In der Schweiz auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt.
gegen Erkältung
Heissgetränk aus frischem Roten Sonnenhut
A.Vogel Echinaforce Hot Drink 100 ml CHF 21.50
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. A.Vogel AG
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Marken sind Eigentum der Haleon Schweiz AG oder an diese lizenziert. Haleon Schweiz AG, Risch.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
SIE HUSTEN. ACC
SANDOZ® LÖST.
ACC SANDOZ® mit 3-fach Effekt: – Löst zähen Schleim – Erleichtert das Abhusten – Stärkt den Bronchienschutz
Wer jetzt sein Immunsystem stärkt, blickt der Heuschnupfensaison entspannt entgegen
19 DROPA Sprechstunde:
Nackenverspannungen
Ein DROPA Experte erklärt, wie man Verspannungen im Nacken vorbeugen kann
20 Tipps & Trends
Empfehlungen aus Ihrer DROPA
22 Konservieren von Lebensmitteln
Fermentation nutzt Mikroorganismen, um Gemüse oder Milchprodukte haltbarer und gesünder zu machen
27 Gut versorgt mit … Selen
Kleines Porträt zum Spurenelement und seine Funktion im Organismus
28 Essen für zwei?
Ernährungstipps in Schwangerschaft und Stillzeit
41 Eine Extraportion Pflege
Wie man die Hautbarriere im Winter stärkt, pflegt und schützt
44 Rendez-vous mit einem Cellisten
Jodok Cello ist auf den Bühnen dieser Welt zu Hause und gibt uns Einblicke in sein musikalisches Schaffen
50 DROPA Persönlich
Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag
52 DROPA Wettbewerb
53 Rätselspass mit DROPALINO
55 Preisrätsel
GESUNDE
Wissenshäppchen
Seidelbast
(Daphne mezereum)
Der Seidelbast entfaltet seine rosaroten Blüten in den Monaten Februar und März und verleiht lichten Wäldern sowie Waldrändern einen Hauch von Frühjahrszauber. Als eine der ersten Pflanzen des Jahres zieht er mit seinem lieblichen Duft und der leuchtenden Blütenfarbe die Aufmerksamkeit auf sich und macht jede Begegnung zu einem besonderen Erlebnis. Trotz ihrer Schönheit ist die gesamte Pflanze giftig, was sich auch in ihrem arabischen Namen widerspiegelt: «mezereum» bedeutet so viel wie töten. Seidelbast wird heute daher ausschliesslich in homöopathischer Form angewendet. Bei juckenden und brennenden Hautausschlägen, bei Gürtelrose und bei Neuralgien kann er Linderung verschaffen.
Schwabbelbauch bei Katzen
Der Stubentiger ist schlank und agil – hat aber eine hängende, leicht gepolsterte Hautfalte am Bauch? Dann braucht er keine Diät. Diese sogenannte Ur-Wampe schützt nämlich diejenigen Organe wie den Darm, die nicht hinter dem Rippenpanzer liegen. Nicht zuletzt ermöglicht sie die nötige Bewegungsfreiheit für die typischen Katzensprünge.
TREND EISBADEN: GESUND ODER GRAUS?
Das regelmässige Bad im kalten Wasser soll das Herz-Kreislauf-System stärken, Grippe und Erkältungen vorbeugen oder die Stimmung heben. Die Forschung hegt allerdings eine gewisse Skepsis, weil es bisher nur wenige, kleinere Studien dazu gibt und ein konkreter Einfluss auf das Immunsystem oder den Blutdruck (noch) nicht nachgewiesen wurde. Belegt ist jedoch, dass Kälte die braunen Fettzellen zur Wärmeproduktion anregt, wozu sie Fett und Zucker verbrennen. Auch das Ausschütten von Glückshormonen nach dem ersten Adrenalin-Kälteschock konnte gemessen werden. Unbestritten ist zudem, dass die Durchblutung angekurbelt wird, was auf einige stimulierend, auf andere entspannend wirkt.
GLÜCKLICH DANK GERÄUSCHEN
Wie Gerüche können auch gewisse Geräusche Erinnerungen, Assoziationen und Gefühle aktivieren. Wogende Wellen oder das sanfte Rascheln der Bäume zum Beispiel haben einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Und welcher ist gemäss einer repräsentativen Umfrage der «happiest sound» überhaupt? Kinderlachen!
Die (sensorunterstützte) Insulinpumpe
Los Angeles, 1963: Die erste Insulinpumpe von Dr. Arnold Kadish war eine riesige Errungenschaft – auch wörtlich, denn ihre rund 60 Kilogramm wurden als Rucksack getragen und gespritzt wurde direkt in die Venen. Ab den späten 1970ern eroberten diskretere, verbesserte Modelle den Markt. Mittlerweile sind sie fast kreditkartenklein und geben über eine am Bauch befestigte Nadel individuell festgelegte Insulinmengen ab. Gekoppelt an einen Sensor und ein Smartphone übernehmen die modernsten Versionen somit selbstständig die konstanten Blutzuckermessungen und berechnen automatisch die Dosierung. Für Diabetes-Erkrankte bedeutet das im Alltag mehr Entlastung, Sicherheit und Flexibilität wie Ausschlafen oder ein spontanes Dessert …
Bekommen Frauen wirklich schneller kalte Füsse?
Tatsächlich friert das weibliche Geschlecht schneller. Verantwortlich dafür sind die hormonellen Unterschiede. Ein höherer Testosterongehalt bewirkt in der Regel bei den Männern mehr Muskulatur und diese wiederum sorgt für die Wärmeproduktion. Zusätzlich verringert bei den Frauen eine dünnere Haut die Isolation, und bei Kälte konzentriert sich ihre Durchblutung vermehrt auf die Körpermitte. Dieser praktische Trick stellt zwar die Versorgung der lebensnotwendigen Organe sicher, dafür kühlen die Extremitäten rascher ab.
Das Geheimnis des langen Lebens
Unter dem Begriff «Longevity» hat sich innerhalb kurzer Zeit eine ganze Branche entwickelt, die sich hauptsächlich mit der Frage beschäftigt: Wie können wir möglichst lange und gesund leben? Sauerstoffbehandlungen, Infusionstherapien oder Kältekammern – die Auswahl an Methoden, die den Alterungsprozess verlangsamen sollen, ist gross und nicht selten teuer. Ob sie etwas bringen? Darüber scheiden sich die Geister. Gut belegt ist aber: Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, geistige sowie soziale Aktivitäten sind das Geheimnis vieler Hundertjähriger.
Texte: Agnes Zavala
GUTE BESSERUNG
Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Eine Erkältung erwischt fast alle mindestens einmal im Jahr. Wer die Signale seines Körpers ernst nimmt, sich Ruhe gönnt und sich mit vitaminreicher Ernährung versorgt, wird meist schnell wieder gesund.
Es beginnt mit Kratzen im Hals, einem leichten Brennen beim Schlucken, vielleicht etwas Frösteln – und schon ahnt man es: Eine Erkältung bahnt sich an. Anders als die Grippe kommt sie meist schleichend. Zuerst läuft die Nase und später kommt Husten dazu. Kopfweh, Gliederschmerzen oder Müdigkeit sind weitere typische Begleiter.
Schuld an der Misere sind sogenannte Rhinoviren. Sie gelangen über die Schleimhäute von
Nase oder Mund in den Körper. Meist steckt man sich an, wenn jemand in der Nähe hustet oder niest – oder über Hände und Oberflächen, auf denen Viren haften. Besonders in der kalten Jahreszeit haben sie leichtes Spiel: Wenn die Luft in Innenräumen trocken ist, leiden die Schleimhäute und das Immunsystem arbeitet durch Kälte und Lichtmangel auf Sparflamme. Beides macht es den Viren einfacher, in den Körper einzudringen. Etwa zwei bis vier Tage nach der Ansteckung zeigen sich die ersten Anzeichen einer Erkältung.
Intensität
KLASSISCHER ERKÄLTUNGSVERLAUF
Tag 0–3: Inkubationszeit (Tröpfchen- oder Kontaktinfektion)
Tag 4–7: Halsschmerzen, Schnupfen, Niesen, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, ev. leichtes Fieber
Tag 8–10: Das Schlimmste ist meist überstanden, Husten kann mitunter länger andauern
Halsschmerzen
Infektion
Schnupfen
trockener Reizhusten
festsitzender Husten
Kopf- und Gliederschmerzen
Die gute Nachricht: Nach rund einer Woche geht es den meisten Betroffenen wieder besser, auch wenn der Husten oft noch eine Weile anhält.
Ruhe ist die beste Medizin
Gegen eine Erkältung gibt es leider kein Wundermittel. Der Körper muss die Viren selbst bekämpfen – und dazu braucht er Energie. Wer erkältet ist, sollte sich deshalb schonen, ausreichend schlafen und körperliche Belastung vermeiden. Das heisst nicht, dass man den ganzen Tag im Bett verbringen muss, doch zu viel Stress und intensiver Sport können die Abwehrkräfte schwächen und sollten vermieden werden. Ebenso wichtig ist, genug zu trinken. Das hält die Schleimhäute feucht und hilft, den Schleim zu lösen. Besonders wohltuend sind Tees. Sie lassen sich vielseitig einsetzen: Hustentees beruhigen und lösen den Schleim, Salbei hilft bei Halsweh, Ingwer sorgt für Wärme von innen. Eine leichte, vitaminreiche Ernährung hilft dem Körper zudem, sich zu erholen. Obst, Gemüse und Suppen
liefern Nährstoffe, ohne ihn zu belasten. Frische Luft tut ebenfalls gut – vorausgesetzt, man ist warm genug angezogen.
Symptome gezielt lindern
Der Verlauf einer Erkältung lässt sich zwar nicht wirklich verkürzen, aber ihre Beschwerden lassen sich mildern. Gegen Halsschmerzen helfen Lutschtabletten, Gurgellösungen oder Halssprays – dazu stehen sowohl pflanzliche als auch schulmedizinische Arzneimittel zur Auswahl. Bei Husten sind schleimlösende Tees und Hustensäfte wohltuend. Fieber ist zunächst kein Grund zur Sorge – es zeigt, dass der Körper arbeitet. Ab einer Temperatur von 39 Grad Celsius oder wenn das Fieber als sehr belastend empfunden wird, sollten fiebersenkende Massnahmen getroffen werden. Wichtig: Wer Medikamente einnimmt, sollte auf die Zusammensetzung achten. Viele Erkältungsmittel kombinieren mehrere Wirkstoffe. Die Beratung in der DROPA hilft, die passende Wahl zu treffen und Doppelanwendungen zu
20% 20% RABATT
GÜLTIG VOM 19. JANUAR BIS 8. FEBRUAR 2026
180 g
CHF 38.30
STATT CHF 47.90
Bei Muskel- und Gelenkleiden
Stillt den Schmerz, hemmt die Entzündung: Voltaren Dolo forte Emulgel Haleon Schweiz AG
270 Kapseln
CHF 99.80
STATT CHF 124.80
Stärkt das Haar von innen Priorin N, Aufbaupräparat auf der Basis von vier Wirkstoffen Bayer (Schweiz) AG
Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten.
CERES ERKÄLTUNGS-KOMPLEX
1/2 Inserat
Ebi-Pharm AG
Ceres Erkältungskomplex
/ Bei grippalen Infekten mit Erkältungssymptomen
/ Fieber & Schüttelfrost
/ Husten
Die Anwendung dieses Arzneimittels im genannten Anwendungsgebiet beruht auf den Prinzipien einer homöopathischen Therapierichtung. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel, lesen Sie die Packungsbeilage.
vermeiden. Bei Kindern und älteren Menschen empfiehlt sich besondere Vorsicht: Nicht jedes Mittel ist für sie gleich gut geeignet.
Unterschätzt: Pflege der Schleimhäute
Wie bereits erwähnt, nehmen die Schleimhäute eine wichtige Schutzfunktion ein. Damit sie diese behalten, sollten sie feucht bleiben. Nasenspülungen mit physiologischer Salzlösung oder Meerwassersprays helfen dabei. Auch Inhalationen mit warmem Dampf sind wohltuend – dafür lassen sich auch verschiedene pflanzliche Zusätze verwenden. Wer allerdings empfindlich ist oder Allergien hat, sollte diese vorsichtig dosieren.
Viele schwören bei Erkältungen auf Hausmittel – und manche davon helfen tatsächlich. Honig kann beruhigend und leicht antibakteriell wirken; er lindert Halsweh und Hustenreiz, darf aber nicht an Kinder unter einem Jahr gegeben werden. Denn Honig kann Erreger enthalten, die bei Babys aufgrund ihres unreifen Immunsystems im schlimmsten Fall Vergiftungserscheinungen auslösen.
