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N°29 Donnerstag bis Mittwoch 21. bis 27.7.2011 www.kulturagenda.be

Wie lustig sind die Deutschfreiburger wirklich? Ein Ausflug ins Sensler Museum von Tafers. Seite 3

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Gehören zum Interessantesten, was die New Yorker Jazzszene derzeit zu bieten hat: der Pianist Vijay Iyer und der Saxofonist Rudresh Mahanthappa.

Vijay Iyer und Rudresh Mahanthappa gehören zu den interessantesten Jazzmusikern, die in der New Yorker Szene derzeit mitmischen. Am Freitagabend sind der Pianist und der Saxofonist zu Gast an den Langnau Jazz Nights. Langnau ist ein unbedeutender Fleck auf der Weltkarte. Nicht so, wenn es um Jazz geht. Denn Walter Schmoker, Gründer und künstlerischer Leiter der Langnau Jazz Nights, holt jedes Jahr im Sommer eine Reihe hochkarätiger Mu­ siker, vornehmlich der New Yorker Jazz­ szene, in den Chrachen im oberen Em­ mental. Auch dieses Jahr stehen vom 26. bis zum 30. Juli bekannte Namen wie Ravi Coltrane und John Scofield auf dem Programm. Bekannte Namen; das bedeutet jedoch oft Konzerte mit wenig Überraschun­ gen. Entweder weil man die Band schon x-mal hören konnte wie im Fall von The Bad Plus. Sie spielte vor gerade mal ei­ nem halben Jahr letztmals in Bern. Oder weil die Musiker die produktivste Zeit ihrer Karriere hinter sich haben,

mittlerweile vor allem vom Ruhm zeh­ ren und das aktuelle Schaffen nur noch ein Abglanz vergangener Zeiten ist. Das jüngste Album, «A Moment’s Peace», von John Scofield weckt Befürchtungen in diese Richtung. Spannendes Duokonzert Ganz anders das Duokonzert mit Vijay Iyer und Rudresh Mahanthappa: Die rhythmisch und harmonisch hochkom­ plexe Musik des Pianisten Iyer und des Saxofonisten Mahanthappa greift Ele­ mente indischer Musik sowie der USamerikanischen Jazztradition auf – weit davon entfernt, je in der billigen Ecke des Ethno-Fusion-Sounds zu landen. Dies gelingt, weil sie nicht der Versu­ chung anheimfallen, klischierte indi­ sche Melodien in die Sprache des Jazz

zu übersetzen, sondern das Wesen der indischen Musik in ihrer rhythmischharmonischen Tiefenstruktur erfor­ schen. Das Programm «Raw Materials» datiert aus dem Jahr 2006 und wurde von Publikum und Kritikern mit Lob überhäuft. In Langnau darf man ge­ spannt sein, wie sich das Programm in den letzten fünf Jahren weiterentwi­ ckelt hat. Beide sind nämlich unglaub­ lich produktiv und haben seither in verschiedenen Besetzungen eine ganze Reihe weiterer bemerkenswerter CDs veröffentlicht. Darüber hinaus wurde Iyer, der vor seinem Musikstudium ei­ nen Masterabschluss in Physik machte und einen Doktortitel trägt, im vergan­ genen Jahr von der Vereinigung der USamerikanischen Jazzjournalisten zum Musiker des Jahres gewählt. Direkt aus Rumänien Neben den gewöhnlichen Abendkonzer­ ten bieten die Langnau Jazz Nights mit der Jazzparade am Schlussabend einen

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ganz speziellen Anlass: Zum Abschluss der parallel zum Festival stattfindenden Jazzworkshops für talentierte Nach­ wuchsmusiker ziehen die Studieren­ den der Workshops durch die Strassen des Dorfes. Angeführt werden sie vom Fischermann’s Orchestra. Die 17-köp­ fige, aus jungen Jazzmusikern beste­ hende Street Band aus Luzern kommt pünktlich auf die Jazz Nights von ihrer alljährlichen Sommertour zurück, die sie diesmal nach Rumänien geführt hat. Nicht zuletzt auch mit dieser Jazzpara­ de und den täglich auf dem Dorfplatz stattfindenden Gratiskonzerten des OffFestivals verwandeln die Langnau Jazz Nights das beschauliche Dorf in eine respektable Kulturstadt. David Loher \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Langnau Jazz Nights, Langnau Di., 26., bis Sa., 30.7. Konzerte jeweils ab 21 Uhr www.jazz-nights.ch

Neben den Festivalgiganten versüssen uns zahlreiche kleine Open Airs den Sommer. «Am Schluss», das zehntägige Musikfestival des Mokka-Betreibers Pädu Anliker in der Thuner Innenstadt, ist eines davon.

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Mühleplatz, Thun. Mi., 20., bis Sa., 30.7., jeweils 20 Uhr. Programm: www.amschluss.ch

Die Kunsthistorikerin Anna Bähler ist Kunstvermittlerin und Pädagogin im Kunstmuseum Bern sowie im Historischen Museum. In letzterem leitet sie die Führung «Von Herzog Berchtold V. bis Napoleon – zur Geschichte Berns». (Bern, So., 24.7., 11 Uhr)

2. Ernest Biéler im Kunstmuseum Bern (bis 13.11.) Biéler schuf ein äusserst spannendes und vielseitiges Werk zwischen Jugend­ stil, Symbolismus und Realismus. 3. «Les Misérables» auf dem Münsterplatz (Do., 21., bis Sa., 23., und Mi., 27.7., 20 Uhr) Das spätmittelalterliche Figurenportal des Berner Münsters bietet eine gran­ dio­se Kulisse. Zudem war Victor Hugo ein begnadeter Schriftsteller.

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zum zweiten Mal «Am Schluss» spielt. Daneben gibts Musik aus den Nachbar­ ländern: Neben dem bayrischen Lieder­ macher Hans Söllner und Funk-Star Juan Rozoff aus Paris trifft man auf Nidi’d’Arac, die traditionelle italienische Rhythmen mit elektronischen Klängen verbindet. Bluesige Songs von Kareyce Fotso (Kamerun) und der eklektische Mix aus Flamenco, Rock, Latin und Blues der Castillo-Brüder (Austin, Te­ xas) runden das Programm ab. Michelle Schwarzenbach

von Anna Bähler

1. «Elsi, die seltsame Magd» im Schlosshof Erlach (Fr., 22., Sa., 23., und Mi., 27.7., 20.15 Uhr) Eine mitreissende Tragödie nach Jere­ mias Gotthelf, die zur Zeit des unterge­ henden alten Berns spielt.

Ein Festival zum Anfassen Absperrgitter, Security und Give-aways wird man am Festival «Am Schluss», das vom 20. bis 30. Juli auf dem Müh­ leplatz in Thun stattfindet, vergeblich suchen. Vielmehr stellt ein kleines Team mit geringen Mitteln eine Gratis­ veranstaltung mit «moralischer Spen­ depflicht» auf die Beine. «Es ist ein Mi­ nimalding, dafür umso näher bei den Leuten», sagt Pädu Anliker, Festivalchef und Betreiber des Café Mokka in Thun. Heuer bestreiten die Schweizer die Hälfte der zehn Auftritte, darunter drei Berner Bands: die Hip-Hop-Combo Churchill, die Balkanbrassband Trak­ torkestar sowie Stiller Has, der schon

3 Kulturtipps

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New Yorker Jazz im oberen Emmental

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Noch ein Ausflug: Im «Bären Buchsi» harmoniert Beat Wyss Gastronomie mit dem Kultur­ programm von Jüre Hofer.

Mit neuer Single zu Gast am Festival «Am Schluss»: Chansonnier Michael von der Heide.

Einen Theatermuffel würde ich zu «Les Misérables» mitnehmen, … ... weil er sich an den witzig-makabren Darstellungen des Jüngsten Gerichts und an Berner Altstadt-Luft erfreuen kann.


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Freilichtschauspiel «Les Misérables» – Schicksal, Tod und Liebe 30. Juni – 5. August, jeweils Mit t woch, Donnerstag, Freitag, Samstag 20.00 – 22.30 Uhr Münsterplatz w w w.freilichtspiele-muensterplatz.ch Anyone can play guitar festival Stromgitarren – kleiner. feiner. schneller. 2. Juli, 14.00 – 22.00 Uhr Musikpavillon, Kleine Schanze w w w.anyone- can-play-guitar.ch

HappyHourMusic Feierabendkonzer te mit Park feeling 8., 15., 22. und 29. Juli sowie 4. August 19.00 – 21.00 Uhr Musikpavillon, Kleine Schanze w w w.ideebern.ch

Marzili-Movie Argentinische Filme im Marzilibad 28. – 30. Juli, 21.00 Uhr 30. Juli, ab 23 Uhr: dem Filmthema angepasste Fiesta im 5ème ETAGE, Mühlenplatz 11, Mat te w w w.marzili-movie.ch

Buskers Bern Strassenmusik-Festival 30 Gruppen auf 30 Plätzen 11. – 13. August, 18.00 – 24.00 Uhr Untere Altstadt w w w.buskersbern.ch

BeJazzSommer Ak tueller Jazz in Bern 2. – 4. August, ab 20.30 Uhr 5. und 6. August, ab 20.00 Uhr Rathausplatz w w w.bejazz.ch

Berner Symphonieorchester Helden, My then und Legenden 27. August 2011, 20.30 Uhr Bundesplatz w w w.bernorchester.ch

WÄHREND SIE DIESES INSERAT LESEN, bestellen andere längst Karten für die Konzerte mit Claudio Abbado, Maurizio Pollini und Vladimir Jurowski.

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Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 151 683 Ex., verein@kulturagenda.be Gesamtleitung: Beat Glur, beat.glur@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Leitung: Michael Feller (mfe), michael.feller@kulturagenda.be Stv. Leitung: Silvano Cerutti (cer), silvano.cerutti@kulturagenda.be Michelle Schwarzenbach (mis), michelle.schwarzenbach@kulturagenda.be Produktion/Layout: Nelly Jaggi, nelly.jaggi@kulturagenda.be Druckvorstufe: prepress@anzeigerbern.ch Praktikum: Katharina Bornhauser (bor), Sarah Müller (sam), praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Regine Gerber, Ruth Huber, Helen Lagger, David Loher, Magdalena Nadolska Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Seftigenstrasse 310, Postfach 357, 3084 Wabern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 31 erscheint am 3.8.11. Redaktionsschluss 21.7.11 Nr. 32 erscheint am 10.8.11. Redaktionsschluss 28.7.11 Agendaeinträge: Nr. 31 bis am 27.7.11 / Nr. 32 bis am 3.8.11 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten.

Verlag/Inserate Berner Kulturagenda: Barbara Nyfeler Kontaktadresse: Publicitas AG, Seilerstrasse 8, 3001 Bern Tel. 031 384 12 64, Fax 031 384 12 13 barbara.nyfeler@kulturagenda.be, verlag@kulturagenda.be www.kulturagenda.be Inserateschluss Nr. 31 ist der 27.7.11 Inserateschluss Nr. 32 ist der 3.8.11 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

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Trotz Stadt-Land-Graben – das Volk tanzt Schwüle Luft, schummriges Licht, die Musik spielt zum Tanz auf. Tangotän­ zer, Lindy-Hopper und Salsafreaks be­ völkern die Bühne – und dann taucht ein Paar in Schweizer Tracht auf. Was haben die denn hier verloren? Wir sind mitten im Stück «Nacht­ schwärmer» des Tanzensembles D Schwyz tanzt (siehe Box). In der neuen Tanzproduktion von Sjoukje Benedictus treffen Tanzstile aufeinander, die einen Gegensatz zwischen Stadt und Land of­

«Nachtschwärmer» In der neuen Produktion von Sjoukje Benedictus, «Nachtschwär­ mer», wird über die Kulturgrenzen hinaus getanzt. Die acht Tänzerin­ nen und Tänzer von D Schwyz tanzt führen ein Spiel der Annäherung der Stil auf. Die musikalische Klam­ mer bildet SULP, die «Swiss Urban Ländler Passion» unter der Leitung von Markus Noser. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kulturhof Schloss Köniz Di., 26. und Mi., 27.7., 20.30 Uhr www. kulturhof.ch

fenbaren. Auf der einen Seite die in der Stadt populären südamerikanischen Tänze, auf der anderen Seite der länd­ liche Schweizer Volkstanz. «D Schwyz tanzt will diese Grenze aufbrechen», sagt die Holländerin Benedictus, die seit 15 Jahren und 7 Produktionen gegen das schwierige Verhältnis vieler Schwei­ zer zu Volkstänzen antanzt. Tanzen ist unpolitisch Der Stadt-Land-Graben sei beim Tanz so tief, weil er sich mit einem politischen Links-Rechts-Graben decke, glaubt Be­ nedictus: «Eine Tracht verbindet man in der Schweiz mit der SVP, dabei hat sie nichts mit Politik zu tun.» Die Annähe­ rung der Tänze geht also auch mit dem Ziel einher, die Sache zu entpolitisieren. Die Skepsis zwischen ländlicher Volks­ kultur und der städtischen Hochkultur ist aber nach wie vor gross. Das merken auch die traditionellen Tanzvereine. «Besonders bei den städtischen Volks­ tanzkreisen besteht ein Nachwuchspro­ blem», sagt Astrid Heinzer, Präsidentin der Arbeitsgruppe Schweizer Volks­ tanzkreise (ASV). Den Grund dafür sieht sie aber weniger im politischen La­ gerdenken, sondern in der Gestaltung

der Freizeit. «Früher war man im Ver­ ein aktiv, heute legen sich die Jungen in ihrer Freizeit kaum mehr fest», sagt sie. Auch auf dem Land haben die traditio­ nellen Tanzkreise Mühe, ihre Mitglie­ derzahlen zu halten. Johannes SchmidKunz, Geschäftsführer der Schweizer Trachtenvereinigung (STV), bestätigt die Einschätzung von Astrid Heinzer: «Allgemein ist der organisierte Tanz am Schrumpfen.» Die STV ist die Dachor­ ganisation der regionalen Volkskultur­ gruppen, wobei der Volkstanz eine von mehreren Sparten ist. Die Entwicklung lässt sich an den Mitgliederzahlen ab­ lesen: Gab es 1990 noch rund 18 000 organisierte Volkstänzer, waren es 2010

noch 12 500, also 30 Prozent weniger. Dies, «obwohl das Image der Volkskul­ tur hierzulande so gut ist wie schon lan­ ge nicht mehr», wie Schmid-Kunz sagt. Strenge Choreografien verlieren an Reiz Dieser Widerspruch gründe darin, dass die alten Strukturen langsam aufbre­ chen. Wie bei den Trachten und dem Jodeln sind die Volkstanzkreise tradi­ tionell relativ straff organisiert. Das passt vielen nicht mehr. Auch die eher strengen Choreografien, die in diesen Vereinen gepflegt werden, verlieren an Popularität. Trotzdem: «Die VolkstanzEinsteigerkurse sind nach wie vor voll.» Denn viele Junge Leute wollen den Tanz

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erlernen, aber nur die Grundschritte und nicht den einheitlichen Gruppen­ tanz. Im Kommen seien auch Tanzgrup­ pen, die Crossover-Projekte verfolgen mit Elementen aus Schweizer Traditio­ nen und solchen aus anderen Kulturen. Für Puristen ist das nichts. Für Tradi­ tionsbewusste mit neugierigem Blick hingegen schon. D Schwyz tanzt bringt diese Vermischung auf ihrer künstle­ rischen Ebene zum Ausdruck. Auch wenn die Tanzgruppe die tiefen Gräben zwischen Stadt und Land damit nicht zuschütten wird: Da wie dort bleibt das Tanzen ein Grundbedürfnis. Michael Feller

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Geht der Schweizer Volkstanz inmitten von Lindy-Hop, Tango und Salsa unter? Die Gruppe «D Schwyz tanzt» geht der Frage nach – und ihre Leiterin Sjoukje Benedictus wittert einen Stadt-Land-Graben.

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In «Nachtschwärmer» vermischen sich die Stile und es spielt bald gar keine Rolle mehr, welches Volk jetzt tanzt.

