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Annette Boutellier

ZVG

Zeichnung der 12-jährigen Jasmin

N°11 Do., 12., bis Mi., 18.3.2009

Must have been Tokyo im Club Bonsoir

«Brainweek» der Uni Bern

Tour de Suisse am Stadttheater Bern

Da werden Kind und Pate zugleich geweiht. In der ersten Nacht des Clubs Bonsoir tauft die Berner Band ihr Album «Vice». Für The-Cure-Fans ein Must.

«Was hast du in deinem Kopf?» Der BrainweekMalwettbewerb dauert noch bis am 16.3.

Ferdi Kübler (Ernst C. Sigrist) wird von den Zuschauern (Alice Röttger, Friederike Pöschel und Jonathan Loosli) angefeuert. Als Radsportler fuhr er meist im Schatten von Hugo Kobelt.

Bonsoir et dansez!

Geistreich Tugend versus Charme

Der Club Bonsoir öffnet seine Tore mit Live-Musik aus Bern. An der Aarbergergasse werden aber vornehmlich die DJs den Takt angeben. Programmleiter Christoph Haller will das lokale Plattenlegergewerbe stärken und internationale Musiker nach Bern holen.

An der «Brainweek» präsentieren Fachleute Erkenntnisse rund ums Gehirn. Film und Theater runden das Programm ab.

Gerhard Meister lässt im Stück «Hugos schöner Schatten» die Radsportlegenden Ferdi Kübler und Hugo Koblet gegeneinander pedalieren. Ein Wiedersehen mit dem pensionierten Biedermann und dem früh verstorbenen «James Dean des Radsports».

die trotz seines neuen Vollbart-Jobs als Nebenbehaarung stehenbleibt.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Oder der Betrachterin, müsste es richtig heissen. Nicht nur um der Gleichberechtigung willen, sondern auch, weil das weibliche Gehirn – so berichten Forscher – die Schönheit eines Gemäldes anders bewertet als das männliche. Während in Tests festgestellt wurde, dass bei Frauen beide Hirnhälften aktiviert waren, beschränkte sich die Aktivität bei Männern auf den rechten Scheitellappen. Neuroästhetik heisst die Disziplin, die versucht, Hirnforschung und Kunst einander näher zu bringen. Prof. Dr. med. Christian W. Hess, Direktor und Chefarzt der neurologischen Universitätsklinik Bern, schätzt den Mode-Begriff wenig: «Schon seit 100 Jahren befassen sich Neurophysiologen mit der Frage, warum wir etwas schön finden und etwas anderes nicht.»

Das kann ja heiter werden: Ein Mann im Ruhestand spielt mit seinem Privatcoach Golf auf der Bühne, und zwar bereits bevor das Kübler/Koblet-Stück offiziell beginnt. Gleichzeitig verteilen Mädchen im Fifties-Stil Wettbewerbtalons. Zu gewinnen gibt es einen Gutschein für «Thömus Veloshop». Eine Einführung in die Theaterrealität, die ein wenig an eine Schüleraufführung denken lässt. Man stellt sich die bange Frage: Bietet der Radsport genügend «Drama» für einen packenden Stoff? Je tiefer man in die Biografien der beiden Helden eintaucht, desto klarer wird die Antwort. Ja – denn das auf Tatsachen beruhende Stück des 1967 in Langnau geborenen Autors Gerhard Meister enthält, was ein Drama braucht: Aufstieg und Fall, Sieg und Verlust.

«Langsam kommt die Nervosität», gesteht Christoph Haller. Die Eröffnung des Clubs Bonsoir steht vor der Tür und seine Macher sind hibbelig wie Katzen, die in ihrem Bewegungsdrang die Krallen am Furnier wetzen. Ein weiteres Tummelfeld für die aufgekratzten tanzwütigen Bernerinnen und Berner mit Hang zur elektronischen Musik soll entstehen.

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hoi

The Cure klingt mit Die Berner New-Wave-Band Must have been Tokyo spielt im Bonsoir das erste Konzert. Nicht erst auf ihrer neuen Platte «Vice» ist dem Quintett anzuhören, dass es gerne The Cure hört und sich nicht scheut, dies mit Synthesizer, Gitarre, Bass und Schlagzeug auch klar und deutlich zu manifestieren. Bei dem für Das Toni’s vergessen lassen An der Aarbergergasse 30–35 war einst einen Elektro-Club eher unerwarteten das Toni’s eingemietet, ein Fixstern Startschuss zielt Christoph Haller auf am Firmament der Berner Nächte. Der zweierlei Scheiben: «Die Berner Musik Club Bonsoir ist ein Versuch zur Reak- liegt uns am Herzen und Live-Konzerte tivierung des Kellerlokals – die zentrale sind bei uns auch möglich.» Zwar liegt Lage in Bahnhofnähe spricht für das der Schwerpunkt auf Partys, aber minVorhaben. Das leitende Personal kennt destens einmal pro Monat will er echte die Berner Kulturszene: Neben Pro- Instrumente auf der Bühne stehen haben. Und allzu eng will Haller grammleiter Haller sind das stilistische Korsett nicht weitere Ausgeh-Spezialisschnüren: Independent-Muten der Stadt am Werk: Rolf sik anderer Stile ist Teil des Bähler (Ex-Bierhübeli), die Programms. So wird auch Propeller-Bar sowie Dave die Zürcher Rapperin Big Zis Marshal und Arci Friede demnächst ihr neues Song(Ex-Programmmacher im material präsentieren. Für die Wasserwerk). puren Elektroliebhaber folgt Christoph Haller ist als am zweiten Tag der Pariser DJ des Duos Round Table Christoph Haller DJ Play Paul, der kleine BruKnights erfolgsverwöhnt, doch die alleinige Verantwortung fürs der des Daft-Punk-Gründungsmitglieds Programm eines Hauses übernimmt Guy-Manuel de Homem-Christo. Bleibt er im Club Bonsoir zum ersten Mal. nur noch zu hoffen, dass die Kater und Erfahrung hat er seit 2002 gesammelt; Katzen das zur Musik der Tokioter pasim Dachstock und im Bierhübeli orga- sende 80er-Dekor des Clubs nicht mit nisierte er Partys, später wurde er ins ihren Krallen verunstalten. Michael Feller Zürcher Moods berufen, um das Ange-  bot zu verjüngen. In der Dampfzentra- \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ le ist er derzeit für die zweimonatliche Club Bonsoir, Bern. Fr., 13.3., 23 Uhr Tanzreihe «Moustache» verantwortlich, www.bonsoir.ch

Die Wissenschaft geht ins Theater Bereits zum 12. Mal werden an der «Brainweek» neue Erkenntnisse der Hirnforschung präsentiert. Warum kön­nen wir nicht konstant glücklich sein? Wie verarbeitet unser Gehirn Sprache? Fachleute gehen diesen und anderen Fragen in Vorträgen nach. Anregend auch das Rahmenprogramm: Im Kino Lichtspiel wird «Le Scaphan­ dre et le Papillon» gezeigt (Mi., 18.3., 19 Uhr), und zum Abschluss der Brainweek macht sich im fantastischen Theaterstück «Cervelle & Gloria» (Sa., 21.2., 19.30 Uhr, Aula Freies Gymnasium) ein Gehirn aus dem Staub. Nadine Guldimann \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Mo., 16., bis Sa., 21.3. Programm und Wettbewerb: www.brainweek.ch

Bruder Leichtfuss gegen Chrampfer Kübler (Ernst C. Sigrist) und Koblet (Diego Valsecchi) stehen für einen typischen Gegensatz. Wüsste man nicht, dass er der Realität nachempfunden wurde, wäre man versucht, dem Autor vorzuwerfen, er hätte billige Klischees geschaffen: Hugo, der Frauenschwarm und Bruder Leichtfuss, tritt gegen den soliden «Chrampfer» Ferdi an. Hugo lässt sich von dubiosen Ärzten kaputt spritzen, Ferdi trinkt nur Orangensaft. Hugo findet sich nicht mehr zurecht, nachdem der Erfolg nachlässt, und fährt in einen Baum. Ferdi schliesst stattdessen Werbeverträge ab und spielt in Südafrika Golf. Die Tugend besiegt den Glamour: ein moralinsaures Schweizer Märchen, das den Fleissigen belohnt und den Lebemann bestraft? Nein, eine Geschichte, die das Leben schrieb.

Die Berner Regisseurin Katharina Ramser inszeniert Meisters Stück mit vielen originellen Finessen und narrativen Details. Der lahme Anfang, bei dem man die Radfahrer auch akustisch schlecht versteht, weicht rasch einer spannenden Erzählweise. Viel zum Gelingen des Stückes trägt das Bühnenbild (Stefanie Liniger) bei. Eine schlichte, dreischalige Architektur ermöglicht es, geschickt mit den Zeit- und Ortsebenen zu spielen. Oftmals vermischen sich Traum und Wirklichkeit. In diesen Momenten ist das Stück am stärksten: Eine Szene in einer Bar zeigt nach einem Rennen den unterschiedlichen Umgang der Helden mit dem Erfolg. Orangensaft für den Lustlosen Während Hugo, in einen weissen Pelz gehüllt, die Groupies verrückt macht, bestellt Ferdi Orangensaft und gibt Ratschläge. «Von nichts kommt nichts», lautet sein Lieblingsspruch. Der Frau, die ihn so gerne verführen möchte, erzählt er: «Ich habe bis in die Schulzeit ins Bett gemacht.» Die Musik entfaltet dabei einen Sog, die Szene driftet ins Surreale ab. Hugo leckt an einem Lollypop und stöhnt: «Mein Leben ist ein Glitzerzeug, ich schlürfe es in mich hinein.» Währenddessen mutiert Ferdis Groupie aus Verzweiflung über dessen Lustfeindlichkeit zur Medusa mit Würsten auf dem Kopf. Grossartig!  Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Vidmar 1, Liebefeld. Mi., 11.3., Do., 12.3., Mi., 18.3.,, 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen bis 14.6. www.stadttheaterbern.ch


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MUSeUMSnAcHT BeRn 09

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Gegenwartskunst in Westside und über 30 geöffnete Kulturhäuser in Bern. Die drei international tätigen Schweizer zeigen in Westside raumfüllende Installationen im Sound-Ambiente von Thomas Fehlmann. 19–22 Uhr: Libeskind-Architektur-Führungen 22 Uhr: Lichterlöschen 22–02 Uhr: Installationen und Ambient-Dub-Techno Gratis-Transfer mit Museumsnacht-Ticket: Shuttle-Bus ab Bundesplatz/ S-Bahn ab Hauptbahnhof/«Roter Pfeil» ab SBB Historic

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Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 139 130 Exemplaren. Gesamtprojektleitung: Christoph Hoigné (hoi), christoph.hoigne@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be / Michael Feller (mfe) Leitung: michael.feller@kulturagenda.be / Nadine Guldimann (ngu), Stv. Leitung: nadine.guldimann@kulturagenda.be / Silvano Cerutti (cer): silvano.cerutti@kulturagenda.be / Nelly Jaggi, Produzentin: nelly.jaggi@kulturagenda.be / Volker Dübener, Grafik: volker.duebener@kulturagenda.be / Mariana Raschke (mara), Praktikantin: praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Franziska Egli (fee), Helen Lagger (hel), David Wegmüller (daw) Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach 5414, 3001 Bern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 13 erscheint am 25.3.09. Redaktionsschluss 13.3.09 / Nr. 14 erscheint am 1.4.09. Redaktionsschluss 20.3.09 Agendaeinträge: Nr. 13 bis am 13.3.09 / Nr. 14 bis am 20.3.09 / Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten. Verlag / Inserate / Sponsoring: verlag@kulturagenda.be / Olivier Wermuth: olivier.wermuth@kulturagenda.be Verlag Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Inserateschluss für Nr. 13 ist der 18.3.09 / Inserateschluss für Nr. 14 ist der 25.3.09 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch

echos

szenen einer ehe

von ingmar bergman co-produktion mit dem schauspielhaus salzburg inszenierung: elina finkel mit: ulrike arp harald fröhlich thomas pfertner

der bund

«In einer Koproduktion mit dem Schauspielhaus Salzburg ist eine bei aller Stilisierung hochdramatische Fassung des Filmstoffs von 1973 zu sehen. Der Abend wird strukturiert durch die Auftritte des entwaffnend jovialen, Saxofon spielenden Thomas Pfertner, der unter dem Stichwort ‹alle andern› die einzelnen Kapitel ankündigt.»

märz mi 11 20.00 do 12 20.00 fr 13 20.00 sa 14 20.00 mo* 16 20.00 di 17 20.00 mi 18 20.00 do 19 20.00 fr 20 20.00 sa 21 20.00 so 22 17.00 di 24 20.00 mi* 25 20.00 do 26 20.00 fr* 27 20.00 *Freier Verkauf

berner zeitung bz

«Marianne (Ulrike Arp) und Johan (Harald Fröhlich) geben sich Saures und dem jeweils anderen die Schuld. Und sie geben einen spannenden Theaterabend. Regisseurin Elina Finkel gestaltet eine gut bebilderte, spannende Geschichte.»

Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Jeder Verstoss gegen dieses Verbot wird gerichtlich verfolgt. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

telefonische vorbestellung | mo – sa | 14 – 19 h | 031 382 72 72 | www.dastheater-effingerstr.ch


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Kleinbürgerliche Ehe Funk, Schweiss und grosse Klappe Als 23-jähriger gewann der Genfer Pianist Leo Tardin den ersten Klavierwettbewerb des Jazz Festival Montreux. Inzwischen lebt er in New York, hat mit Legenden wie Roy Ayers gearbeitet und verbindet im Musikprojekt Grand Pianoramax Jazz, Elektro und Funk. In Bern tritt er mit dem Schlagzeuger Dominik Burkhalter und der wortgewaltigen New Yorker Spoken-Word-Artistin Celena Glenn auf. Schweiss garantiert!

Mit seiner Frau hat ihn auch das Selbstwertgefühl verlassen. Trost spendet dem einsamen Allan (Simon Heiniger) in imaginierten Zwie­ gesprächen sein Filmheld Humphrey Bogart. Tradition: Seit Jahrzehnten bringt die dort ansässige Theatergruppe jährlich ein Stück auf die Bühne. Nach «Stan und Olli» von Urs Widmer im vergangenen Jahr führt Kohli-Gerber heuer zum zweiten Mal Regie. Psychologischer Stillstand Das verschämte Verlangen nach ausschweifenden sexuellen Abenteuern von Allan und Linda entpuppt sich in «Spiel’s nochmal, Sam» als blosse Kehrseite der kleinbürgerlichen Ehevorstellung – und somit als ebenso spiessig. Also geschieht das Unausweichliche: Linda kehrt zu ihrem abgehalfterten Makler Dick zurück. Für Allan bleibt die etwas simple Erkenntnis, dass er besser sich selbst sein sollte, statt dem Filmhelden Bogart nachzueifern. Und damit er beziehungstechnisch doch nicht ganz leer ausgeht, bekommt er neben dieser Erkenntnis immerhin noch eine neue Nachbarin – die sich für Film interessiert. Psychologisch aber bleiben die Figuren dort stehen, wo sie schon zu Beginn waren, gefangen in Neurosen.  David Loher \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Schlosskeller, Fraubrunnen. Fr., 13., Sa., 14., Mi., 18.3., 20.15 Uhr Weitere Vorstellungen bis Sa., 4.4. www.schlosskellerfraubrunnen.ch

Wir Liberalen

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Kurzes Glück Als Dick, der sowieso viel mehr Zeit am Handy mit erfolglosen Landkäufen als mit seiner Frau verbringt, wieder einmal auf Geschäftsreise ist, kommen sich Allan und Linda näher. Im Gegenüber erkennen sie jedoch vor allem ihre eigenen Neurosen und finden wohl deshalb zueinander. So währt ihr Glück nur kurz. Als Dick zurückkehrt, plagen beide Gewissensbisse und Allen spielt in Gedanken die verschiedenen Varianten durch, wie er seinem Freund begegnen soll – schliesslich wählt er, ganz der alte Allan, die duckmäuserische. «Spiel’s nochmal, Sam» ist die Theaterfassung von Woody Allens Film «Play it again Sam». Dieser wiederum ist eine Hommage an den Film «Casablanca» mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann. Das Bühnenbild mit Barpiano und Oscar-Figur deuten den Bezug zum Film an. Für das Theater Schlosskeller Fraubrunnen hat Sylvia Kohli-Gerber eine berndeutsche Übersetzung angefertigt. «Ich habe gerne gute Komödien. Und Simon Heiniger ist einfach die perfekte Verkörperung von Woody Allen», begründet die Regisseurin die Stückwahl. Theater hat in Fraubrunnen

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Karierter Pullunder, grosse Hornbrille und Seitenscheitel: Das ist Allan Felix (Simon Heiniger), ein mässig erfolgreicher Filmkritiker, der für ein mässig bedeutendes Filmmagazin schreibt. Soeben hat ihn seine Frau verlassen. Seine Sorgen ertränkt er in Panadol mit Apfelsaft, da der Psychiater dummerweise in den Ferien weilt. Seine einzigen beiden Freunde, das Ehepaar Dick (Martin Scherler) und Linda (Alexandra Vogt), versuchen ihn auf andere Gedanken zu bringen. Sie inszenieren für ihn Rendezvous mit verschiedenen Frauen. Aber ob Katholikin, Tänzerin oder die Intellektuelle aus dem Museum; es will einfach nicht klappen. Zu sehr steht sich der verunsicherte und neurotische Allan selbst im Weg. Trost sucht er bei Humphrey Bogart. In imaginierten Zwiegesprächen mit dem Filmhelden lehrt ihn dieser den erfolgreichen Umgang mit Frauen. Doch Allans Versuche, sich als Macker aufzuspielen, lassen ihn nur noch lächerlicher erscheinen.

Leo Tardin, Ihre Band heisst Grand Pianoramax, ihr aktuelles Album «The biggest ­Piano in town», Ihren Musikstil ­bezeichnen Sie dennoch als minimal, warum? Weil wir aus unserem minimalen Set-up, bestehend aus Duo-Keyboard, Schlagzeug und Gastsängern, das Maximum herausholen. Die Beschränkung hilft uns, zur Essenz der Musik vorzudringen. Ich habe Grand Pianoramax als Plattform gestartet, um verschiedene Genres auszukundschaften. Was Stil, Form und Auftrittsort betrifft, habe ich alle Freiheit der Welt – da wir keinen Bassisten haben, kann ich den Bass auf dem Minimoog, einem der ersten analogen Synthesizern, spielen. Es gibt kein besseres Gefühl, als wenn man am unteren Ende des Moogs spielt und der ganze Club ­v ibriert.

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Die Sexualität hat ihr Schockpotenzial verloren. Tatsächlich? Zwei Filmreihen, eine Podiumsdiskussion im Gaskessel und eine Ausstellung in der Galerie Peripherie thematisieren unseren Krampf mit den allzumenschlichen Tatsachen des Lebens.

«Erik(A) – Der Mann, der Weltmeisterin wurde» im Kino Reitschule. Seit der sexuellen Revolution hat sich in unseren Breitengraden der Umgang mit dem Geschlechtsleben entkrampft, und das ist gut so. «Jedem Tierchen sein

Pläsierchen» heisst die Maxime, freiwilliges Einverständnis aller Beteiligten vorausgesetzt. Nur bei sogenannten Randgruppenproblematiken zeigt sich, wie entkrampft wir vermeintlich Liberalen wirklich sind. Sadomasochismus beispielsweise hat viel von seinem einstigen Schockpotenzial verloren, seit plüschgefütterte Handschellen zum Mainstream der Sexspielzeuge gehören. Trotzdem ist die Berufsbezeichnung Domina weit von der Normalität eines Sanitärs oder Schreiners entfernt. Diese Erfahrung machte die Schweizer Domina und Künstlerin Wilma MaRia, als sie sich zur Sexualpädagogin ausbilden liess. Trotz aller erforderlichen Zeugnisse und einem korrekten Abschluss verweigerte ihr eine Hochschule das Zertifikat, solange sie den Beruf nicht wechsle.

Häufig habe ich grosse Dichter gesehen mit wenig Charisma oder gute Performer mit wenig bewegenden Lyrics. Celena hat alles.