Auch Salzwasser zum Gurgeln kann wohltuend sein, weil es den Rachen reinigt und befeuchtet. Heisse Bäder oder Saunagänge sind hingegen keine gute Idee, wenn man schon Fieber hat. Regelmässige Saunagänge können das Immunsystem zwar anregen und helfen, Erkältungen vorzubeugen. Ist die Erkältung aber bereits da, sollte man auf die Sauna verzichten. Die Hitze belastet den Kreislauf und kann den Körper zusätzlich schwächen, besonders wenn Fieber im Spiel ist.
Was tun, wenn die Erkältung nicht abklingt?
Normalerweise heilt eine Erkältung nach einigen Tagen von selbst. Wenn die Symptome jedoch ungewöhnlich stark sind oder sich nach einer
Befeuchtet und lindert Otrivin Natural Aloe Vera ist eine isotonische Meerwasserlösung mit Aloe-Vera-Extrakt. Die zu 100 Prozent natürliche und konservierungsmittelfreie Formel spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Nasenschleimhaut, wenn sie trocken oder gereizt ist.
Bei zähem Schleim Prospan Hustensaft* ist ein Präparat auf pflanzlicher Basis und enthält einen Extrakt aus Efeublättern. Efeu besitzt schleimverflüssigende und krampflösende Eigenschaften. Prospan Hustensaft wird bei übermässiger Bildung von zähem Schleim und Erkältungshusten verwendet.
Max Zeller Söhne AG
Bei Halsschmerzen Neo-angin dolo orange Lutschtabletten* enthalten den Wirkstoff Flurbiprofen. Das Präparat eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, das heisst zur Behandlung von schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut während maximal 3 Tagen (nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren).
Doetsch Grether AG
* Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Bio-Folgemilch der Schw eiz im Fachhandel
*IQVIA, Bio-Folgemilch, Marktanteil Volumen, Schweizer Fachhandel, ab 2014.
**IQVIA, Ziegen-Folgemilch, Marktanteil Volumen, Schweizer Fachhandel, ab Aug. 2021.
Wichtiger Hinweis: Stillen ist ideal für Ihr Kind. Folgemilch eignet sich nur für Kinder ab 6 Monaten. Lassen Sie sich beraten.
Von Fieber und Schmerzen geplagt?
Ziegen-Folgemilch der Schw eiz im Fachhandel **
Algifor® Dolo forte Sachets Wirkt gegen Fieber und Kopfschmerzen im praktischen Sachet für unterwegs zum Direkteinnehmen.
Erhältlich in Ihrer DROPA. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. VERFORA AG
Besserung erneut verschlimmern, kann das auf eine sogenannte Superinfektion hinweisen (siehe Infobox rechts). Typisch ist das beispielsweise bei einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer Bronchitis. Warnzeichen für eine Superinfektion sind gelb-grünlicher, zäher Auswurf oder Nasensekret, plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur nach einer Besserung, Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Atemnot. Wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht besser werden, sollte man ärztlichen Rat suchen – das gilt besonders für Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen. Wer immer wieder erkältet ist, lässt das am besten ebenfalls untersuchen. Dahinter kann eine geschwächte Abwehr oder eine chronische Entzündung stecken.
Eine Superinfektion kann auch zu einer Sepsis (Blutvergiftung) führen. Alarmsymptome sind Verwirrtheit, hoher Puls, niedriger Blutdruck, schnelle Atmung sowie starkes Krankheitsgefühl und sollten umgehend ärztlich untersucht werden.
INTERVIEW MIT SIMONE
HERMANN-LÜSCHER
Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Gundelitor in Basel
Antibiotika sind bei Virus-Erkältungen nicht wirksam – warum fragen dennoch viele danach?
Oft fehlt das Wissen über den Unterschied zwischen viralen und bakteriellen Infekten. Rund 80 Prozent der saisonalen Erkältungen werden durch Viren ausgelöst. Antibiotika helfen da nicht. Im Gegenteil: Sie fördern gefährliche Resistenzen.
WAS IST EINE SUPERINFEKTION?
Von einer Superinfektion spricht man, wenn sich nach einer viralen Erkältung zusätzlich Bakterien ansiedeln – zum Beispiel solche, die sonst Lungen- oder Atemwegsentzündungen auslösen. Die Schleimhäute sind durch den ersten Infekt geschwächt und können sich schlechter gegen Erreger wehren. Häufig betroffen sind die Nasennebenhöhlen, das Mittelohr oder die Bronchien. Typisch ist, wenn die Beschwerden nach einer ersten Besserung wieder stärker werden, das Fieber erneut steigt oder eitriger Schleim auftritt. Vorbeugen lässt sich durch sorgfältige Schleimhautpflege, viel Flüssigkeit, Schonung und eine rechtzeitige Beratung in der DROPA.
Welche anderen Fehler beobachten Sie häufig?
Oftmals werden zu viele Mittel kombiniert. Manche Präparate enthalten beispielsweise bereits Wirkstoffe aus Nasensprays – da kann ein zusätzlicher Spray kontraproduktiv sein. Wer unsicher ist, lässt sich am besten in der DROPA beraten.
Wann sollte man bei einer Erkältung zum Arzt gehen?
Bei älteren Menschen, kleinen Kindern oder Personen, die auf Medikamente angewiesen sind, sollte man früh in der DROPA eine Einschätzung einholen. Bei gesunden Personen reicht meist Beobachtung. Wenn die
Erkältungssymptome nach einer ersten Besserung wieder zunehmen oder Atemnot auftritt, sollte man ärztlichen Rat suchen.
Wie kann man einer wiederkehrenden Erkältung vorbeugen?
Das A und O ist eine gute Handhygiene. Ausserdem sollte man die Nasenschleimhäute pflegen, etwa mit Meerwassersprays. Wer raucht, schwächt die Abwehr – die Flimmerhärchen in der Nase und Lunge werden zerstört. Vitamin C, Zink oder Sonnenhut-Präparate können helfen, die Abwehrkräfte zu stärken und das Risiko für Infekte zu senken.
Text & Interview: Ismail Osman
FRÜHZEITIG VORBEUGEN
Pollen im Anflug
Niesen, Schnupfen, juckende Augen: Allergiker*innen haben es im Frühjahr nicht immer leicht. Wer sein Immunsystem rechtzeitig trainiert, blickt der bevorstehenden Heuschnupfensaison entspannt entgegen.
Noch macht die Natur Winterpause, aber in wenigen Wochen werden die ersten Sträucher und Bäume blühen und die Pollen fliegen. Für viele Menschen ist das ein Grund zur Freude –für andere beginnt dann die Zeit von Nies- und Juckreiz, brennenden Augen und einer laufenden oder verstopften Nase.
Heuschnupfen und andere Allergien, z.B. gegen Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel, entstehen, weil das Immunsystem harmlose Stoffe fälschlicherweise als Gefahr einstuft.
Beim ersten Kontakt mit einem Allergen bildet der Körper spezielle Abwehrstoffe. Kommt er später erneut damit in Berührung, reagiert das Immunsystem. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Mastzellen – eine Gruppe von Immunzellen, die grosse Mengen Histamin speichern. Wird dieses freigesetzt, löst es Entzündungsreak-
tionen aus: Die Schleimhäute schwellen an, die Nase läuft, die Augen jucken. «Die Beschwerden treten nie beim ersten Kontakt auf, sondern erst wenn das Immunsystem den Stoff kennengelernt und als Bedrohung abgespeichert hat», erklärt Franziska Habegger, eidg. dipl. Drogistin und stv. Betriebsleiterin der DROPA Gurten Apotheke Drogerie in Wabern.
Desensibilisierung: Den Körper angewöhnen Wie lässt sich vorbeugen? Eine Möglichkeit ist die Desensibilisierung, die ärztlich initiiert und begleitet wird. Dabei handelt es sich um eine medizinische Behandlung, die das Immunsystem schrittweise an Allergene gewöhnt, um allergische Reaktionen zu verringern. «Alternativ gibt es homöopathische Pollenmischungen, die dem Organismus helfen, sich besser auf die Allergiezeit vorzubereiten», erklärt die DROPA Expertin. «So kann man den Körper unterstützen, damit die Symptome deutlich milder ausfallen. Ganz verschwinden lassen kann man die Allergie jedoch nicht.»
Früh beginnen lohnt sich
Wer vorbeugen will, sollte frühzeitig handeln. «Je früher man beginnt, desto besser kann sich der Körper anpassen. Wer zum Beispiel auf Pollen von Birke, Hasel und Erle reagiert, die früh im Jahr fliegen, beginnt idealerweise schon vier bis sechs Wochen vor dem Pollenflug mit der Prophylaxe», empfiehlt Franziska Habegger.
Die Basis: Ein gesunder Darm
Bei der Unterstützung der Immunabwehr spielt die Darmgesundheit eine zentrale Rolle. Im Darm trifft das Immunsystem täglich auf zahlreiche Mikroorganismen und Nahrungsstoffe. Rund 70 bis 80 Prozent der Immunzellen des Körpers befinden sich im Darm. Das Darmmikrobiom trainiert das Immunsystem, um zwischen harmlosen Stoffen (wie Nahrung) und schädlichen Erregern zu unterscheiden. Es wird durch eine intakte Schleimschicht (Mukus) und nützliche Darmbakterien aufrechterhalten. «Wenn der Darm in Balance ist, reagiert der Körper insgesamt weniger stark auf Reize», sagt die Drogistin.
BEFREIT IN WENIGEN MINUTEN
verstopfte Nasen
Neu mit einfacher Anwendung durch Ein-Finger-Druckfunktion und feinem Sprühnebel
z.B. Otrivin Schnupfen
Nasenspray 0,1% 10 ml
CHF 14.50
EMPFEHLUNG DES MONATS
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Haleon Schweiz AG
HALS
SCHMERZEN
RUINIEREN DEN MOMENT?
Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, CH-8304 Wallisellen
Eine vielseitige, ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen unterstützt das Mikrobiom. Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, denn bestimmte Vitamine und Spurenelemente können gezielt mithelfen, das Immunsystem zu stabilisieren: Vitamin C sowie B-Vitamine sind an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Zink und Vitamin D tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Omega-3-Fettsäuren gelten als entzündungshemmend. Franziska Habegger ergänzt: «Auch Probiotika und präbiotische Ballaststoffe können das Darmmikrobiom stärken und ins Gleichgewicht bringen.»
Bewegung, Schlaf und weniger Stress Neben Ernährung und Supplementen spielt auch der Lebensstil eine Rolle. Genügend Schlaf, regelmässige Bewegung und gezielter Stressabbau helfen, das Immunsystem zu regulieren. Kleine Auszeiten im Alltag können ebenfalls dazu beitragen, dass der Körper zur Ruhe kommt.
Pflanzliche Hilfe – auch in der akuteren Phase Bereits vor dem Start der Pollensaison (idealerweise vier bis sechs Wochen vor der Heuschnupfensaison) empfiehlt es sich, Schwarzkümmelöl – etwa in Form von Kapseln – einzunehmen, denn es reduziert die Freisetzung von Histamin. «Schwarzkümmelöl wird seit Langem als pflanzliches Mittel gegen Allergien eingesetzt», so die Drogistin. «Es kann die Zellmembranen stabilisieren und so die Ausschüttung von Histamin reduzieren.» Tabletten mit Pestwurz-Extrakten wiederum haben eine ähnliche Wirkung wie Antihistaminika – jedoch meist ohne Nebenwirkungen wie Müdigkeit. Sie werden oft eingesetzt, um akute Beschwerden zu lindern.
Das Wichtigste: Rechtzeitig anfangen Allergieprophylaxe ist kein Sprint, sondern ein Prozess. Mit einer Anpassung des Lebensstils und etwas Unterstützung aus der Natur lassen sich Niesen, tränende Augen und Juckreiz zumindest abmildern.
Text: Petra Koci
HEUSCHNUPFEN ODER ERKÄLTUNG?
Während sich eine Erkältung meist schleichend ankündigt – etwa mit leichtem Halskratzen –, beginnt Heuschnupfen meist plötzlich nach dem Kontakt mit Pollen. Auch der Verlauf unterscheidet sich: Eine Erkältung klingt in der Regel nach etwa einer Woche ab, während Heuschnupfen über die gesamte Blütezeit anhält.
