michael Nocker und Barbara Oberhauser. Nocker dominierte die Auftaktveranstaltung Gais-Tesselberg fast nach Belieben und auch sein weibliches Pendant Barbara Oberhauser war zum Auftakt der „3er Kombi“ nicht zu schlagen. Die Dominanz der beiden setzte sich beim zweiten Rennen der Serie fort. So bot sich dem Publikum einen Monat später beim „Alprechtalmlauf“ dasselbe Bild. Mit ihrem zweiten Tagessieg enteilten Oberhauser und Nocker der Konkurrenz in der Gesamtwertung und sind beim Finale am Klausberg praktisch nicht mehr einzuholen. In der Kategorie Mountainbike der Männer machen zwei Fahrer des Teams Green Valley den Gesamtsieg unter sich aus. Christoph Seeber, der in Gais den fünften

Rang belegte und das Rennen auf die Alprechtalm gewann, führt die Wertung souverän an. Ihm genügt in Steinhaus ein siebter Platz, um in der Gesamtwertung sicher vor seinem Teamkollegen Egon Dworak zu bleiben. Dworak konnte sich im Laufe der Serie kontinuierlich steigern. Nach Rang acht in Gais und dem fünften Platz auf der Alprechtalm ist er diesmal ein An-

wärter für einen Podestplatz in der der Tageswertung. Der „Klausberg Run&Bike“ startet am Samstag, 27. September um 10.00 Uhr an der Talstation der Klausberg Seilbahn. Die Teilnehmer müssen eine Distanz von 7,6 Kilometer zurücklegen und dabei einen Höhenunterschied von 832 Meter bewältigen. Das Ziel befindet sich bei der „Baurschaftalm“. (RAFE)

Keine Sorge, Mutti. Man kann es Mutti nicht immer Recht machen.

D

as dachte sich Manuel Dejaco aus St. Georgen, als er Mitte Juli mit ein paar Kollegen drei kleinere Cascaden der Reinbachfälle mit dem Kajak befuhr. Ob er jetzt komplett spinne bemerkte seine Mutter, als Manuel ihr das waghalsige Unternehmen angekündigt hatte. Ihre Bedenken kamen nicht von ungefähr, denn in der besagten Bach-Passage war es bei vorherigen Befahrungen schon einige Male zu Materialbrüchen und Verletzungen mit Krankenhausaufenthalt gekommen. „Die Bedingungen an diesem Tag waren

jedoch perfekt“, so Dejaco „und weil wir mit Roland Oberleiter einen ausgesprochen erfahrenen Kajaker mit dabei hatten, wagte ich mich an dieses Abenteuer.“ Noch nie habe er solche Angst verspürt, erzählt der 23-jährige, doch das Gefühl, als er mit seinem Boot über die Kante des ersten Wasserfalles rauschte, war überwältigend. Seine Mutti ist jedenfalls gut beraten, in Zukunft Stoßgebete gen Himmel zu schicken, anstatt Warnungen auszusprechen, denn Manuel hat Blut geleckt und möchte in Zukunft noch öfter Wasserfälle dieser Größenordnung befahren. (RAFE)

Wildwechsel Skiunfälle

Im Herbst kann das Autofahren besonders gefährlich werden, denn in dieser Auch wer aufmitden steht Jahreszeit häufen sich felsenfest Zusammenstöße RehenSchiern und anderen Wildtieren. Autofahrerkann sollten sich jetzt besonders vorsichtig aufmerksam Schifahren. Mit Ihrer verletzen. Dieund meisten Kaskoversicherung sind Sie für Schäden eigenen Fahrzeug abgesichert. Unfälle passieren ohneamFremdeinwirkung. Wildunfälle sind auch in der Teilkasko versichert. Die Aufoversicherung überDeshalb sollte man sich über eine Unfallvernimmt Schäden, die durch den Zusammenprall mit sogenanntem Haarwild sicherung Gedanken machen. Sei es durch entstehen. Schäden, die infolge eines Ausweichmanövers verusacht werden, eine Familienunfallversicherung bezahlt die Teilkasko dagegen nur, wenn die riskanteoder Aktion durch zum Schutz von Produkt JugendliPersonenein odermaßgeschneidertes Sachwerten notwendig war. Generellfür ist bei großen Tieren wie Reh oder Hirschist einevor Rettungsmaßnahme gerechtfertigt. che. Wichtig allem, den Invaliditätsfall

