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N°22 Donnerstag bis Mittwoch 2. bis 8.6.2011 www.kulturagenda.be

Der «Regenbogenfisch»-Autor Marcus Pfister macht im ZPK einen Workshop für Kinder. Seite 3

Ruben Dellers

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Im Kornhausforum gibt eine Ausstellung mit Fotografien von Dominique Uldry Antworten auf die Frage: «Wo endet die Stadt?»

Die Junge Bühne Bern inszeniert «Othello» am, auf, unter und rund um einen Stammtisch.

Shakespeare trifft Street Slang «Den einfachsten Stoff haben wir uns damit sicher nicht ausgewählt», sagt Nicolas Streit schmunzelnd. Er bildet mit dem Regisseur und Theaterpädagogen Christoph Hebing und dem Tänzer und Choreografen Marcel Leemann das Leitungsteam des Theaterclubs U26 der Jungen Bühne Bern. Zusammen haben sie seit letztem August an einer eigenen Version von William Shakespeares «Othello» gewerkelt. Entstanden ist ein packendes Theaterstück, das sie unübersehbar in die heutige Zeit versetzt haben. Stammtisch als Setting Um der Geschichte zusätzlichen Sog zu verleihen, arbeiten die Akteure für die Inszenierung bewusst sehr körperlich und mit verschiedenen Othello-Fassun-

gen. Zudem wird auf musikalische Einspielungen zurückgegriffen. Belebend wirkt auch der Kniff, die meisten Rollen doppelt spielen zu lassen, Figuren werden eingenommen und auch wieder abgegeben. Für das Leitungsteam war es jedenfalls nicht schwierig, die jungen Schauspieler für die 400 Jahre alte Tragödie zu begeistern. Die Laiendarsteller, allesamt im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, weisen zum Teil bereits einige Jahre Theatererfahrung auf, andere sind erst im Winter zur Gruppe gestossen. «Im Grunde genommen ist dies die Kurspräsentation unserer diesjährigen Arbeit. Allerdings mit einem sehr hohen Anspruch», betont Streit. Zu Beginn des Stücks sitzen alle Darstellenden an einem langen, recht-

Knirschende Avantgarde

eckigen Tisch. «Das Setting unseres ‹Othellos› ist ein Stammtisch. Etwas sehr Schweizerisches und Kleinbürgerliches», erklärt Streit. Und da sitzt Othello mit seiner schwarzen Hautfarbe als Aussenseiter. Unverblümte Sprache Die Theatergruppe hat den Fokus allerdings bewusst nicht auf das Thema Rassismus gelegt. «Wir haben ganz allgemein den Umgang miteinander und die Manipulierungsmöglichkeiten durch die Sprache in den Vordergrund gerückt.» Denn in «Othello» strotzt es nur so vor Gewalt, sowohl in psychischer wie auch körperlicher Form. Ebenfalls in der Tischrunde anwesend ist nämlich Jago. Er ist der Bösewicht und Intrigenspinner, der nicht nur seinem Vorgesetzten Othello an den Kragen will. Sowohl Othellos Geliebte Desdemona wie auch der unglücklich in Desdemona verliebte Rodrigo werden zum Opfer seiner Manipulationsstrategien.

Trotz der Adaption an die Gegenwart bleibt in der Inszenierung der Jungen Bühne Bern immer noch viel von Shakespeares «Othello» erhalten. Allerdings kommt der Text hier in einer dreisprachigen Version daher. In amüsanter Weise vermischen die jugendlichen Schauspieler Textstellen aus dem englischsprachigen Original mit jenen einer deutschen Übersetzung und Auszügen aus einer zeitgemässen berndeutschen Fassung. So wird das Shakespeare-Zitat «Ich bin einer, Herr, der Euch zu melden kommt, dass Eure Tochter und der Mohr jetzt dabei sind, das Tier mit zwei Rücken zu machen», beim Theaterclub U26 ganz unverblümt zu: «Dr Othello figget dini Tochter.» Lukas Tinguely \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Grosse Halle in der Reitschule, Bern. Do., 2., bis Sa., 4.6., jeweils 20.30 Uhr www.junge-buehne-bern.ch

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Zu fünft überschreiten sie die Grenzen des Jazz. In ihren Stücken wechseln sich knirschende Avantgarde und zarte Klavierklänge ab. Die Truppe besteht aus Vincent Membrez am Piano, Marco Müller am Kontrabass, Lionel Friedli am Schlagzeug, Joke Lanz an den Turntables und Pedro Lenz, der die Lyrik beisteuert. Zwei Jahre dauerten die Aufnahmen für ihr erstes Album, mit dessen erster Form Membrez gar nicht zufrieden war. Wie besessen nahm er das ganze Album auseinander und setzte es neu zusammen. Der Aufwand hat sich gelohnt. Knarzende Elektronik wird ver-

webt mit den kryptischen Texten von Pedro Lenz, die mal versinken im Meer der Klänge, mal kantig herausragen wie Klippen aus der See. Im Experiment mit Instrumenten und Worten entfaltet sich delikate Philosophie. «Ozmo ist mein persönlichstes Projekt», verrät Membrez, der auch bei Rockkünstler Shabani oder Jazzer Christy Doran spielt. «Es geht uns darum, existenzielle Fragen zu stellen und Türen zu öffnen.» Katharina Bornhauser \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

BeJazz Club, Bern. Fr., 3.6., 21.30 Uhr Etage Club, Biel. Sa., 4.6., 20.30 Uhr www.bejazz.ch, jwww.etageclub.ch

Augustin Rebetez

Die Formation Ozmo um den Bieler Vincent Membrez philosophiert und experimentiert mit Musik. Das Quintett tauft sein Debütalbum, «Ozmo», im BeJazz Club.

Der Bieler Vincent Membrez will mit seiner Musik existenzielle Fragen stellen.

3 Kulturtipps von Francis Foss Pauchard

ZVG

Die Jugend von heute spricht nicht in der Sprache Shakespeares. Für den Theaterclub U26 der Jungen Bühne Bern kein Hindernis, in der Grossen Halle der Reitschule die Tragödie «Othello – I am not what I am» aufzuführen.

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Francis Foss Pauchard ist Mitinhaber von Olmo. Der Berner Modeladen präsentiert auf der Allmend Partys, gespickt mit Shows aus dem Programm des Circus Nock. Am Freitag, 3.6., gibts Electronic, Nu Disco, Dub und Chill-Out. Der Samstag, 4.6., gehört Hip-Hop, Boogie, House und Chill-Out. 1. DJ Premier im Club Bonsoir (Do., 2.6., 22 Uhr) Einmal mehr ein grosser Gig im Bonsoir. So oder so ein Superclub.   2. Mario Batkovic spielt Akkordeon im Kultur Kehrsatz (So., 5.6., 18 Uhr) Ob er solo spielt oder mit Band, Batkovic ist der Beste. Lebensfreude pur.   3. «Vornherum ist alles blank» mit Uwe Schönbeck in der Cappella (Mo., 6.6., 20 Uhr) Ich kenne Schönbeck vom Stadttheater und vom Theater an der Effingerstrasse. Wenn er auftritt, kommt Bewegung in den Raum und ich bin gefesselt.   Und wer seine Sinne kitzeln will, der schaut sich die Foto-Ausstellung «Lost Places – Vergessene Orte in der Schweiz» im Le Beizli (Vidmar, Liebefeld. Sa., 4.6., 18 Uhr) an und gönnt sich dazu einen vergessenen Schweizer Wein und ein kaltes Plättli.


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2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2

Let zte 2

nacht der musik Vor ste llun gen

Sa, 25. Juni 11 ab 19h30 | Kultur-Casino Bern

«Swinging Turtles» Weltbekanntes «Cross-Over»Quartett in Jazz-Laune:

«Classic meets Jazz» - Saisonfinale mit Genre-Mix und Posaune:

Turtle Island String Quartet

Berner Symphonieorchester & BSO-Solist Justin Clark

Foto: Philipp Zinniker

Andries Cloete, Anne-Florence Marbot, Gerardo Garciacano, Mardi Byers, Rebekka Maeder, Tomi Kuusisto

Die tote Stadt

«Gabriele Rech [lässt] das Geschehen behutsam und auch psycholo-

Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold

Dennoch finden sich da und dort diese kleinen Irritationen, die not-

Entspannte KonzertloungeAtmosphäre mit Bistro-Tischen und Bar:

gisch adäquat sich entwickeln, es entsteht ein atemberaubender Sog. wendig sind, um Reflexionen auszulösen. Endlich wieder eine intel-

Kultur-Casino als Jazz-Club

ligente Inszenierung, die vom ersten bis zu letzten Moment durchdacht und stimmig wirkt. (…) Mit grossem Atem lässt [Srboljub Di-

Nach dem Konzert ist vor dem ersten Tanz mit DJ Welldone:

Party zum Swingen & Grooven

nic] die Musik strömen, schön mischt er die Farben und sorgt trotz enorm aufwendigem Apparat für eine gute Klangbalance.» NZZ

www.nachtdermusik.ch

Stadttheater / Vorstellungen: 05./19. Juni 2011

Medienpartner

Karten: T 031 329 52 52

Bern Billett | Nägeligasse 1A | www.bernbillett.ch

Billette: Bern Billett / Nägeligasse 1a / 3011 Bern / 031 329 52 52 / www.bernbillett.ch / www.stadttheaterbern.ch Abonnements und Abonnementsberatung für die Saison 2011/12 ab sofort bei Bern Billett!

Geschichtenfestival

In Freundschaft

www.zpk.org

Symphoniekonzert

Do, 09.06. | Fr, 10.06.11 19h30, Kultur-Casino Bern Berner Symphonieorchester

Venzago Harnisch

MARIO VENZAGO Dirigent RACHEL HARNISCH Sopran

Berg / Verbey: Klaviersonate op. 1

Ravel: «Shéhérazade» Liederzyklus für Sopran und Orchester Schumann: Symphonie Nr. 3 «Rheinische» Karten: Bern Billett, Nägeligasse 1A, T: 031 329 52 52 | www.bernbillett.ch

Musikalische Kostproben und mehr auf

www.bernorchester.ch

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 151 683 Ex., verein@kulturagenda.be Gesamtleitung: Beat Glur, beat.glur@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Leitung: Michael Feller (mfe), michael.feller@kulturagenda.be Stv. Leitung: Silvano Cerutti (cer), silvano.cerutti@kulturagenda.be Simone Tanner (sit), simone.tanner@kulturagenda.be Michelle Schwarzenbach (mis), michelle.schwarzenbach@kulturagenda.be Produktion/Layout: Nelly Jaggi, nelly.jaggi@kulturagenda.be Druckvorstufe: prepress@anzeigerbern.ch Praktikum: Katharina Bornhauser (bor), Sarah Müller (sam), praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Regine Gerber, Ruth Huber, Helen Lagger, David Loher, Magdalena Nadolska Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Seftigenstrasse 310, Postfach 357, 3084 Wabern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 24 erscheint am 22.6.11. Redaktionsschluss 9.6.11 Nr. 25 erscheint am 29.6.11. Redaktionsschluss 16.6.11 Agendaeinträge: Nr. 24 bis am 15.6.11 / Nr. 25 bis am 22.6.11 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten.

Verlag/Inserate Berner Kulturagenda: Barbara Nyfeler Kontaktadresse: Publicitas AG, Seilerstrasse 8, 3001 Bern Tel. 031 384 12 64, Fax 031 384 12 13 barbara.nyfeler@kulturagenda.be, verlag@kulturagenda.be www.kulturagenda.be Inserateschluss Nr. 24 ist der 15.6.11 Inserateschluss Nr. 25 ist der 22.6.11 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

Foto: © PhiliPPe tarbouriech

Impressum

WortSpiele zwei tage Geschichten für Kinder und Familien Sa 4. Juni, 13 – 17h So 5. Juni, 10 – 17h Mit: Marcus Pfister | Lorenz Pauli | Lukas Hartmann | Beat Sterchi mit Michael Pfeuti | Kutti MC mit Simon B. | Matto Kämpf Festivalpreis: Kinder CHF 15 | Erwachsene CHF 25 | Familien CHF 65


2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 3

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chen ein paar Striche und dann sieht es gut aus. Wir hingegen hocken über den Tisch gebeugt und probieren herum.» Der Künstler lacht laut. Marcus Pfister ist ausgebildeter Grafiker, worauf er während des Gesprächs mehrmals verweist. Die einfache, abstrahierte Form prägt seine Arbeiten, und dieses Jahr veröffentlicht er sein 50. Buch. Das sei ja eher Ausdruck einer Fleissarbeit, wiegelt er ab. Ursprünglich hatte er einfach ein paar Radierungen von Tieren machen wollen. Ein Motiv,

Die gekippte Eule Diesen Traum wollte er leben, obwohl er heute noch Lust hat, als Grafiker zu arbeiten, was er seit seinem Erfolg nicht mehr tun konnte. 1986 erschienen seine ersten beiden Bücher, darunter «Die müde Eule». Bald schon durfte er für eine erkrankte Kollegin einspringen und eine Weihnachtsgeschichte illustrieren – eine Ehre. Ins lukrative Weihnachtsgeschäft schicken die Verlage nur

Die Abklatschtechnik, mit der Marcus Pfister in letzter Zeit arbeitet, funktioniert in etwa wie ein Kartoffelstempel. Nur halt viel besser.

In der Tür geirrt Mit einem humorvollen und erotisch knisternden Stück französischen Zuschnitts startet das Theater an der Effingerstrasse in den Sommer. «Intime Fremde» verknüpft einen folgenreichen Irrtum mit Psychoanalyse. Kurz vor Feierabend klingelt es an der Tür zu seiner Kanzlei. William Faber (Peter Zimmermann), von Beruf Steuerberater, erwartet um diese Uhrzeit niemanden mehr. Als vor seiner Tür aber die hinreissende Dame Anna (Karo Guthke) steht, die behauptet einen Termin zu haben, kommt er nicht umhin, sie hereinzubitten. Impulsiv beginnt die junge Frau von ihren Eheproblemen zu erzählen. William vermutet zunächst eine Scheidungsgeschichte. Als die Frau jedoch allzu intime Details schildert und sich bereitwillig auf seiner Chaiselongue ausstreckt, wird ihm schlagartig bewusst: Die Frau hat sich in der Tür geirrt. Denn ein paar Türen nebenan praktiziert Psychoanalytiker Docteur Monnier (Hanspeter Bader). Der überkorrekte William ist jedoch derart irritiert und fasziniert von seiner «Patientin», dass er sich nicht traut, den Irrtum aufzuklären. Trotz Gewissensbissen vereinbart er mit ihr einen weiteren Termin. Spannung und Situationskomik Die Theateradaption des französischen Filmerfolgs «Confidences trop intimes»

Plädoyer

von Patrice Leconte und Jérôme Tonnerre aus dem Jahr 2004 besticht wie letzterer von Beginn weg durch köstliche Situationskomik und Spannung. «Die Faszination dieses Stücks liegt in seiner Ambivalenz», sagt Regisseur Markus Keller. Von Anfang bis zum Schluss gehe es um ein nervenzerreissendes Spiel zwischen Verstecken und Preisgeben. William weiss: Ewig kann er seine falsche Fassade nicht aufrechterhalten. Doch die Gespräche mit Anna über ihr Liebesleben sind in seinem ereignislosen Büroalltag bereits zu einem wichtigen Ritual geworden. Als diese endlich dahinterkommt, reagiert sie zwar verletzt, vereinbart jedoch gleich einen neuen Termin. Von nun an scheint die zierliche Frau die Fäden in der Hand zu halten. Mal gibt sie sich als verspielte Kindfrau, mal als sexueller Vamp. Sie habe sich selbst berührt und sei dabei «ganz oben gewesen», erzählt sie ungeniert. Anna wird zusehends rätselhafter. Darf William ihr die kruden Geschichten über die sexuellen Obsessionen ihres Mannes glauben? Obwohl William den Verdacht hegt, es könnte sich um eine Neurotikerin handeln, empfängt er

ihre bekanntesten Namen. Für Pfister bedeutete es die Chance, weiterhin publizieren zu können, und 1992 erschien schliesslich «Der Regenbogenfisch». Pfisters bekanntestes Werk gehört heute zu den Kinderbuch-Klassikern und wurde weltweit mehrere Millionen Mal verkauft. Entstanden ist es auf die Bitte seiner Verlegerin hin, etwas Ähnliches zu machen wie «Die müde Eule». Pfister kippte die Form zufällig um 90 Grad und sah den Fisch. Der war der schönste im ganzen Meer – aber die anderen auch keine blassen Gestalten. Also erhielt er eine spezielle Glitzerfolie für die Schuppen, die er dann verschenkt. Das wars, eigentlich. Freiheit zum Experiment «Bei mir muss eine Geschichte zuerst Spass machen», sagt Pfister. «Wenn sie noch eine Botschaft hat, habe ich nichts dagegen.» Die wurde allerdings unterschiedlich aufgefasst, was Pfister nicht beabsichtigt hatte. In den USA gilt der «Regenbogenfisch» bei den Demokraten als Parabel über Freundschaft, wie sie der Autor auch versteht. «Für die Republikaner aber ist die Botschaft kommunistisch», führt er aus. «Sie denken, der Regenbogenfisch verlange, es müssten alle gleich sein und man müsse seinen Reichtum verschenken.»

Marcus Pfister

«Mich interessiert einfach, was gut aussieht», sagt Marcus Pfister mit einem Anflug von Understatement. Er zeigt auf eine Kinderzeichnung, die gerahmt an der Wand in seinem Atelier hängt. Zu sehen ist ein farbiger Knäuel, von dem einige Strahlen ausgehen, zwischen denen bunte Spiralen leuchten: «So zeichnet nur ein Kind einen Pfau.» Vier- bis Siebenjährige sind denn auch Pfisters Zielpublikum. Sie seien am freisten im Ausdruck, schwärmt er: «Die stehen hin, nehmen Ölkreide, ma-

die «müde Eule», liess ihn jedoch eher an ein Kinderbuch denken. «Als Grafiker war das damals die einzige Möglichkeit, angewandte Illustration an ein breites Publikum zu bringen», erklärt Pfister.