Symptome bei beiden Erkrankungen: laufende oder verstopfte Nase, rote, tränende Augen und Abgeschlagenheit.
Typisch für Heuschnupfen: klares, wässriges Nasensekret, juckende Augen und Nase, Niesattacken sowie saisonale Beschwerden, die länger als 10 Tage andauern.
Typisch für Erkältung: dickflüssiges, gelbliches Sekret, Halsschmerzen, Husten, leichtes Fieber, gelegentlich Kopf- oder Gliederschmerzen.
NASENDUSCHE?
So einfach geht freies Atmen
Eine beginnende Erkältung, eine verstopfte Nase oder festsitzender Schleim können den Alltag stark beeinträchtigen. Viele Menschen greifen deshalb zur Nasendusche. Durchdachte Produkte wie die EMSER Nasendusche mit dem Natürlichen EMSER Salz eignen sich für diesen Einsatz bestens.
Die Anwendung ist unkompliziert und wird mithilfe von Bildern erklärt. Jeder Portionsbeutel mit EMSER Salz ist exakt abgepackt und muss nur noch in der entsprechenden Menge Leitungswasser aufgelöst werden. So ergibt sich eine isotone – also der Nasenschleimhaut angepasste – Salzlösung. Auch in einer aktuellen Anwenderbefragung zum Einsatz der EMSER Nasendusche bei Allergie punktet das System: 96 Prozent der Befragten bewerten die EMSER Nasendusche mit (sehr) gut.
Mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen Herzstück der Anwendung bei Erkältung oder Nasennebenhöhlenentzündung ist das Natürliche EMSER Salz. Es enthält über 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese besondere Zusammensetzung der Spüllösung sorgt für eine intensive Reinigung der Nasenschleimhaut, unterstützt deren Regeneration und wirkt abschwellend.
Ein entscheidender Vorteil von Natürlichem EMSER Salz gegenüber herkömmlichem Kochsalz liegt im pH-Wert: Während Kochsalzlösungen neutral bzw. leicht sauer sind, ist die Lösung des EMSER Salzes leicht basisch (pH 8–10). Das hilft, zähen festen
Schleim zu lösen und schneller abzutransportieren. Zudem trägt der hohe Anteil an HydrogencarbonatIonen dazu bei, Entzündungsprozessen entgegenzuwirken.
Pflegt und lindert
Auch die Nasendusche überzeugt durch ihre durchdachte Konstruktion: Das patentierte Ventil ermöglicht einen kontrollierten Druckaufbau, wodurch die Spüllösung auch obere Bereiche der Nasenhöhle erreicht. Die Dusche ist zerlegbar, spülmaschinengeeignet und auskochbar. So bietet die EMSER Nasendusche eine einfache Möglichkeit, die Nase zu pflegen und Beschwerden zu lindern.
Die Kombination aus natürlicher Mineralstoffvielfalt, wissenschaftlich belegter Wirkung und benutzerfreundlichem Design machen die EMSER Nasendusche und das Natürliche EMSER Salz zu verlässlichen Begleitern für alle, die bei Erkältungen freier durchatmen möchten.
Probieren Sie es aus – Ihre Nase wird es Ihnen danken. Erhältlich in Ihrer DROPA.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Uriach Switzerland AG
ANTIBIOTIKA
Die richtige Einnahme entscheidet
Antibiotika gehören zu den wichtigsten medizinischen Errungenschaften. Richtig eingesetzt, retten sie Leben. Ihr unsachgemässer Gebrauch kann jedoch gefährliche Folgen haben.
Antibiotika haben die Medizin revolutioniert. Seit ihrer Entdeckung 1928 retten sie unzählige Leben und helfen, schwere bakterielle Infektionen zu heilen. Früher bedeuteten eine Lungenentzündung, eine Wundinfektion oder die daraus resultierende Blutvergiftung (Sepsis) oft Lebensgefahr. Heute lassen sich solche Krankheiten in den meisten Fällen erfolgreich behandeln. Antibiotika haben damit die Lebenserwartung weltweit erhöht.
Obwohl Antibiotika zu den bekanntesten Medikamenten gehören, herrscht oft grosse Unsicherheit, wann ein Einsatz wirklich sinnvoll ist. Der erste, zentrale Punkt: Ein Antibiotikum wirkt
ausschliesslich gegen Bakterien. Es hemmt deren Wachstum oder tötet sie ab, indem es lebenswichtige Strukturen oder Prozesse in der Bakterienzelle zerstört. So bekämpft es beispielsweise Harnwegsinfekte, Lungenentzündungen oder eitrige Wundinfektionen. Gegen Viren, wie sie eine Erkältung oder Grippe auslösen, helfen Antibiotika nicht.
Damit ein Antibiotikum seine volle Wirkung entfalten kann, muss es richtig angewendet werden. Ärztinnen und Ärzte wählen das geeignete Mittel sorgfältig aus und legen Dauer und Dosierung fest. Wer die Einnahme vorzeitig beendet, weil er sich besser fühlt, riskiert, dass nicht alle Bakte -
rien abgetötet werden. Die Infektion kann wieder aufflammen und die verbleibenden Bakterien können Resistenzen entwickeln. Das bedeutet, dass das Antibiotikum bei einer zukünftigen Infektion möglicherweise nicht mehr wirksam ist.
Wann Antibiotika sinnvoll sind Antibiotika sind wirksame Mittel, wenn der Körper tatsächlich von Bakterien befallen ist. Bei einem Harnwegsinfekt, einer bakteriellen Lungenentzündung oder einer entzündeten Wunde kann die rechtzeitige Einnahme Komplikationen verhindern. Ärztinnen und Ärzte entscheiden anhand der Symptome, Laborwerte oder eines Abstrichs, ob der Einsatz notwendig ist. Dabei gilt der Grundsatz: so kurz wie möglich, so lange wie nötig.
Abhängig vom jeweiligen Antibiotikum, der Dauer, Dosis und Häufigkeit der Behandlung werden nicht nur der infektiöse Keim, sondern auch andere Bakterienstämme angegriffen. Es kann vorkommen, dass sich die Bakterienzusammensetzung des Darmmikrobioms verändert. Die Folgen können Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl oder Durchfall sein. Um das Mikrobiom zu schützen, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Ballaststoffreiche Lebensmittel, Joghurt oder fermentierte Produkte wie Sauerkraut helfen, den Darm zu stärken. Die Einnahme von probiotischen Präparaten kann sinnvoll sein, um den Aufbau der «guten» Darmbakterien zu unterstützen.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen Wie jedes Medikament können auch Antibiotika Nebenwirkungen haben. Manche Menschen reagieren mit Übelkeit, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen. Besonders häufig treten Magen- und Darmbeschwerden auf, da das Medikament nicht zwischen nützlichen und gefährlichen Bakterien unterscheidet. Auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind möglich. Deshalb sollten Patientinnen und Patienten vor Beginn einer Therapie die Fachpersonen in der DROPA Apotheke, ihre Ärztin oder ihren Arzt über alle Medikamente informieren, die sie regelmässig einnehmen.
Ein weiteres Risiko ist der unbedachte Umgang mit Antibiotika. Jede unnötige Einnahme und jede unvollständige Therapie fördern die Entwicklung resistenter Keime. In der Schweiz ist die Lage zwar im internationalen Vergleich moderat, doch Fachleute beobachten mit Sorge, dass bestimmte Bakterienarten zunehmend unempfindlich gegen gängigen Antibiotika werden. Besonders in Spitälern oder Pflegeeinrichtungen können solche Erreger schwer behandelbare Infektionen verursachen, die für geschwächte Personen gefährlich werden und sogar zum Tod führen können (siehe Infobox zum Thema Resistenzen).
Verantwortungsvoller Umgang
Damit Antibiotika auch in Zukunft zuverlässig wirken, braucht es die Verantwortung jedes
Resistenzen: Watch & Wait
Nicht immer ist eine sofortige Antibiotikatherapie notwendig. Bei bestimmten Infektionen wie Harnwegsinfekten, Mittelohr- oder Nebenhöhlenentzündungen kann die ärztliche Fachperson bis zu 72 Stunden zuwarten, sofern keine Risikofaktoren bestehen. Dieses Vorgehen nennt sich «Watch & Wait». Oft heilt die Entzündung von selbst oder mithilfe anderer Therapien ab. So lassen sich unnötige Nebenwirkungen und die Entwicklung von Resistenzen vermeiden.
Richtig entsorgen
Antibiotika dürfen niemals über die Toilette entsorgt werden, da sie über das Abwasser in die Umwelt gelangen und dort Resistenzen fördern können. Altmedikamente gehören generell in die DROPA Apotheke, wo sie fachgerecht entsorgt werden.
Einzelnen. Wer krank ist, sollte nie eigenmächtig zu alten Tabletten greifen oder Antibiotika von Bekannten übernehmen. Nur eine ärztliche Abklärung zeigt, ob das Medikament wirklich notwendig ist. Ebenso wichtig ist es, die Therapie vollständig abzuschliessen, selbst wenn die Beschwerden bereits abgeklungen sind. Eine zu kurze Einnahme begünstigt das Entstehen resistenter Bakterien.
Auch in der Tierhaltung tragen Antibiotika zur Resistenzentwicklung bei. In der Schweiz ist der Einsatz in der Landwirtschaft streng reguliert, doch weltweit werden noch immer grosse Mengen eingesetzt. Die Rückstände gelangen über Lebensmittel und Umwelt in den menschlichen Kreislauf. Umso wichtiger ist es, dass im Alltag jedes Medikament bewusst eingesetzt wird.
Perspektive und Prävention
Die Schweizer Behörden beobachten die Resistenzentwicklung genau. Mit der Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) soll der Verbrauch gesenkt und der sachgemässe Einsatz gefördert werden. Ziel ist es, die Wirksamkeit dieser lebenswichtigen Medikamente langfristig zu sichern. Auch die Forschung an neuen Wirkstoffen läuft, doch der Prozess ist aufwendig und teuer. Neue Antibiotika müssen höchste Sicherheitsstandards erfüllen und sind oft nur für spezielle Fälle vorgesehen.
Der beste Schutz bleiben deshalb ein vorsichtiger Umgang und die richtige Anwendung. Wer Antibiotika verantwortungsvoll nutzt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Denn jedes korrekt behandelte Infektionsleiden hilft mit, die Entstehung resistenter Keime zu verhindern.
Text & Interview: Marc Schwitter
INTERVIEW MIT ANNE KIPP
Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Konolfingen
Weshalb ist es wichtig, Antibiotika genau nach Anweisung einzunehmen?
Die korrekte Einnahme entscheidet über den Erfolg der Therapie. Je nach Antibiotikum kann die Nahrung wie beispielsweise Milchprodukte, Kaffee oder sogar Mineralwasser die Aufnahme stark vermindern und somit die Wirkung abschwächen. Es ist sehr wichtig, die Hinweise und den richtigen Zeitpunkt der Einnahme bei der Abgabe zu besprechen. Auch die Abstände zwischen den einzelnen Einnahmen sind bei Antibiotikatherapien besonders wichtig.
Welchen Rat haben Sie bei Nebenwirkungen wie Durchfall oder Erbrechen?
Die Darmflora besteht aus unzähligen «guten» Bakterienstämmen, die durch eine Antibiotika-Einnahme aus dem Gleichgewicht geraten können. Mögliche Folgen sind Durchfall oder Übelkeit. Probiotika helfen, das natürliche Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen. Auch hier ist es wichtig, sich an die Einnahmeempfehlungen zu halten. Kommt es zu starker Diarrhö mit Fieber oder Erbrechen, muss unverzüglich die Ärztin oder der Arzt aufgesucht werden.
Wie kann man das Immunsystem während der Therapie unterstützen?
Dem Körper Ruhe und Erholung gönnen, auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten, leichte, vitaminreiche Mahlzeiten zu sich nehmen und auf Alkohol verzichten. Um die natürliche Darmflora zu bewahren, können auch Prä- oder Probiotika eingenommen werden. Je nach Produkt sollte ein zeitlicher Abstand zu der Antibiotika-Einnahme eingehalten werden. Lassen Sie sich dazu von den Fachpersonen in der DROPA beraten.
Dürfen Antibiotika auch schon bei Kindern eingesetzt werden?
Ja, absolut. Das richtige Antibiotikum in der richtigen gewichtsadaptierten Dosierung kann lebenswichtig sein.
