Fragments of Utopia – Pressemappe

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Energie für alle präsentiert Fragments of Utopia.

Eine Reise zurück in die Zeit der 1960er- und 1970erJahre zu einer erträumten Zukunft, welche nie eingetroffen ist. Herausgegeben von Daniel Fuchs, Simon Mühlebach und Michael Godden. Fragments of Utopia

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Cover


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im Gespräch mit den Herausgebern

Könnt ihr uns etwas über den Entstehungsprozess von «Fragmente von Utopien» erzählen? Ausgangslage war ein Forschungsstipendium der Ernst-Schindler Stiftung mit dem etwas vagen Titel: «Brutalismus in Südfrankreich und Norditalien». Wir wussten von früheren Reisen, dass es in dieser Region viele Bauten aus der Nachkriegszeit gibt, aber nicht, was uns konkret erwartet und wie wir uns den Häusern nähern oder sie studieren sollten. Nach einer intensiven Recherche – es gab zu diesem Zeitpunkt schlicht keine Übersicht – sind wir dann mit einer langen Liste von Koordinaten aufgebrochen. Explorativ haben wir die Häuser untersucht. Mal konnten wir die Häuser nur aus der Distanz betrachten, andere Male wurden wir eingeladen oder kletterten über Zäune. Wir wollten diese Häuser möglichst umfassend dokumentieren und haben darum begonnen, Teile der Gebäude zu sammeln. Die Häuser sollten aber durch das Entfernen von originalen Fragmenten nicht zerstört werden. Darum haben wir nur Teile mitgenommen, die heruntergefallen waren.

Was war euer persönliches Interesse an dem Buchprojekt? Das Buch war eine Möglichkeit, das Gesehene zu reflektieren, das heisst auch mit Freund:innen, Architekt:innen, Theoretiker:innen, Künstler:innen über die Häuser zu sprechen. Hätten wir das ohne konkretes Projekt eines Buches gemacht, wäre diese Auseinandersetzung wahrscheinlich weniger ernsthaft ausgefallen und auch nicht unbedingt festgehalten worden. Das Format des Buches stellte uns aber auch vor Herausforderungen: Architektur kann egal mit welcher Methode nicht umfassend dargestellt werden. Entweder sehe ich ein Haus von aussen oder von innen, von vorne oder von hinten, aber nie alles gleichzeitig. Der umgebende Kontext, Materialität, Masse, Aura, Stimmung sind ebenfalls unglaublich schwer transportierbar. Häuser müssen erlebt werden. Was wir aber tun konnten, war, Teile für das Verständnis eines grossen Ganzen bereitzustellen. Die Fragmente, die im Buch im Massstab 1:1 und beinahe schon archäologisch geordnet abgebildet sind, waren eine solche Spur, die wir in diesem Zusammenhang entwickelt haben.

Utopia – was versteht ihr persönlich darunter? Utopia ist ein Wunschtraum. Wenn wir in einem Gedankenexperiment alle Fesseln unserer Welt, die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen, sprengen, dann zeigen sich uns alle Möglichkeiten, die sich uns bieten würden. Der heutige Zustand unserer Welt ist nicht der Einzige und nicht der einzig Logische. Das Nachdenken über Utopien zeigt uns im Kontrast zum Heute, wo wir mit Veränderungen ansetzen könnten.


Wofür steht die Utopie in der Architektur? Architektur steht für Veränderung. Wenn etwas neu-, um- oder weitergebaut wird entsteht immer etwas Neues. Der Ist-Zustand wird verändert. So ist für uns Architektur immer auch eine Möglichkeit, ein Stück weit die Welt zu verändern, hin zu einem idealeren Ort. Vielleicht ist diese Tatsache ein Grund dafür, weshalb Utopien im Architekturdiskurs immer eine Rolle spielten.

Haben die Utopien aus den 60er- und 70er-Jahren heute noch eine Relevanz und wo ist diese ersichtlich? Wir haben den Titel des Buches absichtlich in Mehrzahl gesetzt. Es fällt uns schwer, in dieser Zeit nur von einer gemeinsam getragenen Utopie zu sprechen. Vielmehr sahen wir in jedem der besuchten Häuser ein ganz persönliches Vertrauen in eine bessere Zukunft. Was die Häuser dieser Zeit sicher mit sich tragen, ist der Glauben an die Lösung von Herausforderungen mithilfe von technischem Fortschritt. Heute sind dieses Vertrauen und der Glauben an die technischen Möglichkeiten zu Recht gestört. Die Erdöl-, Wirtschafts- und Immobilienkrisen oder die Pandemien, die Erkenntnis, dass die Welt endlich ist, hat diesem Glauben ein Ende gesetzt. Wir haben gelernt, dass auf jede Aktion auch eine überraschende, unerwartete oder unerfreuliche Reaktion folgt. Heute vermögen nur noch wenige ungebrochen an die Heilsversprechen der Technik zu glauben. Das führt aber teilweise zu einer Art Apathie gegenüber Herausforderungen unserer Zeit. Manchmal wünschen wir uns diesen Mut zurück, Neues zu testen, Unerwartetes zuzulassen und keine Angst vor Veränderungen zu haben. Nicht unbedingt in ihrem Inhalt oder in Form einer unkritischen Überhöhung, sondern in ihrer Positivität. Da haben diese Utopien für uns heute am meisten Relevanz.

