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14. Juli 2016, 55. Jahrgang, Nr. 28

Widerstand gegen Posten-Schliessung Die Kantonspolizei wird unter dem Begriff «Kapo 2020» reorganisiert. Das neue Standortkonzept sieht die Reduktion von 17 auf 9 Stützpunkte vor. Auch der Posten Spreitenbach soll geschlossen werden. Das löst in der betroffenen Region Verunsicherung und Unverständnis aus. Sowohl der Gemeinderat Spreitenbach als auch die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sprechen sich gegen die Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach aus. Sie befürchten eine Verlagerung der Aufgaben auf die Repol – auch ausserhalb deren Zuständigkeitsbereichs – ohne entsprechende Vergütung. (Mü) Bericht S. 8/9 INSERATE

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Freizeit: Im Winter wieder Seit dieser Saison verstärkt Simon Studer als Badmeister 2 das Team im Würenloser «Wiemel». Die Arbeitstage im Sommer sind lang. Sie beginnen um 8 Uhr und enden beim Eindunkeln. Und sie sind vielseitig: Ein Badmeister ist Techniker, Hauswart, Gärtner, Betriebsmanager, Mechaniker und natürlich auch Aufpasser und Lebensretter. «Ich habe mich gut eingelebt», sagt der 33-Jährige. Zeit für Hobbys und Ausgang hat er dann in der kälteren Jahreszeit wieder. (Mü) Bericht S. 14 Badmeister Simon Studer nimmt Wasserproben.

Foto: cfr


Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Wireless Access Förrlibuckstrasse 60/62 8005 Zürich Bauobjekt: Neubau Mobilfunkantenne Baustelle: Halbartenstrasse 5a Parzelle: 904 Zusatzgesuche: kantonales Baugesuch Bauherrschaft: Käufeler Siegfried und Edith, Bifangstrasse 87 5430 Wettingen Bauobjekt: Sanierung Badezimmer Baustelle: Bifangstrasse 87 Parzelle: 5779 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Bollinger Ivo und Suter Franziska, Haselstrasse 4 5400 Baden Bauobjekt: Fenstervergrösserung Baustelle: Bahnhofstrasse 10 Parzelle: 2584 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Baukonsortium Schartenstrasse, Grindlenstrasse 5 8954 Geroldswil Bauobjekt: Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus Pergola und Geländer Dachgeschoss Baustelle: Schartenstrasse 111/ Dianastrasse 10 Parzelle: 3993 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 15. Juli bis 15. August 2016. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

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VERMISCHTES

WETTINGEN

Kein NLA-Team mehr, dafür zwei neue Teams in den nationalen Ligen

Für die arrivierten Seniorenteams der Region Wettingen/Baden war es eine schwierige Interclubsaison. Boccia-Club Wettingen. Foto: zVg Gleich drei Abstiege mussten in Kauf genommen werden, BOCCIA-CLUB SPENDET 5000 FRAN- aber immerhin gibt es in der KEN AN KINDERHEIM KLÖSTERLI Mit Region zwei neue Vertreter einer kurzen Feier konnte der in den nationalen Ligen. Boccia-Club Wettingen auch dieses Jahr wieder einen namhaften Betrag von 5000 Franken dem Kinderheim Klösterli in Wettingen spenden. Mit diesem Betrag können sozial benachteiligte Kinder gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auch nächstes wieder ihre geliebten Sommerlager absolvieren.

GLÜCKWUNSCH ZUM 90. GEBURTSTAG Am 16. Juli feiert Harro Peter,

Schönaustrasse 39, Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. GRUPPE JUNGER MÜTTER WETTINGEN

– Vintage-Holzschilder (Abend für Erwachsene). Unter der Anleitung von Yoli Creativa werden zwei kleine oder ein grosses Holzschild im Vintage-Stil mit einem Spruch gestaltet. Der Abend wird mit einem Apéro riche abgerundet. Anmeldung bitte bis 15. Juli unter gjm_wettingen@gmx.ch. Kosten pro Person: 40 Franken. Pfarreiheim St. Sebastian, Freitag, 16. September, 19–22 Uhr.

Nach dem Weggang der beiden Teamleader Philippe Ruch (R1) und Patrick Richner (R3) – beide spielen neu beim TC Teufenthal – wurde der Ligaerhalt in der Nationalliga B für die Senioren 35+ des TC Wettingen zu einer «mission impossible». Angeführt von Adrian Meier (R3), der gegen Ende der Saison erst noch mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte, wehrten sich die Wettinger nach Kräften. Mit vier Punkten aus der Vorrunde kamen sie jedoch nicht über den vierten Gruppenrang hinaus und mussten sich im Abstiegskampf gegen Burgdorf mit 2:5 geschlagen geben. DEN ABSTIEG EBENFALLS NICHT VERHINDERN konnten die Senioren

45+ des TC Wettingen. Nach dem Aufstieg in die Nationalliga A im Vorjahr musste sich die von André Graf (R3) und Martin Koth (R3) angeführte Mannschaft in den Gruppenspielen jeweils deutlich geschlagen geben. Lediglich einen Sieg konnten sie in der Vorrunde ergattern. Im Abstiegsspiel gegen

Voller Einsatz von Adrian Meier. Vaduz konnten die Wettinger dann die Begegnung ausgeglichen gestalten, verloren am Ende aber dennoch etwas unglücklich mit 3:4 und spielen nächste Saison wieder in der Nationalliga B. Dies gilt auch für die Seniorinnen 30+ und die Senioren 55+ des TC Wettingen. Diese beiden Equipen konnten sich in der abgelaufenen Saison in der zweithöchsten Spielklasse halten. Die Seniorinnen taten dies auf souveräne Art und Weise mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Die Senioren mussten dagegen etwas mehr zittern, denn sie konnten den Abstieg

Foto: fb

erst in der zweiten und damit letzten Abstiegsrunde verhindern. ZWEI MANNSCHAFTEN aus der Region

Wettingen/Baden haben den Aufstieg in die nationalen Ligen geschafft. Es sind dies die Senioren 55+ des TC Spreitenbach und des Kantonsspitals Baden. Beide Teams spielen nächstes Jahr in der Nationalliga C. Damit bleibt die Region Wettingen/Baden weiterhin die Seniorenhochburg des Kantons Aargau, auch wenn im nächsten Jahr kein Team mehr in der obersten Spielklasse mitmischen wird. (fba) www.tennisaargau.ch

JUGENDARBEIT WETTINGEN – SOMMERPAUSE

Der Treff «12+» in der Villa Fluck ist bisher zufriedenstellend verlaufen. Foto: zVg Das JAW-Team geht in die Sommerpause und tankt neue Energien für einen erlebnisreichen Herbst. Ab dem 8. August stehen das Angebot und die Häuser wieder zur Nutzung zur Verfügung.

Die Jugendarbeit Wettingen (JAW) versteht sich als ein soziales Übungsfeld für Jugendliche. Sie brauchen Orte auch ausserhalb von Familie und Schule, um ihren eigenen Weg zu finden. Die offene Kinder- und Jugendarbeit begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Dabei setzt sie sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohlfühlen und an den Prozessen in der Gesellschaft mitwirken. Im Jugendhaus können die Jugendlichen diverse Angebot nutzen oder ihre eigenen Ideen verwirklichen und so sich selbst in einer sinnhaften Beschäftigung

erleben und Neues ausprobieren. Aber sie können natürlich auch nur so ins Jugendhaus kommen. Dazu sind diese Räumlichkeiten da. Die Altersgruppen sind seit den Frühlingsferien auf die zwei Häuser der JAW aufgeteilt. Der Treff «12+» findet in der Villa Fluck (Schönaustrasse 31) an einem Nachmittag (Mittwoch oder Donnerstag) statt. Ausserdem gibt es hier für die Altersgruppe bis 14 Jahre an Wochenenden Workshops zu bestimmten Themen. Das Jobvermittlungsprojekt «Job4Teens» hat hier seine Anlaufstelle, und die Angebote der Erwachsenenbildung werden in der Villa Fluck durchgeführt. Der Treffbetrieb

«12+» ist bisher zufriedenstellend angelaufen. Die älteren Jugendlichen über 14 Jahre sind im Schartenkafi (Schartenstrasse 40) herzlich willkommen. Sie finden hier ihren Raum zur Gestaltung, zum Treffen, Musikhören und für Informationen, Gespräche, Bewerbungsschreiben. Ausserdem können die Jugendlichen an Projekten teilnehmen und sich dort einbringen (zum Beispiel bei der Skatergruppe, Töffliwerkstatt, Treffumgestaltung, EM-Lounge, Gartenboxen u.v.m.). Die Häuser stehen ab 8. August wieder zur Nutzung zur Verfügung. Bis dahin wünscht das JAWTeam allen schöne Sommerferien.


