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September 2013

Das Schaffhauser Wirtschaftsmagazin

newsletter Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen

Interview Andreas Wurster erklärt, weshalb wir die Unternehmenssteuerreform III brauchen. Seite 8

RSE-News Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel. Seite 15

ITS-Message Technologie- und Projektförderung für KMU. Seite 23

Wirtschaftsimpulse 10-Jahres-Jubiläum. Seite 27

Firmenportrait Arbeiten hinter Gittern. Seite 35

www.sh.ch/wf

Standortfaktor Steuern Die Schweizer Besteuerungsformen stehen unter Kritik. Die Unternehmenssteuerreform III soll unsere Attraktivität erhalten - damit Firmen weiter zuziehen statt abwandern. Seite 4


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Editorial

Inhalt

Unternehmensbesteuerung

04

Report Sonderfall Sonderbesteuerung?

08

Interview Andreas Wurster

15

RSE-News Projekt «go tec!»

17

Wohnortmarketing Informationsanlass für neue Arbeitnehmende

19

IPI-Message Interview mit Xian Longfei

21

RhyTech-Message Die nächsten Kaffee Kreativ

23

ITS-Message Technologie- und Projektförderung für KMU

25

Wirtschaftsimpulse '13 Interview mit Martin Vogel

27

10 Jahre Wirtschaftsimpulse Fotografischer Rückblick

29

IVS-News Steuerpolitik – Es steht viel auf dem Spiel

31

Firmennews Palmberg (Schweiz) AG und das neue Pier One Bistro

33

Börsenbarometer Rückgängige Ackerflächen als Herausforderung

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Firmenportrait Arbeitsbetrieb im kantonalen Gefängnis

Impressum 17. Jahrgang, Ausgabe September 2013 Verlag und Redaktion: Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen Herrenacker 15, 8200 Schaffhausen Tel. +41 52 674 06 15, Fax +41 52 674 06 09 nina.schmid@generis.ch Grafisches Konzept: BBF Communication + Design Abonnement: Das Abonnement für den «Newsletter Wirtschafts­förderung Kanton Schaffhausen» ist in den Mit­­gliederbeiträgen des Kantonalen Gewerbeverbandes (KGV) und der Industrie und Wirtschafts-­Vereinigung ­Region Schaffhausen (IVS) enthalten. Auflage: 3’400 Exemplare Anzeigenmarketing: Schaffhauser Nachrichten Vordergasse 58, 8201 Schaffhausen Tel. +41 52 633 31 11, Fax +41 52 633 34 02 Erscheinungsweise: 4 x jährlich Druck: stamm+co, Schleitheim Papier: Gedruckt auf zertifiziertem Papier: FSC Mix. Zert.-Nr. IMO-COC-028117.

Die Kisten nicht packen! Bis anhin wurden in Schaffhausen in der Regel Kisten ausgepackt und Büros eingerichtet. Doch die steuerliche Attraktivität der Schweiz steht in der Kritik. Ohne neue Lösungen droht die Gefahr, dass viele Firmen bald ihre Kisten für den Umzug packen. Früher waren Unternehmen fest an einem Standort verankert, und Umzüge waren die Ausnahme. Doch heute erzielen Firmen ihre Gewinne oft mit sogenannten mobilen Erträgen aus standortunabhängigen Dienstleistungen. Dazu wählen sie steuerlich attraktive Standorte aus. Weitere Vorteile wie eine hohe Lebensqualität oder die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften spie­ len zwar auch eine wichtige Rolle, können aber steuerliche Nachteile nur bedingt wett­ machen.

Schaffhausen profitiert Schaffhausen kann im internationalen Wett­ bewerb vorne mithalten – dank der Schweizer Form zur Besteuerung von Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften. Davon profitieren alteingesessene Betriebe genauso wie zugezogene. Heute sind rund 350 dieser sogenannten Statusgesellschaften in Schaffhausen aktiv und beschäftigen geschätzte 3’500 Personen. Auch das lokale Gewerbe spürt den zusätzlichen Konsum dieser Firmen und insbesondere deren Mitarbeitenden. Der Standort profitiert: Seit Jahren fliessen insgesamt rund 30 Mio. Franken Steuern jährlich wieder­ kehrend an Kanton und Gemeinden. Die Steuererträge der natürlichen Personen sind in dieser Summe noch nicht einmal berücksichtigt. Nicht auszudenken, was passiert, würden in der heutigen angespannten Finanzsituation der öffentlichen Hand diese Einnahmen wegfallen.

genau das könnte uns nun zum Verhängnis werden. Denn die EU kritisiert die genannten Besteuerungsformen schon seit einigen Jahren, obwohl einige EU-Staaten selbst steueroptimierte Gesellschaftsformen nicht nur tolerieren, sondern sogar fördern. Steuer­experten rechnen mit einer massiven Anpassung oder sogar Abschaffung der Schweizer Lösung. Wenn wir nichts unternehmen, müssen wir damit rechnen, dass bedeutende Firmen – alteingesessene und angesiedelte – ihre Kisten packen und Schaff­ hausen verlassen. Die Folge wäre unter anderem ein massiver Verlust an Arbeitsplätzen. Das können und dürfen sich die Schweiz und Schaffhausen nicht leisten!

Neue Lösungen gesucht Natürlich kann man sich fragen, ob Steuerwettbewerb eine gute Sache ist. Fakt ist: Es gibt ihn, er wird hart geführt, und Schaffhausen steht mittendrin. Wollen wir weiterhin attraktiv sein, müssen wir uns an der internationalen Wettbewerbssituation orientieren. Deshalb brauchen wir dringend Alternativlösungen zur kritisierten Besteuerung von Statusgesellschaften. Der Bund und auch der Kanton Schaffhausen erarbeiten zurzeit neue Möglichkeiten zur attraktiven Besteuerung von Unternehmen. Mehr dazu lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen

Massiver Arbeitsplatzverlust Schaffhausen profitiert also vom Umstand, dass internationale Konzerne heute weltweit vernetzt und sehr mobil sind. Doch

Thomas Holenstein, Delegierter des Regierungsrates

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Report

Sonderfall Sonderbesteuerungen? Der internationale Druck auf die Schweizer Besteuerungsformen von Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften nimmt zu. Doch ist die Schweizer Lösung wirklich ein Sonderfall? Und was geschieht, wenn die heutigen Regelungen abgeschafft werden?

Im Zuge der digitalisierten Wirtschaft steigt die Mobilität der Unter­ nehmen, und immer mehr Staaten locken mit attraktiven Steuer­lösungen. Der internationale Steuerwettbewerb wird zunehmend aggressiver und dynamischer. Denn sucht eine Firma nach einem neuen Standort, steht eine tiefe Besteuerung ganz oben auf der Wunschliste. Kann ein Standort in diesem Punkt nicht mithalten, fällt er meist schon sehr früh aus dem Rennen. Weitere Trümpfe wie Lebensqualität, Infrastruktur oder wirtschaftliches Umfeld stechen erst in einer allfälligen zweiten Runde.

Unternehmen mit besonderem Steuerstatus Die Schweiz spielt im internationalen Steuerwettbewerb vorne mit. Besonders attraktiv ist der Standort für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften, da diese sogenannten Statusgesellschaften hier attraktiven Besteuerungsformen unterliegen. Hintergrund ist die Überlegung, dass Unternehmen, die ihren Umsatz gröss­ tenteils im Ausland erzielen, die schweizerische Infrastruktur kaum belasten. Folglich müssen sie die darauf entfallenden Gewinne auch nicht voll in der Schweiz versteuern. Dies gilt allerdings ausschliesslich auf Gemeinde- und Kantonsebene; die Bundessteuer ist in jedem Fall vollumfänglich zu entrichten.

Wichtige Konzernfunktionen in der Schweiz Von einer Besteuerung als Statusgesellschaft können alle international tätigen Unternehmen profitieren, die ihren Umsatz gröss­ tenteils im Ausland erzielen und gewisse mobile Konzernaktivitäten zentral in der Schweiz bündeln. Dazu zählen Dienst­ leistungsfunktionen wie internationaler Grosshandel, Konzernfinanzierung, Verwertung von Lizenzen, Verwaltung von Beteiligungen sowie ­Führung eines Headquarters. Dank einer besonderen Besteuerungsform als Statusgesellschaft sowie anderer Standortvorteile ist die Schweiz für mobile Firmenaktivitäten sehr attraktiv. Viele ausländische und Schweizer Unternehmen unterhalten deshalb regionale und internationale Headquarters mit teilweise tausenden von Arbeitsplätzen in der Schweiz. Oft steuern sie von hier aus die Geschäftsaktivitäten in Regionen wie Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

Schweizer Wirtschaft profitiert deutlich Gemäss dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ist rund ein Drittel des Schweizer BIP auf multinationale Konzerne zurückzuführen. Alleine die besonders besteuerten Statusgesellschaften

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­ enerieren über fünf Milliarden Franken Gewinnsteuern für Bund und g Kantone und beschäftigen mehr als 150’000 Personen. Indirekt profitieren zudem viele KMU von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen. Direkt und indirekt hängen von den Statusgesellschaften gesamtschweizerisch rund 400’000 Arbeitsstellen ab. Schaffhausen ist keine Ausnahme: Das kantonale Finanzdepartement zählt in Schaffhausen 167 Holding- und 194 Gemischte Gesellschaften mit rund 3’000 Arbeitsplätzen. Dabei handelt es sich sowohl um ansässige, als auch um angesiedelte internationale Unternehmen. Sie alle wären von einer Anpassung der Schweizer Steuerpraxis direkt betroffen.

Zunehmender Druck der EU Erfolg ruft immer auch Neider auf den Plan. Das Schweizer Steuer­regime und insbesondere die Besteuerungsform der Statusgesellschaften sind bereits 2007 ins Schussfeld der EU geraten. Die EU bezeichnet die Schweizer Regelung als unerlaubte staatliche Beihilfen und sieht in ihr einen Verstoss gegen das Freihandelsabkommen. Die Schweiz weist diese Interpretation der EU klar zurück. Trotzdem verstärkt sich der Druck auf die Schweiz weiter. Steuer­ experten rechnen damit, dass der Steuerkonflikt zu einer massiven Anpassung des Schweizer Steuerstatus oder gar zu deren Abschaffung führt.

