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PTL/OMF/PMP/1030/10 valido dal 22/04/2010

Ausgabe Nr. 14 vom 16.07.2014/I.P.

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Auch morgen noch

kraftvoll zubeißen können Liebe Leser, 2014 ist ein Gedenkjahr, aber nicht nur wegen des Ersten Weltkriegs. Vor 75 Jahren, 1939, hat die Option in Südtirol wenigstens ebenso tiefe Spuren hinterlassen wie der „Große Krieg“. Noch Jahrzehnte später haben sich durch unsere Gesellschaft Risse gezogen, wo die Meinungen der „Optanten“ und der „Dableiber“ aufeinander getroffen sind. Oft genug gingen diese Risse quer durch Freundeskreise und Familien. Zigtausende Landsleute haben ihre Heimat dann definitiv verlassen und sich irgendwo eine neue Existenz aufbauen müssen. Besonders freiwillig haben sie es nicht getan, und will man den Berichten glauben, so waren sie selten willkommen, oft geduldet, vielfach angefeindet in ihrem neuen Umfeld. Unser Land war lange Zeit ein wirtschaftlich sehr schwaches und politisch kriselndes Gebiet. Viele Südtiroler haben in den fünfziger und sechziger Jahren, aber auch vorher und noch lange nachher, ihre Heimat verlassen, um im Norden oder Süden ihr Glück zu versuchen. Südtirol war die längste Zeit seiner Geschichte ein Land der Auswanderer. Dies hat sich seit einigen – seit wenigen – Jahrzehnten geändert: Politische Stabilität und wirtschaftlicher Wohlstand wirken anziehend auf Menschen aus Europa und darüber hinaus, die, wie unsere Vorfahren, ihr Glück anderswo versuchen, sei es, dass sie wirtschaftlicher Not, sei es, dass sie politischer Unterdrückung entfliehen wollen. Auch im Pustertal leben laut Statistik 4.000 Menschen mit ausländischen Wurzeln. 2030 werden es um die 9.000 sein. Das mag man nun begrüßen oder auch nicht: Tatsache ist, dass Integration der Einwanderer eine Aufgabe für die kommende Zeit sein wird. Diese Integration wird beiden Seiten Geduld und Offenheit abverlangen, man wird sie einfordern und fördern müssen. Sonst werden sich Parallelgesellschaften bilden, abgeschlossen und unter sich verbleibend; diese Aussicht ist nicht sehr reizvoll. Viele, vielleicht berechtigte Ängste sind mit dem Thema „Integration“ verbunden. Ich glaube aber, dass unsere Kultur, die ja nicht statisch, für die Ewigkeit festgeschrieben ist, dass unsere Kultur also stark und flexibel genug ist, neue Einflüsse aufzunehmen und zu adaptieren. Tradition heißt, das Feuer weiterzugeben, nicht die Asche zu bewahren. Wollen wir einen Blick ins Jahr 1814 wagen? Meine Ur-Ur-Urgroßmutter hat wahrscheinlich keine Pizza gegessen, auf Festen keine böhmische Blasmusik (oder gar Oberkrainer oder Metallica!) gehört, kein Dirndl getragen, ist nicht Schi gefahren – all das ist ja heute selbstverständlich Teil unseres Lebensalltages. Sind wir deswegen weniger echte Tiroler, Pusterer als unsere Vorfahren vor 200 Jahren? Ich glaube nicht. Matthias Willeit – mw@bezirksmedien.it

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KURZMELDUNGEN Holzbildhauer im Bewerb Unter dem Motto „Natur – unser Garten“ wurde am 7. Juli das 5. internationale Holzbildhauer-Symposium im Dorfzentrum von Steinhaus eröffnet. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben sich zum Wettbewerb angemeldet. Die aus China über Russland bis in den Norden und Süden Europas stammenden Bildhauer/innen haben für einige Tage die lange Tradition des Bildhauens im Ahrntal wieder vollends aufleben lassen. Während der fünf Wettbewerbstage setzten sich die Künstler/ innen intensiv mit dem vorgegebenen Thema auseinander und fertigen mit Motorsäge, Schlägel, Meißel etc. große, kunstvolle Figuren aus den rohen Baumstämmen. Diese waren den Künstlern von den Organisatoren frei zur Verfügung gestellt worden. Während der gesamten Zeit konnten die Besucher die Entstehungsprozesse der Kunstwerke miterleben und sogar mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Am 11. Juli wurden beim abschließenden Festakt im Vereinshaus von Steinhaus die besten Arbeiten prämiert. Die Kriterien, nach denen die Jury bewertet hat, waren neben Idee und Originalität die formale Gestaltung, die handwerkliche Ausführung und der technische Aufwand. Neben der Präsentationsund Werbemöglichkeit für die Künstler ist dieser Wettbewerb vor allem auch für die gesamte Ferienregion ein interessantes Aushängeschild. Das Symposium ist zwar vorbei, die Skulpturen jedoch bleiben allen Interessierten erhalten: Sie finden an den Ahrntaler Sonnenwegen einen würdigen Standort. (SH)

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Vorerst keine Almstraßen

Andreas, lass es „müllern“!

In diesem Sommer dürfen die Almstraßen auf die Antersasc-Alm im Gadertal sowie auf die Eppach- und Tristenalm in Rein in Taufers nicht gebaut werden. Dies wurde vom Verwaltungsgericht in Bozen vor kurzem beschlossen. In beiden Fällen wurden die Hauptverhandlungen auf den 3. Dezember 2014 festgelegt. Konkret heißt das, dass bis mindestens dahin die Arbeiten für den Bau der Erschließungsstraßen nicht durchgeführt werden dürfen. Die Vorgeschichte: Obwohl es zu den Projekten negative Gutachten gab, hatte die alte Landesregierung in ihren letzten Sitzungen positive Beschlüsse zu den Almstraßen gefasst, was Rekurse des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz sowie Legambiente nach sich zog. Die neue Landesregierung hat zum Fall Antersasc nun definitiv beschlossen, sich nicht in einen Rechtsstreit einzulassen. Als Grund wurde angeführt, dass sie negative Gutachten zukünftig ernst nehmen wolle. Der Umweltlandesrat nannte dies eine „Entscheidung mit symbolischen Charakter“ und die Umweltschützer atmen vorerst auf. (SH)

Der stärkste Mann Südtirols kommt aus Gsies. Bei seiner dritten Teilnahme am „Strongman“-Wettbewerb in Sand in Taufers krönte sich der Gsieser Andreas „Milla“ Steger Anfang Juni zum heimischen Herkules. „Ein Erfolg mit reinem Gewissen“, wie Andreas betont, denn nicht alle Teilnehmer des international besetzten Wettkampfes würden einen Dopingtest schadlos bestehen, so Steger. Der „Müller“ aus Gsies kann auf dubiose Hilfsmittel mühelos verzichten. Kraft und Stärke gehörten zum Erbgut der Familie, meint der 34-jährige. Wohl noch

wichtiger für seinen Erfolg sind Andreas‘ Ausdauer und Hartnäckigkeit. Wie sonst hätte er sich nach einem Bandscheibenvorfall vor vier Jahren auf den Olymp der „Kraftlackel“ hieven können? (RAFE)

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KURZMELDUNGEN/INHALT

INHALT

Vor 100 Jahren im Pustertal

Noch ist die Lage ruhig – niemand ahnt den kommenden Weltkrieg. Zwar berichtet der „Pustertaler Bote“ vom 17. Juli 1914, „ernsthafte Aktionen“ gegen Serbien seien in Vorbereitung; und ein erster Tourist wird unter Spionageverdacht festgenommen. Doch ist auch der Erfolg des Welsberger Schützenfestes eine Meldung wert – schließlich spielte die Ortsmusik „unermüdet und wie immer vorzüglich“. In Bruneck tun sich 22 Geschäftsleute zu einer „Telefonabonnentengesellschaft“ zusammen und strecken dem Staat 13.500 Kronen zum Ausbau des Netzes vor – Private-public-partnership anno 1914. Doch die „gute alte Zeit“ hat ihre Schattenseiten: Ein Selbstmordversuch in Franzensfeste, eine zerstückelte Frauenleiche in Wien, ein Amoklauf in San Giovanni di Binaco mit sieben Toten beweisen die alte Medienweisheit: „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ – sie werden eben gelesen. Der anschließend beworbene „China-Wein“ (mit Eisen! Nervenstärkend! Blutverbessernd!) wird die Leser dann schon wieder beruhigt haben.

SPORT Seite 28

BABY–WELT Seiten 20–22

Pusterer werden Reischach in Rom mehr und älter Die Musikkapelle Reischach hat ihr Die Pustertaler Bevölkerung wächst, wird aber immer älter – das sagt die neue ASTAT-Studie zur Bevölkerungsentwicklung voraus. Im Pustertal, in dem 2014 schätzungsweise 81.500 Menschen leben, dürften es 2030 etwa 86.600 sein. Die Geburtenrate lag in Südtirol 2012 bei durchschnittlich 1,65 Kindern pro Frau – zu wenige, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Das Wachstum wird daher zum Großteil Einwanderern zu verdanken sein. Die „ausländische Wohnbevölkerung” betrug im Pustertal laut ASTAT 2012 etwa 4.000 Personen; 2030 könnte die Zahl bei 9.300 lieben. Zum Wachstum der Gesamtbevölkerung trägt die relativ hohe Lebenserwartung bei: 80,6 Jahre leben Männer, 85 Jahre die Frauen im Südtiroler Durchschnitt.

hundertstes Gründungsjahr 2012 gebührend gefeiert, und den etwas verspäteten Abschluss bildete heuer eine Kulturreise des Vereins nach Rom. Der Höhepunkt dieser Reise war ein Privatempfang beim emeritierten Papst Benedikt XVI, dem die Musikanten musikalische Grüße überbrachten. Zuvor hatten die Musikanten wichtige Kulturstätten Roms besichtigt, darunter auch, den Palazzo Madama, in dem seit 1871 der italienische Senat untergebracht ist. Senator Hans Berger ließ es sich nicht nehmen, die Pustertaler Musikanten persönlich durch die Räume zu führen und über die Arbeitsweise des Senats zu sprechen. Gleichzeitig erklärte Senator Berger auch die besondere Situation der autonomen Provinz Bozen und die damit zusammenhängenden Fragen einer verfassungsrechtlich abgesicherten Vertretung der Südtiroler. Ein Umtrunk in ganz besonderem Rahmen – am Pantheon – rundete den Besuch der Musikkapelle Reischach in der italienischen Hauptstadt ab.

LOKALES Seite 10

TITEL Ehrenamt - ein Risiko?

Seiten 6–7

LOKALES Milchseen und Butterberge bald wieder aktuell? „Sorge tragen für meine Mitmenschen“ Die Jubilare tragen ihren Heimatort im Herzen „Sei mutig - einfach loslegen!“

Seite 9 Seite 11 Seite 13 Seite 14

PORTRÄT Waltraud Erhahrter Hitthaler

Seite 15

STANDORT Bei uns in St. Martin in Thurn

Seiten 16–17

KULTUR Der 1. Weltkrieg - Teil III

Seiten 18–19

WANDERVORSCHLAG Um den Kleinen Jaufen

Seite 23

JUNG-UNTERNEHMER Informtaionstechnologie Made in Bruneck

Seite 24

SONDERTHEMA Hoch- und Tiefbau

Seiten 25–27

SPORT Skateboarder rocken Pfalzen

ANZEIGER

Seite 29 Seiten 30–31 5


TITEL

Ehrenamt – ein Risiko? Die Eigenverantwortung als Auslaufmodell. Im Pustertal engagieren sich tausende Menschen in ca. 500 eingetragenen Vereinen und Organisationen. Doch es wird immer schwieriger, Führungsposten zu besetzen: Ein verändertes Freizeitverhalten lässt viele Kandidaten abwinken, aber auch die Angst, bei Schwierigkeiten persönlich haftbar gemacht zu werden.

