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25. Juni 2015, 54. Jahrgang, Nr. 26

PP 5432 Neuenhof

«Wir sind kein klassisches Altersheim» Die Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof lud zum Tag der offenen Tür ein, bei dem Besucher alle Abteilungen besichtigen konnten. SUSANNE KARRER

Am Samstag konnten Besucher einen Blick in eine bewohnte Alterswohnung und in die Pflegeabteilung werfen, die Spitexstation zum Blutdruckmessen besuchen, eine Wurst vom Grill essen, Musik der Wynavalley Oldtime Jazzband hören und, falls gewünscht, gleich ein Anmeldeformular ausfüllen und Vereinsmitglied werden. Fortsetzung S. 9 Treffen der Generationen am Tag der offenen Tür in der Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof.

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Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2015 Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2015 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Das Protokoll der Versammlung vom 15. Dezember 2014 wird genehmigt. 2. Die Verwaltungsrechnung 2014 wird genehmigt. 3. Der Rechenschaftsbericht 2014 wird genehmigt. Die Beschlüsse unter den Ziffern 2 und 3 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der «Limmatwelle» (25. Juni 2015) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeindekanzlei

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WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Jubilar auch beim Kanton ein, wo er seit vielen Jahren in der Fachgruppe «Steuerbezug» mitarbeitet und die Entwicklung der Lösungen wesentlich mitgestaltet. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren Bruno Zarattini zu seinem Arbeitsjubiläum und danken ihm für den langjähMartin Frey (l.), Leiter Finanzen, be- rigen und loyalen Einsatz. dankt sich bei Bruno Zarattini für seiFoto: zVg Stefan Liembd verlässt die Sozianen engagierten Einsatz. len Dienste Wettingen Stefan Bruno Zarattini – seit 40 Jahren Liembd, Leiter der Sozialen Diensbei der Gemeindeverwaltung Nach te Wettingen, wird ab dem 1. Sepeiner kaufmännischen Lehre bei tember 2015 neu Leiter der Abteider Aargauischen Hypotheken- lung Soziale Dienste der Stadt Luund Handelsbank hat sich der 21- zern. Liembd ist seit Februar 2011 Jährige als Kassabeamter bei der Abteilungschef in Wettingen und Gemeindeverwaltung beworben. verantwortlich für ein 25-köpfiges Bruno Zarattini ist als Kind italie- Team. Mit der Übernahme der nischer Eltern in Wettingen gebo- neuen Aufgabe in der Stadt Luzern eröffnet sich Liembd ein Tären und aufgewachsen. Zarattini ist mit grossem Enga- tigkeitsfeld in einer noch grössegement als Fachspezialist be- ren Verwaltung. Die Stelle ist zur Wiederbesetstrebt, die finanziellen Interessen der Gemeinde auf kundenfreund- zung ausgeschrieben worden. Der liche Weise mit den Möglichkei- Gemeinderat dankt Liembd schon ten der Schuldner auf einen Nen- heute für die hervorragenden Dienste und wünscht ihm in der ner zu bringen. Dies ist eine sehr komplexe Auf- neuen Funktion viel Befriedigung. gabe, die viel Fach- und Sozial- Der Gemeinderat Wettingen bekompetenz und vor allem auch dauert den Weggang, gratuliert ein gutes Risikomanagement er- gleichzeitig aber auch für den fordert. Zarattini meistert diese grossen Karriereschritt. Aufgabe im Bezugswesen mit Bravour. Er wird dabei von einem kompetenten Team unterstützt, für dessen fachliche Führung er verantwortlich ist. Die Ergebnisse dieser Leistungen sind messbar. Wettingen zeichnet sich stets durch ausgezeichnete Bezugskennzahlen aus (Steuerausstände, Steuerverluste usw.). Seine grossen Erfahrungen und Stefan Liembd wechselt nach seine Fachkompetenz bringt der Luzern. Foto: Archiv INSERAT

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«Le Viseur» ist ein Spiel, mit dem Kinder kreatives Sehen lernen.

Foto: zVg

Künstler beschenkt Kinder entdecken, neue Zusammenhänge schaffen, die eigenen Grenzen erweitern. Mit den klaren Formen und Farben liessen sich unzählige Formen und Farben kombinieren, Zusammenhänge spielerisch und leicht gestalten. Im Gehirn würden so Synapsen geschaffen, was auch in Aufgaben des Alltags zu vielfältigeren und neuen Lösun«Le Viseur» ist ein Spiel, mit dem gen führen kann. Kinder kreatives Sehen lernen. Mit Grundformen und Grundfar- GOTTFRIED HONEGGER erhielt 1987 ben wird spielerisch das Schaffen den Zürcher Kunstpreis. Durch eigener Bilder angeregt. Die Spie- den französischen Kultusminister ler fügen nach eigener Wahl die Jack Lang wurde er mit dem Ordre geometrischen Formen zu einem des Arts et des Lettres ausgezeichBild zusammen. net, seit 1999 ist er Mitglied der 50 Exemplare dieses Spiels wur- Ehrenlegion. den durch Gemeinderat Philippe Max Frisch, mit dem Honegger Rey an Margrit Wahrstätter und freundschaftlich verbunden war, Madlen Bärtschi, Schulleiterin- widmete ihm sein Theaterstück nen der HPS, sowie Franziska Triptychon. Honegger war 1987 Ackermann, Schulleiterin Kinder- Mitbegründer der «Stiftung für garten, übergeben. Konstruktive und Konkrete Kunst Zürich». Zusammen mit Sybil AlKUNSTPÄDAGOGE Honegger (98), bers-Barrier gründete er 1990 in der am 22. Juni eine grosse Einzel- Mouans-Sartoux an der französiausstellung im Centre Pompidou schen Côte d’Azur den Espace de in Paris eröffnet hat, setzt sich seit l’Art Concret (Raum der konkrevielen Jahren erfolgreich mit der ten Kunst), 1997 richtete er dort Sinnesbildung speziell für Kinder das Kinderatelier Art, Recherche, und Jugendliche auseinander. Er Imagination (Kunst, Forschung, setzt den Grundgedanken, je spie- Imagination) ein. Für die Schenlerischer und kreativer gelernt kung Donation Albers-Honegger wird, desto aktiver werden die schufen die Architekten Gigon Lernenden und desto nachhalti- und Guyer dort den 2004 eingeger das Lernen, bei seinen Spielen weihten Museumsbau l’espace de um. Lernen heisse auch Neues l’Art Concret. (ub)

Der bekannte Schweizer Künstler Gottfried Honegger hat der Heilpädagogischen Schule Wettingen 50 Exemplare des Spiels «Le Viseur» geschenkt.


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WETTINGEN

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Einblick ins Bauern- Leben beim Spaziergang Beim thematischen Spaziergang «Woher kommen Milch und Fleisch, Gemüse und Brot, Früchte und Holz?» konnten gut drei Dutzend Besucher mehr über das Leben der Bauern in der Region erfahren. PHILIPPE NEIDHART

Geradezu idyllisch wirkt der Bauernhof der Familie Lüscher oberhalb des Entsorgungsplatzes beim Tägi in Wettingen. Auf den Bäumen wachsen saftige Kirschen, die reifen Erdbeeren schmecken zuckersüss. Leicht mag man vergessen, dass die Landwirtschaft vor grossen Herausforderungen steht. Doch jedem Trend zu folgen, das komme für Ueli Lüscher nicht infrage: «Alle wollen Bio, wenn aber das erste Würmchen aus dem Chriesi kommt, ist bei den meisten fertig damit», sagt er lachend. Viel wichtiger sei die Werbung – der Power-Bauer, wie auf seinem Shirt zu lesen ist, zeigt dabei auf die riesige aufblasbare Erdbeere am Strassenrand: «Wenn man diese sieht, wissen die Wettinger, dass die Felder offen sind.» Doch alleine von einem Produkt kann ein solcher Betrieb nicht leben, so werden auf dem Hof nebst Kürbissen und verschiedensten Blumen auch Christbäume angebaut.

EIN VIELFÄLTIGES ANGEBOT gibt es

auch ganz in der Nähe auf dem Ziegelhof der Familie Benz zu sehen. So unterhalten sie eine Pferdepension, auf der Weide werden Mutterkühe gezüchtet und natürlich wird Ackerbau betrieben. Die Zukunft solcher Betriebe ist jedoch ungewiss – so sei das Leben als Bauer im Vergleich zu früher hektischer geworden, sagt Hans Benz. Auch der Nachwuchs gestalte sich oft schwierig: «Es ist nicht selbstverständlich, dass man jemanden hat, der den Hof weiterführt.» Oft sehen sich Bauern mit der Aussage konfrontiert, vom Staat unverhältnismässig grosse Beiträge zu erhalten. Direktzahlungen bekomme man jedoch nicht ohne Anstrengungen, so Benz: «Es ist eine Abgeltung für geleistete Dienste – auch für den Naturschutz und die Erhaltung des Umlands.» Es wäre nicht möglich, ohne diese finanzielle Unterstützung einen solchen Betrieb zu führen. «Jeder Bauer muss saisonal noch einer anderen Arbeit nachgehen, erklärt der 67-Jährige, er selbst würde im Winter beispielsweise Schnee pflügen. Rund drei Dutzend Teilnehmer besuchten die Bauernhöfe und lauschten den spannenden Informationen zu lokalem Anbau und Viehzucht. Organisiert werden die thematischen Spaziergänge in Wettingen jeweils von Einwohnerrätin Marie-Louise Reinert. Ziel der Reihe ist es, auf die Vielfalt in der Gemeinde aufmerksam zu machen.

Pensionierte und Yvonne Feri (M.). Foto: zVg

Pensionierte im Berner Bundeshaus

Ueli Lüscher (l.) zeigt den Gästen seinen Bauernhof.

Dafür sind Lüschers bekannt: Erdbeeren.

Hans Benz erzählt den Gästen aus seinem Leben als Bauer.

Fotos: pn

VERMISCHTES treten. REKTOR KAN- stand TONSSCHULE GE- Der amtierende WÄHLT Das De- Rektor der Kanpartement Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat Paul Zübli zum Rektor der Kanti Wettingen und Daniel Paul Zübli Franz zum Rektor der Kanti Baden ernannt. Beide treten ihr Amt auf den 1. August 2016 an. Der amtierende Rektor der Kanti Wettingen, Kurt Wiedemeier, wird dann in den Ruhe-

ti Baden, Hans Rudolf Stauffacher, wird nächstes Schuljahr noch unterrichten und danach in den Ru- Daniel Franz hestand gehen. HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER In-

nerhalb von sieben Tagen begleiteten die Musiker vier Anlässe. Am 7. Juni: Kantonaler Musiktag

Jubilare Harmonie Wettingen-Kloster. in Lengnau; am 9. Juni: der traditionelle Auftritt beim Nationalzirkus Knie, der in Wettingen Halt machte; am 12. Juni: Gratulation

an die Jubilare des Vereins; 13. Juni: stündiges Konzert anlässlich des Patroziniums der Pfarrei St. Anton. Bevor sich der Verein in die verdiente Sommerpause begeben kann, stehen nun noch die Arbeitseinsätze am Wettiger -Fäscht vom 3. bis 5. Juli an. Dabei werden – wie gewohnt – die WyBar auf dem Rathausplatz und der Wurststand an der Zentralstrasse betrieben.

zum geleiteten Training auf der Jugendtriathlon-Strecke. Nach theoretischen Inputs wurden alle drei Disziplinen gemeinsam geübt. Beim Wechsel vom Wasser in die Schuhe wurde schnell klar, dass das Anziehen von Socken mit nassen Füssen nicht so leicht fällt. Den abschliessenden Aquathlon (Schwimmen-Rennen) bestritten die Jugendlichen im Wettkampfstil. Am Samstag, 27. Juni, von 9.30 bis 11 Uhr wird ein weiteres SCHNUPPERTRIATHLON TÄGI TRI Schnuppertraining für InteresNeun 10- bis 16-jährige Triathlon- sierte durchgeführt. Weitere Infos Interessierte trafen sich Mitte Juni unter www.taegitri.ch

Der Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen (Verwaltung, Bauamt, EWW, Tägerhard) führte dieses Jahr ins Bundeshaus. Reiseleiter Fredy Madaschi begrüsste Mitte Juni 37 Ehemalige beim Rathaus. Die Eintrittskontrolle im Bundeshaus erfolgte wie am Flughafen, für einige etwas ungewohnt, da eine genaue Personenkontrolle durchgeführt wurde. Für viele war der Besuch auf der Tribüne im Bundeshaus während der Session eine Premiere und sie lauschten gespannt den Ausführungen des Präsidenten der Sicherheitstechnischen Kommission über die Armeereform und insbesondere über die Diskussion für den Ankauf von Drohnen aus Israel. Die Ratssitzung wurde von der Vizepräsidentin Christa Markwalder geleitet und Bundesrat Maurer verfolgte ebenfalls die Ausführungen über die Eintretensdebatte. In einem Sitzungszimmer trafen die Pensionierten anschliessend die Wettinger Nationalrätin Yvonne Feri. Sie gab umfassend Auskunft über ihre Arbeit in der Grossen Kammer. Es wurden Fragen gestellt, wie zum Beispiel sich die Arbeit als Nationalrätin mit der Tätigkeit als Gemeinderätin verträgt. Die Referentin ist der Meinung, dass ihre Kenntnisse als Sozialministerin von Wettingen in den nationalen Gremien sehr nützlich sind. Insbesondere bei der Arbeit in den Kommissionen sei es vorteilhaft, wenn Erfahrungen aus den Gemeinden im nationalen Parlament einfliessen. Yvonne Feri erzählt zudem, dass die Arbeit im gegenwärtigen Wahljahr sehr stressig ist, da viele Ratsmitglieder Vorstösse einreichen, um bei der Bevölkerung präsent zu sein. Mit einer kompetenten Kunstexpertin konnten die Räume des im 19./20. Jahrhundert erstellten Bundeshauses besichtigt werden. Grosses Interesse fanden vor allem die Bilder in National- und Ständeratssaal sowie die Skulptur der drei Gründer der Eidgenossenschaft im Eingang des Bundeshauses. (km)


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Einblick ins Bauern- Leben beim Spaziergang Beim thematischen Spaziergang «Woher kommen Milch und Fleisch, Gemüse und Brot, Früchte und Holz?» konnten gut drei Dutzend Besucher mehr über das Leben der Bauern in der Region erfahren. PHILIPPE NEIDHART

Geradezu idyllisch wirkt der Bauernhof der Familie Lüscher oberhalb des Entsorgungsplatzes beim Tägi in Wettingen. Auf den Bäumen wachsen saftige Kirschen, die reifen Erdbeeren schmecken zuckersüss. Leicht mag man vergessen, dass die Landwirtschaft vor grossen Herausforderungen steht. Doch jedem Trend zu folgen, das komme für Ueli Lüscher nicht infrage: «Alle wollen Bio, wenn aber das erste Würmchen aus dem Chriesi kommt, ist bei den meisten fertig damit», sagt er lachend. Viel wichtiger sei die Werbung – der Power-Bauer, wie auf seinem Shirt zu lesen ist, zeigt dabei auf die riesige aufblasbare Erdbeere am Strassenrand: «Wenn man diese sieht, wissen die Wettinger, dass die Felder offen sind.» Doch alleine von einem Produkt kann ein solcher Betrieb nicht leben, so werden auf dem Hof nebst Kürbissen und verschiedensten Blumen auch Christbäume angebaut.

