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:WiFhe]hWcc Vorschau auf die Neuerscheinungen 1/2017 Nova 1

Vorschau 1/2017 · Das Programm


Inhaltsverzeichnis

Bosse Verlag

NOTEN Klavier Beethoven: Zwei Sonaten in g, G für Klavier op. 49. BA 10858 .............................................................................4 Sonate in G für Klavier op. 79. BA 11815 ........................ 5 Drei Sonaten in c, F, D für Klavier op. 10. BA 10857 .................................................................................6 Drei Sonaten in G, d, Es für Klavier op. 31. BA 11805 ................................................................................. 7 Sonate in Fis für Klavier op. 78. BA 11807 ..............................................................................8 Mozart: Sonate in A für Klavier KV 331 (300i) (mit dem Rondo »Alla Turca«). BA 9186 ..................10

Streicher / Kammermusik Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Werke für Violoncello und Klavier. Band I: BA 9096, Band II: BA 9097 ............................ 11 Beethoven: Streichquartett in Es op. 127. BA 9029, TP 929 ............................................................. 12 Dvořák: Konzert a-Moll für Violine und Orchester op. 53. BA 10422 ..............................................................13 Dvořák: Slawische Tänze op. 46 für Violoncello und Klavier. BA 9568 ............................................................. 14 Kim: Drei Romanzen für Violine und Klavier. BA 10924 .......................................................................... 15 Dvořák: Klavierquintett A-Dur op. 5. BA 11539 ............................................................................ 16 Dvořák: Klavierquartett D-Dur op. 23. BA 9574 ............................................................................. 17

Gaul, Nagel: SPRING. Sprache lernen durch Singen, Bewegung und Tanz. BE 2871 ..............................24–25 Gies (Arrangeur.): Carol of the Bells Bosse Hits a cappella. BE 773 .................................... 26 Gies (Arrangeur): Ella, elle l'a. Bosse Hits a cappella. BE 764 ................................... 26

TIMPANO ........................................................................ 28 Bärenreiter Opera Kaleidoscope ..........29 Klavierauszüge Oper Händel: Orlando HWV 31. Opera in tre atti. BA 4087-90 ....................................................................30 Gounod: Faust. Opéra en cinq actes. BA 8713-90 ....................................................................... 31

Sologesang Koch: Abschied. Lieder zu Trauerfeiern. BA 6925 .......23 Schubert: Lieder für Singstimme und Klavier. Band 8: BA 9108 Hohe Stimme, BA 9128 Mittlere Stimme, BA 9148 Tiefe Stimme .......................... 32–33 Dvořák: Lieder II für Stimme und Klavier. Hohe Stimme: BA 11517 / Tiefe Stimme: BA 11518 ..........................................34–35 Janáček: Tagebuch eines Verschollenen. BA 9575 ..... 36

Gesamtausgaben Neuerscheinungen ............................................................... 37 Camille Saint-Saëns ..................................................... 38–39

Faksimile

Orchester

Beethoven: Missa solemnis op. 123 ISBN 978-3-7618-2395-8 ......................................... 18–19

Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 op. 78 für Orchester. BA 7896 ........................................................................... 40 Fauré: Pelléas et Mélisande. Orchester-Suite op. 80. BA 7895 ............................................................................. 41 Fauré: Masques et Bergamasques op. 112 für Orchester. BA 7894 ............................................... 42 Dvořák: Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45/1 für Orchester. BA 10401 ...............................................43 Haydn: Sinfonie in G Hob. I: 88. BA 10980 ......................................................................... 44

Chor Jansson: Geistliche Chorwerke. De sancto Pelagio et sancto Theodolo für Chor SATB und Orgel. BA 8523 ........................... 20 Two Poems für Chor SATB. BA 8524 ........................ 20 Fauré: Messe de Requiem. BA 5695-90 ......................... 21 Mendelssohn Bartholdy: Psalm »Non nobis Domine« »Nicht unserm Namen, Herr« op. 31. BA 9079 ............................................................................22 Koch: Abschied. Lieder zu Trauerfeiern. Nova BA 6925.............................................................................23

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Bärenreiter Notes Dvořák orange. BA 8100-21 ............................................... 45 Telemann grün. BA 8100-24 ............................................. 45


Inhaltsverzeichnis

Ready to Play Goden: Schabbes, Schabbes. Klezmer für drei Klarinetten. BA 10635 ................................. 46

Orgel Bach: Orgelwerke, Band 9. Orgelchoräle der Neumeister-Sammlung. Aktualisierte Ausgabe. BA 5269 ............................... 47 Göttsche, Weyer: Kleine Choralvorspiele und Begleitsätze zu den Liedern des Evangelischen Gesangbuches. Gottesdienst, Loben und Danken bis Sterben und Ewiges Leben (Ausgewählte Lieder zu EG 316–535). BA 9277 .................................................................... 48–49 Organ Plus One: Epiphanias · Pfingsten. BA 8502 ............................................................................50

MGG Online ........................................................ 60–61 Hottmann: »Auf! stimmt ein freies Scherzlied an«. ISBN 978-3-7618-2070-4 .............................................. 62 Blomstedt: Mission Musik. Gespräche mit Julia Spinola. ISBN 978-3-7618-2417-7 ................................................ 63 Loos, Seidel (Hrsg.): Felix Mendelssohn Bartholdy, Sämtliche Briefe. .......................................................... 64 Band 12: ISBN 978-3-7618-2312-5 CD-ROM: ISBN 978-3-7618-2403-0

eBooks .............................................................................. 65

MUSIKBÜCHER Grimm, Wald-Fuhrmann (Hrsg.): Lexikon Schriften über Musik. ...........................52–53 Band 1: ISBN 978-3-7618-2032-2 Band 2: ISBN 978-3-7618-2063-6 Band 3: ISBN 978-3-7618-2064-3 Schiff: Musik kommt aus der Stille. Gespräche mit Martin Meyer. Essays. ISBN 978-3-7618-2287-6 ........................................54–55 Mösch (Hrsg.): Komponieren für Stimme. Von Monteverdi bis Rihm ISBN 978-3-7618-2379-8 ............................................... 56

www.facebook.com/baerenreiter

Roth: Claudio Monteverdi, Marienvesper. ISBN 978-3-7618-2407-8 ...............................................57 Gioia: Jazz hören – Jazz verstehen. ISBN 978-3-7618-2426-9 .............................................. 58 Svoboda, Roth: Die Spieltechnik der Posaune. ISBN 978-3-7618-2367-5 ............................................... 59

Busoni: Freiheit für die Tonkunst! ISBN 978-3-7618-2436-8 ..............................................66 Koch: Louis Spohrs groß besetzte Kammermusik. ISBN 978-3-7618-2415-3 ................................................66 Lotzow: Das Sinfonische Chorstück im 19. Jahrhundert. ISBN 978-3-7618-2385-9 ................................................67

Preisreduzierte Musikbücher ................... 67 Ihre Ansprechpartner ....................................... 68

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Klavier

Beethoven-Klaviersonaten im Bärenreiter-Urtext Herausgeber der neuen Bärenreiter-Urtext-Ausgaben von Beethovens Klaviersonaten ist Jonathan Del Mar, weltweit anerkannter und erfahrener Beethoven-Spezialist.

Ludwig van Beethoven: Zwei Sonaten in g, G für Klavier op. 49 BÄRENREITER URTEXT

Er untersucht akribisch alle verfügbaren Quellen und wertet darüber hinaus verschiedene Abzüge der zu Beethovens Lebzeiten erschienenen Drucke aus. Die Werke präsentieren sich in einem sorgfältig edierten Notentext auf dem neuesten Stand der Forschung, ergänzt um einen Kritischen Kommentar, der alle Lesarten und editorischen Entscheidungen dokumentiert. Eine elegante und lesefreundliche Notengrafik mit praktischen Wendestellen lädt zum Spielen ein. Spannende Einleitungen zu Entstehung und Bedeutung der Werke werden ergänzt von wertvollen Hinweisen zu Fragen der historischen Aufführungspraxis.

Herausgegeben von Jonathan Del Mar Mit einer Einleitung von Misha Donat und Hinweisen zur Aufführungspraxis von Jonathan Del Mar und Misha Donat BA 10858 · ca. € 7,95 Erscheint im April 2017

Es gibt wohl kaum einen Klavierschüler, der Beethovens beide jeweils als Sonate facile bezeichnete Sonaten op. 49 nicht gespielt hätte. Die Werke sind nicht nur technisch leicht, sondern auch sehr lyrisch und wirkungsvoll, sodass sich hier die Freude am Musizieren mit dem Erobern erster spielerisch-kunstvoller klassischer Literatur auf ideale Weise verbindet. Beethoven komponierte die beiden Sonaten im Zeitraum von etwa 1795 bis 1798. Auch die kleine Sonate op. 79, die im Autograph als Sonata, im deutschen Erstdruck als Sonatine bezeichnet ist, gehört zum festen Repertoire für fortgeschrittene Anfänger. Eine abenteuerliche Geschichte des 1809 entstandenen Werkes durchlief Beethovens Autograph: Muzio Clementi trennte die einzelnen Sätze aus der Handschrift, um sie anschließend einzeln zu verkaufen. Nur einem Glücksfall ist es zu verdanken, dass sie viele Jahre später wieder zusammengefügt werden konnten.

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Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate in G für Klavier op. 79 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jonathan Del Mar Mit einer Einleitung von Misha Donat und Hinweisen zur Aufführungspraxis von Jonathan Del Mar und Misha Donat BA 11815 · ca. € 6,95 Erscheint im Mai 2017

• Kritisch-praktische Urtext-Editionen auf dem neuesten Stand der Forschung • Optimale Wendestellen • Informative Einleitungen und wertvolle Hinweise zur historischen Aufführungspraxis (engl./dt.) • Ideal geeignet für fortgeschrittene Anfänger

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Klavier

Beethoven-Klaviersonaten im Bärenreiter-Urtext

Ludwig van Beethoven: Drei Sonaten in c, F, D für Klavier op. 10 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jonathan Del Mar Mit einer Einleitung von Misha Donat und Hinweisen zur Aufführungspraxis von Jonathan Del Mar und Misha Donat BA 10857 · ca. € 17,95 Erscheint im März 2017

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Beethovens drei populäre Sonaten op. 10 entstanden zwischen Ende 1795 und Anfang 1798, nur kurze Zeit nach seinem ersten vollgültigen Sonaten-Œuvre op. 2. Unter den technisch anspruchsvollen Werken bildet die 3. Sonate mit ihrem hochexpressiven Largo e mesto den Höhepunkt der Sammlung.


Klavier

Ludwig van Beethoven: Drei Sonaten in G, d, Es für Klavier op. 31 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jonathan Del Mar Große Meisterschaft erreichte Beethoven mit den drei Sonaten op. 31, die er im Sommer 1802 komponierte. »Ich bin mit meinen bisherigen Arbeiten nicht zufrieden, von nun an will ich einen anderen Weg beschreiten«: Dieser Ausspruch Beethovens nach Fertigstellung seiner Sonate in D op. 28 (Pastorale, BA 11814) scheint im besonderen Maße auf diese drei Werke zuzutreffen. Ihren Mittelpunkt bildet zweifellos die dramatische d-Moll-Sonate mit dem Beinamen Der Sturm, die schon die Zeitgenossen faszinierte. »Diese Sonate ist vollkommen«, erinnerte sich Czerny, der das Werk ein »Tongemälde« nannte.

Mit einer Einleitung von Misha Donat und Hinweisen zur Aufführungspraxis von Jonathan Del Mar und Misha Donat BA 11805 · ca. € 21,95 Erscheint im Juni 2017

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Klavier

Beethoven-Klaviersonaten im Bärenreiter-Urtext

Ludwig van Beethoven: Sonate in Fis für Klavier op. 78 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jonathan Del Mar Mit einer Einleitung von Misha Donat und Hinweisen zur Aufführungspraxis von Jonathan Del Mar und Misha Donat BA 11807 · ca. € 10,95 Erscheint im April 2017

Kaum zu vermuten ist, dass dieser sehr lyrischen und technisch mittelschweren Klaviersonate die höchst dramatische Sonate in f op. 57 (Appassionata, BA 10852) vorausgegangen war. Beethoven widmete die 1809 komponierte Sonate op. 79 seiner Schülerin Therese von Brunsvick. Sie wurde in der Beethoven-Forschung zeitweise als »Unsterbliche Geliebte« gehandelt, und ihr verdankt die Sonate auch ihren Beinamen À Thérèse. • Kritisch-praktische Urtext-Editionen auf dem neuesten Stand der Forschung • Optimale Wendestellen • Informative Einleitungen (engl./dt.) und wertvolle Hinweise zur historischen Aufführungspraxis (engl./dt.) • Kritischer Bericht (engl.)

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Klavier

Beethoven / Del Mar: Das unschlagbare Duo

Bereits erschienen: Grande Sonate pathétique für Klavier in c op. 13 BA 10851 · € 5,95 Sonate in f für Klavier op. 57 (»Appassionata«) BA 10852 · € 7,95 Sonata quasi una Fantasia in Es op. 27 no. 1 / Sonata quasi una Fantasia in cis op. 27 no. 2 für Klavier (»Mondscheinsonate«) BA 10853 · € 11,50 Drei Sonaten in f, A, C für Klavier op. 2 BA 10859 · € 25,95 Sonate in D für Klavier op. 28 (»Pastorale«) BA 11814 · € 7,95 Sonate in A für Klavier op. 101 BA 11811 · € 7,50 Sonate in E op. 14 Nr. 1 , Sonate in G op. 14 Nr. 2 für Klavier BA 10855 · € 9,95 Grande Sonate in C op. 53 »Waldstein« für Klavier BA 10856 · € 9,95

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Klavier

Mozart authentisch Edition nach der Erstausgabe Artaria 1784

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Edition nach dem Autograph

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate in A für Klavier KV 331 (300i) (mit dem Rondo »Alla Turca«) BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben und mit Hinweisen zur Aufführungspraxis von Mario Aschauer BA 9186 · ca. € 7,50 (ersetzt BA 9178) Erscheint im März 2017

Mozarts 1784 gedruckte A-Dur-Sonate »auf clavier allein« mit dem berühmten Schluss-Rondo Alla Turca gehört zu den populärsten Werken der Klavierliteratur überhaupt. Ein neu aufgefundener Teil des Autographs ist ausschlaggebend für Bärenreiter, eine aktuelle Urtextedition des berühmten Werks vorzulegen. Dabei setzt der Herausgeber Mario Aschauer neue editorische Maßstäbe: Als einzig wirklich quellentreue Ausgabe präsentiert diese kritisch-praktische Urtextedition den derzeit innovativsten methodischen Ansatz durch die getrennte Edition der Notentexte von Autograph und Originaldruck: Beide Ausformungen der Sonate stellen historische Wirklichkeit dar, die Quellen werden nicht vom Herausgeber zu einem neuen Text gemischt. Das aufführungspraktische Kapitel gibt wertvolle Auskunft zu Mozarts Clavierinstrumenten sowie zu Anschlag, Artikulation, Pedalgebrauch und Verzierungen.

