Programmheft 2. Abo-Konzert Saison 2009/10

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www.baselsinfonietta.ch

Aserbaidschan Dvořák Garayev Kelterborn

Stefan Asbury Patricia Kopatchinskaja In Zusammenarbeit mit dem Festival Culturescapes «Aserbaidschan»

M – Fotografie: Spehr+Schulthess

Mit freundlicher Unterstützung der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG, der Fluggesellschaft Hello, der Pro Helvetia sowie des Präsidialdepartements der Stadt Zürich


Subventionsgeber

Titelsponsoren

Hauptsponsor

Hauptgönner

Die Diebasel baselsinfonietta sinfonietta dankt dankt ihren ihren Partnern. Partnern.


Programm

Rudolf Kelterborn (* 1931)

Musica luminosa per orchestra (1983/84)

ca. 10 Min.

Faradsch Garayev (* 1943)

Konzert für Orchester und Sologeige (2004), Uraufführung

ca. 30 Min.

Dem Andenken meiner Mutter. Für Patricia Kopatchinskaja.

I. II. III.

Variationen ohne Thema Themen und Allusionen Thema und vier Variationen (über Edvard Griegs Klavierstück Heimkehr)

Pause

Antonín Dvořák (1841–1904)

Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889) I. II. III. IV.

ca. 40 Min.

Allegro con brio Adagio Allegretto grazioso – Molto vivace Allegro ma non troppo

Leitung: Stefan Asbury Violine: Patricia Kopatchinskaja basel sinfonietta

Das Konzert in der Tonhalle Zürich (3. November 2009) wird vom Schweizer Radio DRS 2 mitgeschnitten und am Mittwoch, 20. Januar 2010, um 22.30 Uhr ausgestrahlt.

In Zusammenarbeit mit dem Festival «Culturescapes Aserbaidschan» Mit freundlicher Unterstützung der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG, der Fluggesellschaft Hello, der Pro Helvetia sowie des Präsidialdepartements der Stadt Zürich


Co-Sponsoren

Projekt-Sponsoren «Aserbaidschan»

Die basel sinfonietta dankt ihren Partnern.


Aufführungen

Basel, Stadtcasino

Sonntag, 1. November 2009, 19 Uhr Konzerteinführung um 18.15 Uhr Zürich, Tonhalle

Dienstag, 3. November 2009, 19.30 Uhr Konzerteinführung um 18.45 Uhr Baku, Staatliche Philharmonie «Müslüm Magomayev»

Freitag, 6. November 2009, 19 Uhr


Wer die basel sinfonietta bei den Salzburger Festspielen 2007 mit der Musik von Giacinto Scelsi und Gérard Grisey gehört hat und im Jahr darauf mit den Werken von Luigi Nono und Salvatore Sciarrino, weiss es: ein Orchester dieser Qualität und mit vergleichbarem Engagement ist schwer zu finden. Im Jahr 2009 wird es zu einer «pèlerinage» von Salzburg nach Weimar kommen. Ich freue mich ganz ausserordentlich, die basel sinfonietta unter Stefan Asbury zu Luigi Nonos «Como una ola» und Mahlers Fünfter begrüssen zu dürfen. «Die Ideale» ist die Kunstfest-Saison 2009 in Weimar überschrieben. Mit der basel sinfonietta haben wir dafür auch den idealen Partner gefunden! Nike Wagner Intendantin «pèlerinages» Kunstfest Weimar

Die Novartis unterstützt die basel sinfonietta und schätzt das hohe Urteil von Nike Wagner.


Einstieg

Komponisten auf (Entdeckungs-)Reisen Wir leben in globalen Zeiten, essen Gyros beim Griechen, einen Curry beim Taiwanesen, wir gönnen uns die bayrische Haxn im Münchener Biergarten, um danach zur Verdauung einen Espresso beim Italiener zu nehmen. Unsere Essensvielfalt könnte man auch auf Musik übertragen. Omnipräsent sind die Klänge verschiedener Zeiten und Länder. Im Konzert hören wir einen bunten Potpourri: mal deutsche Fugenkunst eines Johann Sebastian Bach, dann vielleicht italienische Arien von Giuseppe Verdi oder den wirkungsmächtigen amerikanischen Minimalismus eines Steve Reich. In der Popbranche erscheint alles potenziert; die Weltmusik-Bewegung hat die hintersten Erdwinkel erschlossen, und selbst nach einer kurzen Sendersuche sind wir schnell erschlagen von der musikalischen Form der Globalisierung. Oft ist diskutiert worden, was die vielfältigen, uns stets umgebenden Kulturen aus uns machen. Fest steht: Eigene Traditionen haben sich heute relativiert – und manchmal werden sie künstlich wieder zum Leben erweckt, wofür die oft nicht mehr so richtig «authentisch» wirkenden Alphornspieler im Bündnerland ein anschauliches Beispiel bieten. Doch dieses zeigt auch: Je verwirrender die Zeiten, je diverser unsere Lebenswelten, desto mehr gewinnen «eigene» Traditionen und Regionen wieder an Bedeutung. Der Mensch fühlt sich eben wohl in gewohntem Umfeld. Angesichts dessen sprechen Soziologen von «Glokalisierung». Und damit meinen sie das Wiedererstarken des Lokalen unter dem Druck einer Globalisierung, die ihre Schattenseiten zeigt, indem wir den McDonald’s in jeder Stadt sehen und indem wir jede Fussgängerzone schon zu kennen glauben. Im Spannungsfeld verschiedener Traditionen

