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Das Stork’s Corner Pub wird mit neuem Pächter weitergeführt.
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Neue Kritik an Postauto AG
Mitarbeiter melden sich zu Wort
Mehrere Postauto-Chauffeure und Passagiere haben sich auf den NFZ-Artikel über Mängel bei den Postautos gemeldet. Kritikpunkte wurden bestätigt und neue hinzugefügt.
Susanne Hörth
FRICKTAL . «Ich kann die gemachten Vorwürfe eins zu eins bestätigen», meldete sich ein Mann telefonisch (Name der Redaktion bekannt) auf den NFZ-Artikel vom 9. Januar. Der Mann, selbst Postauto-Chauffeur, bestätigte nicht nur die im Artikel geäusserte Kritik an der Postauto AG, sondern fügte weitere Punkte hinzu. «Die Situation im Unternehmen hat sich meiner Meinung nach katastrophal verschlechtert», bedauert er und nennt als Grund die im Jahr 2024 vollzogene Restrukturierung. Früher habe es in jeder «Regie» eine für die Fahrzeuge verantwortliche Person gegeben, die sich nach Hinweisen der Fahrerinnen und Fahrer um die Behebung der beanstandeten Mängel kümmerte. Das sei heute nicht mehr so.
Massive Kritik Auf gemeldete Defekte wie abgefahrene Pneus, Probleme bei den Türen, defekte Heizungen, nicht einrastende Fahrersitze und anderes passiere oft lange nichts; immer wieder würden Einträge sogar ganz verschwinden. «Wir haben Postautos im Einsatz die vom Alter und von der Kilometeranzahl her ihre Lebenszeit längst überschritten haben», so der Mann. Diese Aussage sowie Hinweise auf den verschlechterten Zustand der Fahrzeuge hört die NFZ mehrfach aus verschiedenen Quellen. «Das spüren auch die Passagiere», sagt ein Mann, dessen Partnerin lange Zeit als Postauto-Fahrerin tätig war. «Eine Frau hat sich besorgt an mich gewandt. Das Geräusch, das sie beim Fahren unter ihrem Sitz wahrnahm, sei sicher nicht normal. Ich gab diese Beanstandung weiter – passiert ist nichts», erklärt der zuerst erwähnte Chauffeur. Wie er betonen auch andere Fahrer – nicht nur aus dem Fricktal: «Wir Chauffeure sind die direkten Ansprechpersonen für die Fahrgäste. Wir möchten die Situation für sie wie auch für uns unbedingt verbes -
sern.» Darauf hofft auch eine weitere Informantin der NFZ. Die Frau ist regelmässig als Passagierin mit dem Postauto unterwegs und habe den Fahrer schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Heizung nicht funktioniere.
Kursausfälle werden hingenommen Heute, sagt wiederum ein anderer Fahrer, lasse man auf Anweisung von oben lieber einen Kurs ausfallen. Früher habe man «Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit das nicht passiert». In einem Kommentar weist ein NFZ-Leser zudem auf die laufende Neu-Ausschreibung von Postauto-Linien hin. Das verunsichere auch die bei Postauto angestellten Chauffeure. Einer von ihnen meint: «Mir tut es weh, dass das Postauto-Management den Sparhammer angesetzt hat.»
Die NFZ hat – wie bereits beim ersten Artikel – die Postauto AG kontaktiert. «Unsere Antwort vom 6. Januar können wir nur wiederholen und betonen: Sicherheit hat Vorfahrt!», erklärt Katharina Merkle von der Medienstelle. «Die Sicherheit unserer Fahrgäste, des Fahrpersonals
und der anderen Verkehrsteilnehmenden hat absolute Priorität.»
Auch im Fricktal würden ausschliesslich Fahrzeuge auf die Strasse geschickt, die gewartet und ordnungsgemäss geprüft seien. Stelle sich beim morgendlichen Sicherheitscheck heraus, dass ein Fahrzeug einen sicherheitsrelevanten Mangel aufweise, werde es nicht eingesetzt.
Zum Vorwurf der überalterten Postautos führt sie aus: «Im Schnitt sind unsere Fahrzeuge rund zwölf Jahre im Einsatz. Da wir auf ElektroPostautos umstellen, kommt es in der Übergangszeit vor, dass wir die noch fitten Dieselfahrzeuge länger im Einsatz behalten, bis die Infrastruktur vor Ort für die E-Mobilität bereitsteht.» Die Dieselflotte werde auch in dieser Phase gemäss den strengen Sicherheitsvorgaben gewartet. «Dabei ist es wichtig, mit Augenmass zu handeln. Wenn ein solches Postauto mal einen Kratzer aufweist, braucht dieser nicht umgehend entfernt zu werden. Hier ist eine Priorisierung in Richtung Sicherheit zwingend.» Damit stehen Aussagen gegen Aussagen. Wo liegt die Wahrheit?
FRICK. Susanne Vincenz-Stauffacher, seit Oktober 2025 Co-Präsidentin der FDP Schweiz, sprach sich am Dienstagabend in Frick, am ersten Kantonalparteitag der FDP im Jahr 2026, klar für die Individualbesteuerung aus. Im Beisein von Maja Riniker, 2025 Nationalratspräsidentin, und Landammann Stephan Attiger, hatten Ständerat Thierry Burkart, die Grossräte Tim Voser, Dr. Severin Lüscher (Grüne) und Lukas Huber (GLP) sowie der Fricker Präsident der Jungfreisinnigen Etienne Frey vor der Parolenfassung zu den Volksinitiativen «Klimafonds», «Arbeit muss sich lohnen» und «Blitzerabzocke stoppen» ihre Argumente vorgelegt. Durch den Abend führte Sabina Freiermuth, Präsidentin FDP Aargau. Organisiert wurde der Parteitag von der FPDOrtspartei Frick, vertreten durch Präsident Olivier Kreis und die FDP Bezirk Laufenburg, vertreten durch Präsident Nicola Richli. (sir)
Bericht auf Seite 5
Magden will die Bauverwaltung zurückholen
MAGDEN. Das lief anders als erwartet: Magden hat auf 2024 die Bauverwaltung ausgelagert. Während sich im ersten Jahr die Kosten mit 250 000 Franken im budgetierten Rahmen beliefen, stiegen diese 2025 massiv an. Der Trend setzt sich fort: Für 2026 erwartet der Gemeinderat mutmassliche Kosten von 365 000 Franken. Aus diesem G rund will der Gemeinderat nun die Bauverwaltung wieder in den Ve rwaltungsbetrieb integrieren. Dazu wird am 22. April eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchgeführt. (vzu)
Bericht auf Seite 11
Viel Kritik ist von Chauffeuren und Passagieren zum Zustand der Postautos zu hören.
Symbolfoto: Susanne Hörth
Stelle,
Christian Schweizer
Sonntag, 4. Januar
Priska Käser, Stein, zum 70. Geburtstag.
Samstag, 10. Januar
Annemarie Stettler, Stein, zum 70. Geburtstag.
Sonntag, 18. Januar
Erika Wenger, Stein, zum 75. Geburtstag. August Vögeli, Stein zum 90. Geburtstag.
Donnerstag, 22. Januar
Giuseppa Spataro Manuele, Laufenburg , zum 92. Geburtstag.
Sandor Janko, Möhlin, zum 91. Geburtstag.
Monika Brun, Rheinfelden zum 80. Geburtstag.
Alfred Sutter, Möhlin zum 80. Geburtstag.
Robert Hirt, Etzgen, zum 70. Geburtstag. Christiane Würmli, Ittenthal zum 70. Geburtstag.
Eiserne Hochzeit (65 Jahre)
Palma und Remo Di Marco, Schwaderloch
Goldene Hochzeit (50 Jahre)
Béatrice und Hans-Rudolf StollGammeter, Zuzgen
Die NFZ gratuliert herzlich.
Willkommensgruss
«Ich habe noch viele Visionen»
Regula Weber hat zahlreiche Veränderungen bei der Spitex miterlebt und mitgeprägt
Seit 20 Jahren setzt sich
Regula Weber dafür ein, Menschen zuhause in den unterschiedlichsten Lebenssituationen Pflege und Unterstützung zu bieten. «Nicht ich allein, sondern gemeinsam mit dem besten Team, das es gibt», sagt die Geschäftsführerin der Spitex Regio Laufenburg.
Susanne Hörth
3. Januar 2026
Die Gemeinde Laufenburg freut sich, Swiss Cycling Fricktal am 29. Januar zur Delegiertenversammlung im Dorfteil Sulz begrüssen zu dürfen. Es ist uns eine Ehre, Gastgeber für die Delegierten des regionalen Radsports zu sein und damit einen Beitrag zur wertvollen Vereins- und Verbandsarbeit in unserer Region leisten zu können. Der Radsport hat im Fricktal eine lange Tradition und prägt das gesellschaftliche Leben ebenso wie die sportliche Vielfalt. Umso mehr schätzen wir das Engagement von Swiss Cycling Fricktal, das mit grosser Leidenschaft und viel freiwilliger Arbeit den Nachwuchs fördert, Veranstaltungen organisiert und den Radsport in all seinen Facetten stärkt. DER GEMEINDERAT
FRICKTALER WOCHE
Fricktaler Woche/fricktal.info
erscheint am Donnerstag in allen Haushaltungen als amtliches Publikationsorgan
Herausgeber und Redaktionen
Verlag NEUE FRICKTALER ZEITUNG AG, Rheinfelden, Leitung Walter Herzog Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden 061 835 00 35, redaktion@nfz.ch, fricktaler-woche@nfz.ch
LAUFENBURG . An ihren Einstieg bei der Spitex kann sich Regula Weber noch gut erinnern. «Ich habe mich spontan beworben», erzählt sie über ihren Start bei der damaligen Spitex Mettau-Laufenburg im Jahr 2006. Auf die spontane Bewerbung folgte eine ebenso spontane Zusage. Die damalige Zentrumsleiterin habe es sehr unterstützt, dass Mütter mit Familien berufstätig bleiben konnten. Noch heute wird die Möglichkeit des individuellen Arbeitens angeboten. «Ich habe neben meiner Familie immer in einem kleinen Pensum gearbeitet», sagt die ausgebildete Pflegefachfrau. Dieses Pensum wuchs kontinuierlich, und mit ihm übernahm sie zusätzliche Aufgaben. «Ja, ich bin mit der Organisation gewachsen», sagt sie lächelnd.
Für Menschen da zu sein, die zuhause auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind, war für Regula Weber schon immer eine Herzensangelegenheit. Als Geschäftsführerin ist sie nicht mehr direkt bei den Klientinnen und Klienten im Einsatz. Ihre vielen organisatorischen, administrativen und strategischen Aufgaben innerhalb der Spitex – sowie die Vernetzung darüber hinaus – lassen dafür schlicht keinen Raum mehr. Was hat sie dazu bewogen, die Leitung einer Spitex zu übernehmen?
«Es war ein Prozess. Ich war Pflegefachfrau durch und durch. Meine Neugierde, mein Blick für Veränderungen und Weiterentwicklung der Organisation, haben mich Schritt für Schrit t dorthin geführt.»
Das Gespräch mit der NFZ findet in ihrem hellen Büro im Spital Laufenburg statt. Durch das Fenster sieht sie direkt auf den Turm der katholischen Kirche. Die Uhr auf der dem Spital zugewandten Seite ist nach einem Sturmereignis noch immer ohne Zeiger. «Unglaublich, wie oft ich dort nach der Uhrzeit schauen möchte», sagt sie schmunzelnd. Zeit ist im Spitex-Alltag ein kostbares Gut – und dennoch nimmt sie sich bewusst Momente für die Menschen um sie herum.
Entwicklung mitgestaltet Als Regula Weber bei der Spitex
TIERISCHES
Mettau-Laufenburg begann, wurden dort noch keine Lernenden ausgebildet. «In der Bildung erkannte ich schon früh ein grosses Potenzial für unsere Spitex.» Sie baute die Berufsbildung auf. Menschen unterschiedlichen Alters eine Ausbildung zu ermöglichen und gleichzeitig die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden zu fördern, ist ihr bis heute ein zentrales Anliegen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels gewinnt dies zusätzlich an Bedeutung.
Schon längst hat die Digitalisierung auch in der ambulanten Pflege Einzug gehalten. Neben dem zunehmenden Bedarf an Leistungen haben die administrativen Aufgaben stark zugenommen. Eine wichtige Aufgabe bleibt dabei die stete Prozessoptimierung.
Neue Rechtsform, neuer Standort Spitalexterne Hilfe ist kein modernes Phänomen. Schon früher engagierten sich in den Gemeinden Krankenpflegevereine, aus denen später vielerorts Spitex-Vereine entstanden. Durch Zusammenschlüsse über Gemeindegrenzen hinweg bildeten sich grössere Organisationen. R egula Weber erinnert sich gut an den Zusammenschluss mit Sulz. Heute gehören zur Spitex Regio Laufenburg die Gemeinden Mettauertal
(mit den Ortsteilen Mettau, Etzgen, Wil, Hottwil und Oberhofen), Laufenburg und Gansingen. In diesem Einzugsgebiet mit über 7000 Einwohnerinnen und Einwohnern stellt das gut eingespielte Spitex-Team die ambulante Pflege, Haushalthilfe sowie spezialisierte Leistungen in Psychiatrie, Wundmanagement und Palliative Care sicher. Der Stellenwert der Spitex sei gegenüber früher deutlich gestiegen, sagt Regula Weber. «Wir sind sichtbarer geworden, es wird mehr über uns gesprochen.» Unverändert geblieben sei jedoch die hohe Professionalität ihres Teams. Ein wichtiger Schritt war 2022 die Umwandlung der Spitex vom Verein in eine Interkommunale Anstalt (IKA). Dieser Prozess war intensiv – und Regula Weber war stark involviert. Ebenso beim nächsten Meilenstein: dem Umzug. «Schon 2018 wussten wir, dass unsere Räumlichkeiten in Mettau zu eng geworden waren. Zwar wurde die Suche nach etwas Neuem durch die Pandemie ausgebremst, doch fündig wurde man im Gesundheitszentrum Laufenburg. Die ehemaligen Räume der Notaufnahme wurden Spitex-gerecht umgebaut und im Frühling 2024 bezogen. Ein richtungsweisender Entscheid ist Regula Weber überzeugt. Die
kurzen Wege, die Nähe zum Spitalteam und die verbesserte Kommunikation, die es zwischen stationärer und ambulanter Pflege braucht, hätten die Wahrnehmung der Spitex deutlich gestärkt.
Gutes Team, starker Rückhalt 33 Mitarbeitende, verteilt auf 15 Vollzeitstellen, eine gute Stimmung und hohe Arbeitsqualität – darauf ist Regula Weber besonders stolz. «Alle, welche bei unserer Spitex arbeiten, brauchen ein hohes Qualitätsbewusstsein und übernehmen Zusatzaufgaben. Diese Beteiligungskultur wurde auch äusserst positiv im Qualitätsaudit 2025 erwähnt.» Ebenso freut sie sich über den Rückhalt in den Gemeinden und die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Spitex-Organisationen.
Die Herausforderungen bleiben gross
Die Fälle werden komplexer, die Pflegeheimplätze immer knapper, die Erwartungshaltung der Bevölkerung steigt und die politischen Vorgaben stellen das Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Regula Weber stellt sich diesen Aufgaben mit Freude. «Ich mache meine Arbeit extrem gerne und habe noch viele Visionen. Ich freue mich darauf, neue Wege gehen zu dürfen.»
Regula Weber in ihrem Spitex-Büro im GZF-Spital Laufenburg.
Foto: Susanne Hörth
Freiwilligenarbeit zwischen zwei Welten
Wie ukrainisches Engagement auf die Tradition der unbezahlten Schweizer Milizarbeit trifft
Serhii Dolhozhyv
FRICKTAL. Die erste Begegnung vieler ukrainischer Geflüchteter mit der Schweiz – dem Land direkter Demokratie und zivilgesellschaftlicher Teilhabe – kann überraschend und zunächst irritierend sein. Diese Irritation wurzelt nicht nur in der Sprache oder in administrativen Herausforderungen, sondern vor allem in der kulturellen Prägung des politischen und sozialen Miteinanders, da in der Schweiz wie in der Ukraine fundamentale Unterschiede bestehen. In der Ukraine, insbesondere seit den grossen gesellschaftlichen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte und der massiven Mobilisierung im Krieg, hat sich ein Bild von ziviler Eigenverantwortung und Engagement entwickelt, das intensiv, emotional und oft unter existenziellem Druck statt fi ndet. Freiwillige organisieren sich schnell, sie sammeln Hilfsgüter, begleiten Verwundete, koordinieren Unterkünfte, helfen Familien in Not – und das alles im Angesicht einer permanenten Bedrohung der Nation und der eigenen Lebensgrundlage. Diese Art von Engagement ist eingebettet in die Erfahrung von Ernstfall, Krise und aktiver Gefährdung: es ist nicht «Extra», sondern Überlebensarbeit, integral mit dem Schutz der Gemeinschaft verbunden. Wenn nun Menschen aus diesem Umfeld nach der Ukraine-Flucht in die Schweiz kommen, erleben sie gesellschaftliche Strukturen, in denen freiwilliges und unbezahltes Engagement ebenfalls einen hohen Stellenwert besitzt, aber in ganz anderem kulturellen Kontext: im «Milizprinzip» der Schweizer Demokratie. Dieses Prinzip bedeutet, dass viele politische und öffentliche Funktionen nicht Berufspolitikern vorbehalten sind, sondern von Bürgerinnen und Bürgern «nebenbei» übernommen werden – meist ohne
professionelle Entlohnung, oft neben einer regulären Erwerbstätigkeit. Dadurch soll die Distanz zwischen staatlicher Gewalt und gesellschaftlichem Alltag möglichst klein gehalten werden, quasi die Politik Teil des nor malen Lebens werden.
Auf den ersten Blick klingt das ähnlich wie das Engagement vieler Ukrainerinnen und Ukrainer: beide setzen Zeit, Energie und persönliche Ressourcen für das Gemeinwohl ein.
Doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich tiefgreifende Unterschiede: In der Schweiz ist freiwilliges Engagement ein stabiler, historisch gewachsener Teil der demokratischen Kultur und des Alltags. Es ist ein Ausdruck von Zugehörigkeit, von sozialer Verantwortung und gegenseitigem Vertrauen – und nicht primär Reaktion auf Katastrophen oder Kriegszustände. Das Schweizer Modell geht zurück auf eine lange Tradition bürgerlicher Partizipation, die darauf abzielt, politische Teilhabe breit zu verankern und Macht nicht in den Händen einer Berufsel ite zu konzentrieren.