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NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT Ein «lebendiges» Neuenhof durch Vereinsaktivitäten Die Gemeinde Neuenhof bietet allen ortsansässigen Vereinen die Plattform, sich kostenlos auf der Gemeinde-Webseite vorzustellen. Mit einem eigenen Eintrag haben die Vereine die Möglichkeit, sich zu präsentieren sowie Veranstaltungen zu veröffentlichen. Ziel soll es sein, kontinuierlich auf neue sowie auch auf die bereits zahlreich bestehenden oder gar traditionellen Neuenhofer Aktivitäten aufmerksam zu machen. Der Gemeinderat möchte deshalb die Vereine dazu animieren, vermehrt Berichte von besonderen Anlässen oder Ereignissen (Erfolge, Jubiläen, Sonsti-

ges) in der Limmatwelle zu publizieren und die Veranstaltungen entsprechend im Kalender einzutragen. Der Veranstaltungskalender soll der Bevölkerung sowie Auswärtigen eine Übersicht über sämtliche Veranstaltungen in der Gemeinde bieten. Gleichzeitig möchte der Gemeinderat neuen Vereinen den Nutzen dieses Angebots schmackhaft machen. Um einen Eintrag zu erfassen, ist eine Registrierung unter www.neuenhof.ch (rechte Seite, Toplink «Login») erforderlich. Die Log-in-Zugangsdaten, mit welchen der Erfasser jederzeit seine Einträge und Veranstaltungen bearbeiten kann, werden ihm

umgehend nach der Registrierung angezeigt. Alle Vereine, die bereits von diesem Angebot Gebrauch machen, werden gebeten, die Einträge von Zeit zu Zeit zu überprüfen und allenfalls zu aktualisieren. Wer weitere Fragen oder Probleme beim Log-in hat, kann sich an die Gemeindekanzlei Neuenhof wenden. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Christian Bonafede, 1990, italienischer Staatsangehöriger, Hardstrasse 82, Neuenhof. Praveena

Senthinathan, 1986, srilankische Staatsangehörige, Hardstrasse 72, Neuenhof. Christine Schraner, 1969, kenianische Staatsangehörige, Eichstrasse 24, Neuenhof, mit Sohn Brian (2003). Silvia Babic, 1975, slowakische Staatsangehörige, Albertstrasse 13, Neuenhof, mit den Kindern Julijana (2000) und David (2002). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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Emil + Urs Gottesleben

Ringstr. 2 Tel. 056 406 14 64 e-mail info@carrosserie-neuenhof.ch www.carrosserie-neuenhof.ch Die Autospenglerei mit Spritzwerk für alle Fahrzeugreparaturen in Ihrer Nähe, seit bald 60 Jahren. GEMEINDE NEUENHOF

Bundesfeier 2016 Programm Montag, 1. August 2016, ab 11.00 Uhr Turnhalle Zürcherstrasse Festprogramm • 11.00 Uhr Apéro für die Bevölkerung • 11.45 Uhr Auftritt der Alphorngruppe Reussblick • 11.30 Uhr Begrüssung durch Frau Gemeindeammann Susanne Voser • Festansprache von Herrn Peter Grünenfelder, Direktor des Think Tanks Avenir Suisse und ehemaliger Staatsschreiber des Kantons Aargau • Gemeinsames Singen der Nationalhymne, mit Unterstützung der Alphorngruppe Reussblick • Anschliessend sind alle Festbesucherinnen und Festbesucher zum «Pasta-Festival» (so lange Vorrat) eingeladen. Ebenso bietet die Festwirtschaft verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten an. • 11.00 Uhr Kinderschminken und Hüpfburg im Peterskeller Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Häuser dem Fest entsprechend schmücken. Das Abbrennen von Knallfeuerwerk geschieht auf eigene Verantwortung, ist aber auf dem Festareal nicht gestattet. Gemeinderat und OK laden sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zur Bundesfeier ein. Gemeinderat Neuenhof und OK Bundesfeier

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2016 019 Bauherrschaft: Réne Stocker Immobilien GmbH Zürcherstrasse 143, Neuenhof Lage: Parzelle 764 Zürcherstrasse 143, Neuenhof Bauvorhaben: Anbau Serviceraum Zusatzgesuche: Kantonale Zustimmung Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 15. Juli bis 15. August 2016 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof


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NEUENHOF

Ältester Neuenhofer Dorfverein Die Schützengesellschaft Neuenhof wurde 1873 gegründet. Aktuell pflegen 80 Mitglieder das sportliche Schiessen mit dem Gewehr oder mit der Pistole. BEAT HAGER

Das Vereinsleben der Schützengesellschaft Neuenhof ist sehr vielfältig und bietet ein Maximum an Möglichkeiten im Schiesssportbereich. Dabei wird das sportliche Schiessen mit dem Gewehr über 300 Meter ebenso gepflegt wie mit der Pistole über 50 und 25 Meter, und natürlich gehört auch die Kameradschaftspflege mit dazu. Jeweils Ende Februar erfolgt im Schützenhaus Buckmatte mit dem «Mannschafts-Cup» die Saisoneröffnung mit Nachtessen für alle Teilnehmer inklusive ihrer Familien. DAS SCHÜTZENHAUS wurde 1961

erstmals umgebaut. Als erster Verein im Bezirk Baden verfügte der Verein ab 1985 neben den sechs Zugscheiben 50 Meter auch über eine 25-Meter-Pistolenanlage mit Scheibenwagen und fünf Scheiben. 1998 erfolgte der Einbau der modernen Scheibenanlage 300 Meter, welche über acht Scheiben mit elektrischer Trefferanzeige verfügt. «Sämtliche Modernisierungsmassnahmen führten wir mit unseren eigenen finanziellen Mitteln durch», so Präsident Mar-

Markus Bürgler präsidiert den ältesten Neuenhofer Dorfverein. kus Bürgler, welcher seit 32 Jahren im Vorstand vertreten ist. Regelmässig finden im vereinseigenen Schützenhaus sportliche Anlässe wie Feldschiessen, das Obli-

gatorische Schiessen sowie das Bareggschiessen statt. Seit zehn Jahren wird das Bareggschiessen im Juni jährlich von weit über 800 Schützen besucht. «Das Bareggschiessen und die Vermietung unserer Schützenstube bilden die finanzielle Grundlage für unseren Verein», rechnet Bürgler vor. An bis zu 40 Schiessanlässen pro Jahr kämpfen die Neuenhofer Schützen um Ruhm und Ehre. Im vergangenen Jahr nahm die Schützengesellschaft Neuenhof mit 25 Personen am Eidgenössischen Schützenfest in Raron teil, und in diesem Jahr stand das Schiessen am Kantonalschützenfest in Appenzell auf dem Programm. IN DEN VERGANGENEN MONATEN

Das Schützenhaus Buckmatte strahlt in neuem Glanz.

Fotos: bha

wurde die Schützenstube mittels Fronarbeit umfassend umgebaut. Bis im kommenden Frühjahr dürfte auch die Renovation der Fassade abgeschlossen sein. Mit

dem «Endschiessen» feiert die Schützengesellschaft Neuenhof jeweils Ende September den offiziellen Saisonabschluss, gefolgt vom Absenden im Peterskeller. Im Winterquartier von Oktober bis März sind die Gewehrschützen in der Luftdruckanlage im Schulhaus 7 in Neuenhof sowie die Pistolenschützen im Esp in BadenDättwil zu Gast. Neben der Grundausbildung im sportlichen Schiessen legt der Verein auch grossen Wert auf die Nachwuchsarbeit. Doch auch die Erfolge in jüngster Vergangenheit dürfen sich sehen lassen. Erstmals in der über 140jährigen Vereinsgeschichte qualifizierten sich die Pistolenschützen 2013 für den Schweizer-Meister-Final in Buchs AG. Zudem konnten sich die Neuenhofer Schützen mit der Langwaffe fünfmal in Folge für die Schweizer Gruppenmeisterschaft der acht besten Vereine in der Schweiz qualifizieren.