Auch Komponisten bewegen sich stets im Spannungsfeld zwischen verschiedenen Traditionen und (eigenen) Kulturen. Sicher war die Situation im 17. Jahrhundert noch verhältnismässig überschaubar. Johann Sebastian Bach komponierte seine zahlreichen Kantaten im recht komfortablen Schoss der Kirche. Doch schon er war beeinflusst von Antonio Vivaldis italienischen Konzerten und auch von der klassischen Vokalpolyphonie von Vivaldis Landsmann Giovanni Pierluigi da Palestrina. Später wurden die Komponisten umtriebiger: Haydns dichter Reiseplan von Eisenstadt nach London und Paris ist ebenso Legende wie seine Fähigkeit, Einflüsse aufzusaugen und im eigenen Werk immer wieder fruchtbar zu machen. Im 19. Jahrhundert, vor allem aber im 20. Jahrhundert, werden die Orte in immer dichterer Frequenz gewechselt – mit weitreichenden Konsequenzen, der immer schneller rasenden Eisenbahn und dem Billigflieger sei Dank.


Werke

Rudolf Kelterborns «objektive Musik» (COPYRIGHT:NORA FARRONATO)

Der Basler Komponist und seine Musica luminosa Die Bewegung, sie spielt bei dem 1931 in Basel geborenen Rudolf Kelterborn eine grosse Rolle. Zwar wohnte er fast immer in einem Land – nämlich der Schweiz –, doch so richtig sesshaft, ein «eifriger Wohner» (Eckhard Henscheid), wurde er nie. Mit seiner Familie zog er stets von Ort zu Ort, und diese regionale Flexibilität, sie spiegelte sich laut dem Musikpublizisten Anton Haefeli auch in anderen Bereichen seines Lebens: «Kelterborn allerdings war auch beruflich, intellektuell, schöpferisch und menschlich immer unterwegs, in Bewegung; er ging und geht neugierig und offenen Auges durch die Welt, interessiert sich für viele Dinge, schaut sie von verschiedenen Seiten an und nimmt Rudolf Kelterborn leidenschaftlich und engagiert Anteil an der Welt.» Der – wie Gustav Mahler – begeisterte Wanderer Kelterborn legt auch selbst Wert auf Flexibilität. Über sein Schaffen sagt er: «Bei meiner Arbeit ist für mich nicht in erster Linie wichtig, ob ich etwas grundlegend Neuartiges schaffe. Wichtig ist mir dagegen, dass mein Werk bei Zuschauern und Zuhörern etwas in Bewegung setzt. Mit Bewegung meine ich nicht eine nebulöse Gefühlsduselei, sondern das Gegenteil von Erstarrung. Auch etwas, das nichts mit der Tagesaktualität zu tun hat, kann aktuell sein, indem es zum Nachdenken anregt, anrührt, beeindruckt, fasziniert, erregt.» Der selbstständige Zuhörer

Wichtig ist Kelterborn auch, dass der Hörer seine Musik selbstständig wahrnimmt. Am liebsten möchte er nicht viel Worte über seine Musik verlieren. Der vorurteilslose Zugang soll im Vordergrund stehen. «Programme» oder Hintergründiges, eben nicht unmittelbar Erfahrbares, liegt ihm fern. Man könnte ihn als Realisten bezeichnen, und dazu passt der objektive Ansatz seines Musikdenkens. Romantizismen, ein ebenso schwärmerischer wie nebulöser Geniekult, ist Kelterborn fremd. Über die Arbeit des Komponisten schreibt er: «Er denkt ‹nur› musikalisch – aber er denkt. Seine kompositorischen Dispositionen, die von ihm geschaffenen Bezüge [...] werden ihm nicht durch mysteriöse, übermenschliche Kräfte in die Feder diktiert, sondern sie entspringen seinem musikalischen Denken, seiner musikalischen Erfindung. Der Komponist schafft sein Werk bis in Detail hinein bewusst – nur ist dieses Bewusstsein auf einer anderen als der sprachlich-gedanklichen Ebene angesiedelt.»