ISMN 979-0-006-56275-6

• Vorwort mit neuen Erkenntnissen zur Druckgeschichte (engl./dt.) 9 790006 562756

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• Leichte Wendestellen und lesefreundliche Notengrafik • Kritischer Bericht (engl.) • Wertvolle Hinweise zur Aufführungspraxis


Streicher

»Der Mozart des 19. Jahrhunderts« Robert Schumann

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Werke für Violoncello und Klavier BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von R. Larry Todd Felix Mendelssohn Bartholdys Werke für Violoncello und Klavier nehmen einen wichtigen Platz im Cello- und Kammermusikrepertoire ein. Das lyrische Lied ohne Worte (Romance sans paroles) gehört zu den beliebtesten Unterrichtsstücken. Mendelssohns Beziehung zu den prominentesten Cellisten seiner Zeit inspirierten ihn, für das Instrument zu komponieren. Der Herausgeber R. Larry Todd hat die Cellostimme für die Variationen komponiert und auch das graziöse Assai tranquillo vervollständigt. So enthält diese einzigartige Urtextausgabe alle von Mendelssohn vollendeten Werke für Violoncello und Klavier sowie Rekonstruktionen und Vervollständigungen aller unvollendeten Werke für diese Besetzung. • Urtextausgabe mit allen Werken Mendelssohns für Violoncello und Klavier

Band I Sonate in B op. 45 Sonate in D op. 58 BA 9096 · ca. € 32,95 Band II Variations concertantes op. 17 Romance sans paroles op. 109 Assai tranquillo Variationen BA 9097 · ca. € 22,95 Paketpreis: 2 Bände im Set zum Sonderpreis BA 9098 · € 49,95 Erscheint im März 2017

• Mit Rekonstruktionen bzw. Vervollständigungen der unvollendeten Werke Mendelssohns für Violoncello und Klavier • Mit informativem Vorwort (engl./dt.), Kritischem Bericht (engl.)

ISMN 979-0-006-56430-9

BA 9098

und Faksimile-Seiten 9 Nova 790006 564309

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Streicher

Beethoven: spätes Streichquartett in neuer Ausgabe

Ludwig van Beethoven: Streichquartett in Es op. 127

Die neue, wissenschaftlich-kritische Ausgabe des Streichquartetts op. 127, dem ersten von Beethovens späten Quartetten, folgt den bei Bärenreiter bereits erschienenen Urtext-Editionen der Quartette op. 18, 59, 74 und 95. Herausgeber ist wieder der herausragende Beethoven-Forscher Jonathan Del Mar. Alle überlieferten Quellen wurden herangezogen, unter diesen auch Skizzen, die die Richtigkeit verschiedener Lesarten des Autographs bestätigen. Del Mar stellt nicht nur Beethovens originale Balkensetzung, Phrasierung, Artikulation und Länge der Crescendo-Gabeln wieder her, sondern korrigiert auch Notenfehler, die sich über eine lange Zeit eingebürgert haben, und ergänzt fehlende Noten. • Urtextausgabe auf dem neusten Stand der Forschung mit separatem, detailliertem Kritischen Bericht

BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jonathan Del Mar Stimmen im Umschlag BA 9029 · ca. € 23,95 Studienpartitur TP 929 · ca. € 12,95 Erscheint im April 2017 Kritischer Bericht BA 9029-40 · ca. € 37,95 Erscheint im Oktober 2017

TP 929

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BA 9029

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• Optimal für die Praxis eingerichtete Stimmen • Studienpartitur mit einer Einführung zur Aufführungs- und Entstehungsgeschichte von Misha Donat

Bereits erschienen: Ludwig van Beethoven Streichquartette op. 18, 1-6 BA 9016 · € 32,95 TP 916 · € 26,95 Streichquartette op. 59, 1-3 BA 9017 · € 37,50 TP 917 · € 22,50 Streichquartette op. 74, 95 BA 9018 · € 18,50 TP 918 · € 15,50


Streicher

Meisterwerk der romantischen Konzertliteratur

Antonín Dvořák: Konzert a-Moll für Violine und Orchester op. 53 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Iacopo Cividini

Das Violinkonzert hat Antonín Dvořák in den Jahren 1879 bis 1882 komponiert. Joseph Joachim hat während der Kompositionszeit deutlich Einfluss genommen. Das Konzert wurde im Jahre 1883 bei Fritz Simrock in Berlin herausgegeben. Der Solist der im Oktober desselben Jahres stattgefundenen Uraufführung war František Ondříček. Die neue Urtext-Edition basiert auf der Erstausgabe (Partitur, Solostimme, Klavierauszug, Orchesterstimmen) und berücksichtigt zusätzlich Dvořáks Autograph, das als Vorlage für den Druck diente. Durch eine neue Bewertung des Autographs konnten einige bereits beim Erstdruck und auch in den folgenden Ausgaben ignorierte Varianten rekonstruiert sowie Undeutlichkeiten in der Notation und Artikulierung klargestellt werden. Einen Bestandteil der Edition bildet auch die erste Urtext-Ausgabe des ursprünglichen Klavierauszugs, der wahrscheinlich von Antonín Dvořáks eigener Hand stammt. Im Klavierauszug werden zur Dokumentierung die ursprünglichen Fingersätze von Joseph Joachim abgedruckt.

Partitur BA 10422 · ca. € 59,– (ersetzt H 1597) Klavierauszug mit eingelegter Solostimme BA 10422-90 · ca. € 15,50 (ersetzt H 1005) Harmonie komplett BA 10422-65 · ca. € 85,– Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 10422-74 BA 10422-75 BA 10422-79 BA 10422-82 BA 10422-85

ca. € 5,95 ca. € 5,95 ca. € 5,95 ca. € 5,95 ca. € 5,95

Erscheint im April 2017 ISMN 979-0-2601-0767-0

ISMN 979-0-2601-0768-7

• Erste Urtext-Edition des ursprünglichen Klavierauszugs • Varianten der Solostimme als ossia • Vorwort (dt./tsch./engl.) zur Entstehung des Werkes und ausführlicher kritischer Bericht (engl.) des Herausgebers

9 790260 107670

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BA 10422

9 790260 107687

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BA 10422-90


Streicher

Bereicherung des Violoncello-Repertoires

Antonín Dvořák: Slawische Tänze op. 46 arrangiert für Violoncello und Klavier Bearbeitung von Jiří Gemrot Partitur mit Stimme BA 9568 · ca. € 19,95 Erscheint im März 2017

Dvořák hat 1891 den letzten der acht Tänze der populären ersten Reihe der Slawischen Tänze op. 46 für Violoncello und Klavier bearbeitet. Der tschechische Komponist Jiří Gemrot (geb. 1957) folgte diesem Vorbild und bearbeitete auch die übrigen Tänze für diese Besetzung, legte allerdings die Orchesterpartitur Dvořáks zu Grunde, um sich der Klangvorstellung des Komponisten anzunähern. Dvořáks Originalbearbeitung des Slawischen Tanzes Nr. 8 wurde (ohne kritischen Apparat) aus der Gesamtausgabe der Werke Antonín Dvořáks (Kompositionen für Violoncello), Band IV/3, übernommen. • Erste vollständige Ausgabe der ersten Reihe der Slawischen Tänze in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier von Jiří Gemrot • Tanz Nr. 8 in Dvořáks Originalbearbeitung

ISMN 979-0-2601-0728-1

• Fingersätze von Tomáš Jamník • Vorwort (tsch./engl./dt.) von Eva Velická 9 790260 107281

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Streicher

Virtuos und mitreißend

Roman Kim: Drei Romanzen für Violine und Klavier Partitur mit Stimme BA 10924 · ca. € 13,95 Erscheint im April 2017 Der junge Violinvirtuose Roman Kim arrangiert und komponiert Violinmusik mit großem Anspruch und technischer Souveränität. Nach seinem unnachahmlichen und unübertrefflichen Arrangement von Bachs Air für Violine solo (!) erscheint bei Bärenreiter eine Ausgabe mit eigenen Kompositionen. Drei Romanzen geben dem Geiger ausreichend Gelegenheit, sein Können zu beweisen und das Publikum mitzureißen.

ISMN 979-0-006-56330-2

9 790006 563302

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Kims Konzerterfolge – zuletzt in China – und vor allem auch seine große Fangemeinde auf YouTube sind beeindruckend.

Von Roman Kim ist bei Bärenreiter bereits erschienen: Johann Sebastian Bach Air für Violine solo BA 5140 · € 7,25 Alle drei Romanzen und die Air gibt es auch im Internet auf YouTube zu sehen und zu hören.

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Kammermusik

Frühes Klavierquintett

Antonín Dvořák: Klavierquintett A-Dur op. 5 Herausgegeben von Jarmil Burghauser und Karel Šolc Partitur und Stimmen im Umschlag BA 11539 · ca. € 23,95 (ersetzt H 2783) Erscheint im Juni 2017

1887 revidierte Antonín Dvořák einige seiner in den 1860er- und 1870er-Jahren komponierten Werke; die meisten von ihnen wurden daraufhin zum ersten Mal veröffentlicht. In diesem Zusammenhang verlangte er von dem Musikkritiker Ludevít Procházka eine Abschrift seines 15 Jahren zuvor komponierten Klavierquintetts A-Dur op. 5 (B 28) zurück. Nach Vollendung seiner weitreichenden Revision publizierte Dvořák das Quintett jedoch nicht. Stattdessen schrieb er ein neues Klavierquintett in der selben Tonart – sein berühmtes op. 81. Insofern handelt es sich bei der von Procházka geforderten Quelle um die einzige, die von dem frühen Kammermusikwerk existiert. Das erste Klavierquintett A-Dur wurde zu Lebzeiten des Komponisten nicht herausgegeben. Die vorliegende Ausgabe gibt den Notentext der Gesamtausgabe der Werke Antonín Dvořáks, Band IV/11, wieder.

ISMN 979-0-2601-0803-5

• Jetzt mit neuem ausführlichen Vorwort von David R. Beveridge 9 790260 108035

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(engl./tsch./dt.)


Kammermusik

Neue Urtextausgabe

Antonín Dvořák: Klavierquartett D-Dur op. 23 für Violine, Viola, Violoncello und Klavier BÄRENREITER URTEXT Das Klavierquartett D-Dur von Antonín Dvořák, das heute zu Unrecht im Schatten seiner populäreren Werke steht, hat der Komponist auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Reife geschrieben. Das Werk wurde innerhalb von 18 Tagen im Sommer 1875 komponiert und später – wahrscheinlich während der Vorbereitungen für den Druck – noch umgearbeitet. Für die vorliegende neue Urtext-Edition diente diese Umarbeitung als Hauptquelle, die auch in den im Jahre 1880 im Verlag Schlesinger in Berlin veröffentlichten Erstdruck einfloss. Die Uraufführung fand 1880 in Prag statt.

Herausgegeben von Robin Tait Partitur und Stimmen im Umschlag BA 9574 · ca. € 24,95 (ersetzt H 2552) Erscheint im Mai 2017

• Neues ausführliches, dreisprachiges (engl./tsch./dt.) Vorwort des Dvořák-Experten David R. Beveridge • Kritischer Bericht (engl.) des Herausgebers Robin Tait ISMN 979-0-2601-0788-5

9 790260 107885

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»Einer der grandiosesten künstlerischen Arbeitsprozesse, die in der Musikgeschichte je dokumentiert worden sind« Hans-Joachim Hinrichsen

Mit der Missa solemnis rang Beethoven über mehrere Jahre, suchte nach einem ganz individuellen Weg, mit dem alten Text und den Traditionen der Messkomposition umzugehen. Am Ende steht ein Werk, das niemanden kalt lässt – manche irritiert, viele aber tief berührt.

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Wie intensiv der Arbeitsprozess war, zeigen neben zahlreichen Korrekturen auch mehrere herausgerissene Seiten; teilweise wusste sich der Komponist nur dadurch zu helfen, dass er Ersatzseiten annähte. Der Beethoven-Forscher HansJoachim Hinrichsen macht die Schritte der Entstehung in allgemeinverständlicher und nahezu detek tivischer Weise anschaulich. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung, zeigt, wie dieses und weitere Autographe nach und nach für die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin erworben wurden.

