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06 Was heisst denn hier Karriere? Wir fragen Jung und Alt 18 Baustelle des Monats Ein Hotel im Gewächshaus – oder das Haus im Haus

WWW.BAUKADER.CH

FACH- UND VERBANDSZEITSCHRIFT

03 Editorial Baukader Schweiz, Dein Karrierepartner

24 Sozialpartnerschaften Wohin geht die Reise? Schwerpunkt: Karriere

Tournez S.V.P.!


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Asbest ist lebensgefährlich. Prüfen Sie vor 1990 erstellte Objekte auf Asbest.

fos sind Diese In ichtig: lebensw est a.ch/asb v u .s w w w Stoppen Sie bei Gefahr die Arbeit. Auch Ihrer Familie zuliebe. Obwohl Asbest in der Schweiz heute verboten ist, kommt dieser Werkstoff bei Gebäuden mit Baujahr vor 1990 noch häufig vor. Verhindern Sie Asbestfreisetzungen durch Umbauarbeiten. Denn bereits geringe Mengen Asbestfasern in der Luft können tödliche Folgen haben. Keine Arbeit ist so wichtig, dass man dafür sein Leben riskiert.


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Editorial

Baukader Schweiz, Dein Karrierepartner

Baukader Schweiz, Dein Karriere Partner. Diesen Satz, diese Aufgabe, haben wir uns auf die Fahne geschrieben, als wir die Ziele der Regatta 2020 festgelegt haben. In der heutigen Zeit reicht es nicht mehr, nach dem Schulaustritt eine Lehre zu absolvieren und dann den erlernten Beruf auszuüben bis zur Pensionierung. Die Zeit, in der wir leben, verlangt von uns, dass wir uns laufend der aktuellen Situation anpassen und uns laufend fort- und weiterbilden. Die Zeit, in der wir leben, verändert sich in rasantem Tempo und dieser Entwicklung müssen wir folgen, wollen wir den Anschluss nicht verpassen. Baukader Schweiz will seinen Mitgliedern bei der Karriereplanung bis über die Pension hinaus zur Seite stehen und helfen, den jeweils bevorstehenden Lebensabschnitt besser oder zumindest leichter zu meistern. Unser Verband wächst, aber weniger als 100 Mitglieder unseres Verbandes sind jünger als 25jährig. Um für die Zukunft eine altersmässig gutdurchmischte, attraktive Berufsorganisation zu sein, hat der Zentralvorstand aufgrund der Vorarbeiten der Projektgruppe Verbandsentwicklung (PGV) im Herbst 2013 entschieden, diesen Frühling die neue Mitgliederkategorie Jungkader einzuführen. Die Analyse der PGV hat ergeben, dass in der Altersgruppe ambitionierter Maurer bis 25 Jahre durchaus ein Interesse besteht, unserem Verband beizutreten um sich bei uns beruflich weiterzuentwickeln. Wir betrachten die Mitgliederkategorie Jungkader als Einstiegsmöglichkeit für karriereorientierte Maurer mit Ambitionen. Jungkader geniessen Vorteile in finanzieller Hinsicht, weil sie in dieser Lebensphase die Leistungen, welche einem Vollmitglied angeboten werden, noch nicht benötigen. Das Projekt Jungkader starten wir in der Region Zürich-Schaffhausen. Danach folgt die Lancierung in der ganzen Deutschschweiz. Im nächsten Jahr versuchen wir, mit dem Projekt in der Romandie und im Tessin zu starten. Wir hoffen, dass es uns gelingt, viele junge, aufstrebende Maurer und Vorarbeiter zu gewinnen, so dass die Gruppe schnell wächst und die Mitgliedschaft für alle Jungkader spannend und interessant ist. Beim Durchlesen des vorliegenden BAUKADER wünsche ich Euch gute Unterhaltung und viel Spass! Fredy Thommen Mitglied Zentralvorstand, Ressort Kommunikation

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt 06

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unkt: Schwerp Karriere Schwerpunkt 06 Was heisst denn hier Karriere? Wir fragen Jung und Alt

Baustellen 18 Baustelle des Monats Ein Hotel im Gewächshaus – oder das Haus im Haus

Events 13 Bauschule Aarau: 136 Diplome überreicht

Bildung 11 Vorbereitung zur höheren Fachprüfung HFP 15 Attraktive Kurse von Baukader Schweiz

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Jobs 28 Bau-Stellen

Verband 17 Rechtsecke 21 Baukader des Monats 23 Mitglieder werben Mitglieder Schlussrallye für EM-Tickets 24 Sozialpartnerschaften: Wohin geht die Reise? 26 Voller Einsatz für hartbelagsfreie Wanderwege 27 Einweihung der Wanderbroschüre – «Grillbau mit Knowhow» 31 Kalender 32 Vorschau 32 Rätsel


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Schwerpunkt

Einleitung und Fragen: Flurina Schenk Fotos: zvg

Was heisst denn hier Karriere? Wir fragen Jung und Alt Karrieren sind so vielfältig, wie wir Menschen verschieden sind. Was wir unter Karriere verstehen ist genau so unterschiedlich. Wikipedia definiert das Wort Karriere wie folgt: «Die Karriere ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. Umgangssprachlich wird der Begriff Karriere dabei häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie sozialem Aufstieg und damit Intragenerationenmobilität, durch die sich auch die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht ändern

kann. In der beruflichen Laufbahn wird zwischen einer Managementkarriere, dem Aufstieg in der Unternehmenshierarchie, und einer Fachkarriere, dem Aufstieg in einer Expertenlaufbahn, unterschieden. Das Wort Karriere bedeutet dem Wortsinn nach schlicht Fahrstraße (lateinisch carrus «Wagen»), wird im Volksmund aber eher als bestimmte Richtung «nach oben» verstanden.»

deuten muss. Tröstlich also, dass wir auch von einer Karriere sprechen können, wenn wir bisweilen auf einer Achterbahn fahren, uns auf einem Schleudersitz befinden, oder schlicht und einfach geradeaus weitergehen.

Interessant ist also, dass wir das Wort Karriere als «nach oben» weisend verstehen. Das Wort an sich dies aber nicht zwingend be-

erunBeispiel Abschlüsse, Kurse, Spezialisi kte. Proje e siert reali gen, Beförderungen, man ,die gen hrun Erfa Alle gt: Kurz gesa samwährend der gesamten Berufskarriere melt. will, Wer eine erfolgreiche Berufskarriere eidie n, ickel muss sich kontinuierliche entw , ieren defin Ziele en, ktier refle g gene Einstellun lesen, tur litera Fach n, iziere mun kom ient effiz en zwischenmenschliche Beziehungen pfleg Nur eln. samm en rung Erfah e und praktisch so gelingt eine Karriere.

Wie planst du deine «Karriere»?

da Silva Ramos Luis Miguel

Wilen b. Wollerau (Freienbach) Jahrgang: 1977 Ausbildung: Q-Maurer Weiterbildung: Vorarbeiter Aktuelle Funktion: Vorarbeiter/BC SZ Butti Bauunternehmung AG, Pfäffikon r Polie Dipl. . Eidg : tion Angestrebte Funk itekt Arch ruf: Traumbe

Was bedeutet das Wort «Karriere» für dich persönlich?

he Für mich bedeutet Karriere die persönlic zum wie f, Beru n ählte gew im Entwicklung

eine Ich glaube, die beste Voraussetzung für de Freu die ist iere Karr positive und effiziente Kare mein ich, che versu alb Desh f. am Beru und riere kurzfristig zu planen, schrittweise ich eide verm So gen. rtun ohne hohe Erwa geht. f schie s etwa n wen n, unge usch Enttä chen, Natürlich gibt es immer ein Ziel zu errei n wen tan spon iert pass s viele e, aber ich denk daran man sich dafür einsetzt und engagiert arbeitet.

Was hältst du von Work-Life-Balance?

mich Das ist ein sehr komplexes Thema. Für zwiance «Bal nd: trede selbs ruck ist der Ausd schen Beruf und Privatleben». unBeruf und Karriere sind ein wichtiger Teil

Geseres Lebens, neben der Familie und der er sellschaft. Diese drei Bereiche müssen mein sind sie denn ren, onie Meinung nach harm dies die Säulen unserer Existenz. Leider ist , igen heut der nicht immer ganz einfach in die für fe Beru der ohl Obw stressigen Zeit. tig Familie und das Familieneinkommen wich und it Arbe chen ist, ist die Aufteilung zwis frei familiären Verpflichtungen nicht immer für von Konflikten. Trotzdem versuche ich das it Arbe e mein und meine Familie, mich Beste daraus zu machen.

Du bist seit 1995 in der Schweiz und hast vorher in Portugal gelebt. Welche Unterschiede bestehen at zwischen «Karriere» in deiner Heim und der Schweiz?

ndert Als ich 1995 in die Schweiz ausgewa gsildun Ausb e kein gal Portu in es bin, gab der in hier wie programme mit Berufsschule lichSchweiz. Somit waren die wenigen Mög nicht gab, on Regi er mein in es die n, keite sehr attraktiv. Zu dieser Zeit war das Wich ich Als n. iene verd zu Geld , tigste für mich nken, begann, über meine Karriere nachzude werierig schw gal Portu in merkte ich, dass es erzu Ziele hen önlic pers e mein e, den würd zu er hierh , mich reichen. Also entschied ich er imm n scho war eiz Schw die kommen, denn

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fü k H d is u v l b S U


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Isenschmid Christoph

Adligenswil Jahrgang: 1978 Ausbildung: Strassenbaulehre Strassenbauvorarbeiter, Strassenpolier Angestrebte Funktion: Strassenbaupo lier BÜWE AG, Rotkreuz

Was bedeutet das Wort «Karriere» für dich persönlich?

lififür ihre gute Qualität und fachliche Qua kation berühmt. au in Heute hat auch Portugal ein gutes Nive ise diesem Bereich. Aber mit der Wirtschaftskr e stark eine dort , ierig ist es immer noch schw gilt Das en. ubau aufz iere Karr ive und posit rvor allem für den Baubereich. Es gibt siche en ektiv Persp ere bess die fe, lich andere Beru der bieten. Abgesehen davon, ist hier in und nung rken Ane Schweiz die berufliche ArUnterstützung des Arbeitgebers und der spürbeitnehmerorganisationen viel stärker bar, als in Portugal.

Was erwartest du von Baukader Schweiz, oder deinem Berufsverband inbezug auf «Karriere»? t r t h , u er

tige Alle Berufsverbände haben eine wich MitRolle in der Karriereentwicklung ihrer tiven glieder, vor allem auf der informa Das ung. gleit fsbe Beru als auch und Ebene itet bere und er macht uns psychisch stärk ieSchw und ngen rderu usfo uns auf die Hera reauft iere Karr rer unse in die vor, iten rigke breiten können. Darüber hinaus gibt es ein e Kurs wie , zung rstüt Unte an tes Spektrum g ügun Verf und Weiterbildungen, die zur bostehen und von Berufsverbänden ange ist das Und en. werd zt rstüt unte ten oder es, was ich erwarte.

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Der Weg bis zum Erreichen eines gesetzten Ziels.