Werke

In der in den Jahren 1983 und 84 entstandenen Musica luminosa ist die Objektivität Kelterborns deutlich zu spüren. Es ist eine Musik im Geiste der Moderne, ohne viel Ornament, ohne Weitschweifigkeit, eine filigrane, klare, sehr transparente Musik, die differenziert-kammermusikalisch gesetzt ist. Ausgehend von einer hohen, geradezu programmatisch einführenden Flötenkantilene bewegt sich die zehnminütige Komposition lange in höheren Registern. Bald schieben sich jedoch die tieferen Instrumente in den Vordergrund, mehrfache Fortissimo Einfälle der Bässe und Celli leiten einen Paradigmenwechsel ein. Nun baut sich die Komposition gewissermassen von unten her auf. Kelterborn hält sich in der Musica luminosa nicht an eine bestimmte traditionelle Form. Er komponiert frei, in einer Art vegetativer Entfaltung. Zusätzlich legt er Wert auf die inneren Strukturen, die «sehr streng und dicht gestaltet» sind. Aus der organischen Kompositionsart und den traditionellen Techniken mag die auffallende Geschlossenheit seines Werks resultieren, das sehr angenehm jeglicher Art von Manierismen entbehrt. Die Musica luminosa ist eine ungekünstelte Musik eines erfahrenen Komponisten, dem die Selbstinszenierung ebenso wenig liegt wie jegliche Art von Oberflächlichkeit.


Unser Engagement für Ihr Erlebnis. basel sinfonietta

Eine Schweiz voller faszinierender Erlebnisse – dafür engagieren wir uns, indem wir im ganzen Land kulturelle und sportliche Höhepunkte unterstützen, so auch die «basel sinfonietta». Als lokal verankerte Bank sind wir stolz auf dieses Orchester, das auch unsere regionale Kulturszene bereichert. Lassen Sie sich gemeinsam mit uns von der Vielfalt der Schweiz begeistern.

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Werke

Faradsch Garayev – Tradition und Moderne aus Aserbaidschan Faradsch Garayev (im Original kyrill. Фарадж Kapaeв, wegen verschiedener Umschriftsysteme auch als Faraj/ Faradzh Karaev/Karajew/Garajew gebräuchlich) ist 1943 in Aserbaidschan geboren. Angesichts der relativen Isolation der ehemaligen Sowjetunion hielt er sich vorwiegend in östlichen Gefilden auf; erst nach der Perestroika verschlug es ihn in den Westen, unter anderem einmal als «Composer in Residence» an die Essener Folkwang Hochschule. Schon in den mittleren 80er Jahren hat sich Garayev, zu dessen Leitfiguren vor allem – man beachte den Gegensatz – Anton Webern und Igor Stravinsky gehören, in seinem Heimatland für die westliche Avantgarde Faradsch Garayev eingesetzt. Im Rahmen eines nach seinem Vater Gara Garayev benannten Festivals erklangen neben Schostakowitsch oder Sofia Gubaidulina auch Werke von Charles Ives, Olivier Messiaen, Witold Lutoslawski, John Cage und George Crumb. Offenheit prägt auch Garayevs Werk, das oft durch ungewöhnliche Besetzungen gekennzeichnet ist. Garayev pflegt einen pluralistischen Kompositionsansatz. Er fühlt sich keiner bestimmten Schule verpflichtet, er schreibt fernab ideologischer Verfestigung und nimmt dabei den Vorwurf eines Postmodernen, der sich des riesigen Reservoirs der Musik aller Zeiten und Länder bedient, bewusst in Kauf: «Ich suche immer die natürlichste kompositorische Ausgangsposition, die natürlichste Ausdrucksform, die natürlichste Betrachtungsweise dessen, worüber ich mich äussern will. Wenn ich nun intuitiv zu einem bestimmten Gestaltungsmittel greife, und seien es Geräusche des Meeres, Jazzklänge oder auch das Motiv eines Türgongs, dann lege ich mir keine Rechenschaft darüber ab, warum ich es tue. Ich benutze einfach, was mir am geeignetsten erscheint, um meine subjektive Idee zum Ausdruck zu bringen. Solche aussermusikalischen oder aus fremder Musik stammenden Klänge erfüllen gar nicht unbedingt eine sehr tiefgründige dramaturgische Funktion. Ich verwende sie vielmehr als ganz normale Komponenten meiner Komposition, als Strukturelement – so wie eine melodische Wendung, einen Rhythmus, eine bestimmte Harmonie oder Klangfarbe.»

