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06 Baumaschinenbranche Die sauberste Branche der Schweiz 15 Infoflash Das Wichtigste aus der ZV-Sitzung

WWW.BAUKADER.CH

FACH- UND VERBANDSZEITSCHRIFT

03 Editorial Faszination Baumaschinen

16 Baustelle des Monats Endspurt auf dem Baufeld G an der Europaallee Zürich Schwerpunkt: Baumaschinen

Tournez S.V.P.!


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Editorial

Faszination Baumaschinen

Baumaschinen: Kraftvolle Maschinen, die grosse Helfer sind und immer wieder faszinieren… Sicher war es für viele von uns ein Bubentraum, einmal einen Bagger zu steuern. Als ich sechs Jahre alt war und bei uns nebenan auf einer leeren Bauparzelle die Bagger auffuhren, war das für mich eine Attraktion, welche ich mir unentwegt angeschaut hätte, wenn da nicht die störenden Stunden der Abwesenheit wegen dem Kindergarten gewesen wären. Mit grossem Interesse beobachtete ich die Männer, welche sehr geschickt alle diese Seile und Motoren mit langen Hebeln ansteuerten und dann sogar noch sehr präzise Baugruben aushoben. Noch heute bewundere ich diese Bauarbeiter, welche mit den damaligen Kolossen ihre Arbeit verrichteten. Verglichen mit heute waren das damals primitive Blechkisten mit ein paar Schläuchen, Seilen, Druckzylinder und mit Sitzen aus geformtem Blech. Heute beneide ich die Maschinisten! Arbeiten diese doch mit schönen, leistungsstarken Maschinen. Die Maschinen haben ausgereifte Technik und erfüllen viele Funktionen gleichzeitig. So ist heute ein Bagger ein Erdbewegungsgerät und zugleich ein selbständiger Höhenkotenkontrolleur. Die Maschinenführer sind mit sauberer Arbeitskleidung und guter Ausbildung bei der Arbeit. Und auch sie sind leistungsstärker und vielseitiger geworden. Der Kranführer ist heute zusätzlich der Magaziner und der, der die Lasten noch selber befestigt, also neudeutsch ausgedrückt der Logistikfachmann auf dem Bauplatz. Es hat sich viel verändert. Auf unseren Baustellen qualmen keine pechschwarzen Wolken mehr aus den Auspuffen und die Maschinisten sind pflichtbewusste Teammitglieder einer Baustellencrew geworden. Was heute in den vielen Facetten der Maschinenwelt an zu treffen ist, lesen wir in dieser Ausgabe. Weiter werden wir, wie gewohnt, mit unserem Fachmagazins BAUKADER umfassend informiert über die News auf dem Bau. Liebe Baukader, nutzen wir diese News um stets eine Nasenlänge voraus zu sein. Und seien wir bereit, immer über die eigene Nasenspitze hinaus zu schauen, denn nur so sind wir auch für die Zukunft gerüstet. Herzlichst, Euer Christoph Egli Vizepräsident

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt 06

urse K e v i t Attrak

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nkt: Schwerpu inen h Baumasc

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DER BAUKA ASH INFOFL

Schwerpunkt 06 Baumaschinenbranche: die sauberste Branche der Schweiz

Bildung 14 Attraktive Kurse von Baukader Schweiz

Baustellen 16 Baustelle des Monats Endspurt auf dem Baufeld G an der Europaallee Zürich

Produkte 08 Schwingerkönig Matthias Sempach Markenbotschafter der Avesco AG 10 Scania stellt vor 13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 12 Bauen mit ALBANESE® ästhetisch – sicher – günstig

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Jobs 23 Bau-Stellen

Verband 15 19 22 27 28 28

Infoflash 01/2014 Baukader des Monats Rechtsecke Kalender Vorschau Rätsel


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Schwerpunkt

Text: Alexander Stehli, Vorstandsmitglied Verband der Schweizerischen Baumaschinenwirtschaft VSBM und Geschäftsführer CARL HEUSSER AG Fotos: CARL HEUSSER AG

Baumaschinenbranche: die sauberste Branche der Schweiz Wo Baumaschinen mit Partikelfiltern auffahren, weht auf den Baustellen ein frischer Wind. Die bewährte Minderungstechnik reduziert die Anzahl der Abgas-Feinpartikel um 99%. So steht es in der 2009 vom Bundesamt für Umwelt BAFU veröffentlichten Broschüre. Per 19. September 2008 führte der Bundesrat eine angepasste Luftreinhalteverordnung ein. Gemäss dieser Verordnung dürfen Maschinen und Geräte mit Dieselmotoren ab 18 kW Leistung auf Baustellen nur noch mit Partikelfiltern betrieben werden. Die Einführung dieser Vorschrift erfolgte schrittweise. Die Nachrüstpflicht richtete sich sowohl nach der Leistung, als auch nach dem Baujahr der Maschinen. Die Schweiz war das einzige Land weltweit, in dem einer ganzen Branche bzw. einer Maschinengattung nachträglich das Nachrüsten eines Partikelfilters aufge-

zwungen wurde. Entsprechend abenteuerlich gestaltete sich diese Nachrüstung am Anfang. So mancher Unternehmer sammelte im Verlaufe der Einführungsphase Erfahrungen mit dem Einbau; aber auch mit dem Umgang mit diesen silbrig glänzenden Chromstahlbüchsen. Diese wurden zum Teil in fast künstlerischer Weise an oder auf die Maschinen aufgebaut. Im Laufe der Zeit hat sich die Technologie so weit entwickelt, dass die heutigen Nachrüstsysteme praktisch fehlerfrei funktionieren. Dabei ist die Wahl des Filtersystems von grosser Bedeutung. Doch die Mitglieder des Verbandes der Schweizerischen Baumaschi-

nenwirtschaft VSBM beraten ihre Kunden kompetent bei der Wahl des passenden Systems.

Reine Luft?

Die europäische Norm, welche die Schweiz mit den bilateralen Verträgen automatisch übernimmt, schreibt mittlerweile für Dieselmotoren die Stufe 3B vor. Eine weitere Verschärfung der Vorschrift auf Stufe 4 steht vor der Tür. Einige Motorenhersteller sind zum Einhalten der Stufe 3B bereits dazu übergegangen, ihre Motoren ab Werk mit Oxydationskatalysatoren und nachgeschalteten Partikelfiltern auszurüsten. Diese Motoren, häufig der grösseren Baureihen, erfüllen die Schweizer Luftreinhalteverordnung LRV bereits. Viele Hersteller haben zum Einhalten der Vorschrift den viel kostspieligeren Weg gewählt und in die Optimierung der Verbrennung investiert. Sie werden in der Schweiz über die LRV abgestraft. Diese Motoren halten zwar die europäische und damit auch die schweizerische Abgasnorm für Strassenfahrzeuge ein. Trotzdem sind sie gezwungen, einen Filter nachzurüsten, wenn die Maschine auf einer Baustelle betrieben wird. Denn in der Schweiz gilt zusätzlich zur europäischen Abgasnorm die LRV. Bei uns ist halt alles noch eine Spur sauberer!

Oder doch nicht?

Einen Teleskoplader, der sowohl in der Landwirtschaft als auch auf Baustellen zum Einsatz kommt, behandelt das Gesetz nicht gleich. Wird der Teleskoplader in der Landwirtschaft betrieben, gilt die LRV nicht und diese baugleiche Maschine ist von der Filterpflicht befreit. Kommt der baugleiche Teleskoplader auf einer Baustelle zum Einsatz, muss unweigerlich ein Partikelfilter nachgerüstet werden. Gegen diese Ungleichbehandlung monierten mehrere Organisationen bisher erfolglos.

Partikelfilter-Bausatz an einem 3,5 t Rundheck-Bagger

Nach dem heutigen Wissensstand können Feinstaubpartikel je nach chemischer Zusammensetzung die Gesundheit gefährden. Die als PM10 bezeichneten Feinstaub-

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Um Sichtbehinderungen zu vermeiden, sind vielfach unkonventionelle Massnahmen nötig

partikel können Entzündungen der Atemwege, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen auslösen. Solche Partikel werden unter anderem von Dieselmotoren ausgestossen.

Und die LKWs?

Für neue Schwerlastfahrzeuge auf Strassen wurde am 1. Januar 2014 die Euro VI Abgasnorm Pflicht. Im Gegensatz zur vorherigen Norm konzentriert sich Euro VI vor allem auf zwei Arten von Emissionen: Stickoxyde NOX und Feinstaubpartikel PM. Um die strengen Vorgaben dieser Norm einzuhalten, ist der Einsatz eines Partikelfilters unumgänglich. Der Gesetzgeber unterscheidet erstmals auch bei dieser Norm zwischen Partikel-

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masse und Partikelanzahl und legt Grenzwerte fest. Was der Baumaschinenbranche seit 5 Jahren vorgeschrieben wird, ist nun auch für Strassenfahrzeuge Pflicht. Seit Inkrafttreten der LRV werden im Übrigen auch Gartenbauer in die Pflicht genommen. Denn ein Garten wird in den Augen der Überwacher als Baustelle bezeichnet.