DROPA Sprechstunde Nackenverspannungen
Christoph Moser
Eidg. dipl. Drogist und Inhaber der DROPA Drogerie Moser in Wohlen
FRAGE: «Nach einem langen Tag im Büro leide ich abends oft an Nackenverspannungen. Wie kann ich diese behandeln beziehungsweise vorbeugen?»
ANTWORT: Verspannungen im Nacken entstehen meist durch eine Überbeanspruchung der Muskulatur. Verursacht wird diese in der Regel durch Fehlhaltungen im Schlaf oder am Arbeitsplatz – langes Sitzen im Büro, am Computer oder am Handy –, mangelnde Bewegung, Zugluft oder psychische Belastungen wie Stress. Auslöser für Nackenverspannungen können allerdings auch ein Schleudertrauma, Zerrungen sowie rheumatische Erkrankungen sein. Typische Symptome sind ein steifer Hals, eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Spannungskopfschmerzen, Schwindel oder sogar Sehstörungen. Jetzt im Winter treten Nackenverspannungen häufiger auf. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Muskeln sich bei Kälte mehr verkrampfen und die Durchblutung vermindert ist.
Um die Beschwerden zu lindern, eignet sich Wärmetherapie sehr gut. Zur äusserlichen Anwendung empfehlen sich etwa spezifische, leicht wärmende Emulsionen aus der DROPA. Sie vermitteln ein angenehmes Wärmegefühl und helfen Schmerzen und Verhärtungen der Muskeln zu lindern. Auch schmerzstillende, durchblutungsfördernde oder
wärmende Pflaster sind eine Therapiemöglichkeit. Dazu kommen die klassischen Hausmittel: Kartoffel- oder Heublumenwickel, Wärmeflaschen, Traubenkernkissen oder warme Duschen. Hilfreich können zudem Kinesio-Tapes sein, welche die Durchblutung in den verhärteten Bereichen verbessern sowie den schmerzenden Nacken stützen und damit entlasten. Ebenso können ein wärmendes Bad, Stretching oder ein leichtes Krafttraining helfen. Ich rate dazu, nur im Akutfall und kurzfristig zu Schmerzmitteln zu greifen.
Wichtig: Wenn die Schmerzen trotz Selbstbehandlung nicht besser werden oder die Betroffenen ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl verspüren, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Auch wenn das Kinn nicht mehr gut Richtung Brust gesenkt werden kann, muss eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, da dies ein Anzeichen einer Meningitis (Hirnhautentzündung) sein kann.
Um Nackenschmerzen effizient vorzubeugen, lohnt sich die Anschaffung eines anatomisch geformten Nackenkissens. Dieses stützt den Nacken und die Schulterpartie korrekt, wodurch Halswirbel, Muskeln und Nervenbahnen entlastet sowie die Blutzirkulation verbessert wird.
Text: Susanne Hauswirth
DROPA EXPERTE
TIPPS & Trends
Erhältlich in Ihrer DROPA, Angebot je nach Standort verschieden.
Bei akuten Schmerzen
Dolo Spedifen forte 400 wirkt gegen akute Schmerzen wie Kopfweh oder Rückenschmerzen. Auf Basis von Ibuprofen Arginat.
Dolo Spedifen forte Filmtabletten 400 mg
10 Stück
CHF 10.90
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel.
Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Zambon Schweiz AG
Bei trockenem Reizhusten
Nitux wirkt gegen trockenen Reizhusten mit einer Doppelwirkung: Es übt eine Linderung auf den Hustenreiz aus und entspannt zudem die Bronchialmuskulatur. Für die ganze Familie (Kinder unter 2 Jahren nur nach ärztlicher Verordnung).
Perskindol Classic Bad lockert verspannte Muskeln, lindert Muskelkater und wirkt gegen Gelenkschmerzen. Es enthält einen hohen Anteil an schmerzstillenden ätherischen Ölen. Das Bad lindert Schmerzen und gleichzeitig bringt das Einatmen der ätherischen Öle eine Erleichterung bei Erkältungserkrankungen der Atemwege.
Perskindol Classic Bad
500 ml
CHF 39.90
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Verfora AG
Hochwertiger Honig
DROPA EMPFEHLUNGEN
Neuseelands Natur hat eine Menge Schätze zu bieten. Ein besonders wertvolles Naturprodukt wird auch das Süsse Gold genannt – der Manuka Honig, der mitsamt der dahinterliegenden Forschung ein neues Licht auf diese von Bienen perfektionierte Rezeptur wirft.
Madhu Manuka Honig MGO400
250 g
CHF 67.90
Bei Mundtrockenheit und Halskratzen
Ganz gleich ob Mundtrockenheit, Heiserkeit, Reizhusten oder Halskratzen: Isla Halspastillen mit dem Spezialextrakt aus Isländisch Moos pflegen trockene und angegriffene Mund- und Rachenschleimhäute und lindern die Beschwerden effektiv und nachhaltig.
Isla Moos Pastillen
30 Stück
CHF 9.50
Wenn es an Zink fehlt
Burgerstein Zink 15 mg wird angewendet bei ernährungsbedingtem Zinkmangel, der zum Beispiel mit einer erhöhten Infektneigung oder Hautproblemen einhergehen kann.
Burgerstein Zink Filmtabletten 15 mg
100 Stück
CHF 29.90
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Antistress AG
Christrose (Helleborus niger)
KLEINE ORGANISMEN mit grosser
Ob in Form von Sauerkraut, Kimchi, Joghurt, Kefir oder Kombucha – fermentierte Produkte gelten als besonders gesund. Das uralte Verfahren nutzt Mikroorganismen, um Lebensmittel haltbarer, gesünder und geschmacklich komplexer zu machen.
grosser Wirkung
Die Fermentation gehört zu den ältesten Methoden der Haltbarmachung und Veredelung von Lebensmitteln. Bereits vor rund 10'000 Jahren wurden fermentierte Getränke wie Bier und Wein produziert –Beweise dafür sind in China gefunden worden. Auf der ganzen Welt werden Lebensmittel fermentiert: beispielsweise Hefebrot, Käse, zahlreiche Milchprodukte sowie Gemüse. Interessant: Die Fermentation wurde zwar seit Jahrtausenden zur Lebensmittelkonservierung angewendet, doch das genaue Prinzip dahinter war damals noch nicht klar.
Erst der französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur konnte 1957 beweisen, dass Mikroorganismen für die Fermentation verantwortlich sind, insbesondere bei der Milchsäuregärung.
Was passiert bei der Fermentation?
Unter Fermentation wird der natürliche Umwandlungsprozess organischer Stoffe durch Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze verstanden. Diese winzigen Helfer nutzen Zucker aus den Lebensmitteln als Energiequelle und wandeln ihn in verschiedene Stoffwechselprodukte um, beispielsweise in Milchsäure, Essigsäure, Alkohol oder Kohlensäure. Durch diese biochemischen Reaktionen verändern sich der Geschmack, die Textur und die Haltbarkeit des Lebensmittels. Ein bekanntes Beispiel ist Sauerkraut: Milchsäurebakterien vergären den im Kohl enthaltenen Zucker zu Milchsäure. Dadurch wird der Kohl sauer und bleibt gleichzeitig länger haltbar. Auf ähnliche Weise funktioniert Kimchi, die koreanische Variante mit Chinakohl, Knoblauch und Chili. Joghurt und Kefir entstehen ebenfalls durch Milchsäuregärung. Kombucha ist ein fermentier-
tes, prickelndes Getränk aus gezuckertem Tee, welches mit einer Mischung aus Hefen und Bakterien hergestellt wird. Durch die Fermentation werden die Lebensmittel nicht nur konserviert, sondern sie bekommen zudem ein anderes Aroma, das von mild-säuerlich bis kräftig-würzig reichen kann.
Milchsäurebakterien stärken die Darmbarriere Der gesundheitliche Vorteil fermentierter Lebensmittel liegt vor allem in ihren lebenden Mikroorganismen, den sogenannten Probiotika. Dabei handelt es sich meist um Milchsäurebakterien, zum Beispiel Lactobacillus oder Bifidobacterium, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen. Diese Bakterien übernehmen im Verdauungssystem wichtige Aufgaben: Sie senken den pH-Wert im Darm, was das Wachstum von schädlichen Keimen erschwert und die Darmmotilität (Bewegungen von Magen und Darm) fördert. Sie stärken die Darmbarriere, also die schützende Schleimhaut, die verhindert, dass Krankheitserreger oder Schadstoffe in den Körper gelangen. Sie fördern die Aufnahme von Nährstoffen, etwa von Mineralstoffen und Vitaminen. Einige Milchsäurebakterien produzieren Stoffe mit entzündungsregulierender Wirkung, die Reizungen im Darm mildern können. Deshalb wird insbesondere Menschen mit einem empfindlichen Verdauungssystem zu einer ausgewogenen, probiotikareichen Ernährung geraten. Und: Wer regelmässig fermentierte Lebensmittel zu sich nimmt, kann Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung vorbeugen.
Den Darm ins Gleichgewicht bringen Laut Expertinnen und Experten ist der Darm das Schlüsselorgan des Immunsystems. Rund 70 Prozent unserer Immunzellen befinden sich
BEI
Erkältungshusten
Mit einem Auszug aus Efeublättern bei zähem Schleim und Erkältungshusten
Prospan Hustensaft 200 ml CHF 16.50
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Max Zeller Söhne AG
MONATSTIPP NATUR
Spagyros AG Spagysin schnelle Linderung dank der natürlichen Kraft des Alpenveilchens.
Lass die Natur wirken
im Darm. Dieses sogenannte Darm-assoziierte Immunsystem steht in engem Austausch mit den Milliarden Mikroorganismen, die hier leben – dem Darmmikrobiom. Nur ein vielfältiges, gesundes Mikrobiom kann das Immunsystem unterstützen und mithelfen, zwischen harmlosen und gefährlichen Eindringlingen zu unterscheiden. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass die Darmwand gesund bleibt und das Eindringen von Krankheitserregern verhindert. Durch eine unausgewogene Ernährung, Stress oder Antibiotika kann dieses Gleichgewicht jedoch aus der Balance geraten. Dies wiederum schwächt die Immunabwehr und begünstigt Entzündungsprozesse. Genau hier können fermentierte Lebensmittel unterstützen: Sie liefern lebende Kulturen, die helfen, das Mikrobiom zu stabilisieren und die Abwehrkräfte von innen heraus zu stärken.
Kleine Portionen jeden Tag Um von den Vorteilen fermentierter Lebensmittel zu profitieren, wird empfohlen, sie nicht zu erhitzen und möglichst täglich zu essen. Wer noch nicht daran gewöhnt ist, beginnt mit kleinen Mengen, d.h. beispielsweise mit einem bis zwei Esslöffel Sauerkraut oder Kimchi, einem Joghurt oder einem Becher Kefir, um den Körper langsam daran zu gewöhnen. Schrittweise kann die Menge über einige Tage oder Wochen gesteigert werden, bis man eine für sich passende Portion gefunden hat. Um die mikrobielle Vielfalt zu erhöhen, ist Abwechslung angesagt: Variieren Sie zwischen Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha und probieren Sie auch Tempeh (fermentierte Sojabohnen), Miso (eine japanische Gewürzpaste aus fermentierten Sojabohnen), Apfelessig oder eingelegtes Gemüse.
Text & Interview: Christina Bösiger
INTERVIEW MIT
LARISSA
HAAS
Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Oberriet
Welche positiven Effekte beobachten Sie beim Verzehr von fermentierten Lebensmitteln?
Fermentierte Lebensmittel sind in vielerlei Hinsicht positiv für den menschlichen Körper. Durch die Fermentation haben die Mikroorgansimen die Nahrung bereits «vorverdaut». Die Wirkungsweise ist ähnlich wie der Speichel im Mund mit seinen Enzymen. Ebenfalls stellen sie eine gute Darmgesundheit her, indem sie eine erhöhte Vielfalt der Bakterien im Darm herstellen. Die Immunantwort des Körpers wird verbessert und die Entzündungsmediatoren im Blut gesenkt.
Was gibt es bezüglich Verträglichkeit zu fermentierten Lebensmitteln zu beachten?
Da der Milchzucker (Laktose, Problematik bei Laktoseintoleranz) in Milchsäure umgewandelt wird, können laktoseintolerante Menschen fermentierte Milchprodukte ohne Beschwerden geniessen. Fermentiertes Gemüse wie Kimchi oder Sauerkraut kann Histamin enthalten. Damit müsste man langsam starten und schauen, wie der Körper reagiert. Allgemein gilt bei Intoleranzen und Unverträglichkeiten: langsam und individuell austesten.