«Zuerst muss es Spass machen»: Kinderbuchautor Marcus Pfister

Die Deutungsdifferenzen können Pfister egal sein. Der Erfolg seines Fisches ermöglichte ihm ein Dasein als freier Autor und die Freiheit, andere Stile auszuprobieren wie die Abklatschtechnik, die er für sein Jubiläumsbuch verwendet hat, «Was macht die Farben bunt?» Die Bilder wirken zwar nicht wie von leichter Kinderhand hingeworfen. Aber dank der Struktur der getrockneten Farbe sehen sie umwerfend gut aus. Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Im Rahmen des zweitägigen Geschichtenfestivals «Wortspiele» gibt Marcus Pfister einen Malworkshop für Kinder: Sa., 14.30 und 16 Uhr www.zpk.org

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sie weiter. Anhand lakonischer Dialoge und ausdrucksstarker Mimik treiben die beiden Hauptdarsteller das Geschehen ohne grosse schauspielerische Gesten auf die Spitze. Bedrohliche Phantasmen Ist es neurotischer Exhibitionismus, wenn eine Unbekannte einem Mann von Selbstbefriedigung erzählt? Ist es Voyeurismus, wenn dieser ihr zuhört? Auf derartigen Unklarheiten baut das Stück, das absichtlich sparsam im Zeigen ist. «Das ist ein Dialogstück», sagt Keller, «die erotischen Ereignisse spielen sich hauptsächlich im Kopf ab.» Der Regisseur hat sich stark mit der Psychologie der Figuren befasst, was sich im meisterhaft nuancierten Spiel der beiden Hauptdarsteller manifestiert. Tonfall, Mimik und Redepausen erzählen Prickelndes zwischen den Zeilen. Das Stück zeigt durchaus die Qualitäten eines Psychothrillers. Als zudem das rätsel­hafte Phantom, Annas Ehemann, plötzlich Gestalt annimmt und anstössige Forderungen stellt, geraten Williams und Annas Leben endgültig aus den Fugen. Sarah Müller \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Severin Nowacki

Der Name Marcus Pfister ist nicht allen geläufig, sein «Regenbogenfisch» hingegen schon. Der Berner Autor feiert mit seinem 50. Kinderbuch Jubiläum und gibt im Zentrum Paul Klee einen Malworkshop.

ZVG

Erfolgreich missverstanden

Theater an der Effingerstrasse, Bern Premiere: Mi., 8.6., 20 Uhr Weitere Vorstellungen bis 1.7. www.dastheater-effingerstr.ch

Auf der Schwelle zum Intimen: Anna (Karo Guthke) und William (Peter Zimmermann).

nen Figuren. Deshalb war er anfangs überzeugt, dass man diese eine, die heute als seine Paraderolle gilt, nicht spielen kann. Doch Ganz schaffte auch das Unmögliche und war 2004 Hitler in Oliver Hirschbiegels «Der Untergang». Man würde Ganz allerdings nicht gerecht, würde man ihn auf diese Rolle zu reduzieren. Er kann auch leise wie etwa als kauziger, melancholischer Kellner Fernando in Silvio Soldinis «Pane e tulipani» oder als sympathischer Grossvater in Fredi M. Murers «Vitus». Bruno Ganz’ Auszeichnungen reichen vom Schauspieler des Jahres über den Hans-Reinhart-Ring, den

deutschen Filmpreis, die Bambi bis zum europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk im letzten Jahr. Zudem ist Ganz seit 1996 Träger des Iffland-Rings, die Auszeichnung für den «bedeutendsten und würdigsten Bühnenkünstler des deutschsprachigen Theaters». Unter Schauspielerkollegen gilt Ganz als verschlossen, eigentbrötlerisch, scheu, er sei aber auch kantig und widersprüchlich, manchmal gar aggressiv. Von seinem Privatleben dringt nur sehr wenig an die Öffentlichkeit. Dafür kann man den Vielschaffer umso öfter auf Bühnen und auf der Leinwand bewundern.

für Bruno Ganz /// von Simone Tanner

«Ich hatte Glück, und mir wurde auch viel geschenkt», sagte Bruno Ganz einmal bescheiden in einem Interview. In diesem März feierte er seinen 70. Geburtstag. Ein Anlass für das Kino Kunstmuseum, dem Schweizer Schauspieler mit einer Filmreihe zu huldigen. Und ein Anlass für die Kulturagenda, einem der wenigen Weltstars, welche die Schweiz im Metier der Schauspielerei je hervorgebracht hat, ein bescheidenes Kränzchen zu winden. Die Freundschaft zu einem Beleuchter am Zürcher Schauspielhaus brachte den 15-jährigen Ganz in

Kontakt mit dem Theater. Nach der Schauspielausbildung startete Ganz in den 60er-Jahren seine Karriere auf deutschen Bühnen unter Regisseuren wie Peter Stein oder Peter Zadek. Aber Ganz’ Leidenschaft gilt von Anfang an auch dem Kino. Mitte der 70er-Jahre wurde er durch seine Filmrollen einem internationalen Publikum bekannt, etwa in Wim Wenders «Der amerikanische Freund». Unvergessen bleibt er als Engel in Wenders «Der Himmel über Berlin».  Bruno Ganz bereitet sich akribisch auf seine Rollen vor und spielt immer mit einer grossen Zuneigung zu sei-

Dieses Jahr war er als krebskranker Mann an der Seite von Senta Berger in «Satte Farben vor Schwarz» zu sehen, als ehemaliger Stasi-Agent in «Unknown» und als Tiziano Terzani in «Das Ende war mein Anfang». Glück und Geschenk sind Ganz unser. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Das Kino Kunstmuseum widmet Bruno Ganz im Juni eine Filmreihe. Infos unter www.kinokunstmuseum.ch


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AB Svensk Filmindustri

2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 4

Märchen-Tipi im Bantiger Wald

«Pettersson und Findus» im Kino in der Reitschule

Crazy Davids Amerika auf dem Gurten

Wenn Märchenspezialistin Doris Weingart in ihr grosses Indianer-Tipi im Bantiger Wald einlädt, wähnen sich die Zuhörer im Nu in einem sagenhaften Märchenland. Seit sechzehn Jahren erzählt Weingart im Tipi allerlei Volksmärchen für Kinder und Erwachsene. Zurzeit sind es Geschichten aus Rumänien. Bantigen, Bolligen. Weg ab Parkplatz Bantigen markiert (10 Min.). So., 5.6., 13, 14 und 16 Uhr

Die Kinderbücher von Pettersson und Findus gehören mittlerweile zum Standardinventar eines Kinderzimmers. Der schwedische Autor Sven Nordqvist erzählt darin die ulkigen Geschichten, die dem alten Mann Pettersson und seiner sprechenden Katze Findus passieren. Die Verfilmung wird nun dem Kinderpublikum in der Reitschule am FlohmiSonntag vorgeführt. Kino in der Reitschule, Bern. So., 5.6., 13.30 Uhr

Crazy David und sein Team entführen die Kinder im Juni nach Amerika, Kanada und in verschiedene Jahrhunderte. So treffen sich Wilder Westen, Eisbärjagd und Woodstock auf dem Gurten, wenn die Kinder mit dem Basteln von Hippie-Schmuck oder Indianerspielen den Nachmittag vertoben. Gurten, Bern. Mi., 8.6., 14 bis 17 Uhr. www.gurtenbahn.ch

///////////////////////// Bern Berner Samstag-Brocante Antikes und Originelles. Jeden Samstag. Tische für Privatverkäufer: Tel. 079 243 86 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9.00 Uhr

///////////////////////// Meiringen Circus Harlekin Res.: Tel. 078 742 27 60. Sauvage-Wiese. 14.00 Uhr

Inserat

Ania Losinger … eine begnadete Tänzerin und faszinierende Klänge, XALA kommt nach Thun − und das gleich zweimal …

Freitag, 03.06. Belp Dorffest: Bälp läbt – Bälp fägt Dorffest. Ab 15h: Laubscher Lunapark. 17h: Freetime-Jazzband. Belper Abend, Schnulze&Schnutze. Essen u.v.m. Dorfzentrum. 15.00 Uhr

Samstag, 4. Juni, 20.00 Uhr Schloss Thun, Rittersaal

///////////////////////// Bern Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

THE FIVE ELEMENTS Sonntag, 5. Juni, 15.00 Uhr Kinderkonzert im KKThun

ASCHENPUTTEL

ein fantastisches Märchenspiel Ania Losinger, Xala Mats Eser, Percussion Tickets über 033 223 25 30, schlosskonzerte-thun.ch, bei Bern Billet, im ZPK oder bei Krebser AG in Thun

Donnerstag, 02.06.27.05.11

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Bern Circus Nock www.nock.ch Vv: www.ticketcorner.com, Tel. 0900 800 800. Allmend Bern, Papiermühlestrasse 80. 14.30/18.00 Uhr

///////////////////////// Biel Bauernmarkt 09:48 Bieler Bauern- und Grünmarkt. Nidaugasse. 8.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop/Hallenbad. 16 Uhr

Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

///////////////////////// Murten Circus GO: Oase Circus Mit Erlebnisgastronomie im Schweizer Circus GO (Gasser-Olympia). Ticket-Hotline: 0900 000 665. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Circusplatz Pantschau, Gemeinde-Festplatz am See. 14.30/20.00 Uhr

///////////////////////// Murten Circus GO: Oase Circus Mit Erlebnisgastronomie im Schweizer Circus GO (Gasser-Olympia). Ticket-Hotline: 0900 000 665. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Circusplatz Pantschau, Gemeinde-Festplatz am See. 20.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn 35. Freundschaftsfest Die Vereine der Ausländerorganisation laden ein zum Essen, zum Trinken und zum gemütlichen Beisammensein. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 18.00 Uhr

///////////////////////// Stettlen Auffahrtsfest auf dem Bantiger MG Ferenberg, Allstyleorchestra, Aarekrainer, Schwyzerörgeliquartett Bern-Süd, Festwirtschaft, Führungen in die Glaskuppel des Bantigerturms, Ponyreiten, Velopulling. Bei jeder Witterung. Bantiger, Ferenberg. 10.00 Uhr

Samstag, 04.06. Belp Dorffest: Bälp läbt – Bälp fägt 9h: Imker-Zmorge, Jubiläumsbrunch im Kreuz, Matinee-Konzert der Rodeo Ranchers. 16h: Grösstes Klassentreffen der Dorfgeschichte. 20h: Belp sucht den Superstar. Tanz mit der Village Streetband. u.v.m. Dorfzentrum. 9.00 Uhr

STELL DIR VOR ES WÄRE KRIEG! Der Buchtipp von der Leporello-Jugendredaktorin Sophie Burkhalter. Was wäre wenn hier in Europa Krieg herrschen würde? Was wäre, wenn wir Europäer zu Flüchtlingen würden? Was wäre wenn du zum Flüchtling würdest? Janne Teller, bekannt durch ihr Buch „Nichts“ legt ihr zweites Buch bei Hanser vor: „KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier“. Ein spannendes, eindrückliches und auch beklemmendes Buch, wunderbar illustriert von der dänischen Bilderbuchkünstlerin Helle Vibeke Jensen.

Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr WortSpiele – Zwei Tage Geschichten für Kinder und Familien Siehe Artikel S. 3. Ein Geschichtenfestival im Zentrum Paul Klee + Kindermuseum Creaviva: Lesungen, Malworkshops, Schreibwerkstatt, Kinderkonzert mit zahlreichen Gästen: Lukas Hartmann, Kutti MC, Lorenz Pauli, u. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr ///////////////////////// Biel Bauernmarkt Bieler Bauern- und Grünmarkt. Nidaugasse. 8.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten / Brocante Mit Ausstellung: Tisch & Stuhl. Permanent jeden Samstag offen. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 9.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 9.00 Uhr ///////////////////////// Meiringen Circus Harlekin Res.: Tel. 078 742 27 60. Sauvage-Wiese. 19.30 Uhr

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Geschichten von Kindern Hast du Lust sieben spannende Geschichten von Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren zu lesen? Dann geh auf leporello.ch Leporello empfiehlt Lindy Hop. Der Tanzworkshop vom Kinderprogr. Am 4. Juni von 10 bis 12 Uhr. Es hat noch freie Plätze. Mehr Infos auf leporello.ch

Unbedingt lesen! Janne Teller: KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier. Hanser, ab 12 Jahren

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Familien- und Kinderkultur 29.05.11 17:48

///////////////////////// Murten Circus GO: Oase Circus Mit Erlebnisgastronomie im Schweizer Circus GO (Gasser-Olympia). Ticket-Hotline: 0900 000 665. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Circusplatz Pantschau, Gemeinde-Festplatz am See. 14.30/20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn 35. Freundschaftsfest Die Vereine der Ausländerorganisation laden ein zum Essen, zum Trinken und zum gemütlichen Beisammensein. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 11.00 Uhr

Sonntag, 05.06. Bern Circus Nock www.nock.ch Vv: www.ticketcorner.com, Tel. 0900 800 800. Allmend Bern, Papiermühlestrasse 80. 14.30/18.00 Uhr Flohmi-Brunch Flohmarkt. Sous le Pont, Reitschule, Neubrückstr. 8. 9.00 Uhr Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Kinderfilm am Flohmi-Sonntag Pettersson und Findus, Albert Hanan Kaminski, Schweden 2009. Kino in der Reitschule, Neubrückstrasse 8. 13.30 Uhr Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr WortSpiele – Zwei Tage Geschichten für Kinder und Familien Siehe Artikel S. 3. Ein Geschichtenfestival im Zentrum Paul Klee + Kindermuseum Creaviva: Lesungen, Malworkshops, Schreibwerkstatt, Kinderkonzert mit zahlreichen Gästen: Lukas Hartmann, Kutti MC, Lorenz Pauli, u. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen Zaubermärchen im Tipi Erzählerin: Doris Weingart. Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren. Kollekte. In Bantigen; Weg ab Parkplatz markiert. Tel. 031 931 73 75. Tipi in Bantigen. 13.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 9.00 Uhr

///////////////////////// Mühlethurnen Amtsmusiktag Ab 8h Konzervorträge im Adler-Saal, ab 10.30 Tambourenvorträge im Festzelt, ab 13.30 Marschmusikdemonstration auf der Dorfstrasse, Anschl. Gesamtchor. Festzelt. 08.00 Uhr ///////////////////////// Murten Circus GO: Oase Circus Mit Erlebnisgastronomie im Schweizer Circus GO (Gasser-Olympia). Ticket-Hotline: 0900 000 665. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Circusplatz Pantschau, Gemeinde-Festplatz am See. 14.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn 35. Freundschaftsfest Die Vereine der Ausländerorganisation laden ein zum Essen, zum Trinken und zum gemütlichen Beisammensein. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 11.00 Uhr ///////////////////////// Thun Schlosskonzerte Thun: Kinderkonzert Aschenputtel – ein fantastisches Märchenspiel mit Ania Losinger (Aschenputtel, Xala) und Mats Eser (Prinz, Percussion). Vv: Buchhandlung Krebser Thun oder www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun), Seestrasse 68. 15.00 Uhr

Montag, 06.06. Bern Circus Nock www.nock.ch Vv: www.ticketcorner.com, Tel. 0900 800 800. Allmend Bern, Papiermühlestrasse 80. 20.00 Uhr

Dienstag, 07.06. Bern Circus Nock www.nock.ch Vv: www.ticketcorner.com, Tel. 0900 800 800. Allmend Bern, Papiermühlestrasse 80. 20.00 Uhr Flohmärit Viel neue Ware! Domicil Lentulus, Monreposweg 27. 14.00 Uhr Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

///////////////////////// Köniz Gschichtestund i dr Bibliothek Christine Olmos erzählt Bilderbuchgeschichten. Vv: Kostenlos. Könizer Bibliotheken, Stapfenstrasse 13. 10.00 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Flohmarkt Zugunsten der Tierhilfe Schweiz. Elchclub Switzerland, Forelstrasse 6. 9.00 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern Circus Nock www.nock.ch Vv: www.ticketcorner.com, Tel. 0900 800 800. Allmend Bern, Papiermühlestrasse 80. 15.00 Uhr Crazy Davids Gurten Club: Abenteuerreise in die USA Indianerspiele, Bisonjagd, Basteln von Hippie-Schmuck. Ab 3 bis 12 J. Kostenlos. Gurten – Park im Grünen. 14.00 Uhr Kindertag Spielen und Märchenerzählungen. Zentrum 5, Flurstrasse 26b. 15.00 Uhr Offenes Atelier: Cobra Giftgelbe Schlangen, tiefschwarze Schraffuren und eine aussergewöhnliche Arbeitstechnik – doch keine Angst! Was beinahe unheimlich tönt, ist eine fröhlich heitere Werkstattstunde im Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Biel Bunte Kinderparty Tramfahrer Johnny erzählt, singt und bastelt mit den Kindern auf dem Schiff. Reservation: Tel. 032 329 88 11. ab Hafen/Schiffländte. 14.00 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Flohmarkt Zugunsten der Tierhilfe Schweiz. Elchclub Switzerland, Forelstrasse 6. 9.00 Uhr

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.


Anzeiger Region Bern

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Brigitte Fässler

Christoph Hoigné

Sebastian Bolesch

2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

«Lilith’s Return» in der Dampfzentrale

Uwe Schönbeck liest in der Cappella

Theaterkabarett Birkenmeier im Ono

Lilith will sich Adam nicht unterordnen und flieht aus dem Paradies. So erschafft Gott für Adam eine neue Frau, Eva. Doch Lilith kehrt zurück. Das Berliner Theater RambaZamba interpretiert den Text der libanesischen Autorin Joumana Haddad neu. Im Musiktheater, gespielt von drei Frauen mit Downsyndrom, wird Lilith zur Ausgestossenen, die sich ihren Platz erkämpft. Dampfzentrale, Bern. Fr., 3.6., 20 Uhr

Wilhelm Buschs Knopp-Trilogie handelt von einem Junggesellen, der auf der Suche nach einer Braut zahlreiche Abenteuer überstehen muss. Als er endlich die richtige gefunden hat, kommt er als Ehemann und Vater an seine Grenzen. Unter dem Titel «Vornherum ist alles blank» spielt, rezitiert und singt Uwe Schönbeck die berühmte Geschichte. La Cappella, Bern. Mo., 6.6., 20 Uhr. Weitere Vorstellungen bis 4.7.