Das Resultat

Eine im Jahr 2012 von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA im Auftrag des BAFU durchgeführte Untersuchung brachte es an den Tag. «Obwohl das gesamte Verkehrsaufkommen bei der Messstation Bern-Bollwerk zwi-

schen 1998/1999 und 2008/2009 deutlich abgenommen hat, kann angenommen werden, dass die rückläufige EC-Belastung bzw. Russbelastung massgeblich der Verschärfung der Abgasvorschriften und der dadurch resultierenden Einführung von Partikelfiltern bei Dieselmotoren in verschiedenen Anwendungsbereichen z.B. Baumaschinen, Busse zu verdanken ist.» Weil den Bussen keine nachträgliche Filterpflicht auferlegt wurde, kann also die gesamte Reduktion der Baumaschinenbranche zugeschrieben werden. Seien Sie stolz, mit Maschinen der saubersten Branche der Schweiz zu arbeiten. Der frische Wind auf den Strassen lässt noch auf sich warten.


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Produkte BAUKADER

CLUB 100 Text und Fotos: Avesco AG

Schwingerkönig Matthias Sempach ist neuer Markenbotschafter der Avesco AG Die tiefe Verwurzelung des Schwingsports in der Bauindustrie sowie die gleichen Werte von Sempach und Avesco begründen diese Verbindung. Im Interview erklären Matthias Sempach und Avesco CEO Stefan Sutter wie es zur Zusammenarbeit kam. Wie kam die Avesco AG auf die Idee, mit einem Schwinger zusammen zu arbeiten?

Stefan Sutter: Als ich anlässlich des Schlussganges in Burgdorf Matthias Sempach bei seinem Erfolg beobachten durfte, kam mir der Gedanke, dass dieser Sportler sehr gut zu unserer Unternehmung passen könnte. Ich habe daraufhin mit seinem Management Kontakt aufgenommen und so hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt.

Wo sehen Sie denn die Parallelen der Avesco AG zu Matthias Sempach?

Stefan Sutter: Ich denke, dass wir Beide – Sempach wie auch die Avesco – ganz ähn-

liche Werte ausstrahlen: Vielseitigkeit, Kraft, Erfolg, Erdverbundenheit, Swissness, Tradition und Bescheidenheit; oder wie es die Amerikaner sagen würden «the perfect match».

Welches war Ihre Motivation bei der Firma Avesco als Markenbotschafter aufzutreten?

Matthias Sempach: Ein Besuch im Firmensitz in Langenthal gab den Ausschlag. Die klare Struktur im Betrieb, die Überzeugung, wie ein Ziel verfolgt wird und der unkomplizierte Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern waren sofort spürbar. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt.

Schwingerkönig und Markenbotschafter Matthias Sempach

Wie haben Sie das vergangene Jahr geschäftlich erlebt?

Stefan Sutter: Wir wurden in den Bereichen Baumaschinen und Anlagen positiv überrascht und konnten unser Volumen nach einem guten 2012 nochmals mit über 10% steigern. Die Tunnelbauaktivitäten konnten wir trotz einem kleiner werdenden Markt (Wegfall der Alptransit Baustellen) durch neue Projekte im In- und Ausland fördern.

Wie hat sich denn Ihr Leben nach dem Gewinn des Titels «Schwingerkönig» verändert?

Matthias Sempach: Die ersten 3 Monate nach dem Sieg waren einfach unglaublich. Ich habe so viele netten Briefe und Geschenke erhalten und viele Leute klopfen mir noch heute auf die Schulter. Ich habe mir bewusst Zeit genommen, den Erfolg zu geniessen. Jetzt ist diese Genussphase aber definitiv vorbei, schliesslich will ich


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Schwingerkönig Matthias Sempach und Avesco CEO Stefan Sutter

mich im nächsten Sommer wieder auf dem Sägemehlplatz behaupten können.

Was gibt es für Highlights im 2014?

Stefan Sutter: Wir werden Ende Juni 2014 zusammen mit Ammann einen Tag der offenen Tür durchführen, wo wir unsere Produkte und Dienstleistungen präsentieren. In den vergangenen Jahren wurde am Firmensitz in Langenthal viel investiert. So wurde z. B. das Bürogebäude komplett saniert und auf Minergie-Standard gehoben, wir nahmen ein vollautomatisches Kleinteilelager in Betrieb und konnten diverse Verbesserungen in unseren Werkstätten realisieren. Auch eine moderne, neue Malerkabine, sowie eine neue Ausbildungswerkstatt – alles direkte Nutzen für unsere Kunden – wurden gebaut.

Herr Sempach, was kommt 2014 auf Sie zu?

Matthias Sempach: Ein spannendes Schwingerjahr mit vielen schönen Kranzfesten steht bevor. Besonders freue ich mich auf das Klichberg-Schwinget im September 2014, bei welchem nur die besten 60 Schwinger teilnehmen dürfen. Ich hoffe, dass ich gesund trainieren und mich dort in Bestform präsentieren kann.

Was dürfen wir an Neuheiten von der Avesco erwarten?

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Stefan Sutter: Wir werden weitere Produkte rund um die neuen Motorengenerationen Stufe IIIb und 4 einführen. Zudem wird das neue XE Antriebskonzept unserer K-Radlader um neue Modelle erweitert, was die Dieselverbräuche nochmals stark reduziert. Wir sprechen nun bei der 24to Maschine von einem Dieselverbrauch von 11–12 Liter. Seitens Service werden wir weiter unsere modularen Serviceprodukte auf den Markt bringen. Es warten einige Überraschungen und Produkte, welche 2014 das Leben unserer Kunden erleichtern werden.

Weitere Informationen: Avesco AG Hasenmattstrasse 2 4901 Langenthal

Tel: +41 (0) 62 915 80 80 Fax: +41 (0) 62 915 81 35 www.avesco.ch


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Produkte

BAUKADER

CLUB 100

Text und Fotos: Scania Schweiz AG

Scania stellt 13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 vor Scania hat zwei 13-Liter-Lkw-Motoren für Euro 6 vorgestellt, die mit jeder beliebigen Dieselmischung mit bis zu 100 Prozent Biodiesel (EN 14214) gefahren werden können. Es handelt sich dabei um den 13-Liter-Reihensechszylinder-Motor in der bewährten Scania Modular-bauweise mit 450 und 490 PS, die für den Betrieb mit Biodiesel zertifiziert sind. Scania fährt mit der Einführung seiner Euro6-zertifizierten Motoren, die für die Verwendung mit 100 Prozent Biodiesel ausgelegt sind, fort. Im Oktober 2013 wurde der robuste Fünfzylinder-9-Liter Biodiesel Motor in zwei verschiedenen Versionen vorgestellt; 320 und 360 PS. Jetzt folgen nun die 13Liter 450-er und 490-er Motoren, die je mit SCR und EGR verfügbar sind.

Das Grundmodell des 450 PS Motors leistet direkt ab 1‘000 U/Min ein Drehmoment von 2.350 Nm., während der 490 PS Motor massive 2‘550 Nm von 1‘000 bis zu 1‘300 U/Min hervorbringt. Es bleibt festzuhalten, dass die Leistung um nicht mehr als 8 Pro-

Weitere Informationen: Scania Schweiz AG Steinackerstrasse 57 CH-8302 Kloten www.scania.ch

zent (aufgrund des niedrigeren Energiegehalts des Dieseltreibstoffs) zurückgeht, wenn der Motor mit 100 Prozent Biodiesel gefahren wird. Sowohl SCR- als auch EGR-Technologie kommen für die Abgasnachbehandlung zum Einsatz. Die besonderen Eigenschaften des Biodiesels führen zu einem etwas höheren Aschegehalt der Abgase, was zu kürzeren Wartungsintervallen sowie einem geringen Mehrverbrauch führt. Sowohl Treibstoff- wie auch AdBlue-Verbrauch können um circa 10 Prozent ansteigen, wenn der Motor mit 100 Prozent Biodiesel gefahren wird. Reiner Biodiesel bewirkt stets erheblich geringere Kohlendioxidemissionen verglichen mit einem konventionellen Dieselmotor. Wie viel genau ist abhängig von der Herstellung des Treibstoffs. Bestimmte Biodieseltypen können zu einer Senkung des Kohlendioxidausstosses von 80 Prozent oder mehr führen. Für BiodieselMotoren werden aufgrund niedrigerer Kohlendioxidemissionen häufig Fördermittel oder Steuererleichterungen angeboten, wie z. B. in Österreich. Scania hat vor kurzem einen Vertrag mit dem Österreichischen Transportunternehmer Nothegger abgeschlossen, wobei einer der entscheidenden Gründe für den Abschluss das Sparpotential war. Ein wichtiger weiterer Aspekt

des Biodiesels besteht darin, dass sich dieser Treibstoff so unkompliziert handhaben lässt. Die Fahrer brauchen nur zu tanken und zu fahren – sollten sie irgendwo unterwegs sein, wo kein Biodiesel verfügbar ist, können sie den jeweiligen Tankinhalt mit konventionellem Dieseltreibstoff auffüllen. Eine Bedingung dabei ist jedoch, dass BiodieselMotoren immer so gewartet werden, als würden sie konsequent mit Biodiesel gefahren. Scania führt zukünftig weitere Dieselmotoren mit weiteren Leistungsstufen und Hubräumen auf dem Markt ein. Alle von Scania zertifizierten Euro-6-Motoren sind – auch in ihrer Basisversion – für eine Biodiesel-Zumischung von bis zu 10 Prozent zertifiziert. «Diese Ergänzungen unterstreichen Scanias führende Position im Biodiesel Euro-6-Segment» sagt Örjan Åslund von Product Affairs. «Scania offeriert zurzeit nicht weniger als 17 Motoren im Euro-6-Bereich, von welchen vier mit 100% Biodiesel betrieben werden können. Und unsere Kunden dürfen weitere erwarten».

