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BASEL EXPRESS

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www.basel-express.ch

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Nr. 05 Juni 2016

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Sonnenweg 14 4153 Reinach Tel. 061 711 33 55 www.tarag.ch

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Grösste Gratiszeitung für Basel und die Region | Mit wissenswerten Infos und Angeboten zu Gesundheit, Schönheit, Freizeit, Wohnen, Gastro uvm.

hgeschalteten Was die gleic : vorenthalten Medien Ihnen rgründe gd +++ Hinte ja en ex H ne Moder nsbewehen Integratio der «europäisc tikulti-Hölle chwedens Mul gung» +++ S Migranten ng zugunsten +++ Enteignu US-Dollar vor sunami +++ -T nz na Fi + + + rte Glypho+++ Gesteue ? ps la ol K m de tappt in die +++ Europa ng tu er ew B sat1 +++ + Dossier 9/1 TTIP-Falle ++ als Schlüssel Geistheilung Heilung zur globalen

MOBILITÄT IST UNSER THEMA Die Reha mobil GmbH in Basel gibt es im Bereich «Rehabilitation» seit dem Jahr 2000, doch das Team greift auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Branche zurück. Die Versorgung von Menschen mit technischen Hilfsmitteln ist das zentrale Thema. Die grossflächige Ausstellung wird fortlaufend mit den neuesten Produkten aktualisiert.

ab Seite 45

«Farbe ist Leben!»

Besitzen Sie ein Sitzmöbel, welches einer Restauration bedarf? Im Atelier für Polstermöbel und Inneneinrichtung von Mattia Beroggi in der Laufener Altstadt, werden Sie betreffend der Auswahl von Farben & Stoffen für die neue Polsterung bestens beraten.  Seite 40

Der Stimmungsaufheller

Die wohlschmeckende Pflanze Quinoa enthält alle neun Aminosäuren, viele Mineralien und ist eine gute pflanzliche Eiweissquelle. Nebst dem weisst Quinoa Tryptophan auf, welches im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin sorgt.  Seite 26

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«Wir sind ein verlässlicher Partner für Menschen mit Handicap», betont Markus Ralf, Geschäftsleiter Reha mobil GmbH

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en Menschen im Alltag zu Mobilität, Autonomie im Tagesablauf, zu mehr Integration im Beruf, einer besseren Anbindung in die Gesellschaft und somit zu grösserer Lebens-

qualität zu verhelfen, ist das erklärte Ziel von Reha mobil. «Wie schon Aristoteles erkannte – das Leben besteht in der Bewegung» und von Paul Klee, einem der bedeutendsten bildenden Künst-

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ler der Klassischen Moderne, stammt der Spruch: «Bewegung ist die Seele aller Dinge.» «Aber genug philosophiert», winkt Markus Ralf schmunzelnd ab. Lesen Sie weiter auf Seite 4

Redaktor 50-100% Für die Erweiterung unserer Redaktion suchen wir per sofort einen erfahrenen Journalisten/ Redaktor. Sie sind «aufgewacht» und haben die täglichen Medienmanipulationen und -lügen satt – Sie möchten Ihren Beitrag dazu leisten, die Leserschaft bei diesem Prozess mit fundierten und stichhaltigen Impulsen zu unterstützen. Dann schreiben Sie uns!

Bewerben Sie sich schriftlich an gl@basel-express.ch – wir freuen uns auf Sie!


Immer die perfekte Dosis Sonnenschein Besteht bei Ihnen der Wunsch nach einer Sonnenstore mit mehr Komfort in der Handhabung oder passt die Farbe nicht mehr zu den neuen Gartenmöbeln? Soll die vorhandene zerschlissene oder defekte Store ausgewechselt und wieder auf Vordermann gebracht werden? Jetzt ist die ideale Zeit um sich einer zerschlissenen oder defekten Sonnenstore anzunehmen – bei der FREKA AG finden Sie garantiert eine optimale Lösung für jedes Beschattungsproblem! «Tuet Dy d’Sunne wieder emol blände, chasch d’Sunnestore vo FREKA verwände!»

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Am 23. Juni 2016 erscheint die Juli-Ausgabe

Inhalt

Juni 2016

Basel Expre ss Jahresabo CHF 39.– best

ellen Sie un ter Tel. 061 72 1 99 02 oder info@baselexpress.ch

Veranstaltungen · Tierwelt André Barmettler

Ruben Buchwalder

Liebe Leser Die Realität oder Wahrheit eines jeden Menschen ist einzig und alleine seine eigene, persönliche Sicht der Dinge; sie liegt buchstäblich im Auge des Betrachters. Wahrheit ist nicht statisch, sondern relativ. Was für den einen real und wahr ist, kann für den anderen irreal und falsch sein. «Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.» Sigmund Freud Das Bedürfnis und der Wunsch eines gesicherten Weltbildes sind aus psychologischen und evolutionsbiologischen Gründen in jedem Menschen tief verwurzelt. Vom Säuglingsalter an ist jeder einzelne gezwungen, sein Weltbild zu ordnen und Sicherheit aufzubauen, die später die Grundvoraussetzung dafür ist, auf dieser Welt ein geordnetes Leben führen zu können. Es ist aus dieser Perspektive natürlich und verständlich, dass Menschen ihr Weltbild mit allen Mitteln verteidigen, zur Not auch gegen jede Logik und allen divergierenden, neuen Informationen und Erkenntnissen zum Trotz. Dieser biologische Schutzmechanismus schützt den Menschen als Teil des Selbsterhaltungstriebs vor starken, negativen Gefühlen, vor existenziell bedrohlicher Angst und vor kritischer Unsicherheit. Er hält ihn leider gleichzeitig oft davon ab, neue Informationen kritisch zu hinterfragen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Die Abgabe von Verantwortung wiederum ist wie Feuer: Sie kann schön warm halten, aber sie kann auch verbrennen. Gutgläubigkeit, Naivität, Bequemlichkeit und letztlich die Passivität positiver Moral überlassen die Spielwiese den negativen Kräften der Gesellschaft. Der Selbstschutz mündet im schlechtesten Fall in einer kollektiven Gewissenlosigkeit. Es ist hilfreich, wenn man sich zunächst als Opfer betrachtet: Jeder von uns wird in eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort in eine vorgefertigte Gesellschaft hineingeboren und bekommt die Werte und das Wissen dieser Gesellschaft vermittelt, ohne eine Wahl zu haben. Es fällt sehr viel leichter, sich gedanklich zu öffnen und seine Scheuklappen abzulegen, wenn man sich klar vor Augen führt, dass man sich diese nicht selbst angelegt hat. Als erwachsener Mensch bleibt man allerdings nicht nur Opfer, denn man wird durch Ignoranz, Verdrängung und Passivität zunehmend auch Mittäter (die antrainierte Gewissenlosigkeit wird zur Gewohnheit). Als erwachsener Mensch ist man sich negativer Zusammenhänge und Wechselwirkungen durchaus bewusst, man handelt oft aber trotzdem gegen das eigene «Gewissen». Man ist empört über die Umweltzerstörung durch die Erdölindustrie, man geht aber trotzdem tanken. Man ist empört über die Kinderarbeit in Entwicklungsländern, man kauft aber trotzdem die durch Kinderhände gefertigten Produkte. Man möchte eine gute Figur haben und gesund leben, man konsumiert aber Lebensmittel, die krank und dick machen. Ist solches Verhalten psychotisch? Viele Leute können bestätigen, dass sie ein Bauchgefühl haben, oder sogar überzeugt davon sind, dass auf dieser Welt «irgendetwas nicht stimmt». Was passiert also, wenn jemand eine neue, scheinbar richtige, Information erhält, die nicht in sein Weltbild passt? Die neue Information scheint richtig, das Weltbild auch, zwei Wahrheiten treffen aufeinander und sind inkonsistent und nicht vereinbar. Vereinfacht dargestellt, bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder man ordnet sein bisheriges Weltbild neu, oder man blendet die neue, «unpassende» Information, soweit das möglich ist, aus. Dieses psychologische Dilemma wird in der Sozialpsychologie als kognitive Dissonanz bezeichnet. Man weiss, was zu tun wäre, man tut es aber nicht. Man weiss, was zu unterlassen wäre, man tut es aber trotzdem. Kognitive Dissonanz bewirkt zunächst Verunsicherung und es droht ein kritischer Verlust des Sicherheitssinns. Auf Gefühlsebene führt das zu Stress, der sich potentiell in Angst und Unbehagen äussern kann. In dieser Situation reagiert das Gehirn quasi automatisch mit einem «Notfallmechanismus»: Die «unpassenden» Informationen werden geblockt und das Gehirn «schaltet ab». Es kommt so zu einem automatisierten, passiven Leugnen von Information, das den Menschen davon abhält, sich mit Inhalten oder Details neuer Informationen aktiv auseinanderzusetzen. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 befindet sich die Welt in massiver, kognitiver Dissonanz! (Auszug aus dem E-Book «Die rote Pille») Viel Spass beim Lesen! Ihr Basel Express-Team

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Das Mittelmeer, ein verkanntes Juwel Zoo Basel Programmvorschau Circus Knie mit Ticketverlosung Aktuelle Veranstaltungen Das Tierfundbüro hilt! Tierschutz beider Basel

Angebote · Aktuell 10 36

Gratis-Golf-Schnupperkurs Birs-Golf, Zwingen Kreuzworträtsel mit Verlosung

Gesund & Schön 16 Umstylings-Reportage Claus & Carla 21 Astaxanthin Drogerie zum Chrüterhüsli 24 «Spieglein, Spieglein an der Wand...» Demenzladen 26 Quinoa: Ein verblüffenes Nahrungsmittel! 31 Mut zum ersten Schritt? Integral

Gastronomie 32 32

Revival-Party Landgasthof Pony Ranch Kochen & Kreativität Restaurant if d’or

Bauen & Wohnen 40 «Farbe ist Leben!» Atelier Mattia Beroggi 43 «Erleichtern Sie sich den Alltag! BAWA AG 44 «Geh mir aus der Sonne!» allsol

Redaktion 45 Moderne Hexenjagd Thomas Mieschke 48 Europa tappt in die TTIP-Falle Norbert Häring 50 US-Finanzmarkt – die Hintergründe Torsten Mann 52 Risikobewertung: umstrittenes Glyphosat Global 2000 54 Finanz-Tsunami Ernst Wolff 56 Europäische Integrationsbewegung Herbert Ludwig 60 Die Multikulti-Hölle Werner Reichel 62 Dossier 9/11 Willy Blaser 64 Gedanken zur Integration Milorad Krstić 66 Finanzielle Repression M. Friedrich, M. Weik 68 Geistheiler Bruno Gröning Armin Risi

Herausgeber Erscheinung Verantwortlich Redaktion Verkauf Satz/Layout Druck Versand Fotos

TradeXpress GmbH, Hohestrasse 130, 4104 Oberwil Tel 061 721 99 02, info@basel-express.ch www.Basel-Express.ch Der Basel Express erscheint 10 x jährlich Auflage: 90‘000 Exemplare Erreichte Haushalte insgesamt: 190‘000* (*rotierende Bruttoverteilung - siehe Mediadaten auf der Homepage) Jeder Autor haftet für seine Aussagen selber. Deren Meinung muss nicht zwingend die Meinung der Redaktion widerspiegeln. Gabriela Röthlisberger (gr), Janine Weinmann (jw) André Barmettler, Ruben Buchwalder, Jean-Jacques Spiess Janine Weinmann DZZ Druckzentrum Zürich AG, 8021 Zürich Direct-Mail-Company, 4053 Basel Von Kunden, Autoren, Michael Fritschi, Fotolia.com oder shutterstock.com


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Titelstory

Das Transportwunder «minniemobil» – ein praktisches, modernes und innovatives Elektromobil

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ei Reha mobil ist umfassende Beratung eine Selbstverständlichkeit und man wird von Spezialisten in einer ruhigen, sehr angenehmen Umgebung beraten. Die eventuell notwendigen Anpassungen werden in der hauseigenen Werkstatt durchgeführt. Für spezielle Aufgaben im orthopädisch-technischen Bereich besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der Firma Philipp Orthopädie sowie auch einigen anderen. Im Bereich Höhendifferenzen /

Basel-Express.ch  Juni 2016

Das Modell «Argon²» ist ein moderner und zuverlässiger Starrrahmenrollstuhl für aktive Menschen. Dieser und viele weitere Rollstühle sind bei Reha mobil in Basel an der Feierabendstrasse erhältlich

Liftsysteme besteht eine enge Verbundenheit mit dem renommierten Schweizer Hersteller für Liftsysteme, der Firma Högg. Für Messungen und Beratungen vor Ort, stehen den Kunden etliche Spezialisten gerne und fachkompetent zur Verfügung. Es gehört für das Team von Reha mobil zu den alltäglichen Aufgaben, mit anderen Herstellern diverser Hilfsmittel eng zusammenzuarbeiten. Ebenfalls mit Ärzten, Therapeuten, Pflegern, Sozialdiensten und Kostenträgern. «Übrigens sind wir Mitglied der Sektion ‹Rehabilitation› des Dachverbandes der Schweizerischen Medizinaltechnik», ergänzt der Geschäftsleiter. Markus Ralf erzählt über das komplexe Thema von technischen Hilfsmitteln, welche den Alltag im Leben erleichtern und wieder zu mehr Mobilität verhelfen.

Der Ruhe- und Aufstehsessel «Verona» von TOPRO

Basel Express: Herr Ralf, Sie sind seit 5 Jahren Geschäftsleiter von Reha mobil. Was verbirgt sich hinter dem Begriff «Rehatechnik»? Markus Ralf: Die Rehatechnik beinhaltet sämtliche Hilfsmittel, welche im Prinzip dazu beitragen, sich am Leben wieder möglichst unab-

Brillen

hängig beteiligen zu können, respektive es zu erleichtern. Sie bieten ein umfangreiches Sortiment technischer Hilfsmittel an. Was genau ist bei Reha mobil alles erhältlich? Unser Angebot ist vielfältig und sehr weitreichend. Es würde den Platz sprengen, hier alles aufzuzählen. Wir sind hauptsächlich spezialisiert auf Rollstühle, elektrisch und manuell – Rollatoren, Pflegebetten, Liftsysteme, Spezialvelos, Ergonomie am Arbeitsplatz und vieles mehr. Wie setzt sich ihre Kundschaft zusammen? Zu uns kommen Menschen, quer durch alle Krankheitsformen. Junge, wie auch ältere Personen, Institutionen, wie etwa Alten- und Pflegeheime, Spitäler, Apoplex-, MS- und Querschnittserkrankte. Reha mobil verfügt über eine grosszügige Werkstatt. Was wird hier repariert und wird dieser Service rege genutzt? Absolut, ich behaupte sogar, dass das eine unserer besonderen Stärken ist. Ganz gleich, welches

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Titelstory

Basel-Express.ch  Juni 2016

Modell, nahezu jedes Problem kann bei uns gelöst werden. Stammen die von Reha mobil angebotenen Produkte aus dem Ausland oder gibt es innovative Schweizer Firmen, die führend in der Rehatechnik sind? Sowohl als auch, besonders die Skandinavier sind hier ganz innovativ. Aber auch Schweizer Firmen, wie Küschall (Rollstühle) oder ATEC (Swiss trac, einer genialen Rollstuhlzugmaschine) sind am Markt gut situiert – vieles kommt aus dem benachbarten Deutschland. Sie führen ein grosses Angebot an Velos für Erwachsene und Kinder mit einem Handicap. Was gibt es denn da für unterschiedliche Ausführungen bei den Modellen? Auch da gilt, wie bei Vielem: Individualität…! Es gibt zahlreiche Modelle von einigen Herstellern, welche wir dann für den Kunden individuell, praktisch auf Mass, anpassen. Spezialräder sind für jedes Alter geeignet und bedeuten ein Stück Freiheit.

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Diverse Produkte kann man bei Reha mobil mieten. Wird dieses Angebot oft genutzt? Ja, klar! Besonders die Möglichkeit einen Rollstuhl mieten zu können, wird von den Kunden rege angenommen. Wenn zum Beispiel die gehbehinderte Grossmutter aus Spanien zu Besuch kommt, macht eine kurzfristige Miete eines Rollstuhles absolut Sinn. Und über die cerebralStiftung vermieten wir auch Spezial-Velos von Draisin. Wir sind eine der Schweizer Stationen. Wenn es einem Kunden nicht möglich ist, persönlich bei Reha mobil vorbeizukommen, was bieten Sie in dieser Situation für Möglichkeiten an? Natürlich gehen wir auf Wunsch auch gerne zum Kunden nach Hause, um ihm in seiner gewohnten Umgebung eine Beratung nach seinen Vorstellungen anzubieten. Im Eingangsbereich von Reha mobil findet man ein grosses Angebot an ergonomischem Büromobiliar. Wie passt dies zu Ihrem restlichen Sortiment?

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Im Prinzip holen wir damit den Kunden ab, bevor er letztendlich und schlimmstenfalls auf unser anderes Sortiment zurückgreifen muss...! Es handelt sich um Prävention und sollte eigentlich bei jedem Arbeitgeber selbstverständlich sein, zumal er dadurch mit wenig finanziellem Aufwand eine längerfristige (und damit teure) Ausfallzeit seiner Mitarbeiter vermeiden könnte. Gibt es ein Produkt welches Sie besonders überzeugt und Ihnen am Herzen liegt? Das ist auf die Schnelle nicht so einfach zu beantworten, denn im Prinzip habe ich generell Respekt vor Innovationen, welche es ermöglichen, schwierige Geländeformen zu überwinden. Treppen zum Beispiel lassen sich viel einfacher mit dem sogernannten Scalamobil überwinden. Eine gute Sache im nicht befestigten Gelände sind speziell dafür ausgerichtete Rollatoren und Rollstühle. Man sieht auf den Strassen in den letzten Jahren vermehrt Elektromobile. Braucht man dafür einen Führerschein?


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Titelstory

Nein, es sei denn, es fährt schneller als 30 km/h. Ansonsten kann jeder damit fahren – aber aufgepasst, lediglich bis 10 km/h ist es erlaubt das Trottoir zu benutzen. Sie verhelfen Menschen mit einem Handicap zu Mobilität. Gibt es in Ihrer 20-jährigen Berufstätigkeit ein besonders positives Erlebnis mit einem Kunden? Da gibt es recht viele…! Etwas hervorzuheben ist schwierig, aber jede positive Resonanz bleibt besonders in Erinnerung – was ja menschlich und normal ist.

Der «swopper» sorgt für einen gestärkten Rücken

Basel-Express.ch  Juni 2016

Planen Sie in naher Zukunft ein Projekt oder eine Erweiterung von Reha mobil? Wir planen im Moment eine Erneuerung unserer Geschäftsräume, um den Kunden noch näher am Geschehen beraten zu können und eine noch besser sortierte Warenauslage zu präsentieren. Auch die strukturellen Begebenheiten in unseren Räumen werden neu geplant und umgesetzt. Das alles dauert seine Zeit, ist aber fest in unserem Plan verankert. Wir bedanken uns herzlich für das aufschlussreiche Gespräch! gr&jw n

HAG Capisco – Ergonomie am Arbeitsplatz

Das Team von Reha mobil stellt sich vor

Bernhard Gutfleisch: Aussendienst und Verkauf. Der langjährige Mitarbeiter mit grosser Erfahrung im Bereich Rehatechnik und individueller Beratung. Erster Ansprechpartner für die von Reha mobil betreuten Institutionen. Er hat für die meisten Probleme immer eine Lösung auf Lager! Bruno Lang: Aussendienst und Verkauf. Er ist ein Spezialist für Högg-Lifte und engagierter Experte im Bereich Elektronik und Treppenlifte sowie im Rehatechnik-Bereich! Daniel Zeugin: Technik und Werkstatt. Als ausgebildeter Zweiradmechaniker ist ihm kein Ra(d/t) zu teuer und er bringt nahezu jeden fahrbaren Untersatz wieder zum Rollen! Markus Ralf: Beratung und Verkauf, Geschäftsleiter. Als Chef obliegt ihm die Aufgabe, so manche Entscheidung zu meistern (bekommt aber tatkräftige Unterstützung von seinen Kollegen) und mit seiner nun über zwanzigjährigen Erfahrung im Rehatechnikbereich, hat er die eine oder andere Lösung immer parat. Dient auch hin und wieder als Seelsorger! Willkommen bei Reha mobil, wir freuen uns auf Sie und sind gerne für Sie da!

Reha mobil Spitex- und Rehacenter Feierabendstrasse 47, 4051 Basel Tel. 061 283 44 44 www.rehamobil.ch

Das Mittelmeer, ein verkanntes Juwel Fünf Aquarien im Zoo Basel zeigen den fragilen und artenreichen Lebensraum Mittelmeer. Zu sehen ist eine bunte Vielfalt: Vom bunten Meerpfau über den leuchtend roten Schnepfenfisch bis zu unzähligen Korallenarten, die im Vivarium wachsen. Neu unterstützt der Zoo Basel ein Schutzprojekt der Fondation Prince Albert II de Monaco, in diesem Lebensraum. wegte Geschichte hatte Folgen: Die Arten des Mittelmeeres machen 6,2% aller marinen Arten aus. Dabei hat es nur 0.32% des Totalvolumens oder 0.82% der Oberfläche aller Meere. Die Mittelmeerbewohner stammen aus unterschiedlichen Regionen und sind zu unterschiedlichen Zeiten ins Mittelmeer eingewandert.

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ielen Menschen ist nicht bekannt, dass das Mittelmeer ein Juwel an Artenvielfalt und gleichzeitig bedrohter Lebensraum ist. 200 Millionen Touristen belasten es jährlich, die Küsten sind übernutzt, Abfälle und Dünger landen im Wasser. Mehr als eine Million Tonnen Nitrateintrag gelangt in das Gewässer, das eigentlich arm an Nährstoffen ist. Aufgrund dieser Nährstoffarmut ist das Mittelmeer arm an Plankton, was wiederum der Grund für das extrem blaue und klare Wasser in den meisten Regionen ist. Mittelmeer, Oase der Artenvielfalt

Das Mittelmeer ist klein und bis auf die winzige natürliche Öffnung an der Strasse von Gibraltar von Land umgeben. Im Verlauf der Erdgeschichte war es abwechslungsweise vom Atlantik getrennt und dann wieder mit ihm verbunden. Diese be-

suchen. Im Aquarium 6 paaren sich die Katzenhaie inmitten von Algen- und Korallenbeständen. In 50 Metern Tiefe (Aquarium 4) erscheint alles blaugrau. Die leuchtenden Farben der Hornkorallen und Zylinderrosen sind nur mit Kunstlicht zu sehen, welches auf Knopfdruck aufleuchtet. Das Mittelmeer braucht Schutz

Von der Küste bis zum Meeresgrund

Fünf Aquarien zeigen die Mittelmeerlebensräume von der Wasseroberfläche an der Küste, bis an die Grenze zur Tiefsee. Im Aquarium 11 leben die Fische der Felsküsten, wie der bunte Meerpfau oder der Meerjunker. In 200 Metern Tiefe leben die leuchtend rot gefärbten Schnepfenund Eberfische (Aquarium 8), die im weichen Bodengrund des Kontinentalschelfs nach Futter

Die ozeanographischen und geographischen Eigenheiten machen das Mittelmeer mit seiner einzigartigen Fauna und Flora sehr verletzlich. Der Einfluss des Menschen hat im zwanzigsten Jahrhundert dramatische Ausmasse angenommen und bedroht die Gesundheit dieses Ökosystems. Der Zoo Basel unterstützt deshalb den Aufbau des « Fonds fudiciaire pour les AMP de Méditerranée » sowohl ideell, mit Vermittlungstätigkeit und über den In-situ-Fonds des Zoo Basel. Die «Aires marines protégées» AMP im Mittelmeer bedecken derzeit lediglich 4–5 % der Fläche. Ziel ist es, bis 2020 eine Deckung der Schutzgebiete von mindestens 20% zu erreichen. In den Schutzgebieten sollen sich Meeresfauna und -flora ungestört entwickeln können und so zur Gesunderhaltung des Mittelmeeres beitragen.n www.zoobasel.ch


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Basel-Express.ch

Tag der offenen Tür 4. Juni 2016 von 10 – 16 Uhr in der Senevita Sonnenpark und dem Restaurant Sonnenpark ƒ Stündliche Führungen im Betreuten Wohnen und den Pflege-Wohngruppen ƒ Live-Musik der 60-er und 70-er Jahre mit Klaus Böffert und seiner akustischen Gitarre ƒ Den ganzen Tag Chili sin Carne und Butterkuchen ƒ Blutdruck-, Zucker- und Pulsmessen ƒ Gratis Kinderschminken ƒ Weitere Attraktionen und Informationen Bei Wind und Regen steht ein Festzelt zur Verfügung. Senevita Sonnenpark Zehntenstrasse 14 | 4133 Pratteln | Telefon 061 825 55 55 sonnenpark@senevita.ch | www.sonnenpark.senevita.ch

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Mühlematt-Chilbi

Samstag, 28. Mai, 10 – 16 Uhr Ein gemütlicher Festbetrieb mit Grilladen in der Passage vom Mühlematt-Shopping Oberwil.

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Popcorn Zuckerwatte • Ballon • •

Profitieren Sie von den Angeboten und geniessen Sie die Chilbi. Bons sind in allen Geschäften erhältlich. Neu: www.muehlematt.ch


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Veranstaltungen

Basel-Express.ch  Juni 2016

Circus Knie mit SMILE Die diesjährige Tournee des Circus Knie steht ganz im Zeichen des Mottos «SMILE». Als besonderes Highlight zeigt David Larible, der Clown der Clowns, komplett neue Nummern und zaubert damit dem Publikum mehr als ein Lächeln ins Gesicht.

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ie Familie Knie und 45 Künstler aus sieben Nationen präsentieren ein neues und gleichzeitig traditionsbewusstes Programm. Darunter nicht weniger als acht mit einem Goldenen Clown, dem Oscar der Zirkuswelt, ausgezeichnete Acts. So zeigen die fünf Artisten der China National Acrobatic Troupe «Black & White Fantasy» atemberaubende Handstandakrobatik. Gleich mit zwei Nummern ist der National-Circus Pyongyang vertreten: Unglaubliche Sprünge und Salti zeigen die Artisten im «Mirror Trapeze», während das «Pas de Deux», ein sensationeller Balance-Akt, das Publikum fesselt. Auch das ukrainische Duo Shcherbak Popov begeistert mit seiner halsbrecherischen Parterreakrobatik. Nicht zuletzt begegnen sich Mensch und Tier unter dem Chapiteau des Circus Knie auf Augenhöhe: Die faszinierenden Tiernummern der Familie Knie sowie die Jonglage zu Pferd der Fratelli Errani mit den Brüdern Charles und Alexandre

Gruss sorgen dieses Jahr für mitreissende Momente. Jonglage am Boden hingegen bietet David Larible jun., während sich seine Schwester Shirley am Netz in luftige Höhen windet. Abgerundet wird das diesjährige Programm von einem artistischen Feuerwerk des Circus-Theaters Bingo und von den teuflisch schnellen Diabolos des Duos TwinSpin. Der Schweizer National-Circus startete die 98. Tournee im März in Rapperswil und gastiert bis zum November 2016 in 41 Orten der ganzen Schweiz. Der Vorverkauf an der Zirkuskasse und bei Ticketcorner öffnet jeweils drei Wochen vor Ankunft am jeweiligen Gastspielort.

Ticketverlosung Für die Vorstellung vom Samstag 11. Juni um 20 Uhr verlost Basel Express 5 x 2 Tickets. Senden Sie eine Mail mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Circus Knie» an wettbewerb@basel-express.ch Viel Glück!

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UNI

B A S E Ll a g e

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Unterstützen Sie den Tierpark Lange Erlen Helfen Sie mit, den Tierpark Lange Erlen im Kleinbasel für die Bevölkerung gratis offen zu halten und ihn zu erweitern. Werden Sie jetzt Mitglied im Erlen-Verein Basel. Besten Dank.

X Ja, ich will den Tierpark Lange Erlen unterstützen. Ich wähle folgende Mitgliedschaft: O Einzel (mind. Fr. 30.– p.J.)

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Name: ____________________________ Vorname: ___________________________ Strasse: ___________________________ PLZ/Ort: ___________________________ Fuchs und Luchs fühlen sich wohl im Tierpark. Dank Spenden und Geschenken ist dies möglich. Wir sind für jeden Beitrag dankbar: Postkonto 40-5193-6.

Geb.-Datum: _____________Tel: _______________ Mail: ______________________ Senden an: Erlen-Verein Basel, Erlenparkweg 110, 4058 Basel, o. Mail an: info@erlen-verein.ch


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Basel-Express.ch

Aktuelle Veranstaltungen in der Region ECO.FESTIVAL – DAS GROSSE SCHWEIZER FEST DER NACHHALTIGKEIT Fr 27.–So 29. Mai, 20 Uhr Barfüsser- und Theaterplatz, Basel www.eco.ch

Das eco.festival findet in diesem Jahr vom Freitag, 27. Mai bis Sonntag, 29. Mai 2016 auf dem Barfüsser- und Theaterplatz in Basel statt. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Die Besucher erwartet ein buntes, spannendes und facettenreiches Nachhaltigkeitsfestival mit kulinarischen Genüssen, innovativen Ideen, nachhaltigen Produkten, lehrreichen Ausstellungen und musikalischen Akzenten, welche zum Staunen, Lernen und Verweilen einladen. Nachhaltigkeit auf eine lustvolle Art erleben ist das Motto vom eco.festival.

ZIEGELEI-FEST MIT DIVERSEN LIVE-ACTS IN OBERWIL Fr 27.–So 29. Mai, 20 Uhr Ziegelei Oberwil, Hohestrasse 134 www.ziegelei-fest.com

Sängerin Bettina Schelker, ist einer der Live-Acts.

Bis zum Jahr 1997 wurden in der Ziegelei in Oberwil fleissig Backsteine gebrannt und in alle Welt verkauft. Jeder überlegt wohl, was sich heute hinter diesen Mauern verbergen mag. Kurz gesagt, die Ziegelei ist eine echte «Wundertüte», denn heute gibt es über 70 Ateliers der verschiedensten Art. Künstler, Handwerker, ein Kindergarten, eine Beiz, das Lädeli und eine internationale Schule sind unter einem Dach vereint! Gwundrig sein und die Nase überall reinstecken ist sehr erwünscht. Feiern Sie mit und lassen Sie sich überraschen!

SCHNUPPERKURS FÜR GOLFINTERESSIERTE So 29. Mai, 11–12.30 Uhr Birs-Golf in Zwingen Infos und Anmeldung: www.birs-golf.ch/Golf4you Tel. 061 761 64 64

Der nächste Schnupperkurs mit kostenloser Gruppen-Einführung findet am 29. Mai von 11–12.30 Uhr bei BIRS-GOLF in Zwingen statt. Golf4you – das Gratis-Angebot für Golfinteressierte! Wer immer schon mal wissen wollte, wie man einen Golfball schlägt, der kann sich bei BIRS-GOLF für einen kostenlosen Schnupperkurs anmelden. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Sie Fortschritte erzielen und wie viel Spass es macht! Tipp: Gerade für Paare und Familien ist der Golfsport ideal, um gemeinsam eine Sportart zu erlernen und tolle Stunden zu erleben.

GRILLHAPPENING BASEL AM OSTQUAI Donnerstag 2. Juni, 18 Uhr Ostquai,Hafenstrasse 25 in Basel Informationen: www.grillhappening-basel.ch

Am Ostquai, einer innovativen und interessanten Location im Basler Rheinhafen stellen sich sechs Metzger-Fachgeschäfte der Region einem Grill-Challenge und treten den Beweis an, die Besten ihres Faches zu sein. Sie bewerten die Grilladen und können dabei noch gewinnen. Gönnen Sie sich einen unvergleichlichen Abend im Rheinhafen. Ein breites Angebot von Fleischspezialitäten erwartet Sie und im Preis inbegriffen sind verschiedene Salate, Brot, Wein, Bier, Digestifs und verschiedene Glacés.

EINE SOMMERNACHT – EINE NACHT VOLLER ÜBERRASCHUNGEN & TURBULENZEN Fr 10., Do 16., Sa 18. & Fr 24. Juni Helmut Förnbacher Theater Company im Badischen Bahnhof Basel www.foernbacher.ch

Der schottische Dramatiker David Greig ein modernes Märchen geschrieben, das die Untiefen des Lebens in der Grossstadt ebenso kennt, wie die hemmungslose Romantik. Zwei Schauspieler erzählen und singen von Bob und Helena und einem rauschenden Wochenende in Edinburgh. Dass bei den Geschichten vom Kennenlernen im Nachhinein immer jeder seine eigene Variante hat, macht Greig zum Erzählkniff. Denn so richtig einig sind sich Bob und Helena eigentlich nur in einem: Sie passen nicht zusammen.

KULTUR UND MUSIK – EIN UNVERGESSLICHE REISE DER BESONDEREN ART Reservieren Sie sich doie Daten vom So 9.–Di 11. Oktober 2016

Vorschau auf eine Kultur- und Musikreise nach Italien: Besichtigung der Maserati-Werke bei Turin und Besuch des Pavarotti Museums in Modena mit anschliessendem Konzert einiger ehemaliger Schüler von Luciano Pavarotti. Gereist wird in einem komfortablen Car. Bei Interesse an dieser interessanten, kulturellen und musikalischen Reise erhalten Sie unter der Tel. 079 746 32 08 von Franco Riccardi weitere Informationen zum Programm, Anmeldung und Kosten.


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D > Da

sehen Sie bei Calista (24) aber ganz schön alt aus.

amit die Ausbildung angehender Golflehrer fachgerecht durchgeführt wird, ist hier zu Lande der Swiss Professional Golfers Association (Swiss PGA) zu verdanken. «Die Anforderungen an die angehenden Golflehrer sind hoch, denn sie sollen mindestens 18 Jahre alt, Handicap 4 oder besser (!) vorweisen können, die englische Sprache beherrschen und einen Vertrag mit einem Golfklub haben, um überhaupt ein Ausbildungsgesuch an die Swiss PGA stellen zu können», erzählt die Managerin.

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Jeder Anfänger ist einzigartig und bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Deshalb ist die Trainingsmethode der beiden Golf Professionals Harry Rohrbach und Anthony Biasio individuell auf die

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Sie umfasst den neuen, anspruchsvollen 9-Loch Platz (Par 33, 2’006 Meter), eine gut ausgebaute Driving Range mit Abschlagplätzen, Putting- und Chipping-Green, Pitching-Bereich, Golfschule mit zwei Swiss PGA Professionals, Empfang, Sekretariat, Golfshop und Club-Bistro «Drop-Inn». Der Golfplatz liegt idyllisch am Ortsrand von Zwingen, direkt am Ufer der Birs. Kurze Anfahrtswege aus dem Grossraum Basel, Leimental, Laufental und Thierstein ermöglichen auch Golfern, denen nur wenig Zeit zur Verfügung steht, spontan ihrem Sport nachzugehen. Der Platz wurde vom bekannten schottischen Golfplatzarchitekten John Chilver-Stainer entworfen und im Frühjahr 2012 eröffnet. Mit etwas über 2’000 Metern Länge ist der Golfplatz zwar relativ kurz, stellt aber mit seinen Wasser-

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ro’s sind?» sich die wunderschöne Natur-Golfanlage ssport Golf werden die Lehrer Pro’s gest passionierte Spielerin und Managerin unterschiedlichsten Bedürfnisse abgestimmt – mit modernsten Unterrichts-und Analysemethoden erarbeiten sie gemeinsam mit den Schülern den optimalen Golfschwung. Jetzt ist die ideale Zeit, um den ersten Schritt zu wagen! Bei Birs-Golf hat man die Möglichkeit, diesen interessanten und vielfältigen Sport in familiärer Atmosphäre in Gruppenkursen oder im Privatunterricht zu erlernen. Übrigens: Man benötigt in der Schweiz die Platzreife, um selbstständig und ohne Begleitung auf dem Golfplatz spielen zu können. Verbessern Sie Ihr Golfspiel

Birs-Golf lanciert aktuell eine brandneue Technologie zur Schwunganalyse. Das innovative Produkt «SmartBalance Pro» ist die Adaptation eines Kraftplattformsystems, welches ursprünglich im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich entwickelt wurde. Die Kraftanalyse ermöglicht es, die Parameter des körperlichen Gleichgewichts während des Schwungs zu erörtern, Kraft während des Bewegungsablaufs zu erzeugen und zu halten, Gewichtsübertragungs- und Rotationsfähigkeiten zu entwickeln und einen natürlichen und kontrollierten Schwung zu reproduzieren. Als Weltneuheit misst SmartBalance Pro dabei jeden Fuss separat. «SmartBalance Pro» ist eine Lernhilfe zur Verbesserung der Sensorik und Bewegungsabläufe, um einerseits die Bewegungen zu optimie-

ren und weiterzuentwickeln und andererseits den Verletzungsrisiken vorzubeugen. Das neue System ist ein gute Ergänzung zu den bewährten FlightScope Geräten, welche für einfache Bedienung, Präzision und Genauigkeit der Analysedaten für die Ballflugbahn und Schläger/ Schwungdaten stehen. Prominenter Besuch in Zwingen

Um das neuerworbene Tool zu testen, besucht Lionel Weber, ein bekannter und erfolgreicher European & Asian Tourspieler, Birs-Golf. Dank «SmartBalance Pro» kann er auf Tour an seinem Golfschwung arbeiten. Auch die Swiss PGA Pro’s des Golf Club Laufental ergreifen begeistert die Gelegenheit, um das Gerät auszuprobieren. Damit ist es nun ein Leichtes, allen Golferinnen und Golfern dabei zu helfen, ihr Spiel zu perfektionieren. Golf4you

Für Golfinteressierte hat Birs-Golf ein grandioses Angebot am Start:

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie man einen Golfball schlägt, der kann sich für einen kostenlosen Schnupperkurs anmelden, um diesen faszinierenden Sport für Jung und Alt einmal nach Herzenslust auszuprobieren. Es ist erstaunlich, wie schnell man Fortschritte erzielt und wie viel Spass es macht, sich dieser sportlichen Herausforderung zu stellen! Für Paare und Familien ist der Golfsport ideal, um gemeinsam eine Sportart zu erlernen und tolle Stunden zu erleben.