(COPYRIGHT:IRINA SEVERINA)

Gedanken zu Faradsch Garayevs Konzert für Orchester und Solovioline (2000–2004)


Werke

Zwischen Tradition und Moderne

Gegensätze ziehen sich an: Das bunte Kaleidoskop von Musik und Geräuschen jeglicher Provenienz hat in Garayevs Schaffen einen beständigen Begleiter. Ganz im Sinne der «Glokalisierung» hat der aserbaidschanische Komponist stets auch die Tradition seiner Heimat im Gepäck. Angesichts der Opulenz seiner Materialien hat Garayev hier so etwas wie einen Ruhepol gefunden. Gerade die zeitliche Ausdehnung seiner letzten Werke, somit auch des Violinkonzerts, bringt er in Zusammenhang mit dem aserbaidschanischen Mugam (eine traditionelle aserbaidschanische Improvisationsmusik), der nicht leicht zu definieren ist (er kann sowohl eine Gattung und Tonart bezeichnen, einen musikalischen Formverlauf oder auch eine bestimmte Art des musikalischen Denkens). Aber zugleich ist es auch die Konzentration, die Garayev vom Mugam adaptierte, von ihm in den Schoss gelegt bekam: «Man kann natürlich lange reden und nichts sagen, aber im Mugam wird in jedem Moment sehr viel gesagt; jeder Moment enthält neue musikalische Informationen. Und doch handelt es sich um eine Musik, die sich nur langsam, allmählich entfaltet.» Konzert für Orchester und Sologeige

Oft gleichen Garayevs Werke also wahren Fundgruben der Musikgeschichte. Er macht fast alles für Zwecke fruchtbar, sei es der erwähnte Jazz, seien es Kompositionsprinzipien der Avantgarden des 20. Jahrhunderts oder die reichen Traditionen der Volksmusik seiner aserbaidschanischen Heimat in Form von Zitaten oder Stilanleihen der Mugam-Praxis. In seinem aus drei Teilen bestehenden Violinkonzert finden sich vor allem Zitate und Techniken aus der Hochkultur: Zu Beginn stellt Garayev ganz im Sinne der schönbergschen 12-Tontechnik eine Reihe vor, die er aus einer Passage von Max Frischs Buch Mein Name sei Gantenbein destillierte. An dieser nur schwer fassbaren Reihe wird im Sinne von Variationen ohne Thema solange festgehalten, bis in einem zweiten Teil bedeutende Violinkonzerte der klassischen Literatur zu Gehör kommen: Fragmente von Brahms tauchen auf, von Alban Bergs furiosem Violinkonzert, von Mendelssohn, von Antonio Vivaldi und schliesslich auch von Garayevs Vater Gara. Im dritten Teil, der einer Coda gleicht, beschränkt sich Garayev auf eine Quelle: das Klavierstück Heimkehr von Edvard Grieg stellt die Oboe vor, vier Variationen der Melodie folgen. Das dem Andenken seiner Mutter gewidmete Violinkonzert ist eine leise Komposition; fast durchweg ist sie – typisch für Garayev – in Pianissimo-Regionen angesiedelt, die wiederum fein abgestuft sind vom einfachen bis hin zu einem vierfachen Pianissimo. Solche Dynamik, die im Œuvre Garayevs oft zu finden ist, fordert ein «mikroskopisches» Hören. Die Klänge werden dem Trommelfell nicht tafelfertig serviert, sondern das Ohr des Hörers muss sich quasi strecken, um die feinen Klänge in ihrer Komplexität zu erfassen. Anders als Rudolf Kelterborns so geschlossene Musica luminosa macht das Violinkonzert einen zerrisseneren Eindruck: An Anton Webern und den Postserialismus der westlichen Avantgarde erinnern die minutiös ausnotierten komplexen rhythmischen Ver-