Von den Bernern werden die Bewohner des Sensebezirks gerne belächelt. Nun zeigt eine Ausstellung im Sensler Museum in Tafers, was der deutschsprachige Teil des Kantons Freiburg punkto Humor wirklich zu bieten hat. Der Sensebezirk ist eigentlich immer eine Reise wert. Vor allem aber im Som­ mer, wenn das kulturelle Leben in der Region Bern, von den paar Festivals mal abgesehen, fast ausgestorben ist. So lässt sich zum Beispiel eine Wanderung auf dem Abschnitt des Jakobswegs von Schwarzenburg nach Freiburg gut mit einem Museumsbesuch in Tafers ver­ binden. Das Sensler Museum begibt sich mit der Ausstellung «Humor los?;-)!» auf die Suche nach dem typischen Sensler Humor. Ein schwieriges Unterfangen. Dem Sensler behage es im Allgemeinen nicht so sehr aufzufallen, heisst es im Infoblatt zur Ausstellung. Dementspre­ chend sei sein Humor ein stiller, unter­ schwelliger und intelligenter Humor, der insbesondere an Anlässen wie der Fasnacht zum Vorschein komme. Die Karikaturisten Die Ausstellung beginnt mit Zeichnun­ gen des Karikaturisten Claudio Fedrigo. Unter den sieben karikierten Sensler Per­ sönlichkeiten von lokaler bis nationaler Berühmtheit dürfen natürlich der Musi­ ker und Chorleiter Gustav, Fastbundesrat Urs Schwaller und die Schwingerlegende Pellet Hans-Peter nicht fehlen. Gerade

Plädoyer

weil sich der normalsterbliche Sensler nicht gerne ins Rampenlicht rückt, sind es solche Protagonisten, die den Humor der Region besonders prägen. Ein anderer Freiburger, der sich durch seinen Witz auszeichnet, ist Marco Rat­ schiller. In seiner Funktion als Karika­ turist bei den «Freiburger Nachrichten» und als Chefredaktor beim Satiremagazin «Nebelspalter» ist der Humor sein tägli­ ches Brot. In nur wenigen Stunden muss er jeweils seine satirischen Beiträge zum aktuellen politischen Geschehen aufs Pa­ pier bringen. Ein kurzer Film porträtiert den unter dem Künstlernamen Karma bekannten Zeichner bei seiner Arbeit. Toilettenhumor Weiter trifft man im Sensler Museum zwischen Trachten und antiken Möbel­ stücken auf eine zeitgenössische Toilet­ tenschüssel. Als «Lachhäuschen» beti­ telt, lädt die Installation den Besucher dazu ein, im stillen Örtchen seinen Lieblingswitz an die Wand zu schreiben. Eine kurze Analyse des Hingekritzelten lässt viele alte Klassiker erkennen. Zum Favoriten erklärt wird folgender: «Zwüü Viereggleni gange zäme ga luufe, nai chunnt as Drüeggli u fragt: ‹Darfi oh

mit öch mit cho?› Nei siit z’einta Viereg­ gli: ‹Nei, du hesch a Egge ab!›» Es folgen Hörstationen mit Sprüchen und Satiren aus dem Senseland. Schü­ ler der Orientierungsschule Tafers do­ kumentieren mit Collagen und Comics ihre Form von Humor. Ein Filmbeitrag verspricht die witzigs­ ten Sequenzen eines ehemals monat­ lich ausgestrahlten Regionalmagazins des lokalen Fernsehsenders Rega-Sense. Und diese Low-Budget-Produktionen bergen tatsächlich einiges an Humorpo­ tenzial. So wird in einer Reportage über drei junge Sensler berichtet, die sich jeweils im Herbst mit einer kompletten Skiausrüstung auf einen bewaldeten Hügel bei Tafers begeben, um dann auf dem Laub die paar Dutzend Meter den Hang hinunterbrettern. Inklusive einer haarsträubenden Kamerafahrt nach dem Vorbild Bernhard Russis. Fotografien mit humoristischen Moti­ ven und eine Dokumentation über die Fasnachtszeitungen der Region runden die kunterbunte Ausstellung über die Skurrilitäten des Sensebezirks ab. Ganz zum Schluss kommen insbesondere die Besucher aus Bern auf ihre Kosten. Wie auf dem silbernen Tablett wird ihnen eine ganze Menge an Freiburger Witzen präsentiert. Lukas Tinguely \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Sensler Museum, Tafers. Ausstellung bis 7.8. www.senslermuseum.ch

Romano Riedo

Wie witzig sind die Sensler?

Blick auf den Sensebezirk: Die Fotografie «Schweineleben in freier Natur» von Romano Riedo.

für herausragende Zinken /// von Silvano Cerutti

Die Kehrseite der Schönheit, wir wissen es, ist die Ungerechtigkeit. Weil es schöne Menschen wegen ihres Aussehens oft ein bisschen weiter bringen. Und weil Schönheit zuerst einmal Glückssache ist, eine Kombination von Genen und Zeitgeist – sowie dem Zufall, noch nie unter die Räder gekommen zu sein. Es erstaunt also nicht, dass wir mit grossem Aufwand versuchen, dem Glück nach- und der Ungerechtigkeit abzuhelfen. Es werden

Häute gestrafft, Beine gelasert, Zähne wie Korallenriffe gebleicht. Implantate hebeln die Schwerkraft aus und Nasen landen wie Rüebli unter dem chirurgischen Rüstmesser. Es liegt mir fern, mit Steinen zu werfen. Als ehemaliger Träger einer schmerzhaften Zahnspange sitze ich selbst im Glashaus. Als ehemals Übergewichtiger kenne ich die Scham, sich in Badehose zu zeigen, und ich weiss von Freunden, wie

sehr sie unter kubistischen Launen der Natur leiden. Trotzdem – oder deswegen erst recht – will mir unser Schönheitsideal mit seinen Vorurteilen nicht einleuchten. Weshalb sollen zum Beispiel wir Männer mit dem Alter angeblich immer besser aussehen? Da gibt es viele, die in jungen Jahren weit verheissungsvoller wirkten als im aktuellen Zustand ihrer Ramponiertheit. Umgekehrt gibt es Frauen, die jünger von einer so ein-

schläfernden Schönheit waren, dass nur noch ein paar Rümpfe ihr Gesicht interessant machen konnten. Auf den ersten Blick drängt sich nun im Umkehrschluss die Vermutung auf, ein genormter Einheitsbrei sei die Kehrseite der Gerechtigkeit. (Ein Schreckgespenst, nebenbei bemerkt, das auch die radikalen Verfechter der freien Marktwirtschaft umtreibt.) Ich möchte jetzt nicht indiskret werden, aber verraten kann ich doch so viel: Selbstbewusst getragene Charakterzinken, schiefe

Hauer oder dauerhaft eingebrannte Überbleibsel von Unfällen können sehr, sehr sexy sein.

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«Aphrodite bewundert Kleopatras Nase», Antikensammlung, Bern Jeweils Mi., 18 bis 20 Uhr www.arch.unibe.ch


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21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 4

///////////////////////// Köniz Die Städtischen Dionysien – Festspiel für alle Sparten & Arten Theater, Kunst, Musik und Diskussionen auf dem Silbertablett serviert: Das Festival von das automat bietet jungen Kulturschaffenden die Möglichkeit, ihre eigenen Kunstwerke zu präsentieren. Vv: Tel. 031 972 46 46; www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 14.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO: Oase Circus Siehe 21.7. Parkplatz Metschbahnen. 14.30/20.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Circus Monti Siehe 22.7. Spiezer Bucht. 15.00/20.15 Uhr

Sonntag, 24.07. Zaubernachmittag im Westside

Vom Gurten nach Afrika mit Crazy David

In der Welt der Zauberei gibt es viele Genres. Manche Illusionisten spezialisieren sich zum Beispiel auf Kartentricks, andere auf rasend schnelle Kostümwechsel. Der Solothurner Rono Kertini ist ein Meister der verblüffenden Überraschungen und der Clownerie. Er lässt sein Publikum mit viel Einfühlungsvermögen neue Dinge entdecken. Westside, Bern. Mi., 27.7., 13, 14.30, 16 und 17.30 Uhr

Nach einem Abstecher nach Amerika und Kanada entführt Crazy David die kleinen Gurtenbesucher nach Afrika. Der Kinderanimator zeigt ihnen, wie abenteuerlich es auf diesem Kontinent zu und her geht. Für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Gurtenpark, Bern. Mi., 27.7., 14 Uhr

Donnerstag, 21.07. Bern Fünfliber-Werkstatt Am Wochenende und während den Berner Schulferien kann im Creaviva kurzweilig erlebt werden, wie Gestalten am Schönsten ist: Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Donnerstagsmarkt Fisch, Käse, Fleisch, Früchte, Gemüse, Brote und Spezialitäten unter den Marktlauben. Oberstadt. 8.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO: Oase Circus Mit Erlebnisgastronomie im Schweizer Circus GO (Gasser-Olympia). Ticket-Hotline: 0900 000 665. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Parkplatz Metschbahnen. 20.00 Uhr

///////////////////////// Thun Chum cho lose! Erzählstunde für Kinder im Kindergarten­ alter und der unteren Primarstufe. Vv: Kollekte. Stadtbibliothek, Bahnhofstr. 6. 16.30 Uhr

Freitag, 22.07. Bern Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.7. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop/Hallenbad. 16 Uhr ///////////////////////// Köniz Die Städtischen Dionysien – Festspiel für alle Sparten & Arten Theater, Kunst, Musik und Diskussionen auf dem Silbertablett serviert: Das Festival von das automat bietet jungen Kultur-

schaffenden die Möglichkeit, ihre eigenen Kunstwerke zu präsentieren. Vv: Tel. 031 972 46 46; www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 17.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO: Oase Circus Siehe 21.7. Parkplatz Metschbahnen. 14.30/20.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Circus Monti En Bloc! Akrobatische Leckerbissen, eine berührende, herzerwärmende Geschichte und eine eigens konstruierte, urbane Kulisse... Vv: Tel: 056 622 11 22, www.circus-monti.ch Spiezer Bucht. 15.00/20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Eröffnung Bowls Club Thun Eröffnungsfeier mit Apéro. Freies Bowlen auf 2 Bahnen. Curlinghalle Grabengut. 19.00 Uhr ///////////////////////// Worb Blaskapelle Worb Sommerkonzert. Nur bei trockener Witterung. Bärenplatz. 19.30 Uhr

Samstag, 23.07. Bern Berner Samstag-Brocante Antikes und Originelles. Tische für Privatverkäufer: Tel. 079 243 86 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9 Uhr Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.7. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten/Brocante Mit Ausstellung: Tisch & Stuhl. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 09.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop/Hallenbad. 9.00 Uhr Märit Stadt Burgdorf Käse, Fleisch, Früchte, Gemüse, Brote, Spezialitäten und Handwerk in der Burgdorfer Altstadt. Märit-Apéro ab 10 Uhr. Oberstadt. 08.00 Uhr

Bern Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.7. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Kinderleicht – Kunst für die Familie Zusammen mit der Familie die Welt der Bilder erleben. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 13.30 Uhr ///////////////////////// Köniz Die Städtischen Dionysien – Festspiel für alle Sparten & Arten Siehe 23.7. Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 14.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO: Oase Circus Siehe 21.7. Parkplatz Metschbahnen. 14.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Circus Monti Siehe 22.7. Spiezer Bucht. 15.00 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.7. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr

Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Gstaad Circus GO: Oase Circus Siehe 21.7. An der Hauptstrasse Gstaad-Saanen. 20 Uhr

Mittwoch, 27.07. Bern Als Burgfräulein und Ritter das Mittelalter entdecken Tauche ein in die Welt des Mittelalters: Erfahre wie Burgfräulein und Ritter wohnten, welche Kleider sie trugen und was sie den ganzen Tag über so anstellten. Ab 6-14 J. Vv: Anmeldung: info@bhm.ch oder Tel. 031 350 77 11. Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5. 13.30 Uhr Crazy Davids Gurten Club: Abenteuerreise nach Afrika Es gibt Löwen und Gazellen zu entdecken, Gesichter zu schminken und African Drums zu spielen. Ab 3 bis 12 J. Kostenlos. Gurten – Park im Grünen. 14.00 Uhr Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.7. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Los Kunos Eine Circus Familie auf der Bühne und im wirklichen Leben. Mama, Papa, Loulou (10), Mademoiselle Lala (7) und die Hunde Milord s. von den Hohenzotteln und Bongo Wolfgang von Castlehill. Im Zelt von Kunos Circus Theater, Gaswerkareal. 20.00 Uhr Offenes Atelier: Kleiner Mondmann Der Tag wird langsam zur Nacht und der kleine Mondmann erwacht. Das Farbenspiel am Himmel spiegelt sich auf dem Wasser und macht den ersten Sternen Platz. Was der kleine Mondmann wohl entdeckt? Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Zauberei mit Rono Kertini Kinderunterhaltung vom Feinsten. Freizeit- und Einkaufszentrum Westside Bern-Brünnen, Riedbachstr. 100. 13.00 Uhr ///////////////////////// Gstaad Circus GO: Oase Circus Siehe 21.7. An der Hauptstrasse Gstaad-Saanen. 14.30/20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Märli auf der Aare Märlistunden, zeichnen und basteln mit Inge Richards. Ab 5 Jahren. Res.: 032 329 88 11. Schiffstation. 15.15 Uhr

«Das Beste ist die Rutschbahn»

ZVG

In Folge zwei der Spielplatzserie untersucht unser Testkind Selim den Monbijou-Spielplatz im Mattenhofquartier. Er entdeckt seine Abneigung gegen Sand und seine Begeisterung für Tempo.

Der Monbijou-Spielplatz ist eine runde Sache: Tester Selim hat einen Heidenspass.

Erreichbarkeit Der Spielplatz im Monbijou ist zentral gelegen. Mit dem Bus Nr. 10 Richtung Schliern und dem Tram Nr. 9 Richtung Wabern fahren wir bis zur Haltestelle Monbijou. Der Spielplatz ist nur weni­ ge Minuten von der Haltestelle entfernt. «Praktisch ist, dass man in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten hat und sogar ein Café», meint unsere Testmutter mit einem Fingerzeig zum Musigbistrot auf der anderen Strassenseite.

Angebot Die Anlage Monbijou ist weitläufig; ent­ sprechend abwechslungsreich ist das Spielmobiliar. Neben den obligaten Schaukeln, Karussellen und Wipptieren gibt es eine lange Rutschbahn und einen grossen Sandkasten. Für Letzteren bringt Selim wenig Begeisterung auf: «Ich hasse Sand», verkündet er nach kurzer Zeit und macht ein finsteres Gesicht. Das Schäu­ felchen wirft er hin und macht sich auf, die Rutschbahn zu erkunden. Und hört erst eine Stunde später wieder damit auf.

Auch die Testmutter findet gute Worte: «Für die Eltern sind genug Bänke da, von denen aus man die Kinder im Auge behalten kann», meint sie. «Andernorts steht man sich die Beine in den Bauch.» Praktisch ist das spielplatzeigene WC.

Sicherheit/Sauberkeit Das hölzerne Wipptier wird Zeuge ei­ nes emotionalen Ausbruchs des Buben. «Hier riechts nach Pipi!», ruft Selim und rennt wie von der Tarantel gesto­ chen davon. Wir riechen nichts. Der Monbijou-Spielplatz zeichnet sich näm­ lich durch vorbildliche Sauberkeit aus. Unsere Testmutter lobt den Sicherheits­ standard. Dem waghalsigen Selim passt der nicht immer in den Kram, lieber würde er noch höher schaukeln.

Ambiente Im Monbijou-Park ist es sehr grün: Rie­ sige Kastanienbäume spenden Schat­ ten, hinter den Hecken spielt es sich

Sommerserie Testkind Selim (6) prüft wöchentlich für die Berner Kulturagenda Spielplätze.

hervorragend Verstecken, und auf dem Rasen kicken Kinder Fussbälle. Die An­ lage ist gut besucht. «Am Nachmittag wird es hier richtig voll», meint die Test­ mutter. Dennoch hat man genug Platz und kommt sich nicht ins Gehege.

