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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nach den Entsagungen durch die Pandemie ist heuer eine Wiederkehr von kreativen oder traditionellen Faschingsfeiern und -UmzĂŒgen sehr begrĂŒĂt worden. Psychologen unterstrichen auch die Wichtigkeit des Faschings, der Möglichkeit, fĂŒr einige Zeit in andere Rollen zu schlĂŒpfen und sich austoben zu können. Jetzt in der Fastenzeit werden auch wieder einige BrĂ€uche auïŹeben, die religiösen und auch weltlichen Ursprung haben. Die Fastenzeit dauert genau 40 Tage und 40 NĂ€chte. Die Fastenzeit ist weltweit verbreitet. In der katholischen Kirche soll sie an biblische HintergrĂŒnde erinnern. Jesus fastete 40 Tage und NĂ€chte in der WĂŒste, Moses verbrachte in Gegenwart Gottes 40 Tage auf dem Berg Sinai und die SintïŹut dauerte ebenfalls 40 Tage. Nicht zuletzt soll die Fastenzeit auch an das israelische Volk erinnern, das ganze 40 Jahre durch die WĂŒste zog. Das Fasten wird auch heute noch von einigen Menschen nicht nur als Opfer gesehen, sondern auch als Reinigung des Körpers. Die Menschen fĂŒhlen sich einfach wohler, wenn sie Gewicht reduzieren und den Körper entschlacken. Wer ĂŒber einige Wochen hinweg bewusst auf Alkohol, Chips, SĂŒĂigkeiten,
Zigaretten und Fleisch verzichtet hat, wird feststellen, dass man dies alles gar nicht braucht. Und auch so manch anderes brĂ€uchten wir genau genommen nicht. Etwa den Dauerkonsum von Nachrichten, das âPostenâ von jeder Kleinigkeit ĂŒbers Smartphon, um nur einiges zu nennen. Oder wie wĂ€re es, wenn wir bewusst einem bedĂŒrftigen Mitmenschen unsere Zuwendung zukommen lieĂen. Wenn wir ihm ein wenig vom höchsten Gut, das wir zu verschenken haben, nĂ€mlich die Zeit, widmen tĂ€ten?
Denn wer nur sich und seinem eigenen Körper Gutes tut, hat sich ja nur selbst belohnt. Vielleicht sollten wir darĂŒber einmal nachdenken ...
Schreiben Sie uns, was Sie schon immer gerne sagen wollten, was Sie in Ihrer Umgebung stört, aber auch, was Ihnen besonders gut gefÀllt. Verbringen Sie eine gute Zeit und freuen Sie sich des Lebens. Es ist es wert, meint am 24. Februar
Ihr Walter J. Werth wjw@bezirksmedien.it
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FĂŒr AuĂenstehende ist es nicht so leicht, mit einer prĂ€zisen ErklĂ€rung aufzuwarten, was SchlarafïŹaÂź bedeutet und wer die Mitglieder dieses weltweit tĂ€tigen Vereins sind und was sie eigentlich tun. In der folgenden Abhandlung wird versucht, darauf ein bisschen einzugehen ⊠und Neugierde wie Interesse unter den Lesern zu wecken!
BOZEN - (pka) Vielleicht gleich vorweg eine âofïŹzielleâ ErklĂ€rung: Bei SchlarafïŹaÂź handelt es sich um eine Gemeinschaft von MĂ€nnern, die bestrebt ist, Kunst, Freundschaft und Humor zu pïŹegen, und zwar bei regelmĂ€Ăigen Treffen unter Einhaltung gewisser Regeln. Diese kurze Beschreibung mag ein wenig holprig klingen, deshalb sollte sich jeder Interessierte zuallererst solch ein Treffen â schlarafïŹsch als Sippung bezeichnet â selbst einmal anschauen. Und da sind wir schon mittendrin, denn die Schlaraffen (so werden die Mitglieder des Vereins bezeichnet) verwenden bei ihren Sippungen auch eigens geschaffene AusdrĂŒcke, das so genannte Schlaraffenlatein.
Da wir kĂŒrzlich die ânĂ€rrischen Zeitenâ, also die Faschingswoche, hinter uns gelassen haben, wollen wir hier nochmals klar festhalten, dass die Schlaraffen mit den Faschingsgilden und den Karnevalsveranstaltungen, die vor allem im deutschsprachigen Ausland zuhauf stattïŹnden, absolut nichts am Hut haben. Vom Erschei-
nungsbild und den âVerkleidungenâ in den Sippungen â die Schlaraffen sind mit einem so genannten Ritterhelm und einem Bandelier ausgestattet â könnte nĂ€mlich der eine oder andere auf diesen Gedanken kommen.
Aber mitnichten! Der MĂ€nnerbund SchlarafïŹaÂź ist nĂ€mlich bereits im fernen Jahr 1859 in Prag gegrĂŒndet worden, und zwar von KĂŒnstlern, Schauspielern und Musikern. SchlarafïŹaÂź entstand als Gegenbewegung einer elitĂ€ren Vereinigung und wollte unter anderem dem ĂŒbertriebenen, mitunter auch hochnĂ€sigen BĂŒrgertum und dem Adel mit PersiïŹage Paroli bieten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann ein Spieltrieb, der in eigenen Gesetzen (Spiegel genannt) und Spielregeln (Ceremoniale) seinen Niederschlag fand. Weltweit gibt es derzeit mehr als 250 eigenstĂ€ndige Vereine (Reyche), die auf allen Kontinenten vertreten sind, die Mitgliederzahl betrĂ€gt rund 9.000 MĂ€nner unterschiedlichen Alters. Zu unterstreichen ist auch,
dass die Sprache immer deutsch ist, unabhĂ€ngig, ob die Treffen, also die Sippungen, in Europa, Amerika, Afrika, Asien oder Australien stattïŹnden. Hervorzuheben ist auch, dass jeder Schlaraffe eines der weltweit vorhandenen Reyche besuchen kann, er ist stets willkommen und wird als Freund gerne aufgenommen.
Wie laufen aber diese wöchentlichen Sippungen eigentlich ab?
Nun, da gibt es schon ein etwas rigoroses Zeremoniell, nach dem sich die einzelnen Reyche â in SĂŒdtirol gibt es die Reyche âSchlarafïŹaÂź Pons Drusiâ in Bozen und die âSchlarafïŹaÂź Castrum Majenseâ in Meran ârichten mĂŒssen. Es ist also keine Stammtischplauderei, wo jeder nach GutdĂŒnken drauïŹosquatschen und seine Meinung ĂŒber Gott und die Welt kundtun kann. Die Schlaraffen (Ver-
einsmitglieder) treffen sich einmal wöchentlich (von Oktober bis April jeden Jahres) in ihrer âSchlaraffenburgâ. Die Sippungen ïŹnden nĂ€mlich in RĂ€umlichkeiten statt, die einer besonderen Ausstattung unterliegen, mit einem Thron besetzt sind und wo ĂŒblicherweise nur Schlaraffen teilnehmen dĂŒrfen. Beim Sippungsbeginn wird zuallererst einer der 3 Oberschlaraffen zum Vorsitzenden (Fungierender) bestimmt, der das Treffen ofïŹziell eröffnet, und zwar mit Gesang und Klavierbegleitung. Das gemeinsame Singen, wie auch das Musizieren, gehört zum Schlaraffentum einfach dazu. So gibt es zahlreiche schlarafïŹsche Lieder, die in einem âKlangbuchâ festgehalten sind.Nach dem âambtlichenâ Teil folgt nach einer Pause, wo Speis und Trank (Atzung und Labung) verabreicht werden, der lockerere Teil der Sippung, bei dem KurzvortrĂ€ge (Fechsungen) von einzelnen Schlaraffen dargebracht werden. Da kann sich dann jeder nach Lust und Laune zu einem (vorgegebenen) Thema, meist heiter, so richtig austoben. SelbstverstĂ€ndlich kein Zwang, denn es braucht ja auch (viele) Zuhörer. Nach etwa 2 Stunden ist der âSpukâ zu Ende und die Schlaraffen gehen vergnĂŒgt heimwĂ€rts.
ich dann dabeigeblieben.â
Was hat ihn aber besonders gereizt, hier mitzutun?
âEs ist das schlarafïŹsche Spiel, welches abgehalten wird, die PersiïŹage des Alltags wird in einem âritterlichenâ Zeremoniell verpackt. Ausschlaggebend war auch, dass nie ĂŒber Politik und Religion gesprochen wird, sondern die Grundpfeiler von SchlarafïŹa immer im Fokus stehen, nĂ€mlich Kunst, Freundschaft und Humor. Gereizt hat mich weiters, Teil eines weltweiten Bundes zu sein, bei dem man immer willkommen ist.â Und was ist sein bisheriges ResĂŒmee von und ĂŒber SchlarafïŹaÂź?
âEs ist einfach angenehm, wenn man wöchentlich einen Abend lang dem profanen Alltag entïŹiehen kann und seinen Kopf frei macht. Zudem kommt man mit vielen interessanten Personen in Kontakt, die dieselbe WellenlĂ€nge haben.â
Aber auch eine Burgfrau (so werden die Partnerinnen der Schlaraffen genannt) möchten wir hören. Was denkt und sagt sie darĂŒber, dass ihr Gatte bei diesem weltumspannenden Verein dabei ist?
auch mitkommen, und das ist immer besonders nett. Man lernt so einander kennen, und ich habe einige meiner besten Freundinnen unter den Burgfrauen gefunden. Zudem werden auch schlarafïŹsche Reisen organisiert, die Schlaraffen sind eben ein sehr unternehmungslustiges Volk. Die Burgfrauen sind da stets willkommen, denn irgendjemand muss ja auf diese âverrĂŒcktenâ MĂ€nner aufpassen. Also, meine Damen, schicken Sie Ihre MĂ€nner doch einmal zu SchlarafïŹa, ich kann es jedenfalls nur empfehlen!â Liebe MĂ€nner, haben wir Euer Interesse geweckt?
Dann kommt doch einmal völlig unverbindlich zu einer Sippung vorbei, wir heiĂen Euch herzlich willkommen! Wir sippen stets am Donnerstag, von 20 bis zirka 22 Uhr, und zwar in Bozen im Kulturheim Gries/Bozen.
Kontaktiert uns doch âwir freuen uns!
helmuthvondellemann@gmail.com; raimundperkmann@gmail.com; karl.psenner@hotmail.de; oder schaut in unsere âHeimseiteâ: www.schlarafïŹaponsdrusi.com
Eine You-Tube-PrĂ€sentation ĂŒber SchlarafïŹaÂź seht ihr hier: https://www.youtube.com watch?v=FkW3c7H8GNQ
Lassen wir aber nun einen jĂŒngeren Schlaraffen zu Wort kommen. Der 42-JĂ€hrige Luis Aigner (siehe Foto), seit 2 Jahren bei der SchlarafïŹaÂź Pons Drusi, antwortet auf die Frage, wie er denn eigentlich zu SchlarafïŹa gestoĂen ist, wie folgt: âIch bin von einem Freund, nĂ€mlich dem âRitter Ohnedachâ, eingeladen worden, einmal als Gast an einer Sippung teilzunehmen. Es hat mir auf Anhieb gut gefallen und so bin
âMein Mann ist Schlaraffe. Das macht mich zur âBurgfrau Jumboâ, und zwar deshalb, weil mein Mann seit ĂŒber 30 Jahren der Ritter Jumbo ist. Wenn er daheim vom Sippungsgeschehen erzĂ€hlt, ist das immer sehr lustig fĂŒr die ganze Familie. Er kommt meist spĂ€t abends heim, wenn er bei anderen Reychen sippt, aber stets sehr glĂŒcklich. Und an mehreren Abenden pro Woche erspare ich mir dann das Kochen und hab Zeit fĂŒr mich, das ist auch nicht schlecht. In den Sommermonaten wird pausiert mit den Sippungen, aber man trifft sich trotzdem. Da dĂŒrfen die Burgfrauen
fare rete - networking - netzwerken
Jedes Jahr schlieĂen sich SĂŒdtiroler Vereine und Organisationen rund um den 21. MĂ€rz, der internationale Tag gegen Rassismus, auf der Plattform www.stopracism.it zusammen. Mit Fortbildungen, Ausstellungen, Konzerten, Filmabenden oder Buchvorstellungen leisten sie BeitrĂ€ge im Einsatz gegen Rassismus in SĂŒdtirol.
ALLE VERANSTALTUNGEN AUF
WWW.STOPRACISM.IT/EVENTS
WAS BEDEUTET RASSISMUS?
Im genetischen Sinne gibt es keine âMenschenrassenâ, sehr wohl jedoch als sozialpolitische RealitĂ€t, die sich auch in die Biologie einschreibt. âMenschenrassenâ existieren als ErïŹndung von Agent:innen der KolonialmĂ€chte, die es notwendig hatten, fĂŒr ihre Ausbeutung âfremderâ Völker und LĂ€nder eine ideologische Rechtfertigung zu schaffen, um ihr Gewissen zu beruhigen. Dazu bauten sie die rassistische Gesellschaftspyramide und setzten sich selbst als weiĂe Rasse auf ihre Spitze. Systeme kolonialer Ausbeutung haben sich weder nach 1945 aufgelöst noch durch die de jure Entkolonisierung vieler Staaten in den 1960er Jahren. Wir sind Erb:innen des Kolonialismus und es liegt an uns, wie wir mit diesem Erbe umgehen.
Rassismus ist ein schwerwiegendes, gesamtgesellschaftliches Problem, das weiterhin tabuisiert und auch in Institutionen normalisiert wird. Wir sind alle persönlich dafĂŒr verantwortlich, Rassismus abzubauen. Das ist nicht ausschlieĂlich eine moralische Verantwortung, sondern auch eine sehr praktische, da Rassismus uns allen auf die eine oder andere Art schadet. Schwarze Menschen und Menschen of Color werden von Rassismus direkt angegriffen. Aber
auch, wer von weiĂen Privilegien proïŹtiert, ist zugleich von negativen Konsequenzen betroffen: die Privilegien unterwandern die eigene emotionale IntegritĂ€t, denn sie nĂ€hren sich von sozialer und ökologischer Ausbeutung, von Verarmung, Zerstörung und Krieg
Um Rassismus zu beenden, mĂŒssen wir erst lernen, ihn zu erkennen und mit Zivilcourage daran zu arbeiten, eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. FĂŒr dieses Bewusstsein, dass Rassismus ein zentrales Thema in unser aller Leben darstellt, wird eine Liste von relevanten BĂŒchern und Videos auf der Webseite www.stopracism.it empfohlen.
