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DIES UND DAS

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Donnerstag, 23. Dezember 2010 Nr. 51

GEWINNER WEIHNACHTSWETTBEWERB

HEIZÖLMARKT

– DENKPAUSE –

Der Sieger ist auserkoren

Redlichkeit gegen sich selbst

SUTER JOERIN

Heizöl, Tankrevisionen Talstrasse 45, 4144 Arlesheim, Tel. 061 705 15 15 Diei Rohöl-Notierungen an den internationalen i di Warenbörsen gingen leicht abgeschwächt ins vergangene Wochenende und eröffneten am Montag- morgen auf ähnlichem Niveau. Die Leitsorte Brent wird immer noch deutlich über 92 Dollar pro Fass gehandelt und aufgrund der vorherrschenden Kälte in Europa und den USA erwartet man keinen massiven Einbruch.

Preisübergabe: Marco Hügli (l.) erhält von Markus Würsch den Gutschein.

Die regionalen Preise haben nochmals 50 Rappen je 100 Liter zugelegt und auch hier werden keine markanten Abschläge erwartet. Wir wünschen unseren Kunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im gemütlich warmen Wohnzimmer. Die jeweiligen Tagespreise geben Ihnen unsere Mitarbeiter auf Anfrage gerne bekannt. Rufen Sie uns an oder lesen Sie unter www.suter-joerin.ch unsere täglichen Marktnews. Richtpreise vom 21. Dezember 2010 Heizöl extra leicht Bestellmenge Fr./100 l in Litern tiefst 1500–2200 94.60 2200–3000 91.40 3000–6000 90.30 6000–10 000 88.10

bei 15° C höchst 95.30 92.00 90.70 88.60

FOTO: MARTIN STAUB

dust. Marco Hügli hat den Hauptpreis beim diesjährigen Weihnachtswettbewerb des Wochenblatts gewonnen. Für 500 Franken darf der Brislacher im Sportshop Karrer auf Einkaufstour gehen. Stolz posiert er mit Verkaufsleiter Markus Würsch für das Siegerfoto. Am diesjährigen Wochenblatt-Weihnachtswettbewerb nahmen über 1500 Leserinnen und Leser teil.

Die weiteren Gewinner: Dominique Tester, Laufen (400 Franken, IG Laufen), Verena Schnider, Breitenbach (300 Franken, Gewerbeverein Lüsseltal), Elsbeth Meier, Bärschwil (200 Franken, Weisses Kreuz, Breitenbach), Sandra Sabatino, Zwingen (200 Franken, Spilag Laufen), Albert Lindenberger, Beinwil (150 Franken, GV Lüsseltal), Käthi Volonté, Nunningen (150 Franken, IG Laufen), Melanie Anklin, Erschwil (100 Franken, GV Lüsseltal), Max Meury, Blauen (100 Franken, IG Laufen), Erna Häner-Hänggi, Meltingen (100 Franken, GV Lüsseltal). Herzliche Gratulation.

EINGESANDT

EINGESANDT

Referendum gegen Austritt Laufens aus den Sozialdiensten Laufental

«Ä guets neus Joor»

Gegen den Beschluss der Einwohnerversammlung Laufens zum Austritt Laufens aus den Sozialdiensten hat ein überparteiliches Komitee, bestehend aus Roland Mamie, FDP, Esther Schindelholz, CVP, und Luca Giacobini, parteilos, das Referendum ergriffen. Das Komitee ist der Ansicht, dass ein Entscheid von dieser politischen Tragweite unbedingt vor das Stimmvolk kommen muss. Wir sind der Überzeugung, dass ein Austritt Laufens aus den Sozialdiensten die generelle Zusammenarbeit der Laufentaler Gemeinden gefährdet und somit die Errungenschaften der letzten Jahre leichtfertig aufs Spiel setzt. Laufen würde von den umliegenden Gemeinden als wankelmütiger und nicht mehr zuverlässiger Partner gesehen, was der Zusammenarbeit zwischen den Laufentaler Gemeinden und den Verbundsorganisationen nicht zuträglich ist und ein Klima des Misstrauens schafft. Wir sind der Meinung, dass es nicht