Gemeinde Neuenhof

Submission im offenen Verfahren Erweiterung und Erneuerung Schulanlage Neuenhof Schulhaus Schibler und Neubau Aula 1. Auftraggeber: Einwohnergemeinde Neuenhof, c/o Gemeinderat Neuenhof 2. Verfahrens-/Auftragsart: offenes Verfahren – Bauauftrag 3. Verbindlichkeitserklärung: SubmD vom 26. November 1996 Stand 1. Januar 2011 Nach Gatt/WTO-Verfahren Sprache des Verfahrens und der Angebote: Deutsch 4. Gegenstand und Umfang der Aufträge BKP 258 Schulküche_Schulhaus Schibler BKP 271 Gipserarbeiten_Innere Verputzarbeiten_Schulhaus Schibler und Aula BKP 271 Gipserarbeiten_Trockenbau_Schulhaus Schibler und Aula BKP 273 Schreinerarbeiten_Innenausbau_Aula BKP 273 Schreinerarbeiten_Schrankanlagen_Schulhaus Schibler BKP 273 Schreinerarbeiten_Allgemeine Schreinerarbeiten_Schulhaus Schibler BKP 273.0 Schreinerarbeiten_Innentüren_Schulhaus Schibler und Aula BKP 281.1 Fugenlose Bodenbeläge_Schulhaus Schibler und Aula BKP 281.5 Bodenbeläge aus Kunststein und Naturstein_Schulhaus Schibler und Aula BKP 281.6 Plattenarbeiten Wand und Boden_Schulhaus Schibler und Aula 5. Ausführungstermin: Aufgrund der in den Unterlagen festgelegten Termine 6. Einreichung der Angebote Die Angebote sind bis 24. August 2016, 11.00 Uhr an folgende Adresse einzureichen: Einwohnergemeinde Neuenhof, c/o Gemeinderat, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof, mit Angabe der entsprechenden BKP 7. Bezugsquelle der Ausschreibungsunterlagen: unter www.simap.ch / Verfügbarkeit der Unterlagen: ab. 15. Juli 2016 8. Zuschlagskriterien: Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 9. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. Der Stillstand der Fristen gemäss Zivilprozessrecht gilt nicht. 2. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie ein Begründung enthalten. Das heisst, es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1. und 2. nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Die angefochtene Ausschreibung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen Neuenhof, 8. Juli 2016

Der Gemeinderat


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KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Rolf und Linda von Burg, Rütihaldenstrasse 9, 8956 Killwangen, für die Erstellung einer Überdachung des Fahrzeugabstellplatzes, Parz. Nr. 211, Rütihaldenstrasse 9; Robert Keller und Karin Stocker, Steinigstrasse 2, 8956 Killwangen, für den Neubau einer Pergola über Grillplatz, Parz. Nr. 1329 und 1330, Steinigstrasse 2. Unterstützung des Juki-Cups vom 27. August 2016 Der Gemeinderat stellt der Jugendriege Killwangen für die Durchführung des JukiCups 2016 am Samstag, 27. August, die Mehrzweckhalle kostenlos zur Verfügung. Zudem unterstützt er das Schlussturnen mit einem Beitrag von 500 Franken. Öffnungszeiten Entsorgungsstelle beim Werkhof Infolge Reklamationen von Anwohnern weist der Gemeinderat die Bevölkerung auf

die Öffnungszeiten der Entsorgungsstelle hin: Montag bis Samstag, 7 bis 12 Uhr und 13 bis 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist die Entsorgungsstelle geschlossen. Es ist nicht gestattet, die Entsorgungsstelle ausserhalb der Öffnungszeiten zu benutzen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, vom 4. Juli bis 5. August 2016, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierte Öffnungszeiten: Montag- bis Donnerstagvormittag: 8.30 bis 11.30 Uhr; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Freitag: 7.30 bis 11.30 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Selbstverständlich steht das Personal nach Absprache allen auch ausserhalb dieser Zeiten für individuelle Termine zur Verfügung. Sauerei So wünscht sich niemand den Grillplatz «Rütenen» anzutreffen.

INSERATE

Foto: zVg

Wer brätelt, der fötzelt Heisse Sommertage kündigen sich an: Grillwetter. Auch an öffentlichen Feuerstellen. MICHAEL MÜLLI

Für ein paar Tage hat der Sommer Ferien gemacht. Für die zweite Julihälfte kündigt sich aber seine Rückkehr an. Dann werden auch die öffentlichen Grillplätze wieder zum Bräteln einladen. An der Gemeindeversammlung hatte sich ein Killwangener INSERATE

Bürger über Littering an diesen idyllischen Plätzen beklagt. Klar sollte sein: Fötzeln am Schluss gehört auch zum Bräteln! Gemeinderat Patrick Bellini relativiert auf Nachfrage hin aber: «Im Allgemeinen hat die Gemeinde das Thema Littering im Griff.» Vereinzelt werde die «Rütenen» etwas unordentlich hinterlassen. Nehme sich also jeder Einzelne auch auf den Grillplätzen an der Nase und trage Sorge zur Umwelt – und den Abfall nach Hause!


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SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gratulation Yannick Gasser, Untersiggenthal, hat die Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt erfolgreich bestanden. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren dazu ganz herzlich und wünschen der jungen Fachkraft für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Personelles Michèle Hausheer hat ihre Stelle als Sachbearbeiterin der Finanzverwaltung per 30. September 2016 gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung als Finanzverwalterin in einer anderen Gemeinde anzunehmen. Der Gemeinderat bedankt sich für die guten Dienste bestens. Baubewilligung ist erteilt worden an Eisenbahner Baugenossenschaft, Spreitenbach, für die Dachflächensanierung mit energetischer Verbesserung, Poststrasse 139. Termine 4. Juli – 7. August: SchulSommerferien; 8. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13. Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11. INSERATE

Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt (Werkdienst) Beim Bauamt Spreitenbach ist per August 2016 noch eine Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt Fachrichtung Werkdienst zu besetzen. Wer eignet sich für diese Ausbildung? Diese vielseitige und interessante Ausbildung richtet sich an kräftige, körperlich ausdauernde Jugendliche mit handwerklicher Begabung und technischem Verständnis. Zuverlässigkeit, Freude am Arbeiten im Freien und Interesse an der Natur sind wichtige Voraussetzungen. Wo können sich Interessierte melden? Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und Schulzeugnissen sind bis 25. Juli 2016 zu richten an die Gemeindewerke Spreitenbach Bereichsleiter Tiefbau + Entsorgung, Viktor Ott Zentrumstrasse 11 8957 Spreitenbach

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Gemeinderat: Der Kapo-Postten muss bleiben Im Rahmen der Reorganisation der Kantonspolizei Aargau ist vorgesehen, 8 der 17 Posten zu schliessen. Auch denjenigen in Spreitenbach. Der Gemeinderat ist gegen die Schliessung. Er befürchtet, dass der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Mehraufgaben – auch ausserhalb ihrer Zuständigkeit – entstehen würden. MICHAEL MÜLLI

Die Kantonspolizei (Kapo) war vor rund zehn Jahren im Rahmen des Projekts «Horizont» letztmals neu organisiert worden. Mit dem Projekt «Kapo 2020» soll sie nun den seither veränderten Rahmenbedingungen (gesellschaftliche, technische und rechtliche Entwicklungen) angepasst werden. Das Hauptziel der Reorganisation besteht laut Regierungrat darin, «die Handlungsfreiheit der Kantonspolizei für die proaktive Verhinderung und für die Aufklärung von Straftaten zu erhöhen». Die Verstärkung der Kriminalpolizei und die Zusammenfassung der Aussendienstabteilungen Kapo Nord, Kapo Ost und Kapo West in einer neuen Abteilung «Stationierte Polizei» auf den 1. Januar 2017 hat der Regierungsrat bewilligt. Bezüglich des neuen Standortkonzepts, das die Reduktion der Kapo-Posten von 17 auf 9 vorsieht, hat das Departement Volkswirtschaft und Inneres die Gemeinden und die Regionalpolizeien eingeladen, Stellung zu nehmen. Nach Vorliegen der Stellungnahmen wird der Regierungsrat voraussichtlich gegen Ende 2016 über die künftigen Standorte der Kapo entscheiden. DER KAPO-POSTEN SPREITENBACH

soll geschlossen und in den Stützpunkt Baden integriert werden. Das ist für die lokale Sicherheit

FRAGEN AN ist rund um die Uhr mit zwei Patrouillen im Einsatz. Durch die Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach wird die Regionalpolizei sicher nicht weniger aufgeboten und in mehr Fällen die erstausrückende Patrouille sein.

von Relevanz. Denn als sich per Ende 2012 die Regionalpolizei (Repol) Spreitenbach mit der Gemeindepolizei Wettingen zur Repol Wettingen-Limmattal zusammengeschlossen hatte, wurden die Aufhebung des Repol-Postens Spreitenbach (bis auf ein Einmannbüro im Gemeindehaus) und die Integration der Regionalpolizisten in den Stützpunkt Wettingen beschlossen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sich in Spreitenbach noch der Kapo-Posten befindet. Nach der jetzt vorgesehenen Schliessung dieses Kapo-Postens hätte es von Wettingen bis an die Grenze zu Dietikon beziehungsweise zum Kanton Zürich keine stationäre Polizei mehr. In seiner Stellungnahme zuhanden des Departements Volkswirtschaft und Inneres weist der Gemeinderat Spreitenbach darauf hin, dass die Limmattalgemeinden mit über 51 000 Einwohnern eine sehr hohe Bevölkerungsdichte entlang der Autobahnhauptachse A1 aufweisen: «Ein dicht besiedeltes Gebiet mit viel Industrie und mit einem grossen Einkaufscenter und entsprechend hoher Kriminalität verliert mit dem Kantonspolizei-Posten die einzige örtlich nahe Polizeistelle. Das erscheint als nicht sachdienlich.»

Roland Jenni, Chef der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal.

