LER A T K FRIC OCHE W
S E I T 18 61 – D E R WA H R H E I T V E R P F L I C H T E T
Engagement In Rheinfelden arbeiten rund 100 Personen in Kommissionen mit. Seite 7
Pflege zu Hause Regula Weber und die Spitex Regio Laufenburg. Seite 2
RHEINFELDEN
Schwere Beine? T: +41 61 566 00 00
www.venenzentrum-rheinfelden.ch
Neuer Wirt Das Stork’s Corner Pub wird mit neuem Pächter weitergeführt. Seite 8
Donnerstag, 22.1.2026
Haushaltsgeräte
rickenbach-elektro.ch
XZX
P E L L E T S
Kanalreinigung Näf Frick ervicicee Zeiningen 2424h hSServ
T. 061 851 07 77 - 079 665 10 20
xzx
• Vom Küchenablauf bis zur Kläranlage • Hochdruck Spül- und Saugwagen • Kanal-TV, Kanal-Ortung Servicewagen Industrie, ••Wir sanieren auchfürKanäle, Gewerbe und Haushalt fragen Sie uns
• Kanalfernsehwagen
www.fricktalshop.ch
GZA | P.P.A 4310 Rheinfelden | Nr. 3 | CHF 2.60
• Hauswartung • Solarreinigung • Fenster und Storen
GRATIS- UNG! LIEFER
ab Fr. 30.– XZX
XZX
Neue Kritik an Postauto AG
RE_Ins47x38_#250214.indd 7
Christian Schweizer 5070 Frick Tel. 062 871 17 70 www.schweizer-reinigung.ch
14.02.25 11:21
Mitarbeiter melden sich zu Wort
Wo der Rebmann war zur Stelle, gibt’s auch eine Wärmequelle.
062 869 90 00
Spitze der FDP zu Besuch in Frick FRICK. Susanne Vincenz-Stauffacher, seit Oktober 2025 Co-Präsidentin der FDP Schweiz, sprach sich am Dienstagabend in Frick, am ersten Kantonalparteitag der FDP im Jahr 2026, klar für die Individualbesteuerung aus. Im Beisein von Maja Riniker, 2025 Nationalratspräsidentin, und Landammann Stephan Attiger, hatten Ständerat Thierry Burkart, die Grossräte Tim Voser, Dr. Severin Lüscher (Grüne) und Lukas Huber (GLP) sowie der Fricker Präsident der Jungfreisinnigen Etienne Frey vor der Parolenfassung zu den Volksinitiativen «Klimafonds», «Arbeit muss sich lohnen» und «Blitzerabzocke stoppen» ihre Argumente vorgelegt. Durch den Abend führte Sabina Freiermuth, Präsidentin FDP Aargau. Organisiert wurde der Parteitag von der FPDOrtspartei Frick, vertreten durch Präsident Olivier Kreis und die FDP Bezirk Laufenburg, vertreten durch Präsident Nicola Richli. (sir) Viel Kritik ist von Chauffeuren und Passagieren zum Zustand der Postautos zu hören.
Mehrere Postauto-Chauffeure und Passagiere haben sich auf den NFZ-Artikel über Mängel bei den Postautos gemeldet. Kritikpunkte wurden bestätigt und neue hinzugefügt. Susanne Hörth
FRICKTAL . «Ich kann die gemachten Vorwürfe eins zu eins bestätigen», meldete sich ein Mann telefonisch (Name der Redaktion bekannt) auf den NFZ-Artikel vom 9. Januar. Der Mann, selbst Postauto-Chauffeur, bestätigte nicht nur die im Artikel geäusserte Kritik an der Postauto AG, sondern fügte weitere Punkte hinzu. «Die Situation im Unternehmen hat sich meiner Meinung nach katastrophal verschlechtert», bedauert er und nennt als Grund die im Jahr 2024 vollzogene Restrukturierung. Früher habe es in jeder «Regie» eine für die Fahrzeuge verantwortliche Person gegeben, die sich nach Hinweisen der Fahrerinnen und Fahrer um die Behebung der beanstandeten Mängel kümmerte. Das sei heute nicht mehr so.