Welche Rolle spielen Menge und Häufigkeit beim Verzehr von fermentierten Lebens-
Fermentierte Lebensmittel können täglich gegessen werden. Die genaue Menge hängt von der individuellen Verträglichkeit und dem Geschmack ab. Vermieden werden sollten pasteurisierte Produkte.
Welche fermentierten Lebensmittel essen Sie selbst am liebsten? Ich mag Sauerkraut sehr gerne.
DROPA EXPERTIN
AKTIV BLEIBEN IM WINTER
Für eine gesunde Durchblutung
Bringen Sie Ihre Durchblutung jetzt in Schwung! Gerade in der kühlen Jahreszeit ist ein gut funktionierender Blutkreislauf ein Schlüssel zu Energie und Wohlbefinden.
Gerade in der kühlen Jahreszeit kann die Blutversorgung des Körpers ins Stocken geraten. Ein gut funktionierender Blutkreislauf ist entscheidend für Wohlbefinden und Energie. Unser Körper enthält etwa fünf Liter Blut, das mit einer Geschwindigkeit von rund vier Kilometern pro Stunde durch die Gefässe fliesst und jede Zelle mit lebenswichtigen Nährstoffen, Sauerstoff und Immunzellen versorgt.
Herausforderungen im Winter
Wenn die Temperaturen sinken, ziehen sich die Blutgefässe zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu halten. Das führt oft dazu, dass Hände und Füsse kalt werden oder unangenehme Symptome wie Kribbeln, eingeschlafene Gliedmassen oder Wadenkrämpfe auftreten. Diese Warnzeichen deuten auf eine gestörte Blutzirkulation hin und können auch durch Stress, Bewegungsmangel, Rauchen oder Krankheiten wie Diabetes begünstigt werden.
Wintersport als Durchblutungsbooster
Die beste Massnahme gegen Durchblutungsstörungen ist regelmässige Bewegung an der frischen Luft. Der Winter bietet dazu ideale
Möglichkeiten:
• Winterwanderungen: Gemütliche Spaziergänge durch verschneite Wälder sind entspannend und fördern die Durchblutung.
• Langlauf: ideal, um die Durchblutung in den Beinen anzukurbeln und gleichzeitig ein effektives Ganzkörpertraining zu absolvieren.
• Skifahren: eine hervorragende Möglichkeit, Ausdauer und Kraft zu trainieren und die Natur zu geniessen.
Diese Aktivitäten bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern machen auch Spass und stärken Ihr Immunsystem. Nutzen Sie die Wintermonate, um Ihre Durchblutung in Schwung zu bringen. Ihr Körper wird es Ihnen mit mehr Energie und Wohlbefinden zurückgeben – nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über.
Traditionelle Unterstützung aus Tibet
Das tibetische Arzneimittel Padma 28N basiert auf jahrhundertealtem Wissen und enthält 19 verschiedene Kräuter sowie pflanzlichen Campher und Calciumsulfat. Es wird bei Durchblutungsstörungen eingesetzt, wenn Hände und Füsse einschlafen oder Wadenkrämpfe plagen. Padma 28N vereint traditionelle Pflanzenkraft in moderner Form.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Padma AG
Se
Selen
VERSORGT
MIT …
Das Spurenelement Selen ist an zahlreichen Funktionen im menschlichen Körper beteiligt. Warum gerade in der Schweiz diesem Spurenelement eine besondere Beachtung geschenkt werden sollte.
Selen ist für den menschlichen Körper von grosser Bedeutung: Es ist ein wichtiger Bestandteil von Antioxidans-Enzymen, die freie Radikale im Körper bekämpfen und so die Zellen vor Schäden schützen. Eine wichtige Rolle spielt das Spurenelement zudem bei der Schilddrüsenfunktion, beim Immunsystem, bei der Fruchtbarkeit, bei der kognitiven Funktion sowie für gesunde Haare und Nägel. Da Selen zum Schutz vor oxidativen Schäden «aller» Zellen im Körper beiträgt, kann es auch positive Effekte auf Herz-Kreislauf, Nerven oder Alterungsprozesse haben.
«Die empfohlene Tagesmenge für Erwachsene beträgt 60 Mikrogramm für Frauen, 70 Mikrogramm für Männer und 75 Mikrogramm für Schwangere», sagt Margrit Schär, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Kirchberg. Selen findet sich sowohl in tierischen (Fisch, Fleisch, Eier) als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln, wie Paranüssen (maximal 1 bis 2 Nüsse pro Tag), Pilzen,
Spargeln, Kohlgemüse (wie Brokkoli und Weisskohl) und Hülsenfrüchten. Allerdings hängt die in Lebensmitteln enthaltene Menge des Nährstoffs vom Selengehalt der Böden ab, auf dem diese kultiviert werden, oder dem Gehalt des Futters, das die Tiere erhalten.
Schweizer Böden sind selenarm, weshalb pflanzliche Nahrungsmittel aus hiesigen Gefilden wenig Selen enthalten. Aus diesem Grund kann es unter Umständen sinnvoll sein, auf die Selenversorgung zu achten und bei Bedarf mit selenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln aufzufüllen. Anzeichen eines Mangels können zum Beispiel Müdigkeit, Muskelschwäche, Haarausfall, brüchige Nägel oder erhöhte Infektanfälligkeit sein. «Besonders Menschen mit entzündlichen Darm- oder Schilddrüsenerkrankungen sowie Neurodermitis sollten auf ihre Selenversorgung achten», erklärt Margrit Schär.
Text: Susanne Hauswirth
IN SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT
Richtig essen für zwei
Sobald der Schwangerschaftstest positiv ist, prasseln unzählige Ratschläge auf die werdende Mutter ein. Kein Kaffee mehr, dafür jede Menge Gemüse, keine Rohmilchprodukte – und am besten gleich doppelt so viel essen, schliesslich wächst da ein Baby. Kein Wunder, dass sich viele Schwangere überfordert fühlen.
Viele Ernährungstipps, viele Meinungen – und mittendrin die (werdende) Mama. Einige Vitamine und Mineralstoffe verdienen in dieser Zeit berechtigterweise besondere Aufmerksamkeit. Folsäure ist schon früh wichtig, weil sie die Entwicklung des Rückenmarks unterstützt und das Risiko eines offenen Rückens des Babys verringert. Jod spielt eine zentrale Rolle für die Schilddrüse und das Wachstum. Vitamin D stärkt Knochen und Zähne, während Omega-3-Fettsäuren die Gehirnentwicklung fördern und auch die Gesundheit der Mutter unterstützen.
Vorsicht bei Rohem, Alkohol und Co.
Viele dieser Nährstoffe lassen sich als Basis problemlos über Lebensmittel aufnehmen: Vollkornprodukte, Spinat, Brokkoli, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln enthalten Folsäure. In Linsen, Randen, Aprikosen, rotem Fleisch und Nüssen findet sich Eisen. In jodiertem Meersalz und mit Algen angereicherten Produkten Jod. Eier, Käse, Butter, Fisch und Pilze enthalten Vitamin D. Käse, Mandeln, Tofu oder Mineralwasser reichlich Kalzium. Sonnenblumenkerne, Haferflocken oder Bananen versorgen mit Magnesium. Leinöl, Fisch, Baumnüsse oder Rapsöl mit Omega-3.
Alles, was roh ist, sollten Schwangere jedoch meiden. Ungekochtes Fleisch, roher Fisch, rohe Milchprodukte oder Eier enthalten Keime, die gefährlich sein können. Auch Alkohol und Koffein sind tabu, weil sie plazentagängig sind und somit direkt beim Baby landen. Am besten greift man als Alternative zum Getreidekaffee. Bei Bitter Lemon und Tonic Water ist ebenfalls Vorsicht angesagt: Chinin kann Wehen auslösen. Und Zucker? In kleinen Mengen ja, aber bitte nicht zu viel, sonst steigt das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes. Soll es trotzdem etwas Süsses sein, dann am besten Trockenfrüchte in Kombination mit Nüssen. Letzteres hält den Blutzuckerspiegel stabil.
Ab jetzt die doppelte Portion
Bei vielen Frauen rebelliert in den ersten Wochen der Schwangerschaft der Magen. Bei starker Übelkeit helfen kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Auch ein Zitronenschnitz, frische Luft oder Bewegung können das flaue Gefühl im Bauch lindern. Fehlt der Appetit komplett oder hat man seltsame Gelüste, ist es besser, auf leichte, fettarme SpeiDROPA EXPERTIN
INTERVIEW MIT BERNADETTE GRÜNENFELDER
Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Wil
Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Wie wichtig ist eine Supplementierung?
Ich empfehle stets eine zusätzliche Supplementierung zu einer ausgewogenen Ernährung. Gerade Folsäure ist dabei von entscheidender Bedeutung. In jedem Fall ist eine Rücksprache mit der Gynäkologin sinnvoll.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit Supplementen zu beginnen?
Folsäure sollte bereits bei Kinderwunsch eingenommen werden, idealerweise spätestens vier Wochen vor der Empfängnis. Sie unterstützt die Zellteilung und die Blutbildung. Auch in der Stillzeit ist Folsäure ein wichtiger Nährstoff, da der Bedarf von Mutter und Baby erhöht ist.
Wie können Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden, Schlafproblemen oder Nervosität helfen?
Getrocknete Pflaumen, Feigen, Flohsamen oder auch Sauerkrautsaft regen die Verdauung an. Für einen besseren Schlaf eignen sich sanfte Pflanzen wie Melisse, Kamille oder Passionsblume. Lavendel kann beruhigend wirken, zum Beispiel als Badezusatz oder Duftkissen.
Was ist Ihr wichtigster Tipp für Schwangere und Stillende, um bei all den Ratschlägen entspannt zu bleiben?
Auf den eigenen Körper hören. Jede Frau und jedes Baby ist anders – darum sich nicht von den vielen Ratschlägen verrückt machen lassen. Das tut Mutter und Kind am besten.
WEIL JEDES LÄCHELN ZÄHLT
Gegen Schmerzen und Fieber ab 3 kg Körpergewicht
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. BOIRON AG GRIPPE?
Vorbeugung und Behandlung für die ganze Familie
sen zurückzugreifen. Bei Heisshunger sollte man gesunde Kohlenhydrate (z.B. Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte), Eiweiss und gesunde Fette kombinieren – so verschwindet das Verlangen schneller.
Doch stimmt es eigentlich, dass man nun für zwei essen muss? Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat steigt der Energiebedarf zwar um rund 300 Kalorien täglich. Das entspricht jedoch keiner XXLPortion, sondern eher einem zusätzlichen Joghurt, einer Scheibe Vollkornbrot und einer Handvoll Nüsse. Dennoch hält sich der Mythos hartnäckig.
Gut für Mutter und Baby
In der Stillzeit braucht der Körper dann deutlich mehr Energie: für 8 Deziliter Muttermilch täglich etwa 500 Kalorien extra. Die Milchproduktion kostet den Körper sehr viel Kraft. Kraft, die er auch aus den in der Schwangerschaft gespeicherten Fettreserven gewinnt. Deshalb ist es wichtig, dass eine stillende Mutter nicht zu schnell abnimmt.
Eine Diät während dieser Zeit setzt gespeicherte Schadstoffe frei. Die einfache Grundregel lautet: ausgewogen essen, genug trinken und auf den eigenen Körper hören.
Alkohol bleibt auch in der Stillzeit ein absolutes Tabu, da er direkt in die Muttermilch übergeht. Kaffee sollte nur stark reduziert oder koffeinfrei genossen werden. Meldet sich der Stillhunger –oft verbunden mit Lust auf Süsses –, sind frische Früchte oder Trockenobst in Kombination mit Vollkornprodukten oder Nüssen die beste Wahl. Manche Babys reagieren empfindlich auf Kohlsorten oder Milchprodukte; hier hilft nur Ausprobieren.
Grundsätzlich gilt: Was der Mutter guttut, ist meist auch für das Baby das Beste.
Text & Interview: Tanja Frei
Gut informiert Wünschen Sie weitere Informationen von der Schwangerschaft bis zu den ersten Kinderjahren? Die Website eusifamilie.ch begleitet Sie durch alle Phasen mit wertvollen Tipps und Tricks.
VITAMIN D3
Unentbehrlich für jeden Lebensabschnitt
Vitamin D ist wichtig für den gesunden Aufbau von Knochen und Zähnen und spielt darum in der Gesundheitsvorsorge eine wichtige Rolle.