Zeit für Sozialexperimente ist und dass mit einem Alleingang Laufens die Qualität der Sozialhilfe in Laufen verschlechtert würde, und das zu einem höheren Preis. Zudem wurde die Qualität der Sozialdienste Laufental in den letzten zwei Jahren erheblich verbessert. Bestehende Probleme bei den Sozialdiensten sind erkannt und sollten gemeinsam behoben werden. Wir möchten die Bevölkerung der Stadt Laufen aufrufen, Ja zu den Sozialdiensten und Ja zur interkommunalen Zusammenarbeit zu sagen und unser Referendum zu unterstützen. Weitere Informationen sowie Unterschriftenbögen können über Roland Mamie, Tel. 062 562 69 92, roland.mamie@ntalk.ch, oder Esther Schindelholz, Tel. 079 211 98 44, Esther@Schweiz.com, bezogen werden. Roland Mamie, Präsident Esther Schindelholz, Mitglied Luca Giacobini, Mitglied

GASTRONOMIE

EINGESANDT

Kein Wein mehr im Fondue?

Weihnachten mit General Guisan

WOS. Eine echte Aufwertung erfährt in diesen Tagen die Brauereistube zum Pflug in Himmelried. Das traditionsreiche Gasthaus öffnet ab sofort für geschlossene Gesellschaften seine Türen. Gilbert Oberson, Betreiber des Bierhüsli und der Kleinbrauerei Himmelried, hat damit einen weiteren touristischen Anziehungspunkt im Schwarzbubenland kreiert. Im Pflug spezialisiert er sich – wie könnte es anders sein – auf Bierfondue und andere Bierspezialitäten. «Unser Bierfondue in der gemütlichen Gaststube des ehemaligen Restaurants zum Pflug zu geniessen, wird für die Gäste zum besonderen Erlebnis», sagt Oberson. Nebst seiner selbstgebrauten Spezialsuden bietet der Himmelrieder auch spezielle Weine an. Obersons laden in diesen Räumlichkeiten zu Familienfeiern, zu Freundeskreisen, Vereinsanlässen und Seminaren ein. «Wir haben flexible Öffnungszeiten und richten uns nach den Anfragen», sagt Gilbert Oberson.

Vor 70 Jahren, an Weihnachten 1940, feierte der General Guisan mit einer Gruppe von Offizieren und Soldaten die Geburt Jesus in der Mitternachtsmesse in Oberkirch. Feiern war damals bestimmt das falsche Wort. Fast rings um die Schweiz herrschte Krieg und die Schweizer Armee stand einsatzbereit an der Grenze. In der Nordwestschweiz erwartete man einen Feindeseinsatz vom Norden. Trotzdem waren Weihnachten und der General mit seinem Gefolge im Raum Basel. Ich mag mich noch erinnern, was am Mittags- und Abendtisch geredet wurde. Damals, als kleiner Junge, konnte ich kaum erahnen, wie es damals um unser Land bestellt war. Was ich nie vergessen habe, war das Gespräch um den Besuch des Generals in der Mitternachtsmesse. Im neulich erschienenen Buch von Markus Somm, «General Guisan: Widerstand nach Schweizerart», ist zu lesen: «Als es dunkel wurde, fuhr Guisan mit seinem Adjutanten im Auto nach Oberkirch zur Soldatenweihnacht. Tiefer Schnee. Der Adjutant Barbey notierte: Die Kirche liegt auf einem kleinen Hügel, den wir langsam erklimmen…» Weiter im Buch beschreibt er die Ankunft beim Kirchenportal und die anschliessende Feier. Heute, nach 70 Jahren, dürfen wir uns nochmals an jene Weihnachten und die bange Zeit erinnern und uns freuen, dass wir «freie Schweizer» geblieben sind.

Oberson&Partner, Kastelhöhe 346, Himmelried. 061 743 00 37; Fax 061 743 00 35; chastelbach@magnet.ch. www.chastelbach.ch.