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Produkte

Text und Fotos: ALBANESE® BAUMATERIALIEN AG, WINTERTHUR

2014 e s s e nen-M i h c s a Bern 10 Baum .2/C0 3 e l l Ha

Bauen mit ALBANESE®: ÄSTHETISCH – SICHER – GÜNSTIG Am 18. März 2014 ist das Messegelände in Bern Schauplatz der grössten Baumaschinen-Messe der Schweiz. Über 200 Aussteller zeigen dort Neuheiten, Dienstleistungen und Trends aus den Bereichen Baumaschinen, Schalungsbau und Zubehör. Unter ihnen befindet sich auch in diesem Jahr die ALBANESE® Baumaterialien AG aus Winterthur. Sie wartet nur kurz nach der Swissbau bereits wieder mit Neuheiten auf. «Wir werden gleich wieder weitere Neuheiten an der Baumaschinen-Messe präsentieren», so Pino Albanese auf Nachfrage. «Ich möchte noch nicht zu viel darüber verraten, aber wir werden damit an den Erfolg, den wir an der Swissbau mit unseren Innovationen hatten, anschliessen

können.» Bei den Innovationen, die Pino Albanese erwähnt, handelt es sich um Produkte, die auf der Baustelle eingesetzt werden, und für den Architekten neue Möglichkeiten in der Ästhetik und im Vollwärmeschutz im Bereich von Flachdachund Terassenabschlüssen bieten.

Zum Einen ist dies die neue Abschalungsklemme UNI-Fix Vario. Sie ist das erste Klemm-Abschalungssystem, das sich den Ansprüchen der modernen Baustelle jederzeit anpasst. Und dies mit nur einem Handgriff! Das Abschalbrett wird dabei bei jeder Deckenstärke in der optimalen Höhe geklemmt. Herausgedrückte Deckenstirnen ob oben oder unten gehören jetzt endgültig der Vergangenheit an. UNI-Fix Vario kann sogar bei herauslaufender Deckenschalung oder bei Balkonen verwendet werden. Es rationalisiert den Bauablauf bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit und der Qualität. Zu erwähnen ist noch, dass dank dem UNI-Fix Vario die Baukosten gesenkt werden. Aber das ist man sich

ALBANESE® Stand an der Swissbau 2014

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BAUKADER

CLUB 100

Weitere Informationen: Tel. 052 213 86 41 ALBANESE® Fax 052 213 73 59 BAUMATERIALIEN AG Maienriedweg 1a 8400 Winterthur

Von hinten Links nach vorne Rechts: Pino Albanese, Giulio Albanese und Bruno Flück in Kundengesprächen.

schliesslich bei Produkten aus dem Hause ALBANESE® gewohnt. Dasselbe gilt auch für das weltweit erste Dachrand- und Terrassenabschlusssystem, der zweiten Innovation, die an der Swissbau Premiere feierte und in den wenigen Wochen bereits einen grossen Zuspruch in der Branche erfahren hat. Das von ALBANESE® entwickelte System bietet dem Architekten Lösungen für kältebrückenfreie Flachdachränder und Terrassenabschlüsse. Sie werden darüber hinaus allen ästhetischen Ansprüchen gerecht. Teure Arbeitsschritte sind überflüssig und somit können Kosten eingespart werden. ALBANESE® zeigt in Bern seine umfassende Produktpalette. Sie reicht von Abschalungstechnik und Schutzgeländer über Verankerungstechnik zu Schalungszubehör und Werkzeugen. Jedes ALBANESE-Produkt rationalisiert den Bauablauf bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. Ein gewünschter Nebeneffekt ist die Kostenersparnis. Im Folgenden seien hier einige der ausgestellten Produkte erwähnt. Das V-Max Board selbst, die komplett aus Zement bestehende Abschalung für stahlbewehrte Bauteile mit Bewehrungsdurchdringung.

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Das V-Max Board WD und V-Max Board IT, das Komplettsystem bei abgedichteten Bauwerken «weisse Wanne» zum einfachen und sicheren Einbau von innenliegenden Fugenbändern und für Injektionsschläuche. Die BEGO-Familie. Das Deckenrandabschalungssystem, das Ausschalarbeiten und Reinigungsarbeiten überflüssig macht. Die RISA-Familie. Alle Mitglieder diese Produktefamilie finden Anwendungen als Distanzhalter und als Anschlag für Wandschalungen. Der UNI-Betonanker und die UNI-Betonhülse, die sich mit ihrer einfachen Handhabung als Befestigung von Deckenrandabschalungen, einhäuptigen Schalungen, Konsolen und Gerüsten oder von Schutzgeländern eignen. Die UNI-Ka Aussparung. Das von der SUVA zugelassene Verankerungselement für Konsolen, Auflagehaken, Seitenschutzpfosten, usw. Dies ist nur eine kleine Übersicht, welche die der Vielfalt der Ausstellungsobjekte nur erahnen lassen kann. In Halle 3.2/C010 können die Messebesucher diese ALBANESE®-Welt entdecken. Jeder ist dazu herzlich eingeladen. Neben innovativen Produkten werden Informationen ausgetauscht und – auch das ist bei ALBANESE® Tradition – bei einem Boccalino findet man Zeit, innezuhalten vom Messetrubel.

Franco Albanese im Kundengespräch

Emanuele Saccomando

Pino Albanese

www.albanese.ch info@albanese.ch


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Bildung

Attraktive Kurse von Baukader Schweiz ■

Workshop Baumesstechnik mit Robotiktechnologie 28.03.2014 Dagmersellen 01.04.2014 Burgdorf 04.11.2014 Effretikon 21.11.2014 Dagmersellen 1 Kurstag Theorie der Geräte, Einnachwuchs in die elektronische Vermessung, Einsatz auf dem Feld

Korrekte Signalisation von Baustellen

12.03.2014 Effretikon ZH 14.03.2014 Dagmersellen 28.03.2014 Burgdorf 07.11.2014 Effretikon 1 Kurstag Anwendung von VSS/SN 640 886, Gesetzen und Normen, Signalarten, Praxisbeispiele

Anmeldung und Auskünfte:

Baukader Schweiz, 4603 Olten 062/205 55 00, info@baukader.ch www.baukader.ch

Lehrgang Persönlichkeitsentwicklung und psychosoziales Führungsmanagement auf Anfrage

Firmeninterner Kurs «Korrekte Signalisation von Baustellen»

auf Anfrage Anwendung von VSS/SN 640 886, Gesetze und Normen Signalarten, Praxisbeispiele

Vorstandscoaching «Präsentationstechnik/ Rethorik/Verhandlungen» 29. März 2014 Egerkingen SO

Kurse unserer Partner ■

Grundlagen Bautechnik Lehrgang Bauleiter 17.3. - 01.04.2014

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041/926 26 26 www.campus-sursee.ch

Grundlagen Umweltschutz auf der Baustelle

3481 Informationsveranstaltung Unternehmensführung NDS HF 25. März 2014 18.00 - 20.00 Uhr

20. März 2014

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041/926 26 26 www.campus-sursee.ch

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG 6210 Sursee, Tel. 041/926 26 26 www.campus-sursee.ch ■

Informationsveranstaltung Lehrgang Handwerker/in in der Denkmalpflege 14.04.2014 Biel

www.handwerkid.ch

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Verband

DER BAUKA ASH INFOFL

Text: Barbara Schiesser

Infoflash 01/2014 Hier die wichtigsten Informationen aus der ZV-Sitzung vom 21. Februar 2014. Professionalisierung im Bereich Projektmanagement Um die laufenden Projekte, die im Hinblick auf die Regatta 2020 lanciert wurden und noch werden, optimal überwachen zu können, verabschiedete der Zentralvorstand die Einführung eines Projektmanagements. Ab sofort unterliegen alle bestehenden und zukünftigen Projekte diesem Prozess. Damit wird die Plan- und Kontrollierbarkeit der laufenden Projekte verbessert. Sparmassnahmen Die Ausbau- und Wachstumsbemühungen in Zusammenhang mit der Regatta 2020 haben den Verband in den zurückliegenden Jahren zusätzliche Ressourcen gekostet. Damit die finanzielle Basis mittelfristig und auch langfristig angestrebt werden kann, hat der Zentralvorstand einige Sparmassnahmen definiert und zur Umsetzung freigegeben. Unter anderem sollen bei der Verbandskonferenz und Delegiertenversammlung Einsparungen gemacht werden und die Preisverleihung Cadre d’Or soll in Zukunft kostendeckend, durch Sponsoring, durchgeführt werden. Es werden Einsparungen in verschiedenen Bereichen, wie Geschäftsstelle und Milizarbeit getätigt werden. Die Details werden ausgearbeitet und zu gegebener Zeit kommuniziert. Stand Projekte Der Zentralvorstand wurde über folgende Projekte informiert, einige wurden bewilligt oder zurückgestellt. • Projekt Bauführer • Projekt Novatrava • Projekt Taschenbuch Bauführer und Poliere • Projekt Umzug • Projekt Jungkader • Zwischenbericht Verbandssoftware PGV Auftrag 2014 Die PG Verbandsentwicklung wird sich im 2014 mit folgenden Themen beschäftigen: • Vision einheitlicher Mitgliederbeitrag: Die PGV arbeitet ein Argumentarium für die Risiken aus • Partnerschaften: welche potenziellen Partner gibt es? Wie sind strategische Partnerschaften aufzubauen?