Sowohl Testkind als auch -mutter sind begeistert von der Monbijou-Anlage. «Das Beste ist die Rutschbahn!», kräht Selim und macht sich auf, noch einmal mit Karacho die Rutsche hinunterzusau­ sen. Gelassen kramt unsere Testmutter ein Magazin hervor und beginnt, mit re­ gelmässigem Kontrollblick zur Rutsche, zu lesen. «Hier komme ich gerne her.» Katharina Bornhauser \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Spielplatz im Monbijou-Park, Bern


21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

Anzeiger Region Bern

///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – E starchi Frou Siehe 21.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Elsi, die seltsame Magd Siehe 22.7. Schlosshof. 20.15 Uhr ///////////////////////// Matten bei Interlaken Tell-Freilichtspiele Siehe 21.7. Tellspielareal. 20.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Freilichttheater: Der Glöckner Siehe 21.7. Schlossgarten. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Der Gas-Streit Siehe 21.7. Zeughausplatz. 20.15 Uhr

Gardi Hutter am Festival «nomen est omen»

«Die städtischen Dionysien» im Kulturhof Köniz

Am Festival «nomen est omen» stehen einen Monat lang Kulturschaffende namens Hutter im Fokus. Zu Gast ist unter anderen Gardi Hutter, die im Salzhaus ihr neustes Programm, «Die Schneiderin», präsentiert (Regie: Michael Vogel). Darin werkelt die Clownfrau mit Schere, Nadel und Faden und plaudert aus dem Nähkästchen des Lebens.
 Salzhaus, Wangen an der Aare. Fr., 22., und Sa., 23.7., 20 Uhr

Im alten Griechenland waren die Dionysien Festspiele zu Ehren des Gottes Dionysos. Die Festspiele zu Köniz, die vom Künstlerverein «Das Automat» organisiert werden, umfassen Theater, bildende Kunst und Musik von jungen Künstlern. Am Freitag startet das dreitägige Festival mit einer Podiumsdiskussion zum Thema «Wie stark darf sich Kunst in Politik einmischen?». Programm: www.kulturhof.ch. Kulturhof Schloss Köniz. Fr., 22., bis Sa., 24.7.

Donnerstag, 21.07. Bern Freilichtspiele Münsterplatz: Les Misérables Schicksal, Tod und Liebe. Freilichtschauspiel von Ueli Bichsel nach dem Roman von Victor Hugo. Vv: Schalter Infostelle Berner Münster, Tel. 031 312 04 62 (12-16h) oder infostelle@bernermuenster.ch Münsterplatz. 20.00 Uhr Heinrich von Kleist «Komm, lass uns etwas Gutes tun, und dabei sterben!». Ein mes:arts theater Spaziergang im 200. Todesjahr des Dichters. Bei jedem Wetter Anmeldung!: 031 839 64 09. Treffpunkt: Schosshaldenfriedhof, Eingang Waldeck. 19.30 Uhr ///////////////////////// Boll Freilichttheater: e norwegischi Summergschicht Siehe Artikel unten. Frei nach dem Film «Kitchen Stories» von Bent Hamer. Theater ChardonNez. Vv: Gemeindeverwaltung Vechigen, Tel. 031 838 00 00. Freilichttheater Lindental, Lindentalstr. 32. 20.00 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Besenbinder von Rychiswyl Von Gotthelf und wie Franz Schnyder ihn verfilmte. Autor: Paul Steinmann. Regie: Stefan Camenzind. Vv: Tel. 033 952 10 44 oder www.landschaftstheater-ballenberg.ch Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr

///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – E starchi Frou Nach dem Roman von Simon Gfeller. Theaterfassung: Marcel Reber. Spiel: Ensemble der Berner TheaterCompanie. Vv: www.ticketeria.org; Tel. 0900 10 11 12. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Matten bei Interlaken Tell-Freilichtspiele Schiller’s Freiheitsdrama Wilhelm Tell. Gedeckte Zuschauer-Tribüne. Vv: Tellbüro, 033 822 37 22; www.tellspiele.ch Tellspielareal. 20.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Freilichttheater: Der Glöckner Bearbeitung und Regie: Alex Truffer. Bei schlechtem Wetter fällt die Vorstellung aus. Tel. 1600-61071 gibt ab 18h Auskunft. Ab 18.30h Zigeunerkneipe und ab 19h Abendkasse. Vv: Bank Gantrisch, Schwarzenburg. Schlossgarten. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Der Gas-Streit Ein Freilichttheater aus der Zeit um 1860. Von Markus Keller. Regie: Reto Lang. Zeughausplatz. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Gotthelf – Das Musical Eine Geschichte aus der Heimat – Ein Musical wie vom Broadway. Infos: www.thunerseespiele.ch. Vv: www.inszeneticket.ch; Tel. 0900 92 91 90. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Freitag, 22.07. Bern Freilichtspiele Münsterplatz: Les Misérables Siehe 21.7. Münsterplatz. 20.00 Uhr ///////////////////////// Boll Freilichttheater: e norwegischi Summergschicht Siehe 21.7. Freilichttheater Lindental, Lindentalstr. 32. 20.00 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Besenbinder von Rychiswyl Siehe 21.7. Schweizerisches Freilicht­ museum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – E starchi Frou Siehe 21.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Elsi, die seltsame Magd Nach Jeremias Gotthelf. Bearbeitung: Markus Michel. Regie: Wolfgang Grabow. Vv: Tel. 032 331 81 20. Schlosshof. 20.15 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Freilichttheater: Der Glöckner Siehe 21.7. Schlossgarten. 20.30 Uhr

///////////////////////// Solothurn Der Gas-Streit Siehe 21.7. Zeughausplatz. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Gotthelf – Das Musical Siehe 21.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr ///////////////////////// WANGEN AN DER A ARE «Nomen est omen»-Festival Gardi Hutter, «Die Schneiderin» Salzhaus, Weihergasse 10. 20.00 Uhr

Samstag, 23.07. Bern Freilichtspiele Münsterplatz: Les Misérables Siehe 21.7. Münsterplatz. 20.00 Uhr ///////////////////////// Boll Freilichttheater: e norwegischi Summergschicht Siehe 21.7. Freilichttheater Lindental, Lindentalstr. 32. 20.00 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Besenbinder von Rychiswyl Siehe 21.7. Schweizerisches Freilicht­ museum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr

///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Gotthelf – Das Musical Siehe 21.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr ///////////////////////// WANGEN AN DER A ARE Siehe 22.7. Salzhaus, Weihergasse 10. 20.00 Uhr

Sonntag, 24.07. Solothurn Der Gas-Streit Siehe 21.7. Zeughausplatz. 20.15 Uhr

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///////////////////////// Schwarzenburg Freilichttheater: Der Glöckner Siehe 21.7. Schlossgarten. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Der Gas-Streit Siehe 21.7. Zeughausplatz. 20.15 Uhr

Mittwoch, 27.07. Bern Freilichtspiele Münsterplatz: Les Misérables Siehe 21.7. Münsterplatz. 20.00 Uhr Heinrich von Kleist Siehe 21.7. Treffpunkt: Schosshaldenfriedhof, Eingang Waldeck. 19.30 Uhr Offene Bühne #139 15 Minuten frei für alle. Anmeldung/Infos: www.souslepont.ch Sous le Pont, Reitschule, Neubrückstr. 8. 22.00 Uhr ///////////////////////// Boll Freilichttheater: e norwegischi Summergschicht Siehe 21.7. Freilichttheater Lindental, Lindentalstr. 32. 20.00 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Besenbinder von Rychiswyl Siehe 21.7. Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – E starchi Frou Siehe 21.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern Von Gnomen, Elfen und Trollen Eine Exkursion mit dem Gnomologen und Biodiversiker Prof. Dr. h.c. B. Binsenbein. Ein mes:arts theater. Bei jedem Wetter. Anm. erforderlich: 031 839 64 09, www.mesarts.ch Botanischer Garten Bern, Eingang Lorrainebrücke. 19.00 Uhr

///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Elsi, die seltsame Magd Siehe 22.7. Schlosshof. 20.15 Uhr

///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – E starchi Frou Siehe 21.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Nachtschwärmer.. Siehe Artikel S. 3. ... oder die Kunst (k) ein Schweizer zu sein. Die Tanzkompanie «d’Schwyz tanzt...» lässt in ihrer Produktion moderne städtische Tanztrends auf unser urschweizerisches Kulturgut prallen. Vv: Tel. 031 972 46 46; www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz/Pfrundschüür, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr

///////////////////////// Köniz Nachtschwärmer. Siehe 26.7. Kulturhof – Schloss Köniz/ Pfrundschüür, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Freilichttheater: Der Glöckner Siehe 21.7. Schlossgarten. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Gotthelf – Das Musical Siehe 21.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

«Die ‹Kleine Niederdorfoper› hat mich immer fasziniert» Was ist das Besondere an Ihrer Rolle? Sie beinhaltet viele nonverbale und clowneske Elemente. Ich spiele den Vertreter einer schwedischen Forscher­ gruppe, die in Norwegen die Gewohn­ heiten von Menschen untersucht, damit die Anordnung von Haushaltsgeräten optimiert werden kann.

Mit Leib und Seele (3)

ZVG

Laiendarsteller an den Freilichtspielen – eine Sommerserie

Der amtliche Haushaltbeobachter Nilsson ...

Sie treten vor vielen Leuten auf. Sind Sie auch sonst ein mutiger Mensch? Mut hat viele Gesichter. Bei Mutproben wie Bungee-Jumping oder dergleichen bin ich ein Höseler. Auf der Bühne zu stehen, zu singen oder vor Leuten zu sprechen, macht mir wenig aus. Der Mut zur Zivilcourage wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Früher war ich eher ein bisschen der Typ «Dackel,

der Wadenbeisser», heute hab ich den Mut, meinem Gegenüber in der Manier einer Dogge direkt ins Gesicht zu kläf­ fen, wenn ich etwas ungerecht oder blöd finde. Der neue Mut zur Selbstkritik und damit zu Veränderungen in mei­ nem Leben hat mir gut getan. Wie lange sind Sie schon beim Theater Chardonnez? Ich gehörte 2006 zu den Gründern des Theaters Chardonnez. Anlass dazu war die Inszenierung von «Elling», unse­ rem ersten norwegischen Stück. Was verbindet Ihren Beruf mit dem Theaterspiel? Beim Schreinern sind viele Sachen ge­ geben, für einen Zehnerdübel braucht es ein Zehnerloch und für einen Nagel einen Hammer, keine Diskussion. Beim Theater ist doch alles ein bisschen weni­ ger definiert und ist diskussionsbedürf­

tiger. Beide Tätigkeiten gemixt, ergeben den perfekten Drink. Wann ergriff Sie das Theaterfieber? In der Landschulwoche in der neunten Klasse mit dem Clown Pello und unse­ rem daraus resultierenden Abschluss­ zirkus in der Schule. Welche grosse Theaterrolle würden Sie gerne spielen? Immer fasziniert hat mich die Rolle des Heiri in der «Kleinen Niederdorfoper». Nicht zuletzt wegen Ruedi Walther, der sie jahrelang verkörperte. Welches Theaterstück ist das beste, das Sie je gesehen haben? Ich bleibe bei der «Kleinen Niederdorf­ oper».

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Lindental bei Boll Do., 21., bis Sa., 23.7. (alle ausverkauft) Weitere Vorstellungen ab Mi., 27.7., bis Sa., 6.8., jeweils 20 Uhr www.theater-chardonnez.ch

ZVG

Der 50-jährige Peter Glatz ist selbstständiger Schreiner und bezeichnet sich als Lebens- und sonstigen Künstler. In «E norwegischi Summergschicht» des Theaters Chardonnez spielt er den Beobachter Folke Nilsson.

... gespielt von Peter Glatz, Lebenskünstler.


26 Anzeiger Region Bern

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Country-Band Howdy spielt in Belp

Joo Joo Eyeball mit Rock’n’Roll im Kulturhof Schloss Köniz

Seit 1994 sind sie unter dem Namen Howdy unterwegs: Renato Rocchinotti, Marc Zwicky, Adrian Aerne, Bosco Blatter und René Etterli. In der Schweizer Country-Szene ist die Band als Garant für stimmungsvolle Wildwestromantik bekannt. Seit Jahren tingelt sie durchs Land und tritt in den einschlägigen Bars und Restaurants auf, zwischen Gisikon und Ottenbach, Buttwil und Belp. Doch auch in den USA konnte das Quintett den einen oder anderen Hit landen. Campagna, Belp. Sa., 23.7., 20.30 Uhr

Die drei Herren von Joo Joo Eye Ball mögen zwar «Baby, let’s play house» singen, aber mit elektronischer Musik haben sie nichts am Hut. Christian Brütsch (Gitarre), Jan Lininger (Bass) und Marc Brütsch (Schlagzeug) spielen seit 2006 zu dritt Rock’n’Roll wie in den wilden 60er-Jahren, angereichert mit Boogie und Swing, und haben dabei nach eigener Aussage «Spass für fünf». Wetten, dass ihre Energie im Nu auf das Publikum überspringt?! Kulturhof Schloss Köniz, Bern. Sa., 23.7., 22 Uhr

Donnerstag, 21.07. Belp Netzer Scheytt Blues. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr

///////////////////////// Bern HappyHourMusic: Galera na Rua Raffael Graf (voc, g), Fabian Morgenthaler (g, voc), Matthias Zaugg (dr, voc), Mario Zatti (b). World, Latin, Reggae & Tropical Sounds. Kollekte. Bei jeder Witterung! Musikpavillon Kleine Schanze, Bundesgasse. 19.00 Uhr

///////////////////////// Interlaken Daniel Spichiger Swing-Quartet Im Rahmen der TOI Sommer-Jazz-Konzerte. Kunsthaus Interlaken, Jungfraustr. 55. 19.30 Uhr

///////////////////////// Düdingen Bühne frei 17 No Way to Escape. Konzert. Bad Bonn, Bonn 2. 21.00 Uhr

Sabine Wohlleber Quintett Jazz. Bei jeder Witterung. Kunsthaus-Platz, Jungfraustrasse. 19.30 Uhr

///////////////////////// Grosshöchstetten William White & the Emergency Support: Peter Finc. Kühltür, Mühlebachweg 22. 21.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn JazzRiverBoat Einmalige Aarefahrt mit Swing, Jazz oder Dixie am Donnerstagabend. Reservation: Tel. 032 329 88 11. Schiffstation. 19.30 Uhr

///////////////////////// Köniz De Stei isch wäg Musical mit den Adonia-Junior-Chören. Aula Oberstufenzentrum, Schwarzenburgstrasse 319 /321. 19.30 Uhr

///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Hans Söllner Rebellen-Lieder aus Bayern. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Freitag, 22.07. Belp Nico Brina Trio Boogie Woogie, Rock’n’Roll. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr

///////////////////////// Meiringen Live Musik Entspannt ins Wochenende... Vv: Eintritt frei. Restaurant Kristall, Bahnhofstrasse 28. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Kareyce Fotso Grosse Frauenstimme aus Kamerun. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Samstag, 23.07. Belp Howdy Country Rock. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Joo Joo Eye Ball Rock’n Roll, Boogie, Blues & Country. Pfrundschüür, im Schlosshof, Muhlernstr. 9. 22.00 Uhr ///////////////////////// Murten Musik im Stedtli Ptitair – Zwischen 10 und 17 Uhr spontane musikalische Auftritte in der Altstadt. Stedtli. 10.00 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Michael von der Heide Siehe Artikel S. 1. Electro Chanson/Varietè. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr De Stei isch wäg Musical mit den Adonia-Junior-Chören. Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun), Seestrasse 68. 14.30 Uhr

Sonntag, 24.07. Belp Swiss Dixie Stompers Dixie. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 10.00 Uhr

///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Jamaram World Reggae aus Deutschland. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Montag, 25.07. BERN The Flying Monkey Akustic-Indie-Folk. Vv.: Kollekte. Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17. 19.00 Uhr THUN Alive Teens 60 köpfiger Heilsarmee-Teenagerchor mit Begleitband... Rathausplatz. 17.00 Uhr Am Schluss – Mokka Openair: Nidi’d’Arac Electro Tarantella aus Süditalien. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern Death by Chocolat Rockmusik ist für die fünf Bieler viel mehr als nur ein Hobby – sie sind süchtig danach. Und das hat sich ausbezahlt: Mitte Juli ist Death by Chocolat die Schweizer Vorband von Bon Jovi! Freizeit- und Einkaufszentrum Westside Bern-Brünnen, Riedbachstr. 100. 18.00 Uhr The Wishing Well Violin Driven Folk Rock. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.00 Uhr

///////////////////////// Langnau Langnau Jazz Nights Siehe Artikel S. 1. Ravi Coltrane Quartet/ Robert Glasper’s Experiment. Vv: www.jazz-nights.ch Kupferschmiede. 21.00 Uhr Langnau Jazz Nights: Junior Jazz Meetings Siehe Artikel S. 1. Nachmittags Openair auf dem Viehmarktplatz. Viehmarktplatz. 14.00 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Del Castillo Nuevo Americano/Latin Flamenco Rock aus Austin-Texas. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Langnau Jazz Nights: Junior Jazz Meetings Siehe Artikel S. 1. Nachmittags Openair auf dem Viehmarktplatz. Viehmarktplatz. 14.00 Uhr ///////////////////////// Matten bei Interlaken Folkloreabend Trychler Matten, Alphorngruppe Jungfrau/ Fahnenschwinger, Oberländlerchörli, Trachtengruppe Unspunnen, Tellspiele. Bei jeder Witterung. Bosscheune. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair: Juan Rozoff The Little Price of Paris/Funknight. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Mittwoch, 27.07. Belp Kim Carson & Band Country. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr ///////////////////////// Bern Konzert: The Mamaku Project Electr-O-rganic Jazz aus Neuseeland. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.00 Uhr ///////////////////////// Langnau Langnau Jazz Nights Siehe Artikel S. 1. The Bad Plus/Ed Simon feat. Fly and others. Vv: www.jazz-nights.ch Kupferschmiede. 21.00 Uhr

GRATISTICKETS!