Ludwig van Beethoven Missa solemnis

Das Faksimile im hochwertigen Vierfarbdruck bildet die Blattstümpfe und Ausklappseiten nach und macht so das Original auch haptisch nachvollziehbar. Die sorgfältige Beschriftung mit Satzbezeichnung, durchlaufender Paginierung, wissenschaftlicher Foliierung und Taktzahlen erleichtert die Orientierung in der Handschrift.

op. 123 Faksimile der autographen Partitur in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Mit einem Kommentar von Hans-Joachim Hinrichsen und Martina Rebmann Documenta musicologica II, 51 340 Seiten Faksimile und 29 Seiten Kommentar (englisch/deutsch); Halbleder, gebunden BVK 2395 € 695,– Bereits erschienen

Von Hand eingeklebte Ausklappseiten

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GEISTLICHE CHORWERKE f Hörbeispiele au

Mårten Jansson: Chorwerke De sancto Pelagio et sancto Theodolo (SATB und Orgel, lat.) BA 8523 · ca. € 4,95*

Two Poems (SATB, schwed./engl.) BA 8524 · ca. € 4,95* Erscheinen im Juni 2017 *Staffelpreise möglich ISMN 979-0-006-56419-4

9 790006 564194

BA 8524

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ISMN 979-0-006-56418-7

9 790006Nova 564187

BA 8523

De sancto Pelagio et sancto Theodolo ist die Transkription eines Werkes für Chor und großes Orchester. Es entstand als Auftragskomposition für die Knabenkantorei Basel. Die Texte stammen aus den Cantionale-Gesängen des letzten Baseler Karthäusermönches Thomas Kress und haben die gleichen mittelalterlichen Wurzeln wie Carl Orffs Carmina Burana. Die Musik transportiert ein ähnlich archaisches Gefühl, die Ausdeutung des Textes über die beiden Heiligen Pelagio und Theodolo geschieht in einer getragenen, sakralen Atmosphäre. Die zwei Gedichte Triptyk (Triptych) und Mörkblå tillit (Dark Blue Trust) stammen von der Dichterin und Krankenhausseelsorgerin Kerstin Dillmar. Triptyk ist gleichsam eine innere Reise in drei Teilen – mit anfänglicher Verzweiflung in düsterer, unklar tastender Harmonik, Hoffnung und trostvoller, gefestigter Harmonik im zweiten Teil; der dritte Teil schließlich führt mit seinem lebendigeren Puls zu einem versöhnlichen Schluss. In Mörkblå tillit geht es um das Vertrauen, nach dem Ende unseres irdischen Lebens aufgefangen zu werden. Alle bereits erschienenen Titel auch auf

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Weitere Informationen und Hörbeispiele unter: www.baerenreiter.com


Chor

Beliebtes Requiem jetzt für Frauenchor

Gabriel Fauré: Messe de Requiem Bearbeitet für Soli, Chor SSAA von Malcolm Bruno Orgelbearbeitung von Ingo Bredenbach Reihe Bärenreiter Frauenchor In der vorliegenden Bearbeitung des Requiems von Gabriel Fauré für Soli, Frauenchor SSAA und Orgel werden die Tenor- und Bass-Stimmen auf die Altstimmen verteilt. Das macht gelegentliche Anpassungen in der Stimmführung notwendig, die mit aller Behutsamkeit vorgenommen wurden. Der zweite Sopran übernimmt weitgehend unverändert die originale Altstimme, das originale Bariton-Solo erklingt hier im Alt. Die Orgelbearbeitung entstand mit Blick auf alle drei Fassungen des Werkes, folgt aber in der rhythmischen Darstellung der Instrumentalstimmen vorrangig der zweiten Fassung von 1893. Dabei ist der Orgelpart auf die Bearbeitung zugeschnitten und verlangt keine bloße Imitation des Orchesterklangs. Diese Ausgabe ist kompatibel mit dem Aufführungsmaterial der Originalfassung (BA 9461). • Bearbeitungen für Chor SSAA auf der Grundlage

BA 5695-90 · ca. € 10,25 Erscheint im Mai 2017

ISMN 979-0-006-56348-7

des Bärenreiter-Urtextes • Gut spielbarer Orgelauszug

9 790006 563487

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Chor

Erster großer Orchesterpsalm Die Entstehungszeit des ersten großen Orchesterpsalms Mendelssohns betrug fast sechs Jahre von den ersten Skizzen über die erste Fassung von 1830 bis hin zur endgültigen Fassung von 1835. Die Uraufführung des Werkes fand erst 1838 im Leipziger Gewandhaus statt. Anders als bei seinen übrigen Orchesterpsalmen sah der Komponist hier den lateinischen Text der Vulgata als Haupttext vor. Während dieser aus Psalm 113 stammt, griff Mendelssohn bei seiner nachträglich selbst angefertigten deutschen Übersetzung auf Elemente aus dem Psalm 115 aus der Luther-Bibel zurück.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm »Non nobis Domine« »Nicht unserm Namen, Herr« op. 31 für S, T, Bar. (Soli), SATB (Chor) und Orchester Lateinischer Text aus der Vulgata (113. Psalm). Deutscher Text von Felix Mendelssohn Bartholdy nach dem 115. Psalm der Luther-Bibel

Die vorliegende Edition des namhaften Mendelssohn-Spezialisten John Michael Cooper bezieht alle wichtigen Quellen ein. Die Reihenfolge der Textunterlegung in Latein und Deutsch folgt der Entstehungsgeschichte des Werkes. Ein informatives Vorwort sowie der ausführlicher Kritischer Bericht runden die Urtext-Ausgabe ab. Der Klavierauszug stammt von Mendelssohn selbst. • Zweisprachiges Vorwort (dt./engl.) in der Partitur • Zweisprachige Textunterlegung (lat./dt.) • Klavierauszug vom Komponisten (lat./dt.)

BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von John Michael Cooper Klavierauszug vom Komponisten Partitur BA 9079 · ca. € 34,95

ISMN 979-0-006-53137-0

Klavierauszug (lat./dt.) BA 9079-90 · ca. € 8,95 9 790006 531370

BA 9079

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ISMN 979-0-006-53144-8

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BA 9079-90

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Harmonie komplett BA 9079-65 · ca. € 29,95 Violino I Violino II Viola Violoncello Contrabbasso

BA 9079-74 BA 9079-75 BA 9076-79 BA 9079-82 BA 9079-85

Erscheint im Juni 2017

ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95


Sologesang

Lieder zum Abschiednehmen

Kai Koch: Abschied Lieder zu Trauerfeiern für eine Frauen- oder Männerstimme mit Klavier(Orgel-)Begleitung Das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen wird oft emotional mit einem bestimmten Lied verknüpft. Die Angehörigen sehen in einem Song genau die Gefühle ausgedrückt, die in dieser Situation so schwer zu formulieren sind. 12 solcher Lieder sind in dieser Ausgabe versammelt. In einer mittleren Stimmlage angesiedelt und optional nach unten zu oktavieren, lassen sich die Arrangements von einer Sängerin oder einem Sänger interpretieren.

Partitur und eingelegte Instrumentalstimmen in Bb und Eb und im Bassschlüssel BA 6925 · ca. € 22,95 Erscheint im April 2017 Auslieferungsrechte nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz

Die Songs sind in beiliegenden Stimmen in Bb und Eb sowie im Bassschlüssel notiert und erlauben so auch eine instrumentale Ausführung bzw. entsprechende Soli. Die einfache, aber stimmige Begleitung lässt sich auf dem Klavier genauso wie auf einer kleinen Orgel ausführen. Die meisten Arrangements beginnen mit einem instrumentalen Intro und enden in einer kleinen Coda. ISMN 979-0-006-56246-6

Aus dem Inhalt I will always love you / The Rose / Ave Maria / Möge die Straße (Irischer Reisesegen) / My Way / Bist du bei mir

9 790006 562466

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VERLAG SPRING

EBD;@9 Sprache ist der Schlüssel zur Integration in Grundschule und Kindergarten. Mit Hilfe von SPRING erlernen Kinder die deutsche SPRache durch sINGen, Bewegung und Tanz. SPRING wurde für Kinder entwickelt, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, SPRING eignet sich aber nicht minder für muttersprachlich deutsche Kinder. Zielgruppe: LehrerInnen an Grundschulen und KiTas. Mit Liedern und Bewegungsspielen macht das Sprachenlernen viel

Magnus Gaul, Eva Nagel: SPRING Sprache lernen durch Singen, Bewegung und Tanz 128 Seiten mit Übungs-CD BE 2871 · € 29,95 Bereits erschienen

mehr Spaß, die notwendigen Wiederholungen (»Perpetuum mobile«) werden in sinnvolle Zusammenhänge gebracht, Artikulationen und Betonungen besser geübt, Verknüpfungen im Gedächtnis dauerhaft angelegt und allgemein viele Synergieeffekte zwischen Sprache und Musik genutzt. SPRING ist ein Praxishandbuch für Grund- und Vorschulen und versteht sich mit seinen kreativen Liedern, Bewegungsspielen und Tänzen als praxiserprobte Ergänzung zu einem modernen Sprachunterricht. • Fördert neben dem Sprachvermögen auch die individuelle und soziale Entwicklung • Orientiert sich an den Prinzipien des Lehrgangs »Deutsch als Zweitsprache« • Ermuntert Kinder zum Sprechen in Alltagssituationen • Verbreitet gute Laune und der Sprachunterricht wird zum Vergnügen • Mit ansprechenden Liedern, farbigen Illustrationen, abwechslungsreichen Sprechspielen, Bastelanleitungen u.v.m. • CD mit vielen Playbacks der Lieder zum Kennenlernen, Mitsingen und Üben • Für Übergangs-, Vorbereitungs- und Willkommensklassen • Der Online-Zugang für Lehrkräfte und Erzieherinnen mit Videos, Audio-Tracks, Liedern

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Prof. Dr. Magnus Gaul ist Lehrstuhlinhaber für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Universität Regensburg, Eva Nagel ist Grundschullehrerin an der Von-der-Tann-Schule in Regensburg. Im Autorenteam sind außerdem zahlreiche Fachleute für Spezialgebiete wie Puppenspiel (Tania Schnagl), Sprachdidaktik (Muhittin Arslan), Gitarrenbegleitung (Christoph Eglhuber) oder afrikanische Percussion (Joseph Wasswa) sowie viele andere.


SPRING

VERLAG

Das Praxishandbuch fĂźr Grundschule und Vorschule PersĂśnlichkeit

PersĂśnlichkeit

„Lasst uns ‌ Au ja!“ Das Spiel ist ein bekanntes Warming up aus dem Feld der Theaterpädagogik. Zusammen mit dem vorangegangenen Sprechvers und den Figuren entsteht daraus eine kleine Szene. Während der EinfĂźhrung des Verses werden abwechselnd der Grundschlag gepatscht bzw. die Silben geklatscht. Das ist die Vorbereitung fĂźr die instrumentale Begleitung der Trommel (Grundschlag) und der Klangstäbe (Begleitung im Rhythmus).

Lasst uns tanzen

Lasst uns schlafen

$IEĂ&#x;7ICHTELĂ&#x;ERSCHEINENĂ&#x;AUFĂ&#x;EINĂ&#x;:EICHEN Ă&#x;ZĂ&#x;"Ă&#x;BEIMĂ&#x;'LISSANDOĂ&#x;DERĂ&#x;,OTOSžyTE Ă&#x;AUFĂ&#x;DERĂ&#x;"~HNEĂ&#x;$IEĂ&#x;:Uschauer sprechen und spielen den Vers, während die Wichtel sich dazu rhythmisch bewegen. AnschlieĂ&#x;end werden die Vorschläge, die ein Wichtel ausspricht, von allen umgesetzt.



   

































    

 



    

Au ja!

Lasst uns wĂźtend sein



Au ja!

 

  

      





Au ja!



   











  



   

   





    

  

     









 

  





















 

























         



   





    

 

Nach einigen Durchgängen endet die Szene mit dem Abschlussspruch der Zuschauer. -ITĂ&#x;DEMĂ&#x;'LISSANDOĂ&#x;DERĂ&#x;,OTOSžyTEĂ&#x;VERSCHWINDENĂ&#x;DIEĂ&#x;7ICHTELĂ&#x;WIEDERĂ&#x;VONĂ&#x;DERĂ&#x;"~HNE Die Figuren sind zwar in ihren BewegungsmĂśglichkeiten eingeschränkt, jedoch ergeben sich vielfältige Variationen in der Darstellung von KommunikationsmĂśglichkeiten (singen, fauchen, grunzen, QUIETSCHEN Ă&#x;VONĂ&#x;"EWEGUNGENĂ&#x;TANZEN Ă&#x;UMFALLEN Ă&#x;WACKELN Ă&#x;SICHĂ&#x;UMDREHEN Ă&#x;UNDĂ&#x;VONĂ&#x;DERĂ&#x;$ARSTELLUNGĂ&#x; emotionaler BeďŹ ndlichkeiten (traurig, wĂźtend, gelangweilt sein).

Variation Der Spruch kann aus theatraler Sicht weiter gefĂźhrt werden. Was passiert, wenn ein Vorschlag von den Wichteln nicht durchgefĂźhrt werden kann (z.B. einen Handstand machen)? Man kĂśnnte mit den Kindern Reaktionen durchspielen: alle Wichtel fangen an zu lachen, beschweren sich laut, verschwinden von der BĂźhne, protestieren, stĂźrzen sich auf den Chef usw. Ein somit inszenierter Bruch bringt einen Ăźberraschenden Wendepunkt und eignet sich vor allem fĂźr eine VorfĂźhrung vor anderen Klassen oder Eltern.

WeiterfĂźhrende Information %INEĂ&#x;6IDEOSEQUENZĂ&#x;MITĂ&#x;BEISPIELHAFTEMĂ&#x;0UPPENSPIELĂ&#x;½NDENĂ&#x;3IEĂ&#x;HIER https://www.bosse-verlag.de/ďŹ leadmin/user_upload/4_Reihen/spring/lasst_uns_au_ja.mp4

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Mit SPRING zur PersĂśnlichkeit

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Mit SPRING zur PersĂśnlichkeit

Niemand ist ausgeschlossen

WeiterfĂźhrende Information

Den Kreis zu schlieĂ&#x;en, jedes Kind in die Gemeinschaft aufzunehmen und am Gespräch teilhaben zu lassen, stellt eine wahre Herausforderung in der Arbeit mit Kindern dar. Gerade aber, wenn viele der Kinder eine andere Muttersprache haben, scheint die Kommunikation häuďŹ g erschwert. Durch die Einbeziehung akustischer Signale kann jedoch die gemeinsame Unterhaltung angebahnt werden, auch die Beachtung von Gesprächsregeln.

Eine Videosequenz mit beispielhaftem Puppenspiel finden Sie hier: https://www.bosse-verlag.de/ shop/produkt/details/BE2871

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VERLAG

Chor

HITS A CAPPELLA Die Reihe Bosse Hits a cappella wird herausgegeben von Stefan Kalmer und umfasst mittlerweile über 30 Titel. Dem legendären Engel von Rammstein folgten erlesene Poptitel, anspruchsvolle Volkslieder und weitere Leckerbissen. Alle Stücke sind im Probenraum und auf der Bühne erprobt von Kalmers Preisträgerensemble VoicesInTime, viele Stücke gibt es auch auf deren CDs.