Versteht denn das europäische bzw. das nichtenglischsprachige Publikum ihre Texte? Sogar das englischsprachige Publikum versteht sie nicht immer, da sie ziemlich schräg sein können. Aber Celenas Intensität, ihre Bühnenpräsenz, ihre Musikalität und ihre Körpersprache überwinden problemlos jede Sprachbarriere. Freuen Sie sich, in Ihrer Heimat aufzutreten? Obwohl ich immer gerne in der Schweiz spiele, ist es ein komisches Gefühl, weil ich mich nicht mehr so richtig zu Hause fühle. Ich gebe ja viel öfter Konzerte ausserhalb der Schweiz. Aber immer, wenn ich hier auftrete, entdecke ich den Service, das Essen und die Lebensqualität aufs Neue.  Nadine Guldimann \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Turnhalle im Progr, Bern Mi., 18.3., 20.30 Uhr www.bee-flat.ch

Ihr Sound wurde auch schon als Nu-Jazz oder die Zukunft des Funk beschrieben, wie nennen Sie ihn? Bitte benutzen Sie den Begriff Nu-Jazz nicht, man hat ihn uns vor vier Jahren verpasst. Es ist eher eine Fusion verschiedener Genres und Künstler, die mich beeinflusst haben – von Wendy Carlos’ bahnbrechendem Album «Switched On Bach» bis zu The Police. Jedes unserer Stücke hat seine eigene Struktur – es verlangt zusätzliche Zeit und Energie, die Natur jedes Songs zu entdecken, anstatt ihn in einen vorgefertigten Plan zu zwängen. Musikschulen haben Musiker diesbezüglich auf eine gefährliche Weise geformt – und Jazz ist sowieso nicht in Schulen entstanden. Sie haben einmal in einem Interview gesagt, Sie mögen keine Laptops auf der ­Bühne. Ja, denn es ist sicher direkter und ansteckender, wenn die Musik von schwitzenden Menschen mit Instrumenten gemacht wird, als wenn sie passiv mit einer Computermaus hergestellt wird. Als Gastsängerin haben Sie die Spoken-WordArtistin Celena Glenn gewählt. Was fasziniert Sie an ihr? Sie ist eine unglaubliche Dichterin, hat fantastische Texte, Bilder und Reime drauf. Ich habe Jahre damit verbracht, in New York Bühnen abzuklappern, um den richtigen Musikpartner zu finden.

Auch unser Umgang mit dem ältesten Gewerbe der Welt ist nicht frei von Widersprüchen. Während kaum ein Mann zugeben würde, die Dienste einer Prostituierten in Anspruch zu nehmen, blüht das Geschäft. Und am Arrangement von vermögendem, älterem Mann mit junger, unvermögender Frau stösst sich niemand, obwohl Liebe lange nicht immer der einzige Kitt ist. Diese Art von Doppelmoral spornt Wilma MaRia in ihrer künstlerischen Arbeit an, Veränderungsprozesse zu thematisieren. Die Resultate reichen dabei von expliziter Auseinandersetzung mit SM bis hin zu malerischer Abstraktion. Ihr Schaffen zeigt sie aktuell bei Peripherie-Arts in Ittigen. Mit dem Thema Prostitution beschäftigt sich auch eine bereits laufende Filmreihe im Kino Lichtspiel. Geschlechtsverordnung Unfreiwillige Umwandlungen ganz anderer Art müssen Hermaphroditen über sich ergehen lassen. Obwohl inzwischen bekannt ist, dass es menschliche Zwitter gibt, verweigert man ihnen weiterhin den rechtlichen und medizinischen Status. Wer als Zwitter zur Welt kommt,

Marcelo Krasilcic

Gegen Neurosen hilft Panadol mit Apfelsaft. Oder ein kurzes Abenteuer mit der Frau des besten Freundes. Oder vielleicht auch gar nichts. Diesen Schluss legt die Theatergruppe Fraubrunnen in Woody Allens Komödie «Spiel’s nochmals, Sam» nahe.

Der Tastenvirtuose Leo Tardin posiert gerne mit seinem Minimoog und bringt mit ihm ganze Clubs zum Vibrieren.

wird bereits in jungen Jahren zwangsweise und operativ auf ein Geschlecht festgelegt – auch juristisch, obwohl die Rechtsprechung die Existenz von Hermaphroditen grundsätzlich anerkennt. Diese willkürliche Geschlechtszuordnung kann verheerende psychische Folgen haben. Eine Filmreihe in der Reithalle beschäftigt sich mit unserem Problem, ein uneindeutiges Geschlecht zu akzeptieren. Eine andere «Randgruppe» bilden Jugendliche. Obwohl sie vom Gesetz theo­ retisch geschützt werden, wachsen sie im übersexualisierten Jugendlichkeitskult unserer Gesellschaft auf – und finden fast ungehindert Zugriff auf Pornografie. Trotz Verbot haben 90 Prozent der männlichen Jugendlichen beim Erreichen der Schutzaltergrenze 16 bereits Pornos konsumiert. Suche nach Darstellung Diesen Umstand thematisiert unter anderen der Sexualpädagoge Bruno Wermuth (bekannt als Sexualratgeber in der Pendlerzeitung «20 Minuten») während eines Podiumgesprächs im Gaskessel. Er plädiert einerseits an die Verantwor-

tung der Erziehenden: «Jugendliche können mit allen Filtern nicht geschützt werden vor Pornografie im Internet.» Deshalb müssten sie mit Erwachsenen sprechen können, wenn sie Bilder gesehen hätten, die sie beunruhigen. Die Motivation sei nämlich eine andere: «Jugendliche suchen ‹gezeigte Sexualität›, denn solche Darstellungen liefern weder Schule noch Eltern. Im Internet finden sie stattdessen Pornos. Es sagt etwas über unsere ‹Liberalität› im Umgang mit Sexualität aus, dass wir Erwachsenen es nicht schaffen, Jugendlichen Aufklärungsfilme anzubieten, die unseren Vorstellungen von Sexualität eher entsprechen.» Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

• Wilma MaRia, «die Lust und das Bild», Peripherie-Arts im Stufenbau, Ittigen. Bis Sa., 21.3. • Filmreihe Intersexualität, Reitschule, Bern. Bis Fr., 27.3. • «Sex im Internet – Kinder schauen Pornos, Eltern schauen weg», Dok-Film und Podiumsdiskussion, Gaskessel, Bern. Do., 12.3., 19 Uhr • Filmreihe Sexarbeit, Lichtspiel, Bern Mo., 16.3., 20 Uhr. Filmreihe bis 22.4.


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Kinder & Jugend /// Märkte & Messen Zirkus /// Freizeit /// Ausflüge

Theater /// Tanz Kabarett /// Kleinkunst

Familiendisco im «Du Théâtre»

Kinderkonzert «Scheherazade» im Zentrum Paul Klee

«Sissi» im Kino Kunstmuseum

Anstatt Designerjeans und Cüpli gibts im «Du Théâtre» ausnahmsweise Latzhosen und Sirup. Ü3 heisst es an der Lilibiggs Familiendisco am Sonntagnachmittag. Clown Pepe vom Circus Balloni, DJs und die Lilibiggs Nina, Hugo und Tobi – Migros Antwort auf Disneyland – halten Gross und Klein bei Laune und auf der Tanzfläche. Du Theâtre, Bern. So., 15.3., 14 bis 17 Uhr

Eine gute Geschichte kann einem das Leben retten. Das erfuhr Scheherazade, die dank ­ihren Märchen, die sie in 1001 Nacht erzählte, von Sultan Schahriar verschont blieb. Der ­wollte jede seiner Frauen nach der ersten Nacht töten. Das Ensemble Paul Klee spielt Rimsky-­Korsakows «Scheherazade»-Suite, mit Mahmoud Turkmani an der Oud. Sprecherin ist die Schauspielerin Heidi Maria Glössner. Zentrum Paul Klee, Bern. So., 15.3., 17 Uhr (siehe Agenda S.7)

Für die Kasse waren die «Sissi»-Filme ein Segen, für die Hauptdarstellerin Romy Schneider eher ein Fluch, denn diese Rolle blieb zeitlebens an ihr kleben. Die Mischung aus Heimatfilm, ­Melodram, Märchen und prachtvoller Biedermeieridylle berührt noch heute die Herzen von ­Kindern und Erwachsenen. Das Kino Kunstmuseum zeigt im März die gesamte Trilogie. «Sissi» – 1. Teil: Kino Kunstmuseum, Bern. So., 15.3., 13.30 Uhr (siehe Kinoprogramm S. 11)

Donnerstag, 12.03. Bern Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

Freitag, 13.03. Bern Offenes Atelier: Orientalisches Fenster Siehe 12.3. Kindermuseum Creaviva, ­M onument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 16.00 Uhr

Samstag, 14.03. Bern Brocante Jeden Samstag. Auskunft: 079 315 63 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 09 Uhr Cool Kids’ Classes Art Workshops for Kids and Teens (ages 6-14) Kunstm. Bern, Hodlerstrasse 8-12. 10.30 Uhr Ds Boumhuus Wie die unterschiedlichsten Tiere es schaffen, beim alten Johann friedlich zusammen zu leben. Für Kinder ab 5 Jahren. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Flohmarkt Trouvaillen für alle. 88 Ständen. Geheizte Räume, Beizli. Zentrum Wittigkofen, Jupiterstrasse 15. 08.30 Uhr

Kinder- und Jugendkonzert «Scheherazade» zur Orient-Ausstellung 2009 Ensemble Paul Klee, Heidi Maria Glössner, Erzählerin. Vv: www.kulturticket.ch Tel. 0900 585 887. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 16.00 Uhr Mandarina&Co: Choco Loco – Das Kakaogeheimnis vom Amazonas Die abenteuerliche Suche nach der ewig glücklich machenden Kakaobohne. Ab 7 Jahren. Sprache: Mundart, Hochdeutsch und Spanisch. Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 16.00 Uhr Mini-Workshop: Schoggi forever! Aus was Schokolade gemacht ist und was aus ihr gemacht werden kann. Ab 7 Jahren. Anzahl Plätze begrenzt. Anmeldungen an katharina.vischer@schlachthaus.ch Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 13.30 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster Siehe 12.3. Kindermuseum Creaviva, ­M onument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Ein fantastisches Theaterabenteuer in Mundart für die ganze Familie! Nach dem Buch von Astrid Lindgren. Vv: Tel. 031 849 26 36 oder www.theaterszene.ch. Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr Secondhand Kleiderverkauf Mit Billigrunde ab 12 Uhr. Zmorgebuffet, Cafeteria. Rudolf Steiner-Schule Melchenbühl, Melchenbühlweg 14. 08.30 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Siehe 13.3. 9.00 Uhr

Kindern das Kommando Ich will Seefahrer werden. Ein unvergesslicher Moment. Bielersee Schifffahrtsgesellschaft AG, Badhausstrasse 1a. 11.00 Uhr

///////////////////////// Thun Workshop: Skulpturen II Formen in Ton und Gips. Leitung: Kunstvermittlerinnen Myriam Loepfe und Franziska Keusen. Für Kinder zwischen 5 und 9 J. Anmeldung: Tel. 033 225 84 20 od. kunstmuseum@thun.ch Kunstmuseum, Hofstettenstrasse 14. 10 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Kinder im Museum Es geht spannend und abwechslungsreich zu, wenn Ursina Stoll-Flury mit Kindern zwischen 5–10 Jahren in Geschichten und Bilderbücher eintaucht. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 11 Uhr

Sonntag, 15.03. Bern Ds Boumhuus Siehe 14.3. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 10.30 Uhr Lilibiggs Familiendisco Für Familien mit Kindern von 3 – 10 J. www. lilibiggs-familiendisco.ch Du Théatre, Hotelgasse 10. 14 Uhr Mandarina&Co: Choco Loco – Das Kakaogeheimnis vom Amazonas Siehe 14.3. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 16.00 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster Siehe 12.3. Kindermuseum Creaviva, ­M onument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Eiehe 14.3. Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr

Velobörse Pro Velo Bern Kauf und Verkauf gebrauchter und neuer Velos und Zubehör. Velo-Annahme: Fr 18-20, Sa 8-12. Verkauf: Sa 10-16, für Mitglieder mit Ausweis ab 9 (Erwerb Mitgliedschaft vor Ort möglich). Mehrzweckhalle Kaserne, Papiermühle­ strasse 13 a. 10 Uhr

Sonntagmorgen im Museum Die Eltern finden Zeit für einen Rundgang durchs Museum und einen Kaffee, die Kinder betrachten Kunst, spielen, malen und basteln im Atelier. Info: 031 328 09 11. ­ vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 10.30 Uhr

///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten / Brocante Ausstellung: Tisch & Stuhl. Permanent jeden Samstag. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 9.30 Uhr

///////////////////////// Biel Am achti ar Arche Gastspiel Eiger Mönch und Jungfrau, Bern. Ab 7 Jahren. Res.: Tel. 032 345 13 69. Espace culturel, Rennweg 26. 14.30 Uhr

Leicht & Sinnig Kunst für Jugendliche und Erwachsene. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 13 Uhr

Dienstag, 17.03. Bern Baumaschinen-Messe Nationale Fachmesse für Baumaschinen. Messegelände BEA bern expo AG, Minger­ strasse 6. 09.00 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster Siehe 12.3. Kindermuseum Creaviva, ­M onument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr

Mittwoch, 18.03. Baumaschinen-Messe Nationale Fachmesse für Baumaschinen. Messegelände BEA bern expo AG, Minger­ strasse 6. 09.00 Uhr Ds Boumhuus Siehe 14.3. Berner Puppen Theater, ­Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster Siehe 12.3. Kindermuseum Creaviva, ­M onument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Siehe 14.3. Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr ///////////////////////// Thun Piratenfest Viele Überraschungen und Märlitante Barbara. Buchhandlung Krebser, Bälliz 64. 14.00 Uhr

Donnerstag, 12.03. Bern Anet Corti: Du bisch au öppert Eine multimediale Satire auf auf das inflationäre Angebot an Selbsthilfe- und Motivationsseminaren. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Die Anatomie der Melancholie – Zusatzvorstellungen Oder die schöne Kunst den Kopf hängen lassen. Aktuelle Gedanken von Robert Burton (1577–1640). Bearb./Regie: Michael Oberer. Mit Christine Lauterburg, Mich Gerber, Alexander Muheim, Niklaus Tüller. Vv: Tel. 031 938 18 81 od. 076 249 47 45. Anatomie der Uni Bern, Alter Hörsaal, Brühlstr. 26. 20 Uhr Die Fledermaus Komische Operette in drei Akten von Johann Strauss. Mit dem Schauspieler HansPeter Ulli in der Rolle des Gerichtsdieners «Frosch». Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Hugos schöner Schatten Siehe Artikel S. 1. Ein Kübler/Koblet-Stück von Gerhard ­M eister. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Startrampe. reckless factory: more than my mind Ein von der Welt vergessener Mann hat Geburtstag. Gibt’s da was zu feiern? Uraufführung. Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Szenen einer Ehe Von Ingmar Bergmann. Co-Produktion mit dem Schauspielhaus Salzburg. Inszenierung: Elina Finkel. Mit Ulrike Arp, Harald Fröhlich, Thomas Pfertner. Vv: Tel. 031 382 72 72 Theater an der Effingerstrasse 14. 20 Uhr

Inserat

KLeIne chArMAnte GeSchIchten ABc-Bücher gibt es wie Sand am Meer. Doch «Zebra, Zecke, Zauberwort» von Isabel pin und Jürg Schubiger ist etwas ganz besonderes. Virtuos, luftig, frei und mit hintersinn wird hier in Wort und Bild gespielt. Der Bilderbuch-tipp von der Leporello-redaktorin Marlene Zöhrer. Ach! Ruft unser Ara und Ananas! und Schweinehund! Bereits diese beiden ersten Verse machen deutlich, dass man es hier nicht mit dem üblichen ‚Auto, Baum und Clown‘ zu tun bekommt. Wohltuend offen und gewohnt mitreißend findet Schubiger für jeden der 26 Buchstaben eine kleine charmante Ge­ schichte in zwei Zeilen. Keine gleicht der anderen, Langeweile gibt es nicht! Auch keine Konventionen oder Regelhaftigkeit. Erlaubt ist, was Spass macht und in den kindlichen Kosmos passt. So wird das ABC zu einer reizvollen Sache!

Und der sonst oft auf­ dringliche didaktische An­ spruch des Genres tritt leise in den Hinter­ grund. Abgerundet wird die buchstäbliche Fa­ bulierlust durch eine Sammlung von «Zau­ berwörtern» zu den einzelnen Buchsta­ ben. Wer will, kann etwas lernen – die anderen können sich auf beste Weise unterhalten lassen. Das Buch wäre jedoch ohne die Bilder von Isabel Pin nur halb so gut. Wie Schubi­ ger in der Sprache, findet Pin in ihren Bil­ dern immer genau die richtige Balance: zwischen kräftigen und gedeckten Farben, zwischen Reduziertheit und fantasievoller Ausdeutung. Jürg Schubiger: Zebra, Zecke, Zauberwort. Mit Bildern von Isabel Pin. Peter Hammer 2009, 32 Seiten. Ab 5 Jahren.

rInG DeS nIBeLunGen

SternSchnuppen

Oper für Kinder: «…und als Fafner seinen Bruder erschlagen hatte, floh er mit dem Gold und dem Ring in einen finsteren Wald, verbarg sich dort und verwandelte sich auf zauberische Weise in einen bösen, grausamen und feuer­ spuckenden...» Wer mehr hören will, darf mitten ins Orchester sitzen und sich die spannende Geschichte um den Ring des Nibelungen von Alberich er­ zählen lassen – er hat sie selbst erlebt!

Leporello verlost theater-tickets Und zwar für «Ds Boumhuus» – ein heiteres Figurentheater über Freundschaft und Tole­ ranz. Das Stück läuft bis am 22. März im Berner Puppen Theater. Interessiert? Dann siehe unter www.leporello.ch unter «Wir verlosen».

Kultur-casino Bern, Grosser Saal Herrengasse 25, Sa, 14.03., 11 Uhr Kinder: Fr. 10.– Tickets: Bern Billett, 031 329 52 52 Ab 5 Jahren

Leporellos Bilderbuch-tipp Gewandt und elegant hat Fabulierkünstler Lorenz Pauli «Das verhexte Telefon» von Erich Kästner ins Berndeutsche übersetzt. Unser Bilderbucht­Tipp auf www.leporello.ch unter «Redaktionstipps».