• Wachsen in der Breite (nicht nur im Bauhauptgewerbe): wie sind die Führungspersonen in den spezifischen Kaderfunktionen arbeitnehmerseitig organisiert? Umstellung Baukader-Magazin Dieses Jahr wurde erstmals im Januar/Februar eine Doppelnummer produziert und gleichzeitig der Produktionsprozess vereinfacht. Die Redaktion ist interessiert zu erfahren, wie die Umstellungen auf Seiten unserer Leser wahrgenommen wurden. Rückmeldungen können gerne an info@baukader.ch geschickt werden. Abschluss Verbandssoftware Phase I Mit der Einführung der Fakturierung ist die erste Phase der Implementierung der Verbandssoftware abgeschlossen. Die Realisierung hat sich etwas verzögert, da wir einige personelle Engpässe zu verzeichnen hatten, bzw. die Mitarbeitenden auf weiteren zusätzlichen Projekten eingesetzt waren. Dadurch verzögert sich nun auch die Einführung des zweiten Teils, welcher den Einbezug der Sektionen vorsieht. Die Bedürfnisevaluation der Pilotsektionen wird aller Voraussicht nach im Herbst 2014 beginnen. Informationsgespräch zum Verkauf Liegenschaft Mühlegasse 10, 4600 Olten Das Informationsgespräch zum Verkauf der Liegenschaft hat am 21.02. 2014 ebenfalls stattgefunden. Es waren ca. 30 Vertreter aus Sektionen, Regionen und weiteren Gremien sowie der Zentralvorstand vor Ort. Nach Diskussion wurde beschlossen, dass die Region Zentralschweiz den Antrag für die Verbandskonferenz 2014 dahingehend abändert, dass ein Verkauf der Geschäftsstelle unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Verbandskonferenz 2014 möglich ist. Bis zur Verbandskonferenz sind potenzielle Kaufinteressenten zu suchen. Noch wenige Plätze: Vorstandscoaching für alle interessierten Sektionsvorstandsmitglieder Das diesjährige Vorstandscoaching behandelt die Thematik «wie präsentiere ich, wie trete ich auf, wie verhandle ich» mit Praxis-Tipps für erfolgreiche Rhetorik. Das Coaching 2014 findet am 29. März 2014 von 08.00 –12.15 Uhr im Comfort Hotel in Egerkingen statt. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen (auf eigene Rechnung). Anmeldungen werden unter info@baukader.ch entgegen genommen.

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Baustelle

LE L E T BAUS ONATS DES M

Text und Fotos: Flurina Schenk

Endspurt auf dem Baufeld G an der Europaallee Zürich Auf Baufeld G der Europaallee geht es verhältnismässig ruhig zu und her. Der Rohbau ist in der Endphase. Eindrücklich ragen die aktuell 12 von 16 Stockwerken des Gullturms über dem Sockelbau auf. Auffällig sind die blauen Netze, mit denen die Fensteröffnungen gesichert sind. Und tatsächlich: «Wir haben uns beim Schalungssystem für den sogenannten gerüstlosen Rohbau entschieden», erklärt Oliver Dietschi, Bauführer Hochbau bei der Anliker AG und momentan zuständig für diese Grossbaustelle. Grossbaustelle? «Im Vergleich zu meiner vorherigen, der Messe Basel, geht es hier verhältnismässig beschaulich zu und her», sagt er und schmunzelt. Seit Dezember 2012 wirkt Bauführer Dietschi hier in unmittelbarer Nähe von SBBGeleisen zwischen dem HB Zürich und der Langstrasse. Zu Spitzenzeiten waren zwei Bauführer, ein Chefpolier, vier Poliere und weitere rund 50 Bauprofis inklusive Unter-

akkordanten für Eisenlegerarbeiten und Deckenschalungen am Werk. Heute sind es noch 16 Mann, die die letzten Stockwerke am Gullturm fertig stellen. Vier Krane waren im Einsatz, der Grösste mit einer Hakenhöhe von 79.80 Metern und einer Aus-

Gullturm mit gerüstlosem Rohbau

Sicherungsnetze im unteren Bereich, Brüstungsschalung mit Absturzsicherung im oberen Bereich

ladung von 50 Metern. Derzeit sind es noch zwei, die auf dem Bauplatz stehen. Am Sockelbau mit fünf Stockwerken und am Residenzturm mit acht zusätzlichen Stockwerken sind die Rohbauarbeiten beendet. Mittlerweile sieht es gut aus. Im April 2014 wird auch der Gullturm mit seinen 16 Stockwerken fertig gestellt sein. «Rund 12–14 Tage brauchen wir momentan für die Fertigstellung eines Stockwerks», erläutert Oliver Dietschi, als einer der beiden der 1,5tönnige Fassadenlifte in die Höhe rumpelt. Oben angekommen bietet sich eine atemberaubende Aussicht: SBB-Geleise, Landesmuseum, ETH und Zürichsee auf der einen, der Residenzturm, der Sockelbau, der momentan als Warenlager dient, der Prime Tower, unzählige Hausdächer und weit hinten grüne Wiesen auf der anderen Seite.

Gerüstloser Rohbau

«Ich fühle mich sicher hier oben», sagt Dietschi und ergänzt «Auch bei Wind und Wetter». Die blauen Netze schützen und sind auf einer Höhe von 60 Metern bedeutend komfortabler, als das Balancieren auf wackeligen Gerüsten. Und wie funktioniert dieser gerüstlose Rohbau genau? Zurück in der Baubaracke zückt der Bauführer eine

Eckdaten Baufeld G Höhe Gullturm: 60 m Höhe Residenzturm: 47 m Bewehrungsstahl: ca. 3‘600‘000 kg Beton: ca. 23‘000 m3 Schalung: ca. 6‘500 m2 Generalplaner: Graber Pulver AG, Masswerk Architekten AG Totalunternehmung: HRS Real Estate AG Bauherrschaft: SBB Immobilien AG Retail/Gastro: 1‘000 m2 Dienstleistungen: 7‘000 m2 Wohnen: 6‘400 m2 (46 Wohnungen) Seniorenresidenz: 8‘500 m2 (72 Wohnungen) Bezug: 2015 Weitere Infos und Webcam: www.europaallee.ch

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Baustelle

Zeichnung, die das erklärt. In einem ersten Schritt wird das Sicherheitsnetz zwischen den Elementstützen gespannt. Anschliessend wird im zweiten Schritt das Gerüstlos-Element inkl. Brüstungsschalung mit Hilfe von Richtstützen montiert. In einem weiteren dritten Schritt kann die Decke sowie die Brüstung geschalt und betoniert werden. Danach kann ausgeschalt werden. Die Netze werden nachjustiert und das Gerüstloselement wandert einen Stock nach oben. Dies alles geschah in enger Zusammenarbeit mit der SUVA, bei der Arbeitsvorbereitung sowie bei der Umsetzung.

Herausforderungen und Besonderheiten

Und welche Herausforderungen galt es sonst noch zu bewältigen? «Bei einer Baugrube mit einer Grösse von 5‘000 m2 und einer Tiefe von rund 9 Metern war das Grundwasser eine erhebliche Herausforderung» berichtet Oliver Dietschi. Eine Besonderheit war, dass im 1. Und 2. UG die Aussenwände «geklettert» wurden. Das heisst, dass die Aussenwände beider Geschosse in einem Arbeitslauf betoniert wurden. Das hat den Vorteil, dass laufend gedämmt und hinterfüllt werden konnte. Mit dieser Methode wurde Zeit gespart in einem Moment, in dem jede Minute gezählt hat. Und Platzprobleme mitten in der Stadt Zürich? «Nicht eigentlich», bestätigt der Bauführer. Eine Herausforderung sei eher der Transport des Recycling-Betons durch die verstopften Strassen von Zürich gewesen. Alles in allem wirkt Oliver Dietschi gelassen. Ein vertrauensvoller Bauherr, eine gute Planung (GP) und eine gute Bauleitung und Koordination (TU) sind von nicht zu unterschätzender Bedeutung für eine sorgenfreie Arbeit des Baumeisters. Er hat schon einiges erlebt und ist gerne auf der Baustelle unterwegs, um mit anzupacken. Das war mit ein Grund, weshalb er nach seiner Lehre als Hochbauzeichner noch eine Maurerlehre in Angriff genommen hat. «Das Gezeichnete umsetzen ist befriedigend», sagt er und geht zu einem Kollegen, der ihn gerufen hat.

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Oliver Dietschi, Bauführer, Anliker AG

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Das nächste Stockwerk wird für das Betonieren vorbereitet


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Verband

Fragen: Flurina Schenk

ER D A K U BA TS A N O M DES

«Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung» Karl Nideröst ist 1978 geboren. 1997 hat er seinen Lehrabschluss Maurer gemacht. Nach mehrjähriger Tätigkeit in diesem Beruf, folgten die Weiterbildungen zum Vorarbeiter und anschliessend zum Polier. In einer Grossunternehmung hat er seine Fähigkeiten als Polier in diversen grösseren Projekten in den Bereichen Tief-, Rück- und Umbau unter Beweis gestellt. Anschliessend entschloss er sich zur Weiterbildung zum Bauleiter im Bereich Tiefbau die er 2009 erfolgreich abschloss. 2010 folgte die Weiterbildung zum Techniker Tiefbau HF. Seit 2010 ist Karl Nideröst mit seiner Firma KNB GmbH selbständig und kann so sein Wissen der gesamten Baubranche zur Verfügung stellen. Karl ist seit 2005 Mitglied von Baukader und der Sektion Zug. Seine Hobbies sind seine Harley Davidson und sein Motorboot.