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

The Wishing Well im Ono

The Flying Monkey in der Brasserie Lorraine

Ihre Musik ist reich an originellen, kakofonischen Harmonien, sehnsüchtigen Streicherklängen, majestätischen Rhythmen. Die Texte sind von poetischer Tiefe und werden von Leadsänger Jai Larkan mit markant starker Stimme vorgetragen. Diese Musik ist eine Entdeckung für alle Liebhaber von Ryan Adams oder David Gray. Seit über zwei Jahren ist die unermüdliche Band aus Down Under durch die Konzertsäle und Lokale der ganzen Welt unterwegs. Ono, Bern. Di., 26.7., 20 Uhr

Es ist die süsse Melancholie des Unmöglichen, die den Singer/Songwriter Bernhard Schwanitz umtreibt. Der Deutsche mit Schweiz-Bezug tritt mit seinen sanften, aber fordernden Folksongs unter dem Namen The Flying Monkey auf – im vollen Bewusstsein, dass Affen nicht fliegen können. Trotzdem versucht er es immer wieder. Das Konzert findet im Rahmen der Sommerkonzerte statt, mit denen die Brasserie Anlauf auf ihr 30-Jahr-Jubiläum nimmt. Brasserie Lorraine, Bern. Mo., 25.7., 19 Uhr


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Marco Borggreve

Anzeiger Region Bern

Klavierkonzert ohne Pianist im Wichterheergut

Klavierquartett mit Gemma Rosefield in Erlach

Um die Jahrhundertwende eine Sensation, heute komplett in Vergessenheit geraten: das Pianola, ein automatisches Klavier. Statt der flinken Fingerkunst eines Pianisten kommt eine gestanzte Notenrolle zum Zug, die dem Klavier, wie von Geisterhand gespielt, wunderbare Töne entlockt. In den Räumen des mittelalterlichen Rebgutes Wichterheer sind unter anderem Werke von Grieg, Paderewski und Debussy zu hören. Präsentiert und kommentiert wird der Anlass von André Scheurer. Haus der Musik, Wichterheergut, Oberhofen. Fr., 22.7., 20 Uhr

Das Städtchen Erlach am Bielersee ist ein malerischer Ort für Klassikkonzerte unter freiem Himmel. Vier Musiker eröffnen den Musiksommer mit dem Klavierquartett Nr. 2 in g-Moll von Gabriel Fauré: Roland Krüger (Piano), Gemma Rosefield (Bild, Cello), Jennifer Anschel (Bratsche) und Wojciech Garbowski (Violine). Die Britin Rosefield gewann 2007 den Pierre Fournier Award, einen der wichtigsten Cello-Preise. Kirche Erlach. Di., 19.7., 20 Uhr. Festival bis 24.7.

Inserat

Berns Konzertkalender im Internet www.konzerte-bern.ch (Kein Ticket-Verkauf)

Donnerstag, 21.07. Bern Wolfgang Amadeus Mozart: La Clemenza di Tito Live-Übertragung. Sir C. Davis (Leitung), J. M. Ainsley (Titus), C. Giannattasio (Vitellia), S.Connolly (Sesto), A. Stephany (Annio), S. Mihai (Servilia), D. Jeffery (Publio). u.m. Pathé Westside, Riedbachstrasse 102. 21.30 Uhr ///////////////////////// Erlach Erlach Musiksommer – Konzert im Schlosshof Unter der Leitung von Dimitri Ashkenazy: Werke von Bach, Beethoven und Berwald. Vv: Tourismus Erlach, Tel. 032 338 11 11. Schloss. 20.00 Uhr

///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Recital Grygory Sokolov Klavier. Werke von Schubert und Chopin. Vv: Tel. 033 748 81 82. Kirche. 19.30 Uhr

Freitag, 22.07. Bern Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss Heinz Balli spielt Werke von Bach und anderes. Vv: Kollekte. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr ///////////////////////// Biglen Kapellenkonzerte: Liederabend Anne-Florence Marbot (Sopran), Nils Kohler (Klarinette), Simon Bucher (Klavier). Werke von Schubert und Spohr. Vv: Kollekte. Kulturkapelle, zwischen Biglen und Arni. 19 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Orgelkonzert Mit 4 Händen und 4 Füssen. Ref. Kirche. 20.15 Uhr

///////////////////////// OBERHOFEN Klavierabend Mit berühmten Pianisten auf ReproduktionsFlügel und -Klavieren im «Haus der Musik» Museum für Uhren und mechanische Musik, Wichterheergut.

Samstag, 23.07. Bern Orgel-Kurzkonzert Benjamin Righetti mit Werken F. Liszt. Vv: Kollekte. Franz. Kirche, Predigergasse 1-3. 12.00 Uhr ///////////////////////// Gstaad Menuhin Festival Gstaad: Matinée des Jeunes Etoiles II Maria Cecilia Muñoz (Flöte), Riccardo Bovino (Klavier). F. Mendelssohn: Sonate op. 4 (Original für Violine). Mel Bonis: Sonate cis-Moll op. 64. Prokofiev: Sonate D-Dur op. 94. Vv: Tel. 033 748 81 82. Kapelle. 10.30 Uhr ///////////////////////// Ligerz Musik aus der Stille: Afrikanische Impressionen René Burkhard (Klarinette), Ursula Weingart (Klavier), Thomas Weingart (Texte). Kirche. 18.15 Uhr

///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Menuhin’s Heritage II – Der Tod und das Mädchen Valeriy Sokolov, Charlie Siem (Violine), Menuhin School London, Malcolm Singer (Leitung). Schubert: Streichquartett «Der Tod und das Mädchen» (bearb. für Streichorchester von G. Mahler). Bach, Arnold. Vv: Tel. 033 748 81 82. Kirche. 19.30 Uhr

Sonntag, 24.07. Biglen Kapellenkonzerte: Klavierrezital Benjamin Engeli spielt Werke von Mendelssohn, Schubert und Rachmaninow. Vv: Kollekte. Kulturkapelle, zw. Biglen und Arni. 17.00 Uhr ///////////////////////// Erlach Erlach Musiksommer – Konzert im Schlosshof Unter der musikalischen Leitung von Dimitri Ashkenazy: Werke von Haydn, Barber und Mozart. Vv: Tourismus Erlach, Tel. 032 338 11 11. Schloss. 20.00 Uhr

///////////////////////// Thun Popmusik auf der Orgel Orgelmatinée mit Markus Aellig. Vv: Kollekte. Stadtkirche. 11.30 Uhr

Montag, 25.07. Saanen Menuhin Festival Gstaad: Sabine Meyer und Talente, die sie fördert I Modigliani Quartett, Sabine Meyer (Klarinette). Debussy: Streichquartett g-Moll. Mozart: Klarinettenquintett A-Dur KV 581. Vv: Tel. 033 748 81 82. Kirche. 19.30 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern 8. Abendmusik Jean-François Vaucher, Orgel (Lausanne). Werke von J.S. Bach, Widor und Dupré. Vv: Nur Abendkasse. Berner Münster, Münsterplatz 1. 20.00 Uhr

///////////////////////// Interlaken Irene & Co Irene Wohlleber, Bluesharp und Kazoo. Eugenio Antonioli, Guitar und Voc. Rock, Blues, Boogie. Vv: Kollekte. Zentrum Artos, Alpenstr. 45. 20.00 Uhr ///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Sabine Meyer und Talente, die sie fördert II Sabine Meyer (Klar), Mischa Meyer (Vlc), Caspar Frantz (Klav). R. Schumann: 3 Fantasiestücke für Violoncello + Klavier. A. Berg: 4 Stücke für Klarinette+Klavier. C. Frühling + Brahms: Klarinettentrio. Vv: Tel. 033 748 81 82. Kirche. 19.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Orgelmusik Heinz Balli (Bern) spielt Werke nach Ansage. Vv: Kollekte. Franziskanerkirche. 20.15 Uhr

///////////////////////// Gstaad Menuhin Festival Gstaad: Menuhin School London on the Alps Musikextra. Freier Eintritt. Berghaus Wispile. 11.30 Uhr

«In Gstaad gibt es kein Diktat der Intendanz» Klassische Musik mit Feuer verspricht dieses Jahr das Menuhin Festival von Gstaad. Bei der 55. Ausgabe stehen während 7 Wochen 50 Konzerte auf dem Programm. Intendant Christoph Müller gibt Auskunft.

Intendant Christoph Müller.

«Fire and Sun» ist das Thema des Jahres. Darf man viel Temperament erwarten? Der Eröffnungsabend war ein schönes Beispiel: Baskische Musik mit all ihrem inneren Feuer und den tiefen Emotio­ nen zog sich wie ein roter Faden durch das Programm, gespielt von Musikerin­ nen und Musikern, die explodieren ob ihrem Temperament.   Das Festival will wie Yehudi Menuhin die jungen Musiker fördern. Wie profitieren sie?

Vor allem durch die Präsenz im Festi­ valprogramm. Auch wenn die beinahe 20 Konzerte mit Jungen in kleinen Räu­ men wie der Kapelle Gstaad stattfinden, werden die Künstler von der internati­ onalen Öffentlichkeit, der Presse und dem Publikum wahrgenommen. Das hilft ihnen am meisten, eine Karriere zu entwickeln. Bei uns ist es eine Ver­ pflichtung, dies im Geiste Menuhins zu tun. Wir arbeiten eng mit den von ihm gegründeten Institutionen zusammen,

ZVG

Sie programmieren ein langes Festival mit einer langen Tradition. Inwiefern kann man da als Intendant seine Handschrift zeigen? Ich möchte primär Künstlerpersön­ lichkeiten einladen, die sich in ihrem besten Licht präsentieren. Sie müssen sich nicht einem Diktat der Intendanz beugen oder zu irgendwelchen mu­ sikalischen Partys antreten, sondern dürfen ihre eigenen Programme spie­ len. Selbstverständlich diskutiere ich jedes Programm mit den auftretenden Künstlern, aber es geht dabei nicht um mich.

etwa der Menuhin School London und mit von ihm initiierten Wettbewerben. Welches ist Ihr Höhepunkt des Jahres? Meine heimliche Liebe sind die beiden Konzerte in der Serie «Early Fusion», am 4. und 6. August in der Kirche Rougemont, wo historische Wurzeln zwischen traditioneller Volksmusik ei­ nes Landes mit Kunstmusik aus frühe­ ren Jahrhunderten aufgezeigt werden, zum Beispiel argentinischer Tango mit italienischen Madrigalen aus dem 16. Jahrhundert.  
 Seit 2002 sind Sie künstlerischer Leiter des Menuhin Festivals Gstaad, seit 2005 auch bei den Interlaken Classics. Wie bringt man zwei Festivals aneinander vorbei, die geografisch relativ nahe beieinander liegen? Das war einer der Gründe, die Interla­ ken Classics in die Osterzeit zu verlegen, da diese früher auch im Sommer statt­ fanden. Die beiden Festivals grenzen sich auch inhaltlich klar voneinander ab. Interlaken fokussiert auf die welt­ besten Jugendorchester und Meister­ klassen. Diese konzeptionell-inhaltliche Planung aus einer Hand macht absolut Sinn. Interlaken und Gstaad haben eine komplementäre Ausstrahlung. Interview: Michael Feller

Programm der aktuellen Kulturagenda-Woche • Recital Grygory Sokolov, Kirche Saanen Do., 21.7., 19.30 Uhr Der russische Pianist Grygory Sokolov sei der «letzte der Titanen», schrieb die Fachzeitschrift «International Pia­ no». Er spielt Werke von Schubert und Chopin. • Menuhin’s Heritage, Kirche Saanen Sa., 23.7., 19.30 Uhr In der Reihe zur Förderung junger Violinisten treten der Ukrainer Vale­ riy Sokolov (nicht verwandt mit Gry­ gory) und Charlie Siem zusammen auf und spielen Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach und Malcolm Arnold. • Bach-Solo mit Miklós Perényi, Kirche Lauenen. So., 24.7., 19.30 Uhr Der ungarische Cellist Miklós Perényi nimmt sich Johann Sebastian Bachs Solo-Suiten für Cello an. Zu Bachs Zeiten war das Instrument nicht viel mehr als eine Randerscheinung im Orchester, doch der Komponist er­ kannte sein riesiges Potenzial. • Sabine Meyer und Talente I, Kirche Saanen Mo., 25.7., 19.30 Uhr Die Deutsche Sabine Meyer gehört zu den besten Klarinettistinnen. Sie spielt

mit den talentierten Musikern Philippe Bernhard und Loïc Rio (Violinen) sowie Laurent Marfaing (Bratsche) und François Kieffer (Cello) Kammermusik von Wolfgang Amadeus Mozart und von Claude Debussy. • Sabine Meyer und Talente II, Kirche Saanen. Di., 26.7. 19.30 Uhr Im zweiten Teil ihrer Talent-Show tritt Sabine Meyer mit ihrem Neffen Mischa Meyer (Cello) und Caspar Frantz (Klavier) auf. Die drei spielen Stücke von Alban Berg, Carl Früh­ ling, Robert Schumann und Johannes Brahms. • Top of Switzerland, Kirche Zweisimmen Mi., 27.7., 19.30 Uhr Das Trio des Polen Bartek Niziol (Vi­ oline) mit David Greenless (Bratsche) und Alexander Neustroev (Cello) spielt Musik von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Ernst von Dohna­ nyi. Letzterer gilt als Erbe von Brahms, er widersetzte sich den Nazis und spä­ ter den Kommunisten und setzte sich zeitlebens für das Werk von Béla Bar­ tók ein. Vom Niziol Trio erklingt seine Serenade für Streichtrio, Opus 10.


28 Anzeiger Region Bern

Museum Franz Gertsch

21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Philipp Hennevogl und Christiane Baumgartner im Museum Franz Gertsch

Ausstellung im Bauernmuseum Althuus

In seinen Linolschnitten setzt Philipp Hennevogl die Sujets in lineare Strukturen um. Die daraus entstehenden virtuosen Ornamente druckt er meistens in Schwarz-Weiss und erzeugt durch die grafische Verdichtung eine starke Bildwelt (Bild: Studio, 2010). In der Ausstellung «Schnitte ins Herz und in die Augen» im Museum Franz Gertsch stehen Hennevogls Werke den grossformatigen Holzschnitten der ebenfalls deutschen Künstlerin Christiane Baumgartner gegenüber. Museum Franz Gertsch, Burgdorf. Ausstellung verlängert bis 11.9.

Zwischen Bern und Neuenburg liegt Jerisberghof mit seinem Bauernmuseum Althuus. Im 300-jährigen Bauernhaus und in den Nebengebäuden gibt es allerlei zu sehen zum bäuerlichen Leben. Seit 1970 ist es ein Bauernmuseum, das auch künstlerische Wechselausstellungen präsentiert. In ihrer Ausstellung «House Works» zeigen Nadja Haefeli und Patrick Jennings Alltagsbilder, die einen direkten Bezug zu den Ausstellungsräumen haben (im Bild: «Infested Fruit»). Bauernmuseum Althuus, Jerisberghof. Ausstellung bis 14.8.

