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06 Schwerpunkt Umwelt Bodenverwertung: Erde zu Erde 19 Fragen an unsere Baukader des Monats Daniel Patt «Meine Mitgliedschaft bei Baukader Schweiz bringt mir ein gutes Netzwerk, Kollegen … und etwas Arbeit im Vorstand.» 20 Baustelle des Monats Alles dreht sich um den Beton Schwerpunkt: Umwelt

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FACH- UND VERBANDSZEITSCHRIFT

03 Editorial Was bringt uns Baukadern das Jahr 2018? Wo liegen unsere Herausforderungen?


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EINFACH EINMAL VORBEIKOMMEN An eine der Informationsveranstaltungen am: 28. Februar 2018 24. März 2018 24. April 2018 Weitere Informationen unter ausbildungen.campus-sursee.ch Infoveranstaltung: Kurs-Nr. 4520 HF BF Hochbau: Kurs-Nr. 4525 HF BF Verkehrswegbau: Kurs-Nr. 4541


Editorial

Was bringt uns Baukadern das Jahr 2018? Wo liegen unsere Herausforderungen? Werte Baukader Die Baukonjunktur im 2018 dürfte gemäss den verschiedenen Konjunkturforschern auf einem hohen Niveau etwas abflachen, mit regionalen Unterschieden. Doch alles in allem ist die Auftragslage weiterhin sehr gut, und die Arbeit für uns Baukader wird nicht weniger. BIM (Business Information Modeling) ist zurzeit in aller Munde. Die Digitalisierung generell verändert unser Leben und unsere Umwelt in einem noch nie gekannten Tempo. Diese schnellen Veränderungen lösen Angst aus. Das ist verständlich, denn in den Medien ist von grossen Arbeitsplatzverlusten und sogar vom Verschwinden ganzer Berufszweige die Rede. Veränderungen bieten aber auch Chancen für neue Tätigkeitsfelder, Berufe und Verdienstmöglichkeiten. Nehmen wir Baukader die Herausforderung an, gestalten die digitale Zukunft mit und bringen unsere baukaderspezifischen Anliegen ein. Der Zentralvorstand von Baukader Schweiz hat sich im zurückliegenden Jahr mit dem Thema BIM und Digitalisierung auseinandergesetzt. Wir haben dazu viele kontroverse Diskussionen geführt, mit dem Ergebnis, dass wir für das weitere Vorgehen zuerst einmal wissen sollten, was die Bedürfnisse und Ängste, aber auch Chancen und Herausforderungen sind, und wie dies unsere Basis sieht. Darum sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass wir uns von aussen unterstützen lassen und diese Befragungen und Gespräche mit unseren Kadern in professionelle Hände geben möchten. Das Gottlieb-Duttweiler-Institut GDI ist aus Sicht des Zentralvorstandes dafür der ideale Partner. Im Herbst letzten Jahres sind wir an die Sektionen von Baukader Schweiz gelangt, mit der Bitte um Unterstützung, damit wir diese Studie durchführen, daraus die richtigen Schlüsse ziehen und uns richtig positionieren und einbringen können. Weitere Herausforderungen bleiben auch dieses Jahr: Überarbeitung Baukadervertrag, Überarbeitung und Ausbau Verlagsprodukte, Parifonds und Mitgliederwerbung. Und nun noch ein paar Worte zu unserem Schwerpunkt: Unsere Umwelt verändert sich permanent. Alles ist im Fluss. Das trifft nicht nur auf die Natur, sondern auch für unsere, vom Menschen geschaffenen, Kulturen, Lebensräume und Arbeitsplätze zu. Helfen wir Baukader mit, dieser Umwelt Sorge zu tragen und sind offen für zukunftsgerichtete Veränderungen der Lebens- und Arbeitsräume. Wir Baukader setzen uns ein für eine erfolgreiche Zukunft. Ich wünsche euch eine anregende Lektüre und für das noch junge Jahr Erfolg, Glück und beste Gesundheit. Euer Zentralpräsident Pius Helg

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt 19

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Schwerp unkt Umwelt :

ER KAD BAU MONATS DES

20

E TELL BAUS ONATS DES M

Schwerpunkt 06 Bodenverwertung: Erde zu Erde

Events 09 Erfolgreiche Vorarbeiter ausgezeichnet 10 Zu viel Regulierung in der Baubranche

Produkte 11 Acosim AG: Reduziert auf's Maximum 12 Fixit AG: Reduziert auf's Maximum 13 ALBANESE®-Innovationen lassen die Bauprofis staunen

Bildung 15 Attraktive Kurse von Baukader Schweiz 17 Sprengen muss gelernt sein

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k c e s t h c e R Baukader des Monats 19 Fragen an unseren Baukader des Monats Daniel Patt

Baustelle des Monats 20 Alles dreht sich um den Beton

Verband 22 Infoflash 23 Rechtsecke 24 Sektion Luzern: Ein Schulungscenter einmal anders 26 Kalender 31 Rätsel

Jobs 27 Bau-Stellen


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Schwerpunkt

Text: Hansjakob Baumgartner

Bodenverwertung: Erde zu Erde Sauberes Bodenmaterial von Baustellen könnte zur Aufwertung von Kulturland genutzt werden. Dies ist sinnvoll, aber nicht ganz einfach: Das Auftragen eines Bodens bedarf einer sorgfältigen Planung und einer fachgerechten Ausführung. Bodenkunde ist eine sinnliche Angelegenheit. Andreas Chervet von der Fachstelle Bodenschutz im Berner Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) befühlt die Krümel der Probe, die er mit einem Drainagespaten aus der frisch gemähten Wiese gestochen hat, betrachtet sie eingehend, schnüffelt an ihr. Mit dem Befund ist er zufrieden: Der Boden ist locker und dicht durchwurzelt, der erdige Geruch verrät, dass Mikroorganismen aktiv sind. Ab etwa 25 Zentimeter Tiefe wird er zwar etwas klumpig, doch auch hier werde sich schon bald eine natürliche Struktur entwickeln, ist der Agronom überzeugt.

Einst war da ein Moor

Vor einigen Jahren waren die Bodenverhältnisse hier noch anders. «Weiher» lautet der Flurname der sanften Mulde auf dem Längenberg südlich von Bern. Ein Gewässer gab es an dieser Stelle zwar schon seit Generationen nicht mehr, wohl aber ein

Moor, das irgendwann im 19. oder 20. Jahrhundert trockengelegt wurde. In der Folge passierte, was immer passiert, wenn einem Moor das Wasser entzogen wird: Der Torf – das organische Material, das durch den unvollständigen Abbau abgestorbener pflanzlicher Substanz im dauernd nassen Boden entsteht – verlor seine Stütze und sackte zusammen. Zugleich gelangte Luft in die entwässerten Poren, sodass sich der Torf zu zersetzen begann. Bei diesem Prozess wurde eine grosse Menge des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. Am Schluss blieben nur noch kümmerliche Reste des Torfkörpers übrig. Die fruchtbare Bodenschicht war stellenweise bloss noch 5 bis 10 Zentimeter dick. Darunter lag wasserstauender Lehm. Mehr als schlechtes Gras gab das Land nicht mehr her. Der Landwirt Peter Blatter, der die fragliche Fläche bewirtschaftet, wandte sich

an die Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion im LANAT. Diese fördert Projekte zur Kulturlandverbesserung durch Bodenmaterial, das auf Baustellen anfällt. Ein Projekt zur Aufwertung der rund 2,5 Hektaren grossen Fläche im «Weiher» wurde erarbeitet, vom Kanton Bern bewilligt und finanziell unterstützt.

Von der Baustelle auf das Feld

Die Arbeiten sind seit 2013 im Gang. Sie erfolgen etappenweise: Zunächst wird die noch vorhandene Ackerkrume abgetragen und am Rand der Projektfläche zwischengelagert. Nach der Sanierung der Drainagen wird der nackte Lehm mit einer 40 bis 100 Zentimeter dicken Schicht Aushub (Bodenmaterial des C-Horizonts, siehe Kasten «Boden-ABC», Seite 26) überdeckt. Darüber liegen rund 80 Zentimeter Unterboden (B-Horizont) und zuoberst eine 30 Zentimeter mächtige Decke Oberboden (A-Horizont). Für Letztere wird zum Teil das vor Ort

Von der Baustelle auf das Feld.

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Schwerpunkt

kurz zuvor fachgerecht abgetragene Material verwendet, den Rest beschaffen sich die zwei am Projekt beteiligten Bauunternehmen aus diversen Baustellen der Region. Ist das Bodenmaterial aufgetragen, tritt der Landwirt in Aktion: Er sät eine Mischung aus Gras, Klee und Luzerne an. Mit ihren teils bärtigen, teils in die Tiefe vorstossenden Wurzeln sorgen die Pflanzen für gelockerten und strukturierten Boden. Während 3 bis 4 Jahren wird die Fläche nur als Wiese genutzt und bloss mit möglichst leichten Maschinen befahren. Dies gewährleistet, dass sich hier wieder fruchtbarer Ackerboden entwickelt, der seine vielfältigen Funktionen zu erfüllen vermag. Ende 2017 werden die letzten Terrainveränderungen vollbracht sein. Frühestens ab 2020 kann Peter Blatter das ganze Gelände wieder ackerbaulich bewirtschaften.

Bodenkundliche Baubegleitung

Dann wird auch Jürg Jaun das Kapitel «Weiher» abschliessen können. Als bodenkundlicher Baubegleiter (BBB) orchestriert er das Projekt vom Konzept bis zur Bauübergabe. Der Job erfordert nebst Fachwissen auch einiges an Erfahrung in Projektmanagement. Der BBB muss dafür sorgen, dass nur geeignetes Bodenmaterial verwendet sowie am passenden Ort und zur richtigen Zeit ausgebracht wird. Er mahnt zu Geduld, wenn nasse Witterung zu einem Unterbruch der Erdarbeiten zwingt. Er muss mit Interessenkonflikten umzugehen wissen: Die Bauunternehmen möchten aus Effizienzgründen möglichst viel Material abgeben, aus bodenkundlicher Sicht ist hingegen allein die Qualität massgebend. Auch fällt an den Baustellen nicht immer das Material an, das gerade gebraucht wird. Der BBB entscheidet, wo und wie es auf dem Terrain zwischengelagert werden kann. Ein Vorgehen nach einem starren Schema führt nicht zum Ziel. «Jeder Boden ist anders», sagt Jürg Jaun. 1/2 2018 Baukader

Im «Weiher» scheint das Werk gelungen zu sein. Peter Blatter zieht bereits jetzt eine positive Bilanz. «Ich würde es wieder so und mit denselben Leuten machen», sagt er. Er habe zu viele Aufschüttungen gesehen, die wegen unsorgfältiger Ausführung völlig missglückt seien.

Verwertungspflicht seit 2016

Gemäss einer 2009 publizierten Studie zur Wiederverwertung von abgetragenen Böden in der Landwirtschaft fallen auf Schweizer Baustellen jährlich 15 Millionen Kubikmeter Ober- und Unterboden an – genug, um eine Fläche von der Grösse des Silsersees einen Meter hoch zuzudecken. Seit Anfang 2016 schreibt die Eidgenössische Abfallverordnung (VVEA) vor, dass dieses Material in der Landwirtschaft verwendet werden muss, sofern es sich dazu eignet und frei ist von Schadstoffen und invasiven Arten. Mit ihm sollen Böden aufgewertet werden, die durch menschliche Eingriffe in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt oder – so der Fachbegriff – «anthropogen degradiert» wurden. Das betrifft zum Beispiel Böden auf rekultivierten Gruben oder Deponien, auf Installationsplätzen ehemaliger Baustellen oder über dem Trassee von Gasleitungen. Oft wurde die Rekultivierung nach dem Eingriff zu wenig sorgfältig durchgeführt. Entsprechend schlecht ist heute die Bodenqualität.

Fruchtfolgeflächen im Blickpunkt

Durch Auftragen von geeignetem Bodenmaterial lassen sich manche dieser degradierten Flächen wieder in fruchtbares Ackerland verwandeln. Im Fokus stehen dabei die Fruchtfolgeflächen (FFF). Das sind die Böden, die sich aufgrund ihrer Qualität und ihres Standortes am besten für die Produktion von Nahrungsmitteln eignen. Um die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung in Krisenzeiten zu sichern, hat der Bundesrat 1992 den Umfang der FFF festgelegt, die im ganzen Land verfügbar sein müssen. Es sind

438 560 Hektaren. Jeder Kanton muss ein bestimmtes Kontingent beisteuern. Dies fällt manchen Kantonen immer schwerer, denn der Siedlungsdruck macht auch vor Fruchtfolgeflächen nicht halt. Wird eine ausgewiesene FFF für Bauvorhaben genutzt und damit der Landwirtschaft entzogen, ist der Kanton verpflichtet, anderswo auf seinem Gebiet geeignetes Ackerland als FFF auszuscheiden. Unter Umständen hat er dabei die Möglichkeit, anthropogen degradierte Böden mit abgetragenem Bodenmaterial aus Baustellen zu FFF aufzuwerten und entsprechend auszuweisen. Einige Kantone sind derzeit daran, ihre aufwertungsfähigen Böden zu erfassen. Der Kanton Zürich hat zum Beispiel eine interaktive «Hinweiskarte für anthropogene Böden» im Internet publiziert. Darin sind alle Flächen verzeichnet, für die der kantonalen Fachstelle Bodenschutz Hinweise vorliegen, dass sie durch menschliche Eingriffe wesentlich verändert wurden. Ein Klick auf jede einzelne Fläche gibt Auskunft über die Art des Eingriffs. Da steht etwa «ehemalige Kiesgrube», «Auffüllung» oder «belasteter Ablagerungsstandort».

