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DROPA Balance April 2026

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Neustart

in den Frühling

Kleine Rituale mit grosser Wirkung

An der Wurzel packen

Was bei Haarausfall hilft

Wenn die Nähe fehlt Warum Einsamkeit auf das Gemüt schlägt

In der Schweiz auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt.

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Illustration:
Jasmin
Huber-Baumann

Frühjahrsputz von innen

Sanfte Entschlackungs-Tipps, die auch im Alltag Platz haben

Pflanzliche Schmerzmittel

Wallwurz, Arnika & Co. können bei verschiedenen Beschwerden angewendet werden

40

Rendez-vous mit Tina Fischer

Im Interview erzählt uns die Parkinson-Betroffene, wie sie Spiel und Spass im Pingpong-Spielen findet

6 Wissenshäppchen

14 Haarausfall

Wie man Ursachen erkennen und vorbeugen kann

19 Gut versorgt mit … Chrom

Das Spurenelement reguliert den Blutzuckerspiegel

20 Tipps & Trends

Empfehlungen aus Ihrer DROPA

26 Muskelschwund im Alter

Der Verlust an Muskelmasse schränkt den Bewegungsradius ein

29 Die stille Gefahr

Einsamkeitsgefühle können Körper und Psyche stark belasten

32 Vorher – Nachher

Wir geben einer Leserin typgerechte Tipps für Haare, Make-up und Outfit

37 Augenpflege im Fokus

Welche Pflege bei Trockenheit, Schwellungen und Fältchen hilft

46 DROPA Persönlich

Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

48 DROPA Wettbewerb

49 Rätselspass mit DROPALINO

51 Preisrätsel

Wissenshäppchen

Gewöhnliche Pestwurz

(Petasites hybridus)

Die Gewöhnliche Pestwurz ist eine robuste Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Ihre rundlichen Blätter können bis zu einen Meter breit werden und erinnern an Regenschirme. Bevor sie sich entfalten, treiben im Frühjahr – oft direkt nach der Schneeschmelze – rosafarbene bis purpurne Blütenstände aus dem Boden. Man findet die Pestwurz vor allem auf sumpfigen Böden. In der Antike schätzten die Menschen die Pestwurz als Mittel gegen Geschwüre; im Mittelalter galt sie sogar als Helferin in Pestzeiten. Heute wird ein gereinigter Extrakt (die rohen Pflanzenteile enthalten giftige Stoffe) bei Beschwerden wie Heuschnupfen (allergische Rhinitis), Krämpfen, Husten und als spagyrische Essenz gegen Migräne eingesetzt.

Wie gesund sind Datteln?

Weltweit gibt es rund 200 Dattelsorten und man kann sie sowohl getrocknet als auch frisch essen. Oft gelten sie als gesunde Alternative zu Süssigkeiten. Aber stimmt das wirklich? Ja und Nein: Datteln enthalten viel natürlichen Zucker und haben eine hohe Energiedichte. Gleichzeitig liefern sie Ballaststoffe, Kalium, Magnesium und B-Vitamine. Ausserdem enthalten sie die Aminosäure Tryptophan, die im Körper zum Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird und so beim Einschlafen helfen kann. Kurzum: Datteln sind keine Kalorienheiligen, aber definitiv die cleverere Nascherei im Vergleich zu vielen anderen Süssigkeiten.

Rund 90’000 Menschen in der Schweiz stottern. Männer sind von dieser Redeflussstörung deutlich häufiger betroffen als Frauen. Stottern kann sich ganz unterschiedlich zeigen: Wiederholen von Lauten und Silben, Dehnen einzelner Laute oder Blockierungen vor oder innerhalb eines Wortes. Die Forschung ist noch uneins, was das sprachliche Holpern auslöst. Eine definitive, allgemeingültige Antwort gibt es bis heute nicht. Betroffenen helfen logopädische Therapien, die Atem, Sprechtempo und Spannungsabbau trainieren.

PIPPIS LEBENSMOTTO ALS SYNDROM

«Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt», Pippis freches Lebensmotto kann im Alltag zum sogenannten Pippi-Langstrumpf-Syndrom werden. Der umgangssprachliche Begriff beschreibt ein Verhalten, b ei dem Menschen die Realität ausblenden oder erkenntnisresistent wirken.

Was hat die Osterinsel mit Ostern zu tun?

Eigentlich gar nichts – der Name Osterinsel führt ein bisschen in die Irre. Ihren Namen erhielt die Insel lediglich deshalb, weil sie der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen an einem Ostermontag entdeckte. Heute heisst die Insel offiziell Rapa Nui und gehört zu Chile.

WARUM ZUCKEN WIR IM SCHLAF?

Viele kennen es: Man versucht einzuschlafen und plötzlich zuckt das Bein oder der Arm. Diese sogenannten Schlafzuckungen sind weitverbreitet und meist harmlos. Ganz geklärt ist ihre Ursache nicht, doch es gibt einige Vermutungen: Die Zuckungen entstehen in jenem Hirnareal, das auch für die Schreckreaktion zuständig ist. Vermutlich deutet das Gehirn das Entspannen der Muskulatur als Gefahr und löst das kurze Zucken aus.

Die Entdeckung des Blutkreislaufs

Der englische Arzt William Harvey beschrieb 1628 erstmals korrekt, wie Blut im Körper zirkuliert. Bis dahin glaubte man – basierend auf den Vorstellungen aus der antiken Medizin –, dass die Leber das Blut produziert. Harvey zeigte jedoch, dass das Herz wie eine Pumpe arbeitet und das Blut in einem Kreislaufsystem durch den Körper pumpt. Er erkannte, dass Venen das Blut zum Herzen hintransportieren, während Arterien es vom Herzen wegleiten. Berühmt wurde Harveys einfaches Experiment: Er band den Arm eines Probanden ab, sodass sich das Blut staute und die Venen anschwollen. Ein Beweis dafür, dass der Bluttransport nur in eine Richtung funktioniert und Teil eines geschlossenen Kreislaufs ist.

Texte: Lea Spinatsch

SANFT ENTSCHLACKEN

Frühjahrsputz fürs Wohlbefinden

Entschlacken muss nicht kompliziert sein. Mit gezielten Alltagsschritten können Sie Leber, Niere und Lymphe auf sanfte Weise unterstützen – und mit neuer Energie ins Frühjahr starten.

Nach Monaten voller Kälte, schwerer Mahlzeiten und träger Tage sehnt sich der Körper im Frühling nach Leichtigkeit. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um den winterlichen Ballast abzuwerfen. Nicht jedoch durch strenge Kuren und Verzicht, sondern mit klugen, alltäglichen Impulsen. Denn der Organismus entgiftet permanent: Leber, Niere, Lymphe, Haut und Darm arbeiten Tag und Nacht daran, Stoffwechselreste zu verarbeiten und auszuscheiden. Wer diese natürlichen Prozesse gezielt unterstützt, schenkt seinem Körper neue Kraft und mehr Energie.

Das körpereigene Reinigungssystem

Der Organismus ist ein Meister der Selbstreinigung. Rund um die Uhr bauen spezialisierte Organe Stoffwechselprodukte ab, filtern Schadstoffe heraus und transportieren sie aus dem Körper. Diese natürlichen Entgiftungsprozesse funktionieren erstaunlich zuverlässig – vorausgesetzt, dass wir unserem Körper die richtigen Werkzeuge dazu geben. Gemeint sind bewusste Alltagsentscheidungen, mit denen wir die körpereigenen Reinigungskräfte auf natürliche Weise stärken können. Dazu später mehr. Widmen wir uns zunächst den wichtigsten Entgiftungsorganen.

Stoffwechselzentrum Leber

Die Leber ist das grösste innere Organ. Und eines, das besonders gut im Multitasking ist. Sie regelt den Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweissen, speichert Vitamine und produziert täglich bis zu einem Liter Galle. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Entgiftung. Medikamente, Alkohol und andere Fremdstoffe werden von der Leber abgebaut. Verstoffwechselte, fettlösliche Stoffe werden mit der Galle in den Darm und dann mit dem Stuhl ausgeschieden, während wasserlösliche Stoffe ins Blut abgegeben und über die Nieren mit dem Urin ausgeschwemmt werden. Was die Leber besonders macht: Sie kann sich teils selbst erneuern. Doch diese Robustheit täuscht, denn sie meldet sich kaum mit Schmerzen, selbst wenn sie

überlastet ist. Alkohol, fettreiche Ernährung, zu viel Zucker und Bewegungsmangel können zu einer Fettleber führen, die mittlerweile auch bei vielen jüngeren Menschen auftritt. Natürliche Unterstützung für die Leber bieten Heilpflanzen: Artischocke regt den Gallenfluss an, Mariendistel hat einen schützenden Effekt auf die Leberzellen und Löwenzahn wirkt stoffwechselanregend.

Beispielsweise in Form von spagyrischen Mischungen oder Tinkturen helfen diese Pflanzen dabei, die Leber sanft im Alltag zu entlasten.

Bitte umblättern

Tagesroutine

Morgens: Stat t Kaffee starten Sie mit einer Tasse Naturage Morgengruss-Tee in den Tag. Die Bio-Kräuterteemischung regt sanft den Kreislauf an und versorgt den Kör p er mit Flüssigkeit. Zum Frühstück gibt es ein Vitalmüesli mit Haferflocken, Leinsamen und frischem Obst. Das ist reich an Ballaststoffen und ideal für die Verdauung. Eine kurze Atemübung oder Dehneinheit (Stretching) weckt den Lymphfluss.

Mittags: Leichte, frische Mahlzeiten geben Energie, ohne zu belasten. Ein Fisch auf Gemüsebett – etwa Lachs mit Spargel oder Brokkoli – versorgt den Körper mit Fettsäuren und Vitaminen. Dazu reichlich stilles Wasser o der Brennnesseltee.

Nachmittags: Ein 30-minütiger Spaziergang an der frischen Luft bringt Lymphe, Stoffwechsel und Verdauung in Schwung. Zurück zu Hause gibt es als kleinen Snack einen grünen Smoothie mit Gurke, Spinat, Zitrone und Ingwer. Er erfrischt und liefert Nährstoffe.

Abends: Zum Znacht empfiehlt sich eine leichte Gemüsebouillon mit kaliumreichem Gemüse wie Sellerie und Rüebli sowie eine Tasse Naturage Bitterwohl-Tee. Abschliessend lohnt sich eine kleine Körperpflegeroutine: Trockenbürsten Sie Ihre Haut sanft in kreisenden Bewegungen Richtung Herz – das regt den Lymphfluss an. Ein B asenbad oder ein Saunagang rundet den Tag ab, hilft zu entspannen und fördert einen ruhigen Schlaf.

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Bei Konzentrationsmangel und Vergesslichkeit Verbessert die Durchblutung und kann so die Sauerstoffversorgung der Gewebszellen verbessern Schwabe Pharma AG

Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten.