Carol of the Bells ist im englischsprachigen Raum ein Weihnachtshit. Unter dem Titel Schtschedryk wurde es 1916 von Mykola Leontowytsch komponiert, 1936 erhielt es von Peter J. Wilhousky den englischen Titel und Text. Das texanische Gesangsquintett »Pentatonix« hat ein erfrischendes und mitreißendes Vokalarrangement geschaffen, das besonders im Internet populär geworden ist. David Aulenkamp hat daraus eine schlüssige Version für vierstimmigen Chor geschaffen, mit einem optionalen Part für einen oder mehrere Mouth-Percussionisten. So wird aus dem geistlichen Lied ein Popsong, der sich schnell zum Hit entwickeln wird.

Stefan Kalmer (Hrsg.): Carol of the Bells Bosse Hits a cappella (BHAC) BE 773 · ca. € 4,50 Erscheint im Juni 2017

Mit Ella, elle l’a landete France Gall einen internationalen Ausnahmehit. Im bisher ersten französischsprachigen Song in der BHAC-Reihe besingt sie Ella Fitzgerald und deren Gesangskunst. Das Lied ist eine einzige Verneigung vor einer großen Künstlerin. »Ella, die hat es« sagt der Titel, gemeint ist damit das »gewisse Extra Seele« der großen Jazzsängerin. Der Song verlangt vom Chor rhythmische Koordination und kommt toll rüber, wenn er erstmal richtig swingt.

Stefan Kalmer (Hrsg.): Ella, elle l‘a Bosse Hits a cappella (BHAC) BE 764 · ca. € 3,75 Erscheint im Juni 2017 Auslieferungsrechte nach DeutschNova land, Österreich und in die Schweiz

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ISMN 979-0-2011-0773-8

ISMN 979-0-2011-0764-6

BE 773 9 790201 107738

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BE 764 9 790201 107646

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Chor

VERLAG

HITS A CAPPELLA

Die jüngsten Neuerscheinungen in der Reihe sind alle drei von Oliver Gies arrangiert: Erlkönig / BE 770 · € 4,50 The Parting Glass / BE 772 · € 2,95 Bad, Bad Leroy Brown / BE 742 · € 4,50

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Das neue Konzept für die Elementare Musikpraxis in Themenkreisen für Kinder von 0 bis 10 Medienpreis 2016

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Bärenreiter Opera Kaleidoscope

Bunter Querschnitt Vorliegende Ausgabe mit Opernarien für Sopran bzw. Mezzosopran und Klavier bietet einen kleinen Querschnitt durch das reichhaltige Programm des Bärenreiter-Verlages im Opernbereich. Diese preisgünstige Anthologie mit bekannten und beliebten Opernarien, wie z. B. Händels berühmtem »Ombra mai fu« oder Mozarts »Ach ich fühl’s, es ist verschwunden!«, eignet sich nicht nur für Gesangsstudentinnen und angehende Sängerinnen zur Vorbereitung von Prüfungen und Vorsingen, sondern bietet auch erfahrenen Opernprofis Inspiration und Material für die Gestaltung von Programmen. Die Sammlung vereint Opernarien aus Meisterwerken des Repertoires von Monteverdi, Händel, Gluck, Haydn, Mozart, Beethoven, Berlioz, Smetana und Chabrier in italienischer, französischer, tschechischer und deutscher Sprache – größtenteils mit sangbarer Übersetzung – und spannt damit einen repräsentativen Bogen vom Frühbarock bis zur Romantik. Die Bandbreite reicht vom deklamierenden Stil bis hin zur leichten Koloratur. Die Klavierarrangements wurden von erfahrenen Dirigenten und Korrepetitoren erstellt.

Sonderausgabe nur €

• Kleines Bärenreiter-Vademecum für Opernsängerinnen • Wichtige Werke des Opernrepertoires für (Mezzo-)Sopran Inhalt Ludwig van Beethoven: »O wär’ ich schon mit dir vereint«, Arie der Marzelline aus Fidelio / Hector Berlioz: »Adieu, fière cité«, Arie der Dido aus Les Troyens / Emmanuel Chabrier: »Ô petite étoile !«, Romanze des Lazuli aus L’Étoile / Christoph Willibald Gluck: »Divinités du Styx«, Arie der Alkestis aus Alceste (Pariser Fassung 1776) / Christoph Willibald Gluck: »Qual vita è questa mai« – »Che fiero momento«, Rezitativ und Arie der Eurydike aus Orfeo ed Euridice (Wiener Fassung 1762) / Georg Friedrich Händel: »Tornami a vagheggiar«, Arie der Morgana aus Alcina HWV 34 / Georg Friedrich Händel: »Frondi tenere« – »Ombra mai fu«, Rezitativ und Arie des Xerxes aus Serse HWV 40 / Joseph Haydn: »È amore di natura«, Arie der Nerina aus La fedeltà premiata Hob. XXVIII:10 / Claudio Monteverdi: »Signor, quel infelice«, Arie der Proserpina aus L’Orfeo / Wolfgang Amadeus Mozart: »Ach ich fühl’s, es ist verschwunden!«, Arie der Pamina aus Die Zauberflöte KV 622 / Wolfgang Amadeus Mozart: »Giunse alfin il momento« – »Deh vieni non tardar«, Rezitativ und Arie der Susanna aus Le nozze di Figaro KV 492 / Bedřich Smetana: »Kdybych se co takového« (»Wenn ich das einmal erfahre«), Arie der Marie aus Prodaná nevěsta (Die verkaufte Braut)

5,–

BÄRENREITER OPERA KALEIDOSCOPE für Sopran / for Soprano BA 8828 · € 5,– Erscheint im Februar 2017

ISMN 979-0-006-56403-3

9 790006 564033

Eine Kostprobe aus unseren hochwertigen Urtext-Klavierauszügen – viel Vergnügen!

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Klavierauszüge Oper

Reifes Meisterwerk

Georg Friedrich Händel: Orlando HWV 31 Opera in tre atti Libretto basierend auf Ludovico Ariosto und Carlo Sigismondo Capeci BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Siegfried Flesch, überarbeitet und ergänzt von Terence Best Klavierauszug (ital./dt.) von Michael Pacholke Deutsche Übersetzung von Peter Brenner BA 4087-90 · ca. € 32,95 (ersetzt BA 4027-90) Aufführungsmaterial leihweise erhältlich Erscheint im April 2017

Händels 1733 in London uraufgeführte Zauberoper Orlando nach einem Vorlagelibretto von Carlo Sigismondo Capeci geht indirekt auf Lodovico Ariostos Versepos Orlando furioso zurück. Dieser Stoff war seinerzeit sehr beliebt und wurde häufig vertont, u. a. von JeanBaptiste Lully, Agostino Steffani und Joseph Haydn. Die Titelpartie des »rasenden Roland« ist die letzte, die der Komponist für den gefeierten Kastraten Senesino schrieb. Einige der bühnenwirksamen Effekte, die die Zauberkünste Zorastros illustrieren sollen, verlangen nach einer ausgeklügelten barocken Bühnenmaschinerie. Der Klavierauszug wurde sorgfältig revidiert und an die überarbeitete Partitur angepasst. Er enthält ein neues Vorwort des HändelSpezialisten Terence Best.

ISMN 979-0-006-56328-9

• Urtextausgabe auf Grundlage der Hallischen Händel-Ausgabe • Mit sangbarer deutscher Übersetzung 9 790006 563289

• Angepasst an die überarbeitete und ergänzte Ausgabe der Partitur • Umfassendes zweisprachiges Vorwort (engl./dt.)

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• Praxisorientierter, gut spielbarer Klavierauszug (ital./dt.)


Klavierauszüge Oper

Meilenstein der französischen Oper: Gounods »Faust«

Charles Gounod: Faust Opéra en cinq actes Libretto von Jules Barbier und Michel Carré BÄRENREITER URTEXT

Mit seiner Oper Faust nach dem I. Teil von Goethes gleichnamigem Drama begründete der Komponist Charles Gounod seinen Weltruhm: Der alternde Faust schließt einen Pakt mit dem Teufel. Er verkauft Mephistopheles seine Seele und erhält im Gegenzug seine Jugend zurück. Zudem erfährt er neues Liebesglück, als er die junge Margarete kennenlernt. Bei Bärenreiter erscheint nun der Klavierauszug zu Gounods Meisterwerk, das zahlreiche bekannte Musiknummern wie z. B. Margaretes Juwelenarie und das Lied vom König in Thule sowie Mephistopheles’ Rondo vom Goldenen Kalb oder Fausts Kavatine »Salut ! demeure chaste et pure« versammelt.

Herausgegeben von Paul Prévost Klavierauszug (frz./dt.) von Karl-Heinz Müller Deutsche Übersetzung von Stefan Troßbach BA 8713-90 · ca. € 52,– Aufführungsmaterial leihweise erhältlich Erscheint im Mai 2017

ISMN 979-0-006-53795-2

• Urtextausgabe auf Grundlage der Reihe L’Opéra français • Informatives Vorwort des Herausgebers (frz./dt./engl.)

9 790006 537952

• Praxisorientierter, gut spielbarer Klavierauszug • Mit sangbarer deutscher Übersetzung

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Sologesang

Schubert-Lieder in der neuen Bärenreiter-Urtext-Ausgabe

Franz Schubert: Lieder für Singstimme und Klavier, Band 8 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Walther Dürr BA 9108 Hohe Stimme · € 35,95 BA 9128 Mittlere Stimme · € 35,95 Bereits erschienen BA 9148 Tiefe Stimme · ca. € 35,95 Erscheint im Januar 2017 ISMN 979-0-006-53057-1

BA 9108 Nova

9 790006 530571

ISMN 979-0-006-53068-7

BA 9128 Nova

Walther Dürr legt nun als Fortsetzung der neuen Urtext-Ausgabe der Schubert-Lieder den achten Band in hoher, mittlerer und tiefer Lage vor. Der achte Band enthält Lieder aus der zweiten Hälfte des Jahres 1815, entstanden zwischen August und November. Dabei fallen drei Liederreihen jeweils eines Textdichters besonders ins Auge: eine Folge von Ossian-Vertonungen, gefolgt von einer Gruppe von KlopstockLiedern und schließlich eine weitere auf Texte, die Schubert in einem Wiener Almanach (Selam) gefunden hat. Des Weiteren vervollständigt Schubert die Serie von Liedern auf Texte des norddeutschen Dichters Ludwig Theobul Kosegarten (siehe Band 7).

• Nach dem Urtext der Neuen Schubert-Ausgabe • Klares, übersichtliches Stichbild

9 790006 530687

• Vorwort von Walther Dürr über Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte sowie Quellenlage jedes einzelnen Liedes (dt./engl.)

ISMN 979-0-006-53079-3

BA 9148 Nova

Nova 9 790006 530793

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• Liedtexte in englischer Übersetzung von Richard Wigmore


Sologesang

Inhalt Die Fröhlichkeit, D 262 / Cora an die Sonne, D 263 / Der Morgenkuss, D 264 (1. Fassung) / Abendständchen. An Lina, D 265 / Morgenlied, D 266 / An die Sonne (Sinke, liebe Sonne), op. post. 118, 5 / D 270 / Der Weiberfreund, D 271 / An die Sonne (Königliche Morgensonne), D 272 / Lilla an die Morgenröte, D 273 / Tischlerlied, D 274 (1. Fassung) / Totenkranz für ein Kind, D 275 / Abendlied, D 276 / Ossians Lied nach dem Falle Nathos, D 278 (3. Fassung) / Das Rosenband, D 280 / Das Mädchen von Inistore, D 281 (2. Fassung) / Cronnan, D 282 (2. Fassung) / Lied, D 284 / An Cidli [Furcht der Geliebten], D 285 (2. Fassung) / Selma und Selmar, D 286 (2. Fassung) / Vaterlandslied, D 287 (2. Fassung) / An Sie, D 288 / Die Sommernacht, D 289 (2. Fassung) / Die frühen Gräber, D 290 / Dem Unendlichen, D 291 (3. Fassung) / Shilric und Vinvela, D 293 (2. Fassung) / Hoffnung, D 295 (2. Fassung) / An den Mond, D 259 (1. Bearbeitung) / An den Mond, D 296 (2. Bearbeitung) / Augenlied, D 297 (2. Fassung) / Liane, D 298 / Der Jüngling an der Quelle, D 300 / Lambertine, D 301 / Labetrank der Liebe, D 302 / An die Geliebte, D 303 / Wiegenlied, D 304 / Mein Gruß an den Mai, D 305 / Skolie, D 306 / Die Sternwelten, D 307 / Die Macht der Liebe, D 308 / Das gestörte Glück, D 309 / Die Sterne, D 313 / Nachtgesang, D 314 / An Rosa I, D 315 (2. Fassung) / An Rosa II, D 316 (2. Fassung) / Idens Schwanenlied, D 317 (2. Fassung) / Schwangesang, D 318 / Luisens Antwort, D 319 (2. Fassung) / Der Zufriedene, D 320 / Mignon, D 321 (2. Fassung) / Herrmann und Thusnelda, D 322 (2. Fassung) / Klage der Ceres, D 323 Anhang I (Parallelfassungen) Der Morgenkuss, D 264 (2. Fassung) / Tischlerlied, D 274 (2. Fassung) / Vaterlandslied, D 287 (1. Fassung) / Hoffnung, D 295 (1. Fassung) / An Rosa II, D 316 (1. Fassung) Anhang II (Tiefere Transponierungen von drei Liedern nur im Band für hohe Stimme enthalten) Die Fröhlichkeit, D 262 / Abendständchen. An Lina, D 265 / Mignon, D 321 (2. Fassung)

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Sologesang

Dvořáks Lieder im Urtext

Antonín Dvořák: Lieder II für Stimme und Klavier BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Veronika Vejvodová Gesangstexte: tsch./engl./dt. Hohe Stimme BA 11517 · ca. € 28,95 Erscheint im Mai 2017

ISMN 979-0-2601-0798-4

9 790260 107984

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Nach den bereits herausgegebenen frühen Liebesliedern Die Zypressen stehen nun die Urtextausgaben aller anderen Lieder Dvořáks mit Klavierbegleitung an. Die Sammlung Lieder II umfasst die reifen Lieder der späteren Schaffensperiode des Komponisten; außer den bekannten (Liebeslieder) und weniger bekannten (Drei neugriechische Gedichte) Zyklen wird die Zusammenstellung auch gänzlich unbekannte und bisher nicht veröffentlichte Lieder (Wiegenlied und ein von Josef Suk vollendetes op. post., Lied aus Der Schmied von Leschetin) enthalten. Die Lieder sind chronologisch angeordnet. Sie erscheinen für hohe und tiefe Stimme. Jeder Stimmlage ist der Gesangstext in drei Sprachen unterlegt (tsch./engl./dt.), in den meisten Fällen handelt es sich um die bereits im ersten Druck enthaltene Übersetzungen.