Wann läutet bei dir der Wecker? 05.30 Uhr Wie viel Zeit verbringst du täglich auf der Baustelle und/oder im Büro? Zwischen 10 und 12 Stunden Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit? Dass man auf dem Bau immer Abwechslung und neue Herausforderungen hat und neue, interessante Menschen kennenlernt. Auf welches Bauwerk, an dem du mitgearbeitet hast, bist du stolz? Diverse, z. B. Postfinance Arena in Bern , SRF-Gebäude Ostring in Bern, Briefpostzentrum in Härkingen. Würdest du dich gerne weiterbilden? Wenn ja, in welchem Bereich? Ich bin zurzeit noch im BWL-Studiengang. Danach, denke ich, reicht es erst mal.

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Wie steht die Schweiz deiner Meinung nach in Bezug auf Neubauten im Vergleich mit anderen Ländern? Guter und hoher Standard. Welches Gebäude dieser Welt beeindruckt dich? Die neuen Towers des World Trade Centers in New York. Was ist dir neben deiner Arbeit wichtig? Familie und Freunde Wie verbringst du deine Ferien dieses Jahr? Das ist noch unklar. Wahrscheinlich am Thunersee. Welche 5 Dinge kommen neben deinen Liebsten mit auf die Insel? Feuerzeug, Taschenmesser, Beil, Säge und Zigaretten

Wen möchtest du bei einem gemeinsamen Nachtessen schon lange einmal ausfragen? Dwayne Jonson (US-amerikanischer Wrestler und Schauspieler). Was bringt dir deine Mitgliedschaft bei Baukader? Ein gutes und solides Netzwerk. Hast du einen Wunsch an Baukader? Dass sich Baukader in den nächsten Jahren gut weiterentwickeln kann und viele Mitglieder unserem Netzwerk beitreten. Was möchtest du als neues Zentralvorstands-Mitglied im Zentralvorstand bewegen? Dass der Zusammenhalt noch grösser wird. Dabei hilft mir mein Motto: «Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung».

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Verband

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Verband

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Verband

Text: Richard Calame, Rechtsanwalt Rechtsdienst Baukader Schweiz

Baumaschinen: Gefahr! Der vorliegende Fall ist leider real. Er zeigt die Gefahren im Umgang mit gewissen Baumaschinen und wirft Fragen auf im Zusammenhang mit den Pflichten des Arbeitgebers, respektive des Arbeiters hinsichtlich Unfallverhütung.

Sachverhalt

Eine Baufirma beauftragt, Ankerungen in eine Stützmauer am Rande einer Verkehrsstraße anzubringen, hat hierzu ein vor zehn Jahren neu erworbenes Raupenbohrgerät aus seinem Maschinenpark eingesetzt. Im Verlauf der Arbeiten ist der Maschinist auf die voll im Betrieb stehender Bohrlafette gestiegen, anscheinend um hydraulische Schläuche, welche aus ihrer Fassung getreten waren, wieder zurückzudrängen. Die Hose des Maschinisten wurde vom rotierenden Bohrstift erfasst und der Unglückliche zermalmt; einem Arbeitskollegen, der ihm helfen wollte, wurde ein Arm abgerissen. Der Direktor der Baufirma und der Bauleiter haben sich vor Gericht zu verantworten, mit dem Vorwurf fahrlässiger Tötung, resp. fahrlässiger schwerer Körperverletzung und unter Androhung von Freiheitsstrafen. Das Strafverfahren hat einige Punkte geklärt, so: das Raupenbohrgerät musste andernmals mit einem Sicherheitsdispositiv ausgerüstet gewesen sein (entlang der mobilen Bohrlafette gespannte Kontaktkabel, welche bei Berührung die Rotation des Bohrstifts unterbrechen. Diese Sicherheitseinrichtung scheint aber vor etlichen Jahren abgenommen worden zu sein, denn niemand hatte diese Maschine je mit einer solchen Einrichtung gesehen. Der Maschinenpark der Firma umfasst mehrere Bohrmaschinen, sowohl mit als auch ohne besagtem Sicherheitsdispositiv mit Kabel, was je nach Erwerbsdatum der Bohrgeräte auch den Sicherheitsvorschrift entspricht.

Einige heikle Fragen für das Gericht Stand der Technik

Die Sicherheitsmaßnahmen werden ständig erneuert was, mit gewissem Verzug,

in die entsprechenden gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen einfliesst. Das Gesetz definiert einen allgemeinen Rahmen, welcher durch Reglemente und Empfehlungen genauer umschrieben wird. Viele solcher Regeln werden z. B. von der SUVA erlassen. Der Arbeitgeber, bemüht diesen Sicherheitsbestimmungen gerecht zu werden, sieht sich daher einer umfangreichen Normefülle gegenüber. Hat ein Firmenverantwortlicher alle diese Regeln zu kennen, und deren Weiterentwicklung? Vorliegend war das Raupenbohrgerät regelmäßig von Spezialisten gewartet worden, Kontrollen wurden von der SUVA durchgeführt und das Gerät war als einsatztauglich befunden worden. In welchem Masse befreien solche Umstände den Arbeitgeber von seiner Verantwortung? Können die verschiedenen mit der Wartung beauftragten Techniker oder Kontrolleure im Falle eines Unfalls ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden?

Kausalzusammenhang

Der verstorbene Maschinist war ein qualifizierter Arbeiter, mit mehrjähriger Berufserfahrung, gerade auf solchen Raupenbohrgeräten; er hatte auch eine entsprechende Ausbildung durchlaufen. Dennoch ist er ein a priori unverständliches und unvernünftiges Risiko eingegangen, indem er auf die kräftige und in voller Bohrfunktion tätige Baumaschine gestiegen ist, trotz augenscheinlicher Gefahr. Wie schon gesagt, der Arbeitgeber kann zur Rechenschaft gezogen werden, sofern er nicht die geeigneten Massnamen triff, um einen Unfall zu verhindern oder seine Arbeiter auszubilden. Diese Unterlassung muss aber in einem direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. Dieser kausale Zusammenhang kann auch unterbrochen werden. Insbesondere ist dies der Fall, wenn das Verhalten des Opfers so außergewöhnlich ist, dass es alle anderen Gründe, welche ebenfalls zum Unfall beigetragen haben, in den Hintergrund treten lässt. Wurde in diesem Sinne der Kausalzusammenhang nicht durch das Verhalten des Maschinisten unterbrochen? Wie auch immer das Urteil ausfällt, es wäre sicherlich zu wünschen gewesen, der Fall hätte sich nie ereignet.

Ausbildung

Der Arbeitgeber hat, von Gesetzes wegen, eine Pflicht zur Unfallverhütung und muss seinen Arbeitern eine angemessene Ausbildung in Sachen Sicherheit am Arbeitsplatz vermitteln. Die Anforderungen bezüglich Häufigkeit oder Intensität der Ausbildung gehen aber selten direkt aus dem Gesetz hervor. Wie kann ein Arbeitgeber belegen, dass seine Angestellten ausgebildet wurden, und dass diese Ausbildung genügend war? In welchem Ausmass hat der Arbeitgeber, nach erfolgter Ausbildung, seine Arbeiter zu beaufsichtigen, und wie muss er intervenieren, um allfällige Unfälle zu vermeiden? Baukader 3 2014


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Bau-Stellen/Jobs

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Baukader 3 2014

Wir bieten ■ Selbständige, abwechslungsreiche Tätigkeit ■ Den Anforderungen entsprechende Kompetenzen ■ Angenehmes Arbeitsumfeld ■ Aufstiegsmöglichkeit zum Stellvertreter des Geschäftsführers ■ Unsere Anstellungsbedingungen entsprechen den Anforderungen

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Sie bringen mit ■ Abgeschlossene Ausbildung als Bauführer mit Erfahrung ■ Freude Verantwortung zu übernehmen ■ Pflichtbewusstsein, Teamfähigkeit und Pünktlichkeit ■ Eigeninitiative, Durchsetzungsvermögen ■ Sozialkompetenz

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Bau-Stellen/Jobs

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Hochbau, Tiefbau, Strassenbau, Kernbohrungen, Kundenmaurer, Transporte/Abrollmulden

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Hochbaupolier

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Wir sind eine bedeutende, etablierte Bauunternehmung in Familienbesitz und sind in den Sparten Neubau, Umbau, Industriebau, Tiefbau und Strassenbau erfolgreich tätig. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Sie als Hochbaupolier.

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Ihre Aufgaben umfassen: ■ Effiziente Führung von Hochbaubaustellen ■ Erstellen der Baustellenrapportierung ■ Als Baustellenchef führen Sie Ihr Baustellenteam selbständig ■ Gepflegter Umgang mit Bauherrn und Bauleitung

Unser Angebot: ■ Ein anregendes Arbeitsklima in einem hilfsbereiten, kollegialem Team ■ Attraktive Anstellungsbedingungen ■ Interessante Bauprojekte Unser Herr A. Wiedmer freut sich auf Ihre schriftliche Bewerbung: Brogini AG, Bauunternehmung, Werkstrasse 8, 3250 Lyss, Tel. 032 387 06 66, info@broginiag.ch

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Ihr Profil: ■ Diplomierter Polier oder gleichwertige Ausbildung ■ Abschluss Vorarbeiterschule Hochbau ■ Flexibel und belastbar ■ Leistungs- und Lösungsorientiert ■ EDV Kenntnisse von Vorteil

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Wir sind ein überregional tätiges und etabliertes Baudienstleistungsbüro mit über 10 jähriger Erfahrung und stellen unser Wissen in die Dienste von Bauherren, Planer und Bauunternehmungen. Top ausgerüstet, bearbeiten Sie diverse Projekte in den Bereichen: ■ Devisierungen ■ Bauleitungen ■ Kalkulationen ■ Ausmasse

Wir sind ein junges Team mit Power, Arbeiten in den Bereichen Kundendienst und Tiefbau. Dank unserer guten Positionierung im Markt, verfügen wir über ein Interessantes und breites Tätigkeitsfeld. Zur Koordination unseres Teams im Bereich Tiefbau benötigen wir einen ausgewiesenen

Polier/in Tiefbau 100% ■ Sie verfügen über einige Jahre Berufserfahrung im Tiefbau und im Bereich Schwarzbelag. ■ Es ist Ihre Aufgabe Baustellen und Bauabläufe zu koordinieren und zu überwachen. ■ Kontakt pflegen Sie mit Bauherrschaften im öffentlichen sowie im Privaten Kundenumfeld. ■ Mit Ihrer Persönlichkeit setzen Sie Akzente und überzeugen mit Ihrem Umgang. ■ Wir bieten Ihnen einen modernen Maschinenpark, Firmenwagen, marktgerechter Entlöhnung. ■ geregelte Arbeitszeiten.