Kinderkulturkalender Bern

Tryout. Cumulus Der Lebensmittelingenieur Fabian Unteregger (Giacobbo/Müller) präsentiert sein erstes abendfüllendes Comedy-Programm. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20 Uhr

Freitag, 13.03. Bern Abendstunde im Spätherbst Krimi. Gespielt vom Talman Ensemble. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20 Uhr Anet Corti: Du bisch au öppert Siehe 12.3. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Coming-of-age Tanzprojekt von Marcel Leemann Physical Dance Theater. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Die Anatomie der Melancholie – Zusatzvorstellungen Siehe 12.3. Anatomie der Uni Bern, Alter Hörsaal, Brühlstr. 26. 20.00 Uhr Die Schöne und das Tier Ein altfranzösisches Märchen um die Macht und Erlösungskraft der Liebe. Puppenbühne Demenga/Wirth. Vv: Tel. 031 311 95 85 oder info@berner-puppentheater.ch Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 20.15 Uhr Félix Duméril & Misato Inoue (BE): T42 (Tea for two) / Jasmine Morand (VD): Aquarium Festival Heimspiel: Berner Tanzschaffende und Gäste in der Dampfzentrale. Publikumsgespräch: Fr., 13. März im Anschluss an die Vorstellung. Vv: www.starticket.ch Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Festival Heimspiel: Manuela Imperatori – Signs Videoinstallation an allen HeimspielVorstellungen im Foyer. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 19 Uhr Frühlingserwachen Showcase Studenten/innen der Swiss Musical Academy bringen Ihnen den Frühling näher... Vv: 031 311 95 65 oder info@swissmusicalacademy.ch Swiss Musical Academy, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20 Uhr Santa Pirata – verscholle im OhrwurmDrüegg Von Ulrich Frey und dem Werkstatt-Theater Zytglogge. Musik: Otto Spirig. Vv: Bijouterie Nicklès, Tel. 031 311 35 49. Zytglogge-Theater, Kornhauspl. 10. 20 Uhr

///////////////////////// Köniz Sindbad und der Schatz der Piraten Aufführung der Schüler und Schülerinnen der 3.-6. Klasse. Vv: Tel. 031 372 27 36. Primarschule Köniz–Buchsee, Lilienweg 15. 19.30 Uhr

Startrampe. reckless factory: more than my mind Siehe 12.3. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr

///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Eine rasante Komödie um einen vertauschten Koffer und einen Haufen Geld von Ray Cooney. Regie: Brigitte Bissegger. Spiel: Junkere-Bühni Vv: Drogerie Balmer, Tel. 031 731 21 20. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr

Tanztheater Distanz: endlos Der Perkussionist Markus Lauterburg und die Tänzerin Beatrice Im Obersteg erzählen vom Werden und Vergehen im Fluss der Zeit, der stetig vorantreibt und nichts lässt wie es war. Vv: Tel. 076 453 70 36 Theater Remise, Laupenstrasse 51. 20.00 Uhr

Szenen einer Ehe Siehe 12.3. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Theater-Lesung Gerhard Rühm und Monika Lichtenfeld. HKB-Theater, Dachstock, Sandrainstr. 3. 20.00 Uhr


12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Yves Thomi

Theater /// Tanz Kabarett /// Kleinkunst

«Alle deine Namen» im Tojo Theater

Severin Groebner im Haberhuus

«T42 (Tea for two)» in der Dampfzentrale

Die Romantische, die Neckische, die Praktische, die Scheue, die Erotische, die Schöne … In seinem Gedicht-Zyklus von A bis Z zeigt der Lyriker Raphael Urweider 26 Facetten der Frau. Der Reigen «Alle deine Namen», gesprochen vom Künstler Norbert Klassen (links), ist der Ausgangspunkt für die Tänze von Eva Fuhrer. Tojo Theater, Bern. Mi., 18., Do., 19., Fr., 20., Sa., 21.3., 20.30 Uhr

Höherer Blödsinn, literarisches Kabarett und breiter Wiener Dialekt – daraus fertigt Severin Groebner ein Stück über den Sinn des Lebens. Der rote Faden seines fünften Kabarettprogramms, «So gibt man dem Leben seinen Sinn», ist die Geschichte vom Tod seines Grossvaters und dessen Begräbnis. Rabenschwarzer Humor, durchsetzt mit Songs zwischen Chanson, Jazz und Schmäh. Haberhuus, Köniz. Fr., 13.3., 20.30 Uhr

Was passiert, wenn sich eine Japanerin und ein Romand auf der Bühne begegnen? Dieser Frage gehen Félix Duméril und die japanische Tänzerin Misato Inoue nach. Missverständnisse und skurrile Situationen sind in ihrem Stück «T42 (Tea for two)» unumgänglich. Den zweiten Teil des «Heimspiel»-Abends bestreitet Jasmine Morand mit «Aquarium». Dampfzentrale, Bern. Fr., 13., und Sa., 14.3., 20 Uhr

Un Ballo in maschera Melodramma von G. Verdi in ital. Sprache (mit deutschen Übertiteln). Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr

Siderato: Zauberhafte Zaubereien Ein magischer Abend mit dem Berner Zauberer. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr

Suisseculture und das Kulturministerium laden ein zur Frühlingssession Mit kraut_produktionen, Pedro Lenz, Apéro, und Ländler von «Quantensprung». Vv: Eintritt frei. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.00 Uhr

Unsere kleinen Sehnsüchte Eine Komödie bezaubernd nah am Leben. Autor und Inszenierung: Piero Bettschen. Mit: Corinne Vorburger, Piero Bettschen. Vv: Tel. 031 352 05 17 oder www.narrenpack.ch. Narrenpack Theater, Kramg. 30. 20.30 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe Artikel S. 3. Komödie von Woody Allen. Berndeutsche Fassung und Regie: Sylvia Kohli-Gerber. Spiel: Theater im Schlosskeller Fraubrunnen. Vv: Drogerie Studer Fraubrunnen oder www.schlosskellerfraubrunnen.ch Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Severin Groebner «So gibt man dem Leben seinen Sinn». Musikkbarett. Vv: Tel. 031 972 46 46 oder www.haberhuus.ch Zingghaus, Schwarzenburgstr. 287. 20.30 Uhr Sindbad und der Schatz der Piraten Aufführung der Schüler und Schülerinnen der 3.-6. Klasse. Vv: Tel. 031 372 27 36. Primarschule Köniz–Buchsee, Lilienweg 15. 19.30 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Siehe 12.3. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr schön&gut: Das Kamel im Kreisel Kabarett. Gasthof Bahnhof, Theatersaal, Bahnhofstrasse 4. 20.15 Uhr

///////////////////////// Worb Drei Männer im Schnee Lustspiel nach der Erzählung von Erich Kästner. Regie: Margret Otti. Spiel: Seniorenbühne Worb, Theaterensemble VSeSe Worb. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Ref. Kirchgemeindehaus. 20.00 Uhr

Samstag, 14.03. Bern Abendstunde im Spätherbst Krimi. Gespielt vom Talman Ensemble. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-amkaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20 Uhr Coming-of-age Siehe 13.3. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Die Fledermaus Siehe 12.3. Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Félix Duméril & Misato Inoue (BE): T42 (Tea for two) / Jasmine Morand (VD): Aquarium Siehe 13.3. Dampfzentrale Bern, Marzili­ strasse 47. 20.00 Uhr Festival Heimspiel: Manuela Imperatori – Signs Siehe 13.3. Dampfzentrale Bern, Marzili­ strasse 47. 19.00 Uhr Frühlingserwachen Showcase Siehe 13.3. Swiss Musical Academy, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20 Uhr Mein Name sei Gantenbein – Premiere Schauspiel von Philipp Becker nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch. Uraufführung. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

Szenen einer Ehe Siehe 12.3. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Unsere kleinen Sehnsüchte Siehe 13.3. Narrenpack Theater, Kramgasse 30. 20.30 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe 13.3. Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Ittigen Die Ursitory Ein Zigeunerstück aufgeführt der 8. und 12. Klasse. Rudolf Steiner-Schule, Ittigenstr. 31. 19.30 Uhr ///////////////////////// Köniz Sindbad und der Schatz der Piraten Siehe 12.3. Primarschule Köniz–Buchsee, Lilienweg 15. 19.30 Uhr Tanzvorführung der Tanzschule KaroSteps Mit der Irish-Band The Pint (ZH). Ein Abendprogramm mit viel irischer Musik und irischem Tanz! Vv: Tel. 031 398 61 00 oder info@karo-steps.ch. Aula Oberstufenzentrum, Schwarzenburg­ strasse 319 /321. 19.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Siehe 12.3. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr ///////////////////////// Worb Strohmann-Kauz: Ungerdüre Pedro Lenz schickt Strohmann-Kauz in den Berg. Vv: www.eticks.ch; Tel. 079 300 46 87. Kleintheater Braui Worb, Brauereiweg 2. 20.15

Sonntag, 15.03. Bern Der Rosenkavalier/Vorstellung mit kostenloser Kinderbetreuung Oper von R. Strauss. Anmeldung Kinder­ betreuung: Tel. 031 329 51 07 oder theaterpaedagogik@stadttheaterbern.ch Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 15.00 Uhr Genie & Wahn: Christine Lavant Szenische Lesung. Vv: Tel. 031 311 95 85 oder info@berner-puppentheater.ch Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 17.00 Uhr Radio DRS: Persönlich Talk. Stadttheater, Foyer, Kornhauspl. 20. 10 Uhr Revolvertraum / Striptease / Die Liebe ist ein Heckenschütze Eine Trilogie von Lola Arias. Vv: Bern Billett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 2, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 18.00 Uhr ///////////////////////// Ittigen Die Ursitory Ein Zigeunerstück aufgeführt der 8. und 12. Klasse. Rudolf Steiner-Schule, Ittigenstr. 31. 17 Uhr ///////////////////////// Walkringen Dimitri Clown Dimitri mit seinem Programm «Teatro». Vv: Tel. 031 700 81 81 oder www.ruettihubelbad.ch Kulturzentrum Rüttihubelbad. 19.00 Uhr

Montag, 16.03. Bern BTHV-Stammtisch Diskussion mit jeweils zwei bis drei «Gästen» aus dem Stadttheater. Für alle BTHVMitglieder; Anmeldung nicht notwendig. Bar im Foyer. Stadttheater, Foyer, Kornhauspl. 20. 19 Uhr

Szenen einer Ehe Siehe 12.3. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Dienstag, 17.03. Bern Andreas Thiel: Politsatire 3 Der scharfzüngige Satiriker präsentiert sein neues Kabarettprogramm. Am Flügel und Akkordeon: Annalena Fröhlich. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Les quatre Vérités De Marcel Aymé. Nouvelle Scène. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Mein Name sei Gantenbein Schauspiel von Philipp Becker nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch. Uraufführung. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Szenen einer Ehe Siehe 12.3. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Worb Drei Männer im Schnee Siehe 13.3. Ref. Kirchgemeindehaus. 20 Uhr

Mittwoch, 18.03. Bern 12m 2 – 12 Menschen – 12 individuelle Geschichten / Premiere Eine Produktion des Jugendclubs U21. Vv: Bern Billett, Nägelig. 1a Tel. 031 329 52 52 www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 2, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Alle deine Namen Ein Reigen von Raphael Urweider. Tanz: Eva Fuhrer. Sprecher: Norbert Klassen. Fotos: Yves Thomi. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Hugos schöner Schatten Siehe Artikel S. 1. Ein Kübler/Koblet-Stück von Gerhard ­M eister. Vv: BernBillett, ­Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52 www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Peach Weber: Peachfideel Comedy. Bestuhlte Vorstellung. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325 Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.00 Uhr Szenen einer Ehe Von Ingmar Bergmann. Co-Produktion mit dem Schauspielhaus Salzburg. Inszenierung: Elina Finkel. Mit Ulrike Arp, Harald Fröhlich, Thomas Pfertner. Vv: Tel. 031 382 72 7 . Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe 13.3. Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Worb Drei Männer im Schnee Siehe 13.3. Ref. Kirchgemeindehaus. 14 Uhr

Spitalgasse 4 / 3. UG / CH-3011 Bern Vorverkauf Spitalgasse 4, 2. UG Tickets unter: www.theater-am-kaefigturm.ch Mo.- Fr. 18.00 -19.30 /Telefonisch: 031 311 61 00

Comedy

Krimi

TRYOUT. Cumulus

Abendstunde im Spätherbst

Lebensmittelingenieur Fabian Unteregger, bekannt aus Giacobbo/Müller, präsentiert sein erstes Comedy-Programm.

Krimi von Friedrich Dürrenmatt gespielt von Talman Ensemble

12.März 2009 um 20.00 Uhr Um Lebensmitteln noch näher zu sein, landet Unteregger an der Migros-Kasse. Doch das ewige Piepsen des InfrarotScanners und die Frage «Händ si Cumulus» bringen ihn schon bald an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Ein Fluchtplan muss her…Weitere Infos unter: www.unteregger.net

A-cappella

Spatenstich mit den „Zapzarap“ A-cappella in neuer Dimension mit viel Ironie und Witz 19. März 2009 um 20.00 Uhr Nach den erfolgreichen Programmen „Privatsphäre“ und „auf gartenfahrt“, heisst nun das dritte Programm der A-capella Gruppe zapzarap „Spatenstich“. Weitere Infos unter: www.zapzarap.ch

13., 14., 20 . und 21. März 2009 um 20.00 Uhr Ein kleiner Geniestreich Dürrenmatts. Hauptfigur ist ein Schriftsteller, der ein Stück über die Ereignisse schreibt, die sich gerade vor dem Publikum abspielen. Weitere Infos unter: www.talmanensemble.ch

Kabarett

Der Budenzauber Die Herkuleskeule. Dresdens Kabarett-Theater Regie: Wolfgang Schaller / Matthias Nagatis 25. März 2009 um 20.00 Uhr Budenzauber ist ein Feuerwerk an politischer Frechheit und Komik. Es spielen die „alten Hasen“ Birgit Schaller und Rainer Bursche zusammen mit dem „Frischling“ Erik Lehmann. Am Klavier: Thomas Wand. Weitere Infos unter: www.herkuleskeule.de

Inserat


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12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 6

Rock /// Pop /// Jazz Worldmusic /// Chanson /// Folklore

Silvana Deluigi in der Mühle Hunziken

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Sie hat eine dunkle, sinnliche Stimme und ist Garantin für intensive Auftritte. Die in Paris lebende Argentinierin Silvana Deluigi hat den Tango um die weibliche Sicht erweitert und ihn mit wechselnden Begleitern ins neue Jahrtausend geführt. Zurzeit spielt sie im Duo mit dem Bandeonisten Juanjo Mosalini. Mühle Hunziken, Rubigen. Do., 12.3., 21 Uhr Inserat

Slam & Howie & The Reserve Man Bastard-Speed-Country. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausg. 63. 22 Uhr

Pepe Lienhard

Let’ s swing

The Albert & Gage Band (USA) Country. Vv: www.krompholz.ch; Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.30 Uhr

BIG BAND 21. – 29. April 09

Rapperswil-Jona | Kreuz Luzern | KKL Suhr | Bärenmatte Zürich | Kongresshaus Bern | Kursaal St. Gallen | Tonhalle Basel | Stadtcasino Landquart | Forum Ried Amriswil | Pentorama

www.ticketcorner.com sowie bekannte Vorverkaufsstellen

www.pepelienhard.ch Veranstalter

artandwork.ch

21 .04. 22 .04. 23 .04. 24 .04. 25 .04. 26 .04. 27 .04. 28 .04. 29 .04.

Medienpartner

Donnerstag, 12.03. Bern Delilahs + Destination Rosie (CH) Plattentaufe. Rock/Pop. Vv: www.petzi.ch und Rockaway Beach, Bern. ISC Club, Neubrückstr. 10. 21.00 Uhr (Türe) Eiko/Benfay/Galega Improvised Electronic Music. Eiko (voc, electr.), Benfay (b, electr.), Jan Galega (cbcl, electr.). Vv: www.bejazz.ch oder Tel. 044 586 62 66. BeJazz Club, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr Giana Viscardi & Band Brasil Bossa, Samba, Jazz. Vv: www.musigbistrot.ch. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr In 80 Minuten um die Welt Konzert Chansonchor des Gymnasium Muri­ stalden Bern unter der Leitung von Martin Pensa. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Campus Muristalden, Muristr. 8. 20.00 Uhr Jolly Jumpers (FIN/Helsinki) Americana-Songs aus der finnischen Tundra. Das finnische Quartett kehrt zurück ins Kairo und bringt das neue Album «Fantom Zone» mit. Vv: www.cafe-kairo.ch. Café Kairo, Dammweg 43. 21.00 Uhr Karrin Allyson Quartet Sängerin, Komponistin und Bandleaderin. Vv: Tel. 031 309 61 11. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22 Uhr Loge-Live: Domino Sintolieder, Gypsyswing & Eigenkomposi­ tionen. www.broncos-loge.ch (ab 17h geöff.) Broncos Loge, Mühlenplatz. 21.00 Uhr Pegasus (CH) DJ Olive Oyl. 60ies Pop-Rock. Vv: www.petzi.ch oder Olmo Ticket, Zeughausgasse 14. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 22.00 Uhr QL & Aextra Mundart. Vv: www.starticket.ch; 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.30 Uhr

///////////////////////// Rubigen Silvana Deluigi & Juanjo Mosalini From Argentina. Tango. Vv: www.muehlehunziken.ch; Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Kummerbuben «Schattehang»-Tourstart 09. Moderne Folksmusik. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr

Freitag, 13.03. Bern Fabian Müller Fingerstyle Gitarrenmusik zwischen Folk, Jazz und DumTschäk. Vv: Eintritt frei; Koll. Bistrot Morillon, Morillonstr. 8. 20.00 Uhr Giana Viscardi & Band Brasil Bossa, Samba, Jazz. Vv: www.musigbistrot.ch. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Johnny King(CO) Live Johnny King, Zion Sounds Int., Angle B. Sounds, Selekta Serge. Reggae, Ragga, Dancehall. I Fluss, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21 Uhr Karrin Allyson Quartet Sängerin, Komponistin und Bandleaderin. Vv: Tel. 031 309 61 11. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22 Uhr Must Have Been Tokyo Siehe Artikel S. 1. Vice-EP Release Party. Support: Ghostape. Indie Rock, Electronic. DJs Labrador City DJ-Set (Bern). Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 22 Uhr NynA Jazz. Nyna Cantieni (voc), Andreas Renggli (keys), Dominik Baumgartner (g), Martina Berther (E-Bass), David Meier (dr), Ursina Giger und Doris Rikkli (Backing Vocals). Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 21.00 Uhr Starch Funk / Rock – CH. Ab 16 Jahren. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 21.00 Uhr Uptown Big Band presents New Talents Uptown goes Downtown N∞108. Diverse junge Gastsolisten. Vv: www.bejazz.ch oder Tel. 044 586 62 66. BeJazz Club, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr ///////////////////////// Rubigen The Mick Taylor Band (GB) Support: Connie Lush & Blues Shouter (GB). Blues Rock. TV-Aufnahme «Musicnight». Vv: www.muehlehunziken.ch; Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Kummerbuben Siehe 13.3. Mokka, Allmendstr. 14. 21.30 Uhr

Plattentaufe von Delilahs im ISC

Joshua Redman Trio im Kultur-Casino

«Wir sind eine Rockband, keine Girlband mehr», stellt Delilahs-Gitarristin Isa Eder klar. Zusammen mit Sängerin und Bassistin Muriel Rhyner sowie dem neuen Schlagzeuger Daniel Fischer tauft sie den ersten Longplayer des Trios. Erstaunlich eigentlich, denn die Band ist schon durch die halbe Welt getourt. Gradliniger Trash-Pop-Punk, produziert von Züri-WestGitarrist Küse Fehlmann. ISC, Bern. Do., 12.3., 21 Uhr (Türe)

Der amerikanische Saxofonist ist weder Nostalgiker noch Modernist. Sein musikalisches Zuhause ist der akustische Modern Jazz, was ihn nicht daran hindert, Ausflüge zum Funk von James Brown oder zum Liedgut der Beatles zu unternehmen. Redman tritt zusammen mit Bassist Reuben Rogers und Greg Hutchinson am Schlagzeug auf. Kultur-Casino, Bern. Mo., 16.3., 20 Uhr

Samstag, 14.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: Chicago Blues Festival Eröffnungsevent. Shakura S’Aida (voc), Andrew «Jr. Boy» Jones (g, voc), Ken Saydak (p, voc), Russell Jackson (b, voc, lead), Willie Hayes (dr). Feat. Guests: Eddy «The Chief» Clearwater, Billy Branch. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Theatersaal National, Hirschengr. 24. 20 Uhr Benefiz-Konzert zugunsten von Amani – Support African Children Mit The Fatpackers (Soul/Funk) und Who The Funk. Amani: Ein gemeinnütziger Verein in Bern, dessen Mitglieder zugunsten von kenianischen Schulen Benefiz-Veranstaltungen organisieren. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 20.30 Uhr Churchhill Die DRS3 Swiss Top Band 2008. Rest. Bar Bistro Du Nord, Lorrainestr. 2. 21 Uhr Come Again Volume 8 Live in concert: Prince Allah, Raldo Asher, Backed by Najavibes Band, Selections by Asher Selector, King Size Sound, Zion Sounds. Konvex 01. Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 21.00 Uhr D-Bridge (UK) Style: Drum’n’bass. Supporting Act / DJ: Deejay MF, VCA & more to be announced... Reitschule, Dachstock, Neubrückstr. 8. 23 Uhr Deep Trip Rock. Vv: www.krompholz.ch; Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr Emashie 7-köpfige Band mit Musikern aus der Schweiz, Brasilien, Sri Lanka, Simbabwe, Italien und Spanien. Afrosoul. Vv: www.musigbistrot.ch. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Emergenza Music Festival Internationales Nachwuchsfestival. Konvex 02. Vv: www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 21.00 Uhr Handharmonika-Club Bern Jahreskonzert zusammen mit den ­Bag-Pipers of Wangen a/A. Sternensaal Bümpliz. 20.00 Uhr Jazz & Dinner: Jamie Wong-Li Feinfühliger Pop & Jazz zum Gaumenschmaus. Line Up: Jamie Wong-Li (voc), Andreas Michel (p), Toni Schiavano (b), Daniel Aebi (dr). Mehr Infos: www.altestramdepot.ch und www.jamiewong.li Vv: Tel. 031 368 15 14. Restaurant Altes Tramdepot, beim Bärengraben. 19.00 Uhr Jazz/Funk in Concert Karl Orr (g) mit Andreas Aeberhard (bass) und Jan Fabricky (drums). Vv: Kasse. Konservatorium, grosser Saal, Kramg. 36. 19.30 Uhr Karrin Allyson Quartet Sängerin, Komponistin und Bandleaderin. Vv: Tel. 031 309 61 11. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22 Uhr Moustache: Martin Rev (USA) & Round Table Knights 1/2 of legendary NY-band Suicide. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 22 Uhr