Sologesang

Inhalt Tři novořecké básně op. 50 (B 84a, B 84b) (Drei neugriechische Gedichte) Písně na slova Gustava Pflegra-Moravského op. 2 (B 123–124) (Lieder auf Worte von Gustav Pfleger-Moravský) Dvě písně na lidové texty s. op. (B 142) (Zwei Lieder auf Volkstexte) V národním tónu op. 73 (B 146) (Im Volkston) Čtyři písně op. 82 (B 157) (Vier Lieder) Písně milostné op. 83 (B 160) (Liebeslieder) Ukolébavka s. op. (B 160) (Wiegenlied) Zpěv z Lešetínského kováře op. posth. (B 204) (Lied aus Der Schmied von Leschetin)

Antonín Dvořák: Lieder II für Stimme und Klavier BÄRENREITER URTEXT

• Zweiter Band der insgesamt 5 Bände umfassenden neuen Urtextausgabe aller Lieder • Erste Urtextausgabe, mit ausführlichem Vorwort (tsch./engl./dt.) und kritischem Bericht (engl.) • Erstveröffentlichung einiger Lieder • Gesangstexte in drei Sprachen (tsch./engl./dt.)

Herausgegeben von Veronika Vejvodová Gesangstexte: tsch./engl./dt. Tiefe Stimme BA 11518 · ca. € 28,95 Erscheint im Mai 2017

ISMN 979-0-2601-0799-1

9 790260 107991

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Gesang

Kammermusikalisches Drama

Leoš Janáček: Tagebuch eines Verschollenen für Tenor, Alt, drei Frauenstimmen und Klavier nach Texten von Ozef Kalda (tsch./dt./engl.) BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Jiří Zahrádka Partitur BA 9575 · € 19,95 (ersetzt H 935) Bereits erschienen

ISMN 979-0-2601-0777-9

Janáčeks intimes kammermusikalisches Drama über die leidenschaftliche Liebe eines einfachen Bauernjungen zu einer schönen Zigeunerin gehört zu den vokalen Meisterwerken des Komponisten. Der Zyklus von 22 Liedern für Tenor (in drei Nummern kommen ein Alt und drei Frauenstimmen hinzu) wurde nach anonym veröffentlichten Gedichten komponiert. Als deren Autor wurde erst 80 Jahre später der regionale Dichter und Schriftsteller Ozef Kalda identifiziert. Der Zyklus beinhaltet auch szenische Elemente (etwa den Ein- und Abgang der Sängerin, Angaben zu Lichteffekten etc.). Das Tagebuch wurde in den Jahren 1917 bis 1919 komponiert. Für die Uraufführung 1921 in Brünn diente eine Abschrift von Gustav Homola, die auch als Vorlage für den Erstdruck beim Brünner Verleger Oldřich Pazdírek (1921) und für die vorliegende erste Urtextausgabe verwendet wurde. • Erste Urtextausgabe mit ausführlichem Vorwort (tsch./engl./dt.) und kritischem Bericht (engl.) des Herausgebers • Gesangstexte in deutscher (Max Brod) und englischer

9 790260 107779

(Bernard Keefe) Übersetzung • Nummern IX–XI mit Alt und drei Frauenstimmen auf der

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Gesamtausgaben

Neuerscheinungen bis November 2016 Johann Sebastian Bach Neue Ausgabe sämtlicher Werke – revidierte Edition Band 4: Sechs Suiten für Violoncello solo BWV 1007-1012 (Teilband 1 und 2) Herausgegeben von Andrew Talle, Synoptisches Faksimile von Andrew Talle und Jungeun Elle Kim BA 5942-01

The Bohuslav Martinů Complete Edition Serie IV/4, Band 1 Les Rondes, H 200, Serenade No. 1, H 217, Serenade No. 3, H 218, Stowe Pastorals, H 335, Nonet No. 2, H 374 Herausgegeben von Jitka Zichová BA 10574-01

Gabriel Fauré Œuvres complètes, Serie IV, Band 2: Orchesterwerke 2 Shylock, op. 57 (Suite d’orchestre), Pelléas et Mélisande, op. 80 (Suite d’orchestre), Pénélope (Prélude), Masques et Bergamasques, op. 112 (Suite d’orchestre) Herausgegeben von Robin Tait BA 9475-01

OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen Band 2 Annette et Lubin Herausgegeben von Andreas Münzmay in Zusammenarbeit mit OPERA BA 8812-01

Œuvres complètes, Serie IV, Band 3: Konzertante Werke Berceuse für Violine und Orchester, op. 16, Ballade für Klavier und Orchester, op. 19, Élégie für Violoncello und Orchester, op. 24, Romance für Violine und Orchester, op. 28, Fantaisie für Klavier und Orchester, op. 111, Concerto für Violine und Orchester, op. 14 Herausgegeben von Peter Jost BA 9465-01 Christoph Willibald Gluck Sämtliche Werke Abteilung II, Band 5: Ballettmusiken Herausgegeben von Irene Brandenburg BA 5814-01 L’Opéra français Charles Gounod Faust (Version opéra), 2 Bände Herausgegeben von Paul Prévost BA 8713-01 Georg Friedrich Händel Hallische Händel-Ausgabe Serie V, Band 5a: Tu fedel? tu costante?, HWV 171a Herausgegeben von John Roberts BA 10716-01

Camille Saint-Saëns Œuvres instrumentales complètes Serie I, Band 3 3e Symphonie en ut mineur, op. 78 Herausgegeben von Michael Stegemann BA 10303-01 Heinrich Schütz Neue Ausgabe sämtlicher Werke Band 29: Hochzeitsmusiken Herausgegeben von Joshua Rifkin Nova BA 4481-01

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Vorschau 1/2017 · Das Programm


CAMILLE SAINT-SAËNS Œuvres instrumentales complètes Gesamtausgabe der Instrumentalwerke

Einladung zur Subskription

Die Subskription

Bärenreiter veröffentlicht die Gesamtausgabe der Instrumentalwerke von Camille Saint-Saëns. Sie umfasst eine Sammlung von über dreihundert Werken, die in 4 Serien mit insgesamt 36 Bänden veröffentlicht werden.

Gesamt- oder Teilsubskription einzelner Serien zum reduzierten Preis möglich. Die Bände können auch einzeln bezogen werden.

Von diesen gehören Le Carnaval des animaux, die dritte, sogenannte »Orgel-Symphonie«, die symphonische Dichtung Danse macabre, viele der Konzerte und Konzertstücke für Klavier, Violine und Violoncello sowie etliche Werke für Kammermusik zum Repertoire der Orchester, Ensembles und Solisten weltweit und bestätigen Saint-Saëns’ Rang unter den großen Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Die Herausgeber Editionsleitung

Michael Stegemann

Wissenschaftlicher Beirat

Cécile Davy-Rigaux Sylvie Douche Yves Gérard Fabien Guilloux Denis Herlin François de Médicis Sabina T. Ratner Nova Soret Marie-Gabrielle Christina M. Stahl Annette Thein

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Jeder Band wird ein Vorwort (frz./engl./dt.) und einen Kritischen Bericht (frz. oder engl.) enthalten. Format 25,5 x 32,5 cm, Leinen Bärenreiter wird auf der Grundlage dieser kritischen Edition Aufführungsmaterial veröffentlichen.


Der Editionsplan I. Œuvres symphoniques

III. Musique de chambre

I.1 Symphonies (1) I.2 Symphonies (2) I.3 Symphonies (3) Symphonie n°3 (Michael Stegemann) 2016 I.4 Poèmes symphoniques (Hugh Macdonald) I.5 Suites d’orchestre I.6 Ouvertures I.7 Musiques de ballet et de film I.8 Œuvres diverses I.9 Œuvres pour orchestre d’harmonie I.10 Orchestrations

III.1 Quatuors à cordes (Fabien Guilloux) III.2 Quintette. Quatuors avec piano III.3 Trios III.4 Œuvres pour violon (1), Sonates (François de Médicis) III.5 Œuvres pour violon (2) III.6 Œuvres pour violoncelle III.7 Œuvres pour instruments à vent III.8 Septuor. Carnaval des animaux (Sabina T. Ratner) III.9 Transcriptions

BA 10303

R 365,-

BA 10307*

BA 10315*

BA 10304*

BA 10302*

IV. Œuvres pour piano, orgue et harmonium II. Œuvres concertantes II.1 II.2 II.3 II.4 II.5 II.6 II.7 II.8

IV.1 Œuvres originales et transcriptions pour deux pianos IV.2 Œuvres originales et transcriptions pour piano à quatre mains IV.3 Œuvres pour piano solo (1) : Études et fugues (Catherine Massip) BA 10310* IV.4 Œuvres pour piano solo (2) : Danses IV.5 Œuvres pour piano solo (3) : Morceaux divers IV.6 Œuvres pour harmonium (ou orgue) solo / œuvres pour harmonium et piano IV.7 Œuvres pour orgue IV.8 Transcriptions pour piano solo (1) IV.9 Transcriptions pour piano solo (2)

Œuvres pour piano et orchestre (1) Œuvres pour piano et orchestre (2) Œuvres pour piano et orchestre (3) Œuvres pour violon et orchestre (1) Œuvres pour violon et orchestre (2) Œuvres pour violoncelle et orchestre Œuvres pour instruments à vent et orchestre Œuvres pour instruments divers et orchestre. Œuvres pour harpe

*Die Bände erscheinen voraussichtlich zwischen 2017 und 2020 Bitte bestellen Sie den Prospekt »Camille Saint-Saëns, Œuvres instrumentales complètes« (engl./dt.), SPA 273

Aus: Symphonie Nr. 3



Nova



             

         

              39 Vorschau 1/2017 · Das Programm       

 


Orchester

»Alles, was ich geben konnte« Saint-Saëns 3me Symphonie op. 78 Camille Saint-Saëns

Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 op. 78 für Orchester BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Michael Stegemann Partitur BA 7896 · ca. € 49,95 Harmonie komplett BA 7896-65 · ca. € 249,– Orgel Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 7896-67 BA 7896-74 BA 7896-75 BA 7896-79 BA 7896-82 BA 7896-85

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ca. € 9,95 ca. € 9,95 ca. € 9,95 ca. € 9,95 ca. € 9,95 ca. € 9,95

Erscheint im März 2017 ISMN 979-0-006-56333-3

9 790006 563333

BA 7896

»Ich habe in diesem Werk alles gegeben, was ich geben konnte. […] Was ich hier gemacht habe, werde ich nie wieder machen«. Camille Saint-Saëns war zu Recht stolz auf seine dritte, dem Andenken Franz Liszts gewidmete Symphonie c-Moll op. 78. Die sogenannte Orgelsymphonie war – wie Beethovens Neunte – ein Auftrag der Philharmonic Society in London und wurde dort am 19. Mai 1886 uraufgeführt. In der vorliegenden ersten kritischen Edition der Symphonie wurden zahlreiche Unstimmigkeiten und Fehler der bislang gebräuchlichen Ausgabe aufgedeckt und bereinigt. Die Edition der 3. Symphonie markiert den Anfang eines großen Projekts: Hiermit startet der Bärenreiter-Verlag seine kritische Ausgabe sämtlicher Instrumentalwerke des französischen Komponisten. Die vorliegende praktische Urtext-Ausgabe beruht auf dem Band BA 10303 der Reihe Camille Saint-Saëns – Gesamtausgabe der Instrumentalwerke. • Erste kritische Ausgabe des berühmten Werks • Separate Stimmen für alle Bläser

BA 7896

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• Orchesterstimmen im großen Format (25,5 cm x 32,5 cm)


Orchester

Schauspielmusik mit der bekannten »Sicilienne«

Gabriel Fauré: Pelléas et Mélisande Orchester-Suite op. 80 BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Robin Tait

Fauré schrieb Pelléas et Mélisande im Jahre 1898 ursprünglich als Schauspielmusik zu Maurice Maeterlincks gleichnamigem Stück. Nach der Premiere und weiteren Aufführungen machte sich der Komponist daran, das musikalische Material des Werkes für eine Orchester-Suite umzuarbeiten. Die Uraufführung der zunächst dreisätzigen Suite fand im Februar 1901 unter dem Dirigat von Camille Chevillard statt. Im Dezember 1912 schließlich wurde die viersätzige Fassung von Pelléas et Mélisande uraufgeführt; der zusätzliche Satz, die Sicilienne, entstammte dem dritten Zwischenspiel der Schauspielmusik. Dieses reizvolle Stück sollte sich zu einer von Faurés beliebtesten Kompositionen entwickeln und existiert heute in zahlreichen Bearbeitungen. Die neue wissenschaftlich-kritische Edition der viersätzigen Orchestersuite Pelléas et Mélisande op. 80 bei Bärenreiter basiert auf dem entsprechenden Band (Reihe IV, Bd. 2) der Gesamtausgabe Gabriel Fauré Œuvres complètes, der 2016 erschienen ist. • Erste Urtextausgabe

Partitur BA 7895 · ca. € 24,95 Harmonie komplett BA 7895-65 · ca. € 39,95 Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 7895-74 BA 7895-75 BA 7895-79 BA 7895-82 BA 7895-85

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Erscheint im Februar 2017

ISMN 979-0-006-56256-5

9 790006 562565

• Basierend auf der Gesamtausgabe Gabriel Fauré Œuvres complètes • Partitur und Orchesterstimmen im großen Format (25,5 x 32,5 cm)

Nova

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BA 7895

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ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95


Orchester

Im Stil der Commedia dell’arte A mes arrière-petites nièces Nicole et Huguette Réveillac

Masques et Bergamasques Suite d'orchestre Op. 112

Gabriel Fauré: Masques et Bergamasques op. 112 für Orchester BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Robin Tait Partitur BA 7894 · ca. € 24,95 Harmonie komplett BA 7894-65 · ca. € 39,95 Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 7894-74 BA 7894-75 BA 7894-79 BA 7894-82 BA 7894-85

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ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95 ca. € 3,95

BA 7894

© 2016 by Bärenreiter-Verkag, Kassel

Im Jahre 1918, im Alter von 73 Jahren, erhielt Gabriel Fauré einen Auftrag von Prinz Albert I von Monaco für eine Bühnenmusik, die die Atmosphäre der Commedia dell’arte heraufbeschwören sollte. Die viersätzige Orchestersuite op. 112 – Ouverture, Menuet, Gavotte und an letzter Stelle die Pastorale – führt zuvor unveröffentlichte Teile dieser Bühnenmusik zusammen. Die Pastorale von 1919 war dabei Faurés letzter Beitrag auf dem Gebiet der Orchestermusik. Die Ouverture hatte ihren Ursprung in einem vierhändigen Klavierstück von 1864, und die Originalfassung der Gavotte schrieb Fauré bereits 1869 für Klavier. An der Orchestersuite op. 112 lässt sich ablesen, wie der ältere und erfahrenere Komponist seine Werke umarbeitete und verbesserte.