Wie hast du deine «Karriere» geplant?

Ganz einfach: Ziel gesteckt, daraufhin gear beitet.

Was hältst du von Work-Life-Balance?

Sehr wichtig.

Du bist Strassenbauer und siehst täglich Menschen auf dem Weg zu Arbeit. Was geht dir dabei durch den Kopf, wenn du an das Wort «Karriere» denkst?

Ich sehe Leute die gestresst sind, keine Zeit mehr haben und genervt sind.

Was erwartest du von Baukader Schweiz, oder deinem Berufsverband in Bezug auf «Karriere»?

Unterstützung und Rückhalt

Schnoz Flavia

Disentis/Mustér Jahrgang: 1995 e Maurerin Ausbildung: Lernend n: Polierin tio nk Fu te Angestreb Traumberuf: Polierin

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mich Karriere bedeutet für ich meinen Traumjob bis , eln ick tw en weiterzu ausüben kann.

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Ihrem BerufsWas erwarten Sie von «Karriere»? verband in Bezug auf öglichkeiten ldungsm Dass es diese Weiterbi unterstützt wird. n ma s da d Un auch gibt.

September 2014 Flavia, du nimmst im Swiss-Skills teil an voraussichtlich den an den Berufsund kämpfst dort um n Titel meisterschaften um de Maurer/in EFZ. umen! Wir drücken dir die Da


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Schwerpunkt

Schild Alexan der

Brienzwiler Jahrgang: 19 49, Ausbildung : Maurerlehre, Lehr- und Wan derjahre, Vora rb Eidg.Polierprü eiterschule Sursee, fung Weiterbildu ng Schweiz: Kur : Angebote von Baukader s Avor, Nachk alkulation, Diverse Tagesk ur Aktuelle Fun se ktion: Ich bin seit 2010 im FAR. Bei den Kraftwerken Oberhasli arbe ich als Besuch ite erführer und be Gäste durch die verschiede gleite die nen Kraftwer Angestrebte ke. Funktion: Ei n zweites Enke kind hüten lTraumberuf: Musiker

Was bedeute td dich persönli as Wort «Karriere» für ch? Mit

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Die Ausgewog von Work-Life-Balance ? enheit ist se hr wichtig. A schalten, ents bpannen, Kraft ta der Familie, in der Natur, be nken im Kreis i Bergwanderu gen, sich an kl neinen Dingen erfreuen zu kö nen. Zudem war für mich nM Musikgesellsch us aft eine Erfüllu izieren in der ng. Was rä

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Illnau Jahrgang: 1985 Ausbildung: Maurer Hochbau Weiterbildung: Dipl. Bautenschutzfachmann ng Aktuelle Funktion: Leitung Ausführu AG/ hutz ensc Baut n Hürliman Geschäftsleitung Angestrebte Funktion: Hab sie doch schon :-) schen Traumberuf: Etwas, bei dem man Men . helfen kann

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halt daHmm. Na, was man im Volksmund teigen, aufs n, lerne iten, arbe runter versteht: en. mm weiterko

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Hause Meine Karriere hat sich durch den zu abgefrüh sehr n vorhandenen Betrieb scho ÜberDie nnt: beka war Ziel zeichnet. Das mussJetzt es. nahme des elterlichen Geschäft gen ildun Ausb n ende pass ten nur noch die Ziel es dies um , den wer t ereih derg aneinan zu lität Qua er hoh schnellstmöglich und mit erreichen.

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n ärztAbsolut wichtig, auch ich musste scho und ittel afm Schl mit en werd t ndel beha lich und n tehe hzus durc alles Wachmachern, um ht mac Es ! chen spre rung Erfah aus r kann dahe Art er dein irgen weder Spass, noch ist es in . förderlich: Weder privat noch beruflich

te Du bist sehr ehrlich. Würdest du heu ? etwas anders machen

den heiJa! ich würde nach der Ausbildung ssen. verla mischen Betrieb für längere Zeit

Was erwartest du von Baukader Schweiz inbezug auf «Karriere»?

ich der Bietet Bildungsmöglichkeiten im Bere selbst es s mus r jede denn an, Selbstführung erkennen wenn’s zu viel ist.

Baukader 6 2014


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Bildung Text: Markus Enz, CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG

Vorbereitung zur höheren Fachprüfung HFP Kompetente Bauleiter als Erfolgsgaranten Gestaltung, Termine, Qualität und Kostenkontrolle stellen hohe Ansprüche an die Ausführung von Bauarbeiten. Für die Ausbildung der Bauleiter – den Koordinatoren auf der Baustelle – steht seit 2007 eine modular aufgebaute Ausbildung bereit. Diese wird 2015 mit der Vorbereitung auf die HFP Bauleiter ergänzt. Der Bauprozess Die Ansprüche an die Bauwerke und deren Qualität werden komplexer und vielfältiger. Ein optimales Zusammenwirken von Bauherrschaft, Planern und Unternehmern ist für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten unabdingbar. Dem Bauleiter fällt in diesem Prozess eine wichtige Aufgabe zu. An der Nahtstelle zwischen Planern und Unternehmern, zwischen Gestaltung und Ausführung hat er die verschiedenen Interessen und Erwartungen auf eine Linie zu bringen. Die modulare Ausbildung Für die Bauleiter von morgen hat das Bildungszentrum Bau in der bewährten Zusammenarbeit mit dem VSGU und Baukader Schweiz eine umfassende Ausbildung aufgebaut. Die Ausbildung findet berufsbegleitet statt. Gegliedert sind die in Ausbildungsblöcke in 2 bis 3 Unterrichtstagen. Dies in Abständen von 3 bis 5 Wochen. Die Abwesenheit von der Baustelle ist somit gut planbar.

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Zwei Ausbildungsblöcke stehen dem angehendem Bauleiter zur Verfügung. Der «Lehrgang Bauleiter» mit 30 Ausbildungstagen, 6 Modulen und einer Zertifikatsarbeit. Und als zweiten Block der «Vorbereitungskurs Bauleiter HFP» mit 40 Ausbildungstagen, 5 Modulen und einer Projektarbeit. Somit ist der Teilnehmer optimal auf die HFP Bauleiter vorbereitet. Ausbildner aus der Praxis Ausbildner, die auf viel Praxis in der erfolgreichen Leitung komplexer Bauvorhaben zurückgreifen können, werden durch Spezialisten aus den Bereichen Terminplanung, Baukostenplanung, Baurecht, Versicherungen und Kommunikation unterstützt. Sie bieten Gewähr für eine praxisbezogene Ausbildung. Durchführungen Der Start des nächsten Lehrganges mit dem Modul 1 erfolgt im September 2014. Der Vorbereitungskurs HFP Bauleiter startet im Januar 2015 und schliesst im Juli 2016 ab. Informationsveranstaltungen Der nächste Informationsabend: 2. September 2014, 17.00 Uhr, CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau AG Markus Enz Leiter Kaderweiterbildung

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Events

Text und Fotos: Erina Guzzi, BKSSA

Bauschule Aarau: 136 Diplome überreicht Bei heiterem Frühlingswetter lud die Schweizerische Bauschule Aarau am 4. April 2014 zur Diplomfeier. Fast 800 Personen wohnten der Feier bei, darunter auch prominente Gäste wie der Zuger Ständerat Peter Bieri oder die Aargauer Nationalrätin Frau Silvia Flückiger. Direktorin Erina Guzzi begrüsste die Gäste herzlich und deutete deren zahlreiches Erscheinen als ein Zeichen der Wertschätzung für die 136 Diplomandinnen und Diplomanden. In ihrer Rede machte Erina Guzzi auf die Bedeutung einer positiven Einstellung zum Leben und vor allem auf eine gesunde Portion Selbstachtung aufmerksam. Denn, so Guzzi: «Menschen mit einem positiven Bild von sich selbst wissen, dass sie über bestimmte Fähigkeiten verfügen, sie trauen sich Neues zu und lernen, Herausforderungen zu bewältigen.» Landammann Roman Brogli, Vorsteher des Departements für Finanzen und Ressourcen, überbrachte die Grussbotschaft der Aargauer Regierung. Er begann seine Ansprache mit einem Zitat des österreichischen Komponisten Anton Bruckner: «Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.» Ein Satz, der bestens zu der Situation passt. Denn auch das Fundament der angehenden Bauführer, Bauplaner und Betriebsmanager sei mit dem Abschluss ihrer Ausbildung gelegt. «An der heutigen Diplomübergabe», so Brogli, «dürfen Sie endlich die Früchte Ihrer Anstrengungen ernten.» Schon morgen gelte es, sich Aufgaben und Projekten zu stellen, die auf sie warteten. Dabei gelte es, Fach- und Führungskompetenzen richtig und verantwortungsvoll, aber auch lustvoll einzusetzen. Die Erwartungen, die an sie gestellt würden, seien gross. Neben Festigkeit, Zweckmässigkeit und Schönheit, stünden heute auch strategische, unternehmerische und nachhaltige Kriterien im Fokus des Bauens. Den städtebaulichen Aspekten solle ebenso Rechnung getragen werden wie dem Bewahren von gesellschaftlichen und kulturellen Werten. Auch die Ansprüche von

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Auszeichnung der besten Abschlüsse durch Herr Marc Aurel Hunziker (links im Bild), Leiter Sektion Berufsbildung Gewerbe / Industrie, Departement Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau

Auftraggebern und Auftragnehmern steigen hin und wieder in schwindelerregende Höhen. Um diese Herausforderungen zu meistern, seien kreative und verlässliche Baufachleute gefragt. «Ihnen, liebe Bauführer, liebe Bauplaner, liebe Baubetriebs-Manager, kommt die entscheidende Scharnierfunktion zu. Sie müssen das Wünschenswerte vom Machbaren unterscheiden.» Das sei nicht einfach. Mit dem Diplom hätten sie aber bewiesen, dass sie den hohen Ansprüchen genügten. Denn, so Brogli zum Abschluss seiner Rede: «Das Fundament ist stark. Jetzt dürfen Sie Türme bauen.» Als Hauptredner betrat schliesslich der gebürtige Aargauer und langjährige Hotelier Ernst «Aschi» Wyrsch das Podium. In seiner humorvollen Rede verwies er auf die grossen Herausforderungen der Zukunft. Allen voran auf die demographische Entwicklung, also die Tatsache, dass wir alle immer älter werden. Und – damit verbunden – die Notwendigkeit, sich lebenslang weiterzubilden. «Das, was man jetzt macht, reicht nicht mehr fürs ganze Leben», meinte er. Man müsse voraussichtlich länger arbeiten. An einem Tag wie heute, denke mancher: «Jetzt hani‘s. – Jetzt bin i gschied.» Das gehe in Zukunft nicht mehr. «Ich glaube, dass Sie noch mehrere Diplome machen werden in ihrem Leben.» «Sie sind ja jetzt diplomierte Vorgesetzte.