Auch Nicht-Golfer, wie etwa Motorradfahrer, Wanderer und Velofahrer sind gern gesehene Gäste. Bei schönem Wetter kann man auf der Terrasse die Sonne geniessen, bei Regen steht das gemütliche Bistro-Zelt zur Verfügung. gr n Mehr Informationen finden Sie unter www.birs-golf.ch. Ein Klick der sich lohnt!

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Wer Erholung, Genuss und den Blick ins Grüne sucht, der ist im Bistro «Drop-Inn», genau richtig. Egal ob alleine, zu zweit oder in Gruppen – hier findet jeder das passende Angebot. Das eingespielte Bistround Küchenteam serviert beliebte Klassiker und einfallsreiche Kreationen. Wer gerne in Gesellschaft isst, der findet hier jederzeit interessante Gesprächspartner. Ausser, er möchte die Ruhe geniessen...

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Aktuell

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Aesch Nord

Das solide Gewerbeareal wird zum Hotspot Gesucht sind Lösungen für die Verdichtung im Siedlungsgebiet. Für Aesch Nord gibt es nun eine kluge Idee: Gestapelte Gebäude, unten mit gewerblicher Nutzung und oben aufgesetzt, attraktiver Wohnraum. In Hochhäusern mit begrünten Fassaden entstehen Flächen für Gewerbe, Bildung, Forschung und Entwicklung – und in den oberen Etagen moderne Wohnungen mit atemberaubendem Weitblick.

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egrenzung von Bauzonen, Schutz des Kulturlandes und Entwicklung nach innen, das sind aktuelle Aufgaben für die Baselbieter Gemeinden. Seit der Volksabstimmung im März 2013 hat die Schweiz ein neues Raumplanungsgesetz, das eine dichtere und kompaktere Bebauung fordert. Für die Gemeinde Aesch sind diese Hausaufgaben aber auch ein Anreiz, nach neuen Lösungen zu suchen. Und sie hat sich einen spannenden Ort ausgesucht: Aesch Nord. Dort, wo schon heute viele Firmen, Schulen, Verkaufseinrichtungen und Dienstleister ansässig sind, gibt es viel Potenzial; eine Nachverdichtung ist möglich. Und so sieht die Aescher Idee – entwickelt gemeinsam mit der Firma Fankhauser Arealentwicklung und Architektur AG – aus: An den zentralen Lagen von Aesch Nord werden neue Flächen geschaffen, und zwar mit bis zu 55 Meter hohen Häusern. Im Sockel wird mit Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung oder Gewerbe Geld verdient. Die oberen Geschosse werden teilweise versetzt darauf gestapelt. In diesen befinden sich Wohnungen mit Aussicht ins Grüne. Diese Konstellation nimmt derzeit ganz in der Nähe, beim Umbau des Transitlagers im Dreispitz, Form an. In den Randgebieten von Aesch Nord mit Blickrichtung gegen Süden und Pfeffingen sowie gegen Westen und Schlatt sollen attraktive Wohnungen entstehen. Eine Voraussetzung dafür ist jedoch eine qualitativ hochstehende Architektur. Aesch orientiert sich deshalb an der Avantgarde und an denjenigen Hochhäusern, die als «vertikale Wälder» in Mailand für Furore sorgen. Dafür scheint Aesch Nord eine gute Lage zu sein. Die Idee wird zur Debatte gestellt

Die Gemeinde muss das Vorhaben nun rasch in die laufenden Planungsprozesse einbringen. Das dürfte nicht ganz einfach sein. Nur: «Die guten Ideen müssen auf den Tisch, wenn sie noch frisch sind», sagt Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin, überzeugt. Die Aescher Gemeinderätin Eveline Sprecher, zuständig für den Hochbau, führt weiter aus: «Sowohl der Birsstadt wie auch der räumlichen Entwicklung des Kantons kann unsere Idee wertvolle Impulse geben. Denn sie zeigt einen Weg auf,

wie endlich ernsthaft etwas gegen die Zersiedlung gemacht werden kann.» Pionierarbeit ist gefragt

Nun stehen einige Weichenstellungen an: Die sieben Gemeinden der Birsstadt arbeiten gemeinsam an einem Raumkonzept, das von Birsfelden bis nach Pfeffingen reicht und im Sommer von den Gemeinderäten verabschiedet werden soll. Zudem revidiert der Kanton Basel-Landschaft seinen Richtplan. Dieser gibt den Behörden des Kantons und der Gemeinden Leitplanken für die räumliche Entwicklung vor. Aesch Nord wird dort als «Arbeitsplatzgebiet von kantonaler Bedeutung» bezeichnet. Genau hier will Aesch ansetzen und einen Schritt weiter gehen. Die Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger bringt es auf den Punkt: «Das bisher solide Gewerbeareal Aesch Nord soll noch weiter aufgewertet werden. Dank Bauen in die Höhe und kluger Einpassung von Wohnraum wird aus Aesch Nord ein Hotspot, der die Aufmerksamkeit von innovativen Firmen auf sich lenken wird.» Keine Konkurrenz fürs Gewerbe

Mischnutzungen hatten in der Vergangenheit einen nicht so guten Ruf, da Wohnen fast immer das Gewerbe verdrängte. Nur: In Aesch Nord entstehen die Wohnungen in den Randgebieten sowie in den kaum lärmexponierten oberen Stockwerken der 14-geschossigen Gebäude. Der Raum darunter – und eben nicht unmittelbar neben den Wohnungen – bleibt dem Gewerbe, der Bildung, Forschung und Entwicklung vorbehalten. Durch die neuen Hochhäuser droht deshalb keine Verdrängung des Bestandes. Marianne Hollinger steht für das Gewerbe ein: «Indem wir den gewerblichen Bauten eine Wohn-Krone aufsetzen, muss niemand weichen. Im Gegenteil, es gibt mehr Platz für alle. Für das kluge Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen und für kurze Wege setzen wir uns gerne ein.» Die Gemeinde setze alles daran, dass die bestehenden Hürden genommen werden können und sich die Idee realisieren lässt, betont Hollinger. n

In Milano sorgen seit 2014 Hochhäuser, die mit vertikalen Wäldern begrünt sind, für Furore.

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Die unfassbare Kehrtwende des Alain Berset

Wer nicht «normal» ist, wird liquidiert!

von Peter Föhn, Ständerat, Muotathal

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enn Paare zur künstlichen Befruchtung gehen, die Träger einer Erbkrankheit sind, dann bringen sie das Indiz einer Erbkrankheit mit. Ihre Embryos können auf dieses Indiz hin getestet werden. Doch auf was sollen nun Embryos von gesunden Paaren getestet werden, bei denen kein Indiz für eine Erbkrankheit vorliegt? Bei ihnen gehen die Fortpflanzungstechniker anhand einer Liste von unerwünschten Eigenschaften und Auffälligkeiten vor, die bei Embryos nicht vorkommen dürfen. Anhand dieser Liste, die von Jahr zu Jahr länger wird, werden die Embryos getestet: Wer den Test nicht besteht, weil er auch nur in einem Punkt von der Norm abweicht, wird liquidiert. Übrig bleiben nur die «normalen», oder besser gesagt: die «perfekten». Darin besteht der «Normalitätstest», vor dem der Bundesrat noch bis im Herbst 2014 gewarnt hatte. Wenn es an sich schon falsch ist, Embryos einzig zum Zweck zu erzeugen, den besten von ihnen auszulesen und die anderen zu verwerfen, dann ist es umso stossender, einen «Normalitätstest» einzuführen, der zu einem automatischen Verwerfungsmechanismus führt. Damit ist die rote Linie der Ethik überschritten. Für Alain Berset ist plötzlich alles anders

klärte. In der Folge widerspricht er nun zahlreichen seiner früheren Aussagen: Am 7. Mai 2016 fragte Alain Berset in der NZZ scheinheilig: «Weshalb soll ein wenige Tage alter Embryo mehr Schutz geniessen als ein zwölf Wochen alter Fötus?» In der Botschaft ans Parlament hatte er den National- und Ständeräten noch das Gegenteil gesagt: «Dem Bundesrat fehlt die Grundlage für eine pauschal gleiche Regelung von PID und PND. Vielmehr rechtfertigt sich die strengere Regulierung der In-vitro-Phase angesichts der erheblich grösseren Verfügungsmacht, die über Embryonen in vitro gegeben ist.» In der Botschaft ans Parlament hatte er auch davor gewarnt, dass die Schweiz mit diesem Gesetz «zu den Staaten mit der liberalsten Regelung überhaupt aufschliessen» würde. Jetzt aber hält er das Gesetz plötzlich für sehr «restriktiv». Am 27. April 2016 sagte er im «Blick»: «Zentral für mich ist, dass wir sehr enge Grenzen definiert haben.» Heute, kurz vor der Abstimmung, meint er, pro Jahr würden nur «sehr wenige Paare» von diesen Chromosomentests Gebrauch machen, höchstens «500–1000» pro Jahr. Noch im Juni 2014 hatte er im Nationalrat von «1000–2000» Fällen gesprochen. In dieser Schätzung nicht enthalten sind all die Franzosen, die in Zukunft in die Schweiz kommen werden, weil bei ihnen das Chromosomen-Screening verboten ist, und die Deutschen, bei denen ebenfalls eine deutlich strengere Regelung gilt.

Foto: Bundeskanzlei, via Wikimdia Commons

Erstmals in der Geschichte der Schweiz soll ein «Normalitätstest» für Menschen zugelassen werden. Wer ihn nicht besteht, wird liquidiert. Genau das sieht das neue Fortpflanzungsmedizingesetz vor, über das wir am 5. Juni 2016 abstimmen. Der Bundesrat hatte noch bis im Herbst 2014 vor diesem Gesetz gewarnt und die umstrittene Diagnostik nur für Paare mit einer schweren Erbkrankheit zulassen wollen. Dann aber musste er sich fügen. Seither scheint alles nicht mehr wahr zu sein, was er früher dazu gesagt hatte. Im Grunde ein Skandal.

Stop und zurück auf die «Bundesratslösung»

Bei einem Nein am 5. Juni muss das Parlament nochmals über die Bücher und könnte auf die ursprüngliche Vorlage des Bundesrates zurückkommen, welche die PID nur für Paare mit Erbkrankheiten vorsah. Diese Lösung ist weniger problematisch und schnell realisierbar. Deshalb n braucht es jetzt ein NEIN zum Gesetz! Weitere Infos: Komitee «PID stoppen», Postfach, 4142 Münchenstein www.pid-stoppen.ch

Erstaunlich und unfassbar ist die Kehrtwende, die der Bundesrat in dieser Angelegenheit vollzogen hat: Noch in seiner Botschaft ans Parlament und während den Verhandlungen im National- und Ständerat hatte er eindringlich vor dem Chromosomen-Screening gewarnt: «In der Summe sieht der Bundesrat davon ab, die PID für die Behandlung der Unfruchtbarkeit zuzulassen. Dadurch würde eine Grenze überschritten, die der Bundesrat nicht überschreiten will.» Doch der Bundesrat unterlag dem übermütig gewordenen Parlament und muss heute von Gesetzes wegen die Parole des Parlaments vertreten. Jetzt ist das Gesetz für ihn plötzlich «absolut akzeptabel», wie er an der Pressekonferenz vom 11. April 2016 er-

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Tierwelt

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Ein Tier gefunden? Ein Tier vermisst? Das Tierfundbüro hilft! Der Tierschutz beider Basel (TbB) betreibt ein Tierfundbüro, in welchem jährlich über 1500 Meldungen eingehen. Die Daten von zugelaufenen und entlaufenen Tieren werden hier erfasst. Glücklicherweise gibt es eine sehr hohe Erfolgsquote. Und dies nicht nur bei weissen Katzen…. reich funktionierendes Tierfundbüro mit dazugehöriger Datenbank zurückgreifen kann. Über den kantonalen Auftrag hinaus werden im Tierfundbüro auch Meldungen zu vermissten Tieren aufgenommen. Dank des täglichen Abgleichs der Daten besteht eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass die tierischen Lieblinge rasch wieder nach Hause finden. Wichtig für Menschen, die ein Tier finden

Was macht die weisse Katze vor meiner Tür?

Vor einigen Monaten erhielt das Tierfundbüro des TbB eine Fund-Meldung von einer Person aus Pfeffingen: Eine langhaarige, weisse Katze sei seit längerer Zeit da und gehe nicht mehr weg. Es lag keine passende Vermisst-Meldung vor. Wie immer in solchen Fällen lautete die Empfehlung an den Finder, eine Chipkontrolle vornehmen zu lassen. Diese Kontrolle ergab, dass der Kater zwar einen Chip habe, dieser jedoch nicht registriert sei. Was kann man da machen? Kantonale Meldestelle für gefundene Tiere der Kantone BS und BL

Gemäss Zivilgesetzbuch mussten die Kantone im Jahr 2004 eine Meldestelle bezeichnen, bei welcher gefundene oder zugelaufene Tiere zwingend zu melden sind. Der TbB hat dieses Mandat von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft erhalten, da er auf ein überregional erfolg-

Zu beachten gilt es, dass nach dem Gesetz dem ehemaligen Halter acht Wochen zugestanden werden, sein Tier wieder zu finden. Innerhalb dieser Frist muss das gefundene Tier zurückgegeben werden. Im Gegenzug dürfen Sie aber mögliche Auslagen wie einen allfälligen Tierarztbesuch und die Futterkosten vom Tierhalter zurückverlangen. Höhere Chance mit Chip

Tiere mit Chip sind meist einfach zu identifizieren. Somit steigt auch die Chance, dass ein Tier an seinen Besitzer zurückvermittelt werden kann. Bei Hunden ist der Chip bereits Pflicht, bei Katzen noch nicht obligatorisch. Haben Sie gewusst, dass es technisch möglich ist, auch Kleintieren einen Chip zu implantieren? Vögel können auch mit einem Ring versehen werden. Aber bitte in allen Fällen nicht vergessen, die Chip- respektive die Ringnummer registrieren zu lassen. 1544 Meldungen im Jahr 2015

Im vergangenen Jahr kam es im Tierfundbüro des TbB zu 842 Meldungen von zugelaufenen Tieren und 702 Meldungen von entlaufenen Tieren. Rund 80% der gemeldeten Tiere fanden wieder den Weg zurück zu ihren Besitzern.

Die weisse Katze is(s)t wieder zuhause

Eine Erfolgsmeldung gab es letzten Herbst zum Glück auch bei der weissen Katze. Denn so ging die Geschichte weiter: Wie immer in solchen Fällen, machte das Tierfundbüro seine eigenen Nachforschungen. So auch in der internationalen Datenbank. Die Chip-Nummer führte weit weg, nach Amerika. Aufgrund bislang fehlender Erfahrungen mit diesem Land bestand eine Unsicherheit, ob überhaupt eine Antwort auf die Anfrage der TbB-Mitarbeiterin eintreffen würde. Doch die Befürchtungen waren unbegründet. Bereits nach einem Tag folgten aus Amerika die Namen der Katze und der Halterin. Danach ging es schnell und das Tier konnte wieder zu seiner Besitzerin zurückgebracht werden. Diese war aus Amerika in unsere Gegend gezogen und hatte den Kater seit einiger Zeit vermisst. n

Vermissen Sie Ihr Tier? Oder haben Sie ein Tier gefunden oder ist Ihnen eines zugelaufen? Melden Sie es bitte bei: Tierfundbüro des Tierschutz beider Basel und Meldestelle BS und BL (Kantonale Meldestelle für Fundtiere der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft) Walzwerk / Tramstrasse 66, Gebäude D 29 4142 Münchenstein tierfundbuero@tbb.ch / www.tbb.ch Tier vermisst: Tel. 0900 78 78 10, (die ersten 2 Minuten gratis, danach CHF 1.90/Minute ab Festnetz) Tier gefunden: Tel. 061 378 78 10


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Gesund & Schön

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Warmes Dunkelbraun wurde als Grundton gewählt

Akzente in mahagonirot sorgen für Pfiff

Erika Höfler kann das Umstyling kaum erwarten

Schritt für Schritt rückt das Ergebnis näher

Der sympathische Stylist Loïc Lieby

«Super, ich sehe aus wie früher, als ich jung war!» Plaudernd und aufgestellt sitzt Erika Höfler auf dem Frisierstuhl bei Coiffure Claus & Carla am Centralbahnplatz 12 in Basel. Man kann sich fast nicht vorstellen, dass die Pflegefachfrau direkt von ihrer Nachtschicht zu diesem Termin gekommen ist, so frisch und wach, wie sie aussieht.

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usammen mit ihrem Stylisten Loïc Lieby, von der Coiffure Claus & Carla Filiale am Centralbahnplatz 12, bespricht sie ausführlich ihr Umstyling, für welches sie eingeladen wurde. Eine Freundin dachte sofort an sie, als ihr das Inserat im «Basel Express» aufgefallen ist und hat sie ohne ihr Wissen für den Wettbewerb «Umstyling zu gewinnen» angemeldet. «Meine Freundin weiss, dass ich eine verrückte Nudel bin und dass ich da sofort mitmache», lacht sie vergnügt. Eine einzige Bedingung hat Erika Höfler jedoch: «Schon verändern, aber bitte nicht die

Haarlänge kürzen, da ich meine Haare wachsen lassen möchte.» «Um dem Haar mehr Bewegung zu geben, werden nur die Deckhaare kürzer geschnitten. Der Grundton wird in einem warmen Dunkelbraun gefärbt. Mit Magma von Wella in mahagonirot werden der Pony und die Spitzen akzentuiert. Mit diesem Produkt wird das Haar gleichzeitig aufgehellt und im gewünschten Ton eingefärbt», schwärmt Loïc Lieby begeistert. Gespannt schaut sie im Spiegel zu, wie Loïc Lieby ihr Haar föhnt, damit sie mit ihrer neuen Fri-

Im Martelacker 10 D-79588 Efringen-Kirchen Tel. +49 (0) 7628 / 9103-0 Fax +49 (0) 7628 / 9103-22 info@regio-kueche-bad.de www.regio-kueche-bad.de

Die Küchenflüsterer im Rebland

sur zu Hause auch selber zurechtkommt. Was sie sieht, gefällt ihr sehr. Die Haare glänzen gesund und sind voluminöser als vorher. Die mahagoniroten Mêches verleihen Haar und Gesicht mehr Frische. Auch das tolle Endergebnis des Make-ups begeistert sie. «Super, ich sehe aus wie früher, als ich jung war», findet Erika Höfler. «Und jetzt gehe ich garantiert nicht schlafen, denn dieses Aussehen muss ausgeführt werden», scherzt sie beim Hinausgehen und man glaubt es ihr sofort. n


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Fotos: www.foto-werk.ch/ Michael Fritschi

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Sonntags geöffnet am Centralbahnplatz

Erika Höfler ist vom Ergebnis «hin und weg»

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(auch sonntags geöffnet: 10–18 Uhr) Clarastr. 2 | Claraplatz Gotthardstr. 2 | Neuweilerplatz Güterstr. 201 | Tellplatz

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Gesund & Schön

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Welcher Sonnenschutz passt zu Ihnen? Der Sommer steht vor der Tür. Ob Sie Ihre Ferien am Strand verbringen, zum Wandern in die Berge fahren oder zu Hause bleiben, ein richtiger Sonnenschutz ist bei Aktivitäten im Freien unerlässlich.

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ie Sonne spendet Licht, Wärme und Wohlbefinden. Sie birgt jedoch auch Gefahren, denn die Sonne kann Sonnenbrand verursachen und jeder Sonnenbrand lässt die Haut altern und das Hautkrebsrisiko im Alter steigen. Ob hell- oder dunkelhäutig, Sie sollten sich vor der Sonne schützen, um Ihre Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonnenstrahlung zu bewahren. Der richtige Sonnenschutz hängt von der Intensität der UV-Strahlen, der Dauer und Art der Aktivitäten im Freien ab. Geeigneter Sonnenschutz ist wichtig

Bereits im Frühling muss die Haut geschützt werden, da sie in der Regel noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, wenngleich deren Strahlungsintensität trotz geringer Temperaturen bereits recht stark ist. Von Mai bis August ist die UV-Strahlung bei uns am intensivsten, so dass ein Aufenthalt in der Mittagsonne von 11 bis 15 Uhr möglichst vermieden werden sollte. Die Wahl eines schattigen Platzes, das Tragen eines Hutes oder einer Sonnenbrille bieten ebenfalls Schutz. Vor allem empfindliche Menschen sowie Kinder und ältere Personen sollten besonders achtsam sein. Auch gewisse Medikamente können

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die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Sonnenschutzmittel müssen reichlich und vor dem Aufenthalt an der Sonne aufgetragen werden, idealerweise zweimal kurz hintereinander. Sie sollten vor allem darauf achten, Lippen, Nase und Ohren sowie Kopfhaut, Nacken und Schultern ausreichend einzucrèmen, da diese Körperstellen besonders exponiert sind. Jetzt profitieren: 25 % Rabatt

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Ihr guter Schlaf ist uns wichtig…! Wie wichtig ein guter und erholsamer Schlaf ist, wird uns spätestens dann vor Augen geführt, wenn unsere Nachtruhe deutlich zu kurz kommt oder die Qualität unseres Schlafes zu wünschen übrig lässt. Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?

Sie wachen immer öfters mit Verspannungen im Nackenbereich oder mit Rücken- und Kreuzschmerzen auf. Sie fühlen sich morgens unausgeschlafen und stehen wie gerädert auf und zwar mit dem Gefühl, die ganze Nacht über wach gelegen zu haben. Sie haben bereits das dritte oder vierte Kissen ausprobiert, doch keines der neuen Kissen verhilft Ihnen zu einem besseren, schmerzfreien Schlaf. Die von Ihrem Arzt verschriebenen Behandlungen bei einem Physiotherapeuten bringen vorübergehend Linderung Ihrer Beschwerden, doch nach ein paar Tagen oder Wochen beginnen jedoch die Verspannungen und Schmerzen wieder von vorne. Sie befinden sich im Teufelskreis der Verspannungen! Die Matratze, der Lattenrost und das Kissen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Nachtruhe ist dafür da, sich zu erholen, zu regenerieren und zu entspannen. Ein wirklich perfekt an Ihre Bedürfnisse angepasstes Bett kann das Entstehen und die Auswirkungen solcher Teufelskreise

Informations-Abend Mittwoch, 22. Juni 2016 Beginn: 19 Uhr (Dauer ca. 1 ½ Std.) Ort: Hauptstrasse 32, 4133 Pratteln Gerädert am Morgen? Verspannter Nacken? Rückenschmerzen? Schon mehrere Kissen ausprobiert, doch keines hilft weiter? Erfahren Sie die Gründe für Verspannungen und Schmerzen im Bett und was Sie dagegen tun können. Anmeldung notwendig – da Platzzahl beschränkt

der Verspannung ganz wesentlich beeinflussen. Oft lassen sich die Beschwerden sogar ganz vermeiden. Ich schlafe in einem StohlerBett – und stehe jeden Morgen erholt auf Viviane Roth, Therwil Meine Er wartungen in Bezug auf das «Stohler-Bett» haben sich voll und ganz erfüllt. Bei der Arbeit am Laptop verspannt sich meine Nackenmuskulatur bis hin zu den Schultern. Wenn ich mich schlafen lege, entspannt sich der ganze Rücken dank den individuellen Anpassungen am richtigen Ort. Das «verdrückte» Gefühl, welches ich früher oft verspürte, ist weg. Die Beratung war kompetent, überzeugend, angenehm und unaufdringlich.

im Nachhinein optimiert werden, was eine sichere Lösung bedeutet. Eine Beratung dauert gut eine Stunde. Sie ist kostenlos und unverbindlich. Um diese in Anspruch zu nehmen, ist es zwingend notwendig, sich unter der Tel. 061 821 53 95 oder per Mail info@rolandstohler.ch einen Termin zu reservieren. Der Kunde steht im Mittelpunkt. Roland Stohler und Brigitte Frei nehmen sich Zeit und gehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Probleme ein. Sie übernehmen Verantwortung und stehen auch nach dem Kauf mit Hilfestellungen, weiterführenden, ganzheitlichen Beratungen und Lösungsvorschlägen zur Seite. n

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Gesund & Schön

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Tränen sind die Sprache der Seele Mit der Thematik vom Sterben eines geliebten Menschen oder gar dem eigenen Tod, sind die meisten Menschen oft überfordert. Hand aufs Herz, wer setzt sich mit den unliebsamen Gedanken an die Vergänglichkeit gerne auseinander und bereitet sich entsprechend darauf vor?

D

urch ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit betroffenen und trauernden Menschen, empfehlen die Bestatterin Doris Passalacqua und die Psychologin Claudia Spaar, Gedanken über die Sterblichkeit unbedingt zuzulassen. Es gibt viel zu bedenken

Wie möchte ich einmal bestattet werden? Möchte ich Menschen bei einer Aufbahrung die Gelegenheit geben, um Berührung mit dem Tod zu haben und Abschied zu nehmen? Wie soll mein toter Körper behandelt/abgeholt werden? Soll meine Asche an einem Lieblingsplatz verstreut werden? Wer hält eine genau auf mich zugeschnittene Grabrede? Welche Blumen eignen sich zum Beispiel bei einer See/Flussbestattung? Gibt es schöne Rituale und wie lassen sie sich einbauen? Welchen Inhalt sollen meine To-

Doris Passalacqua und Claudia Spaar

desanzeigen und Danksagungen haben? Durch das Treffen von wichtigen Entscheidungen im Hinblick auf den bevorstehenden Tod kann man beruhigter in die Zukunft schauen. Unterstützung in der Trauerphase

Trauerarbeit ohne Begleitung zu bewältigen ist schwer und es ist fast unmöglich, allein damit fertig zu werden. Claudia Spaar begleitet Trauernde liebevoll und unterstützend, damit das Leben nach der Erstarrung wieder in Fluss kommt.

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Astaxanthin – Nahrungsmittel als Heilmittel Das aus einer Rotalge (Haematococcus pluvialis) gewonnene Astaxanthin ist eine Nahrungsergänzung, welche speziell in der heutigen Zeit ausserordentlich positive Einflüsse auf unseren Organismus ausübt und für junge und ältere Menschen zur täglichen Nahrung gehören sollte. Der natürliche, rote Farbstoff Astaxanthin ist einer der potentesten Antioxidantien und somit äusserst wirksam in der Bekämpfung von freien Radikalen im Organismus. Gemäss neuesten, klinischen Studien kann es zur Prävention und Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden, von chronischen Entzündungen, über Augen- bis zu Herz-Kreislauf Erkrankungen. Schlüsselwörter →→ Entzündungen, grauer und grüner Star, Hautalterung, Sportler, Fertilität

Auto: Didier Rebetez, Dipl. Drogist HF Drogerie zum Chrüterhüsli, Basel

D

er rote Farbstoff Astaxanthin ist ein natürlicher Farbstoff aus der Reihe der Carotinoide. Er kommt in der Natur im roten Lachsfleisch und in den roten Schalen zahlreicher Krustentiere vor (früher wurde Astaxanthin aus Hummer gewonnen). In den 90er Jahren entdeckte man die antioxidative Wirkung der Carotinoide (wie z.B. Beta-Carotin) und damit wuchs auch das Interesse an Astaxanthin. Denn Astaxanthin ist das Antioxidans mit der stärksten Wirkung gegen Peroxid-Radikale (ORAC Klassierung). Aufgrund dieser Tatsache und der positiven Ergebnisse vieler Studien, wächst der Bedarf an Astaxanthin exponentiell. Heute wird diese antioxidative Substanz aus kultivierten Rotalgen gewonnen.

Die Farbintensität des Gefieders beim Flamingo hängt mit der Nahrungsaufnahme (Algen & Kleintieren) zusammen

wandelt werden. Von grossem Vorteil ist zudem, dass diese Substanz im Körper gespeichert wird und somit einen Langzeitschutz bietet.

Freie Radikale

Bei unzähligen physiologischen Vorgängen entstehen im menschlichen Organismus freie Radikale. Diese richten, je nach Ort der Entstehung, unterschiedliche Schäden im Organismus an und genau dort setzt die potente Wirkung von Astaxanthin an. Es sind dies zum Beispiel Alterungsprozesse der Haut, wie Falten, Altersflecken und Sommersprossen. Aber auch alle entzündlich bedingten Krankheiten, z.B. Arteriosklerose, Arthritis und entzündlich-degenerative Erkrankungen des Magen-Darmsystems erfahren Dank Astaxanthin Linderung. Da auch die meisten Augenkrankheiten, Grauer Star, Glaukom (Grüner Star) oder Makulaschäden von freien Radikalen und Entzündungsprozessen verursacht werden, ist Astaxanthin ein wichtiges Mittel zum Vorbeugen und Unterstützen des Heilungsprozesses der genannten Krankheiten.

Anwendung von Astaxanthin

Astaxanthin ist eine so potente Substanz, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis es vom Status des Nahrungsmittels zum Medikament erhoben wird. Aufgrund bisheriger Untersuchungen kann man zusammenfassend folgende Hauptwirkungen hervorheben: •

Zellschutz

Als einziges Carotinoid ist Astaxanthin in der Lage, die schädlichen Wirkungen der UVA-Strahlen zu verhindern. Astaxanthin schützt alle Zelltypen, sowohl an deren Oberfläche, wie auch im Innern und hat somit einen Einfluss auf praktisch alle Organe und Gewebe unseres Körpers. Im Gegensatz zu vielen anderen Antioxidantien behält Astaxanthin seine Eigenschaften bei und kann nicht selber zu einem freien Radikal umge-

Nerven: Die Blutversorgung der Nervenzellen im Hirn wird verbessert, indem die Oxidation der roten Blutkörperchen verhindert wird (neurovaskulärer Schutz). Augen: Astaxanthin schützt die Linse und die Netzhaut vor UV-Strahlen, verringert die Degeneration der Fotorezeptoren und schützt den Sehnerv. Es verringert die Augenermüdung bei intensiver Bildschirmarbeit. Haut: Astaxanthin verringert die negativen Einflüsse der UV-Strahlen wie Hautalterung und Faltenbildung. Es verbessert die Elastizität der Haut und bekämpft die Hauttrockenheit. Immunsystem: Es verhindert Schäden an den für die Immunität verantwortlichen Zellen und verbessert die Immunreaktion bei Infektionen. Herz-Kreislaufsystem: Es verhindert Entzündungen der Blutgefässe und reguliert den Blutdruck. Die Blutzirkulation in

den feinen Kapillaren wird verbessert und das Thromboserisiko verringert. Der Blutfett-Haushalt wird optimiert (Cholesterinreduktion). Magen-Darm: Verminderung von Magenentzündungen (auch bei Helicobacter pylori), Geschwüren und anderen Verdauungsstörungen. Muskeln: Die Ausdauer und die Regeneration nach dem Training werden verbessert. Muskelschäden, Muskelkater und Muskelschwund werden vermindert. Auch bei Sehnenentzündungen hat sich die entzündungshemmende Wirkung von Astaxanthin bestätigt. Fruchtbarkeit: Verbesserung der Spermienmenge und Spermienaktivität sowie der Fertilität.

Dosierung

Astaxanthin wird heute vorwiegend in Kapselform eingenommen. Die tägliche Dosierung beträgt 1 Kapsel zu 4 mg reines Astaxanthin. Bei erhöhtem Bedarf, z.B. bei Sportlern oder zum Schutz des kardiovaskulären Systems, können bis zu 3 x 4 mg täglich eingenommen werden. Die Kapseln werden während einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit geschluckt. Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wurden bislang nicht beobachtet. Es ist also eine sichere Nahrungsergänzung, welche auch keine Allergien hervorruft. n


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Können die üblichen, bestens beworbenen Son

Wie effektiv sind Sonnenschutzcremes wirklich? Diese Frage stellt sich alljährlich spätestens zum Sommerbeginn. Während Dermatologen die Alarmglocken. Die meisten herkömmlichen Sonnenschutzprodukte schützen nicht nur unzureichend vor gesundheitsschädigenden UVA Sonnenlicht – lebenswichtig & Risikofaktor zugleich

Nach einem langen, dunklen Winter und einem wolkenverhangenen Frühling ist die ersehnte Sommersonne wie Balsam für Körper, Geist und Seele. Doch so wichtig das Sonnenlicht für unser allgemeines Wohlbefinden und speziell für die Vitamin-D-Produktion ist – eine zu lange, direkte UV-Strahlung (Ultraviolettstrahlung) kann zu Zellschädigungen und Hautkrebs führen. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von potentiell schädigenden UV-Strahlen: UVA und UVB. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und können entsprechend mehr Zellen beeinträchtigen als UVB-Strahlen. Diese hingegen verbleiben zwar an der Hautoberfläche und können zu Sonnenbrand führen, unterstützen jedoch die Aktivierung von Vitamin D, welches die Haut vor zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen soll. Um möglichst risikofrei genügend Vitamin D über die Sonne absorbieren zu können, empfehlen Dermatologen, vor allem für helle Hauttypen, Sonnencreme, -milch oder -spray mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF). Hier nimmt der Irrsinn der Sonnenschutz-Diskussion seinen Lauf. Eine Sonnencreme mit LSF 50 blockiert einerseits vollständig die nützlichen, nur latent schädlichen UVB-Strahlen, nicht aber die eigentlich schädlicheren UVA-Strahlen! Chemische und mineralische Lichtschutzfilter

Die mineralischen Lichtschutzcremes enthalten kleine, weisse Moleküle, welche die Sonne reflektieren sollen. Chemische Cremes beinhalten grosse Moleküle, welche als Filter wirken sollen. Und wie verhält sich die Naturkosmetik?

Während konventionelle Sonnenschutzmittel meistens chemische Lichtschutzfilter enthalten, stützen sich Naturkosmetikhersteller (Bio-Naturkosmetik) allein auf mineralischen Sonnenschutz. Sie verwenden meistens Titandioxid für den Schutz gegen UVB-Strahlen und zusätzlich Zinkoxid für den Schutz vor UVA-Strahlen. Die Funktionsweise ist einfach: Diese Leichtmetalle wirken wie winzige Spiegel und werfen das Sonnenlicht zurück. Ob diese Leichtmetalle vom Körper abgebaut werden können, oder verantwortlich für Allergien (Titandioxid), Krankheiten, Hautkrebs (Zinkdioxyd) sind, d.h. als freie Radikale wirken, das ist und bleibt ein Geheimnis. Nicht nur Reaktionen auf das Leichtmetall werden in Fachkreisen mit Besorgnis diskutiert, sondern auch die «angebliche» Lösung gegen die ungeliebte «weissliche Schmiere», die wie kleine Spiegel das Sonnenlicht reflektieren. Um dies zu verhindern, werden Nanopartikel eingesetzt. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind bis anhin nicht erforscht. Es handelt sich hier um einen gigantischen Feldversuch am Menschen direkt. Die winzigen Partikel, deren Grösse sich verhält wie ein Fussball zur Erde, sollen die Lipid-Barriere durchbrechen, um in

die tiefen Hautschichten und in die Blutbahn zu gelangen. Die chemischen Filter werden von der Haut aufgenommen und stehen unter Verdacht, im Körper hormonähnliche Wirkungen zu entfalten. Sonnencreme – Kein Schutz vor krebserregenden UVA-Strahlen / oder sogar krebsförderlich?