Treibhausgase aus Moorböden

Ein wichtiger Aspekt beim Umgang mit Torfböden ist auch der Klimaschutz. Bei der Zersetzung von Torf wird das Treibhausgas CO2 freigesetzt. Jens Leifeld, Boden- und Klimaforscher an der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope, schätzt aufgrund der Daten aus dem Treibhausgasinventar, dass aus entwässerten und landwirtschaftlich genutzten Torfböden der Schweiz jährlich 0,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent Treibhausgase entweichen, hauptsächlich CO2 sowie – zu einem geringen Teil – Lachgas (N2O). Das sind etwa 1,5 Prozent der 48 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, welche die Schweiz 2015 insgesamt emittierte.

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Schwerpunkt

2015 wurde an der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbart, Massnahmen zu treffen, um den Anstieg der globalen Temperatur auf weniger als 2 Grad im Vergleich zum Stand vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Soll dieses Ziel erreicht werden, steht theoretisch jedem Land ein Treibhausgasbudget zur Verfügung, das es nicht überziehen darf. Werden die hiesigen Torfböden weiterhin so genutzt wie heute, hat die Schweiz damit bereits 9 Prozent ihres Budgets aufgebraucht. Für Jens Leifeld ist dies ein Argument, die Nutzungsintensität auf den Torfböden stark zu senken. Laut einer Erhebung von Agroscope werden derzeit in der Schweiz 10 700 Hektaren Moorböden als Ackerland bewirtschaftet, weitere 6700 Hektaren als Grünland. Das sind 1,7 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Im BAFU-Projekt «Klimarelevanz von Moorböden» richtet nun ein Team um Sonja Paul von der Uni Basel das Augenmerk auf die Überschüttung organischer Böden. Ziel ist es, die Klimawirksamkeit dieser Meliorationsmassnahme erstmals beurteilen zu können.

Boden-ABC A

Oberboden

B

Unterboden

C

Untergrund

Natürliche Böden sind in sogenannte Horizonte geschichtet, die sich in einem Profil gut erkennen lassen: Der dunkle Oberboden (A-Horizont) ist dicht durchwurzelt und nährstoffreich. Hier entfalten die Bodenorganismen die höchste Aktivität, und es wird Humus gebildet. Der Unterboden (B-Horizont) weist einen geringeren Humusanteil auf, ist schwächer durchwurzelt, aber immer noch belebt, und spielt eine wichtige Rolle für den Wasser-, Luft- und Nährstoffhaushalt. Der Untergrund (C-Horizont) besteht aus un- oder vorverwittertem Muttergestein, dem Ausgangsmaterial der Bodenbildung.

Diese Reportage ist leicht gekürzt und wurde uns vom Bundesamt für Umwelt BAFU zur Verfügung gestellt. Der ungekürzte Beitrag erschien im Magazin «Umwelt/environnement» 4/2017 (www.bafu. admin.ch/magazin2017-4).

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Leitfaden DIN A5 mit 36 Seiten zur Produktenorm SN EN 206 Autoren: Markus Enz, Adrian Häfeli ! ! ! !

Neue Regelung der Nachbehandlung von Beton und Ausschalfristen Neue Nachbehandlungsklassen Änderung der Expositionsklassen Einbezug des Recyclingbetons

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Wir bauen auf Wissen!

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Events

Text: Petra Janett, CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau Diplomierte Bauvorarbeiter Hochbau, Tiefbau am CAMPUS SURSEE

Erfolgreiche Vorarbeiter ausgezeichnet 89 junge Berufsleute haben die Bauvorarbeiterschule im CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag, 12. Januar folgte der Höhepunkt. Die stolzen Bauvorarbeiter durften den Lohn für ihr grosses Engagement und ihre Motivation abholen: ihr Diplom. Hans Renggli, Schulleiter der Bauvorarbeiterschulen des Bildungszentrums Bau, begrüsste die Anwesenden zu den Festlichkeiten im CAMPUS SURSEE. In seiner Ansprach würdigte er viele grossartige Leistungen. Adrian Häfeli, Leiter Baukaderschulen des Bildungszentrums Bau bekräftigte die Diplomanden auch mal einen Fehler zu machen. «Wir lernen viel nachhaltiger von Fehlern als von leichtzugefallenen Erfolgen!», und wünschte den frischgebackenen Bauvorarbeitern alles Gute für die kommende spannende Zeit in ihrem Berufsalltag. Zu dritt durften Marco Gervasi, Roland Haas und Marcel Probst – alle Fachlehrer der Bauvorarbeiterschule – die Diplome an die erfolgreichen Absolventen verteilen.

Die besten Abschlüsse wurden speziell geehrt.

Hochbau Klasse A.

Glanzresultate wurden gewürdigt

Während der zehnwöchigen Ausbildung zur Berufsprüfung als diplomierter Bauvorarbeiter eigneten sich die 89 Absolventen dieses Fachwissen an und konnten das Diplom entgegennehmen. Alle anwesenden Absolventen mit den besten Abschlüssen wurden für die grossartige Leistung mit einer Schreibmappe, gesponsert von der Firma Créabeton und überreicht von Stefan Tresch und Reinhold Käslin, ausgezeichnet.

Hochbau Klasse C.

Es sind dies:

Note 5.4

Denis Zibung Heinz Gerber Iwan Schuler

(Hochbau) (Hochbau) (Tiefbau)

Thomas Barmettler René Walker

(Hochbau) (Hochbau)

Note 5.3 Note 5.2

Christian Stadelmann (Hochbau) Stefan Wernli (Hochbau) Matthias Bratschi (Hochbau) 1/2 2018 Baukader

Klasse Tiefbau.

Unter www.campus-sursee.ch können Sie die Listen mit allen Absolventennamen und eine Bildergalerie vom Abend einsehen.

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Events

Text und Foto: infra suisse

Zu viel Regulierung in der Baubranche Die Regulierungsdichte nimmt in der Schweiz weiter zu. Im Infrastrukturbau ist das Mass des Erträglichen schon heute überschritten. Dies meinte an der Infra-Tagung vom 24. Januar 2018 in Luzern nicht nur die Unternehmerseite, sondern auch die Vertreter öffentlicher Bauherren und Verwaltungen. Die Schweiz verfügt seit kurzem über Fonds für Bahn- und Strassen-Infrastrukturen. Das sind gute Voraussetzungen für den Infrastrukturbau. Sind somit alle Sorgen vom Tisch? Nein, sagte Toni Eder, Generalsekretär des UVEK, an der diesjährigen Infra-Tagung im KKL Luzern. «Das liegt unter anderem an den vielen Regeln, Gesetzen und Normen. Ohne hochspezialisiertes Wissen findet man sich im Regel-Dschungel nicht mehr zurecht», stellte er fest. Bei Verkehrsinfrastrukturprojekten prallen zudem verschiedenste Interessen und Bedürfnisse aufeinander. Werden diese nicht rechtzeitig berücksichtigt, koste das massiv mehr Geld und Zeit. Auch Pierre Broye verlangte, dass Regeln vereinfacht, koordiniert und harmonisiert werden. Broye ist Vorsitzender der KBOB, der Organisation der grössten öffentlichen Bauherren, und Direktor des Bundesamtes für Bauten und Logistik. Dichte und Vielfalt von Regelungen im Baubereich seien für Bauherren, Planer und Bauunternehmen ein Problem. «Es ist schwierig bis unmöglich, alle Gesetze, Verordnungen, Weisungen, Empfehlungen, Richtlinien, Normen und Standards im Baubereich angemessen zu berücksichtigen», sagte Broye.

Mehr politisches Engagement gefordert

Der Kampf der Parteien und Wirtschaftsverbände gegen Bürokratie und Überregulierung zeige kaum Wirkung, stellte der Geschäftsführer von Infra Suisse, Matthias Forster, fest. So stehe die Schweiz im internationalen Vergleich heute schlechter da als noch vor ein paar Jahren. Das gebe zu denken. «Wir brauchen darum in der Schweiz eine Regulierungsbremse», sagte Forster. Gute Regeln seien für die Bauwirtschaft wichtig, unterstrich Urs Hany. Der Präsident von Infra Suisse rief seine Berufskollegen an der Infra-Tagung daher auf, aktiv bei der Erarbeitung von Regeln mit-

zumachen. «Gehen Sie in die Politik! Dort braucht es Fachleute aus der Bauwirtschaft. Leute mit Sachverstand und einem Sinn fürs Machbare.»

Eine nachhaltige Vergabepraxis

Bei öffentlichen Aufträgen gewinnt in der Regel das Angebot mit dem tiefsten Preis. Bauunternehmen, die sich mit Innovation und Qualität profilieren wollen, drohen hingegen leer auszugehen. Das sei nicht im Sinne des Vergaberechts, betonte Bundesverwaltungsrichter Marc Steiner. «Es bekennt sich nämlich klar zum Qualitätswettbewerb.» Dass trotzdem oft allein der Preis ausschlaggebend ist, sei nicht eine Frage des Rechts, sondern der Vergabekultur. Im öffentlichen Sektor sei die Überzeugung weit verbreitet, so Steiner, dass die Vergabe an das billigste Angebot bei Vorgesetzten und Politikern am wenigsten Fragen aufwerfe. Einige Bauherren haben bereits erkannt, dass sich das kurzfristige, preisliche Optimum nicht rechnet und sich dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verschrieben. So auch Dominik Zaugg, Standortarchitekt der F. Hoffmann-La Roche AG und Vorstandsmitglied des Netzwerks Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS). Nachhaltigkeit sei heute mehr als eine Worthülse, sondern habe konkrete Folgen für Bauherren, Planende und

Bauunternehmen. «Nachhaltiges Bauen und ein einheitliches Verständnis davon, was nachhaltig ist, bringt allen Vorteile», zeigte sich Zaugg an der Infra-Tagung überzeugt. Das NNBS entwickelt aktuell einen Kriterienkatalog, der helfen soll, die Nachhaltigkeit von Infrastrukturbau-Projekten zu beurteilen.

1500 Jahre Erfahrung mit Regeln

Regeln können nicht jedes Detail lenken, sondern sollen Leitplanken geben. Davon ist Urban Federer, Abt des Klosters Einsiedeln, überzeugt. Und er zitierte dabei aus dem Regelwerk von Benedikt von Nursia, dem Gründer des Benediktinerordens. Regeln, die sich offenbar seit 1500 Jahren bewährt haben. Extreme Zielsetzungen verlangte Benedikt von den Mönchen nicht. «Er suchte in all seinen Vorgaben das richtige Mass, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren», so Federer.

Die Infra-Tagung Die Infra-Tagung ist das wichtigste Branchentreffen des Schweizer Infrastrukturbaus, wo sich jedes Jahr Politiker, Bauherren, Planer und Bauunternehmer über aktuelle infrastruktur- und verkehrspolitische Themen austauschen. Jeweils Anfang Februar findet in Lausanne die Infra-Tagung für die Westschweiz statt.

Die Referenten der Infra-Tagung mit Moderatorin Sunnie Groeneveld (vlnr. Matthias Forster, Toni Eder, Dr. Urban Federer, Urs Hany, Marc Steiner, Dominik Zaugg, Pierre Broye)

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Produkte

BAUKADER

CLUB 100 Text und Fotos: Acosim AG, Altendorf

Reduziert aufs Maximum Mit dem neuen Drainagesystem SWISSDRAIN® 8 12 17 27 mm hat ACOSIM AG den Nerv der Zeit getroffen. Diskussionen und Unklarheiten im Einsatz von Drainagematten in der Planung wie auf der Baustelle werden durch die überzeugende Einfachheit des Systems verhindert. ‹Vielseitig – Einfach – Sicher› lautet

der Slogan des neuen Produktes. Im Fokus der Entwicklung der Matte stand, die grösste Fehlerquelle, nämlich die Wahl der falschen Matte am falschen Ort, auszuschliessen. Genau wie bei den Mörtelprodukten von ACOSIM AG ist auch hier die Devise: Reduktion aufs Maximum.

Vielseitig: die SWISSDRAIN® 8 12 17 27 mm kann unter Beton-, Naturstein wie

auch Feinsteinzeug in der gebundenen wie ungebundenen Bauweise eingesetzt werden. Das hochstrapazierfähige doppelte Glasgewebe erlaubt den Einsatz im Balkon- und Terrassenbereich wie auch auf befahrbaren Flächen.

Einfach: SWISSDRAIN® 8 12 17 27 mm lässt dem Wasser seinen Lauf. Dank

formstabilen Noppen kann Feuchtigkeit in alle Richtungen ablaufen. Fehler in der Verlegung sind so praktisch ausgeschlossen.

Sicher: SWISSDRAIN® 8 12 17 27 mm

ist sehr formstabil und kann auch bei der Verlegung bei sachgerechter Verarbeitung nicht beschädigt werden. Die hohe Entwässerungsleistung ist dauerhaft gegeben. Auch verhindert die rückseitige Vlieskaschierung ein Einsinken der Noppen in Bitumenbahnen und ersetzt gleichzeitig eine Gleitschicht.

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.acosim.ch oder telefonisch unter 055 420 11 52. 1/2 2018 Baukader


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Produkte

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CLUB 100 Text: Martin Grether, Techkomm Fotos: zvg

Für perfekte Fügungen Die Architektur des neu erstellten «Valsana Hotel & Appartements» in Arosa nimmt Bezug auf die Natur. Drei an den Wald erinnernde Holzkuben stehen auf einem Sockelgeschoss, das mit seiner Natursteinvormauerung einer Felslandschaft gleicht. Für die Dauerhaftigkeit dieser Vormauerung sorgt ein farblich passender Natursteinmörtel der Fixit AG. Nach eingehender Prüfung von Um- und Ausbauvarianten für ihr Sporthotel Valsana entschied sich die Bauherrschaft für einen Neubau, der umfassendere Möglichkeiten zuliess. So entstanden auf einem weitläufigen Sockelgeschoss drei neue, von der Strasse zurückversetzte Gebäude mit Hotelzimmern, Appartements, einem Wellnessbereich und Ferienwohnungen. Im Sockelgeschoss finden sich mehrere Ladengeschäfte und eine grosse Parkgarage.