Der Einsatz gegen Diskriminierungen beginnt bei uns selbst, mit SelbstreïŹexion. Anleitung zur antirassistischen SelbstreïŹexion und Aktivierung ist auch Ziel der Workshops, die am 23. MĂ€rz im Rahmen der Aktionswochen von der Koordinierungsgruppe organisiert werden, je einer in deutscher und italienischer Sprache. Detaillierte Informationen dazu ïŹnden sich ebenfalls auf der Webseite.
DarĂŒber hinaus sind alle Organisationen, Vereine, VerbĂ€nde, Institutionen, Schulklassen und auch Einzelpersonen aufgerufen, selbst Fortbildungen zur Sensibilisierung gegen Rassismus zu organisieren. Alle Nachhaltigkeitsziele sind miteinander verbunden. Es gibt weder soziale Gerechtigkeit noch Frieden, weder nachhaltigen Klimaschutz noch Gendergerechtigkeit, solange Rassismus besteht.
KARDAUN/RITTEN/BOZEN - (PRInfo) In Sachen Kulinarik kann SĂŒdtirol immer wieder ĂŒberraschen. Seit einiger Zeit ist unser Land um eine kulinarische SpezialitĂ€t reicher. Exotische Tiere sind wir am Ritten gewohnt, von Lama, Alpaka, Wagyu-Rindern bis zuletzt auch noch BĂŒffel-Rinder. Am Untermiglerhof in Oberbozen liefern BĂŒffelkĂŒhe die Milch fĂŒr SĂŒdtirols erster heimischer BĂŒffelmozzarella, hergestellt in der kleinen Kardauner KĂ€serei Namens AmĂČ BĂŒffelmozzarella gilt als Delikatesse und ist Ă€uĂerst gesund. BĂŒffelmilch ist reich an Vitamin A, Vitamin B3, Vitamin C und Vitamin E und enthĂ€lt sehr viel Eisen und Calcium. Auch wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss, proïŹtiert von BĂŒffelmilch: Ihr Cholesteringehalt ist um 25 Prozent geringer als der von Kuhmilch. All die positiven Eigenschaften der Milch treffen auch auf die BĂŒffelmozzarella zu.
Die BĂŒffelmozzarella stammt ursprĂŒnglich â genau wie Mozzarella aus Kuhmilch â aus der Region Kampanien um Neapel. Dort ïŹnden sich noch heute ein GroĂteil der Farmen, die WasserbĂŒffel halten und âMozzarella di bufalaâ herstellen. Was die Weidebedingungen der Tiere betrifft, ïŹnden diese auf dem sonnigen Hochplateau des Bozner Hausberges Ritten ideale Bedingungen. Der Weg in die Molkerei in Kardaun ist kurz und die Liebe und Leidenschaft, mit der die kostbare Milch dort zu vorzĂŒglicher Mozzarella verarbeitet wird, ist groĂ.
BĂŒffelmozzarella verdankt ihren delikaten Geschmack der Milch von WasserbĂŒffeln und gilt unter Gourmets als die einzig wahre Mozzarella. Ein StĂŒck Baguette, eine dicke Scheibe BĂŒffelmozzarella darauf, und dies ergibt schon eine der besten Feinschmeckermahlzeiten ĂŒberhaupt. Handgemachte BĂŒffelmozzarella aus SĂŒdtirol, weiĂ wie Schnee und ebenso ïŹauschig-weich gilt vielen Gourmets als Nonplusultra unter den Mozzarellas. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zur Trenddelikatesse entwickelt, man ïŹndet sie in der SpitzenkĂŒche genauso wie in hochklassigen Pizzerien. Und natĂŒrlich bei AMĂ. Siehe nebenstehende Anzeige!
DIE ERSTE. DIE EINZIGE. DIE UNVERKENNBARE. BURRATA UND BĂFFELMOZZARELLA AUS SĂDTIROL.
SĂDTIROL - (PR-Info) Bereits vor einem Jahr wurde vom SĂŒdtiroler SanitĂ€tsbetrieb die einheitliche Vormerknummer 100 100 â mit der jeweiligen Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474 â eingefĂŒhrt. Diese ersetzt seitdem insgesamt 19 verschiedene Telefonnummern, die vorher fĂŒr die Vormerkung von Gesundheitsleistungen verwendet werden konnten und stellt damit einen kleinen Meilenstein auf dem Weg des SĂŒdtiroler SanitĂ€tsbetriebes zu noch mehr BĂŒrgerfreundlichkeit dar. Gleichzeitig mit der EinfĂŒhrung der einheitlichen Vormerknummer 100 100 wurden weitere Verbesserungen sowie eine Ausweitung der Vormerkmöglichkeiten eingefĂŒhrt. So wurden etwa die zwölf E-Mail-Adressen, die fĂŒr Vormerkungen genutzt werden konnten, auf zwei reduziert â jeweils eine pro Landessprache (vormerkungen@sabes.it oder prenotazioni@ asdaa.it)
Das Buchungsangebot auf der Vor-
merkplattform des SĂŒdtiroler SanitĂ€tsbetriebes sanibook.sabes.it - es gibt auch eine App - wurde ebenfalls weiter ausgebaut. Mittlerweile können dort mehr als 70 verschiedene Visiten und Leistungen vorgemerkt werden. Rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche.
Seit Mai 2022 können auf sanibook. sabes.it auch Termine fĂŒr eine Blutentnahme vorgemerkt werden. Via Web oder App gebucht werden können auch Termine fĂŒr eine Grippe- oder Coronaschutzimpfung. Ebenso ein Termin fĂŒr einen Covid-19-Schnelltest. Das Vormerkportal bietet neben der Möglichkeit, Termine vorzumerken, noch weitere nĂŒtzliche Funktionen. So können ĂŒber die SchaltïŹĂ€che âTermine verwaltenâ Termine abgesagt oder verschoben werden â mit einigen Ausnahmen auch solche, die nicht online gebucht wurden. Auch gibt es bei der Vormerkung die Möglichkeit, das KĂ€stchen fĂŒr die Erinnerungskommunikation zu aktivieren. Dies ist auf
jeden Fall ratsam, denn so erhĂ€lt man neben einer BestĂ€tigungs-SMS auch einen automatischen Erinnerungsanruf sieben Tage vor dem Termin. Wer eine E-Mail-Adresse angibt, erhĂ€lt zusĂ€tzlich noch eine BestĂ€tigungs-Mail und kann so den Termin bequem in seinen digitalen Kalender einfĂŒgen. Und wer âoff-lineâ, also etwa am Telefon, einen Termin vorgemerkt hat, kann trotzdem unter dem MenĂŒpunkt âTermine verwaltenâ anhand der Terminnummer diesen einsehen und auch ein Erinnerungs-PDF herunterladen.
Mit seiner Kommunikationskampagne will der SĂŒdtiroler SanitĂ€tsbetrieb die SĂŒdtiroler Bevölkerung umfassend ĂŒber die neuen und bequemen Kommunikations-KanĂ€le informieren. Dabei soll neben der einheitlichen Vormerknummer 100 100 auch auf die Vormerkplattform Sanibook hingewiesen werden. Damit immer mehr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger darĂŒber Bescheid wissen, wie einfach Gesundheitsleistungen in SĂŒdtirol vorgemerkt werden können.
Ob abgelegen auf ĂŒber 1.500 Höhenmetern oder in urigen SeitentĂ€lern: Eine Auszeit am Bauernhof lĂ€dt ein, dem Alltag zu entïŹiehen. Herzliche Gastgeber und jede Menge Freiraum in der Natur versprechen einen unbeschwerten Urlaub.
GenieĂen Sie die kurze Anreise, angenehme Temperaturen und traumhafte Tage in komfortablen UnterkĂŒnften. FrĂŒhmorgens schwebt der Duft von selbstgebackenem Brot durch das Haus und die GĂ€ste erfreuen sich am reichhaltigen FrĂŒhstĂŒck mit allerlei Leckereien vom Hof. Wenn diese Köstlichkeiten auch noch im Freien genossen werden können, steht einem perfekten Start in den Tag nichts mehr im Weg. Nach dem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck kann man direkt ab Hof die ĂŒberwĂ€ltigende Landschaft der Umgebung erkunden. Wanderwege fĂŒhren hinauf auf die weitlĂ€uïŹgen Almwiesen,
die glasklaren GebirgsbĂ€che und die imposanten Berge. Entspannung ist hier garantiert. ZurĂŒck am Hof kommt auch keine Langeweile auf, wartet doch der Bauer bereits auf die Kinder. Jetzt heiĂt es rein in die Stiefel und ab in den Stall, um die Tiere zu versorgen. Die Stunden vergehen wie im Flug, denn es gibt jede Menge zu entdecken. Die Eltern entspannen in der Zwischenzeit in den LiegestĂŒhlen, genieĂen das atemberaubende Panorama der umliegenden Bergwelt, atmen die frische Luft und genieĂen die Sonnenstrahlen.
Auf einem Bauernhof des QualitĂ€tssiegels âRoter Hahnâ erwartet Sie eine Auszeit in familiĂ€rem Flair, mit köstlichen hofeigenen Produkten und spannenden Stunden fĂŒr die Kleinen. Warum warten? Unter den ĂŒber 1.600 Bauernhöfen im ganzen Land ist garantiert auch fĂŒr Sie der Richtige dabei.
Das QualitĂ€tssiegel âRoter Hahnâ steht fĂŒr QualitĂ€t und authentisches BauernhoïŹeben. Ăber 1.600 SĂŒdtiroler Höfe aus allen Landesteilen öffnen GĂ€sten ihre Tore und laden zu genussvollem Urlaub im bĂ€uerlichen Ambiente ein. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und DienstleistungsqualitĂ€t mit zwei bis fĂŒnf Blumen zertiïŹziert wurden. DarĂŒber hinaus vereint âRoter Hahnâ eine Reihe von Betrieben, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen, Hof- und BuschenschĂ€nken sowie das bĂ€uerliche Handwerk. Weitere Informationen gibt es unter www.roterhahn.it oder mit einer kostenlosen Bestellung des Katalogs âUrlaub auf dem Bauernhofâ unter Tel. 0471/999325 oder info@roterhahn.it.
JENESIEN - (PR) Der rĂŒhrige Handwerker Karl Egger hat sich mit der Firma Egger Holzverarbeitung im Jahr 2011 selbstĂ€ndig gemacht. Es werden Holzarbeiten jeglicher Art im Innen- und AuĂenbereich durchgefĂŒhrt. GroĂer Wert wird dabei auf eine kompetente Beratung und eine genaue AusfĂŒhrung der Arbeiten gelegt. Neben Reparatur- und Re-
staurierungsarbeiten hat sich der Betrieb auch auf den Austausch von Dachfenstern (VIP Spezialisierter Velux-Installateur) spezialisiert. Das Spektrum der ausgefĂŒhrten Arbeiten ist breit. Von der schlĂŒsselfertig ĂŒbergebenen AlmhĂŒtte ĂŒber Dachaufbauten, ZĂ€unen und Fassadenbekleidungen bis zu maĂgenauen Innenarbeiten. Stets individuell auf die
BedĂŒrfnisse des Kunden abgestimmt. Eine von vielen Bewertungen zufriedener Kunden der Firma Egger Karl sei hier stellvertretend erwĂ€hnt: âIch möchte die ĂŒberaus hohe ProfessionalitĂ€t von Herrn Karl Egger beim Einbau von VELUX-Dachfenstern kundtun. Aufgrund der PĂŒnktlichkeit, Herzlichkeit und QualitĂ€t der ausgefĂŒhrten Arbeit sowie penibel durchgefĂŒhrte
Reinigung nach Abschluss lassen mich diesen Betrieb auf Beste weiterempfehlenâ. (Robert T.)
SARNTAL - (br) Die Ziehharmonika ist ein Gasthaus-Instrument und lĂ€sst ĂŒberall, wo sie erklingt, Stimmung aufkommen. Allerdings ist sie dort seltener zu hören als frĂŒher. Wieder verstĂ€rkt HarmonikaklĂ€nge in die Gaststuben bringen will der âZiechörglvereinâ Sarntal, der heuer sein 10-jĂ€hriges JubilĂ€um feiert
Drei begeisterte Ziehorgelspieler kamen am 23. Februar 2013 im Gasthaus âMurrerhofâ in WeiĂenbach zusammen und grĂŒndeten den Verein: Richard Nussbaumer, Judith Tobanelli und der mittlerweile verstorbene Albert Unterweger. Heute zĂ€hlt der Verein rund 100 Mitglieder, und es sind zum GroĂteil aktive Ziehharmonikaspieler. Die treibende Kraft ist der Obmann Richard Nussbaumer. âWir wollen dafĂŒr sorgen, dass die Ziehorgel wieder mehr als GasthausInstrument ihren Platz ïŹndetâ, betont er. Jedes Jahr werden Treffen in GasthĂ€usern im Sarntal und auch AusïŹĂŒge in die nĂ€here Umgebung organisiert. Gemeinsam singen und musikzieren ohne festes Programm und aus purer Leidenschaft: Das ist dabei die Devise.
Höhepunkt des Vereinsjahrs ist stets der Ziechörgl-Ball im Gasthaus âWeiĂes Rösslâ in Astfeld. Nach pandemiebedingter Pause konnte die beliebte Veranstaltung heuer wieder ausgetragen werden â zur Freude vieler. Ăber 30 Musikanten aus allen Teilen SĂŒdtirols, wie auch aus dem Fleimstal und Fersental waren ins Sarntal gekommen und spielten und feierten bis in die frĂŒhen Morgenstunden.
Ballkönigin war natĂŒrlich die Steiri-
sche, aber auch Gitarre, Baritonhorn und andere Instrumente kamen zum Einsatz. Paula Brugger fĂŒhrte durch den Abend und sorgte dafĂŒr, dass alle Musikanten ihren Auftritt hatten.
âSo konnten wir ein abwechslungsreiches Programm bietenâ, sagte sie.