Seit Beginn der Vermarktung von Sonnenschutzmitteln steigt die Hautkrebsrate. Laut Studien sind nicht die UVB-Strahlen für Hautkrebs verantwortlich, sondern die tief in die Hautschichten eindringenden UVA-Strahlen. Während Hersteller seit Jahrzehnten Sonnencremes mit UVB-Blockern auf den Markt bringen und Konsumenten sich in Sicherheit wiegen, sorgen UVA-Strahlen für Langzeitschäden. Indem die meisten Sonnencremes UVB-Strahlen blockieren, sinkt zugleich das Vitamin D-Level im Blut um 97–99 %. Ein Vitamin-D-Mangel soll wiederum bestimmte Krebsarten fördern. Herkömmliche Sonnencremes bzw. Sprays erweisen sich als äussert fragwürdig hinsichtlich ihres Schutzes vor UV-Strahlen. Genauso skandalös dürfte die Behauptung sein, dass bestimmte Inhaltsstoffe dieser «Sonnenschutzmittel» selbst unter Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen! Der Expertenrat von QuantiSana warnt!

• •

Chemische Stoffe als Schutzfaktoren haben nichts auf unserer Haut verloren Sonnenschutzcremes mit Titandioxiden stehen als Allergiemacher in Verdacht

Zinkoxide stehen in Verdacht, Hautkrebs, Melanomen und Metastasen zu füttern

Seit einigen Jahren ist dies im QuantiSana GesundheitsZentrum bekannt. Doch fehlte es bislang an einer Lösung. Denn jeder von uns will Sonne tanken und dabei nicht die negativen Folgen eines Sonnenbades tragen. Die lange Suche nach einem Lösungssystem, welches nicht schadet, wurde dann in der Person von Prof. Dr. John G. Ionescu, Gründer und wissenschaftlicher Leiter der Spezialklinik Neukirchen zur Behandlung allergischer und degenerativer Hauterkrankungen und Mitglied der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie sowie neu im Expertenrat der QuantiSana GesundheitsZentrum AG gefunden. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und mehr als 140 Publikationen in diversen Fachzeitschriften, wurde er 1998 zum Professor für klinische Biochemie an der Capital University in Washington D.C. nominiert. Das Besondere seiner Lösungssysteme: Die exklusiven Pflegeprodukte basieren auf den Erkenntnissen von über 18 Jahren intensiver klinischer Forschung. In mehr als 20.000 stationären Behandlungen haben sich dort diverse originale biologische Hausrezepturen herauskristallisiert, die erfolgreich teure klassische Medikamente ersetzen können und zur Entwicklung dieser aussergewöhnlichen Anti-Aging-Therapie geführt haben. Im Zuge der normalen biologischen Alterung und aufgrund umweltbedingter UV- und Schad-


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nencremes Allergien und Hautkrebs aulösen?

den Sonnenhungrigen dazu raten, sich mehrmals täglich einzucremen, um die Hautkrebs-Gefahr zu minimieren, schrillen bei Toxikologen - Strahlen, sondern sie enthalten ausserdem krebserregende Inhaltsstoffe, wie etwa Oxide von Titan oder Zink. stoffbelastungen der Haut, entstehen vermehrt freie Radikale, die zu einem beschleunigten Abbau von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure führen. Infolgedessen erschlafft die Haut zunehmend und wird faltig. Mit der QuantiSana Pflegeserie von Prof. Dr. John G. Ionescu gelingt es jetzt, den natürlichen Hautalterungsprozess zu überlisten. Die Haut wird nicht nur gepflegt, sondern durch ebenso sanfte wie wirkungsvolle Rezepturen rundum erneuert. Die hoch aktiven Inhaltsstoffe sind mit körpereigenen Stoffen identisch oder verwandt. Dadurch wird eine hervorragende Verträglichkeit der Präparate für alle Hauttypen erreicht, auch bei allergischer oder umweltsensitiver Haut. Alle vier Produkte sind frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und wurden vom renommierten Audit-Institut DERMATEST in Münster mit «sehr gut» bewertet. QuantiSana Solaris SPF 25 «DER Sonnenschutz»

Die stetig höher werdende UV-Licht-Strahlung führt ohne ausreichenden Sonnenschutz zur Schwächung der Abwehrfunktion der Haut und der antioxidativen Reserven. Die Haut verliert

vorzeitig ihre Feuchtigkeit und Spannkraft, der Alterungsprozess wird erheblich beschleunigt. Der Sonnenschutz «QuantiSana Solaris SPF 25» hingegen beinhaltet: • keine schädlichen Stoffe, weder chemische, noch biologische wie Zink- und Titanoxid und kann keine Schädigungen verursachen • jeder Hauttyp kann braun werden (auch der nordisch-helle Hauttyp 1) • kein Sonnenbrand Ausserdem bietet es aktiven Sonnen- und Kunstlichtschutz gegen lichtbedingte Hautalterung und 1. 2.

3. 4.

verbindet erstmals Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung gleichzeitig mit Melanin bildenden Stoffen für eine natürliche Bräune vermeidet die schädlichen Nebenwirkungen eines Sonnenbrandes durch Freie-Radikal-Hemmer wie EDTA, Karottenöl und Vitamin E sowie immunstimulierende Pflanzenextrakte (ss-Glukane) versorgt die Haut reichlich mit notwendigen feuchtigkeitsspendenden Stoffen im Sinne einer kompletten Sonnenschutzpflege

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geeignet zum optimalen Schutz für sehr sonnenempfindliche Personen (Hauttyp I) bei erstmaliger Bräunung

Wie oft versuchen wir alle das Beste zu machen, streichen unsere Kinder mit Sonnenschutzfaktor 50 ein, geben viel Geld für eine schöne, reine, saubere, gesunde und besonders «braune» Haut aus und meinen noch, damit was «Gutes» zu bewirken? Aber was ist, wenn wir mit unserer Unwissenheit genau das Gegenteil erwirken? Bitte seien Sie aufgeklärt und informieren Sie sich. Unsere Homepage bietet dazu noch viel interessante Informationen an. n www.quantisana.ch www.quantisana-shop.ch QuantiSana Solaris Produkte sind via Shop oder per Telefon bestellbar. QuantiSana Gesundheitszentrum AG Schloss Wartensee Wartenseestrasse 2, 9404 Rorschacherberg Tel. 071 544 95 62, info@quantisana.ch www.quantisana.ch

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«Spieglein, Spieglein an der Wand...» Im Verlauf einer Demenz gibt es einen Punkt, an dem ein harmloser Blick in den Spiegel viele heftige Reaktionen auslösen kann. Oft erkennen sich die Betroffenen nicht wieder, oder scheinen etwas zu sehen, das sie verwirrt und beklemmende Angstzustände auslöst. Im besten Fall aber fühlen sich Demente wie im besten Erwachsenenalter und im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte. Sie sehen im Spiegel die Illusion eines jungen Gesichts und lächeln zufrieden!

D

as leider unaufhaltsame Fortschreiten einer Demenz wird aus wissenschaftlichem Aspekt wie eine «umgekehrte Kindheitsentwicklung» (Retrogenese) beschrieben. Die Theorie geht davon aus, dass die von einer Demenz betroffenen Personen ihre Fähigkeiten ungefähr in der umgekehrten Reihenfolge abbauen, wie gesunde Kinder sie im Verlauf einer normalen Entwicklung aufbauen. So verlieren demente Menschen, Schritt für Schritt, ihre im Laufe eines Lebens erworbene und erlernte Selbstständigkeit im Alltag und werden immer mehr von Betreuung und Pflege abhängig. Viele Wissenschaftler sind der Ansicht, dass sich eine Demenzerkrankung in drei Stadien gliedern lässt. Der Beginn – frühes Stadium

Im Vordergrund stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und neue Informationen können nur noch schwer behalten werden. Die Aufmerksamkeit ist eingeschränkt und es können nicht mehr mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden. Fragen wiederholen sich, Verabredungen werden vergessen oder der Herd bleibt eingeschaltet. Es zeichnen sich erste schwerwiegende Schwierigkeiten des Denkvermögens ab. Komplexe Zusammenhänge werden nicht mehr so schnell wie früher erfasst und die Urteilsfähigkeit lässt nach. Das Nachlassen der Leistungsfähigkeit wird in allen neuen und eher ungewohnten Situationen, besonders in fremden Umgebungen, früher bemerkbar als im gewohnten Alltag und in häuslicher, vertrauter Umgebung. Bei den meisten Betroffenen verliert die Sprache an Präzision. Die Wortfindung ist erschwert, der Informationsgehalt der Mitteilungen nimmt ab. Die Wahrnehmung von räumlichen Verhältnissen äussert sich in massiven Unsicherheiten beim Autofahren, beim Anziehen oder bei handwerklichen Tätigkeiten. Demenz wird offensichtlich – mittleres Stadium

Der Betroffene hat nun bereits grosse Schwierigkeiten bei den alltäglichen Verrichtungen. Die Einschränkungen des Gedächtnisses und des Denkvermögens erreichen allmählich einen Grad, der die Erkrankten mehr und mehr von fremder Hilfe abhängig werden lässt. Auch in vertrauter Umgebung fällt nun das Zurechtfinden schwer. Komplizierte Aktivitäten im Haushalt und in der Freizeit werden aufgegeben, oder durch einfachere ersetzt. Dies ist der Zeitpunkt, in dem sich die von einer Demenz betroffenen Personen häufig zurückziehen und sich nicht selten niedergeschlagen, resigniert und gereizt zeigen. Zunehmend verblasst die Erinnerung an frühere Ereignisse, sogar an die eigene Lebensgeschichte. Der Verlust der Wahrnehmung kann zu Sinnestäuschungen und illusionären Verkennungen führen. Sie suchen ihre Eltern, behaup-

ten, niemals verheiratet gewesen zu sein und keine Kinder zu haben, wollen verreisen oder zur Arbeit gehen. Manche sehen nicht vorhandene Personen, erkennen ihre Angehörigen nicht mehr oder sehen im Spiegelbild alles mögliche, nur nicht sich selbst. Häufige Begleitsymptome sind wahnhafte Vorstellungen, ziellose Unruhe, Störungen im TagNacht-Rhythmus, verminderte Beherrschung von Gefühlsreaktionen und als erstes körperliches Versagen kommt Harninkontinenz hinzu. Professionelle Pflege ist nötig – spätes Stadium

Im späten Stadium einer Demenz kommt es zum hochgradigen geistigen Abbau. Das Gehirn kann absolut keine neuen Informationen mehr speichern und die Sprache ist beträchtlich eingeschränkt. Die demente Person reiht oft einzelne Worte oder Laute aneinander oder spricht gar nicht mehr. In diesem fortgeschrittenen Stadium werden auch engste Angehörige nicht mehr erkannt, was bei diesen eine tiefe Betroffenheit auslöst. Doch erstaunlicherweise bleibt das Gefühlsleben erhalten. Im zwischenmenschlichen Bereich sind sie noch sehr sensibel und nehmen Stimmungen, Gefühle und Veränderungen wahr. Demente Menschen reagieren sehr gut auf liebevolle Berührungen. Auch eigene Empfindungen können zum Ausdruck gebracht werden, aber diese sind allerdings oft mit Verhaltensweisen gemischt, die sehr schwer verständlich sind. Die Körperbewegungen sind oft stereotyp und

zwanghaft, wie zum Beispiel ein ständiges Nesteln, Reiben oder Wischen. Die Erkrankten können sich in diesem Stadium nicht mehr alleine anziehen, waschen oder essen und sind in den meisten Bereichen des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen und in der Regel geht auch die Kontrolle über die Darmentleerung verloren. Ganz zum Schluss können Probleme beim Essen, vor allem Schluckbeschwerden, auftreten. Ferner kommt es zu einem Verlust der körperlichen Kräfte und zu Bettlägerigkeit. In diesem Stadium kommen Angehörige nur noch selten ohne professionelle Hilfe bei der Pflege und Betreuung aus. Demente Menschen versinken gegen Ende ihres Lebens in einer Traumwelt, sie sind dort aber keineswegs unerreichbar. Mit Berührungen oder durch Musik, hat man dennoch einen guten Zugang zu ihnen! gr n Demenzladen Basel Feldbergstrasse 26, 4057 Basel Tel. 061 556 96 34 Mobile: 076 329 05 21 basel@demenzladen.net www.demenzladen.net Demenzladen Lörrach-Stetten Baslerstrasse 33–35 D-79540 Lörrach-Stetten Tel. 0049 7621 162 32 41


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Wenn der Darm nicht so will, wie wir wollen Es wird wohl jedem von uns schon einmal so ergangen sein: Der Darm streikt, wir sind verstopft, wir leiden unter einem Völlegefühl oder einem peinlichen Blähbauch und fühlen uns total unwohl. Nun, solche Darmprobleme sind häufig, aber glücklicherweise meistens harmlos und bei vielen Menschen auch nur von vorübergehender Natur.

W

enn wir uns vergegenwärtigen, was unser Darm, überhaupt unser ganzer Stoffwechsel tagtäglich leisten muss, dann kann es schon einmal sein, dass nicht alles so rhythmisch verläuft, wie wir es gewohnt sind. Über die Nahrung nehmen wir viele Schadstoffe auf, aber auch Bakterien und Viren. Diese müssen erst einmal unschädlich gemacht werden. Ausserdem muss sichergestellt werden, dass sie nicht die Darmwand passieren und ins Blut übergehen. Treten die Beschwerden häufig auf, ist ein Arztbesuch unbedingt notwendig, um eine genaue Abklärung der Ursachen vorzunehmen. Darmprobleme: Welche Vitalpilze helfen hier?

Vielleicht leiden Sie an einer Verstopfung? Ein träger Darm kann das Thema sein, oder ein zu trockenes Milieu. Hier kann man mit schleimbildenden Nahrungsmitteln gut unterstützen. Bei den Vitalpilzen wäre es der berühmte Schlabberpilz Auricularia, auch Judasohr genannt. Nebst der befeuchtenden Wirkung auf Haut und Schleimhaut, fördert sein hoher Ballaststoffgehalt die Stuhlformung. Häufig lässt sich keine organische Ursache feststellen. Was nun? Es kommt zur Diagnose «Reizdarm, Colon irritabile». Dieser geht einher mit Unterbauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und Verstopfung sowie dem Gefühl der unvollständigen Entleerung. Viele Menschen erkennen folgendes als Ursache für die Beschwerden: Hektik, Zeitdruck, Stress, keine Zeit fürs Essen, unregelmässige Mahlzeiten, Nervosität und übermässige innere Anspannung. Themen, die uns psychisch belasten, dürfen nicht unterschätzt werden! Wenn es um die natürliche Behandlung von Darmproblemen geht, führt kein Weg am Vitalpilz Hericium vorbei. Verschiedene klinische Studien belegen, dass die Wirkstoffe des Hericium den Aufbau einer intakten Darmflora unterstützen und auf diese Weise eine geregelte Verdauung dauerhaft sicherstellen. Zusätzlich werden auch noch die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt gekräftigt und geschützt. Ausserdem hat Hericium einen

sehr positiven Einfluss auf die psychische Verfassung. Dieser beruhigende Effekt kommt speziell dem Reizdarmsyndrom zugute. Ein geregelter Tagesablauf mit regelmässigen Mahlzeiten ist aber das wichtigste Therapie-Mittel, damit alle anderen Mittel auch wirklich greifen können. Wie die Mykotherapie und die Traditionelle Chinesische Medizin uns dabei helfen können

Die Leber ist nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin verantwortlich für den geschmeidigen Fluss von Qi & Blut und stellt zusammen mit der Bauchspeicheldrüse die Verdauungssäfte zur Verfügung. Diese enthalten viele Enzyme. Die Lage der Bauchspeicheldrüse ist auf der Höhe des Sonnengeflechts, unseres dritten Kraftzentrums. Dieses steht für unsere Persönlichkeit und für das, was wir im Leben möchten. Wenn uns äusserer Druck davon abbringt, was und wie wir leben möchten, werden auch die Organe gestört, gestaut und damit geschwächt. Sie bringen nicht mehr ihre volle Leistung in der Sekretion der Drüsensäfte und der Hormon-Bildung (Insulin).

Coprinus kann in Frage kommen. Es gilt auszutesten, was jeder Betroffene individuell benötigt. Leider gibt es auch einige chronische Erkrankungen im Darmbereich, die mit schweren Symptomen einhergehen und meist eine lebenslange Therapie erfordern. Menschen mit einer solchen Krankheit verlieren einen grossen Teil ihrer Lebensqualität. Die Krankheitsbilder Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa erfordern eine intensive therapeutische Betreuung. Hier können die Vitalpilze eine gute Ergänzung der Gesamtbehandlung darstellen. Reishi, Hericium und Maitake können hier eine ausgleichende und regulierende Wirkung auf das Immunsystem herstellen und das psychische Wohlbefinden positiv beeinflussen. n Gerne helfe ich Ihnen bei gesundheitlichen Problemen weiter und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme, am besten per Mail.

Dies betrifft viele von uns:

Eine verbreitete Krankheit ist die Infektion des Darmtrakts mit dem Hefepilz Candida albicans. Diese Darmbesiedelung kann durch die Einnahme von Breitbandantibiotika entstehen oder von regelmässigem und überhöhtem Zuckerkonsum. Es ist sinnvoll, die Vitalpilzkur mit chinesischen Kräuter-Rezepturen oder ätherischen Ölen aus der Naturheilkunde zu kombinieren, um die Candida-Bakterien in die Knie zu zwingen. Eine wirklich zuckerfreie Ernährung hilft dabei, das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen wiederherzustellen. Kombiniert mit den Vitalpilzen Reishi und Shiitake, welche sehr stark «aufräumen» und das Immunsystem stärken, wird die Wirkung erhöht. Danach kommen Hericium zur Regeneration der Schleimhäute und Pleurotus zur Wiederherstellung der Darmflora zum Einsatz. Auch der

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Sorgen Sie mit dem nährstoffrei Wenn Sie auf der Suche nach einer wirklich guten pflanzlichen Eiweissquelle sind, werden Sie bei der Pflanze Quinoa fündig. Die kleinen ist dies äusserst ungewöhnlich. In punkto Mineralienreichtum kann Quinoa nichts so schnell das Wasser reichen. Ausserdem ist das wohl deunverträglichkeiten und bei Problemen mit Candida-Infektionen, eine wertvolle Alternative zu den herkömmlichen Getreidesorten.

Q

uinoa hat seinen Ursprung in Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Den Andenvölkern dient die Pflanze schon seit 6000 Jahren als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Quinoa ist kein Getreide, gehört also nicht zu den Gräsern wie etwa Weizen, Hafer und Roggen. Das kleine Inka-Korn ist ein Gänsefussgewächs und gehört damit zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Bete und Spinat. Es wird bis zu zwei Meter hoch und gilt als sehr robust, denn die extremen klimatischen Witterungsbedingungen in den Anden werden genauso stoisch ertragen, wie die kargen Böden. Wer Quinoa regelmässig verzehrt, profitiert von der Widerstandsfähigkeit und Kraft dieser Pflanze und ihren Samenkörnern, genau wie die ausdauernden Krieger der einstigen Inka. Quinoa soll nach den weit verbreiteten Lautschriften «kienwah» ausgesprochen werden. Möglicherweise wird es so tatsächlich noch von den südamerikanischen Ureinwohnern ausgesprochen. Die spanischstämmige Bevölkerung (zumindest in Bolivien) spricht das Wort allerdings «Kinoa» aus. Perfektes Grundnahrungsmittel

Besonders wertvoll ist Quinoa, aufgrund des vollständigen Aminosäurenspektrums, nicht nur für Veganer, sondern es bietet allen so viele Vorteile, dass es jedem einzelnen Menschen wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Eine gute Sache um das Mineralstoffdefizit aufzuheben und damit die Gesundheit zu unterstützen. Abgesehen davon, dass Quinoa ein hervorragendes pflanzliches Eiweiss enthält, weisst es ebenfalls viele essentielle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe auf.

Ausserdem ist es eine ausgezeichnete Quelle von Mangan und Kupfer. Beide Mineralien aktivieren die Bildung eines Enzyms, das wiederum die Mitochondrien (das sind die Energieproduzenten im Innern der Zellen) vor schädlichen Oxidationsprozessen bewahrt und die roten Blut-

körperchen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Kohlenhydrate werden durch Mangan effizienter abgebaut und Knochen können sich besser regenerieren und bleiben gesund & stark. Hilfreich bei Migräne

Viele Menschen, die unter Migräne leiden, bemerken oft eine auffallend positive Wirkung durch den Verzehr des Mineralienwunders. Als hervorragende Quelle für Magnesium hilft Quinoa dabei, die Blutgefässe zu entspannen und beugt auf diese Weise jener Gefässverengung vor, die für Migräne so charakteristisch ist.

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Es liefert im Vergleich mit Weizen: • mehr Calcium • doppelt so viel Eisen • 50 Prozent mehr Vitamin E • 70 Prozent mehr Magnesium • mehr als doppelt so viel Riboflavin

Riboflavin (Vitamin B2) ist an dieser Wirkung ebenfalls beteiligt. Riboflavin kann die Energieproduktion innerhalb der Zellen verbessern und damit natürlich auch den Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn und der Muskelzellen fördern, was sich in seiner Gesamtheit bei Migräne als ausserordentlich vorteilhaft erwiesen hat. Ein Stimmungsmacher

Quinoa ist ein besonders tryptophanreiches Lebensmittel. Tryptophan ist eine Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird. Ein Mangel an

für die grossen Bewegungsartisten

...in Basel


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chen Quinoa für gute Stimmung! Körnchen enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren. Diese Tatsache macht Quinoa einzigartig und für ein pflanzliches Lebensmittel schmeckende und vielseitig verwendbare, sogenannte Inka-Korn, glutenfrei. Dies ist gerade heute, bei der stetigen Zunahme von Getreinicht mehr ungehindert ausbreiten können. Auf dieselbe Weise könnten sich arteriosklerotische, entzündliche und allergische Prozesse stoppen lassen. Quinoa bei Getreideunverträglichkeiten

Wer Getreideprodukte nicht verträgt, steht oft hilflos vor der Frage «Was kann ich noch unbedenklich essen?» Quinoa ist glutenfrei und daher für Glutenallergiker und Menschen mit Getreideunverträglichkeiten wie Weizenallergien geeignet. Es gibt zahlreiche Zubereitungsarten für dieses gesunde Nahrungsmittel, zum Beispiel in Form von Müsli, als Salat oder Beilage. Candida-Infektionen & Blutzucker-Probleme

Quinoa entzieht den Candida-Pilzen die Lebensgrundlage. Der glykämische Index von Quinoa ist sehr niedrig, das heisst, die Kohlenhydrate in Quinoa gehen nur zu einem kleinen Teil in Form von Zucker ins Blut über. Dies macht sie zu einem exzellenten Lebensmittel für alle, die mit Blutzucker- oder Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Die Zubereitung von Quinoa

Quinoa kann entweder roh oder gekocht verzehrt werden. Grundsätzlich spült man Quinoa vor der Zubereitung gut unter fliessendem Wasser ab. Für Müslis kann Quinoa, genau wie Getreide, geschrotet und eingeweicht werden. Das vorherige Rösten des ganzen Korns, ergibt einen besonders feinen Geschmack und gibt manchen Gerichten, zum Beispiel Salaten, einen speziellen «Kick»!

Serotonin führt häufig zu Depressionen, Schwermut und Trübsinnigkeit. Schutz durch die Aminosäure Lysin

Quinoa wird nachgesagt, dass es sogar vor Krebs schützen kann, da es besonders reich an Lysin ist, einer ganz aussergewöhnlichen Aminosäure. Lysin repariert einerseits zerstörtes Bindegewebe und verhindert andererseits dessen Auflösung durch die Enzyme der Krebszellen. Es ist anzunehmen, dass sich bei ausreichend Lysin im Körper die Krebszellen nicht mehr frei durch den Organismus bewegen und Geschwüre sich

Quinoa lässt sich auch kalt, ähnlich wie Reissalat, zubereiten. Geben Sie in Würfelchen geschnittene Bio-Tomaten, gehackte Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch und eine Marinade aus Leinöl, Zitronensaft und Kräutersalz dazu. Gerichte mit Quinoa sind unglaublich schnell zubereitet, sättigen und hinterlassen ein leichtes, aber äusserst zufriedenes Gefühl im ganzen Körper. Es lohnt sich, dieses gesunde und schmackhafte Lebensmittel auszuprobieren und sollte unbedingt als ein Bestandteil in der gewohnten Ernährung aufgenommen werden. Viel Spass beim Ausprobieren des nebenstehenden Rezeptes! gr&jw n

Quinoa-Risotto mit frischen Kräutern Zutaten (für 4 Personen): • 4 Tomaten • 1 Knoblauchzehe • 1 Zwiebel • 2 EL natives Olivenöl extra • 250 g Quinoa • 0,2 l Weisswein (z.B. Pinot Grigio) • 0,6 l Gemüsebouillon • 250 g frischen Spinat • 50 g geriebener Parmesan • 100 g geriebener Käse (z.B. Gruyère) • Meersalz • Pfeffer frisch gemahlen • Italienische Kräuter Zubereitung: Tomaten mit heissem Wasser übergiessen, häuten und in Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken, Zwiebel würfeln. Quinoa im Sieb unter fliessendem Wasser abspülen. Gemüsebouillon anrühren und erhitzen. Zwiebelwürfel und gehackten Knoblauch in Olivenöl andünsten, Quinoa zugeben und kurz mitdünsten. Weisswein zugiessen und bei kleiner Hitze köcheln, bis das Quinoa die Flüssigkeit aufgesogen hat. Die heisse Bouillon nach und nach zugeben und im offenen Topf ca. 15 Minuten garen, danach Spinat und Tomatenwürfel zugeben und nochmals 10 Minuten bei niederer Hitze garen. Topf vom Herd nehmen und fünf Minuten ziehen lassen. Käse unterheben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern kräftig abschmecken und servieren. (Zubereitungszeit: 30 min)

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Gesund & Schön

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Das Problem

Liegetipp Nummer 11

Schlafphasen – was nachts mit uns passiert Es gibt drei wichtige Schlafphasen: Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf – auch als REM (Rapid Eye Movement Phase) bezeichnet.

Menschen, die abends beschwerdefrei zu Bett gehen und morgens verspannt und mit Schmerzen erwachen, suchen die Ursache der Unannehmlichkeiten. Pro Nacht durchläuft unser Körper 4–6 verschiedene Schlafphasen. Ein Schlafzyklus dauert rund 90 Minuten. Insgesamt verbringen wir 3–3½ Stunden im Tiefschlaf ohne Bewegungsaktivität. Liegen wir in dieser Zeit auf einer zu harten oder durchhängenden Matratze, beginnt sich die Muskulatur zu verspannen. Wären wir wach, würden wir rasch mit einer Entspannungsbewegung oder

einer Änderung der Lage reagieren. Im Tiefschlaf jedoch, wird die Spannung der Muskulatur stärker und je mehr Spannung entsteht, desto grösser wird der Schmerz, welcher wiederum die Verspannung steigert. Die Auswirkungen sind Hals-, Nacken- oder Rückenverspannungen. Die Tipps

• Eine flexible Matratze, die im Schulterbereich weich, im Taillenbereich stützend, im Gesäss/Beckenbereich wieder weicher ist, hilft • Lassen Sie sich ausmessen, denn wichtiger als das Gewicht sind die Proportionen Ihres Körpers

• Schlafen Sie in der Seitenlage, dies ist die entspannteste Lage • Benutzen Sie ein individuell verstellbares Kopfkissen • Wechseln Sie nach 10 Jahren die Matratze (Hygienegründe, durchhängend und nicht mehr stützend) • Lassen Sie sich durch einen ausgewiesenen Liege- und Schlafberater beraten, welcher sich in Anatomie und Gesundheit auskennt Roland Stohler & Brigitte Frei, Ihre Liege- und Schlafberater in Pratteln Weitere Infos, Seite 19

Krebs: Wenn alternative Behandlung erfolgreich ist Liebe Leser, Sie wissen sicher, dass alternativen Behandlungsmethoden in der heutigen Zeit eine immer grössere Bedeutung zukommt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Kranke, sich möglichst nur schulmedizinisch behandeln zu lassen. Eine Spirale, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Grundsätzlich ist es eine Tatsache, dass natürliche Stoffe gesünder sind als künstlich erzeugte Mittel. Ganz gleich, ob es um die Ernährung oder die Heilung von Beschwerden und Krankheiten geht. Es gibt gerade in der Naturheilkunde sehr viele Stoffe, die teils über mehre Jahrtausende erprobt sind und sich bewährt haben. In Kombination mit den heutigen, schulmedizinischen Errungenschaften sind die Voraussetzungen für ein gesundes Leben besser als jemals zuvor. Ich habe schon oft bedauert, dass es keine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulmedizinern und Heilpraktikern gibt. Und genau das ist mit dafür verantwortlich, dass wir heute trotz bester Voraussetzungen von Zweifeln, Angst und Irrtümern geplagt werden. Aktuell wird beispielsweise für einen Test geworben, der Krebspatienten angeblich genau sagen kann, welches Medikament bzw. welcher Wirkstoff am besten auf ihre individuelle Krebserkrankung anspricht. Dieser Test kostet rund 2.000 €. Ich habe das mal ausprobiert und oh Wunder – sämtliche Patienten erhielten die Aussage, dass natürliche Stoffe wie Amygdalin nicht Über Regina Rose Seit rund 30 Jahren praktiziert Regina Rose in ihrer Naturheilpraxis in Laufenburg. Neben ganz allgemeinen Erkrankungen betreut Frau Rose auch Krebspatienten. Ihre langjährigen Erfahrungen ergänzt sie mit jährlichen Fort- und Weiterbildungen. Seit 2012 ist sie die erste Heilpraktikerin, die naturreines Amygdalin (Vitamin B17) in einem offiziellen Labor selbst herstellt. Amygdalin wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich bei der Krebsbekämpfung eingesetzt.

wirken, doch die vom Testunternehmen selbst hergestellten Mittel natürlich die beste Wahl wären. Das Problem: Ein Patient allein kann den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen nicht beurteilen. Er muss und will an das Ergebnis glauben. Meist ist ihm nicht einmal der Zusammenhang zwischen dem Labor und den empfohlenen Mitteln klar. Eine aggressive Werbung bis hin zu Negativaussagen über längst bewährte Tests wie zum Beispiel der TKTL1-Test nach Dr. Coy oder der APO10-Test halten diese Patienten von viel aussagekräftigeren Tests fern. Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass in letzter Zeit vermehrt über eine angebliche Giftigkeit von Amygdalin berichtet wird. Dass die Homöopathie schlecht gemacht und Heilpraktiker vermehrt in die Esoterik-Ecke geschoben werden. Warum das so ist, kann nur spekuliert werden. Dem stehen dennoch langjährige Erfahrungen von Heilpraktikern wie mir gegenüber. Nehmen wir als Beispiel meine B17-Therapie. Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich mit Patienten, die Tumore haben. Viele von ihnen wurden von der Schulmedizin aufgegeben. Und selbst diese haben von einer natürlichen Therapie immer profitiert. Natürlich liegen die Chancen einer

jeden Behandlung höher, je früher man damit beginnt. Und ganz selbstverständlich gibt es Fälle, die einfach zu spät kommen und denen das Leben nur noch erleichtert werden kann. Die Erfolge einer natürlichen Heilkunde jedoch zu ignorieren oder zu bestreiten, ist für die Zukunft unserer Welt fatal. So geht uraltes Wissen verloren, Patienten mit guten Aussichten bekommen nicht einmal mehr eine Chance und erfolgreiche Therapien geraten in Vergessenheit. In unserer aller Sinne sollten wir dem entgegenwirken. Mit Aufklärung, mit Mund-zu-Mund-Propaganda und mit der Bereitschaft, uns selbst zu informieren, statt immer nur zu glauben. Wenn Sie eine schwere Erkrankung mit einer natürlichen Therapie kurieren konnten, dann sagen Sie es weiter! Damit helfen Sie vielen Menschen und sorgen dafür, dass natürliche Therapien nicht ins Abseits geraten. n Herzlichst, Ihre Regina Rose

Naturheilpraxis Regina Rose Lindenstrasse 7, D-79725 Laufenburg Telefon: +49 7763 7 04 39 40 www.b17-vitamin.de www.naturheilpraxis-rose.de


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Wiesenschmaus und Heilkraft in einem Wenn man aktuell im Abendlicht an einer wunderschönen Pusteblumen-Wiese entlangspaziert, stellt man fest, dass sich der Löwenzahn innert kürzester Zeit von strahlenden Sonnen in filigrane Kugeln verwandelt hat!

D

er Löwenzahn ist eine robuste Heilpflanze, er wächst sogar auf überdüngten Böden und wirkt so auch heilsam beim «überdüngten» Organismus, welcher oft durch Pestizide und Umweltstoffe belastet ist. Er ist der Universalreiniger der Bauchorgane, unterstützt die Leber, wirkt harn -und galletreibend, blutreinigend, lymphentlastend und erleichtert die Fettverdauung – also ideal zum Abnehmen, vor allem bei Hüftspeck! (Fatburner-Teemischung) Einer der Hauptwirkstoffe des Löwenzahns ist das in den Blüten und Blättern enthaltene Carotin, eines der wertvollen Antioxidantien mit krebsfeindlichem Potential.

macht einfach Spass! Zum Beispiel als Wildsalat aus jungen Löwenzahnblättern mit Ziegenkäse und Baumnüssen, Blätter als Bestandteil zur Zubereitung eines leckeren Smoothie`s, Löwenzahnpesto, Löwenzahnkapern, Löwenzahnsirup zur Frühjahrs-Reinigungskur, als fertiger Frischpflanzenpresssaft oder als Urtinktur von der Firma Ceres, welche in der Herstellung die entsprechende psychische Wirkung mit einbezieht. Für den Löwenzahn ist es charakteristisch, dass er uns hilft, auch auf der seelisch-geistigen Ebene mit Veränderungen, Angestautem wie Ärger und Erstarrungen besser umzugehen. n

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Aktuell

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Die moderne «Tablet»-Familie In immer mehr Familien verödet das Gespräch bei den Mahlzeiten, weil jeder mit einem elektronischen Gerät beschäftigt ist.