Wald und Fels

Den Wettbewerb gewannen die Architekten Mooser, Lauber, Stucky aus Zermatt mit einer Lösung aus Holz und Stein, die einen möglichst grossen Bezug zur Natur schafft. Die als Holzkuben ausgebildeten Gebäude erinnern an den nahen Wald, während das grosse Sockel- oder Untergeschoss den Eindruck einer Felslandschaft erweckt. Dazu sollten die einzelnen Gebäudeteile wie hingeworfene Findlinge wirken, weshalb die Wandscheiben sowie die Durch- und Laubengänge vor den künftigen Geschäftslokalen schiefe Winkel, unterschiedliche Höhen und verschiedene Fluchten aufweisen. Diese in Stahlbeton erstellten Tragstrukturen erhielten nachträglich eine Natursteinvormauerung, um den felsigen Eindruck zu erzeugen und die teilweise grossen Flächen optisch zu brechen.

Sorgfältige Steinwahl

Wird für Natursteinmauern ein Stein aus der Umgebung verwendet wird, fügen diese sich oft sehr gut ins Ortsbild ein und schaffen einen stimmigen Bezug zur Landschaft. Der heimische Bündner Schiefer eignet sich aufgrund seiner Brüchigkeit aber nicht für diese Zwecke. Daher wurde

schon bei früheren Natursteinmauern in Arosa auf etwas weiter weg gelegene Steinbrüche zurückgegriffen, wo sich farblich passende und robuste Steine abbauen lassen. Aus einem dieser Steinbrüche wählten die Architekten den San Bernardino Silber, einen Hellglimmergneis, der farblich dem Bündner Schiefer recht ähnlich ist.

Sicherer Zusammenhalt

Angesichts der immerhin rund 1500 Quadratmeter an Natursteinflächen erstellte die ausführende Arbeitsgemeinschaft zuerst Musterflächen mit Mörteln verschiedener Hersteller. Sie untersuchte dabei die Verarbeitbarkeit und farbliche Eignung und achtete auch auf deren Dauerhaftigkeit. Schliesslich entschied sie sich für den Fixit 583 Bundstein-/Natursteinmörtel, bei dem es sich um ein bewährtes Produkt handelt, sind doch zahlreiche Natursteinmauern und Vormauerungen entlang der Strasse von Chur nach Arosa mit ihm vermörtelt. Seine Frostsicherheit und Tausalzbeständigkeit hat der Mörtel damit über viele Jahre hinweg unter Beweis gestellt. Zum anderen überzeugte der Fixit 583 mit seiner leichten Verarbeitbarkeit sowie in farblicher Hinsicht, passt er doch sehr schön zum gewählten San Bernardino Silber. Die Vormauerung der Wandflächen erfolgte vollflächig mit einer zwei bis fünf Zentimeter dicken Mörtelschicht zwischen der auf die Betonwand aufgebrachten Aussenisolation oder Folie und dem Naturstein. Entstanden ist so eine edle Oberfläche, die mit ihrer natürlichen Kleinteiligkeit den Sockel des neuen Hotels perfekt in seine Umgebung einfügt und den gewünschten felsigen Charakter zeigt.

Die bewusst unregelmässig gestalteten Wandflächen des Sockelgeschosses mit ihrer Vormauerung aus Naturstein. Darüber sichtbar sind zwei der drei Holzkuben.

Die unterschiedlichen Grössen der Natursteine ergeben ein lebendiges Bild und schaffen so attraktive Wandflächen.

Bauherr: Tschuggen Hotel Group AG, Arosa

Planer/Architekt: mooser.lauber.

stucky architekten SIA AG, Zermatt Verarbeiter: ARGE Valsana c/o Brunold AG Bauunternehmung, Arosa Mörtel: Fixit AG, Holderbank Baukader Baukader1/2 12 2017 2018


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Produkte

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CLUB 100 Text und Foto: Albanese® Baumaterialien AG, Winterthur

ALBANESE®-Innovationen lassen die Bauprofis staunen Auch an der diesjährigen Swissbau wartete die ALBANESE® Baumaterialien AG mit Neuheiten und bahnbrechenden Weiterentwicklungen auf. Die Bautechnik-Pioniere aus Winterthur präsentierten in Basel neben den Innovationen auch ihre erfolgreiche Produktepalette. «Wir sind mit dem Messeverlauf mehr als zufrieden», so das Fazit von Pino Albanese. «Unser Stand war sehr gut besucht, und die Bauprofis waren von unseren Neuheiten begeistert. Wir konnten gute Geschäfte tätigen, sodass der Umsatz vor Ort sehr positiv ausfiel. Auch für die Nachbereitung der Messe konnten wir viele gute Kontakte knüpfen.» Im Mittelpunkt des Interesses standen natürlich die Neuheiten. Da ist zunächst einmal die Weiterentwicklung des Abschalungshalters Remo-Trio zu nennen. Er kann sowohl bei Betonwänden als auch bei Mauerwerk verwendet werden. Dabei bietet er die Möglichkeit, direkt auf ihm die Wandschalung für das nächste Stockwerk abzustellen. Für die neue Uni-Betonhülse und den V2A UNI-Betonanker sind ab sofort die Montageplatten und Verlängerungshülsen erhältlich, wodurch sich der Einsatzbereich enorm erweitert. Sie können nun auch bei eingelegter Isolation in der Schalung oder bei Metallschalungen ohne Magnetkonus verwendet werden. Der V2A UNI-Betonanker wird aufgrund seiner hohen Auszugskraft vor allem bei einhäuptigen Schalungen angewandt. Nicht zu vergessen ist der Anschlag- und Distanzhalter für Wandschalungen RISA V-20. Er ist der erste Anschlaghalter, der nur aus zwei Teilen besteht und sich automatisch der Dicke des Anschlusseisens anpasst und somit vom 6er bis zum 20er Eisen eingesetzt werden kann. Auch bei der BEGO®-Familie, einem Deckenrandabschalungssystem, das Ausschalarbeiten und Reinigungsarbeiten 1/2 2018 Baukader

Franco Albanese im Gespräch mit Kunden an der Swissbau 2018 in Basel.

überflüssig macht, präsentierte Albanese eine Innovation. Die BE-GO® Platten sind nun auch mit integrierten Verankerungshülsen, für beispielsweise Konsolen, erhältlich. Zudem ermöglicht ein neues System, die Schutzgeländer bereits vor der Erstellung der Deckenschalung direkt am Bego zu befestigen. Von den weiteren, ausgestellten Produkten sei hier noch das V-Max Board erwähnt. Mit ihm können Arbeitsfugen mit Eisendurchdringungen einfach und zeitsparend hergestellt werden. Für Bauwerke mit weisser Wanne ist das V-Max Board mit innenliegendem Fugenband oder für Injektionstechnik erhältlich. Und schliesslich war noch ein Bleistiftspitzer zu sehen, mit dem sämtliche baustellenüblichen Zimmermannsbleistifte, Steinhauerbleistifte und selbst die im Büro üblichen Bleistifte gespitzt werden kön-

nen. Der Bleistiftspitzer lässt sich bequem an den Gurt oder an eine Arbeitstasche anknipsen und ist dort jederzeit für den Einsatz bereit. Natürlich fanden auch die anderen ALBANESE®-Produkte ein reges Publikumsinteresse und trugen ihren Teil am guten Messe-Ergebnis bei. Für alle Produkte gilt, dass sie grosse Zeitersparnis mit sich bringen sowie die Sicherheit erhöhen und Kosten senken.

Weitere Informationen:

ALBANESE® Baumaterialien AG Maienriedweg 1a 8400 Winterthur Tel. 052 213 86 41 / Fax 052 213 73 59 www.albanese.ch info@albanese.ch


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DIE RUNDSCHALUNG

Werkzeuge und Gerüste für den Bau

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Baukader 1/2 2018

Dank einer neuen Zusammenarbeit bieteten wir in der Schweiz künftig den Verkauf, Vermietung und Service der Norton Clipper Gerätelinie an. Dabei liegt der Fokus bei den Steinfräsen, Trennschleifer, Fugen- und Fliesenschneider. Eine gezielte Auswahl an Neu- und Mietgeräten wird am Lager geführt. Um einen kompletten Service sicherzustellen, wurde bereits ein Ersatzteillager angelegt. Selbstverständlich können wir für das gesamte Sortiment der Marke Clipper bezüglich Beratung, Verkauf oder Reparaturen beigezogen werden.


Bildung

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Professionelle Dokumentation des Bauablaufs 18.04.2018 Olten 11.05.2018 Effretikon 1 Kurstag

Voraussetzungen für Anspruch auf Mehrvergütung und/oder Fristerstreckung, was sind Informationen, Anzeigen und Abmahnungen, Fallbeispiele. !

Sicherheit beim Grabenbau (Tiefbau) 27.02.2018 Maienfeld 06.03.2018 Effetikon 1 Kurstag Parifonds Bau leistungsberechtigt

Norm VSS/SN 640 886, Signalisationsverordnung SSV, Signalarten, Unfallverhütung, Praxisbeispiele. !

Baugrund/Bodenbeschaffenheit, Gesetzliche Grundlagen, Berechnung Erddruck, verschiedene Spriessysteme. !

Äs hebät scho!?? (Hochbau) 14.03.2018 Cham 1 Kurstag Parifonds Bau leistungsberechtigt

Sicherer Umgang mit baulichen Provisorien und Hilfskonstruktionen, Vertiefung des statischen Grundwissens.

Korrekte Signalisation von Baustellen 20.02.2018 Cham 26.02.2018 Bussigny (F) 08.03.2018 Olten 09.03.2018 Martigny (F) 12.04.2018 Gordola (I) 1 Kurstag Parifonds Bau leistungsberechtigt

Regie und AusmassRapportwesen auf Baustellen 19.02.2018 Burgdorf ausgebucht 16.03.2018 Olten 09.04.2018 Maienfeld 1 Kurstag Parifonds Bau leistungsberechtigt

Die Anwendung des Regietarifes sowie unabdingbare Ausmassregeln zu Bauaufnahmen im Hoch- und Tiefbau. Erstellung von Regierapporten und nachvollziehbaren Belegen. !

Fit für die Strasse

Richtiges Beladen der Fahrzeuge, korrekte Signalisation von Kleinbaustellen sowie Fahrtraining.

Kurse im Campus Sursee 4479 Informationsveranstaltung für die Ausbildung Bauleiter HFP

2591 Weiterbildung Hochbaupoliere

4520 Informationsveranstaltung Bauführerausbildung

2592 Weiterbildung Gleisbaupoliere

4539 Informationsveranstaltung Passerelle Höhere Fachschule Bauführung

5470 Der Baupolier als Ausbildner von Lernenden

16.04.2018, 07.06.2018

28.02.2018, 24.03.2018, 24.04.2018

05.06.2018, 13.09.2018

2590 Weiterbildung Strassenbaupoliere

12.-14.02.2018, 21.-23.02.2018, 28.02.-02.03.2018, 05.-07.03.2018

1/2 2018 Baukader

13.-15.02.2018, 06.-08.03.2018

!

Baumesstechnik, Einführung Builder Tachymeter 13.03.2018 Effretikon 16.03.2018 Gordola (I) 23.04.2018 Colombier (F) 1 Kurstag Parifonds Bau leistungsberechtigt

Vermessen heute, Einführung in die elektronische Vermessung, Praktische Übungen, Bauaufnahme und Bauabsteckung, Datentransfer und Aufbereitung.

!

Lehrgang Persönlichkeitsentwicklung und psychosoziales Führungsmanagement

auf Anfrage

Firmenkurse Bereiten Sie Ihr Bauteam für die kommende Saison vor.

Wir bieten unsere Weiterbildungskurse auch als Firmenkurse an. Sie können bei der Themenauswahl Schwerpunkte setzen und Ihren Bedürfnissen anpassen. Gerne unterbreiten wir Ihnen eine unverbindliche Offerte. ! ! ! ! ! ! ! !

Korrekte Signalisation von Baustellen Baumesstechnik Professionelle Dokumentation des Bauablaufs Regie und Ausmass – Rapportwesen auf Baustellen Äs hebät scho!?? Sicherheit beim Grabenbau Fit für die Strasse Werkvertrags- und Bauversicherungsrecht

12.-14.02.2018, 05.-07.03.2018

12.04.2018

Detailinformation und Anmeldung

CAMPUS SURSEE Tel. 041 926 26 26 www.campus-sursee.ch

Anmeldung und Auskünfte:

Baukader Schweiz, 4600 Olten 062/205 55 00, info@baukader.ch www.baukader.ch

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Berufsbildung

Berufsbildung

SCHALUNGSBAU

KUNDENMAURER-KURS 1

- Herstellung von Schalungen für Aussparungen, Wände, Decken, Unterzüge, Treppen, Pfeiler - Systemschalungen, Kleinschalungen - Bewehrungsarbeiten, Betonbau - Arbeitssicherheit Für Mitarbeiter Hoch– und Tiefbauunternehmungen

-

Voraussetzung:

Freude und Interesse am Schalungsbau Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Für ausgelernte Maurer und erfahrene Berufspraktiker

Dauer:

3 Wochen

Datum:

19.02.2018 - 09.03.2018

Grundkurs

Innenausbau und Nasszellenbereich Bad, Treppenhaus, Bodenüberzüge Sichtmauerwerk, Rohmauerwerk mit Aussparung Sanitär- und Elektroinstallationen Grund- und Deckputz, Plattenbeläge für Wand und Boden Kittfugen Natursteinbearbeitung Reparaturarbeiten

Voraussetzung: Dauer: Datum:

Berufspraxis, Selbständiges Arbeiten 3 Wochen 19.02.2018 - 09.03.2018

Kosten zu Lasten Arbeitgeber/Teilnehmer: Fr. 2’400.- + MWST für Mitglieder SBV Fr. 1’800.- + MWST AVV-Zuschlag für Nichtmitglieder SBV Zuzüglich Verpflegung und Unterkunft

Kosten zu Lasten Arbeitgeber/Teilnehmer: Fr. 2’700.- + MWST für Mitglieder SBV Fr. 2’025.- + MWST AVV-Zuschlag für Nichtmitglieder SBV Zuzüglich Verpflegung und Unterkunft

Entschädigung gemäss Leistungsreglement Parifonds Bau

Entschädigung gemäss Leistungsreglement Parifonds Bau

Anmeldung

Anmeldung

Name: Vorname: Geb. Datum: Beruf: Privatadresse: PLZ/Ort:

Name: Vorname: Geb. Datum: Beruf: Privatadresse: PLZ/Ort:

Firma: Strasse: Postfach: PLZ/Ort: Tel. Firma: E-Mail Firma:

Firma: Strasse: Postfach: PLZ/Ort: Tel. Firma: E-Mail Firma:

Unterschrift/ Stempel Firma:

Unterschrift/ Stempel Firma: Ja

Ja

Nein Bei Nichtbezug der reservierten Unterkunft wird ein Unkostenbeitrag von Fr. 150.- + MWST verrechnet.