Das heisst, Sie dürfen jetzt Menschen führen.» Auch dies werde sich aber ändern. Denn in Zukunft werde es Internet-Plattformen geben, auf denen Vorgesetzte beurteilt würden. Mit der nächsten Generation würden die Ansprüche an Vorgesetzte höher. Zum Abschluss seiner Rede gab Ernst «Aschi» Wyrsch den frisch gebackenen Bauführern und Bauplanern noch einige Tipps mit auf den Weg, etwa dass es sich als Führungspersönlichkeit lohne, sich Namen und Geschichten von Menschen zu merken, denen sie begegnen. Oder dass es wichtig sei, sich zwischendurch auch Zeit für sich zu nehmen. Oder im Beruf stets mehr zu geben, als von einem erwartet werde. Vor allem aber - dies gab Ernst «Aschi» Wyrsch als letzten Tipp mit: «Lernen Sie feiern!»“ – Denn nur Menschen, die ein erreichtes Ziel zu würdigen wüssten, könnten auch Leistung erbringen. Danach überreichten die jeweiligen Klassenlehrer den 120 Diplomanden und 16 Diplomandinnen die Diplome. Zusammen mit Marc Hunziker, dem Leiter Sektion Berufsbildung Gewerbe/Industrie im Departement Bildung, Kultur und Sport zeichnete Direktorin Erina Guzzi schliesslich die sechs Diplomandinnen und Diplomanden mit den besten Abschlüssen in den einzelnen Bildungsgängen aus.

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Baukader 6 2014

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Bildung

Attraktive Kurse von Baukader Schweiz ■

Baumesstechnik mit Robotiktechnologie

04.11.2014 Effretikon 21.11.2014 Dagmersellen Kurse in Planung für Frühjahr +Herbst 2015 1 Kurstag Theorie der Geräte, Einführung in die elektronische Vermessung, Einsatz auf dem Feld

Anmeldung und Auskünfte: Baukader Schweiz, 4603 Olten 062/205 55 00, info@baukader.ch www.baukader.ch

Workshop «Gut informiert gücklich pensioniert»

30.+31. Januar 2015 Raum Lenzburg 2 Kurstage

Korrekte Signalisation von Baustellen

auf Anfrage

07.11.2014 Effretikon Kurse in Planung für Frühjahr +Herbst 2015 1 Kurstag Anwendung von VSS/SN 640 886, Gesetzen und Normen, Signalarten, Praxisbeispiele

Grundlagen Recht Lehrgang Bauleiter

19.05.2014 –20.05.2014 und 11.06.2014–13.06.2014 5 Kurstage

Lehrgang Bauleiter

15.09.14–03.07.15 Lehrgang zu 6 Modulen a 4-6 Tage, aufgeteilt in Blöcke à 2-3 Tage

alle Module können auch einzeln besucht werden CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041/926 26 26 www.campus-sursee.ch

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041/926 22 94 www.campus-sursee.ch

3480 Unternehmensführung NDS HF 2014

25.09.2014 – September 2016

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041 926 22 19 sandra.wyrsch@campus-sursee.ch ■

4525 / 4541 Höhere Fachschule Bauführung Hochbau/Verkehrswegbau

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG, 6210 Sursee Tel. 041/926 22 94, M. Geiser www.campus-sursee.ch ■

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041 926 22 19 sandra.wyrsch@campus-sursee.ch

Kundenmaurer Kurs 1

05.01.– 23.01.2015 oder 16.02.– 06.03.2015 3 Wochen

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

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26.01.–13.02.2015 oder 09.03.– 27.03.2015 3 Wochen

Grundkurs Schalungsbau

05.01.–23.01.2015 oder 26.01.–13.02.2015 3 Wochen

VSS, Sihlquai 255, 8005 Zürich Tel. 044 269 40 20 m.maechler@vss.ch

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

19.01.–23.01.2015 oder 26.01.–30.01.2015 1 Woche

Greutol-Anwenderkurs 1 (Grundkurs) Aussendämmung mit Beschichtung 02.02. - 04.02.2015 oder 04.02. - 06.02.2015 2 1/2 Kurstage

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

Erweiterungskurs Schalungsbau

16.02.–06.03.2015 oder 09.03.–27.03.2015 3 Wochen

Creabeton-Anwenderkurs

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch ■

Bauen unter Verkehr: Baustellensicherheit

02.09. / 04.09. / 09.09. / 23.09.2014 4 Kurstage

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

November 2014 – April 2016

Kundenmaurer Kurs 2

Informationsabend Lehrgang Bauleiter

02.09.2014 ab 17.00 Uhr

Kurse unserer Partner ■

Firmeninterner Kurs «Korrekte Signalisation von Baustellen»

auf Anfrage Anwendung von VSS/SN 640 886, Gesetze und Normen Signalarten, Praxisbeispiele

Gemeinsame Kurse mit unseren Partnern ■

Lehrgang Persönlichkeitsentwicklung und psychosoziales Führungsmanagement

Greutol-Anwenderkurs 2 (Aufbaukurs) Aussen- und Innendämmung 9.02. - 10.02.2015 2 Kurstage

Maurerlehrhallen Sursee 6210 Sursee Tel. 041/922 27 77 www.mls.ch / info@mls.ch

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Bildung

Bauen unter Verkehr:

Baustellensicherheit Kursdaten: Kursort: Kosten:

2. September | 4. September | 9. September | 23. September 2014 (4 Kurstage) VSS-Geschäftsstelle, Sihlquai 255, 8005 Zürich CHF 2200 für Mitglieder VSS und Baukader Schweiz CHF 2400 für alle übrigen Teilnehmenden Im Kursgeld sind inbegriffen alle Kursunterlagen, alle Mittagessen und Pausenkaffees.

Informationen und Auskünfte: Geschäftsstelle VSS: M. Mächler Telefon 044 269 40 20 m.maechler@vss.ch

Geschäftsstelle Baukader Schweiz: A. Lüscher (Kursleiterin) Telefon 062 205 55 00 barbara.schiesser@baukader.ch BAUKADER SCHWEIZ CADRES DE LA CONSTRUCTION SUISSE QUADRI DELL’ EDILIZIA SVIZZERA CADERS DA CONSTRUCZIUN SVIZRA

Die Anforderungen an Verantwortliche, Ingenieure und Baufachleute zur Planung von Baustellen wächst mit der Komplexität während der Ausführung der Baustelle unter Verkehr. Zentrale Bedingungen bestehen dabei in der Gewährleistung der Sicherheitsbedürfnisse, namentlich der Bauwerksicherheit, der Betriebssicherheit des Verkehrs, der Sicherheit der Baustelle als Arbeitsstelle und der Arbeitssicherheit der Bauleute. Dies erfordert eine integrale Betrachtungs- und Beurteilungsweise mit Einbezug der verschiedenen Stakeholder und stellt höchste Ansprüche zur Bewältigung der Ingenieur- und Managementaufgabe. Der Kurs bezweckt eine Weiterbildung und Sensibilisierung der mit solchen Aufgaben betraute Ingenieure und Planer durch einen interdisziplinären Lehrgang zur integralen Baustellensicherheit. Ziel Das Ziel der Weiterbildung besteht darin, Ingenieuren, Strassenbauern, Baustellenplanern und Baustellenverantwortlichen Grundwissen zu ergänzen und aufzudatieren, die für die integrale Baustellensicherheit massgebenden Zusammenhänge deutlich zu machen und sie in ihrer

anspruchsvollen und zunehmend schwierigen Aufgabe zu sensibilisieren. Anhand einer erfolgreichen Prüfung erbringt der Kursteilnehmer den theoretischen Nachweis, eine Baustelle integral planen zu können. Lehrgangsinhalte ■ Anforderungen und Bedingungen der sicheren Verkehrsführung, Vor- und Nachteile verschiedener Varianten der Verkehrsführung sowie Zusammenhänge zu Anforderungen der Bauwerksicherheit; Risikobewertung (Unfallprognose) ■ Bedingungen zur Gewährleistung und Einhaltung der menschlichen Unversehrtheit der beauftragten Bauleute und Arbeiter auf der Baustelle durch Anwendung der SUVA-Rechtssätze ■ Durchführung der integralen Betrachtung und Risikobeurteilung anhand von Baustellen grösserer Komplexität mit interdisziplinären Diskussion ■ Planung der optimalen Kommunikation und Zusammenarbeit zur Gewährleistung der integralen Sicherheitsbedürfnisse ■ Vorgehen und Verfahren zur Problemlösung in kritischen Situationen

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Verband

Text: Richard Calame, Rechtsanwalt Rechtsdienst Baukader Schweiz

Wie verhält es sich mit einem Ferienguthaben am Ende eines Arbeitsvertrages? Paul arbeitet für die Baufirma Building AG seit mehreren Jahren. Vor einigen Wochen hat er sich mit seinem Vorgesetzten gestritten und hat daraufhin entschieden, zu kündigen. Seine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Wie oft, hat er bei Vertragsende einen Feriensaldo, von 40 Tagen, zu gut. Bei Erhalt des Kündigungsschreibens stellt der Arbeitgeber Paul frei, und weist Ihn an, sein Ferienguthaben während der Kündigungsfrist einzuziehen. Was muss man rücksichtigen um dieses Arbeitsverhältnis, sowohl für Paul als auch für seinen Arbeitgeber bestmöglichst zu beenden? Die Regel

Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer jedes Dienstjahr mindestens 4 Wochen Ferien zu gewähren; Unter 20jährige Arbeitnehmer haben Anrecht auf eine zusätzliche Woche (Art. 329a Abs. 1 OR). Es handelt sich um ein Minimum, von welchem der Arbeitgeber nicht zu Ungunsten des Arbeitsnehmers abweichen darf. Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses dürfen Ferien in der Regel nicht durch Geldleistungen oder andere Vergünstigungen abgegolten werden (Art. 329d OR). Grundsätzlich müssen also Ferien von einem Arbeiter bezogen werden.

Freistellung des Arbeiters, Zweck der Ferien und Recht des Arbeitgebers, den Zeitpunkt der Ferien zu bestimmen

Der Arbeitgeber darf natürlich Paul von seiner Arbeit freistellen und ihn anweisen, seine Ferien in der Kündigungsfrist zu beziehen. Der Arbeitgeber muss aber berücksichtigen, dass der Zweck der Ferien für der Arbeitnehmer die Erholung ist; die Ferien sollen es ihm erlauben, sich von der Ermüdung nach erbrachter Arbeit zu erholen, und über die Zeit zu dieser Musse soll er frei verfügen können. Daraus ergibt sich dass, sofern Paul noch keine neue Anstellung für seine Zukunft gefunden hat und seine Kündigungsfrist zur Arbeitssuche verwenden muss, sein Arbeitgeber nicht ohne weiteres verlangen kann, dass Paul während dieser Kündigungsfrist seine Ferien bezieht. Sollte dem dennoch so sein, so hat der Arbeitgeber die Dauer dieses

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Feriensaldos zu berücksichtigen, der im folgenden Fall eher hoch ist, sowie die Schwierigkeiten für Paul eine neue Anstellung zu finden.

