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PTL/OMF/PMP/1030/10 valido dal 22/04/2010

Ausgabe Nr. 08 vom 24.04.2014/I.P.

Ein weites Feld Philipp Achammer 端ber Schule, Kultur und Integration


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Liebe Leser, Wer beruflich „regelmäßig in direktem“ Kontakt zu Kindern steht, muss seinem Arbeitgeber seit kurzem durch einen teilweisen Strafauszug belegen, dass er sich nicht der Kindesmisshandlung, -missbrauchs und –köderung, des Konsums oder der Herstellung von Kinderpornographie oder „touristischer Initiativen zwecks Ausbeutung der Kinderprostitution“ (vulgo „Sextourismus“) schuldig gemacht hat. Die neue Bestimmung hat ziemlich Staub aufgewirbelt, auch weil die Umsetzung in der Praxis wenig durchdacht schien – besonders für Vereine und deren freiwillige Mitarbeiter. Wie in Italien üblich, hat der Gesetzgeber gleich eine Reihe von Einschränkungen und Ausnahmen hinterher geschoben, als die Entrüstung über diese neue Vorschrift laut wurde. Bringen wird die Regelung für den Kampf gegen Kindesmissbrauch aber nicht sehr viel. Zwar wird dieses Gesetz sicherlich dazu beitragen, die eine oder andere Gelegenheit zum Missbrauch zu verhindern – aber indem eine Unzahl an Leuten beweisen muss, dass sie keine Übeltäter sind. Mit diesem Generalverdacht sind wir dem „gläsernen Menschen“ wieder ein schönes Stück näher gekommen. Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich hätte einige durchaus radikale Ideen aus der Ochsenzucht, wie mit Zeitgenossen – meist sind es ja Männer – am besten zu verfahren wäre, die Kinder oder auch Erwachsene missbrauchen. Aber diese neue Regelung ist eher ein Feigenblatt, eine Augenauswischerei. Warum? Weil Statistiken aus aller Welt belegen, dass – abgesehen vom Sextourismus – die meisten Missbrauchsfälle im Familien- und engen Bekanntenkreis stattfinden, nämlich etwa zwei Drittel. In letzter Konsequenz hieße das: Wer Kinder in die Welt setzt, hat vorher gefälligst einen Strafauszug vorzulegen. Und die Großeltern, natürlich. Und die Onkel, Tanten, Paten, Nichten, Neffen, die zwangsläufig „regelmäßig in direktem Kontakt“ mit den Kindern stehen, wenn auch nicht beruflich. Nicht zu vergessen die Nachbarn! Hier greift die neue Regelung nicht, ebenso wenig bei den vielen Tätern, die in der Statistik erst gar nicht aufscheinen. Sie sind Ersttäter oder wurden nie erwischt oder – noch schlimmer – sogar gedeckt: Ihre Strafauszüge sind blütenweiß. Für Deutschland schätzt man, dass nur jeder zehnte, vielleicht sogar nur jeder zwanzigste Missbrauchsfall angezeigt wird. Die meisten Fälle von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche finden also im Stillen statt – kein noch so gut gemeintes Gesetz kann daran allzu viel ändern. Was hilft dann besser gegen diese schrecklichen Verbrechen? Ich glaube: Hinschauen. Sich für die Menschen interessieren. Die Kinder aufklären und zwar auch über die dunklen Seiten der Welt. Denn nur wer weiß, dass mit ihm etwas Unrechtes geschieht, kann sich dagegen wehren. Matthias Willeit

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KURZMELDUNGEN Leserbrief

Eindrücke aus Leipzig

„Hundetourismus“ in der Brunecker Schulzone Immer beliebter wird die Brunecker Schulzone bei Brunecks Hundebesitzern. Schon in alle Früh kann man sie beobachten, wie sie mit ihren vierbeinigen Lieblingen die Grünflächen vor den Schulen, Schuleingängen und die schönen Plätze erkunden. Und weil‘s so schön ist, lassen sie auch gleich einen „Haufen“ zurück, den die tausenden Schüler und seit Kurzem auch Kindergartenkinder unter ihren Schuhen dann mit in die Schulen nehmen dürfen. Aber das geht den ganzen Tag, bis in die Abendstunden, so weiter. Es sind nur wenige geizige Hundebesitzer, die nichts hinterlassen und lieber den Haufen ihres Lieblings wieder mitnehmen. Vielleicht sollte man sich in der Brunecker Gemeinde einmal Gedanken machen, wie man diese „Erkundungstouren“ verlagern könnte, z.B. in den nahegelegenen Wald. Die Schulwarte der Brunecker Schulzone würde es freuen. Kostner Helmuth aus Percha

Sie haben Post! Gais scheint eine so beliebte Destination für Sommergäste zu sein, dass zwar nicht die sprichwörtliche Badewanne, wohl aber der eine oder andere Briefkasten über die warme Jahreszeit vermietet ist. Schon zum vierten Mal hat sich eine Vogelfamilie im Postkästchen einer Gaiser Familie häuslich niedergelassen. Diese nimmt’s mit Humor und wird dafür mit besonders netten Eindrücken aus der Vogel-Kinderstube belohnt.

Alljährlich zieht die Leipziger Buchmesse Tausende von Besuchern an. Zum heurigen Besucherrekord haben auch 30 Schülerinnen und Schüler der Brunecker und Innichner Oberschulen beigetragen. Durch sie waren das Sprachen- und Realgymnasium Bruneck, die Wirtschaftsfachoberschulen von Bruneck und Innichen, das Istituto pluricomprensivo, die Technologische Fachoberschule und das Sozialwissenschaftliche Gymnasium von Bruneck auf Deutschlands zweitgrößter Bücherschau vertreten. Während der Buchmesse wurden 15 Preise für die besten Bücher vergeben, unter anderem an den indischen Autor und Historiker Pankaj Mishra und den bosnischen Schriftsteller Saša Staniši. Insgesamt präsentierten sich knapp 2.000 Aussteller aus 42 Ländern vier Tage lang in Leipzig. Die Eindrücke der literaturinteressierten Jugendlichen über die Stadt und das bunte Angebot der Leipziger Buchmesse sowie über die nominierten und preisgekrönten Bücher wurden am 10. April in der Stadt- und Universitätsbibliothek LibriKa präsentiert. Dabei gaben die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in diese aufregende Welt der Bücher. Kurzweilige Buchbesprechungen über sieben nominierte und teils preisgekrönte Bücher rundeten den Abend ab und weckten im Publikum die Lust aufs Lesen. Besonders gut angekommen ist bei den Jugendlichen das beeindruckende Rahmenprogramm des Lesefests „Leipzig Liest“: „Es ist ein mitreißendes Fest für Bücher und Büchermenschen“, schwärmten die Leipzig-Begeisterten. (SH)

Die Erweiterung kann losgehen! Sieger aus dem Pustertal

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Die Baufirma Lechner Paul GmbH hat das Rennen um den Umbau und die Erweiterung der Grundschule Dietenheim gemacht, und zwar mit einem Abschlag von 13,131 Prozent auf die Ausschreibungssumme von 643.587,69.- Euro. Im Untergeschoss der Schule wird die Firma eine nicht mehr nötige Hausmeisterwohnung in Schulräume umbauen; außerdem entsteht ein neuer Musikraum. Im Erdgeschoss wird die zu kleine Turnhalle vergrößert und ein Geräteraum in einen neuen Zubau verlegt. Nicht zuletzt soll die Lichtausbeute einiger Fenster verbessert und diese energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Arbeiten beginnen im Juni und sollen zu Schulbeginn abgeschlossen sein.

Einen großen Erfolg konnten junge Pustertaler Talente beim länderübergreifenden Wettbewerb „Junge Forscher gesucht“ der EURAC Bozen verbuchen: Sie erhielten den ersten Preis für ihr Astronomie-Projekt „Structure of the star system CY Aquarii“ und konnten sich gegen acht Mitbewerber durchsetzen. Andreas Kirchler, Julian Durnwalder und Jan Damini Hofer sind Mitglieder der Astrogruppe am Sprachen- und Realgymnasium Bruneck, die von Christof Wiedemair betreut wird. Die Konkurrenz in Bozen konnte sich sehen lassen: Die Finalisten trafen auf Mitbewerber aus dem Trentino, aus Südtirol, aus Nordund Osttirol und aus Graubünden.


KURZMELDUNGEN/INHALT

INHALT

Lasset die Spiele beginnen! Da werden die Aufhofener Kinderherzen höher schlagen: Ihr Spielplatz kann erstmals wieder benutzt werden, nachdem er 2010 wegen eines Steinschlages geschlossen worden war. Das Spielgerät war beschädigt, die Sicherheit nicht mehr gegeben: Darum wurde ein bestehender Schutzwall um ca. 200 Meter verlängert und der Spielplatz mit neuen Geräten, Gummimatten und einem Picknicktisch aufgerüstet. Die Kleinen wird’s freuen!

SPORT Seite 29

Große Erleichterung

Misswahl in der Flora

Für einige Nierenkranke im Raum Pustertal steht eine Erleichterung ihres Alltags ins Haus: Das Krankenhaus Bruneck hat – erstmals in Südtirol – ein transportables Heimdialysegerät eingesetzt, mit dem die Patienten die lebensnotwendige Nierenwäsche auch zu Hause durchführen können. Allerdings kommen bei weitem nicht alle, die an Niereninsuffizienz leiden, für diese Art der Behandlung in Betracht, vor allem aus medizinischen Gründen.

Die Siegerin heißt „Dipladenia Duetto“ – keine exotische Traumfrau, sondern eine exotische Pflanze, die am 16. April in den Gärten von Schloss Trautmannsdorff präsentiert worden ist. Schon zum sechsten Mal hat eine Fachjury der Südtiroler Gärtnervereinigung aus über 100 farbenfrohen Konkurrentinnen die “Pflanze des Jahres“ gekürt. Sie heurige Gewinnerin stammt ursprünglich aus den amerikanischen Tropen. Die Kletterpflanze blüht in der Version „Duetto“ zweifarbig in Rot und Weiß.

Kinderzeit Ein „Netzwerk Kinderbetreuung“ wurde am Montag, den 07. April aus der Taufe gehoben. Mit diesem Termin lud das „Bündnis für Familie“ zu einem Treffen ins Michael-Pacher-Haus Bruneck ein, bei dem die Besucher die Möglichkeit hatten, sich mit den zuständigen Landesrätinnen Dr. Waltraud Deeg und Dr. Martha Stocker über das Thema „Kinderbetreuung“ auszutauschen. Die Vorstellung einer Broschüre zu „Kinderzeit – Kinderbetreuung im Pustertal“ rundete das Treffen ab.

KULTUR Seiten 20–21

LOKALES Seite 11

TITEL Transparenz und Dialog

Seiten 6–7

LOKALES Junge Mama? Große Schwester? Public-Private Partnership? Erste Schritte zur Dorferneuerung Inportierte Not? Kostbares Nass

Seite 9 Seite 10 Seite 13 Seite 14 Seite 15

FÜR & WIDER Den Spielteufel austreiben

Seite 17

STANDORT Bei uns in Aufhofen und Dietenheim

Seiten 18–19

PORTRÄT Jasmin Barbara Mairhofer

Seite 22

SONDERTHEMA Wintergärten, Fenster & Türen

Seiten 23–25

JUNG-UNTERNEHMER Lust auf ein Tattoo und Piercing?

Seite 26

WANDERVORSCHLAG Im zauberhaften Elfenhain

Seite 27

SPORT Tobias Sieder setzt Ausrufezeichen

Seite 28

ANZEIGER Seiten 30–31 5


TITEL

Transparenz und Dialog Nach dem Wirbel um die goldenen Pensionen mag mancher Leser der Politiker in den Medien überdrüssig sein. Doch abseits der Rentendebatte geht das politische Leben weiter. Einer der Entscheidungsträger ist Philipp Achammer aus Vintl, Landesrat für deutsche Schule, Berufsbildung, Kultur und Integration.