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hältnisse. Diesen stehen dann wiederum improvisatorische, nicht ausnotierte Passagen gegenüber, die den Solopart begleiten. Der Solistin Patricia Kopatchinskaja bietet Garayev keine leichte Aufgabe. Heikle Flageolett-, kadenzartig gesetzte Passagen hat die junge Geigerin gleich zu Beginn zu bewältigen. Später folgen, ganz im Sinne des klassischen, virtuosen Konzerts rasante Läufe mit schwierigen Tonsprüngen. Nur zwischenzeitlich sorgt Garayev für Entspannung, etwa beim deutlich hörbaren Vivaldi-Zitat, das auf einer Kindergeige hinter der Bühne intoniert wird. Ursprünglich sollte Garayevs Violinkonzert im Jahr 2000 bei den Millenium-Feiern in Berlin uraufgeführt werden. Aufgrund familiärer Probleme schaffte es der Komponist leider nicht, das Werk zu beenden. Erst 2004 stellte er das Werk fertig – und hörte seitdem auf zu komponieren. Erst wenn sein opulentes Violinkonzert aufgeführt wird, will der heute 66-jährige Garayev wieder schreiben. Ab heute kann man ihm also viel Glück dabei wünschen!


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Antonín Dvořák und seine 8. Sinfonie – ein europäisches Ereignis Antonín Dvořák war wie Haydn und Mozart ein umtriebiger Komponist und zugleich das, was man einen Spätzünder nennt. Bevor er als Komponist Erfolge verbuchen konnte, musste er lange Bratsche im Prager Interimstheater spielen. Erst durch seine Hinwendung zur Musik seiner böhmischen Heimat machte er als Komponist stärker auf sich aufmerksam, im In- wie im Ausland. Johannes Brahms sowie der deutsche Musikkritiker Eduard Hanslick bewunderten vor allem die Slawischen Tänze, in denen sich Dvořák auf die Volksmusik seiner böhmischen Heimat bezog. Und auch in Russland fand er einen renommierten Fürsprecher und baldigen Freund: Peter Iljitsch Tschai- Antonín Dvořák um 1890 kowsky. Er war es, der Dvořák 1890 zu einer ausgedehnten Konzerttournee nach Moskau und Petersburg einlud. Diesen damals noch sehr beschwerlichen Reisen in den Monaten Februar und März folgte dann umgehend die Fahrt nach London, wo Dvořák seine 8. Sinfonie nach der Uraufführung in Prag am 2. Februar 1890 zu dirigieren hatte. Kurz: Dvořák war zwar nicht zu einem globalen, aber doch zu einem europäischen Ereignis geworden. Er hatte schon lange einen Verleger mit dem Hamburger Simrock gefunden, bekam immer häufiger Anfragen für Werke, und sein Name kursierte. Lange hatte sich Dvořák noch sorgen müssen um seine Familie – nun konnte er sich sogar erlauben, eine Anstellung am Prager Konservatorium abzulehnen: «Ich erlaube mir Ihnen mitzuteilen, dass ich nach sorgfältiger Überlegung aller Bedingungen mich doch nicht entschliessen konnte, die sehr ehrende Stelle am Prager Konservatorium anzunehmen, weil ich fürchte, dass ich meinen Verpflichtungen doch nicht so nachkommen könnte, wie ich es wünschte. Auch sonst bin ich mit meinen Arbeiten und grossen Auslandsreisen so überlastet, dass ich annehme, der Anstalt und mir würden nur Sorgen daraus erwachsen.» Sicher ist die 8. Sinfonie eine der heiteren und gelösten Sinfonien Dvořáks; gerne wird sie als Markstein einer Emanzipation vom einstigen grossen Vorbild Johannes Brahms gesehen. Dvořák scheint hier – nach seiner im düsteren Tonfall geschriebenen 7. Sinfonie, mit der er «die Welt bewegen wollte» – jenen Weg zu beschreiten, den er später in einem Aufsatz in der «Vossischen Zeitung» unter «Natürlichkeit und Anmut» pries. Weiter äusserte er über seine Arbeit an der 8. Sinfonie, er wolle „«ein von seinen anderen Sinfonien verschiedenes Werk schreiben, mit individuellen, in neuer Weise ausgearbeiteten Gedanken». Die formalen Eigentümlichkeiten des ersten und vierten Satzes mögen daher ebenso


