SHWirtschaft Newsletter 3_16

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F I R M E N N E W S

Der vor elf Jahren in Schaffhausen gegründete Fünfmannbetrieb Stratec Biomedical Switzerland AG hat sich zu einer erfolgreichen Firma mit rund 50 Mitarbeitenden entwickelt. Mit dem in den letzten Monaten eröffneten Neubau hat sich das Unternehmen deutlich zum Wirtschaftsstandort Schaffhausen bekannt. Von BIANCA GÄHWEILER

Die Stratec Biomedical AG ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit Hauptsitz im deutschen Birkenfeld. Stratec projektiert, entwickelt und produziert vollautomatische Analysesysteme für Partner aus der klinischen Diagnostik und der Biotechnologie. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte mit eigenen patentgeschützten Technologien. In Schaffhausen werden hochkomplexe Analysensysteme für klinisch-diagnostische Anwendungen produziert und vertrieben. Die ersten fünf Jahre geschah dies im Neuhauser Rundbuck unter dem Namen Robion AG, bevor das Unternehmen 2010 in eine eigene Liegenschaft in Beringen umzog und sich in Stratec Biomedical Switzerland AG umbenannte.

Mehr Platz im Lager Nur drei Jahre nach dem Bezug der eigenen Liegenschaft in Beringen wurde das bis dahin leerstehende dritte Stockwerk zusätzlich ausgebaut. 2014 wurde ausserdem die Tochterfirma Stratec Services AG gegründet, um das Service- und Logistikgeschäft auszubauen und dort einen weiteren Schwerpunkt zu setzen. Mittlerweile werden am Standort in Beringen fünf verschiedene Gerätelinien mit insgesamt zehn

«Für uns ist es wichtig, dass insbesondere technische Einrichtungen von lokalen Anbietern installiert werden.» Gerätevarianten gebaut. «Aufgrund des Wachstums der letzten Jahre wurde der Platz besonders im Lager knapp. Deswegen haben wir uns entschieden, einen Erweiterungsbau zu erstellen», erklärt Jürg Werner, Geschäftsführer der Stratec Biomedical Switzerland AG. Der Erweiterungsbau konnte diesen Sommer bezogen werden und umfasst knapp 4000 m2 Produktions- und Lagerfläche. «Damit haben wir die Gesamtfläche des Betriebs verdoppelt­­», so Werner. Von den insgesamt vier

Etagen sei momentan allerdings nur das Erdgeschoss belegt. Dort sei ein zusätzliches Lager entstanden, welches in Kombination mit einer zusätzlichen An-/Ablieferungsrampe sowie durch einen zweiten Warenlift die Logistikflüsse optimiert.

Aufträge für lokales Gewerbe Wie Jürg Werner weiter erzählt, wurden für die Bauarbeiten des Erweiterungsbaus insbesondere auch lokale Unternehmen berücksichtigt. Dies sei bei fast allen Neubauten der Stratec Gruppe der Fall, so auch beim Bau des ersten Stratec-Gebäudes in Beringen im Jahre 2010. «Für uns ist es wichtig, dass insbesondere technische Einrichtungen wie die gesamte Gebäudetechnik, Elektroverkabelungen, Heizung und Lüftung oder auch die IT von lokalen Anbietern installiert werden. Für den Fall, dass die Technik ausfällt oder Anpassungen vorgenommen werden müssen, haben wir die Fachleute schnell vor Ort.»

Weiteres Wachstum angestrebt Drei der vier Stockwerke des Erweiterungsbaus sind momentan noch nicht belegt. Dies kann sich aber schnell ändern. «Die noch leerstehenden Stockwerke sind eine wichtige strategische Reserve für das künftige Wachstum der Stratec Gruppe», erklärt Werner. Denn in Beringen könnten mit dem neu gewonnenen Platz in Zukunft weitere Gerätevarianten und Gerätelinien gebaut werden. Aus diesem Grund sei auch die erste Etage mit einer erhöhten maximalen Bodenbelastung gebaut worden. Diese Etage könne somit zukünftig entweder als weitere Lagerfläche oder aber auch als Produktionsfläche genutzt werden. Dies wiederum gibt der gesamten Stratec Gruppe genügend Flexibilität für weiteres Wachstum am Standort in Beringen. www.stratec.com

Der Geschäftsführer der Stratec Biomedical Switzerland AG, Jürg Werner, im Gespräch mit einem Mitarbeiter.

Wirtschaftsförderung

Stratec verdoppelt Betriebsfläche

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