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06 Wo die Emotionen kochen Die K체che im Wandel der Zeit WWW.BAUKADER.CH

FACH- UND VERBANDSZEITSCHRIFT

03 Editorial Lebensqualit채t

08 Gesundheit im Berufsalltag Vielseitige Angebote der Suva 16 In drei Sekunden Schutt und Asche Sprengung des Sprecherhofs in Aarau Schwerpunkt: Lebensqualit채t

Tournez S.V.P.!


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Editor ial

Lebensqualität… Geschätzte Leserinnen und Leser Lebensqualität… Ein Wort, das wir erst etwa seit 100 Jahren kennen. Diese Ausgabe unserer Verbandszeitschrift befasst sich mit dem Thema Lebensqualität, einem grossen Wort, welches immer wichtiger zu werden scheint. Wesentliche Faktoren dabei sind Berufschancen, der materielle Wohlstand, Bildung, sozialer Status, Gesundheit, Natur und noch einige andere. Lebensqualität… Für alle von uns individuell und von subjektiven Kriterien bestimmt. Leider wird unsere Branche nicht oft mit diesem Wort in Verbindung gebracht. Unsere Mitmenschen nehmen uns eher so war: Wir behindern den Strassenverkehr, verursachen viel Lärm und Staub, stehen mit unseren LKWs im Wege und noch so vieles mehr. Natürlich ist es nicht immer einfach, allen Ansprüchen gerecht zu werden, aber wir tun viel für das allgemeine Wohlbefinden, tragen viel zur Lebensqualität bei. Wir bauen Strassen, Wohnraum, Büros, wir renaturieren Gewässer und modernisieren viele Bauwerke. Und unser eigenes Wohlbefinden bei unser täglicher Arbeit - ein wichtiger Punkt in Sachen Lebensqualität - wie gehen wir damit um? n Berufschancen: Mit Einsatz und Wille sind diese in unserem Gewerbe vielfältig

und gross. Weiterbildung ist für viele möglich und wird gut gefördert.

n Wohlstand: Natürlich trägt jeder selber dazu bei. Ich denke ein gutes Funda-

ment dazu bildet unser Grundeinkommen, welches wir jedoch oft hart verhandeln müssen. n Sozialer Status: Auch im Beruf etwas Wichtiges und in einer gesunden Firmenstruktur meist vorhanden. n Gesundheit: Dies dürfte in unsere Branche der grösste Knackpunkt sein, schwere Gewichte, oft nasses kaltes Wetter und nicht zu vergessen die leider meist engen Bautermine, unser täglicher Stress, der wohl wichtigste Punkt in Bezug auf Lebensqualität verbunden mit dem Arbeitsplatz. Dies sehe ich als eine der grossen Herausforderungen der kommenden Jahre. n Natur: Wohl einer der wichtigsten Faktoren, die zu unserer Lebensqualität beitragen. Ruhe geniessen, Abschalten, Spiel und Spass, Ferien, Sport, Wasser, Sonne usw., tragen wir der Natur Sorge.

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In diesem Sinne wünsche ich euch viel Natur, wenig Stress und viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe. Freundlichst Euer ZV-Mitglied Urs Pfründer

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Inhalt sverzei chn is

Inhalt 06

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nkt: Schwerpu alität Lebensqu Bildung

Schwerpunkt 06 Wo die Emotionen kochen 09 Gesundheit im Berufsalltag

15 Attraktive Kurse von Baukader Schweiz

Baumaschinen 10 Baumaschinen: Wohin geht die Reise?

Baustellen

Verband 19 21 22 23

16 Baustelle des Monats

Events 11 Fachleute für Hoch- und Tiefbau weitergebildet

Produkte

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12 REDBOX – Baustellenmanagement & Diebstahlsicherung 13 Karl Nideröst Baudienstleistungen GmbH

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Baukader des Monats Infoflash 01/13 99. Generalversammlung Luzern WYSS präsentiert den Systemschacht WYSS Koring Rechtsecke Kalender Vorschau Rätsel

Jobs 26 Bau-Stellen


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Lebens qualität

Text und Fotos: David Kunz

Wo die Emotionen kochen Vom funktionalen Arbeitszimmer zum Wohn-, Ess- und Lebensraum: Die Küche hat sich im letzten Jahrhundert stark gewandelt. Hat sich im Haus ausgedehnt. Heute ähnelt dieser Ort wieder mehr denn je dem Feuerhort von einst, wo gekocht, gegessen und gelebt wird. Und das ist den Küchenbauern recht so. Sein Reich ist die Küche. Aber ein Koch ist Adriano Zust nicht. Er verkauft Küchen. Und hat mit seinen 65 Lenzen schon so manchen Trend kommen und gehen sehen. «Kochen ist heute Emotion und Lifestyle zugleich», sagt er. Für seine tägliche Arbeit bedeutet das: Bei einer Küche steht nicht mehr nur die Funktionsfähigkeit im Zentrum. Sie ist längst zum Design-Objekt geworden, in einigen Fällen gar zum Status-Symbol. Aber dazu später.

1000 Küchen pro Jahr Ab 25‘000 Franken ist die günstigste Poggenpohl-Küche zu haben. Die Kosten lassen sich grob zu je einem Drittel auf Möbel, Geräte sowie Planung und Montage aufteilen. Die Marke gehört zwar zum oberen Preissegment, doch alleine in der Schweiz verkauft die Poggenpohl Group Schweiz AG jährlich rund 1000 Stück. Denn die Küchenbauer haben einen Trumpf im Ärmel: Die Emotionen eben.

30 Mitarbeiter im Sold der Poggenpohl Group Schweiz AG – Monteure, Zeichner, Aussendienstmitarbeitende. Das Mutterhaus produziert in Deutschland. Und das seit 1892, als der Tischler Friedemir Poggenpohl den Grundstein legte für die heute älteste Adriano Zust schiebt den Stuhl zurück und Küchenmarke der Welt. Dieses Traditions- tritt an eine Kochinsel heran. Chromstahl glänzt im Neonlicht, aus zwei Gütesiegel gepaar mit «Kochen ist heute Lautsprechern trällert Jazzdem Stempel «made in Musik in die Halle. «Das ist Germany» zieht weltweit Emotion und Lifeeine typische Männer-Küche. Kunden an. In über 70 style zugleich.» Weil zweckdienlich», sagt Ländern unterhält PogAdriano Zust setzt sich an den langen Tisch genpohl Niederlassungen – von Shanghai Zust und streicht mit der Hand über die im Küchenstudio der Firma Poggenpohl in über Lissabon bis Moskau. Und in der russi- Kochfläche. Arbeitsspuren sind zu sehen, Luzern und breitet Kataloge vor sich aus. schen Hauptstadt hat das Küchenstudio Lu- und das an einem Ort, der nur aus Küchen Drei an der Zahl, dickes Papier, schlichte aber zern soeben eine Küche für weit über besteht und gerade daher etwas unwirklich fühlbare Buchstaben auf der Titelseite. Zust 200'000 Franken montiert, weiss Zust. Ein wirkt. Doch hier wird gekocht. Zum Beispiel ist der Geschäftsführer hier. Sieben Küchen- Statussymbol. «Eine solche Küche, die ver- mit Kunden. Kochen fördere nicht nur den modelle stehen im Showroom und knapp kaufst du nur über Emotionen.» Teamgeist, sagt Zust. «Beim Kochen bist zu innert zehn Minuten mit jedem per Du.» «Die Küche gewinnt an Raum im Haus: Modell Artesio» Und das sei eben nur dank der Emotionen möglich. Entsprechen dankbar sei es denn auch, unter diesen Voraussetzungen ein Produkt wie die Küche an den Mann und die Frau zu bringen. «Was macht einer, der Unterlagsböden verkauft?», sinniert Zust. Die Entwicklung der Küche ist kein zufälliger Prozess. Poggenpohl arbeitet mit Designern und Architekten, betreibt Marktforschung und hält Sales-Meetings mit den Vertretern aus der ganzen Welt. Dort träten jeweils auch die länderspezifischen Unterschiede zu Tage, sagt Zust: «Während wir in der Schweiz oder in Deutschland einfache Linien und schlichtes Design schätzen, verkaufen Kollegen in Frankreich oder Holland Küchen, die wir als kitschig einordnen würden. Etwa mit allen erdenklichen Formen von Griffen.»

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Offene Küche Doch ein Trend ist global: Koch- und Wohnbereich sind heute eins. Seine Firma habe zwar einige Meilensteine in der Küchengeschichte gesetzt. Von der ersten Einbauküche in Serie 1950 über die erste Massivholzküche 1968 bis hin zur grifflosen Küche im Jahr 2000 – doch nichts habe den Küchenbau derart revolutioniert wie die offene Gestaltung. 90 Prozent der Küchen sind offen gebaut, der Wohn-Essbereich wurde aufgewertet – zugunsten des klassischen Wohnraums, der heute viel kleiner ausfällt.

bereits mit einer Patina versehen und nicht so anfällig, wie auf Hochglanz polierter herkömmlicher Stahl.

Zusammen mit Zulieferern tüftelt Poggenpohl stets an Innovationen. Zust drückt mit dem Finger leicht auf eine Stelle neben dem Spühlbecken, etwa so, als würde er ein Smartphone bedienen. Wie von Geisterhand fährt eine Schublade langsam aus. Seit 2001 baut die Firma die sogenannte «Motion Mechanik». Motorbetrieben. Wird die Schublade nicht manuell weiter ausgezogen, verschwindet sie automatisch wieder in der Was die Materialien in der Küche angeht, Versenkung. Und zum Schliessen reicht ein so sind nicht der Fantasie, wohl aber dem kleiner Schubser – die Schublade wird Budget oft Grenzen gesetzt. Laminat, Lack automatisch langsam eingezogen. Einziger matt oder hochglanz, Holz massiv oder Nachteil: «Bei einem Stromausfall bleibt furniert, Glas, Plexiglas, alles zu», sagt Zust und «Die Globalisierung schmunzelt. Auch am InChrom oder Alu – qualitativ sind sie alle hochwertig, die nenleben der Schubladen zeichnet sich auch Wahl ist einzig eine Frage feilen die Entwickler stänin der Küche ab – des Designs. Die «Kisten», dig. So hat Poggenpohl mit nicht nur bei exoti- der Fa. Blum neue Alu-Ausdas heisst die Grundeinheiten, in die später Backofen, züge entwickelt, die sie schen Zutaten.» Geschirrschublade oder nun exklusiv für den PogMülleimerhalter eingsetzt werden, sind seit genpohl-Korpuss einsetzen kann. Dank des jeher das Kernprodukt von Poggenpohl. Leichtbausystems und 8 Millimeter dünnen Während des Krieges soll das Unternehmen Schubladenrändern bietet sich 16 Prozent zeitweilig Transportkisten gezimmer haben. mehr Stauraum. Noch heute fertigt die Firma die «Kiste» als Grundmodul einer jeden Küche im deut- Keine Küche fürs Leben schen Herford aus Holz – man nehme Span- Die Globalisierung zeichnet sich auch in der Küche ab – nicht nur bei exotischen Zutaten. platten und Kunstharz. Neben dem Steamer oder der klassischen Warm gewalzt als letzter Schrei Kochplatte haben Geräte wie Teppanyaki, Die Abdeckung, dort, wo geschnipselt, aus- wo direkt auf der Platte gekocht wird, oder gewallt und gekocht wird, bezieht der Wok-Herd für die asiatische Zubereitung, Küchenbauer meist vor Ort. Granit, Chrom- Einzug gehalten. Mit den Emotionen einher stahl oder Quarzwerkstoff bilden hier die gehen heute auch jene NebenerscheinAuswahl. Letzteres, ein aus Quarzsand ge- ungen, die früher weggeschlossen wurden. presstes Material, gibt es in allen möglichen Geräusche und Gerüche, die beim Kochen Farben und ist nicht nur leicht sondern auch entstehen, sind nicht mehr störend. Dieser resistent und daher am gefragtesten. Der Wandel vollzieht sich auch dank neuen Lüftletzte Schrei aber ist warm gewalzter ungssystemen. Denn auch der MinergieChromstahl. Teuer und schwer zwar, dafür Trend hat Einfluss auf den Küchenbau. Der

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Dampfabzug, der warme Luft nach draussen spediert, entspricht nicht der MinergiePhilosophie. Heute wird in der Küche mit Umluft gearbeitet, ein aktiv-Filter säubert den Kochdampf. 98 Prozent saubere Luft wird direkt wieder in den Raum geblasen und ausgeklügelte Fett-Schleudersysteme machen die Reinigung leichter. Die einfache Handhabung zielt nicht zuletzt auf eine neue Kundengruppe ab. Auch die demographische Entwicklung schlägt sich im Küchen-Business nieder, berichtet Adriano Zust. «Gerade ältere Leute geben heute noch einmal Gas.» Diese hätten das nötige Kleingeld, um sich eine hochstehende Küche zu leisten. Und sie finden Gefallen an den modernen Modellen. «Früher behielt man eine Küche meist ein Leben lang. Das hat sich verändert.» Schublade ist nicht gleich Schublade: Adriano Zust im Poggenpohl-Küchenstudio