Zulassungsinhaberin: ebi-pharm ag, 3038 Kirchlindach

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Körperlichen Unruhezuständen wie Weinerlichkeit und Schlaflosigkeit Erschwerter Zahnung Blähkoliken

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Filterstation Nieren

Die Nieren filtern mehrmals täglich das gesamte Blut, insgesamt ca. 1’700 Liter. Dabei werden Stoffwechselendprodukte wie Harnstoff, überschüssige Salze und andere wasserlösliche Substanzen herausgefiltert und über den Urin ausgeschieden. Gleichzeitig regulieren die Nieren den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Körpers und produzieren wichtige Hormone. Belastungen wie dauerhaft hoher Blutzucker, Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen und einige Medikamente können die Nieren schädigen. Das Tückische daran: Sie melden sich erst spät mit Schmerzen, sodass Erkrankungen wie eine Niereninsuffizienz oft unbemerkt voranschreiten. Für ihre Filterleistung brauchen die Nieren vor allem eines: Flüssigkeit. Wer zu wenig trinkt, belastet die Nieren unnötig und erschwert ihnen die Arbeit. Als natürliche Nierenhelfer haben sich Tees mit Brennnessel und Birkenblättern bewährt. Beide Teedrogen wirken harntreibend und unters tützen die Ausscheidung.

Das Lymphsystem als Transporthelfer

Das Lymphsystem wird häufig übersehen, spielt aber ebenfalls eine wichtige Rolle beim Abtransport von Stoffwechselabfällen aus dem G ewebe Dieses weitverzweigte Netzwerk sammelt überschüssiges Gewebewasser und Abfallstoffe und transportiert sie zu den Lymphknoten, wo die Fremdstoffe herausgefiltert werden. Auch Proteine und Immunzellen werden dabei transportiert, was das Lymphsystem für eine stabile Immunabwehr unverzichtbar macht. Anders als das Herz, welches das Blut ak tiv durch die Adern pumpt, besitzt das Lymphsystem keine eigene Pumpe. Es ist auf

Unterstützt die Verdauung

Weleda Amara-Tropfen* können bei Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Blähungen und Völlegefühl, zur Anregung des Gallenflusses sowie bei Appetitlosigkeit und Übelkeit angewendet werden. Sie regen in milder Weise die Speichel- und Magensaftsekretion an und erleichtern die Verdauung von Fet ten.

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Alltag viel verlangt

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äussere Impulse angewiesen: Muskelkontraktionen bei Bewegung, tiefe Atemzüge und sanfte Druckmassagen bringen die Lymphe in Fluss. Wer sich wenig bewegt oder viel sitzt, riskiert einen trägen Lymphfluss. Das kann sich in geschwollenen Beinen, einem aufgedunsenen Gesicht oder einer erhöhten Infektanfälligkeit zeigen. Neben Bewegung, Atemübungen oder Trockenbürsten der Haut vor dem Duschen können auch spagyrische Stoffwechsel-Sprays unterstützend eingesetzt werden. Diese fördern den Lymphstrom sanft von innen.

Alltagsschritte für die natürliche Entschlackung Wer seinen Körper beim Entgiften unterstützen möchte, braucht nicht zwingend eine Fastenkur. Denn Entschlackung bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis. Entscheidend ist, für zwei bis vier Wochen bewusstere Entscheidungen im Alltag zu treffen. Trinken Sie ausreichend: Zwei bis drei

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT MONIKA RIS-WEGMÜLLER

Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Lyss

Steht bei einer Entschlackung der Gewichtsverlust im Fokus?

Nein, überhaupt nicht. Vielmehr geht es darum, den Körper und insbesondere die Entgiftungsorgane zu entlasten und dem ganzen System eine Pause zu gönnen. Eine Entschlackungskur kann aber ein guter Auftakt in eine langfristige Ernährungsumstellung sein, weil man bewusster mit dem Essen umgeht und vielleicht schon ein paar Kilo abgenommen hat. Das wirkt motivierend.

Liter Wasser oder ungesüssten Tee am Tag halten die Nieren aktiv. Setzen Sie auf ballaststoffreiche Kost wie Vollkorn, frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und Leinsamen, die die Verdauung sowie eine regelmässige Darmentleerung fördern. Reduzieren oder pausieren Sie Alkohol, denn jeder alkoholfreie Tag entlastet die Leber spürbar und gibt ihr Zeit zur Regeneration. Bewegen Sie sich täglich, damit Lymphe und Stoffwechsel in Schwung kommen. Schon ein 30-minütiger Spaziergang wirkt aktivierend. Und gönnen Sie sich genügend Schlaf – sieben bis acht Stunden sollten es sein.

Lassen Sie sich von den Fachpersonen in Ihrer DROPA beraten – dort finden Sie Unterstützung und die passenden Produkte für Ihren persönlichen Frühlingsstart.

Text & Interview: Julia Kliewer und Andrea Klemenz

Spagyrik-Sprays, Tee oder Tropfen: Welche Darreichungsformen empfehlen Sie?

Wir arbeiten sehr gerne mit Spagyrik, weil sie feinstofflich alle Systeme im Körp er unterstützt. Sprays sind praktisch in der Anwendung. Die Tropfen haben den Vorteil, dass man das Bittere der Pflanze direkt auf der Zunge spürt. Den Tee sehe ich immer als Therapieunterstützung, weil der Körper während einer Entschlackung viel Flüssigkeit braucht.

Welche Fehler sollte man während einer Entschlackungsphase vermeiden?

Man sollte in dieser Zeit nicht exzessiv Sport treiben, weil man eher

kalorienreduziert isst. Und generell nicht die Agenda überfüllen, sondern sich bewusst Auszeiten gönnen, zum Beispiel mit einem Spaziergang in der Natur – ohne Handy. Ausserdem ist eine gute Schlafhygiene mit festen Routinen in dieser Zeit sehr wichtig.

Für welche Personen ist eine Entschlackungskur nicht geeignet?

Kinder, Schwangere und Stillende sollten gar keine Entgiftungskuren machen. Personen mit chronischen Erkrankungen wird empfohlen, solche Kuren mit einer Fachperson abzuklären. Die Fachpersonen in Ihrer DROPA b eraten Sie dazu gerne.

HAARVERLUST

Warnsignal für die Gesundheit?

Solange die Haarwurzel gesund bleibt, erneuert sich jedes Haar immer wieder. Hormone, Ernährung, Stress oder Krankheiten können den Zyklus beeinflussen und vermehrten Haarausfall begünstigen.

Es ist ein Moment, der viele erschreckt: Beim Kämmen bleibt plötzlich mehr Haar in der Bürste hängen. Unter der Dusche sammelt sich ein kleines Knäuel. Und sieht der Scheitel nicht irgendwie ausgedünnt aus? Haare sind etwas sehr Persönliches. «Viele fühlen sich mit ihren Haaren emotional verbunden», sagt Simone Nussbaumer, Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Urdorf. «Sie s tehen für Schönheit, Jugendlichkeit und auch Gesundheit.» Kein Wunder, taucht bei jedem Haar in der Bürste die Frage auf: Ist das noch normal –oder verliere ich zu viele?

Tatsächlich verliert jeder Mensch täglich Haare. Bis zu 100 Haare sind normal, diese Menge gehör t zum natürlichen Zyklus des Haarwachstums. «Nicht jedes ausgefallene Haar ist ein Alar mzeichen», erklärt die Apothekerin. «Der Körper kann am ehesten auf Haare verzichten. Ist er gestresst, geschwächt oder krank, spart er Energie – und das merkt man dann am Haarwuchs beziehungsweise -ausfall.»

Die häufigsten Auslöser Haare reagieren sensibel auf das, was in unserem Leben passiert. Stress, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung können reichen, um den Haarwurzeln die Energie zu rauben. Hinzu kommen weitere mögliche Gründe:

• Nährstoffmangel kann dem Haar die Grundlage entziehen, besonders ein Mangel an Eisen, Eiweiss, Zink oder den Vitaminen A, B, C und D.

• Genetische Veranlagung oder hormonelle Veränderungen verändern die Aktivität der Haarwurzel – etwa in der Schwangerschaft, im Wochenbett oder in den Wechseljahren.

• Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen sowie Infektionen können Haarausfall verstärken.

• Falsche Pflege oder mechanische Belastung wie häufiges Waschen, aggressive Produkte, starke Föhnhitze oder straffe Frisuren strapazieren Haare und Kopfhaut.

Manchmal kommen mehrere Faktoren zusammen. «Wichtig ist, zuerst nach der Ursache zu suchen und diese zu beheben. Solange sie besteht, wird der Haarausfall weitergehen», betont die DROPA Expertin. Kritisch wird es, wenn kahle

Stellen entstehen oder über Wochen deutlich mehr Haare ausfallen. Dann kann der Haarverlust ein mögliches Krankheitszeichen sein und sollte abgeklärt werden.

Genetisch, kreisrund oder diffus? Genetisch bedingter Haarausfall entwickelt sich langsam – und belastet viele, weil er nicht unbemerkt bleibt. Bei vielen Männern lichten sich Stirn und Scheitel über Jahre. Auch Frauen können betroffen sein. Eine Rolle spielt das Hormon Dihydrotestosteron, ein Abbauprodukt des Testosterons: Es lässt Haarfollikel schrumpfen, Haare werden dünner und fallen später aus. Das kann zur Glatze führen.

Beim kreisrunden Haarausfall entstehen plötzlich runde, glatte kahle Stellen. Vermutet wird eine Fehlreaktion des Immunsystems. Auch Stress oder Infekte können eine Rolle spielen. Männer und Frauen sind gleichermassen betroffen. «Ob Haare wieder nachwachsen, hängt stark vom Auslöser ab», erklärt Simone Nussbaumer. «Auf ärztliche Verordnung kann eine Therapie mit einer Kortisonsalbe versucht werden.»

Beim diffusen Haarausfall dünnt das Haar am ganzen Kopf aus. Häufige Ursachen sind Stress, Infekte, Medikamente oder hormonelle Schwankungen, ebenso spielen normale Alterungsprozesse eine Rolle.

Kommt das Haar zurück?

In vielen Fällen lautet die Antwort: ja. Besonders bei diffusem und stressbedingtem Haarausfall. «Solange die Haarwurzel nicht dauerhaft geschädigt ist, kann sie sich regenerieren», sagt Simone Nussbauer. Aber die Haare brauchen Zeit und Geduld. «Das Haar wächst langsam – etwa einen Zentimeter pro Monat. Sichtbare Verbesserungen dauern Wochen oder Monate.»

Innen nähren, aussen aktivieren Als wichtigste Massnahme gilt: die Ursache anpacken. Dann lohnt es sich, die Haarwurzeln zu s tär ken – und den Körper gut zu versorgen, etwa mit Eisen, Eiweiss und Vitaminen. «Produkte mit Biotin, Cystin oder pflanzlichen Extrakten wie Hirse und Weizenkeim können die Haarwurzel zusätzlich stärken und die Haare werden besser

WENN DER

Frühling naht

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Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei. Zudem tragen Zink und Selen zur Erhaltung normaler Nägel bei. Biotin-Biomed plus ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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verankert», weiss die Apothekerin. Gleichzeitig gibt es äusserliche Anwendungen wie ein durchblutungsförderndes Kopffluid oder Serum. «Auf die tro ckene Kopfhaut aufgetragen und sanft einmassiert, verbessern sie die Durchblutung und die Nährstoffversorgung der Haarwurzel.» Shampoos und Produkte, die man ausspült, sind weniger wirksam, weil sie nur kurz einwirken.

Als weitere Massnahme kann eine Behandlung mit dem Wirkstoff Minoxidil sinnvoll sein. Minoxidil wird äusserlich angewendet und regt das Haar wachstum an. Wichtig zu wissen: Die Behandlung muss konsequent fortgesetzt werden, s onst läs s t die Wirkung wieder nach. Eine andere Möglichkeit ist es, das Haar optisch zu verdichten, etwa mit Tönungen, Perücken oder EchthaarTeilen, die dünneres Haar kaschieren.