Der Ziechörgl-Ball hat schon bekannte Stars aus der Oberkrainer-Szene ins Sarntal gezogen â wie Andrej Toplicek, den Virtuosen auf der Harmonika von den Runden Oberkrainern, ebenso die Harmonika-Weltmeister Robert Gotar â er leitet die gröĂte Hamonikaschule Sloweniens, Nejc Pacnik, Alexander Pamer aus Passeier und Klemen Roser. Letzterer war von den Musikanten im Sarntal so
begeistert, dass er im Jahr darauf wiederkam â mit der eigens komponierten dem Sarntal gewidmeten Polka im GepĂ€ck.
Weitere Veranstaltungen sind bereits
Fixpunkte im Terminkalender: am 13. Mai ïŹndet das Ziechörgl-Treffen im Gasthof âMurrerhofâ in WeiĂenbach statt und am 16. September fĂŒhrt der Ziechörgl-AusïŹug ins Fleimstal.
In der Ada-Negri-Mittelschule wird mit der Sanierung des GebĂ€udes und dem Neubau der Turnhalle begonnen â Zwischenzeitlich mĂŒssen SchĂŒler/innen mit Container vorliebnehmen
BOZEN - (pka) Die Bildung der jungen Menschen liegt der Stadtgemeinde Bozen sehr am Herzen. So werden in den kommenden Jahren fĂŒr Sanierungsarbeiten, fĂŒr die auĂerordentliche Instandhaltung und fĂŒr die Neuerrichtung von SchulgebĂ€uden rund 100 Millionen Euro ausgegeben. Diese erfreuliche Nachricht gab kĂŒrzlich VizebĂŒrgermeister Luis Walcher, seines Zeichens auch Stadtrat fĂŒr Ăffentliche Arbeiten, bei einem Lokalaugenschein in der Drususallee, wo sich die Baustelle fĂŒr die Generalsanierung
der Ada-Negri-Mittelschule beïŹndet, bekannt. Es harren nĂ€mlich noch 3 weitere Schulen auf die Umsetzung der Projekte, und zwar handelt es sich um den neuen Schulkomplex in der BaristraĂe und die aufwĂ€ndigen Sanierungsarbeiten in der Aufschnaiter- und Longonschule.
ZurĂŒck zur Ada-Negri-Mittelschule: Die Turnhalle, die am SchulgebĂ€ude angebaut war, ist in der Zwischenzeit abgerissen worden und muss den geĂ€nderten technischen wie zeitgemĂ€Ăen Anforderungen der SchĂŒler/
innen â insgesamt sind es 230 junge Leute â angepasst werden. Das HauptgebĂ€ude selbst wurde hingegen bereits in den 1970-er errichtet und weist nun verschiedene MĂ€ngel auf, die behoben werden mĂŒssen. Die AuĂenfassade wird zwar weiterhin bestehen bleiben, aber alle Klassen- und NebenrĂ€ume werden ausgeschlachtet und neu errichtet, um den Erfordernissen der Zeit gerecht zu werden. âSobald die Schule im Juni 2023 ihre Tore schlieĂt, werden wir mit den allfĂ€lligen Sanierungsarbeiten starten. Zu Schulbeginn im Herbst weichen die SchĂŒler dann in eine besondere Containerschule aus, die sich in der Triester StraĂe beïŹndet, nahe des kleinen Sportplatzes âDrusettoââ, ergĂ€nzt Walcher. Die Direktorin des Amtes fĂŒr Schulbau, Donatella Batelli, weist noch darauf hin, dass âdie Sanierung des HauptgebĂ€udes nicht einfach wird, da es bezĂŒglich Statik einige Probleme zu bewĂ€ltigen galt. Wir wollten ja die AuĂenfassade beibehalten, alle internen RĂ€umlichkeiten hingegen mussten neu konzipiert werden.â FĂŒr sĂ€mtliche AusfĂŒhrungsarbeiten sind 2 Jahre vor-
gesehen, so dass man zuversichtlich ist, bereits im Schuljahr 2024/2025 einziehen zu können. Auch auf die neue Dreifach-Turnhalle freuen sich schon die SchĂŒler/innen. Was die Kosten anbelangt, so sind dafĂŒr 21,1 Millionen Euro veranschlagt worden, bei einer zu verbauenden Kubatur von rund 40.000 Kubikmeter; bisher waren es an die 24.000 Kubikmeter.
GRIES - (pka) Kommandant Florian Raffeiner und sein SchriftfĂŒhrer, Armin Wieser, wiesen bei der kĂŒrzlich abgehaltenen Generalversammlung der FF Gries eingangs darauf hin, dass im abgelaufenen Jahr 2022 vor allem die im Sommer immer wieder aufïŹackernden WaldbrĂ€nde rund um Bozen die FeuerwehrmĂ€nner auf eine harte Probe stellten. âZwischen dem 12. und 20. Juli verging praktisch kein Tag, wo wir nicht bei Wald- oder BöschungsbrĂ€nden im Einsatz standen. An einem Tag, und zwar am 19. Juli, wurden wir gleich zu 2 BrĂ€nden gerufen, dies stellt aber eine groĂe Ausnahme dar.â
Aber das war nur ein Teil der umfangreichen TĂ€tigkeit, welche die Mannen der FF Gries zu bewĂ€ltigen hatten. Mittels Videoeinblendung zeigte Wieser eindrĂŒcklich auf, was so alles im Laufe eines Jahres an EinsĂ€tzen erforderlich war. âEin Teil unserer 54 aktiven WehrmĂ€nner musste insgesamt 91-Mal ausrĂŒcken, davon waren rund ein Drittel zur BrandbekĂ€mpfung nötig, die restlichen waren technische EinsĂ€tze. BrandverhĂŒtungsdienste hingegen wurden 55 geleistet. Insgesamt haben 2022 unsere FeuerwehrmĂ€nner 4.887 Stunden aufgewendet, einschlieĂlich Suchaktionen, Ăbungen, Schulungen, LehrgĂ€nge und Proben.â Um stets auf dem Laufenden und einsatzbe-
reit zu bleiben, seien viele Stunden notwendig, die bekanntlich allesamt ehrenamtlich erfolgen.
Höhepunkt der Generalversammlung sind stets die Ehrungen sowie Neuaufnahmen junger Feuerwehrleute.15 Jahre aktive Zugehörigkeit können Lukas Pichler und Andreas Tabloner aufweisen, 25 Jahre lang sind hingegen Christian Raffeiner und Richard Weger ehrenamtlich dabei. Als neue Mitglieder der Grieser Wehr wurden Jakob Geier, Jury Santoni und Thomas Turolla aufgenommen. Luis Walcher, VizebĂŒrgermeister und weiterhin Grieser Feuerwehrmann, hieĂ die neuen WehrmĂ€nner nach
Ablegen der Gelöbnisformel herzlich willkommen. âSo viele BrandeinsĂ€tze wie im vergangenen Jahr hat es wohl in Gries noch nie gegeben. Aber durch euren Zusammenhalt und Kameradschaftssinn seid ihr gestĂ€rkt aus diesen unliebsamen Ereignissen hervorgegangen und ihr seid gut gewappnet fĂŒr die Zukunftâ, fĂŒgt Walcher hinzu.
Florian Alber, Kommandant der Berufsfeuerwehr Bozen, dankt den Grieser Feuerwehrleuten, die insbesondere bei der BekĂ€mpfung der erwĂ€hnten WaldbrĂ€nde ihre LeistungsfĂ€higkeit unter Beweis gestellt hĂ€tten. Weitere GruĂworte ĂŒberbrachten die Vertreter
der Nachbarwehren aus dem Bezirk. FĂŒr das leibliche Wohl vor und nach der Versammlung sorgten Patinnen und Ehefrauen der Grieser Wehr.
Die Freiwillige Feuerwehr Gries blickt auf vielfĂ€ltige EinsĂ€tze zurĂŒck â Kommandant Florian Raffeiner berichtet bei der Generalversammlung im GerĂ€tehausDie 4 Geehrten mit der Kommandantschaft (von links): Patrick Thaler, Luis Walcher, Christian Raffeiner, Oswald Stanger, Lukas Pichler, Florian Raffeiner, Andreas Tabloner, Markus Reider und Reinhard Weger. Zwei ehemalige Kommandanten der Grieser Feuerwehr: Erich Egger (links) und Norbert Eccli. Luis Walcher verliest die Gelöbnisformel fĂŒr die Aufnahme neuer FeuerwehrmĂ€nner. GroĂe Freude bei den neuaufgenommenen Mitgliedern: Thomas Turolla (von links), Jakob Geier und Jury Santoni haben ihre Probezeit gut bestanden.
GIRLAN - (br) âJugend in Girlanâ: So lautet das Motto, mit dem der Bildungsausschuss Girlan ins neue Arbeitsjahr geht. âDamit reagieren wir auf den Wunsch der Jugendlichen nach mehr Angebotenâ, sagte die Vorsitzende Sigrid Mahlknecht Ebner im Rahmen der Jahresversammlung. Die Vorsitzende blickte zurĂŒck auf das abgelaufene Jahr: Unter dem Jahresthema âFrauen in Girlan âgestern, heute, morgenâ lud der Bildungsausschuss zu verschiedenen Veranstaltungen: Zum Thema Frauenmedizin gab es einen Vortrag mit Primar Martin Steinkasserer am Tag der Frau, zum Thema âFrauen und Weinâ eine Weinverkostung mit Kellermeisterin Lea Filippiâ, und ĂŒber Epigenetik sprach das Ausschussmitglied Jennifer Berger. Der Bildungsausschuss Girlan organisierte auĂerdem ein Schachturnier, lud zu einem Vortrag ĂŒber das biologi-
sche Testament und beteiligte sich am Kellerfest mit einer Fotoausstellung im Vineum-Keller. Im Gemeindeblatt erschien monatlich ein Artikel zum Thema âBilder erzĂ€hlen Geschichteâ. Ein schöner Höhepunkt war die Vorstellung des Buches âGirlaner Frauen erzĂ€hlenâ.
Schwerpunkt im laufenden Jahr ist das Thema Jugend. Welche Themen dabei bearbeitet werden, will der Bildungsausschuss gemeinsam mit den Jugendlichen festlegen. Dazu ist ein Workshop im MĂ€rz geplant. Aber auch die anderen Angebote laufen weiter. So lĂ€dt der Bildungsausschuss wieder ins Schachkaffee, zu einem Vortrag ĂŒber die PatientenverfĂŒgung und zum mittlerweile zur Tradition gewordenen MartiniFestkonzert. Der monatliche Beitrag
im Gemeindeblatt zum Thema âBilder erzĂ€hlen Geschichteâ wird aufgrund der vielen positiven RĂŒckmeldungen fortgefĂŒhrt. Nach einigen Jahren Pause nehmen die Chronisten ihre Arbeit wieder auf. âWir unterstĂŒtzen auch unsere Mitgliedsvereine und Mitgliedsorganisationen in ihren
AktivitĂ€tenâ, betonte die Vorsitzende Mahlknecht Ebner.
Marion Maier vom Bezirksservice Ăberetsch-Unterland hob Vielfalt und QualitĂ€t der Veranstaltungen und Initiativen des Bildungsausschusses Girlan hervor.
Im Grieser Kulturheim informiert Obmann Toni Fischnaller die Mitglieder ĂŒber die TĂ€tigkeit des Jahres 2022
GRIES â (pka) Zu Beginn jedes Arbeitsjahres lĂ€dt der Ortsausschuss Gries des KVW seine Mitglieder zu einer Feier ein, um ĂŒber die zahlreichen TĂ€tigkeiten zu berichten, die im Laufe des vergangenen Jahres 2022 durchgefĂŒhrt wurden. Diese Zusammenkunft gibt darĂŒber hinaus den Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Mitgliedschaft zu erneuern, was von diesen stets gut angenommen wird.
Vor dem ResĂŒmee durch Obmann Toni Fischnaller war es traditionell der MĂ€nnergesangverein Gries, geleitet von Friederike Ladurner, der fĂŒr eine stimmungsvolle gesangliche Einleitung sorgte.
âWir haben ja erst im Oktober des Vorjahres unseren Vorstand neu gewĂ€hlt, der 4 Jahre lang seine Funktion ausĂŒben wird. Ich erinnere hier noch an Cilli Egger und Adriana Ducati, die wir nach langen Jahren ihres ehrenamtlichen Einsatzes zum Wohle unserer Mitglieder in die âPensionâ verabschiedet haben. Ihnen und auch Oswald Ninz, der die Aufgabe zum Schreiben der GlĂŒckwunschbriefe in gotischer Schrift schon seit geraumer Zeit ausĂŒbt, danke ich herzlichâ, beginnt Fischnaller seine AusfĂŒhrungen. Erst im Vorjahr konnten wieder alle AktivitĂ€ten ohne EinschrĂ€nkungen durchgefĂŒhrt werden, nachdem 2020 und 2021 die Corona-Pandemie diese verhinderten. âDie beliebte Montags-Seniorenrunde in der MĂŒnzbank wie auch die Mittiger haben sich demzufolge wiederum zusammengefunden. Wichtig dabei ist ja die Gemeinschaft, das Gesellige, aber auch die Teilnahme bei interessanten VortrĂ€gen und kĂŒrzeren AusïŹĂŒgen. Nicht zu vergessen das Kartenspielen, bei dem sich unsere Mitglieder
stets gut unterhaltenâ, fĂŒgt Fischnaller hinzu. Als liebgewonnenes Ereignis sei die Nikolausfeier zu nennen, denn da kĂ€men alle Jahre an die 200 Kinder mit ihren Eltern und GroĂeltern, die groĂe Freude der kleineren wie gröĂeren Buben und MĂ€dchen sei immer wieder beeindruckend, ergĂ€nzt der Obmann.
In seiner GruĂbotschaft wies anschlieĂend P. Ulrich Kössler, Pfarrer in Gries, auch auf eine âfreudvolle Dankbarkeit hin, die wir beherzigen sollten. Es wĂ€re schön, wenn die feierliche Stimmung bei der Eucharistie weitergetragen und in unserem Alltag Platz ïŹnden wĂŒrde. Dankbar sind wir fĂŒr die vielfĂ€ltige UnterstĂŒtzung des KVW, der allen MitbĂŒrgern helfend zur Seite steht.â Guido Clementi, seit vielen Jahren KVW-Mitglied, gibt noch 2 lustige Einlagen zum Besten, bevor Hobbyfotograph Michael Guggenberg mit gelungenen Fotos â mittels Videoeinblendung â vor allem von seiner Wahlheimat Jenesien bzw. vom Salten die Anwesenden erfreut.