EIN VIELFÄLTIGES ANGEBOT gibt es

auch ganz in der Nähe auf dem Ziegelhof der Familie Benz zu sehen. So unterhalten sie eine Pferdepension, auf der Weide werden Mutterkühe gezüchtet und natürlich wird Ackerbau betrieben. Die Zukunft solcher Betriebe ist jedoch ungewiss – so sei das Leben als Bauer im Vergleich zu früher hektischer geworden, sagt Hans Benz. Auch der Nachwuchs gestalte sich oft schwierig: «Es ist nicht selbstverständlich, dass man jemanden hat, der den Hof weiterführt.» Oft sehen sich Bauern mit der Aussage konfrontiert, vom Staat unverhältnismässig grosse Beiträge zu erhalten. Direktzahlungen bekomme man jedoch nicht ohne Anstrengungen, so Benz: «Es ist eine Abgeltung für geleistete Dienste – auch für den Naturschutz und die Erhaltung des Umlands.» Es wäre nicht möglich, ohne diese finanzielle Unterstützung einen solchen Betrieb zu führen. «Jeder Bauer muss saisonal noch einer anderen Arbeit nachgehen, erklärt der 67-Jährige, er selbst würde im Winter beispielsweise Schnee pflügen. Rund drei Dutzend Teilnehmer besuchten die Bauernhöfe und lauschten den spannenden Informationen zu lokalem Anbau und Viehzucht. Organisiert werden die thematischen Spaziergänge in Wettingen jeweils von Einwohnerrätin Marie-Louise Reinert. Ziel der Reihe ist es, auf die Vielfalt in der Gemeinde aufmerksam zu machen.

Pensionierte und Yvonne Feri (M.). Foto: zVg

Pensionierte im Berner Bundeshaus

Ueli Lüscher (l.) zeigt den Gästen seinen Bauernhof.

Dafür sind Lüschers bekannt: Erdbeeren.

Hans Benz erzählt den Gästen aus seinem Leben als Bauer.

Fotos: pn

VERMISCHTES treten. REKTOR KAN- stand TONSSCHULE GE- Der amtierende WÄHLT Das De- Rektor der Kanpartement Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat Paul Zübli zum Rektor der Kanti Wettingen und Daniel Paul Zübli Franz zum Rektor der Kanti Baden ernannt. Beide treten ihr Amt auf den 1. August 2016 an. Der amtierende Rektor der Kanti Wettingen, Kurt Wiedemeier, wird dann in den Ruhe-

ti Baden, Hans Rudolf Stauffacher, wird nächstes Schuljahr noch unterrichten und danach in den Ru- Daniel Franz hestand gehen. HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER In-

nerhalb von sieben Tagen begleiteten die Musiker vier Anlässe. Am 7. Juni: Kantonaler Musiktag

Jubilare Harmonie Wettingen-Kloster. in Lengnau; am 9. Juni: der traditionelle Auftritt beim Nationalzirkus Knie, der in Wettingen Halt machte; am 12. Juni: Gratulation

an die Jubilare des Vereins; 13. Juni: stündiges Konzert anlässlich des Patroziniums der Pfarrei St. Anton. Bevor sich der Verein in die verdiente Sommerpause begeben kann, stehen nun noch die Arbeitseinsätze am Wettiger -Fäscht vom 3. bis 5. Juli an. Dabei werden – wie gewohnt – die WyBar auf dem Rathausplatz und der Wurststand an der Zentralstrasse betrieben.

zum geleiteten Training auf der Jugendtriathlon-Strecke. Nach theoretischen Inputs wurden alle drei Disziplinen gemeinsam geübt. Beim Wechsel vom Wasser in die Schuhe wurde schnell klar, dass das Anziehen von Socken mit nassen Füssen nicht so leicht fällt. Den abschliessenden Aquathlon (Schwimmen-Rennen) bestritten die Jugendlichen im Wettkampfstil. Am Samstag, 27. Juni, von 9.30 bis 11 Uhr wird ein weiteres SCHNUPPERTRIATHLON TÄGI TRI Schnuppertraining für InteresNeun 10- bis 16-jährige Triathlon- sierte durchgeführt. Weitere Infos Interessierte trafen sich Mitte Juni unter www.taegitri.ch

Der Ausflug der Pensionierten der Gemeinde Wettingen (Verwaltung, Bauamt, EWW, Tägerhard) führte dieses Jahr ins Bundeshaus. Reiseleiter Fredy Madaschi begrüsste Mitte Juni 37 Ehemalige beim Rathaus. Die Eintrittskontrolle im Bundeshaus erfolgte wie am Flughafen, für einige etwas ungewohnt, da eine genaue Personenkontrolle durchgeführt wurde. Für viele war der Besuch auf der Tribüne im Bundeshaus während der Session eine Premiere und sie lauschten gespannt den Ausführungen des Präsidenten der Sicherheitstechnischen Kommission über die Armeereform und insbesondere über die Diskussion für den Ankauf von Drohnen aus Israel. Die Ratssitzung wurde von der Vizepräsidentin Christa Markwalder geleitet und Bundesrat Maurer verfolgte ebenfalls die Ausführungen über die Eintretensdebatte. In einem Sitzungszimmer trafen die Pensionierten anschliessend die Wettinger Nationalrätin Yvonne Feri. Sie gab umfassend Auskunft über ihre Arbeit in der Grossen Kammer. Es wurden Fragen gestellt, wie zum Beispiel sich die Arbeit als Nationalrätin mit der Tätigkeit als Gemeinderätin verträgt. Die Referentin ist der Meinung, dass ihre Kenntnisse als Sozialministerin von Wettingen in den nationalen Gremien sehr nützlich sind. Insbesondere bei der Arbeit in den Kommissionen sei es vorteilhaft, wenn Erfahrungen aus den Gemeinden im nationalen Parlament einfliessen. Yvonne Feri erzählt zudem, dass die Arbeit im gegenwärtigen Wahljahr sehr stressig ist, da viele Ratsmitglieder Vorstösse einreichen, um bei der Bevölkerung präsent zu sein. Mit einer kompetenten Kunstexpertin konnten die Räume des im 19./20. Jahrhundert erstellten Bundeshauses besichtigt werden. Grosses Interesse fanden vor allem die Bilder in National- und Ständeratssaal sowie die Skulptur der drei Gründer der Eidgenossenschaft im Eingang des Bundeshauses. (km)


FRAKTIONSBERICHTE

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

WETTINGEN PARTEINOTIZ FDP

Gemeindefinanzplan im Auge behalten! Die FDP genehmigt den Rechenschaftsbericht und die Verwaltungsrechnung. Einmal mehr ist der Rechenschaftsbericht spannend und aufschlussreich. Die FDP dankt allen Beteiligten für die übersichtliche, ansprechende und transparente Aufarbeitung des Geschehenen. Das Buch wird immer dicker und die FDP findet, es dürfte künftig auch weniger detailliert sein, um den Aufwand für die Verwaltung in vernünftigen Grenzen zu halten. Die Rechnung 2014 weist ein markantes Defizit aus. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde unter anderem bei den Steuereinnahmen zu optimistisch budgetiert. Die FDP erwartet bei der nächsten Budgetrunde eine realistische Annahme und die entsprechenden Massnahmen, um im kommenden Jahr wieder einen ausgeglichenen Abschluss zu erzielen. Einmal mehr gilt der Grundsatz Nötiges vor Wünschbarem. So ist der Finanzplan genau im Auge zu behalten und dieses wichtige Instrument ist konsequent zu nutzen für die Steuerung der Gemeindefinanzen. Die Fraktion unterstützt den Gemeinderat und lehnt die Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens einstimmig ab. Den Kreditabrechnungen für die Durchführung der Projektwettbewerbe «Neubau Turnhallentrakt Margeläcker» und «Neubau Schulhaus Zehntenhof» stimmt die Fraktion zu. Auch der Kredit für den vorgezogenen Ersatz der Lichtsignalanlage Landstrasse/Halbartenstrasse wird genehmigt. (me)

CVP fordert sorgfältige Analyse der Verwaltungsrechnung 2014: Die Rechnung 2014 schliesst mit einem Defizit von rund 5,5 Millionen Franken ab. Diese Tatsache beruht auf geringeren Steuereinnahmen, zu optimistischen Kalkulationen sowie auf Mindererträgen bei den Rückerstattungen in der Sozialhilfe. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und nicht in Hektik auszubrechen. Eine sorgfältige Analyse sowie ein griffiges Controlling sollen helfen, dass das schwankende Boot wieder in ruhigere Gewässer geführt werden kann. Die CVP wird die Ausgaben kritisch hinterfragen und setzt sich konsequent zur Erreichung eines ausgeglichenen Budgets ein. Klar ist: Es braucht Sparmassnahmen! Der Umsetzungsvorschlag des Gemeinderates zur Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens wurde ausführlich und detailliert ausgearbeitet. Leider sind die rechtlichen Leitplanken streng gesetzt und es ist beinahe unmöglich, auf Gemeindegebiet einen echten Waldkindergarten zu errichten und zu betreiben. Aus diesem Grunde wird die CVP dem Gemeinderat folgen und die Einrichtung eines Naturund Bewegungskindergartens ablehnen. Die Kreditabrechnungen sowie der Rechenschaftsbericht 2014 werden einstimmig genehmigt. Für die Arbeit bedankt sich die CVP bei allen Beteiligten! (ab)

TRAKTANDEN DER EINWOHNERRATSSITZUNG VOM 24. JUNI 1. Protokoll der Sitzung vom 12. März 2015; 2. Verwaltungsrechnung 2014; 3. Rechenschaftsbericht 2014; 4. Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens; Umsetzungsvorschlag; 5. Kreditabrechnung von Fr. 194 669.50 für den vorgezogenen Ersatz der Lichtsignalanlage Landstrasse/Halbartenstrasse; 6. Kreditabrechnung von Fr. 230 544.35 zur Durchführung eines Projektwettbewerbs «Neubau Turnhallentrakt Margeläcker»; 7. Kreditabrechnung von Fr. 271 119.70 für die Durchführung eines Architekturwettbewerbes Neubau Schulhaus Zehntenhof.

Rechenschaftsbericht sowie Verwaltungsrechnung werden zur Kenntnis genommen – der Naturund Bewegungskindergarten abgelehnt. Die Fraktion SVP bedankt sich bei allen Mitwirkenden für den detaillierten Rechenschaftsbericht sowie für die Verwaltungsrechnung. Der Rechnungsabschluss ist alles andere als erfreulich. Der Hauptgrund sind die geringeren Steuereinnahmen und der höhere Nettoaufwand im Ressort Soziales. Die Budgetierung des Steuerertrags wurde nach Annahmen des Kantons zu optimistisch übernommen. Und das Ressort Soziales sollte stärker bewirtschaftet werden. Trotz eingeleiteten Sparmassnahmen konnte das Defizit nur marginal reduziert werden. Die SVP erwartet vom Gemeinderat, dass er den Sparwillen ausdehnt, auf Unnötiges verzichtet und die Kernaufgaben überprüft. Dies ist aber nur möglich, wenn der Einwohnerrat am gleichen Strick zieht, damit die Finanzen wieder ins Lot kommen und mittelfristig nach Aussage des Gemeinderates die Schulden wieder abgebaut werden können. Der Rechenschaftsbericht wird immer umfassender. Die SVP ist der Meinung, dass die Form und der Umfang des Berichts überprüft und angepasst werden müssen: Eine Kürzung entlastet die Gemeinde und bietet Kosteneinsparungen. Die SVP hat die Vorlage inkl. des Kreditbegehrens für die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens zur Kenntnis genommen und ist mit dem Vorschlag des Gemeinderates – eine solche Einführung abzulehnen – einverstanden. Es ist unbestritten, dass die Natur für die Entwicklung der Kinder wertvoll ist. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, der geringe Mehrnutzen für einige wenige Kinder sowie auch die finanziell angespannte Lage der Gemeinde sprechen jedoch gegen eine solche Einführung. Die Kreditabrechnungen werden von der Fraktion einstimmig genehmigt. (mh)

Die Fraktion SP/WettiGrüen bedankt sich herzlich beim Gemeinderat und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für den geleisteten Einsatz im vergangenen Jahr. Den umfangreichen Rechenschaftsbericht nimmt die Fraktion zur Kenntnis. Die Rechnung 2014 schliesst unerfreulicherweise mit einem Defizit ab, was zu einem grösseren Teil auf fehlende Steuereinnahmen und zu einem kleineren Teil auf Mindererträge bei den Rückerstattungen in der Sozialhilfe zurückzuführen ist. Für die Fraktion SP/WettiGrüen stellen sich folgende Fragen: Was passiert mit diesem Defizit aus dem Rechnungsjahr 2014 und welche Auswirkungen hat dieses Defizit auf die laufende Rechnung 2015 bzw. das Budget 2016? Vom Gemeinderat erwarten wir eine Strategie, wie er das Budget der Einwohnergemeinde langfristig wieder ausgleichen möchte. Kürzungen ohne Weitblick oder das Verschieben von Ausgaben ins nächste Rechnungsjahr sind nicht zielführend und werden von der Fraktion nicht unterstützt. Die Fraktion SP/WettiGrüen ist überrascht, dass in Wettingen kein Wald für einen Waldkindergarten gefunden werden kann. Die Fraktion hätte sich in dieser Angelegenheit mehr Mut des Gemeinderates gegenüber dem Kanton gewünscht. Ein Waldkindergarten wäre auch ein Standortvorteil für die Gemeinde gewesen. Das skizzierte Projekt auf der Tödiwiese mit einem Natur- und Bewegungskindergarten überzeugt die Fraktion SP/WettiGrüen nicht. Den Kreditabrechnungen für die Durchführung der Projektwettbewerbe «Neubau Turnhallentrakt Margeläcker» und «Neubau Schulhaus Zehntenhof» sowie für den vorgezogenen Ersatz der Lichtsignalanlage Landstrasse/Halbartenstrasse stimmt die Fraktion zu. (ab)

Die Verwaltungsrechnung weist fast vier Millionen Franken weniger Steuereinnahmen aus als budgetiert. Die Steuerkraft des einzelnen Zahlers ist nach einer Steigerung in den letzten vier Jahren nun um 218 Franken gesunken. Die Gemeinde hat sich verrechnet, der Kanton hat sich verrechnet, es ist, wie es ist, und es erübrigt sich, Steine zu werfen. Beim Schnüren von Sparpaketen werden Sorgfalt und Umsicht nötig sein, damit die Wertschätzung der Arbeit des Personals erhalten bleibt. Das verlangt hohe Sorgfalt und ebenso den richtigen Ton. Der Rechenschaftsbericht beweist die reichhaltige Arbeit der Verwaltung, der Schulen, der Gemeindewerke. Die Fraktion dankt für alle Umsicht und Sorgfalt, für die hohe Professionalität und die fachliche Kompetenz. Der Antrag des Gemeinderates zum Thema Waldkindergarten ist sehr sorgfältig und ausführlich gemacht worden. Dass ein Naturund Bewegungskindergarten in Wettingen nicht realisiert werden soll, ist aufgrund einiger der angeführten Argumente stichhaltig: Das Lägernschutzdekret schützt den Wald vor Übernutzung. Der Kindergarten soll im Quartier und zu Fuss erreichbar sein – Autofahrten würden aber nötig und sind nicht sinnvoll. Die generelle Schulraumplanung ist im Gang und wird den Bedarf an Kindergärten auf die Siedlungsschwerpunkte bezogen ausweisen – der Waldkindergarten hat keine Priorität, umso mehr, als dadurch keine Einsparung am Raumbedarf in Aussicht steht. Das bestehende Angebot für die Schulklassen durch den Förster wird als sinnvoll angesehen. Dem Antrag auf Ablehnung will sich die Fraktion anschliessen. Ferner liegen drei Kreditabrechnungen vor: Bei der Lichtsignalanlage Halbartenstrasse konnten Leitungselemente wieder verwendet werden. Beim Wettbewerb für die Turnhalle Margeläcker waren die Umstände, beim Architekturwettbewerb für das Schulhaus Zehntenhof die Marktsituation günstig – alle drei Rechnungen schliessen mit weniger Kosten als budgetiert ab. Die Fraktion ist erfreut. (mlr)