K469214/003-738357

Fredy Dietler

Im Namen der SP Dornach wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, «ä guets neus Joor», beste Gesundheit, und dass Sie alle Ihre guten Vorsätze auch umsetzen können. Einer meiner Vorsätze für das neue Jahr ist es, mich für die kommende Prämienverbilligungsinitiative, welche am 13. Februar 2011 zur Abstimmung kommt, einzusetzen. Warum, fragen Sie sich. Im Durchschnitt stiegen die Prämien im Kanton Solothurn seit 2001 für Erwachsene und Kinder um 70 Prozent, für junge Erwachsene sogar auf 126 Prozent, also mehr als eine Verdoppelung! Im Vergleich betrug die Reallohnerhöhung lediglich deren 5 Prozent. Dass hier etwas unternommen werden muss, liegt auf der Hand. Die Initiative will nämlich nichts anderes, als dass der Bundesbeitrag vom Kanton von heute 80 auf 120 Prozent angehoben wird. Somit könnten Familien mit unteren und mittleren Einkommen entlastet und die Kaufkraft dadurch wieder gestärkt werden. Die Schmerzgrenze der unsozialen Kopfprämien ist längst erreicht, sagen Sie also am 13. Februar 2011 Ja zur PVI. René Umher, Präsident SP Dornach

Matthias Bertschinger

I

n unsicheren Zeiten dringen Existenzängste an die Oberfläche und müssen irgendwo festgemacht werden: Etwa an Detlef S., Ivan S., Faruk B. oder Ismir K. Die Weihnachtszeit bietet Gelegenheit zur Besinnung. Man könnte sich fragen, ob sich unsere Angst mit diesen Herren ausschaffen lässt – oder ob sie bliebe. Menschen wissen um ihre Sterblichkeit, sie wissen um die Möglichkeit des Eintritts von Schicksalsschlägen, fürchten sich vor Liebesentzug, mangelnder Anerkennung, Leiden und Not. Menschen wissen, wie machtlos sie letztlich sind. Dieses Wissen erzeugt Angst, die man bekämpfen kann, indem man andere zu Sündenböcken macht. Die Illusion, seinen Ängsten nicht ausgeliefert zu sein, wirkt befreiend. Deshalb sind Menschen empfänglich für Feindbilder. Besiegen lassen sich aber höchstens die Sündenböcke. Existenzielle Ängste beschleichen uns wieder und erinnern uns daran, dass wir uns wichtiger nehmen, als wir sind. Man muss weder Gott noch die Moral bemühen, um sich anlässlich des Fests der Liebe zu fragen, ob man sich selbst weniger wichtig nehmen sollte, dafür andere umso mehr. Es ge-

nügt festzustellen, dass man sich selbst betrügt, wenn man vor dem Wissen um sein Ausgeliefertsein flieht und dafür andere Menschen oder Gruppen kleinmachen muss. Laut dem Philosophen Ernst Tugendhat gibt es zwei Weisen, wie der Mensch sich zu sich selbst verhalten kann: eine egozentrische, in welcher der Mensch sein «ich will» wichtig nimmt, und eine mystische, in welcher der Mensch von seinem «ich will» und seinem «ich will nicht, wie das Dasein ist», zurücktritt. Das mystische Selbstverhältnis setzt den Menschen dem Dasein, so wie es ist, und der Bestimmung des Menschen, Verantwortung für diese Welt zu übernehmen, radikal aus. Wo wir uns selbst weniger wichtig nehmen, kann es gelingen, die Begrenztheit eigener Handlungsmöglichkeit anzunehmen, ohne uns aus der Verantwortung zu stehlen mit der Ausrede, die Welt nicht verändern zu können. An Weihnachten feiern wir den Geburtstag eines Mystikers, der die Dinge, die sich nicht ändern lassen, hinnahm, sich in Angelegenheiten, die sich ändern lassen, einmischte und die Weisheit besass, das eine vom anderen zu unterscheiden. An Selbstgerechten, die zweierlei Mass anlegen, und an Feiglingen, die gegen unten treten, um vor sich selbst zu fliehen, entlud sich sein Zorn. Zum Mystiker kann man nicht werden wollen, zeichnet diesen doch aus, dass er von seinem «ich will» zurücktritt. Doch man kann Redlichkeit üben gegen sich selbst, sich selbst fragwürdig werden in seinem Urteilen – anderen und sich selbst zuliebe. Vielleicht verbirgt sich in dieser Demut jene Freiheit, die wir in Illusionen suchen, aber letztlich nie finden. Literatur: Alice Holzhey-Kunz, Daseinsanalyse Ernst Tugendhat, Egozentrizität und Mystik www.matthias-bertschinger.blogspot.com