Unterkunft/Verpflegung Zimmerbezug am Abend Vor Kursbeginn

Tel Fax

-

AUSBILDUNG IHR ERFOLG 041 922 27 77 041 922 27 00

Bei Nichtbezug der reservierten Unterkunft wird ein Unkostenbeitrag von Fr. 150.- + MWST verrechnet.

Zimmerbezug am Abend Vor Kursbeginn

www.mls.ch info@mls.ch

AUSBILDEN IST UNSERE ST ÄRKE MLS Maurerlehrhallen Sursee Postfach 319 6210 Sursee

Tel Fax

-

AUSBILDUNG IHR ERFOLG 041 922 27 77 041 922 27 00

www.mls.ch info@mls.ch

Baukader 1/2 2018

AUSBILDEN IST UNSERE ST ÄRKE

Unterkunft/Verpflegung

Die Mindestteilnehmerzahl pro Kurs beträgt 8 Personen. Die Zustellung der Aufgebote erfolgt ca. eine Woche vor Kursbeginn.

Die Mindestteilnehmerzahl pro Kurs beträgt 8 Personen. Die Zustellung der Aufgebote erfolgt ca. eine Woche vor Kursbeginn.

MLS Maurerlehrhallen Sursee Postfach 319 6210 Sursee

Nein

SBV Mitglied

SBV Mitglied


Bildung

Text und Foto: CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau

Sprengen muss gelernt sein Sprengladungen dürfen nur von Personen vorbereitet und gezündet werden, die einen entsprechenden Sprengausweis besitzen. Selbständig und in eigener Verantwortung Sprengarbeiten planen und ausführen, ist eine herausfordernde aber auch befriedigende Arbeit. Denn nach jeder Sprengung sieht man das konkrete Ergebnis – den Erfolg oder auch den Misserfolg. Umso wichtiger ist eine professionelle Ausbildung mit erfahrenen Ausbildnern und Experten aus der Bauwirtschaft und Industrie, die beruflich mit der Sprengtechnik eng verbunden sind und die Ausbildungen praxisbezogen gestalten. Themen im Unterricht sind die gesetzlichen Vorschriften, die Beförderung von Sprengmitteln, die Beschaffenheit des zu sprengenden Materials, mögliche Sprengstoffe, Zündmittel und Zündsysteme. Zudem werden Sprengtechniken, die Sprengwirkung auf die Umgebung und Sicherheitsaufgaben thematisiert und praktisch geprobt. Das Sprenggelände des CAM-PUS SURSEE in Zell (LU) ermöglicht neben der theoretischen Ausbildung auch das Üben und Anwenden der praktischen Elemente. Die Sprengstoffverordnung unterscheidet zwischen allgemeinen und besonderen Sprengarbeiten. Als allgemeine Sprengarbeiten gelten Sprengungen wie Graben-, Abtrags-, Einzelstein-, Holz- und Wurzelstocksprengungen. Als besondere Sprengarbeiten gelten Sprengungen wie Grossbohrloch-, Metall-, Lawinen-, Bauwerk-,und Unterwassersprengungen oder das Vernichten grösserer Mengen Sprengmittel. Die Ausbildner des CAMPUS SURSEE garantieren mit ihrer Persönlichkeit, ihrer grossen Sprengerfahrung und einem ausgeprägten Qualitäts- und Sicherheitsdenken für eine umfassende Ausbildung. 1/2 2018 Baukader

Unsere nächsten Ausbildungen starten im März: 3000 Grundlagen Sprengberechtigung A; 19. – 23.03.2018 3001 Grundlagen Sprengberechtigung B; 19. – 23.03.2018 3002 Grundlagen Sprengberechtigung C; 26. – 29.03.2018 Bei Fragen wenden Sie sich an Markus Henseler: markus.henseler@campus-sursee.ch, Telefon 041 926 22 39 oder finden Sie die passende Ausbildung auf unserer Webseite ausbildungen.campus-sursee.ch (Ausbildungsbereich: Sprengen)

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18 BAUKADER SCHWEIZ CADRES DE LA CONSTRUCTION SUISSE QUADRI DELL’ EDILIZIA SVIZZERA CADERS DA CONSTRUCZIUN SVIZRA

Jetzt Mitglied werden!

Höhere Fachprüfung eidgenössisch diplomierten Bauleiter Hochbau Zürich Eckdaten für die 36. HFP eidgenössisch diplomierte Bauleiter Hochbau Zürich

Mitglieder profitieren von ! ! !

Rechtsschutz Netzwerk Weiterbildungen

www.baukader.ch

Prüfungsdatum Zürich: Anmeldeschluss: Prüfungsort Zürich: Prüfungsgebühren:

08. – 11. Oktober 2018 26. Februar 2018 Baugewerbliche Berufsschule BBZ CHF 2'100.00

Für Auskünfte:

Geschäftsstelle HFP c/o SKO Marusca Klein Postfach 358 8042 Zürich Tel. 043 300 50 55 E-Mail m.klein@sko.ch www.hfp-bauleiter.ch

BAUKADER SCHWEIZ CADRES DE LA CONSTRUCTION SUISSE QUADRI DELL’ EDILIZIA SVIZZERA CADERS DA CONSTRUCZIUN SVIZRA Wir bauen auf Wissen Als Kaderorganisation für Vorarbeiter, Poliere und Bauführer bieten wir unter anderem berufliche Weiterbildung an. Dazu verlegen wir im eigenen Verlag praxisbezogene Inhalte; aktuell und didaktisch aufbereitet, im gewünschten Format. Seit über 50 Jahren führen wir das Standard-Werk «Taschenbuch für Bauführer und Poliere». Das 100‘000ste Exemplar wird voraussichtlich in 2019 verkauft werden. Wir sind ein Team von 10 Mitarbeitenden am Standort Olten. Wir verstehen uns als Dienstleister gegenüber unseren fast 5000 Mitgliedern und zahlreichen Kunden. Unsere Lehrmittel sind gefragt und werden täglich im Unterricht an führenden Baukaderschulen und auf Schweizer Baustellen eingesetzt. Im Rahmen der laufenden Wachstumsstrategie wollen wir unsere Marktposition im Verlagswesen weiter ausbauen. Daher suchen wir eine(n)

Projektleiter/Projektleiterin Lehrmittel 40% Ihre Aufgaben: Sie betreuen unser bestehendes Verlagsangebot und entwickeln dieses marktgerecht weiter. Dabei setzen Sie vermehrt auch auf digitale Angebote. Sie lassen sich auch durch das aktuelle Weiterbildungsangebot inspirieren und erkennen neue Bedürfnisse und Entwicklungen. Hier sind wir ebenfalls nah am Markt. Sie sind zuständig für Entwicklung, Produktion und Vertrieb/Werbung mit eigener Budgetverantwortung. Dabei haben Sie stets Erträge, Kosten, Termine und Qualität unter Kontrolle.

Das Angebot: Wir bieten Ihnen eine spannende Teilzeit-Tätigkeit. Sie treffen auf ein motiviertes Team und geniessen grosse Gestaltungsfreiheiten. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitpensen und Homeoffice sind für uns selbstverständlich. Ihre Kreativität und Tatendrang haben Platz, solange diese kosten- und qualitätsmässig unsere Anforderungen erfüllen.

Wenn Sie dieses ausbaufähige Teilzeitpensum reizt, sollten Sie unbedingt mehr in Erfahrung bringen. Gerne erwarten wir Ihr komplettes Bewerbungsdossier an rut.verdegaal@baukader.ch. Für Fragen kontaktieren Sie uns persönlich: Rut Verdegaal, Geschäftsführer, Rötzmattweg 87, 4600 Olten, 062 205 55 06.

Baukader 1/2 2018

Ihr Profil: Der Markt bestimmt das Angebot. Sie haben ihre Stärken in der Projektleitung und wissen, wie der Bildungsmarkt im Bau tickt. Sie lieben es, selbständig Projekte zu realisieren und auch kommerziell zum Erfolg zu bringen. Mit der Aufbereitung digitaler Angebote haben Sie erste Erfahrungen gemacht. Sie sind in der Baubranche bestens vernetzt. Die längerfristige Auflagenplanung und die inhaltliche Weiterentwicklung zusammen mit Autoren und Baukaderschulen reizen Sie. Die Romandie und das Tessin dürfen dabei nicht ausser Acht gelassen werden. Die Beherrschung einer zweiten Landessprache ist deshalb von Vorteil.


Baukader des Monats

Fragen: Flurina Schenk

Fragen an unseren Baukader des Monats Daniel Patt

DER BAUKANATS DES MO

«Meine Mitgliedschaft bei Baukader Schweiz bringt mir ein gutes Netzwerk, Kollegen … und etwas Arbeit im Vorstand.» Daniel Patt ist 1965 geboren. Nach seiner ersten Lehre als Tiefbauzeichner hat er Maurer gelernt. 1990 hat der an der Baukaderschule St. Gallen die Weiterbildung zum Polier abgeschlossen. Seit 2001 arbeitet Daniel bei der Gautschi AG St. Margrethen als Bauführer. Er ist seit 1990 Mitglied von Baukader Schweiz und der Sektion St. Gallen-Appenzell und dort seit rund 20 Jahren im Vorstand. Seine Hobbies sind Skifahren, Tauchen und vieles mehr.

Wann läutet bei dir der Wecker?

Ich brauche schon viele Jahre kein Wecker mehr, stehe aber immer zwischen 10 vor und 10 nach fünf auf.

Wie viel Zeit verbringst du täglich auf der Baustelle und/oder im Büro?

In der Regel zwischen 11 und 12 Stunden.

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit?

Mir gefällt es, die täglich wechselnden Herausforderungen zu bewältigen. Langweile kommt so sicher nie auf!

Auf welches Bauwerk, an dem du mitgearbeitet hast, bist du stolz?

Durchmesserlinie Ruckhalde, Kunstbauten und Tunnel für die Appenzellerbahnen AG in St. Gallen.

Würdest du dich gerne weiterbilden? Wenn ja, in welchem Bereich?

Um unser Job zu bewältigen, musst du fast täglich lernen und dich somit in fachlicher Hinsicht weiterbilden. Privat würde ich noch gerne einen Sprachkurs in Englisch oder Italienisch besuchen.

1/2 2018 Baukader

Der Schwerpunkt unserer nächsten Ausgabe ist «Lebensqualität». Was interessiert dich zu diesem Thema?

Lebensqualität ist sehr individuell. Zwischen viel Arbeit und/oder viel Freizeit kann alles hohe Lebensqualität bedeuten. Ich denke, dass die Zufriedenheit, mit dem was man tut und macht, zum grossen Teil zur eigenen Lebensqualität beiträgt.

Welches Gebäude dieser Welt beeindruckt dich?

Mich beeindruckt die Festung Hohensalzburg. Gebaut im 11. Jahrhundert thront sie wunderschön über der Stadt Salzburg. Ich habe Sie im vergangenen Dezember besucht.

Was ist dir neben deiner Arbeit wichtig?

Meine Familie, Freunde und schöne Ausflüge und Reisen.

Wo verbringst du deinen nächsten Urlaub?

Den nächst grösseren hoffentlich auf den Malediven.

Welche fünf Dinge kommen neben deinen Liebsten mit auf die Insel? Fotoapparat, Tauchausrüstung und sonst möglichst nur Shorts und Shirts.

Wen möchtest du bei einem gemeinsamen Nachtessen schon lange einmal ausfragen?

Andreas Kieling, der deutsche Tierfilmer und Abenteurer.

Was bringt dir deine Mitgliedschaft bei Baukader?

Ein gutes Netzwerk, Kollegen und auch etwas Arbeit im Vorstand.

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Baustelle des Monats

Text: Flurina Schenk Fotos: Jan Zürcher und Josef Bachmann

ELLE T S U A B ATS N O M S DE

Alles dreht sich um den Beton In Lüthärtigen, einem kleinen Weiler in der Gemeinde Menzingen im Kanton Zug hat Polier und Baukader-Mitglied Marcel Bachmann einen besonderen Kundenwunsch verwirklicht. Für einmal wurden zuerst Cheminée, Treppe und Küchenabdeckung gebaut, bevor die Wände und das Dach aufgerichtet wurden. Was denn da wohl entstehe würde, meinte ein Spaziergänger. Das sehe fast aus wie ein Krematorium... Aber die Bauprofis konnten den Passanten beruhigen: Ein Einfamilienhaus entstehe hier, aber eben kein alltägliches … Bereits seit 1776 ist das Bauerngut Lüthärtigen im Besitz der Familie Zürcher. Die beiden Bauernhäuser, die in typsicher Mischbauweise erbaut wurden, stehen unter Denkmalschutz. Der Neubau des Wohnhauses Zürcher war nur deshalb möglich, weil die Bauherrschaft das geschützte Bauernhaus mit dem Rückbau eines Anbaus in seinen Originalzustand zurückversetzte und renovierte. Für den Neubau wurde neben der Fläche und Volumetrie auch das Fassadenmaterial vorgegeben.