Ausstellungen Bern Allianz Suisse, Treppenhausgalerie. Laupenstrasse 27. Oli Rust. Sambia im Fokus. Fotoausstellung mit eindrücklichen Bildern aus Sambia. Armut, Not – aber auch Hoffnung und Freude: Bilder mitten aus dem Herzen Afrikas. Bis 22.7., Mo-Fr 11.30-13.30. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. Beim Rathaus. Peter Wüthrich. «Mes Amis». Installation. Bis 31.10., tägl. durchgehend. Domicil Bethlehemacker. Kornweg 17. Stefan Hügli. Fotografien. Bis 31.8. Galerie 67. Belpstr. 67. «Le Boucher» Jean-Pierre Corpaato. Fundus vom Atelier. Bilder (nicht nur Fleischbilder) und Skulpturen. Bis 30.7., Mo 9-12.30, 13.30-18; Di/Mi 9-18; Do/Fr 9-13, 14.30-18. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. Im Progr_, Waisenhausplatz 30. Marius Lüscher. «Constellation and Desire». Ölbilder. Bis 14.7., Mi/Fr 14-18; Do 10-18; Sa 12-16 + 15.7. bis 20.8., nach Voranmeldung. Galerie Lichtblick. Stauffacherstr. 6. Marlyse Baur. Photographie. Bis 23.7., Do-Fr 14-18, Sa 11-16. Galerie Rigassi. Münstergasse 62. Ben Young und Oliver Czarnetta. Gegenüberstellung. Bilder und Bildhauerei. Bis 30.7., Di 14-18.30; Mi-Fr 11-13, 14-18.30; Sa 10.30-14. Kornhausforum. Kornhausplatz 18. Albert Winkler. Fotografien 1950 bis 1975. Bis 7.8., Di/Mi/Fr 12-17; Do 12-20; Sa/So 11-16. Krethlow Galerie und Kabinett. Gerechtigkeitsgasse 72. Cécile Wick und Martin Wiesli. Bilder und Fotografie. Bis 30.7., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Münstergasse 72. Zum weissen Peter. Christine Aschwanden und Eva Vogelsang zeigen die weisse Brillanz ihrer Porzellanprodukte. Bis 30.7., Mi/Fr 10-19; Do 10-21; Sa 10-24, So 11-15. ONO Bühne Galerie Bar. Kramgasse 6. Bettina Diel. «some beeings (homunculi pigmenti)». Bis 30.8. Private Gallery Edgar Frei. Weststr. 16. China – Visuelle Erinnerungen. Kurator: Boyi Feng. Künstler: Kewen Jing, Li-Xiaoqi. Liu-Yujie, Jiang-Hai, Peng-Wie, Ren Xiaolin, Song-Yongxin, Zhong-Biao. Bis 3.9., Fr/Sa 15-19. Restaurant Schosshalde. Kleiner Muristalden 40. Schweiz, Bern: russischer Vektor. Alexandre Egorov, Künstler von St.Petersburg, zeigt Vektorgrafiken mit Sujets der Schweiz im Stil Haiga. Bis 8.8., Mo-Fr 8.30-14.30, 17-23.30; Sa 18-23.30.

Spitex Bern galerie. Könizstr. 60. Claudia Müller-Eggenberger. Bilder «Farben und Inspirationen». Bis 12.8., Mo-Fr 8.30-12 + 13.30-16.30. Universitätsbiblothek Bern/ Zentral-bibliothek. Münstergasse 63. Berns moderne Zeit – waschen, wählen, weitersagen. Ausgehend von den drei Exponaten Waschmaschine, Wahlurne und Telefon beleuchtet die Ausstellung Errungenschaften des 19. und 20. Jh. Bis 27.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12. ///////////////////////// Biel Aufbahrungsraum Espace libre. Seevorstadt 73. Sport ist Mord. Bruder Bernhard, Barbara Meyer Cesta, Monsignore Dies, Petra Fiebig, Peter Gysi, Jerry Haenggli, Strotter. Inst., Flo Kaufmann, Christophe Lambert, Susanne Muller, Uwe Schloen, Pavel Schmidt, XXX. Bis 21.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Bremgarten bei Bern Triple Gallery. Römerstr. 26. Belle Epoque. Lebensfrohe Szenen sowie Parade bezaubernder und eleganter Damen, dargestellt von den grossen Meistern jener Epoche, begleitet von antiken Skulpturen und prähistorischen Idolen. Verlängert bis 31.7., Di-So 15.30-18.30 auf tel. Voranmeldung: 031 301 91 32. ///////////////////////// Burgdorf Altes Schlachthaus. Metzgergasse 15. Timmermahn bei Bernhard Luginbühl. Gastausstellung bei Bernhard Luginbühl - Altes Schlachthaus Burgdorf. Bis 4.12., So 11-17. ///////////////////////// Düdingen Hotel des Alpes. Verena Zürcher. «Sibesieche u anderei Helgä». Bis 28.8., Di-So 7.30-23.30. Rest. Ochsen. Charlotte Brülhart. Aquarell- und Ölbilder. Bis 3.10., Di-So. ///////////////////////// Grosshöchstetten Seminar- und Kulturhotel Möschberg. Quelle – Skulpturen und Installationen. 13 Künstlerinnen und Künstler machten sich auf die Suche nach der Quelle ihrer schöpferischen Kraft: Die Ergebnisse. Bis 23.10., tägl. 8-20. ///////////////////////// Gümligen Atelier Housi Knecht. Dammweg 41-43. Housi Knecht. Atelier­ ausstellung (Skulpturen) zum 60igsten. Bis 31.7., So 11-13. Freizeitzentrum Bärtschihus. Dorfstrasse 14. Erika Baumgartner. Acryl- & Ölbilder. Bis 23.7. und 9.8. bis 27.8., Di-Sa 8.30-11.30, 13.30-16.30. ///////////////////////// Interlaken Kunsthaus Interlaken. Jungfraustr. 55. Der leere Raum. Heiner Kielholz, Johannes Rochhausen, George Steinmann, Niklaus Stoecklin (1898–1967), Varlin (1900–1977). Gemälde zu klass. Bildgattungen (Interieur/Stilleben) + Installation zum «Werk Saxeten». Bis 21.8., Mi-Sa 15-18; So 11-17.

Zentrum Artos. Alpenstr. 45. Erika Wüest und Cornelia Mumenthaler. Acryl-Gemälde zum Thema «Farbwelten». Bis 29.7., tägl. ausser Mi. ///////////////////////// Ittigen Haus des Sports. Talgutzentrum. Regula Watlher. Bilder zum Thema innere und äussere Bewegung. Bis 12.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-16.

///////////////////////// Spiez Bibliothek Spiez. Spiezbergstrasse 9. Grace Wartenweiler. Bilder. Bis 31.8., Mo/Di/Do/Fr 14-19; Mi 9-11, 14-19; Sa 10-14. ///////////////////////// Stettlen Paramount 2be gallery, Deisswil. Bahnhofplatz 4. Claudia Nardin. Art Exhibition. Bis 27.10., nach Vereinbarung: Tel.: 031 534 47 00 od. 079 949 93 13.

///////////////////////// Jegenstorf Stiftung Rotonda, Residenz. Eliane Baumgartner. Foto-Ausstellung «Lebensbilder». Bis 20.8., tägl. 9.30-18.30.

///////////////////////// Thun Atelier & Kunstgalerie Hodler. Hohmadpark, Frutigenstr. 46a. Johannes Haider. «Poiesis in Kupfer». Bis 27.8., Di-Fr 9-12, 13.30-18.30; Sa 9-16.

///////////////////////// JERISBERGhof Bauernmuseum Althuus. Nadja Haefeli und Patrick Jennings, «House Works» Bis 14.8.

Bäckerei-Konditorei-Café Brötie. Frutigenstr. 58. Alexandra Gäggeler-Blum. Teer-Bilder. Bis 28.8., Di-Fr 6.30-18.30; Sa 6.30-16; So 7.30-12.

///////////////////////// Kehrsatz HubRaum – Kunst- & Kulturzentrum. Belpstrasse 24. Zeitlos. Zeitkritische Installationen, Bilder und Skulpturen von 18 Künstlern im Labyrinth des HubRaum’s. Bis 18.12.12, Di-Sa 10-18. ///////////////////////// Kirchlindach Klinik Südhang. Südsicht 11. «Lebenslandschaften», Malerei und Plastik von Mariann Bissegger, Ursula Demmler, Danielle Kissenpfennig, Michael Medici, Margrith Roth, Daniel Röthlisberger und Philipp Ruslan Rufer. Bis 16.9., Sa/So 14-20; Mi 19-21. ///////////////////////// Köniz Kulturhof – Schloss Köniz. Muhlernstr. 11. Jürg Bamert. Bilder, Aquarelle, Zeichnungen. Von kleinen Freiräumen. ///////////////////////// Konolfingen Parkhotel Schloss Hünigen. Gruppenausstellung. Bilder, Skulpturen und Töpferarbeiten von 9 KünstlerInnen. Bis 31.12., tägl. 8-21. ///////////////////////// Meiringen Galerie Englische Kirche. Beatrice Urweider. Acryl, Aquarell, Collagen. Bis 7.8., Di-So 13.30-18. ///////////////////////// Münsingen Spar+Leihkasse. Dorfplatz 5. 6. SLM-Kunstausstellung. Kurt Roth, Obst-Holzskulpturen. Bis 29.7., Mo-Fr 8.30-12 + 13.30-17. ///////////////////////// Oberhofen Kunstsammlung Hans & Marlis Suter. Wichterheergut. Bendicht Friedli und Hans Suter. «ein spannendes Gespann» – Sammler und Künstler gemeinsam. Bis 31.7., Mo-Sa 14-17; So 11-17. ///////////////////////// Ostermundigen Tertianum-Residenz Mitteldorfpark. Mitteldorfstr. 16. Ida Anderegg. Aquarelle. Bis 31.8., tägl. 9-17.

DAS Atelier Ratatui. Stockhornstr, 18. Maya Manz, Börni Rauch, Sibylle Schneider. Papiere & Glas, Föierwerken, Metall & Leder. Bis 10.8., Mo-Fr 8.30-16.45. Klubschule Migros. Bernstrasse 1A. Fotoclub Thun. Fotoausstellung «Serien». Bis 23.12., Mo-Fr 9-21; Sa 9-17. Ristorante Pizzicata. Gerberngasse 1. Gotthelfs Zeiten. Bis 31.7., tägl. 9-23.30. Zunfthaus zu Metzgern. Untere Hauptgasse 2. Lisa Ferrari. Bilder: Berge – Steine – Landschaften. Bis 22.9., Di-Fr 11-22; Sa 9-22. ///////////////////////// Wabern Infozentrum Eichholz. Strandweg 60. Baumeister Biber. Der pelzige Nager hinterlässt zwar deutliche Spuren, zu sehen bekommt man ihn aber selten. Die Ausstellung über den Biber lüftet daher so manches Geheimnis. Bis 28.8., Mi 14-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Walkringen Kulturzentrum Rüttihubelbad. Oskar Buchs und Martin Bill. Bilder und Skulpturen. Bis 24.7., tägl. 10-17. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstr. 26. Peter Weibel/Vollrad Kutscher. Mediapoet. Installation./Escape. Porträt­ installation Peter Weibel. Im Kunst-Depot. Bis 20.8., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16.

Kunstmuseen Bern Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee). Monument im Fruchtland 3. Geschichten in Kisten – Interaktive Ausstellung. Sieben Kisten, die scheinen, als würden sie gleich verschickt. Hinaus in die Welt. Steck deinen Kopf hinein, Deine Hände und deine Nase. Hör den Kisten zu. Und hilf mit, sie zum Leben zu erwecken! Bis 14.8., Di-So 10-17.

Kunsthalle Bern. Helvetiaplatz 1. Uns alle – HKB Diplomausstellung. Master of Arts in Contemporary Arts Practice HKB-Y, Master of Arts in Contemporary Arts Practice. Bis 31.7., Di-Fr 11-18; Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. • Martin Ziegelmüller – Weites Feld. Ein Werküberblick. Eine Koproduktion mit dem Kunsthaus Langenthal. Bis 14.8. • Yves Netzhammer – Die Subjektvierung der Wiederholung. Projekt B. Die Stiftung GegenwART des Mäzens Dr. h.c. Hansjörg Wyss präsentiert ihren jüngsten Ankauf: eine begehbare Installation aus Bildern, Ton und Projektionen von Yves Netzhammer. Bis 31.12.14 • Ernest Biéler. Geträumte Wirklichkeit. Die breit angelegte Retrospektive zeigt das impressionistische Frühwerk, symbolistische und realistische Arbeiten und Biélers vom Jugendstil beeinflusste Malerei – der Höhepunkt in seinem Schaffen. Bis 13.11. • Passage: Victor Surbek (1885–1975). Bergwelten & Meeresklippen. Bis 28.8. Di 10-21; Mi-So 10-17. Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. • Paul Klee. übermütig. Sammlungsausstellung. Bis 18.3.12 • Klee und Cobra – ein Kinderspiel. Ausstellung zum Jahresmotto 2011: Kind. Bis 4.9. Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. Franziska Megert und Pat Noser. «Jeu de lumière» und «Reise in die verbotene Zone». F.M.: Retrospektive (Videos, Computeranimation, Fotografie). P.N.: Gemälde, Fotografien, Installation. Bis 28.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. Nils Nova. «Inversion». Fotografien von Räumen in Originalgrösse, dazu Aufnahmen vom Atelier des Künstlers. Bis 21.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Schnitte ins Herz und in die Augen. Holzschnitte von Franz Gertsch treffen auf jüngere Positionen: Philipp Hennevogl stellt Linolschnitte aus und Christiane Baumgartner zeigt ihre monumentalen Holzschnitte. Bis 4.9., Mi-Fr 10-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Freiburg Fri-Art/Kunsthalle. Petit-Rames 22. Paysages avec objets absents. Die Kunsthalle zeigt anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums eine neue Ausstellung mit elf internationalen KünstlerInnen. Bis 21.8., Mi-Fr 12-18; Sa/So 14-17 + Do 18-20 (Eintritt frei). ///////////////////////// Grenchen Kunsthaus. Bahnhofstr. 53. Lilly Keller. «entre ciel et terre». Einblick in zentrale Themen und Motive ihres Gesamtwerks. Bis 24.7., Mi-Sa 14-17; So 11-17.

///////////////////////// Langenthal Kunsthaus. Marktgasse 13. sic! – Diplomausstellung Bachelor of Arts in Fine Arts. Die Kunstklasse der Hochschule der Künste Bern (HKB) zeigt, welche Themen und Medien die jüngste Künstlergeneration beschäftigen. Bis 24.7., Mi/Do 14-17; Fr 14-19; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Solothurn Kunstmuseum Solothurn. Werkhofstrasse 30. • Andrea Wolfensberger. «Then listen again». Klang-Skulpturen. • Franz Eggenschwiler. «Präzises Wolkenbild». Von der Telefonzeichnung zur Skulptur. Bis 31.7., Di-Fr 11-17; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum Thun. Hofstettenstr. 14. Hans Op de Beeck/labor 3. Sea of Tranquillity & Staging Views/Hannes Rickli. Kunst mit Experimentalsystemen. Bis 4.9., Di-So 10-17; Mi bis 19.

Museen /Anlagen Bern Berner Münster. Münsterplatz 1. Münsterturm. Die 222 + 90 Stufen auf den Münsterturm steigen und die Aussicht auf die Dächer des Weltkulturerbes der UNESCO geniessen. Mo-Fr 12-15.30* Uhr, Sa 10-16.30* Uhr So 11.30-15.30* Uhr. *Letzter Aufstieg. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Besonderes: «TREE’P – a tree-Trip». Eine begehbare Baumtreppe (Aussicht). Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Sammlungsausstellungen. Steinzeit, Kelten, Römer/Vom Frühmittelalter zum Ancien Régime/Bern und das 20. Jahrhundert/Kunst aus Asien und Ozeanien/ Grabschätze aus Altägypten. Permanent: Di-So 10-17. Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. Abenteuer Kommunikation: Die Dauerausstellungen. nah und fern: Menschen und ihre Medien/As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur/Bilder die haften: Welt der Briefmarken. Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastr. 15. • C’est la vie. Dem Rätsel Leben auf der Spur. Dauerausstellung. • Satierisches. Der Fisch im Schafspelz. Arbeiten von René Fehr, Oskar Weiss, Hanspeter Wyss, Claude Kuhn, Heinz Pfuschi Pfister, Martin Senn, Ted Scapa, H. R. Wüth­ rich, Peter Gerber, Jonas Raeber, Martin Ryser. Bis 13.10.