Abgeltung der Ferien durch Geldleistung

Seinerseits hat Paul seine Sorgfalts- und Treuepflicht gegenüber seinem Arbeitgeber bis zum effektiven Vertragsende zu wahren (Art. 321a OR). Er hat daher insbesondere dazu beizutragen, allfällig unnütz gewordene Kosten seines Arbeitsgebers tief zu halten. Daher kann von Paul verlangt werden, dass er seine Ferien während der Kündigungsfrist einzieht, sofern dies mit seiner persönlichen Situation vereinbar ist. Zum Glück hat Paul bereits 2 Monate nach seiner Kündigung eine neue Anstellung gefunden. Wie ihn sein Arbeitgeber gebeten hat, bezieht er also den letzten Monat seine Kündigungsfrist in Form von Ferien. Am Ende des Arbeitsverhältnisses bleibt daher ein Feriensaldo von nur noch 20 Tagen; dieser Saldo muss ihm ausgezahlt werden. Sofern der Arbeitgeber sich einer solchen Umwandlung entgegenstellen will, hat er zu beweisen, dass er seine Arbeiter wirklich anhält, die Ferien effektiv zu beziehen, was im Fall von Paul eher schwierig sein dürfte.

Schlussfolgerung

Angesichts der Kündigungsfrist von 3 Monaten ist der Arbeitgeber berechtigt von Paul zu verlangen, seinen Feriensaldo

während dieser Frist zu beziehen, unter der Voraussetzung seiner Freistellung von der Arbeit und sofern der Zweck der Ferien nicht durch die Suche nach einem neuen Job gefährdet erscheint. Bleibt dennoch bei Vertragsende ein Feriensaldo, so hat der Arbeitgeber diesen entsprechend auszuzahlen.

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Baustelle

LLE E T S BAU ONATS DES M

Text: Flurina Schenk Fotos: Flurina Schenk und zvg

Ein Hotel im Gewächshaus – oder das Haus im Haus Draussen blüht und spriesst es, und das Grün blendet fast. Da ist ein Glas-Gewächshaus der richtige Ort für die Baustelle des Monats Juni. Alles begann mit einem Besuch unseres Mitglieds Paul Imhof auf der Geschäftsstelle. Ein Bed and Breakfast in Härkingen hätte er zu bieten als spannendes Projekt. Ein Haus im Haus oder anders gesagt: Acht Hotelzimmer, die er in ein leerstehendes Gewächshaus aus Glas gebaut hat. Das ist einmalig in der Schweiz.

Schnittblumen aus aller Welt via Holland bis in die Blumenläden transportiert wurden. Heute haben sie neue Aufgaben als Transportwagen für Bettwäsche, Frotteetücher, aber auch als Schränke für Gläser und Tassen gefunden. Überhaupt wurden möglichst viele charakteristische Eigenheiten der Gärtnerei erhalten. Aus Beetabgrenzungen entstanden Treppenstufen und aus Treibhausfenstern entstand ein Vordach.

Begonnen hat das ganze am 4. Juli 2013. Bei diesem ersten Treffen zwischen dem Besitzer der Gärtnerei in Härkingen, Ernst Studer und Paul Imhof, Baukader und selbständiger Umbauprofi. Studer hat Imhof von seiner visionären Idee erzählt. «Wie wäre es, wenn wir in einem der Gewächshäuser ein Bed and Breakfast eröffnen würden?» Beim Imhof ist er mit solchen Ideen an der richtigen Adresse. Er ist ein Tüftler und hat viel Erfahrungen mit Lösungen für individuelle Bauprobleme, hat er doch jahrelang massgeschneiderte Schalungen im Kraftwerksbau montiert. Zuletzt von 2008 bis 2009 für das Kraftwerk Rheinfelden. Ein Dreamteam hat sich gefunden und so beginnen Imhof und sein Sohn Ralph im Oktober 2013 mit der Arbeit. Der Dritte im Bunde ist der Bauherr selbst. Er legt

Zurück zum Baubeginn. Was war denn die grösste Herausforderung bei der Verwirklichung dieses Hotels? «Ganz klar der fehlende Platz, die grösste Öffnung war 2 auf 2.3 Meter und durch diese musste das Material für alle acht Zimmer passen.» schmunzelt Imhof. «Und überleg mal, wie wir diesen Hotelbau im Gewächshaus zusammengebaut haben? Ohne Kran?». Richtig. Das Ganze Bauwerk ist von allen Seiten mit Glas umgeben. So war denn das grösste Element, das Imhof verbaut hat 3.80 auf 4.30 Meter gross. Diese Elemente wurden im Glashaus vor Ort produziert und anschliessend mit einem kleinen Hoftrac AVANT 750 an den entsprechenden Ort gehievt. Vom Hoteldach zum Glasdach beträgt der Abstand gerade einmal 20 Zentimeter. Aber die Arbeitsbedingungen waren ideal.

Hand an und will dabei sein, wenn sein Traum entsteht.

Herausforderungen einer Baustelle unter Glas

Bauherr Studer ist es wichtig, dass der Charakter der Gärtnerei erhalten bleibt «Teilweise musste ich aufpassen, dass die Bauprofis nicht zu perfekte Arbeit liefern wollten», sagt er und streicht über die Holztische, die heute als Frühstücks- und Bartische dienen, aber schon eine Karriere als Pflanztische hinter sich haben und die charakteristischen Gebrauchsspuren aufweisen. Daneben steht ein Metallwagen mit gestapelter Bettwäsche. Ein sogenannter Holländerwagen, wie der ehemalige Gärtner und heutige Hotelbesitzer erklärt. Diese Wagen heissen so, weil mit ihnen die

Schritt für Schritt zum Haus im Haus.

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Baustelle

Immer trocken und weder zu heiss, noch zu kalt.

Funktionierender Brandschutz und luftige Atmosphäre

Ähnlich eines Lego-Bauwerks haben die Bauprofis die Hotelzimmer aufgebaut. Zwei Gebäudeeinheiten à 4 mal 18, bzw. 4 mal 20 Meter mit je vier Zimmern und einem Raum für Heizung, Lüftung und Wassertank. Immer schön eins nach dem andern: Zuerst der Boden parallel auf beiden Seiten, dann die Seitenwände und zum Schluss das Dach der ersten beiden Zimmer und dazwischen war immer wieder der Maurer für die aus Kalksandstein gefertigten Brandabschnitte gefragt. Anschliessend wurde isoliert und mit Fermacell verkleidet. Und dann kam die nächste Zimmereinheit, die heute Namen wie Calla, Rose und Lilie tragen. Das Thema Brandschutz war eine weitere Herausforderung. Es mussten immer wieder neue Lösungen gesucht werden, damit einerseits die Sicherheit gewährleistet, anderseits aber auch die luftige, leichte Atmosphäre des Glasbaus erhalten bleibt. Da sind zum Beispiel die Fensterlösungen: Bis jetzt gibt es nur Normen für stehende feuerfeste Fenster. Was aber, wenn die

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Fenster schräg stehen? Die hier eingebaute Fensterlösung besteht aus Eichenrahmen und feuerfestem Glas und wurde von den beim Kanton Solothurn zuständigen Brandschutzexperten genehmigt und anschliessend abgenommen.

Bitte nicht zu perfekt

Nicht ganz alltäglich ist auch, dass die ganze Gärtnerei nicht im Blei ist und bis zu 13 cm Höhenunterschied beim Bauen ausgeglichen werden mussten. Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen. Einzig die Treppenstufe, die zu den Zimmern führt, ist nicht überall gleich hoch. Aber das macht nichts. Es soll ja gar nicht alles perfekt sein. Wir stehen im Garten des Hotels hinter dem Gewächshaus. Auf Holzdecks ist eine Lounge eingerichtet, die zum Ausruhen einlädt. Eine Tanne und ein knorriger Olivenbau spenden Schatten. Dazwischen duften Kräuter in den Beeten. Auch hier gibt es eine Geschichte zu erzählen. Früher kamen viele Kunden direkt vom nahen Friedhof und besorgten ihre Blumen. Deshalb hatte es auch immer schon einen Durchgang in der Thujahecke, der direkt zur Gärtnerei führt. «Noch heute schneiden die Friedhofsgärtner diesen Durchgang re-

gelmässig perfekt frei, obwohl hier keine Pflanzen mehr verkauft werden». so Gärtner und Hotelier Ernst Studer. Seit dem 20. Februar sind die Tore seines aussergewöhnlichen Bed und Breakfast offen und. Bis jetzt ist er mit der Auslastung zufrieden. Mut und Engagement haben sich gelohnt. «Ich mache das gerne, was andere nicht machen wollen, oder nicht machen können», sagt Paul Imhof am Ende unseres Treffens, und man glaubt ihm. Er ist stolz auf «seine» Gärtnerei, streicht über die Rüsttische, schwatzt mit Studers. Man spürt sein persönliches Engagement.

Verbautes Material BnB Alte Gärtnerei, acht Gästezimmer in zwei Gebäudeeinheiten Konstruktionsholz 10 m3 Isoliermaterial 70 m3 OSB-Platten 885 m2 Fermacell (15 mm) 500 m2 Estrichbodenelemente (20mm) 115 m2 Weitere Informationen:

www.altegaertnerei.ch

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Produkte

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Ihre Gesundheit ist uns wichtig Profitieren Sie von der langjährigen Partnerschaft von SWICA und Baukader Schweiz: Sie und Ihre Familienangehörigen erhalten bis zu 25% Rabatt auf Zusatzversicherungen von SWICA und einen umfassenden Versicherungs-schutz. Neben finanzieller Sicherheit bietet SWICA ihren Kunden innovative Gesundheitsdienstleistungen kostenlos an. Neu belohnt SWICA besonders gesundheitsbewusste Versicherte mit zusätzlichen Rabatten auf die Zusatzversicherungen: Im BENEVITA Bonusprogramm erhalten die Versicherten Bonuspunkte für ihre gesundheitsfördernden Aktivitäten. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

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Verband

Fragen: Flurina Schenk

DER A K U A B ATS N O M S DE

«Kärnten ist meine zweite Heimat.» Silvio Bernasconi ist 1933 in Luzern geboren. Seine Maurerlehre Hochbau hat er von 1950–1953 bei der Vallaster AG in Luzern absolviert. Dort blieb er bis 1959 angestellt, zuerst als Mitarbeiter und später als Gruppenleiter und Vorarbeiter. Anschliessend hat er bei verschiedenen Firmen als MaurerVorarbeiter gewirkt. 1966 und 1967 hat er während je eines Semesters die Polierschule Luzern besucht und mit dem Diplom abgeschlossen. 1968 folgten das Diplom an der Eidgenössischen Polierprüfung und der Wechsel zur Firma Vestag Luzern. Bei der Firma Vestag war 27 Jahre angestellt, bis zu deren Insolvenz. Seit 1971 ist er Mitglied von Baukader Schweiz und der Sektion Luzern. In den 90er-Jahren amtete er fünf Jahre als Präsident des damaligen Regionalrats der Zentralschweiz. 2011 erreichte er das Jubiläum «40 Jahre Mitglied bei Baukader Schweiz». Seine Hobbies: Seniorenturnen, Wandern, gelegentlich Schreiben von Leserbriefen, Schreiben und Verfassen von Berichten über Events von Baukader Luzern für das Fachmagazin BAUKADER.