Die Schalung wird angeliefert.

Für Sohn Jan Zürcher, der vor kurzem sein Architekturstudium an der ETH in Zürich abgeschlossen hat, war dieses Projekt mit dem kleinen Spielraum Herausforderung und Chance zugleich. «Die Zusammenarbeit mit den Fachleuten vor Ort hat mich viel auf der praktischen Seite gelehrt», sagt er und schmunzelt. Eine schöne Erfahrung sei es gewesen, bei diesem Projekt so eng mit der Familie zusammenzuarbeiten. Seine Eltern bewohnen jetzt den Neubau. Das renovierte Bauernhaus wird sein ältester Bruder mit seiner Familie beziehen. Als ETH-Ingenieure haben er und seine Frau viel Wissen in dieses Projekt eingebracht. «Das grosse Vertrauen der ganzen Familie in mich hat mich aber teilweise auch belastet.» Umso wichtiger war es für Jan Zürcher, dass er bei seinem Götti Alphons Wiederkehr, selber Architekt, und seinen Studienfreunden immer wieder Rat holen konnte. Baukader 1/2 2018


Baustelle des Monats

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liefert.

Alles dreht sich um den Beton.

Sichtbeton ohne Arbeitsfugen und Bindlöcher

Mit am Tisch im Einfamilienhaus, welchen Jans Eltern Franziska und Albert Zürcher im November bezogen haben, sitzt Josef Bachmann, Inhaber der Firma Bachmann Bau und Baukader-Mitglied. Bei diesem Projekt war er zuständig für die aussergewöhnlichen Betonarbeiten. In drei Etappen wurde der gut sechs Meter hohe Kern aus Cheminée, Treppe und Küchenabdeckung ohne sichtbare Fugen betoniert. Und natürlich hat es genau am wichtigsten Tag wie aus Kübeln geschüttet! Für Josef Bachmann waren die Betonarbeiten aus verschiedenen Gründen eine Herausforderung, bei der er sein Können bewies. Zum einen wurde der Beton nach Wünschen der Bauherrschaft kohleschwarz eingefärbt, tatsächlich mit einem Anteil an Kohlenfarbstoff und zum anderen war für ihn von Anfang an klar, dass dieses Sichtbeton-Kunstwerk ohne sichtbaren Arbeitsfugen und Bindlöcher machbar sein muss - vor allem beim über 5m hohen Kamin keine leichte Aufgabe. Wenn Bachmann heute in dem hohen, offenen Raum vor dem Cheminée steht, spürt man seinen Stolz. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. 1/2 2018 Baukader

Architekt und Bauprofis: Jan Zürcher (oben links), Josef und Marcel Bachmann (vlnr.)

«Auch mein Sohn Marcel war massgeblich am Erfolg dieses schönen Projekts beteiligt», betont Bachmann. In nur einem Tag, Ende Juli 2017, wurde anschliessend der Holzelementbau von der Firma Zürcher Holzbau AG aus Finstersee ZG errichtet. Und auf meine Frage, wie das Haus denn beheizt werde, antwortet Bauherr Albert Zürcher, ein Heizungs-Freak, und wie sich bald herausstellt auch ein Pionier in Sachen Wärmepumpe. Schon vor 35 Jahren hat er im Bauernhaus eine Wärmepumpe, zu dieser Zeit noch mit Bachwasser gespiesen, eingebaut. «Damals sagten alle, die spinnen», erinnert sich Bauherrin Franziska Zürcher. Für die Heizung wird für die Wärmepumpe

das Wasser vom Überlauf der nahegelegenen Quelle genutzt. Dabei wird 4/5 der Energie aus dem Wasser gewonnen, 1/5 ist elektrische Energie. Für die Familie Zürcher war das A und O bei ihrem Bauprojekt, dass alle Handwerker aus der Umgebung waren. «Dass jeder jeden kennt, hat sicher viel geholfen», sagen sie und Franziska Zürcher doppelt nach: «Josef Bachmann hat mir die nötige Sicherheit gegeben, dass der dominante Betonkern so aussehen wird, wie wir uns das vorgestellt haben.» Und prompt überzeugt das Resultat durch die saubere Ausführung derart, dass auf jegliche Betonkosmetik verzichtet werden konnte.

Projekt Wohnhaus (Ersatzbau) Zürcher Architekt: Jan Zürcher, MSc ETH Arch Bauingenieur: Cornel Zürcher (Gruner Berchtold Eicher AG, Zug) Betonarbeiten: Bachmann Bau, Unterägeri Holzbau: Zürcher Holzbau AG, Finstersee Bauleitung: Edgar Schuler, Zürcher Holzbau AG, Finstersee


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Verband

Text: Barbara Schiesser

Infoflash 06/2017

ER D A K U BA ASH INFOFL

Hier die wichtigsten Informationen aus der ZV-Sitzung vom 01. Dezember 2017 und den Vertragsverhandlungen: Verbandsbeitrag und Zinssätze Sektionskonti 2018

Der Zentralvorstand hat in der Dezember-Sitzung die Verbandsbeiträge und die Zinssätze der Sektionskonti für das kommende Jahr festgelegt. Beide Sätze bleiben unverändert. Der Beitrag für die Rechtsberatung bleibt ebenfalls unverändert.

Verträge Lohnverhandlungen Baukadervertrag

Die Lohnverhandlungen für den Baukadervertrag fanden am 19. Dezember statt und wurden ohne Ergebnis abgeschlossen. Die Arbeitnehmervertreter hatten sich für eine Lohnforderung von 150 CHF und einer Anpassung der Mittagspauschale von 14 CHF auf 16 CHF ausgesprochen. Unia und Syna forderten zudem die Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit, das Recht auf drei Wochen Ferien am Stück während der Sommerzeit sowie die Anpassung der Mindestlöhne um 400 CHF. Sämtliche Forderungen wurden vom Baumeisterverband abgelehnt bis auf die Anpassung der Mittagspauschale. Dieses Anliegen nahm die Verhandlungsdelegation des Baumeisterverbandes entgegen, um es dem beschlussfassenden Gremium zum Entscheid vorzulegen. Mit einer Antwort darf bis spätestens Mai 2018 gerechnet werden.

Revision GAV Holzbau

Die Verhandlungsdelegationen von Unia, Syna, KV, Baukader Schweiz (Arbeitnehmerseite) und Holzbau Schweiz (Arbeitgeber)haben den GAV Holzbau komplett revidiert. Sämtliche Anpassungen traten auf den 01. Januar 2018 in Kraft. Für die Holzbaukader sind insbesondere folgende Anpassungen interessant: ! Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Art. 8h): In diesem Artikel wird festgehalten, dass die Arbeitgeber sich der Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bewusst sind und die Möglichkeit von Teilzeitpensen sowie unbezahltem Elternurlaub besprochen werden kann.

! Kaderlösung (Art. 12f): Ausserdem

wurde die Entschädigung für die Zeit für Vorbereitung und Kontrolle auf Stufe Polier auf 500 CHF pro Jahr angehoben (vormals 300 CHF) ! Kurzabsenzen (Art. 32b): neu gibt es bei eigener Hochzeit 2 Tage und bei der Geburt des eigenen Kindes (Vaterschaftsurlaub) 4 Tage. ! Mindestlöhne (Anhang 1 und 2): Die Mindestlöhne wurden um 1% angehoben Die neuen Gesamtarbeitsverträge Holzbau können bei uns auf der Geschäftsstelle bezogen werden.

Überarbeitung Baukadervertrag

Der Baukadervertrag wurde das letzte Mal im 2008 vollständig überarbeitet. Seit dieser Zeit wurden inhaltliche Anpassungen jeweils mit Zusatzvereinbarungen ergänzt. Das führt dazu, dass wir heute einen sehr unübersichtlichen Vertrag haben mit diversen Ergänzungen, was zu Unklarheiten bei der Auslegung führen kann. Deshalb haben die Sozialpartner beschlossen, den Vertrag redaktionell zu überarbeiten und alle Zusatzvereinbarungen in den Vertrag zu integrieren. Inhaltlich werden keine Anpassungen vorgenommen. Die Überarbeitung wird anfangs 2018 begonnen.

Informationssystem Allianz Bau (ISAB)

Die Sozialpartner im Bauhaupt- und Nebengewerbe haben das ISAB initiiert. Das neue Informationssystem Allianz Bau (ISAB) trägt dem branchenweiten Bedürfnis Rechnung, wonach Bauaufträge ausschliesslich an «korrekte» Unternehmen vergeben werden sollen. Die öffentlichen Vergabestellen, die privaten Auftraggeber wie auch die Mitbewerber sollen die Gewähr haben, dass die gesamtvertraglich geregelten Arbeitsbedingungen von den beauftragten Unternehmen eingehalten werden. Dazu wird eine Datenbank eingerichtet. Die Informationen, welche berechtigte Nutzer aus dem ISAB abrufen können, sind dabei

stets aktuell und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz. Das ISAB wird die Kontrollen der zuständigen Paritätischen Kommissionen auf den Baustellen und in den Betrieben nicht ersetzen, sondern ihre Arbeit effektiver und effizienter gestalten. Die angestrebte Lösung besteht aktuell aus drei Modulen: der eigentlichen Firmendatenbank mit allen relevanten Informationen wie Adress-, Unterstellungs- und Kontrollinformationen. Das zweite Modul erlaubt eine automatisierte Erstellung von GAV-Bescheinigungen. Das dritte Modul ermöglicht auf Verlangen des Arbeitgebers einen personifizierten Ausweis mit den auf der Datenbank gespeicherten Mitarbeiterdaten abzurufen. Die Gründung des Vereins fand Mitte Dezember statt. Die technische Umsetzung soll zeitnah begonnen werden.

Projekt Homepage

Der Zentralvorstand hat auf Empfehlung der Finanzkommission das Detailbudget 2018 verabschiedet. Ein grösseres Projekt, welches im 2018 realisiert wird, ist die Neugestaltung der Baukader Webseite. Das Projekt wurde noch im 2017 gestartet. An den Regionalkonferenzen im Frühling werden erste Entwürfe präsentiert. Die neue Webseite wird auch eine Lösung für die Sektions-Webseiten beinhalten.

Höhere Berufsbildung: neue Finanzierung

Die Finanzierung der höheren Berufsbildung wird ab 2018 vom Bund übernommen. Dieser beteiligt sich mit 50% der Kurskosten, die auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten bis maximal 9 500 CHF bei Berufsprüfungen (Poliere) und bis 10 500 CHF bei höheren Fachprüfungen (Baumeister). In Zukunft müssen die Kursteilnehmer selbst die Kurskosten beim Bund zurückfordern. Berechtigt sind alle, Kursteilnehmer, die an einer eidgenössischen Prüfung teilgenommen haben und die eine Rechnung des Kursanbieters auf ihren Namen vorweisen können, die sie selbst bezahlt haben. Ausserdem müssen sie zum Zeitpunkt des Erhalts der Prüfungsresultate den steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz haben. Die Vorarbeiterschulen gelten als Vorbereitungskurs für die eidgenössische Polierprüfung und sind dann beitragsberechtigt, wenn im Anschluss die Polierprüfung abgelegt wird. Baukader 1/2 2018


Verband

Text: Richard Calame, Rechtsanwalt Rechtsdienst Baukader Schweiz

Arbeiten bei Kälte: Brrr! Muss ich trotzdem arbeiten gehen? Wenn man vom Thema «Arbeit in der Kälte» spricht, denkt man automatisch an Temperaturen unter 0°C. Allerdings können bereits Temperaturen unter 15°C körperliche Folgen haben. Aber wie ist das Arbeiten in der Kälte geregelt?

Tatsächlich kann bei dieser Temperatur ein Gesundheitsrisiko durch Kälte eintreten und zu einem Leistungsverlust der Arbeiter führen. Eine Unterkühlung kann zu einer Gesundheitsgefährdung führen und das Unfallrisiko erhöhen (Einschränkung der motorischen Fähigkeiten, eingeschränkte Aufmerksamkeit usw.). Niedrige Temperaturen wirken sich vor allem an Kopf, Gesicht, Händen und Füssen der Arbeiter aus (verminderte Durchblutung und Einschränkung der Beweglichkeit, des Feingefühls und der Geschicklichkeit usw.). Im schlimmsten Fall kann es durch starke Abkühlung zu lokalen Erfrierungen und bei länger andauerndem Aufenthalt in extremer Kälte zu einer lebensbedrohlichen Unterkühlung kommen .

Rechtliche Aspekte

Für Arbeiten im Innenbereich schreibt das Bundesrecht Minimaltemperaturen vor. Für Arbeiter in Freien gibt es hingegen keine solchen Vorschriften. Es gibt keine unteren Werte, die die Arbeitgeber berücksichtigen müssen. Zusammenfassend heisst dies, dass es also keine gesetzlichen Vorschriften für Temperaturgrenzwerte auf Bundesebene gibt, die für Arbeiter in der Kälte und im Freien angewendet werden. Eine solche Regelung kann allerdings im kantonalen Recht, in Gesamtarbeitsverträgen oder in individuellen Arbeitsverträgen zu finden sein.