Was ist «the City of the Future»? Die Stadt der Zukunft ist ein Ort, wo wir Menschen wieder gelernt haben mit der Umwelt zusammenzuleben. Der Mensch sieht sich nicht mehr als über der Welt stehend, sondern als gleichberechtigter Teil des Ganzen. Das bedeutet erst einmal Unsicherheit, weil wir Kontrolle abgeben müssen. Kontrolle, die wir aber auch bisher nur vermeintlich hatten. Dieser Ort bietet allen Menschen (ungeachtet aller vorstellbaren überholten Unterscheidungsmerkmalen), Pflanzen und Lebewesen ein egalitäres Leben.

Gibt es einen aktuellen Diskurs über Dystopie in der Architektur? Und in welcher Form zeigt sich das? Die vielleicht bekanntesten Dystopien mit inhaltlichem und geografischem Bezug zur Publikation sind jene von Archizoom und Superstudio aus den 60er und 70er Jahren aus Florenz. Überlegungen aus diesen Dystopien finden wir heute auch bei Projekten von Dogma aus Brüssel. Der Beitrag von Pavle Stamenović sei zur Lektüre empfohlen. Auch der Beitrag von Andri Gerber ist in diesem Zusammenhang interessant. Er erzählt vom Scheitern von Utopien. Ganze einfach, weil Utopien immer auch Verkürzungen der Komplexität sind. Als Modelle bieten diese Ideen scheinbar einfache Lösungen für eine vielschichtige Realität an.


Diskussion über Dystopien sind verbunden mit der (auch teilweise ungewollten) Realisation einer Utopie. Die Siedlungsstruktur, wie wir sie heute kennen, in welcher der Individualverkehr und die Zersiedlung prägende Elemente sind, ist in Ansätzen in städtebaulichen Utopien Anfangs des 20. Jahrhunderts zu finden. Niemand konnte sich damals vorstellen, wie es tatsächlich einmal sein würde, so zu leben. Gleichzeitig sind diese Utopien aber auch aus damals aktuellen Herausforderungen entstanden. Und wenn dieser heutige Kontext nun als Dystopie gedeutet werden könnte, so sind diese Räume auch Möglichkeitsräume. Gerade an diesen Orten ist denn auch viel Potenzial vorhanden.

Wie kann Architektur gesellschaftliche und ökologische Veränderungen wie Klimawandel, Genderneutralität oder Gleichberechtigung positiv mitgestalten? Architektur und Raum haben einen direkten Einfluss auf Menschen. Raum kann Angst einflössen, uns zu Ruhe kommen lassen oder ein Gefühl der Erhabenheit auslösen. Ebenso beeinflusst Raum, wie wir leben und wie wir zusammenleben. So zementiert zum Beispiel die Wohnungsaufteilung mit vom Ess-/Wohnbereich abgetrennten Küchen klare Rollenbilder. In dieser konservativen Vorstellung vom Zusammenleben soll die Frau getrennt vom repräsentativen Wohnraum bzw. dem Besuch ihrer Arbeit nachgehen. Glücklicherweise werden solche Grundrisse heute auch viel weniger gebaut, aber viele Menschen wohnen heute noch so, auch wir. So eine Wohnung fordert von einem stetig, diese von der Architektur vorgeschriebenen Muster zu durchbrechen. Raum hat einen Einfluss darauf, wie wir leben, aber gleichzeitig dürfen wir die Möglichkeiten in unserer heutigen wirtschaftsliberalen, egozentrischen und xenophoben Welt nicht überbewerten. Diese Kräfte kann Architektur nicht ausgleichen.

Wie sieht die Architektur der Zukunft aus? Und welches sind die wichtigsten Herausforderungen? Die Diskussion über Nachhaltigkeit hat die ganze Baubranche erfasst. Noch vor wenigen Jahren waren Dinge, über die wir heute sprechen, scheinbar nicht verrückbar. Doch im Fokus stehen technische Verbesserung, etwa die Herstellung von einem Carbon negativen Beton, um die Herausforderungen zu stemmen. Aus sozialer, ökologischer, kultureller und ökonomischer Sicht ist es unabdingbar, dass wir kreativer mit den Häusern arbeiten, welche wir bereits haben. Statt so viele Ersatzneubauten zu erstellen, sollten wir weiterbauen. Das ist auch aus architektonischer Sicht interessant, denn die Reibung zwischen Alt und Neu lässt eine vielschichtige und lebendige Umwelt entstehen. Die Architektur der Zukunft ist aber auch eine Gemeinschaftliche. Wir hoffen, dass wir das Konzept des Privatbesitzes von Boden irgendeinmal überwinden können.