Baukader 3 2014

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Bau-Stellen/Jobs

Top-Job bei einem Top-Arbeitgeber Unser Auftraggeber ist eine etablierte, inhabergeführte Bauunternehmung mit Sitz in der Region Zürich. Sie ist bekannt als verlässliche Partnerin für Umbauten, Renovationen, Kundenmaurerei, Fassaden- und Betonsanierungen. Das Unternehmen gehört zu den besten Arbeitgebern der Branche. Wir suchen im Zuge einer Nachfolgeplanung eine erfahrene oder eine junge Kaderperson als

Bauführer Umbau / Sanierung Option Leiter Bau und Geschäftsleiter Ihre Aufgaben: Weitgehend selbstständig

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und eigenverantwortlich betreuen Sie Umbauten und Renovationen, seien es grosse Projekte oder Kleinbaustellen. Die Aufgaben sind spannend und vielseitig. Sie umfassen den gesamten Bauprozess von der Auftragsakquisition über die Kundenverhandlung bis hin zur Abrechnung und Bauübergabe und Teilen der Geschäftsführung.

Ihr Profil: Sie sind dipl. Bauführer, Baumeister oder Bauingenieur mit Erfahrung in der Ausführung von Um- oder Hochbauten. Hohe Anforderungen sind Ihnen eine willkommene Herausforderung. Gut organisiert, führen Sie Mitarbeiter und Baustellen nach unternehmerischen Grundsätzen. Mit Kunden verhandeln Sie auf Augenhöhe und bringen innovative Lösungen ein.

Das Angebot: Wir offerieren Ihnen eine

verantwortungsvolle Aufgabe mit viel Freiraum. Auf Wunsch und bei Eignung werden Sie Schritt für Schritt an weitere Führungsaufgaben herangeführt, sodass Sie in naher Zukunft gerüstet sind für die Geschäftsführung. Sie treffen in diesem erstklassig geführten Unternehmen auf ein kollegiales Team, sehr gute Arbeitsbedingungen, moderne Büros und beste Technik. Ihr Gehalt ist ebenso attraktiv wie Ihre Entwicklungschancen.

Möchten Sie das Angebot näher anschauen? Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vorab können Sie uns auch Ihren Lebenslauf per E-Mail senden an: andreas.schraner@as-u.ch. Volle Diskretion ist gewährleistet.

AndreASchraner

Unternehmens- und Kaderberatung Andreas Schraner – CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079 Telefon +41 (0)43 819 33 30 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch

Büro CH-4310 Rheinfelden – Bahnhofstrasse – Postfach 245 – Telefon +41 (0)61 831 03 85

Unsere Mandantin ist eine starke Bauunternehmung in Familienbesitz mit rund 300 Mitarbeitenden und jahrzehntelanger Tradition. Sie hat ihr Firmendomizil im Mittelland und in der Nordwestschweiz und erbringt Leistungen in allen Sparten des Bauhauptgewerbes. Gut eingespielte Teams, ein sehr gutes Arbeitsklima und ausgezeichnete Technik sind Merkmale dieses Unternehmens. Infolge Pensionierung eines Mitarbeiters suchen wir einen führungsstarken, im Umgang mit eigenen Chauffeuren sowie Fremdfahrzeugen erfahrenen

Ihre Aufgaben: Ihnen unterstehen die fachliche Führung und Förderung der Chauffeure. Damit nehmen Sie auch Einfluss in der Unfallverhütung. Sie disponieren die eigene LKW-Flotte, mieten Fremdfahrzeuge an und steuern deren Einsätze, überwachen und verrechnen die Leistungen, prüfen die Rechnungen, kontrollieren die gesetzlichen Vorgaben und die Fahrzeiten. Ebenfalls überwachen Sie den Unterhalt und die Pflege der Fahrzeuge.

Ihr Profil: Sie bringen eine kaufmännische Grundausbildung oder den Lehrgang als Transportdisponent mit und/oder haben nachweislich Berufserfahrung als Disponent. Mit den spezifischen Anforderungen in der Baubranche sind Sie vertraut. Ebenfalls verfügen Sie über die ADR-Ausbildung.

Das Angebot: Ein kollegiales Team und eine solide, zukunftsorientierte Firma warten auf Sie. Ein moderner Arbeitsplatz, viel Selbständigkeit mit Verantwortung und ein erstklassiges Equipment stehen zur Verfügung.

Sie möchten mehr erfahren: Rufen Sie uns für weitere Auskünfte einfach an. Oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin und senden uns vorab Ihren Lebenslauf per E-Mail an: andreas.schraner@as-u.ch Selbstverständlich behandeln wir Ihre Kontaktaufnahme vertraulich.

AndreASchraner

Unternehmens- und Kaderberatung Andreas Schraner – CH-4310 Rheinfelden – Bahnhofstrasse – Postfach 245 Telefon +41 (0)61 831 03 85 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch Büro CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079 – Telefon +41 (0)43 819 33 30

Baukader 3 2014

AS im Finden kompetenter Fach- und Führungskräfte

Disponenten Bau-LKW und Geräte


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Verband

Kalender Veranstaltungen

vom 10.3.14 – 31.4.14 Bern Bern 11.4.14 Gnagiabend, Restaurant Sternen, Bern Seeland 20.3.14 GV 2014 Thun und Umgebung 21.3.14 2. Monatsversammlung mit Wanderpreis Deutschfreiburg 14.3.14 Treberwurstessen, Brennerei Marchon, Bösingen 11.4.14 Besuch der Commerce de fer fribourgeois SA Interlaken-Oberhasli 11.4.14 Werkbesichtigung Misapor Dagmarsellen mit Sektion Thun

Zentralschweiz/Tessin Luzern 27.3.14 Vorstandssitzung 3.4.14 Baukadertreff, Thema: Baustellenbesuch Zug 23./24.3.14 SchneeplauschWeekend mit Begleitung Schwyz und Umgebung 13.13.14 55. GV Restaurant Hofmatt, Schwyz Unterwalden 13.3.14 Sektionsveranstaltung, Sarna Granol AG, Sarnen 10.4.14 Sektionsveranstaltung, Türen Frank AG, Buochs Ticino 13.3.14 Diplomfeier Bauleiter/Bauführer, Centro professionale Trevano 29.3.14 Diplomfeier Poliere, Centro Formazione Professionale SSIC TI, Gordola

Nordwestschweiz

11.4.14 Monatsversammlung mit Vortrag der Firma Albanese Baumaterialien AG, Restaurant Ochsen, Dietikon

Ostschweiz St. Gallen-Appenzell 14.3.14 73. GV Weinfelden 10.4.14 Betriebsbesichtigung PaketZentrum Frauenfeld Chur 21.3.14 GV Rest. Brauerei, Chur Wil 26.4.14 Baustellenbesichtigung, Hotel Schwägalp, Logistik Frauenfeld 17.4.14 Vorstandssitzung, Dance-In Münchenwilen

Jubiläen

März 2014 40 Jahre Mitgliedschaft Aarau-Freiamt Hans Wernli, 4655 Stüsslingen Bern Peter Christen, 3098 Köniz Interlaken-Oberhasli Hanspeter Wülser, 3604 Thun Luzern Franz Niederberger, 6020 Emmenbrücke Schaffhausen Kurt Wanner, 8225 Siblingen Solothurn Fritz Bähler, 4553 Subingen Thun und Umgebung Peter Neuenschwander, 3600 Thun Rudolf Schmid, 3714 Frutigen