PLAUS/EPPAN/BOZEN - (pka)
Nicht von ungefĂ€hr fand die UrauffĂŒhrung des âTotentanzesâ in der Plauser Pfarrkirche statt, war es doch der Bilderzyklus an der Friedhofsmauer des Luis Stefan Stecher, den Armin Thomaser zu der Vertonung inspirierte. In weiteren 3 AuffĂŒhrungen, und zwar in der Pfarrkirche von St. Michael/Eppan sowie in Bozen (Pfarrkirche Maria in der Au und im Pfarrzentrum Haslach) konnte man das besondere Werk als Konzert mitverfolgen. Die Bezirkszeitung hat die Gelegenheit wahrgenommen, um vom Komponisten, Organisten und Chorleiter Thomaser (Jahrgang 1968) NĂ€heres zu erfahren.
Herr Thomaser, Sie haben sich mit dieser Thematik schon lange auseinandergesetzt und haben neben der Musik auch eigene Texte miteinïŹieĂen lassen. was hat Sie dabei besonders gereizt?
Nun, dieses Thema des âTotentanzesâ von Stecher hat mich eigentlich schon seit Langem in seinen Bann gezogen und es war letztlich die CoronaPandemie, die mich bewogen hat, die Ăngste und den Tod nĂ€her unter die Lupe zu nehmen. Der Farbenreichtum der insgesamt 18 Bildtafeln Stechers wirken einfach faszinierend auf mich, insbesondere das Blau und das Rot. Begeistert hat mich zudem der moderne Stil des KĂŒnstlers sowie die AktualitĂ€t des Themas, nicht zuletzt auch der Vintschger Dialekt, den ich passend ïŹnde. (Thomaser zitiert hier: âTonzn tian miar olle gearn â lei nit mit so durre Hearrnâ).
Sie mussten ja mit dem Chor Chorylus Haslach, dem AmaridaEnsemble, der Sopranistin Maria Theresia Platter und dem Tenor
Renzo Huber ein stimmiges Gesamtwerk schaffen â was war fĂŒr Sie die gröĂte Herausforderung?
Da gab es eigentlich deren zwei. Einmal galt es, professionelle Musiker und Solisten mit einem Laienchor
zusammenzufĂŒhren, wĂŒrde das gelingen? Und zum anderen sollte die Gestaltung so abwechslungsreich wie möglich sein. Ich selbst habe schon vor rund einem Jahr mit dieser Arbeit begonnen.
Sie bringen in Ihr zeitgenössisches Werk sehr unterschiedliche musikalische Formen ein, wie beispielsweise Rap, Polka, Rumba oder Englisch-Walzer. Was wollen Sie damit erreichen?
FĂŒr mich ist hier das Tanzen als Metapher von Tod anzusehen, es ist eine Art des Sterbens, man kann es ruhig als einen Totentanz bezeichnen.
Bei Ihren Texten verwenden Sie bekannte Literatur, unter anderem Rainer Maria Rilke, aber auch selbst Geschaffenes, sei es in Hochdeutsch wie Dialekt â was ist der Grund?
Es lĂ€uft auf unterschiedlichste GefĂŒhle hinaus, verpackt habe ich das alles situations- und rollenbezogen, das geht von zynisch, sarkastisch, launig-humorvoll, melancholisch ⊠und endet in einer versöhnlichen Botschaft.
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Der SĂŒdtiroler Komponist Armin Thomaser befasste sich eingehend mit diesem delikaten Thema â 4 AuffĂŒhrungen fanden stattDer Komponist Armin Thomaser Das Plakat zu den AuffĂŒhrungen
SARNTHEIN - (br) âNie wieder Kriegâ: So steht in groĂen Lettern am Mahnmal des Friedens auf dem Friedhof von Sarnthein zu lesen. Viele Opfer haben die Kriege schon gefordert, viele Opfer fordern sie auch jetzt â mitten in Europa. âEs ist unsere Aufgabe und Verantwortung, dem unschĂ€tzbaren Wert des Friedens mit groĂer Dankbarkeit zu begegnenâ, sagte Rosmarie Pamer, BĂŒrgermeisterin von St. Martin in Passeier. Sie war Gedenkrednerin bei der Andreas-Hofer-Feier in Sarnthein, zu der die SchĂŒtzenkompanie Sarntal und die SVP-Ortsgruppe Sarnthein geladen hatten.
Vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Pfarrkirche, bevor die SchĂŒtzen in ihren schönen Trachten zum Friedhof marschierten, gefolgt von Pfarrer Basilius Schlögl, Ministranten und politischen Vertretern. Zur Gedenkfeier versammelten sich die GlĂ€ubigen am Mahnmal des Friedens.
âAndreas Hofer war einer von vielen Tirolern, die sich groĂen Gefahren aussetzten, um fĂŒr die Freiheit Tirols, fĂŒr unsere Heimat, unseren Glauben und unsere Traditionen zu kĂ€mpfenâ, unterstrich Rosmarie Pamer in ihrer Gedenkrede. In der Zeit der Pandemie habe Freiheit eine neue Dimension und SpĂŒrbarkeit bekommen. Heute sei der Begriff Freiheit oft ein anderer, als er es noch fĂŒr Andreas Hofer war.
Der Einsatz fĂŒr die Gesellschaft ist aber zu jeder Zeit wichtig. âAndreas Hofer ĂŒbernahm Verantwortung und traf Entscheidungen â in einer
schwierigen Zeit, unter Druck und wohl auch nicht, ohne Fehler zu machenâ, betonte Pamer. Auch in heutiger Zeit brauche es Menschen, die bereit seien, vorauszugehen und Verantwortung zu ĂŒbernehmen.
VON KRIEG UND GEWALT
âAndreas Hofer wird als Held gefeiert. Wer sind die Heldinnen und Helden von heute?â, fragte Pamer. Es seien Ărztinnen und Ărzte, PïŹegerinnen und PïŹeger, Mitglieder der Zivilschutzorganisationen â vor allem jetzt in den Krisengebieten â und die vielen Menschen, die uneigennĂŒtzig helfen. Die AndreasHofer-Gedenkfeier sei verbunden mit dem Gedenken an die Opfer aller Kriege, aber auch an die Daheim-
gebliebenen, an Frauen und Kinder, die die unmittelbaren Auswirkungen der Kriege erleiden mussten. âDie an allen KriegerdenkmĂ€lern aufgelisteten Namen mögen Mahnmal sein fĂŒr die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewaltâ, betonte Pamer. Das damit verbundene Leid und Elend der Bevölkerung dĂŒrfe niemals vergessen werden. Pamer sprach auch von Mut, vom Mut Andreas Hofers. Mut könne auch in dieser so schwierigen Zeit helfen. âLasst uns mutig sein und Verantwortung fĂŒr die Gemeinschaft ĂŒbernehmen, lasst uns mutig sein und die Werte der Gemeinschaft verteidigen, und lasst uns mutig sein und zu Vorbildern fĂŒr unsere Kinder werdenâ, schloss Pamer ihre Rede. In WĂŒrdigung der mutigen KĂ€mpfer
fĂŒr Freiheit und Heimat feuerten die SchĂŒtzen unter dem Kommando von Hauptmann Sepp Rungger eine Ehrensalve ab, bevor die Musikanten der Musikapelle Sarnthein die bekannte Weise âIch hatte einen Kameradenâ erklingen lieĂen und 2 junge SchĂŒtzen einen Kranz am Mahnmal des Friedens niederlegten.
GRIES - (pka) In der SchĂŒtzenkompanie âMajor Josef Eisensteckenâ
Gries wurde unlĂ€ngst die Kommandantschaft neu gewĂ€hlt. Es seien dabei keine gröĂeren Ăberraschungen hervorgegangen, da die meisten der frĂŒheren Mitglieder auch wiedergewĂ€hlt wurden. Neben Hauptmann
Alexander Corradini stehen fĂŒr die kommende Dreijahresperiode auch
Michael Oberrauch als Oberleutnant, Heinrich Corradini als Fahnenleutnant und Martin Jaider als OberjĂ€ger zur VerfĂŒgung. Neu dazugekommen ist
Werner Neubauer, bekannt als ehemaliger SĂŒdtirolsprecher und Nationalratsabgeordneter in Ăsterreich, der als Zugleutnant gewĂ€hlt wurde. âFĂŒr uns ist dies besonders erfreulich, da Neubauer trotz seines Heimatortes Linz bei unseren Sitzungen fast immer dabei istâ, wie der Hauptmann unterstreicht. Er ist auch guter Dinge, dass die Kompanie kĂŒnftig mehr AktivitĂ€ten auf die Beine stellen kann, denn die CoronaPandemie âhat unsere TĂ€tigkeit doch erheblich eingebremst und auch das kameradschaftliche Zusammensein ist dabei zu kurz gekommen.â
Bereits im JĂ€nner hatten die Grieser SchĂŒtzen ihren Schutzpatron, den heiligen Sebastian, bei einer heiligen Messe, die von Pfarrer P. Ulrich Kössler zelebriert wurde, in der Stiftspfarrkirche Gries gefeiert. Auf die Frage, was die Sebastiani-Feier fĂŒr
das SchĂŒtzentum bedeute, meinte Alexander Corradini: âIn Tirol wird der heilige Sebastian seit langem verehrt und gilt als Patron gegen die Pest. Sebastian wird als mit Pfeilen durchbohrter MĂ€rtyrer dargestellt, der aber nicht an seinen Verletzungen stirbt. Daher wurde er als Schutzpatron der Kreuzritter, SchĂŒtzengilden, SchĂŒtzenkorps und der Tiroler SchĂŒtzen auserkoren.â
Beim TĂ€tigkeitsbericht 2022 erinnerte der Hauptmann an die Abhaltung des Bezirkstages des SchĂŒtzenbezirks Bozen, der in Gries stattgefunden hatte und einen erheblichen Aufwand mit sich brachte. âEs war aber ein gelungener Festtag, an den wir uns noch lange erinnern werden.â
Weiters reinigten die SchĂŒtzen, wie schon seit Jahrzehnten gehandhabt, den Friedhof bei der Alten Grieser Pfarrkirche und nahmen an wichtigen kirchlichen AnlĂ€ssen und verschiedenen Gedenkfeiern und Veranstaltungen mit einer Abordnung teil. KĂŒrzlich fand auch das traditionelle Andreas-Hofer-Gedenken statt, bei dem Bundesmarketenderin Major Manuela Lastei eine viel beachtete Rede hielt, richtete sie doch ihr Augenmerk auf vielfach âunbekannteâ FreiheitskĂ€mpfer und vor allem wies sie auf das heldenhafte Verhalten Anna Ladurners, Ehefrau von Andreas Hof, hin.
Zucchini eignen sich hervorragend fĂŒr eine Kohlehydrat-arme-ErnĂ€hrung. Auch ist die Fastenzeit traditionell eine Zeit der âleichten Kostâ. Machen Sie sich diese Tatsachen zunutze und versuchen Sie unser ZucchiniauïŹaufRezept mit TruthahnïŹeisch und HirtenkĂ€se.
2 kleine Zucchini, 1 Tasse GemĂŒsebrĂŒhe, 250 g TruthahnïŹeisch, 1/2 TL scharfen Paprika, 1 EL Samenöl , 1 kleine Peperoni, gelb, 1 kleine Knoblauchzehe, 1/2 TL Thymian, 1/4 Tasse WeiĂwein, trocken, 1 TL Paprika, edelsĂŒĂ, 1 TL SpeisestĂ€rke, 1/4 Becher Sahne, Pfeffer und Salz, 25 g HirtenkĂ€se (Feta), 125 g Vollkornbaguette
ZUBEREITUNG:
Zucchini halbieren, mit einem TL aushöhlen und in GemĂŒsebrĂŒhe 5 Minuten leise köcheln lassen. Ausgehöhltes Zucchini-FruchtïŹeisch zurĂŒckstellen und spĂ€ter nach Belieben zur FĂŒllung geben. Truthahnbrust in Streifen schneiden, mit scharfem Paprikapulver bestreuen und in bereits erhitztem Ăl (1 EL) unter stĂ€ndigem RĂŒhren 4 Minuten anbraten. Von der Flamme nehmen und abgedeckt zurĂŒckstellen. Peperoni in WĂŒrfel schneiden und mit gehacktem Knoblauch und Thymian im restlichen Ăl 2 Minuten anbraten. Mit GemĂŒsebrĂŒhe und Wein ablöschen. EdelsĂŒĂes Paprikapulver mit SpeisestĂ€rke und Sahne verrĂŒhren und die SoĂe damit andicken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zucchini in eine AuïŹaufform legen und mit TruthahnïŹeisch und gewĂŒrfeltem SchafskĂ€se (oder Feta) fĂŒllen. Die SoĂe und das PaprikagemĂŒse darĂŒber verteilen. 10 Minuten im Backofen bei 175 Grad ĂŒberbacken. Dazu knuspriges Baguette servieren.
Und ein guter Rat zum Schluss: Lassen Sie sich fachkundig beraten. Beim Metzgermeister Oskar StampïŹ ïŹnden Sie die besten Zutaten fĂŒr alle Arten von Fleischgerichten und viele leckere Beilagen. Wer es beim Kochen besonders eilige hat, ïŹndet auch verschiedene bereits koch- oder essfertig vorbereitete SpezialitĂ€ten.