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reiwilligenarbeit ist nämlich nicht ohne Risiko: Manchmal bergen die Aufgaben der Ehrenamtlichen selbst Gefahren in sich, wie bei der Feuerwehr. Oft weiten Vereine ihre Tätigkeiten aus: Feste sollen Geld hereinbringen, Jugendlager neue Mitglieder anwerben. Passiert dabei zivil-, straf- oder verwaltungsrechtlich Relevantes, werden Schuldige gesucht – und gefunden, wenn Unterlassung bzw. Vorsatz nachgewiesen werden kann. Grundsätzlich liegt die strafrechtliche Verantwortung bei jedem einzelnen Vereinsmitglied, der Obmann bzw. der Vorstand werden belangt, wenn ihnen Vorsatz, in seltenen Fällen organisatorische Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. Häufiger sind Haftungsfälle mit zivilrechtlichem Hintergrund: Dabei unterscheidet der Gesetzgeber anerkannte Vereine, bei denen nur die Organisation, und nicht anerkannte, bei denen auch die Vereinsmitglieder mit ihrem Vermögen haften. Bei Unterlassungen, also fehlender Wartung von Geräten etwa, ist der damit Beauftragte verantwortlich. Nur wenn diese Aufgabe nicht delegiert worden ist, fällt die Verantwortung auf den Vorstand zurück.

VERWALTUNGSRECHTLICHE HAFTUNGEN

Ähnliches gilt für das Verwaltungsrecht (die „Zettelwirtschaft“): Versäumte Einzahlungstermine, missachtete Sicherheitsvorschriften, nicht eingehaltene Verordnungen können teuer werden – für den Verein bei anerkannten, für den einzelnen bei nicht anerkannten Organisationen. Ein großes Thema sind die steuerrechtlichen Aspekte, wie der Vorstand des Eissportverein Bruneck vor einigen Jahren schmerzlich erfahren musste, als er mit Steuerrückforderungen in der Höhe von zwei Millionen Euro konfrontiert war. Körperschaften sind zudem auch dem Rechnungshof gegenüber Während die Wohngebäudeversicherung vor finanziellen Folgen haftbar, z.B. beim AuchSchaden wer felsenfest auf denamSchiern steht springt Verkauf von Grundnach einem durch Blitzschlag Haus schützt, kann sich verletzen. Diedermeisten Schidie Hausratversicherung bei Schäden Einrichutng ein. Über- besitz. Zumindest den Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung. spannungsschäden sind im TirolEr Wohnhaus-Produkt bereits zivilrechtlichen Teil der Haftung können Deshalb über eine Baustein Unfallverenthalten. Sonstsollte kannman man sich sie als eigenen mitversichern.sicherung Für höherwertige elektronische Gewerbebe- Versicherungen abfeGedanken machen.Gräte Sei bzw. es durch dern.

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terscheiden zwischen den statutenmäßigen

Tätigkeiten eines Vereins, die absehbar sind und meist umfassend und pauschal versichert werden, und gesonderten Risiken. „Sehr große Veranstaltungen, Kirschamichl-Aufstellen oder vereinsfremde Tätigkeiten wie ein Fußballturnier einer Feuerwehr sollte man separat versichern“, sagt Dr. Albert Premstaller. Er arbeitet in Bruneck als Versicherungsbroker und kennt die Vorbehalte, die viele Gesellschaften haben: „Heutzutage schrecken alle Versicherungen vor bestimmten Risiken zurück. Krampusvereine etwa werden sich schwer tun, einen umfassenden Versicherungsschutz zu bekommen. Die Anonymität der Mitglieder in ihren Kostümen und die relativ häufigen Probleme haben die Gesellschaften vorsichtig werden lassen. Auch Tätigkeiten wie Canyoning oder andere Extremsportarten mit hohem Risiko sind schwer zu versichern.“

EIGENVERANTWORTUNG Der Experte rät, bei Haftpflichtversicherungen nicht am falschen Ende zu sparen. „Am teuersten ist die Vergütung von Personenschäden, die zu Pflegefällen führen. Daher sollte die Deckungssumme mindestens drei Millionen Euro betragen.“ Es sei aber nicht so, meint Dr. Premstaller, dass jeder Unfall bei einer Vereinstätigkeit automatisch ein Versicherungsfall ist: „Es gibt auch die Eigenverantwortung der Menschen. Wenn sich Spieler bei einem Fuß-


TITEL ballturnier während des Spiel verletzen, dann wird dem Verein kaum etwas vorzuwerfen sein: Die Teilnehmer wissen, dass jede Sportart ein gewisses Verletzungsrisiko in sich birgt.“ „Vorsatz“ allerdings sei ein Ausschlussgrund, sagt Dr. Albert Premstaller, die meisten Versicherungen würden aber auch bei grober Fahrlässigkeit der Veranstalter greifen. Er legt jedoch allen Vereinen dringend ans Herz, ihre Versicherungspolizzen regelmäßig zu überprüfen, denn häufig erweitern Vereine ihre Tätigkeiten, ohne ihre Haftpflicht anzupassen. „Wenn sich das Risikoprofil ändert, könnten nicht mehr alle Tätigkeiten abgedeckt sein. Da muss man aufpassen und sich beraten lassen.“

des Eishockeyclubs Pfalzen und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. „Im Winter hat sich ein Touristenkind auf dem Eisplatz verletzt – durch eigenes Verschulden und weil die Eltern nicht aufgepasst haben. Vor einer Anzeige hat uns nur gerettet, dass wir deutlich darauf hingewiesen haben: Betreten des Eisplatzes auf eigene Gefahr!“ Werner Durnwalder nimmt kein Blatt vor den Mund: „Man darf nicht darüber nachdenken, was alles passieren könnte. Oft habe ich das Gefühl, jeder Vereinsvorstand steht

GEFAHRENPOTENZIAL Eines der größten Probleme bei Vereinsaktivitäten ist die Vielfalt des Publikums bzw. der Teilnehmer. Der Schlagzeuglehrer Matthias Kirchler aus St. Johann hat als Leiter der Jungbläserwochen im Ahrntal schon so einiges erlebt: „Jugendliche mit Bienenallergie, mit Angststörungen, mit Zöliakie – die Liste der Sonderfälle ist endlos, und das erhöht das Risiko. Und ich habe selbst schon einmal eine Situation erlebt, in der sich ein Kind ohne unser Verschulden verletzt hat, Gottseidank waren die Eltern sehr verständnisvoll und haben akzeptiert, dass nicht jede Situation vorhersehbar ist.“ Jeder der befragten Gesprächspartner wartete mit einer eigenen, ähnlichen Geschichte auf, so auch Werner Durnwalder, der Obmann

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AMERIKANISCHE VERHÄLTNISSE? Doch die Einstellung vieler zur Eigenverantwortung hat sich geändert. Marco Goldwurm ist Sektionsleiter des VKE Bruneck, eines Vereines, der Spielgeräte und –möglichkeiten für Kinder zur Verfügung stellt. Er sieht Veränderungen in der Denkweise in der Bevölkerung: „Den Menschen wird die Eigenverantwortlichkeit vom Gesetzgeber abgesprochen. Etwa seit dem Fall Mathá ist die Haftung ein Thema geworden, auch bei jeder Vereinssitzung. Vorher haben wir viele unserer Spielgeräte selbst hergestellt, das trauen wir uns nicht mehr – alles muss TÜV-geprüft sein. Wir nähern uns amerikanischen Verhältnissen.“ Herr Goldwurm illustriert dies mit kürzlich Erlebtem: „Eine Mutter hat uns direkt angesprochen, während ihr Kind spielte: ‚Ihr zahlt ja eh Schmerzensgeld, wenn etwas passiert‘ - das scheint die Einstellung einiger zu sein.“

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19. Juli 2014

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26. Juli 2014

mit einem Bein im Knast, wenn man etwas unternimmt, das außerhalb der eigentlichen Tätigkeit liegt.“

FOLGEN FÜR DIE FREIWILLIGENARBEIT Aber die Verantwortung liegt nicht nur bei den Vereinen. Seit kurzem sind die Gemeinden für die Genehmigung von Veranstaltungen zuständig. Bürgermeister Josef Gatterer aus Pfalzen ist nicht besonders glücklich mit der derzeitigen Regelung: „Die Verantwortung wird auf die Gemeinden abgewälzt – risikofreie Bereiche wie etwa die Verlängerung der Sperrstunde werden weiterhin von Bozen aus genehmigt.“ Wie viele andere Gesprächspartner glaubt auch er, dass sich freiwillige Vereine in Zukunft sehr schwer tun werden, ehrenamtlich tätige Leiter zu finden: „Man hört allerorten: ‚Helfen tu ich gerne, aber Verantwortung möchte ich nicht übernehmen.‘ Ich habe das Gefühl, dass das Ehrenamt abgebaut wird.“ Werner Durnwalder ist sich sicher: „Vereine organisieren keine Wiesenfeste und Veranstaltungen, weil es ihnen so gut gefällt: Sie finanzieren einen Großteil ihrer Tätigkeit damit und überlegen sich mittlerweile jede Aktivität dreimal. Wenn ihnen noch mehr Hürden in den Weg gelegt werden, dann darf sich niemand wundern, wenn die Vereine umso nachdrücklicher beim Land und den Gemeinden um Förderungen betteln müssen.“ (MW)

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Süße Früchtchen aus dem MARTELLTAL Leuchtend rot, saftig, süß, voller Aroma und mit betörendem Duft – genau so sollen Berg-Erdbeeren sein.

I

m Martelltal, einem höher gelegenen Seitental des Vinschgaus, werden neben Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren vor allem Erdbeeren angebaut. Ein Tal umgeben von hohen Bergen, mit klarer Almenluft und strahlendem Sonnenschein: Hier gedeihen sie auf 900 bis 1.800 m Meereshöhe zwischen Juni und September. Aber nicht nur die außergewöhnliche Höhenlage macht das Tal zum idealen Ort für den Beerenanbau. Warme Tage, voller Sonnenschein, klare, kühle Nächte und das milde, trockene Klima tragen dazu bei, dass die Erdbeeren langsam heranreifen und ihr volles, charakteristisches Aroma entfalten. Schon in den 1960er Jahren wurden erste Beeren im Martelltal angebaut. Von tüchtigen Bauern gehegt und gepflegt entwickelte sich im Laufe

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der Zeit ein neuer Wirtschaftszweig im Tal. Seit der Gründung der Beerengenossenschaft MEG im Jahr 1989 werden die Produkte aus dem größten geschlossenen Anbaugebiet für Bergerdbeeren Europas professionell vermarktet. Ein ausgeklügeltes Qualitätssicherungssystem mit umweltschonenden Anbaumethoden und systematischen Kontrollen gewährleistet konstante Qualität und Sicherheit für den Konsumenten. Heute werden im Martelltal auf 60 ha Anbaufläche jährlich an die 830 t Beeren und Gemüse geerntet. Erdbeeren sind wahre Powerfrüchtchen: die roten, süßen Beeren aus dem Martelltal sind reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Spurenelementen, jedoch arm an Kalorien. Köstliche Aussichten also auf einen süßen und verführerischen Sommer im Beerental Martell.


LOKALES

Milchseen und Butterberge bald wieder aktuell? Mit dem 1. April 2015 ist die Milchquotenregelung der EU abgeschafft. Jeder Milchbauer darf dann wieder so viel Milch liefern, wie er produzieren kann. Angebot und Nachfrage werden das Marktgeschehen bestimmen.

DER HINTERGRUND

DIE ZUKÜNFTIGE SITUATION

Im Jahre 1984 führte die damalige Europäische Gemeinschaft eine Quotenregelung ein, um die Milchproduktion in den Mitgliedstaaten zu beschränken, nachdem es jahrelange zu Überschüssen an Milch und Butter gekommen war. Die so genannte Milchreferenzmenge wurde jedem Mitgliedsstaat zugewiesen, auch als Milchquote oder Milchkontingent bekannt. „Die gegenwärtige Milchquote Südtirols liegt bei ca. 410 Mio. kg. Auf das Pustertal entfallen ca. 135 Mio. kg“, erläutert Joachim Reinalter, Obmann des Südtiroler Sennereiverbandes. Die Milchquotenregelungen wurden mit Gründung der EU 1993 übernommen.