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Lebensqualit ät

Text und Foto: Suva Luzern

Gesundheit im Berufsalltag Die Verantwortlichen in den Betrieben können gesundheitsförderndes Verhalten nicht verordnen. Sie können jedoch das Gesundheitsbewusstsein ihrer Mitarbeitenden stärken und gute Rahmenbedingungen schaffen. Mit den nachstehenden Workshop-Angeboten möchten wir besonders Betriebe und Mitarbeitende im handwerklichen Bereich ansprechen, zum Beispiel im Baugewerbe und andern gewerblichen Branchen. Unser Angebot

n «Gesundheitsparcours»: Der Gesundheits-

parcours bietet Mitarbeitenden und Führungskräften die Möglichkeit einer Gesundheitsanalyse mit individueller Massnahmenplanung. Themen: körperliche Leistungsfähigkeit, gesunder Rücken, Bewegung und Sport, Ernährungsgewohnheiten, Rauchen und Genussmittel, Blutdruck, Vorsorge und Erholung. n «Ergonomie am Arbeitsplatz und rücken-

gerechtes Arbeiten»: Mitarbeitende sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt, zum Beispiel beim Heben und Tragen von Lasten oder wegen ungünstiger KörperGesund leben - auch auf der Baustelle.

haltung. Oft kommt auch noch Zeitdruck hinzu. Die auf Vorgesetzte und Mitarbeitende zugeschnittene Schulung will die Arbeitsproduktivität verbessern, Schäden am Bewegungsapparat vermindern und die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden fördern. n «Ernährung im Arbeitsalltag»: Neben den

betrieblichen Rahmenbedingungen wird in diesen Workshops thematisiert, wie die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit im Beruf mit einer ausgewogenen Ernährung erhalten werden kann. Die Mitarbeitenden erarbeiten konkrete Massnahmen, wie sie längerfristig beim

Körpergewicht die Balance halten und damit ernährungsbedingte Gesundheitsrisiken reduzieren können. n «Bewegung: Beweglichkeit, Koordina-

tion, Kraft, Ausdauer»: Fitte Mitarbeitende haben weniger Beschwerden, sind leistungsfähiger, stolpern oder stürzen seltener und fallen weniger häufig aus. Mit diesem Angebot wollen wir Betriebe und Mitarbeitende bei der Umsetzung von Bewegungsangeboten am Arbeitsplatz (z.B. «Bewegte Pausen») unterstützen. Die Mitarbeitenden sollen zu gesunden und sicheren körperlichen Aktivitäten in der Freizeit motiviert werden. n «Stresssituationen erkennen und bewäl-

tigen»: Hektik, hohe Anforderungen und Zeitdruck verursachen Stress – aus Sicht der Führung und der Mitarbeitenden in vielen Betrieben ein grosses Problem. Informationsflut, organisatorische Veränderungen oder Alltagssorgen fordern die Mitarbeitenden zusätzlich. Unser Angebot nützt sowohl den Mitarbeitenden als auch den Betrieben: Nach dem Seminar sollen die Beteiligten in der Lage sein, Stresssituation zu erkennen und zu bewältigen und dadurch stressbedingte Krankheiten, Unfälle und Fehlzeiten zu verhindern. Wir bieten spezifische Seminare für Mitarbeitende und Führungskräfte an.

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Information und Beratung Nähere Informationen erhalten Sie bei den Fachpersonen der Präventionsberatung, Telefon 041 419 59 84.

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Baumasc hine n Korrigenda: In BAUKADER 3/2013 haben sich beim untenstehenden Interview die Antworten verschoben. Wir entschuldigen uns für dieses Versehen und drucken hier den gesamten Inhalt erneut ab.

Fragen: Flurina Schenk Bilder: Robert Aebi AG BAUKADER

CLUB 100

Baumaschinen: Wohin geht die Reise?

Martin Huber und seine Lieblings-Baumaschine

Name/Vorname/Funktion

Martin Huber, Leiter Geschäftsfeld Baumaschinen, Robert Aebi AG

1. Welches ist Ihr Lieblingsprodukt in Ihrem Sortiment (Baumaschine)?

Mein Lieblingsprodukt ist der Volvo Skid Steer. Dabei handelt es sich um einen wendigen, cleveren und effizienten Kompaktlader. Entweder mit Raupe oder Rad. Ein multifunktionales Gerätekonzept, dass mit dem neuen Einarmkonzept enorm an Komfort und Sicherheit gewonnen hat.

2. Wohin geht der Trend bei den Baumaschinen Ihrer Meinung nach?

Der Trend geht dahin, die Maschinendaten elektronisch auszuwerten und für die Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu verwenden. Weiter ist die einfachere Wartung und Total Cost of Ownership ein grosses Thema. Der Unternehmer von heute betrachtet nicht mehr nur die reinen Anschaffungskosten sondern die totalen Kosten über die gesamte Lebensdauer der Maschine.

3. Was ist Ihre persönliche Zukunftsvision im Baumaschinen-Sektor

Vor allem bei statischen Arbeiten (z. B. Recycling, Abbruch/Abbau) werden in 15 Jahren mehrheitlich Maschinen mit Elektromotoren eingesetzt.

4. Haben Sie einen Tipp für unsere Baukader?

Beim Kauf einer Baumaschine sind die Betriebs- und Unterhaltskosten ebenso wichtig für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs wie der Kaufpreis. Es ist daher erforderlich, diese bei der Anschaffung in die Kalkulation einfliessen zu lassen. Nicht der Kaufpreis alleine bestimmt die Kosten, sondern die Kosten über die ganze Lebensdauer – und hier ist oft nicht der günstigste Kauf auch der Rentabelste.

5. Gibt es eine Anekdote, zu einem Ihrer Produkten oder ein lustiges Erlebnis, das Sie mit Baukadern oder auf der Baustelle erlebt haben?

Der Kaufvertrag für den ersten Skid Steer wurde auf einer Serviette unterzeichnet. Dies anlässlich einer Vorführung im Werk vor der offiziellen Markteinführung. Das zeugt von Mut, Vertrauen und auch einer Prise Humor.

Internetadresse

www.robert-aebi.com

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Events

Text und Fotos: Baukaderschule am Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum SG

Fachleute für Hoch- und Tiefbau weitergebildet Mehr als 40 Absolventinnen und Absolventen haben ihre Weiterbildung in den Bereichen Hochbau und Tiefbau bei der Baukaderschule St.Gallen abgeschlossen. Die neuen Techniker HF können künftig beispielsweise bei Architektur-, Bauleitungs- und Ingenieursbüros ihr Wissen anwenden. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erhielten die Absolventen ihr Diplom. 19 neue Techniker HF Hochbau, 24 neue Techniker HF Tiefbau: Das war die «Ausbeute» des kürzlich abgeschlossenen Ausbildungsganges an der Baukaderschule St.Gallen, einer Abteilung des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen (GBS). Nach Tradition der Baukaderschule erhielten die Absolventen ihr Diplom in einem festlichen Rahmen in der Aula Riethüsli in St.Gallen. Monica Sittaro, Prorektorin GBS, übernahm die Begrüssung der Diplomanden sowie der zahlreichen Gäste. Zu diesen gehörte neben zahlreichen Branchenvertretern und Repräsentanten von Berufskommissionen auch Marcel Rotach, der aktuelle Präsident des Stadtparlaments. Für die unterhaltsame Begleitung des Abends in Wort und Musik war der Kabarettist Florian Rexer besorgt. Bruno HF Hochbau 2010-2013

Aiello Antonio, Delalic Amela, Brändle Peter, Brüschweiler Pascal, Graf Benjamin, Hasler Ramona, Kast Roger, Koch Ken, Lachat Fabienne, Maute Mario, Peter Stefan, Peterer Jessica, Principe Patrick, Rezzonico Franco, Rütsche Sven, Schulze René, Tran Tan Phuc, Wick Regula, Wüst Adrian

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Mitterer, Abteilungsleiter Baukaderschule, hielt die Festrede, in der er auf die grosse Leistung der Neudiplomierten einging. Danach gehörte die Bühne den erfolgreichen Absolventen. Lehrgangsleiter Andreas Looser überreichte die Diplome und zeichnete die jeweils beste Diplomprüfung mit einer Ehrung aus. Dazu kam ein Präsent, das Peter Härtsch vom Schweizer Verband der dipl. Absolventinnen und Absolventen höherer Fachschulen (ODEC) übergab. Ein Geschenk erhielten auch der Lehrgangsleiter für seine erfolgreiche Arbeit sowie austretende Lehrpersonen der Baukaderschule für ihren Einsatz. Danach war es wiederum der wort- und klanggewandte Florian Rexer, der musikalisch zum Apéro überleitete und diesen auch begleitete.

Aus- und Weiterbildung rund um den Bau Die Baukaderschule St.Gallen ist eine eidgenössisch anerkannte Höhere Fachschule für Technik und wird als selbständige Abteilung des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen – eine Bildungsinstitution des Kantons St.Gallen – geführt. Die Baukaderschule St.Gallen bereitet Berufsleute verschiedener Fachrichtungen mit einer soliden Ausbildung gezielt darauf vor, personelle Verantwortung und technisches Wissen in ihrer zukünftigen Tätigkeit effizient einzusetzen.

HF Tiefbau 2010-2013

Ademi Ejup, Aeschlimann Michael, Arezina Radislav, Bötschi Daniela, Brugger Marco, Dizdarevic Nermin, Emini Samir, Frehner Manuela, Michael, Galli Alberto, Gimmi Thomas, Heldner Christian, Kämpfer Thomas, Knöpfel Roman, Kühne Stefan, Machairakis Nikolas, Mendler Pascal, Möckli Christian, Osmani Besmin, Pizzolante Michele, Rüegg Michael, Sutter Philipp, Thoma Marc, Vignarajah Sujithkumar

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Produkte

Text: Pascal Krebs

BAUKADER

CLUB 100

REDBOX – Baustellenmanagement & Diebstahlsicherung Der Trend hin zu grösseren und komplexeren Baustellen bringt neue Herausforderungen aus den verschiedensten Bereichen des Baualltags mit sich. So wird es z.B. immer schwieriger, eine Baustelle zu verwalten, respektive alle notwendigen Arbeitsschritte zeitgerecht, nach Terminplan zu überwachen und zu koordinieren. Oft müssen Bauverantwortliche auch mehrere Baustellen gleichzeitig koordinieren, was schnell zu Terminkollisionen führen kann und ganze Prozesse auf der Baustelle verzögern. Der Trend hin zu grösseren und komplexeren Baustellen bringt neue Herausforderungen aus den verschiedensten Bereichen des Baualltags mit sich. So wird es z.B. immer schwieriger, eine Baustelle zu verwalten, respektive alle notwendigen Arbeitsschritte zeitgerecht, nach Terminplan zu überwachen und zu koordinieren. Oft müssen Bauverantwortliche auch mehrere Baustellen gleichzeitig koordinieren, was schnell zu Terminkollisionen führen kann und ganze Prozesse auf der Baustelle verzögern. Grosse Baustellen bieten aber auch eine gewisse Anonymität, die eine Kontrolle über Arbeitsmaterial wie Werkzeug, Baumaschinen etc., welches über einen bestimmten Zeitraum auf der Baustelle gelagert wird, stark erschwert. Nicht nur am Tage sondern speziell auch in der Nacht werden Baustellen immer mehr von Dieben heimgesucht. Gestohlen wird auch Material, welches nicht versichert werden kann, wie zum Beispiel die teuren Krankabel. Mägert G&C Bautechnik hat diese Herausforderungen erkannt und das REDBOXSystem entwickelt, welches die Bereiche Baustellenmanagement & Diebstahlsicherung abdeckt und somit eine effiziente Verwaltung und Kontrolle auf der Baustelle ermöglicht.

REDBOX kann bequem via PC/MAC/Smartphone oder Tablet-PC verwaltet werden. Der Bauverantwortliche kann also von überall auf seine Kameras zugreifen und dem Geschehen auf der Baustelle folgen sowie die Aufnahmen einsehen, da alle Kameratypen permanent aufnehmen. Wichtige Arbeitsschritte wie z.B. das Anliefern von neuem Baustellenmaterial, die Montage von Absturzsicherungen etc. können so direkt mitverfolgt werden, ohne dass der Verantwortliche sich vor Ort befinden muss. Weiter können Sie die Zugriffsrechte auf die Kameras einfach verwalten und so individuell weiteren Personen Zugang gewähren. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen drei Kameratypen, welche auf verschiedene Anwendungsszenarien ausgelegt sind. Unterschieden werden die Typen REDBOX Fix 66°, REDBOX Dome 360° und REDBOX Baufortschritt 71°. Soll z.B. der Zugang eines Werkhofes oder einer Baustelle punktuell überwacht werden, eignet sich die REDBOX Fix 66°. Die REDBOX Dome 360° ist wiederum ideal geeignet, um gross-

flächige Baustellengebiete rundum (360°) zu überblicken und temporär wichtige Bereiche mit dem 12-fachen Zoom zu vergrössern. Die dritte Lösung, REDBOX Baufortschritt 71° ist vor allem geeignet, um die ganze Baustelle aus sicherer Entfernung zu überblicken. Die Aufnahmen können anschliessen zu einem Zeitraffer zusammengeschnitten werden, die das Entstehen des Baus schön dokumentieren. REDBOX Fix 66° und REDBOX Dome 360° bieten zudem die Option einer SMSAlarmierung, wenn zum Beispiel in der Nacht eine Bewegung erkannt wird. Der bestimmte Mitarbeiter wird per SMS informiert, kann online einfach das Live-Bild einsehen und entscheiden wie weiter vorgegangen werden soll, z.B. Polizei rufen.