Mithilfe der UVB-Strahlung des Sonnenlichts produziert der Körper in der Haut das Vitamin D. Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor sind wichtig, verringern aber die körpereigene Bildung von Vitamin D in der Haut.
Vitamin D kann auch über gewisse Nahrungsmittel wie zum Beispiel fettreiche Fische (Wildlachs), Pilze (Steinpilz) oder Eier aufgenommen werden.
Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, wenn die Sonneneinstrahlung schwächer und kürzer ist, kommt es häufig zu einer Unterversorgung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung weist gemäss dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) einen Vitamin-D-Mangel auf. Darum kann, als Präventionsmassnahme, in jedem Alter eine ergänzende Einnahme von Vitamin D sinnvoll sein.
Säuglinge und Kleinkinder
Die tägliche Zufuhr von 400–500 IE Vitamin D3 wird für Säuglinge und Kleinkinder im 1. Lebensjahr von der Schweizerischen Gesellschaft für Kinderheilkunde für eine optimale Entwicklung der Knochen (Rachitisprophylaxe) empfohlen.
Kinder ab einem Jahr, Jugendliche und Erwachsene bis 60 Jahre
Für diese Altersgruppen empfiehlt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinär-
wesen (BLV) eine tägliche Einnahme von insgesamt 600 IE Vitamin D. Kinder und Jugendliche befinden sich noch im Wachstum und sollten darum besonders auf eine genügende Zufuhr von Vitamin D achten.
Schwangere und stillende Frauen
Um die Gesundheit und ausreichende Vitamin-DVersorgung des Säuglings und des heranwachsenden Kindes sowie der Schwangeren bzw. der Stillenden zu gewährleisten, sollten Schwangere und Stillende gemäss BLV täglich 600 IE Vitamin D zu sich nehmen.
Personen ab 60 Jahre
Mit dem Alter nimmt die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, ab. Ältere Personen sind daher vermehrt auf die Zufuhr von Vitamin D angewiesen.
800 IE Vitamin D pro Tag gelten als wirksame Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerungsgruppe 60+.
Vitamin D3 Wild Öl ist für jedes Alter geeignet. Es beugt VitaminD-Mangelerkrankungen (z.B. Rachitis und Osteomalazie) vor.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Verfora AG
AUF
DEM WEG
vom Jungen zum Mann
Die Pubertät verändert alles: den Körper, die Gefühle und das Selbstbild. Für viele Familien ist diese Zeit eine Achterbahnfahrt – aufregend, aber auch herausfordernd.
Plötzlich klingt die Stimme merkwürdig brüchig und auf der Oberlippe spriesst der erste zarte Flaum. Die Pubertät kündigt sich oft schleichend an und entwickelt sich zu einem umfassenden Veränderungsprozess, der bis ins junge Erwachsenenalter andauert. Bei Jungen beginnt diese Phase zwischen 10 und 14 Jahren und setzt im Durchschnitt etwa zwei Jahre später ein als bei den Mädchen.
Der Startschuss für die Pubertät fällt im Gehirn: Ab etwa zehn bis zwölf Jahren stösst die Hirnanhangdrüse die hormonelle Entwicklung an und der Testosteronspiegel steigt rasant an. Das Geschlechtshormon wirkt wie ein Signal für die körperliche Entwicklung. Die Pubertät verläuft
dabei nicht gleichmässig, sondern in Schüben – mal passiert wochenlang wenig, dann verändert sich binnen Monaten sehr viel. Der genaue Zeitplan ist von Junge zu Junge unterschiedlich.
Körper im Wachstum Als erste äusserliche Veränderung macht sich das Wachstum der Hoden bemerkbar. Dann setzt ein kräftiger Wachstumsschub ein, der mit 14 bis 15 Jahren seinen Höhepunkt erreicht. Während Jungen vor der Pubertät etwa vier bis fünf Zentimeter pro Jahr wachsen, können es nun bis zu zehn Zentimeter pro Jahr sein. Das Wachstum geschieht aber nicht synchron: Arme und Beine verlängern sich schneller als der Rumpf, weshalb die Jugendlichen manchmal etwas ungelenk
wirken. Zudem verändert sich durch die verstärkte Ausschüttung von männlichen Geschlechtshormonen bei den Jungen die Körperzusammensetzung und sie entwickeln mehr Muskelmasse.
Während dieser Zeit wachsen auch Penis und Schambehaarung. Die restliche Körperbehaarung beginnt ebenfalls zu spriessen – unter den Achseln, auf der Brust und als Flaum auf der Oberlippe. Durch das Wachstum von Kehlkopf und Stimmbändern macht sich der Stimmbruch bemerkbar. Die Stimme wird insgesamt um etwa eine Oktave tiefer, doch bis dahin kann sie brüchig und unkontrolliert klingen. Auch die Haut erlebt durch die Geschlechtshormone Veränderungen. Die Talgproduktion wird angeregt und kann die Talgdrüsen verstopfen. Dadurch können sich vermehrt Pickel und Mitesser bilden.
Meilenstein Geschlechtsreife
Etwa zwei Jahre nach Beginn des Hodenwachstums tritt der erste Samenerguss ein. Das geschieht zum Beispiel durch Selbstbefriedigung, oft aber auch unbemerkt im Schlaf. Denn mit der
INTERVIEW MIT
DR. ILJA DUBINSKI
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrisch-Endokrinologisches Zentrum Zürich
Mit welchen Herausforderungen sind heranwachsende Männer häufig konfrontiert?
Wenn sich die Pubertät verspätet, entsteht häufig ein Leidensdruck. Während Gleichaltrige bereits einen Stimmbruch erleben, schneller wachsen und sich äusserlich verändern, bleibt man selbst körperlich «zurück». Das kann das Selbstvertrauen stark belasten. Das
hormonellen Umstellung entwickelt sich bei den Jungen auch die sexuelle Lust und sie erleben sogenannte «feuchte Träume». Das betrifft viele männliche Jugendliche und ist ganz natürlich.
Auch spontane Erektionen sind während der Pubertät möglich. Ab der ersten Ejakulation sind Jungen fortpflanzungsfähig. Spätestens dann sollten Eltern mit ihren Söhnen über Verhütung sprechen.
Abgeschlossen sind das Wachstum und die Pubertätsentwicklung bei jungen Männern durchschnittlich im Alter von 17 Jahren.
Manche Jungen starten früher, andere später – beides ist völlig normal. Bei starken Abweichungen kann ein Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt Klarheit schaffen (siehe Interview).
Zwischen Gefühlschaos und Identitätssuche Die körperlichen Veränderungen gehen Hand in Hand mit emotionalen Umbrüchen. Stimmungsschwankungen entstehen durch hormonelle Veränderungen im Gehirn. An einem Tag fühlt sich der Junge selbstbewusst, am nächsten
Körperbild wackelt, die soziale Rolle ist unklar und im Sportteam hat man das Nachsehen. Viele Jungen empfinden diese Differenz als nicht normal, obwohl sie häufig einfach eine harmlose Variante der normalen Entwicklung ist.
Was sind die Gründe für die unterschiedliche Pubertätsentwicklung?
Die Pubertät wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Gehirn, Hoden und Hormonen gesteuert. Diese hormonelle Achse bestimmt, wann der Körper «startet». Manche Jungen beginnen früher, andere später. In den meisten Fällen ist eine verzögerte Pubertät genetisch bedingt. Auch Faktoren wie Ernährung, chronische Erkrankungen
oder intensive sportliche Belastung können eine Rolle spielen.
Wann sollte man eine verfrühte oder verspätete Pubertät ärztlich abklären lassen?
Als Faustregel gilt: Wenn sich mit etwa 14,5 Jahren bei Jungen keine Anzeichen der Pubertät zeigen, lohnt sich eine Abklärung. Ebenso, wenn die Pubertät sehr früh startet oder untypisch verläuft. Neben der medizinischen Einschätzung können solche Gespräche helfen, die psychische Belastung zu verringern und Unsicherheiten einzuordnen. Hinter den allermeisten Fällen steckt nichts Dramatisches – aber eine seriöse Abklärung schafft Sicherheit.
unsicher. Die Pubertät ist die Zeit der Identitätsbildung und Fragen wie: Wer bin ich? Welche Art von Mann möchte ich werden? Dabei orientieren sie sich an Vorbildern – seien es Väter, Onkel, Sportler, Influencer oder Schauspieler.
Das Körperbild wird zum zentralen Thema. Manche Jungen vergleichen sich mit Gleichaltrigen oder idealisierten Vorbildern aus sozialen Medien. Bin ich gross genug? Muskulös genug? Der Druck, einem bestimmten Ideal zu entsprechen, verleitet manche zu frühem und intensivem Krafttraining – nicht immer mit realistischen Erwartungen. Eltern sollten hier im Gespräch bleiben und ein gesundes Körperbild fördern.
Wie Eltern Halt geben können
Die Beziehung zu den Eltern verändert sich. Jungen fordern mehr Autonomie und Privatsphäre, bleiben aber auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Diese Balance zu finden, ist eine der grossen Herausforderungen. Geduld, Verständnis und Gelassenheit sind jetzt besonders wichtig. Eltern können ihre Söhne unterstützen, indem sie ihnen vermitteln, dass alle Veränderungen normal sind. Offene, sachliche Gespräche über Körperveränderungen, Sexualität und Gefühle können helfen, Unsicherheiten abzubauen. Dabei ist es wichtig, ihre Sorgen ernst zu nehmen. Gleichzeitig brauchen pubertierende Jungen ein verlässliches Gegenüber, das ihnen Sicherheit vermittelt, ohne Druck auszuüben. Das Ausloten von Grenzen gehört zur Identitätsentwicklung dazu. Nicht zuletzt sollten Eltern auch auf sich selbst achten. Der Austausch mit anderen Eltern, Humor und die Gewissheit, dass diese Phase vorübergeht, können entlasten.
Text & Interview: Andrea Klemenz
FORTSETZUNG FOLGT
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der DROPA Balance, wie sich Körper, Hormone und Gefühle in der Pubertät bei Mädchen verändern.
COOLE Leucht kraft
Verspielt, aber souverän im Ausdruck: Warme Farbakzente, Statement-Lippen und ein gepflegter Teint prägen die winterlichen Make-up-Looks – je nach Anlass mal lässig, mal elegant.
COOLNESS
Sensai The Lipstick N 08
Satsuki Pink 3,5 g CHF 67.–
Clinique Even Better Vitamin Make-up SPF 50
Dunkle Beerentöne verleihen den Lippen eine lebendige Frische.
Sensai Styling Eyebrow Pencil 02 Warm Brown 0,2 g CHF 51.–
LICHTFÄNGER
Clarins Mascara
Lift & Curl No 01
CHF 45.90
Estée Lauder Pure Color Essential
Eyeshadow Quad Power Brunch 4 g
CHF 76.90
Clarins Embellisseur Lèvres No 05
CHF 29.50
SAMTGLANZ
Produktion: Estelle Feusi, Slavica Milutinović
Fotos: Noemi Aeschlimann
Make-up: Leonie Elena Rüegg, DROPA Drogerie Roth in Herzogenbuchsee Haare & Styling: Julia Jauner Model: Ola P., Metro Models
Zarte Beerenakzente lenken den Fokus auf die Augenpartie.
UNFREIWILLIGER HARNVERLUST?
Diskret, maskulin, zuverlässig
Für viele Männer ist es mehr als nur ein kleines Problem: Unfreiwilliger Harnverlust bedeutet Verlust von Kontrolle – über den eigenen Körper, über den Alltag, manchmal sogar über das Leben, etwa wenn man beginnt, Aktivitäten einzuschränken. Das ist verständlich, aber unnötig, wenn man TENA Men für sich entdeckt.
Selbstbewusst durch den Tag Harnverlust ist immer noch ein Tabu, aber verbreiteter, als viele denken: Jeder vierte Mann über 40 Jahre hat bereits einmal entsprechende Erfahrungen gemacht. Genau hier kommt TENA Men ins Spiel. Die saugstarken Einlagen und diskreten Einweghosen sind speziell auf den männlichen Körper zugeschnitten, schützen dort, wo es am nötigsten ist, und passen sich Ihrem aktiven Lebensstil an.
TENA Men setzt auf anatomisch geformte Einlagen in unterschiedlichen Saugstärken sowie auf praktische Pants in Unterwäscheoptik. Ganz gleich, ob es ein paar Tröpfchen sind oder grössere Flüssigkeitsmengen: Der Dreifachschutz verhindert Auslaufen, Feuchtigkeit und Gerüche – damit Sie sich in jeder Situation sicher fühlen.