Freiwilliges Engagement gehört zur politischen Teilhabe Für viele ukrainische Geflüchtete jedoch wirkt dieses System zuerst abstrakt und schwer zugänglich. Sie haben gelernt, dass Engagement vor allem dann sichtbar und notwendig wird, wenn das «System» versagt oder unter Druck steht. In der Schweiz hingegen erwarten Institutionen und Gesellschaft, dass freiwillige Beiträge zur normalen politischen Teilhabe dazugehören – auch wenn dies bedeutet, Verpflichtungen ohne nennenswerte finanzielle Anerkennung zu übernehmen. Für Menschen, die aus der Krise herauskommen, die ihre Existenz neu stabilisieren müssen und oft unter traumatischen Erfahrungen leiden, kann das Gefühl entstehen: «Hier versteht niemand, wie wir genutzt werden sollen und was wir geben können.» Sie erleben eine Spannung zwischen dem inneren Impuls, aktiv «etwas zu tun», und dem schweizerischen Alltag, in dem Engagement mehr subtil, strukturiert und in langfristige Prozesse eingebettet wird.
Hinzu kommt, dass die Motivation für Engagement in der Ukraine oft von unmittelbarer Dringlichkeit geprägt ist: Man reagiert auf Leid, bedrohte Leben, zerstörte Häuser, eine Nation im Kampf. In der Schweiz dagegen ist freiwilliges Engagement nicht primär Notfall- oder Krisenarbeit, sondern Teil einer kontinuierlichen, demokratischen Selbstverwaltung. Man beteiligt sich an Schulbildung, Kultur, Infrastruktur oder lokalen Netzwerken; man hilft, Entscheidungen zu treffen, bevor sie zu Problemen werden. Diese Verschiebung – von reaktiv zu präventiv, von existenziell zu strukturiert –kann bei Geflüchteten Verunsicherung oder Frustration hervorrufen. Zudem existieren strukturelle Barrieren: Zeit, Ressourcen, soziale Netzwerke und Know-how über die Funktionsweise der lokalen demokratischen Institutionen. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen mit Spracherwerb, mit dem Aufbau einer neuen Existenz, mit dem Zugang zum Arbeitsmarkt und dem familiären Alltag. Sich zusätzlich in Strukturen
Was das Alter neu verspricht
Denise Buser zu Gast in Rheinfelden
RHEINFELDEN. «Die Altenboomer. Was das Leben jetzt verspricht» (2025), so heisst das neue Buch der Juristin Denise Buser. Die langjährige Richterin am Basler Strafgericht geht am kommenden Mittwoch, 28. Januar, im Gespräch mit Soziologe Ueli Mäder darauf ein, wie gängige Vorstellungen das eigene Älterwerden stressen. Und sie empfiehlt ganz einfach: «Chill mal! Schritttempo tut es auch, statt durchzustarten.»
Offen darüber reden Buser richtet ihr Buch an uns alle, die wir älter und alt werden. «Diesen Prozess machen alle durch», schreibt sie, «im Unterschied etwa zu Arbeitslosigkeit oder einer schweren Krankheit.» Wir könnten deshalb offener miteinander darüber reden und uns gegenseitig ermutigen, die guten Stunden im dritten Lebensabschnitt zu entdecken. Wobei das Alter kein separates Anhängsel sei: «Man ist ja nicht plötzlich alt», so die emeritierte Titularprofessorin für kantonales Staatsrecht an der Universität Basel. Viel hängt laut Buser von der eigenen
Einstellung und davon ab, ob wir uns eher auf zunehmende Einschränkungen oder auf neue Freiheiten konzentrierten. Die Autorin geniesst die frei verfügbare Zeit. Nebst Genuss bescherten die «bezahlten Dauer-
ferien» indes auch «unvermeidlichen Ärger». Wer ihn verdränge, verleihe ihm bloss mehr Gewicht. Der rasante Wandel der Arbeitswelt bringe mit seinen technologischen Herausforderungen viele Ältere an ihr Limit, die sich dann umso mehr auf das Loslassen, ehrenamtliche Einsätze, Weiterbildungen und k u lturelle Angebote freuten. Solche stünden auch für schmälere Budgets zur Verfügung. Persönlich wünscht sich Buser noch mehr Einrichtungen, «wo sich junge und ältere Menschen zwanglos treffen können». Beim Spazieren käme sie auch ab und zu an einer Sitz-Bank vorbei, auf der sehr bedenkenswert stehe: «Kennst Du Deine Privilegien?»
Demut und Mut gehören zusammen
Das Buch enthält drei Teile sowie persönliche Vor- und Nachworte. Im Vorwort berichtet die Autorin zunächst von ihrem Vater, der seine Arbeitsstelle verlor und keine neue mehr fand. Im Nachwort und Ausblick thematisiert sie, wie eine frühe Krebsdiagnose ihr Leben verändert
einzubringen, deren Logik und Wertschätzung sich erst erschlossen werden müssen, ist keine leichte Aufgabe. Die Folge kann ein Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit oder Unverständnis gegenüber dem schweizerischen Prinzip der «Milizarbeit» sein – und die Frage: «Warum soll ich mich engagieren, wenn mir niemand wirklich erklärt, wie das funktionieren soll, und ich dafür nicht entlohnt werde?»
Eine Chance
Doch in dieser Spannung liegt auch eine Chance. Die Werte des ukrainischen freiwilligen Engagements –Solidarität, Hilfsbereitschaft, Einsatzbereitschaft – können eine Bereicherung für die schweizerische Gesellschaft sein, wenn sie in den lokalen Kontext übersetzt werden. Wenn Geflüchtete partnerschaftlich in Vereine, Nachbarschaftsgruppen oder lokale Initiativen eingebunden werden, entsteht ein Austausch: Schweizerinnen und Schweizer können von der Energie und Kreativität der ukrainischen Community lernen, während Geflüchtete die Mechanismen demokratischer Teilhabe und gesellschaftlicher Verantwortung in der Schweiz verstehen und mitgestalten. Ein solcher Austausch stärkt nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern erweitert das Verständnis von Engagement selbst. Er zeigt: Freiwilliges Engagement ist nicht nur eine Form der Hilfe in der Krise, sondern ein dauerhaftes Element gesellschaftlicher Teilhabe, das verbindet – über kulturelle Grenzen hinweg. Wenn es gelingt, diese Brücken zu bauen, wird aus anfänglicher Frustration ein Prozess der gegenseitigen Bereicherung und echten Integration.
Serhii Dolhozhyv, 67, Ukrainer, seit Anfang 2023 wohnhaft in Maisprach und in Rheinfelden engagiert. Ehemaliger Ingenieur, später Gründer und über 20 Jahre Lehrer einer eigenen Waldorfschule in der Ukraine. Seit über 30 Jahren beschäftige er sich mit Geschichte, Psychologie, kritischem Denken und Propaganda-Resistenz.
hat: «In der Krankheit habe ich gelernt, dass Demut und Mut zusammengehören.» Im ersten Teil setzt sich Buser anhand von Bildern mit der Vergänglichkeit auseinander. Hilfreich sei etwa, Sexualität und Zärtlichkeit spielerisch zu pflegen, Ehrgeiz entspannter anzugehen, Schönheit selbst zu definieren, Verletzlichkeit zu zeigen und sich mit dem Alter zu versöhnen. Im zweiten Teil fragt Buser bezüglich Überforderungen: Was tun, wenn das Bedienen einer Waschma schine schon fast ein Studium erfordert? «Ich muss und will nicht mehr alles mitmachen», antwortet sie. Der Rückzug könne aber auch einsam machen. Wichtig sei deshalb, Hilfe anzunehmen und bei andern anzuklopfen. Sie selbst engagiert sich bei der Vereinigung «Mensch im Recht». Würde im Alter verlange, bis zuletzt Haltung zu bewahren. Was das heisst, führt Buser im dritten Teil aus. Natur vermittle Trost und Hoffnung. Wer sie sinnlich wahrnehme und sich gerne in ihr bewege, regeneriere besser und verbittere wohl
weniger. Und ja, ein wichtiger Sinn des Lebens bestehe eben darin zu leben, erklärt sie und zitiert noch, was Philosoph Cicero ein paar Jahrzehnte vor unserer Zeitrechnung über das Alter sagte: «Wenn ich mich aber darin irre, dass ich an die Unsterblichkeit der Seele glaube, so irre ich mich gern».
Die Rheinfelder «Buchoase am Rhy» legt das Buch über die Altenboomer an einem Stand im Schützen auf. Zusammen mit weiteren Büchern zum Thema. Soeben erschienen ist von Marc Joset: «Beherzt voran!» (2025) Der Autor porträtiert die Baselbieter alt Nationalrätin Angeline Fankhauser. Er nimmt an der Veranstaltung im Schützen teil und wirkt im Schweizerischen Seniorenrat mit, der den Bundesrat in Altersfragen berät. (mgt)
Die Altenboomer: Mittwoch, 28. Januar 2026, 19.30 bis 21 Uhr, im Hotel Schützen (Bahnhofstrasse 19, Rheinfelden). Gast: Denise Buser. Musik: Peter Schmid. Moderation: Ueli Mäder. Eintritt: 15 Franken. Anmeldung: https://www.schuetzenhotels.ch/de/entdecken
Das Repair-Café in Rheinfelden ist ein Beispiel von Freiwilligenarbeit. Der Autor engagiert sich dort. Foto: zVg
«Chill mal! Schritttempo tut es auch, statt durchzustarten», findet Denise Buser. Foto: zVg
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«Zusammengerauft aus einer zeitlosen Einsicht»
Susanne Vincenz-Stauffacher am Kantonalparteitag der FDP Aargau in Frick
Nein zum «Klimafonds», Ja zu den Aargauer Volksinitiativen «Arbeit muss sich lohnen» und «Blitzerabzocke stoppen». Die FDP Aargau fasste am Kantonalparteitag in Frick ihre Parolen.
Prominenter Gast: Susanne Vincenz-Stauffacher, CoPräsidentin der FDP Schweiz.
Simone Rufli
FRICK. 71 Partei-Mitglieder waren in die Mehrzweckhalle in Frick gekommen, unter ihnen Maja Riniker, 2025 Nationalratspräsidentin, Landammann Stephan Attiger, Ständerat Thierry Burkart, Grossrat Tim Voser, Etienne Frey, Fricker Präsident der Jungfreisinnigen, Olivier Kreis, Präsident FPD-Ortspartei Frick, und Nicola Richli, Präsident der FDP Bezirk Laufenburg. Dazu von ausserhalb der Partei die Grossräte Severin Lüscher (Grüne) und Lukas Huber (GLP). Durch den Abend führte Sabina Freiermuth, Präsidentin FDP Aargau, aufgewachsen im Fricktal. Die Parolen für drei Volksinitiativen zu fassen war ein Grund, zur Versammlung zu kommen (vgl separaten Text), ein anderer, Susanne Vincenz-Stauffacher kennenzulernen. Die Nationalrätin teilt sich seit Oktober 2025 das Co-Präsidium der FDP Schweiz mit Ständerat Benjamin Mühlemann. Co-Präsidium deshalb, so Vincenz-Stauffacher, «weil Thierry Burkart nicht durch eine Person zu ersetzen war». Sie sei zurzeit fast jeden Abend irgendwo in der Schweiz anzutreffen, umso grösser war die Freude unter den versammelten Parteimitgliedern, dass die frühere Präsidentin der FDP-Frauen für den Kantonalparteitag nach Frick gekommen war. «Wo auch immer in der Schweiz ich derzeit begrüsst werde, es heisst immer, das hier ist der schönste Ort im Land», meinte die Ostschweizerin lachend. «Sicher ist, als ehemalige Turnerin fühle ich mich in einer Turnhalle ausgesprochen wohl.»
Vincenz-Stauffacher gratulierte der FDP Aargau zu ihrem Erfolg bei den zurückliegenden Wahlen. «Vielleicht lässt sich später im Séparée darüber sprechen, wie sich dieser
Der Fricker Etienne Frey, Präsident der Jungfreisinnigen Aargau.
Erfolg aufs ganze Land ausdehnen lässt.» Mit Blick in die Geschichte nannte sie die FDP Aargau «ein Sinnbild für Schweizer Politik und Freiheit» und das seit der Gründung anno 1894. «Damals haben sich zwei Lager zusammengerauft, um sich innerhalb der Freisinnigen nicht auseinanderdividieren zu lassen –zusammengerauft aus einer zeitlosen Einsicht heraus.»
Petition lanciert
Disziplin, Fleiss, Bescheidenheit, Demut – diese Werte aus der Gründer-
zeit gelte es zu stärken in einer unberechenbar gewordenen Welt voller Spaltung, Populismus, Protektionismus und Abgrenzung. Angesichts einer neuen Weltordnung, wo immer mehr das Recht des Stärkeren gelte, gehe es darum, Prioritäten zu setzen und vorab in die Sicherheit zu investieren. «Priorisierung als Zeichen von Verantwortung», so VincenzStauffacher. Verantwortung übernehmen bedeute auch, nicht länger zuschauen, wenn Chaoten Demonstrationen für ihre Zwecke missbrauchten. In einer am Dienstag lancierten Petition fordert die FDP deshalb ein hartes Durchgreifen. Sie verlangt insbesondere, die maximale Dauer der vorläufigen Festnahme von 24 auf 48 Stunden zu verdoppeln. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung wolle Sicherheit statt C h aos, Ordnung statt Verwüstung und Meinungsfreiheit ohne Gewalt, so die Co-Parteipräsidentin.
Ja zur Individualbesteuerung Verantwortung übernehmen heisse auch, das überholte Steuersystem der diversen Gesellschaft anzupassen. «Gibt es etwas Einfacheres, als dass eine Person von Geburt bis zum Tod ein Steuersubjekt ist?», fragte
Vincenz-Stauffacher. Als Scheidungsanwältin erlebe sie täglich, wie schnell und oft der Zivilstand einer Person ändern könne. Mit der Individualbesteuerung hätte das keine Auswirkungen auf die Art der Besteuerung mehr. «Aber auch in der Familie soll sich die Arbeit des Zweitverdieners lohnen.» Zudem handle es sich um eine Steuersenkungsvorlage. «Auf Bundesebene würden rund 600 Mil lionen Franken weniger an Steuergeldern auf Privateinkommen eingenommen.»
Unterstützung für die Jungen –Ja zu «Blitzerabzocke stoppen»
FRICK. «Geschwindigkeitskontrollen müssen der Sicherheit dienen, nicht Einnahmezwecken», betonte Etienne Frey und stellte sich im Pro und Contra «Blitzerabzocke stoppen» gegen GLP-Grossrat Lukas Huber. Bei seinem «Heimspiel» konnte Frey, Präsident der Jungfreisinnigen, am Ende einen Erfolg verbuchen. 52 Parteimitglieder sprachen sich für eine Bewilligungspflicht für stationäre Blitzer-Kästen aus, 7 stimmten dagegen, 14 enthielten sich der Stimme. Christoph von Büren, FDP-Präsident der Stadt Rheinfelden, sprach vom Dilemma, in dem er sich befinde. «Es ist eigentlich eine unnötige Initiative, die zusätzlichen Aufwand generiert –
aber sie kommt von den Jungfreisinnigen.» Ein deutliches Ja gab es zur Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen», wo der Grünen-Grossrat Dr. Severin Lüscher Grossrat Tim Voser in der Argumentation unterlag. 8,5 Milliarden jährlich in den Klimafonds (rund 1 % des Bruttoinlandprodukts), stünde nicht nur in keinem Verhältnis zu den Verteidigungsausgaben (0,7%), so Ständerat Thierry Burkart. «Es gibt auch zu wenige Projekte, in die das Geld flies se n könnte. Weil die Finanzierung dieses Fonds zudem nicht unter die Schuldenbremse fallen würde, würde überdies die solide Finanzpo litik des Landes untergraben. Die NeinParole erfolgte einstimmig. (sir)
Fricktaler Weine auf Erfolgskurs
Generalversammlung der Bözer Reb- und Weinfreunde
BÖZEN. Im Mittelpunkt der Generalversammlung standen – wie könnte es anders sein – das Thema Wein und die diesbezüglichen Erfolge der einheimischen Winzer. Lisa Broder, vor einem Jahr als erste Frau zur Präsidentin des sowohl Weinfreunde als auch Winzer umfassenden Vereins gewählt, führte souverän durch den Abend. Grosses Lob und Komplimente konnte sie über die Winzer schütten, die sich sowohl an nationalen als auch an internationalen Wettbewerben Goldauszeichnungen holten. Bereits im Jahr 2024 machte Peter Büchli mit seinem Pinot Noir Barrique 2022 als Sieger des Grand Prix du Vin 2024 von sich reden. Als bester Pinot Noir der Schweiz wurde dieser damals auch gleich
zum Aargauer Staatswein 2025 erkoren. Mit seinem Pinot Noir Rosé 2024 und dem Merlot Barrique 2023 führte Peter Büchli 2025 seine Erfolgsserie fort und holte sich Goldmedaillen an der Degustation «Goldener Weingenuss Aargau». Auf internationaler Ebene, mit einem Golddiplom am Mondial des Pinots 2025, setzte er mit der Eigenkreation B1 2023 wohl den Höhepunkt. Ebenfalls am Contest «Goldener Weingenuss Aargau» errang Pfister Weine von Reto Pfister gleich drei Golddiplome. So mit dem Schiller 2024, Reserve de Madame 2023 und dem Violet 2023. Weniger «goldig» schloss 2025 die Vereinskasse ab. Dank Einsparungen konnte jedoch statt den budgetierten Mehraus -
ga ben ein kleines Plus verbucht werden. Mit einem aktuellen Vermögen von rund 5000 Franken verfügt der Verein über ein gutes Polster. Eine Mitglieder-Aktion soll nicht nur neue Mitglieder bringen, sondern auch zusätzliche Mittel. Eine ganze Anzahl von Anlässen seitens der Weinproduzenten wird auch 2026 für den Wein im oberen Fricktal werben. Als Ersatz für das demissionierende langjährige Vorstandsmitglied Hans Suter wurde Reto Pfister, der auch die Vereins-Homepage betreut, gewählt. Ein feines Essen aus der «Post»-Küche und eine Degustation einheimischer Weine rundeten die Generalversammlung kulinarisch ab. (mgt)
Sabina Freiermuth (v.l.) Thierry Burkart, Olivier Kreis (hinten rechts mit Brille), Etienne Frey, Tim Voser, Stephan Attiger, Maja Riniker, Susanne Vincenz-Stauffacher.
Fotos: Simone Rufli
Der gutgelaunte Vorstand mit Peter Büchli, Luzia Brack, Lisa Broder, Ursi Pfister und Reto Pfister (v. l.). Foto: zVg
Carl Renz zeigt seine Kunst
MÖHLIN. Aktuell ist im Gemeindehaus Möhlin die Kunst von Carl Renz ausgestellt. Malen und Zeichnen ist für Carl Renz eine grosse Leidenschaft, die sehr früh begonnen hat – fasziniert von Farben, Materialien und Techniken. In diversen Kursen hat der Künstler sich unterschiedliche Techniken wie das Malen mit Aquarell, Oel, Acryll, Plexiglas oder die Resin-Art angeeignet. Jedes Malverfahren hat seine Besonderheit und lässt unterschiedliche Kunstwerke entstehen, dabei ist die Freude gross, jeweils zu sehen, wie ein einzigartiges Kunstunikat entsteht.