Puschtra: Herr Achammer, jüngster Landesrat zu sein, noch dazu in einem so weiten Feld – bereitet das nicht schlaflose Nächte? Philipp Achammer: Gott sei Dank nicht – ich habe den Vorteil eines gesunden Schlafs. Aber es war eine große Umstellung für mich: Wo ich vorher als Parteisekretär vieles selber gemacht hatte, aber die letzte Entscheidung bei anderen lag, liegt nun die Verantwortung bei mir. Gleichzeitig muss ich viel mehr delegieren, das musste ich erst lernen. Das Privatleben kommt im Moment naturgemäß zu kurz – im Moment bin ich z.B. „Fernmitglied“ des Kirchenchores. Wie ginge der Landesrat für Kultur Philipp Achammer mit einem zweiten „gekreuzigten Frosch“ um? Politik darf nicht vorgeben, was in der Kunst oder in der Kultur zu geschehen hat, beides muss sich frei entwickeln können. Zeitgenössische Kunst ist ein Nischenthema und kann nie für die breite Masse sein, aber sie ist wichtig. Ich finde gesellschaftskritische Tendenzen in der Kunst gut und wie soll sie kritisch sein, ohne anzuecken? Zum Frosch selber glaube ich, dass man ihn zu wenig erklärt hat. Eine noch offenere Gestaltung des Museion wird hoffentlich zu einer besseren Akzeptanz von moderner Kunst beitragen. Die Kulturförderung der Zukunft: nach dem Gießkannenprinzip oder nur in ausgewählten Bereichen? Kulturschaffende wollen vor allem Planungssicherheit – die alten Kulturgesetze müssen entsprechend angepasst werden. Deswegen sind neue Impulse sicherlich wertvoll: Beispielsweise ist eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der Europaregion Tirol oder zwischen den Sprachgruppen wünschenswert. Für das Pustertal birgt unter anderem die Entwicklung des Grand Hotel Toblach tolle Perspektiven. Jugendkultur und Nachwuchsförderung sind zwei weitere Bereiche, in denen ich neue Schwerpunkte setzen möchte. Ich denke etwa an ein System, in dem Nachwuchskünstler für einen definierten Zeitraum über Stipendien vom Land Südtirol gefördert werden. 6

Das italienische Haftungsrecht und das Ehrenamt: Welche Möglichkeiten sehen Sie, einen zweiten „Fall Mathá“ zu verhindern? Das Haftungsrecht ist staatliche Kompetenz, daher können wir es nicht ändern; uns stehen höchstens Initiativen offen, um Härtefälle abzumildern, z.B. ein Haftungsfonds für Schadensfälle, in denen kein Vorsatz vorliegt. Für 2015 planen wir ein neues Gesetz zum Ehrenamt: Das Kontrollprinzip muss abgebaut und das Vertrauensprinzip gestärkt werden. Weiters müssen das Veranstaltungsmanagement der Gemeinden vereinheitlicht und gemeinsame Lösungen gefunden werden. Es kann nicht sein, dass die bürokratischen Wege in verschiedenen Gemeinden im Moment sehr unterschiedlich sind. Neben einer bürokratischen Entrümpelung müssen im Ehrenamt erworbene Fähigkeiten in Zukunft auch in Ausbildung und Beruf anerkannt werden. Wie sollen Jugendliche den Spagat zwischen Schule, Familie und ehrenamtlicher Vereinsarbeit schaffen? Das Ehrenamt ist der Kern unserer Gesellschaft, ohne ehrenamtliche Arbeit wäre unsere Gemeinschaft um vieles ärmer. Daher besorgen mich die Klagen einiger Verbände über rückläufige Nachwuchszahlen. Die Vereinheitlichung des Schulkalenders hat zu einer Überlastung der Jugendlichen beigetragen; dem möchte ich gegensteuern, indem außerschulische Tätigkeiten für den Schulerfolg verstärkt anerkannt werden. Der Nachmittagsunterricht muss spätestens im Schuljahr 2015/16 auf einen Nachmittag in der Woche reduziert werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir gemeinsam besprechen werden. An der Fünf-Tage-Woche möchte ich aber nicht rütteln. „Italienischkenntnisse und mehrsprachiger Unterricht“ - ein heißes Thema? Der oft kritisierte häufige Wechsel der Italienisch-Lehrpersonen folgt aus dem Artikel 19 des Autonomiestatuts: Die Zweitsprache darf nur von einem Muttersprachler gelehrt werden. Es ist unmöglich, dass ein Viertel der Südtiroler – die Italiener – Sprachlehrer für 70 Prozent der Bevölkerung stellen. So kommen viele Itali-

enischlehrpersonen aus anderen Provinzen, die unsere Realität weniger kennen. Aber die Schule kann auch nicht alles leisten: Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch deren Umfeld müssen offen für eine Sprache sein; sie muss gern gelernt und genutzt werden. Mehrsprachigkeit ist unser einzigartiger Standortvorteil; sie ist die Brückenfunktion zwischen dem deutschen und italienischen Wirtschaftsraum. Fast alle neuen Betriebsansiedelungen der letzten Jahre gehen darauf zurück. Reinen Immersionsunterricht wird es nicht geben. Einer Methode wie CLIL, bei der Inhalte einzelner Fächer auf Deutsch oder Italienisch gelehrt werden, kann ich durchaus etwas abgewinnen. Viele Kinder von Migranten besuchen italienischsprachige Schulen. Sehen Sie darin ein Problem für das Proporzsystem? Es ist eine zusätzliche Herausforderung für mich, eine gleichmäßige Integration in alle Sprachgruppen zu fördern. Das Gleichgewicht ist aber nicht direkt gefährdet, weil immer mehr Migrantinnen und Migranten auch deutsch lernen und es einen Trend hin zu deutschen Kindergärten und Schulen gibt. Ein Grundproblem liegt darin, dass die Migrantinnen und Migranten für die Einbürgerung Sprachkenntnisse nachweisen müssen, und zwar italienische. Wenn sie sich also für eine neue Sprache entscheiden, dann für eine, die ihnen rechtliche Vorteile bringt.


TITEL

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UNSERE VERKOSTUNGEN 26. April 2014

KRÄUTERSPEZIALITÄTEN AUS BIOLOGISCHER ANBAUWEISE mit dem Kräuterhof Wegleit/Ulten 9.00-13.00 Uhr

Welche Möglichkeiten sehen Sie, Betrieben die Lehrlingsausbildung schmackhaft zu machen? Das Problem ist, dass die staatlichen Jugendund Arbeitsschutzbestimmungen in Südtirol sehr, sehr gründlich angewandt werden. Daher arbeiten vielen Betriebe im Graubereich – wie soll ein Schornsteinfegerlehrling seine Arbeit machen, wenn er nicht aufs Dach darf? Das können wir nur ändern, indem wir mehr Kompetenzen und Spielräume bekommen. Ein Trend, der sich zunehmend abzeichnet, ist die „Lehre B“, jene nach Fachschulen oder der Matura. In diesen Tagen kommt man um die „O-Frage“ kaum herum: Wird Philipp Achammer der neue SVP-Obmann? Ich habe vor einigen Tagen die Entscheidung getroffen, mich nach der Aufforderung zahlreicher Ortsgruppen und Bezirke am 3. Mai der Wahl zum SVP-Obmann zu stellen. Dies tue ich nicht aus irgendwelchen persönlichen Ambitionen oder sonst was, sondern in erster Linie aus Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl gegenüber der Partei. Politik ist und bleibt für mich eine Berufung auf Zeit, und wenn ich für die SVP in dieser nicht leichten Situation einen Dienst erfüllen kann, so stelle ich mich gerne für dieses Ehrenamt zur Verfügung! Sie gelten als „unbeschadet“ – was sagen Sie zur Renten-Diskussion und deren Folgen? Die Lösung kann nur absolute Transparenz sein. Es ist ein großes Manko, dass die Zahlen nur stückweise und widerstrebend auf den Tisch

03. Mai 2014

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PRODUKT DER WOCHE kamen. Die verständliche Wut der Menschen ist demokratiepolitisch sehr bedenklich, weil sie keinen Politiker auslässt. Ich selbst habe einige harte Diskussionen erlebt, aber als neuer Abgeordneter zum Glück keine persönlichen Anfeindungen. Für das Amtsverständnis in der Zukunft stellt die Mandatsbeschränkung eine wichtige Basis dar: Politik ist eine Berufung auf Zeit und kein lebenslanger Beruf! Mandate sind zeitlich beschränkt: Wo steht Philipp Achammer in 15 Jahren? Die Mandatsbeschränkung auf 15 Jahre ist eine sehr, sehr gute Regelung, weil ich glaube, dass eine längere Amtszeit ohne Abstumpfung und eingeengte Visionen kaum zu überstehen ist. Es wäre schlimm, wenn ein Bereich jahrzehntelang nur von einer Person bestimmt wird. Wo ich in 15 Jahren stehe? Wenn es heißt: „Der hat etwas weitergebracht zur Zufriedenheit der Leute“, dann habe ich meine Aufgabe gut erfüllt. (MW)

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LOKALES MEDIZIN / GEBURTEN

Junge Mama? Große Schwester? BRUNECK – Entgegen der landläufigen Meinung sind Schwangerschaften von Teenagern im Pustertal sehr selten geworden. Waren von 2003 bis zum August 2006 33 werdende Mütter im Krankenhaus Bruneck 18 Jahre oder jünger, also im Durchschnitt acht bis neun pro Jahr, so war es 2012 nur eine von knapp 600 Schwangeren.

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uch die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche von Teenagern ist leicht zurückgegangen – waren es 2003 in ganz Südtirol noch 9,5 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche, so liegt der Prozentsatz aktuell bei etwa sieben Prozent. In Bruneck werden übrigens keine Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, sondern nur in Bozen und Meran.

SPÄTE ERSTGEBURT

Aber, betont Dr. Kammerer, in Falle des Falles kommen die Jugendlichen meist relativ spät in ihre Obhut: „Die Mädchen sind psychologisch meist nicht vorbereitet und verdrängen ihre Schwangerschaft häufig. Das Kind ist ja in den seltensten Fällen „geplant“, sondern meistens ein „Unfall“. Der Grund ist dann oft mangelndes Risikobewusstsein und jugendlicher Leichtsinn.“ Zwar wüssten die Jugendlichen früh über den Zeugungsakt und die „mechanischen“ Teile der Beziehung Bescheid. Trotzdem betreiben viele, vor allem in relativ frischen Partnerschaften, eine unregelmäßige Verhütung; oft ist auch die Kommunikation der Partner untereinander lückenhaft. Den dafür notwenigen Reifungsprozess kann Aufklärung beschleunigen, meint Dr. Kammerer. Sie selbst hat jahrelang Schulklassen besucht und dort Aufklärungsarbeit geleistet. (MW)

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Dr. Maria-Theresia Kammerer, Oberärztin der Gynäkologie in Bruneck, betreut seit 1997 Jugendliche in der Schwangerschaft. Ihre jüngste Klientin war 15 Jahre alt. „Aber das ist mittlerweile eine seltene Ausnahme. Die jungen Leute sind besser aufgeklärt, und die Mädchen sind selbstbewusster und trauen sich eher ‚Nein‘ zu sagen als die Generation ihrer Mütter.“ Generell ist das Alter der Erstgebärenden wie überall in Europa auch im Pustertal deutlich gestiegen: von etwa 21 Jahren in den neunziger Jahren auf Anfang dreißig in der Gegenwart – ein Zeichen für den veränderten Lebensstil der jungen Frauen.

AUFKLÄRUNG IST WEITERHIN WICHTIG

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LOKALES Puschtrarisch leicht gemacht Stilfragen „Teifl, bische ouflaggat banondo“, sagte meine Tante unlängst, als ich in Jogginghose und einem abgewetzten Pullover bei ihr aufgetaucht bin. Ich war also nicht schön genug angezogen. Ich hatte nur ein paar „Hottl“, sprich ausgeleiertes Gewand, in dem man sich besser nicht in der Öffentlichkeit blicken lässt. Im Sommer haben Frauen oft nur ein „Zadole“ an oder eine „Zodo“, ein luftig lockeres Etwas. Ein „Gizado“ ist eine Steigerung dessen, eine Ansammlung von tuchartigen Textilien, das Gegenteil von einem netten „Giwandl“. Zadolan, Zodon und Gizado eignen sich mehr für den Urlaub in Jesolo, als für die oft rauhen Temperaturen im Pustertal. Ebenfalls nur wenige Wochen im Jahr erlaubt es das hiesige Klima, „Tscharfilan“ zu tragen. Dabei handelt es sich um Sandalen andere leichte Fußbekleidungen, in denen man nicht richtig gehen, geschweige denn wandern kann. Eher sind „Tscharfilan“ zum „herumtscharfeln“ geeignet. Oder tschorggn, was so viel heißt wie schlurfen oder generell unschön gehen. Anders im Winter. Wenn man sich in einen richtig dicken Wollpullover gewandet, dann kann man von einem älteren Einheimischen zu hören bekommen, dass man „wolfat banondo“ ist, oder „wos hosche denn do wos fran Wolf on“. Der immer beliebter werdende dicke Daunenmantel wird als „Gonta“ bezeichnet, ein Begriff der Ursprünglich aus der Polsterungsindustrie stammt und mit dem ein Stück Schaumgummi gemeint ist, auf den man sich draufsetzt - ähnlich einem „Gulto“. Eine Dame, die dick eingekleidet und auch ansonsten mit viel Präsenz, wenn nicht gar herrisch daherkommt, ist ein „Dragona“. Eine garstige Bezeichnung eigentlich, weil sie aus dem Militärischen stammt: Ursprünlich ist ein Dragoner eine berittene Infanterie. (NO) 10

POLITIK

Public-Private Partnership – eine Option für die Zukunft? GAIS – Gemeinden, deren Haushaltsmöglichkeiten überschaubar sind, machen sich Gedanken über die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen. Über den Ansatz der „Public-Private-Partnership“ in der Gemeinde Gais haben wir mit Bürgermeisterin Dr. Romana Stifter gesprochen.