Erscheint im Februar 2017 ISMN 979-0-006-56254-1

9 790006 562541

BA 7894

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Die vorliegende wissenschaftlich-kritische Ausgabe der viersätzigen Suite Masques et Bergamasques op. 112 basiert auf dem entsprechenden Band (Serie IV, Band 2) der Gesamtausgabe Gabriel Fauré – Œuvres complètes.


Orchester

Orchesterwerk Dvořáks im Urtext

Antonín Dvořák: Slawische Rhapsodie D-Dur op. 45/1 für Orchester BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Robert Simon Seine Slawischen Rhapsodien op. 45 hat Antonín Dvořák im Jahre 1878 komponiert; sie wurden im folgenden Jahr im Verlag Simrock in Berlin veröffentlicht. Die drei voneinander unhabhängigen Orchesterwerke in D-Dur, g-Moll und As-Dur wurden unter derselben Opusnummer zusammengefasst. Sie stehen am Anfang der sogenannten slawischen Periode Dvořáks. Die Slawische Rhapsodie Nr. 1 D-Dur erscheint nun in einer UrtextEdition. Als Hauptquelle der neuen kritischen Ausgabe diente dem Herausgeber der von Dvořák autorisierte Erstdruck. • Werk der beginnenden sogenannten slawischen Periode Dvořáks

Partitur BA 10401 · ca. € 34,95 Harmonie komplett BA 10401-65 · ca. € 58,– Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 10401-74 BA 10401-75 BA 10401-79 BA 10401-82 BA 10401-85

· · · · ·

ca. € 3,50 ca. € 3,50 ca. € 3,50 ca. € 3,50 ca. € 3,50

Erscheint im Juni 2017

• Urtext-Ausgabe unter Auswertung aller bekannten Quellen • Vorwort (engl./tsch./dt.) und Kritischer Bericht (engl.)

ISMN 979-0-2601-0471-6

des Herausgebers

9 790260 104716

Nova

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BA 10401

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Orchester

Mit neuen Erkenntnissen zur Aufführungspraxis

Joseph Haydn: Sinfonie in G Hob. I: 88 URTEXT Herausgegeben von Andreas Friesenhagen Partitur BA 10980 · € 39,95 Harmonie komplett BA 10980-65 · € 29,95 Violine I Violine II Viola Violoncello Kontrabass

BA 10980-74 BA 10980-75 BA 10980-79 BA 10980-82 BA 10980-85

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€ 5,95 € 5,95 € 5,95 € 5,95 € 5,95

Bereits erschienen

ISMN 979-0-006-56283-1

9 790006 562831

BA 10980

© 2010 by G. Henle Verlag, München Bärenreiter-Verlag, Kassel 2017

Die vorliegende Ausgabe stellt einen lange missverstandenen aufführungspraktischen Aspekt Haydns Sinfonie in G klar: Im ersten Takt des zweiten Satzes (Largo) sind die Viola- und die Violoncello-Partie sowie einige Bläserstimmen mit einem »Solo«-Vermerk versehen, Hinweise darauf, dass diese Stimmen wichtige Motive oder Themen zu spielen und hervorzutreten haben. Der Solo-Vermerk im Violoncello ist nicht als Angabe für eine solistische Besetzung zu verstehen, wobei die übrigen Celli die Bässe zu verdoppeln hätten, wie in anderen Ausgaben fälschlich angegeben. Vielmehr sollen die Celli chorisch spielen, um besser hervortreten zu können. In Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Bärenreiter und dem Henle-Verlag im Bereich großbesetzter Chorwerke, Opern und Sinfonien übernimmt die vorliegende Edition den Urtext der im G. Henle Verlag erschienenen Gesamtausgabe Joseph Haydn Werke. Bei Bärenreiter liegt inzwischen das komplette Aufführungsmaterial zu mehreren »Sturm und Drang«-Sinfonien sowie allen Londoner und Pariser Sinfonien vor. • Urtext der im G. Henle Verlag erschienenen Gesamtausgabe Joseph Haydn Werke

BA 10980

Nova

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• Orchesterstimmen in großem Format (25,5 cm x 32,5 cm)


Bärenreiter Notes

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Notes

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www.baerenreiter.com

The Musicians’ Choice

Format jeweils: DIN A 6 · 32 Seiten · geheftet Weiterhin lieferbar:

Dvořák orange BA 8100-21 Bereits erschienen

€ 0,75

Telemann grün BA 8100-24 € 0,75 Erscheint im Februar 2017

ISMN 979-0-2601-0807-3

9 790260 108073

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Dvořák BA 8100-21

ISMN 979-0-006-56412-5

9 790006 564125

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Telemann BA 8100-24

Mozart rot BA 8100

€ 0,75

Schubert gelb BA 8100-20

€ 0,75

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Jiddische Lieder für 3 Klarinetten

Peter Goden: Schabbes, Schabbes Klezmer für 3 Klarinetten BA 10635 · ca. € 14,95 (ersetzt BA 8160) Erscheint im April 2017

Klezmermusik erfreut sich bei Klarinettisten und Publikum großer Beliebtheit. Elf jiddische Melodien, mit dem typischen, leicht melancholischen Touch versehen, sind in diesem Heft versammelt. Wenn gleich drei Klarinetten erklingen und auch die Harmonien sonor und beschwingt zum Gesamtbild beitragen, verstärkt sich die Wirkung noch einmal deutlich. Alle drei Stimmen sind gleich schwer – oder besser gesagt gleich leicht, so dass die drei Spieler beliebige Parts übernehmen können. Für ambitionierte Spieler ist viel Raum für Verzierungen, stiltypische Ausschmückungen und Soli. Aus dem Inhalt Schabbes, Schabbes, Schabbes / As der Rebbe lacht / Gassn-nign / Papir is doch wayss / Wu is doss gessele?

ISMN 979-0-006-56344-9

Bereits erschienen: 9 790006 563449

Nova

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Douglas Woodfull-Harris Classic Hits für zwei Klarinetten BA 10636 · € 12,95


Orgel

Neustich mit Links zu Bach digital Im Jahr 1985 entdeckte Christoph Wolff in einer Sammlung an der Yale University die Choral-Sammlung von Johann Gottfried Neumeister (1756-1840), die unter ihren 82 Chorälen 38 Kompositionen Johann Sebastian Bachs enthielt. Sie dokumentieren eine große stilistische Vielfalt, deren Vorbilder in der norddeutschen Orgeltradition erkennbar sind. Fantasien, Fugen und Fughetten sowie Imitationstechniken unter Verwendung von Motiven der Choralmelodie zeigen bereits in diesen Frühwerken Bachs kompositorisches Spektrum. Der neu vorgelegte Band ist eine aktualisierte Ausgabe von Band 9 der Serie IV der Neuen Bach-Ausgabe (NBA), der von Christoph Wolff nach der Quelle ediert wurde. Neben einer neu hinzugezogenen Konkordanz und Korrekturen im Notentext enthält der Band ein ausführliches Vorwort von Christoph Wolff, das weitere Informationen über die Neumeister-Sammlung bietet und nähere hymnologische Angaben macht. Die Quelle mit der kompletten Neumeister-Sammlung ist erst seit kurzer Zeit bei Bach digital eingestellt und bietet erstmals Einblicke in die Handschrift. In Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv Leipzig und seiner Datenbank Bach digital werden Links zu wichtigen Quellen zur Verfügung gestellt. Über die Website http://links.baerenreiter.com kann mittels umgewandelter Kurzlinks auf einfache Weise die anzusteuernde Seite der Quelle aufgerufen werden. Die hier hinterlegten Links werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft. Für eine historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke Johann Sebastian Bachs ist die Einarbeitung von Neuerkenntnissen für die wissenschaftliche und praktische Nutzung von großem Interesse. Alle praktischen Neuausgaben der Orgelwerke werden nach dieser Überarbeitung dem aktuellen Forschungsstand entsprechen und durch ihre Verknüpfung mit Bach digital größtmögliche Quellenkenntnis vermitteln.

Johann Sebastian Bach: Orgelwerke Band 9 Orgelchoräle der Neumeister-Sammlung BÄRENREITER URTEXT Herausgegeben von Christoph Wolff, aktualisierte Ausgabe Vorwort (dt./engl.) Urtext der Neuen Bach-Ausgabe BA 5269 · ca. € 25,95 (ersetzt BA 5181) Erscheint im Juni 2017

• Links zu relevanten Quellen aus Bach digital • Neues ausführliches Vorwort (dt./engl.) zur Neumeister-

ISMN 979-0-006-52321-4

Sammlung von Christoph Wolff • Kompletter Neustich

9 790006 523214

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Orgel

Reihe jetzt komplett

Gunther Martin Göttsche, Martin Weyer: Kleine Choralvorspiele und Begleitsätze zu den Liedern des Evangelischen Gesangbuches Gottesdienst, Loben und Danken bis Sterben und Ewiges Leben (Ausgewählte Lieder zu EG 316–535) BA 9277 · ca. € 30,95 Paketpreis: 7 Bände im Set zum Sonderpreis BA 11243 · € 149,– Erscheint im März 2017

ISMN 979-0-006-56276-3

9 790006 562763

BA 9277

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Die mit dem vorliegenden Auswahlband abgeschlossene Reihe folgt der Nummerierung des Evangelischen Gesangbuches und richtet sich nach der Abfolge des Kirchenjahres. Die Bände enthalten technisch leichte, originelle kleine Choralvorspiele und Begleitsätze zu Liedern des Stammteils im Evangelischen Gesangbuch. Sie wurden speziell für diese Edition von Gunther Martin Göttsche und Martin Weyer komponiert. Zielgruppe sind nebenberufliche Organisten und Kirchenmusiker. Die Notation erfolgt mit wenigen Ausnahmen auf zwei Systemen, so dass eine Aufführung auch auf einmanualigen Instrumenten möglich ist. Die Bände enthalten ausführliche Register und Kurzbiografien der beiden Herausgeber und Komponisten. Der vorliegende Abschlussband der Editionsreihe enthält eine Auswahl der nach Erfahrung der Herausgeber bekanntesten und am häufigsten gesungenen Lieder dieses Gesangbuchabschnitts. Ergänzend wurden Verweise zu Parallelmelodien eingefügt. • Originelle kleine Choralvorspiele und Begleitsätze zu Stammliedern des EG • Jetzt abgeschlossene siebenbändige Edition • Für nebenberufliche Kirchenmusiker • Auch auf einmanualigen Instrumenten aufführbar


Orgel

Kleine Choralvorspiele und Begleitsätze

Bereits erschienen: Advent und Weihnachten (EG 1–57) BA 9271 · € 31,95 Jahreswende bis Passion (EG 58–98) BA 9272 · € 31,95 Ostern bis Ende des Kirchenjahres (EG 99–154) BA 9273 · € 31,95 Gottesdienst Eingang und Ausgang bis Taufe und Konfirmation (EG 155–212) BA 9274 · € 31,95 Gottesdienst – Abendmahl bis Sammlung und Sendung (EG 213–261) BA 9275 · € 31,95 Gottesdienst – Ökumene bis Biblische Erzähllieder (EG 262–315) BA 9276 · € 31,95

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Orgel

Abschluss der erfolgreichen Reihe Vor allem für nebenberufliche Kirchenmusiker und Instrumentalisten wurde die Reihe ORGAN PLUS ONE konzipiert. Sie ist an der kirchenjahreszeitlichen Praxis orientiert und technisch leicht realisierbar im Gottesdienst, bei Abendmusiken oder kleinen Konzerten. Enthalten sind originale freie und choralgebundene, vom Herausgeber arrangierte Stücke.

