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10. Juli 2014, 53. Jahrgang, Nr. 28

PP 5432 Neuenhof

SOMMERAUFRUF LITERATUR Die Limmatwelle publiziert in den Sommermonaten in loser Folge Buchtipps von Autoren aus der Region. Den Anfang macht der Roman eines Badener Schriftstellers über zwei Rausschmeisser und weltweite Verschwörungstheorien (Seite 19). Haben auch Sie einen Buchtipp für den Sommer? Was lesen Sie in der Badi? Was an einem verregneten Sonntag zu Hause? Und welches ist Ihr absolutes Lieblingsbuch, das Sie immer wieder lesen könnten? Kennen Sie ausserdem Autoren aus der Region, die noch zu wenig gewürdigt werden? Schreiben Sie uns Ihre Buchtipps mit Name und Kontaktangaben an: redaktion@limmatwelle.ch Die Redaktion

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–9 10–11 12 12–16 17–18 19 20

Diese und viele andere Gegenstände und Kleider blieben im Schulhaus und der Turnhalle in Würenlos liegen.

Foto: bär

Fundgegenstände eines Schuljahrs Zum Ferienbeginn werden in den Schulhäusern Fundgegenstände zusammengetragen.

Trotz des Aufrufs der Hauswarte an die Schüler und Sporthallenbenutzer blieben viele Fundgegenstände in den Schulhäusern liegen. In Würenlos werden sie kurz vor Schulbeginn geräumt. Auch

auf den Einwohnerkontrollen werden Fundgegenstände aufbewahrt. Bei der Regionalpolizei hingegen werden nur noch verdächtige Sachen und Velos behalten. (bär) Bericht Seite 17


Herzliche Gratulation

Die Geschäftsleitung Bernadette Flükiger und die Mitarbeitenden des Alterszentrums St. Bernhard gratulieren herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss.

Kathrin Furter zur bestanden Abschlussprüfung als Fachfrau Gesundheit EFZ, mit Auszeichnung. Zorka Cvetkova zur bestandenen Nachholbildung Fachfrau Gesundheit EFZ. Caroline Bont zur bestandenen Nachholbildung Fachfrau Gesundheit EFZ, als eine der Besten im Kanton Aargau. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viel Freude und Erfolg in Ihrem Beruf.

Erfolgreiche Lehrlinge bei der Firma Käufeler AG Wettingen

– 24-Stunden-Service – Reparaturen

– Boilerentkalkung – Badumbauten

Cristofero Callerame Bahnhofstrasse 8 5436 Würenlos

Telefon 056 610 16 13 Mobile 076 365 46 56 cris.sanitaer@gmail.com

v. l.:

Fabian Käufeler, Leiven Keller, Fabian Huber, Necati Sevimli, Simon Lucente, David Koller

Beim suissetec-zertifizierten Betrieb mit dem Zertifikat Top-Lehrbetrieb Käufeler AG Spenglerei, Sanitär und Heizung Wettingen haben vor Kurzem folgende jungen Berufsleute ihre Lehre mit Spitzenresultaten abgeschlossen:

Besser jetzt als zu spät! 056 438 05 35 (24 h) oder 044 746 66 66 (24 h) www.kanaltotal.ch

Fabian Huber, Sanitärmonteur, mit der Note 5,3 und Auszeichnung. Fabian Käufeler, Heizungsplaner, mit der Note 5,0 und Auszeichnung. Leiven Keller, Sanitärplaner, David Koller, Sanitärmonteur, Simon Lucente, Sanitärmonteur, und Necati Sevimli, Heizungsmonteur, haben die Lehrabschlussprüfung ebenfalls mit Erfolg bestanden. Herzliche Gratulation diesen jungen Berufsleuten zum grossartigen Resultat.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

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AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 14. Juli 2014 feiert Anton Fritsche, Rankstrasse 1, 5430 Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Polizei Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo und Do: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung (unter Telefon 056 437 77 77 oder unter Tel. 117).

VERMISCHTES 15. RÄBHÜSLI-SONNTIG Seit Jahren

findet jeweils am letzten Sonntag im Juni der traditionelle Wettinger «Räbhüsli-Sonntig» statt. Bis anhin ein Garant für sommerliches und schönes Wetter. Junge Paare richteten sogar ihren Hochzeitstag danach. Dieses Jahr meinte es der Wettergott nicht so gut. Die vielen Regenschauer waren schuld, dass die Besucher weniger zahlreich durch den Rebberg schlenderten. War man erst einmal oben im Lägernhang, konnte einem der Regen nichts mehr anhaben. Die Räbhüsli-Besitzer hatten vorgesorgt, Zelte aufgestellt und Blachen gespannt, damit genügend gedeckte Sitzplätze angeboten werden konnten. In 18 Räbhüsli wurde man mit kulinarischen Spezialitäten und dem dazu passenden Wettinger Wein verwöhnt. Die Stimmung war sehr fröhlich und gegen Abend zeigte sich sogar die Sonne wieder. Weinbaugenossenschaft Wettingen: www.wettingerweine.ch HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Die

WETTINGEN

50 Jahre und kein bisschen alt Trotz seiner 50 Jahre ist der Samariterverein Lägern Wettingen jung geblieben. Der aktive Verein engagiert sich stark in der Gemeinde und für die Bewohner von Wettingen. Zum Geburtstag beschenkt der Verein Wettingen mit einer «First Responder»-Gruppe, die bei medizinischen Notfällen ausrückt und Erste Hilfe leistet. Für einen Samariterverein sind 50 Jahre nicht sehr alt, doch vielleicht ist genau das der Grund, weshalb der Samariterverein Lägern Wettingen sehr aktiv und dynamisch ist. «Während viele Vereine sinkende Mitgliederzahlen verzeichnen müssen, ist es uns gelungen, immer wieder neue Mitglieder zu begeistern und so eine konstante Vereinsgrösse beizubehalten», freut sich Präsident Viktor Ott. Das ist ein Grund zum Feiern, und das taten die Samariter am vergangenen Mittwoch auch ausgiebig. Mitglieder, Partner und Behördenvertreter waren geladen, um auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und auf die vielversprechende Zukunft des Vereins anzustossen. Neben den weithin bekannten Nothilfe- und Samariterkursen hat sich der Verein in den letzten Jahren stark auf Erste-Hilfe-Schulungen in Firmen und Vereinen spezialisiert. «Es ist uns wichtig, moderne und spannende Kurse durch qualifizierte und zertifizierte Kursleiter zu erteilen», erläutert Ott. «Unsere Kursinfrastruktur und Unterrichtsmittel sind nicht vergleichbar mit denjenigen vor 50 Jahren.» Ebenfalls einen Quantensprung hat der Samariterverein Lägern

Viktor Ott, Präsident des Samaritervereins Lägern Wettingen, während einer Demonstration. Foto: bär Wettingen im Bereich des Sanitätsdienstes erlebt, so Ott: «Wer immer noch das Bild vom ‹Pfläschterliverein› hat, der irrt sich gewaltig. Wir Samaritervereine sind für den Einsatz gerüstet und gut ausgebildet.» Dies zeigt sich auch am beachtlichen Umfang des Einsatzmaterials. Neben einer Ambulanz und einem Anhänger mit mehreren Zelten verfügt der Samariterverein über einen mobilen Samariterposten. Dieser 6 Tonnen schwere und 30 Quadratmeter grosse Behandlungscontainer kommt immer dann zum Einsatz, wenn keine geeignete Infrastruktur zur Verfügung steht oder die Veranstaltung mehrere Tage andauert.

Alois Ott und Beat Meier, beide Gründungsmitglieder, und Alois Ott als langjähriger Samariterlehrer wurden für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein geehrt. Von Anfang an setzten sie sich unermüdlich für den Samariterverein und seine Belange ein. Hunderten von Kurteilnehmern hat Ott sein unerschöpfliches Wissen vermittelt und als Alarmgruppenchef viele Übungen und Einsätze geleitet. Stets stellten beide das Wohl des Vereins und die Erste Hilfe in der Gemeinde in den Vordergrund. Die Samariter ehrten die Jubilare mit einer speziellen Feier und einer Auszeichnung. (cb)

GAUTSCHFEIER: GOTT GRÜSS DIE KUNST

Harmonie Wettingen-Kloster lädt am Dienstag, 29. Juli, zum dritten Harmonie-Träff im 2014 ein: Die musikalische Unterhaltung wird in diesem Monat von «elven» gestellt. Ab 18 Uhr kann man sich auf dem Lindenplatz in Wettingen (vis-à-vis Kirche St. Sebastian) kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gibt es LägereBräu, Wettinger Weine und Mineral. Infos www.hwk.ch. Traditionelle «Gautschete».

Foto: zVg

FLOHMARKT WETTINGEN RATHAUSPLATZ Am Samstag, 12. Juli, 6.30 bis Anfang Juli wurde der Polygrafenlehr-

16 Uhr. Keine Anmeldung nötig. ling der Megura AG Werbeagentur ASW gepackt und gefesselt. Die traditiBei Fragen: Tel. 079 690 98 30.

onelle «Gautschete» hielt Einzug und Fabrice Widmer wurde samt Kleidern in ein Bassin geworfen. Dieser alte Brauch reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert, wo man den Lehrling von seinen Sünden der Lehrzeit reinwusch und ihn somit in die Gilde der Drucker und Schriftsetzer aufnahm. Mit roher Gewalt stürzten sich die Mitarbeiter auf den sich wehrenden Lehrling. Trotz strengster interner Geheimhaltung sickerte der genaue Termin der «Gautschete» durch einen Anruf einer Zeitungsredaktion an den Lehrling durch. Aber dank kräftigem Zupacken der Arbeitskollegen gelang es, den vorinformierten jungen Mann

zu fesseln und ihn im Post-Zwinger ins Wettinger Zentrum zu bringen. Unter den Augen vieler verwunderter Schaulustiger wurde die traditionelle Gautschrede vom Gautschmeister René Utiger gehalten und der Lehrling in das extra aufgestellte Bassin geworfen. In triefend nassen Kleidern erhielt der Gäutschling nach zahlreichen Gratulationen von Familie und Kollegen den traditionellen Gautschbrief von seiner Lehrmeisterin Mariana Haerri. Zum Schluss durfte der frisch getaufte Gäutschling mit seinem neuen Fahrrad zum Biergarten fahren, wo auf den erfolgreichen Lehrabschluss (fw) angestossen wurde.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

WETTINGEN

5

Schlägerei, gut besuchtes Kinderkonzert und 1000 Fleischspiesse Zwar machte der Regen dem 42. Wettiger Fäscht ab und zu einen Strich durch die Rechnung, trotzdem fiel die Gesamtbilanz positiv aus. MELANIE BÄR

Dimitri Rüegg am Stand vom EHC.

Alexi geniesst den Erdbeerspiess.

«In der Nacht auf Samstag gab es eine grössere Schlägerei, bei der zusätzliche Polizeikräfte aufgeboten werden mussten», sagt RepolChef Roland Jenni. Ansonsten sei es am Wettiger Fäscht lediglich zu den üblichen kleinen Zwischenfällen gekommen. In den Beizen und an den Essständen hatten die Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun. «Pro Abend verkaufen wir etwa 1000 Fleischspiesse, nachdem es zu regnen begann, gingen leider viele Leute heim», sagt Dimitri Rüegg, der am Stand des EHC Wettingen grilliert. Der Regenschauer machte am Freitagabend am Schluss auch dem Open Air einen Strich durch die Rechnung. «Das Kinderkonzert hingegen war trotz wechselndem Wetter immer gut besucht», freut sich Mitorganisator Patrick Neuenschwander. «Wir überlegen uns, künftig in der Pause zwischen dem Kinderkonzert und dem Open Air eine weitere Veranstaltung anzubieten.» «Jeans for Jesus» machen Stimmung am Open Air auf der Brühlparkwiese.

Foto: Patrick Neuenschwander

Hans Utz am Kiwanis-Stand im Einsatz.

Marco Kaufmann geniesst das Fest.

Die Mitglieder des Geländeclubs richten mit der grossen Kelle Mah-Meh an.

Die Landfrauen beim Zubereiten ihrer beliebten «Öpfelchüechli».