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as Konzept des „PublicPrivate-Partnership“ sieht die Kooperation zwischen öffentlicher Verwaltung und privaten Unternehmen vor, zur Verwirklichung von Aufgaben im öffentlichen Raum. Dabei werden die Aufgaben dahingehend definiert, dass die jeweiligen Partner mit den entsprechenden Fähigkeiten und Ressourcen die Herausforderungen optimal lösen können. Über dieses Konzept reflektiert die Bürgermeisterin von Gais im Hinblick auf die Herausforderungen, vor denen die Gemeinde steht: „Die Aufteilung von Aufgaben der öffentlichen Verwaltung auf private Unternehmen in einem weitreichenden Maß wurde auf Ebene der Gemeinde Gais noch nie durchgeführt“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Romana Stifter, „da die Anwendung einer öffentlich-privaten Kooperation sehr gut durchdacht sein muss, denn es muss bedacht werden, dass stets private Interessen auch jenseits der Gewinnabsichten des Unternehmens mitverbunden sein

können.“ Auch Vizebürgermeister Dr. Albert Forer bestätigt, dass er keine Kenntnis darüber besitze, dass es eine weitreichendere Aufgabenaufteilung zwischen Gemeindeverwaltung und Privaten gegeben hätte, um öffentliche Aufgaben zu erfüllen. Aus bürokratischer Sicht wäre eine umfassende und voraussichtige Vorbereitungsphase zur Umsetzung der vertraglichen Grundlage zur Zusammenarbeit wichtig. „Die aufwendige Vorbereitungsphase wäre besonders wichtig, da über die Laufzeiten der Zusammenarbeit genaue Aufstellungen gemacht werden müssten“, erklärt die Bürgermeisterin der Gemeinde Gais, „und hinzu kommt, dass auf die individuelle Situation der einzelnen Ortschaften eingegangen werden muss, sodass vorab verschiedene Fallbeispiele einer Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Privaten angeschaut werden müssen.“ Dr. Stifter bekräftigt, dass es bei Aufgaben, die bisher die öffentliche Verwaltung wahrgenommen habe und teilweise durch

die Kooperation privatisiert werden könnten, verlässliche Partner bräuchte. Obwohl die Gemeinde Gais noch keine größeren Projekte in dieser Form der Zusammenarbeit aufweist, kann die Bürgermeisterin einige Beispiele, die in rudimentärer Weise den Ansatz der Kooperation aufweisen, aufzählen: „Bei der Bewirtschaftung der umfangreichen Grünanlagen wird die soziale Einrichtung des Sägemüllerhofs miteingebunden neben Personen, die für eine bestimmte Zeit über das Vouchersystem für diese Aufgabe angestellt werden. Im Bereich der Schneeräumung im Winter gibt es erste Gespräche mit dem Maschinenring, um dort eine interessante Lösung für die Situation der Gemeinde Gais zu finden. Besonders bei der Schneeräumung würde das eine Arbeitsentlastung bedeuten, wenn hier Partner gefunden werden könnten.“ Die erste Bürgerin der Gemeinde Gais hebt die positiven Erfahrungen, die von den einzelnen Kooperationen ausgegangen sind, hervor und berichtet auch von einzelnen Gemeinschaftsprojekten mit den ortsansässigen Betrieben. Dr. Stifter sieht für das Konzept der „Public-Private-Partnership“ Zukunftsmöglichkeiten in einer ganz bestimmten Form: „In Aufgabenbereichen, wo Lösungen erreicht werden können, die den Haushalt und die Ressourcen der Gemeinde entlasten und letztendlich die Bürgerinnen und Bürger entlasten, wäre eine entsprechende Zusammenarbeit wünschenswert.“ (SA)


LOKALES KUNST

Medienstar mit künstlerischer Ader KIENS – Es wird nicht viele in seiner Generation geben, die den Medienzirkus souveräner beherrschen als er: Josef Huber alias Winklbeck hat als Alm-Öhi in der RTL-Sendung „Die Alm“ die Promis das Fürchten (und das Arbeiten) gelehrt. Aber abseits des Kameralichts gibt es auch die künstlerische Seite des Winklbeck.

G

ern wäre er schon in jungen Jahren als Schnitzer tätig gewesen, doch als der Vater 1957 starb, war er elf Jahre alt und musste früh mit anpacken. Ein Krippenbaukurs in den 90er Jahren war die Initialzündung: Von da an versuchte sich Josef Huber künstlerisch

für die abgenutzten Ketten hat er auch gleich eine Verwendung gefunden: Überlebensgroß prangt ein Kruzifix an der Stadelwand. Der Gekreuzigte besteht aus 250 bis 300 Motorsägenketten. „Das war eine ziemliche Arbeit! Die ganze Figur wiegt gut 200 Kilogramm. Da muss man genau vorplanen,

Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt, das beweist auch ein Blick in das Allerheiligste: die Werkstatt. Vollgestopft mit Werkzeugen, Werkstücken, Halbfertigem und Beendetem zeigt sie vor allem eines: Die Begeisterung des Winklbeck Huber Josef für sein Werk. (MW)

Unser Angebot: - Echthaarperücken - Kunsthaarperücken - Modell- Trendperücken Für die anschließende Anprobe Ihrer neuen Perücke stehen Ihnen separate Räumlichkeiten zur Verfügung

zuerst an kleinen Schafen und Kamelen. Mittlerweile sind seine Projekte etwas größer geworden: Doppelt so hoch wie Josef Huber ist der Baumstamm, aus dem er seine nächste Figur herausarbeiten möchte. Was es werden soll? Streng geheim! So bleibt uns, die kleineren „Fingerübungen“ zu betrachten, die rund um sein Haus in Kiens wie in einem Freilichtmuseum verteilt sind – alle mit der Motorsäge herausgearbeitet. „Natürlich mit extraschmalem Sägeblatt“, lacht Josef Huber über die naive Frage, wie das denn möglich sei. Und

damit man sie nicht dauernd umdrehen muss!“ Überhaupt es hat das künstlerische Recycling von Altmetall dem Winklbeck angetan: Für Ordnung auf dem Hof sorgt nicht nur ein echter, sondern auch ein metallener Hahn aus –zig Mähmaschinenmessern und alten Blattfedern. Ein rostiger Metallkopf daneben erinnert an die Schrecken des Krieges. Zur Grundlage seiner Kunst kann jedes Material werden: Zum Beispiel die Skulptur aus gefundenen Wildschädeln, Wurzeln und Blechteilen, die – … ja, was eigentlich? – darstellen soll. Der

Beratung: Neben diskreter und persönlicher Fachberatung im Salon bieten wir auch Haus- und Spitalbesuche an. Bitte um Terminvereinbarung unter 0474 530 987. Salon Lissi Graben 32 B 39031 Bruneck Tel. 0474 530 987 info@salon-lissi.it www.salon-lissi.it

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PR INFO

ZONE Bruneck – Club Opening am 30. April Das Nachtleben in Bruneck hat einen Namen – ZONE

A

m 30. April geht’s wieder los und Markus und sein Team freuen sich, nach der Winterpause wieder viele Gäste zum Club-Opening begrüßen zu dürfen. Es wird wieder gefeiert und ordentlich losgerockt. Hierfür steht zum einen die Dis-

co, aber auch der vordere Teil des Lokals mit Rock, Fetenhits und Oldies zur Verfügung. 2 DJs sorgen jeweils für richtig Power. Bereits seit 9 Jahren ist die ZONE inmitten der Industriezone rund um die J.-G.-Mahl- Strasse in Bruneck beliebtes Ziel und Treffpunkt zu jeder

Tageszeit. Hier kann man herzhaft frühstücken, es gibt preisgünstige und gute Mittagsmenüs, aber auch Pizza mittags und abends, ebenso schmackhafte Salatteller oder Snacks für den kleinen Hunger. Auch das gemütliche Feierabendbier darf hier schon mal etwas

länger dauern, denn es ist bis 1 Uhr geöffnet. Freitag und Samstag sogar bis 3 Uhr. Im Sommer kann man nicht nur coole Drinks auf der „Alles im Blick“-Terrasse genießen, es stehen auch viele Highlights auf dem Programm. Höhepunkt ist die Open-Air-Party zu Ferragosto.

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LOKALES

Erste Schritte zur Dorferneuerung REISCHACH – In Reischach soll ein attraktives kleines Dorfzentrum entstehen. Erste Ideen zur Umsetzung dieser Vision wurden bereits zusammengetragen.

D

er Verschönerungsverein Reischach hat es sich zum Ziel gesetzt, die hübsch gelegene Ortschaft am Fuße des Kronplatzes attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Aus diesem Grund lud er vor einiger Zeit zu einem Themenabend unter dem Motto „Ideenfindung zur Gestaltung des Dorfkerns“, an dem viele Interessierte teilnahmen. Der Einladung gefolgt sind auch zahlreiche Fachleute aus verschiedenen Bereichen, Vertreter der Grundschule und der Fraktions- und Gemeindeverwaltung sowie Techniker und

ehrenamtlich tätige Personen. Viele von ihnen brachten wertvolle Ideen ein, wie man den Dorfkern von Reischach lebenswerter und schöner gestalten könnte. Anlass für die gemeinsame „Ideensuche“ ist der geplante Abbruch des Schneiderhofes und die anstehende Umgestaltung der Schulzone. „Unter Einbezug dieses Areals könnte der Dorfcharakter vielleicht heimeliger und somit attraktiver gestaltet werden“, so Stadtrat Werner Volgger. Die Ortskernentwicklung in Reischach wird von den Gebrüdern Lettner der Firma CIMA professi-

onell begleitet. Bereits mehrfach haben diese in Sachen Ortskernbelebung Erfahrungen gesammelt.

VIELFÄLTIGE AUFGABEN EINES ORTSZENTRUMS Damit Reischach ein attraktives Ortszentrum erhält und nicht zu einem bloßen Übernachtungsort verkommt, gilt es nun laut Experten, gemeinsam einen kleinen, kompakten, aber vor allem vitalen Ortskern zu planen. Dieser soll an die heutigen Bedürfnisse der Bewohner Reischachs angepasst sein und sowohl Einzelhandels- und

Dienstleistungs-, als auch Kulturund Aufenthaltsschwerpunkte bieten. Die wichtigsten Themen und Herausforderungen sind dabei natürlich die Bereiche Verkehrsregelung bzw. Verkehrsberuhigung, die Sicherung der Nahversorgung, die Gestaltung des Spielplatzes und Schulhofs sowie der Ruhezonen und Grünflächen. Die ersten Ideen sind bereits eingegangen, Befürchtungen und Einwände sind diskutiert worden. In einigen Wochen sollen nun die daraus entstandenen, ersten Ergebnisse präsentiert werden. (SH)

Südtiroler Onlinemedien: Zugriffszahlen* im Überblick März 2014

Besuche

4.600.000

1.400.000

270.000

180.000

* Quelle: Besuche/Google Analytics

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Fettbrände Skiunfälle

Fettbrände sind die häufigsten Ursachen für Küchenbrände. Auch Unachtsamkeiten wer felsenfest auf denzuSchiern steht führen Schon kleine können einem Inferno kann sich verletzen. Die meisten Schiund im schlimmsten Fall Meschenleben kosten. Wer hat noch Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung. niemals kurz die Küche verlassen während die Pfanne mit Deshalb sollte manHerd sich stand? über eine Unfallverheißem Fett noch auf dem Wenn es dabei nicht zu einem FettbrandGedanken gekommenmachen. ist, hat man nur Glück sicherung Seieinfach es durch gehabt. verheerend sind die oder Schäden, wenn eine Besonders Familienunfallversicherung durch Fettbrände mit Wasser gelöscht werden. Richtiges ein maßgeschneidertes Produkt für JugendliVerhalten: das Feuer mitallem, einer Löschdecke ersticken! che. Wichtig ist vor den Invaliditätsfall

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LOKALES BETTELEI

Importierte Not? BRUNECK – Seitdem es die Temperaturen wieder erlauben, sitzen sie in einigen Pustertaler Gemeinden wieder vor Geschäften und Restaurants: Bettler aus Osteuropa. Vielen Bürgern sind sie ein Dorn im Auge, manch einer ruft nach den Ordnungskräften. Doch diese haben nur wenige Möglichkeiten zum Eingreifen.