Wann läutet bei dir der Wecker? Gar nicht. Meine innere Uhr weckt mich etwa um 7.00 Uhr. Ich stecke dann die Kopfhörer in die Ohren und nach «Morgenstund hat Gold im Mund» (Sendung von Radio SRF1) stehe ich auf. Wie viel Zeit verbrachtest du täglich auf der Baustelle und/oder im Büro? Zu meiner Zeit war es als Kader auf dem Bau noch üblich, die Mannschaft mit einem Personalbus morgens auf die Baustelle und abends wieder retour zu chauffieren. Deshalb war ich während der regulären Arbeitszeit dort. Zudem machte ich gelegentlich Kontrollen an Samstagen. Was gefiel dir am meisten an deiner Arbeit? Mir gefiel die Arbeit im Freien, der Umgang mit den Mitarbeitern und etwas zu erstellen, das bleibenden Wert hat. Auf welches Bauwerk, an dem du mitgearbeitet hast, bist du stolz? Zweifellos die Realisierung von Los 3 der Ara Luzern in den 70er Jahren, mit Schneckenpumpwerk, Rechenhalle, Werkstatt und Bürogebäude, mit einer Bauzeit von dreieinhalb Jahren und knapp 40 Mitarbeitern.

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Würdest du dich gerne weiterbilden? Wenn ja, in welchem Bereich? Weiterbildung auf jeden Fall, da ich als aktives Seniormitglied von Baukader Luzern an allen Vorträgen, Exkursionen und Besichtigungen interessiert bin und davon auch gerne im Fachmagazin BAUKADER berichte. An was denkst du beim Wort «Karriere», unserem Schwerpunkt dieser Ausgabe? Karriere ist in der Bauwirtschaft gut möglich und jeder sollte seine Karriere bewusst angehen. Allerdings muss man sich gut überlegen, wie weit man die Leiter emporsteigen kann. Das Machbare soll man machen. Selbstüberschätzung ist aber falsch und Termindruck, Stress und Verantwortung dürfen die Gesundheit nicht beeinträchtigen. Welches Gebäude dieser Welt beeindruckt dich? Der Petersdom in Rom, den ich 1950 gesehen habe und der Burj Khalifa-Tower in Dubai. Was ist dir neben deiner Arbeit wichtig? Arbeit ist heute für mich das Rentnerleben. Dabei sind mir Informationen aus den Medien und von Baukader wichtig für den Kopf und Bewergung für die Knochen.

Wie verbringst du deine Ferien dieses Jahr? Vielleicht in Kärnten, Österreich. Das ist der Geburtsort meiner Frau und meine zweite Heimat. Ich habe in einem Haus, das ich dort für meinen Schwager gebaut habe, eine Ferienwohnung für uns eingerichtet. Welche 5 Dinge kommen neben deinen Liebsten mit auf die Insel? iPod nano, Handy, Sonnencreme, Fotokamera, Devisen. Wen möchtest du bei einem gemeinsamen Nachtessen schon lange einmal ausfragen? Roger Federer Was bringt dir deine Mitgliedschaft bei Baukader? Gedankenaustausch, Einsicht in innovative Betriebe und Beobachtung des Fortschritts auf dem Bau. Hast du einen Wunsch an Baukader? Erfolg bei der Vertretung der Arbeitnehmer, Beibehalten der Dienstleistungen, erfolgreiches Rezept für den Umgang mit Neumitgliedern, das heisst nicht nur Erfolg bei der Werbung von Neumitgliedern, sondern besonders bei der Motivierung zum Mitmachen und schliesslich mehr Nähe der Geschäftsleitung zur Basis.

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Verband

netto pro Sektion

Text: Rut Verdegaal

Netto plus 5: Mitglieder werben Mitglieder: Werbergewinn: Schlussrallye für EM-Tickets! Der bereits gemeldete Wachstumskurs setzt sich weiter fort. Für die ersten viereinhalb Monate dieses Jahres konnten wir national bereits 173 Neumitglieder in unserem Verband begrüssen. Unter Berücksichtigung der Austritte per 30.6.2014 wachsen wir Stand heute bereits netto um fast 50 Mitglieder. Starke Wachstumsgebiete sind die Regionen Bern und die Zentralschweiz (inkl. Tessin). Auf sektionaler Ebene sind die Sektionen Zürich, Emmental-Oberaargau und Tessin besonders erfolgreich unterwegs. Weiterhin beliebt ist auch der Status «Einzelmitglied», wo wir mittlerweile einen Bestand von 200 Mitgliedern ausweisen. Herzlichen Dank allen Werbern.

wachstum übertragbare Wochenkarten für die Leichathletik-EM vom 12 bis 17 August in Zürich reserviert. Was ist zu tun? Aktiviert all eure Werbekräfte und motiviert möglichst viele Sektionsmitglieder, sich als Werber zu engagieren. Ganz nebenbei sichert ihr euch zudem bei einem Jahresnettowachstum von + 5 Mitgliedern zusätzlich bereits vorzeitig den Sektionsbonus in der Höhe von CHF 500.–. Zwei Einzel-Tickets für den EM-Finaltag 17. August inkl. Abschlussfeier zu gewinnen Auch dein persönlicher Einsatz wird doppelt belohnt. Nebst den üblichen CHF 50.– winkt dir zusätzlich die Chance auf ein Leichtathletik-EMTicket an der Abschlussfeier vom Sonntag 17. August. Es zählen die total gewonnen Neueintritte pro Werber für das erste Halbjahr. Die besten zwei Werber kommen in den Genuss einer Tageskarte. Die Gewinner werden Anfang Juli bekanntgegeben. Weiterhin viel Spass und Erfolg an der Werberfront.

Vier übertragbare Wochen-Tickets Leichathletik-EM in Zürich zu gewinnen In der laufenden Werberperiode vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 sind für die erfolgreichsten vier Sektionen bezüglich Nettomitglieder-

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Verband

Interview und Fotos: Flurina Schenk

Sozialpartnerschaften: Wohin geht die Reise? Vertragsverhandlungen sind langwierig und anspruchsvoll – und nicht immer erfolgreich. Ganz besonders im Baugewerbe. Im letzten Jahr wurde für das Jahr 2014 keine Einigung erzielt. Weshalb wir den Baukader-Vertrag brauchen und für was er stehen soll, das erklären Adrian Hässig und Thomas Burri, die vom Zentralvorstand als Verhandlungsdelegation für unsere Anliegen bestimmt wurden. Weshalb brauchen wir den Baukadervertrag?

Burri: Wir wollen unseren Polieren und Bauführern die nötige Sicherheit geben, damit sie ihren verantwortungsvollen Job sorgenfrei ausüben können. Hässig: Es spricht grundsätzlich nichts gegen einen GAV. Er gibt Leitplanken und ist im Fall unseres Baukadervertrages ja auch nicht allgemeinverbindlich. Das heisst, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach wie vor recht frei in der Gestaltung eines Arbeitsvertrages sind. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Zusammenarbeit geregelt ist. Eine faire Sozialpartnerschaft bedeutet aber mehr.

Und was bedeutet eine faire Sozialpartnerschaft denn genau?

Hässig: Baukader Schweiz hat sich als verlässlicher Sozialpartner gegenüber dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) erwiesen. Das bedeutet für uns ein intaktes Netzwerk. Netzwerke sind wichtig und öffnen Türen. So gesehen ist eine gute Sozialpartnerschaft ein Türöffner und das darf und soll man nicht unterschätzen.

Thomas Burri und Adrian Hässig im Gespräch

Weshalb lässt sich seit einiger Zeit kaum verhandeln?

Hässig: Die Konstellation, wie sie der jetzige Baukadervertrag vorschreibt, wird immer schwerfälliger. Dies ist so, weil nicht alle Sozialpartner dieselben Interessen verfolgen. Für uns als Kader auf dem Bau ist es wichtig, dass wir etwas weiter als über

« Eine gut funktionierende Sozialpartnerschaft ist ein Türöffner.» die eigene Nasenspitze denken. Wir wollen politische Veränderungen wahrnehmen und auch wirtschaftliche Entwicklungen in unsere Überlegungen mit einbeziehen. Ein Beispiel ist die Zweitwohnungsinitiative. Diese birgt vor allem für unsere Baukadermitglieder in Berggebieten Gefahren. Burri: Ja, das ist unsere Aufgabe als Kader auf dem Bau. Dafür stehen wir ein und das dürfen unsere Arbeitgeber von uns auch erwarten.

Vor 2008 waren im Poliervertrag ausschliesslich der damalige Schweizerische Baukader-Verband und der SBV Sozialpartner. Weshalb hat man die Gewerkschaften für den BaukaderVertrag 2008 mit ins Boot genommen?

Hässig: Nun die Meinung war, ein GAV für Poliere und Werkmeister für alle beteiligten Parteien sei genügend. Man versuchte zudem die Allgemeinverbindlichkeit zu erlangen, auf die die Arbeitgeberseite aber nicht einstieg.

Welche Lösung gibt es eurer Ansicht nach für dieses Problem?

Burri: Wir müssen den heutigen Vertrag sehr gut überdenken. Fraglich ist auch, ob die heutige Lösung noch zeitgemäss ist. Hässig: Ja, und ich möchte ergänzen. Nachdem unsere Sozialpartner auf Arbeitnehmerseite bei den Verhandlungen im Dezember 2013 sich nicht an die schriftlichen Vereinbarung hielten, hat der Zentralvorstand uns den Auftrag erteilt, die aktuelle Situation zu analysieren, zu überdenken und bis im Herbst einen Vorschlag zu unterbreiten, wohin die Reise unserer Meinung nach gehen soll. Danach werden wir die Gespräche mit dem SBV sicher intensivieren. Wir waren bis jetzt verlässliche und faire Sozialpartner und werden das bleiben.

Wie sieht die zukünftige Zusammenarbeit mit dem SBV und den Gewerkschaften aus?

Burri: Unser oberstes Ziel ist ganz klar, dass unsere Mitglieder eine gute vertragliche Basis erhalten. Das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben im Zentralvorstand und ein Argument, bei Baukader Schweiz Mitglied zu sein. Hässig: Dabei zählt aber nicht allein das Thema Lohnerhöhung. Ich bin es leid, um 0,8 bis 1,0 Lohnprozente zu kämpfen. Das ist nicht mehr zeitgemäss. Unsere Kader sind in der Lage, mit ihrem Arbeitgeber im Rahmen des Jahres- und Qualifikationsgesprächs Ende Jahr ihren Lohn auszuhandeln. Zudem bestehen bei vielen Kader Zusatzvereinbarungen, die ein Bestandteil des Lohnes sind. Diese werden bei unseren Verhandlungen zwar ausgeblendet, sind aber Realität. Gerade so wichtig erscheint mir, dass wir die Work-Life-Balance unserer Kader beBaukader 6 2014


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Verband

hat. Und dem müssen wir Beachtung schenken.

Und welches Ziel habt ihr für die Verhandlungen 2015?

Hässig: Unser Verhandlungsmandat vom Zentralvorstand erhalten wir im August an der ZV-Sitzung.

Wie gefällt auch eure Aufgabe als Verhandlungsdelegation von Baukader Schweiz?