Der Gemeinderat entwirft ein Berechnungsmodell, das das jetzige Prognosemodell modernisiert. Ziel ist, dass die Prognosen des Kantons den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, die Einfluss auf die Steuereinnahmen haben, angepasst werden. In jedem Fall ist der Finanzkommission offenzulegen und detailliert zu begründen, warum Anpassungen gemacht wurden oder nicht. In der Begründung ist eine genaue Zahl zu beziffern. Wettingen hat kein Einnahme- und kein Ausgabenproblem, sondern ein Prognose-Problem. In den letzten Jahren wurden die geplanten Steuereinnahmen der privaten Haushalte massiv überschätzt. Gerade die hohen Einnahmenprognosen haben Wettingen dazu verleitet, mehr auszugeben als effektiv zur Verfügung gestanden ist, respektive zu glauben, dass die massiven Investitionen wie Tägi, Schulhäuser, Strassen etc. fast zum Nulltarif zu haben sind. Die Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung hat gerade in den letzten Jahren stark zu genommen. Gerade in Bezug auf den Finanzplan muss die Berechnung der Einnahmen verbessert werden. Zitate von Michel Merklis Rede zur Budgetsitzung 2015 am 16.10. 2014: «Wir halten fest, dass in den letzten Jahren die Steigerungsraten der privaten Steuererträge wiederholt nicht erreicht wurden. Dies führte dazu, dass relativ oft die Erträge des Finanzplans nicht eingehalten werden konnten. Bei Punkt 1 haben wir festgestellt, wenn man ab 2016 die Mehrerträge um 1 % senkt, d.h. 2016 1,5 % Steigerungsrate, dann im darauffolgenden Jahr 2 %, dass man am Ende des Finanzplans ein Minus von 722 000 Franken hat. Beim zweiten Punkt erreicht der Finanzplan ein Minus von 4 126 000 Franken. Da die Rechnung 2014 mit 5,5 Millionen Verlust abgeschlossen wurde, ist der Finanzplan nach knapp 7 Monaten schon wieder Makulatur. Es ist daher nun an der Zeit, die bisherige Praxis der Schätzung der Steuereinnahmen für Privatpersonen (Einkommens- und Vermögenssteuern) zu überprüfen und eine Flexibilisierung der Prognosen in den Steuerbereichen einzubauen, um die Prognosesicherheit der Budgetzahlen zu verbessern.» (bb)

Die Verwaltungsrechnung 2014 der Gemeinde Wettingen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 5 695 594.32 ab. Das schlechte Jahresergebnis ist hauptsächlich auf die Mindererträge bei den Gemeindesteuern und den höheren Nettoaufwand bei der Sozialhilfe zurückzuführen. Die GLP ist gespannt, wie der Gemeinderat das schlechte Ergebnis kommentieren wird. Die Analyse und Recherche der GLP stellt fest, dass die vermögenden Steuerzahler, aufgrund der Steuerfusserhöhung in diesem Jahr von 92 % auf 95 %, einige Steueroptimierungshilfen in Anspruch genommen haben. Solches konnte die Gemeinde nicht vorhersehen. Für die GLP ist klar, dass die Gemeinde in Zukunft den Steuerfuss nicht leichtsinnig wieder erhöhen darf. Die Gemeinde muss auch aktiv versuchen, gute Steuerzahler nach Wettingen zu holen. Die Mehrausgaben auf der Sozialhilfeseite kann sich die GLP nur so erklären, dass es schwierig abzuschätzen war, wie viele Leute Ende Jahr tatsächlich Sozialhilfe beanspruchen werden. Die GLP wäre froh über bessere Kontrolle und Überwachung. Die GLP ist besorgt, dass Wettingen es nicht schaffte, die Budgetvorgaben in den letzten drei Jahren einzuhalten, geschweige denn, einen signifikanten Überschuss zu erzielen. Die GLP möchte nicht, dass die Schulden auf die nächste Generation abgewälzt werden, und reicht eine Motion ein, um die Gemeinde aufzufordern, sich vermehrt um die Schuldenproblematik zu kümmern. Wir erachten eine Nettoschuldquote pro Einwohner von 2500 Franken als wünschenswert, wie es auch das Gemeindeinspektorat vorschlägt. 2014 liegt der Wert schon bei 2970 Franken und wird bis 2018 auf 5713 Franken steigen. Die glp lehnt die Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens ab. Es ist höchste Zeit, zwischen «absolutem Muss» und «nice to have» zu unterscheiden. Die GLP nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Kreditabrechnungen alle unter dem gewährten Kredit liegen. Die GLP fragt sich aber schon, wieso die Gemeinde für Projekt- und Architektenwettbewerbe so viel Geld ausgeben muss. (op)

Christian Pauli ist neuer Fraktionspräsident. Foto: zVg Die Fraktion FDP hat einen neuen Fraktionspräsidenten Martin Egloff tritt als Fraktionspräsident zurück. Er war seit 2010 in diesem Amt. In einer ausserordentlichen Fraktionssitzung wird Christian Pauli einstimmig als neuer Fraktionspräsident gewählt. Die Fraktionsmitglieder sind überzeugt, dass unter seiner Führung die hohe Qualität der Sitzungen und die gute Diskussionskultur weitergeführt werden kön(me) nen.

INSERAT


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

WETTINGEN PARTEINOTIZ FDP

Die Verwaltungsrechnung weist fast vier Millionen Franken weniger Steuereinnahmen aus als budgetiert. Die Steuerkraft des einzelnen Zahlers ist nach einer Steigerung in den letzten vier Jahren nun um 218 Franken gesunken. Die Gemeinde hat sich verrechnet, der Kanton hat sich verrechnet, es ist, wie es ist, und es erübrigt sich, Steine zu werfen. Beim Schnüren von Sparpaketen werden Sorgfalt und Umsicht nötig sein, damit die Wertschätzung der Arbeit des Personals erhalten bleibt. Das verlangt hohe Sorgfalt und ebenso den richtigen Ton. Der Rechenschaftsbericht beweist die reichhaltige Arbeit der Verwaltung, der Schulen, der Gemeindewerke. Die Fraktion dankt für alle Umsicht und Sorgfalt, für die hohe Professionalität und die fachliche Kompetenz. Der Antrag des Gemeinderates zum Thema Waldkindergarten ist sehr sorgfältig und ausführlich gemacht worden. Dass ein Naturund Bewegungskindergarten in Wettingen nicht realisiert werden soll, ist aufgrund einiger der angeführten Argumente stichhaltig: Das Lägernschutzdekret schützt den Wald vor Übernutzung. Der Kindergarten soll im Quartier und zu Fuss erreichbar sein – Autofahrten würden aber nötig und sind nicht sinnvoll. Die generelle Schulraumplanung ist im Gang und wird den Bedarf an Kindergärten auf die Siedlungsschwerpunkte bezogen ausweisen – der Waldkindergarten hat keine Priorität, umso mehr, als dadurch keine Einsparung am Raumbedarf in Aussicht steht. Das bestehende Angebot für die Schulklassen durch den Förster wird als sinnvoll angesehen. Dem Antrag auf Ablehnung will sich die Fraktion anschliessen. Ferner liegen drei Kreditabrechnungen vor: Bei der Lichtsignalanlage Halbartenstrasse konnten Leitungselemente wieder verwendet werden. Beim Wettbewerb für die Turnhalle Margeläcker waren die Umstände, beim Architekturwettbewerb für das Schulhaus Zehntenhof die Marktsituation günstig – alle drei Rechnungen schliessen mit weniger Kosten als budgetiert ab. Die Fraktion ist erfreut. (mlr)

Der Gemeinderat entwirft ein Berechnungsmodell, das das jetzige Prognosemodell modernisiert. Ziel ist, dass die Prognosen des Kantons den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, die Einfluss auf die Steuereinnahmen haben, angepasst werden. In jedem Fall ist der Finanzkommission offenzulegen und detailliert zu begründen, warum Anpassungen gemacht wurden oder nicht. In der Begründung ist eine genaue Zahl zu beziffern. Wettingen hat kein Einnahme- und kein Ausgabenproblem, sondern ein Prognose-Problem. In den letzten Jahren wurden die geplanten Steuereinnahmen der privaten Haushalte massiv überschätzt. Gerade die hohen Einnahmenprognosen haben Wettingen dazu verleitet, mehr auszugeben als effektiv zur Verfügung gestanden ist, respektive zu glauben, dass die massiven Investitionen wie Tägi, Schulhäuser, Strassen etc. fast zum Nulltarif zu haben sind. Die Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung hat gerade in den letzten Jahren stark zu genommen. Gerade in Bezug auf den Finanzplan muss die Berechnung der Einnahmen verbessert werden. Zitate von Michel Merklis Rede zur Budgetsitzung 2015 am 16.10. 2014: «Wir halten fest, dass in den letzten Jahren die Steigerungsraten der privaten Steuererträge wiederholt nicht erreicht wurden. Dies führte dazu, dass relativ oft die Erträge des Finanzplans nicht eingehalten werden konnten. Bei Punkt 1 haben wir festgestellt, wenn man ab 2016 die Mehrerträge um 1 % senkt, d.h. 2016 1,5 % Steigerungsrate, dann im darauffolgenden Jahr 2 %, dass man am Ende des Finanzplans ein Minus von 722 000 Franken hat. Beim zweiten Punkt erreicht der Finanzplan ein Minus von 4 126 000 Franken. Da die Rechnung 2014 mit 5,5 Millionen Verlust abgeschlossen wurde, ist der Finanzplan nach knapp 7 Monaten schon wieder Makulatur. Es ist daher nun an der Zeit, die bisherige Praxis der Schätzung der Steuereinnahmen für Privatpersonen (Einkommens- und Vermögenssteuern) zu überprüfen und eine Flexibilisierung der Prognosen in den Steuerbereichen einzubauen, um die Prognosesicherheit der Budgetzahlen zu verbessern.» (bb)

Die Verwaltungsrechnung 2014 der Gemeinde Wettingen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 5 695 594.32 ab. Das schlechte Jahresergebnis ist hauptsächlich auf die Mindererträge bei den Gemeindesteuern und den höheren Nettoaufwand bei der Sozialhilfe zurückzuführen. Die GLP ist gespannt, wie der Gemeinderat das schlechte Ergebnis kommentieren wird. Die Analyse und Recherche der GLP stellt fest, dass die vermögenden Steuerzahler, aufgrund der Steuerfusserhöhung in diesem Jahr von 92 % auf 95 %, einige Steueroptimierungshilfen in Anspruch genommen haben. Solches konnte die Gemeinde nicht vorhersehen. Für die GLP ist klar, dass die Gemeinde in Zukunft den Steuerfuss nicht leichtsinnig wieder erhöhen darf. Die Gemeinde muss auch aktiv versuchen, gute Steuerzahler nach Wettingen zu holen. Die Mehrausgaben auf der Sozialhilfeseite kann sich die GLP nur so erklären, dass es schwierig abzuschätzen war, wie viele Leute Ende Jahr tatsächlich Sozialhilfe beanspruchen werden. Die GLP wäre froh über bessere Kontrolle und Überwachung. Die GLP ist besorgt, dass Wettingen es nicht schaffte, die Budgetvorgaben in den letzten drei Jahren einzuhalten, geschweige denn, einen signifikanten Überschuss zu erzielen. Die GLP möchte nicht, dass die Schulden auf die nächste Generation abgewälzt werden, und reicht eine Motion ein, um die Gemeinde aufzufordern, sich vermehrt um die Schuldenproblematik zu kümmern. Wir erachten eine Nettoschuldquote pro Einwohner von 2500 Franken als wünschenswert, wie es auch das Gemeindeinspektorat vorschlägt. 2014 liegt der Wert schon bei 2970 Franken und wird bis 2018 auf 5713 Franken steigen. Die glp lehnt die Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens ab. Es ist höchste Zeit, zwischen «absolutem Muss» und «nice to have» zu unterscheiden. Die GLP nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Kreditabrechnungen alle unter dem gewährten Kredit liegen. Die GLP fragt sich aber schon, wieso die Gemeinde für Projekt- und Architektenwettbewerbe so viel Geld ausgeben muss. (op)

Christian Pauli ist neuer Fraktionspräsident. Foto: zVg Die Fraktion FDP hat einen neuen Fraktionspräsidenten Martin Egloff tritt als Fraktionspräsident zurück. Er war seit 2010 in diesem Amt. In einer ausserordentlichen Fraktionssitzung wird Christian Pauli einstimmig als neuer Fraktionspräsident gewählt. Die Fraktionsmitglieder sind überzeugt, dass unter seiner Führung die hohe Qualität der Sitzungen und die gute Diskussionskultur weitergeführt werden kön(me) nen.

INSERAT


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

AUS DEM GEMEINDERAT

Gesponsertes Bänkli.

NEUENHOF

Sonnmatt-Luft schnuppern

Fotos: zVg

Einweihung «Holzbänkli» – Herzlichen Dank an Frau Gertraud Bögli Am Mittwochnachmittag, 17. Juni, fand im Park der Alterssiedlung Sonnmatt, Neuenhof, in einem kleinen, feierlichen Rahmen die Einweihung von zwei neu geschnitzten «Holzbänkli» statt. Gertraud Bögli sponserte zum Gedenken an ihren im letzten Jahr verstorbenen Ehemann zwei Holzbänke. Diese sind nun im Park bei der Alterssiedlung Neuenhof für die Bevölkerung zugänglich. Der Verein Alterssiedlung Sonnmatt, der Gemeinderat sowie die Bevölkerung von Neuenhof bedanken sich bei Frau Gertraud Bögli recht herzlich für das grosszügige Geschenk.

Papiersammlung Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 27. Juni 2015, statt und wird durch den Verein Sport.neuenhof durchgeführt (Kontakttelefon 079 386 54 58). Sammelware bitte immer bündeln und verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier bzw. korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen. Grössere Mengen oder Dimensionen von Karton, insbesondere aus Gewerbebetrieben, sind weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem Altstoffhändler zu übergeben. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30. Telefon 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Der Apéro am Tag der offenen Tür kam gut an.

Katharina Betschmann (l.) im Gespräch mit Bewohnern.