Neben all den Massnahmen ist es oft das Einfachste und gleichzeitig Wichtigste, dem Körper Ruhe zu gönnen und auf gute Nährstoffe und sanfte Pflege zu achten. Das danken uns oft auch die Haare – und finden so zu ihrem natürlichen Wachstumsrhythmus nach und nach zurück.

Text: Petra Koci

Der Lebenszyklus eines Haares

In der Wachstumsphase, die je nach Haarstruktur und genetischer Veranlagung mehrere Jahre lang sein kann, bildet die Haarwurzel aktiv neue Zellen – das Haar wächst. Rund 80 bis 90 Prozent der Kopfhaare befinden sich gleichzeitig in dieser Phase.

Danach folgt die Übergangsphase von wenigen Wochen: Die Zellproduktion verlangsamt sich, das Haar löst sich langsam aus der Wurzel.

Schliesslich kommt die Ruhephase, in der das Haar nicht weiterwächst, aber noch für etwa zwei bis drei Monate in der Kopfhaut verbleibt, bevor es ausfällt. Erst nach dem Ausfallen kann der Follikel eine neue Wachstumsphase einleiten.

Stärkt Haare und Nägel Priorin N* ist ein Aufbaupräparat für Haare und Nägel auf der Basis natürlicher Wirkstoffe und Calciumpantothenat, in Form von Kapseln. Bei Haarausfall verschiedenster Ursache hilft es, das Haarwachstum zu unterstützen.

Bayer (Schweiz) AG

Regt das Haarwachstum an Alopexy 5%* ist eine Lösung zur Anwendung auf der Haut, die Minoxidil enthält, einen Wirkstoff, der das Haarwachstum anregt. Es wird bei bestimmten Fällen der sogenannten androgenetischen Alopezie (übermässiger, erblich bedingter Haarausfall) bei Männern angewendet.

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Für dünner werdendes Haar

Das vitalisierende Tonikum mit Rosmarinöl und wertvollen Extrakten aus Mauerpfeffer und Meerrettichblättern verbessert die Nährstoffversorgung der Haarwurzel, reduziert Haarausfall und fördert das natürliche Haarwachstum. Es kräftigt das Haar und bewahrt eine gesunde Kopfhaut.

* Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

HAUTPFLEGE

Wundversorgung und Narbenbehandlung

Jedes Jahr werden in der Schweiz knapp 750’000 Operationen durchgeführt. Jeder Schnitt bedeutet eine Narbe. Das Sortiment von DermaPlast Medical und Effect bietet Reinigung, Abdeckung, Fixierung und weitere Versorgung an.

Die DermaPlast Medical skin+ Wundschnellverbände in drei unterschiedlichen Grössen mit Haftschicht aus Silikon eignen sich besonders ideal zur postoperativen Wundversorgung zu Hause, aber auch zur sterilen Versorgung von Wunden im Rahmen der Ersten Hilfe. Dank des eingesetzten innovativen Silikonklebers eignen sich die Pflaster besonders für Menschen mit empfindlicher und geschädigter Haut.

Einfache Anwendung

Die Wundschnellverbände lassen sich dank der perforierten Haftschicht aus Silikon schmerzarm und sanft entfernen sowie einfach applizieren. Durch das Viskose-Wundkissen und die Superabsorber-Fasern bieten sie ein hohes Saugvermögen. Ausserdem sind sie polsternd, atmungsaktiv und zugleich wasserabweisend.

Zur vollständigen postoperativen Versorgung gehört auch die Pflege der Narbe, denn Narben beeinträchtigen oft die Lebensqualität hinsichtlich Körpergefühl, Wahl der Kleidung, Freizeitaktivitäten und Sexualleben.

Pflegt und schützt

Übermässiger transdermaler Wasserverlust und äussere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung führen zu pathologischer Narbenbildung. Das Silikon-Narbenpflaster von DermaPlast Effect hält die Feuchtigkeit in der Narbe, schützt und trägt somit dazu bei, das Aussehen der Narbe zu verbessern. Dank des hohen LSF 50 des Silikon-Narbenpflasters ist die Narbe auch bei Sonneneinstrahlung bestens geschützt.

Besondere Vorteile der Narbenpflaster sind ihre Repositionierbarkeit und mehrfache Anwendbarkeit. Durch die Silikonhaftschicht lassen sich die P flaster zudem schmerzarm entfernen.

Ideale Wundversorgung und weniger sichtbare Narben dank DermaPlast Medical skin+ und DermaPlast Effect Silikon Narbenpflaster. Für Sie. Und Ihre Haut.

Cr

Chrom

GUT

VERSORGT

MIT …

Dem Spurenelement Chrom kommt vor allem bezüglich des Blutzuckerspiegels grosse Bedeutung zu. Nur einer der Gründe, weshalb es einen Mangel zu vermeiden gilt.

Chrom spielt besonders bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels eine wichtige Rolle. Das essenzielle Spurenelement verstärkt die Wirkung des Insulins, indem es die Glukoseaufnahme in die Zellen verbessert. Ein ausreichender Chromspiegel ist daher entscheidend für eine effiziente Energieverwertung. Neben dem Kohlenhydratstoffwechsel wird der Stoffwechsel von Fetten und Proteinen positiv beeinflusst. «Der tägliche Chrom-Bedarf eines erwachsenen Menschen wird auf etwa 30 bis 100 Mikrogramm geschätzt, wobei der genaue Wert individuell variiert und durch Faktoren wie Stress oder körperliche Belastung steigen kann», erklärt Carmela Stocker, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke in Zofingen.

Chrom in der Ernährung

Chrom kommt unter anderem in folgenden Lebensmitteln vor: Vollkornprodukte, Fleisch (Leber), Hülsenfrüchten, Nüssen (Paranüsse), Pilzen, Brokkoli, Haferflocken, Datteln, Meeresfrüchten und Gewürzen. Besonders gut kann unser Körper

Chrom aufnehmen, wenn wir es in Kombination mit Vitamin C (z.B. in Kohlgemüse, Spinat, Zitrusfrüchten) oder Niacin (z.B. in Thunfisch, Heilbutt, Lamm, Kalb, Huhn, Rind, Pilzen, Hülsenfrüchten)

verzehren. Die DROPA Expertin ergänzt: «Vitamin C und Niacin wirken sozusagen als Transporthelfer, damit das Chrom an die richtigen Stellen im Körper gelangt.»

Eine Unterversorgung mit Chrom kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Nervosität, Stimmungsschwankungen und einem starken Verlangen nach Süssem führen. Der Blutzuckerstoffwechsel kann beeinträchtigt sein, was zu Blutzuckerschwankungen, Insulinresistenz und erhöhtem Diabetesrisiko führen kann sowie zu Muskelschwäche und Gewichtsverlust, da die Verarbeitung von Zucker, Eiweiss und Fett gestört wird.

Wann ist eine Supplementierung sinnvoll?

In welchen Fällen ist die Einnahme eines ChromPräparats sinnvoll? «Bei Menschen, die sich sehr zucker- und fettreich ernähren oder an Diabetes Typ 2 leiden, kann eine Chrom-Supplementierung angezeigt sein», sagt Carmela Stocker. «Wichtig ist dabei, dass man stets kontrolliert supplementiert und nicht einfach über längere Zeit hoch dosiert Chrom einnimmt.»

Text: Susanne Hauswirth

TIPPS & Trends

Erhältlich in Ihrer DROPA, Angebot je nach Standort verschieden.

Sanfter Schutz für sensible Stellen

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Beschwerden im äusseren Intimbereich wie Hautreizungen mit Brennen und Juckreiz, Trockenheit sowie Wundsein im Analbereich.

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Durchfall? Blähungen?

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DROPA EMPFEHLUNGEN

Unverkrampft durch die Tage

Viele Frauen leiden vor und während der Menstruation unter krampfhaften Bauchschmerzen. Hänseler Achillea wird zur symptomatischen Behandlung leichter Krämpfe während der Periode angewendet. Es enthält den Trockenextrakt aus dem Schafgarbenkraut, das krampflösend wirkt.

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Scharbockskraut (Ficaria verna)

Intensive Pflege für die Augen

Hylo Dual Intense spendet lang anhaltende Befeuchtung bei trockenen, gereizten Augen. Stabilisiert die natürliche Tränenflüssigkeit und schützt die Augen vor weiteren Reizungen. Für empfindliche Augen geeignet: ohne Konservierungsstoffe, Emulgatoren und Phosphate.

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Bei irritierter Haut

Die Extra-Soothing Drops von Weleda beruhigen sensible und irritierte Haut im Intimbereich sofort und lindern trockenheitsbedingten Juckreiz. Schnell einziehende Pflege, ideal auch nach der Rasur. Mikrobiom-freundlich. Verträglichkeit gynäkologisch getestet.

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HIRNSCHLAG

Warnsignale früh erkennen

Ein Schlaganfall kann jede Person treffen. Je schneller die Hilfe kommt, umso besser können lebenswichtige Hirnfunktionen geschützt werden.

Ein Schlaganfall, in der Schweiz häufig auch Hirnschlag oder Schlägli genannt, gilt immer als akuter medizinischer Notfall. Die Bezeichnungen können unterschiedlich sein, sie beschreiben aber alle das gleiche Geschehen: Teile des Gehirns erhalten plötzlich zu wenig Blut. Ursache für diese Störung kann entweder ein verstopftes Gefäss oder eine Blutung im Gehirn sein. Es gibt auch vorübergehende Störungen, sogenannte transitorische ischämische Attacken (TIA). Die Symptome klingen hier zwar rasch wieder ab, jedoch sind sie ein ernst zu nehmendes Warnsignal und sollten stets medizi-

nisch abgeklärt werden, da sie einem Schlaganfall vorausgehen können.

In der Schweiz erleiden jährlich rund 16'000 Menschen einen Schlaganfall. Betroffen sind vor allem ältere Personen. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 75 Jahren. Dennoch trifft es keineswegs nur Seniorinnen und Senioren. Rund ein Viertel aller Betroffenen ist jünger als 65 Jahre, und auch bei jungen Erwachsenen kann ein Schlaganfall vorkommen. Ein ungesunder Lebensstil, Bewegungsmangel, Rauchen, hoher Blutdruck oder Diabetes

erhöhen das Risiko unabhängig vom Alter. Dazu kommen mögliche Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, bei denen Blutgerinnsel im Herzen entstehen und ins Gehirn gelangen können. Viele wissen nicht, dass Faktoren wie Stress, Schlafmangel oder starkes Übergewicht das Risiko im Alltag schleichend erhöhen können.

Jede Sekunde zählt

Bei rund fünf von sechs Betroffenen ist ein Blutgerinnsel der Auslöser. Dieser sogenannte ischämische Schlaganfall führt zu einer abrupten Unterversorgung des betroffenen Hirnareals. In den übrigen Fällen entsteht der Schlaganfall durch eine Blutung im Gehirn. Das austretende Blut erhöht den Druck im Schädel und schädigt ebenfalls Nervenzellen. In beiden Fällen verlieren die betroffenen Regionen innerhalb von Minuten ihre Funktionsfähigkeit, weil die Durchblutung ausbleibt. Gehirnzellen sterben rasch ab und können nicht ersetzt werden. Darum zählt jede Sekunde.