21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

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Nils Nova

Anzeiger Region Bern

Nils Nova mit «Inversion» im Photoforum PasquArt

«Säulen und Seelen» in der Heiliggeistkirche

Heilige im Berner Münster

In einer Einzelausstellung zeigt der Luzerner Nils Nova unter dem Titel «Inversion» Fotografien von Räumen in Originalgrösse. Dabei ordnet er diese so überraschend an, dass es für den Betrachter aussieht, als würden sie mit der Ausstellungszone verschmelzen. Auf diese Weise hinterfragt der Künstler die Identität von Räumen. Photoforum PasquArt, Biel. Ausstellung bis 21.8.

Die zwischen 1726 und 1729 erbaute Heiliggeistkirche gilt als die schönste reformierte Barockkirche der Schweiz. Sie vereint das scheinbar Unmögliche: schlichte Sandsteinsäulen und zartes Zuckergussgewölbe. Zudem stand der barocke Prestigebau stets den Armen und Randständigen offen. Die Führung bietet historisch Delikates und einen spannenden baugeschichtlichen Rundgang. Heiliggeistkirche, Bern. Mi., 27.7., 17 Uhr

Wenn die Kunsthistorikerin Adeline Zumstein die Geschichten und Mythen um die mittelalterlichen Figuren und Bildheiligen im Münster erzählt, werden diese fast ein bisschen lebendig. Die Führerin erklärt die uralte Tradition des Bilderkultes, erzählt aber auch von zerstörerischen Fehden gegen die Heiligendarstellung. Berner Münster. Fr., 22.7., 17.15 Uhr

• Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock. Neue Dauerausstellung. Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Psychiatrie-Museum. Bolligenstr. 111. • R. Bühlmann. «Wo der Himmel endet». Panorama einer Berglandschaft. Bis 30.9. • Einblicke. Werke von Andreas Gröschner, Marco Güdel, Annemarie Flückiger, Philippe Saxer, Michael Wissmann und Hans Bloetzer. Bis 28.4.12. Mi-Sa 14-17. Robert Walser-Zentrum. Marktgasse 45. • Der gedeutete Gehülfe – Gunter Böhmer illustriert Robert Walser. Eine Ausstellung, gestaltet von Roland Stark. Bis 4.11. • Markus Zürcher. Neue Arbeiten auf Papier. Bis 30.9. Mi-Fr 13-17.

///////////////////////// Oberhofen MUMM. Wichterheergut. Museum für Uhren und mechanische Musik (MUMM). Sonderausstellung «Longines». Neu: Uhrensammlung 18. Jahrhundert von Pierre Schmid. Bis 23.10., tägl. 14-17. ///////////////////////// Solothurn Historisches Museum Blumenstein. Blumensteinweg 12. 2000 Jahre mal 11. Auf der Hintertreppe durch Solothurns Geschichte – in 11 Etappen. Neue Dauerausstellung im Dienstreppenhaus. Bis 31.12., Di-Sa 14-17; So 10-17. Naturmuseum Solothurn. Klosterplatz 2. Greifvögel und Eulen. Krummer Schnabel, spitze Krallen. Bis 23.10., Di-Sa 14-17; So 10-17.

///////////////////////// Biel Museum Neuhaus. Schüsspromenade 26. • Sélection tropicale. Paul-André Robert (1901–1977). Dauerausstellungen: Karl und Robert Walser (Maler und Dichter). Biel/Bienne – Uhren- und Industriestadt. Die Technik der Illusion: Von der Zauberlaterne zum Kino. • Eine malerische Reise von Basel nach Biel. Jura und Bielersee um 1800. Bis 31.7. Di-So 11-17; Mi bis 19.

///////////////////////// Spiez Schloss. • Das Wirken der Bubenberg von Laupen über Murten bis Dornach. Neue Dauerausstellung. Bis 16.10. • Auf eigenen Wegen – Adolf Hölzel und seine Schweizer Schüler. Sonderausstellung – Hans Brühlmann, Martha Cunz, Camille Graeser, Johannes Itten, Otto Meyer-Amden, Louis Moilliet und Alfred Heinrich Pellegrini. Bis 11.9. • Schloss Spiez – das Mittelalterschloss mit Museum. Frühromantische Schlosskirche. Von einer mittelalterlichen Burg zu einem patrizischen Wohnsitz des 17./18. Jh. Turm aus dem 12. Jh. mit Rundblick auf See und Berge. Café und Parkanlagen. Bis 16.10. Mo 14-17; Di-So 10-17; Juli/August bis 18.

///////////////////////// Brienz Schweizer Holzbildhauerei-Museum. Hauptstr. 111. Geschnitzte Masken – handwerkliches Brauchtum. Sonderausstellung. Bis 25.9., tägl. 9-18.

///////////////////////// TAFERS Sensler Museum. Siehe Artikel S. 3. Kirchweg 2. Humor los? ;-) ! Witzige Blicke auf den Sensebezirk. Bis 7.8.

Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. Wohnen und Leben vor Jahrhunderten in der Schweiz. Gebäude aus allen Landesteilen der Schweiz, ursprüngliche Gärten & Felder, Vorführung trad. Handwerke, einheimische Bauernhoftiere. Jahresthema: Phänomene – Denk- und Merkwürdiges. Bis 31.10., tägl. 10-17.

///////////////////////// Thun Schloss Schadau. Schweiz. Gastronomie-Museum und HarrySchraemli-Kabinett. Infos: 033 223 14 32. Offen: Di/Mi/Do von 14-17.

Schweizerisches Alpines Museum. Helvetiaplatz 4. Photographische Seiltänzereien. Wie der erste Hochgebirgsfotograf Jules Beck die Berge sah. Bis 25.9., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30.

///////////////////////// Ittigen Illusoria-Land. Gewerbezone Ey 5. Illusoria-Land. Mit Castel nero d’Illusoria. Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien von Sandro Del-Prete. Permanent: Mo-Fr und So 14-17; Sa 14-16. ///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf. General-Guisanstrasse 5. • Museum für Bernische Wohnkultur. Räume ausgestattet mit Mobiliar bekannter bernischer Werkstätten sowie Bilder, Uhren und Kachelöfen aus der Zeit des 17. bis 19. Jh. • Stürler in Rom. Ein Berner Architekt auf Bildungsreise 1792. Das zeichnerische Schaffen. Bis 16.10., Di-Sa 13.30-17.30; So 11-17.30.

Schlossmuseum Thun. Schlossberg 1. Ich will Bauer werden – Heinrich von Kleist und die Schweiz. Koproduktion mit dem Museum Strauhof Zürich und dem Kleist-Museum Frankfurt/Oder. Bis 4.9., tägl. 10-17. Thun-Panorama. Schadaupark. Einblicke – Thuner Lebenswelten im 19. Jahrhundert. Eine Kooperation mit dem Schlossmuseum Thun. Zudem: Thun-Panorama (1809) von Marquard Wocher. Bis 30.10., Di-So 11-17 + Mo 1.8., 10-17. ///////////////////////// Utzenstorf Schloss Landshut – Schweizer Museum für Wild und Jagd. Schlossstr. 17. Raben – schlaue Biester mit schlechtem Ruf. Sonderausstellung 2011. Bis 16.10., Di-Sa 14-17; So 10-17.

Donnerstag, 21.07. Bern Ein Blick ins Weltall Öffentliche Demonstration in der Sternwarte Muesmatt. Nur bei klarer Sicht. Sternwarte, Muesmattstrasse 25. 22.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental 24. Sommer-Universität Lenk: Vom Wallis ins Berner Oberland Ein Vortrag über das Reisetagebuch des Hieronymus Annoni von 1730/31. Als Hauslehrer in Schafhausen unternahm der Basler Theologe mit zwei Knaben eine ausgedehnte Bildungsreise durch die Schweiz. Kirchgemeindehaus. 18.30 Uhr

Freitag, 22.07. Bern Heilige im Berner Münster – Kunst-historische Führung Eine Suche nach christlichen Bildsymbolen und deren verbliebenen Abbildern im Berner Münster und mit vielen sagenumwobenen Heiligengeschichten des Mittelalters. Anmeldung: 12-16 Uhr, 031 312 04 62. Berner Münster, Münsterplatz 1. 17.15 Uhr

Samstag, 23.07. Bern Führung: Klee und Cobra – ein Kinderspiel Die Ausstellung Klee und Cobra – ein Kinderspiel thematisiert zum ersten Mal die Beziehung der Künstlergruppe Cobra zum Werk und zum künstlerischen Denken Paul Klees. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Führung: Paul Klee – übermütig In den seitlichen Räumen folgt die Ausstellung mit weiteren rund 120 Werken zwanglos der Chronologie von Klees Schaffen und bietet einen Überblick zu seinen gestalterischen und inhaltlichen Themen. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30/15.30 Uhr Guided tour: Paul Klee and Renzo Piano This guided tour offers the public an insight into the interplay between the art of Paul Klee, the architecture of Renzo Piano and the history of the Zentrum Paul Klee. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr Stadtführung: Von Hollywood bis Bollywood Auf den Spuren der Leinwandhelden von Hollywood und Bollywood führt der Stadtrundgang durch die «Filmkulisse» Bern. Vv: Tel. 031 328 12 12 oder info@bern.com Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 17.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Saturday Morning Fever Auswärtsspielen: Pétanque & Kubb. Bad Bonn, Bonn 2. 10.30 Uhr ///////////////////////// Thun Führung: Ich will Bauer werden – Heinrich von Kleist und die Schweiz Rundgang durch die Sonderausstellung. Schlossmuseum Thun, Schlossberg 1. 16.00 Uhr

Sonntag, 24.07.

Führung: Martin Ziegelmüller – Weites Feld Ein Werküberblick. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 19 Uhr

Bern 12 Bilder pro Tag! Nur?! Familienführung in der Ausstellung über den Fotografen Jules Beck. Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4. 11.00 Uhr

Klima – Botschaften aus dem ewigen Eis Vortrag von Prof. Dr. Hubertus Fischer, Klimaforscher und Glaziologe. Universitätsbibliothek, Münstergasse 63. 19.30 Uhr

Führung: Architektur Bei dieser Führung (ohne Besuch der Ausstellungen) steht das Architekturprojekt von Renzo Piano und dessen Realisierung im Mittelpunkt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr

///////////////////////// Freiburg Jakobskreuzkraut & Co. Von pflanzlichen Eindringlingen und wie man sie erkennen kann. Mit Gregor Kozlowski und Susanne Bolliger. Botanischer Garten, Chemin du Musée 10. 12.30 Uhr

Führung: Martin Ziegelmüller – Weites Feld Ein Werküberblick. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 11 Uhr Führung: Paul Klee – übermütig Siehe 23.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrum Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Von Herzog Berchtold V. bis zu Napoleon Zur Geschichte Berns. Kostenlose Führung in der Dauerausstellung mit Anna Bähler. Historisches Museum, Helvetiaplatz 5. 11.00 Uhr ///////////////////////// Biel Brunchfahrt auf dem MobiCat Sonntagsbrunch auf dem MobiCat. Res. erforderlich: Tel. 032 329 88 11. Ab Hafen/Schiffländte. 11.00 Uhr Stadt- und Inselführungen Führungen in Murten, Solothurn und auf der St. Petersinsel. Tickets direkt an der Schiffskasse (Fr. 10.– pro Person). Infos: www.bielersee.ch/events. Bielersee Schifffahrt-Gesellschaft AG, Badhausstr. 1a. 13.00 Uhr

Mittwoch, 27.07. Bern Führung: Goldener Morgen Führung durch die aktuelle Ausstellung in etwas gemächlicherem Tempo mit ausreichend Sitzgelegenheiten. Besonders geeignet für Seniorinnen und Senioren. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.30 Uhr

Neue Sommerserie auf www.kulturagenda.be Der Reisekoffer ist bereits gepackt, doch Ihnen fehlt noch der ultimative Strandschmöcker? Sie blättern im Marzili in einer Illustrierten, sehnen sich aber eigentlich nach einer gehaltvolleren Lektüre? Dann besuchen Sie unbedingt unsere Website. In der neuen Serie «Mein Sommerbuch» verraten Ihnen Persönlichkeiten aus dem Berner Kulturleben, auf welches Buch sie zurzeit besonders stehen und weshalb. In dieser Woche stellt der Schauspieler, Liedermacher und Kabarettist Nils Althaus sein Sommerbuch vor (Bild).

halb eins – Wort Musik Stille Mitten in der Woche auftanken mit Musik – aufatmen in der Stille – aufblühen durch Poesie und Geschichten. Wort: Hansueli Egli. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Ein Werk aus der Sammlung oder den Wechselausstellungen wird eingehender besprochen. Jede Veranstaltung bildet eine in sich geschlossene Einheit. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr Von Säulen und Seelen – historische Führung Wie Mönche, Pilger und Randständige zur Citykirche gehören. Ein Rundgang mit Blicken zurück und in die Gegenwart. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 17.00 Uhr

///////////////////////// Lenk im Simmental 24. Sommer-Universität Lenk: Val bavona – eine Steinreiche Kulturlandschaft Das Seitental des Valmaggia im Tessin ist das steilste und felsigste Tal des Alpenbogens. Kurzer Dokumentarfilm und Vortrag. Kirchgemeindehaus. 18.30 Uhr

///////////////////////// Grenchen Literarische & musikalische Collage: Lilly Keller «entre ciel et terre». Zu den Werken liest Rosalina Battiston Gedichte und Textpassage, mit Intermezzi aus Ka Mosers «épreuves d’artiste». Kunsthaus, Bahnhofstr. 53. 11.15 Uhr ///////////////////////// Thun Führung: Kirche Scherzligen Geschichte, die 1500 Jahre zurück reicht... Keine Anmeldung erforderlich. Kirche Scherzligen. 14.00 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern Führung: Kunst am Mittag Bei dieser Führung wird ein Werk oder eine Werkgruppe aus der Sammlung oder Wechselausstellung vertieft betrachtet. Die Führung kann mit einem kleinen Imbiss in der Cafeteria abgerundet werden. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr

Vortrag zum Klimawandel in der Unibibliothek Im Rahmen des Internationalen Eiszeitkongresses veranstaltet die Naturforschende Gesellschaft in Bern einen Vortrag mit Professor Hubertus Fischer. Der Forscher der Universität Bern hat anhand von Eiskernbohrungen massive, sprunghafte Temperaturschwankungen vor rund 15 000 Jahren entdeckt. Universitätsbibliothek, Bern. Di., 26.7., 19.30 Uhr


30 Anzeiger Region Bern

21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Donnerstag, 21.07. Bern Ladies Night: Love and other Drugs Romantic Comedy, USA, 2010, E/df, 1:52 h. Türöffnung/Abendkasse: 19.30h. Vv.: www.starticket.ch, Orange Center, Kornhausplatz 12/Zytglogge, Orange Citydisc Railcity, Bahnhofplatz 1. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.35 Uhr Hofkino: Ginger e Fred In den 1940er Jahren waren Amelia Bonetti (Giulietta Masina) und Pippo Botticella (Marcello Mastroianni) als Ginger und Fred ein erfolgreiches Tanzpaar, das über die Bühnen der Welt tingelte. Kino Reitschule, Neubrückstr. 8. 21.30 Uhr

Sommergroove mit King Size Sound

Chris James legt im Bonsoir auf

Nach einer kurzen Pause (Stichwort Gurtenfestival) öffnet das Wasserwerk seine Tore wieder. Der Anlass heisst Kingston Club, zu hören gibts heisse Rhythmen mit jamaicani­ schem Flair. Unter der Aufsicht der Selectors Pascal und Marc mit Zoom MC am Mikrofon – zusammen als King Size Sound bekannt – stellt sich garantiert Feierlaune ein. Wasserwerk Club, Bern. Sa., 23.7., 22 Uhr

Die ehemalige Metallarbeiterstadt Birmingham gilt dank Black Sabbath und Judas Priest als Metal-Hochburg. Doch das stimmt so nicht mehr. Seit den 90ern ist die Stadt ein HouseZentrum. Das hört man Chris James an. Der DJ produziert mit britischem Understatement eleganten, fast puristischen House für ausdauernde Nachtschwärmer. Club Bonsoir, Bern. Sa., 23.7., 23 Uhr