ORGAN PLUS ONE Epiphanias · Pfingsten Originalwerke und Bearbeitungen für Gottesdienst und Konzert Herausgegeben von Carsten Klomp Partitur mit Stimmen BA 8502 · ca. € 17,95 Erscheint im März 2017

Den Ausgaben sind jeweils Solostimmen für C-, B-, Es- und F-Stimmung beigelegt, die das Musizieren mit allen gängigen Blas- und Streichinstrumenten in Sopranlage ermöglichen. Der Tonumfang der Soloinstrumente bewegt sich im mittleren Bereich. Für die Verwendung im Gottesdienst sind den Choralvorspielen Begleitsätze in den Tonarten des Evangelischen Gesangbuchs beigegeben. Der vorliegende Band schließt die erfolgreiche Reihe ab. Er enthält freie Werke u.a. von Edvard Grieg, Eugène Gigout, Théodore Dubois, Charles-Marie Widor und Louis Vierne sowie Choralbearbeitungen u.a. von Sigfrid Karg-Elert, Wie schön leuchtet der Morgenstern; Johann Gottfried Walther, Nun bitten wir den Heiligen Geist; Johann Ludwig Krebs, Komm, Heiliger Geist, Herre Gott und Karl Hoyer, Geist des Glaubens, Geist der Stärke. »Organ plus One schließt eine Repertoirelücke, der Reihe ist Verbreitung und Erfolg zu wünschen.« (Kirchenmusik im Bistum Mainz)

Bereits erschienen in der Reihe ORGAN PLUS ONE:

ISMN 979-0-006-54067-9

9 790006 540679

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Advent · Weihnachten Passion · Ostern Reformation · Lieder Martin Luthers Tod und Ewigkeit · Trauerfeier Loben und Danken · Taufe und Trauung Gottesdienst Abendmahl

BA 8501 BA 8503 BA 8508 BA 8504 BA 8505 BA 8506 BA 8507

€ 18,95 € 18,95 € 24,95 € 18,95 € 18,50 € 18,95 € 18,95


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Das Buchprogramm Vorschau auf die Neuerscheinungen 1/2017 Nova 51

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Musikbücher

800 Schriften über Musik erschlossen In diesem Handbuch werden alle wichtigen Texte zur Musiktheorie und Musikästhetik in lexikalischer Form von internationalen Spezialisten beschrieben und für die Wissenschaft und Praxis leichter zugänglich gemacht. Insgesamt werden knapp 800 musikalische Texte des europäischen, nordamerikanischen, arabischen, indischen und ostasiatischen Kulturbereichs erfasst. Berücksichtigt werden unter anderem: • Kompositions-, Harmonie- und Formenlehren • Philosophisch-musikästhetische Abhandlungen

Hartmut Grimm, Melanie Wald-Fuhrmann (Hrsg.): Lexikon Schriften über Musik 3 Bände, je ca. 600 Seiten mit Notenbeispielen und Abbildungen; Hardcover je ca. € 99,– Kooperation mit dem Verlag J. B. Metzler, Stuttgart Band 1 Ullrich Scheideler, Felix Wörner (Hrsg.): Musiktheorie von der Antike bis zur Gegenwart ca. 600 Seiten BVK 2032 Erscheint im Juni 2017 Bände 2 und 3 Hartmut Grimm, Melanie Wald-Fuhrmann (Hrsg.): Musikästhetik in europäischen und außereuropäischen Kulturen BVK 2063 und 2064 Die Bände 2 und 3 erscheinen ca. 2018 WarengruppeNova 15962

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• Instrumental- und Gesangsschulen • Zeitschriftenartikel, Musikkritiken • Schriften aus den Sphären von Ritus und herrschaftlicher Repräsentation • Autobiographien • Romane und Novellen Die Bände sind alphabetisch nach den Verfassern der Schriften geordnet. Die einzelnen Artikel folgen einem einheitlichen Aufbau und informieren über: • Angaben zu Quellen, Übersetzungen und Digitalisaten • Basisinformationen zu den Autoren • die Bedeutung der Schrift • Sekundärliteratur Ein schneller Zugriff auf wichtige Informationen zur jeweiligen Schrift ist damit ebenso möglich wie eine vertiefte Lektüre. Ergänzt werden die Bände durch ausführliche Personen- und Textregister. Die Bände können Studierenden der Musik, Musiktheorie und Musikwissenschaft ebenso dienen wie Forschern verschiedenster Fächer und allen an Musik Interessierten.

BVK 2032


Musikbücher

Der erste Band vereinigt gut 260 Artikel zu musiktheoretischen Schriften der europäisch-nordamerikanischen Musikliteratur. Er berücksichtigt sowohl das Schrifttum der griechischen und römischen Antike als auch des Mittelalters bis zur Gegenwart. Auf diese Weise werden Einblicke in die vielfältigen Diskussionen gegeben, zum Beispiel über die Interpretation des antiken Tonsystems zwischen 1500 und 1600, über das Verhältnis von Kontrapunkt und Harmonik sowie über musikalische Formen im 18. und 19. Jahrhundert. Schließlich kommen auch neuere internationale Entwicklungen der Musiktheorie wie die Pitch-class-set-Analyse, die Tonfeldtheorie und die Neo-Riemannian-Theory zur Sprache. Die Herausgeber Hartmut Grimm ist Professor für Musikästhetik und Musikgeschichte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main. Melanie Wald-Fuhrmann ist Direktorin der Abteilung Musik am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main. Ullrich Scheideler lehrt Musiktheorie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Felix Wörner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Konzeptualisierung musikalischer Form«, Lehrbeauftragter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und Mitherausgeber der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie.

Hartmut Grimm

Melanie Wald-Fuhrmann

Ullrich Scheideler

Nova Felix Wörner

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Musikbücher

»Einer der großen musikalischen Denker unserer Zeit« (BBC) András Schiff ist einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart. Gleichwohl bewegt er sich jenseits des Mainstreams: in seiner Art, über Musik zu sprechen, und in seiner unnachahmlichen Kunst, Musik aus der Stille heraus erklingen zu lassen. Internationale Beachtung hat er aber auch dafür erfahren, dass er laut und deutlich öffentlich Stellung bezog gegen nationalistische und rassistische Haltungen, und ebenso für seine Weigerung, im Österreich Haiders oder im Ungarn Orbáns zu konzertieren.

András Schiff: Musik kommt aus der Stille Gespräche mit Martin Meyer Essays ca. 248 Seiten mit Abbildungen; Hardcover BVK 2287 · ca. € 24,95 Erscheint im März 2017 Warengruppe 15960

Im ersten Teil seines Buches gibt András Schiff in Gesprächen mit dem prominenten Feuilletonisten Martin Meyer Auskunft über seine künstlerischen Grundanschauungen, seine Spieltechniken und Interpretationsweisen und seine beruflichen Erfahrungen als Pianist und Dirigent. Im zweiten Teil erzählt er als Zeitzeuge von seiner jüdischen Familie und seiner Biografie, die sich zwischen Holocaust und politischem Engagement der Gegenwart, zwischen Kommunismus und globalem Kapitalismus, zwischen Budapest, London und Florenz, zwischen Bach und Kurtág bewegt. Die Essays bieten persönlichen Portraits großer Künstler, heitere Texte, politische Beiträge und solche zur Interpretation zentraler Klavierwerke. Sir András Schiff hat mit den zyklischen Aufführungen der Klavierwerke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann und Bartók Furore gemacht. Er wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Koproduktion mit dem Henschel Verlag, Leipzig

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Martin Meyer

Martin Meyer war Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung. Neben seiner journalistischen und essayistischen Tätigkeit hat er mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. Gespräche mit Alfred Brendel. 2016 erhielt er den renommierten Ludwig-Börne-Preis.


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András Schiff mit Cecilia Bartoli Foto: Vivianne Purdom Musizieren »senza pedale« Foto: Klaus Hennch

Schiff, der Dirigent Foto: David Weiss

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»Und er gehorcht, indem er überschreitet« Was Rainer Maria Rilke in seinen »Orpheus«-Sonetten formuliert, lässt sich auch als Motto des Komponierens für Stimme lesen. Von Monteverdi bis heute versuchen Komponistinnen und Komponisten, den Möglichkeiten der menschlichen Stimme zu folgen und gleichzeitig diese Möglichkeiten des Singens und damit die Grenzen des Musiktheaters zu erweitern. Aus dem Inhalt • Singend sprechen – sprechend Singen oder Versuch einer Antwort auf die Frage, was der Gesang in der Oper zu suchen hat

Stephan Mösch (Hrsg.): Komponieren für Stimme Von Monteverdi bis Rihm Ein Handbuch In Kooperation mit

• Zwischen Kulturtransfer und Eigenständigkeit: Komponieren für Stimme in Italien und Frankreich im 17. und 18. Jahrhundert • Von gut gemachten Kleidern, geläufigen Gurgeln und dem richtigen Ausdruck: Mozart und der Gesang • Belcanto und lange Melodien: Die Epoche Rossinis • Von »Nervenschocks« und »Gesangswohllaut«: Richard Wagner und der Gesang • »Befreiung der Stimme?« Post-tonales Singen bei Arnold Schönberg und Alban Berg • M it der Seele statt mit der Kehle: Stimmfächer und Weiblichkeiten

ca. 400 Seiten mit Notenbeispielen und Abbildungen; Hardcover BVK 2379 · ca. € 39,95 Erscheint im Juni 2017 Warengruppe 15962

Komponisten von Weltrang im Gespräch: John Adams, Chaya Czernowin, Peter Eötvös, Beat Furrer, Adriana Hölszky, Toshio Hosokawa, Helmut Lachenmann, Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho, Miroslav Srnka, Jörg Widmann Die Autoren Matthew Gardner, Anselm Gerhard, Nanny Drechsler, Michael Heinemann, Sabine Henze-Döhring, Sieghart Döhring, Rebecca Grotjahn, Arnold Jacobshagen, Tobias Janz, Silke Leopold, Stephan Mösch, Wolfgang Rathert, Christina Richter-Ibáñez, Dörte Schmidt, Uwe Schweikert, Thomas Seedorf und Arne Stollberg Der Herausgeber Stephan Mösch ist Professor für Ästhetik, Geschichte und Künstlerische Praxis des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Bei Bärenreiter erschien von ihm Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners »Parsifal« in Bayreuth 1882-1933.

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Musikbücher

Wendepunkt der Musikgeschichte An der Schnittstelle zweier Epochen komponierte Monteverdi seine Marienvesper. Der musikalische Reichtum dieses Werkes begeistert bis heute – die vielstimmigen Psalmvertonungen ebenso wie die intim besetzten Solokonzerte, die mit Neudichtungen und Texten des Hohenliedes Maria besingen. Bis heute rätseln Forschung und Interpreten über die Bestimmung der Marienvesper. War sie lediglich als Bewerbungsmappe für Papst Paul V. gedacht? Olaf Matthias Roth erschließt den Entstehungskontext des Werkes und zeigt in Besprechungen der einzelnen Sätze, wie Monteverdi den traditionellen Cantus firmus originell und zum Teil kühn in immer neuen Formen verarbeitete und die Entwicklungen der gerade entstandenen Oper auf die geistliche Musik übertrug. Zahlreiche Hinweise zur Rezeptionsgeschichte und zur Aufführungspraxis ergänzen die Einführung zu diesem Werk, das sich im Zuge der Alte-Musik-Bewegung zu einem der wichtigsten Kirchenmusikwerke des 17. Jahrhunderts entwickelt hat. • Große Vielfalt musikalischer Formen • Eines der wichtigsten geistlichen Werke des 17. Jahrhunderts • Mit umfangreichem diskografischem Anhang, der zugleich die Entwicklung der Alte-Musik-Bewegung widerspiegelt Der Autor Olaf Matthias Roth studierte Romanistik und Germanistik in Erlangen, Düsseldorf und Rom und promovierte über die Opernlibretti Gabriele d’Annunzios. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als literarischer Übersetzer, unter anderem der Poppea, war er Pressesprecher in Nürnberg, Hamburg, Kiel und Dortmund. Seit 2014 ist er in gleicher Funktion an der Staatsoper Hannover tätig. In der Reihe Opernführer kompakt erschienen von ihm Bände zu La Bohème und Lucia di Lammermoor, außerdem wirkte er bei dem neuen Handbuch der Oper mit.

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Olaf Matthias Roth: Claudio Monteverdi Marienvesper Bärenreiter Werkeinführungen ca. 148 Seiten; Paperback Mit Abbildungen und Notenbeispielen BVK 2407 · ca. € 16,95 Erscheint im Juni 2017 Warengruppe 25963

© Nova Thomas M. Jauk / Stage Picture

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Der Erfolgstitel aus den USA Jetzt in deutscher Übersetzung Was ist der Unterschied zwischen »gutem« und »schlechtem« Jazz? Ted Gioia, amerikanischer Jazzpianist und Autor zahlreicher Abhandlungen über Jazz, führt den Leser unterhaltsam durch hundert Jahre Jazzgeschichte, diskutiert die verschiedenen Stilrichtungen, beschreibt das Besondere ihrer namhaftesten Interpreten und erklärt, worauf es beim Jazz-Hören ankommt.

Ted Gioia: Jazz hören – Jazz verstehen Aus dem Englischen von Sven Hiemke

Entstanden ist ein faszinierendes Buch, das dem interessierten Einsteiger, aber auch dem Kenner eine Fülle von Zugängen zum Jazz eröffnet. Der Autor Ted Gioia, geb. 1957, ist Jazzpianist, Musikwissenschaftler, Mitbegründer des Jazz-Studienprogramms in Stanford und Autor von mehreren Büchern, u.a. The History of Jazz und Jazz Standards. Er wurde mehrfach mit dem ASCAP-Deems Taylor Award ausgezeichnet.

ca. 208 Seiten; Hardcover mit Schutzumschlag BVK 2426 · ca. € 24,95 Erscheint im März 2017

»Mr. Gioia hätte das nicht besser machen können. Durch ihn wird der Jazz wohl sogar neue Anhänger finden.« (Economist)

Warengruppe 15964 Koproduktion mit dem Henschel Verlag Leipzig Foto: Ted Gioia

Außerdem lieferbar: Hans-Jürgen Schaal Jazz-Standards. Das Lexikon BVK 1414 / ISBN 978-3-7618-1414-7 · € 40,95 Nova

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Erfolgreiche Spieltechnik-Reihe Mike Svoboda hat zur Spieltechnik der Posaune ein Buch geschrieben, das als wertvoller Begleiter für Komponisten und Posaunisten gedacht ist. Für den Komponisten, um die aktuelle spieltechnische Praxis kennenzulernen und sie kreativ weiterzuentwickeln. Für den Posaunisten, um sein vielfältiges Instrument als multifunktionalen Klangkörper zu verstehen und einzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Michel Roth erkundet Mike Svoboda das, was man heute als »die unbegrenzte Erweiterung neuer spieltechnischer Möglichkeiten« bezeichnen könnte: Mikrointervalle, Multiphonics und die Kombination des Posaunenklangs mit der Stimme – alles technisch genau beschrieben und mit vielen kommentierten Werkbeispielen illustriert. • Mit zahlreichen Tabellen und Notenbeispielen zu Grundlagen und zu erweiterten Spieltechniken der Posaune • Mit praktischen Informationen u.a. zu Dämpfern, Repertoire etc. • Mit neu komponierten Etüden, die als Soundfiles von der Bärenreiter-Homepage herunter geladen werden können Die Autoren Mike Svoboda ist seit September 2007 Professor für Posaune und zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die beinahe 11 Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen in den 1980- und 1990-Jahren. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Beat Furrer, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Frank Zappa brachte Svoboda in den vergangenen 30 Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung.