Adrian Hässig und Thomas Burri diskutieren auf Augenhöhe.

achten. Was nützt ein grosser Lohn, wenn der Kadermitarbeiter mit 40 Jahren ein Burnout hat? Das Thema Gesundheit hat in den letzten drei, vier Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Und ist auch in Bezug auf den Nachwuchs wichtig: Wer erwägt schon eine Lehre auf dem Bau, wenn seine Vorbilder sich krank arbeiten? Es kann wohl kaum im Interesse der Baubranche sein, ihre Leute sehr gut auszubilden und dann zu verheizen. Auch das Thema Weiterbildung, das im aktuellen Baukadervertrag geregelt ist, ist für uns sehr wichtig. In diesem Bereich sind die Gewerkschaften eher zurückhaltend. Ich könnte mir auch Rahmenverträge vorstellen. Ich habe je länger je mehr Mühe

mit dem Regulierungswahn, dem wir verfallen und bin nicht sicher, dass dieser dem Einzelnen auch tatsächlich nützt. Burri: Die Herausforderung ist auf jeden Fall, wie wir für jede unserer Berufsgrup-

« Das Thema Gesundheit hat stark an Bedeutung gewonnen.» pen bei Baukader Schweiz gute Lösungen finden. Dabei müssen wir aber darauf achten, dass wir nicht zu viele Türen aufs Mal öffnen. Auch ich bin der Meinung, dass das Thema Work-Life-Balance in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen

Burri: Für mich ist dieses Mandat spannend und anspruchsvoll. Ich bringe mich gerne ein und fühle mich wohl mit Adrian. Der Respekt von Seiten SBV ist da. Wir verhandeln auf Augenhöhe. Hässig: Mir geht es ähnlich. Das Thema ist äusserst spannend und herausfordernd, und nicht immer so einfach, wie es von aussen aussieht. Ich war 2006 schon bei der Entwicklung- und Verhandlung des Baukader-Vertrages 2008 dabei. Die Verhandlungen waren intensiv, sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Mit dem SBV diskutieren wir absolut auf gleicher Augenhöhe, da kann ich Thomas zustimmen. Aber verhandeln ist ein Geben und ein Nehmen. Und wenn das nicht möglich ist, dann scheitern Verhandlungen eben. Fast noch wichtiger als die Augenhöhe erscheint Thomas und mir aber, dass wir in Zukunft Weitblick beweisen und nicht persönliche Interessen vertreten oder Zeit damit verschwenden, uns gegenseitig anzufeinden. Wir wollen unsere Baukadermitglieder gesund und sicher Richtung Alter bringen.

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Verband

Text und Foto: Schweizer Wanderwege

Verband Schweizer Wanderwege mit vollem Einsatz für hartbelagsfreie Wanderwege Ein Drittel aller Schweizer schnürt regelmässig die Wanderschuhe. Kein Wunder, denn Wandern verspricht Erholung pur! Umso grösser ist dann die Enttäuschung, wenn die Wanderung anstelle eines reizvollen Naturweges einer geteerten Strasse entlang führt. Mit harten Schlägen in den Gelenken und Asphalt vor Augen macht Wandern wenig Freude. Deshalb engagiert sich der Dachverband Schweizer Wanderwege für Wanderwege mit naturnaher Oberfläche. Asphaltierte Wanderwege ersetzen

Jahr für Jahr fallen viele Kilometer Wanderwege dem Asphalt zum Opfer. Betroffen sind insbesondere jene Wanderwege, die als Zufahrten zu Siedlungen und Höfen dienen. Um die Wanderwege zu schützen, wurde bereits 1987 das Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege (FWG) eingeführt. Ein zentraler Artikel besagt, dass Wanderwege, die aufgehoben oder asphaltiert werden, durch geeignete andere Wege zu ersetzen sind. Nur so bleibt das Wanderwegnetz in seiner vollen Erholungsqualität erhalten.

Auszeichnung für hartbelagsfreie Wanderwege

Mit der Vergabe des Prix Rando Sonderpreis setzen die Schweizer Wanderwege ein Zeichen für naturbelassene Wanderwege. Die Auszeichnung ging 2014 an den erweiterten Lötschberger Wanderweg. Der neue Wanderweg führt über viele Natursteintreppen nach Brig und ersetzt attraktiv den alten Weg auf der Teerstrasse.

Gemeinsam gute Lösungen finden

Wenn Bauprojekte realisiert werden, welche auch die Wanderwege betreffen, müssen die kantonalen Wanderwegbeauftragten einbezogen werden. Die Schweizer Wanderwege und das Bundesamt für Strassen ASTRA haben als Hilfestellung den Leitfaden «Ersatzpflicht für Wanderwege» und das Merkblatt «Wanderwege betroffen?» herausgegeben. Die Wanderwegbeauftragten sind bestrebt, gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden und stehen für Beratungen gerne zur Verfügung.

Weiterführende Informationen: Download Leitfaden und Merkblatt: www.wandern.ch/wanderwege Adressen der kantonalen Wanderwegbeauftragten: www.wandern.ch/wanderwege Prix Rando: www.prixrando.ch Magazin WANDERN.CH: www.magazin-wandern.ch Informationen zum Wandern, zu den Wanderwegen, Wandervorschläge: www.wandern.ch

Wandern auf naturnahen Wegen Baukader 6 2014


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Verband

Text: Ilona Gähwiler Fotos: Ilona Gähwiler & Renzo Cervi

Einweihung der Wanderbroschüre– «Grillbau mit Knowhow» bei schönstem Wanderwetter, Wurst und Brot Am Samstagmorgen lud Baukader Schweiz gemeinsam mit Heinz Aebersold, Stv.-Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB, und Benno Birchler, Präsident Einsiedeln Tourismus, zum Launchevent der Wanderbroschüre – «Grillbau mit Knowhow» ein. Bei herrlichem Frühlingswetter wanderten die rund 30 geladenen Gäste am Sihlsee zum Grillplatz im Euthal SZ, wo die druckfrische Broschüre feierlich überreicht wurde. Offizielle Einweihung in Einsiedeln

Am Samstag 10. Mai 2014 wurde die Broschüre offiziell vorgestellt und eingeweiht. Dies geschah bei der Brätlistelle Birchli in Einsiedeln am Sihlsee. Die Gäste lauschten den Worten von Alfred Thommen (Zentralvorstand Baukader Schweiz), Urs Schmidli (OK-Mitglied «Grillbau mit Knowhow»), Heinz Aebersold (SAB) und Hermann Betschart (Bezirksamman Einsiedeln). Anschliessend wurde die Broschüre den Anwesenden festlich überreicht.

Grillplausch-Fotowettbewerb

Ab sofort kann am Grillplausch-Fotowettbewerb teilgenommen werden. Die besten Bilder werden mit einem REKA-Check im Wert von CHF 100.- prämiert. Mehr dazu finden Sie in der «Wanderbroschüre – Grillbau mit Knowhow».

Wanderfreude und Gaumenschmaus

Und zuvor wurde ganz im Sinne der Wanderbroschüre gewandert. Bei prächtigem Frühlingswetter marschierten die Anwesenden am Sihlsee entlang zur Grillstelle mit dem «LI-MI-KE»-Grill. Dort warteten bereits Wurst, Brot und Spiessli. Und auch die damaligen Junioren-Sieger und Erschaffer des Grills, das Team Greub der Firma Greub AG waren anwesend und konnten ihr Grill in Aktion sehen. Es wurde angestossen und die Aussicht auf den Sihlsee genossen.

Gemütliches Beisammensein am Grillplatz Birchli in Einsiedeln, Euthal SZ

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Bau-Stellen/Jobs

Bau-Stellen Stelleninserate hier

Suchen Sie für Ihr Unternehmen einen qualifizierten Baukader? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Für Stelleninserate gelten die offiziellen Tarife gemäss Mediadaten. Bei der Buchung im BAUKADER Fachmagazin stellen wir Ihnen 2014 das Inserat einen Monat kostenlos ins Internet. Wollen Sie das Stelleninserat nur im Internet publizieren, so verrechnen wir Ihnen CHF 150.– pro Monat. Als Passivmitglied sind Stelleninserate sowohl im Internet als auch im BAUKADER-Fachmagazin gratis. Für weitere Aukünfte oder Beratung erreichen Sie uns per E-Mail: info@baukader.ch oder über Telefon 062/205 55 06, Fax 062/205 55 01.

Wir sind ein führendes Bauingenieurbüro in den Bereichen konstruktiver Ingenieurbau (Hoch- undBrückenbau) sowie Infrastrukturanlagen (Bahn-, Strassen- und Wasserbau). Seit über 25 Jahren projektieren wir interessante Bauvorhaben von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme, wie zum Beispiel den Sechsspurausbau der Nordumfahrung Zürich, den Steinbachviadukt über den Sihlsee, den Einschnitt Oerlikon der SBB-Durchmesserlinie Zürich oder die Tiefbauarbeiten für die Erweiterung des Kunsthauses Zürich. Hervorragende Qualität, Kreativität und Kundenorientierung sowie die hohe Motivation unserer über 80 Mitarbeitenden sind die Eckpfeiler unseres Erfolgs. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter als

Bauleiter/in (Ingenieurtiefbau/Allg. Tiefbau) Wir erwarten von Ihnen ein solides Fachwissen, selbständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur Weiterbildung. Wenn Sie zudem Freude an Bauleitungsaufgaben im Ingenieurtiefbau, allgemeinen Tiefbau, Bahnbau und/oder Strassenbau haben, dann sind Sie unser/e neue/r Mitarbeiter/in. Sie finden bei uns eine vielseitige, selbständige und interessante Tätigkeit mit Entwicklungsperspektiven in einem kollegialen, offenen Arbeitsumfeld mit moderner Infrastruktur. Unsere Büros in Greifensee bei Zürich sind sowohl mit dem öffentlichen Verkehr (S9/S14, 4 Gehminuten ab Bahnhof SBB) als auch mit dem Auto (Parkplätze vorhanden) sehr gut erreichbar. Da Sie als Bauleiter mehrheitlich auf den Baustellen arbeiten werden, wird Ihnen ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Gerne erwarten wir Ihre schriftliche Bewerbung, gerne auch per Email. dsp Ingenieure & Planer AG Susanne Hug, Stationsstrasse 20, 8606 Greifensee Tel. +41 44 905 88 88, hug@dsp.ch, www.dsp.ch

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir sind eine innovative und regional tätige Baugruppe im Kanton Aargau und zeichnen uns aus durch bautechnologischen Vorsprung gepaart mit der Sicherheit eines traditionsreichen Unternehmens. Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir versierte und belastbare

Vorarbeiter / Poliere Strassen- und Tiefbau Ihr Profil Für diese Funktion benötigen Sie eine Grundausbildung zum Strassenbauer sowie eine entsprechende Weiterbildung zum Vorarbeiter/Polier. Nebst der fachlichen Kompetenz verfügen Sie über eine effiziente, qualitätsbewusste und selbständige Arbeitsweise. Ausserdem bringen Sie die Bereitschaft zur Weiterentwicklung mit.