Wie wird Architektur im Weltraum, auf fremden Planeten aussehen? Wir interessieren uns sehr für die Raumfahrt, die Astronomie und auch Science-Fiction.


Wir hatten gerade dieses Jahr die Möglichkeit, für ein Filmset einen Raum zu entwerfen, der zwar in dieser Welt verortet ist, aber ansonsten ziemlich viel Freiheit beliess. Da haben wir (wieder einmal) festgestellt, dass Raum, wie er uns interessiert, immer einer inneren Logik unterworfen ist. Solch eine Logik kann beispielsweise aus dem Kontext der Bauaufgabe, dem Bestand, der Funktion des Raumes, aus einer Analogie, einem Abbild der jeweiligen Gesellschaft oder auch aus dem Material heraus entstehen. Wir haben uns auf der Reise durch Südfrankreich und Norditalien oft gefragt, von welcher Welt diese Häuser gekommen sind. Nicht immer haben wir die Architektur verstanden. Das ist vielleicht auch der Reiz. Wenn ihr uns nun konkret fragt, wie Häuser auf anderen Planeten aussehen werden, dann wissen wir es nicht, aber wir glauben, diesen Häusern und Dingen wird die Schönheit einer sie durchdringenden Logik innewohnen. Fragments of Utopia

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Inhaltsverzeichnis

Foreword Andri Gerber, At Architecture’s Stake Fragments Nikolai von Rosen, The Beatles Effect in Eastern Switzerland Houses Pavle Stamenović, Beyond Utopia Appendix


Am Scheiterhaufen der Architektur

Andri Gerber

Andri Gerber

At Architecture’s Stake

Am Scheiterhaufen der Architektur Der inflationäre Begriff «Utopie» ist ein Neologismus, der auf den englischen Politiker und Philosophen Thomas More zurückgeht. Dieser hat in einer Zeit der politischen und religiösen Krise in seinem Roman Utopia von 1516 einen neuen, fernen Idealstaat als Gegenwelt entworfen. Seine Treue zur katholischen Kirche gegen die Englische Krone bezahlte More schlussendlich mit dem Leben. Nach der Enthauptung blieb sein Kopf einen Monat lang über die London Bridge aufgespiesst, wie das für Verräter üblich war. Circa 250 Jahre vor der Hinrichtung von More wird überliefert, dass in Zürich der Bäcker Wackerbold als Bestrafung, weil er zu leichte Brote gebacken hatte, in einem Schmachkorb beim Haus zum Rüden aufgehängt wurde. Dort war er dem Gespött der Menschen solange ausgeliefert, bis er den Mut oder die Verzweiflung gefasst hatte, in die darunterliegende offene Kloake zu springen. Aus Wut vor dieser Demütigung soll er daraufhin seine Bäckerei um 1280 in Brand gesetzt haben, was zur Zerstörung eines grossen Teils des Nieder- und Oberdorfs führte. Er selber ward flüchtig und nie wieder gesehen. «Architektur muss brennen» hiess es so schön bei Coop Himmelb(l)au 1980.

«Die Formel aller Themen der hypergraphischen Architektur ist: THA = [(TA) (TPh) (TS) (TTe)] = (TH, A)», Seite aus Isou, Isidore. Le Bouleversement de l’architecture, Paris: Sabatier, Satie, 1980

At Architecture’s Stake The clichéd term “utopia” is a neologism, which can be traced back to the English politician and philosopher Thomas More. In the midst of political and religious upheaval, he proposed a new and distant ideal state – a counterworld – in his 1516 novel Utopia. Ultimately, his devotion to the Catholic Church instead of the English crown cost him his life. After being beheaded his head remained skewered on London Bridge – as was common for traitors. As the story goes, around 250 years prior to More’s execution, the Zurich-based baker Wackerbold was penalized for baking bread considered too light. He was hung in a Schmachkorb (“basket of humiliation”) at the Haus zum Rüden to be publicly humiliated, quickly becoming the laughing stock of the people until he finally recognized the hopelessness of his situation and found the courage to jump down into the open sewer below. Full of anger at this abasement he is said to have set his bakery on fire around 1280, which led to the destruction of a significant section of Zurich’s old town. He fled, never to be seen again. “Architecture must blaze” was Coop Himmelb(l)au’s slogan in 1980.