Symbolfoto: Susanne Hörth
Bericht auf Seite 5 Massive Kritik Auf gemeldete Defekte wie abgefahrene Pneus, Probleme bei den Türen, defekte Heizungen, nicht einrastende Fahrersitze und anderes passiere oft lange nichts; immer wieder würden Einträge sogar ganz verschwinden. «Wir haben Postautos im Einsatz, die vom Alter und von der Kilometeranzahl her ihre Lebenszeit längst überschritten haben», so der Mann. Diese Aussage sowie Hinweise auf den verschlechterten Zustand der Fahrzeuge hört die NFZ mehrfach aus verschiedenen Quellen. «Das spüren auch die Passagiere», sagt ein Mann, dessen Partnerin lange Zeit als Postauto-Fahrerin tätig war. «Eine Frau hat sich besorgt an mich gewandt. Das Geräusch, das sie beim Fahren unter ihrem Sitz wahrnahm, sei sicher nicht normal. Ich gab diese Beanstandung weiter – passiert ist nichts», erklärt der zuerst erwähnte Chauffeur. Wie er betonen auch andere Fahrer – nicht nur aus dem Fricktal: «Wir Chauffeure sind die direkten Ansprechpersonen für die Fahrgäste. Wir möchten die Situation für sie wie auch für uns unbedingt verbes-
sern.» Darauf hofft auch eine weitere Informantin der NFZ. Die Frau ist regelmässig als Passagierin mit dem Postauto unterwegs und habe den Fahrer schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Heizung nicht funktioniere. Kursausfälle werden hingenommen Heute, sagt wiederum ein anderer Fahrer, lasse man auf Anweisung von oben lieber einen Kurs ausfallen. Früher habe man «Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit das nicht passiert». In einem Kommentar weist ein NFZ-Leser zudem auf die laufende Neu-Ausschreibung von Postauto-Linien hin. Das verunsichere auch die bei Postauto angestellten Chauffeure. Einer von ihnen meint: «Mir tut es weh, dass das Postauto-Management den Sparhammer angesetzt hat.» Die NFZ hat – wie bereits beim ersten Artikel – die Postauto AG kontaktiert. «Unsere Antwort vom 6. Januar können wir nur wiederholen und betonen: Sicherheit hat Vorfahrt!», erklärt Katharina Merkle von der Medienstelle. «Die Sicherheit unserer Fahrgäste, des Fahrpersonals
und der anderen Verkehrsteilnehmenden hat absolute Priorität.» Auch im Fricktal würden ausschliesslich Fahrzeuge auf die Strasse geschickt, die gewartet und ordnungsgemäss geprüft seien. Stelle sich beim morgendlichen Sicherheitscheck heraus, dass ein Fahrzeug einen sicherheitsrelevanten Mangel aufweise, werde es nicht eingesetzt. Zum Vorwurf der überalterten Postautos führt sie aus: «Im Schnitt sind unsere Fahrzeuge rund zwölf Jahre im Einsatz. Da wir auf ElektroPostautos umstellen, kommt es in der Übergangszeit vor, dass wir die noch fitten Dieselfahrzeuge länger im Einsatz behalten, bis die Infrastruktur vor Ort für die E-Mobilität bereitsteht.» Die Dieselflotte werde auch in dieser Phase gemäss den strengen Sicherheitsvorgaben gewartet. «Dabei ist es wichtig, mit Augenmass zu handeln. Wenn ein solches Postauto mal einen Kratzer aufweist, braucht dieser nicht umgehend entfernt zu werden. Hier ist eine Priorisierung in Richtung Sicherheit zwingend.» Damit stehen Aussagen gegen Aussagen. Wo liegt die Wahrheit?
Magden will die Bauverwaltung zurückholen MAGDEN. Das lief anders als erwartet: Magden hat auf 2024 die Bauverwaltung ausgelagert. Während sich im ersten Jahr die Kosten mit 250 000 Franken im budgetierten Rahmen beliefen, stiegen diese 2025 massiv an. Der Trend setzt sich fort: Für 2026 erwartet der Gemeinderat mutmassliche Kosten von 365 000 Franken. Aus diesem Grund will der Gemeinderat nun die Bauverwaltung wieder in den Verwaltungsbetrieb integrieren. Dazu wird am 22. April eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchgeführt. (vzu)
Bericht auf Seite 11