Noch bis 26. Februar können die Kunstwerke von Carl Renz im Gemeindehaus Möhlin während der Schalteröffnungszeiten und frei bestaunt werden. (mgt)
«Man muss oft taktlos denken, um richtig zu denken»
Peter Sloterdijk
Eine gesellschaftliche Aufgabe
Armut im Fricktal: Hinschauen, handeln, Perspektiven eröffnen
In einem Interview mit der NFZ sprach Emil Inauen von der Caritas Aargau kürzlich über das Thema Armut. Nun gewährte er zusammen mit Debora Toma Einblicke in die Arbeit und die Erfahrungen aus dem Alltag.
ZUZGEN . Armut ist auch im Fricktal Realität – oft verborgen, selten offen angesprochen. An einer gemeinsamen Veranstaltung der reformierten und katholischen Kirche im Reformierten Kirchgemeindezentrum Zuzgen wurde deutlich: Armut betrifft längst nicht nur Randgruppen. Emil Inauen, Co-Geschäftsleiter von Caritas Aargau, brachte es auf den Punkt: «Es gilt, genauer hinzuschauen.» Denn gängige Vorurteile – zum Beispiel Armut sei meist selbstverschuldet – greifen zu kurz. Die Realität zeigt laut Inauen vielfältige Armutsfallen: Alleinerziehende Frauen, Menschen mit wenig Bildung, Familien mit Migrationsgeschichte sind überdurchschnittlich betroffen. Doch selbst gute Ausbildung, Erwerbsarbeit und Budgetdisziplin schützen nicht immer –etwa bei Scheidungen, Krankheit o der unerwarteten Gesundheitskosten. Armut kann jede und jeden treffen.
In der Schweiz gelten rund 708 00 0 Menschen als arm, etwa 1,4 Millionen als armutsgefährdet. Besonders eindrücklich: 336 000 Betroffene sind trotz Erwerbsarbeit gefährdet. Armut bedeutet hierzulande, sich Wesentliches nicht leisten zu können – Krankenkasse, Zahnarzt oder angemessenen Wohnraum. Wichtig ist die soziale Teilhabe: Kann ein Kind das Lager
besuchen, kann jemand sich in einem Verein engagieren? Armut bleibt oft unsichtbar, weil Scham, Angst vor Stigmatisierung oder aufwendige administrative Hürden viele davon abhalten, Hilfe zu beanspruchen. Rund ein Drittel der Anspruchsberechtigten verzichtet auf Sozialleistungen.
Hilfe zur Selbsthilfe Gerade deshalb sind niederschwellige Angebote und professionelle Begleitung zentral. Der Kirchliche Regionale Sozialdienst (KRSD) verfolgt konsequent den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe: Menschen sollen befähigt werden, ihr Leben wieder eigenständig zu gestalten. Fallbeispiele, präsentiert von Debora
MÖHLIN . Die Musikschule Möhlin, die Jugendmusik und die Musikgesellschaft feierten gemeinsam den ersten Kids-Day: Ein aufregender Gemeinschaftsanlass, der sowohl die Kinder als auch die Eltern begeisterte. Das Ziel vergangenen
Sonntag war klar: Den Kindern das Musizieren näherzubringen und sie in die wunderbare Welt der Blasinstrumente einzuführen.
Nach der Eröffnung von «POWERBRASS» –einem Blechbläserensemble bestehend aus Musikschülern –durften die Kinder in die Workshops strömen. Sie hatten die Möglichkeit, eigene Flaschenflöten zu bauen, ein Oboen-Rohr herzustellen oder eine
Schlauchtrompete zu kreieren. Einfache Materialien verwandelten sich in beeindruckende Musikinstrumente, und die Kinder waren begeistert von ihrem eigenen Schaffensprozess. Neben den Workshops gab es spannende Wettbewerbe. Bei einem durften die Kinder schätzen, wie viel Wasser in ein Euphonium passt oder wie lange ein Kornett ist, wenn man es aufrollen würde.
Auch der Wettbewerb um den längsten Klarinettenton sorgte für jede Menge Spass und Spannung. Hier konnten die Kinder ihre Atemtechnik ausprobieren und sich gegenseitig anfeuern.Während die Kinder in den Workshops und Wett-
bewerben beschäftigt waren, hatten die Eltern die Gelegenheit, sich am Infostand über die verschiedenen Angebote der Musikschule zu informieren. Den krönenden Abschluss des Kids-Days bildete eine liebevoll gestaltete Bilderbuchgeschichte, die musikalisch von der Jugendmusik (JUMU) und der Musikgesellschaft (MGM) umrahmt wurde. Der erste Kids-Day war ein voller Erfolg! Es war nicht nur eine Gelegenheit für die Kinder, die Freude am Musizieren zu entdecken, sondern auch eine Plattform für die Eltern, sich über die vielfältigen musikalischen Angebote zu informieren. (mgt)
Toma, Standortleiterin des KRSD Rheinfelden, zeigten, wie gezielte Unterstützung – etwa durch ambulante Wohnbegleitung, Schuldensanierung, IV-Anmeldungen oder Überbrückungshilfen – neue Perspektiven eröffnet. Entscheidend sei dabei die Zusammenarbeit von Fachstellen, Stiftungen, Freiwilligenarbeit und kirchlichen Akteuren. Die öffentliche Sozialhilfe ist verfassungsmässig verankert und geht über das blosse Überleben hinaus: Sie sollte materielle Sicherheit, persönliche Selbstständigkeit und soziale Integration fördern. Ergänzend leisten Caritas, Kirchen und zivilgesellschaftliche Initiativen unverzichtbare Präventions- und Sozial-
arbeit: Treffpunkte, Essensprojekte, Wegbegleitung, Reparaturangebote, Bildungs- und Begegnungsprojekte stärken soziale Netze und verhindern Isolation. Diakonisches Engagement habe im Christentum eine lange Tradition und bleibe hochaktuell, betonte Emil Inauen, auch in Zeiten knapper werdender Kirchengelder. Die Beispiele aus dem Fricktal zeigten: Es gibt wirksame Ansätze, viel Engagement – und noch grosses Potenzial. Wer hinschaut, nicht resigniert und gemeinsam handelt, kann Armut lindern und vorbeugen. Armut sei kein individuelles Versagen, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe – und sie sei lösbar, wenn Solidarität konkret werde. (mgt)
Ein Jahrhundert voller Musik
Der reformierte Kirchenchor Möhlin jubiliert
MÖHLIN. Seit seiner Gründung im Jahr 1926 hat der reformierte Kirchenchor Möhlin unzählige Gottesdienste und kirchliche Anlässe mitgestaltet und sich als festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Kirchgemeinde etabliert. Generationen von Sängerinnen und Sängern haben mit unermüdlichem Einsatz und Begeisterung die wöchentlichen Proben besucht und ihr Talent in den Dienst der Kirchenmusik gestellt.
Auftakt am Samstag Sein Jubiläumsjahr läutet der Chor kommenden Samstag, 24. Januar, mit einem festlichen Konzert in der reformierten Kirche Möhlin ein. Dieses besondere Ereignis markiert den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die das reiche Erbe des Chors würdigen und gleichzeitig in die Zukunft blicken. Das Jubiläumskonzert
kommenden Samstag beginnt um 18 Uhr. Unter der Leitung von Isabel Torres präsentiert der Chor zusammen mit dem Gospelchor Kaiseraugst, dem ESB Liestal, dem Kinderchor der Musikschule Rheinfelden und dem «Offenen Singen Zwinglihaus Basel» ein speziell ausgewähltes Programm. «Encuentros» ist ein inklusives, musikalisch-performatives Projekt, das die verbindende Kraft von Musik und Bewegung nutzt, um Menschen verschiedener Altersgruppen, Fähigkeiten und sozialer Hintergründe zusammenzubringen. Die Aufführung vereint professionelle Musiker mit Amateurchören, darunter Kinder, Erwachsene, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen.
Im Laufe des Jahres sind weitere Aktivitäten geplant, welche die Öffentlichkeit zum Mitfeiern einladen. (mgt)
Musik zum Anfassen und Erleben.
Fotos: zVg
Debora Toma und Emil Inauen.
Foto: zVg
Ein echter Renz. Foto: zVg
100 Jahre: Der Kirchenchor hat Grund zum Feiern. Foto: zVg
Gemeinsam Rheinfelden gestalten
Inpflichtnahme- und Verabschiedungsfeier für Kommissionsmitglieder
Die Stadt Rheinfelden zählt aktuell rund 100 Kommissionsmitglieder. Am Montag bedankte sich der Stadtrat bei ihnen für ihre Arbeit, gleichzeitig hat er scheidende Mitglieder verabschiedet.
Valentin Zumsteg
RHEINFELDEN. Damit eine Gemeinde gut funktioniert, braucht es nicht nur einen Gemeinderat und eine Verwaltung, sondern auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. In Rheinfelden arbeiten aktuell rund 100 Personen in den Kommissionen der Stadt mit. «Wir alle sind Teil des demokratischen Weges», sagte Stadtpräsidentin Claudia Rohrer am Montag anlässlich des Kommissionsanlasses im
Kurbrunnen-Saal. Das Capriccio Barockorchester umrahmte den Abend beschwingt und würdevoll.
«Verschiedene Blickwinkel» Bei den kommunalen Kommissionen gibt es jene, die von Gesetzes wegen an der Urne gewählt werden müssen; zum Beispiel die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission, das Wahlbüro und die Steuerkommission. Daneben bestehen die gemeinderätlichen Kommissionen, welche die Exekutive selber bestellen kann. Das sind unter anderem die Sozialkommission, die Bau kommission und die Verkehrskom mission.
«Die Kommissionen leisten einen wichtigen Beitrag, damit die Themen aus verschiedenen Bl ickwinkeln behandelt werden können», betonte Claudia Rohrer.
«5 Mal anders» in Badisch Rheinfelden
BADISCH RHEINFELDEN. Die Ausstellung der Kunstkolonie Lörrach mit dem Titel «5 Mal anders» eröffnet das vielseitige Ausstellungsjahr in der Rathausgalerie von Badisch Rheinfelden. Bis Freitag, 6. März, präsentieren Brigitte Brumunt, Petra Gallo, Veronika Panzer, Sabine Stolz und Susanne Stolz ihre Werke im zweiten Obergeschoss des Rathauses. Die Künstlerinnen gehören alle der Kunstkolonie Lörrach an, einer freien und unabhängigen Künstlerinnenvereinigung, die der Tradition der Künstlerkolonien des 20. Jahrhunderts folgt. Diese waren früher oft die einzigen Orte, die Frauen die Möglichkeit boten, in der Kunst tätig zu werden. (mgt)
Während die an der Urne gewählten Kommissionen vor allem eine Aufsichtsfunktion über den Stadtrat und die Verwaltung wahrnehmen, wirken die durch den Stadtrat eingesetzten Kommissionen hauptsächlich vorberatend und begutachtend. Sie übernehmen damit auc h eine wichtige Rolle in der politischen Meinungsbildung. «Die Kommissionen sind aber kein Sprachrohr des Stadtrates», betonte Claudia Rohrer. Sie treten in der Regel – vielleicht mit Ausnahme der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission – nicht gegen aussen in Erscheinung. «Öffentliche Kontrolle und gegebenenfalls Kritik an Politikern ist in der Demokratie nicht nur berechtigt, sondern unerlässlich», zitierte Claudia Rohrer die ehemalige deutsche Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.
«Kompetenz und Engagement» Eine eigentliche Inpflichtnahme der Mitglieder fand am Montagabend nicht statt, diese war bereits zuvor schriftlich vollzogen worden. Die Stadt nutzte aber die Gelegenheit, um die scheidenden Kommissionsmitglieder zu verabschieden und mit einem Rheinfelder Fotoband sowie einer Anstecknadel zu beschenken.
Einige waren rund 10, andere 20 und jemand sogar 30 Jahre dabei. Abschliessend sagte Claudia Rohrer: «Es ist wunderbar, wie viel Kompetenz, Engagement und Wille, Rheinfelden zu gestalten, hier versammelt sind.» Danach ging es zum Apéro, dort konnten die Kommissionsmitglieder anstossen und sich über ihre Arbeit austauschen.
Der Igel im Siedlungsraum
RHEINFELDEN. Der Igel gehört längst nicht mehr nur zu Wiesen und Waldrändern. Als sogenannter Kulturfolger lebt er heute häufig mitten im Siedlungsraum – in Gärten, Wohnquartieren und Parks. Dort findet er Nahrung und Unterschlupf, ist aber gleichzeitig zahlreichen neuen Gefahren ausgesetzt. Welche das sind und wie der Mensch dem Igel mit einfachen Massnahmen helfen kann, steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags in Rheinfelden. Am Freitag, 30. Januar, lädt der Natur- und Vogelschutz Rheinfelden (NVR) zu einem spannenden Abend rund um das stachelige Wildtier ein. Die Wildtierbiologin Dr. Cristina Boschi gibt dabei fundierte Einblicke in die Lebensweise des Igels im Kulturland und zeigt auf, warum sein Überleben zunehmend von einem igelfreundlichen Umfeld abhängt. Dabei stehen praxisnahe, leicht umsetzbare Massnahmen im Vordergrund, die bereits einen grossen Unterschied machen können. Die Veranstaltung richtet sich an Naturinteressierte, Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber sowie an alle, die sich für den Erhalt der heimischen Tierwelt engagieren möchten. Der Vortrag findet von 19 bis 21 Uhr im Hotel Schiff, Vortragsraum 1. Obergeschoss, Marktgasse 60, Rheinfelden, statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (mgt)
Der Igel ist ein Kulturfolger.
Fasnachtsgottesdienst mit «Grossschtadtchnulleri»
KAISERAUGST. Am Sonntag, 25. Januar um 11 Uhr, findet im reformierten Kirchgemeindehaus Kaiseraugst zum 23. Mal der Chaiseraugschter Fasnachtsgottesdienst statt. Auch diesmal wird die lokale Gugge «Grossschtadtchnulleri» ihre diesjährigen Kostüme präsentieren und ihre neu einstudierten Stücke uraufführen. Dass der Lärm ohrenbetäubend und das Gaudi gross sein wird, ist bekannt. Alles andere, insbesondere das Thema, bleibt bis dahin gut gehütetes Geheimnis. Anfangs eine Bombenstimmung herrschte damals, als man des Jahrtausends an der Faschingfeier in Badisch Rheinfelden teilnahm, im eigentlichen Sinn: Man flüchtete vor einer Bombendrohung in die protestantische Kirche, die der Pastor freundlicherweise geöffnet hatte. Dann ging’s los. Die ersten Fasnächtler spielten auf, weitere kamen hinzu, zuletzt tanzten die Leute auf den Kirchbänken herum. Bald darauf, auf Initiative der damaligen Pfarrerin Esther Borer, fand der erste Chaiseraugschter Fasnachtsgottesdienst statt. Die Vorbereitungen der Chnulleri klingen, als wär das RocheManagement am Werk. Sie beginnen Ende Mai des vorhergehenden Jahrs. KoKo (Kostüm-Kommission) und MuKo (Musik-Kommission) bringen
Ideen ein. Die Kostüme werden zum Freundschaftspreis geschneidert und bestickt. Über das Thema wird demokratisch abgestimmt. Beides, Kostüme und Thema, bleibt bis zum Fasnachtsgottesdienst geheim. Hier, in den heiligen Hallen des reformierten Kirchgemeindehauses, wird beides präsentiert. Darum sind bei diesem Anlass alle nervös. Es herrscht Premieregroove. Insbesondere beim Major, Kimon Sorg. Und auch beim Pfarrer und dessen Frau.
Cool ist einzig Theobald, em Pfaff sin Aff. Er wird in einem von seiner Hofschneiderin Gerda Hollenstein extra für ihn massgeschneiderten Kostüm auftreten und ex cathedra, von der Kanzel herab vorwitzigaltkluge Reden vortragen: «Heut müsst ihr nicht auf Durchzug schalten! / Der Pfaff wird seine Schnuure halten. / ICH werd’ in der Kirche walten. / Drum, Leute, kommt in grosser Zahl! / Mich zu verpassen wär fatal.» (mgt)
Dank für den Einsatz: Zahlreiche Kommissionsmitglieder sind verabschiedet worden. Sie wurden unter anderem mit einem Fotoband beschenkt. Fotos: Markus Raub/Valentin Zumsteg
Pfarrer Andreas Fischer mit Theobald. Foto: zVg
Foto: Wikimedia
Die Kunstkolonie Lörrach stellt in der Rathausgalerie aus. Foto: zVg
Das Team der Basler Sandoase gibt das Stork’s Corner in der Rheinfelder Kupfergasse auf. Mit dem Pub geht es aber nahtlos weiter, ein neuer Pächter ist gefunden.
Valentin Zumsteg
RHEINFELDEN. An der Kupfergasse 4 in Rheinfelden kann auch in Zukunft eingekehrt werden. Rund fünf Jahre lang führte das Team der Sandoase die ehemalige National-Bar unter dem Namen Stork’s Corner, jetzt geben die Basler das Lokal im Zähringerstädtchen auf und konzentrieren sich ganz auf ihre Betriebe am Rheinknie. Am 31. Januar wird die Abschluss-Party der bisherigen Betreiber gefeiert, bereits am 6. Februar geht es weiter. Neuer Pächter und Wirt ist Daniel Urban, er wird unterstützt von Rebecca Baty.
Beizensterben verhindern
«Wir wollen nicht, dass es ein weiteres Beizensterben in Rheinfelden gibt, deswegen haben wir uns entschieden, das Lokal zu übernehmen», erklärt Daniel Urban. Der 46-Jährige führte früher in Deutschland eine Cocktail-Lounge und hat
«Vielfalt
in verschiedenen Ländern GastroErfahrung gesammelt, wie er erzählt. Seit gut zehn Jahren lebt er in Rheinfelden. Er freut sich, wieder hinter den Tresen zurückzukehren, nachdem er in den vergangenen Jahren verschiedene andere Jobs hatte. Der Entscheid, das Stork’s Corner zu übernehmen, fiel erst vor ein paar Wochen. Der Pachtvertrag wird dieser Tage unterzeichnet. «Unser Zeitplan ist sportlich, doch wir wollen, dass es keinen Unterbruch gibt», so Urban.
Hero Rösti div. Sorten, z.B. Original, 3 x 500 g
Das Angebot im Pub wird etwas angepasst: «Unser Fokus liegt auf lokalen Produzenten und Craft-Beer. Das Cola kommt zum Beispiel aus Badisch Rheinfelden, das Lagerbier aus Grellingen und der Kaffee aus einer Rösterei im Gundeli in Basel. Wir legen grossen Wert auf guten Kaffee», schildert Urban. Einen weiteren Schwerpunkt bilden alkoholfreie Drinks und Biere. «Vielfalt ist uns wichtig. Es wird immer wieder neue Craft-Beere geben», so Urban. Aus Rheinfelden sollen zum Beispiel
Bokkie-Bier und Nordsud im Angebot sein. Die Besucherinnen und Besucher können aber auch LiveSport geniessen, ein Brettspiel spielen oder an einem Pub-Quiz teilnehmen. Das Stork’s Corner soll – so die Absicht der neuen Betreiber –wieder zu einem Treffpunkt werden.