Steuerwettbewerb ist Tatsache «Das Hauptproblem der Schweiz besteht darin, dass unsere ­ ösung eine rein schweizerische ist», erklärt Andreas Wurster von L der kantonalen Steuerverwaltung. Denn im Steuerwettbewerb greifen Staaten jene Lösungen an, die sie selbst nicht kennen. Wer – wie die Schweiz – eine Einzellösung anbietet, steht unter Beschuss. «Wir brauchen Lösungen, die international weniger angreifbar sind», ­betont Wurster. Die Varianten für eine neue Schweizer Lösung sind beinahe unendlich. Denn annähernd jeder Staat kennt unterschiedlichste Möglichkeiten, um die effektiven Unternehmenssteuern zu senken. Einer der grössten Konkurrenzstandorte der Schweiz ist Grossbritannien. Der EU-Staat hat in diesem Jahr eine äusserst attraktive und weit gefasste Patentbox eingeführt, dank der Lizenzerträge nur noch zu maximal zehn Prozent versteuert werden. Zusätzlich sind Steuergutschriften von bis zu 30 Prozent der F&E-Ausgaben möglich. Innerhalb Europas bieten unter anderem auch Belgien, Luxemburg und Holland besondere Besteuerungsformen für mobile Gesellschaften und Erträge an. Damit sind diese Standorte für mobile


Standorte für international tätige Unternehmen:

Die Hauptkonkurrenten der Schweiz und eine Auswahl ihrer Sonderlösungen Besteuerungsmodelle wie Innovations-, Patent- und Lizenzboxen kennen alle grossen europäischen Konkurrenten der Schweiz

BOX Mo d e

Irland

BOX Mo d e

Grossbritannien

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– Maximalsteuersatz für Lizenzerträge: 10%

– Mindeststeuersatz für Lizenzeinnahmen: 1 –  3%

– Steuergutschrift für bis zu 30% der F&E-Ausgaben

– Steuergutschrift für bis zu 25% der F&E-Ausgaben

BOX Mo d e

– Non-Trading Companies vollständig von der Körper- schaftssteuer befreit

– Non-Trading Companies vollständig von der Körper schaftssteuer befreit

– Effektiver Steuersatz von 5% auf Erträge aus selbstent wickelten immateriellen Gütern

– Cost-Plus-Ansatz für Roh stoffhandelsgesellschaften – Gruppenfinanzierung im Ausland via Finance Branches

– CV/BV-Strukturen zur Gewinnverschiebung –

BOX Mo d e

Belgien

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Niederlande

Cost-Plus-Ansatz für Rohstoffhandelsgesellschaften: Handelsertrag wird nur zu 1/5 besteuert

ll

– Effektive Steuersätze für Lizenzeinnahmen: 0 – 6.8% – Steuergutschrift von 15% der F&E-Ausgaben – Steuerabzug für Ver zinsung des Eigenkapitals – Steuererleichterungen für Lizenzverwertungs- gesellschaften

BOX Mo d e

Luxemburg

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Liechtenstein

– Effektiver Steuersatz für Lizenzeinnahmen: 5.7%

BOX Mo d e

ll

– Effektive Steuersätze für Lizenzeinnahmen: 2.5%

– «Lux Finance Branche»: Steuersätze von 1.0 – 1.5% auf Zinseinkommen

Hauptkonkurrenz ausserhalb Europas Singapur

Hongkong

– Steuersätze für Lizenzeinnahmen: 0 – 5%

– Gewinnsteuersatz: 16,5 %

– «Regional Headquarter Programme» reduziert Körperschaftssteuer auf 15 %

– Steuerfreiheit für ausländische Einkünfte

– Dividenden aus Beteiligungen sowie Veräusserungsgewinne steuerfrei

– Firmen mit Sitz in Hongkong und Produktion in China werden nur zu 50 % besteuert

– Steuersätze unter 10 % für Handelsgesellschaften mit «Global Trader Programme»

Quellen: Economiesuisse (2013). Steuerstandort Schweiz: Herausforderungen und Lösungen / PwC (2012). Wirtschaftsregion Asien: Steueranreize an Holdingstandorten. / KPMG (2013). Swiss Tax Report 2013

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Report

Aktivitäten trotz höheren Normalsteuersätzen sehr konkurrenzfähig. Würden die kantonalen Steuerregimes in der Schweiz ohne Ersatzmassnahmen abgeschafft, müssten wir damit rechnen, dass Statusgesellschaften aus der Schweiz in die Benelux-Länder und nach London abwandern, prognostiziert die Economiesuisse in einem Bericht zum Steuerstandort Schweiz. Zusätzliche Alternativstandorte seien Hongkong, Singapur oder osteuropäische Staaten.

Bund und Kantone suchen neue Lösungen Auch der Bund ist sich dieser Gefahr bewusst. Deshalb erarbeitet er gemeinsam mit den Kantonen die Unternehmenssteuerreform (USR) III. Mit ihr sollen neue Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz erarbeitet werden. Der im Mai dieses Jahres veröffentlichte Zwischenbericht zur USR III spricht Klartext: «Gezielte Massnahmen zur Kompensation einer allfälligen Abschaffung beziehungsweise Anpassung des kantonalen

Steuerstatus sind unumgänglich. Andernfalls droht ein Wegzug von heute privilegiert besteuerten Unternehmen, mit entsprechend ­negativen Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze.» Soll die Schweiz nämlich auch in Zukunft zu den weltweit führenden Unternehmensstandorten gehören, muss die Politik nun rasch und entschlossen einen verbindlichen Fahrplan festlegen. Der ­Zwischenbericht des Bundes zeigt Möglichkeiten zu neuen, inter­ national nicht angreifbaren Steuermodellen. Ergänzt wird das Massnahmenpaket durch mögliche Senkungen der Gewinnsteuersätze in den betroffenen Kantonen und beim Bund sowie durch eine Gegenfinanzierung allfälliger kantonaler Steuerausfälle durch den Bund. Basierend darauf, erarbeitet der Kanton Schaffhausen zurzeit mögliche Ersatzmassnahmen der heutigen Besteuerungsformen von Statusgesellschaften. Mehr dazu lesen Sie im Interview auf den nächsten Seiten.

5 Fragen an den Experten Stephan Kuhn, wie attraktiv ist die Schweiz für internationale Unternehmen, und wird sie es auch in Zukunft bleiben? Die Schweiz ist steuerlich attraktiv. Und solange sie über einen gesunden Finanzhaushalt verfügt, kann sie immer ein bevorzugter Steuerstandort bleiben, auch wenn die heutigen Steuerprivilegien unter internationalem Druck durch EUbzw. OECD-konforme ersetzt werden müssen. Denn es ziehen dunkle Wolken auf. Die G20-Staaten sind entschlossen, die Verlagerung von Gewinnen einzudämmen und lassen die OECD mit dem Projekt «Base Erosion and Profit Shifting» griffige Massnahmen vorbereiten. Auch wenn dies nicht direkt gegen die Schweiz gerichtet ist, kann sie sich diesem Druck nicht entziehen. Welches sind unsere Hauptkonkurrenten im Steuerwettbewerb? In der Vergangenheit waren dies vor allem Irland und die Beneluxstaaten. Doch in naher Zukunft wird dies weniger klar sein, weil diese Länder dem gleichen Druck ausgesetzt sein werden wie die Schweiz. Auch sie müssen wohl bald einige ihrer Steuerinstrumente aufgeben. Dessen ungeachtet werden diese und auch andere Länder (wie etwa Grossbritannien) versuchen, neue steuerliche Anreize zu schaffen. Letztlich behaupten sich jene Länder, die sich auf intelligente Weise mit den neuen Rahmenbedingungen arrangieren und, wie die Schweiz, über gesunde Staatsfinanzen verfügen. Welche Regelungen im Bereich Unternehmensbesteuerung kennen diese? Das bisher eingesetzte Instrumentarium ist vergleichbar. Jene Konzernfunktionen werden steuerlich entlastet, die sich leicht verlagern lassen: Lizenzierung von immateriellen Gütern, Finanzdienstleistungen sowie Holding- oder zentrale Ein- und Verkaufsaktivitäten beispielsweise. Dagegen wehren sich die G20. Der Grund ist

einfach: Heute erwirtschaften viele multinationale Konzerne mehr als 80 % des Umsatzes in den grössten zwanzig Märkten der Welt. Doch obwohl sich die Unternehmenssteuern in diesen Ländern zwischen 20 % und 40 % bewegen, liegt die effektive Steuerbelastung der Gesamtkonzerne in vielen Fällen bei lediglich 10 % – 20 %. Auch wenn dies in Übereinstimmung mit Gesetzen und internationalen Regeln erfolgt, zeigt es doch, dass das Ergebnis nicht den Vorstellungen dieser Länder (also der G20) entspricht und dass deren Initia­tive zumindest verständlich ist. Wie wichtig ist die Unternehmenssteuerreform III, und was erwarten Sie sich davon? Dieses Reformpaket ist wichtig. Fallen die heutigen kantonalen Privilegien weg, braucht es eine steuerliche Harmonisierung auf Bundesebene. Diese muss den Kantonen bei der Umsetzung ge­ nügend Flexibilität lassen. Es braucht ein klares Bekenntnis zum ­Steuerwettbewerb.   Die Voraussetzungen dazu schaffen jedoch die bewährten ­direktdemokratischen Errungenschaften in der Ausgabenkontrolle, also ­Referendum und Schuldenbremse sowie auf der Einnahmenseite die jährliche Bestimmung des Steuerfusses auf kantonaler und kommunaler Ebene. Wie relevant ist die Steuerbelastung für die Standortattraktivität? Steuern sind sehr wichtig. Gerade der Kanton Schaffhausen hat stark von einem attraktiven steuerlichen Umfeld für Unternehmen profitiert. Auch die anderen Standortvorteile der Schweiz sind relevant, Infrastruktur, Ausbildung, Lebensqualität, Gesundheitssys­tem. Doch die hohen Löhne und weiteren Kosten sowie der starke Franken bringen diese Vorteile in Gefahr. Letztlich geht es um die gesamten Kosten; und gerade weil andere Kostenblöcke hoch sind, muss die Schweiz auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter steuerlich attraktiv bleiben. Stephan Kuhn ist Tax Leader Europe, Middle East, India and Africa bei EY. Er lebt mit seiner Familie in Schaffhausen.

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Interview mit Andreas Wurster

«WENN WIR NICHTS UNTERNEHMEN, MÜSSEN WIR MIT ARBEITS­PLATZ­ VERLUSTEN RECHNEN.» Andreas Wurster, Leiter der kantonalen Steuerverwaltung Schaffhausen

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Das Ende der besonderen Schweizer Besteuerungsformen für Unternehmen ist abzusehen. Um unsere Spitzenposition im interna­ tionalen Steuerwettbewerb zu halten, brauchen wir neue Lösungen. Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III erarbeitet der Kanton Schaffhausen Modelle für die Zukunft.