„Uns sind sehr oft die Hände gebunden“, sagt auch DDr. Alexander Steiner, Kommandant der Stadtpolizei Bruneck seufzend. „Das Problem hat stark zugenommen. Bettelei an sich ist in Italien nicht verboten, nur die so genannte „aggressive Bettelei“, bei denen die Passanten verbal oder tätlich zu einer Spende genötigt werden. Nur in diesem Fall können und sollten die Bürger Anzeige erstatten. Alles, was wir beim „stillen Betteln“ tun können, ist, zu kontrollieren und Präsenz zu zeigen.“

Zwar hat z.B. die Stadtgemeinde Bruneck mit einer bürgermeisterlichen Anordnung vom 30. Oktober 2008 das Betteln in bestimmten Zonen gänzlich untersagt, aus Sicherheits-, hygienischen und touristischen Gründen. Die Umsetzung solcher Verordnungen ist aber äußerst schwierig. „Die Anordnungen, die wir den Bettlern zustellen, sind zwar eindeutig, aber die Strafen, die sich daraus ergeben, sind kaum einzuheben. Eine Bettlerin haben wir 26 Mal erwischt, aber solange die stille Bettelei legal ist, können

wir kaum eingreifen.“ Zumal einige Bettler, wenn sie eine Uniform zu sehen bekommen, anscheinend Wunderheilungen durch- und sich selbst davonmachen. Die „Arbeitsplätze“ werden zudem in einem Rotationsverfahren besetzt. Die Bettler selber stammen zum überwiegenden Teil aus Rumänien, einige aus der Slowakei. Sie sind zum Großteil alte Bekannte – 159 Bettler hat die Stadtpolizei Bruneck in den letzten Jahren namentlich identifiziert, 21 davon wurden

angezeigt. Doch Geldstrafen schrecken kaum ab – zumal sie nicht bezahlt werden. „Die einfachste Möglichkeit, die Bettelei in unserem Tal einzudämmen, wäre die, Almosen an qualifizierte Vereine für Notfälle in Südtirol zu geben. Dann weiß man, wo sein Geld landet. Solange es Menschen gibt, die wahllos jedem Bettler an der Kirchtür fünf Euro in die Hand drücken, darf man sich über die Scharen von Bettlern nicht wundern“, meint Kommandant Steiner. (MW)

PR INFO

Eine einmalige Erfahrung! Verwaltungsstrafe für Bettelei laut bürgermeisterlicher Anordnung: von 25 bis maximal 500 Euro Verwaltungsstrafe bei Übertretung: 50 Euro Ausgestellte Strafen: 217 Bezahlte Strafen: 1 Bettelei ist in Bruneck verboten: Im Umkreis von 200 Meter um Friedhöfe, Kultstätten, Krankenhäuser, Rettungs- und Sicherheitsdiensten, Banken, Gaststätten, Geschäften und an Haltestellen

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„Was gibt es Schöneres, als anderen Menschen in Notsituationen helfen zu können?“ – „Gar nichts!“, dürfte die Antwort lauten. Beim Weißen Kreuz können sozial motivierte Jugendliche den freiwilligen Zivildienst leisten und dabei nur profitieren, in jeder Hinsicht. Ein Zivi genießt eine umfangreiche und vom Land Südtirol anerkannte Ausbildung für Krankentransport und Rettungsdienst, sammelt wertvolle Erfahrungen fürs Leben, erlebt Kameradschaft in einer großen Gemeinschaft und lernt Freunde sowie Land und Leute kennen und schätzen. Das Zivildienstjahr ist nicht nur eine tolle Erfahrung unter Gleichgesinnten, sondern

auch eine Entscheidungshilfe für die weitere berufliche Laufbahn. Zivildienst beim Weißen Kreuz ist eine einmalige Erfahrung! Freiwillige Zivildiener erhalten für ihre zwölfmonatige Mitarbeit im Weißen Kreuz eine Vergütung von 450 € pro Monat. Bist Du zwischen 18 und 28 Jahre alt, motiviert und dazu bereit, Menschen zu helfen und zu begleiten sowie in einer großen Gemeinschaft mitzuarbeiten? Dann verlier keine Zeit und melde Dich bei uns! Grüne Nummer: 800110911; 0471 444 382 (Bürozeiten); E-Mail: zivildienst@wk-cb. bz.it oder direkt in der nächstgelegenen Sektion des WK. Wir freuen uns auf Dich!


LOKALES TARIFE

Kostbares Nass Vor kurzem hat die Beobachtungsstelle für Preise und Tarife den Vergleich der Südtiroler Gemeindetarife veröffentlicht. Ausgehend von einer Durchschnittsfamilie von Mutter, Vater und zwei Kindern wurde dabei ein Verbrauch von 200 m³ Trink- und Abwasser und ein Müllaufkommen von 300 m³ angesetzt.

D

abei zeigte sich, dass 2013 im Südtiroler Durchschnitt etwa die Hälfte der anfallenden Gebühren für Abwasser, ein Viertel für die Müllbeseitigung und knapp 22 Prozent für das Trinkwasser zu bezahlen waren. Die Spanne der Preise ist weit: Laut der Beobachtungsstelle bezahlte eine Durchschnittsfamilie im Pustertal mindestens 341,7 Euro pro Jahr für Trink-, Abwasser und Müllgebühren (Percha), der höchste Tarif betrug durchschnittlich 631,84 Euro (Welsberg-Taisten). In neun Gemeinden lag der Durchschnitt der drei Gebühren unter 400 Euro, in zwölf weiteren unter 500 Euro, in den restlichen über 500 Euro pro Jahr. Enneberg und Prags sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Dort regeln Trinkwasserkonsortien die Verteilung, daher fallen keine variablen Kosten an, sondern eine Pauschale.

GRÖSSTER EINZELPOSTEN: DAS ABWASSER Wie kommen diese unterschiedlichen Gebühren zusammen? Für

das Trinkwasser ist es die Verfügbarkeit von Quellen, die Länge der Leitungen, die technische Schwierigkeiten des Transports, die einen Einfluss auf den Preis haben. Orte, die weiter weg von Kläranlagen liegen, haben im Normalfall eine etwas erhöhte Abwassergebühr. Und die Mülltarife sind in jenen Gemeinden leicht höher, in denen ein Recyclinghof betrieben wird: Trotzdem ein Gewinn für die Bürger, weil ein großer Teil des Mülls auf dem Recyclinghof abgegeben werden kann. Damit erklärten sich auch die Unterschiede im Preis: Für die Trinkwasserversorgung schlagen in Prettau knapp 30 Euro, in Mühlwald 34 Euro zu Buche, während in Sexten knapp 114 Euro und in Vintl etwa 140 Euro zu berappen sind. Schwarz- oder Abwasser ist in allen Gemeinden teurer: Hat die Durchschnittsfamilie in Wengen mit 194 Euro ihre Abwassergebühr bezahlt, sind es in Olang 328, in Niederdorf 340 Euro. Und während die Müllabgabe in Enneberg bei nicht ganz 52 Euro liegt, sind Gsieser Müllsäcke erst ab 155 Euro bezahlt. (MW)

Tarife 2013

Trinkwasser

Abwasser

Müll

Summe

Abtei

82,06

202,30

96,36

380,72

Ahrntal

55,35

249,20

52,92

357,47

Bruneck

91,74

270,60

121,88

484,22

Corvara

110,00

253,00

109,97

472,97

Enneberg

Pauschale

255,52

51,74

Gais

71,50

316,80

67,96

456,26

Gsies

70,00

268,00

154,88

492,88

Innichen

61,60

279,40

77,21

418,21

Kiens

105,60

228,80

66,13

400,53

Mühlwald

34,20

246,00

102,80

383,00

Niederdorf

44,00

340,00

124,56

508,56

Olang

105,60

328,00

110,00

543,60

Percha

26,40

235,40

79,90

341,70

Pfalzen

66,00

242,00

60,54

368,54

Prags

Pauschale

217,80

91,87

Prettau

30,80

264,04

89,50

384,34

Rasen-Antholz

44,80

239,80

67,57

352,17

Sand in Taufers

105,60

294,00

75,60

475,20

Sexten

114,00

268,00

117,48

499,48

St. Lorenzen

83,60

237,60

71,85

393,05

St. Martin in Thurn

57,20

233,20

154,00

444,40

Terenten

61,60

242,00

68,20

371,80

Toblach

78,00

270,00

66,66

414,66

Vintl

140,00

252,00

96,22

488,22

Welsberg-Taisten

154,00

374,00

103,84

631,84

Wengen

112,60

194,16

172,00

478,76

Durchschnitt

79,43

261,60

94,29

439,27

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LOKALES

Netzwerkarbeit als Erfolgsrezept TAUFERS – Bereits Ende März vergangenen Jahres nahm Katharina Thurner ihre Tätigkeit als hauptamtliche Referentin beim Jugenddienst des Dekanats Taufers auf. Nun blickt sie zurück auf ein bewegtes Jahr, das einige Änderungen und neue erfolgreiche Konzepte und Herangehensweisen in der Jugendarbeit mit sich brachte.

„Der Einstieg in die Jugendarbeit ist mir nicht sehr schwer gefallen“, so Katharina Thurner, „der persönliche Kontakt mit den Jugendlichen ist leichter möglich, da ich viel vor Ort unterwegs bin: Die verkürzten Büroöffnungszeiten lassen das zu. Ein gegenseitiges Kennenlernen und ein reger Austausch zwischen den Jugendlichen finden statt, sodass sich Netzwerke bilden können“, beschreibt Thurner ihre Arbeit mit den einzelnen Gruppen und Jugendlichen. „Mit den Jugendtreffs im Tauferer-Ahrntal findet ein regelmäßiger Austausch

statt. Gemeinsame Aktionen wie der Spielenachmittag lassen sich in Zusammenarbeit mit den Jugendtreffs wie „slash“ aus Gais, „Aggregat“ aus Steinhaus oder „Loop“ aus Sand in Taufers gut organisieren“, erzählt die Jugendreferentin, welche auch betont, dass für sie der Erfahrungsaustausch mit den Jugendtreffs am Anfang ihrer Tätigkeit sehr hilfreich war. Der Rückgriff auf bestehende Strukturen wie Ministranten- oder Jungschargruppen sowie Pfadfinderstämme sei genauso wichtig gewesen wie die Etablierung neuer Ansatzmöglich-

keiten. „Zwei neue Musikbands ergänzen jetzt die Jugendarbeit“, so Thurner. Neue Akzente setzen die Firmnachbereitung oder Aktionen wie eine Schneeschuhwanderung nach Heilig Geist. Die Referentin blickt optimistisch in die Zukunft, da sie sich auf die aufgebauten Netze verlassen könne. Dennoch stehen immer wieder neue Herausforderungen vor der Tür: „Längerfristiges Planen ist in der Jugendarbeit schwierig“, informiert Katharina Thurner abschließend, „da der Wechsel bei den Jugendlichen, bei der Zielgruppe sehr hoch

ist. Die schulische Karriere, das Studium oder ein weiter entfernter Arbeitsplatz machen es immer wieder notwendig neue Kontakte zu knüpfen und neue AnsprechpartnerInnen zu finden.“ (SA)

SPIELFILM / OBERPUSTERTAL

„Viele Südtiroler glauben nicht genug an sich“ WINNEBACH – Die Premiere des in Südtirol gedrehten Spielfilms „Tränen der Sextner Dolomiten“ in Rom war für den Regisseur Hubert Schönegger ein voller Erfolg. Im Interview erzählt der Winnebacher von seinem beruflichen Werdegang; auch was seine zukünftigen Projekte angeht, darf man gespannt bleiben.

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Puschtra: Welche Filme haben Sie vor Ihrem aktuellen Spielfilm gedreht? Hubert Schönegger: Ich bin seit 25 Jahren in der Filmbranche tätig. Unser kleines Team hat Werbespots und viele Naturdokumentationen gedreht, teilweise für die Landesregierung, teils für große Fernsehanstalten, z.B. für die Universum-Filmreihe des ORF. Bearbeitet haben wir unsere Werke in unserem Filmstudio in Winnebach.

Wie kam es zum Spielfilm? Nach diesen Dokumentarfilmen wollte ich etwas Neues ausprobieren und so kam es, dass wir uns entschlossen, endlich einen Spielfilm zu machen. Vor vier Jahren haben wir alles in die Wege geleitet; das Ergebnis wird in diesen Herbst in Italien, Österreich, vielleicht auch in Deutschland im Kino zu sehen sein. Wie sieht es mit der Finanzie-

rung von so großen Projekten in Südtirol aus? Die notwendigen Finanzmittel zu bekommen, ist hier in Südtirol sehr schwierig. Damals wurde die Filmförderstelle in Südtirol aufgebaut; deren Unterstützung hat uns schließlich veranlasst, einen Spielfilm „made in Südtirol“ zu wagen. Allerdings glauben viele Südtiroler nicht genug an sich und an die Menschen hier; sie denken, dass alles, was gut gemacht wer-

den soll, aus dem Ausland geholt werden muss. Aber wir haben es auch so geschafft. Gibt es Zukunftspläne? Ich möchte natürlich gerne weiter Spielfilme drehen; das hängt allerdings immer sehr stark von der Finanzierung ab. Abgesehen davon werden wir weiter Dokumentarfilme, vor allem Naturdokumentation drehen. Aber zu viel möchte ich noch nicht verraten (lacht). (MB)


FÜR & WIDER

Die häufigsten Glückspiele in Südtirol: Automatenspiele (slot machine), Rubbellose (gratta e vinci), Lotto / Superenalotto / Bingo, Sportwetten, Casinospiele, Glücksspiele im Internet Stadien der Sucht: Gewinnphase: Kleine Gewinne sind Erfolgserlebnisse und geben dem Spieler das Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben Verlustphase: Das Spielen intensiviert sich; finanzielle Verluste werden verschleiert, alle Gedanken kreisen um das Spiel Verzweiflungsphase: Die Spieler versuchen, frühere Verluste zurück zu gewinnen. Der Kontrollverlust führt zu Selbstverachtung, Existenzproblemen und familiären Problemen.