///////////////////////// Düdingen Boys on Pills / Fygeludi Wab & DJ Rade. HipHop & Funk. Vv: www.badbonn.ch. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.30 Uhr ///////////////////////// Rubigen Leni Stern’s «Africa» Singer-Songwriterin. Afro. Vv: www.muehlehunziken.ch; Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr

Sonntag, 15.03. Bern Barbara Gfeller Die Pianistin und Sängerin mit ihrem ersten Soloprogramm: Songs in Englisch, Mundart, Französisch und Deutsch. Vv: www.la-cappella.ch; Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Bee-flat: Co Streiff Sextet [CH/USA] Jazz & More. Co Streiff (sax), Tommy Meier (sax, cl, balafon), Russ Johnson (tp), Chris Wiesendanger (p, key), Herbert Kramis (b), Fredi Flükiger (d, per, balafon). Vv: www.bee-flat.ch. Bee-flat im Progr_, Waisenhauspl. 30. 20.30 Uhr Charlie Morris Blues Band (USA) Blues. Hotel Belle Epoque - Boutique Hotel, Gerechtigkeitsgasse 18. 17.30 Uhr

Montag, 16.03. Bern Jazz am Montag John Scofield Ensemble & Go4Greg, Studierende präsentieren ein im Unterricht erarbeitetes Repertoire. Vv: Kollekte. Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.30 Uhr

Joshua Redman Trio Joshua Redman (ts), Reuben Rogers (b), Greg Hutchinson (dr). Vv: www.bejazz.ch oder Tel. 044 586 62 66. Kultur-Casino, Herrengasse 25. 20.00 Uhr Siksou Sisters & Band Gesang, Piano, Bass und Drums. «Jewishness & Jazzy Entertainment». Nach dem Konzert Apéro zum Abschluss des 10. JGB-College. Universitätsbiblothek Bern/Zentralbibliothek, Vortragssaal, Münstergasse 63. 19 Uhr Swiss Jazz Orchestra – Groove Night Funkiges und Binäres für Bigband von Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Bob Mintzer, Philip Henzi u.a.m mit plugged-in RhythmSection. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.00 Uhr

Dienstag, 17.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: Jakob Hampel Trio Jazz-Studenten aus Bern: Jakob Hampel (g), Matthias Schweizer (b), Manuel Pasquinelli (dr). Zelt offen von 17-24h; Konzerte 18-19.15 + 21-21.50h. Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Mighty Mo Rodgers Mighty Mo Rodgers (keyb), Darryl Dunmore (g, harmonica), Steve Guillory (g), Albie Burks (b), Burleigh Drummond (dr). Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22 Uhr Jazz-Singers Night: Miriam Bukies Sandy Patton präsentiert Studierende der Swiss Jazz School mit Hauptfach Gesang. Vv: www.musigbistrot.ch. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Offene Werkstatt WIM Bern. Improvisations-Treffen. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr

///////////////////////// Düdingen Panther DJ Dotter. Black Dancing in Pink Bedrooms. Vv: www.badbonn.ch. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.30 Uhr

Mittwoch, 18.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: Jakob Hampel Trio Jazz-Studenten aus Bern: Jakob Hampel (g), Matthias Schweizer (b), Manuel Pasquinelli (dr). Zelt offen von 17-24h; Konzerte 18-19.15 + 21-21.50h. Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18/21 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Mighty Mo Rodgers Mighty Mo Rodgers (keyb), Darryl Dunmore (g, harmonica), Steve Guillory (g), Albie Burks (b), Burleigh Drummond (dr). Vv: www.starticket.ch Tel. 0900 325 325. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr Andy Dale Petty (USA/Huntsville), Miss-Ipi (ITA/Cuneo) Another Voodoo Rhythm Night @ Café Kairo: Andy Dale Petty, das jüngste Mitglied der Voodoo-Rhythm-Familie, kommt auf die ­erste Europa-Tournee. Vv: www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 21.00 Uhr Bee-flat: Grand Pianoramax feat. Celena Glenn [CH/USA] Siehe Artikel S. 3.Future Jazz & Spoken Word. Celena Glenn (voc) Leo Tardin (p, rhodes, key), Dominik Burkhalter (d). Vv: www.bee-flat.ch Bee-flat im Progr_, Waisenhausplatz 30. 20.30 Uhr Berner Troubadours «S het, solang s het». Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr

Wort. Am Anfang ist das

Inserat

Lexika in der Schweiz Ausstellung in der Schweizerischen Nationalbibliothek, Bern 7.11.2008 – 29.3.2009 Mo bis Fr 9 –18 Uhr, Mi 9 –20 Uhr, Sa 9 –16 Uhr, So 12–17 Uhr. Eintritt frei Öffentliche Führungen: Mittwoch, 11., 18. und 23.3.2009, 18 Uhr und Sonntag, 15.3.2009, 12.30 Uhr Museumsnacht, 20.3.2009 Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstr. 15, Bern, Tel. 031 322 89 11. www.nb.admin.ch/ausstellungen


12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 7

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Klassik

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Trauer und Trost

Solo vor einem 120-kehligen Chor: Tenor Andreas Scheidegger und Altistin Christina Daletska.

Kammerorchester Basel mit Sarah Chang

Festliche und besinnliche Chormusik in der Nydeggkirche

Sie hat mit ihren 28 Jahren bereits mit allen führenden Orchestern gespielt. Die ­USViolonistin Sarah Chang spielt mit dem Kammerorchester Basel anlässlich der MeisterzyklusReihe das Violinkonzert in e-Moll (op. 64) von Felix Mendelssohn. Zudem erklingen von Mendelssohn die Sinfonie Nr. 5 in D-Dur (op. 107) und von Johann Sebastian Bach Auszüge aus dem «Wohltemperierten Klavier». Kultur-Casino, Bern. Do., 12.3., 19.30 Uhr

Die katholische Liturgie zu Beginn des Jahres mündet nach der Fastnacht in eine Zeit der Einkehr. Davon inspiriert, hat das Berner Vokalkollegium ein Programm zusammengestellt, das die musikalische Umsetzung durch die Jahrhunderte verfolgt. Von gregorianischen Gesängen bis hin zur modernen Kirchenmusik eines Malcolm Archer. Kurt Meier spielt die Orgel. Leitung: Roland Fitzlaff (Bild). Nydeggkirche, Bern. Fr., 13.3., 20 Uhr

Inserat

Mit Vier Kammermusik mit Kaspar Zehnder (Flöte), Charlotte Zehnder (Violine), Dorothee Schmid (Viola), Urs Fischer (Violoncello). Uraufführung Flötenquartett von J.L. Darbellay und Werke von Dubussy + Denissow Vv: Tel. 031 310 85 85 oder info@nmsbern.ch. Podium NMS, Waisenhausplatz 29. 20 Uhr

Donnerstag, 12.03. Bern Eine erbauliche Stunde Musik und Text Mit Adrian Wepfer und Klaus Degenhardt. Internationaler Lyceum-Club Bern, Gerechtigkeitsg. 79. 15.00 Uhr Meisterzyklus Bern, 5. Konzert: ­K ammerorchester Basel Michael Stern (Leitung), Sarah Chang (Violine). J.S. Bach: «Wohltemperiertes Klavier» (Auszüge, Bearbeitung Strawinsky). F. Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll, Sinfonie Nr. 5 «Reformations-Sinfonie». Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Kultur-Casino, grosser Saal. 19.30 Uhr Musizierstunde Gesang Klasse von Christian Marthaler. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 20.00 Uhr

Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss Süss romantisch, klassisch ernst, jazzig frech oder frisch und modern. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Vokalkollegium Bern Roland Fitzlaff (Leitung), Kurt Meier (Orgel). Werke von Palestrina, Allegri, Brahms, Delibes, Franck u.a. Vv: Café Littéraire, Buchhandlung Stauffacher, Neueng. 25. Nydeggkirche. 20.00 Uhr

Samstag, 14.03. Bern 2. Familienkonzert: Alberich und der Ring des Nibelungen Siehe Artikel S. 12. Berner Symphonieorchester, Jugend Sinfonie Orchester, Konservatorium Bern (I. Becker, Leitung), Matthias Kuhn (Leitung), Uwe Schönbeck (Alberich). R. Wagner: Musik aus «Der Ring des Nibelungen». Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Kultur-Casino, grosser Saal. 11.00 Uhr

Bern Anpassung vs. Aufbegehren Das Ensemble Antipodes spielt Werke von J.C. Arriaga, M. Rusconi (UA), M. Kilchenmann (UA) und Beethoven. Französische Kirche, Predigerg. 3. 19.30 Uhr

A. Dvorak: Requiem Siehe Artikel rechts. Oratorienchor der Stadt Bern, Opus Bern, Laurent Gendre (Ltg.), Svetlana Doneva (Sopran), Christina Daletska (Alt), Andreas Scheidegger (Tenor), Jan Pawel Nowacki (Bass). Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Berner Münster. 20.00 Uhr

G. Rossini: Petite Messe solennelle Laudate-Chor Thun, Susanne Bernhard (Sopran), Leila Pfister (Alt), Sergey Aksenov (Tenor), Martin Hensel (Bass), J. Alexander (Piano), H. Ringgenberg (Harmonium). Vv: www.laudate-chor.ch Französische Kirche, Predigerg. 1-3. 19.30

Kinder- und Jugendkonzert «Scheherazade» zur Orient-Ausstellung 2009 Ensemble Paul Klee, Heidi Maria Glössner, Erzählerin. Vv: www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 16.00 Uhr

Freitag, 13.03.

Musizierstunde Bambusflöte Klassen von Dominique Thomet, Luzia Scherrer und Claudia Peter. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 14.00 Uhr ///////////////////////// Liebefeld Reise durch die Jahrhunderte Mit dem Blockflötenchor Bern und den Chünizer Spiellüt. Thomaskirche. 20.00 Uhr

Sonntag, 15.03. Bern 4. Matinée Adelaïde Quartett und Monika Schneider, Fagott. Werke von Dupuy, Reicha und Beethoven. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Kultur-Casino, Burgerratssaal. 11.00 Uhr A. Dvorak: Requiem Siehe Artikel rechts. Oratorienchor der Stadt Bern, Opus Bern, Laurent Gendre (Ltg.), Svetlana Doneva (Sopran), Christina Daletska (Alt), Andreas Scheidegger (Tenor), Jan Pawel Nowacki (Bass). Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Berner Münster. 16.00 Uhr Duo Rezital Igor Kombaratov (Klarinette), Michail Sporov (Klavier) mit Musik ab 1928 bis heute. Werke von Kelterborn, Penderecki, Messiaen, Denissow und Seiler Kombaratov. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 14.30 Uhr Ensemble Paul Klee: Scheherazade «Scheherazade»-Konzert zur OrientAusstellung 2009. Heidi Maria Glössner, Sprecherin; Mahmud Turkmani, Oud. Vv: www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 17.00 Uhr

Inserat

ENSEMblE PAUl KlEE « Scheherazade »

In Memoriam Yehudi Menuhin Zum 10. Todestag. Christa Markwalder-Bär und Werner Schmitt präsentieren:­ F. Schubert «Rosamunde-Quarttett». Eine Mus-E Klasse aus Bern-Bümpliz: «Ollotombos Auftritt – oder wenn Elefanten tanzen». Vv: Eintritt frei; Kollekte. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 11.00 Uhr ///////////////////////// Muri b. Bern 1. Mettlen-Konzert 2009 Urban Frey (Panflöte), Praxedis Hug-Rütti (Harfe). Werke von Vivaldi, Mozart, Loeillet de Gant, M. Tournier, G. Fauré, J. Guridi, U. Frey und B. Bartók. Vv: Tel. 031 951 23 83 oder konzerte@villamettlen.ch Villa Mettlen, Pourtalèsstrasse 35. 17 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Orchester Ostermundigen Alexandru Ianos (Ltg.), Cornelia Lätsch (Flöte), Martin Stöckli (Oboe). G. Rossini: Ouvertüre zu «Il Signor Bruschino»; Cimarosa: Konzert für Flöte + Oboe; Haydn: Sinfonie Nr. 101 «Die Uhr». Vv: ursina. humm@orchester-ostermundigen.ch oder Tel. 033 654 11 87. Ref. Kirche. 17.00 Uhr

Montag, 16.03. Bern Kammermusik St. Lawrence String Quartet. Streichquartette von Haydn, Adams und Beethoven. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 19.30 Uhr

Dienstag, 17.03. Köniz Musik aus Armenien Garni Vokalquintett. Ref. Kirche, beim Schloss. 20.00 Uhr ///////////////////////// Muri b. Bern Les Donneurs de Sérénades.. Lieder-Rezital in drei Sprachen mit dem Lied-Duo Hanspeter Brand (Bariton) und Hansjürg Kuhn (Klavier). Werke von Beethoven, Liszt, Fauré und R. Schumann. Seniorenresidenz Multengut, Mettlengässli 8+10. 14.30 Uhr

Mittwoch, 18.03. Bern 20 Jahre Schweizer Kammerorchester Jubiläumskonzert mit Dimitri Ashkenazy, Klarinette. Leitung: Emmanuel Siffert. Werke von Rautavaara, Mozart und Bartok. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Französische Kirche «Le Cap» / Predigergasse 3, Predigergasse 3. 20.00 Uhr

Konzert zur Orient-Ausstellung 2009 Heidi Maria Glössner, Rezitation ; Mahmoud Turkmani, Oud

Das klassische Saxophon Christian Roellinger (Saxophon), Helene Wepfer-Basler (Klavier). Werke von R. Schumann und Saint-Saëns. Vv: Tageskasse. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 12.15 Uhr

So, 15. März 2009, 17 Uhr , Auditorium Martha Müller Nikolaj Rimsky-Korsakow ( 1844 - 1908 ) « Scheherazade » Suite nach Tausendundeiner Nacht

Klassik - Viola Präsentationskonzert Patrick Jüdt. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 20.00 Uhr

( Fassung für Sprecherin, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier )

www.zpk.org / musik

Vorverkauf : www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887 ( CHF 1.20 / Min. ) RV_InsKultAg_142x102_150309.indd 1

13.2.2009 16:59:19

Seit über 140 Jahren gibt es den Oratorienchor der Stadt Bern. Das Hauptgewicht der Konzerte liegt auf anspruchsvoller geistlicher Musikliteratur für grosse Chöre – was mit 120 aktiven Mitgliedern gegeben ist. Nun führt der Chor Dvoráks Requiem im Berner Münster auf. Das Konzert steht im Gedenken an den berühmten Geiger Yehudi Menuhin, dessen Todestag sich am 12. März 2009 zum 10. Male jährt. «Nun weiss ich, dass es einen Gott im Himmel gibt!», soll Albert Einstein gerufen haben, als er in der Berliner Philharmonie den gerade 13-jährigen Yehudi Menuhin umarmte. Dem Geigenvirtuosen und grossen Humanisten war die Musik in vielerlei Hinsicht wichtig: «Einige sagen, man könne ohne Musik, ohne Theater, ohne Gedichte, ohne Literatur leben. Aber das ist nicht so. Ich sage immer, von einer Musikschule kommen gewöhnlich keine Kriminellen», so Menuhin 1996. Musikalischer Wegbegleiter Antonín Dvoráks Requiem opus 89 von 1890 entspricht im Aufbau der römischen Totenmesse. Es ist jedoch wegen seiner Länge von rund 90 Minuten eher für den Konzertsaal geeignet als für den Gottesdienst und gliedert sich in zwei Teile: Der erste widmet sich der Trauer, der zweite dem Trost. «Die Sätze reihen sich aneinander, ohne dass es einen deutlichen Unterbruch gibt. Jede Nummer ist Teil eines Ganzen und es gibt im eigentlichen Sinne weder Arien noch Chöre. Viel wichtiger ist die dramatische Spannung, die, wie bei Opern, die einzelnen Nummern verbindet», erklärt der musikalische Leiter Laurent Gendre. Dvoráks melodische Erfindungskraft ist berühmt. «Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben», äusserte sich beispielsweise Johannes Brahms. ///////////////////////// Biel 3. Seniorenkonzert: Verwebte Traditionen Sinfonie Orchester Biel, Milan Horvat (Leitung), Marc Pantillon (Klavier). W.A. Mozart: «La Clemenza di Tito». ­Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3. F. Mendelssohn: «Die Reformation». Vv: Stadttheater Biel. Kongresshaus. 11.00 Uhr 6. Sinfoniekonzert: Verwebte Traditionen Sinfonie Orchester Biel, Milan Horvat (Leitung), Marc Pantillon (Klavier). W.A. Mozart: «La Clemenza di Tito». ­Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3. F. Mendels-

Dvorák konzipier­te sein Requiem als symphonische Dichtung mit dramatischen Zuspitzungen, lyrischem Verweilen, Rückblenden in die Geschichte, Seitenblicken in andere Kunstformen – und mit einem Motiv, das wie ein Wegbegleiter durchs ganze Stück führt. Der Musikwissenschaftler Peter Gatty schreibt hierzu etwas gespreizt: «Die motivische Keimzelle des ganzen Stücks wird in den ersten 3 bis 4 Takten vorgestellt, eine thematische Figur, die sich in chromatischen Schritten schmerz­lich um den Dominantton f windet und gleichsam eine Frage stellt, die uralte, weltbewegende Frage nach den letzten Dingen des Lebens und Sterbens.» Musik in der Fastenzeit Dvoráks Werk verlangt eine volle Orchesterbesetzung, einen kräftigen Chor und vier Solisten. Die Bulgarin Svetlana Doneva wird die solistische Sopranstimme singen und die erst 24-jährige Christina Daletska die Altstimme; sie ist in der Ukraine geboren, lebt aber schon seit 2003 in der Schweiz. Der Berner Tenor Andreas Scheideg­ ger und der Bass Jan Pawel Nowacki sind die männlichen Solisten. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts war es verboten, während der Fastenzeit Opern aufzuführen. (Diese Bestimmung wurde erst vom Zweiten Vatikanischen Konzil in den 1960ern aufgehoben.) So entstand die besinnliche Form des Oratoriums, da die Bevölkerung auch in den sieben Wochen vor Ostern nicht auf Musikdramen verzichten wollte. Heute wie damals ist die differenzierte menschliche Stimme im Chor, sei sie weltlich oder geistig motiviert, einfach ein eindrückliches Erlebnis. Nina Heinzel \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Requiem von A. Dvorák Oratorienchor der Stadt Bern und Orchester OPUS Bern Sa., 14.3., 20 Uhr und So., 15.3., 16 Uhr im Berner Münster www.oratorienchorbern.ch

sohn: «Die Reformation». Vv: Stadttheater Biel. Kongresshaus. 20.00 Uhr ///////////////////////// Langenthal Kammerensemble Langenthal Nuria Rodriquez (Violine), Jürg Luchsinger (Akkordeon), Nuria Rodriquez und Jörg Lüthi (Leitung). Werke von Fasch, J.S. Bach und Piazzolla. Vv: Stadtladen Langenthal, Tel. 062 923 99 44. Barocksaal Hotel Bären, St. Urbanstr. 1. 20.00 Uhr


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12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Gert & Uwe Tobias, Fotografie Alistair Overbruck / 2009, ProLitteris, Zürich

Ausstellungen /// Kunstmuseen /// Galerien /// Vernissagen Museen /// Anlagen

Gert & Uwe Tobias im Museum Franz Gertsch

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Michael von Graffenrieds Fotos vor dem Zentrum Paul Klee

Allerlei hübschhässliche Wesen grinsen und fauchen in leuchtenden Farben auf den Holzschnitten der Brüder Gert und Uwe Tobias. Kein Wunder, teilen sie doch die Heimat mit den berüchtigten Vampiren aus Bram Stokers Roman «Graf Dracula». Das Bildvokabular der sagenumwobenen Gegend Siebenbürgen im heutigen Rumänien kombinieren die Zwillinge in ihren Arbeiten geschickt mit einer zeitgenössischen Formensprache. Museum Franz Gertsch, Burgdorf. Vernissage: Fr., 13.3., 18.30 Uhr. Ausstellung bis 28.8.

Ausstellungen Bern 4-8 Plattform für Kunst und Medien. Neubrückstr. 84. Claudine Wegelin-Miserez. Bilder – Peintures. 7.3. bis 28.3., Do-Sa 16-20.

