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DROPA Balance 2/22

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Wie Mücken dem Winter trotzen Während männliche Stechmücken im Winter sterben, überstehen die Weibchen und deren Larven sowie Eier die kalte Jahreszeit. Den Mücken und Larven gelingt dies, indem sie bei sinkenden Aussen- oder Umgebungstemperatu­ ren in das Stadium der Winterstarre übertreten. Kühle und feuchte Stellen in Gebäuden bieten ihnen dabei perfekte Überlebensorte. Die Eier überleben den Winter, weil ihnen aufgrund des geringen Wasseranteils kaum die Gefahr der Erfrierung droht.

STARKER

BEISSER

Er ist der stärkste Muskel des ganzen Körpers und wird täglich trainiert. Nein, es ist nicht etwa der Bizeps, der Schulter- oder der Beinmuskel – son­ dern unser Kaumuskel. 80 Kilogramm Beisskraft hat er, womit er sogar stärker ist als jener eines Wolfs.

Turbo-Tropfen und Schlendrian-Schnee

SCHNEEFLOCKEN IN DER WÜSTE

Während Regentropfen mit 20 Kilometern pro Stunde etwa im Tempo eines Velofah­ rers zu Boden fallen, nehmen es Schneeflo­ cken mit vier Kilometern pro Stunde etwa so gemütlich wie ein Fussgänger. Schnee­ flocken sind langsamer, weil sie eine grössere Oberfläche haben als Regentrop­ fen und somit mehr Luftwiderstand ausge­ setzt sind. Wie schnell ein Regentropfen auf die Erde fällt, hängt von seiner Grösse ab: Bei Nieselregen ist der Regentropfen etwa gleich schnell wie eine Schneeflocke. Grosse Regentropfen erreichen gar Ge­ schwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde.

Im Januar 2021 sorgte eine Wetter­ meldung für Schlagzeilen: Schnee­ fall in der Sahara! Möglich wurde das Phänomen durch eine Polar­ front, die derart niedrige Tempera­ turen verursachte, dass sich der Regen in der Wüste in Schnee verwandelte. Schneeflocken in der Wüste sind zwar äusserst selten, doch extreme Temperaturschwan­ kungen von 50 Grad am Tag bis zu 0 Grad in der Nacht sind in der Sahara völlig normal.

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