Mit REDBOX können Baustellen effizienter, einfacher und vor allem kostengünstiger verwaltet und überwacht werden. Weitere Informationen zu REDBOX finden Sie unter www.redbox24.ch.

Für alle Anwendungen die geeignete Kamera.

REDBOX ist ein Kameraüberwachungssystem, welches sich modular zusammenstellen lässt und sich auf jeder Baustelle installieren, abbauen und auf der nächsten Baustelle wiederum schnell installieren lässt. Die Kameras können z.B. an einem Kran, einer Wand oder an einem optional erhältlichen, 6 m hohen Mast montiert werden.

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Produkte

Bild und Text: Stefanie Niederöst

BAUKADER

CLUB 100

Karl Nideröst Baudienstleistungen GmbH Nach jahrelanger Tätigkeit in der Baubranche hat Karl Nideröst den Entschluss gefasst, sich mit seinem Wissen der gesamten Baubranche zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Entschluss hat er am 1. Dezember 2010 den Schritt in die Selbständigkeit gemacht und so die Firma Karl Nideröst Baudienstleistungen GmbH gegründet. Firmengeschichte: Da die Nachfrage für seine Dienstleistung sehr gross war, wurde bereits nach einem Jahr der erste Mitarbeiter eingestellt. Die vorhandenen Räumlichkeiten wurden zu klein und so kam es, dass es am 1. April 2012 nicht nur einen Domizilwechsel von Unterägeri nach Hünenberg gab, sondern auch eine Anpassung des Firmennamens. Aus der Karl Nideröst Baudienstleistungen GmbH wurde die KNB GmbH (Abkürzung des vorherigen Firmennamens). Seit 2013 zählt die Firma nun bereits schon insgesamt vier Mitarbeiter.

Dienstleistung: Wir messen auch Ihre Baustelle aus (Ausmass, Massenkontrolle, Devisierung, etc.) für: n Bauunternehmungen n Architekten, Ingenieure, GU, TU n Bauherren Es ist uns ein grosses Anliegen, sämtliche Aufgaben mit grossem Engagement und auf einem hohen Standard zu erledigen.

Wir dürfen mit Stolz sagen, dass unser «Rucksack» nicht aus blanker Theorie besteht, da wir auf einige Jahre Berufserfahrung in der Praxis zurückgreifen können.

Leitbild: Ihre Bedürfnisse sind unsere Motivation!!!

Wer kennt das nicht in der heutigen Zeit: Es sind viele Aufträge zu bearbeiten, doch das Personal fehlt. Am meisten leidet darunter die technische Leitung der Arbeiten. Die AVOR muss in kürzester Zeit erstellt werden, da kaum Vorlaufzeit besteht um mit der Arbeit zu beginnen. Oftmals sind zu viele Aufträge zu bearbeiten, dass das Ausmass und die Abrechnungen in den Hintergrund geraten. Das Controlling der ausgeführten Arbeiten sowie das Erfassen der Ausmassnotizen bleiben meist im Raum stehen und werden nicht bearbeitet. Nach Beendigung der Arbeiten bleiben die Abrechnungen oft noch Wochenlang liegen.

Das traurige Resultat: Man verliert in der heutigen Zeit, wo der Preiskampf sonst schon hart ist, zusätzlich noch dringend benötigtes Geld.

Lebensqualität: Die KNB GmbH legt grossen Wert darauf, dass die Mitarbeiter gesund und zufrieden zur Arbeit erscheinen und auch so ihren Arbeitsplatz nach getaner Arbeit wieder verlassen können. Unsere Arbeitsplätze sind daher grosszügig und mit modernster EDV ausgestattet. Um auch der oft monotonen Arbeit entfliehen zu können, stellen wir allen Mitarbeitern ein vergünstigtes Fitnessabo zur Verfügung. Wir versuchen ebenfalls, soweit es möglich ist, uns an die Arbeitszeiten zu halten damit Familie und Freizeit nicht leiden müssen. Dies ist jedoch nur dank einer guten Teamarbeit und eines guten Zusammenhalts möglich, da man sich doch ab und an bei vielen Projekten gegenseitig hilft und Prioritäten setzt. Durch unser Engagement für Ihre Unternehmung können wir auch Ihren Mitarbeitern zu etwas mehr Lebensqualität verhelfen indem wir Ihr Personal entlasten.

Was dürfen wir für Sie tun ? Zögern Sie nicht und treten in Kontakt mit uns. Gerne stellen wir Ihnen bei einem persönlichen Gespräch unsere Firma und unsere Dienstleistung vor.

Eckdaten Firma: Gründung: Inhaber: Geschäftsführer: Domizil:

KNB GmbH 1. Dezember 2010 Karl & Stefanie Nideröst Karl Nideröst Bösch 43, 6331 Hünenberg Mitarbeiter Total: 4 Personen Email: info@knbdl.ch www.kn-baudienstleistungen.ch

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Bil dung

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4217 Vorbereitung Baupolierschule Hochbau/Tiefbau

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05./06.04.2013 19./20.04.2013 03./04.05.2013 CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau 6210 Sursee, Tel. 041/926 24 24 www.campus-sursee.ch

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4538 Lehrgang Bauführer Modul 5 Rechnungswesen in der Bauunternehmung

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4520 Informationsabend Höhere Fachschule Bauführung 23. April 2013 18.00 - 20.00 Uhr CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau 6210 Sursee, Tel. 041/926 24 24 www.campus-sursee.ch

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4860 DIAGONAL 14. - 16. Mai 2013 18.00 - 20.00 Uhr CAMPUS SURSEE, Bildungszentrum Bau 6210 Sursee, Tel. 041/926 24 24 www.campus-sursee.ch

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Baustellen

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Text und Fotos: Flurina Schenk

Der Sprecherhof in Aarau: In drei Sekunden Schutt und Asche Anfangs März findet im der altehrwürdigen Fabrikanten-Villa Oehler die Pressekonferenz zur Sprengung des Sprecherhofs in Aarau statt. 2016 soll die Villa Oehler eine Kindertagesstätte beheimaten. Aber bis dahin geht noch einiges auf dem ehemaligen Fabrikareal, das zu einem neuen, vielseitigen BegegnungsOrt – dem AQA Aeschbach Quartier Aarau – werden soll. Das AQA wird rund 1‘000 Menschen Platz zum Arbeiten, Wohnen, Einkaufen und Geniessen bieten. Am Tag der Pressekonferenz blühen im Garten der Villa Oehler die ersten Krokusse in leuchtendem violett. Drinnen ist eine Schar Journalisten und Fotografen versammelt und leuchten tut hier Walter Weber, Walter Weber Sprengmeister, in neongelb. Der grosse, ruhige ehemalige Baukader mit gepflegtem Schnauz hält die Presse in Schach, weiss auf jede Frage eine Antwort und weiss auch, wann genug ist. Für eine Sprengung und nicht für einen Rückbau hat sich die Investorin, die Mobimo AG, entschieden. Um Zeit zu sparen und die Lärm- und Staubbelastung zu minimieren. Günstiger ist diese Variante nicht unbedingt. Rund 1,5 Millionen kostet es, das Gebäude zu schwächen, zu sprengen und den Schutthaufen nach der Sprengung fachgerecht zu entsorgen.

Spürnase mit Erfahrung «Man muss ein Gebäude spüren.», sagt Walter Weber. Und bis man ein Gebäude so richtig spürt, braucht es Zeit. Im Fall des Sprecherhofs in Aarau, hat Walter Weber im Dezember seine Arbeit aufgenommen. Pläne gibt es zwar aus den 60er Jahren, als das Gebäude für die Firma Sprecher und Schuh errichtet wurde. Aber diese stimmen nicht immer mit der Realität überein, das weiss Walter Weber aus Erfahrung und merkt es bei der Überprüfung des Gebäudes. Eine richtige Detektivarbeit ist es, Beton-Proben zu entnehmen, den Verlauf

von Armierungseisen nachzuvollziehen und dann immer wieder zurück ins Büro zu wechseln und die Daten entsprechend anzupassen. Dabei lernt Walter Weber auch das System der Erbauer kennen, versteht mit der Zeit, wie diese damals 1966 getickt haben.

Vorbereitungen vor Ort Vor der Baubaracke schneidet Luzian Haus mettwurstähnliche Rollen in exakt gleich grosse Stücke. Mit dem Messer auf einem hölzernen Rüstbrettchen. Aus dem Ghettoblaster schallt klassische Musik. Der junge Mann bereitet die Gel-Sprengstoffstücke vor, ist dafür besorgt, dass genau die richtige Menge am richtigen Ort in die 1’500 gebohrten Löcher eingefügt wird. Jedes Stück versieht er mit einem Zünder und fixiert das Ganze mit einem schwarzen Isolierband. Im 1. und 2. UG des Sprecherhofs sind seine Kollegen am Werk. Die Löcher werden mit Sprengstoff gefüllt, anschliessend abgedichtet und die Kabel miteinander verbunden. 75 Kilo Sprengstoff werden eingesetzt, um das knapp 50 Meter hohe 12stöckige Gebäude in sich zusammen sacken zu lassen.

In drei Sekunden versagt die Statik des Gebäudes Eigentlich wird nicht das Gebäude gesprengt. Die Sprengladungen sind so platziert, dass sie die Statik des Gebäudes zu Versagen bringen. Und was heisst das genau? Das Hochhaus besteht aus dem Skelettbereich und dem Turm. Skelettbereich und Turm müssen unterschiedlich behandelt

Ein Augenschein vor Ort.

werden: Zuerst kollabiert der Skelettbereich senkrecht nach unten und anschliessend wird der Turm einer Faltsprengung unterzogen. Der sehr stabile Kern kann grundsätzlich nicht wie der Skelettbau kollabieren, sondern muss gekippt werden. Das Kippen wird jedoch später gestartet und verläuft langsamer als der benachbarte Skelett-Vertikalkollaps. Der Kern steht eine kurze Zeit frei und wird danach zweimal gefaltet. Als Sprengstoff werden zum einen lineare Hohlladungen aus HMX und Kupfer (Schneidladungen für Stahl) eingesetzt. Zum anderen Sprengschüre aus Nitropenta (Schweizerprodukt SSE) und Sprenggelatine. Mit den Sprengschnüren und der Sprenggelatine werden vor allem armierter Beton (Mauern und Stützpfeiler) zertrümmert. Für die Zündung werden zwei Systeme verwendet: Schlauchzünder zur Detailinitiierung der Sprengladungen und elektronische Zünder zur millisekundengenauen Tempierung. Vlies, Drahtgeflecht und Sandsäcke sind dazu da, Streuflug zur verhindern und Schall zu absorbieren.

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Arbeit, kein Theater um 02.10 Uhr

Rückschau

Arbeit, kein Theater, sei die Sprengung des 5'400 Tonnen Schutt liegen drei Sekunden Sprecherhofs, sagt Walter Weber und man nach der Sprengung in Form eines Kegels glaubt ihm. Die Zuschauer sehen das an- von 15 mal 30 Metern und mit einer Höhe ders, und so sind diese für die Ordnungs- von knapp 9 Metern am Boden. Aber davon kräfte denn auch die grösste Herausfor- sehen wir um 02.15 Uhr nicht viel. Vorerst derung. Und tatsächlich, als Brigitte Weber, einmal sehen wir eine gewaltige Staubdie Ehefrau und Geschäftspartnerin des wolke. Bedeutend weniger Staub aber, als Sprengmeisters und Arnaud Gächter, Chef Walter Weber im Vorfeld vermutet hat. Dies Pyrotechnik, um 02.00 Uhr den Knopf drü- vermutlich, weil das Gebäude vom Lehrvercken wollen, hat es Zuschauer in der Sperr- band Genie und Rettung der Schweizer Arzone. Im Nachhinein wird mee vorgenetzt Walter Weber gestehen, wurde. Der Notvergla«75 Kilo Sprengstoff dass er zu diesem Zeitser ist bereits am werden eingesetzt, punkt nervös wurde. Aus Werk. Wie erwartet um das 50 Meter hohe sind wenige Scheiben Erfahrung weiss man, dass eine Menschenmasse, die zu Bruch gegangen. Gebäude in sich zurückgedrängt wird, sehr zusammen sacken zu ungeduldig reagiert. Da ist Anlässlich der Presselassen.» für Walter Weber klar: konferenz um 02.45 «Jetzt haben wir keine Zeit Uhr sagt Walter Wemehr.» Pünktlich um 02.10 Uhr sackt der ber, es sei sein Job gewesen, dass es klappt Sprecherhof ganz genau wie geplant zu- und gut kommt. Aber stolz sei er schon. sammen. Der Skelettbau zuerst, das mas- Der Druck ist weg. Und der Druck war dessive Treppenhaus leicht verzögert. halb gross, weil er als erster Sprengmeister

3-2-1…Pünktlich um 02.10 Uhr sackt der Sprecherhof ganz genau wie geplant zusammen.