Valentin Schmid hebt die Kleinkriminalität hervor. Dazu gehören die Ladendiebstähle im Einkaufscenter, die an der Tagesordnung sind: «Heute genügt es, dass ein Kantonspolizist ausrückt, den Dieb auf den Posten nimmt und ihn einvernimmt.» Die Kapo wird weiterhin für die Abarbeitung und Tatbestandesaufnahme bei Delikten im Bereich des Strafgesetzes verantwortlich bleiben. Nebst Ladendiebstählen gehören auch Sachbeschädigungen, Vandalenakte, Körperverletzungen usw. dazu. «Ohne Posten vor Ort wird die Kapo künftig vermehrt über die Nummer 117 alarmiert», vermutet Schmid, «dann kommt eine Patrouille; das bindet ein Fahrzeug und zwei Polizisten.» Er fragt sich weiter, wo dann die Einvernahme stattfinden wird. In der Shoppingmall? Auf dem Parkplatz? Der Gemeinderat Spreitenbach befürchtet deshalb, dass der Druck auf die Repol zunehmen

Symbolbild: NI

GEMEINDEPRÄSIDENT

wird, sich vermehrt um Kleinkriminalität zu kümmern. Aber: «Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ist mit dem heutigen Personalbestand nicht in der Lage, kriminalpolizeiliche Aufgaben wahrzunehmen und verfügt über keine diesbezügliche Vereinbarung mit der Kantonspolizei», schreibt er in seiner Stellungnahme. Schmid schlussfolgert: «Die Repol könnte diese Aufgabe schon übernehmen, aber es müsste vergütet werden.» Bereits heute werden laut Gemeinderat über 50 % der Erstinterventionen durch die Repol ausgeführt, und dies in 85 % aller Fälle innert der angestrebten 15 Minuten nach einem Ereignis. Durch die Schliessung des Kapo-Postens vor Ort entstehe die Gefahr, dass sich die Zahl der Ausrückungen erhöhen wird: «Die Repol als nächste verfügbare Patrouille wird vermutlich im Bereich der Erstintervention auch an Fälle ausserhalb ihrer Zuständigkeit,

z. B. bei Ladendiebstählen, aufge- trag vollumfänglich, ohne Leisboten», vermutet der Gemeinde- tungseinbusse, erfüllen können. Das ist nur möglich, wenn der rat. Posten der Kantonspolizei in ZUDEM BEFÜRCHTET der Gemeinde- Spreitenbach erhalten bleibt.» rat, dass sich durch den Rückzug Ausserdem dürfe die Regionalpoder Kantonspolizei aus Spreiten- lizei Wettingen-Limmattal durch bach der Besucheransturm mit das neue Standortkonzept nicht zuständigkeitsfremden Anliegen mit Mehraufgaben konfrontiert auf den Ein-Mann-Repol-Posten werden. Sie sei für die lokale Siim Gemeindehaus massiv erhö- cherheit sowie für die Ruhe und hen werde: «Ob diese Schalterfre- Ordnung im Limmattal (in den quenz künftig mit einem einzigen Gemeinden Bergdietikon, KillPolizisten gewährleistet werden wangen, Neuenhof, Spreitenbach, kann, ist fraglich.» Doch diese Nä- Wettingen und Würenlos) veranthe zur Bevölkerung mit einer nie- wortlich und müsse für diese Aufderschwelligen Anlaufstelle vor gaben vollumfänglich während Ort sei wichtig, ist Gemeindeprä- 24 Stunden zur Verfügung stehen. Spreitenbach steht mit seiner sident Schmid überzeugt: «Die Leute beobachten einen Vorfall, Sichtweise nicht allein da: «Die gehen auf den Posten und erstat- Stellungnahmen der anderen ten Meldung.» Dass sie dafür künf- Limmattalgemeinden lauten ähntig auf den Kapo-Posten in Baden lich», so Schmid. Die Anhörung der Gemeinden brachte demnach gehen würden, glaubt er nicht. Der Gemeinderat Spreitenbach eine gewisse Verunsicherung und hat in seiner Stellungnahme denn Unverständnis gegenüber der auch klar Position bezogen: «Die Schliessung des Kapo-Postens Kantonspolizei muss ihren Auf- Spreitenbach zutage.

Welche Massnahmen müssten im Fall der Schliessung getroffen werden, um die Auswirkungen abzufedern?

der Kantonspolizei unter dem Namen «Kapo 2020» steht die Regionalpolizei an sich positiv gegenüber. Die Stärkung der Kriminalpolizei sowie die Reorganisation der stationierten Polizei ist nachvollziehbar. Eine Bündelung der Einsatzkräfte und eine Schmälerung der Administration sind sinnvoll. Die Repol hat den Anhörungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Durch die Postenschliessungen sollen letztlich mehr Polizeipatrouillen verfügbar sein. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal hat hier gewisse Bedenken geäussert. Der Kapo-Posten Spreitenbach ist eine wichtige Anlaufstation im Limmattal.

Das Patrouillenkonzept der Kantonspolizei sieht genügend Patrouillen für das Limmattal vor. Ein Abbau der Dienstleistungen entsteht gemäss Konzept nicht. Bei einer Schliessung des KapoPostens Spreitenbach wird man die Sache genau beobachten, Erfahrungen sammeln und allenfalls Anpassungen vornehmen müssen. Sicher ist, dass die Bevölkerung keine «stationäre» Anlaufstelle der Kapo mehr hat und unweigerlich auf die Repol ausweichen wird. Unser Mann in Spreitenbach wird am Schalter mehr zu tun haben. Ob seine alleinige Anwesenheit noch genügt, wird sich zeigen. Grundsätzlich darf die Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach für die Regionalpolizei keine Mehrarbeit bedeuten. Die Regionalpolizei hat hier eine gewisse Skepsis angemeldet.

Wie begründen Sie Ihre Stellungnahme? Die frühere Regionalpolizei

Würde die Sicherheit für die Bevölkerung unter der Schliessung leiden?

Spreitenbach wurde aufgelöst und in die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal integriert. Die Polizisten sind alle in Wettingen stationiert. Im Gemeindehaus Spreitenbach betreibt die Repol nur noch ein Einmannbüro. Eine Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach wird die Schalterfrequenz der Repol im Gemeindehaus massiv erhöhen. Die Bevölkerung wird gezwungen, ihre Anliegen auf dem Stützpunkt Wettingen, oder eben in Spreitenbach, zu deponieren. Ausserdem würden Diebstahlsdelikte, namentlich die Ladendiebstähle im Einkaufszentrum Spreitenbach, nicht mehr durch die Kapo Spreitenbach, sondern durch die wechselnden Kapo-Patrouillen der Region abgearbeitet.

Die Gewährleistung der Sicherheit für die Bevölkerung ist oberstes Gebot für beide Organisationen, also für die Kapo und für die Repol. Mit dem neuen Patrouillenmanagement der Kantonspolizei wird die Sicherheit nicht geschmälert. Es werden immer genügend Patrouillen von Kapo und Repol zur Verfügung stehen. Was wegfällt, sind die Dienstleistungen vor Ort. Auch die lokalen Kenntnisse der Örtlichkeiten, der Hotspots, der Gemeindebehörden werden durch die Schliessung abgebaut.

Wie hat die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal zur vorgesehenen Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach Stellung genommen? Roland Jenni: Der Reorganisation

Kapo 2020 Das neue Standortkonzept der Kan ntonspolizei sieht die Schliessung des Postens Spreitenbach vor.

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Welche Auswirkungen auf die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wären zu erwarten? Der Druck auf die

Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wird zunehmen. Die Schalterfrequenz wird sich in Wettingen und in Spreitenbach erhöhen. Unsere Regionalpolizei

Käme dem Repol-Posten Spreitenbach wieder grössere Bedeutung zu?