Fotos: bär

Live Monochrome.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

WETTINGEN

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Schlägerei, gut besuchtes Kinderkonzert und 1000 Fleischspiesse Zwar machte der Regen dem 42. Wettiger Fäscht ab und zu einen Strich durch die Rechnung, trotzdem fiel die Gesamtbilanz positiv aus. MELANIE BÄR

Dimitri Rüegg am Stand vom EHC.

Alexi geniesst den Erdbeerspiess.

«In der Nacht auf Samstag gab es eine grössere Schlägerei, bei der zusätzliche Polizeikräfte aufgeboten werden mussten», sagt RepolChef Roland Jenni. Ansonsten sei es am Wettiger Fäscht lediglich zu den üblichen kleinen Zwischenfällen gekommen. In den Beizen und an den Essständen hatten die Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun. «Pro Abend verkaufen wir etwa 1000 Fleischspiesse, nachdem es zu regnen begann, gingen leider viele Leute heim», sagt Dimitri Rüegg, der am Stand des EHC Wettingen grilliert. Der Regenschauer machte am Freitagabend am Schluss auch dem Open Air einen Strich durch die Rechnung. «Das Kinderkonzert hingegen war trotz wechselndem Wetter immer gut besucht», freut sich Mitorganisator Patrick Neuenschwander. «Wir überlegen uns, künftig in der Pause zwischen dem Kinderkonzert und dem Open Air eine weitere Veranstaltung anzubieten.» «Jeans for Jesus» machen Stimmung am Open Air auf der Brühlparkwiese.

Foto: Patrick Neuenschwander

Hans Utz am Kiwanis-Stand im Einsatz.

Marco Kaufmann geniesst das Fest.

Die Mitglieder des Geländeclubs richten mit der grossen Kelle Mah-Meh an.

Die Landfrauen beim Zubereiten ihrer beliebten «Öpfelchüechli».

Fotos: bär

Live Monochrome.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

WÜRENLOS

7

Sie waren die Allerschnellsten: Robin Meier und Manon Jehle sind die «schnällschte Wettiger 2014».

Barfuss oder in Laufschuhen – die Wettinger Nachwuchssprinter waren rasend

Knaben Jahrgang 2002: 1. Robin Mädchen Jahrgang 2003: 1. Manon Meier («Schnällschte Wettiger»), 2. Jehle («Schnällschti Wettigerin»), 2. Nick Meier, 3. Janis Oldani. Claudia Meyer und 3. Shana Leder.

schnell unterwegs, denn immerhin ging es um den begehrten Titel «Schnällschte Wettiger».

Manon und Robin

sind die schnellsten Wettinger

Während des «Wettiger Fäschts» wurden die schnellsten Läufer der Gemeinde erkoren.

verpassen und mehrere Male ausgerufen werden müssen. «Yeah, Erschte», freut sich einer der Nachwuchssportler, als er beim dritten und somit finalen Lauf als Führender die Ziellinie passiert und Gratulationen von seinen Eltern und zahlreichen weiblichen Fans entgegennehmen darf. Doch man kann es deutlich erkennen: Die Sprösslinge sind am Ende ihrer Kräfte. Umso mehr freuen sie sich, als sie von Antoinette Eckert, Vizeammann und Ressortvorsteherin Sport der Gemeinde Wettingen, die verdiente Medaille überreicht bekommen. Besondere Ehre wird hierbei Manon Jehle und Robin Meier zuteil – sie beide waren insgesamt am zügigsten unterwegs und dürfen nun für ein Jahr den Titel der schnellsten Wettingerin und des schnellsten Wettingers Kleine und grosse Fans feuerten die Läuferinnen und Läufer vom Rand der Bahn aus an und fieberten mit Schultragen. gspänli, Geschwistern, Töchtern und Söhnen mit. Fotos: pn

PHILIPPE NEIDHART

«Hopp Simone! Hopp Simone!», hört man es von den Banden her rufen, als vier Mädchen in ungeheurem Tempo über die rote Laufbahn flitzen. Begleitet von den Jubelrufen ihrer Eltern und Gspänli kämpfen an diesem Nachmittag Nachwuchssportlerinnen und -sportler um den begehrten Titel des «Schnällschte Wettigers 2014». Organisiert wird der Event vom SV Lägern Wettingen. Ob barfuss oder in leuchtend Die jüngsten Gewinner bei den Kna- Die jüngsten Gewinner bei den Mäd- neonfarbenen Laufschuhen – es ben, Jahrgang 2007: 1. Ewan Killer, chen, Jahrgang 2007: 1. Elin Linz, 2. wird gerannt, als ob es kein Morgen gäbe. Ein kurzer Blick zur Sei2. Eliano Guido und 3. Arun Berli. Ylva Stebler und 3. Ramona Brunner.

te reicht, um auf den letzten paar Metern noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, sodass man als Erster über die Ziellinie geht. Und wenn es einmal nicht für den Sieg reicht, nehmen es die Nachwuchsläufer sportlich und gratulieren ihren Rivalen zum Triumph. Drei Läufe à sechzig Meter müssen auf der Laufbahn gleich bei der Wiese der Bezirksschule zurückgelegt werden. Dabei gibt es klare Regeln. So darf zum Beispiel die eigene Bahn während des Rennens nicht verlassen werden. Auch kommt es immer mal wieder zu einem Fehlstart, was die Jungen und Mädchen aber gelassen nehmen. Während der Pausen zwischen den Rennen vergnügen sie sich auf der Hüpfburg gleich neben der Rennbahn. So kann es schon einmal passieren, dass sie ihren Aufruf zum Start


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WÜRENLOS

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Sie waren die Allerschnellsten: Robin Meier und Manon Jehle sind die «schnällschte Wettiger 2014».

Barfuss oder in Laufschuhen – die Wettinger Nachwuchssprinter waren rasend

Knaben Jahrgang 2002: 1. Robin Mädchen Jahrgang 2003: 1. Manon Meier («Schnällschte Wettiger»), 2. Jehle («Schnällschti Wettigerin»), 2. Nick Meier, 3. Janis Oldani. Claudia Meyer und 3. Shana Leder.

schnell unterwegs, denn immerhin ging es um den begehrten Titel «Schnällschte Wettiger».

Manon und Robin

sind die schnellsten Wettinger

Während des «Wettiger Fäschts» wurden die schnellsten Läufer der Gemeinde erkoren.

verpassen und mehrere Male ausgerufen werden müssen. «Yeah, Erschte», freut sich einer der Nachwuchssportler, als er beim dritten und somit finalen Lauf als Führender die Ziellinie passiert und Gratulationen von seinen Eltern und zahlreichen weiblichen Fans entgegennehmen darf. Doch man kann es deutlich erkennen: Die Sprösslinge sind am Ende ihrer Kräfte. Umso mehr freuen sie sich, als sie von Antoinette Eckert, Vizeammann und Ressortvorsteherin Sport der Gemeinde Wettingen, die verdiente Medaille überreicht bekommen. Besondere Ehre wird hierbei Manon Jehle und Robin Meier zuteil – sie beide waren insgesamt am zügigsten unterwegs und dürfen nun für ein Jahr den Titel der schnellsten Wettingerin und des schnellsten Wettingers Kleine und grosse Fans feuerten die Läuferinnen und Läufer vom Rand der Bahn aus an und fieberten mit Schultragen. gspänli, Geschwistern, Töchtern und Söhnen mit. Fotos: pn

PHILIPPE NEIDHART

«Hopp Simone! Hopp Simone!», hört man es von den Banden her rufen, als vier Mädchen in ungeheurem Tempo über die rote Laufbahn flitzen. Begleitet von den Jubelrufen ihrer Eltern und Gspänli kämpfen an diesem Nachmittag Nachwuchssportlerinnen und -sportler um den begehrten Titel des «Schnällschte Wettigers 2014». Organisiert wird der Event vom SV Lägern Wettingen. Ob barfuss oder in leuchtend Die jüngsten Gewinner bei den Kna- Die jüngsten Gewinner bei den Mäd- neonfarbenen Laufschuhen – es ben, Jahrgang 2007: 1. Ewan Killer, chen, Jahrgang 2007: 1. Elin Linz, 2. wird gerannt, als ob es kein Morgen gäbe. Ein kurzer Blick zur Sei2. Eliano Guido und 3. Arun Berli. Ylva Stebler und 3. Ramona Brunner.

te reicht, um auf den letzten paar Metern noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, sodass man als Erster über die Ziellinie geht. Und wenn es einmal nicht für den Sieg reicht, nehmen es die Nachwuchsläufer sportlich und gratulieren ihren Rivalen zum Triumph. Drei Läufe à sechzig Meter müssen auf der Laufbahn gleich bei der Wiese der Bezirksschule zurückgelegt werden. Dabei gibt es klare Regeln. So darf zum Beispiel die eigene Bahn während des Rennens nicht verlassen werden. Auch kommt es immer mal wieder zu einem Fehlstart, was die Jungen und Mädchen aber gelassen nehmen. Während der Pausen zwischen den Rennen vergnügen sie sich auf der Hüpfburg gleich neben der Rennbahn. So kann es schon einmal passieren, dass sie ihren Aufruf zum Start


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WETTINGEN

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E-Books im Handgepäck als Ferienlektüre Seit vier Monaten können sich Benutzer der Bibliothek Wettingen E-Books herunterladen. MELANIE BÄR

Stimmung auf dem Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen.

Foto: zVg

Pensionierte im Bourbaki-Museum Der diesjährige Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen (Verwaltung, Bauamt, EWW, Tägerhard) führte die Teilnehmer ins BourbakiMuseum nach Luzern. Reiseleiter Fredy Madaschi konnte am 17. Juni 32 gut gelaunte Ehemalige bei angenehmem Sommerwetter im Sportzentrum Tägi begrüssen. Der Car der Firma Albisser führte die Reisegruppe über die Autobahn in Richtung Zug–Aegeri zum Kaffeehalt ins Restaurant Eierhals am See. Weiter ging es am Morgarten-Denkmal vorbei in Richtung Sattel–Schwyz, entlang dem Lauerzersee, mit Sicht auf die Mythen, und an den Vierwaldstättersee zum Mittagessen ins Hotel

Seehof Küssnacht a.R. In diesem familiär geführten Restaurant kehren Gäste seit über 200 Jahren ein und geniessen die Innerschweizer Berglandschaft mit der Rigi quasi vor der Haustüre. Die Seeterrasse mit den lauschigen Laubbäumen bot vor der Weiterfahrt nach Luzern noch Gelegenheit für einen gemütlichen Jass oder für einen Spaziergang am See. Schlussendlich führte die Reise weiter ins Bourbaki-Museum in Luzern. Hier konnte wieder einmal Schweizer Geschichte aufgefrischt werden. Wer erinnert sich schon aus dem Schulunterricht an die geschichtlichen Ereignisse des deutsch-französischen Krieges in den Jahren 1870/71, als die Schweiz unter dem Aargauer Ge-

neral Herzog Truppen aufbieten musste, um die Soldaten aus Frankreich aufzunehmen und zu verpflegen. Herzstück des Museums ist das von Eduard Castres gestaltete 112 mal 10 Meter grosse Rundbild, das die Rettung der geschlagenen französischen Armee unter General Bourbaki im harten Winter 1871 darstellt. Es konnte – beinahe zerfallen – mit Spenden von privaten Sponsoren restauriert werden. Erstmals zu sehen war es wieder an der Expo ’02 in Murten, bevor das Werk an seinen ursprünglichen Ort zurücktransportiert worden ist. Die Heimfahrt führte die Ausflügler über das Freiamt zum gemütlichen Ausklang ins Restaurant Tägi. (km)

40 Jahre Chinderhuus Spatzenäscht in Wettingen Das Chinderhuus Spatzenäscht feiert sein 40-JahrJubiläum und lud Krippenkinder mit Familien, Nachbarn, Freunde und Gönner zum grossen Jubifäscht ein. Bereits seit 40 Jahren bietet das Chinderhuus Spatzenäscht in Wettingen Kindern aus Wettingen und Umgebung ein zweites Zuhause und lud deshalb am letzten Samstag Krippenkinder mit Familien, Nachbarn, Freunde, Gönner und alle übrigen Interessierten zum grossen Spatzenäscht-Jubifäscht ein. Über 150 Personen folgten der Einladung und feierten mit. Zahlreiche Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Glücksrad oder ein Ballon-

Ballonflug am Jubifäscht.