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ein Hochhaus dieser Dimensionen in der Schweiz gesprengt hat. Und auch deshalb, weil es für Walter Weber ein Heimspiel war, ganz in der Nähe seines Wohn- und Arbeitsortes. «Ich hatte noch nie so viele Freunde» schmunzelt er und fragt die Journalisten: «Darf ich jetzt meine Baustelle besichtigen gehen?»


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Verband

Fragen: Flurina Schenk

R E D A BAUK ONATS DES M

«Kurt Aeschbacher würde ich gerne bei einem Nachtessen ausfragen.» Brigitte Gämperle ist 1975 geboren. 1995 hat sie ihren Lehrabschluss als Tiefbauzeichnerin gemacht. Bei IBZ in Brugg hat sie im 2000 die Weiterbildung zur dipl. Bauleiterin Tiefbau abgeschlossen. Nach einem dreimonatigen Auslandaufenthalt wechselte sie 2001 in die Ausführung und arbeitete bis 2007 als technische Mitarbeiterin bei der Stämpfli AG Bauunternehmung in Langnau im Emmental. Danach arbeitete sie erstmals als Bauführerin bei der KIBAG Bauleistungen AG, zuerst in Langenthal, seit drei Jahren nun in Huttwil. 2012 schloss sie die Weiterbildung zur dipl. Baumeisterin ab und ist seit da stellvertretende Geschäftsführerin im Betrieb in Huttwil. Ihre Hobbies sind Fussball, Skifahren, Sport allgemein, Motorradfahren, Reisen und Lesen.

Wann läutet bei dir der Wecker? Um 05:00 Uhr, eine Stunde brauche ich mindestens, bis ich mit der Arbeit beginnen kann… Wie viel Zeit verbringst du täglich auf der Baustelle und/oder im Büro? Im Durchschnitt ca. 10 Stunden, im Winter etwas weniger, im Sommer etwas mehr. Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit? Die Verschiedenartigkeit meiner Aufgaben und die dadurch resultierende Abwechslung.

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Auf welches Bauwerk, an dem du mitgearbeitet hast, bist du stolz? Natürlich auf alle!

Würdest du dich gerne weiterbilden? Wenn ja, in welchem Bereich? Nach dem Abschluss der Ausbildung zur Baumeisterin im letzten Jahr, ist zur Zeit mein Bedürfnis, mich weiterzubilden, eher gering. Aber wer weiss… Wie steht die Schweiz deiner Meinung nach in Bezug auf Neubauten im Vergleich mit anderen Ländern? Meine Kenntnisse über den Stand der Neubauten in anderen Ländern halten sich in Grenzen, und deshalb kann ich dazu keine schlüssige Antwort geben. Welches Gebäude dieser Welt beeindruckt dich? Da ich vom Strassentiefbau her komme, beeindrucken mich eher Brücken oder Tunnel. Was ist dir neben deiner Arbeit wichtig? Wichtig sind mir meine Freunde, meine Familie, Sport und Aktivität, aber auch ruhige Momente.

Wie verbringst du deine Ferien dieses Jahr? 10 Tage Algarve! Welche 5 Dinge kommen neben deinen Liebsten mit auf die Insel? Badetuch, Bikini, Sonnencreme, Sonnenbrille und Sackmesser. Wen möchtest du bei einem gemeinsamen Nachtessen schon lange einmal ausfragen? Kurt Aeschbacher Was bringt dir deine Mitgliedschaft bei Baukader? Unterstützung und Anerkennung bei Weiterbildungen Hast du einen Wunsch an Baukader? Für den Moment nicht…

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RASCOtec Mehrfachdurchdringung abdichten leicht gemacht Da der Anteil von Bauten mit Erdsonden stetig wächst, gewinnt das Abdichten von «Rohrpaketen» immer mehr an Bedeutung.

Rascor International AG Gewerbestrasse 4 8162 Steinmaur Tel. 044 857 11 11 info@rascor.com

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Die RASCOtec Mehrfachdurchdringung wird aufgrund der Anzahl, der Durchmesser und der Abstände der einzelnen Rohre jeweils nach Mass vorgefertigt. Der spezielle Schaumblock ummantelt die Rohrpakete und hält sie gleichzeitig auf Distanz. Ist der Schaumblock einbetoniert, wird dieser zu einem späteren Zeitpunkt mit unserem quellfähigen Injektionsmaterial auf Basis Acrylat hohlraumfrei «verfüllt». Die Anzahl, die Form und das Material der Durchdringungen spielt für den Abdichtungserfolg keine Rolle, da das Injektionsmaterial ohne jegliche Untergrundhaftung zuverlässig abdichtet.


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Verband

Text: Barbara Schiesser

DER A K U A B LASH INFOF

Infoflash 01/13 Hier die wichtigsten Informationen aus der ZV-Sitzung vom 22. Februar 2013: Statutenanpassung: Momentan wird die Statutenanpassung für die kommende Delegiertenversammlung vorbereitet. Es läuft die zweite Vernehmlassungsrunde. Während dieser werden die Sektionen gebeten ihre Kommentare und Vorschläge abzugeben. Aus der ersten Vernehmlassungsrunde wurde deutlich, dass den Sektionen an der Beibehaltung der Art. 4-8 gelegen ist. Was aus der Sicht des Zentralvorstandes als Vereinfachung und Flexibilisierung für die Sektionen gedacht war, wurde von den Sektionen als wünschenswerter vorgegebener Rahmen erachtet. Deshalb sind in der zweiten Vernehmlassung die meisten Artikel und Paragraphen wieder berücksichtigt.

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Ausserdem wurden die Vorschläge der PG Verbandsentwicklung in Bezug auf Regatta 2020 berücksichtigt: dies umfasst die Themen Mitgliederbeiträge und Mitgliedschaftsformen. Aber auch den Vorschlag, die Frist zur Einbringung von Vorschlägen zur DV/Verbandskonferenz auf neu zwei Monate anzupassen und den Versand der Unterlagen auf 4 Wochen vor der DV/Verbandskonferenz zu verkürzen. Dies damit die Regionen an den Regionalkonferenzen noch Zeit haben, um ihre Vorschläge zu besprechen und einzubringen. Des Weiteren wurden die Anpassungsvorschläge aus der ersten Vernehmlassungsrunde im Präsidium und im Zentralvorstand besprochen und die Rückmeldungen der Sektionen berücksichtigt. Insbesondere wurde von Seiten Zentralvorstand versucht, die Anpassungswünsche der Sektionen und die aktuellen Gegebenheiten im Verband unter einen Hut zu bringen. So wurde z.B. die Zusammensetzung des Sektionsvorstandes so angepasst, dass er auch für Sektionen stimmt, die nicht mehr über einen vollen Vorstand verfügen.

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Vorbereitung der Delegiertenversammlung An der letzten Sitzung des Zentralvorstandes stand die Vorbereitung der Delegiertenversammlung im Zentrum. Die Unterlagen zur Delegiertenversammlung werden den Delegierten rechtzeitig sechs Wochen vor der Delegiertenversammlung zugestellt. Es wird gebeten vollständig an der Delegiertenversammlung teilzunehmen.

Dienstleistungsangebot Bauführer In der ZV-Sitzung wurde beschlossen, ein zusätzliches Budget von 8000 CHF zu sprechen, um die Situation der Bauführer genauer zu beleuchten und daraus abgeleitet ein angepasstes Dienstleistungsangebot für Bauführer anzubieten. Die Situation der Bauführer wird mittels Umfrage analysiert. Erste Ergebnisse und Erkenntnisse für das weitere Vorgehen werden im Sommer 2013 erwartet. Mit der Durchführung der Umfrage wurde die Geschäftsstelle betraut.

Cadre d‘Or Zum zweiten Mal findet im Jahr 2013 die Verleihung des Cadre d’Or von Baukader Schweiz statt. Momentan läuft die Anmeldephase. Mit dem Cadre d’Or werden aussergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet, die inspirierend und wegweisend für die Schweizer Baubranche sind und zwar in folgenden Kategorien: n Preis für eine Persönlichkeit in der Schweizer Baubranche n «Champion» (vormals «Bester Arbeitgeber») n Ausbildungspreis n Preis für Verdienste im Holzbau n Newcomer In dieser Kategorie werden die besten Vorarbeiter der Schweiz ausgezeichnet. Kriterien: Nachwuchskräfte (bis ca. 30 Jahre), die sich durch besondere Fachkompetenz, Sozialkompetenz und persönliches Enga-

gement ausgezeichnet haben. Alle Sektionen werden gebeten, ihre Favoriten der Geschäftsstelle zu melden.

GESCHÄFTSSTELLE Projekt Verbandssoftware Der erste Teil der Umsetzung ist realisiert. Die Kosten waren ursprünglich auf knapp 200 000 CHF budgetiert worden. Bis heute sind Kosten in Höhe von ca. 250 000 CHF aufgelaufen. Die Differenz ergibt sich durch kleinere Budgetüberschreitungen auf Seiten des Hardwarelieferanten und grössere Budgetüberschreitungen in Höhe von ca. 30 000 CHF auf Seiten Software, da zusätzliche Anpassungen notwendig wurden. Nun wird das System genutzt. Ab Sommer werden Pilotsektionen hinzu genommen, um das weitere Vorgehen mit den Sektionen zu besprechen. Neue Mitarbeiterin Ilona Gähwiler Seit Februar 2013 haben wir eine neue Mitarbeiterin Ilona Gähwiler. Frau Gähwiler ersetzt Frau Nina Bieli. Sie wird die Aufgaben von Frau Bieli übernehmen und somit insbesondere Aufgaben im Marketing wahrnehmen. Sektion Tessin Nachdem wir uns im zurückliegenden Jahr auf die französische Schweiz konzentriert haben, werden wir uns im 2013 auf das Tessin konzentrieren und versuchen, dort wieder Fuss zu fassen. Wir haben sehr erfolgreich unser Taschenbuch ins Tessin verkauft und somit gute Kontakte knüpfen können. Nun wollen wir auch italienisch sprachige Kurse anbieten. Für April ist ein Baustellensignalisationskurs ausgeschrieben und, sofern dieser erfolgreich ist, werden wir auch einen zweiten Kurs aufsetzen. Wir hoffen über diese und weitere Marketingmassnahmen Neumitglieder fürs Tessin zu gewinnen.

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Verband

Text: Silvio Bernasconi Foto: Josef Hodel

99. Generalversammlung Baukader Luzern vom 16.02.2013

Gasthaus Ochsen Littau-Luzern Der Präsident, Josef Hodel, eröffnet um 17.00 Uhr die 99. Generalversammlung von Baukader Luzern und kann 67 Mitglieder, darunter 13 Ehrengäste, willkommen heißen.

dankt für ihre Hilfsbereitschaft bei Baukader Luzern und freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Anträge Unter den anwesenden Gästen begrüßt er die Herren Hans Roth, Gründermitglied Baugenossenschaft Matt Littau, Josef Lindegger, Präsident SBV Kanton Luzern und Adrian Hässig, Zentralpräsident Baukader Schweiz. Ein besonderer Gruss geht an Hans Renggli, Technischer Leiter der Polierschule Luzern, der zusammen mit Felice Rosati das Co-Präsidium zur 100 JahrFeier Baukader Luzern übernommen hat. Entschuldigt haben sich Frau Barbara Schiesser, Geschäftsführerin Baukader Schweiz, die Ehrenmitglieder Daniel Bühlmann, Godi Fischer, Josef Süess Josef Lindegger und die Sektionspräsidenten von Zofingen, Unterwalden, Uri und Zug und 12 Sektionsmitglieder. Die Präsenzkontrolle ergibt 67 Anwesende, das absolute Mehr ist 34. Nach der Wahl der Stimmenzähler wird das Protokoll der 98. GV 2012 verdankt und einstimmig angenommen. Der Traktandenliste wird einstimmig zugestimmt. Bei den Mutationen gibt es leider innert einem Jahr trotz 10 Neuzugängen ein Minus von 21 Mitgliedern (3 Todesfälle, 11 Austritte, 7 Streichungen) Unsere Neumitglieder heissen Daniel Bieri, Werner Müller, Simon Koch, Dominik, Joel Gwerder, Marco Gloggner, Andreas Zurmühle, Martins Fernandes José Pedro. Auch im vergangenen Jahr musste die Sektion Luzern leider von drei bekannten und aktiven Mitgliedern für immer Abschied nehmen. Es sind dies Anton Regli, Ehrenpräsident Luzern, Erwin Koch und Walter Roos. Josef Hodel bittet die Anwesenden, sich im Gedenken an die Verstorbenen zu einer Schweigeminute zu erheben.

weltweit einige ausserordentliche Ereignisse aufhorchen liessen.