Fortsetzung Frontartikel Den Auftakt zum Tag der offenen Tür machte letzten Samstag der Gospelchor Neuenhof vor vollen Besucherreihen. Die Mitarbeiterinnen der Sonnmatt hatten alle Hände voll zu tun, weitere Sitzgelegenheiten zu organisieren. «Generalversammlung», scherzte ein Senior, als er beim Eintreten den vollen Saal erblickte. Präsident Urs Humbel begrüsste die Anwesenden und versicherte auch gleich, dass die Alterssiedlung im Normalfall von morgens bis abends Sonne habe und ihren Namen zu Recht trage – wenn es nicht gerade regne wie an diesem Morgen. «Wir sind kein klassisches Altersheim», sagt Humbel: «Wir sind eine Wohnsiedlung, in der man wie in jeder anderen Wohnung auch wohnen kann.» Der einzige Unterschied sei, dass in der Sonnmatt ein Restaurant, eine Spitexstation und eine Pflegeabteilung bestehen, die im Bedarfsfall von den Bewohnern genutzt werden können – sie zahlen zusätzlich zur Miete, die der vergleichbarer Wohnungen im Dorf entspricht, eine Betreuungspauschale. «Man bezahlt damit einfach die Sicherheit, dass im Bedarfsfall jemand da ist», erklärt Humbel das Konzept. Das Sonnmatt war von Anfang an ein Verein und wurde in den 70er-Jahren ausschliesslich in Form von Alterswohnungen gebaut. «Die ersten Bewohner waren gerade frisch pensioniert und konnten hier günstig wohnen», berichtet Humbel aus den Anfängen. Zehn Jahre später stellten sich bei den Bewohnern Altersbeschwerden ein, weshalb im ersten

Seit 2013 hat die Sonnmatt eine In- Präsident Urs Humbel begrüsste die house-Spitex. Besucher und Bewohner. Fotos: ska Stock die Alterswohnungen aufgelöst und Pflegewohnungen eingerichtet wurden. Eine Aufteilung, die bis heute besteht. Um einen Treffpunkt für die Bewohner zu schaffen, wo sie auch zusammen essen können, wurde im Erdgeschoss das Restaurant eingebaut. DIE UMSTRUKTURIERUNGEN der örtlichen Spitex, die bis 2004 in der Sonnmatt ihren Stützpunkt hatte, nun aber mit Wettingen zusammengeschlossen ist, hat dazu geführt, dass die Betreuung der Sonnmatt-Bewohner durch die Spitex immer schwieriger wurde. «Seit zwei Jahren sind wir dabei, eine In-house-Spitex einzurichten, um den Bewohnern eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung bieten zu können», berichtet Humbel von den neuesten Entwicklungen in der Sonnmatt. Weiter sei man auf der Suche nach Ausbaumöglichkeiten und Allianzen, da man beim bestehenden Haus am Anschlag mit dem Ausbau sei. Bis heute ist die Sonnmatt ein Verein, und für 15 Franken im Jahr kann jeder Mitglied werden. Die Alterssiedlung steht zwar jedem offen, grundsätzlich wolle

man aber ein Neuenhofer Haus für Neuenhofer Bürger sein und bleiben, sagt Humbel: «Wir möchten, dass die Leute dort bleiben können, wo sie Wurzeln geschlagen haben.» Willkommen sind Leute ab dem Pensionsalter. «Zurzeit kommen leider viele erst, wenn es zu Hause nicht mehr geht», so Humbel. Gerade in der Sonnmatt wäre es aber besser, man käme schon etwas früher, erklärt der Präsident: «Es ist dann leichter, im Haus Freundschaften zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen. Im hohen Alter ist das schwieriger.» Bei den 46 Alterswohnungen, die aus 1-, 2- und 21/2-Zimmer-Wohnungen bestehen, kommt es zu häufigen Wechseln, wie Humbel berichtet – es wird also immer wieder etwas frei für neue Bewohner. Wartelisten bestünden nur für die 2-Zimmer-Wohnungen, auch hier gebe es aber Schwankungen. Die Pflegeabteilung mit ihren 24 Plätzen sei meist ausgelastet, wie Pflegedienstleiterin Katharina Betschmann berichtet. Dort werden die Leute nach Bedarfsfall einquartiert und kommen oft direkt vom Spital in die Sonnmatt. (ska)


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

NEUENHOF

«Wow! Einstimmig!»

STV NEUENHOF AM REGIONALTURNFEST STEIN Am Samstag, 20. Juni 2015, sind die Turnerinnen und Turner des STV Neuenhof nach Stein ans Regionalturnfest gereist. Aufgrund einiger Ausfälle von Turnerinnen und Turnern mussten in den letzten Trainings viele Umstellungen vorgenommen werden, was die Wettkampfvorbereitung erschwerte. Trotzdem stand um 10.48 Uhr eine konzentrierte Truppe in der Wettkampfhalle auf dem Bodenquadrat bereit und brachte das Publikum zum Staunen. Auch die Wertungsrichter waren überzeugt und belohnten das Programm mit einer Note von 9,65. Kurze Zeit später zeigten die Turnerinnen und Turner ihr Sprungprogramm und die Gerätekombination. Bei beiden Programmen schlichen sich kleine Fehler und Unsauberkeiten ein, da-

STV in Stein.

Foto: zVg

her die eher tiefe Note von je 9,36. Auf die Bekanntgabe der schlussendlichen Rangierung musste noch lange gewartet werden, da einige Vereine erst am Sonntag turnten. Die Spannung war gross und auch die Freude, als der STV Neuenhof als Zweitplatzierter auf dem (cm) Podest stehen durfte.

GARTENFEST IM GARTENVEREIN HÄRDLI Auch dieses Jahr findet wieder das Gartenfest im Gartenverein Härdli statt: Am Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni, sind alle herzlich auf dem Gartenareal in die

Gemeinschafts-Pergola neben dem Pumpenwerk eingeladen. Es gibt Risotto, Spanferkel, Steaks vom Grill sowie Weine und diverse Getränke. (mb)

INSERAT

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni 2015 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2014 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichtes 2014 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 4. Genehmigung des Kredites über Fr. 5 580 000.– «Erneuerung und Erweiterung der Kindergärten sowie Ersatzbau Kindergarten Hard» 5. Genehmigung des Kredites über Fr. 1 693 000.– «Werkleitungssanierung Zentrum» 6. Rückweisung des Kreditantrages über Fr. 562 000.– «Werkleitungssanierung Hafnerweg (Brühlweg bis Güterstrasse)» 7. Genehmigung der Kreditabrechnung «Ersatz Werkleitungsbau sowie Belagssanierungen in der Sandstrasse und der Zufahrt zum Gemeindehaus» 8. Genehmigung der Kreditabrechnung «Nachführung und Aktualisierung der Generellen Entwässerungsplanung (GEP)» 9. Genehmigung der Kreditabrechnung «Werkleitungs- und Belagssanierungen Glärnischstrasse I. Teil und Bündtstrasse» 10. Genehmigung der Kreditabrechnung «Werkleitungs- und Belagssanierungen Glärnischstrasse II. Teil und Kirchfeldstrasse» 11. Genehmigung der Kreditabrechnung «Werkleitungserneuerungen Bankstrasse» 12. Genehmigung der Kreditabrechnung «Werkleitungserneuerungen Nelkenstrasse» 13. Einbürgerungen (10 Gesuche) Sämtliche Beschlüsse (ausser den Traktanden 6 und 13) unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 27. Juli 2015 Neuenhof, 23. Juni 2015

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GEMEINDERAT NEUENHOF

Einstimmig nahmen die Stimmberechtigten am Dienstag den Baukredit über 5 580 000 Franken für die Erneuerung und Erweiterung der Kindergärten und den Ersatzbau des Hard an. SUSANNE KARRER

Gemeindepräsidentin Susanne Voser informierte an der Gemeindeversammlung am Dienstagabend über den Stand der Dinge in der «Strategie Vorwärts». Zurzeit werden die Einwendungen zur Bau- und Nutzungsordnung und zum Kommunalen Gesamtplan Verkehr bearbeitet. Im Bereich der Schulbauten stehen als Nächstes die Zügelaktion vom Schulhaus Schibler in die Provisorien und anschliessend der Baustart der Erweiterung und Erneuerung sowie des Neubaus der Aula an. Traktandum 4 befasste sich ebenfalls mit der Schulraumplanung und explizit mit den sanierungsbedürftigen Kindergärten. Für die Erneuerung und Erweiterung der Kindergärten sowie den Ersatzbau des Kindergartens Hard auf der Zivilschutzanlage beantragte der Gemeinderat einen Baukredit über insgesamt 5 580 000 Franken. Aus finanzpolitischen Überlegungen sollen diese Bauten noch 2016 fertiggestellt werden, da Neuenhof andernfalls keinen wesentlichen Beitrag des Kantons gemäss dem alten Finanzausgleich mehr bekommt. In

den weiteren Jahren wäre eine Realisierung der Bauten dann kaum noch möglich. Die 10 Mio. Franken des Kantons werden aufgrund des Jahresergebnisses berechnet – es ist somit sicher, dass Neuenhof Anspruch auf diese Gelder hat, wenn der Baukredit für die Kindergärten angenommen wird. Die 157 anwesenden Stimmberechtigten stimmten dem Kredit einstimmig zu. «Wow! Einstimmig! Sie sind super!», bedankte sich Susanne Voser von Herzen bei der Versammlung, die Applaus spendete. Der Finanz- und Lastenausgleich kommt im August vor den Grossen Rat. EIN WEITERER HOHER POSTEN war die Kreditgenehmigung über 1 693 000 Franken für die Werkleitungssanierung im Zentrum, der ebenfalls angenommen wurde. Beim Kreditantrag über 562 000 Franken für die Werkleitungssanierung beim Hafnerweg wurde ein Rückweisungsantrag gestellt, den viele Votanten unterstützten. Es entbrannte eine hitzige Diskussion, die immer mehr vom eigentlichen Thema abwich. Der Rückweisungsantrag wurde schliesslich mit 77 Ja- bei 36 Nein-Stimmen angenommen. Das Geschäft geht zurück an den Gemeinderat. NACH EINER SITZUNG mit dem Stadtrat Baden hat der Gemeinderat Neuenhof Baden einen Brief geschrieben, in dem er festhält, dass ein Zusammenschluss in der Legislaturperiode 2014–17 nicht weiter angestrebt wird.

MÄNNERCHOR NEUENHOF ZU BESUCH BEI FREUNDEN 35 Teilnehmer, 16 von 23 aktiven Sängerkameraden vom Männerchor Neuenhof mit ihrer Dirigentin Erika Riedo sowie mit ihren Frauen und einigen treuen Freunden, reisten am Samstag, 20. Juni, zur Universitätsstadt Tübingen zum Treffen mit den Sängerkameraden aus der Partnerstadt Holzgerlingen. Dort wurden sie von einer Delegation des Gesangsvereines Holzgerlingen und vom 1. Vorsitzenden Gerhard Deixelberger herzlich empfangen. Trotz Regen bestiegen einige Mutige ein Boot zur Stocherkahnfahrt auf dem Neckar. Beim Besuch der schönen Altstadt trafen alle Gruppen wieder zusammen. Um 16.30 Uhr brachen alle zum eigentlichen Treffen zur Weilershütte auf. Mitten im Wald des grossen Naturparks Schönbuch, der grünen Lunge von Stuttgart, wurden sie in einem festlich eingerichteten Zelt von

Singe, wem Gesang gegeben.

Foto: zVg

der Sängerfamilie des Gesangsvereins Holzgerlingen erwartet. Bei einem feinen Nachtessen konnte sich eine grossartige Stimmung entwickeln. Für die neue Dirigentin Erika Riedo wurde die Begegnung zu einem ersten Kontakt mit dem befreundeten Chor. Sie wurde auch gleich getestet, und durfte einen Gesamtchor von 35 Sängern (ap) dirigieren.


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KILLWANGEN

GEMEINDE KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2015 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Dezember 2014 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2014 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2014 4. Genehmigung von Kreditabrechnungen 5. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: a) Luigi Palazzo, 1965, italienischer Staatsangehöriger, Mühlehaldenstrasse 3 b) Massimo De Pin, 1982, italienischer Staatsangehöriger, Mühlehaldenstrasse 3 6. Zustimmung zur Kompetenzerteilung an den Gemeinderat für die Zusicherung des Bürgerrechts 7. Zustimmung zur Einführung der Schulsozialarbeit an der Schule Killwangen 8. Genehmigung eines Brutto-Verpflichtungskredits von Fr. 448 000.– für die Sanierung der Sennenbergstrasse Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung – mit Ausnahme der abschliessend gefassten Einbürgerungsentscheide gemäss Ziffer 5 – unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 27. Juli 2015 Killwangen, 18. Juni 2015

Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlos-

sen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@kill-wangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Juli 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert ganz herzlich und wünscht weiterhin gute Gesundheit. Elfriede Kolar, Brühlhaldenweg 2 Rudolf Rohrer, Zürcherstrasse 25 Hubert Scharmer, Bahnhofstrasse 5 Margrit Schmid, Dorfstrasse 20 Hermann Blum, Steinbruchstrasse 11b Hansruedi Zürcher, Kirchstrasse 13 Assunta Campigotto, Föhrenweg 10 Josef Käufeler, Haselrain 1 Elisabetha Neukomm, Dorfstrasse 20 Jakob Dvorsak, Rösliweg 2 Josephina Spring, Rütihaldenstrasse 18 Paul Spring, Rütihaldenstrasse 18

29. / 83 Jahre 19. / 80 Jahre 13. / 80 Jahre 11. / 77 Jahre 14. / 75 Jahre 26. / 75 Jahre 01. / 73 Jahre 13. / 73 Jahre 13. / 73 Jahre 15. / 72 Jahre 21. / 71 Jahre 24. / 71 Jahre

Gemeinderat Killwangen INSERAT

GEMEINDE KILLWANGEN Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 19. Juni 2015 Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes bzw. § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2015 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. Juni 2014 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2014 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 4. Genehmigung des Voranschlags 2016 Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum. Killwangen, 19. Juni 2015 Gemeinderat Killwangen

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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

KILLWANGEN

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Auch in Killwangen Schulsozialarbeit Mit 52 Ja- und 6 Nein-Stimmen wurde an der Gemeindeversammlung nach längerer Diskussion der Einführung der Schulsozialarbeit zugestimmt. MELANIE BÄR

«Muss das auch noch sein», habe Vizeammann Walter Hubmann gedacht, als die Anfrage für die Einführung einer Schulsozialarbeit kam. Beim genauen Hinsehen habe man im Gemeinderat jedoch schnell die vielen Vorteile gesehen. Man dürfe sich nicht von der ländlichen Idylle täuschen lassen, es gebe auch an der Primarschule in Killwangen mehrere Fälle, bei denen man im letzten Schuljahr intervenieren musste. «Ein Fall kostete die Gemeinde 25 000 Franken, der Brand ist zwar gelöscht, es glüht jedoch immer noch. Mit einer Schulsozialarbeit könnte man solche Fälle flächendeckend und günstiger löschen», so Hubmann. Der Gemeinderat beantragte deshalb beim Souverän die Einführung der Schulsozialarbeit per 1. Januar 2016, die wiederkehrende jährliche Kosten von 63 200 Franken verursacht. AN DER GEMEINDEVERSAMMLUNG

wurde intensiv über dieses Traktandum 7 diskutiert. Ein Einwohner fand die Einführung eines 40Stellen-Pensums zu hoch und wollte wissen, was man dafür bekomme. «Wenn wir eine Schulsozialarbeit wollen, kommen wir um dieses Pensum nicht herum», antwortete Hubmann. Er erläuterte, dass man verschiedene Varianten geprüft und kein Angebot unter 40 Prozent erhalten habe. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Spreitenbach sei nicht zustande gekommen, weil eine Erhöhung des Stellenpensums der Schulsozialarbeit von der Gemeindeversammlung hätte abgesegnet werden müssen. «Die Variante mit Wettingen ist zwar nicht die günstigste, aber auch nicht die teuerste. Da wir in anderen Bereichen schon sehr gut mit dieser Gemeinde zusammenarbeiten und ein ernstgenommener Part-