Foto: zVg

wettbewerb brachten die Kinderaugen zum Strahlen. Hungrige wurden mit Bratwürsten, Hot Dogs, frisch gebackenen Pizzas, am Glacestand oder am Kuchen-

buffet verpflegt. Es herrschte eine fröhliche, ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände im und um das Chinderhuus Spatzenäscht. Die «Spatzengäste» spielten, assen, tranken und unterhielten sich prächtig. Eltern von Spatzenkindern bedankten sich in einer kurzen Rede für die gute Betreuung ihrer Kinder mit der Übergabe einer Zeichnung der Kinder und einem Geschenk. Sogar Petrus war dem Jubifäscht wohlwollend gesinnt, entgegen schlechter Prognosen konnte das Fest fast bis zum Schluss bei trockener Witterung durchgeführt werden. Ein gelungenes Fest zum 40-jährigen Bestehen, wie auch zahlreiche begeisterte Rückmeldungen bestätigten. (nk)

Rund 5000 Medien stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Wer sich keinen E-Reader kaufen will, kann sich das Buch auch auf den PC, auf ein Tablet oder das Handy laden. Mit dem «Kindle» hingegen ist das System nicht kompatibel. Im März haben sich Bibliotheksbenutzer von Wettingen 116 Bücher heruntergeladen, im April 194 und im Mai 276. Im Vergleich zu den über 100 000 ausgeliehenen Printmedien und über 40 000 Nonbooks im Jahr 2013 ist die Zahl zwar noch klein, «wir sind aber überzeugt, dass sie in Zukunft stark wachsen wird», sagt Katrin Diab, stellvertretende Bibliotheksleiterin. IM FRÜHJAHR 2012 startete die

Stadtbibliothek Baden das Pilotprojekt. Ein Jahr später wurde mit vier weiteren Bibliotheken im Aargau ein Verbund gestartet, seit diesem Jahr gehören ihm 31 Bibliotheken an. Jede Bibliothek zahlt 5 Prozent ihres Medienkredits an den Verbund. An einer zentralen Stelle werden mit dem Geld die Lizenzen zum Herunterladen der elektronischen Bücher gekauft. Die Gemeinde Wettingen zahlt für das Angebot im Jahr 2014 3110 Franken. Die Benutzer können sich aus dem gesamten Angebot des Verbunds bedienen. Pro Lizenz darf jedoch nur ein Buch heruntergeladen werden. Hat sich also schon ein Benutzer von einer der 31 Bibliotheken das gewünschte Buch heruntergeladen, kann es während dreier Wochen nicht mehr auf den PC, Reader, das Tablet oder Handy geladen werden. «Leider kann es der Leser auch nicht früher wieder freigeben, wenn er es fertig gelesen hat oder nicht fertig lesen will. Es wird automatisch nach drei Wochen gelöscht», bedauert Bibliotheksleiterin Marie-Madeleine Stöckli. EINE KONKURRENZ zu den herkömmlichen Büchern sieht Katrin Diab in den E-Books nicht. «Ein gedrucktes Buch ist eine Art Kunstwerk. E-Books sind für mich aber während der Ferien ei-

Katrin Diab beim Lesen mit einem E-Book-Reader in der Gemeindebibliothek an der Mattenstrasse. ne gute Alternative, damit ich weniger einpacken muss.» Wider Erwarten würden auch ältere Personen dieses Angebot schätzen und nutzen. «Sie können einfach die

Foto: bär

Schrift vergrössern und müssen fürs Ausleihen und Zurückgeben nicht den Gang zur Bibliothek auf sich nehmen.» Angst, dass die Bibliothek irgendwann überflüs-

sig wird, hat Diab nicht: «Die Bibliothek ist im Wandel und geht immer mehr Richtung Lesevermittlung und Sprach- und Leseförderung. Deshalb organisieren

wir in diesem Bereich immer mehr Veranstaltungen und sind nicht mehr nur dazu da, Medien auszuleihen.» www.ebookplus.ch

«Themenbereich» die angebotenen E-Books. Schnell stelle ich fest, dass leider ein Grossteil der Bücher bereits entliehen ist. Nach ein paar Minuten Suchen finde ich ein Buch, das ich mir herunterladen will. Ich drücke «download», speichere es auf meinen Desktop und finde ein paar Sekunden später dort eine neue Datei. Allerdings ist das Dokument nicht lesbar. Bibliothekarin Katrin Diab hat mich bereits vorgewarnt und gesagt, dass man sich zum Lesen des Buchs die Adobe

Digital Edition herunterladen müsse. Über den Browser suche ich das Programm, um es auf dem Computer zu installieren. Nachdem ich mich durch unzählige Lizenzen durchgekämpft habe, ist die Datei installiert. Beim Autorisieren der Adobe-ID stosse ich auf Probleme, bekomme die Meldung, dass meine ID und das Kennwort falsch seien. Ich nehme das Anleitungsbuch zu Hilfe, komme aber nicht weiter. Auch die Auskunftsperson in der Bibliothek kann mir nicht helfen

und empfiehlt mir, mich auf der Startseite unter «Hilfe» zu erkundigen. Gesagt, getan. Unter «hier erhalten Sie eine Adobe-ID» kann ich mich dort tatsächlich registrieren und kann mich danach einloggen. Eine halbe Stunde ist vergangen und mein erstes EBook der Bibliothek ist zum Lesen auf meinem PC bereit. Nachdem jetzt alles installiert ist, klappt das Herunterladen von weiteren Büchern problemlos. Die Ferien können kommen! melanie.baer@azmedien.ch

EIN SELBSTVERSUCH Eine Woche lang hatte ich den Versuch, das Angebot der Bibliothek zu nutzen und ein EBook herunterzuladen, vor mich hergeschoben. Widerwillig setze ich mich schliesslich vor den Computer, rufe die Homepage «meiner» Bibliothek auf und klickte «ebook+» an. Nachdem ich unter «mein Konto» meine Bibliothek ausgewählt und Benutzerdaten eingegeben habe, durchstöbere ich im


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E-Books im Handgepäck als Ferienlektüre Seit vier Monaten können sich Benutzer der Bibliothek Wettingen E-Books herunterladen. MELANIE BÄR

Stimmung auf dem Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen.

Foto: zVg

Pensionierte im Bourbaki-Museum Der diesjährige Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen (Verwaltung, Bauamt, EWW, Tägerhard) führte die Teilnehmer ins BourbakiMuseum nach Luzern. Reiseleiter Fredy Madaschi konnte am 17. Juni 32 gut gelaunte Ehemalige bei angenehmem Sommerwetter im Sportzentrum Tägi begrüssen. Der Car der Firma Albisser führte die Reisegruppe über die Autobahn in Richtung Zug–Aegeri zum Kaffeehalt ins Restaurant Eierhals am See. Weiter ging es am Morgarten-Denkmal vorbei in Richtung Sattel–Schwyz, entlang dem Lauerzersee, mit Sicht auf die Mythen, und an den Vierwaldstättersee zum Mittagessen ins Hotel

Seehof Küssnacht a.R. In diesem familiär geführten Restaurant kehren Gäste seit über 200 Jahren ein und geniessen die Innerschweizer Berglandschaft mit der Rigi quasi vor der Haustüre. Die Seeterrasse mit den lauschigen Laubbäumen bot vor der Weiterfahrt nach Luzern noch Gelegenheit für einen gemütlichen Jass oder für einen Spaziergang am See. Schlussendlich führte die Reise weiter ins Bourbaki-Museum in Luzern. Hier konnte wieder einmal Schweizer Geschichte aufgefrischt werden. Wer erinnert sich schon aus dem Schulunterricht an die geschichtlichen Ereignisse des deutsch-französischen Krieges in den Jahren 1870/71, als die Schweiz unter dem Aargauer Ge-

neral Herzog Truppen aufbieten musste, um die Soldaten aus Frankreich aufzunehmen und zu verpflegen. Herzstück des Museums ist das von Eduard Castres gestaltete 112 mal 10 Meter grosse Rundbild, das die Rettung der geschlagenen französischen Armee unter General Bourbaki im harten Winter 1871 darstellt. Es konnte – beinahe zerfallen – mit Spenden von privaten Sponsoren restauriert werden. Erstmals zu sehen war es wieder an der Expo ’02 in Murten, bevor das Werk an seinen ursprünglichen Ort zurücktransportiert worden ist. Die Heimfahrt führte die Ausflügler über das Freiamt zum gemütlichen Ausklang ins Restaurant Tägi. (km)

40 Jahre Chinderhuus Spatzenäscht in Wettingen Das Chinderhuus Spatzenäscht feiert sein 40-JahrJubiläum und lud Krippenkinder mit Familien, Nachbarn, Freunde und Gönner zum grossen Jubifäscht ein. Bereits seit 40 Jahren bietet das Chinderhuus Spatzenäscht in Wettingen Kindern aus Wettingen und Umgebung ein zweites Zuhause und lud deshalb am letzten Samstag Krippenkinder mit Familien, Nachbarn, Freunde, Gönner und alle übrigen Interessierten zum grossen Spatzenäscht-Jubifäscht ein. Über 150 Personen folgten der Einladung und feierten mit. Zahlreiche Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Glücksrad oder ein Ballon-

Ballonflug am Jubifäscht.

Foto: zVg

wettbewerb brachten die Kinderaugen zum Strahlen. Hungrige wurden mit Bratwürsten, Hot Dogs, frisch gebackenen Pizzas, am Glacestand oder am Kuchen-

buffet verpflegt. Es herrschte eine fröhliche, ausgelassene Stimmung auf dem Festgelände im und um das Chinderhuus Spatzenäscht. Die «Spatzengäste» spielten, assen, tranken und unterhielten sich prächtig. Eltern von Spatzenkindern bedankten sich in einer kurzen Rede für die gute Betreuung ihrer Kinder mit der Übergabe einer Zeichnung der Kinder und einem Geschenk. Sogar Petrus war dem Jubifäscht wohlwollend gesinnt, entgegen schlechter Prognosen konnte das Fest fast bis zum Schluss bei trockener Witterung durchgeführt werden. Ein gelungenes Fest zum 40-jährigen Bestehen, wie auch zahlreiche begeisterte Rückmeldungen bestätigten. (nk)

Rund 5000 Medien stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Wer sich keinen E-Reader kaufen will, kann sich das Buch auch auf den PC, auf ein Tablet oder das Handy laden. Mit dem «Kindle» hingegen ist das System nicht kompatibel. Im März haben sich Bibliotheksbenutzer von Wettingen 116 Bücher heruntergeladen, im April 194 und im Mai 276. Im Vergleich zu den über 100 000 ausgeliehenen Printmedien und über 40 000 Nonbooks im Jahr 2013 ist die Zahl zwar noch klein, «wir sind aber überzeugt, dass sie in Zukunft stark wachsen wird», sagt Katrin Diab, stellvertretende Bibliotheksleiterin. IM FRÜHJAHR 2012 startete die

Stadtbibliothek Baden das Pilotprojekt. Ein Jahr später wurde mit vier weiteren Bibliotheken im Aargau ein Verbund gestartet, seit diesem Jahr gehören ihm 31 Bibliotheken an. Jede Bibliothek zahlt 5 Prozent ihres Medienkredits an den Verbund. An einer zentralen Stelle werden mit dem Geld die Lizenzen zum Herunterladen der elektronischen Bücher gekauft. Die Gemeinde Wettingen zahlt für das Angebot im Jahr 2014 3110 Franken. Die Benutzer können sich aus dem gesamten Angebot des Verbunds bedienen. Pro Lizenz darf jedoch nur ein Buch heruntergeladen werden. Hat sich also schon ein Benutzer von einer der 31 Bibliotheken das gewünschte Buch heruntergeladen, kann es während dreier Wochen nicht mehr auf den PC, Reader, das Tablet oder Handy geladen werden. «Leider kann es der Leser auch nicht früher wieder freigeben, wenn er es fertig gelesen hat oder nicht fertig lesen will. Es wird automatisch nach drei Wochen gelöscht», bedauert Bibliotheksleiterin Marie-Madeleine Stöckli. EINE KONKURRENZ zu den herkömmlichen Büchern sieht Katrin Diab in den E-Books nicht. «Ein gedrucktes Buch ist eine Art Kunstwerk. E-Books sind für mich aber während der Ferien ei-