Andreas Wurster, weshalb brauchen wir die Unternehmenssteuerreform III? Andreas Wurster Die Schweiz kennt besondere Besteuerungsformen für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften. Diese stehen schon länger unter Druck aus dem Ausland; insbesondere seit 2007 werden sie vonseiten der EU stark kritisiert. Die EU erwartet von der Schweiz konkrete Massnahmen, welche in einer grundlegenden Anpassung der besonderen Besteuerungsformen oder sogar in deren Abschaffung münden dürften. Gleichzeitig ist der internationale Standortwettbewerb so intensiv wie nie zuvor. Neue Marktakteure bieten sehr attraktive steuerliche Modelle für mobile Erträge, die den Schweizer Lösungen in nichts nach­ stehen. Mobile Erträge stammen grundsätzlich aus standortunabhängigen Funktio­ nen, die ohne grösseren Aufwand verlagert werden können. Um im internationalen Steuer­wettbewerb bestehen zu können und ein attraktiver Unternehmensstandort zu bleiben, brauchen wir neue Lösungen im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III.

tischer Personen aus Gesellschaften mit besonderen Besteuerungsformen. Diesen Anteil sehen wir aktuell als gefährdet an. Zudem muss man sich bewusst sein, dass zusammen mit Unternehmen auch deren Mit­ arbeitende den Standort verlassen würden. Dies würde zusätzliche Steuerausfälle bei den natürlichen Personen bedeuten – speziell auch im Bereich der Quellensteuer. In den letzten Jahren konnte Schaffhausen insbesondere dank neu angesiedelten Firmen seine Einnahmen bei den Quellensteuern massgeblich steigern. Neben den Auswirkungen auf die Steuereinnahmen würde auch das lokale Gewerbe Kunden verlieren, wenn Firmen wegziehen und Arbeitsplätze gestrichen werden. Das finanzielle Ausfallsrisiko für den Kanton Schaffhausen ist also erheblich.

Was geschieht, wenn die besonderen Besteuerungsformen wegfallen, und wir nichts unternehmen? Niemand kann genau beziffern, wie hoch der Schaden für den Kanton Schaffhausen und die einzelnen Gemeinden sein wird. Denn wir wissen weder wie die betroffenen Unternehmen konkret reagieren würden, noch welche Lösungen andere Kantone und Staaten anbieten würden. Da gerade Unternehmen mit mobilen Erträgen nicht standortgebunden sind, müssen wir jedoch damit rechnen, dass diese sich überlegen, Schaff­ hausen zu verlassen und sich an steuerlich attraktiveren Standorten niederzulassen.

Andreas Wurster

Welche Folgen hätte ein allfälliger Wegzug dieser Unternehmen? Wenn wir nichts unternehmen, müssen wir schon bald mit einem empfindlichen Ein­ bruch der Steuereinnahmen und – was eben­ falls sehr schwerwiegend wäre – auch mit Arbeitsplatzverlusten rechnen. Heute stammen rund 30 % der Steuereinnahmen juris­

« UM EIN ATTRAKTIVER

UNTERNEHMENSSTANDORT ZU BLEIBEN, BRAUCHEN WIR NEUE LÖSUNGEN. 

»

Bisher ist noch nichts passiert, aber es besteht eine Unsicherheit. Ist diese bereits spürbar? Die gesamtschweizerische Rechtsun­ sicherheit bezüglich der künftigen Besteuerung verunsichert die international tätigen Unternehmen natürlich auch in unserem Kanton und den einzelnen Gemeinden spür­ bar. Ebenfalls wirkt sich die Unsicherheit auf Firmen aus, die Schaffhausen als neuen Standort in Erwägung ziehen. Sie alle wollen wissen, welche steuerlichen Regeln am Standort Schweiz künftig gelten werden. Besteht auch bei alteingesessenen Schaffhauser Firmen die Gefahr eines Wegzugs? Oder nur bei multinationalen angesiedelten Unternehmen? Ausschlaggebend sind die Unternehmensaktivitäten. Jede Firma, die einen hohen Ertrag erwirtschaftet, ist an einem steu-

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Interview mit Andreas Wurster

erlich attraktiven Standort interessiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Schaffhauser, ein Schweizer oder ein ausländisches Unternehmen handelt. Besonders wegzuggefährdet sind Unternehmen mit mobilen Erträgen. Und das können auch alteingesessene Firmen sein. Der Bund hat im Mai dieses Jahres einen Zwischenbericht veröffentlicht, der mögliche Stossrichtungen der USR III und weitere damit verbundene Massnahmen vorstellt. Was sind die nächsten Schritte? Die Kantone hoffen, dass der Bund diesen Prozess möglichst speditiv weiterverfolgt. Kantone, Gemeinden und Unternehmen brauchen bald klare Signale, wie das Schweizer Steuerumfeld in Zukunft aussehen wird. Dazu gehören auch neue gesetzliche ­ Grundlagen. Sobald diese im Rahmen des Steuerharmonisierungsgesetzes definiert sind, können die Kantone ihre eigenen Gesetze entsprechend anpassen. Daneben benötigen wir Antworten auf die Frage, wie die Gegenfinanzierung durch den Bund genau aussehen soll. Der Bund hat signalisiert, dass er sich an den finanziellen Folgen der USR III ­beteiligt; in welcher Form und in welcher Höhe ist aber noch völlig unklar. Zudem hängen die neuen Regelungen eng mit einer Anpassung des NFA zusammen. Auch diesbezüglich erhoffen wir uns mög­ lichst schnell klarere beziehungsweise verbindlichere Informationen, damit wir unsere erarbeiteten Szenarien für den Kanton Schaffhausen konkretisieren können. Auch wenn die Vorgaben des Bundes noch nicht klar definiert sind, hat man sich im Kanton Schaffhausen bereits Gedanken zu künftigen Ersatzmassnahmen gemacht. Was ist diesbezüglich bereits passiert? Der Kanton Schaffhausen hat sich dieser Problematik schon früh angenommen und kann deshalb nun vergleichsweise schnell reagieren. Sobald die Rahmenbedingungen des Bundes bekannt sind, will der Kanton Schaffhausen unter den ersten sein, die attraktive neue Lösungen anbieten können.

2011 hat die Regierung der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung den Auftrag erteilt, eine Arbeitsgruppe zu bilden um geeignete Massnahmen zu eruieren, mit denen der Kanton Schaffhausen seine Attraktivität erhalten kann. Nachdem der Bund nun seinen Zwischenbericht veröffentlicht hat, ist die künftige Stossrichtung bekannt. Aufgrund dessen und basierend auf den Ergebnissen der Arbeitsgruppe, hat die Regierung nun klar kundgetan, dass sie beabsichtigt, sogenannte Innovationsboxen einzuführen. Die Regierung hat dem Finanzdepartement den Auftrag erteilt, entsprechende Grundlagen zuhanden der Regierung zu erarbeiten.

« DIE SCHWEIZ FORDERT GLEICH LANGE SPIESSE WIE DIE EU. » Andreas Wurster, Leiter der kantonalen Steuerverwaltung Schaffhausen

Was muss man sich unter dem Begriff «Innovationsbox» vorstellen? Mit einer Innovationsbox – grundsätzlich vergleichbar mit Patentoder Lizenzboxen in anderen Ländern – werden Erträge aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Innovation steuerlich ­privilegiert. Wir setzen damit auf eine international bekannte Lösung. Verschiedene EU-Länder wenden derartige steuerliche Instrumente bereits heute an. Die Schweiz fordert gleich lange Spiesse; wir wollen die gleichen Mittel einsetzen können wie die EU. Profitieren von einer Innovationsbox nur multinationale Grosskonzerne oder auch kleinere Schaffhauser Betriebe? Grundsätzlich kann davon jede Unternehmung profitieren, unabhängig von ihrer Grösse und ihrem Herkunftsland. Genau darin liegt der Unterschied zur heutigen Lösung: Es soll nicht mehr nach Arten von Unternehmen oder bestimmten Erträgen unterschieden werden. Doch es kommt darauf an, wie die neue Lösung genau ausgestaltet sein wird. Je nach Anforderungen wird sie für einige Unternehmen interessanter sein als für andere.

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Interview mit Andreas Wurster

«UNSICHERHEITEN GEFÄHRDEN UNSERE STANDORTATTRAKTIVITÄT. » Andreas Wurster

Wird eine Innovationsbox in zehn Jahren noch international akzeptiert sein? Diese Sicherheit gibt es nicht. Doch wir müssen uns bewusst sein, dass die heutigen Besteuerungsformen grundsätzlich nur in der Schweiz angewendet werden. Deshalb stehen wir momentan auch derart unter internationalem Druck. Muss nur die Schweiz ihre ­attraktiven Modelle abschaffen, profitieren davon alle anderen Wett­ bewerber. Mit einer Innovationsbox, wie sie in gleicher oder vergleichbarer Form verschiedene Staaten auf europäischer Ebene kennen, sind wir weniger angreifbar. Denn würde diese Lösung abgeschafft, träfe das unsere härtesten Mitbewerber genauso wie uns. Aber zurzeit ist es Fakt, dass verschiedene Staaten diese Lösung anwenden, und deshalb gehen wir davon aus, dass unsere Pläne momentan auf relativ stabilem Fundament stehen. Ist das Steuerumfeld dynamischer geworden? Das ist deutlich zu spüren. Früher hatten wir lange Zyklen der Rechtssicherheit – sowohl national wie auch international. Diese sind wesentlich kürzer geworden. Und gerade im Zug der Finanzund Schuldenkrise haben auch die Veränderungen im Steuerbereich eine bislang ungekannte Geschwindigkeit angenommen. Aufgrund der zunehmenden Dynamik im Steuerumfeld sollte sich die Schweiz allenfalls überlegen, auf Bundesebene lediglich ein Rahmen­ gesetz zu erlassen, damit die Kantone schneller reagieren können. Denn Prozesse, die Änderungen des Bundes- oder des Steuerharmo­ nisierungsgesetzes bedingen, dauern relativ lang. Sie haben von einer möglichen Gegenfinanzierung durch den Bund gesprochen. Weshalb ist diese nötig? Die wegfallenden Lösungen sollen gemäss dem Zwischenbericht des Bundes teilweise auch durch eine Senkung der ordentlichen Gewinnsteuerbelastung in den Kantonen kompensiert werden. Die Folge wären Steuerausfälle in den Kantonen.

ausfälle auf sich nehmen müssten, um die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhalten, würde der Bund also Hauptprofiteur der direkten Steuern von juristischen Personen bleiben. Vor diesem Hintergrund ist es richtig, dass er sich an den finanziellen Einbussen der Kantone beteiligt. Der Bund ist sich bewusst, dass die drohenden Firmenwegzüge nicht alleine das Problem der Kantone sind. Im Gegenteil: Diese sind mindestens ein genauso grosses Problem für den Bund. Wann wird die Innovationsbox eingeführt? Da die Zeit drängt, hoffen wir auf einen so schnellen Prozess wie gesetzlich möglich. Wann Schaffhausen eine Innovationsbox einführen kann, hängt wesentlich davon ab, wie schnell der Prozess in Bern vor sich geht und wie der Rahmen abgesteckt wird. Der Zwischenbericht des Bundes spricht von fünf bis sieben Jahren. Dem Kanton Schaffhausen ist daran gelegen, möglichst zeitnah eine neue Lösung zu haben oder zumindest zu wissen, in welche Richtung die Gesetzgebung gehen wird. Wir wollen unseren Unternehmen – ob alteingesessen oder zugezogen, ob gross oder klein – auch in diesem Punkt baldmöglichst wieder Rechts- und Planungssicherheit geben. Unsicherheiten gefährden unsere Standortattrak­tivität. Deshalb ist Tempo für uns sehr wichtig. Eine konkrete Jahres­ zahl zu nennen, ist momentan aber nicht möglich. Unseres Erachtens brauchen wir aber bis in spätestens fünf Jahren eine Lösung. Besteht das Risiko, dass die heutigen Regelungen aufgehoben werden, bevor Ersatzlösungen vorhanden sind? Risiken bestehen immer. Aber wir gehen davon aus – und das ist das Bestreben aller Akteure – dass dies nicht der Fall sein wird. Wir rechnen vielmehr damit, dass es möglicherweise eine angemessene Übergangsfrist geben wird. So können wir gemeinsam mit den Schaffhauser Unternehmen gute Lösungen für die Zukunft erarbeiten. Besten Dank für das Gespräch.