So verschieden diese beiden Geschichten auch sein mögen, beide zeigen was Utopien im Grunde sind: Reaktionen auf eine unzufriedenstellende Situation, der eine Gegenwelt entgegengehalten wird. Im ersten Fall durch die Schaffung einer literarischen Fiktion, im zweiten durch die Zerstörung der realen Welt. Beide bleiben im Bereich des Unmöglichen, weil die Realität – die eigene oder die fremde – aufgelöst und nicht konstruktiv verändert wird. Beide Reaktionen geschehen vor dem Hintergrund der Stadt und ihrer Architektur, als Symbol jener Gesellschaft, die sie bestraft hat. Der Kopf von Thomas More wird an einem transitorischen und damit sehr prominenten Ort ausgestellt, damit er von den Einwohnern gesehen wird. Die Stadt wird niedergebrannt. Jene Stadt die Wackerbold bestraft hat. Was blieb sind Fragmente und Ruinen; des Körpers im ersten, der Stadt im zweiten. Damit wird klar, dass Utopie zwar im Kern konstitutiv ist, insofern als sie eine Gegenwelt aufbaut, dennoch immer eine destruktive Kehrseite hat. Utopien besitzen also eine janusköpfige Natur, denn um eine schöne, bessere Gegenwelt aufzubauen, müsste zuerst die ursprüngliche Welt zerstört werden. Diese Zerstörung bleibt aber nur implizit und wird nicht zum Thema der Utopien gemacht. Diese befinden sich meistens – wie bei More – irgendwo, in der Ferne, auf einer Insel auch wenn sie in Wirklichkeit das Hier und Jetzt betreffen. Utopien zeigen uns dann zwar schöne Bildwelten. In Wirklichkeit verbergen diese Bild und Wörterwelten die Ruinen des Alltäglichen. Die Realität und damit auch die Architektur und die Stadt widerstreben aber

However unrelated these stories may appear, both reveal what utopias are, most fundamentally: reactions to a dissatisfying system through the production of “counterworlds”. In the first instance, through the creation of literary fiction; in the second, through the destruction of the physical world. Both remain in the realm of impossibility, however, because reality – one’s own or else an alternate one – becomes dissolved rather than constructively altered or improved. Both reactions play out against the backdrop of the city and its architecture, which act as symbols of the society they rejected. Thomas More’s head was put on display in a transitory and thus very public location so as to be seen by the inhabitants of the city. Cities are blazing – the one Wackerbold punished was burnt to the ground. What remains are

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Title page of Isou, Isidore. Le Bouleversement de l’architecture, Paris: Sabatier, Satie, 1980.

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pp.

Architect

House

Location

Year

23, 59 25, 61

Giancarlo De Carlo Ignazio Gardella

Casa di vacanze Condominio La Rotonda

Bordighera Arenzano

1961 – 1966 1958

Jahr

Ort

Haus

Architekt*in

S.

1976 – 1979 1960 – 1962

Ramatuelle Busto Arsizio

Village de vacances Le Merlier Scuola elementare

Atelier du Montrouge Enrico Castiglioni

22, 58 24, 60

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Bibliographischen Angaben und Impressum 20 × 30 cm, Faden gebunden 108 Seiten, 100 Abbildungen CHF 40 / EUR 37 Deutsch / Englisch ISBN 978-3-9524882-5-6 Bach Mühle Fuchs (Konzeption/Text) Simon Mühlebach (Projektleitung) Daniel Fuchs (Fotografien der Häuser, Recherche, Übersetzung) Michael Godden (Skizzen, Recherche, Übersetzung, Lektorat) Alex Ochsner (Fotografien der Fragmente) Andri Gerber, Pavle Stamenović, Nikolai von Rosen (Texte) Lara Mehling, Uta Reichardt (Übersetzung) Thomas und Philippe Grossenbacher, Andrea und David Godden, Heinz Mühlebach (Lektorat/Korrektorat) Melina Wilson (Gestaltung/Satz) Printon, Tallin (Druck/Bindung) Ernst Schindler Stiftung, Familie Mühlebach (Dank)

Efa – Energie für alle http://efa-digital.com

©2021 Bach Mühle Fuchs ©2021 Texte: Andri Gerber, Pavle Stamenović, Nikolai von Rosen ©2021 Fotos Materialien: Alex Ochsner Die Autor:innen haben sich nach besten Kräften bemüht, sämtliche CopyrightInhaber:innen ausfindig zu machen. Sollte etwas übersehen worden sein, bitten wir um entsprechende Hinweise. Wir werden diese in nachfolgenden Auflagen berücksichtigen. Soweit nicht anders vermerkt, liegen die Rechte an den abgedruckten Abbildungen, Plänen und Grafiken bei Bach Mühle Fuchs. Für Presseanfragen und Bilder: info@efa-digital.com