Katrin Diab beim Lesen mit einem E-Book-Reader in der Gemeindebibliothek an der Mattenstrasse. ne gute Alternative, damit ich weniger einpacken muss.» Wider Erwarten würden auch ältere Personen dieses Angebot schätzen und nutzen. «Sie können einfach die

Foto: bär

Schrift vergrössern und müssen fürs Ausleihen und Zurückgeben nicht den Gang zur Bibliothek auf sich nehmen.» Angst, dass die Bibliothek irgendwann überflüs-

sig wird, hat Diab nicht: «Die Bibliothek ist im Wandel und geht immer mehr Richtung Lesevermittlung und Sprach- und Leseförderung. Deshalb organisieren

wir in diesem Bereich immer mehr Veranstaltungen und sind nicht mehr nur dazu da, Medien auszuleihen.» www.ebookplus.ch

«Themenbereich» die angebotenen E-Books. Schnell stelle ich fest, dass leider ein Grossteil der Bücher bereits entliehen ist. Nach ein paar Minuten Suchen finde ich ein Buch, das ich mir herunterladen will. Ich drücke «download», speichere es auf meinen Desktop und finde ein paar Sekunden später dort eine neue Datei. Allerdings ist das Dokument nicht lesbar. Bibliothekarin Katrin Diab hat mich bereits vorgewarnt und gesagt, dass man sich zum Lesen des Buchs die Adobe

Digital Edition herunterladen müsse. Über den Browser suche ich das Programm, um es auf dem Computer zu installieren. Nachdem ich mich durch unzählige Lizenzen durchgekämpft habe, ist die Datei installiert. Beim Autorisieren der Adobe-ID stosse ich auf Probleme, bekomme die Meldung, dass meine ID und das Kennwort falsch seien. Ich nehme das Anleitungsbuch zu Hilfe, komme aber nicht weiter. Auch die Auskunftsperson in der Bibliothek kann mir nicht helfen

und empfiehlt mir, mich auf der Startseite unter «Hilfe» zu erkundigen. Gesagt, getan. Unter «hier erhalten Sie eine Adobe-ID» kann ich mich dort tatsächlich registrieren und kann mich danach einloggen. Eine halbe Stunde ist vergangen und mein erstes EBook der Bibliothek ist zum Lesen auf meinem PC bereit. Nachdem jetzt alles installiert ist, klappt das Herunterladen von weiteren Büchern problemlos. Die Ferien können kommen! melanie.baer@azmedien.ch

EIN SELBSTVERSUCH Eine Woche lang hatte ich den Versuch, das Angebot der Bibliothek zu nutzen und ein EBook herunterzuladen, vor mich hergeschoben. Widerwillig setze ich mich schliesslich vor den Computer, rufe die Homepage «meiner» Bibliothek auf und klickte «ebook+» an. Nachdem ich unter «mein Konto» meine Bibliothek ausgewählt und Benutzerdaten eingegeben habe, durchstöbere ich im


Allgemeine Nutzungsplanung (Mitwirkung und öffentliche Auflage) Gemeinde Neuenhof Öffentliche Auflage von Nutzungsplanung Siedlung Teiländerung Bauzonenplan Zürcherstrasse 2014 (Parzellen 759 / 760 / 761) Nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Gleichzeitig wird das Mitwirkungsverfahren durchgeführt (§ 3 BauG). Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 11. Juli bis 11. August 2014 auf der Abteilung Bau auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG). Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Neuenhof, 10. Juli 2014 Gemeinderat Neuenhof

Sommer-Aufruf zum 1. August

Meldung der Kantonspolizei

rer Umgebung? Schreiben Sie uns Ihre persönlichen 1.-August-Pläne Neuenhof/A1: Sattelschlepper prallmit Name und Kontaktangaben te gegen Leitplanke (Zeugenaufan redaktion@limmatwelle.ch! ruf) Das schwere, ausländische war am Die Redaktion Sattelmotorfahrzeug Montagabend, 7. Juli, auf der A1 in Richtung Bern unterwegs. Auf Höhe der Einfahrt Neuenhof geriet der Sattelschlepper um 19.25 Uhr ins Schleudern und prallte mit grosser Wucht gegen die Randleitplanke. Als Folge davon verkeilten sich Zugfahrzeug und Anhänger. Der 40-jährige Chauffeur aus Bosnien-Herzegowina wurde leicht verletzt. Eine Ambulanz brachte ihn zur Untersuchung ins Kantonsspital Baden. Am Sattelmotorfahrzeug, an der Leitplanke sowie an der Lärmschutzwand entstand ein Schaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen dürfte Aquaplaning zum Unfall geführt haben. So entlud sich zum fraglichen Zeitpunkt in der Region ein Gewitter mit starkem Regen. Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Tel. 062 886 88 88) sucht noch Augenzeugen, welche den Unfall beobachtet haben. Das havarierte Fahrzeug blockierte zwei der drei Fahrstreifen, wobei ausgelaufenes Öl die Fahrbahn verschmutzte. Der Verkehr konnte die Unfallstelle auf dem Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer! zweiten Überholstreifen passieren. Die Kantonspolizei musste Verlag und Redaktion Limmatwelle die Einfahrt Neuenhof sperren. Die Bergungs- und RäumungsInserate: brigitte.gaehwiler@azmedien.ch arbeiten dauerten bis gegen 22.30 Uhr. Aufgrund des ferienbedingt Redaktion: redaktion@limmatwelle.ch geringeren Verkehrsaufkommens bildete sich nur kurzer Rückstau.

Läuft am 1. August in Ihrem Dorf, Ihrem Quartier oder bei Ihnen zu Hause etwas Spezielles? Gibt es eine Bundesfeier, ein Funkenfeuer oder eine spezielle Tradition in Ih-

Erscheinungsweise im Juli Am 31. Juli 2014 erscheint keine Limmatwelle

Der Inserateschluss für die Ausgabe vom 24. Juli ist am Montag, 21. Juli, 9.00 Uhr

NOTFALLDIENSTE

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Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

12. und 13. Juli

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

Peter Sandmeier Täfernstrasse 11b 5405 Dättwil Tel. 079 337 78 38

Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86


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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Rosmarie Roth, Eulenweg 23, Baden, für die Dachund Fassadensanierung an der Gewerbeliegenschaft, auf der Parzelle 2166, Klosterrütistr. 13, Neuenhof. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Mo, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Di bis Do, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Fr, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

TAGESHORT NEUENHOF Ferienbetreuung für die Sommerferien: Neu bietet der Tageshort Neuenhof eine Ferienbetreuung an. In den Sommerferien vom 5. Juli bis 18. Juli und vom 4. August bis 10. August. Im Tageshort werden Kinder von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr im Alter von 4 bis 12 Jahren betreut. (sm) Nähere Auskünfte erteilt der Tageshort Neuenhof, Zürcherstrasse 141, 5432 Neuenhof, Tel. 056 406 17 89, www.tageshort-neuenhof.ch, www.vthn.ch.

NEUENHOF

Viele Infos über den Wald Der Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof macht Werbung für den Waldlehrpfad: Auf 58 Infotafeln erfahren Spaziergänger alles über einheimische Bäume und Sträucher. SUSANNE KARRER

Rund 45 Prozent der Gesamtfläche Neuenhofs besteht aus Wald, der südwestlich des Wohngebiets liegt. 27 Kilometer Waldwege durchschneiden das Waldgebiet. Einer dieser Wege ist der Waldlehrpfad, der vom Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof instand gehalten wird. «Wir haben den Waldlehrpfad sozusagen geerbt», berichtet Vereinsmitglied Susanna Hobbs. Erstellt wurde er 1976 unter der Mitarbeit von Schülern des pädagogischen Gymnasiums Wettingen. In den folgenden Jahren verfiel der Weg, bis der Natur- und Vogelschutzverein ihn 1993 übernommen und grunderneuert hat. Der Waldlehrpfad startet ab dem Friedhof Papprich, wo eine grössere Infotafel mit Karte und Flyern den Besuchern den Weg weist. Neu geht man den Weg in entgegengesetzter Richtung ab und erreicht nach knapp zwei Stunden die Abdankungshalle beim Friedhof. In der Mitte kann der Weg aber auch abgekürzt werden. Viele der 58 Infotafeln beruhen noch auf den Originaltafeln von 1976. Letzten Winter haben die Vereinsmitglieder den Waldlehrpfad in einer grossen Aktion instand gestellt. Häufig müssen auch unter dem Jahr die Pfähle mit den Infotafeln ersetzt werden, da diese von Ameisen ausgehöhlt werden und dann zu faulen beginnen, wie Gründungsmitglied Fernand Herrmann erklärt. Er gehe oft mit dem sehr aktiven Vereinsmitglied Peter Spring die Wege ab und notiere, welche Pfähle und Tafeln einer Restauration oder Erneuerung bedürfen. «Wir haben uns aber auch schon gefragt, warum wir das überhaupt noch machen», sagt Hobbs schmunzelnd, doch Herrmann erklärt lakonisch: «Der Verein hat den Waldlehrpfad übernommen und nun ist er unsere Aufgabe.» Die nächsten paar Jahre werde der Verein diese Arbeit sicher weiterführen –

Vereinsmitglieder Fernand Herrmann und Susanna Hobbs beim Waldlehrpfad.

Was ist das für ein Baum? Die Infotafel gibt Auskunft. solange die aktuellen Mitglieder noch im Vorstand seien. Der Verein kämpft wie viele andere um neue Mitglieder, die Freude daran haben, den Waldlehrpfad, die Nistkästen und den Studenacherweiher zu betreuen. Jedes Jahr An-

Fotos: ska

fang Mai organisiert der Naturund Vogelschutzverein ausserdem einen Exkursionstag mit den Schülern von Neuenhof. Rund 90 Viertklässler werden dann von den aktiveren der 60 Vereinsmitglieder durch den Wald geführt.


GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Killwangen 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Kirchstrasse 6 8956 Killwangen (Parz.-Nrn. 382 / 221 / 201) Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung der bestehenden Schulanlage Zelgli Das Baugesuch liegt vom 20. Juni bis 21. Juli 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:

Ivo Müller Buechbühlstrasse 5 8956 Killwangen do. Buechbühlstrasse 5 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 418) Vergrösserung Balkontür

Das Baugesuch liegt vom 10. Juli 2014 bis 8. August 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Unsere verschiedensten hausgemachten

GRILLWÜRSTE garantieren für ein schönes

GRILLFEST

Metzgerei Felder Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48 Grosser P vor dem Haus

WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr und 14– 16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch. INSERAT

Suche Bauland in Killwangen für ein Einfamilienhaus. Gerne erwarte ich Ihren Anruf. Telefon 079 256 83 16 Zahle gute Vermittlungsprovision.

Eine Wanderung zum Da die beliebte Spazier- und Joggingroute der Limmat entlang zwischen Killwangen und Neuenhof zurzeit wegen Bauarbeiten der SBB gesperrt ist, müssen sich Spreitenbacher und Killwangener auf die Suche nach anderen Erholungsmöglichkeiten in der Region machen. Der Spreitenbacher Wald als beliebtes Naherholungsgebiet bietet sich da an. In Himmelsrichtung Franzosenweiher stösst man bald auf die ersten gelben Wanderwegweiser, lässt die letzten Häuser von Spreitenbach hinter sich und befindet sich in absoluter Stille und Natur. Umflattert von Hunderten Schmetterlingen und Libellen und begleitet von Schwalben, führt der Schmetterlinge: Auf dem Weg stänWeg nach einer Weile zum dige Begleiter. Waldrand und zum renovierten Alten Bad. In einer halben Stunde erreicht man Dietikon, von wo aus man in einer weiteren guten Stunde den Egelsee erwandern kann. Der Aufstieg mit gefühlten 85 Prozent Steigung ist kein Zuckerschlecken, aber wilde Erdbeeren am Wegrand versöhnen den Wanderer mit seinem Schicksal. Der Egelsee ist sehr beliebt – selbst an launischen Sommertagen trifft man hier Spaziergänger, Sonnenhungrige, Badefreudige und Grillmeister. In 35 Minuten ist man zurück in Spreitenbach und kommt müde und zufrieden im alten Dorfkern beim Gemeindehaus wieder raus. Text und Bilder: Susanne Karrer

Spannende Einblicke gibt es auf dem Weg immer wieder.