Die typischen Symptome treten meist ohne Vorwarnung auf. Häufig wird eine Körperseite plötzlich schwach oder taub. Ein Mundwinkel kann hängen, die Gesichtshälfte wirkt asymmetrisch. Viele Betroffene haben Schwierigkeiten, Worte zu finden, oder sie verstehen plötzlich nicht mehr, was gesagt wird. Auch plötzlich eintretende Sehstörungen, Gleichgewichtsprobleme, Schwindel oder starke Kopfschmerzen können Anzeichen eines Schlaganfalls sein. Da diese Symptome sehr unterschiedlich ausfallen können, werden sie manchmal zunächst unterschätzt. Doch jede Verzögerung verschlechtert die Prognose erheblich. Schon wenige verlorene Minuten können darüber entscheiden, ob Betroffene später selbstständig leben können oder lebenslang auf Unterstützung angewiesen sind.

Bei Verdacht: Rettungsdienst!

Sobald sich ein Verdacht erhärtet, muss sofort der Rettungsdienst verständigt werden. In der Stroke

Schlaganfall früh erkennen: FAST-Test

Was tun bei Verdacht auf Schlaganfall?

Bei Verdacht muss sofort der Notruf 144 gewählt werden. Notieren Sie die Uhrzeit der ersten Symptome, da sie für die spätere Behandlung entscheidend sein kann. Die betroffene Person darf nicht allein gelassen werden. Sprechen Sie ruhig mit ihr und bleiben Sie in unmittelbarer Nähe. Geben Sie ihr weder zu trinken noch zu essen. Auch dann nicht, wenn die Person danach verlangt. Es besteht die Gefahr des Verschluckens.

Lockern Sie enge Kleidung, damit die Atmung erleichtert wird. Eine allfällige Zahnprothese darf vorsichtig entfernt werden, damit sie sich nicht löst und die Atemwege blockiert. Bringen Sie die Person in eine stabile Position und beobachten Sie Veränderungen ihres Zustands aufmerksam, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Unit, der Abteilung für Schlaganfälle, entscheiden Fachärztinnen und Fachärzte über die geeignete Therapie. Bei einem Gefässverschluss kann ein Medikament verabreicht werden, welches das Gerinnsel auflöst. Reicht das nicht, kann das Gerinnsel mit einem Katheter mechanisch entfernt werden. Bei einer Hirnblutung geht es darum, den Druck zu senken und die Blutung zu stoppen. Viele Behandlungen sind nur in den ersten Stunden erfolgversprechend. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Betroffene möglichst schnell in eine spezialisierte Klinik gelangen.

Nach der Akutbehandlung beginnt die Rehabilitation, die oft mehrere Monate dauert. Physiotherapie hilft, eingeschränkte Bewegungsabläufe wieder-

Face (Gesicht): Hängt ein Mundwinkel herab? Wirkt eine Gesichtshälfte schlaff?

A rms (Arme): Fällt ein Arm beim Heben nach unten oder fühlt sich schwach an?

S peech (Sprache): Ist die Sprache undeutlich oder unverständlich (verwaschen)?

T ime (Zeit): Keine Zeit verlieren – Notruf absetzen!

aufzubauen. In der Ergotherapie stärken Patientinnen und Patienten ihre Alltagsfähigkeiten wie Ankleiden, Kochen oder Schreiben. Sprachtherapie unterstützt Betroffene, die Schwierigkeiten mit der Sprache oder dem Verstehen haben.

Auch psychologische Unterstützung kann sinnvoll sein, da viele Betroffene zusätzlich mit Ängsten, Stimmungsschwankungen oder depressiven Verstimmungen zu kämpfen haben.

Nicht selten leiden Menschen nach einem Schlaganfall an Fatigue, einer ausgeprägten Form der Müdigkeit, die den Alltag stark belasten kann. Langfristig gesehen ist entscheidend, dass Betroffene und Angehörige lernen, den Alltag gemeinsam neu zu strukturieren.

Gesunder Lebensstil

Obwohl einige Menschen wieder vollständig gesund werden, behalten viele langfristige Einschränkungen. Das zeigt, wie einschneidend die Folgen eines Schlaganfalls sein können. Trotzdem lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Wer re gelmässig in Bewegung bleibt, stärkt Herz und Gefässe und beugt Übergewicht vor. Besonders wirkungsvoll ist ein aktiver Alltag mit häufigem Gehen oder Velofahren. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Eine mediterrane Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und pflanzlichen Ölen ist, wirkt sich positiv auf die Gefässgesundheit aus. Fisch ein- bis zweimal pro Woche wird empfohlen, hoch verarbeitete Wurstwaren sollten hingegen nur sparsam gegessen werden. Wichtig ist zudem, auf das Rauchen zu verzichten und Alkohol sowie stark gesüsste Getränke zu reduzieren.

Ergänzend dazu sind regelmässige Gesundheitskontrollen entscheidend, denn hoher Blutdruck, er höhte Blutzuckerwerte oder hohe Cholesterinwerte verursachen lange Zeit keine Beschwerden, können aber das Schlaganfallrisiko massiv er höhen. Entscheidend bleiben ein gesunder Lebensstil und konsequente Vorsorge, damit das Risiko langfristig so gering wie möglich bleibt.

Text & Interview: Marc Schwitter

INTERVIEW MIT TIMUR CETINTAS

Apotheker und Betriebsleiter in der DROPA Drogerie Apotheke Limmatplatz in Zürich

Welche Services bietet die Apotheke speziell für Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko an?

Die wichtigste Dienstleistung ist der Cardio-Check, der in ausgewählten DROPA Apotheken angeboten wird. Er zeigt Risikofaktoren für Herz-KreislaufErkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Der Check umfasst einen Fragebogen sowie Messungen von Bauchumfang, Blutdruck, Blutfetten sowie Blutzucker oder Langzeitblutzucker HbA1c. Daraus entsteht ein persönliches Risikoprofil. Auf dieser Basis erhalten Kundinnen und Kunden Empfehlungen zu Lebensstiländerungen und –wenn angezeigt – zur ärztlichen Abklärung.

Worauf müssen Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten bei der Einnahme von Medikamenten achten?

Nach einem ischämischen Schlaganfall wird meist ein Blutverdünner eingesetzt, um das Risiko eines erneuten Ereignisses zu senken. Dadurch steigt jedoch das Blutungsrisiko. Betroffene müssen darüber informiert sein und bei Verletzungen ärztliche Hilfe suchen. Zusätzlich werden Blutdruck, Blutzucker und Blutfette regelmässig kontrolliert und bei Bedarf behandelt.

Was sollten Angehörige wissen, wenn ein Betroffener aus der Reha kommt? Entscheidend ist eine gesicherte Weiterversorgung. Ziel ist es, die grösstmögliche Selbstständigkeit zu erreichen. Da jeder Schlaganfall anders verläuft, braucht es ein individuell abgestimmtes Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Angehörigen, Pflegeteams, Ärzten und Therapeutinnen. Je nach Einschränkungen kann auch eine 24-Stunden-Betreuung notwendig sein.

DROPA EXPERTE

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BEHANDLUNG VON SCHMERZEN

Mit Pflanzenkraft

Pflanzliche Schmerzmittel wie Wallwurz, Arnika, Teufelskralle, Weidenrinde oder Mädesüss gehören seit jeher zu den bewährten Helfern bei akuten und chronischen Beschwerden.

Viele Pflanzen enthalten entzündungshemmende, schmerzlindernde oder abschwellende Stoffe, die je nach Darreichungsform sehr unterschiedlich wirken können. Entscheidend ist die r ichtige Form für die entsprechenden Beschwerden. Denn egal ob Gel, Creme, Salbe oder eher Tabletten, Tropfen oder spagyrische Mischungen – je nach Symptomen eignet sich eher das eine oder andere Präparat. Wer diese Zusammenhänge kennt, kann pflanzliche Präparate gezielt und wirkungsvoll einsetzen – sei es bei Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Bauchweh, Insektenstichen oder bei alltäglichen kleinen Verletzungen.

Äusserliche Anwendungen

Wenn Schmerzen lokal begrenzt sind, etwa an Muskeln, Gelenken oder auf der Haut, profitieren Betroffene von äusserlichen Anwendungen: Gels wirken kühlend, ziehen rasch ein und eignen sich ideal bei akuten Beschwerden wie Verstauchungen, Prellungen oder Überwärmung. Dabei kommen vor allem Arnika- oder Wallwurz-Gels zum Einsatz, die entzündungshemmend wirken, Schwellungen reduzieren und die Heilung unterstützen. Bei Insektenstichen helfen kühlende Gels mit A rnika oder Aloe Vera. Cremes und Salben eignen sich für den regelmässigen Ein -

satz – etwa bei Muskel- und Gelenkschmerzen, denn sie trocknen die Haut weniger aus als Gels. Besonders nützlich sind sie bei chronischen Beschwerden wie Arthrose oder Muskelverhärtungen, bei denen eine anhaltende Durchblutung förder lich ist. Massagen mit Arnikaöl fördern die Durchblutung und können helfen, Verspannungen zu lindern und ihnen vorzubeugen. Bei Spannungskopfschmerzen hat sich Pfefferminzöl bewährt, das sanft auf die Schläfen getupft wird.

Innerliche Anwendungen

Bestehen Schmerzen länger oder sind diese nicht lokal begrenzt, bieten sich Präparate zum Einnehmen an. Tabletten und Kapseln enthalten standardisierte Extrakte. Sie sind besonders bei Rückenschmerzen, Arthrose oder Spannungskopfschmerzen sinnvoll. Tees wirken sanft: Krämpfe und Bauchschmerzen lassen sich mit Pfefferminz-, Fenchel-, Kümmel- oder Kamillentee gut behandeln. Spagyrische Mischungen können vielseitig eingesetzt werden, unter anderem bei stressbedingten Beschwerden, Spannungskopfschmerzen oder nervösen Bauchschmerzen.

Weidenrinde

(Salicis cortex)

Hauptwirkstoff und Wirkung: Salicin; schmerzlindernd, fiebersenkend, entzün dungshemmend

Einsatzgebiete: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Arthrose, leichte Gelenk entzündungen, fiebrige Erkältung

Darreichungsformen: Tee, Tropfen und homöopathische Globuli

Risiken und Wechselwirkungen: Bei Einnahme kann es gelegentlich zu Ma genbeschwerden kommen; bei Asthma, Magen-Darm-Problemen, bei einge schränkter Nieren- oder Leberfunktion und bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten (z.B. Aspirin) und anderen Antirheumatika nicht anwenden. Kann die Wirkung von blutverdünnenden Mitteln, entzündungshemmenden Schmerz mitteln oder bestimmten Gerinnungshemmern verstärken und die Wirkung von Arzneimitteln zur Steigerung der Harnsäureausscheidung vermindern.

Illustration: Jasmin Huber-Baumann

Wallwurz

(Beinwell, Symphytum officinale)

Hauptwirkstoff und Wirkung: Allantoin, Gerbstoffe, Schleimstoffe und Rosmarinsäure. Diese Kombination wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Einsatzgebiete: Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Arthrose-Beschwerden, Sehnenscheidenentzündung

Darreichungsformen: äusserlich: Gels, Cremes, Salben; innerlich: nur als homöopathische Globuli oder spagyrische Essenz

Risiken und Wechselwirkungen: Nicht auf offene Wunden auftragen, allergische Hautreaktionen möglich. Wechselwirkungen sind keine bekannt.