Galerie Margit Haldemann. Brunngasse 14. Bendicht Fivian und Giampaolo Russo. Ölbilder. Bis 28.3., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Toni Müller. Herzogstrasse 3. Toni Müller. Bilder. 6.3. bis 28.3., Mi-Fr., 15-18.30; Sa 11-15.

Blatter AG. Normannenstr. 10. Keramikdesign. Fachkl. Schule für Gest. Bern und Biel. «Badezimmer einmal anders, Ente hoch drei». Bis 24.3., Mo-Fr 8-12, 13.30-17.30; Do bis 20; Sa 9-12.

Grand Palais. Thunstr. 3. «Grosses und Inseln» Zora Berweger & Stefan Guggisberg. Bis 20.3., Do-Fr., 17-19 Uhr

BuFFet der BFF. Monbijoustr. 28. Melanie Matthaei. Aqua Minerale. Bis 27.3. + 20.4. bis 30.4., Mo-Do 8-16; Fr 8-15.

Haus der Religionen. Schwarztorstrasse 102. Armut und Paradies. Ausstellung, Begegnung, Bewirtung im Haus der Religionen. Bis 26.6., Mo-Fr 12-18.

Bürogemeinschaft Frabina & Fraw. Laupenstr. 2. Theresa Affolter. Skulpturales aus Stein. Bis 30.6.; Bürozeiten.

Hüsler Nest. Kramgasse 7. Paolo di Modolo. «Sardinien», Bilder auf Leinwand. Bis 2.4., Di-Fr 10-12, 13.30-18; Sa 10-16.

CabaneB, Kunstraum beim Bahnhof Bümpliz-Nord. Mühledorfstr. 18. Maja Wagner. AllTagKunst: «medonne». Eine Bildinstallation mit ergänzender Toninstallation über die zentrale Rolle von Frau und Mutter in allen Kulturen. 5.3. bis 22.3., Do-Sa 15-18; So 11-14. Domicil für Senioren Bethlehemacker. Kornweg 17. Marianne Furrer. Aquarelle. 6.3. bis 30.4., tägl. 8-12 + 13-17. Druckatelier und Galerie Tom Blaess. Uferweg 10. Marcin Kuligowski. Druckgrafik. 1.3. bis 29.3., Do-Sa 14-17; So 12-17; danach bis 31.5., nach Vereinbarung. Freies Gymnasium Bern. Beaulieustr. 55. Das Klima lässt uns nicht kalt. Klima-Ausstellung von «ProClim-, Forum for Climate and Global Change» im Rahmen der Jubiläumsanlässe zum 150. Geburtstag des fgb. Bis 27.3., Mo-Fr 8-17.30. Galerie 67. Belpstrasse 67. Gertrud Wachter. Bilder in Öl, Aquarell, Acryl und Collagen. 2.3. bis 30.4., Mo 14-18; Di-Fr 9-12, 14-18; Sa 10-12. Galerie ArchivArte. Breitenrainstr. 47. Veronika Gisin. Tiefdruckgrafik. 6.3. bis 28.3., Do/Fr 16-19; Sa 13-16. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. Speicherg. 8. Marius Lüscher. «Polar», Gemälde und Plastiken. Bis 21.3., Mi-Fr 14-18; Sa 12-16. Galerie Christine Brügger. Kramg. 31. Mario Fani. «Terra d’ombra». Malerei. VERNISSAGE: Fr., 13.3., 18.00, Ausstellung bis 16.4., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16. Galerie Duflon & Racz / Galerie Links Duflon & Racz. Gerechtigkeitsg. 40. Daniela Monaci/Roger Levi. Fotografie/«Verborgen». 7.3. bis 4.4., Do/Fr 12-18; Sa 13-17. Galerie Kunstkeller. Gerechtigkeitsg. 40. Lorenzo le kou Meyr, Katrin Wirz. Bilder für Assoziationen: Lorenzo le kou Meyr verdichtet durch Entpräzisierung, Katrin Wirz durch Überlagerung. 28.2. bis 28.3., Mi/Fr 15-18.30; Do 15-20, Sa 14-17. Galerie Kunstreich. Gerechtigkeitsg. 76. Dimitri und Scapa. Originalbilder und Grafiken. Gleichzeitig in der Galerie Rüttihubelbad, Walkringen (tägl. 10-17h). 18.2. bis 28.3., Mo 14-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-16.

Loeb-Treppenhaus. Spitalg. Simone Zaugg. «Lost in the Concrete» Bis 27.6.; Warenhausöffnungszeiten. Mobiliar. Bundesgasse 35. Knautschzonen. Die Kunstsammlung der Mobiliar neu inszeniert. «Knautschzonen» – ein Begriff mit vielen Assoziationsmöglichkeiten: Sicherheit, Gefahr, Ausnahmesituationen, Krisen, Veränderung und Transformation. 4.3. bis 1.5., Mo-Fr 8-18; 8.4. bis 16; 10. + 13.4. geschl. offene kirche - in der Heiliggeistkirche. beim Bahnhof. Ecce Homo – PassionsAusstellung 2009. Der Künstler Adrien Rihs reflektiert vier zentrale Stationen im Leben und Sterben von Jesus Christus: Geburt, Versuchung und Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Bis 22.5., Di/Mi 11-18.30; Do 11-20; Fr 11-16.30. Ortho-Team AG. Effingerstr. 37. Vom Prozess zum Bild. Bilder und Plastisches Gestalten auf der Fläche. Doppel-Ausst. Silvia Maissen und Katharina Müller. Bis 26.3., Mo-Fr 8-12, 13.30-18. Quartierzentrum Tscharnergut. Waldmannstr. 17. Dieter Seibt. «the tscharni angels». Intervention «hierundort» – 50 Jahre Tscharnergut. raum. Militärstr. 60. Heini Stucki. «Menschen». Schwarzweiss-Fotografien des Berner Fotografen. 7.3. bis 3.4., Mi-Fr 16-19; Sa 13-16. Restaurant O’bolles. Bollwerk 35. Caeti. Bilder. Bis 21.3., Mo-Sa 9-23.30. Restaurant Schönau. Sandrainstr. 68. Marcel Fritz. Landschaftsbilder in Öl. Bis 17.5., Di-Do 7.30-23.30; Fr/Sa 7.30-00.30; So 10-22. Restaurant Schosshalde. Kleiner Muristalden 40. Peter Dömötör. s/w Fotos entstanden während der Berner Tanztage 1990–2008. In seinen Bildern spielt der Fotograf mit flüchtigen Momenten. Er transformiert die Bewegung so, dass sie in unseren Köpfen weitertanzt. 2.3. bis 18.4., Mo-Fr 11-14 + ab 18; Sa ab 18. Restaurant Veranda. Schanzeneckstr. 25. Kalif Storch. Verein insieme Region Bern mit Bildern von geistig behinderten Menschen aus dem letztjährigen Malkurs. Bis 28.3., Mo-Fr 11-23.

Schweizerische Nationalbibliothek (NB). Hallwylstr. 15. Am Anfang ist das Wort: Lexika in der Schweiz. Wie schreibt man ein Lexikon? Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Historischen Lexikon der Schweiz. Bis 29.3., Mo-Fr 9-18; Mi bis 20, Sa 9-16; So 12-17 . Stadtgalerie Loge. Progr_Innenhof, Speichergasse 4. Adrien Tirtiaux. «Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling». VERNISSAGE: Fr., 13.3., 17.00, Austellung 30.4., Mi-Sa 16-20. Universitätsbibliothek Bern/Zentralbibliothek. Münstergasse 61. Schachzabel, Edelstein und der Gral. Spätmittelalterliche Handschriftsätze der Burgerbibliothek Bern. 18.3. bis 29.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12. Waisenhausplatz. Siehe Artikel S. 12. GOIN’OUT – Kunst im Container. Das erste Kunstprojekt des Berner Kollektivs «artacks», präsentiert von Sodium. VERNISSAGE: 18.00, Ausstellung 16.3.-18.3.

Fotokunst in Alubilderrahmen: Der Berner Fotograf Michael von Graffenried zeigt seine Arbeiten dort, wo gewöhnlich Werbung zu sehen ist: an den Plakatwänden der APG. Wer keine Zeit hat, Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich nach allen 32 Arbeiten der Serie «Eye on Africa» abzusuchen, findet vor dem Zentrum Paul Klee eine Zusammenstellung sämtlicher Werke. Strassenausstellung in fünf Schweizer Städten und vor dem Zentrum Paul Klee, Bern. Bis 22.3.

///////////////////////// Köniz Haberhuus Galerie. im Schlosshof, Muhlernstr. 9. Fiona Elfman. «Seelenwelten» – imaginative Fotobilder. VERNISSAGE (mit Lesung 20 Uhr): Fr., 13.3., 19.00, Ausst.: Sa 14.3., 17-12; So 15.3., 14-18. Seniorenresidenz Schloss Strasse. Schlossstr. 33. Schwester Elena Popescu und Monica Wieser. Byzantinische Ikonen/Acrylbilder & Skulpturen. Bis 22.3., tägl. 8.30-17. ///////////////////////// Münchenbuchsee Restaurant Golfpark Moossee. Lyssstr. 50. Patricia-Art. Acryl auf Leinwand. Abstrakte Malerei in leuchtenden Farben. 1.3. bis 30.4., tägl. 9-22. ///////////////////////// Ostermundigen Alterswohnen Steingrüebli. Schiessplatzweg 36. Barbara Erb Ebener. Impressionen und Visionen in Bild und Text, Gemälde, Fotografien und Gedichte. Bis 30.5., Mo 9-12; Di + Do-So 9-17; Mi 14-17.

Zentralsekretariat der SP Schweiz. Spitalg. 34. Samuel Eugster. «Eine Sprache der unbeschränkten Mobilität erfinden». Bilder, Schilder, Malerei & Digitale Video Discs. 11.3. bis 22.5., Mo-Fr 8.30-12, 14-17.

///////////////////////// Thun Art-House. Mittlere Strasse 3A. Sonja Gsell-Faesser. «Zwischen den Welten». Bis 14.3., Mi/Fr 14-17.30; Do 16-19.30; Sa 11-16.

///////////////////////// Biel ArtCorner. Zentralstr. 28. Regula Emmenegger. Quilts. 28.2. bis 28.3., Do/Fr 17-18.30; Sa 10-12, 13.30-16.

DAS Atelier Ratatui. Stockhornstr, 18. Paula und Erich Richner, Marcella Wegmüller, Christine Ammann. Kleine Kostbarkeiten aus früheren Zeiten, Silberschmuck, Textile Arbeiten. Verkaufsausstellung. Bis 6.5., Mo-Fr 8.30-16.45.

Art-Etage. Seevorstadt 71. Hans-Rudolf Fitze. «Un tableau peut en cacher un autre». Bilder. Bis 14.3., Mi-Fr 14-18; Sa 11-18.

Galerie Rosengarten. Bälliz 64. Thuner Nostalgie. Paul Gmünder (1891–1984), Roman Tschabold (1900–1990), Etienne Clare (1901–1975), Fritz Bütikofer (1903–1991), Willi Waber (1915–1999). Bis 14.3., Di-Fr 14-17; Sa 10-16.

Galerie Silvia Steiner. Seevorstadt 57. Jürg Straumann. «Paraphrasen». Bilder. 18.2. bis 14.3., Mi-Fr 14-18; Sa 14-17. Gewölbe-Galerie. Obergasse 4+6. Palästina – Leben in der Westbank. Zurück aus Palästina/Israel mit dem Programm EAPPI, zeigt Susanne Bieri das Fotoprojekt von Marc Juillard. Palestine – Vivre en Cisjordanie. 7.3. bis 15.3., Di/Mi/Fr 14-18; Do 14-20; Sa 10-17. Klinik Piano. Gottstattstr. 24. J. Emand. Der Bieler Kunstmaler sellt über 100 seiner bekanntesten Werke aus. Bis 31.3.; zu Bürozeiten. Privatklinik Linde. Blumenrain 105. Cornelia Spahr. Zeichnungen Serien «Lost in Space» & «Spots». Bis 19.4., Mo-So 8-20. ///////////////////////// Grenchen Kunsthaus. Bahnhofstr. 53. Jörg Mollet. «Fliessende Räume». Gemälde und Zeichnungen. 1.3. bis 26.4., Di-Sa 14-17; Do bis 20; So 11-17. ///////////////////////// Kehrsatz Zentrum Rössli. Kulturtage 09. «Herzstück – mittendrin & rundum». Nebst 15 lokalen und nationalen Künstlern finden während 14 Tagen im Zentrum Rössli in Kehrsatz diverse Events statt. 7.3. bis 20.3., Sa/So 14-17; Di-Do 9-11, 18-21; Fr 14-17.

Kunst-Atelier Antico. Bernstr. 15. Holzöfen, Bilder, Spiegel. Sonderausstellung. Bis 31.3., Mo-Fr 14-18; Sa 10-16. Off, Projektraum für zeitgenössische Kunst. Bälliz 73a. Archoff. Thuner Architekten zeigen Zukunfsvisionen: Peter Anneler und Heinrich Kasimir Lohner zum Thema: «Wasser im Oelegässli». 5.3. bis 15.3.; Tel. 079 439 78 28. ///////////////////////// Walkringen Galerie Rüttihubelbad. Dimitri und Scapa. Originalbilder und Grafiken. Gleichzeitig in der Galerie Kunstreich, Gerechtigkeitsg. 76, Bern (Mo 14-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-16). 18.2. bis 28.3., täglich 10-17. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Expressionisten. Heckel, Kirchner, Mueller, Nolde, Pechstein, Schmidt-Rottluff und Freunde/Nakis Panayotidis. Lightmemory. Bis 14.3., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16. ///////////////////////// Worb Galerie Atelier Worb. Enggisteinstrasse 2. Denise Felber. «täglich», Arbeiten auf Zeitungsbilder. Malerei. VERNISSAGE: Fr., 13.3., 19.00, Ausstellung bis 29.3., Fr 18-20; Sa 14-17; So 10-12.

KUNSTMUSEEN Bern Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Albrecht von Haller (1708–1777). Sonderausstellung zum 300. Geburtstag des grössten Gelehrten der Schweiz. Im Neubau KUBUS/Titan. Bis 13.4., Di-So 10-17. Kindermuseum Creaviva. Monument im Fruchtland 3. Interaktive Ausstellung: Tempelfest. Die interaktive Ausstellung «Tempelfest» ergänzt mit allen Sinnen, spielerisch und mit wechselnden Aktivitäten die Orient-Ausstellungen im Zentrum Paul Klee (Frühling 2009). Für Kinder und Erwachsene. Bis 30.8., Di-So 9.30-17.30. Kunsthalle. Helvetiaplatz 1. Slow Movement oder: Das Halbe und das Ganze. Werke von Adam Avikainen, Becky Beasley, Gerard Byrne, Michaela Frühwirth, Fernanda Gomes, Judith Hopf, Guillaume Leblon, Gabriel Lester, Kerry James Marshall, Nashashibi/ Skaer, Abraham Palatnik. Bis 22.3., Di-Fr 11-18; Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. Wilfrid Moser. Wegzeichen – Eine Retrospektive. Zwölf Jahre nach dem Tod von Wilfrid Moser (1914 – 1997) wird sein Werk als Retrospektive präsentiert und dabei seine Aktualität hervorgehoben. 6.3. bis 14.6., Di 10-21; Mi-So 10-17. Psychiatrie-Museum Bern. Pfründerhaus, Bolligenstr. 111. Zeitzonen. Bilder von Patienten des Psycho-Neurologischen-Internats Nr. 3 in Peterhof/Russland und Fotografien von Peter Dammann. Bis 25.4., Mi-Sa 14-17. Zentrum Paul Klee. Siehe Artikel S. 12. Monument im Fruchtland 3. Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee. Die Werkschau bildet den Auftakt einer dreiteiligen Ausstellungsreihe zum Thema Orient (bis 24.5.)/Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten. Die zweite Orient-Ausstellung richtet das Augenmerk auf Kunst aus dem modernen, dem heutigen «Orient». 28.2. bis 16.8., Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. Hannes Brunner und Stéphane Zaech. «A la recherche du temps gagné» und «Visions de Van». Installationen und Gemälde. Bis 29.3., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. Museum Neuhaus. Schüsspromenade 26. Die Technik der Illusion / Verlorenes Paradies?. Von der Zauberlaterne zum Kino / Aktuelle Fragen der Ökologie und die Maler Robert. Dauerausstellung: Di-So 11-17; Mi bis 19. Museum Schwab. Seevorstadt 50. Bilder einer Stadt. Einblicke in fünf Jahrhunderte Geschichte der Stadt Biel (bis 5.4.09). Permanent: «Das archäologische Fenster der Region». Di-Sa 14-18; So 11-18. Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. Ferit Kuyas und Brad Rimmer. «City of Ambition» und «How Now Mao». Fotografische Arbeiten. Bis 22.3., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18.

///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Gert & Uwe Tobias. Grossformatige Holzschnitte und Schreibmaschinenzeichnungen. VERNISSAGE: Fr., 13.3., 18.30-21.00, das artcafé bietet ein Abendmenu an. Ausstellung bis 28.8.,/Franz Gertsch – Herbst. Das neueste Monumentalgemälde von Franz Gertsch. Bis 28.8., Di/Do/Fr 10-18; Mi 10-19; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Solothurn Kunstmuseum Solothurn. Werkhofstr. 30. Bessie Nager (1962–2009)/ Bewegter Stillstand. «hrönir», RaumInstallationen/Skulpturen und Bildhauerzeichnungen aus der zeitgen. Sammlung des Kunstmuseum Solothurn. Bis 13.4., Di-Fr 11-17; Sa/So 10-17; 10. + 12.4. geschl.; Ostermontag, 10-17 offen. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum. Hofstettenstr. 14. Aufgeräumte Zimmer/ Blicke sammlen 4. Skulpturen aus der Sammlung mit Interventionen von Delphine Coindet, Yves Mettler und René Zäch/MigrantInnen wählen Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums. Zudem: Performative Installation. Bis 13.4., Di-So 10-17; Mi bis 21; Fr 10.4. geschl.; So/Mo 12./13.4., 10-17.

Museen /Anlagen Bern Alpines Museum Schweiz. Helvetiaplatz 4. Zimmer frei. Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Bis 16.8., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Oberg., Helvetiapl. 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Infothek SBB Historic. Bollwerk 12. Verkehrsgeschichte und Verkehrstechnik. Ausleihe von Büchern und Zeitschriften. Mo-Fr 9-12, 13.30-17. Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. Robotlab «profiler». Der Industrieroboter «profiler» zu Gast in der Dauerausstellung «As Time Goes Byte»(bis 29.3.)/Goodbye & Hello. Im Dialog mit dem Jenseits. Bis 5.7., Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastr. 15. Es war einmal ein Fink – 150 Jahre Evolutionstheorie. Sonderausst. zum 200. Geburtstag von Charles Darwin. Bis 31.10., Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Walkringen Kulturzentrum Rüttihubelbad. Sensorium. Das Erfahrungsfeld der Sinne. Permanent: Di-Fr 9-17.30; Sa/So 10-17.30.