EGGEN/BOZEN - (pka) Das Licht der Welt erblickte die BĂ€ckn Hanni â sie stammt aus einer BĂ€ckersfamilie â am 10. August 1946 in Eggen. âGeboren bin ich im zweiten Stock unseres Elternhauses als Hausgeburt, das war damals so ĂŒblich. Auch alle meine 9 Geschwister sind dort auf die Welt gekommenâ, berichtet Hanni. Sie war die drittĂ€lteste der Maria Pfeifer und des Johann Pichler, die im Dorfzentrum eine Gemischtwarenhandlung und eine BĂ€ckerei betrieben. âWir mussten auch tĂ€glich frische Milch fĂŒr unseren Haushalt besorgen, da zierten wir uns immer, denn der liefernde Grotthof war doch ein groĂes StĂŒck von uns entfernt. Wir benötigten stets 2 Liter, die dann eines von uns Kindern nach Hause schleppen konnte.â
Die Volksschule besuchte Hanni in ihrem Heimatdorf, nach den 5 Jahren âmussteâ sie jedoch noch weitere 3 Jahre anhĂ€ngen, auch das war seinerzeit nichts Ungewöhnliches. Ihr Berufswunsch war es, im Gastgewerbe tĂ€tig zu sein, so besuchte sie die Hotelfachschule, sie hat aber auch die Berufsschule â als VerkĂ€uferin âabgeschlossen. âDas haben wir unserer Mutter zu verdanken, sie hatte den Weitblick, so dass alle ihre Kinder einen Bildungsabschluss aufweisen konnten.â Hanni half zunĂ€chst daheim, begab sich aber dann nach Mailand als DienstmĂ€dchen, vor allem, um die Sprache besser zu lernen. ZurĂŒck nach Bozen, war sie im CafĂ© Plankensteiner in der GoethestraĂe im Servicebereich tĂ€tig. âDas Bedienen der Kaffeemaschine war ursprĂŒnglich ausschlieĂlich dem Chef Pepi Plankensteiner vorbehalten, da ich dies aber zur vollen Zufriedenheit ausfĂŒhrte, durfte ich als einzige an die Kaffeemaschine heran.â AnschlieĂend hat Hanni in der Pizzeria Wiesenheim in Unterrain gearbeitet, wo sie so richtig âauïŹebteâ und ihr Selbstvertrauen
Die aus Eggen stammende BĂ€ckn Hanni (so ist sie ĂŒberall bekannt) war schon als kleines MĂ€dchen eine KĂ€mpfernatur. Sie musste es schlieĂlich sein, wurde sie doch bereits als 4-JĂ€hrige von den Ărzten aufgegeben und zum Sterben nach Hause geschickt. Heute ist die inzwischen 76-JĂ€hrige Hanni Pichler aber frisch und munter, wenngleich sie tagtĂ€glich ihre Insulinspritzen benötigt. Sie ist noch weitgehend selbstĂ€ndig, wird aber trotzdem von ihrer Tochter Daniela liebevoll umsorgt.
stÀrken konnte.
Am lĂ€ngsten war Hanni Pichler beim frĂŒheren Primar bzw. Chefchirurgen des Bozner Krankenhauses, Kuno Steger, in Diensten. âVon 1989 bis 2014, also 25 Jahre lang war ich dort tĂ€tig,
habe so gut wie alles bewerkstelligt. Ich habe aber auch viel gelernt, beispielsweise verschiedenartige Gerichte zubereiten mĂŒssen, fĂŒr den Professor wie fĂŒr seine âLehrbubenâ, wie er die jungen Ărzte nannte, die er oft zu
Gast hatte. Obwohl wir manchmal auch kritische Auseinandersetzungen hatten, es hat sich immer eingerenkt.â
KRANKHEIT: Bereits als 4-JĂ€hrige musste sich die kleine Hanni mit einem SchlĂŒsselerlebnis, das sie fortan begleiten sollte, abïŹnden. Es war der 5. Dezember 1950, der so genannte Krampustag, als sie ĂŒber den Dorfplatz ging und plötzlich einen schwarzen Mann mit Ketten vor sich sah. Sie war geschockt, erschrak zu Tode und rannte in die naheliegende KĂŒche. Hanni verspĂŒrte einen unbĂ€ndigen Durst, den sie nicht zu stillen vermochte. âDas war der Beginn meiner Zuckerkrankheit, denn, wie meine Eltern erst viel spĂ€ter erfuhren, war dieses Erlebnis auslösend fĂŒr die bisherig gesunde BauchspeicheldrĂŒse, die durch den erlittenen Schock lahmgelegt wurde, mit all den nachteiligen Folgen.â
Diese Krankheit, auch als Diabetes bezeichnet, war damals kaum bekannt und erforscht. Die hiesigen Ărzte konnten keine Hilfestellung bieten und so wurde Hanni nach lĂ€ngerem Aufenthalt im Krankenhaus und in der Marienklinik âzum Sterben nach Hause entlassen.â Obwohl noch ein kleines Kind, war sie stĂ€rker als diese Krankheit und durch einen Ratschlag eines Bekannten brachte sie ihr Vater nach Innsbruck, wo sie Heilung erfuhr. Sie musste einen strengen DiĂ€tspeiseplan einhalten, war bereits ziemlich abgemagert, die Insulinspritzen halfen ihr aber sehr. Mit 13 Jahren bekam Hanni aber einen starken RĂŒckfall, der erst durch geeignetes Insulin behoben werden konnte. Aber sie hat all diese NiederschlĂ€ge gut ĂŒberstanden und fĂŒhlt sich nach wie vor gesund, âauch wenn ich tĂ€glich selbst viermal Insulin in die Arme und Oberschenkel spritzen mussâ, sagt eine zuversichtliche und gutgelaunte BĂ€ckn Hanni.
Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft? Was bedeutet das fĂŒr die SĂŒdtiroler Bauern?
Wie können sie zum einen hochwertige und vielfÀltige Lebensmittel produzieren und zum anderen diesen Erwartungen gerecht werden? Und was kann oder soll die Gesellschaft selbst beitragen?
Landesrat Arnold Schuler ist ĂŒberzeugt: âDie SĂŒdtiroler BĂ€uerinnen und Bauern tragen wesentlich zur ErnĂ€hrung der Bevölkerung bei.
DarĂŒber hinaus erhalten sie die Kulturlandschaft und haben einen maĂgeblichen Anteil an der Schönheit und Vielfalt unseres Landes.â
Zugleich ĂŒbt die Bevölkerung immer öfter Kritik an der Landwirtschaft. Dies ist dem Landesrat bewusst: Dass es in gewissen Bereichen der Landwirtschaft Potenzial zur Verbesserung gibt, darĂŒber hatte Arnold Schuler daher bereits im Sommer 2020 mit den BĂ€uerinnen und Bauern der vier Sektoren Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb sowie Weinbau in vier Online-Webinaren gesprochen. Ziel war es, die Grundlagen fĂŒr ein klares Zukunftskonzept der Landwirtschaft im Zeitraum von 2020 bis 2030 zu erarbeiten. Umsetzen
lĂ€sst sich das Konzept aber nur, wenn die BĂ€uerinnen und Bauern ein zukunftsweisendes VerstĂ€ndnis der Gesellschaft gegenĂŒber der Landwirtschaft erzielen.
UND TECHNIK
Innovative Technologien rentabel zu nutzen, ist heute eine Kernfrage der modernen Landwirtschaft. Diese sollen vor allem der Arbeitserleichterung dienen. Eine nachhaltige Ressourcenschonung kann durch einen sinnvollen Einsatz ebenfalls vorangetrieben werden. Digitalisierung und innovative Techniken sind in der modernen Landwirtschaft kaum mehr wegzudenken. Der Einsatz neuer Technik beschrĂ€nkt sich nicht nur auf groĂe Betriebe, sondern hat auch in klein strukturierten SĂŒdtiroler Landwirtschaftsbetrieben Einzug gehalten. Ein Beispiel: Selbstfahrende Traktoren mit GPS und Bordcomputer kontrollieren, wie viel NĂ€hrstoff beim DĂŒngen in den Boden muss. Dank dieser prĂ€zisen digitalen Ăberwachung, kann so eine ĂberdĂŒngung des Bodens verhindert werden. Dadurch wird zum einen den Landwirten die Arbeit erleichtert und zum anderen können Ressourcen
geschont werden. Dies ist ein wichtiger ökologischer Beitrag zur Nachhaltigkeit, neben einer Erhöhung der generellen Arbeitssicherheit in der Landwirtschaft. Der Ankauf von Landmaschinen und anderen technischen Hilfsmitteln bedeutet fĂŒr Landwirte oftmals eine groĂe Investition. Aus diesem Grund kann um verschiedene FörderbeitrĂ€ge und Steuerboni angesucht werden. Als besonders förderungswĂŒrdig gilt hierbei die sogenannte Technik 4.0. â also beispielsweise Maschinen mit intelligenter computergesteuerter Technik.
Neben hochmodernen GerÀten existiert auch eine Vielzahl an anderen
bewĂ€hrten technischen Maschinen in fast jedem Bereich der Landwirtschaft. Von Beregnungssystemen in der Obstlandwirtschaft, ĂŒber Ballenpressen oder Melkmaschinen in der Viehlandwirtschaft.
Kleinstrukturierte Betriebe sind in der Mehrzahl
In SĂŒdtirol herrscht vor allem eine klein strukturierte Berglandwirtschaft vor. HierfĂŒr sind nicht alle Technologien der Agrarindustrie geeignet, viele lassen sich aber gut an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. FĂŒr einige Landwirte sind die hohen Anschaffungskosten eine HĂŒrde bei einer ïŹĂ€chendeckenden Land-
wirtschaft 4.0 in SĂŒdtirol. Alternativ bietet sich eine gemeinschaftliche Nutzung besonders kostenintensiver Maschinen an. Ein Bewusstsein fĂŒr die praktischen Vorteile neuer Technologien in der Landwirtschaft, nimmt stetig zu. Vielen Landwirten ist es zudem ein Anliegen, angemessen auf die steigenden Herausforderungen in Hinblick auf Klima, Umwelt und Gewinnmaximierung zu reagieren. Der Druck oftmals immer gröĂere Mengen produzieren zu mĂŒssen, um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben, ĂŒberfordert vor allem kleine
Betriebe. In den letzten Jahren kam es zudem zu teilweise gravierenden ErnteausfĂ€llen durch Unwetter und andere Wetterextreme in SĂŒdtirol.
AGRUTZ: ARTIKEL FĂR LANDWIRTSCHAFT, HAUS & GARTEN VON GROSSEM âNUTZâ
Agrutz ist Ihr Partner in Fragen PïŹanzenschutz, biologischem PïŹanzenschutz, Hagelschutztechnik, AusdĂŒnnungsmittel und allgemeinem Zubehör. Kundenzufriedenheit, NĂ€he zum Kun-
Der gröĂte LandmaschinenhĂ€ndler fĂŒr Obst-, Wein- und Berglandwirtschaft der Region: mit 6.000 qm Ausstellung, moderner Werkstatt und umfangreichem Ersatzteillager
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den, die persönliche Beratung und der Service stehen fĂŒr das AgrutzTeam an erster Stelle. Vor mehr als 30 Jahren hat der FirmengrĂŒnder Hermann Anesi mit dem Wortlaut âProbieren wir doch mal, es wird wohl gut gehen, die HandelstĂ€tigkeit fĂŒr den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten in Grutzen bei Bozen begonnen. Anfangs waren die Schritte klein, aber nach einigen Jahren entstand mit ProfessionalitĂ€t und Liebe zum Kunden und der Landwirtschaft ein Vorzeigebetrieb, der in SĂŒdtirol in seiner Branche sicherlich einen Stellenwert hat. Im Laufe der Jahre bekamen die Familienmitglieder und die Mitarbeiter im Betrieb ihre eigenen Bereiche, sodass jeder Kunde fachmĂ€nnisch betreut werden kann. Agrutz versteht sich als Partner: Sei es fĂŒr die Kontrolle der Apfelanlagen nach SchĂ€dlingen, sei es zur Ausmessung von neuen Anlagen fĂŒr den Neuanbau oder die Errichtung einer Hagelnetz- oder Beregnungsanlage. Eine Auszeichnung fĂŒr das Team, denn der Kunde fĂŒhlt sich in seinen Entscheidungen bestĂ€rkt. Der Standort der Firma Agrutz ist sicher ein Vorteil fĂŒr den Kunden. Er liegt direkt in der Handwerkerzone Wurzer bei St. Jakob/Leifers und ist fĂŒr den Kunden jederzeit leicht und ohne Parkplatzprobleme erreichbar.
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Deutz Fahr
Er ist der gröĂte LandmaschinenhĂ€ndler in der Region. Nun hat Sanoll seinen Hauptsitz in Neumarkt erweitert und kann
Mitterer war schon immer die erste Adresse, wenn es um den Bereich Rohr und BewĂ€sserungstechnik ging. Der einladende Firmensitz wurde nicht als ReprĂ€sentations-Palast gebaut, sondern laut Klaus Mitterer, um âdie maximale Ausnutzung der zur VerfĂŒgung stehenden FlĂ€che und die reine ZweckmĂ€Ăigkeit zu nutzen, zur besseren Betreuung und Bedienung unserer geschĂ€tzten Kunden, ganz gleich ob Landwirte
75 x lĂ€ngst Vergessenes, Bedeutsames und Nachhaltiges, Erlebtes und Kurioses, Fakten und HintergrĂŒnde aus 75 Jahren Obstbaugeschichte, erzĂ€hlt von Kurt Werth âSĂŒdtiroler Obstbaugeschichte(n)â ist eine Zeitreise. Der Obstbau-Fachmann Kurt Werth zieht in 75 Einzelgeschichten einen roten Faden durch 75 Jahre SĂŒdtiroler Obstbaugeschichte. Er erzĂ€hlt von lĂ€ngst vergessenen Begebenheiten, ruft Fakten und HintergrĂŒnde in Erinnerung und plaudert unterhaltsam ĂŒber Erlebtes und Kurioses: von den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg, der Entwicklung des Handels und der Obstgenossenschaften, vom Frostschutz und den VerĂ€nderungen im PïŹanzenschutz von der Zeit, als alles nur durch âdie chemische Brilleâ betrachtet wurde, bis hin zum nachhaltigen Integrierten und BioAnbau von heute.