Alle Produkte sitzen körpernah, sind unter der Kleidung kaum zu erkennen und lassen sich mühelos in den Alltag integrieren – ganz gleich ob beim Sport, im Büro oder unterwegs.
Sicherheit trifft Nachhaltigkeit
Auch in puncto Umwelt setzt TENA neue Standards: Viele Produkte werden mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen hergestellt. Die Produktion ist ressourcenschonend, die Verpackung nachhaltig. Für Männer, die Verantwortung übernehmen – für sich selbst und für die Umwelt.
Beratung, auf die Sie zählen können Sie möchten wissen, welches TENA Men Produkt am besten zu Ihrem Lebensstil passt? Dann lassen Sie sich persönlich in Ihrer DROPA beraten. Dort erhalten Sie Unterstützung, Produktempfehlungen und bei Bedarf auch Informationen zur Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkasse.
KEIN WINTERBLUES
für die Haut
Kälte, Wind und Heizungsluft: Der Winter verlangt unserer Haut einiges ab. Doch mit einer Extraportion Pflege und Feuchtigkeit trotzt sie der rauen Jahreszeit und bleibt zart und gut geschützt. reagieren Körperstellen wie Ellenbogen, Unterarme, Unterschenkel, Hände und Füsse. Sie besitzen weniger Talgdrüsen und trocknen deshalb schneller aus.»
Wenn es draussen eisig kalt und drinnen wohlig warm ist, kann die Haut schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Denn die kalte Aussenluft enthält wenig Feuchtigkeit und durch die Erwärmung der Luft in den Innenräumen fühlt sie sich noch trockener an. «Diese Wechselbelastung schwächt die Hautbarriere und kann zu einem Spannungsgefühl, Hautschuppen oder Juckreiz führen», erklärt Erika Mosimann, Drogistin in der DROPA Drogerie Baden. «Besonders empfindlich
Wenn trockene Haut zur Belastung wird Eine gesunde Haut hingegen fühlt sich geschmeidig und elastisch an – dank ihres ausgewogenen Wassergehalts. So befinden sich in der obersten Hautschicht Lipide (Fette), die verhindern, dass
GÜLTIG VOM 19. JANUAR BIS 8. FEBRUAR 2026
z.B. Rausch
Sensitive-Shampoo
Herzsamen
200 ml
CHF 14.30
STATT CHF 17.90
MONATSTIPP SCHÖNHEIT
GESUNDE HAARE
bis in die Spitzen
Milde Reinigung bei hochsensibler und irritierter Kopfhaut
20% Rabatt auf das gesamte Sortiment von Rausch
HYLO ® – DIE RICHTIGE LÖSUNG FÜR
ALLE SCHWEREGRADE UND FORMEN DES TROCKENEN AUGES
Der Klassiker für trockene Augen
Effektive Befeuchtung bei leichten bis mittelschweren Formen des Trockenen Auges, postoperativ
Langanhaltende Befeuchtung für chronisch trockene Augen
zu viel Feuchtigkeit verdunstet. Sie bilden eine schützende Barriere, die Wasser in den tieferen Hautschichten bindet. Fehlt dieser Lipidfilm, verliert die Haut rasch an Feuchtigkeit – besonders im Winter. Trockene Haut ist dennoch nicht automatisch ein Krankheitsbild, sondern meist ein temporärer Zustand. Sie fühlt sich rauer an, spannt oder kann jucken, ist aber nicht automatisch entzündet. «Ein Ekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung und wird durch verschiedene dermatologische Erkrankungen verursacht», so die DROPA Expertin, «eine Sonderform ist beispielsweise die Neurodermitis, eine chronische, schubweise auftretende Art eines Ekzems, die meist genetisch bedingt ist.» Entscheidend ist daher, die Haut stets vorbeugend zu pflegen, bevor sie aus dem Gleichgewicht gerät.
Sanft reinigen, reichhaltig pflegen
Die wichtigste Regel im Winter lautet für alle Hauttypen: mild statt aggressiv. «Zu heisses und langes Duschen oder Baden entfernt die natürlichen Fette der Haut und verstärkt die Trockenheit», betont Erika Mosimann. Mit pflegenden Duschölen hingegen trifft man vor allem im Winter die richtige Wahl. Sie kombinieren milde Reinigung mit rückfettender Pflege: «Denn Inhaltsstoffe mit natürlichen Ölen wie Jojoba-, Mandel- oder Arganöl versorgen die Haut mit essenziellen Fettsäuren, unterstützen die Regeneration des Lipidfilms und bewahren sie so vor dem Austrocknen. Feuchtigkeitsspendende Lotionen enthalten meist Inhaltsstoffe wie Glycerin, Urea oder Hyaluronsäure. Sie binden Wasser in der Haut, während reichhaltigere Körpercremes zusätzlich mit Lipiden und pflanzlichen Ölen angereichert sind, um Feuchtigkeitsverlust langfristig zu verhindern», weiss die Drogistin. Die Produkte sollten idealerweise auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen werden, da so die Feuchtigkeit besser eingeschlossen wird. Ein sanftes Peeling einmal pro Woche entfernt abgestorbene Hautschüppchen und bereitet die Haut optimal auf die Pflege vor. «Auf Duftstoffe, Alkohol und stark schäumende Tenside sollte man möglichst verzichten, da sie die Haut unnötig reizen und austrocknen können.»
Schutz für Hände und Füsse
Die Hände und Füsse neigen besonders schnell zu Rissen. Deshalb sollten die Hände mit milder
Schöne
Haut von innen
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit, idealerweise in Form von Wasser oder ungesüsstem Tee, gehören zu den einfachsten und zugleich wirksamsten Massnahmen gegen trockene Haut. Wer sein Wohlbefinden zusätzlich unterstützen möchte, kann mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen: Leinöl oder Nachtkerzenöl liefern essenzielle Fettsäuren, die die Hautbarriere stärken. Sanddornöl versorgt den Körper mit Vitamin E und Omega-Fettsäuren, die regenerierend wirken. Auch spagyrische Essenzen, etwa aus Stiefmütterchen, können das Hautbild positiv beeinflussen.
Seife und lauwarmem Wasser gewaschen werden, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet.
Nach dem Waschen ist eine reichhaltige Pflege wichtig: Eine rückfettende Handcreme mit Dexpanthenol, Sheabutter, Arganöl oder Linolsäure spendet dabei wohltuende Feuchtigkeit. Nachts kann eine intensive Pflege unter Baumwollhandschuhen oder Socken einwirken – ein einfacher, aber wirkungsvoller Trick gegen raue Haut. Dasselbe gilt für die Füsse, die sich über eine feuchtigkeitsspendende Fusscreme mit Inhaltsstoffen wie Urea, Milchsäure oder Glycerin besonders freuen.
Pflege als Grundsatzentscheid Wer seine Haut gut behandeln will, sollte deren Pflege als festen Bestandteil der täglichen Beauty- und Wohlfühlroutine sehen: nach dem Duschen eincremen, regelmässig sanft peelen und auf milde Reinigungsprodukte achten. «Kleine Gewohnheiten machen hier den grössten Unterschied», erläutert Erika Mosimann. «Wichtig ist, die Haut das ganze Jahr über zu pflegen – nicht erst, wenn sie rau und trocken ist.»
Text: Andrea Decker
RENDEZVOUS
Steckbrief
Name: Jodok Vuille aka Jodok Cello
Alter: 37 Jahre
Wohnort: Kriens
Musik ist für mich: Emotion!
Ein Song, der mich schon lange begleitet: «A Sky Full of Stars» von Coldplay – für mich ein Gefühl von grenzenloser Freiheit.
Mein Lebensmotto: Unbeirrt der Leidenschaft folgen – auch wenn alles links und rechts bachab geht.
Diesen Traum möchte ich mir noch erfüllen: Die Welt mit meiner eigenen Musik erobern.
Liebe auf den ersten Ton
Jodok Vuille aka Jodok Cello und sein Cello sind unzertrennlich. Diese Leidenschaft hat dem 37-jährigen Emmentaler zu einer spektakulären Social-Media-Präsenz verholfen – der Grundstein für seine internationale Karriere.
Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie zum ersten Mal ein Cello in der Hand hielten?
Das war an einem Instrumentenparcours in Langnau im Emmental, als ich sieben Jahre alt war. Ich war sofort fasziniert – zuerst von der Optik, dann vom Klang des Instruments. Als ich den ersten Ton spielte und die Vibration am Körper spürte, war es um mich geschehen. Das Cello hat diesen warmen, sanften Klang, welcher der menschlichen Stimme so ähnlich ist – seit diesem Moment begleitet es mich durchs Leben.
Sie sind als Bauernsohn im Emmental aufgewachsen. Wie verlief Ihr Weg auf die grossen Bühnen der Welt?
Ich komme aus einem musikalischen Elternhaus –meine Mutter leitet einen Chor, mein Vater ist Jodler und spielt Alphorn. Er ist davon überzeugt, dass die Kühe mehr Milch geben, wenn er im Stall jodelt. Nach dem Studium am Konservatorium in Luzern begann ich als klassischer Konzertcellist. Als dann Corona kam, fing ich an, Videos zu drehen, zuerst für YouTube, dann auf anderen Social-Media-Plattformen. Eines meiner ersten Videos ging viral, sogar der Schauspieler Pierce Brosnan teilte es! So bekam ich über Nacht unzählige neue Follower. Seither hat sich mein Leben komplett verändert.
Was hat Sie dazu bewogen, nicht den klassischen Weg eines Orchestermusikers weiterzuverfolgen?
Ich wollte nie eine von zwanzig Cellostimmen sein. Tag für Tag habe ich acht Stunden geübt, jahrelang – das wollte ich als Solomusiker leben. Ich will Musik machen, die sich aus eigener Kraft trägt. Social Media waren dafür das perfekte Werkzeug. In der
Klassik-Szene polarisiert das – manche bewundern es, andere sind eher skeptisch.
Als Musiker mit einem klassischen Instrument Millionen Follower zu haben, ist sehr ungewöhnlich. Was ist Ihr Erfolgsrezept – und wie gehen Sie mit dieser Reichweite um?
Es ist die Kombination aus Tradition und Moderne. Ein altes Instrument trifft auf populäre Musik – das erreicht Millionen. Vielleicht ist mein Erfolgsrezept einfach, dass ich alles, was ich mache, mit Leidenschaft angehe. Gleichzeitig muss ich immer im Blick haben, womit ich in Verbindung gebracht werde. Denn ein Shitstorm kann wie aus dem Nichts über einen hereinbrechen. Mir geht es nur um die Musik. Damit erreiche ich Menschen in der ganzen Welt. Spannenderweise kommt das vor allem im persischem Raum sehr gut an, Teheran ist die Stadt, in der ich die meisten Follower habe. Das zeigt die verbindende Kraft der Musik.
Wie würden Sie Ihren musikalischen Stil beschreiben?
Ich kombiniere klassische Musik mit Pop, Rock und Filmmusik, ähnlich wie David Garrett oder die Piano Guys. Das fing an mit Gypsy Jazz, ging weiter mit World Music, bis dann Pop dazukam. Es gibt in jedem Musikstil qualitativ hochwertige Musik. Ich will, dass sie Menschen berührt, egal, ob sie Musik studiert haben oder nicht. Musik soll Emotionen wecken, nicht überfordern.
Welche Begegnung mit anderen Künstlern hat Sie besonders geprägt?
Da fällt mir sofort die Geigerin Lindsey Stirling ein. Wir drehten zusammen ein Video in Zürich,
Zurück zum Ursprung
Umckaloabo®
Bei akuter Bronchitis
Das pflanzliche Arzneimittel aus der Pelargonium sidoides Wurzel
Erhältlich in Ihrer DROPA. Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Schwabe Pharma AG
Umckaloabo-Wurzeln_178x126mm_DE_FR.indd 4
Entfernt 99,99 % der Erreger
Schnelle Wirksamkeit
Sehr gute Hautverträglichkeit
Ideal für unterwegs
www.umckaloabo.ch
Barfuss als Markenzeichen: Bei einem Videodreh waren Jodoks Schuhe voller Matsch, also zog er sie kurzerhand aus. Das Video ging viral – seitdem sind die blossen Füsse sein Erkennungsmerkmal.
das Millionen von Views bekam. Sie sagte mir: «If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go with good people.» Das ist mir im Gedächtnis haften geblieben und prägt mich immer noch. Auch die Zusammenarbeit mit dem norwegischen DJ Alan Walker oder dem Singer-Songwriter Teddy Swims hat mich unglaublich beeindruckt.