Auf Wiedersehen Michael Kurz (l.) von der Schulsozialarbeit Wettingen verabschiedet sich nach der Gemeindeversammlung von Vizeammann Walter Hubmann. Fotos: bär ner sind, haben wir uns für diese Variante entschieden.» In Wettingen wurde die Schulsozialarbeit vor 13 Jahren eingeführt, Killwangen kann sowohl von deren Erfahrung als auch von einem grossen Team profitieren. Schulleiter Urs Bolliger bestätigte den Bedarf. «Ein Grossteil der Arbeit wird nicht das Feuerlöschen sein, sondern eine präventive Basis zu legen. Auch die Beratung von Lehrpersonen und Schulleitung gehört dazu.» Ein Einwohner fragte, warum man die Stelle nicht intern besetze, worauf Voten aus der Bevölkerung zur Einführung der Schulsozialarbeit. Schulpflegerin Liliane Zeindler zu bedenken gab, dass man in Killwangen keine ideale Lösung für RECHNUNG 2014 das Ansiedeln der Stelle hätte. Durch eine externe Stelle könne Die Rechnung 2014 schloss mit einem man auch die Schweigepflicht ge- Ertragsüberschuss von Fr. 367 935.45 ab. währleisten und komme nicht in Dieser wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Der gute Abschluss ist zueinen Rollenkonflikt. rückzuführen auf Mehreinnahmen bei Mit 52 Ja und 6 Nein-Stimmen der Grundstückgewinnsteuer (56 755 folgte der Souverän dem Antrag Franken), Erbschafts- und Schenkungsdes Gemeinderates und stimmte steuern (203 365 Franken), Schulgeld der Einführung ab 1. Januar 2016 und Besoldungsanteil Spreitenbach (197 263 Franken) und Aufwände materiklar zu. ALLE ANDEREN TRAKTANDEN gingen

diskussionslos über die Bühne. Einzig mit dem Antrag, die Kompetenz über die Einbürgerungen dem Gemeinderat zu übergeben, scheint ein Teil Mühe zu haben. Er fand mit 39 Stimmen zwar eine Mehrheit, 22 Personen stimmten jedoch dagegen. Da die Änderung des Gemeindegesetzes dem Referendum untersteht, hat der Souverän nochmals die Möglichkeit, darüber abzustimmen. Vizeam-

elle Hilfe (57 812 Franken). Per Ende Jahr betrug die Nettoschuld 873 009 Franken, pro Einwohner 449 Franken, Steuerkraft pro Einwohner 2534 Franken. Das Kantonsmittel der liegt bei 2654 Franken.

mann Hubman, der das Geschäft vorstellte, sieht trotz Kompetenzabgabe einen Mehrwert für das Stimmvolk. «Einwände können uns weiterhin mitgeteilt werden, ohne dass man dafür wie bisher an der Gemeindeversammlung aufstehen und sich exponieren muss.»

Luigi Palazzo (l.) freut sich über die Einbürgerung. Beim Kreditbegehren von 448 000 Franken für die Sanierung der Sennenbergstrasse regte ein Anwohner an, mit den Anwohnern Gespräche zu führen, um allfällige weitere, nicht gut funktionierende Anschlüsse mitzusanieren.


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT Bauverwaltung Im Frühling 2016 wird der langjährige Leiter des Liegenschaftsunterhaltes, Albert Wiederkehr, sein Arbeitspensum im Sinne einer Teilpensionierung auf 30 % reduzieren. Auf diesen Zeitpunkt wird Nadine Amacher als bisherige Leiterin Hochbau die Leitung des Fachbereiches Gemeindeliegenschaften übernehmen. Die Stelle der Leitung Hochbau wird im Sinne eines reibungslosen Überganges in nächster Zeit zur Neubesetzung ausgeschrieben.

menarbeit ab 1. Januar 2016 um zwei weitere Jahre verlängert. Baubewilligung ist erteilt worden an Rolf Hämmerli, Spreitenbach, für Terrassenanbau mit Teilüberdachung im Loo 42; Ingentis AG, Spreitenbach, für Nutzungsänderung Büro in Spielgruppe/Mittagstisch, Grabäckerstrasse 56.

Termine 26. Juni, 19 Uhr: Vernissage Kunstausstellung Denise Carla Sommerfeeling an der diesjährigen Schleipfe-Chilbi. Foto: zVg Schwegler; 29. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, GeSozialdetektiv Seit 2009 nimmt meindehaus, Poststrasse 13; 6. Jusich ins Vergnügen. Ein Höheder Aussendienst des Kantonalen li–9. August: Schul-Sommerferien. Die alle zwei Jahre stattfinpunkt war die Tanzgruppe Rinia, Sozialdienstes für die Gemeinde dende Schleipfe-Chilbi fand Spreitenbach die Sachverhaltsklä- Öffnungszeiten der Gemeindever- dieses Jahr bei hochsommer- die am Abend mit ihren traditiorungen vor und besucht Klienten waltung Mo, 8.30–11.30 Uhr und lichen Temperaturen zum 13. nellen albanischen Volkstänzen die zahlreichen Festzeltbesucher nach Einreichung des Gesuchs 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30– Mal statt. erfreute. DJ Monti sorgte für gute um materielle Hilfe unangemel- 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, det an deren Wohnort. Zudem Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 Nachdem die Chilbi am Freitag- Stimmung und man sass lang beiwird bei jedem Sozialhilfebezüger 418 85 11, Fax 056 402 02 82. abend von Jugendlichen und der sammen und genoss dass reichim Rahmen der jährlichen Revisi- www.spreitenbach.ch. Jugendarbeit mit einer «Summer- haltige Essen. Um 23 Uhr bildete on eine erneute Überprüfung mash Party» eingeläutet worden schliesslich die schon fast legendurch den Aussendienst vollzo- Schalteröffnungszeiten Regionalpolizei war, starteten die Kinder am däre Nietenverlosung den Abgen, um im Rahmen der Sachver- Posten Spreitenbach Mo, 8.30–11.30 Samstagnachmittag ihren Kinder- schluss eines gelungenen Festwohaltsabklärung die Wohnsituati- Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di, flohmarkt. Die mit allerlei Spiel- chenendes. Dem Quartierverein Schleipfe, on auf veränderte Umstände zu 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, sachen, Puppen, Büchern und überprüfen. Der jeweils auf zwei Mi, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Sportgeräten bunt belegten Ti- der diese Chilbi jeweils organiJahre befristete Vertrag wird auf- Uhr, Do, 8.30–11.30 Uhr und sche und Decken zogen sich längs siert, haben die Vorbereitung und grund der erfolgreichen Zusam- 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. durch das Schleipfequartier. Die die Durchführung dieses Anlasses Kinder kauften, priesen an und einmal mehr viel Spass gemacht. verkauften ihre Waren. Als gegen Er dankt den Anwohnern für die GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG 15 Uhr die zahlreichen Spielstän- Toleranz hinsichtlich des teilweiFolgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und de öffneten, packten die kleinen se etwas erhöhten Schallpegels mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Juli fei- Händler ihre noch verbliebenen und freut sich schon jetzt auf die Waren zusammen und stürzten nächste Ausgabe im 2017. ern können, recht herzlich und wünscht ihnen gute Gesundheit: (si) Arif Haker, Shopping-Center 9 / 6.3 13./ 92 Jahre Herbert Jahn, Poststrasse 152 9./ 91 Jahre TENNISCLUB SPREITENBACH: SCHLUSSBERICHT INTERCLUB 2015 Jakob Senn, Untere Dorfstrasse 10 24./ 88 Jahre Irmtraut Gagg, Untere Dorfstrasse 10 31./ 88 Jahre Sechs Teams starteten hoffnungsvoll in wäre es fast ein bisschen vermessen geWilhelm Petz, Langäckerstrasse 32 8./ 87 Jahre den diesjährigen Interclub. Allen voran wesen, gleich den nächsten Schritt nach Silvia Schwarz, Shopping-Center 7 / 19.2 11./ 86 Jahre das Herren-Aktiv-Team, das letztes Jahr oben zu vollziehen. Das 1. Aufstiegsspiel Christina Nicolai, Poststrasse 94 17./ 86 Jahre den Aufstieg in die 1. Liga geschafft hat- gewann Buchs AG 5:2 und der Aufstieg Erika Lüthy, Poststrasse 89 27./ 84 Jahre te. Nun blies den Jungs aber ein harter muss bis nächstes Jahr warten. Paolo Spadaro, Shopping-Center 9 / 21.2 28./ 84 Jahre Wind entgegen. Die Gruppenphase beDas Herren-Team 55+ 1. Liga, unter Rosa Stutz, Steinackerstrasse 13 6./ 84 Jahre endeten sie auf dem 4. Rang, d.h. ein Ab- Cap. Walter Tanner, gewann die GrupKlara Weber, Untere Dorfstrasse 10 7./ 84 Jahre stiegsspiel musste um den Verbleib in penspiele vor Schänzli BS, Gelterkinden Günter Martin, Shopping-Center 7 / 10.2 2./ 84 Jahre der 1. Liga entscheiden. Pratteln emp- und Luzern Lido 2. Im Aufstiegsspiel fing die Jungs zu Hause. Nach den Ein- wartete dann ein starkes Biel, das verJohann Bumbacher, Chilegass 11 16./ 84 Jahre zeln hiess es 3:3, der Showdown musste dient mit 4:2 gewann. Yvonne Bruggmann, Baumgartenstrasse 4 10./ 84 Jahre in den Doppeln stattfinden. Cap. MichaSabahattin Erbek, Bahnhofstrasse 61 1./ 82 Jahre Das Herren-Team 65+ 2. Liga tat sich el Hürlimann/Stefan Hoffmann gelang Brigitta Heggli, Steinackerstrasse 19 1./ 82 Jahre schwer, denn Cap. Hans Michel plagte der finale Entscheidungsschlag. Sie gesich mit Fussproblemen und konnte Simone Pahud, Glattlerweg 12 28./ 82 Jahre wannen 7:5, 5:7, 6:7 und bleiben in der sich als Nr. 1 nicht entsprechend in SzeShirley Eggenberger, Steinackerstrasse 19 31./ 81 Jahre 1. Liga. Bravo! ne setzen. So ergab sich nach den GrupKarl Ernst, Kirchstrasse 31 20./ 81 Jahre Das letztes Jahr neu ins Leben gerufeMargita Ziga, Steinackerstrasse 11 9./ 81 Jahre ne Herren-Team 35+ 3. Liga tat sich auch penspielen nur der 3. Rang hinter OberRolf Stähle, Brüelstrasse 22 9./ 81 Jahre dieses Jahr schwer. Nach 3 Runden liegt lunkhofen und Aarau. Das Abstiegsspiel es klar zurück hinter Mellingen, Würen- gegen Worb war dann eine klare Sache Heinz Moreschi, Bahnhofstrasse 129 4./ 81 Jahre los, Bad Schinznach und Murgenthal. und wurde 5:1 gewonnen. Ruth Mildner, Bründlistrasse 22 27./ 81 Jahre Das Herren-Team 65+ 3. Liga, unter 5 Pt. stehen erst auf dem Konto. VielHermann Diethelm, Haldenstrasse 28 24./ 81 Jahre Cap. Karl Wengert, wollte die 5 Pt. der leicht gelingt es Cap. Nico Vettas die 8 Hermine Wiederkehr, Im Loo 55 29./ 81 Jahre Pt. aus dem letzten Jahr im letzten Spiel letzten Saison vergessen machen. Das Dieter Norkeweit, Steinackerstrasse 15 17./ 80 Jahre glückte mit dem 4. Rang mit 11 Pt. vor gegen Würenlos noch zu toppen. Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, haben dies frühzeitig der Einwohnerkontrolle Spreitenbach mitzuteilen.

Chilbi bei Sommer-Temperaturen

Das Herren-Team 45+ 2. Liga, unter Cap. Dani Lienberger, gewann die Gruppenspiele klar vor Huba, Murgenthal und Muri AG. Letztes Jahr aufgestiegen,

Teufenthal und Hallwilersee. Nun, es ist kein Auf-, aber auch kein Abstieg zu melden und der nächste Interclub kommt ganz bestimmt. (rb)


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

SPREITENBACH

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Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2887 Bruno Weber Stiftung Weinrebe 3 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Doppel-Containeranlage für Kasse/Kiosk, befristet (bereits erstellt) Baustelle: Weinrebe 3 Parzelle: 2241 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2888 Bumbacher-Oehrli Helena und Peter Haldenstrasse 7 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Gerätehaus Baustelle: Haldenstrasse 7 Parzelle: 3052 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2889 Bruno Weber Stiftung Weinrebe 3 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Erweiterung der provisorischen Betriebs-Werkstätte (befristet) Baustelle: Weinrebe 3 Parzelle: 2241 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2891 Biankeu Corinne und Alain Dorfstrasse 67 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Gartenpavillon bereits aufgestellt Baustelle: Dorfstrasse 67 Parzelle: 193 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2892 Cerra-Ruppert Monika und Francesco Spitzwiesenstrasse 17 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Einbau 2 Dachflächenfenster Baustelle: Spitzwiesenstrasse 17 Parzelle: 3393 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 29. Juni bis 28. Juli 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Sterne Club Fäscht Der Sterne Club organisiert eine weitere denkwürdige Party in Spreitenbach. Die gesamte Bevölkerung aus nah und fern ist an das Sterne Club Fäscht in der Ziegelei eingeladen. Alte Freunde treffen, neue Bekanntschaften knüpfen oder endlich den Nachbarn kennenlernen – dazu bietet das Sterne Club Fäscht Gelegenheit. Das Fest beginnt am Samstag, 27. Juni, um 15 Uhr und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Gestartet wird mit dem «Echo vom Furttal», das die Gäste mit heimatlichen Klängen verwöhnt. Die «Aazapfete» findet um 17.30 Uhr im Festzelt statt und wird gratis an alle anwesenden Gäste verteilt. Es lohnt sich also, früh zu erscheinen. Die Ziegelei verwandelt sich mit zwei grossen Festzelten in eine riesige Festwirtschaft mit gut 400 Sitzplätzen. Sollte später der Magen knurren, ist das auch kein Problem: Das Essensangebot ist gross und bietet neben den bekannten Grilladen auch Chili con Carne und Älpler-Makronen. Musikalisch können die Veranstalter dieses Jahr ein absolutes Highlight präsentieren: Geri der Klostertaler konnte für das Fest gewonnen werden. Geri ist Multiinstrumentalist, Songschreiber und Kult in der volkstümlichen Partymusik. Hier fliegen die Fetzen und schmelzen die Damen-Herzen. Im Anschluss wird Jaybee testen, ob alle noch bis in die frühen Morgenstunden durchtanzen können. Beste Partystimmung mit abwechslungsreicher Musik ist somit garantiert. (cm) INSERAT

«Wir haben das An der Sommer-Gemeindeversammlung vom 17. Juni waren 110 Stimmberechtigte anwesend und entschieden unter anderem über die Rechnung 2014. SUSANNE KARRER