MEINUNGEN ZU AKTUELLEN THEMEN

Den Spielteufel austreiben Der Hintergrund: Die Spielsucht bleibt ein Dauerthema in unserem Tal. Um die 700 Pustertaler sind spielsüchtig, legt man die landesweiten Zahlen von 5.000 bis 6.000 Süchtigen auf die Einwohnerzahl unseres Tales um. Häufig sind es Menschen in ohnehin prekären finanziellen Verhältnissen, die in den Teufelskreis der Abhängigkeit geraten. Die Statistik weist aus, dass jeder Südtiroler durchschnittlich 1.300 Euro pro Jahr verzockt

– geht man davon aus, dass der Großteil dieser Gelder durch Spielsüchtige aufgebracht wird, dann handelt es sich um fünfstellige Summen pro Jahr und Spieler. Mehrere Fälle von zerstörten Existenzen haben die Fraktionsverwaltung St. Georgen schon im Herbst veranlasst, den Parkplatz einer Spielhalle medienwirksam durch Betonelemente teilweise abzusperren. Nun haben 17 Vereine in St. Georgen in einem Brief die Stadtgemeinde

FÜR

DR. MARION VON SÖLDER ZU BRACKENSTEIN, PRIMARIN DES DIENSTES FÜR ABHÄNGIGKEITSERKRANKUNGEN BRUNECK Der Weg in die Spielsucht geht sehr schnell, da Spiele im Menschen Belohnungssysteme aktivieren und dadurch auch attraktiv werden, vor allem, wenn man am Beginn ein paar Gewinne einstreicht. Die unmittelbare Verfügbarkeit der Suchtmittel ist eine zusätzliche Erleichterung, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Spielsucht kann natürlich nicht nur über Spielsalons, sondern auch über das Internet entstehen. Ich finde die Initiative der St. Georgener Vereine wichtig und lobenswert, denn sie ist eine deutliche Botschaft nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die Jugendlichen, dass Spiel um Geld zum Problem werden kann. Eine Schließung der Spielhallen in St. Georgen und anderswo wäre meines Erachtens nur zu begrüßen. Auch die Spielautomaten in den öffentlichen Bars könnten wieder entfernt werden.

Bruneck aufgefordert, die beiden Spielhallen des Ortes zu schließen. Laut Felix Brugger, dem Brunecker Stadtrat für öffentliche Arbeiten, gebe es allerdings kaum eine Möglichkeit, die Spielhallen aus St. Georgen zu entfernen, so sehr sich dies die Gemeinde auch wünsche. Beide Etablissements stehen zwar innerhalb der 300-Meter-Zone, die vom Landesgesetz um „sensible Zonen“ wie Schulen frei von Spielangeboten und Spielautoma-

ten sein sollten, doch bieten die Spielhallen ihre Dienste aufgrund staatlicher Lizenzen an, die über den Landesgesetzen stehen. Die Initiative der St. Georgener Vereine soll die die Öffentlichkeit und vor allem auch die Spielhallenbetreiber aufrütteln und zum Nachdenken anregen, hofft Felix Brugger. Die Gewinne sind für Betreiber sind aber wahrscheinlich zu verlockend, als dass sie freiwillig darauf verzichten würden. (MW)

WIDER

ROBERTO BUIO, ANGESTELLTER EINER SPIELHALLE Ja, wir wissen, dass eine Reihe von Vereinen in St. Georgen gegen uns ist und eine Initiative gestartet hat, um unsere Filiale zu schließen. Es ist für uns schwierig, auf diese Initiative zu reagieren, weil mit uns nicht geredet worden ist und uns nicht zugehört wird. Auch die Absperrungen mit den Betonelementen wurden ohne Rücksprache mit uns aufgestellt. Das Motiv ist klar – man will uns nicht hier haben. Aber wir sind weder illegal hier, noch sind wir Angestellten die richtigen Ansprechpartner: Die Firma hat eine Konzession des Staates, sie hat den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen und hält sich in jedem Punkt an das italienische Recht. Geldwäsche ist bei uns schon wegen der 1.000-Euro-Bargeldgrenze nicht möglich. Minderjährige dürfen bei uns gar nicht spielen, und wer zu uns kommt, tut das aus freiem Antrieb.

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STANDORT

Bei uns in Aufhofen und Dietenheim

M

an merkt es dem ruhigen Dörfchen an der nördlichen Berglehne des Brunecker Talkessels heute kaum noch an, dass es bereits vor der Erbauung Brunecks der Verwaltungssitz der bischöflichen Herrschaft im mittleren Pustertal war. Zu dieser Zeit beherrschte wohl reges Leben und viel Geschäftigkeit den Alltag im sonnigen Aufhofen. Des Öfteren war die heute kleinste Fraktion Brunecks Sommerresidenz des Bischofs. Im Jahr 1182 trafen sich hier sogar - zur Schlichtung eines Streits über das Gut Pleicken - neben Bischof Heinrich von

Brixen, Bischof Otto von Bamberg und dessen Bruder Berthold, der Markgraf von Istrien, sage und schreibe siebzig namentlich genannte Edelleute.

ZEUGEN EINER GROSSEN VERGANGENHEIT Dass Aufhofen von größerer Bedeutung war, erkennt man unter anderem an den drei prächtigen Ansitzen Schloss Aufhofen oder Ansiedel – wahrscheinlich einst der Sitz der bischöflichen Verwaltung -, Steinburg und Mohrenfeld, die zwischen alt eingesessenen Bauerngütern das Dorfbild prägen. Auch die schöne gotische Kirche

mit der alten Friedhofskapelle und dem sie umgebenden kleinen Friedhof fügt sich harmonisch in die landwirtschaftlich geprägte Ortschaft ein. Die heutige Form mit dem besonderen Turm erhielt die Kirche im Zuge einer Restaurierung um 1425. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten wurde die Kirche von Kardinal Nikolaus Cusanus zu Ehren der Heiligen Katharina von Alexandria geweiht. Die Innenausstattung der Kirche ist jedoch weit jünger: Sie stammt aus dem Jahre 1835. Aufhofens klimatisch günstige und geschützte Lage lässt vermuten, dass am Hang bereits in vorgeschichtlicher Zeit Menschen

in kleinen Siedlungen lebten. Im Jahr 2001 wurde hier jedenfalls ein wichtiger archäologischer Fund getätigt: Im Zuge von Gartenarbeiten fand man unterhalb der Kirche eine Feuersteinklinge. Diese Sichelklinge gilt heute als konkreter Hinweis auf eine bronzezeitliche Bewirtschaftung des Schuttkegels am Fuße des Aufhofner Kofels und festigt die Vermutung, dass sich der Ortskern über einer Niederlassung aus der Bronzezeit befindet. Ein anderer sensationeller Fund ist bereits 1830 auf freier Flur in der Nähe Aufhofens gefunden worden: Eine helle Marmorplatte, auf deren Oberfläche das Handzeichen des

Geranien und Petunien Salat- und Gemüsepflanzen Frisches Saisongemüse und Kräuter Sträucher und Baumschnitt Gedämpfte Blumenerde

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ÖFFNUNGSZEITEN MO-FR 8.00-12.00, 14.00-18.00 Uhr, SA 8.00-12.00 Uhr


Kaisers Heinrich II. (1014 – 1024) eingemeißelt ist. Sie befindet sich heute im Bestand des Ferdinandeums in Innsbruck.

MALERISCHE EDELANSITZE UND WICHTIGE EINRICHTUNGEN Fährt man von Aufhofen Richtung Bruneck, gelangt man in eine weitere Fraktion der Stadtgemeinde, die durch ihre dörfliche Idylle und Schönheit besticht. Der Ortskern von Dietenheim liegt auf 856 Metern Meereshöhe am Fuße des Amater Berges. Dabei erstreckt sich das Dorf nicht durchgehend auf derselben Höhe, sondern weist starkes Gefälle auf. Der Ortsname dürfte frühmittelalterlichen Ursprungs sein und aus dem bayerischen Herzogsnamen „Theodo“ und dem Suffix –heim entstanden sein. Der Name verweist also auf die Besiedlung des Pustertals durch die Bajuwaren. Bereits im 10. Jahrhundert wird Dietenheim erstmals urkundlich erwähnt. Vor allem seine Lage macht dieses hübsche Dorf zu etwas ganz Besonderem: Einerseits besticht die Ortschaft durch ihre Nähe zu Bruneck, andererseits ist es gerade die Entfernung zur Stadt, die Raum für Ruhe und Erholung bietet. Beides sind Gründe dafür, warum Dietenheim ein sehr beliebte Wohngegend, aber auch idealer Standort für Schulen, Museen und andere wichtige Institutionen ist. Schon von Weitem sichtbar ist der stattliche Bau des geschichtsträchtigen Ansitzes Mair am Hof. Darin befindet sich die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Dietenheims, nämlich das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde. Das anlie-

gende Freigelände stellt eines der schönsten Freilichtmuseen Europas dar. Es gewährt einen Einblick in die Südtiroler Sozial- und Kulturgeschichte der ländlichen und bäuerlichen Bevölkerung und bietet Geschichte zum Erleben und Anfassen. Geschichte bestaunen kann man natürlich auch an den weiteren malerischen Edelansitzen Dietenheims. Denn die ursprüngliche Ortschaft besteht im Wesentlichen aus einer Reihe von adeligen Ansitzen und den teilweise dazugehörigen Maierhöfen. Bei einem dieser altehrwürdigen Gebäude befindet sich heute eine beliebte Gärtnerei: Fachfrau Dolores und die zwei Fachmänner Christian und Christof sind in der Gärtnerei Aschgut in Dietenheim am Werk. Ausgebildet vom ehemaligen und langjährigen Gärtner Pepi Schöpfer sorgen die drei heute dafür, dass alles im wahrsten Sinne des Wortes „floriert“. Frisches Gemüse, ab Ende Mai köstliche Erdbeeren auf Vorbestellung, Saisonblumen wie Geranien, Petunien und natürlich jegliche Arten von Salat– und Gemüsepflanzen, Kräutern und vieles mehr. Jeder Hobbygärtner wird hier fündig und gute Tipps gibt’s natürlich kostenlos dazu. Ob Schnittblumen im Sommer, erntefrische Kartoffeln Anfang August oder Zwiebeln Ende August, immer wieder gibt es in der Gärtnerei Aschgut etwas Neues zu entdecken und das natürlich aus eigener Produktion. Sie finden die Gärtnerei in Dietenheim. Die Einfahrt befindet sich gleich neben der Ampel Richtung Aufhofen. (SH)

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KULTUR

Die Brunecker Trinkstube Es ist noch nicht sehr lange her, dass Gaststuben oder zumindest Gasthaustische für Dienstboten gesperrt waren, wenn sich dort Bauern aufhielten. Der Brauch, dass sich „die Besseren“ eigene Trinkstuben reservierten, um dort unter sich zu sein, ist alt, er reicht sicher ins Mittelalter zurück.

DAS TRINKSTUBENWESEN In den Städten trafen sich wohlhabende Bürger und auch Adelige in eigenen Gastlokalen, zu denen kleine Händler oder einfache Handwerker keinen Zutritt hatten. Solche Lokale gab es in zahlreichen Städten. Leider sind davon aber nur mehr wenige Spuren verblieben. Ein besonderer Schatz ist die Trinkstube im Zieglauerhaus in der Stadtgasse von Bruneck, die von den heutigen Inhabern der Stadtapotheke auch als solcher

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gehütet wird. Sie war einst einer kleinen Minderheit zugänglich, die dort trinkend und diskutierend einen Teil ihrer Freizeit zubrachte. Die Trinkbrüder saßen um einen Tisch, jeder an dem Platz, der durch das an die Wand dahinter gemalte Familienwappen gekennzeichnet war. Mit dem Wappen verbunden war ein Trinkspruch – oder soll man besser Denkspruch sagen –, der die Gesinnung des betreffenden Trinkbruders zum Ausdruck brachte und gewissermaßen sein Persönlichkeitslogo abgab. Die Ausstattung der Trinkstube war an ihren Funktionen ausgerichtet (Trinkbecher,

Pokale, Leuchter, Wandkästen). Die Treffen in den Trinkstuben fanden an manchen Orten mehr oder weniger regelmäßig statt und da und dort auch nur zwei- dreimal im Jahr. Wenn ein Treffen angesagt war, war die Teilnahme Pflicht. Für die Bedienung der Gäste waren mehrere Stubenmeister und der Stubenknecht zuständig. Finanziert wurde die Stubenaktivität durch das Stubengeld, das jedes Mitglied um Pfingsten zu entrichten hatte.