Die Kantone und Gemeinden profitieren von Unternehmen, die dank neuer attraktiver Steuermodelle gehalten oder neu angesiedelt werden. Ist es da richtig, dass der Bund die Steuerausfälle kompensiert? Bei den heutigen besonderen Besteuerungsformen profitiert insbesondere der Bund. Denn dabei werden lediglich die Gemeindeund Kantonssteuern reduziert; die Bundessteuer ist demgegenüber vollumfänglich zu entrichten. Werden neue Lösungen geschaffen, mit denen Kantone künftig weniger einnehmen, wird der Bund jedoch nach wie vor sehr gut daran verdienen. Während die Kantone Steuer­

Andreas Wurster, Leiter der kantonalen Steuerverwaltung Schaffhausen

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Unsere Stärken - wodurch wir ßberzeugen! Unser Name steht fßr Leistung, Kompetenz und Zuverlässigkeit - und das seit 1850. Wir kennen Branchen, Märkte und Technologien. Wir pflegen Beziehungen und machen unsere Kunden zu Partnern. Dabei sind wir immer am Puls der Zeit und dieser häufiger sogar voraus. So entwickeln wir mit unserem Know-how Innovationen und entdecken LÜsungen fßr Aufgaben, die sich heute oder vielleicht erst morgen stellen. Zukunft gestalten, Verbindungen erhalten und Erwartungen ßbertreffen:

Wann dĂźrfen wir Ihre Produktion optimieren?

Das sind unsere Stärken.

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RSE-News

Projekt «go tec!»

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel Die Industrie- und Wirtschafts-Vereinigung Schaffhausen (IVS) hat dem zunehmenden Fachkräftemangel in technischen Berufen den Kampf angesagt. Das Projekt «go tec!» soll die Faszination für Technik bei Kindern und Jugendlichen fördern. Der Fachkräftemangel in technischen Berufsfeldern hat sich verschärft. Um diesen aktiv und nachhaltig zu bekämpfen, hat die IVS zusammen mit dem Erziehungs­ departement und der Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen die Initiative «go tec!» ins Leben gerufen. Diese soll das Thema Technik verschiedenen Zielgruppen näherbringen. Die Aktivitäten sind breit angelegt und wurden bereits honoriert. Am 21.  Juni 2013 durfte die Projektgruppe «go  tec!» den ersten Preis des prix.vision 2013 entgegennehmen. Diese grosse Ehrung zeugt von einer breiten politischen Unterstützung des Projektes und bestätigt den eingeschlagenen Weg.

Die prix.vision-Preisträger Hansruedi Stör, Patrick Schenk, Thomas Maag und Georg Reichmuth (v. l.) mit Regierungsrätin und Jurymitglied Rosmarie Widmer Gysel. Bild: Judith Klingenberg

Technikberufe mit Zukunft Mithilfe eines Massnahmenpakets sollen das Image der technischen Berufe in der Region verbessert und aktiv Projekte für Schulen und Lernende der zahlreichen Berufsbilder angeboten werden. Die Massnahmen reichen von der Internetplattform www.go-tec.ch über eine Wissenswerkstatt

für Kinder und Jugendliche bis hin zu gemeinsamen Firmenauftritten an Career Days von Fachhochschulen und Universitäten. Damit möchte die Projektgruppe einerseits die «Faszination Technik» bei Kindern und Jugendlichen wecken. Andererseits soll ­Jugendlichen in der Berufswahl, Hochschul­ absolventen sowie deren Eltern und Lehrpersonen die Vielfalt an Berufseinstiegsund Aufstiegsmöglichkeiten der «Karriere Technik» aufgezeigt werden.

Partner gesucht Bereits heute kann «go tec!» auf hochkarätige Partner wie BBC Group AG, Bosch Packaging Systems AG, IVF HARTMANN AG, MEDIPACK AG, Peter Meyer & Co. Schaffhausen, SIG, SSI SCHÄFER AG, Städtische Werke Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, Weidmüller Schweiz AG und ­Wibilea AG zählen, die sich für eine starke Zukunft des technischen Berufsfeldes einsetzen. Für eine breit abgestützte Umsetzung der geplanten Massnahmen ist das Projekt jedoch auf weitere schlagkräftige Partner aus Wirtschaft und Industrie angewiesen. Interessierte Unternehmen finden weitere Informationen auf www.go-tec.ch.

Faszination Technik Kinder und Jugendliche für Technik begeistern – Technische Wissenswerkstatt mit vielfältigem Kursangebot für Schulklassen, Kinder und Jugendliche – Technikwoche für Kantischüler mit Einblick in den Arbeitsalltag eines Techniklehrlings – Thematische Technikkoffer für Schul­klassen – Vergünstigter Eintritt ins Technorama für interessierte Schaffhauser Schulklassen – Neuigkeiten zu Events und Informations-­ veranstaltungen über «go tec! newsletter» und Webseite

Karriere Technik Vielfalt der technischen Berufe aufzeigen – Spannende Porträts von technischen Berufen und Unternehmen – Übersicht der Lehrstellen- und Praktikumsplätze sowie Jobs im technischen Berufsfeld (im Aufbau) – Bekanntmachung von Möglichkeiten rund um Teilzeitstudiumsangebote – Gemeinsamer Auftritt von Schaffhauser ­ Industriebetrieben an Career Days von Fachhochschulen und Universitäten

Erste Aktivitäten laufen «go tec!» ist neu Gönner von explore-it, einer Initiative der Pädagogischen Hochschule des Kantons Wallis und der Fachochschule Nordwestschweiz. «go tec!» unterstützt Schaffhauser Schulklassen finanziell bei der Beschaffung von explore-it Technikkoffern und ermöglicht dadurch 300 Schülern, mit dem explore-it-Material naturwissenschaftlichen und technischen Frage­ stel­ lungen auf den Grund zu gehen. Am 25. September findet dazu ein explore-itWeiter­­bildungskurs für Schaffhauser Lehrer

statt. In den kommenden Wochen wird «go tec!» bei Schülern und Lehrern weiter bekannt gemacht. Im Rahmen einer Sonderausstellung wird das Projekt zudem an der Schaffhauser Berufsmesse 2013 präsent sein. Des Weiteren ist für den Herbst ein erster «go tec! newsletter» geplant, der regelmässig und aktiv über Neuigkeiten aus dem Projekt sowie aus der faszinierenden Technikwelt berichtet. www.rse.sh.ch / www.go-tec.ch

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J

uwel am rhein

Herzlich Willkommen

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Wohnortmarketing

Informationsanlass für neue Arbeitnehmende

Willkommen in Schaffhausen! Grenzgänger und Pendler aus anderen Kantonen wissen oft nicht viel über ihren Arbeitsort Schaffhausen. Die IVS und die Wirtschaftsförderung organisieren deshalb spezifische Informationsveranstaltungen für neue Arbeitskräfte im Kanton. Davon profitieren die Mitarbeitenden, deren Arbeitgeber und schlussendlich die ganze Region.

Der Arbeitsmarkt des Kantons Schaffhausen reicht von Zürich bis Süddeutschland und vom Aargau bis nach St. Gallen. Viele Arbeitnehmende pendeln also nach Schaffhausen. Die Folge: Das Wissen über ihren Arbeitsort ist relativ klein, die Aufenthaltsdauer ausserhalb der Arbeitszeit kurz und die Wertschöpfung beim regionalen Gewerbe dementsprechend gering. Um dies zu ändern und neue Arbeitnehmende mit der Region Schaffhausen ver­ traut zu machen, organisieren die kantonale Wirtschaftsförde­rung und die IVS Indus­trieund Wirtschafts-Vereinigung Schaff­­hausen in regelmässigen Abständen Informationsveranstaltungen für neue Arbeitnehmende und Grenz­gänger.

Wer in Schaffhausen arbeitet, soll die Region möglichst gut kennen. Davon profitiert auch das lokale Gewerbe.

Alle profitieren «Wir möchten neue Mitarbeitende aus anderen Kantonen und Ländern mit der Arbeits- und Lebensregion Schaffhausen ­ bekanntmachen und ihnen so die Eingewöhnung im neuen Umfeld vereinfachen», fasst Stephan Schüle von der kantonalen Wirtschaftsförderung das Ziel der Veranstaltung zusammen. Davon profitieren auch die ansässigen Arbeitgeber, da sich die neuen Mitarbeiter am neuen Ort schneller heimisch fühlen und so die Fluktuation gesenkt werden kann. In der Regel machen regionale Arbeitgeber ihre neuen Mitarbeitenden auf diese Veranstaltung aufmerksam und übernehmen die anfallenden Kosten. Nach Absprache ist es auch möglich, für einzelne Firmen individuelle Veranstaltungen in Deutsch oder Englisch durchzuführen.

Die Veranstaltung in Kürze Zielgruppe Neue Beschäftigte in der Region Schaffhausen, aus anderen Kantonen oder aus dem Ausland Sprache Deutsch Datum Dienstag, 22. Oktober 2013, 17.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr Ort Haus der Wirtschaft, EG Herrenacker 15 8200 Schaffhausen Kosten CHF 50.– pro Person (wird dem Arbeitgeber verrechnet) Anmeldung Bis 7. Oktober 2013 unter www.ivs.ch/veranstaltungen

Unterstützung für Grenzgänger

Schaffhausen kennenlernen

Nebst der neuen Umgebung sind Grenzgänger, die in Deutschland leben und in Schaffhausen arbeiten, vor allem zu Beginn ihrer Tätigkeit in der Schweiz oft mit recht­ lichen und länderspezifischen Fragen konfrontiert, die sie selbst nicht beantworten können.