Mit dem neuen vielversprechenden Programm «weltformat. Ein persönlicher Tonfall» begibt sich das Schweizer Geschwisterpaar Sibylle und Michael Birkenmeier mit drei Musikern auf Tournee. Aus dem Wunsch, einmal aus der Form des kritisch-satirischen Kabaretts herauszutreten, erarbeiteten sie ein improvisationsgeladenes Kabarett mit Spoken Word, Lyrics und Tonspur. Ono, Bern. Mi., 8.6., 20 Uhr

///////////////////////// Biel Ozmo feat. Pedro Lenz on Tour! Jazz/Spoken Words. Vincent Membrez, piano; Marco Müller, contrabass; Lionel Friedli, drums; Joke Lanz, turntables; Pedro Lenz, spoken words. Club Etage, St. Gervais, Untergasse 21. 20.30 Uhr

Semele Oper von G.F. Händel. In engl. Sprache mit deutschen Übertiteln. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 20. 19.30 Uhr

Bern 7. Community Arts Festival Sirena en tierra und Dame un segundo - zwei Tanzstücke mit Textpassagen in spanischer Sprache. Deutsche Textblätter werden abgegeben. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr Christina Rast und Matto Kämpf: Bluetsuuger. Ein Vampirschwank Seltsame Dinge geschehen in unserem schönen Land, anständige BürgerInnen laufen mit bleichen Gesichtern und blutrünstige Augen herum... Eine Gruselkomödie! Ein Vampirschwank! Eine Fremdenhassershow! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Othello – I am not what I am Siehe Artikel S. 1. Frei nach W. Shakespeare. Erarbeitet und gespielt vom Theaterclub U26 von JBB. Ein Stück über einen Menschen, der «nicht sehr klug geliebt hat, doch zu sehr». Ein Stück über die Macht der Worte. Vv: Kirchberg 031 952 74 14. Grosse Halle, Reitschule Bern, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr

Freitag, 03.06. Bern 7. Arts Community Festival Liliths Return. Ein Musiktheater in deutscher Sprache. Textblätter werden abgegeben. Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr Berner Theatersportcup Einzelwettkampf der besten Improspieler aus dem ganzen Kanton, danach (ab 22h) SaisonAbschlussparty. Infos: www.tiptap.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 20.00 Uhr Hope – der stabile Zustand Eine theatrale Einrichtung zum Thema Lebensentwürfe von formation poe:son. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Marie-Thérèse Porchert: uf düütsch Die Spassnudel aus der Romandie. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Othello – I am not what I am Siehe Artikel S. 1. Frei nach W. Shakespeare. Erarbeitet und gespielt vom Theaterclub U26 von JBB. Ein Stück über einen Menschen, der «nicht sehr klug geliebt hat, doch zu sehr». Ein Stück über die Macht der Worte. Vv: Kirchberg 031 952 74 14. Grosse Halle, Reitschule Bern, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Semele Oper von G.F. Händel. In engl. Sprache mit dt. Übertiteln. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 19.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Gerich-Gerecht-Gerücht Oder nicht mehr nach Calingasta von Julio Cortazar. Tag Theater am Gymnasium Burgdorf. Römisch-Katholische Kirche, Friedeggstrasse 12. 19.30 Uhr

///////////////////////// Jegenstorf Anderson – Dr Lüchtturm Thrillerkomödie von Jürg Fankhauser. Regie: Reto Lang. Remise Bühni, Jegenstorf. Vv: www.remise.ch Remise Bühni, Neuholzweg 1. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Eine Leiche zuviel Das mörderische Versteckspiel von DinnerKrimi. Kulinarik und Comedy vom Feinsten. Vv: www.starticket.ch/ Tel. 0900 325 325. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 19.00 Uhr gägäWärt Die Mundartnacht - Mundart in allen Facetten. Kulturfabrik Kofmehl, grosse Halle, Hans Huber-Strasse 43b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Das Gauklermärchen Schauspiel von Michael Ende. Regie: Beatrice Augstburger. Stedtlitheater Unterseen. Vv: Café-Bar Alte Oele oder www.theateralteoelethun.ch Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr

Samstag, 04.06. Bern 7. Community Arts Festival Kurzstück-Programm. 7 Tanzgruppen aus der Schweiz. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr Christina Rast und Matto Kämpf: Bluetsuuger. Ein Vampirschwank Seltsame Dinge geschehen in unserem schönen Land, anständige BürgerInnen laufen mit bleichen Gesichtern und blutrünstige Augen herum... Eine Gruselkomödie! Ein Vampirschwank! Eine Fremdenhassershow! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Die lustigen Weiber von Windsor Komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Nach William Shakespeare. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 20. 19.30 Uhr Hope – der stabile Zustand Eine theatrale Einrichtung zum Thema Lebensentwürfe von formation poe:son. Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Jugend-Theaterspektakel – Premiere Siehe Artikel S. 12. Uraufführung. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325; Olmo Ticket + Thalia Bücher, im Loeb Bern. Stadttheater Bern / Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Marie-Thérèse Porchert: uf düütsch Die Spassnudel aus der Romandie. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Othello – I am not what I am Siehe Artikel S. 1. Frei nach Shakespeare. Erarbeitet und gespielt vom Theaterclub U26 von JBB. Ein Stück über einen Menschen, der «nicht sehr klug geliebt hat, doch zu sehr». Ein Stück über die Macht der Worte. Vv: Kirchberg 031 952 74 14. Grosse Halle, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Gerich-Gerecht-Gerücht Oder nicht mehr nach Calingasta von Julio Cortazar. Tag Theater am Gymnasium Burgdorf. Römisch-Katholische Kirche, Friedeggstrasse 12. 19.30 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Anderson – Dr Lüchtturm Thrillerkomödie von Jürg Fankhauser. Regie: Reto Lang. Remise Bühni, Jegenstorf. Vv: www.remise.ch Remise Bühni, Neuholzweg 1. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Das Land, das ich dir zeige Schauspiel nach dem Roman von Peter Lotar, Bühnenfassung von Mirjam Neidhart. Uraufführung. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19 Uhr ///////////////////////// Thun Das Gauklermärchen Schauspiel von Michael Ende. Regie: Beatrice Augstburger. Stedtlitheater Unterseen. Vv: Café-Bar Alte Oele oder www.theateralteoelethun.ch Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr The Five Elements Ania Losinger (Xala III), Mats Eser (Percussion). Poetische Sphären für Auge und Ohr. Schloss, Rittersaal. 20.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Gerich-Gerecht-Gerücht Oder nicht mehr nach Calingasta von Julio Cortazar. Tag Theater am Gymnasium Burgdorf. Römisch-Katholische Kirche, Friedeggstrasse 12. 17.30 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Anderson – Dr Lüchtturm Thrillerkomödie von Jürg Fankhauser Regie: Reto Lang. Remise Bühni, Jegenstorf. Vv: www.remise.ch Remise Bühni, Neuholzweg 1. 17.00 Uhr

Montag, 06.06. Bern Vornherum ist alles blank Uwe Schönbeck spielt die Knopp-Trilogie von Wilhelm Busch. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr

Dienstag, 07.06. Bern Murder Ballads Ein Stück von Rebekka Kircheldorf zu den Songs des gleichnamigen Albums von Nick Cave. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern / Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Nicole D. Käser: Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit 100% Wissenschaft – 100% Kabarett. Die Prix-Walo-Preisträgerin spielt das Erfolgsprogramm des Wiener Psychoanalytikers und Kabarettisten Bernhard Ludwig. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr

///////////////////////// Diemerswil Eiger, Mord und Jungfrau Ein Theaterstück von Beat Sterchi nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Paul Wittwer. Zytglogge Theatergesellschaft Bern. Vv: www.zytgloeggeler.ch Hüenerhüsi. 20.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Steiner Schule Alleinunterhaltung. Bad Bonn, Bonn 2. 16.00 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 19.30 Uhr Hedda Gabler Von Henrik Ibsen. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern / Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Heinrich von Kleist «Komm, lass uns etwas Gutes tun, und dabei sterben!». Ein mes:arts theater Spaziergang im 200. Todesjahr des berühmten Dichters. Mi + Do bis 31. Aug. Bei jedem Wetter Anmeldung!: 031 839 64 09. Treffpunkt: Schosshaldenfriedhof, Eingang Waldeck. 19.30 Uhr

Intime Fremde – Premiere Siehe Artikel S. 3. Von Patrice Leconte und Jérôme Tonnerre. Inszenierung: Markus Keller. Mit Hans-Peter Bader, Suzanne Fabian, Karo Guthke und Peter Zimmermann. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Marie-Thérèse Porchert: uf düütsch Die Spassnudel aus der Romandie. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Theaterkabarett Birkenmeier Das neue Programm: weltformat. Ein persönlicher Tonfall. Songs, Kabarett, Lyrics – Uraufführungsproduktion. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.00 Uhr Warum das Kind in der Polenta kocht Von Aglaja Veteranyi ist ein lyrisches Hoheund Klagelied auf eine unbehauste und harte Kindheit, die gleichtzeitig voll von poetischen und eigenwilligen Bildern der Befreiung davon ist. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern / Vidmarhalle 2, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr ///////////////////////// Biel Das Land, das ich dir zeige Schauspiel nach dem Roman von Peter Lotar, Bühnenfassung von Mirjam Neidhart. Uraufführung. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater Biel, Burggasse 19. 19.30 Uhr

Sonntag, 05.06. Bern 7. Arts Community Festival Kurzstück Programm. Plattform für Community Dance Gruppen aus der ganzen Schweiz. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 18.00 Uhr Christina Rast und Matto Kämpf: Bluetsuuger. Ein Vampirschwank Seltsame Dinge geschehen in unserem schönen Land, anständige BürgerInnen laufen mit bleichen Gesichtern und blutrünstige Augen herum... Eine Gruselkomödie! Ein Vampirschwank! Eine Fremdenhassershow! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern Rathausgasse 20/22. 19.00 Uhr Die tote Stadt Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 18 Uhr Jugend-Theaterspektakel Siehe Artikel S. 12. Uraufführung. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325; Olmo Ticket + Thalia Bücher, im Loeb Bern. Stadttheater Bern / Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 14.00/18.00 Uhr

Inserat

Marie-Thérèse Porchet uf düütsch! | Fr. und Sa., 3. und 4.6., Mi. bis Sa., 8. bis 11.6. sowie 15. bis 18.6., 20.00

Uwe Schönbeck Vornherum ist alles blank – die Knopp-Trilogie von Wilhelm Busch 6., 13., 21., 27.6. und 4.7., 20.00

Nicole D. Käser

Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit Immer am Di., 7. und 14.6., 5. und 12.7., 20.00

FaberhaftGuth

Die Erlebniswarmduscher So. und Mo., 19. und 20.6., 20.00

Saskia B.

Tagesbaustellen | Schweiz-Première | Fr., 24.6., 20.00

Midwife Crisis

Bad Girls | Do. und Fr., 7. und 8. 7., 20.00

Berns erste Adresse für Chanson & Kabarett Allmendstrasse 24 | 3014 Bern 031 332 80 22 | www.la-cappella.ch

Donnerstag, 02.06.


34 Anzeiger Region Bern

SWR

2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 6

Pleroma serviert Italorock in der Mahogany Hall

Die Fantastischen Vier am Festival Stars of Sounds in Aarberg

Das Wort Italorock ist nicht unbelastet, das Thuner Quintett Pleroma betitelt seine Musik sogar ironisch als Spaghettirock. Tatsächlich hat die Band mit Produzent T. J. Gyger (Gölä) einen Breitleinwand-Sound aufgenommen, den man aus dem Genre kennt. Das Album heisst auch dramatisch «Rosso Colore D’Amore». Dem typischen Italorock-Schmelz bricht Sänger Luca Colomba aber mit bittersüssen Texten die Spitze. Mahogany Hall, Bern. Sa., 4.6., 21 Uhr

So leicht lässt sich eine Hip-Hop-Koryphäe nicht unterkriegen. Thomas D. von den Fantastischen Vier (Bild 2. v. l.) erlitt im April einen Hörsturz, aber für das «Stars of Sounds»-Festival hat er sich mit der Genesung beeilt. An der dritten Ausgabe des Festivals sind ausserdem dabei: die unverwüstlichen Status Quo um Francis Rossi und Rick Parfitt. Die Schweiz wird vertreten durch Blueser Philipp Fankhauser und Souler William White. Festival Stars of Sounds, Aarberg. Fr., 3., und Sa., 4.6., 19 Uhr

Donnerstag, 02.06. Bern Broken Spirits feat. Reverend Deadeye (USA) Die Broken Spirits aus Denver servieren gespenstischen Garage-Blues und hallerfüllten Rock’n’Roll, der tief verwurzelt ist in der staubigen Musik Amerikas. Vv: Reservationen Tel: 031 330 26 25. Café Kairo, Dammweg 43. 21.30 Uhr Cachét Acoustic Folk-Rock aus Bern feat. David Emanuel & Band und Menic. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr Judy Birdland Blues, Folk-Pop. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 21.00 Uhr MEN (NY) / Electrosexual & Mz Sunday Luv (Berlin) Live Elektronik & New Wave. Danach Disko. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21.00 Uhr vidmar 676: Tango2 Nuevotango. Daniel Zisman (vio), Michael Zisman (bandoneon). Vv: reservation@bejazz.ch BeJazz Club / Vidmarhallen, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr Voxtasy: öppis purs – ABGESAGT A-Cappella-Kunst pur. Vv: Tel. 031 332 80 22 oder www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr World Café Bern Nick Perrin Flamenco Jazz Quartett. World Café Bern, Mühlenplatz 11. 20.00 Uhr

///////////////////////// Thun Jodlerbrunch auf dem Thunersee Ein reichhaltiger Brunch, umrahmt von heimatlichen Klängen der Jodlergruppe Uebeschisee. Vv: www.bls.ch/Schifffahrt. ab Schiffländte, Bahnhof. 9.03 Uhr

Freitag, 03.06. A arberg Stars of Sounds Aarberg Die Fantastischen Vier, Phrasenmäher, William White. Aftershow-Party mit Jordans Drive (UK). Stadtplatz. 20.00 ///////////////////////// Bern BeJazz: Yannick Delez solo / Ozmo feat. Pedro Lenz Siehe Artikel S. 1. BeJazz Saisonschluss 2010/11. Vincent Membrez (p), Joke Lanz (turntables), Marco Müller (b), Lionel Friedli (dr), Pedro Lenz (spoken words). Vv: reservation@bejazz.ch BeJazz Club / Vidmarhallen, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr Grupo Dar Vida Latin, Salsa. Benefizkonzert für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Lateinamerika. Vv: Musik Krompholz, Spitalgasse 28, Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr Pascal Rinaldi Pascal Rinaldi (Voice, Guitar) und Hervé Chavanon (Voice, Guitar) und seinem neuen Album: «Passé le Zénith». Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Cupola Fesitval Musikfestival mit Trouble over Tokyo (UK), Chew Lips (UK), Who Knew (IS), Dead Bunny, Plasma und We Loyal. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Schützematt Burgdorf. 19.30 Uhr ///////////////////////// Lyss Schweizerisches Trachtenchorfest in Lyss Infos: www.trachtenchorfestlyss.ch Festgelände. 14.00 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Amtsmusiktag: Memory of Elvis By P. Müller und Alleinunterhalter Walter Keller. Festzelt. 19.00 Uhr ///////////////////////// Rubigen Quatre in Toulouse (BE) Ska Rocksteady Jazz and Reggae. Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun The Moon Invadors Ska, Rocksteady, Reggae Big Band. Mokka, Allmendstr. 14. 20.30 Uhr

Samstag, 04.06. A arberg Stars of Sounds Aarberg Status Quo, Saint Lu. Aftershow-Party mit Jordans Drive (UK). Stadtplatz. 20.00

///////////////////////// Avenches 30 Jahre Jazzclub Vully Mit: Memorial Swing Quartette + One, Hot Strings, Bourbon Street Jazzband, Swing a la mode, Harlem Hot Seven, Jam-Sessions. Jazzclub Vully. 15.00 Uhr ///////////////////////// Bern C. Gibbs feat. Admiral James T. (USA/CH) Unsere Freunde aus Brooklyn bringen den Power-Folk zurück nach Bern. Vv: Reservationen Tel: 031 330 26 25. Café Kairo, Dammweg 43. 21.30 Uhr Doppelkonzert: Am Kap & Starlight Through The Rain Electro und Indie Pop. Anschl. Dancefloor mit Subsquare. In seinem Drum’n’Bass-Set werden auch einige Tracks seines aktuellen Albums Mindscapes für Bewegung sorgen. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr Leerraum [ ] Night I Screenings & Multi Channel Sound Presentations Screenings/Videos. Delgado Fuchs (Lausanne/Brussels): «Delgado Fit Fuchs Method». Hammes+ Zende (Berlin): «Gulf Defence Magazine». Atsushi Yamamoto (Tokyo): «Beater’s Passion». Vv: Eintritt frei. Tonus-Music Labor, Kramgasse 10. 19.00 Uhr Leerraum [ ] Night II Screenings & Multi Channel Sound Presentations Light + Multi Channel Sound. Tez (Amsterdam): «PV868» 26 Min. Vv: Eintritt frei. Tonus-Music Labor, Kramgasse 10. 20 Uhr Leerraum [ ] Night III Screenings & Multi Channel Sound Presentations Multi Channel Sound. Yuzo Kako (Kobe): «Fora» 25 Min. Marihiko Hara (Kyoto): «Unrhymed» 17 Min. Nicolas Bernier (Montreal): «Silence Musique» 20 Min (Ausschnitt). Vv: Eintritt frei. Tonus-Music Labor, Kramgasse 10. 20.30/21.30/22.30/23.30 Uhr Pleroma Italo-Rock! Vv: Musik Krompholz, Spitalgasse 28, Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Cupola Fesitval Musikfestival mit Trouble over Tokyo (UK), Chew Lips (UK), Who Knew (IS), Dead Bunny, Plasma und We Loyal. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Schützematt Burgdorf. 19.30 Uhr Ensemble Slavej Bulgarische Volksweisen und Lieder A-Cappella. Vv: Kollekte. Depot c/o JLCO Professional AG, Bucherstrasse 2 + 4. 19.30 Uhr

Judy Birdland im Sous Soul Hinter dem Namen einer vermeintlich amerikanischen Sängerin steckt die Luzerner Sängerin Christa Unternährer samt ihrer Band. Judy Birdland vereint gegensätzliche Musikstile und kreiert einen eigenwilligen Sound. In einer Mischung von rauen und sphärischen Klängen treffen Mississippi-Blues und Folksong aufeinander. Pulsierende Drums (Severin Rauch), perlendes Piano (Daniel Roser), ein treibender Kontrabass (Marco Nenniger) sowie die gezupfte Gitarre von Christa Unternährer zu ihrer ausdrucksstarken Stimme verschmelzen zu leichtfüssiger Musik mit einer feinen melancholischen Note. Sous Soul, Bern. Do., 2.6., 21 Uhr

///////////////////////// Lyss Schweizerisches Trachtenchorfest in Lyss Infos: www.trachtenchorfestlyss.ch Festgelände. 9.00 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Amtsmusiktag: Country-Night Rodeo-Ranchers, Andy Trinkler & Border Affair. Festzelt. 19.00 Uhr

///////////////////////// Ostermundigen Black Stone Raiders Feat. Daryll Jones-Bass (Rolling Stones), Jean-Paul Bourelly-Guitar, Will CalhounDrums. Einziges CH Konzert. Tell Blues-Club, Bernstr. 101. 21.15 Uhr ///////////////////////// Rubigen Johnny Mastro & Mamas Boys (USA) Harmonica Blues. Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Schlosskonzerte Thun: Ania Losinger Musik- und Tanzperformance: The Five Elements mit Ania Losinger, XALA (Bodenxylophon) und Mats Eser, Percussion. Vv: Buchhandlung Krebser Thun oder www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Schloss, Rittersaal. 20.00 Uhr