Kurt Werth berichtet, wie MaikÀfer und Engerlinge in Schach gehalten wurden, wie ein
Unwetter in Tramin fast zu einer Katastrophe gefĂŒhrt hat und wie die Etsch fĂŒr das fruchtbare Etschtal eine stĂ€ndige Gefahr darstellt. Er blickt auf Zeiten zurĂŒck, als die Obstbauern infolge der âAIMA-Interventionâ Ăpfel zum âWegschmeiĂenâ produziert haben, er zeigt auf, wie der Birnenanbau in SĂŒdtirol abgestĂŒrzt ist und warum die FAO die Familienbetriebe und das Genossenschaftswesen in SĂŒdtirol weltweit als Vorbild dargestellt hat, aber auch, wie die Versteigerungen entstanden sind und wie und warum sich die Genossenschaften zusammengeschlossen haben. AuĂerdem erzĂ€hlt der Autor, wie einzelne Sorten nach SĂŒdtirol gekommen sind, wie sich die Erziehungsformen gewandelt haben, welche Rolle das Baumschulwesen gespielt hat und wie sich die Mechanisierung und die Spritztechnik entwickelt haben.
Interessant sind auch die AusfĂŒhrungen ĂŒber die Bedeutung der landwirtschaftlichen
Bildungseinrichtungen, die Beratung und Forschung, der EinïŹuss von EU, Staat und Land auf die Agrarpolitik und die internationale Apfelmesse âInterpomaâ, die SĂŒdtirol im Rhythmus von zwei Jahren zum Nabel der Apfel-Welt macht.
âSĂŒdtiroler Obstbaugeschichte(n)â erzĂ€hlt Obstbaugeschichte seit 1945 in Geschichten.
Herstellung und Verlag: Effekt!-Buch
ISBN: 078-88-97053-93-4
433 Seiten â Preis: 25 ⏠Bestellung ĂŒber:
E-Mail: kurt.werth1@gmail.com; Tel. 335 8391124 und erhÀltlich: im Buchhandel und den Filialen der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft
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mayr â wie er auch selbst zugibt â ein derart schwieriger Charakter, dass er sich sogar mit seinem talentierten Vetter, dem Bozner Josef von Giovanelli, der in Padua und Innsbruck studiert hatte und als sein Adlatus wirkte, ĂŒberworfen hatte, worauf dieser am 16. Mai 1809 von Hofers Standquartier Steinach nach Bozen zurĂŒckkehrte.
Nach von Hormayrs durch den Waffenstillstand erzwungenem Abgang nach Wien wurde sein erst fĂŒnfundzwanzigjĂ€hriger Vetter Josef von Giovanelli, allerdings erst ab 21. September 1809, nach Innsbruck zurĂŒckgeholt, wo er zu einer Art Minister des Inneren, fĂŒr den in der Innsbrucker Hofburg allein regierenden Sandwirt wurde. Dieser war sich seiner administrativen SchwĂ€chen bewusst und wĂŒnschte den jungen v. Giovanelli an seiner Seite.
1812/13 war Hormayr fĂŒhrend in der Widerstandsbewegung âAlpenbundâ, die nach dem Vorbild der
spanischem Resistance von Tirol ausgehend schlieĂlich auf ganz Europa ĂŒbergreifen und Napoleons Herrschaft zu Fall bringen sollte. Obwohl auch Hormayrs Gönner Erzherzog Johann dem Alpenbund angehörte, war dieses Widerstandszentrum gegen Napoleon und die mit ihm verbĂŒndete Bayerische Herrschaft ohne Wissen des Kaisers und des mĂ€chtigen Staatsministers Wenzel Lothar Graf Metternich entstanden. âDerartige WĂŒhlarbeit an der Zentralregierung vorbeiâ, wie sie 1813 aufgedeckt worden war, fĂŒhrte zur Verhaftung Hormayrs, und Erzherzog Johann erhielt âTirol-Verbotâ. FĂŒr Hormayr bedeutete dies 13 Monate Haft, zunĂ€chst in der Festung MunkĂĄcs (heute Mukatschewo, Ukraine) und spĂ€ter auf dem BrĂŒnner Spielberg. Obwohl nach der Haft teilweise rehabilitiert und 1816 von Kaiser Franz I. zum Historiographen ernannt, sah Josef v. Hormayr fĂŒr sich keine Zukunft in Ăsterreich, wo er âpolizeilich ĂŒberwachtâ wurde und auch sein wissenschaftliches Arbeiten fast unmöglich geworden wĂ€re. In dieser Zeit des KonïŹikts gegen die Obrigkeit brachte er wie
Nach der Schlacht bei Wagram (Niederösterreich) am 5./6. Juli 1809, bei der Napoleon als Sieger hervorgegangen war, wurde am 12. Juli 1809 der Waffenstillstand von Znaim geschlossen. FĂŒr die Zukunft Tirols war entscheidend, dass sich Ăsterreich verpïŹichten musste, Tirol von den österreichischen Truppen zu rĂ€umen sowie die österreichische Verwaltungsobrigkeit aufzugeben. Verbittert stellte der ehrgeizige österreichische Intendant von Hormayr in seinem anonymen Werk, das unter Vermeidung der österreichischen Zensur 1817 in Leipzig erscheinen sollte (âGeschichte Andreas Hoferâs, Sandwirths aus Passeyr, OberanfĂŒhrers der Tyroler 1809â) auf S. 398 fest: âIn der Administration wiederkĂ€ute Hofer, wie wir schon bereits angemerkt, in allem und
jedem bloĂ die Verordnungen des österreichischen Intendanten Freiherrn v. Hormayrâ. Weil die Publikation wie gesagt anonym erschien, konnte er von sich selbst in der dritten Person schreiben und sich in seiner Verbitterung kein Blatt vor den Mund nehmen, wie z.B. auf S. 55/56: âVon vielen und anhaltenden Arbeiten, von Entbehrungen, von Nachtwachen, war er (Hofer) ganz und gar kein Freund. Er nahm sehr ĂŒbel, wenn man ihn bei Tische durch GeschĂ€fte unterbrach. Mit Hormayr, der beinahe keinen Schlaf hatte, und auch zu Nacht diktirte, expedirte, und wie der wilde JĂ€ger Alles durcheinander trieb, sich in einem Quartier zu ïŹnden, war fĂŒr Hofer immer ein wahrer Jammer.â Andererseits war der arbeitsbesessene und geniale Verwaltungsjurist Hor-
Zwei unterschiedliche BiograïŹen Andreas Hofers. Links, offenbar herabwĂŒrdigend, weil Hofer als âAnfĂŒhrer der Insurgentenâ bezeichnet wird (unpubliziertes vierseitiges Exemplar, Privatbesitz). Rechts die 460-seitige erste eingehende BiograïŹe Hormayrs, die dieser 1817 in Leipzig anonym herausbrachte, um seiner kritischen Meinung ĂŒber die Haltung des österreichischen Kaiserhauses wĂ€hrend der Erhebung Tirols im Jahre 1809 freien Lauf zu lassen.
gesagt 1817, bezeichnenderweise in Leipzig, die erste mit Dokumenten belegte BiograïŹe Andreas Hofers heraus, in der allerdings Hormayrs ehemaliger Patriotismus einer ErnĂŒchterung ĂŒber die damaligen Geschehnisse gewichen war. Das tiefe ZerwĂŒrfnis mit Metternich war geblieben, und Ăsterreich nicht mehr sein Herzensanliegen.
WĂ€hrend sein Vater Max Joseph von Bayern in den Tirolern nur âInsurgentenâ (AufstĂ€ndische) sah, achtete der Kronprinz Ludwig sie als FreiheitskĂ€mpfer. Kurz bevor Ludwig widerwillig eine GefechtsĂŒbung mit den Tirolern am Berg Isel im November 1809 miterlebte und dabei sogar in Lebensgefahr kam, hatte Andreas Hofer am 29. Oktober 1809 eine Unterredung mit dem allgemein als tirolerfreundlich bekannten Kronprinzen herbeizufĂŒhren versucht. Der Sandwirt hatte an eine persönliche Unterredung mit Ludwig
gedacht, lieĂ sich aber dann von einigen seiner Leute doch zu weiteren Kampfhandlungen bewegen.
Zu den FĂŒrsprecherinnen der Tiroler, die bei Ludwig Gehör fanden, zĂ€hlte wĂ€hrend ihres MĂŒnchner Aufenthalts Bettina von Arnim.
In einem ihrer Briefe an Goethe heiĂt es, âim Kronprinzen walte das Naturrecht vor, dann (=daher) wird er die (gefangenen) Tiroler nicht miĂhandeln lassen.â SpĂ€ter konnte sie Goethe berichten, âdass der Kronprinz mit den Gefangenen (Tirolern) zu Mittag gegessen habe und treulich die Kartoffeln geteilt habe.â (Heinz Gollwitzer, Ludwig I. von Bayern, MĂŒnchen 1997, S. 114).
âIm Winter 1808/09 trank Ludwig in einer Gesellschaft des österreichischen Gesandten Graf Stadion ein Pereat (=nieder mit ihm) auf Napoleon. Der Kronprinz stieĂ mit der anwesenden Bettina von Arnim so heftig an, daĂ der FuĂ des Glases zerschellte.â (Geheimes Hofarchiv MĂŒnchen, Gollwitzer, S. 140). Acht Tage nach der ErschieĂung Andreas Hofers in Mantua (am 20. Februar 1810) kam man in Paris zur Einsicht, der Tiroler Aufstand habe gezeigt,
Silbermedaille von J. Lösch auf die Ankunft des Kronprinzenpaares am 27. Oktober 1810 in Innsbruck, wo es dem tirolerfreundlichen Ludwig von Bayern gelang, als Generalgouverneur des bayerisch verbliebenen Teils Tirols die Wunden des Aufstandes von 1809 zu heilen. Er berief den genialen Historiker und Verwaltungsspezialisten â sowie WiderstĂ€ndler gegen Metternich â Freiherrn v. Hormayr 1827 nach MĂŒnchen.
dass Bayern nicht in der Lage sei, ganz Tirol zu regieren. Nach zĂ€hen Verhandlungen ïŹel schlieĂlich die Entscheidung, Bayern mĂŒsse sich auf die napoleonische Linie nördlich von Bozen zurĂŒckziehen. Mit der Ernennung Ludwigs zum Generalgouverneur des Inn- und Salzachkreises (d.h. des noch bayrisch verbliebenen Teils Tirols und Salzburgs) fand man ohne Zweifel eine Persönlichkeit, die geeignet war, die Wunden des Aufstandes von 1809 zu heilen. Nach dem katastrophalen Russlandfeldzug Napoleons beschloss Bayern einige Tage vor der Völkerschlacht von Leipzig (16. 10. 1812) die Abwendung von Frankreich.
Als der Kronprinz, als König Ludwig I., die Regierung Bayerns 1825 antrat, war er kein romantischer TrĂ€umer, sondern ein bestens vorbereiteter Regent, ein bedeutender Förderer der Kunst, der versuchte, MĂŒnchen mit dem Architekten Leo von Klenze mit klassizistischen Bauten zum âIsar-Athenâ zu machen. Als König wollte er Bayern als Staat modernisieren und dazu brauchte er tĂŒchtige Köpfe, wie den Freiherrn Josef von Hormayr, der nach seinen schlechten Erfahrungen mit Metternich 1827, also zwei Jahre nach dem Regierungsantritt Ludwigs, dessen Ruf nach MĂŒnchen folgte. Dort allerdings wurde er in politischen und Wissenschaftskreisen eher gemieden und man verĂŒbelte ihm seine frĂŒheren antibayrischen Schriften, die er wĂ€hrend des Tiro-
ler Aufstands verfasst hatte. Erst nach Jahren gelangte er als âLeiter des Reichsarchivsâ und âWirklicher Geheimer Ratâ sowie âKammerherrâ zu einem gewissen Ansehen. Trotz seiner unverkennbaren FĂ€higkeiten in der Verwaltung und als Historiker (er verfasste 170 Werke) sowie als Journalist brachte ihm die Tatsache, dass er keinen KonïŹikt, auch nicht im Privaten, scheute, wenig Sympathien. Trotzdem hielt ihn Ludwig fĂŒr den bedeutendsten katholischen Historiker Deutschlands, der eine groĂe Bayerische Geschichte verfassen sollte. Daraus wurde nichts, weil sein Umkreis ihn als Verleumder, Hetzer, ja âMephistophelesâ ob seiner Pamphlete hasste. Dies veranlasste Ludwig, zu dessen einïŹussreichen Ratgebern er eine Zeit lang gehört hatte, den Unruhestifter 1832 als âMinisterresidentenâ nach Hannover und dann nach Bremen abzuschieben. Der Innsbrucker v. Hormayr fĂŒrchtete schon, im âfernen, kalten, protestantischen Nebellandâ sterben zu mĂŒssen, als er zu seiner Freude 1847 nach MĂŒnchen zurĂŒckkehren durfte. Dort starb er ein Jahr spĂ€ter an einem Schlaganfall, ausgerechnet im Jahr 1848, als sein groĂer Gegner Metternich gestĂŒrzt, und auch sein BefĂŒrworter Ludwig I. zur Abdankung gezwungen worden war. Hormayr ist auf jeden Fall eine SchlĂŒsselïŹgur des Jahres 1809 gewesen, die fĂŒr die geschichtliche Rezeption des Sandwirtes bis weit ĂŒber Tirol hinaus entscheidend war. Die Liebe zur Freiheit seiner Heimat hat ihn ein Leben lang beseelt und in seinem Tirol, und zwar im Stift Stams (in der Vorhalle zur Grablege der Tiroler Regenten), wollte er sein Herz bestattet wissen.