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Aspirin – von der Antike bis heute

Der Ursprung von Aspirin liegt in traditionellen Heilpflanzen wie Weidenrinde und Mädesüss, die natürlicherweise Salicylate enthalten. Bereits in der Antike nutzte man Auszüge aus der Weide gegen Fieber und S chmer zen. Im 19. Jahrhundert gelang es dann, den Wirkstoff Salicylsäure aus diesen Pflanzen zu isolieren. Dieser war zwar wirksam, jedoch für den Magen oft schlecht verträglich. 1897 entwickelte der Chemiker Felix Hoffmann bei Bayer die synthetische Acetylsalicylsäure (ASS), die besser verträglich und stabiler war. Unter dem Namen Aspirin wurde sie weltberühmt.

Illustration: Jasmin Huber-Baumann

Teufelskralle

Arnik a

(Arnica montana)

Hauptwirkstoff und Wirkung: Helenalin; entzündungshemmend, schmerzstillend

Einsatzgebiete: Prellungen, Blutergüsse, Verstauchungen, Muskelkater, Gelenkschmerzen, Insektenstiche (äusserlich)

Darreichungsformen: äusserlich: Salben, Cremes, Gels, Tinkturen, Massageöl; innerlich: nur als homöopathische Globuli oder spagyrische Essenz Risiken und Wechselwirkungen: Nur für kurze Zeit anwenden, nicht auf offene Wunden auftragen, nicht bei Allergie auf Korbblütler anwenden.

(Harpagophytum procumbens)

Hauptwirkstoff und Wirkung: Harpagosid; entzündungshemmend, schmerzlindernd

Einsatzgebiete: Arthrose, Rückenschmerzen, rheumatische Beschwerden, Sehnen-, Gelenk- und Bänderbeschwerden

Darreichungsformen: Tabletten, Salben, Gels, spagyrische Essenz Risiken und Wechselwirkungen: Vorsicht bei Magen- und Gallenproblemen, theoretisch verstärkte Wirkung anderer entzündungshemmender Medikamente möglich.

Weissgeissbart/ Mädesüss

Hauptwirkstoffe und Wirkung: Salicylate, Flavonoide und Gerbstoffe; entzündungshemmend, schmerzlindernd Einsatzgebiete: Gelenk- und Muskelschmerzen, leichte Entzündungen, Kopfschmerzen, fiebersenkende Anwendungen Darreichungsformen: Tee, Tropfen, spagyrische Mischungen Risiken und Wechselwirkungen: Vorsicht bei Magenproblemen. Kann die Wirkung von blutverdünnenden Mitteln, entzündungshemmenden

Schmerzmitteln oder bestimmten Gerinnungshemmern verstärken und die Wirkung von Arzneimitteln zur Steigerung der Harnsäureausscheidung vermindern. Bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten (z.B. Aspir in) und anderen Antirheumatika nicht anwenden.

Text & Interview: Christina Bösiger

INTERVIEW MIT CORSIN STECHER

Dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Klosters

Welche Rolle spielt die Beratung, wenn es um pflanzliche Schmerzmittel geht?

Sie spielt eine zentrale Rolle, weil Naturpräparate oft unterschätzt werden. Durch unsere Beratung sorgen wir dafür, dass wir individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden eingehen können.

Worauf legen Sie dabei besonders viel Wert?

Ich kläre meine Kundinnen und Kunden nicht nur darüber auf, welches Präparat und welche Darreichungsform für ihre Beschwerden sinnvoll ist, sondern erkläre ihnen auch die korrekte Anwendung. Zudem versuche ich im Gespräch zu erkennen, ob ihre Schmerzen mit einer Selbstmedikation behandelbar sind oder ob zusätzlich eine ärztliche Abklärung nötig ist.

Gibt es Risiken oder Wechselwirkungen?

Selbstverständlich. Pflanzliche Mittel können den Magen reizen, die Blutgerinnung beeinflussen, allergische Reaktionen und Lichtempfindlichkeit auslösen oder mit Medikamenten inter-

agieren. Ich prüfe, welches Präparat passt – insbesondere bei Kindern, Schwangeren, älteren Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten. Sobald akute Beschwerden länger als eine Woche andauern, muss eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen werden.

Sind pflanzliche Schmerzmittel für Kinder geeignet?

Verdünnte Tees, spagyrische Essenzen oder äusserliche Gels sind meist unproblematisch, innerliche salicylathaltige Präparate und starke Extrakte sind für Kinder nicht geeignet. Zudem sollte ärztlich abgeklärt werden, wenn ein Kind pflanzliche Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum anwenden muss. Lassen Sie sich dazu in Ihrer DROPA beraten.

DROPA EXPERTE

SARKOPENIE

Wenn die Muskeln

Lässt die Kraft im Alter nach, fallen schon einfache Bewegungen im Alltag schwerer. Mit regelmässiger Bewegung, gezieltem Krafttraining und richtiger Ernährung kann man aktiv gegensteuern.

Laut Rheumaliga Schweiz ist etwa jeder zweite Mensch über 80 Jahre von Sarkopenie (altersbedingter Verlust von Muskelmasse und -kraft) b etroffen. Doch der langsame Verlust an Muskelmasse beginnt bereits zwischen dem 30. und dem 50. L ebensjahr und beschleunigt sich ab dem 70. Lebensjahr. Sarkopenie-Betroffene verlieren pro Jahr ein bis zwei Prozent ihrer Muskelmasse. «Erste Anzeichen können sein, dass alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen, das Tragen von Einkaufstaschen oder das Aufstehen aus dem Sessel plötzlich mehr Kraft erfordern als früher», erklärt Melanie Pauli, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Langendorf. «Ebenso können Gelenkschmerzen auftreten, weil die Muskulatur geschwächt ist.» Stürze oder ein unsicherer Gang gelten als weitere Warnsignale.

Zusammenspiel vieler Faktoren

Doch was löst diesen Prozess eigentlich aus? Der altersbedingte Muskelabbau entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die sich gegenseitig verstärken. Ein zentraler Punkt ist die abnehmende körperliche Aktivität. «Wird die Muskulatur zu wenig belastet, baut sie zwangsläufig ab», sagt die DROPA Expertin. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. «Eine unzureichende Zufuhr von Eiweiss und essenziellen Mikronährstoffen wie Vitamin D kann den Muskelabbau begünstigen.» Hinzu kommen hormonelle Veränderungen. «Die Spiegel von Wachs-

schwinden

tumshormonen und Testosteron, die für den Aufbau und Erhalt der Muskulatur wichtig sind, sinken im Alter», so die Drogistin. Erkrankungen wie Diabetes, Arthritis oder Herz-Kreislauf-Probleme sowie bestimmte Medikamente können das Risiko zusätzlich erhöhen. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, aktiv gegenzusteuern.

Ein guter Anfang ist, bewusst mehr Bewegung in den Alltag einzubauen: das Auto öfter mal stehen lassen, kurze Wege zu Fuss erledigen und wann immer möglich die Treppe statt des Lifts nehmen. Der nächste Schritt ist gezieltes Krafttraining. «Es geht nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu erbringen», betont Melanie Pauli. «Wichtig ist, die Muskulatur durch regelmässige Übungen zu stärken.» Geeignet sind Kniebeugen, Liegestütze, Training an Geräten oder Übungen mit dem Gymnastikband. «Die Muskulatur soll gefordert, aber nicht überfordert werden – die Trainingsintensität muss zur eigenen Leistungsfähigkeit passen.»

Proteinreiche Ernährung

Wer sich bisher wenig mit Krafttraining beschäftigt hat, findet in Fitnessstudios oder S eniorenkursen in Sportvereinen professionelle Anleitung. «Ideal sind zwei bis drei Krafttrainingseinheiten pro Woche, jeweils 20 bis 30 Minuten», erklärt Pauli. Die Übungen sollten möglichst den ganzen Körper einbeziehen und ausreichend intensiv sein. An den übrigen Tagen empfiehlt sich ein Ausdauertraining – etwa ein halbstündiger Spaziergang oder eine kurze Velotour.

Auch die Ernährung ist entscheidend. Für den Muskelaufbau braucht der Körper ausreichend Eiweiss. «Da ältere Menschen Eiweiss weniger effizient verwerten, sollte die tägliche Zufuhr etwas höher liegen – etwa bei 1,2 bis 1,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.» Gute Eiweissquellen sind mageres Fleis ch wie Geflügel oder Rind, Fisch und Meeresfrüchte sowie Milchprodukte und Eier. Pflanzliche Alternativen sind Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh (fermentierte Sojabohnen) oder Nüsse. Um eine ausreichende Zufuhr aller essenziellen Aminosäuren sicherzustellen, sollten möglichst viele verschiedene Eiweissquellen (Eier, Milchprodukte) genutzt werden.

B ei ger ingem Appetit oder Kauproblemen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. «Achten Sie dabei auf hochwertige Produkte, die wenig Zucker, künstliche Zusatzstoffe oder Füllstoffe enthalten», rät die DROPA Expertin. Besonders gut geeignet sei Molkenprotein (Whey) aufgrund seiner hohen biologischen Wertigkeit, aber auch pflanzliche Alternativen wie Erbsen- oder Reisprotein sind besonders empfehlenswert. Neben Eiweiss spielt Vitamin D eine zentrale Rolle beim Muskelaufbau. Es fördert die Proteinaufnahme, die Muskelzellbildung und unterstützt die Muskelfunktion. Zudem ist Vitamin D wichtig für den Knochenaufbau. Besonders in den Wintermonaten kann es daher sinnvoll sein, Vitamin D in For m von Nahrungsergänzungsmitteln einzunehmen.

Text: Julia Holleis

SONNENSCHUTZ

Für jeden Hauttyp

Jede Haut ist einzigartig und nimmt die Sonne auf ihre ganz eigene Weise auf. Ob heller oder dunkler Hauttyp, Kinderhaut oder Haut mit besonderen Bedürfnissen: Jeder Mensch verdient einen individuellen Schutz, der seinen spezifischen Anforderungen entspricht.

Seit Milliarden von Jahren ist die Sonne die treibende Kraft hinter allem Leben auf der Erde. Ohne ihr Licht gäbe es keine Pflanzen, keine Tiere, keine Nahrung, keine Farben – und uns auch nicht. Die Sonne in der Schweiz ist etwas Besonderes: Kaum ein anderes Land vereint auf so kleinem Raum so viele verschiedene Höhenlagen – von Seeufern bis zu 4000er-Gipfeln.

Daylong von Galderma ist ein Pionier im Bereich Sonnenschutz in der Schweiz. 1993 setzten sich

Dermatologen das Ziel, einen neuen Qualitätsstandard für Sonnencremes zu schaffen: einen Sonnenschutz, der selbst die empfindlichste Haut unter den extremsten UV-Bedingungen in der Schweiz schützt.

Lang

anhaltender Lichtschutz

So entstanden Daylong und LipoCell Protect: eine Formel, die den DNA-Molekülen der Haut ähnelt – mit photostabilen Breitbandfiltern gegen UVA-, UVB-, IR- und HEV-Strahlen. In LipoCell Protect sind die UV-Filter eingekapselt. Durch ihre kontrollierte Freisetzung wird ein verbesserter und länger anhaltender Lichtschutz gewährleistet. Seitdem haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt, mit einem

Ziel: Sonnenschutz für jeden Tag, jede Situation und jeden Hauttyp anzubieten – sei es trockene Haut, fettige Haut, empfindliche Haut, die zu Sonnenallergie neigt, empfindliche Kinderhaut oder Haut, die nach dem Sonnenbaden Regeneration benötigt.

Daylong lädt alle dazu ein, die Sonne in all ihren Facetten zu geniessen. Ob beim Sport, beim Beisammensein in der Stadt oder einfach nur für einen persönlichen Moment im Alltag – mit Daylong kann jeder Moment in der Sonne mit vollem Komfort und Schutz erlebt werden. Oder kurz gesagt: Enjoy the Sun. Daylong.