Die EU-Politik will nicht mehr das Produkt stützen, sondern die Landwirtschaftsbetriebe selbst. Einige solcher Formen sind bereits heute bekannt, so Dr. Fabi: „Möglichkeiten der indirekten Förderung der Nutztierhalter gibt es seit Jahren, z. B. mit der Gesundheitsprämie bei der Alpung. Das ist eine direkte Unterstützung der Bergviehlandwirtschaft.“ Dass mit dem Wegfall der Kontingentierung die gefürchteten „Milchseen“ und „Butterberge“ bald wieder Realität sein könnten, sieht Obmann Reinalter als möglich: „Die Gefahr einer Überproduktion, die dann einen Preisverfall bedingt, ist gegeben. Wir haben uns aber auf den Wegfall der Quote vorbereitet. Unter Beibehaltung der hochwertigen Milchqualität wird unser Rezept Verarbeitung, Veredelung und Vermarktung bleiben.“ (SP)

DIE GEGENWÄRTIGE LAGE Liefert ein Milchproduzent in der EU heute mehr Milch, als er über Quoten verfügt, sind Geldstrafen die Folge. Was für den übrigen EU-Raum Grund zur Produktionsdrosselung ist, hat für Südtirol keine Bedeutung, wie der Sennereiobmann bestätigt: „Negative Auswirkungen gab es in Südtirol keine. Die Milchquote wurde nie überschritten. Durch den Ausgleich innerhalb Südtirols zwischen Mehrund Minderanlieferung gab es keine

Probleme mit der Mengenbegrenzung.“ Die großzügig berechnete Quote für Südtirol erübrigt zwar Sanktionen, doch dieser Erfolg kennt auch eine Kehrseite. Dr. Artur Fabi, Koordinator des Tierärztlichen Dienstes in Bruneck, spricht vom Nachteil, der entstehe, wenn durch die geschaffenen Rahmenbedingungen, die Erhöhung der Milchlieferung in den heimischen Betrieben durchaus erwünscht ist: „Bei der Steigerung der Produktion von Normal- zu Hochleistungsbetrieben erhöhen sich auch die gesundheitlichen Probleme der Tiere. Hochleistungstiere

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sind generell anfälliger gegen viele Erkrankungen. Vermehrt treten Probleme auf in den Bereichen Stoffwechsel, Euter, Fruchtbarkeit und Klauen.“ Der Trend von Kleinbetrieben hin zu Großbetrieben mit leistungsstärkeren Tieren ist auch in Südtirol spürbar. Was Südtirol aber vom restlichen Europa unterscheidet, ist der Milchpreis, wie Joachim Reinalter anführt: „Der durchschnittliche Milchpreis in Südtirol liegt bei ca. 0,52 €/ kg. Damit liegen wir 7 bis 10 Cent über den europäischen Auszahlungspreisen“.

GESUNDHEITSPRÄMIE:

Für jedes Tier, das über die Sommermonate auf eine Alm gebracht wird, werden ca. 200 € ausbezahlt. Diese Förderung ist je Tier einmalig. Pro Kuhhalter werden jährlich maximal 20 Tiere gefördert.

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LOKALES Puschtrarisch leicht gemacht

Innichen „rüstet auf“

INNICHEN – So wie viele andere Gemeinden in Südtirol beschloss auch der Gemeinderat in Innichen, den Bürgern einen schnelleren Internetzugang zu gewährleisten. Im Juni 2013 wurde in Innichen mit den nötigen Bauarbeiten beAn dieser Stelle ist eine kleine Korrektur angebracht: Wie mir ein gonnen; nun setzt man mit der Verlegung der Glasfaserkabel in den Fraktionen aufmerksamer Leser mitgeteilt hat, Vierschach und Winnebach zum Endspurt an. Loamsieda

kommt das Wort Loamsieda nicht, wie hier behauptet, vom „ban Loam loan“, also beim Ofen lehnen. Sondern es kommt von der Tätigkeit selbst: Von der Zeit, als unsere Vorfahren im Wald Lehm selbst fabriziert haben, der zum Sieden gebracht werden musste. Diese Arbeit war so langsam und mühselig, dass sich daraus die Bezeichnung Loamsieda für einen behäbigen, schwerfälligen Menschen ergeben hat. Was könnte also so ein Loamsieda von heute tun? Natürlich nicht viel. Herumsitzen und herumschauen wahrscheinlich, faulenzen und viel schlafen. Und wenn er etwas macht, dann sind es wohl eher „leichte“ Angelegenheiten, solche, die man im Puschtrarischen mit „knoschtl“ und „knuffn“ beschreibt, eventuell auch noch kliezl. Damit sind kleinere Beschäftigungen gemeint, bei denen nicht allzuviel weitergeht und die nicht wahnsinnig viel bringen. „Die knoschtlt holt in gonzn Tog awi umanondo“, heißt es beispielsweise von einer Bekannten, die sich am liebsten in ihrem Haus aufhält und neue Kuchenrezepte ausprobiert und Topfuntersetzer strickt. Knuffn, damit kann auch ein Handwerk beschrieben werden, bei dem mit Geduld und vielen Wiederholungsschritten etwas zustande gemacht werden muss. Menschen, die solche Dinge gern machen, haben meist auch eine Freude mit Glump, Girumple und Giklanschtre – auf Deutsch: Zeugs, Krempel, Plunder, Klimbim oder vielleicht auch Kunst? Wer weiß das schon. (NO)

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M

it Beschluss des Gemeinderates wurde der Masterplan für die Anbindung der Gemeinde an das Glasfasernetz im August 2012 genehmigt und somit beim Landesamt für Infrastrukturen eingereicht. Im Juni des darauffolgenden Jahres begann in Innichen schließlich die Verlegung der Glasfaserkabel. Rund ein Jahr später konnte auch in den Fraktionen Vierschach und Winnebach der erste Spatenstich zu einem schnelleren Internetzugang gemacht werden. Die beiden Dörfer konnten durch das bereits bestehende Dreifachrohr entlang des Radwegs mit dem Glasfasernetz in Innichen verbunden werden, wodurch dem Land kosten- und zeitaufwändige Grabungen erspart blieben. An den jeweiligen Auslaufstellen der Dörfer wurde die Straße aufgeschnitten, um die Kabel im gesamten Dorf verlegen zu können. Aufgrund des zu hohen Kostenaufwands für die direkte Anbindung des Innich-, Vierschach- und Raiderbergs an das Glasfasernetz soll dieses Gebiet im Gegenzug mit einem besseren Funknetz versorgt werden.

KNOTENPUNKT INNICHEN Das Glasfasernetz endet, so wie in allen anderen Gemeinden Südtirols, an einem Knotenpunkt, dem sogenannten POP; dieser liegt in Innichen in der Herzog Tassilostraße Nr. 14. Dort sind auch die technischen Geräte untergebracht, welche für den Betrieb des Glasfasernetzes nötig sind. Von diesem Knotenpunkt aus erfolgt dann die Verteilung in alle öffentliche Gebäude, Betriebe, Privathaushalte und auch zu den

Telekommunikationsanbietern. Die Anbindung selbst, vom POP zu den Gebäuden, wurde vom Land realisiert und finanziert. Für Innichen belaufen sich die Kosten der Verlegung auf rund 169.000 € und für die etwas weiter außerhalb liegenden Gebiete Vierschach und Winnebach zusammen auf 266.000 €.

INBETRIEBNAHME Durch die Verbindung zwischen POP und Telekommunikationsanbietern entsteht die Möglichkeit für so gut wie alle Haushalte und Betriebe in der Gemeinde Innichen, den Service der Breitbandverbindung in Anspruch zu nehmen. Nach erfolgreich abgeschlossener Verlegung der Glasfaserkabel und Inbetriebnahme der Geräte im POP werden die entsprechenden Telekommunikationsfirmen voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2014 im Stande sein, die Breitbandverbindung anzubieten. Das ist auch notwendig, wie folgende Stimmungsbilder zeigen. (MB)

EVELYN RAINER, HOTELIERIN, WINNEBACH: „Ich bin mit dem momentanen In-

ternet überhaupt nicht zufrieden, denn es ist eine Katastrophe. Im Grunde ist es ein Wettbewerbsnachteil für Betriebe, denn die Gäste ärgern sich oft über die langsame Verbindung. Ich hoffe, dass Winnebach so schnell wie möglich am Breitbandnetz angeschlossen wird und dass das Glasfasernetz endlich auch in Betrieb genommen werden kann.“

HUBERT SCHÖNEGGER, FILMPRODUZENT, WINNEBACH: “Für mich als Filmproduzent ist es sehr schlecht, dass das Internet nicht funktioniert, denn in diesem Business ist es wichtig, dass man die Filme und Videos so schnell wie möglich in die Medien bringen kann. Momentan muss ich mit externen Speichermedien nach Österreich ausweichen, um unsere Produkte ins Internet stellen zu können. Ans Hochladen von Filmen mit dieser Internetverbindung ist nämlich erst gar nicht zu denken. Auch der Austausch mit anderen Kollegen in diesem Business gestaltet sich oft als schwierig, da es fast unmöglich ist, einen Film in guter Qualität hoch- bzw. runterzuladen.“


LOKALES

„Sorge tragen für meine Mitmenschen“ BRUNECK – Seit dem 26. Mai 2014 hat die Gemeinde Bruneck einen neuen Gemeindeausschuss, der sich aus dem Bürgermeister und fünf Stadträten zusammensetzt. Ursula Steinkasserer Goldwurm, als Stadträtin zuständig für Bildung und Sozialwesen, wurde neu in das Amt berufen.

„Meine eigene Wahl in den Gemeinderat erfüllt mich mit großer Freude und auch mit Demut, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Die Ernennung in den Gemeindeausschuss stellt mich vor eine willkommene Herausforderung, und ich sehe es als meine Pflicht, mich in meiner neuen Funktion für meine Mitmenschen einzusetzen“, so die frisch gebackene Stadträtin. Ursula Steinkasserer Goldwurm, Mutter von vier Kindern, hatte sich bereits seit über 20 Jahren für die Belange von Kindern und Jugendlichen eingesetzt und war in verschiedenen sozialen Vereinen ehrenamtlich tätig. „Das gesellschaftliche Engagement war mir stets wichtig. Durch die Unterstützung und

den großen Rückhalt in meiner Familie war schließlich auch der sozialpolitische Einsatz möglich“, erläutert die Stadträtin. Nach ihrer Ernennung zur Stadträtin ist Ursula Steinkasserer zuständig für die Bereiche Bildung, Familie, Chancengleichheit, geförderten Wohnbau und Sozialwesen: „Es ist mir ein großes Anliegen, mit den Menschen selbst, mit den Vereinen in Kontakt zu treten, ihr Ansprechpartner zu sein. Ich möchte über die politische Schiene Rahmenbedingungen gestalten, die bei Problemen schnell Abhilfe schaffen. Nicht versorgen, sondern Sorge tragen für jene, die momentan Unterstützung brauchen.“ Als Stadträtin für Bildung fallen in Ihren Aufgabenbereich alle

Belange von Kitas, Kindergärten und Schulen. Ursula Steinkasserer ist überzeugt, dass der öffentlichen Hand ein erheblicher Teil am Bildungsauftrag zukomme. Die Hauptaufgabe ihrer politischen Arbeit sieht die neue Stadträtin in ihrem Engagement, die Lebenssituation ihrer Mitmenschen zu verbessern: „Die Belange, Wünsche und Sorgen meiner Mitbürger ernst zu nehmen, genau hinzuhören und Lösungen zu finden, ist mir ein tiefes Herzensanliegen. Über die Sprechstunde ist der persönliche Kontakt zu jedem möglich. Ich werde mich bemühen, entsprechend meiner Möglichkeiten für jedes Anliegen eine Lösung zu finden.“(SP)

Heute schon gekuschelt? Frau Dr. Botchen, was ist damit gemeint? Man könnte meinen, es ist die Rede von Körperkontakt. So falsch ist das gar nicht. Ein stabiles Haus braucht ein solides Fundament und stützende Pfeiler. Genau so verhält es sich auch beim menschlichen Körper. Besitzt er eine ausgeglichene Basis, z.B. gleich lange Beine und eine gerade Hüfte, gerät er nicht so leicht ins Wanken – sowohl körperlich wie auch emotional.