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und die Unfallkosten (Abtransport mit dem Hubschrauber) zu versichern. Tipp: Mit Ihrem Agenten Ihr Risiko einschätzen und die Versicherungssumme ermitteln.

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SPORT HG-LEITERIN DOROTHEA VOLGGER

Pionierin mit Feingefühl und Abenteuerlust Ein Platz in den Geschichtsbüchern ist Dorothea Volgger jetzt schon sicher: Als erste Frau hat sie im Vorjahr die Leitung einer Hochtourengruppe des AVS übernommen. Der „Puschtra“ sprach mit der Taufererin über weibliche Führungsarbeit, Abenteuerlust und Improvisationstalent bei Schlechtwetter.

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ährend die Politik eine meist peinliche Debatte über das Für und Wider einer Frauenquote führt, macht der Alpenverein Südtirol (AVS) diesbezüglich Nägel mit Köpfen. So geschehen im Dezember 2013, als die Hochtourengruppe (HG) Pustertal ins Leben gerufen wurde und der Vorsitz ohne langes Zaudern Dorothea Volgger übertragen wurde. Die aus Sand in Taufers stammende Wanderführerin 01.10.14 01.10.14 02.10.14 08.10.14 10.10.14 10.10.14 15.10.14 16.10.14 21.10.14 21.10.14 23.10.14 23.10.14 31.10.14 03.11.14 06.11.14 07.11.14 11.11.14 13.11.14 18.11.14

03.12.14

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und Tourenleiterin soll nun dafür sorgen, dass die Bergsteigerszene im Pustertal über ein Forum verfügt, das die Interessen ambitionierter Alpinisten vereint und die Durchführung anspruchsvoller Hochtouren in Fels, Schnee und Eis erleichtert. Volgger tritt damit in große und vor allem prominente Fußstapfen, denn abseits des Pustertals unterhält der AVS seit über 60 Jahren Hochtourengruppen, in denen Allzeitgrößen wie Heini

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Holzer, Erich Abram oder Reinhold Messner mit historischen Besteigungen für wahre Quantensprünge gesorgt haben. Als zehntes von elf Kindern am Oberpursteinhof in Sand in Taufers aufgewachsen, hat Dorothea Volgger jedenfalls viel Erfahrung, was die Gruppendynamik bei lebhaften und neugierigen Menschen betrifft. Puschtra: „Du bildest, wenn man so will, die Speerspitze der Emanzipation in den Hochtourengruppen des AVS. Welche Erstbilanz kannst du nach neun Monaten Arbeit ziehen?“ Dorothea Volgger: „Eine durchwegs positive, denn in dieser doch recht kurzen Zeit habe ich schon sehr viel Schönes und Aufregendes erleben dürfen. Deshalb möchte ich ‚meiner‘ Hochtourengruppe Pustertal ein Dankeschön aussprechen. Die Mitglieder haben mich in meiner Funktion sehr freundschaftlich aufgenommen. Ihrem großen Einsatz und ihrer Begeisterung habe ich es zu verdanken, dass die Puschtra HG sehr umtriebig und unsere Liste an Tätigkeiten bereits einigermaßen lang ist.“

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Welche Projekte konntet ihr bislang umsetzen? Das Hauptaugenmerk unserer Aktivität gilt laut Statuten der Durchführung rassiger Bergtouren im Alpenraum, aber auch in fernen Ländern. Zwei Mitglieder der HG waren im April in Nepal und haben dort den 6.189 Meter hohen Island Peak sowie den Gipfel des 6.119 Meter hohen Lobuche