EINSAMKEIT

Wie Beziehungen uns stark machen

Einsamkeit wirkt oft unsichtbar – und kann Körper und Psyche stark belasten. Nadia Pernollet von der Stiftung Pro Mente Sana weiss, wer besonders gefährdet ist und welche Wege aus der Einsamkeit helfen.

Nadia Pernollet, viele Menschen verwechseln

Einsamkeit mit Alleinsein. Wie unterscheiden sich diese beiden Gefühle?

Alleinsein beschreibt einen äusseren Zustand: Man ist von niemandem umgeben. Dieser Zustand ist häufig freiwillig gewählt und kann sehr positiv erlebt werden, etwa als kreativ, beruhigend oder stärkend. Einsamkeit hingegen ist ein inneres und belastendes Gefühl fehlender Verbundenheit. Es kann überall entstehen – auch mitten in einer Grossstadt, umgeben von vielen Menschen.

Wann wird Einsamkeit zum Problem?

Wenn das Gefühl über längere Zeit anhält und Nähe fehlt, geraten viele Menschen in einen Teufelskreis. Viele Betroffene ziehen sich zurück, weil sie glauben, niemand interessiere sich für sie. Dadurch verlieren sie zunehmend den Anschluss an ihr Umfeld. Je länger das andauert, desto schwieriger wird der Weg zurück in den Austausch mit anderen.

Wie wirkt sich das auf Körper und Psyche aus? Anhaltende Einsamkeit setzt den Körper unter Dauerstress. Sie wirkt ähnlich belastend wie Rauchen o der Bluthochdruck. Das Immunsystem schwächelt, Schlafprobleme nehmen zu und das Risiko für Angststörungen, Depressionen sowie Gedächtnisprobleme steigt.

L ässt sich chronische Einsamkeit von einer Depression überhaupt unterscheiden? Das ist oft schwierig, denn beides kann sich sehr ähnlich äussern: Rückzug, Interessenverlust, eine gedrückte Stimmung, wenig Interesse am Alltag. Einsamkeit kann ein Auslöser, aber auch ein Symptom einer Depression sein. Klar ist: Stabile Beziehungen schützen. Wer Menschen hat, die für einen da sind, kann psychische Belastungen besser bewältigen.

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Fast eine halbe Million Betroffene

Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters. Laut Pro Senectute fühlt sich in der Schweiz jede vierte Person über 55 Jahre einsam – das sind rund 444’500 Betroffene. Gemäss dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium fühlen sich 12 Prozent der 15- bis 24-jährigen Frauen häufig oder sehr häufig einsam, gegenüber acht Prozent der gleichaltrigen Männer. Gleichzeitig zeigt eine europaweite Studie der Bertelsmann-Stiftung, dass sich gar rund 57 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren moderat o der s tark einsam fühlen. Einsamkeit ist damit kein Randphänomen, sondern ein verbreitetes, altersübergreifendes Thema.

Unterstützung finden Betroffene bei der Dargebotenen Hand (143), den Angeboten von Pro S enec tute, in lokalen Projekten wie Tavolata sowie in der psychosozialen Beratung von Pro Mente Sana, die Orientierung bietet und zu regionalen Angeboten weitervermittelt. Mehr dazu unter promentesana.ch/beratung.

Ein gutes Umfeld ist somit der beste Schutz vor Einsamkeit?

Menschen mit einem stabilen sozialen Netz bewältigen Krisen deutlich besser. Sie finden Halt, Orientierung und erfahren Unterstützung. Ein fehlendes Netz werk ist hingegen ein Risikofaktor für die psychische Gesundheit. Viele Menschen mit psychischen Belastungen holen sich zudem erst spät Hilfe. Ein Gefühl von Verbundenheit wirkt deshalb wie ein Schutzschild.

Gibt es Lebensphasen, in denen Menschen besonders anfällig für Einsamkeit sind?

Ja, häufig passiert das in Phasen des Übergangs. Bei jungen Menschen kann das etwa der Start ins Berufsleben oder ein Umzug sein. Plötzlich ist das gewohnte Umfeld weg und man muss sich neu orientieren. Bei älteren Menschen ist die Pensionierung oft eine grosse Umstellung.

Inwiefern?

Der Alltag verändert sich von einem Tag auf den anderen. Wenn Arbeit ein wichtiger Identitätsanker war und soziale Kontakte kaum ausserhalb des Berufs gepflegt wurden, steigt das Risiko für Einsamkeit. Hinzu kommen oft Belastungen wie der Verlust der Par tnerin oder des Partners, eine schwere Erkrankung oder eine Trennung.

Haben Frauen und Männer ein unterschiedlich hohes Risiko, einsam zu werden?

Gemäss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung berichten mehr Frauen als Männer, sich häufig bis sehr häufig einsam zu fühlen. Forschungsergebnisse deuten jedoch auch darauf hin, dass Frauen eher über solche Gefühle sprechen, während Männer sie seltener thematisieren.

Das heisst vermutlich nicht, dass sie weniger betroffen sind.

Bei Männern zeigt sich manchmal eine «verdeckte Einsamkeit», die sich beispielsweise im Rückzug oder in ungesunden Bewältigungsstrategien wie Alkoholkonsum äussern kann. Das hängt auch mit traditionellen Rollenbildern zusammen. Ich hoffe sehr, dass die jüngere Generation künftig offener mit dem Thema umgeht.

Apropos jüngere Generation: Welche Rolle spielen soziale Medien? Helfen Sie – oder machen sie es schlimmer?

Beides. Auf der positiven Seite ermöglichen sie Verbundenheit über grosse Distanzen, besonders in Krisenzeiten wie der Pandemie. Gleichzeitig ersetzen digitale Kontakte keine echten Begegnungen. Übermässige Nutzung kann reale Beziehungen verdrängen – und der ständige Vergleich mit idealisierten Onlinewelten kann vor allem Jugendliche zusätzlich belasten. Wichtig ist die Balance: digitale Nähe ja, aber nicht als Ersatz für reale Bindungen.

Warum tun uns echte Begegnungen so gut?

Weil sie Verbundenheit schaffen. Dieses Gefühl ist zentral für ein gesundes Leben. Gute, echte Beziehungen bieten Schutz, Halt und Wertschätzung. Sie beeinflussen unser Wohlbefinden stärker als beispielsweise unser Einkommen oder unser sozialer Status. Menschen, die sich getragen fühlen, können Krisen besser bewältigen.

Was kann man tun, um Einsamkeit vorzubeugen?

Kontakte aktiv pflegen – auch wenn es manchmal Überwindung kostet. Schon kleine Gesten schaffen

Nähe. Häufig reicht schon eine kurze Nachricht, ein Anruf, ein spontanes Treffen. Routinen wie gemeinsame Spaziergänge, Kaffee-Treffen oder Vereinsaktivitäten helfen ebenfalls, weil sie Verbindlichkeit schaffen.

Und wenn man bereits in der Einsamkeit steckt: Wie kommt man da wieder heraus?

In kleinen Schritten: Reaktivieren Sie alte Kontakte, probieren Sie neue Aktivitäten aus oder engagieren Sie sich in ehrenamtlichen Gruppen. Wenn das nicht gelingt, können externe Angebote unterstützen.

Wie können Angehörige das Thema sensibel ansprechen?

Nicht mit Etiketten wie «Du bist einsam», sondern mit ehrlichem Interesse: «Wie geht es dir wirklich?» oder «Ich habe bemerkt, dass du dich zurückziehst. Ich mache mir Sorgen um dich.» Wichtig sind aktives Zuhören, Wertfreiheit und das Vermeiden ungefragter Ratschläge. Besser ist es zu fragen, ob die Person Unterstützung oder konkrete Tipps möchte.

Interview: Ismail Osman

Nadia Pernollet ist Fachverantwortliche Psychosoziales bei Pro Mente Sana und seit sechs Jahren in der Beratung tätig. Sie berät Menschen in belastenden Lebenssituationen, gibt Orientierung und vernetzt sie mit re gionalen Angeboten.

Modisches Frühlingserwachen VORHER – NACHHER

DROPA Balance Leserin Katharina wünscht sich Tipps und Tricks für ein frisches, natürliches Make-up und mehr Abwechslung in ihrer Garderobe. Passend zu ihrem Typ zeigen wir der Urdorferin neue Ideen, die sie sowohl im Alltag als auch an eleganten Anlässen anwenden kann.

Make-up

Katharina lebt das Leben mit Neugier und Energie. Ihre Leidenschaft für grosse Fahrzeuge führte sie zu ihrem Beruf als Fahrlehrerin für schwere Kategorien, wie z.B. Lastwagen. Heute unternimmt die Mutter von dr ei erwachsenen Kindern mit ihrem GA regelmässig Ausflüge quer durch die Schweiz oder verbringt ihre Ferien in Spanien. Im Alltag trägt die 62-Jährige nur wenig Make-up und bevorzugt bequeme Kleidung, in der sie sich wohlfühlt. Für das Umstyling wünscht sich Katharina moderne Outfit-Ideen und einen natürlichen Make-upLook, der ihr Frische verleiht und ihren Typ unterstreicht.

Clinique Pop Longwear

Lipstick Matte Latte Pop CHF 34.90

Der cremige, samtige Lippenstift verschmilzt mühelos mit den Lippen und sorgt für ein angenehmes und komfortables Tragegefühl bei intensiv pigmentierter Farbe.

Sensai Blooming Blush

Beige 05 4 g CHF 59. –

Die pudrige Textur lässt sich leicht auftragen und verschmilzt sanft mit der Haut.

Tageslook

Jeansjacke: Closed

Top: Closed

Hose: Weekend Max Mara

Schuhe: Zign

Lässig in Jeans

Die dezenten Make-up-Töne sorgen für einen frischen und entspannten Look. Ein Hauch Rouge verleiht dem Teint Lebendigkeit, die Augen sind in zarten Nude-Tönen betont und die Lippen bleiben bewusst zurückhaltend. Der Jeans-Zweiteiler mit weiter Hose und Oversize-Jacke wirkt lässig und zeitlos zugleich. Das olivfarbene Oberteil setzt einen willkommenen Farbakzent und bringt Frühlingsgefühle ins Outfit.

SORGT FÜR

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Abendlook

Mantel: Tommy Hilfiger

Shirt: Opus

Rock: Tommy Hilfiger

Ohrringe: Calvin Klein

Armreif: & Other Stories

Charmanter Auftritt

Katharina zeigt sich elegant und stilsicher in dem hellblau-olive karierten Trenchcoat, kombiniert mit einem klassischen weissen Shirt und einem eleganten blauen Bleistiftrock. Der trendige Silberschmuck komplettiert den Look, während die Lippen in einem frischen Berry-Ton leuchtende Akzente setzen. Dieses moderne Abendoutfit passt perfekt zu einem entspannten

Aperó oder Essen mit Freunden, an dem Stil und Wohlfühlen zählen.

Make-up

Clinique Chubby Stick

Sculpting Highlight 03 6 g CHF 42.90

Der Chubby Stick verleiht einen strahlenden Glow und hält den ganzen Tag.

Estée Lauder Pure Color Essential Eyeshadow Quad Prenup 4 g CHF 76.90

Ein superweicher Lidschatten mit langer Tragkraft, der sich leicht auftragen und sanft verblenden lässt.