Der Stützpunkt ist in Wettingen, von wo aus die Repol geführt und organisiert wird. Eine Änderung ist nicht geplant. Sollte die Kapo Spreitenbach ihre Türen schliessen, wird sich zeigen, wie hoch die Ausrückungen und die Schalterbesuche in Spreitenbach sein werden. Gewisse Anpassungen müssen allenfalls dann in Betracht gezogen werden. (Mü)


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 14. JULI 2016

SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Gratulation Yannick Gasser, Untersiggenthal, hat die Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt erfolgreich bestanden. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren dazu ganz herzlich und wünschen der jungen Fachkraft für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Personelles Michèle Hausheer hat ihre Stelle als Sachbearbeiterin der Finanzverwaltung per 30. September 2016 gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung als Finanzverwalterin in einer anderen Gemeinde anzunehmen. Der Gemeinderat bedankt sich für die guten Dienste bestens. Baubewilligung ist erteilt worden an Eisenbahner Baugenossenschaft, Spreitenbach, für die Dachflächensanierung mit energetischer Verbesserung, Poststrasse 139. Termine 4. Juli – 7. August: SchulSommerferien; 8. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13. Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11. INSERATE

Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt (Werkdienst) Beim Bauamt Spreitenbach ist per August 2016 noch eine Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt Fachrichtung Werkdienst zu besetzen. Wer eignet sich für diese Ausbildung? Diese vielseitige und interessante Ausbildung richtet sich an kräftige, körperlich ausdauernde Jugendliche mit handwerklicher Begabung und technischem Verständnis. Zuverlässigkeit, Freude am Arbeiten im Freien und Interesse an der Natur sind wichtige Voraussetzungen. Wo können sich Interessierte melden? Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und Schulzeugnissen sind bis 25. Juli 2016 zu richten an die Gemeindewerke Spreitenbach Bereichsleiter Tiefbau + Entsorgung, Viktor Ott Zentrumstrasse 11 8957 Spreitenbach

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Gemeinderat: Der Kapo-Postten muss bleiben Im Rahmen der Reorganisation der Kantonspolizei Aargau ist vorgesehen, 8 der 17 Posten zu schliessen. Auch denjenigen in Spreitenbach. Der Gemeinderat ist gegen die Schliessung. Er befürchtet, dass der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Mehraufgaben – auch ausserhalb ihrer Zuständigkeit – entstehen würden. MICHAEL MÜLLI

Die Kantonspolizei (Kapo) war vor rund zehn Jahren im Rahmen des Projekts «Horizont» letztmals neu organisiert worden. Mit dem Projekt «Kapo 2020» soll sie nun den seither veränderten Rahmenbedingungen (gesellschaftliche, technische und rechtliche Entwicklungen) angepasst werden. Das Hauptziel der Reorganisation besteht laut Regierungrat darin, «die Handlungsfreiheit der Kantonspolizei für die proaktive Verhinderung und für die Aufklärung von Straftaten zu erhöhen». Die Verstärkung der Kriminalpolizei und die Zusammenfassung der Aussendienstabteilungen Kapo Nord, Kapo Ost und Kapo West in einer neuen Abteilung «Stationierte Polizei» auf den 1. Januar 2017 hat der Regierungsrat bewilligt. Bezüglich des neuen Standortkonzepts, das die Reduktion der Kapo-Posten von 17 auf 9 vorsieht, hat das Departement Volkswirtschaft und Inneres die Gemeinden und die Regionalpolizeien eingeladen, Stellung zu nehmen. Nach Vorliegen der Stellungnahmen wird der Regierungsrat voraussichtlich gegen Ende 2016 über die künftigen Standorte der Kapo entscheiden. DER KAPO-POSTEN SPREITENBACH

soll geschlossen und in den Stützpunkt Baden integriert werden. Das ist für die lokale Sicherheit

FRAGEN AN ist rund um die Uhr mit zwei Patrouillen im Einsatz. Durch die Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach wird die Regionalpolizei sicher nicht weniger aufgeboten und in mehr Fällen die erstausrückende Patrouille sein.

von Relevanz. Denn als sich per Ende 2012 die Regionalpolizei (Repol) Spreitenbach mit der Gemeindepolizei Wettingen zur Repol Wettingen-Limmattal zusammengeschlossen hatte, wurden die Aufhebung des Repol-Postens Spreitenbach (bis auf ein Einmannbüro im Gemeindehaus) und die Integration der Regionalpolizisten in den Stützpunkt Wettingen beschlossen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sich in Spreitenbach noch der Kapo-Posten befindet. Nach der jetzt vorgesehenen Schliessung dieses Kapo-Postens hätte es von Wettingen bis an die Grenze zu Dietikon beziehungsweise zum Kanton Zürich keine stationäre Polizei mehr. In seiner Stellungnahme zuhanden des Departements Volkswirtschaft und Inneres weist der Gemeinderat Spreitenbach darauf hin, dass die Limmattalgemeinden mit über 51 000 Einwohnern eine sehr hohe Bevölkerungsdichte entlang der Autobahnhauptachse A1 aufweisen: «Ein dicht besiedeltes Gebiet mit viel Industrie und mit einem grossen Einkaufscenter und entsprechend hoher Kriminalität verliert mit dem Kantonspolizei-Posten die einzige örtlich nahe Polizeistelle. Das erscheint als nicht sachdienlich.»

Roland Jenni, Chef der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal.

Valentin Schmid hebt die Kleinkriminalität hervor. Dazu gehören die Ladendiebstähle im Einkaufscenter, die an der Tagesordnung sind: «Heute genügt es, dass ein Kantonspolizist ausrückt, den Dieb auf den Posten nimmt und ihn einvernimmt.» Die Kapo wird weiterhin für die Abarbeitung und Tatbestandesaufnahme bei Delikten im Bereich des Strafgesetzes verantwortlich bleiben. Nebst Ladendiebstählen gehören auch Sachbeschädigungen, Vandalenakte, Körperverletzungen usw. dazu. «Ohne Posten vor Ort wird die Kapo künftig vermehrt über die Nummer 117 alarmiert», vermutet Schmid, «dann kommt eine Patrouille; das bindet ein Fahrzeug und zwei Polizisten.» Er fragt sich weiter, wo dann die Einvernahme stattfinden wird. In der Shoppingmall? Auf dem Parkplatz? Der Gemeinderat Spreitenbach befürchtet deshalb, dass der Druck auf die Repol zunehmen

Symbolbild: NI

GEMEINDEPRÄSIDENT

wird, sich vermehrt um Kleinkriminalität zu kümmern. Aber: «Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ist mit dem heutigen Personalbestand nicht in der Lage, kriminalpolizeiliche Aufgaben wahrzunehmen und verfügt über keine diesbezügliche Vereinbarung mit der Kantonspolizei», schreibt er in seiner Stellungnahme. Schmid schlussfolgert: «Die Repol könnte diese Aufgabe schon übernehmen, aber es müsste vergütet werden.» Bereits heute werden laut Gemeinderat über 50 % der Erstinterventionen durch die Repol ausgeführt, und dies in 85 % aller Fälle innert der angestrebten 15 Minuten nach einem Ereignis. Durch die Schliessung des Kapo-Postens vor Ort entstehe die Gefahr, dass sich die Zahl der Ausrückungen erhöhen wird: «Die Repol als nächste verfügbare Patrouille wird vermutlich im Bereich der Erstintervention auch an Fälle ausserhalb ihrer Zuständigkeit,

z. B. bei Ladendiebstählen, aufge- trag vollumfänglich, ohne Leisboten», vermutet der Gemeinde- tungseinbusse, erfüllen können. Das ist nur möglich, wenn der rat. Posten der Kantonspolizei in ZUDEM BEFÜRCHTET der Gemeinde- Spreitenbach erhalten bleibt.» rat, dass sich durch den Rückzug Ausserdem dürfe die Regionalpoder Kantonspolizei aus Spreiten- lizei Wettingen-Limmattal durch bach der Besucheransturm mit das neue Standortkonzept nicht zuständigkeitsfremden Anliegen mit Mehraufgaben konfrontiert auf den Ein-Mann-Repol-Posten werden. Sie sei für die lokale Siim Gemeindehaus massiv erhö- cherheit sowie für die Ruhe und hen werde: «Ob diese Schalterfre- Ordnung im Limmattal (in den quenz künftig mit einem einzigen Gemeinden Bergdietikon, KillPolizisten gewährleistet werden wangen, Neuenhof, Spreitenbach, kann, ist fraglich.» Doch diese Nä- Wettingen und Würenlos) veranthe zur Bevölkerung mit einer nie- wortlich und müsse für diese Aufderschwelligen Anlaufstelle vor gaben vollumfänglich während Ort sei wichtig, ist Gemeindeprä- 24 Stunden zur Verfügung stehen. Spreitenbach steht mit seiner sident Schmid überzeugt: «Die Leute beobachten einen Vorfall, Sichtweise nicht allein da: «Die gehen auf den Posten und erstat- Stellungnahmen der anderen ten Meldung.» Dass sie dafür künf- Limmattalgemeinden lauten ähntig auf den Kapo-Posten in Baden lich», so Schmid. Die Anhörung der Gemeinden brachte demnach gehen würden, glaubt er nicht. Der Gemeinderat Spreitenbach eine gewisse Verunsicherung und hat in seiner Stellungnahme denn Unverständnis gegenüber der auch klar Position bezogen: «Die Schliessung des Kapo-Postens Kantonspolizei muss ihren Auf- Spreitenbach zutage.

Welche Massnahmen müssten im Fall der Schliessung getroffen werden, um die Auswirkungen abzufedern?

der Kantonspolizei unter dem Namen «Kapo 2020» steht die Regionalpolizei an sich positiv gegenüber. Die Stärkung der Kriminalpolizei sowie die Reorganisation der stationierten Polizei ist nachvollziehbar. Eine Bündelung der Einsatzkräfte und eine Schmälerung der Administration sind sinnvoll. Die Repol hat den Anhörungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Durch die Postenschliessungen sollen letztlich mehr Polizeipatrouillen verfügbar sein. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal hat hier gewisse Bedenken geäussert. Der Kapo-Posten Spreitenbach ist eine wichtige Anlaufstation im Limmattal.