Gratulationen

Wir gratulieren Brugg Baden zum 89. Geburtstag März 14 GV mit Nachtessen Franz Hartmann, 6003 Luzern, Aarau-Freiamt 12.3.14 Kegeln, Hotel Freiämterhof, 16.03.1925 / Luzern zum 88. Geburtstag Wohlen Gottfried Fischer, 6015 Luzern, Zofingen und Umgebung 07.03.1926 / Luzern 22.3.14 GV zum 86. Geburtstag Olten Aldo Pozza, 8800 Thalwil, 21.3.14 48. GV 01.03.1928 / Zürichsee Anton Monticelli, 6583 S. Antonio, Zürich/Schaffhausen 07.03.1928 / Zürich Winterthur zum 84. Geburtstag April 14 Grillbau Paul Brunner, 8112 Otelfingen, Zürichsee 15.03.1930 / Zürich 29.3.14 GV, Restaurant Steimüli, zum 83. Geburtstag Thalwil Karl Moser, 3122 Kehrsatz, Zürcher Oberland 07.03.1931 / Thun u. Umgebung 11.4.14 Baustellensignalisation, korrekte Signalisation nach VSS/SN- Franz Kremmel, 6005 Luzern, 23.03.1931 / Luzern Normen Karl Bemsel, 8046 Zürich, Schaffhausen 23.03.1931 / Zürich 22.3.14 Baumaschinenmesse Bern Oswald Grand, 3942 Raron, Limmattal 27.03.1931 / Toggenburg 15.3.14 51. GV mit Unterhaltung und Tombola, Restaurant Ochsen, Eugène Polzoni, 2012 Auvernier, Dietikon 30.03.1931 / Neuchâtel et environs 3 2014 Baukader

zum 80. Geburtstag Hugo Keller, 5235 Rüfenach, 12.03.1934 / Brugg-Baden zum 79. Geburtstag Franz Bucher, 6020 Emmenbrücke, 26.03.1935 / Luzern zum 78. Geburtstag Marcel Bosshart, 8344 Bäretswil, 26.03.1936 / Zürich Hugo Schubiger, 6130 Willisau, 29.03.1936 / Luzern zum 77. Geburtstag Hans Stäheli, 8360 Eschlikon, 02.03.1937 / Frauenfeld Fridolin Wigger, 6166 Heiligkreuz, 03.03.1937 / Luzern Hans Dal Prà, 8588 Zihlschlacht, 08.03.1937 / Weinfelden Walter Egli, 6010 Kriens, 19.03.1937 / Luzern zum 76. Geburtstag Hans Krebs, 3054 Schüpfen, 02.03.1938 / Bern Konrad Knechtle, 9200 Gossau, 15.03.1938 / St. Gallen-Appenzell zum 75. Geburtstag René Herr, FR-68220 Hesingue, 26.03.1939 / Basel Bauführer und Poliere zum 70. Geburtstag René Herr, FR-68220 Hesingue, 26.03.1939 / Basel Bauführer und Poliere Gianni Treachi, 3902 Glis, 11.03.1944 / Unterwalden Werner Von Wyl, 6313 Edlibach, 14.30.1944 / Zug Ernst Marggi, 8834 Schindellegi, 28.03.1944 / Zürichsee Oscar Renggli, 4057Basel, 29.03.1944 / Basel Bauführer und Poliere

Mutationen Eintritte Herzlich willkommen Aarau-Freiamt Agim Bajrami, 5630 Muri Basel Bauführer und Poliere Kurt Schaub, 4302 Augst Bern Silvan Hirsig, 3292 Busswil Emmental-Oberaargau Mike Begert, 3315 Kräiligen Thomas Christen, 4900 Langenthal Kevin Flückiger, 3293 Dotzigen Karsten Gröfe, 3053 Münchenbuchsee Bernhard Haslebacher, 3455 Grünen Bruno Haslebacher, 3453 Heimisbach Silvio Invernizzi, 3302 Moosseedorf Roman Jörimann, 3422 Kirchberg Patrick Jörmann, 6197 Schangau Michael Klemke, 3043 Uettligen Dominic Kobel, 4900 Langenthal Leandro Masciadri, 3507 Biglen Christian Rickli, 2575 Gerolfingen Markus Schlüchter, 3616 Schwarzenegg Daniel Vogt, 4562 Biberist Fritz Wandfluh, 3132 Riggiberg

Roman Weber, 4912 Aarwangen Mathias Wolmuth, 3250 Lyss Fricktal Beni Sprenger, 4312 Magden Glarnerland Marcos Paulo Lehmann, 8750 Glarus Dominik Pleisch, 8753 Mollis Liestal und Umgebung Stefan Däppen, 5018 Erlinsbach Limmattal Roland Janser, 8413 Neftenbach Olten Patrick Greub, 4616 Kappel Schwyz und Umgebung Martin Reichlin, 6430 Schwyz Patrik Auf der Maur, 6440 Brunnen Seeland Simon Mattli, 2552 Orpund Ticino Fabio Strambini, 6828 Balerna Christian Jenzer, 6573 Magadino Rocco Salvatore Mico, I-22010 Carlazzo Toggenburg Jonas Giezendanner, 9642 EbnatKappel Winterthur Christian Schranz, 8413 Neftenbach Einzelmitglieder Beni Berger, 4600 Olten Janick Gärtner, 8303 Bassersdorf Adrian Grüter, 8852 Altendorf Michael Kempf, 8912 Obfelden Edgar Lopes, 1880 Bex Andi Maag, 8132 Hinteregg Marco Meier, 5417 Untersiggenthal Raphael Meilland, 1926 Fully Ulrich Müller, 5044 Schlossrued Roman Pilloud, 1618 Châtel-St-Denis Gregor Rosenwasser, 8599 Salmsach Marcel Schöni, 8404 Reutlingen Rony Stäheli, 6330 Cham Miralem Zulji, 8487 Rämismühle Firmenmitgliedschaft Personalberatung Das Team AG, 3011 Bern BGS Bau Guss AG, 4624 Härkingen

Todesfälle Limmattal 15.11.2013 Bruno Beeler, 6418 Rothenthurm (*1.6.1967)

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Vorschau

Impressum Herausgeber Baukader Schweiz Mühlegasse 10 Postfach, 4603 Olten Tel. 062/205 55 00 Fax 062/205 55 01 www.baukader.ch Druck Dietschi Print&Design AG, Olten Auflage 5100 beglaubigte Ex. Grossauflagen gemäss Mediadaten Erscheint 11 x jährlich anfangs Monat Abonnement Für Mitglieder (Aktiv- und Passiv) im Jahresbeitrag inbegriffen. Für Nicht-Mitglieder Fr. 55.–/Jahr. Redaktion Flurina Schenk flurina.schenk@baukader.ch Tel. 062 205 55 00 Inserate Beratung und Verkauf Andreas Benz Print Promotion Route de la Rotte 5 1787 Mur VD Tel: 026 673 25 20 Fax: 026 673 25 19 andreas.benz@printpromotion.ch www.printpromotion.ch Redaktionsschluss 1 Monat vor Erscheinen Inserateschluss 10. des Vormonats Layout Dietschi Print&Design AG, Olten Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten www.dietschi.ch Titelbild Das Bild wurde uns freundlicherweise von der CARL HEUSSER AG zur Verfügung gestellt.

Schwerpunkt der nächsten Ausgabe: Sicherheit Erscheint anfangs April 2014

Rätsel Der Preis: Reka-Checks im Wert von Fr. 100.– zur Verfügung gestellt von Reka (Reka-Checks, das ideale Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien) Lösungswort: Das Lösungswort bis jeweils am 20. des Monats einsenden an: Baukader Schweiz, Kennwort Kreuzworträtsel, Mühlegasse 10, 4600 Olten oder via E-mail: info@baukader.ch Wir bitten Sie, auch die Absenderadresse zu vermerken.

A R U T H E T N A X W I

I N E ZW W I D S A C HO E N K

O N S E E I L U HO S E I E R L ON I S I S S T A T I C K A L E

Auflösung: Rätsel aus «Baukader» Nr. 1/2 2014 Lösung: ROHDICHTE

Vertretung, Ersatzkraft

weiblicher Nachkomme

Sohn SchreitAbravogel, hams im A. T. Sichler

sehr flache Servierunterlage

Holzblasinstrument

griechische Friedensgöttin

nordischer Hirsch, Elch

5 Sportart Spesen, Ausgaben

10

4 Hartschalenfrucht

kleine Schüssel

Edelgas

7

2

8

orientalische Kopfbedeckung

9

längster Fluss Albaniens

Leichtathlet berühren, ergreifen

Astrologe Wallensteins

3

6 1

Der Gewinner Von Doris Cuccu ermittelt: Hansjörg Sträuli, Gossau ZH 1

2

3

4

5

6

7

8

9

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Wir gratulieren dem glücklichen Gewinner! Baukader 3 2014


3 2014

02 Flash info Informations importantes du Comité central 03 Editorial La fascination des machines de chantier 04 Service jurdique Le danger des machines de chantier

WWW.BAUKADER.CH

BULLETIN SPÉCIALISÉ DE LA FÉDÉRATION

CADRES DE LA

CONSTRUCTION

Baukader_3_2014_F 28.02.14 08:42 Seite 1

Accent: Machines de chantier

Bitte wenden!


Baukader_3_2014_F 28.02.14 08:42 Seite 2

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Français

Text: Barbara Schiesser

de la Cadres uction Constr o

nf Flash i

Flash info 01/2014 Voici les informations les plus importantes issues de la séance du CC du 21 février 2014.

nes, tels que le service administratif et le travail de milice. Les détails seront élaborés et communiqués en temps voulu.

Professionnalisation dans le domaine de la gestion de projets Pour être apte à contrôler de manière optimale les projets en cours qui ont été lancés ou seront encore lancés en vue de la Regatta 2020, le comité central a adopté l’introduction d’une gestion de projets. Désormais, tous les projets actuels et futurs sont soumis à ce processus. Cette mesure permet d’améliorer la planification et la contrôlabilité des projets en cours.