Die Rechnung 2014 wurde von Vizepräsident Stefan Nipp präsentiert: «Die Verwaltungsrechnung hat einmal mehr einen erfreulichen Abschluss gehabt.» Sie schliesse mit einem Gewinn von 2,9 Mio. Franken, der als Zuwachs in das Eigenkapital gebucht werde. Das gute Ergebnis gehe aber vor allem auf ausserordentliche Einnahmen von rund 3 Mio. Franken bei den Aktiensteuern zurück. Die Rechnung wurde kommentarlos angenommen. Ebenfalls mit grossem Mehr angenommen wurde der Kreditantrag über 232 000 Franken für den Ersatz von Liftanlagen in den Schulanlagen Haufländli und Rebenägertli. Gemeinderat Markus Mötteli erklärte, dass die Gebäude aus den Baujahren 65 und 70 stammen: «Die Lifte haben immer noch den gleichen Stand wie damals und weisen Sicherheitsmängel auf.» Ausserdem seien sie störungsanfällig und Ersatzteile nur schwer aufzutreiben. Um den Schulbetrieb möglichst wenig zu tangieren, sei der Ersatz der beiden Anlagen im Sommer 2016 ge-

Die 60 beantragten Stellenprozente lung wurden von den 110 Stimmberechtigten plant. «Ich persönlich präsentiere Ihnen lieber einen Kreditantrag, von dem ich sicher bin, dass wir es mit dieser Summe auch realisieren können», rechtfertigte Mötteli die Summe, die mit grossem Mehr angenommen wurde. Das Wachstum Spreitenbachs bedinge auch den Ausbau der Infrastrukturen, leitete Gemeindepräsident Valentin Schmid das Traktandum zum Kreditantrag über 1 843 000 Franken für drei neue Transformatorenstationen ein. Obwohl Guido Weber von der Geschäftsprüfungskommission dafür plädierte, dass an diesem Abend nur der Kredit für die Trafostation Kreuzächer gesprochen werde und mit den Krediten für die Standorte Sandächer und HG Ost noch zugewartet werde, bis der Bau tatsächlich anstehe, nahmen die Stimmbürger alle drei Kreditanträge bei den Einzelabstimmungen mit deutlichem Mehr an. Gemeinderätin Monika Zeindler präsentierte das Reglement über das Parkieren von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund. Im ganzen Gemeindegebiet gebe es etwa 700 öffentliche

Vertrauen verloren» für die soziokulturelle Quartierentwickabgelehnt. Foto: ska Parkplätze. Eine Erhebung habe nun aufgezeigt, welche praktisch immer und welche nur selten belegt sind. Anschliessend wurden verschiedene Möglichkeiten erörtert, um die Nutzung der öffentlichen Parkplätze besser zu regeln, wobei man sich für Blaue Zonen entschieden habe. Für längere Parkdauern besteht die Möglichkeit, eine Dauerparkkarte auf der Gemeinde zu erwerben. «Wir erhoffen uns davon, dass die Anwohner vermehrt TiefgaragenParkplätze mieten und Pendler eher den öV benutzen», erklärte Zeindler die Idee hinter dem Reglement. Das Reglement wurde mit grossem Mehr angenommen. AUFGRUND DES MÖGLICHEN ZUSAMMENSCHLUSSES mit Killwangen

musste Spreitenbach den Finanzplan für die nächsten zehn Jahre erstellen. Nach den Sommerferien werde es diesbezüglich Informationsveranstaltungen geben, wie Schmid informierte. «Geplant ist, dass der Zusammenschluss an der Gemeindeversammlung am 1. Dezember 2015 dem Stimmvolk vorgelegt werden kann.» Ste-

fan Nipp erläuterte, dass der Finanzplan 2015–22 am 16. Dezember 2014 vom Gemeinderat genehmigt worden war. Was heraussteche, seien diverse Bauvorhaben – Schulhäuser, Strassensanierungen etc. – 65 Mio. in den nächsten neun Jahren: «Wir sind am Start einer intensiven Bauphase.» Die Verschuldung werde gemäss diesem Plan wachsen, da der Selbstfinanzierungsgrad unbefriedigend sein werde. «Wir dürfen ab diesen Zahlen nicht erschrecken», so Nipp. Es sei wichtig, den Steuerfuss in guten Zeiten nicht gleich wieder runterzufahren, sondern die Verschuldung wieder abzubauen. DAS TRAKTANDUM «PERSONALAUFSTOCKUNGEN» sah solche in drei

Bereichen vor: Unbestritten war die Notwendigkeit von zwei weiteren Vollzeitstellen bei der Wasser- und Elektrizitätsversorgung, zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Eine zusätzliche Stelle beim Bauamt werde nochmals genau geprüft. Beide VollzeitstellenAufstockungen wurden mit grossem Mehr angenommen. Valentin Schmid erklärte die Ausgangslage für den Antrag von je einer 60-Prozent-Stelle für die raumplanerische und die soziokulturelle Quartierentwicklung. Da das Projet Urbain Ende Jahr endet, sollen die begonnenen Arbeiten unter anderem in Form eines Quartiertreffpunkts für die ganze Bevölkerung weitergeführt werden. Die beantragten Stellenprozente für die soziokulturelle Quartierentwicklung hätten in der GPK zu grosser Uneinigkeit geführt, wie Guido Weber

VERMISCHTES

erläuterte: «Wir sehen die Notwendigkeit für eine soziokulturelle Begleitung. Wir haben aber das Vertrauen verloren, dass diese Stelle das bieten kann.» Mit kleinem Mehr habe sich die GPK gegen den zweiten Antrag entschieden. Auch Marcel Suter (SVP) meldete sich aus den Publikumsreihen kritisch: Von 2008 bis 2015 seien 700 000 Franken Steuergelder von Gemeinde, Bund und Kanton ohne sichtbare Ergebnisse ausser der CaféBar in das Projekt investiert worden. Die SVP empfehle die zweite beantragte Aufstockung zur Ablehnung. Diese Ansichten schien auch die Bevölkerung zu teilen. Sie stimmte mit grossem Mehr bei 14 Gegenstimmen für die Stellenaufstockung zur raumplanerischen Quartierentwicklung, aber mit 31 Ja- bei 60 Nein-Stimmen gegen die Stellenaufstockung zur soziokulturellen Quartierentwicklung. Mit 71 Ja- zu 14 Nein-Stimmen nahm das Volk anschliessend auch den GPK-Rückweisungsantrag beim Traktandum zur Stellenaufstockung in den Sozialen Diensten an. Nach Einführung des neuen EDV-Systems musste der Gemeinderat feststellen, dass in den Sozialen Diensten ein zusätzlicher Personalbedarf von 150 Stellenprozent bestehe. Die GPK drückte ihre Entrüstung darüber aus, dass die Kommission den Schlussbericht eines eingesetzten Coachs nicht einsehen durfte. Schmid erklärte, dass die GPK eine detaillierte Zusammenfassung des Schlussberichts bekommen habe, in dem lediglich Stellen aus Personenschutzgründen fehlten.

STV Spreitenbach in Stein.

Foto: zVg

ERFOLGREICHER STV SPREITENBACH AM REGIONALTURNFEST IN STEIN Am Freitag, 12. Juni, hat der STV Spreitenbach am Regionalturnfest in Stein mit zwei Mannschaften am Faustball-Turnier teilgenommen. Die 1. Mannschaft hat in der Vorrunde zwei Siege und ein Unentschieden herausgespielt und setzte sich auf den 12. Platz. Das Spiel ging verloren und so wurde um Rang 9–16 gespielt. Nach zwei gewonnenen Partien verlor die 1. Mannschaft das Spiel um Platz 9 knapp und platzierte sich auf dem guten 10. Rang von 50 Mannschaften. Die 2. Mannschaft klassierte sich nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang 18 und verpasste den Einzug in die ersten 16 knapp. Nach gewonnenem Kreuzspiel und einem Sieg und zwei Niederlagen erreichte die 2. Mannschaft den 22. Rang.

FALKEN SIND FLÜGGE Von den jungen Falken im Spreitenbacher Kirchturm hat sich am Samstag kurz vor Mittag der erste aus dem Kasten gewagt. Er hockte auf der Dachrinne und rief immer wieder herzergreifend. Die anderen vier sassen noch im Kasten, beziehungsweise auf dem Stängeli und guckten hinunter.

Fliegen oder nicht?

Foto: zVg

INSERAT

Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

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Spreitenbach

ab 6. Juli 2015 bis und mit 9. August 2015

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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

SPREITENBACH

15

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2887 Bruno Weber Stiftung Weinrebe 3 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Doppel-Containeranlage für Kasse/Kiosk, befristet (bereits erstellt) Baustelle: Weinrebe 3 Parzelle: 2241 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2888 Bumbacher-Oehrli Helena und Peter Haldenstrasse 7 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Gerätehaus Baustelle: Haldenstrasse 7 Parzelle: 3052 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2889 Bruno Weber Stiftung Weinrebe 3 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Erweiterung der provisorischen Betriebs-Werkstätte (befristet) Baustelle: Weinrebe 3 Parzelle: 2241 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2891 Biankeu Corinne und Alain Dorfstrasse 67 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Gartenpavillon bereits aufgestellt Baustelle: Dorfstrasse 67 Parzelle: 193 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2892 Cerra-Ruppert Monika und Francesco Spitzwiesenstrasse 17 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Einbau 2 Dachflächenfenster Baustelle: Spitzwiesenstrasse 17 Parzelle: 3393 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 29. Juni bis 28. Juli 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Sterne Club Fäscht Der Sterne Club organisiert eine weitere denkwürdige Party in Spreitenbach. Die gesamte Bevölkerung aus nah und fern ist an das Sterne Club Fäscht in der Ziegelei eingeladen. Alte Freunde treffen, neue Bekanntschaften knüpfen oder endlich den Nachbarn kennenlernen – dazu bietet das Sterne Club Fäscht Gelegenheit. Das Fest beginnt am Samstag, 27. Juni, um 15 Uhr und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Gestartet wird mit dem «Echo vom Furttal», das die Gäste mit heimatlichen Klängen verwöhnt. Die «Aazapfete» findet um 17.30 Uhr im Festzelt statt und wird gratis an alle anwesenden Gäste verteilt. Es lohnt sich also, früh zu erscheinen. Die Ziegelei verwandelt sich mit zwei grossen Festzelten in eine riesige Festwirtschaft mit gut 400 Sitzplätzen. Sollte später der Magen knurren, ist das auch kein Problem: Das Essensangebot ist gross und bietet neben den bekannten Grilladen auch Chili con Carne und Älpler-Makronen. Musikalisch können die Veranstalter dieses Jahr ein absolutes Highlight präsentieren: Geri der Klostertaler konnte für das Fest gewonnen werden. Geri ist Multiinstrumentalist, Songschreiber und Kult in der volkstümlichen Partymusik. Hier fliegen die Fetzen und schmelzen die Damen-Herzen. Im Anschluss wird Jaybee testen, ob alle noch bis in die frühen Morgenstunden durchtanzen können. Beste Partystimmung mit abwechslungsreicher Musik ist somit garantiert. (cm) INSERAT

«Wir haben das An der Sommer-Gemeindeversammlung vom 17. Juni waren 110 Stimmberechtigte anwesend und entschieden unter anderem über die Rechnung 2014. SUSANNE KARRER

Die Rechnung 2014 wurde von Vizepräsident Stefan Nipp präsentiert: «Die Verwaltungsrechnung hat einmal mehr einen erfreulichen Abschluss gehabt.» Sie schliesse mit einem Gewinn von 2,9 Mio. Franken, der als Zuwachs in das Eigenkapital gebucht werde. Das gute Ergebnis gehe aber vor allem auf ausserordentliche Einnahmen von rund 3 Mio. Franken bei den Aktiensteuern zurück. Die Rechnung wurde kommentarlos angenommen. Ebenfalls mit grossem Mehr angenommen wurde der Kreditantrag über 232 000 Franken für den Ersatz von Liftanlagen in den Schulanlagen Haufländli und Rebenägertli. Gemeinderat Markus Mötteli erklärte, dass die Gebäude aus den Baujahren 65 und 70 stammen: «Die Lifte haben immer noch den gleichen Stand wie damals und weisen Sicherheitsmängel auf.» Ausserdem seien sie störungsanfällig und Ersatzteile nur schwer aufzutreiben. Um den Schulbetrieb möglichst wenig zu tangieren, sei der Ersatz der beiden Anlagen im Sommer 2016 ge-

Die 60 beantragten Stellenprozente lung wurden von den 110 Stimmberechtigten plant. «Ich persönlich präsentiere Ihnen lieber einen Kreditantrag, von dem ich sicher bin, dass wir es mit dieser Summe auch realisieren können», rechtfertigte Mötteli die Summe, die mit grossem Mehr angenommen wurde. Das Wachstum Spreitenbachs bedinge auch den Ausbau der Infrastrukturen, leitete Gemeindepräsident Valentin Schmid das Traktandum zum Kreditantrag über 1 843 000 Franken für drei neue Transformatorenstationen ein. Obwohl Guido Weber von der Geschäftsprüfungskommission dafür plädierte, dass an diesem Abend nur der Kredit für die Trafostation Kreuzächer gesprochen werde und mit den Krediten für die Standorte Sandächer und HG Ost noch zugewartet werde, bis der Bau tatsächlich anstehe, nahmen die Stimmbürger alle drei Kreditanträge bei den Einzelabstimmungen mit deutlichem Mehr an. Gemeinderätin Monika Zeindler präsentierte das Reglement über das Parkieren von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund. Im ganzen Gemeindegebiet gebe es etwa 700 öffentliche

Vertrauen verloren» für die soziokulturelle Quartierentwickabgelehnt. Foto: ska Parkplätze. Eine Erhebung habe nun aufgezeigt, welche praktisch immer und welche nur selten belegt sind. Anschliessend wurden verschiedene Möglichkeiten erörtert, um die Nutzung der öffentlichen Parkplätze besser zu regeln, wobei man sich für Blaue Zonen entschieden habe. Für längere Parkdauern besteht die Möglichkeit, eine Dauerparkkarte auf der Gemeinde zu erwerben. «Wir erhoffen uns davon, dass die Anwohner vermehrt TiefgaragenParkplätze mieten und Pendler eher den öV benutzen», erklärte Zeindler die Idee hinter dem Reglement. Das Reglement wurde mit grossem Mehr angenommen. AUFGRUND DES MÖGLICHEN ZUSAMMENSCHLUSSES mit Killwangen

musste Spreitenbach den Finanzplan für die nächsten zehn Jahre erstellen. Nach den Sommerferien werde es diesbezüglich Informationsveranstaltungen geben, wie Schmid informierte. «Geplant ist, dass der Zusammenschluss an der Gemeindeversammlung am 1. Dezember 2015 dem Stimmvolk vorgelegt werden kann.» Ste-

fan Nipp erläuterte, dass der Finanzplan 2015–22 am 16. Dezember 2014 vom Gemeinderat genehmigt worden war. Was heraussteche, seien diverse Bauvorhaben – Schulhäuser, Strassensanierungen etc. – 65 Mio. in den nächsten neun Jahren: «Wir sind am Start einer intensiven Bauphase.» Die Verschuldung werde gemäss diesem Plan wachsen, da der Selbstfinanzierungsgrad unbefriedigend sein werde. «Wir dürfen ab diesen Zahlen nicht erschrecken», so Nipp. Es sei wichtig, den Steuerfuss in guten Zeiten nicht gleich wieder runterzufahren, sondern die Verschuldung wieder abzubauen. DAS TRAKTANDUM «PERSONALAUFSTOCKUNGEN» sah solche in drei

Bereichen vor: Unbestritten war die Notwendigkeit von zwei weiteren Vollzeitstellen bei der Wasser- und Elektrizitätsversorgung, zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Eine zusätzliche Stelle beim Bauamt werde nochmals genau geprüft. Beide VollzeitstellenAufstockungen wurden mit grossem Mehr angenommen. Valentin Schmid erklärte die Ausgangslage für den Antrag von je einer 60-Prozent-Stelle für die raumplanerische und die soziokulturelle Quartierentwicklung. Da das Projet Urbain Ende Jahr endet, sollen die begonnenen Arbeiten unter anderem in Form eines Quartiertreffpunkts für die ganze Bevölkerung weitergeführt werden. Die beantragten Stellenprozente für die soziokulturelle Quartierentwicklung hätten in der GPK zu grosser Uneinigkeit geführt, wie Guido Weber

VERMISCHTES

erläuterte: «Wir sehen die Notwendigkeit für eine soziokulturelle Begleitung. Wir haben aber das Vertrauen verloren, dass diese Stelle das bieten kann.» Mit kleinem Mehr habe sich die GPK gegen den zweiten Antrag entschieden. Auch Marcel Suter (SVP) meldete sich aus den Publikumsreihen kritisch: Von 2008 bis 2015 seien 700 000 Franken Steuergelder von Gemeinde, Bund und Kanton ohne sichtbare Ergebnisse ausser der CaféBar in das Projekt investiert worden. Die SVP empfehle die zweite beantragte Aufstockung zur Ablehnung. Diese Ansichten schien auch die Bevölkerung zu teilen. Sie stimmte mit grossem Mehr bei 14 Gegenstimmen für die Stellenaufstockung zur raumplanerischen Quartierentwicklung, aber mit 31 Ja- bei 60 Nein-Stimmen gegen die Stellenaufstockung zur soziokulturellen Quartierentwicklung. Mit 71 Ja- zu 14 Nein-Stimmen nahm das Volk anschliessend auch den GPK-Rückweisungsantrag beim Traktandum zur Stellenaufstockung in den Sozialen Diensten an. Nach Einführung des neuen EDV-Systems musste der Gemeinderat feststellen, dass in den Sozialen Diensten ein zusätzlicher Personalbedarf von 150 Stellenprozent bestehe. Die GPK drückte ihre Entrüstung darüber aus, dass die Kommission den Schlussbericht eines eingesetzten Coachs nicht einsehen durfte. Schmid erklärte, dass die GPK eine detaillierte Zusammenfassung des Schlussberichts bekommen habe, in dem lediglich Stellen aus Personenschutzgründen fehlten.