Voraussichtliche Öffnungszeiten ab 6. Februar: Mittwoch und Donnerstag, 11.30 bis 21 Uhr; Freitag und Samstag, 11.30 bis 2 Uhr; Sonntag, 13 bis 21 Uhr.
Fricktaler Radteam mit gutem Start
FRICKTAL. Das einzige Fricktaler Elite-Radrennteam mit Standort in Kaisten und Rheinsulz startet mit voller Wucht in die Saison 2026 und das gleich mit einem Schweizermeistertitel sowie einem Podestplatz auf internationalem Parkett. Unter neuem Namen und in frischen Farben tritt das Team ab diesem Jahr als «Birchmeier Gruppe–Superior» an und setzt schon Mitte Januar ein deutliches Ausrufezeichen. Mit elf Fahrern unter Vertrag zeigt das Team früh, dass es sportlich wie strukturell bereit ist für ein erfolgreiches Jahr. Im Tissot Velodrome in Grenchen sorgte Routinier Jan Freuler (aktueller Steher-Schweizermeister) für den ersten Saisonhöhepunkt. Bei den Omnium-Schweizermeisterschaften (Kategorie M1) – bestehend aus vier anspruchsvollen Disziplinen – schien das Rennen für ihn zunächst gelaufen: Ein Defekt im Time Trial warf ihn ans Ende des Feldes zurück. Doch Freuler bewies Nervenstärke, Rennintelligenz und Kämpferherz. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd arbeitete er sich Disziplin für Disziplin nach vorne – bis ganz nach oben. Goldmedaille und Schweizermeistertitel als Belohnung für einen echten Willenssieg. Teamkollege Justin Weder startete in der Elite-Kategorie und klassierte sich auf Rang 10. Auch auf der Strasse überzeugte das Team früh. Bei der Volta la Marina in Xàbia (Spanien) fuhr Jan Schneider ein starkes Rennen und sicherte sich Rang 3 – zeitgleich mit der Spitze. Nur die beiden Kasachen Maxim Khoroshavin und Almir Valiyev lagen vor ihm. (mgt)
z.B. Himbeeren, 290 g
Jacobs Kaffeekapseln div. Sorten,
Hirz Joghurt div. Sorten, z.B. Stracciatella, 180 g
ist uns wichtig. Unser Fokus liegt auf lokalen Produzenten und Craft-Beer», erklärt Daniel Urban. Foto: Valentin Zumsteg
Der Wärmeverbund 2 in der Altstadt startete am 13. Januar wie angekündigt den Weiterausbau der Fernwärmeleitungen.
LAUFENBURG . Nachdem seit Herbst 2025 die ersten Liegenschaften in der Laufenburger Marktgasse mit Fernwärme ab dem Provisorium bei der Stadthalle beliefert werden, stehen nun weitere Ausbauschritte auf dem Programm. Der Ausbau in der Herrengasse ist abgeschlossen und weitere Lieferverträge konnten hier abgeschlossen werden. Somit ist gesichert, dass die Wärme spätestens im Frühling 2026 in den dortigen Liegenschaften ankommt, heisst es in der Mitteilung der Stadt.
Wärme fliesst durch den Altstadt-Stollen Vor zirka 40 Jahren wurde unter der Altstadt von Laufenburg ein ungefähr 250 Meter langer Stollen gebaut. Er ist unter den Liegenschaften der Fischergasse bis zur Laufengasse platziert. Der Stollen wurde als Abwasserstollen für die neue Kläranlage im Gebiet Hardwald ausgebaut.
Wärme Laufenburg macht sich diesen Stollen nun zunutze und erschliesst die Liegenschaften in diesem Perimeter mit Kernbohrungen für die Fernwärme. Dank den von einigen Liegenschaftsbesitzern erteilten Durchleitungsrechten müssen nicht alle Liegenschaften einzeln angeschlossen werden. Es werden
Unterirdisch unterwegs
Wärme Laufenburg baut im Altstadt-Stollen
mehrmals einige Liegenschaften miteinander durch die Keller verbunden. Dadurch können mehrere Kernbohrungen im felsigen Laufenburger Untergrund vermieden werden.
Die Grabarbeiten für die Heizungsrohre haben am 13. Januar begonnen. Die Kernbohrungen werden in den nächsten Wochen folgen, sodass auch hier die Lieferung der Fernwärme bis im Herbst erfolgen kann. In der Folge werden dann die Arbeiten ab dem Rhytörli auf der Rheinseite zur Erschliessung der Liegenschaften in der Unteren Wasengasse in Angriff genommen.
Ziel rückt näher Wärme Laufenburg kommt mit diesem Weiterausbau dem gesetzten Ziel, die Elektroheizungen in der Altstadt zu ersetzen, bedeutend näher. An dieser Stelle geht auch der Dank an die Planer der Durena AG, Lenzburg und die Mitarbeiter der Firmen Ziegler und Equans, welche die anspruchsvollen Arbeiten in der historischen Altstadt mit schwierigem Untergrund termingerecht vorantreiben. «Wir sind zuversichtlich, dass im Spätfrühling die finalen Arbeiten bei der Oberfläche in der Marktgasse abgeschlossen werden können und damit auch die Anwohner wieder problemlos zu ihren Liegenschaften gelangen, und das gesellschaftliche Leben zurückkehrt», heisst es seitens der Begleitgruppe Wärmeverbund Altstadt Laufenburg. (mgt)
Sachbeschädigung bei neuer Sportanlage
KAISTEN. Ende 2025 wurde die neue Calisthenics-Anlage in Kaisten erstellt. Die offizielle Einweihung findet erst im Frühling statt. Zuvor muss bereits ein Schaden behoben werden. Wie die Gemeinde
m itteilt, kam es um den Jahreswechsel zu sichtbaren Schäden an den Fallschutzmatten. Verursacht worden seien sie durch unsachgemäss abgebranntes Feuerwerk. (sh)
12 500 Franken an lokale Projekte
Raiffeisenbank Regio Laufenburg unterstützt Vereine und Institutionen
FRICKTAL . Die Raiffeisenbank Regio Laufenburg hat im Rahmen des 125-Jahre-Jubiläums einen besonderen Beitrag zur Förderung des lokalen Engagements geleistet. Über den Jubiläumsfonds «Lokalbonus» wurden insgesamt 12 50 0 Franken an gemeinnützige Projekte, Vereine und Stiftungen in der Region verteilt. Die Aktion lief über die Crowdfunding-Plattform lokalhelden.ch und gliederte sich in drei Phasen: Zunächst konnten Vereine und Initiativen ihre Projekte anmelden, anschliessend sammelten sie Stimmen und Spenden. Die Mitglieder der Raiffeisenbank sowie YoungMemberPlus-Kunden hatten dabei die Möglichkeit, aktiv über die
Mittelverteilung mitzubestimmen. Je mehr Stimmen ein Projekt erhielt, desto höher fiel sein Anteil am Spendentopf aus. «Mit dem Lokalbonus möchten wir nicht nur finanzielle Unterstützung leisten, sondern auch die regionale Gemeinschaft stärken», erklärt Marc Meier, Vorsitzender der Bankleitung. Die Aktion sei ein voller Erfolg gewesen: Zahlreiche Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit profitierten von der Förderung. Unter den Begünstigten sind unter anderem der Dorfladen Ittenthal, der sich für die Modernisierung des lokalen Angebots einsetzt, sowie der Tennisclub Kraftwerk Laufenburg, der die Jugendarbeit ausbaut. Auch Fasnachtsgesellschaften, Kultur- und Sportvereine erhielten Unterstützung, um ihre wertvolle Arbeit in der Region fortzuführen. Erfreulicherweise haben 1000 Kundinnen und Kunden an der Abstimmung teilgenommen, was die grosse Verbundenheit mit der Region eindrucksvoll zeigt. Die Raiffeisenbank Regio Laufenburg bedankt sich bei allen Mitgliedern und YoungMemberPlus-Kundinnen und -Kunden, die durch ihre Stimmen und Spenden zur Umsetzung dieser Projekte beigetragen haben. «Gemeinsam für die Region, das ist unser Leitgedanke», so Meier. (mgt)
Der bestehende Altstadtstollen kann genutzt werden.
Fotos: zVg
Noch sind längst nicht alle Leitungen verlegt.
Marc Meier (links) übergibt einen Check an drei Vertreter des Radfahrvereins Helvetia Sulz. Foto: zVg
Wo nötig, finden Kernbohrungen statt.
Die Fallschutzmatten weisen Brandspuren auf. Foto: Susanne Hörth
Minestrone für kalte Tage
ZUTATEN
1 Zwiebel
2 Zinken Knoblauch
400 g Wintergemüse gerüstet, z.B. Rüebli, Pastinaken, Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Kohl
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Gemüse feinblättrig schneiden In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten.
Gemüse beigeben und weiter dünsten. Tomatenpüree beigeben und kurz anrösten.
Wasser, Bouillonpaste und Salz beigeben, die Suppe kurz aufkochen und abschäumen.
15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Süsskartoffeln feinblättrig schneiden.
Süsskartoffeln und Teigwaren beigeben und weitere 10 Minuten köcheln. Tomaten in mundgerechte Würfel schneiden.
Vor dem Servieren Tomatenwürfeli, Bohnen und Pesto zugeben, kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit geriebenem Parmesan servieren.
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Ergänze die fehlenden Zahlen. Die fehlenden Werte sind die ganzen Zahlen zwischen 1 und 16.
The missing values are the whole numbers between 1 and Each number is only used once.
Jede Zahl wird nur einmal verwendet.
Jede Zeile enthält eine Rechenaufgabe. Jede Spalte enthält eine Rechenaufgabe. Denke daran, dass Multiplikation und Division vor Addition und Subtraktion ausgeführt werden.
Each row is a math equation. Each column is a math equation. Remember that multiplication and division are performed
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Winter in Möhlin, Foto Jackie Venzin
Magden will Bauverwaltung wieder selbst führen
Ausserordentliche Gemeindeversammlung am 22. April
Die Gemeinde Magden hat per 2024 die Bauverwaltung ausgelagert. Weil die Kosten deutlich höher ausfallen, soll der Schritt wieder rückgängig gemacht werden.
Valentin Zumsteg
MAGDEN . Das lief anders als erwartet: Nach der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2023 und einem entsprechenden Entscheid im Dezember 2023 hat Magden die Auslagerung der Bauverwaltung in die Wege geleitet. Das Büro Koch + Partner erhielt per 1. Februar 2024 den Auftrag für die Führung der externen Bauverwaltung und die damit verbundenen Aufgaben in Zusammenhang mit der Baugesuchsprüfung.
«Deutlicher Kostenanstieg»
Nach erfolgter Auftragsvergabe lagen die Gesamtkosten der Bauverwaltung Magden im Jahr 2024 bei rund 250 00 0 Franken; sie entsprachen damit der Prognose respektive dem Budget 2024. «Seit dem Jahr 2025 musste nun ein deutlicher Kostenanstieg verzeichnet werden», hält die Gemeindeverwaltung Magden fest. Die Ursache hierfür sei nicht – wie vielfach vermutet –ein überproportionaler Anstieg der eingereichten Baugesuche oder ein immenser Anstieg der Neubauten. Als Gründe nennt der Gemeinderat unter anderem zeitintensive Prozesse und komplexe Verfahren (beispielsweise Bauten ohne Baubewilligungen), mangelhafte Qualität der Baugesuche und wiederholt überarbeitete Gesuchsunterlagen oder Planänderungen. Ebenfalls zur Kostensteigerung beigetragen haben wiederholt notwendige Kontrollgänge, Bauabnahmen und Augenscheine sowie erforderliche Vorabklärungen und Vorprüfungen. Die Kosten stiegen dadurch markant und dürften laut Gemeinderat für
Zurück auf Feld 1: Die Bauverwaltung soll wieder in den Magdener Verwaltungsbetrieb integriert werden. Foto:
2026 bei rund 365 00 0 Franken liegen. Der Trend hält also an. Wie an der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2025 präsentiert wurde, sucht der Gemeinderat nach Möglichkeiten, die jährlich wiederkehrenden Kosten zu reduzieren. Jetzt ist er fündig geworden. «Aufgrund der Kostenentwicklung beschloss der Gemeinderat die Reintegration der Bauverwaltung als Fachbereich der Abteilung Bau, Planung und Umwelt, welche ihrerseits weiterhin die Verantwortung im Bereich der Projektbegleitung und Bauherrenvertretung wahrnehmen sowie die angeschlossenen Fachbereiche führen wird.»
165 00 0 Franken einsparen Mit der Massnahme könne der ordentliche Bauverwaltungsaufwand ab dem Jahr 2027 auf 200 00 0 Franken (exklusiv Beizug externer Fachunterstützung) reduziert werden. «Die Integration ist von zentraler Bedeutung, um die bestehenden Schnittstellenprobleme zu beseitigen. Diese beeinträchtigen nicht nur die Prozesseffizienz, sondern auch die Qualität und Verlässlichkeit des Service public.» Mit der Integration werde diese Schwachstelle nachhalti g behoben und gleichzeitig eine Verbesserung der Dienstleistungserbringung vor Ort erreicht. Darüber hinaus wer-
Erfolgreiches Geschäftsjahr der Raiffeisenbank Regio
Die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz anspruchsvollem Marktumfeld konnte in allen Bereichen ein erfreuliches Wachstum erreicht werden.
Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um 124,7 Millionen Franken auf 2’146 Millionen Franken. Die Hypothekarausleihungen stiegen um 4,2% auf 1’775 Millionen Franken. Das starke Vertrauen in die Bank widerspiegelt sich in der Zunahme der Kundengelder um 106,9 Millionen und lag per 31. Dezember 2025 bei 1’611 Millionen Franken. Das Depotvolumen erreichte per Jahresende 531 Millionen Franken, was einer Steigerung um 16 % entspricht.
Herausfordernde Ertragssituation
Das gesunkene Zinsniveau wider-
Franken lag. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 10,9 % auf 6,08 Millionen Franken. Der Jahresgewinn betrug 1’101’792 Franken.
Breites Engagement
Ganz im Sinne von «Mis Fricktal, mini Bank» engagierte sich die Bank auch im vergangenen Jahr auf vielfältige Art und Weise für die Kundinnen und Kunden sowie die gesamte Region oberes Fricktal. Im vergangenen Jahr wurden über 150 Projekte und Vereine mit einem Betrag von über 100’000 Franken unterstützt.
Beteiligung der Mitglieder und Mitgliederanlässe
Projektwettbewerb abgeschlossen
AARGAU. Der Kanton hat für die Erweiterung der Kantonsschule Wohlen einen Projektwettbewerb für Planerteams mit Generalplaner durchgeführt. Als Sieger nominierte das Preisgericht einstimmig das Projekt «Here Comes the Sun» von Franziska Sebastian Müller Architekten GmbH aus Zürich. Der Beitrag überzeugte mit einer klaren architektonischen Haltung, einer präzisen städtebaulichen Setzung, die den bestehenden Bau respektvoll ergänzt, sowie einer sorgfältigen räumlichen Organisation mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Projekt wird somit zur Weiterbearbeitung empfohlen. Die Kantonsschule Wohlen soll damit von heute 33 auf 55 Abteilungen erweitert werden. Aufgabe war es, eine kompakte und zukunftsorientierte Campusanlage zu konzipieren, die das bestehende Hauptgebäude erhält und respektvoll in die neue Schulanlage integriert. (mgt/nfz)
LESERBRIEF
Abbau der Gemeindesouveränität
den – so der Gemeinderat – Kosteneinsparungen von 165 00 0 Franken ermöglicht.
Da im Budget 2026 keine Integration der Bauverwaltung im Stellenplan berücksichtigt ist, wird für die Veränderung ein Zusatzkredit zum Budget 2026 und somit eine Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung notwendig.
Am 22. April soll deshalb eine ausserordentliche EinwohnergemeindeVersammlung durchgeführt werden. Nach Rechtskraft des positiven Versammlungsbeschlusses werde d a nach das Auftragsverhältnis mit dem Büro Koch + Partner per 31. Dezember 2026 gekündigt.
Bei der Aktualisierung des Aargauer Richtplans besteht die Gefahr, dass die Gemeindesouveränität abgebaut wird und die Bürokratie zunimmt. Der Umfang der räumlichen Informationen nimmt nicht zuletzt wegen der Möglichkeiten der geografischen Informationssysteme (GIS) stetig zu. Dies erlaubt den übergeordneten Staatsebenen (Bund/Kantone), detaillierte Planungs- und Handlungsvorschriften für die Gemeinden zu erlassen. Pragmatische Vorgehensweisen der Gemeinden – zum Beispiel aufgrund von aktuellen lokalen Problemen und Anliegen – werden dadurch stark eingeschränkt. So können sich die Gemeinden zum Beispiel langfristig kaum gegen die Verdichtungs- und Wachstumsinteressen von Bund und Kantonen in ihrer Gemeinde wehren. Die immer detaillierteren Regelungen von Bund und Kantonen erhöhen den bürokratischen Aufwand bei jeder Projektrealisierung.
ALEX SCHNEIDER, KÜTTIGEN
Regio Frick-Mettauertal
Unternehmung einlösen oder an einen Verein spenden. Davon wurde rege Gebrauch gemacht und somit über CHF 500’000 an die Mitglieder zurück verteilt.
Die Mitglieder der Bank profitierten auch mit der Aktion ‘Zinsknaller’.
Im aktuellen Jahr dürfen sich die aktiven Mitglieder wieder auf die beliebten Raiffeisen-Mitgliederanlässe freuen, welche am 24., 25. und 26. April 2026 stattfinden.
Die Zahlen im Überblick
Das Termingeld mit einer Laufzeit von 3 Jahren wird mit einem Satz von 1,25% weit über dem aktuellen Zinsniveau verzinst. Mit einem gezeichneten Volumen von knapp 88 Millionen Franken haben die Genossenschafterinnen und Genossenschafter auch rege von dieser Form der Erfolgsbeteiligung profitiert. Grosser frickTALER vor dem Hauptsitz in Frick.
spiegelt sich im Zinserfolg, welcher gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % gesunken ist und bei 18,9 Millionen
Die Mitglieder der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal kamen im Jahr 2025 in den Genuss der Gutscheinaktion ‘frickTALER’. Jedes Mitglied konnte den Gutschein im Wert von 50 Franken bei einer lokalen
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fricktal.info Clubmitglieder erhalten 20% Rabatt auf 1 Gutscheinbuch
perfekte Geschenk ist erhältlich bei teilnehmenden Geschäften und ganz bequem bei UNS: Mobus AG Brotkorbstrasse 3 4332
Amtliche Nachrichten Bezirke Rheinfelden und Laufenburg und Teile des Baselbiets.