Der Blick auf Dietikon ist umso schöner, wenn er quer durch Kornblumen in die Weite schweift.

Egelsee durch herrliche Natur

13

AUS DEM GEMEINDERAT Personelles Als Lernender «Fachmann Betriebsunterhalt, Hausdienst» ist Mithulan Patkunanathan, Dietikon, gewählt worden. Er tritt die Ausbildung im August an. Gemeinderat und Personal heissen Mithulan Patkunanathan bereits heute herzlich willkommen. Termine 7. Juli–10. August: Sommer-Schulferien; 1. August, Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz, Poststrasse 13; 5. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di bis Do, Das Alte Bad: Nach der Renovation können Wanderer hier am Waldrand auf dem Weg zwischen Spreitenbach und 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, dem Franzosenweiher die Pflanzen- und Tierwelt beobachten. Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Auch die Kühe hielten Siesta. INSERAT

Egelsee-Brunnenmannli: scher nach dem Aufstieg.

Durstlö- Blumenpracht: Es müssen nicht immer Rosen sein!

Ausflugsziel: Sehr beliebt bei Spreitenbachern, Killwangenern und anderen Wanderern und Sonnenhungrigen.

Schalteröffnungszeiten Regionalpolizei Der Schalter der regionalpolizei wettingen-limmattal in Spreitenbach hat wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Mi, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr.


GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Killwangen 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Kirchstrasse 6 8956 Killwangen (Parz.-Nrn. 382 / 221 / 201) Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung der bestehenden Schulanlage Zelgli Das Baugesuch liegt vom 20. Juni bis 21. Juli 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:

Ivo Müller Buechbühlstrasse 5 8956 Killwangen do. Buechbühlstrasse 5 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 418) Vergrösserung Balkontür

Das Baugesuch liegt vom 10. Juli 2014 bis 8. August 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr und 14– 16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch. INSERAT

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Eine Wanderung zum Da die beliebte Spazier- und Joggingroute der Limmat entlang zwischen Killwangen und Neuenhof zurzeit wegen Bauarbeiten der SBB gesperrt ist, müssen sich Spreitenbacher und Killwangener auf die Suche nach anderen Erholungsmöglichkeiten in der Region machen. Der Spreitenbacher Wald als beliebtes Naherholungsgebiet bietet sich da an. In Himmelsrichtung Franzosenweiher stösst man bald auf die ersten gelben Wanderwegweiser, lässt die letzten Häuser von Spreitenbach hinter sich und befindet sich in absoluter Stille und Natur. Umflattert von Hunderten Schmetterlingen und Libellen und begleitet von Schwalben, führt der Schmetterlinge: Auf dem Weg stänWeg nach einer Weile zum dige Begleiter. Waldrand und zum renovierten Alten Bad. In einer halben Stunde erreicht man Dietikon, von wo aus man in einer weiteren guten Stunde den Egelsee erwandern kann. Der Aufstieg mit gefühlten 85 Prozent Steigung ist kein Zuckerschlecken, aber wilde Erdbeeren am Wegrand versöhnen den Wanderer mit seinem Schicksal. Der Egelsee ist sehr beliebt – selbst an launischen Sommertagen trifft man hier Spaziergänger, Sonnenhungrige, Badefreudige und Grillmeister. In 35 Minuten ist man zurück in Spreitenbach und kommt müde und zufrieden im alten Dorfkern beim Gemeindehaus wieder raus. Text und Bilder: Susanne Karrer

Spannende Einblicke gibt es auf dem Weg immer wieder.

Der Blick auf Dietikon ist umso schöner, wenn er quer durch Kornblumen in die Weite schweift.

Egelsee durch herrliche Natur

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AUS DEM GEMEINDERAT Personelles Als Lernender «Fachmann Betriebsunterhalt, Hausdienst» ist Mithulan Patkunanathan, Dietikon, gewählt worden. Er tritt die Ausbildung im August an. Gemeinderat und Personal heissen Mithulan Patkunanathan bereits heute herzlich willkommen. Termine 7. Juli–10. August: Sommer-Schulferien; 1. August, Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz, Poststrasse 13; 5. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di bis Do, Das Alte Bad: Nach der Renovation können Wanderer hier am Waldrand auf dem Weg zwischen Spreitenbach und 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, dem Franzosenweiher die Pflanzen- und Tierwelt beobachten. Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Auch die Kühe hielten Siesta. INSERAT

Egelsee-Brunnenmannli: scher nach dem Aufstieg.

Durstlö- Blumenpracht: Es müssen nicht immer Rosen sein!

Ausflugsziel: Sehr beliebt bei Spreitenbachern, Killwangenern und anderen Wanderern und Sonnenhungrigen.

Schalteröffnungszeiten Regionalpolizei Der Schalter der regionalpolizei wettingen-limmattal in Spreitenbach hat wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Mi, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

SPREITENBACH

239 Dienstjahre an der Schule Spreitenbach Wir schreiben das Jahr 1971. Im Kanton Zürich besteht noch das Konkubinatsverbot, das Spreitenbach einen eigentlichen Bauboom beschert. Das Shoppi Spreitenbach, eine schweizerische Sensation, ist gerade mal ein Jahr offen und Anlass für samstägliche Familienausflüge.

Ein Abschied in Ehren und Würden an der Schule Seefeld.

Foto: zVg

Abschlussfeier an der Schule Seefeld – Rituale verbinden Mit dem sinnigen Cup-Song «You’re gonna miss me when I’m gone», welchen die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe Seefeld auf der Bühne zum Besten gaben, wurden austretende Klassen und auch Lehrpersonen von der Schule Seefeld in Ehren und Würden verabschiedet. Speziell ist heuer der Umstand, dass ab dem Schuljahr 2014/15 die Primarschule neu 6 Jahre dauert. Aus raumtechnischen Gründen werden bis auf Weiteres die 5.

und 6. Klassen nicht im Seefeld geführt, sondern in der Schule Zentrum unterrichtet. Ein Grund mehr war das, die «grossen» Schülerinnen und Schüler in einem würdigen Rahmen vom angestammten Ort zu entlassen. Musikalisch und mit bunten Ballons wurde dieser bewegende Übergang zelebriert, der alle berührt hat. Sichtbar wurde hier, wie wichtig gelebte Rituale sind, welche Räume für Begegnungen schaffen, auch in Momenten des Abschieds. (mz)

Armin Keller nimmt in diesem Jahr seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Schule Spreitenbach auf. Später lässt er sich zur Sekundarlehrperson weiterbilden und bleibt der Schule mit Leib und Seele für die nächsten sagenhaften 43 Jahre treu. Heidi Zürcher startet im Jahre 1971 ebenfalls ihre Lehrtätigkeit als Mittelstufenlehrperson. Nach einer längeren Babypause nimmt sie im Jahre 1990 ihre Unterrichtstätigkeit wieder auf: 33 Dienstjahre wird sie total in Spreitenbach unterrichten, dies aus Berufung. Ursprünglich sind die Planer in Spreitenbach von einer Bevölkerung von 35 000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 20 000 Arbeitsplätzen im Endausbau ausgegangen. Das Jahr 1973, das von einer weltweiten Ölkrise geprägt ist, bremst diese Prognosen in Bezug auf das lokale Bevölkerungswachstum in Spreitenbach stark ab. Just in diesem Jahr startet Mo-

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WANDERGRUPPE Auf dem Panoramaweg hoch über dem Zürichsee Bei schönem Sommerwetter starteten die 45 Wanderlustigen auf der Zürcher Rehalp zur Juniwanderung. Kaum waren die letzten Häuser der Stadt verlassen, weitete sich die Landschaft zu einer breiten, fruchtbaren Hochebene mit stattlichen Bauernhöfen aus. Bei einem ersten Aussichtshalt konnte das prächtige Panorama über den ganzen Zürichsee und bis weit in die Voralpen bestaunt werden. In einem idyllischen Naturschutzgebiet befinden sich der Rumensee und der Schübelweiher. Diese beiden Gewässer wurden seinerzeit künstlich geschaffen, um unten im Dorf die Wasserräder einer Sägerei und einer Mühle zu speisen. Schon bald galt es, über zahlreiche Treppenstufen auf und ab das markante Küsnachter Tobel, welches in der Zeit der letzten Eiszeit entstanden ist, zu durchqueren. Nach einem kurzen Marsch durch stattliche Villenquartiere wurde auf der Allmend das Küsnachter Schützenhaus erreicht, wo ein feines Mittagessen eingenommen wurde. Frisch gestärkt wurde die Nachmittagswanderung angetreten. Dunkle Gewitterwolken zogen am Himmel auf. Doch zum Glück trieb ein starker Wind diese Richtung Rapperswil. Schliesslich galt es noch, den etwas steilen Abstieg in den Bezirkshauptort Meilen zu bewältigen. Hier blieb noch etwas Zeit, um den Dorfkern zu besichtigen und den Durst zu (ka) löschen.

Armin Keller

Heidi Zürcher

Moritz Bilgerig

Martin Christen

ritz Bilgerig seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Mittelstufe. Spreitenbach ist zu diesem Zeitpunkt ein grosses, wachsendes Dorf mit rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Moritz Bilgerig wird der Mittestufe und dem Schulstandort für 41 Jahre treu die Stange halten. Stämmige Baumreihen beim Schulhaus Hasel, die von Moritz Bilgerig früh gepflanzt werden, sind entsprechende Zeitzeugen aus seiner Tätigkeit. 1973 wird das Tivoli in Spreitenbach eröffnet. Und 1974 tritt Martin Christen, Bezirksschullehrer, seine Lebensstelle in Spreitenbach an. Nebst seiner Lehrtätigkeit engagiert er sich politisch und kulturell. Im 2008 gelingt ihm schliesslich der erfolgreiche Sprung in den Grossen Rat. 40 Jahre wird er an der Schule Spreitenbach wirken. 1977 gewinnt der berühmte Streifen «Rocky», auch unter dem Titel «Rocky – Die Chance seines Lebens» bekannt, drei Oscars. Die

Walter Malzach

Irene Bilgerig

Fritz Hirt

Stelle seines Lebens tritt Walter Malzach als begeisterter Sportlehrer und Fussballtrainer in diesem Jahr an. Im Radio läuft in dieser Zeit «Daddy cool» von Boney M. Talente mit überregionaler Ausstrahlung profitieren von seinem fachlichen Geschick und seiner ansteckenden Begeisterungsfähigkeit. 1990 leben 8315 Menschen in Spreitenbach. Die Bevölkerung wächst und mit ihr gleichermas-

sen die Schule. Irene Bilgerig steigt mit einem Teilpensum als Fachlehrperson an der Primarschule in Spreitenbach ein, wo sie 24 Jahre mit grosser Freude ihren Beruf ausübt. Drei Jahre später, im Jahre 1993, startet Fritz Hirt als Klassenlehrperson für eine Kleinklasse an der Oberstufe. Im Zuge der Einführung der Integrativen Schulung bildet er sich weiter in Schulischer Heilpädagogik. 21 Jahre

steht er im Dienste der Schule Spreitenbach. Alle sieben hatten stets ein gemeinsames Ziel, nämlich den Kindern und Jugendlichen ein gutes Rüstzeug auf ihre eigene Lebensreise mitzugeben. Die Schulpflege und die Schulleitung Spreitenbach bedanken sich recht herzlich für dieses treue Engagement als unvergesslicher Ausdruck der hohen Identifikation mit der Schule und Eindrückliche Wanderung hoch über Gemeinde Spreitenbach. (mz) dem Zürichsee. Foto: zVg

Fotos: zVg

INSERAT

Teilzeit-Hauswart für Gewerbehaus Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni 2014 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 26. November 2013 2. Kenntnisnahme der Rechenschaftsberichte 2013 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 3. Genehmigung des Verpflichtungskredits über Fr. 248 000.– für die Ersatzbeschaffung des Forstspezialschleppers 4. Genehmigung der Jahresrechnungen 2013 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg Die vorstehend gefassten Beschlüsse unterstehen mit Ausnahme des Traktandum 2 dem fakultativen Referendum. Dieses kann gemäss § 14 der Gemeindeordnung von 1/5 der Stimmberechtigten bis zum 11. August 2014 ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Gemeinderat Spreitenbach

Für unser Gewerbehaus in Spreitenbach suchen wir für den Unterhalt einen Hauswart oder rüstigen Pensionär für folgende Arbeiten: • Verschiedene Reinigungsarbeiten (Treppenhaus, Lift, Türen, Sanitäranlagen, Garage, Schneeräumung) • Kontrollfunktionen (Türen, Parkplätze, Sauberkeit, Ordnung) Arbeitsaufwand ca. 3× 3 Stunden pro Woche. Beginn: nach Vereinbarung Sie verfügen über handwerkliches Geschick, evtl. Erfahrung in der Gebäudereinigung, arbeiten exakt und zuverlässig und sind zeitlich flexibel. Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an eamueller@bluewin.ch oder Tel. 079 400 85 46.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 10. JULI 2014

SPREITENBACH

239 Dienstjahre an der Schule Spreitenbach Wir schreiben das Jahr 1971. Im Kanton Zürich besteht noch das Konkubinatsverbot, das Spreitenbach einen eigentlichen Bauboom beschert. Das Shoppi Spreitenbach, eine schweizerische Sensation, ist gerade mal ein Jahr offen und Anlass für samstägliche Familienausflüge.