Pflichten des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, die Gefahren innerhalb seines Unternehmens zu identifizieren, um die Gesundheit und 1/2 2018 Baukader

Sicherheit seiner Arbeiter zu garantieren. Er muss geeignete Massnahmen ergreifen und dabei die anerkannten Grundregeln der Technik beachten. Diese allgemeine Verpflichtung führt zum Beispiel zu konkrete Massnahmen wie dem Schutz vor Kälte. Das kann mit technischen Massnahmen (Heizgeräte, thermische Isolierung des Fussbodens, Schutz vor Zugluft mit Wänden usw.), organisatorischen Massnahmen (Einhaltung von Mindestruhezeiten in warmer Umgebung usw.) und der Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Kälte und Unwetter bewirkt werden.

empfundene Temperatur (unter Berücksichtigung des Windes) unter -8° beträgt oder wenn minimal 1mm Regen oder 1cm Schnee pro Stunde fallen. Falls eine oder mehrere dieser Bedingungen erfüllt sind, muss der Arbeitgeber die Arbeit im Freien so gestalten, dass die Arbeiter mit einem Unterstand geschützt sind. Wenn dies nicht machbar ist, müssen die Arbeiten im Freien vorübergehend unterbrochen werden und der Arbeitgeber hat dann die förmliche Verpflichtung, die vorübergehende Aussetzung der Arbeiten anzuordnen. Für weitere Informationen über Kälte und Gesundheit, siehe Broschüre des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO «Arbeiten bei Kälte – Informationen für Arbeitgeber, Arbeitnehmende und kantonale Arbeitsinspektor/innen». 1

Vorgehensweise des Kantons Waadt

Der Kanton Waadt hat im Baugewerbe eigene praktische Lösungen für Arbeiten bei schwierigen Wetterbedingungen eingeführt. Dazu hat der Kanton einen Anhang zur kantonalen Zusatzvereinbarung für Betriebe des Bauhauptgewerbes (die die Vorschriften des Schweizerischen Landesmantelvertrags im Bauhauptgewerbe ergänzt) angenommen. Dieser Anhang enthält Vorschriften bei verschiedenen meteorologischen Kriterien und Grenzwerten, bei denen der Arbeitgeber Massnahmen treffen muss. Zu diesem Zweck liefert das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz zweimal pro Tag über das ganze Jahr ein Mitteilungsblatt namens «Prévision Construction-Vaud» welches den Arbeitgebern erlaubt, am Vorabend ihre Arbeiten im Freien zu planen. Gemäss diesem Anhang sind die Grenzbedingungen für Schlechtwetter erreicht, wenn die

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Verband

Text: Peter Zeder, Zeder Gruppe AG Fotos: zvg

Sektion Luzern: Ein Schulungscenter einmal anders Es wird der 7. September 2017 geschrieben. Treffpunkt Schulungscenter Z’20 in Hochdorf. Der Baukaderverband erscheint mit Interessierten Mitgliedern und bestaunt die grossen Hallen mit viel Technik und Systemen im Bereich Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz. «Hier wird Praxis noch live geschult!» Peter Zeder Inhaber der ZEDER Gruppe AG www.zeder.info

Die Kursangebote sind sehr vielfältig und interessant. ! Grundkurse für das gesamte Baugewerbe ! PSAgA Kurse (Arbeiten am Seil) ! Erste Hilfe ! Kettensäge ! Schalungstechnik Die Kurse sind Parifonds-zertifiziert. Eine Kursauschreibung gibt es nicht. Wir orientieren uns an den Wünschen der Kunden und finden gemeinsam den richtigen Termin. Wir stellen beste Technik und Innovationen vor. Der Kunde bringt auf Wunsch seine Technik ins Schulungscenter Z’20 mit. Die aufmerksamen Luzerner Baukader.

Damit werden die Mitarbeiter des Kunden auch auf ihre Systeme und Technik geschult. Die Mitglieder betreten 4 grosse Hallen auf über 2’500m2 Fläche. Hoppla ... ZEDER zeigt uns die erste Kunststoff-Wandschalung von PERI. Ein Apéro rundet den Rundgang ab. Danke für den Besuch.

Tipp für die Poliere und Bauführer in aktiver Funktion:

Wir stellen Dir die SASI-App demnächst live vor. 1. März 2018 Restaurant Ochsen Littau am Monatstreffen Baukaderverband Luzern

Wir freuen uns immer wieder für die Mitglieder des Baukaderverbandes Luzern eine interessante Begehung zu ermöglichen oder eine Information aus dem Hause ZEDER am Monatstreffen im Restaurant Ochsen Littau zu überbringen. ZEDER Gruppe AG Ziegeleihof 20, 6280 Hochdorf www.zeder.info

Komme zum Treffen am 1. März 2018!

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Die Schweizerische Arbeitssicherheits-Institut (SASI) AG will neue Standards im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz setzen. Sie entwickelt aus diesem Grund Technologien zur Sicherheit von Unternehmen und Mitarbeitenden mit Wirksamkeit direkt an der Basis. Schweiz. ArbeitssicherheitsInstitut (SASI) AG Ziegeleihof 20 6280 Hochdorf www.sasi.ch Baukader 1/2 2018


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Verband

Besuch Baukaderverband LU im Schulungscenter Z20 Hochdorf, 7. September 2017 Ein paar Eindrücke aus den Kursen und von der Technik.

PSAgA Kurs: Decke schalen.

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www.zeder.info www.sasi.ch www.mutatio.ch www.z-entwickler.info Doka-Schulzimmer.

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DAHINDEN SÄGEWERK AG Sägewerk, Holzhandlung & Holzleimbau CH-6016 Hellbühl T +41 (0)41 469 70 80 www.dahinden-holz.ch


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Verband

Kalender Veranstaltungen

Limmattal 10.3. 55. Generalversammlung, Rest. Ochsten, Dietikon

Bern

Ostschweiz

vom 15.02.18 – 31.03.2018 Bern 24.2. Generalversammlung, Rest. Sternen, Bümpliz Seeland 15.3. Generalversammlung Solothurn 2.3. 69. Generalversammlung, Rest. Zur Post, Riedholz Thun 17.2. 64. Generalversammlung, Rest. Tempel, Allmendingen 16.3. 2. Monatsversammlung Wanderpreis, Rest. Bellevue, Steffisburg Oberwallis 17.2. Generalversammlung Interlaken-Oberhasli 24.2. Generalversammlung 3.3. Sektionsmeisterschaft, Skirennen + Fondueplausch, Axalp

Zentralschweiz/Tessin Zug 24.2. Skitag Schwyz und Umgebung 22.2. Monatshöck, Rest. Hirschen, Schwyz 8.3. 60. Generalversammlung Uri 22.3. Spiel- und Sporttag Unterwalden 24.2. 53. Generalversammlung, Hotel Winkelried, Stansstad 8.3. Campus Sursee, Besichtigung Hallenbad

Nordwestschweiz Basel Bauführer und Poliere 3.3. Generalversammlung, Hotel Basel Fricktal-Brugg-Baden 16.3. Monatsversammlung Laufental-Thierstein 23.3. Generalversammlung Liestal und Umgebung 16.2. Generalversammlung, Rest. Kaserne, Liestal 23.3. Jet Aviation, Flughafen Basel Aarau-Freiamt 7.3. American Bowling Zofingen und Umgebung 17.3. Generalversammlung

Zürich/Schaffhausen Zürich 15.2. Veteranenhock im, Rest. Burgwies 3.3. 113. Generalversammlung, Pfarreizentrum St. Katharina, Zürich-Affoltern Winterthur 23.2. Bowlingabend, BeSeCo, Winterthur-Hegi Zürichsee 17.3. Generalversammlung Zürcher Oberland 2.3. Generalversammlung, Rest. Bahnhof, Bauma Schaffhausen 24.3. Baumaschinenmesse Bern, gemeinsam mit Sektion Winterthur

St. Gallen-Appenzell 2.3. Generalversammlung, Rest. Rechberg, Herisau / AR Weinfelden 3.3. Generalversammlung Chur 16.3. Generalversammlung, Rest. Brauerei, Chur Toggenburg 9.3. Generalversammlung Wil 17.2. Generalversammlung Frauenfeld 17.2. Generalversammlung

Gratulationen Wir gratulieren zum 101. Geburtstag Hans Meister, 6010 Kriens, 24.01.1917 / Luzern zum 94. Geburtstag Josef Bucher, 3365 Seeberg, 18.01.1924 / Bern zum 91. Geburtstag Oskar Pfister, 8046 Zürich, 10.01.1927 / Zürich Zum 90. Geburtstag Ernst Gut, 8712 Stäfa, 19.01.1928 / Zürichsee zum 87. Geburtstag Hans Schaffer, 3414 Oberburg,13.02.1931 / Emmental-Oberaargau zum 86. Geburtstag Alfred Gallmann, 8041 Zürich, 06.01.1932 / Zürich Walter Faber, 8620 Wetzikon, 17.01.1932 / Zürich Hermann Lustenberger, 6280 Urswil, 19.01.1932 / Luzern Lorenz Bissig, 6461 Isenthal, 24.01.1932 / Uri Alfred Marrer, 6005 Luzern, 06.02.1932 / Luzern Georges Zahner, 8952 Schlieren, 06.02.1932 / Zürich Leo Bühler, 8049 Zürich, 10.02.1932 / Zürich Alois Beretta, 8730 Uznach, 12.02.1932 / Toggenburg zum 85. Geburtstag Jakob Kurer, 9305 Berg, 22.01.1933 / Rheintal zum 84. Geburtstag Fritz Gehrig, 3015 Bern, 07.01.1934 / Bern zum 83. Geburtstag Fritz Bähler, 4553 Subingen, 21.01.1935 / Solothurn Ernst Gander, 6534 San Vittore, 30.01.1935 / Unterwalden Mathäus Frutiger, 3852 Ringgenberg, 03.02.1935 / InterlakenOberhasli Siegfried Käppeli, 6280 Hochdorf, 04.02.1935 / Luzern Albert Sidler, 6403 Küssnacht, 17.02.1935 / Luzern

zum 82. Geburtstag Hans Mürner, 3600 Thun, 20.01.1936 / Thun u. Umgebung zum 81. Geburtstag Kaspar Blättler, 6005 Luzern, 27.01.1937 / Luzern Josef Gasser, 6078 Lungern, 09.02.1937 / Unterwalden Menk Zobrist, 3800 Unterseen, 12.02.1937 / Interlaken-Oberhasli Rudolf Steiner, 3034 Murzelen, 22.02.1937 / Bern zum 80. Geburtstag Hans Schnellmann, 8855 Wangen, 31.01.1938 / Zürich Walter Schärer, 4803 Vordemwald, 06.02.1938 / Zofingen u. Umgebung zum 79. Geburtstag Alfred Krebs, 3184 Wünnewil, 19.01.1939 / Deutschfreiburg Walter Stehli, 8580 Amriswil, 27.01.1939 / Frauenfeld Peter Eberhart, 3015 Bern, 18.02.1939 / Bern zum 78. Geburtstag Hansueli Thurnheer, 4410 Liestal, 10.01.1940 / Liestal u. Umgebung Albrecht Stucki, 3617 Fahrni b. Thun, 13.01.1940 / Thun u. Umgebung Max Hänni, 9642 Ebnat-Kappel, 18.01.1940 / Toggenburg Heinz Brunner, 8400 Winterthur, 02.02.1940 / Winterthur zum 77. Geburtstag Josef Aebischer, 1712 Tafers, 07.02.1941 / Deutschfreiburg Josef Küchler, 6055 Alpnach Dorf, 14.02.1941 / Unterwalden Fernando Jacaruso, 6048 Horw, 18.02.1941 / Luzern Peter Hochuli, 8957 Spreitenbach, 19.02.1941 / Limmattal zum 76. Geburtstag Niklaus Hungerbühler, 9230 Flawil, 14.01.1942 / St. Gallen-Appenzell Paul Müller, 6330 Cham, 16.01.1942 / Zug Paul Schafer, 3182 Ueberstorf, 26.01.1942 / Deutschfreiburg Pierino Zanier, 4410 Liestal, 12.02.1942 / Liestal und Umgebung Martin Kopp, 8053 Zürich, 27.02.1942 / Zürich zum 75. Geburtstag Viktor Schadegg, 9203 Niederwil SG, 10.01.1943 / Wil Roman Rüesch, 8575 Bürglen TG, 15.02.1943 / Weinfelden zum 70. Geburtstag Willi Bähler, 3414 Oberburg, 13.01.1948 / Emmental-Oberaargau Urs Schaad,4710 Balsthal, 01.02.1948 / Solothurn Rolf Eichenberger, 5610 Wohlen AG, 16.02.1948 / Aarau-Freiamt Fritz Mosimann, 3550 Langnau i. E., 16.02.1948 / Emmental-Oberaargau

Jubiläen

Januar /Februar 2018 40 Jahre Mitgliedschaft Engiadina René Meier, 7550 Scuol Oberwallis Mario Borter, 3943 Eischoll Wil Albert Brägger, 9602 Bazenheid Peter Götsch, 9535 Wilen b. Wil Winterthur Siegfried Keller, 8405 Wintethur Zürich Martin Wopmann, 8405 Winterthur Zürcher Oberland Andreas Schatt, 8123 Ebmatingen

50 Jahre Mitgliedschaft Deutschfreiburg Kurt Stauffer, 3203 Mühleberg Glarnerland Wendelin Gächter, 9463 Oberriet SG Luzern Franz Lampart, 6110 Wolhusen Weinfelden Martin Signer, 9050 Appenzell Zürich Anton Heim, 8052 Zürich