DR. MED. KARIN BOTCHEN Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin St. Georgen, Ahraue 12b Tel. 0474-830 494 Mobil 346 621 68 84 info@botchen.it

In der übernächsten Ausgabe lesen Sie über: Lernschwäche, Konzentrationsstörung, Zapplephilipp

Wie stellt man fest, ob die Basis stimmt? Das ist manchmal gar nicht so einfach, da unser Körper wie eine Spirale aufgebaut ist und sich Beschwerden oft weit weg von der Ursache zeigen. Hat man aber mehrmals pro Monat oder sogar jeden Tag Schmerzen, Ziehen, Unwohlsein, dann sollte man sich untersuchen lassen. An welche Ursachen denken Sie? Unsere Knochen und Gelenke sind unser Gerüst. Ganz besonders gilt das für unsere Wirbelsäule, unser Rückgrat. Blockierungen oder Beckenschiefstand können

weit reichende Folgen für die Gesundheit haben. Veränderungen der Wirbelsäule wirken sich über die Nervenbahnen sogar bis zu den inneren Organen aus. Das geht bis hin zu Verdauungsbeschwerden, Herzproblemen, Asthma, Bandscheibenproblemen, Ischias, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Fehlsichtigkeit, um nur einige zu nennen. Was kann man dagegen tun? Um die genauen Ursachen zu finden, braucht es oft mehrere Untersuchungen. Einfach anfangen kann man mit der Methode DORN. Diese sanfte WirbelsäulenTherapie gilt inzwischen als Geheimtipp. Der Therapeut erkennt die Fehlstellung und bringt die Wirbel durch sanften Druck in der Bewegung in die richtige Position. Der Patient hilft mit seinem Gegendruck, die richtige Intensität zu finden. Dadurch können neben organischen Blockaden auch Energieblockaden, die Störungen u.a. im psychischen Bereich verursachen, gelöst werden. Einfache Selbstübungen sorgen dann für dauerhaften Erfolg.

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LOKALES LEIDENSCHAFT FüR LICHTEmOTION, DESIGN uND FuNKTION Croso Italia bietet moderne Lichtsysteme als architektonisches Element Bekannt vor allem in Deutschland und Frankreich für innovative Edelstahlhandläufe ist Croso International seid Beginn 2013 mit der Tochtergesellschaft Croso Italia in Südtirol angesiedelt.

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Gemeinsam neue Wege im Vertrieb gehen: Croso Italia & Huber GmbH Neue Vertriebskooperation in Trentino-Südtirol

Crosilux® lässt ArChitektur in einem neuen liCht ersCheinen Im Fokus von Croso Italia steht die Produktlinie Crosilux® - eine innovative Systemlösung für Edelstahl-Handläufe, Geländer, Balustraden und Schilder mit integrierter hochwertiger LED-Beleuchtung von Osram. Durch die vielseitige Lichttechnik und die mögliche Kombination mit Glas bei Geländern und Balustraden avanciert Crosilux® zu einem ausdrucksstarken architektonischen Gestaltungselement. Neben dem Design spielt die Funktion eine wichtige Rolle. Crosilux® wird in vielen Projekten zur Orientierung, Erhöhung der Sicherheit und aus Aspekten der Nachhaltigkeit eingesetzt. Dies gilt natürlich vornehmlich für den Objektbereich, aber auch der private Bauherr kann Crosilux® für die Aufwertung seines Eigenheims nutzen.

Projekt: Restaurant Gosch - Ort: Sylt

Lichtemotion, Design und Funktion bringen zum Ausdruck, was Croso mit dieser Produktlinie verbindet: eine Leidenschaft. Diese Leidenschaft möchte Croso von Südtirol aus auch in der italienischen Architektur verbreiten und mit einem innovativen Systemansatz für neue Impulse sorgen. Die Croso Produktlinien Crosilux®, Crosinux®, Crositan®, Crosifer® und Edelstar® eignen sich für den Einsatz in Hotels, Gastronomie und Krankenhäusern oder anderen sozialen Einrichtungen, in Bürogebäuden, aber auch in Privathäusern.

Projekt: IKKS Flagship Store - Ort: Paris, Boulevard des Capucines

Croso itAliA vor ort in südtirol Croso Italia ist in meran/Sinich ansässig. Croso Italia wird in Südtirol und Trentino vertrieben über die Huber GmbH aus meran, Spezialist für Bad-Heizung-Lüftung, sowie EdelstahlFachgroßhandel. Die Crosilux® Imagebroschüre steht auch im Internet als Download zur Verfügung oder kann direkt bei Croso Italia angefordert werden.

Kontakt:

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rodukte Die Croso Italia GmbH, Anbieter für innovative Systemlösungen für Edelstahl-Handläufe, Geländer, Balustraden und Schilder mit integrierter LED Beleuchtungstechnik und die Huber GmbH, Spezialist für Bad-Heizung-Lüftung, sowie EdelstahlFachgroßhandel, investieren in eine gemeinsame Vertriebskooperation. Ziel ist es, durch Bündelung der spezifischen Kompetenzen beider Unternehmen offene Marktpotenziale auszuschöpfen. Die Huber GmbH aus Meran ist ab sofort für den Vertrieb von Croso Italia in Südtirol und Trentino verantwortlich. Allein fünf Außendienstler sind im Raum Südtirol für Croso Kunden aktiv, weitere 20 im direkten Kundenkontakt. Die Kooperation bietet eine Win-Win-Situation für beide Unternehmen und der Endkunde erhält einen konkreten Nutzen. „Die Zusammenarbeit mit der Huber GmbH ist ein Schritt in die Zukunft, hin zu einer effizienteren Marktbearbeitung, einem noch besseren Kundenservice und mehr individuellen Lösungen und spannenden Projekten in Südtirol“, so Croso Verkaufsverantwortlicher Andreas Raffeiner.

KONTAKT: Andreas Raffeiner Croso Italia GmbH Carlo Abarth Str. 27 (1 Stk. über OBI) 39012 meran/Sinich info@crosoitalia.it www.crosoitalia.it - www.crosoplan.it

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LOKALES

Die Jubilare tragen ihren Heimatort im Herzen“ GAIS – Das 50jährige Priesterjubiläum von Pater Silvester Engl und das 60jährige Professjubiläum von Sr. Reinharda Seeber standen im Zentrum der Feierlichkeiten am Herz-Jesu-Wochenende in der Gemeinde Gais. Ein „Abend der Begegnung“ bot Gelegenheit, die Jubilare in ihrer Heimatpfarrei hautnah zu erleben, von ihrem reichen Erfahrungsschatz und ihrem geistigen Weg mit dem Herrn zu erfahren.

Das Pfarrheim in Gais war am Freitagabend gut gefüllt, als P. Silvester Engl und Sr. Reinharda Seeber von ihrem Leben und Wirken als Missionar und Ordensfrau, von ihrer Berufung und ihrer Kindheit in Gais erzählten. Sr. Reinharda, geboren am 14. Dezember 1928, trat mit 21 Jahren in die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern ein. 1954 legte sie die erste Profess ab, sechs Jahre später folgte die ewige Profess. Seit 42 Jahren lebt sie in der Villa Carolina, einem Altenpflegeheim in Meran. Nach einer Ausbildung zur Altenpflegerin erlangte sie das Diplom für die Heimleitung.

Heute ist sie zuständig für die Verwaltung der Pflegeeinrichtung. Sr. Reinharda hat ihren Beruf all die Jahre über geliebt und an ihm geschätzt, durch die Ungebundenheit für andere da sein zu können und noch ausreichend Zeit für das Gebet zu haben. P. Silvester Engl, geboren am 31. Dezember 1937, absolvierte seine Ausbildung im Vinzentinum in Brixen, trat mit 22 Jahren bei den Comboni Missionaren ein und wurde nach dem Studium von Theologie und Philosophie am Priesterseminar in Brixen 1964 zum Priester geweiht. Nach vielen Jahren als Heimleiter und Erzieher in Spanien und Südtirol

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„EOS on the road“- Initiative zum ersten Mal im Vinschgau und im Pustertal

durfte er seinem Wunsch gemäß 1985 nach Peru in die Mission reisen. Die 14 Jahre in Peru bei den Ärmsten in den Elendsvierteln bezeichnete er als die schönsten in seinem geistlichen Schaffen. Heute ist P. Silvester Engl Rektor und Leiter im Missionshaus in Milland. Für beide Jubilare spielte bei der Berufswahl der damalige Gaisinger Dorfpfarrer Anton Hopfgartner eine entscheidende Rolle. Bis heute leben sowohl P. Silvester Engl wie Sr. Reinharda Seeber in enger Verbundenheit mit ihrer Heimatgemeinde Gais. Durch den Abend führte Pfarrgemeinderatspräsident Michael Schwärzer. (SP)

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m Dienstag, den 22. Juli, und am Donnerstag, den 24. Juli 2014, organisiert die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen eine Informationsveranstaltung in Schlanders und Bruneck. Drei EOSMitarbeiter stehen zur Verfügung: Markus Walder wird vor allem über die Exportversicherung und Exportfinanzierung Auskunft geben, Christian Schweigkofler informiert über die Exportinitiativen und bevorstehenden Messen und Thomas Lunger vertieft das Thema der Exportabwicklung und der Exportdokumente. Am 22. Juli finden die Beratungsgespräche im Kulturhaus Karl Schönherr, in der Göflanerstrasse 27/b, von 9.00 bis 16.00 Uhr statt. Am 24. Juli, kann man die EOS-Berater im Brunecker Sitz der Freien Universität Bozen, am Universitätsplatz 1, von 9.00 bis 16.00 Uhr antreffen. Eine Anmeldung ist erwünscht. Weitere Informationen erteilt die EOS, Ansprechpartner Christian Schweigkofler, Tel. 0471 945 765, E-Mail: christian.schweigkofler@eos.handelskammer.bz.it.

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Brigitte mit Team beraten Sie gerne!

Ob Vintl und Mühlbach zum Pustertal gehören, darüber lässt sich gut diskutieren – am besten mit zwei jungen Politikerinnen aus den beiden Dörfern: Tamara Oberhofer aus Mühlbach ist seit Oktober 2013 Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen. Evelyn Gruber-Fischnaller aus Vintl ist seit 2012 Sprecherin der Grünen Frauen.

Puschtra: Wo gehört ihr hin? Ist das unterste Pustertal schon Eisacktal? Tamara Oberhofer: Es ist etwas verschwommen; immerhin gehört Mühlbach politisch bereits zum Eisacktal, geografisch allerdings zum Pustertal. Egal: Ich mag Pusterer narrisch gern! Evelyn Gruber-Fischnaller: Bei Vintl ist das einfacher, ich bin klar eine Puschtrarin. Schön ist, dass wir Brixen und Bruneck gleich nah haben und entscheiden können, wo es uns besser gefällt. Seht ihr manchmal einen Konflikt zwischen Stadt und Peripherie? Gruber-Fischnaller: Nein, ich würde es eher so sehen, dass die Bedürfnisse unterschiedliche sind. Da ist es dann Aufgabe der Politik, über die Bezirksgrenzen hinaus zu schauen. Oberhofer: Grundsätzlich nicht. Weil viele Ämter immer noch in Bozen sind, dann wird es für viele schwierig, diese zu erreichen. Dass das Pustertal beispielsweise an seinen beiden Krankenhäusern hängt, ist ebenso verständlich. Wir schätzen hier das klare und persönliche Ambiente, das Sicherheit vermittelt. Wir haben in Südtirol 10 Frauen unter den 35 Landtagsabgeordneten. Warum? Oberhofer: Das stimmt, aber nichtsdestotrotz bin ich dagegen, dem Wähler vozuschreiben, wie viele Frauen er wählen soll. Es ist aber

schade, dass nicht mehr Frauen den Schritt in die Politik wagen. Ich möchte auf jeden Fall ein Vorbild sein, das motiviert. Gruber-Fischnaller: Wir dürfen nicht vergessen: Männer haben einen Vorsprung in der Machtpolitik von Jahrhunderten. Viele Frauen eignen sich dieses Wissen jetzt an und geben es weiter. Eine Quotierung könnte einen Ausgleich und Vorbilder schaffen. Oberhofer: Durch die Quote steht nicht mehr die Kompetenz im Vordergrund, sondern das Geschlecht. Nicht die Kandidatur als Füllkandidatin sondern aus Überzeugung ist der Idealfall. Möglicherweise haben Frauen auch ein anderes Verantwortungsbewusstsein und glauben, Familie und Karriere seien nicht zu vereinbaren.