Das Patrouillenkonzept der Kantonspolizei sieht genügend Patrouillen für das Limmattal vor. Ein Abbau der Dienstleistungen entsteht gemäss Konzept nicht. Bei einer Schliessung des KapoPostens Spreitenbach wird man die Sache genau beobachten, Erfahrungen sammeln und allenfalls Anpassungen vornehmen müssen. Sicher ist, dass die Bevölkerung keine «stationäre» Anlaufstelle der Kapo mehr hat und unweigerlich auf die Repol ausweichen wird. Unser Mann in Spreitenbach wird am Schalter mehr zu tun haben. Ob seine alleinige Anwesenheit noch genügt, wird sich zeigen. Grundsätzlich darf die Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach für die Regionalpolizei keine Mehrarbeit bedeuten. Die Regionalpolizei hat hier eine gewisse Skepsis angemeldet.

Wie begründen Sie Ihre Stellungnahme? Die frühere Regionalpolizei

Würde die Sicherheit für die Bevölkerung unter der Schliessung leiden?

Spreitenbach wurde aufgelöst und in die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal integriert. Die Polizisten sind alle in Wettingen stationiert. Im Gemeindehaus Spreitenbach betreibt die Repol nur noch ein Einmannbüro. Eine Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach wird die Schalterfrequenz der Repol im Gemeindehaus massiv erhöhen. Die Bevölkerung wird gezwungen, ihre Anliegen auf dem Stützpunkt Wettingen, oder eben in Spreitenbach, zu deponieren. Ausserdem würden Diebstahlsdelikte, namentlich die Ladendiebstähle im Einkaufszentrum Spreitenbach, nicht mehr durch die Kapo Spreitenbach, sondern durch die wechselnden Kapo-Patrouillen der Region abgearbeitet.

Die Gewährleistung der Sicherheit für die Bevölkerung ist oberstes Gebot für beide Organisationen, also für die Kapo und für die Repol. Mit dem neuen Patrouillenmanagement der Kantonspolizei wird die Sicherheit nicht geschmälert. Es werden immer genügend Patrouillen von Kapo und Repol zur Verfügung stehen. Was wegfällt, sind die Dienstleistungen vor Ort. Auch die lokalen Kenntnisse der Örtlichkeiten, der Hotspots, der Gemeindebehörden werden durch die Schliessung abgebaut.

Wie hat die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal zur vorgesehenen Schliessung des Kapo-Postens Spreitenbach Stellung genommen? Roland Jenni: Der Reorganisation

Kapo 2020 Das neue Standortkonzept der Kan ntonspolizei sieht die Schliessung des Postens Spreitenbach vor.

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Welche Auswirkungen auf die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wären zu erwarten? Der Druck auf die

Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wird zunehmen. Die Schalterfrequenz wird sich in Wettingen und in Spreitenbach erhöhen. Unsere Regionalpolizei

Käme dem Repol-Posten Spreitenbach wieder grössere Bedeutung zu?

Der Stützpunkt ist in Wettingen, von wo aus die Repol geführt und organisiert wird. Eine Änderung ist nicht geplant. Sollte die Kapo Spreitenbach ihre Türen schliessen, wird sich zeigen, wie hoch die Ausrückungen und die Schalterbesuche in Spreitenbach sein werden. Gewisse Anpassungen müssen allenfalls dann in Betracht gezogen werden. (Mü)


Bitte beachten Sie, dass wegen 1. August der Inserate- und Redaktionsschluss der Limmatwelle vom 4. August vorgezogen ist auf Freitag, 29. Juli, 9 Uhr. Besten Dank! Verlag und Redaktion Limmatwelle Inserate: brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Redaktion: redaktion@limmatwelle.ch

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Bundesfeier in Spreitenbach

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Festprogramm Offizielle Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz 10.30 Uhr

Begrüssung durch Gemeindepräsident Valentin Schmid Ansprache von Herrn Dr. Markus Dieth, Gemeindeammann Wettingen, Grossratspräsident 2015 und Regierungsratskandidat 2016 Alphorngruppe Reussblick mit Fahnenschwinger Niederwiler Stubetehöckler Anschliessend Apéro, offeriert von der Ortsbürgergemeinde

Bei schlechtem Wetter findet die Feier im Festzelt auf der «Ziegelei» statt! Volksfest auf dem «Ziegelei»-Areal ab 17.00 Uhr

Festwirtschaft und verschiedene Attraktionen: • Kinderspiele • Kinderschminken

ab 19.00 Uhr

Tanz und Unterhaltung mit «MusikApostel»

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SPREITENBACH

Ausstellung «SAUBI – Littering hero» Paletten und Kissen aus alten Jeans kann jeder den eigenen Umgang mit Abfall reflektieren.

Bis zum 2. Oktober ist die Sonderausstellung «SAUBI – Littering hero!» zu Gast in der Umwelt Arena Spreitenbach. Die Ausstellung macht das Littering-Problem auf kreative Art sicht- und erfahrbar. Unter Littering versteht man das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum. Es liegt meist nicht an fehlenden Abfalleimern. Vielmehr nimmt die Abfallmenge stetig zu und der Abfall bleibt einfach dort liegen, wo er gerade anfällt. Littering stört, schadet der Umwelt und kostet viel Geld. Von zentraler Bedeutung ist aus diesem Grund die kontinuierliche Sensibilisierung der Bevölkerung. Seit vier Jahren werden in einem Gemeinschaftsprojekt von Aargauer Surbtalgemeinden Aktionen gegen Littering durchgeführt. Mit lokalem Erfolg. Nun wird in der Umwelt Arena Spreitenbach eine daraus resultierende 100 m² grosse Sonderausstellung präsentiert, die eine breite Öffentlichkeit ansprechen soll. Die Ausstellung zeigt bereits durchgeführte Aktionen und neue Objekte, welche speziell für die Ausstel-

DIE AUSSTELLUNG SPRICHT insbeson-

tering. So werden grosse und kleine Besucher auf der emotionalen Ebene angesprochen und erfahren, wie Abfall vermieden und richtig entsorgt werden kann. In der Lounge mit Möbeln aus alten

dere Kinder und Jugendliche sowie Schulklassen der Mittel- und Oberstufe an. Umweltbildung ist in der Umwelt Arena ein zentrales Thema. Deshalb nimmt die Umwelt Arena parallel zur Sonderausstellung ein Schulprojekt mit Unterrichtsmaterialien und Lernmodulen für Lehrpersonen ins Programm auf. Schon früh kann der richtige Umgang mit Abfall und Wertstoffen und der Respekt vor dem öffentlichen Raum erlernt werden. Littering wird in der Umwelt Arena neben der Sonderausstellung auch bei den Family Days (noch bis 21. August) unter dem Motto «Werde ein Littering Hero» auf kreative Art thematisiert. Passend dazu zeigt im Erdgeschoss die neue Dauerausstellung «Abfall macht mich krank!» des Schweizer Bauernverbandes die Folgen des Litterings für die Nutztierhaltung im Landwirtschaftsbereich. (ms) Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag, 10–18 Uhr; Samstag/Sonntag, 10–17 Uhr. Family Days bis 21. August, immer Donnerstag bis Sonntag täglich Spass-Trail 11, 14 und 15 Uhr. Weitere Informationen, abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In-/Outdoor-Parcours, www.umweltarena.ch

turnier-Wochenende werden im Dez./Jan. durchgeführt; 1 Schülerturnier im Juni mit über 70 Teams durchgeführt; 1 Sponsorenturnier im Juni organisiert und durchgeführt; 1 Sponsorenlauf mit den FCS-Junioren durchgeführt; F-Junioren-Pflichtturnier im Mai organisiert und durchgeführt. Nicht berücksichtigt ist hier der Spielbetrieb der kleinsten FCS Kicker (F- und G-Junioren sowie E-Junioren), da diese lediglich an Turniere teilnehmen ohne Ranglisten. Es geht noch weiter. Der FCS wird immer wieder mit Aussagen aus dem Dorf konfrontiert, der FCS sei ein «Ausländer-Verein». Dem ist aber nicht so. Wenn man die Bevölkerungszahlen aus der Webseite der Gemeinde Spreitenbach mit den Vereinszahlen vergleicht, so stellt man – bestimmt-

zum grossen Staunen vieler – Folgendes fest: Einwohnerzahlen Gemeinde Spreitenbach (Quelle www.spreitenbach.ch): 11 271, davon Schweizer: 5434 (48,22 %), davon Ausländer: 5837 (51,78 %) – bestehend aus über 70 Nationen. Mitgliederzahlen FC Spreitenbach (Quelle: Clubcorner SFV, Mitgliederliste FCS): 281 Aktive, davon Schweizer: 141 (50,2 %), davon Ausländer: 140 (49,8 %) – bestehend aus 24 Nationen. Fussball verbindet und als Verein akzeptiert der FCS jeden, der gerne Fussball spielt, unabhängig von der Hautfarbe, unabhängig von der Herkunft. Es geht um die sinnvolle Freitzeitbeschäftigung der Spreitenbacher Jugend und um das Wohl der Gemeinde und des Vereines. Es lebe der Sport, es lebe der FCS! (lp)