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ine vierköpfige Familie im Speisesaal eines Hotels: Mutter und Vater, ein Sohn, etwa 12-jährig, ein Baby, das im Kinderwagen mit am Tisch sitzt. Das Frühstück verläuft sehr ruhig, wir hören am Nebentisch nichts als das ständige Geplärre irgendeiner albernen Sendung für Babys. Dieses Geplärre kommt aus einem Tablet, das die Mutter sorgfältig vor dem Baby aufgebaut hat. Während das Baby lautlos auf den Bildschirm starrt, nehmen die restlichen Mitglieder der Familie ihr Frühstück ein, ebenso lautlos. Sie reden nämlich nicht miteinander, sondern jeder starrt auf seinen eigenen Bildschirm. Manchmal telefoniert der Vater mit seinem Handy. Auch daran nehmen Mutter und Sohn keinen Anteil. Alle wirken abgestellt, gelangweilt. «Alle drei sind gemeinsam einsam» schreibt Moritz Nestor über eine ähnliche «digitalisierte» Familie und erklärt, was es für das Kleinkind und für seine Persönlichkeitsentwicklung heisst, statt Beziehung und emotionales Echo in der realen Welt zu erfahren, in einer irrationalen, nicht erklär- und erfahrbaren Welt emotional allein gelassen zu werden. Von «digitaler Demenz» spricht der Hirnforscher Manfred Spitzer in diesem Zusammenhang. Beim Kölner Bildungskongress «Lernen erfolgreich gestalten» postuliert er: »Es ist kriminell, Babys vor Bildschirme zu setzen, und wer damit wirbt, macht die Kinder wissentlich dumm.»1 Spitzer im Interview: «Es geht immerhin um die wertvollsten Firmen der Welt und deren Umsatz: Google, Microsoft, Apple, IBM, Facebook. Nachdem in jedem Haushalt schon drei Computer stehen, geht es jetzt darum, dass an Schulen und Kindergärten auch noch Informationstechnik angeschafft werden soll. Und davor warne ich. […] Computer sind in Schulen Lernverhinderungsmaschinen.» Frage des Journalisten: «‹Wenn die digitalen Medien wirklich so gefährlich sind – ist es dann nicht sinnvoll, dass Kinder lernen, mit diesen Gefahren umzugehen?› Spitzer: «Nein, das schadet ihnen! Alkohol ist Teil unserer Kultur. Alkohol macht süchtig. Betreiben wir Alkohol-Pädagogik in Kindergärten und Grundschulen? Nein! Weil es der Entwicklung junger Menschen schadet, Alkohol zu konsumieren. Und es schadet ihnen ebenfalls nachweislich, früh Medien zu konsumieren. Wir wissen, dass der Medienkonsum bis zum zweiten, dritten Geburtstag zu Sprachentwicklungsstörungen führt. Wir wissen, dass Medienkonsum in Kindergärten die Bildungsbiografie massgeblich negativ beeinflusst, dass er zu Aufmerksamkeitsstörungen in der Schule führt. Wir

wissen, dass eine Playstation in der Grundschule zu Schulproblemen und massivem Einbruch im Lesen und Schreiben führt. Wir wissen, dass ein Computer im Jugendzimmer – das zeigen unter anderem die Pisa-Daten – die Schulleistungen verschlechtert. Das alles ist durch gute wissenschaftliche Untersuchungen belegt›.»2 Doch diese Familie praktiziert diesen atomisierten Medienkonsum bei jeder Mahlzeit und setzt auch ihr Baby diesem aus. Es wirkt gut versorgt, die Eltern haben es immer dabei, es hat einen kindgerechten Sitz, die Eltern kümmern sich auch um seine «Unterhaltung». Die Familie streitet nicht, offenbar sind sich alle einig, zumindest was die Gestaltung der gemeinsamen Mahlzeiten anbelangt. Anlass zu Meinungsverschiedenheiten gibt es so nicht, da man gar nicht miteinander spricht. Aber ist das Harmonie? Bedeutung des Familientisches

Wissen die Eltern, was sie da tun und was sie verpassen? Jeder Mensch braucht immer wieder Beziehung, das Gespräch mit dem Mitmenschen, den Gedankenaustausch, das Echo. Um wie viel mehr braucht das aber ein Baby? Die gemeinsamen Mahlzeiten am Familientisch wären die beste Gelegenheit dazu. Schon Alfred Adler betonte, wie wichtig es sei, dass die Eltern beim Mittagstisch eine gute Familienstimmung, ein freundliches Gespräch für die ganze Familie gestalten. Der Familientisch ist eine unersetzliche Gelegenheit zur Entfaltung der Beziehungen und der Gemeinschaft in der Familie. Adler warnte davor, mit schlechter Stimmung – zum Beispiel einem Gespräch über Probleme in der Schule – alles zu verderben. Das Kind denkt dann schnell, ach, wäre das doch nur schon vorbei. Adler kannte unsere heutigen Medien noch nicht, doch was er über die Erziehung zur Gemeinschaft sagt, ist heute noch gültig, weil es zur Natur des Menschen gehört. Daran ändern

auch die neuen Medien nicht grundsätzlich etwas. Das Gespräch bleibt unverzichtbar. Adler: »Sprechen stellt deutliche Bindungen zwischen Menschen her und ist gleichzeitig eine Hervorbringung ihres Zusammenlebens. Die Psychologie der Sprache und des Sprechens ist verständlich nur, wenn wir die Idee der Gemeinschaft als Ausgangspunkt nehmen.»3 Neue Medien braucht das Land

Eigentlich sollte das Wissen über die Bedeutung der Beziehungsgestaltung insbesondere mit Babys heute Allgemeingut sein. Offensichtlich ist es das nicht. Familienszenen, wie der hier beschriebenen, begegnet man praktisch überall. Dem Unwissen könnte man leicht abhelfen: Man müsste nur eine Zeitlang jeden Tag im Radio, im Fernsehen, auf Facebook, mit Apps usw. kleine Beiträge zu diesem Thema bringen, die Eltern aufklären. Die meisten Eltern wollen das Beste für ihr Kind, sehr viele würden die Botschaft ernst nehmen und Konsequenzen daraus ziehen. So könnte man die Medien einmal sinnvoll nutzen. Die etablierten Medien zeigen aber offensichtlich wenig Interesse an solch sinnvoller Information. Vielleicht müssen wir das selber an die Hand nehmen: Entsprechende Beiträge produzieren, plazieren, vielleicht sogar einen Kanal gestalten. Warum nicht? Immerhin hat die Revolution des Internets dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen von den Mainstream-Medien abwenden und sich auf die Suche nach alternativer Berichterstattung machen. Warum also nicht auch solche Themen aufgreifen? n 1 Focus vom 30.3.2009 2 Interview mit M. Spitzer im Kölner Stadt-Anzeiger vom 9.8.2012 3 Alfred Adler. Kindererziehung, Frankfurt/M 1976, S. 70

Quelle: www.zeit-fragen.ch


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Würdest Du in Deinem Leben gerne etwas verändern? Was hindert Dich daran? Mach den ersten Schritt im Vertrauen. Du brauchst nicht den ganzen Weg zu sehen. Mach einfach den ersten Schritt. (Dr. Martin Luther King, Jr.)

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a, was ist es denn, was uns daran hindert, etwas zu verändern? Oft sind es alte Glaubenssätze und eine unbewusste Denkweise, die sich tief in unserem Hirn verankert haben und Franziska Huwiler, Coach / es nicht zulassen, dass Dipl. Bewegungspädagogin wir uns auf Neues oder / Dipl. Yogalehrerin Unbekanntes einlassen. Vielleicht warten wir auf den richtigen Zeitpunkt? Vielleicht ist dieser tatsächlich noch nicht gekommen; oder die Entscheidung noch nicht ausgereift? Oder ist es eine Ausrede, um doch (noch) nichts zu unternehmen? Ängste, auch Angst sich schuldig zu machen, finanzielle Schranken, Bequemlichkeit oder einfach mangelnder Mut sind weitere Hemmschwellen. Da sich unsere Denkweise immer wieder in uns vertrauten Bereichen aufhält, haben wir Mühe, uns total Neues, noch Unbekanntes überhaupt vorzustellen. Es braucht Mut. Und wenn wir uns für einen kurzen Moment vorstellen würden, dass ALLES möglich ist? Unser Potential ist niemals ausgeschöpft; wir sind zu viel mehr fähig! Manchmal hilft das Leben nach oder kommt uns gar zuvor: Wir geraten in einen Lebensumstand, der uns aus Gewohntem und Festgefahrenem hinauskatapultiert. Wir verlieren unsere Arbeit, werden vom Partner oder der Partnerin verlassen; verlieren die Wohnung oder werden bestohlen. Diese Art von Befreiung lieben wir nicht. Wir schieben in der Regel dem Verursacher dieses Umstandes die Schuld zu und machen uns zum Opfer. Und wir erkennen die positive Seite solcher Umstände nicht. Wir können nicht sehen, dass sich daraus ein für uns wichtiger Entwicklungsschritt ergeben könnte, eine bessere Lösung,

eine liebevollere Beziehung oder ein interessanterer Job. Wenn wir ehrlich mit uns wären, würden wir in vielen Fällen erkennen, dass eine Veränderung oder ein Loslassen schon lange ansteht. Vielleicht sind wir abhängig geworden, zu bequem, zu ängstlich oder zu mutlos, um eine Veränderung aktiv anzugehen. Wir stehen uns selbst im Weg. Unbewusst können wir Dinge auch delegieren und dann tut ein Anderer das, was wir hätten tun sollen – oder er bringt uns dazu, den nötigen Schritt einzuleiten. Wenn wir die Verantwortung für unser Wohlergehen an andere Menschen oder Institutionen abgeben und diese dafür verantwortlich machen, entwickeln wir Abhängigkeit, Schuldgefühle und Vorwürfe, sollten sie unsere Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem aber verlieren wir unsere Kraft, selbst etwas zu verändern. Als «Opfer der Umstände» sammeln wir Gründe dafür, dass wir nicht haben, was wir eigentlich wollen. Dem gegenüber stehen Menschen, die Selbstverantwortung übernehmen. Sie beschäftigen sich damit, wie sie erreichen können, was sie

wirklich wollen. Sie drehen das Spiel um. Unsere Gedanken sind der stärkste Hebel in diesem Spiel. Verändern wir sie, dann verändert sich alles. Wenn wir an neuen Ergebnissen interessiert sind, müssen wir anfangen, anders über uns, unsere Mitmenschen, unsere Beziehungen, unsere Arbeit und unsere Wünsche zu denken. Und zwar nicht nur einmal, sondern immer. Wir können dies an täglichen Gedanken, Begegnungen, Auseinandersetzungen, am Arbeitsplatz und im Haushalt testen. Dann werden wir uns und unsere Mitmenschen neu entdecken. Wir werden neu fühlen. Wir werden neu handeln. Und dies wiederum wird neue Reaktionen hervorrufen. Menschen, die uns kennen, werden sich auf unsere neue Realität einschwingen und uns zum Staunen bringen. Wir werden neue Menschen anziehen, die zu unserer neuen, liebevollen Offenheit passen. So führen stärkere Gedanken zu stärkeren Beziehungen, liebevolle Gedanken zu liebevolleren Beziehungen. n Es beginnt ein neuer Schöpfungskreislauf!

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Gastronomie

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«Kochen bietet mir die Möglichk Das Restaurant if d’or, mitten in der wohl schönsten und lauschigsten Par Besten, was dieser grossartige Kulturraum an Schlemmereien und köstli Chefkoch Christian Trambetzki mit an Bord des jungen und innovativen Kü Erfahrung mit der Zubereitung von Fisch ins Spiel und lässt klassische Ge

Wer kennt sie nicht, die Pony Ranch in Seewen? Das legendäre Restaurant galt früher als beliebter Treffpunkt für Biker, Oldtimer-Fahrer, Wanderer, Velofahrer und Eltern mit ihren Kindern. Nachdem die Pony Ranch 17 Jahre lang (!) geschlossen war, hauchte Nadja Kirschner im letzten Sommer dem allseits bekannten Kult-Gasthof neues Leben ein. Mit einer Revival-Party am 2. Juli, wird das einjährige Jubiläum gebührend gefeiert!

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in Jahr ist seit der Wiedereröffnung vergangen und viele Gäste aus früheren Zeiten haben zurückgefunden. Zu den Stammgästen gehören natürlich auch solche, welche die Ponyranch in den vergangenen Monaten neu für sich entdeckt haben. Die Küche punktet mit feinen klassischen Tellergerichten und ein zentrales Thema auf der Speisekarte sind edle Burger, zum Beispiel der «Chefin-Burger» mit Angus-Rindsfiletspitzen an einer rauchigen Jack Daniels-Sauce. Auf hungrige Ausflügler wartet ein zünftiges «Späckbrättli» und sehr beliebt ist das Tartar, welches, wie übrigens bei allen Gerichten mit Rindfleisch, vom Angus-Rind stammt. Die Sommerkarte lockt mit leichten Gerichten, die wunderbar zu den

wärmeren Temperaturen passen und mit vielen Dessert-Variationen. Bei einer kurzen, entspannenden Kaffee-Pause, verführen die hausgemachten Kuchen zu einer Sünde – da ist es schwer, zu widerstehen! Grosse Revival-Party

Um die Renaissance der Pony Ranch zu feiern, hat sich die Gastgeberin Nadja Kirschner, zusammen mit ihremTeam einiges einfallen lassen. Am Samstag den 2. Juli, sorgen diverse Live-Acts, wie etwa die regionale Band «Nightshift» für den richtigen Schwung, um das Tanzbein zu schwingen. Auch der erfolgreiche Musiker «Harry» aus Dublin wird anwesend sein und singt Lieder aus seinem Repertoire, von Blues über Country bis hin zu fetzigem Rock. Ein weiteres Highlight an diesem Samstag ist die Eröffnung eines Streichelzoos – da werden so manche Kinderaugen leuchten! gr n Landgasthof Pony Ranch Bödeli 2, 4206 Seewen

Tel. 061 911 17 71 info@pony-ranch.ch www.pony-ranch.ch Öffnungszeiten: Mo– Sa 8–24 Uhr, So 8–22 Uhr Gastgeberin Nadja Kirschner

Michael Haug, Chef de Service und Christian Trambetzki, Chefkoch

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utes Essen, begleitet von einem gepflegten Tröpfchen Wein, ist Balsam für die Seele. Wenn dann auch noch das Ambiente stimmig ist und der Service mehr als zuvorkommend, wird dieser Glücksmoment noch einige Zeit positiv nachklingen. Das à la carte-Restaurant if d’or hat an 7 Tagen geöffnet und liegt sehr zentral in unmittelbarer Nähe des Spalentors. Die attraktivsten Plätze von Basel und das Stadtzentrum sind in rund 10 Gehminuten erreichbar.

ge hinter sich haben, sind sie auch wirklich frisch», betont der sehr ambitionierte Chefkoch Christian Trambetzki. Es ist ihm wichtig zu wissen, wo die Lebensmittel herkommen, sie sollen anständig angebaut werden und dementsprechend mit Bedacht behandelt werden. «Meine Kreationen sollen einfach, aber eben richtig gut sein, ohne unnötige, gekünstelte Spielereien», erklärt er seine Philosophie und fügt begeistert hinzu: «Ich liebe es, neue Wege in der Kochkunst auszuprobieren, denn so kann ich meine Kreativität bei der Entstehung von neuen, variantenreichen Gerichten ausleben!»

Frisch, saisonal & regional

«Wir arbeiten vorzugsweise mit Lieferanten aus der Region zusammen, denn nur wenn die Waren keine oft unsinnig langen Transportwe-

«La Méditerranée» in Basel

Das if d’or wartet mit einer Speisekarte auf, die jeden Tag neue und überraschende Menüs zur Auswahl hat. Ob Tagesmenü, Businesslunch, à la carte oder vegetarisch – Christian Trambetzki und sein Küchenteam verbinden das Beste aus der Küchentradition rund um das Mit-

Restaurant if d’or Missionsstr. 20, 4055 Basel Tel. 061 266 91 24 www.ifdor.ch Öffnungszeiten: Mo–Fr 11.30–23 h, Sa 18–23 h, So 11.30–17 h

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Gastronomie

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eit, mich kreativ auszudrücken!» kanlage Basels gelegen, zelebriert die mediterrane Küche mit dem chen Weinen darbringt. Seit dem letzten November ist der engagierte chenteams. Mit viel Herzblut und Passion bringt er seine langjährige richte neu aufleben! telmeer mit frischen, saisonalen Produkten und innovativen Kreationen, welche den Gaumen verwöhnen und für ein Geschmackserlebnis sorgen. Aktuell sind Spargeln ein grosses Thema, aber auch Fischmenüs in perfekter Harmonie mit Kräutern und Gemüse. Den Liebhabern von Wein steht eine gut assortierte Karte zur Verfügung. «Unsere Auswahl an Weinen ist bemerkenswert! Wir bieten nicht nur gute Tropfen aus der Region Mittelmeer und den speziellen Inselweinen an, sondern auch ausgewählte Weine aus der Region», erklärt Michael Haug, Chef de Service, nicht ohne berechtigten Stolz. Eine Gartenterrasse, die in Basel Ihresgleichen sucht

Die anmutige und grosszügige Terrasse hat Platz für 60 Gäste und einen äusserst reizvollen Ausblick auf die Parkanlage mit altem Baumbestand. Auch bei kühlerem Wetter muss man nicht auf die Aussicht ins Grüne verzichten, denn das Restaurant verfügt über einen lichtdurchfluteten Wintergarten, der auch bestens für diverse Anlässe geeignet ist. Apropos Anlässe: Wenn es einmal etwas ganz Besonderes sein soll, lässt sich für mittlere und grosse Events die europaweit einmalige Skulpturhalle mit den eindrücklichen klassischen Kunstwerken mieten – und das Catering if d’or kümmert sich um das kulinarische Wohl! Geniessen Sie einen Café, ein Glas Wein, einen Apéro, ein Mittagsmenü oder ein 6-Gang-Gourmet-Me-

nü im Restaurant if d’or – die Atmosphäre wird Sie bezaubern! gr n

Creme Catalan

mit einem Hauch Zitronengras Rezept von Chefkoch Christian Trambetzki

Zutaten: • 500ml Rahm & 500ml Milch • 2 Eier & 2 Eigelbe • 150g Zucker • 3–4 Stangen Zitronengras Zubereitung Das Zitronengras grob schneiden, mit der Milch und dem Rahm kurz aufkochen und 10–15 Min. ziehen lassen, damit das Zitronengras sein Aroma abgeben kann. Zucker, Eier und Eigelbe schaumig rühren und die warme Milch-Rahmmischung durch ein Sieb vorsichtig unterrühren. Die Masse in feuerfeste Förmchen giessen, im Wasserbad auf einem Backblech (Backofen 120°C vorheizen) ca. 35–40 Min. pochieren, danach 2–3 Std. kühlen. Zum Servieren mit Rohzucker bestreuen und mit einem Flambierbrenner goldbraun caramellisieren. Nach Belieben mit ein paar Früchten dekorieren.

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Aktuell

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Gastronomie

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Restaurant Royal Palace, beste Adresse für authentische indische Küche in Basel Der Grund für den Erfolg und die hohe Empfehlungsrate des Restaurants Royal Palace, welches nun seit fast 10 Jahren am Spalenring ansässig ist, sind die leckeren authentischen Gerichte, die nach Originalrezepten zubereitet werden.

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ir bieten zu 100% indische Küche, wie man sie auch in Indien selber findet, ohne geschmackliche Anpassung an den europäischen Gaumen», erklärt der Gastgeber Jora Singh Pooni und fügt an: «Das schätzen die Stammgäste, die vielen Gäste aus Deutschland und vor allem die zahlreichen Expats aus Indien, denn schliesslich müssen diese ja wissen, wie gutes indisches Essen schmecken sollte!»

bern diese Köche Köstlichkeiten der nord- und südindischen Küche auf die Teller der Gäste. Dienstags und freitags gibt es ein Mittags-Buffet, mit Spezialitäten wie Punjabi Fish Curry, Tandoori Chicken Tikka (mit Joghurt mariniertes Poulet), oder Palak Paneer, ein speziell gewürzter Spinat mit indischem Käse. Der Preis fürs Buffet beträgt nur CHF 21.90! An den anderen Tagen kann man Mittagsmenus geniessen, welche ab CHF 15.50 (vegetarisch) zu haben sind.

Geniessen Sie die einzigartige Qualität

«Wir legen grossen Wert auf frische Zutaten und die Saucen sind alle hausgemacht! Unsere beiden Köche haben wir extra aus indischen 5-Sterne-Hotels geholt», sagt Herr Pooni. Täglich zau-

Übrigens: Die indische Küche ist für Vegetarier ein echter Tipp! Wer es gar nicht, oder nur ein wenig scharf mag, kann diesen Wunsch selbstverständlich anbringen!

Der Gastgeber Jora Singh Pooni

Geniessen Sie auf der grosszügigen Sommerterrasse einen indischen Apéritiv, ein indisches Bier oder einen fruchtigen indischen Wein – Sie werden überrascht sein, wie gut dieser schmeckt! n Indian Restaurant Royal Palace Spalenring 160, 4055 Basel, Tel. 061 301 42 11 www.royal-palace.ch Öffnungszeiten: Mo–Sa 10:30 bis 14:00, 17:00 bis 23:30 Uhr So 17:00 bis 23:30 Uhr

Chinarestaurant & Café Rheinpark Hauptstr. 430 / nahe Rheincenter D-79576 Weil am Rhein Tel: +49 (0) 7621 163 53 98 www.chinarestaurant-rheinpark.de

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Bauen & Wohnen

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«Das Leben wird durch Farbe bereiche Den Ausspruch «Farbe ist Leben» hört man oft, ohne gross darüber nachzudenken. Viele Malerbetriebe benutzen ihn als Slogan den Schriftsteller Hermann Hesse. Er nahm sich eine Auszeit von der Schriftstellerei und widmete sich der Malkunst. Bis ins ho gener Aussage, seiner Seele gut. Es gab etliche Doppeltalente wie Hesse, die sich mit der Malerei auseinandersetzten: Johann also zu lohnen, über die Farben nachzudenken, von denen man umgeben ist!

D

as Thema Farbe spielt in der Inneneinrichtung eine zentrale Rolle», erklärt Mattia Beroggi in seinem Atelier für Polstermöbel & Inneneinrichtung. «Wohl jeder von uns kennt Situationen oder Phasen im Leben, wo es einem zu einer bestimmten Farbe im persönlichen Umfeld zieht. Oder umgekehrt, da stört das bis dato geliebte knallrote Sofa plötzlich und warme Erdtöne sind angesagt», gibt er zu bedenken. Als gelernter Innendekorateur mit Fokus auf Polstermöbel, wurde ihm die Bedeutung der Farbwahl bei Einrichtungsfragen sehr schnell bewusst. Aktuell macht er eine Zusatzausbildung als Farbdesigner. Diese haben ein vertieftes Verständnis für Fragen der Farbgestaltung und erarbeiten Farbkonzepte und gezielte Farbentwürfe für Industrie, Gewerbe, öffentliche Institutionen und Privatpersonen. Sie kennen die Grundlagen der Farbenlehre, verstehen die Zusammenhänge der Licht- und Farbwahrnehmung und setzen sich mit der ästhetischen, psychologischen und

symbolischen Wirkung der Farben auseinander. Dies hilft im Polsterhandwerk bei der Auswahl von Stoffen und deren Kombinationen natürlich enorm! Frühe Selbstständigkeit

Nach der Lehre verdiente sich Mattia Beroggi seine Sporen zwei Jahre lang als Angestellter ab. «Da habe ich viel dazugelernt, aber die Produkte entsprachen nicht meinen Vorstellungen von Qualität, denn es musste immer schnell gehen. Ich wollte mit guten Materialien arbeiten, um damit etwas Schönes, Perfektes von bleibendem Wert herzustellen», erinnert er sich und fügt hinzu: «Der direkte Kontakt und die Beratung der Kunden fehlte mir damals. So auch die Freude an einem fertiggestellten Sitzmöbel, welches von A bis Z nach eigener Idee realisiert wurde!» Im 2002 wagte er dann entschlossen den Schritt zur Selbstständigkeit und eröffnete sein Atelier. Heute hat er mehrere Angestellte und bildet

Lehrlinge aus – ein Tribut seinerseits, damit dieses traditionsreiche Handwerk nicht ausstirbt. Restauration & Eigenkreationen

Seine Haupttätigkeit gliedert sich in zwei Bereiche, nämlich der Restauration von schönen, erhaltenswerten Polstermöbeln und dem Entwerfen von Einzelstücken oder ganzen Möbellinien. «Es lohnt sich unbedingt, aus dem zerschlissenen, durchgesessenen Erbstück wieder ein komfortables Sitzmöbel machen zu lassen und zwar in den Farben, die perfekt zu der restlichen Einrichtung passen», empfiehlt Mattia Beroggi. Heutzutage wird im Polsterhandwerk viel genäht und für die Arbeit an den Entwürfen braucht es ein gewisses Talent zum Zeichnen. «Einmal wollte eine Kundin unbedingt einen gestreiften Stoff in einer bestimmten Farbkombination für ihr Sofa, aber ein solcher Stoff war nirgends erhältlich. Da haben wir das Problem so gelöst, dass wir zwei Stoffe in den gewünschten

Liebe Riechemer Riehen ist nun seit über einer Dekade unser Lebenszentrum, da wir hier seit 13 Jahren erfolgreich unser Geschäft aufgebaut haben, sich unser soziales Umfeld in Riehen befindet und unsere beiden Töchter (4 und 1 Jahre) hier in den Kindsgi respektive in die KiTa gehen. Aus Verbundenheit zu dieser schönen Gemeinde, die uns so viel ermöglicht hat, möchten wir nun gerne als Familie nach Riehen ziehen. Auf diesem Wege suchen wir ein

lauschiges, freistehendes Einfamilienhaus Sollten Sie ein solches, zum Verkauf stehendes Objekt besitzen, würden wir uns über eine entsprechende Offerte sehr freuen. Sie erreichen uns per Mail an: tancredi_gaffuri@gmx.ch Wir freuen uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme. T. Gaffuri & Familie

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rt, denn Farbe ist Leben!» und als Buchtitel musste er auch schon herhalten, wie zum Beispiel das Buch über he Alter schuf er mehr als 2000 Aquarelle und das Schwelgen in Farben tat, nach eiWolfgang von Goethe, Wilhelm Busch, Henry Miller oder Günter Grass. Es scheint sich Farben aufwändig in Streifen zusammengenäht haben», schildert er eine spezielle Begebenheit. Veltuna – wandelbar & gut durchdacht

Ob modern oder klassisch, aus Leder oder mit Stoff bezogen: Das eigens von Mattia Beroggi designte Sofa Veltuna ist auf jeden Geschmack ausgerichtet und kann beliebig verändert werden. Aus einem Dreiersofa kann jeder mit wenigen Handgriffen ein Zweiersofa oder einen Sessel machen – immer passend zu der jeweiligen Wohnsituation. Hergestellt wird das Sofa im Atelier Beroggi in Laufen. Die Kundschaft kann, angefangen vom Bezug, über die Form der Armlehnen bis hin zu den Sofa-Füssen, alles selbst auswählen. Um einen Eindruck des fertigen Produktes zu erhalten, fertigt Mattia Beroggi auf Wunsch eine Zeichnung an. Die Masse sind variabel – jeder Kunde, jede Kundin kann die Sitzhöhe und die Breite des Sofas individuell bestimmen. Menschen mit Rücken-

oder Nackenproblemen können davon besonders profitieren. So muss beim Wunschsofa kein Kompromiss mehr eingegangen werden, weil die Sitzhöhe unpassend, oder der Rücken des Sessels nicht perfekt anatomisch abgestimmt ist. Diese einzigartige Sitzqualität hebt sich deutlich von den Massenprodukten ab!

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wie in den guten, alten Zeiten. Diese ersetzen auf eine schöne Art die oft langweiligen Tapeten und sorgen erst noch für eine gute Akustik», verrät der Innendekorateur. Eine geniale Einrichtungsidee mit grosser Wirkung! gr n Mattia Beroggi – Atelier für Polstermöbel und Inneneinrichtung Hintere Gasse 8, 4242 Laufen Telefon 061 761 83 08 mattiaberoggi@sunrise.ch www.polster-handwerk.ch

Eine Stoffauswahl, die begeistert!

Im Atelier gibt es Stoffe in Hülle und Fülle zur Auswahl. Sie werden aus Italien, Spanien, England oder der Schweiz bezogen. Ebenfalls erhältlich sind Stoffe aus dem hohen Norden, welche durch ein modernes Design bestechen. «Die Stoffe aus England gefallen mir persönlich besonders gut, weil sie gewagte, frische Farbkombinationen haben», meint Mattia Beroggi. Es finden sich klassische Stoffe wie Velours oder Gobelin, Stoffe mit Struktur, Leder und modische Tierfell-Imitate. «Seit einiger Zeit werden vermehrt Wandbespannungen aus Stoff verlangt,

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Bauen & Wohnen

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Schon Diogenes in der Tonne sagte: «Geh mir aus der Sonne!» Nun, da der Sonnenschein wieder an Stärke zunimmt und uns allen Freude und Wärme beschert, möchten wir diesen Artikel in Vorfreude auf den kommenden Sommer ganz dem Thema «Solarenergie» widmen.

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aut einer Sage lebte Diogenes von Sinope in einem Fass in Korinth. Als er von Alexander dem Grossen besucht wurde und dieser Ihn fragte, womit er dienen könne, antwortete Diogenes: «Geh mir nur ein wenig aus der Sonne.» Diese Anekdote gefällt uns aus beruflichen Gründen natürlich sehr. Heute wissen wir, dass die Sonneneinstrahlung einer Stunde ausreicht um den Jahresbedarf der gesamten Weltbevölkerung abzudecken. Die Sonne ist die stärkste Energiequelle auf der Welt, die uns zur Verfügung steht. Mit ihrer Wärme und ihrem Licht schafft sie es, alle Pflanzen zum Wachsen zu bringen. Man stelle sich vor, wie die Welt aussähe, wenn die Pflanzen es dem Menschen gleichtun würden und jede Pflanze mit einem Kabel an einem Kraftwerk angeschlossen wäre. Man würde den Wald nicht mehr sehen vor lauter Kabelsalat! Wir können somit viel von den Pflanzen lernen. Der Energiehunger der heutigen Gesellschaft ist riesig und wir haben uns daran gewöhnt, dass uns Energie jederzeit zur Verfügung steht. Mit Strom und Erdöl kann unser jetziger Lebensstandard abgedeckt werden. Was für den Endverbraucher nicht ersichtlich ist, ist die Kausalkette der Energie. Wir sehen nicht, wie es in der Uranmine aussieht, die das Uran hervorbringt, welches unseren Strom erzeugt. Wir sehen nicht, Ernst Gürtler AG wie es auf den Ölfeldern aussieht, welche den Inserat Basler Express Treibstoff im für unsere Autos und Heizungen liefern. Energie ist ein Endprodukt ohne GeschichFormat 98 x 68 mm te, mit der Eigenschaft immer und überall zur 3-farbig: rot-gelb-schwarz Verfügung zu stehen. Da die Welt ein globales Dorf geworden ist, können wir uns aber diesen Zusammenhängen in der beschaulichen Giger & Partnerauch • 061 333 20 85 Schweiz nicht mehr entziehen. info@gigerpart.ch Und natürlich stehen uns Alternativen offen! Wir können jederzeit, wie Diogenes in der Tonne, das Beste aus dem Sonnenschein machen.

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Gesellschaft

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Moderne Hexenjagd Über Expertentum, Wissenschaft und Meinungshoheit Ein wichtiges Prinzip, auf dem die moderne Gesellschaft basiert, ist Arbeitsteilung und auch die Denkarbeit wird heute geteilt. Der Einzelne muss nicht mehr über alle Themen selbst nachdenken, denn es gibt zu jedem Thema «Experten», die Sachverhalte an Stelle des Einzelnen kommentieren und Entscheidungen gesellschaftlich rechtfertigen. Ein Expertentum ist einerseits nützlich und wertvoll, andererseits wird es heute zunehmend durch Regierungen instrumentalisiert, Diskussionen zu unterbinden. von Thomas Mieschke

Die psychologische Wirkungskette funktioniert wie folgt: • Der Experte wird in den Glauben erhoben, über ein Thema besser informiert zu sein, als alle anderen (Stolz, Eitelkeit) • Der Bürger sieht sich als nicht legitimiert und nicht fähig, über bestimmte Themen zu diskutieren (Minderwertigkeitsgefühl, Angst) • Der Bürger kann sich auf dem Gedanken ausruhen, dass der Experte die Denkarbeit erledigt (Bequemlichkeit) • Der Bürger zieht sich aus Verantwortung und Mündigkeit zurück, der Staat gewinnt mehr Spielraum und bekommt weniger Opposition, die Gesellschaft wird undemokratischer Die Bereichsbildung der Wissenschaften ist einer der Gründe dafür, warum die Menschheit in ihrem Fortschritt und gesellschaftlich seit Mitte des 20. Jahrhunderts stagniert. In frühen Hochkulturen gab es Individuen wie den ägyptischen Hohepriester Imhotep, der sich mit nahezu allen Disziplinen der Wissenschaft auskannte und daher einen Teilbereich, wie z.B. den der Medizin, ganzheitlich verstehen konnte. Auch von berühmten Gelehrten vergangener Jahrhunderte weiss man, dass sie oft Titel mehrerer Fakultäten hielten, sie waren z.B. gleichzeitig Jurist, Soziologe, Mediziner und Physiker. Diese Form der ganzheitlichen Betrachtung durch die Wissenschaften wurde durch die Elite intentional eliminiert und ersetzt durch das heute vorherrschende Expertentum. Eine Fokussierung auf einzelne Mosaiksteine nimmt den Wissenschaftlern heute den Blick für das Mosaik. Würden Wissenschaftler verschiedener Disziplinen heute zusammen frei forschen, gäbe es höchstwahrscheinlich eine sofortige ErkenntnisExplosion. Offenbar tun sie das auch, allerdings

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im Rahmen von Geheimprojekten und die Forschungsergebnisse stehen nicht direkt der Gesellschaft zur Verfügung, sondern zunächst der Elite, dem Militär, Organisationen wie der DARPA oder der NASA, oder Gruppen von Privatfinanziers. Da die Elite zwecks Machterhaltung tendenziell geringes Interesse an gesellschaftlichen Veränderungen hat, führt dies zu einer Stagnation. Wir sind gesellschaftlich im Begriff, Autorität als Wahrheit zu installieren, anstatt Wahrheit als Autorität zu akzeptieren. Die Erklärung der Welt durch Experten ist problematisch, da Experten sehr viel über sehr wenig wissen. Die Steigerung des Expertentums wäre, alles über nichts zu wissen. Das genaue Gegenteil davon ist es jedoch, was die Menschheit zur Weiterentwicklung braucht: Jeder Einzelne sollte ein wenig über alles wissen. Diskussionen dürfen in einer progressiven Gesellschaft mit einem Anspruch zur Weiterentwicklung nicht durch ein Expertentum geprägt sein. Es geht bei gesellschaftlichen Themen nicht um Detailwissen, nicht um den einzelnen

Sitzen

«Baum». Oftmals ist das Ganze wichtiger und der «Experte» für den Wald ist gefragt. Ein verantwortungsvoller Bürger mischt sich ein und engagiert sich und dies ist auch seine Pflicht, falls er frei bleiben möchte. Wir sind konditioniert, das Wort «Verschwörung» stets mit dem Wort «Theorie» zu assoziieren. Einerseits bestehen (teilweise berechtigte) Vorbehalte gegen sogenannte «Verschwörungstheorien»: Diese können komplexe Zusammenhänge unterdrücken, es sind keine wissenschaftlichen Theorien mit überprüfbaren Modellen, und sie können z.B. normative, subjektive Standpunkte enthalten. Durch die «nicht-Überprüfbarkeit» können Verschwörungstheorien auch eine Auto- Immunisierung gegen jede Form von Widerspruch enthalten. Solche und weitere Kritikpunkte werden angeführt, wenn man diesen Begriff z.B. in der freien Enzyklopädie «Wikipedia» nachliest. Andererseits sind Verschwörungen ein wesentlicher und sehr realer Bestandteil der menschlichen Geschichte, denn zu allen Zeiten mussten Individuen in Machtpositionen ihre wahren Absichten geheim halten, wenn diese nicht primär im Interesse der Allgemeinheit waren. Hier fehlt auf Wikipedia, einem Medium,

Entspannen

Schlafen


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Gesellschaft

das die breite Masse der Bevölkerung heutzutage nutzt und welches durch seine Unbeständigkeit als kontrovers zu sehen ist, eine differenzierte Betrachtungsweise der Thematik. Das Thema wird sogar so einseitig abgehandelt, dass obige Kritikpunkte allesamt auf eben diese Darstellung durch Wikipedia selbst zutreffen. Das gleiche gilt auch für staatliche Arbeitspapiere zum Thema Verschwörungstheorien, wie z.B. «Truth, lies and the internet» des think-tanks Demos, der die britische Regierung berät und in britischen Schulen «Aufklärung» betreibt. Es werden durchaus sinnvolle Vorsichtsmassnahmen gegen Desinformation aus dem Internet und «gefährliche» Verschwörungstheorien aufgezeigt, diese müssten jedoch gleichermassen für die Meinungen gelten, die über die Massenmedien verbreitet werden. Der Aspekt unterschiedlicher Desinformationskanäle und -Ebenen wird übergangen und die Thematik wird so dargestellt, als würden Verschwörungstheorien ausschliesslich aus dem Internet stammen und ausschliesslich durch Leute verbreitet, die «ihre komplexe Welt nicht verstehen» und aus purer Angst und Hilflosigkeit nach Erklärungsmöglichkeiten für eine zunehmend chaotische Welt suchen.