Donnerstag, 21.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Mo-So ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr Let’ s Dance DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr Party im Park: dj hellzaapoppin SmallTownFreakyDisco. Fällt bei schlechter Witterung aus! Park Café Kleine Schanze, Bundesgasse 7. 19.00 Uhr Poco loco Entertainment Stil: Freestyle. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 17.00 Uhr Super Donnschti Elektro. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Funny Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Big M Box Dance Band. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol 1/11 Mit DJs von nah und fern, Handystör­ sendern, Wasserspielen und Attraktionen. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Freitag, 22.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Montag bis Sonntag ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr DJ Heiligensetzer P-Funk & Delta Blues. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Move to the Music DJ Dino. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr Phönix-Tanzfest – Barfussdisco Worldmusic und Oldies für Leute von 18-88 Jahren. Mit DJ Markus. Phönix-Zentrum, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Playgroundkidz/Kenjiro Ultramagnetic Stil: Electronica. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23 Uhr

Poco Loco All Latin Style. DJs Casa del Ritmo & Guest. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 17.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Funny Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Big M Box Dance Band. Dancing Schönbrunnen, Bielstrasse. 20.30 Uhr ///////////////////////// Stettlen Schlemmer-Party Mit anschliessender Party Ü30. Ziegelhüsi, Deisswil. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol 1/11 Mit DJs von nah und fern, Handystörsendern, Wasserspielen und anderen Attraktionen. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Samstag, 23.07. Bern All Eyez on Me DJ Fame Luck. Urban Music: Hip-Hop, R’n’B, Pop und Electro-Beats. Ab 21 J. Le Ciel, Bollwerk 31. 23.00 Uhr Chris James/Round Table Knights Stil: House. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Mo-So ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr DJ Touch Sweets and Stomps. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Pery Party DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr Poco Loco All Latin Style. DJs Casa del Ritmo & Guest. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h, Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 15.00 Uhr Summer in the City: Kingston Club/King Size Sound Reggae, Dancehall. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 22.00 Uhr

///////////////////////// Innerberg Duo Funny Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Kirchlindach Wellenbad – Drumandbass unter freiem Himmel Freibad Heimenhaus bei Kirchlindach. Freibad Heimenhaus. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Big M Box Dance Band. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Dinner- und Tanzschiff mit The Rascals Eine Rundfahrt auf dem Thunersee bei einem vielseitigen und unterhaltsmen Livemusikprogramm sowie kulinarischen Köstlichkeiten aus der Bordküche. Vv: www.bls.ch/Schifffahrt. Ab Schiffländte, Bahnhof. 19.30 Uhr Mokka Summerdance Vol 1/11 Mit DJs von nah und fern, Handystör­ sendern, Wasserspielen und Attraktionen. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Sonntag, 24.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Mo-So ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h, Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 15.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Funny Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol 1/11 Mit DJs von nah und fern, Handystör­ sendern, Wasserspielen und Attraktionen. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Montag, 25.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Montag bis Sonntag ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr Salsa Monday Salsa vom Feinsten. El Presidente, Aarbergergasse 36. 21.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h, Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 17.00 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Montag bis Sonntag ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr El Cielo – Salsa elegante Die Party für alle Salseras und Salseros! Le Ciel, Bollwerk 31. 20.30 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h, Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 17.00 Uhr

Mittwoch, 27.07. Bern CityBeach Urbane Oasen, feinster Quarzsand, schattenspendende Palmen, Swimming- und Whirlpool, kulinarisches Angebot. Täglich Montag bis Sonntag ab 17h. www.city-beach.ch Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 17.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet! Mo/Di/Do/Fr 17-00.30h, Mi 14-00.30h, Sa/So 15-00.30h, www.summerbeach.ch Grosse Schanze. 14.00 Uhr

Meine Veranstaltung in der Berner Kulturagenda Wie bringe ich meine Veranstaltung in die Agenda? Folgen Sie auf www.kulturagenda.be dem Link «Veranstaltung gratis aufgeben». Sie gelangen zum AnmeldePortal, wo Sie sich einloggen oder als neuer Nutzer registrieren können. Dann geben Sie Ihre Daten ein. Sollten Sie mit der Internetseite nicht klarkommen, mailen Sie Ihre Informationen an veranstaltungen@hinweise.ch. Ihr Eintrag gelangt automatisch auch an die Agenda von «Bund» und «Berner Zeitung». Ich möchte aber, dass die ­ Redak­tion einen Artikel über meinen Anlass schreibt. Schicken Sie zusätzlich Ihre Informationen mit druckfähigen Bildern (300 dpi) an redaktion@kulturagenda.be. Die Redaktion trifft aus dem Angebot von Veranstaltungen eine Auswahl, über die sie berichtet. Das heisst, ich muss alles zweimal schicken? Ja. Das Internet kenne ich nur aus Erzählungen meiner Enkelin. Wir haben auch eine Postadresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Seftigenstrasse 310, Postfach 357, 3084 Wabern.

///////////////////////// Burgdorf Satte Farben vor Schwarz [D] Geniessen Sie vor der Filmvorführung eine Spezialität vom Grill oder ein Gericht der Sommerkarte. Vv.: Kinos Rex und Krone Burgdorf, Hotel Berchtold, Tourist Office und Wirtschaft zum Schützenhaus. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Benvenuti al sud [I/d/f] Die Abendkasse sowie die Movie-Bar sind jeweils ab 20h geöffnet. Vv.: Murten Tourismus, Murten; Ticketcorner und Coop City. Online: www.open-air-kino.ch Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Wabern Persepolis [D] Tagsüber Licher sammeln, abends wieder frei lassen. Stühle, Kissen und Decken bitte selber mitbringen. Der Eintritt ist frei. Nach Filmende gibt’s eine Kollekte. Cinéma Solaire, Eichholz, Strandweg. 21.30 Uhr ///////////////////////// Worb Meine erfundene Frau [D] Die Abendkasse sowie die Movie-Bar sind jeweils ab 20h geöffnet. Vv.: Medien-Center, Worb; Ticketcorner und Coop City. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.30 Uhr

Freitag, 22.07. Bern Orange Night Überraschungsfilm. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.35 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Made in Dagenham [E/d/f] Siehe 21.7. Kino Openair Cinété, Rest. Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Sennentuntschi [Dialekt] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Wabern Giulias Verschwinden [D] Siehe 21.7. Cinéma Solaire, Eichholz, Strandweg. 21.30 Uhr ///////////////////////// Worb Wasser für die Elefanten [D] Infos siehe 21.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.30 Uhr

Samstag, 23.07. Bern El secreto des sus ojos Crime, Argentina/Spain, 2009, Sp/df, 2:07 h. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.35 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Kokowääh [D] Infos siehe 21.7. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr

///////////////////////// Murten The Hangover 2 [IEd/f] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Wabern Bienvenue chez les Ch’tis [F/d] Siehe 21.7. Cinéma Solaire, Eichholz, Strandweg. 21.30 Uhr ///////////////////////// Worb Vorpremiere: Cars 2 [D] Infos siehe 21.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Sonntag, 24.07. Bern Vorpremiere: Barney’s Version Drama, Canada, 2010, E/df, 01:34 h. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.40 Uhr ///////////////////////// Murten Potiche [F/d] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr

Montag, 25.07. Bern Kokowääh Comedy, Germany, 2011, D/f, 2:06 h. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Potiche [F/d] Infos siehe 21.7. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Vorpremiere: Midnight in Paris [E/d/f] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Sennentuntschi [Dialekt] Gast: Michael Steiner. Infos siehe 21.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Dienstag, 26.07. Bern Le fabuleux destin d’Amélie Poulain Comedy, France, 2010, F/d, 1:44 h. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Mamma Mia! [E/d/f] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Due Date [D] Infos siehe 21.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Mittwoch, 27.07. Bern The Next Three Days Crime, USA, 2010, E/df, 2:13 h. Infos siehe 21.7. Kino Openair, OrangeCinema Bern, Grosse Schanze. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten La petite chambre [F/d] Infos siehe 21.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Inception [D] Infos siehe 21.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr


21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.45/20.30 – Ab 12/10Jahren – Spanisch/d/f También la lluvia – Even the Rain Gestern war es Gold, heute ist es Wasser! Ein bewegendes Meisterwerk mit Gael García Bernal («Babel») und Luis Tosar («Celda 211»). Gewinner Publikumspreis Berlinale 2011. 17.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Joschka und Herr Fischer Eine Zeitreise durch 60 Jahre Deutschland und die spannendste Biographie der Nachkriegs-Zeit!

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/17.00/20.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Harry Potter 7: Part 2 Perfekter Showdown der erstklassigen Fantasy­ saga. Der junge Zauberlehrling Harry Potter tritt zum allerletzten Gefecht gegen seinen Widersacher Lord Voldemort an.

«Ginger e Fred» im Hofkino der Reitschule In ihrer Jugend waren Amelia Bonetti und Pippo Botticella als Ginger und Fred ein erfolgreiches Tanzpaar. Dreissig Jahre später treffen sich die beiden anlässlich einer Weihnachtssendung des italienischen Fernsehens erstmals seit ihrer Trennung wieder. Eine Filmsatire von Federico Fellini mit Giulietta Masina und Marcello Mastroianni. Hofkino der Reitschule, Bern. Do., 21.7., 21.30 Uhr

Alhambra Maulbeerstr. 3, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/17.00/20.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Harry Potter 7: Part 2 Perfekter Showdown der erstklassigen Fantasy­ saga. Der junge Zauberlehrling Harry Potter tritt zum allerletzten Gefecht gegen seinen Widersacher Lord Voldemort an.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30/23.15 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – Deutsch Bridesmaids Ein handverlesenes All-Star-Team weiblicher Comedy-Talente in einer witzigen Hochzeitskomödie. Da bleibt kein Auge trocken! Mit Kristen Wiig, Rose Byrne und Maya Rudolph.

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/20.30/23.15 (Fr/Sa) Ab 6/4 Jahren – Deutsch Zookeeper Turbulente Komödie über einen Zoowärter, der feststellt, dass all seine Tiere tatsächlich sprechen können und ihm nun beratend in Liebesdingen zur Seite stehen. Mit Kevin James. 17.30 – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Hangover 2 Die «Hangover»-Original Besetzung fand für diese Fortsetzung des Sensationserfolgs wieder zusammen. Abermals erleben die Freunde eine exzessive Nacht, diesmal in Bankok.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42, www.quinnie.ch 16.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The King’s Speech Die wahre Geschichte rund um den stotternden König George VI (Colin Firth). Er will mit Hilfe seines Sprachtherapeuten (Geoffrey Rush) sein nervöses Stottern überwinden... 18.30 – Ab 12/10Jahren – F/d Les femmes du 6ème étage Eine treffsichere Komödie. Der etwas verklemmte Börsenmakler Jean-Louis Joubert führt ein grossbürgerliches Leben. Die neue und attraktive Haushälterin Maria stellt dieses aber flugs auf den Kopf! 20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Tree of Life Palme d’Or 2011! Neustes Meisterwerk von Terrence Malick mit Brad Pitt und Sean Penn. Eine Familiengeschichte von grosser philosophischer Tiefe, die völlig neue Perspektiven eröffnet.

CineBubenberg

17.30 – Ab 10/7 Jahren – OV/d Klitschko Boxer – Legenden. Brüder. Die mitreissende Geschichte der Rekordweltmeister! Sie sind Ikonen, Vorbilder, Helden. Doch wer sind Vitali und Wladimir Klitschko, diese boxenden Gentlemen?

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17, www.quinnie.ch Geschlossen Das Kino bleibt wegen Renovationsarbeiten bis 4. August 2011 geschlossen.

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17, www.quinnie.ch Geschlossen Das Kino bleibt wegen Renovationsarbeiten bis 4. August 2011 geschlossen.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 19.15 (Do/Fr/Sa) – OV/d/f Kino Sommer: Mujeres al Borde de un Ataque de Nervios Regie: Pedro Almodóvar; mit: Carmen Maura, Antonio Banderas; E/1988. Der Titel dieser rasanten und äusserst vergnüglichen Komödie sagt eigentlich schon alles. Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. 21.30 (Do) – E/d/f Kino Sommer: Night on Earth Jim Jarmush; mit: Gena Rowlands, Winona Ryder, Armin Müller-Stahl, Roberto Benigni. US 1991. Fünf Städte. Fünf Taxis. Eine Nacht. Eine Folge von fünf Episoden. 21.30 (Fr/Sa) – F/d Kino Sommer: La fille sur le pont Regie: Patrice Leconte; mit: Daniel Auteuil, Vanessa Paradis; F/1999, F/d, 35mm, 94 Min. Eine junge Frau, die an der Liebe verzweifelt, stürzt sich nachts in Paris von einer Seine-Brücke und wird von einem Messerwerfer gerettet. 21.30 (So/Mo) – OV/d/f Kino Sommer: Chat Noir Chat Blanc Regie: Emir Kusturica; mit: Bajram Severdzan, Srdan Todorovic, Branka Katic. D/F/JU, 1997. Eine groteske Ziegeunerballade voller Witz, Ironie und märchenhafter Züge.

CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.00/16.20/18.40/21.00 Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Rien à déclarer Nichts zu verzollen. Zwei Jahre nach «Bienvenue chez les Ch’tis» widmet sich Dany Boon der französisch-belgischen Grenze. Ein grenzenloser Spass!

CineMovie 2

Laupenstrasse 2, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

14.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch 20.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Harry Potter: Die Heiligtümer des Todes, Teil 2 – 3D Das letzte Abendteuer in der Harry Potter-Filmserie. Das grosse Finale - es kann nur einer überleben! Mit Daniel Radcliffe, Helena Bonham Carter und Emma Watson.

14.30/17.40/20.45 – Ab 16/14 Jahren – F/d Les petits mouchoirs Jedes Jahr lädt Max seine Freunde in sein Sommerhaus an die französische Atlantikküste ein. Doch dieses Mal ist nichts wie früher, weil einer der engsten Freunde fehlt.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Bad Teacher Manchen Lehrern ist alles sch...egal. Erfrischende Komödie über eine High School-Lehrerin mit Hang zu Schimpfwörtern. Mit Cameron Diaz und Justin Timberlake.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/20.00 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Larry Crowne Romantische Komödie über einen Mann mittleren Alters, der wieder die Schulbank drückt und sich in seine Lehrerin (Julia Roberts) verliebt. Von und mit Tom Hanks. 17.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Beaver US-Drama-Komödie mit Mel Gibson inszeniert von Jodie Foster: Der depressive Walter Black, schöpft neuen Lebensmut, als er eine Biber-Handpuppe findet, die zu seinem besten Freund wird...