Mike Svoboda, Michel Roth: Die Spieltechnik der Posaune The Techniques of Trombone Playing (dt./engl.) ca. 200 Seiten, mit zahlreichen Notenbeispielen und Illustrationen Mit Sound-Files auf der BärenreiterHomepage; Paperback BVK 2367 · ca. € 54,– Erscheint im Mai 2017 Warengruppe 25595

Michel Roth ist Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Basel und Mitglied der dortigen Forschungsabteilung. Als Komponist ist er regelmäßiger Gast an diversen internationalen Musikfestivals, in jüngerer Zeit besonders im Bereich Musiktheater. Mehrere Radio- und CD-Produktionen dokumentieren sein Schaffen, für das er u. a. den Kompositionspreis der Musica Viva München erhalten hat. Daneben forscht und publiziert er über musikund kunsttheoretische Themen. Nova

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Die maßgebende Musikenzyklopädie – jetzt Online

MGG Online ist die neue digitale Enzyklopädie für Musikwissenschaftler und Musikinteressierte weltweit. Die Datenbank beinhaltet den vollständigen Inhalt der zweiten Ausgabe der MGG, dem maßgebenden Referenzwerk für die Musikwissenschaft seit 1949, sowie kontinuierlich aktualisierte und neu verfasste Artikel. MGG Online wurde von den Verlagen Bärenreiter und J. B. Metzler in Zusammenarbeit mit Répertoire International de Littérature Musicale (RILM) entwickelt.

Die ganze Bandbreite der Musik MGG Online umfasst den Inhalt der zweiten Ausgabe der MGG mit über 18.000 Artikeln: ●

Der Personenteil umfasst über 16.000 Artikel zu Personen aller Kontinente, zu Komponisten und Komponistinnen, zu Interpreten, Sängern und Musiktheoretikern. Zahlreiche Artikel aus dem Bereich Jazz und Pop, zu Dichtern, Ensembles, Verlagen, Instrumentenbauern, Librettisten, Philosophen, Musikwissenschaftlern und Regisseuren runden das Bild ab.

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Der Sachteil umfasst circa 1.500 Artikel zu Epochen, Ländern, Regionen und Städten, Quellen, Gattungen und Instrumenten. Darüber hinaus enthält er Artikel zu Institutionen (u. a. Bibliotheken), zur Musikikonographie und zu Wechselbeziehungen zwischen Musik und anderen Künsten. Einzigartig sind vor diesem Hintergrund die Artikel, die die Beziehung zwischen Musik und Geschichte, Kunst, Literatur, Philosophie, Recht, den Naturwissenschaften u. a. diskutieren.


Kontinuierliche Updates Die Verlage Bärenreiter und J. B. Metzler sind für den Inhalt der MGG Online verantwortlich; sie garantieren, dass die MGG weiterhin umfassend und maßgebend bleiben wird. Hunderte von Artikeln wurden bereits revidiert, aktualisiert oder von international anerkannten Wissenschaftlern neu verfasst.

Innovative Datenbank RILM hat eine Plattform entwickelt, die den Inhalt anhand hochmoderner Such- und Browse-Funktionen vollständig erschließt: ● Sortierbare Werklisten und Bibliographien ● Leistungsstarke Plattform mit den modernsten Such- und Browse-Funktionen ● Bequemer Wechsel zwischen verschiedenen Versionen eines Artikels ● Integrierte Google-Übersetzungsfunktion aus dem Deutschen in über 100 Sprachen ● Individuelle Nutzerkonten, in denen Anmerkungen zu einem Artikel verfasst, gespeichert und mit anderen Nutzern geteilt werden können ● Links zu RILM Abstracts of Music Literature ● Interface-Kompatibilität mit Smartphone- und Tablet-Geräten

Wie der Inhalt der MGG Online wird auch die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt.

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Informationen zur Subskription oder zu einem kostenfreien 30-tägigen Probeabonnement Vorschau 1/2017 · Das Programm erhalten61 Sie auf rilm.org/mgg-online/


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Zur Kulturgeschichte des Liedes Im 18. Jahrhundert entfaltete sich in Hamburg eine der lebendigsten weltlichen Liedkulturen der Epoche, die ihren sozialen Platz in städtischen Geselligkeitskontexten fand. Die zwar schlichten, dennoch aber pointierenden Kompositionen vertieften die Botschaften der Liedlyrik mit ihren zentralen Themen Liebe, Wein und satirische Kritik.

Katharina Hottmann: »Auf! stimmt ein freies Scherzlied an« Weltliche Liedkultur im Hamburg der Aufklärung ca. 970 Seiten; Hardcover BVK 2070 · ca. € 129,95

Im Selbstverständnis der Aufklärung dienten Lieder gleichermaßen zur Konstituierung von Geselligkeit wie zur Vermittlung von Lebenserfahrung und körperlich-seelischer Selbstregulation. Aus kulturgeschichtlicher Perspektive beschreibt die Studie die Einbindung der (Lied-)Musik in den übergreifenden Prozess der Aufklärung, leuchtet ihre Wechselwirkung mit anderen Künsten aus und lässt die Einbindung musikkultureller Praxis in gesellschaftliche Strukturen sichtbar werden. Die Autorin Katharina Hottmann ist Privatdozentin am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg.

Außerdem lieferbar:

Koproduktion mit dem Verlag J. B. Metzler, Stuttgart Erscheint im April 2017 Warengruppe 15593

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Corinna Herr Gesang gegen die 'Ordnung der Natur'? Kastraten und Falsettisten in der Musikgeschichte BVK 2187 / ISBN 978-3-7618-2187-9 · € 52,–


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Lebensgeschichte eines Dirigenten Herbert Blomstedt ist eine der bemerkenswerten Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Mit ebenso luziden wie beseelten Interpretationen widerlegt er das Klischee vom Dirigenten als Pultstar. Im Buch erzählt er von seiner Kindheit in Schweden, erinnert sich an sein Studium bei Igor Markewitsch und Leonard Bernstein und blickt auf seine nunmehr über 60 Jahre währende Laufbahn zurück. In Gesprächen, die auf gemeinsamen Reisen und an biografisch wichtigen Orten geführt wurden, gibt Herbert Blomstedt tiefe Einblicke in seine musikalischen und menschlichen Überzeugungen. • Die wichtigsten Stationen einer eindrucksvollen Laufbahn • Herbert Blomstedt feiert am 11. Juli 2017 seinen 90. Geburtstag Herbert Blomstedt prägte als Chefdirigent wichtige Orchester, darunter die Sächsische Staatskapelle Dresden, das San Francisco Symphony Orchestra, das NDR Sinfonieorchester und das Gewandhausorchester Leipzig. Julia Spinola war von 2000 bis 2013 Musikredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und arbeitet heute als freiberufliche Musikkritikerin für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, die Neue Zürcher Zeitung und diverse Rundfunkanstalten.

Außerdem lieferbar:

Herbert Blomstedt: Mission Musik Gespräche mit Julia Spinola ca. 192 Seiten mit 15 farbigen und Schwarz-weiß-Abbildungen; Hardcover mit Schutzumschlag BVK 2417 · ca. € 24,95 Erscheint im März 2017 Warengruppe 15961 Koproduktion mit dem Henschel Verlag, Leipzig

René Jacobs im Gespräch mit Silke Leopold »Ich will Musik neu erzählen« BVK 2266 / ISBN 978-3-7618-2266-1 · € 24,95

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FELIX SÄMTLICHE MENDELSSOHN BRIEFE BARTHOLDY IN 12 BÄNDEN Felix Mendelssohn Bartholdy war einer der wichtigsten Briefschreiber des 19. Jahrhunderts. Seine Briefe sind von hoher literarischer Qualität und von herausragender Bedeutung für das Verständnis der Kultur dieser Epoche. Die wissenschaftlich-kritische Gesamtausgabe erschließt erstmals sämtliche 5.855 bekannten Briefe Mendelssohn Bartholdys. Sie legt quellenkritisch erarbeitete Fassungen der Brieftexte vor, bringt deren historischen Kontext zur Sprache und kommentiert erklärungsbedürftige Details.

Jetzt komplett in 12 Bänden plus CD-Rom

Die CD-ROM bildet eine wertvolle Ergänzung der gedruckten Bände: Sie bietet die komplette Print-Ausgabe in Form von pdf-Dateien und macht so die ca. 9.500 Seiten der Druckausgabe digital lesbar – auch als parallele Lektüre des Brief- und des Kommentarteils. Alle Begriffe sind über Volltextsuche schnell auffindbar.

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Das große Finale der Gesamtausgabe Helmut Loos, Wilhelm Seidel (Hrsg.): Felix Mendelssohn Bartholdy Sämtliche Briefe 12 Bände, ca. 9.500 Seiten, Leinen CD-ROM mit pdf-Dateien der Print-Ausgabe und Gesamtregister Der abschließende Band 12 und die CD-ROM erscheinen im Juni 2017. Band 12 BVK 2312 / ISBN 978-3-7618-2312-5 Subskriptionspreis: € 161,– CD-ROM BVK 2403 / ISBN 978-3-7618-2403-0 · € 248,– Nur zusammen mit der Print-Ausgabe erhältlich. Die Ausgabe wird nur geschlossen abgegeben.

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… und dazu das eBoo k

Julian Caskel, Hartmut Hein (Hrsg.) Handbuch Dirigenten

Sven Hiemke Heinrich Schütz. Geistliche Chormusik

Bernhard Moosbauer Sonaten und Partiten für Violine solo

Marie-Agnes Dittrich Grundwortschatz Musik 55 Begriffe, die man kennen sollte

René Jacobs im Gespräch mit Silke Leopold »Ich will Musik neu erzählen«

Helmuth Rilling Ein Leben mit Bach Gespräche mit Hanspeter Krellmann

Marie-Agnes Dittrich Musikalische Formen 20 Möglichkeiten, die man kennen sollte

Rudolf Kloiber / Wulf Konold / Robert Maschka u.a. Handbuch der Oper

Thomas Schipperges Musik und Bibel 111 Figuren und Motive, Themen und Texte

Peter Gülke Musik und Abschied

Silke Leopold, Dorothea Redepenning, Joachim Steinheuer Musikalische Meilensteine 111 Werke, die man kennen sollte

Band 1: Altes Testament Band 2: Neues Testament

Annegret Huber Klaviermusik 55 Begriffe, die man kennen sollte Matthew Gardner / Sara Springfeld Musikwissenschaftliches Arbeiten Eine Einführung Gregor Herzfeld / Wolfgang Jansen Bernstein. West Side Story

Band 1: Von Hildegard von Bingen bis Haydn Band 2: Von Mozart bis Sofia Gubaidulina Robert Maschka Mozart · Die Zauberflöte (Opernführer kompakt)

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BUSONI Freiheit für die Tonkunst! Herausgegeben von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 248 Seiten; mit 223 Farbabbildungen (durchgehend vierfarbig gedruckt); Hardcover BVK 2436 · € 39,95 / Bereits erschienen Warengruppe 15961

David Koch: Louis Spohrs groß besetzte Kammermusik Ein Beitrag zur Gattungsentwicklung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Schweizer Beiträge zur Musikforschung, Band 24 286 Seiten, mit zahlreichen Notenbeispielen; Paperback BVK 2415 · € 39,95 / Bereits erschienen Warengruppe 15597

Ferruccio Busoni (1866–1924) war einer der größten Klaviervirtuosen seiner Zeit. Doch er war mehr: Komponist, Bearbeiter, Dirigent, Konzertveranstalter, Musiktheoretiker. Und er äußerte sich in schöpferischer Reflexion über die Kunst, Literatur und Malerei seiner Zeit und der Vergangenheit. Dieses mit vielen Farbbildern ausgestattete Buch, das parallel zur hochgelobten Berliner Busoni-Ausstellung erscheint, rückt mit seiner interdisziplinären Vielfalt die universalistische Prägung Busonis in den Mittelpunkt.

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Beschlagen in allen musikalischen Gattungen seiner Zeit hat Louis Spohr (1784–1859) auch ungewöhnliche Genres bedient und diese bisweilen sogar neu geschaffen. Beispielhaft dafür steht seine groß besetzte, also über die Standardbesetzungen hinausgehende Kammermusik. Sieben Streichquintette, ein Streichsextett, vier Doppelquartette, ein Oktett, ein Nonett, zwei Klavierquintette und ein Klavierseptett dokumentieren Spohrs innovative Produktivität. David Koch geht in seinen Untersuchungen zu diesem Repertoire auf die kompositorischen Erfindungen als solche ein und beleuchtet eingehend die biografischen, institutionellen und gattungsgeschichtlichen Rahmenbedingungen. Damit leistet er einen Beitrag zur musikgeschichtlichen Positionierung eines oft marginalisierten Komponisten zwischen Hofkapellmeisteramt und bürgerlicher Musikpflege.


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Preisreduzierte Musikbücher

Alexander Lotzow: Das Sinfonische Chorstück im 19. Jahrhundert

Thomas Hampson: »Liebst du um Schönheit«

Studien zu einsätzigen weltlichen Chorwerken mit Orchester von Beethoven bis Brahms

Gespräche mit Clemens Prokop

Kieler Schriften zur Musikwissenschaft, Band 55 ca. 512 Seiten mit Abbildungen; Hardcover BVK 2385 · ca. € 54,– / Erscheint im April 2017

(2014) (Henschel/Bärenreiter). 192 Seiten mit 110 farbigen und s/w-Abbildungen; Hardcover BVK 2292 / ISBN 978-3-7618-2292-0 · € 12,95

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Im Gespräch mit dem Musikjournalisten Clemens Prokop erzählt der kosmopolitische Künstler von seinen musikalischen Leidenschaften und seiner nicht nachlassenden Neugier auf die Welt.

Die immense musikgeschichtliche Bedeutung großer Chor-Orchestermusik des 19. Jahrhunderts teilt auch das kleindimensionierte Sinfonische Chorstück. Zentrale Frage ist, was ästhetisch entsteht, wenn das sinfonische, auf spezifisch musikalischen Sinn abzielende Komponieren von Beethoven, Hiller, Schumann, Gade und Brahms im konzentrierten Format auf die eigenwertige Dichtung Goethes, Hebbels, Geibels oder Hölderlins triff t. Sichtbar wird ein breites Spektrum: vom klanglichen Einkleiden eines Textes über die partielle Umformung dichterischer Vorgaben bis zu mehrschichtigen Anlagen, in denen Musik sich selbst als vortragende Instanz inszeniert.

Markus Thiel: Edita Gruberova »Der Gesang ist mein Geschenk« Biografie (2012) (Henschel/Bärenreiter). XVI, 240 Seiten, 16 farbige und 53 s/w Abbildungen; Hardcover BVK 2262 / ISBN 978-3-7618-2262-3 · € 12,95 Der Musikjournalist Markus Thiel hat Edita Gruberova über zehn Jahre lang aufmerksam begleitet und zahl-

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reiche Gespräche mit ihr und wichtigen Weggefährten Nova geführt.

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