Ein Abschied in Ehren und Würden an der Schule Seefeld.

Foto: zVg

Abschlussfeier an der Schule Seefeld – Rituale verbinden Mit dem sinnigen Cup-Song «You’re gonna miss me when I’m gone», welchen die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe Seefeld auf der Bühne zum Besten gaben, wurden austretende Klassen und auch Lehrpersonen von der Schule Seefeld in Ehren und Würden verabschiedet. Speziell ist heuer der Umstand, dass ab dem Schuljahr 2014/15 die Primarschule neu 6 Jahre dauert. Aus raumtechnischen Gründen werden bis auf Weiteres die 5.

und 6. Klassen nicht im Seefeld geführt, sondern in der Schule Zentrum unterrichtet. Ein Grund mehr war das, die «grossen» Schülerinnen und Schüler in einem würdigen Rahmen vom angestammten Ort zu entlassen. Musikalisch und mit bunten Ballons wurde dieser bewegende Übergang zelebriert, der alle berührt hat. Sichtbar wurde hier, wie wichtig gelebte Rituale sind, welche Räume für Begegnungen schaffen, auch in Momenten des Abschieds. (mz)

Armin Keller nimmt in diesem Jahr seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Schule Spreitenbach auf. Später lässt er sich zur Sekundarlehrperson weiterbilden und bleibt der Schule mit Leib und Seele für die nächsten sagenhaften 43 Jahre treu. Heidi Zürcher startet im Jahre 1971 ebenfalls ihre Lehrtätigkeit als Mittelstufenlehrperson. Nach einer längeren Babypause nimmt sie im Jahre 1990 ihre Unterrichtstätigkeit wieder auf: 33 Dienstjahre wird sie total in Spreitenbach unterrichten, dies aus Berufung. Ursprünglich sind die Planer in Spreitenbach von einer Bevölkerung von 35 000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 20 000 Arbeitsplätzen im Endausbau ausgegangen. Das Jahr 1973, das von einer weltweiten Ölkrise geprägt ist, bremst diese Prognosen in Bezug auf das lokale Bevölkerungswachstum in Spreitenbach stark ab. Just in diesem Jahr startet Mo-

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WANDERGRUPPE Auf dem Panoramaweg hoch über dem Zürichsee Bei schönem Sommerwetter starteten die 45 Wanderlustigen auf der Zürcher Rehalp zur Juniwanderung. Kaum waren die letzten Häuser der Stadt verlassen, weitete sich die Landschaft zu einer breiten, fruchtbaren Hochebene mit stattlichen Bauernhöfen aus. Bei einem ersten Aussichtshalt konnte das prächtige Panorama über den ganzen Zürichsee und bis weit in die Voralpen bestaunt werden. In einem idyllischen Naturschutzgebiet befinden sich der Rumensee und der Schübelweiher. Diese beiden Gewässer wurden seinerzeit künstlich geschaffen, um unten im Dorf die Wasserräder einer Sägerei und einer Mühle zu speisen. Schon bald galt es, über zahlreiche Treppenstufen auf und ab das markante Küsnachter Tobel, welches in der Zeit der letzten Eiszeit entstanden ist, zu durchqueren. Nach einem kurzen Marsch durch stattliche Villenquartiere wurde auf der Allmend das Küsnachter Schützenhaus erreicht, wo ein feines Mittagessen eingenommen wurde. Frisch gestärkt wurde die Nachmittagswanderung angetreten. Dunkle Gewitterwolken zogen am Himmel auf. Doch zum Glück trieb ein starker Wind diese Richtung Rapperswil. Schliesslich galt es noch, den etwas steilen Abstieg in den Bezirkshauptort Meilen zu bewältigen. Hier blieb noch etwas Zeit, um den Dorfkern zu besichtigen und den Durst zu (ka) löschen.

Armin Keller

Heidi Zürcher

Moritz Bilgerig

Martin Christen

ritz Bilgerig seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Mittelstufe. Spreitenbach ist zu diesem Zeitpunkt ein grosses, wachsendes Dorf mit rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Moritz Bilgerig wird der Mittestufe und dem Schulstandort für 41 Jahre treu die Stange halten. Stämmige Baumreihen beim Schulhaus Hasel, die von Moritz Bilgerig früh gepflanzt werden, sind entsprechende Zeitzeugen aus seiner Tätigkeit. 1973 wird das Tivoli in Spreitenbach eröffnet. Und 1974 tritt Martin Christen, Bezirksschullehrer, seine Lebensstelle in Spreitenbach an. Nebst seiner Lehrtätigkeit engagiert er sich politisch und kulturell. Im 2008 gelingt ihm schliesslich der erfolgreiche Sprung in den Grossen Rat. 40 Jahre wird er an der Schule Spreitenbach wirken. 1977 gewinnt der berühmte Streifen «Rocky», auch unter dem Titel «Rocky – Die Chance seines Lebens» bekannt, drei Oscars. Die

Walter Malzach

Irene Bilgerig

Fritz Hirt

Stelle seines Lebens tritt Walter Malzach als begeisterter Sportlehrer und Fussballtrainer in diesem Jahr an. Im Radio läuft in dieser Zeit «Daddy cool» von Boney M. Talente mit überregionaler Ausstrahlung profitieren von seinem fachlichen Geschick und seiner ansteckenden Begeisterungsfähigkeit. 1990 leben 8315 Menschen in Spreitenbach. Die Bevölkerung wächst und mit ihr gleichermas-

sen die Schule. Irene Bilgerig steigt mit einem Teilpensum als Fachlehrperson an der Primarschule in Spreitenbach ein, wo sie 24 Jahre mit grosser Freude ihren Beruf ausübt. Drei Jahre später, im Jahre 1993, startet Fritz Hirt als Klassenlehrperson für eine Kleinklasse an der Oberstufe. Im Zuge der Einführung der Integrativen Schulung bildet er sich weiter in Schulischer Heilpädagogik. 21 Jahre

steht er im Dienste der Schule Spreitenbach. Alle sieben hatten stets ein gemeinsames Ziel, nämlich den Kindern und Jugendlichen ein gutes Rüstzeug auf ihre eigene Lebensreise mitzugeben. Die Schulpflege und die Schulleitung Spreitenbach bedanken sich recht herzlich für dieses treue Engagement als unvergesslicher Ausdruck der hohen Identifikation mit der Schule und Eindrückliche Wanderung hoch über Gemeinde Spreitenbach. (mz) dem Zürichsee. Foto: zVg

Fotos: zVg

INSERAT

Teilzeit-Hauswart für Gewerbehaus Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni 2014 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 26. November 2013 2. Kenntnisnahme der Rechenschaftsberichte 2013 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 3. Genehmigung des Verpflichtungskredits über Fr. 248 000.– für die Ersatzbeschaffung des Forstspezialschleppers 4. Genehmigung der Jahresrechnungen 2013 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg Die vorstehend gefassten Beschlüsse unterstehen mit Ausnahme des Traktandum 2 dem fakultativen Referendum. Dieses kann gemäss § 14 der Gemeindeordnung von 1/5 der Stimmberechtigten bis zum 11. August 2014 ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Gemeinderat Spreitenbach

Für unser Gewerbehaus in Spreitenbach suchen wir für den Unterhalt einen Hauswart oder rüstigen Pensionär für folgende Arbeiten: • Verschiedene Reinigungsarbeiten (Treppenhaus, Lift, Türen, Sanitäranlagen, Garage, Schneeräumung) • Kontrollfunktionen (Türen, Parkplätze, Sauberkeit, Ordnung) Arbeitsaufwand ca. 3× 3 Stunden pro Woche. Beginn: nach Vereinbarung Sie verfügen über handwerkliches Geschick, evtl. Erfahrung in der Gebäudereinigung, arbeiten exakt und zuverlässig und sind zeitlich flexibel. Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an eamueller@bluewin.ch oder Tel. 079 400 85 46.


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SPREITENBACH MARKTNOTIZEN

Senevita eröffnet Betrieb in Spreitenbach

Das Leitungsteam der Senevita Lindenbaum (v. l.) Marc Weissenbach, Küchenchef; Roland Spirgi, Leiter Facility Management; Nadia Khiri, Leiterin Pflege und Betreuung; Martin Bindschädler, Geschäftsführer. Fotos: zVg Die Senevita Lindenbaum hat an der Türliackerstrasse 9 das neue Pflege- und Alterszentrum eröffnet und bietet spezialisierte Angebote für Menschen mit Demenz und unterhält eine Wohngruppe für Bewohner mit mediterranen Wurzeln. Noch hat es freie Plätze. Die Senevita Lindenbaum umfasst 140 hochwertige und seniorengerecht konzipierte Einzelpflegezimmer. Das von Senevita selbst entworfene und prägnante Alterszentrum ist in seiner Bauweise auf die besonderen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner abgestimmt. Das Haus ist mit einer gedeckten Passerelle mit dem gegenüberliegendem Shopping-Center Spreitenbach verbunden. Das neue Alterszentrum ist ausschliesslich auf Pflege ausgerichtet. Das fachlich kompetente Pflegepersonal begleitet die Seniorinnen und Senioren rund um die Uhr. Unterstützung bei der Gestaltung des Tagesablaufs, Anleitung zur Selbsthilfe sowie Beratung und Begleitung von Angehörigen sind weitere wichtige Bestandteile des ganzheitlichen BetreuungskonINSERAT

Freundliche, helle Pflegezimmer. zepts. Rechnung getragen wird auch den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz. In der jeweiligen Wohngruppe finden sie eine ganz auf sie abgestimmte Umgebung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Am 23. August öffnet der Betrieb von 9 bis 17 Uhr für die gesamte Bevölkerung seine Türen. Zudem ist ab sofort das Restaurant in der Senevita Lindenbaum alle Tage von 8.30 bis 17 Uhr auch für auswärtige Gäste geöffnet. Die Anmeldung für individuelle Besichtigungs- und Beratungstermine erfolgt direkt über die Senevita Lindenbaum (Tel. 056 417 66 66). Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

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Mit viel Konzentration zum Silberbarren Jedes Jahr treffen sich über 400 Schützen aus der ganzen Deutschschweiz – und manchmal auch noch darüber hinaus – an zwei Wochenenden in Spreitenbach, um sich mit Ordonnanz- oder Sportpistolen über 50 und 25 Meter zu messen. Dem Sieger winkt ein Silberbarren (1/2 kg), dem besten Jungschützen ein Goldvreneli und allen mit einem ansehnlichen Resultat Abzeichen oder Kranzkarte. Dieses Jahr fand der Anlass bereits zum 25. Mal statt. Bei den angereisten Schützen handelt es sich um Mitglieder anderer Schützenvereine. Entsprechend diszipliniert und ruhig fand das Schiessen statt, um jedem Kameraden volle Konzentration zu ermöglichen. Die Diskussion um die verpassten Chancen wurde in der Schützenstube geführt, die des schönen Wetters wegen neben dem Schützenhaus Härdli aufgebaut worden war. Bei Steak oder Wurst wurden die geschossenen Kränze gefeiert – oder ihnen nachgetrauert, denn Wettkampfschiessen macht nervös und kostet regelmässig einige Punkte. Dennoch hat es für viele gereicht. Unter den 444 rangierten Schützen wurden Stefan Jeker und An-