Kassenbericht Frau Verena Hodel, die interimsweise die Kassenführung übernommen hat, berichtet nun über das Kassenwesen. Der Kassenbericht ergibt bei Einnahme von CHF 9’010.70 und Ausgaben von CHF 100’012.35 ein Defizit von CHF 90’0101.75. Die ist die Folge von ausstehenden Beitragszahlungen. Den Kassenberichten der Sektion und der Todesfallversicherung wird mehrstimmig zugestimmt.

Revisorenbericht Lorenz Graber dankt Verena Hodel für die korrekte Kassenführung und verliest den Revisorenbericht, der von der Versammlung einstimmig angenommen wird. Wahlen: Vicepräsident Josef Lütolf schlägt die Wiederwahl von Josef Hodel zum Präsidenten vor. Josef Hodel wird mit grossem Applaus einstimmig wiedergewählt. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder werden auch einstimmig wiedergewählt. Der Aufnahme vom Neumitglied Joel Gwerder, dem Ersteller unserer Sektionshomepage in den Vorstand wird mit grossem Applaus zugestimmt. Auch die bisherigen Rechnungsrevisoren und die Delegierten der Sektion wurden einstimmig wiedergewählt. Josef Hodel gratuliert allen Gewählten,

Der Vorstand beantragt der GV die Überweisung von CHF 1.00 pro Mitglied und Monat an die Sterbekasse. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

Monatsbeitrag und Budget Dem Monatsbeitrag in der 2011 angenommenen Höhe und dem vorgeschlagenen Budget für 2013 wird ebenfalls mehrheitlich zugestimmt.

Jahresprogramm Dem von Edi Warmuth vorgestellten interessanten Jahresprogramm mit Monatstreffs, die Vorträge und Betriebsbesichtigungen enthalten, wird zugestimmt.

Ehrungen Vier Mitglieder erhalten für ihre 25jährige Mitgliedschaft das goldene Verbandsabzeichen. Es sind die Kollegen: Anton Zemp, Walter Jenni, David Bühlmann und Francisco Castro.Mehrere Kollegen können für die Teilnahme an 10 oder 11 Bautreffs ein Präsent entgegennehmen.

Verschiedenes Silvio Bernasconi verweist in einem Kurzreferat auf die aktuelle Situation in der Sektion. Trotz vielen und gutem Angeboten ist die Teilnahme der Mitglieder eher bescheiden und die Altersstruktur ausgeprägt. Bei den aktiven Mitgliedern hat es viele Rentner und eher ältere Arbeitnehmer. Diese sind natürlich alle sehr Willkommen

Die Mitglieder der Sektion Luzern an ihrer 99. Generalversammlung.

Josef Hodel gibt uns Informationen über das Resultat der Lohnverhandlungen. Er streift das Jahresprogramm der Sektion mit der gelungenen Polierkilbi auf dem Bauernhof. Dabei vergisst er nicht, dass auch

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Jahresbericht des Präsidenten


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aber man müsste unbedingt versuchen, jüngere und vor allem Neumitglieder zur vermehrten Teilnahme zu mobilisieren. In einer zu bildenden Kommission möchte er den Grund des Interessemangels erforschen, und mögliche, wirkungsvolle Veränderungen vorschlagen. Er appelliert an die Kollegen mitzuhelfen. Josef Hodel bittet anschliessend die anwesenden Mitglieder die Parifondsformulare auszufüllen. Mit Dank für die Aufmerksamkeit beendet er den Geschäftlichen Teil der 99. Generalversammlung und übergibt das Wort den Gastrednern. Josef Lindegger, Präsident SBV Kanton Luzern, dankt für die Einladung und überbringt die Grüsse vom SBV. Er erwähnt die gute Auftragslage im Hochbau und beklagt den leichten Rückgang im Tiefbau. Er be-

tont den Wert der Polierschule Luzern, inzwischen zertifiziert, die schon 50 Jahre existiert. Er stellt auch fest, dass ein grosser Mangel an Kaderleuten besteht. Dieses Jahr seien 320 Maurerlehrlinge ausgebildet worden. Er bittet darum, fähige Mitarbeiter zum Besuch der Polierschule zu animieren und dankt allen an dieser Schule mitwirkenden Dozenten aus den Reihen der Sektion Luzern. Adrian Hässig, Zentralpräsident von Baukader Schweiz überbringt die Grüsse der Zentrale, gratuliert der Sektion Luzern zum bevorstehenden 100 Jahr Sektions-Jubiläum. Er zeigt sich besorgt darüber, dass Baukader Schweiz den erhofften Mitgliederzuwachs nicht erreicht und hofft, dass das neue EDVSystem bald effizient eingesetzt wird. Man müsse sich den Problemen der mangelnden Nachfrage zum Verband stellen.

Herr Hans Roth, Gründermitglied der Baugenossenschaft Matt, berichtet über die Bauentwicklung des neuen Stadtteils von Luzern, Littau. Dieser entwickelte sich aus einer anfänglich meistens landwirtschaftlich genutzten Gemeinde während Jahren über die Kohleförderung am Sonnenberg und die zahlreichen später ausgebeuteten und renaturierten Kiesgruben sowie den verschiedenen errichteten und überdeckten Abfalldeponien zum heutigen Stadtteil mit den grössten Bauland-Reserven der vereinten Stadt. Während dieser Zeit gestaltete die Baugenossenschaft Matt das Ortsbild von Littau-Luzern mit hunderten von Wohnhäusern wesentlich.

Josef Hodel verdankt die Worte der Gastredner und lädt die Anwesenden zum Apero im Sääli ein.

WYSS präsentiert den Systemschacht WYSS Koring WYSS AG Betonschächte sind seit 18 Jahren die sichere Adresse für einwandfreie und wirtschaftliche Fertigschächte. Seit der Installation der Perfect-Anlage im Jahr 2010 hat die Bauunternehmung Ihre Produktpalette stetig erweitert und bietet 2013 erstmals einen kompletten Systemschacht an. Häufig wurde WYSS in den vergangenen Jahren nach einem Systemschacht angefragt. Im Vordergrund stand dabei meist die Nachfrage nach der Qualität in Schachtringen und Konus, wie dies bei den Schachtböden Tradition ist: n Hohe Betonfestigkeit n Sichere Grundwasserdichtigkeit n Glatter, lunkernfreier Beton n Zeitgewinn durch rasches Versetzen

Keilgleitdichtung macht dicht Als Dichtung wird dabei eine Keilgleitdichtung nach DIN 4034-1 verwendet. Diese Dichtlippe, die am Schachtboden montiert wird, dient der Wasserdichtigkeit des Schachts. Weil nur eine Dichtungstelle nötig ist, wird das Risiko eines Wasserzutritts weiter reduziert. Mit dem WYSS Koring wird auch die Dichtigkeitsprüfung des Schachts eine reine Formsache.

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Der WYSS Koring spart Geld & Zeit Die Lösung ist der erste zweiteilige Schacht WYSS Koring. WYSS Koring besteht aus einem Konus und einem Ringstück beliebiger Länge. Damit ist es möglich, jeden Schacht in der Tiefe von 90cm bis 2.90m in zwei Stücken herzustellen.

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Der WYSS Koring wird wie die Schachtböden aus selbstverdichtendem Beton hergestellt. Die Höhe des Koring wird genau aufs Kundenmass hergestellt. Somit ist es zwar nötig die Höhe vorher abzuklären, aber auf der Baustelle resultiert ein mehrfacher Zeit-

gewinn: Beim Ablad, beim Lagerplatz und beim Versetzen wird Zeit gespart. Ist der Koring einmal gesetzt, kann ohne Hüllbeton direkt verdichtet werden. Die Festigkeit des Schachts erfüllt die Klasse FK 60 und ist bis mindestens 5m Wassersäule dicht. Er erfüllt die Anforderungen der SIA 190, der SN 592 000 und der SN EN 1916. Der WYSS Koring DN 1000 kann ab sofort bestellt werden. Der Koring DN 800 ist ab Anfang Mai 2013 verfügbar. n Weitere Infos unter

www.betonschacht.ch

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Jahrestagung energie-cluster.ch, 25. Juni 2013

Fragen und Antworten An der Jahrestagung 2013 mit dem Thema «Stromeffizienz als zentraler Pfeiler der Energiewende» werden folgende Fragen beantwortet: Was ist von der Energiewende zu erwarten? Welche konkreten Hindernisse müssen überwunden werden? Und welche Rolle spielen Anreize, Gebote, Verbote sowie flankierende Potenziale und Hemmnisse Massnahmen, z.B. bei Aus- und Weiterbildung, Der Präsident des energie-cluster.ch, Dr. Ruedi Information, Kommunikation, TechnologieMeier, und das langjährige Vorstandsmitglied transfer usw.? sowie Initiant der Umwelt Arena, Walter Schmid, werden Referierende vorstellen können, welche Deshalb behandelt die Jahrestagung den Stelauf die zahlreichen Aspekte der Effizienzsteige- lenwert der Stromeffizienz im Rahmen der Enerrung eingehen können. Dabei sollen die Poten- giewende, zeigt die vorhandenen Stromeffiziale und Hemmnisse, aber auch geeignete zienzpotenziale im Überblick auf und erläutert, Massnahmen und konkrete Beispiele aufge- wie Energieversorgungsunternehmen Stromefzeigt werden. Es werden unterschiedliche An- fizienz als neues Geschäftsfeld anstreben. Dem sätze präsentiert; Beiträge aus Wissenschaft und Zielpublikum aus Unternehmen mit energieeffiForschung zeigen Handlungsoptionen auf und zienten Produkten, Dienstleistungen, erneuerinnovative Unternehmen aus dem Stromeffi- baren Energien, aus Architektur- und Planungszienzbereich legen ihre Möglichkeiten dar. büros, Energie- und Umweltfachleute sowie ImEine verbesserte Effizienz im Strombereich ist realisierbar und deshalb ein wesentlicher Faktor auf dem Weg zur Energiewende. Diese Tatsache steht im Mittelpunkt der Jahrestagung 2013 des energie-cluster.ch, die am 25. Juni in der Umwelt Arena in Spreitenbach durchgeführt wird.

mobilien-, Finanz- und Versicherungsbranche usw. wird eine aktuelle Darstellung zur Stromeffizienz geboten. Hinzu kommt die Gelegenheit einer Präsentation der Umwelt Arena mit anschliessender Besichtigung sowie Besuchen ausgewählter Stände. Tagungsinformationen und Anmeldemöglichkeiten: Jahrestagung 2013 des energie-cluster.ch: Stromeffizienz als zentraler Pfeiler der Energiewende 25. Juni 2013, 9.00 bis 17.15 Uhr, Umwelt Arena, Spreitenbach Information und Anmeldung: www.energie-cluster.ch oder andrea.herrmann@energie-cluster.ch oder Andrea Herrmann, Tel. 031 381 24 80 Weitere Informationen: Dr. Ruedi Meier, Präsident energie-cluster.ch, Tel. 031 333 24 69 Jürg Kärle, Geschäftsleiter energie-cluster.ch, Tel. 031 318 61 10 Andrea Herrmann, Projektleiterin energie-cluster.ch, Tel. 031 381 24 80 Programm und Anmeldung: www.energie-cluster.ch

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Stromeffizienz ist machbar. Gemessen am heutigen Stromverbrauch von knapp 60 TWh sind technischen Einsparpotenziale von rund 30 Prozent also von 20 TWh vorhanden. Bei anhaltendem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum eine Stabilisierung des Stromverbrauchs zu erlangen, ist deshalb nicht allzu ambitiös. Doch es sind dazu Erfolg versprechende Massnahmen notwendig.

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Stromeffizienz als zentraler Pfeiler der Energiewende Die Energiewende braucht gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Stromeffizienz. Das Potenzial ist vorhanden, die Hemmnisse sind identifiziert. An der Jahrestagung 2013 des energie-cluster.ch wird es konkret. Die Fakten werden vorgelegt und die erforderlichen Schritte aufgezeigt.


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Verband

Text: Richard Calame, Rechtsanwalt

Der Lehrvertrag Die Ausbildung von jungen Menschen ist etwas, was den Unternehmer regelmässig betrifft. Wir stellen hier einige Eigenheiten zum Lehrvertrag vor. Wir weisen eingangs darauf hin, dass seit in Kraft treten des Berufsbildungsgesetztes (BBG) am 1. Januar 2004 die Begriffe «Lehrling» und «Lehrmeister» aus dem (gesetzlichen) Vokabular verschwunden sind, und an deren Stelle die Ausdrücke «lernende Person», «Berufsbilder(in)» und «Lehrbetrieb» getreten sind.