Sonntag, 05.06. Bern Klänge aus China Xia Wang (Gesang) und Yue Yin Lu (Pipa, Guzheng). Vv: Tel. 031 381 34 84. MorgenAbendLand, Könizstr. 19a. 19.00 Uhr ///////////////////////// Biel Jazz-Brunch Mit dem Heinz Jaggi Trio. Vv: Tel. 032 322 69 79; www.carrenoir.ch Theater Le Carré Noir, Obergasse 11. 10.00 Uhr ///////////////////////// Grenchen Mistura Fina Jazz mit afro-brasilianischer Musik. Restaurant Schönegg. 10.30 Uhr ///////////////////////// Kehrsatz Mario Batkovic, Akkordeon Eine Reise durch die Akkordeonwelt. Vv: Kilchenmann AG, Kehrsatz. Oekumenisches Zentrum, Mättelistr. 24. 18.00 Uhr ///////////////////////// Lyss Schweizerisches Trachtenchorfest in Lyss Infos: www.trachtenchorfestlyss.ch Festgelände. 9.30 Uhr ///////////////////////// Walkringen Festlicher Jazz-Brunch Siehe Artikel S. 12. 50 Jahre Wolverines Jazz Band. Swingende Schweizer Spitzenband im traditionellen Stil. Vv: Tel. 031 700 81 81; www.ruettihubelbad.ch Kulturzentrum Rüttihubelbad. 09.00 Uhr

Montag, 06.06. Bern Jazz am Montag Odd Meter Ensembles. Sonarraum U64 im Progr_, Ecke Waisenhausplatz/Speichergasse. 20.30 Uhr

///////////////////////// Langnau Acoustic Elite Monday: Los Dos Blues. Vv: Kollekte. Il Caffe. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Jazz Soirée Mit Idée Manu. Kulturfabrik Kofmehl, Raumbar, Hans Huber-Strasse 43b. 20.30 Uhr

Dienstag, 07.06. Bern Singers Night: Rezia Peer Konzert. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr ///////////////////////// Biel Meet the Beatles Vorspielstunde der CelloschülerInnen von Martin Birnstiel. Begleitung: Lisa Eberhard (Gitarre), Arpad Bajnoczi (E-Bass), Martin Birnstiel (Cello), Karin Schneider (Klavier). Vv: Eintritt frei. Musikschule Biel, Bahnhofstrasse 11. 19.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Jazz Lounge im B5 Jeden ersten Dienstag im Monat mit «the swingin’ four and friends». Berchtold Group AG, Bahnhofstrasse 90. 20.15 Uhr The Swingin’ Four Special Guest: Randy Wirz. Hotel Berchtold, B5-Bar. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Ensemble Slavej Bulgarische Volksweisen und Lieder A-Cappella. Vv: Kollekte. Stadtratssaal. 19.00 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern anicia rüttis 672 Jazzquartett mit Streichtrio und Gesang. Bistrot Morillon, Morillonstrasse 8. 19.30 Uhr Jazz-Apéro Golden Age Jazzband. Domicil Lentulus, Monreposweg 27. 19.00 Uhr Samuel Stoll / Noëlle-Anne Darbellay: «frrr_niüääëë_stttkk reloaded» Musiktheaterperformance für Violinen, mutierte Wagnertuba und Stimmen. Gast: Francisco Sierra. Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr


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Heikki Tuuli

Anzeiger Region Bern

Matinée mit Aleksander Koelbel im Forum Altenberg

Die Freitagsakademie musiziert im Kunstmuseum

Unter dem Titel «Bühne frei für junge Talente» fördert das Forum Altenberg Nachwuchskünstler, indem es ihnen Auftrittsmöglichkeiten beschert. An der nächsten Matinée konzertiert der junge Violinist Aleksander Koelbel. Der Student der International Menuhin Music Academy spielt die Solosonate für Violine Nr. 2 von Eugène Ysaÿe, Johannes Brahms’ Sonate Nr. 1 in G-Dur und Sergei Rachmaninows Romance op. 6 Nr. 1. Begleitet wird Koelbel am Klavier von Alicia Rafaelian. Forum Altenberg, Bern. So., 5.6., 11 Uhr

Die Freitagsakademie unter der Leitung von Katharina Suske und Bernhard Maurer (Bild) pflegt ein Repertoire aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Dieses Mal nimmt sich das Berner Ensemble des Divertimentos in Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart an. Das Stück mit seiner breiten Ausdruckspalette ist trotz der vermeintlich einfachen Motive eines von Mozarts längsten und anspruchsvollsten Kammermusikwerken. Der zweite Teil gehört dem Divertimento in D-Dur, auch bekannt als «Nannerl Septett», welches Mozart wahrscheinlich zum Namenstag seiner Schwester Anna Maria komponierte. Kunstmuseum, Bern. Fr., 3.6., 19.30 Uhr

Inserat

Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss Vivaldi, Scarlatti, Boccherini u.a. Jürg Lietha (Orgel). Mitwirkung: Cello. Vv: Kollekte. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr

Berns Konzertkalender im Internet www.konzerte-bern.ch (Kein Ticket-Verkauf)

Donnerstag, 02.06. Ligerz Illuminazione Werke von Vivaldi und Steffani. I Cameristi. Leitung: Dominik Kiefer. Kirche. 17.15 Uhr

Freitag, 03.06. Bern Die Freitagsakademie 4. Konzert – «Divertimento». Werke von W.A. Mozart. Vv: Tel. 078 916 16 54 oder www.freitagsakademie.ch Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 19.30 Uhr Öffentliches Rezital Masterthesis Specialized Performance: Violine • Piotr Szabat spielt Werke von Paganini, Franck und Sibelius. 18.00 Uhr • Malwina Sosnowski spielt Werke von Schumann, Kelterborn, Niculescu und Ravel. 20.00. Vv: Kollekte. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 18.00 Uhr

Rezital Masterthesis Performance: Kontrabass Björn Baumgartner spielt Werke von Bottesini, Montag, Proto und Mingus. Vv: Kollekte. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Schlosskonzerte Thun: Uraufführung zum Kleist-Festival Siehe Artikel unten. 1. Uraufführung zum Kleist-Festival: Nicht ich – über das Marionettentheater von Kleist. Ein szenisches Konzert mit Musik und Tanz von Isabel Mundry und Jörg Weinöhl. Vv: Buchhandlung Krebser Thun oder www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKThun), Seestrasse 68. 20.00 Uhr

Samstag, 04.06. Ligerz Musik aus der Stille: To the Moon and back home Daniel Infanger (Klavier), Raphael Reift (Voice), Vera Spöcker (Lesung). Kirche. 18.15 Uhr ///////////////////////// Thun Im Rathaus um 4: Lebendiger Barock Denise Hoerni (Violine), Roman Cantieni (Cembalo). Werke von: G.F. Händel, Ph.E. Bach, G.Ph Telemann, J.S. Bach. Rathaus Thun, Rathausplatz. 16.00 Uhr

Sonntag, 05.06. Bern ...am Rande des Vulkans.. Neapolitanische Kammermusik aus dem 18. Jahrhundert. Almut Schlicker und Ulrike Wildenhof (Barockviolinen), Marianne Mezger (Blockflöte), Paul Simmonds (Cembalo). Vv: Kollekte. Ref. Kirche Bern-Bethlehem, Eymattstr. 2. 17.00 Uhr Bühne frei für junge Talente Aleksander Koelbel (Violine), Alicia Rafaelian (Klavier). Ysaÿe: Solosonate für Violine Nr.2, op.27. Brahms: Sonate Nr.1 G-Dur. Rachmaninov: Romance op.6 Nr.1. Paganini: La Campanella gis-moll. Vv: Tel. 031 332 77 60. Forum Altenberg, Altenbergstr. 40. 11 Uhr Schlagzeug und Orgel Duo der percussion Usinesore, Hans Eugen Frischknecht, Orgel. Werke von P-A. Bovey, Martin Bergande, J-L. Darbellay, H.E.Frischknecht. Französische Kirche, Predigergasse 1-3. 17.00 Uhr Teppichgewebe Orgelmusik, Text und Bildprojektionen. Stefan Feingold (Komposition), Nadia Bacchetta (Orgel), Cornelia Studer/Rico Engesser (Text), Nicole Rivar (Sprache), Gabriella Affolter/Daniel Lüthi (Bild). Vv: Kollekte. Petruskirche, Brunnadernstr. 40. 19.30 Uhr

///////////////////////// Bremgarten bei Bern Abendmusik Tatjana Eisenring-Sangiorgio (MezzoSopran), Phili H. Cooper (Flöte), Franz L. Schnyder (Oboe), Rosemarie Burkhart (Fagott), Christine Brechbühl. Werke von: J.S. Bach, C.P.E. Bach, Dina Slama u.m. Vv: Kollekte. Röm.-kath. Kirche. 17.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Windetto–Bläserquintett Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott versammeln sich zum musikalischen Spektakel. Fünf verschiedene Klangfarben und die Eigenarten der Instrumente eröffnen schier unbegrenzte Möglichkeiten. Schlosskirche. 17.00 Uhr

Montag, 06.06. Biel Montags um Sieben: Nur allein für deine Ohren und weitere Werke aus dem 16. und 20. Jh. Peter Streiff (Kompositionen und Konzept), Anne Schmid (Alt), Katharina Suske (Barockoboe). Vv: Kollekte. Atelier PiaMaria, Quellgasse 3. 19.00 Uhr

Dienstag, 07.06. Bern 1. Abendmusik Daniel Glaus (Orgel) spielt Werke von J.S. Bach und O. Messiaen. Vv: Nur Abendkasse. Berner Münster, Münsterplatz 1. 20.00 Uhr

Inserat

Rezital Masterthesis Pedagogy: Fagott Mirjam Schmid spielt Werke von Vivaldi, Hummel, Koechlin und Pirchner. Vv: Kollekte. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 16.00 Uhr Rezital Masterthesis Pedagogy: Violoncello Lucie Grugier spielt Werke von Boccherini, Webern, Kurtág und Bloch. Vv: Kollekte. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 18.00 Uhr Trioraro TRIORARO im PROGR_108: Streiff und Beethoven Alex Ruef (Klavier, pno), Stefan Meier (vio), Matthias Kuhn (vc). P. Streiff: Durchflossener Granit. Beethoven: op. 97. Anm. erforderlich: matthias.kuhn@gmx.net PROGR_108, Eingang linker Hof hintere Ecke, Speichergasse 4. 19.30 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern Öffentliches Rezital Masterthesis Specialized Performance: Blockflöte Céline Herrero spielt Werke von Pandolfi Mealli, Merula, Schmelzer, de Man und Romitelli. Vv: Kollekte. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 20.00 Uhr Trioraro TRIORARO im PROGR_108: Streiff und Beethoven Siehe 7.6. PROGR_108, Eingang linker Hof hintere Ecke, Speichergasse 4. 19.30 Uhr

Mittwoch, 8. Juni, 20.00 Uhr Stadtkirche Thun

ITALIENISCHE MEISTER

Werke v. Vivaldi, Durante u.a. Capella Gabetta & Giuliano Carmignola, Violine Tickets über 033 223 25 30, schlosskonzerte-thun.ch, bei Bern Billet, im ZPK oder bei Krebser AG in Thun

///////////////////////// Biel 27.05.11 09:49 Concert d’improvisation Arbeit des zweiten Jahres, entworfen unter der Leitung von Marc Kennel. Eglise St-Nicolas de Flue, Rue Alfred-Aebi 86. 17.30 Uhr

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///////////////////////// Thun 44. Schlosskonzerte Thun: Orchestergala Cappella Gabetta und Giuliano Carmignola, Violine. Werke von Vivaldi und Durante. Vv: www.kulturticket.ch, Tel. 0900 585 887. Stadtkirche. 20.00 Uhr

Szenisches Konzert mit Tanz nach Heinrich von Kleist

Martina Pipprich

Die Feierlichkeiten zu Heinrich von Kleists Zeit in Thun prägen auch die diesjährigen Schlosskonzerte. Sie präsentieren die Uraufführung des interdisziplinären Werks «Nicht ich – über das Marionettentheater von Kleist».

Isabel Mundry zeigt dem Choreografen Jörg Weinöhl ihre Komposition.

Der im Jahre 1810 publizierte Aufsatz Kleists «Über das Marionettentheater» hat es in sich. Zahlreich sind die Deutungsversuche und wohl ebenso zahlreich die Schichten und Ebenen, die der Dichter in diese kurzen, auf den ersten Blick gar harmlosen Seiten eingewoben hat: Es geht um Grundsätzliches, nicht nur des Schreibens, sondern der Kunst schlechthin. Es überrascht deshalb nicht, wenn sich nun Vertreter ganz unterschiedlicher Disziplinen für ein aussergewöhnliches Projekt zusammengetan haben. Die Uraufführung des Stücks «Nicht ich – über das Marionettentheater von Kleist» eröffnet im Rahmen des Kleistjahres die Thuner Schlosskonzerte.

Allen voran die gefeierte deutsche Komponistin Isabel Mundry, die hier ihrem bereits beachtlich umfangreichen Schaffen ein weiteres Kapitel hinzufügt. Gleich mehrere Bezüge zu Bern hat auch der Choreograf und Tänzer Jörg Weinöhl, nicht nur dank der langjährigen Zusammenarbeit mit dem früheren Stadttheater-Ballettchef Martin Schläpfer. Genuin schweizerisch ist das Vokalensemble Zürich, und mit dem Ensemble Recherche wurde man immerhin nicht allzu weit weg fündig, nämlich in Freiburg im Breisgau. Das neunköpfige Orchester hat bereits Hunderte von Uraufführungen hinter sich und darf deshalb als erste Wahl gelten.

Musik, Tanz und Dichtung Im Werk verbinden sich Musik, Tanz und Dichtung, wobei Letztere wiederum gleich mehrere weitere künstlerische Erscheinungsformen zum Gegenstand hat, vom Theater über die Skulptur bis hin zur Fechtkunst: ein interdisziplinäres Vorhaben also. Die an der Produktion Beteiligten sind hochkarätig.

Rätselhaft und vielschichtig Unterstützt wird der Klangkörper von der Sopranistin Petra Hoffmann, einer ausgewiesenen Spezialistin für neue Musik. Texte werden nebst demjenigen von Kleist auch von Peter Weber, Roland Barthes, Inger Christensen sowie Mundry und Weinöhl selbst beigesteuert.

Der Rätselhaftigkeit des Essays wollten sie sich künstlerisch annähern, sagen die Komponistin und der Choreograf, und sich auf das Spannungsfeld zwischen dem Original und seinen Reflexen einlassen. Man darf füglich gespannt sein, was herauskommen wird. Die Projektion in ihren mannigfachen Erscheinungsformen und deren grundlegende Bedeutung durchdringt unser Leben wohl mehr, als uns bewusst ist. Auch davon handelt Kleists Aufsatz. Der Tänzer will Marionette sein, der Jüngling Kunstwerk, der Fechter Bär. Kleists Text ist vielschichtig und sehr grundsätzlich. Die Schweizer Zeit des Dichters hat immer auch Kollegen zum Nachdenken veranlasst, vor über 100 Jahren war es Robert Walser, heute ist es Lukas Bärfuss.

Peter König \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Schadausaal KKThun Fr., 3.6., 20 Uhr (19.15 Uhr Einführungsgespräch mit Isabel Mundry) www.schlosskonzerte-thun.ch


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Ausstellung zur Artenvielfalt noch einmal in Bern

holz-zeit in der Station 8 in Zuzwil

Viktor Surbek im Kunstmuseum Bern

Die Ausstellung «Wildnis Bern – von Alpensegler bis Zimtrose» ist noch einmal zu sehen. An diversen Standorten informieren 25 Tier- und Pflanzenporträts über die Artenvielfalt im städtischen Raum. Mit etwas Geduld kann man die Tiere auch in natura beobachten. Zudem gibts nützliche Tipps, wie man selber etwas zur Artenvielfalt beitragen kann. Diverse Orte, Bern. Bis Ende September. www.bern.ch/stadtverwaltung/tvs/stadtgaertnerei

Die UNO hat 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes erklärt. Die Ausstellung holz-zeit stellt in diesem Rahmen Werke von 22 nationalen Künstlerinnen und Künstlern aus, die sich mit den Themen Holz und Wald befassen. Vertreten sind unter anderen Schang Hutter mit Holzfiguren in Rot- und Weisstönen (Bild) sowie Franz Gertsch. Station 8, Zuzwil. Vernissage: Sa., 4.6., 17 Uhr. Ausstellung bis 3.7.

Bei der Auflösung des Nachlasses des Malers Viktor Surbek im Jahre 2005 durfte das Kunstmuseum Bern seine Sammlung vervollständigen. In der Ausstellung «Passage: Victor Surbek (1885–1975) – Bergwelten & Meeresklippen» ist etwa das grosse Gemälde «Wolkenflug» von 1960 (Bild) zu sehen, ein Bild, das für den Maler, der jahrzehntelang Gebirgslandschaften malte, ungewohnt abstrakt ist. Kunstmuseum Bern. Ab 7.6., bis 28.8.

Ausstellungen Belp Spital Galerie Belp. Seftigenstrasse 89. Regula Maurer und Peter Bachmann. «Welt sehen». Fotografien. Bis 17.6., tägl. 10-20. ///////////////////////// Bern 9a am Stauffacherplatz. Stauffacherstrasse 9a. Fabio Mariani. Werke auf Papier und Holz. Bis 4.6., Do/Fr 17-19; Sa 10-14. Ateliergalerie Hanna Ast. Junkerngasse 40. Maja Kohler. «Reflexionen». Panneaux tissés. Bis 18.6., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Bar Café Vetter Herzog. Herzogstr. 12. Corinna Elena Marti. Lithografien Pflanzenwelten. Bis 30.6., Mi/Do 9-14, 17-23.30; Fr/Sa 9-00.30. Buchhandlung Haupt. Falkenplatz 14. Recycling – eine witzige Ausstellung. Arbeiten von Deuxschwo, Martina Lauinger, Helena Matzinger, Stiftung Bernaville, Stiftung/Fondation Foyer Schöni, Sandro Zimmermann. Bis 15.6., Mo-Fr 8.30-18.30; Sa 8.30-17. BuFFet der BFF. Monbijoustr. 28. Sylvia Härter. «Unter dem Mond – Unter den Sternen – Unter dem Himmel». Collagen, Batik. Bis 8.7. + 15.8. bis 18.8., Mo-Do 8-16; Fr 8-15.30. Bundesplatz. Maman. Die monumentale Spinnenskulptur der franko-amerikanischen Installationskünstlerin Louise Bourgeois. Bis 7.6. CabaneB. Mühledorfstr. 18. Elisabeth Zahnd. «Impermanence», Mixed Media Installation. Bis 12.6., Mi/Fr 17-20; Sa 14-17. Café Tscharni. Waldmannstrasse 17. Maja Bano-Bischoff. Naive Malerei. Bis 24.6., Mo-Fr 8.30-18. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. beim Rathaus. Peter Wüthrich. «Mes Amis». Installation. Bis 31.10., tägl. durchgehend. dix-sept. Kramgasse 18. Walter Tubajiki. Kunstausstellung «Mensch und Natur». Bis 15.7., Mo 13.30-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-17. Eletto GmbH. Rathausgasse 55. Serge Brignoni (19032002). Ausstellung mit ausgewählten Gemälden, Skulpturen, Druckgraphiken und Zeichnung des bedeutenden Schweizer Surrealisten Serge Brignoni (1903-2002) Werke aus Mailand, Berlin, Paris und Bern. Bis 9.7., Do 16-19; Fr 14-19; Sa 13.30-17. Galerie 67. Belpstr. 67. «Le Boucher» Jean-Pierre Corpaato. Fundus vom Atelier. Bilder (nicht nur Fleischbilder) und Skulpturen. Bis 30.7., Mo 9-12.30, 13.30-18; Di/Mi 9-18; Do/Fr 9-13, 14.30-18.