Ach, was haben wir in den letzten Wochen doch diskutiert ĂŒber diese gesetzlich verordnete Lebensmittel-Herkunftsangabe in Restaurants und GasthĂ€usern. Eigentlich eine gute Sache, wenn man weiĂ, wo die Fressalien herkommen, dachte ich mir. Und da ich ja ein braver, gesetzestreuer BĂŒrger bin, wollte ich es nicht nur bei der Herkunftsangabe im öffentlichen Bereich belassen, sondern diese tolle Neuregelung auch im Privaten einfĂŒhren. Also fragte ich meine allerbeste HĂ€lfte beim Mittagsmahl, ob sie denn genau wisse, wo unser Essen herkĂ€me. Sie bedachte mich mit einem Blick Marke âvertrau mir einfach, denn ich kann kein WĂ€sserchen trĂŒbenâ und meinte nur lapidar: âLogischâ. Dann Schweigen. Aber als notorisch berĂŒhmt-berĂŒchtigte NervensĂ€ge lasse ich sowas natĂŒrlich nicht mit mir machen; demzufolge hakte ich nach: âAlso, wo kommt das Essen her?â
Schelmisches Grinsen ihrerseits: âAus dem Kochbuch. Seite 18, ganz oben.â Tja, wer blöd fragtâŠ
Aber SpaĂ beiseite. Der Landes-Gesetzesentwurf zur verpïŹichtenden Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln war nun wochenlang ein heiĂ umstrittenes Thema. Dass er am Ende nicht den EU-Bestimmungen entsprechen soll, ist da natĂŒrlich ein besonderes Zuckerl. Aber wirklich verwunderlich ist es nicht, denn Europa wird langsam, aber sicher zum Gesetzesdschungel. Und ich frage mich schon, wo diese politische Verordnungswut auf europĂ€ischer, nationaler und auch Landes-Ebene herkommt. Scheinbar jedes kleinste Detail des öffentlichen Lebens soll gesetzlich geregelt werden, aber wozu? Ich sehe z.B. eine Herkunftsangabe bei Lebensmitteln auch positiv, aber warum soll es dazu eine VerpïŹichtung geben? Jeder Wirt kann das von sich aus machen, und wenn nicht, kann ich als Gast auch einfach danach fragen. Also, woran liegt es? Halten Politiker uns armes Völkchen fĂŒr derart unmĂŒndig, dass man uns an der Leine durchs Leben fĂŒhren muss? Oder sind manche Gesetze eher knallharten Interessensvertretungen geschuldet? Die Antwort darauf muss wohl jeder selbst ïŹnden; ich fĂŒr meinen Teil fĂ€nde etwas weniger Verordnung und etwas mehr Hausverstand angenehm.
der Fasching ist vorbei, die Fastenzeit hat begonnen, aber das KriegslĂ€rmen in der Ukraine nimmt auch nach einem Jahr der KriegsfĂŒhrung kein Ende und der KonïŹikt kann noch eskalieren. MinisterprĂ€sidentin Meloni ist bemĂŒht, die ZuverlĂ€ssigkeit von Italien auf dem internationalen Parkett zu demonstrieren und sichert weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu. Berlusconi fĂ€llt ihr wieder einmal in den RĂŒcken und liefert ein Zeugnis dafĂŒr, dass die Einigkeit der Regierungspartner nicht so sehr auf gemeinsamen Vorstellungen zu Tagesthemen beruht, sondern letztendlich auf die bislang ungebrochene Vorrangstellung von Giorgia Meloni innerhalb der Koalition zurĂŒckzufĂŒhren ist, die jedoch AusbrĂŒche, oder besser formuliert wohl Ausbruchsversuche ihrer Partner, nicht zur GĂ€nze vermeiden kann. Man kann nicht unbedingt behaupten, dass der Haussegen zur GĂ€nze schief hĂ€ngen wĂŒrde in der Regierungsmehrheit, doch leises Unbehagen der Juniorpartner vermeint man doch hin und wieder zu spĂŒren. Tatsache ist, dass es Meloni bislang mit groĂem Erfolg gelungen ist, den an und fĂŒr sich nicht bezĂ€hmbaren Matteo Salvini an der Leine zu halten und auch Berlusconi im Hintergrund zu belassen, sodass mit ernsthaften Krisen in der italienischen Innenpolitik derzeit nicht zu rechnen ist. Dies gilt vor allem auch unter BerĂŒcksichtigung des Umstandes, dass der Partito Democratico immer noch auf SelbstïŹndungskurs ist, der auch nach Abschluss der Vorwahlen am 26.02.2023 nicht abgeschlossen sein dĂŒrfte. Stefano Bonaccini oder Elly Schlein, wer von
den beiden auch den Partito Democratico in Zukunft anfĂŒhren wird, kann nicht davon ausgehen, dass mit dem Abschluss der Vorwahlen auch die internen GrabenkĂ€mpfe beendet sein werden und sich die Partei in konstruktiver Grundstimmung neu positionieren kann. NutznieĂer dieser IdentitĂ€tskrise ist die FĂŒnf-Sterne-Bewegung, die es unter der FĂŒhrung von Conte zu schaffen scheint, sich als dauerhafteund als dauerhaft zuverlĂ€ssige - Oppositionskraft zu etablieren, die fĂŒr bestimmte Themen - man denke nur an das BĂŒrgereinkommen oder die 110-ProzentSanierungen - das Vertretungsmonopol beansprucht. Doch wir wissen, die politische GroĂwetterlage kann sich in Italien mitunter sehr schnell Ă€ndern, weshalb es keinem vergönnt ist, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Meloni hat das offensichtlich auch nicht vor, und der Erfolg gibt ihr Recht. Nicht zuletzt ist ihre StĂ€rke auch Ergebnis der SchwĂ€che ihrer Gegner und darauf kann sie sich langfristig nicht verlassen.
Es geht weiter in Rom, auch in der Fastenzeit ⊠am 23. Februar 2023
Ich beobachte seit Jahren, wie die Landesregierung mit den SĂŒdtiroler JungĂ€rzten umgeht und muss feststellen, dass sie nichts gelernt hat. 2013 wollte sie den Ărztemangel mit dem teuren und provinziellen Hirngespinst einer Medical School beseitigen. Dieser Unsinn wurde gestoppt, geistert nun aber schon wieder herum.
2017 haben sich 158 SĂŒdtiroler Medizin-Studenten und JungĂ€rzte unter der FĂŒhrung von Elisa Reiterer in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und erklĂ€rt, warum sie nicht aus Ăsterreich nach SĂŒdtirol zurĂŒckkehren werden. Einer der vielen Kritikpunkte war, dass es keine Anlaufstelle gibt, um RĂŒckkehrern Erstinformationen und bĂŒrokratische Hilfe zu geben. Die Landesregierung hat dafĂŒr eine Zusage gegeben, aber was ist seither geschehen? Der aktuelle Fall âLarissa Hoferâ beweist, dass es nach wie vor keine Hilfe gibt.
Ob Theiner, Stocker, Widmann oder Kompatscher â die SVP-GesundheitslandesrĂ€te haben in Sachen
JungĂ€rzte auf ganzer Linie versagt. Unsere jungen Mediziner bleiben in Ăsterreich und statt ihnen stellt der SanitĂ€tsbetrieb Leute aus dem SĂŒden an, die kaum Deutsch verstehen. So kann es nicht weitergehen! Ich biete Betroffenen an, ihnen Erstauskunft zu bĂŒrokratischen Hindernissen und Anerkennungsfragen zu geben, natĂŒrlich kostenlos. Aber das kann doch nicht die Lösung sein, dass sich die Leute an einen Anwalt wenden mĂŒssen, wenn ein öffentliches Interesse besteht, den Ărztemangel im Land zu lindern.
Mit dem Haushaltsgesetz 2023 (Gesetz Nr. 197 vom 29. Dezember 2022) wurde eine interessante Förderung fĂŒr den Kauf neuer energieefïŹzienter Wohnimmobilien von Privatpersonen eingefĂŒhrt. Wer im Jahr 2023 eine energieefïŹziente Wohnimmobilie erwirbt, erhĂ€lt 50 % der auf den Kauf anfallenden Mehrwertsteuer als Steuerguthaben bei der Einkommenssteuer zurĂŒck. Das Steuerguthaben wird auf 10 Jahre aufgeteilt. Das Steuerguthaben gilt nur fĂŒr den Ankauf von Immobilien mit hoher EnergieefïŹzienz (Energieklassen A oder B) und unter der Voraussetzung, dass der VerkĂ€ufer direkt eine BauïŹrma oder ein Immobilienfond ist. Das
Gesetz beschrĂ€nkt sich dabei nicht auf die Erstwohnung, somit gilt der Steuerabsetzbetrag auch fĂŒr den Kauf von Zweitwohnungen. Eine weitere interessante Förderung ist der Abzug fĂŒr die Einkommenssteuer, sowohl fĂŒr natĂŒrliche Personen als auch fĂŒr Gesellschaften, in Höhe von 75 % fĂŒr BaumaĂnahmen zur Ăberwindung und Beseitigung von architektonischen Barrieren in bestehenden GebĂ€uden. Diese Förderung gilt fĂŒr alle GebĂ€ude, unabhĂ€ngig von ihrer Katasterkategorie oder Nutzung. Der Steuerabzug steht Privatpersonen sowie Unternehmen oder FreiberuïŹern zu. Bei der Beseitigung von architektonischen Barrieren kann es
Zwischen Mensch, Natur und Wirtschaft
Der Wintertourismus ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft im Alpenraum und durch direkte und indirekte Effekte ein bedeutender Motor fĂŒr unseren Wohlstand. Dabei gilt es, neben der ökonomischen Seite die soziale VertrĂ€glichkeit des Wintertourismus und damit die LebensqualitĂ€t der hier lebenden Bevölkerung zu garantieren. Zudem mĂŒssen Natur, Umwelt und Ressourcen fĂŒr zukĂŒnftige Generationen in den Alpen erhalten bleiben.
Datum: Dienstag, 14. MĂ€rz 2023, 18:00 Uhr
Ort: Handelskammer Bozen, 3. Stock
Anmeldung innerhalb Montag, 13. MĂ€rz 2023
Infos: 0471 945 614
info@handelskammer.bz.it
In der Fastenzeit verzichte ich auf alles, was dick macht: Waage, Spiegel und enge Hosen âŠ
sich z. B. um die Anbringung einer Rollstuhlrampe, um die Anpassung der sanitĂ€ren Einrichtung fĂŒr beeintrĂ€chtige Menschen, oder Neuinstallation bzw. Modernisierung eines Aufzugs handeln. Der Höchstbetrag der geförderten Ausgaben Ă€ndert sich je nach GebĂ€udetyp und liegt bei:
âą 50.000 Euro fĂŒr EinfamilienhĂ€user oder unabhĂ€ngige und autonome Wohneinheiten in MehrfamilienhĂ€usern;
âą 40.000 Euro pro Wohneinheit fĂŒr Arbeiten an Gemeinschaftsanteilen von MehrfamilienhĂ€usern mit zwei bis acht Wohneinheiten
âą 30.000 Euro pro Wohneinheit fĂŒr Arbeiten an Gemeinschaftsanteilen
von MehrfamilienhĂ€usern mit ĂŒber acht Wohnungen.
Der Steuerabzug wird auf 5 gleiche Jahresraten aufgeteilt. Es besteht die Möglichkeit der Abtretung des Steuerguthabens an Dritte und des âRabatts in der Rechnungâ. Dieser Bonus wurde nun bis 31. Dezember 2025 verlĂ€ngert.
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In Zusammenarbeit mit
Anfang Februar fanden im Bezirk Bozen Neuwahlen des BezirksbĂ€uerinnenrats, der BezirksbĂ€uerin und ihrer Stellvertreterin statt. Es gab wenig VerĂ€nderung aber groĂe Zustimmung. Zahlreiche Vertreterinnen der OrtsbĂ€uerinnenrĂ€te aus dem Bezirk Bozen trafen sich im Vereinshaus in Kardaun zur Vollversammlung. Auf dem Programm standen vor allem die Neuwahlen. Vorher berichtete Anita Spitaler Mederle ĂŒber die umfangreichen und vielfaltigen TĂ€tigkeiten auf Bezirksund Landesebene. Alle Mitglieder des BezirksbĂ€uerinnenrats, auĂer Rosa Gamper Hafner, stellten sich wieder der Wahl. Die Mitglieder des neugewĂ€hlten BezirksbĂ€uerinnenrats sind Veronika Mahlknecht Stampfer aus Völser Aicha, Andrea Maria MĂŒller Lobis vom Ritten, Marina Papadopoli Seppi aus St. Jakob/Leifers, Andrea Pompanin Gostner aus Kastelruth, Sigrid Santa aus Deutschnofen, Anita Spitaler Mederle von Eppan und Jutta
Tappeiner Ebner aus Nals. Danach folgte die Wahl der BezirksbĂ€uerin und ihrer Stellvertreterin. BezirksbĂ€uerin Veronika Stampfer wurde einstimmig wiedergewĂ€hlt und auch ihre Stellvertreterin Andrea MĂŒller Lobis wurde mit groĂer Mehrheit im Amt bestĂ€tigt. LandesbĂ€uerin Antonia Egger gratulierte Veronika Stampfer: âIch freue mich auf weitere vier Jahre gemeinsamer Arbeit im LandesbĂ€uerinnenrat.â Die BezirksbĂ€uerin dankte allen Anwesenden fĂŒr
ihr groĂes Vertrauen. Sie freute sich ĂŒber die vielen gelungenen Aktion der letzten vier Jahre, machte jedoch auch auf die Herausforderungen des Bauernstandes der kommenden Jahre aufmerksam. Besonders im Blick hatte sie dabei die Themen Lebensmittelkennzeichnung, Wolf und hohe Energiekosten. Veronika Stampfer und ihr Team seien bereit, â ganz nach dem Motto der Veranstaltung ââMutig vorwĂ€rtsâ zu gehen. Auch die anwesenden LandesrĂ€te Maria
Anfang Februar fanden im Unterland die Bezirkswahlen der SĂŒdtiroler BĂ€uerinnenorganisation statt. Siegried Stocker Lintner heiĂt die neue BezirksbĂ€uerin. Es war fĂŒr sie keine leichte Entscheidung, ist es doch ein verantwortungsvolles Amt, das auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Die ĂberredungskĂŒnste von LandesbĂ€uerin Antonia Egger, der scheidenden BezirksbĂ€uerin Maria Theresia Jageregger, dem Bezirksobmann von Unterland Reinhard Dissertori und des Bezirksobmanns der Bauernjugend Unterland Lukas Zelger waren notwendig, die in amĂŒsanter Weise von ihren Erfahrungen als FunktionĂ€re berichteten, ehe Siegried unter groĂem Applaus doch die Wahl annahm. Gerda Pardatscher wurde mit einer groĂen Mehrheit zur Stellvertreterin gewĂ€hlt. Gerne war sie bereit, Siegried zu unterstĂŒtzen. Maria Theresia Jageregger war 12 Jahren lang BezirksbĂ€uerin. Sie blickte auf die vielen Jahre als FunktionĂ€rin
Hochgruber Kuenzer und Arnold Schuler, sowie Landtagsabgeordneter Franz Locher sprachen von den Herausforderungen der nĂ€chsten Jahre, aber auch von der wertvollen Arbeit. âBĂ€uerinnen werden immer fĂŒr ihre Leistungen bewundertâ, damit beendete LandesrĂ€tin Maria Hochgruber Kuenzer ihre Ansprache. Umrahmt wurde die festliche Veranstaltung von der Musikgruppe âDie lustigen 5â aus Kastelruth.
zurĂŒck und stellte mit Genugtuung fest, dass vieles erreicht wurde, die Ziele der SBO gelebt wurden und sie viele Freundschaften schlieĂen konnte. DafĂŒr dankte ihr auch LandesbĂ€uerin Antonia Egger, Maria Theresia sei fĂŒr sie immer ein Mensch, den man um einen guten Rat fragen kann. Den ehemaligen Mitgliedern des BezirksbĂ€uerinnenrates Evi Andreaus Christoforetti, Monika EschgfĂ€ller, Erika Giovanett Zanotti, Cinzia Merighi Gallmetzer und Sabine Terzer Amort wurde fĂŒr ihren Einsatz gedankt, sie stellten sich nicht mehr der Wahl. So
Der neugewĂ€hlte BezirksbĂ€uerinnenrat Unterland mit der neugewĂ€hlten BezirksbĂ€uerin Siegried Stocker Lintner (4.v.l) wurden sechs neue Kandidatinnen in den BezirksbĂ€uerinnenrat Unterland gewĂ€hlt: Carolin Depentori Widmann aus Kurtatsch, Iris Giacomozzi Wegscheider aus Montan, Martina Girtler Vaja aus Neumarkt, Christine Schwienbacher Glöggl aus Auer, Tanja StimpïŹ aus Truden und Maria Terzer Moser aus Tramin. Als Motivation gab die Referentin Doris Ebner den BĂ€uerinnen folgende Botschaft mit auf den Weg: âIn uns steckt so viel mehrâ. Oft ist man sich nicht bewusst, was man alles schaffen kann, welche FĂ€higkeiten in uns stecken und wie
viele Rollen man bereits erfolgreich ausfĂŒllt.