AUS DER GESCHICHTE DES ZIEGLAUERHAUSES Das Zieglauerhaus in Bruneck steht mitten in der Altstadt an der Mündung des Florianigasse in die Stadtgasse. Die Grundmauern des Hauses stammen aus der Zeit der Stadtgründung um die Mitte des 13. Jahrhunderts. Ursprünglich bestand das Haus aus drei Häusern, die in mehreren Etappen aus- und umgebaut wurden. Der erste Besitzer eines der Häuser, der namentlich genannt ist, war Christoph an der Lucken, der 1466 Bürgermeister von Bruneck war. Zwei Generationen später wurde in einem der drei

Häuser dann die Trinkstube eingerichtet, und zwar in dem Hause, das dem Ratsbürger Veit Söll von Aichberg gehörte. Die Söll – frühe Namensform Sell – stammten vom Amserhof in Wielenbach und kamen schon sehr früh nach Bruneck. 1375 war Heinrich Söll jedenfalls schon Bürger der Stadt. Die Söll brachten es dann nicht nur zum Adelstitel, sondern auch zu großem Wohlstand, mit dessen Hilfe sie 23 Stadthäuser aufkauften, womit sie die Steuermodalitäten Brunecks arg durcheinander brachten, denn sie gingen davon aus, dass Häuser im Besitz des Adels steuerfrei waren. Veit Söll von Aichberg, der Bauherr der Trinkstube, starb 1528, zwei Jahre nach deren Vollendung. Am Haus selber und teilweise auch an der Trinkstube wurden im Laufe der Zeit immer wieder bauliche Veränderungen vorgenommen, wie es z. B. die Jahreszahl 1591 am Stiegenaufgang im ersten Stock bestätigt. Anfang des 17. Jahrhunderts ging das Haus in den Besitz der Brixner Handelsmannes Michael Kempter über, um 1700 scheint dann Georg von Mayrhofen als Hauseigentümer auf, ab 1818 Johann von Marchetti und ab 1853 der Stadtapotheker Johann von Zieglauer. Das Haus ist heute noch im Besitz von dessen Nachkommen.

DIE GESTALT DER TRINKSTUBE Der Zeitpunkt der Errichtung der Brunecker Trinkstube war wahrscheinlich kein zufälliger. 1526 ist das Jahr 1 nach dem Höhepunkt des Tiroler Bauernkrieges. Der Adel hatte die Bauern schon vor diesem Kriege nicht geliebt, jetzt nach der Schlappe Michael Gaismairs und seiner Flucht ins Venezianische war das Verhältnis noch mehr abgekühlt. Da war es

nicht verwunderlich, dass man sich auch zum Feiern nicht suchte und Bürger und Adel unter sich blieben. Die Trinkstube besteht aus einem ebenerdig gelegenen Raum, der mit einem Tonnengewölbe versehen ist. Das Fenster zur Stadtgasse hin ist vergittert, von den zwei Ausgängen führt einer in den Hausflur und der andere ins Hausinnere. Die Wappen und die Trinksprüche der Zecher sind im unteren Bereich des Gewölbes direkt über den Seitenwänden aufgemalt.Der Maler Ulrich Springenklee (manchmal Springinklee) bekam den Auftrag, die Trinkstube auszumalen. Er stammte aus Rattenberg und erwarb das Brixner Bürgerrecht. Unter dem Wappen und dem Spruch „Es ist aus“, der vielleicht nur darauf hinweist, dass die Arbeit abgeschlossen ist, steht „Ulrich Springenkle Maller“. So wie er sich selbst verewigt hat, hat er auch die Namen, die Wappen und die Trinksprüche der Zecher ans Gewölbe gemalt. Außer den Wappen finden sich aber auch noch manche symbolische Darstellungen, so u. a. an der Hausseite dem Fenster gegenüber eine auf einem Esel reitende Frau, die zwei Hunde führt. Der Spruch darüber lautet „Kain Freud an dich“, die Jahreszahl nennt das Entstehungsjahr MDXXVI. In die Wände sind einige malerisch verzierte Nischen eingelassen und schwarze Tafeln, welche wohl für Spesennotizen dienten. An der Spitze des Gewölbes sind sechszehn Sterne angebracht, die den Raum in seiner ganzen Länge teilen.

DIE WAPPEN DER ZECHER UND IHRE FAMILIEN Springenklee scheint die Wappen der Zecher ihrem gesellschaftlichen Range gemäß angeordnet zu haben. So haben die Künigl, die


KULTUR Wolkenstein, die Welsperg und die Mor einen Fensterplatz bekommen, während die gesellschaftlich nicht so gewichtigen mehr am Rande platziert wurden. Die nun folgenden Bemerkungen zu den einzelnen Wappen müssen aus Raum- und manchmal auch Informationsmangel sehr kurz ausfallen. B. von Breysach: das Geschlecht stammt aus der Diözese Konstanz. Einer der Vorfahren fiel 1386 in der Schlacht bei Sempach. Spruch: „Ich hof“. Lucas Mor zu Ainnedt: Sohn des Sigmund Mor und Enkel des Conrad

Veit Sell: Eher einfaches Wappenfresko: zwei Eicheln auf rotem Grund. Veit Sell war mit Sidonia von Rost verheiratet, einer Schwester des Hans von Rost, der ebenfalls einer der Zecher war. Spruch: „Gott schigks vom ? pestein“. Hans Heinrich Litscher: Das Wappen verziert das große Trinkgefäß. Es zeigt einen gehörnten schwarzen Löwen auf gelbem Feld. Spruch: „Ich wags geratz so gatz“ (ich wag es, gerät es, so geht es). Hanns von Rost: Schwager des Veit Sell. Er war der Schwiegersohn des Jacob Jöchl zu Jöchlsthurn,

Cristoph Winkelhofer: Die Familie stammt aus Schwaben. Kam um 1500 nach Tirol. Beamtenfamilie. Christoph war Pfleger auf der Michelsburg bei St. Lorenzen. Spruch: „Glückh hat Neid“. Jochum Kraus: Die Herkunft ist unsicher. Wappen: Eichkatze oder Fuchs mit den Buchstaben V.M.N. Ulrich Springenklee: siehe oben. C. (Christian) Kern: War Wirt und Bäcker in Bruneck, 1535 Bürgermeister und 1542 Stadtrichter. Spruch: „Kain Lieb an Treu“. Cristof Sell: Er war 1528 und 1538 Bürgermeister der Stadt. Sein Wappen ist gegen jenes von Christian Kern abgegrenzt durch eine nackte Frau, die auf einem Stachelschwein sitzt. Spruch: „Amor est verbum passivum“ (Die Liebe ist ein passives Wort). Lienhart Sell zu Teisegg: Sein Vater Peter brachte den Ansitz Teisegg an sich. Lienhard war 1530 und 1540 Bürgermeister. Er ist mit einem Trinkbecher in der Hand dargestellt. Spruch: „Gott und Dein“.

Mor. Das Wappen zeigt zwei schwarze Arme, die einen Granatapfel empor halten. Die Mor waren im 16. Jahrhundert Gewerken und Beamte des Kupferbergwerkes von Prettau. Spruch: „ ? wie du wild“. Lamprecht Han von Hanperg: Die Han (frühe Nennung Händl) waren eine der ältesten Brunecker Familien, starben dann aber schon 1566 aus. Der Vater von Lamprecht Han war Pfleger auf der Lamprechtsburg. Der Hahn ist das Wappentier. Spruch: „Was Gott will“. Caspar Mor von Ainnedt: Bruder des Lucas Mor. Er wurde Sterzinger Bürger und war mit Katharina Flam verheiratet. Sein Sohn war fürstbischöflischer Zöllner in Bruneck. Spruch: „Altter Treu unvergessen“.

der auch einer der Zecher war. Die Rost stammen aus Buchenstein. Hans I. von Rost war der Begründer der Pustertaler Linie, wurde Pfleger der Herrschaft Uttenheim und erwarb den Ansitz Aufhofen. Der Fürstbischof Madruzzo belehnte ihn mit Schloss Kehlburg. Spruch: „Vergiß mein nit“. Jörg Grinbald: Über ihn ist nichts zu erfahren. Spruch: „Ich geduld umb Unschuld“. Hans Jöchl zu Vahrn: Das Geschlecht der Jöchl stammt aus Stegen. In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts übersiedelte ein Zweig dieser Familie nach Sterzing, ein anderer nach Brixen-Vahrn. Bau des Jöchlsthurns in Sterzing nach 1400. Dort brachte es die Familie vor allem im Bergbau zu Reichtum. Spruch: „Still ym Halt“.

Ulrich Hofsteter: Die Familie stammte aus Neustift. Ulrich war 1528 Stadtrichter und 1535 Pfleger in Anraß. Spruch: „Allte Lyeb unvergessen“. Wolfgang Rysel: Wappen schwer lesbar. Rysel war 1522 Bürgermeister und 1526 Stadtrichter. Spruch: „Zu Gott und Maria meyn Hoffnung“.

Hanns von Zwingenstein: Das Geschlecht stammt von der Burg Zwingenstein am Ritten. Seine Frau soll besonders schön gewesen sein. Spruch: „Wie Gott wil“. Weikhard von Leuenstein: Unbekannt in jeder Hinsicht. Spruch: Ein schwarz Kue gibt wyse Milch“. Jacob Jöchl von Jöchlsthurn: Stammt aus der Sterzinger Linie der Jöchl. Sein Vater war Hans Jöchl, seine Frau eine Geltinger. Hans Rost von Aufhofen war der Schwiegersohn des Jacob Jöchl. Spruch: „Ich hab kein Reim“. P. von Welsperg: Es handelt sich wohl um Paul von Welsperg, der ein Sohn des Georg von Welsperg war, des Pflegers von Welsperg. Es könnte sich aber auch um einen Sohn des Bartlmä von Welsperg handeln. Spruch: „Geduld und verhar“. Freiherr zu Wolckenstein: Gemeint sein müsste Oswald von Wolkenstein, er war von 1525-1527 Schlosshauptmann in Bruneck. Enge Bindung zwischen den Welsperg und den Wolkensteinern. Veit von Wolkenstein war mit Susanne von Welsperg, einer Schwester Carl von Welspergs, verheiratet. Spruch: „Ich hof und wardt“. Von den drei Wappen auf der Frontseite der Trinkstube sind nur mehr Fragmente erhalten. Es handelt sich um die Wappen der Künigl, Botsch und Mörl. (RT)

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PORTRÄT

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hre Stimme klingt sanft und leise, fast schüchtern, ihre Augen blicken scheu wie ein Reh. Die 25-Jährige wirkt natürlich, ohne Allüren. Dabei hat die Ahrntalerin eine für ihr Alter beachtliche Schauspielerkarriere hinter sich: acht Kinofilme, vier Fernsehfilme und unzählige Theaterrollen im In- und Ausland. Was wollten Sie als Kind werden? Tierärztin. Ich bewunderte, wie es möglich sei, Tieren zu helfen, die ja nicht sagen können, was Ihnen fehlt. Dann habe ich „gespielt“, ich wäre eine Tierärztin und so festgestellt, durch das Schauspielen verschiedensten Charakteren eine Stimme verleihen zu können. Wie kamen Sie zum Schauspiel? Ich liebe die Geschichten, die Situationen und Gefühle, die im Film oder auf der Bühne gezeigt werden. Aber ich wollte immer ein Teil davon sein, die Geschichten miterzählen und nicht nur zuschauen. Meine Ausbildung habe ich an der Theaterschule Bruneck absolviert, die staatliche Prüfung in Wien. Welche Rollen mögen Sie am liebsten? Die tragischen fallen mir fast leichter als die komischen, aber eigentlich mag ich alle Rollen, die mich herausfordern und an meine Grenzen bringen. Vor der Kamera gefallen mir historische Figuren, sie haben einen gewissen Zauber. Was gibt Ihnen das Schauspiel? Sehr viel. Man lebt nicht nur sein

dem Oskarpreisträger Michael Haneke zusammenarbeiten. Es gefällt mir, wie er sich in seinen Filmen schonungslos auf die Suche nach der Wahrheit macht.