STV Spreitenbach in Stein.

Foto: zVg

ERFOLGREICHER STV SPREITENBACH AM REGIONALTURNFEST IN STEIN Am Freitag, 12. Juni, hat der STV Spreitenbach am Regionalturnfest in Stein mit zwei Mannschaften am Faustball-Turnier teilgenommen. Die 1. Mannschaft hat in der Vorrunde zwei Siege und ein Unentschieden herausgespielt und setzte sich auf den 12. Platz. Das Spiel ging verloren und so wurde um Rang 9–16 gespielt. Nach zwei gewonnenen Partien verlor die 1. Mannschaft das Spiel um Platz 9 knapp und platzierte sich auf dem guten 10. Rang von 50 Mannschaften. Die 2. Mannschaft klassierte sich nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang 18 und verpasste den Einzug in die ersten 16 knapp. Nach gewonnenem Kreuzspiel und einem Sieg und zwei Niederlagen erreichte die 2. Mannschaft den 22. Rang.

FALKEN SIND FLÜGGE Von den jungen Falken im Spreitenbacher Kirchturm hat sich am Samstag kurz vor Mittag der erste aus dem Kasten gewagt. Er hockte auf der Dachrinne und rief immer wieder herzergreifend. Die anderen vier sassen noch im Kasten, beziehungsweise auf dem Stängeli und guckten hinunter.

Fliegen oder nicht?

Foto: zVg

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Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

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Neu zusammengesetzter Gemeinderat hat Ressortverteilung vorgenommen Per 1. Juli 2015 tritt Markus Hugi als neuer Gemeinderat die Nachfolge von Karin Funk Blaser an. Der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat die Ressortverteilung vorgenommen. Hans Ulrich Reber, Gemeindeammann; Stv. Anton Möckel; Planung (Regional-, Orts-,Verkehrs-, Energieplanung); Verwaltung, Personal; Ortsbürgergemeinde; Information; Tiefbau (Strassen, Abwasser, Entsorgung, Kiesabbau). Anton Möckel, Vizeammann; Stv. Hans Ulrich Reber; Bildung; Soziales (Jugend und Familien); Gewerbe und Industrie; Schwimmbad; Umwelt (Jagd, Fischerei, Forstwirtschaft). Nico Kunz, Gemeinderat; Stv. Lukas Wopmann; Technische Betriebe (Elektrizität, Wasser, Kommunikationsnetz); Kultur, Freizeit, Sport, Vereine; Landwirtschaft (spez. «Moderne Melioration»). Lukas Wopmann, Gemeinderat; Stv. Markus Hugi; Finanzen, Steuern; Sicherheit (Polizei, Militär, Feuerwehr, Zivilschutz, RFO); Alterszentrum, Gesundheit. Markus Hugi, Gemeinderat; Stv. Nico Kunz; Hochbau (Gemeindeliegenschaften, Denkmalpflege, Heimat-, Ortsbildschutz); Kirchen, Kloster Fahr, Bestattungswesen; Öffentlicher Verkehr; Wasserbauten. Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für den nächsten Treff wurde reserviert: Donnerstag, 2. Juli, 12.30 Uhr, Restaurant Alpenrösli. Gute Trinkwasserqualität in Würenlos Die Versorgung der Gemeinde Würenlos mit Trinkwasser erfolgt aus-

schliesslich durch die Förderung von Grundwasser. Zur Überprüfung der Trinkwasserqualität werden durch die Technischen Betriebe Würenlos regelmässig Proben entnommen und dem Kantonalen Laboratorium Aargau zur Analyse zugestellt. Alle untersuchten Wasserproben haben den hygienischen und mikrobiologischen Anforderungen, welche gemäss Hygieneverordnung an ein Trinkwasser gestellt werden, entsprochen. Die Versorgung der Gemeinde mit Trinkwasser erfolgt somit mit Trinkwasser, welches alle Qualitätsanforderungen erfüllt. Kennzahlen: Wasserhärte beträgt 31–38 °fH, Nitratgehalt beträgt 9–22 mg/l (Grenzwert 40 mg/l). Für weitere Infos stehen die Technischen Betriebe Würenlos zur Verfügung. Tel. 056 436 87 60, technischebetriebe@wuerenlos.ch und www.tbwnet.ch. Weiterführende Informationen im Internet unter www.wasserqualitaet.ch. Hauptreinigung Alte Turnhalle und Mehrzweckhalle Die Hauptreinigung der Mehrzweckhalle und der Alten Turnhalle wird in der Zeit vom Samstag, 4. Juli 2015, bis und mit Sonntag, 26. Juli 2015, durchgeführt. Die Hallen und Garderoben bleiben in dieser Zeit geschlossen. Die Garderoben für den Aussensport bleiben vom Samstag, 4. Juli 2015, bis und mit Sonntag, 12. Juli 2015, geschlossen. Besten Dank für das Verständnis. Kontakte für die Abklärung von Fundgegenständen: Einwohnerkontrolle/Fundbüro 056 436 87 00 (alle übrigen Gegenstände); Hauswarte Schule 056 436 87 53 (nur Kleidungsstücke, die in den Schulund Sportanlagen in den letzten 3 Monaten aufgefunden wurden)

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG – TEIL 1 Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Juli feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Gritta Stöckli-Lüchinger, Dollisesteig 11 9./98 Jahre Bernadette Meier-Brülhart, Zelglistrasse 30 6./86 Jahre Claude Gaillard, Buechstrasse 23 10./85 Jahre Rudolf Nufer, Birkenweg 8 2./84 Jahre Dora Dürsteler-Gerber, Reusspark, Niederwil 1./83 Jahre Max Sieber, Baumschulweg 3 10./83 Jahre Margrit Nussbaumer-Hildinger, Bachwiesenstrasse 19 3./80 Jahre Coenraad van Bouwelen, Büntenstrasse 14 8./80 Jahre Anita Popp-Keller, Altwiesenstrasse 46 11./80 Jahre Arie Schoor, Gatterächerstrasse 12 8./79 Jahre Josef Koller, Büntenstrasse 21 9./78 Jahre Beatrix Schiesser-Lüthy, Büntenstrasse 35 1./76 Jahre Christina Friedli-Tanner, Gartenweg 7 10./76 Jahre Alfred Schulte-Vogelheim, Bachstrasse 95 9./75 Jahre


Baugesuchspublikation 201505-1 / Projektergänzung Einbau Cheminée mit Kamin Hürdlistrasse 11 Grundeigentümer: Moser Domicilium AG Weite Gasse 13, 5400 Baden Hepa GmbH Römerstrasse 34, 5400 Baden Bauherrschaft: Konsortium Hürdlistrasse Weite Gasse 13, 5400 Baden Projektverfasser: Dominik Moser, Architekt Weite Gasse 13, 5400 Baden Bauvorhaben: Neubau von 3 Reiheneinfamilienhäusern mit Garagen Lage: Parzelle 4848 (Plan 67) Hürdlistrasse 9, 11, 13 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 26. Juni bis 25. Juli 2015 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

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VERMISCHTES

Sommerkonzert der Musikschule Am 13. Juni lud die Musikschule zu einem abwechslungsreichen Sommerkonzert in der Mehrzweckhalle ein.

MILLE GRUYÈRE Am 4. Juni traten in

Baden 240 Mädchen und Knaben zum Mille Gruyère und 2. Regionalfinal über 1000 Meter an. Den LVBW und TV Würenlos als Organisator freut es, zu sehen, wie die Jugendlichen Jahr für Jahr ihre Leistungen steigern. FYRABIGSINGEN Die Ev.-Ref. Kirch-

gemeinde lädt zum sommerlichen Fyrabigsingen ein, am Mittwoch, 1. Juli, 19 Uhr, vor oder in der Kirche, je nach Witterung. Gemeinsam werden ein- und mehrstimmige traditionelle und neuere Lieder gesungen. Musikalische Kenntnisse braucht es nicht. Um 20 Uhr gemütliches Beisammensein bei Speckzopf und Süssmost.

Um 17 Uhr präsentierte das Lagerorchester das im Musiklager in Flüeli-Ranft erarbeitete Repertoire einem zahlreich erschienenen Publikum. Eröffnet wurde das Konzert durch die fortgeschrittenen Lagerteilnehmer und die Lehrpersonen mit dem «Concerto Grosso» von Corelli. Danach spielte und sang das ganze Lagerorchester bekannte Melodien aus aller Welt. Das Oberstufen-Streicherensemble leitete den zweiten Konzertteil mit drei anspruchsvollen, virtuos gespielten Nummern ein. Ihr Repertoire reichte von klassischen Stücken bis zu moderner Filmmusik. Auch die Blockflötenschülerinnen und -schüler zeigten ihr Können in einem vielseitigen Konzertblock. Das Blockflöten-Kammerensemble überzeugte mit dem «Allegro» aus dem «Concerto in F-Dur» von Telemann. Den Abschluss des Konzer-

Die Musikschüler begeisterten.

Foto: zVg

tes bestritt das Oberstufenensemble zusammen mit Sologesangsschülern. Sie wagten sich an zwei anspruchsvolle Musicals und begeisterten das Publikum mit Ausschnitten aus «Phantom of the opera» von Webber und «Les Misérables». Alle Musikerinnen und Musiker wurden mit einem warmen Applaus des Publikums belohnt. Nach dem Konzert wurden die Gäste mit einem von der Raiffeisenbank Würenlos gesponserten Apéro verwöhnt. (rio)

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24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600 Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

27. und 28. Juni Dres. F. Liechti und J. Maurer Ländliweg 4a 5400 Baden Tel. 056 210 97 00 Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Der Repol wurden letzte Woche in einem leerstehenden Haus verdächtig einund ausgehende Personen gemeldet. Es waren keine Personen darin, dafür diverse Gegenstände, die auf deliktische Handlungen schliessen liessen. Am frühen Morgen des darauffolgenden Tages wurden sieben verdächtige Rumänen festgenommen und inhaftiert. In Wettingen, Spreitenbach und Killwangen führte die Repol die Schülerveloprüfungen durch. In Würenlos stehen die Prüfungen noch an, in Neuenhof finden sie im Herbst statt. Am Sonntagabend wurde in Spreitenbach ein Jugendlicher angehalten, welcher im Jugendheim Seon entwichen und entsprechend zur Fahndung ausgeschrieben war. Er wurde dorthin zurückgebracht. Der Jugendliche hatte selber angerufen, er stehe vor dem Polizeiposten und wolle zurück. Daneben musste die Repol über das Wochenende diverse Male wegen häuslicher Gewalten, Streitereien sowie verdächtigen oder psychisch auffälligen Personen im ganzen Einsatzgebiet ausrücken.

Die Region hat ein neues NLA-Team Die Region Wettingen/Baden hat bei den Seniorinnen kein Team mehr in der Nationalliga A. Dies, nachdem vor einem Jahr noch zwei Mannschaften in der höchsten Spielklasse antraten. Mit den Seniorinnen 30+ des TC Wettingen und den Seniorinnen 40+ des TC Rohrdorferberg stellte die Region Wettingen/Baden im vergangenen Jahr zwei Mannschaften in der höchsten Schweizer Interclubspielklasse. Nachdem sich Rohrdorferberg bereits im vergangenen Jahr nach nur einer Saison im Oberhaus wieder verabschieden musste, hat es in dieser Saison auch die Wettingerinnen erwischt. Bis zum letzten Spieltag der Vorrunde war die Mannschaft, die von Sybille Graf (R3) angeführt wurde, ungeschlagen. Doch weil die Wettingerinnen im Nachtragsspiel gegen Kleinbasel gleich mit 1:5 verloren, mussten sie trotz zwei Siegen aus drei Begegnungen in die Abstiegsrunde. Dort mussten sie sich dann dem TC Herrliberg mit 2:4 geschlagen geben. Dafür hat sich in

MARKTNOTIZEN

Auch Sybille Graf konnte den Ab- Martin Koth war ein Teil der Seniostieg der NLA-Frauen 30+ des TC ren-45+-Mannschaft, die den Aufstieg Wettingen nicht verhindern. Fotos: zVg in die Nationalliga A geschafft hat. diesem Jahr eine andere Wettinger Mannschaft den Platz im Oberhaus ergattert. Die Senioren 45+ sicherten sich trotz einer 1:6Pleite in der Vorrunde gegen Belvoir ZH den ersten Tabellenrang vor den punktgleichen Zürchern und Hof Gattikon. In der ersten Aufstiegsrunde liess die Equipe, die von Martin Koth (R3) und André Graf (R3) angeführt wurde,

nichts anbrennen. Bereits nach den Einzelpartien hatten sie gegen Montchoisi alles klar gemacht (4:1) und sich für die Finalissima gegen Vaduz qualifiziert. Das Duo Koth/Graf holte den entscheidenden vierten Punkt, sodass der TC Wettingen auch im nächsten Jahr wieder eine Senioren-NLA-Mannschaft stellen kann. (fba) Infos unter www.tennisaargau.ch

VERMISCHTES

Nicht verpassen: Karate-Ferienspass in Spreitenbach

Unvergessliches Ferienerlebnis.