Galerie annex14. Junkerngasse 14. Vlatka Horvat. «By bending back». Eine installativ konzipierte Ausstellung. 12.6. bis 25.6., Mi-Fr 14-18; Sa 12-16; 3. + 4.6. geschlossen. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. im Progr_, Waisenhausplatz 30. Reto Leibundgut. «Flora». Gobelin (Wolle auf Stramin auf Holz). Bis 4.6., Mi/Fr 14-18; Do 10-18; Sa 12-16. Galerie Botania. Botanischer Garten, Altenbergrain 21. Andreas Wiesmann. «indian walls», Bilder und Holzskulpturen. Bis 5.6., Mi-Fr 14-17.30; Sa/So 12-17.30. Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Carl Bucher und Luis Büchner. Skulpturen und Bilder «Versteinerungen – Lebenszeichen» + Neue Werke auf Leinwand. Bis 25.6., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16. Galerie Kunstkeller. Gerechtigkeitsgasse 40. Willi Müller und Niklaus Wenger. Beide setzen sich mit den Grenzen der Realität und Illusion auseinander. Niklaus Wenger fügt Bretter zu Verschalungen - aus Beton. Willi Müller entzündet ein Feuerwerk aus Farbe. Bis 4.6., Do 15-20; Fr 15-18.30; Sa 14-17. Galerie Martin Krebs. Münstergasse 43. Accrochage. «Kunterbunt». Arbeiten von u.a.: Richard Anuskiewicz, Jim Avignon, M.S. Bastian, Thomas Baumgärtel, Jakob Bill, Samuel Buri, Urs Dickerhof, Hanswalter Graf, Chantal Michel, Urs Stooss... Bis 13.7., Di-Fr 14.30-18.30; Sa 10-14. Galerie Rigassi. Münstergasse 62. Ben Young und Oliver Czarnetta. Gegenüberstellung. Bilder und Bildhauerei. VERNISSAGE: Mi 8.6., 18. Ausstellung bis 30.7., Di 14-18.30; Mi-Fr 11-13, 14-18.30; Sa 10.30-14. Grand Palais. Thunstr. 3. Patricia Laurelin und Carla Etter. «A Whiter Shade of Pale» – Les Tricoteuses». Fotoarbeiten. VERNISSAGE: Fr 3.6., 18.30. Aussstellung bis 17.6., Do/Fr 17-19. Kornhausforum. Kornhausplatz 18. • Siehe Artikel S. 12. Wo endet die Stadt?. Politische Grenze und städtischer Raum – dargestellt am Beispiel Bern. Bis 26.6., Di-Fr 12-17; Sa/So 11-16. • Im Objekt des Feindes. Fotoausstellung. Bis 18.6., Di/Mi/Fr 10-19; Do 10-20; Sa 10-16. Krankenheim Altenberg. Altenbergstrasse 64. Eugen BachmannGeiser. Aquarelle, Zeichnungen, Plakate. Bis 13.6., tägl. 11-17. Kultur-Arena Wittigkofen. Jupiterstr. 15. 30 Jahre Kultur Arena Bern. 30 Künstler in zwei Ausstellungen – Zweite Ausstellung mit 15 KünstlerInnen – www.kultur-arena-bern.ch VERNISSAGE: Sa 4.6., 18. Ausstellung bis 25.6., Mo-Fr 14-18; Sa/So 14-17. Loeb-Treppenhaus. Spitalgasse 47. Dominik Stauch. «Mind the Gap». Werkschau. Bis 18.6., während den Öffnungszeiten.

Milieu Galerie. Münstergasse 6. Wer ist der/die beste Künstler/In mit Bernbezug?. Der Markt als Kunstrichter. Ein gemeinsames Projekt von: Galerie Milieu, Marks Blond, Grand Palais, Neue Galerie. Bis 4.6., Sa 11-16. ONO Bühne Galerie Bar. Kramgasse 6. Bettina Diel. «some beeings (homunculi pigmenti)». VERNISSAGE: So 5.6., 18. Ausstellung bis 30.8. Polit-Forum Käfigturm. Marktgasse 67. Die andere Seite der Welt. Die audiovisuelle Ausstellung erzählt Geschichten der humanitären Schweiz aus der Perspektive jener Schweizerinnen und Schweizer, die sich weltweit in der humanitären Arbeit engagiert haben. Bis 25.6., Mo-Fr 8-18; Sa 10-16. PwC-Kundenzone. Bahnhofplatz 10. Mark Fels. Wertvorstellungen. Bilder und Installationen zum Thema Werte. Bis 24.6., Mo-Do 7.30-17.30; Fr 7.30-17. Restaurant zum Zähringer. Badgasse 1. Harold Studer. Werke von 1960–2000. Bis 27.6., Mo-Fr 11-14, 18-23.30; Sa 18-23.30. Schule für Gestaltung. Schänzlihalde 31. Reporter ohne Grenzen. Plakate zum Thema Pressefreiheit. 7 Plakakte im Weltformat erarbeitet von angehenden GrafikerInnen. Bis 25.6., Mo-Fr 9-21; Sa 9-13; geschlossen: 2.-4.6. + 11./13.6.. Spitex Bern galerie. Könizstr. 60. Claudia Müller-Eggenberger. Bilder «Farben und Inspirationen». Bis 12.8., Mo-Fr 8.30-12 + 13.30-16.30. Stadtgalerie. im Progr_, Waisenhausplatz 30. Was bleibt. Arbeiten von Karin Lehmann, Monika Rechsteiner, Maja Rieder und Reto Steiner. Kuratiert von Anna Bürki und Martin Waldmeier. Bis 18.6., Do-Sa 14-18. Universitätsbiblothek Bern/Zentralbibliothek. Münstergasse 63. Berns moderne Zeit – waschen, wählen, weitersagen. Ausgehend von den drei Exponaten Waschmaschine, Wahlurne und Telefon beleuchtet die Ausstellung Errungenschaften des 19. und 20. Jh. Bis 27.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12. Wildnis Bern – von Alpensegler bis Zimtrose 25 Tier- und Pflanzenporträts können bis 30.9.in der Elfenau, am Aareufer unterhalb der Lorraine, beim Gymnasium Neufeld, in der Parkanlage Brünnengut, an der Vannazhalde und im Gaswerkareal besichtigt werden. Diverse Orte. ///////////////////////// Bremgarten bei Bern Triple Gallery. Römerstr. 26. Belle Epoque. Lebensfrohe Szenen sowie Parade bezaubernder und eleganter Damen, dargestellt von den grossen Meistern jener Epoche, begleitet von antiken Skulpturen und prähistorischen Idolen. Bis 12.6., Fr-So 15.30-18.30.

///////////////////////// Gümligen Freizeitzentrum Bärtschihus. Dorfstrasse 14. Heidi von Allmen und Silvia. Bilder zum Thema «Mensch und Kosmos». Bis 24.6. ///////////////////////// Ittigen ArtFactory Stufenbau. Pulverstr. 8. Heinz Kellner und Christian Sahli. «Farbe - Licht und Eisen». Acrylbilder und Eisenplastiken. Bis 5.6., Do 26.5., 17.30-21: Fr 17-20; Sa 10-17; So 29.5., 10-15; So 5.6., 10-18. Bundesamt für Umwelt BAFU. Papiermühlestrasse 172. Thomas Bucher. Der ehemalige BAFU-Mitarbeiter zeigt Aquarelle, die während seinen Zugreisen enstanden. Bis 12.7., Mo-Fr 8-17. ///////////////////////// Kehrsatz HubRaum - Kunst- & Kulturzentrum. Belpstrasse 24. Zeitlos. Zeitkritische Installationen, Bilder und Skulpturen von 18 Künsltern im Labyrinth des HubRaum’s. Bis 18.12.12, Di-Sa 10-18. ///////////////////////// Köniz Proiectum – Kunst bei Kuhn & Bieri AG. Sägestr. 75. Proiectum V: Beatrix SitterLiver. Eine Auswahl von Gemälden und grafischen Blättern der letzten Jahre: Eine bildnerische Forschungsreise zwischen Körper und Kosmos. Bis 29.6., Mo-Fr 9-17. ///////////////////////// Münsingen Schlossgut. Photo Münsingen. Das kreative Forum der Fotografie. 25 Ausstellungen – Audio Vision – 20 Seminare. Bis 5.6., Do/Sa/So 10-18; Fr 10-21. ///////////////////////// Stettlen Paramount 2be gallery, Deisswil. Bahnhofplatz 4. Claudia Nardin. Art Exhibition. Bis 27.10., nach Vereinb.: 031 534 47 00 od. 079 949 93 13. ///////////////////////// Wabern Infozentrum Eichholz. Strandweg 60. Baumeister Biber. Der pelzige Nager hinterlässt zwar deutliche Spuren, zu sehen bekommt man ihn aber selten. Die Ausstellung über den Biber lüftet daher so manches Geheimnis. Bis 28.8., Mi 14-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Peter Weibel / Vollrad Kutscher. Mediapoet. Installation. / Escape. Porträtinstallation Peter Weibel. Im KunstDepot. Bis 20.8., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16. ///////////////////////// Zuzwil Station8. Hauptstr. 8. Holz-Zeit. Über 25 bekannte Kunstschaffende zeigen Werke zum Thema Wald und Holz. VERNISSAGE: Fr 3.6., 17. Ausstellung bis 3.7., Mi/Fr/Sa 15-18; So 11-18.

kunstmuseen Bern Kindermuseum Creaviva (ZPK). Monument im Fruchtland 3. Geschichten in Kisten – Interaktive Ausstellung. Sieben Kisten, die scheinen, als würden sie gleich verschickt. Hinaus in die Welt. Steck deinen Kopf hinein, Deine Hände und deine Nase. Hör den Kisten zu. Und hilf mit, sie zum Leben zu erwecken! Bis 14.8., Di-So 10-17. Kunsthalle Bern. Helvetiaplatz 1. Olivier Mosset & MadeIn Company. «Born in Bern» & «Physique of Consciousness». Bis 19.6., Di-Fr 11-18; Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. • Dislocación. Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung. Bis 19.6. • München retour. Sammlungspräsentation zu Höhepunkten der Schweiz aus sieben Jahrhunderten. Bis 26.6. • Martin Ziegelmüller – Weites Feld. Ein Werküberblick. Eine Koproduktion mit dem Kunsthaus Langenthal. Bis 14.8. • Yves Netzhammer – Die Subjektvierung der Wiederholung. Projekt B. Die Stiftung GegenwART des Mäzens Dr. h.c. Hansjörg Wyss präsentiert ihren jüngsten Ankauf: eine begehbare Installation aus Bildern, Ton und Projektionen von Yves Netzhammer. Bis 31.12.14 Di 10-21; Mi-So 10-17; Auffahrt, 2.6. + Pfingsten, 12./13.6., 10-17. Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. • Paul Klee. übermütig. Sammlungsausstellung. Bis 18.3.12 • Klee und Cobra – ein Kinderspiel. Ausstellung zum Jahresmotto 2011: Kind. Bis 4.9. Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. Julia Steiner / à l’eau. «Kaleidoskop», Manor Kunstpreis Kanton Bern / Aquarelle heute, Gruppenausstellung. Bis 12.6., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Schnitte ins Herz und in die Augen. Holzschnitte von Franz Gertsch treffen auf jüngere Positionen: Philipp Hennevogl stellt Linolschnitte aus und Christiane Baumgartner zeigt ihre monumentalen Holzschnitte. Bis 4.9., Mi-Fr 10-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Langenthal Kunsthaus. Marktgasse 13. Martin Ziegelmüller – Weites Feld. Ein Werküberblick seiner Malerei. Bis 10.7., Mi/Do 14-17; Fr 14-19; Sa/So 1017; Auffahrt + Pfingsten offen.

Museen /Anlagen Bern Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen / «TREE’P – a tree-Trip». Eine begehbare Baumtreppe (Aussicht). Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17.

Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Sammlungsausstellungen. Steinzeit, Kelten, Römer / Vom Frühmittelalter zum Ancien Régime / Bern und das 20. Jahrhundert / Kunst aus Asien und Ozeanien / Grabschätze aus Altägypten. Permanent: Di-So 10-17. Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. • Abenteuer Kommunikation: Die Dauerausstellungen. nah und fern: Menschen und ihre Medien / As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur / Bilder die haften: Welt der Briefmarken. • Wo bisch?. Handy macht mobil. Bis 3.7. Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastr. 15. • C’est la vie. Dem Rätsel Leben auf der Spur. Dauerausstellung. • Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock. Neue Dauerausstellung. Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Robert Walser-Zentrum. Marktgasse 45. • Der gedeutete Gehülfe – Gunter Böhmer illustriert Robert Walser. Eine Ausstellung, gestaltet von Roland Stark. Bis 4.11. • Markus Zürcher. Neue Arbeiten auf Papier. Bis 30.9. Mi-Fr 13-17. Schweizerisches Alpines Museum. Helvetiaplatz 4. • Photographische Seiltänzereien. Wie der erste Hochgebirgsfotograf Jules Beck die Berge sah. Bis 25.9. • Aqualpin. Bergwelt im Aquarell. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten des Campus Muristalden zeigen Aquarelle in der Reihe Gastspiel im SAM. Bis 3.7. Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. ///////////////////////// Ittigen Illusoria-Land. Gewerbezone Ey 5. Illusoria-Land. Mit Castel nero d’Illusoria. Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien von Sandro Del-Prete. Permanent: Mo-Fr und So 14-17; Sa 14-16. ///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf. General-Guisanstrasse 5. • Stürler in Rom. Ein Berner Architekt auf Bildungsreise 1792. Das zeichnerische Schaffen. • Museum für Bernische Wohnkultur. Räume ausgestattet mit Mobiliar bekannter bernischer Werkstätten sowie Bilder, Uhren und Kachelöfen aus der Zeit des 17. bis 19. Jh. Bis 16.10., Di-Sa 13.30-17.30; So 11-17.30; Pfingstmontag, 13.6. offen. ///////////////////////// Thun Thun-Panorama. Schadaupark. Einblicke – Thuner Lebenswelten im 19. Jh. Eine Kooperation mit dem Schlossmuseum Thun. Zudem: Thun-Panorama (1809) von Marquard Wocher. Bis 30.10., Di-So 11-17 + Mo 13.6. / Mo 1.8., 10-17.


Anzeiger Region Bern

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Flammang

Jürgen Weller

Isolde Ohlbaum

2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

Matthias Zschokke mit neuem Buch bei Haupt

Berner Mordsnacht im Gaskessel

33. Solothurner Literaturtage

Sieben Jahre lang archivierte Niels Höpfner sämtliche Mails, die er von seinem Freund Matthias Zschokke empfing. Der Schweizer Schriftsteller und Filmemacher hielt darin all das fest, was ihm gerade durch den Kopf ging, etwa Auseinandersetzungen mit der Musik, dem Theater und der Kunst. Nun gibts die gesammelten Mails als Buch mit dem Titel «Lieber Niels». Buchhandlung Haupt, Bern. Mi., 8.6., 19 Uhr

Die vom Berner Krimispezialisten und Autor Paul Ott gegründeten «Mordstage» wachsen mit jedem Jahr weiter. Was als Dokumentation der Schweizer Krimiszene begann, wird dieses Jahr international durchgeführt. In Bern lesen Sam Jaun, die Cellistin Eva Maria Hux, Tatjana Kruse (Bild) und Susy Schmid. Gaskessel, Bern. Fr., 3.6., 19.30 Uhr

An den diesjährigen Solothurner Literaturtagen stellen Schweizer Autorinnen und Autoren wie Jens Steiner, Alex Capus und Christian Zehnder unter dem Motto «Fakt & Fiktion» neue Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays vor. Daneben präsentieren Gäste aus dem Ausland ihre Werke, etwa der Österreicher Arno Geiger (Bild) und die Französin Fatou Diome. Diverse Orte, Solothurn. Fr., 3., bis So., 5.6. Programm: www.literaturtage.ch

Donnerstag, 02.06. Bern Ein Blick ins Weltall Öffentliche Demonstration in der Sternwarte Muesmatt. Nur bei klarer Sicht. Sternwarte, Muesmattstrasse 25. 22.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Führung: Schnitte ins Herz und in die Augen Kunstpause am Mittag. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 12.30 Uhr ///////////////////////// Thun Kleist-Stadtrundgang Mit Dr. Jon Keller. An 10 Haltepunkten wird gezeigt, wie sich die Stadt Thun in den 200 Jahren seit Kleists Aufenthalt verändert hat. Zitate nehmen Bezug auf die Standorte. Vv: Anm. nötig: www.thun.ch/tourismus Treffpunkt: Welcome-Center, Bahnhof Thun. 15.00 Uhr

Freitag, 03.06. Bern Auffahrtsjass Turnier mit Einzelschieber. Lustige Preise und feines Essen. Anmeldung erwünscht Tel: 031 330 26 25. Turnier, mit Essen: Fr. 45.- / ohne Essen: Fr. 25.Café Kairo, Dammweg 43. 18.00 Uhr Berner Mordsnacht Sam Jaun, Eva Maria Hux, Tatjana Kruse (D) und Susy Schmid lesen aus ihren eigens für die Anthologie geschriebene Krimis. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 20.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Grillchill Bockwürste, Steaks, Salat und Östreich vs. Deutschland auf Grossleinwand. Bad Bonn, Bonn 2. 19.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn 33. Solothurner Literaturtage: Literatur querbeet auf dem Klosterplatz Jürg Amann, Fatou Diome, Michail Schischkin, Bernadette Conrad, Jérôme Meizoz, Kilian Ziegler, Ernst Burren, Stefanie Sourlier, Angelika Overath, Monica Cantieni u.a. Detailprogramm: www.literatur.ch Klosterplatz. 12.00 Uhr 33. Solothurner Literaturtage: Werwolf Sutra Erstmals präsentiert der ukrainische Autor Juri Andruchowytsch seine Gedichte mit der Band «Werwolf Sutra», bestehend aus der Pianistin Vera Kappeler und dem Schlagzeuger Peter Conradin Zumthor. KreuzKultur, Kreuzgasse 4. 22.00 Uhr

Samstag, 04.06. Bern Blicke auf Gegenwartskunst Mit Studierenden im offenen Gespräch. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 14.00 Uhr