Wie bereiten Sie sich auf Auftritte vor?
Vor den Konzerten bin ich still, ich sammle Energie, mache Atemübungen. Auf der Bühne blühe ich auf, ich werde spontan, humorvoll und kann das Publikum begeistern. Auch Pannen schrecken mich nicht ab. Einmal hatte ich im Tessin keinen Ton mehr, weil die Bogenhaare feucht waren – daraus wurde ein Gespräch mit dem Publikum.
Sie sind bekannt dafür, barfuss aufzutreten. Zufall oder Statement?
Zufall! Ich drehte ein Video im Wallis, meine Schuhe waren matschig – also spielte ich barfuss. Das Video ging viral, plötzlich war ich der «barfüssige Cellist». Aber es passt schon zu mir. Ich bin naturverbunden und bodenständig, halt ein echter Emmentaler Bauernsohn. Und seither schicken mir Leute täglich Fusscreme und Wollsocken. (lacht)
Welche Songs findet man auf Ihrer privaten Playlist?
Ich liebe Musik, aber ich geniesse auch die Stille. Im Auto höre ich lieber Podcasts oder Biografien. Wenn ich aber mal Musik höre, dann gern skandinavischen Jazz wie das Esbjörn Svensson Trio. Und ich gebe es zu, ich bin ein heimlicher Gölä-Fan.
Bitte umblättern
Interlaken Classics
Die Interlaken Classics gehören in der Schweiz zu den ältesten Festivals für klassische Musik und haben über die Jahre grosse internationale Strahlkraft entwickelt. Seit 1961 als «Interlakner Musikfestwochen» bekannt, konzentriert sich das Festival seit den 1990er-Jahren auf die Nachwuchsförderung. Aufstrebende Talente aus aller Welt treffen dabei vor traumhafter Alpenkulisse auf renommierte Dirigentinnen und Dirigenten. DROPA ist einer der Hauptsponsoren der Interlaken Classics.
In diesem Jahr stehen u.a. Sinfoniekonzerte unter der Leitung von Holly Hyun Choe und Jiří Rožeň sowie Jodok Cello mit seinem Solokonzert «CelloScapes» als Weltpremiere auf dem Programm. Weitere Infos, Tickets und Termine finden Sie unter interlaken-classics.ch/de/.
SPÜREN SIE DIE REINHEIT UND KRAFT DER SCHWEIZER BERGE AUF IHRER HAUT!
HAND- & FUSSPFLEGE repariert rissige, trockene Haut
WWW.TAL.CH
*Quelle Iqvia Umsatz CH YTD Dez 24
Beeindruckendes Panorama: Jodok Cello spielt gerne an ungewöhnlichen Orten – wie im Naturpark Drei Zinnen in den Südtiroler Dolomiten.
Seine Lieder sind vielleicht ein bisschen plakativ, aber sie sind für mich sehr ehrlich und authentisch.
Neben der Musik – was hilft Ihnen beim Abschalten?
Ich spiele mehrmals pro Woche Fussball. Aber ich zeichne auch sehr gern, ich koche, ich filme. Und ich gehe gern mit Freunden aus – aber Freundschaften wirklich zu pflegen ist schwierig, wenn man ständig reist. Die Distanz wird grösser, denn viele denken, ich sei zu beschäftigt, um Zeit mit ihnen zu verbringen, weil ich jetzt berühmt bin. Doch gerade echte Begegnungen sind das, was ich vermisse, oder jemanden, der mich auch mal knallhart kritisiert.
Sie sind viel unterwegs. Was bedeutet «zu Hause» für Sie?
Vor allem Ruhe! In meiner kleinen Dachwohnung in Kriens mache ich es mir gerne gemütlich, liege auf
dem Sofa und trinke Kaffee. Oder ich gehe raus in die Natur und besuche meine Familie im Emmental. Das Leben als internationaler Konzertmusiker ist anstrengend. Leider sehe ich meist nicht viel von der Kultur der Länder, in denen ich auftrete. Flughafen, Taxi, Hotel, Konzertsaal und wieder zurück zum Flughafen – so sehen viele dieser Tage aus.
Welcher Auftritt hat Sie besonders bewegt?
Der grösste Auftritt in meinem bisherigen Leben war wohl der Auftakt der Tour um die Welt mit der «Jodok Cello Show». An die Opening Show in Zürich im Theater 11 kamen 2'000 Menschen, Freunde, Familie, Fans aus aller Welt – das war überwältigend. Da wusste ich: Jetzt beginnt ein neues Kapitel. 2026 stehen rund 40 Shows in Europa, Nord- und Südamerika auf dem Plan.
Sie treten im April wieder bei den Interlaken Classics auf. Was erwartet das Publikum dort? Musik trifft Landschaft – das wird ein visuelles und akustisches Erlebnis, das es so noch nicht gab. Ich darf ein Solo-Konzert vor einer riesigen Leinwand spielen, auf der Naturaufnahmen aus der Schweiz in Echtzeit zu sehen sind. So kann ich das Publikum sozusagen mitnehmen an die Orte, an denen viele meiner Videos entstehen. Das ist das Besondere an den Interlaken Classics: Sie schaffen es immer wieder, eine Verbindung von regionaler Kultur und Gesellschaft mit internationaler Musik und Künstlern auf Weltklasseniveau herzustellen.
Interview: Irene M. Wrabel Fotos: Pressefotos
WETTBEWERB
Wir verlosen 5 x 2 Tickets (1. Kategorie) für das Konzert von Jodok Cello am Samstag, 18. April 2025 an den Interlaken Classics.
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Handy und nehmen Sie jetzt am Wettbewerb teil: dropa.ch/interlakenclassics
DROPA persönlich
My Huong Luong
Apothekerin und Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Laufen
My Huong Luong arbeitet seit 14 Jahren als Apothekerin. Ihr Interesse an Mathematik, Biologie und Chemie führte sie zum Pharmaziestudium an der Universität Basel. Sie schätzt die Vielfalt ihres Berufs und den Kontakt mit Menschen.
Mein perfekter Wintertag
Wenn das Wetter mitspielt, geniesse ich Sonne und Schnee bei einem Spaziergang – das gibt mir neue Energie.
Meine Leidenschaft
Als Kind wollte ich Klavier spielen – das hat damals leider nicht geklappt. Heute lerne ich nach dem Motto «Learning by Doing» und habe viel Spass dabei.
So entspanne ich in der kalten Jahreszeit
Am liebsten mit einer Kuscheldecke, einer Tasse Tee und einem guten Buch. Momentan lese ich «Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung».
Ein guter Start in den Tag Für mich beginnt ein guter Tag ganz entspannt und mit einer guten Tasse Kaffee.
Dieses Produkt nutze ich täglich
Das Double Serum von Clarins gehört fest zu meiner Pflegeroutine.
Winterlicher Ausflugstipp
Ein schöner Ausflug in meiner Region führt auf die Wasserfallen. Der Baselbieter Hausberg ist besonders in der kalten Jahreszeit sehr stimmungsvoll.
Zwei DROPA Mitarbeitende geben
Einblick in ihr Leben.
Was bewegt sie, was empfehlen sie?
Mein Ausgleich zum Berufsalltag
Wann immer möglich gehe ich raus an die frische Luft und in die Natur –die Fotokamera im Gepäck. Oder ich koche zu Hause etwas aus der SlowFood-Küche.
Lieblingsessen für kalte Tage Im Winter mag ich Schmorgerichte – am liebsten aus dem Gusseisenbräter.
Lars Rogger
Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerien Rogger in Meggen und Küssnacht
Zu seinem Beruf kam Lars Rogger auf klassischem Weg: Nach verschiedenen Schnupperlehren erhielt er ein Lehrangebot in einer Drogerie. Seit 2017 führt der 44-Jährige die DROPA Drogerie Rogger in Meggen und seit 2024 einen weiteren Standort in Küssnacht am Rigi.
Mein liebstes Reiseziel …
… ist immer wieder Italien. Die Kontraste zwischen Bologna und Sizilien könnten grösser nicht sein – aber wer Freude am Essen hat, weiss genau, was ich meine.
Filmtipp für gemütliche Wintertage zu Hause
Ich mache immer wieder gerne einen Abstecher nach Mittelerde mit «Der Herr der Ringe».
Das steht auf meiner Bucketlist Japan! Dieses Land möchte ich unbedingt bereisen. In jedem Kanton der Schweiz eine spannende Wanderung zu machen, schwebt mir auch vor.
Mein Winterproduktetipp aus der DROPA
Ganz klar die Naturage-Teemischungen: praktisch im Beutel und in verschiedenen Variationen. Mein Favorit: Naturage Mixtura Canella mit wärmenden Gewürzen.
Text: Julia Kliewer
Das 5 -Sterne-Wellnesshotel Luxury DolceVita Resort Preidlhof (Adults only) liegt an ruhiger Panoramalage in Naturns in Südtirol und lockt mit einem luxuriösen Ambiente. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.
Wettbewerb DROPA
Es ist die Kraft des Heilwassers, das Gäste nach NATURns, in den Südtiroler Vinschgau, zieht. Beinahe zufällig entdeckte man vor einigen Jahren die Quelle wieder, die aus 200 Metern Tiefe ein zertifiziertes Heilwasser hervorbringt, das reich an Sulfat, Fluorid, aber auch an Spurenelementen wie Brom, Jod, Arsen und Lithium ist. Über ein Pipelinesystem wird es in ausgewählte Thermalhotels geleitet. Die neueste Erkenntnis: Das kostbare Nass lindert rheumatische und orthopädische Beschwerden. Dies wird auch in einer aktuellen Studie nachgewiesen, die Dr. med. Alexander Angerer vom preisgekrönten 5-SterneWellnesshotel Luxury DolceVita Resort Preidlhof (ab 16 Jahren) gemeinsam mit Simone Fiaschi und Manuela Scaramuzzino von der Universität in Pisa durchgeführt hat.
In der mediterranen Wasserwelt des Preidlhofs mit 14 Pools und Whirlpools sowie einem Thermalpool lässt es sich wunderbar abtauchen. Der sechsstöckige Sauna-Tower ist mit 18 Dampf-, Relax- und Schwitz-Attraktionen und Sky-InfinityPool ausgestattet.
Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind 6 Übernachtungen für 2 Personen inklusive ¾-Verwöhnpension sowie Nutzung der 5'500-QuadratmeterWellness-Oase mit 14 Pools und Whirlpools.
Weitere Informationen: preidlhof.com thermenaturns.com
So sind Sie dabei! Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 7. Februar 2026 in Ihrer DROPA ab.
Welches der folgenden Lebensmittel ist nicht fermentiert? Joghurt Sauerkraut Gurke
Name Vorname
Strasse, Nr. PLZ, Ort
Telefon E-Mail
Ich bin Kund*in der DROPA in (Ort)
Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
gratuliert
Wir gratulieren Priska Arnold, Kundin in der DROPA Drogerie Urnertor, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 10/25. Wir wünschen entspannte Tage im Boutique Spa Hotel Fritsch am Berg am Bodensee.
PASSRÄTSELS
DROPALINO mit
SCHNEEFLOCKEN
Kannst du die zwei Schneeflocken-Zwillinge finden? 1 3 2 4
LABYRINTH
Hilf dem Pinguin, den Weg zu seinen zwei kleinen Brüdern zu finden.
AUSFLUG IN DEN WALD
Die Tiere haben einen Ausflug in den Wald gemacht und spielen Verstecken. Findest du sie?
GESCHENKTAGE
Beim Kauf von Clarins Produkten ab CHF 80.–erhalten Sie dieses exklusive Necessaire.
IHR GESCHENK
Gültig vom 19. Januar bis 8. Februar 2026. Ein Geschenk pro Kund*in. Solange Vorrat.
Preisrätsel
Miträtseln lohnt sich!
Gewinnen Sie einen von drei DROPA Einkaufsgutscheinen im Wert von CHF 50.–. Geben Sie den ausgefüllten Talon in Ihrer DROPA ab. Viel Glück!
Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel
Impressum
DROPA Balance Februar 2026 Erscheint zehnmal im Jahr
Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich
Mitwirkende: Walter Käch, Claudia Horsch, Carola Frei, Johnny Schuler
Bilder: Adobe Stock
Druck: AVD Goldach
Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.
Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.
Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
MÜDE? FLORADIX.
20 % Rabatt beim Einkauf von Floradix Produkten Gültig bis 22.02.2026. Erhältlich in Ihrer DROPA, solange Vorrat. Keine Kumulation mit anderen Rabatten.