Gemeinden müssen altersgerecht werden
«Wohnen und Leben im Alter» – ein Thema beim diesjährigen Fricktaler Gemeindeseminar
Gemeindeführung und Finanzen, Wohnen und Leben im Alter: Das sind die zwei Themen, die beim diesjährigen Fricktaler Gemeindeseminar erörtert werden. Es findet am Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Januar, im Pfarreizentrum Rampart in Frick statt.
Peter Schütz
FRICKTAL . Das Gemeindeseminar soll den Teilnehmern wiederum praxisnahes Wissen von kompetenten Referenten vermitteln. Prominentester Gast ist Regierungsrat Dieter Egli, Vorsteher Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) des Kantons Aargau. Egli wird nach der Eröffnung der Tagung am Donnerstagmorgen in einem Inputreferat den Fokus auf die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für die Gemeinden im Aargau und im Fricktal richten. «Ich freue mich auf ihn», sagt Françoise Moser, seit November 2023 Präsidentin des Fricktal Regio Planungsverbandes. Sie schätze, dass der Kanton in den Regionen Präsenz zeige und sich engagiere, fügt sie hinzu. Nach Dieter Egli ergreifen neun, tags darauf zehn weitere Referenten das Wort. An beiden Tagen werden Themen vertieft, die den Gemeinden unter den Nägeln brennen. Dass der erste Tag erneut der Gemeindeführung gewidmet ist – sie stand bereits 2016 und 2022 auf der Agenda – erklärt Françoise Moser mit dem Feedback der 32 dem Regionalverband ange-
hörenden Gemeinden nach dem letztjährigen Seminar. Die Themen werden von den Gemeinden selber definiert, sagt sie, «und das waren die Hauptthemen, die sich herauskristallisiert haben». Zumal die Budgets der Gemeinden immer knapper werden, die Herausforderungen bei den Investitionen jedoch gleichzeitig zunehmen. Martin Süess, Leiter der kantonalen Gemeindeabteilung, geht auf die Aspekte der Gemeindeführung ein,
während Emilio Sutter, Leiter des Schwerpunktes Performance Measurement und Controlling an der Fachhochschule Nordwestschweiz, die wichtigsten Ziele und Instrumente zur finanziellen Führung einer Gemeinde vorstellt. Hans A. Wüthrich, emeritierter Professor für internationales Management, wird den Anwesenden Denkanstösse für eine gelingende Gremienarbeit und zur Führung von Nicht-Führbaren mit auf den Weg geben. Wie die Ge-
meindeführung in der Praxis aussehen kann, soll anhand der Gemeinde Böztal ersichtlich werden. Auf den 1. Januar 2022 haben die vier Dörfer Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen zur Gemeinde Böztal fusioniert. Deren Gemeindeammann Robert Schmid gibt zusammen mit Gemeindeschreiberin Claudia Balz und Loredana Goldenberger von der AWB Comunova AG am Seminar eine Verwaltungsanalyse ab. Praxisbeispiele erläutern ausserdem die
KSL-Ingenieure
und
«Wohnen und Leben im Alter –Gemeinden gestalten Zukunft» Der zweite Tag des Gemeindeseminars beschäftigt sich mit der Thematik «Wohnen und Leben im Alter – Gemeinden gestalten Zukunft». Für Françoise Moser ein wichtiges Thema, das jede Gemeinde auf dem Radar haben sollte. Denn: «Wir wissen nicht erst seit jetzt, was auf die Gemeinden zukommt, aber jetzt wird es konkret», sagt sie, «wir sind alle mit dem Thema konfrontiert». Gemeinden müssten altersgerecht werden, hält sie fest. Dabei gehe es nicht nur in erster Linie um Altersund Pflegeheime, sondern generell um Infrastruktur wie beispielsweise altersgerechte Fussverbindungen und Angebote, welche den sozialen Austausch fördern. Und: «Haben wir überhaupt die richtigen Wohnformen für die ältere Generation?», fragt Françoise Moser. «Da kommen grosse Herausforderungen auf die Gesellschaft zu», sagt sie. Im zweiten Kurs am Freitag referieren unter anderem Jürgen Stremlow und Ivo Willimann von der Hochschule Luzern, Lis Lüthi, Leiterin der Fachstelle Alter und Familie im kantonalen Departement Gesundheit und Soziales, sowie Franco Mazzi, Vizepräsident von Fricktal Regio. Alexander Seifert geht der Frage nach den Wohnbedürfnissen älterer Menschen nach, die Fachexpertin Sandra Remund stellt Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden vor. Hinzu kommen am Nachmittag vier Praxisbeispiele: von Betriebsleiterin Lisbeth Schürmann-Schaller von der Pflegewohngruppe Sonnenrain in Rain/LU, von Stadt baumeister Lorenz Zumstein aus Rheinfelden, von Bruno Grüter aus Wallbach und Hanspeter Weiss von der Fördergruppe Dorfkernzone Sulz.
Organisiert hat den Anlass die Geschäftsstelle des Planungsverbandes Fricktal Regio, bestehend aus deren Leiterin Judith Arpagaus sowie Sandra Eckhardt. Die Leitung und Moderation der nicht öffentlichen Veranstaltung hat Françoise Moser – zum letzten Mal, da sie ihr Amt in der konstituierenden Abgeordnetenversammlung am 4. März 2026 abgibt.
Stabwechsel und hohe Ehren beim Eiker Männerchor
Die diesjährige Generalversammlung des Männerchors Eiken stand ganz im Zeichen des Wandels und der Wertschätzung.
EIKEN . Nach langjähriger und engagierter Führung hat Konrad Ries sein Amt als Präsident des Mänerchors abgegeben. In Anerkennung seiner grossen Verdienste um den Verein wurde er von der Versammlung unter tosendem Applaus zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als bleibendes Zeichen des Dankes
durfte er eine eigens für ihn angefertigte Sitzbank entgegennehmen. Im Hinblick auf die Nachfolge ist es dem Männerchor Eiken gelungen, eine zukunftsorientierte Lösung zu finden: Der Chor wird nämlich in Zukunft von einem engagierten CoPräsidium geleitet. Die Mitglieder wählten Dominik Anliker und Guido Steiner gemeinsam an die Spitze des Vereins. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt neben den Wahlen und der Auszeichnung von Konrad Ries war auch die Ehrung der fleissigsten Sangeskameraden. Ein besonderes Lob ging an Daniel Elmiger, Leo Am-
Geehrt für fleissigen Probenbesuch: Daniel Elmiger, Leo Amrein und Pascal Anliker. Foto: zVg
rein und Pascal Anliker, die im vergangenen Vereinsjahr keine einzige der 38 Proben verpasst hatten. Mit
einem gemeinsamen Lied und einem Ausblick auf das grosse Ziel – das Konzert 2027 – klang die harmonisch verlaufene Versammlung aus. Mit dem Abschlusslied «Santiano» beendete der Präsident die Generalversammlung 2026. Der Männerchor Eiken sucht für dass Konzert 2027 unter dem Motto «Mini Schwiiz, eusi Lieder» noch begeisterte Mitsänger. Geprobt wird jeweils am Donnerstag ab 20 Uhr im Schulhaus Eiken. Auskunft erteilt Co-Präsident Dominik Anliker, Telefon 079 107 25 75 oder E-Mail eichenstamm@bluewin.ch. (da/) Konrad Ries wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Foto: zVg
Marco Cafaro
Marco Leubin sowie Sascha Roth, Leiter der Kanzlei von Stein.
Françoise Moser, Präsidentin vom Fricktal Regio Planungsverband, in Rheinfelden. Foto: Peter Schütz
2026 wird sie es letztmals als Präsidentin leiten. Foto: Fricktal Regio Planungsverband Teilnehmer des Gemeindeseminars 2025. Foto: Fricktal Regio Planungsverband
Viel Engagement und grosse Freude
Spielgruppe in der kantonalen Unterkunft Frick
In der kantonalen Unterkunft Frick gibt es seit August eine Spielgruppe für die Kleinsten. Sie wurde vom «Verein Spielgruppe im Asylzentrum» ins Leben gerufen. Die Integrationsfachstelle «mit.dabeiFricktal» finanziert das Angebot durch direkte Projektgelder mit. Alle sind überzeugt, damit etwas Wertvolles zu leisten.
FRICK. «Guten Morgen Illya! Hallo Azad! Hallo Olena! Guten Morgen...*», begrüsst die Projektleiterin Iris Kuhn die Flüchtlingskinder in der Spielgruppe herzlich. Sie verabschieden sich von ihren Eltern beim Eingang des Spielgruppenraumes und widmen sich der Spielküche, dem Malen, dem Legobauen. Eine Spielgruppenleiterin begleitet sie aufmerksam. Für zwei Stunden entfliehen rund 15 Kinder, die mit ihren Familien in der Asylunterkunft Schutz gefunden haben, ihrem tristen Alltag. Sie kommen aus Kriegsund Krisengebieten der Welt. Der zugeteilte Raum ist klein, aber zweckmässig ausgestattet. Die Kinder haben Spass an der Spielgruppe, die Eltern sind dankbar für das Angebot, die Unterkunftsleitung unterstützt das Projekt, und die Projektleitung will es weiterführen.
Es bräuchte mehr Romy Geissberger besucht die Unterkunft Frick als Mütter- und Väterberaterin regelmässig seit August 2023. Sie begleitet die Familien beratend und beantwortet den Eltern auch Fragen zur Entwicklung der Kinder. Schnell wurde klar, dass es besonders für die kleineren Kinder – im Vorschulalter – kaum Möglichkeiten gab, sich ausserhalb ihres Wohncontainers zu entfalten. Sie wandte sich an die Pflegefachfrau Iris Kuhn, die bereits eine Spielgruppe in den Asylunterkünften Untersiggenthal und Aarau gegründet hat und mit viel Herzblut leitet. Um eine Spielgruppe in der kantonalen Unterkunft Frick aufzubauen, eine Anschubfinanzierung zu sichern und eine Spielgruppenleiterin anzustellen, gründeten Romy Geissberger, Iris Kuhn und ihr Mann René Kuhn kurzerhand einen Verein.
Im August 2025 startete die Spielgruppe in der kantonalen Unterkunft Frick. Davor musste der «Verein Spielgruppe im Asylzentrum» rund 5000 Franken aufbringen, damit die Gründer eine ausgebildete Spielgruppenleiterin anstellen konnten. Lange war es
Die Spielgruppe hält ein kindgerechtes Angebot bereit. Foto: zVg
unklar, ob die Spielgruppe in der kantonalen Unterkunft Frick im August 2025 eröffnet wird. Romy Geissberger, Iris und René Kuhn, die den Verein leiten, sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung von den Stiftungen Mercator, AKB Lebensraum Aargau und Roki. Darüber hinaus wird die Spielgruppe durch Privatspenden und Mitgliederbeiträge finanziert. Die Einrichtung und das Spielmaterial stammen ausschliesslich aus privaten Spenden. Die Regionale Integrationsfachstelle «mit.dabei-Fricktal» unterstützte sie mit einem Maximalbetrag aus der direkten Projektförderung.
Ein Ort zum Spielen und Lernen Diana Bromann leitet seit Projektstart die Spielgruppe in der Unterkunft Frick und sorgt dafür, dass die Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren ein kindgerechtes und entwicklungsförderndes Angebot erfahren. Sie setzt das Spielgruppenkonzept des Vereins um. Das Ziel ist, durch Spiel, Bewegung, Werken, Malen, Singen, Zuhören usw. die motorischen, sprachlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten der Kinder zu erweitern.
Die Spielgruppe findet in einem Container statt. Die ganze Unterkunft besteht aus Containern. Rund 180 Personen sind darin untergebracht. Pro Familie steht in der Regel ein Wohncontainer zur Verfügung, in denen sie monatelang bleiben. Der Kanton Aargau befindet sich seit drei Jahren in einer Notlage im Asylwesen. Die regulären Unterkünfte sind überlastet, sodass weitere Notunterkünfte im Kanton belegt werden müssen. Es kommt wegen der Notlage vor, dass die Aufenthaltsdauer in Notunterkünften länger ist als üblich. Bei schönem Wetter dürfen die Kinder auf ein freies Gelände in der
Holzbläserquintett spielt in Möhlin
MÖHLIN. Unter dem Konzertmotto «Arrangements» musizieren Erich Landtwing (Flöte), Otto Hildebrand (Oboe), Daniel van Laer (Klarinette), Klaus Heyoppe (Horn) und Christiane Talke-Messerer (Fagott) und treten nun in Möhlin auf. Sie präsentieren für Bläserquintette eingerichtete Werke. Dargeboten werden Bläsermusik von Mozart, Ausschnitte von Bizets Carmen sowie schwungvolle lateinamerikanische Rhythmen. Das Konzert findet statt am Samstag, 31. Januar, um 17 Uhr im Pfarreizentrum Schallen, Hauptstrasse 17 in Möhlin. Eintritt frei, Kollekte. (mgt)
Ratgeber Naturmedizin
Sonja Wunderlin, Naturheilpraktikerin
Praxis für Naturmedizin
Laufenplatz 148 5080 Laufenburg
Aphrodite – natürlich Lust!
Keine Lust mehr. Welche Geheimtipps hält Aphrodite, die griechische Göttin der Liebe und der Schönheit, zu diesem Thema bereit?
Nähe des Spielgruppencontainers ausweichen. «Haben die Kinder mal Heimweh, können sie kurz bei ihrer Mutter verweilen und dann zurückkommen», erzählt Iris Kuhn. Irina K. aus der Ukraine begleitet ihren älteren Sohn in die Spielgruppe und ist dankbar für das Projekt: «So haben Kinder wenigstens diesen Ort, wo sie spielen und lernen können.»
Es bräuchte öfters Schnell stellten alle Beteiligten fest, dass das Angebot der Spielgruppe einmal in der Woche nicht ausreichend ist. Mit den gesicherten Finanzen konnte Iris Kuhn eine zusätzliche Spielgruppenleiterin anstellen. Seit Anfang November 2025 leitet Edith Mäder-Steinacher die Spielgruppe am Montagnachmittag. Die Spielgruppenleiterinnen stehen in einem bezahlten Arbeitsverhältnis. Iris Kuhn, ihr Mann und Romy Geissberger engagieren sich unentgeltlich.
Zehra Kaplan setzt sich für die Spielgruppe nicht nur als Zentrumsleiterin und Mutter ein, ihre Arbeit ist mehr als ein Beruf: Sie weiss aus eigener Kindheit, was ein Spielraum im Asylzentrum bedeuten kann. Einst war sie selbst eines dieser Kinder, erzählt sie. Heute freut sie sich, Kindern in einer schwierigen Lebenssituation etwas Stabilität und Freude zu ermöglichen. «Das Schönste ist: Die Kinder haben hier Spielen gelernt», ist sich Marie Schnoz, Stellvertretende Zentrumsleiterin der Unterkunft, sicher. «Ansonsten bleiben sie den ganzen Tag am Handy, und das ist traurig.»
Iris Kuhn hat in der Spielgruppe der kantonalen Unterkunft Frick folgendes beobachtet: Kinder suchen den Kontakt zu den Bezugspersonen, sie interagieren mit anderen Kindern, können sich in etwas vertiefen und haben sichtlich Freude. (mgt) * Namen geändert.
Es gibt viele verschiedene Ursachen, weshalb die körperliche Lust abhanden kommen kann. Es kommen psychische, soziale oder körperliche Ursachen infrage. Es gibt im Verlauf des Lebens ganz natürlich verschiedene Phasen der Lust und auch der Lustlosigkeit, die können beide aus dem Menschen selber heraus entstehen oder mit dem jeweiligen Partner zu tun haben. Solange beide Partner damit zufrieden sind, ist alles im Butter. Wenn der «Lust-Verlust» aber zum Frust wird, empfehle ich, etwas Neues auszuprobieren. Erst mal können die ganz klassischen aphrodisierenden Mittel getestet werden. Sind diese nicht gewinnbringend, ist es allenfalls ratsam, sich Unterstützung zu holen. Aber jetzt zu Aphrodite. Sie ist die schöne Schaumgeborene, laut griechischer Mythologie aus der Vermählung der Genitalien des Uranos und den Wellen des Meers, im feucht-warmen Klima entstanden. «Aphrodisiaka», Lust-fördernde Mittel, sind bis heute nach ihr benannt. Viele sind flüssig, wässrig, ölig, würzig oder schäumend. Es gibt in allen Kulturen Kräuter und Geheimrezepte, die bei der einen oder anderen Situation unterstützen können, wieder zu mehr Lust zu verhelfen. Einige erprobte Mischungen und Kräuter möchte ich hier preisgeben. «Mars» – Gewürzmischung bei Libidomangel des Mannes 2 Teile Kubebenpfeffer-Pulver, 2 Teile Galgantwurzel-Pulver, 4 Teile Zimtpulver, 4 Teile Anispulver, 1 Teil Muskatblüte-Pulver täglich ans Essen geben Düfte – Love is in the air 5 Tropfen der ätherischen Öle von Jasmin, Rose, Neroli, Tuberose, Muskatellersalbei, Rosmarin, Benzoe, Vetiver oder Cistrose in einen kleinen Duft-Roll-on geben, mit Olivenöl auffüllen. Auf den Pulsstellen und hinter den Ohren anwenden. Oder fünf Tropfen ätherisches Öl nach Wahl in eine Duftlampe geben und den Raum beduften. Oder in ein Schaumbad geben und gemeinsam ein Bad geniessen.
Amors Liebesöl
Auf 20 ml Olivenöl 15 Tropfen ätherisches Öl von Rosmarin (stark durchblutungsfördernd) oder Vetiver (männlicher Duft) oder Rosengeranie (einlullend, sanfter Duft) oder Melisse (entspannend, einhüllend) einmischen. In eine schöne Flasche füllen. Als Massageöl verwenden, während oder vor dem Liebesspiel. Achtung: Nicht in Kombination mit Kondomen verwenden.
Beckenboden stärken
Die Schliessmuskeln im Beckenboden werden angespannt und gehalten, langsam auf 5 zählen. Vorsichtig loslassen in der Vorstellung, dass sich der Unterleib langsam öffnet. Mehrmals täglich wiederholen. Auch nach dem Toilettengang oder auf dem Bürostuhl gut anwendbar.
Zeit für die Liebe
Reservieren Sie sich einen Abend pro Woche oder einen Tag pro Monat exklusive Liebe-Zeit mit Ihrem Partner. Gehen Sie möglichst experimentierfreudig und offen zu diesem Rendezvous, lassen Sie allen Druck und das Mobiltelefon beiseite. Schalten Sie ab. Diese Stunden sind nur für Sie da. Es muss nicht Sex sein: Geniessen Sie eine gegenseitige Massage, eine erotische Geschichte, ein gemeinsames Bad, Berührung, bereiten Sie für den Partner abwechslungsweise etwas Schönes vor, tauschen Sie sich aus über Dinge, die Ihnen wichtig sind, lassen Sie Ihre Phantasie walten. Liebeswein
Den Wein mit den Zutaten ansetzen und einen Monat lang ziehen lassen. Abseihen. Abends zusammen je ein Glas in ruhiger und angenehmer Atmosphäre trinken. Der Liebeswein ist ein magisches Getränk, das die Entspannung und Zugewandtheit fördert und geneigt macht zur Liebe. Er kann jedoch nichts erzwingen.