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rühren wie die eigentümlich «malerische» Charakteristik des zweiten und dritten Satzes. Besonders im dritten Satz, einem stilisierten Walzer, ist die Heiterkeit eines erfolgreichen Komponisten deutlich zu spüren. Ungeachtet der überwältigenden Lockerheit der Sinfonie: Die Aufnahme war zu Dvořáks Lebzeiten zwiespältig (heute zählt die auch unter dem Titel Die Englische firmierende 8. Sinfonie mit der Sinfonie Aus der Neuen Welt zu seinen «Hits»). Johannes Brahms bemängelte «zuviel Fragmentarisches» und «Nebensächliches, das sich herumtreibe [...] Alles fein, musikalisch fesselnd und schön – aber keine Hauptsachen», schrieb er weiter. Das recht harsche Urteil von Brahms teilte der deutsche Kritiker Hermann Kretschmar. Dieser sah in dem mit der Sinfonie beschrittenen «neuen Weg» eine deutliche Abkehr von der Gattungstradition: In der 8. Sinfonie sei es «unmöglich, nicht zu fühlen, dass die Musik versucht, sehr verständlich von Geschehnissen ausserhalb ihrer selbst zu sprechen». Er ergänzte, dass dieses Werk «den Begriffen nach, an die die europäische Musikwelt seit Haydn und Beethoven gewöhnt ist, kaum noch eine Sinfonie zu nennen [ist], dafür ist sie viel zu wenig durchgearbeitet und in der ganzen Anlage zu sehr auf lose Erfindung begründet. Sie neigt zu dem Wesen der Smetana’schen Tondichtungen und dem von Dvořák eigenen slawischen Rhapsodien.» Fernab solcher Experten-Meinungen stand indes die Aufführung der Sinfonie in London, die Dvořák selbst leitete. Das englische Publikum war geradezu überwältigt von der Ideenfülle und reichen Phantasie. Torsten Möller


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Leitung: Joachim Krause

Bohuslav Martinuº (1890 –1959) Freundschaft Gilgamesch-Epos Liebe Carola Glaser, Sopran; Martin Nyvall, Tenor Tod Markus Volpert, Bariton; Michael Leibundgut, Bass Roberto Bargellini, Sprecher Erlösung basel sinfonietta Einführung/Abendkasse 1 Std. vor Konzertbeginn, Martinskirche Vorverkauf ab Freitag, 6.11. 2009: Bider & Tanner, 061 206 99 96

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Martinskirche Basel Freitag, 20. November 2009, 20.00 Uhr Samstag, 21. November 2009, 19.00 Uhr


Stefan Asbury

Stefan Asbury ist weltweit einer der gefragtesten Dirigenten für Neue Musik. So war er in den vergangenen Saisons an bedeutenden Festivals wie der Münchener Biennale, dem Festival d’Automne, den Salzburger Festspielen, dem Festival Wien Modern, den Wiener Festwochen oder der Biennale di Venezia zu erleben. Im Laufe seiner Karriere stand Stefan Asbury am Pult so namhafter Klangkörper wie dem Klangforum Wien, dem Boston Symphony Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester, den Dresdner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem RIAS Kammerchor, dem Münchener Kammerorchester sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Eine enge Zusammenarbeit verbindet den Dirigenten überdies mit der basel sinfonietta, mit welcher er im Sommer 2007 Gérard Griseys «Les espaces acoustiques» an den Salzburger Festspielen zur Aufführung brachte. Ausserdem dirigierte Stefan Asbury die basel sinfonietta beim Debütkonzert des Orchesters am Kunstfest Weimar. Seit 2007/2008 ist Stefan Asbury darüber hinaus der Tapiola Sinfonietta als «Artist in Association» verbunden. Sein künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen preisgekrönten CD-Produktionen dokumentiert.

(FOTO: ERIC RICHMOND)

Mitwirkende

(FOTO: MARCO BORGREVE)

Patricia Kopatchinskaja

Die aus Moldawien stammende Geigerin Patricia Kopatchinskaja zählt zu den bedeutendsten Virtuosinnen ihrer Generation. Nach einem Kompositions- und Violinstudium in Wien und Bern gewann die vielseitige Künstlerin im Jahr 2000 den Internationalen Henryk-Szeryng-Wettbewerb in Mexiko, 2002 den hochdotierten International Credit Suisse Group Young Artist Award. Als Solistin arbeitete Patricia Kopatchinskaja mit renommierten Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie dem Mahler Chamber Orchestra zusammen und trat in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw Amsterdam und der Berliner Philharmonie auf. Auch bei namhaften Festivals wie dem Lucerne Festival, den Wiener Festwochen oder den Salzburger Festspielen ist Patricia Kopatchinskaja ein gern gesehener Gast. Zahlreiche CD-Einspielungen zeugen von ihrem künstlerischen Wirken, darunter auch Aufnahmen ihrer eigenen Kompositionen. Erst kürzlich würde ihre aktuelle Recital-CD mit einem begehrten ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnet. Patricia Kopatchinskaja ist «Goodwill-Botschafterin» der Stiftung «Terre des Hommes» und unterstützt Hilfsprojekte für notleidende Kinder in Moldawien.