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15 (ausser Di/Mi) Ab 12/10 Jahren – E/d/f Harry Potter 7: Part 2 – 3D Perfekter Showdown der erstklassigen Fantasysaga. Der junge Zauberlehrling Harry Potter tritt zum allerletzten Gefecht gegen seinen Widersacher Lord Voldemort an. 20.30 (Di) – E/d/f Swisscom Carte Bleue Night: Cars 2 – 3D Fortsetzung des Pixar-Hits von 2006, die Lightning McQueen und Mater Abenteuer in Japan und Europa als Geheimagenten wider Willen erleben lässt. 20.30 (Mi) – E/d/f Swisscom Männerabend: Green Latern – 3D Ryan Reynolds und Blake Lively in der Verfilmung eines Comic- Superheldenabenteuers, das ebenso viel Humor wie Action bereit hält. Von James Bondund Zorro-Regisseur Martin Campbell.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/17.00/20.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Harry Potter 7: Part 2 – 3D Perfekter Showdown der erstklassigen Fantasy­ saga. Der junge Zauberlehrling Harry Potter tritt zum allerletzten Gefecht gegen seinen Widersacher Lord Voldemort an.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Lincoln Lawyer Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei in einem spannenden Thriller basierend auf dem gleichnamigen Roman des Bestseller-Autor Michael Connelly.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15 – Ab 10/8 Jahren – E/d/f Larry Crowne Romantische Komödie über einen Mann mittleren Alters, der wieder die Schulbank drückt und sich in seine Lehrerin (Julia Roberts) verliebt. Von und mit Tom Hanks.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05, 077 413 89 17 www.kellerkino.ch 19.20 – Spanisch/d/f Lo mas importante de la vida es no haber muerto Musikalisch umrahmte Tragikomödie über Verrat und Vergebung vor dem Hintergrund politischen Betrugs und verzerrter Realität der Franco Diktatur. 21.00 – F/d Kill Me Please Dr. Kruger möchte den Selbstmord rehabilitieren und zur einfachen medizinischen Praxis machen. Pechschwarze anarchische Komödie, die politisch inkorrekt zu einem ernsthaften Thema Stellung bezieht. 16.00 (Sa/So) – Ohne Worte Le quattro volte Angesiedelt in der unvergleichlichen Landschaft Kalabriens, zeichnet der Film das Porträt einer archaischen Welt und offenbart Einblicke in einen zeitlosen Ort und seine ungebrochenen Traditionen. 17.40 (Sa/So) – Spanisch/d/f La Yuma Eines Tages... Yuma weiss es und sagt es allen. Eines Tages wird sie die Slums Nicaraguas verlassen. Der Vater wird sie nie mehr anrühren. Und für diesen Tag schlägt Yuma zu. 12.30 (So) – Deutsch Russlands Wildnis – im Reich der Tiger, Bären und Vulkane Der exzellent fotografierte Film zeigt Landschaften und Tiere des Riesenreiches, die selbst den meisten Einheimischen bisher unbekannt sein dürften. Eine imposante Entdeckung! 14.15 (So) – OV/d/f Un homme qui crie Ein behutsamer Film über den Schmerz eines Vaters und die Verzweiflung eines ganzen Volkes vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs im Tschad. (Prix du Jury Cannes 2010)

Kino Kunstmuseum Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch Sommerpause bis 1. September.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch 21.30 (Do) Hofkino: Ginger e Fred In den 1940er Jahren waren Amelia Bonetti (Giulietta Masina) und Pippo Botticella (Marcello Mastroianni) als Ginger und Fred ein erfolgreiches Tanzpaar, das über die Bühnen der Welt tingelte.

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (So) Überraschungsprogramm mit kurzen Filmen aus dem Lichtspiel-Archiv. Bar ab 19h.

Pathé Westside Riedbachstr. 102, 0901 903 904, www.pathe.ch 17.30/19.50 (ausser Do)/22.10 (ausser Do)/ 00.20 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Bad Teacher Liz ist die schlechteste Lehrerin überhaupt: Sie hat ein loses Mundwerk, trinkt und kann es kaum erwarten, einen reichen Mann zu heiraten, damit sie endlich ihren lästigen Job hinschmeissen kann... 10.45 (So)/15.55/18.40/21.25/00.10 (Fr/Sa) Ab 14/14 Jahren – Deutsch Bridemaids Annie & Helen haben sich in den Kopf gesetzt, bei den Hochzeitsvorbereitungen ihrer Freundin die beste Brautjungfer zu sein. So wird aus simplen Trauungsvorbereitungen ein gnadenloser Schlagabtausch.

10.30 (So)/15.50 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Honey 2 Maria kehrt in die Bronx zurück und hofft, ihr Leben neu starten zu können. Durch einen Zufall erhält sie dann die Chance, einer guten, aber undisziplinierten Tanztruppe den letzten Schliff zu geben. 15.10/17.30/19.50/22.10/00.30 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Insidious Kurz nach dem Umzug spüren Josh und Renai, dass es in Ihrem Haus spukt. Um dem Bösen zu entfliehen, beschliessen sie, erneut umzuziehen. Aber sie müssen feststellen, dass nicht das Haus verflucht ist. 13.40 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Kung Fu Panda 2 – 2D Nachdem Po seine Ausbildung und den ersten grossen Kampf erlebte, muss er sich nun mit seinen Freunden Lord Sheng stellen, der über eine furchtbare Waffe verfügt und China durchqueren will. 11.00 (So)/13.10/15.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Kung Fu Panda 2 – 3D Nachdem Po seine Ausbildung und den ersten grossen Kampf erlebte, muss er sich nun mit seinen Freunden Lord Sheng stellen, der über eine furchtbare Waffe verfügt und China durchqueren will. 21.30 (Do) – Italienisch/f La clémence de titus Von Wolfgang Amadeus Mozart. Live-Übertragung der Oper «La Clemenza de Tito» aus Avignon. 15.10/19.30/00.01 (Fr/Sa) Ab 10/10 Jahren – Deutsch 17.20/21.45 – Ab 10/10 Jahren – E/d/f Larry Crowne Larry wird plötzlich entlassen, weil er keinen College-Abschluss hat. Motiviert beginnt der Junggeselle ein Studium, wo er die witzige, kluge Professorin Mercedes trifft und sich in sie verliebt. 10.45 (So)/13.05 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Mr. Popper’s Pinguine Arbeit ist alles für Tom Popper, wichtiger als Familie und Freunde. Doch als er einen Pinguin erbt, stellt dieser sein Leben auf den Kopf und Mr. Popper erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist. 11.00 (So)/14.00/16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Rio – 2D Blu glaubt, der letzte seiner Papageien-Art zu sein. Als er herausfindet, dass es noch ein Weibchen gibt, bricht er aus seinem Käfig aus um sie zu treffen. Es beginnt das Abenteuer seines Lebens... 13.15/18.15 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Something Borrowed Rachel verliebt sich ausgerechnet in Dex, den zukünftigen Mann ihrer besten Freundin Darcy. Wie soll das nur enden? Schliesslich spannt man seiner Freundin nicht den Mann aus... oder doch? 20.45 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch The Beaver Eine rätselhafte Depression hält Walter Black gefangen und treibt seine Frau zur Trennung. Doch eine im Müll gefundene Handpuppe befreit ihn von Sucht und Apathie. 10.45 (So)/13.15/15.30/18.00/20.30/23.30 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch The Hangover Part II Phil, Stu, Alan und Doug reisen nach Thailand, um Stus Hochzeit zu feiern. Stu will jedes Risiko vermeiden und plant einen ganz normalen Brunch vor der Trauung. Doch das läuft nicht so wie geplant... 18.30/21.15/00.01 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – Deutsch The Lincoln Lawyer Louis Roulet, ein wohlhabender Playboy, wird wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes angeklagt. Anwalt Mickey nimmt sich des Falls an und stösst schon bald auf Hindernisse und Ungereimtheiten. 15.45/21.45 (ausser So) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Transformers: Dark of the Moon – 3D Als die Autobots herausfinden, wie sie die Geheimnisse der Decepticons lüften könnten, dehnt sich der Kampf der Transformer auf das ganze Universum aus.

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10.45 (So)/13.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Werner: Eiskalt! Brösel arbeitet an seinem neuesten Meisterwerk. Doch sein Verleger erteilt ihm eine Absage. Deprimiert wirft Brösel alles weg und fährt nach Korsika. Doch dort geht einiges nicht so ganz nach Plan... 13.30/15.50/18.10/00.20 (Fr/Sa) Ab 6/4 Jahren – Deutsch Zookeeper Der Zoowärter Griffin ist bei den Tieren sehr beliebt, aber in Liebesdingen läuft es nicht gut. Um Griffin zu helfen, entschliessen sich die Zootiere, ihm zu helfen und beginnen zu sprechen.

Rex Schwanengasse 9, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.00/18.00/21.00 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Bad Teacher Manchen Lehrern ist alles sch...egal. Erfrischende Komödie über eine High School-Lehrerin mit Hang zu Schimpfwörtern. Mit Cameron Diaz und Justin Timberlake.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.45/17.45/20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Bridesmaids Ein handverlesenes All-Star-Team weiblicher Comedy-Talente in einer witzigen Hochzeitskomödie. Da bleibt kein Auge trocken! Mit Kristen Wiig, Rose Byrne und Maya Rudolph.

Splendid 1 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Kung Fu Panda 2 – 3D Hinreissende Fortsetzung des Hits von 2008, in der der Kung-Fu-Bär einen übermächtigen Bösewicht nur besiegen kann, indem er Fragen über seine eigene Herkunft beantwortet. 17.15/20.30 (ausser Di)/23.15 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Insidious Atmosphärischer Spukhaushorror vom «Saw»Team: Eine amerikanische Familie wird im neuen Haus von Geistern heimgesucht. Mit Rose Byrne und Patrick Wilson. 20.30 (Di) – Deutsch Swisscom Carte Bleue Night: Cars 2 – 3D Fortsetzung des Pixar-Hits von 2006, die Lightning McQueen und Mater Abenteuer in Japan und Europa als Geheimagenten wider Willen erleben lässt.

Splendid 2 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 13.45/20.30 (ausser Di) Ab 14/12 Jahren – Deutsch 17.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Transformers 3 – 3D Im dritten Teil des gewaltigen Actionspektakels von Michael Bay steht die Welt dank des Roboterkrieges abermals vor dem Untergang. Mit Shia LaBeouf und Rosie Huntington-Whiteley. www. kitag.com 20.30 (Di) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Insidious Atmosphärischer Spukhaushorror vom «Saw»Team: Eine amerikanische Familie wird im neuen Haus von Geistern heimgesucht. Mit Rose Byrne und Patrick Wilson.

20.45 (So) – Ab 6/4 Jahren – E/d/f Vorpremiere: Cars 2 – 3D Lightning McQueen reist mit seinem Freund Hook als Teilnehmer am World Grand Prix rund um den Globus. Aber der Weg zum Champion ist lang – und voller Schlaglöcher, Umleitungen und Überraschungen...

22.45 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Fast & Furious 5 Die Helden aus der «Fast & Furious»-Serie bekommen es diesmal in Rio de Janeiro mit einem ebenbürtigen Gegenspieler zu tun und heben den Adrenalinspiegel auf neue Höhen... Inserat

10.00 (So)/13.00/19.00 (ausser So) Ab 12/10 Jahren – Deutsch Harry Potter & The Deathly Hallows Part 2 – 2D Im zweiten Teil des grossen Finales wird aus dem Kräftemessen zwischen Gut und Böse ein kompromissloser Kampf. Wird Harry Potter das endgültige Opfer erbringen müssen im Showdown mit Lord Voldemor.

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10.00 (So)/11.00 (So)/13.00/14.30/16.00/17.30/ 19.00/20.30/22.00/23.30 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – Deutsch 10.30 (So)/21.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Harry Potter & The Deathly Hallows Part 2 – 3D Im zweiten Teil des grossen Finales wird aus dem Kräftemessen zwischen Gut und Böse ein kompromissloser Kampf. Wird Harry Potter das endgültige Opfer erbringen müssen im Showdown mit Lord Voldemor. Jeden Mittwoch im Foto: Christoph Hoigné

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Anzeiger Region Bern

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Hans-Joachim Frick, Schauspieler

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21. bis 27. Juli 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Führen eine Beiz ohne Schickimicki: die «Bären-Buchsi»-Patrons Jüre Hofer und Beat Wyss.

Kulturrestaurant mit einer über 150-jährigen gastronomischen Tradition: der «Bären Buchsi» in Münchenbuchsee.

Die Beiz für Ochsners, Hasen und Züris Seit 15 Jahren begeistert der «Bären Buchsi» seine Gäste mit einer Mischung aus Kulinarik und Kultur. Nur die jungen Städter haben den Weg in die Agglomeration noch nicht gefunden. Sieben Minuten dauert die Zugfahrt von Bern nach Münchenbuchsee, genau so lang wie das Tram vom Guisanplatz bis zum Zytglogge braucht. Dennoch hat der Städter auf der Reise in die Ag­ glomeration schon bald das Gefühl, ab vom Schuss zu sein. Und wenn er dann am Bahnhof von Münchenbuchsee aus­ steigt, sieht er seine Ahnung bestätigt. Ausser einem kleinen Kiosk gibt es da nichts. Doch nur wenige Meter rechts die Stras­se hoch wird er eines Besseren belehrt. Dort steht ein stattlicher Land­ gasthof: der «Bären Buchsi». Dessen zwei Geschäftsführer sind alles andere als verknorzte Dörfler. Der eine ist der Gastronom Beat Wyss, ein gebürtiger Buchsner, der sich zwar vor zehn Jah­

ren gegen das Berner «Du Théâtre» und für den «Bären» entschieden hat, mit der Berner Clubszene aber noch immer bestens vertraut ist. Der andere ist Jüre Hofer, ehemaliger Radio-FörderbandModerator, Journalist und DJ. Während Wyss im Bären für das Restaurant zu­ ständig ist, kümmert sich Hofer um das Kulturprogramm. Ein chaotischer Start Der «Bären Buchsi» versorgt seine Gäs­ te nämlich nicht nur mit kulinarischen, sondern auch mit kulturellen Lecker­ bissen. Die Idee, Kulinarik mit Kultur zu verbinden, entstand 1997. Zu jener Zeit gründete Jüre Hofer gemeinsam mit vier Bekannten die Bären-BuchsiAG und machte aus der damals leer

s­ tehenden Dorfbeiz ein Kulturrestau­ rant. «Am Anfang herrschte ein riesiges Chaos», erinnert er sich kopfschüttelnd, «wir waren allesamt Quereinsteiger, hatten keine Ahnung von Betriebsfüh­ rung und erst recht keine Routine.» Doch auf eines konnte die ambitionierte Truppe bauen: auf Jüre Hofers Kontakte zu namhaften Bands. Dank ihm traten Musiker wie Polo Hofer und Büne Hu­ ber für kleine Gagen auf und machten die Beiz beim Publikum bekannt. Die Gäste schätzten das Lokal aber nicht nur wegen der illustren Künstler. «Bei der AG-Gründung kauften viele von ihnen Aktien bei uns», erklärt Hofer, «deshalb fühlten sie sich dem ‹Bären› wohl verbunden, es war ihre Beiz». So sei es bis heute geblieben. Banker wie Bauarbeiter kehren im «Bären» ein, um die «saisonale Marktküche» zu geniessen, an der Bar ein Glas Wein zu trinken oder Kultur zu konsumieren. Im Laufe der letzten 15 Jahre sind im «Bären

Buchsi» unzählige Bands aufgetreten – von Mimmo Locasciulli über Züri West bis hin zu Wurzel 5. Aber auch Kabaret­ tisten, Schriftsteller und Theaterkünst­ ler sind gern gesehene Gäste. Viele von ihnen kehren regelmässig zurück. «Bei uns geht es familiär zu und her, ganz ohne Schickimicki, das wird geschätzt», sagt Wyss. Da kommt es schon mal vor, dass sich Patrick Frey und Beat Schlat­ ter für eine ganze Woche einnisten, um an einem neuen Programm zu feilen. Existenz ohne Subventionen gefährdet Das betriebliche Grundkonzept des «Bären» besteht in einer Quersubventi­ onierung innerhalb des Hauses: Durch die Besucher der Veranstaltungen, die vorher dort essen, erwirtschaftet das Restaurant überlebenswichtige Umsät­ ze, die wiederum das Kulturprogramm ermöglichen. Öffentliche Gelder erhält der Betrieb einzig von der Gemeinde. Diese an einen klaren Leistungsauf­

trag geknüpfte Hilfe ist gefährdet: Ab 2012 wird die Kulturkommission der Gemeinde durch einen privaten Kultur­ verein ersetzt, in den dieses Geld neu fliesst. «Ohne die direkte Unterstüt­ zung der Gemeinde ist der ‹Bären› exis­ tenziell bedroht», sind sich Wyss und Hofer einig. Ebenfalls schade finden die beiden, dass sie es bis heute nicht geschafft haben, junge Städter in die Agglomeration zu locken. Zwar engagieren sie hippe Bands wie das Traktorkestar, die auch im Progr oder im Sous Soul auftreten, doch der grosse Ansturm bleibt im «Bä­ ren Buchsi» aus. Ob sich der ängstliche Städter davor fürchtet, in München­ buchsee ab vom Schuss zu sein?

Michelle Schwarzenbach \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Bären Buchsi, Münchenbuchsee www.baerenbuchsi.ch

Eva Schürman/ZVG

Sarah Müller

Ein Spaziergang durch den Irrgarten im Fruchtland

Ob sich hier wohl der Minotauros versteckt? Nur nicht hastig werden in diesem hohen Maislabyrinth, führt doch gerade die Eile immer tiefer in die Irre. Fast unbemerkt, wie Ariadnes roter Faden, weist Paul Klee den Aufmerksamen den Weg.


Berner kulturagenda 2011 N° 29