JASMIN BARBARA MAIRHOFER aus St. Johann

„Gefühle werden zu Geschichten“

eigenes, sondern auch das Leben der verschiedenen Rollen. Das ist eine Bereicherung, aber Verantwortung zugleich. Am schönsten ist es, wenn es gelingt, dass der Zuschauer beginnt einen Menschen zu verstehen, den er im ersten Moment eher verurteilt hätte. Kino, TV, Theater – was machen Sie am liebsten? Die Balance von allem. Vor allem Theater und Kino danken es einander, wenn sie sich ergänzen dürfen. „Das Märchen von der Prinzessin“, „Frei“, „Tränen der Dolomiten“ sind Ihre bisher größten Projekte,

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was war Ihr Eindruck davon? Bei großen Projekten geben wahnsinnig viele Menschen ihr Bestes für das Gelingen eines Films. Alle bis hin zur kleinsten Instanz stecken ihr Herzblut hinein. Das Filmset gleicht einem Ameisenhaufen, wo jeder fleißig ist und ganz genau weiß, was er zu tun hat. Das fasziniert mich jedes Mal. Neben Schauspielern wie Claudia Cardinale, Terence Hill oder Julia Gschnitzer zu stehen, was gibt Ihnen das? Ich bin sehr dankbar für diese Begegnungen, und vor allem, dass ich schon früh von ihnen lernen durfte. Welche war Ihre bisher schwierigste Rolle? Bei meiner ersten Rolle, die der Sophie Scholl aus „Die Weiße Rose“, hat mich beeindruckt, mit welchem Mut sie für die Gerechtigkeit eingetreten war, obwohl der Preis dafür ihr Leben bedeutete. Schwierig war die Rolle der Anna aus „Tränen der Dolomiten“, die in jungen Jahren mit den Schrecken des Gebirgskrieges konfrontiert wird. Haben Sie Wünsche? Ich würde sehr gerne einmal mit

Haben Sie Bühnenangst? Nein. Ich erwarte von mir, dass ich die Rolle, das Stück so gut beherrsche, dass ich mich auf den Auftritt freue und somit den Zuschauern eine lebendige und konzentrierte Vorstellung schenken kann. Eine produktive Anspannung ist immer gut, aber Angst wäre hinderlich. Der Bühnenapplaus: Was bedeutet er für Sie, was ist der Ersatz dafür im Film? Das Live-Erlebnis im Theater ist etwas Besonderes, jede Vorstellung ist anders und der Applaus wie ein Barometer, an dem man spüren kann, wie es den Leuten gefallen hat, eine wunderbare Bestätigung für das ganze Ensemble. Dafür können Filme synchronisiert und auch anderen Sprachen zugänglich gemacht werden. Wie würden Sie sich charakterisieren? Mitgefühl und Offenheit sind meine Stärken, Ungeduld und Verträumtheit meine Schwächen. Ich hoffe, ich habe viele Stärken - schätze aber auch die Schwächen, denn ich finde, sie machen menschlich und bringen einander näher. Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Ich verbringe gerne die Zeit mit meiner Familie. Wie sehen Sie den Standort Südtirol für junge Schauspieler? Einfach hat es ein Schauspieler nirgendwo auf der Welt. An Südtirol finde ich aber wertvoll, wie dankbar die Leute für gute Kultur sind; am hohen Andrang bei den Bozner Filmtagen hat man dies sehr stark gespürt. Was bedeutet für Sie das Ahrntal? Heimkommen und Kraft tanken. Wenn ich unterwegs bin gebe ich immer an mit dem Ahrntal; wir haben hier so viel, wofür man uns vielerorts beneidet. (IB)


SONDERTHEMA

AUGEN AUF BEIM FENSTERKAUF So banal das klingt, so kompliziert wird es beim Fensterkauf heutzutage: Dass der so genannte Uw–Wert des Fensters das Wichtigste ist, dass dieser möglichst niedrig sein sollte und das der Ug-Wert wenig über das ganze Fenster sagt, ist nach kurzer Recherchearbeit schnell bekannt. Doch die eigentlichen Fragen stellen sich dann beim Preisvergleich der Fensterangebote. Worauf man zusätzlich achten sollte und welche versteckten Risiken einige Entscheidungen mit sich bringen können, wird viel zu selten diskutiert.

FENSTERRAHMEN – EINE UNSCHEINBAR GROSSARTIGE ERFINDUNG Ursprünglich handelt es sich bei Fenstern lediglich um ovale oder rechteckige Öffnungen in der Wand, die dann mit Häuten, Pergament oder Leinenstoff bespannt wurden. Irgendwann erfanden die Menschen das Glas, was den Blick nach draußen ermöglicht hat und gleichzeitig vor den außen herrschenden Witterungseinflüssen schützt.

HOLZ ODER PLASTIK? Die Wärmedämmwerte der beiden Fenstertypen sind nahezu identisch und damit als Vergleichswert kaum zu gebrauchen. Redet man über Luftdichtigkeit, dann weisen Holz- und Plastikfenster die gleichen Ergebnisse auf. Kostentechnisch betrachtet sind die Holzfenster gleichen U-Wertes teurer als Plastik. Spricht man über Langlebigkeit und den Pflegeaufwand, wollen Holz- und Plastikfenster gleichermaßen gepflegt werden. Während Holzfenster alle paar Jahre eine Oberflächenerneuerung brauchen, gibt es bei Plastik das Problem, dass mit den Jahren die Rahmen vergilben und spröde werden und dann irgendwann vollständig ausgetauscht werden müssen. Insgesamt kann man jedoch sagen, dass Plastikfenster in der Anschaffung und häufig auch in der Pflege kostengünstiger sind.

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MEHRKOSTEN FÜR ALLE Betrachtet man die realen Umweltkosten, sieht die Rechnung anders aus: Bei dem so genannten Primärenergiebedarf wird die gesamte Energie, die für die Herstellung, Verwendung und Verwertung benötigt wird erfasst und summiert. Damit werden die tatsächlichen Kosten für Mensch und Natur beschrieben. Untersucht man nun den Primärenergiebedarf eines Fensterrahmens, dann liegt der von Kunststoff zehn Mal höher als von Holz (z.B. Fichte). Dazu kommt, dass PVC in der Herstellung nicht ohne den Einsatz giftiger Stoffe möglich und als Grundmaterial spröde und lichtempfindlich ist. Um es mit Eigenschaften wie ausreichender Härte, Elastizität und Pflegeleichtigkeit zu versehen, sind Zusatzmittel nötig, die teilweise hohes toxisches Potential aufweisen. Solche Stoffe wie Cadmium und Weichmacher sind noch jahrelang im Hausstaub der Wohnungen nachweisbar. Über das gesundheitliche Risiko, dass von solchen Stoffen für den Menschen ausgeht, gibt es bis dato keine ausreichend langen Untersuchungen. Ob dies Stoffe zu unserem Wohlbefinden beitragen, darf jedoch in Frage gestellt werden. Weithin bekannt ist, dass sie bei einem Brand entweichen und damit wird in der Gefahrensituation das rettende Fenster schnell zum giftigen Gegenspieler. Ein weiteres Problem stellt das Recycling von Plastikfenstern dar. Das ist immer noch sehr kostenintensiv und birgt nach wie vor viele Umweltbelastungen, die letztendlich von allen gezahlt werden.

INNOVATIVE KONZEPTE BEIM WINTERGARTEN Schon im 18. Jahrhundert gab es die Faszination für den glasüberdachten Garten – eine Variante des heutigen Wintergartens. Die Grundidee ist, dass die Sonnenstrahlung durch die Scheiben den Raum erwärmt und man dadurch kostenlose Wärme erhält. Heutzutage nehmen die Quadratmeter im Wohnraum zu, wir wollen Licht und Wärme und das Ganze bitte behaglich: Wintergärten werden in die Wohnung integriert und gelten damit als beheizte Wohnräume.

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och die so beliebte Sonne scheint nicht immer zu jeder Zeit und so muss der „zusätzliche“ Wohnraum mitgeheizt werden. Leider sind auch die modernen Fenster und Scheiben kaum in der Lage so gut wie Wände zu isolieren. Damit wird der beheizte Wintergarten schnell zur „Energieschleuder“. Mit der Erfindung der Dreischeibenverglasung ist man in der Lage Dämmwerte und Oberflächentemperaturen zu erzeugen die einer gedämmten Wand mehr oder weniger ebenbürtig sind. Leider haben diese Fenster einen stattlichen Preis und filtern zusätzlich große Teile des natürlichen Lichtes aus.

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ald nahen wieder die heißen Tage und es wird Zeit sich mit Markisen von „markisen.it“ bestens auf den Sommer vorzubereiten. Eine Markise soll nicht nur den Nutzen eines Sonnenschutzes haben, sondern auch optisch ansprechend sein und quasi mit dem Bauobjekt verschmelzen. Die Firma markisen.it bietet vor allem Design- und Kassettenmarkisen an, welche ein geschlossenes Designstück bilden. Dadurch wird die Markise optimal ins Eigenheim integriert und man sieht nicht, dass es sich um eine Markise handelt. Für die Beschattungen werden speziell wetterfeste Stoffe verwendet und die Farben können beliebig kombiniert werden. Die Montage kann in Nischen, Decken oder an der Wand erfolgen. Die Firma markisen.it tauscht auch den Stoff ihrer alten Markise aus, wodurch Ihr Zuhause mit wenig Aufwand einen neuen Look erhält. Nutzen Sie die kurzen Lieferzeiten und setzen Sie auf unsere vom deutschen TÜV geprüften italienischen Produkte. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von markisen.it.


SONDERTHEMA

Innovative Konzepte für den Wintergarten setzten zum einen auf spezielle Verglasungen, die aber das eingehende Licht immer stark entfremden oder auf Verschattungssysteme, die technisch sehr anspruchsvoll sind. Das zweistöckige Konzept ermöglicht eine Erwärmung der Luft über das Schwerkraftprinzip. Aber auch diese Wintergärten müssen vom Wohnraum abtrennbar sein, damit bei ausbleibendem Sonnenschein keine Energie verloren geht. Laut dem Institut für Baubiologie liegt der maximale Heizenergiebeitrag von Wintergärten, die vom Wohnraum abtrennbar sind, bei optimalem Bedingungen und Nutzerverhalten durchschnittlich bei 10 bis 15%, was sich rein wirtschaftlich nicht rechnet. Wenn ein Wintergarten geplant ist, dann sollten folgende Punkte berücksichtigt werden: unbeheizt, abtrennbar vom Wohnraum (Tür), Südorientierung, Verwendung von Wärmeschutz- Isolierglas, ausreichende Speichermassen und möglichst zweistöckige ausführen.

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Lust auf ein Tattoo und Piercing? Seit vier Monaten gibt es Stigma in Bruneck. Hier werden persönliche Geschichten und Wünsche sichtbar gemacht mit Bildern und Symbolen, die „unter die Haut gehen“.

Puschtra: Wer oder was ist Stigma? Christine Winkler: Stigma bedeutet auf altgriechisch Stich-, Punkt-, Wund- oder Brandmal. Der Begriff drückt genau unsere Tätigkeit, nämlich Tätowieren und Piercen aus. Wie kam es dazu? Ulrich Tasser war 15 Jahre in einem Tätowierstudio in Brixen tätig, ich 8 Jahre in einem Pierceringstudio in Bozen angestellt. Wir haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und die Firma Stigma, bestehend aus zwei Einzelfirmen, gegründet. Wer sind Ihre Kunden? Sie sind vorwiegend zwischen 18 und 50 Jahre alt, beiderlei Geschlechts. Ullis ältester Kunde war ein 72-jähriger, der sich einen Schmetterling auf den Oberarm tätowieren ließ, „als Erinnerung an eine wunderbare Person“. Piercen lassen sich vorwiegend Jugendliche. Meine älteste Kundin war eine Ärztin aus Deutschland,

kann es sich um die Anbringung von mitgebrachten Vorlagen handeln wie auch um ein selbst kreiertes Motiv. Ulli macht auch eigene Entwürfe. Kreatives Gestalten stellt eine besondere Herausforderung dar und ist sehr abwechslungsreich, doch darf nie vergessen werden, dass es sich beim Tattoo um individuellen Körperschmuck bzw. um Körpergestaltung handelt, was in jeder Hinsicht von uns berücksichtigt werden muss.

die sich zu ihrem 66. Geburtstag einen lang gehegten Traum eines Nasenpiercings erfüllte. Wer ist „mutiger“, Männer oder Frauen? Über Tapferkeit oder den unterschiedlichen Schmerzpegel wird diskutiert. Auch wir beide sind uns da nicht ganz einig. (lacht) Wie werden die Motive erstellt? Es ist wichtig, die Vorstellung des Kunden genau zu verstehen. Dabei

Gibt es gestalterische Trends? Ich möchte nicht von Trends sprechen, da es sich bei einem Tattoo um eine lebenslängliche Verbindung zum gewählten Motiv handelt. Der Kunde sollte daher seine Tätowierung mit absoluter Sorgfalt wählen. Welche Körperteile werden bevorzugt mit Tattoos/Piercings versehen? Beim Tattoo sind es der Oberkörper und die Unterschenkel, beim Piercen ist es der Bauchnabel. Etwas zurückhaltender und skeptischer

werden Piercings im Intimbereich betrachtet, doch auch dafür gibt es Begeisterte. Welche Botschaft steckt hinter einem Tattoo/Piercing? Der Grund, weshalb Wünsche sprichwörtlich „ver-Sinn-Bild-licht“ werden, ist individuell. Manch einer verbindet damit den Abschluss oder Neubeginn einer Lebensphase oder ein einschneidendes Erlebnis. Vielfach fasziniert allein die Symbolkraft des Motivs oder Piercings, wodurch die Individualität des Trägers unterstrichen werden soll. Oft wird auch die Verbundenheit zu einer anderen Person zum sichtbaren Ausdruck gebracht. Oder es geht ganz einfach um die Verschönerung des eigenen Körpers. Worin besteht Ihr Werbekonzept? Durch die hochqualitativ ausgeführten Arbeiten, die höchste medizinische Sorgfalt und beste technische Ausstattung, aber auch die individuell ausgearbeiteten Lösungen, die einfühlsame Kundenberatung und fachliche Nachbetreuung erzielen wir einen zufriedenen Kundenstamm, der eine positive Mundwerbung verspricht. Wie sehen Sie den Standort Pustertal? Als zentraler Ort im Pustertal bietet Bruneck gute Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und das Angebot auszubauen.

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Stigma - Piercing & Tattoos Christine Winkler u. Ulrich Tasser Giuseppe-Verdi-Str. 1 39031 Bruneck Tel. 0474 555901/38363797 stigmabruneck@gmail.com


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Im zauberhaften Elfenhain Mit Elfe Lilli dem Frühling entgegen: Gemütliche Wanderung in Obervintl, besonders geeignet für Senioren und Familien mit Kindern.