Clar ins Joli Rouge Satin No 723 CHF 42.90

Für intensive, strahlende Farbe sorgt die leichte, seidige Textur, die zugleich die Lippen pflegt.

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Bewerben Sie sich für ein Styling mit Make-up. Wir benötigen folgende Infos: Alter, Kleider-, Körper- und Schuhgrösse sowie einen kurzen Steckbrief mit Porträt- und Ganzkörperfoto. Senden Sie Ihre Bewerbung an: redaktion@dropa.ch

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Fotografie: Noemi Aeschlimann

Make-up: Jacqueline Brönnimann, DROPA Drogerie Apotheke Thun Styling und Haare: Julia Jauner

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Die Haut rund um die Augen ist deutlich sensibler als die restliche Gesichtshaut, da sie weniger Unterhautfettgewebe und kaum Talgdrüsen besitzt. «Dadurch trocknet sie schneller aus und ist anfälliger für feine Linien und Fältchen», erklärt Adina Chevalier, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Langnau. Hinzu kommt, dass die Haut mit zunehmendem Alter an Feuchtigkeit und Spannkraft verliert. Auch Faktoren wie wenig Schlaf, Stress oder ein unausgeglichener Lebensstil können sich in Form von dunklen Schat ten oder einem müden Blick bemerkbar machen. Gleichzeitig wird dieser Bereich des Gesichts ständig beansprucht, etwa durch Blinzeln, Lächeln oder das Zusammenkneifen der Augen.

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AUGENPFLEGE

Für einen frischen Blick

Die Augenpartie ist die dünnste Haut unseres Gesichts und dadurch besonders empfindlich. Mit der richtigen Pflege lassen sich Trockenheit, Schwellungen und Fältchen gezielt behandeln.

allem Kombinationen aus gut verträglichen Wirkstoffen, die in Produkten speziell für die Augenpartie konzipiert sind. Der Klassiker: Hyaluronsäure – sie spendet intensiv Feuchtigkeit und polstert die Haut sichtbar auf. «Auch S eidenproteine wirken glättend, schützend und unterstützen die Feuchtigkeitsbindung. Algenextrakte verbessern die Hautstruktur, reduzieren Schwellungen, gleichen den Hautton aus und stärken die Barrierefunktion», erläutert Adina Chevalier. Ergänzend setzen viele Formulierungen heute auf Peptide, welche die hauteigene Regen er ation unterstützen und feine Linien optisch glätten können. Ebenfalls hat sich Niacinamid, also Vitamin B3, bewährt: «Es stärkt die Hautbarriere, reduziert leichte Rötungen und kann dunkle Schatten optisch aufhellen. Das hilft vor allem bei einer müde wirkenden Augenpartie.»

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Übrigens ist Koffein nicht nur im Kaffee anregend, sondern erzielt auch in der Hautpflege Erfolge. Es fördert die Durchblutung, sodass die Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Gleichzeitig unterstützt es den Abtransport von eingelagerter Flüssigkeit. «In vielen Fällen erzielen erst Wirkstoffkombinationen die beste W irkung», ergänzt die Drogistin. Für geschwollene Augen am Morgen eignen sich Produkte mit kühlenden Applikatoren oder leichte Geltexturen, die sofort erfrischen und abschwellend wirken. Besonders angenehm sind auch Augenpads direkt aus dem Kühlschrank. Ein Jade-Roller oder ein kalter Löffel können ebenfalls helfen: Man kann sie sanft von innen nach aussen über die Unterlider streichen, um die Mikrozirkulation anzuregen und den Flüssigkeitsstau aufzulösen. Lachfältchen entstehen meist durch Mimik und UV-Strahlen –Faktoren, die im Alltag kaum vermieden werden können. Umso wichtiger ist der bestmögliche Schutz: Eine Augenpflege mit Sonnenschutz, ergänzt durch Produkte mit antioxidativ wirkenden V itaminen C und E oder kollagenunterstützenden Inhaltsstoffen, beugt vorzeitiger Faltenbildung vor. Bei reiferer Haut kann Retinol in milder, augenverträglicher Form zusätzlich helfen, die Hautstruktur zu verbessern.

Textur, Verträglichkeit und Anwendung Wer zu Rötungen, Trockenheit oder Reizungen neigt, sollte auf Duftstoffe, ätherische Öle und

Booster für die Augen

Das hochwirksame Lifting Eye Serum der Schweizer Marke le cocon versorgt mit tiefenwirksamer Feuchtigkeit und unterstützt die Zellvitalität. Der natürliche Bio-Liftingkomplex mit Sofortwirkung reduziert gezielt das Auftreten von Krähenfüssen. Die Augenpartie wirkt aufgehellt und strahlend.

stark aktive Formulierungen verzichten. «In der Beratung gehen wir in der DROPA gerne auf individuelle Bedürfnisse ein und bieten etwa bei Unverträglichkeiten die passende Pflege an», betont Chevalier. Auch die Konsistenz spielt eine Rolle: Gels wirken leicht kühlend und abschwellend. Sie sind ideal am Morgen oder bei höheren Temperaturen. Leichte Fluids ziehen schnell ein und sind ein guter Allrounder für jeden Tag. Ein höherer Lipidanteil in Cremes schützt vor Kälte und eignet sich besonders im Winter. Adina Chevalier: «Wenn es einen sichtbaren Soforteffekt braucht, sind Seren oft die beste Wahl: Sie kombinieren intensive Wirkstoffpower mit anhaltender Feuchtigkeitspflege.»

Eine hochwertige Augenpflege wirkt nur dann optimal, wenn sie korrekt angewendet wird. «Eine erbsengrosse Menge reicht völlig», sagt die DROPA Expertin. Die Creme rund ums Auge mit dem Ringfinger sanft von aussen nach innen einklopfen, dadurch wird die Mikrozirkulation angeregt und die W irkstoffe gelangen besser in die Haut. Die meisten Produkte gehören im oberen Augenbereich nicht auf das bewegliche Lid, sondern unterhalb der Braue auf den Knochenrand. Morgens und abends angewendet, entfalten Augencreme, Gel oder Serum ihre volle Wirkung.

Andrea Decker

Polstert die Haut auf

Die Eucerin Hyaluron-Filler Augenpflege LSF 15 ist eine Anti-Aging-Augenpflege mit Lichtschutzfaktor. Durch ihre cremig-feste Konsistenz lässt sie sich gezielt auftragen. Hyaluron und Saponin mildern Fältchen und die Haut wird aufgepolstert.

Pflegt intensiv und reichhaltig

Diese Creme von Louis Widmer ist auf die speziellen Eigenschaften und Bedürfnisse empfindlicher und strapazierter Hautpartien (z.B. Augen- und Halspartie) abgestimmt. Sie enthält eine hoch dosierte Wirkstoffkonzentration, regeneriert das Hautgewebe und reduziert ausgeprägte Fältchen.

RENDEZVOUS

Steckbrief

Name: Tina Fischer

Alter: 50 Jahre

Kinder: zwei Söhne, 18 und 20 Jahre

Mein Morgenritual: Als Erstes nehme ich meine Tabletten, dann bleibe ich noch eine halbe Stunde liegen, bis das Dopamin im Hirn angekommen ist.

Mein Lebensmotto: Ich versuche, auch den schwierigsten Momenten etwas Positives abzugewinnen.

Besonders dankbar bin ich für: meine Familie

PING

PONG PARKINSON

Aufschlag ins neue Leben

Mitten im Familien- und Berufsleben erhält Tina Fischer die Diagnose Parkinson. Die Logopädin erzählt, wie sie das «Loch» danach überwunden hat, wie sie Weltmeisterin im Tischtennis wurde und wie Malen ihr Kraft gibt.

Frau Fischer, wann haben Sie gemerkt, dass etwas nicht stimmt – und wann kam die Diagnose?

Die ersten motorischen Symptome habe ich etwa ein Dreivierteljahr vor der Diagnose bemerkt. Dinge, die ich nicht einordnen konnte: Meine rechte Hand war in der Feinmotorik komisch, mein rechter Arm hat beim Laufen nicht mehr mitgeschwungen. Dazu kamen Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen – wie sie viele haben. Ich hatte kleine Kinder, arbeitete nebenbei und fragte mich andauernd: «Warum bringe ich das alles nicht mehr auf die Reihe?» Zuerst habe ich es auf die Belastung geschoben. Im Nachhinein sehe ich: Es gab schon frühere Anzeichen wie Erschöpfung. Diagnostiziert wurde Parkinson dann 2018, vor acht Jahren. Da war ich 42.

Wie haben Sie sich gefühlt, als klar war: Es ist Parkinson?

Ich bin in ein riesiges Loch gefallen und legte sofort eine Arbeitspause ein. Da war diese enorme Angst: Was passiert jetzt? Wie geht es weiter? Man weiss nur: Es ist eine fortschreitende Krankheit und wird langfristig schlechter. Aber wie schnell – das sieht man erst nach zwei, drei Jahren.

Ausserdem gibt es unzählige verschiedene mögliche Symptome. Jeder Mensch bekommt seinen eigenen « Cocktail». Das macht es unberechenbar. Etwa ein Jahr hat es gedauert, bis ich wieder nach vorne schauen konnte. Heute arbeite ich wieder zu 20 bis 25 Prozent als Logopädin.

Was bedeutet es, so jung an Parkinson zu erkranken?

Man spricht von Young-Onset-Parkinson, wenn die Diagnose vor dem 50. Lebensjahr gestellt wird. Das betrifft ungefähr zehn Prozent aller Betroffenen. Die Kardinalsymptome sind dieselben wie bei älteren Patientinnen und Patienten: Zittern, Bewegungsarmut, Muskelsteife, Instabilität. Der grosse Unterschied ist: Man lebt noch Jahrzehnte mit dieser Erkrankung. Viele stehen mitten im Berufsleben, haben kleine Kinder, fahren Auto. Auch ich habe mich gefragt: Wie lange kann ich noch arbeiten? Brauche ich eine IV? Bei jungen Betroffenen kommen häufiger sogenannte Dystonien dazu, also Fehlhaltungen und Krämpfe. Und auch die psychosozialen Belastungen sind oft grösser: Bestimmte Medikamente können Impulskontrollstörungen auslösen und es können Süchte entstehen.

Was fordert Sie im Alltag am meisten?

Vor allem die für Parkinson typischen Schlafprobleme. Ich schlafe oft nur vier bis fünf Stunden pro Nacht. Das Zweite sind die Medikamente. Ich habe sechs Einnahmezeitpunkte pro Tag. Um Dopamin gut aufzunehmen, darf ich jeweils anderthalb Stunden rund um die Einnahme nichts essen. Mein Tag ist durchgetaktet. Ein grosses Thema wird für mich die Tiefenhirnstimulation sein, eine Art Schrittmacher fürs Gehirn. Meist kann man danach die Medikamente um die Hälfte bis zwei Drittel reduzieren.

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PingPongParkinson ist eine internationale Organisation, die sich dafür einsetzt, Tischtennis als Therapieform für Menschen mit Parkinson zu nutzen. Unter p ingp ongparkinson.ch finden Interessierte Informationen über den Verein in der Schweiz, die Aktivitäten und Tr ainingsmöglichkeiten.

Sie engagieren sich bei PingPongParkinson. Wie sind Sie dazu gekommen?