Biografie

basel sinfonietta Die basel sinfonietta wurde 1980 von jungen Musikerinnen und Musikern mit viel Idealismus gegründet. Damals und heute ist es das Ziel des Orchesters, zeitgenössische Musik, Unbekanntes sowie bekannte Werke in neuen Zusammenhängen zu vermitteln. Das Orchester verwirklichte in seiner Geschichte neben traditionellen Sinfoniekonzerten zahlreiche grenzüberschreitende Produktionen mit Jazz, Tanz und Performance sowie diverse Stummfilm- und Multimediaprojekte. Mit diesem Blick auf das Unkonventionelle hat sich die basel sinfonietta als grosses Sinfonieorchester lokal, national und international einen Namen gemacht. Die basel sinfonietta ist das einzige Schweizer Orchester, das drei Mal in Folge an die Salzburger Festspiele geladen wurde. Darüber hinaus war der Klangkörper u.a. am Lucerne Festival, der Biennale di Venezia, der Musica Strasbourg, den Tagen für Neue Musik Zürich, dem Festival d’Automne Paris, den Klangspuren Schwaz/Tirol, den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, am Festival für zeitgenössische Musik rainy days in Luxemburg sowie am Kunstfest Weimar zu Gast. Die basel sinfonietta arbeitet regelmässig mit hervorragenden Gastdirigenten zusammen: u.a. Stefan Asbury, Fabrice Bollon, Dennis R. Davies, Mark Fitz-Gerald, Jürg Henneberger, Peter Hirsch, Michael Hofstetter, Johannes Kalitzke, Karen Kamensek, Jun Märkl, Emilio Pomàrico, Kasper de Roo, Jonathan Stockhammer und Lothar Zagrosek. Traditionsgemäss sieht sich das Orchester auch als Förderer von jungen Schweizer Musiktalenten, die einerseits im Orchester einen Platz finden oder als Komponist/-in einen Kompositionsauftrag erhalten. Darüber hinaus engagiert sich die basel sinfonietta sehr erfolgreich bei Schul- und Jugendprojekten. Die Mitglieder der basel sinfonietta sind Berufsmusiker/-innen, die freischaffend in anderen Ensembles und Kammermusikformationen spielen und/oder als Lehrkräfte in Musikschulen tätig sind. Das Modell der Selbstverwaltung bietet den Musiker/-innen grosse Mitsprachemöglichkeit in künstlerischen sowie organisatorischen Fragen. Die basel sinfonietta wird u.a. durch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Novartis International AG und die UBS AG unterstützt.

Vorstand der basel sinfonietta

Georges Depierre (Violoncello), Marc Kilchenmann (Fagott), Thomas Nidecker (Posaune), Sylvia Oelkrug (Violine), Carl Philipp Rombach (Horn), Regula Schädelin (Viola), Udo Schmitz (Horn), Benedikt Vonder Mühll (Kontrabass), Ruth Wäffler (Violoncello), Christine Wagner (Viola) Geschäftsstelle der basel sinfonietta

Harald Schneider, Geschäftsführung; Marco Franke, Öffentlichkeitsarbeit; Susanne Jani, Personalbüro und Buchhaltung; Daniela Kincl, Konzertorganisation


Donatoren

Elektra Birseck (EBM), Münchenstein IWB (Industrielle Werke Basel) MCH Messe Schweiz (Holding) AG Schild AG, Liestal

Geschäftsstelle

basel sinfonietta Postfach 332 T +41 (0)61 335 54 15 F +41 (0)61 335 55 35 mail@baselsinfonietta.ch www.baselsinfonietta.ch Programmgruppe

Regula Bernath, Georges Depierre, Marco Franke, Martin Jaggi, Marc Kilchenmann, Ulla Levens, Thomas Nidecker, Regula Schädelin, Harald Schneider, David Sontòn Caflisch, Guido Stier, Takashi Sugimoto, Franco Tosi, Ruth Wäffler, Christine Wagner, Thomas Walter Impressum

Redaktion: Marco Franke Gestaltung: WOMM Werbeagentur AG, Basel Druck: Schwabe AG, Muttenz Textnachweise

Torsten Möller, Originalbeitrag für dieses Heft Bildnachweise

Foto Titelseite: Spehr + Schulthess, Basel CD-Booklet SK 64303 Programmänderungen vorbehalten