Gruber-Fischnaller: Gerade aufgrund dieses Verantwortungsbewusstseins muss ich daran interessiert sein, sie im Landtag zu haben! Das ist wie die Herausforderung, junge Menschen zu erreichen: Ich verlange von meiner Partei, von der Struktur, der ich angehöre, dass sie motiviert. Was würdet ihr Frauen sagen, die sich engagieren, aber sich keine Kandidatur zutrauen? Oberhofer: Sei mutig, nutze die Möglichkeiten, die das Leben dir bietet – egal was andere dazu sagen! Gruber-Fischnaller: Einfach loslegen! Suche dir Menschen, die dich fördern und motivieren und überwinde deine Angst. (MG)


PORTRÄT

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er Name Waltraud Erharter Hitthaler wird in Südtirol mit dem Eltern Kind Zentrum Elki in Verbindung gebracht. Seit Jahrzehnten widmet sie einen Großteil ihrer Freizeit diesem Ehrenamt, hierfür wurde sie auch jüngst, zusammen mit anderen Brunecker Bürgerinnen und Bürgern, von der Gemeinde Bruneck für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. Erzählen Sie uns bitte ein wenig aus Ihrem Leben…. Ich bin in Innichen geboren und dort aufgewachsen. In Bruneck arbeitete ich später über 17 Jahre als Chefsekretärin in einer großen Firma zur Herstellung von Autoteilen. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes habe ich mich entschieden, daheim bei der Familie zu bleiben und habe den Entschluss nie bereut. Allmählich habe ich aber festgestellt, dass ich nicht ganz ausgelastet war und so begann ich, mich ehrenamtlich zu betätigen. Was gibt Ihnen das Ehrenamt? Der Kontakt zu anderen Menschen. Ich habe immer gerne organisiert und es macht mir Freude zu sehen, wenn man jemandem helfen kann. Worin besteht Ihr Einsatz? Ich war eine zeitlang in der Brunecker Pfarrbibliothek tätig, bin Mitglied des Kleinen Theaters Bruneck und helfe bei Produktionen mit, wie zum Beispiel bei der Abendkassa. Am meisten Freude bereitet mir aber die Arbeit im Elki, dem Eltern Kind Zentrum Bruneck. Dort habe ich zusammen mit meinen Kolleginnen verschiedene Spielgruppen, den offenen Treffpunkt, Kurse und den Tauschmarkt zu einem runden Angebot für Familien ausgebaut. Seit wann arbeiten Sie dort? Das Elki-Zentrum Bruneck wurde 1991 als viertes in Südtirol gegründet. Ich bin dort nun seit fast 20 Jahren tätig, davon 10 Jahre als Präsidentin. Weiters war ich maßgeblich an der Gründung des Netzwerkes der Südtiroler Elki-

Feier im Ragenhaus war sehr feierlich und als die Laudationes der Geehrten vorgelesen wurden, war ich sehr beeindruckt, wie viel ehrenamtlich geleistet wird. Wie würden Sie sich charakterisieren? Ich bin im Sternzeichen Widder geboren, sage meine Meinung offen und ehrlich, auch wenn das nicht immer gut ankommt. Ich bin optimistisch, habe viel Energie, manchmal aber bin ich etwas ungeduldig. Es liegt in meiner Natur, die Dinge niemals zu komplizieren: Der einfachste Weg ist meist der erfolgreichste.

Waltraud Erharter Hitthaler aus Bruneck en, Holland, Slowakei und in der tschechischen Republik.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Im Sommer verbringe ich einen großen Teil meiner Freizeit in meinem Elternhaus in Innichen, wo meine Verwandten und Freunde gerne zu einem „Karterle“ vorbeikommen. Ich reise gerne, und da meine Söhne in Österreich, Thomas in Wien und Felix in Dornbirn arbeiten, besuchen mein Mann und ich sie nach Möglichkeit. Ich mag gern lesen, kochen und Handarbeiten. Zurzeit bemühe ich mich, ladinisch zu lernen.

Was bedeutet für Sie die Auszeichnung der Stadt Bruneck? Ich habe mich sehr darüber gefreut. Es ist schön zu sehen dass das Ehrenamt geschätzt wird. Die

Wie sehen Sie das Ehrenamt der Südtiroler? Der Einsatz der Südtiroler für das Ehrenamt ist großartig. Ich hoffe nur, dass es so bleibt. (IB)

„Ich bin immer dafür, nicht lange zu reden, sondern zu handeln.“

Zentren beteiligt, 2008 haben sich diese zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Wir haben ein gemeinsames Leitbild entwickelt, haben jetzt eine gemeinsame Broschüre und Homepage und treffen uns regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Drei Jahre lang war ich im Vorstand tätig und drei Jahre Präsidentin, seit diesem April habe ich nun den Vorsitz in jüngere Hände gelegt. Außerdem war ich sechs Jahre lang Vorstandsmitglied im internationalen Netzwerk der ElkiZentren ‚Mine‘, ein Internationales Netzwerk mit Sitz in Stuttgart, dem weltweit 22 Länder mit über 900 Eltern-, Kind- und Mütterzentren angehören. Das Netzwerk der Elki-Zentren Südtirols hat auch am EU-Projekt „Grundtvig Learning Partnership „Lifelong Learning Lebenslanges Lernen“ teilgenommen. Im Rahmen dieses Projektes und meiner Vorstandstätigkeit war ich gemeinsam mit der Koordinatorin des Netzwerkes vom Elki Bozen in ganz Europa unterwegs, in Österreich, Deutschland, Spani-

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Bozen - Steg im Eisacktal Bruneck - San Martino in B.A. (VR)

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STANDORT

Bei uns in St. Martin in Thurn

S

t. Martin in Thurn, ladinisch San Martin de Tor, ist eine der fünf ladinischen Gemeinden des Gadertals und umfasst die Ortschaften Pikolein, Campill und Untermoi. Mit ihren etwa 1.700 Einwohnern erstreckt sich die Gemeinde über ein Gebiet von 76 Quadratkilometer, das von 1.115 Meter hinauf auf 1.515 Meter reicht. Der markante Hausberg von St. Martin in Thurn ist der bekannte und von vielen Wanderern und Bergsteigern geschätzte Peitlerkofel. Sommers wie winters zieht er unzählige Bergfreunde an und sorgt zusammen mit dem gesamten Naturpark Puez-Geisler für unvergessliche Naturerlebnisse.

TRADITIONSREICHE ORTSCHAFTEN Am Fuße des 2.875 Meter hohen Peitlerkofles befindet sich Untermoi, die höchstgelegene Ortschaft der Gemeinde St. Martin in Thurn. Das sonnige Bergdorf liegt an der Passstraße, die über das Würzjoch vom Gadertal ins Eisacktal führt. Nicht nur zwei Talschaften treffen am landschaftlich reizvollen

Würzjoch aufeinander, hier fließen auch verschiedene Kunstformen, Sprachen und Traditionen ineinander über. An diesem geographischen Schnittpunkt am Fuße des sagenumwobenen Peitlerkofels verschmelzen neben verschiedenen Kulturen durchwegs auch das Gestern mit dem Heute: und zwar dann, wenn einmal jährlich spät abends auf den Sotpüita-Wiesen schaurige Hexen beim traditionellen Hexentanz ihr Unwesen treiben. Untermoi ist für seine herrliche Naturlandschaft, aber vor allem auch für die Quellen von Bad Valdander bekannt, dessen heilendes Nass bis heute für Bade- und Trinkkuren verwendet wird. Es ist ein erdiges, alkalisches Wasser, das eine auflösende und stärkende Wirkung haben soll. Das ehemalige „Bauernbadl“ mit Kapelle und Badegebäude ist heute denkmalgeschützt. Der Name „Valdander“ kommt ursprünglich von Val d’Anter, was soviel wie „Höhlental“ bedeutet. Seit Jahrhunderten sollen Arme und Kranke hierher gekommen sein und in der Felsgrotte, in der die Quelle entspringt, Bäder genommen und

während dieser Zeit sogar in den Höhlen dieser Gegend gewohnt haben. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten beheimatet auch die Ortschaft Campill. Dazu gehören vor allem die sogenannten „viles“, die beeindruckenden Weiler, die eine der ursprünglichsten Siedlungsformen dieses Gebietes darstellen. Campill ist eines der historischen Zentren der zahlreichen „viles“ an den umliegenden Hängen und Geländekuppen. Diese urtümlichen Weiler oder Höfegruppen im Baustil der Alttiroler Paarhöfe - bestehend aus drei bis zehn Hofeinheiten und Wirtschaftsgebäuden – überraschen Campills Besucher in immer neuen Gruppierungen und vielfältigen Ausgestaltungen. Sie geben der Landschaft ihren unverkennbaren Charakter und sind Ausdruck eines über Jahrhunderte gereiften Gemeinschaftssinns. Das harmonische Zusammenspiel der Gebäude ist dabei kein Zufall, es zeugt von einer sorgfältigen Planung bereits in mittelalterlichen Zeiten. Die meisten der Weiler in Campill sind sehr alt und bestehen aus maximal zehn Gebäuden. Erwähnenswert ist natürlich auch das idyllische Müh-

lental, das einem bewanderbaren Freilichtmuseum ähnelt. Insgesamt präsentiert sich das traditionsreiche Campill als wahres Kleinod inmitten herrlicher Berglandschaft. In Pikolein befinden sich einige wichtige historische Gebäude, wie beispielsweise das Haus „C‘iasa dl Maier“ oder das im 14. Jahrhundert erbaute Gebäude „C‘iastel Freieck“. Zudem sind hier seit ungefähr 100 Jahren die ursprünglich ersten sozialen Einrichtungen des Gadertals angesiedelt. Die schmucke St. Antonius-Kirche und die schöne Lage der Ortschaft ziehen immer wieder zahlreiche Besucher an. Besonders im Winter genießt man hier außerdem die direkte Verbindung zu Südtirols Skiberg Nr. 1, dem Kronplatz, durch die moderne Anlage auf der Südwestseite des „Piz de Plaies“ mit der Talstation in Pikolein.

NATUR UND KULTUR HAND IN HAND St. Martin in Thurn ist nicht nur der Hauptort der Gemeinde, hier befindet sich auch das kulturelle Zentrum des ladinischsprachigen Gadertals. Zudem beheimatet das

UNSERE GROSSELTERN … Schon in der Vergangenheit wurde das Zirbenholz zur Herstellung von Möbeln, Schränken und Stubenverkleidungen verwendet. In Zirbenschränken aufbewahrte Kleidungsstücke wurden nicht von Textilschädlingen befallen.

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WIE WIRD DIE ZIRBE HEUTE EINGESETZT? Heute werden mit Zirbenholz vor allem Schlafzimmermöbel und Betten hergestellt. Untersuchungen haben den großen Einfluss des Zirbenholzes auf das körperliche und psychische Wohlbefinden bestätigt: die Studien haben bewiesen, dass die Einatmung der ätherischen Düfte des Zirbenholzes die Schlafqualität deutlich verbessern. Außerdem hat das Zirbenholz eine erholsame Wirkung bei Müdigkeit und Stresssituationen im Alltag. Schläft man in einem Zirbenholzbett, so werden 3500 Herzschläge pro Tag „eingespart“. Dies entspricht etwa eine Stunde Herzarbeit pro Tag.


Dorf inmitten der einzigartigen Dolomitenlandschaft auch ein wichtiges Wahrzeichen des Gadertals, nämlich die weithin sichtbare mittelalterliche Burganlage Schloss Thurn, ladinisch C‘iastel de Tor. In diesem altehrwürdigen Gebäude ist das Ladinische Landesmuseum, das Museum Ladin „C‘iastel de Tor“, untergebracht. Zudem ist in St. Martin in Thurn auch das ladinische Kulturinstitut „Micurà de Rü“ ansässig. Beide Einrichtungen befassen sich mit dem Studium und der Weitergabe der ladinischen Sprache und Kultur. St. Martin in Thurn besitzt auch eine eigene Handwerkerzone, die sich entlang der Gader ausbreitet und sich zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum entwickelt hat. Auch in touristischer Hinsicht kann sich die Gemeinde sehen lassen: Bekannt ist St. Martin in Thurn vor allem seiner sprichwörtlichen Gastfreundschaft und der vorzüglichen ladinischen Küche wegen.