Für einen Treffer ins Zentrum braucht es auf 50 Meter eine extrem ruhige Hand. Foto: at dreas Kissling vom Schützenverein Oberbuchsiten punktgleich und aufgrund des höheren Durchschnittsresultats ihrer Sektion mit 98 Punkten über 50 Meter Erste. Sie gewinnen auch den von der Raiffeisenbank Spreitenbach und den Pistolenschützen Spreitenbach gestifteten Silberbarren. Im zweiten Rang war Peter Schoch (Affoltern a.A.), im dritten Izeir Amzai (Kloten). Als beste Jugendliche schoss die 17-jährige Christelle Ernestine Tchuissée von der Schützengesellschaft Zofingen 97 Punkte und wird damit Besitzerin eines Goldvrenelis. Den Einzelwettkampf über 25 Meter gewann Patrik Hunn aus Wohlen mit 199 Punkten, gefolgt von Markus Bacharach (Zürich, 198 Punkte) und Markus Schmid (Zunzgen-Tenniken, 198 Punkte). (ve)

KATHOLISCHER FRAUENVEREIN SPREITENBACH Rückblick Tagesausflug nach Murten Am Dienstag, 24. Juni, versammelten sich 26 Frauen des kath. Frauenvereins Spreitenbach um 6.45 Uhr vor der Gemeinde zum jährlichen Ausflug. Carchauffeur Fredy Aeschimann und seine Partnerin Heidi kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gruppe. Um 9 Uhr wurde das Reiseziel erreicht – Murten. Als Erstes besuchte man die Roland-Fabrik, allen bestens bekannt für die verschiedenen Apérogebäcke und Zwieback. Nach Kaffee und hauseigenem Gebäck wurde ein Film über die Produkte und die Produktionsabläufe gezeigt und der geschichtliche Abriss der Firma erläutert. Danach ging es auf die Führung durch die Produktion. Jetzt wissen alle, wie die Twists (Butterstangen) gedreht werden, wie oft der Blätterteig jeweils gefaltet wird und

Frauenverein besucht Murten. Foto: zVg wie die «Bretzeli» zu ihrer Form gelangen. Man staunte da nicht schlecht! Nach der Führung bekamen alle noch die Gelegenheit, vergünstigt verschiedene Leckereien zu kaufen. Das Mittagessen gabs im Restaurant Jäger in Murten. Danach bekam die Bä-

ckerei Aebersold von einigen Frauen Besuch; alle wollten ihn haben – den legendären «Nidlechueche», eine Spezialität aus der Gegend. Den ganzen Nachmittag war es wunderbar schön und warm und so konnte man die drei freien Stunden in vollen Zügen geniessen. Das Hoch musste wohl auch den Chauffeur angesteckt haben, denn kurz entschlossen fuhr er nicht alles auf der Autobahn zurück, sondern legte einen Abstecher via Kerzers, Lyss, Büren an der Aare, Solothurn bis Niederbipp ein. Dort gab es noch einen Zvierihalt im Restaurant Dreibrunnen. Um 19 Uhr kamen alle mit vielen Eindrücken reicher in Spreitenbach an. Ein herzliches Dankeschön an die Reiseorganisatorin Pia Weber sowie an den Chauffeur Fredy und an seine Partnerin Heidi. (bs)


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WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

KINDEROASE Die KinderOase in Würenlos erhält das Label «Fourchette verte». Die Kindertagesstätte «KinderOase Würenlos» hat im Juni das Label «Fourchette verte für Kleinkinder» erhalten. Das Qualitätslabel «Fourchette verte» wurde im Jahr 1993 vom Sozial- und Gesundheitsdepartement in Genf entwickelt. Ursprünglich der Gastronomie entspringend, hat sich das Label auch in anderen Bereichen etabliert. Es ist für alle Betriebe im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie zugänglich, welche nach dem Prinzip einer gesunden und ausgewogenen Ernährung arbeiten. Durch Schulung und Begleitung der interessierten Betriebe beeinflusst «Fourchette verte» somit indirekt das Essverhalten einzelner Konsumentinnen und Konsumenten. Für Erika Bombardieri, Geschäftsleitung, und Barbara Cook, Institutionsleitung, spielt die Gewährleistung einer ausgewogenen, gesunden und schmackhaften Ernährung eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund entschieden sie sich, ihr bisheriges Ernährungskonzept zu überdenken und sich für «Fourchette verte» zu entscheiden. Die neue Menüplanung ist nun auf das Alter und die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten und trägt zur Gesundheitsförderung und Prävention bei. Allergien sowie religiöse Vorgaben können weiterhin berücksichtigt werden. Für eine einheitliche Zubereitung der Mahlzeiten steht ab August ein Koch zur Verfügung, der nun alle Gruppen versorgen kann. Weitere Informationen über die Kindertagesstätte findet man unter www.kinderoasen.ch. Für Auskünfte steht Barbara Cook (Institutionsleitung) jederzeit zur (eb) Verfügung, Tel. 076 424 07 01.

Mutter Evelyn Windisch fand Turnschuhe und Helm ihrer Kinder. Im Hintergrund die Hauswarte Guido Nussbaumer und Peter Müller (r.) beim Aufhängen der liegen gebliebenen Kleider in den Schulhäusern. Foto: bär

Brillen, Kleider und Uhren Drei Brillen und ebenso viele Sonnenbrillen, ein Autoschlüssel, ein Haufen Uhren, Schmuck und unzählige Kleider; Das ist die Bilanz der liegen gelassenen Fundgegenstände im Schulhaus Ende Schuljahr. MELANIE BÄR

Die beiden Hauswarte Guido Nussbaumer und Peter Müller laufen von ihrem Büro ins Untergeschoss des Schulhauses, wo sie Turnkleider, Jacken, Kappen, Schuhe und vieles mehr geordnet und aufgehängt haben. Dort ist Evelyn Windisch gerade fündig geworden: «Ich habe die Turnschuhe und den Helm gefunden, den meine Kinder seit ein paar Wochen vermissen.» Sie ist nicht die einzige Mutter, die in der letzten Schulwoche die liegen gebliebenen Fundsachen durchsah und fündig wurde. «Von dem, was schon lange hier liegt, werden noch rund 10 Prozent abgeholt. Etwa 50 Prozent gehen während des Jahres, kurz Eine ausgewogene, gesunde und nachdem sie vermisst werden, schmackhafte Ernährung spielt in der wieder zurück an den Besitzer», KinderOase eine wichtige Rolle. Foto: zVg sagt Guido Nussbaumer, der seit

1987 als Hauswart in Würenlos arbeitet. Besitzer sind nicht nur Schüler, sondern auch Benützer der Sportanlage, wie etwa Mitglieder des Fussballclubs oder Turnvereins. «Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht eine Anfrage kommt», sagt Hauswart Peter Müller. Um herauszufinden, ob es sich bei der Person tatsächlich um den Besitzer handelt, wollen die Hauswarte dann wissen, wie der Gegenstand aussieht und wo er liegen gelassen worden ist. So kommen etwa die Hälfte der Fundgegenstände wieder weg. Der Rest wird rund ein Jahr aufbewahrt.

wohnerkontrollen dafür zuständig. «Bei uns landen nur noch Velos oder verdächtige Gegenstände, bei denen ein Zusammenhang mit einer deliktischen Handlung vermutet wird», sagt der Chef der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, Roland Jenni. Auf der Einwohnerkontrolle werden abgegebene Wertgegenstände unter www.easyfind. com/ch erfasst. Über eine Schliesstechnikfirma kann man zudem oftmals Schlüsselbesitzer ausfindig machen. «So können wir viele der gefundenen Schlüssel dem Besitzer wieder aushändigen», sagt Sabrina Mosimann, Leiterin der Einwohnerkontrolle in Würenlos. WÄHREND DER SOMMERFERIEN kann «Zurzeit haben wir wenig Fundgeman die Sachen noch abholen. genstände bei uns.» Danach werden sie verwertet, wie Peter Müller, seit 30 Jahren Haus- GANZ ANDERS bei den Hausabwarwart in Würenlos, sagt. Lange lie- ten Müller und Nussbaumer. «Wir gen gebliebene und gut erhaltene haben manchmal das Gefühl, dass Kleider und Schuhe, die nicht wie- die Kleider liegen gelassen werder abgeholt wurden, werden En- den, um sie nicht entsorgen zu de Sommerferien der St. Josef-Stif- müssen», so die Hauswarte eintung in Bremgarten übergeben. stimmig. Oft wüssten die Leute «Was sie brauchen können, behal- auch gar nicht mehr, wie ihre ten sie, der Rest wird in einer Klei- Kleider ausgesehen haben. «Doch dersammelstelle abgegeben», so auch Sachen, auf die man angeMüller. wiesen ist, werden nicht abgeholt Wertvolle Gegenstände und – das ist verrückt», sinniert NussSchlüssel wurden früher der Poli- baumer und schreibt es der heutizei zur Eruierung des Besitzers gen Wegwerfgesellschaft zu. www.easyfind.com/ch übergeben. Heute sind die Ein-


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48. Fussballfest in Würenlos Unter dem Motto «Mir wänd und händ dä Plausch» startete vergangenes Wochenende das alljährlich stattfindende Grümpelturnier in Würenlos mit 80 teilnehmenden Teams.

Bei bestem Fussballwetter am Freitagabend läuteten die DorfKalbsnierstück an Morchelsauce und Vereinsmannschaften mit ihFür 6 Personen rem Turnier ein gelungenes Wo1,250 kg Kalbsnierstück chenende ein. Zur tollen Unter1 EL Olivenöl Senf, Salz, Pfeffer aus der Mühle haltung trug nebst der Tanztrup2 EL Bratbutter pe «Move Shake Dance» aus WüMorchelsauce: renlos auch die Partyband «Zau1 Schalotte, fein gehackt 1 EL Butter bermond» aus Österreich bei. 2 dl Weisswein An den folgenden zwei Turnier15 g Morcheln, eingeweicht tagen war dann Petrus mit eher 100 g Morcheln, frische 2 dl Kalbsfond, 1 dl Rahm durchzogenem Wetter den Wü1 TL Tomatenpüree renlosern nicht mehr so wohlge2 EL Petersilie, fein gehackt Senf, Salz, Olivenöl und Pfeffer zu einer Marina- sinnt. Dies tat der guten Stimde mischen und den Kalbsbraten bestreichen. mung auf und neben den Plätzen Fleisch in einer Bratpfanne mit Bratbutter rundum knusprig anbraten. Braten auf den Rost ge- jedoch keinen Abbruch. Auch die ben, darunter ein Backblech einschieben. Im vor- Teams in den Kategorien Ad-Hoc, geheizten Backofen (Heissluft, 160-170°C) braten (Kerntemperatur ca. 62°C, 50–60 Minuten). Für die Sauce: die frischen Morcheln reinigen, rüsten und vierteln und die eingelegten ausdrücken. Schalotte und Morcheln im Butter dünsten. Mit Weisswein ablöschen und etwa zur Hälfte einkochen. Kalbsfond und Tomatenpüree dazugeben - gut mischen. Mit dem Rahm verfeinern, weitere 15 Min. köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Petersilie in die Sauce geben. Das Fleisch tranchieren, auf heisse Teller anrichten und mit der Sauce servieren.