Führung: Architektur Bei dieser Führung (o. Besuch der Ausst.) steht das Architekturprojekt von Renzo Piano und dessen Realisierung im Mittelpunkt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr Führung: Klee und Cobra – ein Kinderspiel Die Ausstellung Klee und Cobra – ein Kinderspiel thematisiert zum ersten Mal die Beziehung der Künstlergruppe Cobra zum Werk und zum künstlerischen Denken Paul Klees. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Führung: Paul Klee – übermütig In den seitlichen Räumen folgt die Ausstellung mit weiteren rund 120 Werken zwanglos der Chronologie von Klees Schaffen und bietet einen Überblick zu seinen gestalterischen und inhaltlichen Themen. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30/15.30 Uhr Stadtrundgang: Bern kriminell (StattLand) Wieso in Bern so oft gemordet wird und was Frau Tschumi Wachtmeister Studer zu erzählen weiss. Wo die kriminellsten Ecken der Stadt liegen und in welchem Ambiente Spione sich wohlfühlen. Treffpunkt: Haltestelle Schönburg (Bus Nr. 10, Ostermundigen). 14.00 Uhr Visite guideé: Paul Klee – exubérant Visite de la collection du Zentrum Paul Klee. La pensée artistique de Paul Klee se penche intensément sur le langage, le théâtre et la musique. Elle thématise aussi l’architecture et la technique. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr Wer Schmetterlinge liebt, muss Raupen mögen Vortrag und Ausstellung. Ein vergnüglicher Einblick in die faszinierende Welt der Schmetterlinge mit Papa Papillon. Anschliessend Apéro und und SchmetterlingsFlugshow. Vv: Kollekte. Heubühne Bienzgut. 10.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Fussball TV England – Schweiz. Bad Bonn, Bonn 2. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn 33. Solothurner Literaturtage: Christian Uetz Er dreht, wendet, windet die Wörter und geht damit aufs Ganze: Alles und Nichts, Tod und Transzendenz, Liebe und Sex sind seine Themen... KreuzKultur, Kreuzgasse 4. 22.00 Uhr 33. Solothurner Literaturtage: Fatou Diome Aus dem Roman «Celles qui attendent». Moderation: Anne Pitteloud. Landhaus, Landhausquai 4. 20.30 Uhr 33. Solothurner Literaturtage: Literatur querbeet auf dem Klosterplatz Isabel Flynn, Juri Andruchowytsch, Wilfried Meichtry, Ghislaine Dunant, Jens Steiner, Anna Ruchat, Eva Menasse, Regi Claire, Barbara Schibli u.a. Detailprogramm: www.literatur.ch Klosterplatz. 11.00 Uhr

Sonntag, 05.06. Bern Das Berner Münster entdecken Das Berner Münster entdecken und dabei die verschiedenen Facetten dieser Kirche kennen lernen. Voranm. erforderlich: 031 312 04 62, Mindestteilnehmerzahl 6 Pers. Berner Münster, Münsterplatz 1. 14.00 Uhr Führung: Martin Ziegelmüller – Weites Feld Ein Werküberblick. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 11 Uhr Führung: Paul Klee – übermütig Siehe 4.6. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrum Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Verhüllen, Verbrennen, Verformen Christo, Luginbühl, Picasso und andere Künstler in und aus Bern. Kostenlose Führung in der Dauerausstellung mit Regula Luginbühl Wirz. Historisches Museum, Helvetiaplatz 5. 11 Uhr Guided tour: Klee and Cobra – a child’s play For the first time, the exhibition Klee and Cobra –a children’s game takes as a theme the relationship between the Cobra artists group and the work and artistic thinking of Paul Klee. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr Guided tour: Paul Klee – hilarious Paul Klee’s pictorial ideas are closely linked with aspects of language, contemporary history and the history of creation, and engage with concepts of natural science and philosophy. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Literarische Führung: Übermütiggütig-wütig Mit einer bunten Auswahl an Texten schlägt Michaela Wendt (Schauspielerin und Vorleserin) ganz übermütig Brücken zwischen Wort und Bild. Für Menschen ab 10 bis 100. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr Veranstaltung zu Palästina 1. Teil: Saleem Khoury spricht über seine Gedanken zu «Handala». 2. Teil: Rabia Rafee und Sophia Berger erzählen 3 Geschichten aus dem Buch «Speak Bird Speak again». Pause mit Apero. Vv: Kollekte. Haus der Begegnung, Mittelstr. 6a. 16 Uhr ///////////////////////// Biel Brunchfahrt auf dem MobiCat Sonntagsbrunch auf dem MobiCat. Res. erforderlich: Tel. 032 329 88 11. ab Hafen/Schiffländte. 11.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Poetische Führung: Schnitte ins Herz und in die Augen Unter Berücksichtigung von Texten aus Dichtung und Theorie, verfasst vom Künstler selbst oder ihm naheliegenden AutorInnen, nehmen

wir die Bilder auf eine neue Weise wahr. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 13.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Daddyday Vater unser an der Bar. Vv: www.badbonn.ch Bad Bonn, Bonn 2. 10.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn 33. Solothurner Literaturtage: Lutz & Lutz Werner Lutz liest Gedichte, Rudolf Lutz spielt Klavier. KreuzKultur, Kreuzgasse 4. 11.00 Uhr Barbara Köhler Lesung. In der Ausstellung von Andrea Wolfensberger «Then listen again». KlangSkulpturen. Kunstmuseum, Werkhofstrasse 30. 11 Uhr

Montag, 06.06. Bern Führung SBB Historic Infothek Einblick in das Historische Archiv, die Sammlungen/Bibliothek mit der Plakatsammlung und dem Fotoarchiv von SBB Historic. Vv: Kostenlos. Infothek SBB Historic, Bollwerk 12. 17 Uhr Lernbegleitung in Lehrlingspoststellen Thesis-Präsentation MAS Musik-Management. Mit Andrea Willi. HKB-Musik, Papiermühlestr. 13a. 19.30 Uhr Popularmusik im Gottesdienst Thesis-Präsentation MAS Musik-Management. Mit Evelyne Handschin. HKB-Musik, Papiermühlestr. 13a. 17.30 Uhr Wissenschaftscafé: Zukunft der Energieversorgung Mit Prof. Dr. Michael Höckel, Dr. Walter Steinmann und Prof. Dr. Michael Prasser. Vv: Eintritt frei. Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalgasse 2. Sous-sol 47. 17.30 Uhr

Dienstag, 07.06. bern 50 Jahre DEZA – Mehr als Hilfe Wachsende Weltbevölkerung, schwindende Ressourcen… Was hat die Entwicklungszusammenarbeit der Zukunft zu leisten? Mit Jürg Benz (DEZA), R. Schubert (WBGU), M. Wackernagel (Global Footprint Net). Vv: Eintritt frei. Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67. 20.00 Uhr Bâle sans frontières? Städtebauliche Visionen und mentale Grenzen in der Dreiländeragglomeration Basel. Referent: Philippe Cabane, Soziologe und Städteplaner, Basel. Kornhausforum, Kornhausplatz 18. 19 Uhr Die letzte Runde Kulturhistorische Vorlesung. Team Y-Lehre. Vv: Kollekte. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 16.15 Uhr Führung: Dislocación Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 19 Uhr

Führung: Kunst am Mittag Bei dieser Führung wird ein Werk oder eine Werkgruppe aus der Sammlung oder Wechselausstellung vertieft betrachtet. Die Führung kann mit einem kleinen Imbiss in der Cafeteria abgerundet werden. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Schulanlage und Turnhalle Wankdorf Konzepte und Formensprache der Nachkriegsmoderne. Berner Heimatschutz mit Marcel Mäder und Hugo Doenz, Architekten. Treffpunkt Morgartenstr. 2, Besammlung: Platz (Buslinie 20, Haltestelle Wyler). Vv: Kostenlos. Schulanlage Wankdorf, Morgartenstrasse 2. 18.30 Uhr Rendez-vous für Singles Werkbetrachtung. Eine halbe Stunde zusammen Kunst betrachten und miteinander ins Gespräch kommen. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 18.30 Uhr ///////////////////////// Biel Präsentation schriftliche BachelorThesis Christina Kunz, Raphaela Lüdi und Christine Fuhrer. HKB-Rhythmik, Alfred Aebi-Str. 75. 18.30 Uhr Zsuzsanna Gahse Liest aus ihrem neuen Buch «Donauwürfel». Zwei Kurzfilme umrahmen ihre Lesung: der eine stellt ihr Schreiben vor, der andere illustriert auf amüsante Art ihr Buch. Lyceum-Club Biel, Museum Neuhaus, Schüsspromenade 26. 19.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Buchpräsentation: Hunger nach Gerechtigkeit Perspektiven zur Überwindung der Armut mit Thomas Gröbly (Hrsg.) und Marianne Spiller-Hadorn. Gast: Rosmarie Bär. Bibliothek Stapfen, Stapfenstr. 13. 19.30 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern Franziska Kessler: Borderline Vortrag im Rahmen der Reihe «Psychiatrie im Gespräch». In Zusammenarbeit mit der Privatklinik Wyss, Münchenbuchsee. Vv: Tel. 031 3 136 136; www.stauffacher.ch Buchhandlung Stauffacher, Neuengasse 25-37. 20.00 Uhr Führung: Goldener Morgen Führung durch die aktuelle Ausstellung in etwas gemächlicherem Tempo mit ausreichend Sitzgelegenheiten. Besonders geeignet für Seniorinnen und Senioren. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.30 Uhr Gefährdet der Wachstumshunger Brasiliens das Überleben des Amazonas und der Indigenen? An der Podiumsdiskussion diskutieren Telma Monteiro, brasilianische Politik-Expertin, und GfbV-Geschäftsleiter Christoph Wiedmer. WWF-Bildungszentrum, Bollwerk 35. 19.30 Uhr

halb eins – Wort Musik Stille Wort: Christoph Müller. Musik: Vladimir Tchinovsky, Geige. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Jürg Amann & Andreas Neeser Zwei Autoren–zwei Generationen. Aus der Begegnung ergeben sich spannende Fragen zum Literatur- und Sparchverständnis... Moderation: Corinna Jäger-Trees. Vv: www.ticketportal.com Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15. 18.00 Uhr Kunst über Mittag Ein Werk aus der Sammlung oder den Wechselausstellungen wird eingehender besprochen. Jede Veranstaltung bildet eine in sich geschlossene Einheit. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr Lieber Nils Lesung mit Matthias Zschokke. Apero. Reservation erforderlich Tel: 031 309 09 09 / www.haupt.ch Buchhandlung Haupt, Falkenplatz 14. 19 Uhr Nachhaltigkeit im Alltag Werkstattgespräch. Referentin: Martina Brunnthaler, Präsidentin der Initiative Psychologie im Umweltschutz Schweiz. Le Cap, Franz. Kirche, Predigergasse 3. 18.30 Uhr Rundgang: Bärner Gritli Arbeit und Leben einer Dienstmagd in der Stadt Bern um 1870. Nur mit Anm. an Margarete Schaller-Samuel, Tel. 031 829 13 53. Besammlung: Bahnhofplatz Bern/Seite Burgerspittel, vor dem Abgang zur Velostation. 17.00 Uhr Schwarze Schwestern – Fata Morgana (flämischer Originaltext). Lesung von Chika Unigwe, die mehrfach ausgezeichnete nigerianisch-flämische Autorin präsentiert ihr zweites Werk. Moderation und Übersetzung: Chudi Bürgi, Claudine Frey. Zentrum 5, Flurstrasse 26b. 19.30 Uhr Stadtrundgang: Berner Orte der Wut (StattLand) Mit szenischen Interventionen der geheimnisvollen roten Figur erzählen wir von diesen und anderen «Wutschichten» der Stadt Bern. Treffpunkt: Münster (Hauptportal). 18 Uhr Wege aus der Armut? Mikrofinanzierung oder Spargruppen: Zwei Ansätze im Vergleich. Mit Gion Cabalzar (Fastenopfer, Madagaskar) und Thierry Pleines (Brücke/Le pont, Togo). Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67. 19.00 Uhr ///////////////////////// Biel Präsentation schriftliche Bachelor-Thesis Tamaris Thöny und Luzia Troxler. HKB-Rhythmik, Alfred Aebi-Str. 75. 18.30 Uhr ///////////////////////// Düdingen Game over Game Spielkonsolen und Monitore zur Verfügung. Bad Bonn, Bonn 2. 19.00 Uhr ///////////////////////// Thun Bei den Grabräubern Francine Marie David liest aus ihrem Buch «Bei den Grabräubern – Meine Zeit im Tal der Könige». Buchhandlung Krebser, Bälliz 64. 19.30 Uhr


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2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Alhambra Maulbeerstr. 3, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.30/18.00/20.30 (Do–Mi)/23.00 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – E/d/f Source Code Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan und Vera Farmiga in einem cleveren Actionthriller von «Moon»-Macher Duncan Jones.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15/23.15 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Hangover 2 Die «Hangover»-Original Besetzung fand für diese Fortsetzung des Sensationserfolgs wieder zusammen. Abermals erleben die Freunde eine exzessive Nacht, diesmal in Bangkok.

Capitol 2 DJ Premier legt im Bonsoir auf

DJ Lord legt im Wasserwerk auf

Als Teil des Hip-Hop-Duos Gang Starr wurde DJ Premier international bekannt. Gemeinsam mit Rapper Guru gab er mehrere Alben heraus, die im Hip-Hop-Genre als Klassiker gelten. Daneben produzierte er Beats für Stars wie Jay-Z, Nas und Mos Def. Jüngst rief er das Label Year Round ins Leben, um Nachwuchskünstler zu fördern. Nun tritt der umtriebige New Yorker im Bonsoir auf. Club Bonsoir, Bern. Do., 2.6., 22 Uhr

Auf Radio RaBe hat DJ Lord seine eigene Musiksendung. Jeden Samstag von 19 bis 20 Uhr versorgt er seine Hörer mit House. Aber er schickt seine Musik nicht nur durch den Äther, sondern auch über die Tanzfläche im Wasserwerk Club. Sein House soll sowohl soulig als auch funky sein, sicherlich aber einige Dezibel lauter als im Radiostudio. Wasserwerk Club, Bern. Fr., 3.6., 23 Uhr

Donnerstag, 02.06. Bern DJ Premier Stil: Hip Hop, Soul, Jazz. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 21 Uhr Groove Selection DJ Mr. Dee. Partytunes. Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr Party im Park: Djapo Reagea, World-Music. Fällt bei schlechter Witterung aus! Café Kleine Schanze, Bundesgasse 7. 19 Uhr Super Donnschti Elektro. DJs Nader (Partygarantie ZH) & Minimales Sorgenkind (Tunnelkinder, BE). Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23.00 Uhr Thirst Day DJ Nicksen (smoove groove dj crew). All Style. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 23.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Joy in Voices Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Langnau Afterwork-Party Jeden Donnerstag. Diverse Apéro-Häppchen. Il Caffe. 17.00 Uhr

Freitag, 03.06. Bern Berne By Night House Electro. DJs Andrew, Tremendo, Tonic Support by Maho. Ladieslist ladies@le-ciel.ch Le Ciel, Bollwerk 31. 23.00 Uhr Celebreighties DJ McFlury und Plattenleger mcw. Vv: Lorenzini Enoteca. Lounge Club Du Théâtre, Hotelgasse 10. 22.00 Uhr DJ Lord Funky-, Soulful & Disco-House. Wasserwerk, Wasserwerkgasse 5. 23.00 Uhr DJs Ferris Le Bleu (WWC), Spiegelbild und Fabien (Beam Rec, Midilux). Deep- & Tech-House. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 22.30 Uhr Electronic Ladyland DJs Girl (be), Manon (zh), Jacqui (vd). Techno, Minimal, House, Electronica. Vv: www.petzitickets.ch Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 23.00 Uhr Frühschicht Disco mit den Soundsisters. All Styles. Bar ab 20h. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.00 Uhr Groove City DBS DJs. Funk, Disco, Groove. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Mercury Stil: Deep House, House. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr

Modularclub Elektro. DJs Jon Donson (Elektrostubete) & Mastra (Modularclub). Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23.00 Uhr Olmo Party Circus Show Jubiläumsparty mit Circus-Artisten, Dj’s Feuershow, weltbeste BMX-Show, Globe Of Death, Todesrad, Dance-Show by Eleganza Dancers, Bars, Food u.v.m. Vv: Olmo Ticket, Zeughausgasse 14, Bern. Circuszelt Nock, Allmend. 20.00 Uhr Phönix-Tanzfest – Barfussdisco Worldmusic und Oldies für Leute von 18-88 Jahren. Mit DJ Christian. Phönix-Zentrum, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Popshop DJanes diggilibbe & Pluymi. 50er bis heute. Women only. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 22.00 Uhr Slave to the Rhythm DJ Frini. Partytunes. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Thirtylicious Die Party ab 30 Jahren! Soultrain DJs Oliver Hustler & Spoogy. Stil: Platin-Hits. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 23.00 Uhr Turn it up DJs Skoob & I-cut. All Style, Hip Hop. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 23.00 Uhr ///////////////////////// Freiburg Blueskitache Party De Tom Waits à Davisd Krakauer. DJ: Hypnoblepsique. Elvis et moi, Rue de Morat 13. 21.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Joy in Voices Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Hit Rotation DJane Acee und DJones. Club Eleven, Fabrikstr. 4. 22.00 Uhr ///////////////////////// Worblaufen Wunschkonzert Mit DJ Toxic Twin. Downstairs Pub, Worblaufenstrasse 161. 20.00 Uhr

Samstag, 04.06. Bern Bounce the Club DJ Zmi. All Style. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 23.00 Uhr Brodinski, Wildlife! & Radiorifle Stil: Fidget House, Electronica. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23 Uhr Coco Loco Salsa, Merengue, Bachata, Vallenato y mucho mas. DJ Casa del Ritmo. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 23 Uhr DJ Welldone Soul, Funk. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 22.00 Uhr