60 Jahre Mitgliedschaft Emmental - Oberaargau Werner Tschanz, 3436 Zollbrück

Mutationen Eintritte Herzlich willkommen! Basel Bauführer u. Poliere Kevin Berger, 4133 Pratteln Bern Daniel Berger, 3054 Schüpfen Genève et environs Adans Fernandez Garcia, 1852 Roche Limmattal Idriz Cekaj, 4900 Langenthal Seeland Simon Jenni, 3020 Bern Ticino Cesare Grassi, 6534 S. Vittore Loris Pinoli, 6955 Cagiallo Weinfelden Kevin Kollbrunner, 8505 Pfyn Simon Spirjak, 8596 Scherzingen Zug René Baumgartner, 6312 Steinhausen Einzelmitglieder Stefan Gruber, 3925 Grächen Daryl Michellod, 1906 Charrat Karim Sahraoui, 1860 Aigle Robin Studer, 6460 Altdorf Club 100 Polierschule der Zentralschweiz, 6210 Sursee

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Verband

Übertritte per 1.1.2018 von Einzelmitglied nach Chur Pius Caduff, 7014 Trin von Einzelmitglied nach Emmental-Oberaargau Adrian Lehmann, 4950 Huttwil von Emmental-Oberaargau nach Seeland Daniel Walther, 2576 Lüscherz von Engiadina nach Zürich David Torri, 8125 Zollikerberg von Jungkader zu Einzelmitglied Thomas Barmettler, 6370 Stans von Jungkader zu Einzelmitglied Michael Müller, 6221 Rickenbach LU von Jungkader nach Thun u. Umgebung Andrej Burn, 3715 Adelboden von Jungkader nach AarauFreiamt John Siegrist, 5705 Hallwil

von Jungkader nach St GallenAppenzell Marco Länzlinger, 9035 Grub AR von Novatrava nach Jungkader Cédric Wolf, 8262 Ramsen von Novatrava nach Frauenfeld Sascha Felix, 8500 Frauenfeld von Zofingen u. Umgebung nach Aarau-Freiamt Jan Heeb, 5742 Kölliken

Todesfälle Bern 15.01.2018 Kurt Erich Stucki, 3015 Bern (*19.04.1944) Emmental - Oberaargau 08.12.2017 Christian Scheidegger, 3656 Tschingel ob Gunten (*05.02.1955) Frauenfeld 28.11.2017 Otto Widmer, 9545 Wängi (*05.04.1939)

Fricktal-Brugg-Baden 28.11.2017 Viktor Wülser, 5079 Zeihen (*30.04.1928) Schaffhausen 19.10.2017 Emil Remund, 8262 Ramsen (*17.09.1922) Thun und Umgebung 26.11.2017 Karl Dähler, 3612 Steffisburg (*12.02.1947) Toggenburg 24.12.2017 Martin Schefer, 9620 Lichtensteig (*04.12.1962) Deutschfreiburg 14.01.2018 Alfons Egger, 3184 Wünnenwil (*20.11.1933) Zürich 24.11.2017 Emil Kern, 8051 Zürich (*12.06.1930)

Als eines der führenden Bauchemieunternehmen weltweit mit 90 Mitarbeitern in der Schweiz suchen wir zur Verstärkung unseres Marketing-Teams in Sorens/FR eine/n

MARKETING MITARBEITER/-IN 100% MIT FLAIR FÜR SPRACHEN Ref. MA-600

• Übersetzung und Verwaltung der technischen Dokumentationen • Projektleitung für die Einführung der neuen Homepage • Verfassen und redigieren von technischen und redaktionellen Texten • Muttersprache (Schweizer-)Deutsch, fliessend Französisch und Grundkenntnisse in Englisch oder Italienisch von Vorteil • Erfahrung im technischen Bereich, idealerweise in der Baubranche

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Den kompletten Stellenbeschrieb finden Sie auf unserer Homepage www.mapei.ch. Bei Interesse senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ausschliesslich per Email an RH@mapei.ch mit der Referenz im Betreff. Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr Damiano Dellasanta, Marketing Manager Suisse, unter 026 915 90 00.

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Bau-Stellen/Jobs

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Komplexe Holzbau-Objekte sind unsere Kompetenz Wir sind kein grosses Unternehmen, bewegen aber viel in der Holzbranche. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir nachhaltige Lösungen für komplexe Objekte im Holzbau, hauptsächlich in den Bereichen Fassade, Holzdecks und Innenausbau in Massivholz. Dabei können wir auf ein grosses Holzlager, fundiertes Holzwissen und aussagekräftige Referenzen zurückgreifen. Zur Verstärkung unseres Verkaufsteams suchen wir Sie als kommunikativen

Projektleiter im Objektbau m/w Ihre Aufgaben: ! Beratung und Unterstützung unserer Kunden bei der Erarbeitung von Lösungen im Holzbau im Innendienst und gezieltem Aussendienst ! Beratung von Architekten und Ingenieuren bei der Planung von Holzbauprojekten ! Abklärungen bei Lieferanten, Kalkulation und Risikoabwägung bis zur Erstellung von Offerten ! Begleitung der Aufträge bis zur Lieferung Ihr Profil: ! technische Ausbildung mindestens auf Stufe Höhere Fachschule, bevorzugt nach einer Grundausbildung zum Zimmermann ! mehrjährige Baupraxis mit dem Werkstoff Holz verbunden mit Projektverantwortung ! Freude am persönlichen Kontakt mit Zimmerleuten, Architekten und Generalunternehmern ! Sie sind Teamplayer und kommunizieren eindeutig und verbindlich; Sie denken und handeln lösungsorientiert Wir bieten: ! ein engagiertes Team an Ihrer Seite ! ein zeitgemäss eingerichtetes Arbeitsumfeld mit grosszügige Sozialleistungen in einer traditionellen und unabhängigen Firma ! einen grossen Freiheitsgrad für die Umsetzung der gestellten Aufgabe sowie attraktive Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung

Hartwag AG | Furtbachstrasse 3 | 8107 Buchs ZH | hartwag.ch

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Sind Sie bereit, diese Herausforderung anzunehmen? Dann wagen Sie den Schritt und nehmen Sie mit Frau Gudrun Seiz unter 044 847 10 44 oder gudrun.seiz@hartwag.ch Kontakt auf! Diskretion ist selbstverständlich.


Bau-Stellen/Jobs

Wo Menschen ihre Zukunft planen

BSB + Partner, Ingenieure und Planer ist eines der führenden Planungs- und Ingenieurunternehmen und beschäftigt innerhalb der Gruppe rund 180 Mitarbeitende. Für die Organisation und Durchführung von Einmessarbeiten und Baukontrollen im Leitungsbau suchen wir für die Region Olten / Mittelland eine flexible und einsatzfreudige Persönlichkeit als

Projektleiter/-in Einmessarbeiten und Baukontrolle Basierend auf einer Ausbildung als Polier, Bauleiter, Techniker, Bauzeichner, Geomatiker oder Vorarbeiter verfügen Sie über Erfahrung im Leitungsbau und in der Einmesstechnik. Zu Ihren Aufgaben zählen nebst dem Einmessen von Abwasser-, Elektro-, Fernwärme-, Gasund Wasserleitungen im Feld und dem Erstellen von Feldskizzen auch die Abnahme und die Dokumentation von Hausanschlussleitungen aller Medien. Für die Feldaufnahmen stehen Ihnen modernste Gerätschaften (GPS) und Fahrzeuge zur Verfügung. Diese Aufgabe erfordert eine hohe Eigenverantwortung, Selbständigkeit und ein hohes Mass an Flexibilität. Ihr Denken und Handeln ist kunden- und serviceorientiert. Wenn Sie zudem leistungsorientiert sind und gerne Verantwortung übernehmen, sollten wir uns kennen lernen. Was wir Ihnen bieten ... Wir bieten Ihnen interessante und vielseitige Aufgaben, modernste Infrastruktur, flexible Arbeitszeiten und stets neue Herausforderungen in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Fortschrittliche Anstellungsbedingungen und umfangreiche Sozialleistungen sind bei uns selbstverständlich. Wir unterstützen Sie in der Einarbeitung sowie in Ihrem Bestreben nach Weiterbildung und bieten Ihnen das ideale Umfeld zur beruflichen Weiterentwicklung.

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Fühlen Sie sich angesprochen? Dann zögern Sie nicht! Peter Dietschi (peter. dietschi@bsb-partner.ch) freut sich auf Ihren Kontakt und Ihre Bewerbung.

BSB + Partner, Ingenieure und Planer Leutholdstrasse 4, 4562 Biberist T 032 671 22 22, F 032 671 22 00 www.bsb-partner.ch

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Bau-Stellen/Jobs

Student Techniker HF Bauführung - SSST, CPT, Trevano(TI) suche eine

Arbeitsstelle als Praktikant in einem technischen Büro für Bauführer Seit über 35 Jahren sind wir der führende Anbieter und Entwickler von Produkten in den Bereichen Abschalung, Fixation und Sicherheit, mit welchen wir die Effizienz und die Sicherheit auf den Schweizer Baustellen immer weiter gesteigert haben.

www.mbt-bautechnik.ch Um unser Verkaufsteam zu verstärken suchen wir:

Aussendienstmitarbeiter

Was ich mitbringe: • verfügbar, um auf Baustellen als Arbeiter anzufangen. Praktische Erfahrung auf dem Bau • über 5 Jahre Erfahrung auf Baustellen wie Maurer und Zimmermann • Grundkenntnisse von WINMESS, Messerli; MS Project; BAUBIT Gute Kenntnisse von MS Word, Excel, AUTOCAD • Gute Deutsch-Kenntnisse • Verfügbar von Februar bis September 2018; in der ganzen Schweiz Für Kontakt: aspirantbaufuhrer@outlook.com

Grossraum Zürich, Ostschweiz 100% Ihre Tätigkeiten: • Verkauf unserer bautechnischen Produkte • Kompetente Beratung unserer Kunden • PPege und Ausbau des bestehenden Kundenstammes • Akquisition von Neukunden IIhr Prool: • Kontaktstark und Verhandlungssicher • Erfahren im Aussendienst erwünscht • Engagierte, selbständige, zuverlässige und belastbare Persönlichkeit • Kenntnisse über das Bauwesen und das Bauzubehör (Polier, Vorarbeiter usw.) Wir W bieten: Eine selbständige und abwechslungsreiche Tätigkeit mit attraktivem Gehalt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per Mail: personal@mbt-bautechnik.ch

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Vorschau

Schwerpunkt der nächsten Ausgabe: Lebensqualität Erscheint im März 2018

Impressum Herausgeber Baukader Schweiz Rötzmattweg 87 4600 Olten Tel. 062/205 55 00 Fax 062/205 55 01 www.baukader.ch Druck Dietschi Print&Design AG, Olten Auflage 5100 beglaubigte Ex. Grossauflagen gemäss Mediadaten Erscheint 10× jährlich anfangs Monat Abonnement Für Mitglieder (Aktiv- und Passiv) im Jahresbeitrag inbegriffen. Für Nicht-Mitglieder Fr. 55.–/Jahr. Redaktion Flurina Schenk flurina.schenk@baukader.ch Tel. 062 205 55 00 Inserate Beratung und Verkauf Stefan Müller Jordi AG Aemmenmattstrasse 22 3123 Belp Tel: 031 818 01 16 Fax: 031 819 88 71 stefan.mueller@jordibelp.ch www.jordibelp.ch

Rätsel Der Preis: Reka-Checks im Wert von Fr. 100.– zur Verfügung gestellt von Reka (Reka-Checks, das ideale Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien) Lösungswort: Das Lösungswort bis jeweils am 20. des Monats einsenden an: Baukader Schweiz, Kennwort Kreuzworträtsel, Rötzmattweg 87, 4600 Olten oder via E-mail: info@baukader.ch Wir bitten Sie, auch die Absenderadresse zu vermerken.

S K P L A S T K A R N E V N U I A N D E N K E L U A L L E G R I F MA R E I S B R D N H E

L I A N E

K L A N G

O R C E I L D

Redaktionsschluss 1 Monat vor Erscheinen Inserateschluss 10. des Vormonats Layout Dietschi Print&Design AG, Olten Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten www.dietschi-pd.ch Titelbild Sandra Frey, Unsplash

Auflösung: Rätsel aus «Baukader» Nr. 12 2017 Lösung: SICKERROHRE

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schräg (Druckschrift)

zeitlich später, hinterher

10

westafrikanischer Staat nicht geistlich, nicht kirchlich

4

2 Meeresalgenpflanze

5

Europ. Fussballverband (Abk.)

Stinktier

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Spielbank

12

Speise, Verpflegung

Ort im Kt. Wallis afrikanischer Strom

14 Zierpflanze

7

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Fähigkeit zur Wahrnehmung

schwach

8

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Die Gewinnerin Sandra Bertschinger, Bubikon

3

Ermittelt durch: Karin Allemann Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin!

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deutschamerik. reich Kompo- an Licht nist (Kurt)

ausserhalb der Vorstellungskraft

Waldvogel

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02 Service juridique Travail au froid: Brrr, dois-je quand même aller travailler? 03 Éditorial Que nous réserve, à nous les cadres de la construction, l‘année 2018? Quels seront les défis à relever? 04 Flash info Informations importantes du comité central 05 PalaCinema Locarno, sabato 13 gennaio 2018 Consegna dei diplomi di tecnici SSST in conduzione di lavori edili

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Accent: Environnement

Bitte wenden!

WWW.BAUKADER.CH

BULLETIN SPÉCIALISÉ DE LA FÉDÉRATION

CONSTRUCTION

CADRES DE LA

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Français

Richard Calame, avocat Service juridique Cadres de la Construction Suisse

Travail au froid: Brrr, dois-je quand même aller travailler? Lorsque l’on parle de travail au froid, on pense communément à des températures en dessous de 0°C. Néanmoins, pour le corps humain, le travail au froid commence déjà en dessous de 15°C. Mais quelles règles régissent le travail au froid?