Wir bieten Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem motivierten Team, ein angenehmes Arbeitsklima, fortschrittliche Anstellungsbedingungen, einen modernen Maschinenpark sowie interessante Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen! Für weitere Auskünfte rufen Sie bitte Herr Stefan Füeg, Leiter Personal, Tel. 056 297 33 15, an, oder senden Sie Ihre Bewerbung an: Granella AG, Herr S. Füeg, Fahracker 1, 5303 Würenlingen, s.fueeg@granserv.ch, www.granella.ch

Baukader 6 2014

Ihre Hauptaufgaben Mit Ihrem unternehmerischen Denken in Bezug auf den rationellen und wirtschaftlichen Einsatz von Material, Maschinen und Fremdleistungen sowie von Mitarbeitern sind Sie verantwortlich für den reibungslosen und effizienten Ablauf auf der Baustelle.


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Bau-Stellen/Jobs

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir sind eine innovative und regional tätige Baugruppe im Kanton Aargau und zeichnen uns aus durch bautechnologischen Vorsprung gepaart mit der Sicherheit eines traditionsreichen Unternehmens. Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir versierte und belastbare

Bauführer Strassen- und Tiefbau Ihre Hauptaufgaben In dieser Position sind Sie für die Abwicklung der Aufträge von der AVOR bis zur Abrechnung verantwortlich und pflegen den Kontakt zu den Auftraggebern und deren Vertretern.

Ihr Profil Neben einer fundierten Ausbildung (Dipl. Bauführer SBA oder Ausbildung als Ing. FH, TS) oder einer gleichwertigen Ausbildung verfügen Sie über hohe Belastbarkeit, Flexibilität sowie gute EDVAnwenderkenntnisse.

Wir bieten Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem motivierten Team, ein angenehmes Arbeitsklima, fortschrittliche Anstellungsbedingungen und gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen! Für weitere Auskünfte rufen Sie bitte Herr Stefan Füeg, Leiter Personal, Tel. 056 297 33 15, an, oder senden Sie Ihre Bewerbung an: Granella AG, Herr S. Füeg, Fahracker 1, 5303 Würenlingen, s.fueeg@granserv.ch, www.granella.ch

Dipl. Bauführer Strassenbau

Baukader 6 2014

Werden Sie Teil einer Erfolgsgeschichte. Wir handeln im Auftrag einer namhaften aufstrebenden Ostschweizer Bauunternehmung, die im Markt fest verankert ist und das Marktgebiet Bodensee - Schaffhausen - Winterthur - St. Gallen intensiv bearbeitet. In dieses Umfeld suchen wir einen selbstständigen und initiativen Bauführer Strassenbau / Tiefbau.

Kandidaten mit sicherem, offenem Auftreten, Verhandlungsgeschick und Führungseigenschaften senden Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

Der Schwerpunkt dieser Aufgabe liegt in der örtlichen Bauführung. Sie verantworten alle technischen, administrativen und personellen Belange sowie die Vor- und Nachkalkulation. Auch die AVOR, die einen rationellen und reibungslosen Baustellenablauf garantiert, sowie die Baustellenabrechnung und der Materialeinkauf liegen in Ihrer Verantwortung.

PETRAG HR AG Kontakt: Rudolf Sutter Bahnhofplatz 76 8500 Frauenfeld T 052 728 00 00 j.sutter@petrag.ch www.petrag.ch

Diese Ausschreibung richtet sich an einen vielseitigen und praxisorientierten Baufachmann mit einer Weiterbildung zum Dipl. Bauführer. Ausgewiesene Erfahrung im Strassenbau / Tiefbau und d Wille, der ll sich mit Engagementt in i di diesse neue Aufgabe A f b einzuar i rbe beiten n, werden d vora ausgesetzt. Es erwarten Sie ie spannende spanne Baupr auproje ekte, ekt ein eingesp pieltes Team a und d ein moderner Arbeitsp platz.

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Ausbildung – Mindestens Polierprüfung – Wenn möglich Techniker HF Holzbau oder Meisterprüfung (die Ausbildung spielt vor allem bei jüngeren Kandidaten eine Rolle)

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Wir suchen einen Baukader-Vertreter, der in die Holzbau-Polierprüfungskommission Einsitz nimmt und folgende Anforderungen erfüllt:

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Baukadervertretung in der Holzbau-Polierprüfungskommission

Berufliches Umfeld Wenn möglich sollte das Kommissionsmitglied in einer Holzbau-Unternehmung tätig sein Einblick in die tägliche Arbeit eines Poliers haben. Interessant sind auch Personen, welche selber planerisch tätig sind (Holzbau-Planer) oder spezielle Fachkenntnisse besitzen (Bsp. Brandschutz, Bauphysik, Statik,…). Kenntnisse/Fertigkeiten Damit eine effiziente Arbeit innerhalb der Kommission möglich ist, sollte das Mitglied mit folgenden Anwendungen vertraut sein: – E-Mail – MS Word – MS Excel – CAD (ideal Cadwork) Zeitliche Belastung – 3 ganztägige Sitzungen (Februar / Mai / Juli) – 3 Tage Prüfungsaufsicht – 4 Tage Korrektur und Abschlusssitzung – Erstellen von ca. 2 Prüfungsaufgaben = ca. 20 bis 30h Der Aufwand wird gemäss dem Spesenreglement von Holzbau Schweiz entschädigt.

Baukader 6 2014

Interessierte melden sich bitte bei Barbara Schiesser, Geschäftsführerin Baukader Schweiz, Telefon 062 205 55 00, E-Mail: barbara.schiesser@baukader.ch


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Verband

Kalender Veranstaltungen

vom 15.6.14 – 31.7.14 Bern Seeland 22.6.14 Kartfahren Kappelen, anschliessend Bräteln Solothurn 21.6.14 Kartfahren Roggwil, anschliessend Bräteln Thun und Umgebung 21.6.14 3. Monatsversammlung, Präsentation HILTI AG (praktische Anwendungen) Emmental-Oberaargau 15.6.14 Brunch auf dem Bauernhof mit Familie

Zentralschweiz/Tessin Luzern 26.6.14 Vorstandssitzung 3.7.14 Baukadertreff, Besuch Lernbienenstand Rengg Schwyz und Umgebung 27.6.14 Besichtigung Brennerei Zgraggen 31.7.14 Monatshöck, Restaurant Hofmatt, Schwyz Unterwalden 29.6.14 Familienpicknick bei Pflästererhalle Guber, Alpnach

Nordwestschweiz Basel Bauführer und Poliere 20.6.14 Grillplausch Clubhaus, Basler Pontoniere Laufental-Thierstein 27.6.14 Faba Fermin Schaltungskonzept Liestal und Umgebung 20.6.14 Picknick Sissacherfluh

Zürich/Schaffhausen Zürich 28.6.14 Besichtigung Grimselkraftwerke und Gelmerbahn gem. pers. Einladung Winterthur 5.7.14 Besichtigung Kraftwerk Hagneck, mit Sektion Schaffhausen Zürichsee 21.6.14 Fischerkurs und BBQ am Sihlsee Schaffhausen 20.6.14 Monatsversammlung / Grillplausch 5.7.14 Besichtigung Kraftwerk Hagneck, mit Sektion Winterthur

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Ostschweiz Weinfelden 19.6.14 Besichtigung Führungsbunker Weinfelden Toggenburg 28.6.14 Verbandskonferenz Wil 17.6.14 Besichtigung Züger Frischkäse, Oberbüren Frauenfeld 5.7.14 Besichtigung Bodenwaschcenter Frauenfeld 10.7.-13.7.14 Open-Air Frauenfeld

Gratulationen Wir gratulieren

zum 93. Geburtstag Ernst Parietti, 6482 Gurtnellen, 30.06.1921 / Luzern zum 89. Geburtstag Max Plüss, 8055 Zürich, 12.06.1925 / Zürich zum 88. Geburtstag Gottfried Gisler, 6463 Bürglen, 02.06.1926 / Basel Bauführer und Poliere Alois Johann Zumstein,6078 Lungern, 09.06.1926 / Unterwalden zum 87. Geburtstag Gottlieb Schönbächler, 8846 Willerzell, 07.06.1927 / Zürich Hermann Mächler, 8854 Siebnen, 13.06.1927 / Zürichsee

zum 80. Geburtstag Josef Sommerhalder, 6232 Geuensee, 30.06.1934 / Zofingen u. Umgebung zum 79. Geburtstag Albert Blochinger, 8580 Amriswil, 07.06.1935 / Weinfelden Ernst Meyer, 9400 Rorschach, 20.06.1935 / Rorschach und Oberthurgau zum 78. Geburtstag Paul Egli, 3512 Walkringen, 20.06.1936 / Thun u. Umgebung Louis Widmer, 8532 Warth, 29.06.1936 / Frauenfeld zum 77. Geburtstag Hans Hirschi, 3416 Affoltern, 01.06.1937 / Emmentahl-Oberaargau zum 76. Geburtstag Franz Niederberger, 6020 Emmenbrücke, 04.06.1938 / Luzern zum 75. Geburtstag Hans Frehner, 6280 Urswil, 11.06.1939 / Luzern Martin Schibig, 6430 Schwyz, 26.06.1939 / Schwyz und Umgebung zum 70. Geburtstag Hans Alessandri, 6170 Schüpfheim, 04.06.1944 / Luzern Bruno Keller, 8135 Langnau am Albis, 14.06.1944 / Zürichsee Willi Grüter, 6010 Kriens, 20.06.1944 / Unterwalden Peter Welz, 7260 Davos-Dorf, 23.06.1944 / Prättigau-Davos

zum 85. Geburtstag Gustav Gisler, 8625 Gossau, 09.05.1929 / Zürcher Oberland

zum 83. Geburtstag Alois Forster, 4052 Basel, 05.06.1931 / Basel Bauführer und Poliere Fritz Luginbühl, 4316 Hellikon, 07.06.1931 / Liestal u. Umgebung Josef Bachmayer, 6208 Oberkirch, 04.06.1931 / Luzern zum 82. Geburtstag Lorenz Bissig, 6461 Isenthal, 24.01.1932 / Uri Hans Schawalder, 8810 Horgen, 17.06.1932 / Zürichsee

Eintritte Herzlich willkommen Bern Adrian Flükiger, 3322 UrtenenSchönbühl Luzern Micha Fischer, 6048 Horw Seeland Thomas Eyer, 2554 Meinisberg Hans-Peter Müller, 3292 Busswil BE Toggenburg Pascal Kaufmann, 9630 Wattwil Marco Kaufmann, 8722 Kaltbrunn Rino Beretta, 8722 Kaltbrunn Schwyz und Umgebung Flavio Ruoss, 8863 Buttikon Zürich Ekrem Gündüz, 8953 Dietikon Zürichsee Luis Miguel Da Silva Ramos, 8832 Wilen bei Wollerau Einzelmitglieder André Heinemann, 5015 Erlinsbach SO Michel Badertscher, 2540 Grenchen Rolf Keller, 4900 Langenthal Didier Gasser, 2105 Travers Sepp Fässler, 9000 St. Gallen Christian Klaubert, 5079 Zeihen Sebastien Fernandez, 1116 Cottens VD Claudio Brescianini, 5614 Sarmenstorf