«Ich sage Euch, der Mann und der Hund arbeiten definitiv zusammen…» «Menschenskind, Trevor, Du immer mit Deinen Verschwörungstheorien!»

Demos mahnt einerseits zur Vorsicht vor Desinformationen aus dem Internet, andererseits warnt Demos aber nicht vor ebensolchen Desinformationen aus der Presse und aus den Massenmedien. Warum ist die Warnung von Demos an junge Menschen nur auf das eine Medium beschränkt? Ist die Meinung aus den Medien nicht mehr hinterfragbar? Wir sind gesellschaftlich im Begriff, Autorität als Wahrheit zu installieren, anstatt Wahrheit als Autorität zu akzeptieren.

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Soll eine sogenannte Verschwörungs-«Theorie» erst dann ihre Gültigkeit erhalten, wenn eine Verschwörung tatsächlich ans Licht kommt? Was ist daran eine «Theorie», wenn die Fakten einer offiziellen Darstellung keinen Sinn ergeben? Was soll in einem Fall geschehen, wie in dem des belgischen Kinderhändlers Marc Dutroux, in dessen gerichtlichem Verlauf 27 Zeugen ums Leben kamen und ein Staatsanwalt sich das Leben nahm? Gehört dieser Fall in die «Verschwörungs-Schublade» und alle Bürger schauen gemeinsam weg, oder wäre hier nicht im Interesse aller Bürger ein stärkerer, öffentlicher Druck angebracht? Wo bleibt die Meinungsfreiheit, wenn es nur eine Wahrheit geben darf und keine alternativen «Theorien» zugelassen werden? Das Wort «Verschwörungstheorie» ist eine mediale Keule, um Diskussionen im Keim zu ersticken. Vor nicht langer Zeit hat man unbequeme, neugierige und besonders intelligente Menschen eingesperrt, als verrückt erklärt, am Gehirn operiert oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Diagnosen waren beispielsweise «Schizophrenie», «Hexe», «Häretiker» oder «Sünder». Die VerschwörungsSchublade läuft Gefahr, hier in grosse, historische Fussstapfen zu treten und aus kritischem Denken und Aufklärung etwas Negatives zu machen. Das Wohlergehen der Menschen hing in der Geschichte oft ab von mutigen Aufklärern, die für eine unterschiedliche Sicht der Dinge kämpften. Aus Sicht der Bürger dient die VerschwörungsSchublade auch als eine Selbstrechtfertigung zur Bequemlichkeit und als Freibrief zum gedankenlosen Konsum von Informationen. Im schlimmsten Fall könnte die Verschwörungs-Schublade zu einem gelben Stern am Ärmel der Kritiker werden und zum Verrat am gesunden Menschenverstand; zu einem Hetzruf gegen Individualität, zur Kapitulation vor George Orwells «Big Brother», der dem Bürger täglich neue Lügen auftischt, die dieser nicht in Frage stellen kann. «In Zeiten universeller Irreführung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.» George Orwell Befinden wir uns auf dem Weg zu der Vision «1984» von George Orwell, in dem der Staat die Geschichtsschreibung täglich neu erfinden kann? Ein Interesse für sogenannte «Verschwörungstheorien» ist in der heutigen Zeit essentiell, da wir historisch an einem Punkt angelangt sind,

an dem die Apathie und die Abhängigkeit der Bürger vom Staat sehr hoch sind und die Korruption auf globaler Ebene ein entsprechend hohes Niveau erreicht hat (viele ahnen, dass das Niveau sehr hoch ist, machen sich allerdings kein Bild davon, wie schlimm es wirklich ist). In dem sogenannten «Tytler Cycle» befindet sich unsere Gesellschaft momentan zwischen «Apathie» und «Abhängigkeit»:

Dieser Zyklus beschreibt den Kreislauf einer einzelnen Gesellschaft – und in der heutigen Zeit den der westlichen Welt. Den nächsten Schritt im Rahmen dieses Schemas erleben die Bürger in Europa und den USA momentan in seinen Anfängen: Tyrannei. Erst in der Tyrannei entsteht wieder, was der Gesellschaft heute fehlt: Wachsamkeit, Eigenverantwortung, spiritueller Glauben, Initiative und Zivilcourage. Unsere Machthaber haben allerdings dieses Mal einen anderen Plan: Die Tyrannei soll endgültig, das heisst unumkehrbar etabliert werden. «Das Internet ist die grösste Gefahr für die nationale Sicherheit!» Jay Rockefeller Andererseits befindet sich das Establishment momentan ebenfalls in erhöhter Alarmbereitschaft, da ihre verdeckte gesellschaftliche Agenda in unserer Zeit aus dem Schattendasein heraus in den öffentlich sichtbaren Bereich getragen wird und in dieser Übergangszeit ist das System durchaus verwundbar. Das Medium Internet dient einerseits Kontrollzwecken, andererseits weckt es momentan immer mehr Menschen politisch auf, da es noch unzensiert ist und echte Presse- und Meinungs-

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Gesellschaft

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freiheit herrscht. In den USA und in UK ist der Prozess des Erwachens am weitesten fortgeschritten, folglich gibt es dort bereits die ersten Politiker, die versuchen, Verschwörungstheoretiker als «potentielle Terroristen» darzustellen. Prominentes Beispiel dafür ist Cass Sunstein, Leiter des «Office of Information and Regulatory Affairs (OIRA)» innerhalb der Obama Administration, der in einem umfangreichen Arbeitspapier von 2008 Verschwörungstheoretiker als «potentielle Gefahr für die Gesellschaft» darstellt.Sunstein ist u.a. Verfechter für die «Entwicklung von Wissen» in offenen Wissensnetzwerken wie Wikipedia. Wie George Orwell es prophezeit hat, ist es enorm praktisch aus Sicht des Staates, wenn «Wissen» flexibel manipuliert werden kann. Geschichte kann per update «Geschichte 2.0» jederzeit verändert werden, wohingegen gedruckte Enzyklopädien und gedruckte Schulbücher schwerer veränderbar sind. Die Zukunft hat bereits begonnen, so hat sich 2011 Südkorea als erstes Land dazu entschieden, bis 2015 alle Schulbücher durch NotebookComputer zu ersetzen. Argumente in der Presseerklärung könnten z.B. wie folgt lauten: • die Schüler brauchen keine schweren Bücher mehr tragen, das ist besser für ihren Rücken • die Schüler werden auf das «moderne» Leben vorbereitet, in dem sie auch beruflich Computer brauchen werden • «Smarte» Medien fördern ein vernetztes Denken der Schüler über Wireless- Netzwerke können auch Schüler in abgelegenen Gegenden erreicht werden, so werden soziale Klassenunterschiede vermieden weniger Bäume werden zu Papier verarbeitet, es entsteht weniger CO2-Belastung Die Kehrseite: • die «smarten» Medien sind eher «stupid» Medien, denn sie senken das Denkvermögen und die neurologische Aktivität. Sie

• •

zerstören die Konzentrationsfähigkeit von Kindern und stehen einem ganzheitlichen und tiefgründigen Verständnis der Welt (absichtlich) im Wege. Der Geschichtsunterricht wird flexibel gestaltbar, immer so wie es der Staat gerade braucht. Geschichte wird auslöschbar. Ein totalitäres Regime muss Bücher nicht mehr verbrennen, (das ist auch CO2 freundlich!) und kann unliebsame Inhalte jederzeit abändern oder löschen. Wireless-Netzwerke stehen im Verdacht, als ‘schmutzige’ Elektronik Krebs zu erzeugen, auch eine Form der Umweltverschmutzung Vernetzung in Kombination mit GPS ermöglichen Big Brother die totale Überwachung der Schüler in Echtzeit

Die einzig wirkliche Gefahr, die von den sogenannten Verschwörungstheoretikern heute ausgeht, ist die, dass sie es tatsächlich schaffen könnten, ihre Mitbürger kollektiv aufzuwecken, und ihnen klarzumachen, dass sie durch den Staat systematisch belogen und betrogen werden. Der Verschwörungstheoretiker wird vom System als «emotional unstabil» oder «durch die Globalisierung und die Beschleunigung von Informationen überfordert» diskreditiert, da er es wagt, nach Alternativen zu den zunehmend idiotischen Erklärungen und Lügen der offiziellen Medien zu suchen. Wer die offizielle Version aus den Medien hinterfragt, ist «labil» oder «psychologisch kompromittiert», so lautet die Diagnose. Die friedliche Botschaft dieses Artikelks sollte eine Beschuldigung als «Terrorist» schwierig machen, dennoch stehen wir bei der Dämonisierung der Wahrheitssuchenden wohl gerade erst am Anfang. Es ist Vorsicht geboten, denn die Insassen haben die Leitung der Anstalt übernommen! n Auszug aus dem kostenlosen E-Book «Die rote Pille» Link: www.die-rote-pille.blogspot.ch/2012/01/ die-rote-pille-schnellkurs-neue.html

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Wussten Sie? Gefährliche NATO-Anbiederung der Schweiz

Vom 16. bis 17.2.2016 fand in Zürich (Schweiz) eine Konferenz der NATO und ihren sogenannten Partnern im Bereich der militärischen Kooperation statt. Mehr als 100 Offiziere aus über 40 Nationen diskutierten dabei über die zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen des veränderten Sicherheitsumfeldes. Gleichzeitig hat die Schweiz ihre 20-jährige Beteiligung an der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP)* gefeiert. Anstatt die immerwährende, bewaffnete Neutralität zu bekräftigen, wurde in einem internationalen Militärrahmen auf neutralem Schweizer Boden der schleichende NATO-Beitritt zelebriert. Mit dieser NATO-Anbiederungspolitik spielt der Bundesrat mit dem Feuer, denn damit gefährdet er die Sicherheit der Schweiz. Die aktuellen Konflikte, Kriege und Machtverschiebungen benötigen dringend eine neutrale Plattform, um der Friedensdiplomatie eine Chance zu ermöglichen. Nur mit einem klaren Bekenntnis zur Neutralität und gleichzeitigem Austritt aus der PfP kann die Schweiz diese Plattform bieten. *Die PfP war auf Initiative der USA als Instrument geschaffen worden, um die osteuropäischen und neutralen Staaten in die Nato einzubinden. So sind bereits zehn ehemalige PfP-Mitglieder NATO- Mitglieder geworden.

Aus «Stimme und Gegenstimme» Nr. 18/2016

Quellen siehe: www. s-und-g.info

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Gesellschaft

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Europa tappt in die TTIP-Falle TTIP ist tot. Die USA haben keine Lust mehr darauf, weil sie dafür Kompromisse eingehen müssten. Aber noch eine Weile wird so getan werden, als wolle man TTIP reanimieren und doch noch abschliessen. Denn das lenkt die Gegner so schön von der viel grösseren Gefahr ab, die es jetzt zu verhindern gälte: Dem bereits ausverhandelten CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada. von Norbert Häring

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an durfte sich wundern, über die Berichterstattung bei Tagesschau und Co. über die «Anti-TTIP»-Demonstration in Hannover und die anschliessenden TTIP-Leaks. Anders als bei der viel grösseren Demonstration in Berlin im Oktober, wurde Hannover nicht totgeschwiegen oder kleinberichtet. Mit der Ausnahme von Spiegel Online, die irgendwie den Schuss nicht gehört hatten und die gleichen Manipulationstechniken anwendeten wie bei der Berlin-Demo, berichteten die grossen Medien weitgehend neutral und nach journalistischen Massstäben sachgerecht über die Demonstration. Dass nicht nur gegen TTIP, sondern auch gegen dessen Pendant CETA demonstriert wurde, wurde selten erwähnt. Das lässt sich journalistisch halbwegs mit der geringeren Bekanntheit von CETA erklären, ist aber ein durchaus wichtiges Versäumnis, wie wir noch sehen werden. Und dann kamen die TTIP-Leaks und man durfte sich weiter wundern. Da veröffentlicht Greenpeace die amerikanische Verhandlungsposition und es kommt kein lautes Wort des Protests von der dortigen oder unserer Regierung. Dabei hatte die US-Regierung, darauf bestanden, dass Parlamentarier in Brüssel und Berlin nur unter demokratieunwürdigen Bedingungen in TTIP-Leseräumen Einblick in die Dokumente nehmen durften, über die sie später abstimmen sollten. Man könne den Parlamentariern ja nicht trauen, dass sie alles für sich behalten würden, was sie da lasen. Und nun durfte Greenpeace tagelang ungehindert am Brandenburger Tor (!) einen gläsernen Leseraum für diese ach so geheimen Dokumente aufstellen, bevor das schliesslich doch noch unterbunden wurde. Irgendwie erweckte das doch sehr stark den Eindruck, dass die USA gar nichts (mehr) gegen diese Leaks hatten. Gibt man «Tagesschau.de» und «TTIP» in eine Suchmaschine ein, so wird man in diesem Eindruck bestätigt, nicht nur durch die völlige Abwesenheit eines Berichts über US-Proteste oder wenigstens Indignation. Stattdessen ein Bericht der US-Korrespondentin, wonach TTIP in Washington eigentlich kein grosses Thema sei. Den ersten Teil der Aufklärung des Rätsels erhält man, wenn man «Tagesschau.de» und «CETA» als Suche eingibt. Dort gibt es nämlich seit langem nichts mehr mit Substanz. Bestenfalls, und auch das sehr selten, wird CETA nebenher mitgenannt. Der letzte Beitrag von Substanz stammt von August 2014. Er hiess: «Freihandelsabkommen mit Kanada – auf dem Weg in die Paralleljustiz.» Jemand hatte den bereits ausverhandelten CETA-Vertrag dem ARD-Hauptstadtbüro zugespielt und dieses hatte ihn veröffent-

CETA

licht. Die Hauptstadtkorrespondentin machte im zugehörigen Video kein grosses Geheimnis um die Quelle, sprach von grossem Unbehagen in Berlin darüber, dass hier etwas ausverhandelt worden sei, was weder die Parlamentarier, noch die zuständigen Regierungsmitglieder (Sigmar Gabriel) kannten. Danach schloss sich für die ARD irgendwie das «Window of Opportunity», um über CETA zu berichten. Dabei kann dieses Comprehensive Economic and Trade Agreement mindestens so viel Schaden anrichten wie TTIP, vor allem in Europa. Aber es gibt ja noch die Satire-Formate des ZDF. Eines davon, die Heute Show, lieferte am 18. September 2015 den zweiten Teil der Erklärung (aus einem Bericht auf Stern.de): Für die USA gilt: CETA plus restriktives TTIP ist schlechter als CETA und gar kein TTIP. Für die Europäer ist das natürlich umgekehrt. CETA und kein TTIP ist der absolute Super-Gau! «So ist CETA, das Freihandelsabkommen mit Kanada, bereits ausverhandelt. Die Verträge sehen tatsächlich private Schiedsgerichte vor, mit denen deutsches wie europäisches Recht umgangen werden kann. Sobald CETA ratifiziert sei, so Welke, könne jeder US-Konzern, der eine winzige Filiale in Kanada erhält, Deutschland verklagen.» Die USA-Konzerne haben, wenn es CETA gibt aber kein TTIP, fast alle Vorteile von TTIP ohne die Nachteile, etwa in Form von verstärkter europäischer Konkurrenz daheim. Denn so ziemlich jedes grosse US-Unternehmen macht in Kanada Geschäfte und hat dort eine Tochter, oder kann sie bei Bedarf gründen. Damit können US-Unternehmen alle Klagerechte und Privilegien nutzen,

die CETA in Europa bietet. Sie können vor speziellen Investorengerichten europäische Regierungen oder Städte auf Schadensersatz verklagen, etwa wenn öffentliche Ausschreibungen nicht transatlantisch stattfinden, oder wenn ein Unternehmen wie Monsanto (Canada Inc.) in Europa sein umstrittenes Glyphosat (Roundup) nicht mehr genehmigt bekommt, oder Kellogg (Canada Inc.) Cornflakes aus genmanipulierten Mais (von Monsanto) nicht verkaufen darf. Die kanadischen Ableger der US-Konzerne bekommen Gelegenheit, sich vorab zu jedem Gesetzesvorhaben zu äussern, der sie betreffen könnte (und diese per Androhung einer Klage verhindern). Sie können gegen jede europäische Regulierung klagen, die nicht auf einer Positivliste der erlaubten Liberalisierungsausnahmen schon bei CETA-Vertragsabschluss enthalten ist. Doch umgekehrt bleiben ohne TTIP die US-Staaten und Städte frei, die allermeisten europäischen Unternehmen von staatlichen Aufträgen fern zu halten. Kein Wunder, dass die US-Regierung lieber gar kein TTIP haben möchte als ein TTIP mit irgendwelchen Zugeständnissen an die Europäer. Denn bei einem TTIP mit Kompromissen, ist aufgrund der inzwischen diskutierten Massnahmen gegen das sogenannte Treaty-Shopping, nicht von vorneherein klar, dass US-Konzerne über ihre Töchter in Kanada die günstigeren CETA-Regeln in Anspruch nehmen können. Das Investorengericht könnte sagen, dass – etwa wenn Monsanto klagt – der US-europäische-Aspekt den kanadisch-europäischen dominiert und im Fall von Regelkonflikten nach den eventuell restriktiveren TTIP-Regeln urteilen. Die in den TTIP-Leaks deutlich gewordene kompromisslose Haltung der US-Regierung zeigt klar, dass für die USA gilt: CETA plus restriktives TTIP ist schlechter als CETA und gar kein TTIP.


Gesellschaft

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Für die Europäer ist das natürlich umgekehrt. CETA und kein TTIP ist der Super-Gau. Das erklärt die Verzweiflung der deutschen Industrie, die in bizarren (weil an Orwells «1984» erinnernden) Aktionen von Lobbyorganisationen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Hannover deutlich wurde. Die TTIP-Leaks hatten den einen schönen Effekt für die US-Seite, dass es eine unvernünftige deutsche Bevölkerung zu sein scheint, die für das absehbare Scheitern der TTIP-Verhandlungen verantwortlich sein wird und nicht etwa Desinteresse und Kompromisslosigkeit der US-Regierung. Der zweite schöne Effekt ist, dass sich hinter der Aufregung um diese Leaks und dem langgezogenen Todeskampf von TTIP sehr gut verstecken lässt, was in Sachen CETA vor sich geht. Das ist nämlich einiges – was man nicht denken würde, wenn man die fast inexistente Medienberichterstattung zum Massstab nähme. Am Freitag tagt der Europäische Ministerrat für Auswärtiges in Brüssel, um zu beschliessen, wie es mit CETA weitergehen soll. Im Raum steht die Möglichkeit, dass der Ministerrat im Oktober die vorläufige Anwendung von CETA beschliesst, auch ohne die eventuell nötige Ratifizierung durch nationale Parlamente. Wenn es nach der Kommission geht, will man versuchen, die nationalen Parlamente zu umgehen. Das wäre möglich, wenn es sich bei CETA nicht um ein sogenanntes «gemischtes Abkommen» handeln würde, sondern um eines, das allein in die Kompetenz der EU fällt. Der Rat wird sich am Freitag dazu positionieren müssen, wie

er zu der rechtlich fragwürdigen Haltung der Kommission steht. Es werden schwierige Beratungen werden, da in Belgien die Region Wallonien und der wallonische Teil von Brüssel der belgischen Regierung die nötige Genehmigung verweigern wollen, CETA zu unterschreiben. Auch in anderen Ländern gibt es starke Vorbehalte. Man sieht, es gäbe viel zu berichten. Aber zum Glück gibt es ja den TTIP-Zombie, über dessen Zuckungen man stattdessen aufgeregt rapportieren kann. Und die Bürgerinitiativen und Organisationen, die erfolgreich gegen TTIP Front gemacht haben, stehen nun vor dem Dilemma, dass sie den Begriff TTIP, den sie erfolgreich mit negativer Bekanntheit aufgeladen haben, zugunsten des erst noch bekannt zu machenden Bösewichts CETA fallen lassen müssten, um CETA aus dem TTIP-Schatten der Aufmerksamkeit zu holen. Das fällt sicher nicht leicht, ist aber wohl unvern meidlich. Quelle: www.nachdenkseiten.de Dr. Norbert Häring, 1963 geboren, ist Wirtschaftsjournalist und Autor populärer Wirtschaftsbücher. Er schreibt für Deutschlands führende Wirtschaftstageszeitung Handelsblatt und betreibt den Blog Geld und mehr. Der Bestseller Ökonomie 2.0, den er gemeinsam mit Olaf Storbeck schrieb, gewann den Wirtschaftsbuchpreis 2007. Weitere Infos: www.norberthaering.de

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IWF ruft Zentralbanken zu negativen Zinsen auf In einem neuen Papier ruft der IWF die globalen Zentralbanken zu einer Einführung negativer Zinsen auf. Zwar seien die Erfahrungen mit diesem Konzept «begrenzt», doch würde es «zusätzliche monetäre Impulse liefern», so das Dokument. Das Konzept der negativen Zinsen: Kreditgeber bezahlen Zinsen, um Geld zu verleihen. Und wer sich Geld borgt, bekommt dafür noch mehr Geld hinterher geworfen. Und wer nicht alles bis auf den letzten Cent ausgibt, sondern ein paar Euro auf seinem Konto belässt, etwa weil er auf eine neue Waschmaschine oder ein Auto sparen möchte, muss dafür Strafzinsen bezahlen. Eine wahnwitzige Idee? Der Internationale Währungsfonds (IWF) jedenfalls scheint begeistert und rief die Zentralbanken dieser Welt diese Woche dazu auf, dieses Konzept umzusetzen, da zusätzliche monetäre Impulse die Kreditbedingungen erleichtern würden. In einem Forschungspapier plädierte José Viñals, Leiter der Finanzberatung und Direktor der Geld- und Kapitalmärkte des IWF, für die Einführung negativer Zinsen und erklärte: «Obwohl die Erfahrungen mit negativen Zinsen begrenzt sind, gehen wir vorläufig davon aus, dass dies insgesamt zusätzliche monetäre Impulse liefern und einfachere finanzielle Bedingungen ermöglichen würde, um die Nachfrage und die Preisstabilität zu unterstützen.»

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Was steckt hinter dem drohenden Kollaps des US-Dollars? Im Sommer 2009 kam der US-Finanzmarktexperte Kevin Freeman in einer für das Pentagon erstellten Studie zu dem Ergebnis, dass die knapp zwei Jahre zuvor ausgebrochene Weltfinanzkrise keine spontane und unwillkürliche Entwicklung gewesen sei. Laut Freeman war das Platzen der amerikanischen Hypothekenblase und der nachfolgende Finanzcrash vielmehr das Resultat einer koordiniert durchgeführten Sabotage, die er als einen Akt «wirtschaftlicher Kriegsführung» bezeichnete und für die er eine anti-westliche Allianz verantwortlich machte, an der russische, chinesische und islamistische Kräfte, aber auch bestimmte Hochfinanzspekulanten beteiligt gewesen seien. von Torsten Mann

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ie Freeman erläuterte, lief der Angriff auf die amerikanischen Finanzmärkte in zwei Phasen ab. In einer ersten Phase wurde der Ölpreis künstlich nach oben getrieben, um die Wirtschaft auszubremsen. Darauf folgten in einer zweiten Phase vorsätzliche Manipulationen am Aktienmarkt gegen systemrelevante Bankhäuser, die das Finanzsystem schliesslich an den Rand des Zusammenbruchs brachten. Die von den Regierungen daraufhin ergriffenen Rettungsmassnahmen konnten einen völligen Finanzkollaps zwar vorerst verhindern, sie erzeugten jedoch, wie Freeman erklärte, gewaltige Haushaltsdefizite und hohe Inflationsrisiken. Allein die Staatsverschuldung der USA stieg in nur vier Jahren von ungefähr 10 Billionen US-Dollar auf 15 Billionen US-Dollar. Doch wie Freeman betonte, ist die Krise damit wahrscheinlich noch nicht ausgestanden. Vielmehr erwartet er eine dritte Angriffswelle, die sich durch den Abverkauf amerikanischer Staatsanleihen direkt gegen den US-Dollar richten werde und die darauf abziele, dessen Status als Weltleitwährung zu beenden. Er schrieb: «Eine solche Massnahme wurde von den Finanzministern mehrerer Schwellenländer wie Russland und China, aber auch Iran und den arabischen Staaten bereits diskutiert. Ein konzentrierter Angriff zum Sturz des Dollars durch den Abverkauf von Staatsanleihen würde schwerwiegende Auswirkungen haben, zu denen auch eine mögliche Herabstufung der US-Bonität gehört, was stark steigende Zinsen und einen Kollaps der amerikanischen Wirtschaft erzwingen würde.» Unter Berufung auf den früheren US-Finanzminister Henry Paulson berichtete Freeman, dass Moskau auf dem Höhepunkt der Krise im Jahr 2008 sogar bereits begonnen habe, amerikanische Staatsanleihen zu verkaufen. Gleichzeitig habe Russland die Chinesen aufgefordert, dies ebenfalls zu tun, jedoch zunächst ohne Erfolg. Im Frühjahr 2014 drohte ein hochrangiger Kreml-Berater erstmals offen mit einem Angriff

gegen den US-Dollar, wobei die westlichen Re- Währung wetten, verfügen die Pekinger Komaktionen auf die russische Invasion in der Ukrai- munisten nun über einen idealen Vorwand, mit ne hierfür als Vorwand angeführt wurden. Wenn dem sie auch einen massiven Abverkauf amedie USA tatsächlich Sanktionen gegen Russland rikanischer Staatsanleihen vor der Weltöffentverhängen würden, so hiess es, könne Moskau lichkeit als legitime Massnahme zur Stützung den US-Dollar als Reservewährung fallen lassen, der chinesischen Währung darstellen können. den internationalen Handel auf ein anderes VerSelbst Saudi-Arabien drohte inzwischen mit rechnungssystem umstellen und die Empfeh- einem Abverkauf amerikanischer Staatsanleilung zum Verkauf amerikanischer Staatsanlei- hen für den Fall, dass in den USA ein Gesetzhen ausgeben. Dies würde den Zusammenbruch entwurf verabschiedet wird, der es den Opfern des amerikanischen Finanzmarktes bewirken der 9/11-Anschläge ermöglicht, ausländische Reund die Vorherrschaft der USA im globalen Fi- gierungen zu verklagen, die an der Vorbereitung nanzsystem beenden. der Anschläge beteiligt waren. In Saudi-Arabien In der Zwischenzeit drohten auch die Kom- wurden deshalb sogar bereits Stimmen laut, die munisten in Peking wiederholt damit, die Welt eine Neuausrichtung der Beziehungen zu Amedurch einen koordinierten Abverkauf amerikani- rika ankündigten, was auf ein Ende des Petroscher Staatsanleihen zu «ent-amerikanisieren». dollars hinauslaufen könnte. Würden die Saudis Dies veranlasste den amerikanischen Direktor ihr Erdöl nicht mehr wie bisher ausschliesslich der Nationalen Nachrichtendienste (DNI) dazu, im US-Dollar verrechnen, dann wäre dessen die chinesische Regierung zu warnen, dass die Status als Weltleitwährung erheblich bedroht. USA einen Abverkauf amerikanischer Staatsan- Doch ähnlich wie im Fall der russischen und leihen als einen Akt finanzieller Kriegsführung chinesischen Drohungen wirkt auch die saudierachten würden. Trotzdem scheint dieser Ab- sche 9/11-Kontroverse nur wie ein willkommeverkauf vor einigen Monaten bereits begonnen ner Vorwand für eine ohnehin längst geplante wir zu haben, auch wenn er zunächst als Folge der Massnahme. einbrechenden Konjunktur inWohnungen, China deklariert Schon und im Herbst berichtete eine britische Keller, Estrich ganze2009 Lager wurde. Zeitung über Geheimverhandlungen, an denen nicht, aber zu günstigen Konditionen! Seit jedoch im Frühjahr 2016 bestimmte Hoch- neben Russland und China u.a. auch die GolfWeitere Dienstleistungen: Entsorgungen, Transporte, finanzspekulanten öffentlich andeuteten, dass staaten beteiligt gewesen seien, und die darauf Umzüge (auch mit Fassadenlift), Heimlieferung! sie auf einen Kurseinbruch der chinesischen hinausliefen, denGRATIS US-Dollar Alles brauchbare für den FLOHMARKT wird gerne abgeholt!als Ölhandelswäh-

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rung durch einen Korb internationaler Währungen und Gold zu ersetzen. Dem Bericht zufolge sei eine Übergangsfrist von neun Jahren vorgesehen, bis der Ölpreis nicht länger in US-Dollar festgesetzt werde. Bemerkenswert ist, dass sich mit den offen ausgesprochenen russischen, chinesischen und arabischen Drohungen aktuell eine ähnliche Allianz gegen den US-Dollar formiert, wie laut Freeman auch schon hinter dem Finanzcrash von 2008 steckte. Sollte es also in den nächsten ein bis zwei Jahren tatsächlich zu einem Kollaps des US-Dollars kommen, dann liegt der Verdacht nahe, dass es sich dabei nicht um eine unwillkürliche Entwicklung handelt. Vielmehr wäre ein solches Ereignis wahrscheinlich erneut das Resultat finanzieller und wirtschaftlicher Kriegsführung einer von Moskau angeführten internationalen Koalition, bestehend aus Mächtigen und Superreichen aus allen Herrenländern, die an der Errichtung eines kommunistischen Weltstaats arbeiten. Die medienwirksame Vernichtung des Dollars und des US-Imperiums scheint dabei nur ein lang geplanter Schritt zu sein, der noch vollzogen werden muss. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass es längst nicht mehr um verschiedene nationale Interessen geht. Der superreiche Philanthrop und Banker, David Rockefeller, gab unlängst in einem Interview ganz unverhohlen zu, dass er sich nicht als amerikanischer Patriot, sondern als Internationalist sieht, der an der Erschaffung einer neuen Weltordnung arbeitet. Es geht also um den Endkampf zwischen den Kapitaleignern, die

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Wussten Sie?

ihre Vormachtstellung im sozialistischen Superstaat zementieren wollen und der mittellosen Weltbevölkerung, die dieses Parasitentum (den nichts anderes ist unser heutiges Geldsystem) abschütteln will, um endlich in Frieden zu n leben.

EU-Recht steht über nationalem Recht

Weltoktober

Der von der Mehrheit des Schweizer Bundesrates angestrebte Rahmenvertrag mit der EU, beinhaltet unter anderem die Anerkennung des EU-Gerichtshofes (EuGH). Der EuGH soll für die Schweiz bei Meinungsverschiedenheiten als höchste, unanfechtbare Entscheidungsinstanz gelten. Bundesrat Didier Burkhalter verbreitet jedoch stets die Meinung, dass die Entscheide des EU-Gerichtshofs grundsätzlich den Charakter von Gutachten hätten, also Empfehlungen gleich kämen, deren Umsetzung Sache der politischen Behörden sei. Dem widerspricht Koen Lenaerts, Präsident des EU-Gerichtshofs, entschieden. Er bekräftigt, dass die Entscheidungen des EuGH stets verbindliches Recht sind: «Selbst wenn wir ein Gutachten erstellen, dürfen EU-Vertreter nichts beschliessen, das dem Gutachten widerspricht.» Zentrale Aufgabe des höchsten EU-Gerichts ist es also, den Vorrang von EU-Recht über alles nationale Recht in Europa verbindlich durchzusetzen. Lenaerts Aussage legt somit offen, dass die Schweizer Öffentlichkeit mit der «Gutachten-Theorie» des Bundesrates über die wahren Auswirkungen des Rahmenvertrages getäuscht wurde.

«Wer plant die sozialistische Weltregierung?» →→ von Torsten Mann →→ 304 Seiten, →→ EUR 19.90 →→ 978-3-946168-02-7 Sind die Sowjetunion und der Kommunismus wirklich untergegangen? In den 1980er Jahren wurde von Michail Gorbatschows unter dem Begriff der «Perestroika» ein Prozess eingeleitet, der zur Auflösung der Sowjetunion, des Warschauer Paktes und zur deutschen Wiedervereinigung führte. Dieser Prozess verlief zum Erstaunen vieler Analysten relativ friedlich, nur wenige Beobachter stellten die Frage nach dem Warum. Fiel die Berliner Mauer auf Veranlassung des KGB? Gibt es einen Zusammenhang mit dem Aufbau der Europäischen Union, die immer sozialistischere Züge trägt? Ist der Kommunismus wirklich tot oder steht die Welt im Zuge der Globalisierung unmittelbar vor dem Zusammenbruch der kapitalistischen Weltwirtschaft? Wird dies zu einem Wiedererstarken der marxistischen Ideologie führen, gefolgt von einer neuen Oktober-Revolution, dem Weltoktober?

Quelle: www.s-und-g.info

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Wirtschaft

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Glyphosat-Bewertung von Industrie gesteuert Wie kommt es, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als «wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen» einstuft, aber das für die gesundheitliche Bewertung des Wirkstoffes in der EU zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) jedoch Unbedenklichkeit attestiert? Global 2000, Österreichs führende, unabhängige Umweltschutzorganisation, hat das systembedingte Versagen einer industriefreundlichen Zulassungspraxis in Österreich analysiert. von Global 2000

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as weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat galt vier Jahrzehnte lang als unproblematisch für Regenwürmer. Bis ein österreichisches Forscherteam der Universität für Bodenkultur (BOKU) vor kurzem feststellte, dass handelsübliche Glyphosathältige Pflanzenschutzmittel die Aktivität und Fortpflanzung von Regenwürmern gravierend beeinträchtigen. Dieser offensichtliche Widerspruch zwischen der behördlichen Risikoeinschätzung einerseits und den Ergebnissen der Wissenschaftler andererseits, veranlasste uns zu einem Vergleich der jeweils angewendeten Untersuchungsmethoden. Wenig erfreuliches Fazit dieser Analyse: Mit den realitätsfernen Versuchsanordnungen im Zulassungsverfahren liessen sich auch in hundert Jahren noch keine negativen Auswirkungen der untersuchten Produkte auf Regenwürmer nachweisen. BOKU-Studie findet dramatische Auswirkungen auf Regenwürmer

Die BOKU-Studie simuliert in verkleinertem Massstab, was auf unseren Äckern täglich hundertfach von statten geht: Das Totspritzen von Beikräutern mit Unkrautvernichtungsmitteln auf Glyphosat-Basis. Dazu wurden 45-Liter-Töpfe mit Erde befüllt und mit natürlichen Beikräutern (gewöhnlicher Löwenzahn, Weissklee und Knäuelgras) bepflanzt. Dazu kamen noch die zwei häufigsten Regenwurmarten, der tiefgrabende Tauwurm (Lumbricus terrestris) und der horizontalbohrende Wiesenwurm (Aporrectodea caliginosa). Die Beikräuter wurden mit handelsüblichen Roundup-Produkten gespritzt. Sie starben nach wenigen Tagen ab und dienten den Regenwürmern als reichliche Nahrungsquelle. Sechs Wochen später liess sich bei den Regenwürmern eine 60-prozentige Abnahme der Fortpflanzung und Aktivität feststellen. Realitätsferne Industriestudien verschleiern schädliche Pestizidwirkung

Zur Bewertung des Risikos für Regenwürmer wurden 2002 im europäischen Erstzulassungsverfahren von Glyphosat insgesamt neun sogenannte «regulatorische Studien» einbezogen. Das teilte die österreichische Pestizid-Zulassungsbehörde AGES/BAES auf Anfrage mit.