1 Liter Rotwein, 1 Msp geriebene Muskatnuss, 2 EL Damianakraut (aus der Naturdrogerie), 3 Prisen Rosenblütenblätter, 1 Vanilleschote, längs aufgeschnitten, Honig nach Belieben
Ich wünsche viel Vergnügen allerseits.
Fragen und Anregungen richten Sie gerne an: praxis@sonjawunderlin.ch
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch
Hurra, er ist da!
Zuzgen erhält neues Gemeindefahrzeug
ZUZGEN. Nach rund einem Jahr Wartezeit infolge Lieferfrist und Umrüstung durften die Gemeindearbeiter den Toyota Hilux in Empfang nehmen. Der Pick-up ist opti-
mal auf die Bedürfnisse der Arbeiter angepasst worden, und dank des 4x4 dürfte auch im Winter die Befahrung auf den Lohnberg und Erfleten kein Problem mehr sein. (mgt)
Roger Buess von der Garage Wirz AG übergibt Alain Stalder und Nico Lützelschwab den Schlüssel. Foto: zVg
Mehr als nur ein Riesenklotz
Auf dem Areal vor der Novartis entsteht in rund einjähriger Bauzeit ein Parkhaus, das 1053 Autos Platz bietet. Am vergangenen Donnerstag lud die Grundeigentümerin, die Getec Park.Stein AG, zum Spatenstich.
Sonja Fasler
STEIN. Dem Unternehmen gehören die Immobilien des in Stein gelegenen Life-Science-Parks, wo das Pharmaunternehmen Novartis grösste Mieterin ist, und aktuell rund 2500 Personen arbeiten. Heute werde ein zu grosser Teil der Flächen für Parkplätze verschwendet, führte Stephan Buser, Standortleiter von Getec Park.Stein, aus. Mit dem
Spatenstich für das neue Parkhaus im Getec Park.Stein
Parkhaus gelinge es, diese an einem Ort zu konzentrieren und damit Flächen zu gewinnen – auch für die Gemeinde Stein, um Wohnraum zu schaffen.
Über 200 zusätzliche Parkplätze
Das siebenstöckige Parkhaus mit 13 Parkebenen wird die über 500 Stellplätze im Breitenloh (neben der Migros) sowie um die 300 weitere, auf dem Areal verteilte FreiflächenParkplätze ersetzen, womit unter dem Strich etwa zusätzliche 200 Parkplätze entstehen. Der Parkplatz parallel zur Schönaustrasse mit knapp 300 Plätzen bleibt bestehen. «Kann ein solcher Riesenklotz nachhaltig und ökologisch sein?», fragte Stephan Buser und lieferte die Antwort mit einem klaren «Ja» gleich selbst. Das neue Parkhaus werde mit vorgefertigten Betonelementen in
Der Parkplatz im Breitenloh wird komplett aufgehoben. Hier wird eine Wohnüberbauung entstehen.
Samichlaus
SISSELN . Am Am 5. und 6. Dezember besuchten der Samichlaus und sein Schmutzli die Sissler Kinder und brachten deren Augen zum Strahlen. Der Reingewinn aus den Spenden kommt dem Verein «Sternentaler. ch» zugute.
Reingewinn für «Sternentaler.ch»
Die Kinder trugen stolz ihre Verse und Lieder vor, und jedes Gedicht fand dankbar ein Ohr bei Samichlaus und Schmutzli. Dank der grosszügigen Spenden der besuchten Fa-
milien und der Gemeinde Sisseln konnte ein Reingewinn von 600 Franken erwirtschaftet werden. Diesen Betrag spendet der Theaterverein Spielleute Sisseln − alljährlicher Organisator des Samichlaus in Sisseln – vollumfänglich dem Verein «Sternentaler.ch», eine Insel für Familien mit schwerkranken und behinderten Kindern sowie Sternenkindern
In Zeiten, in denen das Schicksal fordert und manchmal den Alltag fast unerträglich macht, sind kleine
nur zwölfmonatiger Bauzeit erstellt, wie Martin Ammann von der auf Parkhaus-Systeme spezialisierten Firma Goldbeck Rhomberg ausführte. Die Bauweise spare gegenüber der herkömmlichen 22 Prozent CO2 ein.
Auf dem extensiv begrünten Dach und an der Fassade des Parkhauses entsteht eine Photovoltaikanlage mit über 750 Kilowatt Spitzenleistung. Sie deckt den gesamten Strombedarf des Gebäudes und speist Überschüsse in das Netz des Industrieparks ein, was das öffentliche Stromnetz entlasten soll. Im Parkhaus sind über 50 Ladestationen für E-Autos vorgesehen – mit Ausbauoption je nach Bedarf. Damit es zu keinem „Gerangel“ kommt, soll eine automatisierte Parkabfertigung den Verkehrsfluss zu Spitzenzeiten verbessern. Während das Parkhaus unter der Woche den Mitarbeitenden des Getec-Areals vorbehalten ist, soll es am Wochenende auch der Öffentlichkeit gegen eine Gebühr zur Verfügung stehen.
Ein erster Schritt «Wir haben eine Vision für dieses Areal», führte Urs Zimmerli, CEO von Getec Schweiz, aus. Das Parkhaus sei ein erster Schritt dazu. Seit der Übernahme des Life-ScienceParks im Jahr 2023 investiert Getec Schweiz kontinuierlich in den Standort. Das Parkhaus ist Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts, mit dem die Anreise der Mitarbeitenden
sicherer und nachhaltiger gestaltet werden soll. Dazu gehört auch die Förderung des Veloverkehrs durch kostenlose Ladestationen für EBikes und überdachte Abstellplätze. Ebenso unterstützt Getec das Vorhaben der Behörden, die Buslinien 133 und 143 im 15-MinutenTakt mit der Bahn zu verknüpfen. Eine positive Auswirkung wird auch in Bezug auf das Verkehrsaufkommen erwartet.
Wichtiger Beitrag zur Standortqualität von Stein Gemeindeammann Beat Käser zeigte sich sehr erfreut darüber, dass es mit dem Bau des Parkhauses losgehe. Getec Park.Stein bezeuge damit sein Vertrauen in den Standort. Der Bau sei ein wichtiger Schritt für dessen Weiterentwicklung und trage zu einer besseren Organisation des Parkierungswesens bei. Weil der Parkplatz Breitenloh komplett aufgegeben werde, könnten dort Wohnbauten entstehen. «Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Standortqualität von Stein», sagte Käser und betonte, dass die Gemeinde Unternehmungen schätze, die langfristig planten und Verantwortung für ihre Infrastruktur übernähmen.
In der näheren Zukunft gebe es in Stein diverse Baustellen, machte der Gemeindeammann deutlich und vermittelte einen kurzen Überblick. Der Bau der Überdachung des Saalbauplatzes sowie des Entsorgungsplat-
zes beim Werkhof stehen an. Im Frühjahr ist der Baubeginn für die kantonale Mittelschule vorgesehen, und diverse Strassen werden saniert. In der Münchwiler- und der Rütistrasse wird eine Tempo-30-Zone geprüft, um den motorisierten Individualverkehr zu verbessern. Die Planung des Wasserversorgungs-Ausbaus am neuen Standort Hardwald sowie des Gebiets Breitenloh für Wohnbauten sind ebenfalls im Gange.
Die Änderung der BNO, die in der letzten Gemeindeversammlung angenommen wurde, ist inzwischen rechtskräftig, womit nun der Gestaltungsplan für das Breitenloh-Areal ausgearbeitet werden kann. Nach Bewilligung eines entsprechenden Baugesuchs könnte also bereits nach der Aufhebung der Parkplätze im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden.
Inseln für diese Familien Gold wert und manchmal sogar überlebensnotwendig, um weitermachen zu können. Sternentaler sorgt für solche Insel-Momente und baut dazu ein breites Netzwerk von Menschen auf, die bereit sind zu helfen, kurzoder langfristig, persönlich oder finanziell.
Theaterverein dankt
Der Theaterverein Spielleute Sisseln dankt ganz herzlich für das Vertrauen und allen, die zu diesem tollen
Ergebnis beigetragen haben. Seit 20 Jahren sind der Samichlaus und sein Schmutzli voller Herzblut mit dabei. Zu diesem Jubiläum überraschte die Präsidentin die beiden nach ihrem wertvollen Einsatz mit einem kleinen Apéro und überreichte ihnen eine grosse Flasche Prosecco und eine «Sternenlaterne». Im Namen des Theatervereins Spielleute Sisseln und der Gemeinde Sisseln dankt sie ihnen von Herzen für den grossen Einsatz und den Erhalt dieses schönen Brauchtums.
Links: Der Spatenstich erfolgte durch Gemeindeammann Beat Käser (Mitte), Urs Zimmerli (CEO Getec Schweiz, links) und Stephan Buser (Standortleiter Getec Park.Stein) im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Aargau, der Gemeinde Stein sowie der am Standort tätigen Unternehmen. Rechts: So soll das fertige Parkhaus in einem Jahr aussehen. Foto: Sonja Fasler/Visualisierung: zVg
Foto: Sonja Fasler
Gemeindeammann Beat Käser. Foto:
Seit 20 Jahren sind der Samichlaus und sein Schmutzli jeweils voller Herzblut in Sisseln unterwegs. Foto: zVg
Schützen
Winterschiessen: Samstag, 24. Januar, 13.30 bis 17 Uhr. Generalversammlung: Samstag, 24. Januar, 17.30 Uhr in der Schützenstube. Zu beiden Anlässen sind alle Ehren- und Aktivmitglieder sowie am sportlichen Schiessen interssierte Personen eingeladen. Mit Ihrer Teilname am Wettkampf und der GV zeigen Sie auch ihr Wertschätzung für die hervorragenden Arbeit des Vorstandes.
Maisprach
Kunststoffsammlung
Dienstag, 27. Januar. Die nächsten Sammelsack-Verkaufsstellen sind der Mühle-Laden Graf Maisprach, die Gemeindeverwaltung und der Volg Buus; die Hirschenapotheke und die Metzgerei Tschannen in Magden. GAF
Papier-Sammlung
Mittwoch, 28. Januar. Das Papier ist in gut verschnürten, handlichen und nicht zu schweren Bündeln bereitzustellen. Bitte kein Karton in das Sammelgut (wird auf separater Tour eingesammelt). Papiertaschen sind nicht erlaubt und werden stehen gelassen. Bitte beachten Sie, dass das Papier erst gegen Abend abgeholt wird. Die Sammlung wird von einem Verein durchgeführt. GAF
Kartonsammlung
Freitag, 30. Januar. Karton, kein Papier, gebündelt, gut sichtbar am Morgen des Abfuhrtages bis 7 Uhr bereitgestellt. Der Karton wird auch beim Gewerbe abgeholt (770 Liter Container oder gebündelt). Besten Dank! GAF
Mettauer tal
Jahreskonzerte der Musikgesellschaft
Mettau
Am Samstag, 31. Januar, und Sonntag, 1. Februar, finden die traditionellen Jahreskonzerte der Musikgesellschaft Mettau statt. Lassen Sie sich von unserer Brassband-Musik begeistern und kommen Sie nach Mettau. Konzertbeginn ist am Samstag um 20 Uhr, Nachtessen ab 18.30 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr. GV Samariterverein
Gansingen-Mettauertal Siehe unter Gansingen.
Möhlin
Baugesuche
Auflage vom 23.01.2026 bis 23.02.2026
Nachfolgende Baugesuche liegen in der Zeit vom 23.01.2026 bis 23.02.2026 in der Abteilung Bau und Umwelt Möhlin während den
ordentlichen Bürostunden zur Einsichtnahme auf. Gegen ein Baugesuch kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt. Weiter ist darzulegen, aus welchen Gründen der Einwender diesen anderen Entscheid verlangt.
Die Kaffeestube ist montags und freitags von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Jeweils am Freitag findet in der Kaffeestube ab 10 Uhr die «Smartphone Fragestunde» statt. Siehe auch Webseite! – Anmeldung für das Seniorentheater vom 18. Februar, nur für Mitglieder, ist in der Kaffeestube und auf der Webseite möglich. Anmeldungen werden aus Kapazitätsgründen nach Eingangsdatum berücksichtigt. Nächster Mittagstisch am 4. Februar; Anmeldungen an Pia Lindemann, Tel. 061 851 50 88, in der Kaffeestube, auf der Webseite oder via Mail an pia.lindemann@sfs-moehlin.ch; Anmeldeschluss: Montag, 2. Februar. – Hinweis: Die 33. Mitglieder-Versammlung findet am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, in der MZH Fuchsrain statt. Die Einladungen werden noch zugestellt. Weitere Infos auf unserer Webseite https://www.sfs-moehlin.ch/ankuendigungen__ aktivitaeten
Fit, gsund & schön
Lu Jong – tibetischer Yoga • Meditation Meditatives Gestalten • Kinderyoga
Kurse • Workshops • Seminare
Lu Selva • Naomi King 078 638 83 35 • www.luselva.ch
Christkatholischer Frauenverein Möhlin
Donnerstag, 22. Januar, 14 Uhr, Frauentreff am Nachmittag, Kirchgemeindehaus. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, meldet sich bitte bei Heidi Fritzenwallner, 061 851 48 19. Natur- und Vogelschutz Möhlin Öffentlicher Vortrag: «Luchs & Wildkatze im Kanton Aargau»
Referent: Erwin Osterwalder – diplomierter Forstingenieur ETH – Amt für Wald, Jagd & Fischerei Aargau. Datum: Freitag, 30. Januar. Zeit: 20 bis 21 Uhr (im Anschluss: gemeinsamer Ausklang mit kleinen Snacks und Getränken). Ort: Storchenstation Möhlin. Weitere Infos auf www.moehlin-natur.ch
Schützengesellschaft
Generalversammlung SG Möhlin: Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr Rest. Warteck Möhlin; der Vorstand hofft auf zahlreiches Erscheinen.
Nachtschiessen BSV Rheinfelden: Freitag, 23. Januar, von 18.30 bis 20.30 (lizenzfrei).
Fricktaler Winterschiessen RSA Schlauen Oeschgen: Samstag, 24. Januar, von 10 bis 12, 13.30 bis 15 Uhr.
Mumpf
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Betreibungsamt am 3. Februar 2026 Am Dienstag, 3. Februar 2026, sind die Gemeindeverwaltung sowie das Betreibungsamt Region Mumpf erst ab 10.00 Uhr geöffnet. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis. Die Gemeindekanzlei
Sirenentest 2026 Siehe unter «Alle Gemeinden».
Kindergartenanmeldung
Ab 10. August 2026 besuchen diejenigen Kinder, welche zwischen dem 1.8.2021 und dem 31.07.2022 geboren sind, den Kindergarten. Das Anmeldeverfahren erfolgt durch die Schule und die entsprechenden Unterlagen wurden per Post zugestellt. Wir möchten Sie bitten, Ihr Kind bis spätestens am 8. Februar 2026 beim Primarschulverband Fischingertal, Schulverwaltung Frau Jacqueline Hohler, Neumatt, 4324 Obermumpf, anzumelden. Besten Dank.
Mittagstisch Obermumpf Siehe unter Obermumpf.
Münchwilen
Sirenentest 2026
Siehe unter «Alle Gemeinden».
Bevölkerungsstatistik 2025
Per Ende 2025 zählte die Gemeinde Münchwilen AG 1095 (Vorjahr 1079) Personen. Davon
waren 739 Personen Schweizer und 356 Ausländer (davon 176 Personen aus Deutschland). 563 Einwohner sind männlichen und 532 weiblichen Geschlechts. Römisch-Katholisch registriert sind 309 Personen, 149 gehören der reformierten Kirche und 7 der christkatholischen Kirche an. 630 Personen sind konfessionslos oder gehören einer anderen Glaubensgemeinschaft an. Altpapiersammlung
Die nächste Papiersammlung findet am Montag, 2. Februar 2026, statt. Wir möchten darauf hinweisen, dass das Papier zu bündeln ist. Nicht ins Altpapier gehören Blumen- und Kohlepapiere, Waschmitteltrommeln, Tierfutterverpackungen, Folien, Plastik und andere Kunststoffe, Tetra-Packungen sowie Futtermittelsäcke. Solches Material wird stehen gelassen. Der Karton ist zu zerlegen und ebenfalls verschnürt bereitzustellen. Wichtig: Wir bit ten Sie, das Altpapier und die Kartons ab 07.00 Uhr des Sammeltages gut sichtbar beim Sammelpunkt des Hauskehrichts zu deponieren. Der Lastwagen kann nicht in die engen Nebenstrassen fahren!
Auslagerung Betreibungsamt nach Frick
Das Beitreibungsamt Münchwilen AG ist seit dem 1. Januar 2026 dem Betreibungsamt Region Frick angeschlossen. Ab sofort sind sämtliche Anliegen rund um das Betreibungswesen direkt beim Betreibungsamt Region Frick in Frick anzubringen.
Feuerwehr Sisslerfeld
Am Montag, 26. Januar, findet eine gemeinsame Übung der Offiziere und des Atemschutzes statt. Besammlung ist um 19.30 Uhr beim Feuerwehrmagazin in Eiken.
Pro-Senectute-Mittagstisch
Den nächsten gemeinsamen Mittagstisch haben wir am Freitag, 23. Januar, im Restaurant Pöstli in Münchwilen. Wir treffen uns gegen 12 Uhr. Bitte meldet Euch an. Ich freue mich auf Euch. Herzliche Grüsse, Moni Keller (062 873 15 29 / 079 279 73 70).
Nusshof
Departementsverteilung / Konstituierung
Gemeinderat Nusshof; 01.01.2026 –30.06.2028
Aufgrund der Ersatzwahl in den Gemeinderat von Denise Emili per 01.01.2026 hat sich der Gemeinderat an seiner ersten Sitzung vom 12.01.2026 neu konstituiert. Die Departementsverteilung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Nusshof.
Bezug der Abfallsäcke Nusshof: Neu auch in der Dörflibar Ab Freitag, 16. Januar 2026 können die offiziellen Abfallsäcke der Gemeinde Nusshof zusätzlich zur mobilen Verkaufsstelle von Frau L. Andrist und der Gemeindeverwaltung Win -
tersingen auch in der Dörflibar gekauft werden. Die Dörflibar hat jeden Freitag von 17.30 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns, den Einwohnerinnen und Einwohnern hiermit eine weitere praktische Verkaufsstelle anbieten zu können.
Obermump f
Kindergartenanmeldung
Ab 10. August 2026 besuchen diejenigen Kinder, welche zwischen dem 1.8.2021 und dem 31.07.2022 geboren sind, den Kindergarten. Das Anmeldeverfahren erfolgt durch die Schule und die entsprechenden Unterlagen wurden per Post zugestellt. Wir möchten Sie bitten, Ihr Kind bis spätestens am 8. Februar 2026 beim Primarschulverband Fischingertal, Schulverwaltung Frau Jacqueline Hohler, Neumatt, 4324 Obermumpf, anzumelden. Besten Dank.