HANDWERKSTRADITION TRIFFT MODERNE Wie alle Dolomitentäler hat auch das Gadertal eine jahrhundertealte

Handwerkstradition. Einst reichten diese verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten völlig aus, um den Gesamtbedarf des geschlossenen Wirtschaftskreises des Gadertals abzudecken. Die zunehmende Spezialisierung in einigen Bereichen wie beispielsweise die Drechslerei, Holzschnitzerei und Weberei führte später zu einer exportorientierten Produktion. Heute noch ist im Gadertal altes Handwerk recht lebendig und macht sich neuere, moderne Verfahren und technologische Hilfsmittel zunutze, um ein breites Publikum mit qualitätsvollen Waren und Dienstleistungen zu versorgen. So auch im Gemeindegebiet von St. Martin in Thurn. Ein Betrieb, der Tradition und Moderne in sich vereint, ist die Firma Holzmar, die von Othmar Castlunger geführt wird. Die handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter, modernste Technik und langjährige Erfahrung im Holzbau sind die erfolgreiche Grundlage dieses Unternehmens. Zum Service von Holzmar gehören unter anderem die ausführliche

und individuelle Kundenberatung sowie die fachmännische Ausführung aller Arbeiten, wenn es um Holzfertighäuser, Blockhausbau und Holzbau, Dachstühle, Balkone, Holzfassaden, Holzbrücken, Sanierungen und Tischlerarbeiten jeglicher Art geht. KYMA Controls ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das Beratung, Planung und Konstruktion von MS/NS-Elektroanlagen, Steuerungs- und Fernwartesysteme anbietet, die vor allem auf Energieoptimierung und –einsparung sowie den Einsatz regenerativer Energiequellen ausgerichtet sind. Durch die jahrzehntelange Erfahrung der Mitarbeiter im Bereich der Planung und Herstellung von Elektro- und Steuerungsanlagen im industriellen Bereich, den Einsatz modernster Technologien und die gute Zusammenarbeit mitmadem kompetenten Partnern kann graphic design holzmar www.madem.it san martino in badia KYMA Controls das hohe Maß an Qualität seiner Produkte und Leistungen garantieren. Nach dem Grundprinzip „Technisch effizient, wirtschaftlich sinnvoll“ stellt das junge und dynamische Unterneh-

men den Kunden sein gesamtes Know-How zur Verfügung. Die Tischlerei Lignoform bietet beste Projektbetreuung von der Idee bis hin zur Fertigstellung. Damit sparen sich die Kunden lange Wege, viel Zeit und unnötige Diskussionen mit verschiedenen Planern und Handwerkern. Mit Lignoform trifft man auf einen professionellen Ansprechpartner, der alle anfallenden Arbeiten rund um das individuelle Projekt managt und dafür sorgt, dass auch alles genau so wird, wie es sich der Kunde vorstellt. Die Stärke von Lignoform liegt in der schlüsselfertigen Übergabe der Objekte. Übrigens arbeitet Lignoform auch mit einheimischem Zirbenholz, das eines der wertvollsten Hölzer unserer Gegend ist und zum Teil vom Unternehmen auf umweltschonende Weise selbst gehackt wird. Zirbenholz wirkt Stress abbauend, 04/04/2005 1 senkt nachweislich die Herzfrequenz und sorgt daher für eine schnelle und gute Erholung. (SH)

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KULTUR

Der 1. Weltkrieg TEIL III – Im Jahre 2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkrieges zum hundertsten Male. Der Kulturteil des „Puschtra“ gedenkt dieses Ereignisses in mehreren Folgen.

DER KRIEG MACHT DIE USA ZUR WELTMACHT Kriege gewinnt meist der, der seinem Feinde militärisch überlegen ist, und militärisch überlegen ist man, wenn man seinen Feinden wirtschaftlich überlegen ist. Nur die Wirtschaftskraft vermag technische Entwicklungen anzukurbeln, die zu überlegenen Waffensystemen führen, mit deren Hilfe man dann aus bewaffneten Konflikten siegreich hervorgeht.

DIE USA WERDEN GEBRAUCHT Lange bevor die USA am 6. April 1917 an Deutschland den Krieg erklärten, waren sie in diesem Krieg schon mitten drin, denn ohne amerikanisches Geld und ohne Waffenlieferungen lief schon lange nichts mehr, vor allem nicht beim Kriegsteilnehmer Großbritannien. Als der Krieg begann, sah es noch so aus, als würden sich die Vereinigten Staaten heraushalten können. Am 19. August 1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson, die USA sollten ihre Neutralität wahren. Doch war dieser

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Vorsatz nicht zu halten. Da die britische Seeblockade den Handel der USA mit den Mittelmächten ab Herbst 1914 zum Erliegen brachte, war es offenkundig, dass der Krieg negative Folgen für die US-Wirtschaft haben würde, auch ohne Kriegsteilnahme. Dass die deutsche Marine durch die Proklamation des uneingeschränkten U-Boot-Krieges die Lage noch verschlimmerte, war von Anfang an klar. Am 7. Mai 1915 sank das Passagierschiff „Lusitania“ nach einem deutschen U-Boot-Angriff,

1198 Menschen starben, darunter 128 US-Bürger. In den USA verstärkten sich danach die Proteste gegen Deutschland. Und obwohl sich Ende 1916 die Mittelmächte mit einem Friedensangebot an Präsident Wilson wendete, führte kein Weg an der Kriegserklärung vom 6. April 1917 vorbei. Damals hatte der Krieg schon Millionen von Soldaten das Leben gekostet und keine der darin involvierten Mächte schien imstande, ihn zu beenden. Präsident Woodrow Wilson sah keine andere Möglichkeit, als sich einzumischen. Als er am 22. Jänner 1917 seine Friedensvorstellungen vor dem Senat erläuterte, war der Kernsatz der, dass es die Pflicht der Vereinigten Staaten sei, an einem permanenten Frieden mitzuarbeiten. Nicht das Gleichgewicht der Macht, an dem vor dem Kriege so viel, aber im Grunde erfolglos gebastelt worden war, sei das Ziel

der amerikanischen Außenpolitik, sondern eine „Gemeinschaft der Macht“. Das Ideal für die Zukunft sollte ein gemeinsam organisierter Frieden sein, nur ein „Frieden ohne Sieg“ könne den Krieg in Europa beenden. Mit dem, was Wilson damals sagte, wurde er nicht nur in Amerika zum Friedensmessias, sondern auch in Europa und zunächst auch in Deutschland. Als es allerdings wenige Tage später zur Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieges kam, scheint das der entscheidende Funke für die Kriegserklärung gewesen zu sein.

WILSON DER KRIEGER Wilson mobilisierte zunächst die Flotte, um den deutschen U-Booten gewachsen zu sein. Er konnte beinahe 100 deutsche und österreichische Schiffe in den US-Häfen konfiszieren, was ausreichte, um in der ersten Kriegsphase 40.000 Soldaten nach Europa zu transportieren. Weitere 2 Millionen sollten bis Herbst 1918 folgen. Im Mai 1917 führte die USA für alle Männer zwischen 21 und 35 Jahren die Wehrpflicht ein. Insgesamt wurden dann 4,75 Millionen Mann eingezogen. Es war Absicht, dass Wilson seine Soldaten bis zum Frühsommer 1918 zurückhielt. Die Amerikaner griffen erst ein, als sich die letzten Offensiven der Deutschen erschöpft hatten, was doch einigermaßen Menschen sparen half. In den 584 Tagen, welche die Amerikaner im Krieg waren, starben 116.516 Soldaten und Seeleute, etwa die Hälfte davon durch die Spanische Grippe, die im letzten Kriegsjahr in Europa wütete, 204.002 wurden verwundet, 3.350 blieben vermisst. Wilson, ein Nachfahre schottischer Presbyterianer, gab sich in der Zeit vor dem Kriegseintritt als frommer


KULTUR Idealist mit liberalen Tendenzen, der die Welt retten und den Krieg ein für alle Mal beenden wollte. Mit diesen hehren Zielen stimmte das nicht überein, was er während der Dauer des Krieges tat und tun ließ. Dazu gehörten die äußerst gekonnt aktivierte Kriegspropaganda und ein ganz willkürlich interpretierbares Spionagegesetz, das in jeder Kriegskritik Hochverrat sah und rücksichtsloses Vorgehen gegen Dissidenten erlaubte. Wenn man liest, was der Präsident bezüglich Gewaltanwendung sagte, dann wundert man sich, dass er ganze zwei Jahre danach mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Es war auf einer Kundgebung in Baltimore, als er seine Soldaten aufforderte, mit Gewalt vorzugehen, und zwar mit „Gewalt bis zum Äußersten, Gewalt ohne Einschränkung und ohne Grenzen, rechtschaffene und siegreiche Gewalt, die das Recht zum Gesetz der Welt macht.“ Als die Deutschen Anfang Oktober 1918 Wilson einen Waffenstillstand anboten, fühlte der sich als Sieger. „Wir haben die Welt gerettet“, sagte er, „und ich habe nicht vor, diese Europäer das jemals vergessen zu lassen.“

ERSTE DER WELT Das amerikanische Militär war nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht gewaltig gewachsen, hatte dann aber lange nicht so viele Verluste hinnehmen müssen wie die Briten, die Franzosen und die Deutschen. Die Siegermächte waren nach dem Kriege bei den USA mit ca. 10 Milliarden Dollar verschuldet. Ohne Lebensmittellieferungen hätte der ausgeblutete Kontinent nach dem Kriege nicht überlebt. Der deutsche Soziologe Max Weber sah damals die amerikanische Weltherrschaft als „unabwendbar“. Die erste Reise nach Europa im Dezember 1918 wurde zu einem Triumphzug von Präsident Wilson. Er wollte mit den Siegern in Paris ein Dokument erarbeiten, in dem garantiert wurde, dass der Krieg, der gerade erst vorbei war, der war, der alle Kriege beendete. Es sollte eine neue Art von Politik in die Welt Einzug halten, eine

„Weltinnenpolitik“, deren Basis das Völkerrecht war. In den Dienst dieser neuen globalen Weltordnung würde sich die neue Großmacht USA stellen. Wilson versprach den Europäern nichts weniger als Freiheit, Selbstbestimmung und ewigen Frieden, wenn sie sich seinem Rezept verschrieben. Der Wille dazu schien da zu sein, die Europareise wurde zu einem Triumphzug ohnegleichen, kein Wunder auch bei der Heilsbotschaft nach dem völkermordenden Kriege. Für die zweite Station der präsidialen Reise, die englische Hauptstadt London, sahen die politischen Beobachter mehr Skepsis und Distanz voraus, vor allem weil Lloyd George, der Premierminister, das Machtstreben der USA mit einem gewissen Misstrauen betrachtete, da man die neue Großmacht jetzt mehr fürchtete als man das inzwischen zurechtgestutzte Deutsche Kaiserreich je gefürchtet hatte. Aber auch in London begrüßte eine ungeheure Menschenmenge den Heilsbringer Wilson. In Rom schließlich wurde er mit weißen Rosen überschüttet. Einer seiner Leibwächter schrieb: „Der Empfang in Rom übertraf alles, was ich bisher an öffentlichen Demonstrationen erlebt hatte. Die Leute jubelten ihm zu, buchstäblich wie einem Gott, dem Friedensgott.“

WILSONS 14 PUNKTE Am 8. Jänner 1918 verkündete Präsident Wilson dem amerikanischen Kongress sein Programm des Weltfriedens, das in 14 Punkte zusammengefasst war. In diesem Programm wollte er freiheitliche, liberale Prinzipien global verwirklichen. Wesentlich war, dass für alle Völker das Selbstbestimmungsrecht gelten sollte. Für ganz Europa waren Rüstungsbeschränkungen vorgesehen. Ein für Europa und speziell für Österreich wesentlicher Punkt war der Punkt 10, der vorsah, den Völkern ÖsterreichUngarns die freieste Möglichkeit autonomer Entwicklung zu gewähren. Es sah zunächst so aus, als wolle Wilson die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn intakt erhalten, er ließ sich dann aber von seinen

Beratern davon abbringen. Wilsons Lieblingspunkt war der vierzehnte, in dem es um die Installierung des Völkerbundes ging „zum Zwecke der Gewährung gegenseitiger Garantien für politische Unabhängigkeit und territoriale Integrität in gleicher Weise für große und kleine Staaten“. Hauptzweck dieses Bundes: Garantie des Friedens. Die europäische Politik wollte das nicht so sehen wie der idealistisch gesinnte amerikanische Präsident und kommentierte diese Idee entsprechend. Der französische Premier Georges Clemenceau sagte: „Der liebe Gott schaffte das in 10 Geboten, Wilson braucht 14.“ Die Frage, ob Völkerbund oder nicht, änderte nichts daran, dass die Armeen der Amerikaner jenen der europäischen Siegermächte überlegen waren und Europa vollständig von den Nahrungsmittellieferungen der USA abhängig war und finanziell auf ihre Großmut angewiesen. Nach dem Ökonomen John Maynard Keynes schuldete Europa den USA damals bereits mehr, als es zurückzahlen konnte.