„Hier ist alles voller Zauber“, so begrüßt Elfe Lilli den Besucher des Elfenweges in Obervintl. Der Themenweg führt in angenehmer Wegführung meist durch schattigen Wald. 11 Haltepunkte laden ein zum Schauen und Staunen. Gleich zu Beginn können wir in einem Wildgehege Hirschen beim Äsen zusehen. Bald darauf lernen wir das Lesen von Tierfährten und erfahren das Gespür für das barfuß Gehen am Waldboden. Und dann: „Zunächst wirst du sie hören. Ein Wispern, zarter Gesang, es wird dich betören“ – das Schwirren und Summen eines FünfsterneBienenhotels. Elfen lauschen gerne dem Vogelgesang, auch Menschen sollten dies tun im Halbrund der Steinbank, rät die nächste Station. Bald darauf wird es düster und schaurig, wir betreten eine wildromantische Schlucht. Raue Felsen, überwuchert von Flechten und Moos, die Augen bohren sich in

die Klamm. Wer bis da noch keine Elfen erspäht hat: Hier sieht er sie bestimmt, wie sie um die Baumstämme huschen und in den Wipfeln schaukeln. Was war das, ihr Flüstern? Nein, lauter! Ein Rauschen, was mag das wohl sein? Der Terner Bach gibt keine Antwort, er murmelt eine Sprache, die wir nicht verstehen. Und plötzlich! Tief drinnen im Tobel schäumt tobend und tosend eine schneeweiße Schnur. Mit höllischem Brausen entspringt der Obervintler Wasserfall einem Felsenjoch und zerbricht 43 Meter tiefer in nebliger Gischt. Das Schauspiel scheint wie starr an der Felsenwand zu kleben, und doch tanzt jedes einzelne Tröpfchen seinen eigenen Reigen. Der Weiterweg steigt an und führt zu einem Rastplatz, hier erklären uns die Elfen ihre Wohnungen namens Fichte, Lärche und Zirbe. Kurz vorher machen wir rechts einen Abstecher zu einem schönen Aussichtsplatz. Der Scheitelpunkt

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der Wanderung ist an einem Wasserkraftwerk. Nach der markanten Wegbiegung führt der Steig, vorbei an einem schlichten Wegkreuz, wieder in den Wald zurück. Bei einer Lichtung bewundern wir die Trockenmauern, wo zwischen altem Laub und Steinritzen die Eidechsen flitzen. Das Rascheln lässt uns aufschrecken, war es die Elfe Lilli, die kichernd unseren Spuren gefolgt ist? Bald überbrücken wir den Terner Bach und gelangen auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt. Ein wahrlich bezaubernder Weg, liebe Lilli!

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Ausgangspunkt ist der Parkplatz Töpslplatz im Dorfzentrum von Obervintl hinter dem Gasthof Weissturm (nebenan Bushaltestelle). Wir folgen in nördlicher Richtung den braunen, oxydierten Elfensymbolen aus Eisen, die Wegrichtung ist mit einem weißen Pfeil gekennzeichnet, Weg Nr. 17. (IB)

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SPORT

Tobias Sieder setzt Ausrufezeichen Einen Einstand nach Maß feierte Tobias Sieder aus St. Georgen bei der Freestyle-Ski Junioren WM im italienischen Valmalenco. Trotz der knapp verpassten Finalteilnahme etablierte sich der 17-Jährige als große Südtiroler Nachwuchshoffnung.

N

ur zwei Südtiroler Männer wurden für die SlopestlyeKonkurrenz bei den Junioren-Weltmeisterschaften in der Provinz Sondrio nominiert. Neben dem Grödner Weltcup-Fahrer Ralph Welponer sicherte sich der Jergina Tobias Sieder seine Teilnahme mit hervorragenden Leistungen im diesjährigen Ski-Europacup. Trainiert von der Brunecker Freestyle-Ikone Matthias Fabbro erreichte Sieder den achten Platz in der Gesamtwertung des Europacup. Die Nominierung für die globalen Titelkämpfe war quasi die Honorierung dieser beachtlichen Leistung. Im Ski-Slopestyle

geht es darum, einen künstlich angelegten Parcours mit RutschElementen und Sprüngen möglichst spektakulär, ästhetisch und zügig zu bewältigen. Tobias Sieder schaffte bei seinem WM-Debüt auf Anhieb den 19. Platz. „Ich bin damit zufrieden, aber wenn alles nach Plan gelaufen wäre, hätte wohl ein noch besseres Resultat heraus geschaut“, analysiert der Teenager und spricht damit einen missglückten Trick an, der ihm im zweiten Quali-Durchgang unterlief und den Einzug ins große Finale verhinderte. „So oder so war die Junioren-WM ein fantastisches Erlebnis“, berichtet Tobias, „die

Leistungsdichte war enorm. Unter den Spitzenathleten aus Skandinavien, Neuseeland, den USA, Frankreich und der Schweiz waren auch einige Olympiateilnehmer.“ Sieders Vorstoß in diesen elitären Kreis kommt nicht von ungefähr. Vor sieben Jahren begann er am Kronplatz mit diesem Sport. Als Mitglied des Freestyle-Clubs „Vitamin F“ avancierte der Jergina unter der Führung von Athleten wie Matthias Fabbro, Lukas Schäfer und Andreas Recla zum Siegläufer. Hartes Training, im Sommer wie im Winter, brachte ihm 2010 den ersten Sieg auf der Slopestyle-Tour, deren Gesamtwertung er 2011 und

2012 gewinnen konnte. „Klar träume ich davon, irgendwann ProfiRider zu werden“ gesteht Tobias. Er scheint auf dem besten Weg dorthin zu sein. (HS)

Erfolgreiche Saison für den Wölfe-Nachwuchs Das Team der U10 sowie die Cracks der U20 sorgten für die herausragenden Resultate beim elpo HC Pustertal Junior in der abgelaufenen Saison 2013/2014.

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U20: Nach dem Grunddurchgang

U18: Das Finale war für die Wölfe

U16: Coach Ivo Machacka führte

noch dritter, stießen Glira & Co bis ins Finale vor. In der Vorschlussrunde fertigten die Jungs von Coach Alfred Weindl Lokalrivalen Ritten mit 3:0 Siegen ab, ehe man in der Endspiel-Serie gegen Asiago leichtfertig Großchancen vergab und am Ende die Meisterschaft verspielte. Bemerkenswert: Im Grunddurchgang war Verteidiger Ivan Althuber der Top-Torjäger der Wölfe, er kam – ebenso wie Daniel Glira und Benno Oberhammer – zu regelmäßigen Einsätzen in der Elite A – Mannschaft.

zum Greifen nah, Fortuna war jedoch auf Seiten der Neumarkter, als das entscheidende dritte Spiel der Halbfinalserie in den Schlussminuten noch verspielt wurde. Die Partie um Platz drei gegen Pergine geriet zur Nebensächlichkeit, nachdem bekannt wurde, dass ein Teammitglied im Spital um sein Leben kämpft. Die Abwehr zeigte heuer auffällig viele Schwächen, man kassierte satte 106 Gegetore, dafür glänzte der Angriff umso mehr: 178 Treffer standen am Ende zu Buche.

sein Team bis ins Viertelfinale. Die mangelnde Erfahrung vieler junger Spieler (gar einige davon aus der U14) machte im Viertelfinale gegen Neumarkt den Unterschied aus. Die Unterlander gewannen die Serie mit 2:1 Spielen. Herausragend bei den Wölfen waren heuer Jakob Oberpertinger, Ruben Tomasini und U14-Crack Gregor Großgasteiger.

U14& U12: Die Burschen der U14 steigerten sich nach einem holprigen Saisonstart und beendeten die Saison schließlich noch als

zweitbeste Südtiroler Mannschaft hinter Italienmeister Sterzing. Die U12 durfte sich indes über den fünften Platz im Endklassement freuen.

U10: Die jüngsten Wölfe haben 2013/14 ihre Gegner und die Meisterschaft geradezu dominiert. Die Konkurrenz aus Bozen und Ritten wurde gnadenlos auf die Plätze verwiesen. Das Team erzielte unglaubliche 168 Tore, die Verteidigung kassierte nur 26 Gegentreffer. (HS)


SPORT PICHL GSIES SETZT ZUM ENDSPURT AN

„Sonntag für Sonntag alles geben“ Als Außenseiter gestartet, als Überraschungs-Elf etabliert: Der SSV Pichl Gsies spielt eine beeindruckende Saison in der Fußball-Landesliga. Jetzt geht’s im Endspurt der Meisterschaft ans Eingemachte – gegen die Topteams der Liga.

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Licht für die Seele der Saison. Der Puschtra sprach vorab mit dem Präsident Erwin Schuster über Angstgegner, Ambitionen und das prestigeträchtige Derby gegen Stegen.

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as berüchtigte Tohuwabohu im italienischen Fußball brachte dem SSV Pichl Gsies im vergangenen Herbst ein schönes, wenngleich sehr spätes Geschenk: Erst drei Wochen vor Meisterschaftsbeginn bekam man von Seiten des Verbandes die Bestätigung, eine weitere Saison in der Landesliga spielen zu dürfen. Im Dschungel aus Zwangsabstiegen, Lizenzstreitigkeiten und „ripescaggi“ profitierte Gsies am Ende von diesbezüglichen Domino-Effekten in der Oberliga und in der Serie D. Wie auch immer, die Mannschaft von Übungsleiter Johnny Piffrader hatte wenig Zeit, sich vorzubereiten – und schlug sich bis dato außerordentlich gut. Vor allem in der Rückrunde spielte der designierte Abstiegskandidat groß auf. Mit vier Siegen in Folge startete man furios in die zweite Hälfte der Saison, erst die zwei jüngsten Duelle gegen Clubs aus Bozen beendeten diese Serie. Im Nachholspiel gegen Aufsteiger Schlern am 10. April brachte Goalgetter Thomas Piffrader sein Team mit einem Doppelpack wieder zurück auf die Siegerstraße – gerade rechtzeitig für das anstehende Mammutprogramm zum Ausklang

Puschtra: In den Partien gegen die Hauptstadtclubs Bozner Boden und Virtus DB ist eure makellose Rückrundenserie gerissen. Warum beißt sich der SSV Pichl Gsies gerade an den Bozner Clubs die Zähne aus? Erwin Schuster: Dass unsere Siegesserie ausgerechnet gegen zwei Bozner Mannschaften gerissen ist, hängt nicht so sehr damit zusammen, dass sie aus Bozen kommen. Aber natürlich sind in Bozen die Rahmenbedingungen - man denke nur an die Auswahl an Spielern – viel besser als bei uns. Zudem ist Bozner Boden nicht gerade unser Lieblingsgegner und Virtus Don Bosco zählt schon seit Jahren zu den besten Mannschaften der Liga. In beiden Spielen hätten wir aber auch durchaus Punkte holen können. Leider konnten wir unsere Torchancen nicht nutzen und wurden für unsere Fehler vom Gegner sofort bestraft. In den nächsten Spielen geht es für Pichl Gsies gegen die fünf Spitzenteams der Landesliga. Wie schaut eure Strategie für dieses Hammerprogramm aus? In diese Spiele können wir eigentlich ohne Druck gehen und vielleicht gelingt uns die eine oder andere Überraschung. Für uns zählen vor allem die Spiele gegen die direkten Konkurrenten um den Abstieg, denn die sind es,

die wir gewinnen müssen und in denen die Entscheidung über den Klassenerhalt fällt. Wenn wir gegen die Top-Teams Punkte mitnehmen könnten, wäre das aber eine schöne Zugabe. Welche sportlichen Ambitionen hat Pichl Gsies für den Rest der Saison? Dass wir überhaupt im Tabellenmittelfeld liegen ist für uns schon ein Erfolg. Wir sind froh, dass wir als Dorfverein mit unseren einheimischen Spielern überhaupt in der Landesliga mitspielen können. Unser einziges Saisonziel ist der Klassenerhalt und wir haben noch acht Spiele, in denen wir versuchen, so schnell als möglich die noch nötigen Punkte dafür zu sammeln. Auch wenn wir ein schönes Punktepolster auf die Abstiegsplätze haben, dürfen wir nicht nachlassen und müssen weiterhin Sonntag für Sonntag alles geben. Am letzten Spieltag der Saison gibt’s das Prestigeduell gegen den SV Stegen. Welchen Stellenwert hat diese Partie um die Vorherrschaft der Pusterer Landesligisten? Mittlerweile ist das Spiel gegen Stegen unser Derby und damit auch ein Saisonhighlight, das natürlich seine Wichtigkeit hat. Wir sind schon damit zufrieden, dass wir auf Augenhöhe mit Stegen spielen und dass wir sie die letzten Male besiegen konnten. Wir sind damit nach St. Georgen und Ahrntal quasi die drittbeste Mannschaft des Pustertals. Allein das ist schon ein großer Erfolg für unseren Verein. (HS)

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Puschtra Nr. 8 vom 24.04.2014