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Foto: zvg

Wie schon in den Frühlingsferien bleibt die seit vier Jahren beim Shoppi Tivoli gelegene KSI Shukokai-Karateschule Limmattal in Spreitenbach auch in den kommenden Sommerferien jeweils die erste (6.–10. Juli) und letzte (3.–7. August) Woche geöffnet und bietet interessierten Kindern von 6–12 Jahren und Jugendlichen von 12–18 Jahren ein unvergessliches Ferienerlebnis mit abwechslungsreichem Programm. In zwei separat trainierenden Altersgruppen von maximal 20 Teilnehmern werden über die Woche verteilt neben Kickbox-Karate, Bodenkampf, Befreiungstechniken auch

Selbstverteidigung und Mentaltraining angeboten. Die Trainings werden vom Inhaber der erfolgreichen Karateschule geführt. Sensei Dani, Träger des 5. Dan, ist mehrfacher Weltmeister im KSI-Kampf und verfügt über eine langjährige Erfahrung als Karatelehrer sowie eine Ausbildung zum Jugend-und-Sport-Leiter. Unterrichtet wird von Montag bis Freitag jeweils am Vor- und Nachmittag. Neben einzelnen Stunden, die für 20 Franken angeboten werden, kann auch für pauschal 75 Franken eine ganze Woche gebucht werden. Weitere und detaillierte Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Karateschule. KSI Karate Limmattal, Im roten Hochhaus, Erdgeschoss, ShoppingCenter 13, 8957 Spreitenbach, 076 921 44 84, ksi@shukokai-karate-limmattal.ch, www.karatelimmattal.ch Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

betreuung ab sechs Monaten an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da maximal acht Kinder betreut werden, kann ein Platz reserviert werden. Jeweils donnerstags, 14–17 Uhr. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Tel. 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch Basteln und Betreuung.

Foto: zVg

FAMILIENZENTRUM KARUSSELL Som-

mer-Bastel-Ferienplausch: Das Familienzentrum bietet für Daheimgebliebene an den vier Juli-Mittwochen Bastelnachmittage an. Eingeladen sind Kinder ab ca. 2½ bis 6 Jahren mit einer erwachsenen Begleitperson. Es kann zwischen zwei verschiedenen Vorhaben gewählt und unter fachlicher Leitung etwas Kreatives gebastelt werden. Das Basteln dauert jeweils von 15–17 Uhr; der Unkostenbeitrag beträgt pro Nachmittag 5 Franken. Ein paar freie Stunden: Damit Mütter wieder mal ein paar Stunden ungestört etwas erledigen oder einen Termin wahrnehmen können, bietet das Familienzentrum ab Juni eine offene Kinder-

PRO-SENECTUTE-KURSE Spanisch für die Reise (Anfänger), in Baden, ab Mittwoch, 12. August, um 10.15 Uhr. Qi Gong, in Wettingen, ab Montag, 10. August, um 9.30 Uhr: Qi Gong ist eine jahrtausendalte Atem- und Bewegungskunst, die in jedem Alter erlernt und ausgeführt werden kann. Die Übungen werden im Stehen oder Sitzen ausgeführt und die Bewegungen sind sanft und langsam. SBB-Fahrplan und Ticket Shop, am Donnerstag, 20. August, um 14 Uhr: In dieser interaktiven Veranstaltung werden der Umgang mit online und mobilen Fahrplänen sowie ETicketing erklärt. Möglichkeit zu üben und Fragen zu stellen. Anmeldung und Auskunft: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, Bahnhofstrasse 40, Tel. 056 203 40 80, www.ag.pro-senectute.ch.


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

WETTINGEN

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 25. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Samstag, 27. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, den Gottesdienst gestaltet Markus Tippmar

Freitag. 26. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 27. Juni 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Familiengottesdienst zum Schuljahresende, Mitwirkung Vocappella Wettingen

Sonntag, 28. Juni 10 Uhr, Abschiedsgottesdienst für Markus Tippmar Montag, 29. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Sonntag, 28. Juni Dienstag, 30. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 8 Uhr, Morgenlob 9.30 Uhr, Kinderliturgie, St. Anton Mittwoch, 1. Juli Dienstag, 30. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier 8 Uhr, Eucharistiefeier Personalausflug, 25. Juni AufMittwoch, 1. Juli grund des Mitarbeiter-Ausflugs der Pfarreien Killwangen und 8.30 Uhr, Laudes Neuenhof bleiben die Büros an 9 Uhr, Eucharistiefeier diesem Tag geschlossen. Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 25. Juni Stille Anbetung In der Kirche Bruder Klaus, Killwangen, be18.30 Uhr, Rosenkranzgebet in steht am Herz-Jesu-Freitag von kroatischer Sprache 18–19 Uhr die Möglichkeit zur Freitag, 26. Juni stillen Anbetung vor dem Aller18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kapelle heiligsten.

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Sonntag, 28. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie 11 Uhr, Taufe von Mael Wyss 18 Uhr, Autosegnung auf dem Parkplatz bei der Kirche. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Dienstag, 30. Juni 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, Ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 1. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH-KILLWANGEN

Stille Anbetung In der Kirche Bruder Klaus, Killwangen, besteht am Herz-Jesu-Freitag von 18–19 Uhr die Möglichkeit zur stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten. Senioren-Ausflug Am 27. August findet der Senioren-Ausflug statt. Dieses Jahr besucht man die wunderschöne Blumeninsel Mainau. Die Einladungen werden Anfang Juli an alle Pfarreiangehörigen ab 70 Jahren verschickt. Selbstverständlich sind auch die Partner oder Partnerinnen recht herzlich eingeladen, auch wenn diese noch nicht 70 Jahre alt sind oder einer anderen Konfession angehören. Sollte jemand aus Versehen keine Einladung erhalten, bitte im Sekretariat melden, Telefon 056 416 00 90. Der Anmeldeschluss ist der 11. August 2015.

Ev.-ref. Kirche Freitag, 26. Juni 19 Uhr, Männer-Stamm im Pfarrhaus bei Dorfkirche (Chilegass 20) 19.30–21.15 Uhr, Frauengruppe Prisma im Cheminéeraum des Kirchenzentrums Hasel

WÜRENLOS

Sonntag, 28. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist, Dorfkirche

Kath. Pfarrkirche Samstag, 27. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier

Mittwoch, 1. Juli 14–17 Uhr, ökum. Seniorenspielnachmittag im kath. Pfarreizentrum Spreitenbach Samstag, 27. Juni Senioren-Ausflug Am 27. August 19 Uhr, Cüpli, Klatsch und Gumfindet der Senioren-Ausflug statt. mibärli, im Pfarrhaus bei der 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Dieses Jahr besucht man die wun- Dorfkirche (Women only!) Kommunionfeier derschöne Blumeninsel Mainau. Sonntag, 28. Juni Die Einladungen werden Anfang Morgengebet Jeden Donnerstag 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Antoni- Juli an alle Pfarreiangehörigen ab (ausser in den Schulferien), 7–7.30 70 Jahren verschickt. SelbstverUhr in der Dorfkirche. us-Chor singt Missa prima von ständlich sind auch die Partner Claudio Crassini und das «Vater oder Partnerinnen recht herzlich Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden unser» von Nikolai Kedrov eingeladen, auch wenn diese Donnerstag, 9–11 Uhr, im Ge9.30 Uhr, Kinderliturgie mit noch nicht 70 Jahre alt sind oder meinschaftsraum des SteiacherKreuzsegnung 1./2. Klasse einer anderen Konfession angehofs, Handarbeiten machen und 11 Uhr, Santa Messa in lingua itahören. Sollte jemand aus Verseplaudern. liana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroati- hen keine Einladung erhalten, bitte im Sekretariat melden, Gospelchor Hasel Chorproben jescher Sprache den Dienstag, 19.30–20.30 Uhr 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Telefon 056 416 00 90. Der Anmeldeschluss ist der 11. August (ausser in den Schulferien), KirSprache 2015. chenzentrum Hasel. Kontakt: EsMittwoch, 1. Juli ther Hoffmann Tel. 056 401 14 38. 9 Uhr, Gottesdienst SPREITENBACH

Sonntag, 28. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 1. Juli 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 28. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 25. Juni 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli Freitag, 26. Juni 15.30 Uhr, Fiire mit de Chliine, Chilestübli Sonntag, 28. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst, Martin Schweizer, Pfarrer

KILLWANGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 28. Juni 11 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 25. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet

Dienstag, 30. Juni 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

Freitag, 26. Juni 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim «Im Brühl» 18–18.45 Uhr, Beichtgelegenheit 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 28. Juni 10 Uhr, Wettingen: Familiengottesdienst/Tauferinnerung; Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht; anschl. Apéro

Samstag, 27. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie 19.30 Uhr, Santa Messa

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Sonntag, 28. Juni 10 Uhr, Abschiedsgottesdienst in Neuenhof, den Gottesdienst gestaltet Markus Tippmar 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 30. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet Personalausflug, 25. Juni Aufgrund des Mitarbeiter-Ausflugs der Pfarreien Killwangen und Neuenhof bleiben die Büros an diesem Tag geschlossen.

Mittwoch, 1. Juli 19 Uhr, Fyrobigsingen mit den Bridge Singers. Herzliche Einladung zum offenen Singen für jedermann. Vor oder in der ref. Kirche Würenlos, je nach Witterung. Gemeinsam nach Wunsch einund mehrstimmige traditionelle und neuere Lieder singen. Jung und Alt ist herzlich eingeladen. Musikalische Kenntnisse wie Notenlesen braucht es nicht. Dieses Jahr wird das Frauenchörli dabei sein und mitsingen. Um 20 Uhr gemütliches Beisammensein bei Speckzopf, Süssmost und Mineral.


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 25. JUNI 2015

AGENDA

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NEUENHOF Altpapiersammlung am Samstag, 27. Juni. Tag der offenen Tür in der Kindertagesstätte Meister Petz Infos unter www.kitameisterpetz.ch. Kindertagesstätte, Industriestrasse 5, Samstag, 27. Juni, 10–16 Uhr. Gartenfest Gartenverein Härdli Risotto, Spanferkel, Steak vom Grill, Wein, Getränke. Gartenareal, Gemeinschafts-Pergola neben dem Pumpenwerk, Samstag, 27. Juni, Sonntag, 28. Juni. Handharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ab 60 Jahren sind zum Musizieren eingeladen. Leitung/Auskunft: Horst Brack, Güterstrasse 22, Tel. 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 29. Juni, 14.30–17 Uhr.

SPREITENBACH Bilder von Denise Carla Schwegler Vernissage. Öffnungszeiten: Mo 8.30–11.30/13.30–18.30 Uhr, Di/Mi/Do 8.30–11.30/13.30–16 Uhr, Fr 8.30–15 Uhr. Bis 7. September. Gemeindehaus, Freitag, 26. Juni, 19–21 Uhr. Sterne Club Fäscht «Echo vom Furttal», «Aazapfete» um 17.30 Uhr, Grilladen, Chili con Carne, Älpler-Makronen, Geri der Klostertaler, Jaybee. Ziegelei-Areal, Samstag, 27. Juni, 15 Uhr. Matinee «You Raise Me Up» Org.: Gospelchor Hasel, Spreitenbach. Ref. Kirchenzentrum Hasel, Sonntag, 28. Juni, 10.30 Uhr. Andacht mit Autosegnung Kath. Kirche, Sonntag, 28. Juni, 18 Uhr. Auftritt der Trachtengruppe Org.: Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Mittwoch, 1. Juli, 18.30–19.45 Uhr.

WETTINGEN Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 26. Juni, 14.30–15.45 Uhr. «Tägi Tri» – Schnuppertraining Der kleine und feine Triathlon für alle. Um Jugendlichen den Einstieg in den Triathlon zu erleichtern, werden auch in diesem Jahr Schnuppertrainings auf der (Jugend)Originalstrecke angeboten:

Würenloser Grümpi Am Freitag, 26. Juni, und Samstag, 27. Juni, findet zum 49. Mal das traditionelle und beliebte Würenloser Grümpi statt. Ob am Freitag mit dem Vereins- und Dorfturnier oder am Samstag mit den kostümierten Plauschmannschaften, AD-HOC, SIE+ER, dem Schüler- und YoungstersTurnier: Für tollen Sport und gute Unterhaltung ist gesorgt. Im grossen Festzelt stehen zwei Sommernachtsfeste mit Livemusik-Leckerbissen wie der Partynudel Dayana und den Stimmungskanonen von Zaubermond auf dem Programm. Wer noch nicht genug hat, kann an beiden Abenden in der GmeindsChäller-Bar bis in die frühen Morgenstunden weiter feiern. Zusammen mit der Festwirtschaft und der Tombola lohnt sich ein Besuch auf dem Ländli in jedem Fall. Infos auch auf der SVW-Homepage: www.svwuerenlos.ch. Sportplatz Ländli, Würenlos, Freitag 26., und Samstag 27. Juni. Mittwoch, 17. Juni, 17.30 Uhr, oder Samstag, 27. Juni, 9.30 Uhr – anmelden bei jugend@taegitri.ch. Schwimmbad Tägerhard, Samstag, 27. Juni, 9.30 Uhr. Führung «Alles im Fluss» Dauer: 1½–2 Std. Unkostenbeitrag. Anmeldung: Gemeindebüro Wettingen, 056 437 71 11, gemeindebuero@wettingen.ch, oder Silvia Hochstrasser, 079 384 98 09, oder Ruth Blaser, 079 381 08 57. Restaurant Sternen, Samstag, 27. Juni, 15 Uhr. Little Wettige: «Chliini Handwärcher» Gemacht wird ein Werkzeuggurt. Spielplatz Rebhalde, Samstag, 27. Juni, 10–12 Uhr. Jazzkonzert: Chicago Hot Club Jazz & Blues Allstars. Bei guter Witterung im Garten. Reservationen: Tel. 056 4267614. Hotel Winkelried, Sonntag, 28. Juni, 10.30–13.30 Uhr. 18. Räbhüsli-Sonntag Org.: Weinbaugenossenschaft Wettingen, Meinrad Steimer Weinbau. Infos: www.wettingerweine.ch. Räbhüsli, Sonntag, 28. Juni, 10 Uhr. Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Gejasst wird mit deutschen Karten. Leitung/Auskunft: Helmut Merkli, Wettingen, 056 426 54 43. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 29. Juni, 13.45–17 Uhr.

Schach für Senioren Auskunft und Anmeldung: Jürg Greber, 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 30. Juni, 14–17 Uhr. Vortrag «Mythen und Fakten zum Alter» Referat von Albert Wettstein, ehem. Chefarzt Stadtärztlicher Dienst Zürich, Privatdozent für geriatrische Neurologie der Universität Zürich. Im Anschluss an GV des Spitex-Vereins Wettingen. Auch Nichtmitglieder sind eingeladen. Rathaus, Dienstag, 30. Juni, 19.30 Uhr. Little Wettige: «Zoo vo Little Wettige» Vorbeikommen und sich sein Lieblingstier basteln. Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 2. Juli, 15–17 Uhr.

WÜRENLOS Fyrabigsingen Gemeinsam singen wir ein- und mehrstimmige traditionelle und neuere Lieder. Jung und Alt ist herzlich eingeladen. Musikalische Kenntnisse braucht es nicht. Vor oder in der Kirche, je nach Witterung, Mittwoch, 1. Juli, 19 Uhr. Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldungen an Rosmarie Cattaneo, Rosenweg 11, 056 424 16 45; oder Hedy Koller, Flühwiesenweg 12, 056 424 17 34. Restaurant Alpenrösli, Donnerstag, 2. Juli, 12.30 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Woche 26e  

LiWe_26_2015

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