Auf den ersten Blick scheint diese Anzahl beachtlich. Doch acht dieser neun regulatorischen Studien sind simple Labortests zur Ermittlung der akuten Toxizität gemäss der Richtlinie «OECD-Guideline 207». Dabei werden Würmer über ein pestizidgetränktes Filterpapier oder in künstlichem Erd-Substrat unmittelbar dem Pestizid ausgesetzt. So wird die «letale Dosis» (LD50) ermittelt, bei der die Hälfte der Regenwürmer innerhalb von 14 Tagen stirbt. Wie unser Umweltchemi«Mit den realitätsfernen Versuchsanordnungen im Zulassungsverfahren liessen sich auch in hundert Jahren noch keine negativen Auswirkungen der untersuchten Produkte auf Regenwürmer nachweisen.» ker Helmut Burtscher erklärt, zweifle niemand an, dass die akute Toxizität, also die unmittelbare Giftigkeit von Glyphosat, sehr gering sei. Allerdings sei sehr verwundertlich, dass acht von neun Studien sich nur dieser Frage widmen. Mit Effekten, die nicht unmittelbar zum Tod der Regenwürmer führen (z.B. die Beeinträchtigung der Fortpflanzung) beschäftigt sich hingegen nur eine einzige dieser neun Studien aus dem Zulassungsverfahren, und diese erst noch sehr mangelhaft. Denn unter realen Feldbedingungen und in der BOKU-Studie nehmen die Regenwürmer das Glyphosat als Bestandteil ihrer Hauptnahrungsquelle, nämlich in totem Pflan-

zenmaterial auf. In dieser regulatorischen Studie nach «ISO/DIN 11268-2» hingegen wird Glyphosat ohne Pflanzen unmittelbar auf ein künstliches Erd-Substrat aufgebracht. Regenwürmer werden durch Kompostwürmer ersetzt. Diese reagieren nicht nur weniger empfindlich auf Pestizide. Sie kommen im Acker überhaupt nicht vor! Und an Stelle des handelsüblichen Pestizids, welches zustäzlich zum Wirkstoff Glyphosat wichtige Beistoffe (diese sollen dem Wirkstoff beispielweise den Eintritt in die pflanzliche oder tierische Zelle erleichtern) enthält, arbeiten Industriestudien überwiegend mit dem weniger wirksamen, isolierten Wirkstoff. Auf eine Feldstudie, welche die Regenwurmtoxizität unter realen Bedingungen abklären könnte, verzichtet die europäische Zulassungbehörde. Sie begründet dies damit, dass aus den genannten einfacheren Industriestudien kein inakzeptables Risiko für Regenwürmer ersichtlich sei. Regenwürmer sind Schlüsselspezies für Bodengesundheit und Fruchtbarkeit

Alfred Grand, Regenwurmexperte und Betreiber Europas führender Kompostfarm, veranschaulicht, dass ein Hektar gesunder Ackerboden bis zu einer Million Regenwürmer, die einen unverzichtbaren Beitrag für die Funktion und Fruchtbarkeit des Bodens leisten, beherbergt. Mit der zu erwartenden Zunahme von Starkregenereignissen gewinnen Regenwürmer zusätzlich an Bedeutung, da sie die Wasseraufnahmekapazität des Bodens massgeblich erhöhen und dadurch Überschwemmungen entgegenwirken.


Wirtschaft

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USA: Bienenpopulation seit April 2015 um 44% zurückgegangen! Das gewaltige Bienensterben ist vor allem auf Pestizide grosser Chemiekonzerne zurückzuführen.

Glyphosat tötet Regenwürmer zwar nicht sofort, schränkt ihre Fortpflanzungsfähigkeit aber beträchtlich ein. Dies scheint das BfR jedoch nicht weiter zu beunruhigen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Ihre Beurteilung ist Basis für die Verlängerung der ZulasFoto: BfR / CC BY-SA 3.0 sung um weitere 10 Jahre.

Doch je intensiver die landwirtschaftliche Nutzung wie Bodenbearbeitung, Dünger- und Pestizideinsatz, desto weniger Regenwürmer finden sich im Boden. Von einigen Pestiziden war schon bekannt, dass sie den Regenwurm schädigen können. Dass aber das weltweit meist verwendete und bisher als unbedenklich eingestufte Glyphosat auch zu dieser Gruppe zählt, sollte uns alarmieren.

Für Mitte 2016 wurde die Entscheidung angekündigt, ob Glyphosat weitere zehn Jahre in Europa zugelassen wird. Wir fordern, dass diese in Kenntnis der von der BOKU festgestellten Effekte auf Regenwürmer und der damit einhergehenden ökologischen Folgen und Risiken erfolgen muss. Wir werden alles daran setzen, dass die BOKU-Studie noch in den politischen Diskussionsund Entscheidungsprozess auf Ebene der Mitgliedsstaaten einfliessen kann. Hier setzen wir auf die Unterstützung durch das Lebensministerium und die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. n

Zulassungsverfahren muss reformiert, Glyphosat verboten werden

Die festgestellten Mängel im europäischen Zulassungsverfahren hinsichtlich des Risikos für Regenwürmer durch Herbizide weisen deutliche Parallelen zu den Mängeln bei der Risiko-Bewertung für Bienen durch systemische Insektizide auf. Diese stehen allerdings mittlerweile ausser Streit. Ähnliches gilt auch für die WHO-Einstufung von Glyphosat als «wahrscheinlich für den Menschen krebserregend». Dieser ist ja bekanntlich eine Generalentwarnung durch die deutsche Zulassungsbehörde vorausgegangen.

Global 2000 ist Österreichs führende, unabhängige Umweltschutzorganisation. Als aktiver Teil von Friends of the Earth International (FOEI) kämpfen wir für eine intakte Umwelt, eine zukunftsfähige Gesellschaft und nachhaltiges Wirtschaften. Mehr Infos: www.global2000.at

Zwischen April 2015 und April 2016 ist die Population der Bienen in den Vereinigten Staaten um schockierende 44 Prozent zurückgegangen, meldet Bee Informed, eine Plattform, die sich mit dem Massensterben der Bienen in unserer Zeit beschäftigt. Bee Informed entstand in Zusammenarbeit mit dem US Department of Agriculture, Forschungslabors und Universitäten. Dabei handelt es sich um das zweitschlechteste Jahr für die Bienen seit der sogenannten «Beepocolypse» im Jahr 1995. Zwar ist es normal, dass die Bienenpopulation über den Winder abnimmt, doch lag der Wert im vergangenen Jahr mit 44 Prozent um ein Dreifaches über dem «akzeptablen» Wert, so der Bericht. Viele der Honigbienen sterben aufgrund der massiven Anwendung von Pestiziden. Pestizide windiger Giftmischer Chemiekonzerne wie Monsanto oder DuPont sind in den USA freigegeben und werden auch rege genutzt. Diese werden nicht nur für das hohe Bienensterben, sondern auch für verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten von Menschen verantwortlich gemacht. n

Quelle: www.free21.org

Quelle: www.beeinformed.org

Monsanto zahlte Glyphosat-Beurteiler Drei führende Experten, welche Glyphosat jetzt als nicht krebserregend bewerteten, kassierten viel Geld von Monsanto. Erst am Montag vermeldete eine neue Studie der WHO und der FAO, dass Glyphosatrückstände in Lebensmitteln doch nicht krebserregend seien. Diese Feststellung kam zu einem sensiblen Zeitpunkt. In dieser Woche entscheidet die EU, ob die Zulassung des Pestizids verlängert wird. Die neue Studie hat die Fachgruppe «Joint FAO/ WHO Meeting on Pesticide Residues» (JMPR) erstellt. Wie der Guardian jetzt aufdeckte, standen einzelne bewertende Wissenschaftler in einem massiven Interessenskonflikt. Alain Boobis, der Vorsitzende der Fachgruppe JMPR, die Glyphosat für nicht krebserregend erklärte sowie der stellvertretende Vorsitzende Angelo Moretto und ein weiteres Mitglied gehören auch dem International Life Sciences Insitute (ILSI) an. Das ILSI wird von der Lebensmittelindustrie finanziert. Das Institut bekam im Jahr 2012 eine Spende über 500‘000 Dollar von Monsanto, dem Hersteller von Glyphosat, und 528‘500 Dollar von «Croplife International». Diese Lobbyorganisation arbeitet unter anderen für Monsanto, Dow, DuPont, Bayer und Syngenta. n Von: Urs P. Gasche, Quelle: www.infosperber.ch

Tausende am Basler «March against Monsanto & Syngenta» Am zweiten «March against Monsanto & Syngenta» in Basel demonstrierten tausende friedlich gegen die Geschäftspraxis der Agromultis. Basel setzt damit auch ein Zeichen gegen die derzeitige Fusionswelle im Agrarsektor. Rund 2000 vorwiegend junge Monsanto- und Syngenta-Gegner aus der Deutschschweiz, Südbaden und dem Elsass versammelten sich am Samstagnachmittag, 21. Mai, zum Basler «March against Monsanto & Syngenta» und forderten einen Stopp von Pestiziden, gentechnisch verändertem Saatgut und der Patentierung von Saatgut durch die Agromultis. Die Basler Biologin Florianne Koechlin am Rednerpult: «Diese Monokultur-Landwirtschaft, diesen immensen Ressourcenverschleiss können wir uns schlicht nicht mehr leisten». Der Marsch ging durch die Basler Innenstadt vor den Hauptsitz von Syngenta. Viele Teilnehmer hatten sich als Bienen verkleidet, um auf die Mitverantwortung von Syngenta für das Bienensterben hinzuweisen. «Neonicotinoide von Syngenta&Co bedrohen nicht nur Bienen, sondern auch viele andere Tiere – das zeigen laufend neue Studien», betonte Koechlin.

Der diesjährige «March» stand auch im Zeichen der geplanten Übernahme von Syngenta durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina. Ulrike Minkner, Vize-Präsident der Bauerngewerkschaft Uniterre, sprach vor dem SyngentaHauptsitz: «Wir sehen der Übernahme durch ChemChina besorgt entgegen. Damit geht ein Konzentrationsprozess weiter, der es der Zivilgesellschaft immer schwieriger macht, soziale oder ökologische Anliegen einzubringen.» Während weltweit Hunderttausende in mehr als 400 Städten gegen Monsanto demonstrierten, betonten die Rednerinnen und Redner in Basel, dass sich Syngenta kaum von Monsanto unterscheide. Zoë Roth vom Organisationskomitee zieht eine positive Bilanz. «Es gibt immer mehr Menschen, die nicht tolerieren wollen, dass Monsanto und Syngenta ihr Profitstreben über die ökologischen und sozialen Anliegen in der Weltlandwirtschaft stellen.» n


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Wirtschaft

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Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf Die relative Ruhe an den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen und Monaten hat viele Menschen glauben lassen, die Lage habe sich nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn entspannt und sei doch nicht so ernst wie zunächst angenommen. Sie irren. Die gegenwärtige Lage ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende und birgt erhebliche Gefahren in sich. von Ernst Wolff

A

cht Jahre sind vergangen, seit das globale Finanzsystem unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Statt die Schuldigen – skrupellose Spekulanten in den Führungsetagen der Finanzindustrie – zur Rechenschaft zu ziehen, erklärten die Regierungen in aller Welt die grossen Finanzinstitute für «too big to fail» und retteten sie mit Hilfe von Steuergeldern, also dem Geld arbeitender Menschen. Um die dadurch entstandenen riesigen Löcher in den Staatshaushalten zu stopfen, bürdeten sie die Folgen dieser Politik ebenfalls der arbeitenden Bevölkerung auf. Unter dem Banner der «Austeritätspolitik» senkten sie deren Lebensstandard und zwangen sie, Einbussen aller Art hinzunehmen. Die Verursacher der Krise wurden sogar belohnt

Die Verursacher der Krise dagegen wurden für ihr Verhalten sogar noch belohnt. Für sie wurden riesige Mengen an Geld geschaffen, das ihnen bis heute zu immer niedrigeren Zinssätzen zur Verfügung gestellt wird. Statt es – wie von der Politik zur Täuschung der Öffentlichkeit behauptet – für neue Investitionen und damit zur Ankurbelung der Realwirtschaft zu benutzen, setzt die Finanzindustrie den Löwenanteil des Geldes auch nach dem Beinahe-Crash wieder zur Spekulation an den Finanzmärkten ein. In der Gewissheit, «too big to fail» zu sein und im Notfall erneut gerettet zu werden, haben die Banker ihre spekulativen Aktivitäten seit 2008 sogar ausgeweitet und gehen heute grössere Risiken ein als zuvor. Der Finanzsektor, der das System damals existentiell bedroht hat, wuchert deshalb unkontrolliert weiter. Die Realwirtschaft dagegen stagniert und schrumpft, da ihr durch der den Finanzsektor das Blut in Form von Kapital entzogen wird und auch die Nachfrage auf Grund der austeritätsbedingten geringeren Einkommen zurückgeht. Das wiederum führt dazu, dass die Kluft zwischen denen, die von ihren Vermögen leben, und denen, die von ihrer Arbeit leben müssen, immer grösser wird. Inzwischen hat die Entwicklung jedoch eine neue Stufe erreicht, da die bisherigen Massnah-

men nicht mehr richtig greifen oder neue Risiken mit sich gebracht haben: Jahrelanges Gelddrucken hat zur Entwertung des Geldes und zur Inflation geführt – nicht in der Realwirtschaft, sondern an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten, in die das frische Geld grösstenteils geflossen ist. Unterstützt durch das parasitäre Verhalten der grossen Marktteilnehmer (zum Beispiel das Rückkaufen eigener Aktien durch das Management von Grosskonzernen zum Zweck der Erhöhung der eigenen Boni), haben sich riesige Blasen gebildet, die jederzeit platzen und zu einer Panik an den Märkten führen können. Der Weg führt zwangsläufig zu immer grösserer Instabilität

Die kontinuierliche und mittlerweile bis in den Negativbereich reichende Senkung der Zinsen erhöht ebenfalls die Instabilität des Systems: Sie zwingt bisher zur Vorsicht neigende Anleger wie Pensionsfonds, Rentenkassen und Krankenkassen, konservative Anlageformen über Bord zu werfen und durch Spekulation an den Finanzmärkten immer höhere Risiken einzugehen. Ausserdem untergräbt sie die Lebensgrundlage kleiner und mittlerer Banken (z.B. Sparkassen und Raiffeisenbanken), die derzeit händeringend nach Rezepten suchen, um die Verluste in ihrem früheren Kerngeschäft – der Kreditvergabe an den Mittelstand – auszugleichen. Beide Entwicklungen zusammen haben dazu geführt, dass selbst früher als normal geltende

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Korrekturen der Märkte verhindert werden müssen, da diese durch den Bankrott einzelner Marktteilnehmer rasch zu einer Kettenreaktion und so zum Zusammenbruch des Systems führen könnten. Sobald es zu ersten schärferen Abwärtsbewegungen an den Märkten kommt, greifen deshalb die Zentralbanken – von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – direkt oder über Mittelsmänner mit frischem Geld ein, manipulieren auf diese Weise die Kurse noch stärker und verzerren so das im Verhältnis zur Realwirtschaft mittlerweile groteske Bild der Märkte bis zur Unkenntlichkeit. Die grösste Gefahr aber lauert wie schon seit Jahren im Bereich der Derivate, deren Umfang von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich auf zurzeit ca. $ 550 Billionen, von Insidern sogar auf $ 1,5 Trillionen geschätzt wird. Unter diesen von der Realwirtschaft abgekoppelten reinen Finanzwetten müssen zurzeit insbesondere die Kreditausfallversicherungen und die Zins-Swaps als finanzielle Tellerminen gelten. Die grössten Gefahren lauern im Verborgenen

Da Kreditausfallversicherungen auch von solchen Marktteilnehmern abgeschlossen werden dürfen, die keinen Kredit vergeben haben, setzen zahllose Grossinvestoren auf dieses (erst seit 1994 existierende) gefährlichste aller Finanzprodukte. Nicht etwa, um sich gegen Risiken abzusichern, sondern um ganz gezielt auf den Ausfall


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von Unternehmen und Ländern zu wetten. Da dies beim tatsächlichen Eintreten einer Insolvenz dazu führen kann, dass Banken ein Vielfaches der Schadenssumme auf den Tisch legen müssen (wie 1998 im Fall des Hedgefonds Long Term Capital Management und 2008 im Fall des US-Versicherers AIG), bleibt Staaten und Regierungen im Ernstfall gar nichts anderes übrig als das fehlende Geld zu drucken und es den betroffenen Finanzinstituten zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Zins-Swap-Derivate sind mittlerweile einer der Hauptgründe, warum die Zentralbanken ihre Leitzinsen nicht erhöhen können, sondern immer weiter senken und sogar noch tiefer in den Negativbereich treiben müssen. Mit Zins-Swap-Derivaten sichern sich Unternehmen und Staaten gegen Verluste durch Schwankungen von Zinssätzen ab. Die Kurseinbrüche an den internationalen Aktien- und Anleihenmärkten im Januar 2016 als Folge der minimalen Zinserhöhung der Federal Reserve um ganze 0,25 % im Dezember 2015 zeigen, in welch gigantischem Umfang diese Zins-Swaps mittlerweile abgeschlossen wurden. Die Folge: Den Zentralbanken bleibt in Zukunft kein Spielraum mehr für eine Erhöhung der Leitzinsen, eine Rückkehr zu den früher normalen Werten von mehreren Prozent ist damit ausgeschlossen. Was aber bleibt Regierungen und Finanzindustrie, wenn eine Senkung des Leitzinses das Bankensystem selbst gefährdet und die immer grösseren aus dem Nichts geschaffenen Geldmengen zwangsläufig zu dessen totaler Entwertung führen müssen? Die Antwort lautet schlicht und einfach: Ein noch schärferer Angriff auf die arbeitende Bevölkerung. Der Leidtragende: Die arbeitende Bevölkerung

Die vor uns liegende Phase wird von folgenden Entwicklungen geprägt sein: Die Unternehmen werden unter dem Schlagwort der «Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit» alles daran setzen, Löhne zu senken, Entlassungen vorzunehmen,

Arbeitsbedingungen zu verschärfen und Leistungen wie Renten- und Sonderzahlungen zu kürzen, um auf diese Weise die Gewinne für die Investoren zu erhöhen. Die Staaten wiederum werden diese Massnahmen durch weitere Austeritätsprogramme flankieren, Sozialleistungen einschränken, öffentliche Bedienstete entlassen, Mindestlöhne senken und die Infrastruktur weiter zerfallen lassen. Ausserdem werden sie den Gewalt- und Überwachungsapparat (Militär, Polizei und Geheimdienste) ausbauen, um sich gegen den zu erwartenden Widerstand seitens der Bevölkerung zu wappnen. Sollten diese Massnahmen nicht ausreichen und einzelne Finanzinstitute trotz aller Rettungsversuche zusammenbrechen, werden die Regierungen auf das inzwischen rechtlich in ganz Europa verankerte Bail-in zurückgreifen. D.h.: Die Vermögen von Anteilseignern, Einlegern und Sparern werden zum Teil konfisziert werden, um die betroffenen Geldinstitute am Leben zu erhalten. Grossinvestoren werden, da sie über genügend Marktinformationen verfügen, rechtzeitig abspringen und ihr Geld in Sicherheit bringen. Die Zeche wird in erster Linie die arbeitende Bevölkerung zahlen. Sollte aber auch ein Bail-in nicht ausreichen, könnte ein Vorschlag des IWF auf den Tisch kommen, der 2013 in seiner Publikation «Fiscal Monitor» unter dem Titel «Taxing Times» («Zeit für Steuern») eine einmalige Vermögenssteuer in Höhe von 25 % auf alle Bankguthaben zur Rettung des Systems ins Gespräch gebracht hat. Auch hier kann damit gerechnet werden, dass die Finanzelite ihr Geld rechtzeitig in nicht erreichbaren Steueroasen verstecken werden und am Ende die arbeitenden Menschen für die Verfehlungen der Finanzindustrie werden aufkommen müssen.

schlussendlich aber auch zu einem weiteren Mittel greifen lassen, durch das das Finanzsystem bereits zweimal, nämlich 1914 und 1939, zumindest für einige Jahrzehnte am Leben erhalten wurde. Wie die allseits praktizierte Aufrüstung, das Säbelrasseln der USA gegen Russland und China und die zunehmende globale Militarisierung zeigen, liegt die Option eines grossen Krieges bei den wichtigsten politischen Entscheidungsträgern dieser Welt bereits offen auf dem Tisch. Wer glaubt, dass moralische Gründe diese Kräfte an der Entfesselung eines Krieges hindern könnten, der sollte einen Blick auf die Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts werfen: Wenn das System existentiell bedroht war, hat die politische Elite – die ja direkt von ihm profitiert – nie gezögert, auch diese letzte Karte auszuspielen, unendliches menschliches Leid billigend in Kauf zu nehmen und dabei einen Satz zu bestätigen, der heute mehr denn je gilt: «All wars are bankers’ wars.» («Alle Kriege sind Banker-Kriege») n

Ernst Wolff, 1950 geboren ist Drehbuchautor, Dolmetscher und Journalist. Sein Hauptinteresse gilt seit 40 Jahren dem Wechselspiel zwischen Wirtschaft und Politik, das derzeit immer stärker in den Fokus öffentlichen Interesses rückt.

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Die letzte Option heisst Krieg

Die erheblichen sozialen Verwerfungen, zu denen all diese Massnahmen unausweichlich führen werden, könnten die Herrschenden

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Anfänge und Hintergründe der «europäischen Integrationsbewegung» Am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung stehen zwei besonders einflussreiche Gestalten: Der Österreicher Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894–1972) und der Franzose Jean Monnet (1888–1979). von Herbert Ludwig

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oudenhove-Kalergi trat schon 1922 mit seiner Pan-Europa-Idee hervor, die er 1924 in einem Buch publizierte. Darin propagierte er die «Vereinigten Staaten von Europa», einen zentralen Bundesstaat, der von einem neuen geistigen Adel geführt werden sollte. Im selben Jahr gründete er die Paneuropa-Union, um dieses Ziel organisatorisch zu verfolgen. Das traf offenbar in Amerika auf ähnliche Gedanken. So wurde er nach eigenen Angaben schon 1924 auf Anregung von Louis Rothschild und dem Finanzmagnaten Max Warburg «mit 60.000 Goldmark zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre» unterstützt. Durch dessen Vermittlung traf er sich in Amerika mit den Finanziers Paul Warburg und Bernhard Baruch. («Ein Leben für Europa», Seite 124–125) In seinem 1925 erschienenen Buch «Praktischer Idealismus» bezeichnete Kalergi die Demokratie als «ein klägliches Zwischenspiel» zwischen zwei aristokratischen Epochen, der des Blutadels und des neuen, von jüdischem Geist geprägten Geistesadels. Die moderne Demokratie durchschaute er als praktisches Instrument der Plutokratie: «Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: Weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: Sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. … Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: ...denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.» (S.39)

Österreichische Mitglieder der Paneuropa-Union bei der Beerdigung Otto von Habsburgs. Foto: Jakub Hałun, Wikipedia

Ihm schwebte vor, den «plutokratischen Demokratismus» durch die Aristokratie eines neuen Geistesadels zu ersetzen, in der die verschiedenen Völker in einer «eurasisch-negroiden Zukunftsrasse» aufgehen sollen (S. 22, 23). Im April 1948 lud Kalergi in New York zu einem Kongress ein, auf dem das American Committee for a United Europe (ACUE) gegründet wurde. Geschäftsführer wurden die berüchtigten US-Geheimdienst-Bosse: William «Wild Bill» Donovan und Allan Dulles. Die Finanzierung übernahmen die Ford Foundation, die Rockefeller-Stiftung und weitere regierungsnahe Unternehmensgruppen. Das Committee unterstützte die Europäische Bewegung, die im Juli 1947 von Winston Churchill und Duncan Sandys initiiert wurde und vom 7. bis 11. Mai 1948 den Haager Europa-Kongress in Den Haag veranstaltete, an dem unter dem Vorsitz Churchills über 700 Delegierte aus ganz Europa und Beobachter aus den USA und Kanada teilnahmen. Damit gelang die entscheidende Weichenstellung für die Gründung der Europäischen Bewegung. Man arbeitete an einem Entwurf für eine Verfassung der Vereinigten Staaten von Europa und gründete 1948

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durch den Vertrag von London den Europarat, eine internationale europäische Organisation von heute 47 Staaten, in der wiederum Kalergi einen grossen Einfluss ausübte. Das American Committee for a United Europe (ACUE) war bis in die 1960er-Jahre ein wichtiger Geldgeber der Europäischen Bewegung (50%), der Union Europäischer Föderalisten (UEF) und besonders deren European Youth Campaign (100 %). Damit konnte Einfluss auf die Führer der «Europäischen Bewegung» Robert Schuman, Paul-Henri Spaak und Józef Retinger genommen werden (s. alle Nachweise bei Wikipedia) Das ist der Humus der hauptsächlichsten internationalen Organisationen, welche die heute bis zur EU entwickelte europäische Integrations-Organisation in Gang gebracht haben, weiter begleiten, fördern, unterstützen und vorantreiben. Ein kleines Beispiel: 2012 wurde überraschend der Friedensnobelpreis an die EU verliehen, offenbar wegen des «friedenstiftenden» Euros, der in immer mehr EU-Staaten die Menschen verzweifelt auf die Strassen und die Völker auseinander treibt. Ein englischer Kritiker meinte, warum sie nicht auch noch wegen der grossartigen «Euro-Rettungspolitik» den Wirt-

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Hier klingt auf, was sonst mehr verklausuliert unter dem Namen «Neue Weltordnung» als «Eine Welt» angestrebt wird und überall da bemerkbar ist, wo die Völker «durch ein immer engmaschigeres Netz multilateraler Vertragssysteme und Organisationen aneinander gebunden und auf das je spezifische Regelwerk festgelegt» werden. (Manfred Kleine-Hartlage: Neue Weltordnung - Zukunftsplan o. Verschwörungstheorie?, S. 13) Solche Organisationen sind die UNO, der IWF und die Weltbank, Nato, Internationaler Strafgerichtshof usw. und eben die EU, um die bisher hauptsächlichsten zu nennen. Jean Monnet

Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi war ein japanisch-österreichischer Schriftsteller, Politiker und Gründer der Paneuropa-Union. Foto: M. Schroeder

schaftsnobelpreis erhalten habe. Wie kam es zu dieser Preisverleihung? Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, der Norweger Th. Jagland, ist gleichzeitig Generalsekretär des «Europarates», also der grossen europäischen, von amerikanischen Geheimdiensten mitfinanzierten EU-Förderorganisation, die so eng mit ihr verbunden ist, dass sie dieselbe Flagge und Hymne verwendet. Die EU hat sich also, dank CIA, den Friedensnobelpreis quasi selbst verliehen. Winston Churchill hatte schon 1946 in einer Rede an der Universität Zürich vor Studenten «eine Art Vereinigte Staaten von Europa» gefordert, d. h. er las ein Manuskript vor, das Kalergi für ihn geschrieben hatte (s. Wikipedia). Am 14.5.1947 verriet Churchill in einer Rede in London noch tiefere angloamerikanische Ziele mit Europa: «Wir geben uns natürlich nicht der Täuschung hin, dass die Vereinigten Staaten von Europa die letzte und vollständige Lösung aller Probleme der internationalen Beziehungen darstelle. Die Schaffung einer autoritativen, allmächtigen Weltordnung ist das Endziel, das wir anzustreben haben. Wenn nicht eine wirksame Welt-Superregierung errichtet und rasch handlungsfähig werden kann, bleiben die Aussichten auf Frieden und menschlichen Fortschritt düster und zweifelhaft. Doch wollen wir uns in Bezug auf das Hauptziel keiner Illusion hingeben: Ohne ein Vereinigtes Europa keine sichere Aussicht auf eine Weltregierung. Die Vereinigung Europas ist der unverzichtbare erste Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles.» (Speechers of Winston Churchill, New York 1974)

Die zweite der einflussreichsten Gestalten, Jean Monnet, stand ähnlich wie Kalergi, zeit seines Lebens unter dem Einfluss führender britischer und amerikanischer Kreise. Er war «ein Erfinder und Lenker von Institutionen einer übernationalen Zusammenarbeit» und «ein Zentrum (insbesondere) angelsächsischer Einflussnahme auf Jean Monnet war französischer Unternehmer und Wegbedem Kontinent». (Andreas Bracher: Europa im reiter der europäischen Einigungsbestrebungen, ohne je Foto: Wikipedia Amerikanischen Weltsystem, Basel 2001, S. 81). Politiker gewesen zu sein Während des ersten Weltkrieges koordinierte er nach Wikipedia massgeblich «die kriegs- Staat angelegt: mit einer Exekutivbehörde, einem wirtschaftliche Güternachfrage und -logistik der Parlament und einem Gerichtshof. Von 1953 bis westlichen Alliierten.» 1919 findet man Monnet 1955 war Monnet der erste Präsident. in der französischen Delegation in Versailles. Von 1955 gründet er, teilweise vom CIA finanziert, 1919 bis 1923 ist er stellvertretender General- das «Aktionskommitee für die Vereinigten Staasekretär beim Völkerbund in Genf, der – in Ver- ten von Europa». Es «blieb der Öffentlichkeit zwar sailles gegründeten – Vorläuferorganisation der weitgehend verborgen, war aber bis zu seiner heutigen UNO. In den 20er und 30er Jahren ist Auflösung 1975 das wohl wichtigste Zentrum, er in führenden Stellungen in amerikanischen von dem aus jenes Unternehmen vorangetrieben Banken tätig, gründet auch selbst in New York wurde, dem sich Monnet verschrieben hatte: der eine Investmentbank, die, wie andere amerika- europäische Einheitsstaat.» (Bracher, S. 84) So nische Banken auch, Geschäftsbeziehungen mit wird Monnet von 1950 bis weit in die sechziger Hitler-Deutschland unterhielt. Jahre hinein das «eigentliche intellektuelle und 1938 wechselt er wieder in die gleiche Rol- politische Zentrum der europäischen Einigungsle wie im ersten Weltkrieg: Er beschäftigt sich bemühungen», wofür er mit dem Titel «Vater eimit den alliierten Vorbereitungen für den dro- nes vereinten Europa» bedacht wurde (S. 80). henden Krieg. Nach der deutschen Eroberung Frankreichs 1940 «wird er von Churchill nach Zwei Bewunderer von Monnet, Merry und Washington geschickt, um Rüstungseinkäufe zu Serge Bromberger, legten in ihrem Buch: «Jean tätigen. Dort wird er praktisch in die Regierung Monnet und die Vereinigten Staaten von Euroübernommen und eine der entscheidenden Fi- pa» seinen Plan dar: guren bei dem Unternehmen, die Maschine in «Allmählich sollten die supranationalen BeGang zu bringen, die den Krieg gewinnen sollte», hörden, die vom Europäischen Ministerrat wie Monnet selbst in seinen Memoiren schreibt in Brüssel und dem Europaparlament in (Bracher S. 83). Strassburg überwacht werden, die gesamte Politik des Kontinents bestimmen. Der Tag Nach dem Krieg gehen auch von Monnet entscheidende Initiativen zur europäischen Einiwürde kommen, da die Regierungen gezwungung aus. Von ihm stammt der Plan zur Schaffung gen wären, zuzugeben, dass ein integriertes einer übernationalen Behörde, die die StahlinEuropa eine vollendete Tatsache ist, ohne dustrien Westeuropas, also auch Deutschlands, dass sie bei der Festlegung seiner Grundlagen verwalten und kontrollieren sollte. Der Plan wurauch nur das Geringste zu sagen hätten. Alde 1950 als Schumann-Plan bekannt, stammte les, was ihnen noch bliebe, wäre, ihre sämtliaber von Monnet. Das neue Gebilde, die «Eurochen autonomen Institutionen zu einer einzipäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl», war gen Bundesverwaltung zu verschmelzen und der entscheidende Keim der heutigen Europäidann die Vereinigten Staaten von Europa zu schen Union. Er war von vornherein als voller verkünden.» GuD_Wolkenkratzer-A5viertel-FG157C.pdf 1 05.06.2009 17:35:55

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Laut Focus 34/ 2010 sagte Monnet: «Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.» Dieses Ziel haben seine Genossen und Nachfolger nie aus dem Auge verloren – bis heute. Aus den Erinnerungen von Hans-Dietrich Genscher geht hervor, dass die Fortführung der europäischen Integration zu einem Bundesstaat zu den Bedingungen der USA für eine Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung 1989 gehörte. In genau der Linie Monnets liegt auch, wie Jean-Claude Juncker laut Spiegel 52/1999 seinen EU-Kollegen die richtige demokratische Vorgehensweise erklärte:

«Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.» Das Ziel europäischer Bundesstaat war der europäischen Integrationsbewegung also von Anfang an immanent. Darauf weist auch das Bundesverfassungsgericht in einem historischen Abriss seines «Lissabon-Urteils» vom 30. Juni 2009 deutlich hin: «Bestrebungen richteten sich auf die Gründung der Vereinigter Staaten von Europa und die Bildung einer europäischen Nation. Man wollte mit einer Verfassung den europäischen Bundesstaat begründen. … Der Idee der Verfassung für die Vereinigten Staaten von Europa standen von vornherein kräftige nationalstaatliche Orientierungen gegenüber… Mit der Ablehnung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft und dem Scheitern der Europäischen Politischen Gemeinschaft wurde deutlich, dass sich der europäische Bundesstaat nicht direkt verwirklichen liess. … Über eine möglichst

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weitgehende wirtschaftliche Verflechtung über einen gemeinsamen Markt sollte die praktische Notwendigkeit politischer Vergemeinschaftung herbeigeführt werden, und es sollten Handels- und Wirtschaftsbedingungen entstehen, die eine politische, auch aussen- und sicherheitspolitische Einheit dann als allein folgerichtig erscheinen lassen würden….» Zu diesen Wirtschaftsbedingungen gehört auch die Einführung des Euro und die Euro-Krise, die, wie in einem Artikel dieses Blogs dargelegt wird, offensichtlich planmässig herbeigeführt worden ist. Weitere Belege bringt ein Video der «Bürgerrechtsbewegung Solidarität» vom 4. Juni 2012 mit dem Titel «Die EU ist nicht Europa, sondern seine Zerstörung». Darin wird Jaques Attali, vormals Berater des französischen Präsidenten Mitterand, zitiert, der «bei den Verhandlungen 1990 dabei (war), als Bundeskanzler Kohl die Aufgabe der D-Mark als Preis für die Wiedervereinigung aufgezwungen wurde. Laut Attali soll damals Mitterand mit einer Wiederbelebung der «Tripple Entente» (Militärbündnis von 1907 zwischen Grossbritannien, Frankreich und Russlands gegen Deutschland) gedroht haben. Im Januar letzten Jahres (also 2011) liess Attali die Katze aus dem Sack. In einer Rede über die Eurokrise sagte er, die Krise sei nicht nur vorhersehbar gewesen, man habe sie sogar bewusst geplant, um eine starke europäische Haushaltsföderation zu schaffen. «Alle diejenigen, die wie ich das Privileg hatten, bei der Abfassung der ersten Version des Maastrich-Vertrages die Feder zu führen, taten alles, um sicherzustellen, dass ein Austritt unmöglich wäre. Wir haben einen Artikel, der (einem Mitgliedstaat) den Austritt erlaubt, absichtlich ´vergessen`. Das war nicht sehr demokratisch. Doch es war eine grosse Garantie dafür, die Dinge schwieriger zu machen, damit wir gezwungen waren, weiter voranzuschreiten.» Weiter wird in dem Video Guiliano Amato zitiert, ehemaliger Vizepräsident des «Europäischen Konvents» für eine europäische Verfassung, der in einem Interview mit «La Stampa» am 12. Juli 2000 erklärte: «Deshalb ziehe ich es vor, langsam vorzugehen und die Souveränität Stück für Stück zu zerbrechen und dabei plötzliche Übergänge von den nationalen zu den Befugnissen des Bundes zu vermeiden. (…) Ohne Souveränitäten (der Einzelstaaten) werden wir keinen Totalitarismus haben. Demokratie braucht keinen Souverän.» Er übergeht, dass uns dafür – ohne einen demokratischen Souverän – der viel grössere bürokratische Totalitarismus der EU aufgezwungen wird, die mit imperialistischen Weltmacht-Ambitionen den früheren Nationalismus der Einzelstaaten auf einer grösseren Ebene als Europa-Nationalismus nur fortsetzt. Unverblümt in dieser Richtung sind die Worte des Briten Robert Cooper, vormaliger Berater Tony Blairs und jetziger Top-Berater von Lady Catherine Ashton, der «Hohen Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitsfragen», die er in

seinem Buch «The Breaking of Nations» (2003) geschrieben hat: «Beim Umgang mit der altmodischen Sorte von Staaten ausserhalb der postmodernen Grenzen müssen sich die Europäer auf die rauheren Methoden früherer Zeiten zurückbesinnen: Gewalt, präemtive Angriffe, Täuschung, was immer auch für diejenigen notwendig ist, die noch in der Welt des 19. Jahrhunderts gefangen sind, wo jeder Staat für sich existierte. Im Dschungel muss man sich an die Gesetze des Dschungels halten.» Ihre Aussagen auf Youtube - Suchbegriff: Die EU ist nicht Europa, sondern seine Zerstörung! Quelle: www.fassadenkratzer.wordpress.com

Wussten Sie? Vizepräsident der EU-Kommission: «Monokulturelle Staaten ausradieren!» Frans Timmermans, niederländischer Diplomat und seit 1. November 2014 erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für «Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta», hat während einer Rede während des sog. «Grundrechte-Kolloquiums der EU» (EU Fundamental Rights Colloqium) die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, «monokulturelle Staaten auszuradieren» und den Prozess der Umsetzung der «multikulturellen Diversität» bei jeder einzelnen Nation weltweit zu beschleunigen. Die Zukunft der Menschheit, so Timmermans, beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Die heutigen Konservativen, die ihre eigenen Traditionen wertschätzen und eine friedliche Zukunft für ihre eigenen Gemeinschaften wollen, berufen sich laut Timmermans auf eine «Vergangenheit, die nie existiert hat» und können deshalb nicht die Zukunft diktieren. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte und jeder, der etwas anderes behaupte, sei engstirnig. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Diversität zu akzeptieren habe. Wer dies nicht tue, stelle den Frieden in Europa in Frage. Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch «die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.» Timmermans ist einer der ersten unter den EU-Führern, der die Maske fallen lässt und seine Vorstellungen so deutlich ausspricht. Was seine Aussagen implizieren, ist klar: Die Existenz aller europäischen Völker steht auf dem Spiel!