Mittagstisch Obermumpf
Am Mittagstisch vom Dienstag, 27. Januar, gibt es Suppe, Ghackets und Hörnli mit Apfelmus und Dessert. Er findet in der Unterkirche der röm.-kath. Kirche im Rank 5 in Obermumpf statt. Wir bitten um An- und Abmeldung (auch per WhatsApp oder SMS) bis spätestens Sonntagabend auf die Nummer 079 847 03 15.
Frauenturnverein
Hast du Freude am Breitensport und Vereinsleben? Dann bietet der Frauenturnverein für beides eine gute Gelegenheit. Es sind alle herzlich willkommen zur ersten Turnstunde im neuen Jahr. Am Montag, 26. Januar, um 20.15 Uhr in der Turnhalle Neumatt.
Oeschgen
eTAX Aargau – neue Software für die Steuererklärung Ab 2026 steht eTAX für die Erledigung der Steuererklärung zur Verfügung. Für die Anmeldung und Nutzung der Online-Steuererklärung ist eine Registrierung bei AGOV unter w w w.agov.ch erforderlich. Den Zugangscode sowie die Adressnummer für die Steuererklärung erhalten Sie mit der Steuererklärung per Post zugestellt. Nachdem Sie die Steuererklärung erhalten haben, können Sie unter www. ag.ch/etax Ihre Steuererklärung einfach und sicher direkt im Browser bearbeiten und einreichen. Bei Fragen finden Sie weitere Informationen unter www.ag.ch/etax oder beim Steueramt der Gemeinde Oeschgen (steueramt@oeschgen.ch / 062 865 60 27, erreichbar jeweils Dienstag und Mittwoch). Stellenausschreibung «Springer oder Springerin» FAMI Oeschgen Für die schulergänzende Tagesstrukturen im
Dovida betreut Senioren individuell und zuverlässig zuhause. Wir umsorgen, unterstützen und motivieren. Von Krankenkassen anerkannt. 24h-Betreuung zuhause
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Nächste Erscheinung dieser Sonderseite am 19. März 2026. Weitere Infos von Carmen Wüthrich 062 866 60 07
Tipps aus der Hirnforschung für mentale Gesundheit
Frauentagung:
Wissenschaft trifft Selbstfürsorge
An der Lenzburger
Frauentagung war Hirnforscherin Manuela Adcock Hauptreferentin. Sie teilte die Bühne danach mit dem MusikerDuo WunderKram, bevor die rund 140 Frauen die Workshops zu diversen Wunschthemen besuchten.
LENZBURG. Die Präsidentin Brigitte Rüedin aus Rheinfelden begrüsste und eröffnete den Tag mit dem Appell an die Anwesenden, dass Frauen in der Familie, in der Politik und in der Gesellschaft ihre Macht und ihre Verantwortung zeigen sollen, ja müssen. «In einer Welt der Unsicherheit und der Turbulenz braucht es Stabilität und Ruhe, um überlegt und auch mit Gefühl Menschen zu führen, sie zu unterstützen und ihnen und der Gesellschaft damit Entwicklung zu ermöglichen.» Dabei betonte sie die Verbundenheit untereinander u nd den Willen, sich selbst Unterstützung zu holen, wenn es einmal schwierig werden sollte. Zu Beginn des nachfolgenden Hauptreferats von
Aus Laufenburg wirkte das MusikerDuo WunderKram mit Sonja Wunderlin und Gabriel Kramer mit. Fotos: zVg
Dr. Manuela Adcock kam überraschend auf der Geige musizierend und singend die gefragte Neurowissenschaftlerin und CEO der Hirncoach AG, Dr. Barbara Studer, in die Aula und die beiden Frauen begrüssten sich herzlich. Der Start glückte damit ausgezeichnet und schaffte eine fröhliche und entspannte Atmosphäre.
Gemeinsam aktiv sein Manuela Adcock verstand es, mit viel Fachwissen aus der Hirnforschung,
In Dankbarkeit für die vielen schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von unserer Fahnengotte
Erika Ipser
30. Mai 1941 bis 19. Januar 2026
gepaart mit alltagsnahen Impulsen für mehr mentale Stärke, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude, die Frauen zu begeistern. Sie nahm die Teilnehmenden mit auf einen inspirierenden Spaziergang durch ihr Gehirn. Es waren interaktive, humorvolle und nachhaltig wirkende Einblicke in die Gehirnfunktionen und ihre Auswirkungen auf das eigene Befinden. Wussten Sie, dass das soziale Vergleichen und die Reizüberflutung durch digitale Medien das Gehirn überlasten und Pausen
Seit der Weihe unserer Vereinsfahne im Jahr 1988 warst du der Musikgesellschaft Mettau eng verbunden und stets eine wertvolle moralische Unterstützung. Du hinterlässt in unserem Verein eine grosse Lücke.
Am 4. Februar 2026 begleiten wir dich in Mettau zu deiner letzten Ruhestätte.
Wir bewahren dich in liebevoller und dankbarer Erinnerung.
Deiner Familie und den Angehörigen drücken wir unser tiefstes Beileid aus.
Mettau, im Januar 2026
notwendig sind? Oder dass der Schlaf essenziell ist, nicht nur weil er der Erholung dient, sondern auch zum Abtransport von schädlichen Proteinablagerungen beiträgt und Demenz verringern kann? Es gäbe noch einiges mitzuteilen über dieses Referat, da s als sehr nützlich und spannend in den einzelnen Feedbacks bewertet wurde. Manuela Adcock war auf der Bühne stets in Bewegung und sang spontan mit dem anschliessend auftretenden Gesangsduo WunderKram, bestehend aus Sonja Wunderlin und
Gabriel Kramer aus Laufenburg, das erste Lied mit. Singen, tanzen, sich bewegen und in Gemeinschaft sein, das tut dem Gehirn besonders gut. Zur Tagung gehören aber auch immer die vielfältigen Workshops, wo ein neues Thema kennengelernt und eine Methode ausprobiert und vertieft werden kann. Beim abschliessenden Schlusspunkt zeigten die Frauen einen erlernten Linedance. Sie beeindruckten damit sehr und machten Lust, auch einmal das Tanzbein zu schwingen. (mgt/nfz)
Musikgesellschaft Mettau XZX
Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen kehren wir zurück, von jetzt bis in alle Ewigkeit.
Wir nehmen Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter
Christiane Gröflin-Künzli
10. Oktober 1929 – 14. Januar 2026
Sie durfte in ihrem 97. Lebensjahr, nach kurzer Krankheit, friedlich einschlafen.
In stiller Trauer
Georg Gröflin-Künzli
Daniel und Sibylle Gröflin-Cordey
Marco und Fabienne Gröflin-Tucconi mit Luca
Nicole und Daniel Loliva-Gröflin mit Julien, Damien und Jonathan Esther Gröflin-Ammann
Anverwandte und Freunde
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Georg Gröflin-Künzli, Bata-Park 41, 4313 Möhlin www.kondolieren.ch
Manuela Adcock verstand es, die teilnehmenden Frauen mit viel Fachwissen aus der Hirnforschung und alltagsnahen Impulsen für mehr mentale Stärke, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude zu begeistern.
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.
Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, so, wie ich ihn im Leben hatte.
Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossdädi
Werner Freiermuth-Camenzind
20. April 1947 – 9. Januar 2026
Am Ende deines Lebensweges angekommen, bist du still von uns gegangen.
Durch deine unverwechselbare Wesensart wirst du uns in Erinnerung bleiben
Wenn wir von Dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen, so als wärst Du bei uns.
4314 Zeiningen, Birkenhof 98
Wir denken an die schöne Zeit mit dir Theres Freiermuth-Camenzind
Yvonne und Beat Joos-Freiermuth mit Dominic und Layla
Stefan und Myriam Freiermuth-Wendel mit Noé, Lio und Elin Anverwandte und Freunde
Auf Wunsch von Werner findet die Beisetzung im engsten Familienkreis in der Natur statt.
www.kondolieren.ch
Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt, ob wir das Leben lieben oder hassen. Wir kommen ungefragt in diese Welt und werden sie auch ungefragt verlassen. Dein Licht auf Erden ist erloschen. Am Himmel glänzt ein neuer Stern.
Traurig nehmen wir Abschied von unserer herzensguten
Luise Guthauser-Giehl
4. Mai 1938 – 19. Januar 2026
Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit. Für uns war sie viel zu kurz.
Du warst bis zum Schluss der Mittelpunkt unserer Familie. Deine Liebe und Fürsorge sowie all das Schöne mit Dir bleiben uns für immer in Erinnerung.
In liebevoller Erinnerung
Peter und Nicole Guthauser mit Familie
Erika und Moritz Hasler mit Familie
Roland Guthauser und Susanne Golla mit Familien Geschwister, Anverwandte und Freunde
Wir nehmen im engen Familien- und Freundeskreis Abschied auf dem Friedhof in Zeiningen.
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
GANZ HERZLICHEN DANK
an alle, welche mit uns die Trauer und Erinnerung beim Abschied von Jrmgard Ruflin-Stany
1936 – 2025 geteilt haben!
Besonderen Dank an Herrn Pfarrer Kai Hinz für die würdevolle Beisetzung und die schöne Gestaltung der Abdankungsfeier in der Kirche. Ebenso für die Besuche im Spital und der Reha-Klinik. Danke
– den Ärzten und dem Pflegepersonal des Unispitals Basel
– den Ärzten und dem Pflegepersonal der Reha-Kliniken Rheinfelden und Barmelweid
– der Spitex Fricktal für die langjährige Betreuung
– Sandra Honegger für die Therapien bei ihr, welche Jrmgard sehr liebte
– Ioannis Touzlidis für die liebevolle Physiotherapie zu Hause
– allen, welche uns in der schweren Zeit der Trauer mit persönlichen Worten, per Brief, Beileidskarten und Geldspenden unterstützt haben
Wir möchten auch alle Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannte in unseren Dank einschliessen, welche Jrmgard im Leben Gutes getan haben, sie besucht, begleitet und auch mit ihr gelacht haben.
Möhlin, im Januar 2026
Die Trauerfamilie
Traurig, aber voller Liebe und vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner Ehefrau, unserer Schwester und Tante, unserem Gotti
Vreni Nolze-Giger
19. Januar 1943 – 29. Dezember 2025
Nach kurzer Krankheit ist Vreni zu Hause im Kreise ihrer Lieben eingeschlafen.
Peter Nolze
Kurt und Elisabeth Giger
Margrit Hablützel
Elisabeth Frei
Rolf und Susi Giger
Heidi und Bruno Leibacher
Betty Giger
Freunde, Nachbarn und Verwandte
Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.
Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 6. Februar 2026, um 15 Uhr, in der Evangelisch-Reformierten Kirche in 4310 Rheinfelden statt.
Herzlichen Dank der Spitex Pelikan, der Palliativ Spitex Fricktal, den Vereinen Hospiz Aargau, dem Palliativ Care-Begleitdienst und der Nachbarin
Carmen Schneider für ihre liebevollen Betreuungen.
Wer im Andenken an die Verstorbene etwas spenden möchte, berücksichtige bitte den Verein Hospiz Aargau CH83 0900 0000 5007 1730 8, mit Vermerk Vreni Nolze.
Traueradresse: Peter Nolze, Tulpenweg 7, 4310 Rheinfelden
Gilt als Leidzirkular.
Weine nicht an meinem Grabe, weil es nichts zu trauern gibt. Uns’re schönste Himmelsgabe war, dass wir uns so geliebt. Schau auf’s Leben, nicht auf’s Ende, denn ein Ende gibt es nicht. Selbst des Todes bleiche Hände löschen nicht das ew’ge Licht. Trost kann Dir Dein Glauben spenden, sieh‘ - der Himmel ist so nah! Niemals wird die Liebe enden, sie ist göttlich - wunderbar.
Fassungslos müssen wir Abschied nehmen von meinem allerliebsten Schatz, unserem Sohn, unserem Bruder und unserem Vater Markus Johann Weder
25. Februar 1964 – 10. Januar 2026
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
Wir lieben Dich
Eva Kummer
Maria Weder
René Weder und Karin Egli
Viola Weder
Lorena Weder
In Dankbarkeit und Liebe gedenken wir Markus am Freitag, den 30. Januar 2026, um 14.00 Uhr, in der Ursulakapelle in 4333 Münchwilen AG mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Alle sind herzlich willkommen. Um schriftliche Anmeldung wird gebeten bis spätestens 28. Januar 2026 an Eva Kummer, Telefon Nr. 079 514 94 11 oder an die Traueradresse: Eva Kummer, Bahnstrasse 13, 4333 Münchwilen AG. www.kondolieren.ch
habern, vor der Entsorgung des umfangreichen Notenmaterials darin zu stöbern und mit nach Hause zu nehmen, was man als verwendbar erachtet. Der Proberaum ist zugänglich an den Samstagen, 24. und 31. Januar, je von 10 bis 12 Uhr. Ebenfalls stehen Liedermappen, Registerboxen, Uniformteile und Kleinrequisiten zur Verfügung. Das Material wird gratis abgegeben. Ehem. MCH Zeiningen
Zuzgen
Baubewilligungen 3. und 4. Quartal 2025
Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: – Einwohnergemeinde Zuzgen für die Sanierung Erschliessung Kohliberg (Strasse, Schmutzwasser und Sauberwasserkanalisation und Ringwasserleitung, Kohliberg, Parz. 616, 641, 642. – Einwohnergemeinde Zuzgen für den Ersatz und die Aufrichtung neuer Spielgeräte mit neuen Belags und Grünflächen, Schulstrasse, Parz. 777. – Felix Markus und Matthew für die Verlegung der Werkleitungen (TV / Internet), Hauptstrasse / Ärfmet, Parz. 2, 154, 1342. – Waldmeier Andreas und Maria für den Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Lohnbergstrasse, Parz. 1921. – Erbengemeinschaft Manuela Vögelin für den Neubau Parkplätze mit Stützbauwerk, Kirchgasse, Parz. 874 (neu 1923, 1924). – Kläy Samuel und Angelika für den Neubau eines Aussenkamins für den Schwedenofen, Leigraben 12, Parz. 1427. – Schaffner Roland für den Einbau eines Garagentores und Oblichts bei der Türe, Mühle 63, Parz. 1313. – Einwohnergemeinde Zuzgen für einen Wasserleitungs Ringschluss Lohnbergstrasse, Lohnbergstrasse, Parz. 785. – A. Brogli AG für die Umnutzung eines Büros zu einer Studio Wohnung, Hauptstrasse 26, Parz. 56. –Recher Werner und Marlis für die Erstellung
eines Sichtschutzes, Lohnbergstrasse 21, Parz. 802. Gemeindekanzlei
Baugesuch
Bauherrschaft und Projektverfasser: AAA
Dorfladen Zuzgen GmbH, Herr Mahendran, Hauptstrasse 20, 4315 Zuzgen; Grundeigentümer: A. Brogli AG, Hauptstrasse 20, 4315 Zuzgen; Bauvorhaben: Zusätzliche Öffnungszeiten am Sonntag; Lage: Hauptstrasse 20, Parz. 56; Planauflage: vom 26. Januar bis 24. Februar 2026 in der Gemeindekanzlei Zuzgen. Einsprachen sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Zuzgen einzureichen. Gemeinderat
Einwohnerstatistik 2025
Per 31. Dezember 2025 waren in Zuzgen 923 (919) Einwohner (in Klammer Zahlen aus dem Vorjahr) gemeldet. Im Jahr 2025 gab es 10 (8) Geburten, 8 (5) Todesfälle, 61 (66) Zuzüge und 59 (70) Wegzüge. Einwohnerdienste
Steuerabschluss 2025
Der Steuerabschluss für das Jahr 2025 wurde erstellt und liefert die folgenden Zahlen (in Klammern die Zahlen des Vorjahres): Die Gemeindesteuereinnahmen (Einkommensund Vermögenssteuern) betragen CHF 2 505 880.35 (CHF 2 757 223.40). Das entspricht Mindereinnahmen von CHF 29 119.65 gegenüber dem Budget. Die Einnahmen aus Quellensteuern betragen CHF 98 924.25 (CHF 67 784.70), was Mehreinnahmen von CHF 33 924.25 gegenüber dem Budget entsprechen. Die Grundstückgewinnsteuern brachten netto CHF 93 297.50 (CHF 117 776.50) ein. Im 2025 wurden CHF 51 085.30 (Fr 216.80) Erbschafts und Schenkungssteuern eingenommen. Budgetiert waren CHF 10 000. Total mussten CHF 5205.10 (CHF 4755.75) an ordentlichen Steuern abgeschrieben werden. CHF 1200.00 (CHF 2730.00) konnten aus bereits abgeschriebenen Forderungen eingenommen werden. Gemeinderat und Abteilung Finanzen
BEOBACHTET
Der Igel ist das Tier des Jahres 2026
Der stachelige Geselle braucht menschliche Unterstützung
Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) gehört zu den beliebtesten Wildtieren der Schweiz. Trotzdem findet er immer weniger geeigneten Lebensraum. Mit seiner Wahl zum Tier des Jahres stachelt Pro Natura Privatpersonen und Politik an, für mehr Natur in unseren Dörfern und Städten zu sorgen.
FRICKTAL. Wenn Gefahr droht, rollt er sich zu einer Kugel zusammen und hofft, dass sein Stachelpanzer ihn beschützt. Was beim Fuchs funktioniert, nützt dem Igel nicht viel, wenn ein Auto seine nächtliche Wanderroute mit fatalen Folgen kreuzt, wenn ihm das Laub für sein Winterquartier fehlt oder er keine Beutetiere mehr findet. Die gute Nachricht: Wir alle können dem Igel bei seinen täglichen Herausforderungen helfen. Genau dazu stachelt er uns als Tier des Jahres 2026 an. Auf dem Gebiet der Schweiz gibt es den Igel seit rund 20 00 0 Jahren. Während Jahrtausenden fand er in den vielfältigen Landwirtschaftsgebieten, was er zum Leben braucht: eine gut vernetzte Landschaft mit halbhohen Pflanzen und dazu genügend Insekten und Würmer. Seine ursprüngliche Heimat hat sich im
letzten Jahrhundert jedoch radikal verändert. Hecken, Laub- und Asthaufen wurden weggeräumt, Bäche in unterirdische Röhren verlegt und landwirtschaftliche Kulturen immer intensiver bearbeitet. Damit hat der gemächliche Igel seinen Lebensraum in der Kulturlandschaft gröss-
tenteils verloren. In den Gärten und Parks der Dörfer und Städte hat er einen Ersatzlebensraum gefunden. Werden diese naturnah gepflegt, kann man dort an lauen Frühlingsabenden das «Igelkarussell» hören.