État des projets Le comité central a été informé sur différents projets qui ont été accordés ou reportés : • Projet chefs de chantiers • Projet Novatrava • Projet livre de poche chefs de chantiers et contremaîtres • Projet déménagement • Projet jeunes cadres • Rapport intermédiaire logiciel de la fédération

Mesures d‘économie Au cours des dernières années, les efforts de consolidation et de croissance engagés avec la Regatta 2020 ont généré des dépenses supplémentaires à l’association. Pour qu’une base financière saine puisse être visée aussi bien à moyen qu’à long terme, le comité central a défini quelques mesures d’économie et a approuvé leur mise en œuvre. Des économies doivent entre autres être faites lors de la conférence de fédération et de l’assemblée des délégués. La remise du Cadre d’Or devra à l’avenir être organisée de façon à couvrir les coûts, grâce au sponsoring. Des économies seront également réalisées dans différents domai-

GPDF, missions 2014 En 2014, le GP Développement de la fédération se préoccupera des thèmes suivants: • Vision d’une cotisation unique: le GPDF élabore un argumentaire pour les risques • Partenariats: quels sont les partenaires potentiels? Comment les partenariats stratégiques doivent-ils être élaborés? • Croître en largeur (et pas uniquement dans le secteur principal de la construction): Comment les dirigeants occupant des fonctions spécifiques de cadres sont-ils organisés, côté travailleurs ? Changement au niveau du magazine Cadres de la construction Pour la première fois cette année, un double-numéro a été édité pour janvier/février. Par la même occasion, le processus de production a été simplifié. La rédaction est intéressée de connaître les réactions de nos lecteurs par rapport à ces changements. Les feedbacks peuvent volontiers être adressés à info@baukader.ch. Fin de la phase I de réalisation du logiciel de la fédération La mise en service de la facturation a bouclé la première phase de réalisation du logiciel de la fédération. La réalisation a pris un peu de retard car nous nous sommes parfois trouvés en manque de personnel, resp. les collaborateurs étaient engagés à d’autres projets supplémentaires. Ce retard se répercute sur l’introduction de la deuxième partie qui prévoit d’intégrer les sections. Vraisemblablement, l’évaluation des besoins des sections pilotes débutera en automne 2014. Entretien informatif quant à la vente de l’immeuble Mühlegasse 10, 4600 Olten L’entretien informatif quant à la vente de l’immeuble s’est également déroulé le 21.02.2014. Environ 30 représentants des sections, régions et autres organes ainsi que le comité central étaient présents. Au terme de la discussion, on a décidé que la région Suisse centrale modifie la proposition pour la conférence de fédération 2014 en vue de permettre la vente du service administratif, sous réserve de l’approbation de la conférence de fédération 2014. Des acquéreurs potentiels doivent être recherchés d’ici la conférence. Encore quelques places: coaching de comité pour tous les membres des comités de sections intéressés Le coaching de comité de cette année traite le sujet «Comment je présente, Comment je me présente, Comment je négocie» avec des conseils pratiques pour une rhétorique efficace. Le coaching 2014 se déroulera le 29 mars 2014 de 08.00–12.15 heures à l’hôtel Comfort à Egerkingen. A la fin du cours, les participants ont la possibilité de partager le repas de midi (à leurs propres frais). Les inscriptions se font en ligne info@baukader.ch Baukader 3 2014


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Edi torial

La fascination des machines de chantier Les puissantes machines de chantier apportent une aide considérable et fascinent inlassablement. Je suis certain que beaucoup d’entre nous, lorsqu’ils étaient gamins, rêvaient d’être un jour ou l’autre aux commandes d’un trax. Lorsque j’avais six ans et que les trax prirent l’assaut d‘une parcelle de terrain à construire jusqu’à côté de chez nous, j’aurais pu observer sans relâche le travail des machines de chantier, si mon absence de l’école enfantine avait passé inaperçue. Les yeux grands ouverts, j’observais avec émerveillement les ouvriers qui commandaient habilement ces monstres à moteurs, armés de longs leviers, et creusaient ainsi à mon plus grand étonnement des fouilles très précises. Je tire mon chapeau à ces hommes qui accomplissaient leur travail avec ces colosses d’antan. Comparées à aujourd’hui, ces machines n’étaient que des caisses primitives en tôle, équipées de quelques tuyaux et cordes, d’un cylindre et d’un siège en tôle préformée. Aujourd’hui, j’envie les machinistes car ils travaillent désormais avec de belles et puissantes machines. Une technique sophistiquée permet aux machines de chantier d’exécuter simultanément plusieurs fonctions. Un trax est aujourd’hui également un engin de terrassement qui contrôle de manière autonome les cotations en hauteur. Vêtus proprement, les conducteurs de machines de chantier suivent une bonne formation et sont plus compétents et plus polyvalents. Le grutier est désormais en plus magasinier. Il fixe encore lui-même les charges et remplit en quelque sorte la fonction de «logisticien» du chantier. Bien des choses ont changé. Les machines de chantier de notre époque n’émettent plus de fumée noire et les machinistes sont à présent des membres consciencieux et dévoués, au sein d’une équipe active et bien organisée sur le chantier. Cette édition de Cadres de la construction vous présente de nombreuses facettes de l’univers des machines de chantier. De plus, comme d’habitude, notre bulletin spécialisé vous informe en détail sur les nouveautés de l’univers de la construction. Chers cadres de la construction, mettez ces news à profit pour garder toujours une longueur d‘avance. Et pour être parés à affronter l’avenir, soyons tous toujours prêts à regarder un peu plus loin que le bout de notre nez. Cordialement, Votre Christoph Egli Vice-président

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Français

Texte: Richard Calame, avocat Service jurdique Cadres de la Construction Suisse

Le danger des machines de chantier Le cas ici présenté est, malheureusement, réel. Il illustre les dangers liés à l'utilisation de certaines machines de chantier et soulève la question des obligations de l'employeur, respectivement des employés, dans la prévention des accidents. Etat de fait

Une entreprise de travaux spéciaux, mandatée pour poser des ancrages dans un mur de soutènement aux abords d'une voie publique, a utilisé pour cela l'une des foreuses de son parc de machines, acquise neuve il y a une dizaine d'années. En cours de travaux, le machiniste est monté sur le bras de la foreuse en pleine activité, apparemment pour remettre en place des tuyaux hydrauliques qui seraient sortis de leurs gonds. Son pantalon a été happé par la tige de forage en rotation, et le corps de cet infortuné a été broyé; un collègue qui a cherché à le secourir a quant à lui perdu un bras. Le directeur de l'entreprise et le chef de chantier ont dû répondre en justice; il leur est reproché un homicide, resp. des lésions corporelles graves commis par négligence. Des peines privatives de liberté ont été requises contre eux. L'enquête pénale a établi plusieurs points. Ainsi: la foreuse en question avait dû, autrefois, être munie d'un dispositif de sécurité (fils tendus le long de la tige de forage qui coupent la rotation de la tige en cas de contact avec ces fils); ce dispositif semble toutefois avoir été démonté depuis de nombreuses années, puisque personne n'avait jamais vu cette machine avec un tel dispositif. Le parc de machines de l'entreprise comprend des foreuses aussi bien avec que sans dispositif de sécurité par fils, et selon la date d’acquisition de la machine cela est conforme aux prescriptions de sécurité.

De quelques questions délicates que doit apprécier le tribunal Etat de la technique

Les mesures et techniques de sécurité ne

cessent d'évoluer, ce qui se traduit, inévitablement et avec un certain décalage, dans une adaptation législative et règlementaire en la matière. La loi fixe un cadre général qui est précisé par des réglementations et des recommandations plus spécifiques. Bon nombre de ces règles sont édictées, par exemple, par la SUVA. L'employeur soucieux de répondre aux exigences de sécurité doit ainsi faire face à une abondance de normes. Un chef d'entreprise se doit-il pour autant de connaître toutes ces règles, ainsi que leur évolution constante? En l’occurrence, la machine de chantier en cause a été régulièrement révisée par des spécialistes, et des contrôles ont été faits par la SUVA, de sorte que l’engin avait été jugé apte à l’utilisation. Dans quelle mesure ces faits libèrent-ils l’employeur de sa responsabilité? La responsabilité des réviseurs ou contrôleurs peut-elle également être engagée en cas d'accident?

Obligation de formation

L'employeur a, de par la loi, une obligation de prévention des accidents et il doit pourvoir à ses employés une formation adéquate en matière de sécurité au travail. Les exigences spécifiques quant à la fréquence ou au degré de formation ne ressortent toutefois que rarement directement de la loi. Comment l'employeur peut-il prouver que ses employés ont été formés et que cette formation était suffisante? La formation dispensée, dans quelle mesure l'employeur se doit-il de surveiller ses employés et intervenir pour prévenir éventuellement un accident?

Lien de causalité

Le machiniste décédé était un ouvrier spécialisé, avec une expérience de plusieurs années, justement sur le type d’engin uti-

lisé ; il avait aussi reçu une formation appropriée. Néanmoins, il a pris un risque à priori incompréhensible et tout à fait déraisonnable en montant sur une machine puissante en pleine activité de forage, en dépit du danger manifeste que cela représentait. Ainsi que nous l’avons dit ci-dessus, la responsabilité de l’employeur est susceptible d’être engagée lorsqu'il omet de prendre les mesures nécessaires afin de prévenir un accident ou de former ses employés. Il faut cependant que cette omission présente un lien avec l'accident qui s'est produit. Ce lien de causalité peut être rompu. Il en est ainsi lorsque le comportement de la victime est si extraordinaire qu’il relègue à l’arrière-plan toutes les autres causes qui auraient également contribué à l’avènement de l’accident. Ainsi, le lien de causalité est-il en l’occurrence rompu par le comportement du machiniste? Quel que soit le verdict, il eut certainement été préférable de ne pas avoir à connaître de cette cause. Baukader 3 2014

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