Der LandesprĂ€sidentin-Stellvertreter der Seniorenvereinigung Hans Weissensteiner dankte den BĂ€uerinnen fĂŒr die gute Zusammenarbeit und wĂŒnschte dem neuen BezirksbĂ€uerinnenrat viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Zum Abschluss tischten die Montaner BĂ€uerinnen noch eine ErdĂ€pfel Marende auf. Gerne verweilten die BĂ€uerinnen noch zu einem gemĂŒtlichen Austausch.
Vor einem Jahr schaffte Edith GrĂŒnfelder aus Naturns höchstens wenige hundert Meter zu FuĂ. Danach ging ihr buchstĂ€blich die Luft aus. Heute unternimmt die 58-JĂ€hrige stundenlange Wanderungen, hat kĂŒrzlich zum Beispiel die Spronser-Seen-Runde geschafft.
Edith GrĂŒnfelder brachte vor einem Jahr 133,2 Kilogramm auf die Waage. âIch konnte nicht mehr schlafen, der Blutdruck war viel zu hoch, nach ein paar Schritten taten meine Knöchel weh.â Die 58-JĂ€hrige hatte sich fast schon aufgegeben. SĂ€mtliche DiĂ€ten waren gescheitert. Als ihre Blutwerte allerdings so schlecht wurden, dass eine Diabetes drohte, fasste Edith GrĂŒnfelder einen Entschluss: âIch nehme ab, denn ich will nicht mein Leben lang krank sein!â Eine Freundin empfahl ihr die Zangirolami-Methode,
die diese bereits erfolgreich durchgezogen hatte. âIch hatte davon in der Zeitung gelesen und dachte mir: Das könnte klappen, denn da wirst du begleitet.â Ein ErstgesprĂ€ch mit dem Ă€rztlichen Team in Bozen ĂŒberzeugte Edith GrĂŒnfelder, denn das Programm sollte individuell auf sie abgestimmt werden. Sie stellte ihre ErnĂ€hrung um, fĂŒhrte tĂ€glich einfache Ăbungen aus und merkte nach und nach, wie sich ihr Körper verĂ€nderte und wieder Energie bekam. âDer erste Monat war hartâ, gibt Edith GrĂŒnfelder zu. âIch war ja sĂŒchtig nach SĂŒĂem
gewesen, hatte mich fast gar nicht mehr bewegt.â Doch mitdem RĂŒckhalt des Teams der Zangirolami-Methode und mit ihrem Willen durchzuhalten ĂŒberwand sie die schwierigste Phase. âIch habe ja nicht gehungertâ, sagt die 58-JĂ€hrige, ânur anders gegessen.â FĂŒnf Mahlzeiten am Tag zeigen, dass die Zangirolami-Methode keine DiĂ€t ist, sondern lediglich eine âLebensUmstellungâ und spĂ€ter eine âLebensEINstellungâ. âStellen Sie sich vorâ, erzĂ€hlt Edith GrĂŒnfelder begeistert. âIch habe 30 Jahre lang Magenschutz genommen, weil ich stĂ€ndig Sod-
brennen hatte. Die Ărzte rieten mir, auf Vollkornprodukte umzustellen. Und plötzlich brauche ich keinen Magenschutzmehr.â Mittlerweile hat Edith GrĂŒnfelder 63 Kilogramm abgenommen, wiegt 70 Kilo und liebt das Wandern. Auf der HĂŒtte isst sie gern Knödel, âund wenn es mal etwas zu feiern gibt, muss ich auch bei einem StĂŒck Kuchen nicht Nein sagen.â FĂŒr Edith GrĂŒnfelder war die ZangirolamiMethode ein GlĂŒcksfall, wie sie sagt: âIch werde die Beratung weiter in Anspruch nehmenâ.
SARNTAL - Im vergangenen Juli krönte er sich am Passo Crocedomini ein weiteres Mal zum Italienmeister, kurz darauf triumphierte er am Jaufenpass und am Gaviapass, jeweils mit neuem Streckenrekord. Es waren die letzten Siege einer langen Karriere. Ein GesprÀch mit Michael Spögler.
Der Sarner Michael Spögler war im SĂŒdtiol.Berg.Cup seit Jahren das MaĂ aller Dinge und ist seit 2019 amtierender Berg-Italienmeister. Sein 1. Rennen hatte er im Jahre 2003 im Alter von 8 Jahren bestritten. Insgesamt 4 Italienmeistertitel, 40 Siege bei Bergrennen und Radmarathons und 20 weitere PodestplĂ€tze seit 2017 gehen auf sein Konto. Nun beendet er seine Karriere. Wir von der Bezirkszeitung haben mit dem 27-JĂ€hrigen gesprochen. Warum das Karriereende?
Michael Spögler: Die Entscheidung habe ich fĂŒr mich bereits im letzten Sommer getroffen und in den vergangenen Monaten reifen lassen. Ausschlaggebend war nicht ein bestimmter Grund, sondern eine Summe von mehreren GrĂŒnden. Viele haben mich oft nicht ernst genommen, als ich gesagt habe, dass ich das nicht mehr lange machen werde. FĂŒr mich war aber schon lĂ€nger klar, dass es in absehbarer Zeit soweit sein wird. Bereits im letzten Winter habe ich darĂŒber nachgedacht, ob ich noch weitermachen möchte, was dafĂŒr und was dagegen spricht. Schlussendlich habe ich mich dann entschieden, noch ein Jahr weiterzumachen. Zum einen deswegen, weil ich in den beiden Jahren zuvor sehr gut in Form war, aber aufgrund der Pandemie nur wenige Rennen stattfanden und ich meine Erfolge von 2018 und 2019 bestĂ€tigen wollte. Zum anderen, weil ich eines der gröĂten, wenn nicht das gröĂte Bergrennen in Europa, den Glocknerkönig, noch auf meiner Liste stehen hatte.
Ich wollte es mir selbst noch einmal beweisen und wer mich kennt weiĂ, dass ich es entweder ganz oder gar nicht mache, d.h. 100% Einsatz und Konzentration auf das Wesentliche. Bei der vorherrschenden Leistungsdichte in der Spitze kann man es sich auch nicht leisten, einen Gang zurĂŒckzuschalten.
Du konntest in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge feiern. Warum der Schlussstrich an einem Karrierehöhepunkt?
Nachdem ich im letzten Jahr zehn Rennen in Folge (acht Bergrennen und zwei Marathons) gewinnen konnte, darunter den Glocknerkönig und die italienische Bergmeisterschaft, war fĂŒr mich klar, dass ich jetzt am Zenit angekommen bin. Meine Watt- und Leistungswerte waren im Sommer so hoch wie noch nie, körperlich war ich in einem sehr, sehr guten Zustand. Es war das Ergebnis einer perfekt strukturierten Vorbereitung und jahrelangem Training auf und neben dem Rad. In Kombination mit meiner renntaktischen Erfahrung und meiner Körpererfahrung sind diese Ergebnisse zustande gekommen. Und ich war immer schon der Meinung, dass es fĂŒr Sportler am schönsten ist, am Höhepunkt aufzuhören. Gab es weitere GrĂŒnde?
Ein weiterer Faktor, der meine Entscheidung mitbeeinïŹusst hat, war die Motivation. Nach den Erfolgen der letzten Jahre gibt es in meiner Paradedisziplin, dem Bergfahren, eigentlich nichts mehr, was ich noch erreichen könnte. Ich habe mehr erreicht, als
ich je gedacht hĂ€tte. Im Jahr 2016 bin ich mit dem Ziel, italienischer Meister im Bergfahren zu werden, vom Mountainbike aufs Rennrad gewechselt. Dieses Ziel habe ich erreicht und leider gibt es im Bergfahren keine internationalen Meisterschaften, sprich Europa- oder Weltmeisterschaften. Daher bin ich mit dem, was ich ĂŒber die Jahre geleistet und erreicht habe, mehr als zufrieden und denke, dass ich vieles â aber sicher nicht alles ârichtig gemacht habe. Mir ist in den letzten Jahren auch immer mehr bewusst geworden, dass das Leben noch so viel anderes zu bieten hat. Das Training auf diesem Niveau beansprucht einen hohen Aufwand, viel FleiĂ und Disziplin. Ich habe gemerkt, dass es mir vor allem vom zeitlichen Aufwand nicht mehr Wert ist und ich nicht mehr gefĂŒhlt jede freie Minute auf dem Rad verbringen möchte; im Sommer und an Wochenenden öfters anderen FreizeitaktivitĂ€ten oder Hobbies nachgehen können, ohne mit den Gedanken bei einem Rennen zu sein. Körperlich könnte ich sicher noch fĂŒnf oder zehn Jahre weiterfahren, ohne Frage. Aber fĂŒr welchen Preis? Die PrioritĂ€ten in meinem Leben haben
sich geĂ€ndert. Ich bin ein Familienmensch und möchte fĂŒr die Zukunft eine Lebenspartnerin ïŹnden, neue Herausforderungen annehmen und das Leben genieĂen.
Was waren die schönsten Erfolge?
Da gab es mehrere, die mir fĂŒr immer in Erinnerung bleiben werden. In meinen jungen Jahren auf dem Mountainbike war die Teilnahme an der WM in SĂŒdafrika mit der italienischen Nationalmannschaft mein gröĂter Erfolg. Der vielleicht schönste Sieg war jener der Sardinien-Rundfahrt im Jahr 2019. Nicht unbedingt wegen meiner Leistung, sondern weil wir dort als Team ĂŒber 6 Etappen taktisch perfekt zusammengearbeitet haben und ich dann
als KapitĂ€n die Gesamtwertung gewonnen habe. Emotional gesehen ist der prestigetrĂ€chtige Erfolg am GroĂglockner am höchsten einzustufen, wo hunderte Zuschauer auf dem letzten Kilometer fĂŒr eine GĂ€nsehautstimmung und FreudentrĂ€nen sorgten. Der Italienmeistertitel 2022 ist mir besonders viel Wert, da ich extrem unter Druck stand. Als Favorit und Titelverteidiger ist von Beginn an das gesamte Feld gegen mich gefahren, aber ich habe meinen Plan durchgezogen und der Drucksituation standgehalten.
Und was war die gröĂte Niederlage?
Meine gröĂte Niederlage war wahrscheinlich beim Ătztaler Radmarathon im Jahr 2017 als ich mit hohen Erwartungen gestartet bin, dann aber im Kopf noch nicht so weit war, um ganz vorne mitzufahren. Da hat sich die fehlende Erfahrung bemerkbar gemacht und ich habe viel Lehrgeld zahlen mĂŒssen. Höhen und Tiefen gehören im Sport dazu. Wichtig ist, dass man die richtigen SchlĂŒsse daraus zieht.
Wie sieht deine Zukunft aus?
BeruïŹich wird sich nicht allzu viel verĂ€ndern. Ich unterrichte bereits seit einigen Jahren Sport an der Mittelschule. Seit letztem Jahr bin ich auch als Athletiktrainer der Skijugend im Sarntal tĂ€tig und mir macht diese Aufgabe extrem viel SpaĂ, weil
ich mein Wissen und meine Erfahrung den Jungen weitergeben kann. Im Juni werde ich den Master in Sportmanagement und Bewegungswissenschaften abschlieĂen und in Zukunft möchte ich noch mehr im Trainerbereich tĂ€tig sein; ob als Trainer fĂŒr Jugendmannschaften, ProïŹmannschaften oder Einzelsportler wird sich zeigen.
Bleibst du dem Radsport in einer anderen Funktion erhalten?
NatĂŒrlich werde ich auch weiterhin Sport betreiben, jedoch vielseitiger und abwechslungsreicher, besonders im FrĂŒhling und im Sommer. Ich werde nicht mehr sechs oder sieben Mal in der Woche auf dem Rad trainieren, sondern je nach Zeit und Lust sportlich aktiv sein. Die Lust am Radfahren und am Sport ist immer noch da, aber in einer anderen Art und Weise.
Die abschlieĂenden Worte zum Ende einer langen Karriere?
Ich bin sehr dankbar fĂŒr all die Erfahrungen, besonderen Momente und Emotionen, die mir der Sport geschenkt hat. Ein besonderer Dank gilt meinen Eltern, die mir das alles erst ermöglicht haben, meiner Familie, meinen Freunden und Trainingspartnern, meinem Team und meinen Sponsoren fĂŒr die jahrelange UnterstĂŒtzung.
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