DIE GEFAHR EINES NEUEN KRIEGES Die Friedensverhandlungen in Versailles, Saint Germain usw. liefen nicht im Sinne Wilsons. Er warnte davor, Friedensverträge zu diktieren, welche den Deutschen mächtige Gründe in die Hand gaben, sich eines Tages rächen zu wollen. So unterschrieb Wilson den Vertrag von Versailles trotz aller Bedenken, dass dieses Abkommen die Keimzelle des nächsten Krieges bereits enthalte, was ja dann zutraf. Es kam aber für Wilson noch ärger. Als er von seiner dritten Europareise im Juli 1919 zurückkehrte, fand er in Washington ein Parlament vor, in dem die Republikaner die Mehrheit hatten. Sie lehnte den Friedensvertrag von Versailles ab und auch den Völkerbund. Erst 1921 schlossen die Amerikaner mit Deutschland einen Separatfrieden. Wilson sah sein Lebenswerk zerstört und hatte, so drückte er sich aus, für die oppositionellen Abgeordneten nur „bittere Verachtung“ übrig. (RT)

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WANDERVORSCHLAG

Um den Kleinen Jaufen Rundwanderung in Prags, durch das Kaserbachtal zur Rossalm

Silberne Nebelschleier umkosen die schroffen Kalknadeln und Nieselregen zerfranst das milde Grau. Die Natur ist in sich selbst versunken, nichts schrillt, schreit, blaut und blendet. Gibt es Vertraulicheres, als scheuer Betrachter dieses weihevollen Innehaltens zu sein? Das geht aber nur, wenn Sie sich aufraffen, auch dann den Rucksack zu schultern, wenn grad kein Hoch am Himmel gähnt und die Sonne sich verkriecht, genauso wie das allermeiste Wandervolk. Wenn Sie also nicht nur Schönwetterwanderer sein wollen, ist es allein die Frage der geeigneten Kleidung, um sich vom besonderen Reiz eines trüben Wetters berieseln zu lassen.

WEGVERLAUF Die Rundwanderung fällt in unsere Reihe „Wandern ohne Auto“ ausgehend von der Bushaltestelle Brückele (1491 m) im Altpragser Tal; großer Parkplatz. Wir wandern wenige Meter taleinwärts, biegen dann rechts ab auf den Weg Nr. 4-30 und verfolgen den breiten, nahezu eben verlaufenden Weg, bis uns die Abzweigung auf den Steig Nr. 30 rechts ab ins Kaserbachtal leitet. Nach der Überquerung des Kaserbaches wird der Weg immer

steiler, er führt uns durch Wald am Nordfuß des Kleinen Jaufen entlang. Mit dem Entsteigen des Kaserbachtales weitet sich vor uns die Hochalpe des Großen Rosstals mit der Kulisse von Rosskopf, Gamsalpenkopf und Großer Jaufen. Bald stoßen wir auf den Weg Nr. 28, den wir links abbiegend, also in Richtung Süden über die blumenreiche Rossalpe verfolgen. Wir wandern vorbei am Fuß des Kühplättenpingls und gelangen bald zur Rossalm (2164 m; hat auch im Februar und März für Schneeschuhwanderer und Tourengeher geöffnet). Der Rote Turm und die Rote Wand scheinen mit ihren leuchtenden Felsfluchten die Rossalm wie eine eherne Flammenmauer zu beschützen. Für den Abstieg wählen wir den Normalweg zur Alm Nr. 4, der uns auf der Forststraße zurück zum Ausgangspunkt bringt. Verpassen sollten Sie nicht, auf ca. 1900 Hm nach einer scharfen Linkskurve den Blick Richtung Osten zu wenden: Ein riesiger Elefant aus Stein will hier um die Felskante biegen, man glaubt sich in die Zeit Hannibals zurückversetzt. Bayerisches Fußballfieber hingegen versprüht das Löwenbankl auf 1860 m, das Fans der Fußballmannschaft TSV 1860

München auf dieser Quote errichtet haben. Am Talboden angelangt können Sie rechter Hand ein Königreich bewundern, nämlich zahlreiche kleine Bienensuiten einer

Königinnen-Bienenzuchtstation unserer beliebten Carnica-Biene. Summa summarum: eine überaus bunte Wanderung - auch im Grau. (IB)

Gesamtgehzeit: 4-5 Stunden Höhenunterschied:

820 Meter ca.

Schwierigkeit:

leicht bis mittel

Einkehrmöglichkeit: Ross Alm Kartenmaterial:

Tappeiner: Sextner und Pragser Dolomiten, Blatt 138, 1:35.000

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Informationstechnologie Made in Bruneck Ein junges Unternehmen bietet Software-Entwicklung, Web-Portale und Mobile Lösungen an, seine Stärke sind Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung und profunden Kenntnissen der Geschäftsprozesse.

Puschtra: Wer ist Acodat? Johann Leimgruber: Die Acodat GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit Sitz in Bruneck. Sie ist im Bereich Informationstechnologie tätig und arbeitet hauptsächlich im Südtiroler Markt. Für spezifische Produkte werden italienweit Kunden bedient und betreut.

Wie kam es zur Firmengründung? Die Acodat ist eigentlich aus einer Not heraus geboren. Und aus der Not haben wir versucht eine Tugend zu machen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Trient, bei welchem der Großteil unserer derzeitigen Mitarbeiter beschäftigt war, hat im Dezember 2012 entschieden, dass

der Sitz Bruneck geschlossen wird. Daraufhin standen die Mitarbeiter in Bruneck vor der Frage: Was nun? Geht jeder seinen Weg oder versuchen wir die große Erfahrung und Kompetenz zu nutzen, um gemeinsam ein eigenes Unternehmen zu gründen? Anfänglich bestanden Zweifel und Unsicherheiten. Nachdem aber die Kunden, die wir jahrelang von Bruneck aus betreut hatten, uns ihr Interesse und sogar Ihre Unterstützung zugesagt hatten, war die Antwort klar. Die Acodat GmbH wurde gegründet. Was bieten Sie? Wir sind wir zwar ein junges Unternehmen, aber haben Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung und profunden Kenntnissen der Geschäftsprozesse von Unternehmen. Unsere Haupttätigkeiten sind Beratung, Analyse, Software-Entwicklung, Implementation und Assistenz für die Bereiche Verwaltungssoftware, Web-Portale, Mobile Lösungen, Business Intelligence-Anwendungen, Dokumentenmanagement und Systemintegration. Zudem bieten wir Lösungen für die Arztpraxisverwaltungen oder öffentliche Buchhaltungen an. Unseren Kunden bieten wir auch Cloud-Lösungen, Hardware und Systeminfrastruktur und technische Dienstleistungen an.

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Wer sind Ihre Kunden? Vorwiegend Handels- und Produktionsbetriebe, Multiutility-Unternehmen, Arztpraxen, Fraktionsverwaltungen, Museen. Wir vertreiben für einen österreichischen Partner ein Programm für die Abwicklung von Konfiguration und Verkauf

von variantenreichen Produkten und komplexen Bauelementen. Die Betreuung dieser ca. 150 Kunden in Italien und der Schweiz erfolgt mittels Teleassistenz. Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Firma? Die Acodat hat derzeit 13 spezialisierte Mitarbeiter, Frauen und Männer, Jugendliche und ältere Semester. Worin besteht Ihr Werbekonzept? Ehrlich gesagt haben wir derzeit noch kein Werbekonzept. Bisher haben wir uns auf den Aufbau und die Konsolidierung des Unternehmens fokussiert. Auch unsere eigene Homepage haben wir bisher vernachlässigt ganz gemäß dem alten Spruch „der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe“. Die Erstellung eines Werbekonzepts steht zwar seit Firmengründung in unserem Aktionsplan, wird aber erst jetzt konkret eingeplant. Wie sehen Sie den Standort Pustertal? Der Standort Pustertal liegt zwar verkehrstechnisch nicht gerade günstig, ist aber geprägt von einer starken Wirtschaft, was natürlich auch für uns ein positiver Aspekt ist. Für ein personalintensives Unternehmen wie Acodat sind vor allem die fleißigen, loyalen Pusterer Mitarbeiter ein großes Kapital. Im Grünen Tal in einer gesunden Umwelt leben und arbeiten zu können und alle Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten vor der Haustür zu haben, ist eine unschätzbare Komponente einer hohen Lebensqualität.


SONDERTHEMA

FLEXIBLE WOHNBAUFINANZIERUNG Die Hypo Tirol Bank als Vorreiter für moderne und bedürfnisorientierte Finanzierungen

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ohnen ist eines der elementarsten Bedürfnisse. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden steht in der Lebensplanung ganz oben. Aber ist ein Eigenheim aufgrund der hohen Immobilienpreise und der langjährigen finanziellen Verpflichtungen überhaupt noch leistbar? Und was passiert wenn sich die Einkommenssituation ändert, weil zum Beispiel Nachwuchs unterwegs ist, man den Job verliert, oder ein unvorhersehbarer Schicksalsschlag eintritt? Ist Eigentum dann immer noch finanzierbar? Um den Lebenstraum eines Eigenheims erfolgreich realisieren zu können und dabei auf der sicheren Seite zu sein, bedarf es eines erfahrenen und verlässlichen Finanzpartners mit modernen und flexiblen Produktlösungen. Die Hypo Tirol Bank bietet als Experte für Wohnbaufinanzierungen und Vorreiter für innovative und bedürfnisorientierte Produkte den Lebensphasenkredit an.

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ERDARBEITEN – DER ERSTE SCHRITT BEIM BAUEN

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ei jedem Neubau ist das Ausheben der Baugrube der erste Schritt, dort wird das Fundament des Hauses geschaffen. Beim Aushub kommt meistens schweres Gerät zum Einsatz, deshalb braucht es für einen reibungslosen Arbeitsablauf spezialisierte Unternehmen. Diese verfügen sowohl über die Maschinen als auch über das nötige Fachwissen. Der Bauherr wird beim Ausheben der Baugrube nämlich mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert.

sorgt werden. Bevor dies geschieht sind eine ganze Reihe von Fragen zu klären. So zum Beispiel ist es wichtig festzustellen, wie es mit den unterirdischen und oberirdischen Versorgungsleitungen steht? Diese sollten schließlich während der Abbrucharbeiten nicht beschädigt werden. Weiters macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, wo das Aushubmaterial gelagert werden soll.

HUMUS

Beton, Verputz, Fliesen, Ziegel, Dachziegel oder anderer Bauschutt muss gelagert und entsorgt werden. Da hilft das Container-Sammelsystem. Im Wesentlichen werden der Minicontainer, der fünf bis sieben Kubikmeter, der Maxicontainer, der sieben bis zehn Kubikmeter und der Jumbocontainer, der 20 bis 30 Kubikmeter fasst, verwendet. Damit wird die Baustelle sauber gehalten.

Die obere Humusschicht beim Ausheben einer Baugrube sollte abgetragen und gesondert gelagert werden, denn nach Fertigstellung des Hauses ist sie wichtig für die Außengestaltung. Das andere Aushubmaterial wird gelagert und abtransportiert. Wichtige Eckpunkte beim Aushub sind Länge und Breite, sowie Höhe der Baugrube. Die Länge und Breite sollte jeweils einen Meter der Häuserbreite und –länge überschreiten. Die Tiefe richtet sich nach der Höhe des Kellers.