East bestiegen. Ende Mai führte eine Gruppe die Überschreitung des Mont Blanc mit Skiern durch. Daneben waren einige Mitglieder beim Sportklettern auf Kalymnos, in Thailand und auf Sardinien. Im Bereich des Alpinkletterns standen Touren an den Sella-Tümen, der Tofana und den Cinque Torri auf dem Programm. Die Besteigung der Hochwilde und Weißseespitze, sowie Trekking in Kirgistan und der Klassiker am Bernina-Biancograt waren auch dabei. Und selbstverständlich gab es viele spannende Touren in den Pustertaler Bergen. Wie weit das Spektrum unserer Tätigkeit reicht, belegt der Umstand, dass eines unserer Mitglieder beim diesjährigen Transalpine-Run mitgemacht und dabei den hervorragenden dritten Platz in seiner Kategorie belegt hat. Was waren deine ersten Maßnahmen nach dem Amtsantritt im Dezember 2013? Ich habe den Fokus auf die Knüpfung eines engen Netzwerkes gelegt. Im Konkreten bedeutet das: viele Gespräche führen, neue Kontakte zu jungen Alpinisten herstellen und im laufenden Austausch mit den anderen Hochtourengruppen des Landes bleiben. Als Frau liegt mir natürlich die Anwerbung von weiblichen Mitgliedern für unsere HG am Herzen. Diesbezüglich habe ich versucht einige Gespräche zu führen. Worin unterscheidet sich deine weibliche Herangehensweise von der männlichen Art eine Hoch-


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JETZT EIN tourengruppe zu führen? Das ist schwierig zu sagen. Grundsätzlich denke ich, dass die konkreten Erfolge der männlichen HGLeiter ihrer Arbeitsweise absolut Recht geben. Ich möchte mein Feingefühl, meinen Optimismus und die Motivation, die ich aus meinem Selbstbewusstsein beziehe, gewinnbringend in die Führung der HG Pustertal einbringen. Für mich sind ein respektvoller Umgang und die Wertschätzung den männlichen und weiblichen Kameraden gegenüber grundlegende Prinzipien meiner Arbeit. Die Hochtourengruppe gilt als Abteilung der Abenteurer innerhalb des AVS. Wie definierst du den Begriff Abenteuer? Ein Abenteuer ist der Aufbruch ins Ungewisse. Wenn man die Routine des Alltages durchbricht und mit Mut zum Risiko nach neuen Reizen sucht, kann man faszinierende und manchmal auch gefährliche Dinge erleben. Am Ende eines bestandenen Abenteuers ist man jedenfalls angekommen, nämlich bei sich selbst.

Was gilt es zu beachten, um alpine Abenteuer heil zu überstehen? Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein für sich und seine Seilkameraden ist elementar. Fahrlässigkeit ist das größte Risiko am Berg. Wer die Einschätzung der alpinen Gefahren stets gewissenhaft durchführt und besonnene Überlegungen in schwierigen Situationen anstellt, ist auf dem richtigen Weg. Ein gesunder Respekt vor dem Lebensraum Berge und der Mut, in bestimmten Situationen umzukehren, zeichnen erfolgreiche Abenteurer aus. Wie hast du den SchlechtwetterSommer bergsteigerisch bewältigt? Ich trage die Sonne im Herzen. Also war ich trotz des wechselhaften Wetters viel unterwegs, auch weil ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen wollte. Zum 45. habe ich mich selbst mit der Idee beschenkt, in einem Jahr 45 Dreitausender zu besteigen. Das ist sich trotz Regen locker ausgegangen. Dabei sind mir einige Touren besonders in Erinnerung geblieben, wie etwa