12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

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Vorträge & Lesungen /// Führungen /// Podiumsdiskussionen

Woche des Gehirns 09: Gehirnprothesen Drei Referate – Cochlea-Implantate (Prof. Dr. Christof Stieger); Retina-Implantate (Dr. Jörg Sommerhalder); Neuroprothetik: Intelligente Therapieroboter (Prof. Dr. Robert Riener). Vv: Eintritt frei. Universität, Aula, Hochschulstr. 4. 19.00 Uhr

2009 Manuel Bauer-Agentur Focus

Getman_SV

Sinn und Unsinn professioneller ­E ignungsbeurteilung Fokus Psychologie, die öffentliche Vortragsreihe des Verbandes Berner Psychologinnen und Psychologen VBP und der Berner Volkshochschule VHS. Referent: Marco Vanotti, Dr. phil., Psychologe FSP Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 18.30 Uhr

Dienstag, 17.03. Bern Der Large Hadron Collider am CERN Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Astronomische Gesellschaft Bern mit PD Dr. Hans-Peter Beck, Uni Bern. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 19.30 Uhr

Widerwillige Rand- und Mitteleuropäer

Flucht in die Freiheit

Schweizer leben mitten in Europa und wollen auf keinen Fall in die EU, die Ukraine liegt ganz am östlichen Rand und wäre liebend gern dabei. Die wie üblich verkehrte Welt besprechen die beiden populärsten ukrainischen Schriftsteller, Serhij Zhadan (Bild) und Jurij Andruchowytsch, mit den Lokalmatadoren Pedro Lenz und Raphael Urweider. Schlachthaus Theater, Bern. Sa., 14.3., 20 Uhr

Seit 1990 fotografiert der Schweizer Manuel Bauer in Tibet und ist der persönliche Fotograf des Dalai Lama. Diesen Vertrauensbeweis hat er sich unter anderem mit der Dokumentation «Flucht aus Tibet» verdient, als er einen Vater begleitete, der mit seiner Tochter über den Himalaja floh. Vortrag des Fotografen. Hotel Jardin, Bern. Mi., 18.3., 20 Uhr

Donnerstag, 12.03. Bern Blinde Insel Bis 28.3. Kulinarisch-kreatives Esserlebnis in völliger Dunkelheit mit Kurztexten ab Band zum Thema «Klimawandel». Küche: Eventmakers. Lesung: Pedro Lenz – «Tusig Donnerwetter». Vv: www.grossehalle.ch oder Tel. 078 854 58 66. Reitschule, gr. Halle, Neubrückstr. 8. 19.30 Feier-Abend – Gebet nach der Arbeit offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 18.00 Uhr Gab es das mittelalterliche Rathaus? Zu Entstehung und Verbreitung einer Bauaufgabe Referent: Sascha Köhl. Ringvorlesung des Berner Mittelalter Zentrums: Erweiterte Horizonte: Kultur- und Wissenstransfer im Mittelalter. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 17.15 Uhr Ganz Ohr – persönliches Gespräch Treffpunkt bei der Leuchtstele im Chor der Kirche. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 18.30 Uhr More Tolerance – Architektur und Planung: Prof. Eckhart Ribbeck Was können wir vom spontanen Bauen lernen, das trotz aller Defizite offensichtlich in der Lage ist, Millionen armer Familien mit einem Stück Bauland und mit Wohnraum zu versorgen? Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 19.00 Uhr Paul oder die Zerstörung eines Hörbeispiels (live) Von Wolf Wondratschek – Wiederhergestellt durch das ONO-Literatur-Konglomerat. Und danach: Eine Elektroakustische Improvisation von Kaspar von Grünigen, Flo Kaufmann und Patrik Zosso. Vv: www.onobern.ch Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 19.30 Uhr Wie Theodor Kocher zu seinem Nobelpreis kam Medizinhistorische Runde anlässlich 175 Jahre Universität Bern. Mit Prof. Dr. med. Ulrich Tröhler, PhD, Uni Bern. Anatomie-Gebäude Institut für Medizin­ geschichte, Bühlstr. 26. 12.45 Uhr

Freitag, 13.03. Bern Alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher Ärmliches und Paradiesisches in Lyrik, Prosa und Musik. Mit kleiner oder grosser, aber köstlicher Bewirtung aus Sasis Küche. Haus der Religionen – Dialog der Kulturen, Schwarztorstrasse 102. 19.30 Uhr Blinde Insel Siehe 12.3. Reitschule, grosse Halle, Neubrückstrasse 8. 19.30 Uhr Darwin und die Evolutionstheorie – Ethik für nackte Affen Evolutionärer Humanismus und die Suche nach dem Sinn. Referent: Dr. phil. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Schriftsteller. Vv: Kasse. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 19.00 Uhr

Die Welt als wachsende Skulptur. Wachstum neu Denken Vortrag und Workshop zum Projekt «Schritte in die Zukunft». Mit Dr. Hildegard Kurt, Kulturwissenschaftlerin am Inst. für Kunst, Kultur & Zukunftsfähigkeit, Leitung Büro Berlin. HKB, Fellerstrasse 11. 09.00 Uhr Gasvortrag Gerhard Rühm Der legendäre Lautpoet und Mitbegründer der «Wiener Gruppe» spricht im Rahmen des Y-Projekts «Sonidosimrahsuonobimbunyi». HKB-Y, Studiobühne 1, Sandrainstr. 1. 11 Uhr Singnacht 2009 2. Berner Singnacht von Freitag, 13. auf Samstag, 14. März von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens mit Liedern aus verschiedenen religiösen Traditionen zum UNO-Jahr der Aussöhnung 2009. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 19.00 Uhr Westside Modenschau Paris, Mailand, London und Westside. Die Westside Modenschau sorgt für Glamour, Style und Fashion im Westen von Bern. Freizeit- und Einkaufszentrum Westside Bern-Brünnen, Riedbachstr. 100. 19.30 Uhr ///////////////////////// Biel Les sons existentiels de mes organes Gastvortrag von Vincent Barras, Medizinhistoriker. HKB-SLI, Schweiz. Literaturinstitut, Seevorstadt 99. 09.00 Uhr

Samstag, 14.03. Bern 175 Jahre Universität Bern: Fakultätstag der Universität Bern Zum 175-Jahr-Jubiläum präsentieren sich Fakultäten und weitere Einheiten der Universität Bern der Öffentlichkeit. In Ausstellungen, Führungen und Vorträgen präsentieren sie ihr vielfältiges Schaffen. Universität, Hochschulstrasse 4. 10.00 Uhr Berna in italiano – die italienischen Kulturtage in Bern! L’Italia a Berna: Historischer Stadtrundgang mit Eva Soom. Voranmeldung: Sekretariat der Volkshochschule Bern, Tel. 031 320 30 30. Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 15 Uhr Blinde Insel Siehe 12.3. Reitschule, grosse Halle, Neubrückstrasse 8. 19.30 Uhr Führung: Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee Ausgehend von der berühmten Tunisreise Paul Klees mit August Macke und Louis Moilliet thematisiert diese Ausstellung den europäischen Blick vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert auf den Orient. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30/15.30 Uhr Führung: Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten Die Ausstellung richtet ihr Augenmerk auf Kunst aus dem heutigen «Orient». Sie lädt zu einer Reise durch die Gegenwart der Länder des Nahen Ostens ein. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Samstagsuniversität: Stollbergs Inferno Lesung. Ohne Voranmeldung; kostenlos Stadttheater, Foyer, Kornhauspl. 20. 10.15

sprachFORM: Serhij Zhadan, Jurij Andruchowytsch, Pedro Lenz und Raphael Urweider Die Ukraine ist noch nicht in Europa angekommen. Die Schweiz erst recht nicht. Berichte, Geschichten und Gedichte aus Zentren des Randes. Vv: MünstergassBuchhandlung + Buchhandlung Stauffacher. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.00 Uhr StattLand Rundgang: Bern am Ball Wieso YB keine Portokasse mehr hat und was Lenin mit dem Berner Fussball verbindet. Welches Berner Team mehr Titel gewann als die berühmten Young Boys und was Schüteler am Schwingfest zu suchen haben. Sportplatz Spitalacker, Viktoriastr. 58. 14 Uhr Vetsuisse-Fakultät und Tierspital Bern öffnen ihre Türen Geführte Rundgänge, Vorträge, Präsentationen, Kinderprogramm und Festwirtschaft. Vetsuisse-Fakultät & Tierspital, Länggassstr. 120-128. 10.00 Uhr Visite guidée: Paul Klee et Renzo Piano Les interactions entre l’art de Paul Klee et l’architecture de Renzo Piano. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr

Sonntag, 15.03. Bern Am Anfang ist das Wort: Lexika in der Schweiz Führung durch die aktuelle Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 12.30 Uhr Familienführung: Zimmer frei Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Koffer packen und ab ins Berghotel. Mit Rahel Zopfi. Alpines Museum Schweiz, Helvetiapl. 4. 14 Uhr Führung: Architektur Bei dieser Führung (ohne Besuch von Sammlung und Wechselausstellung) stehen das Architekturprojekt von Renzo Piano, dessen Realisierung und Einbettung in die Landschaftsskulptur im Mittelpunkt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr

///////////////////////// Walkringen Dimitri und Scapa – Midissage Originalbilder und Grafiken. Musik von Nina Dimitri. Galerie Rüttihubelbad. 14.00 Uhr

Montag, 16.03. Bern Internationales Jahr der Astronomie 2009 – Tausende von Satelliten umkreisen unsere Erde Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schildknecht, Astronom. Vv: Abendkasse. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 19.15 Uhr Jahrringe und Naturgefahren Erdwissenschaftliches Kolloquium mit Dr. Markus Stoffel, Institut für Geologie, Uni Bern. Inst. für Geologie, Baltzerstr. 1-3. 16.30 Uhr Markus Fäh: Schluss mit Jammern... und das Leben kommt von selbst Es wird lamentiert statt gelebt. Doch damit wird die Chance auf wahre Lebensqualität verspielt. Der Psychologe und Buchautor ermutigt zur Auseinandersetzung mit sich selbst. Vv: Tel. 031 3 136 136 oder www.stauffacher.ch Buchhandlung Stauffacher, Neuengasse 25-37. 20.00 Uhr

Open Monday: Führung durch die Ausstellung Knautschzonen «Knautschzonen» – ein Begriff mit vielen Assoziationsmöglichkeiten: Sicherheit, Gefahr, Ausnahmesituationen, Krisen, Veränderung und Transformation. Mobiliar, Bundesgasse 35. 12.00 Uhr Rauschdichten Lesung Isolde Schaad und Autören. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 20.30 Uhr

Führung: Kunst am Mittag Vertiefte Auseinandersetzung mit einem Werk oder einer Werkgruppe. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Ganz Ohr – persönliches Gespräch Siehe 12.3. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Let’s dance! Lecture Performance. Jochen Roller, Choreograf, Performer, Dozent und Tanzkurator für Kampnagel Hamburg, spricht im Rahmen der Kulturhistorischen Vorlesung der HKB. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 16.15 Uhr Library Science Talk Ann Okersson: «The role of library consortia in an OA context» or «OA and Licensing. Archetypal antinomy or hidden synergy?» Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 15.30 Uhr Religion und Gesellschaft in Osteuropa Juden im östlichen Europa - Religion, Ethnos, Tradition. PD Dr. Verena Dohrn, FU Berlin Eine Vortragsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek und des Polit-Forum des Bundes. Polit-Forum Käfigturm, Marktg. 67. 19 Uhr Tacheles XLIII: Brauchen Künstler Galerien? Director’s Talk. Heinrich Gartentor im Gespräch mit Bernhard Bischoff. Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 18.30 Uhr Woche des Gehirns 09: Glück Referate – Relativität des Glücks (Dr. Dorothea Schaffner); Hirnverletzung. Wenn mit einem Schlag das Lebensglück zerbricht (Dr. Helene Hofer); Glück in versch. Lebensaltern (Bündnis gegen Depression) Vv: Eintritt frei. Universität, Aula, Hochschulstr. 4. 19.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Andere Länder, andere Sitten Geschichten und Bilder von und mit Aschi Widmer. Vv: www.zwischenzeit.mailwerk.ch. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 17 Uhr Kunstpause am Mittag 20 Minuten Kunst. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 12.30 Uhr

Mittwoch, 18.03. Bern Am Anfang ist das Wort: Lexika in der Schweiz Führung durch die aktuelle Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 18.00 Uhr Blinde Insel Bis 28.3. Kulinarisch-kreatives Esserlebnis in völliger Dunkelheit mit Kurztexten ab Band zum Thema «Klimawandel». Küche: Eventmakers. Lesung: Greis – «Von der Ohnmacht zur Effizienz». Vv: www.grossehalle.ch oder Tel. 078 854 58 66. Reitschule, grosse Halle, Neubrück­strasse 8. 19.30 Uhr Ecce Homo – Fensteraufbau In der Heiliggeistkirche entstehen vier Kirchenfenster, die Motive aus dem Neuen Testament darstellen. Der Künstler ist anwesend und ansprechbar. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 11.00 Uhr Erklärung von Bern: Entwicklung heisst Befreiung – Erinnerungen An die Anfänge der unabhängigen entwicklungspolitischen Organisation erinnern sich die PionierInnen in ihrem neuen Buch und im Gespräch mit Markus Mugglin, Wirtschaftsredaktor Radio DRS. Vv: Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalg. 2, Tel. 031 320 20 20. Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalgasse, 2. Sous-sol. 20.00 Uhr

Flucht aus Tibet – Live Reportage von Manuel Bauer Im März 2009 jährt sich zum 50. Mal die Flucht des Dalai Lama aus dem besetzten Tibet. Ebenso lange flüchten Tibeter unter Lebensgefahr aus ihrer besetzten Heimat. Vv: www.explora.ch. Hotel Rest. Jardin, Militärstrasse 38. 20 Uhr Führung: Die Frühlingsboten Buschwindröschen, Schneeglöckchen und Co. Verein Aquilegia mit Michael Jutzi. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Botanischer Garten, Altenbergrain 21. 18 Uhr Führung: Zimmer frei Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Alpines Museum Schweiz, Helvetia­ platz 4. 17.30 Genetik versus Epigenetik Vorlesungsreihe Collegium generale «Charles Darwin und die Evolution der Evolutionstheorie 1809–1909». Mit PD Dr. O. Mühlemann, Uni. Bern. Vv: Eintritt frei. Universität Bern, Collegium generale, Hochschulstrasse 4. 18.15 Uhr Halb Eins – Wort, Musik, Stille Mitten in der Arbeitswoche für eine halbe Stunde neuen Raum schaffen. Auftanken mit Tönen und Text. Wort: Markus Amrein, Schauspieler. Musik: Hans Ries. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken. Kunstm. Bern, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Führung im Museum Franz Gertsch Jeweils Mi., 18 Uhr und So., 11 Uhr. Museum Franz Gertsch , Platanenstr. 3. 18.00 Uhr

Inserat

Führung: Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee Siehe 14.3. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrums Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr

«Meditation – die Quelle der Lebensfreude» Vortrag von Sant Rajinder Singh

Führung: Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten Siehe 14.3. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr

Meditationslehrer, Mystiker, Buchautor und Friedensnobelpreisträger

Bern, Sonntag, 15. März 2009, 15 Uhr

Führung: Verehrt, zerstört und ausgegraben Der Berner Skulpturenfund. Mit Regula Wyss. Hist. Museum Bern, Helvetiapl. 5. 11 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Führung im Museum Franz Gertsch Jeweils Mi., 18 Uhr und So., 11 Uhr. Museum Franz Gertsch , Platanenstr. 3. 11.00 Uhr

Kongress- & Kursaal Bern. Anschliessend Möglichkeit zur Einweihung in die Meditation des inneren Lichtes und Klanges. Freier Eintritt. Informationen:

Wissenschaft der Spiritualität, zuerich@wds-online.eu Tel. +41 (0)41 740 38 89, www.wds-online.eu


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12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Dancefloor /// Partys California Lifestyle Party Hands Solo & Bensai (ZH). 2nd Floor Underground: DJs Record & MK. Mash Up, HipHop, Breakbeats & Partysound. Ab 18 J. Vv: www.starticket.ch; 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 22.00 Uhr Carnaval do Luna Llena Maskenball. Disko. Luna Llena, Gelateria, Scheibenstr. 39. 21 Uhr Coqporn Gay & Friends. Geisha-Show: Das Vorprögram, Bonnie’n Pier, Kate Strophe. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Delicious Hits DJs Delicious Dudes. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Disco Medora «One Night only» Die Disco Medora, in den 80er Jahren einer der Treffpunkte in Bern, wird nocheinmal auferstehen «One Night only». Exklusiv anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Tscharnergut! Quartierzentrum Tscharnergut, Waldmannstr. 17. 21.00 Uhr

Mousse T. im Liquid Andere leben mit der Abkürzung Musti, er hat seinen Namen zum eleganten Mousse T. aufgeschäumt. Damit ist aber schon fertig mit Schaumschlägerei. Seinen House hat er schon früh gern angefunkt. Heute ist der Hannoveraner gefragter Remixer (Fugees, Michael Jackson, Tom Jones) und rund um den Globus agierender DJ. Liquid Club, Bern. Sa., 14.3., 23 Uhr

Donnerstag, 12.03. Bern BarOmeter Elektronische Leckerbissen zu lesbischschwulem Chillen, mit DJ Fratz, Janine, Mike & DJ ELfERich. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.00 Uhr Clubbing Beats DJ Silence. Quasimodo, Rathausg. 75. 21.30 Diamonds and Pearls of the 80’ & 90’ DJ Kevie Kev. Silobar, Mühlenpl. 11. 22 Uhr Let the Sunshine in DJ Dino. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22 Uhr ModularClub Clubsound. DJs Ez raidler, Mastra. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Schlager-Party DJ Sigo. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr Swing2do Swing Dancefloor. The Swing Machine Bern. Rest. Veranda, Schanzeneckstr. 25. 20 Uhr Thirst Day DJ Hellzaapoppin. All Style Mix. Propeller-Bar , Aarbergergasse 30. 22 Uhr ///////////////////////// Freiburg Ice Cream Party DJs Pineapplejuice & Kibe. Vv: Eintritt frei. Fri-Son, Fonderie 13. 21.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Broadway Dance & Show-Band Live Musik. Dancing Schönbrunnen, Biel­ strasse. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Soularium R’n’B, Soul, Dancehall, Funk. DJ Mistah Direct. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Freitag, 13.03. Bern À la VillaDisco 80s, 90s & 00s. Party Beats, Future Funk & Trip Hop. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.00 Uhr All Styles-Disco DJs Pino, Stefano u.a. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 23.00 Uhr Better Days DJ Cisco. 50ies to 70ies. Propeller-Bar , Aarbergergasse 30. 22 Uhr Clubbing Friday DJ Kosh. Quasimodo, Rathausg. 75. 22 Uhr Electronic Grooves Nutzlast. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausg. 63. 22 Uhr Eltern John Rock- und Oldies Disco mit Jüre Hofer. Vv: www.ticketcorner.com; Tel. 0900 800 800. Uptown, Gurten. 22.00 Uhr Flinke Finger Der dritte Raum (Cocoon.net / Berlin), Mas Ricardo, Everstone, Mastra, Freakboutique. Klub ELF, Ziegelackerstrasse 11a. 22.00 Uhr

Happy Friday DJ Daddy. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr In the Music is the Beat DJ Kai. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22 Uhr Liebling: Radio Supernova DJs Electro Funk, Deep House & Trip Hop. Aus­gesuchte DJs spielen regelmässig am Freitag ihre Lieblingsmusik. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 22 Uhr Milenka goes Big Gipsy/Electronic. Bobby Baguette W / Toni Peperoni (Ostkost). Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Out Of Control Indie, Electro, Clash & Synthpop. DJs Marla & Fernweh. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22 Uhr Phönix-Tanzfest – Rauchfrei und barfuss Worldmusic und Oldies. DJ Christian. Für Leute von 18 bis 88 Jahren. Haus KWB, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Prisma-Disco Rauch- und schuhfrei. Kraftvolle Bewegungsmusik. DJ Marc. Prisma, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr Ritmo Latino 60-70% Salsa (all Styles), 30-40% Bachata, Reggaeton, Merengue, Latin Music. DJ Qu’erico. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Slave to the Rhythm DJ Doc-T. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr The Fantastic 60ies & 70ies Oldies präsentiert von Capital FM. DJs Danny Da Vingee & Tom Larson. Freey entry bis 23.30h für alle Gäste ab 18 Jahren. Vv: www.starticket.ch; 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 22.00 Uhr Too Sexy for Berne Coco Fay (D), Cut Supreme, Mad Morris, Stephen Davis, Flex. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Broadway Dance & Show-Band Live Musik. Dancing Schönbrunnen, Biel­ strasse. 20.30 Uhr ///////////////////////// Wabern 33_1/3 Die Nadel kratzt, die Boxen dröhen - heute solls wie gestern tönen. bernau, Seftigen­ strasse 243. 21.00 Uhr

Samstag, 14.03. Bern 70’ to Now DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenpl. 3. 22 Uhr 80’s A Selection of Pop, Rock & Wave. DJs Corey & Tom. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr A Hint of Mint Mousse T (D), Shik Stylko, Toni Granello, Live vocals by Sharon Phillips. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr Barfussdisco-Bern.ch – djalexbauert Worldmusic, Pop, Rock, Blues, Bollywood, Rai, Afro, Latin ... Dalmaziquai 69. 21 Uhr

Fiesta Latina Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton, HipHop & House. DJ Ron Ricky. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Hits am Stück DJ Herby. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr Minimal Funk Berne Optimist. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Panti-Christ Bad Taste Burlesque Reverend Beat-Man (Voodooo Rhythem Records), DJ’s John Player (7B /ZH), El Tiki (Sonic Nightmares / BE), Exotic Dancing Talets of: Tallulah Freeway, Clea Cutthroat, Lou Lou Bon Bon and many more. Klub ELF, Ziegelackerstrasse 11a. 22.00 Uhr Pop Stuff MCFlury. All Style Mix. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22 Uhr Quasi-Party DJane Pia. Quasimodo, Rathausg. 75. 22 Uhr Rock - Pop - Oldies - Blues Diverse DJs. Mainstreet Bar, Rest. Schützenhaus, Bottigenstr. 10. 20.00 Uhr Salsa Spettacolo DJ Caramelo y sus Amigos. Caffè Spettacolo, Schauplatzg. 11. 21.30 Uhr The Last Serious Shakedwon! DJs Madame Violence, el Tigre, Hans Friedensbruch, Spliff, Bertrand & Silvio Serioso. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 23.00 Uhr ///////////////////////// Freiburg Voodoo People Breakbeat. DJs Dfind, Daboo, F, VJ Pizz (Live Visuals). Vv: Eintritt frei. Fri-Son, Fonderie 13. 22.00 Uhr

Sonntag, 15.03. Bern After-Coq Electronic. Mike Machine. Formbar, Sandrainstr. 10. 05.00 Uhr Lindy Hop: Tanzabend Lindy Hop ist ein dynamischer, bodenständiger Paartanz aus dem Amerika der 30er Jahre. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 20 Uhr

Kino /// Film Alhambra

CineCinemaStar

Maulbeerstr. 3, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com

Bollwerk 21, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

15.30/23.00 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch 19.30 – Ab 16/14 Jahren – E/d/f Watchmen Verfilmung von A. Moores Comicroman über eine Gruppe von Superhelden, die in den Achtzigern am Rande des nuklearen Holocaust reaktiviert wird, um eine Verschwörung aufzudecken.