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Liegenschafts-Enteignungen zwecks Migranten-Unterbringung

Warum steht’s denn im Gesetz? Um den Inhalt des neuen Asylgesetzes, über das die Schweiz am 5. Juni 2016 abstimmt, ist im Parlament – bevor sein Text zur Abstimmung freigegeben wurde – hart gerungen worden.

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uch über den Artikel 95b dieses Gesetzes wurde gestritten, in welchem unter dem Titel «Enteignungsrecht» jetzt folgender Satz steht: «Es (gemeint ist das Bundesrätin Sommaruga unterstehende Justizdepartement) ist ermächtigt, nötigenfalls die Enteignung (von Liegenschaften oder Grundstücken zwecks Einrichtung von Asylzentren) durchzuführen.» Unruhe

Diese Neuerung sorgt im derzeit laufenden Abstimmungskampf für kontroverse Auseinandersetzungen: Stimmberechtigte erschrecken, Bundesstellen wiegeln ab: Niemand, so behaupten sie, denke an Enteignungen zur Erstellung oder Einrichtung von Auffangzentren für all jene vielen tausend Einwanderer, deren Anspruch auf Asyl erst noch abgeklärt werden muss. Gegenfrage: Wenn solches niemand will – warum musste diese Ermächtigung dann überhaupt ins Gesetz geschrieben werden?

Kein Bedarf?

Einige Zahlen liefern dafür Erklärungen: Der Bund schafft – das sagt er selber – mit dem neuen Gesetz Aufnahme-Kapazitäten für jährlich 24’000 Asylbegehrende. Notfalls könnten, wenn die auf Aufnahme Wartenden etwas zusammenrücken würden, «vorübergehend» bis zu 29’000 Ankömmlinge in den bereits existierenden und in den mit dem neuen Gesetz zusätzlich geplanten Zentren untergebracht werden. 2015 sind indessen 40’000 gekommen. Und in den ersten drei Monaten 2016 sind volle achtzig Prozent mehr gekommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Man muss für 2016 also mit rund 60’000 Neuankömmlingen rechnen. Für diese 60’000 reichen die existierenden und die noch geplanten Zentren bei weitem nicht aus; es fehlt schon jetzt an allen Ecken und Enden an Aufnahme-Kapazitäten. Ohne Enteignungen lässt sich der bereits stattfindende Ansturm also gar nicht bewältigen. Und viele befürchten weitere, massive Zunahme der Migrantenströme – zumal die Schweizer Südgrenze heute das noch einzige offene Tor ist für die in die Mitte und in den Norden Europas strebenden Einwanderer. Glaubt jemand noch immer, der Bund werde das Enteignungsrecht, das

er sich fürs neue Gesetz im Parlament mühsam erkämpft hat, nicht auch anwenden? Das neue Gesetz

Rechtsgelehrte behaupten, Enteignungen zur Einrichtung von Flüchtlingszentren hätten bis heute nirgends in der Schweiz je durchgesetzt werden können. Das stimmt natürlich – weil es dafür bis heute keine gesetzliche Erlaubnis gab. Im neuen Gesetz, über das die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 5. Juni 2016 abstimmen, werden Enteignungen dem Justizdepartement aber ausdrücklich gestattet. Während Liegenschafts-Beschlagnahmen durch den Bund bis heute per Gesetz nur für unabdingbar notwendige Landesverteidigungs-Einrichtungen sowie für Verkehrsbauten (Eisenbahnlinien, Autobahnen usw.) gestattet waren, ermöglicht das neue Gesetz Enteignungen fortan zusätzlich auch für Bauten zur Migranten-Unterbringung. So steht es im Artikel 95b des revidierten Gesetzes. Glaubt immer noch jemand, diese gesetzliche Möglichkeit sei geschaffen worden, weil niemand sie je in Anspruch nehmen will? n Von Ulrich Schlüer Quelle: www.schweizerzeit.ch

Schweizer Armee

Marschhalt und zurück zum verfassungsmässigen Auftrag! In der Frühjahrssession wurden im Parlament zwei militärpolitische Entscheide gefällt, die einer baldigen Nachbesserung bedürfen. Zum einen hat der Nationalrat am 10. März eine Motion der SVP «Austritt aus dem Nato-Programm Partnership for Peace (PfP)» ohne Diskussion (!) abgelehnt. Zum anderen wurde die sogenannte «Weiterentwicklung der Armee (WEA)» nach längeren Debatten in der Schlussabstimmung vom 18. März sehr deutlich angenommen. Nach diesen Entscheiden tut eine Rückbesinnung auf die Grundpfeiler der schweizerischen Sicherheitspolitik not: Die immerwährende bewaffnete Neutralität und den verfassungsmässigen Auftrag der Armee zur Verteidigung von Land und Bevölkerung (Art. 58 Absatz 2 der Bundesverfassung). Gegen die WEA hat ein Bürgerkomitee um die «Gruppe Giardino» das Referendum ergriffen; Ablauf der Referendumsfrist ist am 7. Juli. von Dr. iur. Marianne Wüthrich

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as hat die neutrale Schweiz im Nato-Programm «Partnership for Peace» zu suchen? Hinter dem Rücken des Souveräns – das heisst ohne den Beschluss dem Referendum zu unterstellen! – trat der Bundesrat 1996 der PfP bei, einer von der Nato geschaffenen und unter ihrem Kommando stehenden Organisation für Nicht-Nato-Länder. Aus der Begründung des Bundesrates: «Ziel von PfP ist es, Frieden, Demokratie und Sicherheit in Europa zu stärken und gemeinsam Antworten auf aktuelle Bedrohungen zu suchen. Durch Kooperation soll Vertrauen und Transparenz im sensiblen Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik geschaffen werden.»

Die neutrale Schweiz soll mit der Angriffskriegsmacht Nato – unter dem Kommando der USA oder Deutschlands oder welcher ausländischen Macht auch immer – «gemeinsam Antworten auf aktuelle Bedrohungen suchen»? Das ist dicke Post, Damen und Herren Bundesräte! Solchen Ansinnen entgegnet die Motion 14.3746 im Klartext: «[…] PfP ist eine von der Nato ins Leben gerufene Institution und hat zum Ziel, die sicherheitspolitische und militärische Zusammenarbeit zu intensivieren. Gemäss Bundesrat ist PfP mit der Neutralität vereinbar, da die Schweiz im Falle eines Konfliktes nicht verpflichtet sei, den Nato-Staaten militärisch beizustehen. Die Politik der Nato zeigt jedoch mehr und mehr, wie stark die PfP-Anbindung das Prinzip und die Glaubwürdigkeit unserer Neutralitätspolitik untergräbt.» Um ein klareres Bild der Schweizer PfP-Aktivitäten zu erhalten, lohnt sich ein Blick ins «Übungsprogramm 2016 für die militärische

Ausbildungszusammenarbeit»: «Das Übungsprogramm enthält die Teilnahme der Luftwaffe an den multinationalen Übungen Tiger Meet, Jawtex, Nightway und Tactical Leadership Programme sowie an einem Umschulungskurs für PC-21-Piloten. Dazu kommen die Teilnahme an einer Übung zum Thema der Unterstützung ziviler Behörden in Österreich, Winter- und Gebirgsübungen in den USA und in Schweden, mehrere kurze Kurse für Schützen, Patrouilleure und Aufklärer mit benachbarten Staaten und Kurse der Spezialkräfte zusammen mit einzelnen ausländischen Partnern. […] Die Übungen mit Schweizer Teilnahme finden in den nordischen Staaten, Deutschland, Litauen, Österreich, Spanien, den USA und in der Schweiz statt.» (Medienmitteilung des Bundesrates vom 17.2.2016, n Auszüge) Quelle: www.zeit-fragen.ch


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Die Multikulti-Hölle – Ein Drittweltland mit Frost und Schnee Åsa Romson weint. Der schwedischen Vize-Regierungschefin kommen die Tränen, als sie im November vergangenen Jahres gemeinsam mit dem sozialistischen Premierminister Stefan Löfven die Verschärfung des Asylrechts verkündet. Noch im Sommer hatte die Grünen-Politikerin die Migrationswelle über das Mittelmeer und das Verhalten Europas mit Auschwitz verglichen. Wenige Wochen später steht sie vor den Trümmern ihrer Politik. von Werner Reichel

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as wahnwitzige neosozialistische Gesellschaftsexperiment der Schweden mit über zehn Millionen menschlicher Versuchskaninchen ist gescheitert. Das musste sogar die rotgrüne schwedische Regierung kleinlaut eingestehen. Die grüne Weltretterin, die ihr Land in den Abgrund gestossen hat, beweinte aber nicht die Tausenden von vergewaltigten Schwedinnen und die unzähligen anderen Opfer ihrer Multikultipolitik, sie beweinte sich selbst, das Scheitern ihrer lächerlichen Utopie und dass man die einheimische Bevölkerung Schwedens angesichts der dramatischen Entwicklungen nicht mehr länger belügen und hinhalten kann. Die Pressekonferenz der rot-grünen Regierung war ein Offenbarungseid, jetzt geht die Multikulti-Party erst richtig los, allerdings anders, als von den schwedischen Gutmenschen erträumt. Ab einer gewissen Schmerzgrenze verlieren die Beruhigungspillen, die die Multikulti-Befürworter in Politik und Medien der Bevölkerung seit Jahren täglich verabreichen, ihre Wirkung. Gegen die Alltagserfahrungen der Bürger kommt selbst die beste Propaganda nicht mehr an. Schweden hat diese Grenze längst überschritten. Österreich und Deutschland nähern sich gerade dieser roten Linie. Überschritten wurde sie noch nicht, wie die jüngsten Wahlergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gezeigt haben. Über 80 Prozent der Bürger haben trotz aller Probleme die politisch korrekte Einheitsfront von CDU bis Linke gewählt. Sie klammern sich noch an die Heilsversprechungen von Merkel und den Blockparteien: Wir schaffen das! Doch selbst der bescheidene Wahlerfolg der AfD hat die Neosozialisten in grösste Unruhe versetzt. Die Linke, die Nachfolgepartei der SED, kann sich eine Koalition mit der CDU vorstellen, die Wahlverlierer SPD und Grüne gehen ganz offiziell mit der gewaltbereiten, linksextremen Antifa ein Bündnis gegen die AfD ein, die Mainstreammedien ignorieren journalistische und demokratische Mindeststandards und hetzen gegen all jene, die nicht auf Linie sind.

Angesichts der Verwerfungen in Gesellschaft und Politik wird die Demokratie von den politisch korrekten Machthabern Schritt für Schritt ausser Kraft gesetzt. Angesichts der normativen Kraft des Faktischen müssen die Multikulti-Befürworter all ihre Kräfte bündeln, damit die Stimmung nicht kippt. Sie versuchen das Unvermeidliche mit allen Mitteln, über die sie verfügen, möglichst lange hinauszuzögern. Doch von Tag zu Tag, von Woche zu Woche wird die Kluft zwischen dem, was die Bürger täglich erleben, und dem, was ihnen Politik und Medien vermitteln, grösser. Die Interessen der Bürger und die der politisch korrekten Elite sind mittlerweile diametral entgegengesetzt. Die unkontrollierte Masseneinwanderung hat Prozesse und Entwicklungen in Gang gesetzt, die die Politik längst nicht mehr steuern und die Medien nicht mehr umdeuten oder verschweigen können. Angesichts der Alltagserfahrungen von immer mehr Bürgern, verlieren bewährte Strategien und Instrumente zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung nicht nur an Wirkung, sie gleiten zunehmend ins Lächerliche und Absurde ab. Wenn etwa der «Spiegel» über den Totalab-

sturz des Bildungsniveaus in Schweden berichtet. Das einstige PISA-Musterland ist innerhalb weniger Jahre komplett abgeschmiert. Der «Spiegel», das Sturmgeschütz der politischen Korrektheit, rätselt, wie das denn sein kann. Ist es die freie Schulwahl, die Bildungsreform oder gar die schlechte Bezahlung der Lehrer? Fragen über Fragen. Dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen sinkendem Leistungs- und Bildungsniveau und der Masseneinwanderung von Menschen aus dem vormodernen, unterentwickelten arabisch-afrikanischen Raum geben könnte, zieht man nicht ernsthaft in Erwägung. Politik und Journalismus als Kasperletheater. Die Kinder brüllen laut und aufgeregt, weil das Krokodil genau hinter dem Kasper auftaucht, doch der sieht es nicht und will die immer lauter schreienden Kinder auch nicht verstehen. Zur Dramaturgie eines Kasperlstückes gehört es, dass der Kasperl, wenn die Kinder lange genug gebrüllt und getrampelt haben, sich doch noch rechtzeitig umdreht, das Krokodil erblickt und es verjagt. In Deutschland haben die Bürger offenbar noch nicht laut genug gebrüllt. Die Puppenspieler auf der Politik- und Medienbühne

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weigern sich hartnäckig, das Krokodil, sprich die derzeitigen Probleme, zu erkennen. Stattdessen präsentiert man Scheinlösungen und versucht, die besonders lauten Kinder ruhigzustellen. In Österreich hat der inzwischen zurückgetretene sozialistische Bundeskanzler Werner Faymann gerade einen bühnenreifen Schwenk vollzogen. Ob das mehr als nur Theater war und den Worten auch Taten folgen werden, zeigen die nächsten Wochen. Zurück nach Schweden: Natürlich hat der PISA-Absturz etwas mit der unkontrollierten Masseneinwanderung von Menschen aus Gesellschaften mit vormodernen Strukturen zu tun. Dass sich das Bildungsniveau jenen Ländern angleicht, aus denen man Hunderttausende von Menschen nach Schweden geholt hat, liegt für jeden ideologisch halbwegs Unverblendeten auf der Hand. Mittlerweile haben das auch die schwedischen Behörden mehr oder weniger eingestehen müssen. Von 2006 bis 2012 ist in Schweden das Schulniveau so abgesunken wie in keinem anderen untersuchten Land. In der gleichen Zeit ist der Anteil von Schülern ausländischer Herkunft von 14 auf 22 Prozent gestiegen. Unter diesen Schülern hat sich der Anteil derer, die in der Schule scheitern, von 37 auf 50 Prozent erhöht. Laut schwedischen Behörden ist der Niveauabfall im Umfang von bis zu 85 Prozent damit zu erklären, dass «der Anteil ankommender Schüler jenseits des Einschulungsalters» liege. Was der nächste (Selbst‑) Betrug ist. Kulturell oder religiös bedingte Unterschiede werden gemäss sozialistischer Ideologie völlig ausgeblendet. Trotz der dramatischen Entwicklungen versuchen die schwedischen Gutmenschen das Krokodil noch immer zu ignorieren. Die Folgen sind dramatisch: Die schwedische Polizei rät Frauen, in gewissen Städten und Stadtteilen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr allein auf die Strasse zu gehen. Die einheimische Bevölkerung ist auf dem Rückzug, sie kann sich räumlich und zeitlich nur noch eingeschränkt frei bewegen. Seit 1975, als das schwedische Parlament offiziell beschlossen hat, Schweden in ein Multikultiparadies zu verwandeln, sind die Gewaltverbre-

chen um 300 Prozent und die Vergewaltigungen um fast 1’500 Prozent gestiegen. Dass auch die Mordrate nicht steil nach oben geht, liegt vor allem an den Fortschritten der Intensivmedizin. Der Preis, den Schweden für seine naive Willkommenspolitik bezahlen muss, ist hoch, sehr hoch. Ein Land begeht kulturellen Genozid. Schweden ist auf dem Weg zu einem Entwicklungsland, einem Failed State. Selbst die UNO prognostiziert, dass das einstmals reiche und friedliche Land bis 2030 auf das Niveau eines Entwicklungslandes abgesunken sein wird, was ohnehin eine äusserst (je nach Perspektive) positive Prognose ist. Mit den Menschen aus der Dritten Welt kommen auch die Probleme aus der Dritten Welt. Ein Staat, eine Gemeinschaft verfügt nur über gewisse Integrationskapazitäten, werden sie wie in Schweden massiv und über einen langen Zeitraum überschritten, kippt das System. Seit 2005 wandern in das kleine Schweden Jahr für Jahr zwischen 50.000 und 100.000 Menschen ein, vor allem aus Ländern wie dem Irak, Somalia, Eritrea und Afghanistan. Diese Menschen bringen ihre Religion, Traditionen, Konflikte, Umgangsformen und Verhaltensweisen mit. Schweden wird diesen Ländern von Jahr zu Jahr ähnlicher: steigende Kriminalität, politische Instabilität, offen ausgetragene soziale, ethnische und religiöse Konflikte, eine kollabierende Wirtschaft, ein gewaltiger BrainDrain, das Erlahmen technischen und wissenschaftlichen Fortschritts, Kapitalabflüsse, das Ende des staatlichen Gewaltmonopol, und so weiter. Somalia mit Frost und Schnee. Weil diese Entwicklungen in Schweden zum Teil schon weit fortgeschritten sind, hört man kaum etwas davon in den deutschen und österreichischen Medien. Aus gutem Grund. In Schweden sehen wir in Echtzeit das Scheitern des Multikultitraums. n Werner Reichel, Jahrgang 1966, Publizistik- und Ethnologiestudium an der Universität Wien, Radiojournalist und Autor, Lektor an der Journalismus-FH in Wien. Quelle: www.ef-magazin.de

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Wussten Sie? Stiftungen: Grosszügig organisierte Fluchthilfe 12 Stiftungen haben sich zum «European Programme for Integration and Migration» (EPIM) zusammengefunden, um möglichst viele Migranten nach Europa zu bringen. Die Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von 34 Milliarden Euro manipulieren die Politik. Sie finanzieren Pro-Migrations-Organisationen, veranstalten Trainings- und Orientierungsseminare für Flüchtlinge vor deren Abreise und nach ihrer Ankunft in den Zielländern. Die «Open Society Foundation», Teil der EPIM, ist eine Stiftung des US-Milliardärs George Soros. Sie fordert «eine Million Einwanderer pro Jahr» für Europa. Die in Osteuropa sehr aktive Stiftung «PASOS», ebenfalls Teil des Soros-Imperiums, bewirbt ein Europa der ungehinderten Einwanderung. Wenn diese Stiftungen der Schwerstreichen scheinbar soviel Herz für Flüchtlinge haben, warum helfen sie ihnen dann nicht in deren Heimatland?

Werden Kriminelle unter dem Deckmantel «Flüchtling» nach Europa verschoben? Im Zuge der anhaltenden Flüchtlingskrise stellt sich die Frage, ob wirklich alle Migranten vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Der Journalist Gerhard Wisnewski meinte dazu: «Afrika und andere Staaten‚ entsorgen ‹ihr Prekariat› (Unterschicht der Abgehängten und Aussichtslosen) und ihre Kriminellen in Deutschland und Europa. Ein Gefängnisinsasse ist teuer und in Afrika platzen die Zuchthäuser aus allen Nähten. Deshalb bietet die Flüchtlingswelle nach Europa die perfekte Chance für Regierungen, ihre Verbrecher loszuwerden», so Wisnewski. Diese Darlegung wird durch ein Schreiben des kongolesischen Diplomaten Serge Boret Bokwango untermauert: Er erlebe viele Afrikaner, die er in Italien sieht, als Müll und Abschaum Afrikas und empfinde auch Wut und Scham gegenüber der afrikanischen Regierung, die den Massenexodus ihres «Abfalls» nach Europa noch unterstützt. Ein «Flüchtling» berichtet sogar, dass eines Nachts Soldaten ins Gefängnis kamen, sie in den Hafen gefahren und auf ein Boot nach Italien verfrachtet haben. Auch im schweizerischen Chiasso ist man mit afrikanischen Gefängnisinsassen vertraut: «Beweise haben wir nicht. Aber es ist ziemlich klar, dass unter den Asylbewerbern, die aus Tunesien kommen, auch Kriminelle sind, die [...] aus den Gefängnissen geflohen sind», sagte der Chef des Empfangszentrums Chiasso. «Viele verhalten sich gegenüber unserem Personal sehr aggressiv. Es sind keine echten Flüchtlinge und sie behaupten das nicht einmal.» Es wird immer offensichtlicher, dass diese Praxis absichtlich zugelassen wird, um Europa zu destabilisieren. Aus «Stimme und Gegenstimme» Nr. 6 & 13/2016

Original-Ausschnitt aus der Österreichischen Zeitung Heute vom April 2016

Quellen siehe: www. s-und-g.info


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Geopolitik

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Dossier 9/11

Folge 3

Weshalb es keine 9/11 Klagen gab Die USA sind als das prozessfreudigste Land der Welt bekannt. Jeder kann für so ziemlich jeden Grund verklagt werden, zum Teil völlig absurde Beschwerden. Nicht selten schauen unglaubliche Summen als Schadenersatz heraus. von Willy Blaser

A

uf 67,3 Millionen Dollar verklagte etwa ein Richter in Washington eine Reinigungsfirma, die eine wertvolle Hose verlegte. Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida hat der Witwe eines an Lungenkrebs gestorbenen Kettenrauchers mehr als 23 Milliarden Dollar Schadensersatz zugesprochen. Ihr Vorwurf: Die Zigarettenhersteller hätten die Gefahren des Rauchens und die Suchtgefahr seiner Produkte verheimlicht. Es erstaunt daher sehr, dass im Falle von 9/11 von keinem einzigen Prozess die Rede war. Weshalb wohl? Deren Gründe gab es genug. Die Angehörigen der Flugzeugopfer hätten Klagen gegen die Fluggesellschaften oder gegen die Firmen einreichen können, welche für die Sicherheit an den betreffenden Flughäfen verantwortlich waren. Nur mangelhaften Kontrollen führten schliesslich dazu, dass Teppichmesser, Waffen, Bomben und Pfeffersprays an Bord gelangen konnten. Doch offensichtlich wird die Justiz in den USA von den gleichen Leuten kontrolliert, die auch die Finanzen und die Medien kontrollieren. Kurz nach 9/11 stellte die Regierung den «September 11th Victim Compensation Fund», ein Entschädigungsfond auf die Beine, um die betroffenen Personen oder Familien mit einer Schadenersatzsumme zu entschädigen. In mehr als 900 Fällen wurden insgesamt 7 Milliarden USD zugesprochen, im Durschnitt 1,8 Millionen US$. Die Empfänger mussten sich allerdings verpflichten, keine Gerichtsverfahren gegen den Staat, die Fluggesellschaften oder irgend jemanden einzuleiten. Sie wurden dazu verpflichtet das Geld zu nehmen und keine Fragen zu stellen – mit anderen Worten, sie wurden «gekauft».

Doch nicht alle waren damit einverstanden. Etwa 100 Familien wollten kein Geld, sondern die Wahrheit darüber erfahren, was an diesem Tag genau passiert ist. Es kam zu Klagen. Dafür zuständig war einzig und alleine das Bundesberufungsgericht von New York, welches von US-Bezirksrichter Alvin K. Hellerstein präsidiert wurde. Die Gerichtsfälle wurden alle abgeschmettert. Eine einzige Klägerin war damit nicht einverstanden. Ellen Mariani, deren Ehemann als Passagier beim Flug UA175 ums Leben kam, beschloss den Fall weiter vor den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten zu ziehen. Um die dazu notwendigen finanziellen Mittel von 11’000 USD zusammenzubringen, wurde der «Ellen Mariani Legal Defense Fund» gegründet. Die Summe kam zustande und die Klage wurde am 21. November 2012 eingereicht. Doch der Oberste Gerichtshof trat darauf nicht ein! War die Folge von 9/11 ein illegaler Angriffskrieg? Am 11. September sind in New York 3000 Menschen ermordert worden. Die Beweislage, dass sich die Ereignisse nicht so abgespielt haben, wie es uns die Amerikanische Regierung darstellt, ist heute so erheblich, dass es in einem demokratischen Rechtsstaat eigentlich genug Gründe gäbe, gegen verdächtige Personen zu ermitteln, diese gar zu verhaften. Die Polizei hätte dies in einem Mordfall längst getan. Doch bei 9/11 geschah nichts dergleichen. 9/11 ist für die ganze Welt deshalb so emminent wichtig, weil als Reaktion auf die Anschläge zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der NATO (North Atlantic Treaty Organization) die Ausrufung des Bündnisfall in Betracht gezogen wurde, dies sofern der Angriff von aussen gegen die USA gerichtet war. Am 2. Oktober legte der Verteter der USA dem NATO-Rat Beweise vor, die angeblich einen bewaffneten Angriff der Taliban und Bin Laden auf die USA belegten.

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Keiner der 28 Mitgliedstaaten hat die Beweisführung der USA in Frage gestellt und zwei Tage später wurden den Darstellungen der USA vorbehaltslos zugestimmt, womit Art. 5 des Nordatlantik-Vertrages zur Anwendung kam. Darin ist vereinbart, dass im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates, die Bündnispartner dem angegriffenen Staat Beistand zu leisten haben, einschliesslich der Anwendung von Waffengewalt. Doch welches Land hat denn nun am 11. September 2001 die USA angegriffen? Waren es nicht 19 Einzeltäter, welche diese Terroranschläge verübten, so wie es die offizielle Version verlauten liess? Die Vereinigten Staaten haben vor gar nicht allzu langer Zeit schon einmal den UNO-Sicherheitsrat und die Welt mit ihren Beweisen über die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein zum Narren gehalten. Schon vergessen? Sollten die Kriege nach 9/11, die zu Hunderttausenden von Toten geführt haben, aber auf einem inszenierten Anschlag basieren, so wären dies Angriffskriege. Solche Kriege werden als das grösste Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet. Jeder NATO-Mitgliedstaat der sich daher an den Kriegen nach 9/11 beteiligt hat, trägt die Mitschuld an diesen Verbrechen und müsste bestraft werden. Im Prozess von Nürnberg nach dem 2. Weltkrieg wurden einige Naziführer deswegen sogar zum Tode verurteilt. Doch die Medien halten diese Lügen seither aufrecht. Es wird jedoch der Tag kommen, wo diese für ihre Deckung an diesem Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden! n Über Elen Mariani: www.marianilawsuit.com

Aussagen auf Youtube - Suchbegriff: • 9/11 Truth - Ellen Mariani’s Letter to Bush • US Omits Eyewitness Account Conflicting

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Geopolitik

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Faktencheck 9/11: Heute mit Prof. Dr. Judy Wood

«Es geht nicht um Theorien, es geht um emphirische Beweise!» Es gibt unzählige Bücher, die über 9/11 geschrieben wurden, das von Dr. Judy Wood publizierte Buch «Where did the towers go? – Wo sind die Türme geblieben?» stellt jedoch alles bisherige in den Schatten.

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ls frühere Professorin in Maschinentechnik, spezialisiert in der Forschung experimenteller Spannungsanalysen und Strukturmechanik, ist sie auch Mitglied der The Society for Experimental Mechanics. Dr. Wood begann noch am Tag von 9/11 die Ereignisse zu hinterfragen, weil ihr sofort auffiel, dass die Bilder im Fernsehen mit den physikalischen Gesetzen unvereinbar waren. Seither nutzt sie ihr ganzes Wissen um zu beweisen, dass der Einsturz der WTC-Türme nicht so stattgefunden haben kann, wie es dem amerikanischen Publikum erzählt wurde. Sie führte eine umfassende forensische Untersuchung durch, eine Arbeit, die eigentlich die Untersuchungsbehörde hätte machen müssen. Ihr Buch ist das Resultat einer jahrelangen Arbeit. Es basiert nicht auf Theorien oder Spekulationen, sondern auf verifizierbaren, empirisch belegbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen, welche zu kritischem Denken anregen sollte. Auch ihr Video-Beitrag ist gespickt mit Informationen, von denen die meisten wohl noch nie etwas gehört haben. Wer diese Aufnahmen gesehen hat, wie sich riesige Stahlträger während des Herunterfallens in Nichts auflösten, der kann unmöglich an die offizielle Version glauben. Sie sagt, die Türme seien nicht eingestürzt, sondern sie wurden schlicht entmaterialisiert und verwandelten sich noch in der Luft zu Staub (siehe Bild). Als weiterer Beweis, dass von den 500’000 Tonnen schweren Türmen nur ein minimer Teil am Boden aufschlug, dienen die seismischen Aufzeichnungen. Sie dokumentiert auch ein Ereignis, welches vom Publikum völlig unerkannt geblieben ist: Die über 1400 Autos in der Nachbarschaft von «ground zero», die auf seltsame Weise verkohlt wurden (im Internet behandelt als «toastet cars»). Sollte die Staubwolke von den WTC-Türmen her-

Hier ist gut zu sehen, wie ein Stahlträger der Türme zu staub zerfällt und vom Winde verweht wird...

kommend wirklich so heiss gewesen sein, um Autos in Brand zu setzen, wie erklärt man denn, dass die Menschen keine Brandverletzungen erlitten haben? Weshalb brannte das viele Papier in den Strasse nicht? Weshalb blieben die Blätter der Bäume intakt? Und das kurioseste: Bei vielen Autos fehlte der Motor (aus Gusseisen) gänzlich, als ob auch diese zerstaubt wurden. Und da war noch etwas Verrücktes: Ein riesiger Hurricane raste auf New York zu und so bizarr es scheint, niemand in den Nachrichten hat ihn erwähnt! Im Mittelpunkt ihrer Forschungsergebnisse stand die Frage, welche Energie, so etwas tun konnte. Sie glaubt, dass an diesem Tag die Technologie der gezielten freien Energie benutzt wurde. Diese Technologie existiert bereits unter dem Namen Strategic Defense Initiative (SDI), wurde jedoch streng geheim gehalten. Sie stellte auch die oft genannte extreme Hitze infrage und meinte, dass nicht alles, was glühe auch heiss sei. Solche erstaunliche Aussagen führten dazu, dass auch sie, wie Dimitri Khalezov (Mini-Nuke-Theorie), etwas «schräg» angeschaut und wohl nicht so ganz ernst genommen wurde. Das National Institut of Standards and Technologie (NIST) wurde vom US-Kongress beauftragt, die Zerstörung abzuklären. Die Untersuchung nahm diese jedoch nicht selber vor,

sondern stützte sich in ihrem Schlussbericht auf die Analyse von Vertragspartnern. Basierend auf dem Beweismaterial, das Judy Wood bei ihren wissenschaftlichen Recherchen zusammengetragen hatte, reichte sie beim District Court for the Southern District of New-York eine Klage wegen wissenschaftlichem Betrug ein. Aber auch dieses Gericht weigerte sich, den Fall zu behandeln. Entgegen den meisten Experten der TrutherBewegung ist sie der Ansicht, dass die Gebäude weder durch klassisch kontrollierte Sprengung, noch mit Nanothermitsprengung oder gar mit dem Einsatz von Mini-Nukes herbeigeführt werden konnte. Sie gibt offen zu, dass sie nicht weiss, welche Technologie an diesem Tag angewendet wurde. «Jedermann der verkündet, wie die Zerstörung erfolgte, ohne zuvor abgeklärt zu haben, was passiert sei und wie es gemacht wurde, fördere damit bloss Spekulationen und Propaganda» meint sie. Eines ist für sie jedoch sonnenklar: Jeder, der den offiziellen 9/11-Tathergang immer noch als richtig empfindet und sogar verteidigt, hat schlicht seine Recherche nicht gemacht... n Ihre Aussagen auf Youtube - Suchbegriff: • 9/11 erklärt von Dr.Judy Wood, Episode 0-4 (deutsche Untertitel)

...und mit WTC7-Augenzeuge Barry Jennings

«...vom Erdgeschoss hörten wir laute Explosionen»

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arry Jennings, Notfallkoordinator, war ein wichtiger Zeuge bei den Ereignissen von 9/11. Er war Deputy Director of the Emergency Services Department for the New York City Housing Authority. Zusammen mit Michael Hess wurde er, kurz bevor Gebäude 7 um 17.20 Uhr einstürzte, gerettet. Bei verschiedenen Gelegenheiten sagte er aus, dass sie, bevor die beiden Türme einstürzten, durch eine Explosion im Gebäude festsassen und weitere Explosionen im ganzen Gebäude erfolgten. Dann endlich wurden sie gerettet, nachdem sie eine Gruppe von Feuerwehrleuten durch ein zerbrochenes Fenster im 8. Stock auf sich aufmerksam machen konnten.

Jennings berichtete wenige Minuten, nachdem er das WTC 7 verlassen hatte vor laufender Kamera, dass er kurz bevor das Gebäude einstürzte, im Erdgeschoss laute Explosionen hörte. Er sprach ferner davon, dass er bei seiner Flucht durch das Treppenhaus über Leichen steigen musste. Damit widersprach er dem offiziellen 9/11-Bericht, der besagte, dass es keine Toten im ‹WTC 7› gegeben habe.

Zwei Tage vor der Veröffentlichung des NIST-Schlussberichtes über den Einsturz von Gebäude 7 im Jahre 2008 stirbt Jennings unter verdächtigen Umständen. Kurz darauf wird ein Interview mit Michael Hess, der all die Jahre geschwiegen hatte, auf BBC ausgestrahlt. Er bestreitet, Explosionen gehört zu haben und macht genau die Aussagen, die zum offiziellen Bericht passen. Trotz der Bedeutung von Jennings Aussagen, haben die Medien es unterlassen, seine Aussagen zu untersuchen, seine Aussagen zu veröffentlichen, nicht einmal seinen Tod zu erwähnen... n Seine Aussage auf Youtube - Suchbegriff: Barry Jennings – Explosion or Collapse?


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Gesellschaft

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Ein integrierter Einwanderer mit zwei verlorenen Heimaten Nur rein chronologisch ist Deutschland meine zweite Heimat. Genaugenommen ist dieses fantastische Land längst zu meiner ersten Heimat geworden. Ich kam vor ca. 40 Jahren aus Jugoslawien hierher, ohne auch nur ein einziges Wort zu verstehen. Seit 30 Jahren bin ich selbstständiger Unternehmer. Heute bin ich deutscher Staatsbürger, 3-facher Vater und Inhaber von mehreren Unternehmen. Zum örtlichen Finanzamt pflege ich beste – wenn auch einseitige – Geschäftsbeziehungen. Aus meiner Sicht funktioniert die Integration in Deutschland perfekt! von Milorad Krstić

T

rotzdem ist es mir Angst und Bange um dieses Land, wenn ich beobachte, was seit knapp 2 Jahren in und um dieses Land herum geschieht. Mit Sorge nehme ich wahr, dass ich auch die zweite Heimat verlieren werde. Deutschland war für mich, wie auch für die meisten Einwanderer von damals, ein Inbegriff für Ehrlichkeit, Fleiss, Ordnung und Sicherheit. Entscheiden Sie selbst, was wir alles davon nur in den letzten zwei Jahren verloren haben. Anstelle von Ehrlichkeit ist eine gewerbsmässige Manipulation getreten. Das beginnt schon beim Verwenden falscher Begriffe, wie z. B. Flüchtlinge, Flüchtlingskrise und Flüchtlingspolitik. Was ich wahrnehme, sind mehrheitlich Einwanderer, Umgesiedelte und eine grotesk anmutende Einwanderungspolitik. Würde man sogar von Umsiedelungspolitik sprechen, wäre dies kaum falsch. Krass möchten Sie vielleicht reflexartig auf neudeutsch ausrufen, was redet der Mann? Der Mann bin ich, ein Einwanderer. Ein Bummelzug brachte mich spätabends an meinen Bestimmungsort. Mein damaliger Chef holte mich vom Bahnhof ab und um 06:30 Uhr am nächsten Morgen bekam ich meine Ausrüstung: Ein Pickel, eine Schaufel, ein Zimmermannshammer und einen Zollstock. Mit strengem Blick und in für mich damals unverständlicher Sprache wurde ich angewiesen, auf diese wertvollen Gegenstände acht zu geben. Mit etwas Schlaf im Gesicht und viel Balkan im Kopf fand ich mich dann 30 Minuten später auf der Baustelle. Seit diesem Tag war ich nie für einen einzigen Tag arbeitslos. Bevor ich 1986 mein eigenes Unternehmen gründete, wechselte ich nur einmal den Arbeitgeber.