Gesetzliche Bestimmungen Verschiedene gesetzliche Bestimmungen regeln den Lehrvertrag. Zur Hauptsache befinden sie sich im Obligationenrecht (Art. 344 bis 346a OR), sowie im BBG und seinen Verordnungen. Des Weiteren sind das Arbeitsgesetz und seine Verordnungen hinzu zu ziehen, sowie die Jugendarbeitsschutzverordnung. Auch der Anhang 1 zum Landesmantelvertrag (LMV) für das schweizerische Bauhauptgewerbe enthält wichtige Bestimmungen.

Form

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Der Lehrvertrag bedarf zu seiner Gültigkeit der schriftlichen Form, und er muss der zuständigen kantonalen Behörde zur Genehmigung vorgelegt werden, normalerweise dem Amt für berufliche Ausbildung. Sehr oft ist zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die künftig auszubildende Person noch nicht 18 Jahre alt, sodass die Unterschrift des ge-

setzlichen Vertreters benötigt wird. Doch auch wenn die Form oder die Genehmigung nicht eingehalten sind, unterliegt der Lehrvertrag den Bestimmungen des BBG.

Inhalt Der Lehrvertrag hat die Art und grundsätzlich die ganze Dauer der beruflichen Bildung zu regeln, sowie den Lohn, die Probezeit, die Arbeitszeit und die Ferien. Erfolgt die Ausbildung nacheinander in verschiedenen Betrieben, so müssen zum Zeitpunkt des Lehrbeginns alle Verträge für die einzelnen Bildungsteile unterzeichnet und von der kantonalen Behörde genehmigt sein. Im Sektor des schweizerischen Bauhauptgewerbes ist das von den Kantonen zur Verfügung gestellte standardisierte Vertragsformular zu verwenden, welches in der ganzen Schweiz gilt. Dieser Standardvertrag enthält alle Punkte, welche zwangsläufig im Lehrvertrag geregelt sein müssen.

Ende des Vertrages Der Lehrvertrag ist zeitlich schon zum Voraus befristet und ist daher, automatisch, am Ende der Lehrzeit beendet. In gewissen Fällen kann die Verlängerung des Lehrvertrages bei der zuständigen kantonalen Behörde beantragt werden. Diese Verlängerung wird maximal für 6 Monate gewährt. Der Lehrvertrag kann während der Probezeit gekündigt werden. Die Probezeit beträgt minimal einen, maximal drei Monate, und die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall

sieben Tage. Es kommt in der Praxis vor, dass Lehrverträge vor deren Ablauf gekündigt werden, d.h. vor Beendigung der Lehrzeit, aber eine solche vorzeitige Kündigung muss der zuständigen kantonalen Behörde sowie der betreffenden Berufsschule gemeldet werden und kann nur erfolgen, wenn triftige Gründe vorliegen. Ausnahmsweise, und nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen, kann u. U. auch eine fristlose Kündigung des Lehrvertrages in Frage kommen. Nach Beendigung des Lehrvertrages bleiben die Rechte und Pflichten, welche sich aus der Sorgfalts- und Treuepflicht ergeben, für sowohl für den Ausbildner als auch für die ausgebildete Person erhalten. Artikel 8 des Anhangs 1 zum LMV empfiehlt, dass der Lehrbetrieb, soweit möglich, die ausgebildete Person eine angemessene Zeit im Betrieb weiterbeschäftigt. Ein formelles Abkommen zu diesem Punkt kann jedoch nur nach Ende des Lehrvertrages gültig abgeschlossen werden. Nach Beendigung der Berufslehre hat der Arbeitgeber der lernenden Person ein Zeugnis auszustellen über die erlernte Berufstätigkeit und die Dauer der Berufslehre. Auf Verlangen hat sich das Zeugnis auch über die Fähigkeiten, die Leistungen und das Verhalten der lernenden Person zu äussern.

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Jobs

Bau-Stellen Stelleninserate hier Suchen Sie für Ihr Unternehmen einen qualifizierten Baukader? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Für Stelleninserate gelten die offiziellen Tarife gemäss Mediadaten. Bei der Buchung im BAUKADER Fachmagazin stellen wir Ihnen 2013 das Inserat einen Monat kostenlos ins Internet. Wollen Sie das Stelleninserat nur im Internet publizieren, so verrechnen wir Ihnen CHF 150.– pro Monat. Als Passivmitglied sind Stelleninserate sowohl im Internet als auch im BAUKADER-Fachmagazin gratis. Für weitere Aukünfte oder Beratung erreichen Sie uns per E-Mail: info@baukader.ch oder über Telefon 062/205 55 06, Fax 062/205 55 01.

Ihr Profil: n Sie verfügen über eine gut fundierte Ausbildung (Bauschule Aarau, Ing. HTL oder dipl Baumeister) und einige Jahre Erfahrung in einer Bauunternehmung n Sie sind zwischen 30 und 50 Jahre alt n Sie arbeiten gerne selbständig und verlieren auch in hektischen Zeiten den Überblick nicht Ihre Aufgaben: n Kalkulation- und Angebotserarbeitung für den Hochbau (Sorba) n Kostenermittlung / Ausarbeutung von Pauschalangeboten n Unterstützung von Projekten bezüglich Kosten mit technischer Umsetzung n Bauführerablösungen (Ferien, Krankheit, Militär etc.) Wir sind eine Bauunternehmung mit einer 90-jährigen Tradition im Hoch- und Tiefbau. Neben einem guten organisierten Umfeld erwartet Sie ein aufgestelltes und gutes eingespieltes Team. Gerne erwarten wir Ihre schriftliche Bewerbung mit den entsprechenden Unterlagen zu Handen von Herrn Markus Buff. 100% Diskretion ist für und eine Selbstverständlichkeit. Küntli AG, Bauunternehmung, Industriestrasse 2, 8625 Gossau ZH, Telefon 044 / 936 70 70 , www.kuenli-ag.ch, info@kuenzli-ag.ch

Aufgabengebiet Sie sind für die fach- und termingerechte Koordination der Bauabläufe Ihrer Bauprojekte im Bereich Strassen- und Tiefbau verantwortlich. Sie rapportieren täglich und detailliert den Bauablauf sowie Arbeits- und Maschinenstunden gegenüber Ihrem Vorgesetzten und führen Ihre Mitarbeiter auf der Baustelle. Anforderungen Sie absolvierten eine in der Schweiz abgeschlossene Ausbildung zum Strassenbaupolier und können idealerweise bereits einige Jahre Erfahrung in dieser Tätigkeit vorweisen. Sie verfügen über gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Sie arbeiten zielorientiert, sind motiviert und belastbar, arbeiten gerne selbständig und pflegen einen guten Umgang mit Kunden und Mitarbeitern. Perspektiven Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle und selbständige Tätigkeit in einem innovativen und motivierten Umfeld mit attraktiven Anstellungsbedingungen. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.

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Kalkulator Hochbau

Polier Strassenbau /Tiefbau

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Cellere ist ein traditionsreiches und schweizweit führendes Bauunternehmen im Strassen- und Tiefbau. Unsere Stärke liegt in der regionalen Verankerung unserer Betriebe, denn die Nähe zu unseren Auftraggebern ist uns wichtig. Für unseren Standort in Rotkreuz suchen wir per sofort einen


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Als erfolgreiches Handelsunternehmen der Holzbranche wandeln wir uns zum Anbieter komplexer Gesamtlösungen und beliefern hauptsächlich Baufirmen, Schreinereien und Zimmereien mit einem umfassenden, massgeschneiderten Holzsortiment. In einem sich wandelnden Markt suchen wir für die Regionen Schweiz Nord oder Ost eine unternehmerisch denkende Person als

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Kundenberater Holzbau / Objektgeschäft In dieser anspruchsvollen Position verstehen Sie die Bedürfnisse unserer Kunden und sind dank Ihrer Fachkompetenz in der Lage, diesen nicht bloss Produkte, sondern objektspezifische Lösungen anzubieten. Sie sind in der Branche gut vernetzt. Vor einem Auftrag kalkulieren Sie eine seriöse Nutzen/Risiko-Analyse des Kundenanliegens. Der verbindliche Kontakt zu Bauherren, Produzenten und Holzbauern sowie innerhalb des Teams gehört zu Ihrem Alltag. Ihr Arbeitsstil ist von einer selbstständigen, präzisen und kundenorientierten Denk- und Handlungsweise geprägt. Sie bauen so ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis zum Kunden auf. Nach einer sorgfältigen Einarbeitung ist die Tätigkeit auch partiell vom Homeoffice aus möglich. Sie verfügen über eine technische Berufsausbildung basierend auf der Grundausbildung als Zimmermann und weitergehenden Ausbildungen (z.B. Techniker HF Holzbau oder vergleichbar) sowie eine ausgewiesene mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Projektleitung. Kaufmännische Kenntnisse sind von Vorteil. Sie sind eine dynamische Person im Alter zwischen 28-35 und scheuen sich nicht vor neuen, spannenden Herausforderungen. Wenn Sie sich als Mitarbeiter einer soliden, traditionsreichen und unabhängigen Firma eine längerfristige Tätigkeit in einem dynamischen Team vorstellen können, so melden Sie sich entweder telefonisch oder per Mail bei uns. Diskretion ist selbstverständlich. Kontakt: Hartwag AG Frau Gudrun Sinerius

Furtbachstrasse 3 8107 Buchs ZH Telefon: 044 847 10 44 gudrun.sinerius@hartwag.ch


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Doka. So formt man Zukunft! Doka ist ein Unternehmen der Umdasch Group. Weltweit beschäftigt die Doka Group mehr als 5600 Mitarbeiter/Innen an mehr als 160 eigenen Vertriebs- und Logistikstandorten in über 65 Ländern. Als einer der international führenden Hersteller von Systemschalungen stehen wir für wegweisende Lösungen, massgeschneiderte Dienstleistungspakete und ausgeprägte Service-Qualität. Um unsere Wachstumsstrategie entsprechend umsetzen zu können, sind wir auf der Suche nach qualifizierten und engagierten Mitarbeitern, welche an einer zukunftweisenden Herausforderung in unserem Unternehmen interessiert sind:

Richtmeister / Polier Als Richtmeister stehen Sie an vorderster Front und sind für die folgenden Aufgaben zuständig: n n n n n n n n n n n n n

Einweisung des Baustellenpersonals der Bauunternehmer in der Handhabung der div. Schalungssysteme Instruktion und Mithilfe beim Erstellen von anspruchsvollen Doka Systemen vor Ort Betreuung und Beratung zu technischen Fragen der Doka Schalungssysteme während des ganzen System-Einsatzes Begleitung beim Einsatz von technisch anspruchsvollen Doka Systemen Plan- und Ablaufbesprechung vor Ort Unterstützung der Verkaufsmitarbeiter Produktvorführungen vor Ort Dokumentation von Projekten Einbringung oder Erarbeitung von möglichen notwendigen Sonderlösungen Feldtest – Versuche für technische Sonderleistungen Produkteschulungen für interne Abteilungen und Kunden Organisation und Durchführung von Kunden Mitarbeiter-Trainings Rapportwesen bei Richtmeister-Einsätzen

Für diese sehr interessanten und vielseitigen Aufgaben werden Sie eine permanente Weiterbildung geniessen. Ihr Profil: n Dipl. Polier oder höhere Ausbildung n Schweizerdeutsch als Muttersprache / zweite Landessprache von Vorteil n Schalungs- und Betonbauer mit Leib und Seele («Schalungsfanatiker») n Führungspersönlichkeit mit der nötigen Sozialkompetenz n Kommunikativer und lösungsorientierter «Macher» n Gutes Vorstellungsvermögen, räumliches Denken n Selbständigkeit, Eigenverantwortung n Lernbereitschaft und schnelle Auffassungsgabe n Idealalter 30 – 45 Jahre n Führerschein n Durchsetzungsvermögen n Wetterfest und körperlich fit n Reisebereitschaft, auch mal über Tage ausser Haus n IT-Kenntnisse n Wille etwas bewegen zu wollen

Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an: Doka Schweiz AG, Frau Paola Gianfriddo / paola.gianfriddo@doka.com Mandachstrasse 50 / 8155 Niederhasli / T 043 411 20 61 / F 043 411 20 68

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Sind Sie an dieser herausfordernden Positionen in einem internationalen Konzern mit langfristiger Arbeitsplatzperspektive und fachlicher und persönlicher Entwicklung mit professioneller Unterstützung interessiert?