Todesfälle

zum 86. Geburtstag August Grob, 9015 St. Gallen, 14.06.1928 / St. Gallen-Appenzell zum 84. Geburtstag Emil Kern, 8051 Zürich, 12.06.1930 / Zürich Georg Schriber, 8810 Horgen, 05.06.1930 / Zürichsee

Mutationen

Jubiläen

Juni 2014 50 Jahre Mitgliedschaft Frauenfeld Michael Schreier, 8500 Frauenfeld Schaffhausen Othmar Sigron, 8207 Schaffhausen

40 Jahre Mitgliedschaft Bern Rudolf Steiner, 3034 Murzelen Chur Josef Telli, 7017 Flims Dorf Zürich Markus Roesli, 8166 Niederweningen

Basel Bauführer u. Poliere 02.03.2014 Franz Kiefer, 79688 Hausen (*18.08.1929) 14.04.2014 Heinrich Frei, 4112 Flüh (*16.08.1925) Limmattal 24.04.2014 Albert Blättler, 8916 Jonen (*05.02.1938) 21.04.2014 Hans-Rudolf Amacher, 8048 Zürich (*23.05.1937) Engiadina 17.05.2014 Engelbert Gabl, 6542 Pfunds Tirol (*31.08.1934) Bern 15.05.2014 Karl Krebs, 3110 Münsingen (*21.08.1919)

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Vorschau

Impressum Herausgeber Baukader Schweiz Mühlegasse 10 Postfach, 4603 Olten Tel. 062/205 55 00 Fax 062/205 55 01 www.baukader.ch Druck Dietschi Print&Design AG, Olten Auflage 5100 beglaubigte Ex. Grossauflagen gemäss Mediadaten Erscheint 11 x jährlich anfangs Monat Abonnement Für Mitglieder (Aktiv- und Passiv) im Jahresbeitrag inbegriffen. Für Nicht-Mitglieder Fr. 55.–/Jahr. Redaktion Flurina Schenk flurina.schenk@baukader.ch Tel. 062 205 55 00 Inserate Beratung und Verkauf Andreas Benz Print Promotion Route de la Rotte 5 1787 Mur VD Tel: 026 673 25 20 Fax: 026 673 25 19 andreas.benz@printpromotion.ch www.printpromotion.ch Redaktionsschluss 1 Monat vor Erscheinen Inserateschluss 10. des Vormonats Layout Dietschi Print&Design AG, Olten Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten www.dietschi.ch Titelbild www.baukader.ch

Schwerpunkt der nächsten Ausgabe: Energie Erscheint anfangs Juli 2014

Rätsel Der Preis: Reka-Checks im Wert von Fr. 100.– zur Verfügung gestellt von Reka (Reka-Checks, das ideale Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien) Lösungswort: Das Lösungswort bis jeweils am 20. des Monats einsenden an: Baukader Schweiz, Kennwort Kreuzworträtsel, Mühlegasse 10, 4600 Olten oder via E-mail: info@baukader.ch Wir bitten Sie, auch die Absenderadresse zu vermerken.

T R O B T E K J U B T A

R E P O R T E R I N

L N N U N G T I K A H E S S N I A T A L A R I B I S I S T O T E I L G I R E

Auflösung: Rätsel aus «Baukader» Nr. 5 2014 Lösung: RAUASPHALT

chirurCamping- gisch artikel eingreifen

Aufschlag für geliehenes Geld

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Giftpflanze

11 Stadtteil von London

Gebärde

10

elektr. Stromstärkemass

Zensur

2

Vorsilbe: gegen (griech.)

Zitterpappel Senke im Gelände

1 braten

6

Denksportaufgabe

Teil, Anteil

8 1

VerlierePferderin im gangart Wettkampf

3

herausfordernde Haltung

Der Gewinner Von Andrea Koller ermittelt: Markus Bartholmé, 8932 Mettmenstetten Wir gratulieren dem glücklichen Gewinner!

Vorsilbe: Ton..., Schall... (griech.)

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03 Editorial Cadre de la construction Suisse ton partenaire-carrière 04 Service jurdique Comment faire en cas de solde des vacances à la fin de contract de travail

WWW.BAUKADER.CH

BULLETIN SPÉCIALISÉ DE LA FÉDÉRATION

CADRES DE LA

CONSTRUCTION

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Accent: Carrière

Bitte wenden!


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Signalisation des chantiers Normes VSS/SN 640 886

BAUKADER SCHWEIZ CADRES DE LA CONSTRUCTION SUISSE QUADRI DELL’ EDILIZIA SVIZZERA CADERS DA CONSTRUCZIUN SVIZRA

2e édition revue et complétée 2012 Concept: Hannes Ninck, ing. dipl. HTL/STV Vos avantages ■ Toues les adaptations au 1.1.2013 ■ Représentation graphique des 28 règles ■ Signaler correctement pour éviter des accidents ■ Éprouvé en pratique sur les chantiers et dans la formation continue spécialisée

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Baukader 6 2014

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Editorial

Cadres de la Construction Suisse ton partenaire-carrière Cadres de la Construction Suisse ton partenaire-carrière. Cette phrase, cette mission est l’un des objectifs prioritaires de la Regatta 2020. De nos jours, il ne suffit plus de se contenter, après la fin de la scolarité, de faire un apprentissage et d’exercer ensuite sa profession jusqu’à la retraite. L’époque où nous vivons exige de notre part une adaptation continuelle à la situation actuelle et des efforts perpétuels de se former, se perfectionner ou se reconvertir. L’époque où nous vivons évolue à un rythme effréné et, pour rester à la hauteur, nous devons suivre cette évolution. Cadres de la Construction Suisse veut accompagner ses membres dans la planification de leur carrière jusqu’au-delà de la retraite et les aider à mieux maîtriser ou au moins à vaincre plus facilement les prochaines étapes de la vie. Notre fédération grandit, mais moins de 100 membres n’ont pas 25 ans. Pour devenir une organisation professionnelle attractive, avec une bonne mixité des âges, le Comité central a décidé en automne 2013, sur la base d’un travail préparatoire du groupe de projet développement de la fédération (PGV), d’introduire au printemps la nouvelle catégorie des «jeunes cadres». L’analyse du PGV a montré, dans le groupe d’âge des maçons ambitieux jusqu’à 25 ans, l’existence d‘un intérêt réel de s’affilier à Cadres de la Construction Suisse pour avoir la possibilité de se perfectionner professionnellement, au sein de notre fédération. Nous considérons la catégorie de membres «jeunes cadres» comme une catégorie d’ouverture pour les maçons ambitieux, désireux de poursuivre leur carrière. Les «jeunes cadres» apprécient les avantages sur le plan financier car, dans cette phase de leur carrière, ils n’ont pas encore besoin des prestations offertes aux membres à part entière. Le projet «jeunes cadres» va démarrer dans la région Zurich-Schaffhouse et sera ensuite lancé dans toute la Suisse allemande. L’an prochain, nos efforts se dirigeront en Romandie et au Tessin. Nous désirons gagner de nombreux jeunes maçons et chefs d’équipe ambitieux et espérons que le groupe se développe rapidement pour que l’adhésion à cette catégorie de Cadres de la Construction Suisse soit passionnante et intéressante pour tous les jeunes cadres. Je vous souhaite une lecture agréable et divertissante de cette nouvelle édition de CADRES DE LA CONSTRUCTION. Fredy Thommen Membre du comité central, ressort communication

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Français

Texte: Richard Calame, avocat Service jurdique Cadres de la Construction Suisse

Comment faire en cas de solde des vacances à la fin du contrat de travail ? Paul travaille pour l’entreprise de construction Building SA depuis plusieurs années. Il y a quelques semaines, un désaccord est survenu entre lui et son supérieur, et Paul a alors décidé de donner sa démission. Son délai de congé est de 3 mois. Comme cela se produit fréquemment, un solde de vacances de 40 jours subsiste en faveur de Paul. A réception de la lettre de démission, l’employeur signifie à Paul qu’il le libérait de son obligation de travailler et lui demande de prendre son solde de vacances durant le délai de congé. Que doit-on prendre en considération pour que la relation de travail se termine dans les meilleures conditions, tant pour Paul que pour son employeur?

La règle

L’employeur accorde au travailleur, chaque année de service, un minimum de 4 semaines de vacances ; les travailleurs de moins de 20 ans bénéficient quant à eux d’une semaine de vacances supplémentaire (art. 329a al. 1 CO). Il s’agit d’un minimum auquel l’employeur ne peut déroger en défaveur du travailleur. En règle générale, les vacances ne peuvent pas être remplacées par une prestation en argent ou par un autre avantage tant que le contrat de travail est en cours (art. 329d CO). Elles doivent donc, en principe, être prises en nature par le travailleur.

Libération de l’obligation de travailler, but des vacances et droit de l’employeur de fixer la date des vacances

L’employeur peut naturellement libérer Paul de son obligation de venir travailler et lui demander de prendre ses vacances. Il doit cependant garder à l’esprit que le but des vacances pour le travailleur est de pouvoir se détendre ; les vacances ont en effet comme but de pouvoir se reposer de la fatigue provoquée par le travail accompli pendant l’année et de disposer librement de son temps. Ainsi, si Paul n’a pas encore trouvé de travail pour la suite et qu’il doit utiliser son délai de congé pour trouver un nouvel emploi, son employeur ne peut pas

exiger sans autre qu’il prenne son solde de vacances en nature durant cette période. S’il entend le faire, il devra tenir compte de la durée du solde de vacances à prendre qui, en l’occurrence, est plutôt important, ainsi que des difficultés de Paul à trouver un nouvel emploi.

Remplacement des vacances par une prestation en argent

De son côté, Paul se doit de respecter son devoir de fidélité à l’égard de son employeur jusqu’à ce que les rapports de travail prennent effectivement fin le dernier jour de son contrat (art. 321a CO). Il est notamment dans l’obligation de contribuer à réduire, dans la mesure du possible, des frais désormais éventuellement inutiles pour l’employeur. Ainsi, Paul est tenu de prendre ses vacances en nature durant la période du délai de congé, à condition que cela soit compatible avec sa situation personnelle. Heureusement, Paul trouve un nouveau travail 2 mois après avoir donné sa démission. Comme son employeur le lui avait demandé, il prend donc le dernier mois de son délai de congé sous forme de vacances. Ainsi, lorsque les rapports de travail se terminent, le solde de vacances n’est plus que de 20 jours et ce solde doit lui être payé. Si l’employeur entend s’opposer à cette conversion, il doit démontrer qu’il a effectivement veillé à ce que ses employés prennent réellement leurs vacances, ce qui dans le cas de Paul semble quelque peu compromis.

Conclusion

Le délai de résiliation de Paul étant de 3 mois, son employeur est en droit de l’obliger à prendre son solde de vacances durant cette période, à condition de le libérer de son obligation de travailler et que le but de ses vacances ne soit pas compromis par la recherche d’un nouvel emploi. Si un solde de vacances subsiste néanmoins, il devra être remplacé par une prestation en argent.

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BAUKADER 6/2014