Hitz’n’Shitz Plattenleger MCW. Partytunes. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Inspectah Deck & DJ Mathematician (Wu-Tang Clan/USA). Hiphop. Vv: www.petzitickets.ch Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 22.00 Uhr Oldies Das Original. DJs HansP & Tom. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Olmo Party Circus Show Jubiläumsparty mit Circus-Artisten, Dj’s Feuershow, weltbeste BMX-Show, Globe Of Death, Todesrad, Dance-Show by Eleganza Dancers, Bars, Food u.v.m. Vv: Olmo Ticket, Zeughausgasse 14, Bern. Circuszelt Nock, Allmend. 20.00 Uhr Rendez-Vous Sexy RnB & Mash Up Tunes. DJs Adrien Villanova (F) and Special Guests. Ladieslist ladies@le-ciel.ch Le Ciel, Bollwerk 31. 23.00 Uhr Strictly 90ies DJs Danny da Vingee & Tom Larson. Stil: 90ies. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 23.00 Uhr The Hype – An Urban Legend w/DJs Bam Biz-ay, Kenjiro Ultramagnetic. HipHop, Rap, Black Music. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 22.00 Uhr Völlig losgelöst - Die 80er Verbrechen auf Schallplatten. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 22.30 Uhr ///////////////////////// Biel I’m Back and I’m Proud BNC All Stars Floor 1: Breakbeat, House, HipHop, Rare Funk. Floor 2: MCs Kalo, Manny, Parentz... Biella Factory, Alexander-Schöni-Strasse. 22.00 Uhr ///////////////////////// Freiburg Soirée «Yes, we queer!» «Qui s’y frotte s’y pique» Disco hétéro friendly. Elvis et moi, Rue de Morat 13. 21.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Joy in Voices Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Schlagerwahn Ein Bett im Kornfeld. Rolly & Wollana, Margherita’s Karaoke. Club Eleven, Fabrikstr. 4. 22.00 Uhr ///////////////////////// Thun Disco Barfuss-meets-Beschuht Mit DJ Tom abtanzen zu groovigem Sound! Baranoff, Uttigenstrasse 3. 20.30 Uhr

Sonntag, 05.06. Innerberg Joy in Voices Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr

Montag, 06.06. Bern Salsa Monday Salsa vom Feinsten. El Presidente, Aarbergergasse 36. 21.00 Uhr

Dienstag, 07.06. Bern El Cielo – Salsa elegante Die Party für alle Salseras und Salseros! Le Ciel, Bollwerk 31. 20.30 Uhr Salsa Practica Salsa, Bachata. Gratis Eintritt. Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr Thirst Day DJ Ai Trick Beats. All Style. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 23.00 Uhr

Mittwoch, 08.06. Bern Orientalischer Tanz Auf hohem Niveau mit viel Ausdruck und Raffinesse tanzen lernen. Atelier Créarte, Mühlenplatz 15. 18.15 Uhr Superpingpong Dance, Sport. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 21 Uhr ///////////////////////// Innerberg Joy in Voices Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr

Meine Veranstaltung in der Berner Kulturagenda Wie bringe ich meine Veranstaltung in die Agenda? Folgen Sie auf www.kulturagenda.be dem Link «Veranstaltung gratis aufgeben». Sie gelangen zum AnmeldePortal, wo Sie sich einloggen oder als neuer Nutzer registrieren können. Dann geben Sie Ihre Daten ein. Sollten Sie mit der Internetseite nicht klarkommen, mailen Sie Ihre Informationen an veranstaltungen@hinweise.ch. Ihr Eintrag gelangt automatisch auch an die Agenda von «Bund» und «Berner Zeitung». Ich möchte aber, dass die ­ Redak­tion einen Artikel über meinen Anlass schreibt. Schicken Sie zusätzlich Ihre Informationen mit druckfähigen Bildern (300 dpi) an redaktion@kulturagenda.be. Die Redaktion trifft aus dem Angebot von Veranstaltungen eine Auswahl, über die sie berichtet. Das heisst, ich muss alles zweimal schicken? Ja. Das Internet kenne ich nur aus Erzählungen meiner Enkelin. Wir haben auch eine Postadresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Seftigenstrasse 310, Postfach 357, 3084 Wabern.

Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15/23.15 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – Deutsch Pirates of the Caribbean 4 In seinem vierten Abenteuer macht sich Captain Jack Sparrow auf die Suche nach dem Quell ewiger Jugend. Mit Johnny Depp, Penelope Cruz und Geoffrey Rush.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42, www.quinnie.ch 14.00 (Fr–Mo/Mi)/18.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d Four Lions Eine Komödie über Terrorismus und Suizidbomber? Endlich! In einer pechschwarzen Satire über den Heiligen Krieg und die Schwierigkeit, Krähen als Soldaten auszubilden. 16.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The King’s Speech Die wahre Geschichte rund um den stotternden König George VI (Colin Firth). Er will mit Hilfe seines Sprachtherapeuten (Geoffrey Rush) sein nervöses Stottern überwinden. 20.30 – Ab 14/12 Jahren – Spanisch/d/f Biutiful Grandioser Javier Bardem im neuen Film von Alejandro Gonzáles Iñárritu («Babel»). Die Geschichte von Uxbal (Javier Bardem): alleinerziehender liebevoller Vater, verzweifelter Liebhaber und Kleinganove.

CineBubenberg Laupenstrasse 2, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.30/17.30/20.30 – Ab 12/10 Jahren – OV/d Pina – 3D «Tanzt, tanzt...sonst sind wir verloren.» Pina Bausch. Ein abendfüllender 3D Tanzfilm von Wim Wenders für Pina Bausch.

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 15.00 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Rabbit Hole Nicole Kidman brilliert im packenden Drama über die Eltern, die versuchen, über den Tod ihres kleinen Sohnes hinwegzukommen. 18.00/20.30 – Ab 12/10 Jahren – OV/d Almanya Vor 45 Jahren kam Hüseyin als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland – jetzt will er mit seiner Familie in seinen Heimatort reisen.

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.00/17.00/20.00 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Tree of Life Palme d’Or 2011! Neustes Meisterwerk von Terrence Malick mit Brad Pitt und Sean Penn. Eine Familiengeschichte von grosser philosophischer Tiefe, die völlig neue Perspektiven eröffnet.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 21.00 (Do/Mo) – E/d/f A Single Man Regie: Tom Ford; mit: Julianne Moore, Colin Firth, Nicholas Hoult, Matthew Goode; US/2009. Der Englisch-Professor George, droht am plötzlichen Tod seines Lebensgefährten zu zerbrechen. 18.30 (Fr), 20.30 (So) – E/d The Social Network Regie: David Fincher; mit: Jesse Eisenberg, Justin Timberlake, Rashida Jones; US/2010. Mark hat 500 Millionen Freunde – und ein paar Feinde. Er ist der Begründer des Social Networks Facebook.

21.00 (Fr/Sa) – E/d/f We want Sex – 20 Jahre Frauenstreik Regie: Nigel Cole; mit: Miranda Richardson, Rosamund Pike, Bob Hoskins, Sally Hawkins, Daniel Maya; GB/2010. Mit viel Witz und Herz wird ein wunderbares Stück feministischer Zeitgeschichte erzählt. 19.00 (Sa/So) – OV/d Steam of Life - Miesten Vuoro – Seelen-Striptease in der Sauna Regie: Joonas Berghall, Mika Hotakainen. Echte Kerle reden nicht gerne. Schon gar nicht über Probleme. Sie trinken lieber ein Bier mit dem besten Kumpel.

CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 11.00 (So) – Ab 12/10 Jahren – OV/d/F Tinguely «Es bewegt sich alles - Stillstand gibt es nicht!» Jean Tinguely war wie eine seiner verrückten Maschinen, die sich vor den Augen der Zuschauer selbst zerstört hat. 15.00/17.30 (ausser Di)/20.00 (ausser Di)/20.45 Ab 14/12 Jahren – Italienisch/d/f La Prima Cosa Bella Ein wunderbar melancholischer Sommerfilm, der die Geschichte einer besonderen Familie erzählt und ein augenzwinkernder Blick auf mediterrane Befindlichkeiten wirft.

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 10.30 (So) – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Yves Saint Laurent, Pierre Bergé – L’amour fou Das intime Porträt einer bewegten und bewegenden Liebe zwischen Yves Saint Laurent und Pierre Bergé. Die Geschichte zweier Männer, die gemeinsam die Modewelt revolutionierten. 14.30/16.30/20.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch/ Dialekt/d Fliegende Fische Die 15-jährige Nana findet, ihre Mutter Roberta sei die peinlichste Figur im Universum und die unfähigste Mutter aller Zeiten. 18.30 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Potiche Die Hausfrau übernimmt von ihrem despotischen Ehemann kurzerhand die Leitung der Fabrik: kann das gut gehen? Schräge Gesellschaftsparodie von François Ozon mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu.

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 10.45 (So)/ 16.10/18.20 – Ab 7/5 Jahren – OV/d/f Kinshasa Symphonie In Kinshasa wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern der Welt zählen. Das ist die Heimat des riesigen Amateursymphonieorchesters, das Beethovens Neunte aufführen will. 14.00 – Ab 12/10 Jahren – Dialekt/d/f Mit dem Bauch durch die Wand Drei Girls, drei Babys, drei Jahre. Zwischen Übermut und Verantwortung. Eine Langzeitdokumentation über drei Teenage-Mütter. 20.30 – Ab 16/14 Jahren – Spanisch/d/f Carancho Ein packendes argentinisches Drama mit hervorragenden Ricardo Darin über die Rechtsvertreter, die sich auf Unfallopfer spezialisieren.

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Pirates of the Caribbean 4 In seinem vierten Abenteuer macht sich Captain Jack Sparrow auf die Suche nach dem Quell ewiger Jugend. Mit Johnny Depp, Penelope Cruz und Geoffrey Rush.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.00/18.00/21.00 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Hanna Atemloser Actionthriller über eine 14-jährige Auftragskillerin, die sich nach einem normalen Teenagerleben sehnt. Mit Saoirse Ronan, Eric Bana und Cate Blanchett.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/20.30 – Ab 10/8 Jahren – I/d/f Benvenuti al sud Italienisches Remake der französischen Erfolgskomödie «Bienvenue chez les Ch’tis». Wo ein Postangestellter in eine Ortschaft in den tiefsten Süden, noch hinter Neapel, strafversetzt.


2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

10.00 (So)/11.00 (So)/13.00/14.00/15.30/16.30/ 18.00/19.00/20.30/21.30 (ausser Mi)/23.00 (Fr/ Sa)/00.01 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch 21.00/23.30 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – E/d/f The Hangover Part II Phil, Stu, Alan und Doug reisen nach Thailand, um Stus Hochzeit zu feiern. Stu will jedes Risiko vermeiden und plant einen ganz normalen Brunch vor der Trauung. Doch das läuft nicht so wie geplant. 10.45 (So)/13.45/16.45/20.00 Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Tree of Life The Tree of Life ist eine Geschichte der Hoffnung, die den Alltag eines ganz normalen Jungen zeigt und uns über die Wahrheit über uns selbst – vor allem aber über die uneigennützige Liebe – lehrt.

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Klappe für «The Rising Sun»

23.15 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Thor – 3D Thor, der Donnergott, wird von Odin aus Asgard auf die Erde verbannt. Dort lernt der mächtige aber arrogante Hüne, was es wirklich braucht um einer der größten Superhelden zu sein.

«Zwerge sprengen» im Kino Lichtspiel Die Pfarrfamilie Schöni zelebriert eine schräge Tradition: Einmal im Jahr trifft sie sich in Rüeggsau zum Gartenzwergesprengen. Dabei wird das Familienleben gehegt und gepflegt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Der Berner Regisseur Christoph Schertenleib wirft mit seiner Tragikomödie aus dem Jahr 2009 einen Blick hinter die Fassade einer vermeintlichen Familienidylle. Kino Lichtspiel, Bern. Mo., 6.6., 20 Uhr

17.30 – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Fast & Furious 5 Noch rasanter und halsbrecherischer geht es in «Fast Five» zu, dem bereits fünften Teil der erfolgreichen «Fast and the Furious»-Reihe. Mit Paul Walker, Vin Diesel, und Dwayne Johnson.

Gotthard

17.00 (Do/So) – Dialekt The Rising Sun Die Breakdance-Truppe Roc Kidz Crew wirbelt auf den Pflastern, Plätzen und Strassen von Rom, Pisa und Tokio. Eine unvergessliche Reise voller Leidenschaft zur Tanzkunst der Hip Hop Kultur.

Kino Kunstmuseum

Bubenbergplatz 11, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch

13.30/16.00/18.30/21.00/23.30 (Fr–Sa) Ab 16/14 Jahren – E/d/f Hangover 2 Die «Hangover»-Original Besetzung fand für diese Fortsetzung des Sensationserfolgs wieder zusammen. Abermals erleben die Freunde eine exzessive Nacht, diesmal in Bankok. www.kitag.com

18.30 (Sa/Mo) – Dialekt Es Dach überem Chopf Von Kurt Früh. Mit: Zarli Carigiet, Valerie Steinmann, Bruno Ganz. Die märchenhafte Geschichte der mittellosen Familie Caduff, die in einer Zürcher Notbaracke haust.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00 (ausser Sa)/17.00/20.00 Ab 12/10 Jahren – Deutsch Pirates of the Caribbean 4 – 3D In seinem vierten Abenteuer macht sich Captain Jack Sparrow auf die Suche nach dem Quell ewiger Jugend. Mit Johnny Depp, Penelope Cruz und Geoffrey Rush.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Water for Elephants Magisch bebilderte Bestsellerverfilmung von Sara Gruens Roman «Wasser für die Elefanten» über eine Liebe in einem Zirkus der Dreißigerjahre. Mit Reese Witherspoon und Robert Pattinson.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The King’s Speech Colin Firth glänzt in der Hauptrolle des Historiendramas um den britischen König George VI. und seinen Sprachtherapeuten Lionel Logue.

Kellerkino

20.45 (Sa/Mo/Di) – OV/d Der amerikanische Freund Von Wim Wenders. Mit Dennis Hopper, Bruno Ganz, Lisa Kreuzer. Der Film, nach einem Roman von Patricia Highsmith, erzählt die Geschichte eines Durchschnittsbürgers. 11.00 (So) – OV/d The Visual Language of Herbert Matter Von Reto Caduff. In Anwesenheit des Regisseurs. Der Fotograf und Grafikdesigner Herbert Matter gilt als Begründer des modernen Fotoplakats in der Schweiz. 18.30 (So) – Deutsch Der Untergang Von Oliver Hirschbiegel. Mit Bruno Ganz, Corinna Harfouch. Für diesen Film nahm Bruno Ganz eine der grössten schauspielerischen Herausforderungen in Angriff: Die Rolle des Adolf Hitler. 18.30 (Di) – D/f Behind Me – Bruno Ganz Auch wenn hin und wieder biografische Momente aufscheinen, ist «Behind me» alles andere als eine Künstlerbiografie, vielmehr das Arbeits- und Lebensprotokoll eines besessenen Künstlers.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch 19.00 (Fr) – OV/d/f/e Kein Mensch ist illegal Simon Labhart/Tina Bopp, CH 2011. Mit anschliessender Diskussion, in Anwesenheit von Tina Bopp. Der Film porträtiert 3 Iraner, die unabhänig voneinander in ihrem Asylheim in den Hungerstreik traten.

Lichtspiel

Kramgasse 26, 031 311 38 05, 077 413 89 17 www.kellerkino.ch

Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch

18.30 – Rumänisch/d/f Tuesday after Christmas Packende Chronik einer Niederlage der Ratio gegen die Leidenschaft! Muntean schafft Szenen einer Ehe, die aufwühlender sind als jeder Actionflm. Jeder Satz, jede Geste, jeder Blick wirkt authentisch.

20.00 (Fr) – F/d Wunschfilm: Confidences trop intimes Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater ihre Eheprobleme an. Ihre Not berührt und verwirrt ihn, doch er wagt es nicht, ihr zu sagen, dass er kein Psychotherapeut ist.

20.30 – Farsi/d/f No one knows about Persian cats Endlich in Bern! - Arm an Freiheit, mürbe durch Willkür und ständige Angst. In diesen Zeiten schafft nur die Tonkunst Trost! Im Untergrund gedreht macht Ghobadi die Unterdrückung im Iran unmittelbar.

20.00 (So) Kurze Filme aus dem Lichtspiel-Archiv Bar ab 19h.

15.00 (Do/So) – Deutsch Russlands Wildnis – im Reich der Tiger, Bären und Vulkane Der exzellent fotografierte Film zeigt Landschaften und Tiere des Riesenreiches, die selbst den meisten Einheimischen bisher unbekannt sein dürften. Eine imposante Entdeckung!

20.00 (Mo) – Dialekt Wunschfilm: Zwerge sprengen Jeden Herbst erscheinen Hannes und Thomas Schöni bei ihren Eltern in Rüegsau im unteren Emmental: Die Familie Schöni im alten Pfarrhausgarten um gemeinsam Zwerge zu sprengen. Bar ab 19h

20.00 (Mi) – OV/d/f Noz w wodzie (Das Messer im Wasser) Auf dem Weg zu den Masurischen Seen nimmt ein Ehepaar einen Anhalter mit. Am Ziel angekommen, laden die Eheleute den jungen Studenten ein, das Wochenende über bei ihnen auf der Segeljacht zu bleiben.

Pathé Westside Riedbachstr. 102, 0901 903 904, CHF 1.50/Anr. + CHF 1.50/Min., www.pathe.ch 10.00 (So)/13.00/16.00/19.00/21.50/23.00 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Fast & Furious 5 Die Helden aus der «Fast & Furious»-Serie bekommen es diesmal in Rio de Janeiro mit einem ebenbürtigen Gegenspieler zu tun und heben den Adrenalinspiegel auf neue Höhen. 16.00/18.20/20.45/23.30 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – Deutsch Hanna Teenager Hanna ist eine perfekte Killerin. Dann schickt ihr Vater sie auf eine Mission quer durch Europa. Dabei muss sie der Geheimdienstleiterin entwischen und sich selbst neu kennenlernen. 10.45 (So)/13.00 (Do/Sa/So/Mi) Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hop Pralle Kinokomik um den rockigsten Osterhasen der Filmgeschichte und einen überzeugten Faulenzer, die sich gegenseitig beim Erwachsenwerden helfen. 00.15 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Limitless Schriftsteller Eddie steckt in einer beruflichen Krise, bis er eine Wunderpille erhält: Diese macht ihn hochintelligent und verleiht ihm ein neues Selbstwertgefühl, doch alles hat Konsequenzen... 11.15 (So)/13.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Paul Roadmovie meets Science-Fiction-Abenteuer: die lustigste Begegnung der dritten Art, seit es fliegende Untertassen gibt. Von und mit dem englischen Drehbuch- und Star-Duo Simon Pegg und Nick Frost. 10.00 (So)/13.00/14.00/16.00/18.00/19.00/ 20.00 (ausser Di)/22.00 Ab 12/10 Jahren – Deutsch 11.00 (So)/17.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Pirates of the Caribbean 4: Fremde Gezeiten – 3D Auf der Suche nach der legendären Quelle der Jugend stößt Captain Jack Sparrow auf anmutige Meerjungfrauen, aber auch auf Zombies, skrupellose Halsabschneider und seinen alten Rivalen Barbossa. 15.20/17.30 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Rio 13.30/15.40 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Rio – 3D Blu glaubt, der letzte seiner Papageien-Art zu sein. Als er herausfindet, dass es noch ein Weibchen gibt, bricht er aus seinem Käfig aus um sie zu treffen. Es beginnt das Abenteuer seines Lebens. 13.00 (Fr/Mo/Di)/19.40/22.00/00.20 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Scream 4 Seit den Morden vor 10 Jahren hat Sidney das Geschehene verarbeitet und ein Buch veröffentlicht. Doch der maskierte Irre taucht wieder auf und Sidney stellt sich ihm entschlossen und kompromisslos. 10.45 (So)/13.00/15.10/17.30/19.45/ 22.00/00.20 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Source Code Mithilfe des «Source Code» kann Colter Stevens die letzten 8 Minuten im Leben eines Verstorbenen nochmals durchleben. Nun soll er den Bombenleger finden, der einen Anschlag auf einen Zug verübt hat.