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Wir Bieten: n Attraktive Dauerstellung mit fortschrittlichen Anstellungsbedingungen n Dienstwagen auch zur privaten Nutzung n Interessante und vielseitige Bauprojekte n Dem Markt entsprechendes Top Salär n Zeitgemässe Sozialleistungen n Top Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeite n Möglichkeit, etwas zu bewegen n Abwechslungsreiche Tätigkeit n Arbeiten in einer zukunftsorientierter, internationaler Firma n Zusammenarbeit mit einem motivierten und fachkompetenten Team


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Jobs

Die Firma De Luca AG ist eine der führenden Bauunternehmungen in der Region Biel-Seeland und Berner Jura mit Hauptsitz in Biel. Wir sind ein erfolgr eiches Unter nehmen der Schweizer Bauindustrie mit Sitz in Frick AG und suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine(n)

Sachbearbeiter(in) Verkauf Innendienst In dieser abwechslungsreichen Tätigkeit betreuen Sie definierte Verkaufsgebiete und sind die Schnittstelle zu Kunden, Aussendienst, Technik und Produktion. Sie sind zuständig für telefonische Beratung, technische Detailabklärung, Terminkoordination sowie Offerten und Auftragsbestätigungen. Zudem besteht die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln in die Projektleitung von Objekten mit Gestaltungselementen aus Glasfaserbeton.

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Voraussetzungen für diese interessante Stelle sind eine abgeschlossene Ausbildung als Hochbauzeichner(in), Fassadenplaner(in) oder ähnlichem mit mehrjähriger Berufserfahrung. AutoCAD und die gängigen EDV-Programme sind Ihnen geläufig. Weiter sind eine selbständige Arbeitsweise, Organisationstalent, Belastbarkeit auch in hektischen Situationen sowie gute Deutschkenntnisse erforderlich. Gute Französischkenntnisse sind von Vorteil. Haben Sie Erfahrung im Innendienst oder sind bereit für eine neue Herausforderung, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Sie werden umfassend in Ihrem neuen Aufgabengebiet eingeführt. Es erwartet Sie ein kollegiales und qualifiziertes Team. Ihr Einsatz wird mit modernen Anstellungsbedingungen honoriert. Fühlen Sie sich angesprochen und sind Sie im Alter von 28 bis 45 Jahren? So freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto. Für Fragen steht Ihnen Herr Daniel von Ah, Leitung Marketing und Verkauf, gerne zur Verfügung. Tel. 062 865 75 00, daniel.vonah@stahlton.ch Stahlton Bauteile AG Haupstrasse 131 Postfach 5070 Frick

Zur Ergänzung unseres Teams im Bereich HOCHBAU suchen wir ab SOFORT oder nach Vereinbarung eine junge, zielstrebige und belastbare Persönlichkeit als:

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Verband

Kalender vom 1.4.13 – 15.5.13 Bern Bern 12.4.13 Gnagiabend, Restaurant Kleefeld, Bern Solothurn 19.4.13 Weindegustation Thun und Umgebung 12.4.13 Monatsversammlung, WIBATEC Schachabdeckungen Deutschfreiburg 19.4.13 Besichtigung der Ziegelei in Düdingen 3.5.13 Maibummel im Seeland

Zentralschweiz/Tessin Luzern 4.4.13 Baukadertreff, Thema: Böschungsverbausysteme 25.4.13 Vorstandssitzung 2.5.13 Baukadertreff, Firmenbesuch Swiss Farmer Power, Inwil-Bioanlage Zug 4.4.13 Technischer Vortrag: WIBATEC AG Schwyz und Umgebung 25.4.13 Monatshöck Rest. Hofmatt Schwyz Uri 18.4.13 Baustellenbesichtigung Unterwalden 18.4.13 20.00 Uhr Vortrag: Energetische Sanierungen, Adler, Hergiswil

Nordwestschweiz Liestal und Umgebung 19.4.13 Besichtigung Kieswaschanlage Aarau-Freiamt 20.4.13 Weiterbildung: ARGE Brücke Durchmesserlinie Zofingen und Umgebung 26.4.13 Stammtisch ab 19.00 Uhr, Restaurant Schlossberg, Wikon Fricktal 12.4.13 Feuerwehrbesuch, Basel 3.5.13. Infos / Gedankenaustausch, Restaurant Rössli, Eiken

Zürich/Schaffhausen Zürich 20.4.13 Regionalanlass, Go-Cart, Tempo Drom Winterthur 2.5.13 14.00 Uhr Veteranenhock im «Roter Stein» Winterthur 20.4.13 Regionalanlass, Go-Cart, Tempo Drom Winterthur 4.5.13 Regionalkonferenz, Schaffhausen Zürichsee 20.4.13 Regionalanlass, Go-Cart, Tempo Drom Winterthur Zürcher Oberland 12.4.13 Carrera-Abend Model-Rennauto Grand-Prix, «Herrenabend» 20.4.13 Regionalanlass, Go-Cart, Tempo Drom Winterthur

Schaffhausen 20.4.13 Regionalanlass, Go-Kart, Tempo Drom Winterthur Limmattal 12.4.13 19.30 Uhr Monatsversamml., anschl. Vortrag der Firma Soprema AG, Restaurant Ochsen, Dietikon 20.4.13. Regionalanlass, Go-Cart, Tempo Drom Winterthur 10.5.13 Exkursion: Versuchsstollen Hagerbach, Flums

Ostschweiz Rorschach und Oberthurgau 11.5.13 Frühjahrstagung St. Gallen-Appenzell 9.4.13 Besichtigung Geothermieprojekt der Stadt St.Gallen 20.4.13 Besichtigung Durchmesserlinie Zürich 9.5.13 Familienausflug an Auffahrt 11.5.13 Frühjahrstagung bei der Sekt. Rorschach und Oberthurgau Wil 20.4.13 Besichtigung, Durchmesserlinie Zürich Weinfelden 9.4.13 Baustellenbesichtigung Geothermie-Projekt St. Gallen 25.4.13 Besichtigung KVA Weinfelden Rheintal 19.4.13 Generalversammlung Rest. Novum Rebstein Prättigau-Davos 11.4.13 17.00 Uhr Besichtigung Betonwerk Vetsch, Pragg-Jenaz 3.5.13 Kraftwerkbesichtigung, Klosters/Davos

Jubiläen April 2013 40 Jahre Mitgliedschaft Aarau-Freiamt August Häberling, 8913 Ottenbach Bern Paul Ledermann, 1588 Cudrefin Erich Ryter, 3027 Bern Emmental-Oberaargau Josef Frei, 3362 Niederönz Laufenthal-Thierstein Max Steiner, 4252 Bärschwil St. Gallen-Appenzell Hanspeter Baumann, 9300 Wittenbach Thun u. Umgebung Franz Wenger, 3635 Uebeschi Unterwalden Josef Gasser, 6078 Lungern Clemens Röthlin, 6055 Alpnach-Dorf

zum 81. Geburtstag Josef Baumgartner, 6026 Rain, 12.4.1932 / Luzern zum 80. Geburtstag Bernhard Basler, D-79415 Bad Bellingen, 29.4.1933 / Basel Bauführer u. Poliere zum 79. Geburtstag Willy Mani, 3752 Wimmis, 13.4.1934 / Thun u. Umgebung zum 78. Geburtstag Marcel Camenzind, 6415 Arth, 25.4.1935 / Zug zum 77. Geburtstag Italo Petruzzi, 3652 Hilterfingen, 11.4.1936 / Thun u. Umgebung

Uri Reto Gerig, 6460 Altdorf Weinfelden Sascha Weder, 8580 Amriswil Winterthur Anton Isler, 8486 Rikon im Tösstal

Karl Oberholzer, 8600 Dübendorf, 28.4.1936 / Zürich zum 76. Geburtstag Ludwig Behr, 4622 Egerkingen, 6.4.1937 / Olten

Urs Braun, 5522 Tägerig

Max Dietrich, 9000 St. Gallen, 29.4.1937 / St. Gallen-Appenzell zum 75. Geburtstag Ludwig Renggli, 6162 Entlebuch, 11.04.1938 / Luzern zum 70. Geburtstag Hans Blattner, 5024 Küttigen, 15.04.43 / Aarau-Freiamt

zum 85. Geburtstag Viktor Wülser, 5079 Zeihen, 30.4.1928 / Fricktal zum 84. Geburtstag Josef Juchli, 5621 Zufikon, 25.4.1929 / Aarau-Freiamt zum 82. Geburtstag Hannes Ninck, , 6045 Meggen, 2.4.1931/ Einzelmitglied

André Riediger, 8408 Winterthur Zug Carlen Abdelfattah Boussaid, 6300 Zug Martin Fröhli, 8910 Affoltern a. Albis Zürich Simon Bigler,8408 Winterthur Sven Glättli, 8180 Bülach Carlo Mazza, 8105 Regensdorf Zürcher Oberland Thomas Zumbach, 8635 Dürnten Einzelmitgliedschaft Michael Brändle, 7000 Chur Marco Bruno, 8427 Rorbas Manuel Brunschweiler, 8902 Urdorf Tobias Büchler, 8102 Oberengstringen

Reinhold Huber, 4632 Trimbach, 17.04.1943 / Olten

Stefan D’Antonio, 2503 Biel

Luzius Schocher, 9470 Werdenberg, 20.04.1943 / Einzelmitglied

Allessandro Falivena, 8630 Rüti ZH

Karl Marty, 6440 Brunnen, 26.04.1943 / Schwyz u. Umgebung Adolf Schwerzmann, 6430 Schwyz, 29.04.1943 / Schyz u. Umgebung

Mutationen

Peter Dürr, 9473 Gams Joao Miguel Fonseca, 8951 Fahrweid Holger Funk, D-79713 Bad Säckingen Waddah Hamdi, 1203 Genève Lukas Hausherr, 6343 Rotkreuz Antonio Iglesias, 5322 Koblenz

Eintritte Herzlich willkommen

Jürg Kilchmann, 7310 Bad Ragaz

Chur Martin Hemmi, 7000 Chur Emmental-Oberaargau Lukas Wiedmer, 3145 Niederscherli Fricktal André Vögele, 5325 Leibstadt Genève et environs Guillaume Bultez, 1175 Lavigny Glarnerland Daniel Zwicky, 8753 Mollis Limmattal Martin Blattmann, 8102 Oberengstringen Olten Daniel Duss, 4632 Trimbach Schaffhausen Martin Hochuli, 8302 Kloten Schwyz u. Umgebung Daniel Schelbert, 6436 Muotathal

Milorad Lazic, 8408 Winterthur

Dominik Schelble, 6405 Immensee

Gratulationen

Dominic Keller, 8310 Grafstal

Richard Schüriger, 6418 Rothenthurm St. Gallen-Appenzell René Pfenniger, 9030 Abtwil Ticino Ignazio Albanese, 6527 Lodrino Toggenburg Marcel Brändle, 9607 Mosnang Unterwalden Adrian Murer, 6375 Beckenrien

Antonio Martins Soares, 8854 Galgenen Marco Mason, 8718 Schänis Tobias Müller, 8001 Zürich Anton Niederberger, 6074 Giswil Sabrina Pellizzari, 8580 Amriswil Nevil Santschi, 8332 Rumlikon Pierangelo Schiavano, 8305 Dietlikon Urs Spörri, 8620 Wetzikon Vital Tinner, 9244 Niederuzwil Alex Urech, 8852 Altendorf Edi Vogler, 6078 Lungern Pascal Weber, 8126 Zumikon

Todesfälle St. Gallen-Appenzell 01.03.2013 Hans Hanselmann, 9064 Hundwil (*07.06.1933) Sektion Liestal u. Umgebung 27.12.2012 Karl Mesmer, 4132 Muttenz (*19.01.1935)

Baukader 4/2013

Veranstaltungen


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Vorschau

Schwerpunkt der nächsten Ausgabe: Brückenbau Erscheint am 5. Mai 2013

Impressum Herausgeber Baukader Schweiz Mühlegasse 10 Postfach, 4603 Olten Tel. 062/205 55 00 Fax 062/205 55 01 www.baukader.ch Druck Druckerei Dietschi AG, Olten

Rätsel Der Preis: Reka-Checks im Wert von Fr. 100.– zur Verfügung gestellt von Reka (Reka-Checks, das ideale Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien)

Auflage 5100 beglaubigte Ex. Grossauflagen gemäss Mediadaten Erscheint 11 x jährlich anfangs Monat Abonnement Für Mitglieder (Aktiv- und Passiv) im Jahresbeitrag inbegriffen. Für Nicht-Mitglieder Fr. 55.–/Jahr. Redaktion Flurina Schenk flurina.schenk@baukader.ch Tel. 062 205 55 00

Lösungswort: Das Lösungswort bis jeweils am 20. des Monats einsenden an: Baukader Schweiz, Kennwort Kreuzworträtsel, Mühlegasse 10, 4600 Olten oder via E-mail: info@baukader.ch Wir bitten Sie, auch die Absenderadresse zu vermerken.

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Layout Grafikatelier René Meier, Olten www.grafikmeier.ch info@grafikmeier.ch Titelbild Suva

Auflösung: Rätsel aus «Baukader» Nr. 3/2013 Lösungswort: LIBELLENBLASE Der Gewinner Von Anna Britt Lüscher ermittelt: Martin Signer, Appenzell Wir gratulieren dem glücklichen Gewinner!

4/2013 Baukader

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03 Editorial Qualité de vie 04 Flash info 01/2013 Informations importantes du Comité central

WWW.BAUKADER.CH

BULLETIN SPÉCIALISÉ DE LA FÉDÉRATION

CONSTRUCTION

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05 Service juridique Le contrat d’apprentissage

Accent: Qualité de vie

Bitte wenden!