14.15/16.30/18.45/21.00 – Ab 14/12 Jahren – F/d Home Ein tragikomischer und spannender Film von Ursula Meier mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet. Soeben mit 3 Schweizer Filmpreisen ausgezeichnet, u.a. als Bester Film!

CineClub

Capitol 1

Laupenstrasse 17, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.00/16.15/18.30/21.00 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch The Pink Panther 2 Neue Abenteuer mit Inspektor Clouseau, der im Dream Team der besten Ermittler der Welt einem Superdieb nachspüren darf. Mit Steve Martin, Andy Garcia und John Cleese.

Capitol 2

Cinématte

Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch

14.45 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hotel for Dogs Originelles, freches und temporeiches Grossstadtkomödienabenteuer von Regie- Newcomer Thor Freudenthal und mit Emma Roberts als extrem tierliebe Teenagerin.

16.00 (So. 15.03.) – Dialekt Anne-Bäbi Jowäger I: Wie Jakobli zu einer Frau kommt Regie: Franz Schnyder; mit: Margrit Winter, Heinrich Gretler, Siegfrit Steiner, Ruedi Walter, Margrit Rainer; Nach dem Roman von Jeremias Gotthelf.

17.15/20.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Yes Man Komödie über einen Pessimisten (Jim Carrey), der seinem Leben neuen Schwung verleiht, indem er ausnahmslos alles bejaht und dabei erfährt, wie ein kleines Wort ein Leben verändern kann.

19.00 (Do. 12.03.) – Dialekt Fou de Coudre Regie: Stefanie Christ und Helen Lagger. Ein Essay über das Wesen und Wirken der Frau. Dokumentar­ film.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42 www.quinnie.ch 15.00/18.15 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Bienvenue chez les Ch’tis Völlig überraschend ist die charmante SommerKomödie zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten geworden. Brillant, lustig und berührend. 14.00 (Mi)/16.00 (Mi) Die Zauberlaterne Film zum Fürchten: Janni ist ein Mädchen und spielt im Film den Prinzen. Sie hat vor allem und jedem Angst, aber Angst und Schüchternheit können überwunden werden auch in einem Mantel- und Degenfilm. 20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Vicky Cristina Barcelona Sommerlich, verspielt, sexy und witzig. Star­ besetzte und hinreissende Liebeskomödie von Woody Allen. Oscar für Penélope Cruz: Beste Neben­­darstellerin.

CineBubenberg Laupenstrasse 2, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.00/17.00/20.00/23.00 (Fr/Sa) – Ab 12 Jahren – Englisch/Hindi/d Slumdog Millionaire Danny Boyles abenteuerliche Lebens- und roman­ tische Liebesgeschichte wurde soeben mit 8 Oscars ausgezeichnet, u.a. als Bester Film (Drama).

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/16.30/18.30/20.30/22.40 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Italienisch/d/f Pranzo di ferragosto Ein wunderbarer Film von und mit Gianni di ­Gregorio, der klug und feinfühlig über das Älter werden erzählt. – Als Vorfilm: ANIMATOU.

Panti-After Disco. Klub ELF, Ziegelackerstr. 11a. 5 Uhr

Bern Fu**ing Monday: Hanson vs. G-Star Welcome 2 our House. Vv: Freier Eintritt. Bierhübeli-Lounge, Neubrückstr. 43. 21 Uhr

Dienstag, 17.03. Bern Schlager und Oldies DJ Kosh. Quasimodo, Rathausg. 75. 20 Uhr

Mittwoch, 18.03. Bern Jukebox DJ Goofy. Quasimodo, Rathausgasse 75. 21.00 Uhr

18.30 (Sa. 14.03.) – E/d/f I Shot Andy Warhol Regie: Mary Harron; US/GB/1996. Die radikale Feministin Valerie Solanas, Verfasserin des «S.C.U.M.Manifests», in dem sie zur Vernichtung aller Männer aufrief, war besessen von Andy Warhol. 21.00 (Sa. 14.03., Mo. 16.03.) – Finnisch/d Leningrad Cowboys Go America Regie: Aki Kaurismäki. Irgendwo in der Tundra, im Niemandsland, haust die schlechteste Rock n’ Roll-Band der Welt, perfekt gestylt, doch ohne Publikum und ohne die geringste Chance auf Erfolg. 18.30 (So. 15.03., Mo. 16.03.), 21.00 (Fr. 13.03.) – Finnisch/d Lights in the Dusk R: Aki Kaurismäki; mit: Janne Hyytiäinen, Maria Heiskanen; SF/2006. Der dritte Film der LoserTrilogie stellt kompromisslos die Realität und die Würde des Menschen als wichtigste Werte ins Zentrum. 18.30 (Fr. 13.03.) – E/d/f Love is the Devil Regie: John Maybury; mit: Derek Jacobi, Daniel Craig, Tilda Swinton; GB/1997. Eine schillernde und zugleich sehr persönliche Annäherung an den englischen Maler Francis Bacon (1909-92). 21.00 (Do. 12.03.) Reto Caffis Kurzfilme Aufgrund der Oscar Nomination von Auf der Strecke als Bester Kurzfilm zeigen wir Reto Caffis Filme als Spezialprogramm.

CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15 (Mo)/17.00 (Mo)/20.15 (Do–Mi) Ab 12/10 Jahren – Französisch/d La classe – entre les murs Von Laurent Cantet. Selten löst ein Film eine solche Palette von Emotionen aus. Der Film ist gleichermassen ernst, subtil, bissig, aufwühlend und witzig. Unbedingt sehenswert! 10.40 (So) – Ab 14/12 Jahren – Hebräisch/d/f Waltz with Bashir Ein cineastisches Kunstwerk – das ungewöhn­ lichste Kinoerlebnis des Jahres. Soeben mit dem Golden Globe als Bester Auslandsfilm ausgezeichnet. Nur Hauptfilm!

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

The dansant Tanzvergnügen für Jung und Alt. Infos: Tel. 031 339 55 00. Kursaal, Schänzlistrasse 71-77. 15.30 Uhr

Montag, 16.03.

14.30 (Do-Mi)/17.30(Do-Di)/20.30(Do-Mi)/ 23.15 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Reader Ein Meisterwerk von Stephen Daldry, das vor ­Kunstfertigkeit nur so sprüht. Mit Ralph Fiennes, Bruno Ganz, David Kross, Kate Winslet (Oscar beste Schauspielerin).

14.00/18.35 – Ab 12/10 Jahren – OV/d/f La forteresse Zum ersten Mal durchdringt eine Kamera uneingeschränkt die Mauern eines Schweizer Empfangszentrum für Asylbewerber. Von Fernand Melgar. Bester Film, Locarno 2008!

GRATISTICKETS!

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

10.35 (So) – Ab 12/10 Jahren – Dialekt Schönheiten des Alpsteins Die eindrückliche Reise führt durch alle vier Jahreszeiten, die Natur und das Leben zwischen Säntis und Hoher Kasten. Ein Film von Thomas Rickenmann. Nur Hauptfilm! 16.15/20.50 – Ab 16/14 Jahren – E/d/f The Wrestler Eine brillante Milieustudie – Mickey Rourke zeigt eine schauspielerische Parforceleistung in der Geschichte eines alternden Show-Ringers am Ende seiner Karriere!

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Effie Briest Die preisgekrönte Julia Jentsch (Sophie Scholl) und Sebastian Koch in einer bewegenden Neuverfilmung des weltberühmten Romans von Theodor Fontane.

10.30 (So) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Let’s Make Money Erwin Wagenhofer folgt in seinem neuen Film der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem und zeigt Konsequenzen unserer Geldgier auf.

CineSplendid 1 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Milk Harvey Milk: Sein Leben veränderte die Geschichte. Sein Mut veränderte Leben. Oscar für Sean Penn als Bester Hauptdarsteller. Von Gus van Sant. 12.00 – Ab 14 Jahren – Dialekt Pausenlos Ein Essay über des Menschen wertvollstes Gut, die Zeit und ein Plädoyer für die Kunst des Atem­ holens. Ein Film von Dieter Gränicher.

CineSplendid 2 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 13.30/17.00 – Ab 12/10 Jahren – Englisch/d/f Australia Romantisches und actionreiches Abenteuerepos von Kult-Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge) mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham. 20.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Curious Case of Benjamin Button Visuell atemberaubendes und schauspielerisch gefühlsecht interpretiertes Kino von David Fin-cher mit Brad Pitt. Nominiert für 13 Oscars, u.a. als Bester Film.

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.45 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Madagascar: Escape 2 Africa Aufgedrehtes Sequel des Dreamworks Animationsabenteuers um vier Zootiere, die es diesmal auf ihren Heimatkontinent Afrika verschlägt. 17.30/20.30 – Ab 8/6 Jahren – E/d/f The Pink Panther 2 Neue Abenteuer mit Inspektor Clouseau, der im Dream Team der besten Ermittler der Welt einem Superdieb nachspüren darf. Mit Steve Martin, Andy Garcia und John Cleese.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 17.45 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Gran Torino Packendes Drama von Clint Eastwood über einen greisen Koreakrieg-Veteranen, der nicht mehr länger mit ansehen will, wie seine Nachbarschaft vor die Hunde geht. 14.30/20.45 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f He’s Just Not That Into You Wie im Kommunikationsdschungel von Mann und Frau Signale gedeutet werden müssen, weiss diese romantische Komödie mit Starbesetzung. Mit Jennifer Aniston, Ben Affleck, Scarlett Johansson.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 898, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.45 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Die wilden Hühner und das Leben Nach den beiden Blockbustern «Die Wilden Hühner» und «Die Wilden Hühner und die Liebe» geht es in «Die Wilden Hühner 3» wieder um die Irrungen und Wirrungen der Liebe und des Erwachsenwerdens. 17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Revolutionary Road Mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio besetztes Meisterdrama über ein Ehepaar, das aus der Konformität des Vorstadtglücks der Fünfzigerjahre ausbrechen will.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.45/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Gran Torino Packendes Drama von Clint Eastwood über einen greisen Koreakrieg-Veteranen, der nicht mehr länger mit ansehen will, wie seine Nachbarschaft vor die Hunde geht.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.45/17.45/20.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Confessions of a Shopaholic Verfilmung des Bestsellers von S. Kinsella als charmante Komödie. Isla Fisher kann als Finanzexpertin keinem Schnäppchen widerstehen - eine vergnüglich gefährliche Leidenschaft.


12. bis 18. März 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

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Kino /// Film Pathé Westside Riedbachstrasse 102, 031 560 70 70 www.pathe.ch 11.00 (Sa/So)/13.30 (Do-Mi) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Bolt Von Chris Williams, mit der Stimme von John Travolta. Ein Hund, der in einer berühmten TV-Serie spielt, glaubt seine Superkräfte seien real. 23.30 (Fr/Sa) – Ab 15/13 Jahren – Deutsch Defiance Daniel Craig als jüdischer Widerstandskämpfer: Eine Gemeinschaft von Flüchtlingen verschanzt sich in weissrussischen Wäldern. 11.00 (Sa)/14.00 (Fr/So/Mi)/17.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.00 (Fr/So/Mi)/23.15 (Sa) – E/d/f 11.00 (So)/14.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 17.00 (Fr/So/Mi)/ 20.00 (Do/Sa/Mo/Di)/22.45 (Fr) – Deutsch Ab 14/12 Jahren Gran Torino Koreakriegsveteran erfährt Läuterung durch Migranten-Nachbarn: Drama von und mit ­Altmeister Clint Eastwood. 15.15/21.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch He’s Just Not That Into You Mittelmässiges Star-Vehikel über Beziehungs­ probleme, das sich in fragwürdigen Geschlechter­ klischees erschlöpft.

Kino Reitschule: «Tintenfischalarm»

11.00 (Sa/So)/13.00 (Do-Mi) – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hexe Lilli Die Zauberhexe Surulunda sieht nur noch einen einzigen Ausweg: Eine würdige Nachfolgerin muss her, die das mächtige Buch beschützen soll. Doch ist das übermütige Mädchen Lilli wirklich die Richtige?

Zwischen 8000 und 20 000 Menschen in der Schweiz sind intersexuell, also mit einem uneindeutigen Geschlecht auf die Welt gekommen. Ihnen ist der Filmzyklus im März gewidmet. Der österreichische Dokumentarfilm «Tintenfischalarm» (2005) handelt von Alex, die sich als Junge fühlt und mit 12 erfährt, dass sie mit zwei Jahren von Chirurgen zu Alexandra gemacht wurde. Eine Odyssee beginnt. Fr., 13.3., 21 Uhr, Do., 19.3., 20.30 Uhr

Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com

18.30 (Sa. 14.03., Mo. 16.03.) – Franz. La piscine Regie: Jacques Deray, F/I 1968. Romy Schneider als Marianne, die mit ihrem Partner Jean-Paul (Alain Delon) Ferien in St. Tropez verbringt. Was als erotisches Idyll anfängt, bekommt bald tiefe Risse.

14.30/20.30 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch 17.30 – Ab 8/6 Jahren – E/d/f Marley & Me Mit Jennifer Aniston und Owen Wilson besetzte Beziehungskomödie um einen ungehorsamen, aber unerschütterlich liebenden Hund.

16.00 (So. 15.03.) – I/d/f Ludwig II Regie: Luchino Visconti, I/F/BRD 1972. Visconti gelingt es überzeugend, Leben und Leiden des Märchenkönigs Ludwig II. aufwendig zu beschwören und zugleich mehrfach kritisch zu brechen.

Jura 2

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Twilight Aufwühlende Vampirgeschichte basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyers, die durch die intensive Chemie der beiden Protagonisten beflügelt wird.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05 www.kellerkino.ch 14.30 (Sa. 14.03., So. 15.03.) – Italienisch/d/f La Tregua Rosis Film mit John Turturro in der Hauptrolle basiert auf Primo Levis Bericht über seine Rückkehr von Auschwitz. Ein Film über den verzweifelten Versuch aus dem Trauma von Auschwitz aufzutauchen. 10.30 (So. 15.03.) – OV/d/f Nomad’s Land Gaël Métroz sucht die Welt des Orients bei den nomadisierenden Völkern. Hier findet er auf Abwegen einen Teil des Orients wieder, den Nicolas Bouvier in «Die Erfahrung der Welt» beschrieben hat. 20.15 – Bosnisch/d/f Snijeg - Snow 6 Frauen, 1 alter Mann und 5 Kinder leben in Slavno. Der Krieg hat ihnen die Geliebten genommen. Und jetzt müssen sie dem Leben erst wieder so etwas wie Sinn abgewinnen. Ein Film gegen das Vergessen! 17.00 (So. 15.03., Sa. 14.03.) – OV/d Transasia Express Der Film des Berners Manuel Übesax und der Türkin Özay Sahin ist ein Roadmovie auf Schienen der Strecke Istanbul-Teheran, eine Collage aus Begegnungen, Musik und einer sich verändernden Landschaft.

11.00 (Sa)/14.00 (Fr/So/Mi)/17.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.00 (Fr/So/Mi)/22.45 (Sa) – E/d/f 11.00 (So)/14.00 (Do/Sa/Mo/Di)/17.00 (Fr/So/Mi)/ 20.00 (Do/Sa/Mo/Di)/22.45 (Fr) – Deutsch Ab 6/4 Jahren Marley & Me Regie: David Frankel. Ein Labrador sorgt bei einem Ehepaar als Kinderersatz für Unruhe. Mit Jennifer Aniston, Owen Wilson, Alan Arkin. Ein Labrador sorgt bei einem Ehepaar als Kinderersatz für Unruhe.

13.30 (So. 15.03.) – Deutsch Sissi Regie, Drehbuch: Ernst Marischka, Österreich 1955. Erster Teil der Trilogie, die Romy Schneider in der Rolle von Sissi, Kaiserin Elisabeth von Österreich, weltberühmt gemacht hat.

18.00 (Do-Mi)/23.45 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – E/d/f Milk Harvey setzt sich leidenschaftlich für die Belange der diskriminierten schwulen Community ein, was ihm zur politischen Karriere und grosser Berühmtheit verhilft, aber auch Gegner & Feinde provoziert.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch

11.30 (Sa/So)/14.00 (Do-Mi)/23.30 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – Deutsch Mord ist mein Geschäft, Liebling Romantische Komödie um einen verliebten Profikiller im Dienste der Mafia: mit Rick Kavanian und Nora Tschirner.

21.00 (Sa. 14.03.) Erik(A) – Der Mann der Weltmeisterin wurde K. Mayer, Österreich 2005. 21.00 (Fr. 13.03.) – OV Tintenfischalarm E. Scharang, Österreich 2005. 20.30 (Do. 12.03.) – OV/d Uncut – Warme Filme am Donnerstag: Chuecatown J. Flahn, Spanien 2007.

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (Mo. 16.03.) – Deutsch Frau mercedes – Alt werden auf dem Autostrich Sie hatte tausende Männer und liebt eigentlich die Frauen. Sie verkauft ihren Körper, aber nicht ihre Ehre. Sie könnte reich sein, doch sie hat gelebt. Bar ab 19h. 20.00 (So. 15.03.) Kurzfilme und Raritäten aus dem Lichtspiel Archiv Bar ab 19h.

18.30 – Italienisch/d/f Volevo solo vivere Mimmo Caloprestis Film ist in Zusammenarbeit mit Spielbergs Shoah Foundation entstanden. Neun italienische Juden erinnern sich an die Zeit des Grauens und den schweren Weg zurück ins Leben.

11.15 (Sa/So)/13.45 (Do-Mi) – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hotel for Dogs Das Hundehotel. Komödie mit Don Cheadle, in der zwei Kinder neun streunende Hunde in einem verlassenen Hotel unterbringen. Miz Emma Roberts, Jake T. Austin, Troy Gentile.

11.15 (So)/13.30 (Do/Sa/Mo/Di)/15.45 (Fr/Mi)/ 18.00 (Do/Sa/Mo/Di)/20.15 (Fr/So/Mi)/ 22.30 (Sa) – E/d/f 11.15 (Sa)/13.30 (Fr/So/Mi)/15.45 (Do/Sa/Mo/Di)/ 18.00 (Fr/So/Mi)/20.15 (Do/Sa/Mo/Di)/ 22.30 (Fr) – Deutsch Ab 10/8 Jahren Pink Panther 2 Von Harald Zwart, mit Steve Martin, Jean Reno, Andy Garcia, Alfred Molina. Die Fortsetzung des weltweit erfolgreichen Kinohits von 2006 mit Steve Martin als Inspektor Clouseau. 11.30 (Sa/So)/14.00/17.00/20.30 (Do-Mi) Ab 14/12 Jahren – E/d Slumdog Millionaire Von Danny Boyle mit Dev Patel, Irrfan Khan. Die Geschichte eines Waisenjungen aus Bombay. 11.30 (Sa/So)/14.00/16.30/20.00 (Do-Mi)/ 22.30 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Confessions of a Shopaholic Von P.J. Hogan, mit Isla Fisher, Hugh Dancy. Komödie basierend auf Sophie Kinsellas Bestseller «Die Schnäppchenjägerin». 20.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Curious Case of Benjamin Button Drama von David Fincher mit Brad Pitt und Cate Blanchett: Benjamin Button altert eigenartiger Weise rückwärts.