Parallel dazu findet für die übrigen Teilnehmenden eine thematische Stadtführung statt, an der sowohl Freizeitangebote wie auch wichtige Amtsstellen vorgestellt werden. Den Abschluss bildet ein Apéro, der die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Referenten und Teilnehmern bietet.

Speziell an diese Gruppe richtet sich der zweite Teil der Veranstaltung. Nach einer Einführung in die Wohn- und Arbeitsregion Schaffhausen folgt nämlich ein Vertiefungsteil mit Fachreferaten zu Themen wie Aufenthalt, Wohnen und Immobilien, Steuern und Versicherungen sowie Anmeldungen und Fristen.

Alle Teilnehmenden erhalten zudem ein Welcome-Package mit Informationen zu Kanton und Stadt Schaffhausen sowie diver­ sen Gutscheinen. Somit steht einer selbstständigen Entdeckungsreise durch Schaff­ hausen nichts mehr im Wege. www.einkleinesparadies.ch

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IPI-Message International Packaging Institute

IPI-Studiengang «Master of Engineering in Packaging Technology»

Wissensaustausch mit Nutzen für beide Seiten

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Im Rahmen eines zweijährigen internen Programms von Bosch Packaging s ­ tudieren ­derzeit zwei chinesische Bosch-Mitarbeiter am IPI in Schaffhausen. Xian Longfei ­berichtet über die Ziele des Programms und seine ersten Eindrücke von Schaffhausen. Herr Xian, Sie arbeiten seit März bei Bosch Packaging in Waiblingen und studieren im IPI in Schaffhausen. Wie ist es dazu gekommen? Das ist Teil eines internen Weiterbildungsprogramms von Bosch Packaging. Im Sommer 2012 wurden am Standort in Hangzhou Mitarbeitende gesucht, die sich im Rahmen eines Europa-Aufenthaltes persönlich​ weiter­bilden und gleichzeitig den europäischen Markt kennen­­lernen möchten. Aus allen Bewerbungen wurden ich und ein zweiter Arbeitskollege ausgewählt. Während zwei Jahren lebe und arbeite ich jetzt im deutschen Waiblingen und besuche am IPI in Schaffhausen den berufsbegleitenden Masterstudiengang in Verpackungstechnologie. Welches Ziel verfolgt dieses Programm? In den letzten Jahren ist Bosch Packaging in China stark gewachsen. Das Marktpotenzial im Bereich Verpackungen ist riesig; doch die Technologien sind meist veraltet. Während meines Aufenthaltes lerne ich die europäischen Maschinen genau kennen, sodass wir diese in Zukunft auch bei chinesischen Kunden gezielt einsetzen können. Davon werden auch die europäischen Standorte von Bosch Packaging enorm profitieren. Kennen Sie den Standort von Bosch Packaging in Beringen? Ja, im April haben wir Beringen mit dem IPI besucht. Es war sehr spannend zu sehen, wie die gleiche Firma in einem anderen Land aussieht und funktioniert. Zwischen den Standorten in Beringen und in Hangzhou bestehen enge Verbindungen, da der Fokus in Beringen auf Kartonverpackungen liegt, was nebst Pharma­ verpackungen auch ein Schwerpunkt von Bosch in Hangzhou ist. In Zukunft werden die beiden Bereiche in Hangzhou aufgesplittet, und Kartonverpackungen werden an einem neuen Standort in Chengdu produziert. Dies wird sicherlich zu engen Verbindungen zwischen Beringen und Chengdu führen. Wie muss man sich Ihr Leben hier vorstellen? In Waiblingen lebe ich in einem WG-Zimmer, das ich selber gefunden habe. Ich arbeite 50 % und besuche in

den anderen 50 % einen Deutsch-Intensivkurs. Während acht Wochen pro Jahr bin ich in Schaffhausen und absolviere hier mein Studium. Währenddessen wohne ich in einem Bed & Breakfast. Haben Sie während Ihrer Aufenthalte Zeit, ­Schaffhausen kennenzulernen? Nach dem Unterricht unternehmen mein Kollege und ich abends oft noch kleine Ausflüge oder erkunden die Altstadt. Natürlich waren wir schon am Rheinfall und auf dem Munot. Zu Beginn hat mich die geringe Grösse Schaffhausens etwas überrascht, doch mittlerweile mag ich es sehr. Im Vergleich zu Hangzhou mit fast neun Millionen Einwohnern ist es hier viel entspannter und ruhiger. Und doch gibt es sogar chinesische Restaurants! Morgen Abend organisiert das IPI einen Ausflug auf dem Rhein; darauf freue ich mich sehr. Denn in Hangzhou sind die Flüsse zu verschmutzt, als dass man darin schwimmen könnte. Im nächsten Sommer kommt mich hoffentlich mein kleiner Bruder besuchen. Ich würde ihm sehr gerne die Schweiz zeigen. Die schöne Natur und vor allem die Berge haben es mir angetan. Und natürlich besuchen wir dann auch Schaffhausen.

Xian Longfei, 25 Maschinenbauingenieur bei Bosch Packaging

« IM VERGLEICH

ZU CHINA IST ­SCHAFFHAUSEN SEHR ENTSPANNT UND RUHIG. 

»

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Die nächsten IPI-Termine 11. September 2013 Efficiency Improvements of Packaging Lines 12. September 2013 Electronics in Packaging 23. Oktober 2013 Successful Selling in the Packaging Industry 24. Oktober 2013 Communication across Cultures 6. – 8. November 2013 Pharma- & Cosmetic Packaging 26. – 27. November 2013 Verpackungsmaterialien für Verpackungs­ maschinenbauer 27. – 29. November 2013 Food Packaging 5. – 7. und 26. – 28. März 2014 Packaging Materials Der IPI-Newsletter informiert Sie laufend über die nächsten Seminare und V ­ eranstaltungen. Registration unter www.ipi.eu

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RhyTech-Message

Die nächsten Kaffee Kreativ

Spezialthemen der Materialtechnologie Die Themen Schadensanalyse und Korrosionsschutz stehen im Fokus der nächsten beiden Kaffee Kreativ, welche im September und November 2013 stattfinden. In den firmenübergreifenden interdisziplinären Kaffee Kreativ, die regelmässig im RhyTech stattfinden, werden aktuelle technologische Fragestellungen und Angebote beleuchtet und diskutiert. Ziel ist es, die teilnehmenden Firmen in technologie- und produktionsspezifischen Fragestellungen zu unterstützen und Kooperationen anzuregen. Dazu sind speziell jene Unternehmensvertreter eingeladen, die einen Beitrag leisten oder Nutzen daraus ziehen können.

Vorteile der Schadensanalyse Das Kaffee Kreativ vom 3. September dreht sich um «Schadensanalysen bei Havarie oder hohen Ausschussraten». Ein für viele Firmen relevantes Thema, denn Schäden wie der Funktionsverlust oder gar Ausfall eines Produktes oder Bauteils können praktisch überall auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fehler direkt bei der Inbetriebnahme oder erst während der Anwendung auftritt.

In jedem Fall ist eine rasche und vollständige Aufklärung der Ursachen von grosser Bedeutung. Die durch die Schadensanalyse entstehenden Zusatzkosten werden in der Regel durch die Verhinderung von Folgekosten aus Rückrufen, Garantieleistungen oder Imageverlust sowie durch stabilere Produktionsprozesse längstens wettgemacht. Teilnehmende diskutieren mit Experten die Einsatzgebiete der Schadensanalyse und informieren sich über Angebote zur Schadensanalyse in der Region.

Korrosion – Fluch oder Segen? Das Kaffee Kreativ vom 12. November beantwortet die Frage, wie Korrosion verhindert werden kann. Diese Frage hat einen wesentlichen wirtschaftlichen Aspekt, denn die durch Korrosion verursachten ökonomischen und ökologischen Kosten betragen rund 4 % des jährlichen BIP einer Industrienation. Werden Reputationsschäden oder langfristige Gesundheits- und Um-

Neuansiedlung: Sicoa AG Nach der MAG IAS nützt künftig auch die Sicoa AG das Technologieumfeld des RhyTech und hat am 1. Juli 2013 neue Geschäftsräume im Rhytech Areal bezogen. Harald Jenny, Mehrheitsinhaber und Ge­ schäftsführer der SICOA AG, ist überzeugt vom neuen Standort: «Im RhyTech profitieren wir von mehr Platz und einer guten Infrastruktur mit Werkstätten, Labors und Analysegeräten». Für Jenny, der von 2000 bis 2004 Standortleiter der Alcan in Neuhausen war und das RhyTech Areal daher bestens kennt, geht es mit dem Umzug gewissermassen «back to the roots». SICOA AG Strategy & Innovation wurde 2004 in Schaffhausen mit dem Ziel gegrün-

weltbeeinträchtigungen einberechnet, liegen die Gesamtkosten sogar noch deutlich höher. Doch die fachgerechte Beurteilung und anschliessende Wahl von Massnahmen zur Vorbeugung von Korrosion ist nicht immer einfach. Dies, da zum einen die Thematik stark interdisziplinär ist und zum anderen die Beurteilung von praktischen «Fällen» oft eine langjährige Erfahrung voraussetzt. Hinzu kommt, dass KMU oft keine eigenen Ressourcen zur Betreuung dieses wichtigen Themas zur Verfügung stehen. An diesem Kaffee Kreativ werden den Teilnehmern die Möglichkeiten der Korrosionsprüfung und des Korrosionsschutzes aufgezeigt sowie konkrete Anwendungsfelder diskutiert. Beide Veranstaltungen werden vom RhyTech und der Suisse Technology Partners AG gemeinsam organisiert. www.rhytech.ch/veranstaltungen

Die nächsten RhyTech-Events det, regionale Unternehmen in den Bereichen Projektmanagement, Businessmanagment auf Zeit und technische Entwicklung gezielt zu unterstützen. Das Unternehmen hat sich in den Bereichen Strategische Ausrichtung von Firmen und Innovationsführerschaft einen Namen gemacht. Weitere Kernkompetenz ist die Pro­ duktentwicklung, insbesondere in den Bereichen keramische Tapeten, Aluminiumverpackungen und Alu-Recyclingprodukte. www.rhytech.ch/firmenspiegel

3. September 2013, 10.00 Uhr

Kaffee Kreativ «Schadensanalyse bei Havarie oder hohen Ausschussraten» 12. November 2013, 10.00 Uhr

Kaffee Kreativ «Korrosion – Fluch oder Segen?» 25. November 2013, 17.00 Uhr

RhyTech Materials Event Weitere Informationen und Anmeldung: www.rhytech.ch/veranstaltungen

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Horizonterweiterung.