Ein riesiger 4 m³ grosser Abfallkorb vor der Umwelt Arena Spreitenbach wird für Littering-Aktionen genutzt und weist während der Dauer der Ausstellung auf die Littering-Problematik hin. Foto: zVg lung geschaffen wurden. Zum Beispiel ein Zängeli-Spiel, bei dem Abfall selbst sortiert werden muss, oder eine elektronische Steckwand mit einem Team-Frage-Antwort-Spiel zum Thema Lit-

VEREINE Beeindruckende Zahlen zur Saison 2015/16 des FC Spreitenbach Der FC Spreitenbach nimmt seine Aufgabe, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die Spreitenbacher Jugend zu bieten, ernst und erfolgreich wahr. Dies zeigen die eindrücklichen Zahlen aus der eben beendeten Fussballsaison 2015/16. Was die gesamte FC-Spreitenbach-Familie alles während einer Fussballsaison leistet, ist beeindruckend und wird in dieser Form wohl kaum wahrgenommen. Man hat nun einige Zahlen der vergangenen Saison zusammengestellt, um diese beachtliche, ehrenamtliche und wichtige Aufgabe des FCS in der Gemeinde Spreitenbach zu visualisieren: 17 FCSTeams kämpften diese Saison um Punkte; 148 Spiele wurden von

Die FCS-Junioren.

Foto: zVg

den FCS-Teams bestritten; 70 Siege konnte der FCS feiern; 23-mal spielten die FCS-Teams unentschieden; 55 Niederlagen mussten hingenommen werden; 457 Tore schossen die FCS-Kicker; 387 Tore musste man hinnehmen; 229 Punkte konnte man gewinnen; 34 sind die Trainingseinheiten pro Woche aller FCS-Teams; 51 Stunden pro Woche wird im Schnitt trainiert; 1836 Stunden pro Jahr sind die Trainingszeiten für Trainer und Spieler; 2 Hallen-


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WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT Bundesfeier 2016 Die diesjährige Bundesfeier findet am Montag, 1. August, ab 17 Uhr auf dem Platz hinter dem Alten Schulhaus (bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle) statt. Die Bundesfeieransprache hält Marianne Binder-Keller, Grossrätin, Parteipräsidentin CVP Aargau und Bezirk Baden. Die Gemeinde Würenlos offeriert einen Apéro, während der Quartierverein Buech den Anlass organisiert und heissen Schinken, Grilladen, Salatbuffet und Kuchenbuffet anbieten wird. Für die Kinder gibt es Würste, die sie selber an einer Feuerstelle bräteln können. Die Preise werden familienfreundlich gestaltet. Detailliertes Programm auf dem Flugblatt, welches an alle Haushaltungen verteilt wird. Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Badmeister Simon Studer nimmt den Sauger in Betrieb. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. INSERATE

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201633 Bauherrschaft: Windisch Roland und Evelyn Juchstrasse 4, 5436 Würenlos Projektverf.: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG Hauptstrasse 5, Postfach 666 6280 Hochdorf Grundeigent.: Windisch Roland und Evelyn Juchstrasse 4, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch AGV Nr. 522 und Neubau Einfamilienhaus Lage: Parzelle 3556 (Plan 72) Buechstrasse 19 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 15. Juli bis 13. August 2016 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Foto: cfr

«Präsenzeit im Sommer ist lang» Seit 1. April verstärkt Badmeister Simon Studer das neue Team vom Freibad Wiemel in Würenlos. CAROLIN FREI

«Ich habe mich gut eingelebt», sagt Simon Studer. Bevor er seine Stelle als Badmeister 2 im Wiemel antrat, war er zwölf Jahre als Betriebsleiter im Schwimmbad Muri tätig. «Ich brauchte eine neue Herausforderung», sagt der 33-Jährige. Zusammen mit Badmeister 1, Roman Eberhard, der seit letztem Jahr zum Team gehört, teilt er sich die anstehenden Arbeiten. «Der Tagesablauf sieht für uns beide gleich aus. Jedoch trägt Roman mit seinem Vollzeitpensum die Gesamtverantwortung», sagt der 33-Jährige. Er selber ist aktuell zu 60 Prozent angestellt, was jedoch während der Hochsaison sechs Arbeitstage pro Woche bedeutet. «Wir arbeiten in zwei Schichten, die erste beginnt um acht Uhr, die zweite endet gegen 21 oder gar 22 Uhr, je nach Reinigungsaufwand. AM MORGEN GILT ES, alles vorzube-

reiten, Wasserproben zu nehmen, die Durchschreitebecken und das Planschbecken neu zu füllen sowie den Kassendienst bis 11 Uhr

zu übernehmen», erklärt er. Auch Runden drehen, den Güsel zusammenlesen und die Toiletten auf ihre Sauberkeit kontrollieren gehören zum Job. SOBALD SICH DIE BADI FÜLLT, ist Präsenz am Schwimmbecken und beim Sprungturm gefragt. Obwohl sich die meisten Gäste an die Hausregeln halten, müssen die Badmeister beinahe täglich einschreiten. «Immer wieder springen sie zu zweit vom Turm oder zu nahe aufeinander», sagt er. Auch «Fangismachen» habe in diesem Bereich nichts verloren – aus Sicherheitsgründen. Und – auf der ganzen Anlage gilt ein Foto- und Filmverbot. In dieser Saison gabs bis dato ausser einem verknacksten Fuss keine gröberen Verletzungen zu verzeichnen. SIMON STUDER SCHÄTZT an seiner Arbeit, dass er eine Anlage so betreiben darf, dass sie den Besuchern Freude macht. Man bekomme immer wieder Komplimente für die schön gepflegte Badi, das freue ihn. Erst hat er in Muri im Schwimmbad-Restaurant seine Sporen abverdient, bevor er die Laufbahn als Badmeister in Angriff nahm. Nach dem Rettungsbrevet hat er den Badangestelltenkurs besucht und die Ausbildung

zum Fachmann Badeanlagen mit eidgenössischem Fachausweis absolviert. Der Badmeisterkurs ist die eigentliche Badmeisterausbildung und ist nötig, gilt es doch, nebst der Rettung von Menschenleben auch die Gartenanlage, die Haustechnik, die Wasseraufbereitung und den Kundenumgang im Griff zu haben. Bei der Stufe Fachmann geht es um die Führung einer Badanlage mit ihren Angestellten, das Betriebsmanagement sowie die Vertiefung der Badmeisterfachkenntnisse. Bei widrigem Wetter kommen all die Arbeiten zum Zug, für die sonst keine Zeit bleibt: Rasenmähen, Sträucherund Heckenschneiden, Grundreinigungen, Reparaturen und vieles mehr. Das Schwimmbecken wurde auf diese Saison hin mit einer neuen Folie ausgekleidet, was den Wasserverbrauch und das Verletzungsrisiko senkt. Im nächsten Jahr bekommt das Nichtschwimmerbecken ein neues Kleid und die Technik neue Anlageteile. Bleibt Zeit für Privates? «Nicht wirklich. Die Präsenzzeit im Sommer ist lang, an Hobbys und Ausgang nicht zu denken. Dies hole ich dann in der kälteren Jahreszeit nach», sagt Studer und macht sich auf, um am Becken zum Rechten zu sehen.


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AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Im Verlauf der letzten Woche wurde in Spreitenbach, Killwangen und in Wettingen bei Personenkontrollen je eine Person angehalten, die im Fahndungsregister ausgeschrieben war. In Spreitenbach wurde zudem ein Fahrzeug festgestellt, bei dem die Kontrollschilder durch das Strassenverkehrsamt im Fahndungsregister erfasst waren. Die Sachbearbeitung erfolgte durch die Repol. Am Samstag, 9. Juli, 14 Uhr wurden von einer Patrouille der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal in Neuenhof drei Rumänen (zwei Männer und eine Frau) in einem französischen PW angehalten und kontrolliert. Anlässlich der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Frau wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmattal zur Verhaftung ausgeschrieben war. Bei der Durchsuchung der Personen und des Fahrzeuges konnten bei der Frau im BH sowie im Fahrzeug Schmuckstücke aufgefunden werden. Die drei Rumänen wurden zwecks weiteren Abklärungen vorläufig festgenommen.