WOHIN MIT DEM BAUSCHUTT?

UNTERSCHIEDLICHE BÖDEN Die Aushubarbeiten sind je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedlich. Unterschieden wird zwischen sieben verschiedenen Bodenklassen. Neben dem Mutterboden (Humus/Oberboden) unterscheidet man Schöpfboden (wasserhaltigen Boden), leichten Boden (nicht bindige Sande), Stichboden (Böden mit Tonanteil), schweren Boden (Bodenarten mit festem Zusammenhalt), Schrämmboden (leichter Fels) und schließlich schwerer Fels.

ALTES ABBAUEN Wenn auf dem Platz des Neubaus bereits ein Gebäude vorhanden ist, muss jenes erst abgebrochen und die Bestandteile entfernt bzw. ent-

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-Aushub- und Abbrucharbeiten -Böschungssicherung (Verbau von Geonetzen und Zyklopenmauern) -Planierungen -Verkauf von Material, Gartenerde, Schotter


SONDERTHEMA

ENTSORGEN UND WIEDERVERWERTEN Nicht nur als Bauherr einer neuen Immobilie steht man vor der Frage, wie man alte oder ungebrauchte Baustoffe am besten recycelt. In der heutigen Zeit der verschiedenen Förderungen für energiesparende Bauweisen steht man auch bei einer gewöhnlichen Haussanierung oder –renovierung vor demselben Problem: Schnell häufen sich auch hier alte Baustoffe, die ordnungsgemäß entsorgt und bestenfalls weiter verwertet werden sollen.

BAUSCHUTTRECYCLING Unter Bauschuttrecycling wird ein Verfahren verstanden, bei dem aus Bauschutt neuer Baustoff gewonnen wird. Technisch kommen dabei Anlagen zur Sichtung, Siebung, Sortierung und Zerkleinerung zum Einsatz. Dabei werden Bauschutt aus Beton, Fliesen und Mörtel, aber auch Baustellenabfälle wie Farben und Holz sowie Straßenaufbruch und Bodenaushub weiterverarbeitet. Die dafür spezialisierten Betriebe kriegen sozusagen fast alles klein: Nach einer optischen Kontrolle wird der Bauschutt zunächst mit Hilfe von Siebtrommeln, Windsichtern und Magnetabscheidern maschinell sortiert. Fremdstoffe wie Papier, Kartone, Pappe, Styropor, Kunststoffe, Bauschaum, Metalle oder Holz werden so entfernt und in einem zweiten Schritt recycelt: Auch sie werden einer ordnungsgemäßen Entsorgung beziehungsweise Verwendung zugeführt. Der von Fremdstoffen gereinigte Bauschutt wird dann mit Hilfe von Brecheranlagen zerkleinert und mittels einer Siebanlage in definierte Körnungen abgesiebt. Diese Anlagen bereiten den abgeholten oder angelieferten Bauschutt so sauber auf, dass er als sogenannter Recyclingbaustoff wieder in den Wirtschaftskreislauf aufgenommen

werden kann. Er wird vor allem im Straßen- und Wegebau, bei der Oberflächenbefestigung, als Unterbau für Pflaster, beim Bau von Waldoder Feldwegen, Baustraßen, Reit- oder Golfplätzen eingesetzt. Die im Recycling-Verfahren hergestellten Sande, Kiese und verschiedenen Mineralgemische eignen sich aber nicht nur für den qualifizierten Straßen-, Wege- und Kanalbau, sie werden auch beim Rohrleitungsund Kabelbau, genauso wie beim Bau von Lärmschutzwällen und bei verschiedenen industriellen Baumaßnahmen eingesetzt. Das schont die natürlichen Kiesvorkommen sowie andere natürliche Ressourcen und dient der Nachhaltigkeit. Für den Entsorger bietet sich der große Vorteil, dass er die alten Baustoffe problemlos und kostengünstig los wird.

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KAMPFSPORT IM SONNENDORF

10 Jahre Yoseikan Budo beim ASV Terenten Die Sportart aus dem Reich der aufgehenden Sonne feiert ein Jubiläum im Dorf des beinahe endlosen Sonnenscheins: Yoseikan Budo, die äußerst vielseitige Kampfsportart aus Fernost, wird in Terenten seit nunmehr zehn Jahren höchst erfolgreich betrieben.

D

er traditionelle Saisonabschluss des ASV Terenten Yoseikan Budo, der am 05. Juni stattfand, stand heuer ganz im Zeichen der Feier zum 10-jährigen Bestehen des Vereins. Gegründet am 25. Juli 2004, verzeichnete die Sektion des Sportvereins Terenten von Beginn an zahlreiche Erfolge. Den Verantwortlichen gelang es im vergangenen Jahrzehnt die exotische Kampfsportdisziplin als Tätigkeit für Jung und Alt im Dorf zu etablieren und folglich auch bemerkenswerte Resultate bei Wettkämpfen in Südtirol und außerhalb zu erzielen. Neben vielen Spitzenresultaten auf Landesebene und regionaler Ebene schmücken mittlerweile auch drei Italienmeistertitel die Pokal-Vitrine des Vereins.

PIONIERE UND FÖRDERER Zur Feier des runden Geburtstags durfte die Präsidentin des Vereins, Frau Juliana Engl, zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter den Terner Bürgermeister Manfred Schmid, den Präsidenten des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo Herbert Fritz, den Präsidenten des SSV Bruneck Simon Pramstaller sowie als Vertreter des Hauptsponsors des Vereins Hermann Weissteiner und Hansjörg Putzer. Juliana Engl hielt einen Rückblick auf zehn Jahre des Entstehens und Wachsens. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen, die dazu beigetragen haben, in erster Linie beim Trainer Werner Ploner, der von Anfang an die sportliche Leitung innehatte und dem es aufgrund seiner ausgezeichneten Arbeit

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gelungen ist, die Kampfkunst Yoseikan Budo auch in Terenten zu einem festen Bestandteil des lokalen Sportgeschehens zu machen. Besonderen Dank ging auch an Robert Lechner, der den Verein neun Jahre lang mit großem Einsatz geführt hatte. Die Tätigkeit des Vereins sei nicht zuletzt dank der großzügigen Unterstützung von Seiten der Gemeinde möglich gewesen, so Engl, denn erst durch die Bereitstellung der Turnhalle hätten die Kampfsportler einen fixen Ort für ihr Hobby gefunden. Cheftrainer Werner Ploner zog eine Bilanz seiner Arbeit und verwies dabei auf die tatkräftige Mitarbeit seines Assistenten Stefan Purdeller und den Einsatz von Johann Brunner – beide haben mit viel Engagement und Fleiß zur erfolgreichen Entwicklung der Sektion beigetragen. Ploner unterstrich außerdem die wichtige Rolle der Eltern der Nachwuchssportler, die dem Verein stets viel Vertrauen entgegengebracht haben und sich ehrenamtlich am Vereinsleben beteiligt haben.

JUBILÄUMSBROSCHÜRE ERSCHIENEN Mit einer gelungenen Media-Präsentation ließ man im Anschluss an die Dankesreden die Vereinsgeschichte Revue passieren, wobei mit aussagekräftigen Bildern die

wichtigsten Meilensteine aus zehn Jahren Kampfsport in Terenten hervorgehoben und ein Überblick zur umfangreichen Tätigkeit des Vereins gegeben wurde. Alle Fakten und wichtigen Informationen zum Verein sind übersichtlich in der Jubiläums-Broschüre zusammengefasst, die man dem Publikum im Rahmen der Feier präsentierte. Als eigentlicher Höhepunkt der Veranstaltung folgte eine Leistungsschau, mit der die Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen einen Einblick in die Vielseitigkeit und die Dynamik des Yoseikan Budo gewährten. Die Gäste waren jedenfalls begeistert vom Können und der Athletik der jungen Budokas aus dem Sonnendorf. Den Höhepunkt der Darbietungen bildete die Performance von Werner Ploner und Manfred Mairhofer. Die zwei Meister des Yoseikan Budo zeigten Schwertkunst in Vollendung und animierten damit ihre Schützlinge, weiterhin ehrgeizig diesen Sport zu betreiben. Die Aussicht, irgendwann so elegant und hochklassig agieren zu können wie diese zwei Pioniere des Südtiroler Yoseikan Budo, dürfte vielen der anwesenden Jungsportler ein großer Ansporn gewesen sein. (RAFE)


SPORT

Skateboarder rocken Pfalzen

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Beim 1. Südtiroler Mini-Ramp-Contest in Pfalzen erwachte die Puschtra Skateboard-Szene aus ihrem Dornröschenschlaf.

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homas Hinteregger macht gern Nägel mit Köpfen. Statt über den schleichenden Niedergang seiner großen Leidenschaft Skateboarding im Pustertal zu jammern, setzt er neue Impulse, mit dem Ziel, die Szene ordentlich wieder zu beleben. „Ich möchte an die goldenen Zeiten der 1990er Jahre anknüpfen“, beschreibt der Pfalzner sein mittelfristiges Ziel. „Um die Szene wieder so lebendig wie damals zu machen, gilt es, den

Fahrern angemessene Sportanlagen und regelmäßige Wettkämpfe zu bieten.“ Der Contest in Pfalzen, der im Rahmen des Sportfestivals namens „bless the mess“ stattfand, war der Auftakt für Hintereggers Initiative. Zehn Teilnehmer aus ganz Südtirol stellten sich der eigens für das Event in Pfalzen konstruierten Skate-Anlage. „Die Mini-Ramp ist in Südtirol ein absolutes Novum und war nicht unbedingt leicht zu befahren“, so Thomas, „die Teilnehmer waren

also durchaus gefordert.“ Skater aus dem Pustertal und aus anderen Landesteilen waren Hintereggers Einladung nach Pfalzen gefolgt. „Der Sieg im offenen Wettbewerb ging an Stefano Tonnini aus Bozen“, berichtet Thomas. „Rang zwei holte sich Emanuel Watschinger aus Vierschach.“ Im spontan arrangierten ‚game of skate‘ Bewerb setzte sich indes Lukas Watschinger aus Innichen durch. (RAFE)

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Der diesjährige „Alprechtalm Run & Bike“ stand ganz im Zeichen der Lauf-Asse aus dem Antholzertal.

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er zweite Stopp der „Ahrntaler 3er Kombi“ im hintersten Ahrntal führte die Teilnehmer über eine Strecke von 5,2 Kilometer hinauf zur Alprechtalm. 34 Läuferinnen und Läufer sowie 16 Radfahrer beider Geschlechter mussten bis zum Zieleinlauf auf 2.006 Metern Meereshöhe stattliche 556 Höhenmeter zurücklegen. Michael Nocker vom ASC Rasen bewältigte die Distanz in 29:47 Minuten. Er distanzierte Christian Moser vom Club Polispor-

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SeAT LeOn 1.6 TDI STYLe 5T tiva Sterzing um neun Sekunden. Lokalmatador Christof Niederwieser vom Verein Skialprace Ahrntal folgte mit einer halben Minute Rückstand auf Platz drei. Bei den Damen setzte sich Barbara Oberhauser vom SV Rasen mit einer Endzeit von 37:05 Minuten vor Maria Zöschg (39:45) vom ASV Gossensass Skialp sowie Magdalena Pupp (41:51) aus St.Georgen durch. Die Konkurrenz bei den Radfahrern war eine klare Angelegenheit für Christoph Seeber vom Team Green Valley. Mit einer

Zeit von 27:24 Minuten ließ er den Mühlener Hannes Oberfrank um 1:25 Minuten hinter sich. Michael Oberhollenzer vom Team Voppibike sowie Michael Notdurfter aus St. Johann komplettierten das starke Ergebnis der Radler aus dem Tauferer Ahrntal. Im Rennen der Radlerinnen holte Tamara Elzenbaumer wenig überraschend den Sieg vor der fast 20 Jahre älteren Karoline Maurberger vom Team Green Valley. (RAFE)

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Puschtra Nr. 14 vom 16. Juli 2014  

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