Contracting einschalten Risiken ausschalten

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und übernehmen sogar das Betriebsrisiko – ohne dass Sie etwas investieren müssen. Bei Heizungen heisst das: Sie geniessen die Wärme. Und wir kümmern uns um den Rest. Mehr Infos über unsere Contracting-Angebote unter www.etawatt.ch oder im ENERGIEPUNKT.KUNDENZENTRUM an der Vordergasse 38.

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ITS-Message

VERMITTELT TECHNOLOGIE.

45. ITS Techno-Apéro «Technologie- und Projektförderung für KMU»

Unternehmen berichten über ihre Erfahrungen

Technologie- und Projektförderung in der Praxis: Anlässlich des 45. ITS Techno-Apéros vom 28. Oktober 2013 berichten verschiedene KMU über ihre Erfahrungen bei der Projektförder­ung, welche vom ITS zusammen mit seinen strategischen Partnern angeboten wird. Regionalen KMU die Möglichkeiten zur Technologie- und Projektförderung näherzubringen – das ist das Ziel des 45. ITS Techno-Apéros. Anhand von Praxisbeispielen wird den Besuchern aufgezeigt, welche Unterstützung Unternehmen im Rahmen der Technologie- und Projektförderung erhalten können.

Erfahrungen aus erster Hand Das Schwergewicht der Veranstaltung liegt auf konkreten Beispielen von Tech­ nologie- und Projektförderung. Als Praxisreferenten kommen mehrere Vertreter von technologie- und produktionsorientierten Unternehmen zu Wort, welche bereits internationale Kontakte aufgebaut haben,

­ördergelder gesprochen erhielten und F erfolgreich Innovationsprojekte umsetzen konnten. Anhand konkreter Projektbeispiele stellen sie ihre eigenen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Förderinstitutionen und internationalen Partnern in interdisziplinären Kooperationsprojekten vor. Während des anschliessenden Networking-Apéros haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Firmenvertretern und Experten über ihre Erfahrungen mit Innovationsprojekten auszutauschen, um herauszufinden, wie im eigenen Unternehmen die Lancierung von Innovationsprojekten unterstützt werden könnte. www.its.sh.ch > Veranstaltungen

Rückschau 44. ITS Techno-Apéro

Verpackungen – was dahinter steckt Am 10. Juni hat in Neuhausen am Rheinfall der 44. ITS Techno-Apéro stattgefunden. Die rund 160 Teilnehmenden erfuhren, welche Anforderungen heute an eine Ver­ packung gestellt werden, wieviel High-Tech in alltäglichen Verpackungen steckt und

Verpackungen von Lebensmitteln müssen besonders hohe Anforderungen erfüllen.

weshalb eine Verpackung wesentlich zur Nachhaltigkeit eines Produktes beitragen kann. «Verpackungen sind unsichtbar», stellte ITS-Geschäftsführer Roger Roth bereits zu Beginn der Veranstaltung fest. Obwohl eine Verpackung heute unzählige Funktionen erfüllt und ein regelrechtes HighTech-Produkt ist, würden Konsumenten sie meist nur als lästigen Abfall betrachten. Die Besucher zeigten sich denn auch beeindruckt von den komplexen Technologien, die hinter Verpackungen stecken. Eine ausführliche Rückschau sowie die Referate von IPI-Geschäftsführer Stephan Schüle, Jan Switten von der Switten SARL sowie Roland Hischier von der Empa St. Gallen finden Sie unter:

ITS und kantonale Energiefachstelle

Neue Leistungs­ver­ einbarung unterzeichnet Das ITS arbeitet bereits seit Mitte 2010 mit der Energiefachstelle des Kantons Schaffhausen zusammen. Bisher lag der Schwer­punkt auf den Bereichen aktive Technologievermittlung und Projektlancierung und Clusterarbeiten. Ausserdem wurden themenspezifische Veranstaltungen für die Industrie mit insgesamt rund 400 Teilnehmern organisiert.

Steigendes Interesse an Energieeffizienz Im Rahmen einer ersten Leistungsvereinbarung wurden bereits erfolgreiche Techno­ logievermittlungen und vorbereitende Cluster­analysen durchgeführt. Dabei stellten das ITS und die Energiefachstelle ein steigendes Interesse an Energieeffizienzprogrammen im Herstellungsprozess fest. In Zukunft wird dieses Thema nun ebenfalls stärker bearbeitet. Ausserdem sollen die bestehenden Aktivitäten ausgebaut und transparent dargestellt werden.

Drei Schwerpunkte Im Fokus der neuen Leistungsvereinbarung liegt eine webbasierte Technologieplattform für nachhaltige Energieversorgung und Nutzung. Das ITS soll als regionale Anlaufstelle Firmen bei Projekten im Bereich «Energie- und Kosteneffizienz in der Produktion» unterstützen. Im Rahmen dieser Arbeiten wird eine Kooperation mit KEEST, dem Kompetenz-Zentrum Erneuerbare Energie-Systeme Thurgau aufgebaut. Ausserdem soll der Einsatz erneuerbarer Energie in der Wirtschaft gefördert werden. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung der Technologieplattform bereits auf Hochtouren. Erste Projekte zur Effizienzsteigerung sind schon Realität oder befinden sich in Vorbereitung.

www.its.sh.ch > Veranstaltungen > Archiv

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Restaurant Sommerlust lässt Ihre Träume kulinarisch wahr werden …

Ein Name, ein Versprechen, eine Sehnsucht, und dies direkt am Rheinufer. Sommerlust, das klingt nach Ruhe, nach Träumen, nach Genuss, dem Besonderen. Erwartungen werden geweckt. Die «Sommerlust» ist eine Hommage an die kulinarischen Freuden des Lebens, sie ist mit 13 Gault-Milliau-Punkten ausgezeichnet und strebt mit ihrer Küche nach dem Ziel, immer die besten und frischesten Produkte der Saison zu vereinen. Ein Blick auf den Garten und die Orangerie, und man wünscht sich, einfach nur für eine Weile zu sitzen, zwischen den vielen Blumen, Skulpturen und Schattenspielen die Seele kurz baumeln zu lassen. Ganz egal für welches Plätzchen Sie sich auch entscheiden, unser Team sorgt dafür, dass Sie sich rundum wohl fühlen. Lust auf Feiern? Gestalten Sie mit uns Ihr ganz persönliches Event ... Komplettarrangements ab Fr. 49.–, wir freuen uns auf Sie ... Ihre Familie Lehnen und das gesamte Team der «Sommerlust» Restaurant Sommerlust – Rheinhaldenstrasse 8 – 8200 Schaffhausen – Telefon 052 630 00 60

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Wirtschaftsimpulse Schaffhausen '13

Aus der Sicht des Hauptsponsors

Erfolgsmodell Schweiz für die Zukunft erhalten Die Schaffhauser Kantonalbank unterstützt als Hauptsponsor die Schaffhauser Wirtschaftsimpulse. Erfahren Sie von CEO Martin Vogel, was er über das Erfolgsmodell Schweiz denkt und wie er dessen Zukunft sieht. Herr Vogel, welche Schweizer Errungenschaften gilt es beizubehalten oder auszubauen, wo müssen wir bremsen? Unseren hohen Wohlstand verdanken wir der liberalen und wettbewerbsorientierten Wirtschaftsordnung. Die Eckpfeiler des Erfolgsmodells Schweiz sind freiheitliches Denken, Unternehmertum, Rechtssicherheit, selbstverantwortliche Bürger und ein Staat, der dort eingreift, wo es wirklich nötig ist. Diese Pfeiler gilt es wieder vermehrt zu stärken. Bremsen müssen wir beim Abbau der Eigenverantwortung; der Staat sollte nicht in sämtlichen Lebensbereichen die Verantwortung für uns übernehmen müssen. Heute achten wir zu viel auf schöne Worte und Äusserlichkeiten, aber weniger auf die Leistung. Länger­fristig wird uns das keinen Erfolg bringen. Engagement, Mut, Ideen und Entscheidungsfreude – diese Werte müssen wieder mehr Gewicht ­bekommen und belohnt werden! Wo sehen Sie die grössten Chancen und Gefahren für die künftige Entwicklung unseres Landes? Unser Erfolgsmodell ist durch zu viele Regulierungen bedroht. Neben dieser Tendenz zur «Überregulierung» sehe ich noch einen zweiten Punkt. Wir stehen an einer Wegscheide, an der wir uns überlegen müssen, worauf wir in Zukunft bauen wollen: auf Neid oder auf die Freude am Erfolg. Ich möchte gerne weiterhin in einer Schweiz leben, die erfolgreich ist. Bestehen können wir im harten Wettbewerb nur, wenn Leistung, gute Ideen und schnelle Entscheide honoriert werden. Mit Mittelmass und Gleichmacherei werden wir nicht gewinnen. Politik ist sehr wichtig. Die jetzt anstehenden Umwälzungen sehe ich als grosse Chance: Warum versuchen wir nicht, gemeinsam die nötigen Strukturveränderungen aktiv anzugehen und intelligente Kompromisse vor Einzelinteressen zu stellen? Mit der Wahl von mutigen und zukunftsorientierten Persönlichkeiten können wir die Richtung unseres Landes mitbeeinflussen. Sind die Banken Teil des Erfolgsmodells Schweiz? Sie waren einmal ein wichtiger Pfeiler des Erfolgsmodells. Dann haben aber verschiedene Institute und Manager den Freiraum zu stark zu ihren eigenen Gunsten

ausgelegt. Die ganze Bankenwelt bezahlt heute und wahrscheinlich noch einige Zeit für die Fehler und Un­ tugenden von Einzelnen. Wir Banken müssen uns nicht wundern, dass uns die Bevölkerung mit Argwohn ­begegnet. Zum Glück – und dafür stehe ich ein – hat unsere Bank in diesen Themen verhaltener agiert, und Grundwerte zählen bei uns noch. Der Kanton Schaffhausen bietet viel: eine hohe Lebens­­ qualität, gute Verkehrsanbindungen, einen a ­ ttraktiven Unternehmensstandort und so ­weiter. Wie führen wir das «Erfolgsmodell ­Schaffhausen» in die Zukunft? Mehr Stolz statt Zweifel – das dürfte der Anfang für ein selbstbewussteres Schaffhausen sein. Machen wir uns nicht kleiner als wir sind. Unsere überschaubare Grösse müssen wir nutzen, um direkter miteinander zu reden und schneller zu entscheiden. Wenn wir nicht schneller sind als die grösseren Kantone, dann nutzen wir den Vorteil des Kleinen nicht. Was tut die Schaffhauser Kantonalbank, um die Region Schaffhausen weiterzubringen? Unsere Bank gibt es seit 130 Jahren. Wir sind die einzige Bank in unserer Region, die von der Entscheidung bis zur Ausführung alles vor Ort produziert. Damit sind wir in der Lage, sehr schnell zu entscheiden, sind der Region verpflichtet und können viele interessante Stellen anbieten. Derzeit bilden wir 17 Lernende aus. Vielen KMU sind wir seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner. Und unsere Privatkunden profitieren mit Vergünstigungen von zahlreichen regionalen Veranstaltungsangeboten.