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CADRES DE LA

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Texte: Adrian Hässig

Résultat d’une refonte et d’une mise à jour: la brochure «Signalisation des chantiers» Cet œuvre consacré à la signalisation des chantiers et qui a fait ses preuves depuis longtemps, vous est présenté dans une 2e édition revue et complétée. Les modifications dans les domaines des signaux réfléchissants et des signaux lumineux sont les nouveautés les plus importantes. En plus, la brochure est complétée par des informations sur la bonne signalisation des zones de chantiers. Avec le manuel VSS « Signalisation temporaire sur les routes principales et secondaires » (2002) et du cours « Signalisation des chantiers » des Cadres de la construction suisse, cet œuvre constitue le fondement pour une signalisation correcte et sûre des chantiers. Un grand nombre de signalisations des chantiers en Suisse présente de graves lacunes.

vrages présents sont de grande utilité à l’utilisateur et, en dernier lieu, aux usagers de la route. Quiconque utilise cette brochure « Signalisation des chantiers » pourra dormir tranquillement grâce à une signalisation impeccable. La brochure est également disponible en langues allemande et italienne.

Survol des références de publication Titre

Signalisation des chantiers, normes VSS/SN 640 886 Concept Hannes Ninck, ing. dipl. HTL/STV Publication Septembre 2012 Édition Cadres de la construction suisse Langue français Reliure brochure reliée, multicolore Pages 28 Prix CHF 29.00 membres/CHF 39.00 non-membres ISBN 978-3-85554-059-4

Cet ensemble s’impose absolument à tout professionnel de la construction, collaborateur des départements des travaux publics des cantons et de la police pour réaliser une signalisation rationnelle, économique et, surtout, sûre et impeccable des chantiers.

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Constructions de bâtiments, génie civil et constructions routières


Ed i t or ial

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Qualité de vie… Chères lectrices et chers lecteurs La qualité de vie… une expression qui court dans nos bouches depuis seulement environ 100 ans. Cette édition de notre magazine de fédération se penche sur le thème de la qualité de vie, de grands mots qui semblent gagner constamment en importance. La qualité de vie dépend principalement des perspectives professionnelles, du bien-être matériel, du statut social, de la santé, de la nature et de quelques autres facteurs. La qualité de vie… une perception individuelle, définie par des critères subjectifs. Malheureusement, notre branche n’est que rarement associée à cette expression. Nos semblables considèrent plutôt que nous entravons à la circulation, causons du bruit et de la poussière, les gênons avec nos camions et la liste est loin d’être complète. Ce n’est évidemment pas toujours facile de satisfaire toutes les exigences. Pourtant, nous contribuons largement au bien-être général et favorisons la qualité de vie. Nous construisons des routes, bâtissons des logements et des bureaux, nous réhabilitons des cours d’eau à leur état naturel et modernisons de nombreux édifices. Qu’en est-il de notre propre bien-être au sein de notre tâche quotidienne? Un point essentiel en matière de qualité de vie. Comment abordons-nous ce critère? I Perspectives professionnelles: elles sont grandes et diversifiées pour ceux qui font I I I

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preuve d’engagement et de volonté. Bien encouragée, la formation continue s’avère accessible à de nombreux travailleurs dans la construction. Bien-être: naturellement, chacun y met du sien. Je pense que le bien-être est conjugué notamment par notre revenu de base que nous devons souvent négocier durement. Statut social: un élément également important dans la profession, présent dans toute entreprise d’une structure saine. Santé: dans notre branche, c’est surtout là que le bât blesse. Quotidiennement, nous devons déplacer de lourdes charges, supporter le temps humide ou froid et bien sûr faire face à des délais malheureusement souvent trop serrés, provoquant un état de stress important, responsable de la qualité de vie à notre place de travail. A mon avis, c’est un des plus grands défis à relever au cours des prochaines années. Nature: un des facteurs essentiels qui contribue à notre qualité de vie. Jouir de la tranquillité, se reposer, se détendre, jouer et se divertir, les vacances, le sport, l’eau, le soleil, etc. Prenons soin de la nature !

C’est dans cet état d’esprit que je vous souhaite une bonne portion de nature, moins de stress et beaucoup de plaisir en lisant cette édition des Cadres de la Construction. Cordialement, Urs Pfründer Membre du comité central 4/2013 Baukader

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de la Cadres ction u Constr fo

Texte: Barbara Schiesser

Flash

in

Flash info 01/2013 Voici les informations les plus importantes issues de la séance du Comité central (CC) du 22 février 2013.

La deuxième procédure de consultation est en cours. Durant cette procédure, les sections sont priées de transmettre leurs commentaires et propositions. La première procédure de consultation a montré clairement que les sections souhaitent le maintien des articles 4-8. Ce qui fut considéré par le comité central comme simplification et flexibilisation pour les sections, a été estimé par les sections comme cadre souhaitable prédéfini. C’est pourquoi, lors de la deuxième procédure de consultation, la plupart des articles et paragraphes ont été réexaminés. Par ailleurs, les propositions du GP Développement de la fédération quant à la Regatta 2020 ont été prises en compte: elles englobent non seulement les thèmes cotisations des membres et formes d’affiliation, mais également l’adaptation du délai de déposition de propositions à la conférence des délégués/de la fédération à désormais deux mois et l’écourtement du délai l’envoi de la documentation à 4 semaines avant la conférence des délégués/de la fédération. Ces délais donneraient davantage de temps aux régions pour discuter et déposer leurs propositions lors des conférences régionales. Les propositions d’adaptations issues de la première procédure de consultation ont en outre été discutées au présidium et au comité central et les réactions des sections prises en compte. Au comité central, on a particulièrement tenté de concilier les désirs d’adaptation des sections et la situation actuelle dans la fédération. Par exemple, la composition du comité de section a été adaptée pour convenir également aux sections qui ne disposent plus d’un comité complet.

Préparation de l’assemblée des délégués La préparation de l’assemblée des délégués fut au centre des discussions de la dernière séance du comité central. La documentation pour l’assemblée des délégués sera remise à temps, soit six semaines avant l’assemblée des délégués. Une participation complète à l’assemblée des délégués est sollicitée. Offre de services chef de chantier Lors de la séance du CC, on a décidé d’accorder un budget supplémentaire de 8000 CHF pour clarifier la situation des chefs de chantier et, une fois ces clarifications faites, en tirer une offre de service pour chefs de chantier. La situation des chefs de chantier sera analysée à l’aide d’un sondage. Les premiers résultats et constats sont attendus pour l’été 2013. Le service administratif est chargé du sondage. Cadre d‘Or Pour la deuxième fois, le Cadre d’Or sera décerné en 2013 par Cadres de la Construction Suisse. Les inscriptions battent leur plein. Le Cadre d’Or récompense des prestations hors du commun, inspirantes et innovatrices pour la branche suisse de la construction. Il est décerné dans les catégories suivantes: I Prix pour une personnalité qui s’est particulièrement engagée pour la branche de la construction I «Champion» (précédemment «Le meilleur employeur») I Prix de la formation I Prix pour des mérites dans la construction en bois I Newcomer Cette dernière catégorie récompense les meilleurs chefs d’équipe de Suisse. Critères: nouvelle génération de collaborateurs (jusqu’à env. 30 ans) s’étant distingués par des compétences professionnelles et sociales extraordinaires ainsi qu’un engagement personnel remarquable. Toutes les

sections sont priées d’annoncer leurs favoris au service administratif.

SERVICE ADMINISTRATIF Projet logiciel de la fédération La première étape de la réalisation est désormais achevée. Les coûts initialement budgétés étaient d’à peine 200 000 CHF. Jusqu’à ce jour, les coûts cumulés se montent à env. 250 000 CHF. La différence est due à de petits dépassements budgétaires du fournisseur d’hardware et de grands dépassements budgétaires d‘env. 30 000 CHF du côté du logiciel, vu les adaptations supplémentaires indispensables. Le système est désormais utilisé. Dès l’été, des sections pilotes se joindront à ce système afin de discuter la suite des opérations avec les sections. Nouvelle collaboratrice Ilona Gähwiler Depuis février 2013, nous avons une nouvelle collaboratrice : Ilona Gähwiler. Madame Gähwiler remplace Madame Nina Bieli. Elle reprend les tâches de Mme Bieli, particulièrement dans le domaine du marketing. Section Tessin Après nous être concentrés l’an dernier sur la Suisse romande, nous allons, en 2013, nous pencher sérieusement sur le Tessin et tenter de nous positionner dans cette région. Nous avons vendu avec succès notre livre de poche au Tessin et avons ainsi pu nouer de bons contacts. Désormais, nous voulons également proposer des cours en italien. Un cours de signalisation des chantiers est proposé en avril et, pour autant que ce cours soit une réussite, nous mettrons sur pied un deuxième cours. Nous espérons que cette mesure publicitaire ainsi que celles qui suivront nous permettront de gagner de nouveaux membres tessinois.

Baukader 4/2013

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Adaptation des statuts L’adaptation des statuts est en phase de préparation pour la prochaine assemblée des délégués.


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Texte: Richard Calame, avocat

Le contrat d’apprentissage La formation des jeunes est un élément auquel un entrepreneur est d'ordinaire régulièrement confronté. Il s’agit ici d'exposer quelques spécificités du contrat d’apprentissage. Nous précisons à titre liminaire que depuis l’entrée en vigueur de la nouvelle loi sur la formation professionnelle (LFPr) au 1er janvier 2004, les termes «apprentis» et «maîtres d’apprentissage» ont disparus du vocabulaire (du moins légal) et ont été remplacés par «personnes en formation», «formateur» et «entreprise formatrice». Sources légales Il est question du contrat d’apprentissage dans diverses normes légales. Son fondement premier se trouve dans le Code des obligations (art. 344 à 346a CO), ainsi que dans la LFPr et ses ordonnances. Il convient en outre de se référer à la loi sur le travail et ses ordonnances, ainsi qu’à l’ordonnance sur la protection des jeunes travailleurs. L'annexe 1 de la Convention nationale du secteur principal de construction en Suisse (CN) contient également des dispositions importantes.

principe le même pour toute la Suisse ; ce contrat type contient tous les points qui doivent obligatoirement figurer dans le contrat d’apprentissage.

Fin du contrat Le contrat d’apprentissage est un contrat dont la durée est limitée et fixée par avance. Il se termine donc automatiquement à la fin de l’apprentissage. Dans certains cas, la prolongation du contrat d'apprentissage peut être demandée à l'autorité cantonale compétente ; si elle est accordée, elle ne peut excéder 6 mois.

point ne peut valablement être conclu qu'à la fin du contrat d'apprentissage. À la fin de l’apprentissage, un certificat doit être délivré par le formateur, indiquant l'activité professionnelle apprise et la durée de l'apprentissage. Si la personne en formation en fait la demande, une mention quant aux aptitudes, au travail et à la conduite de cette dernière peut y être annotée.

Forme Le contrat d’apprentissage doit être conclu en la forme écrite et doit être soumis à l’approbation de l’autorité cantonale compétente, généralement l’Office de la formation professionnelle. Bien souvent, au moment de la conclusion de son contrat d’apprentissage, la future personne en formation n’a pas 18 ans ; la signature de son représentant légal est alors nécessaire. Cependant, si la condition de forme ou celle de l’approbation n’ont pas été respectées, le contrat d’apprentissage en question sera tout de même soumis aux dispositions de la LFPr.

Contenu Le contrat porte sur la nature et, en principe, sur toute la durée de la formation, ainsi que sur le salaire, le temps d’essai, l’horaire de travail et les vacances. Si l'apprentissage a lieu successivement dans plusieurs entreprises, les contrats régissant les différentes parties de l'apprentissage doivent avoir été signés et avoir reçu l'aval de l'autorité cantonale au moment où commence l'apprentissage. Dans le secteur principal de la construction, il convient d'utiliser un formulaire standardisé, en

Le contrat d’apprentissage peut être résilié durant le temps d’essai ; ce dernier est d’un mois au minimum et de 3 mois au plus, et le délai de congé est alors de 7 jours. Il arrive aussi en pratique que des contrats d'apprentissage soient dénoncés avant leur terme, soit avant la fin de l'apprentissage, mais une telle résiliation anticipée doit être annoncée à l'autorité cantonale compétente ainsi qu'à l'école professionnelle concernée, et elle ne saurait survenir sans qu'il existe des raisons sérieuses et valables. Exceptionnellement, et à des conditions très restrictives, une résiliation du contrat d'apprentissage avec effet immédiat est également envisageable. Après la fin du contrat d’apprentissage, les droits et obligations qui découlent des devoirs de fidélité et d’assistance perdurent, tant pour le formateur que pour la personne qui était en formation. L’art. 8 de l’annexe 1 de la CN recommande que, dans la mesure du possible, l’entreprise formatrice garde les personnes qu’elle a formées durant un temps approprié. Cependant, un accord formel sur ce

4/2013 Baukader

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BAUKADER 4/2013  

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