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WÜRENLOS

Torlinientechnik in Perfektion: Klar (noch) kein Tor!» Sie+Er und kostümierte Plauschmannschaften gaben vollen Einsatz, welcher von der gut besuchten Seitenlinie jeweils euphorisch bejubelt wurde. Dieser Jubel wurde dann auch gleich ins Festzelt weitergetragen, wo am Samstagabend die ersten zwei Achtelfinalspiele der Fussball-WM in Brasilien auf Grossleinwand verfolgt werden konnten. Den Abschluss am Sonntag machten traditionsgemäss die vielen Schülermannschaften und Youngsters,

Foto: zVg

welche alle ihren riesigen Siegeswillen an den Tag legten. Ein Dank an die teilnehmenden Mannschaften, welche durch Fairplay und grosses Engagement zu einem tollen Turnier beigetragen haben, sowie an die rund 250 Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfer. Ohne sie wäre an eine Durchführung eines so grossen Anlasses nicht zu denken. (fm) Ranglisten und weitere Fotos in Kürze auf der Vereins-Homepage: www.svwuerenlos.ch

SOMMERKONZERT DER MUSIKSCHULE WÜRENLOS Die Musikschule Würenlos lud am Samstag, 21. Juni, zu einem abwechslungsreichen Sommerkonzert in der Mehrzweckhalle ein. Um 17 Uhr wurde das Publikum mit imposanten Blechbläserklängen begrüsst. Sieben Trompetenund ein Posaunenschüler spielten zwei moderne, von ihrem Musiklehrer Thomas Bosshard komponierte Stücke mit grossem Können. Danach ging es mit klassischer Musik weiter. Ein Celloschüler spielte das anspruchsvolle Concertino von Vivaldi. Er wurde von drei Lehrpersonen, ebenfalls am Cello, an der Blockflöte und am Klavier, begleitet. Die Keyboardschüler wechselten dann wieder zu rockigeren Rhythmen und ein Akkordeonschüler liess die Gäste in die Welt der Stummfilmmusik eintauchen. Die Schlagzeugklasse von Guy Moustopoulos zeigte mit verschiedenen

Gelungenes Sommerkonzert.

Foto: zVg

von ihm komponierten Fragmenten ihr Können auch auf dem Metallophon, den Congas und auf dem Keyboard. Bei zwei Kompositionen wurden sie zudem durch einen Trompetenschüler begleitet. Den Abschluss des ersten Teils bestritt das Mittelstufenensemble mit Liedern aus aller Welt, welche es mit einer beeindruckenden Präzision darbot. Der zweite Teil wurde durch das Oberstufenstreicherensemble eröffnet. Sein Repertoire reichte

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von «Pirates of the caribbean» über «Shakespear in love» bis zu sehr anspruchsvoller irischer und jüdischer Volksmusik, die gekonnt virtuos interpretiert wurde. Von den Gitarristen waren bekannte Melodien wie «Summer rain», «River flows in you» und «Angie» von den Rolling Stones zu hören. Auch fortgeschrittene Gesangsschülerinnen und -schüler waren mit von der Partie. Sie sangen zwei ergreifende Duette: das wohl bekannteste «Halleluja» von Leonhard Cohen und «Beneath your beautiful» von Emeli Sandé. Klassisch besinnlich ging es weiter mit dem «Air» von Bach, gespielt von einem Violinschüler. Den Abschluss des Konzertes bestritt das Oberstufenensemble. Sein Repertoire beinhaltet unter anderem die berühmte «Toccata» von Bach, Musicalmelodien aus «Les Misérables», aber auch rockige Nummern wie «Smoke in the water», die wohl alle im Saal gekannt haben. Beeindruckend war das durchwegs hohe musikalische Niveau aller Vorträge. Zwischen den beiden Konzertblöcken wurden die Gäste mit einem von der Raiffeisenbank Würenlos gesponserten und von der Musikschulkommission organisierten Apéro verwöhnt. (rio)


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AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen «Die Ferienzeit ist spürbar. Die Leute sind am Packen und es ist sehr ruhig», sagt Polizeichef Roland Jenni. Auch während der Austragungen der Fussballspiele der Weltmeisterschaft sei es ausser dem einmaligen Ereignis Mitte Juni zu keinen weiteren Ausschreitungen gekommen. Zurzeit unterstützt die Repol Wettingen-Limmattal die Kantonspolizei im Präventivbereich. Um die Einbruchskriminalität zu bekämpfen, werden vermehrt Gebietsüberwachungen gemacht. Während der Sommerferien bleiben die Schalter am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag geschlossen (siehe Öffnungszeiten). Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag bis Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Während der Sommerferien ist der Schalter am Dienstag-, Mittwoch, und Donnerstagnachmittag geschlossen. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

LIMMATTAL

Ein solides Männerbuch In loser Folge stellt die Limmatwelle diesen Sommer Bücher von Autoren aus dem Limmattal vor – diese Woche den Roman «Ajduk. Die Angst vor dem Erwachen» des Badener Autors Miodrag Lukic. SUSANNE KARRER

WORUM GEHTS? Als die Ex-Frau von Stevan, dem Bruder des Erzählers, schwer verletzt im Spital landet und Stevan fast zeitgleich ohne ein Wort verschwindet, gerät der Erzähler Nenad ins Visier der Polizei. Zwischen Verhören, Anschlägen auf sein Leben und seltsamen Begegnungen mit Menschen, die alle irgendetwas zu wissen scheinen, wird Nenad langsam klar, dass sein Bruder in eine Verschwörung weltweiten Ausmasses involviert zu sein scheint. Bei jeder neuen Bekanntschaft – vom Inspektor über die Schwägerin bis hin zu Strassenbekanntschaften – muss sich Nenad plötzlich fragen, ob er Freund oder Feind vor sich hat – Uneingeweihte, «Erwachte», die von der Verschwörung wissen, oder gar Drahtzieher der Verschwörung, die ihm an den Kragen wollen.

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Mo, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Di, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Mi, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Do, 8.30 bis 11.30 Uhr und SPEZIELL ist die Vermischung von 13.30 bi 16 Uhr, Fr, 8.30 bis 15 Uhr. geschichtlichen Fakten aus den Balkan-Ländern, Lebensberichten von Migranten, KriminalromanElementen und Verschwörungstheorien à la Illuminati.

Literatur aus Baden.

Mischung aus düsterem Kriminalroman, gewürzt mit derbem Rausschmeisser-Jargon, voller Verschwörungstheorien im grossen Stil und einer Portion Sexappeal FÜR WEN? Ein Buch, das man gut wird auch sie fesseln. einem lesefaulen Ehemann, Vater oder Bruder schenken kann – die FAZIT: Ein gutes Buch für einen

Foto: ska

verregneten Sommertag auf dem Balkon, das man spät in der Nacht bei Kerzenschein und einem zünftigen Schnaps beendet. Miodrag Lukic: «Ajduk. Die Angst vor dem Erwachen», IL-Verlag, Basel (2013). ISBN: 978-3-905955-75-0.

ALLIANZ PRO LIMMATTALBAHN Klosterspiele während der Ferien.

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Ticketverlosung: Gewinner Die 3 x 2 Tickets für die Komödie «Viel Lärm um nichts» waren innert Minuten weg. Die Gewinner sind: Gelinde Göhl, Wettingen; Josette Divorne, Killwangen; Silvana Cecchetto, Spreitenbach. Die Komödie von William Shakespeares läuft während der Sommerferien im Kloster Wettingen. Tickets und Informationen: www.klosterspiele.ch

Die Allianz Pro Limmattalbahn setzt sich für die Realisierung der Limmattalbahn ein. Sie bietet für die Bevölkerung sowie für das Gewerbe und die Industrie eine Plattform, mit der gemeinsam der Wunsch nach einer modernen Stadtbahn für das Limmattal zum Ausdruck gebracht werden kann. Seit Beginn der Planungen wurden die Bedürfnisse der Auto- und Velofahrer sowie der Fussgänger abgeholt und bei der Umsetzung

berücksichtigt. Für die Verkehrsteilnehmenden auf zwei Rädern werden auf 85 Prozent der Strecke zwischen Altstetten und Killwangen Spreitenbach neue Massnahmen umgesetzt. ÖV-Nutzer, Velound Autofahrer sowie Fussgänger – sie alle sind im Limmattal unterwegs und haben das Anrecht auf schnelles Voran- und sicheres Ankommen. Die Planung der Limmattalbahn umfasst kurze und sichere Fussgängerwege. Zudem wird gewährleistet, dass der Auto-

verkehr leistungsfähig bleibt. Und auch für Velofahrer wird mehr Raum geschaffen. Alle geplanten Massnahmen sind mit Pro Velo, Fussverkehr Schweiz und der Behindertenkonferenz besprochen und werden mit den Absichten der Gemeinden und der Kantone koordiniert. Die Anzahl Velostreifen auf der Fahrstrecke wird im Vergleich zu heute mehr als verdoppelt. (ap) Mehr Infos auf www.pro-limmattalbahn.ch


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AGENDA WETTINGEN

er: ca. 120 Minuten, ohne Pause.

KILLWANGEN

«Viel Lärm um nichts» Freilichtspiel der Klosterspiele Wettingen von William Shakespeare. Tickets und Infos unter www.klosterspiele.ch. Kloster Wettingen , Freitag, 11. Juli, Samstag, 12. Juli, Sonntag, 13. Juli, Dienstag, 15. Juli, Mittwoch, 16. Juli, Donnerstag, 17. Juli, Türöffnung: 20 Uhr, Aufführungsbeginn: 20.15 Uhr. Dau-

Flohmarkt Ohne Anmeldung. Rathausplatz, Samstag, 12. Juli, 6.30–16 Uhr.

Mittagstisch für Senioren Anmeldung bis Freitag: Elisabeth Berger, Kirchstr. 4, 044 932 66 35. Altersund Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, Montag, 14. Juli, 12 Uhr.

Mittagstisch für Senioren Hotel Zwyssighof, Dienstag, 15. Juli, 11.30 Uhr. Schach für Senioren Rest. Tägerhard, Dienstag, 15. Juli, 14–17 Uhr.

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 10. Juli und Freitag, 11. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 12. Juli 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 15. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 16. Juli 9 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 12. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 13. Juli 11 Uhr, Eucharistiefeier

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

WÜRENLOS Abendlob Gesänge von Silja Walter. Kirche Fahr, Freitag, 11. Juli, 19 Uhr.

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

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Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 15. Juli 18 Uhr, Rosenkranzgebet

Montag, 14. Juli 17 Uhr, Rosenkranzgebet

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

Dienstag, 15. Juli 8 Uhr, Morgenlob

REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch

Mittwoch, 16. Juli 19 Uhr, Eucharistiefeier

REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

Die neue Pfarrei-Agenda ist im Schriftenstand der Kirche und auf der Kirchen-Website.

COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

SPREITENBACH

INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 11. Juli Kath. Pfarrkirche 18.30 Uhr, Eucharistiefeier St. Kosmas & Damian Donnerstag, 10. Juli Samstag, 12. Juli 18 Uhr, Rosenkranzgebet 18 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 11. Juli Sonntag, 13. Juli 10 Uhr, Eucharistiefeier, Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetung 11 Uhr, Santa Messa 12.15 Uhr, kroatischer Gottesdienst Samstag, 12. Juli Mittwoch, 16. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier 9 Uhr, Wortgottesdienst mit KomSonntag, 13. Juli munionfeier 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11 Uhr, Taufe von Gian-Marco Good Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Dienstag, 15. Juli Sonntag, 13. Juli 14.30–18.15 Uhr, Elternberatung 11 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 15. Juli 18 Uhr, Rosenkranz Marienkapelle

Mittwoch, 16. Juli 9.30 Uhr, Wortgottesdienst

WETTINGEN-NEUENHOF

SPREITENBACH-KILLWANGEN

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Miriam Anne Liedtke

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist, Kreuzkirche Hasel

NEUENHOF

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 10. Juli 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 11. Juli 19 Uhr, Eucharistiefeier

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch

WÜRENLOS

DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Kath. Pfarrkirche Samstag, 12. Juli KAB-Wandertag am Hallwilersee

Ein Produkt der

Sonntag, 13. Juli 10 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessendem Apéro 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet

VERLEGER: Peter Wanner

Mittwoch, 16. Juli 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Freitag, 11. Juli 19 Uhr, Abendlob mit Liedern von Silja Walter Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 13. Juli 9.30 Uhr, Gottesdienst, Kirchenkaffee, Gisèle Rümmer, Pfrn.

www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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Woche 28d  

LiWe_28_2014

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