Die Fussball-EM 2016 verlief aus Sicht der Polizei im Limmattal ohne Zwischenfälle. Gewaltsame Ausschreitungen wie an der letzten Fussball-WM blieben aus. Je nach Spielverlauf kam es in Wettingen teilweise zu Autocorsos. Mit gezielten Interventionen konnten diese zeitnah aufgelöst werden. Gefährliche Fahrmanöver wurden umgehend unterbunden und die Lenker verzeigt. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

LIMMATTAL

Die Stadt unterstützt Oase Die Ostaargauer Strassenentwicklung (Oase) soll die Grossräume Baden-Wettingen und Brugg-Windisch vom Verkehr entlasten. Die Kantonalparteien von SVP, FDP und CVP sind dafür, SP, Grüne und GLP dagegen. MICHAEL MÜLLI

Das Projekt Oase hat einen Zeithorizont bis ins Jahr 2040. Das macht deutlich: Man steht am Anfang, die Arbeit beginnt. In diesen Tagen ist das Anhörungsverfahren abgeschlossen worden. Die bürgerlichen Parteien begrüssen die Oase-Vorschläge grundsätzlich und erkennen darin ein Gesamtkonzept. Für die Grünen sind die «betonlastigen Pläne» keine zukunftsträchtige Mobilitätsplanung und auch die SP hält von den Vorschlägen nichts. Für die GLP stehen die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen. 2013 hatte die Aargauer Regierung die Idee eines 1 Milliarden Franken teuren Baldeggtunnels fallen gelassen. Die neue Lösung soll jetzt nicht mehr kosten. Baden Regio war wie die anderen Re-

Stau in Baden Oase soll den Grossraum Baden-Wettingen entlasten.

Foto: asp

plas eng in die bisherige Planung Den angestrebten verbesserten einbezogen und hatte schon vor Zugang aus dem Unteren Aaretal der öffentlichen Anhörung kriti- erachtet der Stadtrat nur als sinnsche Fragen gestellt. voll, wenn die A1 den Mehrverkehr aufnehmen kann. Das verDER STADTRAT BADEN unterstützt leiht der Forderung nach einem die vorgeschlagenen Massnah- Ausbau auf sechs Spuren Auftrieb. men, wie er in einer Medienmit- Eine attraktivere Nord-Süd-Achse teilung schreibt. Es seien aber könnte zu mehr Durchgangsver«noch wesentliche Fragen offen kehr führen, vor allem bei der Vaund vertiefte Untersuchungen er- riante Martinsbergtunnel. Abschliessend stellt der Stadtrat forderlich», beispielsweise bezüglich der Auswirkungen auf Sied- fest, dass den wachsenden Mobililung und Städtebau. Was die tätsansprüchen aufgrund der erMassnahmen zur Stärkung des warteten BevölkerungsentwickFuss- und Radverkehrs betrifft, lung vor allem mit siedlungspoliverweist er auf eigene Erfahrun- tischen Massnahmen begegnet gen: Es habe sich in Baden ge- werden müsse: «Entsprechend zeigt, dass solche mit intensiven sind Siedlungen mit reduzierter Parkierung zu ermöglichen.» Kosten verbunden sein können.

VERMISCHTES

Lehrabgänger (v.l.): Vithurjan Vinajakamoorthy, Michelle Minder, Ali Ünlütepe. Foto: JK AUF INS BERUFSLEBEN! In der Stadtverwaltung Baden haben dieses Jahr drei Lernende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. So konnten die Betreuenden bei einem gemeinsamen Apéro anstossen auf: Michelle Minder als Kauffrau M-Profil, Vithurjan Vinajakamoorthy als Kaufmann B-Profil sowie Ali Ünlütepe als Fachmann Betreuung Kinder. Besonders hervorzuheben ist, dass Vithu mit einem Preis für die beste

Wirtschaftsprüfung B-Profil geehrt wurde. Michelle und Vithu werden nun anschliessend befristet für ein halbes Jahr beim Zivilstandskreis bzw. Stadtbüro angestellt. Ali wird in Thun die RS absolvieren. Zusammen mit den Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die viel Engagement in die Betreuung investiert haben, freut sich die Stadtverwaltung über die erfolgreichen Lehrabgänger und wünscht ihnen bei ihrem Schritt ins Berufsleben viel Erfolg und alles Gute. AUSFLÜGE MIT DER PFERDEKUTSCHE

Auch in diesem Jahr haben die Wohn- und Pflegegruppen Prosenio und das Alters- und Pflegeheim Rosenau Ennetbaden Ausflüge der etwas anderen Art unternommen. Hoch auf dem Pferdewagen mit Kutschen von Pius Benz aus Wettingen ging es an

zwei Nachmittagen in die nähere Umgebung. Das Wetter war trotz der aktuell etwas wackeligen Wetterlage trocken und gut und am letzten Tag sogar sonnig und angenehm. Die Kutschenfahrten führten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige durch Wettingen, Würenlos, Baden und Ennetbaden. Die Gärten und Wiesen standen in voller Blüte und die diversen Bauprojekte wurden bestaunt. Die Fahrt der Limmat entlang erzeugte aufgrund des hohen Wasserstandes teilweise etwas Herzklopfen. Eingekehrt wurde in der Gelateria in Wettingen und im Atrium Hotel Blume in Baden. Bei einem Eis oder einem Stück Kuchen wurde der Nachmittag mit gemütlichem Beisammensein abgeschlossen – es wurde viel gelacht und diskutiert. Für alle war der Ausflug eine tolle Abwechslung.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 14. JULI 2016

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 14. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 16. Juli, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 20. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 15. Juli, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 16. Juli, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle. Sonntag, 17. Juli, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana in St. Sebastian; 12.15 Uhr kroatischer Gottesdienst in St. Sebastian. Mittwoch, 20. Juli, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 17. Juli, 11 Uhr, Eucharistiefeier. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. Renate Bolliger König, Kollekte: Effingerhort.

senkranzgebet. Samstag, 16. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Den Gottesdienst gestaltet Laurentius Bayer. Sonntag, 17. Juli, 11 Uhr, Eucharistiefeier. Montag, 18. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Altersheim Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 15. Juli, 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 15. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr Anbetungsstunde. Samstag, 16. Juli, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie. Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie; 11 Uhr, Taufe von Gina Alessandra Brescianini. Mittwoch, 20. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 15. Juli, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 19. Juli, 10.15 Uhr, im Andachtsraum, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 14. Juli, 17 Uhr, Ro-

Ref. Dorfkirche, Chilegass 20 Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist.

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KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 15. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Den Gottesdienst gestaltet Laurentius Bayer; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 19. Juli, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 22. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 17. Juli, 10 Uhr, Wortgottesfeier; 18 Uhr, RosenkranzGebet. Mittwoch, 20. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 17. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe von Remo Moser, gestaltet von Pfarrer Martin Schweizer. Klosterkirche Fahr Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kreativ-Atelier, Handarbeiten machen und plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, jeden Donnerstag, 9–11 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Michael Mülli, michael.muelli@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

AGENDA SPREITENBACH

WETTINGEN

Family Days» Cooler Sommerplausch für die ganze Familie: Spass haben, lernen und gewinnen. Das familienfreundliche Angebot beinhaltet nicht nur stark reduzierte Eintrittspreise, sondern auch einen Spass-Trail für Gross und Klein. Umwelt Arena, Freitag, 15. Juli, 10–18 Uhr. Samstag, 16. Juli, 10–17 Uhr. Sonntag, 17. Juli, 10–17 Uhr. Donnerstag, 21. Juli, 10–18 Uhr. Weitere Infos: www.umweltarena.ch.

Lotto Organisator: Satus Wettingen, Juniorinnen. Wettingersaal, Tägerhardstrasse 122, Freitag, 15. Juli, 19.30–23.59 Uhr.

Mittagstisch der Pro Senectute Aargau Für Senioren ab 60. Anund Abmeldungen bis spätestens 2 Tage vorher an: Priska Kretz, Tel. 056 401 50 08. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 18. Juli, 12 Uhr.

«Tanznacht40» Die Party für alle ab 40 Jahren. Neu mit einem zusätzlichen House Floor (2 Tanzflächen – 1 Eintritt). Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 15. Juli, 21 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute Aargau Für Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, Telefon 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. Juli, 11.30 Uhr. Gastspiel Circus Knie Die diesjährige Tournee steht ganz im Zeichen des Mottos «Smile». Als besonderes Highlight zeigt David

INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

Larible, der Clown der Clowns, komplett neue Nummern und zaubert damit dem Publikum mehr als ein Lächeln ins Gesicht. Zirkuswiese, Dienstag, 19. Juli, 20 Uhr, Mittwoch, 20. Juli, 15 und 20 Uhr. Der fahrende Zirkuszoo kann am 19. und 20. Juli von 9 bis 19.30 Uhr besucht werden. An den Auf- und Abbautagen ist der Zoo von 14 bis 19 Uhr bzw. von 9 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Game-Nachmittag für die Daheimgebliebenen Jeden Mittwoch in den Sommerferien. Den Kindern, Jugendlichen und Familien steht eine Wii-Konsole zur Verfügung. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 20. Juli, 14–17 Uhr, «Little Wettige» feiert die dritte Saison Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 21. Juli, 15–17 Uhr.

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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