Herzlichen Dank

Die basel sinfonietta dankt den Gemeinden Aesch, Arlesheim, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Oberwil, Pfeffingen, Reinach und Therwil für die Unterstützung. Insbesondere aber danken wir allen Mitgliedern des Fördervereins der basel sinfonietta, namentlich den Patronatsmitgliedern: Katharina & Manuel Aeby-Hammel Ilse Andres-Zuber Marlene C. Arfai Dimitri Ashkenazy Oda & Ernst Bernet Peter & Rita Bloch-Baranowski Hansjörg Blöchliger & Dorothea Seckler Blöchliger Ulrich Blumenbach Markus R. Bodmer Yvonne & Michael Böhler Heidi Brandenberger Elsbeth & Urs Brodbeck Susanna & Max Brugger-Koch Sigrid Brüggemann Leonard Burckhardt Inge & Josef Burri-Kull Markus Buser David Thomas Christie Fitzgerald Crain Marie-Christine & Patrick J. Dreyfus Paul J. Dreyfus EE Zunft zu Hausgenossen Sabine & Norbert Egli-Rüegg Manuela & Martin Eichenberger Jürg Ewald & Urte Dufner Peter Facklam Esther & Pierre Fornallaz Ursula Gelzer-Vischer Andreas Gerwig Annetta & Gustav Grisard Annagret & Kurt Gubler-Sallenbach Walter Gürber-Senn Ursula & Josef Hofstetter Bernhard Hohl & Susanne Clowry Madeleine Hublard Gertrud Hublard-Sieber

B. & G. Ilary-Kopp Maria Iselin-Loeffler Graziella & Ruedi Isler Verena & Hans Kappus-Winkler Luzia & Jan Konecny-Sprecher Alexander Krauer Marie-Thérèse Kuhn-Schleiniger Christian Lang Irma Laukkanen Manuel Levy René Levy Regine & Andreas Manz-Däster Maurice Mathez Beat Meyer-Wyss Annemarie Messmer Andreas Nidecker Rosmarie Nidecker-Huggenberg Catherine Oeri Nicolas Ryhiner & Beatrice Zurlinden Regula & Jürg Schädelin Evi & Andres Schaub-Keiser Charlotte & Peter Schiess Herbert Schill & Dora Eberhart René Schluep-Zimmermann Albert Schmidt-von Steinau Christine Striebel Katharina Striebel-Burckhardt Nora & Daniel Suter Philipp Sutter Susanne Troxler Irene & Hans Troxler-Keller Christine Vischer Heinrich A. Vischer Philipp Weber Marianne & Daniel Weidmann-Munk Marie-Louise & Peter A. Zahn-Burckhardt

Auch danken wir den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die nicht genannt werden möchten.


Leseführung

Werden Sie Mitglied des Fördervereins! Wenn Sie die frische Atmosphäre und die aussergewöhnlichen Programme der basel sinfonietta begeistern, dann würde es mich sehr freuen, Sie als neues Mitglied unseres Fördervereins zu gewinnen. Die Freude am Spiel der basel sinfonietta fasziniert auch mich, und deshalb engagiere ich mich für die Förderung dieses Orchesters, ohne welches das regionale und Schweizer Musikleben um vieles ärmer wäre. Als Mitglied des Fördervereins haben Sie verschiedene Vorteile: So veranstaltet die basel sinfonietta jährlich ein besonderes Konzert für ihre Mitglieder. Sie geniessen das Vorzugsrecht auf Abonnements oder Einzelkarten und erhalten regelmässig Programmvorschauen sowie Tätigkeitsberichte. Zudem schenken wir neuen Patronatsmitgliedern eine CD mit herausragenden Produktionen der basel sinfonietta. Unterstützen Sie die basel sinfonietta, und werden Sie Mitglied unseres Fördervereins! Freundliche Grüsse

Peter Andreas Zahn, Präsident Förderverein basel sinfonietta Vorstand Förderverein Maria Berger-Coenen, Basel; Markus Bodmer, Reinach; Urs Brodbeck, Flüh; MarieChristine Dreyfus-Conopio, Basel; Beatrice Fuchs, Allschwil; Eva Gutzwiller, Liestal; Paul Schär, Pfeffingen; Dr. Heinrich A. Vischer, Riehen; Peter Andreas Zahn, Basel

Ja, ich möchte Mitglied im Förderverein basel sinfonietta werden.

Einzelmitglieder CHF 50.– Privatperson als Patronatsmitglied ab CHF 200.– Paare/Familien CHF 80.– Firma als Patronatsmitglied ab CHF 1000.–

Ab CHF 1000.– sind Sie zum Bezug von 12 Freikarten pro Saison berechtigt. Patronatsmitglieder werden in den Programmheften aufgeführt.

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Einsenden an: Förderverein basel sinfonietta, c/o basel sinfonietta, Postfach 332, 4018 Basel


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