die Nordwand am Hohen Angelus und der Vertainspitze in Sulden, die Westflanke der Rötspitze in Prettau oder der Westgrat am Lodner in der Texelgruppe. Ebenfalls erwähnenswert ist die erfolgreiche Überschreitung aller drei Veneziaspitzen bei Neuschnee im Sommer. Zudem habe ich ein wenig über die Landesgrenzen hinaus geschaut und bin in Frankreich die Contamine Grisolle Nordwand durchstiegen. Eher scharf fand ich die Durchsteigung der Lenzspitze Nordwand sowie die anschließende Begehung des Verbindungsgrades zum Nadelhorn und Ulrichshorn bei winterlichen Verhältnissen, mitten im August. Und wenn manche glauben, unser Sommerwetter sei rau und wild, dann kann ich denen nur einen Ausflug nach Irland empfehlen. Dort war ich heuer beim Trekking – ein fantastisches Erlebnis in einer von Wind und Wetter geprägten Landschaft. (RAFE)

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VERANSTALTUNGEN DOMINIK PLANGGER - „hoffnungsstur“ Nachdem Dominik Plangger bei seinen Auftritten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff am 12. Juni und als Vorgruppe von Peter Maffay am 23. Juni das Publikum begeisterte, startet er ab Mitte Oktober endlich wieder auf Tour gemeinsam mit der Violinistin Claudia Fenzl. Der Liedermacher Dominik Plangger wurde 1980 in Südtirol geboren und macht seit frühester Jugend Musik.

Er singt unter anderem politisch sehr engagierte Lieder gegen Rassismus, Faschismus, emotionale Kälte und Diskriminierung. Zugleich ist er ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß. DIE TERMINE: 17.10.2014 UFO Bruneck, 08.10.2014 Stadttheater Meran, 19.10.2014 Stadttheater Gries,

Bozen, 24.10.2014 Josefshaus Laas, 25.10.2014 Culturforum Latsch26.10.2014 Forum Brixen, Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen, Bazar (Bozen), Non Stop Music (Meran) und online unter www.athesiaticket.it und www.ticketone.it. Informationen unter der Nr. 0473 270256 oder info@showtime-ticket.com.

Herbert Pixner Projekt am 04. Oktober im Musikpavillon von Sand in Taufers Herbert Pixner zählt zu den kreativsten und begabtesten Musikern der jungen und wilden „alpinen Volksmusikszene“. Wild, schnell, frech - aber auch mit viel Gefühl verkörpert Herbert Pixner eine neue Generation von Musikern. Mit Werner Unterlercher (Kontrabass), Heidi Pixner (Harfe) und Manuel Randi (Gitarre) hat Herbert Pixner drei kon-

geniale Partner gefunden, mit denen er seit 2005 als Herbert Pixner Projekt on Tour ist. Mit über tausend ausverkauften Konzerten begeistert er sein Publikum nach wie vor mit außergewöhnlichen Eigenkompositionen und atemberaubenden Improvisationen und charmant - ironischer Moderation. Er ist eben nicht nur ein begnadeter Musiker, son-

dern auch ein netter Kerl. Das geniale Quartett spielt auf Einladung des Kulturvereins „Dogs in action“ im neuen, akustisch hervorragenden Musikpavillon von Sand in Taufers. Karten sind in allen Raiffeisen Filialen und im Tourismusbüro von Sand in Taufers erhältlich.

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Geschäftsleitung: Elke Ziernhöld Bezirkskoordination: Sarah Huber Werbung: Heidi Ferrari 335 10 20 593, Sylvia Wolfsgruber 348 73 81 267 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Josef Laner Redaktion: Matthias Willeit (MW) mw@bezirksmedien.it Mitarbeiter Redaktion: Susanne Huber (SH), Rudolf Tasser (RT), Sabine Peer (SP), Sabine Ralser (SR), Natalie Oberhollenzer (NO), Michaela Bachmann (MB), Marita Gasteiger (MG), Verena Kummelt (VK) Sport: Rainer Feichter (RAFE) rf@bezirksmedien.it Lokales/ Wandervorschlag/ Portät: Ingrid Beikircher (IB) ib@bezirksmedien.it Fotos: Redaktionsmitarbeiter/innen (wenn nicht anders angegeben) Layout: KLENKdesign info@klenkdesign.it Druck: Athesia Druck GmbH – Bozen

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