Beim lautstarken Paarungsritual der Igel umkreist das Männchen das Weibchen, bis dieses stehen bleibt, seine Stacheln flachlegt und so die Paarung ermöglicht. Nach rund fünf Wochen bringt die alleinerziehende Igelmutter im Schnitt vier bis fünf Jungigel zur Welt. Bei der Geburt sind ihre Stacheln noch weich und in die Haut eingebettet, doch bereits nach etwa sechs Wochen müssen sie für sich selbst sorgen. Dann heisst es: Fressen, fressen, fressen, um den kommenden Winter zu überleben.
Mehr Insekten, mehr Igel
Obwohl er fast alles probiert, was ihm vor die Schnauze kommt, kann der Igel nur tierische Nahrung verwerten. Er ist auf Insekten spezialisiert. Ihr Fehlen im Winter zwingt ihn zu einem langen Winterschlaf.
Zunehmend fehlt das Futter aber auch während dem Rest des Jahres. Das Insektensterben macht auch vor Gärten und Parks nicht Halt. Zudem werden dem Igel in Menschennähe oft Autos, Mähmaschinen und ein übermässiger Ordnungssinn zum Verhängnis.
Dabei wollen ihm eigentlich alle nur Gutes. Kaum ein Wildtier hat eine so grosse Fangemeinde wie der stachelige Sympathieträger. Eine Vielzahl von Organisationen und Personen setzt sich für Igel ein. Dass er trotzdem seit 2022 in der Schweiz und seit 2024 in der EU als «potenziell gefährdet» eingestuft ist, zeigt, dass für die Trendwende beim Artensterben alle mitanpacken müssen.
Mit dem neuen Projekt «Bonjour Nature» unterstützt Pro Natura daher ab März 2026 schweizweit alle, die ihre Gärten naturnah gestalten wollen. Gleichzeitig engagiert sich die Naturschutzorganisation im Feld und in der Politik gegen das Insektensterben und für mehr Natur im Siedlungsraum. (mgt)
Unten grau und oben blau. Traumaussicht von der Barmelweid, wo auch am frühen Dienstagmorgen bereits eitel Sonnenschein herrschte.
Leserfoto: Nicole Hübner
Pro Natura wählt den Igel (Braunbrustigel, Erinaceus europaeus) zum Tier des Jahres 2026. Er soll Private und Gemeinden dazu «anstacheln», Gärten und Grünräume igel- und naturfreundlich zu gestalten Foto: Wolfgang Hock
Links: Igelmutter transportiert Jungtier in neues Versteck; rechts: Kaum zu glauben: Schon in wenigen Wochen wird der Säugling
Fotos: Biosphotos: Daniel Heuclin / Ronald Stiefelhagen
Ein ständiges Hin und Her
Das Zweitliga-Damen-Team von Smash 05 Laufenburg kam mit Aufs und Abs durch die Saison
Die Saison des Damen-1Teams von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten war alles andere als einfach. Unsicherheiten und Niederlagen schlichen sich ein, und das Potential konnte nicht vollständig abgerufen werden. Der Rückrundenauftakt macht nun Mut – auch wenn er nicht ganz perfekt verlief.
LAUFENBURG. Nach der Sommerpause musste die Mannschaft zuerst wieder zusammenfinden. Neue Konstellationen und veränderte Rollen im Team erforderten Zeit, um sich aufeinander einzustellen und gemeinsam zu wachsen. Der Fokus der Volleyballspielerinnen lag dabei klar auf dem Teamzusammenhalt und dem Vertrauen untereinander, was eine wichtige Grundlage ist, um langfristig erfolgreich zu sein.
Positive Entwicklung zur Halbzeit Zur Saisonhalbzeit zeichnete sich dann die positive Entwicklung unübersehbar ab. Die harte Arbeit im Training sowie der starke Wille, als Team aufzutreten, zahlten sich aus.
Mit einem wichtigen Sieg zum Abschluss der Vorrunde konnten sich die in der 2. Liga spielenden Damen
Jung, aber erfahren
Adrian Blaser wird Headcoach beim TV Stein
STEIN. Für die Saison 2026/2027 verpflichtet der TV Stein den 33-jährigen Adrian Blaser aus Möhlin als Trainer der 1. Mannschaft für die nächsten drei Jahre.
Trotz seines jungen Alters bringt Adrian Blaser bereits sehr viel Know-how als Handball-Trainer mit. Vor allem im Nachwuchsbereich war der neue Cheftrainer im Fricktal bei verschiedenen Vereinen tätig und nutzte die Gelegenheit, um sehr viel Erfahrung auf höchster Ebene zu sammeln.
Auf die kommende Spielzeit hin will die sportliche Leitung des TV Stein zusammen mit Adrian Blaser an der Seitenlinie der SG TV Stein nochmals einen Schritt vorwärts machen. «Dabei sollen zusätzlich die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs
kontinuierlich an den Aktivbereich herangeführt werden», erklärt der Handballchef Roman «Römer» Brogli. Auch der Sportchef Daniel «Griech» Saridis ist mehr als erfreut über die Verpflichtung von Adrian Blaser: «Mit ‹Buur› gewinnen wir einen waschechten Fricktaler Handballkenner, der unsere Routiniers fordert und die Jungen fördert.» Fürs «Eis» gilt es aber aktuell noch den Fokus auf die laufende Saison zu richten. Als momentaner Tabellenleader der 3.-Liga-Gruppe 7 ist noch alles möglich. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Spiel und damit die nächste Bewährungsprobe an.
Anwurf ist um 17.00 Uhr in der Mülimatt-Halle gegen die Mannschaft von Handball Brugg 2. (ds/)
wieder fangen und mit neuem Selbstvertrauen in die Rückrunde starten.
Rückrundenstart (fast) geglückt Mit nur einem absolvierten Training starteten die Zweitliga-Mädels von
Ein Turnier
Smash 05 in die Rückrunde. Als erster Gegner wartete Volley Mutschellen. In der Hinrunde hatte es noch eine klare 0:3-Niederlage gegeben, doch diesmal gelang den Fricktalerinnen die Revanche: Mit einer starken Teamleistung sicherten sie sich einen verdienten 3:0-Sieg.
Nach einem Rückstand gelang die beeindruckende Wende Bereits eine Woche später stand das Auswärtsspiel gegen den VBC Niederlenz auf dem Programm. Dort fand Smash 05 zunächst nicht richtig ins Spiel. Nach zwei Sätzen lag das Team mit 0:2 zurück – weniger aufgrund der Stärke der Gegnerinnen, sondern vielmehr wegen vieler Eigenfehler und unnötig abgegebener Punkte.
Dann folgte jedoch eine beeindruckende Wende: In den folgenden beiden Sätzen spielten die Damen wie ausgewechselt, so dass ihnen der verdiente Ausgleich zum 2:2 gelang. Im Entscheidungssatz hatten jedoch die Gegnerinnen knapp die Nase vorn.
Trotz der Niederlage zeigte das Team Moral und bewies, dass in der Rückrunde noch einiges möglich ist. Das nächste Spiel ist am Sonntag, 25. Januar 2026, 14.30 Uhr, in Kaisten. (at/lf/)
mit «Strahlkraft»
Den Steiner Handballjunioren ging es vor allem um den Teamgeist
Viel Einsatz, Teamgeist und strahlende Kinderaugen prägten den MinihandballTurniertag in Brugg.
STEIN. Am Sonntag, 18. Januar, nahm der TV Stein am Minihandball-Turnier in Brugg teil. Um 8.45 Uhr ging das Turnier, organisiert durch Handball Brugg, los.
Die U9 startete super motiviert ins erste von insgesamt vier Spielen. Mit viel Spass und Einsatz spielten die Kids ein tolles Turnier mit Höhen und Tiefen. Insgesamt war es ein erfolgreiches Turnier, die Kinder hatten grosse Freude, und der Teamgeist stimmte. Dann startete die U11
mit vollem Elan ins erste von fünf Spielen. Das Erlernte konnte sie gut umsetzen, und sie zeigte starke Leistungen. Auch wenn nicht immer alles klappte, war der Teamspirit jederzeit spürbar. Zum Schluss griff die U7 ins Turniergeschehen ein. Mit
grosser Vorfreude spielte sie ein sehr gutes Turnier. Die Fortschritte sind von Turnier zu Turnier deutlich sichtbar. Alle Kinder konnten ein Tor erzielen, und das Strahlen in ihren Gesichtern machte einfach riesigen Spass. (rb/)
Ein lehrreiches Handballturnier
Junge Eiker Handballer zeigten viel Einsatz und Teamgeist
EIKEN Am Sonntag, 18. Januar, traf sich die U13-Mannschaft des TV Eiken um 9.30 Uhr beim Kunz in Eiken, um gemeinsam zum Turnier nach Therwil zu fahren.
Die Mannschaft nahm mit acht Spielern am Turnier teil und bestritt insgesamt vier Spiele. Die ersten drei Spiele gingen leider verloren. Trotzdem zeigten die Spieler grossen Einsatz und kämpften bis zum Schluss. Im letzten Spiel konnte sich das Team steigern und einen verdienten Sieg feiern. Besonders hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt der Mannschaft. Alle Spieler unterstützten sich gegenseitig und kämpften gemeinsam, was den Teamgeist deutlich zeigte. Insgesamt war es ein lehrreiches Turnier mit einer kämpferischen Leistung. (mgt)
Mit voller Energie voraus: In der Rückrunde will das Damen 1 von Volley Smash 05 seine Stärke ausspielen. Foto: zVg
Daniel Saridis, Adrian Blaser und Roman Brogli (von links). Foto: zVg
Die Eiker U13-Mannschaft.
Die Steiner U11-Mannschaft beim Turnier in der Mülimatt in Brugg. Foto: zVg
Ausstellungen
Frick
Kunstausstellung im Gemeindehaus
Bilder von Fili Geissbühler-Zographos; geöffnet zu den üblichen Schalterstunden (bis 27. Februar).
Möhlin
Ausstellung Gemeindehaus
Werke von Carl Renz; geöffnet zu den üblichen Schalterstunden (bis 26. Februar).
Dies und Das
Laufenburg, 23. Januar, 15.30 – 17.00
Fasnachtsbasteln in der Bibliothek+ Für Kinder ab Kindergarten bis 6. Klasse; Anmeldung erwünscht; Bibliothek.
Möhlin, 23. Januar, 17.30 - 19.30 SchreibBAR in der Bibliothek
Ausgebildete Fachpersonen unterstützen kostenlos beim Ausfüllen von Formularen, der Korrektur von Bewerbungen oder Texten; Bibliothek.
Möhlin, 28. Januar., 14.30 – 16.00
Nintendo Switch Mario-Kart 8 Für Kinder ab 1. Klasse; Gemeindebibliothek.
Rheinfelden, 24. Januar, 21.00
Fricktal tanzt – Paartanz vom Feinsten Aurea, Baslerstrasse 15.
Rheinfelden, 27. Januar, 21.00 Tanzen für Junggebliebene Aurea, Baslerstrasse 15.
Rheinfelden, 28. Januar, 19.30 «Die Altenboomer»
Die Juristin Denise Buser als Gast von Ueli Mäder in der Reihe «Kultur und Gesellschaft»; Hotel Schützen.
Kino
Fricks Monti
22. bis 28. Januar
Die Drei ??? – Toteninsel
DO 17.00 (Premiere), FR 16.00, SA 17.30, SO 14.45, D; ab 6 J.
Linn Wyler
DO 19.00 (Premiere), SO 9.30, D; ab 12 J.
Hallo Betty
FR 18.00, Dialekt; ab 6 J.
The Housemaid – Wenn sie wüsste
FR (Premiere)/SA 20.15, SO 16.45, ab 16 J.
Mein Freund Barry
SA/SO 13.00, D; ab 6 J.
Lilly und die Kängurus
SA 15.00, D; ab 6 J.
Konzerte
Frick, 24. Januar, 20.00
Jodlerobe
70 Jahre Jodlerklub Frick; Mehrzweckhalle 1958.
Frick, 25. Januar, 15.00
«Der Besen ist zerbrochen»
Familienkonzert mit der kleinen Hexe für Kinder ab 4 Jahren (in Begleitung eines Erwachsenen); ref. Kirchgemeindesaal; Kollekte.
Frick, 28. Januar, 20.15 Mattermania 20 Jahre Mani-Matter-Coverband; Fricks Monti.
Gipf-Oberfrick, 25. Januar, 17.00 Exciting Jazz Crew Kirche St. Wendelin.
Laufenburg, 24. Januar, 20.00
Florestan Berset & Slow Focus: Zwischen Freiheit und Form kultSCHÜÜR.
Laufenburg DE, 24. Januar, 20.00 «Von Welt»
Rock-Konzert in der Halle 12; Dr. RudolfEberle-Str. 12.
Möhlin, 24. Januar, 18.00
Encuentros Ref. Kirche.
Wegenstetten, 23. Januar, 20.00
«Lego»: Jahreskonzert der Musikgesellschaft Concordia
Weitere Aufführung SA 24.1. um 19.30 Uhr; Mehrzweckhalle.
Literarisches
Möhlin, 27. Januar, 19.30 – 21.00
Offener Lesekreis Gemeindebibliothek.
Gottesdienst mit Jazzmesse
Projektchor «Nidaros» in Rheinfelden
RHEINFELDEN. Am kommenden Sonntag, 25. Januar, um 18 Uhr erwartet die Besucher ein besonderer Gottesdienst in der reformierten Kirche Rheinfelden.
Dabei wird der seit Oktober probende Projektchor «Nidaros» der Reformierten Kirche Region Rheinfelden unter der Leitung von Nina Haugen mit einer gesungenen Messe der anderen Art auftreten. «Kyrie», «Gloria», «Sanctus», «Benedictus» und «Agnus Dei» werden die Besu-
Rheinfelden, 24. Januar, 15.00 «Alice im Wunderland» Lesestunde; Stadtbibliothek.
Wallbach, 28. Januar, 14.30 – 15.00 Geschichtenspass Für Kinder ab 3 Jahren mit Leseanimatorin Alexandra Lerch; Bibliothek im Schulhaus; Anmeldung: bibliwallbach@gmail.com; Eintritt frei.
Theater
Gansingen, 22. Januar, 20.00
«Matto» – Wachtmeister Studer ermittelt
Weitere Aufführungen: 23. und 24. Januar (Derniere) jeweils um 20 Uhr; Turnhalle.
Herznach, 23. Januar, 20.00
«Drei Geister für Charlène»
Komödie in zwei Akten; weitere Aufführung: 24.1. (Derniere) um 20 Uhr; Gemeindehaus. Münchwilen, 24. Januar, 20.00
«Wo ist Mr. Bien?» Turnhalle.
Stein, 24. Januar, 20.00
«D Gedächtnislücke»
Komödie; weitere Aufführung am 25. Januar um 14 Uhr; Saalbau.
Wittnau, 28. Januar, 15.00
Kasperlitheater mit den Landfrauen Für Kinder ab 4 Jahren; Mehrzweckgebäude.
Zeiningen, 23. Januar, 20.00
«Nid ganz hundert»
Première: Komödie in drei Akten; weitere Aufführungen: 24.1., 30.1. 31.1. jeweils um 20 Uhr sowie 25.1. um 14 Uhr; Mehrzweckhalle Mitteldorf.
Vorträge
Oeschgen, 23. Januar, 19.30
«Was macht die Vogelwarte Sempach»
Ö f fentlicher Vortrag (vor der GV des NV Oeschgen); Schlösslikeller, Eintritt frei.
Cenk Stand-Up-Comedian
Samstag, 7. Februar 2026, 20.00 Uhr Saalbau Stein
Blutspendeaktion
Ein kleiner Piks mit grosser Wirkung.
FeuerwehrMagden-Olsberg
Magden
Schulstrasse23,Gemeindesaal
Montag,26.Januar2026 von17.30-20:00Uhr
Grosses Kino
Mitreissendes Jahreskonzert des MV Obermumpf
cher durch den Gottesdienst führen und in der Tiefe des Winters bereits an den nachösterlichen Jesus erinnern, der sich in Emmaus einladen lässt: «Herr bleib bei uns, es will Abend werden.»
Gestaltet wird der Gottesdinest von Pfarrer Jonas Meier, dem Projektchor «Nidaros», Jean-Jacques Futterer (Kontrabass), Christian Brugger (Schlagzeug) und Nina Haugen (Klavier und musikalische Leitung).(mgt)
Das Jahreskonzert des Musikvereins Obermumpf versprach mit seinem Motto «Grosses Kino» einen packenden Soundtrack fürs Kopfkino zu liefern. Und das wurde eingehalten.
OBERMUMPF. Unter der Direktion von Bodo Maier und der charmanten
Präsentation durch Patrizia Binkert unterhielt der MVO sein Publikum am Samstag sowie Sonntag mit einem bunten Strauss an Melodien.
Fulminant der Einstieg mit einem Ennio Moricone-Medley, gefolgt von weiteren mitreissenden Film-Melodien. Auch Walzer, Polka, Rock und Schlager waren im Programm. Ein gut gehütetes Geheimnis durfte während des Programms gelüftet werden: Die junge Kornettistin Hella hat ein schwieriges Solostück ganz heimlich geübt, um damit ihre Familie zu überraschen: ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Damit landete sie einen Volltreffer. «Cheer up, Charlie» wurde frenetisch beklatscht und eine Zugabe gefordert. Mit energiegeladenem Sound und
bekannten Melodien fand das Konzert grossen Anklang und brachte praktisch alle Füsse zum Wippen. Nach dem Konzert blieb Zeit, um gemütlich einen Schwatz zu halten, das feine kulinarische Angebot zu geniessen, die Tombolapreise einzulösen und sich in der Bar noch einen letzten Schluck zu genehmigen. Trotz schwierigen Wetterbedingungen fanden viele Gäste den Weg nach Obermumpf und brachten tolle Stimmung in die Halle. Der MVO dankt allen Besucherinnen und Besuchern für ihre Unterstützung. (kd/)
Der Projektchor «Nidaros» der Reformierten Kirche Region Rheinfelden. Foto: zVg
«Cheer up, Charlie» mit der bezaubernden Solistin Hella.
Foto: Rita Hancz
XZX
Donnerstag, 26. März 2026
20.00 Uhr in Zuzgen (AG)
Freitag, 27. März 2026 20.00 Uhr in Zuzgen (AG)
BRASSBUEBE
JOËL VON MUTZENBECHER
RAUCH
Nummerierte Plätze
Uhr)
Donnerstag, 27. März 2025
20.00 Uhr in Zuzgen (AG)
Freitag, 28. März 2025 20.00 Uhr in Zuzgen (AG)
MUSIK & COMEDY IM TAL
Fr. 5.– in Form eines Konsumationsgutscheins beim Vorweisen der NFZ-Plus-Karte am Zelt-Eingang. Vorverkauf nummerierte Plätze: Reservation unter www.raiffeisen-klangheimli.ch oder telefonisch 079 518 60 37 (Mi und Fr, 14 – 20 Uhr). Türöffnung und warme Küche jeweils ab 19.00 Uhr.
MUSIK & COMEDY IM TAL
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RIKLIN & SCHAUB
Vorverkauf ab 30. November 2024: www.raiffeisen-klangheimli.ch