Die deutsche Sprache erlernte ich schnell und sprach sie bereits nach sechs Monaten relativ fliessend. Trotzdem, als ich nach drei Jahren wegen einem verknacksten Fuss ins Krankenhaus musste, wusste ich nicht, was «Hausarzt» bedeutet. Haus ja, Arzt auch, aber Hausarzt? Krank zu sein gehörte eben nicht zu meinen Aufgaben. Niemand bejubelte damals meine Ankunft. Den Begriff Willkommenskultur lernte auch ich erst vor kurzem kennen. Trotzdem, würde mich jemand fragen, ob ich etwas von damals als unmenschlich erachte, würde ich mit klarem nein antworten. Übrigens war die Musterung durch deutsche Ärzte damals in Jugoslawien mindestens so streng, wie die Musterung für den Dienst in der Armee. Doch niemand von uns wäre damals auf die Idee gekommen zu protestieren,

dass die Deutschen nur gesunde und arbeitsfähige Arbeitnehmer ins Land lassen wollten. Heute werden in diesem Land arbeitsfähige und (die meisten von ihnen) auch arbeitswillige Menschen in Heime und Lager gesteckt. Viele von ihnen übertreten die Grenzen ohne jeden Respekt, werfen ihre Pässe weg. Nicht wenige beschaffen sich auf diesem Weg eine Mehrfachidentität. Im vergangenen Jahr beobachtete ich, wie durch meine ehemalige Heimat eine ganze Armada von Taxis die sogenannten Flüchtlinge durch das Land bis zum Grenzübergang transportierten. Geld schien für viele irgendwie überhaupt keine erwähnenswerte Rolle zu spielen. Tragischerweise gab und gibt es selbstverständlich auch Hilfesuchende Flüchtlinge. Unübersehbar waren sie aber die ganze Zeit in der

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Gesellschaft

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Unterzahl und sind auch in dem ganzen makabren Spiel die ersten Verlierer. Muss an dieser Stelle überhaupt noch über schwindende Ordnung und Sicherheit etwas gesagt werden? Die deutschen Strassen sind mit denen von zwei Jahren nicht mehr zu vergleichen. Ich frage mich heute, wie ich wohl reagiert hätte, wenn man mir in Kursen und Prospekten zu vermitteln versucht hätte, wie ich mit den deutschen Frauen umzugehen habe. Den Deutschen Frauen begegnete ich mit gebotenem Respekt. Eine besondere Aufforderung, Unterricht oder Prospekte waren dazu nicht notwendig. Haus-, Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle waren damals selten. Heute gibt es kaum noch ein so abgelegener Ort, wo nicht schon eingebrochen wurde. Unübersehbar werden Nationen und Religionen gegeneinander aufgehetzt. In einer Diskussionsrunde hörte ich vor kurzem, dass wir möglicherweise am Anfang der neuen Weltordnung stehen. Aus dieser Begriffsbildung kann der Begriff Ordnung getrost entfernt werden. Wie auch immer wir den Zustand der vor uns liegt benennen mögen, er wird nie das sein, wie man es uns gegenwärtig durch gleichgeschaltete Medien und zurechtgeschliffene Politiker vermittelt. Das kann er deswegen nicht sein, weil wir zuallererst die Ehrlichkeit verloren haben. Apropos Ehrlichkeit: Betrachtet man den rasanten Aufstieg von politischen Parteien mit extremistischem Gedankengut, so stellt man schnell fest wie die gesamte politische Landschaftskulisse an dem Lügenhaken hängt. Die sogenannten etablierten politischen Parteien tun so, als ob sie an der Wiederauferstehung des Radikalismus unschuldig wären. Keiner will erwähnen oder zugeben, dass extremistisches Gedankengut nur auf einem dafür vorbereitetem Boden gedeihen kann. Anstatt etwas dagegen zu unternehmen, wird dieser Boden immer weiter gedüngt. Ob die France National oder die AFD, solche politischen Gruppierungen in Europa sind zu einem grossen Teil auf die verfehlte Währungspolitik zurückzuführen. Eine Einheitswährung einzuführen, wo keine ausreichende politische Einheit existiert, ist eine Totgeburt. Was die EZB gegenwärtig tut, ist keine Schadensbegrenzung, sondern ein Brandbeschleuniger. An dieser Stelle ist es geboten, den deutsch-argentinischen Unternehmer und Wirtschaftstheoretiker Silvio Gesell (1862-1913) zu zitieren: «Die Währung hält den Staat zusammen

oder sprengt ihn – je nach dem. Wird hier gepfuscht, so löst er sich in kleinste Teile auf, in Atome, die sich gegenseitig abstossen, Beruf gegen Beruf, Volksstamm gegen Volksstamm, Norden gegen Süden, Gläubiger gegen Schuldner, fest Besoldete gegen Lohnarbeiter, bis schliesslich Arbeitsbataillone gegen Arbeitsbataillone marschieren!» Gesell sprach diese Sätze bereits 1919, was für eine Weitsicht! «Wer sich mit den Lügen verbrüdert hat, kann sich mit der Wahrheit nicht mehr versöhnen» ist ein Zitat von Ernst Ferstl. Auf die gegenwärtige Zeit reflektiert können wir feststellen, dass die politischen Lügen der etablierten Parteien, die radikale wie gefährliche Botschaften der Extremisten ehrlich erscheinen lassen. Gerade die junge deutsche Geschichte ist ein schrecklicher Beleg dafür ist, wohin das führen kann. Um mich als einen integrierten Einwanderer muss sich in diesem Lande keiner mehr Sorgen machen. Mit Wehmut und Verlustangst um meine zweite Heimat blicke ich gleichwohl immer häufiger in ein Land, wo sich bereits sehr viele frustrierte Deutsche Auswanderer angesiedelt haben. In zahlreichen Gesprächen fand ich sie dort wieder. Die hierzulande verlorene oder unn terdrückte Ehrlichkeit.

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ZDF: Implantierter Funk-Chip statt Bargeld In einem äusserst propagandistischen Beitrag hat das ZDF kürzlich dafür geworben, dass die Zukunft des Zahlungsverkehrs bei implantierbaren FunkChips liege. In Schweden sei bereits ein Pilotprojekt zur bargeldlosen Bezahlung über solche Funk-Chips im Einsatz, schwärmte Moderator Claus Kleber. Sollte die Bezahlung per Chip tatsächlich zum Standard werden, dann wäre der gechipte Bürger bei jeder getätigten Zahlung gerade über das verwendete Lesegerät ortbar. Nicholas Rockefeller brachte die bedenkliche Strategie auf den Punkt: Weil es kein Bargeld mehr geben und das ganze Geld im Chip (d.h. auf dem Konto) sein werde, können Machthaber dem Bürger jeden Betrag, wann immer sie wollen, wegnehmen. Und wenn man dagegen protestiere, können sie dessen Chip ausschalten. Dann besässe derjenige gar nichts mehr und könne sich nicht mehr versorgen. Das sei die totale Kontrolle einer neuen Weltregierung über die Bevölkerung, so Rockefeller. Diese Aussage führte zu einer heftigen Protestwelle. – Das ZDF und ihr Moderator Claus Kleber erweisen sich mit dem Funkchip-Werbebeitrag als mentale Wegbereiter für diese von Rockefeller beschriebene totalitäre Regierungsagenda.

Staatliche Förderung von Pornokonsum Das Schweizer Kompetenzzentrum für Gesundheit RADIX fördert über die Internetplattform «feel-ok.ch» die Normalisierung von Pornokonsum unter Jugendlichen. Pornos seien, selbst bei täglichem Konsum, an sich nicht schädlich. Vielmehr könne man sich von sexuellen Praktiken inspirieren lassen oder das Gesehene ausprobieren. Auch schräge und perverse Sexualpraktiken seien okay. Diese Verharmlosung steht jedoch im Widerspruch zu den neuesten Erkenntnissen darüber, wie Pornografie das Sexualverhalten Jugendlicher belastet. Laut Mediensucht-Expertin Tabea Freitag zeigt sich in der Arbeit mit Mädchen oft, dass die Grenze von gewollter Sexualität zu sexuellen Übergriffen fliessend ist und durch Druck durch den Freund noch verstärkt werden kann. Unfreiwillige sexuelle Erfahrungen seien keine Seltenheit und beträfen 60 % der 17- bis 20-jährigen Frauen und 30 % der Männer. Beschämender Fakt ist: «feel-ok.ch» wird von zahlreichen Schweizer Kantonen mitfinanziert und als Sexualkundemittel empfohlen. Aus «Stimme und Gegenstimme» Nr. 9 & 12/2016

Quellen siehe: www. s-und-g.info

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«Demokratie wird den Menschen als Segen erklärt, aber immer häufiger als Waffe eingesetzt.» Durch sogenannte demokratische Strukturen gelangen intelligente Psychopaten in die politischen und wirtschaftlichen Führungspositionen. Je höher sie aufsteigen, desto gefährlicher werden sie. Solche sozialen Raubtiere sind unersättlich und käuflich.»

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Finanzielle Repression:

Enteignung und Entmßndigung Der 10. März 2016 wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Es ist empÜrend, dass die EZB ihr unverantwortliches Spiel auf Zeit weiterfßhrt. Ein Spiel auf Kosten von uns Sparern, die wir täglich enteignet werden und mit unseren Ersparnissen im Notfall fßr das BÜrsenkasino des Herrn Draghi haften mßssen. Nach wie vor kreieren die Notenbanken mit ihrer irrsinnigen Niedrigzinspolitik eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen.

von Marc Friedrich und Matthias Weik

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ies bedeutet fßr uns einerseits, dass die Blasen an den Aktien- und Immobilienmärkten weiter mit neuem zusätzlichem Geld aufgepumpt werden und andererseits Sparer auf Grund von null Prozent Zinsen enteignet werden und junge Menschen der MÜglichkeit beraubt werden fßr das Alter etwas anzusparen. Dank Draghis Politik der gßnstigen Refinanzierung werden die Euro-Staaten dazu verfßhrt, dringend erforderliche Reformen aufzuschieben und weiter entspannt auf Pump zu leben. Trotz verheerender Wirtschaftslage, Rekordarbeitslosigkeit und Rekordverschuldung ist fßr viele Staaten Geld billiger denn je. Fakt ist, dass anstehende Probleme dadurch nicht gelÜst, sondern noch vergrÜssert werden. Durch die exzessive Verschuldung und die mangelnde Bereitschaft, nachhaltige Strukturreformen anzuschieben, ist der Crash mehr als nur vorhersehbar. Offensichtlich hat Draghi aus dem Auge verloren, dass die letzte Krise durch viel zu niedrige Zinsen und damit durch viel zu viel billiges Geld entstanden ist. Die niedrigen Zinsen fßhrten zu Exzessen und massiven Blasen an den Aktien- und Immobilienmärkten. Derzeit werden die Märkte auf Grund historisch niedriger Zinsen mit unendlich viel billigem Geld geflutet. Jedoch wird es Draghi weder gelingen die

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gewßnschte Inflation, noch den Konsum anzuheizen. Das einzige, was ihm gelingen wird, ist die Bildung gigantischer Blasen an Aktien- und Immobilienmärkten, die ZerstÜrung unseres soliden Bankensystems der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie ErhÜhungen von Kontogebßhren und zukßnftig immer grÜsserer Beschränkungen des Bargelds. Ist uns Bßrgern erst

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einmal der Zugang zum Bargeld verwehrt, kann die EZB mit Negativzinsen problemlos enteignen. Um die nächsten Krisen aufzufangen, wird die finanzielle Repression gegen uns Bßrger global ausgeweitet und in Zukunft noch mehr finanzielle Restriktionen fordern. Die Marschrichtung in den letzten Jahren spricht Bände, wohin die Reise geht. Die Zinsen sind nahe Null und weit unter der Inflationsrate – so wird der Sparer enteignet. Am 10. März 2016 hat EZB-Chef Mario Draghi den notenbanktechnischen Wahnsinn abermals gesteigert. Mittlerweile hat die Europäische Notenbank EZB einen, mit nichts entschuldbaren Kurs eingeschlagen. Am besagten 10 März 2016 hat die EZB den Leitzins auf 0,00 Prozent gesenkt und angekßndigt, Staatsanleihen und andere Wertpapiere statt fßr 60 Milliarden Euro ab April fßr 80 Milliarden Euro zu kaufen – in der viel besagten Hoffnung die Inflation anzuheizen. Norwegen, Schweiz, Dänemark und Japan haben bereits einen Gang hÜher geschaltet und Negativzinsen installiert. Die Schlinge um Deutschland wird folglich immer enger. Momentan treffen Negativzinsen nur Grosskunden, aber eher frßher als später wird es uns alle treffen. Vor genau dieser Entwicklung haben wir bereits in unserem letzten Buch Der Crash ist die LÜsung gewarnt. Unser Schweizer Nachbar hat gezeigt, dass Negativzinsen kein Ding der UnmÜglichkeit mehr sind. Auf Grund der Minus-Verzinsung von Kapital ßberlegen sich manche Pensionskassen bereits, einen Teil des Rentengeldes nicht auf einem Bankkonto zu belassen, sondern in einem externen Tresor zu lagern. Eine Pensionskasse

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Wirtschaft

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hat ausgerechnet, dass sie so knapp 25’000 Franken Rentengeld pro 10 Millionen Franken sparen würde. Trotz Unkosten für Tresormiete, Geldtransport und weiteren Ausgaben. So einfach ist das aber nicht. Denn die Schweizerische Nationalbank hat bestätigt, dass sie Bargeldhortung zur Umgehung von Negativzinsen nicht gerne sieht. «Die Nationalbank hat deshalb Banken auch schon empfohlen, mit Bargeldnachfragen (…) restriktiv umzugehen.» Dieses Beispiel sollte uns nicht nur warnen, es macht überaus deutlich, woher der Wind weht und wohin die Reise gehen soll. Des einen Leid ist des anderen Freud.

Mittlerweile trägt die Niedrigzinsphase sonderbare Früchte. Während es in Deutschland bereits Null-Prozent-Kredite gibt, sind unsere Nachbarn im Norden bereits ein Stück weiter. In Dänemark zahlt eine Bank einer Kundin sogar Geld dafür, dass sie einen Kredit aufnimmt. Nach den Negativ-Zinsen für Spareinlagen, die bei unserem nördlichen Nachbarn nicht selten sind, gibt es jetzt sogar Geld für das Schuldenmachen. Spätestens hier sollten wir uns alle an den Kopf fassen. Die Immobilienpreise in Dänemark sind seit 2012 um 40 bis 60 Prozent gestiegen. Auch bei uns schiessen die Immobilienpreise auf Grund der niedrigen Zinsen in immer neue Höhen. So mancher lässt sich von den niedrigen Zinsen anlocken und kauft eine völlig überteuerte Immobilie, die er sich im Grunde genommen überhaupt nicht leisten kann. So wird die Immobilienblase immer weiter aufgepumpt, vor der mittlerweile sogar die Bundesbank warnt. Einige werden sich dabei in Zukunft eine blutige Nase holen. Gleichzeitig wird das Geschrei nach der Abschaffung von Bargeld immer lauter. Erst hiess es noch, die Sparer mit Negativzinsen zum Geldausgeben zu animieren, wozu Bargeld abgeschafft oder zumindest drastisch eingedämmt werden müsse. Egal ob der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der Havard-Ökonom Kenneth Rogoff, der ehemalige Chef der Weltbank Larry Summers oder Andrew Haldane, Chefökonom der Bank of England – unisono erklären alle plötzlich, dass Kriminalität und Terrorismus durch eine Abschaffung des Bargeldes bekämpft werden könnten. In das gleiche Horn bläst inzwischen auch die Politik, denn sie weiss, dass Menschen in Angst

immer die Sicherheit der Freiheit vorziehen. Doch in Wirklichkeit geht es um etwas ganz anderes. Sie wollen uns die Freiheit nehmen und uns gnadenlos in die Abhängigkeit von Banken treiben. Larry Summers und Kenneth Rogoff argumentieren unverhohlen, dass es darum gehe, auch private Ersparnisse mit Negativzinsen für Regierungen ‚nutzbar’ zu machen. Deshalb sollte uns allen klar sein, dass uns die Niedrigzinsphase erhalten bleibt. Es ist absehbar, dass die Zinsen sogar noch weiter sinken und die Enteignung durch die Notenbanken weiter fortschreiten wird, um die Kosten der Krisen auf uns alle abzuwälzen. Damit sich die Bürger dieser Enteignung nicht entziehen können, soll Bargeld in Form von Bargeldzahlungs- und Bargeldabhebungsgrenzen immer weiter eingeschränkt werden. Das alles wird uns in kleinen Dosen verabreicht, damit wir uns langsam an den Schmerz gewöhnen. Der Zugriff auf Geld wird immer weiter erschwert. Ziel ist es, einen Bankensturm zu verhindern und die Sparer für kommende Bankenrettungen in die Pflicht zu nehmen. In Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland gelten bereits Obergrenzen für Bargeldabhebungen und die Menschen spüren es am eigenen Leib. Wir gehen davon aus, dass der Bargeldverkehr in Zukunft massiv beschränkt wird. Auch den 500-Euro-Scheinen soll es ans Leder gehen, da diese laut EZB-Vizepräsident Constâncio «nicht so dringend» gebraucht werden. All dies geschieht natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit. Warum die Kriminellen dann aber nicht auf kleinere Euro-Noten ausweichen, kann uns keiner erklären. Lassen Sie sich nicht blenden und hinters Licht führen! Diese Argumentation, dass dadurch Terrorismus, Drogenhandel und Mafia bekämpft werden können, ist lediglich vorgeschoben, um die wahren Beweggründe zu verschleiern. Bargeld ist Freiheit! Die Marschrichtung ist klar: Es geht um Kontrolle, Überwachung und Enteignung. Denn mit der Abschaffung von und der Kontrolle über Bargeld, kann man problemlos Negativzinsen einführen, ohne dass sich die Bürger diesen entziehen können. Schweden ist bereits auf dem besten Weg, Bargeld abzuschaffen. Wenn das Bargeld begrenzt oder sogar verboten ist und die Negativzinsen in unvorstellbare Höhen steigen, dann werden auch die Narren, die heute für die Bargeldabschaffung plädieren, erkennen, dass sie ihre Enteignung selbst unterschrieben haben. Doch dann ist es zu spät.

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Bruno Gröning: Geistheilung als Schlüssel zur globalen Heilung Viele bedrohliche Prophezeiungen stehen im Raum und die gegenwärtigen Entwicklungen in der Weltpolitik, Hochfinanz usw. laufen auf eine globale Eskalation hinaus – wenn kein Wunder geschieht. Und Wunder sind möglich, wie das Phänomen der Geistheilung zeigt. So wie in der Vergangenheit schon viele einzelne Menschen plötzlich aus dem Rollstuhl aufstehen oder Blinde wieder sehen konnten, so kann auch die Menschheit heute kollektiv aus der Lähmung von Angst und Propaganda erwachen und wieder erkennen, was uns wirklich hilft. Dieser Artikel beschreibt eines der grössten Wundergeschehen im 20. Jahrhundert und wie es bekämpft wurde – mit vielen Parallelen zur heutigen Zeit. von Armin Risi

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elig sind die, die nicht sehen und doch glauben», sagte Jesus zum zweifelnden Apostel Thomas (Joh 20,29). Heute können wir sagen: «Selig sind die, die sehen und wenigstens dann glauben.» Denn in den letzten 2000 Jahren sind zahlreiche Menschen aufgetreten, die mit ihren Fähigkeiten zeigten, dass Geist über der Materie steht. Das wohl eindrücklichste Beispiel für Geistheilung in der Neuzeit ereignete sich vor rund 65 Jahren in Deutschland durch Bruno Gröning (1906–1959) und hörte mit seinem Tod nicht auf. Die Reporter, die 1949 anfänglich wahrheitsgetreu berichteten, sprachen von «biblischen Szenen». Doch schon bald begann eine Medienhetze gegen Gröning. Die entsprechenden Negativdarstellungen und Lügen werden bis heute von Kritikern und «Sektenberatungsstellen» vielfach wiederholt und aufgestockt und positive Fakten werden verschwiegen oder verdreht. Es lohnt sich deshalb, das Phänomen Gröning näher zu betrachten. Viele Leserinnen und Leser werden sich dabei wahrscheinlich fragen: «Warum habe ich davon noch nie etwas gehört?» Biografisches

Bruno Gröning war das vierte von sieben Kindern einer Arbeiterfamilie aus Danzig, der damaligen Hauptstadt Westpreussens. Bereits als Kind fiel er durch seine Heilfähigkeiten und seine besonderen Eigenschaften auf. (Sein Vater, seine Geschwister und andere, die Bruno Gröning damals kannten oder ihm begegneten, bezeugten dies später der Öffentlichkeit und den Behörden gegenüber.) Während des Ersten Weltkriegs besuchte der rund zehnjährige Bruno oft die örtlichen Lazarette und brachte für viele Verletzte Linderung und Heilung. Nach fünf Jahren Volksschule begann er eine kaufmännische Lehre, doch sein Vater, ein Maurer, wollte, dass Bruno ebenfalls einen Handwerkerberuf erlernte. So machte er eine Lehre als Zimmermann, aber die wirtschaftlichen Wirren nach dem Ersten Weltkrieg zwangen ihn zu vie-

lerlei Gelegenheitsarbeiten. 1943 wurde Bruno Gröning in die deutsche Wehrmacht eingezogen. Weil er sagte, er werde nicht auf Menschen schiessen, wurde ihm mit dem Kriegsgericht gedroht und man sandte ihn an die russische Front. Dort wurde er zweimal verwundet und half im Lazarett den Kameraden. Im März 1945 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft. Dank seines Wirkens auch den Russen gegenüber wurden er und seine Abteilung bereits Ende 1945 freigelassen. Gröning kam als Heimatvertriebener nach Westdeutschland. Obwohl er selbst praktisch mittellos war, setzte er sich im freiwilligen Hilfsdienst für die Vertriebenen ein und bewirkte bei vielen Hilfesuchenden Heilungen. Plötzlich im Rampenlicht

Grönings unauffälliges Helfen setzte sich in kleinen Kreisen fort, bis er im März 1949 im westfälischen Städtchen Herford den neunjährigen Sohn des Ingenieurs Helmut Hülsmann von Muskelschwund heilte. Die Ärzte waren dieser Erkrankung machtlos gegenübergestanden. Hel-

mut Hülsmann veröffentlichte am 18. März 1949 einen ausführlichen Bericht für die Presse: «Mein Sohn Dieter ist neuneinhalb Jahre alt und leidet an einer progressiven Muskeldystrophie. [...] Hilfe bzw. Behandlung auf Heilung wurde mir weder von dort [von der Kinderklinik] noch von weiteren zehn befragten Professoren und Ärzten in Aussicht gestellt. Der Verfall des Kindes nahm beängstigende Formen an. Dieter ist seit zehn Wochen fest bettlägerig. Er kann weder stehen noch gehen. Selbst beim Versuch zu stehen knickt er im Kreuz wie ein Taschenmesser zusammen, da er gar keinen Halt mehr verspürt. Die Beine und Füsse sind immer eiskalt und vollkommen gefühllos, da keine Durchblutung, trotz zweimaliger Massage pro Woche, stattfindet. Am Nachmittag des 15. März 1949 führte nun eine uns befreundete Dame Herrn Gröning bei uns ein, da ihr der Krankheitsfall unseres Sohnes Dieter hinreichend bekannt war. Stärkstens beeindruckt durch den Fall ihrer Schwester, die fünf Jahre hindurch gelähmt nur im Rollstuhl bzw. im Bett liegend ihr Dasein fristete und durch Herrn


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«Der Gewalt dieses Bildes konnte sich keiner entziehen. Die als skeptisch bekannten Herforder […] umstanden den Platz hinter der Polizeiabsperrung in weitem Kreise und konnten nun Zeugen der Wirkungskraft Grönings an diesem Tage sein.» (aus einem Bericht im Münchner Merkur, 24. Juni 1949)

Der heute verschollene Gröning-Film war auch in Zürich im Kino (März 1950).

Gröning geheilt wurde, war sie überzeugt, dass auch meinem Sohn geholfen werden könne. [...] Nach der Einwirkung durch Herrn Gröning setzte sofort die Durchblutung der Beine von den Oberschenkeln an beginnend ein. Mein Sohn zeigte genau den ruckweise vordringenden Blutstrom an, der sich nun wieder den Weg durch die verengten Adern bahnte. Danach hatte mein Sohn vollkommen warme Beine und Füsse.» Helmut Hülsmann war derart dankbar, dass er Bruno Grönings Heilkraft möglichst vielen Menschen zukommen lassen wollte und stellte ihm sein Haus zur Verfügung. Durch seinen Pressebericht kam eine neue Dimension in Bruno Grönings Wirken: Er wurde nicht mehr nur zu den Menschen gerufen, die Menschen kamen zu ihm – und das gleich zu Tausenden, die sich alle auf dem Platz vor Hülsmanns Haus versammelten. Ein Journalist schrieb als Augenzeuge von Herford im Münchner Merkur vom 24. Juni 1949: «Für uns, die wir bei ihm waren und die vielen, die es mit ansehen konnten, war es [Grönings Wirken in der Menge] ein Zug des Wunders, der Siegeszug einer nicht kriegerischen, sondern versöhnlichen und helfenden Macht. […] Es war, als teilte sich ein Meer vor ihm, so ging er durch die sich um die Autos stauende Menge hindurch. Von Wagen zu Wagen, dort ein paar Worte wechselnd, hier ein Händedruck und dann einige Fragen, die Bitte, über das weitere Befinden zu berichten und wiederzukommen – und neben ihm und nach ihm, wo die Flut zu-

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sammenschlug, standen Menschen aus ihren Stühlen [Rollstühlen] auf, nahm er Lahmen die Gehstöcke weg und warf sie beiseite. Keiner konnte sich der Gewalt dieses Erlebnisses entziehen. Es war, als ob sich ein Getreidefeld nach dem Sturm mit neu gewonnener Kraft wieder aufrichtete. Bei Kindern wurden gelähmte Glieder, die unter ständigem Kältedruck standen, wieder warm. Bruno Gröning stieg von einem Lkw auf den anderen hinauf, ging von Mensch zu Mensch, die auf Stroh und Matratzen gebettet waren. Sie richteten sich auf und fühlten neue Kräfte. In einem der Lkws, für alle Umstehenden sichtbar, sass eine 70-jährige Frau, vollkommen gelähmt; sie war auf dem Sessel in den Wagen getragen worden, wie mir der Fahrer berichtete. Nach wenigen Worten Grönings bewegte sie die Arme, erhob sich, und als der Wagen sich in Bewegung setzte, winkte sie mit freudestrahlendem Gesicht der umstehenden Menschenmenge mit den bisher völlig bewegungslosen Armen und Händen zu.» Der Prophet im eigenen Land

Die biblischen Szenen von Kranken, Lahmen und Blinden, die plötzlich Heilung erfuhren, blieben nicht lange ungestört. Im Mai 1949 kamen von der Herforder Stadtverwaltung erste Heilverbote, weil Gröning angeblich gegen das Heilpraktikergesetz verstiess. Dies führte zu Protestkundgebungen von Heilungssuchenden, die aus

ganz Deutschland, zum Teil unter grössten Entbehrungen und Schmerzen, nach Herford angereist waren. Meinungsverschiedenheiten in der Stadtverwaltung führten zu einem Hin und Her von beschränkten Genehmigungen und neuen Verboten. Doch schon bald erliess die Stadtregierung, vermutlich auf Druck «von oben», ein Totalverbot. Bruno Gröning verliess Herford und wirkte an verschiedenen anderen Orten. Als der Besitzer eines grossen Pferdegestüts bei Rosenheim, südöstlich von München, Bruno Gröning zu sich einlud um privat und im kleinen Rahmen zu wirken, nahm er das Angebot an, aber die Zeitungsreporter erfuhren schon bald davon und veröffentlichten – entgegen Grönings ausdrücklicher Bitte – seinen Aufenthaltsort, was bewirkte, dass nach Rosenheim noch grössere Menschenmengen kamen als nach Herford. Während dieser Wochen im Sommer 1949 lagerten auf den Wiesen des Traberhofs bis zu 30’ 000 Menschen – ein Meer von Kranken, Kriegsgeschädigten und Invaliden. Auch hier kam es zu zahlreichen Wunderheilungen. Die spektakulären Geschehnisse von Rosenheim waren ein Höhepunkt und auch Wendepunkt in Bruno Grönings Wirken, denn nun formierte sich eine massive Gegnerschaft …

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Bis zu 30’000 Menschen auf dem Traberhof bei Rosenheim (Ende August / Anfang September 1949).

Bruno Gröning (1906-1959), einer der grössten Geistheiler des 20. Jahrhunderts

Ein Kinofilm verschwindet!

persönlich nicht anwesend, sondern war in Begleitung seiner zweiten Frau, der Französin Josette Dufossé, nach Paris gereist, wo er in einem Spital an demselben Tag operiert wurde und am 26. Januar verstarb. Offizielle Todesursache: Krebs. Kurz vor seinem Verscheiden sagte er: «Was meine Gegner tun mussten, haben sie restlos getan und sind damit am Ende. Ebenso habe ich getan, was ich tun musste – dieses aber ist erst der Anfang!» Und tatsächlich gingen die Heilungen weiter. Für nähere Infos: www.bruno-groening.org

Über Bruno Grönings Wirken am Traberhof entstand eine Filmdokumentation, die Ende Oktober 1949 in Deutschland und danach auch in der Schweiz in die Kinos kam. Der Film war eine Sensation und sogar in den Kinosälen kam es zu Spontanheilungen. Schon nach kurzer Zeit verschwand der Film jedoch aus den Kinos und aus den Schlagzeilen, als ob er nie existiert hätte. Der Film ist heute verschollen. Spätere Nachforschungen ergaben, dass auch die Produktionsfirma keine einzige Kopie mehr hatte. Es ist unmöglich, dass ein Kinofilm restlos verloren geht. Das kann eigentlich nur eins bedeuten: Der Film wurde heimlich konfisziert … Sichtbare und unsichtbare Gegner

Bruno Gröning suchte immer die Zusammenarbeit mit den Ärzten und stellte sich im Sommer 1949 einer Überprüfung durch Professoren der Universität Heidelberg. Ihm wurde versprochen, dass er beim Nachweis seiner Fähigkeiten die Möglichkeit bekomme, in Heilstätten unter geordneten Verhältnissen und in Zusammenarbeit mit den Ärzten heilerisch tätig zu sein. Gröning war einverstanden und stellte sich dieser Untersuchung. Unter striktester ärztlicher Aufsicht kam es auch in Heidelberg zur Heilung von Patienten, die von der Schulmedizin

als unheilbar bezeichnet worden waren, aber das ihm gegebene Versprechen wurde nicht eingehalten. Vielmehr kam es im September 1950 zu einem weiteren Heilverbot und 1951/1952 sogar zu einem Prozess, in dem ihm vorgeworfen wurde, gegen das Heilpraktikergesetz verstossen zu haben. Er wurde mit grossen Vorbehalten freigesprochen. Ihm wurde attestiert, er habe «in Unwissenheit über die Rechtslage» gehandelt, weshalb der Freispruch praktisch einem Heilverbot gleichkam, da er nun «die Rechtslage» kannte. So konnte er fortan nur noch in kleinen Kreisen wirken. Aber auch dort wurde er behindert, hauptsächlich von vermeintlichen Helfern, die an ihm Geld verdienen wollten und deshalb von ihm zurückgewiesen wurden. Einige begannen, aus Rache Lügen über Gröning zu verbreiten und verbündeten sich mit seinen Gegnern. Ein neuer Gerichtsfall – mit dem Vorwurf des Verstosses gegen das Heilpraktikergesetz und der fahrlässigen Tötung – wurde 1955 angestrengt. Grönings Tod

 Im Januar 1958 kam es zum Gerichtsurteil in der 2. Instanz, das Bruno Gröning in ganz Deutschland jegliche Heileraktivität verunmöglichte. Am 22. Januar 1959 kam es zu der Gerichtsverhandlung in der 3. Instanz. Gröning war

Der göttliche Heilstrom

Bruno Gröning ging es nicht um seine Person. Er betonte immer, dass er nur ein Vermittler und «Transformator» sei. Dies zeigte sich auch dann, als er durch immer weiterreichende Heilverbote in seinem öffentlichen Wirken behindert wurde. Er reagierte nicht mit Zorn oder Resignation, sondern mit einer noch grösseren Vision. Er sagte sinngemäss, dass durch ihn als einzelne Person Tausende von Menschen geheilt wurden, aber wenn die Menschen lernten, sich selbst zu heilen, würden Millionen von Menschen, ja die gesamte Menschheit geheilt werden. Und so konzentrierte er sich darauf, Selbstheilung durch den göttlichen Heilstrom zu lehren. Berühmt ist in diesem Zusammenhang seine Aussage: «Aufzuhalten ist

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es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen.»  So sensationell Bruno Grönings Heileraktivität auch war, so einfach war seine Erklärung: Ursprünglich ist der Mensch in lebendiger Einheit mit Gott verbunden, doch wenn der Mensch aus dieser Verbindung herausfällt, trennt er sich von der göttlichen Quelle und gibt dem Bösen unbegrenzte Heilkraft. Wer sich wieder für diese Kraft öffnet, kann Heilung und andere Formen von Hilfe empfangen. Gröning betonte immer, dass die Heilungen nicht von ihm als Person abhängig sind. Er sagte nie: «Ich heile …» Vielmehr berief er sich immer auf Gott: Gott heilt, Gott ist der grösste Arzt. Den Geheilten antwortete er immer: «Danken Sie nicht mir, danken Sie dem Herrgott.» Sein wichtigster Satz war: «Glaube und vertraue! Es hilft, es heilt die göttliche Kraft.» Dieser Satz steht auch auf seinem Grabstein im Friedhof von Dillenburg.   Kraft der Gedanken und des Bewusstseins

Ohne die Kraft des Geistes könnte unser physischer Körper nicht leben. Es ist der Geist, der unseren Körper bewegt und lebendig macht. Der Geist, d. h. die Kraft des Bewusstseins, bewirkt aber noch viel mehr als «nur» die Beseelung unserer physischen und psychischen Vorgänge. So wie wir uns mit einer falschen geistigen Ausrichtung krank machen können, kann der Geist uns auch gesund machen, wenn wir daran glauben und uns entsprechend ausrichten – und wenn es unserer Lebensbestimmung entspricht. Geistheilung verläuft nicht auf Knopfdruck.

Geistheilung ist individuell und kann nicht gefordert oder erzwungen werden. Dennoch geschieht sie vielfach und braucht sich nicht nur auf Krankheiten zu beschränken. Wie eingangs erwähnt, erfordert die heutige Weltlage eine kollektive Geistheilung! Wir können dem Zeitgeist von Atheismus und Zynismus nachgeben und diese Vision ungläubig abtun, oder wir können uns mit der göttlichen Quelle verbinden und dadurch den Heilstrom durch uns in die Welt strahlen lassen. «Ihr seid das Licht der Welt» (Mt 5,14). Hier hat jeder Mensch das gleiche Potenzial. Glaube kann Berge versetzen (siehe Mt 17,20), und das Phänomen der Geistheilung hilft uns, tatsächlich an diese Vision zu glauben – mit all den konkreten Schritten, die sich aus dieser inneren Inspiration heraus ergeben. So kann die Vision «Friede und Heilung» auch in der äusseren Welt Realität werden. n

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