Martin Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Schaffhauser Kantonalbank

« ZU VIELE

REGULIERUNGEN BEDROHEN UNSER ERFOLGSMODELL.

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Die Schaffhauser Kantonalbank ist Hauptsponsor der Wirtschaftsimpulse. Weshalb engagieren Sie sich hier? Wir unterstützen gerne Anlässe, die Schaffhausen attraktiv machen. Mit einer aktuellen Themenwahl und guten Referenten ist es der Wirtschaftsförderung gelungen, diesen Anlass als Treffpunkt von Wirtschaft und Politik zu positionieren. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen in diesem Jahr! www.shkb.ch

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Wirtschaftsimpulse Schaffhausen

10 Jahre am Puls der Wirtschaft

Aktuell und mit dem Blick aufs Ganze Die grösste Wirtschaftsveranstaltung der Region feiert diesen September ihr 10-Jahres-Jubiläum. Die Wirtschaftsimpulse Schaffhausen stehen für ein Jahrzehnt ­ iskussionen um die Position der Schweiz in der Globalisierung, D der Rolle von Nationalstaaten, die neue Mobilität von Unternehmen und Arbeitskräften und die Schweizer Beziehungen in die EU oder nach Asien. Die Wirtschaftsimpulse stehen aber auch für spannende Referate und kontroverse Diskussionen von zahlreichen Spitzenpoli­ tikern und Wirtschaftsführern wie den Bundesräten Hans-Rudolf Merz, ­Micheline Calmy-Rey und Doris Leuthard oder den ehemaligen ­Bundesministern Hans Eichel, Joschka Fischer und Jürgen Trittin. Die zehnte Ausgabe der Wirtschaftsimpulse Schaffhausen ­ findet am Freitag, 6. September 2013 im Stadttheater Schaffhausen statt. Die Referenten Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Jean-Claude Biver, Heiner Flassbeck und Beat Kappeler suchen in diesem Jahr Antworten zum Thema: «Erfolgsmodell Schweiz am Ende?» www.wirtschaftimpulse.ch

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IVS News

Steuerpolitik

Es steht viel auf dem Spiel Zurzeit wird an zentralen Pfeilern der wirtschaftsfreundlichen Schweizer Rahmenbedingungen gerüttelt. Neben einer im internationalen Vergleich attraktiven Besteuerungsweise ist auch die Verlässlichkeit des Steuer­systems zentral. Zu beiden Themen hat die Unternehmenssteuerreform III bald – sehr bald – abschliessende Antworten zu liefern, damit die Wirtschaft weiss, welche Regeln gelten. Um mögliche Risiken zu minimieren, sind alle in der Schweiz tätigen Unternehmen an einem weiterhin möglichst stabilen politischen Umfeld vital interessiert. Dazu gehört nicht zuletzt die im Moment von verschiedenen Seiten kritisierte Steuerpolitik. Dabei wird oft vergessen, welchen enormen Beitrag einheimische sowie von ausländischen Investoren beherrschte Unternehmen zum allgemeinen Wohlstand in der Schweiz beitragen. Denn Arbeitgeber schaffen nicht nur dringend benötigte Arbeitsplätze. Unternehmen schütten ihre Einnahmen in erster Linie in Form von Löhnen sowie Investitionen und Sozialleistungen aus. Die Mitarbeitenden der regional und international tätigen Firmen sorgen dann durch ihre persönlichen Steuerleistungen, ihr Konsumverhalten und ihren weiteren Bedarf für einen florierenden Handel und Wandel. Uns allen sollte deshalb daran gelegen sein, auf steuerpolitische Experimente zu Lasten der bezüglich Steuerdomizil oft sehr flexiblen Unternehmen zu verzichten.

Standortattraktivität in Gefahr Der in der Vergangenheit vergleichsweise grosse Handlungsspielraum zugunsten der in der Schweiz tätigen Unternehmen gerät zurzeit aufgrund eines schwindenden Liberalismus, einer zunehmenden Regelungsdichte und eines stetig wachsenden Finanzbedarfs der öffentlichen Hand zunehmend unter Druck. Innerhalb kurzer Zeit droht unsere freiheitliche Wirtschaftsordnung durch staatliche Eingriffe in die Vertragsfreiheit zwischen Kapitalgebern und Mitarbeitenden sowie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer bisher nie gekannten Weise eingeschränkt zu werden. Damit wird die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes in einem erheblichen Ausmass vermindert, werden innovative Unternehmer verunsichert, und letztlich wird der Wohlstand unseres Landes in ernsthafter Weise gefährdet.

Rechtssicherheit ist gefragt Zur Sicherstellung einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung bedarf es weiterhin einer hohen Rechtssicherheit und einer politischen Stabilität. Das gilt nicht zuletzt auch im Bereich der Unternehmenssteuerreformen. Leider sind die bisher vom Bund skizzierten Vorstellungen zur Unternehmenssteuerreform III wenig geeignet, der wachsenden Verunsicherung der betroffenen Unternehmungen Einhalt zu gebieten. Damit gerät unter anderem auch die in den letzten Jahren im Kanton Schaffhausen sehr erfolgreiche Ansiedlungspolitik und kontinuierliche Bestandespflege der einheimischen Wirtschaftsförderung in Gefahr. Die Konkurrenz schläft nicht. Jeder Verlust an steuerlicher Attraktivität vermindert die Chancen zur Wahrung und Ausweitung des bisherigen Angebotes an Arbeitsplätzen. An dieser Tatsache führt kein Weg vorbei.

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VERLUST AN STEUERLICHER ATTRAKTIVITÄT SCHADET UNSERER WIRTSCHAFT. 

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Fachgruppe Steuern, IVS-Wirtschaftskommission

Positive Effekte auf Schaffhausen Die IVS fordert darum die politischen Parteien und die zuständigen Behörden auf, im Interesse unserer Volkswirtschaft möglichst rasch Klarheit über die Details der Stossrichtung und Zielsetzungen der Unternehmenssteuerreform III zu schaffen. Dabei ist es aus unserer Sicht absolut unabdingbar, dass wir unsere bisherigen Trümpfe auch im Vergleich zu den umliegenden Staaten behalten. Dank dem Zuzug neuer Unternehmen hat der Kanton Schaffhausen – entgegen anders lautender Aussagen – sowohl bezüglich Arbeitsplätze als auch bezüglich Steuereinnahmen an Substanz gewonnen. Durch die damit verbundene Stärkung unserer Wirt­ schaftskraft konnte eine ganze Reihe von Vorhaben aufgegleist und realisiert werden, welche der gesamten Bevölkerung zugutekommen. Dieser Weg soll auch in Zukunft mit Augenmass fortgesetzt werden. Fachgruppe Steuern, IVS-Wirtschaftskommission www.ivs.ch

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Firmen-News

PALMBERG (Schweiz) AG

Innovative Arbeitsplatz­ ideen aus Beringen PALMBERG produziert hochwertige Büroeinrichtungen und gehört zu den führenden Unternehmen der deutschen Büromöbel­ industrie. Der Schweizer Sitz befindet sich neu in Beringen.

Schaffhauser Berufsmesse Freitag, 13. und Samstag, 14.9.2013 An der Schaffhauser Berufsmesse präsentieren Aussteller aus der Region und aus der ganzen Schweiz über 95% aller Berufe, die im Kanton Schaffhausen ausgebildet werden. Sie ist wichtiger Bestandteil des Berufswahlprozesses von Jugendlichen. www.berufsmesse-sh.ch

Das Beringer Industriegebiet erhält Zuwachs. Am 9. September eröffnet die PALMBERG (Schweiz) AG hier ihren neuen Schweizer Sitz. Der Firmenstandort wird von Lenzburg in den Kanton Schaffhausen verlegt, um die Flächenkapazitäten und gleichzeitig die Serviceleistungen zu erweitern. Der Neubau mit einer Gesamtgrösse von 800 m2 wird neben einem Bürotrakt auch einen grossflächigen Showroom sowie Lagerkapazitäten bieten. «In den neuen modernen Räumen werden wir unsere Produkte noch erlebbarer präsentieren können.», freut sich Urs Kögl, Geschäftsführer der PALMBERG (Schweiz) AG.

Individuelle Lösungen Das deutsche Mutterunternehmen PALMBERG produziert hochwertige Büroeinrichtungen für den Heimmarkt Deutschland sowie die Schweiz, die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Von der Idee bis zur Realisierung – egal ob kleiner Büroraum, Grossraumbüro, Konferenzanlage oder Grossprojekt: Je nach Raumdimension und Funktionalität erarbeitet die PALMBERG (Schweiz) AG gemeinsam mit ihren Kunden individuelle Büro­ lösungen.

Schaffhauser Herbstmesse Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27.10.2013 Die Schaffhauser Herbstmesse vereint ­beinahe die gesamte Gewerbe- und KMU-Welt der Region. Entdecken Sie das ­Angebot der lokalen Unternehmen, testen Sie die präsentierten Produkte und knüpfen Sie Kontakte! www.sh-herbstmesse.ch

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Pier One: Neues Bistro am Rheinweg In kurzen Mittagspausen mussten sich die Mitarbeitenden der Unternehmen am Rheinweg bisher zwischen zwei Dingen entscheiden: Essen von der Tankstelle oder beim Italiener? Seit Juni dieses Jahres ist das Angebot vor Ort um eine Option reicher. Das «Pier One Bistro» bietet täglich frische Speisen, gesunde Snacks, Glacé und vieles mehr an.

Die Inneneinrichtung des Pier One wurde vom Schaffhauser Einrichtungsgeschäft Girasole geplant.