23.15 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch The International Clive Owen und Naomi Watts wollen eine der mächtigsten Banken zu Fall bringen. 14.00 (Fr/So/Mi)/17.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.15 (Fr/So/Mi)/23.00 (Sa) – E/d/f 14.00 (Do/Sa/Mo/Di)/17.00 (Fr/So/Mi)/ 20.15 (Do/Sa/Mo/Mi)/23.00 (Fr) – Deutsch Ab 14/12 Jahren The Reader Regie: Stephen Daldry. Die Adaption von Bernhard Schlinks Roman «Der Vorleser» um eine un­ gewöhnliche Beziehung. Mit Kate Winslet. 15.45 (So) – Ab 6/4 Jahren – Deutsch The Tale of Desperaux Von Gary Ross & Sam Fell, mit Emma Watson, Dustin Hoffman, Matthew Broderick. KinderbuchBestseller von Kate DiCamillo wird «The Tale of Desperaux» nun auch als computeranimierter Trickfilm lebendig.

18.15 – Ab 16/14 Jahren – Deutsch The Wrestler Das grandiose Comeback von Mickey Rourke: Als alternder Profi-Wrestler entdeckt er väterliche Gefühle. 17.00 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Twilight Die Vampirromanze ist eine Verfilmung des ersten Bandes der Bestsellerserie von US-Autorin Stephenie Meyer. 13.00 (Fr/So/Mi)/16.30 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.00 (Fr/So/Mi)/23.30 (Sa) – E/d/f 13.00 (Do/Sa/Mo/Di)/16.30 (Fr/So/Mi)/ 20.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 23.30 (Fr) – Deutsch Ab 16/14 Jahren Watchmen Regie: Zack Snyder. In der Anti-SuperheldenGeschichte werden ehemalige Superhelden von einem Mörder terrorisiert. Mit Carla Gugino, Malin Akerman, Jeffrey Dean Morgan. 15.45/21.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Yes Man Weil er beruflich wie privat alles ablehnt, steckt er in einer existenziellen Krise. Da polt ihn ein Selbsthilfeprogramm um, das auf genau einem Prinzip beruht - zu allem und jedem «ja» zu sagen.

Rex Schwanengasse 9, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 10.40 (So) Amerikas Südwesten Von Peter und Therese Haussener. 14.00 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hexe Lilli Verfilmung der beliebten Knister-Bücher, in denen ein kleines Mädchen mit Hilfe eines Drachens und eines Zauberbuches den Kampf gegen einen finsteren Zauberer aufnimmt. 16.15 (Do-Mi)/23.00 (Fr/Sa) – Deutsch 18.30/20.45 (Do-Mi)– E/d/f Ab 16/14 Jahren The Unborn Der führende Schreiber für Horror D. S. Goyer (The Dark Knight), erforscht menschliche Urängste in einer packenden Schreckensodyssee: Ein ungeborener Dämon terrorisiert eine junge Frau.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.45/17.15/20.00 (Do-Mi) 22.30 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Confessions of a Shopaholic Verfilmung des Bestsellers von S. Kinsella als charmante Komödie. Isla Fisher kann als Finanzexpertin keinem Schnäppchen widerstehen - eine vergnüglich gefährliche Leidenschaft.

Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch 20.30 (Sa. 14.03., Mo. 16.03.), 21.00 (Di. 17.03.) – F/d César et Rosalie Regie: Claude Sautet, BRD/F/I 1972. César et Rosalie ist eine Art burlesker Jules et Jim, an dessen Ende der Beginn einer grossen Männerfreundschaft steht.

Uwe Schönbeck, Sänger und Schauspieler

Foto: Christoph Hoigné BKA_Plak_quer_Schönbeck_def.indd 1

Romy Schneider als Marianne und Alain Delon als Jean-Paul waren nur noch auf der Leinwand ein Liebespaar. Im realen Leben war ihre Beziehung längst vorbei. «Ich küsse ihn, wie ich jeden anderen Schauspieler auch küssen würde», schrieb Romy Schneider in einem Brief an eine Freundin während den Dreharbeiten zu «La Piscine». Tönt, als hätte sie sich selber davon überzeugen müssen, dass Alain Delon «passé» war. Denn «jeder andere» war der vielleicht schönste Mann der Welt ganz bestimmt nicht und schon gar nicht für Romy Schneider. Der unerschrockene Filou und die brave «Sissi» hatten sich in den 1950er-Jahren in Paris bei gemeinsamen Dreharbeiten kennen und lieben gelernt. Kurz nachdem sich das junge Paar auf Wunsch von Romys Verwandtschaft verlobt hatte, machte sich Alain Delon aus dem Staub. Romy Schneider erfuhr aus der Zeitung, dass er eine andere heiraten würde und unternahm einen Selbstmordversuch. Wilde Spekulationen Tempi passati im Jahre 1968: Alain Delon höchstpersönlich bat seine Ex-Verlobte im Krimi «La Piscine» mitzuwirken. Romy Schneider, mittlerweile mit dem Theaterregisseur Harry Meyen verheiratet und Mutter eines Sohnes, liess sich am Flughafen von Alain Delon in Anwesenheit der versammelten Presse abholen. Die Begrüssung hätte nicht herzlicher ausfallen können. Natürlich wurde wild spekuliert, ob die «amour fou» nun wieder von vorne losgehen würde. Prickelnd ging es zumindest im Film zu und her. Delon spielt Jean-Paul, Romy Schneider seine Frau Marianne. Das gut situierte Paar verbringt Ferien in Saint Tropez in einer Villa mit Pool. Alles verläuft ruhig bis unerwarteter Besuch auftaucht: Henry (Maurice Ronet), der Ex-Geliebte von Marianne und seine Tochter (Jane Birkin) stören die Harmonie beträchtlich. Französischer Hitchcock Vergangene Leidenschaften flackern wieder auf. Marianne, die nachts verführerisch im Pool ihre Runden dreht, flirtet heftig mit Henry, Jean-Paul wirft hingegen ein Auge auf die Tochter seines Rivalen. Die Männer geraten in Streit. Jemand ertrinkt im Pool. Ein Unfall? Marianne weiss, was passiert ist, aber sie schweigt. Mangels Beweisen kann dem Mörder nichts nachgewiesen werden. Ob die Überlebenden die nächsten Ferien gemeinsam verbringen werden? Der 2003 verstorbene Regisseur Jacques Deray gilt zu Recht als französischer Hitchcock. Seine Thriller sind atmosphärische Psychogramme, die Unbehagen auslösen. Ewige Prinzessin Für Romy Schneider, die bestrebt war ihr Sissi-Image loszuwerden, war die Rolle der Marianne ein Glücksfall. Sie konnte in «La Piscine» eine gereifte, zwiespältige Frau spielen und sich so dem Publikum von einer anderen Seite präsentieren. Während man die 1981 viel zu früh verstorbene Schauspielerin in Frankreich als Charakterdarstellerin verehrt, bleibt sie in Deutschland bis heute vor allem als Sissi in Erinnerung. «Die Rolle klebt wie Griesbrei an mir», klagte Romy Schneider einst. Ganz abwaschen liess er sich nicht einmal mit gewagtem Plantschen im Swimmingpool.  Helen Lagger

Kino Kunstmuseum

18.30 (Di. 17.03.) – Deutsch Ich war neunzehn Regie: Konrad Wolf, DDR 1967. Der in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges. Mit Einführung.

Statt als zuckersüsse Sissi überzeugt Romy Schneider in Jacques Derays «La Piscine» von 1968 als reifer Vamp. Prickelnde Spielchen an einem Pool in Saint-Tropez enden mit einem Mord.

16.30/18.45/21.00 (Do-Mi)/23.15 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch The Unborn Von David S. Goyer, mit Odette Yustman, Gary Oldman, Meagan Good. Eine junge Frau erleidet Alpträume wegen ihres ungeborenen Zwillingsbruders.

w w w . k u l t u r a g e n d a . b e

11.00 (So. 15.03.) – Dialekt Chantal Michel - Körper als Inszenierung und Irritation Regie, Drehbuch: Alain Godet, CH 2008. Berner Kinopremiere des Filmportraits über die Berner Künstlerin Chantal Michel. In Anwesenheit von Chantal Michel und Filmemacher Alain Godet.

Klappe für «La Piscine»

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Kino Kunstmuseum, Bern Sa, 14.3., und Mo, 16.3., 18.30 Uhr www.kinokunstmuseum.ch

Jeden Mittwoch im

9.3.2009 19:38:50 Uhr


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Was fliegt denn da?

Smalltalk Uwe Schönbeck, Schauspieler und Opernsänger, hat für das Familienkonzert mit dem Jugendsinfonieorchester des Berner Konservatoriums die schönsten Perlen aus Wagners Nibelungenkoloss herausgepickt.

ZVG

«Ein Kühlschrank und fünf Plastikstühle machen in Kairo ein Strassenkaffee», hat San Keller bei seinem KairoAufenthalt festgestellt. Er ist einer der 7 Schweizer unter den 30 Kunstschaffenden, die als Artists in Residence auf Einladung von Pro Helvetia in Kairo waren. Ihn faszinierten die vielfältigen Möglichkeiten, so eine Sitzgelegenheit zu reparieren. Hätte sich Alladin auf diesem Teppich halten können? «Flying carpet» des Iraner Künstlers Farhad Moshiri. Ein paar neue Stühle brachte er deshalb mit nach Hause. Ein Stuhl Rechmaoui: er hat den Grundriss der dem scheinbar idyllischen Dorf um eine und ein Heft mit Fotos geflickter Stüh- Stadt Beirut in Kautschuk gegossen. Die Simulation mit realen Ausmassen hanlen bilden nun ein Kunstwerk – wobei Grös­se von 7 mal 8 Metern und der Titel delt, gebaut für israelische Soldaten, um sich der Käufer verpflichtet, bei allfäl- «Teppich» verleiten zum Darüberschrei- mögliche Angriffsszenarien auf paläsliger Beschädigung das lädierte Objekt ten. Die Fussabdrücke bleiben auf dem tinensische Siedlungen zu trainieren. schwarzen Kautschuk sichtbar, und man Die rein dokumentarischen Arbeiten gemäss Anleitung zu restaurieren. fühlt sich fast schuldig, hat man eben wirken neben künstlerischen Arbeiten doch nicht einen Teppich betreten, son- wie dieser unverdaut. Disney setzte Aladin auf den Teppich Der fliegende Teppich ist ein altbekann- dern Kunst und Beirut. Raeda Saadeh Ergänzt wird die Ausstellung durch tes mythisches Fortbewegungsmittel saugt in ihrem Video «Vacuum» Staub, Leihgaben aus dem Museé d’Ethno­ aus dem Orient. In der ursprünglichen aber nicht auf einem Teppich, sondern graphie de Genève: historische KunstFassung von «Aladin und die Wunder- in der Wüste. Die 31-jährige Palästinen- handwerksstücke wie eine alte Puppe, lampe» wird das Bett der Prinzessin serin setzt sich in ihren Performances, Eselsschmuck aus Ägypten oder ein vom Geist der Lampe durch die Luft ge- Videos und Installationen kritisch mit Krokodillederetui für Messer. Dieser tragen – ein fliegender Teppich kommt dem überlieferten moslemischen Frau- Brückenschlag von der Geschichte in gar nicht vor, erst Walt Disney hat ihn in enbild auseinander. die Gegenwart wäre gar nicht nötig, die die westlichen Köpfe gebracht. Auch der Kraft der Kunst entfaltet sich auch ohne Iraner Künstler Farhad Moshiri greift Politische Kunst dies; zumal sehr informative Texttafeln den Orientteppich auf. «Ich habe eine Irritierend wirken schwarzweisse Foto- die Besucher mit der zeitgenössischen Faszination für Ikonen und Klischees», grafien, die einfach nur Landschaften Kunst nicht allein lassen. gesteht er. Aus einem Stapel Teppiche abbilden. Der israelische Fotograf Yaron  Nina Heinzel hat er die Form eines Kampfflugzeu- Leshem spielt mit unseren vorgefassten \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ ges herausgestanzt und nennt die Ins- Erwartungen gegenüber der Echtheit ei- Zentrum Paul Klee, Bern tallation «flying carpet». Nicht fliegen ner Landschaftsfotografie. Erst auf den Ausstellung bis 16.8. kann dagegen der Teppich von Marwan zweiten Blick zeigt sich, dass es sich bei www.zpk.org

Uwe Schönbeck, Sie haben schon öfters Programme für Kinder aufgeführt. Etwa die unvergessliche Interpretation des «Karnevals der Tiere» von Camille Saint-Saëns. Theater hat eine grosse Verführungskraft, bei Kindern noch mehr als bei Erwachsenen. Es macht unheimlich Spass, zu erleben, dass man sie verzaubern kann. Vor ein paar Jahren machte ich eine Weihnachtslesung mit Kindern. Ich bin noch heute stolz darauf, dass nach der Vorstellung auf dem einen oder anderen Sitz ein feuchter Fleck zurückblieb, weil sich die Kinder beim Zuhören so vergessen hatten. Richard Wagners «Ring des Nibelungen» ist nicht gerade der typische Stoff für Kinder. Was haben Sie denn aus dem mächtigen Zyklus von vier Opern ausgewählt? Man kann natürlich nicht die ganze Musik von rund 16 Stunden Dauer spielen. Also haben wir die Highlights zusammengestellt. Da kommen ja Riesen und Zwerge und Drachen vor, die für Kinder sicher sehr spannend sind. Auf der anderen Seite haben wir die Liebesgeschichten, die Erbstreitigkeiten und die inzestuösen Verwicklungen weggelassen. Letztlich geht es darum, den Kindern eine Erinnerung einzupflanzen, dass der «Ring des Nibelungen» eine spannende Geschichte ist. Die Kinder und Jugendlichen von heute sind eher mit Tolkiens «Herr der Ringe» aufgewachsen als mit dem Ring des Nibelungen. Letztlich dieselbe Geschichte … Genau. Alle haben ja ein Ziel: die Macht zu erringen. Darin gleichen sich Zwerge und Riesen und Götter und Menschen – alle wollen dasselbe und hauen sich gegenseitig die Köpfe ein. Da ha-

ZVG

Juri Steiner hat im Zentrum Paul Klee mit der zeitgenössischen Ausstellung «Traum und Wirklichkeit» einen wichtigen Schritt in die Gegenwart gemacht. Passend zum Jahresthema Orient, beschäftigt sich diese Ausstellung mit der aktuellen Kunst des Nahen Ostens.

Uwe Schönbeck im Land der Drachen. ben wir uns natürlich überlegt, wie machen wir das für Kinder? Sicher nicht so, wie in der legendären Produktion mit Regisseur Herbert Wernicke in Brüssel, der all die vielen Leichen auf der Bühne hat liegen lassen – natürlich als Puppen. Da ich dort in verschiedenen Rollen aufgetreten bin, konnte ich mich in der Folgevorstellung selber grüs­sen. Bei der Götterdämmerung war die Bühne übersät mit Toten, da es weniger gibt, die überleben, als solche, die auf der Strecke bleiben. Also schlüpfen Sie in die Rolle des Zwergenkönigs Alberich, der in einer Höhle den Schatz bewahrt. Alberich, der vielleicht im Kostüm eines Clochards auftreten wird, erzählt in groben Zügen die ganze verworrene Geschichte, die lange Jagd nach dem Nibelungenschatz. Ich bin eifrig dabei, den Text dafür zu schreiben, habe auch schon ein paar Melodramen dafür erfunden. Die Musik, elf Nummern, hat Matthias Kuhn ausgewählt, der Leiter des Jugendsinfonieorchesters. Natürlich fehlen auch hier die Highlights nicht: der Walkürenritt, der Streit der Riesen oder die Schmiede, wo der Ring geschmiedet wird. Dort, wo ein paar Takte nur Schlagwerk vorkommt, wird das Ganze sogar interaktiv: Die Kinder im Publikum können kräftig mitschmieden.  Christoph Hoigné \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kultur-Casino Bern, Grosser Saal Sa., 14.3., 11 Uhr www.bsorchester.ch

Von der Hauswand in die Galerie Street Art, Strassenkunst zu deutsch, scheint eine junge Disziplin zu sein. Trotzdem hat sie bereits ernste Duftmarken gesetzt, im Werk eines Jean-Michel Basquiat beispielsweise oder aktuell beim Engländer Banksy. Denn ja: Street Art ist eng verknüpft mit Graffiti, jener Kunstform, die Hauswandbesitzer und SBB gleichermassen in Rage versetzt. Als Hausbesitzer dürfen sie hier trotzdem weiterlesen, denn «Street art kann man nicht in einer Galerie ausstellen, das ist ein Widerspruch in sich», sagt Patrick Urwyler bestimmt. Konsequenterweise müsste man von «urban contemporary art» sprechen, von zeitgenös-

sisch urbaner Kunst. Die teilt sich mit der Street Art zwar die Formensprache, ist aber eine kunstgeschichtsbewusste und weil verkäuflich auch legale Weiterentwicklung. Der Berner Student zeitgenössischer Kunstgeschichte ist der führende Kopf der Aktion auf dem Waisenhausplatz und gleichermassen Fan wie Experte jener Kunstform, die auf der Strasse begann: «Ich studierte ein Jahr lang in Berlin und habe dort die ganze StreetArt-Szene gesehen, die sich um ein paar Galerien gebildet hat und die es in dieser Konzentration nirgendwo sonst gibt.» Schon bald war Urwyler klar, dass er diese Kunst mit nach hause bringen wollte.

ZVG

Kunst im Container Zwei Jahre lang trug er mit drei Partnern von Artacks die Idee einer Galerie für junge, urbane Kunst herum. Aber bald einmal musste das Quartett einsehen, dass die Miete eines Galerieraumes ihr Budget zeitlich und finanziell sprengte. «Wir stiessen ein erstes Mal an unsere Grenzen, machten aber aus der Not eine Tugend und kamen deshalb auf die Idee einer vagabundierenden Galerie.» Um ein Haar hätte einmal die Zwischennutzung eiDie «Gramoböflis» genannten Siebdrucke auf Beton werden in ner ehemaligen Metzgerei geklappt. Letztendlich der Galerie ausgestellt.

ZVG

Sie ist fast so schnell wieder weg wie ein Sprayer in der Nacht. Wer die temporäre Galerie von Artacks auf dem Waisenhausplatz besuchen will, muss sich sputen.

Ein Modell des abgelehnten Siegprojektes für die Gestaltung der Klinik Permanence in Bümpliz. aber debütiert Artacks auf dem Waisenhausplatz zusammen mit einer anderen Initiative. Die Gruppe Sodium der Berner Hochschule der Künste (HKB) stellt für Kulturprojekte einen Schiffs­ container zur Verfügung. Den benutzt Artacks bei seinem ersten Einsatz als Leinwand und Galerie gleichzeitig. Abgelehntes Siegprojekt Das junge Berner Künstlerduo S-Y-L-G wird die Aussenwände des Containers künstlerisch bearbeiten. Im Inneren stellt Urwyler weitere Werke aus, die

man kaufen kann – genau wie den ganzen Container. Ziel der Aktion ist es, mit Kunst ganz nahe an das Publikum zu treten, Hemmschwellen abzubauen, die gegenüber etablierten Galerien bestehen, und Kunst zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Der Container wird wohl jedes Studentenbudget sprengen, aber die Siebdruck-Edition zur Aktion ist mit 50 Franken pro Blatt auch für schmale Portemonnaies erschwinglich. Mit S-Y-L-G präsentiert Artacks Künstler, die den Graffiti-Stil auf moderne Kunst anwenden. Die HBK-Absolventen

gewannen den Wettbewerb für die Aus­ sengestaltung der Klinik Permanence in Bümpliz. Der Betreiberin Hirslanden war das Siegerprojekt allerdings zu knallig und verweigerte S-Y-L-G die Umsetzung. Am Container wird das Duo deshalb eine Arbeit anbringen, die darauf Bezug nimmt.  Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Artacks, Waisenhausplatz, Bern Vernissage Mi., 17.3., 18 Uhr, Galeriebetrieb Di., 16.3., bis Do., 18.3., 10–20 Uhr www.artacks.ch

Berner kulturagenda 2009 N° 11  

«Langsam kommt die Nervosität», ge- steht Christoph Haller. Die Eröffnung des Clubs Bonsoir steht vor der Tür und seine Macher sind hibbelig...

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