En effet, en dessous de cette température, le froid entraîne des risques pour la santé et peut amener à une baisse des performances du travailleur. Le refroidissement peut engendrer une mise en danger de la santé et élever le risque d’accident (réduction des capacités motrices, baisse de l’attention, etc.). De basses températures ont des conséquences à la tête, au visage, aux mains et aux pieds des travailleurs (diminution de la circulation sanguine et réduit la motricité, la finesse du toucher et l’habileté, etc.). Dans le pire des cas, un refroidissement intense peut même mener à des gelures locales et, en cas de séjour prolongé dans un froid extrême, à un risque mortel d’hypothermie.

Aspects légaux:

Pour le travail à l’intérieur, le droit fédéral suisse impose que les locaux de travail respectent certaines températures minimales. En revanche, pour le travail à l’extérieur et en plein air, il n’y a pas de limites générales inférieures ayant valeur contraignante pour les employeurs. En résumé, il n’y a donc pas de prescriptions fédérales applicables de façon unanime à tous les corps de métier réglementant de manière spécifique le travail au froid en fixant des limites inférieures. Des réglementations de ce type peuvent néanmoins se retrouver par exemple dans les droits cantonaux, dans des conventions collectives de travail ou dans des contrats individuels de travail.

Obligations de l’employeur:

Tous les employeurs ont l’obligation d’identifier les dangers présents dans leur entreprise pour la sécurité et la santé des travailleurs. Ils doivent ensuite prendre les mesures de protection nécessaires selon les règles de la technique reconnues. On peut déduire de cette obligation générale, une obligation pour l’employeur de prendre des mesures concrètes pour protéger ses travailleurs du froid et de ses conséquences sur leur santé. Ceci implique par exemple de prendre des mesures techniques (chauffages, isolation thermique du sol, protection contre les courants d’air avec des parois, dispositifs de protection contre le vent, etc.) et organisationnelles (observation de temps de repos minimaux au chaud, phases de travail plus courtes, permutations régulières vers des postes de travail plus chauds, éviter les positions statiques et postures contraignantes, etc.) et de mettre à disposition du personnel un équipement personnel de protection, c’est-à-dire des vêtements adéquats de protection contre le froid et les intempéries.

La solution vaudoise:

Dans le secteur de la construction, le canton de VD a adopté une solution propre et objective face à la problématique du travail dans des conditions météorologiques difficiles. Le canton de Vaud a adopté une annexe à la Convention complémentaire vaudoise de la Maçonnerie et du Génie

civil (complétant les dispositions de la Convention Nationale du Secteur Principal de la Construction en Suisse) qui contient des prescriptions sur les critères météorologiques et des valeurs limites en dessous desquelles l’employeur doit prendre des mesures. A cet effet, l’Office fédéral de météorologie et de climatologie MétéoSuisse rédige, deux fois par jour et tout au long de l’année, un bulletin « Prévision Construction-Vaud » que les employeurs consultent chaque veille au soir afin d’organiser leurs travaux en plein air. Au sens de cette annexe, les conditions d’intempérie sont réalisées lorsque la température ressentie (en tenant compte du vent) atteint la valeur de -8° ou s’il tombe l’équivalent de 1mm de pluie ou 1cm de neige par heure minimum. En cas de réalisation de l’une ou plusieurs de ces situations, l’employeur doit organiser le travail de sorte à ce que les travailleurs soient à l’abri. Si cela n’est pas faisable, les travaux doivent être momentanément interrompus et l’employeur a l’obligation formelle d’ordonner la suspension des travaux en plein air concernés.

Pour de plus amples informations sur le froid et la santé, voir la brochure du Secrétariat d’Etat à l’économie (SECO) « Travailler au froid – Informations à l’usage des entreprises, des travailleurs et des inspections cantonales du travail »

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Edi to ri al

Que nous réserve, à nous les cadres de la construction, l‘année 2018? Quels seront les défis à relever? Chers Cadres de la construction, Selon les différents experts en matière de conjoncture, la construction en 2018, à un niveau élevé, devrait être quelque peu mitigée, avec des nuances régionales. Les carnets de commandes restent dans l’ensemble bien remplis et pour nous, cadres de la construction, le travail ne va pas diminuer. BIM (Business Information Modeling) est actuellement sur toutes les lèvres. La numérisation en général change notre vie et notre environnement à un rythme effréné. Ces changements rapides ne s’opèrent pas sans engendrer quelques craintes. Cette réaction est compréhensible car de nombreux reportages dans les médias se font l’écho d’importantes pertes d’emploi, voire même de la disparition complète de certaines professions. Tout changement offre cependant toujours des chances d’exploiter de nouveaux débouchés, découvrir de nouvelles professions ou potentiels de gains. Relevons ce défi, participons à la création de l’avenir numérique et défendons les besoins et préoccupations spécifiques aux cadres de la construction. L’an dernier, le comité central de Cadres de la Construction a abordé sérieusement le thème BIM et numérisation et mené de vives discussions. Finalement, nous sommes d’avis qu’avant de décider de la suite des opérations, nous devons savoir quels sont les besoins, les peurs, mais également les chances et connaître l’opinion de notre base, soit les chefs de chantier, contremaîtres, conducteurs de travaux, etc. Nous en avons conclu qu’un conseil externe serait plus approprié et que nous devrions remettre en mains professionnelles ces entretiens et discussions avec nos cadres de la construction. Le comité central considère le GDI (Gottlieb Duttweiler Institut) comme partenaire idéal pour mener cette enquête. En automne dernier, nous avons demandé le soutien des sections de Cadres de la Construction Suisse pour que nous puissions réaliser cette enquête, en tirer les conclusions appropriées et être en mesure de nous positionner et nous intégrer correctement. Autres défis: révision de la convention des cadres de la construction, révision et poursuite du développement des produits d’édition, Parifonds, recrutement de nouveaux membres. Permettez-moi de commenter brièvement le point fort de cette édition. L’environnement est en constante évolution, tout est en mouvement. Cela vaut non seulement pour la nature, mais aussi pour les cultures, espaces de vie et places de travail créés par l’homme. Aidons les cadres de la construction à préserver l’environnement et soyons ouverts à des changements visionnaires de nos espaces de vie et de travail. Nous, les cadres de la construction, nous œuvrons pour un avenir prospère. Je vous souhaite une agréable et intéressante lecture et plein succès, bonne chance et la meilleure santé pour cette année qui vient à peine de débuter. Votre président central Pius Helg 1/2 2018 Baukader

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Français

Texte: Flurina Schenk

Flash info 06/2017

la e d s e r Cad on i t c u r t Cons info Flash

Voici les informations essentielles de la séance CC du 1er décembre 2017 et des négociations salariales. Cotisations de fédération et taux d’intérêt des comptes des sections 2018

Lors de la séance de décembre, le comité central a défini les cotisations de fédération et les taux d’intérêt des comptes des sections pour l’an prochain. Les deux chiffres restent inchangés. La contribution pour le conseil juridique reste également inchangée.

Conventions Négociations salariales Convention des cadres de la construction

Les négociations salariales pour la convention des cadres de la construction se sont déroulées le 19 décembre 2017 et n’ont abouti à aucun résultat. Les représentants des salariés s’étaient prononcés pour une hausse de salaire de 150 CHF et une adaptation du forfait dîner de 14 CHF à 16 CHF. Unia et Syna réclamaient en plus la déclaration de la force obligatoire, le droit à trois semaines de vacances à la fois durant l’été ainsi que l’adaptation de 400 CHF des salaires minimaux. Toutes les revendications ont été refusées par la Société suisse des entrepreneurs, sauf l’adaptation du forfait dîner. La délégation de négociation de la Société suisse des entrepreneurs a pris note de cette proposition pour la soumettre à l’organe décisionnel. Une réponse est attendue d’ici à fin mai 2018, au plus tard.

Révision - Convention des cadres de la construction

C’est en mai 2008 que la convention des cadres de la construction a été totalement révisée pour la dernière fois. Depuis lors, la convention a été complétée par des adaptations du contenu avec des accords complémentaires. Il en résulte aujourd’hui une convention très peu claire, avec divers compléments pouvant amener à des incertitudes ou ambiguïtés. Les partenaires sociaux ont donc décidé de réviser la

convention sur le plan rédactionnel et d’y intégrer tous les accords complémentaires. La convention ne subira pas de modification de fond. La révision commencera début 2018.

Système d’information de l’Alliance construction (ISAB)

Les partenaires sociaux dans le secteur principal et secondaire de la construction ont initié l’ISAB. Le nouveau système d’information de l’Alliance construction (ISAB) répond aux exigences sectorielles en vertu desquelles les mandats de construction devraient être attribués exclusivement à des entreprises «correctes». Les adjudicateurs publics, les maîtres d’œuvre privés, mais également les concurrents devraient avoir les garanties que les conditions de travail réglementées par la convention collective sont respectées par les entreprises mandatées. En outre, la création d’une plateforme de données est prévue. Les informations issues de l’ISAB à disposition des utilisateurs autorisés sont toujours tenues à jour et répondent aux exigences légales en matière de protection des données. L’ISAB ne remplacera pas les contrôles des commissions paritaires compétentes sur les chantiers et dans les entreprises, mais leur permettra de travailler de manière plus effective et efficiente. La solution ambitionnée est actuellement composée de trois modules: la propre base de données d’entreprises avec les informations essentielles telles que celles sur l’adresse, les subordinations et le contrôle. Le deuxième module offre la possibilité d’établir automatiquement des attestations CCT. Le troisième module permet, sur demande de l’employeur, d’accéder à un certificat personnifié avec les données du collaborateur enregistrées sur la plateforme de données. L’association a été fondée à mi-décembre. La mise en œuvre technique ne devrait pas tarder.

Projet site Internet

Sur recommandation de la commission des finances, le comité central a approuvé le budget détaillé 2018. La nouvelle conception du site Internet de Cadres de la Construction Suisse est un très grand projet qui sera réalisé en 2018. Le projet a démarré encore en 2017. Les premières ébauches seront présentées lors des conférences régionales au printemps. Le nouveau site Internet prévoit également une solution pour les sites Internet des sections.

Formation professionnelle supérieure: nouveau financement

Dès 2018, la Confédération prendra en charge le financement de la formation professionnelle supérieure. Elle participe à raison de 50% aux frais des cours préparatoires aux examens fédéraux ceci jusqu’à un maximum de 9‘500 CHF pour les examens professionnels (contremaîtres) et jusqu’à 10 500 CHF pour les examens professionnels supérieurs (entrepreneurs). À l’avenir, les participants aux cours devront réclamer eux-mêmes le remboursement des frais de cours auprès de la Confédération. Tous les candidats ayant participé à un examen fédéral et pouvant présenter la facture d’un prestataire de cours, adressée à leur nom et payée par eux-mêmes, peuvent bénéficier de cet appui de la Confédération. En outre, au moment de la réception des résultats de l’examen, leur domicile fiscal doit être en Suisse. Les écoles de chefs d’équipe sont considérées comme cours de préparation pour l’examen fédéral de contremaître et donnent donc droit à la participation de la Confédération, si l’examen de contremaître est ensuite passé, indépendamment de la réussite ou de l’échec.

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Ital iano

Testo e Foto: Rut Verdegaal

PalaCinema Locarno, sabato 13 gennaio 2018 Consegna dei diplomi di tecnici SSST in conduzione di lavori edili Sabato 13 gennaio 2018 alle 10.00 quasi 100 diplomanti dei vari indirizzi della SSS si sono radunati per la festa di diploma. L’apprezzato evento si è tenuto per la prima volta nel nuovo e completamente rinnovato PalaCinema di Locarno. La grande sala cinematografica, con una capacità di 400 posti, era quasi completamente occupata dai diplomanti e dai loro parenti. La festa è stata aperta da Giuseppe Cotti, rappresentante dei dicasteri Educazione, Cultura e Sport del Municipio di Locarno. Successivamente hanno preso la parola i seguenti oratori: Nicola Pini (Presidente ATST), Manuele Bertoli (Consigliere di Stato), Claudia Sassi (Direttrice aggiunta DFP). L’evento è stato allietato dalle note della formazione musicale Jazz Friends. Fra i vari convenuti vi sono stati anche 24 diplomanti che hanno ottenuto il loro „Diploma di tecnici SSST in conduzione di lavori edili”: Eros Baruffi (Lumino), Michele Casado Leal (Solduno), Bruno Das Neves Ribeiro (S. Nazzaro), Mischa Delorenzi (Giubiasco), Giuseppe Giglio (Pregassona), Roberto Leonardi (Losone), Giacomo Ottone (Ponte Cremenaga), Marco Pace (Varese), Kevin Rotta (Minusio), Endrit Shillova (Bellinzona), Anto Agatic (Rivera), Andrea Bondolfi (Bellinzona), Ivan Bozic (Orselina), Kevin Dutly (Cevio), Lino Gfeller (Lumino), Cristian Gianola (Airolo), Giacomo Manticello (Coldrerio), Nevio Mennel (Arzo), Pietro Oregioni (Pregassona), Fljamur Seljmani (Claro), Milo Spocci (Bellinzona), Jackson Thomann (Gnosca), Dominic Weber (Losone), Claudio Zürcher (Brè sopra Lugano). Con una media del 5,5, Micha Delorenzi è risultato essere il miglior diplomando, seguito da Giacomo Manticello con una media d’esame del 5,4. Da parte di Qua1/2 2018 Baukader

SSST Trevano: 24 diplomanti hanno ottenuto il lora diploma.

dri dell’edilizia Svizzera erano presenti Alberto Di Crescenzo, Presidente della sezione Ticino, e Rut Verdegaal, Direttore dell’associazione. Dopo circa due ore di festeggiamenti tutti i 24 tecnici diplomati hanno ricevuto oltre le congratulazioni, un regalo e, l’offerta di diventare soci della sezione Ticino a titolo gratuito fino alla fine del 2018.

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Fachmagazin BAUKADER www.baukader.ch

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