GRELLINGEN

Spendenaktion für «Denk an mich»

WANDERTIPP

Wanderung im Fricktal Sonntag, 9. Januar Wanderung im Fricktal, Sonntag, 9. Januar. Treffpunkt: 09.30 h Schalterhalle Basel SBB (Abfahrt 9.50 h nach Laufenburg, Muttenz ab 9.54 h). Billett: U-Abo oder Zone 8, Wanderzeit: ca. 3 Std., Verpflegung im Rest. Linde in Mettau, Rückkehr: ca. 16.00 h. Vom bekannten Weindorf Hottwil (400 m) gehts zuerst steil hinauf durch die Rebberge bis zum Besserberg (600 m). Weiter wandern wir dem Waldrand entlang, mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Dörfer, bis zum Weiler Bossenhaus (517 m). Vorbei am Wisstannenchopf, führt uns der Weg entlang der Steigrütihalde (547 m) zum Mettauerberg und hinunter nach Mettau (340 m), wo wir zum Mittagessen einkehren. Anmeldung: bis Mittwoch, 5. Januar 2011, an Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58. Die Naturfreunde der Sektion Birsigtal und Birseck heissen Interessierte zu dieser Wanderung herzlich willkommen. Jahresprogramm unter: www.naturfreunde-birsigtalbirseck.com

Übergabe: Der Scheck im Wert von 600 Franken ist am 13. Dezember vor dem Weihnachtsbaum beim Gemeindehaus von Gemeindepräsident und Landrat Franz Meyer an Frau Dr. med. Ursula Blauenstein, Stiftungsrätin, übergeben worden. FOTO: ZVG

WOS. Am Weihnachtsmarkt in Grellingen hat die Gemeinde eine Sammlung für die Stiftung «Denk an mich» – Ferien für Behinderte, durchgeführt. Aus dem Verkauf der Heimatkunde, der Dokumentation/Ausstellung Dorfgeschichte sowie

diverser Broschüren ist ein Teil des Ertrags für die Stiftung ausgeschieden worden; ebenfalls die Einnahmen aus einem Wettbewerb. Aus der Aktion resultierte ein erfreulicher Betrag, der vom Gemeinderat aufgerundet worden ist.

VERANSTALTUNG

Gospelklänge nach Dreikönig WOS. Der Gospelchor Free Voices veranstaltet Anfang Januar wieder seine Konzerte. Wenn der grosse Weihnachtsund Neujahrsrummel vorbei ist, starten die Free Voices, wie nun schon seit einigen Jahren, ihre Gospelkonzerte nach Dreikönig. Lassen Sie sich begeistern von bekannten, aber auch brandneuen Songs aus der Gospelwelt – es soll keiner ruhig auf seinem Kirchenplatz sitzen

bleiben können. Mitsinngen, mitklatschen oder mittanzen, alles ist erlaubt: That’s Gospel. Ruth Peter Aufführungen: Samstag, 8. Jan., 19.30 Uhr, kath. Kirche Breitenbach; Sonntag, 9. Jan., 17 Uhr, Kirche Röschenz; Samstag, 22. Jan., 19.30 Uhr, kath. Kirche Binningen; Sonntag, 23. Jan., 17 Uhr, ref. Kirche Laufen.


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