Über eine Jungbetroffenengruppe namens Move4YPD. Die Gründerin hat gemerkt, dass es für junge Menschen mit Parkinson keine passende Selbsthilfegruppe gibt. Sie hat dann selbst eine aufgebaut und an Infoveranstaltungen in Spitälern bewusst jüngere Betroffene angesprochen. Die Idee war: nicht nur reden, sondern auch etwas miteinander unternehmen – Bogenschiessen, Kochen, solche Dinge. Da war ich von Anfang an dabei. Über diesen Weg kam das Thema Pingpong auf. Die Bewegung hat ursprünglich in den USA angefangen. D eut sche Betroffene haben die Idee aufgegriffen und 2021 eine Weltmeisterschaft veranstaltet. Am Anfang haben wir uns vielleicht sechsmal im Jahr getroffen, inzwischen gibt es einen Verein und mehrere Gruppen, auch in der Westschweiz.

Warum wirkt ausgerechnet Tischtennis so positiv?

Grundsätzlich ist Bewegung das A und O bei Parkinson. Um motorische Planung, Handlung

und Ausführung zu erhalten, muss man aktiv sein und bleiben. Besonders hilfreich sind Sportarten, bei denen auch das Gehirn gefordert ist, wie eben Pingpong. Der soziale Aspekt ist gross, man lacht viel. Und gleichzeitig trainiert man genau jene Bereiche, die bei Parkinson betroffen sind. Ich habe an Weltmeisterschaften Leute gesehen, die mit dem Rollator an den Tisch kommen. Dann stellen sie den Rollator zur Seite und spielen so gut, dass ich keine Chance gegen sie habe. Wenn Bewegungen reflexhaft ablaufen, funktionieren sie oft besser, als wenn man sie bewusst ansteuern will. Die Trainer von PingPongParkinson beziehen physiotherapeutisches Wissen in ihre Trainings mit ein, der Verein ist schweizweit vernetzt mit Ärztinnen und Therapeuten.

Sie sind Weltmeisterin im Damendoppel geworden. Was bedeutet Ihnen dieser Sieg? Ich versuche, jeder Situation etwas Positives abzugewinnen. Als ich auf dem Podest stand und die Schweizer Nationalhymne gespielt wurde, ging es mir durch Mark und Bein. Plötzlich erkannte ich

Zum Verein

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etwas Positives: Ohne diese Krankheit hätte ich nie all diese wunderbaren Menschen kennengelernt und wäre nie Weltmeisterin geworden.

Wo schöpfen Sie neben dem Sport Kraft?

Eine grosse Quelle ist für mich das Malen. Kreativ tätig zu sein bereitete mir viel Freude, mit Arbeit und Familie geriet es aber in den Hintergrund. Nach der Diagnose habe ich gemerkt: Ich brauche etwas, das mir guttut. So habe ich das Malen wieder aufgenommen und festgestellt: In diese Aktivität kann ich tief eintauchen und die Welt um mich herum vergessen.

Welchen Vorurteilen begegnen Betroffene?

Viele Menschen wissen nicht genau, was Parkinson ist. Sie haben das Bild des alten, gebückten Mannes, der zittert. Dabei zittern längst nicht alle. Jüngeren Menschen mit Parkinson wird manchmal unterstellt, sie seien betrunken – weil sie torkeln oder zittern. Da wünschte ich mir mehr Geduld und Verständnis.

Welchen Rat geben Sie anderen Betroffenen?

Mir hat es geholfen, offen mit der Diagnose umzugehen. Dabei sind viele gute Gespräche entstanden, in denen mir wiederum sehr Persönliches anvertraut wurde. Wichtig finde ich auch, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Bei Parkinson ist man mit mehreren Ärztinnen und Ärzten in Kontakt: Neurologin, Gastroenterologe, Gynäkologin. Ich muss wissen, wer mir was sagt und warum ich welches Medikament nehme. Und ich rate allen, psychologische Unterstützung anzunehmen. Diese

Über die Krankheit

Krankheit betrifft Körper, Seele und das ganze Leben.

Wie können Angehörige unterstützen?

Das ist sehr individuell. Mir hilft am meisten, dass mein Mann einfach für mich da ist. Er ist eine ruhige, gefestigte Person, hört zu, hilft im Alltag mit. Gleichzeitig ist Parkinson bei uns nicht ständig Thema. Wir leben unser Leben weiter. Dieses begleitende, verlässliche Dasein bedeutet mir viel.

Interview: Monika Mingot Fotos: Eveline Beerkircher

Kraftquelle: Das Malen hilft Tina Fischer dabei, ihren Kopf frei zu bekommen.

Morbus Parkinson ist eine fortschreitende, chronische Erkrankung des Nervensystems, bei der Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Die genauen Ursachen sind nicht vollständig bekannt, genetische Veranlagung und Umweltgifte gelten als Risikofaktoren. Die klinischen Hauptmerkmale der Erkrankung sind Bewegungsstörungen, die sich in einer Verlangsamung der Bewegungen (Bradykinese), einer erhöhten Muskelsteifigkeit (Rigor) und in vielen Fällen in einem Zittern (Tremor) äussern. Young-Onset-Parkinson beginnt vor dem 50. Lebensjahr. Die Behandlung kombiniert medikamentöse Therapien, nicht-medikamentöse Massnahmen wie Physiotherapie und Logopädie sowie operative Verfahren wie die tiefe Hirnstimulation bei fortgeschrittenen Stadien.

DROPA persönlich

Fiona Amport

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Fischer in Belp

Fiona Amport arbeitet seit rund einem halben Jahr als Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Fischer. In ihrer Freizeit ist die 27-Jährige aktiv im Turnverein.

Mein Start in den Tag

Auf keinen Fall darf eine Tasse Tee fehlen – am liebsten ein Grün- oder Schwarztee mit etwas Zimt und einem Schluck Orangensaft.

Darauf freue ich mich im Frühling

Auf die warmen Sonnenstrahlen, die vielen Blumen und Heilpflanzen – auf Wiesen, im Wald, in den Bergen oder einfach am Wegrand.

Meine Faszination

Die Naturheilkunde fasziniert mich schon seit meiner Jugend und deshalb bin ich Drogistin geworden. Es erfüllt mich, wenn ich Menschen mit natürlichen Mitteln unterstützen und ihre Lebensqualität verbessern kann. Erst kürzlich habe ich berufsbegleitend die Ausbildung zur Naturheilpraktikerin begonnen.

Ein guter Snack

Am liebsten mag ich die Stoli-Nüsse oder eine frische Frucht.

So verbringe ich die Ostern

Ich nutze die Zeit zum Entspannen und für einen gemütlichen Osterbrunch.

Sportlicher Ausgleich

Ich bin aktiv im Turnverein meines Heimatorts und trainiere einmal pro Woche mit der Gymnastikgruppe.

Mein Lieblingsprodukt

Ich benutze im Winter täglich den Burgerstein Vitamin D3 Spray. Ausserdem verwende ich das Louis Widmer Augengel

DROPA EXPERTIN PRIVAT

Zwei DROPA Mitarbeiterinnen geben Einblick in

ihr Leben.
Was bewegt sie, was empfehlen sie?

Claudia Horsch Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Stäfa

Claudia Horsch wohnt und arbeitet seit über zehn Jahren in Stäfa. Sie ist Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Stäfa. In ihrer Freizeit verbringt die 53-Jährige Zeit mit ihrer Familie und ist gerne in der Natur unterwegs.

An meinem Beruf schätze ich

Den persönlichen Kundenkontakt sowie die Vielfalt im Arbeitsalltag. Kein Tag gleicht dem anderen.

Ein perfektes Wochenende

Aufwachen ohne Wecker und anschliessend gemütlich frühstücken. Danach mache ich einen langen Spaziergang oder eine Velotour. Zum Abschluss gibt es ein feines Abendessen mit meiner Familie.

Meine letzte Reise

Mein liebstes

Fortbewegungsmittel

Das möchte ich mir noch erfüllen

Es ist ein Traum von mir, ein eigenes Fleckchen Erde mit allerlei Gemüse zu bepflanzen.

Im Sommer 2025 sind wir nach Kanada gereist. Dort haben wir meinen Schwager und seine Familie auf ihrer Ranch besucht.

Mein Lieblingsprodukt

Ich benutze jeden Tag die Juvena Sonnencreme mit Faktor 50.

Meine rote Vespa. Ich fahre mehrmals pro Woche (ausser wenn es schneit) mit ihr und es macht richtig Spass. Am meisten nutze ich sie für kleine Besorgungen oder um Freunde zu besuchen.

Das bringt mich in gute Stimmung Powermusik, die mir Kraft gibt – zum Beispiel «Simply the Best» von Tina Turner.

Texte: Lea Spinatsch

Hoch über dem türkisblauen Brienzersee thront das Grandhotel Giessbach – umgeben von Wasserfällen, Wald und alpiner Ruhe. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.

Wettbewerb DROPA

Das Grandhotel Giessbach hoch über dem Brienzersee gilt als Inbegriff alpiner Eleganz und ist ein wahres Kulturerbe der Belle Époque. Seit seiner Eröffnung 1875 verzaubert das historisch einzigartige Haus mit seiner traumhaften Lage direkt an den berühmten Giessbachfällen, umgeben von Wald, Wiesen und majestätischen Bergen – ein Ort, der zum Innehalten, Geniessen und Auftanken einlädt.

Mit stilvollen Zimmern und Suiten, erstklassiger Gastronomie in mehreren Restaurants, eleganten Veranstaltungsräumen und der ältesten Standseilbahn Europas bietet das Hotel eine perfekte Symbiose aus Tradition und zeitgemässem Komfort. Neu: Entdecken Sie exklusive Retreats und gönnen

Sie sich eine Auszeit an diesem einmaligen Kraftort – vom Waldretreat über Yoga bis zu inspirierenden Auszeiten für Körper und Geist.

Das können Sie gewinnen

Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind 3 Übernachtungen für 2 Personen im Deluxe-Doppelzimmer mit Seeblick inkl. Frühstück, täglichem 4-Gang-Giessbach-Dîner sowie dem Giessbach-Nostalgie-Pass (gratis Fahrt auf das Brienzer Rothorn, Schifffahrt auf dem Brienzersee, Freilichtmuseum Ballenberg, Holzbildhauerei Brienz während des Aufenthalts).

Weitere Informationen: giessbach.ch

So sind Sie dabei! Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 11. April 2026 in Ihrer DROPA ab. Es ist normal, täglich im Durchschnitt ca. … Haare zu verlieren. 100 300 500

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Ich bin Kund*in der DROPA in (Ort)

Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gratuliert

Wir gratulieren Beatrice und Peter Sutter, Kunden in der DROPA Drogerie Apotheke Arbon, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA B alance 12/25. Wir wünschen luxuriöse und entspannte Tage in der Quellenhof See Lodge in Südtirol.

Preisrätsel

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Impressum

DROPA Balance April 2026 Erscheint zehnmal im Jahr

Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, redaktion@dropa.ch

Gesamtauflage: 784'320 (WEMFbeglaubigt, Basis 2025/26)

Gesamtleitung: Andrea Hofstetter

Mitwirkende: Walter Käch, Claudia Horsch, Carola Frei, Lea Spinatsch, Johnny Schuler

Bilder: Adobe Stock

Druck: AVD Goldach

Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.

Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

Streuung DROPA Balance

Die DROPA Balance wird von der Schweizerischen Post offiziell als unadressierte Gratiszeitschrift verteilt. Sie möchten keine Ausgabe mehr erhalten?

Dann schicken Sie Ihre vollständigen Adressangaben an marketing@baehlerdropa.ch.

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

Ich bin Kund*in der DROPA in (Ort)

Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sandoz Pharmaceuticals AG, Suurstoffi 14, 6343 Rotkreuz

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