Ergänzung zum Business Center Geführt wird das Bistro von der Pinea Gastro GmbH, Tochter der Pinea AG. Diese vermietet in ihrem Business Center Büros auf Zeit und bietet zudem möblierte Wohnungen an. «Viele unserer Mieter im Business Center haben uns schon länger nach Verpflegungsmöglichkeiten am Rheinweg gefragt», erklärt Geschäftsführer Thomas Seubert. Denn die Mitarbeitenden hätten nicht immer genügend Zeit, um in die Innenstadt zu fahren. Als der Raum direkt unterhalb des Pinea Business Centers frei wurde, befragte Pinea die grösseren umliegenden Betriebe nach dem Bedürfnis für ein Bistro. Die Idee begeisterte, und so betrat die Pinea AG die Welt der Gastronomie. Betrieben wird das Bistro von der Geschäftsführerin Marcia Pesci, dem Küchenchef Beat Brunner sowie der Küchenmitarbeiterin Marites Kessibucher. Denn «unser

Team war zwar sehr begeistert von der Bistro-Idee, Gastronomieerfahrung brachte aber niemand von uns mit», erklärt Seubert.

Standort profitiert Im Bistro und im Garten finden heute an die 60 Personen Platz. Das moderne und offene Erscheinungsbild wird durch den direkten Blick auf den Rhein abgerundet. Mitarbeitende aus den umliegenden Unternehmen sind genauso willkommen wie Touristen, Fahrradfahrer und Spaziergänger. Ausserdem kann das Lokal auch für private Veranstaltungen gemietet werden. Thomas Seubert ist überzeugt, mit dem «Pier One» einen Mehrwert für alle Firmen am Rheinweg geschaffen zu haben, und sieht darin ein weiteres gutes Argument für Neuansiedlungen in der Nachbarschaft.

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Börsenbarometer

Rückgängige Ackerflächen als Herausforderung Das weltweite Bevölkerungswachstum bietet für Anleger einmalige Chancen. Laut einer Schätzung der vereinten Natio­ nen dürfte die Weltbevölkerung bis zur Mitte des laufenden Jahrhunderts auf mehr als neun Milliarden Menschen anwachsen. Da die zur Verfügung stehenden Anbauflächen pro Kopf künftig immer weiter abnehWeltbevölkerung (in Mia.)

Ackerland (pro Kopf in ha)

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2000

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2040

men, sind in der Agrarwirtschaft Innovatio­ nen und Effizienzsteigerungen erforder­­­­­­­lich. An der Notwendigkeit von immer leistungsfähigeren Landmaschinen oder ­effektiveren Düngemitteln können Anleger über Aktien von entsprechend positionierten Unternehmen partizipieren. Direkte Rohstoffanlagen sind aufgrund erhöhter Volatilität und der Problematik von Rollkos­ ten bei Terminkontrakten für den Anleger weniger geeignet.

Aktienfokus: Bucher Industries– BUCN

Aktienfokus: PotashCorp– POT

Die Gewinner Eine Partizipation an diesem Megatrend ist beispielsweise mit den Saatgut- und Düngermittelproduzenten PotashCorp und Syngenta sowie mit dem Landmaschinenhersteller Bucher Industries möglich. Diese auf die Landwirtschaft ausgerichteten Unternehmen profitieren von einer stetigen Nachfrage-Ausweitung infolge des Bevölkerungswachstums.

Aktienfokus: Syngenta – SYNN

0.15 2050

Bevölkerungsprognose der UNO Anbaufläche pro Kopf Quellen: Organisation der Vereinten Nationen (UNO), FAO, Notenstein Analyse

Tomas Moravek Leiter der Niederlassung Schaffhausen und Mitglied der Direktion, Notenstein Privatbank

Schaffhauser Unternehmen

Börsentitel/ Muttergesellschaft

Währung

Kurs 31.7.13

52 Wochen Hoch Tief

Performance seit 1.1.2013

KGV* 2013

DividendenRendite

ISIN

ABBN.S ABT.N ACN.N AGCO.N AMAT.O ASH.N BAS.XE BION.S CBT.N CFR.S COV.N CTXS.O CW.N DE.N DHR.N DSM.AS FARO.O FI-N.S GRPN.O HPQ.N JNJ.N KMT.N LIFE.S MRK.XE NOVN.S PM.S RIO.L SAPE.O TEL.N STP.N TYC.N UNA.AS VBSN.S WMT.N

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CHF USD USD USD USD USD EUR CHF USD CHF USD USD USD USD USD EUR USD CHF USD USD USD USD CHF EUR CHF CHF GBX USD USD USD USD EUR CHF USD

20.52 37.019 74.01 56.12 16.283 86.58 66.3 125.2 41.21 90.85 61.005 70.8 40.74 83.56 67.51 52.98 35.42 484 8.87 26.1 93.539 42.95 7.17 123.75 66.75 477 2963.5 13.72 50.64 1.43 34.76 30.13 104 77.92

22.1 38.77 84.225 57 16.78 91.11 76.39 129 44.16 93.1 68.83 82.61 41.529 95.601 69.02 54.91 45.88 494 9.43 26.71 93.97 44.03 8.49 127.5 73.75 518.5 3872.61 14.06 51.25 1.99 35.75 33.09 109 79.96

13 13.04 11.29 14.25 42.33 7.67 -6.82 47.57 3.57 27.24 5.65 7.89 24.09 -3.31 20.77 15.7 -0.73 31.52 82.51 83.16 33.44 7.38 -3.11 23.96 16.19 10.67 -15.61 29.92 37.15 -6.54 18.84 4.49 3.48 14.2

19.8 9.82 15.3625 10.63 0 160.33 12.48 0 18.32 37.27 15.8 42.4 20.68 10.28 19.23 31.55 29.03 20.01 0 0 22.6691 17.04 118.66 47.47 16.76 8.6 0 30.49 16.77 0 0 19.07 16.86 15.37

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Firmenportrait

Arbeitsbetrieb des Kantonalen Gefängnisses Schaffhausen

Arbeit hinter Gittern

Hinter den Gitterstäben und hohen Mauern des Schaffhauser Gefängnisses werden nicht nur Strafen verbüsst, sondern auch viele Aufträge für regionale Firmen ausgeführt. Im Kantonalen Gefängnis Schaffhausen werden sämtliche Haftstrafen vollzogen. Hier sitzen Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene, Diebe und Mörder. Doch die Insassen sitzen nicht nur in ihren Zellen: Von Montag bis Freitag von 7:15 Uhr bis 16:30 Uhr ist ein Teil der Inhaftierten am Arbeiten.

Arbeit gibt Struktur Der Arbeitsbetrieb ist Teil des gesetzlichen Auftrags, den das Strafgesetzbuch den Gefängnissen in der Schweiz erteilt und stellt einen wichtigen Bestandteil des Strafvollzuges dar. Er ermöglicht es den Inhaf­ tierten, sich an eine geregelte Tagesstruktur zu gewöhnen, res­pektive diese zu erhalten. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Reso­ zialisierung und Wiedereingliederung straffällig gewordener Personen geleistet. «Die Motivation zur Arbeit läuft aber über den Lohn», stellt der Leiter des Arbeits­ betriebes, Martin Metzger, fest. Pro Arbeits­ tag erhalten die Gefangenen 15 Franken Arbeitsentgelt. Werden allgemeine Regeln wie Pünktlichkeit oder ein sauberer Arbeitsplatz eingehalten, gibt es einen Fünfliber zusätzlich. Alle zwei Wochen können die

Ausserhalb der Hofgänge dient der Gefängnishof als Warenumschlagsplatz des Arbeitsbetriebs.

Inhaftierten einen Einkauf tätigen, sofern sie über das nötige Bargeld verfügen. So können sie sich mit dem verdienten Geld zusätzliche Lebensmittel oder Toilettenartikel besorgen.

Sehr flexibles Angebot Der Arbeitsbetrieb soll möglichst selbsttragend sein. Fallen Gewinne an, fliessen diese an den Kanton. Meist ist nach den Lohnzahlungen jedoch nicht viel übrig. Um diese Situation zu verbessern, ist Martin Metzger ständig auf der Suche nach neuen Aufträgen. «In unserer gefängniseigenen Werkstatt können wir nahezu jeden Auftrag ausführen», erklärt Metzger. «Sind spezielle Maschinen notwendig, werden diese in der Regel vom Auftraggeber gestellt.» Doch Metzger ist sich durchaus bewusst, dass seine Mitarbeiter nicht dem klassischen Arbeitnehmer entsprechen. «Mit gefährlichen Geräten wie Trennscheiben oder elektrischen Sägen können wir nicht arbeiten», ergänzt er. Martin Metzger spricht Klartext. Die Arbeit mit Gefangenen ist schwierig. Bei einem Ausländeranteil von rund 95% spricht der weitaus grösste Teil kaum Deutsch; die Einarbeitung geschieht über Vorzeigen und Nachmachen. «Wer seine Arbeit präzise erledigt, erhält auch schwierigere Aufgaben und mehr Verantwortung», erklärt Metzger. Diese Wertschätzung mache die Insassen stolz. Wie viele Mitarbeiter er morgen haben wird, weiss Metzger nie. Entlassungen und Zugänge, kurzfristig angesetzte Verhandlungen und persönliche Probleme bestimmen den Alltag. Was er nicht ändern kann, nutzt Metzger zu seinem Vorteil: «Da wir selbst nicht langfristig planen können, sind wir gegenüber unseren Auftraggebern sehr flexibel.»

Auf einen Blick

Der Arbeitsbetrieb im Kantonalen Gefängnis Schaffhausen Dienstleistungen (nicht abschliessend): – falten – einstecken – kleben – kuvertieren – sortieren – konfektionieren – verpacken – adressieren – montieren – recyceln Kontakt: Kantonales Gefängnis Schaffhausen Abteilung Arbeitsbetrieb Beckenstube 5, 8200 Schaffhausen arbeitsbetrieb.kgs@ktsh.ch Tel. +41 52 632 80 55 Leitung: Martin Metzger

Aufträge aus der Wirtschaft Viele Firmen aus der Region beauftragen das Schaffhauser Gefängnis mit den unterschiedlichsten Arbeiten. Regelmässige Auf­träge sind beispielsweise das Sortieren von alten Unterlagen für die Entsorgung oder das Falten und Abfüllen von Verpackungen. Aktuell bauen die Häftlinge unter anderem Gepäckträger für Fahrräder zusammen. Als nächstes werden dann die Schneepfähle für die Gemeinde Gächlingen neu gestrichen. Bei einer niedrigen Auslastung werden in der Werkstatt Grillanzünder produziert, die auch direkt beim Gefängnis bezogen werden können. Einfache Aufträge wie Etikettieren oder Kuvertieren können auch nachts oder am Wochenende in den einzelnen Zellen erledigt werden. «Die Inhaftierten freuen sich sehr über solche Zellenarbeiten, da ihnen dies einen Zusatzverdienst ermöglicht und sie beschäftigt», so Metzger. Auch für Firmen ist die Zellenarbeit sehr attraktiv: Was am Freitagabend abgegeben wurde, kann am Montagmorgen fertig abgeholt werden.

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Wirtschaftsförderung Newsletter 03_13