20.00 (Di) – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Vorpremiere: Kung Fu Panda 2 – 3D Nachdem Po seine Ausbildung und den ersten grossen Kampf erlebte, muss er sich nun mit seinen Freunden Lord Sheng stellen, der über eine furchtbare Waffe verfügt und China durchqueren will. 21.15 (Mi) – Ab 12 Jahren – E/d/f Vorpremiere: X-Men – First Class Von Matthew Vaughn. Mit James McAvoy, Amber Heard, Michael Fassbender. Charles und Erik sind Freunde bevor sie zu Professor X und Magneto werden... 18.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Water for Elephants Nach dem Tod seiner Eltern muss Jacob sein Tiermedizinstudium abbrechen und schliesst sich einem Zirkus an. Dort verliebt er sich in die Kunstreiterin Marlena, die Ehefrau des Zirkusdirektors... 11.00 (So)/13.15 (Do/Sa/So/Mi) Ab 4/2 Jahren – Deutsch Winnie the Pooh Christopher Robin ist plötzlich verschwunden ist. Ein ominöser Brief lässt Puuh das Schlimmste befürchten: sein Freund wurde entführt! Sofort schickt Eule alle auf eine Mission um ihn zu retten...

Rex Schwanengasse 9, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Hanna Atemloser Actionthriller über eine 14-jährige Auftragskillerin, die sich nach einem normalen Teenagerleben sehnt. Mit Saoirse Ronan, Eric Bana und Cate Blanchett.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/17.00/20.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Way Back Wahres Abenteuerepos basiert auf den Memoiren von Slawomir Rawicz. Geflohene aus einem sibirischen Straflager, treten einen 6000km langen Marsch an. Mit Colin Farrell und Ed Harris.

Splendid 1 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Rio – 3D Turbulentes Animations-Erlebnis aus der «Ice Age»- Schmiede, in dem zwei ungleiche blaue Aras Abenteuer in Brasilien zu bestehen haben. Kunterbunte Unterhaltung für Jung und Alt. 17.15/20.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Pirates of the Caribbean 4 – 3D In seinem vierten Abenteuer macht sich Captain Jack Sparrow auf die Suche nach dem Quell ewiger Jugend. Mit Johnny Depp, Penelope Cruz und Geoffrey Rush.

Splendid 2 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/16.15/18.30/21.00 Ab 14/12 Jahren – Deutsch Source Code Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan und Vera Farmiga in einem cleveren Actionthriller von «Moon»-Macher Duncan Jones.

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13.15 (Fr/Mo/Di)/16.00/21.20 Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Way Back 1940 gelingt einigen Kriegsgefangenen die Flucht aus dem sibirischen Gulag. Doch der Ausbruch aus dem Lager ist für die Gruppe lediglich der erste Schritt einer beinahe unüberwindbar langen Reise.

The Roc Kidz Crew: «Jeder von uns liebt das Tanzen über alles.» Sie schlagen Salti vor dem schiefen Turm von Pisa und drehen ihre Körper in mörderischem Tempo auf dem Steinpflaster einer römischen Piazza. Sie zeigen atemberaubende Sprünge unter dem Eiffelturm und tanzen durch die U-Bahnstationen Tokios. Während 18 Monaten fuhren die aus sechs Nationen stammenden Breakdancer der Roc Kidz Crew mit einem buntbemalten Bus in Richtung Süden und taten das, was sie am liebsten tun: tanzen. Mit auf Achse war auch der Schweizer Regisseur Fabian Kimoto, dessen Bruder und Schwester in der Crew mittanzen. Er filmte die Tour und produzierte anschliessend mit Sascha Landis den 70-minütigen Film «The Rising Sun», der am letztjährigen Zürcher Filmfestival als einziger Schweizer Beitrag in der Kategorie Dokumentarfilm nominiert wurde. 62 Mal auf dem Kopf drehen Die Mitglieder der Roc Kidz Crew haben zwischen den 80er- und 90er-Jahren mit Tanzen begonnen und sich zu Grössen der europäischen Breakdance-Szene entwickelt. Da ist beispielsweise Benny Kimoto, der mit 62 Drehungen den Weltrekord im Headspin hält, dem Rotieren auf dem Kopf. Oder Dergin Tokmak, der im Cirque du Soleil um die Welt tourte. Tokmak sitzt im Rollstuhl. Sein blitzschneller, akrobatischer Tanz an Krücken ist virtuos. 2007 liessen die sieben Tänzer und Julia, die einzige Frau der Crew, ihr bisheriges Leben hinter sich. Sie kündigten Jobs und Wohnungen und brachen in einem Bus auf, um völlig unabhängig ihrer Leidenschaft zum Tanz zu frönen. «The Rising Sun» erzählt davon, wie die Tänzer die Strassen zu ihrer Bühne machen. «Wir brauchen keine Plakate, fetten Anlagen oder Make-up. Es braucht nur uns und das Publikum», heisst es in einer Szene. Egal wo die Tänzer auftreten, sie scharen innert Minuten begeisterte Zuschauer um sich. Mit dem Hutgeld finanzieren sie die nächsten Tage und führen so ein selbstbestimmtes Leben, «ohne Chef und ohne Regeln». Auf der Tour leben die Künstler als Gemeinschaft eng zusammen. «Wir teilen uns alles. Nur die Unterwäsche nicht. Die Socken allerdings schon», wird im Film gesagt. Man erfährt viel von der Lebenshaltung der Tänzer, die eine von Respekt und Toleranz geprägte Hip-Hop-Kultur verkörpern wollen: «Ohne Gewalt, Drogen und Waffen.» Sommer und Unbeschwertheit Fabian Kimoto fängt mit seiner Kamera Momente ein: die Tänzer am Strand, in den Städten über die Fussgängerstreifen tanzend, am Plänkeln mit dem Publikum. Es sind ästhetische Bilder, die von Sommer und Unbeschwertheit erzählen, die manchmal aber auch knapp davor sind, ins Belanglose zu kippen. In den Tanzszenen bleibt die Kamera nah an den Körpern. Es wird deutlich, dass was so mühelos und spielerisch wirkt, eine unglaublich sportliche Leistung ist, die nur durch hartes Training und eiserne Selbstdisziplin erreicht werden kann. Als Julia wegen einer Verletzung vorübergehend nicht tanzen kann, ahnt man, dass es auch schwierige Momente auf der Reise gibt. Die thematisiert der Film sonst kaum. Man fragt sich: Gibt es keine Probleme oder Konflikte? Kennen die Tänzer keine Zweifel? Gerne hätte man auch davon etwas erfahren. Dennoch ist «The Rising Sun» ein beachtenswerter Film, der von acht Menschen erzählt, die es wagen, kompromisslos ihre Leidenschaft zu leben. Denn sie sind überzeugt: «Man muss den Mut haben, einen anderen Weg zu gehen.» Die Freude und Energie, mit der die Roc Kidz Crew bei der Sache ist, vermag der Film durchaus zu vermitteln. Am liebsten möchte man den Kinosessel mit einem Platz im buntbemalten Bus eintauschen und dem eigenen Lebenstraum entgegenfahren. Regine Gerber

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Kellerkino, Bern. Do. und So., 17 Uhr www.kellerkino.ch


40 Anzeiger Region Bern

2. bis 8. Juni 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Jugendliche machen Theater

Jedem sein Plätzchen Wenige Minuten später wird die Gruppe, bestehend aus 19 Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahren, auf die Bühne gerufen. Sie sollen heute zum ersten Mal im Bühnenbild, entwickelt von der Schule für Gestaltung Bern und Biel, agieren. Die Kulisse besteht aus verschiedenen, im Raum verteilten Türen. Sie ist so konzipiert, dass alle fünf hintereinander auftretenden Gruppen sie für ihre rund dreissigminütigen Auftritte verändern und nutzen können.

Gabriele Michel-Frei, Koordinatorin des Projekts und Regisseurin, gibt gemeinsam mit Co-Regisseur Andy Tobler Anweisungen: «Jeder nimmt jetzt eine Kreide und zeichnet ein, wie viel Platz er zu brauchen glaubt», lautet eine Anweisung, die erst mal im Chaos mündet. Doch zuletzt gelingt das Unterfangen, eine Idee, die an Lars von Triers Film «Dogville» denken lässt. Alle Jugendlichen haben ihr Plätzchen zwischen den Türen, welche Eingänge

Nadel im Heuhaufen Doch nicht nur der Jugendclub U21 hat sich viel vorgenommen. Für das Stadttheater ist es schon beinahe zur Tradition geworden, am Ende der Spielzeit noch einmal alle Kräfte für ein besonderes Spektakel zu vereinen. Diesmal hat man den Fokus auf Jugendliche gerich-

tet. Im Rahmen des Theaterspektakels haben sich deshalb auch 10 Jugendliche des Gymnasiums Muristalden, 5 Studierende des Gymnasiums Lerbermatt, 13 Schüler und Schülerinnen der Berufsschule Emmental Konolfingen und die 9. Klasse der Sekundarschule Münchenbuchsee in ein ehrgeiziges Projekt gestürzt. Eine Klasse hat sich mit einem in einer Strohkiste verpackten Video für das Projekt beworben mit dem Verweis, sie seien die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Mit der Unterstützung von Ensemblemitgliedern des Stadttheaters aus Schauspiel, Regie, Dramaturgie und Theaterpädagogik haben die Schülerinnen und Schüler eigene Stücke erarbeitet. Sie bestehen aus selbst geschriebenen Monologen rund um Themen wie Selbstmord, Sucht und Amoklauf. Eine traurige Jugend? Gabriele Michel-Frei winkt ab: «Die haben auch ganz viel Kraft und Lebenslust.» Diese offenbart sich auf der Bühne gerade lautstark: Ein Känguru hüpft, ein Löwe brüllt, ein Affe greint – die Schauspieler verwenden sogenannte «Animal Language» und mutieren zum verrückten Zoo. Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

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Ein Mädchen ist verliebt, ein anderes schwanger. Das dritte gibt esoterische Tipps, und ein Typ verbreitet das Gerücht, einer namens Henrik verkaufe sich selbst. Das alles erfährt man während der Proben in den Vidmarhallen, wo die Mitglieder des vom Stadttheater Bern gegründeten Jugendclubs U21 ihre Texte üben. Sie sitzen barfuss und in kunterbunten Kapuzenpullis im Kreis und fallen noch ziemlich häufig aus ihren Rollen. Regisseur Andy Tobler, den man aufgrund seines Looks und seiner Lässigkeit kaum von seinen Schützlingen unterscheiden kann, interveniert geduldig, wenn Einsätze verpatzt oder Textstellen vergessen werden.

zu verschiedenen Wohnungen markieren, eingezeichnet und gefunden. «Ihr dürft ruhig auch mit der Tür ins Haus fallen», bringt es Andy Tobler auf den Punkt. «Diese Wohnungen sind reine Behauptung, ihr könnt sie mal grösser, mal kleiner wirken lassen. Ihr müsst lernen, damit umzugehen.»

Es sieht nur aus wie ein Durcheinander: Probenszene zum diesjährigen Theaterspektakel.

Vidmar 1, Liebefeld Sa., 4.6, 19.30 Uhr, So., 5.6., 14 und 18 Uhr www.stadttheaterbern.ch

Agglo oder nicht Agglo, das ist die Frage Die Ausstellung «Wo endet die Stadt?» im Kornhausforum Bern zeigt, wie sich der Stadtkörper ständig ausgedehnt hat. Fünfzehn grossformatige Bilder des Fotografen Dominique Uldry bilden den Kern der Schau. Das Paradies liegt im Eichholz: eine Bucht im spätsommerlichen Licht, Männer, Frauen und Kinder, die baden, spielen und die Sonne in sich aufnehmen. Dominique Uldry hat diese Idylle mit seiner Kamera an einem der letzten Tage festgehalten, an denen sich tout Berne dem Baden in der Aare hingab. Es ist eine von fünfzehn Aufnahmen, die während eines Jahres in der Peripherie der Stadt Bern entstanden sind. Uldry hat dabei die politischen Grenzen aufgesucht, welche die Stadt und ihre Vorortsgemeinden voneinander trennen. Im Bewusstsein vieler Bernerinnen und Berner wird diese Grenze oft gar nicht mehr wahrgenommen. Eine von Uldry fotografierte Wohnstrasse mit zwei ein-

ander gegenüberliegenden Reihen von Wohnhäusern illustriert diesen Umstand perfekt. «Links ist Bern, rechts Köniz», erklärt der 1953 geborene Berner Fotograf, dessen Aufnahmen durch sorgfältige Kompositionen und technische Präzision faszinieren. Von Bausünden und Rutschbahnen Uldry, der selbst in der Stadt wohnt, hat eine Vorliebe für individualistische Scheunen und Bauernhäuser, wie man sie am Stadtrand findet. «Mir gefällt dieses Selbstgebastelte», erklärt er im Gespräch. Auf einem Bild ist es ihm gelungen, drei Ebenen festzuhalten. Im Vordergrund sieht man solche «Lotterhäuser», dahinter erhebt sich das modernistische Einkaufszentrum Westside

des Architekten Daniel Liebeskind, und im Hintergrund erstrahlt die Alpenkette mit Eiger, Mönch und Jungfrau. «Manche Leute halten das Westside für eine Bausünde, aber ich finde, es passt wunderbar in diese Landschaft», schwärmt der Fotograf. Durch Fluss und Wald Uldry manipuliert bei seinen Aufnahmen nicht. Er zeigt die Dinge so, wie sie sind. «Wenn eine rote Rutschbahn neben einem Bauernhaus steht, dann gehört die eben zu meinem Bild», sagt er. Doch zufällig sind Uldrys Bilder nie. Mehrere Stunden habe er gewartet, bis drei Pferde auf einer weiten Schneefläche wieder vor seiner Linse standen. Diese verleihen dem Bild nun ein poetisches Moment. Uldrys Bilder beweisen, dass die Berner Stadtgrenze an gewissen Orten auch mitten durch die wildeste Natur verläuft. So hat er auch den Moment

festgehalten, in dem ein Fährmann mit seinem Schiff auf dem Fluss die Grenze überquert. «Das Bild gefällt mir, weil es im Kopf des Betrachters Bilder aus der Kunstgeschichte wachruft», führt Uldry aus. Tatsächlich erinnert die Aufnahme an Arnold Böcklins (1827–1901) Serie «Toteninsel». Nebst Dominique Uldrys Aufnahmen werden im Kornhaus auch historische Fotografien gezeigt, die dokumentieren, wie der Stadtkörper laufend wuchs und sich über die Quartiere ausweitete. Dabei wird deutlich: Der Übergang von der Stadt in die Vororte verläuft fliessend. Bis du schon Agglo oder gehörst du noch zum Kern? Das ist eine Frage, die sich für viele Bernerinnen und Berner nicht mehr eindeutig beantworten lässt. Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kornhausforum, Bern Ausstellung bis 26.6. www.kornhausforum.ch

mit Hans Zurbrügg, Kornettist und Bandleader der Wolverines Jazz Band

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Am Jugend-Theaterspektakel im Stadttheater führen fünf Gruppen selbst entwickelte Stücke auf. Dabei wird deutllich, was der Jugend unter den Nägeln brennt: Selbstmord, Schwangerschaft, Sucht und Lust am Leben.

Small Talk

Herr Zurbrügg, Sie feiern dieses Jahr mit der Wolverines Jazz Band sage und schreibe das 50-Jahr-Jubiläum und spielen seit 32 Jahren in der heutigen Besetzung. Wie viele Konzerte haben Sie in dieser langen Zeit mit der Band gespielt? Ich mache Ihnen die Rechnung: Wir haben pro Jahr einen Schnitt von 40 Auftritten. Das ergibt mindestens 2000 Konzerte, fünfeinhalb Jahre Musik, Abend für Abend! g g sunsun rVloerlo e V Müssen Sie da überhaupt noch proben?

Auf jeden Fall! Wir treffen uns wenn immer möglich wöchentlich zur Probe. Jazz ist etwas Fliessendes: Man kann ein Stück fünfzig Mal spielen – und es klingt jedes Mal ein bisschen anders. Beim Proben geht es darum, dass man nicht einer Routine verfällt, sondern immer wieder neue Arrangements ausprobiert. Und es ist halt auch ein Plausch, miteinander zu spielen: Die Kameradschaft ist ein zentrales Element innerhalb unserer Band. Die Wolverines Jazz Band orientiert sich am Dixieland der 20er-Jahre … … Ich bitte Sie, wir sind keine Dixieland-Band! Dixieland ist leider in den letzten zwanzig bis dreissig Jahren in Verruf gekommen, bloss Allotria zu sein, wenn man so sagen will. Zwar haben wir durchaus Stücke im Repertoire, die wie Dixieland klingen mögen oder dort ihren Ursprung haben, aber wir spielen sie anders, auch weil uns das solistische Element sehr wichtig ist. Um es auf einen Nenner zu bringen: Die Wolverines Jazz Band spielt Traditional Jazz. Das reicht von Rhythm’n’Blues bis zum Swing der 40er-Jahre. Gibt es Musiker oder Bands, die für die Wolverines Jazz Band so etwas wie Vorbilder oder Orientierungspunkte sind? Für uns sind die Bands der Chicagoer Szene um den Jazzpromotor und Gitarristen Eddie Condon wichtig. Aber Vorbilder … ich weiss nicht: Mit vielen Musikern, die wir schätzen, sind wir irgendwann auf Tournee gegangen oder haben mit ihnen Platten aufgenommen. Das hat damit zu tun, dass ich 1976 das Internationale Jazzfestival Bern gegründet habe und so viele dieser Musiker hier auftraten. Hat auch der Bandname etwas mit dem Stil zu tun, den die Band pflegt? Es gab in den 20er-Jahren eine Band mit diesem Namen rund um den Trompeter Bix Beiderbecke. Als wir als Teenager in den 60er-Jahren begannen, da war es nicht unüblich, dass man sich den Namen einer bekannten Band auslieh. Interview: David Loher

Dominique Uldry

Dominique Uldry

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In unserer Vorstellung verbinden wir den Begriff «Stadt» mit Häusern und Strassen. Die Grenzen der Stadt Bern, die Dominique Uldry fotografiert hat, sind aber nicht zwingend bebaut.

Rüttihubelbad, Walkringen So., 5. 6., 9 Uhr www.ruettihubelbad.ch Das grosse Jubiläumsprogramm zum 50-jährigen Bestehen der Band findet im Herbst statt.


Berner kulturagenda 2011 N° 22